Anmeldeformulare - Intersolar Europe

Anmeldeformulare - Intersolar Europe
MÜNCHEN
10.–12. Juni 2015
Messe München
Deutschland
DRUCKEN
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ANMELDUNG
Bitte den Ausstellungsvertrag vollständig in Druckbuchstaben ausfüllen, Zutreffendes ankreuzen, rechtsverbindlich unterschreiben und per Fax, Post oder Mail an die Solar Promotion
GmbH senden. Bitte beachten Sie, dass nur vollständig ausgefüllte und unterschriebene Anmeldeformulare bearbeitet werden können. Mit diesem Formular kann nur die Standfläche
auf der Intersolar Europe gebucht werden. Standbauangebote finden Sie auf den Folgeseiten.
1 Angaben zum Unternehmen
a) Aussteller
Firma
Adresse
Land
PLZ
Ort
Tel. (Zentrale)
Fax (Zentrale)
Website
E-Mail (zentral)
A. Geschäftsführung/Inhaber
c Frau c Herr
Vorname
Nachname
c Frau c Herr
Vorname
Nachname
c Frau c Herr
Vorname
Nachname
E-Mail
B. Marketingleitung
E-Mail
C. Leitung PR
E-Mail
USt.ID Nr. (Europa inkl. Deutschland)
Der Aussteller wird mit diesen Angaben, nach der Zulassung durch den Veranstalter, Vertragspartner im Rahmen der Intersolar Europe 2015; Firmenname und Adressangaben
werden in die Ausstellerlistung übernommen und in Besuchergutscheine gedruckt (nur Name).
Waren Sie in der Vergangenheit Intersolar Aussteller?
c Intersolar Europe
c Intersolar North America
b) Ansprechpartner/Korrespondenzadresse
c Intersolar South America
c Intersolar India
c Intersolar China
wie unter 1) angegeben A. c B. c C. c
Firma
Adresse
Land
PLZ
Ort
Tel. (zentral)
Fax (zentral)
Website
Ansprechpartner
c Frau c Herr
Vorname
Nachname
E-Mail
Funktion im Unternehmen
Tel. direkt
Fax direkt
Wichtiger Hinweis: Der Aussteller bevollmächtigt den hier genannten Ansprechpartner, alle Erklärungen im Rahmen der Intersolar Europe 2015 abzugeben und entgegenzunehmen (z.B. Standplatzierung, Rechnungsabwicklung, Ausstellerinformationsmailings,Online-Buchungszugänge, Versand von Ausstellerausweisen und Werbeunterlagen).
05/2014
Der Aussteller trägt die Verantwortung, Änderungen des Ansprechpartners an die Veranstalter der Intersolar schriftlich mitzuteilen. Eine Haftung der Veranstalter der
Intersolar Europe für Fehler im Zusammenhang mit einer fehlenden oder verzögerten Kenntnisnahme durch den Vertragspartner scheidet in jedem Fall aus.
Die Korrespondenz zur Intersolar Europe erfolgt zu großen Teilen über die E-Mail Adresse des hier genannten Ansprechpartners.
1
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Messe München
Deutschland
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ANMELDUNG
c) Rechnungsanschrift
c wie unter 1a)
Firma
Adresse
Land
PLZ
Ort
Tel. (Zentrale)
Fax (Zentrale)
Website
E-Mail (Zentrale)
Rechnung zu Händen von
c Frau c Herr
Vorname
Nachname
Vertragspartner im Rahmen der Intersolar Europe 2015 bleibt der unter 1. angegebene Aussteller. Er haftet ggfs. neben dem Rechnungsadressaten für sämtliche Forderungen.
Eine nachträgliche Änderung der Rechnungsanschrift ist nur nach schriftlicher Benachrichtigung des Veranstalters und nur bis zur Rechnungsstellung
möglich. Nach Rechnungsstellung wird eine Bearbeitungsgebühr von 150,- € je Änderung und je Rechnung erhoben.
2 Bevorzugter Standtyp und gewünschte Standgröße
Wir bemühen uns, Ihre Wünsche bei der Standart und Standgröße zu berücksichtigen, können dies aber nicht zusichern. Falls aus Gründen der Hallenaufplanung erforderlich,
werden wir Ihnen einen anderen Standplatz zuweisen. Ein Anspruch auf eine bestimmte Standart besteht nicht. Die Buchung der Standgröße ist für den Aussteller bindend;
für nachträgliche Verkleinerungen gelten die Rücktrittsbedingungen. Bitte beachten Sie, dass es Mindestgrößen für die verschiedenen Standtypen gibt.
c Halle* (Nur ganze Meter buchbar)
Front m*
c Freigelände* (Nur ganze Meter buchbar)
= 0
X
Tiefe m*
c 1-seitig offen (Reihe)
c 3-seitig (Kopf)
c 2-seitig (Ecke)
c 4-seitig (Block)
X
Standgröße m2
Front m*
=
Tiefe m*
0
Standgröße m2
c Wir planen einen
zweistöckigen Stand
Bemerkungen
*Die Mietpreise und Rücktrittskonditionen entnehmen Sie bitte den „Ausstellungsbedingungen“ ab Seite 5. Mit diesem Formular buchen Sie ausschließlich die Standfläche auf der
Intersolar Europe. Standbauangebote finden Sie auf Seite 8 dieses Formulars. Die Kosten für Ihre Messebeteiligung können Sie hier kalkulieren: www.intersolar-budgetplaner.de
Standzuteilung
Allgemeiner Platzierungsbeginn für die Intersolar Europe 2015 ist der 1. September
2014. Die Standzuteilung erfolgt nach gründlicher Prüfung aller Angaben und
Wünsche. Abweichungen der zugewiesenen Platzierung gegenüber diesen Wünschen
ergeben sich aus dem vorliegenden Gesamtbedarf sowie den tatsächlich vorhandenen
Umsetzungsmöglichkeiten und berechtigen nicht zu einer Stornierung.
Mieten und Kosten
Flächenmiete je m²
Reihenstand
198 € pro m²
Eckstand
210 € pro m²
Kopfstand
219 € pro m²
Blockstand
228 € pro m²
Freigelände
110 € pro m²
80 € pro m²: jeder weitere m² ab 101 m²
55 € pro m²: jeder weitere m² ab 251 m²
05/2014
Bei Aufbau von doppelstöckigen Ständen wird ein Aufschlag in Höhe von 50 % der
überbauten Standfläche berechnet.
Die Mindeststandgröße beträgt 9 m².
Zusatzkosten für AUMA, Müllentsorgung und den Katalog sind auf Seite 5 in den
Ausstellungsbedingungen aufgeführt.
Veranstaltungsort:
Messe München
Messegelände
81823 München
Öffnungszeiten
Die Öffnungszeiten der Intersolar Europe 2015 sind wie folgt:
10. Juni 2015, 9–18 Uhr
11. Juni 2015, 9–18 Uhr
12. Juni 2015, 9–17 Uhr
Der Aussteller ist verpflichtet, den Messestand während der gesamten Öffnungszeit
der Veranstaltung personell ausreichend besetzt zu halten. Bei Nichtbeachtung erheben
die Veranstalter eine Vertragsstrafe in Höhe von 25 % der gebuchten Standfläche,
mindestens jedoch 500 €, und behalten sich einen Ausschluss des Ausstellers für
zukünftige Teilnahmen vor.
Auf- und Abbautermine
Beginn des Aufbaus:
Freitag 5. Juni 2015, 7 Uhr
Beendigung des Aufbaus: Dienstag 9. Juni 2015, 18 Uhr
Die Ausstellungshallen sind während der Aufbauzeit, ausgenommen den letzten Aufbautag, von 7–22 Uhr geöffnet.Stände, mit deren Aufbau bis 9. Juni 2015,15 Uhr
nicht begonnen worden ist, werden auf Kosten des Ausstellers aufgebaut und dekoriert, sofern nicht anderweitig darüber verfügt wird. Ersatzansprüche können durch den
Mieter nicht geltend gemacht werden, sämliche Zahlungsverpflichtungen aus dem
Standmietvertrag bleiben bestehen.
Zusätzliche Aufbautage
Zusätzliche Aufbautage sind nicht in allen Hallen möglich und in jedem Fall kostenpflichtig.
Abbau
Beginn des Abbaus:
Freitag 12. Juni 2015, 18 Uhr
Beendigung des Abbaus: Montag 15. Juni 2015, 18 Uhr
Der Abbau ist in dieser Zeit durchgängig möglich.
Die Stande und Flächen sind in ordnungsgemäßem Zustand zurückzugeben. Für Beschädigungen der Standausrüstungen, der Wände, des Fußbodens und des Geländes
haftet der Aussteller. Im Freigelände aufgebautes Material muss restlos entfernt und
der ursprüngliche Zustand des Geländes wiederhergestellt werden.
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ANMELDUNG
3 Die von uns ausgestellten Exponate bzw. Dienstleistungsangebote gehören zu folgenden Produktgruppen (bitte ankreuzen):
Verwendung zur Veröffentlichung im Ausstellerverzeichnis. Bis zu drei Kategorien sind im Ausstellerverzeichnis-Pflichteintrag enthalten, jede weitere wird mit 70€ in Rechnung gestellt.
PV Solarzellen und Module
c Solarzellen
c Module
c Dünnschicht
PV Anwendungen
c Gebäudeintegration (BIPV)
c Inselsysteme
c Kraftwerke
c EPC Contracting/Projektentwicklung
c Solare Kleingeräte
PV Systemtechnik
c Wechselrichter
c Monitoring, Mess- und Regelungstechnik
c Energiemanagement
Handel, Transport und Verteilung
Erneuerbarer Energie
c Dienstleistungen für Handel und Vermarktung
c Informations- und Kommunikationstechnologie,
Software
c Smart Grid Technologien
c Netzmanagement
c Netzinfrastruktur, Netzoptimierung
PV
c
c
c
c
c
ST/RH
c
c
c
c
c
Andere
Ingenieur Dienstleistungen / Entwicklungen
Beratung
Forschung und Entwicklung
Test und Prüfinstitute
Fachmedien, Verlage
Energiespeicher
c Batterien/Akkus
c Batteriemanagementsysteme
c Ladetechniken, -geräte
c Redox-Flow-Zellen
c Brennstoffzellen
c Sonstige Energiespeicher
(bitte unter 4 spezifizieren)
c PV Bauteile
(Kabel, Steckverbinder, Anschlussdosen etc.)
c Montagesysteme, Installationshilfen
c PV Nachführsysteme
PV Produktionstechnik, Materialien, Zubehör
c Integration / Automatisierungstechnik
c Überwachungs- und Messtechnik
c Materialien und Zubehör
Anlagen zur Herstellung von
c Ingos, Wafer, Rohmaterial-Polysilizium, UMG etc.
c Solarzellen, Module, Dünnschicht
PV
c
c
c
c
c
ST/RH
c
c
c
c
c
ST Solarthermie/Anwendungen
c Kollektoren, Schwimmbadabsorber
c Gebäudeintegration (Fassaden etc.)
c Prozesswärme
c Klimatisierung und Kühlung
c Solarthermische Kraftwerke
c Produktionstechnik, Materialien, Zubehör
ST/RH Systemtechnik
c Wärmespeicher
c Regelungen
c Pelletslager
c Solarstationen
c Wärmeträgermedien
c Systemzubehör (Rohrleitungen, Armaturen,
Wärmetauscher, Ausdehnungsgefäße,
Luftabscheider, Pumpen etc.)
RH Regenerative Heizsysteme
c Pelletsheizungen (Kessel, Öfen)
c Hackschnitzelheizungen
c Holzvergaser
c Wärmepumpen
c Mini-Blockheizkraftwerke
c Kraft-Wärme-Kopplung
PV = Photovoltaik
Andere
Aus- und Weiterbildung, Schulung
Finanzdienstleistungen, Förderung
Verbände / Vereine
Software
Sonstige (bitte unter 4 spezifizieren)
ST = Solarthermie
RH = Regenerative Heizsysteme
4 Produkte und geplante Exponate
Diese Angaben sind nur für den internen Gebrauch der Veranstalter und für Ihre Platzierung zwingend erforderlich. Es erfolgt keine Veröffentlichung.
05/2014
Unser Unternehmen ist: c Hersteller
c Zulieferer
c Händler
c Dienstleister
c Projekt-Entwickler/EPC
c Forschung
Zulassung, Exponate
Die Veranstalter entscheiden nach pflichtbewusstem Ermessen über die Zulassung als Aussteller. Sie sind berechtigt, Anträge auf Zulassung unter Berücksichtigung der von
ihnen für die Veranstaltung bereitgestellten Flächenkapazitäten und der von ihnen zu bestimmenden Zwecksetzung und Struktur der Veranstaltung abzulehnen. Der Aussteller
verpflichtet sich, die Veranstalter mit der Anmeldung über sein Unternehmen und die von ihm auszustellenden Themen und Produkte ausreichend zu informieren. Die Zulassung
zur Teilnahme erfolgt aufgrund dieser Informationen. Plant der Aussteller, mehrere Themen und Produkte auf seinem Stand auszustellen, so muss er den prozentualen Anteil
der einzelnen Themen und Produkte angeben. Nur die angemeldeten und zugelassenen Themen und Produkte dürfen ausgestellt werden. Entspricht die geplante oder tatsächliche Präsentation auf der Veranstaltung nicht den im Vorfeld getätigten Angaben und passt der Aussteller seine Präsentation nicht innerhalb einer angemessenen, von
den Veranstaltern gesetzten Frist den Angaben in der Anmeldung an, so sind die Veranstalter berechtigt, den Aussteller von der Teilnahme auszuschließen und Materialien und
Exponate auf Kosten des Ausstellers zu entfernen. Die Veranstalter behalten sich vor, bei Verschulden des Ausstellers eine Vertragsstrafe in Höhe von 25 % der gebuchten
Standfläche zu erheben und den Aussteller von zukünftigen Intersolar-Veranstaltungen auszuschließen. Weitergehende Ansprüche der Veranstalter bleiben unberührt.
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ANMELDUNG
5 Bitte unterschreiben und per Fax an +49 7231 58598-28, oder per E-Mail an [email protected]
Vertragspartner
Vertragspartner der Aussteller in Bezug auf die Ausstellungsfläche: FWTM GmbH & Co. KG im Namen und für Rechnung der Messe Freiburg Objektträger GmbH & Co. KG,
Rathausgasse 33, 79098 Freiburg (USt-ID: DE 195919755).
Die Veranstalter haben das Recht, alle Rechte und Pflichten, die aus der vorliegenden Anwendung erwachsen, auf einen oder mehrere von den Veranstaltern bestimmten Dritten
zu übertragen. Mit Zusendung dieses Anmeldeformulars werden die Ausstellungsbedingungen, die Allgemeinen Teilnahmebedingungen und die Technischen Richtlinien für das
Messegelände München in ihrer jeweils aktuellen Version ausdrücklich anerkannt.
Nur vollständig ausgefüllte und unterschriebene Anmeldeformulare können bearbeitet werden.
Ort, Datum
Firmenstempel des Ausstellers, rechtsverbindliche Unterschrift für den Aussteller
Name/Funktion des Unterzeichners beim ausstellenden Unternehmen in Druckbuchstaben
Veranstalter
Solar Promotion GmbH
Kiehnlestrasse 16
75172 Pforzheim
Tel.: +49 7231 58598-0
Fax: +49 7231 58598-28
[email protected]
www.intersolar.de
Eingetragen beim Amtsgericht Mannheim
unter HRB 50 5055
Geschäftsführer: Markus Elsässer
FWTM
Freiburg Wirtschaft Touristik
und Messe GmbH & Co. KG
Messe Freiburg
Europaplatz 1
79108 Freiburg i. Br.
Tel.: +49 761 3881-3700
Fax: +49 761 3881-3770
[email protected]
Eingetragen beim Registergericht Freiburg
unter HRA 4323
Geschäftsführung: Dr. Bernd Dallmann und Klaus W. Seilnacht
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Die Intersolar ist Mitglied bei: AUMA, EVVC, FAMA, FKM, UFI
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Messe München
Deutschland
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ALLGEMEINE TEILNAHMEBEDINGUNGEN
1. Anmeldung und Zulassung
Der Vertrag über die Anmietung der Standfläche und die Teilnahme des Ausstellers
an der Messe bzw. Ausstellung kommt mit der Zulassung durch die FWTM oder
die damit beauftragte Solar Promotion GmbH zustande. Die FWTM wird sich darum
bemühen, bei der Standzuteilung die Wünsche des Ausstellers zu berücksichtigen.
Falls aus Gründen der Hallenaufplanung (u. a. bedingt durch die Branchengliederung, unabhängig von der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldung) erforderlich,
kann sie von der gewünschten Art, Größe und Lage der Ausstellungsfläche abweichen, bestimmte Ausstellungsgegenstände von der Zulassung ausschließen und
die Zulassung mit Auflagen verbinden. Vorbehalte, Bedingungen und besondere
Wünsche des Ausstellers (z.B. hinsichtlich Platzierung, Konkurrenzausschluss,
Standaufbau und Standgestaltung) werden nur verbindlich, wenn dies in der
Zulassung ausdrücklich bestätigt wurde.
Unternehmen, die ihre finanziellen Verpflichtungen gegenüber der FWTM z.B. aus
früheren Veranstaltungen nicht erfüllt haben oder die bei früheren Intersolar-Veranstaltungen gegen die Benutzungsordnung für das Münchener Messegelände
oder gegen die Teilnahmebedingungen verstoßen haben, können von der Zulassung ausgeschlossen werden. Die FWTM ist berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten
oder das Vertragsverhältnis fristlos zu kündigen, wenn die Zulassung aufgrund falscher oder unvollständiger Angaben des Ausstellers erteilt wurde oder die Zulassungsvoraussetzungen auf Seiten des Ausstellers später entfallen.
2. Standmiete, Zahlungsbedingungen
Die Standmietpreise entnehmen Sie bitte S.2 des Anmeldeformulars.
Jeder angefangene Quadratmeter wird voll, die Bodenfläche grundsätzlich rechteckig, ohne Berücksichtigung von Vorsprüngen, Trägern, Installationsanschlüssen
u.ä. berechnet. Die Standmiete wird in Rechnung gestellt, sobald die Standzuteilung erfolgt ist und damit die genaue Standgröße feststeht. Eine Anzahlung in
Höhe von 50 % der Standmiete nach dem in der Anmeldung angegebenen Standtyp und Standgröße wird unmittelbar nach der Anmeldung in Rechnung gestellt
und ist sofort zur Zahlung fällig. Für den Ausgleich von Rechnungen mittels
Kreditkarte wird ein Aufschlag von 6 % des Rechnungsbetrags erhoben. Eine
nachträgliche Änderung der Rechnungsanschrift ist nur nach schriftlicher Benachrichtigung des Veranstalters und bis zur Rechnungsstellung möglich. Nach
Rechnungsstellung wird eine Bearbeitungsgebühr von 150 € je Änderung und
Rechnung erhoben. Die Bezahlung der Standmiete (sowie ggf. des Entgeltes für
die Zulassung von Unterausstellern) ist Voraussetzung für den Bezug der Ausstellungsfläche. Die FWTM ist berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten, wenn der Aussteller mit seinen Zahlungsverpflichtungen in Verzug geraten ist, die FWTM ihm eine
Nachfrist von 5 Tagen gesetzt hat und diese Nachfrist fruchtlos verstrichen ist.
Zur Sicherung ihrer aus dem Mietverhältnis resultierenden Forderungen behält sich
die FWTM die Geltendmachung des gesetzlichen Vermieterpfandrechts vor. Kommt
ein Aussteller seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nach, kann die FWTM die Ausstellungsgegenstände und die Standeinrichtung zurückbehalten und sie auf Kosten
des Ausstellers öffentlich versteigern lassen oder freihändig verkaufen. Die gesetzlichen Vorschriften über die Pfandverwertung sind – soweit gesetzlich zulässig –
abbedungen. Der Aussteller hat der FWTM jederzeit über die Eigentumsverhältnisse
an auszustellenden oder ausgestellten Gegenständen Auskunft zu geben. Eine Haftung für Schäden an zurückbehaltenem Ausstellungsgut und zurückbehaltener
Standeinrichtung wird von der FWTM nicht übernommen, es sei denn, dass der
FWTM Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt.
3. Nebenkosten
3.1 Auma-Gebühr
Für den Ausstellungs- und Messeausschuss der Deutschen Wirtschaft werden als AUMABeitrag je m2 Standfläche 0,60€ in den Hallen und 0,60€ im Freigelände erhoben.
Die Beiträge werden getrennt in Rechnung gestellt. Der AUMA wahrt die vielfältigen
Belange der deutschen Wirtschaft auf dem Gebiet des Ausstellungs- und Messewesens.
05/2014
3.2 Ausstellerverzeichnis
Für die Messe wird ein offizieller Messekatalog erstellt, in dem sämtliche Aussteller
mit der in der Anmeldung angegeben Bezeichnung in das alphabetische Ausstellerverzeichnis aufgenommen werden, sofern die Anmeldung bis 20.3.2015 erfolgt ist.
Abweichende Angaben bedürfen der Zustimmung der FWTM. Die Kosten für den
Pflichteintrag betragen 125 €, unabhängig von der Aufnahme in den gedruckten
Messekatalog. Weitere Eintragungs- und Werbemöglichkeiten werden den Ausstellern gesondert angeboten und werden auf der Website www.intersolar.de möglich
sein. Die in der Anmeldung unter „Produktgruppen“ gemachten Angaben dienen
der Veröffentlichung im Ausstellerverzeichnis. Bis zu drei Kategorien sind im Ausstellerverzeichnis-Pflichteintrag enthalten, jede Weitere wird mit 70 € berechnet.
3.3 Müllentsorgung
Für die Kosten der Müllentsorgung während der Veranstaltung wird eine Pauschale
von 1,70 € je m² Standfläche berechnet. Der Aussteller wird während der Ausstellung gebeten, seinen Müll getrennt nach Sorten zu sammeln und täglich nach Ausstellungsende in die Gänge zu stellen. Der Aussteller ist für die fachgerechte
Entsorgung des angefallenen Abfalls während des Auf- und Abbaus selbst verantwortlich. Die Entsorgung von Verpackungs- und Standbaumaterialien sowie
Bodenbelägen ist gesondert zu beauftragen und geht zu Lasten des Ausstellers.
3.4 Technische Leistungen
Die Kosten für die auf Antrag des Ausstellers hergestellten Versorgungsanlagen
sowie andere Nebenleistungen (Gas, Wasser, Strom, Sanitär- und Telekommunikationsanschlüsse etc.) werden dem Aussteller auf Wunsch vorher bekanntgegeben
und direkt zwischen dem Aussteller und dem Versorger abgerechnet. Anträge für
solche Anschlüsse können nur berücksichtigt werden, wenn diese bis spätestens
sechs Wochen vor Veranstaltungsbeginn bei der FWTM eingehen. Bei Elektro- und
Wasserinstallationen, Deckenabhängungen, Sicherheitsdienst, Reinigungspersonal
sowie dem Einsatz von Arbeitsgeräten (Kräne, Gabelstapler, Arbeitsbühnen) dürfen
nur die von der FWTM bezeichneten Servicepartner beauftragt werden. Für Serviceleistungen der Messe München GmbH (MMG), z. B. Elektro-, Wasser- und Telefonanschlüsse, die der Aussteller auf seinem Stand nach vorheriger rechtzeitiger
Bestellung bis zu den im Aussteller-Serviceheft genannten Terminen in Anspruch
nehmen kann, erhebt die MMG unabhängig von dem Vorliegen bzw. dem Umfang
einer Bestellung eine pauschale Vorauszahlung in Höhe von 20€ pro Quadratmeter
zuzüglich Umsatzsteuer. Die Serviceleistungsvorauszahlung wird in der Regel ca.
8 Wochen vor der Veranstaltung in Rechnung gestellt. Technische Leistungen, die
die MMG erbringt, werden direkt von der MMG gegenüber dem Aussteller abgerechnet und müssen auch gegenüber der MMG storniert werden.
Die Bestellformulare für technische Leistungen und zusätzliche Services sind ab
Januar 2015 online abrufbar unter www.intersolar.de
4. Aussteller-Ausweise und Aussteller-Cockpit
Für die Durchführungszeit der Messe erhalten die Aussteller kostenlos eine angemessene Anzahl von Ausstellerausweisen. Ausstellerausweise werden nach Bezahlung der Standmiete und des Entgelts für die Zulassung etwaiger Unteraussteller
ausgegeben und müssen vom Aussteller aktiv bestellt werden. Ausstellerausweise
sind nicht übertragbar und dürfen nicht an Dritte abgegeben werden, z. B. an Personen oder Unternehmen, die auf dem Messegelände ohne entsprechende Zulassung der FWTM Waren feilbieten oder Dienstleistungen erbringen wollen.
Ausstellerausweise und zusätzliche Angebote der Intersolar Europe können über
das Aussteller-Cockpit gebucht werden. Die Zugangsdaten hierfür erhält der in der
Anmeldung unter 1. b) genannte Ansprechpartner.
5. Standbelegung und Standnutzung
5.1 Standzuteilung und Hallenplanung
Die FWTM darf auch noch nachträglich Änderungen in der Platzzuteilung vornehmen,
insbesondere die Ausstellungsfläche des Ausstellers nach Lage, Art, Maße und Größe
ändern, soweit dies aus Gründen der Sicherheit, der öffentlichen Ordnung oder deshalb erforderlich ist, weil die Messe überzeichnet ist und weitere Aussteller zur Messe
zugelassen werden müssen oder weil Änderungen in den Platzzuteilungen für eine
effizientere Auslastung der für die Messe benötigten Räumlichkeiten und Flächen erforderlich sind. Solche nachträglichen Änderungen dürfen jedoch den dem Aussteller
zumutbaren Umfang nicht überschreiten. Soweit sich aus nachträglichen Änderungen
eine verringerte Standmiete ergibt, ist der Unterschiedsbetrag an den Aussteller zu
erstatten. Weitere Ansprüche gegen die FWTM sind ausgeschlossen. Werden Lage,
Art, Maße oder Größe der vom Aussteller gemieteten Ausstellungsfläche nachträglich
in einem dem Aussteller nicht mehr zumutbaren Umfang geändert, so ist der Aussteller berechtigt, innerhalb einer Frist von 1 Woche nach Empfang der schriftlichen
Mitteilung der FWTM vom Vertrag zurückzutreten.
Die FWTM ist berechtigt, die Belegung der übrigen, insbesondere auch der benachbarten Stände, die Lage der Ein- und Ausgänge zum Messegelände und zu
den Hallen zu ändern und sonstige zumutbare Veränderungen vorzunehmen.
Ansprüche gegen die FWTM können hieraus nicht abgeleitet werden.
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10.–12. Juni 2015
Messe München
Deutschland
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ALLGEMEINE TEILNAHMEBEDINGUNGEN
5.2 Standgestaltung, Doppelstöckige Stände
Die Ausstattung der Stände ist Sache der Aussteller. Bei der Gestaltung der Ausstellungsstände sind Standabgrenzungswände zu den Nachbarständen sowie
Bodenbelag zwingend vorgeschrieben. Standaufbauten über 3 m bedürfen einer
gesonderten Genehmigung der FWTM. An der Standgrenze zum Nachbarn darf
eine Bauhöhe von 6 m nicht überschritten werden. Sämtliche Rückwände über
2,50 m sind zum Nachbarn hin sauber und neutral zu halten. Nach einem Abstand
von 2m zu den Standnachbarn darf bis auf 7,50m Höhe gebaut werden. Die Bauhöhe
von 7,50m ist nicht an allen Standorten möglich. Bebauungen bzw. Einrichtungen
sind innerhalb der Standgrenzen so einzuordnen, dass Nachbaraussteller nicht beeinträchtigt werden. Alles verwendete Material muss schwer entflammbar sein. Weitere
Auflagen bezüglich der Standgestaltung bleiben vorbehalten. Jegliche Sonderaufbauten sind der Messeleitung mindestens 3 Monate vor Messebeginn einzureichen.
Doppelstöckige Ausstellungsstände bedürfen der vorherigen Zustimmung der
FWTM sowie ggf. der Genehmigung der zuständigen Behörden. Bei Aufbau von
doppelstöckigen Ständen wird ein Aufschlag in Höhe von 50 % der überbauten
Standfläche berechnet.
5.3 Standbetreuung, Auf- und Abbau
Während der gesamten Dauer der Messe und der vorgeschriebenen Öffnungszeiten
müssen alle Stände ordnungsgemäß ausgestattet und mit fachkundigem Personal
besetzt sein.
Der Abtransport von Messegut und der Abbau von Ständen vor Schluss der Messe
ist unzulässig; bei einem Verstoß gegen diese Regelung ist die FWTM berechtigt,
vom Aussteller eine Vertragsstrafe in Höhe von 25 % der Standmiete, mindestens
jedoch 500 €, zu verlangen. Die FWTM ist berechtigt, Aussteller, die während der
täglichen Messeöffnungszeiten die Stände nicht besetzt halten, ein nicht zugelassenes Angebot zeigen oder die Stände frühzeitig verlassen oder in anderer Weise
gegen die Teilnahmebedingungen verstoßen, von der Beteiligung an zukünftigen
Intersolar-Veranstaltungen auszuschließen. Das Recht zur außerordentlichen
Kündigung des Vertrags sowie der Geltendmachung sämtlicher der FWTM dadurch
entstehenden Schäden bleibt unberührt.
5.4 Standnutzung außerhalb der Öffnungszeiten
Die Nutzung des Messestands außerhalb der Messeöffnungszeiten (z.B. für Besprechungen, Standparties) bedarf der ausdrücklichen schriftlichen Genehmigung durch die
FWTM und muss der FWTM mindestens sechs Wochen vor der Veranstaltung schriftlich
avisiert werden. Die Kosten für eine hierfür notwendige zusätzliche Hallenbewachung
hängen von Standgröße und anwesender Personenzahl ab und müssen vom Aussteller
getragen werden. Die Nutzung des Standes ist bis maximal 22 Uhr möglich.
5.5 Beeinträchtigung der Standnutzung
Kann der Aussteller seine Standfläche nicht nutzen oder ist er in der Nutzung seines
Standes beeinträchtigt, weil er gegen gesetzliche oder behördliche Vorschriften
oder gegen Bestimmungen der Teilnahmebedingungen oder der Technischen Richtlinien verstoßen hat, ist er dennoch verpflichtet, die Standmiete in voller Höhe zu
entrichten und der FWTM alle durch das Verhalten des Ausstellers, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen entstandenen Schäden zu ersetzen; ein
Rücktritts- oder Kündigungsrecht steht dem Aussteller nicht zu, es sei denn, dass
sich ein solches Recht zwingend aus dem Gesetz ergibt.
05/2014
6. Unteraussteller und Gemeinschaftsstände
Der Aussteller ist nicht berechtigt, den ihm zugewiesenen Stand ganz oder teilweise
unterzuvermieten oder sonst Dritten zu überlassen oder zu tauschen. Hat der Aussteller den Wunsch, einen Unteraussteller zu beteiligen, muss dies über das entsprechende Formular auf www.intersolar.de angemeldet werden. Wird die
Beteiligung eines Unterausstellers genehmigt, so fällt eine Unteraussteller-Gebühr
in Höhe von 160 € an. Unteraussteller ist, wer am Stand eines Ausstellers (Hauptmieter) mit eigenem Personal und eigenem Angebot auftritt. Dazu gehören auch
Konzernfirmen und Tochtergesellschaften. Beim Aussteller, der selbst Hersteller ist,
zählt als zusätzlich vertretenes Unternehmen jedes weitere Unternehmen, dessen
Waren oder Leistungen durch den Aussteller angeboten werden. Zeigt ein Aussteller, der eine Vertriebsgesellschaft ist, über Produkte eines Herstellers hinaus zusätzliche Waren und Leistungen anderer Unternehmen, zählen diese als zusätzlich
vertretene Unternehmen. Zusatzleistungen und Leistungen für Unteraussteller können ausschließlich durch den Hauptaussteller gebucht werden und werden auch
nur über den Hauptaussteller abgerechnet. Ein Vertrag zwischen der FWTM und
dem Unteraussteller kommt nicht zustande. Der Hauptaussteller ist verantwortlich
für die rechtzeitige Information seiner Unteraussteller über entsprechende
Buchungsmöglichkeiten. Der Aussteller hat dafür zu sorgen, dass seine Unteraussteller und die von ihm zusätzlich vertretenen Unternehmen die Teilnahmebedingungen, die Technischen Richtlinien sowie die Anordnungen der Messeleitung
beachten. Für ein Verschulden seiner Unteraussteller und der zusätzlich vertretenen
Unternehmen haftet der Aussteller wie für eigenes Verschulden. Die gemeinsame
Anmietung eines Gemeinschaftsstands durch mehrere Aussteller ist nicht möglich.
7. Anzeige von Mängeln
Reklamationen wegen etwaiger Mängel des Standes oder der Ausstellungsfläche
sind der FWTM unverzüglich nach Bezug, spätestens aber am letzten Aufbautag,
schriftlich mitzuteilen, so dass die FWTM etwaige Mängel abstellen kann. Spätere
Reklamationen können nicht berücksichtigt werden und führen zu keinen Ansprüchen gegen die FWTM.
8. Rücktritt/Vertragsaufhebung
Jede Anmeldung ist verbindlich. Ein Rücktritt durch den Aussteller ist nur aus den
gesetzlich vorgesehenen Gründen möglich. Besteht kein solcher Grund, ist die
FWTM berechtigt, aber nicht verpflichtet, die Anmeldung auf Wunsch des Ausstellers zu stornieren. Die FWTM kann ihr Einverständnis davon abhängig machen,
dass der gemietete Stand anderweitig vermietet werden kann. In diesem Fall entfällt der Anspruch der FWTM auf die Standmiete. Kann der Stand nicht anderweitig
vermietet werden, so ist die FWTM berechtigt, im Interesse des Gesamtbildes einen
anderen Aussteller auf den nicht bezogenen Stand zu verlegen oder den Stand in
anderer Weise auszufüllen. In diesem Fall hat der Aussteller keinen Anspruch auf
Minderung der Standmiete. Die FWTM ist wahlweise berechtigt, eine pauschale
Entschädigung (Stornopauschale) zu verlangen. Die Höhe der Stornopauschale
hängt davon ab, wann der FWTM die (schriftliche) Mitteilung des Ausstellers
zugeht, von seiner verbindlichen Anmeldung oder dem erfolgten Vertragsabschluss
Abstand nehmen zu wollen:
Zeitpunkt des Zugangs
der Mitteilung des
Ausstellers bei der FWTM
Höhe der Stornopauschale in % bezogen
auf die Entgelte und die Vergütungen, die der
FWTM bei Vertragsdurchführung zustünden
Bis einschl. 30. November 2014
Nach dem 30. November 2014
Nach dem 28. Februar 2015
25 %
50 %
100 %
Weist der Aussteller nach, dass der FWTM kein Schaden oder nur ein Schaden entstanden ist, der niedriger ist als die Stornopauschale, hat er nur den entsprechend
geminderten Ersatz zu leisten. Zusätzlich zu der Stornopauschale hat der Aussteller
die auf seine Veranlassung entstandenen Kosten aus bereits erteilten Aufträgen zu
ersetzen. Etwa entstehende Kosten für Dekoration bzw. Ausfüllung des nicht
bezogenen Standes gehen zu Lasten des Ausstellers.
Die FWTM ist berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten, wenn der Aussteller eine sich
aus diesem Vertrag ergebende Pflicht zur Rücksicht auf die Rechte, Rechtsgüter und
Interessen der FWTM verletzt und der FWTM ein Festhalten am Vertrag nicht mehr zuzumuten ist. In diesen Fällen ist die FWTM neben dem Rücktritt auch berechtigt, vom
Aussteller die vereinbarte Standmiete als pauschalen Schadensersatz zu verlangen.
Das Recht der FWTM, einen weiter gehenden Schadensersatz zu verlangen, bleibt unberührt. Der Aussteller kann eine Herabsetzung des pauschalen Schadensersatzes fordern, wenn er nachweist, dass der FWTM nur ein geringerer Schaden entstanden ist.
9. Höhere Gewalt, Veranstaltungsabsage
Ist die FWTM infolge höherer Gewalt oder aus anderen von ihr nicht zu vertretenden Gründen (z.B. Ausfall der Stromversorgung) genötigt, einen oder mehrere Ausstellungsbereiche vorübergehend oder auch für längere Dauer zu räumen oder die
Messe zu verschieben oder zu verkürzen, so erwachsen dem Aussteller hieraus
weder Rücktritts- oder Kündigungsrechte noch sonstige Ansprüche, insbesondere
keine Schadensersatzansprüche gegen die FWTM. Wenn die FWTM die Veranstaltung absagt, weil sie die Veranstaltung wegen höherer Gewalt oder aufgrund sonstiger Umstände, die die FWTM nicht zu vertreten hat, nicht durchführen kann, oder
weil der FWTM die Durchführung der Veranstaltung unzumutbar geworden ist,
dann haftet die FWTM nicht für Schäden und Nachteile, die sich für den Aussteller
aus der Absage der Veranstaltung ergeben.
10. Gastronomische Versorgung, Abgabe von Getränken oder Speisen
Die gastronomische Versorgung innerhalb des Messegeländes einschließlich Bierund Getränkelieferungen erfolgt ausschließlich durch die vertraglich gebundenen
Unternehmen.
Die Abgabe von Getränken oder Speisen (auch von Kostproben) jeder Art gegen
Entgelt sowie der Ausschank alkoholhaltiger Getränke bedarf einer besonderen
Genehmigung der FWTM sowie einer gaststättenrechtlichen Genehmigung, die
der Aussteller beim Kreisverwaltungsreferat München, Ruppertstraße 19, 80313
München, beantragen muss. Das gleiche gilt für die – auch unentgeltliche – Abgabe von Getränken oder Speisen (auch von Kostproben), wenn diese dem Aussteller durch professionelle Caterer geliefert werden.
Die Abgabe von Waren aller Art, einschließlich von Speisen und Getränken, ist
außerhalb der Gaststätten um 18 Uhr einzustellen.
6
MÜNCHEN
10.–12. Juni 2015
Messe München
Deutschland
|
ALLGEMEINE TEILNAHMEBEDINGUNGEN
11. Werbeaktivitäten und Veranstaltungen der Aussteller
Werbeaktivitäten sind auf den eigenen Messestand des Ausstellers beschränkt. Promotionsaktionen in den Gängen und auf Allgemeinflächen sind untersagt. Glücksspiele, Tombolas und Verlosungen sowie eintrittskartenabhängige Gewinnspiele sind
nur im Rahmen der geltenden Gesetze, insbesondere unter Beachtung der Vorschriften
des UWG, zulässig. Bei schuldhaften Zuwiderhandlungen ist der Aussteller verpflichtet,
die Veranstalter von Ansprüchen Dritter freizustellen sowie – wenn die Aktionen trotz
Abmahnung seitens der Veranstalter fortgesetzt werden – eine Vertragsstrafe an die
Veranstalter zu zahlen. Die Vertragsstrafe beträgt zwischen 100 und 2.000 € pro
Messetag, an dem die Aktion stattfand; sie ist vom Veranstalter nach billigem Ermessen
in diesem Rahmen festzusetzen und kann von dem zuständigen Gericht auf seine
Billigkeit hin geprüft werden. Weitergehende Ansprüche der FWTM bleiben unberührt.
Veranstaltungen außerhalb des Messegeländes sind während der Öffnungszeiten der
Messe untersagt, wenn diese dazu führen, dass Teilnehmer dieser Veranstaltung vom
Besuch der Intersolar Europe abgehalten werden. Dies gilt unter anderem für Empfänge, Einladungen, Betriebs- und sonstige Besichtigungen. In Zweifelsfällen wird sich
der Aussteller vorab mit der FWTM abstimmen. Kommt die FWTM zu dem Ergebnis,
dass eine Veranstaltung im oben genannten Sinne vorliegt, wird der Aussteller von der
Veranstaltung absehen. Verstößt der Aussteller gegen vorstehende Verpflichtungen,
stehen der FWTM nach eigener Wahl folgende Ansprüche zu: Sofortige Standschließung und/oder Hausverbot und/oder Ausschluss des Ausstellers von der nächsten
Intersolar Europe. Die Geltendmachung der Ansprüche entbindet den Aussteller nicht
von den Zahlungsverpflichtungen aus dem Standmietvertrag.
12. Werbeaktivitäten der Veranstalter
Der Aussteller stimmt mit der Messeteilnahme der Verwendung von durch den Veranstalter bzw. in dessen Auftrag aufgenommen Fotos von seinem Messestand oder
den ausgestellten Exponaten einschließlich der darauf abgebildeten Marken und sonstigen Unternehmenskennzeichen durch die Intersolar Europe in deren Werbe- und
Kommunikationsmitteln zu. Die Veranstalter der Intersolar Europe – FWTM und Solar
Promotion GmbH – sind – jeweils einzeln – berechtigt, den Namen und das Firmenlogo des Ausstellers im Zusammenhang mit der Aussteller- und Besucherwerbung für
die Intersolar Europe in beliebiger Form (Broschüren, Messekatalog, Anzeigen, Plakate, Internet etc.) zu verwenden. Der Aussteller wird zu diesem Zweck eine Datei
mit Firmenschriftzug und Logo in elektronischer Form zur Verfügung stellen.
13. Fotografieren, Filmen, Videoaufnahmen und Zeichnen
Filmen, Fotografieren sowie das Anfertigen von Zeichnungen und Videoaufnahmen
sind innerhalb der Ausstellungsräume nur Personen gestattet, die hierfür von der FWTM
zugelassen sind und einen von der FWTM ausgestellten gültigen Ausweis besitzen.
Die Herstellung von fotografischen oder sonstigen Aufnahmen von den Ständen anderer Aussteller ist in jedem Falle unzulässig. Bei Zuwiderhandlung kann die FWTM
unter Anwendung rechtlicher Möglichkeiten die Herausgabe des Aufnahmematerials
verlangen. Standaufnahmen, die außerhalb der täglichen Öffnungszeiten gemacht
werden sollen und eine besondere Ausleuchtung erfordern, bedürfen der Zustimmung
der FWTM. Zu derartigen Aufnahmen ist die Einschaltung der Ringleitung und damit
die Anwesenheit des Hallenelektrikers erforderlich. Die dadurch entstehenden Kosten
gehen zu Lasten des Ausstellers, soweit sie nicht vom Fotografen übernommen werden.
Die FWTM ist berechtigt, Fotografien, Zeichnungen, Film- und Videoaufnahmen vom
Messegeschehen, den Ständen und den Ausstellungsgütern anfertigen zu lassen und
diese für Werbezwecke oder allgemeine Presseveröffentlichungen zu verwenden.
14. Rechte Dritter
05/2014
14.1 Veröffentlichungen des Ausstellers auf „Intersolar.de“
Die FWTM kann den Ausstellern die Berechtigung erteilen, auf der Internetseite von
„intersolar.de“ Informationen zum Abruf durch Besucher bereitzustellen, insbesondere
zu Ausstellerprofil, Produktinformationen und Stellenangeboten (insgesamt „Ausstellerinformationen“). Der Aussteller ist für diese Informationen nach den allgemeinen
Gesetzen selbst verantwortlich. Er stellt insbesondere vor der Veröffentlichung sicher,
dass er über alle für die Veröffentlichung erforderlichen Rechte verfügt (Recht der
öffentlichen Zugänglichmachung) und die veröffentlichten Informationen wettbewerbsrechtlichen Grundsätzen entsprechen und keine Rechte Dritter verletzen. Die erteilte
Zugangsberechtigung ist nicht übertragbar und muss gemäß dem Stand der Technik
gegen Verlust, unberechtigten Zugriff oder unberechtigte Weitergabe geschützt werden. Der Aussteller wird FWTM unverzüglich nach Kenntniserlangung über Verlust,
etwaigen unberechtigten Zugriff oder unberechtigte Weitergabe informieren.
Die FWTM ist grundsätzlich nicht verpflichtet, die Ausstellerinformationen vor der
Bereitstellung zum Abruf zu überprüfen. Werden aufgrund oder im Zusammenhang
mit Ausstellerinformationen Rechte Dritter verletzt und wird FWTM (a) von Dritten
auf die Rechtsverletzung hingewiesen oder (b) machen Dritte entsprechende Ansprüche gegenüber FWTM geltend, so wird FWTM den Aussteller hiervon nach Erhalt
des Hinweisschreibens bzw. der Anspruchsmeldung des Dritten unverzüglich unterrichten. Der Aussteller wird die Ausstellerinformationen unverzüglich so umarbeiten,
dass sie nicht mehr gegen Rechte Dritter verstoßen oder die Ausstellerinformationen
in anderer Weise rechtsfehlerfrei stellen. FWTM ist berechtigt, bis dahin die Veröffentlichung der betroffenen Ausstellerinformationen vorübergehend auszusetzen.
14.2 Verhalten gegenüber anderen Ausstellern
Die FWTM erwartet von den Ausstellern, dass die gewerblichen Schutzrechte anderer
Aussteller beachtet werden. Wird der FWTM durch Vorlage einer gerichtlichen Entscheidung nachgewiesen, dass ein Aussteller durch die veröffentlichten Ausstellerinformationen (Ziff. 14.1), ausgestellten Gegenstände, durch Druckschriften,
Werbeaufschriften oder in anderer Weise die gewerblichen Schutzrechte eines anderen Ausstellers verletzt, so ist die FWTM berechtigt, aber nicht verpflichtet, die
eine Schutzrechtsverletzung darstellenden Ausstellungsgüter, Ausstellerinformationen,
Druckschriften und Werbemittel vorübergehend oder endgültig zu entfernen und
ggf. bis zum Ende der Messeveranstaltung in Verwahrung zu nehmen, den Stand
des Verletzers zu schließen und/oder ihn selbst sowie sein Personal vom Messegelände zu verweisen. Sie ist ferner berechtigt, den Verletzer von künftigen Messeveranstaltungen auszuschließen. Erweisen sich solche Maßnahmen als unberechtigt,
so können gleichwohl gegen die FWTM keine Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden, es sei denn, dass ihr grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz zur Last fällt.
14.3 Freistellung, Schadensersatzanspruch
Der Aussteller wird darüber hinaus die FWTM in Fällen von Ziff. 14.1 und 14.2 auf
erstes Anfordern verteidigen, entschädigen oder von jeglichen Schäden, die sich aus
Verletzung von Rechten Dritter ergeben und gegen FWTM geltend gemacht werden,
freistellen und schadlos halten. Die Ersatzpflicht ist ausgeschlossen, wenn der Aussteller nachweist, dass er die Verletzung von Rechten Dritter nicht zu vertreten hat.
15. Haftung, Versicherung
Die FWTM haftet für eine schuldhafte Verletzung ihrer wesentlichen Vertragspflichten nach den gesetzlichen Vorschriften. Soweit ihr weder grob fahrlässiges noch
vorsätzliches Verhalten zur Last fällt, haftet sie allerdings nur für den typischerweise
eintretenden, vorhersehbaren Schaden. In allen übrigen Fällen haftet die FWTM,
wenn ein Schaden durch einen ihrer gesetzlichen Vertreter oder durch einen leitenden Erfüllungsgehilfen vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht worden ist.
Für Schäden aus der Verletzung des Körpers oder der Gesundheit wird nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften gehaftet. Ansonsten sind Schadensersatzansprüche aus Pflichtverletzungen ausgeschlossen.
Der Abschluss einer Ausstellungs-Versicherung, wobei auch der An- und Abtransport
des Ausstellungsgutes eingeschlossen werden kann, und einer Haftpflicht-Versicherung
für Personen- und Sachschäden wird von der Ausstellungsleitung empfohlen.
16. Hausordnung
Es gilt die Haus- und Benutzungsordnung der Messe München GmbH (MMG) für das
Messegelände, die dem Aussteller mit den Technischen Unterlagen zugeht. Das Übernachten in den Hallen und im Freigelände ist untersagt. Der Aussteller ist verpflichtet,
auf die anderen Veranstaltungsteilnehmer Rücksicht zu nehmen, nicht gegen die guten
Sitten zu verstoßen und seine Teilnahme an der Veranstaltung nicht für weltanschauliche, politische oder sonstige veranstaltungsfremde Zwecke zu missbrauchen.
17. Verjährung, Ausschlussfrist
Alle Ansprüche des Ausstellers gegen die FWTM aus der Standvermietung und aus
allen damit in Zusammenhang stehenden Rechtsverhältnissen verjähren innerhalb
von 6 Monaten. Die Verjährungsfrist beginnt mit dem Ende des Monats, in den der
Schlusstag der Messe fällt. Davon ausgenommen sind Ansprüche wegen der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie aufgrund groben Verschuldens der
FWTM; die Verjährung solcher Ansprüche richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen. Beanstandungen von Rechnungen müssen innerhalb einer Ausschlussfrist
von einem Monat nach ihrem Zugang schriftlich geltend gemacht werden.
18. Datenschutz
Soweit wir personenbezogene Daten verarbeiten erfolgt dies ausschließlich im Einklang mit den hierfür geltenden gesetzlichen Regeln, insbesondere zur Durchführung des Vertragsverhältnisses. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nur, wenn der
Betroffene hierzu ausdrücklich eingewilligt hat oder die Weitergabe durch eine entsprechende gesetzliche Regelung vorgesehen ist.
19. Sonstige Bestimmungen
Alle mündlichen Vereinbarungen, Einzelgenehmigungen und Sonderregelungen
gelten nur nach schriftlicher Bestätigung durch die FWTM. Dieser Vertrag unterliegt
deutschem Recht. Ergänzend gelten die Technischen Richtlinien für das Messegelände München. Gerichtsstand für alle Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit
diesem Vertrag ist Freiburg/Br. Der Aussteller kann daneben – nach Wahl der FWTM –
auch an seinem Sitz verklagt werden. Sollten die Teilnahmebedingungen oder die
Technischen Richtlinien teilweise rechtsunwirksam oder lückenhaft sein, so wird
hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen sowie des Vertrages nicht
berührt. In diesem Fall verpflichten sich die Parteien, die unwirksame Bestimmung
durch eine solche Regelung zu ersetzen bzw. die Lücke durch eine solche Regelung
auszufüllen, mit der der von den Parteien verfolgte wirtschaftliche Zweck am
ehesten erreicht werden kann.
7
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MÜNCHEN
10.–12. Juni 2015
Messe München
Deutschland
|
TECHNISCHE RICHTLINIEN – MESSE MÜNCHEN GMBH
INHALTSVERZEICHNIS
1.
1.1.
1.2.
1.2.1.
1.2.2.
Vorbemerkungen
Hausordnung
Öffnungszeiten
Auf- und Abbauzeiten
Veranstaltungslaufzeit
2.
Verkehr im Messegelände, Rettungswege,
Sicherheitseinrichtungen
Verkehrsordnung
Rettungswege
Feuerwehrbewegungszonen, Hydranten
Notausgänge, Notausstiege, Hallengänge
Sicherheitseinrichtungen
Standnummerierung
Bewachung
Evakuierung
2.1.
2.2.
2.2.1.
2.2.2.
2.3.
2.4.
2.5.
2.6.
05/2014
3.
3.1.
3.1.1.
3.1.2.
3.1.3.
3.1.4.
3.1.5.
3.1.6
3.2.
3.3.
Technische Daten und Ausrüstung der Hallen
und des Freigeländes
Hallendaten
Allgemeinbeleuchtung, Stromart, Spannung
Druckluft-, Elektro-, Gas- und Wasserversorgung
Kommunikationseinrichtungen
Sprinkleranlagen
Heizung, Lüftung
Störungen
Freigelände
Durchfahrtshöhen
4.
4.1.
4.2.
4.2.1.
4.2.2.
4.2.3.
4.2.4.
4.3.
4.4.
4.4.1.
4.4.1.1.
4.4.1.2.
4.4.1.3.
4.4.1.4.
4.4.1.5.
4.4.1.6.
4.4.1.7.
4.4.1.8.
4.4.1.9.
4.4.1.10.
4.4.1.11.
4.4.2.
4.4.3.
4.4.4.
4.5.
4.5.1.
4.5.2.
4.6.
4.7.
4.7.1.
4.7.2.
4.7.3.
4.7.4.
4.7.5.
4.7.5.1.
4.7.5.2.
4.7.6.
4.7.7.
4.8.
4.8.1.
4.8.2.
4.8.3.
4.8.4.
Standbaubestimmungen
Standsicherheit
Standbaugenehmigung
Prüfung und Freigabe genehmigungspflichtiger Bauten
Fahrzeuge und Container
Beseitigung nicht vorschriftsgemäßer Standbauten
Haftungsumfang
Bauhöhen
Brandschutz
Brandschutz- und Sicherheitsbestimmungen
Standbau- und Dekorationsmaterialien
Ausstellung von Kraftfahrzeugen
Explosionsgefährliche Stoffe, Munition
Pyrotechnik
Verwendung von Ballons, Luftschiffen und sonstigen Flugobjekten
Nebelmaschine
Aschenbehälter, Aschenbecher
Abfall-, Wertstoff-, Reststoffbehälter
Spritzpistolen, Nitrolacke,Reinigungsmittel, Lösungsmittel
Trennschleifarbeiten und alle Arbeiten mit offener Flamme
Leergut
Standüberdachung
Glas und Acrylglas
Aufenthaltsräume
Ausgänge, Rettungswege, Türen
Ausgänge, Rettungswege
Türen
Podeste, Leitern, Aufstiege, Stege
Standgestaltung
Erscheinungsbild
Prüfung der Mietfläche
Eingriff in die Bausubstanz
Hallenfußböden
Abhängungen von der Hallendecke
Bereitstellung von Befestigungspunkten
Anbringung von Gegenständen an den Befestigungspunkten
Standbegrenzungswände
Werbemittel/Präsentationen
Freigelände
Prüfung der Mietfläche
Aufbau
Abbau
Sonstige Regelungen
4.9.
4.9.1.
4.9.2.
4.9.3.
4.9.4.
4.9.5.
4.9.6.
4.10.
5.
Zweigeschossige Bauweise
Bauanfrage
Bauhöhe, Auflagen zur Standflächenüberdachung,
Höhe der Standinnenräume, Mindestabstände
Nutzlasten/Lastannahmen
Rettungswege/Treppen
Baumaterial
Obergeschoss
Abbau der Stände
5.12.
5.13.
5.14.
5.15.
Betriebssicherheit, Technische Sicherheitsbestimmungen,
Vorschriften, Versorgung
Allgemeine Vorschriften
Schäden
Einsatz von Arbeitsmitteln
Elektroinstallation
Anschlüsse
Standinstallation
Montage- und Betriebsvorschriften
Sicherheitsmaßnahmen
Sicherheitsbeleuchtung
Wasser- und Abwasserinstallation
Anschlüsse
Standinstallation
Druckluftinstallation
Anschlüsse
Standinstallation
Gasinstallation
Anschlüsse
Standinstallation
Informations- und Kommunikationsdienstleistungen
Maschinen-, Druckbehälter-, Abgasanlagen
Maschinengeräusche
Geräte- und Produktsicherheit
Schutzvorrichtungen
Prüfverfahren
Betriebsverbot
Druckbehälter
Abnahmebescheinigung
Prüfung
Leihgeräte
Überwachung
Abgase und Dämpfe
Abgasanlagen
Verwendung von Druckgasen, Flüssiggasen und
brennbaren Flüssigkeiten
Druckgas
Flüssiggas
Brennbare Flüssigkeiten
Gefahrstoffe
Versammlungsräume/ Szenenflächen
Strahlenschutz
Radioaktive Stoffe
Röntgenanlagen und Störstrahler
Laseranlagen
Hochfrequenzgeräte, Funkanlagen, Elektromagnetische Felder
Krane, Stapler, Ausstellungsgut, Verpackungsgut,
Warensendungen
Musikalische Wiedergaben
Getränkeschankanlagen
Lebensmittelüberwachung
Belästigungen durch Ausstellungsgut
6.
6.1.
6.1.1.
6.1.2.
6.1.3.
6.2.
6.2.1.
6.2.2.
6.3.
Umweltschutz
Abfallwirtschaft
Abfallentsorgung
Gefährliche Abfälle
Mitgebrachte Abfälle
Wasser, Abwasser, Bodenschutz
Öl-, Fettabscheider
Reinigung/Reinigungsmittel
Umweltschäden
5.1.
5.1.1.
5.2.
5.3.
5.3.1.
5.3.2.
5.3.3.
5.3.4.
5.3.5.
5.4.
5.4.1.
5.4.2.
5.5.
5.5.1.
5.5.2.
5.5a
5.5a.1.
5.5.a.2.
5.5.b
5.6.
5.6.1.
5.6.2.
5.6.2.1.
5.6.2.2.
5.6.2.3.
5.6.3.
5.6.3.1.
5.6.3.2.
5.6.3.3.
5.6.3.4.
5.6.4.
5.6.5.
5.7.
5.7.1.
5.7.2.
5.7.3
5.8.
5.9.
5.10.
5.10.1.
5.10.2.
5.10.3.
5.10.4.
5.11.
12
MÜNCHEN
10.–12. Juni 2015
Messe München
Deutschland
|
TECHNISCHE RICHTLINIEN – MESSE MÜNCHEN GMBH
1.
Vorbemerkungen
Die Messe München GmbH – MMG – hat für die stattfindenden Messen und sonstigen Veranstaltungen Richtlinien erlassen, mit dem Ziel, allen Ausstellern/Veranstaltern optimale
Gelegenheit zu geben, ihre Exponate darzustellen und ihre Besucher und Interessenten anzusprechen. Die Technischen Richtlinien sind Vertragsbestandteil der Verträge, die die MMG mit
ihren Ausstellern, Veranstaltern, Servicefirmen, Standbaufirmen und Dienstleistern schließt.
Diese Aussteller, Veranstalter, Servicefirmen und Dienstleister stehen dafür ein, dass sich alle
ihre Vertragspartner, die auf dem Messegelände tätig sind oder sich dort aufhalten, an diese
Technischen Richtlinien halten. Die MMG kann von jedem, der auf dem Messegelände tätig ist
oder sich dort aufhält, die Einhaltung der Technischen Richtlinien verlangen. Bei Messen, Ausstellungen und sonstigen Veranstaltungen, die ein anderer Veranstalter als die MMG ausrichtet,
ist neben der MMG der Veranstalter berechtigt und verpflichtet, von seinen Kunden und deren
Vertragspartnern die Einhaltung der Technischen Richtlinien zu verlangen. Gleichzeitig enthalten
diese Richtlinien Sicherheitsbestimmungen, die im Interesse unserer Aussteller und Besucher
ein Höchstmaß an Sicherheit bei der technischen und gestalterischen Ausrüstung der
Veranstaltung bieten sollen. Mit den zuständigen Bauaufsichtsämtern der Landeshauptstadt
München als örtliche Ordnungsbehörden für Messeaufbau und Messeabnahme sind die
Brandschutz-, Bauordnungsund sonstigen Sicherheitsbestimmungen abgestimmt. Die MMG
behält sich vor, die Einhaltung dieser Bestimmungen zu prüfen und bei einem Verstoß gegen
die Bestimmungen die geeigneten Maßnahmen zu ergreifen. Die gesetzlichen Bestimmungen
in der jeweils gültigen Fassung sind zu beachten. Die MMG ist berechtigt, zur Sicherheit und
zum Standbau Anordnungen zu treffen, die über die in den Technischen Richtlinien enthaltenen
Bestimmungen hinausgehen. Die Bestellformulare für Ausstellerservices werden rechtzeitig
zur Verfügung gestellt; diese sind auszufüllen und spätestens bis zu den in den Bestellformularen
für Ausstellerservices angegebenen Terminen zurückzusenden. In Abhängigkeit von der Veranstaltungskonzeption besteht auch die Möglichkeit, elektronische Bestellungen über das im
Internet bereitgestellte Online-Bestellsystem zu tätigen. Bestellungen bedürfen der Annahme.
Die Annahme kann auch stillschweigend – durch Erbringung der bestellten Leistung – erklärt
werden. Auf die Annahme der Bestellung besteht kein Anspruch, soweit sich nicht ein solcher
aus dem Gesetz ergibt. Die Annahme der Bestellung kann insbesondere gegenüber Ausstellern/Veranstaltern verweigert werden, die ihre finanziellen Verpflichtungen gegenüber der MMG z.B.
aus früheren Veranstaltungen nicht erfüllt haben. Außerdem behält sich die MMG vor, bei
verspätet eingesandten Bestellungen einen Preisaufschlag entsprechend der Angaben in den
Bestellformularen für Ausstellerservices auf die Entgelte zu erheben. Nach der Standzuteilung
werden die Aussteller durch Rundschreiben über weitere Einzelheiten der Vorbereitung und
Durchführung der Messe unterrichtet. Diese Technischen Richtlinien sind mit den Messegesellschaften Deutsche Messe AG Hannover Koelnmesse GmbH Leipziger Messe GmbH Messe
Berlin GmbH Messe Düsseldorf GmbH Messe Frankfurt GmbH Messe München GmbH Messe
Nürnberg GmbH besprochen und in ein einheitliches Gliederungsschema gefasst. Im Übrigen
behält sich die MMG Änderungen vor. Der deutsche Text ist verbindlich.
1.1.
Hausordnung
Das Messegelände ist ein Privatgelände. Eigentümer ist die Messe München GmbH – MMG –
, Messegelände, 81823 München, Tel. (089) 949-01. Sie übt neben dem jeweiligen Veranstalter
das Hausrecht aus. Die Haus- und Benutzungsordnung gilt für alle Personen, die das
Privatgelände der MMG betreten oder befahren. Sie ist an den Zugängen zum Messegelände
sichtbar angebracht.
1.2.
Öffnungszeiten
1.2.1. Auf- und Abbauzeiten
Während der allgemeinen Auf- und Abbauzeiten kann in den Hallen und im Freigelände
grundsätzlich in der Zeit von 08.00 Uhr bis 22.00 Uhr gearbeitet werden, soweit nicht messespezifisch andere Zeiten festgelegt werden. Am letzten Aufbautag ist der konstruktive Standbau
bis 18.00 Uhr, der dekorative Standbau bis 20.00 Uhr abzuschliessen. Angrenzende Gangflächen
sind am letzten Aufbautag ab 18 Uhr freizuhalten. Aus Gründen der allgemeinen Sicherheit im
Messegelände bleiben die Hallen und das Messegelände insgesamt außerhalb dieser Zeiten
verschlossen. Eine Verlängerung ist nur in Ausnahmefällen mit schriftlicher Erlaubnis der
MMG, Hauptabteilung Technischer Ausstellerservice, zulässig.
1.2.2. Veranstaltungslaufzeit
Während der Veranstaltungslaufzeit werden die Hallen eine Stunde vor Messebeginn geöffnet
und eine Stunde nach Messeschluss verschlossen. Die MMG behält sich Sonderregelungen vor.
Aussteller, die in begründeten Einzelfällen über diesen Zeitpunkt hinaus auf ihrem Stand tätig
sein müssen, bedürfen einer besonderen schriftlichen Erlaubnis der MMG, Hauptabteilung
Technischer Ausstellerservice.
05/2014
2.
Verkehr im Messegelände, Rettungswege, Sicherheitseinrichtungen
2.1.
Verkehrsordnung
Das Befahren des Messegeländes mit Fahrzeugen aller Art geschieht auf eigene Gefahr und ist
nur mit entsprechender Erlaubnis, gültiger Einfahrtsgenehmigung oder gültigem Parkausweis
gestattet. Während der Veranstaltung ist das Befahren des Messegeländes sowie das Abstellen
von Fahrzeugen im Messegelände grundsätzlich untersagt. Die MMG kann hiervon Ausnahmen
machen und entsprechende Parkoder Einfahrtserlaubnisse erteilen. Die MMG ist berechtigt,
die Erteilung von Park- oder Einfahrtserlaubnissen von der Zahlung eines Entgeltes abhängig
zu machen.
Die Park- oder Einfahrtserlaubnis ist deutlich sichtbar hinter der Windschutzscheibe des entsprechenden Fahrzeuges anzubringen. Die Regelungen, die sich aus den Park- oder Einfahrtserlaubnissen ergeben, sind strikt einzuhalten. Park- oder Einfahrtserlaubnisse sind auf
Anforderung des zur Verkehrsordnung und Verkehrslenkung eingeteilten Personals der MMG
oder des Bewachungspersonals jederzeit zurückzugeben. Die Park- bzw. Einfahrtserlaubnis gilt
nur für das Fahrzeug, für das sie ausgestellt ist.
Die MMG ist berechtigt, für die Einfahrt ins Messegelände eine Kaution zu erheben und die
maximale Aufenthaltszeit zu befristen. Bei Überschreitung der festgesetzten Aufenthaltszeit
verfällt die hinterlegte Kaution. Diese Regelung gilt während der Auf- und Abbauzeit sowie in
den Fällen, in denen die MMG das Befahren des Messegeländes während der Veranstaltungszeit
gestattet.
Im gesamten Messegelände sowie auf den messeeigenen Parkplätzen gelten die Bestimmungen
der Straßenverkehrsordnung (StVO) sinngemäß. Die im Messegelände zugelassene Höchstgeschwindigkeit beträgt 20 km/h. In den Hallen darf stets nur Schrittgeschwindigkeit gefahren
werden; diese Regelung gilt während der Veranstaltungen auch für das übrige Messegelände.
Das Befahren der Hallen ist nur zum Beund Entladen gestattet. Vorhandene Versorgungsanschlüsse
und sonstige tech. Infrastruktur dürfen hierbei nicht beschädigt werden. Die festgelegte
Belastbarkeit der Hallenböden sowie die Höhe und Breite der Tore sind zu beachten. Während
des Be- und Entladens ist der Motor abzustellen. Das Abstellen von Fahrzeugen in den Hallen
ist grundsätzlich verboten. Die MMG behält sich das Recht vor, aus sachlich gerechtfertigten
Gründen das Befahren der Hallen zu untersagen.
Auf Fußgänger ist größtmögliche Rücksicht zu nehmen. Gesperrte Wege und Grünflächen
dürfen nicht befahren werden.
Wohnmobile und Wohnwagen dürfen zum Zwecke der Übernachtung nicht ins Messegelände
verbracht werden. Flächen, die von der MMG veranstaltungsbezogen als Campingplatz
ausgewiesen werden, sind von dieser Regelung ausgenommen.
Im gesamten Messegelände besteht außer auf den gesondert ausgewiesenen Flächen absolutes
Halteverbot. Die MMG behält sich das Recht vor, in den Halteverbotszonen oder in sonstiger
Weise widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge, Auflieger, Container, Behälter und sonstiges
Voll-/Leergut jeder Art auf Kosten und Gefahr des Verursachers, Halters bzw. Besitzers zu
entfernen.
Ergänzend gelten die Bestimmungen und Einfahrtsregelungen der zur jeweiligen Veranstaltung
gültigen Bestellformulare für Ausstellerservices („Wichtige Hinweise“) sowie der Ausstellerinformation Verkehr, die rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn versandt wird.
Um einen reibungslosen Verkehrsablauf während der Auf- und Abbauzeit und der Veranstaltungsdauer gewährleisten zu können, sind verkehrsordnende und verkehrslenkende Regeln
der MMG einschließlich der Anweisungen des Ordnungspersonals unbedingt zu beachten. Die
MMG behält sich insbesondere vor, den Zugang der Aussteller bzw. ihrer Standbau- und
sonstigen Vertragsfirmen zu den einzelnen Ständen zu regeln.
Bei Messen und Ausstellungen wird empfohlen, die gesamte Aufbauzeit zu nutzen, da erfahrungsgemäß an den letzten beiden Aufbautagen das Messegelände überfüllt ist. Ansprüche
gegen die MMG bestehen nicht, wenn es wegen Überfüllung des Messegeländes oder infolge
von Anordnungen der MMG zur Regelung des Verkehrs auf dem Messegelände bzw. des
Zugangs zu den Ständen zu Verzögerungen für den Aussteller, seine Standbau oder sonstigen
Vertragsfirmen kommen sollte.
2.2.
Rettungswege
2.2.1. Feuerwehrbewegungszonen, Hydranten
Die gekennzeichneten Feuerwehrbewegungszonen, Rettungswege und Sicherheitszonen müssen
ständig freigehalten werden. Sie dürfen insbesondere auch während der Aufund Abbauzeiten
nicht durch abgestellte oder parkende Kraftfahrzeuge oder durch die Lagerung von
Ausstellungsgut, Bau-, Verpackungsmaterial o.ä. eingeengt werden.
Fahrzeuge und Gegenstände, die auf Feuerwehrbewegungszonen, Rettungswegen oder Sicherheitszonen abgestellt sind, können kostenpflichtig entfernt werden. Für dabei auftretende
Sachschäden haftet die MMG nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
Hydranten in den Hallen und im Freigelände dürfen nicht verbaut, unkenntlich oder unzugänglich
gemacht werden.
2.2.2. Notausgänge, Notausstiege, Hallengänge
Sämtliche in den Hallenplänen festgelegten Ausgänge und Gänge der Hallen sind in voller
Breite freizuhalten. Sie dienen im Notfall als Rettungswege und dürfen deshalb nicht durch
abgestellte oder hineinragende Gegenstände eingeengt werden. Die Türen im Zuge von Rettungswegen müssen von innen leicht in voller Breite geöffnet werden können. Die Ausgangstüren
und Notausstiege und deren Kennzeichnung dürfen nicht verbaut, überbaut, versperrt, verhängt
oder in sonstiger Weise unkenntlich oder unzugänglich gemacht werden. Informationsstände,
Tische und sonstiges Mobiliar dürfen nur in einem ausreichenden Sicherheitsabstand von Zuund Ausgängen bzw. Treppenraumzugängen aufgestellt werden.
Die festgelegten Hallengänge dürfen nicht überbaut oder in welcher Weise auch immer beeinträchtigt werden. Dies gilt auch dann, wenn die MMG dem Aussteller gestattet hat, zu einem
Hallengang gehörige Flächen in seine Standgestaltung einzubeziehen. Solche Flächen sind
optisch so zu gestalten, dass sie als zu einem Hallengang gehörige Flächen erkennbar sind.
2.3.
Sicherheitseinrichtungen
Sprinkleranlagen, Feuermelder, Notrufsäulen, Feuerlöscheinrichtungen, Rauchmelder, Schließvorrichtungen der Hallentore und andere Sicherheitseinrichtungen, deren Hinweiszeichen
sowie die grünen Notausgangskennzeichen müssen jederzeit zugänglich und sichtbar sein; sie
dürfen nicht zugestellt oder zugebaut werden.
2.4.
Standnummerierung
Alle Stände werden vom Veranstalter mit Standnummern gekennzeichnet, die nicht ohne
vorherige Zustimmung des Veranstalters entfernt werden dürfen.
2.5.
Bewachung
Die MMG bzw. der von ihr für das Messegelände zugelassene Sicherheits- und Ordnungsdienst
sorgt für Wachen an den Toren und in den Hallen. Die MMG übernimmt keine Gewähr für eine
lückenlose Bewachung und Kontrolle des Messegeländes. Die MMG ist berechtigt, die zur
Kontrolle und Bewachung erforderlichen Maßnahmen durchzuführen.
Die Bewachung des Standes, des Ausstellungsguts und der sonstigen auf dem Stand befindlichen
Gegenstände ist nicht Aufgabe der MMG. Eine Bewachung des Standes muss im Bedarfsfall
der Aussteller selbst organisieren. Standwachen dürfen nur durch den von der MMG für das
Messegelände zugelassene Sicherheitsund Ordnungsdienst gestellt werden.
Die Aussteller werden ausdrücklich darauf hingewiesen, dass während der Auf- und Abbauzeiten
erhöhte Risiken für das Ausstellungsgut und die sonstigen von den Ausstellern eingebrachten
Gegenstände bestehen. Wertvolle bzw. leicht bewegliche Gegenstände sollten nachts stets
unter Verschluss genommen werden.
2.6.
Evakuierung
Aus Sicherheitsgründen, insbesondere aufgrund behördlicher Anordnungen, kann die Schließung
von Räumen, Gebäuden, Hallen und/oder Ausstellungsbereichen im Freien und deren Räumung
von der MMG angeordnet werden. Der Aussteller hat seine Mitarbeiter über dieses Verfahren
zu informieren. Er hat, soweit durch Gesetz vorgeschrieben oder von der Behörde bzw. der
MMG angeordnet, eigene Räumungspläne zu erstellen und bekannt zu machen. Er trägt dafür
Sorge, dass im Ereignisfall sein Stand geräumt wird.
3.
Technische Daten und Ausrüstung der Hallen und des Freigeländes
3.1.
Hallendaten
Die Hallen besitzen eine Bruttoausstellungsfläche von jeweils:
A1–A6, B1–B6, ca. 11.000 m2
C1–C4, ca. 10.000 m2
B0, ca. 3.500 m2
Hallentormaße
Die Hallen sind (ausgenommen die Halle B0) befahrbar und verfügen hierfür über jeweils
mindestens 6 Tore mit den Abmessungen 4,50 m x 4,50 m. Die Halle B0 verfügt über ein Tor
mit den Abmessungen 12,50 x 4,00 m.
Höhen der Hallen
Alle Hallen (ausgenommen die Halle B0 im ICM und die nördliche Stirnseite der Hallen C1–4)
sind stützenfrei. Sämtliche Hallen sind mit einer Sprinkleranlage ausgestattet. Die lichte Höhe
der Hallenlängswand zwischen den Einfahrtstoren beträgt ca. 5,70 m (Ausnahme B6-Hochhalle
ca. 7,80 m). Die lichte Höhe im Hallenseitenbereich beträgt ca.10,75 m (Ausnahme B6Hochhalle ca. 15,25 m). Die Hallenhöhe im Mittelbereich beträgt ca.11,50 m (Ausnahme B6Hochhalle ca. 16,00 m). Die lichte Höhe der Halle B0 beträgt im Hallenrandbereich ca. 4,00 m
und im Hallenmittelbereich ca. 4,20 m. Die lichte Höhe der nördlichen Stirnseite der Hallen
C1–4 beträgt ca. 4,50 m. Abhängepunkte sind in allen Hallen vorhanden. Die maximale
Belastung pro Abhängepunkt beträgt 100 kg (1 kN) lotrecht.
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MÜNCHEN
10.–12. Juni 2015
Messe München
Deutschland
|
TECHNISCHE RICHTLINIEN – MESSE MÜNCHEN GMBH
Belastbarkeit der Hallenböden
Der Hallenboden besteht aus Gussasphalt. Die maximal zulässige Bodenbelastung in allen
Hallen beträgt 5 t/m2 (50 kN/m2). Eine Lkw-Belastung bis 60 t (600 kN) ist zulässig. Die
zulässige Staplerbelastung beträgt 14 t (140 kN). Die maximale Punktlast auf einer Grundfläche
von 30 cm x 30 cm (Abstand ca. 1,5 m) beträgt 5 t (50 kN; Bodenpressung 500kN/m²). Die
Punktlast gilt jedoch nicht für die Spartenkanalabdeckung. Der Boden der Halle B0 besteht
aus Parkett. Die maximal zulässige Bodenbelastung beträgt 2 t/m2 (20 kN/m2). Die maximale
Punktlast beträgt 8 t/m2 (80 kN/m2). Die Punktlast gilt jedoch nicht für die Spartenkanalabdeckung.
Für die Angaben zu den Eingangsbauwerken (Bodenbelastung max. 1 t/m2 (10 kN/m2) im Erdgeschoss) kontaktieren Sie bitte die MMG, Hauptabteilung Technischer Ausstellerservice.
3.1.1. Allgemeinbeleuchtung, Stromart, Spannung
Für die allgemeine Beleuchtung der Hallen sorgt die MMG. Die allgemeine künstliche
Beleuchtung in den Hallen zur Messelaufzeit beträgt ca. 50 Lux/m2 (Messung: 1,00 m über
dem Hallenfußboden). In jeder Halle gibt es Tages- und Kunstlicht. Vorhandene Stromart und
Spannung auf dem Messegelände: Netzart: TN-S-System
Wechselstrom 230 Volt (± 10%)/50 Hz
Drehstrom 3 x 400 Volt (± 10%)/50 Hz
3.1.2. Druckluft-, Elektro-, Gas- und Wasserversorgung
Die Druckluft-, Elektro-, Gas- und Wasserversorgung der Stände erfolgt in den Hallen aus den
Versorgungskanälen im Hallenboden im Abstand von ca. 5,00 m (bzw. ca. 4,50 m für die
Hallen C1–C4 und ca. 4,85 m für die Halle B0); in der Halle B0 besteht keine Möglichkeit der
Gasversorgung. Maße der Spartenkanalabdeckung ca. 43 cm x 43 cm, (Breite des Spartenkanals
ca. 35 cm). Die Halle C1 verfügt zusätzlich über zwei Spartenkanäle in Hallenlängsrichtung.
Elektroversorgung 200 W/m2
Wasseranschluss mit DN 25/min. 3,5 bar
Abfluss DN 100
Anschluss für Sprinkler DN 50, Anschlüsse in jedem zweiten Kanal vorhanden Druckluftanschluss
DN 50/min. 10 bar, Anschluss in jedem zweiten Kanal vorhanden Gasanschluss DN 25/20
mbar
3.1.3. Kommunikationseinrichtungen
Die Versorgung der Stände mit Telefon-, Telefax-, Daten- und Antennenanschlüssen erfolgt in
den Hallen aus Bodenanschlusspunkten. Anschlusstechnik RJ 45 bzw. E 2000 bei Lichtwellenleiter-Anschlüssen.
3.1.4. Sprinkleranlagen
Die Hallen sind mit Sprinkleranlagen ausgestattet. Jeder zweite Spartenkanal ist mit einer
Sprinklergrundleitung zur Standversorgung versehen.
(Hinsichtlich Sprinkleranlagen bei Standabdeckungen siehe Punkt 4.4.2 bzw. 4.9.2)
3.1.5. Heizung, Lüftung
Für die allgemeine Beheizung und Belüftung der Hallen sorgt die MMG. Alle Hallen sind teilklimatisiert.
3.1.6. Störungen
Bei Störungen der technischen Versorgung (z.B. Elektro, Wasser, Druckluft, Heizung, Lüftung,
Kommunikation usw.) ist unverzüglich die Hauptabteilung Technischer Ausstellerservice der
MMG zu informieren.
Die MMG übernimmt keine Haftung für Schäden, die daraus entstehen, dass bei Leistungsschwankungen oder höherer Gewalt Störungen auftreten oder auf Anordnung der Behörden
bzw. der Strom-, Wasseroder Energielieferanten die Lieferung unterbrochen wird.
3.2.
Freigelände
Freigelände F5–F8 ca. 103.000 m2. Sonderfreifläche F9–13 ca. 150.000 m2.
Bodenbelag der Ausstellungsfläche: Schotterrasen (begrüntes Humus-Schottergemisch, partiell
mit Splittanteil) Straßenbelag: Asphalt
Breite der Fahrstraßen: 8,00 m bzw. 12,00 m
Zulässige Bodenbelastung: 50 t/m2 (500 kN/m2) ausgenommen der Bereich der Gleistrasse, für
den die zulässige Bodenbelastung geringer ist; Details sind bei der MMG, Hauptabteilung
Technischer Ausstellerservice, zu erfragen.
Beleuchtung: 30 Lux/m2
Freigelände N5-N10 ca. 115.000 m2
Zulässige Bodenbelastung: 20 t/m2 (200 kN/m2)
Die Versorgung der Stände mit Strom-, Wasser/Abwasseranschlüssen erfolgt im Freigelände
aus Bodenanschlusspunkten.
Wasser: max. DN 40/ min. 3,5 bar
Abwasser: max. DN 100
Elektroversorgung: 50 W/m2
Die Versorgung der Stände mit Telefon, Telefax, Datenund Antennenanschlüssen erfolgt im
Freigelände aus Bodenanschlusspunkten. Anschlusstechnik RJ 45 bzw. E 2000 bei Lichtwellenleiter-Anschlüssen.
3.3.
Durchfahrtshöhen
Die Durchfahrtshöhe der Tore zu den Beschickungshöfen beträgt ca. 5,00 m. Der Verbindungstunnel
Ost hat eine Durchfahrtshöhe von 4,30 m und der Verbindungstunnel West eine Durchfahrtshöhe
von 4,50 m.
05/2014
4.
Standbaubestimmungen
4.1.
Standsicherheit
Ausstellungsstände einschließlich Einrichtungen und Exponate sowie Werbeträger sind so
standsicher zu errichten, dass die öffentliche Sicherheit und Ordnung, insbesondere Leben und
Gesundheit, nicht gefährdet werden. Die Standsicherheit muss für jeden Bauzustand (Aufbau,
Änderung, Abbau) gewährleistet sein.
Für die statische Sicherheit der Stände ist der Aussteller verantwortlich und gegebenenfalls
nachweispflichtig.
Die Messe München GmbH behält sich das Recht vor, Standbauten, Exponate, Werbeträger
etc. auf Kosten des Ausstellers auf ihre Stand- und Verkehrssicherheit zu überprüfen oder von
Sachverständigen überprüfen zu lassen, sofern begründete Zweifel bestehen, dass die Standoder Verkehrssicherheit nicht gewährleistet ist, auch wenn zuvor eine Genehmigung erteilt
worden ist.
Standaufbauten in den Hallen mit einer Höhe von mehr als 4,00 m müssen eine Standsicherheit
für einen Staudruck von 0,125 kN/m2 („Hallenwind“) haben. Auf Verlangen der MMG ist ein
statischer Nachweis zu erbringen.
Standaufbauten im Freigelände sind für die entsprechenden Wind- und gegebenenfalls
Schneelasten zu bemessen. (Lastannahmen für Podeste siehe Punkt 4.6, für zweigeschossige
Stände s. Punkt 4.9.3)
Die Sicherung von Standbauten durch Abhängungen von der Hallendecke ist nicht zulässig
(Zur Anbringung von Gegenständen an Befestigungspunkten siehe Punkt 4.7.5.2.).
4.2.
Standbaugenehmigung
Ausgehend davon, dass die Technischen Richtlinien bei der Gestaltung und Ausführung des
Standes eingehalten werden, ist es bei eingeschossigen Standbauten in den Hallen, soweit sie
eine Grundfläche von nicht mehr als 100 m2 haben und nicht höher sind als 3,00 m, nicht erforderlich, Zeichnungen zur Genehmigung einzureichen. Auf Wunsch bietet die MMG dem
Aussteller an, die (in zweifacher Ausführung) eingereichten Standbaupläne zu prüfen.
Alle anderen Standbauten (insbesondere Stände ab einer Grundfläche von mehr als 100 m2
oder einer Höhe von mehr als 3,00 m, mehrgeschossige Stände (s. Punkt 4.9.), mobile Stände;
Stände mit Brücken, Treppen, Kragdächern, Galerien, geneigte Wände etc.) und Bauten im
Freigelände (s. Punkt 4.8.) sind genehmigungspflichtig.
Sofern 200 oder mehr Sitzplätze vorgesehen sind, sind in einem gesonderten Plan (Bestuhlungsplan
Maßstab 1:200), der in 3–facher Ausfertigung bei der MMG einzureichen ist, die Gesamtzahl
der Sitzplätze sowie die Rettungswege darzustellen, wobei die Breite der Rettungswege nach
der größtmöglichen Anzahl der Personen zu bemessen ist, die sich in dem Raum aufhalten
können. (Siehe auch Punkt 5.9.). Eine Ausfertigung des für die jeweilige Nutzung genehmigten
Plans ist in der Nähe des Haupteingangs eines jeden Versammlungsraums gut sichtbar anzubringen.
4.2.1. Prüfung und Freigabe genehmigungspflichtiger Bauten
Jeder Veranstalter, Aussteller, Mieter, Servicepartner oder sonstiger Dienstleister ist verpflichtet
zu prüfen, ob von ihm geplante provisorische Einoder Aufbauten, gleich ob in den Hallen oder
im Freigelände, einer Genehmigung bedürfen. In Zweifelsfällen wenden Sie sich bitte an die
Hauptabteilung Technischer Ausstellerservice der MMG.
Standflächen in den Hallen:
Vermaßte Standpläne für eingeschossige Standbauten ab einer Grundfläche von mehr als
100 m2 bzw. ab einer Höhe von mehr als 3,00 m müssen spätestens zum in den Bestellformularen
für Ausstellerservices genannten Termin der Hauptabteilung Technischer Ausstellerservice der
MMG in 2–facher Ausfertigung (Grundriss und Ansichtsskizzen mindestens im Maßstab 1:100)
zur Genehmigung vorgelegt werden. Sofern eine Genehmigung erteilt wird, geht ein Exemplar
mit dem Genehmigungsvermerk der MMG versehen an den Aussteller/Messebauer zurück.
Damit ist die Baufreigabe erteilt.
Zweigeschossige Standbauten müssen spätestens zum in den Bestellformularen für Ausstellerservices genannten Termin mit dem Vordruck „Anmeldung von besonderen Standkonstruktionen”
bei der Hauptabteilung Technischer Ausstellerservice der MMG beantragt werden. Der Vordruck
ist in deutscher Sprache ausgefüllt zusammen mit den im Vordruck geforderten Unterlagen,
die ebenfalls in deutscher Sprache erstellt sein müssen, in den geforderten Ausfertigungen bei
der MMG einzureichen. Sofern eine Genehmigung erteilt wird, ist der Standbau erst dann freigegeben, wenn das Genehmigungsschreiben an den Aussteller/Messebauer ausgehändigt ist
und die statischen Unterlagen an den Aussteller/ Messebauer zurückgegeben worden sind.
Standflächen im Freigelände:
Eingeschossige Standbauten im Freigelände ab einer Grundfläche von mehr als 50 m2 bzw. ab
einer Höhe von mehr als 5,00 m müssen spätestens zum in den Bestellformularen für Ausstellerservices genannten Termin der Hauptabteilung Technischer Ausstellerservice der MMG in
2–facher Ausfertigung (Grundriss und Ansichtsskizzen mindestens im Maßstab 1:100) zur Genehmigung vorgelegt werden. Sofern eine Genehmigung erteilt wird, geht ein Exemplar mit
dem Genehmigungsvermerk der MMG versehen an den Aussteller/Messebauer zurück. Damit
ist die Baufreigabe erteilt.
Mehrgeschossige Standbauten, Sonderkonstruktionen, Räume mit Bestuhlung für 200 oder
mehr Personen, abgedunkelte Räume für Projektions-/Filmvorführungen müssen spätestens
zum in den Bestellformularen für Ausstellerservices genannten Termin mit dem Vordruck „Anmeldung von besonderen Standkonstruktionen“ bei der Hauptabteilung Technischer
Ausstellerservice der MMG beantragt werden. Der Vordruck ist in deutscher Sprache ausgefüllt
zusammen mit den im Vordruck geforderten Unterlagen, die ebenfalls in deutscher Sprache
erstellt sein müssen, in den geforderten Ausfertigungen bei der MMG einzureichen. Sofern
eine Genehmigung erteilt wird, ist der Standbau erst dann freigegeben, wenn das Genehmigungsschreiben an den Aussteller/Messebauer ausgehändigt und die statischen Unterlagen an
den Aussteller/Messebauer zurückgegeben worden sind.
Das Aufstellen fliegender Bauten, die nach Art. 72 BayBO einer Ausführungsgenehmigung
bedürfen, ist der Landeshauptstadt München Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Hauptabteilung IV Lokalbaukommission unter Vorlage des Prüfbuches und unter Einhaltung
der gesetzlichen Fristen anzuzeigen.
Postanschrift: Landeshauptstadt München
Referat für Stadtplanung und Bauordnung Hauptabteilung IV – Lokalbaukommission
Blumenstraße 28 b
80331 München www.muenchen.de
Die Kosten des Standbaugenehmigungsverfahrens (siehe Rückseite des Vordrucks „Anmeldung
von besonderen Standkonstruktionen“) werden dem Aussteller in Rechnung gestellt.
4.2.2
Fahrzeuge und Container
Fahrzeuge und Container sind als Ausstellungsgegenstände in den Hallen genehmigungspflichtig
(siehe Punkt 4.4.1.2. und 4.4.2.).
Fahrbare Ausstellungsstände (Show Trucks, Omnibusse, Trailer etc.) sind, wenn sie eine zusammenhängende Fläche von mehr als 30 m2 bilden, mit einer Sprinkleranlage zu versehen. Zu
einer solchen zusammenhängenden Fläche gehören auch die zwischen zwei fahrbaren Ausstellungsständen befindlichen Flächen, es sei denn, die Abstände zwischen den beiden
fahrbaren Ausstellungsständen sind so groß, dass die in der Halle installierten Sprinkler in
ihrer Wirkung nicht beeinträchtigt sind.
4.2.3. Beseitigung nicht vorschriftsgemäßer Standbauten
Standbauten, die nicht genehmigt sind, den Technischen Richtlinien oder den Gesetzen nicht
entsprechen, müssen auf Verlangen der MMG geändert oder beseitigt werden.
Bei nicht fristgerechter Ausführung ist die MMG berechtigt auf Kosten und Gefahr des
Ausstellers selbst Änderungen vorzunehmen oder, soweit dies erforderlich sein sollte, die
Standbauten zu beseitigen.
4.2.4. Haftungsumfang
Sofern der Aussteller bzw. der vom ihm beauftragte Standbauer die vorstehenden Standbaubestimmungen nicht einhält, haftet er für sämtliche Schäden, die aus der Verletzung der
Standbaubestimmungen resultieren.
Ferner hat der Aussteller bzw. der vom ihm beauftragte Standbauer die MMG von sämtlichen
Ansprüchen Dritter freizustellen, die aufgrund der Verletzung der vorstehenden Standbaubestimmungen geltend gemacht werden.
4.3.
Bauhöhen
Die Normalhöhe für Standbauten und Werbekörper beträgt 3,00 m.
Die Aufbauhöhe ist veranstaltungsspezifisch festgelegt und kann entweder den Besonderen
Teilnahmebedingungen oder den „Wichtigen Hinweisen“ in den jeweils gültigen Bestellformularen
für Ausstellerservices entnommen oder beim zuständigen technischen Veranstaltungsteam
erfragt werden.
Die von der MMG festgelegte Höhenbegrenzung darf beim Standaufbau nur mit vorheriger
schriftlicher Zustimmung der MMG überschritten werden.
Exponate unterliegen dieser Beschränkung grundsätzlich nicht, sind aber der MMG, Hauptabteilung
Technischer Ausstellerservice, im Vorfeld anzuzeigen.
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MÜNCHEN
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4.4.
Brandschutz
4.4.1. Brandschutz- und Sicherheitsbestimmungen
4.4.1.1. Standbauund Dekorationsmaterialien
Leichtentflammbare, brennend abtropfende, abschmelzende, toxische Gase oder stark
rauchbildende Materialien dürfen nicht verwendet werden. Die Verwendung im Brandfall stark
rußender Kunststoffe (z.B. Polystyrol, PU-Schäume, Styropor usw.) ist nicht zulässig. Der
Nachweis der Schwerentflammbarkeit im eingebauten Zustand ist zu erbringen.
Dekorationsmaterialien müssen entsprechend DIN 4102 oder DIN EN 13501-1 mind. schwerentflammbar sein. Die MMG kann die nachträgliche Herstellung der Schwerentflammbarkeit
von Dekorationsmaterialien nur dann zulassen, wenn dies in Absprache mit der Branddirektion
München mit einem geeigneten und zugelassenen Flammschutzmittel sowie unter Beachtung
der Verarbeitungshinweise geschieht. Die Zustimmung der MMG kann insbesondere von den
zu berücksichtigenden Brandlasten abhängig gemacht werden.
In Teilbereichen dürfen normalentflammbare Dekorationsmaterialien verwendet werden, wenn
diese durch den Einbau ausreichend gegen Entflammen geschützt sind. Ein Prüfzeugnis über
die Baustoffklasse des eingesetzten Materials kann gefordert werden. Hängende Raumdekorationen
müssen mindestens 2,5 m vom Fußboden entfernt sein. Brennbares Material muss von
Zündquellen, wie Scheinwerfern oder Heizstrahlern, so weit entfernt sein, dass das Material
durch diese nicht entzündet werden kann.
An tragende Konstruktionsteile können im Einzelfall aus Gründen der Sicherheit besondere
Anforderungen gestellt werden (z.B. nicht brennbar). Standfußbodenbeläge müssen fugendicht
verlegt sein.
Der Einsatz von Kabelbindern zur Befestigung statisch beanspruchter Teile ist nicht gestattet.
Bäume und Pflanzen dürfen zu Dekorationszwecken nur verwendet werden, wenn sie frisch
geschnitten worden sind. (Die Blätter bzw. Nadeln müssen grün und saftig sein.) Wenn
während der Dauer der Ausstellung festgestellt wird, dass Bäume und Pflanzen austrocknen
und dadurch leichter entflammbar werden, so sind sie zu entfernen. Bäume müssen bis etwa
50 cm über dem Boden astfrei sein. Torf ist stets feucht zu halten (Entzündungsgefahr durch
Rauchzeug!).
Bambus, Ried, Heu, Stroh, Rindenmulch, Torf oder ähnliche Materialien genügen in der Regel
nicht den vorgenannten Anforderungen und sind grundsätzlich verboten. Ausnahmen bedürfen
der vorherigen Genehmigung der Hauptabteilung Technischer Ausstellerservice der MMG.
Abfälle sind grundsätzlich umgehend zu entfernen und zu entsorgen bzw. in geeigneten
Behältern zu sammeln und der fachgerechten Entsorgung zu zuführen.
4.4.1.2. Ausstellung von Kraftfahrzeugen
In den Hallen dürfen Kraftfahrzeuge grundsätzlich weder in Betrieb genommen noch abgestellt
werden. Eine Ausnahmebewilligung, die mit dem Vordruck „Anmeldung für vorbeugenden
Brandschutz“ zu beantragen ist, kann von der Branddirektion München erteilt werden. Auf die
Erteilung der Ausnahmebewilligung besteht kein Anspruch.
In Ausstellungshallen ist der Tankinhalt der Fahrzeuge auf das für das Einund Ausfahren
notwendige Maß zu reduzieren. Der Treibstofftank ist abzuschließen; auf Verlangen der MMG
ist auch die Batterie abzuklemmen.
Verbrennungsmotoren dürfen in den Hallen und in eigenen Bauten der Aussteller nicht in
Betrieb vorgeführt werden. Bei Vorführungen im Freien müssen sie mit Auspufftöpfen versehen
sein. Kraftstoffe dürfen nicht am Stand gelagert werden. Bei Fahrzeugen mit Gasantrieben
bzw. Energiegewinnung mit Brennstoffzellen ist auch Punkt. 5.7 zu beachten. Fahrbare Ausstellungsstände (Show Trucks, Omnibusse, Trailer etc.) sind, wenn sie eine zusammenhängende
Fläche von mehr als 30 m² bilden, mit einer Sprinkleranlage zu versehen. Zu einer solchen zusammenhängenden Fläche gehören auch die zwischen zwei fahrbaren Ausstellungsständen
befindlichen Flächen, es sei denn, die Abstände zwischen den beiden fahrbaren Ausstellungsständen
sind so groß, dass die in der Halle installierten Sprinkler in ihrer Wirkung nicht beeinträchtigt
sind.
4.4.1.3. Explosionsgefährliche Stoffe, Munition
Explosionsgefährliche Stoffe im Sinne des Sprengstoffgesetzes und Munition im Sinne des
Waffengesetzes dürfen auf Messen und Ausstellungen nicht ausgestellt werden.
4.4.1.4. Pyrotechnik
Der Umgang mit Pyrotechnik ist genehmigungspflichtig und mit der MMG abzustimmen. Eine
Genehmigung, die mit dem Vordruck „Anmeldung für vorbeugenden Brandschutz“ zu
beantragen ist, kann von den zuständigen Sicherheitsbehörden erteilt werden. Auf die Erteilung
der Genehmigung besteht kein Anspruch.
4.4.1.5. Verwendung von Ballons, Luftschiffen und sonstigen Flugobjekten
Die Verwendung von Ballons, Luftschiffen und sonstigen Flugobjekten ist in den Hallen und im
Freigelände grundsätzlich nicht gestattet. Ausnahmen bedürfen der vorherigen schriftlichen
Genehmigung der Hauptabteilung Technischer Ausstellerservice der MMG. Sofern die
Genehmigung erteilt wird, dürfen die Ballons und Luftschiffe nur mit nicht brennbaren und ungiftigen Gasen befüllt werden. Die Ballons und Luftschiffe müssen sich innerhalb der
Standgrenzen befinden; die maximale Standbauhöhe und Höhe für Werbematerialien ist einzuhalten.
4.4.1.6. Nebelmaschine
Der Einsatz von Nebelmaschinen ist mit der Hauptabteilung Technischer Ausstellerservice der
MMG abzustimmen.
4.4.1.7. Aschenbehälter, Aschenbecher
Sofern für den Ausstellungsstand oder Teile desselben kein ausdrückliches Rauchverbot
angeordnet ist, muss für die Bereitstellung einer ausreichenden Zahl von Aschenbechern oder
Aschenbehältern aus nichtbrennbarem Material und für deren regelmäßige Entleerung in
nichtbrennbare, dicht schließende Behälter Sorge getragen werden.
4.4.1.8. Abfall-, Wertstoff-, Reststoffbehälter
In den Ständen dürfen keine Abfall-, Wertstoff- und Reststoffbehälter aus brennbaren
Materialien aufgestellt werden. In den Ständen anfallende Abfall-, Wert- und Reststoffe sind
regelmäßig, spätestens am Abend eines jeden Veranstaltungstages in geeignete Behältnisse
einzufüllen, die dem Aussteller auf Anfrage von der MMG gegen Entgelt zur Verfügung gestellt
werden, und zur Entsorgung an die zum Gang gelegene Standgrenze zu stellen. Leicht
brennbare Werkstoffe wie Hobelspäne, Holzreste, Sägemehl und dgl. sind in verschlossenen
Behältern unterzubringen und täglich, bei größerer Anhäufung auch mehrmals täglich, zu entfernen.
Die ausgegebenen Abfall-, Wertund Reststoffbeutel werden am Abend eines jeden Veranstaltungstages von der Reinigungsfirma entfernt.
Weitergehende Informationen zur Abfallentsorgung siehe auch Punkt 6 „Umweltschutz“
sowie in den Bestellformularen für Ausstellerservices, Vordruck „Abfallentsorgung“.
05/2014
4.4.1.9 Spritzpistolen, Nitrolacke, Reinigungsmittel, Lösungsmittel
Der Gebrauch von Spritzpistolen sowie die Verwendung lösungsmittelhaltiger Stoffe und
Farben ist verboten.
4.4.1.10. Trennschleifarbeiten und alle Arbeiten mit offener Flamme
Schweiß-, Schneid-, Löt-, Auftau- und Trennschleifarbeiten müssen vor Arbeitsbeginn angezeigt
und schriftlich bei der MMG, Hauptabteilung Technischer Ausstellerservice, beantragt werden.
Dabei ist die Umgebung gegen möglichen Funkenflug zu schützen. Fugen und Ritzen sind mit
geeigneten, nichtbrennbaren Stoffen abzudichten. Im Stand ist mind. ein für die Brandklasse C
geeigneter und zugelassener Feuerlöscher nach DIN 14406 bzw. EN3 bereitzuhalten.
Offenes Feuer und brandgefährliche Handlungen während der Veranstaltungen sind grundsätzlich
untersagt. Eine Ausnahmebewilligung, die mit dem Vordruck „Anmeldung für vorbeugenden
Brandschutz“ zu beantragen ist, kann von der Branddirektion München erteilt werden. Auf die
Erteilung der Ausnahmebewilligung besteht kein Anspruch.
4.4.1.11. Leergut
Die Lagerung von Leergut jeglicher Art (z.B. Verpackungen und Packmittel) in den Hallen
(sowohl innerhalb als auch außerhalb des Standes) und in den Ladehöfen ist untersagt.
Anfallendes Leergut ist unverzüglich zu entfernen.
Die Leergutlagerung auf dem Messegelände kann über die von der MMG vertraglich
verpflichteten Spediteure erfolgen. Dieser Service ist kostenpflichtig.
Die MMG ist berechtigt, falls der Aussteller einer Aufforderung zur Beseitigung widerrechtlicher
Lagerung nicht nachkommt, die Entfernung auf Kosten und Gefahr des Ausstellers zu veranlassen.
4.4.2. Standüberdachung
Die Hallen der Messe München sind mit einer automatischen Feuerlöschanlage ausgestattet,
deren Wirkung durch Standabdeckungen nicht beeinträchtigt werden darf. Standabdeckungen
jeder Art sind unabhängig von ihrer Größe bei der MMG, Hauptabteilung Technischer Ausstellerservice, schriftlich anzumelden (s. Vordruck in den Technischen Bestellformularen „Anmeldung
für vorbeugenden Brandschutz“). Alle Standabdeckungen bedürfen der vorherigen schriftlichen
Genehmigung der Hauptabteilung Technischer Ausstellerservice der MMG.
Hallen A1–6, B1–6, C1–4:
Standabdeckungen sind mindestens schwer entflammbar (gem. DIN 4102 bzw. DIN EN
13501-1) auszuführen (der Prüfbescheid ist vorzulegen bzw. am Stand bereitzuhalten) und ab
einer zusammenhängend überdeckten Fläche von mehr als 30 m2 mit einer Sprinkleranlage zu
versehen.
In diesem Fall ist für jede angefangenen 12 m2 überdeckter Fläche ein Sprinklerkopf vorzusehen;
von der Standabdeckung überspannte Räume/Kabinen sind in den Sprinklerschutz mit einzubeziehen.
Auf die Sprinkleranlage für Standabdeckungen von mehr als 30 m2 kann unter folgenden Voraussetzungen und nach Zustimmung der Branddirektion München verzichtet werden:
■ Metallrasteroder Metallgitterdecken
Bei der Abdeckung handelt es sich um eine Rasteroder Metallgitterdecke, um Gitterroste oder
Lochbleche u.Ä. Nach der Planungsund Einbaurichtlinie der VdS Schadenverhütung GmbH
muss die offene Fläche der gesamten Deckenkonstruktion, einschließlich Lampenfassungen
etc., mindestens 70% betragen. Der Öffnungsgrad der Konstruktion muss nachgewiesen werden.
■ Textile Deckenbespannungen
Die Abdeckung ist von der VdS Schadenverhütung GmbH zum horizontalen Einbau unter
Sprinklerebenen zugelassen (Weitmaschiges Gitternetz bzw. Stoff mit eingewebtem Schmelzfaden).
Die schriftliche Zustimmung der VdS Schadenverhütung GmbH ist der MMG, Hauptabteilung
Technischer Ausstellerservice, vorzulegen; die Einbauvorschriften der VdS Schadenverhütung
GmbH sind zu beachten.
Zu Abdeckungen im Obergeschoss von zweigeschossigen Ständen siehe Punkt 4.9.6.
Halle B0 und Eingänge Nord, Ost, West und Nordwest:
Es dürfen nur VdS-geprüfte sprinklertaugliche Gitternetz-Materialien verwendet werden. In
der Halle B0 sind Stoffe mit Schmelzsicherung (Smoke-out) nicht zugelassen.
Horizontale Abdeckungen in den Eingangsbauwerken dürfen max. 1,00 m breit sein und sind
grundsätzlich mit der MMG, Hauptabteilung Technischer Ausstellerservice, abzustimmen.
Weitergehende Informationen über zugelassene Materialien zur Standabdeckung und deren
Bezugsquellen entnehmen Sie bitte dem Merkblatt zum Einbau sprinklertauglicher Stoffe.
4.4.3. Glas und Acrylglas
Es darf nur für den jeweiligen Einsatzzweck geeignetes Sicherheitsglas verwendet werden. Für
Konstruktionen aus Glas darf nur Sicherheitsglas verwandt werden. Bitte fordern Sie bei
Bedarf unser Merkblatt „ Glas und Acrylglas im Standbau innerhalb von Messehallen“ bei der
MMG, Hauptabteilung Technischer Ausstellerservice, an oder nutzen Sie den Download-Service
auf der Homepage der Messe München (www.messe-muenchen.de/Services/Ausstellerservices/downloads).
Kanten von Glasscheiben müssen so bearbeitet oder geschützt sein, dass eine Verletzungsgefahr
ausgeschlossen ist. Ganzglasbauteile sind in Augenhöhe zu markieren.
4.4.4
Aufenthaltsräume
Auf in den Hallen gelegenen Ständen müssen abgetrennte Aufenthaltsräume eine Sichtverbindung
in Fluchtrichtung zum nächstgelegenen Fluchtund Rettungsweg haben. Aufenthaltsräume, die
ausschließlich über einen abgetrennten Raum betreten oder verlassen werden können
(gefangene Räume), sind auf in den Hallen gelegenen Ständen unzulässig. Alle Maßnahmen,
die die Sichtverbindung in Fluchtrichtung zum nächstgelegenen Fluchtund Rettungsweg oder
dessen Erreichbarkeit beeinträchtigen, sind unzulässig. Eventuell zusätzlich notwendig werdende
sicherheitsbzw. feuersicherheitstechnische Forderungen bleiben der MMG bis zur Abnahme
vorbehalten.
Haben Standbauten im Freigelände Aufenthaltsräume, die keine Sichtverbindung in Fluchtrichtung
zum nächstgelegenen Flucht- und Rettungsweg haben, oder Räume, die ausschließlich über
einen anderen abgetrennten Raum betreten oder verlassen werden können (gefangene
Räume), ist in jedem dieser Räume ein unmittelbar ins Freie führender Notausstieg (Fensteröffnung
mindestens 60 cm x 100 cm, Brüstungshöhe maximal 110 cm, unvergittert und ohne Hilfsmittel
von innen zu öffnen) vorzusehen. Sind die Aufenthaltsräume, die keine Sichtverbindung in
Fluchtrichtung zum nächstgelegenen Rettungsweg haben, oder die gefangenen Räume nicht
ebenerdig, ist von jedem dieser Räume statt eines ins Freie führenden Notausstiegs eine ins
Freie führende Treppe vorzusehen. Gefangene Räume dürfen keine Aufenthaltsräume sein.
Andernfalls dürfen gefangene Räume von der jeweiligen Nutzungseinheit nur durch Glaswände
abgetrennt werden, so dass optisch ein Raum erhalten bleibt.
4.5.
Ausgänge, Rettungwege, Türen
4.5.1. Ausgänge, Rettungswege
Stände mit einer Grundfläche von mehr als 100 m², einer Fluchtwegslänge von mehr als 10,00
m oder einer Standaufplanung, bei der der Ausgang/Fluchtweg nicht von jedem Punkt aus
sichtbar ist, müssen mindestens zwei voneinander getrennte und möglichst weit voneinander
entfernte Ausgänge/ Fluchtwege haben.
Stände mit einer Grundfläche von bis zu 100 m² benötigen 1 Ausgang mit einer lichten Breite
von mindestens 0,90 m. Stände mit einer Grundfläche von mehr als 100 m² benötigen 2
Ausgänge mit einer lichten Breite von jeweils 0,90 m. Stände mit einer Grundfläche von mehr
als 200 m² benötigen 2 Ausgänge mit einer lichten Breite von jeweils 1,20 m. Bei Ständen mit
einer Grundfläche von mehr als 400 m² schreibt die MMG, Hauptabteilung TAS, im Einklang
mit den bestehenden gesetzlichen und behördlichen Vorgaben die Anzahl der Ausgänge und
deren jeweilige lichte Breite vor.
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MÜNCHEN
10.–12. Juni 2015
Messe München
Deutschland
|
TECHNISCHE RICHTLINIEN – MESSE MÜNCHEN GMBH
Auf in den Hallen gelegenen Ständen müssen abgetrennte Aufenthaltsräume eine Sichtverbindung
in Fluchtrichtung zum nächstgelegenen Fluchtund Rettungsweg haben. Aufenthaltsräume, die
ausschließlich über einen abgetrennten Raum betreten oder verlassen werden können
(gefangene Räume), sind auf in den Hallen gelegenen Ständen unzulässig. Alle Maßnahmen,
die Sichtverbindung in Fluchtrichtung zum nächstgelegenen Fluchtund Rettungsweg oder
dessen Erreichbarkeit beeinträchtigen, sind unzulässig. Eventuell zusätzlich notwendig werdende
sicherheitsbzw. feuersicherheitstechnische Forderungen bleiben der MMG bis zur Abnahme
vorbehalten. (siehe Punkt 4.4.4.).
Beträgt innerhalb eines Standes die maximale Fluchtwegslänge zu einem Hallengang mehr als
10,00 m, so ist ein zweiter Ausgang und/oder ein mindestens 2,00 m breiter Gang innerhalb
des Standes vorzusehen, der zu einem Hallengang führt.
Die Fluchtwege sind nach DIN 4844 zu kennzeichnen.
4.5.2. Türen
Die Verwendung von Pendeltüren, Drehtüren, Codiertüren, Schiebetüren, Hebetüren sowie
sonstiger Vorrichtungen, die als Zugangssperren wirken können, ist in Rettungswegen nicht
zulässig.
4.6.
Podeste, Leitern, Aufstiege, Stege
Allgemein begehbare Flächen, die unmittelbar an Flächen angrenzen, die mehr als 0,20 m
tiefer liegen, sind mit Brüstungen zu umwehren. Diese müssen mindestens 1,00 m hoch sein.
Es müssen mindestens ein Obergurt, ein Mittelgurt und ein Untergurt vorhanden sein. Für ein
Podest ab einer Bauhöhe von 0,5 m ist ein statischer Nachweis zu erbringen. Die Podestfläche
muss je nach Nutzung gemäß DIN EN 1991-1-1 (2010) in Verbindung mit DIN EN 1991-11/NA (2010) Tabelle 6.1DE gemäß Kategorie C1 bzw. C 3 ausgelegt werden. Dies entspricht
einer Nutzlast von qk= 3 kN/m² für Cafés und Empfangsräume, für Flächen mit großen Menschenansammlungen gelten 5 kN/m². Einstufig begehbare Podeste dürfen höchstens 0,20 m
hoch sein. Leitern, Treppen und Stege müssen den Unfallverhütungsvorschriften entsprechen.
4.7.
Standgestaltung
4.7.1. Erscheinungsbild
Die Ausstattung und Gestaltung des Standes und der dazu notwendige Aufbau ist Sache des
Ausstellers. Der Aussteller hat jedoch dabei den Charakter und das Erscheinungsbild einer
jeden Messe und Ausstellung zu berücksichtigen. Die MMG ist befugt, im Zusammenhang
damit Änderungen in der Standgestaltung vorzuschreiben. Sie behält sich außerdem vor, bei
einzelnen Messeveranstaltungen den Rahmenaufbau in den Besonderen Teilnahmebedingungen
vorzuschreiben. Produkte, die in ausbeuterischer Kinderarbeit im Sinne der ILO-Konvention
182 hergestellt wurden, dürfen nicht zur Gestaltung und Ausstattung des Standes verwandt
werden. Wände, die an den Besuchergängen gelegen sind, sind durch den Einbau von Vitrinen,
Nischen, Displays u.Ä. aufzulockern.
Name und Sitz des Ausstellers müssen deutlich sichtbar am Stand angebracht sein. Die den
Nachbarständen zugewandten Standseiten sind oberhalb einer Bauhöhe von 2,50 m neutral,
weiß, sauber und frei von Installationsmaterial zu halten.
Beim Bau der Stände wird empfohlen, auf Barrierefreiheit zu achten, so dass Stände und deren
Einrichtungen auch für behinderte Menschen ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind.
4.7.2. Prüfung der Mietfläche
Die Mietfläche wird von der MMG auf dem Hallenboden eingemessen und an den Ecken
markiert. Jeder Aussteller ist verpflichtet, sich nach der Standzuteilung über Lage und Maß
etwaiger Einbauten, insbesondere Feuermelder, Verlauf der Versorgungskanäle, Lüftungssysteme
usw. selbst zu informieren und gegebenenfalls den Standbauer zu unterrichten. Die Grenzen
der Mietfläche sind unbedingt einzuhalten. (siehe auch Punkt 4.7.4. Hallenböden)
4.7.3. Eingriff in die Bausubstanz
Hallenteile und technische Einrichtungen dürfen nicht beschädigt, verschmutzt oder auf
andere Art verändert werden (z.B. Bohren, Nageln, Schrauben). Auch das Streichen, Tapezieren
und Bekleben ist nicht gestattet.
Durch Standaufbauten und Exponate dürfen keine Hallenteile und technische Einrichtungen
belastet werden, die dafür nicht bestimmt sind. Hallensäulen/Hallenstützen können aber
innerhalb der Standfläche ohne Beschädigung derselben im Rahmen der zulässigen Bauhöhe
umbaut werden.
Fugen an Hallenwänden, -decken und -fußböden dürfen unter keinen Umständen durch
Stemm-, Fundamentierungs- oder ähnliche Arbeiten beschädigt werden. Das Einbringen von
Bolzen und Verankerungen für Standbauten ist nicht gestattet.
Die Befestigung von Exponaten durch Bodenverankerungen ist nur in begründeten Ausnahmefällen
und nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung der MMG, Hauptabteilung TAS, möglich.
Hierzu sind spätestens zwei Wochen vor Aufbaubeginn die benötigten Bodenverankerungen
bei der MMG, TAS, schriftlich anzumelden. Der Anmeldung sind maßstäbliche Pläne mit
Angabe der Lage, Verankerungsart und Bohrungsdurchmesser sowie Anzahl der Verankerungen
beizufügen. Die Anzahl der Verankerungen ist auf die unbedingt notwendige Menge zu
begrenzen. Ein Anspruch auf das Einbringen und die Nutzung von Bodenverankerungen
besteht nicht. Die Messe München GmbH behält sich das Recht vor, die zur Verankerung zu
verwendenden Materialien vorzuschreiben. Bei Verwendung von nicht genehmigten Materialien
und/oder bei Einbringung von Bodenverankerungen ohne schriftliche Genehmigung der MMG
wird eine Reparaturkostenpauschale von 90 EUR/Bohrloch zzgl. MwSt. erhoben. Für weitere
Informationen wenden Sie sich bitte an die MMG, TAS.
4.7.4. Hallenböden
Teppiche und andere Fußbodenbeläge sind unfallsicher zu verlegen und dürfen nicht über die
Mietfläche hinausragen.
Es darf zum Fixieren nur Klebeband verwendet werden, das rückstandsfrei zu entfernen ist.
Ansonsten darf der Hallenfußboden weder beklebt noch bestrichen werden. Alle eingesetzten
Materialien müssen rückstandslos entfernt werden. Substanzen wie Öl, Fette, Farben und
Ähnliches müssen sofort vom Fußboden entfernt werden. Versorgungskanäle sind in Hallenquerrichtung im Achsmaßabstand von ca. 5,00 m (C-Hallen ca. 4,50 m, B0 ca. 4,85 m)
zwischen den Portalabschnitten vorhanden. Die Halle C1 verfügt neben den Spartenkanälen in
Hallenquerrichtung zusätzlich noch über zwei Spartenkanäle in Hallenlängsrichtung.
Die Nutzung der Spartenkanäle ist ausschließlich den zuständigen Servicepartnern der MMG
vorbehalten.
05/2014
4.7.5. Abhängungen von der Hallendecke
Abhängungen sind nur an den dafür vorgesehenen technischen Einrichtungen möglich und
nach BGV C1 auszuführen.
4.7.5.1 Bereitstellung von Befestigungspunkten
Abhängungen von der Hallendecke und die Bereitstellung von Befestigungspunkten werden
ausschließlich von der MMG ausgeführt. Änderungen dieser Abhängekonstruktionen dürfen
nur von der MMG durchgeführt werden. Die MMG wird hierzu Fachfirmen als Subunternehmer
heranziehen.
Dem Aussteller wird, sofern es die baulichen Voraussetzungen zulassen, ein Befestigungspunkt
an der gewünschten Position in dem Luftraum oberhalb der Standfläche zur Verfügung
gestellt. Der Bestellung (Vordruck in den Bestellformularen für Ausstellerservices) sind Pläne
beizufügen, aus denen die gewünschte Platzierung der Befestigungspunkte einschließlich der
Höhenangabe ersichtlich ist. Die abzuhängende Konstruktion darf sich nur im Luftraum
oberhalb der Standfläche befinden. Bau- und Werbehöhen sind zu beachten. Die MMG prüft
anhand der eingereichten Unterlagen die realisierbarkeit der gewünschten Befestigungspunkte.
Jeder vorgesehene Abhängepunkt an der Deckenkonstruktion der Hallen kann maximal mit
100 kg lotrecht belastet werden. Die maximale Flächenlast beträgt 5 kg/m² Standfläche.
Abhängungen für schwerere Lasten nur auf Anfrage.
4.7.5.2 Anbringung von Gegenständen an den Befestigungspunkten
Die abzuhängenden Gegenstände (Beleuchtungsträger, Scheinwerfer etc.) an den bestellten
Befestigungspunkten dürfen nur von ausstellereigenen Fachkräften oder von zugelassenen
Fachfirmen unter Beachtung der in Deutschland bzw. der EU geltenden Vorschriften nach dem
Stand der Technik angebracht werden.
Hinsichtlich der Anbringung der abzuhängenden Gegenstände sind die einschlägigen Sicherheitsbestimmungen sowie im besonderen die BGV A 1 (Allgemeine Vorschriften) die BGV C 1
(Veranstaltungsund Produktionsstätten für szenische Darstellung) die BGV D 8 (Winden,
Hubund Zuggeräte) und, sofern einschlägig, die Versammlungsstättenverordnung (VstättV) zu
beachten.Seilverbindungen zur Lastaufnahme müssen der DIN 56-921-11 entsprechen; Drahtseilklemmen dürfen nicht verwendet werden.
Weitergehende Informationen über zugelassene Befestigungsmaterialien entnehmen Sie bitte
den Bestellformularen für Ausstellerservices (s. „Merkblatt für Anschlagtechnik“) oder nutzen
Sie den Download-Service auf der Homepage der Messe München (www.messe-muenchen.de/Services/Ausstellerservices/downloads).
Aus Sicherheitsgründen sind darüber hinaus folgende Bestimmungen zu beachten. Grundsätzlich
nicht zulässig sind:
■ Abhängungen von Standbauteilen sowie Exponaten
■ Absicherungen von Standbauteilen oder Exponaten (Standbauteile bzw. Exponate müssen
selbständig sicher stehen)
■ abgehängte Konstruktionen mit einer starren bzw. kraftschlüssigen Verbindung zum Hallenboden
Ausnahmen bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung der MMG.
Das Anbringen der abzuhängenden Gegenstände sowie die Bereitstellung und Befestigung
von Lichttechnik-Komplettsystemen etc. kann auch bei der MMG bestellt werden.
4.7.6. Standbegrenzungswände
Trennwände können über die Bestellformulare für Ausstellerservices bestellt werden.
Die Trennwände und Stützen dürfen vom Aussteller weder verändert noch verarbeitet werden.
Der Aussteller haftet im Falle eines Verstoßes für alle dadurch entstehenden Personenund
Sachschäden.
4.7.7. Werbemittel/Präsentationen
Standund Exponatbeschriftung, Firmen- und Markenzeichen dürfen die vorgeschriebene
Bauhöhe nicht überschreiten. Bei Werbeträgern ist ein Abstand von 2,00 m zum Nachbarstand
einzuhalten, es sei denn, dass die Werbung in keiner Weise auf den Nachbarstand hin
ausgerichtet ist.
Alle Arten von Vorführungen und Präsentationen sowie alle Formen optischer, sich bewegender
oder akustischer Werbung bedürfen der vorherigen schriftlichen Genehmigung der MMG. Sie
dürfen andere Veranstaltungsteilnehmer nicht belästigen, keine Besucheransammlungen hervorrufen, die zu Stauungen auf den Gängen führen, und die messeeigenen Ausrufanlagen in
den Hallen nicht übertönen. Die Lautstärke darf 70 dB(A) an der Standgrenze nicht überschreiten.
Die MMG ist berechtigt, trotz vorher erteilter Genehmigung diejenigen Vorführungen
einzuschränken oder zu untersagen, die Lärm, optische Belästigungen, Schmutz, Staub, Erschütterungen oder sonstige Emissionen verursachen oder aus sonstigen Gründen zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Veranstaltung oder von Veranstaltungsteilnehmern führen.
Blinkende, sich drehende oder sich schnell bewegende Werbeträger sowie Laufschriften an der
Standgrenze sind nicht gestattet.
Vorbehaltlich abweichender Regelungen in den Teilnahmebedingungen ist die Verteilung von
Drucksachen und der Einsatz von Werbemitteln nur auf der eigenen Standfläche zulässig. Die
MMG behält sich jedoch für besondere Fälle weitere Einschränkungen vor. Die MMG ist
berechtigt, den Stand zu betreten, um die Einhaltung der vorstehenden Regelungen zu prüfen.
Die MMG ist berechtigt, Werbung, die gegen die vorgenannten Regelungen verstößt, zu
entfernen, abzudecken oder anderweitig auf Kosten und Gefahr des Ausstellers zu unterbinden.
Wird eine Messe, Ausstellung oder sonstige Veranstaltung nicht von der MMG durchgeführt,
ist der jeweilige Veranstalter berechtigt, die vorstehend beschriebenen Rechte der MMG wahrzunehmen.
4.8.
Freigelände
4.8.1. Prüfung der Mietfläche
Die Mietfläche wird von der MMG auf dem Boden des Freigeländes eingemessen und an den
Ecken markiert. Jeder Aussteller ist verpflichtet, sich nach der Standzuteilung über Lage und
Maß etwaiger Einbauten, insbesondere Versorgungsleitungen, Fundamente, Gleise, Verteilerkästen
usw. selbst zu informieren und gegebenenfalls den Standbauer zu unterrichten.
Die Grenzen der Mietfläche sind unbedingt einzuhalten. Es ist sicherzustellen, dass keine sich
auf der Mietfläche befindlichen Gegenstände über die Mietfläche hinausragen. Ausnahmen
kann die MMG, Hauptabteilung Technischer Ausstellerservice, für Turmdrehkräne aus Sicherheitsgründen erteilen; sie kann die Ausnahmegenehmigung davon abhängig machen, dass
sämtliche betroffenen Aussteller darin eingewilligt haben, dass der betreffende Turmdrehkran
in ihren Stand hineinragt. Weigert sich ein Aussteller, diese Einwilligung zu erteilen, so ist die
Weigerung unbeachtlich, wenn es aus Sicherheitsgründen erforderlich ist, dass der betreffende
Turmdrehkran in seine Mietfläche hineinragt.
4.8.2
Aufbau
Bauliche Anlagen ab einer Grundfläche von mehr als 50 m2 oder ab einer Höhe von mehr als
5,00 m sowie Sonderkonstruktionen (z.B. Werbetürme) die im Freigelände errichtet werden
sollen, bedürfen der vorherigen Genehmigung der Hauptabteilung Technischer Ausstellerservice
der MMG und sind mit dem entsprechenden Vordruck in den Bestellformularen für
Ausstellerservices und den darin genannten Unterlagen bei der Messe München GmbH
spätestens 6 Wochen vor Messebeginn anzumelden.
Für Verankerungen von Zelten, Abspannungen, Fahnenmasten und für sonstige Arbeiten im
Boden des Freigeländes sind der Hauptabteilung Technischer Ausstellerservice der MMG
genaue Lagepläne zur schriftlichen Genehmigung einzureichen. Ohne schriftliche Genehmigung
ist jede Arbeit im Geländeboden untersagt. Vor Beginn der Arbeiten im Geländeboden ist die
Hauptabteilung Technischer Ausstellerservice der MMG zu benachrichtigen.
Bei der Errichtung von Anlagen, insbesondere von baulichen Anlagen, sind sämtliche öffentlichrechtlichen Vorschriften einzuhalten. Einzuhalten sind ferner die einschlägigen Sicherheitsvorschriften der technischen Überwachungsvereine.
Das Aufstellen fliegender Bauten, die nach Art. 72 BayBO einer Ausführungsgenehmigung
bedürfen, ist der Landeshauptstadt München Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Hauptabteilung IV Lokalbaukommission unter Vorlage des Prüfbuches und unter Einhaltung
der gesetzlichen Fristen anzuzeigen.
Postanschrift: Landeshauptstadt München
Referat für Stadtplanung und Bauordnung Hauptabteilung IV – Lokalbaukommission
Blumenstraße 28 b
80331 München www.muenchen.de
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MÜNCHEN
10.–12. Juni 2015
Messe München
Deutschland
|
TECHNISCHE RICHTLINIEN – MESSE MÜNCHEN GMBH
Bei allen Aufbauarbeiten ist auf vorhandene Versorgungsleitungen, Fundamente, Verteilerkästen
usw. Rücksicht zu nehmen. Soweit solche innerhalb einzelner Standflächen liegen, müssen sie
jederzeit zugänglich sein. Arbeiten an Gleisanlagen, die im Freigelände verlegt sind, sind nicht
gestattet.
Standbauten dürfen nicht näher als 0,50 m zu den Grenzen der Nachbarstände gebaut
werden, es sei denn, dass die MMG, Hauptabteilung Technischer Ausstellerservice, hierüber
eine schriftliche Ausnahme erteilt.
Bitte wenden Sie sich bezüglich der Positionierung von baulichen Anlagen > 75 m² mindestens
6 Wochen vor Aufbaubeginn an die MMG, Hauptabteilung Technischer Ausstellerservice.
Gegebenenfalls sind Abstimmungen mit Nachbarständen zur Einhaltung der Mindestabstände
(10 Meter) bzw. zusätzliche bauliche Maßnahmen (z.B. Brandschutzwände) erforderlich.
Straßen dürfen mit Aufbauten und sonstigen Einrichtungen auch während des Aufund Abbaues
nicht belegt werden, sie sind als Feuerwehrzufahrten in der gesamten Breite freizuhalten.
An jedem Messestand sind geeignete Feuerlöscher nach DIN EN 3 oder DIN 14406 in
angemessener Anzahl bereit zuhalten.
Sämtliche notwendigen Ausgänge sind mit Schildern gemäß der Unfallverhütungsvorschrift
BGV A8 zu kennzeichnen.
4.8.3
Abbau
Bis zum festgesetzten Abbautermin sind sämtliche Ausstellungsflächen im ursprünglichen
Zustand der MMG zu übergeben. Hierzu sind die Flächen zur Rückgabe bei der MMG, Hauptabteilung Technischer Ausstellerservice, zur Platzabnahme anzumelden.
Die Plätze im Freigelände sind zu planieren und die durch Erdarbeiten aufgelockerten Flächen
maschinell zu verdichten. Asphaltierte und begrünte Flächen werden ausschließlich von der
MMG auf Kosten des betreffenden Ausstellers instandgesetzt.
Bei allen Abbauarbeiten ist auf vorhandene Versorgungsleitungen, Fundamente, Verteilerkästen
usw. Rücksicht zu nehmen. Arbeiten an Gleisen, die im Freigelände verlegt sind, sind nicht gestattet.
Alle Einbauten wie Fundamente, eingerammte Pfähle, Versorgungsleitungen sind bis zum festgesetzten Abbautermin zu entfernen, es sei denn, dass mit der MMG eine anderweitige
Absprache getroffen worden ist und diese Einbauten mind. 0,3 m unter Geländeniveau
eingebaut sind. In diesen Fällen sind Pläne, aus denen die genaue Lage und Größe dieser
Einbauten zu ersehen sind, bei der Hauptabteilung Technischer Ausstellerservice der MMG unverzüglich einzureichen.
Sollten bis zum festgesetzten Abbautermin die geschuldeten Instandsetzungsarbeiten nicht
ausgeführt worden sein, ist die MMG berechtigt, diese auf Kosten des Ausstellers vorzunehmen
bzw. von Dritten vornehmen zu lassen.
4.8.4
Sonstige Regelungen
Aussteller, deren Stände an die Einfriedung des Messegeländes grenzen, dürfen den Zaun
nicht für ihre Zwecke verwenden. Es ist nicht gestattet, die Zaunaußenseite als Werbefläche zu
benutzen. Dies gilt auch für die Aufund Abbauzeit.
Bauelemente, Standbeschilderung und Fahnen müssen so angebracht sein, dass eine
unzumutbare Beeinträchtigung anderer, insbesondere anderer Aussteller und Besucher,
unterbleibt. Irreführende Firmenschilder müssen auf Verlangen der Messeleitung entfernt werden.
Exponate mit einer Höhe von mehr als 30 m sind mit dem entsprechenden Vordruck in den Bestellformularen für Ausstellerservices bei der MMG, Hauptabteilung Technischer Ausstellerservice
spätestens 12 Wochen vor Messebeginn anzumelden.
Turmdrehkrane usw. sind vorschriftsmäßig abzusichern. Das Anhängen von Werbeträgern oder
sonstigen Lasten (ausgenommen Fahnen) an Kranen, Arbeitsbühnen und Exponaten ist aus Sicherheitsgründen verboten.
Die Verwendung von Flüssiggas zu Heizzwecken ist nicht zulässig. Geeignete Ölfeuerungen
können im Einvernehmen mit der Branddirektion verwendet werden.
Im Übrigen gelten die allgemeinen Regelungen und die Regelungen für den Hallenbereich,
sofern diese sinngemäß auf das Freigelände anwendbar sind, auch für das Freigelände.
4.9.
Zweigeschossige Bauweise
4.9.1. Bauanfrage
Zweigeschossige Messestände können nur nach vorheriger Genehmigung der Branddirektion
München, der zuständigen Projektleitung der MMG und der Hauptabteilung Technischer Ausstellerservice in den Hallen A1–A6, B1–B6, C1–C4 gebaut werden. Die Genehmigung ist auch
abhängig von der vorgesehenen Position in der Halle und der zugehörigen Grundfläche.
Maßgeblich für eine Genehmigung ist auch, wie sich der zweigeschossige Stand auf die
Gestaltung und die Übersichtlichkeit der Halle sowie auf die Nachbarstände auswirkt.
In der Halle B0 (ICM) ist eine zweigeschossige Bauweise nicht möglich.
4.9.2.
Bauhöhe, Auflagen zur Standflächenüberdachung, Höhe der Standinnenräume,
Mindestabstände
Die maximale Aufbauhöhe wird für jede Veranstaltung gesondert festgelegt und in den Teilnahmebedingungen bzw. in den „Wichtigen Hinweisen“ der Bestellformulare für Ausstellerservices.
Die lichte Höhe von Innenräumen bei zweigeschossiger Bauweise muss sowohl im Erdals auch
im Obergeschoss mindestens 2,40 m betragen.
Ist die überbaute Fläche größer als 30 m2, so ist eine Sprinkleranlage nach VDS-Richtlinien zu
installieren. Für jede angefangenen 12 m2 überbauter bzw. abgedeckter Fläche ist ein
Sprinklerkopf vorzusehen und jeder auf dieser Fläche errichtete Raum ist in den Sprinklerschutz
mit einzubeziehen.
Der Mindestabstand für Treppen, offene Kabinen, Terrassen/Bewirtungsflächen beträgt, zur
Standgrenze des Nachbarstandes 3,00 m. Ist eine Unterschreitung des Abstandes zum
Nachbarstand erforderlich, so ist ein Sichtschutz zum Nachbarn im betroffenen Bereich von
mindestens 2,00 m Höhe zu errichten.
05/2014
4.9.3. Nutzlasten/Lastannahmen
Für die Geschossdecke eines zweigeschossigen Messestandes innerhalb einer Messehalle sind
nach DIN EN 1991-1-1 (2010) in Verbindung mit DIN EN 1991-1-1/NA (2010) Tabelle 6.1DE
als Nutzlasten anzusetzen. Bei Nutzung für Besprechungen und Kundenbetreuung, d.h.
Möblierung mit Tischen und Stühlen in freier Anordnung oder in Besprechungskabinen, muss
die Geschossdecke für eine Nutzlast von 3,0 kN/m² ausgelegt werden (Kategorie C1). Eine uneingeschränkte Nutzung als Ausstellungsund Verkaufsraum, als Versammlungsraum ohne oder
mit dichter Bestuhlung erfordert die Auslegung der Geschossdecke für eine Nutzlast von 5,0
kN/m² (Kategorie C3).Zur Erzielung einer ausreichenden Längs-Quer-Stabilität ist eine
Horizontallast von H = P/20 (P = Nutzlast) anzusetzen. Die Nutzung ist jeweils deutlich
erkennbar in die Pläne, die zur Genehmigung eingereicht werden, einzutragen.
Treppen müssen immer für eine Nutzlast von 5,0 kN/m2 ausgelegt werden. Für Brüstungen
und Geländer sind 1 kN/m in Holmhöhe anzusetzen. Es ist nachzuweisen, dass die Bodenpressung
der Stützen die zulässige Bodenpressung der Hallenfußböden nicht überschreitet, siehe Punkt
3.1. Hallendaten.
4.9.4. Rettungswege/Treppen
Zweigeschossige Stände bis 100 m2 überbauter Fläche benötigen nur eine Treppe, deren
Auslauf außerhalb der Überbauung enden muss. Die maximale Fluchtweglänge vom Obergeschoss
bis zum Erreichen eines Hallenhauptganges im Erdgeschoss darf 25,00 m nicht überschreiten.
Stände mit einer Grundfläche von bis zu 100 m2 benötigen 1 Ausgang mit einer lichten Breite
von mindestens 0,90 m. Stände mit einer Grundfläche von mehr als 100 m2 benötigen 2
Ausgänge mit einer lichten Breite von jeweils 0,90 m. Stände mit einer Grundfläche von mehr
als 200 m2 benötigen 2 Ausgänge mit einer lichten Breite von jeweils 1,20 m. Bei Ständen mit
einer Grundfläche von mehr als 400 m2 schreibt die MMG, Hauptabteilung Technischer Ausstellerservice, im Einklang mit den bestehenden gesetzlichen und behördlichen Vorgaben die
Anzahl der Ausgänge und deren jeweilige lichte Breite vor.
Wendelbzw. Spindeltreppen dürfen keine notwendigen Treppen sein. Die Steigungshöhe der
Treppenstufe darf nicht mehr als 0,19 m, die Auftrittstiefe nicht weniger als 0,26 m betragen.
Die Breite der Rettungswege (Ausgänge, Treppen, Gänge) sind nach der größtmöglichen
Anzahl von Personen zu bemessen, die im Ereignisfall auf die Rettungswege angewiesen sind.
Treppen benötigen eine lichte Mindestbreite von 1,00 m.
Ist die Obergeschossfläche größer als 100 m2, sind mindestens zwei entgegengesetzt
angeordnete Treppen erforderlich. Die Hälfte dieser Treppen darf nur in nicht überbaute
Bereiche auslaufen.
Bei mehrgeschossigen Standbauten im Freigelände muss jede Nutzungseinheit in jedem
Geschoss über mindestens zwei von einander unabhängige Rettungswege verfügen. Von jeder
Stelle muss ein Ausgang ins Freie in höchstens 30 m Entfernung erreichbar sein.
Für jedes Geschoss ist zudem mindestens ein Ausgang ins Freie so anzuordnen bzw.
auszubilden, dass er gefahrlos als Rettungsweg benutzt werden kann (eigener Treppenraum
oder Außentreppe). Alle Treppenanlagen sind nach DIN 18065 auszuführen. Im Bereich von
und unter Treppenläufen ohne
Setzstufen dürfen keine Lagerungen vorgenommen oder Regale eingebaut werden.
Handläufe müssen griffsicher sein und sind endlos auszuführen. Ab einer Treppenbreite von
mehr als 1,00 m sind zwei Handläufe anzubringen.
4.9.5. Baumaterial
Bei zweigeschossigen Ständen sind die tragenden Bauteile, Decken des Erdgeschosses und der
Fußboden des Obergeschosses aus mindestens schwerentflammbaren (gem. DIN 4102 oder
EN DIN 13501-1) Baustoffen zu erstellen.
Für Fußbodenbelag und Wandverkleidung sind die im Messebau üblichen Baustoffe zugelassen.
Verankerungen im Hallenboden sind unzulässig.
Die allgemeinen baurechtlichen Bestimmungen sind einzuhalten. Eventuell notwendig werdende
weitere sicherheits- bzw. feuersicherheitstechnische Forderungen bleiben bis zur Abnahme
vorbehalten.
4.9.6. Obergeschoss
Auf in den Hallen gelegenen Ständen müssen abgetrennte Aufenthaltsräume eine Sichtverbindung
in Fluchtrichtung zum nächstgelegenen Fluchtund Rettungsweg haben. Aufenthaltsräume, die
ausschließlich über einen abgetrennten Raum betreten oder verlassen werden können
(gefangene Räume), sind auf in den Hallen gelegenen Ständen unzulässig. Alle Maßnahmen,
welche die Sichtverbindung in Fluchtrichtung zum nächstgelegenen Fluchtund Rettungsweg
oder dessen Erreichbarkeit beeinträchtigen, sind unzulässig. Eventuell zusätzlich notwendig
werdende sicherheits- bzw. feuersicherheitstechnische Forderungen bleiben der MMG bis zur
Abnahme vorbehalten. (siehe Punkt 4.4.4.).
Umwehrungen müssen mit Fußleisten von mindestens 0,05 m Höhe versehen sein und durch
Knieleisten, Gitter, feste Ausfüllungen oder auf andere geeignete Weise so ausgeführt sein,
dass ein Hindurchfallen von Personen verhindert wird. Um ein Abstellen von Gegenständen
(z.B. Gläsern) und die Gefahr des Herabfallens auszuschließen, sind Handläufe bzw. obere
Brüstungsabschlüsse entsprechend, z.B. rund oder halbrund, auszuführen. Brüstungen sind
entsprechend Punkt 4.6. und Punkt 4.9.3. auszuführen.
Bei Abdeckungen über Obergeschossflächen wenden Sie sich bitte an die MMG, Hauptabteilung
Technischer Ausstellerservice.
4.10.
Abbau der Stände
Bis zum Ende der für jede Veranstaltung bekannt gegebenen Abbauzeit (s. Teilnahmebedingungen
und „Wichtige Hinweise“ in den Bestellformularen für Ausstellerservices) hat der Aussteller
sämtliches Standbaumaterial, sämtliche Ausstellungsstücke und -gegenstände und auch sein
gesamtes sonstiges Ausstellungsgut rückstandslos zu entfernen und den ursprünglichen
Zustand der Ausstellungsfläche wieder herzustellen.
Die MMG ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, Ausstellungsgut, das sich nach Schluss der
Abbauzeit noch auf den Ständen befindet, auf Kosten und Gefahr des Ausstellers sowie gegen
Berechnung einer angemessenen Handling-Fee vom Messespediteur abzutransportieren und
einzulagern. Die MMG ist berechtigt, Ausstellungsgut und sämtliche sonstigen Gegenstände,
die der Aussteller nach Schluss der Abbauzeit zurückgelassen hat, auf seine Kosten zu entsorgen.
5.
Betriebssicherheit, Technische Sicherheitsbestimmungen, Vorschriften,
Versorgung
5.1.
Allgemeine Vorschriften
Die Auf- und Abbauarbeiten dürfen nur im Rahmen der jeweils gültigen arbeitsund gewerberechtlichen Bestimmungen durchgeführt werden.
5.1.1. Schäden
Jede durch Aussteller oder deren Beauftragte verursachte Beschädigung im Messegelände,
seinen Gebäuden oder Einrichtungen wird nach Beendigung der Veranstaltung auf Kosten der
betreffenden Aussteller durch die MMG beseitigt.
5.2.
Einsatz von Arbeitsmitteln
Der Gebrauch von Bolzen-Schussgeräten ist verboten.
Der Einsatz von Holzbearbeitungsmaschinen ohne Späneabsaugung ist nicht zulässig.
Es dürfen nur Krane, Gabelstapler und Arbeitsbühnen eingesetzt werden, die von den
zuständigen Servicepartnern der MMG zur Verfügung gestellt werden. In besonderen Fällen
hat eine Abstimmung mit der MMG, Hauptabteilung Technischer Ausstellerservice, zu erfolgen.
5.3.
Elektroinstallation
5.3.1. Anschlüsse
Elektroinstallationen von den Sparten bis zu den Ständen dürfen nur von der MMG bzw. ihren
Vertragsfirmen durchgeführt werden. Zu den ausschließlich von der MMG bzw. ihren
Vertragsfirmen durchzuführenden Elektroinstallationen gehören der Hauptanschluss mit Elektroleitung, Hauptsicherung sowie ggf. Hauptschalter/Stromzähler. Die MMG, Hauptabteilung
Technischer Ausstellerservice, behält sich das Recht vor, den Elektroanschluss aus Sicherheitsgründen
auf einen Grundanschluss pro Standfläche zu begrenzen. Die Verwendung von Generatoren
auf den Ständen ist ohne vorherige schriftliche Genehmigung der MMG, Hauptabteilung
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MÜNCHEN
10.–12. Juni 2015
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Deutschland
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Technischer Ausstellerservice, nicht gestattet. Der Aussteller ist nicht berechtigt, den Strom für
seinen Stand von Personen zu beziehen, die von der MMG hierfür nicht ermächtigt worden
sind. Insbesondere ist es dem Aussteller nicht gestattet, Strom von benachbarten Ständen zu
beziehen. Der Aussteller ist ferner nicht berechtigt, auf dem Messegelände Dritte mit Ausnahme
seiner Mitaussteller mit Strom zu versorgen. Insbesondere ist es dem Aussteller nicht gestattet,
benachbarte Stände mit Strom zu versorgen.
Den Bestellungen (Vordrucke in den Bestellformularen für Ausstellerservices) ist eine
Grundrissskizze beizufügen, aus der die gewünschte Platzierung der Anschlüsse ersichtlich ist.
Der Aussteller hat dafür zu sorgen, dass die Elektroinstallation so bemessen ist, dass sämtliche
Stromverbraucher auf dem Stand gleichzeitig betrieben werden können. Ist das nicht der Fall,
ist die MMG auch ohne Auftrag des Ausstellers berechtigt, die Elektroinstallation auf Kosten
des Ausstellers zu den in den Bestellformularen für Ausstellerservices angegebenen Preisen so
nachzurüsten, dass sämtliche Stromverbraucher auf dem Stand gleichzeitig betrieben werden
können.
Die Verlegung der Elektroinstallationen erfolgt soweit als möglich in den Spartenkanälen; sie
erfolgt über Flur, wenn die Lage des Anschlusspunktes dies erfordert. Die MMG ist berechtigt,
Elektroleitungen und -anschlüsse, die benachbarten Ständen dienen, durch den Stand des
Ausstellers zu führen, es sei denn, dass der MMG der Elektroanschluss des benachbarten
Standes ohne die Verlegung von Leitungen und Anschlüssen auf dem Stand des Ausstellers zu
gleichen oder geringeren Kosten möglich ist.
Wünscht der Aussteller die Verlegung von Leitungen, die Verkehrsgänge oder Fremdstände
überqueren, so bedarf dies der vorherigen Zustimmung der MMG. Die Leitungen müssen verkehrssicher verlegt werden. Die Kosten hat der Aussteller zu tragen.
Soweit der Stromverbrauch nicht pauschal berechnet wird, wird er nach dem über den
eingebauten Zähler ermittelten Verbrauch je kW/h zu den in den Bestellformularen für Ausstellerservices angegebenen Preisen berechnet.
Die MMG behält sich das Recht vor, nach Veranstaltungsende die Stromversorgung der
Aussteller aus Sicherheitsgründen einzustellen.
5.3.2. Standinstallation
Innerhalb der Stände können Installationen von ausstellereigenen Fachkräften oder von zugelassenen Fachfirmen entsprechend den VDE-Vorschriften (Verband der Elektrotechnik, Elektronik
und Informationstechnik e.V.), den VdS Richtlinien sowie dem Stand der Technik entsprechend
ausgeführt werden. Elektroinstallationsarbeiten innerhalb der Stände können nach Bestellung
auch durch die MMG bzw. ihre Vertragsfirmen ausgeführt werden.
Anschlüsse, Maschinen und Geräte, die nicht zugelassen sind oder die den Bestimmungen
nicht entsprechen oder deren Verbrauch höher ist als angemeldet, sind unzulässig. Sie können
von der MMG auf Kosten und Gefahr des Ausstellers vom Stand entfernt und in Verwahrung
genommen werden.
5.3.3. Montage- und Betriebsvorschriften
Die gesamte elektrische Einrichtung ist nach den neuesten Sicherheitsvorschriften des VDE
auszuführen. Besonders zu beachten sind VDE 0100, 0108, 0128 und die IEC-Norm 60364-7711. Der Anteil von hochoder niederfrequenten, in das Netz abgegebenen Störungen, darf die
in VDE 0160 und VDE 0838 (EN 50 006) und EN 61 000-2-4 angegeben Werte nicht überschreiten.
Leitfähige Bauteile sind in die Maßnahmen zum Schutz bei indirektem Berühren mit
einzubeziehen (Standerdung).
Die im „Merkblatt für die Elektroinstallation in Messeständen“ genannten Regelungen sind zu
beachten. Das Merkblatt ist in den Bestellformularen für Ausstellerservices enthalten.
Alle Elektroinstallationen der Messestände werden von einem Sachverständigen nach den am
Messeplatz München geltenden Bestimmungen geprüft und abgenommen. Die Abnahme wird
durch die MMG veranlasst.
5.3.4. Sicherheitsmaßnahmen
Zum besonderen Schutz sind alle wärmeabgebenden Elektrogeräte (Kochplatten, Scheinwerfer,
Transformatoren usw.) auf nichtbrennbarer wärmebeständiger asbestfreier Unterlage zu
montieren und während des Betriebes ausreichend zu beaufsichtigen.
Entsprechend der Wärmeentwicklung ist ein ausreichend großer Abstand zu brennbaren
Materialien sicherzustellen so dass diese nicht entzündet werden können.
Beleuchtungskörper dürfen nicht an brennbaren Dekorationen o. Ä. angebracht werden.
5.3.5. Sicherheitsbeleuchtung
Stände, in denen durch die Besonderheit ihrer Bauweise die vorhandene allgemeine Sicherheitsbeleuchtung nicht wirksam ist, bedürfen einer zusätzlichen eigenen Sicherheitsbeleuchtung,
in Anlehnung an VDE 0100-718, DIN 50172 und DIN EN 1838. Sie ist so anzulegen, dass ein
sicheres Zurechtfinden bis zu den allgemeinen Rettungswegen gewährleistet ist.
5.4.
Wasser- und Abwasserinstallation
Alle Installationen innerhalb der Stände müssen den jeweils gültigen Trinkwasserbestimmungen
entsprechen, so dass durch Installation und Betrieb eines Anschlusses eine Einschränkung der
Trinkwasserqualität ausgeschlossen ist.
Das Wasser wird vor Einspeisung in das Hallennetz durch eine Wasserkonditionierungsanlage
(Chlordioxid) geleitet. Das Verfahren entspricht der Trinkwasserverordnung.
05/2014
5.4.1. Anschlüsse
Wasser- und Abwasserinstallationen von den Sparten bis zu den Ständen dürfen nur von der
MMG bzw. ihren Vertragsfirmen durchgeführt werden. Zu den Wasser- und Abwasserinstallationen
gehören der Wasserhauptanschluss (Be- und Entwässerungsanschluss) mit Zu- und Ablaufrohren
sowie ggf. der Wasserzähler. Der Aussteller ist nicht berechtigt, Wasser für seinen Stand von
Personen zu beziehen, die von der MMG hierfür nicht ermächtigt worden sind. Insbesondere
ist es dem Aussteller nicht gestattet, Wasser von benachbarten Ständen zu beziehen. Der
Aussteller ist ferner nicht berechtigt, auf dem Messegelände Dritte mit Ausnahme seiner Mitaussteller mit Wasser, das ihm von der MMG geliefert wird, zu versorgen. Insbesondere ist es
dem Aussteller nicht gestattet, benachbarte Stände mit von der MMG geliefertem Wasser zu
versorgen.
Den Bestellungen (Vordrucke in den Bestellformularen für Ausstellerservices) sind Anschlusspläne
beizufügen, aus der die gewünschte Platzierung der Anschlüsse ersichtlich ist.
Der Aussteller hat dafür zu sorgen, dass die Wasser- und Abwasserinstallation so bemessen ist,
dass sämtliche Wasserverbraucher auf dem Stand gleichzeitig betrieben werden können. Stellt
die MMG fest, dass die vom Aussteller bestellte Wasser- und Abwasserinstallation den
gleichzeitigen Betrieb sämtlicher Wasserverbraucher auf dem Stand nicht gewährleistet, so ist
die MMG auch ohne Auftrag des Ausstellers berechtigt, die Wasserund Abwasserinstallation
auf Kosten des Ausstellers zu den in den Bestellformularen für Ausstellerservices angegebenen
Preisen nachzurüsten.
Die Verlegung der Wasser- und Abwasserinstallationen erfolgt in den Hallen soweit als möglich
in den Spartenkanälen, unter Umständen jedoch überirdisch, wenn die Lage des Anschlusspunktes
dies erfordert. Im Freigelände sind Wasserund Abwasserinstallationen grundsätzlich möglich;
die Leitungsverlegung kann überirdisch auf dem Boden oder unterirdisch erfolgen.
In Ausnahmefällen kann es bei ungünstiger Lage vorkommen, dass der bestellte Anschluss
nicht installiert werden kann bzw. mit Mehrkosten zu rechnen ist.
Die MMG ist berechtigt, Wasser- und Abwasserleitungen und -anschlüsse, die benachbarten
Ständen dienen, durch den Stand des Ausstellers zu führen, es sei denn, dass der MMG der
Wasser- bzw. Abwasseranschluss des benachbarten Standes ohne die Verlegung von Leitungen
und Anschlüssen auf dem Stand des Ausstellers zu gleichen oder geringeren Kosten möglich
ist.
Wünscht der Aussteller die Verlegung von Leitungen, die Verkehrsgänge oder Fremdstände
überqueren, so bedarf dies der vorherigen Zustimmung der MMG. Die Leitungen müssen verkehrssicher verlegt werden. Die Kosten hat der Aussteller zu tragen.
Soweit der Wasserverbrauch nicht pauschal berechnet wird, wird er nach dem über den
eingebauten Zähler ermittelten Verbrauch je m3 zu den in den Bestellformularen für
Ausstellerservices angegebenen Preisen berechnet.
Chemisch verunreinigte Abwässer dürfen nicht in das Kanalsystem eingeleitet werden. (Siehe
auch Punkt 6.2.1.).
Die MMG behält sich das Recht vor, nach Veranstaltungsende die Wasserversorgung der
Aussteller aus Sicherheitsgründen einzustellen.
5.4.2. Standinstallation
Innerhalb der Stände können Sanitärinstallationen (Wasser- und Abwasserinstallationen) von
ausstellereigenen Fachkräften oder von zugelassenen Fachfirmen entsprechend den in
Deutschland bzw. den in der EU geltenden Vorschriften sowie dem Stand der Technik
entsprechend ausgeführt werden.
Sanitärinstallationsarbeiten innerhalb der Stände können nach Bestellung auch durch die
MMG bzw. ihre Vertragsfirmen ausgeführt werden.
Sofern die Sanitärinstallationsarbeiten innerhalb der Stände, zu denen auch die Anschlüsse
von Verbrauchern (Geräten mit Wasser- bzw. Abwasseranschluss wie z.B. Spülen) gehören,
nicht durch die MMG bzw. ihre Vertragsfirmen ausgeführt werden, hat der Aussteller der MMG
rechtzeitig vor Beginn der Arbeiten, spätestens 14 Tage vor Aufbaubeginn, darüber zu
informieren, welche Fachfirmen bzw. Fachkräfte die Sanitärinstallationsarbeiten durchführen
werden. Liegen der MMG diese Informationen nicht rechtzeitig vor, wird die MMG die
Verbraucher auf Kosten des Ausstellers zu den in den Bestellformularen für Ausstellerservices
angegebenen Preisen anschließen.
Anschlüsse, Maschinen und Geräte, die nicht zugelassen sind oder die den Bestimmungen
nicht entsprechen oder deren Verbrauch höher ist als angemeldet, sind unzulässig. Sie können
von der MMG auf Kosten und Gefahr des Ausstellers vom Stand entfernt und in Verwahrung
genommen werden.
Geschirrspülmaschinen ohne eingebaute Abwasserpumpe werden bei zu geringem Ablaufgefälle
aus Sicherheitsgründen nicht an das Wassernetz angeschlossen.
Der Anschluss von Kühlgeräten mit offenem Kühlkreislauf ist der MMG, Hauptabteilung
Technischer Ausstellerservice, anzuzeigen. Der Wasserverbrauch wird über Zähler zu den in
den Bestellformularen für Ausstellerservices angegebenen Preisen berechnet. Die MMG behält
sich das Recht vor, die Nutzung von Kühlgeräten mit offenem Kühlkreislauf zu untersagen.
5.5.
Druckluftinstallation
5.5.1. Anschlüsse
Die Versorgung der Ausstellungsstände mit Druckluft ist in den Hallen und im Freigelände
möglich. Die Versorgung erfolgt im allgemeinen über einen Anschluss an eine Kompressorstation.
Die MMG behält sich vor, einen Kompressor für die Druckluftversorgung am Stand, beispielsweise
bei geringem Druckluftbedarf, zu installieren. Die Verwendung eines vom Aussteller zu
stellenden Kompressors ist der Hauptabteilung Technischer Ausstellerservice der MMG
spätestens 4 Wochen vor Aufbaubeginn der jeweiligen Veranstaltung anzuzeigen. Der Aussteller
ist nicht berechtigt, Druckluft für seinen Stand von Personen zu beziehen, die von der MMG
hierfür nicht ermächtigt worden sind. Insbesondere ist es dem Aussteller nicht gestattet,
Druckluft von benachbarten Ständen zu beziehen. Der Aussteller ist ferner nicht berechtigt,
auf dem Messegelände Dritte mit Ausnahme seiner Mitaussteller mit Druckluft, die ihm von
der MMG geliefert wird, zu versorgen. Insbesondere ist es dem Aussteller nicht gestattet, benachbarte Stände mit von der MMG gelieferter Druckluft zu versorgen.
Druckluftinstallationen vom Messedruckluftnetz bis zu den Ständen dürfen nur von der MMG
bzw. ihren Vertragsfirmen durchgeführt werden. Zu den Druckluftinstallationen gehören der
Drucklufthauptanschluss mit Druckluftleitungen.
Der Aussteller hat dafür zu sorgen, dass die Druckluftinstallation so bemessen ist, dass
sämtliche Druckluftverbraucher auf dem Stand gleichzeitig betrieben werden können. Stellt
die MMG fest, dass die vom Aussteller bestellte Druckluftinstallation den gleichzeitigen
Betrieb sämtlicher Druckluftverbraucher auf dem Stand nicht gewährleistet, so ist die MMG
auch ohne Auftrag des Ausstellers berechtigt, die Druckluftinstallation auf Kosten des Ausstellers
zu den in den Bestellformularen für Ausstellerservices angegebenen Preisen nachzurüsten.
Die Verlegung erfolgt soweit als möglich in den Spartenkanälen, unter Umständen jedoch
überirdisch, wenn die Lage des Anschlusspunktes dies erfordert.
Die MMG ist berechtigt, Druckluftleitungen und -anschlüsse, die benachbarten Ständen
dienen, durch den Stand des Ausstellers zu führen, es sei denn, dass der MMG der Druckluftanschluss des benachbarten Standes ohne die Verlegung von Leitungen und Anschlüssen auf
dem Stand des Ausstellers zu gleichen oder geringeren Kosten möglich ist.
Wünscht der Aussteller die Verlegung von Leitungen, die Verkehrsgänge oder Fremdstände
überqueren, so bedarf dies der vorherigen Zustimmung der MMG. Die Leitungen müssen verkehrssicher verlegt werden. Die Kosten hat der Aussteller zu tragen.
Den Bestellungen (Vordrucke in den Bestellformularen für Ausstellerservices) ist die Grundrissskizze
beizufügen, aus der die gewünschte Platzierung der Anschlüsse ersichtlich ist.
Die MMG behält sich das Recht vor, nach Veranstaltungsende die Druckluftversorgung der
Aussteller aus Sicherheitsgründen einzustellen.
5.5.2. Standinstallation
Innerhalb der Stände können Druckluftinstallationen von ausstellereigenen Fachkräften oder
von zugelassenen Fachfirmen entsprechend den in Deutschland bzw. den in der EU geltenden
Vorschriften sowie dem Stand der Technik entsprechend ausgeführt werden.
Druckluftinstallationsarbeiten innerhalb der Stände können nach Bestellung auch durch die
MMG bzw. ihre Vertragsfirmen ausgeführt werden.
Sofern die Druckluftinstallationsarbeiten innerhalb der Stände, zu denen auch die Anschlüsse
von Verbrauchern (Geräten mit Gasanschluss) gehören, nicht durch die MMG bzw. ihre Vertragsfirmen ausgeführt werden, hat der Aussteller die MMG rechtzeitig vor Beginn der
Arbeiten, spätestens 14 Tage vor Aufbaubeginn, darüber zu informieren, welche Fachfirmen
bzw. Fachkräfte die Druckluftinstallationsarbeiten durchführen werden. Liegen der MMG diese
Informationen nicht rechtzeitig vor, wird die MMG die Verbraucher auf Kosten des Mieters zu
den zum Veranstaltungszeitpunkt gültigen Preisen anschließen.
Anschlüsse, Maschinen und Geräte, die nicht zugelassen sind oder die den Bestimmungen
nicht entsprechen oder deren Verbrauch höher ist als angemeldet, sind unzulässig. Sie können
von der MMG auf Kosten und Gefahr des Ausstellers vom Stand entfernt und in Verwahrung
genommen werden.
5.5a
Gasinstallation
5.5a.1. Anschlüsse
Gasinstallationen von den Sparten bis zu den Ständen dürfen nur von der MMG bzw. ihren
Vertragsfirmen durchgeführt werden. Zu den Gasinstallationen gehören der Gashauptanschluss
mit Gasleitungen und Kugelhahnabsperrung sowie ggf. der Gaszähler. Der Aussteller ist nicht
berechtigt, Gas für seinen Stand von Personen zu beziehen, die von der MMG hierfür nicht ermächtigt worden sind. Insbesondere ist es dem Aussteller nicht gestattet, Gas von benachbarten
Ständen zu beziehen. Der Aussteller ist ferner nicht berechtigt, auf dem Messegelände Dritte
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MÜNCHEN
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Messe München
Deutschland
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mit Ausnahme seiner Mitaussteller mit Gas, das ihm von der MMG geliefert wird, zu versorgen.
Insbesondere ist es dem Aussteller nicht gestattet, benachbarte Stände mit von der MMG
geliefertem Gas zu versorgen.
Den Bestellungen (Vordruck in den Bestellformularen für Ausstellerservices bzw. auf Anfrage
bei der Hauptabteilung Technischer Ausstellerservice der MMG) sind Anschlusspläne beizufügen,
aus der die gewünschte Platzierung der Anschlüsse ersichtlich ist.
Der Aussteller hat dafür zu sorgen, dass die Gasinstallation so bemessen ist, dass sämtliche
Gasverbraucher auf dem Stand gleichzeitig betrieben werden können. Stellt die MMG fest,
dass die vom Aussteller bestellte Gasinstallation den gleichzeitigen Betrieb sämtlicher Gasverbraucher auf dem Stand nicht gewährleistet, so ist die MMG auch ohne Auftrag des Ausstellers
berechtigt, die Gasinstallation auf Kosten des Ausstellers zu den in den Bestellformularen für
Ausstellerservices angegebenen Preisen nachzurüsten. Die Verlegung der Gasinstallationen
erfolgt in den Hallen soweit als möglich in den Spartenkanälen, unter Umständen jedoch
überirdisch, wenn die Lage des Anschlusspunktes dies erfordert. In Abhängigkeit von der
Position der Standfläche kann es vorkommen, dass der bestellte Anschluss nicht installiert
werden kann bzw. mit Mehrkosten zu rechnen ist.
Die MMG ist berechtigt, Gasleitungen und -anschlüsse, die benachbarten Ständen dienen,
durch den Stand des Ausstellers zu führen, es sei denn, dass der MMG der Gasanschluss des
benachbarten Standes ohne die Verlegung von Leitungen und Anschlüssen auf dem Stand des
Ausstellers zu gleichen oder geringeren Kosten möglich ist.
Wünscht der Aussteller die Verlegung von Leitungen, die Verkehrsgänge oder Fremdstände
überqueren, so bedarf dies der vorherigen Zustimmung der MMG. Die Leitungen müssen verkehrssicher verlegt werden. Die Kosten hat der Aussteller zu tragen.
Soweit der Gasverbrauch nicht pauschal berechnet wird, wird er nach dem über den
eingebauten Zähler ermittelten Verbrauch je m2 zu den in den Bestellformularen für
Ausstellerservices angegebenen Preisen berechnet.
Die Verwendung von Gas zu Beleuchtungs-/Heizungszwecken (z.B. Strahlungsheizgeräte) als
ein Element der Standgestaltung ist nicht statthaft. Exponate sind von dieser Regelung
grundsätzlich ausgenommen. Sämtliche Brenner müssen mit Kleinstellern oder automatischen
Zündvorrichtungen ausgestattet werden.
Für die Einhaltung der einschlägigen Sicherheitsbestimmungen ist der Aussteller selbst verantwortlich. Insbesondere zu beachten sind die Vorschriften von DVWG, TÜV, Branddirektion
München, Stadtwerke München.
Die MMG behält sich das Recht vor, nach Veranstaltungsende die Gasversorgung der Aussteller
aus Sicherheitsgründen einzustellen.
05/2014
5.5a.2. Standinstallation
Innerhalb der Stände können Gasinstallationen von ausstellereigenen Fachkräften oder von
zugelassenen Fachfirmen entsprechend den in Deutschland bzw. den in der EU geltenden Vorschriften sowie dem Stand der Technik entsprechend ausgeführt werden.
Gasinstallationsarbeiten innerhalb der Stände können nach Bestellung auch durch die MMG
bzw. ihre Vertragsfirmen ausgeführt werden.
Sofern die Gasinstallationsarbeiten innerhalb der Stände, zu denen auch die Anschlüsse von
Verbrauchern (Geräte mit Gasanschluss) gehören, nicht durch die MMG bzw. ihre Vertragsfirmen
ausgeführt werden, hat der Aussteller der MMG rechtzeitig vor Beginn der Arbeiten, spätestens
14 Tage vor Aufbaubeginn, darüber zu informieren, welche Fachfirmen bzw. Fachkräfte die
Gasinstallationsarbeiten durchführen werden. Liegen der MMG diese Informationen nicht
rechtzeitig vor, wird die MMG die Verbraucher auf Kosten des Ausstellers zu den in den Bestellformularen für Ausstellerservices angegebenen Preisen anschließen.
Anschlüsse, Maschinen und Geräte, die nicht zugelassen sind oder die den Bestimmungen
nicht entsprechen oder deren Verbrauch höher ist als angemeldet, sind unzulässig. Sie können
von der MMG auf Kosten und Gefahr des Ausstellers vom Stand entfernt und in Verwahrung
genommen werden.
5.6.2.1. Schutzvorrichtungen
Maschinenund Apparateteile dürfen nur mit allen Schutzvorrichtungen in Betrieb genommen
werden. Die normalen Schutzvorrichtungen können durch eine sichere Abdeckung aus
geeignetem Glas/transparenten Material ersetzt werden. Werden Geräte nicht in Betrieb
genommen, können die Schutzvorrichtungen abgenommen werden, um dem Besucher die
Bauart und Ausführung der abgedeckten Teile erkennbar zu machen. Die Schutzvorrichtungen
müssen dann neben der Maschine sichtbar aufgestellt bleiben.
5.6.2.2. Prüfverfahren
Die ausgestellten technischen Arbeitsmittel werden hinsichtlich ihrer unfallschut- zund sicherheitstechnischen Ausführung von der zuständigen Aufsichtsbehörde – dem Gewerbeaufsichtsamt
– gegebenenfalls gemeinsam mit den zuständigen berufsgenossenschaftlichen Fachausschüssen
besichtigt und auf die Einhaltung der Sicherheitsanforderungen hin überprüft. Zur Überprüfung
der CE-Kennzeichnung durch das Amt ist es geboten, die EG-Konformitätserklärung auf dem
Messestand zur Einsichtnahme bereitzuhalten. In Zweifelsfällen sollen sich Aussteller frühzeitig
vor Messebeginn mit dem zuständigen Amt in Verbindung setzen.
5.6.2.3. Betriebsverbot
Darüber hinaus ist die MMG berechtigt, jederzeit den Betrieb von Maschinen, Apparaten und
Geräten zu untersagen, wenn nach ihrer Einschätzung durch den Betrieb Gefahren für
Personen und Sachen zu befürchten sind.
5.6.3. Druckbehälter
5.6.3.1. Abnahmebescheinigung
Druckbehälter dürfen auf dem Stand nur betrieben werden, wenn die gemäß Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) geforderten Prüfungen durchgeführt wurden. Die darüber
ausgestellten Prüfnachweise (Bescheinigungen bzw. Aufzeichnungen) sind am Ausstellungsort
beim Druckbehälter aufzubewahren und auf Verlangen der zuständigen Aufsichtsbehörde vorzulegen.
5.6.3.2. Prüfung
Die Bescheinigung über die Bau- und Wasserdruck-Prüfung oder über eine vergleichbare
Prüfung von Druckbehältern jeglicher Art reicht nicht aus. Bei Anmeldung bis 4 Wochen vor
Messebeginn können prüfpflichtige Druckbehälter bis einen Tag vor Messeeröffnung unter
Vorlage der Bauund Wasserdruck-Prüfungsbescheinigung und der Gestellung eines Monteurs
auf dem Messestand der Abnahmeprüfung durch den Technischen Überwachungsverein
unterzogen werden.
5.6.3.3. Leihgeräte
Werden Leihgeräte am Stand eingesetzt, so gelten die vorstehenden Regelungen entsprechend.
Insbesondere sind die ausgestellten Prüfnachweise (5.6.3.1.) am Ausstellungsort beim
Druckbehälter aufzubewahren und auf Verlangen der zuständigen Aufsichtsbehörde vorzulegen.
5.6.3.4. Überwachung
Die erforderlichen Abnahmebescheinigungen sind während der Veranstaltung für das Gewerbeaufsichtsamt bereitzuhalten.
5.6.4. Abgase und Dämpfe
Von Exponaten und Geräten abgegebene brennbare, gesundheitsschädliche oder die Veranstaltungsteilnehmer belästigende Dämpfe und Gase dürfen nicht in die Hallen eingeleitet
werden. Sie müssen über entsprechende Rohrleitungen nach Vorgaben des Bundesimmissionsschutzgesetzes ins Freie abgeführt werden.
5.5b
Informations- und Kommunikationsdienstleistungen
Sämtliche drahtgebundenen Anschlüsse für Informations- und Kommunikationsdienstleistungen
zum Stand werden ausschließlich von der MMG zur Verfügung gestellt.
Den Bestellungen (Vordruck in den Bestellformularen für Ausstellerservices) sind Anschlusspläne
beizufügen, aus der die gewünschte Platzierung der Anschlüsse ersichtlich ist.
5.6.5. Abgasanlagen
Brennbare, gesundheitsschädliche oder die Veranstaltungsteilnehmer belästigender Dämpfe
und Gase müssen über eine Abgasleitung abgeleitet werden. Die Abzüge dürfen ausschließlich
von der MMG oder einer von ihr beauftragten Firma montiert werden. Den Bestellungen
(Vordruck in den Bestellformularen für Ausstellerservices bzw. auf Anfrage bei der Hauptabteilung
Technischer Ausstellerservice der MMG) ist eine Grundrissskizze beizufügen, aus der die
gewünschte Platzierung der Abzüge ersichtlich ist.
5.6.
Maschinen-, Druckbehälter-, Abgasanlagen
5.6.1. Maschinengeräusche
Der Betrieb lärmverursachender Maschinen und Geräte bedarf der vorherigen schriftlichen Genehmigung der MMG. Er darf andere Veranstaltungsteilnehmer nicht belästigen, keine Besucheransammlungen hervorrufen, die zu Stauungen auf den Gängen führen, und die messeeigenen
Ausrufanlagen in den Hallen nicht übertönen. Lärmverursachende Maschinen und Geräte
dürfen nur in kurzen Intervallen betrieben werden und nur so lange und so häufig, wie es der
Vorführzweck erfordert. Die Lautstärke darf 70 dB(A) an der Standgrenze nicht überschreiten.
Die MMG ist berechtigt, trotz vorher erteilter Genehmigung diejenigen Vorführungen
einzuschränken oder zu untersagen, die Lärm oder optische Belästigung verursachen oder aus
sonstigen Gründen zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Veranstaltung bzw. von Veranstaltungsteilnehmern führen.
Wird eine Messe, Ausstellung oder sonstige Veranstaltung nicht von der MMG durchgeführt,
ist der jeweilige Veranstalter berechtigt, die vorstehend beschriebenen Rechte der MMG wahrzunehmen.
5.7.
Verwendung von Druckgasen, Flüssiggasen und brennbaren Flüssigkeiten
Die Verwendung von Druckgasen, Flüssiggasen und brennbaren Flüssigkeiten ist grundsätzlich
untersagt. Eine Ausnahmebewilligung, die mit dem Vordruck „Anmeldung für vorbeugenden
Brandschutz“ zu beantragen ist, kann von der Branddirektion München erteilt werden. Voraussetzung für eine Ausnahmebewilligung der Branddirektion München ist, dass die beantragte
Verwendung von Druckgasen, Flüssiggasen oder brennbaren Flüssigkeiten für den Betrieb
oder die Vorführung von Exponaten erforderlich sind. Auf die Erteilung der Ausnahmebewilligung
besteht kein Anspruch.
Leere Behälter, in denen Druckgase, Flüssiggase oder brennbare Flüssigkeiten enthalten
waren, dürfen nicht am Stand und in der Halle aufbewahrt oder gelagert werden. Für Geräte
und Anlagen, die nicht zur Vorführung betrieben werden, sind nur Leerflaschen zulässig. Diese
sind augenscheinlich als solche zu kennzeichnen.
Eine Vorratslagerung in der Halle ist grundsätzlich verboten.
5.6.2. Geräte- und Produktsicherheit
Der Aussteller ist grundsätzlich verpflichtet nur Produkte zu zeigen, die den europäischen Anforderungen an die Bereitstellung auf dem Markt (wie z.B. spezifische EU-Richtlinien wie Maschinenrichtlinie, Spielzeugrichtlinie, Niederspannungsrichtlinie, Medizinprodukterichtlinie, PSARichtlinie etc.) und der darauf beruhenden nationalen Gesetzgebung (wie z.B. dem Produktsicherheitsgesetz – ProdSG) entsprechen. Abweichend hiervon dürfen auf Messen und
Ausstellungen auch Produkte ausgestellt werden, deren Übereinstimmung mit den grundlegenden
Sicherheitsanforderungen noch nicht hergestellt ist. Allerdings muss in diesem Fall mit einem
am Produkt angebrachten Schild darauf hingewiesen werden, dass eine Bereitstellung auf
dem Markt in der EU und im Europäischen Wirtschaftraum (EWR) erst bei Einhaltung aller
maßgeblichen Rechtsvorschriften möglich ist oder das Produkt nur für den Export in Nicht-EUStaaten und Nicht-EWR-Staaten vorgesehen ist.
Der Aussteller ermächtigt die MMG, in Abstimmung mit der zuständigen Behörde auch in
seinem Namen öffentlich zu erklären, dass bei Exponaten, an denen die vorgeschriebene CEKennzeichnung fehlt, das Konformitätsbewertungsverfahren noch nicht abgeschlossen ist, und
dass diese Exponate noch nicht den formalen und sicherheitstechnischen Anforderungen der
einschlägigen Vorschriften entsprechen und in den Ländern der EU und des EWR erst in den
Verkehr gebracht und erworben werden können, wenn die Übereinstimmung mit diesen
Vorschriften hergestellt ist.
Produkte dürfen (und müssen) nur dann mit einer CE-Kennzeichnung versehen werden, wenn
sie spezifischen EU-Richtlinien unterliegen, die eine solche CE-Kennzeichnung vorschreiben.
Für diese Produkte muss eine Konformitätsbewertung durchgeführt worden sein, technische
Unterlagen für den Nachweis der Konformität erstellt, eine EG-Konformitätserklärung ausgestellt
und die CE-Kennzeichnung angebracht sein. Betriebsanleitung, Sicherheitshinweise etc. sind
in der Landessprache des Nutzers bereit zu halten bzw. anzubringen.
Bei Vorführungen sind die erforderlichen Vorkehrungen zum Schutz von Personen durch das
Standpersonal zu treffen.
Das Standpersonal ist auch für die Gewährleistung des Ausschlusses von unbefugten Schaltvorgängen verantwortlich.
5.7.1. Druckgas
Entsprechend den Unfallverhütungsvorschriften sind Druckgasflaschen gegen Stoß, Umfallen,
Zugriff Unbefugter sowie vor Erwärmung zu schützen. Druckgasflaschen sind stehend zu lagern.
5.7.2. Flüssiggas
Unter der Voraussetzung, dass für die Präsentationen von Exponaten keine Elektrooder ErdgasAnlagen betrieben werden können, kann unter folgenden Auflagen einer FlüssiggasAnlage im Einzelfall zugestimmt werden:
■ Der Aufstellungsort ist mit der Branddirektion München festzulegen.
■ Die maximal zulässige Flüssiggasmenge am Stand beträgt 11 kg.
■ Die in Benutzung befindliche Flüssiggasflasche ist gegen den Zugriff Unbefugter sowie
gegen Erwärmung durch Aufbewahrung in einem allseits geschlossenen, gekennzeichneten
Blechschrank (gelbes Schild mit schwarzem „G“) mit Bodenlüftung zu schützen.
■ Die ordnungsgemäße Beschaffenheit und die Dichtigkeit ist von einem Sachkundigen zu
prüfen und gem. Unfallverhütungsvorschrift BGV D34 zu bescheinigen.
■ Schläuche und Leitungen der Flüssiggasanlage sind so zu verlegen, dass sie zugentlastet
und gegen mechanische Belastung geschützt sind.
■ Die Verwendung zu Heizund Kochzwecken ist nicht zulässig.
■ Auf dem Messestand ist ein amtlich zugelassener Feuerlöscher PG 6 nach DIN 14406 bzw.
DIN EN3 bereitzuhalten.
■ Jedes gasbetriebene Verbrauchsgerät muss unmittelbar am Gerät ein jederzeit gut erreichbares
Absperrventil haben. Das Lagern von Flüssiggasflaschen in Messehallen ist nicht erlaubt.
■ Unfallverhütungsvorschriften BGV D34 und TRG 280 sind einzuhalten
5.7.3. Brennbare Flüssigkeiten
Die Genehmigung zur Verwendung brennbarer Flüssigkeiten kann nur für den Betrieb oder die
Vorführung von Exponaten erteilt werden. Weitere Informationen können dem Vordruck
„Anmeldung für vorbeugenden Brandschutz” in den Bestellformularen für Ausstellerservices
entnommen werden. Anlagen, die mit brennbaren Flüssigkeiten betrieben oder vorgeführt
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MÜNCHEN
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Deutschland
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werden, sind an den Einfüllstutzen sowie an den Stellen, an denen Flüssigkeiten austreten
können, mit nichtbrennbaren Auffangbehältern zu versehen. Da beim Einfüllen der Flüssigkeiten
ein besonderes Gefahrenmoment eintritt, ist hier mit größter Sorgfalt und Vorsicht zu verfahren.
Betriebswarme Geräte dürfen nicht mit brennbaren Flüssigkeiten gefüllt werden.
Ausgelaufene brennbare Flüssigkeiten sind wegen der möglichen Brand oder Explosionsgefahr
sofort aus den Behältern zu entfernen und gefahrlos zu beseitigen. Am Einsatzort herrscht
absolutes Rauchverbot. Für entsprechende Beschilderung ist zu sorgen. Der Zugang darf nur
befugten Personen ermöglicht werden. Im Stand ist ein geeigneter und zugelassener Feuerlöscher
nach DIN 14406 bzw. EN3 bereitzuhalten.
5.8.
Gefahrstoffe
Der Einsatz und die Verwendung asbesthaltiger Baustoffe oder asbesthaltiger Erzeugnisse
sowie anderer Gefahrenstoffe ist verboten. Auf das Gesetz zum Schutz vor gefährlichen
Stoffen (Chemikaliengesetz) in der jeweils gültigen Fassung in Verbindung mit der Chemikalien-Verbotsverordnung (Chem.Verbots V) sowie der Gefahrenstoffverordnung (GefStoff V) in
der jeweils gültigen Fassung wird hingewiesen.
5.9.
Versammlungsräume/ Szenenflächen
Vorführungen und akustische Werbung bedürfen der vorherigen Zustimmung der MMG und
haben so zu erfolgen, dass die benachbarten Aussteller nicht gestört werden. Die Lautstärke
darf 70 dB(A) an der Standgrenze nicht überschreiten. Die MMG ist berechtigt, trotz vorher
erteilter Genehmigung diejenigen Vorführungen einzuschränken oder zu untersagen, die Lärm
oder optische Belästigung verursachen oder aus sonstigen Gründen zu einer erheblichen
Gefährdung oder Beeinträchtigung der Veranstaltung bzw. von Veranstaltungsteilnehmern
führen. Die behördlichen Vorschriften sind zu beachten.
Offenes Feuer und brandgefährliche Handlungen sind unzulässig und bedürfen im Einzelfall
der Zustimmung der Branddirektion. Elektrische Schaltanlagen dürfen für Besucher nicht
zugänglich sein.
Sofern 200 oder mehr Sitzplätze vorgesehen sind, sind in einem gesonderten Plan (Bestuhlungsplan
Maßstab 1:200), der in 3-facher Ausfertigung bei der MMG einzureichen ist, die Gesamtzahl
der Sitzplätze sowie die Rettungswege darzustellen, wobei die Breite der Rettungswege nach
der größtmöglichen Anzahl der Personen zu bemessen ist, die sich in dem Raum aufhalten
können. Eine Ausfertigung des für die jeweilige Nutzung genehmigten Plans ist in der Nähe
des Haupteingangs eines jeden Versammlungsraums gut sichtbar anzubringen. Abgetrennte
Versammlungsräume müssen eine Sichtverbindung in Fluchtrichtung zum nächstgelegenen
Fluchtund Rettungsweg haben. Versammlungsräume, die ausschließlich über einen anderen
abgetrennten Raum betreten oder verlassen werden können (gefangene Versammlungsräume),
sind unzulässig. Alle Maßnahmen, die Sichtverbindung in Fluchtrichtung zum nächstgelegenen
Fluchtund Rettungsweg oder dessen Erreichbarkeit beeinträchtigen, sind unzulässig. Eventuell
zusätzlich notwendig werdende sicherheitsbzw. feuersicherheitstechnische Forderungen bleiben
der MMG bis zur Abnahme vorbehalten (siehe Punkt 4.4.4).
Die MMG behält sich vor, ergänzende Auflagen zu erstellen, sofern sich die Notwendigkeit
ergibt. Auf die gültige Versammlungsstättenverordnung (VStättV) (insbesondere die Betriebsvorschriften im Teil 4 mit §§ 31 mit 43, sowie § 10 Abs. 1, § 14 Abs. 3 und § 19 Abs 6) wird
besonders hingewiesen.
Die Breite der Rettungswege in Versammlungsräumen ist nach der größtmöglichen Anzahl der
Personen zu bemessen, die sich in dem Raum aufhalten können. Die lichte Breite eines jeden
Teils von Rettungswegen muss für die darauf angewiesenen Personen mindestens 1,20 m je
200 Personen betragen. Staffelungen sind nur in Schritten von 0,60 m zulässig. Die erforderlichen
Rettungswegbreiten sind bis zur Verkehrsfläche rechnerisch nachzuweisen.
Die Ausgänge in abgedunkelten Räumen sind ausreichend zu beleuchten (Beschilderung nach
DIN 4844 bzw. BGV A8). Vorhänge im Bereich der Ausgänge müssen leichtgängig auf die vorgeschriebene Mindestausgangsbreite zu öffnen sein, 10 cm über dem Boden enden und
schwer entflammbar sein. Die Teilungskanten sind farbig zu kennzeichnen. Das Verschließen
(Verschnüren o. ä.) während der Betriebszeit ist unzulässig. Die Anmeldung hat mit dem
Vordruck „Anmeldung für vorbeugenden Brandschutz“ in den Bestellformularen für Ausstellerservices zu erfolgen.
Versammlungsräume müssen mindestens zwei Ausgänge unmittelbar zu den Gängen der
Hallen haben. Diese Ausgänge sind so weit wie möglich voneinander entfernt anzuordnen. In
Reihen angeordnete Sitzplätze müssen unverrückbar befestigt sein; werden nur vorübergehend
Stühle aufgestellt, so sind sie in den einzelnen Reihen fest miteinander zu verbinden. Sitzplätze
müssen mindestens 0,50 m breit sein. Zwischen den Sitzplatzreihen muss eine lichte Durchgangsbreite von mindestens 0,40 m vorhanden sein. Sitzplätze müssen in Blöcken von
höchstens 30 Sitzplatzreihen angeordnet sein. Hinter und zwischen den Blöcken müssen
Gänge mit einer Mindestbreite von 1,20 m vorhanden sein. Seitlich eines Gangs dürfen
höchstens zehn Sitzplätze angeordnet sein. Der Bestuhlungsplan muss alle Sitzund Stehplätze
ausweisen. Von jedem Tischplatz darf der Weg zu einem Gang nicht länger als 10 m sein. Der
Abstand von Tisch zu Tisch soll 1,50 m nicht unterschreiten. Die Plätze für Rollstuhlfahrer sind
besonders zu kennzeichnen.
Türen in Rettungswegen in Versammlungsräumen müssen in Fluchtrichtung aufschlagen und
dürfen keine Schwellen haben. Während des Aufenthalts von Personen in Versammlungsräumen,
müssen die Türen der jeweiligen Rettungswege jederzeit von innen leicht und in voller Breite
geöffnet werden können. Bei Szenenflächen im Sinne der gültigen Versammlungsstättenverordnung
(VStättV) ist gegenüber der MMG, Hauptabteilung Technischer Ausstellerservice, ein
Verantwortlicher für Veranstaltungstechnik bzw. eine Fachkraft für Veranstaltungstechnik
(gem. §§ 39,40 VStättV) namentlich zu benennen.
5.10.
Strahlenschutz
5.10.1. Radioaktive Stoffe
Der Umgang mit radioaktiven Stoffen ist genehmigungspflichtig und mit der MMG abzustimmen.
Die Genehmigung ist nach der Strahlenschutzverordnung bei der zuständigen Behörde zu beantragen und mindestens 6 Wochen vor Messebeginn der MMG vorzulegen. Soweit bereits
eine Genehmigung vorhanden ist, ist nachzuweisen, dass der beabsichtige Umgang mit
radioaktiven Stoffen auf dem Messegelände von dieser Genehmigung umfasst ist.
Weitere Informationen können dem Vordruck „Anmeldung für vorbeugenden Brandschutz“ in
den Bestellformularen für Ausstellerservices entnommen werden.
05/2014
5.10.2. Röntgenanlagen und Störstrahler
Der Betrieb von Röntgenanlagen und Störstrahlern ist genehmigungspflichtig und mit der
MMG abzustimmen. Es ist die Verordnung über den Schutz vor Schäden durch Röntgenstrahlen
zu beachten. Der Betrieb von Röntgenanlagen und Störstrahlern ist genehmigungsoder anzeigepflichtig gemäß §§3,4,5,8 RöV. Die zuständige Behörde für den Ausstellungsort München
ist das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt München, bei dem die Anträge oder Anzeigen
einzureichen sind. Die Anzeige hat mit dem Vordruck „Anmeldung von Laserund Röntgeneinrichtungen“ in den Bestellformularen für Ausstellerservices zu erfolgen.
5.10.3. Laseranlagen
Der Betrieb von Laseranlagen ist genehmigungspflichtig und mit der MMG abzustimmen. Der
Betrieb von Laseranlagen ist gem. BGV B 2 bei der zuständigen Behörde anzuzeigen. Die
Anzeige hat mit dem Vordruck „Anmeldung von Laserund Röntgeneinrichtungen“ in den Bestellformularen für Ausstellerservices zu erfolgen.
Der Betrieb von Lasern wird durch einen Sachverständigen begutachtet. Die Lasereinrichtung
darf nur in Betrieb genommen werden, wenn die Auflagen des Sachverständigen eingehalten
werden.
5.10.4. Hochfrequenzgeräte, Funkanlagen, Elektromagnetische Felder
Der Betrieb von Hochfrequenzgeräten, Funkanlagen und Elektromagnetischen Feldern ist genehmigungspflichtig und mit der MMG abzustimmen.
Der Betrieb von Hochfrequenzgeräten und Funkanlagen ist nur dann gestattet, wenn sie den
Bestimmungen des Gesetzes über Fernmeldeanlagen sowie des Gesetzes über elektromagnetische
Verträglichkeit von Geräten (EMVG) entsprechen.
Es dürfen Personensuchanlagen, Mikroportanlagen, Gegensprechanlagen und Fernwirkfunkanlagen
nur mit Genehmigung der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP)
betrieben werden. Eine Kopie der Genehmigungsunterlagen der Regulierungsbehörde ist der
MMG rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn vorzulegen.
Der Betrieb von Hochfrequenzgeräten und Funkanlagen ist ferner nur dann gestattet, wenn
sie nachweislich einen ausreichend großen Frequenzabstand zu den auf dem Messegelände
bereits genutzten Frequenzen/Anwendungen aufweisen. Dieser Nachweis ist gegenüber der
MMG zu erbringen. Angaben zu den auf dem Messegelände genutzten Frequenzen/Anwendungen
sind über die Hauptabteilung Technischer Ausstellerservice der MMG erhältlich.
5.11.
Krane, Stapler, Ausstellungsgut, Verpackungsgut, Warensendungen
Die von der MMG vertraglich verpflichteten Spediteure, im folgenden Messespediteure genannt,
üben im Messegelände das alleinige Speditionsrecht aus, d.h. z.B. Verbringen von Exponaten,
Standaufbauten usw. in den Stand inkl. Gestellung eventueller Hilfsgeräte (Gabelstapler,
Krane) sowie Zollabfertigung zur temporären bzw. definitiven Einfuhr. Für Speditionsleistungen
innerhalb des Messegeländes dürfen nur die Messespediteure beauftragt werden.
Eine Haftung der MMG für alle Risiken, die sich aus der Tätigkeit der Messespediteure ergeben
können, ist ausgeschlossen. Die Lagerung von Leergut jeglicher Art auf den Ständen ist verboten.
Der Aussteller ist nicht berechtigt, die MMG als Empfänger von Warensendungen (Ausstellungsgut,
Standbaumaterial, Informationsmaterial und dergleichen) oder sonstigen Sendungen zu
bezeichnen, die nicht für die MMG, sondern für den Aussteller oder Dritte bestimmt sind. Die
MMG ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, auf Kosten und Gefahr des Ausstellers und gegen
Erstattung sämtlicher Aufwendungen diese Sendungen anzunehmen und zu lagern oder den
zuständigen Messespediteur mit der Lagerung solcher Sendungen, insbesondere mit der
Lagerung von Ausstellungsund Verpackungsgut zu beauftragen. Gegen die MMG können
keine Ansprüche daraus abgeleitet werden, dass sie derartige Sendungen ohne Prüfung der
Ordnungsmäßigkeit und Vollständigkeit annimmt, Frachtund Speditionsrechnungen nicht
überprüft oder die Ware nicht ordnungsgemäß lagert oder verwahrt.
5.12.
Musikalische Wiedergaben
Für musikalische Wiedergaben aller Art ist unter den Voraussetzungen des Urheberrechtsgesetzes
die Erlaubnis der Gesellschaft für musikalische Aufführungsund mechanische Vervielfältigungsrechte
GEMA erforderlich.
Kontakt:
GEMA Bezirksdirektion Nürnberg
Johannisstraße 1
90419 Nürnberg [email protected] www.gema.de
Nicht angemeldete Musikwiedergaben können Schadenersatzansprüche der GEMA zur Folge
haben (§ 97 Urheberrechtsgesetz).
5.13.
Getränkeschankanlagen
Für die Errichtung und den Betrieb von Getränkeschankanlagen auf dem Stand sind die
gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere die Technischen Regeln für Schankanlagen (TRSK)
400 Nr. 3.3.1 und 3.3.2 und die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) zu beachten.
Weitere Informationen können dem Vordruck „Anmeldung von Schankanlagen, Abgabe von
Speisen und Getränken“ in den Bestellformularen für Ausstellerservices entnommen werden.
5.14.
Lebensmittelüberwachung
Bei der Abgabe von Kostproben zum Verzehr an Ort und Stelle und dem Verkauf von Speisen
und Getränken an Ort und Stelle sind die gesetzlichen Bestimmungen zu beachten, insbesondere
die Lebensmittel-Hygiene-Verordnung.
Bei gewerbsmäßiger Herstellung oder Inverkehrbringung von Lebensmitteln hat der Aussteller
das Infektionsschutzgesetz zu beachten. Es ist Sache des Ausstellers, sich über alle einschlägigen
Vorschriften, auch die der örtlichen Sicherheitsbehörden, zu unterrichten und sie zu beachten.
Weitere Informationen können dem Vordruck „Anmeldung von Schankanlagen, Abgabe von
Speisen und Getränken“ in den Bestellformularen für Ausstellerservices entnommen werden.
5.15
Belästigungen durch Ausstellungsgut
Ausstellungsgut, das durch Aussehen, Geruch, Geräusche, Erschütterungen oder ähnliche Eigenschaften eine erhebliche Störung des Veranstaltungsbetriebs hervorruft, insbesondere zu
einer erheblichen Gefährdung oder Beeinträchtigung von Veranstaltungsteilnehmern oder von
Gegenständen Dritter führt, ist auf Verlangen der MMG sofort zu entfernen. Diese Verpflichtung
des Ausstellers besteht auch dann, wenn er in der Anmeldung auf derartige Eigenschaften hingewiesen hat und ihm trotzdem die Zulassung erteilt wurde. Kommt der Aussteller seiner Verpflichtung, Ausstellungsgut zu entfernen, nicht unverzüglich nach, so ist die MMG berechtigt,
die beanstandeten Ausstellungsgüter auf Kosten und Gefahr des Ausstellers zu entfernen oder
dessen Messestand zu schließen, ohne dass dem Aussteller hieraus Ansprüche gegen die
MMG bzw. den jeweiligen Veranstalter erwachsen. Der Abbauzeitpunkt für den geschlossenen
Stand wird von der MMG bestimmt.
Wird eine Messe, Ausstellung oder sonstige Veranstaltung nicht von der MMG durchgeführt,
ist der jeweilige Veranstalter berechtigt, die vorstehend beschriebenen Rechte der MMG wahrzunehmen.
6.
Umweltschutz
Die MMG hat sich dem vorsorgenden Schutz der Umwelt verpflichtet.
Der Aussteller ist verpflichtet, dafür zu sorgen, dass sämtliche den Umweltschutz betreffenden
Bestimmungen und Vorgaben auch von seinen Auftragnehmern verbindlich eingehalten
werden. Auf dem Messegelände sollen möglichst Materialien und Erzeugnisse eingesetzt
werden, die sich durch Langlebigkeit, Reparaturfreundlichkeit und Wiederverwendbarkeit oder
-verwertbarkeit auszeichnen, im Vergleich zu anderen Materialien und Erzeugnissen zu weniger
oder entsorgungsfreundlicheren Abfällen führen bzw. aus Reststoffen oder Abfällen hergestellt
sind. Bei Bewirtungen sollte auf Einweggeschirr verzichtet werden. Getränke sollten soweit
möglich in Mehrwegbehältnissen beschafft werden. Falls dennoch in Einzelfällen Einweggeschirr
eingesetzt wird, dürfen nur Materialien verwandt werden, die grundwasserneutral verrotten
oder in Müllheizkraftwerken ohne umweltschädliche Rückstände verbrannt werden können.
6.1.
Abfallwirtschaft
Jeder Aussteller ist für die ordnungsgemäße und umweltverträgliche Entsorgung der Abfälle
verantwortlich, die bei ihm oder seinen Auftragnehmern (z.B. Standbauer, Caterer etc.) auf
dem Messegelände anfallen. Mit der Entsorgung von Abfällen auf dem Messegelände darf der
Aussteller nur die MMG beauftragen. Der Aussteller sorgt dafür, dass seine Auftragnehmer mit
der Entsorgung von Abfällen auf dem Messegelände ausschließlich die MMG beauftragen. Die
MMG ist berechtigt, zur Entsorgung der Abfälle auf dem Messegelände ihre Vertragspartner zu
beauftragen. In jeder Phase der Veranstaltung, einschließlich der Auf- und Abbauzeit, ist
darauf hinzuwirken, dass- nach Möglichkeit Abfälle vermieden werden. Dieses Ziel muss
bereits bei der Planung und in Koordination aller Beteiligten verfolgt werden. Generell sind für
Standbau und -betrieb wiederverwendbare und die Umwelt möglichst wenig belastende
Materialien einzusetzen.
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6.1.1. Abfallentsorgung
Der Aussteller teilt der MMG im Zuge der Beauftragung rechtzeitig mit, ob er die während der
Auf- und Abbauzeit bzw. während der Laufzeit der Veranstaltung anfallenden Abfälle von der
MMG als Mischabfall entsorgen lässt, oder ob er sie zunächst nach verschiedenen Wertstofffraktionen (z.B. Holz, Glas, Papier, Kartonagen, Kunststoff, Folien) vorsortiert und sie dann als
vorsortierte, sortenreine Wertstoffe von der MMG entsorgen lässt. Küchen- und Bewirtungsabfälle
und sonstige Abfälle, die mit Küchen- und Bewirtungsabfällen verunreinigt sind, können nur
als Mischabfall entsorgt werden. Besonders überwachungsbedürftige Abfälle (Punkt 6.1.2.)
sowie Öle und Fette (Punkt 6.2.1.) hat der Aussteller gesondert von der MMG entsorgen zu
lassen.
Der Aussteller hat die Abfälle in geeignete Behältnisse einzufüllen, die ihm auf Anfrage von
der MMG gegen Entgelt zur Verfügung gestellt werden. Soweit vorsortierte, sortenreine
Wertstoffe nicht in die von der MMG zur Verfügung gestellten Behältnisse eingefüllt werden
können, wird sich der Aussteller mit der MMG wegen der Art und Weise der Bereitstellung
dieser Wertstoffe ins Benehmen setzen.
Der Aussteller hat bei ihm anfallende Produktionsabfälle und Vorführungsrückstände rechtzeitig
unter Angabe des Materials und der Menge bei der MMG zur Entsorgung anzumelden. Der
Aussteller sorgt dafür, dass seine auf dem Messegelände tätigen Auftragnehmer sich so
verhalten, wie sich nach den vorstehenden Regelungen der Aussteller zu verhalten hat.
6.1.2. Gefährliche Abfälle
Der Aussteller ist verpflichtet, der MMG Abfälle die nach Art, Beschaffenheit oder Menge in
besonderem Maße gesundheits- oder umweltgefährdend, explosiv oder leicht entzündlich sind
(z.B. Batterien, Lacke, Lösungsmittel, Schmierstoffe, Maschinenöle, Kühlmittel, Druckerfarben
bzw. -tinten, Farben), rechtzeitig mit Angabe des Datensicherheitsblattes zu melden und von
ihr entsorgen zu lassen.
6.1.3. Mitgebrachte Abfälle
Materialien und Abfälle, die nicht im Zusammenhang mit der Veranstaltungslaufzeit, Auf- oder
Abbau entstehen, dürfen nicht auf das Gelände gebracht werden.
6.1.4. Entgelte
Zur Entsorgung angemeldete Abfälle werden von der MMG zu den zum Veranstaltungszeitpunkt
gültigen Preisen der MMG entsorgt. Die MMG behält sich vor, für die Entsorgung von
Mischabfall ein höheres Entgelt zu verlangen als für die Entsorgung von vorsortierten,
sortenreinen Wertstoffen.
Die MMG ist berechtigt, für vom Aussteller oder seinen Auftragnehmern verursachte Abfälle,
die nicht bei der MMG zur Entsorgung angemeldet worden sind, einen pauschalen Schadensersatz
in doppelter Höhe des Entgeltes zu verlangen, das die MMG für die Entsorgung der gleichen
Menge Mischabfalls verlangen würde. Das Recht der MMG, einen weitergehenden Schadensersatz
zu verlangen, bleibt unberührt. Der Aussteller kann eine Herabsetzung des pauschalen Schadensersatzes fordern, wenn er nachweist, dass der MMG nur ein geringerer Schaden entstanden
ist. Als vom Aussteller oder seinen Auftraggebern verursachte Abfälle gelten alle Abfälle, die
sich auf der Standfläche des Ausstellers befinden, es sei denn, der Aussteller weist nach, dass
sie nicht von ihm oder seinen Auftragnehmern verursacht worden sind.
Alle Gegenstände, die sich auf der Standfläche des Ausstellers befinden, nachdem der
Aussteller erkennbar die Standfläche geräumt hat, werden als vom Aussteller oder seinen Auftragnehmern verursachte Abfälle, die nicht bei der MMG zur Entsorgung angemeldet worden
sind, behandelt, es sei denn der Aussteller weist nach, dass diese Gegenstände während der
gesamten Laufzeit einschließlich der Auf- und Abbauzeit der Veranstaltung weder in seinem
Besitz noch im Besitz seiner Auftragnehmer waren.
Der Aussteller hat die Möglichkeit, sich von der MMG innerhalb der in den Teilnahmebedingungen
festgelegten Abbauzeit in der Zeit von 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr die ordnungsgemäße
Räumung seines Messestandes bestätigen zu lassen.
6.2.
Wasser, Abwasser, Bodenschutz
6.2.1. Öl-, Fettabscheider
Der Aussteller, der auf seinem Messestand öl- oder fetthaltige Speisen oder sonstige Waren in
mehr als haushaltsüblichen Mengen herstellt, verarbeitet, vorführt oder verabreicht, hat vor
der Entsorgung dieser Speisen und Waren die anfallenden Öle und Fette gesondert aufzufangen,
sie getrennt von sonstigen Abfällen in geeignete Behältnisse, die ihm auf Anfrage von der
MMG gegen Entgelt zur Verfügung gestellt werden, einzufüllen und an seiner Standgrenze zur
Abholung durch die MMG bereitzustellen.
Der Aussteller, der auf seinem Messestand Spül- und sonstige Kücheneinrichtungen hat, die
keine haushaltsüblichen Spül- bzw. Kücheneinrichtungen sind, hat die auf seinem Messestand
anfallenden Abwässer über Fettabscheider abzuführen. Der Bestellvordruck für die Installation
eines Fettabscheiders kann bei der MMG, Hauptabteilung Technischer Ausstellerservice,
angefordert werden.
6.2.2. Reinigung/Reinigungsmittel
Die MMG sorgt für die Reinigung der Verkehrsflächen und der sonstigen Flächen auf dem
Messegelände, soweit sie sie nicht Ausstellern oder sonstigen Dritten überlassen hat. Die
Reinigung des Messestandes obliegt dem Aussteller und muss täglich vor Messe- bzw. Veranstaltungsbeginn beendet sein. Lässt der Aussteller nicht durch sein eigenes Personal reinigen,
dürfen nur von der MMG zugelassene Unternehmen damit beauftragt werden. Von der MMG
nicht zugelassene Reinigungsunternehmen werden aus den Ausstellungsbereichen verwiesen.
Reinigungsarbeiten sind grundsätzlich mit biologisch abbaubaren Produkten durchzuführen.
Flüssigkeiten, Substanzen oder sonstige Stoffe, die zur Reinigung des Standes bzw. zur
Reinigung, zum Betrieb und zum Unterhalt des Exponate unumgänglich notwendig sind, sind
so fach- und sachgerecht einzusetzen, dass umweltschädigende Einwirkungen unterbleiben.
Restbestände einschließlich verwendeter Hilfsmittel (z.B. getränkte Putzwolle) sind fachgerecht
als Sonderabfälle zu entsorgen. Reinigungsmittel, die gesundheitsschädigende Lösungsmittel
enthalten, sind den Vorschriften entsprechend nur im Ausnahmefall zu verwenden.
6.3.
Umweltschäden
Umweltschäden/Verunreinigungen (z.B. durch Benzin, Öl, Lösungsmittel, Farbe) sind unverzüglich
der MMG zu melden.
05/2014
Stand: Februar 2012
Messe München GmbH
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Messe München
Deutschland
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INTERSOLAR AUSLANDSVERTRETUNGEN
Algerien
Deutsch-Algerische Industrie- und Handelskammer (AHK Algerien)
Herr Haefner
16000 El Biar, Algiers, Algerien
Tel.: +213 219218-44, Fax: +213 219218-27
[email protected]
China & Hongkong
Jing Mu International Exhibition, Herr Liang Yu
Beijing 100028, China
Tel.: +86 108460-0392, Fax: +86 108460-0394
[email protected]
Griechenland & Zypern
German-Hellenic Chamber of Industry and Commerce
Frau Athina Theofanidou
115 21 Athens, Griechenland
Tel.: +30 210 6419-037, Fax: +30 210 6445-175
[email protected]
Indien
MMI India Pvt. Ltd., Frau Millie Contractor
Mumbai 400 099, Indien
Tel.: +91 22 4255-4721, Fax: +91 22 4255-4719
[email protected]
Italien
MONACOFIERE, Herr Dr. Davide Galli
20126 Milan, Italien
Tel.: +39 02 4070-8301, Fax: +39 02 8736-9039
[email protected]
Japan
Messe Muenchen Japan Co., Ltd., Frau. Chiaki Yamaga
Tokyo 105-0001, Japan
Tel.: +81 3 6402-4583, Fax: +81 3 6402-4584
[email protected]
Kanada
Canadian-German Chamber of Industry & Commerce Inc.
Frau Anna-Lena Gruenagel
Montréal, QC, H2Y 2P5, Kanada
Tel.: +1 514 844-3051, Fax: +1 514 844-1473
[email protected]
05/2014
Marokko
Belmokhtar Connecting Markets s.a.r.l., Herr Nordin Belmokhtar
20100 Casablanca, Marokko
Tel.: +212 522202-181, Fax: +212 522202-183
[email protected]
Österreich
MAYA International GmbH, Herr Stefan Reschke
1030 Vienna, Österreich
Tel.: +43 1 51294-90, Fax: +43 1 51294-63
[email protected]
Spanien
FIRAMUNICH, S.L., Frau Martina Claus
08173 Sant Cugat del Vallès (Barcelona), Spanien
Tel.: +34 93 48817-20, Fax: +34 93 48815-83
[email protected]
Südkorea
Korean-German Chamber of Commerce and Industry
Frau Jihee Jeong
Seoul, 140 – 884, Südkorea
Tel.: +82 2 37804-690, Fax: +82 2 37804-637
[email protected]
Taiwan
SEMI Taiwan, Herr Paxon Lee
Hsinchu County 30265, Taiwan
Tel.: +886 3 5601777, Fax: +886 3 5601555
[email protected]
Tschechien & Slowakei
EXPO-Consult & Service, spol. s.r.o., Herr Jaroslav Vondruška
60445 Brno, Tschechien
Tel.: +420 5451761-58, Fax: +420 5451761-59
[email protected]
Türkei
AGORA Turizm ve Tic. Ltd. Şti., Herr Osman Bayazit Genç
34371 Şişli – Istanbul, Türkei
Tel.: +90 212 24181-71, Fax: +90 212 24181-70
[email protected]
USA
Solar Promotion International GmbH, Frau Pamm McFadden
Boulder, CO 80304, USA
Tel.: +1 303 443-4308, Fax: +1 303 443-2191
[email protected]
USA – Energy Storage
Trade Show Services GACC New York, Inc., Frau Sabine Beck
New York, NY 10004, USA
Tel.: +1 646 437-1013, Fax: +1 212 262-6519
[email protected]
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