Sehr geehrte Kunden,

Sehr geehrte Kunden,
Technische Richtlinien
1
Vorbemerkungen
1.1
Hausordnung / Auszug aus der Hausordnung
1.2
1.2.1
1.2.2
Öffnungszeiten
Auf- und Abbauzeiten
Veranstaltungslaufzeit
2
Verkehr im Messegelände, Rettungswege,
Sicherheitseinrichtungen
2.1
Verkehrsordnung
2.2
2.2.1
2.2.2
Rettungswege
Feuerwehrbewegungszonen, Hydranten
Notausgänge, Notausstiege, Hallengänge
2.3
Sicherheitseinrichtungen
2.4
Standnummerierung
2.5
Bewachung
2.6
Notfallräumung
3
3.1
3.1.a
3.1.d
Technische Daten und Ausstattung der
Hallen und des Freigeländes
3.1.e
3.1.f
3.1.1
3.1.2
3.1.3
3.1.4
3.1.5
3.1.6
Hallendaten
Hallenübersicht
Beschickungstore/FeuerschutztoreRollläden/Rauchschürzen
Tore
Technische Halleninformation
Allgemeinbeleuchtung, Stromart, Spannung
Druckluft, Elektro- und Wasserversorgung
Kommunikationseinrichtungen
Sprinkleranlagen
Heizung, Lüftung
Störungen
3.2
Freigelände
4
Standbaubestimmungen
4.1
Standsicherheit
4.2
4.2.1
Standbaugenehmigung
Prüfung und Freigabe genehmigungspflichtiger
Bauten
Fahrzeuge und Container
Änderung nicht vorschriftsgemäßer Bauteile
4.2.2
4.2.3
4.3
Bauhöhen
4.4
4.4.1
4.4.1.1
4.4.1.2
4.4.1.3
4.4.1.4
4.4.1.5
4.4.1.6
4.4.1.7
4.4.1.8
4.4.1.9
4.4.1.10
4.4.1.11
4.4.1.12
4.4.2
4.4.3
4.4.4
Brandschutz- und Sicherheitsbestimmungen
Brandschutz
Standbau- und Dekorationsmaterialien
Ausstellung von Kraftfahrzeugen
Explosionsgefährliche Stoffe / Munition
Pyrotechnik
Verwendung von Luftballons und Flugobjekten
Nebelmaschinen
Aschenbehälter, Aschenbecher
Abfall-, Wertstoff-, Reststoffbehälter
Spritzpistolen, Nitrolacke
Trennschleifarbeiten und alle Arbeiten / Vorführungen / Darbietungen mit offener Flamme etc.
Leergut
Feuerlöscher
Standüberdachung
Glas und Acrylglas
Aufenthaltsräume
4.5
4.5.1
4.5.2
Ausgänge, Rettungswege, Türen
Ausgänge und Rettungswege
Türen
4.6
Podeste, Leitern, Aufstiege, Stege
4.7
4.7.1
4.7.2
4.7.3
4.7.4
4.7.5
4.7.6
4.7.7
Standgestaltung, Wände
Erscheinungsbild
Prüfung der Mietfläche
Eingriffe in die Bausubstanz
Hallenfußböden
Abhängungen von der Hallendecke
Standbegrenzungswände/Systemstände
Werbemittel/Präsentationen/Außenwerbung
4.8
Freigelände
4.9
Zweigeschossige Bauweise
5
Betriebssicherheit, Technische Sicherheitsbestimmungen, Technische Vorschriften,
Technische Versorgung
5.1
5.1.1
Allgemeine Vorschriften
Schäden
5.2
Einsatz von Arbeitsmitteln
5.3
5.3.1
5.3.2
5.3.3
Elektroinstallation
Anschlüsse
Standinstallation
Montage- und Betriebsvorschriften
Technische Richtlinien
5.3.4
5.3.5
Sicherheitsmaßnahmen
Sicherheitsbeleuchtung
5.4
Wasser- und Abwasserinstallation
5.5
5.5.1
5.5.2
Druckluft-/Gasinstallation
Druckluft
Gas
5.6
Maschinen-, Druckbehälter- und
Abgasanlagen
Maschinengeräusche
Gerätesicherheits- und Produktsicherheitsgesetz
Schutzvorrichtungen
Prüfverfahren
Betriebsverbot
Druckbehälter
Abnahmebescheinigung
Prüfung
Leihgeräte
Überwachung
Abgase und Dämpfe
Abgasanlagen
5.6.1
5.6.2
5.6.2.1
5.6.2.2
5.6.2.3
5.6.3
5.6.3.1
5.6.3.2
5.6.3.3
5.6.3.4
5.6.4
5.6.5
5.7
5.7.1
5.7.1.1
5.7.1.2
5.7.1.3
5.7.2
5.7.2.1
5.7.2.2
5.7.2.3
5.7.2.4
5.7.2.5
5.7.2.6
5.7.2.7
Verwendung von Druckgasen, Flüssiggasen
und brennbaren Flüssigkeiten
Druck- und Flüssiggasanlagen
Genehmigungsantrag für Druckgasflaschen
Verwendung von Flüssiggas
Einrichtung und Unterhaltung
Brennbare Flüssigkeiten
Lagerung und Verwendung
Bedarfslagerung
Vorratsbehälter
Lagerort
Auflagen zum Betrieb
Einfüllen der Flüssigkeiten
Leere Behälter
5.8
Asbest und andere Gefahrstoffe
5.9
Film-, Lichtbild-, Televisionsvorführungen
und sonstige Präsentationen
5.10
5.10.1
5.10.2
5.10.3
Strahlenschutz
Radioaktive Stoffe
Röntgenanlagen und Störstrahler
Laseranlagen
5.11
Hochfrequenzgeräte, Funkanlagen,
Elektromagnetische Verträglichkeit und
Oberschwingungen
5.12
Kräne, Stapler, Arbeitsbühnen, Leergut,
Messe-Spedition, Zoll
Zollabfertigung
5.12.1
5.13
Musikalische Wiedergaben
5.14
Getränkeschankanlagen
5.15
5.15.1
Lebensmittelüberwachung
Einfuhr von Fleisch und Fleischerzeugnissen
6
Umweltschutz
6.1
6.1.1
6.1.2
6.1.3
Abfallwirtschaft
Abfallentsorgung
Besonders überwachungsbedürftige Abfälle
Mitgebrachte Abfälle
6.2
6.2.1
6.2.2
Wasser, Abwasser, Bodenschutz
Öle, Fettabscheider
Reinigung / Reinigungsmittel
6.3
Umweltschäden
7
Sonstiges
7.1
7.1.1
7.1.2
Versicherung / Bewachung
Versicherung
Bewachung
7.2
Vermittlung von Personal
7.3
Hotel-/Reise-Services
7.4
Miet-Mobiliar, -Kühlschränke, -Elektrogeräte,
Küchenausstattungen
7.5
Catering
8
Stichwortverzeichnis
Technische Richtlinien
1
Vorbemerkungen
Die Koelnmesse hat für die stattfindenden Gastmessen und sonstigen Veranstaltungen Richtlinien erlassen. Ziel ist, allen Ausstellern / Veranstaltern optimale Gelegenheit zu geben, ihre Exponate darzustellen und ihre Besucher und Interessenten anzusprechen.
Diese Richtlinien sind bindend für alle Aussteller und Veranstalter.
Gleichzeitig enthalten sie Bestimmungen, die im Interesse unserer Aussteller und Besucher ein Höchstmaß an Sicherheit bei der
technischen und gestalterischen Ausrüstung der Veranstaltung bieten sollen.
Mit den zuständigen Behörden der Stadt Köln sind die Bauordnungs-, Brandschutz- und sonstigen Sicherheitsbestimmungen
abgestimmt. Aus den Koelnmesse erteilten Erlaubnissen und Genehmigungen können Dritte keine Rechte herleiten.
Außerdem sind die gesetzlichen Bestimmungen in der jeweils gültigen Fassung zu beachten.
Die zuständigen Behörden und Einrichtungen behalten sich vor, die Einhaltung gesetzlicher oder ordnungsbehördlicher Bestimmungen zu prüfen.
Die Inbetriebnahme eines Ausstellungsstandes kann im Interesse aller Veranstaltungsteilnehmer ganz oder zum Teil untersagt
werden, wenn festgestellte Sicherheitsmängel bis zum Beginn der Veranstaltung nicht beseitigt worden sind.
Darüber hinaus gehende Anforderungen an die Sicherheit und an den Standbau bleiben vorbehalten.
In der Regel werden mit der Zulassung die Bestellmedien für zusätzliche Serviceleistungen versandt. Die Bestellungen sind
termingerecht auszuführen, da bei verspäteter Einsendung seitens der ANGA Services GmbH (ASG) und der Koelnmesse keine
Gewähr für eine ordnungs- und fristgemäße Erledigung übernommen wird.
Die Dienstleister behalten sich vor, bei verspätet eingesandten Bestellungen einen Preisaufschlag auf das Entgelt entsprechend
der Angaben in den Bestellmedien zu erheben.
Zur Information gehen den Ausstellern gegebenenfalls weitere Rundschreiben über Einzelheiten der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung zu.
Koelnmesse und ASG weisen auf die Einhaltung der jeweils geltenden arbeits- und sozialversicherungsrechtlichen Bestimmungen
hin. Hinsichtlich ausländischer Arbeitnehmer gilt, dass auf dem Messegelände nur Personen tätig werden dürfen, die eine Erlaubnis zur selbständigen oder unselbständigen Arbeit haben.
Diese Technischen Richtlinien sind mit den Messegesellschaften:
Deutsche Messe AG Hannover
Koelnmesse GmbH
Leipziger Messe GmbH
Messe Berlin GmbH
Messe Düsseldorf GmbH
Messe Frankfurt GmbH
Messe München GmbH
Nürnberg Messe GmbH
in ein einheitliches Gliederungsschema gefasst.
Weitere Änderungen bleiben vorbehalten.
Der deutsche Text ist verbindlich.
1.1
Hausordnung
Haus- und Geländeordnung der Koelnmesse GmbH für das Kölner Messegelände
1. Die Haus- und Geländeordnung gilt für den Bereich des Kölner Messegeländes, d. h. für alle Hallen, das Freigelände sowie für
sämtliche Gebäude und Grundstücksflächen, die der Koelnmesse vorübergehend oder auf Dauer überlassen worden sind. Sie gilt
für alle Personen, die das Kölner Messegelände im vorgenannten Sinne betreten oder sich dort aufhalten.
2. Das Hausrecht im Bereich des Kölner Messegeländes wurde für die Dauer der ANGA COM 2015 auf die ASG übertragen und
wird durch deren Mitarbeiter und / oder Mitarbeiter beauftragter Bewachungsunternehmen ausgeübt.
3. Die Koelnmesse und die ASG sind berechtigt, den Zutritt zum Messegelände – insbesondere zu den Hallen – für Aussteller,
Besucher und sonstige Dritte einschränkend zu regeln, so z. B. den Zutritt nur Fachbesuchern zu gestatten und die Einhaltung der
Technische Richtlinien
Zutrittsbedingungen zu kontrollieren. Die Hallen und sonstige Veranstaltungsbereiche dürfen nur mit einem gültigen Eintrittsausweis betreten werden. Der Ausweis ist auf Verlangen vorzuzeigen. Abweichende Zutrittsregelungen – insbesondere für Aussteller
und im Bereich des Kölner Messegeländes tätige Unternehmen – bleiben hiervon unberührt.
4. Der Zutritt ist Kindern und Jugendlichen bis zum vollendeten 16. Lebensjahr nur in Begleitung Erwachsener gestattet. Abweichende Regelungen werden besonders bekannt gegeben.
Jugendliche von dem vollendeten 16. Lebensjahr an haben wie Erwachsene uneingeschränkten Zutritt. Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr haben freien Eintritt. Im übrigen ist die entsprechende Eintrittskarte zu lösen.
Veranstaltungsbezogene Sonderregelungen, z. B. „nur für Fachbesucher“ bleiben unberührt.
5. Mitarbeiter der Koelnmesse / ASG oder der von Koelnmesse / ASG beauftragten Bewachungsunternehmen, die sich als solche
ausweisen können, sind berechtigt, Ausweiskontrollen auf dem Messegelände durchzuführen. Personen, die ohne gültigen
Eintrittsausweis angetroffen werden oder sich in sonstiger Weise unberechtigt im Messegelände aufhalten, haben unverzüglich
das Messegelände zu verlassen.
6. Das Betreten / Befahren des Messegeländes geschieht auf eigene Gefahr. Die Koelnmesse und die ASG übernehmen im
Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen keine Haftung. Es gelten die Bestimmungen der StVO. Die Höchstgeschwindigkeit
beträgt 30 km/h, soweit nicht die Verkehrsverhältnisse Schrittgeschwindigkeit erforderlich machen. Die Koelnmesse und die ASG
sind berechtigt, das Betreten/Befahren des Messegeländes zeitlich und räumlich zu beschränken, völlig zu verbieten oder in
sonstiger Weise zu regeln.
Koelnmesse und ASG haften im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen nur für vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten
vertretungsberechtigter Mitarbeiter.
7. Das Abstellen von Fahrzeugen aller Art ist nur auf den ausgewiesenen Flächen zum Be- und Entladen zulässig. Rettungswege
und Sicherheitswege sind freizuhalten.
Beim Abstellen von Wechselpritschen, Containern etc. ist ein Einsinken in die Teerdecke durch geeignete Maßnahmen zu
verhindern. Der Eigentümer/Halter haftet für Beschädigungen ohne Nachweis eines Verschuldens. Fahrzeuge, Container etc., die
widerrechtlich abgestellt worden sind, werden auf Kosten des Eigentümers/Halters oder Störers umgesetzt oder abgeschleppt.
8. Nicht gestattet ist jegliches Verhalten, das geeignet ist, den ordnungsgemäßen Ablauf der Veranstaltung sowie des Auf- und
Abbaus zu stören oder in sonstiger Weise gegen die Interessen der Koelnmesse bzw. der ASG zu verstoßen, insbesondere




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




jede nicht zugelassene gewerbliche Tätigkeit auf dem Messegelände, insbesondere das Anbieten von Gegenständen und
Leistungen aller Art, entgeltlich oder unentgeltlich;
das nicht genehmigte Verteilen oder Aushängen von Flugblättern, Werbeschriften, Plakaten, Zeitschriften usw. sowie das
Anbringen von Aufklebern aller Art; das gleiche gilt, wenn die vorgenannten Publikationen im Wege von Postwurfsendungen
oder in vergleichbarer Weise von der Deutschen Post AG oder ähnlichen Unternehmen und Einrichtungen verteilt werden;
das Mitbringen von Tieren;
die Verunreinigung der Hallenbereiche oder des Freigeländes sowie jegliches Verhalten, das geeignet ist, die Umwelt zu
belasten oder zu gefährden;
das unbefugte Eindringen von Fahrzeugen in das Messegelände sowie die unbefugte Benutzung von Fahrzeugen auf dem
Messegelände;
das Benutzen von Fahrrädern, Rollern, Kickboards, Rollschuhen, Inline-Skates, Skateboards und vergleichbaren Fortbewegungsmitteln in den Messehallen, Gebäuden und Verbindungsebenen – abweichende Regelungen werden besonders bekannt gegeben;
nicht genehmigte Versammlungen und Aufzüge aller Art;
das Mitführen von Waffen und sonstigen meldepflichtigen Gegenständen, von Gefahrstoffen etc.;
der Direktverkauf bzw. Kauf sowie das Tauschen von Ausstellungs- und sonstigen Gegenständen – abweichende Regelungen werden besonders bekannt gegeben -;
der Aufenthalt im Messegelände außerhalb der festgelegten Öffnungszeiten.
9. Das Fotografieren, Filmen, Herstellen von Videoaufnahmen, Zeichnen, Malen usw. zu gewerblichen Zwecken bedarf der
vorherigen schriftlichen Genehmigung der ASG und – soweit es um Produkte der Aussteller oder sonstiger Dritter oder um
Personen geht – der vorherigen schriftlichen Genehmigung des jeweils betroffenen Rechtsinhabers. Die ASG ist berechtigt, hierzu
weitergehende Regelungen aufzustellen.
10. Soweit durch Mitarbeiter der ASG oder von der ASG beauftragter Unternehmen Fotografien, Film- und / oder Videoaufnahmen
im Bereich des Kölner Messegeländes zur Berichterstattung oder zu Werbezwecken hergestellt werden, darf die Aufnahmetätigkeit nicht behindert oder in sonstiger Weise beeinträchtigt werden. Alle Personen, die das Messegelände betreten oder sich dort
Technische Richtlinien
aufhalten, werden durch die vorliegende Haus- und Geländeordnung auf die Durchführung von Foto-, Film- und Videoaufnahmen
im Bereich des Kölner Messegeländes hingewiesen.
Durch das Betreten des Messegeländes willigen diejenigen, die auf solchen Aufnahmen zu erkennen sind, darin ein, dass diese
Aufnahmen sowohl zur Berichterstattung als auch zu Werbezwecken verwendet werden.
11. Umfragen, statistische Erhebungen sowie vergleichbare Veranstaltungen bedürfen zu ihrer Zulässigkeit der vorherigen
schriftlichen Genehmigung der ASG.
12. Die ASG ist berechtigt, den Betrieb von Sende- und Empfangsgeräten auf dem Messegelände einschränkend zu regeln.
13. Ausstellungsgüter, Standinventar oder Teile von Standeinrichtungen sowie ähnliche Gegenstände dürfen nur bei Nachweis der
Berechtigung durch Vorlage einer schriftlichen Bestätigung des Eigentümers / Besitzers innerhalb der Messehallen transportiert
oder aus dem Messegelände befördert werden.
14. Innerhalb des Messegeländes gefundene Gegenstände sind im Fundbüro Messewache Ost abzugeben. Verlorene Gegenstände können dort abgeholt werden.
15. Die ASG ist berechtigt, das Mitführen von Taschen und sonstigen Behältnissen in den Messehallen und im Freigelände zu
untersagen.
Abschließende Regelungen:
Bei Verstößen gegen die Hausordnung oder gegen sonstige Bestimmungen der Koelnmesse / ASG sind diese berechtigt, eine
Verweisung vom Messegelände, ein Geländeverbot auf Zeit oder auf Dauer auszusprechen.
Verstöße gegen die Teilnahmebedingungen können zu einem Ausschluss von der Teilnahme an der laufenden Veranstaltung oder
von der Teilnahme an künftigen Veranstaltungen führen.
Eine strafrechtliche Verfolgung wird durch die in dieser Hausordnung genannten Maßnahmen nicht ausgeschlossen.
Koelnmesse GmbH
Messeplatz 1
50679 Köln
ANGA Services GmbH
Nibelungenweg 2
50996 Köln
Stand: Januar 2003
1.2
Öffnungszeiten
Die Öffnungszeiten sind veranstaltungsbezogen und können den Messe- und Ausstellungsbedingungen der ANGA COM 2015
entnommen werden.
1.2.1 Auf- und Abbauzeiten
Die Auf- und Abbauzeiten sind den Messe- und Ausstellungsbedingungen der ANGA COM 2015 zu entnehmen.
Während der Auf- und Abbauzeiten kann in den Hallen und im Freigelände gearbeitet werden. Hiervon abweichende Regelungen werden den Ausstellern rechtzeitig bekannt gegeben.
1.2.2 Veranstaltungslaufzeit
Während der Veranstaltungslaufzeit sind die Hallen für den Aussteller eine Stunde vor Messebeginn und bis zu einer Stunde nach
Messeschluss zugänglich.
Aussteller, die in begründeten Einzelfällen über diesen Zeitpunkt hinaus auf ihrem Stand tätig sein müssen, bedürfen einer
besonderen schriftlichen Genehmigung der ASG.
2
2.1
Verkehr im Messegelände, Rettungswege, Sicherheitseinrichtungen
Verkehrsordnung
Um einen reibungslosen Verkehrsablauf während der Auf- und Abbauzeit und der Veranstaltungsdauer gewährleisten zu können,
sind verkehrsordnende und verkehrslenkende Regeln unbedingt zu beachten.
Technische Richtlinien
Den Anweisungen des zur Verkehrslenkung und Verkehrsordnung eingeteilten Personals ist unbedingt Folge zu leisten und die
entsprechenden Informationen sind zu beachten.
Im gesamten Messegelände und auf messeeigenen Parkplätzen gelten die Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung.
Die im Messegelände zugelassene Höchstgeschwindigkeit beträgt 30 km/h.
Widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge, Auflieger, Container, Behälter und Leergut jeder Art werden auf Kosten und Gefahr des
Besitzers entfernt.
Die ASG hat die Parkraumbewirtschaftung einer Vertragsfirma übertragen. Mit dem entsprechenden Bestellschein im Ausstellerportal können Dauerparkscheine für Personenkraftwagen mit Versicherungsschutz zur Benutzung eines Messeparkplatzes
angefordert werden. Der Umfang des Versicherungsschutzes ergibt sich aus den aufgedruckten Bedingungen der Versicherungsgesellschaft des Bewachungsunternehmens.
Das Parken von Lastkraftwagen, Werbefahrzeugen, Wohnwagen und Wohnmobilen auf Messeparkplätzen ist nicht erlaubt.
Stellplätze für Lastkraftwagen und Wohnwagen werden auf Anfrage zugewiesen.
An den Veranstaltungstagen ist das Abstellen von Kraftfahrzeugen auf nicht als Parkplatz ausgewiesenen Flächen innerhalb des
Messegeländes aus Gründen der allgemeinen Sicherheit nicht zulässig. Kraftfahrzeuge, die die Sicherheit und/oder den Verkehrsfluss beeinträchtigen oder behindern, werden auf Gefahr und Kosten des Fahrzeughalters abgeschleppt.
Um 22.00 Uhr des letzten Aufbautages müssen alle Binnenflächen, Umfahrten und unmittelbar an die Hallen grenzenden Fahrbahnen geräumt sein.
2.2 Rettungswege
2.2.1 Feuerwehrbewegungszonen, Hydranten
Die notwendigen und die durch Halteverbotszeichen gekennzeichneten Anfahrtswege (Feuerwehrzufahrten) und Bewegungszonen (Aufstellflächen für die Feuerwehr) für die Feuerwehr müssen ständig freigehalten werden. Fahrzeuge und Gegenstände, die
auf den Rettungswegen und den Sicherheitsflächen abgestellt sind, werden auf Kosten und Gefahr des Besitzers entfernt.
Hydranten in den Hallen und im Freigelände dürfen nicht verbaut, unkenntlich oder unzugänglich gemacht werden.
2.2.2 Notausgänge, Notausstiege, Hallengänge
Die Flucht- und Rettungswege sind jederzeit freizuhalten. Die Türen in Flucht- und Rettungswegen müssen von innen leicht in
voller Breite geöffnet werden können. Flucht- und Rettungswege, Ausgangstüren und Notausstiege im Hallenboden und deren
Kennzeichnung dürfen nicht verbaut, überbaut, versperrt, verhängt oder sonst unkenntlich gemacht werden.
Die Flucht- und Rettungswege in den Hallen dürfen zu keinem Zeitpunkt durch abgestellte oder in den Gang hineinragende
Gegenstände eingeengt werden. Die Messegesellschaft ist im Fall von Zuwiderhandlungen berechtigt, auf Kosten und Gefahr des
Verursachers Abhilfe zu schaffen.
Für den Standbau benötigte Materialien oder zur sofortigen Aufstellung auf der Standfläche angelieferte Exponate dürfen in der
Auf- und Abbauphase kurzzeitig im Randbereich der Flucht- und Rettungswege abgestellt werden, wenn hierdurch die aus
Sicherheitsgründen geforderten Gangbreiten nicht unterschritten und logistische Belange ausreichend berücksichtigt werden. Dies
wird als erfüllt angesehen, wenn entlang der Standgrenze zum Hallengang ein Streifen von maximal 0,9 m zum Abstellen genutzt
wird.
Unabhängig von der Breite des Hallenganges und der abgestellten Güter ist zwingend ein Durchgang in einer Mindesbreite von
1,2 m frei zu halten. Flächen vor Notausgängen und die Kreuzungsbereiche der Hallengänge sind hiervon ausgenommen und
müssen jederzeit in voller Breite freigehalten werden.
Die Hallengänge dürfen nicht zur Errichtung von Montageplätzen oder zur Aufstellung von Maschinen (z. B. Holzbearbeitungsmaschinen, Werkbänke) genutzt werden.
Auf Verlagen der Messegesellschaft kann (auch) aus logistischen Gründen die sofortige Räumung aller Hallengänge gefordert
werden.
Technische Richtlinien
2.3
Sicherheitseinrichtungen
Sprinkleranlagen, Feuermelder, Feuerlöscheinrichtungen, Rauchmelder, Schließvorrichtungen der Hallentore und andere Sicherheitseinrichtungen, deren Hinweiszeichen und die grünen Notausgangskennzeichen müssen jederzeit zugänglich und sichtbar
sein. Sie dürfen nicht zugestellt oder zugebaut werden. Insbesondere dürfen Brandschutzeinrichtungen wie Feuerschutzrolltore
nicht zugestellt und nicht unterbaut werden.
2.4
Standnummerierung
Alle Stände werden vom Veranstalter mit Standnummern gekennzeichnet. Die Standnummerierungen sind während der gesamten
Laufzeit der Veranstaltung sichtbar am Stand zu befestigen.
2.5 Bewachung
Die ASG führt in der Messehalle eine allgemeine Aufsicht während der Laufzeit der Veranstaltung sowie während der Auf- und
Abbauzeiten durch.
Die ASG ist berechtigt, die zur Kontrolle und Bewachung erforderlichen Maßnahmen durchzuführen. Eine Bewachung seines
Standes muss im Bedarfsfall der Aussteller selbst organisieren. Standwachen dürfen nur durch die von der ASG beauftragte
Bewachungsgesellschaft gestellt werden.
2.6
Notfallräumung
Aus Sicherheitsgründen kann die Schließung von Räumen oder Gebäuden und deren Räumung von der Messegesellschaft
angeordnet werden. Die Personen, die sich dort aufhalten, haben den Aufforderungen zu folgen und sollen sich ins Freie begeben.
Aussteller haben ihre Mitarbeiter über dieses Verfahren zu informieren, ggf. eigene Räumungspläne zu erstellen und bekannt zu
machen.
3
Technische Daten und Ausstattung der Hallen und des Freigeländes
3.1
Hallendaten
Bitte nachfolgende Seiten beachten!
3.1.a Hallenübersicht
3.1.d Beschickungstore/Feuerschutztore - Tore - Rollläden/Rauchschürzen
3.1.e Tore
3.1.f Technische Halleninformation
3.1.1 Allgemeinbeleuchtung, Stromart, Spannung
Die Allgemeinbeleuchtung in den Hallen beträgt 300 Lux gemessen 1 m über dem Hallenfußboden.
Vorhandene Stromart und Spannung auf dem Messegelände:
Netzart:
1-Phasen-Wechselstrom 230 Volt (Toleranzwerte gemäß DIN EN 50160) / 50 Hz
3-Phasen-Wechselstrom 400 Volt (Toleranzwerte gemäß DIN EN 50160) / 50 Hz
3.1.2 Druckluft-, Elektro- und Wasserversorgung
Siehe 3.1.f.
3.1.3 Kommunikationseinrichtungen
Die Versorgung der Stände mit Telefon-, Telefax-, Daten- und Antennenanschlüssen ist in allen Hallen möglich.
Technische Richtlinien
3.1.4 Sprinkleranlagen
Die Hallen 1 bis 11 sind mit Sprinkleranlagen ausgestattet.
3.1.5 Heizung, Lüftung
Heizung und Lüftung sind in allen Hallen vorhanden.
3.1.6 Störungen
Bei Störungen der technischen Versorgung ist unverzüglich die ASG zu informieren. Für Verluste und Schäden, die durch diese
Störungen entstehen, haftet die ASG nicht, es sei denn, es liegt ein mindestens grob fahrlässiges Verhalten eines gesetzlichen
Vertreters oder Erfüllungsgehilfen vor.
Bei Schadensersatzansprüchen für die Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit haftet die ASG für Vorsatz und Fahrlässigkeit im Rahmen der gesetzlichen Verpflichtungen.
3.2
Freigelände
Je nach Konzept der Veranstaltung steht ein Freigelände zur Verfügung.
Technische Richtlinien
3.1.a Hallenübersicht
Technische Richtlinien
3.1.d Beschickungstore / Feuerschutztore-Tore-Rollläden
Rauchschürzen
3.1.e Tore
Abmessungen
Abmessungen
Halle
1.2
2.1
2.2
3.1
3.1
4.1
4.1
4.1
4.2
5.1
5.2
6
6
7
7
8
8
Tor
C
G
O
A
E
A
H
L
S
E, G
Q, S
E
A,B,C,D,F,G,H,I,J
F
A,B,C,D,E,G,H,I,J
D
A,B,C,E,F,G,H
Breite
3,50 m
3,30 m
3,20 m
5,10 m
3,40 m
4,10 m
4,70 m
4,30 m
4,30 m
4,10 m
4,10 m
6,00 m
6,00 m
6,00 m
6,00 m
6,00 m
6,00 m
Höhe
4,00 m
4,15 m
4,15 m
4,20 m
2,75 m
4,20 m
3,90 m
4,00 m
4,20 m
4,10 m
4,10 m
6,00 m
4,50 m
6,00 m
4,50 m
6,00 m
4,50 m
Halle
9
9
10.1
10.1
10.1
10.1
10.2
10.2
10.2
10.2
11.1
11.1
11.1
R1
R2
R3
Tor
H
A,B,C,D,E,F,G,I,J
B
E
F
I
N
P
Q
T
C
E
G
A
A
A,B,C,D
Breite
6,00 m
3,50 m
4,20 m
4,40 m
4,40 m
4,40 m
4,30 m
4,35 m
4,35 m
4,30 m
3,10 m
5,20 m
3,50 m
3,56 m
4,40 m
3,60 m
Höhe
6,00 m
4,00 m
4,10 m
4,10 m
4,10 m
4,40 m
4,35 m
4,30 m
4,30 m
4,35 m
3,40 m
2,60 m
2,70 m
4,00 m
4,40 m
3,30 m
Vorbehaltlich Änderungen
Technische Richtlinien
3.1.f Technische Halleninformation
Technische Richtlinien
4
Standbaubestimmungen
4.1
Standsicherheit
Ausstellungsstände einschließlich Einrichtungen und Exponaten sowie Werbeträger sind so standsicher zu errichten, dass Leben
und Gesundheit sowie die Sicherheit und Ordnung nicht gefährdet werden.
Die Standsicherheit muss für alle Veranstaltungsphasen (Aufbau, Veranstaltung, Abbau) gewährleistet sein.
Für die statische Sicherheit und die Verkehrssicherheit des Ausstellungsstandes ist der Aussteller verantwortlich und gegebenenfalls nachweispflichtig. Dies gilt für die Aufbau-, Veranstaltungs- und Abbauzeiten.
Für die Standsicherheit von Standbauten ist zur Erzielung einer ausreichenden Kipp- und Gleitsicherheit eine horizontale Ersatzflächenlast von 0,125 KN je qm anzusetzen. Abweichungen sind im begründeten Einzelfall und nach Rücksprache mit der
Koelnmesse möglich. Die Koelnmesse behält sich vor, in begründeten Fällen vor Ort eine kostenpflichtige Überprüfung der
Standsicherheit durch einen Statiker vornehmen zu lassen. Dies gilt auch dann, wenn zuvor eine Standbaugenehmigung erteilt
worden ist.
Stehende bauliche Elemente bzw. Sonderkonstruktionen (z. B. freistehende Wände, hohe Exponate, hohe dekorative Elemente)
die umkippen können, müssen mindestens für eine horizontal wirkende Ersatzflächenlast qh bemessen werden:
qh1 = 0.125 kN/m2 bis 4 m Höhe ab Oberkante Fußboden
qh2 = 0.063 kN/m2 für alle Flächen über 4 m Höhe ab Oberkante Fußboden.
Bezugsfläche ist dabei die jeweilige Ansichtsfläche. Die dazu erstellten Nachweise sind auf Verlangen der Messegesellschaft
vorzulegen.
Die DIN 4102 (Brandverhalten von Baustoffen, Bauteilen) oder die EN 13501-1 ist unbedingt zu beachten und einzuhalten.
4.2
Standbaugenehmigung
Ausgehend davon, dass die Technischen Richtlinien bei der Gestaltung und Ausführung des Standes eingehalten werden, ist es
bei eingeschossigen Standbauten in den Hallen nicht erforderlich, Zeichnungen zur Genehmigung einzureichen. Für alle Stände
gleich/größer 50 qm findet jedoch eine Prüfung unter gestalterischen Gesichtspunkten statt. Für solche Stände sind Grundrisse
und Ansichten bis sechs Wochen vor Veranstaltungsbeginn bei der ASG einzureichen.
Darüber hinaus sind alle anderen Standbauten, mobile Stände, Sonderbauten und –konstruktionen genehmigungspflichtig.
4.2.1 Prüfung und Freigabe genehmigungspflichtiger Bauten
Vermaßte Standpläne, mindestens im Maßstab 1:100 mit Grundrissen und Ansichten, müssen der ASG spätestens sechs Wochen
vor Beginn der Aufbauarbeiten in zweifacher Ausfertigung und in deutscher Sprache zur Genehmigung vorgelegt werden. Ein
Exemplar der Standpläne geht nach Überprüfung mit dem Genehmigungsvermerk an den Aussteller/Standbauer zurück. Erst mit
dem Genehmigungsvermerk der ASG ist der Standbau freigegeben.
Für die Genehmigung von



Kino- oder Zuschauerräumen
Bauten im Freigelände
Sonderkonstruktionen
werden folgende Unterlagen (in zweifacher Ausfertigung) bis spätestens 6 Wochen vor Aufbaubeginn in deutscher Sprache
benötigt:
a)
b)
c)
d)
geprüfte statische Berechnung nach deutschen Normen
Baubeschreibung
Standbauzeichnungen im Maßstab 1:100 (Grundrisse, Ansichten, Schnitte), Konstruktionsdetails in größerem Maßstab
Bei Vorlage einer Typenprüfung/Prüfbuch entfallen die Punkte a) und b).
Die Kosten des Baugenehmigungsverfahrens werden dem Aussteller/Standbauer in Rechnung gestellt.
4.2.2 Fahrzeuge und Container
Fahrzeuge und Container in den Hallen sind genehmigungspflichtig.
Technische Richtlinien
4.2.3 Änderung nicht vorschriftsgemäßer Bauteile
Standbauten, die nicht genehmigt sind und/oder den Technischen Richtlinien oder den Gesetzen nicht entsprechen, müssen
gegebenenfalls geändert oder beseitigt werden.
Bei nicht fristgerechter Abhilfe sind die ASG und Koelnmesse berechtigt, auf Kosten des Ausstellers selbst Änderungen vorzunehmen.
Aus wichtigem Grund, insbesondere bei gravierenden Sicherheitsmängeln, kann auch die teilweise oder vollständige Schließung
eines Standes angeordnet werden.
4.3
Bauhöhen
Die Bauhöhe beträgt 5,00 m wo dies baulich und technisch möglich ist, unter Versorgungskanälen 4,50 m.
Standbauten an den Standgrenzen zu benachbarten Ausstellern sind oberhalb von 2,50 m neutral zu gestalten.
4.4
Brandschutz- und Sicherheitsbestimmungen
4.4.1
Brandschutz
4.4.1.1
Standbau- und Dekorationsmaterialien
Leicht entflammbare, brennend abtropfende oder toxische Gase bildende Materialien dürfen nicht verwendet werden. An tragende
Konstruktionsteile können im Einzelfall aus Gründen der Sicherheit besondere Anforderungen gestellt werden.
Dekorationsmaterialien müssen entsprechend DIN 4102 mind. B1 oder mind. Klasse C nach EN 13501-1, d. h. schwer entflammbar sein.
In Teilbereichen dürfen normal entflammbare Dekorationsmaterialien verwendet werden, wenn diese durch den Einbau ausreichend gegen ein Entflammen geschützt sind.
Ein Prüfzeugnis über die Baustoffklasse des eingesetzten Materials kann gefordert werden.
Laub- und Nadelgehölze dürfen nur mit feuchtem Wurzelballen verwendet werden.
Bambus, Ried, Heu, Stroh, Rindenmulch, Torf oder ähnliche Materialien genügen in der Regel nicht den vorgenannten Anforderungen.
4.4.1.2
Ausstellung von Kraftfahrzeugen
Ausstellung in Ausstellungshallen: Bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor ist der Tankinhalt auf das für das Ein- und Ausfahren
notwendige Maß zu reduzieren (die Reserveleuchte der Tankanzeige muss aktiv sein). Der Treibstofftank muss abgeschlossen
sein.
Weitere Sicherheitsmaßnahmen wie das Inertisieren der Tanks, Abklemmen der Batterien und/oder der Einsatz von Sicherheitswachen können bei Aufstellen von Fahrzeugen in anderen Gebäudebereichen erforderlich werden.
4.4.1.3
Explosionsgefährliche Stoffe/Munition
Explosionsgefährliche Stoffe unterliegen dem Sprengstoffgesetz in der jeweils gültigen Fassung und dürfen auf Messen und
Ausstellungen nicht verwendet oder ausgestellt werden. Dies gilt auch für Munition im Sinne des Waffengesetzes.
4.4.1.4
Pyrotechnik
Pyrotechnische Vorführungen müssen von der ASG zuvor genehmigt werden. Bei Einsatz von Pyrotechnik auf dem Gelände der
Koelnmesse ist durch den Aussteller/ Standbauer eine Genehmigung beim Amt für Öffentliche Ordnung der Stadt Köln, Tel. +49
221 221-0, einzuholen. Die Zulassung der Artikel kann der jeweiligen Verpackungseinheit entnommen werden (z. B. BAM-PI...,
BAM-PTI...). Darüber hinaus müssen auf der Verpackung die Verwendungshinweise in deutscher Sprache aufgedruckt sein.
Pyrotechnische Gegenstände ohne Zulassung oder pyrotechnische Gegenstände der Klassen II, III oder IV sind nicht zugelassen.
Technische Richtlinien
4.4.1.5
Verwendung von Luftballons und Flugobjekten
Die Verwendung von mit Sicherheitsgas gefüllten Luftballons und sonstigen Flugobjekten in den Hallen und im Freigelände muss
von der ASG genehmigt werden.
4.4.1.6
Nebelmaschinen
Der Einsatz von Nebelmaschinen ist nicht zulässig.
4.4.1.7
Aschenbehälter, Aschenbecher
Um der Brandgefahr durch Rauchen vorzubeugen, gilt für die gesamte Messehalle ein generelles Rauchverbot, das sich auch auf
alle Messestände erstreckt.
4.4.1.8
Abfall-, Wertstoff-, Reststoffbehälter
In den Ständen dürfen keine Wertstoff- und Reststoffbehälter aus brennbaren Materialien aufgestellt werden. Wertstoff- und
Reststoffbehälter in den Ständen sind regelmäßig, spätestens jeden Abend nach Messeschluss, zu entleeren. Fallen größere
Mengen brennbarer Abfälle an, sind diese mehrmals am Tage zu entsorgen.
4.4.1.9
Spritzpistolen, Nitrolacke
Der Gebrauch von Spritzpistolen sowie die Verwendung von Nitrolacken ist verboten.
4.4.1.10
Trennschleifarbeiten und alle Arbeiten / Vorführungen / Darbietungen mit offener Flamme etc.
Schweiß-, Schneid-, Löt-, Schleif- und Trennarbeiten und andere Arbeiten mit offener Flamme oder Funkenflug sind im Betriebsund Ausstellungsgelände der Koelnmesse untersagt.
Die Ausstellung von Exponaten und Dekorationsgegenständen mit offener Flamme sowie Darbietungen mit offener Flamme und
sonstige Feuergefahren sind nicht zulässig.
4.4.1.11
Leergut
Die Lagerung von Leergut jeglicher Art (z. B. Verpackungen und Packmittel) in den Ständen und außerhalb des Standes in der
Halle ist verboten. Anfallendes Leergut ist unverzüglich zu entfernen.
Einlagerungsmöglichkeiten bestehen beim Alleinspediteur der ANGA COM 2015.
4.4.1.12
Feuerlöscher
Die ASG empfiehlt, geeignete und geprüfte Feuerlöscher am Stand bereit zu halten. Stände mit hoher Brandlast müssen in jedem
Fall über Feuerlöscher verfügen. Für Küchenbereiche sind fettbrandgeeignete Feuerlöscher zu verwenden. Feuerlöscher können
mit dem entsprechenden Formular angemietet werden.
4.4.2 Standüberdachung
Um den Sprinklerschutz nicht zu beeinträchtigen, müssen Ausstellungsstände nach oben hin grundsätzlich offen sein.
Decken sind als offen zu betrachten, wenn horizontal nicht mehr als 50 % der Fläche bezogen auf den einzelnen m² geschlossen
sind (bei schrägen Decken bezogen auf die projizierte Grundfläche der Decke).
Überspannungen sind unter folgenden Randbedingungen zugelassen: Die Schwerentflammbarkeit (B1 gem. DIN 4102 oder
Klasse C EN 13501-1) muss durch Zertifikat nachgewiesen sein. Für die Sprinklertauglichkeit (Wasser-, Wärmedurchlässigkeit)
muss ein geeignetes Zertifikat (z. B. VdS) vorliegen.
4.4.3 Glas und Acrylglas
Es darf nur Sicherheitsglas verwendet werden.
Technische Richtlinien
Kanten von Glasscheiben müssen so bearbeitet oder geschützt sein, dass eine Verletzungsgefahr ausgeschlossen ist. Ganzglasbauteile sind in Augenhöhe zu markieren.
Für Konstruktionen aus Glas sind die Anforderungen gemäß Merkblatt „Glas im Standbau“ (gegebenenfalls bei der ASG anfordern) einzuhalten.
4.4.4 Aufenthaltsräume
Alle Räume, die allseits umschlossen sind (geschlossene Räume) und keine optische und akustische Verbindung zur Halle haben,
sind mit einer optischen und akustischen Warnanlage auszurüsten, um eine jederzeitige Alarmierung auf dem Stand zu gewährleisten. In Ausnahmefällen können Ersatzmaßnahmen genehmigt werden.
4.5
Ausgänge, Rettungswege, Türen
4.5.1
Ausgänge und Rettungswege
Standbereiche mit einer Grundfläche von mehr als 100 m² oder unübersichtlicher Aufplanung müssen mindestens zwei voneinander getrennte Ausgänge/Flucht-/Rettungswege haben, die sich gegenüberliegen (Sonderbauverordnung Teil 1: Versammlungsstätten §6 SbauVO).
Die Entfernung von jeder Stelle auf einer Ausstellungsfläche bis zu einem Hallengang darf nicht mehr als 20 m betragen (gemäß
Sonderbauverordnung Teil 1: Versammlungsstätten §7 SbauVO).
Die Flucht-/Rettungswege sind entsprechend der berufsgenossenschaftlichen Vorschriften BGV A8 zu kennzeichnen.
4.5.2
Türen
Die Verwendung von Pendeltüren, Drehtüren, Codiertüren sowie Schiebetüren in Flucht-/Rettungswegen ist nicht zulässig.
4.6
Podeste, Leitern, Aufstiege, Stege
Allgemein begehbare Flächen, die unmittelbar an Flächen angrenzen, die mehr als 0,20 m tiefer liegen, sind mit Brüstungen zu
umwehren. Diese müssen mindestens 1,10 m hoch sein und eine Horizontallast am Handlauf von 1,0 KN/lfdm aufnehmen können.
Es müssen mindestens ein Obergurt, ein Mittelgurt und ein Untergurt vorhanden sein.
Für das Podest ist ein statischer Nachweis zu erbringen. Die Bodenbelastung muss je nach Nutzung gemäß DIN 1055-100, Teil 3,
bei einer Nutzung als Büro- und Beratungsfläche für mindestens 2,0 KN/m² und bei einer Nutzung als Ausstellungsfläche mindestens für 5,0 kN/m2 ausgelegt sein. Einstufig begehbare Podeste dürfen höchstens 0,19 m hoch sein.
Stufen im Zuge von Haupt- und Nebengängen und notwendigen Fluren sind unzulässig. Eine Folge von mindestens drei Stufen
kann gestattet werden, wenn sie Stufenbeleuchtung und Beleuchtung von oben haben und wenn die Stufenbeleuchtung an die
Sicherheitsbeleuchtung angeschlossen ist.
Rampen sind in Gängen und Fluren nur mit einer Neigung von höchstens 1:10 zulässig.
Leitern, Aufstiege und Stege müssen den Unfallverhütungsvorschriften entsprechen.
4.7
Standgestaltung, Wände
4.7.1
Erscheinungsbild
Für die Gestaltung des Standes ist der Aussteller verantwortlich.
Standrückseiten, die an Nachbarstände grenzen, sind neutral zu halten, um den Nachbarstand in dessen Gestaltung nicht zu
beeinträchtigen.
4.7.2
Prüfung der Mietfläche
Die Mietfläche wird von der ASG gekennzeichnet.
Für Ort, Lage, Maße und etwaige Einbauten auf der Mietfläche ist nur das örtliche Aufmaß gültig.
Technische Richtlinien
Die Standgrenzen sind unbedingt einzuhalten.
4.7.3
Eingriff in die Bausubstanz
Hallenteile und technische Einrichtungen dürfen nicht beschädigt, verschmutzt oder auf andere Art verändert werden (z. B.
Bohren, Nageln, Schrauben). Auch das Streichen, Tapezieren und Bekleben ist nicht gestattet.
Hallenteile und technische Einrichtungen dürfen weder durch Standaufbauten noch durch Exponate belastet werden.
Hallensäulen/Hallenstützen können aber innerhalb der Standfläche ohne Beschädigung derselben im Rahmen der zulässigen
Bauhöhe umbaut werden.
4.7.4
Hallenfußböden
Teppiche und andere Fußbodenbeläge sind unfallsicher zu verlegen und dürfen nicht über die Standgrenzen hinaus ragen. Es darf
zum Fixieren nur Klebeband verwendet werden, das rückstandsfrei zu entfernen ist.
Alle eingesetzten Materialien müssen rückstandslos entfernt werden. Gleiches gilt für Substanzen wie Öle, Fette, Farben und
ähnliches. Der Hallenfußboden darf weder gestrichen noch beklebt werden.
Verankerungen und Befestigungen sind nicht gestattet.
4.7.5
Abhängungen von der Hallendecke
Abhängungen von der Hallendecke sind nur an den dafür vorgesehenen technischen Einrichtungen möglich und dürfen nur durch
den Vertragspartner der ASG ausgeführt werden.
Die montierten und zur Verfügung gestellten Befestigungsvorrichtungen müssen benutzt werden und dürfen nicht entfernt werden.
Das vertikale Abhängen von Decken, Werbekörpern, Transparenten, Beleuchtungselementen u.ä. von der Tragekonstruktion der
Hallendecken kann unter Beachtung der Bauhöhe und der zulässigen Lasten gemäß Formular T.03 gestattet werden. Hinsichtlich
der Anbringung der abzuhängenden Gegenstände sind die einschlägigen Sicherheitsbestimmungen sowie im Besonderen die
BGV A1 (Allgemeine Vorschriften), BGV C1 (Veranstaltungs- und Produktionsstätten für szenische Darstellung), die BGV D8
(Winden, Hub- und Zuggeräte) und gegebenenfalls die Sonderbauverordnung Teil 1: Versammlungsstätten zu beachten (SbauVO).
Auf dem Boden stehende Bauteile dürfen nicht durch Abhängung standsicher gemacht werden, sondern müssen für sich standsicher hergestellt werden. Auskragungen von standsicheren auf dem Boden aufstehenden Konstruktionen dürfen von der Hallendecke abgehängt werden.
Das von Ausstellern bzw. von von Ausstellern beauftragten Unternehmen eigenverantwortlich eingesetzte Material (Traversenträger etc.) sowie die verwendeten Seile und Anschlagmittel müssen den jeweils gültigen Vorschriften entsprechen und in einem
mängelfreien Zustand sein.
4.7.6
Standbegrenzungswände/Systemstände
Die vom Aussteller gemietete Standfläche wird von der ASG generell nicht durch Wände abgegrenzt. Bei Bedarf können Begrenzungswände, die vom Aussteller für die Standgestaltung mit genutzt werden können, über die Koelnmesse bestellt werden. Die
Wände sind 250 cm hoch und ca. 100 cm breit und mit einer weißen, kratzfesten Kunststoffoberfläche versehen. Sie dürfen nicht
gestrichen, beklebt, benagelt oder sonstwie beschädigt werden. Im Falle einer Beschädigung werden dem Aussteller Kosten für
die Ersatzbeschaffung in Höhe von 300,- EUR pro Wandelement in Rechnung gestellt.
Die Begrenzungswände können gegen Aufpreis farbig foliert werden. Sämtliche vom Aussteller angebrachten Grafiken o.ä.
müssen nach der Veranstaltung rückstandslos wieder entfernt werden, ohne dass an den Wänden Rückstände oder sonstige
Beschädigungen auftreten. Regale und andere Lasten dürfen nicht an den Begrenzungswänden befestigt werden.
Systemstände können über den Vertragspartner der ASG bezogen werden. Die Einzelheiten entnehmen Sie bitte den entsprechenden Formularen. Der Stand bzw. die Standbegrenzungswände können bei rechtzeitiger Bestellung 24 Std. vor Messebeginn übernommen und bezogen werden. Ein vorzeitiger Bezug bedarf der schriftlichen Vereinbarung. Die vom Vertragspartner der
ASG errichteten Aufbauten dürfen nicht verändert werden. Bei Beschädigungen oder Demontage von Bauelementen wird für die
Stabilität und Sicherheit des Rahmenaufbaues keine Gewähr übernommen.
Technische Richtlinien
Der Aussteller haftet persönlich für die von ihm oder beauftragten Dritten eigenmächtig vorgenommenen Veränderungen und
hierdurch verursachte Schäden an den Standaufbauten.
Es wird dem Aussteller wegen der ihm obliegenden Haftung dringend empfohlen, die Mietsachen in geeigneter Weise zu versichern.
Der Abbau der Systemstände und der Standbegrenzungswände erfolgt unmittelbar nach Ende der Veranstaltung. Gegenstände,
die sich im Eigentum des Ausstellers befinden, sind daher nach Messeschluss unbedingt mitzunehmen.
Werden Gegenstände, insbesondere Nahrungs- und Genussmittel, nach Messeschluss aufgefunden, so wird davon ausgegangen,
dass das Eigentum an diesen Gegenständen von dem Aussteller oder sonstigen Berechtigten aufgegeben worden ist. Davon
ausgenommen sind Gegenstände, die in einer für Dritte erkennbaren Weise besonders gekennzeichnet worden sind. Die ASG und
die Koelnmesse haften im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen nicht für den Verlust oder Beschädigungen, sofern nicht
Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden.
4.7.7
Werbemittel/Präsentationen/Werbeflächen
Stand- und Exponatbeschriftung, Firmen- und Markenzeichen dürfen die vorgeschriebene Bauhöhe von 5,00 m nicht überschreiten.
Akustische und optische Vorführungen bedürfen der Genehmigung der ASG. Die Genehmigung wird unter der Voraussetzung
erteilt, dass beim Betrieb der Anlage die höchstzulässige Lautstärke von 70 Dezibel an der Standgrenze nicht überschritten und
die Arbeit in den Nachbarständen nicht gestört wird. Um optische und akustische Beeinträchtigungen anderer Aussteller zu
verhindern, sind Vorführungen mit den Standnachbarn abzustimmen. Dies gilt sinngemäß für alle Abhaltungen und Vorführungen
– auch mittels Bild- und Tonträger –, die prinzipiell nur zulässig sind, wenn weder Standnachbarn belästigt noch Publikumswege
blockiert werden.
Bei wiederholter Nichtbeachtung dieser Vorschriften kann die Stromzufuhr zum Stand des Ausstellers ohne Rücksicht auf den
damit verbundenen Ausfall der Standversorgung unterbrochen werden. Ein Anspruch des Ausstellers auf Ersatz des durch die
Unterbrechung der Stromzufuhr entstehenden mittel- oder unmittelbaren Schadens besteht nicht. Die Beweislast für die Einhaltung der Vorschriften liegt beim Aussteller.
Die Verteilung von Drucksachen und der Einsatz von Werbemitteln ist nur auf der eigenen Standfläche zulässig.
4.8
Freigelände
Die technischen Gegebenheiten sind bei der ASG zu erfragen.
4.9
Zweigeschossige Bauweise
Eine zweigeschossige Bauweise ist nicht möglich.
5
Betriebssicherheit, Technische Sicherheitsbestimmungen, Technische Vorschriften,
Technische Versorgung
5.1
Allgemeine Vorschriften
Die Auf- und Abbauarbeiten dürfen nur im Rahmen der jeweils gültigen arbeits- und gewerberechtlichen Bestimmungen durchgeführt werden.
5.1.1 Schäden
Durch Aussteller oder deren Beauftrage verursachte Beschädigungen im Messegelände, an den Gebäuden und Gebäudebestandteilen sowie an Einrichtungen sind den zuständigen Stellen im Haus (Messewache Ost) und dem Hallenmeister
anzuzeigen und werden nach Beendigung der Veranstaltung auf Kosten des Ausstellers durch die ASG beseitigt.
Technische Richtlinien
5.2
Einsatz von Arbeitsmitteln
Der Gebrauch von Bolzenschussgeräten ist verboten.
Der Einsatz von Holzbearbeitungsmaschinen ohne Spanabsaugung ist nicht zulässig. Die Vorschriften der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichVO) in der jeweils geltenden Fassung sind einzuhalten.
5.3
Elektroinstallation
5.3.1 Anschlüsse
Jeder Stand, der mit elektrischer Energie versorgt werden soll, erhält zur Bestellung einen oder mehrere Anschlüsse, die ausschließlich von den durch Koelnmesse gebundenen Elektrofachbetrieben ausgeführt werden.
Die Bestellung ist möglichst umgehend, spätestens 4 Wochen vor Beginn der Veranstaltung, abzusenden. Der Bestellung Elektroinstallation ist eine Standskizze beizufügen, aus der die gewünschte Platzierung des Anschlusses ersichtlich ist. Die Kosten der
Installation der Leitungsanlage werden den Ausstellern vom Vertragspartner der ASG gemäß den Angaben auf dem Lieferungsund Montagenachweis berechnet. Eine rechtzeitige Verlegung der Anschlüsse kann nur dann sichergestellt werden, wenn
spätestens 4 Wochen vor Beginn der Veranstaltung genaue Unterlagen wie Schaltskizzen, Anschlusswerte, Platzierung der
Anschlüsse usw. eingesandt sind. Vor der Veranstaltung erfolgt eine Abnahme durch Sachverständige. Mängelbeanstandungen
sind nur während der Veranstaltung möglich.
Die Stromversorgung wird am letzten Messetag aus Sicherheitsgründen in der Regel eine Stunde nach Messeschluss eingestellt.
Fehlen beim Abbau Leitungsteile etc., werden diese den Ausstellern zum vollen Preis in Rechnung gestellt.
Das Entfernen der in den Ausstellungshallen befindlichen festen elektrischen Leitungs- und Beleuchtungsanlagen ist unzulässig.
Die fest eingebauten Installationsanschlüsse im zugeteilten Standraum stehen bei Bedarf auch den Standnachbarn zur Verfügung.
Jeder Aussteller hat sich vor Erteilung eines Installationsauftrages über die gegebenen Anschlussmöglichkeiten an das Hallennetz
bei der Koelnmesse zu informieren.
Die elektrische Energie für die von den Ausstellern angemeldeten Anschlüsse stellt die ASG als zentraler Abnehmer dem Aussteller zur Verfügung. Die Kosten werden als spezifische Energiekostenpauschale je Quadratmeter zusammen mit der Standmiete
erhoben. Ausstellern, die ihren Energieverbrauch nach Zählermessung abgerechnet haben möchten, kann die Installation von
Zählern auf ihre eigenen Kosten gestattet werden. Die Versorgung der Messestände mit Elektroenergie erfolgt über TN-C-S mit
Nennspannung von 230 V +6% - 10% 50 Hz bei Wechselstrom und 400 V +6% - 10% 50 Hz bei Drehstrom. Der Anschluss von
Wohnwagen/Wohnmobilen im Freigelände erfolgt über eine Steckdose mit Schutzkontakt 230 V/16A nach DIN 49462, 3polig
(Rundsteckvorrichtung). Jeder Wohnwagen/Wohnmobil wird einzeln über Steckdose mit vorgeschaltetem FI-Schutzschalter,
Auslöse-Fehlerstrom 30 mA, angeschlossen. Von der Verbraucherseite des Wohnwagens/Wohnmobils ist für den Anschluss eine
Anschlussleitung, Gummischlauchleitung HO7 RN-F 3G, 1,5 nach VDE 0282, Teil 810 mit Rundstecker, Schutzgrad IP 44, Länge
20,00 m, notwendig. Der Anschluss von mehr als einem Wohnwagen/Wohnmobil per Steckdose ist nicht zulässig.
5.3.2 Standinstallation
Alle Installationen innerhalb der Stände müssen den jeweils gültigen ICE-VDE-Bestimmungen entsprechen (s. Pkt. 5.3.3.).
Innerhalb der Stände ist das TN-C-S-Netz anzuwenden. Jeder Stand muss über einen Hauptschalter oder, soweit zulässig, über
eine Steckverbindung vom Anschluss an das Hallennetz trennbar sein. Soll für bestimmte Geräte eine dauernde Stromversorgung
gesichert werden, z.B. Kühlgeräte, Computer usw., so ist dafür vor dem Hauptschalter ein gesonderter Stromkreis zu schaffen, der
nach Ausschalten des Hauptschalters unter Spannung bleibt. Als Schutzmaßnahme ist FI-Schutzschaltung vorzusetzen.
Elektroinstallationsarbeiten innerhalb der Stände können von ausstellereigenen Elektrofachkräften oder von zugelassenen
Fachfirmen entsprechend den VDE-Vorschriften und den international geltenden Vorschriften sowie dem Stand der Technik
entsprechend ausgeführt werden. Vor Anschluss der Stände an das Hallennetz ist die Elektroinstallation durch den beauftragten
Sachverständigen der Koelnmesse abnehmen zu lassen. Bei Nichtbeachtung der gültigen Bestimmungen ist die ASG verpflichtet,
den Anschluss an das Versorgungsnetz abzulehnen. Die Kosten für eine korrekte Installation und die weiteren Abnahmen trägt der
Aussteller. Bei nachträglichen Änderungen an der Standinstallation trägt der Aussteller die Verantwortung.
5.3.3 Montage- und Betriebsvorschriften
Die gesamte elektrische Einrichtung ist nach den neuesten Sicherheitsvorschriften des Verbandes Deutscher Elektrotechniker
(VDE) auszuführen. Insbesondere zu beachten sind VDE 0100, 0108, 0128.
Technische Richtlinien
Der Anteil von hoch- oder niederfrequenten in das Netz abgegebenen Störungen darf die in VDE 0160 und VDE 0838 (EN 50 006)
angegebenen Werte nicht überschreiten.
Leitfähige Bauteile sind in die Schutzmaßnahmen gegen indirektes Berühren einzubeziehen.
Es dürfen nur Kabel und Leitungen entsprechend den VDE-Vorschriften verwendet werden. Unzulässig sind Flachleitungen jeder
Art. Blanke elektrische Leiter, Klemmen und gegen Berührung ungeschützte, elektrisch leitende Teile sind unzulässig. Dies gilt
auch für Niedervoltanlagen. Sekundärkreise sind gegen Überlast und Kurzschluss zu sichern. Die Stände sind durch den Aussteller täglich nach Veranstaltungsschluss vom Hallennetz zu trennen.
5.3.4 Sicherheitsmaßnahmen
Zum besonderen Schutz sind alle wärmeerzeugenden und wärmeentwickelnden Elektrogeräte (Kochplatten, Scheinwerfer,
Transformatoren usw.) auf nicht brennbarer wärmebeständiger asbestfreier Unterlage zu montieren. Entsprechend der Wärmeentwicklung ist ein ausreichend großer Abstand zu brennbaren Stoffen sicherzustellen. Beleuchtungskörper dürfen nicht an
Dekorationen oder Ähnlichem angebracht sein. Die Verwendung von UV-Strahlern der Typen UV-B und UV-C darf nur in für deren
Betrieb bestimmten Geräten erfolgen.
5.3.5 Sicherheitsbeleuchtung
Stände, in denen durch die Besonderheit ihrer Bauweise die vorhandene allgemeine Sicherheitsbeleuchtung nicht wirksam ist,
bedürfen einer zusätzlichen eigenen Sicherheitsbeleuchtung in Anlehnung an die VDE 0108. Sie ist so anzulegen, dass ein
sicheres Zurechtfinden bis zu den allgemeinen Rettungswegen gewährleistet ist.
5.4
Wasser- und Abwasserinstallation
Jeder Stand, der mit Wasser/Abwasser versorgt werden soll, erhält per Bestellung einen oder mehrere Anschlüsse.
Die Bestellung ist möglichst umgehend, spätestens 4 Wochen vor Beginn der Veranstaltung, einzusenden. Die Kosten der
Installation werden den Ausstellern vom Vertragspartner der ASG gemäß den Angaben auf dem Lieferungs- und Montagenachweis berechnet. Wasser für die von den Ausstellern angemeldeten Anschlüsse stellt die ASG als zentraler Abnehmer mit mind. 2
bar, max. 6 bar zur Verfügung. Bei Abnahme größerer Mengen ist eine Anfrage bei der ASG erforderlich.
Die Wasserzuleitung von den Entnahmestellen in den Hallen bis zu den Ausstellungsständen darf nur durch die von der ASG
zugelassenen Installationsfirmen ausgeführt werden.
Die fest eingebauten Installationsanschlüsse im zugeteilten Standraum stehen bei Bedarf auch den Standnachbarn zur Verfügung.
Jeder Aussteller hat sich vor Erteilung eines Installationsauftrages über die gegebenen Anschlussmöglichkeiten an das Hallennetz
beim Vertragspartner der ASG zu informieren.
Das Leitungsmaterial wird von den Installateuren für die Dauer der Veranstaltung gegen Berechnung einer Benutzungsgebühr zur
Verfügung gestellt. Fehlen beim Abbau Leitungsteile oder Armaturen, so werden diese den Ausstellern zum vollen Preis berechnet. Die Installation muss den gültigen Regeln der Technik entsprechen. Mängelbeanstandungen sind nur während der Veranstaltung möglich. Den Bestellungen ist eine Standskizze beizufügen, aus der die gewünschte Platzierung der Anschlüsse ersichtlich
ist.
Die Wasserversorgung wird am letzten Messetag aus Sicherheitsgründen in der Regel eine Stunde nach Messeschluss eingestellt.
5.5
Druckluft-/Gasinstallation
5.5.1
Druckluft
Eine Versorgung mit Druckluft ist für die ANGA COM 2015 nicht möglich.
5.5.2
Gas
Aus dem Hallennetz der Koelnmesse ist eine Versorgung mit Gas nicht möglich.
Bei Verwendung von Gasen siehe Punkt 5.7.
Technische Richtlinien
5.6
Maschinen-, Druckbehälter-, Abgasanlagen
5.6.1
Maschinengeräusche
Der Betrieb lärmverursachender Maschinen und Geräte soll im Interesse aller Aussteller und Besucher möglichst eingeschränkt
bleiben. Die Geräusche an der Standgrenze dürfen 70 dB(A) nicht überschreiten.
5.6.2
Geräte- und Produktsicherheitsgesetz
Gemäß §4 des Gesetzes über technische Arbeitsmittel und Verbraucherprodukte (Geräte- und Produktsicherheitsgesetz – GSPG)
dürfen Produkte (technische Arbeitsmittel und Verbraucherprodukte) nur in Verkehr gebracht werden, wenn diese den Anforderungen des GSPG bzw. den darauf beruhenden Verordnungen entsprechen. Die Einfuhr in den europäischen Wirtschaftsraum
steht dem Inverkehrbringen eines neuen Produktes gleich.
Falls für das jeweilige Produkt eine CE-Kennzeichnung vorgeschrieben ist, sind als Nachweis durch den Aussteller folgende
Unterlagen am Stand bereit zu halten: EG-Konformitätserklärung bzw. Herstellererklärung und Betriebsanleitung.
Auskünfte hierzu erteilt die Bezirksregierung Köln, Schanzenstr. 38, 51063 Köln, Deutschland, Tel.: +49 221 962770.
Produkte nach GSPG dürfen zum Zwecke der Werbung aufgestellt und vorgeführt werden, auch wenn diese nicht den Anforderungen der §4 GSPG genügen. Voraussetzung hierfür ist das Anbringen eines sichtbaren Schildes mit der Aufschrift gem. §4 Abs.
5 GSPG.
Bei Vorführungen von Produkten sind die erforderlichen Vorkehrungen zum Schutz von Personen durch das Standpersonal zu
treffen. Das Standpersonal muss auch den Ausschluss unbefugter Schaltvorgänge gewährleisten.
5.6.2.1 Schutzvorrichtungen
Maschinen- und Apparateteile dürfen nur mit allen Schutzvorrichtungen in Betrieb genommen werden. Die normalen Schutzvorrichtungen können durch eine sichere Abdeckung aus organischem Glas oder einem ähnlich transparenten Stoff ersetzt werden.
Werden Geräte nicht in Betrieb genommen, können die Schutzvorrichtungen abgenommen werden, um dem Besucher Einblick in
die Bauart und Ausführung der abgedeckten Teile zu geben. Die Schutzvorrichtungen müssen dann neben der Maschine sichtbar
aufgestellt bleiben.
5.6.2.2 Prüfverfahren
Die ausgestellten technischen Arbeitsmittel werden hinsichtlich ihrer unfallschutz- und sicherheitstechnischen Ausführungen von
der zuständigen Aufsichtsbehörde (Staatliches Amt für Arbeitsschutz) messespezifisch gegebenenfalls gemeinsam mit den
zuständigen berufsgenossenschaftlichen Fachausschüssen besichtigt und auf die Einhaltung der Sicherheitsanforderungen hin
überprüft. Zur Überprüfung der CE-Kennzeichnung durch das Amt ist die EG-Konformitätserklärung auf dem Messestand zur
Einsichtnahme bereitzuhalten. In Zweifelsfällen sollen sich Aussteller frühzeitig vor Messebeginn mit dem zuständigen Amt in
Verbindung setzen.
Auskünfte im Zusammenhang mit dem Gerätesicherheitsgesetz erteilt die Bezirksregierung Köln, Schanzenstr. 38, D-51063 Köln,
Tel.: +49 221 962770. Es wird ferner auf die Möglichkeit hingewiesen, rechtzeitig im Vorfeld der Messe eine sicherheitstechnische
Beratung in Anspruch zu nehmen, z. B. bei der Prüfstelle für Gerätesicherheit des TÜV-Rheinland, Am Grauen Stein / KonstantinWille-Straße 1, 51105 Köln (Poll), Deutschland.
5.6.2.3 Betriebsverbot
Darüber hinaus ist die ASG berechtigt, jederzeit den Betrieb von Maschinen, Apparaten und Geräten zu untersagen, wenn nach
ihrer Ansicht durch den Betrieb Gefahren für Personen und Sachen zu befürchten sind.
Werden dabei schwerwiegende Verstöße gegen die sicherheitstechnischen Regeln festgestellt, können die zuständigen Behörden
das Ausstellen der betreffenden Maschinen, Apparate oder Geräte durch Ordnungsverfügung nach §5 Gerätesicherheitsgesetz
untersagen.
Eine Zuwiderhandlung gegen eine solche Untersagungsverfügung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße
geahndet werden kann.
Technische Richtlinien
5.6.3
Druckbehälter
5.6.3.1
Abnahmebescheinigung
Druckbehälter dürfen auf dem Stand nur betrieben werden, wenn die gemäß Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) in der
jeweils gültigen Fassung geforderten Prüfungen durchgeführt wurden.
Die darüber ausgestellten Prüfnachweise sind am Ausstellungsort beim Druckbehälter aufzubewahren und auf Verlangen der
zuständigen Aufsichtsbehörde vorzulegen.
5.6.3.2
Prüfung
Die Bescheinigung über die Bau- und Wasserdruck-Prüfung reicht nicht aus. Diese Forderung gilt auch für ausländische oder
geliehene Behälter. Bei Anmeldung bis 4 Wochen vor Messebeginn können prüfpflichtige Druckbehälter bis einen Tag vor
Messeeröffnung unter Vorlage der Bau- und Wasserdruck-Prüfungsbescheinigung und der Gestellung eines Monteurs auf dem
Messestand der Abnahmeprüfung durch den entsprechenden Sachverständigen unterzogen werden.
5.6.3.3
Leihgeräte
Da die Beurteilung ausländischer Druckbehälter während der relativ kurzen Messeaufbauzeit nicht durchgeführt werden kann, ist
der Benutzung von geprüften Leihbehältern der Vorzug zu geben.
5.6.3.4
Überwachung
Die erforderlichen Abnahmebescheinigungen sind während der Veranstaltung für das Staatliche Amt für Arbeitsschutz bereitzuhalten.
5.6.4
Abgase und Dämpfe
Von Exponaten und Geräten abgegebene gesundheitsgefährdende, brennbare, gesundheitsschädliche oder die Allgemeinheit
belästigende Dämpfe und Gase dürfen nicht in die Hallen eingeleitet werden. Sie müssen über entsprechende Rohrleitungen unter
Berücksichtigung eventueller Vorgaben gegebenenfalls des Bundesimmissionsschutzgesetzes in der jeweils gültigen Fassung ins
Freie abgeführt werden.
5.6.5
Abgasanlagen
Ausstellungshallen mit Abgasanlagen siehe 3.1.
5.7
Verwendung von Druckgasen, Flüssiggasen und brennbaren Flüssigkeiten
5.7.1
Druck- und Flüssiggasanlagen
Die Lagerung und Verwendung von Druck- und Flüssiggas in den Messehallen und im Gelände ist ohne schriftliche Genehmigung
der ASG verboten.
5.7.1.1
Genehmigungsantrag für Druckgasflaschen
Bei Verwendung von Flüssiggas oder anderer brennbarer Gase in Druckgasflaschen für die Präsentationen von Exponaten muss
die Genehmigung schriftlich und rechtzeitig eingeholt werden. Entsprechend den einschlägigen Vorschriften (s. Punkt 5.7.1.2) sind
Druckgasflaschen gegen Stoß, Umfallen, Zugriff Unbefugter sowie vor Erwärmung etc. zu schützen.
5.7.1.2
Verwendung von Flüssiggas
Es dürfen nur Druckgasflaschen verwendet werden, die einen Höchstinhalt von 11 kg aufweisen. Der Gesamtvorrat darf einen
Tagesbedarf nicht überschreiten (z. B.: 20 Flammen mit einer Betriebszeit von 4 Stunden pro Tag ergeben 10400 g).
Die offenen Feuerstellen müssen von zwingend notwendigen Rettungswegen einen Mindestabstand von 1,50 m aufweisen. Sie
sind gegen die Rettungswege abzugrenzen.
Technische Richtlinien
Im Bereich der Vorführgeräte dürfen sich in einem Radius von 1 m keine brennbaren Stoffe befinden.
Behälter mit Flüssiggas dürfen nicht in Treppenräumen und Notausgängen oder in deren unmittelbarer Nähe abgestellt werden.
Sie sind entsprechend der Anforderungen der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) in Verbindung mit dem geltenden
technischen Regelwerk gegen Stoß, Umfallen, Zugriff Unbefugter sowie vor Erwärmung zu schützen.
Die Flüssiggasbehälter müssen von Wärmestrahlungsquellen so weit entfernt sein, dass das Flüssiggas in der Flasche nicht höher
als auf 40 °C erwärmt wird. Der Strahlungsschutz muss aus nicht brennbaren Baustoffen bestehen. Er ist zwischen Wärmequelle
und Flasche fest anzubringen.
Für die Entnahme des Flüssiggases aus der gasförmigen Phase sind die Flaschen aufrechtstehend anzuschließen.
An eine Flasche dürfen Verbrauchseinrichtungen bis zu einem Gesamtanschlusswert von 1,5 kg/Std. angeschlossen werden.
5.7.1.3
Einrichtung und Unterhaltung
Für die Einrichtung und die Unterhaltung von Flüssiggasanlagen sind die Betriebssicherheitsverordnung in Verbindung mit dem
gültigen technischen Regelwerk (insbesondere „Technischen Regeln Flüssiggas“ TRF 88, Herausgeber: DVGW Deutscher Verein
des Gas- und Wasserfaches e.V. und DVFG Deutscher Verband Flüssiggase e.V.) sowie die „Richtlinien für die Verwendung von
Flüssiggas ZH 1/455“ (Herausgeber: Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften) zu beachten.
5.7.2
Brennbare Flüssigkeiten
5.7.2.1
Lagerung und Verwendung
Die Lagerung und Verwendung entzündlicher Flüssigkeiten gemäß Definition der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) in den
Messehallen und im Gelände ist ohne schriftliche Genehmigung der Koelnmesse verboten. Die Genehmigung zur Lagerung und
Verwendung solcher Flüssigkeiten kann nur für den Betrieb oder die Vorführung von Exponaten erteilt werden. Ein entsprechender
Antrag ist bei der ASG mit Sicherheitsdatenblatt einzureichen.
Bei genehmigter Lagerung oder Verwendung der Flüssigkeiten sind die Vorschriften der Betriebssicherheitsverordnung, der
Gefahrstoffverordnung (jeweils gültige Fassung) und des bestehenden technischen Regelwerkes einzuhalten.
5.7.2.2
Bedarfslagerung
Zum Betrieb und zur Vorführung darf jeweils nur der Bedarf an brennbarer Flüssigkeit für einen Tag am Stand vorgehalten
werden. Die Höhe dieses Bedarfs ist im Antrag zu benennen.
5.7.2.3
Vorratsbehälter
Der Tagesbedarf ist in geschlossenen, bruchsicheren Behältern übersichtlich zu lagern. Er muss dem Zugriff Unbefugter entzogen
sein. Die Vorratsbehälter sind in nicht brennbaren Auffangbehältern zu verwahren.
5.7.2.4
Lagerort
Am Lagerort gilt absolutes Rauchverbot. Für entsprechende Beschilderung ist zu sorgen. Es müssen geeignete Löschmittel
bereitstehen.
5.7.2.5
Auflagen zum Betrieb
Anlagen, die mit brennbaren Flüssigkeiten betrieben oder vorgeführt werden, sind an den Einfüllstutzen sowie an den Stellen, an
denen Flüssigkeiten austreten können, mit nicht brennbaren Auffangbehältern zu versehen. Ausgelaufene brennbare Flüssigkeiten
sind wegen der möglichen Brand- oder Explosionsgefahr sofort aus den Auffangbehältern zu entfernen und gefahrlos zu beseitigen.
Technische Richtlinien
5.7.2.6
Einfüllen der Flüssigkeiten
Da beim Einfüllen der Flüssigkeiten ein besonderer Gefahrenmoment eintritt, ist hier mit größter Sorgfalt und Vorsicht zu verfahren. Die geltenden technischen Regeln (z.B. Information des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften BGI 623)
oder sicherheitstechnisch vergleichbare Lösungen sind einzuhalten.
5.7.2.7
Leere Behälter
Leere Behälter, in denen brennbare Flüssigkeiten enthalten waren, dürfen nicht am Stand und in der Halle aufbewahrt oder
gelagert werden.
5.8
Asbest und andere Gefahrstoffe
Der Einsatz und die Verwendung asbesthaltiger Baustoffe oder asbesthaltiger Erzeugnisse sowie anderer Gefahrenstoffe ist
verboten. Grundlage hierfür ist das Gesetz zum Schutz vor gefährlichen Stoffen (Chem. Gesetz) in der jeweils gültigen Fassung in
Verbindung mit der Chemikalien-Verbotsverordnung (ChemVerbotsV) sowie der Gefahrenstoffverordnung (GefStoffV) in der
jeweils gültigen Fassung.
5.9
Film-, Lichtbild-, Fernsehvorführungen und sonstige Präsentationen
Zuschauerräume müssen mindestens zwei Ausgänge unmittelbar zu den Gängen der Halle haben. Diese Ausgänge sind möglichst weit voneinander entfernt anzuordnen. Zuschauerräume bedürfen einer besonderen Genehmigung, wenn sie mehr als 200
Personen fassen (siehe Punkt 4.2.1).
5.10
Strahlenschutz
5.10.1 Radioaktive Stoffe
Der Umgang mit radioaktiven Stoffen ist genehmigungspflichtig. Die Genehmigung ist nach der Strahlenschutzverordnung (jeweils
gültige Fassung) bei der zuständigen Behörde zu beantragen und mindestens 6 Wochen vor Messebeginn der ASG vorzulegen.
Soweit bereits eine Genehmigung vorhanden ist, ist nachzuweisen, dass der beabsichtigte Umgang mit radioaktiven Stoffen auf
dem Messegelände rechtlich abgedeckt ist.
5.10.2 Röntgenanlagen und Störstrahler
Es ist die Verordnung über den Schutz vor Schäden durch Röntgenstrahlen (RöV, BGBI, Teil I, jeweils gültige Fassung) zu
beachten.
Der Betrieb von Röntgenanlagen und Störstrahlern ist genehmigungs- oder anzeigepflichtig §§ 3, 4, 5, 8 RöV. Bei den zuständigen
Behörden sind die Anträge oder Anzeigen mindestens 4 Wochen vor Veranstaltungsbeginn dreifach einzureichen. Darüber hinaus
ist der Betrieb der ASG anzuzeigen.
5.10.3 Laseranlagen
Der Betrieb bestimmter Laseranlagen ist gemäß § 6 der berufsgenossenschaftlichen Vorschrift BGV B2 „Laserstrahlung“ beim
Unfallversicherungsträger und bei der zuständigen Behörde anzuzeigen.
Der Anzeige ist die schriftliche Bestellung eines Laserschutzbeauftragten für den Betrieb der Lasereinrichtung beizufügen. Die
zuständige Behörde ist die Bezirksregierung Köln, Dezernat 56 Betrieblicher Arbeitsschutz, Zeughausstr. 2-10, 50667 Köln, Tel.:
+49 221 147-2056, Fax: +49 221 147-4956 / oder -0 (Zentrale). Darüber hinaus ist der Betrieb der ASG anzuzeigen.
5.11
Hochfrequenzgeräte, Funkanlagen, Elektromagnetische Verträglichkeit und Oberschwingungen
Der Betrieb von Hochfrequenzgeräten, Funkanlagen und sonstigen Sendern für Nachrichtenzwecke sowie Personensuchanlagen/Personenrufanlagen, Mikroportanlagen, Gegensprechanlagen und Fernwirkfunkanlagen sind durch die Bundesnetzagentur genehmigungspflichtig und mit der ASG abzustimmen, um eine gleichmäßige Verteilung von Frequenzen zu erreichen
und gegenseitige Beeinflussungen nach Möglichkeit auszuschließen.
Der Betrieb von Hochfrequenzgeräten und Funkanlagen ist nur dann gestattet, wenn sie den Bestimmungen des Gesetzes über
Fernmeldeanlagen BGBI sowie dem Gesetz über die elektromagnetische Verträglichkeit von Geräten (EMVG) in der jeweils
gültigen Fassung entsprechen.
Technische Richtlinien
Werden Exponate ausgestellt oder Standdekorationen benutzt, bei denen elektrische, magnetische oder elektromagnetische
Felder zur Anwendung kommen, so sind die Festlegungen der 26. Verordnung zur Durchführung des Bundesimmissionsschutzgesetzes einzuhalten.
Die Elektroinstallationen der Exponate und der Ausstellungsstände sind so auszuführen, dass unzulässig hohe Netzrückwirkungen
durch Strom-Oberschwingungen in das Messe-Versorgungsnetz vermieden werden (siehe auch Punkt 5.3.3).
5.12
Kräne, Stapler, Arbeitsbühnen, Leergut, Messe-Spedition, Zoll
Der Einsatz von Kränen, kraftbetriebenen Gabelstaplern mit Fahrerplatz, Scherenarbeitsbühnen, Teleskoparbeitsbühnen und
ähnlichen Flurfahrzeugen bzw. Hebebühnen auf dem Messegelände ist dem Vertragspartner der ASG vorbehalten. Ausnahmen
bedürfen der Genehmigung der ASG.
Es ist nicht gestattet, Leergut in den Ausstellungshallen zu lagern. Entlagerungsmöglichkeiten bestehen beim Vertragsspediteur
der ASG.
Jeder Aussteller kann für den An- und Abtransport der Ausstellungsgüter den Verkehrsträger frei wählen. Die ASG empfiehlt ihren
Alleinspediteur, die Schenker Deutschland AG. Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Bestellformular.
5.12.1 Zollabfertigung
Im Messe-Speditionshof befindet sich die öffentliche Zolldienststelle HZA Köln-Deutz – Abfertigungsstelle Koelnmesse. Diese ist
für die Abfertigung von Messegut zuständig, Telefon +49 221 / 821-28 58.
Es empfiehlt sich, die zolltechnische Abwicklung der Messegüter dem Alleinspediteur der ASG zu übertragen.
Im Ausland nehmen die Vertretungen des Alleinspediteurs den zolltechnisch einwandfreien Versand der Ausstellungsgüter vor.
Die Anschriften können beim Alleinspediteur erfragt werden.
In Köln werden die Ausstellungsgüter vom Alleinspediteur zur temporären Einfuhr und auf besondere Anweisung auch definitiv
abgefertigt. Die Zoll- und Versandscheinsicherheit werden vom Alleinspediteur bei der Zollbehörde hinterlegt. Bei definitiver
Verzollung legt der Alleinspediteur die Eingangsabgaben vor.
Für die Zollabfertigung wird eine dreifache Proforma-Rechnung in deutscher Sprache benötigt.
Zur Vermeidung von Straf- und Ordnungsmaßnahmen durch die Zollbehörden weist der Alleinspediteur auf folgendes hin:


Zoll- und Frachtpapiere für die aus dem Ausland zur Koelnmesse beförderten Güter müssen unbedingt vor dem Verbringen
der Güter zum Messestand dem Alleinspediteur zur Zollabfertigung vorgelegt werden.
Alle Güter, die auf der Messe zur temporären Einfuhr abgefertigt worden sind und wieder ins Ausland verbracht oder in der
Bundesrepublik Deutschland weitertransportiert werden, müssen vor Verlassen des Messegeländes durch den Alleinspediteur zur Wiederausfuhr abgefertigt und der Zollbehörde zur Beschau gestellt werden. Der Alleinspediteur stellt daraufhin einen Versandschein auf das Bestimmungszollamt im In- oder Ausland aus. Dieser Versandschein wird dem Aussteller selbst
(Selbstfahrer) oder dem Transportführer übergeben. Diese sind verpflichtet, die Ware unmittelbar nach Eintreffen am Bestimmungsort dem Bestimmungszollamt vorzuführen und abzufertigen.
Bei Zuwiderhandlungen haben die Aussteller die fälligen Zollabgaben zu zahlen oder dem Alleinspediteur zu erstatten. Darüber
hinaus ist mit strafrechtlicher Verfolgung durch die in- und ausländischen Zollbehörden zu rechnen.
5.13
Musikalische Wiedergaben
Für musikalische Wiedergaben aller Art ist nach den gesetzlichen Bestimmungen (Urheberrechtsgesetz) die Erlaubnis der
Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA), erforderlich. Nicht angemeldete
Musikwiedergaben können Schadensersatzansprüche der GEMA zur Folge haben (§ 97 Urheberrechtsgesetz).
Anmeldungen und Anfragen sind zu richten an:
GEMA-Bezirksdirektion NRW
Postfach 10 13 43, 44013 Dortmund, Deutschland
Telefon: +49 231 57701 200, Telefax: +49 231 57701 230
Akustische und optische Vorführungen bedürfen auch der Genehmigung der ASG. Die Genehmigung wird unter der Voraussetzung erteilt, dass beim Betrieb der Anlage die höchstzulässige Lautstärke von 70 Dezibel an der Standgrenze nicht überschritten
und die Arbeit in den Nachbarständen nicht gestört wird.
Technische Richtlinien
Bei wiederholter Nichtbeachtung dieser Vorschriften kann die Stromzufuhr zum Stand des Ausstellers ohne Rücksicht auf den
damit verbundenen Ausfall der Standversorgung unterbrochen werden. Ein Anspruch des Ausstellers auf Ersatz des durch die
Unterbrechung der Stromzufuhr entstehenden mittel- oder unmittelbaren Schadens besteht nicht. Die Beweislast für die Einhaltung der Vorschriften liegt beim Aussteller.
5.14
Getränkeschankanlagen
Für die Errichtung und den Betrieb von Getränkeschankanlagen auf dem Stand ist die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)
in der jeweils gültigen Fassung zu beachten. Eine Anzeige bei der Stadt Köln ist nicht erforderlich.
5.15
Lebensmittelüberwachung
Bei der Abgabe von Kostproben zum Verzehr an Ort und Stelle sind die gesetzlichen Bestimmungen in der jeweils gültigen
Fassung zu beachten, insbesondere die Lebensmittelhygieneverordnung - LMHV.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Stadt Köln:
Umwelt- und Verbraucherschutzamt
Lebensmittelüberwachung
Eifelwall 7
50674 Köln, Deutschland
Telefon: +49 221/221-26934
email: [email protected]
5.15.1 Einfuhr von Fleisch und Fleischerzeugnissen
Bitte beachten Sie, dass bei der Einfuhr von Fleisch und Fleischerzeugnissen Gesundheitszeugnisse und Genusstauglichkeitsbescheinigungen im Einfuhrland vorgelegt werden müssen. Dieses gilt auch, wenn die Waren anlässlich einer Veranstaltung nach
Deutschland verbracht werden.
Diese Zeugnisse und Bescheinigungen sind im Original und in deutscher Sprache vorzulegen und müssen die zugelassene
Veterinärkontrollnummer beinhalten.
Wenn der Verarbeitungsbetrieb in Ihrem Land für den Export in die Bundesrepublik Deutschland nicht zugelassen ist, kann für die
Veranstaltung durch die zuständige Behörde eine Ausnahmegenehmigung erteilt werden.
Bitte setzen Sie sich frühzeitig vor der Einfuhr von Fleisch und Fleischerzeugnissen in die Bundesrepublik Deutschland mit Ihrem
zuständigen Veterinäramt in Verbindung oder kontaktieren Sie den Vertragsspediteur der ASG.
6
Umweltschutz
Koelnmesse und ASG haben sich grundsätzlich dem vorsorgenden Schutz der Umwelt verpflichtet.
Als Vertragspartner der ASG ist der Aussteller verpflichtet, dafür zu sorgen, dass sämtliche den Umweltschutz betreffenden
Bestimmungen und Vorgaben auch von seinen Auftragnehmern verbindlich eingehalten werden.
6.1
Abfallwirtschaft
Grundlage für alle folgenden Regelungen sind die Vorgaben des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes (KrW-/AbfG, in der
jeweils gültigen Fassung), die dazugehörigen Ausführungsbestimmungen und Verordnungen, sowie die Ländergesetze und
kommunalen Satzungen.
Aussteller und deren Vertragspartner sind verpflichtet, in jeder Phase der Veranstaltung wirkungsvoll zur Abfallvermeidung
beizutragen. Dieses Ziel muss bereits bei der Planung und in Koordination aller Beteiligten verfolgt werden. Generell sind für
Standbau und –betrieb wieder verwendbare und umweltschonende Materialien einzusetzen.
6.1.1 Abfallentsorgung
Der Aussteller ist verantwortlich für die ordnungsgemäße und umweltverträgliche Entsorgung der Abfälle, die bei Aufbau, Laufzeit
und Abbau seines Standes anfallen.
Technische Richtlinien
Es bestehen hierfür zwei Möglichkeiten:
1. Die Abfälle werden in eigener Regie und auf eigene Kosten außerhalb des Messegeländes entsorgt.
2. Mit dem entsprechenden Bestellformular im Ausstellerportal kann eine durch die Koelnmesse zugelassene Reinigungsfirma mit
der Abfallentsorgung beauftragt werden.
Die Aussteller sind verpflichtet, ihre Standflächen nach Beendigung der Veranstaltung gereinigt zu übergeben.
Eine Entsorgung in fremde Müllcontainer oder sonstige Einrichtungen des Messegeländes ist ausdrücklich untersagt. Der Auf- und
Abbau und der Messebetrieb dürfen nicht beeinträchtigt werden.
Sofern bis zum Einsendeschluss keine verbindliche Bestellung eingegangen ist, geht die Messegesellschaft von einer Abfallentsorgung in Eigenregie aus. Mit der Entsorgung von Abfällen, die in diesem Fall nicht oder nicht vollständig beseitigt werden,
beauftragt die Messegesellschaft eine Reinigungsfirma auf Kosten des jeweiligen Ausstellers. Abfälle, die in den Hallen verbleiben, werden nach m³ geschätzt und gemäß der im Bestellformular unter „Abfallentsorgung“ genannten Preise berechnet.
Die Verpflichtung zur ordnungsgemäßen Entsorgung aller Abfälle ist auch den Subunternehmern, den Messeaufbauern usw.
aufzuerlegen, die dafür seitens der Aussteller beauftragt werden.
6.1.2 Besonders überwachungsbedürftige Abfälle
Der Aussteller bzw. der von ihm beauftragte Standbauer ist verpflichtet, alle anfallenden Abfälle gemäß der geltenden gesetzlichen
und sonstigen Regelungen zu entsorgen. Dies gilt insbesondere auch für Abfälle, die gemäß Abfallverzeichnisverordnung (AVV in
der geltenden Fassung) als überwachungsbedürftig oder besonders überwachungsbedürftig eingestuft sind. Zu den letztgenannten zählen u.a. auch Batterien, Lacke, Lösungsmittel, Schmierstoffe, Farben.
6.1.3 Mitgebrachte Abfälle
Abfälle dürfen nicht auf das Gelände gebracht werden.
6.2
Wasser, Abwasser, Bodenschutz
6.2.1
Öle, Fettabscheider
Die Einleitungen in das Abwassernetz dürfen die üblichen Schadstoffmengen für Haushalte nicht übersteigen. Sollen öl-/fetthaltige
Abwässer eingeleitet werden, welche diese Mengen überschreiten, ist der Einsatz von Öl-/Fettabscheidern notwendig.
Beim Einsatz mobiler Gastronomie ist darauf zu achten, dass Fette und Öle gesondert aufgefangen und einer getrennten Entsorgung zugeführt werden.
Bei den Einleitungen in das Abwassernetz sind die Grenzwerte gemäß Abwassersatzung der Stadt Köln einzuhalten.
Informationen geben:
Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR
Stadthaus
Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln, Deutschland
Telefon: +49 221 221-0
6.2.2
Reinigung / Reinigungsmittel
Die Reinigung der Stände kann bei den Vertragsfirmen der ASG mit dem entsprechenden Formblatt bestellt werden. Reinigungsarbeiten während der Veranstaltung dürfen nur durch die Vertragsfirmen der ASG durchgeführt werden.
6.3
Umweltschäden
Umweltschäden/Verunreinigungen (z. B. durch Benzin, Öl, Lösungsmittel, Farbe) sind unverzüglich der ASG zu melden.
Reinigungsarbeiten sind grundsätzlich mit biologisch abbaubaren Produkten durchzuführen.
Reinigungsmittel, die gesundheitsschädigende Lösungsmittel enthalten, sind den Vorschriften entsprechend nur im Ausnahmefall
zu verwenden.
Technische Richtlinien
7
Sonstiges
7.1
Versicherung / Bewachung
7.1.1 Versicherung
Die ASG schließt keine besonderen Versicherungsverträge für einzelne Ausstellungsstände ab. Daher wird dem Aussteller
dringend der Abschluss einer Ausstellungsversicherung empfohlen.
Jeder Aussteller kann sich unter „Ausstellungsversicherung“ im Ausstellerportal über einen von der Koelnmesse mit der ZÜRICH
VERSICHERUNG AG, Köln, abgeschlossenen Rahmenvertrag auf eigene Kosten versichern. Einzelheiten zum Versicherungsumfang entnehmen Sie bitte den Allgemeinen Geschäftsbedingungen in den Bestellmedien.
7.1.2 Bewachung
Die ASG führt eine allgemeine Aufsicht in den Messehallen und im Freigelände während der Laufzeit der Veranstaltung durch.
Während der Auf- und Abbauzeiten besteht nur eine eingeschränkte allgemeine Aufsicht. Die allgemeine Aufsicht, die Beaufsichtigung des Außengeländes und die Kontrolle an den Eingängen wird an Bewachungsinstitute mit uniformierten Wachleuten und
Kontrollorganen in Zivilkleidung übertragen. Jeder, der sich in den Messehallen oder im Freigelände aufhält, muss im Besitz eines
gültigen Eintrittsausweises sein und diesen dem Bewachungsdienst auf Verlangen zur Prüfung vorzeigen.
Die Bewachung und Sicherung einzelner Ausstellungsstände oder Standteile obliegen den Ausstellern selbst und sind in die
allgemeine Bewachung nicht eingeschlossen. Der Aussteller kann auf seine Kosten eine Bewachung unter „Standbewachung“ im
Ausstellerportal in Auftrag geben. Die Bewachung kann nur durch die von der ASG beauftragte Bewachungsgesellschaft durchgeführt werden.
7.2
Vermittlung von Personal
Einzelheiten entnehmen Sie bitte den Bestellformularen im Ausstellerportal.
7.3
Hotel-/Reise-Services
Der Hotel-Service der Koelnmesse steht den Ausstellerfirmen in Unterbringungsfragen beratend und helfend zur Verfügung. Das
gilt auch für die Quartierwünsche Ihrer Kunden.
Koelnmesse GmbH
Postfach 21 07 60, 50532 Köln, Deutschland
Telefon +49 221 821-3998, Telefax: +49 221 821-3999
E-mail: [email protected]
www.hotelzimmerbuchung.com
Weitere Reiseservices und die Möglichkeit, Privatzimmer / Appartements zu buchen, finden Sie im Internet unter den Hotel-/ReiseServices www.koelnmesse.de
7.4
Miet-Mobiliar, -Kühlschränke, -Elektrogeräte, -Küchenausstattungen
Die Vertragsfirmen der Koelnmesse vermieten den Ausstellern Einrichtungsmobiliar, Küchenausstattungen und Kühlgeräte, die
Einzelheiten entnehmen Sie bitte den entsprechenden Bestellformularen.
7.5
Catering
Die gastronomische Versorgung der Aussteller, Besucher, der im Auf- und Abbau tätigen und sonstigen Personen auf dem Kölner
Messegelände erfolgt durch die:
Sodexo Services GmbH
Deutz-Mülheimer-Str. 30, 50679 Köln, Deutschland
Telefon +49 221 284-9444, Telefax +49 221 284-9445
E-Mail: [email protected]
www.sodexo.de
Koelnmesse betreibt alle Einrichtungen der Hallengastronomie und die Banketträume.
Technische Richtlinien
Darüber hinaus bieten sie Catering-Lieferservice (s. Gastronomieservice im Servicepaket) an oder machen auf Anfrage individuelle Angebote. Beim Partner der Koelnmesse, der Sodexo Services GmbH, ist sichergestellt, dass er die geltenden gesetzlichen
Bestimmungen für die gastronomischen Einrichtungen einhält.
Soweit Sie andere Unternehmen mit der Erbringung gastronomischer Leistungen im Rahmen eines Standcaterings beauftragen,
sind Sie als Auftraggeber dafür verantwortlich, dass sämtliche in der Bundesrepublik Deutschland gültigen gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere die Lebensmittelhygieneverordnung, eingehalten werden und die notwendigen Konzessionen vorliegen.
Zur Wahrung ihres hohen Qualitätsanspruchs und ihres guten Rufes führt die Koelnmesse GmbH, trotz mangelnder Verpflichtung,
Stichproben zur Überprüfung der Einhaltung der Hygienesituation durch. Bei groben Hygieneverstößen ist sie befugt, die Schließung des Standcaterings anzuordnen.
Technische Richtlinien
3
Stichwortverzeichnis
A
Abbauzeiten
Abfallbehälter
Abfallentsorgung
Abfallwirtschaft
Abgasanlagen
Abgase
Abhängungen von der Hallendecke
Abnahmebescheinigung
Abwasser
Abwasserinstallation
Allgemeinbeleuchtung
Allgemeine Vorschriften
Änderung nicht vorschriftsgemäßer Bauteile
Anschlüsse Elektro
Arbeiten mit offener Flamme
Asbest
Aschenbecher
Aschenbehälter
Aufbauzeiten
Aufenthaltsräume
Auflagen zum Betrieb (Druck-, Flüssiggase
und brennbare Flüssigkeiten)
Auflagen zur Standflächenüberbauung
Aufstiege
Ausgänge
Ausstattung der Hallen
Ausstellung von Kraftfahrzeugen
B
Bauanfrage
Bauhöhe
Bedarfslagerung (Druck-, Flüssiggase und
brennbare Flüssigkeiten)
Beschickungstore
Besonders überwachungspflichtige Abfälle
Betriebssicherheit
Betriebsverbot
Betriebsvorschriften
Bewachung
Bodenschutz
Brandschutz
Brandschutzbestimmungen
Brennbare Flüssigkeiten
C
Catering
Container (Standbaugenehmigung)
Punkt
1.2.1
4.4.1.8
6.1.1
6.1
5.6.5
5.6.4
4.7.5
5.6.3.1
6.2
5.4
3.1.1
5.1
4.2.3
5.3.1
4.4.1.10
5.8
4.4.1.7
4.4.1.7
1.2.1
4.4.4
5.7.2.5
4.9.2
4.6
4.5/4.5.1
3
4.4.1.2
Punkt
4.9.1
4.3
5.7.2.2
3.1d
6.1.2
5
5.6.2.3
5.3.3
2.5/7.1.2
6.2
4.4.1
4.4
5.7/5.7.2
Punkt
7.5
4.2.2
D
Dämpfe (Maschinen, Druckbehälter und
Abgasanlagen)
Dekorationsmaterialien
(Brandschutz und Sicherheitsbestimmungen)
Druckbehälter
Druckgasanlagen
Druckgase
Druckgasflaschen
Druckluft
E
Einfuhr von Fleisch und Fleischerzeugnissen
Einfüllen der Flüssigkeiten (Verwendung von
Druckgasen, Flüssiggasen und brennbaren
Flüssigkeiten)
Eingriffe in die Bausubstanz (Standgestaltung)
Einrichtung bei Verwendung von Gasen
Einsatz von Arbeitsmittel
Elektrogeräte (Miet-Elektrogeräte)
Elektroinstallation
Elektromagnetische Verträglichkeit
Elektroversorgung
Erscheinungsbild (Standgestaltung)
Explosionsgefährliche Stoffe / Munition
F
Fahrzeuge
Fernsehvorführungen
Fettabscheider
Feuerlöscher
Feuerschutztore/-rolladen
Feuerwehrbewegungszonen
Filmvorführungen
Flüssiggasanlagen
Flüssiggase
Freigabe genehmigungspflichtiger Bauten
Freigelände
Funkanlagen
G
Gas/Gasinstallationen
Gefahrstoffe
Geländeordnung
Genehmigungsantrag für Druckgasflaschen
Gerätesicherheitsgesetz
Getränkeschankanlagen
Glas und Acrylglas
Punkt
5.6.4
4.4.1.1
5.6/5.6.3
5.7.1
5.7
5.7.1.1
5.5.1
Punkt
5.15.1
5.7.2.6
4.7.3
5.7.1.3
5.2
7.6
5.3
5.11
3.1.2
4.7.1
4.4.1.3
Punkt
4.2.2
5.9
6.2.1
4.4.1.12
3.1d
2.2.1
5.9
5.7.1
5.7
4.2.1
3.2/4.8
5.11
Punkt
5.5.2/5.5
5.8
1.1
5.7.1.1
5.6.2
5.14
4.4.3
Technische Richtlinien
H
Hallendaten
Hallenfußböden
Hallenübersicht
Hausordnung
Heizung
Hochfrequenzanlagen
Hydranten
K
Kommunikationseinrichtungen
Krane
Küchenausstattungen
(Miet-Küchenausstattungen)
Kühlschränke
(Miet-Kühlschränke)
L
Lagerort (Verwendung von Druckgasen, Flüssiggasen und brennbaren Flüssigkeiten)
Lagerung von Gasen und brennbaren Flüssigkeiten
Laseranlagen
Lebensmittelüberwachungen
Leere Behälter (Verwendung von Druckgasen,
Flüssiggasen und brennbaren Flüssigkeiten)
Leergut
Leihgeräte (Maschinen-, Druckbehälter und
Abgasanlagen)
Leitern
Lichtbildvorführungen
Luftballons
M
Maschinenanlagen
Maschinengeräusche
Messe-Spedition
Miet-Mobiliar
Mitgebrachte Abfälle
Montagevorschriften (Elektroinstallation)
Musikalische Wiedergaben
N
Nebelmaschinen
Nitrolacke
Notausgänge
Notausstiege
Notfallräumung
O
Oberschwingungen
Öle
Punkt
3.1
4.7.4
3.1a
1.1
3.1.5
5.11
2.2.1
Punkt
3.1.3
5.12
7.4
P
Personalvermittlung
Podeste
Präsentationen
Produktsicherheitsgesetz
Prüfung der Mietfläche
Prüfung genehmigungspflichtiger Bauten
Prüfung (Maschinen-, Druckbehälter und
Abgasanlagen)
Prüfverfahren (Maschinen-, Druckbehälter
und Abgasanlagen)
Pyrotechnik
R
7.4
Punkt
5.7.2.4
Radioaktive Stoffe
Rauchschürzen
Reinigung / Reinigungsmittel
Reststoffbehälter
Rettungswege
5.7.2.1
Röntgenanlagen
5.10.3
5.15
5.7.2.7
S
4.4.1.11/
5.12
5.6.3.3
4.6
5.9
4.4.1.5
Punkt
5.6
5.6.1
5.12
7.4
6.1.3
5.3.3
5.13
Punkt
4.4.1.6
4.4.1.9
2.2.2
2.2.2
2.6
Punkt
5.11
6.2.1
Schäden
Schutzvorrichtungen
Sicherheitsbeleuchtung
Sicherheitsbestimmungen
Sicherheitseinrichtungen
Sicherheitsmaßnahmen
Spedition
Sprinkleranlagen
Spritzpistolen
Standbaubestimmungen
Standbaugenehmigung
Standbaumaterialien
Standbegrenzungswände
Standgestaltung
Standinstallation
Standnummerierung
Standsicherheit
Standüberdachung
Stapler
Stege
Störstrahler
Störungen
Strahlenschutz
Stromart / Stromspannung
Systemstände
Punkt
7.2
4.6
4.7.7/5.9
5.6.2
4.7.2
4.2.1
5.6.3.2
5.6.2.2
4.4.1.4
Punkt
5.10.1
3.1d
6.2.2
4.4.1.8
2.2/4.5/
4.5.1/4.9.4
5.10.2
Punkt
5.1.1
5.6.2.1
5.3.5
4.4
2.3
5.3.4
5.12
3.1.4
4.4.1.9
4
4.2
4.4.1.1
4.7.6
4.7
5.3.2
2.4
4.1
4.4.2
5.12
4.6
5.10.2
3.1.6
5.10
3.1.1
4.7.6
Technische Richtlinien
T
Technische Daten
Technische Halleninformationen
Technische Sicherheitsbestimmungen
Technische Versorgung
Technische Vorschriften
Tore
Trennschleifarbeiten
Türen
U
Umweltschäden
Umweltschutz
Unterhaltung bei Verwendung von Gasen
Überwachung
(Maschinen-, Druckbehälter und Abgasanlagen)
V
Veranstaltungslaufzeit
Verkehr
Verkehrsordnung
Vermittlung von Personal
Versicherung
Verwendung von brennbaren Flüssigkeiten
Verwendung von Druck- und Flüssiggasen
Verwendung von Druckgasen
Verwendung von Flugobjekten
Verwendung von Luftballons
Vorbemerkungen
Vorratsbehälter (Verwendung von Druckgasen,
Flüssiggasen und brennbaren Flüssigkeiten)
W
Wasser
Wasserinstallation
Wasserversorgung
Werbeflächen
Werbemittel
Wertstoffbehälter
Z
Zimmernachweis
Zoll
Zollabfertigung
Zweigeschossige Bauweise
Punkt
3
3.1f
5
5
5
3.1e
4.4.1.10
4.5.2
Punkt
6.3
6
5.7.1.3
5.6.3.4
Punkt
1.2.2
2
2.1
7.2
7.1
5.7.2.1
5.7.2.1
5.7
4.4.1.5
4.4.1.5
1
5.7.2.3
Punkt
6.2
5.4
3.1.2
4.7.7
4.7.7
4.4.1.8
Punkt
7.3
5.12
5.12.1
4.9
Stand März 2013
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