Ausstellungsunterlagen

Ausstellungsunterlagen
Rheinstraße 44/46
D-64283 Darmstadt
Tel.: +49 (0)6151 82699-35
Fax: +49 (0)6151 / 82699-11
E-Mail: [email protected]
AUSSTELLER – ANMELDUNG
5 % Frühbucher-Rabatt bei Anmeldung bis 15.12.2008
10 % IG Passivhaus-Rabatt
(bis 15.12.2008 10% vom Frühbucher-Preis; danach vom regulären Preis)
Firma:
Ansprechpartner:
Straße,
PLZ, Ort:
Telefon:
a)
zur Veröffentlichung im Ausstellerkatalog
b)
Durchwahl des Ansprechpartners
Fax:
a)
zur Veröffentlichung im Ausstellerkatalog
b)
Durchwahl des Ansprechpartners
Mobil:
E-Mail:
a)
zur Veröffentlichung im Ausstellerkatalog
b)
E-Mail-Adresse des Ansprechpartners
Homepage:
Mitaussteller
Pauschale für Mitaussteller: 250,- € zzgl. der gesetzl. MWSt. Rechnungslegung erfolgt über Hauptaussteller
Wir sind Mitaussteller bei: __________________________________________________________
1
Exponate
Unsere Exponate zählen zu folgenden Angebotsbereichen (bitte ankreuzen):
Fertigbauelemente, Wand- und Dachkonstruktionen, Produkte zum wärmebrückenfreien Bauen
Wärmedämmung
Fenster, Türen, Verglasungen
Lüftungssysteme mit WRG, Wärmepumpen-
Kompaktaggregate, EWT, Öfen und Heizungssysteme, Solaranlagen
Produkte für die Luftdichtheit
Messgeräte zur Kontrolle des luftdichten Bauens und der Lüftungstechnik, Infrarotkameras
Dienstleistungen, Qualitätssicherung
Software, Fachliteratur
anderes: ___________________
Folgende Exponate sollen ausgestellt werden (Maße und Gewicht):_________________________________
_______________________________________________________________________________________
Gewünschte Ausstellungsfläche Lage und Größe siehe Hallenplan
Wir bestellen Stand-Nr.: ______ .
Stand-Preis* pro m²:
Reihenstand
1 Seite offen
135 € / m²
Eckstand
2 Seiten offen
160 € / m²
Kopfstand
3 Seiten offen
180 € / m²
Blockstand
4 Seiten offen
200 € / m²
*Preise inklusive Strom-, Klimatisierungs- und Nachtwachepauschale.
Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzl. MWSt.
Die Standflächen sind ohne Seiten- und Rückwände und ohne Bodenbelag. Elektroversorgung, Standreinigung,
Telekommunikation und sonstige Dienstleistung bitte mit den Formularen der Messe Frankfurt bestellen.
Ansprechpartner: Petra Christen
MFS Fairconstruction
Tel: +49 (0)69 / 7575 5470
e-mail: [email protected]
Unsere Standhöhe liegt
unter 2,5 m
über 2,5 m, nämlich _____ m
Ausstellungskatalog, Internet und Tagungsband zur 13. Passivhaustagung 2009
Alle Aussteller (auch Mitaussteller) erscheinen automatisch mit Firmenadresse und Standnummer in
folgenden Publikationen:
1) Ausstellungskatalog, der kostenlos an alle Besucher verteilt wird.
2) Internet-Datenbank www.passivhaustagung.de
3) Deutscher und englischer Tagungsband zur 13. Passivhaustagung
2
Anzeige im Ausstellungskatalog und Tagungsband zur 13. Internationalen
Passivhaustagung 2009 in Frankfurt/M.
Format/ Seite
Breite x Höhe in mm
schwarz / weiß
4 / 4 farbig
1/1 DIN A 5
148 x 210
495,- EUR
775,- EUR
½ DIN A 5
148 x 105
198,- EUR
395,- EUR
Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzl. MWSt.
Wir wollen eine Anzeige schalten (erscheint automatisch in beiden Publikationen, Einzelbelegung ist nicht
möglich).
Größe:
1 Seite
½ Seite
Farbe:
schwarz / weiß
4 / 4 farbig
Anzeigenabgabe: 30.03.2009
Hersteller-Forum im Rahmen der Fachausstellung
Wir möchten unsere neuen Produkte / Dienstleistungen mit einem Kurzvortrag im Hersteller-Forum
präsentieren (bei Anmeldungen nach dem 16.03.2009 kann eine Teilnahme am Hersteller-Forum nicht mehr
garantiert werden). Geplantes Thema:______________________________________________
Sämtliche Bestellungen zu Technik und Mobiliar erfolgen über die beiliegenden Formulare in den Ausstellerinformationen. Bitte beachten Sie die Abgabefristen!
Hiermit melden wir uns als Aussteller für die Fachausstellung zur 13. Passivhaustagung in
Frankfurt/M. vom 17.-18.04.2009 an. Mit unserer Unterschrift erkennen wir die uns vorliegenden
Teilnahmebedingungen und die technischen Richtlinien sowie die sicherheitstechnischen
Betriebsvorschriften der Messe Frankfurt in allen Punkten an. Diese Bedingungen sind
Vertragsbestandteil. Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzl. MWSt..
_______________________
_________________________
Ort, Datum
Stempel / Unterschrift
3
Rheinstraße 44/46
D-64283 Darmstadt
Tel.: +49 (0)6151 82699-35
Fax: +49 (0)6151 / 82699-11
E-Mail: [email protected]
Teilnahmebedingungen
1. Ausstellungsort
Halle 5.1 der Messe Frankfurt, 60327 Frankfurt am Main
2. Veranstalter
Passivhaus Institut, Rheinstr. 44/46, 64289 Darmstadt
3. Anmeldung
3.1.
Die Anmeldung erfolgt schriftlich mit dem Anmeldeformular, das dem Veranstalter ausgefüllt und
rechtsverbindlich unterschrieben zugesandt werden muss.
3.2.
Die Zusendung des Anmeldeformulars begründet noch keinen Anspruch auf Zulassung zur
Ausstellung.
3.3.
Mit der Anmeldung erkennt der Aussteller die Vertragsbedingungen, wie sie in den Teilnahmebedingungen und den Richtlinien zu Technik und Standbau sowie den sicherheitstechnischen
Betriebsvorschriften der Messe Frankfurt (Sicherheitsbestimmungen Absatz 4) ausgeführt werden
an. Der Anmelder haftet für Verstöße aus Vorsatz oder Fahrlässigkeit (grobe und leichte) gegen
diese Bedingungen. Er steht dafür ein, dass den auf der Ausstellung beschäftigten Mitarbeitern und
Erfüllungsgehilfen die Bedingungen bekannt sind und diese von ihnen eingehalten werden.
4. Zulassung / Platzzuteilung
4.1.
Der Aussteller erhält eine schriftliche Zulassung. Mit dieser Zulassung ist der Vertrag zwischen dem
Veranstalter und dem Aussteller geschlossen.
4.2.
Zugelassen werden können alle Firmen, Institutionen etc., deren Artikel sachlich und thematisch in
den Rahmen der Ausstellung gehören. Eine Beteiligung in Form von Gemeinschaftsständen ist gestattet, es müssen jedoch alle beteiligten Firmen dem Veranstalter schriftlich bekannt gegeben
werden.
4.3.
Alle Exponate müssen in der Anmeldung mit Maßen und Gewicht genau bezeichnet werden.
5. Mitaussteller
5.1.
Mitaussteller sind alle Firmen, die unter eigenem Firmennamen neben dem Antragsteller auf dem
gemieteten Stand des Antragstellers ausstellen.
5.2.
Mitaussteller müssen sich unabhängig vom Hauptaussteller schriftlich anmelden. Eine ohne
Zustimmung des Veranstalters erfolgte Aufnahme eines Mitausstellers berechtigt den Veranstalter,
den Vertrag mit dem Aussteller fristlos zu kündigen und Schadensersatz geltend zu machen.
1
Teilnahmebedingungen Passivhaus-Ausstellung 2009
5.3.
Die gemeinsam ausstellenden Aussteller und Mitaussteller benennen einen von ihnen bevollmächtigten gemeinschaftlichen Ausstellungsvertreter als verantwortlichen Ansprechpartner.
5.4.
Pro zugelassenem Mitaussteller wird eine Einschreibegebühr von 250 € erhoben. Mitaussteller
werden in die Ausstellerliste aufgenommen. Der Aussteller haftet für die finanziellen und die
anderen Verpflichtungen der Mitaussteller, die sich aus den Vertragsbedingungen ergebenden.
6. Platzzuteilung
Der Veranstalter behält sich - falls erforderlich - das Recht vor, Größe, Form und Lage des zugeteilten
Platzes zu verändern. Über die Notwendigkeit einer solchen Maßnahme informiert der Veranstalter den
Aussteller unverzüglich, wobei nach Möglichkeit ein gleichwertiger anderer Stand angeboten wird. Innerhalb
einer Woche nach Erhalt dieser Mitteilung zur Platzänderung ist der Aussteller berechtigt, seine Anmeldung
zurückzunehmen. Schadensersatzansprüche sind beiderseits ausgeschlossen.
7. Aufbau
Der Aufbau erfolgt am Donnerstag 16.04.2009 ab 8.00 Uhr und muss spätestens bis 22.00 Uhr abgeschlossen und das Verpackungsmaterial entfernt sein.
8. Standgestaltung / Standausrüstung
Der Stand muss während der gesamten Dauer der Ausstellung zu den festgesetzten Öffnungszeiten
ordnungsgemäß ausgestattet und mit Personal besetzt sein.
9. Abbau / Räumung der Ausstellungsfläche
Ein ganz- oder teilweiser Abbau des Standes ist vor Ende der Passivhaustagung, Samstag 18.04.2009 17 Uhr,
nicht statthaft. Die Ausstellungsfläche muss am Samstag, den 18.04.2009 bis 23.00 Uhr geräumt sein. Bei
Nichteinhaltung wird unter Vorbehalt des Nachweises höherer Kosten eine pauschale Vertragsstrafe von 2.000€
erhoben, die dem Verursacher in Rechnung gestellt werden.
10. Verkaufsregelung
Die Abgabe von Waren gegen Entgelt am Stand (Handverkauf) ist ausschließlich für die angemeldeten und
vom Veranstalter bestätigten Artikel und nur im Rahmen der jeweiligen Vorschriften gestattet. Das Gastronomierecht liegt grundsätzlich beim Veranstalter.
11. Versicherung und Haftung
Die Versicherung aller eingebrachten Gegenstände obliegt dem Aussteller. Der Veranstalter übernimmt keine
Haftung für das Ausstellungsgut. Der Aussteller haftet für alle Schäden am Ausstellungsgebäude, dessen
Zufahrten und Einrichtungen, die von ihm oder seinen Beauftragten verursacht werden, ohne Verschuldensnachweis durch den Veranstalter.
12. Standmiete
Die vorherige und volle Bezahlung der Standmiete ist Voraussetzung für den Bezug der Ausstellungsfläche.
13. Gewährleistung
Etwaige Reklamationen wegen Mängeln der Ausstellungsfläche sind dem Veranstalter unverzüglich nach
Bezug, spätestens aber vor Beginn der Ausstellung schriftlich anzuzeigen, so dass der Veranstalter etwaige
zu vertretende Mängel abstellen kann. Spätere Reklamationen können nicht berücksichtigt werden und
führen zu keinen Ansprüchen gegen den Veranstalter.
2
Teilnahmebedingungen Passivhaus-Ausstellung 2009
14. Rücktritt
14.1.
Ein Rücktritt des Ausstellers nach erfolgter Zulassung ist grundsätzlich nicht möglich.
14.2.
Bei Nichtteilnahme eines Ausstellers wird die Zahlung des gesamten Mietpreises fällig, es sei denn,
dem Veranstalter gelingt es, die Fläche anderweitig zu vermieten. In diesem Fall zahlt der Aussteller
nur 25 % des Mietpreises, mindestens jedoch 400 € zzgl. MWSt. als Kostenersatz für den
Verwaltungsaufwand.
14.3.
Kann der Aussteller aufgrund von Umständen, die weder er noch der Veranstalter zu vertreten
haben (höhere Gewalt) nicht teilnehmen, so ermäßigt sich der Beteiligungspreis auf die Hälfte.
15. Vorbehalte
15.1.
Der Veranstalter ist bei Vorliegen von ihm nicht verschuldeter, zwingender Gründe oder im Falle
höherer Gewalt berechtigt, die Ausstellung abzusagen, örtlich oder zeitlich umzulegen, die Dauer zu
verändern oder – falls Raumverhältnisse, polizeiliche Anordnungen oder andere schwerwiegende
Umstände es erfordern – den vom Aussteller gebuchten Raum zu verlegen, in seinen Abmessungen zu verändern und / oder zu beschränken. Eine örtliche oder zeitliche Verlegung oder eine
sonstige Veränderung wird mit der Mitteilung an den Aussteller Bestandteil des Mietvertrages.
15.2.
Findet die Ausstellung aus von nicht durch den Veranstalter verschuldeten Gründen oder aufgrund
höherer Gewalt nicht statt, kann der Veranstalter als Kostenbeitrag vom Aussteller einen Betrag von
bis zu 25 % des anteiligen Beteiligungspreises verlangen. Hat der Aussteller zusätzlich kostenpflichtige Leistungen bestellt, können diese dem Aussteller zusätzlich in Rechnung gestellt werden.
15.3.
Hat der Veranstalter den Ausfall der Ausstellung zu vertreten, wird vom Aussteller kein Betrag
geschuldet.
15.4.
Muss der Veranstalter aufgrund Eintritts höherer Gewalt oder aus nicht von ihm zu vertretenden
Gründen eine begonnene Veranstaltung verkürzen, so hat der Aussteller keinen Anspruch auf
vollständige oder teilweise Rückzahlung oder Erlass des Beteiligungspreises.
17. Hausrecht
Während der Veranstaltung und ihres Auf- und Abbaus gilt für alle beteiligten Personen auf dem gesamten
Gelände das Hausrecht des Veranstalters. Den Weisungen seines Personals ist Folge zu leisten. Verstöße
gegen diese Teilnahmebedingungen oder gegen die Richtlinien zu Technik und Standbau sowie die Richtlinien für den Brandschutz berechtigen den Veranstalter, wenn die Zuwiderhandlungen nach Aufforderung
nicht eingestellt werden, zur sofortigen entschädigungslosen Schließung des Standes zu Lasten des
Ausstellers.
18. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen der Vertragsbedingungen, wie sie in den Ausstellungsrichtlinien,
den Ausstellungsbedingungen und den Technischen Rahmenbedingungen genannt sind, hat nicht die
Unwirksamkeit des gesamten Vertrages zur Folge. Vielmehr soll sinngemäß gelten, was der unwirksamen
Bestimmung am nächsten kommt.
19. Gerichtsstand
Der Gerichtsstand ist Darmstadt.
3
Halle
Hall
5
Kompakt und belastbar
Messeturm
Galleria
Der unmittelbare Nachbar zur extravaganten
Architektur des Congress Centers ist ein robuster, rein funktionaler und aufgrund seiner Betonbauweise äußerst belastbarer Zweckbau. Auf
zwei Ausstellungsebenen bietet die Anfang der
70er Jahre vom Architekten Martin Schoenmakers entworfene dreischiffige Halle 5 neben
6 Büros rund 20.760 m2 Bruttoausstellungsfläche, die für extrem hohe Lasten auslegt ist.
Das kleine Kraftpaket liegt zwar im ästhetischen
wie auch im buchstäblichen Windschatten des
Congress Centers, kann jedoch über zwei
Zugänge mit dessen großem Kongress- und Bankettsaal verbunden werden und erweist sich so
auf funktionaler Ebene als perfekte Ergänzung.
Compact and a powerball
The immediate neighbour to the Congress Center
with its extravagant architecture is a robust,
purely functional building which, thanks to its
concrete structure, can bear extremely heavy
loads. The three-aisle construction of Hall 5,
designed in the early 1970s by architect Martin
Schoenmakers, has two exhibition levels offering, along with six offices, around 20,760 square
metres of exhibition space designed to bear very
heavy loads. Although this little gem is in the
shadow of the Congress Center both aesthetically and literally, it has two access points to the
latter’s large congress and banqueting hall and
thus proves itself on a functional level as the
perfect complement.
Torhaus
Congress Center
9
8
5.1
5.01
6
Festhalle
5.0
Forum
2
10
4
1
Agora
Via Mobile
3
Dependance
Halle
Hall
5
Technische Details / Technical details
Bauweise
Construction
Stahlbetonskelettbau
reinforced concrete skeleton structure
Baujahr
Year of building
1971-1972
Hallentore / Hall gates
Aufzüge / Lifts
Tragkraft
Load-bearing
capacity
KN
Ladefläche
cabin dimension
Türgröße
door dimension
Tor
gate
b x t / w x l (m)
b x h / w x h (m)
No.
b x h / w x h (m)
A 501
30
1,70 x 2,50
1,60 x 2,15
5.0 Tor 1
3,80 x 3,95
A 502
30
1,70 x 2,50
1,60 x 2,15
5.0 Tor 2
3,25 x 3,95
A 503
110
3,80 x 8,40
3,80 x 3,15
5.0 Tor 3
3,25 x 3,95
A 504
30
1,70 x 2,50
1,60 x 2,15
5.0 Tor 4
4,05 x 3,95
A 505
30
1,70 x 2,50
1,60 x 2,15
5.0 Tor 5
4,25 x 4,00
A 506
110
3,80 x 8,40
2,90 x 3,15
5.0 Tor 6
3,30 x 4,00
A 507
100
2,90 x 4,80
3,80 x 3,40
5.0 Tor 7
3,35 x 4,00
A 508
100
2,90 x 4,80
3,80 x 3,40
5.0 Tor 8
4,25 x 4,00
No.
Vorhang, absenkbar
Vorhang, absenkbar
5.1
Halle
Hall
CMF
Saal Harmonie
Übergang
5.1/6.1
Via Mobile
Via Mobile
Gastronomie / Catering
Name
Name
Typ
Type
Plätze
Seats
Café Bar
Selbstbedienung/Selfservice
variabel
Legende Ebenenplan / legend level plan
Café Bar
Café Bar
Hallenmanager
Hall manager
Treppe
Staircase
Reihe
Theatre
Block
Block
Restaurant
Restaurant
Kongressraum
Congress room
Rolltreppe
Escalator
Parlament
Classroom
Bankett
Banquet
Market
Market
Aufzug
Lift
U-Bestuhlung
U-shaped
W-LAN
auf dem
gesamten
Gelände
WLAN
on the entire
fairground
Halle
Hall
5.1
Technische Daten / Technical Specifications
Bruttofläche
Total area
m2 10.517
sqm 10,517
Hallenmaße
Hall measure
lxb (m) 174 x 59 / h (m) 5,90 (Randnische 4,70)
lxw (m) 174 x 59 / h (m) 5.90 (niche 4.70)
Hallenboden
Hall floor
Gussasphalt, belastbar KN/m2 15
mastic asphalt, maximum load KN/m2 15
Rasterdecke
Grid ceiling
Ja
yes
Deckenabhängung
Suspensions from
the hall ceiling
nicht nutzbar
Beleuchtung
Illumination
kein Tageslicht, LUX 300
no daylight, LUX 300
Heizung / Klima / Lüftung
Heating / air-conditioning /
ventilation
Luftheizung, Teilklimatisierung
heated air, partial air-conditioning
Brandmeldeanlagen
Fire alarm
Sprinkler
sprinkler
not usable
Stand: März 2008
Subject to change as at March 2008
Sicherheitsbestimmungen für Gastveranstaltungen auf dem
Gelände der Messe Frankfurt Venue GmbH & Co. KG
1.
Verbindlichkeit der Bestimmungen
1.1. Die vorliegenden Sicherheitsbestimmungen dienen dem Ziel, unsere Vertragspartner/ Veranstalter möglichst umfassend
auf die wichtigsten, aus Gründen der Personensicherheit, notwendigen Maßnahmen bei der Durchführung von
Veranstaltungen in den Hallen und auf dem Gelände der Messe Frankfurt hinzuweisen. Die Sicherheitsbestimmungen
berücksichtigt die in Hessen als Richtlinie eingeführte Musterversammlungsstättenverordnung 2005 (MVStättV), deren
Vorschriften bei der Durchführung von Veranstaltungen auf dem Gelände der Messe Frankfurt Venue GmbH & Co. KG
(nachfolgend auch Messe oder Messe Frankfurt genannt) anzuwenden sind.
1.2. Die vorliegenden Sicherheitsbestimmungen sind verbindlich für alle Unternehmen, Organisationen und Personen, die auf
dem Gelände der Messe Veranstaltungen durchführen. Die Sicherheitsbestimmungen sind wesentlicher Bestandteil
unserer Vertragsbedingungen und des zu Grunde liegenden Nutzungsvertrags. Ergänzend, aber nachrangig zu den
vorliegenden Sicherheitsbestimmungen gelten die Technischen Richtlinien der Messe. Sie werden auf Anforderung dem
Vertragspartner zugesandt, soweit sie den Vertragsunterlagen nicht beigefügt sein sollten. Zusätzliche Forderungen zur
Sicherheit und zum Brandschutz für eine Veranstaltung können von Seiten der Ordnungsdienststellen, der Baubehörden
und der Brandschutzdienststellen gestellt werden, insbesondere wenn sich aus der Art der geplanten Veranstaltung eine
besondere Gefährdung für Personen und Sachwerte ergeben kann.
1.3. Die Einhaltung der vorliegenden Bestimmungen und gegebenenfalls zusätzlicher Anordnungen der Behörden wird in der
Regel vor Veranstaltungsbeginn durch unsere Mitarbeiter und/ oder durch die Ordnungsbehörden (Bauaufsicht Frankfurt,
Feuerwehr/Vorbeugender Brandschutz, Ordnungsamt) stichprobenweise überprüft. Außerdem sind alle veranstaltungsund versammlungsstättenrechtlichen Bestimmungen in der jeweils gültigen Fassung zu beachten. Aus Gründen der
Sicherheit der Veranstaltungsteilnehmer kann die Durchführung einer Veranstaltung von uns oder durch die zuständigen
Ordnungsbehörden untersagt werden, wenn vorgefundene Mängel bis zu Beginn der Veranstaltung nicht beseitigt worden
sind.
1.4. Der Vertragspartner hat für die vollständige Umsetzung aller an die Veranstaltung gestellten Anforderungen auf eigene
Kosten zu sorgen.
2.
Genehmigungs-, Mitteilungs- und Anzeigepflichten
2.1. Rettungswege- und Bestuhlungspläne: Die Aufplanung mit Bühnen, Podien, Tribünen, Szenenflächen, Sitz- und
Stehplätzen und sonstigen veränderbaren Einbauten hat auf Grundlage bauordnungsrechtlich genehmigter Rettungswegeund Bestuhlungspläne zu erfolgen. Beabsichtigt der Vertragspartner für seine Veranstaltung von bereits vorhandenen und
genehmigten Standardplänen abzuweichen, hat er seine Pläne nach Maßgabe der hessischen Bauordnung beim Bauamt
der Stadt Frankfurt auf eigene Kosten genehmigen zu lassen. Das Risiko der Genehmigungsfähigkeit der Aufplanung für
die Veranstaltung trägt allein der Veranstalter. Genehmigte Belegungspläne sind der Messe bis spätestens 4 Wochen vor
der Veranstaltung zu übergeben.
Die Messe übernimmt es im Bedarfsfall, im Auftrag und Rechnung des Vertragspartners, die Baugenehmigungsanträge
zur Änderung der Hallenaufplanung oder zum Aufbau von eingebrachten Podien, Podesten und Tribünen des
Vertragspartners an die Bauaufsicht Frankfurt weiterzuleiten. Die Kosten des Genehmigungsverfahrens, sowie ggf. für die
Erstellung der genehmigungsfähigen Pläne, werden dem Vertragspartner in Rechnung gestellt. Alle für das
Genehmigungsverfahren erforderlichen Unterlagen hat der Vertragspartner bis spätestens 4 Wochen vor der
Veranstaltung der Messe zur Verfügung zu stellen (siehe „Technisches Protokoll“).
2.2. Bühnenanweisung: der Vertragspartner verpflichtet sich mit Abschluss des Mietvertrags, spätestens 4 Wochen vor der
Veranstaltung der Messe eine Bühnenanweisung mit sämtlichen Aufbauhinweisen zuzuleiten.
2.3. Technisches Protokoll: zusätzlich zur Bühnenanweisung hat der Vertragspartner aus Gründen der Sicherheit und zur
optimalen Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung bis spätestens 4 Wochen vor der Veranstaltung, der Messe
schriftlich mitzuteilen,
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den Namen des Veranstaltungsleiters nach § 38 Absatz 5 MVStättV (siehe hierzu auch Ziffer 3.1)
den Namen des/der Verantwortlichen für Veranstaltungstechnik bzw. der Fachkräfte für
Veranstaltungstechnik, soweit bühnen-, studio- oder beleuchtungstechnische Anlagen aufgebaut werden
siehe hierzu auch Ziffer 3.2)
den bestellten Ordnungsdienst und den Namen des Ordnungsdienstleiters
die Größe von aufzubauenden Szenenflächen, Tribünen, Podien
den Zeitpunkt der Technischen Probe nach § 40 Absatz 5 MVStättV
ob feuergefährliche Handlungen/ pyrotechnische Effekten, der Betrieb von Lasereinrichtungen oder
Nebelanlagen vorgesehen sind (Genehmigungspflicht beachten)
02-2006 – Sicherheitsbestimmungen für Gastveranstaltungen – Seite 1 von 5
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ob und welche Aufbauten/ Ausstattungen/ Dekorationen eingebracht werden (Brandklassen-Zertifikate
zusenden)
ob Veränderung von bühnen-, studio-, beleuchtungstechnischen oder sonstiger technischen Einrichtungen
während der Veranstaltung durchgeführt werden
ob maschinentechnische Bewegungen, künstlerische Darstellungen im oder über dem Zuschauerraum
stattfinden.
Diese Angaben werden in das „Technische Protokoll“ übertragen und sind somit Bestandteil des Nutzungsvertrages.
Ergänzend sind im „Technischen Protokoll“ alle Leistungen, Abreden, Nebenabreden und sonstigen Details, die zum
Zeitpunkt des Abschlusses des Nutzungsvertrags noch nicht festgelegt werden konnten, zu regeln. Dazu zählen auch der
exakte Beginn der Veranstaltung, die Einlasszeiten, das Ende der Veranstaltung und die voraussichtliche Besucherzahl.
Das Technische Protokoll ist wesentlicher Bestandteil des Nutzungsvertrages.
2.4. Technische Probe: Beim Aufbau von Szenenflächen mit mehr als 200m² Grundfläche und bei Gastspielveranstaltungen
mit eigenem Szenenaufbau muss nach § 40 Abs. 5 der MMVStättV vor der ersten Veranstaltung eine nicht öffentliche
technische Probe mit vollem Szenenaufbau stattfinden, wenn die zuständige Bauaufsichtsbehörde nicht wegen der Art der
Veranstaltung oder des Umfangs des Szenenaufbaus (sofern unbedenklich) darauf verzichtet. Der voraussichtliche
Zeitpunkt der technischen Probe ist mindestens 24 Stunden zuvor der Bauaufsichtsbehörde mitzuteilen. Anträge auf
Befreiung von technischen Proben sind mindestens eine Woche vor der Veranstaltung zu stellen. Die Messe übernimmt
für den Vertragspartner die Anzeige bzw. den Befreiungsantrag, wenn sie rechtzeitig vor der Veranstaltung vom
Vertragspartner die hierzu erforderlichen Informationen/ Mitteilungen erhält.
2.5 Vorlage Gastspielprüfbuch: bei Gastspielveranstaltungen, für die ein Gastspielprüfbuch nach § 45 MVStättV ausgestellt
ist, bedarf es grundsätzlich keiner weiteren technischen Probe/ Abnahme. Das Gastspielprüfbuch ist rechtzeitig,
mindestens 1 Woche vor der Veranstaltung durch den Vertragspartner dem Bauaufsicht Frankfurt vorzulegen. Die Messe
übernimmt als Service die Einreichung des Gastspielprüfbuchs bei der Bauaufsicht Frankfurt, wenn ihr das
Gastspielprüfbuch zu diesem Zweck rechtzeitig durch den Vertragspartner überlassen wird.
2.6
Feuerwehr, Polizei, Sanitätsdienst, Einlass- und Ordnungsdienste
Die Bestellung der externen Dienste und die Festlegung der Anzahl notwendiger Einsatzkräfte erfolgt nach Maßgabe der
Regelungen in den Nutzungs-/Mietbedingungen im Namen und auf Rechnung des Vertragspartners.
Feuerwehr, Polizei und Sanitätsdienst werden vor der Veranstaltung von der Messe verständigt. Der Umfang dieser
Dienste (Anzahl der zu stellenden Personen) hängt von der Art der Veranstaltung, der Anzahl der Besucher, den
veranstaltungsspezifischen Sicherheitsbestimmungen und den behördlichen Festsetzungen im Einzelfall ab.
Zur angemessenen Bemessung der externen Dienste hat der Vertragspartner der Messe bis spätestens 5 Tage vor der
Veranstaltung die aktuellen Vorverkaufszahlen für die Veranstaltung mitzuteilen. Erfolgt keine rechtzeitige Mitteilung
gegenüber der Messe, erfolgt die personelle Besetzung der externen Dienste auf Grundlage der maximal zulässigen
Besucherkapazität für die Veranstaltung.
Die Bestellung der externen Dienste erfolgt im Namen und auf Rechnung des Vertragspartners. Der Vertragspartner hat
alle Kosten, die durch die Anwesenheit und den Einsatz von Feuerwehr, Polizei, Sanitätsdienst sowie Einlass- und
Ordnungsdienste entstehen zu tragen.
2.7 Gebrauchsabnahme: für die Veranstaltung muss der Vertragspartner bis spätestens drei Wochen vor Beginn der
Veranstaltung beim Ordnungsamt der Stadt Frankfurt am Main (Sachgebiet 33), Mainzer Landstraße 315-321, 60326
Frankfurt am Main, die Gebrauchsabnahme beantragen.
3.Verantwortliche Personen
3.1 Verantwortung des Vertragspartners: der Vertragspartner ist verantwortlich für das gesamte Veranstaltungsprogramm
und den sicheren, reibungslosen Ablauf der Veranstaltung einschließlich der Vorbereitung und nachfolgenden Abwicklung.
Der Vertragspartner ist Veranstalter. Er hat die zum Zeitpunkt der Veranstaltung geltenden einschlägigen Vorschriften,
insbesondere solche der Muster-Versammlungsstättenverordnung, der Landesbauordnung und der Gewerbeordnung
sowie die Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaften in eigener Verantwortung einzuhalten. Gleiches gilt
für die Befolgung bzw. Erfüllung behördlicher Anordnungen, Auflagen und Bedingungen. Zu den einzuhaltenden
Vorschriften der Muster-Versammlungsstättenverordnung zählt insbesondere die Wahrnehmung der Pflichten nach § 38
Absatz 1 bis 4 MVStättV. Zur Klarstellung wird darauf hingewiesen, dass zu diesen Pflichten die Erfüllung der
Verkehrssicherungspflicht innerhalb der Versammlungsstätte, insbesondere bezüglich der vom Vertragspartner oder
dessen Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen eingebrachten bühnen-, studio- beleuchtungstechnischen und sonstigen
technischen Einrichtungen, Ausschmückungen, Ausstattungen, Aufbauten, Einbauten, Abhängungen sowie verlegten
Kabeln und Leitungen für die Dauer der Mietzeit fällt.
3.2 Leiter der Veranstaltung: der Vertragspartner hat der Messe einen Mitarbeiter zu benennen,
der als
„Veranstaltungsleiter“ während der Auf- und Abbauphase und während des Veranstaltungsbetriebs die Verpflichtungen
nach den Vorschriften des § 38 Absatz 1 bis 4 MVStättV wahrnimmt. Der Veranstaltungsleiter hat an der Besichtigung des
Mietobjekts (siehe § 4 der Mietbedingungen) teilzunehmen und sich mit der Versammlungsstätte vertraut zu machen.
Der Veranstaltungsleiter des Vertragspartners sorgt für die Einhaltung der Betriebsvorschriften der MVStättV und die
Beachtung behördlicher Anordnungen während der Veranstaltung. Er ist zur Anwesenheit während des Betriebs
02-2006 – Sicherheitsbestimmungen für Gastveranstaltungen – Seite 2 von 5
verpflichtet, muss jederzeit erreichbar sein und hat gegebenenfalls notwendige Entscheidungen in Abstimmung mit der
Messe, Behörden und externen Hilfskräften (Feuerwehr, Polizei, Bauaufsicht Frankfurt, Ordnungsamt der Stadt Frankfurt,
Sanitätsdienst) zu treffen.
Der Veranstaltungsleiter des Vertragspartners ist zur Einstellung des Veranstaltungsbetriebs verpflichtet, wenn eine
Gefährdung von Personen in der Versammlungsstätte dies erforderlich macht, wenn sicherheitstechnisch notwendige
Anlagen, Einrichtungen oder Vorrichtungen nicht funktionieren oder wenn Betriebsvorschriften der MVStättV (siehe hierzu
auch nachfolgend Ziffer 4) nicht eingehalten werden (können). Er hat die externen Stellen (Feuerwehr, Polizei,
Sanitätsdienst) und den ihm benannten Ansprechpartner der Messe unverzüglich zu benachrichtigen, wenn die Sicherheit
oder die Gesundheit von Personen gefährdet oder beeinträchtigt sind.
Name und Telefon-Nummer des Veranstaltungsleiters sind mit Abschluss des Mietvertrags spätestens jedoch 4 Wochen
vor der Veranstaltung schriftlich der Messe mitzuteilen und werden im „Technischen Protokoll“ vermerkt.
Im Einzelfall und auf schriftliche Anforderung des Vertragspartners kann der Veranstaltungsleiter durch die Messe auf
Kosten des Vertragspartners gestellt werden. Dem Veranstaltungsleiter der Messe sind in diesem Fall uneingeschränkte
Weisungsrechte gegenüber den Mitarbeitern und Servicepartnern des Vertragspartners einzuräumen.
3.3
Verantwortliche und Fachkräfte für Veranstaltungstechnik gem. §§ 39 und 40 MVStättV: Der Auf- oder Abbau
bühnen-, studio- und beleuchtungstechnischer Einrichtungen, einschließlich technischer Proben, müssen von mindest
einem „Verantwortlichen für Veranstaltungstechnik“ geleitet und beaufsichtigt werden.
Bei Generalproben, Veranstaltungen, Sendungen oder Aufzeichnungen von Veranstaltungen muss mindestens ein
Verantwortlicher für Veranstaltungstechnik der Fachrichtung Bühne/Studio oder der Fachrichtung Halle sowie ein
Verantwortlicher für Veranstaltungstechnik der Fachrichtung Beleuchtung anwesend sein. Die Anwesenheit bei
Generalproben, Veranstaltungen, Sendungen oder Aufzeichnungen von Veranstaltungen ist nicht erforderlich,
̇
wenn die Sicherheit und Funktionsfähigkeit der bühnen-, studio- und beleuchtungstechnischen sowie der sonstigen
technischen Einrichtungen der Versammlungsstätte vom Verantwortlichen für Veranstaltungstechnik überprüft wurden und
diese Einrichtungen während der Veranstaltung nicht bewegt oder sonst verändert werden,
̇
wenn von Art oder Ablauf der Veranstaltung keine Gefahren ausgehen können und
̇
die Aufsicht durch mindestens eine Fachkraft für Veranstaltungstechnik geführt wird, die mit den technischen
Einrichtungen vertraut ist.
Wird einzelvertraglich nichts anderes festgelegt, sind der/die „Verantwortlichen für Veranstaltungstechnik“ und/oder die
„Aufsicht führende Fachkraft für Veranstaltungstechnik“ durch den Vertragspartner nach Maßgabe des § 40 MVStättV zu
stellen und namentlich der Messe unter Vorlage einer Kopie des Befähigungszeugnisses nach § 39 Absatz 1 Satz 2
MVStättV zu benennen.
Name und Befähigungszeugnis des/ der Verantwortlichen für Veranstaltungstechnik bzw. der Fachkraft sind mit
Abschluss des Mietvertrags spätestens jedoch 4 Wochen vor der Veranstaltung schriftlich der Messe mitzuteilen.
Der oder die Verantwortlichen für Veranstaltungstechnik bzw. die Fachkraft müssen sich mit den bühnen-, studio- und
beleuchtungstechnischen und sonstigen technischen Einrichtungen, die in der Versammlungsstätte aufgebaut werden
sollen vertraut machen und deren Sicherheit und Funktionsfähigkeit, insbesondere hinsichtlich des Brandschutzes,
während des Betriebes gewährleisten.
Auf Anforderung des Vertragspartners können die Verantwortlichen für Veranstaltungstechnik bzw. die Aufsicht führende
Fachkraft durch die Messe auf Kosten des Vertragspartners gestellt werden.
4.
Sicherheitstechnische Betriebsvorschriften
4.1
Anzahl der Besucherplätze: die maximal zulässige Anzahl von Besuchern für die Veranstaltung ist im Rettungswege–
und Bestuhlungsplan verbindlich festgelegt. Eine Überbelegung der Versammlungsstätte ist strengstens verboten. Dies gilt
sowohl für sitzplatzbestuhlte Veranstaltungen wie auch für Stehplatzveranstaltungen.
4.2
Lautstärke bei Musikveranstaltungen: Veranstalter von Musikdarbietungen haben eigenverantwortlich zu prüfen, ob und
welche Sicherungsmaßnahmen zur Vermeidung von Schädigungen der Zuhörer notwendig sind. Sie haben die
erforderlichen Maßnahmen eigenverantwortlich zu treffen. Der Mieter / Veranstalter hat durch eine angemessene
Begrenzung der Lautstärke sicherzustellen, dass Besucher und Dritte während der Veranstaltung nicht geschädigt
(„Hörsturzgefahr“) werden. Auch Maßnahmen, die geeignet sind, eine gesundheitsgefährliche Lautstärke der Musik
aufzuzeigen, sind Bestandteil der notwendigen Vorkehrungen zum Schutz der Besucher vor Schädigungen und damit
Gegenstand der Verkehrssicherungspflicht des Veranstalters. Als allgemein anerkannte Regel der Technik enthält die DIN
15 905 Teil 5 "Tontechnik in Theatern und Mehrzweckhallen" Maßnahmen zum Vermeiden einer Gehörgefährdung des
Publikums durch hohe Schalldruckpegel bei Lautsprecherwiedergabe.
4.3
Technischen Einrichtungen: alle fest installierten gebäudetechnischen Einrichtungen der Versammlungsstätte, dürfen
grundsätzlich nur vom Personal der Messe bzw. von autorisierten Dienstleistungsfirmen der Messe bedient werden, dies
gilt auch für ein Anschließen an das Licht- oder Kraftnetz. Die Bedienung technischer Einrichtungen der Festhalle durch
das Personal des Vertragspartners bedarf der vorherigen schriftlichen Genehmigung durch die Messe.
02-2006 – Sicherheitsbestimmungen für Gastveranstaltungen – Seite 3 von 5
4.4
Tribünen: Tribünen, dürfen in der Festhalle aufgebaut werden, wenn sie als fliegende Bauten über eine gültige
Genehmigung verfügen und zusätzlich die Anforderungen der §§ 10 und 11 MVStättV hinsichtlich Blockbildung (20x30
Plätze) Abstände, Gänge und Umwehrungen erfüllen.
4.5
Podien, Szenenflächen und sonstigen veränderbaren Ein- und Aufbauten, die der Vertragspartner in die
Versammlungsstätte einbringt, bedürfen der Genehmigung der Messe und gegebenenfalls der Bauaufsicht Frankfurt. Sie
sind so auszubilden, dass sie in ihrer Standsicherheit durch dynamische Schwingungen nicht beeinträchtigt werden
können. Der Nachweis ist durch eine statische Berechnung oder durch Vorlage eines Prüfbuchs zu erbringen. Die
Anforderungen der MVStättV bezüglich der genannten Einrichtungen und die DIN 4102 (Brandverhalten von Baustoffen,
Bauteilen) bzw. nach EN 13501-1 sind unbedingt zu beachten und einzuhalten.
4.6
Abhängungen von der Hallendecke sind gegenüber der Messe anzeige- und genehmigungspflichtig. Die Messe behält
sich vor, ggf. die eingebrachten Lasten sowie die verwendeten Konstruktionen durch einen Statiker prüfen zu lassen. Die
Prüfung ist kostenpflichtig und wird dem Besteller/ Aussteller in Rechnung gestellt.
4.7
Brandverhalten von Dekorationsmaterialien: Ausschmückungen müssen entsprechend DIN 4102 mindestens B1 oder
mindestens Klasse C nach EN 13501-1, d.h. schwerentflammbar sein. An tragende Konstruktionsteile können im Einzelfall
aus Gründen der Sicherheit besondere Anforderungen gestellt werden. Leichtentflammbare, brennend abtropfende oder
toxische Gase bildende Materialien wie z.B. Polystyrol-Hartschaum (Styropor), PVC, Polycarbonat oder ähnliche, dürfen
nicht verwendet werden. Die eingesetzten Materialien dürfen im Brandfall nicht zu einer starken Rauchentwicklung
beitragen. Ein Prüfzeugnis über die Baustoffklasse und die geforderten Eigenschaften des Materials kann verlangt werden.
Laub und Nadelgehölze dürfen nur mit feuchtem Wurzelballen verwendet werden. Bambus, Reet, Heu, Stroh,
Rindenmulch, Torf oder ähnliche Materialien dürfen nicht verwendet werden. Der Einsatz von Kunststoff-Kabelbindern zur
Befestigung statisch beanspruchter Teile ist nicht gestattet. Bescheinigungen anderer Länder / Staaten genügen nur dann
den Anforderungen, wenn sie in deutscher (beglaubigter) Übersetzung vorgelegt werden und aus ihnen die Qualifikation
entsprechend DIN 4102 bzw. nach EN 13501-1 hervorgeht.
4.8
Positionierung von Dekorationsmaterialien: Ausschmückungen müssen von Zündquellen, wie Scheinwerfern, so weit
entfernt sein, dass das Material durch diese nicht entzündet werden kann. Ausschmückungen müssen unmittelbar an
Wänden, Decken oder Ausstattungen angebracht werden. Frei im Raum hängende Ausschmückungen sind nur zulässig,
wenn sie einen Abstand von mindestens 2,50 m zum Fußboden haben. Ausschmückungen aus natürlichem
Pflanzenschmuck dürfen sich nur so lange sie frisch sind in den Räumen befinden.
4.9
Brennbare Verpackungsmaterialien und Abfälle sind vom Vertragspartner unverzüglich aus den Mieträumen zu entfernen. Unter oder auf Bühnen und Podien dürfen keine Verpackungsmaterialien, kein Leergut, keine Abfälle oder
Reststoffe aus brennbaren Materialien lagern.
4.10 Beseitigung nicht genehmigter Bauteile, Materialien Eingebrachte Aufbauten Einrichtungen, Ausstattungen und
Ausschmückungen (Materialien) in der Halle, die nicht genehmigt sind oder diesen Bestimmungen oder der MVStättV
nicht entsprechen, sind zum Aufbau in der Versammlungsstätte nicht zugelassen und müssen gegebenenfalls zu Lasten
des Vertragspartners beseitigt oder geändert werden. Dies gilt auch bei einer Ersatzvornahme durch die Messe.
4.11 Verwenden von offenem Feuer, brennbaren Flüssigkeiten, Gasen und Pyrotechnik sowie explosionsgefährlichen
Stoffen ist verboten. Das Verwendungsverbot gilt nicht, soweit das Verwenden von offenem Feuer, brennbaren
Flüssigkeiten und Gasen sowie pyrotechnischen Gegenständen in der Art der Veranstaltung begründet ist und der
Vertragspartner die erforderlichen Brandschutzmaßnahmen im Einzelfall mit der Messe und der Feuerwehr abgestimmt
hat. Die Verwendung pyrotechnischer Gegenstände muss zusätzlich durch das Ordnungsamt der Stadt Frankfurt genehmigt werden und muss durch eine nach Sprengstoffrecht geeignete Person überwacht werden. Es sind die Nachweise
über den Inhaber des Erlaubnisscheins und des Befähigungsscheins vorzulegen.
4.12 Luftballons/ Flugobjekte: die Verwendung von Luftballons und Flugobjekten, die mit brennbarem Gas gefüllt sind, ist in
den Hallen und im Freigelände verboten. Die Verwendung von mit Sicherheitsgas gefüllten Luftballons in den Hallen und
im Freigelände ist bei der Messe anzumelden.
4.13 Rauchverbot: innerhalb einzelner Hallen, und Räume kann Rauchverbot angeordnet werden. Das Rauchverbot ist von zu
beachten und durchzusetzen.
4.14 Laseranlagen: der Betrieb bestimmter Laseranlagen ist gem. § 6 der berufsgenossenschaftlichen Vorschrift BGV B2
„Laserstrahlung“ beim Unfallversicherungsträger und bei der zuständigen Behörde anzuzeigen. Der Anzeige ist die
schriftliche Bestellung eines Laserschutzbeauftragten für den Betrieb der Lasereinrichtung beizufügen. Die zuständige
Behörde ist das Staatliche Amt für Arbeitsschutz. Darüber hinaus ist der Betrieb der Messe Frankfurt anzuzeigen.
4.15 Nebelmaschinen: für den Einsatz von Nebelmaschinen ist eine Genehmigung der Messe erforderlich, um
Fehlauslösungen der Brandmeldeanlage zu vermeiden.
4.16 Trennschleifarbeiten und alle Arbeiten mit offener Flamme: Schweiß-, Schneid-, Löt-, Auftau- und Trennschleifarbeiten
müssen vor Arbeitsbeginn bei der Messe Frankfurt, Veranstaltungstechnik, angezeigt werden. Die Arbeiten dürfen erst
nach Genehmigung und Vorliegen der Erlaubnis begonnen werden. Bei den Arbeiten ist die Umgebung gegen Gefahren
ausreichend abzuschirmen.
4.17 Eingriffe in die Bausubstanz: Hallenteile und technische Einrichtungen dürfen nicht beschädigt, verschmutzt oder auf
andere Art verändert werden. Auch das Streichen, Tapezieren und Bekleben ist nicht gestattet. Bohren von Löchern sowie
Einschlagen von Nägeln, Haken und dergleichen in Hallenböden, -wänden und –decken ist unzulässig. Bolzenschießen ist
02-2006 – Sicherheitsbestimmungen für Gastveranstaltungen – Seite 4 von 5
ebenfalls nicht gestattet. Das Auflegen von Teppichen oder anderem Dekorationsmaterial unmittelbar auf den Hallenboden durch
die Vertragspartner hat so zu erfolgen, dass keine Rutsch-, Stolper- oder Sturzgefahr für Personen entsteht. Klebemittel und
sonstige Rückstände müssen restlos entfernt werden. Hallenteile und technische Einrichtungen dürfen nicht statisch belastet
werden. Hallenstützen können aber ohne Beschädigung derselben umbaut werden. Installationen an den Hallensäulen
müssen frei zugänglich sein. Gegebenenfalls sind entsprechende Revisionsöffnungen bauseitig vorzusehen.
4.18 Feuerwehrbewegungszonen, Hydranten: Die notwendigen und die durch die Halteverbotszeichen gekennzeichneten
Anfahrtswege und Bewegungszonen für die Feuerwehr müssen ständig freigehalten werden. Fahrzeuge und
Gegenstände, die auf den Rettungswegen und den Sicherheitsflächen abgestellt sind, werden auf Kosten und Gefahr des
Besitzers entfernt. Hydranten in den Hallen und im Freigelände dürfen nicht verbaut, unkenntlich oder unzugänglich
gemacht werden.
4.19 Sicherheitseinrichtungen: Sprinkleranlagen, Feuermelder, Feuerlöscheinrichtungen, Rauchmelder, Schließvorrichtungen
der Hallentore und andere Sicherheitseinrichtungen, deren Hinweiszeichen sowie die grünen Notausgangskennzeichen
müssen jederzeit zugänglich und sichtbar sein. Sie dürfen nicht zugestellt oder zugebaut werden.
4.20 Notausgänge, Notausstiege, Hallengänge: Die Rettungswege sind jederzeit freizuhalten. Die Türen im Zuge von
Rettungswegen müssen von innen leicht in voller Breite geöffnet werden können. Die Ausgangstüren und Notausstiege
und deren Kennzeichnung dürfen nicht verbaut, überbaut, versperrt, verhängt oder sonst unkenntlich gemacht werden. Die
Gänge in den Hallen dürfen nicht durch abgestellte oder in den Gang hineinragende Gegenstände eingeengt werden. Sie
dienen im Notfall als Rettungswege!
4.21 Flucht- und Rettungswegkennzeichnung: Die Kennzeichnung der Flucht- und Rettungswege erfolgt nach der
Berufsgenossenschaftlichen Vorschrift BGV A 8“ Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung am Arbeitsplatz“
bzw. der BGR 131“ Regeln für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplätzen mit künstlicher Beleuchtung und für
Sicherheitssysteme“.
4.22 Weitergehende Anordnungen der Bauaufsicht, der Brandschutzdienststellen, des Ordnungsamtes und der Polizei sind
vom Vertragspartner auf eigene Kosten zwingend umzusetzen.
4.23 Ausübung Hausrecht: Die Messe räumt dem Vertragspartner das Hausrecht gegenüber Besuchern in dem für die
ordnungsgemäße und sichere Durchführung der Veranstaltung erforderlichen Umfang ein. Die Messe Frankfurt übt weiterhin das
Hausrecht gegenüber dem Vertragspartner und neben dem Vertragspartner, gegenüber Besuchern und Dritten während der
Dauer des Mietverhältnisses aus. Die beauftragten Ordnungsdienstkräfte und externen Dienste (Polizei, Feuerwehr) sorgen für
die Durchsetzung des Hausrechts gegenüber Besuchern, Servicefirmen, und Dritten. Ihren Anordnungen ist unverzüglich Folge
zu leisten.
Februar 2006
Messe Frankfurt Venue GmbH & Co. KG
02-2006 – Sicherheitsbestimmungen für Gastveranstaltungen – Seite 5 von 5
Technische Richtlinien
Stand: 1.1.2008
Technische Richtlinien
Inhaltsverzeichnis
Seite
1.
1.1
1.2
1.2.1
1.2.2.
Vorbemerkungen
Hausordnung
Öffnungszeiten
Auf- und Abbauzeiten
Veranstaltungslaufzeit
Verkehr im Messegelände,
Rettungswege,
Sicherheitseinrichtungen
2.1. Verkehrsordnung
2.2
Rettungswege
2.2.1 Feuerwehrbewegungszonen,
Hydranten
2.2.2 Notausgänge, Notausstiege,
Hallengänge
2.3
Sicherheitseinrichtungen
2.4
Standnummerierung
2.5
Bewachung
15
15
17
17
17
2.
3.
3.1
3.1.1
3.1.2
3.1.3
3.1.4
3.1.5
3.1.6
3.1.7
3.2
3.3
4.
4.1
4.2
4.2.1
4.2.2
4.2.3
4.2.4.
4.3
4.4
4.4.1
4.4.2
4.4.3
4.5
4.5.1
17
17
18
18
18
18
18
18
Technische Daten und
Ausstattung der Hallen
und des Freigeländes
19
Hallendaten
19
Allgemeinbeleuchtung, Stromart,
Spannung
19
Druckluft-, Elektro- und
Wasserversorgung
19
Kommunikationseinrichtungen 19
Sprinkleranlagen
19
Heizung, Lüftung
19
Störungen
19
Standklimatisierung
19
Freigelände
19
Durchfahrtshöhen
19
Standbaubestimmungen
20
Standsicherheit
20
Standbaugenehmigung
20
Prüfung und Freigabe
genehmigungspflichtiger
Bauten
20
Fahrzeuge und Container
20
Änderung nicht vorschriftgemäßer Standbauten
20
Haftungsumfang
20
Bauhöhen
20
Brandschutz- und Sicherheitsbestimmungen
21
Brandschutz
21
Standüberdachung
25
Glas und Acrylglas
25
Ausgänge, Rettungswege,
Türen
25
Ausgänge, Rettungswege
25
Seite
4.5.2 Türen
25
4.6
Podeste, Leitern, Treppen,
Stege
26
4.7
Standgestaltung
26
4.7.1 Erscheinungsbild
26
4.7.2 Prüfung der Mietfläche
26
4.7.3 Eingriffe in die Bausubstanz 26
4.7.4 Hallenfußböden
26
4.7.5 Abhängungen von der
Hallendecke
27
4.7.6 Standbegrenzungswände
27
4.7.7 Werbemittel/Präsentationen 27
4.7.8 Fundamente, Gruben
28
4.8
Freigelände
28
4.9
Zweigeschossige Bauweise
28
4.9.1 Bauanfrage
28
4.9.2 Auflagen zur Standflächenüberbauung, Sicherheitsabstände,
Höhe der Standinnenräume
28
4.9.3 Verkehrslasten/Lastannahmen 29
4.9.4 Rettungswege/Treppen
29
4.9.5 Baumaterialien
29
4.9.6 Obergeschoss
29
5.
5.1
5.1.1
5.2
5.3
5.3.1
5.3.2
5.3.3
5.3.4
5.3.5
5.4
5.5
5.5.1
5.5.2
5.6
5.6.1
5.6.2
5.6.3
5.6.4
5.6.5
5.7
5.7.1
Betriebssicherheit, Technische
Sicherheitsbestimmungen,
Technische Vorschriften,
Technische Versorgung
30
Allgemeine Vorschriften
30
Schäden
30
Einsatz von Arbeitsmitteln
30
Elektroinstallation
30
Anschlüsse
30
Standinstallation
30
Montage- und
Betriebsvorschriften
30
Sicherheitsmaßnahmen
30
Sicherheitsbeleuchtung
30
Wasser- und
Abwasserinstallation
31
Druckluft- / Gasinstallation
31
Druckluftinstallation
31
Gasinstallation
31
Maschinen-, Druckbehälter-,
Abgasanlagen
31
Maschinengeräusche
31
Geräte- und Produktsicherheit 31
Druckbehälter
32
Abgase und Dämpfe
33
Abgasanlagen
33
Verwendung von Druckgasen,
Flüssiggasen und brennbaren
Flüssigkeiten
33
Druck- und Flüssiggasanlagen 33
2
Seite
5.7.2 Brennbare Flüssigkeiten
33
5.7.3 Brennpasten und andere
Brennstoffe
34
5.8
Asbest und andere Gefahrstoffe
34
5.9
Film-, Lichtbild-, Televisionsvorführungen, Szenenflächen und
sonstige Präsentationen
34
5.10 Strahlenschutz
34
5.10.1Radioaktive Stoffe
34
5.10.2Röntgenanlagen und Störstrahler
34
5.10.3Laseranlagen
34
5.11 Hochfrequenzgeräte,
Funkanlagen,
Elektromagnetische
Verträglichkeit
35
5.12 Kräne, Stapler, Leergut
35
5.13 Musikalische Wiedergaben
35
5.14 Getränkeschankanlagen
36
5.15 Lebensmittelüberwachung
36
6.
6.1
6.1.1
6.1.2
6.2.1
6.2.2
6.3
6.3.1
6.3.2
6.3.3
6.3.4
Umweltschutz
Abfallwirtschaft
Abfallentsorgung
Besonders überwachungsbedürftige Abfälle
Mitgebrachte Abfälle
Wasser, Abwasser, Bodenschutz
Öl-/Fettabscheider
Reinigung/Reinigungsmittel
Umweltschäden
Verpackungsmaterial
Küchenabfälle
Produktionsabfälle
Standbauteile
37
37
37
37
37
37
38
38
7.
7.1
7.2
7.3
Allgemeine Hinweise
Entsorgung
Parkkarten
Haftung
38
38
38
38
6.1.3
6.2
36
36
36
37
37
Stand: 1.1.2008
Technische Richtlinien
1. Vorbemerkungen
Die Messe Frankfurt hat für die stattfindenden Fachmessen und sonstigen Veranstaltungen Richtlinien erlassen mit dem
Ziel, allen Ausstellern / Veranstaltern optimale Gelegenheit zu geben, ihre Exponate
darzustellen und ihre Besucher und Interessenten anzusprechen.
Diese Richtlinien sind bindend für alle Aussteller und Veranstalter.
Gleichzeitig enthalten sie Sicherheitsbestimmungen, die im Interesse unserer Aussteller und Besucher ein Höchstmaß an Sicherheit bei der technischen und gestalterischen Ausrüstung der Veranstaltung
bieten sollen.
Mit den zuständigen Behörden der Stadt
Frankfurt am Main sind die Bauordnungs-,
Brandschutz- und sonstigen Sicherheitsbestimmungen abgestimmt.
Die Messe Frankfurt behält sich vor, die
Einhaltung dieser Bestimmungen zu prüfen.
Außerdem sind die gesetzlichen Bestimmungen in der jeweils gültigen Fassung zu
beachten.
Die Durchführung einer Veranstaltung / die
Inbetriebnahme eines Ausstellungsstandes
kann im Interesse aller Veranstaltungsteilnehmer untersagt werden, wenn vorgefundene Mängel bis zu Beginn der Veranstaltung nicht beseitigt worden sind.
Weitere Forderungen zur Sicherheit und
zum Standbau, die sich darüber hinaus
durch die Messe Frankfurt ergeben sollten,
bleiben vorbehalten.
Ebenso behält sich die Messe Frankfurt
vor, in Einzelfällen Ausnahmen von den
Bestimmungen zuzulassen.
Die Unterlagen zur Bestellung von Serviceleistungen werden rechtzeitig vor der Veranstaltung versandt. Der Online-Shop ist
sechs Monate vor Messebeginn geöffnet.
Allen Vertragspartnern des Ausstellers
sind diese Technischen Richtlinien weiterzuleiten.
Weitere Informationen über Einzelheiten
der Vorbereitung und Durchführung der
Veranstaltung werden dem Aussteller gegebenenfalls übermittelt.
Die Messegesellschaften
Deutsche Messe AG Hannover
Leipziger Messe GmbH
Messe Berlin GmbH
Messe Düsseldorf GmbH
Messe Frankfurt Venue GmbH & Co. KG
Messe München GmbH
Kölnmesse GmbH
NürnbergMesse GmbH
haben diese Technischen Richtlinien in ein
einheitliches Gliederungsschema gefasst.
1.1 Hausordnung
Kraftfahrzeugen und von Personen mitgeführte Behältnisse und Taschen zu
kontrollieren. Bei einer Verweigerung
der Kontrollmaßnahme behält sich die
Messe Frankfurt Venue GmbH & Co.
KG das Recht der Verweisung vom
Betriebsgelände vor.
4. Die Messe Frankfurt Venue GmbH &
Co. KG ist berechtigt, einschränkende
Bestimmungen bei der Zulassung von
Besuchern zu erlassen und das Mitbringen von Tieren und Gegenständen zu
untersagen bzw. dies allgemein oder im
Einzelfall von der Erfüllung bestimmter
Voraussetzungen abhängig zu machen.
5. Die Messe Frankfurt Venue GmbH &
Co. KG übernimmt keinerlei irgendwie
geartete Haftung für Personen, Sachund Vermögensschäden bei Schadensfällen auf dem Gelände, den Parkplätzen, in den Hallen oder sonstigen Gebäuden.
6. Ohne ausdrückliche Genehmigung der
Messe Frankfurt Venue GmbH & Co.
KG ist außerhalb von Ausstellungsständen Werbung jeglicher Art, das
Für das Begehen bzw. Befahren des Geländes und der Gebäude der Messe Frankfurt
Venue GmbH & Co. KG und der von ihr
genutzten Parkflächen und Gebäude gelten
die nachfolgenden Grundsätze. Die zusätzlich mit Ausstellern, Versorgungs- oder
Dienstleistungsunternehmen usw. getroffenen Vereinbarungen bleiben unberührt:
1. Das Gelände und die Gebäude dürfen
nur mit den vorgesehenen gültigen Ausweisen, Eintrittskarten oder Passierscheinen der Gesellschaft zu festgesetzten Zeiten betreten bzw. befahren
werden.
2. Während des Aufenthalts gelten auf
dem Gelände die Regeln der Straßenverkehrsordnung (StVO). Die entsprechenden Hinweisschilder, die den Fahrund Fußgängerverkehr auf dem Gelände
regeln, sind zu beachten.
Für Kraftfahrzeuge beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit 30 km/h.
3. Die Messe Frankfurt Venue GmbH &
Co. KG hat das Recht, Laderäume von
Stand: 1.1.2008
3
Baurecht ist Landesrecht.
Dadurch und aufgrund unterschiedlicher
baulicher Gegebenheiten der einzelnen
Messeplätze unterscheiden sich die jeweiligen Ausführungsbestimmungen.
Im übrigen behält sich die Messe Frankfurt
Änderungen vor.
Der deutsche Text ist verbindlich.
Technische Richtlinien
Anbieten von Waren und Dienstleistungen jeglicher Art, die Entgegennahme
von Aufträgen und die Durchführung
von Meinungsumfragen unzulässig.
7. Auf dem Messegelände ist jede gewerbsmäßige Tätigkeit außer im Auftrag der Messe Frankfurt Venue GmbH
& Co. KG oder der mit ihr in einem Vertragsverhältnis stehenden Veranstalter,
Aussteller, Mieter, Dienstleistungsunternehmen oder sonstiger Vertragspartner untersagt. Die Messe Frankfurt
Venue GmbH & Co. KG behält sich die
Zulassung der Tätigkeit von Drittunternehmen im Auftrag der Vertragspartner
und die Festlegung von Art, Umfang
und Bedingungen der Tätigkeit vor.
8. Die Messe Frankfurt Venue GmbH &
Co. KG hat das Recht, bei Verstößen
gegen die Hausordnung, Missbrauch
und Fälschen von Ausweisen, Eintrittskarten etc. oder bei störendem Verhalten die betreffenden Personen vom
Messegelände zu verweisen und ihre
Eintrittsausweise und Einfahrtsberechtigungen entschädigungslos einzuziehen
sowie Kraftfahrzeuge auf Kosten und
Gefahr der Eigentümer abschleppen zu
lassen.
9. Ausstellern ist während der Messen
und Ausstellungen die Aushändigung
von Waren (Handverkauf) auf dem
Messegelände nicht gestattet. Werden
Waren kostenfrei als Muster ausgehändigt, ist dies anhand einer Überlassungserklärung (Quittung) schriftlich zu
dokumentieren und diese auf Verlangen
vorzuweisen. Werden Dritte ohne Quittung angetroffen, behält sich die Messe
Frankfurt Venue GmbH & Co. KG das
Recht vor, die Waren entschädigungslos einzuziehen.
10. Der Abtransport von ausgestellten
4
Waren vor Schluss einer Veranstaltung
ist auch Besuchern nicht erlaubt.
11. Auf dem gesamten von der Messe
Frankfurt Venue GmbH & Co. KG betriebenen Gelände herrscht ein
grundsätzliches Mitführverbot von
Geräten, die zur Herstellung oder Produktion von Fotos oder Filmaufnahmen
tauglich sind. Filmen, Fotografieren und
Skizzieren von ausgestellten Waren
oder Ausstellungsständen auf dem
Gelände und in den Hallen ist nur in besonderen Ausnahmefällen und mit
schriftlicher Erlaubnis der Messe Frankfurt Venue GmbH & Co. KG gestattet.
Die Messe Frankfurt Venue GmbH &
Co. KG ist bei begründetem Verdacht
berechtigt, die angefertigten Skizzen
und das belichtete Filmmaterial entschädigungslos einzuziehen und zu vernichten. Dies gilt auch dann, wenn dadurch sonstiges Bildmaterial in Mitleidenschaft gezogen wird.
12. Auf dem gesamten von der Messe
Frankfurt Venue GmbH & Co. KG betriebenen Gelände herrscht ein eingeschränkter Winterdienst. Dieser bezieht
sich sowohl auf das allgemein befriedete Betriebsgelände als auch auf die öffentlich zugänglichen Grundstücksteile
der Messe Frankfurt Venue GmbH &
Co. KG.
13. Die Gesellschaft trifft ihre Entscheidungen hinsichtlich der Hausordnung unter
Ausschluss des Rechtsweges. Sie
behält sich ebenfalls das Recht vor, die
vorstehende Hausordnung zu ändern
oder zu ergänzen.
Messe Frankfurt Venue GmbH & Co. KG
01.01.2005
Stand: 1.1.2008
Technische Richtlinien
1.2 Öffnungszeiten
1.2.1 Auf- und Abbauzeiten
Mit dem Standaufbau und der Anlieferung
der Messegüter kann im Allgemeinen fünf
Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn begonnen werden.
Während der allgemeinen Auf- und Abbauzeiten kann in den Hallen und im Freigelände durchgehend, das heißt 24 Std. am Tag
(am letzten Aufbautag in der Regel bis
15.00 Uhr), gearbeitet werden soweit
nicht veranstaltungsspezifisch andere Zeiten mit der Terminübersicht bekannt gegeben werden.
Der Abbau der Standausstattung und
-einrichtung einschließlich der ausstellereigenen Standaufbauten und -einbauten
muss im Allgemeinen spätestens am zweiten Kalendertag nach Schluss der Veranstaltung beendet und die Halle geräumt
sein. Die Standfläche ist besenrein an den
zuständigen Hallenservice zu übergeben.
In besonderen Fällen kann die Messe
Frankfurt durch die Veranstaltungstechnik
erweiterte Auf- und Abbauzeiten zulassen.
Vor dem offiziellen Aufbaubeginn und
nach dem offiziellen Abbauende werden
die Hallen nicht temperiert.
Aus Gründen der allgemeinen Sicherheit
auf dem Messegelände bleiben die Hallen
und das Messegelände insgesamt außerhalb dieser Zeiten geschlossen.
Um einen reibungslosen Verkehrsablauf
während der Auf- und Abbauzeit und der
Veranstaltungsdauer gewährleisten zu
können, sind verkehrsordnende und verkehrslenkende Regeln – wie z.B. im Verkehrsleitfaden beschrieben – unbedingt zu
beachten.
Das Messegelände ist Privatgelände der
Messe Frankfurt.
Im gesamten Messegelände und auf
messeeigenen Parkplätzen gelten die
Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung.
Die im Messegelände zugelassene Höchstgeschwindigkeit beträgt 30 km/h.
In den Hallen und dort, wo es die Verkehrslage erfordert, darf nur Schrittgeschwindigkeit gefahren werden. Vor Einoder Ausfahrt aus den Hallen ist anzuhalten und die ausreichende Tordurchfahrtshöhe zu prüfen. Ein Abstellen von Fahrzeugen in den Hallen ist verboten. Während
des Ladens ist der Motor abzustellen.
Wohnwagen/Wohnmobile dürfen nicht im
Messegelände genutzt werden.
Widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge, Auflieger, Container, Behälter und Güter jeder
Art können von einem autorisierten Abschleppunternehmen, das im Auftrag der
Messe Frankfurt arbeitet, auf Kosten und
Gefahr des Besitzers oder Halters entfernt
werden.
Den Anweisungen des von der Messe
Frankfurt zur Verkehrslenkung und Verkehrsordnung eingesetzten Personals ist
unbedingt Folge zu leisten und die entsprechenden Informationen sind zu beachten.
Das Befahren des Geländes mit Fahrzeugen aller Art ist nur nach Erlaubnis durch
die Messe Frankfurt gestattet, geschieht
auf eigene Gefahr und ist während der
Veranstaltung grundsätzlich untersagt.
Für PKW bis 2,5 t zulässigem Gesamtgewicht können nur für die gesamte Dauer
der Veranstaltungstage je nach Parkplatzangebot Parkplatzkarten mit dem entsprechenden Formular der Servicemappe angefordert werden.
1.2.2. Veranstaltungslaufzeit
Während der Veranstaltungslaufzeit werden die Hallen eine Stunde vor Messebeginn geöffnet und eine Stunde nach Messeschluss verschlossen.
Aussteller, die in begründeten Einzelfällen
über diesen Zeitpunkt hinaus auf ihrem
Stand tätig sein müssen, bedürfen einer
besonderen schriftlichen Erlaubnis der
Messe Frankfurt.
2. Verkehr im Messegelände,
Rettungswege,
Sicherheitseinrichtungen
2.1. Verkehrsordnung
Stand: 1.1.2008
5
Technische Richtlinien
2.2 Rettungswege
2.2.1 Feuerwehrbewegungszonen,
Hydranten
Die notwendigen und die durch die Halteverbotszeichen gekennzeichneten Anfahrtswege und Bewegungszonen für die
Feuerwehr müssen ständig freigehalten
werden. Fahrzeuge und Gegenstände, die
auf den Rettungswegen und den Sicherheitsflächen abgestellt sind, werden auf
Kosten und Gefahr des Besitzers entfernt.
Hydranten in den Hallen und im Freigelände dürfen nicht verbaut, unkenntlich oder
unzugänglich gemacht werden.
2.2.2 Notausgänge, Notausstiege,
Hallengänge
Die Rettungswege sind jederzeit freizuhalten. Die Türen im Zuge von Rettungswegen müssen von innen leicht in voller Breite geöffnet werden können.
Die Ausgangstüren und Notausstiege und
deren Kennzeichnung dürfen nicht verbaut,
überbaut, versperrt, verhängt oder sonst
unkenntlich gemacht werden.
Die Gänge in den Hallen dürfen nicht durch
abgestellte oder in den Gang hineinragende
Gegenstände eingeengt werden.
Sie dienen im Notfall als Rettungswege!
2.3 Sicherheitseinrichtungen
Sprinkleranlagen, Feuermelder, Feuerlöscheinrichtungen, Rauchmelder,
Schließvorrichtungen der Hallentore und
andere Sicherheitseinrichtungen, deren
Hinweiszeichen sowie die grünen Notausgangskennzeichen müssen jederzeit
zugänglich und sichtbar sein. Sie dürfen
nicht zugestellt oder zugebaut werden.
2.4 Standnummerierung
Alle Stände werden vom Veranstalter mit
Standnummern gekennzeichnet, soweit
der Standbau dies technisch zulässt.
2.5 Bewachung
Während der Laufzeit der Messe erfolgt
durch die Messegesellschaft eine technische und organisatorische Überwachung
der Messehallen und des Freigeländes.
Während der Auf- und Abbauzeiten erfolgt
eine allgemeine Aufsicht.
Die Messe Frankfurt ist berechtigt, die zur
Kontrolle und Überwachung erforderlichen
Maßnahmen durchzuführen.
Die Messe Frankfurt übernimmt keine Haftung für die vom Aussteller eingebrachten
Gegenstände, insbesondere wird kein Ersatz
für beschädigte oder gestohlene Güter geleistet. Das Aufsichtspersonal der Messe
Frankfurt ist nicht befugt, Aufträge irgendwelcher Art vom Aussteller entgegenzunehmen. Die Messe Frankfurt haftet in keiner
Weise für entgegen dieser Bestimmung erteilte bzw. angenommene Aufträge.
Eine Bewachung seines Standes muss der
Aussteller im Bedarfsfall selbst organisieren. Standwachen dürfen nur durch die
von der Messe Frankfurt beauftragte Bewachungsgesellschaft gestellt werden.
Mit der Bewachung seines Standes kann
der Aussteller bis sechs Wochen vor Veranstaltungsbeginn mit dem entsprechenden Bestellformular in der Servicemappe
über die Messe Frankfurt, Logistik, einen
Bewachungsauftrag bei einem von der
Messe Frankfurt ausgewählten und zugelassenen Bewachungsunternehmen erteilen. Die Bestellung der Bewachung erfolgt
durch die Einsendung des für die Veranstaltung geltenden, vollständig ausgefüllten Bestellvordruckes für die Bewachung.
6
Mündliche oder telefonische Bestellungen
müssen vom Antragsteller schriftlich bestätigt werden. Die Bestellung muss vom
Antragsteller rechtsverbindlich
unterschrieben sein. Jedwede Haftung seitens der Messe Frankfurt ist ausgeschlossen.
Firmeneigene Standwachen bedürfen für
eine Bewachungszeit zwischen 19.00 Uhr
und 8.00 Uhr einer besonderen Genehmigung, für die eine Gebühr erhoben wird. Auf
Erteilung der Genehmigung besteht kein
Rechtsanspruch.
Firmeneigene Standwachen, die sich vor,
während und nach Veranstaltungen in den
Messehallen befinden, haben ferner folgende Bestimmungen einzuhalten: Die Wachpersonen müssen sich vor Dienstantritt bei
dem für die entsprechende Halle zuständigen Hallenservice melden. Durch Eintrag
des eigenen Namens, Name des Ausstellers,
Standnummer, Personalausweis- oder Reisepassnummer sowie Datum und Ankunftszeit
in eine dafür vorgesehene und vom Hallenservice geführte Liste ist die Anwesenheit
zu bestätigen.
Bei Ende der Bewachungszeit und vor Verlassen der Halle muss sich die Standwache
bei dem Hallenservice abmelden und das
Ende der Bewachungszeit in der vorgenannten Liste vermerken. Die Standwache
darf sich nur auf demjenigen Stand aufhalten, für den sie einen Bewachungsauftrag
hat. Das Betreten und Verlassen des Standes muss auf dem kürzesten Weg, über
den Hallenservice, erfolgen.
Stand: 1.1.2008
Technische Richtlinien
Bei Nichteinhaltung dieser Auflagen geht die
Messe Frankfurt davon aus, dass sich die
am Stand oder in der Halle angetroffene Person unberechtigterweise auf dem Messegelände aufhält und behält sich besondere
Maßnahmen bzw. die Verweisung vom
Messegelände sowie die Geltendmachung
weiterer Ansprüche/ Schäden vor.
Die Mitnahme von Hunden zu Bewachungszwecken auf das Messegelände bedarf einer
jederzeit widerrufbaren Genehmigung durch
die Messe Frankfurt. Hunde sind ohne Ausnahme an der Leine zu führen.
Waffen dürfen auch zu Bewachungszwecken nicht mitgeführt werden.
Aufgrund der unterschiedlichen Hallen sind
diese Angaben gesondert aufgeführt (siehe
„Technische Daten der Hallen der Messe
Frankfurt“)
3.1.4 Sprinkleranlagen
Die Hallen sind mit Sprinkleranlagen ausgestattet.
Der Mindestabstand von Exponaten und
Dekorationen zum Sprinklerkopf muss
1,00 m betragen. Der Abstand von Leuchten und Strahlern zum Sprinklerkopf ist so
zu wählen, dass eine Fehlauslösung der
Löscheinrichtung durch Wärmeeinwirkung
ausgeschlossen ist.
3. Technische Daten und Ausstattung
der Hallen und des Freigeländes
3.1 Hallendaten
3.1.1 Allgemeinbeleuchtung, Stromart,
Spannung
Die Allgemeinbeleuchtung hat, je nach
Halle, zwischen ca. 300 und 400 Lux, gemessen 1 m über dem Hallenfußboden.
Vorhandene Stromart und Spannung auf
dem Messegelände:
Netzart: TN-C-S
Spannung 230 V / 400 V
Toleranzwerte nach DIN EN 50160
3.1.2 Druckluft-, Elektro- und
Wasserversorgung
Die Druckluft-, Elektro- und Wasserversorgung der Stände erfolgt in den Hallen über
die vorhandenen Installationskanäle und
Anschlusspunkte im Hallenfußboden.
In Hallenebenen mit Stützen erfolgt die
Elektroversorgung zusätzlich über
Anschlusskästen, die sich an den Hallenstützen befinden.
3.1.3 Kommunikationseinrichtungen
Die Versorgung der Stände mit Telefon-,
Telefax-, Daten- und Antennenanschlüssen
erfolgt in den Hallen im Allgemeinen über
die vorhandenen Installationskanäle und
Anschlusspunkte im Hallenfußboden.
In den Hallenebenen mit Stützen erfolgt
die Versorgung zusätzlich über Anschlusskästen, die sich an den Hallenstützen
befinden.
3.2 Freigelände
Die Freigeländeflächen bestehen aus gepflasterten Flächen. Das Gelände hat bei
Dunkelheit während der Öffnungszeiten
eine allgemeine Straßen- und Wegebe-
3.3 Durchfahrtshöhen
Geringere Durchfahrtshöhen als 4,00 m
sind beschildert.
Stand: 1.1.2008
7
3.1.5 Heizung, Lüftung
In allen Hallen vorhanden.
Geheizt, gelüftet und gekühlt wird bei Bedarf an den Veranstaltungstagen.
3.1.6 Störungen
Bei Störungen der technischen Versorgung
(z.B. Elektro, Wasser, Druckluft, Heizung,
Lüftung, Telekommunikation usw.) ist unverzüglich die Messe Frankfurt zu informieren.
Für Verluste und Schäden, die durch diese
Störungen entstehen, haftet die Messe
Frankfurt nicht.
3.1.7 Standklimatisierung
Es besteht die Möglichkeit, Standareale individuell zu klimatisieren. Die Messe Frankfurt, Ausstellerservice, unterbreitet auf
Wunsch ein individuelles Angebot. Eine
Standklimatisierung mit Trinkwasser im
Durchflussverfahren ist nicht gestattet.
leuchtung. Notwendige Versorgungsanschlüsse sind in unregelmäßigen Abständen vorhanden.
Technische Richtlinien
4. Standbaubestimmungen
4.1 Standsicherheit
Ausstellungsstände einschließlich Einrichtungen und Exponate sowie Werbeträger
sind so standsicher zu errichten, dass die
öffentliche Sicherheit und Ordnung, insbesondere Leben und Gesundheit, nicht gefährdet werden.
Für die statische Sicherheit ist der Aussteller verantwortlich und gegebenenfalls
nachweispflichtig.
Die Stabilisierung gegen Nachbarstände
bzw. vorhandene Bausubstanz ist nicht gestattet.
4.2 Standbaugenehmigung
Davon ausgehend, dass die Technischen
Richtlinien bei der Gestaltung und Ausführung des Messestands eingehalten werden, ist es bei eingeschossigen Standbauten in den Hallen nicht erforderlich, Planunterlagen einzureichen, soweit sie eine
Grundfläche von nicht mehr als 200 m2
haben und nicht höher als 4,00 m sind.
Auf Wunsch bietet die Messe Frankfurt
dem Aussteller an, die in zweifacher Ausfertigung eingereichten Standbaupläne zu
prüfen.
Darüber hinaus sind alle anderen Standbauten, mobile Stände, Bauten im Freigelände, Fliegende Bauten, 2-geschossige
Stände, Sonderbauten und Sonderkonstruktionen (z.B. Geschlossene Decken)
genehmigungspflichtig.
a) Von einem zweiten, unabhängigen Statiker geprüfte oder prüffähige statische
Berechnung nach deutschen Normen
b) Baubeschreibung mit Angaben zu den
verwendeten Materialien (ggfs. mit Zertifikaten)
c) Standbauzeichnungen in einem geeigneten Maßstab, z.B. 1:100 (Grundrisse,
Ansichten, Schnitte)
d) Bei Vorlage einer Typenprüfung/eines
Prüfbuchs entfallen die Punkte a), b), c).
Sollte keine entsprechende Statik vorliegen, wird das von der Messe Frankfurt
beauftragte Ingenieurbüro die Prüfung
selbst vornehmen und separat an den Aussteller weiterberechnen. Der Statiker wendet sich zu gegebener Zeit bzw. nach Absprache an den Standbauleiter, um den
Standaufbau in statischer Hinsicht zu
überprüfen und abzunehmen.
Die Kosten des Bauerlaubnisverfahrens
werden dem Aussteller/Standbauer in
Rechnung gestellt.
4.2.1 Prüfung und Freigabe
genehmigungspflichtiger Bauten
Vermaßte Standpläne in einem geeigneten
Maßstab (z.B. 1:100) mit Grundrissen und
Ansichten sind bis spätestens sechs Wochen vor Veranstaltungsbeginn in zweifacher Ausfertigung zur Genehmigung bei
der
Messe Frankfurt Venue GmbH & Co. KG,
Veranstaltungstechnik
Ludwig-Erhard-Anlage 1
D-60327 Frankfurt am Main
vorzulegen.
Ein Exemplar der Standpläne geht nach
Überprüfung mit dem Genehmigungsvermerk an den Aussteller/Standbauer zurück.
Erst mit dem Genehmigungsvermerk ist
der Standbau freigegeben.
Für die Genehmigung von:
– zweigeschossigen Bauten
– Kino- oder Zuschauerräumen
– Szenenflächen
– Bauten im Freigelände
– Fliegende Bauten
– Sonderkonstruktionen
werden folgende Unterlagen (in zweifacher
Ausfertigung) bis spätestens sechs Wochen vor Aufbaubeginn in deutscher Sprache benötigt:
4.3 Bauhöhen
In der Anlage finden Sie die maximalen
Bauhöhen für Standbau, Rigging sowie
Werbung. Werbeträger, Logos etc. sind
mindestens 1,00 m von der Grenze zum
Nachbarstand einzurücken. Bauliche Einschränkungen können hallenspezifisch vorhanden sein. Alle Maße sind vor Ort zu
8
4.2.2 Fahrzeuge und Container
Fahrzeuge und Container sind als Ausstellungsstände in den Hallen genehmigungspflichtig.
4.2.3 Änderung nicht vorschriftgemäßer
Standbauten
Standbauten, die nicht genehmigt sind,
den Technischen Richtlinien oder dem
Stand der Technik nicht entsprechen, müssen geändert oder beseitigt werden.
Bei nicht fristgerechter Ausführung ist die
Messe Frankfurt berechtigt, auf Kosten
des Ausstellers selbst Änderungen vorzunehmen.
4.2.4. Haftungsumfang
Jegliche Schadensersatzansprüche wegen
Abhandenkommens, Beschädigung oder
Beeinträchtigungen der eingesandten Entwürfe, Modelle oder sonstigen Unterlagen
gegen die Messe Frankfurt, gleich auf welchem Rechtsgrund sie beruhen könnten,
sind ausgeschlossen.
überprüfen. Die Messe Frankfurt übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit der
Angaben.
Generell sind die Rückseiten zu Nachbarständen ab einer Höhe von 2,50 m glatt
und im Regelfall farblich neutral (z.B.
weiss oder lichtgrau) auszubilden.
Stand: 1.1.2008
Technische Richtlinien
4.4 Brandschutz- und
Sicherheitsbestimmungen
4.4.1 Brandschutz
Die Ausstellungshallen sind mit Brandmelde- bzw. Feuerlöschanlagen ausgerüstet.
Sollten diese Brandschutzanlagen durch
Standbau eingeschränkt werden (z.B.
durch geschlossene Decken), so sind zu-
sätzliche Maßnahmen seitens des Ausstellers erforderlich, die im Einvernehmen mit
der Messe Frankfurt, Veranstaltungstechnik, zu treffen sind. Die erforderlichen
Maßnahmen sind den folgenden Tabellen 1
und 2 zu entnehmen.
Tabelle 1:
Brandschutzkonzept für eingeschossige Messestände mit geschlossenen EG-Decken
und zweigeschossige Messestände mit offenen OG-Decken
Deckenfläche
0-30 m2
31-100 m2
101-200 m2
201-400 m2
401-1000 m2
Brandschutzmaßnahme
Standbaumaterialien
einschl. Decken
Mindestens B1,
Mindestens B1,
Mindestens B1,
Mindestens B1,
Mindestens B1,
schwerentflammbar schwerentflammbar schwerentflammbar schwerentflammbar schwerentflammbar
Treppen
Mindestens B1,
Mindestens B1,
Mindestens B1,
Mindestens B1,
Mindestens B1,
schwerentflammbar schwerentflammbar schwerentflammbar schwerentflammbar schwerentflammbar
FluchtRettungsweglänge
EG: max. 20 m
zum Gang
OG: max. 20 m
zum Gang
EG: max. 20 m
zum Gang
OG: max. 20 m
zum Gang
EG: max. 20 m
zum Gang
OG: max. 20 m
zum Gang
EG: max. 20 m
zum Gang
OG: max. 20 m
zum Gang
EG: max. 20 m
zum Gang
OG: max. 20 m
zum Gang
Ausgänge aus Messeständen oder Räumen
in Messeständen
(Mindestbreite)
EG: einer; 0,9 m
OG: eine Treppe;
0,9 m
EG: einer; 0,9 m
OG: eine Treppe;
0,9 m
EG: zwei,
entgegengesetzt,
< 200 m2: 0,9 m
> 200 Pers:
min. 1,2 m + 0,6 m
je weitere 100 Pers.
OG: zwei Treppen
entgegengesetzt,
je < 200 m2: 0,9 m
> 200 Pers:
min. 1,2 m + 0,6 m
je weitere 100 Pers
EG: zwei,
entgegengesetzt,
< 200 m2: 0,9 m
> 200 Pers:
min. 1,2 m + 0,6 m
je weitere 100 Pers.
OG: zwei Treppen
entgegengesetzt,
je < 200 m2: 0,9 m
> 200 Pers:
min. 1,2 m + 0,6 m
je weitere 100 Pers
EG: zwei,
entgegengesetzt,
< 200 m2: 0,9 m
> 200 Pers:
min. 1,2 m + 0,6 m
je weitere 100 Pers.
OG: zwei Treppen
entgegengesetzt,
je < 200 m2: 0,9 m
> 200 Pers:
min. 1,2 m + 0,6 m
je weitere 100 Pers
Flucht- /Rettungsweg
Kennzeichnung
Ja
Ja
Rettungszeichenleuchten
Ja
Sicherheitsbeleuchtung
Ja
Sicherheitsbeleuchtung
Ja
Sicherheitsbeleuchtung
Feuerlöscher
EG: ja
OG: ja, 1
+ 1 je Treppe
EG: ja
OG: ja, 1
+ 1 je Treppe
EG: ja
OG: ja, 1
+ 1 je Treppe
EG: ja
OG: ja, 1
+ 1 je Treppe
EG: ja
OG: ja, 1
+ 1 je Treppe
Automatische Brandmeldeanlage (BMA)
EG: nein
OG: nein
EG: ja
OG: nein
EG: ja
OG: nein
EG: ja
OG: nein
EG: ja
OG: nein
Akustische/optische
Alarmierung
EG: nein
OG: nein
EG: nein
OG: Ja
EG: nein
OG: ja
EG: nein
OG: ja
EG: ja
OG: ja
Wandhydrant „S“
im Stand
EG: nein
OG: nein
EG: nein
OG: nein
EG: ja, einer
OG: nein
EG: ja, zwei
OG: nein
EG: ja, drei
OG: ja, drei
Rauchableitung
EG: nein
OG: nein
EG: nein
OG: nein
EG: nein
OG: nein
EG: ja
OG: nein
EG: ja
OG: nein
Sprinklerung
EG: nein
OG: nein
EG: nein
OG: nein
EG: nein
OG: nein
EG: nein
OG: nein
EG: ja
OG: nein
Anmerkung: Wenn kein durch Personen genutztes OG vorhanden ist, entfallen die jeweiligen Anforderungen für das OG
Stand: 1.1.2008
9
Technische Richtlinien
Tabelle 2:
Brandschutzkonzept für zweigeschossige Messestände mit geschlossenen EG-Decken und mit geschlossenen OG-Decken
Deckenfläche
0-30 m2
31-100 m2
101-200 m2
201-400 m2
401-1000 m2
Brandschutzmaßnahme
Standbaumaterialien
einschl. Decken
Mindestens B1,
Mindestens B1,
Mindestens B1,
Mindestens B1,
Mindestens B1,
schwerentflammbar schwerentflammbar schwerentflammbar schwerentflammbar schwerentflammbar
Treppen
Mindestens B1,
Mindestens B1,
Mindestens B1,
Mindestens B1,
Mindestens B1,
schwerentflammbar schwerentflammbar schwerentflammbar schwerentflammbar schwerentflammbar
FluchtRettungsweglänge
EG: max. 20 m
zum Gang
OG: max. 20 m
zum Gang
EG: max. 20 m
zum Gang
OG: max. 20 m
zum Gang
EG: max. 20 m
zum Gang
OG: max. 20 m
zum Gang
EG: max. 20 m
zum Gang
OG: max. 20 m
zum Gang
EG: max. 20 m
zum Gang
OG: max. 20 m
zum Gang
Ausgänge aus Messeständen oder Räumen
in Messeständen
(Mindestbreite)
EG: einer; 0,9 m
OG: eine Treppe;
0,9 m
EG: einer; 0,9 m
OG: eine Treppe;
0,9 m
EG: zwei,
entgegengesetzt,
< 200 m2: 0,9 m
> 200 Pers:
min. 1,2 m + 0,6 m
je weitere 100 Pers.
OG: zwei Treppen
entgegengesetzt,
je < 200 m2: 0,9 m
> 200 Pers:
min. 1,2 m + 0,6 m
je weitere 100 Pers
EG: zwei,
entgegengesetzt,
< 200 m2: 0,9 m
> 200 Pers:
min. 1,2 m + 0,6 m
je weitere 100 Pers.
OG: zwei Treppen
entgegengesetzt,
je < 200 m2: 0,9 m
> 200 Pers:
min. 1,2 m + 0,6 m
je weitere 100 Pers
EG: zwei,
entgegengesetzt,
< 200 m2: 0,9 m
> 200 Pers:
min. 1,2 m + 0,6 m
je weitere 100 Pers.
OG: zwei Treppen
entgegengesetzt,
je < 200 m2: 0,9 m
> 200 Pers:
min. 1,2 m + 0,6 m
je weitere 100 Pers
Flucht- /Rettungsweg
Kennzeichnung
Ja
Ja
Rettungszeichenleuchten
Ja
Sicherheitsbeleuchtung
Ja
Sicherheitsbeleuchtung
Ja
Sicherheitsbeleuchtung
Feuerlöscher
EG: ja
OG: ja, 1
+ 1 je Treppe
EG: ja
OG: ja, 1
+ 1 je Treppe
EG: ja
OG: ja, 1
+ 1 je Treppe
EG: ja
OG: ja, 1
+ 1 je Treppe
EG: ja
OG: ja, 1
+ 1 je Treppe
Automatische Brandmeldeanlage (BMA)
EG: nein
OG: nein
EG: ja
OG: ja
EG: ja
OG: ja
EG: ja
OG: ja
EG: ja
OG: ja
Akustische/optische
Alarmierung
EG: nein
OG: nein
EG: nein
OG: ja
EG: nein
OG: ja
EG: nein
OG: ja
EG: ja
OG: ja
Wandhydrant „S“
im Stand
EG: nein
OG: nein
EG: nein
OG: nein
EG: ja, einer
OG: ja, einer
EG: ja, zwei
OG: ja, zwei
EG: ja, drei
OG: ja, drei
Rauchableitung
EG: nein
OG: nein
EG: nein
OG: nein
EG: nein
OG: nein
EG: ja
OG: ja
EG: ja
OG: ja
Sprinklerung
EG: nein
OG: nein
EG: nein
OG: nein
EG: nein
OG: nein
EG: nein
OG: nein
EG: ja
OG: ja
Erläuterungen zu den Tabellen 1 und 2
Allgemeines / Flächenangaben
Eine zweigeschossige Bauweise und der
Einbau von geschlossenen Decken ist nur
mit Zustimmung der Messe Frankfurt, Veranstaltungstechnik, möglich.
Die Flächenangaben in m² beziehen sich
jeweils auf die geschlossenen Deckenflächen je Geschoss, ggfs. ist eine abschnittsweise Bewertung notwendig.
Für Messestände mit geschlossenen
Decken ab einer Fläche von 1000 m² ist
grundsätzlich ein individuelles Brandschutzkonzept zu erstellen; das Brandschutzkonzept ist der Messe Frankfurt zur
Genehmigung vorzulegen.
Standbaumaterialien, Treppen
Alle Standbaumaterialien müssen nach DIN
4102 B1 bzw. entsprechend EN 13501-1
10
Klasse C mindestens schwerentflammbar
sein. An tragende Konstruktionsteile können im Einzelfall aus Gründen der Sicherheit besondere Anforderungen gestellt
werden. Alle Treppenanlagen sind nach
DIN 18065 auszuführen.
Flucht- und Rettungswege
Die Führung und Bemessung der Fluchtund Rettungswege richtet sich nach den
Stand: 1.1.2008
Technische Richtlinien
Erläuterungen zu den Tabellen 1 und 2 (Fortsetzung von Seite 22)
Anforderungen der MVStättV. Die Entfernungen innerhalb der Messestände werden
in der Lauflinie gemessen.
Flucht- und Rettungswegkennzeichnung
Die Kennzeichnung der Flucht -und Rettungswege erfolgt nach der Berufsgenossenschaftlichen Vorschrift BGV A 8
„Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung am Arbeitsplatz“ bzw. BGR 131
„Regeln für Sicherheit und
Gesundheitsschutz an Arbeitsplätzen mit
künstlicher Beleuchtung und für Sicherheitsleitsysteme“. Wenn Messestände eingehaust sind oder verdunkelt werden und
die allgemeine Sicherheitsbeleuchtung der
Ausstellungshalle nicht ausreicht, ist eine
Sicherheitsbeleuchtung für Sicherheitszeichen von Ausgängen und Rettungswegen
vorzusehen (vgl. §15 MVStättV). Für Messestände bis zu einer eingehausten Fläche
von 30-100 m2 reichen Rettungszeichenleuchten gem. BGR 131 aus.
Wandhydranten
Zusätzliche Wandhydranten auf Messeständen sind insbesondere zur Selbsthilfe
aber auch zum Einsatz durch unterwiesene
Personen vorzusehen. Wandhydranten zur
Selbsthilfe entsprechen DIN 14461 Teil 1
Typ „S“ und sind entsprechend zusätzlich
zur Sicherheitskennzeichnung mit einem
„S“ zu kennzeichnen. Die Leistung der
Wandhydranten für die Selbsthilfe beträgt
24 l/min bei gleichzeitigem Betrieb zweier
Wandhydranten mit formbeständigem
Schlauch mit 19 mm Durchmesser und
Strahlrohr mit Mundstück d = 4 mm.
Wandhydranten auf Messeständen sind in
unmittelbarer Nähe der Zugänge zu den
Ständen bzw. an den Treppenauf- bzw.
-abgängen zu installieren. Die Wandhydranten sind so anzuordnen, dass jede
Stelle eines Messestandes mit mindestens
einem Wandhydranten zu erreichen ist.
Das Standpersonal wird im Umgang mit
den Wandhydranten durch die Messe
Frankfurt unterwiesen.
Feuerlöscher
Jede Messestandebene muss mit mindestens einem für die Brandgefahr geeigneten
Feuerlöscher ausgestattet sein. Je weitere
200 m² ist ein zusätzlicher Feuerlöscher
vorzuhalten. Je Treppe in einem Messestand ist ein zusätzlicher Feuerlöscher am
Treppenabgang vorzuhalten. Die Feuerlöscher müssen ein Löschvermögen von
mindestens 27 A für Brandklasse A oder
144 B für Brandklasse B aufweisen und
sollten nicht schwerer als 12 kg sein.
Sollten auf Messeständen Küchen vorhanStand: 1.1.2008
den sein,sind entsprechend geeignete Feuerlöscher vorzuhalten.
Brandmeldeanlage
Die automatische Brandmeldeanlage in
Messeständen mit geschlossenen Decken
soll eine frühzeitige Detektion eines Brandes und die Alarmierung sowohl der Messestandbesucher insbesondere im Obergeschoss eines Messestandes sowie der Feuerwehr bewirken. Hierdurch werden die
Bedingungen zur Selbstrettung deutlich
verbessert und die Eingreifzeiten der Feuerwehr minimiert. Neben Alarmierungseinrichtungen können Anlagen zur Rauchableitung durch eine automatische Brandmeldeanlage angesteuert werden.
Akustische/Optische Alarmierung
Eine optisch-akustische Alarmierungsanlage ist im Obergeschoss von zweigeschossigen Messeständen erforderlich, sofern
keine Sichtverbindung zur Ausstellungshalle besteht. Somit kann eine frühzeitige
Alarmierung der Personen im Obergeschoss bei einer Brandmeldung im Erdgeschoss sichergestellt werden. Die Ansteuerung /Auslösung erfolgt über die automatische Brandmeldeanlage im
Erdgeschoss eines zweigeschossigen Messestandes. In Messeständen mit geschlossenen Decken größer 400 m2 ist auch im
Erdgeschoss eine Alarmierungsanlage vorzusehen.
Schallhemmende Kabinen müssen zusätzlich – unabhängig von ihrer Größe – entweder eine Sichtverbindung nach Außen
haben oder mit einer optischen Signalanlage in Verbindung mit einem AlarmTaster oder mit einem Notaus-Taster
außerhalb der Kabine ausgestattet sein.
Rauchableitung
Die Entrauchung von Messeständen erfolgt
natürlich oder maschinell in die Messehalle
und von dort natürlich oder maschinell ins
Freie.
Für Messestände mit einer Deckenfläche
von weniger als 200 m2 ist eine Rauchabzugsanlage nicht erforderlich.
Bis zu einer Grundfläche von 1000 m2
genügen Rauchableitungsöffnungen mit
einer freien Öffnungsfläche von insgesamt
1 Prozent der Grundfläche, Fenster oder
Türen mit einer freien Öffnungsfläche von
insgesamt 2 Prozent der Grundfläche oder
maschinelle Rauchabzugsanlagen mit
einem Luftvolumenstrom von 36 m3/h je
Quadratmeter Grundfläche. An die Anlagen zur maschinellen Entrauchung von
Messeständen werden keine Anforderungen hinsichtlich des thermischen und elektrischen Funktionserhaltes gestellt, da die
11
Entrauchung nur für die Phase der Selbstrettung und ggf. Fremdrettung relevant ist
und auch keine Bauteilanforderungen an
Messestände gestellt werden. Die Auslösung/ Ansteuerung einer maschinellen Entrauchungsanlage erfolgt über die automatische Brandmeldeanlage.
Sprinklerung
Die Wirkung der Feuerlöschanlage (in der
Ausstellungshalle) darf durch überdeckte
oder mehrgeschossige Ausstellungs- und
Dienstleistungsstände nicht beeinträchtigt
werden.
Bis zu einer geschlossenen Deckenfläche
von 30 m2 bedarf es keiner Kompensationsmaßnahme, da die Wirksamkeit der
Sprinkleranlage in der Ausstellungshalle
dadurch nicht beeinträchtigt wird. Bis zu
einer Fläche von 100 m2 wird diese Anforderung durch eine automatische Brandmeldeanlage in Verbindung mit dem raschen
Alarmieren und Eingreifen der Feuerwehr
kompensiert.
Ab einer Deckenfläche von 100 m2 wird
die Anforderung durch eine automatische
Brandmeldeanlage in Verbindung mit dem
raschen Alarmieren und der Feuerwehr
und der Installation von zusätzlichen
Wandhydranten zur unmittelbaren Aufnahme der Brandbekämpfung kompensiert. Ab
einer Fläche von 400 m2 erfolgt eine
Sprinklerung des Bereiches unterhalb der
geschlossenen Decke.
Die Decke von Obergeschossen ist
grundsätzlich offen zu gestalten, damit
Feuerlöschanlagen in Ihrer Wirksamkeit
nicht beeinträchtigt werden. Sollten
Decken von Obergeschossen geschlossen
werden, gelten die zusätzlichen Anforderungen wie an Flächen in eingeschossigen
Ständen mit geschlossener Decke.
Decken sind als offen zu betrachten, wenn
nicht mehr als 50 % der Fläche bezogen
auf den einzelnen m2 geschlossen sind
oder sprinklertaugliche Stoffe mit einer
Mindestmaschenweite von 2 mm x 4 mm
oder 3 mm x 3 mm haben.
Geschlossene Decken bis 30 m2 pro
Stand, jedoch nicht mehr als 50 % der
Standfläche dürfen – ohne weitere Kompensationsmaßnahmen – geschlossen ausgeführt werden. Wenn mehrere 30 m2
große Deckenflächen eingesetzt werden,
müssen diese einen Abstand zwischen
zwei Deckenfeldern von mind. 3 m haben.
Mehrere bis zu 400 m2 große geschlossene Deckenflächen dürfen ohne Sprinklerung nicht unmittelbar aneinander gebaut
werden. Es ist ein Mindestabstand der
Deckenflächen untereinander von 5 m
(Luftlinie) einzuhalten.
Technische Richtlinien
4.4.1.1 Standbau- und Dekorationsmaterialien
Alle Standbau- und Dekorationsmaterialien
müssen entsprechend DIN 4102 mindestens B1 bzw. entsprechend EN 13501-1
mindestens Klasse C, d.h. schwerentflammbar sein. An tragende Konstruktionsteile können im Einzelfall aus Gründen der
Sicherheit besondere Anforderungen gestellt werden. Leichtentflammbare, brennend abtropfende oder toxische Gase bildende Materialien wie z.B. Polystyrol-Hartschaum , PVC oder ähnliche, sowie
verschiedene Acrylglasprodukte dürfen
nicht verwendet werden. Die eingesetzten
Materialien dürfen im Brandfall nicht zu
einer starken Rauchentwicklung beitragen.
Ein Prüfzeugnis über die Baustoffklasse
und die geforderten Eigenschaften des Materials kann verlangt werden. Laub- und
Nadelgehölze dürfen nur mit feuchtem
Wurzelballen verwendet werden. Bambus,
Reet, Heu, Stroh, Rindenmulch, Torf oder
ähnliche Materialien dürfen nicht verwendet werden.
Der Einsatz von Kunststoff-Kabelbindern
zur Befestigung statisch beanspruchter
Teile ist nicht gestattet.
4.4.1.2 Ausstellung von Kraftfahrzeugen
Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren dürfen in den Hallen nur mit weitgehend leerem Tank ausgestellt werden. Die Batterie
ist abzuklemmen und der Treibstofftank
muss abgeschlossen sein. Die Ausstellung
gasbetriebener Fahrzeuge in den Hallen ist
nur mit entleertem Druckbehälter und
drucklos gestattet.
4.4.1.3 Explosionsgefährliche Stoffe
Explosionsgefährliche Stoffe unterliegen
dem Sprengstoffgesetz und dürfen auf
Messen und Ausstellungen nicht ausgestellt werden. Dies gilt auch für Munition
im Sinne des Waffengesetzes.
4.4.1.4 Pyrotechnik
Pyrotechnische Vorführungen sind
genehmigungspflichtig und mit der Messe
Frankfurt abzustimmen.
Pyrotechnische Gegenstände ohne Zulassung oder pyrotechnische Gegenstände
der Klassen II, III und IV sind nicht zugelassen.
4.4.1.5 Luftballons und Flugobjekte
Die Verwendung von Luftballons und Flugobjekten, die mit brennbarem Gas gefüllt
sind, ist in den Hallen und im Freigelände
verboten.
Die Verwendung von mit Sicherheitsgas
gefüllten Luftballons in den Hallen und im
Freigelände ist bei der Messe Frankfurt,
Veranstaltungstechnik, anzumelden.
12
4.4.1.6 Nebelmaschinen
Der Einsatz von Nebelmaschinen ist bei
der Messe Frankfurt, Veranstaltungstechnik, anzumelden.
4.4.1.7 Aschenbehälter, Aschenbecher
Sofern für den Stand oder Teile desselben
kein ausdrückliches Rauchverbot angeordnet ist, muss für die Bereitstellung einer
ausreichenden Zahl von Aschenbechern
oder Aschenbehältern aus nichtbrennbarem
Material und für deren regelmäßige Entleerung Sorge getragen werden.
4.4.1.8 Abfall-, Wertstoff-, Reststoffbehälter
In den Ständen dürfen keine Behälter für
Abfall, Wertstoffe oder Reststoffe aus
brennbaren Materialien aufgestellt werden.
Die Behälter in den Ständen sind
regelmäßig, spätestens jeden Abend nach
Messeschluss, in die Wertstoff- oder Reststoffstationen an den Hallenausgängen zu
entleeren.
Fallen größere Mengen brennbarer Abfälle
an, sind diese mehrmals am Tage zu entsorgen.
Abfallbeutel können nach dem täglichen
Veranstaltungsende in den Gang gestellt
werden.
Dort werden sie abgeholt.
4.4.1.9 Spritzpistolen, Nitrolacke
Der Gebrauch von Spritzpistolen sowie die
Verwendung von Nitrolacken ist in allen
Messehallen verboten.
4.4.1.10 Trennschleifarbeiten und alle
Arbeiten mit offener Flamme
Schweiß-, Schneid-, Löt-, Auftau- und
Trennschleifarbeiten müssen vor Arbeitsbeginn bei der Messe Frankfurt, Veranstaltungstechnik, angezeigt werden. Die Arbeiten dürfen erst nach Genehmigung und
Vorliegen der Erlaubnis begonnen werden.
Bei den Arbeiten ist die Umgebung gegen
Gefahren ausreichend abzuschirmen.
4.4.1.11 Leergut
Die Lagerung von Leergut jeglicher Art
(z. B. Verpackungen und Packmittel) auf
den Ständen und außerhalb des Standes in
der Halle ist verboten. Anfallendes Leergut
ist unverzüglich zu entfernen. Es kann
durch die Vertragsspediteure eingelagert
werden.
Die Messe Frankfurt ist berechtigt, falls
der Aussteller einer Aufforderung zur Beseitigung widerrechtlicher Lagerung nicht
nachkommt, die Entfernung auf Kosten
und Gefahr des Ausstellers zu veranlassen.
4.4.1.12 Feuerlöscher
Jeder Stand muss mit mindestens einem
Stand: 1.1.2008
Technische Richtlinien
Feuerlöscher ausgestattet sein.
Siehe auch Punkt 4.4.1
4.4.1.13 Reinigungsmittel, Lösungsmittel
Die Verwendung brennbarer Flüssigkeiten
zu Reinigungszwecken innerhalb der Hallen
ist unzulässig. Reinigungsmittel, die gesundheitsschädigende Mittel enthalten,
sind den Vorschriften entsprechend zu verwenden.
4.4.2 Standüberdachung
Um den Sprinklerschutz nicht zu beeinträchtigen, müssen in gesprinklerten Hallen
Stände nach oben hin grundsätzlich offen
sein.
Decken sind als offen zu betrachten, wenn
nicht mehr als 50 % der Fläche bezogen
auf den einzelnen m2 geschlossen sind.
Sprinklertaugliche Decken mit einer
Maschenweite von mindestens 2 x 4 mm
bzw. 3 x 3 mm sind zugelassen. Die Gewebeplane ist horizontal und ausschließlich
einlagig zu verspannen. Ein Durchhängen
der Gewebeplane ist zu vermeiden.
Bei zweigeschossigen Aufbauten, Decken
als Exponat oder Verdunklungen können
geschlossene Decken mit Einschränkung
zugelassen werden. (Für zweigeschossige
Bauweise siehe auch Punkt 4.4.1 und
Punkt 4.9.) Bis zu 30 m2 zusammenhängende Deckenfläche pro Stand, jedoch
nicht mehr als 50 % der Standfläche, dürfen ohne weitere Maßnahmen geschlossen
ausgeführt werden. Um durch Addition
mehrerer Deckenfelder diese maximale
Größe der Fläche von 30 m2 nicht zu überschreiten, ist zu den Standgrenzen hin ein
Abstand von mindestens 1,50 m einzuhalten. Auch mehrere bis zu 30 m² große
Deckenfelder innerhalb eines Messestands
sind möglich, sofern ein Mindestabstand
von 3.00 m zwischen den Deckenfeldern
eingehalten wird.
Kommt es durch Aneinanderreihen von
Deckenfeldern (auch standübergreifend) zur
4.5 Ausgänge, Rettungswege, Türen
Stand: 1.1.2008
4.5.1 Ausgänge, Rettungswege
Die Entfernung von jeder Stelle auf einer
Ausstellungsfläche bis zu einem Hallengang darf nicht mehr als 20 m Lauflinie
betragen.
Für Aufenthalts- und Arbeitsräume sowie
Ausstellungsflächen bis 100 m2 genügt ein
Ausgang mit mindestens 0,90 m Breite.
Ab einer Fläche von 100 m2 sind zwei möglichst weit auseinander und entgegengesetzt liegende Ausgänge erforderlich. Die jeweilige Breite der Ausgänge und Rettungswege ist abhängig von der Personenzahl
(siehe hierzu auch Punkt 4.4.1):
–weniger als 200 Personen:
13
Überschreitung der Fläche von 30 m2, sind
entsprechende Kompensationsmaßnahmen
erforderlich (siehe Punkt 4.4.1, Tabelle 1
„Brandschutzanforderungen für eingeschossige Messestände mit geschlossenen
Erdgeschossdecken und zweigeschossige
Messestände mit offenen Obergeschossdecken“).
Geschlossene Decken größer als 30 m2
sind genehmigungspflichtig. Die Pläne zur
Genehmigung sind bis sechs Wochen vor
Veranstaltungsbeginn bei der Messe Frankfurt, Veranstaltungstechnik, einzureichen.
Die Installation der entsprechenden Einrichtungen (Wandhydrant, Brandmeldeanlage,
optisch-akustischer Alarm, maschinelle
Rauchableitung, Sprinklerung) erfolgt durch
Vertragsfirmen der Messe Frankfurt und ist
kostenpflichtig.
Schallhemmende Kabinen sind ab einer
Größe von 30 m2 mit einer Brandmeldeanlage auszustatten und müssen zusätzlich –
unabhängig von ihrer Größe – entweder
eine Sichtverbindung nach außen haben
oder mit einer optischen Signalanlage in
Verbindung mit einem Alarm-Taster oder
mit einem Notaus-Taster außerhalb der Kabine ausgestattet sein.
Alle Anforderungen in Verbindung mit dem
Einbau geschlossener Decken sind unter
Punkt 4.4.1 in den Tabellen 1 und 2 zu finden.
4.4.3 Glas und Acrylglas
Es darf nur für den Einsatzzweck geeignetes Glas verwendet werden. Für Konstruktionen aus Glas darf nur Sicherheitsglas
eingesetzt werden. Bitte fordern Sie unser
„Merkblatt zum Einsatz von Glas/Acrylglas
im Messebau“ an.
Kanten von Glasscheiben müssen so bearbeitet oder geschützt sein, dass eine Verletzungsgefahr auszuschließen ist.
Ganzglasbauteile sind in Augenhöhe zu
markieren.
mindestens 0,90 m,
–mehr als 200 Personen:
mindestens 1,20 m.
Staffelungen sind nur in 0,60 m Schritten
pro 100 Personen zulässig.
Die Rettungswege sind nach den Unfallverhütungsvorschriften, BGV A8 zu kennzeichnen.
4.5.2 Türen
Die Verwendung von Pendeltüren,
Drehtüren, Codiertüren, Schiebetüren
sowie sonstigen Zugangssperren in
Rettungswegen ist nicht zulässig.
Technische Richtlinien
4.6 Podeste, Leitern, Treppen, Stege
Allgemein begehbare Flächen, die unmittelbar an mehr als 0,20 m tiefer liegende
Flächen angrenzen, sind mit Brüstungen zu
umwehren, soweit sie nicht durch Stufengänge oder Rampen (max. Steigung 6%)
mit der tiefer liegenden Fläche verbunden
sind. Die Brüstung muss mindestens 1,10
m hoch sein. Umwehrungen und Geländer
von Flächen, auf denen mit der Anwesenheit von Kleinkindern zu rechnen ist, sind
so zu gestalten, dass ein Überklettern erschwert wird. Der Abstand der Geländerteile darf in einer Richtung nicht mehr als
0,12 m betragen. Die Handläufe sind fest,
griffsicher und ohne freie Enden auszuführen. Für das Podest ist ein statischer
Nachweis zu erbringen; für die Prüfung und
Abnahme dieser Sonderkonstruktion können Kosten entstehen, die an den Aussteller/Messebauer weiterberechnet werden.
Die Bodenbelastung muss je nach Nutzung
gemäß DIN 1055 Blatt 3, Tabelle 1 mindestens für 2,0 kN/m² ausgelegt sein. Einstufig begehbare Podeste dürfen höchstens
0,20 m hoch sein. Die Unterkonstruktion
des Podestfußbodens muss nach DIN 4102
- B1 bzw. entsprechend EN 13501-1 Klasse C mindestens schwerentflammbar sein.
Leitern, Treppen und Stege müssen den
geltenden Unfallverhütungsvorschriften entsprechen.
Alle Treppenanlagen sind nach DIN 18065
auszuführen. Die Entfernung von jeder Stelle im Stand bis zu einem Hallengang darf
nicht mehr als 20 m Lauflinie betragen.
Die Anzahl und lichte Breite der Treppen
ergibt sich aus der Fläche des Obergeschosses und der Personenzahl im Obergeschoss (siehe hierzu auch Punkt 4.4.1):
– Bis 100 m2 Obergeschossfläche, weniger
als 200 Personen:
1 Treppe, Mindestbreite 0,90 m
– Ab 100 m2 bis 200 m2 Obergeschossfläche, weniger als 200 Personen:
2 Treppen: Mindestbreite je 0,90 m
– Ab 100 m2 bis 200 m2 Obergeschossfläche, mehr als 200 Personen:
2 Treppen: Mindestbreite je 1,20 m
– Ab 200 m2 Obergeschossfläche:
2 Treppen: Mindestbreite je 1,20 m
– Zuzüglich je weitere 100 Personen:
jeweils +0,60 m lichte Treppenbreite.
Wendel- bzw. Spindeltreppen sind als zusätzliche Treppe zugelassen. Bewegte Bauteile, wie Rolltreppen oder Drehbühnen
(Sonderkonstruktionen) bedürfen der vorherigen Genehmigung der Messe Frankfurt,
Veranstaltungstechnik. Treppen mit einer
Breite von mehr als 2,40 m benötigen Zwischenhandläufe.
4.7 Standgestaltung
4.7.1 Erscheinungsbild
Für die Gestaltung des Standes ist der
Aussteller zuständig. Hierbei sind die typischen Ausstellungskriterien der Veranstaltung zu berücksichtigen.
Zu allen Ganggrenzen hin ist der Standbau
möglichst transparent zu gestalten. Wünschenswert ist dabei eine zu 70% offen
gestaltete Front. Lange, geschlossene
Standkonstruktionen sind an den Ganggrenzen nicht zulässig. Diese sind durch
den Einbau von Vitrinen, Nischen, Displays
u. ä. aufzulockern.
Standrückseiten, die an Nachbarstände
grenzen, sind ab einer Höhe von 2,50 m
glatt und farblich neutral (z.B. weiss oder
lichtgrau) zu gestalten oder mindestens
1,00 m von der Grenze zum Nachbarstand
einzurücken, um den Nachbarstand in dessen Gestaltung nicht zu beeinträchtigen.
Sofern Messebesucher auf Standdecken
sehen können, sind diese in die Gestaltung
einzubeziehen (Forum 0, Halle 3.0, Galleria
0, Halle 5.0 West und Ost, Halle 6.0 Ost).
Bodenunebenheiten usw, vor Ort selbst zu
informieren und gegebenenfalls den Standbauer zu unterrichten. Die Messe Frankfurt
übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit von Maßen auf Hallen- und Standplänen.
Die Standfläche ist unbedingt einzuhalten,
auch Beleuchtungskörper und Schilder dürfen nicht über die Standgrenzen hinausragen.
4.7.2 Prüfung der Mietfläche
Die Mietfläche wird von der Messe Frankfurt gekennzeichnet.
Jeder Aussteller ist verpflichtet, sich nach
der Standzuteilung über Lage und Maß
etwaiger Einbauten, insbesondere Hallensäulen, Feuermelder, Verlauf der Versorgungskanäle, Lüftungssysteme sowie
14
4.7.3 Eingriffe in die Bausubstanz
Hallenteile und technische Einrichtungen
dürfen nicht beschädigt, verschmutzt oder
auf andere Art verändert werden (z.B.
Bohren, Nageln, Schrauben). Auch das
Streichen, Tapezieren und Bekleben ist
nicht gestattet.
Hallenteile und technische Einrichtungen
dürfen weder durch Standaufbauten noch
durch Exponate statisch belastet werden.
Hallenstützen können aber innerhalb der
Standfläche ohne Beschädigung derselben
im Rahmen der zulässigen Bauhöhe umbaut werden.
Installationen an den Hallensäulen müssen
frei zugänglich sein. Gegebenenfalls sind
entsprechende Revisionsöffnungen bauseitig vorzusehen.
4.7.4 Hallenfußböden
Teppiche und andere Fußbodenbeläge sind
unfallsicher zu verlegen und dürfen nicht
Stand: 1.1.2008
Technische Richtlinien
über die Standgrenzen hinausragen.
Zum Fixieren darf nur PE- oder PP-Klebeband verwendet werden, das rückstandsfrei zu entfernen ist.
Alle eingesetzten Materialien müssen von
dem Aussteller rückstandsfrei entfernt
werden. Substanzen wie Öl, Fette, Farben
und ähnliches müssen sofort vom Fußboden entfernt werden.
Der Hallenfußboden darf weder gestrichen
noch beklebt werden.
Die technische Standversorgung, Leitungsverlegung, Revisionsöffnungen usw. dürfen nicht behindert werden.
Verankerungen und Befestigungen sind
nicht gestattet.
Teppiche und andere Fußbodenbeläge in
den Ausstellungsbereichen müssen nach
DIN 4102 B1 bzw. entsprechend EN
13501-1 Klasse C mindestens schwerentflammbar sein. Ein Prüfzeugnis (Zertifikat)
über die Baustoffklasse des eingesetzten
Materials ist am Messestand bereitzuhalten.
4.7.5 Abhängungen von der Hallendecke
Abhängungen von der Hallendecke sind an
den dafür vorgesehenen technischen Einrichtungen möglich (nicht in allen Hallenebenen möglich).
Abhängungen sind genehmigungspflichtig
und gemäß BGV C1 (ehemals VBG 70)
auszuführen. Die Durchführung ist gebunden an die Messe Frankfurt und deren Vertragsfirmen. Den Bestellungen mit Formblatt ist eine Grundrissskizze beizufügen,
aus der die Hängelasten und die gewünschten Platzierungen der Hängepunkte
ersichtlich sind.
Die maximalen Bauhöhen (siehe Anlage)
gelten auch für die Höhe des Traversensystems und sind entsprechend zu beachten.
Die Messe Frankfurt behält sich vor, ggf.
die eingebrachten Lasten sowie die verwendeten Konstruktionen durch einen
Statiker prüfen zu lassen. Diese Prüfung ist
kostenpflichtig und wird dem Besteller/
Aussteller in Rechnung gestellt.
4.7.6 Standbegrenzungswände
Von der Messe Frankfurt werden im allgemeinen einheitliche Standtrennwände in
der Höhe von 2,50 m mit Stellfüßen bis zu
0,12 m Länge aufgestellt.
Einseitig offene Stände erhalten eine Rückwand und zwei Seitenwände.
Zweiseitig offene Stände erhalten eine
Rück- und eine rechte oder linke Seitenwand bzw. nur zwei Seitenwände. Dreiseitig offene Stände werden nur mit einer
Rückwand versehen.
Vierseitig offene Stände erhalten keine
Trennwände. Die Flächen dieser Stände
werden auf dem Hallenboden abgegrenzt.
Bei ein- und zweiseitig offenen Ständen
Stand: 1.1.2008
15
sind jeweils 6 cm von der bestätigten
Standbreite abzuziehen, um das lichte Maß
zu erhalten.
Die Trennwände dürfen auf keinen Fall
beschädigt werden. Die Messe Frankfurt
behält sich vor, dem Aussteller Kosten für
eine gegebenenfalls erforderliche Instandsetzung zu berechnen.
Werden bei Beginn des Standaufbaus an
den kunststoffbeschichteten Wänden vom
Aussteller bzw. dessen Standgestalter Beschädigungen festgestellt, ist dies umgehend dem zuständigen Hallenservice zu
melden.
Leichte Gegenstände können mit Dekorationshaken, die beim Hallenservice erhältlich
sind, an den Standwänden befestigt werden. Die Haken sind an der Oberkante des
Stand-Wand-Systems einzuhängen. Sie
sind maximal mit 4 kg belastbar. Pro Wandelement dürfen nicht mehr als zwei
Haken angebracht werden.
Das Standwandsystem hat eine kunststoffbeschichtete Oberfläche, an der nicht
genagelt, geschraubt, geklebt und die
nicht gestrichen werden darf. In Ausnahmefällen gestattet die Messe Frankfurt
Medien und Service GmbH (MFS) auf gesonderten Antrag, dass Wände mit geeignetem Material tapeziert werden, sofern
die Kosten für die Zurückführung in den
ursprünglichen Zustand vom Aussteller vor
Ausführung der Arbeiten erstattet werden.
Das Anbringen von Lacktapeten, abwaschbaren Tapeten, Stannioltapeten oder anderen Tapeten, die mit einer Sperrschicht
versehen sind, ist nicht gestattet. Das Bekleben des Standwandsystems mit selbstklebenden Bändern und Folien u.ä. ist
nicht zulässig.
Auf Wunsch können zusätzliche Trennwände für Besprechungskabinen innerhalb der
Stände oder für sonstige Standaufteilungen
zu Lasten des Ausstellers aufgestellt werden. Die MFS wird diese Arbeiten durch
eine Fachfirma vornehmen lassen. Die MFS
bietet darüber hinaus dem Aussteller Komplettstände in Standardgrößen und -ausstattungen zwischen 15 und 49 m2 sowie
auf Anfrage individuelle Standausstattungen für größere Standflächen zur Miete an.
Die Bestellung erfolgt mit den in der Servicemappe enthaltenen Bestellformularen bis
spätestens sechs Wochen vor Veranstaltungsbeginn.
4.7.7 Werbemittel/Präsentationen
Stand- und Exponatbeschriftung, Firmenund Markenzeichen dürfen die vorgeschriebene maximale Bauhöhe (siehe Anlage)
nicht überschreiten. Werbeträger, Logos
etc. sind mindestens 1,00 m von der
Grenze zum Nachbarstand einzurücken.
Sie sollen ein ansprechendes Bild ergeben.
Präsentationen, optische, sich langsam be-
Technische Richtlinien
wegende und akustische Werbemittel
sowie musikalische Wiedergaben sind erlaubt, sofern sie den Nachbarn nicht belästigen, nicht zu Stauungen auf den Gängen führen und die messeeigene Ausrufanlage in den Hallen nicht übertönen. Die
Lautstärke darf 70 dB(A) an der Standgrenze nicht überschreiten.
Die Messe Frankfurt kann bei Verstößen
gegen diese Regelung einschreiten und ggf.
Stilllegung verlangen.
Bei Showveranstaltungen sind die Berufsgenossenschaftlichen Vorschriften „Veranstaltungs- und Produktionsstätten für szenische Darstellung“ (BGV C1, ehemals
VBG 70) zu beachten. Shows oder Produktpräsentationen mit Showeinlagen
müssen bei der Messe Frankfurt angemeldet werden.
Die Verteilung von Drucksachen und der
Einsatz von Werbemitteln ist nur auf der
eigenen Standfläche zulässig.
4.8 Freigelände
Die vorangehenden allgemeinen Bestimmungen für den Standaufbau gelten sinngemäß für die Stände im Freigelände.
Für Stände im Freigelände sind der Messe
Frankfurt, Veranstaltungstechnik, bis spätestens sechs Wochen vor Veranstaltungsbeginn maßstabsgerechte Grundrisse und
Ansichten über den beabsichtigen Standaufbau und die Ausgestaltung der Stände
mit den genauen Maßen zur Genehmigung
vorzulegen. Die Genehmigung der Stände
im Freigelände ist kostenpflichtig. Eine geprüfte oder prüffähige Statik ist mit einzureichen. Bei nicht geprüfter Statik wird
eine Prüfung durch ein von der Messe
Frankfurt beauftragtes Ingenieurbüro erforderlich. Diese Kosten werden dem Aussteller separat vom Ingenieurbüro in Rechnung gestellt.
Soweit die Aufbauten als sogenannte
"Fliegende Bauten" eingestuft werden und
ein Prüfbuch vorhanden ist, ist die Aufstellung des Fliegenden Baus bei der Bauaufsicht der Stadt Frankfurt am Main, Abteilung Statik, anzuzeigen. Das entsprechende Antragsformular ist über die Messe
Frankfurt, Veranstaltungstechnik, erhältlich. Die Genehmigungsunterlagen müssen
vor Veranstaltungsbeginn zur Abnahme
am Stand vorliegen. Werden im Freigelände vom Aussteller Bodenaufbrüche für
Fundamente, Gruben, Rohrleitungen, Kabelgraben, Fahnenmaste usw. geplant, so
ist hierfür rechtzeitig die Genehmigung der
Messe Frankfurt, Veranstaltungstechnik,
einzuholen. Ohne eine Genehmigung dürfen diese Arbeiten nicht ausgeführt werden. Bodenverankerungen wie Erdnägel
o.ä. sind nicht gestattet.
4.9 Zweigeschossige Bauweise
4.9.1 Bauanfrage
Eine zweigeschossige Bauweise ist nur mit
Zustimmung der Messe Frankfurt, Veranstaltungstechnik möglich. Die Anfrage soll
bis sechs Wochen vor Veranstaltungsbeginn bei der
Messe Frankfurt Venue GmbH & Co. KG
Veranstaltungstechnik
Ludwig-Erhard-Anlage 1
D-60327 Frankfurt am Main
eingehen.
Die Prüfung der zweigeschossigen Bauweise ist für den Aussteller kostenpflichtig. Diese Prüfkosten enthalten nicht die
Kosten einer erforderlichen Brandmeldeanlage oder anderer brandschutztechnischen
Maßnahmen, die erforderlich werden können.
4.9.2 Auflagen zur Standflächenüberbauung, Sicherheitsabstände, Höhe der
Standinnenräume
Die Messe Frankfurt behält sich vor, nach
eigenem Ermessen im Interesse der Gesamtgestaltung der Halle und aus Sicher16
4.7.8 Fundamente, Gruben
Werden Fundamente, Gruben oder andere
bauliche Veränderungen vom Aussteller
geplant, so sind hierfür der Messe Frankfurt, Veranstaltungstechnik, bis spätestens
sechs Wochen vor Veranstaltungsbeginn
maßstabsgerechte Pläne, aus denen auch
die Lasten und Größen der Ausstellungsobjekte und Lagerflächen zu ersehen sind,
zur Genehmigung vorzulegen.
Sämtliche hierdurch und zum einwandfreien Rückbau nach der Veranstaltung entstehenden Kosten hat der Aussteller zu
tragen. Aufträge sind ausschließlich an die
Messe Frankfurt zu richten.
heitsgründen zweigeschossige Aufbauten
abzulehnen. Grundsätzlich ist die Größe
des Obergeschosses auf maximal 50% der
Standfläche begrenzt.
Das Obergeschoss muss nach oben hin
offen sein.
Die lichte Höhe von Innenräumen muss bei
mehrgeschossiger Bauweise mindestens
2,30 m betragen.
Die durch das Obergeschoss überbaute
Standfläche ist ab einer Obergeschossfläche von 30 m2 mit einer automatischen
Brandmeldeanlage auszustatten. Ggfs.
sind auch andere Maßnahmen erforderlich,
genauere Angaben sind unter Punkt 4.4.1
in den Tabellen 1 und 2 zu finden. Die erforderlichen Kompensationsmaßnahmen
sind vom Aussteller bei der Messe Frankfurt, Veranstaltungstechnik, zu bestellen.
Von der Messe Frankfurt werden die entsprechenden Installationen veranlasst und
die hierfür entstehenden Kosten dem Aussteller in Rechnung gestellt.
Die der Messe Frankfurt überlassene, geStand: 1.1.2008
Technische Richtlinien
prüfte oder prüffähige Baustatik wird zur
Überprüfung auf Übereinstimmung mit den
vorgelegten Ausführungsplänen an ein von
der Messe Frankfurt beauftragtes Ingenieurbüro übergeben. Sollte keine entsprechende Statik vorliegen, wird das Ingenieurbüro die Prüfung selbst vornehmen und
separat an den Aussteller weiterberechnen. Der Statiker wendet sich zu gegebener Zeit bzw. nach Absprache an den
Standbauleiter, um den Standaufbau in
statischer Hinsicht zu überprüfen.
4.9.3 Verkehrslasten/Lastannahmen
Für zweigeschossige Messestände sind die
Verkehrslasten nach DIN 1055 anzusetzen:
– Versammlungs-/Ausstellungs- und ähnliche Räume 5,0 kN / m2
– bei büroähnlicher Nutzung Abminderung
möglich auf 3,5 kN / m2
– Treppen 5,0 kN / m2
– Horizontallast für Brüstungen und Geländer in Holmhöhe 1,0 kN / m2
– Horizontallast für Außenwände im Obergeschoss in 1,00 m Höhe über Fußboden 1,0 kN / m2.
Bei dem Standsicherheitsnachweis ist zu
berücksichtigen, dass Verankerungen nicht
möglich sind.
Eine uneingeschränkte Nutzung als Ausstellungs- und Verkaufsraum, als Versammlungsraum ohne oder mit dichter Bestuhlung erfordert eine Verkehrslast von 5,0 kN / m2
Die Nutzung ist jeweils deutlich erkennbar
in die zur Genehmigung eingereichten
Pläne einzutragen.
Zur Erzielung einer ausreichenden LängsQuerstabilität ist eine Horizontallast von
H = p / 20 (p = Verkehrslast) anzusetzen.
Die Horizontallast ist bei Brüstungen und
Geländern an der Oberkante des Geländers
sowie bei absturzsichernden Wänden im
Obergeschoss in Höhe von 1,10 m ab
Oberkante Fußboden mit 1,0 kN / m anzusetzen.
Es ist nachzuweisen, dass die Bodenpressung der Stützen die zulässige Bodenbelastung der Hallenböden nicht überschreitet, siehe hierzu auch „Technische Daten
der Hallen der Messe Frankfurt“. Für mehrgeschossige Bauten und Sonderkonstruktionen ist unterhalb der Stützen eine lastverteilende Bodenplatte von mindestens
0,20 m x 0,20 m vorzusehen, bei hohen
Lasten entsprechend den statischen Anforderungen.
Treppen müssen immer für eine Verkehrslast von 5,0 kN / m2 ausgelegt werden.
4.9.4 Rettungswege/Treppen
Im Obergeschoss eines zweigeschossigen
Ausstellungsstandes darf die Entfernung
über die Treppe von jeder zugänglichen
Stelle aus zum nächstliegenden Hallengang
Stand: 1.1.2008
17
höchstens 20,00 m Lauflinie betragen.
Alle Treppenanlagen sind nach DIN 18065
auszuführen. Die Anzahl und lichte Breite
der Treppen ergibt sich aus der Fläche
des Obergeschosses und der Personenzahl
im Obergeschoss (siehe hierzu auch Punkt
4.4.1):
– Bis 100 m2 Obergeschossfläche, weniger als 200 Personen:
1 Treppe, Mindestbreite 0,90 m
– Ab 100 m2 bis 200 m2 Obergeschossfläche, weniger als 200 Personen:
2 Treppen: Mindestbreite je 0,90 m
– Ab 100 m2 bis 200 m2 Obergeschossfläche, mehr als 200 Personen:
2 Treppen: Mindestbreite je 1,20 m
– Ab 200 m2 Obergeschossfläche:
2 Treppen: Mindestbreite je 1,20 m
– Zuzüglich je weitere 100 Personen:
jeweils +0,60 m lichte Treppenbreite.
Wendel- bzw. Spindeltreppen sind als zusätzliche Treppe zugelassen. Bewegte
Bauteile, wie Rolltreppen oder Drehbühnen
(Sonderkonstruktionen) bedürfen der vorherigen Genehmigung der Messe Frankfurt, Veranstaltungstechnik. Treppen mit
einer Breite von mehr als 2,40 m benötigen Zwischenhandläufe.
Die Handläufe sind fest, griffsicher und
ohne freie Enden auszuführen.
4.9.5 Baumaterialien
Alle Standbau- und Dekorationsmaterialien
müssen DIN 4102 mindestens B1 bzw.
entsprechend EN 13501-1 mindestens
Klasse C, d.h. schwerentflammbar sein.
An tragende Konstruktionsteile können im
Einzelfall aus Gründen der Sicherheit besondere Anforderungen gestellt werden.
Leichtentflammbare, brennend abtropfende
oder toxische Gase bildende Materialien
wie z.B. Polystyrol-Hartschaum, PVC oder
ähnliche, sowie verschiedene Acrylglasprodukte dürfen nicht verwendet werden. Die
eingesetzten Materialien dürfen im Brandfall nicht zu einer starken Rauchentwicklung beitragen.
4.9.6 Obergeschoss
Im Obergeschoss sind im Bereich der Brüstungen, falls erforderlich, auf dem Fußboden Abrollsicherungen von mindestens 0,05
m Höhe anzubringen.
Brüstungen sind entsprechend Punkt 4.6
und Punkt 4.9.3 auszuführen.
In gesprinklerten Hallen muss das Obergeschoss nach oben hin grundsätzlich offen
sein. Sämtliche erforderlichen brandschutztechnischen Maßnahmen sind unter Punkt
4.4.1 Brandschutz zu finden. Zusätzlich zu
den bereits im Erdgeschoss vorhandenen
Feuerlöschern ist mindestens ein zugelassener und geeigneter Feuerlöscher (entsprechend EN3) pro Treppenabgang gut sichtbar und griffbereit anzuordnen.
Technische Richtlinien
5. Betriebssicherheit, Technische
Sicherheitsbestimmungen,
Technische Vorschriften,
Technische Versorgung
5.1 Allgemeine Vorschriften
Der Aussteller ist für die Betriebssicherheit
und die Einhaltung der Arbeitsschutz- und
Unfallverhütungsvorschriften auf seinem
Stand selbst verantwortlich.
Die Auf- und Abbauarbeiten dürfen nur im
Rahmen der arbeits- und gewerberechtlichen Bestimmungen durchgeführt werden.
5.1.1 Schäden
Jede durch Aussteller oder deren Beauftragte verursachte Beschädigung auf dem
Messegelände, seinen Gebäuden oder Einrichtungen wird nach Beendigung der Veranstaltung auf Kosten des Ausstellers
durch die Messe Frankfurt beseitigt.
5.2 Einsatz von Arbeitsmitteln
Der Gebrauch von Bolzen-Schussgeräten
ist verboten. Der Einsatz von Holzbearbeitungsmaschinen ohne Späneabsaugung ist
nicht zulässig. Der Einsatz von Kranen und
Gabelstaplern ist ausschließlich den Vertragsspediteuren der Messe Frankfurt vor-
behalten. Der Einsatz firmeneigener Gabelstapler ist aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt. Gabelstapler und Hilfen zum Be- und
Entladen können bei Bedarf durch Messespeditionen entgeltpflichtig zur Verfügung
gestellt werden.
5.3 Elektroinstallation
5.3.1 Anschlüsse
Jeder Stand, der mit elektrischer Energie
versorgt werden soll, erhält einen oder
mehrere Anschlüsse.
Die Stromversorgung wird aus Sicherheitsgründen am letzten Veranstaltungstag eine
Stunde nach Messeschluss eingestellt.
Leitfähige Bauteile sind in die Maßnahmen
zum Schutz bei indirektem Berühren mit
einzubeziehen (Standerdung).
Außerdem dürfen nur Leitungen, wie die
Typen NYM, H05VV-F, H05RR-F, mit
einem Mindestquerschnitt von 1,5 mm2 Cu
verwendet werden. Alle verwendeten Leitungstypen sind ausschließlich nach Maßgabe der Vorschriften der DIN VDE 0281
und 0282 zu verwenden.
Unzulässig sind Flachleitungen jeder Art.
In Niedervoltanlagen sind blanke elektrische Leiter und Klemmen unzulässig.
Die Sekundärleitungen sind gegen Kurzschluss und Überlast zu schützen.
5.3.2 Standinstallation
Die Elektroinstallation innerhalb des Standes kann durch die Messe Frankfurt ausgeführt werden. Aufträge hierfür erteilt der
Aussteller direkt der Messe Frankfurt. Die
Ausführung erfolgt durch eine von der
Messe Frankfurt zugelassene Elektroinstallationsfirma.
Werden Elektroinstallationen innerhalb des
Standes von Firmen ausgeführt, die nicht in
der Servicemappe genannt sind, muss von
dem zuständigen Hallentechniker vor Anschluss an das Elektroversorgungsnetz der
Messe Frankfurt eine Abnahme der Standinstallation vorgenommen werden.
5.3.3 Montage- und Betriebsvorschriften
Die gesamte elektrische Einrichtung ist
nach den neuesten Sicherheitsvorschriften
des Verbandes der Elektrotechnik (VDE)
auszuführen. Besonders zu beachten sind
VDE 0100, 0108, 0128 und die IEC-Norm
60364-7-711.
Der Aussteller übernimmt die volle Haftung für Schäden, die durch fehlerhafte
Elektroinstallationen an Hallen und Gebäudeteilen der Messe Frankfurt sowie an
Messeständen und Exponaten von Mitausstellern entstehen können.
Der Anteil von hoch- oder niederfrequenten, in das Netz abgegebenen Störungen
darf die in VDE 0160 und VDE 0838 (EN
50 006) angegebenen Werte nicht überschreiten.
18
5.3.4 Sicherheitsmaßnahmen
Zum besonderen Schutz sind alle wärmeerzeugenden und -entwickelnden Elektrogeräte (Kochplatten, Scheinwerfer, Transformatoren usw.) auf nichtbrennbaren,
wärmebeständigen und nicht wärmeleitenden Unterlagen zu montieren.
Entsprechend der Wärmeentwicklung ist
ein ausreichend großer Abstand zu brennbaren Materialien sicherzustellen.
Beleuchtungskörper dürfen nicht an brennbaren Dekorationen o.ä. angebracht werden.
5.3.5 Sicherheitsbeleuchtung
Stände, in denen durch die Besonderheit
ihrer Bauweise die vorhandene allgemeine
Sicherheitsbeleuchtung nicht wirksam ist,
bedürfen einer zusätzlichen eigenen Sicherheitsbeleuchtung, in Anlehnung an
VDE 0108. Sie ist so anzulegen, dass ein
sicheres Zurechtfinden bis zu den allgemeinen Rettungswegen gewährleistet ist.
Stand: 1.1.2008
Technische Richtlinien
5.4 Wasser- und Abwasserinstallation
Jeder Stand, der mit Wasser/Abwasser
versorgt werden soll, erhält einen oder
mehrere Anschlüsse.
Bei der Ausführung des Wasseranschlusses wird die Zuflussleitung mit einem 1/2
Zoll-Rohr und die Abflussleitung mit einem
40 mm Rohr installiert. Die Zu- und Abflussleitungen des Wasseranschlusses
werden auf dem kürzesten Weg bis zur
Rück- bzw. Seitenwand des Standes über
dem Hallenboden verlegt. In den Hallenebenen 4.0, 8.0, 9.0 sowie im Freigelände
ist eine Unterflurverlegung möglich.
Innerhalb des Standes wird die Leitung
über dem Fußboden entlang den Standwänden verlegt.
Um dem Aussteller bei Störungen schnell
zu helfen, unterhält die Messe Frankfurt
während der Veranstaltungstage eine
Störungswache, deren Standort bei der
Halleninspektion zu erfahren ist.
Auch die Anschlüsse innerhalb des Standes dürfen ausschließlich durch den Vertragsinstallateur der Messe Frankfurt ausgeführt werden.
Die Kosten für zusätzliche sanitäre Einrichtungen wie Vermietung von Waschbecken,
Spülen usw. sowie die Montage von ausstellereigenen Geräten werden dem Aussteller in Rechnung gestellt.
Beide Vertragsparteien erkennen die
Anschluss- und Lieferbedingungen für
Wasser als für beide Seiten verbindliche
Bestandteile des Vertrages an.
Die Wasserversorgung wird am letzten
Veranstaltungstag aus Sicherheitsgründen
– in der Regel eine Stunde nach Messeschluss – eingestellt.
5.5 Druckluft- / Gasinstallation
5.5.1 Druckluftinstallation
Jeder Stand, der mit Druckluft versorgt
werden soll, erhält einen oder mehrere Anschlüsse. Die Installation dieser Anschlüsse wird durch die Messe Frankfurt veranlasst.
Druck: max. 8 bar (ggf. Druckminderer vorsehen)
Druckluftschlauch mit Kugelhahn:
1
/2’’ bis 1500 l/min
3
/4’’ über 1500 l/min
Druckluftversorgung ab letztem Aufbautag. Danach jeweils morgens ab 1 Stunde
vor Veranstaltungsbeginn bis 30 Minuten
nach Veranstaltungsende.
5.5.2 Gasinstallation
Jeder Stand, der mit Gas/Erdgas versorgt
werden kann, erhält einen oder mehrere
Anschlüsse. Die DVGW-Installationsvorschriften für den Anschluss von Geräten
sind verbindlich. Abgase von Großgeräten
müssen ins Freie geführt werden. Die Installation der Anschlüsse wird von der
Messe Frankfurt veranlasst.
Zugänge zu den Absperrschiebern installierter Gasanlagen sind am Stand gemäß
BGV A8 (Sicherheitskennzeichnung) deutlich zu kennzeichnen.
5.6.1 Maschinengeräusche
Der Betrieb lärmverursachender Maschinen
und Geräte soll im Interesse aller Aussteller und Besucher möglichst eingeschränkt
bleiben.
Die Geräusche an der Standgrenze dürfen
70 dB(A) nicht überschreiten.
nen während der Dauer der Veranstaltung
durch eine Kommission einer Sichtprüfung
unterzogen werden. Wird dabei festgestellt, dass das technische Arbeitsmittel
nicht den Anforderungen des Gerätesicherheitsgesetzes entspricht, kann die
zuständige Abteilung Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik des Regierungspräsidiums
Darmstadt u.a. ein Bußgeld verhängen
oder das Ausstellen mit sofortiger Wirkung
untersagen, selbst wenn dieses bereits für
die Ausstellung aufgestellt ist.
Bei bestimmten Maschinen und Geräten
(technische Arbeitsmittel) ist eine CEKennzeichnung als sichtbares Zeichen für
die Einhaltung o.g. Vorschriften anzubringen. Zur Überprüfung, ob die einschlägigen Vorschriften bei der CE-Kennzeichnung eingehalten wurden, sind vom Aussteller am Ausstellungsstand in deutscher
Sprache sowohl die EU-Konformitätserklärung bzw. Herstellererklärung als auch
die Betriebsanleitung bereitzuhalten.
Nach § 3 a GSG ist es zulässig, dass bei
Messen, Ausstellungen, Vorführungen und
dergleichen den geltenden Gemeinschaftsbestimmungen nicht entsprechende techni-
5.6 Maschinen-, Druckbehälter-,
Abgasanlagen
5.6.2 Geräte- und Produktsicherheit
Der Aussteller technischer Arbeitsmittel im
Sinne des Gerätesicherheitsgesetzes ist
verpflichtet, sich nach dem Gerätesicherheitsgesetz (GSG) sowie den jeweiligen
harmonisierten Vorschriften der EU zu
richten. Benutzer oder Dritte müssen bei
bestimmungsgemäßer Verwendung gegen
Gefahren an Leben und Gesundheit geschützt werden.
In keinem Fall dürfen Maschinen und Geräte ohne die dazugehörigen Schutzeinrichtungen vorgeführt werden. Sollten
technische Arbeitsmittel in Funktion gezeigt werden, können Geräteteile oder
Schutzeinrichtungen auch aus durchsichtigem Werkstoff bestehen, sofern damit die
gleiche Sicherheit gewährleistet ist.
Ausgestellte technische Arbeitsmittel könStand: 1.1.2008
19
Technische Richtlinien
sche Arbeitsmittel ausgestellt werden, sofern ein sichtbares Schild deutlich darauf
hinweist, dass sie nicht den
Anforderungen entsprechen und erst
erworben werden können, wenn der Hersteller oder sein in der Gemeinschaft
niedergelassener Bevollmächtigter die
Übereinstimmung mit den Anforderungen
hergestellt hat. Die Aufschrift des Schildes
muss folgendem Text entsprechen:
Dieses Erzeugnis entspricht nicht den Anforderungen des Gerätesicherheitsgesetzes
– GSG – und kann erst erworben werden,
wenn die Übereinstimmung mit dem
Gerätesicherheitsgesetz hergestellt ist.
Die Messe Frankfurt GmbH ist berechtigt,
jederzeit das Vorführen und Ausstellen von
technischen Arbeitsmitteln zu untersagen,
wenn nach ihrer Ansicht dabei Gefährdungen oder Belästigungen zu befürchten
sind. Unberührt hiervon bleibt das Recht
des Regierungspräsidiums Darmstadt, Abteilung Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik , Untersagungsverfügungen zu erlassen.
gen, wenn nach ihrer Ansicht durch den
Betrieb Gefahren für Personen und Sachen
zu befürchten sind.
5.6.2.1 Schutzvorrichtungen
Maschinen- und Apparateteile dürfen nur
mit allen Schutzvorrichtungen in Betrieb
genommen werden.
Statt der normalen Schutzabdeckungen
dürfen sichere transparente Abdeckungen
verwendet werden.
Werden Geräte nicht in Betrieb genommen, können die Schutzvorrichtungen abgenommen werden, um dem Besucher die
Bauart und Ausführung der abgedeckten
Teile erkennbar zu machen.
Die Schutzvorrichtungen müssen dann
neben der Maschine sichtbar aufgestellt
bleiben.
5.6.3.2 Prüfung
Die Bescheinigung über die Bau- und Wasserdruck-Prüfung reicht nicht aus. Diese Forderung gilt auch für ausländische oder geliehene Behälter.
Bei Anmeldung bis 4 Wochen vor Messebeginn können prüfpflichtige Druckbehälter
bis einen Tag vor Messeeröffnung unter
Vorlage der Bau- und Wasserdruck-Prüfungsbescheinigung und der Gestellung
eines Monteurs auf dem Messestand der
Abnahmeprüfung durch den TÜV
unterzogen werden.
Anfragen sind an die Messe Frankfurt zu
richten.
5.6.2.2. Prüfverfahren
Die ausgestellten technischen Arbeitsmittel werden hinsichtlich ihrer unfallschutzund sicherheitstechnischen Ausführung
von der zuständigen Aufsichtsbehörde (Regierungspräsidium Darmstadt, Abteilung
Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik,
Frankfurt) gegebenenfalls gemeinsam mit
den zuständigen berufsgenossenschaftlichen Fachausschüssen besichtigt und auf
die Einhaltung der Sicherheitsanforderungen hin überprüft. Zur Überprüfung der
CE-Kennzeichnung durch das Amt ist es
geboten, die EG-Konformitätserklärung auf
dem Messestand zur Einsichtnahme bereitzuhalten. In Zweifelsfällen sollen sich Aussteller frühzeitig vor Messebeginn mit dem
zuständigen Amt in Verbindung setzen.
5.6.3.3 Mietgeräte
Da die Beurteilung ausländischer Druckbehälter während der relativ kurzen
Messeaufbauzeit nicht durchgeführt werden kann, ist der Benutzung von geprüften
Mietbehältern der Vorzug zu geben. Mietbehälter sind gebührenpflichtig.
5.6.2.3 Betriebsverbot
Darüber hinaus ist die Messe Frankfurt berechtigt, jederzeit den Betrieb von Maschinen, Apparaten und Geräten zu untersa20
5.6.3 Druckbehälter
5.6.3.1 Abnahmebescheinigung
Druckbehälter dürfen auf dem Stand nur
betrieben werden, wenn die gemäß §§ 911 Druckbehälterverordnung vom
21.04.89 (BGBl. I, S. 843) geforderten
Prüfungen durchgeführt wurden.
Die darüber ausgestellten Prüfnachweise
sind am Ausstellungsort beim Druckbehälter aufzubewahren und auf Verlangen der
zuständigen Aufsichtsbehörde vorzulegen.
Auskünfte zu den entsprechenden Vorschriften erteilt das
Regierungspräsidium Darmstadt
Abteilung Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik
Rudolfstraße 22-24
D-60327 Frankfurt am Main
Tel. +49 69 27211-171
Fax +49 69 27211-111
5.6.3.4 Überwachung
Die erforderlichen Abnahmebescheinigungen sind während der Veranstaltung für
das Aufsichtsamt bereitzuhalten. Auskünfte erteilt das Regierungspräsidium Darmstadt, Abteilung Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik, Frankfurt am Main, als die
zuständige Aufsichtsbehörde.
5.6.4 Abgase und Dämpfe
Von Exponaten und Geräten abgegebene
brennbare, gesundheitsschädliche oder die
Allgemeinheit belästigende Dämpfe und
Gase dürfen nicht in die Hallen eingeleitet
Stand: 1.1.2008
Technische Richtlinien
werden.
Sie müssen über entsprechende Rohrleitungen nach Vorgaben des Bundesimmissionsschutzgesetztes in der jeweils gültigen
Fassung ins Freie abgeführt werden.
5.6.5 Abgasanlagen
Zur Ableitung brennbarer, gesundheitsgefährdender oder die Allgemeinheit belästigender Dämpfe und Gase ist die Montage
einer Abgasleitung in Verbindung mit einer
Abgasöffnung notwendig. Die Abzüge
werden ausschließlich von der Messe
Frankfurt mit eigenem Material, soweit
technisch möglich, bis ins Freie montiert.
5.7 Verwendung von Druckgasen,
Flüssiggasen und
brennbaren Flüssigkeiten
5.7.1 Druck- und Flüssiggasanlagen
Die Lagerung und Verwendung von Druckund Flüssiggas in den Messehallen und auf
dem Gelände ohne schriftliche Genehmigung der Messe Frankfurt ist verboten.
5.7.1.1 Genehmigungsantrag für
Druckgasflaschen
Bei Verwendung von Flüssiggas oder anderer brennbarer Gase in Druckgasflaschen für
die Präsentationen von Exponaten muss
eine Genehmigung bei der Messe Frankfurt,
Veranstaltungstechnik, schriftlich und rechtzeitig eingeholt werden.
Entsprechend den einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften sind Druckgasflaschen
gegen Stoß, Umfallen, Zugriff Unbefugter
sowie vor Erwärmung zu schützen.
5.7.1.2 Verwendung von Flüssiggas
Die Verwendung von Flüssiggas ist innerhalb der Ausstellungshallen grundsätzlich
nicht gestattet. In genehmigten Ausnahmefällen (zur Erzielung des Ausstellungszwecks) darf nur eine Druckgasflasche bis
zu 11 kg Inhalt je Ausstellungsstand aufgestellt werden.
Leere Flaschen dürfen nicht am Stand und
in der Halle aufbewahrt oder gelagert werden.
5.7.1.3 Einrichtung und Unterhaltung
Für die Einrichtung und die Unterhaltung
von Flüssiggasanlagen sind die „Technischen Regeln Flüssiggas“ TRF 1996 (Herausgeber: DVGW Deutscher Verein des
Gas- und Wasserfaches e.V. und DVFG
Deutscher Verband Flüssiggase e.V.)
sowie die „Richtlinien für die Verwendung
von Flüssiggas“ ZH 1/455 (Herausgeber:
Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften) zu beachten.
Stand: 1.1.2008
21
Die Anschlüsse an den Exponaten sind von
dem Aussteller herzustellen. Dem formlosen Antrag ist eine Grundrissskizze beizufügen, aus der die gewünschte Platzierung
der Anschlüsse ersichtlich ist.
Dem Antragsteller wird ein Kostenvoranschlag übersendet. Die Arbeiten werden
erst nach Anerkennung des Kostenvoranschlags und nach Auftragserteilung ausgeführt.
5.7.2 Brennbare Flüssigkeiten
5.7.2.1 Lagerung und Verwendung
Die Lagerung und Verwendung brennbarer
Flüssigkeiten (siehe Verordnung über
brennbare Flüssigkeiten in der Fassung
vom 24.02.1997 BGBl I, S. 447) in den
Messehallen und auf dem Gelände ohne
schriftliche Genehmigung ist verboten.
Die Genehmigung zur Lagerung und Verwendung brennbarer Flüssigkeiten kann
für den Betrieb oder die Vorführung von
Exponaten erteilt werden. Der entsprechende Antrag ist bei der Messe Frankfurt
mit dem Sicherheitsdatenblatt einzureichen.
5.7.2.2 Bedarfslagerung
Zum Betrieb und zur Vorführung darf jeweils nur der Bedarf an brennbarer Flüssigkeit für einen Tag am Stand vorgehalten
werden. Die Höhe dieses Bedarfs ist im
Antrag zu benennen.
5.7.2.3 Vorratsbehälter
Der Tagesbedarf ist in geschlossenen,
bruchsicheren Behältern übersichtlich zu
lagern. Er muss dem Zugriff Unbefugter
entzogen sein. Die Vorratsbehälter sind in
nichtbrennbaren Auffangbehältern zu verwahren.
5.7.2.4 Lagerort
Am Lagerort hat absolutes Rauchverbot zu
herrschen. Für entsprechende Beschilderung ist zu sorgen. Es müssen geeignete
Handfeuerlöscher bereitstehen.
5.7.2.5 Auflagen zum Betrieb
Anlagen, die mit brennbaren Flüssigkeiten
betrieben oder vorgeführt werden, sind an
den Einfüllstutzen sowie an den Stellen, an
denen Flüssigkeiten austreten können, mit
nicht brennbaren Auffangbehältern zu ver-
Technische Richtlinien
sehen. Ausgelaufene brennbare Flüssigkeiten sind wegen der möglichen Brand- oder
Explosionsgefahr sofort aus den Behältern
zu entfernen und gefahrlos zu beseitigen.
5.7.2.6 Einfüllen der Flüssigkeiten
Da beim Einfüllen der Flüssigkeiten ein besonderer Gefahrenmoment eintritt, ist hier
mit größter Sorgfalt und Vorsicht zu verfahren.
5.7.2.7 Leere Behälter
Leere Behälter, in denen brennbare Flüssigkeiten enthalten waren, dürfen nicht am
Stand bzw. nicht in der Halle aufbewahrt
oder gelagert werden.
5.7.3 Brennpasten und andere Brennstoffe
Heiz- und Kochgeräte, die mit Holz, Kohle,
Gas, brennbaren Flüssigkeiten oder Brennpaste betrieben werden, sind nicht zulässig.
5.8 Asbest und andere Gefahrstoffe
Der Einsatz und die Verwendung asbesthaltiger Baustoffe oder asbesthaltiger Erzeugnisse sowie anderer Gefahrstoffe ist
verboten.
Grundlage hierfür ist das Gesetz zum
Schutz vor gefährlichen Stoffen (Chem.
Gesetz), BGBl I, Teil I, Seite 1703, in Ver-
bindung mit der Chemikalien-Verbotsverordnung (ChemVerbotsV) sowie der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV).
5.9 Film-, Lichtbild-, Televisionsvorführungen, Szenenflächen und
sonstige Präsentationen
Zuschauerräume über 100 m2 Fläche müssen mindestens zwei Ausgänge unmittelbar zu den Gängen der Hallen haben.
Diese Ausgänge sind möglichst weit voneinander entfernt und entgegengesetzt anzuordnen.
Zuschauerräume bedürfen einer besonderen Genehmigung, wenn sie mehr als 200
Personen fassen.
(siehe Punkt 4.5)
5.10 Strahlenschutz
5.10.1 Radioaktive Stoffe
Der Umgang mit radioaktiven Stoffen bedarf nach der Strahlenschutzverordnung
(StrlSchV) der Genehmigung; dies gilt
auch für das Ausstellen. Die Genehmigung
ist bei der für den Ausstellungsort zuständigen Behörde schriftlich zu beantragen
und mindestens 6 Wochen vor Messebeginn der Messe Frankfurt vorzulegen.
Soweit bereits eine Genehmigung vorhanden ist, ist nachzuweisen, dass der
beabsichtige Umgang mit radioaktiven
Stoffen auf dem Messegelände rechtlich
abgedeckt ist.
Die Branddirektion der Stadt Frankfurt am
Main, Vorbeugender Brandschutz, ist über
den genehmigten Umgang und den Aufstellungs-/Verwendungsort radioaktiver
Stoffe schriftlich zu informieren.
Rudolfstraße 22-24
D-60327 Frankfurt am Main
Tel. +49 69 2721-1171
Fax +49 69 2721-1111
bei dem die Anträge oder Anzeigen mindestens 4 Wochen vor Veranstaltungsbeginn
formlos dreifach einzureichen sind.
Die Branddirektion der Stadt Frankfurt am
Main, Vorbeugender Brandschutz, ist über
den genehmigten Betrieb und den Aufstellungs-/Verwendungsort von Röntgenanlagen und Störstrahlern schriftlich zu informieren.
5.10.2 Röntgenanlagen und Störstrahler
Der Betrieb von Röntgenanlagen und Störstrahlern ist genehmigungspflichtig und
mit der Messe Frankfurt abzustimmen.
Die Verordnung über den Schutz vor Schäden durch Röntgenstrahlen (RöV) ist zu
beachten.
Der Betrieb von Röntgenanlagen und Störstrahlern ist genehmigungs- oder anzeigepflichtig §§ 3, 4, 5, 8 RöV. Die zuständige Behörde ist das
Regierungspräsidium Darmstadt,
Abteilung Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik
22
5.10.3 Laseranlagen
Der Betrieb von Laseranlagen ist meldepflichtig und bei der Messe Frankfurt, Veranstaltungstechnik, anzumelden. Der Betrieb von Laseranlagen gem. §6 Unfallverhütungsvorschrift „Laserstrahl“ BGV B2
(VBG 93) ist anzuzeigen. Die betriebenen
Geräte/Anlagen der Klassen 3b oder höher
müssen vor Inbetriebnahme von einem öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen auf ihre sicherheitstechnische Unbedenklichkeit geprüft worden
sein.
Stand: 1.1.2008
Technische Richtlinien
5.11Hochfrequenzgeräte, Funkanlagen,
Elektromagnetische Verträglichkeit
Der Betrieb von Hochfrequenzgeräten,
Funkanlagen und Elektromagnetischen Feldern ist durch die Bundesnetzagentur genehmigungspflichtig und mit der Messe
Frankfurt abzustimmen, um eine gleichmäßige Verteilung von Frequenzen zu erreichen und gegenseitige Beeinflussungen
nach Möglichkeit auszuschließen.
Die Branddirektion der Stadt Frankfurt am
Main, Vorbeugender Brandschutz, ist über
den genehmigten Betrieb und den Aufstellungs-/Verwendungsort von Hochfrequenzgeräten, Funkanlagen und Geräten mit
elektromagnetischen Feldern (Fernmeldeanlagen) schriftlich zu informieren.
Der Betrieb von Hochfrequenzgeräten und
Funkanlagen ist nur dann gestattet, wenn
sie den Bestimmungen des Gesetzes über
Fernmeldeanlagen BGBI sowie dem Gesetz
über die elektromagnetische Verträglichkeit von Geräten (EMVG) entsprechen.
Personensuchanlagen, Mikroportanlagen,
Gegensprechanlagen und Fernwirkfunkanlagen dürfen nur mit der Genehmigung der
Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas,
Telekommunikation, Post und Eisenbahnen, Außenstelle Eschborn,
Elly-Beinhorn-Straße,
D-65760 Eschborn
Tel. +49 61 96 965-0
Fax +49 61 96 965-180
betrieben werden.
Die Inbetriebnahme drahtloser Personensuchanlagen bedarf – unabhängig von der
Genehmigung durch die Behörde – der Zustimmung der Messe Frankfurt, um eine
gleichmäßige Verteilung von Frequenzen
zu erreichen und gegenseitige Beeinflussungen nach Möglichkeit auszuschließen.
Diese Genehmigung ist unter Angabe der
technischen Daten bei der Messe Franfurt
zu beantragen. Für die Bestellung einer
Frequenzzuteilung verwenden Sie bitte das
entsprechende Formblatt.
Werden Exponate ausgestellt oder Standdekorationen benutzt, bei denen elektrische, magnetische oder elektromagnetische Felder zur Anwendung kommen, so
sind die Festlegungen der 26. Verordnung
zur Durchführung des Bundesimmissionsschutzgesetzes einzuhalten. Quellen starker Magnetfelder sind der Messe Frankfurt
mit Ortsangabe auf dem jeweiligen Stand
mitzuteilen.
5.12 Kräne, Stapler, Leergut
Der Betrieb von eigenem Hebezeug auf
dem Messegelände ist aus Sicherheitsgründen nicht gestattet. Es dürfen nur
Geräte der Messe Frankfurt bzw. deren Logistikpartner betrieben werden. Staplerund Kranleistungen innerhalb des Messegeländes sind ausschliesslich über die
Messe Frankfurt zu bestellen und werden
von den Logistikpartnern ausgeführt. Gleiches gilt für die Lagerung von Leer- und
Vollgut während der Veranstaltungszeit.
berechnet. Für alle Speditionsaufträge auf
dem Messegelände gelten die Allgemeinen
Deutschen Spediteurbedingungen (ADSp)
in der jeweils neuesten Fassung und der
Speditionstarif für Messen und Ausstellungen in Frankfurt. Die Lagerung von Leergut
jeglicher Art auf den Ständen ist verboten.
Anfallendes Leergut ist unverzüglich dem
Logistikservice bzw. den Logigistikpartnern
zu melden. Das Abstellen von Verpackungsmaterial und Ausstellungsgütern
in den Hallengängen - auch kurzfristig - ist
nicht zulässig.
Zollabfertigungen zur temporären bzw. definitiven Einfuhr werden hingegen direkt
von den Logistikpartnern angeboten und
5.13 Musikalische Wiedergaben
Stand: 1.1.2008
Für musikalische Wiedergaben aller Art ist
unter den Voraussetzungen des Urheberrechtgesetzes, § 15 Urhebergesetz (BGBl,
die Erlaubnis der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA): GEMA Bezirksdirektion
Abraham-Lincoln-Straße 20
Postfach 26 80
D-65016 Wiesbaden
Tel. +49 611 7905-0
Fax +49 611 7905-97
erforderlich.
23
Nicht angemeldete Musikwiedergaben können Schadenersatzansprüche der GEMA
zur Folge haben (§ 97 Urheberrechtgesetz).
Technische Richtlinien
5.14 Getränkeschankanlagen
Die Inbetriebnahme von Getränkeschankanlagen ist nicht mehr anzeigepflichtig.
Grundsätzlich ist aber der Betreiber einer
Getränkeschankanlage für deren Sicherheit
und Hygiene allein verantwortlich. Die
technische und lebensmittelhygienische
Unbedenklichkeit muss nachweisbar sein
und wird ggf. vom Stadtgesundheitsamt
überprüft. Anzuwenden ist die Verordnung
(EG) Nr. 852/2004 des Europäischen Parlaments und Rates vom 29. April 2004
über Lebensmittelhygiene.
Die Kontrolle der Anlagen obliegt dem
Stadtgesundheitsamt der Stadt Frankfurt
am Main
Abt. 53.V (Lebensmittelüberwachung)
Hamburger Allee 22-24
D - 60487 Frankfurt am Main
Tel. (Hotline) +49 - 69 - 212 - 47099
[email protected]
5.15 Lebensmittelüberwachung
Bei der Abgabe von Kostproben zum Verzehr an Ort und Stelle sind die gesetzlichen Bestimmungen zu beachten, insbesondere die Lebensmittel-Hygiene-Verordnung.
Für Rückfragen steht das
Staatliche Amt für
Lebensmittelüberwachung
Dreieichstraße 59
60594 Frankfurt am Main
Tel. +49 69 7958 6413
oder +49 69 7958 6417
Fax +49 69 9612 2111
zur Verfügung.
Handverkäufe von Speisen und Getränken,
auf der Veranstaltung selbst (einschließlich
Barverkauf), sind nicht gestattet. Dies gilt
ausdrücklich auch für den letzten Veranstaltungstag.
6. Umweltschutz
Die Messe Frankfurt hat sich grundsätzlich
dem vorsorgenden Schutz der Umwelt verpflichtet.
Als Vertragspartner der Messe Frankfurt
ist der Aussteller verpflichtet, dafür zu sorgen, dass sämtliche den Umweltschutz betreffende Bestimmungen und Vorgaben
auch von seinen Auftragnehmern verbindlich eingehalten werden.
Die Aussteller sind verpflichtet, alle artenschutzrechtlichen Vorschriften einzuhalten
und bleiben dafür rechtlich und materiell
für Ihre Ausstellungsbeteiligung verantwortlich.
6.1 Abfallwirtschaft
Grundlage für alle folgenden Regelungen
sind die Vorgaben des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes (KrW-/AbfG,
in der jeweils gültigen Fassung), die dazugehörigen Ausführungsbestimmungen und
Verordnungen sowie die Ländergesetze
und kommunalen Satzungen.
Der Aussteller ist verantwortlich für die
ordnungsgemäße und umweltverträgliche
Entsorgung der Abfälle, die bei Auf- und
Abbau sowie während der Veranstaltungszeit anfallen.
Die technische Abwicklung der Entsorgung
zur Verwertung und Beseitigung obliegt allein der Messe Frankfurt bzw. den von ihr
benannten Vertragspartnern.
6.1.1 Abfallentsorgung
Nach den Grundsätzen der Kreislaufwirtschaft sind Abfälle auf Messeplätzen in
erster Linie zu vermeiden.
Aussteller und deren Vertragspartner sind
verpflichtet, in jeder Phase der Veranstaltung wirkungsvoll hierzu beizutragen.
Dieses Ziel muss bereits bei der Planung
und in Koordination aller Beteiligten verfolgt werden. Generell sind für Standbau
und -betrieb wiederverwendbare und die
Umwelt möglichst wenig belastende
Materialien einzusetzen.
Der Aussteller bzw. die von ihm beauftragte Standbaufirma ist für die Reinigung und
Abfallentsorgung seines Standes während
24
Stand: 1.1.2008
Technische Richtlinien
der Veranstaltung und für die Entsorgung
der beim Auf- und Abbau anfallenden Abfälle verantwortlich und verpflichtet. Mit
der fachgerechten Entsorgung von wiederverwertbaren Stoffen ist die Messe Frankfurt zu beauftragen.
Zur Abgeltung der veranstaltungsüblichen,
durchschnittlichen Entsorgungsmenge
erhebt die Messe Frankfurt einen Umweltbeitrag. Der Aussteller bzw. die von ihm
beauftragte Standbaufirma ist für die
sortenreine Trennung der Abfälle nach
wiederverwertbaren Stoffen und Abfällen
verantwortlich.
Hinterlassen der Ausstellungsflächen nach
Veranstaltungsende
Die Ausstellungsfläche ist vom Aussteller
in sauberem Zustand spätestens bis zum
Abbauende zurückzugeben. Klebebänder,
Farbreste u.a. müssen rückstandsfrei entfernt sein. Die ordnungsgemäße Rückgabe
wird auf Antrag in der Halleninspektion
nach gemeinsamer Begehung mit dem Beauftragten des Ausstellers schriftlich bestätigt. Wurde die Ausstellungsfläche nicht
ordnungsgemäß hinterlassen, wird die
Messe Frankfurt die Reinigung und Wiederherstellung zu Lasten des Ausstellers
vornehmen lassen. Die Ausstellerhaftung
für Unfälle und Folgeschäden endet erst
nach ordnungsgemäßer Reinigung und
Wiederherstellung.
Zurückgelassene Materialien werden ohne
Prüfung des Wertes zu Lasten des Ausstellers/Veranstalters zu einer erhöhten Gebühr entsorgt.
6.1.2 Besonders überwachungsbedürftige
Abfälle
Der Aussteller ist verpflichtet, Abfälle, die
nach Art, Beschaffenheit oder Menge in
besonderem Maße gesundheits-, luft-, oder
wassergefährdend, explosibel oder brennbar sind (z. B. Batterien, Lacke, Lösungsmittel, Schmierstoffe, Farben etc.) der
Messe Frankfurt zu melden und deren ordnungsgemäße Entsorgung durch die Messe
Frankfurt zu veranlassen.
Für kleinere Mengen dieser Sonderabfälle
sind auf dem Messegelände gekennzeichnete Behälter aufgestellt.
6.1.3 Mitgebrachte Abfälle
Materialien und Abfälle, die nicht im Zusammenhang mit der Veranstaltungslaufzeit, Auf- oder Abbau entstehen, dürfen
nicht auf das Gelände gebracht werden.
6.2 Wasser, Abwasser, Bodenschutz
6.2.1 Öl-/ Fettabscheider
Die Einleitungen in das Wassernetz dürfen
die üblichen Schadstoffmengen für Haushalte nicht übersteigen. Sollen öl-/ fetthaltige Abwässer eingeleitet werden, welche
diese Mengen überschreiten, ist der Einsatz von Öl-/ Fettabscheidern notwendig.
Beim Einsatz mobiler Gastronomie ist darauf zu achten, dass Fette und Öle gesondert aufgefangen und einer getrennten
Entsorgung zugeführt werden.
6.2.2 Reinigung/Reinigungsmittel
Die Messe Frankfurt übernimmt auf Bestellung und Kosten des Ausstellers die Reinigung der Stände. Sie beauftragt ihrerseits
die dazu vorgesehenen Reinigungsfirmen.
Die unmittelbare Vergabe von Reinigungsarbeiten durch Aussteller ist ausgeschlossen.
Reinigungsarbeiten sind grundsätzlich mit
biologisch abbaubaren Produkten durchzuführen.
Reinigungsmittel, die gesundheitsschädigende Lösungsmittel enthalten, sind den
Vorschriften entsprechend nur im Ausnahmefall zu verwenden.
6.3 Umweltschäden
Umweltschäden/Verunreinigungen (z. B.
durch Benzin, Öl, Lösungsmittel, Farbe)
sind unverzüglich der Messe Frankfurt zu
melden.
verwerten, können Sie über die Messe
Frankfurt einer stofflichen Verwertung
zuführen lassen.
6.3.1 Verpackungsmaterial
Die Verpackungsverordnung vom
21.8.1998, BGBl. I, S. 2379 verpflichtet
Hersteller und Vertreiber, Verpackungen
wie Kartonagen, Folien, Kisten, Paletten
usw. zurückzunehmen oder einer stofflichen Verwertung zuzuführen. Nutzen Sie
daher für Ihre Verpackungen, die Sie zum
Abbau wieder benötigen, die Leergut-Lagerung unserer Messespediteure. Verpackungsmaterial, das Sie nicht wieder
Stand: 1.1.2008
25
6.3.2 Küchenabfälle
Küchen- und Bewirtungsabfälle sind getrennt nach Kunststoffen, Glas, Papier,
Restabfällen sortenrein zu sammeln. Wenn
die Abfallbeseitigung nicht vom Aussteller
selbst vorgenommen wird, kann sie als
Dienstleistung bei der Messe Frankfurt
bestellt werden.
Technische Richtlinien
6.3.3 Produktionsabfälle
Produktionsabfälle sind unter Angabe des
Materials und der Menge bei der Messe
Frankfurt anzumelden.
6.3.4 Standbauteile
Bei der Verlegung von Teppichböden und
Abdeckfolien sind nur PE-, bzw. PP-Klebebänder zulässig.
Während des Auf- und Abbaus sind die
Materialien in die von der Messe Frankfurt
bereit gestellten Abfallcontainer zu entsorgen.
Die Entsorgung von losem Material kann
auch bei der Messe Frankfurt bestellt werden.
7. Allgemeine Hinweise
Für das gesamte Messegelände gilt die
Hausordnung der Messe Frankfurt.
Der Aussteller ist für die Betriebssicherheit
und die Einhaltung der Arbeitsschutz- und
Unfallverhütungsvorschriften auf seinem
Stand verantwortlich. Er haftet für alle
Schäden, die durch den Standbau und den
Betrieb seines Standes und der darauf
platzierten Exponate entstehen.
Während der gesamten Auf- und Abbauzeit herrscht innerhalb und außerhalb der
Hallen und im Freigelände ein baustellenähnlicher Betrieb. Das eingesetzte Personal
ist auf die besonderen Gefahren hinzuweisen.
Während der Auf- und Abbauzeiten und
während der Veranstaltung müssen die
Hallengänge als Rettungswege freigehalten
werden. Das Lagern von Standbaumaterial, Leergut und Exponaten in den
Gängen ist deshalb nicht zulässig.
Dem Staatlichen Amt für Arbeitsschutz
und Sicherheitstechnik, den Ordnungsbehörden, den berufsgenossenschaftlichen
Institutionen, der Polizei und der Feuerwehr sowie den Beauftragten der Messe
Frankfurt ist jederzeit zur Überprüfung der
Betriebssicherheit und der Unfallverhütungsmaßnahmen Zutritt zu den Ständen
zu gewähren. Werden Sicherheitsmängel
festgestellt, ist den Anordnungen der vorgenannten Stellen unverzüglich Folge zu
leisten.
7.1 Entsorgung
Der während der Veranstaltung oder bei
der Montage bzw. Demontage anfallende
Abfall und Sonderabfall kann über die
Messe Frankfurt entsorgt werden. Bestellungen sind mit dem entsprechenden
Formblatt möglich.
7.2 Parkkarten
Auf dem Messegelände stehen Pkw-Parkplätze für Aussteller in begrenzter Zahl zur
Verfügung. Die Aussteller werden gebe-
ten, ihren Platzbedarf mit dem entsprechenden Formblatt der Servicemappe zu
bestellen (siehe auch Verkehrsleitfaden).
7.3 Haftung
Die Messegesellschaft übernimmt keine
Obhutspflicht für Messegüter und Standeinrichtungen und schließt insoweit jede
Haftung für Schäden und Abhandenkommen aus. Der Haftungsausschluss erfährt
auch durch Bewachungsmaßnahmen der
Messegesellschaft keine Einschränkung.
Alle eingetretenen Schäden müssen der
Polizei, der Versicherungsgesellschaft und
der Messegesellschaft unverzüglich angezeigt werden.
Im Übrigen haftet die Messegesellschaft in
jedem Fall nur bei Vorsatz oder grober
Fahrlässigkeit.
26
Stand: 1.1.2008
Messe Frankfurt GmbH
Ludwig-Erhard-Anlage 1
D-60327 Frankfurt am Main
Telefon +49 69 75 75-0
Telefax +49 69 75 75-64 33
www.messefrankfurt.com
Bestellung Elektroversorgung
Messe Frankfurt Venue GmbH & Co. KG
B11 Congress Frankfurt
Tel.: +49 69 7575-3405
Rückgabetermin:
25. März 2009
Faxrückantwort senden Sie bitte an:
+49 69 7575-9 3405
Firmenstempel:
Ihr Ansprechpartner für uns:
_________________________
Telefon
_________________________
E-Mail
_________________________
Stand-Nr.
Elektroversorgung
21000310
_____
3-fach Steckdose
Euro 36,--
32001040
_____
Elektro-Hauptanschluss 1-3 KW
Euro 187,--
32001050
_____
Elektro-Hauptanschluss 4-6 KW
Euro 279,--
32001060
_____
Elektro-Hauptanschluss 7-10 KW
Euro 419,--
32001070
_____
Elektro-Hauptanschluss 11-15 KW
Euro 578,--
32500070
_____
CEE Kupplung 5x16 A
Euro 38,50
32500080
_____
CEE Kupplung 5x32 A
Euro 51,50
32500090
_____
CEE Kupplung 5x63 A
Euro 83,00
32500100
_____
CEE Kupplung 5x125 A
Euro 159,00
weitere Anschlüsse auf Nachfrage
Grundlage der Bestellung sind unsere
Lieferbedingungen.
Alle angegebenen Preise sind
Nettopreise und verstehen sich
zuzüglich der gesetzlichen MwSt.
Datum, Unterschrift, des Vertragspartners = Rechnungsempfänger
Bestellung Grünpflanzen
Messe Frankfurt Venue GmbH & Co. KG
B11 Congress Frankfurt
Tel.: +49 69 7575-3405
Rückgabetermin:
25. März 2009
Faxrückantwort senden Sie bitte an:
+49 69 7575-9 3405
Firmenstempel:
Ihr Ansprechpartner für uns:
_________________________
Telefon
_________________________
E-Mail
_________________________
Stand-Nr.
Grünpflanzen
22500010
_____
Ficus benjamina (100/ 120 cm)
Euro 29,50
22500010
_____
Areca-Palme (100/ 120 cm)
Euro 29,50
Gestecke und Sträuße auf Anfrage
Grundlage der Bestellung sind unsere
Lieferbedingungen.
Alle angegebenen Preise sind
Nettopreise und verstehen sich
zuzüglich der gesetzlichen MwSt.
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Bestellung Dienstleistungen
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Stand-Nr.
Dienstleistungen
Standreinigung
35000010
35000120
_____
_____
Einmalige Vorreinigung nach Aufbauende
Preis pro m²
Euro 0,80
Tägliche Standreinigung
Preis pro Tag und m²
Euro 0,55
Uhrzeit: __________
35000060
_____
Sonderreinigung z.B. Exponate, Vitrinen
Preis pro Stunde
Euro 21,00
Datum: __________
Uhrzeit: __________
Standbewachung
31300060
pro Person und Stunde
Euro 17,00
am (Datum) _________
Uhrzeit von _________
Uhrzeit bis _________
Anzahl Personen _____
Grundlage der Bestellung sind unsere
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Alle angegebenen Preise sind
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Bestellung Dienstleistungen
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Stand-Nr.
Sonstige Dienstleistungen
31300140
_____
Grundlage der Bestellung sind unsere
Lieferbedingungen.
Host/Hostess pro Stunde (mind. 4 Stunden)
Alle angegebenen Preise sind
Nettopreise und verstehen sich
zuzüglich der gesetzlichen MwSt.
Euro 21,--
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Bestellung Präsentationstechnik
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Stand-Nr.
Präsentationstechnik
36200062
36700170
36700180
37001340
37001350
36200520
_____
_____
_____
_____
_____
_____
36200530
Grundlage der Bestellung sind unsere
Lieferbedingungen.
DVD-Player
mit Autorepeat
pro Folgetag
Euro 39,00
Euro 16,00
TFT Flatscreen-Monitor 18“
Video/Daten
pro Folgetag
Euro 99,00
TFT Flatscreen-Monitor 20“
Video/Daten
pro Folgetag
Euro 155,00
Plasma-Bildschirm 40“,
Daten-Auflösung 1024 x 768,
Bildverhältnis (4:3)
inkl. Wandhalter oder Tischfuß
pro Folgetag
Euro 408,00
Plasma-Bildschirm 42“,
Daten-Auflösung 1024 x 1024,
Bildverhältnis (16:9)
inkl. Wandhalter oder Tischfuß
pro Folgetag
Euro 318,00
LCD-Beamer 2.000 AL
inkl. Gestell und Interface
pro Folgetag
Euro 260,00
Alle angegebenen Preise sind
Nettopreise und verstehen sich
zuzüglich der gesetzlichen MwSt.
Euro 39,00
Euro 60,00
Euro 151,00
Euro 105,00
Euro 105,00
Datum, Unterschrift, des Vertragspartners = Rechnungsempfänger
Bestellung Präsentationstechnik
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Stand-Nr.
36200540
_____
36200550
LCD-Beamer 3.500 AL
inkl. Gestell und Interface
pro Folgetag
Euro 499,00
Euro 245,00
weitere Präsentationstechnik auf Anfrage
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Alle angegebenen Preise sind
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zuzüglich der gesetzlichen MwSt.
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Bestellung Telekommunikation
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Telefon
_________________________
E-Mail
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Stand-Nr.
Telekommunikation
37000265
_____
Easy Phone
1 Telefon-Anschluss, 1 Telefon
(schnurgebunden, mit WahlwiederholungsFunktion), ohne Freieinheiten
Euro 145,--
37000285
_____
Easy Fax
1 Fax-Anschluss, 1 NormalpapierFaxgerät, ohne Freieinheiten
Euro 325,--
37000211
_____
Telekommunikationsanschluss analog
(POTS)
TAE-NFN-Anschlussdose
ohne Freieinheiten, ohne Apparat
Euro 105,--
Für Telefonate aus unserer Anlage berechnen wir Euro 0,11 je Einheit.
Call by Call und Preselection können nicht zur Verfügung gestellt werden.
Anwahlnummern, die mit 010…, 019… und 0900… beginnen, sind über diese
Anlage nicht erreichbar!
Grundlage der Bestellung sind unsere
Lieferbedingungen.
Alle angegebenen Preise sind
Nettopreise und verstehen sich
zuzüglich der gesetzlichen MwSt.
Datum, Unterschrift, des Vertragspartners = Rechnungsempfänger
Bestellung Telekommunikation
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Telefon
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E-Mail
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Stand-Nr.
Internetzugang
37000238
_____
Easy Internet (DSL Ethernet) inkl Flatrate
Ethernet-DHCP für 1 PC bis zu 1MBit/s
Euro 380,--
37000216
_____
W-LAN Kongress Flatrate
Euro 49,--
37000464
_____
DSL Router inkl. 8-Port-Switch
Euro 200,00
37000468
_____
DSL-Switch, 16 Port
Euro 250,00
Ein PC Support ist kostenpflichtig verfügbar, sollten Sie Probleme mit dem
Internetzugang haben. Bitte beachten Sie, dass wir den Support nur für
Microsoft Windows Systeme anbieten können. Sollten Sie Hilfe vor Ort
benötigen, rufen Sie bitte +49 69 7575-71173 an.
Grundlage der Bestellung sind unsere
Lieferbedingungen.
Alle angegebenen Preise sind
Nettopreise und verstehen sich
zuzüglich der gesetzlichen MwSt.
Datum, Unterschrift, des Vertragspartners = Rechnungsempfänger
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