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betriebsanleitung

Speedjet 50
Vorwort
Sie haben sich für einen Motorroller aus
dem Vertriebnetz von SFM entschieden,
herzlichen Dank für Ihr Vertrauen.
Für vom Werk nicht freigegebenes Zubehör
kann bei Folgeschäden keine Gewährleistung übernommen werden.
Dieses Modell ist ein tausendfach bewährter und robuster Motorroller.
Für Lieferumfang und Ausführung des
Fahrzeuges ist allein der mit dem Händler
geschlossene Kaufvertrag gültig.
Diese Betriebsanleitung enthält wichtige
Hinweise zum Umgang mit Ihrem Motorroller. Sie sollten sie aufmerksam lesen, denn
die sachkundige Behandlung dient - neben
der regelmäßigen Pflege und Wartung der Werterhaltung und ist außerdem eine
der Voraussetzungen für Gewährleistungsansprüche.
Durch die solide Konstruktion, eine sorgfältige Materialauswahl, modernste Fertigungstechniken und die gewissenhafte
Arbeit engagierter Mitarbeiter bietet der Motorroller alle SFM- typischen Merkmale, wie
Wirtschaftlichkeit, Qualität, Zuverlässigkeit
und Wertbeständigkeit.
Das Werk arbeitet ständig an der Weiterentwicklung aller Typen und Modelle. Bitte
haben Sie Verständnis dafür, dass deshalb
jederzeit Änderungen des Lieferumfanges
in Form, Ausstattung und der Technik möglich sind. Aus den Angaben, Abbildungen
und Beschreibungen dieser Betriebsanleitung können daher keine Ansprüche hergeleitet werden.
Technische Veränderungen am serienmäßigen Fahrzeug können zum Erlöschen der
EG Betriebserlaubnis führen. Bevor Sie
eine Veränderung vornehmen, fragen Sie
Ihren Fachhändler, ob diese zulässig ist.
Wir wünschen Ihnen allzeit gute Fahrt.
SFM GmbH
Sicherheitssymbole und Hinweise
Bitte besonders beachten:
WARNUNG
Vorsichtsmaßnahmen, die vor möglicher
Unfall-, Verletzungs- oder Lebensgefahr
schützen.
Brandgefahr
Am Auspuff treten hohe Tempe­raturen auf.
Achten Sie darauf, dass im Fahrbetrieb,
im Leerlauf oder beim Parken keine leicht
entflammbaren Materialien (Bekleidung und
Gepäck usw.) in Kontakt mit der heißen
Auspuffanlage kommen! – Brandgefahr!
ACHTUNG
Wichtige Hinweise und Vorsichtsregeln,
die eine Beschädigung des Fahrzeuges
verhindern. Nichtbeachtung kann zum Gewährleistungsausschluss führen.
HINWEIS
Besondere Hinweise zur besseren Handhabung bei Bedien‑, Kontroll‑ und Einstellvorgängen sowie Pflegearbeiten.
INHALTSVERZEICHNIS
übersicht und bedienung
Fahrzeugidentnummer, Fahrgestellnummer, Motornummer...... 3
Seitenansicht rechts und links...............................................4 - 5
Cockpit....................................................................................... 6
Lenkerarmatur links und rechts ................................................. 6
Zünd- Lenkschloss..................................................................... 7
Fahrhinweise
Sicher fahren............................................................................ 15
Wirtschaftlich und umweltbewußt fahren.................................. 16
Einfahrhinweise........................................................................ 17
Starten...............................................................................18 - 19
Digitale Borduhr.......................................................................... 8
Bremsen, Abstellen...........................................................20 - 21
Kraftstoff, Kraftstofftank............................................................ 10
Pflegehinweise
Schmieröltank........................................................................... 12
Winterbetrieb, Korrosionsschutz.............................................. 23
Helmfach, Gepäckhaken............................................................ 9
Tankdeckel............................................................................... 11
Fahrzeugpflege, Pflegemittel.............................................22 - 23
Seiten- und Hauptständer........................................................ 13
Lackschäden ausbessern, Reifenpflege.................................. 24
sicherheitshinweise
Technische Änderungen,
Checkliste................................................................................. 14
Beladung, Beleuchtung............................................................ 15
Stillegen, Inbetriebnahme......................................................... 24
Zubehör und Ersatzteile........................................................... 25
1
INHALTSVERZEICHNIS
Wartungshinweise
Technische Daten
Lenkungslager, Teleskopgabel prüfen.......................................26
Kraftübertragung.......................................................................46
Getriebeölkontrolle....................................................................26
Federbein einstellen..................................................................27
Reifenprofil, Reifenluftdruck, Reifengröße................................28
Vorderradbremse kontrollieren.......................................... 29 - 30
Hinterradbremse kontrollieren...................................................31
Gasdrehgriffspiel einstellen.......................................................32
Motor.........................................................................................45
Fahrgestell.................................................................................46
Schmier- und Betriebsstoffe......................................................47
Elektrische Ausrüstung..............................................................47
Abmessungen und Gewichte....................................................48
Luftfilter reinigen................................................................ 33 - 35
gewährleistung und service DATEN
Sicherung kontrollieren..............................................................37
Verschleißteilliste............................................................... 50 - 51
Zündkerze kontrollieren.............................................................36
Batterie......................................................................................38
Batterie aus- und einbauen.......................................................39
Scheinwerfer Glühlampen wechseln................................. 40 - 41
Blinkleuchten vorne und hinten Glühlampen wechseln.............42
Rück- Bremslicht Glühlampen wechseln...................................43
Scheinwerfereinstellung prüfen.................................................44
2
Gewährleistungsbedingungen...................................................49
Inspektionsplan................................................................. 52 - 54
Wartungsbestätigung......................................................... 55 - 56
Übersicht und Bedienung
Fahrzeugidentnummer
Motornummer
Fahrgestellnummer
2
3
1
HINWEIS
Die Angaben der rechten oder linken Motorrollerseite sind aus Sicht des aufgesessenen Fahrers gesehen.
Die Fahrzeugidentnummer (1) des Motorrollers befindet sich am Rahmen unterhalb
der Frontverkleidung.
Die Fahrgestellnummer des Motorrollers
befindet sich am Rahmen hinter der vorderen Abdeckung (2).
Die Motornummer (3) des Motorrollers befindet sich auf der linken Fahrzeugseite.
Schüssel
Mit Ihrem Fahrzeug erhalten Sie zwei identische Schlüssel für:
- Zündschloss, Schmieröltank, Gepäckfach und Tankverschluß.
Bewahren Sie den Ersatzschlüssel an
einem sicheren Ort auf.
3
Übersicht und Bedienung
Fahrzeugansicht rechts
1
Helmfach mit Bordwerkzeug
2
Gepäckhaken
3
Wartungsdeckel Öltank für Zweitaktöl
4
Batteriefach und Sicherung
5
Zünd- Lenkschloss
6
Bremsflüssigkeitsbehälter für
Vorderradbremse
7
Bremshebel Vorderradbremse
8
Zündkerze
6
1
5
3
8
4
7
2
4
Übersicht und Bedienung
Fahrzeugansicht links
9
Bremshebel Hinterradbremse
10
Cockpit
11
Tankdeckel
12
Getriebeölkontrollschraube
13
Hauptständer
14
Kickstarter
15
Luftfilter
16
Seitenständer
10
9
11
12
16 15
14 13
5
Übersicht und Bedienung
Lenkerarmatur links
Cockpit
1 2
5
6
Lenkerarmatur rechts
2
7
6
3
4
1
3
Instrumente
Festgriff
6
Handbremshebel für Vorderradbremse
1 Tachometer
km/h / mph
2
Handbremshebel für Hinterradbremse
7
Gasdrehgriff
2 Kilometerzähler
km
3
Fern- / Abblendschalter
Fernlicht: nach oben drücken
8
Lichtschalter
Aus
Abblendlicht: nach unten drücken
4 Borduhr
Kontrollleuchten
5 Fernlichtanzeige
blau
6 Ölstand - Zweitaktöl
rot
7 Blinkeranzeige li + re
grün
7
1
3 Kraftstoffanzeige
4
5
6
8
9
4
5
Blinkerschalter
Nach links schieben:
Blinker links in Betrieb
Nach rechts schieben:
Blinker rechts in Betrieb
Zur Blinker- Rückstellung
Schalter drücken
Druckknopf Signalhorn
9
Standlicht
Standlicht und Abblendlicht
Startknopf
Übersicht und Bedienung
Zünd- Lenkschloss
Schlüsselstellungen
2
Hinweis
1
3
Bleibt der Zündschlüssel zu lange in Position
, ohne das der Motor läuft, führt
dies zur Entladung der Batterie und kann
Startschwierigkeiten verursachen.
Warnung
Nicht während der Fahrt auf Stellung
umschalten!
Zündung aus
Hinweis
Schüssel
Mit Ihrem Fahrzeug erhalten Sie zwei identische Zündschlüssel. Bewahren Sie den
Ersatzschlüssel an einem sicheren Ort auf.
Motor kann gestartet werden.
Zündschlüssel kann nicht aus dem
Zündschloss genommen werden.
(2) Zündung aus
(1) Zündung an
Motor ist aus und kann nicht gestartet werden. Zündschlüssel kann
entnommen werden.
(3) Lenkschloss gesichert und
Zündung aus
Lenker nach links bis kurz vor dem
Anschlag drehen.
Zündschlüssel auf die Position
drehen und abziehen.
Das Lenkschloss ist gesichert.
Um zu entriegeln, Zündschlüssel
von Position
auf
drehen.
7
Übersicht und Bedienung
Digitale-Borduhr
Anzeige Modus und Stellen
Taste M1 x drücken
Wechsel zwischen Datum und Uhrzeit
Taste M2 x drücken
bis Monat erscheint
Durch Drücken der Taste S kann der Monat eingestellt werden.
M
S
HINWEIS
Die Borduhr wird über die Fahrzeugbatterie
versorgt. Wird die Batterie ab- und wieder
angeklemmt, muss das Datum und die
Uhrzeit neu eingestellt werden.
M
S
8
Mode (Anzeige Modus) für:
Datum oder Uhrzeit
Set (Stellen) für:
Datum und Uhrzeit
Taste M3 x drücken
bis der Tag erscheint
Durch Drücken der Taste S kann der Tag eingestellt werden.
Taste M4 x drücken
bis die Stunden erscheinen
Durch Drücken der Taste S können die Stunden eingestellt werden.
Taste M5 x drücken
bis die Minuten erscheinen
Durch Drücken der Taste S können die Minuten eingestellt werden.
Taste M6 x drücken
Mode Ende. Das Datum und die Uhrzeit ist eingestellt und ( : ) blinkt.
Taste S1 x drücken
Das Datum wird kurz angezeigt
Taste S2 x drücken
Die Sekunden werden angezeigt.
Um zur Uhrzeit zurück zugelan-
gen nochmals die Taste S drücken.
Übersicht und Bedienung
Gepäckhaken
Helmfach
HINWEIS
- Maximale Beladung: 10 kg
- Keine Wertgegenstände darin aufbewahren.
- Versichern Sie sich, dass das Schloss
eingerastet ist.
- Vor dem Waschen alle Gegenstände aus
dem Helmfach entfernen.
- Durch die Wärme des Motors erhöht
sich die Temperatur im Helmfach.
Transportieren Sie keine wärmeempfindliche Gegenstände.
1
1
Öffnen mit dem Schlüssel
- Zündschlüssel in das Schloss (1) einstecken und nach rechts drehen.
Schließen
- Die Sitzbank nach unten drücken bis die
Verrieglung einrastet.
Den Zündschlüssel nie in das Helmfach
legen! Nach dem Einrasten des Schlosses
den Zündschlüssel abziehen.
Der Gepäckhaken (1) dient zum Befestigen
entsprechender Gepäckstücke.
WARNUNG
Maximale Belastung:
Gepäckhaken
1,5 kg
Keine sperrigen Lasten daran befestigen.
WARNUNG
Achten Sie auf die einwandfreie Verriegelung der Sitzbank.
Eine nicht verschlossene Sitzbank bedeutet Unfallgefahr.
9
Übersicht und Bedienung
Kraftstoff, Kraftstofftank
Kraftstoffvorrat, Tanken
Warnung
Kraftstoff ist feuergefährlich und explosiv! Nicht Rauchen! Kein offenes Feuer
bei allen Tätigkeiten am Kraftstofftank.
Kraftstoff nur bis max. zum unteren
Rand der Tanköffnung befüllen.
Kraftstoff dehnt sich unter Wärmeeinwirkung und Sonnenbestrahlung aus.
Tanken Sie deshalb niemals randvoll.
Nicht bei laufendem Motor tanken. Nie
mit glühender Zigarette oder offenem
Feuer in die Nähe des geöffneten Tanks
kommen - Benzindämpfe können sich
entzünden.
1
HINWEIS
Die Kraftstoffanzeige (1) arbeitet bei eingeschalteter Zündung.
Die Skala mit dem Tanksäulensymbol
erinnert daran, wann getankt werden muss.
0
= Leer
100 = Voll
Den Kraftstofftank niemals ganz leerfahren.
Kraftstoff auffüllen
- Nur bleifreien Superkraftstoff (mindestens 95 Oktan) tanken.
10
Übersicht und Bedienung
Tankdeckel
1
2
4
3
HINWEIS
Der Tankdeckel (1) befindet sich hinter der
Sitzbank.
Öffnen:
- Abdeckung (2) nach links oder rechts
drehen.
- Zündschlüssel in das Schloss (3) einstecken und Tankdeckel (4) öffnen.
Schließen:
- Zündschlüssel in das Schloss (3) einstecken nach rechts drehen und Tankdeckel
(4) verschließen.
- Zündschlüssel abziehen.
- Abdeckung (2) schließen.
11
Übersicht und Bedienung
Schmieröltank
1
3
2
1
achtung
Bei jedem Tanken den Zweitaktölstand
prüfen, ggf. nachfüllen. Wenn der Ölstand zu niedrig, ist leuchtet die Kon) auf und es muss
trollleuchte (1
innerhalb der nächsten 50 km Zweitaktöl
nachgefüllt werden.
Bei Nichtbeachtung besteht für daraus
entstehende Schäden keine Gewährleistung.
12
Schmieröl auffüllen
-Nur mineralisches- oder halbsynthetisches Öl für Getrenntschmierung:
API-Norm TC, JASO-Norm FC
verwenden.
- Schloss mit Zündschlüssel (1) nach links
öffnen und Wartungsdeckel (2) abnehmen.
4
- Öltankdeckel (3) öffnen und max. bis
zur Unterkante (4) des Einfüllstutzens
nachfüllen.
- Öltankdeckel wieder verschließen.
- Wartungsdeckel (2) mit Zündschlüssel
abschließen.
Übersicht und Bedienung
Seitenständer, Hauptständer
3
1
2
Motorroller auf Seitenständer oder
Hauptständer stellen
warnung
Im Ständerbereich immer auf festen Untergrund achten. Bei Straßengefälle Motorroller in Rich­tung „bergauf“ stellen.
Sich nicht in den Schwenkbereich des
Ständers stellen, wenn der Motorroller
vom Ständer genommen wird.
Der Ständer muss in jedem Fall vor
Fahrtbeginn ganz zurückgeklappt werden! – Unfallgefahr!
Seitenständer
Hauptständer
- Mit der linken Hand den linken Lenkergriff
festhalten.
- Mit der linken Hand den linken Lenkergriff
festhalten.
- Motor ausschalten.
- Parkgriff (3) mit der rechten Hand festhalten.
- Seitenständer (1) am Ausleger mit dem
rechten Fuß bis zum vorderen Anschlag
ausklappen und gegenhalten.
- Motorroller langsam bis zur Stützwirkung
nach links neigen und leicht nach hinten
ziehen.
- Motor ausschalten.
- Parkgriff (3) mit der rechten Hand festhalten.
- Hauptständer (2) mit dem rechten Fuß
nach unten drücken und den Roller über
dem Hauptständerschwerpunkt nach hinten ziehen.
13
Sicherheitsprüfung
Checkliste
Sicherheitskontrolle vor jeder Fahrt anhand der Checkliste durchführen.
Befolgen Sie die Sicherheitskontrolle genau. Wartungs-und Kontrollarbeiten vor
Fahrtantritt ausführen oder durch Ihren
SFM-Händler durchführen lassen. Sie erhalten dadurch die Gewissheit, dass Ihr
Motorroller den gesetzlichen Verkehrsbestimmungen entspricht. Grundvoraussetzung für Ihre Sicherheit sowie für die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer
ist ein technisch einwandfreier Motorroller.
Prüfen Sie vor Fahrtantritt nachfolgende
Punkte:
- Lenkung (leichtgängig und frei von Spiel)
-Kraftstoffvorrat
-Vorderradbremse
-Hinterradbremse
- Reifen (Profil und Luftdruck)
-Teleskopgabel
- Beladung / Beleuchtung
-Gesamtgewicht
- Bremsflüssigkeitsstand
- Funktion der Bremsen
Wenden Sie sich bei Problemen oder
Schwierigkeiten an Ihren SFM-Fachhändler. Er steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.
14
Warnung
Keine spannungsführenden Teile des
Zündsystems bei laufendem Motor oder
eingeschalteter Zündung berühren.
Brandgefahr
Am Auspuff treten hohe Temperaturen
auf.
Achten Sie darauf, dass im Fahrbetrieb,
im Leerlauf oder beim Parken keine
leicht entflammbaren Materialien (z. B.
Heu, Gras, Bekleidung, Gepäck usw. in
Kontakt mit der heißen Auspuffanlage
kommen!
- Brandgefahr!
Sicherheitsprüfung
Beladung / Beleuchtung
WARNUNG
Verwenden Sie zu Ihrer Sicherheit nur
Original-SFM-Zubehör oder Produkte,
die von SFM freigegeben sind.
SFM kann nicht für jedes Fremdprodukt
beurteilen, ob Sie es in Zusammenhang
mit Ihrem Motorroller ohne Sicherheitsrisiko
verwenden können. Diese Gewähr kann
auch eine TÜV-Abnahme oder eine behördliche Genehmigung (EU- Prüfzeichen) nicht
in allen Fällen geben, da der Prüfumfang
nicht immer ausreicht.
Hinweis
SFM-Zubehör und von SFM freigegebene
Produkte sowie qualifizierte Beratung erhalten Sie bei Ihrem SFM-Fachhändler.
Sicher fahren
Richtig beladen
- Auf gleichmäßige Gewichtsverteilung
links/rechts achten.
- Schwere Gepäckstücke möglichst nach
vorn packen.
- Befestigungen auf korrekten und festen
Sitz prüfen.
- Keine sperrigen Lasten transportieren.
- Beleuchtung nicht verdecken.
WARNUNG
Zulässiges Gesamtgewicht nicht überschreiten.
Reifenluftdruck überprüfen.
Beleuchtung überprüfen
WARNUNG
Vor jeder Fahrt die Funktion aller Beleuchtungskomponenten prüfen.
- Sauberkeit des Scheinwerfers und der
Leuchtengläser überprüfen.
ACHTUNG
Die Fahrsicherheit wird weitgehend
auch von der Fahrweise bestimmt.
Deshalb:
- Geprüften/ zugelassenen Schutzhelm
aufsetzen und Verschluss korrekt schließen.
- Geeignete Schutzkleidung tragen.
- Füße auf der Fußauflage lassen.
- Nicht fahren, wenn die Fahrtüchtigkeit
beeinträchtigt ist.
Nicht nur durch Alkohol, sondern auch
durch Drogen und Medikamente kann das
Reaktionsvermögen beeinträchtigt werden.
- Die Verkehrsregeln strikt einhalten.
- Die Fahrgeschwindigkeit stets den Verkehrsverhältnissen und dem Straßenzustand anpassen.
Vor allem bei glatter, rutschiger Straße muss
stets beachtet werden, dass die Fahrstabilität und das Bremsvermögen durch die
Haftfähigkeit der Reifen begrenzt werden.
15
Fahrhinweise
Wirtschaftlich und umweltbewußt fahren
Der Kraftstoffverbrauch, die Umweltbelastung und der Verschleiß von Motor, Bremsen und Reifen hängen von verschiedenen
Faktoren ab.
Der persönliche Fahrstil bestimmt weitgehend die Wirtschaftlichkeit und die Abgasund Geräuschentwicklung.
Motor nicht im Stand warmlaufen lassen.
Im Leerlauf dauert es sehr lange, bis der
Motor betriebswarm wird. In der Warmlaufphase sind jedoch Verschleiß und Schadstoffausstoß besonders hoch. Deshalb sofort nach dem Starten losfahren.
Starke Beschleunigung vermeiden.
Durch gefühlvolles Gasgeben wird nicht nur
der Kraftstoffverbrauch vermindert, auch
die Umweltbelastung und der Verschleiß
nehmen ab.
Möglichst gleichmäßig und voraus-schauend fahren.
Unnötige Beschleunigungs- und Bremsmanöver müssen mit hohem Kraftstoffverbrauch und erhöhter Umweltbelastung
bezahlt werden.
16
Motor während verkehrsbedingter Wartezeit abstellen.
Die verschiedenen Einsatzbedin­gungen
wirken sich ebenfalls auf den Kraftstoffverbrauch aus.
Ungünstig für den Verbrauch sind z.B. folgende Bedingungen:
- Hohe Verkehrsdichte, also besonders
Großstadtverkehr mit vielen Ampelstops.
- Häufiger Kurzstreckenbetrieb mit immer
neuem Starten und Warmfahren des Motors.
Fahrten vorausschauend planen, Kurzstreckenverkehr usw. möglichst vermeiden.
Der Kraftstoffverbrauch wird auch von
anderen Bedingungen beeinflußt, auf die
Sie als Fahrer keinen Einfluß haben, z.B.
schlechter Straßenzustand, Steigungen,
Winterbetrieb.
Für sparsamen Verbrauch sind folgende
Punkte zu beachten:
- Die vorgesehenen Inspektions-Intervalle
sind genau einzuhalten.
- Die regelmäßige Betreuung durch den
Fachhändler gewährleistet nicht nur ständige Betriebs­bereitschaft, sondern auch
Wirtschaftlichkeit, geringe Umweltbelastung und lange Lebensdauer.
- Reifenfülldruck alle zwei Wochen prüfen.
Durch zu geringen Reifenfülldruck erhöht
sich der Rollwiderstand des Reifens. Dadurch steigt nicht nur der Kraftstoffverbrauch, auch der Reifenverschleiß nimmt
zu und das Fahrverhalten wird verschlechtert.
- Kraftstoffverbrauch laufend kontrollieren.
- Schmierölstand des öfteren prüfen.
Fahrhinweise
Einfahrhinweise
Einfahrvorschriften für Motor und
Getriebe
achtung
Das Überschreiten der Einfahrdreh­
zahlen fördert den Motorverschleiß!
Bei Motorstörungen während der Einfahrzeit sofort den SFM‑ Fach­händler
aufsuchen.
hinweis
Fahren Sie während der Einfahrzeit in
häufig wechselnden Last‑ und Drehzahlbereichen. Wählen Sie kurvenreiche und
leicht hügelige Fahrstrecken. Vermeiden
Sie konstant niedrige Drehzahlen und Vollgas unter Last.
-Die ersten 500 km:
Gasgriff nur zur Hälfte aufdrehen.
Neue Reifen einfahren
- Bis 1000 km:
Gasgriff nicht mehr als bis zu drei Viertel
aufdrehen.
Neue Reifen haben eine glatte Ober­
fläche. Sie müssen daher bei verhaltener
Fahrweise durch Ein­fahren in wechselnden Schräglagen aufgerauht werden!
achtung
Nach den ersten 1000 km unbedingt die
erste Inspektion durchführen lassen.
Rechtzeitige Anmeldung bei Ihrem SFMFachhändler erspart Ihnen eventuelle Wartezeiten.
warnung
Erst durch das Einfahren wird die volle
Haftfähigkeit der Lauffläche erreicht!
Neue Bremsbeläge einfahren
warnung
Neue Bremsbeläge müssen sich „einfahren“ und haben daher während der
ersten 500 km noch nicht die optimale
Reibkraft.
Die etwas verminderte Bremswirkung
kann durch stärkeren Druck auf den
Bremshebel ausgeglichen werden.
Grundlose Vollbremsungen während
dieser Zeit vermeiden!
17
Fahrhinweise
Starten mit E-Starter
2
4
1
Warnung
Um den Motorroller zu starten, Roller auf
den Hauptständer stellen und die Hinterradbremse betätigen um ein Wegfahren
zu verhindern.
- Motorroller auf den Hauptständer stellen.
- Zündschloss (1) mit dem Zündschlüssel
auf Betriebsstellung
drehen.
- Gasdrehgriff (3) nicht öffnen.
- Handbremshebel (2) ziehen und festhalten.
18
- Motorroller vom Hauptständer stellen.
-Aufsteigen.
- Erst vor dem Anfahren Bremse loslassen.
Vor dem Starten
- Danach den Startknopf
- Sollte der Motor nicht nach 3-5 Sekunden
anspringen, den Gasgriff (3) um eine
1/8-1/4 Drehung öffnen und nochmals
starten.
(4) betätigen.
ACHTUNG
Falls der Motor nicht sofort startet, den
Startknopf loslassen, einige Sekun-
3
den warten und erneut drücken. Den
Startknopf jeweils nur für kurze Zeit
betätigen, um die Batterie zu schonen.
Niemals den Startknopf länger als 10
Sekunden drücken.
WARNUNG
Motor niemals in geschlossenen Räumen laufen lassen. Motorabgase sind
hochgiftig – Lebensgefahr!
Fahrhinweise
Starten mit Kickstarter
- Der Roller muss auf dem Hauptständer
stehen, während der Kickstarter betätigt
wird.
- Zündschloss (1) mit dem Zündschlüssel
auf Betriebsstellung
drehen.
- Gasdrehgriff (3) nicht öffnen.
5
-Kickstarterpedal (5) nach aussen
schwenken und kräftig nach unten treten.
- Nachdem der Motor läuft, Kickstarter
wieder zurückklappen.
ACHTUNG
Kickstarter (5) nicht gegen den Anschlag
zurückprallen lassen.
Kickstarterpedal nach Gebrauch zurückklappen.
HINWEIS
Starten Sie den Roller ab und zu mit dem
Kickstarter, um dessen einwandfreie Funktion aufrecht zu erhalten.
19
Fahrhinweise
Bremsen
Nasse Bremsen
Nach dem Waschen des Motorrollers, nach
Wasserdurchfahrten oder bei Regen kann
die Bremswirkung wegen feuchter bzw.
im Winter vereister Bremsscheiben und
Bremsbeläge verzögert einsetzen.
Warnung
Die Bremsen müssen erst trockengebremst werden!
Salzschicht auf der Bremse
Bei Fahrten auf salzgestreuten Straßen
kann die volle Bremswirkung verzögert einsetzen, wenn längere Zeit nicht gebremst
wird.
Öl‑ und fettfreie Bremsen
Warnung
Bremsscheiben und Bremsbeläge müssen öl‑ und fettfrei sein!
Nach längerer Standzeit des Motorrollers kann, bedingt durch Flugrost,
bei der ersten Bremsung eine erhöhte
Bremswirkung auftreten. Hat sich eine
starke Rostschicht gebildet, kann dies u.
U. zum Blockieren der Bremsen führen.
Deshalb bei Fahrtantritt die Bremsen
mehrmals vorsichtig betätigen, bis die
Bremsen normal ansprechen.
HINWEIS
Üben Sie das Bremsen für den „Ernstfall“
dort, wo Sie sich und andere nicht gefährden (z. B. auf Verkehrsübungsplätzen).
20
Warnung
Die Salzschicht auf Bremsschei­ben und
Bremsbelägen muss beim Bremsen erst
abgeschliffen werden.
Verschmutzte Bremsen
Bei Fahrten auf verschmutzten Straßen
kann die Bremswirkung wegen verschmutzter Bremsscheiben und Bremsbeläge verzögert einsetzen.
Warnung
Die Bremsen müssen erst saubergebremst werden!
Verstärkter Belagverschleiß durch verschmutzte Bremsen!
Fahrhinweise
Motor abstellen
Bremsen
1
2
3
Bremsen
Die Bremsen des Vorderrades und des Hinterrades können unabhängig voneinander
betätigt werden.
Die Vor­der­radbremse wird mit dem rechten Hand­brems­hebel (1) und die Hinterradbremse mit dem linken Handbremshebel
(2) be­tätigt.
Beim Anhalten oder beim Verringern der
Geschwindigkeit Gas wegnehmen und beide Bremsen gleichzeitig betätigen.
In engen Kurven, auf sandigen und schmierigen Straßen, nassem Asphalt und bei
Glatteis sollte mit der Vorderradbremse
vorsichtig gebremst werden, damit das
Vorderrad nicht blockiert und wegrutscht.
Bitte mit Gefühl bremsen. Blockierende
Räder haben eine geringe Bremswirkung
und können außerdem zum Schleudern
und zum Sturz führen. Grundsätzlich nicht
in den Kurven bremsen, sondern immer
davor!
Bremsen in der Kurve erhöht die Rutschgefahr.
- Zündschloss (3) mit dem Zündschlüssel
nach links in Position
drehen.
- Zündschlüssel abziehen.
21
Fahrhinweise
Fahrzeugpflege / Pflegemittel
Hinweis
Regelmäßige und sachkundige Pflege dient
der Werterhaltung des Motorrollers und ist
eine der Voraussetzungen für die Anerkennung von Gewährleistungsansprüchen.
Korrosion durch Pflegemangel oder durch
Winterbetrieb unterliegen nicht der Gewährleistung.
Achtung
Gummi‑ und Kunststoffteile dürfen nicht
durch aggressive oder eindringende
Reinigungs‑ und Lösungsmittel beschädigt werden.
warnung
Nach dem Reinigen bzw. vor Fahrtbeginn
immer eine Bremsprobe durchführen!
Achtung
Keine Dampf‑ oder Hochdruckstrahlgeräte verwenden!
Der hohe Wasserdruck kann zu Beschädigungen an Dichtungen, am hydraulischen Bremssystem und an der
gesamten Elektrik führen.
22
Säubern
- Zum Waschen ausschließlich einen weichen Schwamm und klares Wasser verwenden.
- Nur mit weichem Tuch oder Leder nachpolieren!
- Staub und Schmutz nicht mit trockenem
Lappen abwischen (Kratzer im Lack und
an den Verkleidungen).
Pflegehinweise
Fahrzeugpflege / Pflegemittel
Winterbetrieb und
Korrosionsschutz
ACHTUNG
Für den Kraftstofftank und allen Kunststoffteilen keine silikonhaltigen Pflegemittel und Lackpoliermittel verwenden.
- Rahmen und Alu-Teile nach längeren
Fahrten gründlich reinigen und mit einem
handelsüblichen Korrosionsschutzmittel
konservieren.
Pflegemittel
Der Motorroller sollte bei Bedarf mit handelsüblichen Konservierungs- und Pflegemitteln gepflegt werden.
- Korrosionsgefährdete Teile vorsorglich
und vor allem im Winter regelmäßig mit
Konservierungs- und Pflegemitteln behandeln.
HINWEIS
Im Interesse des Umweltschutzes bitten wir
Sie, Pflegemittel sparsam anzuwenden und
nur solche zu gebrauchen, die als umweltfreundlich gekennzeichnet sind.
Wird der Motorroller in den Wintermonaten
benutzt, können durch Streusalze beträchtliche Schäden auftreten.
ACHTUNG
Kein warmes Wasser verwenden – verstärkte Salzeinwirkung.
- Motorroller nach Fahrtende sofort mit
kaltem Wasser reinigen.
- Motorroller gut trocknen.
-Korrosionsgefährdete Teile vor dem
Betrieb mit Korrosionsschutzmitteln auf
Wachsbasis behandeln und dies ggf.
mehrmals wiederholen.
23
Pflegehinweise
Lackschäden ausbessern
Reifenpflege
Stilllegen / Inbetriebnahme
Reifenpflege
Stilllegen
Wenn der Motorroller über einen längeren
Zeitraum nicht benutzt wird, empfiehlt es
sich, den Motorroller so abzustellen, dass
die Reifen unbelastet sind.
Motorroller bzw. Bereifung nicht über einen
längeren Zeitraum in zu warmen Räumen –
wie Heizungskeller – aufbewahren.
WARNUNG
Lackschäden ausbessern
Kleine Lackschäden sofort mit einem Lackstift ausbessern.
Die Mindestreifenprofiltiefe von
2,0 mm sollte nicht unterschritten werden.
- Motorroller reinigen.
- Batterie ausbauen.
- Bremshebelgelenke und Seiten-Ständerlagerungen mit geeigneten Schmiermitteln einsprühen.
- Blanke / verchromte Teile mit säurefreiem
Fett (Vaseline) einreiben.
- Motorroller in einem trockenen Raum aufbewahren und aufbocken, so dass beide
Räder unbelastet sind.
- Reifendruck um 0,3 bar erhöhen.
hinweis
Arbeiten für Stilllegen / Inbetriebnahme mit
Inspektion durch den SFM- Fach­händler
verbinden.
Inbetriebnahme
- Außenkonservierung entfernen.
- Motorroller reinigen.
- Betriebsbereite Batterie einbauen.
- Batteriepolklemmen mit Polfett konservieren.
- Reifenfülldruck kontrollieren / regulieren.
- Bremsen überprüfen.
- Arbeiten nach Inspektionsplan durchführen.
- Sicherheitskontrollen durchführen.
24
Pflegehinweise
Technische Änderungen, Zubehör und Ersatzteile
Technische Änderungen am Fahrzeug
können zum Erlöschen der EG- Betriebserlaubnis führen.
Sollen technische Änderungen vorgenommen werden, sind unsere Richtlinien
zu beachten. Damit wird erreicht, dass
keine Schäden am Fahrzeug entstehen, die
Verkehrs- und Betriebssicherheit erhalten
bleiben und die Änderungen zulässig sind.
Der SFM- Fachhändler führt diese Arbeiten
gewissenhaft aus.
Vor dem Kauf von Zubehör und vor allen
technische Änderungen sollte stets eine
Beratung durch einen SFM- Fachhändler
erfolgen.
ACHTUNG
In Ihrem eigenen Interesse empfehlen
wir, für SFM Fahrzeuge nur aus-drücklich
freigegebenes SFM- Zubehör und
Original SFM- Ersatzteile zu verwenden.
Für dieses Zubehör und diese Teile
wurden Sicherheit, Eignung und
Zuverlässigkeit speziell für das SFM
Fahrzeug geprüft.
Freigegebenes SFM- Zubehör und Original
SFM- Ersatzteile erhalten Sie beim SFMFachhändler.
Dort wird auch die Montage fachgerecht
durchgeführt.
F ü r a n d e r e s Z u b e h ö r u n d Te i l e
können wir dies - auch wenn im
Einzelfall eine Abnahme durch einen
amtlich anerkannten Techn. Prüfund Überwachungsverein oder eine
behördliche Genehmigung vorliegen
sollte - trotz laufender Marktbeobachtung nicht beurteilen und auch
nicht haften.
25
wartungshinweise
Getriebeöl
Lenkungslager prüfen
1
1
- Betriebswarmen Motor abstellen und ca.
5 Minuten warten.
- Motorroller auf den Hauptständer und
ebenen Grund stellen.
- Getriebeeinfüllschraube (1) öffnen und
prüfen ob das Öl bis an die untere Kante
der Einfüllöffnung reicht.
- Falls erforderlich Getriebeöl Hypoid SAE
85W-140 bis an die untere Kante der
Öffnung auffüllen.
- Einfüllschraube festschrauben.
26
- Handbremse anziehen um die Vorderradbremse zu blockieren.
- Dann die Gabelholme (2) mit den Lenker
mehrmals runter und rauf pumpen.
- Die Federung muss einwandfrei ansprechen.
- Gabelholme auf Ölundichtigkeit kontrollieren.
2
Getriebeölkontrolle
Teleskopgabel prüfen
HINWEIS
Die Teleskopgabel darf im Lenkeinschlag
nicht klemmen und muss leicht in beide
Endstellungen zurückklappen.
- Handbremse anziehen um die Vorderradbremse zu blockieren.
- Lenker mit beiden Händen festhalten und
versuchen den Lenker (1) vor- und zurück
zu bewegen.
Ist ein merkliches Spiel im Lenkkopflager
vorhanden, muss dieses vom SFM‑Fachhändler eingestellt werden.
HINWEIS
Falls irgendwelche Beschädigungen an der
Teleskopgabel festgestellt werden, einen
SFM-Händler zur weiteren Überprüfung
aufsuchen.
wartungshinweise
Federbein einstellen
Federvorspannung einstellen
HINWEIS
Die Federvorspannung kann stufenweise
verstellt werden.
A
B
1
WARNUNG
Vor Fahrtbeginn entsprechend dem
Gesamtgewicht Federvorspannung am
Federbein einstellen!
Zum Erhöhen der Federvorspannung (Federung härter) die Einstellmutter (1) mit
einem Hakenschlüssel in Richtung "A"
drehen.
Zum Verringern der Federvorspannung
(Federung weicher) die Einstellmutter (1)
mit einem Hakenschlüssel in Richtung "B"
drehen.
A = härter
B = weicher
27
Wartungshinweise
Reifenprofil
Bei kalten Reifen:
- Ventilkappen abschrauben.
- Reifenfülldruck prüfen / regulieren.
- Ventilkappen aufschrauben.
1
3
Luftdruck
Vorne
Hinten
2,0 bar
2,25 bar
2
Reifenprofil kontrollieren
WARNuNG
Die Mindestprofiltiefe soll nicht unterschritten werden: 2,0 mm.
Gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe beachten.
Nie ohne Ventilkappen (1) fahren.
Hierzu die Verschleißmarkierung (3) beachten.
Gut festgeschraubte Ventilkappen verhindern einen plötzlichen Reifenluftdruckverlust.
Reifenluftdruck kontrollieren
- Profiltiefe in der Reifenmitte (2) messen.
28
WARNuNG
Reifenluftdruck in Hinsicht auf das Gesamtgewicht regulieren. Das Gesamtgewicht darf die Tragkraft der Reifen nicht
überschreiten. Unkorrekter Reifenluftdruck hat erheblichen Einfluss auf die
Fahreigenschaften des Kraftrads und
auf die Lebensdauer der Reifen!
Reifengröße
Das Fahrzeug ist serienmäßig mit folgender
Reifengröße ausgestattet:
Vorne 120/70-12 56J
Hinten 130/70-12 56J
Die Reifen sind schlauchlos.
WARNUNG
Nur vom Hersteller freigegebene Reifen
verwenden. Die Ver­wen­dung von nicht
freigegebenen Reifenmarken, Reifentypen und Reifengrößen führt zum Erlöschen der Betriebserlaubnis des Fahr­
zeuges. Es dürfen nur Reifenpaare vom
selben Hersteller verwendet werden.
wartungshinweise
Vorderradbremse
Bremsflüssigkeitsbehälter
1
- Lenker so einschlagen, dass der Bremsflüssigkeitsbehälter (2) waagerecht steht.
2
- Das Sichtfenster (3) muss bis oberhalb
der MIN-Markierung mit Bremsflüssigkeit
bedeckt sein.
MIN
3
WARNUNG
Plötzliche Spielveränderungen oder
schwammiger Widerstand am Bremshebel (1) sind auf Mängel am Hydrauliksystem zurückzuführen.
Wenn Sie Zweifel an der Betriebssicherheit der Bremsanlage haben, fahren Sie
nicht weiter und ziehen Sie umgehend
einen SFM-Fachhändler zu Rate.
- Wenn Luftblasen erkennbar sind: Bremsbeläge auf Verschleiß kontrollieren und
gegebenenfalls Bremsflüssigkeit nachfüllen lassen.
Bremsflüssigkeitsstand
kontrollieren
WARNUNG
Die Bremsflüssigkeit muss alle zwei
Jah­re durch einen SFM-Fachhändler gewechselt werden. MIN‑Markierung nicht
unterschreiten! Nur Bremsflüssigkeit
der Klassifikation DOT 4 verwenden.
achtung
Bremsflüssigkeit kann Schäden an Lack
und Kunststoffteilen verursachen.
29
Wartungshinweise
Vorderradbremse
2
A
1
3
A
Bremsbeläge kontrollieren
ACHTUNG
Mindestbelagstärke nicht unterschreiten.
Hinweis
Zu Ihrer Sicherheit empfehlen wir, Arbeiten an der Bremsanlage durch einen
SFM‑Fachhändler ausführen zu lassen.
- Sichtkontrolle am Bremssattel (1) durch-
30
führen.
- Bremsbelagstärke überprüfen.
Mindestbelagstärke: A = 2,0 mm
- Ist die Mindestbelagstärke unterschritten:
Bremsbeläge (2) durch einen SFM‑ Fachhändler wechseln lassen.
Bremsscheibe kontrollieren
- Sichtkontrolle an der Bremsscheibe (3)
durchführen.
- Bremsscheibenstärke überprüfen.
Mindeststärke: = 3,0 mm
- Ist die Mindestbelagstärke unterschritten:
Bremsscheibe (3) durch einen SFM‑ Fachhändler wechseln lassen.
wartungshinweise
Hinterradbremse
1
A
4
2
3
Hinterradbremse nachstellen
Hinweis
Durch den betriebsbedingten Verschleiß
der Bremsbeläge ist ein Nachstellen der
Handbremse erforderlich.
Prüfen
- Der Leerweg (A) am Handbremshebel
(1) soll ca. 10-20 mm betragen.
Nachstellen
- Einstellmutter (2) am Hinterrad soweit
hereindrehen bis ein Leerweg von ca.
10-20 mm erreicht ist.
- Das Hinterrad muss sich nach dem Nachstellen noch frei drehen lassen. Ansonsten Einstellmutter etwas nachlassen.
ACHTUNG
Einstellung durch einen SFM-Fachhändler kontrollieren lassen.
Bremsbeläge kontrollieren
ACHTUNG
Bei gezogener Handbremse darf sich die
Markierung (3) des hinteren Bremshebels mit der Markierung (4) am Bremsdeckel nicht decken. Andernfalls ist die
Mindestbelagstärke unterschritten.
Bremsbeläge durch einen SFM‑Fachhändler wechseln lassen.
Hinweis
Zu Ihrer Sicherheit empfehlen wir, Arbeiten an der Bremsanlage durch einen
SFM‑Fachhändler ausführen zu lassen.
31
wartungshinweise
Gasdrehgriffspiel einstellen
4
A
- Durch Bewegen des Lenkers kontrollieren, ob der Gaszug scheuert.
- Kontrollieren Sie den Gaszug, ob er von
anderen Teilen behindert wird.
- Gasdrehgriff bis zum spürbaren Widerstand öffnen.
- Spiel messen.
Sollwert: A = 1-2 mm
Einstellen:
32
3
1
Kontrolle:
- Kontrollieren Sie den Gaszug durch Drehen des Gasgriffs (1) von geschlossener
zur offener Position auf Leichtgängigkeit.
2
- Schutzkappe (2) zurückschieben.
- Kontermutter (3) am Lenker lösen.
- Einstellschraube (4) entsprechend drehen.
- Kontermutter (3) fest anziehen.
- Spiel kontrollieren.
- Schutzkappe (2) aufschieben.
Hinweis
Lässt sich das Spiel mit dieser Einstellung
nicht korrigieren, durch einen SFM-Fachhändler prüfen lassen.
wartungshinweise
Luftfilter reinigen
1
4
2
2
6
5
3
Hinweis
Das Fahrzeug ist mit einem Nassluftfilter
ausgestattet. Bei starker Verschmutzung
muss der Schaumstoff-Einsatz (11) ersetzt
werden.
- Schrauben (2) herausschrauben und
Gepäckwanne (3) mit Sitzbank abnehmen.
- Schlauch (4) vom Luftfiltergehäuse abziehen.
- Schelle (5) am Vergaser lösen und Ansaugrohr (6) abziehen.
Ausbau und Reinigen:
- Sitzbank (1) öffnen.
33
wartungshinweise
Luftfilter reinigen
11
9
7
9
7
8
- Schrauben (7) entfernen und Luftfiltergehäuse (8) ausbauen.
9
10
9
9
9
Ausbau und Reinigen:
- Schrauben (9) entfernen und Deckel (10)
abnehmen.
Reinigen
- Schaumstoff-Einsatz (11) aus dem
Gehäuse entnehmen und mit Motorrex
Luftfilter-Reiniger auswaschen.
Auswringen
- Danach den Schaumstoff mit Luftfilteröl
einweichen und auswringen.
Auswringen
In Luftftilteröl einweichen
34
wartungshinweise
Luftfilter reinigen
Achtung
Motor niemals ohne Luftfilter starten
sonst ist ein unsauberer Motorlauf die
Folge und Motorschäden sind nicht
auszuschließen.
12
- Ein verstaubter Filter ist die Hauptursache für eine reduzierte Motorleistung und
erhöhten Kraftstoffverbrauch.
- Bei Fahrten auf staubigen Straßen,
Luftfilter öfters reinigen.
- Ist der Luftfilter nicht korrekt montiert, gelangt Staub in den Verbrennungsraum.
Dies hat einen vorzeitigen Motorverschleiß und reduzierte Motorleistung zur
Folge.
- Darauf achten, dass der Luftfilter nicht
nass wird. Sonst lässt sich der Motor
schlecht starten.
Einbau:
Hinweis
Vor dem Einbau die Dichtung (12) auf Beschädigung und korrekten Sitz überprüfen.
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge wie der Ausbau.
35
wartungshinweise
Zündkerze kontrollieren
1
0,6- 0,7 mm
Prüfen und wechseln
- Zündkerzenstecker (1) abziehen.
Achtung
-
Hinweis
- Elektrodenabstand (0,6-0,7 mm) überprüfen, bei starkem Abbrand wechseln.
Zündkerze nur bei kaltem Motor prüfen
bzw. wechseln.
Die Zündkerze ist von der rechten Fahrzeugseite zugänglich.
-
Zündkerze mit dem Zündkerzenschlüssel aus dem Bordwerkzeug herausschrauben.
Neue Zündkerze NGK BR7 ES verwenden.
- Zündkerze von Hand eindrehen und
36
dann mit dem Zündkerzenschlüssel
vorsichtig festziehen.
Anziehdrehmoment 11 Nm.
- Zündkerzenstecker (1) aufstecken.
Wartungshinweise
Sicherung kontrollieren
1
2
Achtung
Auf keinen Fall eine stärkere Sicherung
einsetzen oder die Sicherung ausbessern. Unsachgemäße Behandlung kann
die gesamte elektrische Anlage zerstören!
Brennen Sicherungen ohne ersichtlichen Grund durch, wenden Sie sich
bitte an Ihren SFM-Händler.
Die Sicherung befindet sich hinter dem
Wartungsdeckel (2).
3
Sicherung auswechseln
- Zündung ausschalten.
- Zwei Schrauben (1) abschrauben.
- Wartungsabdeckung (2) öffnen.
- Sicherungsbox (3) öffnen und Sicherung entfernen.
- Eine defekte oder durchgebrannte Sicherung durch eine neue Sicherung mit
15 A ersetzen.
- Beim Austausch der Sicherung auf
guten Sitz achten. Lose Sicherungen
brennen durch.
- Der Einbau erflogt in umgekehrter Reihenfolge.
37
Wartungshinweise
Batterie
Warnung
Augenschutz tragen.
Kinder von Säure und Batterien
fernhalten.
Explosionsgefahr
Bei der Ladung von Batterien ent­steht
ein hochexplosives Knallgas­gemisch,
deshalb sind Feuer, Fun­ken, offenes
Licht und Rauchen ver­boten.
Brandgefahr
Funkenbildung beim Umgang mit Ka­beln
und elektrischen Geräten sowie durch elektrostatische Entladungen ver­meiden.
Kurzschlüsse vermeiden.
Verätzungsgefahr
Batteriesäure ist stark ätzend, des­halb
Schutzhandschuhe und Augen­schutz
tragen.
Batterie nicht kippen, aus den Ent­ga­
sungsöffnungen kann Säure auslaufen.
Erste Hilfe
38
Säurespritzer im Auge sofort einige Minuten
mit klarem Wasser spülen! Danach unverzüglich einen Arzt auf­suchen.
Säurespritzer auf der Haut oder Klei­dung
sofort mit Säureumwandler oder Seifenlauge neutralisieren und mit viel Wasser
nachspülen.
Wurde Säure getrunken, sofort den Arzt
konsultieren.
Achtung
Batterien nicht ungeschützt dem direkten Tageslicht aussetzen. Ent­ladene
Batterien können einfrieren, deshalb
Batterien in einem Raum mit über 5°15°C lagern.
Sachgemäße Wartung, Ladung und Lagerung erhöhen die Lebensdauer der
Batterie und sind Voraussetzung für
eventuelle Gewährleistungen.
Entsorgung
Altbatterien bei einer Sammelstelle abgeben, nie über den Hausmüll entsorgen.
Batterie laden
Bei längerer Stilllegung die Batterie alle 3-4
Monate nachladen. Der Ladestrom (Ampere) soll max. 1/10 der Batteriekapazität
(Ah) betragen.
Die Batterie darf nicht schnellgeladen werden. Zum Laden der Batterie darf nur ein
speziell für MF- Batterien zu­gelassenes
Ladegerät verwendet werden.
Wartung
Die Batterie ist wartungsfrei. Batterie nie in
entladenem Zustand stehen lassen. Batterie sauber und trocken halten und auf festen
Sitz der Anschlussklemmen achten.
Wartungshinweise
Batterie aus- und einbauen
1
2
Achtung
Batterie nur bei ausgeschalteter Zündung ab- oder anklemmen.
Zuerst Minuspol abklemmen (3, schwarzes Kabel).
3
4
- Zündung ausschalten.
- Zwei Schrauben (1) abschrauben.
- Wartungsabdeckung (2) öffnen.
- Batterie abklemmen und ausbauen.
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Beim Einbau den Pluspol zuerst anklemmen (4, rotes Kabel).
Die Batterie ist wartungsfrei. Die Batterie
darf nicht geöffnet werden.
39
wartungshinweise
Hauptscheinwerfer und Standlicht
1
1
1
1
1
1
4
2
3
3
5
Glühlampen wechseln
HINWEIS
Nur geprüfte Glühlampen mit „E...“-Kennzeichnung verwenden. Bei Verwendung
von nicht gekenn­zeichneten Glühlampen
erlischt die Betriebserlaubnis.
Die Glüh­lampen nicht mit bloßen Fingern
berühren. Für den Ein‑ und Aus­bau ein sauberes, trockenes Tuch benutzen.
Abblend- Fernlicht
Glühlampe:
12V 35/35W
Standlicht
Glühlampe:
40
12V 5W
- Zündung ausschalten.
- Stecker (5) abziehen.
- Schrauben (1) der Scheinwerferverkleidung (2) abschrauben.
- Scheinwerferverkleidung (2) abnehmen.
- Schrauben (3 und 4) abschrauben.
wartungshinweise
Hauptscheinwerfer und Standlicht
2
3
4
5
1
Abblend- Fernlicht
- Schutzkappe (1) abnehmen.
-Hauptscheinwerfer- Sockel (2) nach
rechts drehen und herausnehmen.
- Glühlampe (4) durch Linksdrehung entriegeln.
- Glühlampe herausnehmen.
- Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Standlicht
- Schutzkappe (1) abnehmen.
- Standlicht-Glühlampe mit Fassung (3)
vorsichtig herausziehen.
- Standlicht-Glühlampe (5) herausziehen.
- Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
41
wartungshinweise
Blinkleuchten vorne und hinten
1
2
Glühlampen wechseln
HINWEIS
Die Glüh­lampen nicht mit bloßen Fingern
berühren. Für den Ein‑ und Aus­bau ein sauberes, trockenes Tuch benutzen.
2
1
3
- Befestigungsschraube (1) herausschrauben und Abdeckung (2) abnehmen.
- Glühlampe (3) nach innen drücken und
durch Linksdrehung entriegeln.
- Glühlampe herausnehmen.
- Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Glühlampen:
42
12V 10W
wartungshinweise
Rück- Bremslicht
2
3
1
1
Glühlampe wechseln
HINWEIS
Die Glüh­lampe nicht mit bloßen Fingern
berühren. Für den Ein‑ und Aus­bau ein sauberes, trockenes Tuch benutzen.
-Befestigungsschrauben (1) herausschrauben.
- Rücklichtabdeckung (2) vorsichtig abnehmen.
- Rück- Bremslicht Glühlampe (3) nach
innen drücken und durch Linksdrehung
entriegeln.
- Glühlampe herausnehmen.
- Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Rück- Bremslicht
Glühlampe:
12V 21/5W
43
wartungshinweise
Scheinwerfereinstellung prüfen
Scheinwerfer einstellen
12cm
1
H
5m
H
Warnung
Motor nicht in geschlossenen Räumen
laufen lassen
- Vergiftungsgefahr!
Bei korrektem Reifenfülldruck wird der Motorroller auf den Rädern stehend und mit
dem Fahrer belastet in einem Abstand von 5
m (ab Scheinwerfer) vor einer hellen Wand
auf ebenem Boden aufgestellt.
- Der Abstand vom Boden bis zur Scheinwerfermitte wird auf die Wand übertragen
und mit einem Kreuz markiert. 12 cm unter diesem Kreuz wird ein zweites Kreuz
gezeichnet.
44
- Motor laufen lassen.
- Abblendlicht einschalten.
- Horizontal- und Vertikalwinkel der Fahrbahnausleuchtung mit der Schraube (1)
am Scheinwerfergehäuse für linken und
rechten Scheinwerfer verstellen.
Sollten Sie mit der Scheinwerfereinstellung
Schwierigkeiten haben, wen­den Sie sich an
Ihren SFM- Fach­händ­ler.
Eine falsche Einstellung ist strafbar. Sie
selbst tragen die Verant­wortung für die richtige Schein­werfer­einstellung.
Technische Daten
Speedjet 50
Motor
Motor Typ:
LJ1PE40QMB
Hubraum:
49 cm3
Bauart:
Bohrung:
Hub:
Verdichtung:
Kühlung:
Leistung:
Drehmoment:
Zündanlage:
Zündkerze:
Elektrodenabstand:
Vergaser:
Leerlaufdrehzahl:
Luftfilter:
Anlasser:
Einzylinder-Zweitakt-Ottomotor
ø 40 mm
39,2 mm
6,5:1
Gebläsekühlung
2,1 kW bei 8.000 1/min
3,2 Nm bei 5.500 1/min
Transistorzündanlage mit elektronischer Zündkontrolle (CDI)
NGK BR7 ES
0,6 - 0,7 mm
Schiebervergaser JK Typ 16P-6F
1.800 +/- 180 1/min
Nassfilter
Elektrostarter und Kickstarter
45
Technische Daten
Speedjet 50
Kraftübertragung
Kupplung:
Getriebe:
Fahrgestell
automatische Fliehkraftkupplung
stufenlose Variomatik
Fahrzeugausführung:
LJ50QT-F
Hinterradfederung:
Triebsatzschwinge, hydraulisch gedämpftes Federbein, einstellbar
Vorderradfederung:
Felge vorne:
Felge hinten:
Reifen vorne:
Reifen hinten:
Reifendruck:
Bremse vorne:
Bremse hinten:
46
Teleskopgabel
Alufelge MT 3.50 x 12
Alufelge MT 3.50 x 12
120/70-12 56J schlauchlos
130/70-12 56J schlauchlos
vorne = 2,0 bar hinten = 2,25 bar
Scheibenbremse ø 190 mm, hydraulisch betätigt
Trommelbremse ø 110 mm, mechanisch betätigt
Technische Daten
Speedjet 50
Schmier- und Betriebsstoffe
Kraftstoff- Tankinhalt:
4,7 Liter
Schmieröl:
Mineralisches- oder halbsynthetisches Öl für Getrenntschmierung:
API-Norm TC, JASO-Norm FC
Kraftstoff:
bleifreier Superkraftstoff ROZ 95
Getriebeöl:
Füllmenge:
Hypoid-Getriebeöl SAE 85W - 140 oder SAE 80W-90 GL5
0,10 Liter bei Ölwechsel 0,11 bei Instandsetzung
Drehstromgenerator:
Wechselstrom 12V 130W
Sicherung:
15 A
Elektrische Ausrüstung
Batterie:
Scheinwerfer:
Standlicht:
Cockpitbeleuchtung
Tacho:
Blinker Kontrollleuchten:
Fernlicht Kontrollleuchte:
Brems- Rücklicht:
Blinkleuchten:
12V 6Ah MF (geschlossen, wartungsfrei)
Abblend-Fernlicht 2 x 12V 15W
2 x12V 5W
12V 1,7W
12V 1,7W
12V 1,7W
12V 21/5W
4 x 12V 10W
47
Technische Daten
Speedjet 50
Maße und Gewichte
Gesamtlänge:
1830 mm
Maximale Höhe:
1165 mm ohne Rückspiegel
Breite über Lenker:
Achsabstand:
Sitzhöhe:
Leergewicht:
Gewicht im fahrbereiten Zustand:
Zulässiges Gesamtgewicht:
Höchstgeschwindigkeit:
48
705 mm ohne Rückspiegel
1290 mm
800 mm
87 kg
92 kg
242 kg
45 km/h
Gewährleistung
Gewährleistungsbedingungen
Die Firma SFM GmbH erbringt im Rahmen ihrer gesetzlichen Gewährleistungsverpflichtungen im Falle eines auftretenden
Mangels folgende Leistungen über den
autorisierten SFM Händler (Verkäufer) an
den Käufer:
1.Die Firma SFM GmbH beseitigt, über
den autorisierten SFM Händler (Verkäufer), in einem Zeitraum von 24 Monaten
ab Übergabe des Fahrzeuges an den
Endkunden, die auftretenden Mängel,
die auf Material- oder Herstellungsfehler beruhen, durch Reparatur oder Austausch des betroffenen Teiles gemäß
den gesetzlichen Gewährleistungsregelungen. Sie kann die verlangte Reparatur
bzw. den Austausch des mangelbehafteten Teiles verweigern, wenn dies nur
mit unverhältnismäßigen Kosten möglich ist. In diesem Fall kann die Firma
SFM GmbH über den autorisierten SFM
Händler (Verkäufer) den Mangel durch
die jeweils andere Möglichkeit der Nacherfüllung beheben. Sind beide Arten der
Nacherfüllung nur mit unverhältnismäßigen Kosten möglich, kann die Firma
SFM GmbH über den autorisierten SFM
Händler (Verkäufer) die Nacherfüllung
insgesamt verweigern. Dem Kunden stehen dann die gesetzlichen Ansprüche
zu. Ersetzte Teile gehen in das Eigentum
der Firma SFM GmbH über.
intervalle bei einem autorisierten SFM
Händler.
2.Durch den Einbau von Ersatzteilen im
Rahmen eines Gewährleistungsfalles
wird die ab Lieferung des Fahrzeuges an
den Kunden laufende Gewährleistungsfrist nicht verlängert.
5. Bei Anzeige eines Gewährleistungsfalles
hat der Käufer dem Verkäufer das ordnungsgemäß ausgefüllte Serviceheft
vorzulegen.
3. Von der Gewährleistung unberührt bleiben Abnutzungserscheinungen in Folge
des normalen Gebrauches sowie Abnutzungen durch unsachgemäße Handhabung und unsachgemäßen Gebrauch.
Oxydation und Korrosion werden aufgrund von Umwelteinflüssen hervorgerufen und stellen ebenfalls keinen dem
Gewährleistungsrecht unterfallenden
Mangel dar.
6.Die folgende Tabelle gibt dem Käufer
einen Überblick über die durchschnitt lichen Grenzen der jeweiligen Verschleißteile:
4.Der Käufer verliert seinen Gewährleistungsanspruch bei: Manipulation des
Fahrzeuges, Anbau einer anderen Auspuffanlage, Änderung der Getriebe-,
Sekundärübersetzung und bei Anbau
von Zubehör und Ersatzteilen, welche
nicht von der Firma SFM GmbH freigegeben wurden. Ebenfalls zu einem
Verlust des Gewährleistungsanspruches
führen Eingriffe durch eine nicht von der
Firma SFM GmbH autorisierte Werkstatt,
sowie die Nichteinhaltung der Wartungs-
49
Gewährleistung
Verschleißteileliste
Verschleißteile
Verschleißgrenzen
Reifen, Schläuche
je nach Fahrweise, Belastung und Luftdruck kann die Verschleißgrenze schon
bei 500 km oder früher erreicht sein.
Schmierstoffe
bei jedem Wartungsintervall.
Leuchtmittel, Glühbirnen
je nach Fahrbahnbeschaffenheit / Fahrbahnunebenheiten reduziert sich die
Lebensdauer, dies kann bereits ab 500 km der Fall sein.
Bremsbeläge, Bremsklötze
je nach Fahrweise und Belastung können diese bei 1500 km verschlissen sein,
im Gelände auch früher.
Dichtringe, Dichtmittel, O-Ringe,
Wellendichtringe
müssen um eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten bei jedem
Wartungsintervall oder bei Bedarf ersetzt werden.
Öle, Luftfilter, Dichtheitskontrolle des
Schmiersystems
bei der ersten Inspektion nach 1000 km dann bei allen Wartungsintervallen (alle
3000 km / 6000 km). Ölstand vor jeder Fahrt prüfen.
Radlager, Lenkungslager, Wellendichtringe der
Gabel, Radnabe, Gabelholme
je nach Fahrbahnbeschaffenheit und Pflege ist ein Verschleiß ab 1500
km möglich. Verschmutzung setzt die Lebensdauer herab. Nicht mit dem
Hochdruckreiniger waschen!
Schwingenlager
je nach Belastung und Pflege ab 1500 km.
Tachowellen / Kabel, Tachoantriebe
je nach Pflege ab 500 km.
Verkleidungsscheiben, Verkleidungsteile
werden bei der Reinigung mit einem falschen Reinigungsmittel sofort matt oder
die Oberfläche verkratzt.
50
Gewährleistung
Verschleißteileliste
Verschleißteile
Verschleißgrenzen
Luftfilter
bei jedem regelmäßigen Wartungsintervall und bei starker Beanspruchung
früher.
Starterbatterie, Akkus, Sicherungen,
Anlasserkohlen, Anlasserfreilauf
je nach Außentemperatur ist mit einem Ausfall ab dem 6. Monat zu rechnen, bei
Kurzstrecken früher.
Spiegelgläser
je nach Außentemperatur und Pflege ab dem 6. Monat, im Winterbetrieb auch
früher.
Seilzüge, Bremsseile, Gaszüge
je nach Einsatz und Pflege ab dem 6. Monat.
Selbstsichernde Muttern, Splinte,
Sicherungsbleche,
verklebte Schraubverbindungen
bei jeder Wartung oder bei jedem Öffnen der Muttern oder der Sicherung.
Variomatikrollen, Übertragungsriemen,
Keilriemen, Riemenscheiben
je nach Fahrweise und Belastung können diese bei 500 km verschlissen sein.
Kupplungsbeläge / Reibscheiben
je nach Fahrweise und Belastung können diese bei 500 km verschlissen sein.
Kolben, Zylinder, Kurbelwelle, Pleuel
Motorlager
je nach Fahrweise, Belastung und Pflege können diese Bauteile bei 200
Betriebsstunden verschlissen sein.
Zündkerze
bei jedem oder jedem zweiten Wartungsintervall.
Auspuffanlage, Kontrolle der Halterungen
Kontrolle bei jeder Wartung, je nach Fahrweise, Belastung und Pflege können
diese Bauteile bei 500 Betriebsstunden verschlissen sein, im Winter- und
Kurzstreckenbetrieb auch früher. Oxydation / Korrosion ist ein Pflegemangel!
51
Inspektionsplan
Bitte beachten Sie folgendes:
-Inspektionsarbeiten während des Gewährleistungszeitraumes und danach
ausnahmslos durch einen von uns anerkannten Fachhändler ausführen lassen.
-Inspektionsintervalle einhalten und vom
Fachhändler bestätigen lassen.
-Nur Original‑SFM‑Ersatzteile verwenden.
ACHTUNG
Bei Nichtbeachtung erlischt der Gewährleistungsanspruch.
Im Inspektionsplan werden die verschiedenen Arbeiten erläutert.
Inspektionsintervalle sind während der Gewährleistungszeitraum einzuhalten.
52
Lassen Sie Ihren Motorroller regelmäßig
bei einem autorisierten SFM-Händler
überprüfen, so dass Ihr Motorroller in gutem
Zustand bleibt.
HINWEIS
Reinigen oder tauschen Sie Ihren Luftfilter
öfter als im Wartungsplan vorgesehen, falls
Sie auf staubigen Straßen fahren.
Sollten Sie regelmäßig Höchstgeschwindigkeit fahren und / oder sollte das Fahrzeug
einen hohen Kilometerstand erreicht haben,
lassen Sie öfters als im Plan vorgesehen,
Wartungsarbeiten von Ihrem SFM-Händler
durchführen.
Warnung
Sicherheitsgründe verbieten es, über einen eng begrenzten Rahmen hinaus Reparaturen und Einstellarbeiten an Motor
und Fahrgestell selbständig vorzunehmen. Durch Basteln an sicherheitsrelevanten Teilen gefährdet man sich und
andere Verkehrsteilnehmer.
Dies gilt insbesondere für Arbeiten an:
Auspuffanlagen, Vergasern, Zündan­
lagen, Kupplung, Schaltung, Len­kung,
Bremsanlage und Beleuch­tung.
Vor Beginn der Arbeit an der elektrischen
Anlage zur Vermeidung von Kurzschlüssen Batterie-Minuspol abklemmen.
Inspektionsplan
I = Inspektion, reinigen, und einstellen
A = Austauschen
R = Reinigen (Ersatz falls notwendig)
S = Schmieren
Bauteile
Baugruppe
Luftfilter (Papierfilter)
Kraftstofffilter
Zündkerze
Zündzeitpunkt
Vergaser (Leerlaufeinstellung)
Gaszugspiel
Getriebeöl
Getriebe dicht
Kurbelwellengehäuse dicht
Kurbelwellengehäuse Entlüftung
Antriebsriemen; Rollen
Kupplungscheibe
vor jeder
Inbetriebnahme
1. Service
nach
1.000 km
alle
3.000 km /
6 Monate
I
I
I
I
I
I
I
I
I
I
I
I
I
A
I
I
alle
12.000 km /
24 Monate
A
A
I
I
I
I
R
alle
6.000 km /
12 Monate
A
I
I
I
I
I
I
A
I
I
I
I/A
I/A
53
Inspektionsplan
I = Inspektion, reinigen, und einstellen
A = Austauschen
R = Reinigen (Ersatz falls notwendig)
S = Schmieren
Bauteile
Baugruppe
Schrauben und Muttern (Motor)
Auspuffsystem
Kraftstofftank und Leitungen
Batterie
Lenkerkopflager und Lenker
Federung vorne / hinten
Stossdämpfer
Reifendruck
Bremsenfunktion / Bremsbeläge
vor jeder
Inbetriebnahme
I
I
I
I
I
I
I
I
Bremsflüssigkeit
I
Haupt- und Seitenständer
I
Schrauben und Muttern (Fahrgestell)
54
I
1. Service
nach
1.000 km
alle
3.000 km /
6 Monate
I
I
I
I
I
I
I
I
I
I
I
I
I
I
I
I
alle
12.000 km /
24 Monate
I
I
I
alle
6.000 km /
12 Monate
I
I/S
I
I
I
A / alle
2 Jahre
Wartungsbestätigung
1000 km /1 Monat
1. Service
Händlerstempel:
km................................. Datum............................ nach 12.000 km /
24 Monaten
Händlerstempel:
km................................. Datum............................ nach 3.000 km /
6 Monate
Händlerstempel:
km................................. Datum............................ nach 15.000 km /
30 Monaten
Händlerstempel:
km................................. Datum............................ nach 6.000 km /
12 Monaten
Händlerstempel:
km................................. Datum............................ nach 18.000 km /
36 Monaten
Händlerstempel:
km................................. Datum............................ nach 9.000 km /
18 Monaten
Händlerstempel:
km................................. Datum............................ nach 21.000 km /
42 Monaten
Händlerstempel:
km................................. Datum............................ 55
WartungsbestätigUNG
Bremsflüssigkeit
Bremsflüssigkeit neu
Bremsflüssigkeit neu
Bremsflüssigkeit neu
Bremsflüssigkeit neu
ja
ja
ja
ja
nein
nein
nein
nein
km......................................
km......................................
km......................................
km......................................
Datum................................
Datum................................
Datum................................
Datum................................
Stempel, Unterschrift
Stempel, Unterschrift
Stempel, Unterschrift
Stempel, Unterschrift
56
SFM verwendet und empfiehlt
Ihr SFM Fachhändler
SFM GmbH
Strawinsky-Straße 27b · D-90455 Nürnberg
Telefon: +49 (0)911 4231- 0 · Telefax +49 (0)911 4231- 332
e-Mail: [email protected] · www.sfm-bikes.de
2010 07 002
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