LP 14

LP 14
TERMOPELLET
LP14 - LP20
Benutzerhandbuch
PELLET-HEIZKESSEL
Vor der Installation, Benutzung und Wartung die Bedienungsanleitung aufmerksam lesen.
Die Bedienungsanleitung ist fester Bestandteil des Produkts.
2
Glückwunsch! Sie sind nun stolzer Besitzer eines Kessels der Firma Extraflame
Der Extraflame Heizkessel ist eine ideale Heizlösung, die auf der neuesten Technologie basiert, sehr
hochwertig verarbeitet ist und ein zeitloses Design aufweist, damit Sie stets in aller Sicherheit das
fantastische Gefühl genießen können, das Ihnen die Wärme der Flamme geben kann.
Mit dieser Anleitung werden Sie lernen, Ihren Heizkessel richtig zu verwenden; wir bitten Sie deshalb, sie
vor dem Gebrauch komplett und aufmerksam zu lesen.
WICHTIG
Vergewissern Sie sich, dass der Verkäufer das entsprechende Feld ausfüllt, das nachfolgend wiedergegeben
wird und das für die Daten des autorisierten Fachmanns bestimmt ist, der Ihnen gerne helfen wird, wenn
Sie beim Gebrauch Ihres neues Heizkessels auf Probleme stoßen sollten.
AUTORISIERTER FACHMANN
FIRMA _____________________________________________________________________
HR. ________________________________________________________________________
STRASSE______________________________________________ NR. __________________
PLZ ___________________ ORT _________________PROVINZ ______________________
TELEFON ____________________________ FAX __________________________________
Sämtliche Produkte von Extraflame sind im Einklang mit folgenden Richtlinien gebaut:
™ 89/106 EWG (Bauprodukterichtlinie)
™ 89/366 EWG (EMV-Richtlinie)
™ 2004/108 EG (EMV-Richtlinie)
™ 2006/95 EG (Richtlinie für Niederspannung)
und den Bestimmungen:
™ EN 60335-1
™ EN 60335-2-102
™ EN 61000-3-2
™ EN 61000-3-3
™ EN 50366
™ EN 55014-1
™ EN 55014-2
™ EN 303-5
3
4
Inhalt
Kapitel 1
SICHERHEITSHINWEISE...............................................................................................................................................7
Kapitel 2
TECHNISCHE EIGENSCHAFTEN ..................................................................................................................................9
Kapitel 3
DER BRENNSTOFF ......................................................................................................................................................12
EINFÜLLEN DER PELLETS ..................................................................................................................................................................12
Kapitel 4
SICHERHEITSVORRICHTUNGEN ...............................................................................................................................13
DEFEKT DES RAUCHGASABSAUGGEBLÄSES ....................................................................................................................................13
STOPP DES PELLETZUFUHR-MOTORS.................................................................................................................................................13
MIKROSCHALTER TÜR ................................................................................................................................................................................13
FEHLZÜNDUNG ............................................................................................................................................................................................13
ZEITWEILIGER STROMAUSFALL .............................................................................................................................................................13
ELEKTRISCHE SICHERHEIT ........................................................................................................................................................................13
RAUCHABZUG SICHERHEIT ....................................................................................................................................................................13
SICHERHEITSVORRICHTUNG DER TEMPERATUR DES PELLET-BEHÄLTERS MIT 85°C-KAPILLARROHRTHERMOSTAT .......13
SICHERHEITSVORRICHTUNG WASSER-ÜBERTEMPERATUR MIT 100°C-KAPILLARROHRTHERMOSTAT ....................14
MINIMUM- UND MAXIMUM-DRUCKWÄCHTER ...............................................................................................................................14
LISTENEXTERNE VORRICHTUNGEN ......................................................................................................................................................14
INSTALLATION UND SICHERHEITSVORRICHTUNGEN ...................................................................................................................14
SICHERHEITSEINRICHTUNGEN FÜR ANLAGE MIT GESCHLOSSENEM AUSDEHNUNGSGEFÄSS ..................................14
ABSTÄNDE DER SICHERHEITSVORRICHTUNGEN GEMÄSS DEN RECHTSVORSCHRIFTEN ..............................................15
AUTOMATISCHES THERMOSTATMISCHVENTIL (VERBINDLICH) ...............................................................................................15
TAB. (NICHT) VORHANDENER SICHERHEITSVORRICHTUNGEN FÜR ANLAGEN MIT GESCHL. AUSDEHNUNGSGEFÄSS .......16
Kapitel 5
MONTAGE -UND INSTALLATIONSANLEITUNG .......................................................................................................19
GLOSSAR .........................................................................................................................................................................................................19
INSTALLATION ...............................................................................................................................................................................................20
ZUGELASSENE INSTALLATIONEN ..................................................................................................................................................20
UNZULÄSSIGE INSTALLATIONEN...................................................................................................................................................20
ANSCHLUSS AN DIE RAUCHGASABZUGSANLAGE.........................................................................................................................21
RAUCHGASKANAL BZW. ANSCHLÜSSE .......................................................................................................................................21
SCHORNSTEIN ODER EINZELRAUCHGASROHR .......................................................................................................................22
ANSCHLUSS DES GERÄTES AN DEN SCHORNSTEIN UND ABZUG DER VERBRENNUNGSPRODUKTE ................24
SCHORNSTEINKOPF ............................................................................................................................................................................24
ANSCHLUSS AN ÄUSSERE ZULUFTLEITUNGEN ...............................................................................................................................25
ISOLIERUNG, AUSBAUTEN, VERKLEIDUNGEN UND SICHERHEITSEMPFEHLUNGEN ........................................................25
VORSCHRIFTEN AUF LANDES-, REGIONAL-, PROVINZ- UND GEMEINDEEBENE ................................................................25
Kapitel 6
HYDRAULIKANLAGE ..................................................................................................................................................26
ANLAGENART ................................................................................................................................................................................................26
ANLAGE MIT GESCHLOSSENEM AUSDEHNUNGSGEFÄSS FÜR GERÄTE MIT ZUFUHR-AUTOMATIK ...................26
ALLGEMEINES ........................................................................................................................................................................................26
EIGENSCHAFTEN DES SPEISEWASSERS.......................................................................................................................................27
5
FÜLLEN DER ANLAGE .........................................................................................................................................................................27
Kapitel 7
BETRIEBSBESCHREIBUNG DES PRODUKTS ............................................................................................................28
BEDIENTAFEL .................................................................................................................................................................................................28
SPRACHWAHL ...............................................................................................................................................................................................29
EINSTELLUNG LAUFENDER TAG UND UHRZEIT ...............................................................................................................................29
BETRIEBSART .................................................................................................................................................................................................30
WAHL DER BETRIEBSART...................................................................................................................................................................31
BETRIEBSART WINTER .................................................................................................................................................................31
BETRIEBSART WINTER-SANITAER ...........................................................................................................................................31
BETRIEBSART SOMMER ..............................................................................................................................................................31
SICHERHEITSBEREICH ................................................................................................................................................................................31
BETRIEB DES AUSSENTHERMOSTATEN IN BETRIEBSART STBY/TOFF ....................................................................................32
BETRIEBSZYKLUS .........................................................................................................................................................................................33
GRUNDANWEISUNGEN .....................................................................................................................................................................33
ZÜNDUNG ...............................................................................................................................................................................................33
STARTEN ...................................................................................................................................................................................................34
BETRIEB ....................................................................................................................................................................................................34
AUSSCHALTEN .......................................................................................................................................................................................35
REGULIERUNG DER WASSERTEMPERATUR .......................................................................................................................................35
ANSCHLUSS THERMOSTATE ....................................................................................................................................................................35
STEUERUNG DER KARTENAUSGÄNGE BETRIEBSART WINTER ...................................................................................36
STEUERUNG DER KARTENAUSGÄNGE BETRIEBSART WINTER SANITÄR ................................................................36
STEUERUNG DER KARTENAUSGÄNGE BETRIEBSART SOMMER ................................................................................36
Kapitel 8
BENUTZERPARAMETER .............................................................................................................................................37
WOCHENPROGRAMMIERER ....................................................................................................................................................................37
EINSTELLUNG DER PELLETZUFUHR .....................................................................................................................................................40
ZEITPLAN FÜR AUTOMATISCHE FEDERREINIGUNG ......................................................................................................................41
Kapitel 9
REINIGUNG DES KESSELS .........................................................................................................................................42
REINIGUNG BRENNSCHALE .....................................................................................................................................................................42
FEDERREINIGUNG........................................................................................................................................................................................42
DICHTUNGEN VON TÜR UND ASCHENKASTEN ...............................................................................................................................43
ANSCHLUSS AN DEN SCHORNSTEIN ...................................................................................................................................................43
Kapitel 10
TABELLEN DER ANZEIGEN DES PRODUKTS ............................................................................................................44
Kapitel 11
GARANTIE ...................................................................................................................................................................48
6
Kapitel 1
SICHERHEITSHINWEISE
EINLEITUNG
Die in unserem Werk hergestellten Heizkessel werden mit großer Sorgfalt auch bei den einzelnen Bauteilen
hergestellt, um sowohl den Bediener als auch den Installateur vor Unfällen zu schützen. Es wird daher dem
dazu autorisierten Personal geraten nach jeglichem Eingriff am Produkt besonders auf die elektrischen
Anschlüsse zu achten, insbesondere in Bezug auf die ungeschützten Enden der Leitungen, die keinesfalls
aus der Klemmleiste herausrutschen dürfen, um einen möglichen Kontakt mit den stromführenden
Leitungen zu vermeiden.
Diese Bedienungsanleitung ist fester Bestandteil des Produktes: Vergewissern Sie sich, dass sie stets
beim Gerät bleibt, auch im Falle einer Übereignung an einen anderen Eigentümer oder Benutzer oder
des Umzugs an einen anderen Ort. Bei Beschädigung oder Verlust bitte beim Gebietskundendienst ein
weiteres Exemplar anfordern.
Dieser Heizkessel darf nur für den Zweck eingesetzt werden, für den er ausdrücklich hergestellt wurde.
Jegliche vertragliche oder außervertragliche Haftung des Herstellers ist ausgeschlossen, wenn aufgrund
von Fehlern bei der Installation, Regulierung und Wartung oder unsachgemäßer Verwendung Schäden an
Personen, Tieren oder Dingen hervorgerufen werden.
INSTALLATION
Die Installation des Heizkessels und der zur Heizanlage gehörenden Zusatzausrüstung ist gemäß den
geltenden Normen und Bestimmungen sowie Gesetzesvorschriften auszuführen. Die Installation ist durch
autorisiertes Personal auszuführen, das dem Käufer eine Konformitätserklärung der Anlage überlassen
muss, mit der es die komplette Verantwortung für die endgültige Installation und den späteren Betrieb
des installierten Produktes übernimmt.
Es ist notwendig, auch sämtliche Gesetze und Vorschriften zu berücksichtigen, die auf Landes-, Regional-,
Provinz- und Gemeindeebene in dem Land gelten, in dem das Gerät installiert wird.
Es besteht keinerlei Haftung seitens der Firma Extraflame S.p.A. im Fall einer Nichteinhaltung dieser
Vorsichtsmaßnahmen. Vor der Installation empfiehlt es sich, die Leitungen der Anlage sorgfältig
durchzuspülen, um eventuelle Rückstände zu entfernen, die den Betrieb des Gerätes beeinträchtigen
könnten. Während der Installation ist es notwendig, den Benutzer über Folgendes zu informieren:
a. Im Falle von Wasserlecks muss er die Wasserversorgung unterbrechen und umgehend den Kundendienst
verständigen.
b. Der Betriebsdruck der Anlage muss regelmäßig überprüft werden. Falls der Heizkessel für längere Zeit
nicht verwendet wird, empfiehlt es sich, den Kundendienst zu verständigen, um zumindest die folgenden
Eingriffe auszuführen:
- Hauptschalter auf 0 stellen.
- Die Wasserhähne sowohl der Heiz-, als auch der Warmwasseranlage schließen.
- Das Wasser aus der Heiz- und Warmwasseranlage entleeren, wenn Frostgefahr besteht.
ERSTE INBETRIBNAHME
Nach dem Entfernen der Verpackung prüfen, ob der Inhalt unversehrt und komplett ist.
Sollten Unregelmäßigen bestehen, wenden Sie sich an den Händler, bei dem Sie das Gerät gekauft
haben.
Während der ersten Inbetriebnahme des Produktes ist es notwendig, die korrekte Funktion sämtlicher, am
Kessel vorhandener Sicherheits- und Kontrollvorrichtungen zu prüfen. Alle elektrischen Komponenten,
die am Kessel vorhanden sind und dessen korrekte Funktion gewährleisten, dürfen ausschließlich von
SICHERHEITSHINWEISE
7
Kapitel 1
einer autorisierten Kundendienststelle und unter Einsatz von Originalersatzteilen ersetzt werden.
Vor dem Verlassen der Anlage muss das mit der ersten Inbetriebnahme beauftragte Personal die Funktion
des Kessels für die Dauer von mindestens einem kompletten Arbeitszyklus prüfen. Die Wartung des
Kessels muss mindestens einmal jährlich durchgeführt werden und muss rechtzeitig mit dem technischen
Kundendienst vereinbart werden.
GENEHMIGUNGEN
Die Kessel der Firma Extraflame wurden in Übereinstimmung mit folgenden Richtlinien konzipiert und
hergestellt:
™ UNI EN 303-5 Heizkessel. Kessel für feste Brennstoffe mit manueller und automatischer Beschickung,
mit einer nominalen Heizleistung bis 300 kW
™ Übereinstimmung mit der Niederspannungsrichtlinie (73/23/EWG)
™ Übereinstimmung mit der EMV-Richtlinie (Elektromagnetische Verträglichkeit 89/336 EWG)
FÜR DIE SICHERHEIT
™ Die Verwendung des Kessels durch Kinder oder behinderte Personen ohne Hilfe ist verboten.
™ Den Kessel nicht mit nackten Füßen oder mit nassen oder feuchten Körperteilen berühren.
™ Es ist verboten, die Sicherheitsvorrichtungen ohne Genehmigung bzw. Anweisungen des Herstellers
zu verändern oder einzustellen.
™ Es ist verboten an den elektrischen Leitungen, die aus dem Kessel heraustreten, zu ziehen, diese zu
entfernen oder sie zu drehen, auch wenn das Gerät von der Stromversorgung isoliert wurde.
™ Vermeiden Sie es, die Lüftungsöffnungen im Raum, in welchem das Gerät installiert ist, abzudecken
oder deren Größe zu ändern.
™ Die Lüftungsöffnungen sind für eine korrekte Verbrennung unerlässlich.
™ Lassen Sie die Verpackungsteile nicht in der Reichweite von Kindern oder behinderten Personen ohne
Aufsicht liegen.
™ Während des normalen Betriebs des Produktes muss die Türe der Feuerung stets geschlossen
bleiben.
™ Vermeiden Sie den direkten Kontakt mit Teilen des Gerätes, die während des Gebrauchs heiß
werden.
™ Kontrollieren Sie vor dem Einschalten nach einer längeren Stillstandsphase, ob Verstopfungen
vorliegen.
™ Der Kessel wurde so konzipiert, dass er unter jeglichen (auch kritischen) klimatischen Bedingungen
funktioniert. Im Fall von speziell ungünstigen Witterungsverhältnissen (starker Wind, Frost) könnten
Sicherheitseinrichtungen greifen, die den Kessel abschalten.
™ Wenn dies eintritt, wenden Sie sich an den technischen Kundendienst und setzen Sie keinesfalls die
Sicherheitsvorrichtungen außer Betrieb.
™ Im Fall eines Schornsteinbrandes besorgen Sie sich geeignete Systeme zum Ersticken der Flammen
oder rufen Sie die Feuerwehr.
™ Im Fall eines Stillstands des Kessels, der durch Meldungen am Display angezeigt wird und nicht auf
mangelnde Durchführung von regelmäßigen Wartungseingriffen zurückzuführen ist, wenden Sie sich an
den technischen Kundendienst.
VERWENDUNG
Diese Kessel müssen für das Erhitzen von Wasser auf eine Temperatur verwendet werden, welche
die Siedetemperatur unter Installationsbedingungen nicht übersteigt.
8
SICHERHEITSHINWEISE
Kapitel 2
TECHNISCHE EIGENSCHAFTEN
Eigenschaften
Gewicht
Höhe
Breite
Tiefe
Durchmesser Rauchabzugsrohr
Durchmesser Luftansaugrohr
Max. Gesamtheizleistung
Max. Nutzheizleistung (an das Wasser abgegebene Leistung)
Min. Gesamtheizleistung
Min. Nutzheizleistung
Max. Brennstoffverbrauch pro Stunde
Min. Brennstoffverbrauch pro Stunde
Fassungsvermögen Behälter
Empfohlener Schornsteinzug
Elektrische Nennleistung
Elektrische Leistung des Gerätes
Nennspannung
Nennfrequenz
Durchmesser Wasser-Eintritts-/Austrittsrohr
Durchmesser automatisches Abflussrohr
Förderhöhe Pumpe
Maximaler zugelassener Wasser-Betriebsdruck
Min. zugelassener Betriebs-Wasserdruck
kg
mm
mm
mm
mm
mm
kW
kW
kW
kW
kg/h
kg/h
kg
Pa
W
W
Vac
Hz
“
“
m
bar
bar
LP 14
LP 20
220
1327
533
663
120
60
15.3
14.0
4.3
3.9
3.3
1.0
~ 43
~ 10
970
470
230
50
1
1/2
5
2.5
0.6
260
1368
525
941
120
60
22.0
21.0
4.4
4.2
4.7
1.0
~ 70
~ 10
970
470
230
50
1
1/2
5
2.5
0.6
Die Tests wurden unter Verwendung von Holzpellets, die nach ONORM M7135 DIN PLUS zertifiziert
sind, als Brennstoff durchgeführt.
Die oben genannten Daten sind unverbindliche Richtwerte. Der Hersteller behält sich das Recht vor,
Änderungen vorzunehmen, um die Leistungen des Produkts zu verbessern.
TECHNISCHE EIGENSCHAFTEN
9
Kapitel 2
LP 14
1327
41
46
533
E
C
370
D
187 105
B
A
121
261
103
663
166
77
A = ZULUFTANSAUGLEITUNG Ø 50 mm
B = RAUCHABZUGSLEITUNG Ø 120 mm
C = KESSEL-VORLAUF/AUSGANG 1 “
D = KESSEL-RÜCKLAUF/EINGANG 1 “
E = SICHERHEITSAUSLASS 3 BAR 1/2 “
533
abbildung 2.1
10
TECHNISCHE EIGENSCHAFTEN
Kapitel 2
LP 20
525
74
292
187
662
708
750
B
1368
E
C
D
A
119
74
100
941
163
A = ZULUFTANSAUGLEITUNG Ø 50 mm
B = RAUCHABZUGSLEITUNG Ø 120 mm
C = KESSEL-VORLAUF/AUSGANG 1 “
D = KESSEL-RÜCKLAUF/EINGANG 1 “
E = SICHERHEITSAUSLASS 3 BAR 1/2 “
525
abbildung 2.2
TECHNISCHE EIGENSCHAFTEN
11
Kapitel 3
DER BRENNSTOFF
Die Pellets werden hergestellt, indem Sägemehl oder reine Holzabfälle (ohne Lackierung) aus Sägewerken,
Tischlereien und anderen Holzverarbeitungsbetrieben unter sehr hohem Druck gepresst werden.
Diese Art von Brennstoff ist völlig umweltfreundlich, da keinerlei Klebstoff verwendet wird, um ihn
zusammenzuhalten. Der dauerhafte Zusammenhalt der Pellets wird durch eine natürliche, im Holz
enthaltene Substanz gewährleistet: Lignin.
Pellets sind nicht nur ein umweltfreundlicher Brennstoff, da die Holzrückstände maximal genutzt werden,
sondern weisen auch technische Vorteile auf.
Die Dichte der Pellets beträgt 650 kg/m3, der Wassergehalt beträgt 8% ihres Gewichts. Aus diesem Grund
müssen die Pellets nicht abgelagert werden, um eine angemessene Heizleistung zu erzielen.
Die verwendeten Pellets müssen den in folgenden Normen beschriebenen Merkmalen
entsprechen:
™ Ö-Norm M 7135
™ DIN plus 51731
™ UNI CEN/TS 14961
Extraflame empfiehlt, für seine Produkte immer Pellets mit 6 mm Durchmesser zu verwenden.
ACHTUNG !
DIE VERWENDUNG MINDERWERTIGER PELLETS ODER IRGENDWELCHEN ANDEREN
MATERIALS SCHÄDIGT DIE FUNKTIONEN IHRES PRODUKTS UND KANN ZUR ERLÖSCHUNG
DER GARANTIE UND DAMIT DER HAFTUNG DES HERSTELLERS FÜHREN.
EINFÜLLEN DER PELLETS
Während des ersten Gebrauchs
des Produktes sind die Pellets wie
in der Abbildung dargestellt in
den Behälter zu füllen, bis dieser
komplett befüllt ist.
abbildung 3.1
Anmerkung: Es ist wichtig, den Restfüllstand des Pelletbehälters in regelmäßigen
Abständen zu kontrollieren, um eine komplette Entleerung zu vermeiden, die zu einem
Abschalten des Kessels führt.
WARNHINWEISE
Durch die Verwendung minderwertiger Pellets oder anderen ungeeigneten Materials können einige
Bauteile des Kessels beschädigt und der Betrieb beeinträchtigt werden: Dies kann zu einem Erlöschen
des Garantieanspruchs und der Haftung des Herstellers führen. Extraflame empfiehlt die Verwendung von
Pellets, deren Eigenschaften den geltenden Vorschriften entsprechen.
12
DER BRENNSTOFF
Kapitel 4
SICHERHEITSVORRICHTUNGEN
DEFEKT DES RAUCHGASABSAUGGEBLÄSES
Sollte der Rauchabzug nicht mehr funktionieren, blockiert die Elektronik rechtzeitig die Pellet-Zufuhr.
STOPP DES PELLETZUFUHR-MOTORS
Falls der Getriebemotor aus irgendeinem Grund stoppt, wird am Gerät Alarm ausgelöst und der
Rauchgasmotor läuft weiter, um alle Verbrennungsgase abzuleiten, bis der Minimalwert der Abkühlung
erreicht wird.
MIKROSCHALTER TÜR
(siehe Abbildung 4.5)
Wenn die Tür des
Brennstoffversorgung.
Produkts
geöffnet
wird,
blockiert
ein
Sicherheitsmikroschalter
die
FEHLZÜNDUNG
Sollte sich während der Zündungsphase keine Flamme entwickeln, wird am Gerät ein Fehlzündungsalarm
ausgelöst.
ZEITWEILIGER STROMAUSFALL
Wenn der Stromausfall weniger als 10 Sekunden dauert, wird bei der Wiederherstellung der Stromversorgung
der normale Betrieb wieder aufgenommen. Wenn der Stromausfall länger als 10 Sekunden dauert, wird
bei der Wiederherstellung der Stromversorgung der “Black out”- Alarm angezeigt und das Produkt wird
vollständig abgekühlt. Nach der Abkühlung nimmt es den Betrieb automatisch wieder auf.
ELEKTRISCHE SICHERHEIT
Der Ofen ist gegen starke Stromschwankungen durch eine Hauptsicherung auf der Rückseite des Ofens
geschützt. (2,5A 250V Verzögert).
RAUCHABZUG SICHERHEIT
Ein elektronischer Druckwächter blockiert den Betrieb des Ofens und setzt diesen in Alarmzustand.
SICHERHEITSVORRICHTUNG DER TEMPERATUR DES PELLET-BEHÄLTERS MIT 85°CKAPILLARROHRTHERMOSTAT
(siehe Abbildung 4.7)
Sollte es zu einer Übertemperatur im Inneren des Behälters kommen, blockiert diese Vorrichtung den
Betrieb des Pelletzufuhrmotors; die erneute Inbetriebnahme ist manuell auszuführen und muss durch
einen autorisierten Techniker vorgenommen werden.
Das Rückstellen der 85°C-Sicherheitsvorrichtung fällt nicht unter die Garantie, es sei denn der
Kundendienst kann das Vorhandensein einer defekten Komponente belegen.
SICHERHEITSVORRICHTUNGEN
13
Kapitel 4
SICHERHEITSVORRICHTUNG WASSER-ÜBERTEMPERATUR MIT 100°CKAPILLARROHRTHERMOSTAT
(siehe Abbildung 4.3)
Wenn sich die technische Wassertemperatur im Produkt 100 °C nähert, wird die Pelletzufuhr blockiert. Wenn der
Kapillarrohrthermostat ausgelöst wird, ist das Rückstellen der Sicherheitsvorrichtung manuell durch einen autorisierten
Techniker auszuführen.
Das Rückstellen der 100°C-Sicherheitsvorrichtung fällt nicht unter die Garantie, es sei denn der Kundendienst
kann das Vorhandensein einer defekten Komponente belegen.
MINIMUM- UND MAXIMUM-DRUCKWÄCHTER
(siehe Abbildung 4.6)
Ein Minimum- und Maximum-Druckwächter wird serienmäßig an der Stromversorgung des Pelletmotors installiert.
Wenn der Druck der Anlage unter 0,6 bar liegt, wird die Stromversorgung am Pelletzufuhrmotor unterbrochen. Wenn
der Druck in der Anlage die 2,5 bar übersteigt, wird die manuelle Rücksetzung des Druckwächters ausgelöst. Die erneute
Inbetriebnahme ist manuell auszuführen und muss von einem autorisierten Techniker vorgenommen werden.
Achtung: Das Vorhandensein von Luft in der Anlage könnte zum Auslösen sowohl des Minimum- als auch des
Maximum-Druckwächters führen. Wenn der Minimum-Druckwächter auslöst und die Pelletzufuhr der Maschine
blockiert, könnten Alarme in Verbindung mit Brennstoffmangel eintreten.
ACHTUNG !
Für den regulären Betrieb des Produkts wird ein idealer Druck der Anlage von ca. 1,1 bar
empfohlen (kalte Anlage); des Weiteren muss die Anlage absolut frei von Luft sein. Extraflame
empfiehlt die Installation von angemessenen Entlüftungsvorrichtungen an der Anlage.
Eventuelle Arbeiten zur Entlüftung der Anlage oder des Produktes fallen nicht unter die
Garantie.
LISTENEXTERNE VORRICHTUNGEN
Während der Installation des Heizkessels ist es PFLICHT, an der Anlage ein Manometer zur Anzeige des Wasserdrucks
anzubringen.
INSTALLATION UND SICHERHEITSVORRICHTUNGEN
Die Installation, die entsprechenden Anschlüsse der Anlage, die Inbetriebnahme und die Überprüfung des Betriebs müssen nach
den Regeln der Fachtechnik erfolgen, in Übereinstimmung mit den national und regional geltenden gesetzlichen Bestimmungen,
sowie der vorliegenden Anleitung.
In Italien muss die Installation von professionellem, autorisiertem Personal vorgenommen werden (DM 22. Januar 2008 Nr. 37).
Extraflame S.p.A lehnt jede Verantwortung für Schäden an Gegenständen und/oder Personen ab, die durch die
Heizungsanlage verursacht werden.
SICHERHEITSEINRICHTUNGEN FÜR ANLAGE MIT GESCHLOSSENEM AUSDEHNUNGSGEFÄSS
™ Gemäß der in Italien geltenden Norm UNI 10412-2 (2006) müssen geschlossene Anlagen folgendermaßen
ausgerüstet sein:
™ Sicherheitsventil
14
SICHERHEITSVORRICHTUNGEN
Kapitel 4
™ Steuerthermostat der Umwälzpumpe
™ Thermostat zur Auslösung des akustischen Alarms
™ Temperatur-Anzeiger
™ Druckanzeiger
™ Akustischer Alarm
™ Automatischer Thermo-Regulationsschalter
™ Automatischer Thermo-Blockierschalter (Blockierthermostat)
™ Zirkulationssystem
™ Ausdehnungssystem
™ In den Heizkessel integriertes Sicherheitsdissipationssystem mit (selbstauslösendem) Wärmeableitventil, wenn
das Gerät nicht mit einem automatischen Temperaturregelsystem ausgerüstet ist
ABSTÄNDE DER SICHERHEITSVORRICHTUNGEN GEMÄSS DEN RECHTSVORSCHRIFTEN
Komponente
Abstand
Sicherheitssensoren der Temperatur
Am Gerät bzw. nicht über 30 cm
Fehlende Vorrichtungen, weil nicht serienmäßig
Nicht über ein Meter, am Vorlaufrohr
(siehe Tabelle auf der folgenden Seite)
Die Sicherheitstemperaturfühler müssen direkt am Gerät oder im Abstand von nicht mehr als 30 cm vom
Vorlaufanschluss angeordnet sein.
Sollten die Kessel nicht mit allen Vorrichtungen versehen sein, können die fehlenden an der Vorlaufleitung
des Kessels in einem Abstand von höchstens 1 m vom Gerät installiert werden.
Heizgeräte für den Hausgebrauch mit automatischer Zufuhr müssen:
™ mit einem Thermostat zur Blockierung der Brennstoffzufuhr (Abbildung 4.1, 4.3) ausgestattet sein,
oder
™ mit einem vom Hersteller des Geräts vorbereiteten Kühlkreislauf ausgestattet sein.
™ Der Kühlkreislauf muss von einem Sicherheitswärmeableitventil aktiviert werden, das garantiert, dass
das gesetzlich vorgesehene Temperaturlimit nicht überschritten wird.
™ Die Verbindung zwischen der Versorgungsgruppe und dem Ventil muss frei von Absperrungen sein.
™ Der Druck vor dem Kühlkreislauf muss mindestens 1,5 bar betragen.
AUTOMATISCHES THERMOSTATMISCHVENTIL (VERBINDLICH)
Das automatische Thermostatmischventil wird im Festbrennstoffwärmeerzeuger verwendet, da es den
Kaltwasserrückfluss in den Wärmetauscher verhindert (Abbildung 4.8).
Die Abschnitte 1 und 3 sind immer geöffnet und, zusammen mit der installierten Pumpe, garantieren sie den
Wasserumlauf im Inneren der Wärmetauscher des Biomasse-Kessels.
Durch eine hohe Rücklauftemperatur kann die Effizienz verbessert werden, die Kondensatbildung der
Rauchgase wird vermindert und die Lebensdauer des Kessels verlängert.
Die im Handel erhältlichen Ventile weisen verschiedene Eichungen auf: Extraflame empfiehlt den Einsatz
des Modells 55°C mit Hydraulikanschluss 1’’. Nach Erreichen der Eichungstemperatur des Ventils wird der
Abschnitt 2 geöffnet und das Kesselwasser wird über die Zufuhrleitung zur Anlage geleitet.
Extraflame empfiehlt, dieses Produkt nicht zu verwenden, wenn das Warmwasser mittels eines DurchlaufWärmetauschers erzeugt wird.
SICHERHEITSVORRICHTUNGEN
15
Kapitel 4
TAB. (NICHT) VORHANDENER SICHERHEITSVORRICHTUNGEN FÜR
ANLAGEN MIT GESCHL. AUSDEHNUNGSGEFÄSS
Sicherheitsventil
Steuerthermostat der Umwälzpumpe
Thermostat zur Auslösung des akustischen Alarms
Temperatur-Anzeiger
Druckanzeiger
Akustischer Alarm
Automatischer Thermo-Regulationsschalter
Automatischer
Thermo-Blockierschalter
(Blockierthermostat) Wasser-Übertemperatur
Zirkulationssystem
Ausdehnungssystem
In
den
Heizkessel
integriertes
Sicherheitsdissipationssystem
mit
(selbstauslösendem) Wärmeableitventil, wenn
das Gerät nicht mit einem automatischen
Temperaturregelsystem
ausgerüstet
ist
*
* (gesteuert durch die
H2O-Sonde und die
Firmware der Karte)
* (display)
* (Firmware der Karte)
*
Abb.
4.1
4.1
4.3
*
4.2
*
4.4
Nicht erforderlich, weil die
Maschine mit einem automatischen
Temperaturregelsystem
und
einem automatischen ThermoBlockierschalter ausgestattet ist.
Serienmäßig (*)
Nicht serienmäßig (-)
Entlüftungsventil
Ventil 3 bar
Druckwächter
N TC - S o n d e
H2O
abbildung 4.1
16
abbildung 4.2
SICHERHEITSVORRICHTUNGEN
Kapitel 4
Rückstellen des
Kpillarrohrthermostats
Übertemperatur H2O
100° C
Ausdehnungsgefäß mit 6 Litern
abbildung 4.3
Vergrößertes Detail des Sicherheits-Mikroschalters
der Tür
abbildung 4.5
abbildung 4.4
Druckwächter (Detail): Mikroschalter des
Maximaldrucks
abbildung 4.6
Druckwächter: Mikroschalter für Minimaldruck
Rückstellen des mechanischen
K apillarrohr thermostaten
Übertemperatur
PelletBehälter 85 °C
abbildung 4.7
SICHERHEITSVORRICHTUNGEN
17
Kapitel 4
Ablass
Sicherheitsventil
Thermometer
Manometer
Vorlauf
3
1
2 Rücklauf
ESBE 55°C
Füllaggregat
abbildung 4.8
18
SICHERHEITSVORRICHTUNGEN
Kapitel 5
MONTAGE - UND INSTALLATIONSANLEITUNG
Die Installation muss konform sein mit:
™ UNI 10683 (2005) Mit Brennholz oder anderen Festbrennstoffen gespeiste Wärmeerzeuger: Installation.
Die Schornsteine müssen konform sein mit:
™ UNI 9731 (1990) Schornsteine: Klassifizierung nach Wärmefestigkeit.
™ EN 13384-1 (2006) Berechnungsmethode der thermischen und strömungsdynamischen Eigenschaften von Schornsteinen.
™ UNI 7129 Punkt 4.3.3 Bestimmungen, örtliche Regelungen und Vorschriften der Feuerwehr.
™ UNI 1443 (2005) Schornsteine: Allgemeine Anforderungen.
™ UNI 1457 (2004) Schornsteine: Innere Rauchgasleitungen aus Ton und Keramik.
GLOSSAR
GERÄT MIT GESCHLOSSENEM FEUERRAUM
Wärmeerzeuger, der während des Einsatzes nur zum Einfüllen des Brennstoffs geöffnet werden kann.
BIOMASSE
Material biologischen Ursprungs, ausschließlich des in geologischen Formationen eingeschlossenen und versteinerten
Materials.
BIOBRENNSTOFF
Brennstoff, der direkt oder indirekt aus Biomasse hergestellt wird.
SCHORNSTEIN
Vertikale Rohrleitung mit dem Zweck, die aus einem einzigen Gerät stammenden Verbrennungsprodukte aufzunehmen
und in geeigneter Höhe über dem Boden auszustoßen.
RAUCHGASKANAL ODER ANSCHLUSS
Rohrleitung bzw. Verbindungselement zwischen Wärmeerzeugungsgerät und Schornstein zum Ausstoß der
Verbrennungsprodukte.
WÄRMEDÄMMUNG
Gesamtheit der Maßnahmen und Materialien, die verwendet werden, um die Wärmeübertragung durch eine Wand zu
verhindern, die Bereiche mit unterschiedlicher Temperatur trennt.
SCHORNSTEINKOPF
Vorrichtung am oberen Ende des Schornsteins zur Erleichterung der Abgabe der Verbrennungsprodukte in die
Atmosphäre.
KONDENSAT
Flüssigkeiten, die sich bilden, wenn die Temperatur der Verbrennungsgase geringer oder gleich der Taupunkttemperatur
des Wassers ist.
WÄRMEERZEUGER
Gerät, mit dem thermische Energie (Wärme) durch die schnelle Umwandlung (durch Verbrennung) der chemischen Energie
des Brennstoffs erzeugt werden kann.
KLAPPE
Mechanismus zur Änderung des dynamischen Widerstands der Verbrennungsgase.
MONTAGE - UND INSTALLATIONSANLEITUNG
19
Kapitel 5
RAUCHGASABZUGSANLAGE
Vom Gerät unabhängige Anlage zur Beseitigung der Rauchgase, bestehend aus Rauchgasanschluss bzw. -kanal, Schornstein
und Schornsteinkopf.
KÜNSTLICHER ZUG
Luftzirkulation mittels durch Elektromotor angetriebenen Gebläses.
NATÜRLICHER ZUG
Zug, der sich in einem Schornstein/Schornsteinkopf auf Grund der unterschiedlichen Massedichte zwischen (warmen)
Rauchgasen und atmosphärischer Umgebungsluft bildet, ohne dass in seinem Inneren oder an seinem Kopf eine
mechanische Hilfsansaugvorrichtung installiert worden ist.
STRAHLUNGSZONE
Diese Zone befindet sich unmittelbar neben dem Herd, in den die von der Verbrennung erzeugte Wärme geleitet wird; in
dieser Zone dürfen keine brennbaren Stoffe aufbewahrt werden.
RÜCKFLUSSZONE
In dieser Zone erfolgt der Austritt der Verbrennungsprodukte aus dem Gerät in den Installationsraum.
INSTALLATION
Vor der Installation ist die Anordnung der Kamine, Schornsteine oder Auslassanschlüsse der Geräte unter Berücksichtigung
der folgenden Angaben zu prüfen:
™ Installationsverbote
™ Gesetzlich vorgeschriebene Abstände
™ Beschränkungen gemäß örtlichen Verwaltungsvorschriften oder besonderen behördlichen Vorschriften.
™ Konventionelle Beschränkungen aus Hausordnung, Grundlasten oder Verträgen.
ZUGELASSENE INSTALLATIONEN
Im Raum, in dem der Wärmeerzeuger installiert werden soll, dürfen nur Geräte bestehen oder installiert werden, die
hinsichtlich des Raums luftdicht arbeiten bzw. im Raum keinen Unterdruck im Vergleich zur Außenumgebung erzeugen.
Nur in Räumen mit Küchennutzung sind Geräte zum Kochen von Speisen und zugehörige Dunsthauben ohne Absauggebläse
zugelassen.
UNZULÄSSIGE INSTALLATIONEN
Im Raum, in dem der Wärmeerzeuger installiert werden soll, dürfen folgende Geräte weder bestehen noch installiert
werden:
™ Dunsthauben mit oder ohne Absauggebläse
™ Sammellüftungsleitungen.
Sollten sich in Räumen, die an den Installationsraum angrenzen und mit diesem in Verbindung stehen, derartige Geräte
befinden, ist der gleichzeitige Betrieb des Wärmeerzeugers verboten, wenn die Gefahr besteht, dass in einem der beiden
Räume im Verhältnis zum anderen ein Unterdruck erzeugt wird.
20
MONTAGE - UND INSTALLATIONSANLEITUNG
Kapitel 5
ANSCHLUSS AN DIE RAUCHGASABZUGSANLAGE
RAUCHGASKANAL BZW. ANSCHLÜSSE
Zur Montage der Rauchgaskanäle sind nicht entflammbare Materialien einzusetzen, die geeignet sind, den
Verbrennungsprodukten und eventueller Kondensatbildung standzuhalten.
Der Einsatz von flexiblen Metallschläuchen oder Rohren aus Faserzement zum Anschluss der Geräte an den
Schornstein ist verboten, auch bei bereits vorhandenen Rauchgaskanälen.
Zwischen Rauchgaskanal und Schornstein die Durchgängigkeit des Rohrs unterbrochen werden, damit der
Schornstein nicht auf dem Wärmeerzeuger aufliegt. Die Rauchgaskanäle dürfen keine Räume durchqueren, in
denen die Installation von Verbrennungsgeräten verboten ist.
Die Montage der Rauchgaskanäle muss so erfolgen, dass die Rauchdichtigkeit unter den Betriebsbedingungen
des Gerätes garantiert ist; außerdem ist die Bildung von Kondensat zu beschränken und dessen Zuleitung zum
Gerät zu vermeiden.
Die Montage horizontaler Abschnitte ist so weit wie möglich zu vermeiden.
Bei Geräten, bei denen Decken- oder Wandauslässe erreicht werden müssen, die nicht mit dem Rauchauslass
aus dem Gerät in einer Achse liegen, müssen die Richtungswechsel mit offenen Bögen nicht über 45° ausgeführt
werden (siehe Abbildungen unten).
Isolierstoff
< 45°
< 45°
Schornstein
Inspektion
abbildung 5.1
abbildung 5.2
Bei allen Wärmeerzeugern, die mit Elektrogebläse für den Rauchgasausstoß ausgestattet sind, sind die folgenden
Anweisungen zu beachten:
™ Horizontale Abschnitte müssen eine Neigung von mindestens 3% nach oben haben
™ Die Länge des horizontalen Abschnitts muss so kurz wie möglich sein, auf keinen Fall länger als 3 Meter
™ Die Anzahl an Richtungswechseln, einschließlich dessen, der durch den Einsatz des T-Stücks entsteht, darf
höchstens 4 betragen (werden 4 Kurven benutzt, sind doppelwandige Rohre mit 120 mm Innendurchmesser
zu verwenden).
Auf alle Fälle müssen die Rauchgaskanäle gegen Verbrennungsprodukte und Kondensat abgedichtet und
wärmeisoliert werden, wenn sie außerhalb des Installationsraumes verlaufen.
Der Einsatz von Elementen mit Gegenneigung ist verboten.
Der Rauchkanal muss die Entfernung des Rußes oder die Reinigung erlauben.
Der Rauchkanal muss einen konstanten Querschnitt haben. Änderungen des Querschnitts sind nur an der
MONTAGE - UND INSTALLATIONSANLEITUNG
21
Kapitel 5
Verbindung mit dem Schornstein zulässig.
Es ist verboten, andere Luftzufuhrkanäle und Leitungen zu anlagentechnischen Zwecken durch das Innere der
Rauchkanäle zu führen, auch wenn diese überdimensioniert sind. Die Montage manueller Zugregelvorrichtungen
an Geräten mit künstlichem Zug ist nicht gestattet.
SCHORNSTEIN ODER EINZELRAUCHGASROHR
B
B
Der Schornstein oder das Rauchgasrohr muss folgenden Anforderungen entsprechen:
™ er muss entsprechend den Betriebsbedingungen gegen Verbrennungsprodukte abgedichtet,
wasserundurchlässig und ausreichend isoliert und gedämmt sein;
™ er muss aus Materialien gefertigt sein, die den normalen mechanischen Beanspruchungen, der Hitze der
Verbrennungsprodukte und Kondensat standhalten.
™ er muss vorwiegend vertikal verlaufen, mit Abweichungen von der Achse von nicht mehr als 45°;
™ er muss durch Luftzwischenräume bzw. geeignete Isolierung ausreichend von Brennstoffen bzw.
entflammbaren Materialien getrennt sein;
A
530 mm
A
663 mm
C
C
663 mm
A
abbildung 5.3
530 mm
A
abbildung 5.4
BEZEICHNUNGEN
A
500 mm
B
1000 mm
C
1000 mm
™ er sollte einen vorzugsweise kreisförmigen Innenquerschnitt haben: Quadratische oder rechteckige
Querschnitte müssen abgerundete Ecken mit einem Radius nicht unter 20 mm haben;
™ er muss einen konstanten, freien und unabhängigen Innenquerschnitt haben;
™ rechteckige Querschnitte dürfen ein Seitenverhältnis von max. 1,5 aufweisen.
Es wird empfohlen, dass die Rauchleitung mit einer Sammelkammer für Feststoffe und eventuelles Kondensat
unter dem Eingang des Rauchkanals ausgestattet ist, so dass diese leicht zu öffnen und über eine luftdichte
Klappe inspizierbar ist.
22
MONTAGE - UND INSTALLATIONSANLEITUNG
Kapitel 5
Schornsteinkopf
Winddicht
<3m
3-5%
Schornstein
Inspektion
Inspektion
abbildung 5.5
abbildung 5.6
<3m
Außenleitung
isoliert
45°
45°
Inspektion
Inspektion
abbildung 5.7
MONTAGE - UND INSTALLATIONSANLEITUNG
abbildung 5.8
23
Kapitel 5
ANSCHLUSS DES GERÄTES AN DEN SCHORNSTEIN UND ABZUG DER
VERBRENNUNGSPRODUKTE
Der Schornstein darf nur die Rauchgase aus einem einzigen Wärmeerzeuger aufnehmen.
Der direkte Auslass in geschlossene Räume ist verboten, auch wenn diese nach oben offen sind.
Der direkte Auslass der Verbrennungsprodukte muss über Dach erfolgen, die Rauchgasleitung muss die
im Abschnitt “Schornstein oder Einzelrauchgasrohr” beschriebenen Eigenschaften aufweisen.
SCHORNSTEINKOPF
Der Schornsteinkopf muss folgenden Anforderungen entsprechen:
™ der Innenquerschnitt muss gleich dem des Schornsteins sein;
™ der nutzbare Auslassquerschnitt darf nicht kleiner sein als der doppelte Innenquerschnitt des
Schornsteins;
™ er muss so konstruiert sein, dass Regenwasser, Schnee, Fremdkörper nicht eindringen können und
dass auch bei Wind mit beliebiger Richtung und Neigung der Austritt der Verbrennungsprodukte
gewährleistet ist.
™ es muss so angeordnet sein, dass eine angemessene Verteilung und Verdünnung der
Verbrennungsprodukte gewährleistet ist, und vor allem außerhalb der Rückflusszone, in der es häufig zu
Gegendruckbildung kommen kann. Die Größe und Beschaffenheit dieser Zone ist je nach Neigungswinkel
des Daches verschieden, daher ist es notwendig, die in den unten stehenden Abbildungen angegebenen
Mindesthöhen einzuhalten.
™ Der Schornsteinkopf darf keine mechanischen Absaugvorrichtungen besitzen.
FLACHDACH
50 cm
50
>5m
<5m
<5m
abbildung 5.9
GENEIGTES DACH
Abstand > A
Abstand < A
50 cm über First
RÜCKFLUSSZONE
Höhe der Rückflusszone
H min
β
abbildung 5.10
24
MONTAGE - UND INSTALLATIONSANLEITUNG
Kapitel 5
SCHORNSTEINKÖPFE, ABSTÄNDE UND ANORDNUNGEN
Abstand zwischen Mindesthöhe des Schornsteins
Dachneigung
First und Schornstein
(gemessen ab Auslass)
β
A (m)
H (m)
< 1,85
0,50 m m über First
15°
> 1,85
1,00 m über Dach
< 1,50
0,50 m m über First
30°
> 1,50
1,30 m über Dach
< 1,30
0,50 m m über First
45°
> 1,30
2,00 m über Dach
< 1,20
0,50 m m über First
60°
> 1,20
2,60 m über Dach
ANSCHLUSS AN ÄUSSERE ZULUFTLEITUNGEN
Um einen einwandfreien Betrieb zu gewährleisten, muss das Gerät über die nötige Zuluft verfügen, und zwar über
Außenluftzuleitungen. Die Zuluftzuleitungen müssen den folgenden Anforderungen entsprechen:
1. Einen freien Gesamtquerschnitt von mindestens 80 cm2 haben.
2. Sie müssen mit Gittern, Maschendraht oder geeigneten Schutzvorrichtungen geschützt sein, die
jedoch nicht den unter Punkt 1 genannten Mindestquerschnitt verringern dürfen; außerdem sind sie so
anzuordnen, dass sie möglichst nicht verstopfen können.
Wenn die Verbrennungsluft direkt von Außen mittels eines Rohrs abgeleitet wird, muss außen ein Bogen nach unten
oder eine Windschutzvorrichtung montiert und es dürfen keinerlei Gitter oder Ähnliches angebracht werden. (es
wird empfohlen, die Luftzuführung direkt mit dem Installationsraum verbunden auszuführen, auch wenn die Luft
von außen mittels eines Rohrs zugeführt wird). Die Luftzufuhr kann auch über einen angrenzenden Raum erfolgen;
dabei ist nur darauf zu achten, dass die Zufuhr frei über permanente Öffnungen, die nach Außen gehen, erfolgt.
Der an den Installationsraum angrenzende Raum darf gegenüber der Außenumgebung keinen Unterdruck
bekommen, der durch den entgegengesetzten Zug hervorgerufen werden kann, wenn in diesem Raum ein anderes
Gerät oder eine Absaugvorrichtung betrieben werden. Im angrenzenden Raum müssen die permanenten Öffnungen
den oben beschriebenen Anforderungen entsprechen. Der angrenzende Raum darf nicht als Garage oder Lager für
brennbare Stoffe benutzt werden und vor allem nicht für Tätigkeiten, die Brandgefahr mit sich bringen.
ISOLIERUNG, AUSBAUTEN, VERKLEIDUNGEN UND SICHERHEITSEMPFEHLUNGEN
Unabhängig von den Herstellungsmaterialien müssen die Verkleidungen eine selbsttragende Konstruktion
hinsichtlich der Heizeinheit bilden und dürfen mit dieser nicht in Berührung stehen.
Balken und Ausbauten aus Holz bzw. brennbarem Material müssen sich außerhalb der Strahlungszone des Feuerraums
befinden oder ausreichend isoliert sein.
Sollten sich oberhalb des Wärmeerzeugers Bedachungen aus brennbarem oder wärmeempfindlichem Material
befinden, ist dazwischen eine Schutzmembran aus isolierendem und nicht entflammbarem Material anzuordnen.
Gegenstände aus brennbaren oder entflammbaren Materialien wie Holzmöbel, Vorhänge usw., die direkt der
Strahlung des Feuerraums ausgesetzt sind, müssen in sicherem Abstand angeordnet werden. Bei der Installation des
Gerätes muss dafür gesorgt werden, dass es für die Reinigung des Gerätes selbst, der Rauchgasleitungen und des
Schornsteins leicht zugänglich ist.
VORSCHRIFTEN AUF LANDES-, REGIONAL-, PROVINZ- UND GEMEINDEEBENE
Es ist notwendig, auch sämtliche Gesetze und Vorschriften zu berücksichtigen, die auf Landes-, Regional-,
Provinz- und Gemeindeebene in dem Land gelten, in dem das Gerät installiert wird.
MONTAGE - UND INSTALLATIONSANLEITUNG
25
Kapitel 6
HYDRAULIKANLAGE
In diesem Kapitel sind einige Begriffe beschrieben, die der italienischen Norm UNI 10412-2 (2006) entnommen
sind. Wie zuvor beschrieben, sind bei der Installation sämtliche Gesetze und Vorschriften zu berücksichtigen, die
auf Landes-, Regional-, Provinz- und Gemeindeebene in dem Land gelten, in dem das Gerät installiert wird.
ANLAGENART
Es gibt 2 verschiedene Anlagenarten: Anlagen mit offenem und Anlagen mit geschlossenem
Ausdehnungsgefäß.
Das Produkt wurde für den Betrieb an Anlagen mit geschlossenem Ausdehnungsgefäß entworfen und
hergestellt.
ANLAGE MIT GESCHLOSSENEM AUSDEHNUNGSGEFÄSS FÜR GERÄTE MIT ZUFUHR-AUTOMATIK
Anlage, in der das darin enthaltene Wasser nicht direkt oder indirekt mit der Atmosphäre in Verbindung steht. Im Allgemeinen
ist eine Anlage mit geschlossenem Ausdehnungsgefäß mit einer der folgenden Ausdehnungsvorrichtungen versehen:
™ Vorgespanntes geschlossenes Ausdehnungsgefäß mit gasundurchlässiger Membran.
™ Automatisches geschlossenes Ausdehnungssystem mit Verdichter und gasundurchlässiger Membran.
™ Automatisches geschlossenes Ausdehnungssystem mit Förderpumpe und gasundurchlässiger Membran.
™ Ausdehnungssystem ohne Membran.
ALLGEMEINES
Geschlossene Anlagen müssen ausgestattet sein mit:
™ Sicherheitsventil
™ Steuerthermostat der Umwälzpumpe
™ Thermostat zur Auslösung des akustischen Alarms
™ Temperatur-Anzeiger
™ Druckanzeiger
™ Akustischer Alarm
™ Automatischer Thermo-Regulationsschalter
™ Automatischer Thermo-Blockierschalter (Blockierthermostat)
™ Zirkulationssystem
™ Ausdehnungssystem
™ In den Heizkessel integriertes Sicherheitsdissipationssystem mit (selbstauslösendem) Wärmeableitventil, wenn
das Gerät nicht mit einem automatischen Temperaturregelsystem ausgerüstet ist
Die Sicherheitstemperaturfühler müssen direkt am Gerät oder im Abstand von nicht mehr als 30 cm vom
Vorlaufanschluss angeordnet sein.
Sollten die Kessel nicht mit allen Vorrichtungen versehen sein, können die fehlenden an der Vorlaufleitung des Kessels
in einem Abstand von höchstens 1 m vom Gerät installiert werden.
Heizgeräte für den Hausgebrauch mit automatischer Brennstoffzufuhr müssen mit Thermostaten zur Blockierung
des Brennstoffes oder mit einem vom Hersteller des Geräts vorbereiteten Kühlkreislauf ausgestattet sein, der durch
ein Sicherheitswärmeableitventil aktiviert wird, so dass gewährleistet ist, dass die durch die Norm vorgesehene
Grenztemperatur nicht überschritten wird. Die Verbindung zwischen der Versorgungsgruppe und dem Ventil muss
frei von Absperrvorrichtungen sein. Der Druck vor dem Kühlkreislauf muss mindestens 1,5 bar betragen.
26
HYDRAULIKANLAGE
Kapitel 6
KONTROLLEN BEI DER ERSTMALIGEN ZÜNDUNG
Vor dem Anschluss des Heizkessels ist für Folgendes zu sorgen:
a) Sorgfältige Spülung aller Leitungen der Anlage, um eventuelle Rückstände zu entfernen, die den Betrieb
einzelner Bauteile der Anlage (Pumpen, Ventile, usw.) beeinträchtigen könnten.
b) Eine Kontrolle, um zu überprüfen, ob der Schornstein einen ausreichenden Zug hat und keine
Einschnürungen aufweist und ob im Schornstein keine Rauchabzüge anderer Geräte vorhanden sind.
Dies dient dazu, nicht vorhergesehene Leistungsanstiege zu verhindern. Erst nach dieser Kontrolle darf
der Schornsteinanschluss zwischen Kessel und Schornstein montiert werden.
Bei bereits vorhandenen Schornsteinen sollten die Anschlüsse überprüft werden.
EIGENSCHAFTEN DES SPEISEWASSERS
Die chemisch-physikalischen Eigenschaften des Wassers der Anlage und des Auffüllwassers sind von
großer Bedeutung für den einwandfreien Betrieb und die Lebensdauer des Heizkessels.
Zu den häufigsten Störungen, die von einer schlechten Qualität des Speisewassers herrühren, zählen
Ablagerungen auf den Wärmeaustauschflächen.
Weniger häufig, aber ebenso schwerwiegend ist die Korrosion der Oberflächen der Wasserseite des
gesamten Kreislaufs.
Es ist bekannt, dass Kalkablagerungen, wenn auch nur wenige Millimeter stark, auf Grund ihrer niedrigen
Leitfähigkeit den Wärmeaustausch beachtlich verringern; dies führt zu extrem schädlichen örtlichen
Überhitzungen. In den folgenden Fällen sollte daher unbedingt das Wasser behandelt werden:
a) Erhöhte Härte (über 20°f ) des verfügbaren Wassers
b) Sehr umfangreiche Anlagen
c) Auffüllung großer Wassermengen wegen Leckagen
d) Auffüllen nach Wartungsarbeiten an der Anlage
Für das Aufbereiten des Speisewassers der Heizanlagen wird stets empfohlen, sich an ein spezialisiertes
Unternehmen zu wenden.
FÜLLEN DER ANLAGE
Nachdem die Wasseranschlüsse vorgenommen wurden, kann die Anlage angeschlossen werden.
Alle Entlüftungsventile der Heizkörper, des Heizkessels und der Anlage öffnen.
Füllhahn langsam öffnen, dabei sicherstellen, dass die Entlüftungsventile ordnungsgemäß funktionieren.
Über das Manometer überprüfen, dass die Anlage unter Druck steht. Bei Anlagen mit geschlossenem
Ausdehnungsgefäß muss ein Druck von zirka 0,11 – 0,12 MPa (1,1 – 1,2 bar) erreicht werden. Füllhahn
schließen und erneut über das Entlüftungsventil die Luft aus dem Heizkessel auslassen.
HYDRAULIKANLAGE
27
Kapitel 7
BETRIEBSBESCHREIBUNG DES PRODUKTS
BEDIENTAFEL
SENSOR FERNBEDIENUNG
(für dieses Produkt nicht verfügbar)
D1
D2
abbildung 7.1
1 D TASTE ON/OFF
Durch Drücken der Taste 1 kann der Ofen automatisch ein- und ausgeschaltet werden.
4-5 D BETRIEBSLEISTUNG
Mit den Tasten 4 und 5 wird die Heizleistung eingestellt
Display D1 zur Anzeige verschiedener Meldungen.
Display D2 zur Anzeige der eingestellten Leistung.
28
BETRIEBSBESCHREIBUNG DES PRODUKTS
Kapitel 7
SPRACHWAHL
Um die gewünschte Sprache auszuwählen geht man wie folgt vor:
1. Stromversorgung des Heizkessels mit dem Hauptschalter oder durch Ziehen des Netzsteckers ausund wieder einschalten.
2. Der Heizkessel zeigt nacheinander, vor dem Erreichen von “OFF”, die folgenden Informationen an:
™ Mikroprozessorversion (LP_V8 oder höher)
™ Auswahl Betriebsart (WINTER wie werksmäßig eingestellt)
™ Sprache (SPRACHE)
™ Einstellung laufender Tag und Uhrzeit (UHR)
™ Niveau (NIVEAU; autorisierten Technikern vorbehaltene Einstellung)
3. Wenn der Schriftzug “SPRACHE” erscheint, Taste 5 drücken, um den Einstellmodus aufzurufen.
4. Auf Display D1 wird die aktuell gewählte Sprache angezeigt, auf Display D2 “LING”: Mit Taste 2 und 3
eine der verfügbaren Sprachen wählen: ITALIANO – ENGLISH – DEUTSCH – FRANCAIS – ESPANOL –
NEDERLANDS – PORTUGUES – SUOMI – NORSK
5. Nach Wahl der gewünschten Sprache Taste 1 drücken, um zu beenden und zu bestätigen.
EINSTELLUNG LAUFENDER TAG UND UHRZEIT
Bedienungsverfahren
1. Stromversorgung des Ofens mit dem Hauptschalter oder durch Ziehen des Netzsteckers aus- und
wieder einschalten.
2. Der Ofen zeigt zuerst die Version des Mikroprozessors (LP_V8 oder nachfolgende), die Anzeige “TIME”,
“LI 3” und dann “OFF” an.
3. Wenn die Anzeige “TIME” erscheint, die Taste 5 drücken, um den Einstellmodus aufzurufen.
4. Auf Display D1 wird ein Wochentag (von DAY1 bis DAY7) angezeigt: mit den Tasten 2 und 3 den
laufenden Tag einstellen und mit der Taste 5 bestätigen.
Anzeige D1
TAG 1
TAG 2
TAG 3
TAG 4
TAG 5
TAG 6
TAG 7
Bedeutung
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
Sonntag
5. Auf Display D1 wird die laufende Uhrzeit angezeigt, die Stunden blinkend und die Minuten fest: Mit
Taste 2 und 3 die Stunden einstellen und mit Taste 5 bestätigen.
6. Nun leuchten die Stunden fest, und die Minuten beginnen zu blinken: Mit Taste 2 und 3 die Minuten
einstellen.
Um zur Wahl der Stunden zurückzugehen, erneut Taste 4 drücken oder mit Taste 1 beenden und
bestätigen.
BETRIEBSBESCHREIBUNG DES PRODUKTS
29
Kapitel 7
BETRIEBSART
Der Heizkessel kann mit Zusatz-Außenthermostaten ausgerüstet werden, die es ermöglichen, seine
Funktionsweise an die Erfordernisse der Anlage anzupassen und darauf einzustellen.
Die Betriebsarten “Winter”, “Winter Sanitär” und “Sommer” sind für die Verwendung der Thermostate
bestimmt. Wenn keine Thermostate verwendet werden, bleibt der Betrieb der Maschine derselbe,
unabhängig von der Betriebsart. Die Außenthermostate sind an die Klemmleiste hinten am Heizkessel
anzuschließen.
abbildung 7.2
Es obliegt dem Installateur, die Erdung der Zusatzvorrichtung, die am Heizkessel angebracht wird, zu
überprüfen. Falls nötig, muss man für eine Zusatzerdungsanlage sorgen. Man muss besonders darauf
achten, dass die Kabel nicht mit erhitzten Bauteilen in Berührung kommen.
Auf der hinteren Seite des Tanks befinden sich, unmittelbar über der Klemmleiste, 4 Bohrungen für die
Befestigung der im Zubehörbeutel mitgelieferten Kabelverschraubungen.
THERMOSTAT
AUSGANG
ING 1 (T1)
OUT 4
ING 2 (T2)
OUT 3
KONTAKT
BEDEUTUNG
Geschlossen Wärmeanforderung
Keine
Offen
Wärmeanforderung
Geschlossen Wärmeanforderung
Keine
Offen
Wärmeanforderung
ANZEIGE
t1 ausgeschaltet auf Display D2
t1 eingeschaltet auf Display D2
t2 ausgeschaltet auf Display D2
t2 eingeschaltet auf Display D2
ING1 (T1) D Eingang für Verbindung zwischen Klemmen ING1 und COM der Klemmleiste
ING2 (T2) D Eingang für Verbindung zwischen Klemmen ING2 und COM der Klemmleiste
Die Zustände der Ausgänge, die in der unten stehenden und den nachfolgenden Tabellen angegeben
sind, gelten nur, wenn die Pumpe in Betrieb ist (Wassertemperatur über der KondensatschutzSchwelle).
Betrieb mit werkseitiger Standardkonfiguration
BETRIEBSART WINTER
Status Klemmen
Status Ausgänge
Status Heizkessel
ING1 und ING2
OUT4 aktiv (230 V, 50 Hz)
Heizkessel
geschlossen
OUT3 aktiv (230 V, 50 Hz)
eingeschaltet
(werkseitig überbrückt)
30
BETRIEBSBESCHREIBUNG DES PRODUKTS
Kapitel 7
WAHL DER BETRIEBSART
1. Stromversorgung des Heizkessels mit dem Hauptschalter oder durch Ziehen des Netzsteckers ausund wieder einschalten.
2. Der Heizkessel zeigt nacheinander, vor dem Erreichen von “OFF”, die folgenden Informationen an:
™ Mikroprozessorversion (LP_V... oder höher)
™ Wahl der Betriebsart (WINTER als Werkseinstellung)
™ Sprache (SPRACHE)
™ Einstellung laufender Tag und Uhrzeit (UHR)
™ Niveau (NIVEAU; autorisierten Technikern vorbehaltene Einstellung)
3. Wenn der Schriftzug “WINTER” erscheint, Taste 5 drücken, um den Einstellmodus aufzurufen.
4. Auf Display D1 wird die augenblicklich gewählte Betriebsart angezeigt, während auf Display D2 “Mod-”
erscheint: Mit Taste 2 und 3 eine der verfügbaren Betriebsarten wählen: WINTER / SOMMER / WINTERSANITAER
5. Nach Wahl der gewünschten Betriebsart Taste 1 drücken, um zu beenden und zu bestätigen.
BETRIEBSART WINTER
Der Heizkessel arbeitet und kontrolliert beide Thermostate: nur wenn keiner der beiden Thermostate
angeregt wird, schaltet sich der Heizkessel mit einer Verzögerung von 15 Minuten aus und zeigt auf dem
Display “TOFF” an.
BETRIEBSART WINTER-SANITAER
Der Heizkessel arbeitet und kontrolliert beide Thermostate, aber in diesem Fall hat Eingang ING2
Vorrang vor ING1. Wenn Eingang ING2 angeregt wird, zeigt das Display SANITAER an.
Nur wenn keiner der beiden Thermostate angeregt wird, schaltet sich der Heizkessel mit einer
Verzögerung von 15 Minuten aus und zeigt auf dem Display “TOFF” an.
BETRIEBSART SOMMER
Der Heizkessel arbeitet und kontrolliert nur den Status des vorrangigen Eingangs ING2; der Zustand
des Eingangs ING1 wird komplett ignoriert, also ist auch der Ausgang OUT_4 stets deaktiviert. Wenn
der Thermostat nicht angeregt ist, schaltet sich der Heizkessel ohne Verzögerung ab und zeigt auf dem
Display “TOFF” an.
Elektrische Eigenschaften verwendbarer externer Vorrichtungen:
™ Höchstspannung: 230 V
™ Frequenz: 50 Hz
™ Maximale Leistung pro Kanal: 250 W
SICHERHEITSBEREICH
Diese Funktion wird aktiviert, wenn die Wassertemperatur im Kessel 85°C übersteigt: Auch wenn
keine Wärmeanforderung besteht, wird die Pumpe/elektrothermische Steuerung entsprechend
den Bereichen, die von OUT4 und OUT3 gesteuert werden, zugelassen.
Der Stopp der Pumpe/elektrothermischen Steuerung erfolgt beim Absinken der Temperatur.
BETRIEBSBESCHREIBUNG DES PRODUKTS
31
Kapitel 7
Es ist grundlegend, dass der Installateur eine wichtige Heizzone im Haus vorsieht, in der
mindestens ein Heizkörper immer geöffnet bleibt.
Das Fehlen eines Ablassbereichs kann eine Überhitzung des Heizkessels mit der darauf folgenden
Aktivierung der mechanischen Sicherheitsvorrichtungen mit sich bringen. Fahrten, die vom
Extraflame-Kundendienst für die Freigabe dieser Sicherheitsvorrichtungen ausgeführt werden,
erfolgen auf Kosten des Kunden.
BETRIEB DES AUSSENTHERMOSTATEN IN BETRIEBSART STBY/TOFF
Die Funktion Stby schaltet den Heizkessel ab, wenn der zusätzliche Außenthermostat nicht angeregt
wird.
1. Einen Außenthermostaten an die Kontakte 1 und 2 STBY der Steuerkarte anschließen.
ANSCHLUSS THERMOSTAT
STBY 2 1
STATUS KONTAKT
OFFEN = ANFORDERUNG
GESCHLOSSEN = KEINE ANFORDERUNG
OFENBETRIEB
ZUENDUNG
AUSSCHALTEN
2. Wenn der mechanische Thermostat die gewünschte Temperatur erreicht, tritt der Heizkessel in die
Phase “STBY-TOFF” ein und schaltet sich automatisch (Außenkontakt geschlossen) und ohne jegliche
Verzögerung aus.
3. Wenn der Außenkontakt sich wieder öffnet, schaltet sich der Heizkessel automatisch wieder ein.
Anmerkung: Soll diese Funktion benutzt werden, ist es notwendig, die Drahtbrücken an
der Rückseite des Heizkessels an den Eingängen ING1 und ING2 angeschlossen zu lassen.
32
BETRIEBSBESCHREIBUNG DES PRODUKTS
Kapitel 7
BETRIEBSZYKLUS
GRUNDANWEISUNGEN
Der von Ihnen erworbene Heizkessel setzt Pellets als Brennstoff ein. Dieses Material wird aus den natürlichen Spänen
der Holzverarbeitung gewonnen. Durch ein besonderes Verfahren, das keinerlei Bindemittel und Zusatzstoffe
erfordert, werden die Späne in Industriemaschinen unter starkem Druck zusammengepresst und werden zu
festen Holzpellets. Das Verbrennen von nicht pellettierten Rohstoffen in unserem Heizkessel IST VERBOTEN.
Die Nichtbeachtung dieser Vorschriften macht alle Garantien nichtig und könnte die Sicherheit des Geräts
beeinträchtigen.
Bei den ersten zwei bis drei Einschaltungen des Heizkessels sind die folgenden Ratschläge zu beachten:
™ Es dürfen keine Kinder anwesend sein, da die abgegebenen Dämpfe gesundheitsschädlich sein können. Auch
Erwachsene sollten ein längeres Verweilen vermeiden.
™ Die Oberflächen nicht berühren, da sie noch instabil sein könnten.
™ Raum mehrmals gut lüften.
™ Die Aushärtung der Oberflächen ist nach einigen Heizprozessen abgeschlossen.
™ Dieses Gerät darf nicht zur Abfallverbrennung benutzt werden.
Vor dem Einschalten des Heizkessels sind folgende Punkte zu überprüfen:
™
™
™
™
™
™
Der Behälter muss mit Pellets gefüllt sein
Die Brennkammer muss sauber sein
Die Brennschale muss völlig frei und sauber sein
Die hermetische Schließung der Feuertür und des Aschenkastens kontrollieren
Kontrollieren, dass das Stromversorgungskabel richtig angeschlossen ist
Der zweipolige Schalter im hinteren rechten Teil muss auf 1 stehen
Das Betriebsverfahren erfolgt in der Reihenfolge der folgenden Punkte:
1.Reinigung der Klappe (automatische Stöße der Klappe)
2. Zündung
3. Starten
4. Betrieb
5. Ausschalten
ZÜNDUNG
A. 3 Sekunden lang Taste 1 drücken.
Nach einem Check-up von ungefähr 8 Sekunden beginnt das Gerät mit der Reinigung der Brennschale, indem es
einige Klappenschläge ausführt, um dann den Zündungsvorgang zu beginnen, der die folgenden 3 Punkte umfasst:
1.Stromversorgung der Zündkerze
2. Versorgung des Pelletzufuhrmotors
3. Start des Rauchgasmotors.
Wenn das Gerät nach maximal 18 Minuten noch nicht gezündet hat, wird am Gerät der Alarm “Fehlzündung”
ausgelöst”.
BETRIEBSBESCHREIBUNG DES PRODUKTS
33
Kapitel 7
Bei einem Fehlzündungsalarm den folgenden Punkten folgen:
1.Mindestens 10 Minuten abwarten, ohne eine Taste auf dem Display zu drücken, weil es eine Sicherheitsverzögerung
von 10 Minuten gibt. Wenn während der 10 Verzögerungsminuten eine Taste gedrückt wird, beginnt die Zählung von
neuem.
2.Tür öffnen und Pellets aus der Brennschale ausleeren
ACHTUNG!
ANMERKUNG: PELLETS AUS DER BRENNSCHALE AUF KEINEN FALL WIEDER IN DEN BEHÄLTER FÜLLEN
3.Tür schließen
4.3 Sekunden lang Taste 1 drücken.
Nach einem Check-up von ungefähr 8 Sekunden beginnt das Gerät mit der Reinigung der Brennschale,
indem es einige Klappenschläge ausführt, um dann den Zündungsvorgang zu beginnen, der die folgenden
3 Punkte umfasst:
1.Stromversorgung der Zündkerze
2. Versorgung des Pelletzufuhrmotors
3. Start des Rauchgasmotors.
Wenn die Zündung erfolgt, geht das Gerät nach dem Erkennen der Flamme automatisch in die dritte Phase
über: Das Starten.
Die Zeiten zur Erkennung der Flamme können je nach Brennstoffart und Installation des Produktes selbst
variieren.
Anmerkung: Da die Zeiten variieren können, können keine präzisen Zeitangaben gemacht
werden.
STARTEN
Die “Starten”-Phase ist komplett automatisch und hat eine festgelegte Zeit. Diese Phase ist notwendig, um
die Maschine “auf Touren zu bringen”.
BETRIEB
In der “Betrieb”-Phase kann der Bediener die Leistung des Produkts einstellen, mittels Taste 4, um sie zu
verringern, und 5, um sie zu erhöhen.
Je höher die Leistung, desto schneller wird das Produkt selbst die Anlage auf Touren bringen.
ACHTUNG!!
1. Zum Anzünden keine entflammbare Flüssigkeit verwenden.
2. Beim Einfüllen den Pelletsack nicht mit dem heißen Ofen in Berührung bringen
Anmerkung: Bei ständigen Fehlzündungen ist ein autorisierter Techniker zu rufen.
34
BETRIEBSBESCHREIBUNG DES PRODUKTS
Kapitel 7
AUSSCHALTEN
Wenn der Wassertemperatursollwert erreicht ist, schaltet sich das Gerät ab und zeigt “H Off ” an.
Falls Außenthermostate am Gerät angeschlossenen sind, bitte die Tabelle auf der folgenden Seite
beachten.
REGULIERUNG DER WASSERTEMPERATUR
Das Gerät kann die Wassertemperatur kontrollieren, und zwar über eine digitale Sonde, die automatisch
den Betrieb regelt, wenn die gewünschte Temperatur erreicht wird.
1. Wenn der Heizkessel in Betrieb gesetzt und die Phase des normalen Betriebs erreicht wurde, erscheint
auf Display D1 die Wassertemperatur, während auf Display D2 die eingestellte Leistung erscheint.
2. Mit Taste 2 und 3 die gewünschte Wassertemperatur einstellen. Während des Einstellungsvorgangs
erscheinen auf dem Display D1 die Blinkanzeige “SET” und der einzustellende Temperaturwert (der
Wert hat eine maximale Spannweite von 60 bis 80°C); auf dem Display D2 dagegen erscheint die die
Betriebsleistung.
3. Nach dem Einstellen der gewünschten Temperatur abwarten bis die Anzeige “SET” vom Display
verschwindet.
4. Mit Taste 4 und 5 die gewünschte Heizleistung einstellen. (Anmerkung: Der Hersteller empfiehlt, den
Heizkessel auf maximale Betriebsleistung einzustellen, um das Erwärmen des Wassers zu beschleunigen;
der Heizkessel verringert den Heizvorgang automatisch, wenn er sich der eingestellten Temperatur
nähert).
5. Während des normalen Betriebs erscheint auf Display D1 “H2O UND TATSÄCHLICHE
WASSERTEMPERATUR”, auf Display D2 “BETRIEBSLEISTUNG”. Wenn das Gerät die eingestellte
Temperatur erreicht, schaltet es automatisch auf Minimalbetrieb.
ANSCHLUSS THERMOSTATE
Betriebsart Winter: ING 1 (T1) und ING2 (T2) haben dieselbe Priorität
* Betriebsart Winter sanitär (empfohlen bei über ING2 gesteuertem Sanitärkreis): ING 2 (T2) ist in
Bezug auf ING1 vorrangig
**Betriebsart Sommer: ING 1 wird stets ignoriert und es wird nur auf ING 2 (T2) geachtet
Die Steuerung des Kontakts vom Außenthermostat aus wird auf der Steuerkarte wie folgt gehandhabt:
Legende
ON= 230V, 50 Hz
OFF= 0 V
Wärmeanforderung = Kontakt auf der Karte geschlossen
Keine Wärmeanforderung = Kontakt auf der Karte offen
Wenn die Karte einen geschlossenen Kontakt bemerkt, interpretiert sie diesen als Anfrage; wenn sie
einen offenen Kontakt feststellt, interpretiert sie diesen als keine Anfrage. Wägen Sie also genau ab,
welche Art Außenthermostat sie installieren.
BETRIEBSBESCHREIBUNG DES PRODUKTS
35
Kapitel 7
STEUERUNG DER KARTENAUSGÄNGE BETRIEBSART WINTER
STATUS DES KONTAKTS AUF DER KARTE
ING 1
ING 2
AUSGÄNGE DER KARTE
OUT4
OUT3
ON
ON
OFF
ON
ON
OFF
OFF
OFF
STEUERUNG DER KARTENAUSGÄNGE BETRIEBSART WINTER SANITÄR
STATUS DES KONTAKTS AUF DER KARTE
ING 1
ING 2
AUSGÄNGE DER KARTE
OUT4
OUT3
OFF
ON
OFF
ON
ON
OFF
OFF
OFF
STEUERUNG DER KARTENAUSGÄNGE BETRIEBSART SOMMER
STATUS DES KONTAKTS AUF DER KARTE
ING 1
ING 2
36
AUSGÄNGE DER KARTE
OUT4
OUT3
OFF
ON
OFF
ON
OFF
OFF
OFF
OFF
BETRIEBSBESCHREIBUNG DES PRODUKTS
Kapitel 8
BENUTZERPARAMETER
BENUTZERPARAMETER
WOCHENPROGRAMMIERER
Display D1
Display D2
Funktion
Akt./deakt. Wochenprogrammierer
OFF
UT 0
00:00
UT 1
Uhrzeit 1. Einschaltung
00:00
UT 2
Uhrzeit 1. Ausschaltung
OFF 1
UT 3
Freigaben 1. Ein-/aussch. Für die diversen tage
00
UT 4
Installateur-parameter
00:00
UT 5
Uhrzeit 2. Einschaltung
00:00
UT 6
Uhrzeit 2. Ausschaltung
OFF 1
UT 7
Freigaben 2. Ein-/aussch. Für diverse tage
00:00
UT 8
Uhrzeit 3. Einschaltung
00:00
UT 9
Uhrzeit 3. Ausschaltung
OFF 1
UT A
Freigaben 3. Ein-/aussch. Für diverse tage
EINSTELLUNG PELLETZUFUHR
Display D1
Display D2
Funktion
00
UT F
Einstellung pelletzufuhr in %
ZEITPLAN FÜR AUTOMATISCHE FEDERREINIGUNG
Display D1
Display D2
Funktion
08:00
UT G
Startzeit automatische reinigung
22:00
UT H
Endzeit automatische reinigung
WOCHENPROGRAMMIERER
Der Wochenprogrammierer ermöglicht die Programmierung von 3 Zeitspannen innerhalb eines Tags, die
für alle Wochentage zu benutzen sind. Die Ein- und Ausschaltzeiten müssen im Lauf eines einzigen Tags,
von 0 bis 24 Uhr, enthalten sein und dürfen nicht auf mehr Tage fallen:
z.B.
Einschaltung 07:00 Uhr / Ausschaltung 18:00 Uhr
Einschaltung 22:00 Uhr / Ausschaltung 05:00 Uhr
OK
FEHLER
Zuerst sind der laufende Tag und die Uhrzeit einzustellen, wobei die Sequenz “Einstellung laufender Tag
und Uhrzeit” benutzt wird, um der Funktion einen Bezugspunkt zu liefern.
Um die Programmierung aufzurufen, Taste 3 drücken, gedrückt halten und Taste 5 drücken, dann beide
Tasten zusammen loslassen; danach mit Taste 5 weitergehen bis auf Display D1 “CRONO” erscheint.
Die unten stehende Tabelle listet alle Parameter des Wochenprogrammierers auf.
Parameter
Display D2
ON/OFF
UT 1
UT 2
UT 3
Funktion
Einstellungstasten
Akt./Deakt. wöchentliche Programmierung
Uhrzeit 1. Einschaltung
Uhrzeit 1. Ausschaltung
Freigaben 1. Ein-/Aussch. für die diversen
Tage
2 oder 3
2 oder 3
2 oder 3
BENUTZERPARAMETER
2 oder 3
Wert
Display D1
CRONO
OFF oder von 00:00 bis 23:50
OFF oder von 00:00 bis 23:50
ON/OFF 1, ON/OFF 2, … ON/
OFF 7
Bestätigungstaste
5
5
5
5
37
Kapitel 8
UT 4
UT 5
UT 6
Installateur-Parameter
Uhrzeit 2. Einschaltung
Uhrzeit 2. Ausschaltung
2 oder 3
2 oder 3
2 oder 3
UT 7
Freigaben 2. Ein-/Aussch. für diverse Tage
2 oder 3
UT 8
UT 9
Uhrzeit 3. Einschaltung
Uhrzeit 3. Ausschaltung
2 oder 3
2 oder 3
UT A
Freigaben 3. Ein-/Aussch. für diverse Tage
2 oder 3
0
OFF oder von 00:00 bis 23:50
OFF oder von 00:00 bis 23:50
ON/OFF 1, ON/OFF 2, … ON/
OFF 7
OFF oder von 00:00 bis 23:50
OFF oder von 00:00 bis 23:50
ON/OFF 1, ON/OFF 2, … ON/
OFF 7
5
5
5
5
5
5
1
Nehmen wir nun einmal an, dass wir den Wochenprogrammierer benutzen wollen und die 3 Zeitspannen
folgendermaßen benutzt werden sollen:
1. Zeitspanne: 08:00 bis 12:00 Uhr für alle Wochentage außer Samstag und Sonntag
2. Zeitspanne: 15:00 bis 22:00 Uhr nur am Samstag und Sonntag
3. Zeitspanne: nicht benutzt
Nehmen wir nun die Einstellung der Daten vor.
Parameter 0 [D2=UT 0(blinkt); D1=ON]
Mit Taste 2 oder 3 die Funktion Wochenprogrammierer aktivieren, dabei den Wert auf Display D2 auf ON einstellen.
Parameter 1 [D2=UT 1(blinkt); D1=z.B. “08:00”]
Mit Taste 2 oder 3 die Uhrzeit “08:00” einstellen, die der Einschaltzeit der 1. Zeitspanne entspricht. Zur Bestätigung und
zur Fortführung der Programmierung Taste 5 drücken.
Um zum vorigen Parameter zurückzugehen, Taste 4 drücken.
Parameter 2 [D2=UT 2(blinkt); D1=z.B. “12:00”]
Mit den Tasten 2 oder 3 die Uhrzeit “12:00” einstellen, die der Ausschaltzeit der 1. Zeitspanne entspricht. Zur Bestätigung
und zur Fortführung der Programmierung Taste 5 drücken.
Um zum vorigen Parameter zurückzugehen, Taste 4 drücken.
Parameter 3 [D2=UT 3(blinkt); D1= “OFF 1”]
Die 1. Zeitspanne für alle Wochentage außer Samstag und Sonntag aktivieren. Dazu die Tasten 2 und 3 folgendermaßen
benutzen:
a. Taste 3 - die verschiedenen Tage aufrollen
b. Taste 2 - die 1. Zeitspanne für diesen Tag aktivieren/deaktivieren (ON/OFF)
Beispiel:
Tag
MONTAG
DIENSTAG
MITTWOCH
DONNERSTAG
FREITAG
SAMSTAG
SONNTAG
Anfangswert
OFF 1
OFF 2
OFF 3
OFF 4
OFF 5
OFF 6
OFF 7
Funktion Taste 2
OFF 1 D ON 1 und umgekehrt
OFF 2 D ON 2 und umgekehrt
OFF 3 D ON 3 und umgekehrt
OFF 4 D ON 4 und umgekehrt
OFF 5 D ON 5 und umgekehrt
OFF 6 D ON 6 und umgekehrt
OFF 7 D ON 7 und umgekehrt
Endwert
ON 1(aktive Zeitspanne)
ON 2(aktive Zeitspanne)
ON 3(aktive Zeitspanne)
ON 4(aktive Zeitspanne)
ON 5(aktive Zeitspanne)
OFF 6(deaktivierte Zeitspanne)
OFF 7(deaktivierte Zeitspanne)
Funktion Taste 3
Zum nächsten Tag übergehen
Zum nächsten Tag übergehen
Zum nächsten Tag übergehen
Zum nächsten Tag übergehen
Zum nächsten Tag übergehen
Zum nächsten Tag übergehen
Zum nächsten Tag übergehen
Zur Bestätigung und zur Fortführung der Programmierung Taste 5 drücken.
Um zum vorigen parameter zurückzugehen, taste 4 drücken.
38
BENUTZERPARAMETER
Kapitel 8
Parameter 4 [D2=UT 4(blinkt); D1= “00”]
HINWEIS: Dieser Parameter ist dem Kundendienst vorbehalten und darf nicht verändert werden.
Parameter 5 [D2=UT 5(blinkt); D1=z.B. “15:00”]
Mit den Tasten 2 oder 3 die Uhrzeit “15:00” einstellen, die der Einschaltzeit der 2. Zeitspanne entspricht. Zur Bestätigung
und zur Fortführung der Programmierung Taste 5 drücken.
Um zum vorigen Parameter zurückzugehen, Taste 4 drücken.
Parameter 6 [D2=UT 6(blinkt); D1=z.B. “22:00”]
Mit den Tasten 2 oder 3 die Uhrzeit “22:00” einstellen, die der Ausschaltzeit der 2. Zeitspanne entspricht. Zur Bestätigung
und zur Fortführung der Programmierung Taste 5 drücken.
Um zum vorigen Parameter zurückzugehen, Taste 4 drücken.
Parameter 7 [D2=UT 7(blinkt); D1= Z. B. “OFF 1”]
Die 2. Zeitspanne nur am Samstag und Sonntag aktivieren. Dazu die Tasten 2 und 3 folgendermaßen benutzen:
a. Taste 3 - die verschiedenen Tage aufrollen
b. Taste 2 - die 1. Zeitspanne für diesen Tag aktivieren/deaktivieren (ON/OFF)
Beispiel:
Tag
MONTAG
DIENSTAG
MITTWOCH
DONNERSTAG
FREITAG
SAMSTAG
SONNTAG
Anfangswert
OFF 1
OFF 2
OFF 3
OFF 4
OFF 5
OFF 6
OFF 7
Funktion Taste 2
OFF 1 D ON 1 und umgekehrt
OFF 2 D ON 2 und umgekehrt
OFF 3 D ON 3 und umgekehrt
OFF 4 D ON 4 und umgekehrt
OFF 5 D ON 5 und umgekehrt
OFF 6 D ON 6 und umgekehrt
OFF 7 D ON 7 und umgekehrt
Endwert
OFF 1(deaktivierte Zeitspanne)
OFF 2(deaktivierte Zeitspanne)
OFF 3(deaktivierte Zeitspanne)
OFF 4(deaktivierte Zeitspanne)
OFF 5(deaktivierte Zeitspanne)
ON 6(aktive Zeitspanne)
ON 7(aktive Zeitspanne)
Funktion Taste 3
Zum nächsten Tag übergehen
Zum nächsten Tag übergehen
Zum nächsten Tag übergehen
Zum nächsten Tag übergehen
Zum nächsten Tag übergehen
Zum nächsten Tag übergehen
Zum nächsten Tag übergehen
Zur Bestätigung und zur Fortführung der Programmierung Taste 5 drücken.
Um zum vorigen Parameter zurückzugehen, Taste 4 drücken.
Parameter 8 [D2=UT 8(blinkt); D1=z.B. “OFF”]
Mit den Tasten 2 oder 3 auf “OFF” einstellen, das sich vor der Uhrzeit “00:00” befindet, um die Einschaltung der 3.
Zeitspanne zu deaktivieren.
Zur Bestätigung und zur Fortführung der Programmierung Taste 5 drücken.
Um zum vorigen Parameter zurückzugehen, Taste 4 drücken.
Parameter 9 [D2=UT 9(blinkt); D1=z.B. “OFF”]
Mit den Tasten 2 oder 3 auf “OFF” einstellen, das sich vor der Uhrzeit “00:00” befindet, um die Ausschaltung der 3.
Zeitspanne zu deaktivieren.
Zur Bestätigung und zur Fortführung der Programmierung Taste 5 drücken.
Um zum vorigen Parameter zurückzugehen, Taste 4 drücken.
Parameter A [D2=UT A(blinkt); D1= Z. B. “OFF 1”]
Nun sind alle in diesem Parameter eingegebenen Werte nicht mehr gültig, da sowohl die Einschaltung als auch die
Ausschaltung der 3. Zeitspanne deaktiviert wurden.
Zur Bestätigung und zur Fortführung der Programmierung Taste 5 drücken.
Um zum vorigen Parameter zurückzugehen, Taste 4 drücken.
Zum Beenden Taste 1 drücken
BENUTZERPARAMETER
39
Kapitel 8
Hinweis: Wenn der Wochenprogrammierer aktiv ist, leuchtet auf der Bedientafel die betreffende
Kontrollleuchte auf (siehe Beschreibung in der Anzeigentabelle).
ZUM DEAKTIVIEREN DES WOCHENPROGRAMMIERERS die Benutzer-Programmierung aufrufen, dazu
Taste 3 drücken, gedrückt halten, Taste 5 drücken, mit Taste 5 weitergehen bis auf Display D1 “CRONO”
erscheint, und auf Display D2 mit Taste 2 und 3 “OFF” einstellen. Danach zum Bestätigen und Beenden
Taste 1 drücken.
Die manuelle Bedienung vom Display aus oder durch die Fernbedienung hat immer den Vorrang gegenüber
der Programmierung.
EINSTELLUNG DER PELLETZUFUHR
Falls Betriebsprobleme aufgrund der Pelletqualität auftreten sollten, kann die Einstellung der Pelletzufuhr
direkt an der Bedientafel vorgenommen werden.
Die mit der Brennstoffmenge verbundenen Probleme können in 2 Kategorien eingeteilt werden:
1. BRENNSTOFFMANGEL:
™ Der Ofen kann nie eine angemessene Flamme erzeugen und neigt dazu, dass diese auch bei hoher
Leistung immer sehr niedrig bleibt.
™ Bei der Mindestleistung neigt der Ofen dazu, fast auszugehen und zum Alarmzustand
“PELLETSMANGEL” zu führen.
™ Wenn der Ofen den Alarm “PELLETSMANGEL” anzeigt, können sich unverbrannte Pellets in der
Brennschale befinden
2. BRENNSTOFFÜBERSCHUSS:
™ Der Heizkessel erzeugt auch bei geringen Leistungen eine sehr hohe Flamme
™ Die Brennschale neigt zur Verkrustung und zur Verstopfung der Luftansauglöcher aufgrund der
übermäßigen Pelletladung, da diese nur teilweise verbrennt
Anmerkung: Wenn das Problem erst nach einigen Monaten Betrieb auftritt, ist zu kontrollieren, ob die in
der Betriebsanleitung angegebenen ordentlichen Reinigungsverfahren richtig ausgeführt wurden.
Die Einstellung erfolgt in Prozent, daher bringt eine Änderung dieses Parameters eine proportionale
Veränderung aller Zufuhrgeschwindigkeiten mit sich.
Um auf die prozentuale Einstellung der Pelletzufuhr zuzugreifen, muss zur Benutzerprogrammierung
gegangen werden, indem man die Taste 3 drückt, gedrückt hält und die Taste 5 drückt.
Nun erfolgt die Bewegung innerhalb des Menüs mithilfe von Taste 5, bis auf Display D2 “UT F” erscheint.
Falls versehentlich über diesen Parameter hinausgegangen wird, mit Taste 1 beenden und das Verfahren
wiederholen.
Auf dem Display D1 wird der Wert “00” angezeigt: Mit Taste 2 und 3 kann die gewünschte prozentuale Zu-/
Abnahme um jeweils 5 Punkte eingestellt werden (der Parameter kann mit einer maximalen Spannweite
von –50 bis +50 verändert werden).
40
BENUTZERPARAMETER
Kapitel 8
Einstellungstabelle
BRENNSTOFF-MANGEL
BRENNSTOFFÜBERSCHUSS
Den Prozentwert um 5 Punkte erhöhen und den Heizkessel
mindestens eine halbe Stunde lang ausprobieren. Wenn
das Problem geringer, aber nicht gelöst ist, um weitere
5 Punkte erhöhen. Auf diese Weise bis zur Lösung des
Problems fortfahren. Falls Sie das Problem nicht lösen
können, wenden Sie sich bitte an den Kundendienst
Den Prozentwert um 5 Punkte verringern und den Ofen
mindestens eine halbe Stunde lang ausprobieren. Wenn
das Problem geringer, aber nicht gelöst ist, um weitere
5 Punkte verringern. Auf diese Weise bis zur Lösung des
Problems fortfahren. Falls Sie das Problem nicht lösen
können, wenden Sie sich bitte an den Kundendienst.
Nach erfolgter Einstellung zur Bestätigung und zum Verlassen die Taste 1 drücken.
Anmerkung: Die ggf. vom Kundendienst ausgeführte Einstellung der Pelletzufuhr fällt nicht unter
die Garantie.
ZEITPLAN FÜR AUTOMATISCHE FEDERREINIGUNG
Display D1
08:00
22:00
Display D2
UT G
UT H
Funktion
Startzeit automatische Reinigung
Endzeit automatische Reinigung
Mit diesen beiden Parametern kann die Zeitspanne festgelegt werden, in der die automatische
Reinigung der Federn aktiv ist.
Um auf diesen Parameter zuzugreifen, Taste 3 drücken, gedrückt halten und Taste 5 drücken.
Nach dem Aufruf der Benutzerparameter mit Taste 5 durch die Einträge blättern, bis auf Display D2 “UTG”
erscheint.
Parameter G (D2=UT G; D1=z.B. “08:00”)
Ermöglicht es, mithilfe der Tasten 2 und 3, den Beginn der Zeitspanne einzustellen, wo die automatische
Reinigung aktiviert ist. Zur Bestätigung und zur Fortführung der Programmierung Taste 5 drücken.
Parameter H (D2=UT H; D1=z.B. “22:00”)
Ermöglicht es, mithilfe der Tasten 2 und 3, das Ende der Zeitspanne einzustellen, wo die automatische
Reinigung aktiviert ist. Zur Bestätigung und zur Fortführung der Programmierung Taste 5 drücken.
Ermöglicht es, mithilfe der Tasten 2 und 3, das Ende der Zeitspanne einzustellen, wo die automatische
Reinigung aktiviert ist. Zur Bestätigung und zur Fortführung der Programmierung Taste 5 drücken.
BENUTZERPARAMETER
41
Kapitel 9
REINIGUNG DES KESSELS
Die Wartungsverfahren gewährleisten einen einwandfreien Betrieb des Produkts auf Dauer. Die
Nichterfüllung dieser Verfahren kann die Sicherheit des Produkts beeinträchtigen.
REINIGUNG BRENNSCHALE
Über ein mechanisches System wird die Reinigung der Brennschale in festgesetzten Intervallen automatisch
vom Heizkessel ausgeführt. In der Abbildung unten sieht man die Brennschale mit darunter liegender
Öffnung.
Extraflame empfiehlt jedoch, eventuelle Aschenrückstände mit Hilfe eines Staubsaugers mindestens 1-mal
alle 2 Tage zu beseitigen (Abbildung 9.1).
abbildung 9.1
abbildung 9.2
FEDERREINIGUNG
Die Reinigung der Wärmeaustauscher erfolgt automatisch über ein mechanisches System, wodurch
dauerhaft eine konstante Wärmeleistung garantiert wird. Dieses automatische System kann für bestimmte
Uhrzeiten unterdrückt werden (z. B. in der Nacht), um Geräuschentwicklung durch die mechanischen
Bewegungen des Reinigungsvorganges in Grenzen zu halten (siehe Kapitel Zeiten für die automatische
Federreinigung). Aus Abbildung “9.5” geht hervor, wie sich mit der Zeit die Asche ansammeln kann,
weswegen der Hersteller mindestens einmal jährlich eine gründliche Reinigung durch einen Techniker
empfiehlt.
abbildung 9.3
42
abbildung 9.4
abbildung 9.5
REINIGUNG DES KESSELS
Kapitel 9
DICHTUNGEN VON TÜR UND ASCHENKASTEN
Die Dichtungen gewährleisten die hermetische Dichtheit des Heizkessels und folglich dessen einwandfreien
Betrieb.
Es ist notwendig, sie periodisch zu kontrollieren: Falls sie verschlissen oder beschädigt erscheinen, müssen
sie sofort ausgewechselt werden.
Diese Verfahren sind von einem autorisierten Techniker auszuführen.
Anmerkung: Für einen einwandfreien Betrieb ist der Heizkessel mindestens einmal im
Jahr einer ordentlichen Wartung durch einen autorisierten Techniker zu unterziehen.
Wenn das Speisekabel beschädigt ist, muss es vom Kundendienst oder von einer Person mit gleichartiger
Befähigung ausgewechselt werden, um jedes Risiko zu verhüten.
abbildung 9.6
abbildung 9.7
ANSCHLUSS AN DEN SCHORNSTEIN
Jährlich oder jedenfalls immer, wenn sich die notwendigkeit ergibt, die zum schornstein führende
rohrleitung absaugen und reinigen. Wenn waagrechte abschnitte vorhanden sind, müssen die rückstände
entfernt werden, bevor diese den durchgang der rauchgase verstopfen.
MANGELNDE REINIGUNG beeinträchtigt die Sicherheit.
REINIGUNG DES KESSELS
43
Kapitel 10
TABELLEN DER ANZEIGEN DES PRODUKTS
MELDUNGEN
Meldung
Grund
Lösung
ABKUEHL WARTEN
Ein neuer Zündungsversuch wird
unternommen, wenn der Kessel
gerade
ausgeschaltet
wurde
(normale oder durch Alarm
verursachte Ausschaltung).
Wenn der Kessel eine (normale oder durch einen Alarm
verursachte) Ausschaltung vornimmt, ist dessen vollständige
Abkühlung abzuwarten.
Erst danach ist es möglich, den heizkessel wieder
einzuschalten.
ST-BY / TOFF
Der hintere Eingang (STBY)
wird nicht angeregt und der
Heizkessel wartet auf eine
Wiedereinschaltung.
Siehe Beschreibung “Betrieb des Außenthermostaten in
Betriebsart STBY/TOFF”.
Zur unterdrückung dieser funktion taste 1 drücken, um
den kessel auf off zu bringen, und außenthermostat vom
heizkessel trennen.
T1 (BLINKEND)
Zeigt an, dass Eingang ING1 nicht
angeregt ist.
Siehe Beschreibung in Kapitel “Betriebsarten”.
T2 (BLINKEND)
Zeigt an, dass Eingang ING2 nicht
angeregt ist.
Siehe Beschreibung in Kapitel “Betriebsarten”.
HOFF
Die Wassertemperatur hat den
eingestellten Schwellenwert um
mehr als 5°C überschritten.
Das wasser hat die temperatur von
85°c erreicht.
Den korrekten Betrieb der Hydraulikanlage überprüfen.
Sinkt die wassertemperatur (5° unter dem eingestellten
schwellenwert), startet das gerät automatisch wieder.
Keiner der 2 hinteren Eingänge
(ING1 und ING2) ist angeregt
(Kontakte geöffnet).
Status der beiden hinteren Ausgänge (ING1 und ING2)
überprüfen.
Wenn 1 der 2 Außenthermostate angeregt wird (Kontakt
geschlossen), schaltet sich der Heizkessel automatisch
wieder ein.
Um ein eventuelles wiedereinschalten des heizkessels zu
unterdrücken, genügt es, taste 1 drei sekunden gedrückt zu
halten: der ofen stellt sich auf OFF.
Kein
Strom
an
Hauptstromversorgung.
der
Nach dem vollständigen Ausschaltzyklus schaltet sich der
Kessel automatisch wieder ein.
Der Heizkessel führt gerade die
Reinigung der Brennschale durch.
Während der automatischen Reinigung der Brennschale
wird diese Meldung auf dem Display angezeigt.
Automatische
Reinigung
Federn blockiert.
Dies ist kein Alarm, daher setzt der Ofen den Normalbetrieb
fort. Sollte die automatische Reinigung blockiert sein,
zeigt das Display im Wechsel diese Meldung und den
Betriebsstatus des Heizkessels an.
Die wiederherstellungsverfahren des automatischen
systems müssen von einem autorisierten techniker
ausgeführt werden.
Display
TOFF
ABKUEHLPHASE
WARTEN BLACK OUT
REINIGUNG
WAERMEAUSTAUSCHER
REINIGER BLOCKIERT
SANITAER
44
der
Anzeige der Betriebsart WINTERSANITAER
Siehe Beschreibung “Betriebsart WINTER-SANITAER”.
TABELLEN DER ANZEIGEN DES PRODUKTS
Kapitel 10
ALARME
Meldung
Display D1
Grund
Lösung
Zeigt das Vorliegen eines
Alarms an
Leuchtet bei Vorliegen eines der unten beschriebenen Alarme
und wird von der entsprechenden Meldung auf Display D1
begleitet, die seine Ursache anzeigt. Zur Rückstellung des
Alarms genügt es, 3 Sekunden lang Taste 1 gedrückt zu halten,
wenn der Heizkessel völlig kalt ist.
Blinkt sie, ist der unterdrucksensor deaktiviert. Die
wiederherstellung des sensors ist von einem autorisierten
techniker auszuführen
GAS MOTOR PANNE
Der Rauchgasmotor ist blockiert.
Die Drehzahlkontrollsonde ist
defekt.
Keine stromzufuhr zum
rauchgasmotor.
Gerät ausschalten, dessen vollständige Abkühlung abwarten
und Zündzyklus wiederholen.
Bei fortbestehen des problems muss die rücksetzung durch
einen autorisierten techniker ausgeführt werden.
GASSONDE
Die Rauchgassonde ist defekt.
Die rauchgassonde ist von der
steuerkarte getrennt.
Gerät ausschalten, dessen vollständige Abkühlung abwarten
und Zündzyklus wiederholen.
Bei fortbestehen des problems muss die rücksetzung durch
einen autorisierten techniker ausgeführt werden.
ALARM GASTEMP
Übermäßige Pelletladung.
Pelletzufuhr regulieren (siehe “Einstellung der Pelletzufuhr”).
Andere wiederherstellungsarbeiten sind durch einen
autorisierten techniker auszuführen.
UNTERDRUCK KO
Die Rauchabzugsrohrleitung ist
verstopft.
Die Luftzufuhr ist verstopft.
Die Brennkammer ist
verschmutzt.
Der Unterdrucksensor ist defekt.
Der Aschenkasten ist nicht
richtig geschlossen.
Die tür ist nicht richtig
geschlossen.
Sauberkeit der Rauchgasleitung und der Brennkammer
überprüfen.
Überprüfen, ob die Luftzuführung verstopft ist.
Das hermetische Schließen des Aschenkastens überprüfen.
Das hermetische Schließen der Tür überprüfen.
Gerät ausschalten, dessen vollständige Abkühlung abwarten
und Zündzyklus wiederholen.
Bei fortbestehen des problems muss die rücksetzung durch
einen autorisierten techniker ausgeführt werden.
FEHLZÜNDUNG
Der Pelletbehälter ist leer.
Die Zündkerze ist defekt oder
außer Position.
Ungeeignete einstellung der
pelletzufuhr.
Überprüfen, ob Pellets im Behälter vorhanden sind oder
nicht.
Die im Kapitel “Zündung” beschriebenen Verfahren
überprüfen.
Gerät ausschalten, dessen vollständige Abkühlung abwarten
und Zündzyklus wiederholen.
Bei fortbestehen des problems muss die rücksetzung durch
einen autorisierten techniker ausgeführt werden.
FEHLZUENDUNG
BLACK OUT
Stromausfall während der
Einschaltphase.
Heizkessel mit Taste 1 auf OFF bringen und die im Kapitel
“Zündung” beschriebenen Verfahren wiederholen.
Bei fortbestehen des problems muss die rücksetzung durch
einen autorisierten techniker ausgeführt werden.
PELLETSMANGEL
Der Pelletbehälter ist leer.
Mangelnde Pelletzufuhr.
Der Getriebemotor führt keine
Pellets zu.
Eine sicherheitsvorrichtung des
wasserkreises wurde ausgelöst.
Überprüfen, ob Pellets im Behälter vorhanden sind oder
nicht.
Pelletzufuhr regulieren (siehe “Einstellung der Pelletzufuhr”).
Gerät ausschalten, dessen vollständige Abkühlung abwarten
und Zündzyklus wiederholen.
Bei fortbestehen des problems muss die rücksetzung durch
einen autorisierten techniker ausgeführt werden.
TABELLEN DER ANZEIGEN DES PRODUKTS
45
Kapitel 10
ALARM WASSERTEMP
TUER BLOCKIERT
ABKUEHL WARTEN +
ALARM
46
Die Umwälzpumpe ist blockiert.
Anlagendruck nicht
ausreichend.
Luft in der anlage.
Druck der Hydraulikanlage überprüfen.
Anlage entlüften.
Gerät ausschalten, dessen vollständige Abkühlung abwarten
und Zündzyklus wiederholen.
Bei fortbestehen des problems muss die rücksetzung durch
einen autorisierten techniker ausgeführt werden.
Die automatische Reinigung
der Brennschale ist blockiert.
Gerät ausschalten, dessen vollständige Abkühlung abwarten
und Zündzyklus wiederholen.
Bei fortbestehen des problems muss die rücksetzung durch
einen autorisierten techniker ausgeführt werden.
Versuch der Alarmfreigabe bei
noch abkühlendem Heizkessel
Immer wenn der Ofen einen der oben verzeichneten Alarme
anzeigt, geht er automatisch zur Ausschaltung über.
Der Ofen blockiert in dieser Phase jeden Versuch der
Alarmfreigabe und zeigt auf dem Display abwechselnd den
Alarm selbst und ABKUEHL WARTEN an.
Die alarmfreigabe mit taste 1 ist erst bei beendeter
ausschaltung möglich.
TABELLEN DER ANZEIGEN DES PRODUKTS
Kapitel 10
KONTROLLLEUCHTEN
Meldung
Kontrollleuchte
Beschreibung
Erklärung
Zeigt die Funktion
Wochenprogrammierer an.
Ist ein-/ausgeschaltet, wenn die Funktion “Wochenprogrammierer
aktiviert/deaktiviert ist.
Für alle die folgende Funktion betreffenden Einstellungen siehe
Abschnitt Wochenprogrammierer.
Indikator
zwischen
der
tatsächlichen
Betriebsleistung
und
dem
eingestellten
Leistungssollwert
Die Kontrollleuchte blinkt, wenn die tatsächliche Betriebsleistung
sich von der eingestellten unterscheidet.
Die Kontrollleuchte leuchtet dauerhaft, wenn die tatsächliche
Betriebsleistung der eingestellten entspricht.
Nicht benutzt
Nicht benutzt
Ist aus-/eingeschaltet, wenn die Zündkerze aktiviert/deaktiviert ist.
Zur Wiederherstellung des Betriebs des Bauteils wenden Sie sich
bitte an einen autorisierten Techniker.
Zeigt die Deaktivierung
Zündkerze an
der
Zeigt
den
Betrieb
Rauchgasausstoßmotors an
des Ist ein-/ausgeschaltet, wenn der Rauchgasausstoßmotor aktiviert/
deaktiviert ist.
Zeigt den Betrieb der Pumpe an
Zeigt
den
Betrieb
Pelletzufuhrmotors an
Nicht benutzt
Ist ein-/ausgeschaltet, wenn die Pumpe aktiviert/deaktiviert ist.
Ist ein-/ausgeschaltet, wenn der Pelletzufuhrmotor aktiviert/
des deaktiviert ist.
Während des normalen Betriebs leuchtet die folgende
Kontrollleuchte im Wechsel.
Nicht benutzt
Leuchtet sie, zeigt sie den Betrieb der beiden Ausgänge (OUT3 und
OUT4) an.
Blinkt sie schnell (2 Blinker pro Sekunde), zeigt sie den Betrieb des
Gibt den Zustand der Ausgänge Ausgangs OUT4 an.
OUT3 und OUT4 an
Blinkt sie langsam (1 Blinker pro Sekunde), zeigt sie den Betrieb des
Ausgangs OUT3 an.
Wenn ausgeschaltet, zeigt sie an, dass die beiden Ausgänge
ausgeschaltet sind.
Zeigt den Status der automatischen Die Kontrollleuchte blinkt/leuchtet dauerhaft, wenn die
Reinigung der Brennschale an
automatische Reinigung der Brennschale aktiviert/deaktiviert ist.
Zeigt
den
Empfang
Fernbedienungssignals an
TABELLEN DER ANZEIGEN DES PRODUKTS
des Ist während der Kommunikation zwischen Fernbedienung und
Heizkessel eingeschaltet.
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GARANTIEBEDINGUNGEN
EXTRAFLAME S.p.A., mit Sitz in der Via dell’Artigiananto 10 in Montecchio Precalcino (VI) übernimmt für dieses Produkt eine Garantie für Herstellungsfehler und
Materialschäden von 2 (zwei) JAHREN ab dem Kaufdatum. Die Garantie verfällt, wenn der Mangel an Konformität dem Verkäufer nicht innerhalb von zwei Monaten
nach Entdeckung mitgeteilt wird.
Die Haftung von EXTRAFLAME S.p.A. ist auf die Lieferung des Geräts beschränkt, das gemäß den Regeln der Technik zu installieren ist. Dabei sind die entsprechenden mit
dem erworbenen Produkt gelieferten Anleitungen und Broschüren, sowie die geltenden Gesetzesvorschriften zu beachten. Die Installation muss durch autorisiertes
Personal durchgeführt werden und unter der Haftung des Auftraggebers ausgeführt werden, der die volle Verantwortung für die endgültige Installation und
den sich daraus ergebenden Betrieb des installierten Produkts übernimmt. Es besteht keinerlei Haftung seitens der Firma EXTRAFLAME S.p.A. im Fall einer
Nichteinhaltung dieser Vorsichtsmaßnahmen.
WARNUNG
Es ist unerlässlich eine Funktionsprüfung des Produkts auszuführen, bevor der entsprechende Ausbau des Mauerwerks beendet wird (Estrichunterbau, Außenverkleidung,
Lisenen, Wandanstriche, etc.). EXTRAFLAME S.p.A. übernimmt keinerlei Haftung für eventuelle Schäden und die daraus entstehenden Kosten zur Wiederherstellung der
oben genannten Bauelemente, auch nicht, wenn diese im Anschluss an einen Austausch schlecht funktionierender Einzeltteile erfolgen sollte.
XTRAFLAME S.p.A. versichert, dass all seine Produkte mit Materialien höchster Qualität und Verarbeitungstechniken, die deren volle Leistungsfähigkeit gewährleisten,
hergestellt werden. Wenn während des normalen Gebrauchs defekte oder schlecht funktionierende Bauteile festgestellt werden, erfolgt das Auswechseln dieser Teile
kostenlos zur Abholung beim Wiederverkäufer, der den Verkauf vollzogen hat.
GELTUNGSBEREICH DER GARANTIE : Italienisches Staatsgebiet
GÜLTIGKEIT
Die Garantie wird unter folgenden Bedingungen als gültig anerkannt:
1. Der Käufer schickt innerhalb von 8 Tagen nach Kaufdatum den komplett ausgefüllten beigelegten Abschnitt ab. Das Kaufdatum muss mittels eines vom Verkäufer
ausgestellten, gültigen Kaufbelegs bestätigt werden.
2. Das Gerät wurde gemäß den dazu geltenden Bestimmungen und den in der mitgelieferten Anleitung enthaltenen Vorschriften durch qualifiziertes Fachpersonal
installiert.
3. Das Gerät muss wie in der Bedienungsanleitung, die mit allen Produkten mitgeliefert wird, beschrieben verwendet werden.
4. Das Garantiezertifikat wurde vom Kunden ausgefüllt und unterschrieben sowie vom Händler bestätigt.
5. Das Dokument, das die Garantie bescheinigt, wurde ausgefüllt und zusammen mit dem Kaufbeleg dem Verkäufer übergeben und wird pflichtgemäß aufbewahrt
und dem Personal des Technischen Kundendienstzentrums von Extraflame S.p.A. bei einem Eingriff vorgelegt.
In den folgenden Fällen wird die Garantie nicht anerkannt:
6. Die oben beschriebenen Garantiebedingungen wurden nicht eingehalten.
7. Der Einbau ist nicht entsprechend den einschlägig geltenden Bestimmungen und den Vorgaben des mit dem Gerät gelieferten Betriebs- und Wartungshandbuchs/broschüre erfolgt.
8. Nachlässigkeit des Kunden im Sinne falscher oder unterlassener Wartung des Produkts
9. Die vorhandenen Elektro- und Wasserversorgungsanlagen entsprechen nicht den geltenden Bestimmungen.
10. Es wurden Schäden durch Witterungsfaktoren, chemische und elektrochemische Stoffe, unsachgemäße Verwendung des Produkts, Änderungen und
Manipulationen des Produkts, Unwirksamkeit oder Unangemessenheit des Rauchfangs bzw. anderer Ursachen hervorgerufen, die nicht auf die Herstellung des
Produkts zurückzuführen sind.
11. Verbrennung von Materialien, die nicht mit den im mitgelieferten Handbuch/Broschüre beschriebenen übereinstimmen
12. Bei allen Transportschäden. Es wird daher empfohlen, die Ware beim Empfang sorgfältig zu prüfen und den Händler sofort über Schäden zu informieren und
einen Vermerk auf dem Transportdokument und der beim Spediteur verbleibenden Kopie dieses Dokumentes anzubringen.
Extraflame S.p.A. haftet nicht für Schäden, die direkt oder indirekt an Personen, Sachen oder Haustieren infolge der Nichteinhaltung der im mitgelieferten Handbuch/
Broschüre enthaltenen Vorgaben entstanden sind.
Insbesondere sind die dem normalen Verschleiß ausgesetzten Teile von der Garantie ausgenommen:
Dazu gehören:
™ Dichtungen, alle Keramik- und Hartglasscheiben, Verkleidungen und Gitter aus Gusseisen oder Ironker, lackierte, verchromte oder vergoldete Teile, Majolika
und Stromkabel.
™ Farbveränderungen, Risse und kleine Größenunterschiede der Teile aus Majolika stellen keinen Grund zur Beanstandung dar, weil sie natürliche Eigenschaften
des Produktes selbst sind.
™ Die Teile aus feuerfestem Material
™ Die Mauerwerksarbeiten
™ Die Anlagenbauteile für die Produktion von Warmwasser, die nicht von EXTRAFLAME S.p.A. mitgeliefert worden sind (nur bei Produkten mit Wasser).
™ Der Wärmetauscher ist von der Garantie ausgeschlossen, wenn kein geeigneter Kondensatkreislauf realisiert wird, der eine Mindestrücklauftemperatur des
Geräts von mindestens 55°C garantiert (nur Produkte mit Wasser).
Weitere Klauseln:
Ausgenommen aus der Garantie sind ggf. Arbeiten zur Kalibrierung und Einstellung des Produkts entsprechend der Brennstoff- oder Installationsart.
Werden Bauteile ausgewechselt, verlängert sich die Garantie nicht.
Für den Zeitraum des Geräteausfalls wird kein Schadensersatz gewährt.
Diese Garantie ist nur für den Käufer gültig und ist nicht übertragbar.
Empfohlene Überprüfung (kostenpflichtig):
Extraflame S.p.A. empfiehlt, die Funktionsprüfung des Produkts vom Kundendienst ausführen zu lassen, der alle Informationen für seine korrekte Verwendung zur
Verfügung stellen wird.
GARANTIELEISTUNG
Die Forderung nach einer Garantieleistung ist an den Händler zu richten.
Der Eingriff während der Garantiezeit sieht die Reparatur des Geräts vor, ohne jegliche Belastung wie von den geltenden Gesetzesvorschriften vorgesehen ist.
HAFTUNG
EXTRAFLAME S.p.A. gewährt keinen Schadensersatz für direkte oder indirekte Schäden, die vom Gerät verursacht werden oder von ihm abhängen.
GERICHTSSTAND
Für sämtliche Rechtsstreitigkeiten gilt der Gerichtsstand Vicenza.
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GARANTIEBEDINGUNGEN
QUALITÄTSKONTROLLE
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QUALITÄTSKONTROLLE
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Anmerkungen
50
Anmerkungen
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PELLET-HEIZKESSEL
EXTRAFLAME S.p.A.
Via Dell’Artigianato, 10
36030 MONTECCHIO PRECALCINO
Vicenza - ITALIEN
Tel. 0445/865911
Fax 0445/865912
http://www.lanordica-extraflame.com
E-mail: [email protected]
Extraflame behält sich das Recht vor, die im vorliegenden Heft angegebenen Eigenschaften und Daten zu
jedem beliebigen Zeitpunkt und ohne Vorankündigung zu verändern, um seine Produkte zu verbessern.
Diese Anleitung kann daher nicht als ein Vertrag Dritten gegenüber angesehen werden.
Dieses Dokument steht Ihnen unter folgender Adresse zur Verfügung www.extraflame.it/support
004205172 - TEDESCO
Manuale utente LP14 - LP20
REV 004 17.03.2009
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