ACTERNA SDA-Serie Stealth Digital Analyzer BEDIENUNGSANLEITUNG

ACTERNA SDA-Serie Stealth Digital Analyzer BEDIENUNGSANLEITUNG
BEDIENUNGSANLEITUNG
ACTERNA SDA-Serie
Stealth Digital Analyzer
Stealth Digital Analyzer – SDA-Serie
Bedienungsanleitung
6510-00-0442, Rev D
Mai 2001
Hinweis
Es wurde versucht sicherzustellen, dass die in diesem Dokument enthaltenen Informationen
zum Zeitpunkt der Drucklegung korrekt waren. Diese Informationen können jedoch jederzeit
geändert werden, und Acterna behält sich das Recht vor, Zusätze mit Informationen zu
diesem Dokument zu erstellen, die zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokuments noch nicht
verfügbar waren.
Copyright
© Copyright 2001 Acterna, LLC. Alle Rechte vorbehalten. Acterna, The Keepers of
Communications und ihr Logo sind Marken von Acterna, LLC. Alle anderen Marken sind das
Eigentum der entsprechenden Firmen. Kein Teil dieses Dokuments darf ohne die
schriftliche Genehmigung des Verlegers reproduziert bzw. elektronisch oder anderweitig
übertragen werden.
Marken
Acterna und Stealth Digital Analyzer ™ sind Marken oder eingetragene Marken von
Acterna in den USA und/oder anderen Ländern.
Acterna und PathTrak™ sind Marken oder eingetragene Marken von Acterna in den USA
und/oder anderen Ländern.
Acterna und DigiCheck™ sind Marken oder eingetragene Marken von Acterna in den USA
und/oder anderen Ländern.
Technische Daten sowie Verkaufs- und Lieferbedingungen können jederzeit ohne vorherige
Benachrichtigung geändert werden. Alle Marken sind das Eigentum der entsprechenden
Firmen.
Bestellinformationen
Dieses Dokument wurde erstellt von der Abteilung Technical Information Development von
Acterna und herausgegeben als Teil der SDA Series Operation Manual. Die
Bestellnummer für ein veröffentlichtes Dokument ist 6510-00-0442, Rev D.
Hauptsitz
20400 Observation Drive
Germantown, Maryland 20876-4023 USA
Gebührenfrei (USA): 1-800-638-2049 • Tel.: +1-301-353-1550
Fax: +1-301-353-0234
www.acterna.com
H i n w ei s v o n d e r F e d e r al C o m m u n i ca t i o n s C o m m i s si o n
( F C C – F u n k a u f s i ch t sb e hö r d e d er U S A )
Dieses Produkt wurde auf die Einhaltung der Grenzwerte für Digitalgeräte der Klasse A
gemäß Teil 15 der FCC-Richtlinien geprüft und abgenommen. Die Grenzwerte wurde so
festgelegt, dass ein akzeptabler Schutz gegen schädliche Störeinflüsse beim Betrieb des
Geräts in einer Geschäftsumgebung gewährleistet ist. Dieses Produkt erzeugt und
verwendet Hochfrequenzenergie und kann diese abstrahlen. Wenn es nicht gemäß den
Herstelleranweisungen installiert und betrieben wird, kann es schädigende Störungen des
Funkverkehrs verursachen. Beim Betrieb dieses Produkts in Wohngebieten kommt es mit
größter Wahrscheinlichkeit zu schädigenden Störungen, die der Käufer auf eigene Kosten
zu beheben hat.
Die Genehmigung für den Betrieb dieses Produkts beruht auf der Annahme, dass keine
Veränderungen am Gerät vorgenommen werden, die nicht ausdrücklich von Acterna
genehmigt wurden.
I n d u s t ri e l l e A n fo rd e ru n g e n fü r Ka n a d a
Dieses Digitalgerät der Klasse A entspricht der kanadischen Richtlinie ICES-003.
Cet appareil numérique de la classe A est conforme à la norme NMB-003 du Canada.
E i n h a l t u n g d e r E M C - Ri ch t l i n i e
Dieses Produkt wurde auf die Einhaltung der EMC-Richtlinie 89/336/EEC einschließlich der
Zusätze 92/31/EEC und 93/68/EEC bzgl. elektromagnetischer Kompatibilität geprüft und
abgenommen. Eine Kopie der Konformitätserklärung befindet sich in diesem Handbuch.
E i n h a l t u n g d e r N i ed e rs p a n n u n g s -R i c h t l i n i e
Dieses Produkt wurde auf die Einhaltung der Niederspannungsrichtlinie 73/23/EEC
einschließlich 93/68/EEC geprüft und abgenommen. Die Konformität mit dieser Richtlinie
basiert auf der Einhaltung der harmonisierten Sicherheitsnorm EN60950. Eine Kopie der
Konformitätserklärung befindet sich in diesem Handbuch.
Wichtige Sicherheitshinweise
In der folgenden Tabelle werden die verschiedenen Sicherheitshinweise beschrieben.
Nichteinhaltung dieser Sicherheitsvorkehrungen beim Betrieb des Stealth Digital Analyzer
stellt eine Zweckentfremdung dar.
Definitionen der Sicherheitshinweise
Sicherheitshinweis Beschreibung
GEFAHR
Beschreibt eine direkte Gefahr, die zu schweren oder tödlichen
Verletzungen führt, wenn die Sicherheitsvorkehrungen nicht
eingehalten werden.
WARNUNG
Beschreibt eine mögliche Gefahr, die zu
schweren oder tödlichen Verletzungen führen kann, wenn die
Sicherheitsvorkehrungen nicht eingehalten werden.
VORSICHT
Beschreibt eine mögliche Gefahr, die zu leichten bis
mittelschweren Verletzungen führen kann, wenn die
Sicherheitsvorkehrungen nicht eingehalten werden. Wird auch
verwendet, um vor gefährlichen Verhaltensweisen zu warnen.
Bei der Verwendung des Produkts sind die folgenden grundlegenden Vorsichtsmaßnahmen
grundsätzlich zu befolgen, um das Risiko von Bränden, elektrischen Schlägen und
Verletzungen auf ein Minimum zu reduzieren:
1
Alle Warnhinweise und Anweisungen auf dem Produkt selbst und in der
Bedienungsanleitung lesen und befolgen.
2
Ausschließlich das im Lieferumfang enthaltene Netzteil/Ladegerät verwenden.
3
Das Netzteil/Ladegerät nicht im Freien oder in feuchten Räumen verwenden.
4
Das Netzteil/Ladegerät an die korrekte Speisespannung gemäß den
Herstellerangaben anschließen.
5
Dieses Produkt ist zur Verwendung mit einem dreipoligen Schutzkontaktstecker
bestimmt. Ohne diese Sicherheitsvorkehrung kann die Betriebssicherheit des Geräts
nicht gewährleistet werden. Der Schutzkontakt darf nicht durch Umbau des Steckers
oder Verwendung eines Adapters umgangen werden.
6
Keine Gegenstände auf dem Netzkabel abstellen/ablegen und das Kabel so verlegen,
dass niemand darauf treten kann.
7
Dieses Produkt möglichst nicht während eines Gewitters verwenden. Es besteht eine
geringe Gefahr von Verletzungen durch Blitzschlag.
8
Dieses Produkt nicht in der Nähe von Gaslecks oder in anderen Bereichen
einsetzen, in denen Explosionsgefahr besteht.
9
Nicht versuchen, das Produkt selbst zu warten. Das Öffnen oder Entfernen
von Abdeckungen kann zu Unfällen durch Hochspannung und andere
Gefahrenquellen führen. Alle Wartungsarbeiten müssen von qualifiziertem
Personal durchgeführt werden.
10
VORSICHT: Es besteht Explosionsgefahr, wenn die Batterie nicht richtig
eingesetzt wird. Ausschließlich durch Acterna Teilnr. 1118-00-0358 ersetzen.
Verbrauchte Batterien entsprechend den Anweisungen des Herstellers
entsorgen.
Diese Anweisungen gut aufbewahren
Inhalt
Vorwort
Über dieses Handbuch....................................................................................................... i
Teil I – Einführung ........................................................................................................i
Teil II – Feldgeräte ........................................................................................................i
Teil III – Kopfstellengeräte ........................................................................................ iii
Teil IV – Anhänge ...................................................................................................... iii
Handbuchkonventionen .............................................................................................. iii
Tastendruckkonventionen ............................................................................................iv
Kapitel 1
Die SDA-Produktreihe
Einführung ........................................................................................................................ 1
Feldgerät .......................................................................................................................2
Kopfstellengeräte ..........................................................................................................2
Feldgerät (SDA-5000) ....................................................................................................... 3
Schnelles Auffinden von Einstrahl- und Rauschquellen ........................................3
Exakte Lokalisierung von Rückpfadstörungen durch Analyse digitaler
Rückpfadsignale an beliebigen Stellen im Feld .....................................................4
Schnellerer Abgleich von Rückpfadverstärkern mit weniger Fehlern ...................4
Neue Eigenschaften und Vorteile des SDA-5000 ..................................................5
Kopfstellengeräte (SDA-5500 und SDA-5510) ............................................................... 5
SDA-5500 Stealth Wobbelsender/-empfänger .............................................................5
Neue Merkmale und Vorteile des SDA-5500 ........................................................6
SDA-5510 Stealth Rückpfad-Wobbelmanager ............................................................6
Abgleich des Rückwärts-Wobbelns .......................................................................7
Detektion und Fehlersuche von Einstrahlung ........................................................7
Übersichtliche Rausch-/Einstrahlungsanzeige .......................................................7
Optionen ............................................................................................................................ 7
Kapitel 2
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi
Einführung ........................................................................................................................ 9
Elemente der Benutzeroberfläche ................................................................................. 10
Navigator-Benutzeroberfläche ...................................................................................10
Register und Symbole des Navigators ................................................................. 11
Bedienelemente ..........................................................................................................13
Softwaretasten ......................................................................................................14
Messmodustasten .................................................................................................14
Alphanumerisches Tastenfeld ..............................................................................16
Messbuchsen ........................................................................................................17
Grundlegende Betriebsmodi .......................................................................................... 17
Pegelmessung .............................................................................................................17
Wobbeln .....................................................................................................................18
Messungen zum Güte-Nachweis ................................................................................19
Spektralanalyse ...........................................................................................................21
PathTrak-Modus (OPT3 Feldanzeige) .......................................................................21
Konfiguration des SDA-5000 ......................................................................................... 22
Globale Konfiguration ................................................................................................23
Messungskonfiguration (inkl. QAM OPT4) ...............................................................25
Digitalanalyseoptionen (QAM OPT4) .................................................................27
Kanalplankonfiguration ..............................................................................................27
Wobbelkonfiguration ..................................................................................................28
PathTrak-Konfiguration (OPT3) ................................................................................28
Diagnose .....................................................................................................................29
Systeminformationen ..................................................................................................32
Drucken von Messungen und Dateien .......................................................................... 33
Kapitel 3
Kanalpläne
Einführung ...................................................................................................................... 35
Kanaplankonfiguration .................................................................................................. 36
Kanalplanparameter einstellen ..................................................................................... 38
Kanalplan auswählen ..................................................................................................38
Videosignalart .............................................................................................................39
Kanalabstimmsequenz ................................................................................................40
Kanalplan erstellen .....................................................................................................40
Kanalplan bearbeiten ..................................................................................................43
Einstellbare Parameter .........................................................................................46
Digitalträger konfigurieren ..................................................................................49
Konfiguration für Spektralumkehrung .................................................................50
Konfiguration eines QAM Digital Stream-Kanals ...............................................51
Funktionen der Spektralumkehrung .....................................................................52
Unbelegte Kanäle löschen ..........................................................................................53
Auto-Test-Messungen festlegen .................................................................................53
Grenzwerte bearbeiten ................................................................................................55
Digitale Grenzwerte bearbeiten ..................................................................................56
Fremdplan kopieren ....................................................................................................57
Kapitel 4
Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000
Einführung ...................................................................................................................... 59
Testpunkt-Kompensation............................................................................................... 59
Testpunkt-Kompensation konfigurieren .....................................................................60
Konfiguration der Wobbelempfänger .......................................................................... 64
Wobbelkonfiguration ..................................................................................................64
Optionen im Menü SWEEP (Wobbeln) .....................................................................67
Aspekte für Wobbeln im Feld........................................................................................ 70
Anschluss des SDA-5000 an einen Testpunkt ............................................................70
Signalpegelaspekte ...............................................................................................71
Verkabelung und Pegel: Vorwärts-Wobbeln .......................................................71
Verkabelung und Pegel: Rückwärts-Wobbeln (SDA-5000 OPT1) .....................71
Wobbel-Setup .............................................................................................................74
Rückwärts-Wobbel-Betrieb ................................................................................. 75
Rückwärts-Telemetriepegel ................................................................................. 75
Rückwärtswobbel-Einspeisepegel ....................................................................... 75
Vorwärts-Wobbel-Betrieb ..........................................................................................75
Softwaresymbole.................................................................................................. 76
Vorwärts-Wobbel-Bildschirme ............................................................................77
Bildschirm „Frequency“ (Frequenz) ............................................................. 77
Bildschirm „Level“ (Pegel) ........................................................................... 79
Bildschirm „Limit“ (Grenzwert) ................................................................... 80
Bildschirm „Tilt“ (Schräglage)...................................................................... 81
Rückwärts-Wobbel-Betrieb (SDA-5000 OPT1) ........................................................82
Rückwärts-Wobbeln .............................................................................................83
Rückwärts-Einspeisepegel ...................................................................................83
Einstellung der Wobbelrichtung ..........................................................................84
Rückwärts-Wobbel-Bildschirme ..........................................................................85
Bildschirm „Reverse Frequency“ (Rückwärtsfrequenz) ......................................86
Bildschirm „Reverse Level“ (Rückwärtspegel) ...................................................86
Bildschirm „Reverse Noise“ (Rückwärtsrauschen) .............................................87
Bildschirm „Reverse Noise Level“ (Rückwärts-Geräuschpegel) ........................88
Bildschirm „Reverse Noise Frequency“ (Rückwärts-Rauschfrequenz) ..............89
Rückpfad-Verstärkerabgleich-Ansichten ...................................................................90
Hauptbildschirm „REV ALIGNMENT“ (Rückpfadabgleich) .............................90
Bildschirm „REV ALIGNMENT Level“ (Pegel für Rückpfadabgleich) ............91
Wobbelpunktloser Modus .............................................................................................. 92
Schleifen-Wobbeln (OPT2) ............................................................................................ 93
Kapitel 5
Rückpfad-Fehlersuche
Einleitung......................................................................................................................... 95
Probleme bei fortgeschrittenen Anwendungen ............................................................ 96
Probleme bei der Fehlersuche im Rückpfad ...............................................................98
Genauigkeit verbessern und Zeitaufwand reduzieren ................................................98
Messgeräte zur Bekämpfung von Rückwärts-Einstrahlung .......................................99
CPD-Analyse (Mischprodukte) ................................................................................... 100
Empfohlenes Setup für die CPD-Analyse ................................................................101
TDMA-Rückpfadsignale bewerten ............................................................................. 102
TDMA mit variablem Zeitfenster .............................................................................103
TDMA-Fehlersuche ..................................................................................................103
Nullspannenmessungen ......................................................................................104
Kapitel 6
Messen der Systemgüte
Einleitung....................................................................................................................... 109
Zu Messdarstellungen und Symbolen ......................................................................109
Signalpegel messen........................................................................................................ 110
Pegelmessungen .......................................................................................................110
Schräglagenmessungen .............................................................................................112
Schräglagenkompensation .................................................................................113
Verstärker abgleichen ........................................................................................114
Scanmessungen .........................................................................................................115
Scanraten ............................................................................................................116
Audioträger ........................................................................................................116
PEGEL-Untermenü ............................................................................................117
FREQUENZ-Untermenü ...................................................................................117
SCHRÄGLAGEN-Untermenü ...........................................................................118
GRENZWERT-Untermenü ................................................................................118
Träger-/Rausch-Messung............................................................................................. 119
Modemträger-/Rauschmessungen ............................................................................... 121
Warum Kabelmodem-C/N messen? .........................................................................122
Modemträger-/Rauschen messen ..............................................................................122
Brumm-Messungen....................................................................................................... 124
Modulationsmessungen ................................................................................................ 126
CSO/CBT-Messungen .................................................................................................. 128
Kapitel 7
Spektralanalysator-Modus
Einführung .................................................................................................................... 131
Spektralmodusbetrieb .................................................................................................. 131
PEGEL-Untermenü ..................................................................................................134
FREQUENZ-Untermenü ..........................................................................................134
VERSTÄRKER-Untermenü .....................................................................................135
NULLSPANNE-Untermenü .....................................................................................136
VERSTÄRKER-/TIEFPASSFILTER-Untermenü ...................................................137
ZEITBASIS-Untermenü ...........................................................................................138
PEGEL-Untermenü ..................................................................................................138
BANDBREITEN-Untermenü ...................................................................................139
Kapitel 8
PathTrak-Feldansicht (OPT3)
Einführung .................................................................................................................... 141
PathTrak-Konfiguration .............................................................................................. 141
PathTrak-Modusbetrieb .............................................................................................. 142
VERSTÄRKER-/TIEFPASSFILTER-Untermenü ...................................................144
PEGEL-Untermenü ..................................................................................................145
Knotenlistenmodus ...................................................................................................145
Knotenwahl ........................................................................................................147
Knoteninformationen .........................................................................................147
Messung halten ..................................................................................................147
Kapitel 9
Digitalanalyse (QAM-Ansicht OPT4)
Einführung .................................................................................................................... 149
Schnellstart .................................................................................................................... 150
Einen digitalen Analysemodus wählen ....................................................................150
Navigator-Menü verwenden ..............................................................................150
Messmodustasten verwenden .............................................................................150
Signaleinfang-Fehler korrigieren .......................................................................151
Digitaler Summenmodus (Schnellstart) ...................................................................151
QAM-Einstrahlungsmodus (Schnellstart) ................................................................152
Konstellationsmodus (Schnellstart) ..........................................................................152
Entzerrungsmodus (Schnellstart) ..............................................................................153
Digitaler Summenmodus .............................................................................................. 153
Eigenschaften und Definitionen ...............................................................................154
Eigenschaften des DIGITALEN Hauptbildschirms ...........................................154
Modulationsfehlerverhältnis (MER) ..................................................................154
Fehlervektorlänge (EVM) ..................................................................................154
Bitfehler-Rate (BER) .........................................................................................154
Vorwärtsfehlerkorrektur (FEC) ..........................................................................155
Modulationsformat .............................................................................................155
Symbolrate .........................................................................................................155
DETAIL-Anzeige ...............................................................................................155
Entzerrerstresspegel ...........................................................................................156
Abstand zum Träger ...........................................................................................156
Grundbetrieb .............................................................................................................156
DETAIL-Anzeige betrachten .............................................................................157
QAM-Pegalanzeige betrachten ..........................................................................157
Modulationsformat bearbeiten ...........................................................................158
Symbolrate bearbeiten ........................................................................................159
QAM-Einstrahlungsmodus .......................................................................................... 160
Eigenschaften und Definitionen ...............................................................................161
Eigenschaften des Hauptbildschirms QAM-EINSTRAHLUNG .......................161
Grundbetrieb .............................................................................................................161
QAM-EINSTRAHLUNG messen .....................................................................162
Modulationsformat oder Symbolraten bearbeiten ..............................................163
Referenzpegel bearbeiten ...................................................................................164
Skalenparameter bearbeiten ...............................................................................164
Max. Hold-Funktion wählen ..............................................................................165
Konstellationsmodus..................................................................................................... 166
Grundinformationen zur Konstellation .....................................................................166
Entscheidungsgrenzen ........................................................................................166
Übliche Störungstypen .......................................................................................167
QAM-Modulation und Symbolraten ..................................................................169
Modulationsfehlerverhältnis (MER) ..................................................................169
Bitfehler-Rate (BER) .........................................................................................169
Grundbetrieb .............................................................................................................169
Eigenschaften des KONSTELLATIONS-Hauptbildschirms .............................170
QAM-Pegalanzeige betrachten ..........................................................................171
Modulationsformat und Symbolraten bearbeiten ...............................................171
Zoom-Funktion verwenden ................................................................................172
Entzerrungsmodus........................................................................................................ 174
Überblicksdarstellung des Entzerrers .......................................................................174
Grundbetrieb .............................................................................................................175
ENTZERRER-Hauptbildschirm ........................................................................175
Kanalinterner Frequenzgang-Bildschirm ...........................................................177
Kanalinterner Gruppenverzögerungs-Bildschirm ..............................................177
Kapitel 10
Auto-Test
Einführung .................................................................................................................... 179
Testorte .......................................................................................................................... 180
Parameter und Testorttypen ......................................................................................181
Testorte erstellen und bearbeiten ..............................................................................182
Neuen Ort eingeben ...........................................................................................183
Vorhandenen Ort löschen ...................................................................................183
Vorhandenen Ort bearbeiten ..............................................................................183
Auto-Test durchführen................................................................................................. 184
Ort wählen ................................................................................................................184
Ort bearbeiten ...........................................................................................................185
Testpunkt auswählen ................................................................................................186
Kompensation ...........................................................................................................188
Name der Ergebnisdatei ...........................................................................................188
Art des Tests .............................................................................................................189
Zeitplan festlegen ...............................................................................................189
Temperatur ...............................................................................................................190
Auto-Test abbrechen ................................................................................................191
Auto-Test-Ergebnisse ................................................................................................... 191
Intervalle betrachten .................................................................................................194
Kapitel 11
Dateien
Einführung .................................................................................................................... 197
Dateien speichern .......................................................................................................... 198
Dateien BETRACHTEN und drucken ....................................................................... 200
Wobbelreferenzen ......................................................................................................... 201
Überlagerungsmodus.................................................................................................... 203
Wobbeldatei für die Überlagerung auswählen .........................................................204
Kapitel 12
Wartung
Wartung der SDA-Geräte ............................................................................................ 207
Visuelle, physische und mechanische Prüfung ........................................................207
HF-Steckverbinder austauschen ...............................................................................207
Batterieklemme reinigen ..........................................................................................208
Batterie laden ............................................................................................................208
Gerät reinigen ...........................................................................................................209
Jährliche Kalibrierung ..............................................................................................209
Weltweiter Support, Vertrieb und Kundendienst ..................................................... 209
Kundendienst ............................................................................................................209
Über unseren Kundendienst ........................................................................................ 210
Kundendienst ............................................................................................................211
Gerätewartungsdienst ...............................................................................................211
Produktverbesserungsgruppe ....................................................................................212
Entwicklung und Installation von Testsystemen vor Ort .........................................212
Technische Schulungen ............................................................................................213
Garantieinformationen ..............................................................................................213
Rücksendeanweisungen ............................................................................................215
Kapitel 13
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi
des SDA-5500 und 5510
Einführung .................................................................................................................... 217
Elemente der Benutzeroberfläche ............................................................................... 217
Softwaretasten ..........................................................................................................218
Navigator ..................................................................................................................218
Messmodus-Anwahltasten ........................................................................................218
Haupt-Anwahltasten .................................................................................................220
Pfeiltasten .................................................................................................................220
Alphanumerische Eingabetasten ..............................................................................220
Alphanumerischer Eingabemodus .....................................................................221
Numerischer Eingabemodus ..............................................................................221
Auswahlmodus ...................................................................................................221
Drucken ....................................................................................................................221
Globale Konfiguration.................................................................................................. 222
Globales Setup ..........................................................................................................222
Messungs-Setup ........................................................................................................225
Kanalplan-Setup .......................................................................................................227
Wobbelübertrager (SDA-5500) ................................................................................227
Rückwärts-Wobbeln (SDA-5510) ............................................................................228
Grundlegende Betriebsmodi ........................................................................................ 228
Pegelmodus ...............................................................................................................228
Einstellung nach Kanal oder Frequenz ..............................................................229
Skalierungseinstellung .......................................................................................230
Schräglagenmodus ....................................................................................................230
Pegeleinstellungen .............................................................................................231
Scanmodus ................................................................................................................232
Pegeleinstellungen .............................................................................................233
Frequenzeinstellungen .......................................................................................233
Scanrate ..............................................................................................................233
Audioträger ........................................................................................................233
Grenzwerte .........................................................................................................234
Träger/Rausch-Verhältnis messen ............................................................................235
Bandbreiteneinstellungen ...................................................................................236
Abstand zum Rauschmesspunkt einstellen ........................................................236
Brumm messen .........................................................................................................237
Modulationstiefe überwachen ..................................................................................238
Spektralanalysemodus ..............................................................................................239
Pegeleinstellungen .............................................................................................240
Frequenzeinstellungen .......................................................................................240
Kanalinterne FCC-Frequenzgangmessungen .....................................................240
CSO/CTB-Messungen (Mischprodukte 2./3. Ordnung) ....................................241
Wobbelmodus (SDA-5500) ......................................................................................243
Wobbelmodus (SDA-5510) ......................................................................................244
Frequenzeinstellungen .......................................................................................246
Pegeleinstellungen .............................................................................................246
Arbeit mit Dateien ........................................................................................................ 247
Messungsdateien speichern, anzeigen und löschen ..................................................247
Verwendung von Auto-Test ......................................................................................... 248
Testorte erstellen, bearbeiten und löschen ................................................................249
Durchführung eines Auto-Tests ...............................................................................252
Auto-Test-Ort .....................................................................................................253
Auto-Test-Parameter ..........................................................................................254
Testpunkttyp .......................................................................................................254
Spannungsmessungen ........................................................................................255
Testpunkt-Kompensation ...................................................................................256
Ergebnisdatei ......................................................................................................257
Art des Tests .......................................................................................................257
Sofort ........................................................................................................... 257
Nach Zeitplan .............................................................................................. 258
Auto-Test-Dateien anzeigen und drucken ................................................................259
Status.............................................................................................................................. 266
Kapitel 14
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration
Einführung .................................................................................................................... 267
Vorwärts-Wobbelkonfiguration (SDA-5500) ............................................................ 267
Kabelverbindungen ...................................................................................................267
Pegel einstellen .........................................................................................................269
Vorwärts-Telemetriepegel und -frequenzen einstellen ............................................271
Vorwärts-Telemetriepegel .................................................................................272
Vorwärts-Wobbel-Einfügungspegel ..................................................................272
Audioträger einschließen ...................................................................................273
Rückwärts-Wobbeln aktivieren oder deaktivieren .............................................273
Frequenzauswahl für den Rückwärts-Telemetrieträger .....................................273
Rückwärts-Wobbelpläne aufrufen .....................................................................273
Kanalpläne erstellen .................................................................................................274
Kanalplan schnell erstellen ................................................................................274
Ersten Kanalplan erstellen .................................................................................275
Kanalplan bearbeiten ..........................................................................................277
Sendereinstellung testen ...........................................................................................283
Rückwärts-Wobbeln konfigurieren ............................................................................ 284
Stealth-Rückwärtswobbeln .......................................................................................284
Grundlegendes Verfahren zum Rückwärts-Wobbeln ...............................................285
Kabelverbindungen ...................................................................................................285
Einzelkabel – Netz mit gesplitteten Bändern .....................................................285
Doppelkabelnetz .................................................................................................287
Rückwärts-Wobbelsetup ...........................................................................................288
Rückwärts-Wobbeln aktivieren (SDA-5500) .....................................................288
Vorwärts-Telemetriefrequenz einstellen (SDA-5510) .......................................289
Vorwärts-Telemetriepegel einstellen (SDA-5510) ............................................289
Rückwärts-Telemetriefrequenz einstellen (SDA-5500 und SDA-5510) ...........289
Rückwärts-Wobbel-Kanalpläne ...............................................................................290
Neuen Rückwärts-Wobbel-Kanalplan erstellen .................................................291
Vorhandenen Rückwärts-Wobbelplan wählen ...................................................294
Rückwärts-Wobbelplan bearbeiten ....................................................................294
Sendereinstellung für Rückwärts-Wobbeln testen ...................................................295
Vorwärts- und Rückwärts-Wobbeln (SDA-5500)...................................................... 296
Beide Kopfstellengeräte Verwenden ........................................................................... 297
Wobbeln – Geschichte und Theorie ............................................................................ 298
Vorwärts-Wobbeln – Theorie ...................................................................................298
Fernbetrieb und Kanalpläne ...............................................................................299
Telemetriekanal ..................................................................................................299
Stealth-Wobbeln .................................................................................................300
Rückwärts-Wobbeln – Theorie .................................................................................300
Mess- und Ablesehilfen ............................................................................................301
Markierungen und Grenzwerte ..........................................................................301
Wobbel-Referenzen ...........................................................................................302
Testpunkt-Kompensation ...................................................................................303
Rückpfad-Verstärkerabgleich ............................................................................303
Rückwärts-Rauschübertragung ..........................................................................304
Dateiüberlagerung ..............................................................................................305
Empfängermodi wählen (SDA-5500 und SDA-5510) .............................................305
Anhang A
Anwendungshinweise
Vorwärts-Wobbeln und Abgleich................................................................................ 307
Schrittweiser Kopfstellen-Setup für Vorwärts-Wobbeln .........................................307
Vorwärts-Wobbel-Setup ....................................................................................307
Kanalplan erstellen (Konfigurieren; Kanalplan) ................................................308
Wobbelpunkte erstellen (Konfigurieren, Kanalplan,
Wobbelpunkte erstellen) ....................................................................................309
Wobbelübertrager (Konfigurieren, Wobbelübertrager) .....................................309
Kanalpläne kopieren ..........................................................................................310
Feldgeräteinstellungen ..............................................................................................311
Vor dem Verlassen der Kopfstelle .....................................................................311
Vorwärts-Abgleich und Wobbeln .............................................................................312
Häufige Probleme beim Vorwärts-Wobbeln ............................................................313
Steh-Wellen ........................................................................................................313
Spikes .................................................................................................................313
Keine Kommunikation .......................................................................................314
Schlechte Antwort ..............................................................................................314
Schnelleres Vorwärts-Wobbeln .........................................................................314
Frequenzgang-Identifizierung ............................................................................315
Andere Anwendungen ..............................................................................................316
Verwendung des tragbaren Empfängers/Senders zur Vorwärts-Aktivierung ....316
Hinweise und Tipps ..................................................................................................316
Rückwärts-Wobbeln und Abgleich ............................................................................. 318
Schrittweiser Kopfstellen-Setup ...............................................................................318
Rückwärts-Wobbel-Setup ..................................................................................318
Kanalplan erstellen (Konfigurieren; Kanalplan) ................................................319
Wobbelübertrager (Konfigurieren; Wobbelübertrager) .....................................320
Feldgeräteinstellungen ..............................................................................................320
Vor dem Verlassen der Kopfstelle .....................................................................321
Rückwärts-Abgleich und Wobbeln ..........................................................................321
Alternative Methode ..........................................................................................323
Aspekte ...............................................................................................................324
Häufige Probleme beim Rückwärts-Wobbeln ..........................................................325
Steh-Wellen ........................................................................................................325
Spikes .................................................................................................................325
Keine Kommunikation .......................................................................................325
Schlechte Antwort ..............................................................................................327
Schnelleres Rückwärts-Wobbeln .......................................................................327
Frequenzgang-Identifizierung ............................................................................327
Andere Anwendungen ..............................................................................................327
Stealth Empfänger mit Senderoption .................................................................327
Der Rauschmodus ..............................................................................................327
Hinweise und Tipps ..................................................................................................328
Rückpfad-Fehlersuche.................................................................................................. 329
Geschichte der CPD-Mischprodukte ........................................................................329
Fehlersuche – CPD ...................................................................................................330
Testortaspekte ...........................................................................................................331
Rauschmodus ............................................................................................................331
Zur Identifizierung der Einstrahlungsquelle mithören .............................................333
Testen der Rückpfad-Abstrahlung/-Einstrahlung .....................................................333
Verwendung einer variablen Verweildauer zum Einfangen von Impulsrauschen ...333
Nullspannenmodus ...................................................................................................335
Prüfen und Testen......................................................................................................... 335
FCC Titel 47 Code of Federal Regulations, Unterabschnitt K,
Abschnitt 76.605(a) ..................................................................................................335
Audio-/Videotests [76.605(a)(2)] .......................................................................335
24-Stunden-Variationstest [76.605(a)(3,4,5)] ....................................................335
Kanalinternes Wobbeln [76.605(a)(6)] ..............................................................336
CNR (Träger-/Rauschverhältnis) und Verzerrungen [76.605(a)(7,8)] ..............337
Anschlussisolierung [76.605(a)(9)] ...................................................................339
Brumm [76.605(a)(10)] ......................................................................................340
Kopfstellen-Prüfungen [76.605(a)(11)] .............................................................341
Leckage – Vorschriften [76.609 (h) und 76.605(a)(12)] ...................................341
Anhang B
Technische Daten
Frequenz ...................................................................................................................343
Pegelmessung ...........................................................................................................343
Träger/Rausch-Verhältnis .........................................................................................344
Brumm-Messung ......................................................................................................344
Modulationstiefe .......................................................................................................344
Schräglagenmessung ................................................................................................344
Scan-Modus ..............................................................................................................344
Wobbelmodus ...........................................................................................................345
Spektralmodus ..........................................................................................................345
Nullspannenmodus ...................................................................................................346
Intermodulationsstörung (CSO/CTB) ......................................................................346
Rückwärtssender .......................................................................................................346
Telemetrie .................................................................................................................346
Datenspeicherung .....................................................................................................347
Serielle Schnittstelle .................................................................................................347
Messbuchsen .............................................................................................................347
Allgemeines ..............................................................................................................347
Stromversorgung ......................................................................................................347
Vorwärtssender (OPT2) ............................................................................................348
PathTrak Feldansicht (Option 3) ..............................................................................348
QAM-Ansicht (Option 4) .........................................................................................348
Modulationstyp ..................................................................................................348
Messbarer Eingangsbereich (Haltebereich) .......................................................348
Frequenzabstimmung .........................................................................................348
MER (Modulationsfehlerverhältnis) ..................................................................349
EVM (Fehlervektorlänge) ..................................................................................350
BER (Bitfehler-Rate) .........................................................................................350
Messbare QAM-Einstrahlung ............................................................................350
Kanalbandbreite .................................................................................................350
Stromversorgung ................................................................................................351
Anhang C
Statusanzeigen und Bildsymbole
Statusanzeigen ..........................................................................................................353
Softwaresymbole ......................................................................................................354
Zusätzliche optionsspezifische Bildsymbole ............................................................357
SDA Option 2 – Tragbarer Wobbelsender .........................................................357
SDA Option 3 – PathTrak ..................................................................................357
SDA Option 4 – QAM .......................................................................................358
Anhang D
Fehlermeldungen
Einführung ................................................................................................................359
Anhang E
Glossar
...................................................................................................................................365
Index
...................................................................................................................................371
Vorwort
Der Stealth Digital Analyzer (SDA) ist die neue Plattform für die Produktreihe der
Signalanalyse- und Wobbelmessgeräte von Acterna. Diese Bedienungsanleitung führt
den Bediener durch Theorie und Praxis der SDA-Kopfstellen- und Feldgeräte und enthält detaillierte schrittweise Konfigurations-, Betriebs- und Funktionsbeschreibungen.
ÜBER DIESES HANDBUCH
Teil I – Einführung
Kapitel 1 stellt dem Bediener die neue SDA-Produktreihe von CATV-Testgeräten vor.
In diesem Kapitel werden die Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten der SDA-Feldund Kopfstellengeräte sowie die zahlreich verfügbaren Optionen beschrieben.
Teil II – Feldgeräte
Kapitel 2 „Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi“ erläutert die Benutzeroberfläche des SDA-5000 und seine grundlegenden Betriebsmodi. Der Bediener lernt
außerdem grundlegende Konfigurationsverfahren und die Voraussetzungen für den
Druck von Dateien und Bildschirmen kennen.
Kapitel 3 „Kanalpläne“ zeigt die Konfiguration der Kanalplanfunktionen des Geräts,
die Bearbeitung von Kanalplanparametern, die Erstellung, Kopie und Bearbeitung von
Kanalplänen sowie die Konfiguration eines digitalen Trägers.
Vorwort: Über dieses Handbuch
Kapitel 4 „Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000“ beginnt mit der Erläuterung der Testpunkt-Kompensation und Konfiguration des SDA-5000. Nach der detaillierten
Beschreibung der Wobbelkonfiguration erlernt der Bediener die Verfahrensweise zum
Anschließen an Verstärker-Testpunkte und zur Durchführung von Vorwärts-, Rückwärts-, wobbelpunktlosem und Schleifen-Wobbeln. Dieses Kapitel erläutert außerdem
den Rückpfadabgleich von Verstärkern.
Kapitel 5 „Rückpfad-Fehlersuche“ beschreibt die häufigsten Störungen des Rückpfads, bietet Tipps zur schnelleren Beseitigung von Störungen und demonstriert die
Verwendung des Nullspannenmodus zum Betrachten von TDMA-Signalen.
Kapitel 6 „Messen der Systemgüte“ erläutert die Bewertung der Systemgüte durch
Messung von Schlüsselparametern. Dazu gehören Pegel, Schräglage, Scan, Träger/
Rausch-Verhältnis, Brumm, Modulation-Demodulation, Mischprodukte 2. Ordnung
und Mischprodukte 3. Ordnung.
Kapitel 7 „Spektralanalyse-Modus“ beschreibt die Einsatzmöglichkeiten des SDA5000 für Spektralanalyse sowie die Verwendung des Geräts zur allgemeinen Fehlersuche und Bewertung von TDMA-Signalen mit dem Nullspannenmodus. Der Modus
für Mischprodukte 2. und 3. Ordnung wird ebenfalls erläutert.
Kapitel 8 „PathTrak-Feldansicht (OPT3)“ zeigt die Verwendung des PathTrak-Modus
zur Rückpfad-Fehlersuche durch Vergleich von Spektralmessungen am Knoten mit
den aktuellen Bedingungen an der Kopfstelle.
Kapitel 9 „Digitalanalyse (QAM-Ansicht OPT4)“ erläutert die Verwendung des neuen
QAM-Digitalkanaltools. Der Bediener erlernt die Messung der wichtigsten Merkmale
eines Digitalkanals und die Verwendung einer Spektrumansicht von Einstrahlung.
Darüber hinaus wird der Bediener erfahren, wie er die Ansicht Konstellation, die bei
der Fehlersuche hilfreich ist, verwenden kann und wie der Entzerrer zur Kompensation der Einflüsse von Reflexionen im Übertragungsweg eingesetzt wird.
Kapitel 10 „Auto-Test“ erläutert die Durchführung eines automatischen Systemtests,
einer einfachen Möglichkeit zum Sammeln von Leistungsnormdaten. Der Bediener
lernt, wie Testorte eingerichtet, Ortsparameter bearbeitet, Testzeitpläne aufgestellt
sowie Testberichte angezeigt und gedruckt werden.
Kapitel 11 „Dateien“ beschreibt, wie Dateien mit Feldmessdaten gespeichert, angezeigt und gedruckt werden. Es werden sowohl Wobbel-Referenzdateien als auch
Messungsdateien behandelt und es wird das Verfahren zum Vergleich einer Referenzdatei mit einem „Live-Wobbeln“ im Feld beschrieben.
Kapitel 12 „Wartung“ behandelt die vorbeugenden Wartungsmaßnahmen, die ein
Wartungstechniker im Feld durchführen kann. Dazu gehören Prüfungen, Austausch
von Steckverbindern, Reinigung von Batterieklemmen, allgemeine Reinigung und die
Kalibrierung. Dieses Kapitel endet mit einer Liste von weltweiten Acterna-Kundendienstzentren.
ii
Vorwort: Über dieses Handbuch
Teil III – Kopfstellengeräte
Kapitel 13 „Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und SDA5510“ beschreibt die Benutzeroberfläche und grundlegende Betriebsmodi der SDAKopfstellengeräte (SDA-5500 und SDA-5510). Der Bediener lernt außerdem grundlegende Konfigurationsverfahren und die Voraussetzungen für den Druck von Dateien
und Bildschirmen kennen.
Kapitel 14 „SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration“ erläutert die Konfiguration
des SDA-5500 für Vorwärts- und Rückwärts-Wobbeln. Dazu gehören Kabelanschlüsse, Telemetrie- und Frequenzeinstellungen, Erstellung und Bearbeitung von
Kanalplänen sowie der Test der Sendereinrichtung. Das Kapitel enthält außerdem
wichtige Informationen über die gemeinsame Verwendung von SDA-5500 und SDA5510. Den Abschluss dieses Kapitels bildet ein Abschnitt über die Wobbelgeschichte
und -theorie, der das Verständnis der Grundlagen und des Funktionsprinzips des
Wobbelns vertiefen wird.
Teil IV – Anhänge
Anhang A „Anwendungsschriften“ enthält den Volltext von vier Anwendungshinweisen, die dem Bediener das Verständnis vieler in anderen Kapiteln des Handbuchs
behandelter Fragen erleichtern wird. Die vier Anwendungshinweise sind: „VorwärtsWobbeln und Abgleich“, „Rückwärts-Wobbeln und Abgleich“, „Rückpfad-Fehlersuche“
und „Prüfen und Testen“.
Anhang B „Technische Daten“ führt die technischen Spezifikationen jedes Geräts auf.
Anhang C „Statusanzeigen und Bildsymbole“ enthält eine Beschreibungsliste der
Anzeigen und Symbole, die auf den Bildschirmen der SDA-Geräte erscheinen und in
diesem Handbuch verwendet werden.
Anhang D „Fehlermeldungen“ beschreibt viele der Meldungen, die auf dem Bildschirm erscheinen und eine Betriebsstörung oder einen Gerätefehler anzeigen.
Das Glossar definiert viele der Begriffe, die in diesem Handbuch verwendet werden.
Handbuchkonventionen
Die in dieser Bedienungsanleitung verwendeten Schriftartkonventionen helfen dem
Bediener beim schnellen Erlernen der Verwendung der Geräte und der zugehörigen
Software:
Namen von Bedienfeld-Tasten und -symbolen sind fett und kursiv gedruckt.
Namen von Tastenfeldtasten und von anderen Symbolen als Softwaresymbolen sind
fett gedruckt.
Menü- und Bildschirmnamen sind in GROSSBUCHSTABEN aufgeführt.
Wählbare Menüoptionen sind kursiv gedruckt, außer wenn sie als erstes Wort einer
Aufzählung (mit Punkten) vorkommen; in diesem Fall sind sie fett gedruckt.
iii
Vorwort: Über dieses Handbuch
Darüber hinaus enthält das Handbuch wichtige Informationen in Form von Tipps, Hinweisen, Warnhinweisen und Verweisen:
HINWEIS: Hinweise bieten zusätzliche Informationen zum Text.
Sie dienen zur Vertiefung des Verständnisses des beschriebenen
Inhalts.
TIPP: Tipps schlagen eine Vorgehensweise vor (eine alternative
Methode oder ein abgekürztes Verfahren), die der Bediener verwenden kann, um das Verfahren einfacher oder schneller auszuführen. Sie zeigen, wie der Bediener seine Effektivität erhöhen
kann.
VORSICHT ! Vorsichtsmaßnahmen warnen den Bediener vor
gefährlichen Verfahren, vermeidbaren Fehlern sowie erforderlichen Verfahren, die evtl. nicht immer offensichtlich sind. Sie dienen zum Vermeiden von kostspieligen oder gefährlichen Fehlern.
Siehe auch
! Querverweise richten die Aufmerksamkeit des Benutzers auf
andere Seiten im Handbuch, auf denen relevante Informationen
zu finden sind.
Tastendruckkonventionen
Zahlreiche Funktionen der SDA-Geräte müssen durch Drücken mehrerer Tasten aufgerufen werden. In diesem Fall kann eine Anweisung beispielsweise lauten:
„Die Funktionstaste und die Taste „2 def“ drücken.“
Das bedeutet, dass der Bediener zuerst die Funktionstaste drücken und loslassen
und anschließend die Taste „2 def“ drücken muss.
iv
Kapitel 1
Die SDA-Produktreihe
EINFÜHRUNG
Die Kabelnetz-Messfunktionen des Stealth Digital Analyzer (SDA) testen eine große
Anzahl von wichtigen Parametern, um Bedienern die Prüfung und Aufrechterhaltung
der Systemleistung zu erleichtern. Neue weiterentwicklungen beinhalten Messmethoden zur Unterstützung vorbeugender Wartungsprogramme, die die Netzstabilität verbessern. Anwendungen umfassen den Abgleich von Verstärkern, wie z.B. optischer
Knoten, Testen der Leistung sowohl von Vorwärts- als auch Rückpfadnetzen, Suchen
und Beseitigen der Quellen von Rückpfadeinstrahlung, Messung der Signalqualität
(sowohl kontinuierlicher als auch kurzzeitig auftretender Digitalträger) sowie Erfüllung
von FCC- und CENELEC-Leistungsnormanforderungen.
Mit Hilfe der SDA-Produkte von Acterna können Benutzer umfangreiche Fehlersuchmaßnahmen und vorbeugende Wartungstests mit hoher Genauigkeit und einfachem
Bedienkomfort durchführen:
• Schnelle Prüfung von Frequenzgang, Signalpegeln, Brumm, Träger/RauschVerhältnis, Modulationstiefe und Überwachung der allgemeinen Leistung des
Kabelsystems
• Durchführung von Tests ohne Störung des Empfangs bei den CATV-Teilnehmern
• Präzise Analyse der Systemleistung sowie schnelle Diagnose und Beseitigung
von Störungen gewährleisten den einwandfreien Betrieb der CATV-Systemausrüstung
Stealth-Wobbelsysteme von Acterna bestehen aus mindestens zwei Hauptkomponenten: einem Kopfstellensender und einem Feldempfänger.
Die SDA-Produktreihe: Einführung
HINWEIS: Einer der Vorteile von SDA-Produkten ist die höhere
Wobbelgeschwindigkeit, die durch die neuen Betriebsarten SDA
Stealth Sweep und SDA Transmit erzielt werden.
1
Die Nutzung dieser neuen Eigenschaften setzt voraus, dass
sowohl an der Kopfstelle (SDA-5500 oder SDA-5510) als auch im
Feld (SDA-5000) SDA-Geräte verwendet werden.
Feldgerät
Der SDA-5000 ist ein leistungsstarker, vielseitiger Assistent für die Fehlersuche –
integriert in einem leichten, kompakten Gehäuse.
• Ein vielseitig einsetzbares Vorwärts- und Rückwärts-Wobbelgerät
• Ein neuartiges Spektralanalysegerät, das Einstrahlung und Rauschen bis zu
5-Mikrosekunden-Sendepulsen messen kann
• Ein Digitalträger-Analysator, der Digitalsignal-Leistungsmerkmale anzeigen kann
Kopfstellengeräte
Zum Prüfen des Frequenzgangs von Systemen speist der SDA-5500 Kopfstellensender schwache Signale in den Vorwärtspfad ein, um Signale in unbelegte Kanal- oder
Spektralbereiche einzufügen. Er überwacht außerdem die Kabelsystem-Trägerpegel
in belegten Spektralbereichen zur Verwendung im störfreien wobbelpunktlosen
Modus, wobei der Träger selbst als Wobbelsignal verwendet wird. Zusätzlich zur
Erzeugung von Trägern und Verwendung vorhandener Kanäle für Wobbel-Testsignale
sendet der SDA-5500 bei jeder Wobbelaktualisierung Kopfstellen-Signalpegelwerte
an die Empfänger auf der Teilnehmerseite. Durch dieses Verfahren können die Empfänger jegliche Signalpegeländerungen miteinberechnen und die höchstmögliche
Messgenauigkeit gewährleisten. Der SDA-5510 führt nur Rückwärts-Wobbelfunktionen aus, ermöglicht jedoch im Gegensatz zum SDA-5500 den Einsatz von mehreren
Empfängern mit einem Kopfstellengerät. SDA-5500 und SDA-5510 können bei Verwendung von separaten Telemetriedatenträgern zusammen verwendet werden.
2
Die SDA-Produktreihe: Feldgerät (SDA-5000)
FELDGERÄT (SDA-5000)
Die SDA-Feldempfänger führen neben dem Wobbelempfang eine Vielzahl von Signalpegelmessungen durch, einschließlich eines vollen Scans des Kabelspektrums bis zu
1 GHz. Ein eigenentwickeltes Digitalsignal-Verarbeitungsverfahren misst Brumm und
Träger/Rausch-Verhältnis auf den modulierten Trägern.
Die Empfänger sind wirtschaftliche Handgeräte, die ca. 3,4 kg (7.5 lbs) wiegen. Ein
hintergrundbeleuchtetes LCD-Display mit 320 x 240 Punktmatrix zeigt die Messdaten
sowohl in grafischer als auch numerischer Form an. Eine Nickel-Metall-Hybrid-Hochleistungsbatterie (NiMH) (normalerweise 4-5 Stunden Betriebszeit) gehört zur Standardausstattung.
Eigenschaften des SDA-5000:
• Schnelle Scanvorgänge und Spektralanalyse zur Einstrahlungs- und Rauschdetektion (misst sporadisch auftauchendes Rauschen bis zu 5 Mikrosekunden)
• Eine erwünschte/unerwünschte TDMA-Digitalträgeranalyse (Time Division Multiple Access [Zeitvielfachzugriff]) ermöglicht die Anzeige der Qualität und Leistung
von Kabelmodems und digitalen Set-Top-Boxen im Rückpfad
• Einfache Bedienung durch die erweiterte und umgestaltete Navigator-Benutzeroberfläche
• Eingebauter Vorverstärker für Rückpfadabgleich und -analyse reduziert erforderliche Verbindungskabel und Anschlusskästen und vereinfacht Abgleichmethoden.
Der Vorverstärker ermöglicht außerdem eine bessere Anzeige von Einstrahlung
und Rauschen von Testpunkten mit hohen Werten
Diese Eigenschaften erlauben den Einsatz für erweiterte Dienste, wie z. B. Internet,
IP-Telefonie, digitales Video, QAM-Analyse und DVB.
Acterna bietet seinen Stealth-Kunden Upgrades für ältere Geräte an.
Schnelles Auffinden von Einstrahl- und Rauschquellen
• Schnelle Spitzendetektionsschaltungen messen Einstrahlung selbst von flüchtigen Rauschquellen
• Programmierbare Verweildauer im Spektralmodus
• Längere Verweildauer bei jeder Frequenz findet zusätzliches Rauschen schneller
• Nullspanne ermöglicht unendliche Verweildauer
• Schnelle Spektralscans machen die Suche nach Einstrahlung interaktiv und eliminieren das Warten auf das „Einfangen“ des zu verfolgenden Signals
3
1
Die SDA-Produktreihe: Feldgerät (SDA-5000)
• Integrierter Vorverstärker ermöglicht genaue Beobachtung von Rauschsignalen.
Ein Signal, das sich direkt über der Rauschschwelle befindet, kann nun zweifelsfrei mit Hilfe des integrierten Vorverstärkers angezeigt und diagnostiziert werden
1
• Einfache Anzeige des Unterschieds zwischen Intermodulation durch das Messgerät, Intermodulation im System sowie von CPD (Mischprodukten). Integrierter
Tiefpassfilter isoliert Vorwärtspfadsignale höherer Leistung, um ausschließlich
den Rückpfad betrachten zu können
• Spart Kosten, Anschlüsse und Zeit. Der Techniker benötigt nur ein Gerät, das alle
Werkzeuge zum Suchen von Einstrahlung enthält
Exakte Lokalisierung von Rückpfadstörungen durch Analyse digitaler
Rückpfadsignale an beliebigen Stellen im Feld
• „Erwünschte/unerwünschte“ Analyse misst die Signalqualität von TDMA-Signalen
während des Betriebs und kanalintern
• Anzeigen von Datenpaketkollisionen
• Anzeige von relativen Übertragungspegeln für alle Sender in einer Kaskade
• Möglichkeit zur Messung der Netzverkehrslast in einer beliebigen Verstärkerkaskade
• Pegelmessungen erlauben den Abgleich sowohl von TDMA- als auch kontinuierlichen Digitalkanälen
Schnellerer Abgleich von Rückpfadverstärkern mit weniger Fehlern
• Einstellung von Schräglage und Verstärkung des Rückpfadverstärkers
• Anzeige von Einspeisepegeln und absoluten Kopfstellen-Signalpegeln
• Automatische Berechnung der Systemverstärkung und -schräglage
• Zuverlässige Messung von Rückwärts-Wobbeln und Pegel mit einer verbesserten
Testpunkt-Kompensation
• Kompensation für Testpunktverluste bei komplexen 2-Wege-Verstärkern durch
verbesserte, aufschlussreiche Anzeigen
Das SDA-5000 Feldmessgerät bietet außerdem Interoperabilität mit dem
PathTrak-Leistungsüberwachungssystem von Acterna. Interoperabilität ist eine
außergewöhnliche Eigenschaft, die die wirtschaftlichere Lösung von Rückpfad-Einstrahlungsstörungen ermöglicht. Spektraldaten von Knoten, die vom
PathTrak-System empfangen werden, können an das Feldgerät weitergeleitet werden, wodurch lokale Spektralmessungen (im Feld) mit entfernten Spektralmessungen
(durch PathTrak-System/Kopfstelle) verglichen werden können.
4
Die SDA-Produktreihe: Kopfstellengeräte (SDA-5500 und SDA-5510)
Neue Eigenschaften und Vorteile des SDA-5000
• Schnelleres Vorwärts-Wobbeln mit allen Signalen, einschließlich 64/256 QAMTrägern
• QAM-Digitalanalyse (OPT4)
• Verbesserte Interoperabilität mit StealthWare
• CW-Schleife
• Wobbelschleife
• Effiziente, praktische, grafische Testpunkt-Kompensationskonfiguration
KOPFSTELLENGERÄTE (SDA-5500 UND SDA-5510)
SDA-5500 Stealth Wobbelsender/-empfänger
Der SDA-5500 ist ein Gerät zum Einbau in 19-Zoll-Schränke und einem Gewicht von
ca. 6,8 kg (15 lbs). Eine LCD-Anzeige mit einer 320 x 240 Punktmatrix zeigt die
Messdaten sowohl in grafischer als auch numerischer Form an. Er ist ein Signalanalyse-Messgerät mit vollem Funktionsumfang und einer kompletten Spektrumanzeige
sowie einer analogen Darstellung von Einzelkanal-Messdaten. Nach Einstellung auf
einen bestimmten Kanal stehen umfassende Informationen zur Verfügung:
• Eingestellter Kanal
• Videofrequenz und -pegel
• Audiofrequenz und -pegel
• Differenzen zwischen Video- und Audioträgerpegeln
Der SDA-5500 führt wichtige vorbeugende Wartungstest für Kabelfernsehsysteme mit
hoher Genauigkeit und einfachem Bedienkomfort durch. Signalpegel, Brumm, Träger/
Rausch-Verhältnis und (in Verbindung mit dem SDA-5000) Frequenzgang können
schnell ohne Störung des Empfangs von Teilnehmern getestet werden.
Das Wobbelsystem besteht aus zwei Komponenten: dem Feldgerät (SDA-5000) und
einem oder zwei Kopfstellengeräten (SDA-5500 und SDA-5510). Der Wobbelfrequenzgang wird durch Einspeisung eines schwachen Signals in unbelegte Spektralbereiche und Messung von Kabelsystem-Trägerpegeln in belegten Spektralbereichen
getestet. Zusätzlich zur Erzeugung des Wobbel-Testsignals misst der SDA-5500 die
Systemträger kontinuierlich. Bei jeder Wobbelaktualisierung sendet er KopfstellenPegelwerte an den Feldempfänger. Auf diese Weise werden Pegeländerungen an der
Kopfstelle durch den Empfänger miteingerechnet und es wird die höchstmögliche
Messgenauigkeit gewährleistet.
5
1
Die SDA-Produktreihe: Kopfstellengeräte (SDA-5500 und SDA-5510)
Die Messungen des Wobbelfrequenzgangs werden durch die wechselnden Signalpegel an der Kopfstelle nicht beeinflusst. Der SDA-5500 hat die gleichen Messfunktionen wie der SDA-5000, damit die Kopfstellenpegel mit überwacht werden können.
1
Bei Ausstattung mit der Rückwärts-Wobbel-Option (OPT2) ist ein Sender im WobbelFeldempfänger integriert. Der Kopfstellen-Wobbelsender (SDA-5500) ist so eingestellt, dass er das Rückwärts-Wobbeln aus dem Feld empfangen kann. Wenn ein
Rückwärts-Wobbeln von einem Feldtestpunkt aus aktiviert wird, empfängt der Kopfstellensender die Rückwärts-Telemetriesignale, die angeben, welcher Feld-Empfänger das Wobbelsignal sendet. Der Kopfstellensender misst die ankommenden
Wobbelsignale und sendet die Ergebnisse über sein Vorwärts-Telemetriesignal ins
Feld. Der Feldempfänger mit der markierten Seriennummer zeigt dann den Wobbelfrequenzgang entsprechend der Messung an der Kopfstelle an.
Neue Merkmale und Vorteile des SDA-5500
• Schnelleres Vorwärts-Wobbeln mit allen Signalen, einschließlich 64/256 QAMTrägern
• Neue Navigator-Benutzeroberfläche
SDA-5510 Stealth Rückpfad-Wobbelmanager
Der SDA-5510 ist ein Gerät zum einbau in 19-Zoll-Schränke und einem Gewicht von
ca. 6,8 kg (15 lbs). Eine LCD-Anzeige mit einer 320 x 240 Punktmatrix zeigt die
Messdaten sowohl in grafischer als auch numerischer Form an. Er ist ein Signalanalyse-Messgerät mit vollem Funktionsumfang und einer kompletten Spektrumanzeige
sowie einer analogen Darstellung von Einzelkanal-Messdaten. Wenn er auf einen
bestimmten Kanal eingestellt ist, werden umfangreiche Informationen angezeigt:
• Eingestellter Kanal
• Videofrequenz und -pegel
• Audiofrequenz und -pegel
• Differenzen zwischen Video- und Audioträgerpegeln.
Der SDA-5510 übernimmt das Rückwärts-Wobbeln für bis zu 10 Techniker.
Durch die Integration des SDA-5510 in das Wobbelsystem wird die Aufgabe des
SDA-5500 für das Einzelanwender-Rückwärtswobbeln eliminiert. Dies beschleunigt
die Rückwärts-Wobbelrate und erhöht die Wobbelgeschwindigkeit in Vorwärtsrichtung. Zusätzlich sendet der SDA-5510 Rückwärts-Einstrahlungs-/Rauschinformationen mit jeder Aktualisierung seiner Vorwärtstelemetrie. Damit muss die Rückwärtstelemetrie nicht empfangen werden, um den Zustand der Rückwärts-Einstrahlung zu
prüfen.
6
Die SDA-Produktreihe: Optionen
Abgleich des Rückwärts-Wobbelns
Der Abgleich des Rückwärts-Wobbelns bietet eine optimale Anzeige des Frequenzgangs im unbelegten Rückwärtsspektrum, um nichts dem Zufall zu überlassen. Ein
Rückwärts-Wobbeln kann viele Fehlanpassungsprobleme aufdecken, die sich als
Steh-Wellen oder diplexe Filterabfälle zeigen und die Übertragung von Diensten im
Rückwärtsband stark beeinträchtigen können.
Detektion und Fehlersuche von Einstrahlung
Der SDA-5510 bietet Feedback zum Feld über den aktuellen Zustand von Rauschen
und Einstrahlung an der Kopfstelle. Auch wenn Rauschen und Einstrahlung die Telemetrie verdecken, wird ein Bild des Rauschens / der Einstrahlung an der Kopfstelle
über einen speziellen Vorwärts-Telemetrieträger zur Anzeige an den Empfänger
gesendet.
Übersichtliche Rausch-/Einstrahlungsanzeige
Das Kopfstellengerät zeigt den Rausch-/Einstrahlungszustand von angeschlossenen
Knoten kontinuierlich an und bietet eine schnelle, einfache Möglichkeit zur Prüfung
dieses Zustands. Darüber hinaus kann auch die aktuelle Rückwärts-Testaktivität überwacht werden.
Der SDA-5510 führt außerdem wichtige vorbeugende Kabelfernsehsystem-Wartungstests mit hoher Genauigkeit und einfachem Bedienkomfort durch. Rückpfad-Signalpegel, Brumm, Träger/Rausch-Verhältnis und Frequenzgang können schnell ohne
Störung des Empfangs von Teilnehmern getestet werden.
OPTIONEN
Der SDA-5000 kann mit zahlreichen Optionen ausgestattet werden, die den Funktionsumfang erweitern und bereichern.
• SDA-OPT1:
Rückwärts-Wobbelempfänger
• SDA-OPT2:
Tragbarer Wobbelsender
• SDA-OPT3A: PathTrak-Feldanzeige
• SDA-OPT4A: 64/256 QAM, DVB-C, ITU-T J.83 Annex A
• SDA-OPT4B: 64/256 QAM, DVS-031, ITU-T J.83 Annex B
• SDA-OPT5:
75 Ohm BNC-Steckverbinder
• SDA-OPT6:
Tragbarer Rückwärts-Wobbel-Manager
7
1
Die SDA-Produktreihe: Optionen
Folgendes optionales Zubehör ist verfügbar:
• SDA-CASE1: Ersatztragetasche für Geräte ohne QAM-Anzeige
1
• SDA-CASE2: Ersatztragetasche für Geräte mit QAM-Anzeige
• SDA-NIMH:
Ersatzbatterie (Hochleistungsbatterie)
• SDA-NIMCA: Universal-Ladegerät/Wechselstromadapter für Hochleistungsbatterie
• SDA-NIMK:
8
Hochleistungsbatterie-Kit, einschließlich Hochleistungsbatterie,
Universal-Ladegerät/Wechselstromadapter und Tragetasche
Kapitel 2
Beschreibung und grundlegende
Betriebsmodi
EINFÜHRUNG
Dieses Kapitel stellt den SDA-5000 vor. Die Benutzeroberfläche wird zuerst behandelt, beginnend mit dem umgestalteten Navigator-Menü und gefolgt von einer Erläuterung der Software- und anderen Tasten auf dem Bedienfeld. Anschließend werden die
Betriebsmodi des Geräts, einschließlich Pegelmessungen, Wobbeln und Gütenachweismessungen (inkl. QAM-Analyse), der Spektralanalysator sowie die Kompatibilität
mit dem PathTrak-Leistungsüberwachungssystem von Acterna beschrieben.
Allgemeine Konfigurationselemente, wie z. B. Einstellung von Abschaltfunktion, Uhrzeit, Datum usw. folgen. Nach der Erläuterung der Konfiguration der Messvariablen
folgt eine kurze Einführung der Kanalplan-, Wobbel- und PathTrak-Konfiguration.
Anschließende Informationen behandeln Diagnosefunktionen, die das Rücksetzen
des Geräts auf die originale Werkskonfiguration, das Testen der LCD-Anzeige und
das Prüfen der internen Senderfunktionen des Geräts ermöglichen. Zum Abschluss
wird erläutert, wie Messinformationen gedruckt und Dateien gespeichert werden.
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi: Elemente der Benutzeroberfläche
ELEMENTE DER BENUTZEROBERFLÄCHE
Der SDA-5000 hat zwei Hauptelemente auf der Benutzeroberfläche: den Navigator
(siehe Abb. 2–1) und die normalen Bedienelemente (siehe Abb. 2–2).
Navigator-Benutzeroberfläche
Der Navigator ist eine bedienerfreundliche menügeführte grafische Benutzeroberfläche. Er kann jederzeit durch Drücken der Hilfstaste Nav (siehe Abb. 2–2) angezeigt
werden. Am linken Bildschirmrand befinden sich vier Register, die nach Anwahl einen
Symbolsatz anzeigen, der dem jeweiligen Register zugeordnet ist. Jedes der Symbole
ruft das Hauptmenü für diese Funktion auf.
2
HINWEIS: Der SDA-5000 hat das vierte Register (Digitalanalyse)
nur, wenn er mit der QAM-Option (OPT4) ausgestattet ist. Darüber
hinaus sind die angezeigten Symbole von den Optionen des jeweiligen Geräts abhängig.
Zum Navigieren zwischen den Registern die Softwaretasten links neben der Anzeige
verwenden. Durch Drücken einer Softwaretaste rechts neben der Anzeige (oder Drükken der Eingabetaste) wird der Hauptbildschirm für das aktuell gewählte Symbol aufgerufen. Zum Auswählen von Symbolen kann der Cursor mit den Pfeiltasten bewegt
werden.
HINWEIS: Das gewünschte Symbol kann außerdem mit dem
numerischen Tastenfeld an der Frontseite des Geräts gewählt werden. Jede der zehn Zifferntasten (sowie die Space- [Leertaste]
und Clear-Taste [Löschtaste]) entspricht einer Symbolposition im
Navigator. Wenn an der entsprechenden Stelle kein Symbol angezeigt ist, kann der Cursor nicht an dieser Stelle positioniert werden.
Jedes der Navigator-Symbole ruft das Hauptmenü für diesen Modus oder diese Funktion auf.
10
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi: Elemente der Benutzeroberfläche
2
Abb. 2–1 SDA-5000 Navigator-Benutzeroberfläche mit den
Registern „Files and Configure“ (Dateien und Konfigurieren)
HINWEIS: Wenn der Bildschirm nur schwer lesbar ist, können
zwei Einstellungen vorgenommen werden:
• Zum Einstellen des Bildschirmkontrastes die Funktionstaste
(grüne Taste in der rechten unteren Ecke des Geräts) drücken
und anschließend die Taste 9 yz drücken, um den Kontrastregler aufzurufen. Die erforderliche Einstellung mit den Pfeiltasten vornehmen. Zum Abschluss die Eingabetaste (direkt
über der Funktionstaste) drücken, um den neuen Kontrast zu
bestätigen.
• Zum Einschalten (oder Ausschalten) der Hintergrundbeleuchtung der LCD-Anzeige die Funktionstaste zweimal drücken.
Register und Symbole des Navigators
Die Seitenangaben in der folgenden Liste verweisen auf das Hauptthema in diesem
Handbuch. Dabei ist jedoch zu beachten, dass die angezeigten Symbole von den
Geräteoptionen abhängig sind. Ein bestimmtes Gerät hat u. U. nicht alle Symbole.
11
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi: Elemente der Benutzeroberfläche
Register „Dateien und Konfigurieren“
Konfigurieren.. Seite 22
Testpunkt........ Seite 60
Anzeige .......... Seite 200
Info ................. Seite 32
2
Register „Wobbeln“ und „Spektrum“
Wobbel ........... Seite 64
Spektrum........ Seite 131
PathTrak......... Seite 141
Abgleich ......... Seite 90
Modem C/N .... Seite 121
12
Register „HF-Messung“
Pegel................ Seite 110
Schräglage....... Seite 112
Scan................. Seite 115
C/N................... Seite 119
Brumm ............. Seite 124
Modus .............. Seite 126
Auto-Test.......... Seite 184
Schleife ............ Seite 93
Digitalanalyse (QAM OPT4)
Digital...............Seite 153
Entzerrer .......... Seite 174
Konstellation ....Seite 166
Einstrahlung..... Seite 160
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi: Elemente der Benutzeroberfläche
Pfeile ermögliArrows are
chen Bediedisplayed
nung
mit nurfor
one-hand
einer
Hand
convenience
Soft Keys
Software-
Soft Keys
tasten
Softwaretasten
SoftwareSoft
Icons
symbole
MessmodusMeasurement
tasten
Mode Keys
Support
Hilfstasten
Keys
Pfeiltasten
Diamond
Keys
AlphanumeriAlphanumeric
sches TastenKeypad
Eingabetaste
feld
Enter Key
Funktionstaste
Function Key
Power Ein/Austaste
On/Off
Abb. 2–2 SDA-5000 Bedienelemente
Bedienelemente
Die SDA-Feldgeräte werden über fünf Gruppen von Tasten bedient (siehe Abb. 2–2):
• Acht Softwaretasten. In vielen Fällen werden Symbole, die die Funktionen der
Softwaretasten repräsentieren, in der LCD-Anzeige neben der Softwaretaste
angezeigt.
• Acht Messmodustasten sowie vier zusätzliche Umschaltfunktionen bei Ausstattung mit der QAM-Option (OPT4) (siehe Kapitel 9 Digitalanalyse [QAM-Ansicht
OPT4], Abb. 9–2).
13
2
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi: Elemente der Benutzeroberfläche
• Drei Hilfsmodustasten:
• Nav ruft das Navigator-Menü auf.
Nav
• Test ruft das Hauptmenü AUTOTEST auf.
Test
• PathTrak aktiviert die PathTrak-Funktionen (bei Ausstattung des Geräts
mit OPT3, PathTrak-Feldanzeige).
2
• Vier Pfeiltasten zum Durchlaufen von Menüoptionen, Positionieren des Cursors,
Einstellen von Werten usw.
• Eine Netztaste
• Alphanumerisches Tastenfeld mit 16 Tasten
Softwaretasten
Softwaretasten ermöglichen das Aufrufen eines Satzes mit bis zu acht programmierbaren Funktionen auf einmal. Die verfügbaren Funktionen ändern sich jeweils mit den
Betriebsmodi. Beispiel: Beim Wechsel vom Modus „Level“ (Pegel) in den Modus „Tilt“
(Schräglage) ändern sich die verfügbaren Softwaretasten-Funktionen. Viele Funktionen von Softwaretasten werden durch Symbole repräsentiert.
Siehe auch
! Anhang C enthält eine komplette Liste dieser Symbole.
Messmodustasten
Messmodi werden durch Drücken einer der acht Tasten (siehe Abb. 2–3) direkt unter
der LCD-Anzeige aktiviert.
LEVEL
LEVEL
TILT
TILT
SCAN
SCAN
SWEEP
SWEEP
C/N
C/N
HUM
HUM
MOD
MOD
SPECT
SPECT
Abb. 2–3 Messmodustasten
HINWEIS: Bei Ausstattung mit der QAM-Option haben die unteren vier Tasten (C/N, HUM, MOD und SPECT) eine Umschaltfunktion, die durch Drücken der grünen Funktionstaste vor dem
Drücken der Messmodustaste aufgerufen wird. Kapitel 9 Digitalanalyse (QAM-Anzeige OPT4) enthält weitere Informationen über
diese Tasten.
14
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi: Elemente der Benutzeroberfläche
• Die Taste LEVEL (Pegel) drücken, um gleichzeitig den Audio- und Videopegel
eines Kanals gleichzeitig zu prüfen oder um eine einzelne Frequenz zu prüfen.
• Zum Abgleichen von Pilotpegeln die Taste TILT (Schräglage) drücken. Dadurch
werden neun gewählte Videoträgerpegel angezeigt.
• Die Taste SCAN drücken, um absolute Trägerpegel als Balkengrafik anzuzeigen.
Alle Träger werden angezeigt.
• Die Taste SWEEP (Wobbeln) drücken, um den Frequenzgang von CATV-Systemen zu testen. Vom SDA-5500 werden schwache Signale in unbelegte Spektralbereiche eingespeist, und Systemträger-Referenzpegel in belegten
Spektralbereichen werden über Telemetrie an das SDA-Gerät übertragen.
• Die Taste C/N (Träger/Rausch-Verhältnis) drücken, um das Träger/Rausch-Verhältnis in dB in dem eingestellten Kanal oder an der eingestellten zu messen, mit
einem voreingestellten Abstand zum Rauschmesspunkt über dem Videoträger zu
messen.
• Die Taste HUM (Brumm) drücken, um die Niederfrequenz-Brummmodulation auf
dem gewählten Kanal zu messen. Der Messwert kann in dB oder als Prozentsatz
angezeigt werden.
• Die Taste MOD (Modulation) drücken, um die Audiomodulation des eingestellten
Kanals oder der Frequenz (AM oder FM) mitzuhören und die Modulationstiefe auf
dem Videoträger zu messen. Die Tiefe wird als Prozentsatz dargestellt.
• Die Taste SPECT (Spektrum) drücken, um die Spektralanalyseanzeige zu aktivieren und die harmonischen CSO/CTB-Verzerrungen zu messen (in Verbindung mit
der entsprechenden Softwaretaste).
Siehe auch
! Die Kapitel 4 Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000, 6 Messen der
Systemleistung und 7 Spektralanalysemodus beschreiben diese
Modi im Detail.
! Diese Modi werden weiter hinten in diesem Kapitel unter „Grundlegende Betriebsmodi“ vorgestellt (Seite 17).
! Kapitel 9 Digitalanalyse (QAM-Anzeige OPT4) beschreibt die
Umschaltfunktionen der Messmodustasten.
15
2
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi: Elemente der Benutzeroberfläche
Alphanumerisches Tastenfeld
Das alphanumerische Tastenfeld ist mit grünen Symbolen über jeder Taste versehen
(siehe Abb. 2–4). Die Funktionen, die von diesen Symbolen repräsentiert werden,
werden durch Drücken der grünen Funktionstaste in der rechten unteren Ecke des
Tastenfelds (siehe Abb. 2–2) und anschließendem Drücken der gewünschten Funktion gewählt oder aktiviert.
Die alphanumerischen Tasten werden wie folgt verwendet:
2
• Eingabe numerischer Werte zwischen 0 und 9. Mit der Funktionstaste kann die
Taste „0“ auf „+/–“ umgeschaltet werden, wenn negative Einträge in Datenfeldern
zulässig sind.
• Eingabe eines Dezimalpunktes mit der Leertaste.
• Eingabe von Buchstaben in Eingabefelder, die alphanumerische Zeichen akzeptieren, wie z. B. Testpunkt-, Bediener-, Dateinamen usw. Jede Taste einmal, zweimal oder dreimal drücken, um den gewünschten Buchstaben zu wählen. Das
nochmalige Drücken einer Taste zeigt die Nummer an, die der Taste zugeordnet
ist.
• Einfügen einer Leerstelle zwischen Buchstaben mit den Pfeiltasten.
• Bewegen des Cursors mit den Pfeiltasten.
HINWEIS: Numerische Eingaben stets durch Drücken der Eingabetaste oder der entsprechenden Softwaretaste abschließen.
Drucken
Print
Datei
File
Zurück
Backup
BildschirmScreen
Hold
Konfigurieren
Configure
Referenz
Reference
Hilfe
Help
Informationen
Information
ausdruck
TestpunktTP
Comp
Kompensation
Einfügen
Insert
DVM
DVM
Umschalten
Toggle ± ±
Kontrast
Contrast
Autoskalierung
AutoScale
Löschen
Delete
HintergrundBacklight
beleuchtung
Abb.2–4 Umschaltfunktionen des Tastenfelds
16
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi: Grundlegende Betriebsmodi
OPT-Port
IN-Port
DIGI-Port
2
Abb. 2–5 Draufsicht des SDA-5000 mit drei Messbuchsen
Messbuchsen
SDA-Geräte sind mit bis zu drei Messbuchsen ausgestattet (siehe Abb. 2–5). Der INPort ermöglicht den Anschluss des Geräts an das Kabelsystem. Über diesen
Anschluss werden Wobbel-Tests, standardmäßige Analogmessungen und Digitalträger-Durchschnittsleistungsmessungen durchgeführt. Der OPT-Port ist ein Sendeport,
der zur Durchführung von Rückwärts-Wobbel-, CW-Schleifen- oder Wobbelschleifenmessungen verwendet wird. Der DIGI-Port ermöglicht die Analyse von digitalen TVund Vorwärts-Kabelmodemsignalen.
GRUNDLEGENDE BETRIEBSMODI
Dieser Abschnitt beschreibt die Betriebsmodi für SDA-Feldgeräte. Einige Modi erfordern die Ausstattung des SDA-Geräts mit einer bestimmten Option. In diesen Fällen
ist die erforderliche Option in Klammern neben der Modusbezeichnung angegeben.
Pegelmessung
Der SDA-5000 bietet mehrere verschiedene Pegelanzeigen, die für viele tägliche
Wartungsaufgaben am Kabelsystem optimiert sind.
17
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi: Grundlegende Betriebsmodi
LEVEL (Pegel) ist ein Betriebsmodus, der eine
detaillierte Anzeige eines einzelnen Kanals präsentiert. Video- und Audiopegel werden sowohl als Balkengrafik als auch in numerischer Form angezeigt.
Die Differenz zwischen Audio- und Videopegel wird
ebenfalls berechnet. Wenn ein Digitalkanal gemessen wird, werden DigiCheck-Leistungsmessungsalgorithmen verwendet, um Digitalträgerpegel über
den gesamten gewählten Kanal hinweg präzise aufzuzeichnen.
2
TILT (Schräglage) ist ein Betriebsmodus, der
Pegelabweichungen von gewählten Trägern
über das Band hinweg anzeigt. Es werden bis zu
neun Schräglagenkanäle gleichzeitig gemessen
und angezeigt. Diese können Pilotträger oder
-kanäle sein. Das Messgerät berechnet die
Schräglage dieser Kanäle automatisch und zeigt
deren Pegel an.
SCAN ist ein Betriebsmodus, der einen Graphen des
Pegels aller Kanäle im aktuellen Kanalplan entweder
mit oder ohne Audio- und Digitalträger anzeigt. Dieser Modus ist vor allem kurz nach dem Anschluss an
einen Testpunkt hilfreich. Er ermöglicht einen schnellen allgemeinen Überblick über die systemspezifische Signalpegelgenauigkeit.
Siehe auch
! Kapitel 6 Messen der Systemleistung beschreibt diese Messmodi
im Detail.
Wobbeln
Wobbeln ist die umfassendste Methode zum Messen des Frequenzgangs von Kabelnetzen. SDA-Produkte bieten einen kompletten Satz von Wobbelgeräten, um die Produktivität des Nutzers zu optimieren. Vorwärts- und Rückwärts-Wobbeln stehen zur
Beseitigung von Störungen in beiden Signalpfaden zur Verfügung. Mit dem Abgleich
von Rückpfadverstärkern erhalten Nutzer schnell die benötigten Informationen zum
Einrichten eines Rückpfadverstärkers, und der wobbelpunktlose Modus kann verwendet werden, um Wobbelinformationen auch dann aufzuzeichnen, wenn kein Wobbelsender verfügbar ist.
• Stealth Vorwärts-Wobbeln: Vorwärts-Wobbeln verwendet einen Kopfstellensender zum Messen von Trägerpegeln und nach Bedarf zum Einspeisen von kurzen
Wobbelpulsen. Wenn stabile Träger vorliegen, können sie als Bezug verwendet
werden, um einen Wobbelfrequenzgang ohne Einspeisung von Wobbelpulsen zu
18
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi: Grundlegende Betriebsmodi
erzeugen. Dies stellt sicher, dass keine empfangsstörungen beim Teilnehmer
durch die Wobbeltests verursacht werden.
• SDA-Wobbeln: SDA-Wobbeln funktioniert wie das Stealth-Wobbeln, ist jedoch
viel schneller! Es muss jedoch beachtet werden, dass für den SDA-WobbelModus sowohl an der Kopfstelle als auch im Feld SDA-Geräte erforderlich
sind.
• Stealth Rückwärts-Wobbeln (OPT1): Rückwärts-Wobbeln verwendet Wobbelträger von einem Feldgerät, die zum Kopfstellensender zurückgesendet und dort
gemessen werden, um den Rückpfad-Frequenzgang zu berechnen. Stealth bietet
ein hohes Maß an Flexibilität beim Einstellen von Frequenzen und Pegeln, um
maximale Flexibilität im Wobbel-Rückpfadnetz zu gewährleisten, ohne Serviceunterbrechungen in Kauf zu nehmen.
• Abgleich von Rückpfadverstärkern (OPT1): Dieser Abgleichmodus dient zum
Einstellen der Verstärkung und Schräglage von Rückpfadverstärkern. Bei Verwendung des SDA-5500 oder SDA-5510 Kopfstellensenders zeigt diese Darstellung die absoluten Signalpegel von zwei gewählten Frequenzen an und
berechnet die Verstärkung und Schräglage eines Rückpfadsystems. Alle Informationen, die ein Techniker zum Einrichten eines Rückpfadverstärkers oder -knotens
benötigt, sind in einer Ansicht zusammengefasst.
• Wobbelpunktloser Modus: Der wobbelpunktlose Modus ermöglicht die Aufzeichnung von Wobbelinformationen auch dann, wenn kein Sender verfügbar ist.
Wenn ein Sender ausgefallen oder der Telemetriekanal anderweitig blockiert ist,
kann der wobbelpunktlose Modus weiterhin verwendet werden. Im wobbelpunktlosen Modus misst das SDA-Feldgerät die stabilen Trägerpegel, speichert sie und
erstellt darauf basierend eine Referenz. Diese Pegel können dann mit den Pegeln
des gleichen Trägers an einem anderen Punkt des Netzes verglichen werden,
und die Abweichungen der Frequenzgänge können hervorgehoben werden.
• Schleifen-Wobbeln (OPT2): Das komplette Wobbeln in einer Schleife ermöglicht
die Durchführung eines groben Frequenzgang-, Verstärkungs- und Verlusttests
an aktiven und passiven Geräten im Feld mit einem einzelnen Messgerät.
Siehe auch
! Die Kapitel 4 Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000 und 13 SDA-5500/
SDA-5510 Wobbelkonfiguration bieten zusammen eine komplette
Beschreibung der Wobbelfähigkeiten der SDA-Produktfamilie.
Messungen zum Güte-Nachweis
Der SDA-5000 bietet ein umfassendes Paket an Methoden für die Fehlersuche und
Durchführung von Gütenachweistests. Träger/Rausch-Verhältnis, Brumm und Modulationstiefe werden auf unverschlüsselten analogen Videokanälen während des
Betriebs und kanalintern berechnet. Dadurch kann die Übertragungsqualität, die den
Teilnehmern tatsächlich zur Verfügung steht, ohne jegliche Unterbrechung des Empfangs gemessen werden.
19
2
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi: Grundlegende Betriebsmodi
Träger/Rausch-Verhältnis wird mit einem weiterentwickelten „Unmodulierte Zeile“-Algorithmus gemessen. Das Messgerät sucht nach einer Bildzeile ohne
aktives Signal (gewöhnlich eine oder mehrere Zeilen
während der vertikalen Synchronisierung eines analogen Videokanals). Dadurch kann die Rauschmessung in der Mitte des Kanals anstelle eines
unbelegten Seitenbandes vorgenommen werden,
damit der Messwert reflektiert, was der CATV-Teilnehmer tatsächlich sieht.
2
Hum (Brumm) wird ebenfalls während des
Betriebs mit DSP-Algorithmen gemessen. Vorprogrammierte Filter helfen beim Isolieren von
Stromversorgungsstörungen bei einfacher Netzfrequenz, zweifacher Netzfrequenz oder allen
niederfrequenten Anteilen
Modulationstiefe kann während des Betriebs
gemessen werden. Diese Anzeige ermöglicht dem
Bediener außerdem, entweder AM- oder FM-Audioträger mitzuhören, um ein Signal zu identifizieren
oder bestimmte Störungen dadurch zu lösen. Wenn
eine kontinuierliche Einstrahlungsquelle gefunden
wird, kann diese Funktion verwendet werden, um die
genaue Ursache der Einstrahlung in das Netz
herauszufinden.
Der SDA-5000 bietet außerdem die Möglichkeit, diese Gütenachweistests automatisch durchzuführen. Es kann ein kompletter Satz von Tests für einen oder alle Kanäle
im Kanalplan durchgeführt werden. Das Messgerät kann diese Tests sofort oder eine
Reihe von Tests über einen beliebigen Zeitraum hinweg durchführen. Dies ist für die
Ausführung von 24-Stunden-Tests erforderlich, die von FCC in den USA und von
anderen internationalen Regierungsbehörden vorgeschrieben sind.
Siehe auch
! Kapitel 6 Messen der Systemleistung beschreibt diese Messungen
zum Gütenachweis im Detail.
! Kapitel 10 Auto-Test erläutert, wie 24-Stunden- und Intervalltests
durchgeführt werden.
20
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi: Grundlegende Betriebsmodi
Spektralanalyse
Der SDA-5000 ist mit einer erweiterten Spektralanalysefunktion ausgestattet. Dies ist
ein einfaches, jedoch umfassendes Gerät zum Lokalisieren komplizierter Störungen
im Kabelnetz. Die folgende Liste beschreibt die Funktionen dieses Geräts:
Das Spektralanalysegerät funktioniert über den
gesamten Frequenzbereich zwischen 5 MHz und
1 GHz.
Die Einstellung kann nach Kanal- oder Frequenzweise erfolgen. Es sind mehrere gebräuchliche Frequenzspannen von 3 bis 50 MHz verfügbar.
Die Spitzenwertspeicherung ist anwählbar und die
Verweildauer kann variiert werden, um sporadische
Signale einzufangen.
Ein Tiefpassfilter und Vorverstärker helfen beim
Erfassen von schwierigen Rückpfadstörungen.
Der Spektralmodus umfasst einen leistungsstarken Nullspannenmodus, dessen
Anzeige zum Messen und Analysieren von TDMA-Digitalkanälen (Zeitvielfachzugriff)
und schwierig verfolgbaren Einstrahlungssignalen verwendet werden kann. Der Nullspannenmodus ermöglicht die Durchführung von kanalinternen erwünschten/unerwünschten Messungen auf TDMA-Kanälen während des Betriebs. Er kann außerdem
verschiedene Sendepegel einzeln darstellen und „Datenkollisionen“ sowie die Verkehrslast auf dem Koaxialkabel anzeigen.
Weitere Messungen, die mit dem Spektralmodus möglich sind, umfassen CSO
(Mischprodukte 2. Ordnung) und CTB (Mischprodukte 3. Ordnung). Diese Messungen
können die Suche nach der Quelle von Intermodulationsstörungen unterstützen und
die einhaltung der Systemleistungsdaten bestätigen.
Siehe auch
! Kapitel 7 Spektralanalysemodus erläutert die Spektralanalysefunktionen des SDA-5000.
PathTrak-Modus (OPT3 Feldanzeige)
Die Anzeige des PathTrak-Modus ist der Anzeige
des Spektralanalysegeräts sehr ähnlich. Der
PathTrak-Modus hat jedoch zwei Messkurven (lokal
und entfernt), die gleichzeitig mit einer Max-HoldKurve (Spitzenwert-Kurve) angezeigt werden. Die
Max-Hold-Kurve kann umgeschaltet werden, um sich
entweder auf die lokale oder entfernte Messkurve zu
beziehen. Die gleichzeitige Anzeige beider Kurven
ermöglicht das Umschalten zwischen lokaler
21
2
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi: Konfiguration des SDA-5000
und entfernter Kurve, um die Messdaten vergleichen und damit schnell bestimmen zu
können, ob eine Einstrahlung vorliegt. In diesem Fall kann die Störquelle isoliert werden.
Siehe auch
! Kapitel 8 PathTrak-Feldansicht (OPT3) beschreibt den PathTrakModus im Detail.
2
KONFIGURATION DES SDA-5000
Dieser Abschnitt beschreibt die Konfigurationsoptionen, die vom Menü CONFIGURE
aufgerufen werden. Globale, Messungs- und Diagnosekonfigurationen werden detailliert erläutert. Kanalplan-, Wobbelempfänger- und PathTrak-Konfiguration werden in
diesem Kapitel nur kurz behandelt und in den entsprechenden Kapiteln weiter hinten
in diesem Handbuch detailliert beschrieben.
Zum Aufrufen des in Abb. 2–6 gezeigten Menüs CONFIGURE (Konfigurieren) das
Gerät einschalten und dann entweder:
• Die Hilfstaste Nav (siehe Abb. 2–2) drücken und das Register „Files and Configure“ (Dateien und Konfigurieren) sowie das Symbol mit dem gekreuzten Werkzeug Config (Konfigurieren) wählen.
oder
• Die Funktionstaste und die Taste 3 ghi drücken.
HINWEIS: Wenn der interne Sender kalibriert werden muss,
erscheint eine entsprechende Aufforderung auf der Anzeige.
Siehe Seite 30 bzgl. der Anweisungen.
22
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi: Konfiguration des SDA-5000
2
Abb. 2–6 Menü CONFIGURE (Konfigurieren)
Globale Konfiguration
Durch Auswahl der Option GLOBAL wird das in Abb. 2–7 angezeigte Menü aufgerufen. Dieses Menü enthält zwölf Optionen, die in der folgenden Liste beschrieben sind.
• Operator Name (Bedienername): Den Namen des Bedieners eingeben, der in
der Kopfzeile des Auto-Test-Berichts erscheinen soll (siehe „Auto-Test-Ergebnisse“ in Kapitel 10 Auto-Test).
• Contrast Level (Kontrastpegel): Den Kontrastpegel der LCD-Anzeige auf den
gewünschten Wert einstellen. Der Pegel kann zwischen 1 und 15 variiert werden.
• Shut-off Time-out Period (Abschaltfunktion): Die Abschaltfunktion kann so eingestellt werden, dass das Messgerät nach einem voreingestellten Intervall ohne
Aktivität von 1, 3 oder 5 Minuten abschaltet, um Batterieleistung zu sparen. Die
andere Option ist Always On (immer eingeschaltet).
23
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi: Konfiguration des SDA-5000
2
Abb. 2–7 Menü GLOBAL
• Backlight Time-out Period (Hintergrundbeleuchtungs-Abschaltfunktion): Die
Hintergrundbeleuchtung kann ebenfalls automatisch abgeschaltet werden, um
Batterieleistung zu sparen. Die Abschaltzeit ist einstellbar: Immer ausgeschaltet,
5 s, 10 s oder Immer eingeschaltet. (Die Hintergrundbeleuchtung kann auch
jederzeit durch zweimaliges Drücken der Funktionstaste manuell ein- oder ausgeschaltet werden.)
• Time (Uhrzeit): Die numerischen Eingabetasten verwenden, um die Uhrzeit im
Format HH:MM:SS einzugeben. Die Uhrzeit wird nach dem 24-Stunden-System
eingestellt (z.B. 18:05:30).
• Date Format (Datumsformat): Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um
das Datumsformat zu wählen. Nach Änderung des Datumsformats erscheint das
neue Format überall dort, wo ein Datum angezeigt oder gedruckt wird. Folgende
Formate sind verfügbar:
MM/TT/JJ
TT.MM.JJ
JJ.MM.TT
• Date (Datum): Die numerischen Eingabetasten verwenden, um das Datum einzugeben. Die Option „Date Format, Next . . . “ (Datumsformat, Weiter) verwenden,
um zu ermitteln, welches Datumsanzeigeformat verwendet wird.
• Printer (Drucker): Stellt die Druckerschnittstelle ein. Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um zwischen Diconix, Seiko, IBM oder Epson zu wählen.
24
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi: Konfiguration des SDA-5000
Die erforderliche Konfiguration für serielle Drucker ist wie folgt:
• Baudrate entsprechend des SDA-5000 Empfängers (9600 oder 19,2K empfohlen)
• 8 Datenbits
• 1 Stoppbit
• Keine Parität
2
• Protokoll: Hardware-Handshaking
Zum Druck auf einem Paralleldrucker ist ein Seriell/Parallel-Adapter, wie das
Modell der Black Box Corp. (Telefon 001-412-746-5500), erforderlich. Die Einrichtung entspricht der Konfiguration eines seriellen Druckers.
• Lines/Page (Zeilen/Seite): Diese Option verwenden, um die Anzahl der Zeilen
pro Seite (mind. 30, max. 255) für Textdokumente anzugeben. Dies bestimmt die
Anzahl der gedruckten Zeilen, bevor ein Befehl zum Seitenumbruch gesendet
wird. Null (0) eingeben, um keinen Seitenumbruch zu verwenden.
• Baud Rate (Baudrate): Die Baud- oder Bitrate bestimmt die Übertragungsgeschwindigkeit zwischen dem SDA-5000-Empfänger und einem anderen Gerät.
Verfügbare Baudwerte sind 1200, 2400, 4800, 9600 und 19,2K.
• Beeps (Pieptöne): Die Pfeiltasten verwenden, um Tastendruck und Gerätemeldungen hörbar zu machen.
• Splash Screen (Willkommen-Bildschirm): Diese Option verwenden, um den
Willkommen-Bildschirm, der nach dem Einschalten des Geräts erscheint, zu aktivieren oder zu deaktivieren.
• Diagnostics (Diagnose): Zum Aufrufen des Diagnosemodus diese Option markieren und die Eingabetaste drücken.
Siehe auch
! Der Abschnitt „Diagnose“ weiter hinten in diesem Kapitel behandelt
die Diagnosekonfiguration im Detail (Seite 29).
Messungskonfiguration (inkl. QAM OPT4)
Nach Auswahl von MEASUREMENT (Messung) im in Abb. 2–6 gezeigten Menü
CONFIGURE (Konfigurieren) erscheinen Optionen zum Einstellen von sieben Variablen. Bei Ausstattung mit der QAM-Option (OPT4) werden vier zusätzliche Optionen
angezeigt, die im Anschluss an die sieben Standardoptionen beschrieben werden
(siehe Abb. 2.8). Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um die Liste zu durchlaufen; die Variablen wie angegeben im Eingabefeld ändern.
25
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi: Konfiguration des SDA-5000
2
Abb. 2–8 Menü MEASUREMENT (Messung)
HINWEIS: Die Option „Test Point Compensation“ (TestpunktKompensation) ist nun im Menü TESTPOINT (Testpunkt) zu finden, das im Navigator oder durch Drücken der Funktionstaste
und der Taste 7 stu aufgerufen werden kann.
• Temperature Units (Temperatureinheiten): Die gewünschte Temperatureinheit
(Grad Celsius oder Grad Fahrenheit) wählen.
• Signal Level Units (Signalpegeleinheiten): Die Einheiten wählen, die beim
Messen von Signalleistungspegeln (dBmV, dBuV, and dBm) verwendet werden
sollen.
• Frequency Tuning Step Size (Frequenzabstimmungs-Schrittweite): Die
Abstimmungsschrittgröße mit der oberen und unteren Pfeiltaste oder den numerischen Eingabetasten einstellen (zwischen 0,01 und 100,00 MHz in Schritten von
10 kHz).
• Fundamental Hum Frequency (Brumm-Grundfrequenz): Die zu messende
Grundbrummfrequenz (60 Hz, 50 Hz, 1 Hz oder Auto) wählen. Bei Auswahl von
„Auto“ schaltet das Gerät bei PAL-Plänen automatisch auf 50 Hz und bei NTSCPlänen automatisch auf 60 Hz. 1 Hz wird für eine 1-Hz-Stromversorgung verwendet.
• Scan Rate (Scanrate): Im Scanmodus sind zwei Scanraten verfügbar: „Normal“
und „Fast“ (Schnell). Mit der Scanrate „Fast“ können Scans schnell angezeigt
werden, die jedoch ungenauer sind. Die Scanrate „Normal“ ist langsamer, dafür
jedoch genauer.
• Scan Audio Carriers (Audioträger scannen): Durch Eliminierung der Audioträger während des Scans wird der Scan schneller angezeigt.
26
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi: Konfiguration des SDA-5000
• C/N Calibration (C/N-Kalibrierung): Damit eine gültige Träger/Rausch-Messung
erzielt werden kann, verwendet der Messalgorithmus eine Grundrauschkalibrierung. Die C/N-Kalibrierung wählen und die Eingabetaste drücken. Damit eine
gültige Messung erzielt werden kann, fordert das Programm zur Bestätigung auf,
dass kein Kabel am RF IN-Anschluss angeschlossen ist. Nach der Überprüfung
die Softwaretaste OK drücken, um die Kalibrierung durchzuführen. Wenn die
Kalibrierung abgeschlossen ist, zeigt der Bildschirm das Grundrauschen in den
aktuell gewählten Einheiten an (z. B. dBmV).
2
Digitalanalyseoptionen (QAM OPT4)
• Digital Signal Quality Meas (Digitalsignal-Qualitätsmessung): Diese Option
ermöglicht die Auswahl der gewünschten Digitalsignal-Qualitätsmessung:
• MER (Modulation Error Ratio [Modulationsfehlerrate]) entspricht einer analogen
Träger/Rausch-Messung
• EVM (Error Vector Magnitude [Fehlervektorlänge]) ist die Darstellung der MERDaten als Prozentsatz.
• Number of Constellation Points (Anzahl der Konstellationspunkte): Die im
Konstellationsmodus angezeigte Anzahl der Konstellationspunkte kann auf 2000,
4000 oder 8000 eingestellt werden. Die Voreinstellung ist 4000.
• Velocity of Propagation (Ausbreitungsgeschwindigkeit): Die Ausbreitungsgeschwindigkeit ist das Verhältnis der Geschwindigkeit, mit der sich Licht über die
Länge eines Kabels ausbreitet, im Vergleich zu seiner absoluten Geschwindigkeit.
Sie wird durch das dielektrische Material bestimmt, das zum Isolieren der beiden
Leiter verwendet wird, und wird gewöhnlich vom Kabelhersteller angegeben. Die
Spezifikation des Herstellers prüfen und einen Wert zwischen 0,00 und 1,00 eingeben.
• Distance Units (Abstandseinheiten): Im Entzerrungsmodus kann mit dieser
Option die Einheit zum Messen des Abstands zur Störung entweder in Fuß oder
Meter eingestellt werden. Die Voreinstellung ist Fuß.
Kanalplankonfiguration
Nach Auswahl der Option CHANNEL PLAN (Kanalplan) im Menü CONFIGURE (Konfigurieren) erscheint ein Bildschirm, in dem neun Kanalplan-Konfigurationsoptionen
eingestellt werden können. Diese Optionen dienen zum:
• Auswählen eines Kanalplans
• Einstellen der Videosignalart
• Einstellen der Kanalabstimmsequenz
• Erstellen eines Kanalplans
• Bearbeiten eines Kanalplans
• Löschen unbelegter Kanäle
• Erstellen von Wobbelpunkten
• Festlegen von Auto-Test-Messungen
27
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi: Konfiguration des SDA-5000
• Bearbeiten von Grenzwerten
• Bearbeiten digitaler Grenzwerte
• Fernkopieren eines Plans von einem anderen Gerät
Siehe auch
! Kapitel 3 Kanalpläne beschreibt diese Optionen im Detail.
2
Wobbelkonfiguration
Mit Hilfe der Option SWEEP (Wobbeln) im Hauptmenü CONFIGURE (Konfigurieren)
können die Betriebsparameter festgelegt werden, die für eine bestimmte Wobbelanwendung verwendet werden sollen. Der erste Bildschirm dieses Menüs enthält die
Optionen und Auswahlmöglichkeiten für die Wobbelmodi Stealth, Stealth (SDA-KOMPATIBEL), Transmit (Senden), Transmit (SDA-KOMPATIBEL), Loopback (Schleife)
oder Sweepless (wobbelpunktloser Modus). Die Voreinstellung ist Wobbeln im
Stealth-Modus. Die Anzahl der verfügbaren Betriebsparameter ist vom gewählten
Wobbelmodus abhängig.
Siehe auch
! Kapitel 4 „Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000“ beschreibt die Wobbelkonfiguration und -Betriebsmodi im Detail.
PathTrak-Konfiguration (OPT3)
Mit der Option PATHTRAK im Hauptmenü CONFIGURE (Konfiguration) können die
Parameter eingestellt werden, die die Kommunikation zwischen dem PathTrak-Überwachungssystem von Acterna und dem SDA-Feldgerät ermöglichen.
Der PathTrak-Modus ermöglicht höhere Genauigkeit bei der Fehlersuche, da Spektralmessungen am Knoten mit den aktuellen Bedingungen an der Kopfstelle verglichen werden können.
Mit Hilfe der Optionen im Hauptmenü PATHTRAK kann die zum Senden von Daten
verwendete Telemetriefrequenz eingestellt und die Liste der aktuell vom PathTrakSystem verfügbaren Knoten angezeigt werden.
Siehe auch
! Kapitel 8 PathTrak-Feldansicht (OPT3) beschreibt die PathTrakKonfiguration und -Bedienung im Detail.
28
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi: Konfiguration des SDA-5000
Diagnose
Mit den Optionen des in Abb. 2–9 gezeigten Menüs DIAGNOSTICS (Diagnose) kann
das Gerät auf die originale Werkskonfiguration zurückgesetzt, das LCD-Display getestet und, falls vorhanden, die Funktionen des internen Senders geprüft werden.
• Default to Factory Settings (Wiederherstellen der Werkskonfiguration): Die
Optionen bis „Default to Factory Settings“ durchlaufen und die Eingabetaste
drücken, um alle Parameter automatisch auf die Werkseinstellung rückzusetzen.
Diese Änderungen sind nach dem Aus- und Einschalten des Geräts wirksam.
VORSICHT ! Durch Ausführung dieser Funktion gehen alle
gespeicherten Dateien, Konfigurationen und der Speicherinhalt
verloren.
Abb. 2–9 Menü DIAGNOSTIC (Diagnose)
• Display Test (Test anzeigen): Diese Option ermöglicht das Testen der Funktionstüchtigkeit der Anzeige. Die Option „Display Test“ (Test anzeigen) wählen und
die Eingabetaste drücken, um den in Abb. 2–10 gezeigten Bildschirm aufzurufen.
Dieser Test prüft nur die Ein/Aus-Eigenschaften des Bildschirms. Es stehen zwei
Optionen zur Verfügung, die wie folgt funktionieren:
• Alle linken Softwaretasten schalten den Bildschirm ein und aus.
• Alle rechten Softwaretasten zeigen den vorherigen Bildschirm an.
29
2
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi: Konfiguration des SDA-5000
2
Abb. 2–10 Bildschirm DISPLAY TEST
• Transmitter Diagnostics (Senderdiagnose): Diese Option markieren und die
Eingabetaste drücken, um die in Abb. 2–11 gezeigten Diagnosefunktionen für
den internen Sender aufzurufen.
Abb. 2–11 Bildschirm „Transmitter Diagnostics“ (Senderdiagnose)
• Transmitter On/Off (Sender Ein/Aus): Wenn diese Option aktiviert ist, erzeugt
diese Funktion ein CW HF-Signal, das während der Fehlersuche oder Installation
verwendet werden kann. Das Signal wird nur erzeugt, solange der Diagnosebildschirm angezeigt wird.
30
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi: Konfiguration des SDA-5000
• Transmitter Attenuator (Dämpfungsglied): Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um den Betrag der Dämpfung für das CW-gesendete Signal einzugeben.
Es können maximal 30 dB in Schritten von 2,0 dB eingegeben werden.
VORSICHT ! Wenn die Sendetestfrequenzen bei Anschluss an
das CATV-System zu nahe an der Frequenz des CATV-Trägers
eingestellt wird, kann dadurch eine beträchtliche Störung auf der
Teilnehmerleitung erzeugt werden.
• Transmitter Frequency (Sendefrequenz): Die Frequenz des gesendeten
Signals mit den numerischen Tasten und der Eingabetaste auf die nächsten
0,01 MHz einstellen. Die obere und untere Pfeiltaste ändert die Frequenz in den
Schritten, die beim Setup eingestellt wurden.
• Sweep Telemetry On/Off (Wobbeltelemetrie Ein/Aus): Wenn diese Option aktiviert ist, moduliert der SDA-5000 das CW-Signal genau wie das Telemetriesignal.
• Calibrate Transmitter (Sender kalibrieren): Zum Kalibrieren des Senderausgangs die Eingabetaste drücken. Der in Abb. 2–12 gezeigte Bildschirm erscheint
mit einer Aufforderung, den Eingangs- (IN) und Ausgangsanschluss (OPT) des
Messgeräts mit einem kurzen Koaxialkabel zu verbinden oder einen Nebenschluss (Shunt) herzustellen. Anschließend die Softwaretaste OK drücken.
Abb. 2–12 Kalibrierung des Senderausgangs
Wenn der Test ohne angeschlossenes Verbindungskabel durchgeführt wird, erscheint
die in Abb. 2–13 gezeigte Fehlermeldung. Die F-Steckverbinder, BNC-Steckverbinder
(falls verwendet) und das Kabel selbst prüfen.
31
2
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi: Konfiguration des SDA-5000
2
Abb. 2–13 Kalibrierfehler (Verbindungskabel fehlt)
Wenn das Kabel richtig angeschlossen ist und der Fehler weiterhin auftritt, mit dem
zuständigen Acterna-Kundendienstzentrum in Verbindung setzen.
Siehe auch
! Kapitel 12 Wartung enthält eine Liste der weltweiten ActernaKundendienstzentren.
Systeminformationen
Die Systeminformationen des Geräts können durch Auswahl des Info-Symbols im
Register „Files and Configure“ (Dateien und Konfigurieren) des Navigators angezeigt
werden. Dadurch wird der Bildschirm INFO aufgerufen, der folgende Informationen
enthält:
• Modellbezeichnung
• Seriennummer
• Firmware-Versionsnummer
• Letztes Kalibrierdatum
• Aktuell gewählter Kanalplantyp (NCTA, PAL, SECAM)
• Aktuelle Temperatur
• Belegter Speicherplatz in %
• Geräteoptionen
32
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi: Drucken von Messungen und Dateien
DRUCKEN VON MESSUNGEN UND DATEIEN
Dieser Abschnitt beschreibt das Verfahren zum Vorgehen beim Drucken von Bildschirmen oder Dateien vom Feldgerät. Vor dem Drucken sicherstellen, dass der Drukker richtig angeschlossen ist.
HINWEIS: Den SDA-5000 mit einem SDA-PC-Kabel, Teilenummer 1217-50-0158, an einen PC anschließen. Das SDA-SDASchnittstellenkabel hat die Teilenummer 1217-50-0149. Das SDADrucker-Schnittstellenkabel hat die Teilenummer 1217-50-0159.
Alle drei Kabel sind unterschiedlich. Pin-Belegung und Steckverbindertypen sind telefonisch beim Acterna-Kundendienst erhältlich. Die Telefonnummer der Liste in Kapitel 12 entnehmen
(Seite 209).
2
• Zum Drucken eines Messmodus-Bildschirms die Funktionstaste und die Taste
Print (1 abc) (Drucken) drücken.
• Zum Drucken einer Datei die Hilfsmodustaste Nav drücken und die Pfeiltasten zur
Auswahl des Anzeigemodus verwenden. Die Softwaretasten verwenden oder die
Funktionstaste und die Taste Print (1 abc) (Drucken) drücken.
Siehe auch
! Der Abschnitt „Globale Konfiguration“ weiter vorn in diesem Kapitel
beschreibt die Einrichtung des Geräts zum Drucken auf einem seriellen oder Paralleldrucker (Seite 23).
33
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi: Drucken von Messungen und Dateien
2
34
Kapitel 3
Kanalpläne
EINFÜHRUNG
Mit Hilfe eines Kanalplans „merkt“ sich das SDA-Gerät die Frequenzen von aktiven
Kanälen eines Systems.
HINWEIS: Folgende Funktionen brauchen unterschiedliche
Kanalpläne:
• Allgemeine Messungen (Schräglage, Pegel usw.)
• Rückwärts-Wobbeln
• Schleifen-Wobbeln
Die Änderung des Kanalplans des Feldgeräts hat keinen Einfluss
auf das Wobbeln. Es wird standardmäßig der Kanalplan der Kopfstelle verwendet.
Vor Beginn sicherstellen, dass:
• die folgenden Grundeinstellungen durchgeführt wurden:
• Globale Konfiguration (Kapitel 2, Seite 23)
• Messungskonfiguration (Kapitel 2, Seite 25)
• Wobbelkonfiguration (Kapitel 4, Seite 64)
• der Benutzer gut mit den Funktionen, Bedienelementen und Anzeigen des Geräts
vertraut ist.
Kanalpläne: Kanaplankonfiguration
KANAPLANKONFIGURATION
Das Gerät einschalten und das Menü CONFIGURE (Konfigurieren) entweder durch
Drücken der Taste Nav, Anwahl des Registers „Files & Configure“ (Datei und Konfigurieren) und des Symbols „Config“ oder durch Drücken der grünen Funktionstaste
und der Taste 3 ghi aufrufen.
Je nach verfügbaren Geräteoptionen hat das Menü CONFIGURE (Konfigurieren) bis
zu sechs Optionen (siehe Abb. 3–1). Die Pfeiltasten verwenden, um die Option
CHANNEL PLAN (Kanalplan) zu wählen und dann eine Softwaretaste drücken.
Auf dem Bildschirm erscheint das in Abb. 3–2 gezeigte Hauptmenü CHANNEL PLAN
(Kanalplan).
3
HINWEIS: Bei Ausstattung mit der QAM-Option hat das Menü
CHANNEL PLAN zusätzlich zu den in Abb. 3–2 gezeigten Optionen die Option „Edit Digital Limits“ (Digitale Grenzwerte bearbeiten).
In diesem Menü können Untermenüs zum Ausführen folgender Aufgaben aufgerufen
werden:
• Kanalplan auswählen
• Videosignalart einstellen
• Kanalabstimmsequenz einstellen
• Kanalplan erstellen
• Kanalplan bearbeiten
• Unbelegte Kanäle löschen
• Wobbelpunkte erstellen
• Auto-Test-Messungen festlegen
• Grenzwerte bearbeiten
• Digitale Grenzwerte bearbeiten
• Fremdplan von einem anderen Gerät kopieren
Die Konfiguration jeder dieser Funktionen ist in diesem Kapitel beschrieben.
36
Kanalpläne: Kanaplankonfiguration
3
Abb. 3–1 Menü CONFIGURE (Konfigurieren)
Abb. 3–2 Optionen im Menü CHANNEL PLAN (Kanalplan)
HINWEIS: Ist das SDA-Gerät nicht mit der QAM-Option (OPT4)
ausgestattet, wird „Edit Digital Limits“ (Digitale Grenzwerte bearbeiten) nicht angezeigt. Dieser Menü-Punkt erscheint nur mit
QAM-Signalen.
37
Kanalpläne: Kanalplanparameter einstellen
KANALPLANPARAMETER EINSTELLEN
Zum Einstellen von Kanalplanparametern die Aufforderungen im Eingabefeld und die
Anweisungen in den folgenden Abschnitten befolgen.
HINWEIS: Die Softwaretaste „Zurück“ oben links ruft das Menü
des vorherigen Bildschirms auf. Die Softwaretasten neben dem
Eingabefeld unten rechts drücken, um das Untermenü „Channel
Plan“ (Kanalplan) aufzurufen.
Kanalplan auswählen
3
Durch Anwahl der ersten Option „Select Channel Plan“ (Kanalplan anwählen) wird der
in Abb. 3–3 angezeigte Bildschirm aufgerufen. Er enthält eine Liste verfügbarer
Kanalpläne. Wenn das SDA-Feldgerät zum ersten Mal verwendet wird, ist der einzige
angezeigte Kanalplan der NCTA-Standardplan.
Siehe auch
! Der Abschnitt „Kanalplan erstellen“ weiter hinten in diesem Kapitel
demonstriert das Erstellen und Benennen neuer Kanalpläne sowie
das Hinzufügen der Pläne zur hier angezeigten Liste (Seite 40).
Abb. 3–3 Kanalplan auswählen
38
Kanalpläne: Kanalplanparameter einstellen
1. Die Liste bis zu dem Plan durchlaufen, der angezeigt werden soll,
und dann die Softwaretaste „Load“ (Laden) drücken.
2. Die Softwaretaste „Info“ oben rechts in der Anzeige drücken, um
den Bildschirm CHANNEL PLAN INFO (Kanalplaninformationen)
anzuzeigen (siehe Abb. 3–4). Dies ist nur ein Anzeigebildschirm,
der den in der Kopfzeile angegebenen Plan im Überblick anzeigt.
3
Abb. 3–4 Kanalplaninformationen
3. Die Softwaretaste „Delete“ (Löschen) drücken, um einen Plan zu
löschen.
Zum Bestätigen des Löschvorgangs für den gewählten Plan die
Softwaretaste „OK“ drücken.
Wenn der Plan nicht gelöscht werden soll, die Softwaretaste
„Stopp“ drücken (anstelle von „OK“).
4. Die Softwaretaste „Return“ (Zurück) drücken, um zum Menü
CHANNEL PLAN (Kanalplan) zurückzukehren, das in Abb. 3–2
gezeigt ist.
Videosignalart
Im Menü CHANNEL PLAN (Kanalart) (Abb. 3–2) die Option „Video Signal Type“
(Videosignalart) wählen und die Eingabetaste drücken. Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um im Eingabefeld zwischen NTSC, PAL und SECAM umzuschalten.
Die Signalart wählen, die mit dem System kompatibel ist und wieder die Eingabetaste
drücken. Die Anzeige kehrt zum Menü CHANNEL PLAN (Kanalplan) zurück.
39
Kanalpläne: Kanalplanparameter einstellen
Siehe auch
! Weitere Informationen über diese Signalarten sind im Glossar am
Ende dieses Handbuchs zu finden.
Kanalabstimmsequenz
Im Menü CHANNEL PLAN (Kanalart) (Abb. 3–2) die Option „Channel Tuning
Sequence“ (Kanalabstimmsequenz) wählen und die Eingabetaste drücken. Die obere
und untere Pfeiltaste verwenden, um zwischen „Numeric Order“ (numerische Reihenfolge) und „Frequency Order“ (Frequenzreihenfolge) umzuschalten.
Die gewünschte Option wählen und wieder die Eingabetaste drücken; anschließend
den nächsten Parameter mit der oberen oder unteren Pfeiltaste aufrufen.
3
Kanalplan erstellen
Im Menü CHANNEL PLAN (Kanalplan) die Option „Build Channel Plan“ (Kanalplan
erstellen) wählen. Das SDA-Gerät erstellt einen Kanalplan, indem es sich die aktiven
Kanäle im System „merkt“ und dementsprechend die inaktiven Kanäle identifiziert.
VORSICHT ! Sicherstellen, dass der SDA richtig über den
Anschluss IN mit dem Kabelsystem verbunden ist.
HINWEIS: Kanäle < -10 dBmV werden nicht als aktiver Kanal
erkannt.
1. Entsprechend der Aufforderung im Eingabefeld die Softwaretaste
„Continue“ (Weiter) drücken, um den in Abb. 3–5 gezeigten Bildschirm BUILD PLAN STEP 1 (Plan erstellen: Schritt 1) anzuzeigen.
40
Kanalpläne: Kanalplanparameter einstellen
3
Abb. 3–5 Bildschirm BUILD PLAN STEP 1 (Plan erstellen: Schritt 1)
2. Der Bildschirm fordert zur Benennung des Plans auf. Die alphanumerischen und Pfeiltasten verwenden, um den Namen einzugeben,
und dann die Softwaretaste „OK“ drücken, um ihn zu akzeptieren.
Wenn bereits ein Plan mit diesem Namen im Gerät vorhanden ist,
erscheint eine Warnmeldung. Nach Eingabe des Namens für den
Plan erscheint der Bildschirm BUILD PLAN STEP 2 (Plan erstellen:
Schritt 2) (siehe Abb. 3–6).
Siehe auch
! Weitere Informationen zur Verwendung der alphanumerischen
Tasten für Texteingaben sind im Abschnitt „Alphanumerisches
Tastenfeld“ in Kapitel 2 (Seite 16) zu finden.
HINWEIS: Zum Korrigieren eines Fehlers oder zum Ändern des
eingegebenen Namens die Softwaretaste OK noch einmal drükken, um die Eingabe zu überschreiben.
Durch Drücken der Softwaretaste Stopp vor dem Drücken von OK
werden keine im Eingabefeld vorgenommenen Eingaben berücksichtigt und das Gerät zeigt den Bildschirm STEP 1 (Schritt 1) an.
41
Kanalpläne: Kanalplanparameter einstellen
3
Abb. 3–6 Bildschirm BUILD PLAN STEP 2 (Plan erstellen: Schritt 2)
3. Im Bildschirm STEP 2 (Schritt 2) die obere und untere Pfeiltaste
verwenden, um einen Basiskanalplan für die Erstellung des neuen
Plans zu wählen. Die Softwaretaste OK drücken, um die Auswahl
zu bestätigen. Der in Abb. 3–7 gezeigte Bildschirm BUILD PLAN
STEP 3 wird angezeigt.
Abb. 3–7 Bildschirm BUILD PLAN STEP 3 (Plan erstellen: Schritt 3)
4. Im Bildschirm STEP 3 (Schritt 3) die obere Frequenz eingeben, bis
zu der nach Kanälen gesucht werden soll. Das Tastenfeld oder die
obere und untere Pfeiltaste verwenden, um die Frequenz einzustel-
42
Kanalpläne: Kanalplanparameter einstellen
len. Die Eingabetaste und anschließend die Softwaretaste OK
drücken. Wenn der Plan startet, wird angezeigt, wie die grundlegenden Plandaten und Kanäle im Plan programmiert werden.
VORSICHT ! Zur Registrierung dieser Frequenz als oberen
Grenzwert die Eingabetaste drücken.
Beim Erstellen des Kanalplans durchläuft der SDA alle Kanäle im gewählten Basisplan bis zur eingegebenen Stoppfrequenz.
Zum Unterbrechen dieses Prozesses die Softwaretaste Stopp drücken.
Wenn der Kanalplan fertiggestellt ist, zeigt der Bildschirm den Namen und das Format
des Plans sowie die Anzahl der aktivierten Kanäle an. Die Anzeige bestätigt außerdem, dass der erste und letzte aktivierte Kanal für Schräglage aktiviert wurde.
HINWEIS: Die Schräglagenoption ist im nächsten Abschnitt
beschrieben.
Die Softwaretaste OK drücken, um zum Hauptbildschirm CHANNEL PLAN (Kanalplan) zurückzukehren (siehe Abb. 3–2).
Kanalplan bearbeiten
Mit dieser Funktion kann die gesamte Liste von Kanälen im Plan durchlaufen, jeder
Kanal ausgewählt und es können die Parameter für jeden Kanal bearbeitet werden.
Es können außerdem Kanäle zum Plan hinzugefügt oder aus dem Plan gelöscht werden.
1. Im Hauptmenü CHANNEL PLAN (Kanalplan) die Option „Edit
Channel Plan“ (Kanalplan bearbeiten) wählen und das Symbol
rechts neben dem Eingabefeld drücken. Der Bildschirm EDIT
CHANNEL PLAN (Kanalplan bearbeiten) erscheint (siehe
Abb. 3–8).
43
3
Kanalpläne: Kanalplanparameter einstellen
3
Abb. 3–8 Bildschirm EDIT CHANNEL PLAN (Kanalplan bearbeiten)
Die acht Spalten dieses Bildschirms zeigen die folgenden Informationen über jeden
Kanal im Plan an (von links nach rechts):
Aktiviert; Typ; Kanal; Name; Frequenz; Wobbeln; Schräglage; Verschlüsselt
HINWEIS: Ein Häkchen am linken Rand gibt an, dass der Kanal
aktiviert ist; SWP-, TLT- und SCR-Kanäle haben Sternchen, um
diesen Status anzuzeigen.
Die Markierung für Wobbeln, Schräglagen oder Verschlüsselter
Kanal kann in diesem Bildschirm mit den Softwaretasten am rechten Rand der Anzeige geändert werden; oder aber auch im Menü
EDIT CHANNEL (Kanal bearbeiten).
2. Die Softwaretaste „Edit Channel“ (Kanal bearbeiten) drücken, um
den in Abb. 3–9 EDIT CHANNEL (Kanal bearbeiten) gezeigten
Bildschirm aufzurufen.
Dieser Bildschirm listet jeden Kanal des aktuellen Plans einzeln
auf, entweder in numerischer oder Frequenzreihenfolge, je nach
gewählter Kanalabstimmungssequenz (siehe „Kanalabstimmungssequenz“ auf Seite 40).
HINWEIS: Für jeden Kanal wird eine Liste von bis zu 12 Parametern angezeigt, die ausgewertet oder eingestellt werden können.
Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um alle Parameter zur
durchlaufen, auszuwählen und den 10., 11. und 12. Parameter
(falls vorhanden) sichtbar zu machen.
44
Kanalpläne: Kanalplanparameter einstellen
Die obere und untere Pfeiltaste oder die beiden Pfeilsymbole in
der oberen rechten Ecke verwenden, um die Liste der Kanäle zu
durchlaufen.
3
Abb. 3–9 Bildschirm EDIT CHANNEL (Kanal bearbeiten)
HINWEIS: Zum Konfigurieren eines Digitalträgers im Kanalplan
den Anweisungen im Abschnitt „Digitalträger konfigurieren“ am
Ende dieses Kapitels folgen.
3. Den zu ändernden Parameter wählen. (Der folgende Abschnitt
„Einstellbare Parameter“ beschreibt jeden einzelnen Parameter.)
Zum Einstellen von markierten Parametern die Eingabetaste drükken, die Änderungen vornehmen und erneut auf „Eingabe“ drükken.
4. Die Softwaretaste „Add“ (Hinzufügen) drücken, um einen neuen
Kanal zum Plan hinzuzufügen. Dem neuen Kanal wird die nächste
Kanalnummer zugeordnet, die auf den angezeigten Kanal folgt,
und die Frequenz wird auf den niedrigsten Wert im Kanalplan
(5 MHz) eingestellt.
5. Die Softwaretaste „Delete“ (Löschen) drücken, um den aktuellen
Kanal aus dem Plan zu entfernen. Auf dem Bildschirm erscheint
eine Warnmeldung.
6. Wenn der Kanal / die Frequenz in diesem Bildschirm vollständig
bearbeitet wurde, die Softwaretaste „Return“ (Zurück) drücken, um
zum Bildschirm EDIT CHANNEL PLAN (Kanalplan bearbeiten)
zurückzukehren.
45
Kanalpläne: Kanalplanparameter einstellen
Einstellbare Parameter
• Enabled (Aktiviert): Dadurch wird das Gerät für die Überwachung des Kanals
aktiviert. „Yes“ (Ja) oder „No“ (Nein) wählen. Wenn der Kanal nicht aktiviert ist,
wird er bei keinem Messmodus berücksichtigt. Es muss mindestens ein Kanal
aktiviert sein.
• Type (Typ): Bei der Wahl des Typs bietet das Programm sechs Auswahlmöglichkeiten im Eingabefeld an. Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um den
gewünschten Typ anzuwählen und die Eingabetaste drücken, um die Auswahl zu
bestätigen. Für jede der unten beschriebenen Auswahlmöglichkeiten zeigt der
Bildschirm dann die entsprechenden Kanalparameter an, um diese nach Bedarf
bearbeiten zu können. Der Kanaltyp wird in der oberen Anzeige links neben der
Kanalnummer angezeigt.
Die sechs Auswahlmöglichkeiten sind unten beschrieben. Tabelle 3–1 „Trägertypen
und -parameter“ listet die einzelnen Parameter auf, die für jeden Typ eingestellt werden können. Diese Parameter sind im Anschluss an Tabelle 3–1 beschrieben.
3
• Digitalträger (DIGITAL): Diese Option kann für kontinuierliche Digitalträger verwendet werden. DIGI wird nur im Pegel-, Wobbeln-, Spektrumund Scan-Messmodus unterstützt. Ein RMS-Detektionsmodus misst den
Pegel eines Digitalkanals.
• QAM Digital Stream (QAM): QAM für QAM 64 oder 256 Digitalträger verwenden.
• Video + Zweiton-Kanäle (DUAL): DUAL ist ein europäisches System,
das Video sowie zwei unabhängige Audioträger integriert.
• Einzelträger (SINGLE): SNGL kann als Träger für FM oder Daten verwendet werden.
• Videokanal (TV): Videokanal umfasst den standardmäßigen Videoträger
mit Abstand zum Audioträger.
• Wobbeleinspeisepunkt (SWEEP): Mit diesem Typ kann der Kanal als
Einspeisestelle für das Wobbeln verwendet werden.
46
Kanalpläne: Kanalplanparameter einstellen
Tabelle 3–1 Trägertypen und -parameter
Digitalträger (DIGI)
QAM Digital
Stream
(QAM)
Video +
ZweitonKanäle
(DUAL)
Einzelträger
(SNGL)
Videokanal
(TV)
Wobbeleinspeisepunkt (SWP)
Aktiviert
✔
✔
✔
✔
✔
✔
Typ
✔
✔
✔
✔
✔
✔
Frequenz (MHz)
✔
✔
✔
✔
✔
✔
Kanalnummer
✔
✔
✔
✔
✔
Name
✔
✔
✔
✔
✔
Wobbelkanal
✔
✔
✔
✔
✔
Messbandbreite (MHz)
✔
✔
✔
✔
Rauschmesspunkt
(MHz)
✔
✔
✔
✔
Schräglagenkanal
✔
✔
✔
Verschlüsselt
✔
✔
Abstand des Audioträgers 1 (MHz)
✔
✔
Abstand des Audioträgers 2 (MHz)
✔
✔
Modulation
✔
Symbolrate
✔
Standard
✔
Spektralumkehrung
✔
3
• Frequency (MHz) (Frequenz): Dieser Parameter stellt die Frequenz des Träger
ein (bei TV- und DUAL-Typen ist dies die Frequenz des Videoträgers). Die Eingabetaste drücken und die Frequenz mit dem numerischen Tastenfeld oder der oberen und unteren Pfeiltaste eingeben. Anschließend die Eingabetaste drücken, um
die Eingabe zu bestätigen.
• Channel Number (Kanalnummer): Dies ist die Kanalnummer des Trägers. Die
Kanalnummer durch Drücken der Eingabetaste und Verwendung des numerischen Tastenfeldes oder der oberen und unteren Pfeiltaste ändern. Die Eingabetaste drücken, um die Eingabe zu speichern.
47
Kanalpläne: Kanalplanparameter einstellen
• Label (Name): Für jede Kanalnummer kann ein eindeutiger Name mit bis zu vier
Zeichen erstellt werden. Der Name assoziiert die Nummer des Kanals mit der
Programmierung. Die Eingabetaste, das Tastenfeld oder die obere und untere
Pfeiltaste zur Eingabe verwenden. Die Pfeiltasten ermöglichen die Verwendung
von Sonderzeichen. Der Name erscheint in den meisten Bildschirmen links neben
der Kanalnummer.
• Sweep Channel (Wobbelkanal): Wobbelkanal gibt an, ob der Kanal für Wobbelmessungen verwendet wird. Die Eingabetaste und die obere und untere Pfeiltaste
verwenden, um „Yes“ (Ja) oder „No“ (Nein) zu wählen.
• Measurement Bandwidth (MHz) (Messbandbreite): Zum Bearbeiten der Bandbreite „Measurement BW“ (Messbandbreite) verwenden. Die Bandbreite mit Hilfe
der oberen und unteren Pfeiltaste einstellen oder einen Wert mit dem numerischen Tastenfeld eingeben. Die Eingabe mit der Eingabetaste beginnen und
beenden. Bei einem Digitalkanal ist dies die Bandbreite des zu messenden
Kanals.
3
HINWEIS: In den Vereinigten Staaten ist die FCC-Spezifikation
für Träger/Rausch-Messungen eine Bandbreite von 4,00 MHz.
Kabelfernsehgesellschaften außerhalb der Vereinigten Staaten
müssen u. U. andere Anforderungen erfüllen.
• Noise Offset (MHz) (Abstand des Rauschmesspunktes): Die Frequenz, bei der
der Rauschpegel gemessen wird, ist die Trägerfrequenz zzgl. des Abstands des
Rauschmesspunktes. Zum Einstellen des Abstands des Rauschmesspunktes die
Option „Noise Offset (MHz)“ wählen. Den Abstand mit Hilfe der oberen und unteren Pfeiltaste einstellen oder einen Wert mit dem numerischen Tastenfeld eingeben. Die Eingabe mit der Eingabetaste beginnen und beenden.
• Tilt Channel (Schräglagenkanal): Schräglagenkanal gibt an, ob der Kanal für
den Schräglagenmodus verwendet wird oder nicht. Bis zu neun Kanäle können
als Schräglagenkanäle designiert werden. Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um „Yes“ (Ja) oder „No“ (Nein) zu wählen, und die Dateneingabe mit der
Eingabetaste beginnen und beenden.
• Scrambled (Verschlüsselt): Diese Option gibt an, ob der Kanal verschlüsselt ist.
Die Bearbeitung mit der Eingabetaste beginnen, die obere und untere Pfeiltaste
verwenden, um „Yes“ (Ja) oder „No“ (Nein) zu wählen, und die Einstellung wieder
mit „Eingabe“ speichern.
HINWEIS: Zum Erhöhen der Wobbelgeschwindigkeiten kann ein
stabiler Audioträger als Wobbelpunkt verwendet werden.
Wobbeln und Messen dauern auf einem verschlüsselten Kanal
länger als auf einem unverschlüsselten Kanal. Einen Kanaltyp
„SINGLE“ zur Frequenz des Audioträgers hinzufügen und diesen
Kanal für Wobbeln aktivieren. Bei einem verschlüsselten Kanal
erscheint auf den meisten Bildschirmen eine Raute in der LCDTitelleiste links neben dem Kanaltypkennzeichen.
48
Kanalpläne: Kanalplanparameter einstellen
• Audio Offset 1 (MHz) (Abstand des Audioträgers 1): Diese Einstellung gibt den
Abstand des Audioträgers im Kanal an. Die obere und untere Pfeiltaste oder das
Tastenfeld verwenden, um die Einstellung zu bearbeiten, und die Eingabe mit der
Eingabetaste beginnen und beenden.
• Audio Offset 2 (MHz) (Abstand des Audioträgers 2): Dieser Parameter gibt den
Abstand für den zweiten Audioträger in einem Zweitonkanal an. Die obere und
untere Pfeiltaste oder das Tastenfeld verwenden, und die Eingabe mit der Eingabetaste beginnen und beenden.
• Modulation: Diese Einstellung wird zur Angabe der verwendeten QAM-Modulation verwendet. Die beiden Auswahlmöglichkeiten sind 64 oder 256 QAM.
• Symbol Rate (Symbolrate): Dieser Parameter gibt die Informationsrate des
Kanals an. Diese Rate wird in „Millionen Symbole pro Sekunde“ (Msym/s) ausgedrückt und kann im Digitalzusammenfassungsmodus bearbeitet werden. Die Voreinstellung für 64 QAM ist 5,057. Die Voreinstellung für 256 QAM ist 5,360. Die
Voreinstellung für die Symbolrate sollte nur geändert werden, wenn genauere
Spezifikationen von den verwendeten Komponenten vorliegen oder wenn das
Signal genauer analysiert werden muss.
• Standard: Standard bezieht sich auf den verwendeten Signalstandard. Annex A
wird hauptsächlich in Europa, Annex B wird in den USA und Annex C wird in
Japan verwendet. Für den Kanalplan NCTA gibt das Gerät Annex B vor; für den
Plan PAL wird Annex A vorgegeben. Die Auswahlmöglichkeiten sind Annex A
(DVB), Annex A (DAVIC), Annex B und Annex C.
• Spektralumkehrung: Die Spektralumkehrung legt fest, ob das Signal umgekehrt
wird oder nicht.
Digitalträger konfigurieren
Dieser Abschnitt erläutert das Verfahren zum Einrichten von Digitalkanälen in einem
Kanalplan.
HINWEIS: Dieser SDA vereinfacht das Setup von Digitalkanälen.
Beim Ändern eines TV-Typ-Kanals auf DIGI oder QAM stellt das
Gerät automatisch die Frequenz auf die Mittenfrequenz des Digitalkanals ein und ändert die Einstellung für „Measurement BW“
(Messbandbreite) entsprechend. Beim Ändern von einem DIGIoder QAM-Kanal auf einen TV-Typ stellen die Geräte diese Werte
ebenfalls automatisch neu ein.
1.
Im Bildschirm EDIT CHANNEL PLAN (Kanalplan bearbeiten) (Abb. 3–8) den
Kanal auswählen, der als Digitalkanal konfiguriert werden soll, und anschließend die Softwaretaste „Edit Channel“ (Kanal bearbeiten) oder die Eingabetaste drücken.
2.
Die Option „Type“ (Kanaltyp) in der Parameterliste markieren und die Eingabetaste drücken.
3.
Die Option DIGI mit den Pfeiltasten auswählen.
49
3
Kanalpläne: Kanalplanparameter einstellen
3
4.
Die Zeile „Frequency (MHz)“ (Frequenz) in der Parameterliste wird automatisch auf die Mittenfrequenz des Digitalkanals eingestellt.
5.
Die Mittenfrequenz des Digitalträgers mit dem numerischen Tastenfeld eingeben und anschließend die Eingabetaste drücken.
6.
Die Option „Measurement BW (MHz)“ (Messbandbreite) in der Parameterliste
markieren.
7.
Die Bandbreite des Digitalträgers mit dem numerischen Tastenfeld eingeben
und anschließend die Eingabetaste drücken.
8.
Dann die Zeile „Enabled“ (Aktiviert) der Parameterliste auswählen und prüfen,
ob die Einstellung „Yes“ (Ja) ist.
9.
Die Softwaretaste „Exit“ (Beenden) drücken.
10. Den nächsten als Digitalkanal zu konfigurierenden Kanal markieren und das
Verfahren wiederholen.
Konfiguration für Spektralumkehrung
• Spektralumkehrung und Signaleinrastung: Während der Modulation und
Demodulation der Vorwärtsübertragung eines Digital Stream wird das Spektrum
ständig umgekehrt, d. h. es erzeugt ein Spiegelbild seines eigenen Abbilds. Wenn
sich das SDA nicht richtig in das QAM-Signal des jeweiligen Kanals einrastet,
kann dies an der Spektralumkehrung liegen.
HINWEIS: Die jeweiligen QAM-Kanäle können im Kanalplan für
das Auftreten von Spektralumkehrungen konfiguriert werden
(siehe unten unter „Basiskanalpläne und Spektralumkehrung“).
• Basiskanalpläne und Spektralumkehrung: Wenn der vom SDA verwendete
Basiskanalplan (NCTA, PAL-UK usw.) gewählt wird, wird gleichzeitig die
Voreinstellung des Geräts für die Spektralinversion festgelegt: „Ja“ oder „Nein“.
• Wird z. B. der NCTA Kanalplan gewählt, sind die Voreinstellungen des SDA bzgl.
Spektralumkehrung Annex B und „Nein“, da keine Spektralumkehrung erwartet
wird. Wenn jedoch eine Spektralumkehrung erwartet wird, kann die Einstellung im
Bildschirm EDIT CHANNEL PLAN (Kanalplan bearbeiten) geändert werden.
• Der Kanalplan PAL-UK nimmt Annex A und „Ja“ als Voreinstellungen für die
Spektralumkehrung an, da bei den PAL-UK Kanälen eine Spektralumkehrung
erwartet wird. Alle anderen Basiskanalpläne haben „Nein“ als Voreinstellung für
die Spektralumkehrung, da für sie keine Spektralumkehrung erwartet wird.
50
Kanalpläne: Kanalplanparameter einstellen
3
Fig. 3–10 Bildschirm KANAL BEARBEITEN (Typ: QAM)
Konfiguration eines QAM Digital Stream-Kanals
1.
Im Bildschirm EDIT CHANNEL PLAN (Kanalplan bearbeiten) den Kanal
wählen, der als QAM Digital Stream-Kanal konfiguriert werden soll und auf der
Tastatur die Eingabetaste drücken.
2.
Die Abwärts-Pfeiltaste drücken, um den Typ im Menü EDIT CHANNEL (Kanal
bearbeiten) zu markieren und die Eingabetaste drücken, um die aktuelle
Auswahl zu bearbeiten. Mit der Abwärts-Pfeiltaste „QAM Digital Stream“
wählen und die Eingabetaste drücken (siehe Abbildung 3–10).
3.
Die Abwärts-Pfeiltaste drücken, um „Modulation“ zu markieren und die
Eingabetaste drücken, um die aktuelle Auswahl zu bearbeiten. Mit der
Abwärts-Pfeiltaste 64 oder 256 QAM wählen und die Eingabetaste drücken.
4.
Die Abwärts-Pfeiltaste drücken, um „Standard“ zu markieren und die
Eingabetaste drücken, um die aktuelle Auswahl zu bearbeiten. Mit der
Abwärts-Pfeiltaste den gewünschten Signalstandard wählen und die
Eingabetaste drücken.
51
Kanalpläne: Kanalplanparameter einstellen
3
Fig. 3–11 Bildschirm KANAL BEARBEITEN (Spektralumkehrung)
5.
Zum Bearbeiten der anderen Kanalparameter im Menü (wie z. B. Frequency/
Frequenz, Channel Number/Kanalnummer, Name, Sweep Channel/
Wobbelkanal, Symbolrate und Noise Offset/Abstand zum Rauschmesspunkt)
das gleiche Verfahren anwenden: Die Abwärts-Pfeiltaste drücken, um die zu
bearbeitende Auswahl zu markieren. Die Eingabetaste drücken. Den
Parameter mit Hilfe der Abwärts-Pfeiltaste bearbeiten oder die gewünschten
Daten über die Tastatur eingeben und die Eingabetaste drücken, um die
Auswahl zu akzeptieren.
6.
Wenn die Voreinstellung für die Spektralumkehrung falsch ist, mit der Pfeiltaste
„Inverted Spectrum“ (Spektralumkehrung) markieren und die Eingabetaste
drücken, um die Auswahl zu bearbeiten. Mit der Abwärtspfeiltaste die andere
Option wählen und die Eingabetaste drücken (siehe Abbildung 3–11).
7.
Dieses Verfahren nach Bedarf wiederholen, um alle QAM Digital StreamKanäle in Ihrem Kanalplan zu konfigurieren.
Funktionen der Spektralumkehrung
• Frequency tuning/Frequenzabstimmung: Bei der Frequenzabstimmung in
QAM-Messmodi wird das QAM-Signal als nicht-umgekehrtes Spektrum
demoduliert.
• Channel plans/Kanalpläne: Wenn die Softwaretaste verwendet wird, um einen
neuen Kanal zum Kanalplan hinzuzufügen, wird der neue Kanal der nächsten
Kanalnummer zugeordnet. Wenn der ursprüngliche Kanal ein QAM-Kanal ist,
erhält der neue Kanal die ursprüngliche Einstellung für Spektralumkehrung.
• Kopieren von Kanalplänen von einem Gerät zum anderen:
• Wenn die aktuelle Firmware in beiden Geräten vorhanden ist, bleiben alle
Kanalplaninformationen, einschließlich Spektralumkehrung, erhalten.
52
Kanalpläne: Kanalplanparameter einstellen
• Wenn das Gerät, das den Kanalplan sendet, älter ist als SDA v2.5 (ohne die
Option Spektralumkehrung), ist die Voreinstellung für Spektralumkehrung für
alle QAM-Kanäle automatisch „Nein“.
• Wenn das Gerät, das den Kanalplan sendet, älter ist als SDA v2.5, das
empfangende Gerät jedoch SDA v2.5 oder höher ist, wird die Einstellung für
Spektralumkehrung ausgelassen.
• StealthWare: Die Einstellung „Spektralumkehrung“ wird von StealthWare nicht
unterstützt.
• Bei Empfang eines Kanalplans von StealthWare ist die Voreinstellung für
Spektralumkehrung bei Geräten der Version SDA v2.5 höher „Nein“.
• Beim Senden von Kanalplänen an StealthWare wird die Einstellung für die
Spektralumkehrung bei QAM-Kanälen ignoriert.
3
Unbelegte Kanäle löschen
VORSICHT ! Unbelegte Kanäle immer erst löschen, nachdem
Wobbelpunkte festgelegt wurden.
Nachdem der Plan erstellt wurde, können unbelegte Kanäle nach Bedarf gelöscht
werden. Dadurch wird Speicherplatz für andere Anwendungen frei und der Kanalplan
wird übersichtlicher.
1.
Die Option „Delete Unused Channels“ (Unbelegte Kanäle löschen) im Menü
CHANNEL PLAN (Kanalplan) (siehe Abb. 3–2) auswählen und die Softwaretaste „Continue“ (Weiter) drücken.
2.
Auf dem Bildschirm erscheint eine Warnmeldung, dass das Löschen nicht
rückgängig gemacht werden kann und dass ALLE Kanäle, die nicht aktiviert
sind, gelöscht werden.
3.
Die Softwaretaste „OK“ drücken, um unbelegte Kanäle zu löschen und dann
die Softwaretaste „OK“ erneut drücken, um zum Menü CHANNEL PLAN
(Kanalplan) zurückzukehren.
Auto-Test-Messungen festlegen
Mit dieser Option kann bestimmt werden, ob eine oder bis zu drei Messungen (Träger/
Rausch-Verhältnis, Brumm, Modulation) beim Messen der TV-Kanäle im Plan durchgeführt werden sollen.
1. Die Option „Specify Auto Measurements“ (Auto-Test-Messungen
festlegen) im Menü CHANNEL PLAN (Kanalplan) auswählen und
die Softwaretaste „Weiter“ drücken. Der in Abb. 3–12 AUTO MEASUREMENTS (Auto-Test-Messungen) gezeigte Bildschirm
erscheint.
53
Kanalpläne: Kanalplanparameter einstellen
3
Abb. 3–12 Bildschirm „Auto Measurements“
(Auto-Test-Messungen)
2. Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um die Kanalliste zu
durchlaufen.
3. Die Softwaretaste des unteren rechten Symbols verwenden, um
alle drei Messungen für einen Kanal zu programmieren, oder die
Softwaretasten „C/N“ (Träger/Rausch-Verhältnis), „HUM“ (Brumm)
und „MOD“ (Modulation) separat verwenden. Wenn das untere
rechte Symbol als durchgestrichener Kreis erscheint, kann es zum
Löschen aller drei Tests für einen Kanal verwendet werden.
4. Das Softwaresymbol „Zurück“ in der oberen linken Bildschirmecke
drücken, um zum Menü CHANNEL PLAN (Kanalplan) zurückzukehren.
HINWEIS: Dabei ist zu beachten:
• Träger/Rausch-Verhältnis, Brumm und Modulation können
nicht auf verschlüsselten Kanälen oder Digitalträgern gemessen werden.
• Brummmessungen umfassen alle Komponenten < 1 kHz.
• Brumm ist entweder in % oder dB messbar (entsprechend der
Einstellung während des Setup).
VORSICHT ! Einheiten können nach Ausführung des Auto-Tests
nicht mehr geändert werden!
54
Kanalpläne: Kanalplanparameter einstellen
Grenzwerte bearbeiten
Die Option „Edit Limits“ (Grenzwerte bearbeiten) im Menü CHANNEL PLAN (Kanalplan) verwenden, um die Sollwerte für einen Auto-Test einzustellen. Bei Ausführung
der Auto-Test-Messungen vergleicht das Programm gemessene Werte mit den eingestellten Grenzwerten für Videopegel, Pegeldifferenzwerten, Digitalpegel und max.
Pegelabweichung über 24 Stunden.
1. Das in Abb. 3–2 gezeigte Menü CHANNEL PLAN (Kanalplan) bis
zur Option „Edit Limits“ (Grenzwerte bearbeiten) durchlaufen und
die Softwaretaste „Continue“ (Weiter) drücken. Der in Abb. 3–13
EDIT LIMITS gezeigte Bildschirm erscheint.
3
Abb. 3–13 Bildschirm „Edit Limits“ (Grenzwerte bearbeiten)
2. Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um den zu bearbeitenden Grenzwert zu wählen.
3. Die Eingabetaste drücken, um zu beginnen, und dann das numerische Tastenfeld oder die obere und untere Pfeiltaste verwenden,
um die Eingabe vorzunehmen. Die Eingabe wieder mit der Eingabetaste bestätigen, um die Einstellung zu speichern und die
Anzeige zu aktualisieren.
HINWEIS: Das Softwaresymbol „Werkseinstellung“ in der oberen
rechten Bildschirmecke verwenden, um von der FCC (USA) empfohlene Standardwerte automatisch einzustellen.
55
Kanalpläne: Kanalplanparameter einstellen
HINWEIS: Das Softwaresymbol „Werkseinstellung“ kann nicht
zum Einstellen von FCC-empfohlenen Werten verwendet werden,
wenn digitale Grenzwerte eingestellt werden.
Digitale Grenzwerte bearbeiten
Die Option „Edit Digital Limits“ (Digitale Grenzwerte bearbeiten) erscheint nur im
Menü CHANNEL PLAN (Kanalplan), wenn das SDA-Gerät mit der QAM-Option
(OPT4) ausgestattet ist. Die hier eingestellten Parameter werden mit den Messungen
verglichen, die in den Bildschirmen „Digital Summary“ (Digitalzusammenfassung) und
„Detail“ (Einzelheiten) im QAM-Modus angezeigt werden.
3
Siehe auch
! Kapitel 9 Digitalanalyse (QAM-Anzeige OPT4) beschreibt diese
Modi im Detail.
1. Das in Abb. 3–2 gezeigte Menü CHANNEL PLAN (Kanalplan) bis
zur Option „Edit Digital Limits“ (Digitale Grenzwerte bearbeiten)
durchlaufen und die Softwaretaste „Continue“ (Weiter) drücken.
Der in Abb. 3–14 EDIT DIGITAL LIMITS gezeigte Bildschirm
erscheint.
Abb. 3–14 Bildschirm „Edit Digital Limits“
(Digitale Grenzwerte bearbeiten)
2. Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um den zu bearbeitenden Grenzwert zu wählen.
56
Kanalpläne: Kanalplanparameter einstellen
3. Die Eingabetaste drücken, um zu beginnen, und dann das numerische Tastenfeld oder die obere und untere Pfeiltaste verwenden,
um die Eingabe vorzunehmen. Die Eingabe wieder mit der Eingabetaste bestätigen, um die Einstellung zu speichern und die
Anzeige zu aktualisieren.
HINWEIS: Das Softwaresymbol „Werkseinstellung“ in der oberen
rechten Bildschirmecke verwenden, um alle Messungen in diesem
Bildschirm auf die vom Hersteller empfohlene Standardwerte einzustellen.
Fremdplan kopieren
Diese Option ermöglicht das Kopieren eines Kanalplans von einem Messgerät auf ein
anderes.
1.
Prüfen, ob die Baudrateneinstellungen der Geräte gleich sind. Die Voreinstellung ist 9600, Acterna empfiehlt jedoch, zum Kopieren von Plänen die 19,2k
Baudrate zu verwenden. Die seriellen Anschlüsse der beiden Messgeräte mit
einem Kabel (Spezialkabel von Acterna) verbinden.
2.
Das Menü CHANNEL PLAN (Kanalplan) bis zur Option „Copy Remote Plan“
(Fremdplan kopieren) durchlaufen und die Eingabetaste neben dem Eingabefeld drücken. Auf dem Bildschirm erscheint eine Liste der Pläne, die im Speicher des Gegenmessgeräts gespeichert sind.
3.
Den zu kopierenden Plan auswählen und die Softwaretaste „Kopieren“
drücken.
4.
Der gewählte Plan wird vom Gegenmessgerät übertragen und im Messgerät,
das gerade bedient wird gespeichert.
5.
Wenn ein Übertragungsproblem auftritt, erscheint eine Meldung auf dem Bildschirm.
57
3
Kanalpläne: Kanalplanparameter einstellen
3
58
Kapitel 4
Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000
EINFÜHRUNG
Dieses Kapitel erläutert die Wobbelfunktion der SDA-Feldgeräte. Zuerst wird die Testpunkt-Kompensation erklärt. Anschließend erfährt der Benutzer, wie das Feldgerät für
die Kompensation von Testpunktverlusten konfiguriert wird und wie diese Verluste
berechnet werden. Die Konfigurierung des Empfängers für das Wobbeln wird im
Anschluss daran behandelt, gefolgt von Anweisungen zum Anschluss des SDA-5000
an Testpunkte und Anweisungen zur Durchführung von Vorwärts- und RückwärtsWobbeln im Feld. Zum Abschluss werden der wobbelpunktlose Modus und das
Schleifen-Wobbeln beschrieben.
Siehe auch
! Kapitel 14 „SDA-5500/SDA-5510 Wobbelkonfiguration“ beschreibt
das Wobbelverfahren im Detail und enthält Informationen über die
Zusammenarbeit der Kopfstellen- und Feldgeräte beim Wobbeln
des Systems.
TESTPUNKT-KOMPENSATION
Beim Abgleich eines Kabelnetzes sind die wichtigen Pegel, die eingehalten werden
müssen, die Systempegel innerhalb des Koaxialkabelbereiches und der Verstärker.
Damit diese Tests jedoch ohne Unterbrechung des Betriebs durchgeführt werden kön-
Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000: Testpunkt-Kompensation
nen, müssen Testpunkte verwendet werden. Testpunkte sind Messadapter, die ein
ausreichendes Signal für die Überwachung abzweigen, den größten Teil des Signals
jedoch im System belassen, wo es benötigt wird. Typische Testpunkte haben
20–30 dB Verlust zwischen dem zu messenden Signal und dem MessadapterAusgang.
Darüber hinaus ist es gelegentlich erforderlich, Signale an anderen Stellen als dem
genauen Testpunkt einzuspeisen oder abzulesen. Wenn ein Signal in einen Rückpfadverstärker eingespeist werden muss, treten gewöhnlich einige interne Verstärkerverluste zwischen dem Testpunkt und dem tatsächlichen Verstärkereingang auf. Es ist
außerdem manchmal notwendig, externe Komponenten zu verwenden, um Signale
zu kombinieren oder vom Feldgerät zu trennen, bevor der Anschluss an das zu
testende System vorgenommen wird.
Testpunkt-Kompensation zieht alle diese Faktoren in Betracht, damit das Messgerät
die wahren Systempegel anzeigen kann, obwohl andere Komponenten zwischen
System und Messgerät den tatsächlichen Eingang des Messgeräts beeinträchtigen
können. Beispiel: Wenn ein Vorwärts-Testpunkt 30dB niedriger als die abgezweigte
Koaxleitung wäre, würden die normalen Messwerte 30dB unter den wahren Systempegeln angezeigt werden. Mit Hilfe von Testpunkt-Kompensation kann dieser Effekt
jedoch eliminiert werden. Obwohl dieses einfache Beispiel leicht im Kopf nachvollziehbar ist, stellen komplexere Konfigurationen eine viel größere Herausforderung
dar. Testpunkt-Kompensation des Messgeräts kann dabei helfen, die richtige Interpretation der Messergebnisse und damit genaue Ergebnisse zu gewährleisten.
4
Testpunkt-Kompensation konfigurieren
HINWEIS: Die Konfiguration der Testpunkt-Kompensation wurde
im Vergleich zu früheren Anwendungen umfassend geändert und
verbessert. Die neuen grafischen Anzeigen für Vorwärts- und
Rückwärts-Testpunktkompensation bieten einen vereinfachten
Schaltplan auf einen Blick: wo Testpunktanschlüsse vorgenommen werden müssen und wo Testpunktverluste entstehen. Diese
Informationen helfen dem Benutzer, die Beziehungen zwischen
den verschiedenen Eingaben besser zu verstehen und die richtigen Werte für jede Art von Testpunktverlust einzugeben.
Mit Testpunkt-Kompensation kann der SDA-5000 die tatsächlichen Pegel im Kabelnetz anzeigen, obwohl einige Verluste zwischen dem Messgerät und den Systemleitungen entstehen. Der SDA-5000 ermöglicht die separate Einstellung sowohl von
Vorwärts- als auch Rückwärts-Testpunktverlusten. Die folgenden Schritte demonstrieren die Konfiguration des SDA-5000 für Testpunkt-Kompensation.
1.
60
Zum Einstellen und Prüfen dieser Pegel die Funktionstaste und die Taste 7 stu
drücken, um den in Abb. 4–1 gezeigten Bildschirm FWD COMPENSATION
(Vorwärts-Kompensation) aufzurufen. (Dieser Bildschirm kann auch mit der
Option TESTPOINT (Testpunkt) der NAVIGATOR-Benutzeroberfläche aufgerufen werden.)
Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000: Testpunkt-Kompensation
Die obere rechte Softwaretaste verwenden, um zwischen der
Vorwärts- und Rückwärts-Testpunktanzeige umzuschalten.
Die obere linke Softwaretaste verwenden, um zum vorherigen
Bildschirm zurückzukehren.
Die untere rechte Softwaretaste verwenden, um den aktuellen
Wert vom Eingabefeld in die Testpunktverlust-Tabelle einzugeben.
2.
Die Vorwärts-Testpunktanzeige hat zwei Einträge:
• Der obere Wert (EXTERNAL) berechnet externe Dämpfungsglieder, Koppelnetzwerke oder andere Verstärker, die u. U. verwendet werden, mit ein. Hierbei
ist zu beachten, dass ein Dämpfungsglied einen positiven Wert (Verlust) und ein
Verstärker einen negativen Wert hat.
• Der Verstärker-Testpunktverlust sollte in der zweiten Zeile (PROBE) eingegeben werden. Ein typischer Wert ist 20, 25 oder 30 dB. Positive Werte repräsentieren Verluste und sind die Norm. Ein negativer Wert repräsentiert einen
Verstärker.
Abb. 4–3 zeigt einen 20dB Testpunkt, und ein externer Verteiler erzeugt zusätzliche
3,5 dB Verlust.
Abb. 4–1 Bildschirm FWD COMPENSATION
(Vorwärts-Kompensation)
3.
Die Rückwärts-Testpunktanzeige enthält weitere Einstellungen und Informationen (siehe Abb. 4–2).
Die Softwaretasten in diesem Bildschirm haben die gleiche Funktion wie jene
im Bildschirm FWD COMPENSATION (Vorwärts-Kompensation) und zusätzlich eine Taste „Informationen“.
61
4
Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000: Testpunkt-Kompensation
Diese Softwaretaste drücken, um den in Abb. 4–4 gezeigten
Bildschirm TESTPOINT INFO (Testpunktinformationen) aufzurufen. Dieser Bildschirm enthält Informationen für Telemetrie
und Wobbeln über gesendete Ausgangspegel, Gesamtverluste
sowie Soll- und Ist-Pegelwerte und der Differenzen zwischen
den beiden.
4.
Zur genauen Berechnung des Rückwärts-Testpunktverlustes ist ein Blockdiagramm des einzustellenden Verstärkers hilfreich. Beim Abgleich auf konstante
Eingangspegel am Hybrid repräsentiert der Eintrag „Internal“ (intern) die internen Verluste vom Einspeisepunkt bis zum Hybrid. Diese Verluste (oberes Eingabefeld auf der Anzeige) resultieren aus verschiedenen Verteilern, Diplexern
usw. im Verstärker zwischen dem Einspeisepunkt und dem Verstärkereingang.
Der Testpunktverlust (PROBE, drittes Eingabefeld auf der Anzeige) ist der
Gleichstromwert des Testpunkts.
4
Abb. 4–2 Bildschirm REV COMPENSATION
(Rückwärts-Kompensation)
VORSICHT ! Ohmsche Testpunkte sollten nicht für RückwärtsWobbeln verwendet werden, da durch Steh-Wellen die Ergebnisse
verfälscht werden können.
Externe Verluste repräsentieren die zum Anschluss an den Testpunkt verwendeten Komponenten. Bei diesen Werten entsprechen positive Werte einem
Verlust, was die Norm ist. Negative Werte repräsentieren eine Verstärkung
(kommt nur sehr selten vor). Dieser Wert wird in das zweite Feld von oben in
der Anzeige eingegeben.
Alle Testpunktverluste müssen addiert werden, um den Gesamtverlust zu
erhalten.
62
Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000: Testpunkt-Kompensation
Als Beispiel dient der in Abb. 4–3 gezeigte Verstärker:
Test
Point
Testpunkt
20
dB
20dB
PAD
DÄM
H
H
L
N
DÄM
PAD
DÄM
PAD
3.0dB
3,0
dB PAD
DÄM
PAD
DÄM
EQ
EZ
EINGANG
INPUT
OUTPUT
AUSGANG
0.5dB
0,5
dB
H
L
N
H
N
L
0.5dB
0,5 dB
Testpunkt
Test
Point
20dB
20
dB
OUTPUT
AUSGANG
3.5dB
3,5 dB
EQ
EZ
PAD
DÄM
4
Abb. 4–3 Testpunkt-Kompensationswerte
Der Vorwärts-Testpunktverlust, der an den am Ausgang des Verstärker verfügbaren Testpunkten gemessen wird, beträgt 20 dB. Beim Abgleich auf konstante Eingangspegel am Hybrid beträgt der Rückwärts-Testpunktverlust
20 dB für den Testpunkt zzgl. 1,0 dB für einen Diplexer, 3,5 dB für einen Verteiler und dem Wert des Dämpfungsglieds am Eingang des Rückpfadverstärkers
(z. B. Annahme 3dB). Dafür würden 20 dB Testpunktverlust und 7,5 dB „interner“ Verlust eingegeben. Dieser Wert würde im oberen Datenfeld des Displays
eingegeben werden. Bei dieser Konfiguration würde ein Verteiler erforderlich
sein, um die beiden Ausgangsports des SDA-5000 zu kombinieren. Dieser
Wert würde als 3,5 dB Verlust im Feld für externen Verlust sowohl bei Vorwärts- als auch Rückwärts-Testpunktkompensation eingegeben werden.
5.
Die Telemetrie- und Wobbelerzeugungs- sowie -einspeisepegel werden im
Bildschirm TESTPOINT INFO (Testpunktinformationen) angezeigt (siehe Abb.
4–4). Die erzeugten Pegel werden basierend auf den gewünschten Systempegeln berechnet, die im Hauptkonfigurationsmenü für das WOBBELN (siehe
„Wobbelkonfiguration“ auf Seite 64) eingegeben wurden sowie basierend auf
den Testpunktverlusten, die hier eingegeben werden. Der Telemetriepegel wird
genau für eine bestimmte Frequenz und einen bestimmten Pegel berechnet.
Dieser Wert kann zusammen mit der Kopfstellenanzeige verwendet werden,
um die Einstellung auf einen absoluten Pegelwert durchzuführen, d. h. er wird
auf eine Auflösung von 0,1 dB berechnet.
63
Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000: Konfiguration der Wobbelempfänger
Abb. 4–4 Telemetrie- und Wobbelerzeugungs- sowie
-einspeisepegel
4
Der Wobbeleinspeisepegel ist ein Nennwert, der nicht für die Senderkalibrierung korrigiert wird, da mehr als eine Frequenz für die Pulse verwendet wird.
Deshalb wird er nur mit einer Auflösung von 2dB angezeigt.
Wenn sich die Testpunkt-Kompensation ändert, wird der Ausgangspegel des
Senders automatisch angepasst, um den Systempegel der eingespeisten
Pulse gleich zu halten. Beispiel: Wenn die in Abb. 4–3 gezeigten Testpunktwerte auf 25 dB geändert werden, werden die Senderausgangspegel auf ca.
47 dBmV verschoben, um die Systempegel nahe an diesem Wert zu halten.
KONFIGURATION DER WOBBELEMPFÄNGER
Dieser Abschnitt behandelt die Konfiguration für das Wobbeln und enthält Details über
die Verwendung der verschiedenen Bedienelemente und Anzeigen, mit denen der
SDA-5000 ausgestattet ist, um die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen.
Wobbelkonfiguration
Mit Hilfe des Menüs SWEEP (Wobbeln) im Hauptmenü CONFIGURE (Konfigurieren)
können die Betriebsparameter festgelegt werden, die für eine bestimmte Wobbelanwendung verwendet werden sollen (siehe Abb. 4–5). Das erste Menü dieses Bildschirms enthält die Optionen und Auswahlmöglichkeiten für die Wobbelmodi Stealth,
Stealth (SDA-KOMPATIBEL), Transmit (Senden), Transmit (SDA-KOMPATIBEL),
64
Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000: Konfiguration der Wobbelempfänger
Loopback (Schleife) oder Sweepless (wobbelpunktloser Modus). Die Anzahl der verfügbaren Optionen ist vom gewählten Wobbelmodus abhängig. Tabelle 4–1 „Wobbeloptionen“ listet alle Auswahlmöglichkeiten auf.
Eingabefeld wird
zur Eingabe der
he Edit
Box
Daten
sowie
zuris
Auswahl
Mosed forvon
data
dus
und
Option
ntry
and
mode
verwendet
nd option
4
election
Abb. 4–5 Menü SWEEP (Wobbeln) (Stealth-Modus)
HINWEIS: Bei Auswahl des SDA-Wobbelmodus werden die Vorwärts-Telemetriefrequenzen (3ST) und (3HRV) als Vorwärts-Telemetriefrequenzen (5500) und (5510) angezeigt, um darauf
hinzuweisen, dass beim SDA-Wobbelmodus sowohl an der Kopfstelle als auch im Feld SDA-Geräte verwendet werden müssen.
HINWEIS: Die Voreinstellung ist Wobbeln im Stealth-Modus.
65
Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000: Konfiguration der Wobbelempfänger
Tabelle 4–1 Wobbeloptionen
Stealth
4
Stealth
(SDAkompatibel)
Senden
(OPT2)
Senden (SDAkompatibel)
(OPT2)
Schleife
(OPT2)
Wobbelpunktlos
Wobbelmodus
Wobbelmodus
Wobbelmodus
Wobbelmodus
Wobbelmodus
Wobbelmodus
Wobbel-Grenzwertvariable
Wobbel-Grenzwertvariable
Vorwärts-Telemetriefrequenz
Vorwärts-Telemetriefrequenz
Horizontale
Marker
einblenden
Wobbel-Grenzwertvariable
Horizontale
Marker
einblenden
Horizontale
Marker
einblenden
Vorwärtswobbeln-Einspeisepegel
Vorwärtswobbeln-Einspeisepegel
WobbeldateiÜberlagerung
Horizontale
Marker
einblenden
Vorwärts-Telemetriefrequenz
(3ST)
Vorwärts-Telemetriefrequenz
(5500)
Vorwärts-Telemetriepegel
Vorwärts-Telemetriepegel
Wobbel-Einspeisepegel
Audioträger
einschließen
Vorwärts-Telemetriefrequenz
(3HRV)
Vorwärts-Telemetriefrequenz
(5510)
Audioträger
einschließen
Audioträger
einschließen
SchleifenWobbelplan
WobbeldateiÜberlagerung
RückwärtsWobbelbetrieb
RückwärtsWobbelbetrieb
RückwärtsWobbeln
aktivieren
RückwärtsWobbeln
aktivieren
Wobbelrichtung
Wobbelrichtung
Live-Kopfstellen-Einstrahlungsansicht
aktivieren
Live-Kopfstellen-Einstrahlungsansicht
aktivieren
Rückwärtspegel
Rückwärtspegel
RückwärtsTelemetriepegel
RückwärtsTelemetriepegel
WobbeldateiÜberlagerung
WobbeldateiÜberlagerung
RückwärtsWobbelpläne
RückwärtsWobbelpläne
66
Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000: Konfiguration der Wobbelempfänger
Optionen im Menü SWEEP (Wobbeln)
• Sweep Mode (Wobbelmodus): Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um
Stealth, Stealth (SDA COMPATIBLE), Transmit (Senden), Transmit (SDA COMPATIBLE), Loopback (Schleife) oder Sweepless (wobbelpunktlos) auszuwählen.
Tabelle 4–1 listet die Auswahlmöglichkeiten in jedem Modus auf.
• Sweep Limit Variable (Wobbel-Grenzwertvariable): Die Wobbel-Grenzwertvariable ist das „x“ in der Gleichung für den flachen Verlauf des Frequenzgangs
(n/10 + x), die während der Wobbelmessungen verwendet wird, um den tatsächlichen Systemfrequenzgang mit der Formel zu vergleichen. „X“ ist zwischen 0,0
und 5,0 einstellbar (die Voreinstellung ist 1,0). Die obere und untere Pfeiltaste
oder das numerische Tastenfeld verwenden, um einen Wert einzugeben.
• Show Horizontal Markers (Horizontale Marker einblenden): Die horizontalen
Marker verfolgen den höchsten und den niedrigsten Wert im Bereich des Graphen
zwischen den beiden vertikalen Markern kontinuierlich (siehe Abb. 4–10). Die
obere und untere Pfeiltaste verwenden, um die Anzeige aus- oder einzuschalten.
• Forward Telemetry Frequency (Vorwärts-Telemetriefrequenz): Die obere und
untere Pfeiltaste oder das numerische Tastenfeld verwenden, um die VorwärtsTelemetriefrequenz einzugeben, die der des SDA-5500 entspricht.
HINWEIS: Die Telemetriefrequenz des SDA-5000 muss mit der
Einstellung für die Sendetelemetriefrequenz des SDA-5500-Senders übereinstimmen, um die richtige Funktion des Stealth-Modus
zu gewährleisten.
VORSICHT ! Das Telemetriesignal nicht zu nahe an die Diplexfilter-Grenzfrequenz setzen. Der Abfall kann das Telemetriesignal so
stark dämpfen, dass die Übertragung unterbrochen wird. Dies gilt
auch für die Positionierung des Telemetriesignals im Bereich oberhalb der oberen Grenzfrequenz.
• Forward Telemetry Frequency (Vorwärts-Telemetriefrequenz): Die obere und
untere Pfeiltaste oder das numerische Tastenfeld verwenden, um die VorwärtsTelemetriefrequenz einzugeben, die der des SDA-5510 entspricht.
HINWEIS: Die Telemetriefrequenz des SDA-5000 muss mit der
Einstellung für die Vorwärts-Telemetriefrequenz des SDA-5510
übereinstimmen, um die richtige Funktion zu gewährleisten.
VORSICHT ! Damit das Rückwärts-Wobbeln des SDA-5510 nicht
mit dem SDA-5500 konkurriert, die Rückwärts-Wobbel- und Rückwärts-Rauschfunktionen des SDA-5500 deaktivieren. Dadurch
wird die Geschwindigkeit des Vorwärts-Wobbelns des SDA-5500
67
4
Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000: Konfiguration der Wobbelempfänger
erhöht. Außerdem sicherstellen, dass die Telemetriefrequenzen
der Kopfstellengeräte unterschiedlich sind.
• Forward Sweep Insertion Level (Vorwärtswobbeln-Einspeisepegel) (nur
Sende- und SDA-kompatibler Sendemodus [OPT2]): Dies ist der Pegel, mit
dem Wobbelpunkte eingespeis werden; er beträgt max. 40 oder 50 dBmV. Wobbelpunkte sollten14–16 dB unter dem Videoreferenzpegel liegen. Wobbelpunkte
fallen standardmäßig auf Video- und/oder Audiofrequenzen von unbelegten
Kanälen, können jedoch verschoben werden.
• Forward Telemetry Level (Vorwärts-Telemetriepegel) (nur Sende- und SDAkompatibler Sendemodus [OPT2]): Diese Einstellung bestimmt den Pegel des
Telemetriesignals (FSK). Er sollte 10 dB unter dem Videoreferenzpegel liegen.
Der Telemetriepegel ist zwischen 20–50 dBmV in Schritten von 2 dB einstellbar.
Das Maximum beträgt 50 dBmV, bei älteren Geräten kann es jedoch auf 40 dBmV
begrenzt sein.
• Enable Reverse Sweep (Rückwärts-Wobbeln aktivieren) (nur Sende- und
SDA-kompatibler Sendemodus [OPT2]): Diese Einstellung ermöglicht das
Rückwärts-Wobbeln im Sender. Wenn sie deaktiviert ist, erhöht sich die
Geschwindigkeit des Vorwärts-Wobbelns, der Rückwärtsmodus funktioniert dann
jedoch nicht.
4
• Enable Live Headend Ingress View (Aktuelle Kopfstellen-Einstrahlungsanzeige aktivieren) (nur Sende- und SDA-kompatibler Sendemodus [OPT2]):
Wenn diese Einstellung aktiviert ist, ermöglicht sie die Sendung des Rückpfadrauschens auf der Vorwärtstelemetrie. Wenn sie deaktiviert ist, erhöht sich die
Geschwindigkeit des Vorwärts-Wobbelns.
• Reverse Sweep Operation (Rückwärts-Wobbel-Betrieb) (nur Stealth- und
SDA-kompatibler Stealth-Modus): „Single User“ (Einzelbenutzer) für Rückwärts-Betrieb mit einem SDA-5500 und „Multiple Users“ (Mehrere Benutzer) für
Rückwärts-Betrieb mit einem SDA-5510 wählen.
• Sweep Direction (Wobbelrichtung) (nur Stealth- und SDA-kompatibler Stealth-Modus): Für SDA-5000 Feldgeräte mit der Rückwärts-Wobbel-Option
(OPT1) können zwei Wobbelrichtungen eingestellt werden: Forward (Vorwärts)
und Reverse (Rückwärts). Das Eingabefeld verwenden, um die gewünschte Richtung zu wählen und dann die Eingabetaste drücken.
HINWEIS: Während des Wobbelns kann die Richtung einfach
durch Drücken der linken Pfeiltaste für „Rückwärts-“ und der rechten Pfeiltaste für „Vorwärts-Wobbeln“ geändert werden.
• Reverse Telemetry Level (Rückwärts-Telemetriepegel) (nur Sende- und SDAkompatibler Sendemodus [OPT2]): Der Rückwärts-Telemetriepegel ist der
Pegel des Trägers, den der SDA-5000 verwendet, um Telemetriedaten zu senden. Das Eingabefeld verwenden, um den Rückwärts-Telemetriepegel auf einen
entsprechenden Wert einzustellen. Beim Einstellen des Rückwärts-Telemetriepegels, den Wert auf den gewünschten Einspeisepegel nach Verlust einstellen.
Der verwendete Wert schließt die Testpunkt-Kompensation mit ein.
68
Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000: Konfiguration der Wobbelempfänger
• Reverse Levels (Rückwärtspegel): Diese Option ruft den Bildschirm REV COMPENSATION (Rückwärts-Kompensation) auf. In diesem Bildschirm können die
Testpunktverluste sowie die Rückwärts-Telemetrie- und Rückwärts-Einspeisepegel eingestellt werden.
• Der Rückwärts-Telemetriepegel ist der Pegel des Trägers, den der SDA-5000
verwendet, um Telemetriedaten zu senden. Das Eingabefeld verwenden, um
den Rückwärts-Telemetriepegel auf einen entsprechenden Wert einzustellen.
Beim Einstellen des Rückwärts-Telemetriepegels den Wert auf den gewünschten Einspeisepegel nach Verlust einstellen. Der verwendete Wert schließt die
Testpunkt-Kompensation mit ein.
HINWEIS: Die Frequenz des Rückwärts-Telemetrieträgers wird
am Kopfstellengerät eingestellt. Das Feldgerät hat keine Einstellmöglichkeit für die Rückwärts-Telemetriefrequenz.
• Der Rückwärtswobbel-Einspeisepegel ist der Pegel, auf dem das Gerät Wobbelpunkte einspeist (sendet). Alle Wobbelpunkte werden mit dem gleichen
Pegel eingespeist. Das Eingabefeld verwenden, um den Rückwärtswobbel-Einspeisepegel auf einen entsprechenden Wert einzustellen. (Typischerweise auf
das Maximum von +50 dBmV, um den Testpunktverlust zu überwinden, ohne
Einberechnung der Testpunkt-Kompensation.)
HINWEIS: Der Rückwärts-Wobbel-Plan, der am Kopfstellengerät
eingestellt wird, definiert die Frequenzen, auf denen die Wobbelpunkte eingespeist werden. Die Wobbelpunktfrequenzen können
nicht am Feldgerät eingestellt werden.
• Reverse Sweep Plans (Rückwärts-Wobbel-Pläne) (nur Sende- und SDAkompatibler Sendemodus [OPT2]): Rückwärts-Wobbel-Pläne werden für die
Upstream-Richtung erstellt und/oder bearbeitet. Der Rückpfad-Kanalplan muss
am Sender eingestellt werden. Er wird über die Vorwärtstelemetrie automatisch
an das Feldgerät übertragen.
• Sweep File Overlay (Wobbeldatei-Überlagerung): Wobbeldatei-Überlagerung
ermöglicht die gleichzeitige Darstellung eines gespeicherten Wobbelfrequenzgangs und eines „Live“-Wobbelfrequenzgangs für den direkten Vergleich. Die
Wobbeldatei-Überlagerungsfunktion muss für die gleichzeitige Darstellung beider
Kurven aktiviert sein. Wenn diese Option deaktiviert ist, werden gespeicherte
Dateien normal angezeigt, und der „Live“-Frequenzgang wird nicht überlagert.
Wenn die Wobbeldatei-Überlagerungsoption aktiviert ist, wird der „Live“-Frequenzgang dem gespeicherten Frequenzgang während der Anzeige überlagert.
Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um die Option zu aktivieren.
• Include Audio Carriers (Audioträger einschließen) (nur Sende- [OPT2] und
wobbelpunktloser Modus): Diese Auswahl ermöglicht den Ausschluss von
Audioträgern, wodurch die Wobbelgeschwindigkeit erhöht wird. Die obere und
untere Pfeiltaste verwenden, um Audioträger einzuschließen (Yes [Ja]) oder auszuschließen (No [Nein]).
69
4
Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000: Aspekte für Wobbeln im Feld
• Sweep Insertion Level (Wobbel-Einspeisepegel) (nur Schleifenmodus
[OPT2]): Dies ist der Pegel, der für jeden Schleifen-Wobbelpunkt gesendet wird.
Der hier eingegebene Wert wird durch die im Konfigurationsbildschirm MEASUREMENT (Messung) angegebenen Signalpegeleinheiten bestimmt (siehe „Messungskonfiguration“ im Kapitel 2 auf Seite 25). Dieser Pegel ist zwischen
20 dBmV und 50 dBmV in Schritten von 2 einstellbar; die Voreinstellung ist
20 dBmV.
• Loopback Sweep Plans (Schleifen-Wobbel-Pläne) (nur Schleifenmodus
[OPT2]): Diese Auswahl ermöglicht das Erstellen und Bearbeiten des SchleifenWobbel-Plans.
ASPEKTE FÜR WOBBELN IM FELD
Die Wobbelfunktion hat vier Betriebsmodi: Stealth, Transmit (Senden), Loopback
(Schleife) und Sweepless (wobbelpunktlos). Der aktuelle Wobbelmodus wird in der
oberen rechten Bildschirmecke angezeigt (siehe Abb. 4–10). Der Stealth-Modus
ermöglicht das Einspeisen von Wobbeleinspeisepunkten in unbelegte Frequenzbereiche. Der Schleifenmodus ermöglicht die Durchführung einer groben Frequenzgangmessung oder eines Verstärkungs- bzw. Verlusttests an aktiven und passiven Geräten
im Feld. Der wobbelpunktlose Modus misst nur tatsächlich vorhandene Systemträger.
Alle Systemträger können als Datenpunkt verwendet werden – auch verschlüsselte
oder Digitalträger. In allen Modi kann ein gespeicherter Frequenzgang als Referenz
für die aktuelle Messung verwendet werden. Wobbelreferenzen werden im Einrichtungsmenü „File“ (Datei) ausgewählt (siehe „Wobbelreferenzen“ in Kapitel 11 auf
Seite 201). Der Sendemodus funktioniert wie der Scanmodus mit folgenden Ausnahmen: Wobbeltelemetrie wird gesendet, Wobbelpunkte werden eingespeist und Wobbelpunktpegel werden angezeigt (siehe „Scanmessungen“ in Kapitel 6 auf Seite 115).
4
Anschluss des SDA-5000 an einen Testpunkt
Dieser Abschnitt behandelt Signalpegelaspekte und demonstriert den Anschluss an
verschiedene Netzarchitekturen.
70
Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000: Aspekte für Wobbeln im Feld
Signalpegelaspekte
An Verstärkertestpunkten gelten die gleichen grundlegenden Anschluss- und Signalpegelregeln für den SDA-5000, die auch für das Kopfstellengerät gelten. Zu hohe
Signalpegel am Eingang des Geräts können zu schwankenden Wobbelwerten führen.
Der Vorwärts-Telemetriepegel sollte 0 dBmV ±12 dB am Eingang des SDA-5000
betragen. Dies kann beim Vorwärts-Wobbeln durch Prüfen der unteren rechten Ecke
des Displays ermittelt werden (siehe „Vorwärts-Wobbel-Betrieb“ auf Seite 75). Wenn
der Telemetriepegel zu hoch ist, kann der Signalpegel auf einfache Weise durch eingefügte Dämpfungsglieder vor dem Eingang des Geräts reduziert werden.
Siehe auch
! Kapitel 14 „SDA-5500/SDA-5510 Wobbelaspekte“ beschreibt die
Anschluss- und Signalpegelaspekte für Kopfstellengeräte.
Wenn sowohl SDA-5500- als auch SDA-5510-Geräte verwendet werden, müssen die
Telemetriefrequenzen sowohl für die Kopfstellen- als auch Feldgeräte während des
Setup der Feldgeräte eingegeben werden.
4
HINWEIS: Das Feldgerät muss außerdem auf den Modus für
mehrere Benutzer eingestellt werden (bei Verwendung des SDA5510), auch wenn nur einer der maximal zehn Benutzer wobbelt.
Verkabelung und Pegel: Vorwärts-Wobbeln
Zum Vorwärts-Wobbel-Testen ist nur ein Kabel erforderlich. Einen Testpunkt am Ausgang des abzugleichenden oder zu testenden Verstärkers an den IN-Port des SDAFeldgeräts anschließen. Wenn die Pegel der Videoträger des Signals nach dem Testpunktverlust über +20 dBmV liegen, ein Dämpfungsglied dazwischenschalten, um
den Wert auf maximal +10 dBmV zu reduzieren. (Dies ist normalerweise nur der Fall,
wenn direkte Anschlüsse an einem Verstärkerausgang verwendet werden.)
HINWEIS: Wie bereits erwähnt, können zu hohe Signalpegel am
Eingang zu schwankenden Wobbelwerten führen. Der VorwärtsTelemetriepegel sollte 0 dBmV ± 12 dB am Eingang des SDAFeldgeräts betragen. Dies kann beim Vorwärts-Wobbeln durch
Prüfen der unteren rechten Ecke der Anzeige ermittelt werden.
Eingefügte Dämpfungsglieder bieten eine einfache Möglichkeit
zum Reduzieren des Signalpegels am Eingang.
Verkabelung und Pegel: Rückwärts-Wobbeln (SDA-5000 OPT1)
Zum Rückwärts-Wobbeln können mehrere Anschlussmethoden verwendet werden,
die vom Systemkonzept und den Systemkomponenten abhängig sind.
71
Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000: Aspekte für Wobbeln im Feld
• Netze mit aufgeteilten Frequenzbändern (bidirektional): Die meisten Netze
haben Architekturen mit aufgeteilten Bändern, bei denen ein Frequenzbereich für
Vorwärtspfadsignale (normalerweise die höheren Frequenzen über 50–80 MHz)
und ein anderer Bereich für Rückpfadsignale (normalerweise die niedrigeren
Frequenzen von 5 MHz bis zum Beginn der Vorwärtspfadsignale bei 30–65 MHz)
verwendet wird. Diese Signale werden auf einem Koaxialkabel kombiniert, und
spezielle Verstärker heben die ausgewählten Bänder in unterschiedliche Richtungen an. Bei einem System mit aufgeteilten Bändern ist die zuverlässigste und
genaueste Methode die Verwendung von zwei Testpunkten: einen für Vorwärtspfadsignale (zum Empfang des Wobbel-Telemetriesignals) und einer zweiten für
die Einspeisung von Rückpfadsignalen. Ein Beispiel für dieses Anschlussschema
ist in Abb. 4–6 dargestellt.
Verstärkerstation
4
H
H
N
N
EINGANG
AUSGANG
Abb. 4–6 SDA-5000-Anschluss an ein Netz mit zwei Testpunkten
Wenn keine zwei separaten Testpunkte verfügbar sind, kann ein Verteiler oder Diplexfilter verwendet werden, um die beiden SDA-Geräte-Anschlüsse zusammenzuschalten und an einen einzelnen Punkt anzuschließen. Ein Beispiel für dieses
Anschlussschema ist in Abb. 4–7 gezeigt.
Es ist wichtig, dass bei der Einspeisung für das Rückwärts-Wobbeln ein gerichteter
Testpunkt, egal welcher Art, verwendet wird. Falsche Steh-Wellen und Pegelabweichungen können daraus resultieren, dass beim Wobbeln ohmsche Rückpfad-Testpunkte verwendet werden. Dies ist kein Wobbelsystemproblem, sondern ein Artifakt
des verwendeten Testpunkttyps und von Impedanz-Fehlanpassungen im Netz.
Wenn die Videoträger am Vorwärtspfad-Testpunkt über +20 dBmV liegen, ein Dämpfungsglied verwenden, um die Pegel zu reduzieren. (Dies ist normalerweise nur der
Fall, wenn direkte Anschlüsse an einem Verstärkerausgang verwendet werden.)
72
Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000: Aspekte für Wobbeln im Feld
Verstärkerstation
H
H
N
N
VERTEILER
EINGANG
AUSGANG
4
Abb. 4–7 SDA-5000-Anschluss an ein Netz mit
bidirektionalem Testpunkt
• Doppelkabelnetze: Doppelkabelnetze sind der zweite Typ eines Vorwärts-/Rückwärtsnetzes. Obwohl diese Konfiguration nicht so häufig vorkommt, kann sie auch
in beiden Richtungen gewobbelt werden.
Dabei sind zwei separate Koaxialkabel zu allen Punkten im Netz verlegt. Ein Kabel
wird für Vorwärtspfadsignale und das andere für Rückpfadsignale verwendet. Dieser
Netztyp ist teuerer im Aufbau, bietet jedoch eine höhere Rückpfad-Bandbreite.
Zwei Kabel können verwendet werden, um diesen Systemtyp in beiden Richtungen
mit dem gleichen Aufbau zu wobbeln. Ein Beispiel ist in Abb. 4–9 gezeigt.
73
Vorwärtspfadleitungen
Forward Path Lines
Amps
Laser- oder
Lasers or
VerteilerverDistribution
stärker
AUSGANG
OUT
PAD
PAD
PAD
PAD
TPTP
EINGANG
IN
PAD
PAD
AUSGANG
OUT
EINGANG
IN
Optische
SDA-5500
Optical
Rcvr
Empfänger
or
oder Weichen
Combiners
PAD
PAD
Sammelfeld
Combining
Network
Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000: Aspekte für Wobbeln im Feld
Rückpfadleitungen
Reverse
Path Lines
TPTP
EINGANG
IN
AUSGANG
OUT
SDA-5510
PAD = DÄMPFUNGSGLIED
4
SDA-5000
Hinweis:
Dämpfungsglieder
können
Note: Pads
may be omitted
if notweggelassen
required
werden,
wenn
sie nicht zur Einhaltung der richtigen
for proper
levels.
Werte erforderlich sind.
Reverse path ALC must be turned off.
Rückpfad-ALC muss ausgeschaltet werden.
Abb. 4–9 Doppelkabelnetz-Testsetup
Die gleichen Informationen über Pegel und gerichtete Testpunkte, die für Netze mit
gesplitteten Bändern gelten, gelten auch für Doppelkabelnetze.
Wobbel-Setup
Vor dem Wobbeln im Feld die in diesem Abschnitt beschriebenen Einstellungen konfigurieren und prüfen.
74
1.
Das Menü CONFIGURE (Konfigurieren) aufrufen (entweder mit dem Navigator
oder mit der Funktion „Configure“ [Funktionstaste und Taste 3 ghi] auf dem
Tastenfeld) und SWEEP (Wobbeln) aus der Liste auswählen.
2.
Im Menü SWEEP (Wobbeln) die Pfeiltasten verwenden, um den StealthModus zu wählen (wenn erforderlich). (Wenn der Modus gewählt ist, erscheint
„Stealth“ im Eingabefeld.)
3.
Vorwärts-Telemetriefrequenz: Die obere und untere Pfeiltaste oder das numerische Tastenfeld verwenden, um die Vorwärts-Telemetriefrequenz einzugeben,
die der des Kopfstellengeräts entspricht.
4.
Bei Verwendung von Rückwärts-Wobbeln (SDA-5000 OPT1) müssen folgende
zusätzliche Einstellungen konfiguriert werden:
Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000: Aspekte für Wobbeln im Feld
Rückwärts-Wobbel-Betrieb
• „Single User“ (Einzelbenutzer) für Betrieb mit SDA-5500 wählen.
• „Multiple Users“ (Mehrere Benutzer) für Betrieb mit SDA-5510 wählen.
Rückwärts-Telemetriepegel
Dieser Wert sollte durch den Systemingenieur berechnet und vor Beginn von WobbelTests eingestellt werden. Er ist der Systempegel für Telemetriesignale nach den Testpunkt-Verbindungsverlusten. Anschließend kann Rückwärts-Testpunktkompensation
verwendet werden, um die richtigen Eingangspegel für verschiedene Verstärker und
Testpunkte zu erstellen.
Rückwärtswobbel-Einspeisepegel
Dieser Wert sollte ebenfalls durch den Systemingenieur berechnet und vor Beginn
von Wobbel-Tests eingestellt werden. Er ist der erforderliche Eingangspegel zum Verstärker für Rückwärts-Wobbelsignale. Rückwärts-Telemetrie- und Rückwärts-Wobbelpegel sind gewöhnlich gleich. Anschließend kann Rückwärts-Testpunktkompensation
verwendet werden, um die richtigen Eingangspegel für verschiedene Verstärker und
Testpunkte zu erstellen.
Siehe auch
! Die Abschnitte „Rückwärts-Einspeisepegel“ (Seite 83) und „Testpunkt-Kompensation konfigurieren“ (Seite 60) enthalten weitere
Informationen.
HINWEIS: Die Informationen in den folgenden Abschnitten über
den Wobbel-Betrieb gelten sowohl für Stealth- als auch SDA-kompatibles Stealth-Wobbeln.
SDA-kompatibles Stealth-Wobbeln setzt jedoch voraus, dass
sowohl an der Kopfstelle (SDA-5500 und/oder SDA-5510) als
auch im Feld (SDA-5000) SDA-Geräte verwendet werden.
Vorwärts-Wobbel-Betrieb
Den Bildschirm SWEEP (Wobbeln) (siehe Abb. 4–10) mit dem NAVIGATOR oder
durch Drücken der Messmodustaste SWEEP unter der unteren rechten Bildschirmecke aufrufen.
Dieser Bildschirm enthält folgende Informationen (Nummern entsprechen der
Beschriftung in der Abbildung):
1.
Die vertikale Lichtleiste direkt über REF am oberen Rand des Graphen blinkt
bei jeder Aktualisierung der Verfolgungssignale.
2.
Der Referenzpegel in dB erscheint in der linken oberen Ecke des Graphen.
75
4
Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000: Aspekte für Wobbeln im Feld
4
3.
Die dB/div-Skala erscheint neben dem Referenzpegel in der Mitte am oberen
Rand des Graphen.
4.
Die obere rechte Ecke identifiziert die Art des Wobbelns: FWD (Vorwärts) oder
REV (Rückwärts); STEALTH, SDA STEALTH oder SWEEPLESS (wobbelpunktlos).
5.
Horizontale Marker begrenzen die Mindest-/maximale vertikale Ablenkung der
Wobbelverfolgungssignale. Die Marker können im Menü SWEEP (Wobbeln)
eingeblendet werden (siehe „Optionen im Menü SWEEP (Wobbeln)“ auf
Seite 67).
6.
Die vertikalen Marker können mit den Pfeilen auf beiden Seiten der Anzeige
verschoben werden oder der Marker kann aktiviert und die Frequenz eingegeben werden; dann die Eingabetaste drücken.
7.
Der Titel der aktuellen Wobbelreferenz wird in der unteren rechten Ecke angezeigt. Ist keine aktuelle Referenz vorhanden, wird „None“ (keine) angezeigt.
8-9. Die Nummern an den Zeilen A und B kennzeichnen die Frequenzpositionen
der beiden vertikalen Marker, gefolgt von den relativen Pegeln in dB und der
Differenz zwischen diesen Pegeln.
Softwaresymbole:
10. Ruft das Untermenü LEVEL (Pegel) auf.
11. Ruft das Untermenü FREQ (Frequenz) auf.
12. Ruft das Untermenü LIMIT (Grenzwert) auf.
13. Ruft das Untermenü TILT (Schräglage) auf.
76
Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000: Aspekte für Wobbeln im Feld
1
2
3
4
5
6
10
8
9
12
11
13
7
Abb. 4–10 Bildschirm SWEEP (Wobbeln)
HINWEIS: Die meisten Anzeigen in diesem Abschnitt verwenden
die gleichen Symbole und Untermenüs. Der Text beschreibt die
Verwendung neuer Symbole, wenn sie zum ersten Mal auftreten.
Anhang C enthält eine Liste aller in diesem Handbuch verwendeten Symbole.
Vorwärts-Wobbel-Bildschirme
Die nächsten vier Abbildungen und der jeweilige Begleittext demonstrieren die optimale Verwendung der Vorwärts-Wobbel-Funktionen des SDA-5000. Die beschriebenen Bildschirme sind Frequenz, Pegel, Grenzwert und Schräglage.
Bildschirm „Frequency“ (Frequenz)
Die Wobbelfrequenz-Grenzwerte werden auf dem in Abb. 4–11 gezeigten Bildschirm
eingestellt.
Den Frequenzbildschirm durch Drücken der Softwaretaste in der unteren linken Ecke des Bildschirms SWEEP (Wobbeln) (Abb. 4–10) aufrufen.
77
4
Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000: Aspekte für Wobbeln im Feld
Wenn das untere Symbol „Startfrequenz“ markiert ist, den unteren
Grenzwert für die Frequenz einstellen. Die Eingabetaste drücken, um
zu beginnen. Anschließend die obere und untere Pfeiltaste oder das
numerische Tastenfeld verwenden, um die Frequenz einzugeben und
die Eingabetaste noch einmal drücken.
HINWEIS: Wird ein Wert eingegeben, der außerhalb des im SDA5500 erstellten Wobbel-Plans liegt, werden die Start- oder Stoppfrequenzen auf die des Kanalplans eingestellt.
4
Abb. 4–11 Bildschirm „SWEEP Frequency“ (Wobbelfrequenz)
Wenn das Symbol „Stoppfrequenz“ markiert ist, den oberen Grenzwert
für die Frequenz einstellen. Die Eingabetaste drücken, um zu beginnen. Anschließend die obere und untere Pfeiltaste oder das numerische Tastenfeld verwenden, um die Frequenz einzugeben und die
Eingabetaste noch einmal drücken.
Mit dem Symbol in der unteren rechten Ecke der Anzeige können die
vorherigen Werte wieder eingestellt werden.
Zum Abschluss der Einstellung die Softwaretaste neben dem Symbol
„Frequenzuntermenü“ auf der linken Seite des Displays drücken, um
zum Bildschirm SWEEP (Wobbeln) zurückzukehren.
Bevor ein Referenz-Wobbeln gespeichert werden kann, müssen genügend Verfolgungssignale aufgezeichnet worden und das Wobbeln stabil sein. Wenn dieser Zeitpunkt erreicht ist, verschwindet das Symbol (über und links neben „0dB“ am oberen
Bildschirmrand in Abb. 4–11). Das Gerät hat dann stabile Daten für die Verwendung
aufgezeichnet.
78
Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000: Aspekte für Wobbeln im Feld
Bildschirm „Level“ (Pegel)
Die Referenzpegel können in dem in Abb. 4–12 gezeigten Bildschirm oder mit Hilfe
der Pfeiltasten eingestellt werden.
Den Pegelbildschirm durch Drücken der Softwaretaste über dem Symbol „Frequenzuntermenü“ im Bildschirm SWEEP (Wobbeln) (Abb.
4–10) aufrufen.
Die Softwaretaste neben dem Symbol „Referenzpegel“ auf der rechten
Seite der Anzeige drücken, um den Referenzpegel manuell einzustellen. Die obere oder untere Pfeiltaste oder das numerische Tastenfeld
verwenden, um den Pegel einzugeben, und dann die Eingabetaste
drücken. Beim Einstellen der Werte die Änderungen im Graphen beobachten.
Die Softwaretaste „Autoskalierung“ drücken, um den Referenzpegel
automatisch einzustellen. Dadurch wird die Skala automatisch auf
einen geeigneten Pegel für optimale Anzeige in der Mitte des Bildschirms eingestellt.
Die Softwaretaste „Skala“ drücken, um die Skalierung des Graphen einzustellen. Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um die verfügbaren Werte (1, 2, 5 und 10 dB/div) zu durchlaufen. Dieser Wert wird
normalerweise auf 2 dB/div eingestellt, um die ordnungsgemäße Wobbelanzeige zu gewährleisten. Die Anzeige beim Ändern des Skalierungsfaktors beobachten. Die Änderung erfolgt von der Bildschirmmitte
aus.
Das Symbol „Pegeluntermenü“ drücken, um zum Hauptbildschirm
SWEEP (Wobbeln) zurückzukehren.
Abb. 4–12 Bildschirm „SWEEP Level“ (Wobbelpegel)
79
4
Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000: Aspekte für Wobbeln im Feld
Bildschirm „Limit“ (Grenzwert)
Auf dem in Abb. 4–13 gezeigten Bildschirm wird der Wert für „n“ in der Formel
„n/10+x“ und der Grenzwert in dB eingegeben.
HINWEIS: Das „n“ in der Formel „n/10+x“ wird in der Option
„Sweep Limit Variable“ (Wobbel-Grenzwertvariable) des Hauptmenüs SWEEP (Wobbeln) eingegeben. (Siehe „Optionen im Menü
SWEEP“, [Wobbeln] auf Seite 67.)
Den Grenzwertbildschirm durch Drücken der oberen Softwaretaste auf
der rechten Bildschirmseite im Bildschirm SWEEP (Wobbeln)
(Abb. 4–10) aufrufen.
Die Softwaretaste neben dem Symbol „Verstärker“ drücken, um die
Verstärkernummer einzustellen. Die Einstellung mit der oberen und
unteren Pfeiltaste vornehmen.
Das Symbol „Grenzwerteinstellung“ verwenden, um den Grenzwert in
+/– dB manuell zu bearbeiten; die Einstellung mit der oberen und unteren Pfeiltaste vornehmen.
4
HINWEIS: Im Modus „Loopback“ (Schleife) erscheinen die Symbole „Verstärker“ und „Grenzwerteinstellung“ nicht.
HINWEIS: Der Grenzwert muss normalerweise nicht bearbeitet
werden, da er automatisch vom Gerät berechnet wird.
The Limit box
Abb. 4–13 Bildschirm „SWEEP Limit“ (Wobbelgrenzwert)
80
Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000: Aspekte für Wobbeln im Feld
Das Symbol „Aktivieren/Deaktivieren“ drücken, um den Grenzwert einbzw. auszuschalten. Der Status wird im Feld „Limit“ (Grenzwert) links
neben dem Symbol „Grenzwert“ unten rechts im Graphen angezeigt.
Zum Abschluss dieser Einstellung das Symbol „Grenzwert-Untermenü“
drücken, um zum Hauptbildschirm SWEEP (Wobbeln) zurückzukehren.
HINWEIS: Das Feld „Limit“ (Grenzwert) unten rechts im Graphen
links neben dem Symbol „Grenzwert-Untermenü“ beachten. Ein
Häkchen bedeutet „ausgeführt“, und ein „X“ bedeutet „nicht ausgeführt“.
Bildschirm „Tilt“ (Schräglage)
Der Schräglagenbildschirm (siehe Abb. 4–14) wird zum Einstellen der Schräglagenwerte für das Wobbeln verwendet.
HINWEIS: Dieser Wert kann nur eingestellt werden, wenn mindestens zwei Schräglagenkanäle im Kanalplan programmiert sind.
4
Den Schräglagenbildschirm durch Drücken der unteren Softwaretaste
auf der rechten Bildschirmseite im Bildschirm SWEEP (Wobbeln)
(Abb. 4–10) aufrufen.
Das Symbol „Aktivieren/Deaktivieren“ drücken, um die SchräglagenKompensation ein- bzw. auszuschalten und den Wert für die Schräglagen-Kompensation einzustellen. Die Werte mit der oberen und unteren
Pfeiltaste oder dem alphanumerischen Tastenfeld eingeben und zum
Abschluss die Eingabetaste drücken. (Positive Werte für eine negative
Differenz und negative Werte für eine positive Differenz eingeben.)
Die Softwaretaste „Schräglagen-Untermenü“ drücken, um zum Hauptmenü „Sweep“ (Wobbeln) zurückzukehren.
81
Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000: Aspekte für Wobbeln im Feld
Schräglagen-KomTilt compensation
pensation wird hier
is displayed here
angezeigt
4
Abb. 4–14: Bildschirm „SWEEP Tilt“ (Wobbelschräglage)
Rückwärts-Wobbel-Betrieb (SDA-5000 OPT1)
Wobbeln des Rückpfads unterscheidet sich etwas vom Wobbeln des Vorwärtspfads.
Da das System mit ausreichendem Abstand für das Vorwärts-Kurzwellenband entwikkelt wurde, benötigt der Rückpfad u.U. keine Verstärkung an jeder Station. Die niedrigeren Frequenzen werden im Kabel weniger gedämpft als höhere Frequenzen. Beim
Wobbeln des Vorwärtspfads wird der Verstärker so abgeglichen, dass sein Ausgang
innerhalb bestimmter Grenzwerte liegt (der Verstärker kompensiert für das ankommende Kabel). Beim Wobbeln des Rückpfads wird der Verstärker jedoch so abgeglichen, dass der Frequenzgang an der Kopfstelle innerhalb bestimmter Grenzwerte ab
diesem Verstärkerabgleichspunkt liegt. Im Rückpfad berechnet der Verstärker Verlustfaktoren im abgehenden Kabel mit ein.
Es ist daher am Besten, das Wobbeln vom Verstärkertestpunkt aus zu senden und an
der Kopfstelle zu messen. Dies gewährleistet, dass das System korrekt für die Übertragung von Signalen im Rückpfad abgeglichen ist.
HINWEIS: Die Informationen in den folgenden Abschnitten über
den Wobbel-Betrieb gelten sowohl für Stealth- als auch für SDAkompatibles Stealth-Wobbeln.
SDA-kompatibles Stealth-Wobbeln setzt jedoch voraus, dass
sowohl an der Kopfstelle (SDA-5500 und/oder SDA-5510) als
auch im Feld (SDA-5000) SDA-Geräte verwendet werden.
82
Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000: Aspekte für Wobbeln im Feld
Siehe auch
! Kapitel 14 „SDA-5500/SDA-5510 Wobbelaspekte“ beschreibt das
Konzept des Rückwärts-Wobbelns detaillierter.
! „Rückwärts-Wobbeln und Gleichgewicht“ in Anhang A enthält weitere Informationen über Setup, Betrieb, Fehlersuche und Tipps und
Tricks für das Rückwärts-Wobbeln (Seite 318).
Rückwärts-Wobbeln
Vor dem Wobbeln des Rückpfads müssen folgende Optionen im Hauptmenü SWEEP
(Wobbeln) eingestellt werden:
1.
Rückwärts-Telemetriepegel
2.
Rückwärtswobbel-Einspeisepegel
3.
Wobbelrichtung auf „Rückwärts“
Die folgenden Abschnitte erläutern die erforderlichen Verfahren und beschreiben alle
Funktionen und Bildschirme zur Durchführung eines Rückwärts-Wobbelns.
Siehe auch
! Punkt 4 in „Wobbel-Setup“ behandelt Rückwärtswobbel-Einrichtungsaspekte (Seite 74).
! Der Abschnitt „Wobbelkonfiguration“ behandelt die Optionen im
Menü SWEEP (Wobbeln), die vor dem Wobbeln eingestellt werden
müssen (Seite 64).
Rückwärts-Einspeisepegel
Der Rückwärtswobbeln-Signalpegel wird durch die Rückwärtspegeleinstellungen
bestimmt, die im Hauptmenü SWEEP (Wobbeln) vorgenommen wurden (siehe „Optionen im Menü SWEEP [Wobbeln]“ im Abschnitt „Wobbelkonfiguration“ auf Seite 67).
Hierbei ist zu beachten, dass die in diesen Menüs eingestellten Pegel die Systempegel nach allen Testpunktverlusten sind und nicht die Senderausgangspegel.
Siehe auch
! „Testpunkt-Kompensation konfigurieren“ enthält ein Beispiel für die
Berechnung des Testpunktverlustes (Seite 60).
83
4
Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000: Aspekte für Wobbeln im Feld
VORSICHT ! Die Einstellung des richtigen RückwärtswobbelSignalpegels ist wichtig, um genaue Ergebnisse zu erhalten und
den Rückpfadbetrieb nicht zu stören.
Sowohl Rückwärts-Telemetrie- als auch Rückwärts-Wobbelpegel können gewöhnlich
auf den gleichen Wert und die gleichen Systemspezifikationen eingestellt werden. Die
Rückwärts-Telemetriefrequenz sollte ein Signal/Rausch-Verhältnis von ca. 20 dB aufweisen, um zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten. Höhere Pegel erzeugen
genauere Messwerte, müssen jedoch mit Vorsicht verwendet werden, damit Rückpfadlaser oder -verstärker die Spitzenbegrenzung nicht überschreiten. Niedrigere
Pegel bieten u. U. keine ausreichenden Signal/Rausch-Verhältnisse, um stabile Messwerte zu erzielen.
Einstellung der Wobbelrichtung
Den Bildschirm „Reverse Sweep“ (Rückwärts-Wobbeln) (siehe Abb. 4–15) mit dem
NAVIGATOR oder durch Drücken der Messmodustaste SWEEP (Wobbeln) unter der
unteren rechten Bildschirmecke aufrufen. Die linke Pfeiltaste drücken, um sicherzustellen, dass tatsächlich der Bildschirm „Reverse Sweep“ (Rückwärts-Wobbeln) angezeigt ist. Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um die Richtung auf „Reverse“
(Rückwärts) einzustellen.
4
HINWEIS: Die Wobbelrichtung ist in der oberen rechten Ecke des
Bildschirms „Sweep“ (Wobbeln) angegeben. Die Abkürzungen
„FWD“ oder „REV“ (Vorwärts bzw. Rückwärts) stellen das laufende
Vorwärts- bzw. Rückwärts-Wobbeln dar. Die beiden kleinen Pfeile
geben die Wobbelrichtung ebenfalls an. Zeigen sie nach rechts,
läuft ein Vorwärts-Wobbeln, und zeigen sie nach links, läuft ein
Rückwärts-Wobbeln.
HINWEIS: Viele der Symbole und anderen Anzeigefunktionen
des Bildschirms „Reverse SWEEP“ (Rückwärts-Wobbeln) sind mit
denen in Abb. 4–10 identisch.
Anhang C enthält eine Liste der in diesem Handbuch verwendeten
Symbole.
84
Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000: Aspekte für Wobbeln im Feld
Dieses
zeigt an,
ob das Gerät
für is
Wobbeln oder
This Symbol
icon shows
whether
the unit
Rauschen aktiviert ist.
Sweep or Noise enabled
Die
WobbelrichSweep
tung wird hier
direction
is
angezeigt.
indicated here
4
Abb. 4–15 Bildschirm „Reverse SWEEP“ (Rückwärts-Wobbeln)
Das kleine Symbol in der oberen rechten Ecke des Graphen beachten. Dieses Symbol zeigt an, ob das Gerät für Wobbeln oder Rauschen aktiviert ist. (Abb. 4–18 zeigt
einen Bildschirm, der für Rauschen aktiviert ist.)
Die Softwaretaste „Wobbeln aktivieren“ drücken, um die Rückwärtswobbel-Verfolgungssignale anzuzeigen.
Die Softwaretaste „Rauschen aktivieren“ drücken, um die Rauschverfolgungssignale anzuzeigen.
Das Symbol „Frequenzuntermenü“ verwenden, um den Bildschirm
„Frequency“ (Frequenz) aufzurufen.
Das Symbol „Pegeluntermenü“ verwenden, um den Bildschirm „Level“
(Pegel) aufzurufen.
Rückwärts-Wobbel-Bildschirme
Die nächsten fünf Abbildungen und der jeweilige Begleittext demonstrieren die optimale Verwendung der Rückwärts-Wobbel-Funktionen des SDA-5000. Die beschriebenen Bildschirme sind Frequenz, Pegel, Rauschen, Rauschpegel und
Rauschfrequenz.
85
Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000: Aspekte für Wobbeln im Feld
Bildschirm „Reverse Frequency“ (Rückwärtsfrequenz)
Im Bildschirm „Frequency“ (Frequenz) werden die Start- und Stoppfrequenzen für das
Rückwärts-Wobbeln eingestellt (siehe Abb. 4–16).
4
Abb. 4–16 Bildschirm Reverse SWEEP Frequency
(Rückwärts-Wobbelfrequenz)
Den Frequenzbildschirm durch Drücken der Softwaretaste in der unteren linken Ecke des Bildschirms SWEEP (Wobbeln) aufrufen.
Den unteren Grenzwert für die Frequenz mit dem Symbol „Startfrequenz“ einstellen. Den Wert entweder mit dem numerischen Tastenfeld
oder der oberen und unteren Pfeiltaste eingeben. Die Eingabetaste
drücken, um die Einstellung zu speichern.
Den oberen Grenzwert für die Frequenz mit dem Symbol „Stoppfrequenz“ einstellen. Den Wert entweder mit dem alphanumerischen
Tastenfeld oder der oberen und unteren Pfeiltaste eingeben. Die Eingabetaste drücken, um die Einstellung zu speichern.
Mit dem Symbol in der unteren rechten Ecke der Anzeige können die
vorherigen Werte wieder eingestellt und andere Marker angezeigt werden.
Zum Abschluss der Einstellung die Softwaretaste neben dem Symbol
„Frequenzuntermenü“ auf der linken Seite der Anzeige drücken, um
zum Bildschirm SWEEP (Wobbeln) zurückzukehren.
Bildschirm „Reverse Level“ (Rückwärtspegel)
Die Referenzpegel können in dem in Abb. 4–17 gezeigten Bildschirm oder mit Hilfe
der oberen und unteren Pfeiltaste eingestellt werden.
86
Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000: Aspekte für Wobbeln im Feld
Den Pegelbildschirm durch Drücken der Softwaretaste über dem
Symbol „Frequenzuntermenü“ im Bildschirm SWEEP (Wobbeln)
(Abb. 4–10) aufrufen.
Die Softwaretaste neben dem Symbol „Referenzpegel“ auf der rechten
Seite der Anzeige drücken, um den Referenzpegel manuell einzustellen. Die obere oder untere Pfeiltaste oder das numerische Tastenfeld
verwenden, um den Pegel einzugeben, und dann die Eingabetaste
drücken. Beim Einstellen der Werte die Änderungen im Graphen
beobachten.
4
Abb. 4–17 Bildschirm „Reverse SWEEP Level“
(Rückwärts-Wobbelpegel)
Die Softwaretaste „Autoskalierung“ drücken, um den Referenzpegel
automatisch einzustellen. Dadurch wird die Skala automatisch auf
einen geeigneten Pegel für optimale Anzeige in der Mitte des Bildschirms eingestellt. Die Autoskalierung kann auch durch Drücken der
Funktions- und Eingabetaste durchgeführt werden.
Die Softwaretaste „Skala“ drücken, um die Skalierung des Graphen einzustellen. Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um die verfügbaren Werte (1, 2, 5 und 10 dB/div) zu durchlaufen. Die Anzeige beim
Ändern des Skalierungsfaktors beobachten. Die Änderung erfolgt von
der Bildschirmmitte aus.
Das Symbol „Pegeluntermenü“ drücken, um zum Hauptmenü SWEEP
(Wobbeln) zurückzukehren.
Bildschirm „Reverse Noise“ (Rückwärtsrauschen)
Der Rauschbildschirm ermöglicht dem Benutzer das Prüfen der Rauschpegel an der
Kopfstelle während der Arbeit im Feld. Wenn „Rauschen“ an der Kopfstelle aktiviert
ist, kann der Rauschbildschirm (siehe Abb. 4–18) beim Rückwärts-Wobbeln durch
Drücken der Softwaretaste „Rauschen aktivieren“ aufgerufen werden.
87
Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000: Aspekte für Wobbeln im Feld
Die Anzeige wechselt zu einem Rauschfrequenzgang und zeigt den Rauschpegel auf
den Markerfrequenzen an.
Siehe auch
! Weitere Informationen sind unter „Rauschmodus“ im Anhang A
(Seite 331) zu finden.
Die Softwaretaste „Rauschen aktivieren“ drücken, um die Rauschverfolgungssignale anzuzeigen.
Die Softwaretaste „Wobbeln aktivieren“ drücken, um die Rückwärtswobbel-Verfolgungssignale anzuzeigen.
Das Symbol „Frequenzuntermenü“ verwenden, um den Bildschirm
„Noise Frequency“ (Rauschfrequenz) aufzurufen.
Das Symbol „Pegeluntermenü“ verwenden, um den Bildschirm „Noise
Level“ (Rauschpegel) aufzurufen.
4
Abb. 4–18 Bildschirm „Reverse SWEEP Noise“
(Rückwärts-Wobbelgeräusch)
Bildschirm „Reverse Noise Level“ (Rückwärts-Geräuschpegel)
Den in Abb. 4–19 gezeigten Bildschirm verwenden, um die Referenzpegel einzustellen.
Die Softwaretaste neben dem Symbol „Referenzpegel“ auf der rechten
Seite der Anzeige drücken, um den Referenzpegel manuell einzustellen. Die obere oder untere Pfeiltaste oder das numerische Tastenfeld
verwenden, um den Pegel einzugeben, und dann die Eingabetaste
drücken. Beim Einstellen der Werte die Änderungen im Graphen
beobachten.
88
Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000: Aspekte für Wobbeln im Feld
Abb. 4–19 Bildschirm „Reverse SWEEP Noise Level“
(Rückwärtswobbel-Geräuschpegel)
4
Die Softwaretaste „Autoskalierung“ drücken, um den Referenzpegel
automatisch einzustellen. Dadurch wird die Skala automatisch auf
einen geeigneten Pegel für optimale Anzeige in der Mitte des Bildschirms eingestellt.
Die Softwaretaste „Skala“ drücken, um die Skalierung des Graphen einzustellen. Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um die verfügbaren Werte (1, 2, 5 und 10 dB/div) zu durchlaufen. Die Einstellung
„10 dB/div“ ist gewöhnlich gut für die Anzeige geeignet. Die Anzeige
beim Ändern des Skalierungsfaktors beobachten. Beim Einstellen der
Werte die Änderungen im Display beobachten.
Das Symbol „Pegeluntermenü“ drücken, um zum Hauptmenü SWEEP
(Wobbeln) zurückzukehren.
Bildschirm „Reverse Noise Frequency“ (Rückwärts-Rauschfrequenz)
Vom im Abb. 4–20 gezeigten Bildschirm kann die Start- und Stoppfrequenz eingestellt
werden.
Den unteren Grenzwert für die Frequenz mit dem Symbol „Startfrequenz“ einstellen. Den Wert entweder mit dem alphanumerischen
Tastenfeld oder der oberen und unteren Pfeiltaste eingeben. Die Eingabetaste drücken, um die Einstellung zu speichern.
Den oberen Grenzwert für die Frequenz mit dem Symbol „Stoppfrequenz“ einstellen. Den Wert entweder mit dem alphanumerischen
Tastenfeld oder der oberen und unteren Pfeiltaste eingeben. Die Eingabetaste drücken, um die Einstellung zu speichern.
89
Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000: Aspekte für Wobbeln im Feld
Abb. 4–20 Bildschirm „Reverse SWEEP Noise Frequency“
(Rückwärtswobbel-Geräuschfrequenz)
4
Mit dem Symbol in der unteren rechten Ecke der Anzeige können die
vorherigen Werte wieder eingestellt werden.
Zum Abschluss der Einstellung die Softwaretaste neben dem Symbol
„Frequenzuntermenü“ auf der linken Seite der Anzeige drücken, um
zum Menü SWEEP (Wobbeln) zurückzukehren.
Rückpfad-Verstärkerabgleich-Ansichten
Zur Gewährleistung eines ordnungsgemäßen Betriebs des Rückpfades müssen die
Verstärker richtig abgeglichen werden, damit die Digitalsignale nicht begrenzt oder
komprimiert werden. Der Modus „Reverse Amplifier Alignment“ (Rückpfad-Verstärkerabgleich) wird mit der Option ALIGN (Abgleichen) des Navigators aufgerufen. Die in
diesem Abschnitt enthaltenden Ansichten und Beschreibungen ermöglichen den
Abgleich der Verstärker.
Siehe auch
! Weitere Informationen sind unter „Rauschmodus“ im Anhang A
(Seite 331) zu finden.
Hauptbildschirm „REV ALIGNMENT“ (Rückpfadabgleich)
Die in Abb. 4–21 gezeigten Ansicht zum Einstellen der unteren und oberen Frequenz
für Schräglage/Verstärkung verwenden.
Die Softwaretaste „LO“ (Niedrig) zum Einstellen der unteren Frequenz
für Schräglage/Verstärkung auf dem aktuellen Marker verwenden.
90
Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000: Aspekte für Wobbeln im Feld
Die Softwaretaste „HI“ (Hoch) zum Einstellen der oberen Frequenz für
Schräglage/Verstärkung auf dem aktuellen Marker verwenden.
4
Abb. 4–21 Hauptansicht „REV ALIGNMENT“ (Rückpfadabgleich)
Das obere Softwaresymbol auf der rechten Seite der Anzeige hat in
dieser Ansicht keine zugewiesene Funktion.
Das Symbol „Pegeluntermenü“ verwenden, um die Ansicht „Reverse
Amplifier Alignment Level“ (Pegel für Rückpfad-Verstärkerabgleich) aufzurufen.
Bildschirm „REV ALIGNMENT Level“ (Pegel für Rückpfadabgleich)
Die in Abb. 4–22 gezeigte Ansicht verwenden, um den Rückpfadverstärker-Referenzpegel einzustellen.
Die Softwaretaste neben dem Symbol „Referenzpegel“ auf der rechten
Seite der Anzeige drücken, um den Referenzpegel manuell einzustellen. Die obere oder untere Pfeiltaste oder das numerische Tastenfeld
verwenden, um den Pegel einzugeben, und dann die Eingabetaste
drücken. Beim Einstellen der Werte die Änderungen im Graphen
beobachten.
Die Softwaretaste „Autoskalierung“ drücken, um den Referenzpegel
automatisch einzustellen. Dadurch wird die Skala automatisch auf
einen geeigneten Pegel für optimale Anzeige in der Mitte der Ansicht
eingestellt.
Die Softwaretaste „Skala“ drücken, um die Skalierung des Graphen einzustellen. Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um die verfügbaren Werte (1, 2, 5 und 10 dB/div) zu durchlaufen. Die Anzeige beim
Ändern des Skalierungsfaktors beobachten. Beim Einstellen der Werte
die Änderungen im Display beobachten.
91
Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000: Wobbelpunktloser Modus
Das Symbol „Pegeluntermenü“ drücken, um zur Hauptansicht REV
ALIGNMENT (Rückwärtsabgleich) zurückzukehren.
Jeder H.E.-Wert
istach
der H.E.
Pegel,
der
value
an
der level
Kopfstelle
s the
auf der angegeeceived in the
benen Frequenz
eadend
at the
(LO
oder HI)
ndicated wird.
empfangen
Jeder IN-Wert
Each IN value
repräsentiert
represents
die
Wobbelthe Telesweep
und
and telemetry
metriepegel,
levels
die
nach Testpunktverlusten
inserted after
eingespeist
test point
wurden.
losses.
requency (LO
r HI).
4
Abb. 4–22 Menü „REV ALIGNMENT Level“
(Pegel für Rückpfadabgleich)
WOBBELPUNKTLOSER MODUS
Der wobbelpunktlose Modus ermöglicht die Aufzeichnung von Wobbelinformationen
auch dann, wenn kein Sender verfügbar ist. Im wobbelpunktlose Modus misst der
SDA-5000 die stabilen Trägerpegel und „merkt“ sie sich. Diese Pegel können mit den
Pegeln des gleichen Trägers an einem anderen Punkt des Netzes verglichen werden,
und die Differenzen der Frequenzgänge können hervorgehoben werden.
Nach dem Anschluss an den Testpunkt und der Berechnung des Testpunktverlustes
entsprechend der Beschreibung unter „Testpunkt-Kompensation konfigurieren“
(Seite 60) das Hauptmenü SWEEP (Wobbeln) aufrufen und die Option „Sweepless“
(wobbelpunktloser Modus) mit der oberen und unteren Pfeiltaste im Eingabefeld einstellen.
Nach Auswahl des wobbelpunktlosen Modus misst das Wobbel-Display aktive Träger,
um den Wobbelfrequenzgang zu erstellen. Wenn mit dem Wobbeln begonnen wird,
werden die ersten Wobbelmesswerte als Referenz „NONE“ (keine) verwendet. Dies
ist nur am Anfang der Fall. Der wobbelpunktlose Modus muss stets mit Referenzen
durchgeführt werden. Nachdem mehrere Verfolgungssignale aufgezeichnet wurden,
die Funktionstaste und die Taste 6 pqr drücken, um eine Referenz zu speichern.
92
Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000: Schleifen-Wobbeln (OPT2)
Diese Referenz wird nun als Modell des „perfekten“ Systempegels verwendet, mit
dem die anderen Testpunkte verglichen werden.
Siehe auch
! „Wobbelreferenzen“ in Kapitel 11 enthält weitere Informationen
über das Speichern von Wobbelreferenzen (Seite 201).
Nach Erreichen eines anderen Testpunkts erneut auf „Sweep“ (Wobbeln) drücken.
Wenn die gewünschte Referenz nicht bereits verwendet wird, die Funktionstaste und
die Taste 6 pqr drücken, um die entsprechende Referenz zu wählen. Das WobbelDisplay zeigt nun den Pegel von Trägern an diesem Punkt im Verhältnis zu den
Pegeln an dem Punkt an, an dem die Referenz gespeichert wurde.
Hierbei ist zu beachten, dass die Daten im wobbelpunktlosen Modus nur so stabil sind
wie die Trägerpegel im System. Da kein Sender zum Eliminieren von Kopfstellendrift
verfügbar ist, werden alle Änderungen eines Kanalpegels als Frequenzgangstörung
angezeigt. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass nur stabile Kanäle als Wobbelpunkte für den wobbelpunktlosen Modus verwendet werden. Darüber hinaus wird kein
Frequenzgang angezeigt, wenn keine Träger vorhanden sind.
4
SCHLEIFEN-WOBBELN (OPT2)
Schleifen-Wobbeln ist eine neue Funktion des SDA-5000 mit Option OPT2 (Senden).
Der Schleifenmodus ermöglicht die Durchführung eines groben Frequenzgang-,
Verstärkungs- und Verlusttests an aktiven und passiven Geräten im Feld. Er kann
zum Vorabgleich von Verstärkern und zum Testen von Verstärkern getrennt vom Rest
des Systems verwendet werden. Er ist außerdem zum Testen der Unversehrtheit
eines Kabels vor der Installation hilfreich.
Zum Einstellen des Wobbel-Einspeisepegels und Erstellen des Schleifen-WobbelPlans „Loopback“ (Schleife) als Wobbelmodus auswählen und die entsprechende
Option im Hauptmenü „SWEEP Configuration“ (Wobbelkonfiguration) verwenden.
Nach dem Anschluss an den Testpunkten die obere und untere Pfeiltaste verwenden,
um „Loopback“ (Schleife) im Hauptmenü „SWEEP“ (Wobbeln) zu wählen.
Der in Abb. 4–23 gezeigte Bildschirm „Loopback SWEEP“ (Schleifen-Wobbeln) wird
angezeigt, wenn die Messmodustaste „Sweep“ nach Auswahl von „Loopback“ im
Hauptmenü „SWEEP“ gedrückt wird.
93
Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000: Schleifen-Wobbeln (OPT2)
Abb. 4–23 Ansciht „Loopback SWEEP“ (Schleifen-Wobbeln)
4
Der Titel der aktuellen Schleifen-Wobbel-Referenz wird unten rechts auf der Ansicht
angezeigt. Wenn keine Wobbelreferenz gewählt ist, erscheint „NONE“ (Keine). Wird
eine gespeicherte Referenz gewählt, werden alle Pegel in dB angezeigt. Wenn die
Referenz „NONE“ ist, werden Pegel in den Einheiten angezeigt, die im Konfigurationsbildschirm „MEASUREMENT“ (Messung) während der globalen Einrichtung eingestellt wurden (siehe „Messungskonfiguration“ in Kapitel 2 auf Seite 25).
Siehe auch
! „Wobbelreferenzen“ in Kapitel 11 enthält weitere Informationen zum
Speichern von Wobbelreferenzen (Seite 201).
Die Untermenüs für Frequenz, Pegel, Grenzwerte und Schräglage sind im Schleifenmodus verfügbar und funktionieren wie beim Vorwärts-Wobbeln im Stealth-Modus, mit
der Ausnahme, dass das Untermenü „Grenzwert“ sowie die Softwaretasten „Verstärker“ und „Grenzwert einstellen“ nicht vorhanden sind.
Siehe auch
! „Vorwärts-Wobbel-Betrieb“ weiter vorn in diesem Kapitel erläutert
die Verwendung der Untermenüs für Frequenz, Pegel, Grenzwerte
und Wobbeln (Seite 75).
94
Kapitel 5
Rückpfad-Fehlersuche
EINLEITUNG
Dieses Kapitel erläutert einige Rückpfad-Fehlersuchprobleme und beschreibt Verfahrenstechniken, die beim SDA-5000 angewendet werden können. Die jeweils neuesten
Anwendungshinweise mit weiteren Verfahrenstechniken können bei der örtlichen
Acterna-CATV-Vertretung besorgt werden.
Tabelle 5–1 zeigt einige Ideen zur besten Anwendung der Möglichkeiten des SDA5000 an, die als Hilfestellung bei der Rückpfad-Fehlersuche dienen.
Tabelle 5–1 Probleme bei der Rückpfad-Fehlersuche
Problem
Verwendung dieses Messgeräts
Einstrahlung
Spektralmodus
Hoher BER des Modemkanals
Nullspannenmodus
Signalpegel nicht abgeglichen
Rückpfad-Abgleichsverfahren
Schlechtes Signal in manchen Kanälen
Rückwärts-Wobbelmodus
Rückpfad-Einstrahlung
PathTrak-Modus (OPT3) oder Rauschmodus
Rückpfad-Fehlersuche: Probleme bei fortgeschrittenen Anwendungen
PROBLEME BEI FORTGESCHRITTENEN ANWENDUNGEN
Bei Zweiwegesystemen stellen Einstrahlung und Rauschen ein weitaus größeres
Problem im Rückpfad als im Vorwärtspfad dar. Die Gründe hierfür – Rauschakkumulation, viele diverse Einstrahlungsquellen, weißes Rauschen, technische Probleme in
der Anlage und CSO-Modulation – sind relativ normal:
• Rauschakkumulation: Rauschakkumulation bedeutet, dass sich Probleme
wesentlich schneller anhäufen als im Vorwärtspfad. In einem Vorwärtspfadnetz
beeinträchtigt das an einem Punkt im Netz erzeugte Rauschen oder die Störung
alle „downstream“ (zum Teilnehmer hin) von der Rauschquelle (siehe Abb. 5–1).
FFaser
ib e r
5
Abb. 5–1 Von einer Vorwärtspfad-Einstrahlungsquelle
betroffene Kunden
Um diese Probleme einzuschränken, werden Geräte mit harten Linienbegrenzern
und Ausrüstungen besserer Qualität in den „upstream“-Verbindungen und weniger teures Zubehör „downstream“ (zum Teilnehmer hin) verwendet.
Im Rückpfad beeinträchtigt ein Rauschproblem allerdings alle im gleichen
Abschnitt eines Netzwerks, bis ganz zurück zum Kopfstellenempfänger (siehe
Abb. 5–2). Dies bedeutet, dass das Konzept „Qualität zuerst in der Nähe der
Kopfstelle und Kosten zuerst in der Nähe des Kunden“ nicht mehr funktioniert.
96
Rückpfad-Fehlersuche: Probleme bei fortgeschrittenen Anwendungen
FFaser
ib e r
Abb. 5–2 Von einer Rückpfad-Einstrahlungsquelle
betroffene Kunden
Bedenken, wie viel des Netzwerks ein Rauschen erzeugen kann, das einen beliebigen Kunden betrifft, um festzustellen inwiefern dies das Grundrauschen beeinträchtigt. Bei Vorwärtspfaden liegt der einzige potentielle Problembereich im
direkten Pfad vom Haus des Kunden zur Kopfstelle. Bei Rückpfadsignalen können die Probleme überall in dem Bereich, die von einem Kopfstellenempfänger
versorgt werden.
• Viele verschiedene Einstrahlungsquellen: In den Rückpfadbändern gibt es
eine wachsende und variierte Anzahl von HF-Stromsendern. CB -Radio, Kurzwellen, Ham-Radios, Pager und Mobilanlagen verwenden alle die gleichen Frequenzen wie ein Kabelrückpfad. Anstatt wenige Sender (sogar bei hoher Leistung) an
bekannten Stellen (wo die Abschirmung leichter fällt), gibt es eine Menge Sender,
die sich direkt neben dem Netzwerk befinden können, die nicht geregelt sind.
• Weißes Rauschen: Auch von Geräten, die nicht als Sender fungieren, kann Rauschen erzeugt werden. Elektrische Schaltmotoren, Schweißen, Computer, sogar
Netzgeräteschalter können Strom im Rückpfadband aufweisen.
• Technische Probleme in der Anlage: Kleine Risse im stromführenden Koaxialkabel oder ungleichmäßige Metalldioden können CPD-Mischprodukte oder Rauschen erzeugen.
• Intermodulation von Mischprodukten 2. Ordnung (CSO): Ein Ansammeln von
Mischprodukten 2. Ordnung in der Videobandbreite kann zu Verzerrungen im
System führen.
97
5
Rückpfad-Fehlersuche: Probleme bei fortgeschrittenen Anwendungen
Probleme bei der Fehlersuche im Rückpfad
Die Fehlersuche nach Rauschen im Rückpfad ist komplizierter als die im Vorwärtspfad und die Korrektur des Fehlers kann wesentlich mehr Zeitaufwand und Energie
erfordern und weitaus frustrierender sein.
Wenn ein Kunde ein Problem mit dem Rückpfad hat, muss ein wesentlich breiterer
Bereich durchsucht werden als bei einem Problem mit dem Vorwärtspfad. Im Vorwärtspfad muss das Problem irgendwo in der direkten Verbindung zwischen Kunde
und Kopfstelle liegen. Ein Rückpfadproblem kann jedoch im gesamten Bereich auftreten, der vom Empfänger dieses Kunden versorgt wird. Dies bedeutet, dass wesentlich
mehr Testpunkte geprüft werden müssen, ein wesentlich größeres Fehlerpotential
vorliegt und weitaus mehr Geld verschwendet wird, wenn das Problem weiterhin nicht
korrekt diagnostiziert wird. Die Technik bei Vorwärtspfaden – „am System entlanglaufen“ und alles austauschen, bis das Problem behoben ist, funktioniert hier leider nicht.
Sie müssen ein Messgerät haben, dass genau angibt, ob das Problem „hier“ oder
„dort“ liegt.
Das Problem liegt darin, dass die Störquellen auftreten und wieder verschwinden. CB, Ham- und Mobilsender sind nicht kontinuierlich und bleiben nicht an einer Stelle.
Schaltrauschen ist kurzlebig und dauert u. U. nur ein paar Mikrosekunden, tritt allerdings in irregulären Intervallen erneut auf und macht das Netz nutzlos. Dies verdeutlicht, dass eine Fehlersuche im Rückpfad äußerst aufwendig ist.
Für eine erfolgreiche Fehlersuche beim Rückpfadrauschen wird eine schnelle (Spitzen erkennende) Spektralanalyseanzeige benötigt. Vorübergehende Rauschspitzen
müssen erkannt werden. Es ist darüber hinaus erforderlich, eine „Spitzenhalte“-Möglichkeit zu schaffen, damit ein vorbeilaufender Burst aufgezeichnet und betrachtet
werden kann. Man kann nicht die Quelle eines Rauschens finden, wenn man sie nicht
sieht. Dies sind die Grundkriterien, jedoch können noch viele weitere Hilfen in
Anspruch genommen werden, um die Erfolgswahrscheinlichkeit im Kampf gegen Einstrahlung zu erhöhen.
5
Das Auffinden einer Einstrahlungsquelle ist relativ einfach, wohingegen es wesentlich
schwieriger ist, mehrer Quellen bei einer Frequenz aufzufinden.
Genauigkeit verbessern und Zeitaufwand reduzieren
Die folgende Liste beschreibt die Schritte, die unternommen werden können, um die
Genauigkeit zu verbessern, mit der Rückpfadprobleme geprüft werden. Hierdurch
wird die Zeit gemindert, die benötigt wird, um dem Kunden erneut problemlosen Service unterbreiten zu können.
• Das Rauschspektrum an der Kopfstelle mit dem lokalen Spektrum vergleichen. So
kann festgestellt werden, ob das Problem, das im Feld erkannt wurde, zum Kopfstellenproblem passt.
98
Rückpfad-Fehlersuche: Probleme bei fortgeschrittenen Anwendungen
• Den Modus „Dwell Time“ (Verweildauer) in der Spektralanalyse verwenden. Je
mehr Zeit mit dem Suchen von Einstrahlungen verbracht wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass ein zufälliges/vorübergehendes Problem entdeckt wird.
• Schnelles Scannen holt Daten in Echtzeit und beschleunigt so die Diagnose
erheblich.
• Tiefpassfilter erlauben das Trennen intermodularer Probleme von Vorwärtskanälen. Somit kann eine korrekte Diagnose eines CPD gestellt werden.
• Vorverstärker benutzen, so dass ein Ampere-Testpunkt verwendet und das Rauschen dennoch genau über dem Grundrauschen des Prüfgeräts erkannt werden
kann. Auf diese Weise muss das Rückpfadnetz nicht abgeschaltet werden, um
einen hohen Signalpegel zur Analyse zu erhalten.
• Die Verwendung des SDA-5000 bedeutet, dass weniger Ausrüstung mitgeführt
werden muss, was die eigentliche Arbeit ebenfalls verringert. Eine lange BatterieLebensdauer bedeutet weniger Aufwand durch das wiederholte Zurückkehren zur
Kopfstelle oder zum Wagen, um eine neue Batterie zu besorgen. Leichtes
Gewicht bedeutet schnellere Verbindungsherstellungen.
Messgeräte zur Bekämpfung von Rückwärts-Einstrahlung
Die folgende Liste zeigt die Messgerät-Optionen für die Rückpfad-Fehlersuche auf:
• Ein SLM/Wobbelmessgerät mit Spektralanzeige ist die beste Lösung.
• Ein Spektralanalysator mit Batterie und Filtern bedeutet zwar mehr zu tragen,
aber er funktioniert dennoch.
• Es kann ebenfalls ein Spektralanalysator in der Kopfstelle, ein Extra-Videokanal,
ein Modulator und ein Fernsehgerät verwendet werden. Die Abschnitte des Rückpfads müssen abgeklemmt und es muss auf Rauschen geprüft werden, um festzustellen, ob die Probleme behoben wurden. Dies ist die am wenigsten
angestrebte Option, da sie Service-Ausfallzeiten verursacht und nicht immer
zufriedenstellend verläuft.
99
5
Rückpfad-Fehlersuche: CPD-Analyse (Mischprodukte)
CPD-ANALYSE (MISCHPRODUKTE)
CPD (Mischprodukte) ist eine Form von Intermodulations-Verzerrung, die auftritt,
wenn das HF-Spektrum beim Passieren einer nicht linearen Verbindung gemischt
wird. Dieses Phänomen führt zu Mischprodukten, die im Rückwärtsspektrum auftreten
und die Kommunikation beeinträchtigen.
CPD hat eine Vielzahl von Ursachen. Hierzu gehören Korrosion bei unterschiedlichen
Metalloberflächen-Schnittstellen, schlechte Lötstellen und sogar lockere Befestigungsschrauben an Verstärkermodulen oder Hauptplatinen. Im folgenden einige Auszüge aus der SCTE-Liste (von den jeweiligen Autoren genehmigt). Diese Auszüge
bieten einige praktische Einsichten in die Ursachen und Methoden im Kampf gegen
CPD.
„Weitere Verzerrungen erzeugende Mechanismen sind die Verwendung von Durchführungsverbindern und Kabeln mit verkupferten Aluminiumkernleitern. Wenn die
Belegungsschraube in einem aktiven oder passiven Gerät in den Kernleiter eines
Kabels eindringt und das Kupfermaterial durchstößt, berührt sie das Aluminium. Das
Ergebnis hiervon kann eine unterschiedliche Metallschnittstelle sein (je nach Zusammensetzung der Belegungsschraube), die anschließend eine Diodenwirkung auslöst.
Dies ist ein guter Grund, in der HF-Verteilerstelle nur Stiftverbinder zu verwenden.
5
Eine der möglichen Ursachen einer Verzerrung im Rückpfad, die nicht immer richtig
verstanden wird, ist die Isolierung (oder der Mangel an dieser) zwischen dem „downstream“-Verstärkermodulausgang und dem Rückwärts-Verstärkermoduleingang im
gleichen Gehäuse. In Anbetracht der hohen Einspeisepegel, die heute von Mini-Brükken, DA und ähnlichen Mehrfachausgangs-Einspeiseverstärkern geboten werden, ist
es durchaus möglich, dass die Isolierung im Diplex-Filter nicht ausreichend ist; dies
gilt insbesondere dann, wenn im Rückwärts-Verstärkermodul ein asymmetrischer
Kreis verwendet wird. Dies würde dazu führen, dass das „downstream“-Spektrum
beim Rückwärtsmoduleingang vorliegt, zwar nur mit einem relativ niedrigen Pegel, der
jedoch ausreichen kann, um Mischungen im Rückwärts-Verstärker auszulösen.“ (Ron
Hranac, HSA, [Rhranac@aol.com])
„Meine Erfahrungen mit CPD hatten in erster Linie mit Korrosion oder Oxidation an
den Anschlüssen zu tun. Daher merkt man, dass man sich der Ursache nähert, wenn
man weißes Pulver entdeckt, das ein Symptom von Oxidation von Alugehäusen ist.
Oft wird Aluminium dunkler, wenn es oxidiert. Dies kann folgende Ursachen haben:
nicht wieder angebrachte Anschlussdeckel, fehlende Dichtung oder Dichtungen, die
aus ihrem Kanal gerutscht sind, verbogene oder eingerissene Gehäuse oder beschädigte oder zerbrochene Steckverbinder. Dichtungen müssen luftdicht sein, da andernfalls normale Heiz-/Kühlzyklen feuchte Luft einbringen, die Feuchtigkeit abgibt, wenn
die Temperatur sinkt. Eines der Symptome, die mit CPD in Zusammenhang gebracht
werden, ist ein Brummen im Signal. Dies basiert auf den Halbleitereigenschaften der
Materialien, die sich beim Oxidieren der Steckverbindungen bilden. CPD kann auch
ein Symptom eines ringförmigen Brechens der Koaxialkabel sein (obwohl hier eher
die Einstrahlung als die CPD erkennbar wird).
Techniker müssen in der Lage sein, scheinbar unverbundene Symptome miteinander
zu assoziieren. So stellt zum Beispiel jemand geringfügiges Brummen im Bild eines
Kundengeräts fest und zwei Straßen weiter steigen die Fehlerraten bei einem
Datenmodem oder einer DMX-Box an. Irgendwo in dieser Gegend befindet sich ein
100
Rückpfad-Fehlersuche: CPD-Analyse (Mischprodukte)
Verbinder, der am Gehäuseeingang gebrochen ist und so Feuchtigkeit eindringen
ließ, was zu Oxidation führte. Beachten, dass dies an F-Verbindern in Häusern oder
Institutionen passieren kann und passiert.
Um Probleme dieser Art zu lösen, muss die Quelle der Feuchtigkeitseinstrahlung festgestellt und entfernt werden. Ebenso muss die Feuchtigkeit und die Oxidation bzw.
Korrosion entfernt werden. Es ist wahrscheinlich billiger, einfacher und schneller, das
gesamte Bauteil (Tap, Richtungskoppler oder Verstärker) zu entfernen, anstatt zu versuchen, das Problem zu ermitteln und die Quelle der Feuchtigkeitseinstrahlung zu
reparieren. Wird ein defekter F-Verbinder entdeckt, sollte man ebenfalls das Bauteil
austauschen, an das der F-Verbinder angeschlossen ist. Bei F-Verbindern empfiehlt
es sich, die Ausrüstung fern von Wasser zu installieren und/oder teurere F-Verbinder
mit besseren Wasserdichtungen zu installieren (es ist unsinnig, ein paar Pfennige an
einem F-Verbinder zu sparen, um später Hunderte von DM für die Reparatur zu zahlen). (David Devereaux-Weber, University of Wisconsin – Madison, [djdevere@facstaff.wisc.edu]).
Empfohlenes Setup für die CPD-Analyse
Ist der Testpunkt nicht bandabhängig an das Rückwärtsspektrum gekoppelt (d. h. an
der unteren Bandseite eines Diplex-Filters), ist u. U. die Verwendung eines Tiefpassfilters erforderlich, um die Möglichkeit auszuschließen, dass mit dem Gerät zusammenhängende Intermodulationsprodukte einen CPD vortäuschen. Die Empfänglichkeit für
Intermodulation hängt von der Gesamtanzahl von Trägern ab, die sich am Eingang
zum Gerät befinden. Das Messverfahren ähnelt dem bei der Verwendung eines Bandpassfilters bei Intermodulationstests (Mischprodukte 2./3. Ordnung).
Siehe auch
! „CSO-/CTB-Messungen“ in Kapitel 6 beschreibt, wie Messungen
von Mischprodukten 2./3. Ordnung angestellt werden (Seite 128).
Das Ziel ist es, den HF-Eingang des Geräts nicht mit einer hohen Zahl von relativ
hohen Signalpegeln zu bombardieren (gewöhnlich 78 Kanäle in einem 550 MHzSystem), während nach Signalen mit niedrigem Pegel gesucht wird. Das Problem liegt
darin, die Mischprodukte mit niedrigen Pegeln klar zu erkennen, wenn die Dämpfung
entfernt wird. Das Vorderteil des Geräts ist u. U. mit Signalen mit hohen Pegeln am
gleichen Testpunkt überladen und erzeugt so eigene Mischprodukte.
Evtl. wird ein Tiefpassfilter benötigt, wenn das Gerät an einen bidirektionalen Verstärkertestpunkt angeschlossen wird – einen Testpunkt, der sowohl Vorwärts- als auch
Rückwärtssignale aufweist. Dieses Phänomen tritt u. U. bei der Durchführung von
Rückrauschtests mit dem SDA-5500 Sender auf. Um diese Wahrscheinlichkeit zu mindern, muss der Sender so konfiguriert werden, dass der Eingangspegel des Videosignals bei ca. 0 dBmV liegt. Sollte geräteabhängige Intermodulation auftreten, kann
der Rückwärtskanalplan so erstellt werden, dass die Frequenzen, bei denen die Intermodulation auftritt, nicht enthalten sind. Wahlweise hierzu kann ein SDA-5510 verwendet werden. Dieses Gerät wird nur zum Rückpfadtest verwendet und da an seinem
Eingang keine Vorwärtssignale auftreten, trifft o.g. Phänomen bei ihm nicht zu.
101
5
Rückpfad-Fehlersuche: TDMA-Rückpfadsignale bewerten
TDMA-RÜCKPFADSIGNALE BEWERTEN
Time Domain Multiple Access (TDMA = Zeitvielfachzugriff) ist ein Begriff, der gewöhnlich im Zusammenhang mit D-AMPS oder IS-54B Mobiltelefonsystemen verwendet
wird. Zeitvielfachzugriff bedeutet ein einer bestimmten Frequenz zugeordnetes
Signal, die mehrfache Zeitfenster für Mehrfachsender aufweist.
TDMA-Modems haben speziell zugeordnete Zeiten, zu denen Daten gesendet und
empfangen werden. Das Steuergerät entziffert die Meldungen dadurch, dass es
erkennt, wann welches Modem Daten ausgibt.
Abb. 5–3 zeigt die Funktionsweise des TDMA-Timings. Wie aus diesem Schema
ersichtlich wird, ist jedem Benutzer ein bestimmtes Zeitfenster zugeordnet.
Benutzer
5
Übertragungszeit
Abb. 5–3 Nominales TDMA-Timing
TDMA-Signale wurden der kommerziellen Elektronikwelt vor einigen Jahren vorgestellt, als die digitalen Handys den Markt eroberten. Datenkomprimierung und Quadraturmodulation werden angewendet, um die verfügbare Modulationsbandbreite zu
erweitern, so dass ein TDMA-Handy die gleichen Informationen im Vergleich zu einem
AMPS-Handy in einem Drittel der Zeit sendet. Durch zeitliche Überlagerung wird jetzt
die gleiche Frequenzbandbreite von drei Handys belegt, die vor nur einigen Jahren
noch einem Handy zugeordnet war.
Ein weiterer TDMA-Bereich, der schnell wächst, ist der CATV-Rückpfad. Das heutige
CATV-System enthält zahlreiche verschiedene Signal- und Modulationstypen. Bei
jedem fortschrittlichen Service können einer bestimmten Frequenz ein oder viele
verschiedene TDMA-Signale zugeordnet werden. Um in Fällen, bei denen einer Frequenz mehr als ein Signal zugeordnet ist, die Effizienz der Bandbreitennutzung zu verbessern, wurde eine variable Zeitfenster-TDMA entwickelt – eine Methode, mit der die
Übertragungszeit, die jedem Signal zugewiesen wurde, je nach Bedarf variiert wird.
102
Rückpfad-Fehlersuche: TDMA-Rückpfadsignale bewerten
TDMA mit variablem Zeitfenster
Wenn mehrere Benutzer via Modem auf ein Netz zugreifen, würde eine enorme
Menge Bandbreite besetzt, wenn jedes Modem einen Frequenzkanal zugeordnet
bekäme. Die meiste Zeit, die ein Benutzer an ein Netz angeschlossen ist, wird tatenlos verbracht. So würde der Großteil der Brandbreite verschwendet. Zum Beispiel ist
das Verhältnis zwischen dem Verfassen einer E-Mail und dem eigentlichen Absenden
und Übertragen der Mail mindestens 100:1. Eine mögliche Lösung wäre die Verwendung einer niedrigeren Übertragungsrate. Dieses System würde funktionieren, wenn
keine großen Dateien übertragen werden müssen. Eine bessere Lösung liegt in der
TDMA mit variablen Zeitfenstern. Diese TDMA mit variablen Zeitfenstern bietet eine
größere Bandbreite, wenn diese benötigt wird und nutzt für den Rest der Zeit nur ein
wenig der Bandbreite. Durch die HiFi-Verbindung kann mit Kabelmodems mehr Flexibilität erreicht werden. Daher sind die Kommunikationszeiten variabel (nicht so wie
beim IS-54B). Abb. 5–4 zeigt, dass Benutzer „a“ mehr Daten sendet als die Benutzer
„b“ und „c“.
Benutzer
5
Übertragungszeit
Abb. 5–4 TDMA mit variablem Zeitfenster
TDMA-Fehlersuche
Aktuelle Strategien bei der Rückpfad-Fehlersuche können Probleme innerhalb einer
Frequenzzuordnung in einem TDMA-Modem nicht erkennen. Obwohl das Prüfen des
Pegels bei jeder Frequenz ein guter Anfang ist, um die Rückpfadleistung zu bewerten,
betrachtet ein Spektrumgraph jede Frequenz nur sehr kurz (nur für einen kleinen Prozentsatz der Gesamtzeit). Hieraus folgen zwei Unsicherheiten:
• Ist der Träger ebenfalls vorhanden, wenn der Spektralanalysator die TDMA-Frequenz erreicht?
• Wenn ein Signal im Spektrumgraph sichtbar wird, bleibt die Frage seines
Ursprungs. War dies ein Träger oder eine Einstrahlung?
103
Rückpfad-Fehlersuche: TDMA-Rückpfadsignale bewerten
Beim Installieren und Charakterisieren des Systems wurde festgestellt, dass
bestimmte Frequenzen aufgrund von häufiger, unkontrollierter Einstrahlung nicht
nutzbar waren. Das Spektrum, das diese Frequenzen umgibt, ist verschwendet.
Warum noch mehr Zeit damit verbringen, diese Frequenzen zu messen? Sehen wir
uns lieber die Frequenzen an, die das System tatsächlich verwendet! Die eigentlich
wichtige Frage ist hier, ob die Modemsignale in Ordnung sind.
TDMA-Signale haben zwei Modulationstechniken – QPSK oder 16 QAM. Diese
Modulation enthält über dem System liegende und Daten bei einer ungefähren Rate
von 2 bis 4 mal der zugeordneten Bandbreite. Die zweite Modulation ist Pulsmodulation. Mit Pulsmodulation kann das Modem das Signal abschalten, wenn keine Übertragung erforderlich ist. Hierdurch können mehrere Modems auf der gleichen
Frequenz übertragen. Diese TDMA-Signale haben zwei Zustände:
• Wenn alle Modems deaktiviert sind, muss ein leichtes Rauschen in der Modemfrequenz vorliegen.
• Wenn ein Modem aktiv ist, muss der Leistungspegel beim vorgegebenen Pegel
liegen.
Diese beiden Zuständen müssen vorliegen, entsprochen werden, wenn das Modem
optimal funktionieren soll.
In manchen älteren Technologien tritt noch ein weiterer Zustand auf. Dies wird als Kollision bezeichnet. Kollisionen kommen vor, wenn zwei oder mehr Modems gleichzeitig
auf die gleiche Frequenz zugreifen. Wenn eine Kollision auftritt, gehen alle Meldungen
verloren und müssen erneut gesendet werden.
5
Nullspannenmessungen
Ein TDMA-Signal wird am besten mit einer Nullspanne an einem Spektralanalysator
betrachtet. Bei der Nullspannenfunktion wird der Tuner des Spektralanalysators auf
besondere Weise genutzt. Anstatt einen Graph mit Frequenzen und Pegeln darzustellen, zeichnet Nullspanne einen Graph der Zeit verglichen mit einem Pegel bei einer
bestimmten Frequenz auf. Man kann sich Nullspanne als ein eingestelltes Oszilloskop
vorstellen. Es zeigt nur jene Pegelschwankungen der Frequenzen an, die von Interesse sind. Beim Betrachten von TDMA-Signalen ist es äußerst wichtig, ansteigende
Flankenauslösung anzuwenden. Hierdurch können TDMA-Ereignisse zur Analyse
aufgezeichnet werden.
Im Nullspannenmodus werden eine Reihe von Parametern eines TDMA-Signals, einschließlich Leistung des Trägers, Grundrauschen und Störung angezeigt. Abb. 5–5
zeigt die Nullspannenanzeige eines TDMA-Signals mit einem idealen Grundrauschen.
Der Marker „D“ zeigt die Leistung des gewünschten TDMA-Signals. Der Marker „U“
zeigt die Leistung des unerwünschten TDMA-Signals bzw. des Grundrauschens an.
Es wird nur selten ein 56 dB „erwünscht/unerwünscht“ („D/U“ = desired/undesired)Verhältnis erreicht.
104
Rückpfad-Fehlersuche: TDMA-Rückpfadsignale bewerten
Abb. 5–5 Zeitsignal ohne Einstrahlung in der Nullspanne
Ein realistischerer Fall wird in Abbildung 5–6 aufgezeigt. Hier wird gezeigt, dass das
Grundrauschen wesentlich höher ist als in Abb. 5–5. In diesem Fall hat das unerwünschte Signal sich von -43 auf -30 dBmV verstärkt. Hierdurch entsteht ein „D/U“Verhältnis von 45 dB.
5
Abb. 5–6 Signal mit hohem Grundrauschen in der Nullspanne
Mit dem TDMA-Signal einhergehende vorübergehende Einstrahlung ist eine ärgerliche Angelegenheit bei der Fehlersuche von Rückpfadproblemen. Dies ist ein Glücksspiel. Mit einem Spektrumgraph ist man völlig dem Glück ausgeliefert. Wie man sieht,
treten bei allen Signalen mit vorübergehender Einstrahlung (siehe Abb. 5–7) zusätzli-
105
Rückpfad-Fehlersuche: TDMA-Rückpfadsignale bewerten
che Pulse auf. Der Marker „U“ auf diesem Bildschirm zeigt eindeutig einen Spitzen„D/U“-Wert von 30 dB an. Das Durchschnitts-Grundrauschen liegt immer noch weit
mehr als 50 dB darunter. Diese Pulse betragen alle 5 ms lediglich 10 us. Hierdurch
beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass diese im Spektrumgraph erkannt werden, weniger als 0,2 %. Diese sind jedoch eindeutig auf dem NULLSPANNEN-Bildschirm
ersichtlich.
5
Abb. 5–7 Zeitsignal mit vorübergehender Einstrahlung
in der Nullspanne
Das Betrachten von TDMA-Signalen kann verwirrend sein. Die Integration von Rückpfadmodems ist erforderlich, um bestehende Kunden zu halten und neue Einkommensquellen zu schaffen. Das Betrachten des Rückpfads als Spektrumgraph kann
einen guten Eindruck des Gesamtzustands des Systems geben. Zur kosteneffektiven
Verwaltung von TDMA-Signalen ist eine Zeitbetrachtung erforderlich. Erwünschte
TDMA-Signalleistung, unerwünschte Rauschleistung und Pulsstörungen können allesamt über eine Nullspannen-Zeitbetrachtung gemessen werden.
Siehe auch
! Kapitel 7, „Spektralanalysator-Modus“, beschreibt den Betrieb des
Nullspannenmodus ausführlicher.
106
Rückpfad-Fehlersuche: TDMA-Rückpfadsignale bewerten
Literaturhinweise
1.
Cable Television Laboratories, „Data-Over-Cable Service Interface
Specification“, SP-RFI-102-971008, Interim Specification, 1997.
2.
Cable Television Laboratories, „Characterization of Upstream Transient
Impairments on Cable Television Systems“, February 12, 1997.
3.
Kevin J. Oliver, „Preventing Ingress in the Return Path“, CED Magazine, Oct.
1997.
4.
Ron Hranac, „Making Two-Way Work“, Cable-Tec Exposition Workshop
Proceedings 1996.
5.
Ron Hranac, „Making Two-Way Work (Part II)“, Cable-Tec Exposition
Workshop Proceedings 1997.
6.
Thomas J. Staniec, „Making Two-Way Work“, Cable-Tec Exposition Workshop
Proceedings 1996.
7.
Thomas J. Staniec, „Making Two-Way Work, A Continuation“, Cable-Tec
Exposition Workshop Proceedings 1997.
8.
Dan Chappell and Jon Vincent, „Troubleshooting Reverse Ingress With Swing
& Clear Path”, Broadband System & Design, April, 1998.
5
107
Rückpfad-Fehlersuche: TDMA-Rückpfadsignale bewerten
5
108
Kapitel 6
Messen der Systemgüte
EINLEITUNG
Dieses Kapitel erläutert die Bewertung der Systemgüte durch Messung von Schlüsselparametern – sowohl als Bestandteil der Routineüberwachung als auch bei der
fehlerbehebenden Wartung. Dazu gehören Pegel, Schräglage, Scan, Träger-/RauschVerhältnis, Brumm, Modulation-Demodulation sowie Messungen von Mischprodukten
2. Ordnung (CSO) und Mischprodukten 3. Ordnung (CTB).
Zu Messdarstellungen und Symbolen
Diese Messungen können vom Navigator-Menü aus oder durch einfaches Drücken
der entsprechenden Messmodustaste gestartet werden.
Bei vielen der folgenden Messungen wird ersichtlich, dass die Anzeige bei fast allen
Verfahren gleich bleibt. Die Symbole, die den Bediener durch den Test führen, ändern
sich jedoch von Bildschirm zu Bildschirm im gleichen Testverfahren.
Die Softwaretaste neben dem entsprechenden Symbol drücken, um die jeweilige
Funktion zu aktivieren.
Das Symbol wird dunkler bzw. grau, um die Änderung des Status anzuzeigen.
Messen der Systemgüte: Signalpegel messen
SIGNALPEGEL MESSEN
Signalpegel werden in den Modi Pegel, Schräglage und Scan gemessen. In den Modi
Pegel und Scan misst der Prozess den Unterschied zwischen Video und Audio an
einem Kanal und zeigt diese Differenz in dB an. Im Schräglagenmodus bezieht sich
die Differenz oder Abschrägung auf die Differenz in dB zwischen den oberen und
unteren Pilotkanälen. In Betracht ziehen, dass die Messungs-Konfigurationsparameter für Pegel, Frequenz und Schräglage interaktiv sind und so wichtige Faktoren bei
allen drei Messungen darstellen.
Pegelmessungen
Wenn der Pegelmodus gewählt wird, kann mit Hilfe des Kanals oder der Frequenz
eingestellt werden.
• Über den Kanal einstellen: Wenn die Taste CHAN (Kanal) auf dem Tastenfeld
gedrückt wird, erscheinen die Kanalnummer und der Name oben auf der Anzeige
(siehe Abb. 6–1). Die linke und rechte Pfeiltaste verwenden, um die Kanalnummer zu erhöhen oder zu mindern. Die Kanalnummer kann ebenfalls über die
numerischen Tasten eingegeben und anschließend mit der Taste CHAN bestätigt
werden.
• Im Frequenzbildschirm stellt die Funktion CHAN (Kanal) den nächsten Kanal im
Kanalplan ein.
• Über die Frequenz einstellen: Um über die Frequenz einzustellen, die numerischen Tasten zur Eingabe einer Frequenz verwenden und dann mit der Taste
FREQ bestätigen (siehe Abb. 6–2). Die linke und rechte Pfeiltaste verwenden, um
die Frequenz zu erhöhen oder zu mindern. Die Schrittgröße für diese Frequenzänderungen wird während des Setupverfahrens festgelegt.
6
Siehe auch
! Der Abschnitt „Messungskonfiguration“ im Kapitel 2 behandelt die
Einstellung der Frequenzeinstellungs-Schrittgröße (Seite 25).
• Wenn über den Kanal eingestellt wird, stellt die Taste FREQ auf die
Videofrequenz des aktuellen Kanals oder des digitalen Kanals ein. (Für digitale
Kanäle, die im Kanalplan eingestellt wurden, wird der Messungsalgorithmus
verwendet.)
Im Pegel- und Kanalmodus kann der Unterschied zwischen Video- und Audiopegel
(dBmV) für einen bestimmten Kanal in dB ausgedrückt werden. Wenn einer der Werte
außerhalb des Bereichs liegt (niedrig oder hoch), die obere oder untere Pfeiltaste verwenden, um beide Werte auf dem Bildschirm anzuzeigen oder die Taste Function
(Funktion) und die Taste Enter (Eingabe) drücken, um die Werte automatisch zu skalieren. Die linke und rechte Pfeiltaste verwenden, um die Kanalnummern einzeln zu
durchlaufen.
110
Messen der Systemgüte: Signalpegel messen
1
2
5
3
4
6
Abb. 6–1 PEGEL-Messmodus-Bildschirm
Die folgenden Informationen werden im Pegelmessmodus-Bildschirm angezeigt (die
Zahlen entsprechen der Beschriftung in Abb. 6–1):
1.
Kanalnummer oder Frequenz
2.
Kanalname, Videoträgerfrequenz und Pegel dBmV-Werte (oder dBuV – dies
ist ein Konfigurationsparameter)
3.
Audioträgerfrequenz in MHz und Pegel
4.
Differenzwerte zwischen Audio- und Videopegeln (dB)
6
5.
Grafische Anzeige für Trägerpegel (dBmV)
6.
Vorwärts-Testpunktkompensation (nur wenn während des Setups ein Wert
außer Null programmiert wird) berechnet den Testpunkt- oder Testverlust aus
dem Messungsergebnis mit ein, um den Signalpegel im System anzuzeigen.
(In diesem Fall beträgt der Wert 20,0 dB.)
Abb. 6–2 zeigt den Bildschirm für die Einstellung über die Frequenz. Wenn nur eine
Frequenz vorliegt, gibt es keinen Differenzwert. Die Anzeigt stellt einen Graphen der
Pegelmessung dar, der als dBmV bezeichnet wird.
111
Messen der Systemgüte: Signalpegel messen
Abb. 6–2 PEGEL-Modusbildschirm, nur spezifische Frequenz
Beachten, dass die Audioträger-Doppelkanäle zwei Audiographen anzeigen.
Verschlüsselte Kanäle haben das gleiche Aussehen wie nicht-verschlüsselte Kanäle
(sie haben allerdings ein anderes Symbol – siehe Seite 46 bzgl. einer Liste der Kanaltypensymbole). Verschlüsselte Kanäle müssen im Untermenü EDIT CHANNEL PLAN
(KANALPLAN BEARBEITEN) des CHANNEL PLAN (KANALPLAN)-Menüs festgelegt
werden.
Siehe auch
! Der Abschnitt „Kanalplan bearbeiten“ in Kapitel 3 erläutert, wie ver-
6
schlüsselte Kanäle festgelegt werden (Seite 43).
Schräglagenmessungen
Schräglage ist ein Übertragungsverlust im Koaxialkabel. Der Übertragungsverlust
nimmt proportional mit der Quadratwurzel der Frequenz zu, was wiederum die
Schräglage beeinflusst. Wie von einem SDA-Feldgerät angezeigt wird, werden im
Schräglagenmodus Pegel über ein Kanalband hinweg angezeigt. Die Schräglage
erscheint als Kurve zwischen dem niedrigsten und dem höchsten Kanal. Pegel für alle
Zwischenkanäle müssen die Linie erreichen. Schräglagenkompensation stellt die Verstärkerfrequenz-/Verstärkungsgänge zum Versatz der Schräglagendämpfung ein.
112
Messen der Systemgüte: Signalpegel messen
Schräglagenkompensation
Mit der Schräglagenkompensations-Funktion kann der Kabelverlust für einen
bestimmten Abschnitt des koaxialen Kabels eingegeben werden. Anschließend kann
der Scanbildschirm verwendet werden, um die Verstärkung des Verstärkers einzustellen, um diesen Verlust auszugleichen. Im Untermenü TILT (Schräglage) kann die
Schräglagenkompensation ein- oder ausgeschaltet werden.
Mit dem SDA-5000 können bis zu neun Schräglagenkanäle festgelegt werden.
Siehe auch
! Der Abschnitt „Kanalplan bearbeiten“ in Kapitel 3 erläutert, wie
Schräglagenkanäle festgelegt werden (Seite 43).
Die Kurve für die Schräglage ist eine gerade Linie vom niedrigsten (gemäß Frequenz)
zum höchsten festgelegten Schräglagenkanal. Die niedrigen und hohen Frequenzkanäle sind die Pilotkanäle. Pilotträgerpegel bestimmen die Kurve des Schräglagengraphs, die auf der LCD angezeigt wird.
Dieser Schräglagen-Messungmodus kann vom Navigator-Menü aus oder durch Drükken der Taste Tilt (Schräglage) gestartet werden.
Abb. 6–3 zeigt den TILT (Schräglagen)-Bildschirm. Die Softwaretasten LO (niedrig)
und HI (hoch) verwenden, um die hohen und niedrigen Pilotkanäle für die jeweilige
Schräglageneinstellung zu wählen.
Die Symbole auf diesem Bildschirm wie folgt benutzen:
Die Symbole LO oder HI werden entsprechend dunkler, wenn
sie gewählt werden.
6
Durch Wählen dieses Symbols werden die folgenden drei nützlichen
Funktionen angezeigt. Dann erscheint erneut das SchräglagenHauptmenü.
Der Referenzpegel erlaubt eine Verwendung der oberen und unteren
Pfeiltaste, um diskrete Einstellungen am Referenzpegel innerhalb des
vorgegebenen Bereichs (+/–) vorzunehmen.
Die Funktion „Scale“ (Skala) erlaubt eine Einstellung des dB/div auf der
vertikalen Skala anhand der oberen und unteren Pfeiltaste, um die
voreingestellten Werte zur besten Bildschirmausgabe zu durchlaufen.
Schafft eine optimale Autoskala-Darstellung, die auf den beiden vorigen
Einstellungen basiert.
HINWEIS: Der Pegel Referenzwert wird durch die gewählten
Einheiten und die Einstellung Scale (Skala) eingeschränkt.
113
Messen der Systemgüte: Signalpegel messen
Bei der Schräglageneinstellung wird Verstärkerverstärkung verwendet, um die Dämpfung von durch das Kabel laufenden Signalen miteinzuberechnen. Höhere Frequenzen werden eher als niedrige Frequenzen gedämpft. Dies erklärt die Kurve der Linie
in Abb. 6–3. Der Schräglagenmodus vereinfacht den tatsächlichen Abgleich, indem
ein Balkengraph mit einer Darstellung von bis zu neun Videoträgerpegeln angezeigt
wird. Eine Schräglageneinstellung kompensiert so für ungleichmäßige Dämpfung,
damit jeder Kanal den Kunden mit ungefähr dem gleichen Pegel erreicht.
Die folgenden Informationen werden im Schräglagen-Messungsmodus angezeigt (die
Zahlen entsprechen der Beschriftung in Abb. 6–3):
1.
Referenzskala
2.
Hohe und niedrige Trägerfrequenzen
3.
Hohe und niedrige Trägerpegel
4.
Schräglagenmessung
5.
Referenzpegel
6.
Testpunktkompensation (erscheint nur, wenn während des Setups ein Wert
außer Null eingegeben wird).
1
5
2
6
3
4
6
Abb. 6–3 SCHRÄGLAGEN-Messmodus-Bildschirm
Verstärker abgleichen
Ein Kabelsystem ist für einheitliche Verstärkung ausgelegt und der Ausgangspegel
jedes Verstärkertyps (Stamm, Brücke/Leitungsverlängerung) kann so eingestellt werden, dass am meisten Einheitlichkeit herrscht. Die Verstärker werden mit bestimmten
Pegeln für Signale an der oberen und unteren Spektrumgrenze eingerichtet. Sie werden entweder für Automatic Gain Control (AGC = automatische Verstärkungsregelung) oder Automatic Slope Control (ASC = automatische Kurvenregelung)
114
Messen der Systemgüte: Signalpegel messen
verwendet. Beim Verstärkerabgleichverfahren werden diese Signale gemessen und
gemäß Spezifikation eingestellt.
In der Praxis vor dem Einstellen der Verstärkerkompensation zuerst sicherstellen,
dass keine Probleme im System vorliegen, die einer Reparatur bedürfen. Verstärkungsregelung betrifft alle Frequenzen ungefähr im gleichen Maße; die Kurvenregelung betrifft allerdings eher niedrige als hohe Frequenzen.
Verstärker für die Schräglage abgleichen:
1.
Die neun Schräglagen-Kanäle können durch Drücken der Messmodustaste
Tilt (Schräglage) beobachtet werden. Die gewünschten Videoträger müssen
im Untermenü EDIT CHANNEL PLAN des Menüs CHANNEL PLAN als
Schräglagenkanäle gewählt werden, um einen Kanal in die neun
Schräglagenkanäle aufzunehmen oder einen Kanal von diesen
auszuschließen.
2.
Den TILT (Schräglagen)-Bildschirm und anschließend den HI (hohen)
Pilotkanal wählen.
3.
Den Referenzpegel des Graphs mit der oberen und unteren Pfeiltaste
einstellen.
Die Verstärkerschräglage wie folgt einstellen:
1.
Den Verstärker, das AGC und das ASC ausschalten.
2.
Den Pilotkanal HI über die manuelle Verstärkungsregelung auf den
vorgegebenen Pegel einstellen.
3.
Den Pilotkanal LOW (niedrig) über die manuelle Kurvenregelung auf den
vorgegebenen Pegel einstellen.
4.
Aufgrund des Zwischenspiels zwischen diesen Regelungen muss der Vorgang
wiederholt werden, bis der vorgeschriebene Abgleich erreicht ist.
5.
AGC und ASC einschalten und kurz abwarten, um sicherzustellen, dass AGC
und ASC den Abgleich erhalten.
Scanmessungen
Im Scanmessungsmodus werden die absoluten Trägerpegel über das gesamte oder
einen Teil des CATV-Spektrums hinweg dargestellt. Der SDA-5000 zeigt eine Balkengrafik an, die die Video- und Audiopegel der Träger innerhalb der gewählten Frequenzspannen darstellt. Der schmale vertikale Marker zeigt die Pegel des
gemessenen Trägers an. Frequenz, Video- und Audiopegel sowie die Differenzen
zwischen den Pegeln werden in der unteren Bildschirmhälfte angezeigt.
115
6
Messen der Systemgüte: Signalpegel messen
Scanraten
Im Scanmodus sind zwei Scanraten verfügbar: „Normal“ und „Fast“ (Schnell). Scan
Rate im MEASUREMENT (Messungs)Menü (aus dem globalen Konfigurationsmenü)
wählen. Die Schnellscanfunktion erlaubt schnelle Scananzeigen mit verringerter
Genauigkeit (dies können auf verschlüsselten Kanälen bis zu 2 dB se in.) Die Scanrate „Normal“ ist langsamer, dafür jedoch genauer. Wenn die schnelle Scanfunktion
gewählt wird, erscheint eine schnell fliegende Kugel in der linken oberen Ecke des
Scanbildschirms.
Audioträger
Audioträger können ausgelassen werden, um einen schnelleren Scan zu gewährleisten. Im Untermenü MEASUREMENT (Messung) auf Scan Audio Carriers (Audioträger scannen) laufen und die oberen und unteren Pfeiltaste verwenden, um No (Nein)
zu wählen. Es erscheint ein Kreuz durch das Audiosymbol in der oberen linken Ecke
des SCAN-Bildschirms, wenn Audioträger ausgelassen werden.
• Den Referenzpegel in dBmV mit der oberen und unteren Pfeiltaste einstellen.
• Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um den Marker zu bewegen.
• Oben links im Bildschirm erscheint der Referenzpegelwert in dBmV und die Skala
in dB/div.
• In der unteren linken und rechten Ecke des Graphs erscheinen die Start- und
Stopfrequenzen, die aktuell für den Scan gelten.
6
Abb. 6–4 SCAN-Messmodus-Bildschirm
Zur Scanmessung gehören Untermenüs für Pegel und Schräglage, jeweils mit Einstellungen für Frequenz und Grenzwerte.
116
Messen der Systemgüte: Signalpegel messen
• Ist die Schräglagenkompensation eingeschaltet, erscheint eine kleinere Version
des Schräglagensymbols oben in der Mitte des Bildschirms und unten in der Mitte
des Bildschirms erscheint der Schräglagen-Kompensationswert.
• Direkt unter dem Graph werden numerische Werte angezeigt.
• Die Grundanzeige zeigt die folgenden Informationen an:
• Kanalnummer
• Videoträgerfrequenz und -pegel (numerisch)
• Audioträgerfrequenz und -pegel (numerisch)
• Histogrammgraph der Trägerpegel
• Differenzen zwischen Audio- und Videopegeln
• Testpunktkompensation (erscheint nur, wenn während des Setups ein Wert außer
Null eingegeben wird).
• Grenzwertanzeige (wenn ein Zustand außerhalb der Toleranzen vorliegt)
In den Untermenüs LEVEL, FREQ, TILT und LIMIT (PEGEL, FREQ, SCHRÄGLAGE
und GRENZWERT) die Symbole wie folgt verwenden:
PEGEL-Untermenü
Dieses Symbol wählen, um das PEGEL-Untermenü aufzurufen und
anschließend zum Bildschirm SCAN zurückkehren.
Drücken, um den Auto-Referenzpegel zu verwenden
Drücken, um den Referenzpegel manuell einzustellen. Entweder das
numerische Tastenfeld oder die obere und untere Pfeiltaste verwenden
und anschließend auf Enter (Eingabetaste) drücken.
Drücken, um die Skalierung des Graphs zu verstellen. Die obere und
untere Pfeiltaste verwenden, um die verfügbaren Einstellungen zu
durchlaufen. Eine Veränderung des Skalierfaktors verändert die
Anzeige.
FREQUENZ-Untermenü
Dieses Symbol wählen, um das FREQUENZ-Untermenü aufzurufen
und anschließend zum SCAN-Bildschirm zurück zu kehren.
Wenn dies aktiviert ist, die Startfrequenz einstellen und die Eingabetaste (Enter) drücken.
Wenn dies aktiviert ist, die Stoppfrequenz einstellen und die Eingabetaste (Enter) drücken.
Durch Drücken dieses Symbols werden die Start- und Stoppfrequenzen
auf volle Spanne zurückgesetzt. Dieses Symbol drücken, um zu zuvor
eingestellten Werten zurückzukehren.
117
6
Messen der Systemgüte: Signalpegel messen
SCHRÄGLAGEN-Untermenü
Dieses Symbol wählen, um das SCHRÄGLAGEN-Untermenü
aufzurufen und anschließend zum SCAN-Bildschirm zurückzukehren.
Drücken, um die Schräglagenkompensation ein- oder auszuschalten.
GRENZWERT-Untermenü
Dieses Symbol wählen, um das GRENZWERT-Untermenü aufzurufen
und anschließend zum SCAN-Bildschirm zurückzukehren.
Drücken, um den Grenzwertmodus ein- oder auszuschalten.
Grenzwertfehler werden wie folgt angezeigt:
<CHAN>
Fehler im nächstliegenden Kanal
VIDEO ∨
Videopegel zu niedrig oder zu hoch
DVA ∧
Differenz zwischen Video und Audio zu niedrig oder zu hoch
Drücken, um eine automatische Prüfung (auto check) durchzuführen.
6
Abb. 6–5 Bildschirm LIMITS (Grenzwerte)
118
Messen der Systemgüte: Träger-/Rausch-Messung
Die Funktion „Limit“ (Grenzwert) erlaubt Vergleiche der aktuellen Scanmessungen mit
FCC- oder anderen Konformitäts-/Prüfungsgrenzwerten, die im Laufe des Setups und
der Konfiguration definiert wurden. Diese Funktion besteht aus zwei Teilen:
• Wenn ein Außerhalb-der-Tolerance-Zustand vorliegt, wird ein Satz Anzeigetafeln
unterhalb des Graphs angezeigt. Die Anzeigetafeln werden bei jeder Scanaktualisierung aktualisiert und zeigen die folgenden Zustände außerhalb der Toleranzwerte an:
<CHAN>
VIDEO ∨
DVA ∧
Fehler im nächstliegenden Kanal
Videopegel zu niedrig oder zu hoch
Differenz zwischen Video und Audio zu niedrig oder zu hoch
• Durch Drücken der Softwaretaste Limit (Grenzwert) kann eine GesamtergebnisZusammenfassung angezeigt werden. Hierdurch wird eine Grenzwertprüfung
aller im Scan enthaltenen Kanäle durchgeführt und eine Gesamtauswertung bzgl.
„Bestanden/Durchgefallen“ berichtet. Die Gesamtgrenzwert-Prüfung wird nicht bei
jeder Scanaktualisierung durchgeführt. Diese Prüfung kann jedoch jederzeit durch
Drücken der Softwaretaste Check (Prüfen) durchgeführt werden. Wenn Limit
(Grenzwert) ausgeschaltet ist, erscheinen die Anzeigetafeln nicht.
• Beim Scannen eines digitalen Kanals werden digitale Signalgrenzwerte gegen
jene Grenzwerte geprüft, die im Kanalplan eingestellt wurden.
TRÄGER-/RAUSCH-MESSUNG
Obwohl dies nicht unbedingt erforderlich ist, gehört es zur üblichen, guten Technikerpraxis, bei C/N-Messungen einen Bandpassfilter am Eingang des SDA-5000 zu
verwenden. Hierdurch wird genaues Messen gewährleistet und der Messbereich
erweitert. Wenn zum Vergrößern der Testpunktpegel vor der Messung ein Vorverstärker verwendet wird, muss dieser zwischen dem Bandpassfilter und dem SDA-Gerät
angebracht werden.
Die C/N-Messung ist lediglich ein Amplitudenvergleich zwischen dem Referenzsignal
des Videoträgers und dem Rauschen (FCC-Grenzwert: > 43 dB). Die Rauschmessung sollte mit einem Frequenzabstand (Versatz von der Videomittelfrequenz) von
mindestens 2 bis 2,5 MHz von jedem anderen Träger im System entfernt vorgenommen werden.
Der C/N-Messmodus zeigt das Träger-/Rauschverhältnis des eingestellten Kanals
bzw. der Frequenz an. Die C/N-Messbandbreite und der Frequenzabstand für die
Rauschmessung kann vom Bildschirm aus eingestellt werden. Eine urheberrechtliche
DSP-Technik erlaubt während des Betriebs C/N-Messungen an modulierten Trägern
(nicht-verschlüsselte Kanäle). Bei der C/N-Messung wird der Videoträgerpegel
gemessen und dann wird der Frequenzabstand eingestellt und nach einer ruhigen
(geräuschlosen) Leitung gesucht. Nachdem eine geräuschlose Leitung gefunden
wurde, misst der SDA-5000 vier aufeinanderfolgende Rahmen und ermittelt anschlie-
119
6
Messen der Systemgüte: Träger-/Rausch-Messung
ßend den Durchschnittswert. Dieser Wert wird dann gemäß der gewählten Bandbreite
korrigiert und das C/N-Verhältnis wird ermittelt.
VORSICHT ! Wird der C/N-Modus gewählt, bevor ein Träger am
Eingang des SDA-5000 zur Verfügung steht, sind die Werte falsch.
Ist dies der Fall, in einen anderen Modus oder Kanal überwechseln und anschließend zum gewünschten Kanal zurückkehren.
Ebenfalls sicherstellen, dass lang genug abgewartet wird, bis die
C/N-Kalibrierung abgeschlossen ist, um akkurate Werte zu
gewährleisten.
Folgende Informationen werden auf dem C/N-Bildschirm angezeigt:
• Kanalnummer
• Kanalname
• Trägerfrequenz
• Frequenzabstand zum Rauschen
• Rauschfrequenz
• Bandbreite
• C/N-Verhältnis
Um eine C/N-Messung vorzunehmen, einen Kanal wählen und die Messmodustaste
C/N drücken.
Befindet sich das Ergebnis der C/N-Messung außerhalb des vorgegebenen Bereichs,
verändert sich das numerische Ergebnis von schwarz in grau.
6
Die Symbole auf diesem Bildschirm wie folgt benutzen:
Das Untermenü „AMPLIFIER/LOW-PASS FILTER“ (VERSTÄRKER/
TIEFPASSFILTER) aufrufen; zum C/N-Hauptmenü zurückkehren.
13 dB-Verstärker aktivieren oder deaktivieren
50 MHz-Tiefpassfilter aktivieren oder deaktivieren (Symbol
zeigt deaktiviert an)
Das Untermenü „OFFSET“ (ABSTAND) aufrufen; zum C/N-Hauptmenü
zurückkehren.
Den aktuellen Messabstand zu den aktuellen Kanalparametern
im aktuellen Kanalplan speichern.
Den aktuellen Messabstand zu allen Kanälen im aktuellen
Kanalplan speichern.
120
Messen der Systemgüte: Modemträger-/Rauschmessungen
Das Untermenü „BANDWIDTH“ (BANDBREITE) aufrufen; zum C/NHauptmenü zurückkehren.
13 dB-Verstärker aktivieren oder deaktivieren
50 MHz-Tiefpassfilter aktivieren oder deaktivieren (Symbol
zeigt deaktiviert an)
Abb. 6–6 Träger-/Rauschmessung
6
HINWEIS: Die FCC-Spezifikationen der USA für C/N-Messungen
schreiben eine Bandbreite von 4000 MHz vor. CATV-Unternehmen
außerhalb der USA haben unter Umständen andere Anforderungen.
MODEMTRÄGER-/RAUSCHMESSUNGEN
Das Messen von Träger/Rauschen (C/N) bei Rückpfad-Kabelmodemsignalen war
noch nie eine einfache Angelegenheit. Eine der Schwierigkeiten besteht im detaillierten Setup der Prüfausrüstung, der zur Modem-C/N-Messung erforderlich ist. Zur
Prüfausrüstung gehört gewöhnlich ein Spektralanalysator, der im NullspannenMessmodus betrieben wird. Dies fordert viel Erfahrung vom Techniker mit SetupParametern wie Auslösepegelschwellen, Wobbelzeiten, Messbandbreite, Videobandbreite und Auflösungsbandbreite. Er muss sich ebenfalls mit HF-Signalauswertung im
Zeitmodus auskennen (im Gegensatz zum Standard-Frequenzmodus).
121
Messen der Systemgüte: Modemträger-/Rauschmessungen
Um das verwirrende Setupverfahren zu umgehen, hat Acterna eine neue Gerätefunktion vorgestellt, die es den Technikern aller Erfahrungslevel erlaubt, genaue Rückpfad-Kabelmodem-C/N-Messungen anzustellen.
Warum Kabelmodem-C/N messen?
Das Modem-C/N der Rückpfadkabelabschnitts kann bestimmen, ob das Rückwärtsnetz den Kabelmodemverkehr zuverlässig tragen kann. Die DOCSIS-Norm in den
USA besagt, dass der C/N für „upstream“ (Rückpfad) digitale Signaltypen 15 dB für
QPSK und 25 dB für QAM-16 beträgt. Obwohl die meisten QPSK- und QAM-16Signale widerstandsfähig genug sind, um in Rückpfadumgebungen mit höherem Rauschen zu senden, gewährleistet die Einhaltung der DOCSIS-C/N-Norm, dass Kabelmodems zuverlässig im Rückpfadnetz funktionieren.
Modemträger-/Rauschen messen
Auf der Registerkarte „Sweep & Spectrum“ (Wobbeln und Spektrum) im Navigator das
Symbol Modem C/N wählen. Der in Abb. 6–7 gezeigte Bildschirm erscheint.
.
6
Abb. 6–7 Modem-C/N-Hauptbildschirm
Es gibt vier Teile, die für die Messung eingerichtet werden können: mittlere Frequenz,
Vorverstärkerstatus, Tiefpassfilterstatus und Messungsbandbreite. Wenn sich einer
dieser Parameter verändert, beginnt der Messzyklus wieder von Anfang an. Daher ist
es nicht notwendig, die Messung von Hand erneut zu starten.
122
Messen der Systemgüte: Modemträger-/Rauschmessungen
Um die Anzeige nicht ganz zu bedecken, werden nicht alle gemessenen Werte angezeigt: Nur die Durchschnittsleistung jedes gemessenen Signals wird angezeigt. Wenn
zwei Signale so überlappen, dass das System nicht feststellen kann, wo ein Signal
beginnt und das andere endet, wird die Durchschnittsleistung der beiden Signale
angezeigt. Auf diese Weise wird nur ein Signal anstatt mehrerer angezeigt.
Den Cursor mit den Pfeiltasten von einem Signalpegel zum nächsten bewegen, ohne
die leeren Zwischenräume zu überqueren, um Zeit bei der Navigation zu sparen.
Diese Tasten zum Bewegen des Graph-Referenzpegels nach
oben bzw. unten verwenden.
Der A/B-Kippschalter regelt, welcher Cursor aktiv ist und mit den
Pfeiltasten bewegt werden kann.
Diese Softwaretaste bringt den Anwender zum Setupbereich für das
Messverfahren. Wird diese Taste gedrückt, gelangt der Anwender an
einen Bildschirm, auf dem folgende Optionen erscheinen:
Mittlere Frequenz: Die mittlere Frequenz für den Träger kann
mit den oberen und unteren Pfeiltaste oder dem numerischen
Tastenfeld bearbeitet werden, wenn dieser Bildschirm
erscheint.
Messungsbandbreite: Diese Option geht automatisch zur
Standard-NTSC-Modemträgerbandbreite von 2000 MHz
zurück. Dies mit Hilfe der oberen und unteren Pfeiltaste nach
Bedarf einstellen oder einen Wert mit dem numerischen
Tastenfeld eingeben.
Abschaltung in Prozent: In der detaillierten Anzeige lässt
diese Option den Anwender die Anzeige in einem bestimmten
Prozentanteil des gemessenen Signalpegels darstellen. Ist dies
auf 50 % der Gesamtscanzeit eingestellt, werden nur jene
Signalpegel angezeigt, die in 50 % jedes Scanzyklus auftreten.
Art der Anzeige: Zwischen Zusammenfassung und detaillierter Anzeige hin- und herschalten.
Die Softwaretaste „Pre-Amp/LPF“ (Vorverstärker/Tiefpassfilter) verwenden, um den Status des Vorverstärkers und des Tiefpassfilters zu
regeln.
Über die Softwaretaste „Auto Scale“ (Auto-Skala) kann der Referenzpegel des Graphs so verändert werden, dass das höchste gemessene
Signal sich oben am Graph befindet.
Die Softwaretaste „peak to valley“ (Abstand zwischen Spitze und unterem Wert) platziert den Marker A automatisch am höchsten gemessenen Pegel und den Marker B am niedrigsten Wert. Diese Taste ändert
den aktiven Marker in den Marker B, so dass der Anwender einfacher
den gewünschten (Beispiel: im schlimmsten Fall) Grundrauschpegel
wählen kann.
123
6
Messen der Systemgüte: Brumm-Messungen
Die Softwaretaste „reset“ (Rücksetzen) lässt den Messvorgang erneut
durchführen. Dies ist wünschenswert, wenn der gleiche Eingang eine
lange Zeit überwacht wurde und der Anwender den Eingang auf
Einstrahlung prüfen möchte.
BRUMM-MESSUNGEN
Unter Brumm versteht man die unerwünschte Modulation des Fernseh-Videoträgers
durch Stromleitungsfrequenzen und Oberschwingungen (50, 60, 100, 120 Hz) oder
andere niedrige Frequenzstörungen (FCC-Grenzwert: < 1kHz). Wenn der BrummMessungsmodus verwendet wird, zeigen die Symbole links auf dem Anzeigebildschirm die Brumm-Testfrequenzen an (siehe Abb. 6–8). Wenn die entsprechende
Brummfrequenz-Softwaretaste gedrückt wird, verdunkelt sich die linke Seite des Symbols. Das Symbol dB/% springt zwischen dem angezeigten Wert in dB und Prozentzahl hin und her.
Wenn ein nicht aufzeichenbarer Brummpegel vorherrscht, erscheint die folgende Meldung auf dem Bildschirm:
ERROR
INSUFFICIENT SIGNAL LEVEL TO PERFORM THE MEASUREMENT
Zum Messen des Brumm einfach die Messmodustaste HUM (Brumm) drücken, während ein beliebiger nicht-verschlüsselter Kanal eingestellt ist.
6
Mit den Softwaretasten können Filter mit 50, 60, 100, 120 oder <1000 Hz für diese
Messung gewählt werden. Eine 60 Hz-Modulationskomponente weist auf einen möglicherweise korrodierten Steckverbinder hin, eine Komponente mit 120 Hz bedeutet oft
einen Ausfall im Zusammenhang mit der Gleichstromversorgung im Verstärker – möglicherweise ein defekter Kapazitator, was die Welligkeit erhöht.
124
Messen der Systemgüte: Brumm-Messungen
Abb. 6–8 BRUMM-Messbildschirm
Eine urheberrechtliche DSP-Technik erlaubt während des Betriebs Brumm-Messungen an modulierten Trägern (nicht-verschlüsselte Kanäle).
Der SDA-5000 kann die 1 Hz-Brummkomponente messen. Um diese Funktion zu aktivieren die fundamentale Brummfrequenz auf dem Bildschirm MEASUREMENT (Messung) auf 1 Hz einstellen. Die Filteroptionen auf der Brummanzeige wechseln dann in
1 Hz, <50 Hz und <1 kHz über.
Siehe auch
! Unter „Messkonfiguration“ im Kapitel 2 wird erläutert, wie funda-
6
mentale Brummfrequenzen eingestellt werden (Seite 25).
HINWEIS: Die Einstellung <1 kHz enthält die 1 Hz Komponente
nicht, sondern nur die Einstellungen zwischen 50 und 1000 Hz.
VORSICHT ! Brumm-Messungen, die während des Betriebs des
Desktop-Ladegeräts aufgezeichnet werden, beeinflussen die
abgelesenen Brummwerte. Die genaueste Messung wird dann
durchgeführt, wenn das Ladegerät vor Beginn der BrummMessung abgeklemmt wird.
125
Messen der Systemgüte: Modulationsmessungen
MODULATIONSMESSUNGEN
Der Bildschirm „MODULATION“ erlaubt die Überwachung der Videomodulationstiefe
in grafischem und präzisem numerischen Format. Die Software zeigt einen Marker am
optimalen Modulationspegel (NTSC 87,5 %, PAL 90 %), um den Anwender bei den
Einstellungen zu unterstützen. Man kann ebenfalls auf die Audiomodulation des eingestellten Kanals oder der Frequenz hören.
Abb. 6–8 zeigt den Bildschirm für die Videomodulationstiefe, die das Verhältnis zwischen der Spitze der Modulationsveränderung nach unten und der Trägeramplitude in
Prozent darstellt.
Das Navigator-Menü verwenden oder die Messmodustaste MOD drücken, um die
Modulation zu messen.
Abb. 6–9 zeigt den Videobildschirm. Den Indexpfeil links vom vertikalen
Balkengraph beachten – (87,5 %) – dieser weist darauf hin, dass das
Symbol Video aktiv ist.
6
Abb. 6–9 MODULATIONS-Videobildschirm
Bei einem schwachen oder schlechten Signal zeigt der Bildschirm folgendes an:
ERROR
INSUFFICIENT SIGNAL LEVEL TO PERFORM THE MEASUREMENT
Durch Drücken der Softwaretaste Audio wird der in Abb. 6–10
dargestellte Bildschirm aufgerufen. Ein integrierter 13 dB-Verstärker
und/oder 50 MHz-Tiefpassfilter können ebenfalls aktiviert werden.
126
Messen der Systemgüte: Modulationsmessungen
Abb. 6–10 MODULATIONS-Audiomenü
Die Symbole auf diesem Bildschirm wie folgt benutzen:
Das Untermenü „Amplifier/Low-Pass“ (Verstärker/Tiefpass) aufrufen
und zu gegebener Zeit wieder zum Hauptuntermenü „Audio“
zurückkehren.
13 dB-Verstärker aktivieren oder deaktivieren
50 MHz-Tiefpassfilter aktivieren oder deaktivieren (Symbol
zeigt deaktiviert an)
6
Lautsprecherstärke erhöhen
Lautsprecherstärke vermindern
Zwischen FM (Audio der Videokanäle und etwas Rückpfadeinstrahlung) und AM (die meiste Rückpfadeinstrahlung wie CB- und HamFunk) Demodulation hin- und herschalten
Audio-Demodulation aktivieren (deaktiviert abgebildet)
Video-Modulation aktivieren (aktiviert abgebildet). Die AM/FM-Anzeige
in der Bildschirmmitte beachten (die aktivierte Wahl ist abgedunkelt).
127
Messen der Systemgüte: CSO/CTB-Messungen
CSO/CTB-MESSUNGEN
CSO (Mischprodukte 2. Ordnung) ist eine Anhäufung von Mischprodukten zweiter
Ordnung bei bestimmten Frequenzen im Spektrum. Diese Mischprodukte können zu
Störungen in der Bildqualität führen, wenn sie innerhalb der Videobandbreite auftreten. CTB (Mischprodukte 3. Ordnung) ist eine Anhäufung von verzerrenden Mischprodukten dritter Ordnung, die gewöhnlich bei der Videoträgerfrequenz auftreten.
Die Fähigkeit, diese Messungen vorzunehmen lässt, eine Fehlersuche im System zu
und die Ursache dieser unerwünschten Verzerrungen kann behoben werden.
HINWEIS: Acterna empfiehlt die Verwendung eines Bandpassfilters < 12 MHz, um die Intermodulationsverzerrung, die durch die
Überlastung des HF-Eingangs am SDA-5000 erzeugt wird, einzuschränken. Wird dieser Filter verwendet, muss ein Vorverstärker
zwischen dem Bandpassfilter und dem Empfänger angebracht
werden.
Im „Spect“-Modus die Softwaretaste CSO/CTB drücken, um die CSO/CTB-Messungen zu aktivieren. Der SDA-5000 schaltet zunächst auf eine Bandbreite mit einer Auflösung von 30 kHz (siehe Abb. 6–11), anschließend misst er den Träger und fordert
zuletzt den Anwender auf, den Träger auszuschalten. Das Signal muss unmoduliert
sein.
6
Abb. 6–11 CSO/CTB, Träger ON (EIN)
OK drücken, nachdem der Träger ausgeschaltet wurde.
128
Messen der Systemgüte: CSO/CTB-Messungen
Nach kurzer Zeit erscheint der Bildschirm, der in Abb. 6–12 dargestellt ist. Er zeigt die
Messspuren an.
Abb. 6–12 CSO/CTB, Träger OFF (AUS)
Die hellere Spur zeigt den Träger, bevor dieser ausgeschaltet wurde. Die dunkle Spur
stellt die verzerrten Produkte dar. Der Messwert wird aus dem Verhältnis des Spitzenpegels des Videoträgers zur Spitze der Verzerrungsprodukte der Mischprodukte 2.
und 3. Ordnung errechnet. Der schlechteste CSO-Wert ist markiert. Dies ist der
Gesamt-CSO-Wert.
Es wird ersichtlich, dass die CSO- und CTB-Verhältnisse ungefähr gleich sind und
weit über dem vernünftigen Mindestwert liegen.
Die Softwaretaste CSO/CTB Setup drücken, um die Abstandswerte für
die CSO-Messung einzustellen.
129
6
Messen der Systemgüte: CSO/CTB-Messungen
Abb. 6–13 CSO/CTB-Abstände
Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um den zu verändernden CSO-Abstandswert zu wählen. Das numerische Tastenfeld oder die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um einen neuen CSO-Abstandswert einzugeben.
Beim Verlassen des CSO/CTB-Messmodus fordert der SDA-5000 den Anwender auf,
den Träger wieder einzuschalten.
6
130
Kapitel 7
Spektralanalysator-Modus
EINFÜHRUNG
Im Spektralanalysator-Modus zeigt das Gerät das gesamte oder einen Teil des CATVSystemspektrums mit variablen Spannen von 3 bis 50 MHz an. Ein dynamischer
Bereich von mehr als 60 dB über den sechs vertikalen Unterteilungen des Anzeigegraphs erlaubt umfassende Fehlersuchmöglichkeiten. Im Spektralmessmodus werden kurze Einstrahlungsspitzen von bis zu 5 µs gezeigt.
Der Nullspannenmodus des Spektralanalysators zeigt eine einzige Frequenz an. Es
können einzelne TDMA (Modems, die meisten Rückpfadsignale) und kontinuierliche
Träger (digitale Video- und die meisten Vorwärtspfadsignale) geprüft werden.
SPEKTRALMODUSBETRIEB
Durch Drücken der Messmodustaste Spect wird der Spektralanalysator aktiviert oder
man kann über das Navigatormenü auf den Bildschirm SPECTRUM zugreifen (siehe
Abb. 7–1).
Spektralanalysator-Modus: Spektralmodusbetrieb
Abb. 7–1 Hauptbildschirm SPECTRUM
Im folgenden werden die Hauptfunktionen der Softwaretasten im Bildschirm SPECTRUM aufgeführt. Darauf achten, dass der Referenzpegel in dBmV und der Skalenfaktor in dB/div stets oben am Graph angezeigt werden. Die mittlere Frequenz wird
unter der Titelleiste in der oberen rechten Bildschirmecke angezeigt. Die Spanne wird
in der Statusleiste oberhalb des Graphs angezeigt.
Die Softwaretaste Amplifier/Low Pass Filter (Verstärker/Tiefpassfilter)
drücken, um den Bildschirm AMPLIFIER/LOW PASS FILTER
aufzurufen.
Die Softwaretaste Frequency (Frequenz) drücken, um zum Bildschirm
FREQUENCY zu gelangen
Die Softwaretaste Level (Pegel) ruft den Bildschirm LEVEL auf.
Diese Softwaretaste zum Hin- und Herschalten zwischen den Markern
A und B verwenden. Dies sind die beiden vertikalen Marker auf der
Anzeige. Die gestrichelte Linie ist die aktive Markierung, die durchgezogene Linie bewegt sich nicht. Der aktive Marker kann mit der rechten
und linken Pfeiltaste bewegt werden. Die Markerlinien A und B unter
dem Graph zeigen die Pegeldifferenz zwischen den beiden gewählten
Frequenzen an.
7
Mit dieser Softwaretaste wird der maximale Halte-Algorithmus (max.
hold) im Gerät rückgesetzt. Wenn dieser Bereich grau ist, ist der
maximale Halt deaktiviert.
Dieser Modus zeigt eine Amplitude im Gegensatz zum Zeitbildschirm
an.
Dieser Modus führt den Anwender durch die Messungen von
Mischprodukten 2. und 3. Ordnung.
132
Spektralanalysator-Modus: Spektralmodusbetrieb
Abb. 7–2 zeigt die Funktion des Geräts als Spektralanalysator an. Der volle Bereich
umfasst 5 MHz bis 1000 MHz, mit einer Spanne von ± 1,5, 2,5, 5, 10 oder 25 MHz um
die angegebene mittlere Frequenz herum. Zur Verwendung entlang des Rückpfads
mit eingeschalteten Tiefpassfiltern wird das Spektrum auf 5 MHz bis 50 MHz reduziert.
Darauf achten, dass der Referenzpegelwert (durch die obere Gratikullinie dargestellt)
in dBmV und der Skalenfaktor in dB/div (gewöhnlich 10dB/div bei Spektrumansicht)
oben am Graph angezeigt werden.
Abb. 7–2 Spektrummodus – volles Wobbeln
Auf dem Bildschirm SPECTRUM stehen fünf Untermenüs zur Verfügung: LEVEL,
FREQUENCY, AMPLIFIER/LOW-PASS FILTER, ZERO SPAN und CSO/CTB
(PEGEL, FREQUENZ, VERSTÄRKER/TIEFPASSFILTER, NULLSPANNE und CSO/
CTB).
Siehe auch
7
! Der Nullspannenmodus wird ebenfalls im Kapitel 5 „RückpfadFehlersuche“ (Seite 104) erläutert.
! Der Betrieb im CSO/CTB-Modus wird in Kapitel 6 im Abschnitt
„CSO/CTB-Messungen“ (Seite 128) beschrieben.
Die folgenden Abschnitte beschreiben die Funktionen der Softwaretasten und den
Betrieb dieser Untermenüs.
133
Spektralanalysator-Modus: Spektralmodusbetrieb
PEGEL-Untermenü
Dieses Symbol wählen, um das PEGEL-Untermenü aufzurufen und
anschließend zum Hauptbildschirm zurückzukehren. Die Softwaretaste
Level verwenden, um die vertikalen Parameter des Graphs einzustellen. Zu diesen Parametern gehören:
Der Referenzpegel befindet sich oben am Bildschirm. Er kann mit Hilfe
der oberen und unteren Pfeiltaste oder durch Eingabe eines Werts über
das numerische Tastenfeld eingestellt werden. Dann die Eingabetaste
drücken.
Der Skalenparameter (1, 2, 5 und 10 dB/div) kann nur über die oberen
und unteren Pfeiltaste eingestellt werden. Ist der Referenzpegel z. B.
auf 0 dB und die Skala auf 10 dB/div eingestellt, entspricht die erste
horizontale Gitterlinie über der Mitte -30 dB. Nach dem Einstellen der
Skala die Softwaretaste Level (Pegel) drücken, um zur Hauptanzeige
des Spektralanalysators zurückzukehren.
Die Funktion „Maximum Hold“ stellt sicher, dass die höchste Amplitude
bei jeder Frequenz über mehrere Wobbelläufe hinweg angezeigt wird.
Ist max. Halt eingeschaltet, ist das kleine Symbol in der oberen rechten
Ecke der Anzeige verdunkelt. Während mehrerer Wobbelläufe verändert sich die maximale Pegelspur nur dann, wenn die neuen Wobbelpegel die Pegel der aktuellen Spur überschreiten. Eine Halbtonspur zeigt
die aktuellen Daten an, wenn max. Hold eingeschaltet ist.
Dies sind die beiden vertikalen Marker auf der Anzeige. Die gestrichelte
Linie ist die aktive Markierung, die durchgezogene Linie bewegt sich
nicht. Über dieses Symbol kann zwischen den beiden hin- und hergeschaltet werden. Der aktive Marker kann mit den Pfeiltasten bewegt
werden. Die Linien A und B unter dem Graphen zeigen die Pegeldifferenz zwischen den beiden gewählten Frequenzen an.
FREQUENZ-Untermenü
Diese Softwaretaste drücken, um das FREQUENZ-Untermenü aufzurufen und anschließend zum Hauptbildschirm SPECTRUM zurückkehren.
Über das Untermenü FREQUENCY können die mittlere Frequenz
gewählt und eingestellt, die Spanne eingestellt und die Marker A und B
nach Bedarf beliebig in der Anzeige bewegt werden.
7
Diese Softwaretaste drücken, um die mittlere Frequenz auszuwählen
und einzustellen. Das numerische Tastenfeld verwenden und anschließend die Softwaretaste Enter (Eingabetaste) drücken, um die
gewünschte Frequenz in das Eingabefeld einzugeben.
Diese Softwaretaste drücken, um die Arbeitsspanne auszuwählen.
Wenn eine Frequenz auf weniger als 5 MHz abfällt oder auf mehr als
1000 MHz ansteigt, wird die höchste mittlere Frequenz verwendet.
134
Spektralanalysator-Modus: Spektralmodusbetrieb
Dies wählt die Spur-Verweilzeit aus (die Zeit, die das Gerät damit verbringt, auf jeder Frequenz Signale zu suchen). Eine längere Verweilzeit
erlaubt die Suche nach flüchtiger Einstrahlung. Entweder das numerische Tastenfeld, die Taste Enter (Eingabetaste) oder die obere und
untere Pfeiltaste verwenden, um diesen Wert von 64 µs auf 25 ms zu
ändern. Die Scanzeit wird auf max. sieben Sekunden erhöht, wenn die
Verweilzeit auf 25 ms eingestellt wird.
Diese Taste drücken, um die Marker A und B auszuwählen und diese
nach Bedarf mit der linken und rechten Pfeiltaste zu bewegen.
VERSTÄRKER-Untermenü
Diese Taste drücken, um den 13 dB-Verstärker nach Bedarf ein- oder
auszuschalten, um das Signal besser „im Rauschen“ prüfen zu können.
(Die rechte Seite wird verdunkelt, wenn die Funktion eingeschaltet ist.)
Dieses Symbol wählen, um das „AMPLIFIER/LOW-PASS FILTER“
(VERSTÄRKER/TIEFPASSFILTER)-Untermenü aufzurufen.
Anschließend zum Hauptuntermenü SPECTRUM zurückkehren.
Drücken, um den 50 MHz-Tiefpassfilter zu aktivieren oder deaktivieren.
Dieser Filter filtert alle Frequenzen über 50 MHz aus, wenn er aktiviert
ist. Dies ist sehr nützlich für die Rückpfadprüfung.
Drücken, um die mittlere Frequenz auf den Wert des aktiven Markers
zu ändern.
Diese Taste drücken, um den aktiven Marker an der Frequenz mit der
höchsten Amplitude zu positionieren.
Diese Taste drücken, um die Marker A und B auszuwählen und diese
nach Bedarf mit der linken und rechten Pfeiltaste zu bewegen.
7
135
Spektralanalysator-Modus: Spektralmodusbetrieb
Abb. 7–3 ZERO SPAN (NULLSPANNEN)-Bildschirm
des Spektralanalysators
NULLSPANNE-Untermenü
Diese Taste drücken, um in das NULLSPANNEN-Untermenü zu
gelangen.
Im Nullspannenmodus zeigt das Gerät eine einzige diskrete Frequenz
an. Die Wobbelzeit ist auf der X-Achse und die Amplitude (dBmV) ist
auf der Y-Achse dargestellt. Die Wobbelzeit kann nach Bedarf auf eine
nähere oder breitere Betrachtung eingestellt werden.
In der Nullspanne ist ein großes Menü an nützlichen Funktionen enthalten. Wie bei anderen Modi können der 13 dB-Verstärker und der
50 MHz-Tiefpassfilter verwendet werden. Die aktiven und inaktiven
Marker (A/B) können ebenfalls verwendet werden. Darüber hinaus stehen dem Anwender betriebsspezifische Elemente zur Verfügung. Das
Wobbelverfahren kann entweder manuell oder automatisch zur Prüfung
des Signals ausgelöst werden. Es kann ebenso der Durchschnitt aufeinander folgender Spuren ermittelt werden, um akkurate Pegelmessungen durchführen zu können.
7
Beachten, dass die Marker jetzt als „D“ und „U“ (erwünscht und unerwünscht) angezeigt werden. Die Markerwerte werden auf weißes Rauschen und Erkennungsspitzenfaktor geprüft. Hierdurch wird die
Genauigkeit der Marker beim Messen von digital modulierten Signalen
und Grundrauschen verbessert.
Dieses Symbol wählen, um das „AMPLIFIER/LOW-PASS FILTER“
(VERSTÄRKER/TIEFPASSFILTER)-Untermenü aufzurufen. Anschließend zum Hauptuntermenü NULLSPANNE zurückkehren.
Dieses Symbol wählen, um das TIMEBASE (ZEITBASIS)-Untermenü
aufzurufen. Anschließend zum Hauptmenü NULLSPANNE zurückkeh-
136
Spektralanalysator-Modus: Spektralmodusbetrieb
ren. Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um die im Eingabefeld
angezeigten Wobbelzeiten zu durchlaufen und den automatischen
Wobbelauslöser ein- oder auszuschalten.
Dieses Symbol wählen, um das PEGEL-Untermenü aufzurufen und
anschließend zum NULLSPANNEN-Bildschirm zurückkehren.
Dieses Symbol wählen, um den aktiven Marker von „D“ (Signal,
erwünscht) und „U“ (Rauschen, unerwünscht) zu wechseln.
Gewöhnlich werden diese Marker in der Nullspanne verwendet, um
TDMA digitale Träger und flüchtige Signale klar auszuweisen.
Diese Taste drücken, um in das BANDBREITEN-Untermenü zu
gelangen. Das BANDWIDTH (BANDBREITEN)-Menü ermöglicht die
Einstellung von Auflösungsbandbreite, Videobandbreite und
Trägermessbandbreite.
Mit dieser Softwaretaste wird der Trace Averaging-Algorithmus
(Spurdurchschnitt) rückgesetzt.
Drücken, um den Wobbelauslöser mit der oberen und unteren Pfeiltaste
ein- oder auszuschalten. Bei ausgeschaltetem Auslöser zeigt das Gerät
kontinuierliche Aktualisierung an. Ist der Auslöser eingeschaltet, aktualisiert die Anzeige erst dann, wenn das eintreffende Signal über der Mittellinie des Graphs liegt.
Diese Softwaretaste drücken, um zum vorherigen Modus
zurückzukehren.
VERSTÄRKER-/TIEFPASSFILTER-Untermenü
Diese Taste drücken, um in das VERSTÄRKER/TIEFPASSFILTERUntermenü zu gelangen. Dieses Untermenü ermöglicht die Aktivierung
und Deaktivierung des internen Tiefpassfilters und Verstärkers sowie
eine Spitzenprüfung der Marker.
Drücken, um den 13 MHz-Verstärker zu aktivieren oder deaktivieren,
wenn mit niedrigen Signalen gearbeitet wird. Die rechte Seite wird
verdunkelt, wenn die Funktion eingeschaltet ist.
Drücken, um den 50 MHz-Tiefpassfilter zu aktivieren oder deaktivieren.
Wenn dieser aktiviert ist, dämpft der Filter Frequenzen von mehr als
50 MHz zur besseren Auswertung des Rückpfads. Dieser Filter schließt
„downstream“-Träger vom Eingang aus, was den Dynamikbereich
verbessert.
Diese Taste drücken, um den aktiven Marker an der Zeit mit der
höchsten Amplitude zu positionieren.
Diese Taste drücken, um zwischen den Markern D und U und
entsprechend zwischen aktiv und inaktiv hin- und herzuschalten.
137
7
Spektralanalysator-Modus: Spektralmodusbetrieb
ZEITBASIS-Untermenü
Die Softwaretaste Timebase (Zeitbasis) drücken, um das TIMEBASEUntermenü aufzurufen.
Diese Softwaretaste zur Einstellung der Wobbelzeit verwenden. Die
Inkremente werden mit der oberen und unteren Pfeiltaste eingegeben.
Zu den Optionen gehören
• 20, 10, 05, 02, 01 Sekunden
• 500, 200, 100, 50, 20, 05, 20, 10, 02, 01 ms
• 500, 200, 100 Mikrosekunden
Drücken, um den Wobbelauslöser mit der oberen und unteren Pfeiltaste
ein- oder auszuschalten. Bei ausgeschaltetem Auslöser zeigt das Gerät
kontinuierliche Aktualisierung an. Mit eingeschaltetem Auslöser wird
nur aktualisiert, wenn der Träger eine ansteigende Flanke aufweist, die
der horizontale Mittelgitterlinie kreuzt. Wenn der Signalpegel den Auslösepunkt nicht erreicht, kann die Softwaretaste Manual Trigger (manueller Auslöser) direkt darüber rechts in diesem Bildschirm verwendet
werden.
Mit dieser Softwaretaste wird der Pegel eingestellt, um den sich das
Signal ändern muss, damit eine ansteigende Flanke den Auslöser
aktiviert.
Die erwünschten und unerwünschten Pegel mit der rechten und linken
Pfeiltaste bearbeiten.
PEGEL-Untermenü
Die Softwaretaste Level drücken, um das LEVEL (PEGEL)-Untermenü
aufzurufen und zum vorherigen Modus zurückzukehren.
Der Referenzpegel befindet sich oben am Graph. Der Referenzpegel
kann mit der oberen und unteren Pfeiltaste oder durch die Eingabe
eines numerischen Werts gefolgt von der Eingabetaste Enter
(Eingabetaste) eingestellt werden.
7
Der Skalenparameter (1, 2, 5 und 10 dB/div) kann nur mit der oberen
und unteren Pfeiltaste eingestellt werden. Ist der Referenzpegel z. B.
auf 0 dB und die Skala auf 10 dB/div eingestellt, entspricht die
horizontale Gitterlinie in der Mitte -30 dB.
Mit dieser Softwaretaste wird Trace Averaging (Spurdurchschnitt) aktiviert und deaktiviert. Diese Taste verwenden, wenn die Leistungspegel
der TDMA (plötzlich auftauchende) Sender wie Kabelmodems gemessen werden sollen. Diese Taste ist auch beim Messen der D/U
(erwünscht bis unerwünscht) Signalqualität hilfreich.
Dieses Symbol wählen, um den aktiven Marker von „D“ (Signal,
erwünscht) und „U“ (Rauschen, unerwünscht) zu wechseln. Gewöhnlich werden diese Marker in der Nullspanne verwendet, um digitale Träger und TDMA-Signale klar auszuweisen.
138
Spektralanalysator-Modus: Spektralmodusbetrieb
BANDBREITEN-Untermenü
Diese Taste drücken, um die Resolution Bandwidth (Auflösungsbandbreite) auf Werte von 30 kHz, 280 kHz oder 2 MHz einzustellen. Der
Wert von 280 kHz wird als Nennwert verwendet. Wenn der Trägerabstand sehr schmal oder breit ist, können entsprechend entweder
30 kHz oder 2 MHz verwendet werden.
Diese Taste drücken, um die Video Bandwidth (Videobandbreite) auf
Werte wie automatisch, 100 kHz, 10 kHz oder 100 Hz einzustellen.
„Automatisch“ sollte zur Vermeidung von Kantenverzerrungen verwendet werden. Beim Betrachten der Trägerleistung sollte vielleicht auf
einen niedrigeren Wert gewechselt werden.
Dieses Symbol wählen, um die Measurement Bandwidth (Messungsbandbreite) einzustellen. Es kann ein beliebiger Wert zwischen 0,01 und
99999 MHz eingegeben werden. Dieser Wert wird verwendet, um die
Leistungspegel für durch schmalere Auflösungsbandbreiten verglichen
mit normaler Signalbandbreite verursachten Verluste zu korrigieren.
Korrektur = 10log(MBW/RBW)
Dieses Symbol wählen, um den aktiven Marker von „D“ (Signal,
erwünscht) und „U“ (Rauschen, unerwünscht) zu wechseln. Gewöhnlich werden diese Marker in der Nullspanne verwendet, um digitale Träger und TDMA-Signale klar auszuweisen (siehe Abb. 7–5).
7
Abb. 7–5 Beispiel einer D/U-Anzeige
139
Spektralanalysator-Modus: Spektralmodusbetrieb
7
140
Kapitel 8
PathTrak-Feldansicht (OPT3)
EINFÜHRUNG
Der Betrieb im PathTrak-Modus ist nur möglich, wenn das Gerät mit OPT3, Feldansicht, ausgestattet ist. Der PathTrak-Modus ermöglicht höhere Genauigkeit bei der
Fehlersuche, da Spektralmessungen am Knoten mit den aktuellen Bedingungen an
der Kopfstelle verglichen werden können. Im PathTrak-Modus zeigt der SDA-5000
Feldempfänger das gesamte oder einen Teil des Rückpfadspektrums im Bereich zwischen 5 MHz und 65 MHZ an.
Die Taste PathTrak drücken oder das Symbol PathTrak im Navigator wählen, um den
PathTrak-Modus zu aktivieren.
PATHTRAK-KONFIGURATION
Die in Abb. 8–1 dargestellten PATHTRAK-Konfigurationsmenüpunkte müssen
eingestellt sein, um Kommunikation zwischen dem PathTrak-System und dem SDA
Feldgerät zu ermöglichen.
PathTrak-Feldansicht (OPT3): PathTrak-Modusbetrieb
Abb. 8–1 Konfigurationsbildschirm PATHTRAK
Die Option PATHTRAK auf dem Hauptmenü CONFIGURE (KONFIGURIEREN)
wählen, um diesen Bildschirm aufzurufen.
• Telemetry Frequency (Telemetriefrequenz) Diese Option auf dem
Konfigurationsbildschirm PATHTRAK wählen. Zur Übertragung der Daten von der
PathTrak-Kopfstelle zum Feldgerät wird ein Telemetrieträger verwendet. Die
Telemetriefrequenz mit den numerischen Tasten und der Eingabetaste zwischen
5 MHz und 1000 MHz einstellen.
HINWEIS: Die Telemetriefrequenz muss so eingestellt werden,
dass sie zur Frequenz passt, mit der das Stealth Modem an der
PathTrak Kopfstelle Daten ausstrahlt.
• Node List (Knotenliste): Es gibt keine Ausgangs-Konfigurationsverfahren für die
Option Knotenliste. Informationen zur Verwendung der Knotenliste sind später in
diesem Kapitel unter „Knotenlistenmodus“ aufgeführt (Seite 145).
8
PATHTRAK-MODUSBETRIEB
Der PathTrak-Modus hat zwei Verfolgungsmessungen: Local (lokal) und Remote
(fern), die zusammen auf einem Spektralanalysator-Graphen angezeigt werden. Die
lokale Spur zeigt das Spektrum im Feld an und die ferne Spur zeigt das am PathTrakSystem gemessene Spektrum an (siehe Abb. 8–2 und 8–3). Der SDA-5000
142
PathTrak-Feldansicht (OPT3): PathTrak-Modusbetrieb
Feldempfänger zeigt das Spektrum jedes Knotens an, der aktuell vom PathTrakSystem überwacht wird und zur Abstrahlung ausgewählt wurde.
Lokale Messspur – Feldmessung
Ferne Messspur – PathTrak-Messung
Die Softwaretaste Trace (Spur) drücken, um zwischen lokaler und ferner Spur
umzuschalten. Der Name und das Symbol der gewählten Spur erscheinen in der
oberen rechten Anzeigeecke. Die Messungen für die gewählte Spur erscheinen unten
in der Mitte des Bildschirms.
Abb. 8–2 PathTrak-Modus – lokale Spur
8
143
PathTrak-Feldansicht (OPT3): PathTrak-Modusbetrieb
Abb. 8–3 PathTrak-Modus – ferne Spur
Die folgenden Abschnitte beschreiben die Funktionen der Softwaretasten, die im
PathTrak-Modus verfügbar sind.
VERSTÄRKER-/TIEFPASSFILTER-Untermenü
Diese Softwaretaste drücken, um Zugriff auf das interne Verstärkerund Tiefpassfilter-Untermenü zu erhalten. Diese Option ist nur bei der
lokalen Spurmessung verfügbar. Diese Taste erneut drücken, um zur
Hauptanzeige des PATHTRAK zurückzukehren.
HINWEIS: Der Verstärker und die Tiefpassfilter behalten die
Einstellungen bei, wenn sie bei der Fernspurmessung deaktiviert
sind.
Diese Taste drücken, um den 13 dB-Verstärker nach Bedarf ein- oder
auszuschalten, um das Signal besser „im Rauschen“ prüfen zu können.
Die rechte Seite wird verdunkelt, wenn die Funktion eingeschaltet ist.
Drücken, um den 50 MHz-Tiefpassfilter zu aktivieren oder deaktivieren.
Wenn dieser Filter aktiviert ist, filtert er alle Frequenzen über 50 MHz
aus. (Die rechte Seite wird verdunkelt, wenn die Funktion eingeschaltet
ist.)
8
Drücken, um den Markermodus zu wählen. Es besteht die Wahl zwischen entweder einzelnem oder doppeltem Markermodus. Diese Wahl
kann anhand der oberen und unteren Pfeiltaste getroffen werden.
Wenn die Amplitudendifferenz zwischen lokaler und ferner Spur an
einer bestimmten Frequenz verglichen werden soll, muss der Einzelmarkermodus gewählt werden.
144
PathTrak-Feldansicht (OPT3): PathTrak-Modusbetrieb
Im Doppelmarkermodus schaltet diese Taste zwischen A und B hin und
her. Diese Taste wählen, wenn die Amplitude an zwei unterschiedlichen
Frequenzen entweder für die lokale oder die ferne Spur verglichen werden soll.
Mit dieser Softwaretaste wird die Spitzensuchfunktion gewählt. Wird
diese Funktion gewählt, wird der aktive Marker automatisch an der Frequenz positioniert, die die höchste Amplitude im Spektrumgraph der
aktuell aktiven Spur aufweist. Diese Option ist sowohl im Einzel- als
auch im Doppelmarkermodus verfügbar.
PEGEL-Untermenü
Ruft das Untermenü LEVEL (Pegel) auf. Die Softwaretaste Level
verwenden, um die vertikalen Parameter des Graphs einzustellen. Zu
diesen Parametern gehören Referenzpegel, Skala und max. hold.
Der Referenzpegel befindet sich oben am Graph. Er kann mit Hilfe der
oberen und unteren Pfeiltaste oder durch Eingabe eines Werts über
das numerische Tastenfeld eingestellt werden. Dann die Eingabetaste
drücken.
Der Skalenparameter (1, 2, 5, 10 und 20 dB/div) kann nur mit der oberen und unteren Pfeiltaste eingestellt werden. Nach dem Einstellen der
Skala die Softwaretaste Level drücken, um zum PATHTRAK-Bildschirm
zurück zu kehren.
Die Funktion „Maximum Hold“ stellt sicher, dass die höchste Amplitude
bei jeder Frequenz über mehrere Wobbelläufe hinweg angezeigt wird.
Ist max. hold eingeschaltet, ist das kleine Symbol in der oberen rechten
Ecke der Anzeige verdunkelt. Während mehrerer Wobbelläufe verändert sich die maximale Pegelspur nur dann, wenn die neuen Wobbelpegel die Pegel der aktuellen Spur überschreiten. Eine Halbtonspur zeigt
die gespeicherten Daten an, wenn max. hold eingeschaltet ist.
Knotenlistenmodus
Die Knotenliste enthält die aktuellen Knotenlisten, die im PathTrak-System zur Verfügung stehen. Die Knotenliste kann jederzeit betrachtet werden. Der Feldempfänger
SDA-5000 muss jedoch an den Verstärker-/Knotentestpunkt angeschlossen sein, um
die Liste zu aktualisieren. Nach der Aktualisierung wird die Liste gespeichert.
Diese Softwaretaste drücken, um die Knotenliste zu betrachten. Dieser
Bildschirm zeigt eine Liste der Knoten an, die im PathTrak-System zur
Verfügung stehen. Es können entweder alle Knoten im System oder nur
die Abstrahlungsknoten betrachtet werden. Wird der Knoten, der
betrachtet werden soll, nicht ausgestrahlt, an den Systemverwalter des
PathTrak-Systems wenden, um dessen Aktivierung anzufordern. Der
Systemverwalter des PathTrak-System benötigt die Kennzeichnungsnummer des betroffenen Knotens. Diese Nummer befindet sich unten
links am Bildschirm (siehe Abb. 8–4).
145
8
PathTrak-Feldansicht (OPT3): PathTrak-Modusbetrieb
Die Softwaretaste Node Toggle (Knotenumschaltung) wählen, um
zwischen den Ansichten „Abstrahlungsknoten“ (siehe Abb. 8–4) und
„alle Knoten“ (siehe Abb. 8–5) umzuschalten.
Abb. 8–4 Ansicht – Abstrahlungsknoten
8
Abb. 8–5 Ansicht – alle Knoten
146
PathTrak-Feldansicht (OPT3): PathTrak-Modusbetrieb
Knotenwahl
HINWEIS: Es können nur Abstrahlungsknoten zur Ansicht
gewählt werden. Abstrahlungsknoten sind mit einem Punkt links
neben dem Knoten gekennzeichnet.
Den zu betrachtenden Knoten auswählen und die entsprechende Softwaretaste drücken. Es erscheint ein Häkchen neben dem gewählten
Knoten. Sobald der gewünschte Knoten zur Ansicht zur Verfügung
steht, die Eingabetaste Enter (Eingabetaste) drücken, um direkt zum
PathTrak-Modus überzugehen.
Knoteninformationen
Die Softwaretaste Information drücken, um die mit dem gewählten
Knoten verbundenen Messungsparameter einzusehen. Diese Parameter werden vom Systemverwalter des PathTrak-Systems erstellt und
können nicht vor Ort verändert werden.
Messung halten
Die aktuelle Messungen kann jederzeit angehalten und „eingefroren“ werden, indem
die Tasten Function und 5 mno gedrückt werden. Die Messung wird vorgenommen,
selbst wenn das Überbrückungskabel vom Verstärker-/Knotentestpunkt abgeklemmt
ist. Das Modussymbol im oberen linken Bildschirmbereich blinkt, wenn die Messung
angehalten wird.
8
147
PathTrak-Feldansicht (OPT3): PathTrak-Modusbetrieb
8
148
Kapitel 9
Digitalanalyse (QAM-Ansicht OPT4)
EINFÜHRUNG
In diesem Kapitel werden die Funktionen und der Betrieb der SDA Digitalanalyseoption (QAM View OPT4) erläutert. Zusätzlich zu einer Schnellstart-Übersicht werden
vier Hauptbetriebsmodi beschrieben. Hierzu gehören Digitale Zusammenfassung,
QAM-Einstrahlung, Konstellation und Entzerrung.
Der Digitalanalysebetrieb ist nur verfügbar, wenn der SDA mit QAM (Quadrature
Amplitude Modulation)-Ansicht (SDA Option 4) ausgestattet ist.
Vor der Durchführung digitaler Messungen
• das Kabel an den digitalen Port am SDA anschließen
• Digitalkanäle im Kanalplan zuordnen
• die digitalen Voreinstellungswerte im Kanalplan prüfen und nach Bedarf bearbeiten, um den Systemanforderungen zu entsprechen.
Siehe auch
! Kapitel 3, „Kanalpläne“ enthält weitere Informationen zur Kanalplankonfiguration und Bearbeitungs-Standard-Grenzwerten.
Digitalanalyse (QAM-Ansicht OPT4): Schnellstart
SCHNELLSTART
Für versierte Anwender des Stealth Digital Analyzer oder Anwender, die sich mit
anderer Digitalanalyseausrüstung auskennen, enthält dieser Abschnitt eine kurze
Übersicht über die Funktionen der vier Digitalmodi des SDA. Diesen Abschnitt verwenden, um rasch damit zu beginnen, die Aspekte des digitalen Signals zu analysieren. Die darauf folgenden Abschnitte erläutern alle digitalen Modi in detaillierterer
Weise.
Einen digitalen Analysemodus wählen
Den digitalen Analysemodus über das Navigator-Menü oder die Messmodustasten
wählen.
Navigator-Menü verwenden
Abb. 9–1 Navigator-Benutzeroberfläche
Einen der vier digitalen Analysemodi über das Navigator-Menü auswählen. Hierzu
die Taste „Nav Support“ (Navigator-Unterstützung) und die Softwaretaste „Digital
Analysis“ drücken. Das gewünschte Symbol mit den Pfeiltasten auf dem Navigator-Menü markieren (siehe Abb. 9–1) und die Eingabetaste auf dem Tastenfeld drükken.
Messmodustasten verwenden
9
Die Messmodustasten (siehe Abb. 9–2) bieten ebenso einfachen Zugriff auf die vier
digitalen Analysemodi.
150
Digitalanalyse (QAM-Ansicht OPT4): Schnellstart
Abb. 9–2 Digitale Messmodustasten
Zuerst die grüne Funktionstaste und dann die C/N-Messmodustaste drücken, um den
DIGITALEN Summenmodus zu aktivieren.
Zuerst die grüne Funktionstaste und dann die Brumm-Messmodustaste drücken, um
den ENTZERRER-Modus zu aktivieren.
Zuerst die grüne Funktionstaste und dann die Modus-Messmodustaste drücken, um
den KONSTELLATIONS-Modus zu aktivieren.
Zuerst die grüne Funktionstaste und dann die Spektrum-Messmodustaste drücken,
um den QAM-Einstrahlungsmodus zu aktivieren.
Signaleinfang-Fehler korrigieren
Das SDA wird automatisch versuchen, das QAM-Signal des jeweiligen Kanals (oder
der Frequenz) einzufangen. Einfangfehler können aufgrund diverser Umstände auftreten. Dazu gehören z. B. eine falsche Gerätekonfiguration oder Kabelverbindung.
Das Kabel an den digitalen Port des Geräts anschließen, bevor eine der vier digitalen
Modi verwendet wird.
Verläuft dies zunächst erfolglos, erscheint folgende Fehlermeldung:
„ERROR...Signal Unlocked! confirm connection to Dig Port. Retry.“
Diese Softwaretaste drücken, um erneut zu versuchen, das
QAM-Signal einzufangen. Dieser Symbol erscheint in der unteren rechten Bildschirmecke, wenn Einfangfehler auftreten, andernfalls bleibt es
leer.
Digitaler Summenmodus (Schnellstart)
Dieser Modus misst und summiert die wichtigsten Qualitätsmerkmale eines digitalen
Signals. In diesem Modus kann das Modulationsformat, das zum Einfangen des
digitalen Signals verwendet wird sowie die Symbolrate bearbeiten werden. In diesem
Modus sind darüber hinaus der QAM-Pegel und das digitale DETAIL verfügbar.
151
9
Digitalanalyse (QAM-Ansicht OPT4): Schnellstart
Die digitale DETAIL-Anzeige zeigt den Kanal, das Modulationsformat, die Symbolrate,
den Abstand zum Träger (in KHz) und den Entzerrerstresspegel an.
Diese Taste drücken, um die digitale DETAIL-Anzeige zu betrachten.
Diese Taste drücken, um die QAM-Pegelanzeige zu betrachten.
QAM-Einstrahlungsmodus (Schnellstart)
Der QAM-EINSTRAHLUNGS-Modus bietet eine Spektralansicht des Einstrahlungsrauschens, CSO/CTB und anderem kohärenten Rauschen (im Band), das bei Pegeln
unterhalb des Digitalsignals auftritt.
Die Messdaten werden auf zwei Linien, A und B, unterhalb des Graphs angezeigt.
Diese beiden Linien zeigen die Werte der vertikalen Markierungen auf dem Graph an.
Diese Taste drücken, um die aktive vertikale Markierung auszuwählen.
Die gestrichelte Linie ist die aktive Markierung. Die durchgezogene Linie
(andere Markierung) bewegt sich nicht. Die aktive Markierung bewegt
sich anhand der linken und rechten Pfeiltaste.
Diese Taste drücken, um die aktive Markierung automatisch an der
Frequenz mit der höchsten Amplitude zu positionieren.
Konstellationsmodus (Schnellstart)
Der KONSTELLATIONS-Modus zeigt ein Bild der Qualität des demodulierten Digitalsignals. Die Erkennung eines bestimmten Konstellationsmusters und die Assoziierung
dieses Musters mit einer bestimmten Art von Störung führt rasch zu Fehlersuchoptionen, die die Störung minimieren oder beseitigen können. (Ein gutes QAM-Signal
zeigt eine enge Gruppierung von Punkten in der Mitte jedes Quadrats im Gitter.)
Die Zoom-Funktion zur detaillierteren Prüfung der Konstellation verwenden. Bei
64 QAM stehen drei Gitter zur Ansicht zur Verfügung – 8x8, 4x4 und 2x2. Bei
256 QAM stehen vier Gitter zur Ansicht zur Verfügung – 16x16, 8x8, 4x4 und 2x2.
Diese Taste drücken, um die QAM-Pegelanzeige zu betrachten.
Diese Taste drücken, um in das Zoom-Untermenü zu gelangen.
9
152
Digitalanalyse (QAM-Ansicht OPT4): Digitaler Summenmodus
Der obere linke Quadrant des Konstellationsgitters ist von einer dunklen Umrandung
umgeben. Diese Umrandung mit den Richtungspfeiltasten in den gewünschten
Quadranten bewegen.
Diese Taste drücken, um einen Pegel weiter im eingerahmten Quadranten
zu zoomen.
Entzerrungsmodus (Schnellstart)
Der adaptive Entzerrer korrigiert die Auswirkungen von Reflexionen im Übertragungspfad. Der Entzerrermodus zeigt die Stärke bestimmter Reflexionen und deren Position
in Relation zur Testpunktposition an. Er weist ebenso auf, wie schwer der Entzerrer
arbeitet, um diese zu korrigieren.
Eine der Hauptfunktionen dieses Modus ist es, dem Benutzer dabei zu helfen, niedrige Verstärkerstresspegel beizubehalten. Dies geschieht durch die Lokalisierung
übermäßigen Abgleichs an bestimmten QAM-Demodulator-Digitalfilterkoeffizienten,
die korrigiert werden müssen.
Der kanalinterne Frequenzgang-Bildschirm wird zur Erkennung von Längenstörungen im
Kanal durch die Anzeige des Amplitudenfrequenzgangs verwendet. Der kanalinterne
Gruppenverzögerungs-Bildschirm wird zur Erkennung von Phasenstörungen verwendet.
Diese Taste drücken, um den kanalinternen Frequenzgang-Bildschirm
aufzurufen.
Diese Taste drücken, um den kanalinternen GruppenverzögerungsBildschirm aufzurufen.
DIGITALER SUMMENMODUS
Dieser Modus misst und summiert die wichtigsten Qualitätsmerkmale eines digitalen
Signals. Das Modulationsformat und die Symbolrate können in diesem Modus bearbeitet werden.
Beim Abstimmen von Kanälen stimmt der digitale Summenmodus nur jene Kanäle
ein, die im Kanalplan als QAM-Kanäle zugeordnet sind. Bei der Abstimmung der
Frequenz setzt der digitale Summenmodus voraus, dass alle Kanäle aus digitalen
Signalen bestehen.
Die digitale DETAIL-Anzeige (siehe Abb. 9–4), die vom DIGITALEN Hauptbildschirm
aus aufgerufen werden kann, bietet zusätzliche Daten und Erfolgreich/Nicht erfolgreich-Werte bzgl. Entzerrerstresspegel, Abstand zum Träger und Symbolrate.
Die QAM-Pegelanzeige (siehe Abb. 9–5), auf die auch vom DIGITALEN Hauptbildschirm aus zugegriffen werden kann, zeigt den QAM-Signalpegel in den Einheiten
dBmV, dBm oder dBuV an. Die Gesamt-Vorwärtstestpunkt-Kompensation wird in der
unteren Informationszeile zwischen dem Datum und der Batterieanzeige ausgegeben.
153
9
Digitalanalyse (QAM-Ansicht OPT4): Digitaler Summenmodus
Eigenschaften und Definitionen
Eigenschaften des DIGITALEN Hauptbildschirms
Der DIGITALE Hauptbildschirm (Abb. 9–3) zeigt folgendes an:
• Kanalnummer und Modulationsformat
• Modulationsfehlerverhältnis (MER) / Fehlervektorlänge (EVM)
• Bitfehler-Rate (BER) vor der Vorwärtsfehlerkorrektur (FEC)
• Bitfehler-Rate nach der Vorwärtsfehlerkorrektur.
Dieser Bildschirm ordnet diesen Messwerten auch einen Erfolgreich/Nicht erfolgreich-Wert in Relation zu benutzerdefinierten Fehlergrenzwerten zu.
Siehe auch
! Kapitel 3, „Kanalpläne“ enthält weitere Informationen zur Kanalplankonfiguration und Bearbeitungs-Standard-Grenzwerten.
Modulationsfehlerverhältnis (MER)
Die Messung des Modulationsfehlerverhältnisses ist analog zu den Signal-/Rausch
(S/N) oder Träger-/Rausch (CN)-Messungen, die in analogen Systemen vorgenommen werden. Dies ist das Verhältnis zwischen entzerrter Signalleistung und totalem
Signalabbau. Nicht-flüchtige Störungen (Systemrauschen, CTB, CSO, Einstrahlung)
werden frühzeitig mit Hilfe von MER-Messungen entdeckt.
Dieses wird in dB gemessen. Ein hoher MER-Wert bedeutet einen kleineren Störungspegel und ein besseres Signal; ein niedriger MER-Wert bedeutet eine höhere Störung.
Da 64 QAM ca. bei 22 dB MER und 256 QAM bei ca. 28 dB MER aufhören, zu funktionieren, hat der SDA voreingestellte Schwellenwerte von je 28 dB MER und 32 dB
MER, um einen 4–6 dB Sicherheitsbereich im Erfolgreich/Nicht erfolgreich-Wert zu
gewähren (siehe Abb. 9–3).
Fehlervektorlänge (EVM)
Manche Systemgestalter ziehen es vor, die Systemleistung in Form einer Fehlervektorlänge anzusehen. Es handelt sich hierbei eigentlich um MER-Daten, die im
Prozentformat ausgegeben werden. Das MER-Format kann im KONFIGURATIONSMESS-Bildschirm in ein EVM-Format umgewandelt werden (siehe Kapitel 2).
Bitfehler-Rate (BER)
9
Bei jeder digitalen Datenübertragung werden einige Bits nicht korrekt empfangen. Die
Bitfehler-Rate ist die Anzahl der fehlerhaften Bits dividiert durch die Gesamtanzahl der
Bits in der Datenübertragung. Dieses Verhältnis wird in wissenschaftlicher Schreibweise ausgedrückt, wobei 1e-3 gleich einem Fehler pro 1000 übertragener Bits ist.
Ein Fehler pro 1000000 übertragener Bits wird als 1e-6 geschrieben. Ein kleinerer
Exponentialwert weist auf eine niedrigere Fehlerrate hin.
154
Digitalanalyse (QAM-Ansicht OPT4): Digitaler Summenmodus
Der BER ist ein weiterer guter Hinweis auf die Gesamtsystemleistung. Der SDA hat
BER-Standardschwellenwerte (erfolgreich/nicht erfolgreich) von 1e-8 vor der Vorwärtsfehlerkorrektur und 1e-9 nach der Vorwärtsfehlerkorrektur.
Vorwärtsfehlerkorrektur (FEC)
Mit der Vorwärtsfehlerkorrektur werden dem Datenstrom zusätzliche Informationen
hinzugefügt, um die vom Übertragungskanal eingespeiste Bitfehleranzahl zu reduzieren. Das BER vor dem FEC ist die Summe aller Bitfehler (korrigierbar und nicht
korrigierbar). Das BER nach dem FEC zeigt die Anzahl der nicht korrigierbaren Fehler
an – nur jene Fehler, die das FEC nicht korrigieren konnte und die an den Dekoderkreis weitergeleitet wurden. Daher gibt die Differenz zwischen vorherigem und nachfolgendem FEC an, wie schwer die FEC-Funktion arbeitet und wie nah das System an
einem Ausfall ist.
Modulationsformat
Der SDA analysiert zwei Quadratur-Amplituden-Modulationsformate: 64 QAM und
256 QAM. Veränderungen des Modulationsformats sollten nur dann durchgeführt
werden, wenn feststeht, dass die Modulation des digitalen Signals nicht mit der
aktuellen Einstellung kompatibel ist. Bearbeitungen am Modulationsformat können im
Kanalplan gespeichert werden (siehe Abb. 9–6).
Symbolrate
Die Symbolrate entspricht der Größe und Form (Bandbreite) des digitalen Signals.
Diese Rate wird in „Millionen Symbole pro Sekunde“ (Msym/s) ausgedrückt und kann
im Digitalzusammenfassungsmodus bearbeitet werden. Die Voreinstellung für
64 QAM ist 5,057. Die Voreinstellung für 256 QAM ist 5,360. Die Voreinstellung für die
Symbolrate sollte nur geändert werden, wenn genauere Daten über die Gerätespezifikationen vorliegen oder wenn das Signal genauer analysiert werden muss. Bearbeitungen an der Symbolrate können im Kanalplan gespeichert werden (siehe Abb. 9-7).
DETAIL-Anzeige
Als zusätzliche Informationen zeigt die digitale DETAIL-Anzeige (siehe Abb. 9–4) den
Kanal und das Modulationsformat, die Symbolrate, den Abstand zum Träger (in KHz),
den Entzerrerstresspegel und einen Erfolgreich/Nicht erfolgreich-Wert für alle Messungen an, die auf den Voreinstellungen oder benutzerdefinierten Grenzwerten basieren.
9
155
Digitalanalyse (QAM-Ansicht OPT4): Digitaler Summenmodus
Entzerrerstresspegel
Der Entzerrerstresspegel wird auf der DETAIL-Anzeige als niedrig, mittel oder hoch
angezeigt. Der Entzerrermodus bietet genauere Informationen zum Entzerrerstresspegel.
Abstand zum Träger
Der auf dem digitalen DETAIL-Bildschirm angezeigte Abstandswert zum Träger gibt
an, wie weit das digitale Signal (in kHz) von der abgestimmten Frequenz des SDA
entfernt liegt.
Grundbetrieb
Zuerst die grüne Funktionstaste und dann die C/N-Messmodustaste drücken, um
den DIGITALEN Summenmodus zu aktivieren.
Abb. 9–3 DIGITALER Hauptbildschirm
9
Das SDA wird automatisch versuchen, das QAM-Signal des jeweiligen Kanals (oder
der Frequenz) einzufangen. Einfangfehler können aufgrund diverser Umstände auftreten. Dazu gehören z. B. eine falsche Gerätekonfiguration oder Kabelverbindung.
Das Kabel an den digitalen Port des Geräts anschließen, bevor eine der vier digitalen
Modi verwendet wird.
156
Digitalanalyse (QAM-Ansicht OPT4): Digitaler Summenmodus
Verläuft dies zunächst erfolglos, erscheint folgende Fehlermeldung:
“ERROR … Signal Unlocked! Confirm connection to Dig Port. Retry.”
Diese Softwaretaste drücken, um erneut zu versuchen, das
QAM-Signal einzufangen. Dieses Symbol erscheint in der unteren rechten Bildschirmecke, wenn Einfangfehler auftreten, andernfalls bleibt es
leer.
DETAIL-Anzeige betrachten
Diese Taste drücken, um die digitale DETAIL-Anzeige zu betrachten
(siehe Abb. 9–4).
Abb. 9–4 Digitale DETAIL-Anzeige
Diese Taste drücken, um zum digitalen Summenmodus zurückzukehren.
QAM-Pegalanzeige betrachten
Diese Taste drücken, um die QAM-Pegelanzeige zu betrachten.
9
157
Digitalanalyse (QAM-Ansicht OPT4): Digitaler Summenmodus
Abb. 9–5 QAM-Pegelanzeige
Diese Taste drücken, um zum digitalen Summenmodus zurückzukehren.
Modulationsformat bearbeiten
Diese Taste drücken, um das Modulationsformat zu bearbeiten.
Veränderungen des Modulationsformats sollten nur dann durchgeführt werden,
wenn feststeht, dass die Modulation des digitalen Signals nicht mit der aktuellen Einstellung kompatibel ist.
Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um das alternative Modulationsformat
zu wählen. Bearbeitungen am Modulationsformat können im Kanalplan gespeichert
werden.
9
158
Digitalanalyse (QAM-Ansicht OPT4): Digitaler Summenmodus
Abb. 9–6 Modulationsformat bearbeiten
Diese Taste drücken, um das neue Modulationsformat im Kanalplan zu
speichern.
Diese Taste drücken, um zur Hauptanzeige des digitalen Summenmodus zurückzukehren.
Symbolrate bearbeiten
Diese Taste drücken, um die Symbolrate zu bearbeiten.
Die voreingestellte Rate darf nur dann bearbeitet werden, wenn durch Gerätespezifikationen oder eine weitere Analyse des Signals akkuratere Werte erhalten werden.
Die neue Symbolrate auf dem alphanumerischen Tastenfeld definieren und mit der
Eingabetaste bestätigen. Bearbeitungen an der Symbolrate können im Kanalplan
gespeichert werden.
9
159
Digitalanalyse (QAM-Ansicht OPT4): QAM-Einstrahlungsmodus
Abb. 9–7 Symbolrate bearbeiten
Diese Taste drücken, um die Symbolrate im Kanalplan zu speichern.
Diese Taste drücken, um zur Hauptanzeige des digitalen Summenmodus zurückzukehren.
QAM-EINSTRAHLUNGSMODUS
Der QAM-EINSTRAHLUNGS-Modus bietet eine Spektralansicht des Einstrahlungsrauschens, CSO/CTB und anderem kohärenten Rauschen, das bei Pegeln unterhalb
des Digitalsignals auftritt. Dies erlaubt einen Blick „unter das Signal“, indem das
QAM-Signal entfernt und das verbleibende Spektrum angezeigt wird. Durch die Isolierung von bestimmten Rauschstörungen an gewissen Kanälen und Frequenzen zeigt
dieser Modus die Größe und Position von Einstrahlung im Vergleich zum digitalen
Träger an, ohne den Träger zu deaktivieren.
9
160
Digitalanalyse (QAM-Ansicht OPT4): QAM-Einstrahlungsmodus
Eigenschaften und Definitionen
Eigenschaften des Hauptbildschirms QAM-EINSTRAHLUNG
Der Hauptbildschirm QAM-EINSTRAHLUNG (Abb. 9–8) zeigt folgendes an:
• Kanalnummer und Modulationsformat
• Graphreferenz und Skalenwerte
• linke, mittlere und rechte Frequenzen auf dem Graphen
• zwei Cursorfrequenz- und Pegelwerte (im Vergleich zum Träger)
• Differenz zwischen den beiden Cursorwerten.
Dieser Bildschirm zeigt ebenfalls den Störungspegel in dBc-Werten für jeden Cursor
an. Dieser Wert, der „Dezibel im Bezug auf den Träger“ genannt wird, zeigt die
Rauschleistung im Bezug auf die Signalleistung an. Der dBc-Wert muss im Bezug
zum Referenzpegelwert (in dBc) ausgewertet werden, der sich oben links auf dem
Bildschirm befindet. Die Bearbeitung des Referenzpegels wird im folgenden Abschnitt
erläutert.
HINWEIS: Auflösung und Videobandbreiten werden durch den
Algorithmus und die Graphgröße festgelegt. Die Frequenzspanne
wird durch die Symbolrate des Kanals bestimmt.
Grundbetrieb
Zuerst die grüne Funktionstaste und dann die Spektrum-Messmodustaste drücken,
um den QAM-EINSTRAHLUNGS-Modus zu aktivieren.
9
161
Digitalanalyse (QAM-Ansicht OPT4): QAM-Einstrahlungsmodus
Abb. 9–8 Hauptbildschirm QAM-EINSTRAHLUNG
Das SDA wird automatisch versuchen, das QAM-Signal des jeweiligen Kanals (oder
der Frequenz) einzufangen. Einfangfehler können aufgrund diverser Umstände auftreten. Dazu gehören z. B. eine falsche Gerätekonfiguration oder Kabelverbindung.
Das Kabel an den digitalen Port des Geräts anschließen, bevor eine der vier digitalen
Modi verwendet wird.
Verläuft dies zunächst erfolglos, erscheint folgende Fehlermeldung:
“ERROR … Signal Unlocked! Confirm Connection to Dig Port. Retry.”
Diese Softwaretaste drücken, um erneut zu versuchen, das
QAM-Signal einzufangen. Dieses Symbol erscheint in der unteren rechten Bildschirmecke, wenn Einfangfehler auftreten, andernfalls bleibt es
leer.
QAM-EINSTRAHLUNG messen
Der QAM-EINSTRAHLUNGS-Modus funktioniert ähnlich wie der SPEKTRUM-Modus.
Vom Hauptbildschirm aus kann man
• den aktiven Marker auswählen
• den Marker zu einem gewünschten Messpunkt bewegen
• die Spitzensuchfunktion auswählen
• das Modulationsformat und die Symbolraten bearbeiten
• zum PEGEL-Untermenü gelangen, um dort den Referenzpegel, den Skalenparameter oder den Max. Hold des Graphs/der Kurve einzugeben.
9
162
Digitalanalyse (QAM-Ansicht OPT4): QAM-Einstrahlungsmodus
Die Messdaten werden auf zwei Linien, A und B, unterhalb des Graphs angezeigt.
Diese beiden Linien zeigen die Werte der vertikalen Markierungen auf dem Graph an.
Diese Taste drücken, um die aktive vertikale Markierung auszuwählen.
Die gestrichelte Linie ist die aktive Markierung. Die durchgezogene
Linie (andere Markierung) bewegt sich nicht. Die aktive Markierung
bewegt sich anhand der linken und rechten Pfeiltasten.
Diese Taste drücken, um die aktive Markierung automatisch an der
Frequenz mit der höchsten Amplitude zu positionieren.
Modulationsformat oder Symbolraten bearbeiten
Diese Taste drücken, um das Modulationsformat zu bearbeiten.
Der SDA analysiert zwei Quadratur-Amplituden-Modulationsformate: 64 QAM und
256 QAM. Veränderungen des Modulationsformats sollten nur dann durchgeführt werden, wenn feststeht, dass die Modulation des digitalen Signals nicht
mit der aktuellen Einstellung kompatibel ist.
Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um das nächste Modulationsformat einzugeben und die Eingabetaste drücken. Bearbeitungen am Modulationsformat können
im Kanalplan gespeichert werden.
Diese Taste drücken, um die Symbolrate zu bearbeiten.
Die Symbolrate entspricht der Größe und Form (Bandbreite) des digitalen Signals.
Diese Rate wird in „Millionen Symbole pro Sekunde“ (Msym/s) ausgedrückt und
kann im Digitalzusammenfassungsmodus bearbeitet werden. Die Voreinstellung für
64 QAM ist 5,057. Die Voreinstellung für 256 QAM ist 5,360.
Die voreingestellte Rate darf nur dann bearbeitet werden, wenn durch Gerätespezifikationen oder eine weitere Analyse des Signals akkuratere Werte erhalten werden.
Die neue Symbolrate auf dem alphanumerischen Tastenfeld definieren und mit der
Eingabetaste bestätigen. Bearbeitungen an der Symbolrate können im Kanalplan
gespeichert werden.
Diese Taste drücken, um das PEGEL-Untermenü aufzurufen, wo folgendes bearbeitet werden kann:
• Referenzpegel
• Skalenparameter
• Funktion Max. Hold
9
163
Digitalanalyse (QAM-Ansicht OPT4): QAM-Einstrahlungsmodus
Diese drei Parameter können bearbeitet werden, um verschiedene
Ansichten des QAM-Einstrahlungssignals auf dem Graphen zu
ermöglichen.
Referenzpegel bearbeiten
Durch Einstellen des Referenzpegels kann die Signalkurve vertikal auf dem Graphen
zentriert werden, um sowohl das Grundrauschen als auch die Spitze der höchsten
Amplitude anzuzeigen.
Diese Taste drücken, um die Bearbeitungsoption des Referenzpegels
auszuwählen (siehe Abb. 9–9).
Den erwünschten Pegel auf dem alphanumerischen Tastenfeld definieren und mit der
Eingabetaste bestätigen. Die Pegel können in Inkrementen von 1 dB ausgewählt
werden.
Abb. 9–9 QAM-Einstrahlungs-Referenzpegel bearbeiten
Diese Taste drücken, um zur Hauptanzeige der QAM-EINSTRAHLUNG
zurückzukehren.
Skalenparameter bearbeiten
Durch Einstellen des Skalenwerts kann die Signalkurve detaillierter (sie erscheint
näher) oder weniger detailliert (erscheint entfernter) auf dem Graph betrachtet werden.
Diese Taste drücken, um die Bearbeitungsoption „Scale Parameter“
(Skalenparameter) aufzurufen und anschließend den Pegel mit der
oberen und unteren Pfeiltaste einstellen. Die dB/div-Skalenoptionen
sind 0,5, 1, 2, 5 und 10. Der Graph zeigt die neuen Werte stets automatisch emäß der Auswahl mit den Richtungspfeiltasten an.
9
164
Digitalanalyse (QAM-Ansicht OPT4): QAM-Einstrahlungsmodus
Abb. 9–10 QAM-Einstrahlungs-Skalenpegel bearbeiten
Diese Taste drücken, um zur Hauptanzeige der QAM-EINSTRAHLUNG
zurückzukehren.
Max. Hold-Funktion wählen
Wenn diese Option gewählt ist, sammelt der Graph aufeinanderfolgende Signalkurven, um die Abweichungen im Signal über einen längeren Zeitraum hinweg aufzuzeigen. Die Taste „Reset“ (Rücksetzen) drücken, um die gesammelten Daten aus dem
Graphen zu löschen und die max. Hold-Funktion erneut zu starten.
Diese Taste drücken, um den Bearbeitungsbildschirm „Maximum Hold“
(max. Halt) (siehe Abb. 9–11) aufzurufen und anschließend die Funktion
mit der oberen und unteren Pfeiltaste auszuwählen.
Mit dieser Taste wird der max. Hold auf dem Graphen rückgesetzt.
9
165
Digitalanalyse (QAM-Ansicht OPT4): Konstellationsmodus
Abb. 9–11 Max. Hold-Funktion ausgewählt
Diese Taste drücken, um zur Hauptanzeige der QAM-EINSTRAHLUNG
zurückzukehren.
KONSTELLATIONSMODUS
Der KONSTELLATIONS-Modus zeigt ein Bild der Qualität des demodulierten Digitalsignals vor der Fehler-Korrekur. Die Erkennung eines bestimmten Konstellationsmusters im Gitter und die Assoziierung dieses Musters mit einer bestimmten Art von
Störung führt rasch zu Fehlersuchoptionen, die die Störung minimieren oder beseitigen können. (Ein gutes QAM-Signal zeigt eine enge Gruppierung von Punkten in der
Mitte jedes Quadrats im Gitter.)
Grundinformationen zur Konstellation
Entscheidungsgrenzen
Die Punkte, die auf der Konstellationsanzeige QAM-Symbole darstellen, müssen
innerhalb der Gitterlinien legen (Entscheidungsgrenzen). Wenn sich diese Punkte
diesen Grenzen nähern oder diese überschreiten, treten bedeutende Fehler bei der
Übertragung des Signals auf.
9
166
Digitalanalyse (QAM-Ansicht OPT4): Konstellationsmodus
Übliche Störungstypen
Die Abbildungen 9–12 bis 9–14 stellen Konstellationsanzeigen dar, die drei übliche
Störungen aufweisen – temperaturbedingtes (System)-Rauschen, Phasenrauschen
und kohärente Störungen. Verstärkungskomprimierung und Unausgeglichenheit des
I/Q (hier nicht aufgezeigt) sind Beispiele für zwei weitere Störungstypen mit spezifischen grafischen Eingenschaften.
Temperaturbedingte Rauschstörungen führen dazu, dass die Punkte auf dem
Graphen sich in Richtung der Gitterlinien ausbreiten, was auf bedeutende Fehler
hinweist (siehe Abb. 9–12). Die Zoom-Funktion würde die Positionen dieser Punkte
im Vergleich zu den Gitterlinien detaillierter anzeigen.
Abb. 9–12 Temperaturbedingte Rauschstörungen
Phasenrauschstörungen führen dazu, dass die Punkte auf dem Graphen eine kreisförmige Form annehmen (siehe Abb. 9–13). Das Phasenrauschen wird am besten
ohne die Verwendung der Zoom-Funktion auf dem Graphen dargestellt.
9
167
Digitalanalyse (QAM-Ansicht OPT4): Konstellationsmodus
Abb. 9–13 Phasenrauschstörungen
Kohärente Störungen – wie z. B. CTB, CSO und Spurs – führen dazu, dass die
Punkte auf dem Graphen sich mit einer leeren Stelle in der Mitte anhäufen (siehe
Abb. 9–14).
Abb. 9–14 Kohärente Störungen
9
168
Digitalanalyse (QAM-Ansicht OPT4): Konstellationsmodus
QAM-Modulation und Symbolraten
Der SDA analysiert zwei Quadratur-Amplituden-Modulationsformate: 64 QAM und
256 QAM.
Die Symbolrate entspricht der Größe und Form (Bandbreite) des digitalen Signals.
Diese Rate wird in „Millionen Symbole pro Sekunde“ (Msym/s) ausgedrückt und kann
im Digitalzusammenfassungsmodus bearbeitet werden. Die Voreinstellung für
64 QAM ist 5,057. Die Voreinstellung für 256 QAM ist 5,360.
Modulationsfehlerverhältnis (MER)
Die Messung des Modulationsfehlerverhältnisses ist analog zu den Signal-/Rausch
(S/N) oder Träger-/Rausch (CN)-Messungen, die in analogen Systemen vorgenommen werden. Dies ist das Verhältnis zwischen entzerrter Signalleistung und totalem
Signalabbau. Nicht-flüchtige Störungen (Systemrauschen, CTB, CSO, Einstrahlung)
werden frühzeitig mit Hilfe von MER-Messungen entdeckt.
Dieses wird in dB gemessen. Ein hoher MER-Wert bedeutet einen kleineren Störungspegel und ein besseres Signal; ein niedriger MER-Wert bedeutet eine höhere
Störung. Da 64 QAM ca. bei 22 dB MER und 256 QAM bei ca. 28 dB MER aufhören,
zu funktionieren, hat der SDA voreingestellte Schwellenwerte von je 28 dB MER und
32 dB MER, um einen 4–6 dB Sicherheitsbereich zu gewähren.
Bitfehler-Rate (BER)
Bei jeder digitalen Datenübertragung werden einige Bits nicht korrekt empfangen. Die
Bitfehler-Rate ist die Anzahl der fehlerhaften Bits dividiert durch die Gesamtanzahl der
Bits in der Datenübertragung. Dieses Verhältnis wird in wissenschaftlicher Schreibweise ausgedrückt, wobei 1e-3 gleich einem Fehler pro 1000 übertragener Bits ist.
Ein Fehler pro 1000000 übertragener Bits wird als 1e-6 geschrieben. Ein kleinerer
Exponentialwert weist auf eine niedrigere Fehlerrate hin.
Der BER ist ein weiterer guter Hinweis auf die Gesamtsystemleistung. Der SDA hat
BER-Standardschwellenwerte (erfolgreich/nicht erfolgreich) von 1e-8 vor der Vorwärtsfehlerkorrektur und 1e-9 nach der Vorwärtsfehlerkorrektur.
Grundbetrieb
Zuerst die grüne Funktionstaste und dann die Modus-Messmodustaste drücken, um
den KONSTELLATIONS-Modus zu aktivieren.
9
169
Digitalanalyse (QAM-Ansicht OPT4): Konstellationsmodus
Eigenschaften des KONSTELLATIONS-Hauptbildschirms
Von dem KONSTELLATIONS-Hauptbildschirm (Abb. 9–15) aus kann man
• eine graphische Darstellung des Signals betrachten
• MER- und BER-Daten prüfen
• nähere Ansichten der Störung auswählen
• Modulationsformat und die Symbolraten bearbeiten
• die QAM-Pegelanzeige aufrufen.
Abb. 9–15 KONSTELLATIONS-Hauptbildschirm
Das SDA wird automatisch versuchen, das QAM-Signal des jeweiligen Kanals (oder
der Frequenz) einzufangen. Einfangfehler können aufgrund diverser Umstände auftreten. Dazu gehören z. B. eine falsche Gerätekonfiguration oder Kabelverbindung.
Das Kabel an den digitalen Port des Geräts anschließen, bevor eine der vier digitalen
Modi verwendet wird.
Verläuft dies zunächst erfolglos, erscheint folgende Fehlermeldung:
“ERROR … Signal Unlocked! Confirm Connection to Dig Port. Retry.”
Diese Softwaretaste drücken, um erneut zu versuchen, das
QAM-Signal einzufangen. Dieses Symbol erscheint in der unteren rechten Bildschirmecke, wenn Einfangfehler auftreten, andernfalls bleibt es
leer.
9
170
Digitalanalyse (QAM-Ansicht OPT4): Konstellationsmodus
QAM-Pegalanzeige betrachten
Diese Taste drücken, um die QAM-Pegelanzeige anzusehen.
Abb. 9–16 QAM-Pegelanzeige
Diese Taste drücken, um zum digitalen Summenmodus zurückzukehren.
Modulationsformat und Symbolraten bearbeiten
Diese Taste drücken, um das Modulationsformat zu bearbeiten.
Veränderungen des Modulationsformats sollten nur dann durchgeführt werden, wenn
feststeht, dass die Modulation des digitalen Signals nicht mit der aktuellen Einstellung
kompatibel ist.
Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um das nächste Modulationsformat einzugeben und die Eingabetaste drücken. Bearbeitungen am Modulationsformat können
im Kanalplan gespeichert werden.
Diese Taste drücken, um die Symbolrate zu bearbeiten.
Die voreingestellte Rate darf nur dann bearbeitet werden, wenn durch Gerätespezifikationen oder eine weitere Analyse des Signals akkuratere Werte erhalten werden.
Die neue Symbolrate auf dem alphanumerischen Tastenfeld definieren und mit der
Eingabetaste bestätigen. Bearbeitungen an der Symbolrate können im Kanalplan
gespeichert werden.
171
9
Digitalanalyse (QAM-Ansicht OPT4): Konstellationsmodus
Zoom-Funktion verwenden
Die Zoom-Funktion zur detaillierteren Prüfung der Konstellation verwenden. Bei 64
QAM stehen drei Gitter zur Ansicht zur Verfügung – 8x8, 4x4 und 2x2 (siehe
Abbildungen 9–17 bis 9–19). Bei 256 QAM stehen vier Gitter zur Ansicht zur
Verfügung – 16x16, 8x8, 4x4 und 2x2.
Diese Taste drücken, um in das Zoom-Untermenü zu gelangen.
Der obere linke Quadrant des Konstellationsgitters ist von einer dunklen Umrandung
umgeben (siehe Abb. 9–17). Diesen Rahmen mit den Richtungspfeiltasten in den
gewünschten Quadranten bewegen.
Diese Taste drücken, um einen Pegel weiter im eingerahmten Quadranten zu zoomen.
Bei 64 QAM wird das 8x8-Originalgitter durch ein 4x4-Gitter ersetzt und es formt sich
eine dunkle Umrandung um vier der Blöcke (siehe Abb. 9–18). Diese Taste erneut
drücken, um ein 2x2-Gitter mit nur einem umrandeten Block anzuzeigen (siehe
Abb. 9–19). Dies ist der höchste Zoom-Pegel der beiden Modulationsmodi.
Diese Taste drücken, um einen Pegel weiter von der aktuellen Ansicht
zu zoomen.
Diese Taste drücken, um die größte auf dem aktuellen Kanal verfügbare Ansicht einzuzoomen.
Diese Taste drücken, um zum KONSTELLATIONS-Hauptbildschirm
zurückzukehren.
9
172
Digitalanalyse (QAM-Ansicht OPT4): Konstellationsmodus
Abb. 9–17 64 QAM 8x8 Zoom-Bildschirm
Abb. 9–18 64 QAM 4x4 Zoom-Bildschirm
9
173
Digitalanalyse (QAM-Ansicht OPT4): Entzerrungsmodus
Abb. 9–19 64 QAM 2x2 Zoom-Bildschirm
ENTZERRUNGSMODUS
Der adaptive Entzerrer korrigiert die Auswirkungen von Reflexionen und „Frequenzschräglage“ im Übertragungspfad. Der Entzerrermodus zeigt die Stärke bestimmter
Reflexionen und deren Position in Relation zur Testpunktposition an. Er weist ebenso
auf, wie schwer der Entzerrer arbeitet, um diese zu korrigieren. Zwei weitere Anzeigen in diesem Modus, kanalinterner Frequenzgang und Gruppenverzögerung bieten
Informationen zu den Merkmalen Frequenz- und Phasengang.
Überblicksdarstellung des Entzerrers
Der ENTZERRER-Hauptbildschirm (Abb. 9–20) zeigt folgendes an:
• Kanalnummer und Modulationsformat
• Ausbreitungsgeschwindigkeitswert (VOP)
• graphische Anzeige der Filterkoeffizienten und der „hohen“ Maskenlinie
• Koeffizienten, Strecke und dBc-Werte
• Entzerrerstresspegel (niedrig, mittel oder hoch).
9
174
Digitalanalyse (QAM-Ansicht OPT4): Entzerrungsmodus
Eine der Hauptfunktionen dieses Modus ist es, dem Bediener dabei zu helfen, niedrige Verstärkerstresspegel beizubehalten. Dies geschieht durch die Lokalisierung
übermäßigen Abgleichs an bestimmten QAM-Demodulator-Digitalfilterkoeffizienten,
die korrigiert werden müssen.
Jeder vertikale Balken stellt einen Entzerrungs-Filterkoeffizienten dar. Der höchste
Balken zeigt den Testpunktort an und die abfallende Linie rechts von diesem Balken
ist die „hohe“ Maske. Vertikale Balken, die in der Nähe dieser Linie liegen oder diese
überschreiten, geben auf der Anzeige einen „hohen“ Stresswert aus. Die „mittleren“
und „niedrigen“ Masken werden auf dem Graphen nicht angezeigt. Jeder Filterkoeffizient registriert jedoch die Werte auf die gleiche Weise.
Grundbetrieb
Zuerst die grüne Funktionstaste und dann die Brumm-Messmodustaste drücken, um
den ENTZERRER-Modus zu aktivieren.
ENTZERRER-Hauptbildschirm
Von dem ENTZERRER-Hauptbildschirm (Abb. 9–20) aus kann man
• die rechte und linke Pfeiltaste verwenden, um den Marker über dem gewünschten
Messkoeffizienten zu positionieren
• zum PEGEL-Untermenü gelangen, um dort den Referenzpegel oder den Skalenparameter des Graphen einzugeben
• den kanalinternen Frequenzgang-Bildschirm aufrufen
• den kanalinternen Gruppenverzögerungs-Bildschirm aufrufen
Die rechte und linke Pfeiltaste verwenden, um den vertikalen Marker über dem zu
messenden Filterkoeffizienten positionieren.
9
175
Digitalanalyse (QAM-Ansicht OPT4): Entzerrungsmodus
Abb. 9–20 ENTZERRER-Hauptbildschirm
Das SDA wird automatisch versuchen, das QAM-Signal des jeweiligen Kanals (oder
der Frequenz) einzufangen. Einfangfehler können aufgrund diverser Umstände auftreten. Dazu gehören z. B. eine falsche Gerätekonfiguration oder Kabelverbindung.
Das Kabel an den digitalen Port des Geräts anschließen, bevor eine der vier digitalen
Modi verwendet wird.
Verläuft dies zunächst erfolglos, erscheint folgende Fehlermeldung:
„ERROR … Signal Unlocked! Confirm Connection to Dig Port. Retry.“
Diese Softwaretaste drücken, um erneut zu versuchen, das
QAM-Signal einzufangen. Dieses Symbol erscheint in der unteren rechten Bildschirmecke, wenn Einfangfehler auftreten, andernfalls bleibt es
leer.
Diese Taste drücken, um zum PEGEL-Untermenü zu gelangen, um dort
den Referenzpegel oder den Skalenparameter des Graphs zu bearbeiten.
Diese Taste drücken, um die Bearbeitungsoption des Referenzpegels
auszuwählen. Den erwünschten Pegel auf dem alphanumerischen
Tastenfeld definieren und mit der Eingabetaste bestätigen. Die Pegel
können in Inkrementen von 1 dB ausgewählt werden.
Diese Taste drücken, um die Bearbeitungsoption „Scale Parameter“
(Skalenparameter) aufzurufen und anschließend den Pegel mit der
obere und untere Pfeiltaste einstellen. Die dB/div-Skalenoptionen sind
0,5, 1, 2, 5 und 10. Der Graph zeigt die neuen Werte stets gemäß der
Auswahl mit den Richtungspfeiltasten an.
9
176
Digitalanalyse (QAM-Ansicht OPT4): Entzerrungsmodus
Diese Taste drücken, um zur Hauptanzeige ENTZERRUNG zurückzukehren.
Kanalinterner Frequenzgang-Bildschirm
Dieser Bildschirm wird zur Beobachtung der Signalamplitude im Vergleich zur Frequenz verwendet. Die Pfeiltasten verwenden, um die Position der vertikalen Markierungen einzustellen.
Diese Taste drücken, um den kanalinternen Frequenzgang-Bildschirm
aufzurufen (siehe Abb. 9–21).
Diese Taste drücken, um zum PEGEL-Untermenü zu gelangen, um dort
den Referenzpegel oder den Skalenparameter des Graphs zu
bearbeiten.
Abb. 9–21 Kanalinterner Frequenzgang-Bildschirm
Diese Taste drücken, um zur Hauptanzeige ENTZERRUNG zurückzukehren.
Kanalinterner Gruppenverzögerungs-Bildschirm
Dieser Bildschirm wird zur Erkennung von Phasenstörungen verwendet. Die Pfeiltasten
verwenden, um die Position der vertikalen Markierungen einzustellen.
Diese Taste drücken, um den kanalinternen GruppenverzögerungsBildschirm aufzurufen (siehe Abb. 9–22).
Diese Taste drücken, um zum PEGEL-Untermenü zu gelangen, um dort
den Referenzpegel oder den Skalenparameter des Graphs zu bearbeiten.
177
9
Digitalanalyse (QAM-Ansicht OPT4): Entzerrungsmodus
Abb. 9–22 Kanalinterner Gruppenverzögerungs-Bildschirm
Diese Taste drücken, um zur Hauptanzeige ENTZERRUNG zurückzukehren.
9
178
Kapitel 10
Auto-Test
EINFÜHRUNG
Automatisierte Tests sind einfach durchführbar und bieten eine Möglichkeit zum
schnellen Sammeln von Leistungsnormdaten. Die Tests können sofort durchgeführt
oder über einen bestimmten Zeitraum geplant werden (das Gerät schaltet sich zwischen den Testintervallen automatisch ab, um Batterieleistung zu sparen). Beim Konfigurieren eines Auto-Tests können Informationen über den Ort aufgezeichnet werden,
an dem der Test durchgeführt wird. Damit diese Informationen nur einmal eingegeben
werden müssen, können für häufig getestete Orte Dateien erstellt werden.
Die Ergebnisse des Auto-Test-Modus umfassen Uhrzeit, Datum und geeichte Temperatur; sie können auf dem LCD-Bildschirm angezeigt werden. Für die Messdaten werden Grenzwerte eingestellt, und die Bedingungen für Grenzwertüberschreitungen
werden genau angegeben. Für jedes Intervall kann ein Testbericht gedruckt werden.
Ein umfassender 24-Stunden-Bericht fasst die gesammelten Daten von bis zu vier
Intervallen zusammen. Auto-Test-Ergebnisdateien können an StealthWare übertragen
werden.
Der Auto-Test führt für jeden aktivierten Kanal Messungen der Video- und Audioträgerpegel durch. Wahlweise können Träger/Rausch-Verhältnis-, Brumm- oder Modulationstests für jeden Kanal gewählt werden. Das Gerät arbeitet diese Tests in
Übereinstimmung mit dem Setup ab, das während der Konfiguration eingerichtet
wurde.
Ein Auto-Test wird nach dem folgenden grundlegenden Verfahren durchgeführt:
1.
Informationen über den Testort aufzeichnen (optional).
2.
Spannungsmessungen protokollieren (optional).
Auto-Test: Testorte
10
3.
Kompensationswert für lokale Messungen eingeben.
4.
Name für die Ergebnisdatei eingeben.
5.
Art des Tests eingeben: entweder Immediate (Sofort) oder Scheduled (nach
Zeitplan).
6.
Bei Durchführung eines Tests nach Zeitplan den Zeitplan festlegen.
7.
Die Umgebungstemperatur eingeben.
Während der Auto-Test läuft, zeigt die Anzeige die gerade durchgeführte Messung an
(Pegel, Brumm, Modulation usw.). Der Fortschritt des Tests wird ebenfalls angezeigt.
Eine Balkengrafik auf dem Display zeigt den Prozentsatz der Komplettierung an.
Für den Betrieb im Auto-Test-Modus die Taste Test drücken. Dadurch wird der Bildschirm AUTOTEST aufgerufen (siehe Abb. 10–1). Das Menü AUTOTEST hat drei
Untermenüs: TEST LOCATIONS (Testorte), PERFORM AUTO TEST (Auto-Test
durchführen) und AUTO TEST RESULTS (Auto-Test-Ergebnisse).
Abb. 10–1 Hauptmenü AUTOTEST
TESTORTE
Die Testortoption ermöglicht die Aufzeichnung von Ortsparametern für diesen spezifischen Testort. Der Ort kann neu eingegeben oder aus der Liste ausgewählt werden.
Es gibt fünf Ortstypen: Headend (Kopfstelle), Trunk Amp (Ortsleitungsverstärker),
Line Extender (Leitungserweiterung), Fiber Node (Glasfaserknoten) und Field Test
(Feldtest). Testorte können direkt am Gerät erstellt oder mit Hilfe der StealthWare-
180
Auto-Test: Testorte
Datenanalysesoftware erstellt und an das Gerät übertragen werden. In beiden Fällen
werden die Testortdaten in den Auto-Test-Berichten angezeigt.
10
Parameter und Testorttypen
Die Tabellen 10–1 und 10–2 enthalten Informationen über die fünf Typen von Testorten (Headend, Trunk Amp, Line Extender, Fiber Node, und Field Test) sowie die Parameter, die für jeden Typ eingestellt werden können. Tabelle 10–1 listet die zehn
Einheiten und Änderungsgrenzen für jeden Typ auf. Tabelle 10–2 zeigt, welche Parameter für jeden Typ gelten.
HINWEIS: Der Typ Headend (Kopfstelle) hat keine Parameter;
Field Test Location (Feldtestort) hat nur das Feld „Area“ (Bereich).
Tabelle 10–1 Parameter
Parameter
Minimum
Maximum
Voreinstellung
Fläche
Alphanumerisches Feld mit 15 Zeichen
Verstärker-ID
Alphanumerisches Feld mit 15 Zeichen
Leistungskonfiguration
EINGANG / AUSGANG / DURCHGANG
Speisung - Herstellerkonfig
Ortsleitungsabschluss
1
9
1
NEIN
JA
NEIN
Spannungseinstellung
Einheiten
NIEDRIG / MITTEL / HOCH
Rückwärts-Dämpfungsglied
-100,0
+100,0
0,0
dB
Rückwärts-Entzerrer
-100,0
+100,0
0,0
dB
Vorwärts-Dämpfungsglied
-100,0
+100,0
0,0
dB
Vorwärts-Entzerrer
-100,0
+100,0
0,0
dB
181
Auto-Test: Testorte
Tabelle 10–2 Parameter und Testorttypen
10
Ortsstellenkopf
Erweiterung
Glasfaser
Feld
Fläche
✔
✔
✔
✔
Verstärker-ID
✔
✔
✔
Leistungskonfiguration
✔
✔
✔
Speisung - Herstellerkonfig
✔
✔
✔
Ortsleitunsgabschlusss
✔
✔
✔
Spannungseinstellung
✔
✔
✔
Rückwärts-Dämpfungsglied
✔
✔
✔
Rückwärts-Entzerrer
✔
✔
✔
Vorwärts-Dämpfungsglied
✔
✔
Vorwärts-Entzerrer
✔
✔
Parameter
Testorte erstellen und bearbeiten
Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um Test Locations (Testorte) aus dem
Hauptmenü AUTOTEST auszuwählen, und dann eine beliebige Softwaretaste drükken, um den Bildschirm TEST LOCATIONS aufzurufen (siehe Abb. 10–2).
182
Auto-Test: Testorte
10
Abb. 10–2 Bildschirm TEST LOCATIONS (Testorte)
Die Softwaretaste Zurück auf der linken Seite des Displays drücken,
um zum Hauptmenü AUTOTEST zurückzukehren.
Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um die Liste zu durchlaufen und einen
vorhandenen Ort auszuwählen.
Neuen Ort eingeben
Zum Einrichten eines neuen Testortes folgende Schritte ausführen:
Die Softwaretaste Ort hinzufügen drücken. Das Eingabefeld erscheint
und das Programm fordert zum Benennen des Ortes auf.
Den Namen eingeben und die Softwaretaste Eingabe drücken. Der
Bildschirm TEST LOCATIONS (Testorte) erscheint (siehe Abb. 10–3).
Die Liste der Parameter durchlaufen und die erforderlichen Änderungen
vornehmen. Zum Abschluss die Softwaretaste OK drücken.
Vorhandenen Ort löschen
Die Softwaretaste Ort löschen drücken, um den markierten Ort aus der
Datei zu löschen.
Vorhandenen Ort bearbeiten
Die Softwaretaste Ort bearbeiten drücken, um die Parameter eines
gewählten Testortes zu bearbeiten. Dadurch wird der in Abb. 10–3
gezeigte Bildschirm TEST LOCATIONS (Testorte) aufgerufen. Um zu
183
Auto-Test: Auto-Test durchführen
verhindern, dass ein vorhandener Ort überschrieben wird, erscheint folgende Warnmeldung:
WARNING: A location with this name already exists.
Overwrite?
10
Abb. 10–3 Testortparameter bearbeiten
Die Liste der Parameter durchlaufen und die erforderlichen Änderungen
vornehmen.
Nachdem alle Änderungen vorgenommen wurden, die Softwaretaste
OK drücken, um zu dem in Abb. 10–2 gezeigten Hauptbildschirm TEST
LOCATIONS (Testorte) zurückzukehren.
AUTO-TEST DURCHFÜHREN
Das NAVIGATOR-Menü verwenden oder die Hilfsmodustaste Test drücken und dann
die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um Perform Auto Test (Auto-Test durchführen) zu wählen. Zum Abschluss eine beliebige Softwaretaste drücken. In diesem
Bildschirm kann der Auto-Test konfiguriert werden.
Ort wählen
Abb. 10–4 zeigt den Bildschirm CHOOSE LOCATION (Ort wählen). In diesem Bildschirm können Informationen über den Ort protokolliert werden, an dem der Test
durchgeführt wird. Die Informationen werden zusammen mit den Messungsdaten in
184
Auto-Test: Auto-Test durchführen
der Auto-Test-Datei gespeichert und stehen zum Anzeigen oder Drucken der AutoTest-Ergebnisse zur Verfügung. Der erste Bildschirm enthält eine Liste der verfügbaren Orte.
10
HINWEIS: Wenn die Informationen nicht protokolliert werden sollen, die Option NONE (Keine) aus der Liste auswählen. Das Gerät
zeigt nur die Schritte an, die zum Konfigurieren des Tests erforderlich sind.
Abb. 10–4 Bildschirm CHOOSE LOCATION (Ort wählen)
• Zum Wählen eines vorhandenen Ortes die Liste mit der oberen und unteren Pfeiltaste bis zum gewünschten Ort durchlaufen und die Softwaretaste OK drücken.
• Zum Konfigurieren eines neuen Ortes die Softwaretaste „Ort hinzufügen
(+Fahne)“ drücken und die Anweisungen im Abschnitt „Testorte erstellen und
bearbeiten“ befolgen, um einen neuen Ort zu erfassen.
Ort bearbeiten
Im Bildschirm NEW LOCATION (Neuer Ort), der in Abb. 10–5 gezeigt ist, die Informationen für einen neuen oder vorhandenen Ort eingeben. Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um den zu bearbeitenden Ort zu wählen. Die Orte, die in der Liste
erscheinen, sind vom gewählten Ortstyp abhängig.
Wenn Test regelmäßig an diesem Ort durchgeführt werden, können die Einstellungen
gespeichert werden, damit die Informationen nur einmal eingegeben werden müssen.
Hierzu die Drucktaste Ort speichern (mit dem Bild einer Seite, die in einem Ordner
abgelegt wird – rechts oben auf dem Bildschirm) drücken und einen Namen für den
185
Auto-Test: Auto-Test durchführen
Ort eingeben. Nachdem der Ort vollständig bearbeitet wurde, die Softwaretaste OK
drücken, um mit der Konfiguration des Auto-Tests fortzufahren.
10
HINWEIS: Das Gerät zeigt eine Meldung an, wenn der Ort noch
nicht gespeichert wurde. Der Ort muss nur gespeichert werden,
wenn er erneut für einen anderen Test verwendet werden soll.
Abb. 10–5 Bildschirm NEW LOCATION (Neuer Ort)
Testpunkt auswählen
Einige Ortstypen haben mehrere Punkte, an denen Testmessungen vorgenommen
werden können. Wenn ein solcher Typ gewählt wurde, erscheint der in Abb. 10–6
gezeigte Bildschirm PROBE POINT (Testpunkt). Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um den entsprechenden Testpunkt aus der Liste auszuwählen, und anschließend die Softwaretaste OK drücken.
186
Auto-Test: Auto-Test durchführen
10
Abb. 10–6 Testpunkte in diesem Bildschirm auswählen
Im Feld vorgenommene Spannungsmessungen können mit dem in Abb. 10–7 gezeigten Bildschirm MEASURE VOLTAGE (Spannung messen) protokolliert werden. Die
Spannungsmessungen erscheinen beim Anzeigen oder Drucken der Ergebnisse des
Auto-Tests. Zum Abschluss der Eingabe der Messungen die Softwaretaste OK
drücken.
Abb. 10–7 Bildschirm MEASURE VOLTAGE (Spannung messen)
187
Auto-Test: Auto-Test durchführen
Kompensation
10
Die Kompensation wird zu den Signalpegelmessungen addiert. Hiermit können Verluste kompensiert werden, die mit Testpunkten an bestimmten Verstärkern assoziiert
sind. Die Voreinstellung ist der im Bildschirm TESTPOINT (Testpunkt) angegebene
Wert. Nach Bedarf einen anderen Wert in den in Abb. 10–8 gezeigten Bildschirm
COMPENSATION (Kompensation) eingeben und die Softwaretaste OK drücken, um
fortzufahren.
Abb. 10–8 Bildschirm COMPENSATION (Kompensation)
Name der Ergebnisdatei
Den Namen, der für die Ergebnisdatei verwendet werden soll, im Bildschirm
RESULTS FILE NAME (Name der Ergebnisdatei) eingeben (siehe Abb. 10–9). Die
Auto-Test-Software zeigt an, wenn der Name bereits vorhanden ist. Eine vorhandene
Datei mit dem gleichen Namen kann überschrieben werden. Zum Fortfahren mit dem
nächsten Schritt die Softwaretaste OK drücken.
188
Auto-Test: Auto-Test durchführen
10
Abb. 10–9 Bildschirm RESULTS FILE NAME
(Name der Ergebnisdatei)
Art des Tests
Tests können sofort oder über einen bestimmten Zeitraum hinweg durchgeführt werden. Hierzu die Softwaretaste Immediate (Sofort) oder Scheduled (Nach Zeitplan)
verwenden.
Zeitplan festlegen
Der in Abb. 10–10 gezeigte Bildschirm erscheint nur, wenn ein Test nach Zeitplan
gewählt wurde. Der vorgegebene Zeitplan führt Tests über einen Zeitraum von
24 Stunden in vier Intervallen durch und beginnt mit der aktuellen Uhrzeit am jeweiligen Datum. Wenn ein anderer Zeitplan verwendet werden soll, den Zeitplan mit der
oberen und unteren Pfeiltaste bearbeiten und dann die Softwaretaste OK drücken.
189
Auto-Test: Auto-Test durchführen
10
Abb. 10–10 Bildschirm SET SCHEDULE (Zeitplan festlegen)
Temperatur
Die Umgebungstemperatur, bei der der Test durchgeführt wurde, wird aufgezeichnet.
Das Gerät ist hierfür mit einem internen Temperaturfühler ausgestattet. Wenn ein
anderes Thermometer verwendet werden soll, die Temperatur manuell im Bildschirm
TEMPERATURE (Temperatur) eingeben, der in Abb. 10–11 gezeigt ist.
HINWEIS: Bei Tests nach Zeitplan wird die manuelle Temperatureingabe nur für das erste Intervall verwendet. Darauffolgende
Intervalle zeichnen die vom internen Fühler gemessene Temperatur auf. Das Gerät fragt den internen Temperaturfühler sofort nach
dem Einschalten ab, um genaue Messungen zu gewährleisten.
190
Auto-Test: Auto-Test-Ergebnisse
10
Abb. 10–11 Bildschirm TEMPERATURE (Temperatur)
Wenn der Test begonnen werden soll, die Softwaretaste OK drücken.
Auto-Test abbrechen
Wenn ein anderer Messmodus gewählt werden soll, während ein Auto-Test läuft,
muss der laufende Test zuerst abgebrochen werden. Dadurch wird der Auto-Test nicht
vollständig durchgeführt. Der zuletzt konfigurierte Test kann nicht fortgesetzt werden.
Die Softwaretaste Abbrechen drücken, um den Auto-Test abzubrechen. Das Gerät
zeigt eine Warnmeldung an, die zur Bestätigung des Abbruchs auffordert.
AUTO-TEST-ERGEBNISSE
Nach Durchführung des Auto-Tests zeigt das Display den Bildschirm AUTOTEST
RESULTS (Auto-Test-Ergebnisse) an. Von diesem Bildschirm aus können AutoTest-Ergebnisse angezeigt oder gedruckt werden.
• Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um eine Datei zu wählen, und dann
die Softwaretaste Ansicht wählen.
• Mit der Softwaretaste Alle drucken können alle Intervalle von allen Dateien im
Verzeichnis gedruckt werden.
191
Auto-Test: Auto-Test-Ergebnisse
• Die Softwaretaste Info zeigt die Testortparameter für die gewählte Datei an.
Dies sind die Informationen, die während der Konfiguration des Tests protokolliert wurden. Die angezeigten Parameter sind Typ des gewählten Ortes abhängig.
10
• Nach Auswahl einer Auto-Test-Datei erscheint eine Liste von Intervallen, die in
der Datei enthalten sind. Diese Liste umfasst Intervallnummer, Datum, Uhrzeit
und Temperatur während der Aufzeichnung des Intervalls sowie das Kennzeichen
für „Pass/Fail“ (Erfolgreich/Nicht erfolgreich).
• Ein „X“ in der Spalte „Pass/Fail“ (Erfolgreich/Nicht erfolgreich) weist darauf hin,
dass die Messungen während des Intervalls insgesamt nicht erfolgreich waren.
Ein Häkchen zeigt an, dass alle Messwerte innerhalb der angegebenen Grenzen lagen.
HINWEIS: Sofortige Auto-Test-Läufe bestehen nur aus einem
Intervall.
• Zum Dokumentieren der Leistungsnormdaten steht ein 24-Stunden-Bericht zur
Verfügung. Durch Drücken der Softwaretaste 24h Report formatiert und druckt
das Gerät das markierte Intervall sowie die drei nächsten Intervalle automatisch.
Der folgende Bericht ist eine Beispiel für einen 24-Stunden-Testbericht:
------------------------------------------------------------------Acterna 24-STUNDEN-TESTBERICHT
Modell: SDA-5000
Seriennr.: 1234567
Kal.-Datum: 07/01/00
------------------------------------------------------------------Bediener: JOHN
Datei: T1
------------------------------------------------------------------Ortsname:
1028_ELM_ST
Ortstyp:
Ortsstelle
Testpunkttyp:
Vorwärts Ortsstelle Eingang
Testpunkt-Kompensation:
+0,0 dB
------------------------------------------------------------------Fläche:
00A7
Verstärker-ID:
12-275Z
Leistungskonfiguration:
Eingang
Speisung - Herstellerkonfig:
1
Ortsstellenabschluss:
Nein
Spannungseinstellung:
Niedrig
Rückwärts-Dämpfungsglied: +0,0 dB Rückwärts-Entzerrer: +0,0 dB
Rückwärts-Dämpfungsglied: +0,0 dB Vorwärts-Entzerrer: +0,0 dB
------------------------------------------------------------------Wechselsp.: 110 V
Gleichsp. (reg): 14,8 V
(unreg): 20,9 V
-------------------------------------------------------------------
192
Auto-Test: Auto-Test-Ergebnisse
#1
#2
#3
#4
Datum:
Uhrzeit:
Temp:
04/07/99 04/07/99 05/07/99 05/07/99
17:00:00 23:00:00 05:00:00 11:00:00
+75 F
+61 F
+59 F
+83 F
Kanal
VideoPegel
(dBmV)
TrägerTyp
VideoPegel
(dBmV)
VideoPegel
(dBmV)
VideoPegel
(dBmV)
10
Abweichung
über 24 Std.
(dB)
2 *
TV
+9,6
+8,8
-17,7 NDRG+10,7
28,4 HOCH
3 *
TV
+9,9
+8,6
-5,8 NDRG +8,9
15,7 HOCH
4
TV
+9,2
+8,3
-2,9 NDRG +10,1
13,0 HOCH
5
TV
+9,3
+8,2
+9,3
+11,5
3,3
6
TV
+8,1
+9,1
+8,6
+11,0
2,9
14
TV
+9,7
+8,7
+9,0
+11,0
2,3
15
TV
+9,3
+7,6
+9,6
+10,6
3,0
16
DIGI
+10,2
+8,0
+10,7
+10,5
2,7
17
DIGI
+9,6
+7,4
+9,4
+10,8
3,4
18
DIGI
+9,2
+8,0
+10,0
+10,2
2,2
------------------------------------------------------------------Grenzwert
1
2
3
4
GRENZWERTPRÜFUNG
Max. Videoträgerpegel:
+15,0 dBvM X
nicht OK
Min. Videoträgerpegel:
+0,0 dBmV
X
nicht OK
Max. Differenz Videopegel:
10,0 dB
X
nicht OK
Min. Differenz V/A:
6,5 dB
X
X
nicht OK
Max. Differenz V/A:
17,0 dB
X
X
X
nicht OK
Max. Differenz Nachbarkanäle:3,0 dB
X
X
X
nicht OK
Max. digitaler Trägerpegel:
Min. digitaler Trägerpegel:
+15,0 dBvM
+0,0 dBvM
X
OK
nicht OK
Abweichung über 24 Stunden: 8,0 dB
nicht OK
Gesamtauswertung:
D U R C H G E F A L L E N
------------------------------------------------------------------Geprüft: ______________________________
Datum__________________
• Die Kanäle, die mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet sind, überschreiten den
Grenzwert für „Max Delta Adjacent Channels“ (Maximale Differenz zu Nachbarkanälen). Die Grenzwerte, mit denen die Messwerte verglichen wurden, sind am
Ende des Berichts angegeben. Rechts neben den Grenzwerten zeigt der Bericht
jedes Intervall an, das den entsprechenden Grenzwert über- oder unterschritten
hat. Wenn eine bestimmte Messung nicht innerhalb der angegebenen Grenzwerte liegt, zeigt ein HI/LO-Marker (Hoch/Niedrig) neben dem Messwert an, in
welcher Richtung die Messung die Spezifikation nicht erfüllt hat. Informationen
über digitale Grenzwerte für die Digitalkanäle im Plan sind ebenfalls im Bericht
enthalten.
193
Auto-Test: Auto-Test-Ergebnisse
HINWEIS: Kanal 5 besteht den Nachbarkanaltest immer, da er
nicht als ein „Nachbarkanal“ von Kanal 4 erkannt wird.
10
Intervalle betrachten
Zum Anzeigen von Messungsdaten eines Intervalls die obere und untere Pfeiltaste
verwenden, um das Intervall zu markieren, und dann die Softwaretaste Datei laden
drücken.
Der erste angezeigte Bildschirm ist eine tabellarische Liste, die den Video- und Audioträgerpegel zusammen mit „Delta V/A“ (V/A-Differenz) für jeden Kanal enthält. Die
obere und untere Pfeiltaste verwenden, um die Liste zu durchlaufen. Die Liste enthält
verschiedene Kennzeichen, um Grenzwertüberschreitungen anzuzeigen. Folgende
Kennzeichen werden verwendet.
* Verletzung des Nachbarkanal-Grenzwerts
↑ Verletzung des oberen Grenzwerts (Überschreitung)
↓ Verletzung des unteren Grenzwerts (Unterschreitung)
> Messfehler oberhalb des Bereichs
< Messfehler unterhalb des Bereichs
E Fehler durch ausgerastete Messung
• Die Softwaretaste Weiter drücken, um zwischen Pegel-, Träger/Rausch-Verhältnis-, Brumm- und Modulationsmessungen umzuschalten.
• Wenn ein Fehler auftritt, werden die Messwerte beim Anzeigen der Liste von
Pegel-, Träger/Rausch-Verhältnis-, Brumm- und Modulationsmessungen durch
folgende Symbole ersetzt:
< UNDER – unterhalb des Bereichs
> OVER – oberhalb des Bereichs
E ERROR – Einregeln ausgerastet
• Die Softwaretaste Drucken verwenden, um den folgenden Bericht zu drucken:
------------------------------------------------------------------Acterna Autotest-BERICHT
Modell: SDA-5510
Seriennr.: 1234567
Kal.-Datum: 20/01/00
------------------------------------------------------------------Bediener: JOHN
Datei: PROOF1
Intervalle: 1
Datum: 20/07/99
Uhrzeit: 15:18:09
Temp: 75 F
-------------------------------------------------------------------
194
Auto-Test: Auto-Test-Ergebnisse
------------------------------------------------------------------Ortsname:
1028_ELM_ST
Ortstyp:
Orstsstelle
Testpunkttyp:
Ortsstelle Vorwärts Eingang
Testpunkt-Kompensation:
+0,0 dB
------------------------------------------------------------------Fläche:
00A7
Verstärker-ID:
12-275Z
Leistungskonfiguration:
Eingang
Speisung - Herstellerkonfig:
1
Ortsstellenabschluss:
Nein
Spannungseinstellung:
Niedrig
Rückwärts-Dämpfungsglied: +0,0 dB Rückwärts-Entzerrer: +0,0 dB
Vorwärts-Dämpfungsglied: +0,0 dB
Vorwärts-Entzerrer: +0,0 dB
------------------------------------------------------------------Wechselsp.: 110 V
Gleichsp. (reg): 14,8 V
(unreg): 20,9 V
------------------------------------------------------------------Kanal
Name
Video
Audio
Differenz V/AC/N Brumm
Mod
(dBmV)
(dBmV)
(dB)
(dB)
(%)
(%)
2 *
QVC
-17,7 NDRG-18,4 0,7 NDRG 43,9
1,4
86,3
3 *
TNN
-5,8 NDRG-13,9 8,1
------4
USA
-2,9 NDRG-15,6 12,7
--0,9
--5 *
ESPN
+0,1
-16,1
16,2
48,2
----6 *
MTV
+7,9
-20,3
28,2 HOCH----88,2
7
FMLY
+9,9
-10,6
20,5 HOCH------8
CMDY
+6,9
-11,5
18,4 HOCH--12,7
--9
LIFE
+9,1
-11,1
20,2 HOCH------10 *
VH1
+8,5
-13,3
21,8 HOCH57,9
----11 *
CNN
+4,1
-12,0
16,1
------12
A&E
+4,3
-3,4
7,7
----87,5
13
CINE
+7,1
-4,2
11,3
--2,1
--14 *
SHOW
+6,3
-7,5
3,8
------15 *
NICK
+10,2 HOCH-8,2
18,4 HOCH55,1
--86,9
------------------------------------------------------------------GRENZWERTPRÜFUNG
Grenzwert
Istwert
Min. Videoträgerpegel:
+0,0 dBmV CH 2 - 17,7 dBmV nicht OK
Max. Differenz
Videoträgerpegel:
10,0
CH 2 & 15 27,9 dB nicht OK
Min. Differenz V/A:
6,5 dB
CH 2
0,7 dB nicht OK
Max. Differenz V/A:
17,0 dB
CH 6
28,2 dB nicht OK
Max. Differenz Nachbarkanäle: 3,0
nicht OK
Gesamtauswertung:
D U R C H G E F A L L E N
------------------------------------------------------------------Geprüft: ______________________
Datum:
___________
195
10
Auto-Test: Auto-Test-Ergebnisse
10
196
Kapitel 11
Dateien
EINFÜHRUNG
Der SDA-5000 ist mit einem nichtflüchtigen Speicher ausgestattet, der zum Speichern
von Feldmessungen für spätere Anzeige verwendet wird. Diese Dateien können zur
zukünftigen Prüfung im Gerät gespeichert bleiben oder mit der StealthWare PCSoftware von Acterna an einen PC übertragen werden. Dateien, die auf einen PC
hochgeladen werden, können mit dem Computer angezeigt, gedruckt und archiviert
werden. Diese Dateien können dann zusätzlich an einen anderen SDA-5000 heruntergeladen werden, um sie im Feld anzuzeigen. Die Anzeige von Dateien im Feld ist
hilfreich, wenn vergangene und aktuelle Messungen eines bestimmten CATV-SystemTestpunkts verglichen werden müssen.
Zusätzlich zur Anzeige können Dateien auch gedruckt werden – entweder direkt vom
Gerät oder mit Hilfe der StealthWare-Software von einem PC. Diese Ausdrucke sind
für Leistungsnormberichte, Fehlersuche und Analyse sowie für andere Dokumentationszwecke hilfreich.
Die folgenden Arten von Messungen können als Datei gespeichert werden:
• Auto-Tests
• Scans
• Wobbeln – einschließlich Vorwärts-Wobbeln, Rückwärts-Wobbeln, RückpfadVerstärkerabgleich, wobbelpunktloser Modus, Schleifen-Wobbeln und alle
Wobbelreferenzen.
Dateien: Dateien speichern
• Spektrumscans – einschließlich normaler, Nullspannen- und CSO/CTBMessungen (Mischprodukte 2. und 3. Ordnung). Normale Messungen können
außerdem „Max-Hold“-Werte umfassen.
• Schräglagenmessungen
• PathTrak-Messungen – einschließlich lokaler und entfernter
Verfolgungsmessungen.
11
Kanalpläne und Spektralmoduseinstellungen können ebenfalls als Datei gespeichert
werden.
Alle im Gerät gespeicherten Dateien benutzen einen gemeinsamen nichtflüchtigen
Speicher. Das Gerät verwendet beim Speichern einer Datei nur den Speicherplatz,
der tatsächlich für die Daten benötigt wird. Unterschiedliche Dateitypen oder verschiedene Einstellungen innerhalb des gleichen Typs können unterschiedlichen Speicherplatz belegen. Zum Anzeigen des verfügbaren Speicherplatzes die Funktionstaste
und anschließend die Taste Chan (Kanal) drücken. Die Balkengrafik neben der Softwaretaste File (Datei) zeigt an, welcher Prozentsatz des Speichers derzeitig belegt
ist.
Der Bildschirm VIEW (Ansicht) kann auch mit dem Navigator-Menü aufgerufen
werden.
Zum Aufrufen des Bildschirms VIEW (Ansicht) die grüne Funktionstaste und
anschließend die Taste 2 def drücken. Als Alternative kann das Menü VIEW über den
Navigator aufgerufen werden. Es können Wobbel-, Spektrum- und PathTrak-Dateien
gespeichert, angezeigt und gedruckt werden.
1.
Der Anzeigemodus hat drei grundlegende Menüs:
• File (Datei): zum Speichern von Messungsdateien.
• View (Ansicht): zum Anzeigen von Messungsdateien
• Das Menü für die Anzeige der gemessenen Datei
2.
Wenn die Funktionstaste und Taste 2 def während eines Messvorgangs
gedrückt werden, kann die Messung als Datei gespeichert werden. Das Gerät
ruft den Dateimodus auf, um die laufende Messung zu speichern. Wenn diese
Tasten in einem Modus gedrückt werden, der keine Dateien erzeugt (z. B. im
Pegelmodus), ruft das Gerät den Anzeigemodus auf, um mit vorhandenen
Dateien arbeiten zu können.
DATEIEN SPEICHERN
Der SDA-5000 ermöglicht das Speichern von Messungen, die in den Modi Scan,
Spect (Spektralanalyse), Tilt (Schräglage), Sweep (Wobbeln) und PathTrak sowie
mit den umschaltbaren QAM-Messmodustasten vorgenommen wurden.
198
Dateien: Dateien speichern
Zum Speichern eines dieser Dateitypen direkt vom Messungsmenü SCAN,
SPECTRUM, TILT, SWEEP oder PATHTRAK in den Dateimodus wechseln. Abb. 11–1
zeigt den Bildschirm FILE (Datei) nach dem Wechsel von einem dieser Modi.
1.
Die Funktionstaste und die Taste 2 def drücken, während die Messung läuft.
Auf dem Bildschirm erscheint das Menü FILE (Datei) für diese Testart (siehe
Abb. 11–1). Das Gerät zeigt eine Liste aller Dateien an, die vom gleichen Typ
wie die laufende Messung sind.
2.
Die Softwaretaste Store file (Datei speichern) drücken. Der Bildschirm fordert
zur Eingabe eines Dateinamens auf und zeigt eine Warnmeldung an, wenn der
Name bereits vorhanden ist.
3.
Die Eingabetaste drücken. Einen Namen mit dem Tastenfeld eingeben und
dann die Eingabetaste erneut drücken. Der Bildschirm MEASUREMENT
FILES (Messungsdateien) wird angezeigt (siehe Abb. 11–2).
Abb. 11–1 Bildschirm FILE (Datei) (für Wobbeln)
• Alle gespeicherten Dateien mit Ausnahme der Wobbelreferenz- und Modem-C/NDateien können an die StealthWare PC-Software von Acterna übertragen werden.
• Jede Wobbelreferenzdatei ist in Hinblick auf das verwendete Messgerät, den Ort
und die Systembedingungen zum Zeitpunkt des Wobbelns anders.
• Werte für Testpunkt-Kompensation werden mit Wobbeldateien gespeichert.
• Die hochgeladenen Dateien sind nicht nur zum Dokumentieren und Prüfen eines
Systems sehr hilfreich, sondern auch für Systemabgleich und -wartung.
199
11
Dateien: Dateien betrachten und drucken
DATEIEN BETRACHTEN UND DRUCKEN
Zum Betrachten gespeicherter Messungsdateien die Funktionstaste und die Taste 2
def drücken. Der Bildschirm MEASUREMENT FILES (Messungsdateien) zeigt eine
Liste aller derzeitig gespeicherten Messungsdateien an (siehe Abb. 11–2). Die obere
und untere Pfeiltaste verwenden, um eine Datei auszuwählen.
Die Softwaretaste Load (Laden) verwenden, um die Datei anzuzeigen.
Zum Abschluss der Anzeige die Funktionstaste und die Taste 2 def
drücken, um zum Bildschirm MEASUREMENT FILES
(Messungsdateien) zurückzukehren.
11
Diese Softwaretaste verwenden, um die ausgewählte/markierte Datei
zu drucken. Der Bildschirm zeigt einen Graphen des Druckstatus an.
Diese Softwaretaste druckt alle markierten Dateien. Es können alle
Messungsdateien mit Ausnahme von Scandateien gedruckt werden.
Diese Softwaretaste verwenden, um markierte Dateien zu löschen. Die
Softwaretaste Cancel (Abbrechen) drücken, um den Löschvorgang
abzubrechen.
Diese Softwaretaste verwenden, um Dateien zum Drucken oder
Löschen zu markieren.
Abb. 11–2 Bildschirm MEASUREMENT FILES (Messungsdateien)
Folgende Dateitypen können angezeigt werden:
200
• FDSWP
Vorwärts-Wobbeln
• RVSWP
Rückwärts-Wobbeln
• SCAN
Scanmodus
Dateien: Wobbelreferenzen
• TILT
Schräglagenmodus
• SPECT
Normaler Spektralmodus
• ZSPAN
Nullspannenmodus
• CSO
Mischprodukte 2./3. Ordnung
• F_CFG
Spektralkonfiguration (speichert Einstellungen für
Anzeigezwecke)
• PTRAK
PathTrak-Modus
• SWPLS
Wobbelpunktloser Modus
• LOOP
Schleifen-Wobbeln
• QAM
QAM-Konstellationsdateien
• Q_ING
QAM-Einstrahlungsmessungen
• DIGI
Digitalzusammenfassungsdateien
• MODCN
Modem-C/N-Dateien (Träger/Rausch-Verhältnis)
11
HINWEIS: QAM-Konstellationsdateien benötigen viel Zeit zum
Speichern und Betrachten. Beim Speichern zeigt der SDA-5000
ein Dialogfeld an, das den Benutzer auffordert, bis zum Abschluss
des Prozesses zu warten. Zum Laden und Anzeigen von Dateien
wird Streaming-Technologie verwendet.
WOBBELREFERENZEN
Mit Wobbelreferenzen können Wobbelreferenzdateien ausgewählt, gespeichert oder
gelöscht werden. Es gibt vier Kategorien von Wobbelreferenzdateien:
• FWDSWP (Vorwärts-Wobbeln) Beim Vorwärts-Wobbeln kommuniziert das Gerät
mit der Kopfstelle, jedoch ohne zu senden. Ein Kopfstellensender speist das
Wobbelsignal in die Leitung zum Teilnehmer ein.
• REVSWP (Rückwärts-Wobbeln) (OPT2): Beim Rückwärts-Wobbeln sendet der
SDA-5000 ein Signal in der Leitung vom Teilnehmer zur Kopfstelle und
kommuniziert mit der Kopfstelle.
201
Dateien: Wobbelreferenzen
• SWPLS (Wobbelpunktloser Modus): Im wobbelpunktlosen Modus ist das Gerät
völlig passiv und wobbelt seinen Empfänger über das zugeordnete Spektrum.
Beim Wobbeln werden nur aktive Träger im CATV-System registriert.
• LOOP (Schleifen-Wobbeln) (OPT2): Beim Schleifen-Wobbeln überträgt das Gerät
ein Signal, das wieder vom Gerät empfangen und analysiert wird.
11
Nachdem eine Wobbelmessung durchgeführt wurde, kann eine Wobbelreferenz
gespeichert werden. Hierbei wird der Durchschnittswert mehrerer Wobbelverfolgungen gebildet, d. h. das Gerät muss im Wobbelmodus verbleiben, bis das Kennzeichen
über dem Wobbelgraphen nicht mehr erscheint. Wenn nicht genügend Verfolgungssignale vor dem Aufrufen des Menüs SWEEP REFERENCES (Wobbelreferenzen)
aufgezeichnet wurden, erscheint folgende Fehlermeldung:
SORRY. . .not enough sweeps have occurred to store an accurate reference.
Please allow more time to sweep
Zum Verwenden von Wobbelreferenzen die Funktionstaste und die Taste 6 pqr drükken, um das in Abb. 11–3 gezeigte Menü SWEEP REFERENCES (Wobbelreferenzen) aufzurufen. Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um eine Referenz
auszuwählen.
Zum Verwenden der markierten Datei als Referenz die Eingabetaste drücken.
Zum Markieren mehrerer Referenzdateien die Softwaretaste Mark
(Markieren) verwenden.
Zum Löschen aller markierten Dateien oder der gerade ausgewählten
Datei die Softwaretaste Delete (Löschen) drücken.
Abb. 11–3 Bildschirm SWEEP REFERENCES (Wobbelreferenzen)
Es können unterschiedliche Wobbelkategorien als Referenz gespeichert werden. Sie
werden von den SDA-Geräten unterschiedlich markiert und als FDSWP für Vorwärtsreferenzen, RVSWP für Rückwärtsreferenzen, LOOP für Schleifenreferenzen und
202
Dateien: Überlagerungsmodus
SWPLS für wobbelpunktlose Referenzen angezeigt. Der Dateiname und das Erstellungsdatum werden ebenfalls für jede Datei angezeigt.
Wenn der Kanalplan seit der Erstellung der Referenz geändert wurde, ist die Referenz
veraltet und kann nicht mehr verwendet werden. Wenn eine veraltete Referenz
gewählt wird, erscheint eine Warnmeldung beim Aufrufen des Wobbelmodus durch
das Programm und es wird eine Standardreferenz verwendet. Acterna empfiehlt, veraltete Referenzen zu löschen, um Speicherplatz für andere Referenzen und Dateien
zu schaffen.
11
ÜBERLAGERUNGSMODUS
Wenn der Überlagerungsmodus gewählt ist, kann eine gespeicherte Wobbeldatei mit
dem Wobbelfrequenzgang des aktuellen Systems verglichen werden. Dies ermöglicht
den Vergleich von zwei Orten im Kabelsystem oder den Vergleich von zwei Wobbelvorgängen vom gleichen Punkt, jedoch zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Durch
Überlagerung der Dateien können Differenzen schnell ermittelt werden.
Die Option Sweep File Overlay (Wobbeldatei-Überlagerung) im Konfigurationsmenü
SWEEP (Wobbeln) einschalten, um den Überlagerungsmodus zu aktivieren.
Siehe auch
! Die Option „Sweep File Overlay“ (Wobbeldatei-Überlagerung) ist in
Kapitel 4 unter „Wobbelkonfiguration“ (Seite 64) erläutert.
Wenn der Überlagerungsmodus eingeschaltet ist, wird die aktuelle Anzeige durch
eine zur Anzeige gewählte Datei modifiziert (siehe Abb. 11–4). Die Wobbeldatei wird
als grauer Bereich angezeigt (anstelle des normalen Schwarz), und der aktuelle Wobbelfrequenzgang wird als schwarze Linie angezeigt, die der Datei vorgelagert ist.
203
Dateien: Überlagerungsmodus
11
Abb. 11–4 Wobbelreferenz mit „Live“-Wobbeln
In der oben gezeigten Datei wurde nach dem Speichern der Datei eine „Falle“ hinzugefügt. Die durch die „Falle“ verursachte Änderung ist deutlich sichtbar. Der Ort, an
dem die „Falle“ in den Wobbelfrequenzgang eingespeist wurde, ist ebenfalls zu
sehen. Während einer Dateiüberlagerungsansicht können die gleichen Bedienelemente verwendet werden, die normalerweise für das Wobbeln zur Verfügung stehen.
Markerwerte werden basierend auf dem aktuellen Wobbelfrequenzgang berechnet.
Der Dateiname (in diesem Fall FILE) und die Referenz (TEST_REF) werden über dem
unteren Bildschirmrand neben dem Ordnersymbol angezeigt.
Wobbeldatei für die Überlagerung auswählen
Wenn die Option Sweep File Overlay (Wobbeldatei-Überlagerung) im Konfigurationsmenü SWEEP (Wobbeln) aktiviert wurde, kann eine Wobbelmessungsdatei gewählt
werden, die gleichzeitig mit dem „Live“-Wobbeln angezeigt wird.
Die Wobbeldatei wird im Bildschirm MEASUREMENT FILES (Messungsdateien) des
Menüs VIEW (Ansicht) auf gleiche Weise wie beim Anzeigen gewählt. Zum Betrachten der Wobbelbildschirme die Softwaretaste Load (Laden) drücken. Wenn die
Option Sweep File Overlay (Wobbeldatei-Überlagerung) aktiviert wurde, erscheint der
„Live“-Frequenzgang als Überlagerung auf dem gespeicherten Frequenzgang, wenn
die folgenden Bedingungen erfüllt werden:
• Der aktuelle Wobbelmodus stimmt mit dem Modus überein, unter dem die
Wobbeldatei gespeichert wurde.
• Die Kanalpläne für das gespeicherte und „Live“-Wobbeln stimmen überein. Wenn
die Wobbelüberlagerung nicht ausgeführt werden kann, erscheint eine Meldung,
die den Grund angibt.
204
Dateien: Überlagerungsmodus
Folgende zusätzliche Aspekte müssen beim Wobbeldatei-Überlagerungsmodus
ebenfalls beachtet werden:
• Die Namen der betrachteten Datei und der aktuell gewählten Referenz
erscheinen unter den Markerinformationen.
• Die Pegel- und Frequenzeinstellungen beeinflussen sowohl gespeicherte als
auch „Life“-Wobbelmessungen.
• Referenzgrenzenprüfung und Testpunkt-Kompensation beeinflussen nur das
„Life“-Wobbeln.
• Die Markerwerte geben die Pegel des „Life“-Wobbelns an.
• Autoskalierung beeinflusst die „Life“-Wobbeldaten.
• Die Anzeige des gespeicherten Wobbelfrequenzgangs erfolgt als grau
ausgefüllter Bereich. Der „Live“-Frequenzgang erscheint als durchgehende Linie,
die über dem gespeicherten Wobbelfrequenzgang abgebildet ist, d. h. ihm
überlagert wird.
• Der „Live“-Frequenzgang wird laufend aktualisiert.
• Testpunkt-Kompensationswerte werden gespeichert und können an die
StealthWare-Software übertragen werden.
205
11
Dateien: Überlagerungsmodus
11
206
Kapitel 12
Wartung
WARTUNG DER SDA-GERÄTE
Dieses Kapitel behandelt die vorbeugenden Wartungsmaßnahmen, die ein Wartungstechniker an den SDA-Geräten durchführen kann.
Visuelle, physische und mechanische Prüfung
Sicherstellen, dass alle Befestigungselemente und Anschlüsse richtig installiert und
festgezogen sind.
HF-Steckverbinder austauschen
Der HF-Steckverbinder verbindet das Gerät mit dem Kabelsystem. Im Laufe der Zeit
führt häufige Verwendung zu Verschleiß an den Steckverbindern, der den Austausch
erforderlich macht.
Zum Austausch des Steckverbinders:
1.
Den Steckverbinder vorsichtig mit einem 7/16-Zoll-Schraubenschlüssel vom
Gerät lösen.
2.
Das kurze Ende des neuen Steckverbinders in das Gerät schrauben. Ein längerer
Steckverbinder kann interne Schäden am Gerät verursachen. Stets eine Sicherungsscheibe verwenden.
3.
Den Steckverbinder auf ein Drehmoment von max. 0,5-0,7 Nm (5.0-6.0 in.-lbs)
anziehen.
Wartung: Wartung der SDA-Geräte
Batterieklemme reinigen
Die Batterieklemme regelmäßig reinigen. Sie sollte einmal pro Woche auf Korrosion
oder Verunreinigung geprüft werden. Eine zulässige Reinigungsmethode ist die Verwendung eines harten Radiermessers, wie es z. B. für Tinte verwendet wird; keine
weichen „verformbaren“ Radierwerkzeuge verwenden.
Batterie laden
12
SDA-Feldgeräte sind mit einer Hochleistungsbatterie ausgestattet, die mit dem Ladegerät, das im Lieferumfang enthalten ist, über den Ladeport am Batteriegehäuse geladen werden kann (siehe Abb. 12–1). Wenn die Batterie im Gerät installiert ist, ist der
Port unten am SDA sichtbar (auf der gegenüberliegenden Seite von den in Abb. 2–5
auf Seite 17 gezeigten Messbuchsen).
Batterieladeport
Battery
Charger Port
Abb. 12–1 Batterieladeport unten an der Hochleistungsbatterie
Bei diesen Geräten funktioniert der Ladeport, der bei ausgebauter Batterie am Gerätegehäuse sichtbar ist, nicht (siehe Abb. 12–2).
Batterieladeport
Battery
Charger Port
Abb. 12–2 Ladeport am Gerätegehäuse (Batterie ausgebaut)
208
Wartung: Weltweiter Support, Vertrieb und Kundendienst
Gerät reinigen
Kein Wasser direkt auf das Gerät auftragen. Einen weichen Lappen mit Wasser und
einem milden Reinigungsmittel anfeuchten und überschüssiges Wasser von Hand
auswringen, bis der Lappen nicht mehr tropft. Das Gerät vorsichtig abwischen. Die
Anzeige trocken wischen, um Flecken zu vermeiden. Kein Reinigungs- oder Poliermittel auf der Anzeige verwenden!
Jährliche Kalibrierung
Dieses Gerät sollte einmal pro Jahr kalibriert werden, um genaue Messergebnisse zu
gewährleisten. Wenn es unter harten Betriebsbedingungen (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, physische Belastung oder Beschädigung) eingesetzt wird, sind häufigere
Kalibrierung und Wartung empfehlenswert.
WELTWEITER SUPPORT, VERTRIEB UND KUNDENDIENST
Kundendienst
Sollten Sie zur Verwendung dieses Produkts Fragen haben oder Hilfe benötigen,
wenden Sie sich bitte telefonisch oder per E-Mail an den Kundendienst von Acterna.
Kundendienstcenter
Region
Telefon
Geschäftszeiten
Nord-, Süd- und
Mittelamerika
1-800-346-6332
(gebührenfrei in Amerika)
Mo–Fr 8.00–17.00 Uhr
Eastern Standard Time
+1-941-752-9222
Mo–Fr 8.00–18.00 Uhr
Eastern Standard Time
209
12
Wartung: Über unseren Kundendienst
Kundendienstcenter (Fortsetzung)
Region
Telefon
Geschäftszeiten
Europa, Afrika und
Nahost
00800 882 85822
(Freephone)
Mo–Fr 8.30–17.00 Uhr
Greenwich Mean Time
+800 882 85822
(Acterna Großbritannien)
+49 (0) 7121 86 1262
(Acterna Deutschland)
+33 (0) 1 39 30 24 24
(Acterna Frankreich)
12
Asien/Pazifik
+852 2892 0990
(Hongkong)
Mo–Fr 9.00–17.30 Uhr
+86 10 6833 7477
(China)
Mo–Fr 9.00–17.30 Uhr
+61 3 9690 6700
(Australien)
Mo–Fr 8.30–17.30 Uhr
Außerhalb der Geschäftszeiten können Sie wie folgt Informationen anfordern:
Hinterlassen Sie eine telefonische Nachricht beim Kundendienstcenter für Ihre Region;
senden Sie eine E-Mail an das Kundendienstcenter für Nordamerika,
tac@acterna.com oder das Kundendienstcenter für Europa,
eurotac@acterna.com; oder stellen Sie Ihre Frage beim Online-Kundendienst unter
www.acterna.com.
ÜBER UNSEREN KUNDENDIENST
Acterna bietet hervorragenden Kundendienst für seine Geräte, wie z. B.
Kundenbetreuung, technischen Kundendienst, Gerätewartung und Schulungen. Die
Acterna Kundendienst-Mitarbeiter haben das nötige Fachwissen, um die Fragen
unserer Kunden zu deren Zufriedenheit zu beantworten. Wenden Sie sich mit den
folgenden Fragen/Problemen an unseren Kundendienst:
• Informationen zu Produkten und Dienstleistungen, einschließlich Upgrades,
Kalibrierung, Schulungen, Software-Upgradeverträgen und Wartungsverträgen.
Unsere Kundendienstmitarbeiter sind Ihnen auch bei Produktrücksendungen und
Reparaturen behilflich.
210
Wartung: Über unseren Kundendienst
• Fachmännische Hilfe für technische Fragen, einschließlich Produktkonfiguration,
Schaltkreisqualifikation sowie komplette Netzwerk-Störungssuche. Acterna bietet
auf Vertragsbasis außerdem kundenspezifische Anwendungsentwicklung,
Netzwerkberatung und -management, kundenspezifische Softwareanpassung
sowie Entwicklung von Testverfahren an.
Acterna gewährt für alle Produkte eine hervorragende Garantie: 3 Jahre Garantie auf
das Hauptgerät (Reparatur oder Austausch), 1 Jahr auf alle anderen Teile.
Kundendienst
Sollten Sie Fragen bzgl. Acterna Produkten und Dienstleistungen, wie z. B.
Rücksendegenehmigungen und Reparaturen, Kundendienst, Schulungen und anderen
Dienstleistungen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Acterna-Händler oder direkt an
den Acterna-Kundendienst.
Gerätewartungsdienst
Um Ihre Investition zu schützen und eine lange Lebensdauer der Geräte zu
gewährleisten, kann Ihnen Acterna einen Serviceplan zusammenstellen, der sowohl
Ihren Leistungsanforderungen als auch Ihrem Budget gerecht wird. Wir bei Acterna
wissen, wie wichtig es ist, Ausfallzeiten zu vermeiden. Daher halten wir das nötige
Personal zur bereit, um Probleme so schnell wie möglich zu beheben. Wir bieten
folgende Dienstleistungen an:
Produktreparaturen – Alle an den Kundendienst eingesandten Geräte werden nach
den gleichen strikten Standards getestet wie neue Geräte. Dadurch wird sichergestellt,
dass alle Produkte den einschlägigen Spezifikationen und Produktaktualisierungen
entsprechen.
Kalibrierung – Die Kalibrierungsmethoden von Acterna entsprechen ISO 9001 und
basieren auf den NIST-Normen. Bei jeder Kalibrierung wird ein Zertifikat mit Datum
ausgestellt, ein Datenblatt sowie Geräteaufkleber.
Produktaktualisierungen – Jedes Gerät, das zur Verbesserung der HardwareFunktionen eingesandt wird, erhält zusätzlich alle verfügbaren
Produktaktualisierungen. Außerdem wird es gründlich testet, um die optimale Leistung
der neuen Funktionen sicherzustellen.
Software-Upgradeverträge – Mit Hilfe dieser Verträge wird sichergestellt, dass die
Geräte jederzeit über die neuesten Softwarefunktionen verfügen. Der Kunde wird über
neue Softwareversionen und Produktänderungen automatisch informiert.
Produktwartungsverträge – Jahresverträge für die Wartung und Kalibrierung
gewährleisten optimale Leistungsfähigkeit der Geräte und erleichtern gleichzeitig Ihre
Buchhaltung. Produktwartungsverträge können zur Erweiterung bestehender oder
abgelaufener Garantien verwendet werden.
211
12
Wartung: Über unseren Kundendienst
Preisoptionen – Für Reparaturen, die nicht von der Garantie gedeckt werden, bietet
Acterna zwei Preisoptionen an: nach Material- und Arbeitskosten oder Pauschalpreise.
Die tatsächlichen Material- und Arbeitskosten werden dem Kunden direkt in Rechnung
gestellt. Dies ist eine kostengünstige Methode für kleinere Reparaturen. Mit dem
Pauschalpreissystem zahlt der Kunde einen festgelegten Betrag für bestimmte Gerätereparaturen (mit Ausnahme von Schäden oder Missbrauch). Dies erleichtert die
Buchhaltung und Budgetplanung.
Produktverbesserungsgruppe
12
Die Produktverbesserungsgruppe bietet eines der umfangreichsten Portefeuilles an
Ressourcen und Erfahrung im Bereich Kommunikationstestgeräte. Unser professionelles Team ist spezialisiert auf Softwareentwicklung, Testverfahrenentwicklung und Netzwerkberatung und besitzt langjährige Erfahrung im Testbereich. Alle wichtigen
Produktreihen von Acterna werden unterstützt:
Netzwerkberatung und -management – Umfasst Dienste wie z. B.
Produktivitätsanalysen, Teststrategiebeurteilung, Anwendungshilfe am Kundenstandort
sowie spezialisierte Schulungen.
Kundenspezifische Software-Anpassung – Entwicklung von Software für Fern- und
automatisierte Tests, Statistik und Emulation.
Entwicklung von Testverfahren – Entwicklung von Verfahren für automatisierte
Tests, Netzwerktests und Übereinstimmungstests.
Entwicklung und Installation von Testsystemen vor Ort
Acterna bietet eine Palette an Dienstleistungen zur Unterstützung unserer
zentralisierten Testsysteme, die spezifisch für die Anforderungen des
Kundennetzwerks entwickelt wurden. Diese Dienste schützen Ihre Investition über die
gesamte Lebensdauer der Geräte. Wir bieten folgende Dienstleistungen an:
Kundendienstprogramm für Notfälle – Kundendienst zu jeder Zeit, 7 Tage die
Woche, rund um die Uhr. Wir garantieren, dass Sie Ihre Ersatzteile innerhalb von
48 Stunden nach Kontaktaufnahme mit Acterna erhalten.
Wartungsverträge – Kostengünstige Wartung für Netzwerke mit mehreren
Testsystemen.
Garantie-Erweiterung – Deckt das Testsystem nach Ablauf der Garantie ab und
umfasst Arbeits- und Materialkosten sowie die Rücksendekosten an den Kunden.
Entwicklung und Installation von Testsystemen vor Ort – Gibt Ihnen eine breite
Auswahl an Optionen zur Integration des Testsystems in Ihr Netzwerk, wie z. B.
Installation, Konfiguration, Upgrades und Kundendienst am Kundenstandort.
212
Wartung: Über unseren Kundendienst
Technische Schulungen
Acterna Schulungen bieten erfahrenes Lehrpersonal und praxisbezogenen Unterricht.
Das Ziel sind optimale Teststrategien sowie die nötige Weiterbildung für Mitarbeiter.
Wir bieten folgende Leistungen an:
Kundenspezifische technische Schulungen – Diese Kurse befassen sich mit
Problemen, die sich den Technikern täglich stellen und berücksichtigen dabei die
Schulungsanforderungen des Kunden. Acterna führt die Schulungen an einem vom
Kunden gewählten Standort durch, damit das gesamte Personal im gleichen Lehrgang
weitergebildet werden kann. Aktuelle Technologie und Produkte werden Schritt für
Schritt behandelt, so dass sowohl neue als auch erfahrene Techniker die theoretischen
Kenntnisse problemlos in der Praxis anwenden können.
Allgemein zugängliche Kurse – Umfassende, praxisbezogene Produkt- und
Technologieschulungen werden regelmäßig weltweit angeboten. In allgemein
zugänglichen Kursen können Mitarbeiter verschiedener Firmen Wissen und
Erfahrungen mit Kollegen austauschen.
Computer-basierte Schulungen – Diese Kurse sind als Ergänzung zu den
praxisbezogenen Kursen von Acterna gedacht. Computer-basierte Kursen bieten
Informationen über die neuesten Kommunikationstechnologien und ermöglichen
unabhängiges Lernen überall und jederzeit – auf Arbeit, zu Hause und sogar auf
Reisen. Die CTB-Kurse von Acterna befassen sich mit Technologien wie ATM, Frame
Relay, ISDN, LAN-Grundlagen und noch viel mehr.
Kundenspezifische Multimedia-Kurse – Multimedia-Kurse werden genau nach
Kundenspezifikationen erstellt, um das Erlernen neuer Testinstrumente und
Anwendungen zu vereinfachen. Diese kundenspezifischen Kurse enthalten das
gleiche Lernmaterial für die gesamte Belegschaft. Die Kursteilnehmer lernen
unabhängig und selbständig auf ihrem PC.
Beratung und Bedarfsanalysen – Acterna kann Ihnen dabei behilflich sein, Ihren
Schulungsbedarf zu analysieren und maßgeschneiderte Kurse für optimale
Lernmöglichkeiten für Sie zusammenzustellen – und sorgt gleichzeitig dafür, dass Sie
gute Erträge für Ihre Investition erzielen.
Garantieinformationen
Die hier beschriebenen Garantien beziehen sich auf alle im Handel erhältlichen
Acterna Produkte. Zusätzliche oder unterschiedliche Garantien gelten nur, wenn ihre
Gültigkeit schriftlich von Acterna bestätigt wurde. Diese Garantien sind nur mit
ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung von Acterna übertragbar.
Hardware-Garantie – Acterna garantiert, dass das an den Kunden verkaufte
Hardware-Produkt unter normalen Einsatz- und Wartungsbedingungen frei von
Material- und Verarbeitungsfehlern ist. Der Garantiezeitraum beträgt 3 Jahre für
Hauptgeräte und Optionen (Ersatzteile und Arbeitszeit) und 1 Jahr für Zubehör und vor
Ort austauschbare Batterien. Wenn die Installation von Acterna durchgeführt wird,
beginnt die Garantiezeit entweder zum Abschluss der Installation oder 30 Tage nach
dem Versand an den Kunden (wobei der frühere Zeitpunkt maßgebend ist). Wenn die
Installation nicht von Acterna durchgeführt wird, beginnt der Garantiezeitraum am
213
12
Wartung: Über unseren Kundendienst
Versanddatum an den Kunden. Im folgenden Text werden diese Zeiträume allgemein
als „Ursprünglicher Garantiezeitraum“ bezeichnet.
12
Die gesamte Haftung von Acterna und der alleinige Anspruch des Kunden unter dieser
Hardware-Garantie besteht nach Wahl von Acterna entweder in der Reparatur oder
dem Ersatz des fehlerhaften Produkts. Acterna ist nicht zu Garantieleistungen verpflichtet, wenn bewiesen werden kann: (a) dass das Produkt von einer anderen Firma
als Acterna und ohne die schriftliche Genehmigung von Acterna abgeändert, repariert
oder nachgearbeitet wurde; (b) dass die Defekte auf falsche Lagerung, falsche Handhabung, Missbrauch oder Zweckentfremdung von Seiten des Kunden zurückzuführen
sind; (c) dass die Defekte auf die Verwendung des Produkts zusammen mit elektronisch oder mechanisch inkompatiblen bzw. minderwertigen Geräten von Seiten des
Kunden zurückzuführen sind; oder (d) dass der Defekt durch Brandschäden, eine
Explosion, Stromausfall oder höhere Gewalt verursacht wurde.
Für Produkte, die an Acterna zur Reparatur eingesandt wurden, gewährt Acterna eine
Garantie gegen Material- und Verarbeitungsfehler für 1 Jahr für die gleiche Reparatur
und für 90 Tage für andere Reparaturen ab Versanddatum von Acterna an den Kunden
bzw. bis zum Ablauf des ursprünglichen Garantiezeitraums, wobei jeweils der längere
Zeitraum maßgebend ist. Der Kunde trägt bis zur Auslieferung an Acterna das Risiko
für Verlust oder Schäden am Produkt bei der Rücksendung für Reparatur oder Austausch. Bei der Lieferung des Produkts übernimmt Acterna das Risiko für Verluste und
Schäden, bis das reparierte bzw. ersetzte Produkt beim Kunden abgeliefert wird. Der
Kunde trägt die gesamten Versandkosten für an Acterna zur Reparatur oder zum
Ersatz zurückgesandte Geräte oder Software. Acterna trägt die gesamten Versandkosten für die Rücksendung von reparierten oder ersetzten Produkten an den Kunden.
Software-Garantie – Acterna garantiert, dass die Software-Produkte, für die dem
Kunden eine Lizenz gewährt wurde, unter normalen Einsatz- und Wartungsbedingungen für 90 Tage ab Versanddatum der Software an den Lizenznehmer („Garantiezeitraum“) in jeder Beziehung einwandfrei und den von Acterna etablierten und
veröffentlichten Spezifikationen für die jeweilige Software gemäß funktioniert. Acterna
garantiert jedoch nicht, dass die Software unterbrechungsfrei und fehlerfrei funktioniert,
in Kombination mit anderer Software betrieben werden kann, den Anforderungen des
Kunden entspricht oder dass eine ununterbrochene Verwendung möglich ist.
Die gesamte Haftung von Acterna und der alleinige Anspruch des Kunden unter dieser
Software-Garantie besteht nach Wahl von Acterna entweder in (i) der Korrektur der
Acterna schriftlich vom Kunden mitgeteilten Fehler innerhalb des Garantiezeitraums,
vorausgesetzt dass Acterna den Fehler reproduzieren kann, (ii) dem Austausch der
defekten Software, vorausgesetzt dass Acterna innerhalb des Garantiezeitraums
schriftlich darüber informiert wurde, oder (iii) vorausgesetzt dass Acterna innerhalb des
Garantiezeitraums schriftlich darüber informiert wurde, einem Widderruf der Lizenz
und, nach Rücksendung der Software, Dokumentation sowie aller anderer unter der
Lizenz gelieferten Materialien an Acterna, der Rückerstattung aller Kosten für die
Software und Lizenz an den Kunden. Acterna gewährt keine dieser
Garantieleistungen, wenn (a) die Software vom Kunden oder von Dritten abgeändert
oder mit einer anderen Software kombiniert wurde oder (b) die Software als Ganzes
oder in Auszügen auf einem anderen Rechner als dem vorgesehenen Server installiert
oder mit einem Betriebssystem verwendet wird, für das sie nicht vorgesehen ist.
Garantie auf Dienstleistungen – Acterna garantiert, dass ihre Dienstleistungen
prompt, gründlich und auf professionelle Weise in Übereinstimmung mit den
Branchennormen geliefert werden. Acterna ist jedoch nicht verantwortlich für
214
Wartung: Über unseren Kundendienst
Verzögerungen, die nicht durch einen Fehler oder Nachlässigkeit von Acterna
verursacht wurden bzw. die nicht unter normalen Umständen vorhersehbar oder
vermeidbar gewesen wären.
GARANTIEAUSSCHLUSS – FÜR HARDWARE, SOFTWARE, UND/ODER
DIENSTLEISTUNGEN VON ACTERNA, GELTEN DIE OBEN GENANNTEN
GARANTIEN AN STELLE ALLER ANDEREN AUSDRÜCKLICHEN ODER
STILLSCHWEIGENDEN GARANTIEN UND BEDINGUNGEN. ACTERNA SCHLIESST
FÜR SICH SPEZIFISCH JEDE WEITERE GEWÄHRLEISTUNG AUS,
AUSDRÜCKLICH ODER STILLSCHWEIGEND, AUF HARDWARE, SOFTWARE,
DOKUMENTATION ODER DIENSTLEISTUNGEN, EINSCHLIESSLICH (JEDOCH
NICHT BEGRENZT AUF) GARANTIEN BZGL. DER QUALITÄT, LEISTUNG,
VERMEIDUNG VON VERTRAGSVERLETZUNGEN, MARKTGÄNGIGKEIT ODER
EIGNUNG FÜR EINEN BESTIMMTEN ZWECK, SOWIE GARANTIEN, DIE SICH AUS
GESCHÄFTSVERHANDLUNGEN, GEBRAUCH ODER HANDELSPRAKTIKEN
ERGEBEN. ACTERNA IST UNTER KEINEN UMSTÄNDEN HAFTBAR FÜR
INDIREKTE ODER FOLGESCHÄDEN, DIE AUS DER VERLETZUNG DIESER
GARANTIE ENTSTEHEN.
Rücksendeanweisungen
Jedes Teil, das zur Reparatur eingesandt wird, muss mit einem Etikett mit den
folgenden Informationen versehen werden:
• Name, Adresse und Telefonnummer des Eigentümers
• Seriennummer, Produkttyp und Modell
• Garantiestatus (Wenn Sie nicht wissen, was der Garantiestatus für Ihr Gerät ist,
wenden Sie sich bitte an den Acterna Kundendienst.)
• Einer detaillierten Beschreibung des Problems oder des angeforderten Service
• Name und Telefonnummer einer Kontaktperson, falls Acterna Fragen zur
Reparatur hat
• Der Rücksendenummer (RA-Nummer, nur für US-Kunden) bzw.
Referenznummer (für Kunden in Europa)
Wenn möglich, senden Sie die Geräte bitte in der Originalverpackung zurück. Wenn
die Originalverpackung nicht zur Verfügung steht, muss das Gerät so verpackt werden,
dass keine Transportschäden entstehen können. Geeignete Verpackungsmaterialien
sind bei Bedarf beim Acterna Kundendienst erhältlich. Acterna übernimmt keine Haftung für Transportschäden. Der Kunde wird gebeten, die von Acterna ausgegebene
RA- oder Referenznummer deutlich auf der Außenseite der Verpackung anzugeben
und das Paket frachtfrei und versichert an Acterna zu senden.
215
12
Wartung: Über unseren Kundendienst
12
216
Kapitel 13
Beschreibung und grundlegende
Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510
EINFÜHRUNG
Dieses Kapitel erläutert die Benutzeroberfläche, grundlegenden Betriebsmodi, Konfiguration und Druckfunktionen des SDA-5500 und SDA-5510. Es sind nicht alle
beschriebenen Optionen an beiden Kopfstellengeräten verfügbar. In den Fällen, in
denen eine Option nur an einem bestimmten Gerät verfügbar ist, ist dies angegeben.
ELEMENTE DER BENUTZEROBERFLÄCHE
Die SDA-Kopfstellengeräte haben zwei Hauptelemente auf der Benutzeroberfläche:
das Navigator-Menü (eine grafische Benutzeroberfläche) und ein Tastenfeld mit 40
Tasten. Das Tastenfeld umfasst:
• acht Softwaretasten
• acht Messmodus-Anwahltasten
• vier Haupt-Anwahltasten
• vier Pfeiltasten
• sechzehn numerische Eingabetasten
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Elemente der Benutzeroberfläche
Softwaretasten
Die acht Softwaretasten sind zu je vier Tasten auf jeder Seite der Anzeige angeordnet
(siehe Abb. 13–1). Die Funktion jeder Softwaretaste ist von der gerade durchgeführten Betriebsfunktion abhängig. Sie wird durch ein Symbol angegeben, das neben der
assoziierten Softwaretaste auf der Anzeige erscheint. Softwaretasten sind nicht
immer aktiv. Wenn eine Softwaretaste inaktiv ist, erscheint das entsprechende Symbol entweder blass (grau) oder wird überhaupt nicht angezeigt.
Navigator
Der Navigator ermöglicht direkten Zugriff auf die Hauptmenüs des Geräts (siehe
Abb. 13–1). Er kann jederzeit durch Drücken der Hilfstaste Nav aufgerufen werden.
Die Pfeiltasten auf dem Bedienfeld des Geräts verwenden, um das gewünschte Menü
zu markieren, und dann die Enter (Eingabetaste) drücken, um es aufzurufen.
13
Abb. 13–1 Navigator (und linke Softwaretasten)
Messmodus-Anwahltasten
Messmodi werden durch Drücken der entsprechenden Messmodustaste aufgerufen
(siehe Abb. 13–2). Für jede der acht Hauptmessfunktionen ist eine Taste verfügbar.
Diese Tasten befinden sich direkt unter der Anzeige.
218
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Elemente der Benutzeroberfläche
Abb. 13–2 Acht Messmodustasten
• LEVEL (Pegel): Signalpegelmessungen auf einzelnen Kanälen werden durch
Eingabe einer spezifischen Kanalnummer und Drücken der Kanaltaste vorgenommen. Messungen können außerdem durch Auswahl des Trägers mit einem Marker im Scanmodus und Drücken der Taste „Level“ (Pegel) durchgeführt werden.
• TILT (Schräglage): Der Schräglagenmodus vereinfacht den Abgleich von Pilotpegeln durch Anzeige einer Balkengrafik mit Darstellung von bis zu neun unterschiedlichen benutzergewählten Videoträgerpegeln.
• SCAN: Den Scanmodus verwenden, um sich einen guten Überblick über absolute
Trägerpegel zu verschaffen. Dieser Modus zeigt eine Balkengrafik an, die alle
Trägerpegel enthält.
• SWEEP (SDA-5500) (Wobbeln): Der Wobbelmodus speist ein schwaches Signal
in unbelegte Spektralbereiche ein und sendet Telemetriesignale an alle SDA5000-Feldgeräte, die an das System angeschlossen sind. Kabelsystem-Trägerpegel in belegten Spektralbereichen werden überwacht und als Balkengrafik angezeigt.
• SWEEP (SDA-5510) (Wobbeln): Der Wobbelmodus überwacht die Signale, die
durch die Feldgeräte in unbelegte Spektralbereiche eingespeist werden. Dieser
Modus überträgt außerdem den aktuellen Zustand von Rauschen und Einstrahlung an angeschlossene Empfänger im Feld (durch Telemetrie).
HINWEIS: Telemetrie wird nur gesendet, wenn sich das Gerät im
Wobbelmodus befindet. Durch Auswahl eines anderen Modus
geht die Telemetrie zu allen am System angeschlossenen Empfängern verloren.
• C/N (Träger/Rausch-Verhältnis): Misst und zeigt das Träger/Rausch-Verhältnis
des eingestellten Kanals oder der Frequenz an.
• HUM (Brumm): Misst die Brummmodulation des eingestellten Kanals. Die Ergebnisse werden entweder in % oder dB angezeigt (entsprechend der Benutzereinstellung).
• MOD (Modulation): Ermöglicht dem Benutzer das Mithören der Modulation des
eingestellten Kanals oder der Frequenz und misst die Modulationstiefe eines
Videoträgers.
• SPECT (Spektralanalyse): Zeigt eine Spektralanalyse an und misst Mischprodukte 2. und 3. Ordnung (CSO/CTB).
219
13
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Elemente der Benutzeroberfläche
Haupt-Anwahltasten
Hilfsmodi werden mit den Haupt-Anwahltasten aufgerufen. Für jede der vier Hilfsfunktionen ist eine Taste verfügbar. Diese Tasten sind rechts neben der Anzeige und links
neben den Pfeiltasten angeordnet.
• Nav (Navigator): Diese Taste drücken, um die Navigator-Benutzeroberfläche aufzurufen.
• Test: Diese Taste ruft das Menü AUTO-TEST auf.
• PathTrak: Diese Taste aktiviert PathTrak-Funktionen (bei Geräten mit der
PathTrak-Option).
• Print (Drucken): Ermöglicht dem Benutzer das Drucken des aktuellen Messungsbildschirms.
Pfeiltasten
13
Die vier Pfeiltasten werden für viele Eingabezwecke verwendet, einschließlich Durchlaufen von Menüoptionen und Ändern von Eingabeoptionen im Eingabefeld. Die speziellen Funktionen sind in den einzelnen Abschnitten für jeden Betriebsmodus
beschrieben. Diese Tasten sind rechts neben den Haupt-Anwahltasten angeordnet.
Alphanumerische Eingabetasten
Die alphanumerischen Tasten werden zur Eingabe der während des Gerätebetriebs
benötigten Daten verwendet (siehe Abb. 13–3). Mit der Tastenfeldeingabe sind drei
Kennzeichen assoziiert. Die Kennzeichen erscheinen in der Titelleiste links neben der
Uhrzeit. Diese Kennzeichen sind:
• ABC – alphanumerischer Eingabemodus
• 123 – numerischer Eingabemodus
•
220
– Auswahlmodus
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Elemente der Benutzeroberfläche
Abb. 13–3 Alphanumerische Tasten
Alphanumerischer Eingabemodus
Die meisten numerischen Tasten enthalten auch Buchstaben auf der Beschriftung.
Diese Zeichen können aufgerufen werden, wenn das Kennzeichen für alphanumerische Eingabe in der Titelleiste erscheint. Im alphanumerischen Eingabemodus
erscheint ein Cursor unter der aktiven Position. Wiederholtes Drücken einer alphanumerischen Taste durchläuft die Buchstaben, mit denen die Taste beschriftet ist. Nach
Auswahl des gewünschten Zeichens wird der Cursor mit der linken oder rechten Pfeiltaste zur nächsten Position verschoben. Sonderzeichen können mit der oberen und
unteren Pfeiltaste aufgerufen werden.
Numerischer Eingabemodus
Im numerischen Eingabemodus können nur die Ziffern 0 bis 9 und der Dezimalpunkt
eingegeben werden. Wenn negative Werte zulässig sind, die Taste FCN und +/– drükken, um zwischen positiven und negativen Werten umzuschalten. Der numerische
Wert kann außerdem mit der oberen und unteren Taste erhöht bzw. verringert werden.
Numerische Eingaben immer durch Drücken der Enter (Eingabetaste) beenden.
Auswahlmodus
Dieser Modus ermöglicht die Verwendung der Pfeiltasten zum Durchlaufen einer
Reihe von Auswahlmöglichkeiten, die im Eingabefeld erscheinen.
Drucken
Alle Messmodus-Bildschirme können direkt ausgedruckt werden. Beim Drücken der
Taste Print (Drucken) wird der aktuelle Messungsbildschirm gedruckt. Zum Drucken
einer Messungsdatei die Datei anzeigen und auf gleiche Weise wie beim Drucken des
aktuellen Messungsbildschirms verfahren.
221
13
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Globale Konfiguration
GLOBALE KONFIGURATION
Dieser Abschnitt beschreibt die sechs Setup-Modi für den SDA-5500 und SDA-5510,
die im Hauptmenü CONFIGURE (Konfigurieren) aufgerufen werden können, das in
Abb. 13–4 gezeigt ist: Global, Measurements (Messungen), Channel Plan (Kanalplan), Sweep Transceiver (Wobbelübertrager), PathTrak und Diagnostics (Diagnose).
13
Abb. 13–4 Hauptmenü CONFIGURE (Konfigurieren) (SDA-5500)
Das globale Setup ermöglicht die Konfiguration von Aspekten des Geräts, die nicht
speziell für Messungen gelten. Mit dem Messungs-Setup kann der Benutzer spezielle
Messparameter einstellen. Das Kanalplan-Setup ermöglicht die Konfiguration der
Kanaleinstellung für ein bestimmtes Kabelsystem. Mit dem Wobbelübertrager-Setup
kann der Benutzer Wobbelübertragungs-Parameter einstellen. PathTrak ruft die
PathTrak-Parameter auf und der Diagnosemodus ermöglicht das Testen der Gerätefunktionen.
Globales Setup
Zum Aufrufen des Konfigurationsbildschirms GLOBAL (Abb. 13–5) die Option GLOBAL im Hauptmenü CONFIGURE (Konfigurieren) wählen. Im Konfigurationsbildschirm GENERAL (Allgemeines) sind elf Optionen verfügbar. Die obere und untere
Softwaretaste verwenden, um zusätzliche Konfigurationsoptionen zu durchlaufen. Bei
der Anzeige von Listen wird der nach oben weisende Pfeil blass, wenn die erste
Option der Liste erreicht ist. Die Softwaretaste mit dem nach unten weisenden Pfeil
wird blass, wenn die letzte Option der Liste erreicht ist.
222
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Globale Konfiguration
Abb. 13–5 Konfigurationsmenü GLOBAL
Operator Name (Bedienername): Die Option Operator Name ermöglicht die Eingabe
des Namens des Bedieners. Dieser Name erscheint in der Kopfzeile des Auto-TestBerichts.
Contrast Level (Kontrastpegel): Die Option Contrast Level verwenden, um den
Kontrastpegel der LCD-Anzeige auf optimale Anzeige einzustellen. Der Pegel ist auf
einer Skala von 1 bis 15 einstellbar. Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um
den Kontrast einzustellen.
Backlight Time-out Period (Hintergrundbeleuchtungs-Abschaltfunktion): Die
Option Automatic Backlight Time-Out Period stellt die Zeitdauer ein, die die LCD-Hintergrundbeleuchtung eingeschaltet bleibt. Die Zeitdauer ist auf Always Off (Immer
ausgeschaltet), 5 s, 10 s oder Always On (Immer eingeschaltet) programmierbar. Die
obere und untere Pfeiltaste verwenden, um die Abschaltzeit einzustellen. Die Hintergrundbeleuchtung kann auch jederzeit durch zweimaliges Drücken der Taste FCN
(light) manuell ein- oder ausgeschaltet werden.
Time (Uhrzeit): Die Option Time verwenden, um die aktuelle Uhrzeit einzustellen. Die
numerischen Eingabetasten verwenden, um die Uhrzeit im 24-Stunden-Format
HH:MM:SS einzugeben.
Date Format (Datumsformat): Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um das
gewünschte Datumsformat zu wählen. Nach Änderung des Datumsformats erscheint
das neue Format überall dort, wo ein Datum angezeigt oder gedruckt wird. Folgende
Datumsformate sind verfügbar:
• MM/TT/JJ
• TT.MM.JJ
• JJ.MM.TT
223
13
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Globale Konfiguration
Date (Datum): Diese Option wählen, um das Datum mit den numerischen Eingabetasten einzustellen. Das Datum wird in dem Format angezeigt, das im Konfigurationsmenü DATE FORMAT (Datumsformat) gewählt wurde.
Printer (Drucker): Die Option Printer stellt die Druckerschnittstelle auf den Typ des
verwendeten Druckers ein. Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um den
gewünschten Drucker auszuwählen. Die erforderliche Konfiguration für serielle
Drucker ist wie folgt:
• Baudrate entsprechend des SDA-5500 und SDA-5510 (9600 oder
19,2K empfohlen)
• 8 Datenbits
• 1 Stoppbit
• Keine Parität
• Protokoll: Hardware-Handshaking
13
Zum Druck auf einem Paralleldrucker ist ein Seriell/Parallel-Adapter (wie das Modell
der Black Box Corp.) erforderlich. Die Einrichtung entspricht der Konfiguration eines
seriellen Druckers.
Lines/Page (Zeilen/Seite): Die Anzahl der Zeilen pro Seite (mind. 30, max. 255) kann
für Textdokumente angegeben werden. Dies bestimmt die Anzahl der gedruckten Zeilen, bevor ein Formularvorschubbefehl gesendet wird. Null (0) eingeben, um keinen
Formularvorschub zu verwenden.
Baud Rate (Baudrate): Die Baudrate wird zum Einstellen der Übertragungsgeschwindigkeit zwischen dem SDA-5500 oder SDA-5510 und einem anderen Gerät
verwendet. Verfügbare Baudraten sind 1200, 2400, 4800, 9600 und 19,2K. Die obere
und untere Pfeiltaste verwenden, um die Baudrate einzustellen.
Beeps (Pieptöne): Die SDA-Kopfstellengeräte erzeugen Pieptöne, um den Bediener
auf bestimmte Betriebsbedingungen aufmerksam zu machen. Die Pfeiltasten verwenden, um die Pieptonfunktion ein- oder auszuschalten.
Diagnostics (Diagnose): Die Option Diagnostics wählen und die Enter (Eingabetaste) drücken, um den Diagnosemodus aufzurufen. Wenn diese Option nicht auf dem
Bildschirm SETUP zu sehen ist, die untere Pfeiltaste drücken, bis sie in der Liste
erscheint.
Im Diagnosemodus können folgende Funktionen ausgeführt werden:
Default to Factory Settings (Wiederherstellen der Werkskonfiguration): Wenn
diese Option gewählt ist, setzt das Gerät beim Drücken der Enter (Eingabetaste) alle
Parameter automatisch auf die Werkseinstellung zurück.
VORSICHT ! Durch Ausführung dieser Funktion gehen alle
gespeicherten Dateien, Funktionen und der Speicherinhalt
verloren.
224
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Globale Konfiguration
Display Test: Diese Option ermöglicht das Testen der Funktionstüchtigkeit der
Anzeige. Die Option markieren, die Enter (Eingabetaste) drücken und den angezeigten Anweisungen folgen.
Transmitter Diagnostics (Senderdiagnose): Die Option Transmitter Diagnostics
markieren und die Enter (Eingabetaste) drücken, um folgende Funktionen aufzurufen:
• Transmitter On/Off (Sender Ein/Aus): Wenn der Sender eingeschaltet ist,
erzeugt diese Option ein CW HF-Signal, das während der Fehlersuche oder
Installation verwendet werden kann.
• Transmitter Attenuator (Dämpfungsglied): Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um den Betrag der Dämpfung für das CW-gesendete Signal einzugeben.
• Transmitter Frequency (Sendefrequenz): Die Frequenz des gesendeten
Signals eingeben.
VORSICHT ! Wenn die Frequenz auf eine lokale Trägerfrequenz
eingestellt wird, können Störungen des Teilnehmerempfangs auftreten.
13
• Sweep Telemetry On/Off (Wobbeltelemetrie Ein/Aus): Wenn diese Option
eingeschaltet ist, moduliert das Gerät das CW-Signal ähnlich wie das Telemetriesignal.
PathTrak Demo On/Off (PathTrak-Demo Ein/Aus): Diese Einstellung ermöglicht
das Aktivieren oder Deaktivieren einer Demonstration der PathTrak-Funktion.
Messungs-Setup
Zum Aufrufen des Konfigurationsmenüs MEASUREMENTS (Messungen) (Abb. 13–6)
die Option MEASUREMENTS im Hauptmenü SETUP wählen. Es stehen Optionen
zum Einstellen von acht Variablen zur Verfügung.
225
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Globale Konfiguration
Abb. 13–6 Setup-Bildschirm MEASUREMENTS (Messungen)
13
Temperature Units (Temperatureinheiten): Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um die gewünschte Temperatureinheit (Grad Celsius oder Grad Fahrenheit) zu
wählen.
Signal Level Units (Signalpegeleinheiten): Die Einheiten wählen, die zum Prüfen
von Signalleistungspegeln (dBmV, dBuV und dBm) verwendet werden sollen.
Frequency Tuning Step Size (Frequenzabstimmungs-Schrittgröße): Die Abstimmungsschrittgröße mit der oberen und unteren Pfeiltaste oder den numerischen Eingabetasten einstellen (zwischen 0,01 und 100,00 MHz in Schritten von 10 kHz).
Fundamental Hum Frequency (Grundbrummfrequenz): Die zu messende Grundbrummfrequenz (60 Hz, 50 Hz, 1 Hz oder Auto) wählen. Bei Auswahl von „Auto“
schaltet das Gerät bei PAL-Plänen automatisch auf 50 Hz und bei NTSC-Plänen automatisch auf 60 Hz. 1 Hz wird für eine 1-Hz-Stromversorgung verwendet.
Scan Rate (Scanrate): Im Scanmodus sind zwei Scanraten verfügbar: Normal und
Fast (Schnell). Mit der Scanrate Fast können Scans schnell angezeigt werden, die
jedoch ungenauer sind. Die Scanrate Normal ist langsamer, dafür jedoch genauer.
Scan Audio Carriers (Audioträger scannen): Audioträger können während des
Scans eliminiert werden, um den Scan schneller anzuzeigen. Diese Funktion wird mit
der oberen und unteren Pfeiltaste zwischen Yes (Ja) und No (Nein) umgeschaltet.
C/N Calibration (Kalibrierung des Träger/Rausch-Verhältnisses): Zum Durchführen der Kalibrierung die Option C/N calibration wählen und die Enter (Eingabetaste)
drücken. Damit eine gültige Messung erzielt werden kann, sicherstellen, dass kein
Kabel am RF IN-Steckverbinder angeschlossen ist. Nach Prüfung der Messung die
Softwaretaste OK drücken. Der Bildschirm zeigt die Rauschschwelle in den aktuell
gewählten Einheiten an (z. B. dBmV).
226
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Globale Konfiguration
Kanalplan-Setup
Nach Auswahl der Option CHANNEL PLAN (Kanalplan) im Menü CONFIGURE (Konfigurieren) erscheint ein Bildschirm, in dem neun (SDA-5510) oder zehn (SDA-5500)
Kanalplan-Konfigurationsoptionen eingestellt werden können. Diese Optionen dienen
zum:
• Auswählen eines Kanalplans
• Einstellen der Videosignalart
• Einstellen der Kanaleinstellsequenz
• Erstellen eines Kanalplans
• Bearbeiten von Kanalplanparametern
• Löschen unbelegter Kanäle
• Erstellen von Wobbelpunkten (SDA-5500)
• Festlegen von Auto-Test-Messungen
• Bearbeiten von Auto-Test-Grenzwerten
13
• Kopieren eines Plans von einem anderen Gerät
Siehe auch
! Kapitel 14 „SDA-5500/SDA-5510 Wobbelkonfiguration“ beschreibt
diese Optionen im Detail.
Wobbelübertrager (SDA-5500)
Durch Auswahl der Option SWEEP TRANSCEIVER (Wobbelübertrager) im Hauptmenü CONFIGURE (Konfigurieren) wird ein Bildschirm aufgerufen, in dem die folgenden sieben Optionen ausgewählt und eingestellt werden können:
• Scanmodus
• Vorwärts-Telemetriefrequenz
• Vorwärts-Telemetriepegel
• Vorwärtswobbel-Einspeisepegel
• Audioträger einschließen
• Rückwärts-Wobbeln aktivieren
• Aktuelle Kopfstellen-Einstrahlungsanzeige aktivieren
• Rückwärts-Telemetriefrequenz
• Rückwärts-Wobbel-Pläne
227
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Grundlegende Betriebsmodi
Siehe auch
! Kapitel 14 „SDA-5500/SDA-5510 Wobbelkonfiguration“ beschreibt
diese Optionen im Detail.
Rückwärts-Wobbeln (SDA-5510)
Durch Auswahl der Option REVERSE SWEEP (Rückwärts-Wobbeln) im Hauptmenü
CONFIGURE (Konfigurieren) wird ein Bildschirm aufgerufen, in dem die folgenden
Optionen ausgewählt und eingestellt werden können:
• Wobbelmodus
• Vorwärts-Telemetriefrequenz
• Vorwärts-Telemetriepegel
• Rückwärts-Telemetriefrequenz
• Rückwärts-Wobbel-Pläne
• Aktuelle Kopfstellen-Einstrahlungsanzeige aktivieren
13
Siehe auch
! Kapitel 14 „SDA-5500/SDA-5510 Wobbelkonfiguration“ beschreibt
diese Optionen im Detail.
GRUNDLEGENDE BETRIEBSMODI
Dieser Abschnitt beschreibt die Betriebsmodi der SDA-5500- und SDA-5510-Kopfstellengeräte.
Pegelmodus
Signalpegel werden sowohl im Pegel- als auch Scanmodus gemessen. Die Pegelanzeige bietet neben einer numerischen Anzeige des Signalpegels auch einen Analogmesser. Die Audio- und Videoträgerpegel eines Kanals werden simultan angezeigt.
Zusätzlich kann ein einzelner Träger gemessen werden (wie z. B. ein Daten- oder
Pilotträger), oder das Gerät kann auf eine bestimmte Frequenz eingestellt werden.
228
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Grundlegende Betriebsmodi
Im Pegelmodus werden folgende Informationen angezeigt (Nummern entsprechen
der Beschriftung in Abb. 13–7):
1.
Kanalnummer oder -frequenz
2.
Kanalname (erscheint bei Voreinstellung)
3.
Videoträgerfrequenz und -pegel (numerisch)
4.
Audioträgerfrequenz und -pegel (numerisch)
5.
Analogmesser für Trägerpegel
6.
Differenz zwischen Audio- und Videopegeln
7.
Typ (TV, Einzeln, Digital oder Doppelt)
8.
Testpunkt-Kompensation, die nur erscheint, wenn ein Nonzero-Wert während
des Setup programmiert wurde, wird zum Eliminieren des Testpunktverlustes
vom Messergebnis verwendet, um den Signalpegel auf dem System anzuzeigen.
13
2
1
3
4
5
6
8
Abb. 13–7 Messbildschirm LEVEL (Pegel)
Einstellung nach Kanal oder Frequenz
Wenn der Pegelmodus gewählt ist, kann das Gerät nach Kanal oder Frequenz eingestellt werden. Im Kanalmodus erscheinen der Kanal und Kanalname am oberen Rand
der Anzeige. Die linke und rechte Pfeiltaste kann zum Verringern oder Erhöhen der
Kanalnummer verwendet werden. Kanäle können außerdem mit den numerischen
Tasten gefolgt von der Taste CHAN (Kanal) eingegeben werden.
229
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Grundlegende Betriebsmodi
Zum Einstellen nach Frequenz die numerischen Tasten verwenden, um eine Frequenz einzugeben, und zum Abschluss die Taste FREQ drücken. Die Frequenz kann
mit der linken Pfeiltaste verringert oder mit der rechten Pfeiltaste erhöht werden. Die
Schrittgröße beim Einstellen nach Frequenz wird beim Setup programmiert.
Skalierungseinstellung
Die obere und untere Pfeiltaste kann verwendet werden, um den Referenzpegel auf
dem Analogmesser einzustellen. Dies ist hilfreich, wenn die Audio- und Videopegel
weit auseinander liegen.
Zur automatischen Skalierung des Analogmessers die Taste FCN und die Umschalttaste Enter (Scale) [Eingeben (Skalierung)] drücken.
Im Kanalmodus wird der Pegel durch zwei Analogmesser repräsentiert: einen für den
Video- und einen für den Audioträger (zwei Audioträger im Modus „Video + Doppelaudiokanäle“).
Im Frequenz- oder Einzelkanalmodus wird der Pegel durch ein einzelnes Messgerät
angezeigt.
13
Schräglagenmodus
Ein Kabelsystem ist für gleichmäßige Verstärkung ausgelegt und der Ausgang von
gleichen Verstärkertypen (Ortsleitung, Brücke/Leitungserweiterung) sollte so identisch
wie physikalisch möglich sein. Die Verstärker werden mit spezifischen Pegeln für
Signale am oberen und unteren Ende des Spektrums eingerichtet. Diese werden für
automatische Verstärkungsregelung oder automatische Neigungsregelung verwendet. Beim Verstärkerabgleichsverfahren werden diese Signale gemessen und entsprechend der Spezifikation eingestellt. Vor einer Einstellung muss sichergestellt
werden, dass keine Störungen im System vorliegen, die nicht durch eine Einstellung
miteinberechnet werden können, sondern repariert werden müssen.
Im Schräglagenmodus werden folgende Informationen angezeigt (siehe Abb. 13–8):
• Hohe und niedrige Trägerfrequenzen
• Hohe und niedrige Trägerpegel
• Schräglagenmessung
• Referenzpegel und -skalierung
• Testpunkt-Kompensation (erscheint nur, wenn ein Nonzero-Wert während des
Setup programmiert wurde)
230
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Grundlegende Betriebsmodi
Abb. 13–8 Messbildschirm TILT (Schräglage)
Wenn die Taste TILT (Schräglage) gedrückt wird, zeigt der Bildschirm automatisch bis
zu neun Videoträgerpegel an, die im Bildschirm EDIT CHANNEL PARAMETERS
(Kanalparameter bearbeiten) des Einrichtungsmenüs CHANNEL PLAN (Kanalplan)
definiert wurden.
Die obere und untere Pfeiltaste kann verwendet werden, um den Referenzpegel des
Graphen einzustellen.
Pegeleinstellungen
Die Softwaretaste LVL drücken, um die Skalierung und den Referenzpegel der
Schräglagenanzeige zu bearbeiten. Zum Einstellen der Skalierung die obere und
untere Pfeiltaste verwenden, um eine Skalierung zu wählen, die die optimale Anzeige
der Schräglagenpegel gewährleistet.
Zum Einstellen des Referenzpegels die Softwaretaste Ref Level (Referenzpegel)
drücken. Der Referenzpegel kann mit der oberen und unteren Pfeiltaste oder durch
Eingabe eines numerischen Werts gefolgt von der Enter (Eingabetaste) geändert
werden. Der Referenzpegel wird am oberen Rand des Graphen angezeigt.
HINWEIS: Der Referenzpegel wird durch die Einheiten- und Skalierungseinstellung begrenzt.
Durch Drücken der Softwaretaste Auto Scale (Autoskalierung) wird der Referenzpegel automatisch auf optimale Schräglagenanzeige eingestellt. Die Tasten FCN und
Scale können ebenfalls verwendet werden, um den Referenzpegel automatisch einzustellen.
231
13
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Grundlegende Betriebsmodi
Scanmodus
Den Scanmodus verwenden, um sich einen guten Überblick über das gesamte Spektrum von absoluten Trägerpegeln zu verschaffen. In diesem Modus wird eine Balkengrafik mit allen Trägerpegeln angezeigt (siehe Abb. 13–9). Ein Marker wählt, welcher
Trägerpegel im unteren Bildschirmbereich angezeigt wird.
Im Scanmodus werden folgende Informationen angezeigt:
• Kanalnummer
• Kanalname
• Videoträgerfrequenz und -pegel (numerisch)
• Audioträgerfrequenz und -pegel (numerisch)
• Histogrammgraph der Trägerpegel
• Differenz zwischen Audio- und Videopegeln
• Testpunkt-Kompensation (erscheint nur, wenn ein Nonzero-Wert während des
Setup programmiert wurde)
13
• Grenzwertmelder
Abb. 13–9 Bildschirm SCAN
Durch Drücken der Taste SCAN wird ein Graph mit allen Trägerpegeln angezeigt. Die
rechte und linke Pfeiltaste verwenden, um den Marker auf dem gewünschten Kanal zu
positionieren. Die Kanalnummern können auch direkt mit den numerischen Eingabetasten eingegeben werden.
Die obere und untere Pfeiltaste kann verwendet werden, um den Referenzpegel des
Graphen einzustellen.
232
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Grundlegende Betriebsmodi
Pegeleinstellungen
Die Softwaretaste LVL drücken, um die Skalierung und den Referenzpegel der Scananzeige zu bearbeiten. Zum Einstellen der Skalierung die obere und untere Pfeiltaste
verwenden, um eine Skalierung zu wählen, die die optimale Anzeige der Trägerpegel
gewährleistet. Zum Einstellen des Referenzpegels die Softwaretaste Ref Level (Referenzpegel) drücken. Der Referenzpegel kann nun mit der oberen und unteren Pfeiltaste oder durch Eingabe eines numerischen Werts gefolgt von der Enter
(Eingabetaste) geändert werden. Der Referenzpegel wird auf der oberen Zeile des
Graphen angezeigt.
Durch Drücken der Softwaretaste Auto scale (Autoskalierung) wird der Referenzpegel automatisch auf optimale Scananzeige eingestellt. Die Tasten FCN und Scale
(Skalierung) können ebenfalls verwendet werden, um den Referenzpegel automatisch einzustellen.
Frequenzeinstellungen
Die Softwaretaste FRQ drücken, um die Frequenzbereichsparameter der Scananzeige zu bearbeiten. Die Softwaretaste „Start“ drücken und dann die obere und untere
Pfeiltaste oder das numerische Tastenfeld verwenden, um die Startfrequenz einzustellen. Die Softwaretaste Stop (Stopp) drücken, um die Stoppfrequenz einzustellen. Die
Softwaretaste Full Span (Volle Spanne) kann verwendet werden, um die Start- und
Stoppfrequenz auf den vollen Bereich des Geräts einzustellen.
Die Softwaretaste Tilt (Schräglage) drücken, um die Schräglagen-Kompensation einoder auszuschalten. Schräglagenkanäle müssen im Bildschirm EDIT PARAMETERS
(Parameter bearbeiten) des Menüs CHANNEL PLAN (Kanalplan) programmiert werden, bevor diese Funktion verwendet werden kann. Die Schräglage basiert auf den
Pegeln des höchsten und niedrigsten für Schräglage konfigurierten Kanals.
Wenn diese Funktion eingeschaltet ist, kann der Kompensationswert mit der oberen
und unteren Pfeiltaste oder durch Eingabe eines numerischen Werts gefolgt von der
Enter (Eingabetaste) geändert werden. Wenn die Schräglagen-Kompensation aktiviert ist, erscheint ein Kennzeichen Tilt on (Schräglage ein) im oberen linken Teil des
Scanbildschirms.
Scanrate
Im Scanmodus sind zwei Scanraten verfügbar: „Normal“ und „Fast“ (Schnell). Die
Scanrate wird im Einrichtungsbildschirm MEASUREMENT (Messung) gewählt. Mit
der schnellen Scanrate können Scans schnell angezeigt werden, sind jedoch ungenauer (bis zu 2 dB auf verschlüsselten Kanälen). Die Scanrate „Normal“ ist langsamer, dafür jedoch viel genauer. Wenn der schnelle Scanmodus gewählt ist, erscheint
ein Kennzeichen in der oberen linken Ecke des Scanbildschirms.
Audioträger
Audioträger können nach Bedarf eliminiert werden, um einen schnelleren Scan zu
ermöglichen. Diese Funktion wird im Einrichtungsbildschirm MEASUREMENT (Messung) gewählt. Wenn Audioträger eliminiert werden, erscheint ein Kennzeichen in der
oberen linken Ecke des Scanbildschirms.
233
13
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Grundlegende Betriebsmodi
Grenzwerte
Die Grenzwertfunktion (Abb. 13–10) ermöglicht den Vergleich der aktuellen Scanmessung mit den Grenzwerten, die im Setup definiert wurden. Diese Funktion hat zwei
Teile:
• Wenn eine Grenzwertüberschreitung vorliegt, erscheint ein Satz von Meldern unter
dem Scangraphen. Die Melder zeigen folgende Bedingungen für Grenzwertüberschreitungen an:
• Nachbarkanalfehler
• Videopegel zu hoch/niedrig
• ∆VA zu hoch/niedrig
Die Grenzwertmelder werden mit jedem Scan aktualisiert.
13
Abb. 13–10 Grenzwertprüfungs-Bildschirm
Eine verdichtete Ergebniszusammenfassung kann durch Drücken der Softwaretaste
LIM (Grenzwert) aufgerufen werden. Dadurch wird eine Grenzwertprüfung aller
Kanäle innerhalb des Scans durchgeführt und ein Gesamtergebnis für „Erfolgreich/
Nicht erfolgreich“ ausgegeben. Die verdichtete Grenzwertprüfung wird nicht bei jeder
Scanaktualisierung durchgeführt. Der Bildschirm enthält jedoch eine Softwaretaste
Check (Prüfung), um die Grenzwertprüfung nach Bedarf zu wiederholen.
Die Softwaretaste Limits On/Off (Grenzwerte Ein/Aus) schaltet die Grenzwertprüfung ein und aus. Wenn die Prüfung ausgeschaltet ist, erscheinen keine Grenzwertmelder.
234
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Grundlegende Betriebsmodi
Träger/Rausch-Verhältnis messen
Es ist eine gute Praxis, bei der Durchführung von Träger/Rausch-Messungen einen
Bandpassfilter am Eingang des Empfängers zu verwenden, um hohe Genauigkeit zu
gewährleisten und den Messbereich zu erweitern. Wenn ein Vorverstärker verwendet
werden muss, um Testpunktpegel vor der Messung zu erhöhen, sollte dieser zwischen den Bandpassfilter und dem Empfänger installiert werden. Diese Messung ist
einfach ein Vergleich zwischen der Amplitude des Videoträger-Referenzsignals und
des Rauschens (FCC-Grenzwert: > 43 dB). Die Rauschmessung sollte mindestens
2 bis 2,5 MHz von anderen Trägern im System entfernt vorgenommen werden.
Im C/N-Modus wird das Träger/Rausch-Verhältnis des eingestellten Kanals oder der
Frequenz angezeigt (siehe Abb. 13–11). Die Bandbreite der Träger/Rausch-Messung
und der Frequenzabstand zum Rauschmesspunkt können vom Bildschirm aus eingestellt werden. Ein eigenentwickeltes DSP-Verfahren ermöglicht die Durchführung von
C/N-Messungen auf modulierten Trägern (unverschlüsselten Kanälen). Die Messung
wird durchgeführt, indem der Videoträgerpegel gemessen und dann auf die Abstandsfrequenz eingestellt wird. Nachdem eine Leitung gefunden wurde, misst das Gerät
vier aufeinanderfolgende Teilbilder und ermittelt den Durchschnitt der Werte. Der Wert
wird dann für die gewählte Bandbreite korrigiert und das Träger/Rausch-Verhältnis
wird berechnet. Wird dieser Modus gewählt, bevor ein Träger am Eingang anliegt,
werden die Messwerte falsch angezeigt. In diesem Fall in einen anderen Modus oder
Kanal wechseln und dann zum gewünschten Kanal zurückkehren.
Im C/N-Modus werden folgende Informationen angezeigt:
• Kanalnummer
• Kanalname
• Trägerfrequenz
• Abstandsfrequenz zum Rauschmesspunkt
• Rauschfrequenz
• Bandbreite
• Träger/Rausch-Verhältnis
• Kanalplan
235
13
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Grundlegende Betriebsmodi
Abb. 13–11 Bildschirm C/N (Träger/Rausch-Verhältnis)
13
Zum Durchführen einer Träger/Rausch-Messung die Messmodustaste C/N drücken.
Das Träger/Rausch-Verhältnis des eingestellten Kanals oder der Frequenz wird angezeigt.
Bandbreiteneinstellungen
Zum Bearbeiten der Bandbreite die Softwaretaste BW drücken. Die Bandbreite kann
mit Hilfe der oberen und unteren Pfeiltaste oder durch Eingabe eines Werts über das
numerische Tastenfeld eingestellt werden. Dann die Enter (Eingabetaste) drücken.
Die FCC-Spezifikation für C/N-Messungen schreibt eine Bandbreite von 4,2 MHz vor.
CATV-Unternehmen außerhalb der USA müssen unter Umständen andere Anforderungen erfüllen.
Abstand zum Rauschmesspunkt einstellen
Die Frequenz, bei der der Rauschpegel gemessen wird, ist die Trägerfrequenz zzgl.
des Abstands zum Rauschmesspunkt. Zum Einstellen des Abstands zum Rauschmesspunkt die Softwaretaste Offset (Abstand) drücken. Der Abstand kann mit Hilfe
der oberen und unteren Pfeiltaste oder durch Eingabe eines Werts über das numerische Tastenfeld eingestellt werden. Dann die Enter (Eingabetaste) drücken.
HINWEIS: Die Werte für Bandbreite und Abstand zum Rauschmesspunkt können für jeden Kanal einzeln definiert werden. Beim
Einstellen nach Kanalnummer können die Werte für Bandbreite
und Abstand zum Rauschmesspunkt mit den Softwaretasten „BW“
bzw. „Abstand“ eingestellt werden. Diese Einstellungen beeinflussen jedoch nur den C/N-Bildschirm, d. h. sie ändern den SetupWert im Kanalplan nicht.
236
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Grundlegende Betriebsmodi
Brumm messen
Brumm ist eine unerwünschte Modulation des Fernsehbildträgers durch Netzleitungsfrequenzen und harmonische Verzerrungen (z. B. 60 oder 120 Hz) bzw. andere Niederfrequenzstörungen (FCC-Grenzwert: < 3 %). Zum Messen von Brumm einfach die
Taste Hum (Brumm) drücken, während das Gerät auf einen unverschlüsselten Kanal
eingestellt ist (siehe Abb. 13–12). Im Brummmodus wird die Brummmodulation des
eingestellten Kanals oder der Frequenz entweder in % oder dB (entsprechend der
Benutzereinstellung) angezeigt. Softwaretasten ermöglichen dem Bediener die Auswahl von 60, 120 (50, 100 Hz) oder <1000 Hz Filtern für diese Messung, um die Fehlersuche zu erleichtern. Eine 60-Hz-Modulationskomponente weist auf einen
möglicherweise korrodierten Steckverbinder hin, eine 120-Hz-Komponente zeigt
gewöhnlich einen mögliche Störung der Gleichstromversorgung im Verstärker an –
möglicherweise ein schlechter Kondensator, der den Brummstrom verstärkt. Ein
eigenentwickeltes DSP-Verfahren ermöglicht die Durchführung von Brummmessungen auf modulierten Trägern (nichtverschlüsselten Kanälen).
13
Abb. 13–12 Messbildschirm HUM (Brumm)
Stealth bietet die Möglichkeit zum Messen der 1-Hz-Brummkomponente. Zum Aktivieren dieser Funktion die Grundbrummfrequenz im Einrichtungsbildschirm MEASUREMENTS (Messungen) auf 1 Hz einstellen. Die Filteroptionen auf dem Brummbildschirm sind dann 1 Hz, <50 Hz und <1 kHz.
237
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Grundlegende Betriebsmodi
HINWEIS: Die Einstellungsoption <1 kHz umfasst die 1-Hz-Komponente nicht, sondern nur 50 bis 1000 Hz.
VORSICHT ! Brummmessungen, die während der Verwendung
des Batterieladegeräts vorgenommen werden, beeinflussen den
Brummwert. Das Ladegerät vor Durchführung von Brummmessungen abklemmen, um genaueste Messwerte zu erhalten.
Modulationstiefe überwachen
Diese Funktion ermöglicht die Überwachung der Videomodulationstiefe in grafischer
und präziser numerischer Form (siehe Abb. 13–13). Der optimale Modulationspegel
(NTSC: 87,5 %, PAL: 90 %) ist mit einem Marker gekennzeichnet, um den Techniker
bei durchzuführenden Einstellungen zu unterstützen.
13
Zur Auswahl der anzuzeigenden Modulationsart werden die beiden Softwaretasten
Audio und Depth (Tiefe) verwendet.
Abb. 13–13 Messungsbildschirm MODULATION
Eine zusätzliche Funktion ist die Möglichkeit zum Mithören der Audiomodulation des
eingestellten Kanals oder der Frequenz (Abb. 13–14). Die Softwaretaste Audio verwenden, um die Audiomodulation mitzuhören.
238
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Grundlegende Betriebsmodi
Abb. 13–14 Bildschirm „Audio MODULATION“
13
Die Lautstärke mit der oberen und unteren Pfeiltaste einstellen.
Spektralanalysemodus
Die Spektralanalyseanzeige bietet einen Blick auf das Systemspektrum mit einstellbaren Spannen zwischen 50 MHz und 3 MHz sowie einem dynamischen Bereich von
über 60 dB. Wenn die Taste Spect gedrückt wird, erscheint der in Abb. 13–15
gezeigte Bildschirm.
Abb. 13–15 Bildschirm SPECTRUM (Spektrum)
239
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Grundlegende Betriebsmodi
Pegeleinstellungen
Die Softwaretaste LVL (Pegel) wird verwendet, um die vertikalen Parameter des Graphen einzustellen. Diese Parameter umfassen „Max. Hold“, Referenzpegel und Skalierung.
Die „Max-Hold“-Funktion gewährleistet, dass das höchste Signal mehrerer Wobbelmessungen angezeigt wird. Wenn die Softwaretaste „Max Hold“ in der linken Ecke der
Anzeige gedrückt wird, wird der höchste Signalpegel angezeigt. Die Werte M1/M2
entsprechen den „Max-Hold“-Pegeln. Beim Durchführen mehrerer Wobbelmessungen
ändert sich die Verfolgung des maximalen Pegels nur dann, wenn neue Wobbelpegel
die vorhandenen Pegel überschreiten.
Der Referenzpegel wird in der oberen Zeile des Graphen angezeigt. Er kann mit den
Cursortasten oder durch Eingabe eines numerischen Wertes gefolgt von der Eingabetaste eingestellt werden.
13
Der Skalierungsparameter (1, 2, 5 und 10 dB/div) kann nur mit den Cursortasten eingestellt werden. Beispiel: Wenn der Referenzpegel auf 0 dB und die Skalierung auf
10 dB/div eingestellt war, entspricht die erste horizontale Gitterlinie über der Mitte dem
Wert -30 dB. Die Softwaretaste LVL drücken, um zum Spektralanalyse-Hauptbildschirm zurückzukehren.
Frequenzeinstellungen
Die Softwaretaste FRQ drücken, um die Frequenzbereichsparameter der Spektralanalyseanzeige zu bearbeiten. Die obere und untere Pfeiltaste oder das numerische
Tastenfeld verwenden, um die mittlere Frequenz einzustellen. Die Softwaretaste Span
(Spanne) drücken, um den Frequenzbereich einzustellen. Die Softwaretaste Full
Span (Volle Spanne) kann verwendet werden, um die Start- und Stoppfrequenz auf
den vollen Bereich des Geräts einzustellen. Die Softwaretaste FRQ drücken, um zum
Spektralanalyse-Hauptbildschirm zurückzukehren.
Kanalinterne FCC-Frequenzgangmessungen
(FCC-Grenzwert: ±2 dB)
Der Frequenzgang jedes Kanals kann mit dem Spektralanalysemodus gemessen
werden. Am Eingang des Modulators oder Prozessors muss eine Quelle für ein lineares Signal eingefügt werden. Beim Testen eines Modulators kann diese Quelle ein
Nennerreger-Multiburstsignal oder ein Wobbelgenerator sein. Als Prozessor kann ein
Prüfplatz-Wobbelgenerator oder eine Breitband-Rauschquelle verwendet werden. Der
Frequenzgang wird mit dem Empfänger im Spektralanalysemodus überwacht. Es
kann eine 5- oder 10-MHz-Spanne verwendet werden. Die „Max-Hold“-Funktion wird
verwendet, um zu gewährleisten, dass die Spitzenwerte bei allen Frequenzen gemessen werden. Die Skalierung kann bis auf 0,5 dB/div heruntergesetzt werden, in der
Praxis wird jedoch eine Skalierungseinstellung verwendet, die die Anzeige des vollen
Frequenzgangs auf dem Bildschirm ermöglicht. Anschließend die Marker an den
maximalen und Mindestpunkten der Anzeige positionieren und die Differenz am unteren Bildschirmrand ablesen. Die FCC-Spezifikation gibt einen Bereich von ±2,0 dB
vor, d. h. die Differenz sollte < 4 dB betragen.
240
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Grundlegende Betriebsmodi
CSO/CTB-Messungen (Mischprodukte 2./3. Ordnung)
CSO (Mischprodukt 2. Ordnung) ist ein Bündel von Schwebungen 2. Ordnung an
einer beliebigen Frequenz im Spektrum, die Störungen der Bildqualität verursachen,
wenn sie in die Videobandbreite fallen. CTB (Mischprodukt 3. Ordnung) ist ein Bündel
von Verzerrungsprodukten 3. Ordnung, die gewöhnlich um die Videoträgerfrequenz
herum auftreten.
Mit Hilfe dieser Messungen kann die Ursache dieser unerwünschten Verzerrung
bestimmt und behoben werden.
HINWEIS: Ein ≤ 12-MHz-Bandpassfilter wird empfohlen, um den
Betrag der Intermodulationsverzerrung, die durch die Überlastung
des HF-Eingangs des Empfängers verursacht werden kann, zu
begrenzen. Bei Verwendung eines Vorverstärkers sollte dieser
zwischen Bandpassfilter und Empfänger installiert werden.
Die Softwaretaste CSO/CTB drücken, um mit den CSO/CTB-Messungen zu beginnen. Das Gerät schaltet zuerst auf eine 30-kHz-Auflösungsbandbreite, misst den Träger und fordert dann zum Ausschalten des Trägers auf (Abb.13–16).
Abb. 13–16 Trägermessbildschirm
Die Softwaretaste OK drücken, nachdem der Träger ausgeschaltet wurde. Die CSO/
CTB-Messung wird angezeigt (Abb.13–17).
241
13
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Grundlegende Betriebsmodi
Abb. 13–17 CSO/CTB-Messbildschirm
13
Die helle Spur repräsentiert den Träger, bevor er ausgeschaltet wurde. Die dunkle
Spur repräsentiert die Verzerrungsprodukte. Der Messwert wird als Verhältnis des
Videoträger-Spitzenpegels zur Spitze der Verzerrungsprodukte zweiter und dritter
Ordnung berechnet. Der „Worst-Case“-CSO-Wert wird markiert und als gesamter
CSO-Wert verwendet. Die Softwaretaste CSO-Setup drücken, um die Abstandswerte
für die CSO-Messung einzustellen (Abb. 13–18).
Den gewünschten Wert für den CSO-Abstand, der geändert werden soll, mit der oberen und unteren Pfeiltaste wählen. Das numerische Tastenfeld oder die obere und
untere Pfeiltaste verwenden, um einen neuen CSO-Abstandswert einzugeben.
242
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Grundlegende Betriebsmodi
Abb. 13–18 Bildschirm CSO SETUP
Beim Verlassen der CSO/CTB-Messung fordert das Gerät dazu auf, den Träger wieder einzuschalten.
Wobbelmodus (SDA-5500)
Der Sendewobbelmodus funktioniert wie der Scanmodus mit folgenden Ausnahmen:
• Wobbeltelemetrie wird gesendet
• Wobbelpunkte werden eingespeist
• Wobbelpunktpegel werden im Graphen angezeigt
243
13
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Grundlegende Betriebsmodi
Abb. 13–19 SWEEP (WOBBEL)-Modus-Bildschirm (SDA-5500)
13
HINWEIS: Die Wobbeltelemetrie schaltet sich ab, wenn ein anderer Modus ausgewählt wird.
Wobbelmodus (SDA-5510)
Der Wobbelmodus zeigt Informationen über den aktuellen Zustand von Rauschen und
Einstrahlung an der Kopfstelle an und bietet Feedback zum Feld (siehe Abb. 13–19
und 13–20). Auch wenn Rauschen und Einstrahlung die Telemetrie verdecken, wird
ein Bild des Rauschens / der Einstrahlung an der Kopfstelle über eine spezielle Vorwärts-Telemetrie an den Empfänger gesendet.
244
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Grundlegende Betriebsmodi
Abb. 13–20 SWEEP (WOBBEL)-Modus-Bildschirm (SDA-5510)
Die Anzahl der aktiven Benutzer, die Rückwärts-Wobbelinformationen abrufen, wird
durch die Anzahl der Symbole unter den Pegelinformationen angezeigt. Der
SDA-5510 kann bis zu 10 verschiedene Techniker an der gleichen Kopfstelle
bedienen.
HINWEIS: Die Wobbeltelemetrie schaltet sich ab, wenn ein anderer Modus ausgewählt wird.
SDA-5510 Bedienerinformationen können durch Drücken der Softwaretaste INFO
aufgerufen werden (Abb. 13–21). Der Informationsbildschirm zeigt die Namen der
aktiven Benutzer, die Seriennummern der Geräte und die Rückwärts-Telemetriepegel,
die den SDA-5510 erreichen.
245
13
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Grundlegende Betriebsmodi
Abb. 13–21 Bedienerinfobildschirm
13
Frequenzeinstellungen
Die Softwaretaste FRQ wird verwendet, um die Start- und Stoppfrequenz einzustellen
(nur für Anzeigezwecke). Mit der angezeigten Softwaretaste Start und Stopp kann
der zu ändernde Parameter gewählt werden. Die Frequenz mit den Pfeiltasten erhöhen oder verringern bzw. einen bestimmten Wert mit den numerischen Tasten eingeben. Zum Abschluss die Eingabetaste drücken.
Im Untermenü FREQUENCY (Frequenz) kann die Funktion „Marker Zoom“ verwendet
werden, um die Start- und Stoppfrequenzen so zu ändern, dass sie mit dem Markerwert übereinstimmen. Die Softwaretaste Undo (Rückgängig) verwenden, um die originalen Start- und Stoppwerte wieder einzustellen. Die Softwaretaste FRQ erneut
drücken, um zum Wobbel-Hauptmenü zurückzukehren.
Pegeleinstellungen
Die Softwaretaste LVL wird verwendet, um die vertikalen Parameter des Graphen einzustellen. Diese Parameter umfassen Referenzpegel und Skalierung. Der Referenzpegel ist der mittlere Pegel, der auf dem Graphen angezeigt wird. Er kann mit den
Pfeiltasten oder durch Eingabe eines numerisches Wertes gefolgt von der Eingabetaste eingestellt werden.
Der Skalierungsparameter (1, 2, 5 und 10 dB/div) kann nur mit den Cursortasten eingestellt werden. Beispiel: Wenn der Referenzpegel auf 2 dB und die Skalierung auf
5 dB/div eingestellt war, entspricht die erste horizontale Gitterlinie über der Mitte dem
Wert 7 dB. Die Softwaretaste Auto Scale (Autoskalierung) verwenden, um den
Referenzpegel automatisch auf optimale Wobbelanzeige einzustellen. Durch Drücken
der Tasten FCN und Scale wird außerdem die Wobbelanzeige automatisch skaliert.
Die Softwaretaste LVL drücken, um zum Wobbel-Hauptmenü zurückzukehren.
246
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Arbeit mit Dateien
ARBEIT MIT DATEIEN
Die SDA-Kopfstellengeräte sind mit einem nichtflüchtigen Speicher ausgestattet, der
zum Speichern von Feldmessungsdaten für spätere Anzeige verwendet wird. Diese
Dateien können zur späteren Prüfung im Gerät gespeichert oder über die StealthWare-Software von Acterna auf einen PC hochgeladen werden. Auf einen PC hochgeladene Dateien können mit dem Computer angezeigt, gedruckt und archiviert
werden. Das Hauptmenü FILE (Datei) ist in Abb. 13–22 dargestellt.
Wenn eine Datei gespeichert wird, verwendet das Gerät nur den tatsächlich für die
Daten benötigten Speicherplatz. Verschiedene Dateitypen oder unterschiedliche Einstellungen innerhalb des gleichen Typs können unterschiedlichen Speicherplatz belegen. Zum Anzeigen des verfügbaren Speicherplatzes die Function (Funktionstaste)
und anschließend die Taste Chan (Kanal) drücken. Die Balkengrafik neben der Softwaretaste File (Datei) zeigt an, welcher Prozentsatz des Speichers derzeitig belegt
ist.
13
Abb. 13–22 Hauptmenü FILE (Datei) (SDA-5500)
Messungsdateien speichern, anzeigen und löschen
Zum Speichern von Dateien direkt vom Messungsmenü SCAN, SPECTRUM, TILT,
SWEEP oder PATHTRAK in den Dateimodus wechseln.
1.
Die Function (Funktionstaste) und die Taste 2 def drücken, während die
Messung läuft. Auf dem Bildschirm erscheint das Menü FILE (Datei) für diese
Testart. Das Gerät zeigt eine Liste aller Dateien an, die vom gleichen Typ wie
die laufende Messung sind.
247
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Verwendung von Auto-Test
2.
Die Softwaretaste Store File (Datei speichern) drücken. Der Bildschirm fordert zur Eingabe eines Dateinamens auf und zeigt eine Warnmeldung an,
wenn der Name bereits vorhanden ist.
3.
Die Enter (Eingabetaste) drücken. Einen Namen mit dem Tastenfeld eingeben und dann die Enter (Eingabetaste) erneut drücken. Der Bildschirm MEASUREMENT FILES (Messungsdateien) wird angezeigt (siehe Abb. 11–2).
Alle gespeicherten Dateien mit Ausnahme der Wobbelreferenzdateien können an die
StealthWare PC-Software von Acterna übertragen werden. Jede Wobbelreferenzdatei
ist in Hinblick auf das verwendete Messgerät, den Ort und die Systembedingungen
zum Zeitpunkt des Wobbelns eindeutig. Die hochgeladenen Dateien sind nicht nur
zum Dokumentieren und Prüfen eines Systems sehr hilfreich, sondern auch für
Systemabgleich und -wartung.
Zum Anzeigen gespeicherter Messungsdateien die Function (Funktionstaste) und
die Taste 2 def drücken. Der Bildschirm MEASUREMENT FILES (Messungsdateien)
zeigt eine Liste aller derzeitig gespeicherten Messungsdateien an (siehe Abb. 11–2).
Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um eine Datei auszuwählen.
Die Softwaretaste Load (Laden) verwenden, um die Datei anzuzeigen.
Zum Abschluss der Anzeige die Function (Funktionstaste) und die
Taste 2 def drücken, um zum Bildschirm MEASUREMENT FILES
(Messungsdateien) zurückzukehren.
13
Diese Softwaretaste verwenden, um die ausgewählte/markierte Datei
zu drucken. Der Bildschirm zeigt einen Graphen des Druckstatus an.
Diese Softwaretaste druckt alle markierten Dateien. Es können alle
Messungsdateien mit Ausnahme von Scandateien gedruckt werden.
Diese Softwaretaste verwenden, um markierte Dateien zu löschen. Die
Softwaretaste Cancel (Abbrechen) drücken, um den Löschvorgang
abzubrechen.
Diese Softwaretaste zum Markieren der Dateien zum Drucken oder
Löschen verwenden.
VERWENDUNG VON AUTO-TEST
Das Menü „Auto“ (Abb. 13–23) hat drei Untermenüs: TEST LOCATIONS (Testorte),
PERFORM AUTO TEST (Auto-Test durchführen) und AUTO TEST RESULTS (AutoTest-Ergebnisse).
248
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Verwendung von Auto-Test
Abb. 13–23 Hauptmenü AUTO
13
Testorte erstellen, bearbeiten und löschen
Testorte ermöglichen das Erstellen von bestimmten Testpunkt-Ortsparametern für den
Auto-Test-Bericht (siehe Abb. 13–24). Testorte können entweder direkt auf dem SDAGerät erstellt oder mit der StealthWare-Datenanalysesoftware angelegt und dann zum
SDA-Gerät heruntergeladen werden. Der Testort wird verwendet, um zu identifizieren,
wo die Daten aufgezeichnet wurden. Der Bediener wählt dann einfach den entsprechenden Ort, und die Ortsdaten werden automatisch in den Auto-Test-Bericht aufgenommen.
Abb. 13–24 Menü TEST LOCATIONS (Testorte)
249
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Verwendung von Auto-Test
Die Softwaretaste New (Neu) drücken, um eine neue Testortdatei zu erstellen (Abb.
13–25). Das Gerät fordert dann zur Eingabe eines Dateinamens auf. Nach Eingabe
des Namens die Softwaretaste OK drücken.
13
Abb. 13–25 Benennen eines Testortes
Jeder Ort in der Liste ist mit einem Typ und mit Werten für die gewünschten Parameter assoziiert. Die Parameter sind in Tabelle 13–1 aufgeführt.
250
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Verwendung von Auto-Test
Tabelle 13–1 Testortparameter und -werte
Parameter
Minimum
Maximum
Voreinstellung
Fläche
Alphanumerisches Feld mit 15 Zeichen
Verstärker-ID
Alphanumerisches Feld mit 15 Zeichen
Power Configuration
EINGANG / AUSGANG / DURCHGANG
Speisung - Herstellerkonfig
Ortsstellenabschluss
1
9
1
NEIN
JA
NEIN
Spannungseinstellung
Einheiten
NIEDRIG / MITTEL / HOCH
Rückwärts-Dämpfungsglied
-100,0
+100,0
0,0
dB
Rückwärts-Entzerrer
-100,0
+100,0
0,0
dB
Vorwärts-Dämpfungsglied
-100,0
+100,0
0,0
dB
Vorwärts-Entzerrer
-100,0
+100,0
0,0
dB
Abb. 13–26 Testortparameter
Es gibt fünf Typen von Testorten, die mit einem Kabelsystem assoziiert sind: Trunk
Amp (Ortsleitungsverstärker), Headend (Kopfstelle), Line Extender (Leitungserweiterung), Fiber Node (Glasfaserknoten) und Field Test (Feldtest). Einige der Parameter
gelten nicht für bestimmte Typen von Orten. Die folgende Tabelle zeigt, welche Parameter der vorhergehenden Tabelle für jeden Ortstyp gelten.
251
13
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Verwendung von Auto-Test
Tabelle 10–2 Parameter und Testorttypen
Ortsstellenkopf
Erweiterung
Glasfaser
Feld
Fläche
✔
✔
✔
✔
Verstärker-ID
✔
✔
✔
Leistungskonfiguration
✔
✔
✔
Speisung - Herstellerkonfig
✔
✔
✔
Ortsstellenabschluss
✔
✔
✔
Spannungseinstellung
✔
✔
✔
Rückwärts-Dämpfungsglied
✔
✔
✔
Rückwärts-Entzerrer
✔
✔
✔
Vorwärts-Dämpfungsglied
✔
✔
Vorwärts-Entzerrer
✔
✔
Parameter
13
Die Ortsdateien können durch Drücken der Softwaretaste Edit (Bearbeiten) bearbeitet werden (Abb.13–26). Die optionalen Felder werden abhängig vom gewählten Ortstyp (siehe Tabelle oben) aktiviert oder deaktiviert.
Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um die Liste bis zum gewünschten Parameter zu durchlaufen. Den gewünschten Wert mit der oberen und unteren Pfeiltaste
oder dem numerischen Tastenfeld eingeben. Nachdem alle gewünschten Parameter
bearbeitet wurden, die Softwaretaste OK drücken.
Die Softwaretaste Delete (Löschen) wird zum Löschen einer bestimmten Ortsdatei
verwendet.
Durchführung eines Auto-Tests
Der Auto-Test-Modus bietet automatisierte 24-Stunden-Testmöglichkeiten gemäß
FCC-Spezifikationen. Für jeden aktivierten Kanal werden Video- und Audioträgerpegel gemessen. Zusätzlich können folgende einzelnen Messungen für jeden Kanal
durchgeführt werden: Träger/Rausch-Verhältnis, Brumm und Modulation.
252
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Verwendung von Auto-Test
Siehe auch
! „Kanalpläne erstellen“ (Seite 274) und „Rückwärts-Wobbel-Kanalpläne“ (Seite 290) in Kapitel 14 beschreiben die Aktivierung dieser
Messungen.
Tests können sofort oder nach geplanten Intervallen durchgeführt werden, wobei sich
das Gerät im zweiten Fall zwischen den Tests im Energiesparmodus befindet, um Batterieleistung zu sparen. Nach Ausführung der Tests können die Ergebnisse auf der
LCD-Anzeige angezeigt werden, bevor sie gedruckt oder in einen PC heruntergeladen werden.
Die Option Perform Auto Test (Auto-Test durchführen) wählen, um den Auto-TestModus aufzurufen. Das Gerät zeigt schrittweise Anweisungen zur Durchführung eines
Auto-Tests an.
Auto-Test-Ort
Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um einen Auto-Test-Ort auszuwählen
(siehe Abb. 13–27).
13
Abb. 13–27 Auto-Test-Ort auswählen
Die Option NONE (Keine) wählen, wenn keine Ortsinformationen benötigt werden. Die
Softwaretaste OK drücken, wenn die Auswahl abgeschlossen ist. Zum Erstellen eines
neuen Auto-Test-Ortes die Softwaretaste New (Neu) drücken.
253
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Verwendung von Auto-Test
Auto-Test-Parameter
Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um die Ortsparameter für den auszuführenden Test zu durchlaufen (Abb. 13–28).
13
Abb. 13–28 Auto-Test-Ortsparameter konfigurieren
Nach Erfassung jedes Parameters die Enter (Eingabetaste) drücken, um die Anzeige
zu aktualisieren. Wenn Änderungen vorgenommen wurden, die in der Ortsdatei
gespeichert werden sollen, die Softwaretaste Save (Speichern) drücken. Wenn
Änderungen vorgenommen wurden und die Softwaretaste Save (Speichern) nicht
gedrückt wird, gelten die Änderungen nur für den aktuellen Auto-Test. Die Softwaretaste OK drükken, wenn die Eingabe abgeschlossen ist.
Testpunkttyp
Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um den Testpunkttyp zu wählen
(Abb.13–29).
254
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Verwendung von Auto-Test
Abb. 13–29 Testpunkttyp auswählen
Wenn der gewünschte Testpunkttyp gewählt ist, die Softwaretaste OK drücken.
Folgende Testpunkttypen sind verfügbar:
Trunk Amp
(Ortsstellenverstärker):
Forward Trunk In (Vorwärts Ortsstelle Eingang)
Forward Trunk Out (Vorwärts Ortsstelle Ausgang)
Bridger (Brücke)
Reverse Trunk In (Rückwärts Ortsstelle Eingang)
Reverse Trunk In (Rückwärts Ortsstelle Eingang)
Line Extended
(Leitungserweiterung):
Line Extended In (Leitungserweiterung Eingang)
Line Extended Out (Leitungserweiterung Ausgang)
Spannungsmessungen
Die numerischen Eingabetasten verwenden, um die folgenden Systemspannungsmessungen zu erfassen (Abb. 13–30):
• Wechselspannung
• Gleichspannung (geregelt)
• Gleichspannung (ungeregelt)
255
13
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Verwendung von Auto-Test
Abb. 13–30 Systemspannungsmessungen erfassen
13
Die Spannungsmessungen werden im Auto-Test-Bericht gedruckt. Die Softwaretaste
OK drücken, wenn die Auswahl abgeschlossen ist.
Testpunkt-Kompensation
Testpunkt-Kompensation wird verwendet, um Verluste von bestimmten Verstärkern
auszugleichen. Die obere und untere Pfeiltaste oder die numerischen Eingabetasten
verwenden, um die Testpunkt-Kompensation einzugeben. (Abb. 13–31). (von -100,0
bis +100,0 dB in Schritten von 0,1 dB).
Abb. 13–31 Testpunkt-Kompensation erfassen
256
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Verwendung von Auto-Test
Die Softwaretaste OK drücken, wenn der gewünschte Wert eingegeben wurde.
Ergebnisdatei
Einen Namen für die Auto-Test-Ergebnisdatei eingeben (Abb. 13–32).
13
Abb. 13–32 Ergebnisdatei benennen
Wenn der Name einer vorhandenen Datei eingegeben wird, erscheint eine Warnmeldung mit der Aufforderung, die vorhandene Datei zu überschreiben oder eine neue
Datei zu erstellen. Nachdem der gewünschte Dateiname eingegeben wurde, die Softwaretaste OK drücken, um mit dem Auto-Test fortzufahren.
Art des Tests
Die Softwaretaste Immediate (Sofort) drücken, um mit dem Auto-Test zu beginnen.
Die Softwaretaste Scheduled (Nach Zeitplan) drücken, um den Auto-Test in geplanten Intervallen zu wiederholen.
Sofort
Wenn der Sofortmodus gewählt wird, beginnt das Gerät mit dem Auto-Test. Vor
Beginn des Tests fordert das Gerät zur Eingabe der Umgebungstemperatur auf. Die
angezeigte Temperatur ist die vom Gerät gemessene. Die Umgebungstemperatur auf
dem numerischen Tastenfeld eingeben. Die Softwaretaste OK drücken, nachdem die
gewünschte Temperatur eingegeben wurde. Während der Auto-Test läuft, wird der in
Abb. 13–33 dargestellte Bildschirm angezeigt.
257
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Verwendung von Auto-Test
Abb. 13–33 Bildschirm AUTO TEST IN PROGRESS
(Auto-Test läuft)
13
Während der Auto-Test läuft, wird die derzeitig durchgeführte Messung (d. h. Pegel,
Träger/Rausch-Verhältnis, Brumm oder Modulation) auf dem Bildschirm angezeigt
(Abb. 13–33). Eine Balkengrafik zeigt den Prozentsatz des Fortschritts an.
Nach Zeitplan
Wenn der Zeitplanmodus gewählt wird, müssen die Start-, Stopp- und Intervallinformationen vor Beginn des Auto-Tests eingegeben werden (Abb. 13–34).
Abb. 13–34 Auto-Test nach Zeitplan durchführen
258
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Verwendung von Auto-Test
Die Start- und Stoppinformationen für Datum und Uhrzeit sowie die Anzahl der Intervalle mit den numerischen Tasten eingeben. Nach Eingabe jedes Parameters die
Enter (Eingabetaste) drücken, um die Anzeige zu aktualisieren. Die obere und
untere Pfeiltaste verwenden, um den einzugebenden Parameter zu wählen. Die Softwaretaste OK drücken, um mit dem geplanten Auto-Test zu beginnen. Wenn das erste
Intervall sofort beginnen soll, fordert das Gerät zur Eingabe der Umgebungstemperatur auf. Die angezeigte Temperatur ist die vom Gerät gemessene. Die Umgebungstemperatur auf dem numerischen Tastenfeld eingeben. Die Softwaretaste OK
drücken, nachdem die gewünschte Temperatur eingegeben wurde. Bei sofortigem
Start des ersten Intervalls wird der Bildschirm AUTO TEST IN PROGRESS (Auto-Test
läuft) angezeigt. Wenn sich das Gerät zwischen Testintervallen befindet, wird der in
Abb. 13–35 gezeigte Bildschirm angezeigt.
13
Abb. 13–35 Geplantes Testintervall
Wenn sich das Gerät zwischen Testintervallen befindet, geht es in einen Energiesparmodus über, um Batterieleistung zu sparen. Alle anderen Gerätefunktionen sind während der Durchführung des Auto-Tests deaktiviert.
Auto-Test-Dateien anzeigen und drucken
Nach Abschluss des Auto-Tests ruft das Gerät den Auto-Test-Ergebnismodus auf, um
die Auto-Test-Dateien anzuzeigen (Abb. 13–36). In diesem Modus können die AutoTest-Ergebnisse angezeigt oder gedruckt werden. Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um eine Datei zu wählen, und dann die Softwaretaste View (Ansicht) drükken. Mit der Softwaretaste Print all (Alle drucken) können alle Intervalle von allen
Dateien im Verzeichnis auf dem Drucker gedruckt werden. Die Softwaretaste Info
zeigt die Testortparameter für die gewählte Datei an.
259
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Verwendung von Auto-Test
Abb. 13–36 Auto-Test-Ergebnismodus
13
In diesem Bildschirm wird nun eine Tabelle mit allen Testintervallen und Testortinformationen angezeigt. Bei sofortigem Beginn des Auto-Tests wird nur ein einziges Intervall angezeigt. Wenn der Auto-Test nach einem Zeitplan durchgeführt wurde, werden
alle Intervallnummern angezeigt (Abb. 13–37). Mit der Softwaretaste Print all (Alle
drucken) können alle Intervalle im Verzeichnis zum Drucker gesendet werden.
Für jedes Intervall werden folgende Informationen angezeigt:
• Intervallnummer
• Datum der Messung
• Uhrzeit der Messung
• Temperatur
• Testergebnisse „Erfolgreich/Nicht erfolgreich“
260
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Verwendung von Auto-Test
Abb. 13–37 Ergebnisse von Intervall-Auto-Tests
Ein X in der Spalte „Pass/Fail“ (Erfolgreich/Nicht erfolgreich) weist darauf hin, dass die
Messungen während des Intervalls insgesamt nicht erfolgreich waren. Ein Häkchen
zeigt an, dass alle Messwerte innerhalb der angegebenen Grenzen lagen.
Die Softwaretaste 24hr Report (24-Stunden-Bericht) erstellt einen Bericht, der den
Anforderungen der FCC für 24-Stunden-Tests entspricht. Wenn die Softwaretaste
24hr Report gedrückt wird, formatiert und druckt das Gerät das markierte Intervall
sowie die drei nächsten Intervalle automatisch. Der folgende Bericht ist eine Beispiel
für einen 24-Stunden-Testbericht:
------------------------------------------------------------------Acterna 24-STUNDEN-TESTBERICHT
Modell: SDA-5000
Seriennr.: 1234567
Kal.-Datum: 07/01/00
------------------------------------------------------------------Bediener: JOHN
Datei: T1
------------------------------------------------------------------Ortsname:
1028_ELM_ST
Ortstyp:
Ortsstelle
Testpunkttyp:
Vorwärts Ortsstelle Eingang
Testpunkt-Kompensation:
+0,0 dB
------------------------------------------------------------------Fläche:
00A7
Verstärker-ID:
12-275Z
Leistungskonfiguration:
Eingang
Speisung - Herstellerkonfig: 1
Ortsstellenabschluss:
Nein
Spannungseinstellung:
Niedrig
Rückwärts-Dämpfungsglied:
+0,0 dB Rückwärts-Entzerrer: +0,0 dB
Vorwärts-Dämpfungsglied:
+0,0 dB Vorwärts-Entzerrer: +0,0 dB
261
13
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Verwendung von Auto-Test
------------------------------------------------------------------Wechselsp.: 110 V
Gleichsp. (reg): 14,8 V
(unreg): 20,9 V
------------------------------------------------------------------#1
13
#2
#3
#4
Datum:
Uhrzeit:
Temp:
04/07/99 04/07/99 05/07/99 05/07/99
17:00:00 23:00:00 05:00:00 11:00:00
+75 F
+61 F
+59 F
+83 F
Kanal
VideoPegel
(dBmV)
TrägerTyp
VideoPegel
(dBmV)
VideoPegel
(dBmV)
VideoPegel
(dBmV)
Abweichung
über 24 Std.
(dB)
2 *
TV
+9,6
+8,8
-17,7 NDRG +10,7
28,4 HOCH
3 *
TV
+9,9
+8,6
-5,8 NDRG +8,9
15,7 HOCH
4
TV
+9,2
+8,3
-2,9 NDRG +10,1
13,0 HOCH
5
TV
+9,3
+8,2
+9,3
+11,5
3,3
6
TV
+8,1
+9,1
+8,6
+11,0
2,9
14
TV
+9,7
+8,7
+9,0
+11,0
2,3
15
TV
+9,3
+7,6
+9,6
+10,6
3,0
16
DIGI
+10,2
+8,0
+10,7
+10,5
2,7
17
DIGI
+9,6
+7,4
+9,4
+10,8
3,4
18
DIGI
+9,2
+8,0
+10,0
+10,2
2,2
------------------------------------------------------------------GRENZWERTPRÜFUNG
Grenzwert
1
2
3
4
Max. Videoträgerpegel:
+15,0 dBvM X
nicht OK
Min. Videoträgerpegel:
+0,0 dBmV
X
nicht OK
Max. Differenz Videopegel:
10,0 dB
X
nicht OK
Min. Differenz V/A:
6,5 dB
X
X
nicht OK
Max. Differenz V/A:
17,0 dB
X
X
X
nicht OK
Max. Differenz Nachbarkanäle:3,0 dB
X
X
X
nicht OK
Max. digitaler Trägerpegel:
Min. digitaler Trägerpegel:
+15,0 dBvM
+0,0 dBvM
X
OK
nicht OK
Abweichung über 24 Stunden: 8,0 dB
nicht OK
Gesamtauswertung:
D U R C H G E F A L L E N
------------------------------------------------------------------Geprüft: ______________________________
Datum__________________
Die Kanäle, die mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet sind, überschreiten den
Grenzwert für „Max Delta Adjacent Channels“ (Maximale Differenz zu Nachbarkanälen). Die Grenzwerte, mit denen die Werte verglichen wurden, sind unten im Bericht
ausgedruckt. Rechts neben den Grenzwerten zeigt der Bericht jedes Intervall an, das
den entsprechenden Grenzwert über- oder unterschritten hat. Wenn eine bestimmte
Messung nicht innerhalb der angegebenen Grenzwerte liegt, zeigt ein HI/LO-Marker
262
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Verwendung von Auto-Test
(Hoch/Niedrig) neben dem Messwert an, in welcher Richtung die Messung die Spezifikation nicht erfüllt hat.
Jedes gewünschte Intervall kann ausgewählt und angezeigt werden. Die obere und
untere Pfeiltaste gefolgt von der Softwaretaste View (Ansicht) verwenden, um Testergebnisse für spezifische Intervalle anzuzeigen (Abb.13–38).
13
Abb. 13–38 Testergebnisse für Intervalle anzeigen
Die Testergebnisse werden zusammen mit einem Vergleich der Grenzwerte angezeigt. Die Sternchen und die nach oben und unten weisenden Pfeile haben die gleiche
Bedeutung wie in einem Bericht mit einem einzelnen Intervall. Der Grenzwert, der
überschritten wurde, wird zusammen mit der Messung im unteren Teil des Bildschirms
angezeigt.
Wenn ein Fehler aufgetreten ist, erscheinen die folgenden Symbole beim Anzeigen
der Liste von Pegelmessungen rechts neben der Messung:
• < unterhalb des Bereichs
• > oberhalb des Bereichs
• E Einregeln ausgerastet
Die Softwaretaste More (Weiter) drücken, um zwischen Pegel-, Träger/Rausch-Verhältnis-, Brumm- und Modulationsmessungen umzuschalten (Abb. 13–39).
263
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Verwendung von Auto-Test
Abb. 13–39 Messergebnisse anzeigen
13
Wenn ein Fehler aufgetreten ist, ersetzen die folgenden Symbole in einer angezeigten
Liste von Träger/Rausch-Verhältnis-, Brumm- und Modulationsmessungen den Messwert:
• UNDER – unterhalb des Bereichs
• OVER – oberhalb des Bereichs
• ERROR – Einregeln ausgerastet
Die Softwaretaste Print (Drucken) kann verwendet werden, um den folgenden
Bericht zu drucken:
------------------------------------------------------------------Acterna Autotest-BERICHT
Modell: SDA-5510
Seriennr.: 1234567
Kal.-Datum: 20/01/00
------------------------------------------------------------------Bediener: JOHN
Datei: PROOF1
Intervalle: 1
Datum: 20/07/99
Uhrzeit: 15:18:09
Temp: 75 F
------------------------------------------------------------------Ortsname:
1028_ELM_ST
Ortstyp:
Ortsstelle
Testpunkttyp:
Vorwärts Ortsstelle Eingang
Testpunkt-Kompensation:
+0,0 dB
------------------------------------------------------------------Fläche:
00A7
Verstärker-ID:
12-275Z
Leistungskonfiguration:
Eingang
Speisung - Herstellerkonfig:
1
Ortsstellenabschluss:
Nein
Spannungseinstellung:
Niedrig
Rückwärts-Dämpfungsglied: +0,0 dB Rückwärts-Entzerrer: +0,0 dB
Vorwärts-Dämpfungsglied: +0,0 dB Vorwärts-Entzerrer: +0,0 dB
264
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Verwendung von Auto-Test
------------------------------------------------------------------Wechselsp.: 110 V
Gleichsp. (reg): 14,8 V
(unreg): 20,9 V
------------------------------------------------------------------Kanal
Name
Video
Audio
Differenz V/AC/N Brumm
Mod
(dBmV)
(dBmV)
(dB)
(dB)
(%)
(%)
2 *
QVC
-17,7 NDRG-18,4
0,7 NDRG 43,9
1,4
86,3
3 *
TNN
-5,8 NDRG-13,9
8,1
------4
USA
-2,9 NDRG-15,6
12,7
--0,9
--5 *
ESPN
+0,1
-16,1
16,2
48,2
----6 *
MTV
+7,9
-20,3
28,2 HOCH----88,2
7
FMLY
+9,9
-10,6
20,5 HOCH------8
CMDY
+6,9
-11,5
18,4 HOCH--12,7
--9
LIFE
+9,1
-11,1
20,2 HOCH------10 *
VH1
+8,5
-13,3
21,8 HOCH57,9
----11 *
CNN
+4,1
-12,0
16,1
------12
A&E
+4,3
-3,4
7,7
----87,5
13
CINE
+7,1
-4,2
11,3
--2,1
--14 *
SHOW
+6,3
-7,5
3,8
------15 *
NICK
+10,2 HOCH-8,2
18,4 HOCH55,1
--86,9
------------------------------------------------------------------GRENZWERTPRÜFUNG
Grenzwert
Istwert
Min. Videoträgerpegel:
+0,0 dBmV
CH 2 - 17,7 dBmV nicht OK
Max. Differenz Videopegel:
10,0
CH 2 & 15 27,9 dBnicht OK
Min. Differenz V/A:
6,5 dB
CH 2
0,7 dB
nicht OK
Max. Differenz V/A:
17,0 dB
CH 6
28,2 dB
nicht OK
Max. Differenz Nachbarkanäle:3,0
nicht OK
Gesamtauswertung:
D U R C H G E F A L L E N
------------------------------------------------------------------Geprüft: ______________________
Datum:
___________
Dieser Bericht ist ähnlich wie der 24-Stunden-Bericht aufgebaut, enthält jedoch nur
ein Intervall und keine Informationen über die 24-Stunden-Videoabweichung.
265
13
Beschreibung und grundlegende Betriebsmodi des SDA-5500 und 5510: Status
STATUS
Zum Anzeigen des Statusbildschirms die Taste FCN und Status drücken. Der Statusbildschirm enthält Informationen über das Gerät (Abb.13–40).
13
Abb. 13–40 SDA-5500 Statusbildschirm
Eine wichtige Funktion ist die Anzeige des belegten Speicherplatzes. Mit Hilfe dieser
Informationen kann der Benutzer entscheiden, ob nicht benötigte Dateien gelöscht
werden sollten, um Speicherplatz für neue Dateien zu schaffen.
266
Kapitel 14
SDA-5500/SDA-5510 –
Wobbelkonfiguration
EINFÜHRUNG
In diesem Kapitel wird erläutert, wie eine Kopfstelle zum Wobbeln angeschlossen wird
und es werden detaillierte Anweisungen für Einstellung und Verwendung, Inbetriebnahme und Wartung des Systems aufgeführt. Zum Abschluss wird ein Überblick über
die Geschichte und die Theorie des Wobbelns gegeben.
VORWÄRTS-WOBBELKONFIGURATION (SDA-5500)
In den folgenden Abschnitten wird gezeigt, wie der SDA-5500 an der Kopfstelle angeschlossen wird, wie die Pegel und Telemetrie für das Vorwärts-Wobbeln richtig eingestellt werden, wie ein Kanalplan erstellt und wie das Wobbeln durchgeführt wird.
Kabelverbindungen
Beide Konfigurationen (entsprechend Abbildung 14–1 und 14–2) sind geeignet für
SDA-5500 nur Vorwärts-Wobbeln.
IN
EINGANG
OUT
AUSGANG
SDA
5500
Laser/ D
/ Verteilerampere
Lasers
istribution Amps
DÄMP-
DÄMP-
FUNGSPAD
GLIED
FUNGSPAD
GLIED
Sammelfeld
Combining
Network
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: Vorwärts-Wobbelkonfiguration (SDA-5500)
Hinweis:
Dämpfungsglieder
Note:
Pads can be können
omittedausgelasif
sen they're
werden, not
wenn
sie nicht
needed
forfür die
jeweiligen Pegel benötigt werden.
proper levels.
INEINGANG
OUT
SDA
5500
Lasers/Distribution
Amps
Laser / Verteilerampere
DÄMP-
FUNGSPAD
GLIED
AUSGANG
DÄMP-
14
FUNGSPAD
GLIED
Sammelfeld
Combining
Network
Abb. 14–1 Verkabelung für SDA-5500 – Nur Vorwärts-Wobbeln
Hinweis: Dämpfungsglieder können ausgelasNote: sen
Pads
can be
omitted
if they're
werden,
wenn
sie nicht
für die
not
needed
for benötigt
proper levels.
jeweiligen
Pegel
werden.
Abb. 14–2 Verkabelung für SDA-5500 – Nur Vorwärts-Wobbeln
Der SDA-5500 ist insofern flexibel in der Wobbeleinfügung, als dass der Wobbelpegel
im Verhältnis zu anderen Trägern nicht extrem wichtig ist. Ganz wichtig ist dabei zu
beachten, dass der Sender die Pegel des Video- und Audioträgers gleichzeitig mit
dem Empfänger misst. Er misst außerdem seinen eigenen eingespeisten Wobbelträger. Hierzu muss das Wobbeln vor dem Tap eingespeist werden, bei dem das
Systemsignal auf die Messwerte des Senders abgetastet wird.
268
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: Vorwärts-Wobbelkonfiguration (SDA-5500)
Der Ausgang des SDA-5500 kann unter Verwendung eines Richtungskopplers am
Ausgang des Sammelfelds oder an einem Eingang in das Sammelfeld eingespeist
werden. Wenn der Ausgangspegel so eingestellt ist, dass das Wobbeln 14 bis 16 dB
unterhalb des Videoträgerpegels liegt, können brauchbare Frequenzgang-Messungen
durchgeführt werden, ohne Störungen des Teilnehmer-Fernsehempfangs zu verursachen.
VORSICHT ! Es ist wichtig, dass der Eingangs-Anschluss „downstream“ (teilnehmerseitig) vom Ausgangsanschluss liegt, um ordnungsgemäße Funktion in allen Modi sicherzustellen.
Außerdem müssen beim Anschluss eines Wobbelsenders unbedingt die richtigen Signalpegel gewählt werden. Die folgenden
Arbeitsblätter 1 und 2 geben Richtlinien zur Berechnung der Werte
für Koppler und Dämpfungsglieder an, wenn ein SDA-5500 für das
jeweilige Vorwärts-Wobbeln installiert wird.
Der korrekte Anschluss des SDA-5500 sowie die Einstellung der korrekten Wobbelund Telemetriepegel sind höchstwahrscheinlich die wichtigsten Schritte bei der Installation des Stealth Wobbelsystems. Anschlussfehler beim SDA-5500 oder falsche Einoder Ausgangspegel können dazu führen, dass der SDA fehlerhafte oder uneinheitliche Messergebnisse angibt. Eine einfache und häufig angewendete Methode ist der
Anschluss des SDA-5500 an der Kopfstelle im System; sie ist sowohl für Vorwärts- als
auch für Rückwärts-Wobbeln geeignet.
Pegel einstellen
Im Wobbelmodus darf der SDA-5500 Eingang nie Video- oder Trägerpegel über
+12 dBmV messen. Die vom SDA-5500 in das System eingefügten Vorwärts-Wobbelpunkte müssen 14 bis 16 dB unterhalb der Videoträgerpegel am SDA-5500 Eingang
liegen. Das vom SDA-5500 erzeugte Vorwärts-Telemetriesignal muß 4 dB über den
Einfügungsstellen für das Wobbeln liegen oder 10 dB unterhalb der Videoträgerpegel.
Abbildung 14–3 enthält eine grafische Darstellung der Beziehung zwischen den
Videoträgern des Systems, den Einfügungsstellen für das Wobbeln und dem Vorwärts-Telemetriesignal. Beim Wobbeln wird diese Beziehung auf der Anzeige des
SDA-5500 sichtbar, mit Ausnahme der Telemetrie.
269
14
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: Vorwärts-Wobbelkonfiguration (SDA-5500)
Videoträger
+12 dBmV max.
+4 bis +10 dBmV optimal
Wobbeleinfügungsstellen
10 dB
14–16 dB
Telemetrie
Audioträger
Abb. 14–3 Beziehung zwischen Videoträgern, Wobbeleinfügungsstelle und Vorwärts-Telemetriesignalen
Die folgenden Arbeitsblätter unterstützen den Bediener bei der Berechnung der erforderlichen Pegel für das SDA-5500 Vorwärts-Wobbeln.
Arbeitsblatt 1 – Berechnung des Eingangspegels
1. Den Systempegel am Abzweigepunkt eingeben
(Videoträgerpegel)
14
2. Den Richtungskopplerwert (DC) abziehen
3. Den Dämpfungsgliedwert abziehen
4. Den Diplex-Filterverlust abziehen
(falls verwendet, normalerweise 1 dB)
Eingangspegel (am
besten zwischen
+4 dBmV und +10 dBmV;
12 dBmV max.)
270
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: Vorwärts-Wobbelkonfiguration (SDA-5500)
Arbeitsblatt 2 Berechnung des Ausgangspegels
1.
Den Systempegel an der WobbelEinspeisestelle eingeben (Videoträgerpegel)
2.
Den relativen Pegel der Wobbelpunkte
abziehen (empfohlener Wert: –15 dB)
3.
Den Richtungskopplerwert (DC) addieren
4.
Den Dämpfungsgliedwert addieren
Wobbelleistungspegel
(muss bei Geräten mit hoher
Leistung zwischen +20 dBmV
und +50 dBmV liegen –
SDA-5500 Geräte)
Arbeitsblatt 3 Berechnung des Wobbelpegels
1.
Den Systempegel an der WobbelEinspeisestelle eingeben (Videoträgerpegel)
2.
Den relativen Pegel der Wobbelpunkte
abziehen (empfohlener Wert: –10 dB)
3.
Den Richtungskopplerwert (DC) addieren
4.
Den Dämpfungsgliedwert addieren
Wobbelleistungspegel
(muss bei Geräten mit hoher
Leistung zwischen +20 dBmV
und +50 dBmV liegen –
SDA-5500 Geräte)
14
Vorwärts-Telemetriepegel und -frequenzen einstellen
Das Vorwärts-Telemetriesignal des SDA-5500 kann auf eine beliebige Frequenz im zu
wobbelnden Bandbereich eingestellt werden. Diese muss jedoch mindestens 500 kHz
von allen CATV-Trägern entfernt liegen. Häufig verwendete Frequenzstellen für die
Vorwärts-Telemetrie sind 52–54 MHz oder 72–76 MHz im FM-Bandbereich oder oberhalb des zuletzt verwendeten Kanals. Der Pegel muss so eingestellt werden, dass er
10 dB unterhalb des Videoträgerpegels am SDA-5500 Eingang und beim Wobbeln
zwischen +12 dBmV und –12 dBmV am SDA-Feldgerät liegt.
Abbildung 14–4 zeigt die Optionen im Hauptmenü SWEEP TRANSCEIVER (Wobbelübertrager).
271
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: Vorwärts-Wobbelkonfiguration (SDA-5500)
Abb. 14–4 Hauptmenü SWEEP TRANSCEIVER (Wobbelübertrager)
Die obere und untere Pfeiltaste oder das numerische Tastenfeld verwenden, um die
Telemetriefrequenz einzugeben.
14
Das Telemetriesignal darf nicht zu dicht an der Grenzfrequenz für den Diplex-Filter liegen, da sonst die Filterdämpfung das Telemetriesignal so stark dämpfen kann, dass
die Kommunkation fehlschlägt. Das gleiche Problem kann eintreten, wenn das Signal
im hohen Dämpfungsbereich liegt. Darauf achten, dass die Telemetrie nicht zu weit in
den Kanten des Vorwärtspfadbands angesetzt wird. Wenn sich der Telemetriekanal zu
dicht an der Bandkante befindet, kann ein uneinheitlicher Betrieb die Folge sein. Zum
Wobbeln mit einem SDA-5500 muss ein SDA-Feldgerät passende Telemetriefrequenzwerte haben.
Vorwärts-Telemetriepegel
Dies ist der Pegel des Trägers, den der SDA-5500 zum Senden von Telemetriedaten
verwendet. Das Eingabefeld verwenden, um den Telemetriepegel auf einen geeigneten Wert einzustellen. Beim Einstellen des Telemetriepegels die folgenden Verluste in
Betracht ziehen: System, Summennetz, Testpunkt und den gewünschten Eingang am
Verstärker.
Die obere und untere Pfeiltaste oder das numerische Tastenfeld verwenden, um den
Telemetriepegel einzugeben (20–50 dBmV).
Vorwärts-Wobbel-Einfügungspegel
Dies ist der Pegel, bei dem der SDA-5500 Wobbelpunkte einfügt (sendet). Alle Wobbelpunkte werden am gleichen Pegel eingefügt. Das Eingabefeld verwenden, um den
Wobbel-Einfügungspegel auf einen geeigneten Wert einzustellen. (Normalerweise
liegt dieser Pegel beim Maximum von +50 dBmV, um die Testpunktverluste auszugleichen.)
272
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: Vorwärts-Wobbelkonfiguration (SDA-5500)
Die obere und untere Pfeiltaste oder das numerische Tastenfeld verwenden, um den
Wobbeleinfügungspegel einzugeben (20–50 dBmV).
Audioträger einschließen
Diese Option ermöglicht den Ausschluss von Audioträgern, für schnelleres Wobbeln.
Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um Audioträger einzuschließen (Ja) oder
auszuschließen (Nein).
Rückwärts-Wobbeln aktivieren oder deaktivieren
Wenn Rückwärts-Wobbeln aktiviert ist, kann sowohl vorwärts als auch rückwärts
gewobbelt werden. Wenn Rückwärts-Wobbeln deaktiviert ist, ist nur Vorwärts-Wobbeln möglich.
HINWEIS: Rückwärts-Wobbeln sollte deaktiviert werden, wenn
keine Feldgeräte mit OPT1(Rückwärts-Wobbeln) verwendet werden. Hierdurch wird die Aktualisierungsrate des Vorwärts-Wobbelns optimiert. Es sollte außerdem deaktiviert werden, wenn ein
SDA-5510 zum Rückwärts-Wobbeln verwendet wird.
Frequenzauswahl für den Rückwärts-Telemetrieträger
Dies ist die Frequenz, bei der SDA-5000-Geräte mit der Option Rückwärts-Wobbeln
Telemetriedaten senden. Im Optimalfall ist dies ein Teil des Rückwärts-Frequenzbereichs, wobei mindestens 1 MHz frei ist. Im Idealfall liegt dieser im oberen Bereich des
Rückführungsbandes, wodurch mögliche Störungen auf Grund von Einstrahlung vermieden werden.
HINWEIS: Die Rückwärts-Telemetrieträgerfrequenz muss sorgfältig ausgewählt werden, damit keine Störungen von bestehenden
Trägern in der Rückpfadanlage auftreten bzw. damit die Trägerfrequenz nicht in der Dämpfung ist.
Rückwärts-Wobbelpläne aufrufen
Rückwärts-Wobbelpläne werden zur Definition von Frequenzen verwendet, bei denen
die Wobbelpunkte über die Rückwärts-Wobbeloption in die SDA-5500 Geräte eingefügt werden. Zum Aufrufen von Rückwärts-Wobbelplänen die Option Reverse Sweep
Plans (Rückwärts-Wobbelpläne) wählen und die Eingabetaste drücken.
273
14
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: Vorwärts-Wobbelkonfiguration (SDA-5500)
Siehe auch
! Weitere Informationen zu Rückwärts-Wobbelplänen siehe „Rückwärts-Wobbelkanalpläne“ (Seite 290).
Kanalpläne erstellen
Wenn der Sender korrekt angeschlossen wurde, muss zunächst ein Kanalplan erstellt
werden. Dieser Kanalplan bestimmt, welche Kanäle im System aktiv sind, welche
Kanäle verschlüsselt werden und welche Kanäle inaktiv sind und daher in WobbelEinfügungspunkte konvertiert werden können. Der Kanalplan kann so bearbeitet werden, dass angegeben wird, welche Kanäle im Schräglagemodus getestet werden sollen und um Kanäle mit dem Programminhalt oder der Stationsbezeichnung eines
Senders zu bkennzeichnen.
Um akkurate Wobbel-Ergebnisse zu erhalten, ohne Störungen für Kabelfernsehteilnehmer zu erzeugen, muss der Kanalplan gut ausgelegt werden. Dies ist einer der
wichtigsten Bereiche beim Einstellen des Wobbel-Systems. Die Zeit, die mit der Einstellung eines Kanalplans verbracht wird, zahlt sich später durch akkurate, schnelle
und störungsfreie Tests aus. Der Rest dieses Kapitels beschreibt, wie ein VorwärtsKanalplan schnell eingerichtet werden kann. Dann wird sichergestellt, dass die
Systeminstallation abgeschlossen ist und sämtliche Hardware einwandfrei funktioniert.
14
HINWEIS: Acterna empfiehlt dem Kopfstellentechniker oder
Systemingenieur dringend, Kapitel 3 „Kanalpläne“ durchzuarbeiten und den bei der Einstellung erstellten Kanalplan für die entsprechende Anwendung zu optimieren.
VORSICHT ! Verschlüsselte Kanäle werden nicht als stabile
Punkte im ursprünglichen Kanalplan gelesen. Detaillierte Informationen siehe unter „Einstellbare Parameter“ in Kapitel 3 (Seite 46).
Kanalplan schnell erstellen
1.
Die Function (Funktionstaste) und die Taste 3 ghi drücken, um das Menü
CONFIGURE (Konfigurieren) aufzurufen. Das CONFIGURE-Menü kann auch
über den Navigator aufgerufen werden.
2.
Die nach oben und unten weisenden Pfeiltasten verwenden, um CHANNEL
PLAN (Kanalplan) zu wählen.
HINWEIS: Oder es kann die obere und untere Pfeiltaste verwendet werden, um das Menü CHANNEL PLAN (Kanalplan) und die
Optionen im Eingabefeld zu durchlaufen.
274
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: Vorwärts-Wobbelkonfiguration (SDA-5500)
Mit der Softwaretaste neben dem Bildsymbol „Zurück“ links oben
zum Menü CHANNEL PLAN (Kanalplan) zurückkehren.
3.
Im Menü CHANNEL PLAN (Kanalplan) die Option Select Channel Plan (Kanalplan wählen) markieren und die Enter (Eingabetaste) drücken.
4.
Die entsprechende Softwaretaste drücken, dann NCTA plan wählen. Die Bildsymbole für Datei und Information vorerst ignorieren und zum Menü CHANNEL PLAN (Kanalplan) zurückkehren.
HINWEIS: Wenn das Gerät zum ersten Mal verwendet wird, ist
der einzige verfügbare Kanalplan der NCTA-Standardplan. In diesem Fall die Schritte unter „Ersten Kanalplan erstellen“ und
„Kanalplan bearbeiten“ im Anschluss an diese Liste durchführen.
5.
Die Option Video Signal Typee und dann NTSC wählen.
6.
Die Option Channel Tuning Sequence (Kanalabstimmsequenz) und FREQUENCY Order Tuning (Frequenzabstimmung) wählen.
7.
Die Option Build Channel Plan (Kanalplan erstellen) wählen und auf das Bildsymbol drücken, um einen neuen Plan zu erstellen.
8.
Schritt 1 – OK drücken für den voreingestellten Namen
9.
Schritt 2 – OK drücken (selbst wenn ein anderer Plan überschrieben wird)
10. Schritt 3 (Stop Frequency) – Über das Tastenfeld 1000,00 MHz eingeben,
dann die Enter (Eingabetaste) und die Softwaretaste OK drücken.
Ersten Kanalplan erstellen
1.
Das Menü CONFIGURE (Konfigurieren) über den Navigator aufrufen und die
Option CHANNEL PLAN (Kanalplan) wählen.
2.
Die Softwaretaste Channel Plan (Kanalplan) drücken und die Option Build
Channel Plan (Kanalplan erstellen) aus der Liste wählen (siehe Abbildung
14–5).
275
14
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: Vorwärts-Wobbelkonfiguration (SDA-5500)
Abb. 14–5 Hauptmenü Channel Plan (Kanalplan)
Die Liste enthält folgende Optionen:
• Select Channel Plan (Kanalplan auswählen) Die Enter (Eingabetaste) drükken, um eine Liste der bestehenden Kanalpläne aufzurufen. Wenn das Gerät zum
ersten Mal verwendet wird, ist der einzige verfügbare Kanalplan der NCTA-Standardplan. Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um die Kanalliste zu durchlaufen. Wenn der gewünschte Kanalplan markiert ist, die Softwaretaste Exit
(Verlassen) drükken, um den gewünschten Kanalplan zu aktivieren. Kanalpläne
können auch aus der Liste gelöscht werden. Dies geschieht über die Softwaretaste Delete (Löschen). Die Softwaretasten OK und Stop werden daraufhin angezeigt, um das Löschen des Kanalplans zu bestätigen oder abzubrechen.
14
Der jeweils aktive Kanalplan (rechts unten auf dem Bildschirm angezeigt) kann
nicht gelöscht werden. Zum Löschen dieses Plans muss zuerst ein anderer Plan
gewählt werden. Dazu einen anderen Plan mit den Pfeiltasten markieren und die
Softwaretaste Load (Laden) drücken. Jetzt kann der vorher aktive Plan gelöscht
werden.
Die Softwaretaste Info drücken, um folgende Kanalplaninformationen einzusehen:
• Planname
• Kanalplan, auf dem dieser Plan basiert
• Anzahl der aktivierten Kanäle
• Letztes Änderungsdatum des Plans
• Videosignalart: Der zu messende Videosignaltyp kann mit Hilfe der oberen und
unteren Pfeiltaste gewählt werden (NTSC, PAL oder SECAM).
276
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: Vorwärts-Wobbelkonfiguration (SDA-5500)
• Kanalabstimmsequenz: Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um eine
numerische oder Frequenzreihenfolge für die Kanalabstimmung zu wählen.
• Kanalplan erstellen: Die Enter (Eingabetaste) drücken, um mit dem Erstellen
des Kanalplans zu beginnen. Mit dieser Sequenz kann der Benutzer einen Kanalplan erstellen, indem er die Kanäle auf einem Kabelsystem „lernt“. Sicherstellen,
dass der SDA-5500 richtig mit dem Kabelsystem verbunden ist.
• Schritt 1: Einen Namen für den zu erstellenden Kanalplan eingeben. Zur Eingabe des Kanalplannamens das alphanumerische Tastenfeld verwenden. Die
Softwaretaste OK drücken, wenn der Vorgang abgeschlossen ist.
• Schritt 2: Einen festgelegten Kanalplan zum Erstellen eines neuen Kanalplans
verwenden. Den festgelegten Plan mit der oberen/unteren Pfeiltaste wählen.
Die Softwaretaste OK drücken, wenn der Vorgang abgeschlossen ist.
• Schritt 3: Die Frequenz eingeben, bei der die Kanalsuche beendet werden soll.
Die Enter (Eingabetaste) und dann die Softwaretaste OK drücken, um die
Stoppfrequenz einzustellen.
• Der SDA-5500 durchläuft alle Kanäle im gewählten festgelegten Plan, bis die
Stoppfrequenz erreicht ist. Zum Unterbrechen dieses Prozesses die Softwaretaste Stopp drücken. Nach Abschluss dieses Verfahrens können die einzelnen
Kanäle im neuen Kanalplan bearbeitet werden.
3.
Die ENTER (EINGABETASTE) drücken. Im ersten Schritt werden Sie aufgefordert, den zu erstellenden Kanalplan zu benennen. Der Name sollte logisch
und einfach zu merken sein. Die Ortsangabe der Kopfstelle ist normalerweise
ein guter Name für einen Kanalplan. Wenn der Name eingetippt wurde, die
ENTER (EINGABETASTE) drücken.
4.
Im nächsten Schritt wird ein Kanalplan aus der vorhandenen Liste gewählt, der
dem Plan ihres Systems am ähnlichsten ist. Normalerweise ist Ihr Systemplan
eine Untergruppe des vorhandenen Plans. Mit dem Cursor zum gewünschten
Kanalplan fahren und die ENTER (EINGABETASTE) oder die Softwaretaste
OK drükken.
5.
Daraufhin werden Sie aufgefordert, die höchste zu scannende Frequenz einzugeben. Die Frequenz eintippen und die ENTER (EINGABETASTE) und
dann die Softwaretaste OK drücken. Das Gerät scannt nach diesen Kanälen.
Nach Abschluss des Scans ist dieser Teil des Kanalplan-Erstellungsverfahrens
abgeschlossen. Die Softwaretaste Exit (Verlassen) drücken, um zum Hauptmenü CHANNEL PLAN (Kanalplan) zurückzukehren.
Kanalplan bearbeiten
Der nächste Schritt ist die Bearbeitung des Kanalplans, um ihn an Ihr System anzupassen. Abb. 14–6 zeigt den Bildschirm EDIT PARAMETERS (Parameter bearbeiten).
277
14
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: Vorwärts-Wobbelkonfiguration (SDA-5500)
1.
Im Hauptmenü CHANNEL PLAN (Kanalplan) die Option Edit Channel Plan
(Kanalplan bearbeiten) aufrufen und die ENTER (EINGABETASTE) drücken.
Eine Liste aller Kanäle im Frequenzbereich, die bei der Build Channel Plan
(Kanalplanerstellung) festgelegt wurde, erscheint auf dem Bildschirm. Es gibt
Spalten für Aktiviert, Kanaltyp, Kanalnummer, Name, Frequenz (Videoträger),
Wobbeln, Schräglage und Verschlüsselt.
2.
Die Kanäle auf der Liste überprüfen und sicherstellen, dass nur echte Videokanäle als solche angegeben sind. Wenn der Empfänger während der Build
Channel Plan (Kanalplanerstellung) ein Signal auf einer Videoträgerfrequenz
wahrnimmt, geht er davon aus, dass es ein Videokanal ist. Einige FM-Träger
können für die Kanäle 95–97 auf Videoträgerfrequenzen fallen. Sicherstellen,
dass diese Kanäle korrekt bezeichnet sind als Video- oder Einzelträger. FMSignal können als Kanäle eingegeben, müssen aber als Single Carriers (Einzelträger) bezeichnet werden.
14
Abb. 14–6 Menü EDIT PARAMETERS (Parameter bearbeiten)
3.
Alle Parameter nach Bedarf bearbeiten. Dazu die Liste bis zum zu bearbeitenden Kanal durchlaufen und die Softwaretaste Edit (Bearbeiten) drücken.
• Enabled (Aktiviert): Wenn der Kanal nicht aktiviert ist, wird er bei keinem
Messmodus berücksichtigt. Es muss mindestens ein Kanal aktiviert sein. Wenn
ein Kanal nicht aktiviert ist, wird er im Verfahren „Wobbelpunkte erstellen“ in Wobbelpunkte konvertiert.
• Channel Type (Kanaltyp):
TV – umfasst den standardmäßigen Videoträger mit Abstand zum
Audioträger.
DUAL – ein europäisches System, das Video sowie zwei unabhängige
Audioträger integriert.
Single Carrier (Einzelträger) – kann als Träger für FM- oder CW-Daten
verwendet werden.
278
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: Vorwärts-Wobbelkonfiguration (SDA-5500)
Sweep Insertion Point (Wobbeleinfügungspunkt) – zum Einfügen von
Wobbelpunkten in leere Spektralbereiche.
Digital Carrier (Digitalträger) – kann zur Digitalträger-Leistungsmessung verwendet werden. Wird nur in den Messmodi Pegel, Wobbeln,
Spektrum und Scan unterstützt. Ein RMS-Detektionsmodus misst den
Pegel eines Digitalkanals.
• Frequency: Die Trägerfrequenz (für TV und DUAL ist dies die Frequenz des
Videoträgers; für Digital ist es die Mitte). Die Frequenz mit Hilfe der Nummerntasten oder Pfeiltasten eingeben.
• Channel Number (Kanalnummer): Die Kanalnummer des Trägers. Die Kanalnummer mit Hilfe der Nummerntasten oder Pfeiltasten eingeben.
• Label (Name): Der Name verbindet die Nummer des Kanals mit der Programmierung. Den Kanalnamen mit Hilfe der alphanumerischen Tasten eingeben (maximal vier Zeichen). Sonderzeichen können mit Hilfe der oberen und unteren
Pfeiltaste gewählt werden. Der Name erscheint in den meisten Bildschirmen links
neben der Kanalnummer.
• Sweep Channel (Wobbelkanal): Y/N (ja/nein) – gibt an, dass der Kanal für Wobbelmessungen verwendet wird.
HINWEIS: Hinzufügen von Wobbelpunkten in Schritten von mehr
oder weniger als 250 kHz erhöht die Verweildauer um 15 ms pro
≠250 kHz -Schritt.
14
• Measurement Bandwidth (Messungsbandbreite) bearbeiten: Zum Bearbeiten
der Bandbreite den Cursor auf die Option Measurement BW (Bandbreitenmessung) setzen. Die Bandbreite kann mit Hilfe der oberen und unteren Pfeiltaste
oder durch Eingabe eines Werts über das numerische Tastenfeld eingestellt werden. Dann die Enter (Eingabetaste) drücken. Die FCC-Spezifikationen für C/NMessungen schreibt eine Bandbreite von 4200 MHz vor. CATV-Unternehmen
außerhalb der USA haben unter Umständen andere Anforderungen.
• Noise Offset Frequency (Abstand zum Rauschmesspunkt) bearbeiten: Die
Frequenz, bei der der Rauschpegel gemessen wird, ist die Trägerfrequenz zzgl.
des Abstands zum Rauschmesspunkt. Zum Bearbeiten des Abstands zum
Rauschmesspunkt den Cursor auf die Option Noise Offset setzen. Der Abstand
zum Rauschmesspunkt kann mit Hilfe der oberen und unteren Pfeiltaste oder
durch Eingabe eines Werts über das numerische Tastenfeld eingestellt werden.
Dann die Enter (Eingabetaste) drücken.
• Tilt Channel (Schräglagenkanal): Bestimmt, welche Kanäle im Schräglagemodus verwendet werden. Bis zu neun Kanäle können als Schräglagenkanäle
bestimmt werden.
• Scrambled (Verschlüsselt): Yes (ja) wählen, wenn der Kanal verschlüsselt ist.
Wenn ein Kanal als verschlüsselt bezeichnet wird, wird beim Wobbeln nur der
Videoträger als Wobbel-Referenz benutzt, und nicht Video- und Audioträger.
Hinweis: Eine Raute erscheint in den meisten Bildschirmen links neben dem
Kanaltyp.
279
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: Vorwärts-Wobbelkonfiguration (SDA-5500)
• Audio Offset (Abstand zum Audioträger): Gibt den Abstand des Kanals zum
Audioträger an.
• Audio Offset 2 (Abstand zum Audioträger 2): Gibt den Abstand für den zweiten
Audioträger eines Doppelkanals an.
• Die Softwaretaste Add (Hinzufügen) und Delete (Löschen) dient dazu, neue
Kanäle zu einem Plan hinzuzufügen oder vorhandene Kanäle aus dem Plan zu
löschen.
• Die Softwaretaste Exit (Verlassen) drücken, um zur Anzeige „Edit Channel Parameters“ (Kanalparameter bearbeiten) zurückzukehren.
• Delete Unused Channels (Unbelegte Kanäle löschen): Nach dem Erstellen
des Kanalplans können unbelegte Kanäle nach Bedarf gelöscht werden. Dadurch
wird Speicherplatz für andere Anwendungen frei und der Kanalplan wird übersichtlicher. Die Option Delete Unused Channels (Unbelegte Kanäle löschen) im
Menü CHANNEL PLAN (Kanalplan) wählen und die ENTER (EINGABETASTE)
drücken.
VORSICHT ! Unbelegte Kanäle immer erst löschen, nachdem
Wobbelpunkte festgelegt wurden.
• Build Sweep Points (Wobbelpunkte erstellen): Wenn der Kanalplan erstellt
wurde, konvertiert die Funktion „Wobbelpunkte erstellen“ alle deaktivierten Kanäle
in Wobbeleinfügungspunkte. Die Option Build Sweep Points (Wobbelpunkte
erstellen) im Menü wählen und die ENTER (EINGABETASTE) drücken.
14
• Die Anzeige fordert zur Eingabe der Anzahl an Wobbelstellen auf, in die jeder
deaktivierte Kanal konvertiert wird. (Acterna empfiehlt, jeden deaktivierten Kanal
in 1, 2 oder 3 Wobbelpunkte zu konvertieren.)
• Wenn Wobbelpunkte in den folgenden Frequenzbereichen eingegeben werden,
werden sie automatisch umgeschaltet, um Messungenauigkeiten zu vermeiden
(alle Frequenzen in MHz).
280
197,88 bis 198,12
auf 197,87 reduzieren
385,63 bis 385,87
auf 385,62 reduzieren
441,13 bis 441,37
auf 441,12 reduzieren
496,13 bis 496,37
auf 496,12 reduzieren
524,38 bis 525,62
auf 525,63 erhöhen
620,13 bis 620,37
auf 620,12 reduzieren
703,63 bis 703,87
auf 703,62 reduzieren
827,63 bis 827,87
auf 827,62 reduzieren
882,63 bis 882,87
auf 882,62 reduzieren
938,13 bis 938,37
auf 938,12 reduzieren
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: Vorwärts-Wobbelkonfiguration (SDA-5500)
• Specify Auto Measurements (Auto-Test-Messungen festlegen): Die Enter
(Eingabetaste) drücken, um festzulegen, welche Messungen während eines
Auto-Tests durchgeführt werden (siehe Abb. 14–7). Mit Hilfe dieser Funktion kann
der Benutzer angeben, bei welchen Kanälen C/N (Träger-/Rauschverhältnis),
Brumm und Modulation gemessen werden sollen.
Abb. 14–7 Bildschirm AUTO MEASUREMENTS
(Auto-Test-Messungen)
14
• Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um die Kanalliste bis zu einem
bestimmten Kanal zu durchlaufen. Die Softwaretasten C/N, HUM (BRUMM) und
MOD verwenden, um die gewünschten Auto-Test-Messungen zu wählen.
HINWEIS: Träger/Rausch-Verhältnis, Brumm und Modulation
können nicht auf verschlüsselten Kanälen oder Wobbelpunkten
gemessen werden. Brumm und Modulation können nicht auf Digitalträgern gemessen werden.
Die Softwaretaste Alle/Keine verwenden, um Auto-Test-Messungen schnell zu
wählen oder abzuwählen. Wenn ein Test gewählt wird, wird die Softwaretaste
None (Keine) angezeigt. Wenn keine Tests für einen bestimmten Kanal gewählt
sind, wird die Softwaretaste All (Alle) angezeigt.
• Edit Limits (Grenzwerte bearbeiten): Die Funktion „Grenzwerte bearbeiten“ wird
zusammen mit einem Auto-Test durchgeführt. Während der Auto-Test-Messungen werden die Werte mit den obigen Grenzwerten verglichen (siehe Abb. 14–8).
281
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: Vorwärts-Wobbelkonfiguration (SDA-5500)
Abb. 14–8 Bildschirm EDIT LIMITS (Grenzwerte bearbeiten)
• Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um den zu bearbeitenden Grenzwert
zu wählen. Das numerische Tastenfeld oder die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um einen Wert einzugeben. Nach der Eingabe jedes Werts die Enter
(Eingabetaste) drücken, um die Anzeige zu aktualisieren.
14
• Copy Remote Plan (Fremdplan kopieren): Diese Option ermöglicht das Kopieren eines Kanalplans von einem Gerät auf ein anderes (siehe Abb. 14–9).
Abb. 14–9 Bildschirm COPY REMOTE PLAN (Fremdplan kopieren)
282
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: Vorwärts-Wobbelkonfiguration (SDA-5500)
Die seriellen Anschlüsse der beiden Geräte mit einem Kabel (Spezialkabel von
Acterna) verbinden. Sicherstellen, dass die Baud-Rate für beide Geräte gleich
eingestellt ist. Für Hochladepläne wird eine Baudrate von 19,2 kB empfohlen.
Die Option Copy Remote Plan (Fremdplan kopieren) aus dem Menü wählen und
die Enter (Eingabetaste) drücken. Auf dem Bildschirm erscheint eine Liste der
Pläne, die im Speicher des Gegenmessgeräts gespeichert sind. Den zu kopierenden Plan auswählen und die Softwaretaste Copy (Kopieren) drücken. Der
gewählte Plan wird vom Gegenmessgerät übertragen und im empfangenden
Gerät gespeichert. Er wird außerdem zum aktiven Plan.
4.
Zu diesem Zeitpunkt muss jeder verschlüsselte Kanal bearbeitet werden, um
sicherzustellen, dass er korrekt designiert ist.
5.
Außerdem können Schräglagekanäle designiert und mit einer Senderbezeichnung versehen werden; dies ist allerdings nicht erforderlich, um mit dem Wobbeln zu beginnen.
6.
Vielleicht wurde erkannt, dass die Kanalplanliste einige Kanäle enthält, die
nicht als „aktiviert“ markiert sind. Diese Kanäle können automatisch in Wobbelkanäle konvertiert werden. Dazu die Option Build Sweep Points (Wobbelpunkte erstellen) im Hauptmenü CHANNEL PLAN (Kanalplan) wählen. Zuerst
muss jedoch sichergestellt werden, dass diese „deaktivierten“ Kanäle keine
Bereiche von Digital- oder anderen Signalen umfassen, bei denen kein Wobbeln durchgeführt werden soll. In diesem Fall einfach die entsprechenden
Kanäle bearbeiten und die Auswahl Sweep Channel (Kanal wobbeln) auf NEIN
umschalten. Dann Build Sweep Points (Wobbelpunkte erstellen) im Hauptmenü CHANNEL PLAN (Kanalplan) wählen. Die Option „Build Sweep Points“
kann jeden deaktivierten Kanal in 1, 2 oder 3 Wobbelpunkte konvertieren.
7.
Nachdem der Kanalplan erstellt wurde, wird angezeigt, wie viele aktivierte
Kanäle es gibt, um welchen Plantyp es sich handelt und was an weiteren Informationen vorhanden ist. Jetzt können Messungen und Wobbeln sowie andere
Funktionen ausgeführt werden, die durch Stealth aktiviert werden.
Sendereinstellung testen
Es ist am besten, die Sendereinstellung und die Verbindung an der Kopfstelle zu
testen, bevor die Arbeit im Feld fortgesetzt wird. Folgende Tipps können bei der Fehlersuche hilfreich sein.
• Einen Scan beim SDA-5500 durchführen, um sicherzustellen, dass die Signaleingangspegel den in Arbeitsblatt 1 (siehe oben) berechneten Werten in etwa entsprechen und dass alle Kanäle in diesem Scan vorhanden sind. Sollte dies nicht
der Fall sein, mit dem Spektralmodus prüfen, ob sie vorhanden sind. Dann den
Kanalplan bearbeiten und alle fehlenden stabilen und nicht verschlüsselten
Kanäle hinzufügen.
• Einen Testpunkt wählen, nachdem alle Vorwärts-Pfadsignale kombiniert wurden.
Dieses Signal an den Eingang eines SDA-5000 anschließen. Wenn die Kanalpegel über +20 dBmV liegen, müssen sie auf 0 bis +10 dBmV gedämpft werden.
283
14
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: Rückwärts-Wobbeln konfigurieren
• Über das TX-Diagnosemenü des SDA-5500 ein CW-Signal mit dem gleichen
Pegel und der gleichen Frequenz erzeugen, die für die Vorwärts-Telemetrie verwendet werden. Mit dem Frequenzmodus des SDA-5000 diesen Telemetriepegel
messen. Er muss 10 dB unterhalb der Videosignalpegel liegen. Sicherstellen,
dass der Pegel mindestens um 20 dB abfällt, wenn die CW-Übertragung endet.
• Als Nächstes wird das Wobbeln durch Anschließen eines SDA-5000 an einen
Testpunkt und Drücken der Taste SWEEP (Wobbeln) getestet (dabei sicherstellen, dass sich der SDA-5500 Sender ebenfalls im Wobbelmodus befindet). Sobald
die Telemetrie gefunden wird, beginnt der Empfänger mit dem Wobbeln. Wenn
keine Telemetrie gefunden wird, sicherstellen dass der SDA-5500 und der
SDA-5000 für die gleiche Telemetriefrequenz konfiguriert sind. Sicherstellen, dass
der Wobbelpegel in sichtbar leeren Spektralbereichen 15 db unterhalb des Videoträgerpegels liegt. Anfänglich gibt es keine Referenzen für den normalisierten
Vergleich.
RÜCKWÄRTS-WOBBELN KONFIGURIEREN
14
Dieser Abschnitt beschreibt die Funktion der Option Rückwärts-Wobbeln beim
SDA-5500 und SDA-5510. Er enthält außerdem detaillierte Anweisungen zum Anschließen an die Kopfstelle, zum Einstellen der Pegel und Telemetrie, zum Erstellen eines
Kanalplans für das Rückwärts-Wobbeln und zum Durchführen des RückwärtsWobbelns.
Siehe auch
! Wenn sowohl der SDA-5500 als auch der SDA-5510 verwendet
wird, siehe unter „Beide Kopfstellengeräte verwenden“. Dieser
Abschnitt enthält wichtige Informationen zur gemeinsamen Verwendung beider Geräte (Seite 297).
Stealth-Rückwärtswobbeln
Bei Ausstattung mit der Rückwärts-Wobbel-Option ist ein Sender im Wobbel-Feldempfänger integriert. Der Kopfstellen-Wobbelsender (SDA-5500) oder RückwärtsWobbelempfänger (SDA-5510) ist so eingestellt, dass er das Rückwärts-Wobbeln
vom Feld empfangen kann. Wenn ein Rückwärts-Wobbeln von einem Feldtestpunkt
aus aktiviert wird, empfängt das Kopfstellengerät das Telemetriesignal, das angibt,
welcher Empfänger das Wobbelsignal sendet. Das Kopfstellengerät misst das Wobbeln und sendet die Ergebnisse über sein Telemetriesignal ins Feld, zusammen mit
der Seriennummer des sendenden Empfängers. Mit einem SDA-5500 kann nur ein
Empfänger gleichzeitig das Rückwärts-Wobbeln ausführen. Mit einem SDA-5510 können bis zu zehn Empfänger gleichzeitig das Rückwärts-Wobbeln ausführen. Wenn
zusätzliche Empfänger Wobbeln einleiten, wird eine Meldung angezeigt. Beim Rückwärts-Wobbeln mit dem SDA-5500 geht das Wobbeln bei Empfängern, die vorwärts
wobbeln, etwas langsamer vor sich.
284
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: Rückwärts-Wobbeln konfigurieren
Grundlegendes Verfahren zum Rückwärts-Wobbeln
Wobbeln des Rückpfads unterscheidet sich etwas vom Wobbeln des Vorwärtspfads.
Da das System mit ausreichendem Abstand für das Vorwärts-Kurzwellenband entwikkelt wurde, benötigt der Rückpfad u. U. keine Verstärkung an jeder Station. Die niedrigeren Frequenzen werden im Kabel weniger gedämpft als höhere Frequenzen. Beim
Wobbeln des Vorwärtspfads wird der Verstärker so abgeglichen, dass sein Ausgang
innerhalb bestimmter Grenzwerte liegt (der Verstärker berechnet das abgehende
Kabel mit ein). Beim Wobbeln des Rückpfads wird der Verstärker jedoch so abgeglichen, dass der Frequenzgang an der Kopfstelle innerhalb bestimmter Grenzwerte ab
diesem Verstärkerabgleichspunkt liegt. Im Rückpfad berechnet der Verstärker Verlustfaktoren im abgehenden Kabel mit ein.
Es ist daher am Besten, das Wobbeln vom Verstärkertestpunkt aus zu senden und an
der Kopfstelle zu messen. Dies gewährleistet, dass das System korrekt für die Übertragung von Signalen im Rückpfad abgeglichen ist.
Kabelverbindungen
Einzelkabel – Netz mit gesplitteten Bändern
Der SDA-5500 oder SDA-5510 wird gemäß Abb. 14–10 in der Kopfstelle angeschlossen. Der Ausgang wird ans Sammelfeld angeschlossen. Am Eingang werden die
Systemsignale zusammen mit den gesendeten Signalen abgezweigt und mit den
Rückwärts-Signalen unter Verwendung eines Splitters zusammengekoppelt. Dadurch
kann der SDA-5500 Telemetrie und Wobbelsignale sowohl in Vorwärts- als auch in
Rückwärtsrichtung empfangen (der SDA-5510 kann Rückwärts-Telemetrie und
-Wobbelsignale empfangen).
285
14
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: Rückwärts-Wobbeln konfigurieren
H
H
H
H
N
N
N
N
Sammelfeld
Combining
Network
Ausgang
out
inEingang
oder
SDA-5500 or
SDA-5510
Vor dem AbStore a
gleich der Feldreferencehier
here
verstärker
before
aligning
eine
Referenz
field amplifiers
speichern
Vorwärts und Rückwärts
Align
forward
and aban
diesem
Testpunkt
reverse at this test
gleichen
Vor dem Abgleich
to point
hierCheck
prüfen,here
um simake suredass
cherzustellen,
dascable
Kabelisin good
gutem
Zustand
istaligning
before
amplifier
SDA-5000
14
Abb. 14–10 Einzelkabel – Rückwärts-Wobbelkonfiguration bei einem
Netz mit gesplitteten Bändern mit bidirektionalen Testpunkten
Im Feld bei Systemen mit bidirektionalen Testpunkten (Vorwärts- und Rückwärtssignale liegen am gleichen Testpunkt an) wird ein Summennetz verwendet (gehört zu
jeder Rückwärts-Wobbeloption), um den Empfang von Vorwärts-Telemetrie und
-Wobbeln zu ermöglichen und Rückwärts-Telemetrie und -Wobbeln einzuspeisen.
Dieses Summennetz vereinfacht den Anschluss des Feldempfängers am Testpunkt
(siehe Abb. 14–11).
286
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: Rückwärts-Wobbeln konfigurieren
Verteilerverstärker
Distribution
Amplifiers
H
H
H
H
N
N
N
N
Sammelfeld
Combining
Network
Eingang
in
Eingang
in
Ausgang
out
out
Ausgang
SDA-5500 or
oder
SDA-5510
SDA-5000
Abb. 14–11 Einzelkabel – Rückwärts-Wobbelkonfiguration bei einem
Netz mit gesplitteten Bändern mit bidirektionalen Testpunkten
Systeme mit direktionalen Testpunkten werden gemäß Abbildung 14–11 eingerichtet.
Der Richtungskoppler auf der Eingangsseite sollte mindestens für den Frequenzbereich der Vorwärts-Bandbreite des zu testenden Netzes ausgelegt sein. (Dieses
Kopplernetz sollte grundsätzlich nicht an das System angeschlossen werden, wenn
es nicht mit dem SDA-5000 verbunden ist. Andernfalls kann der daraus resultierende
Isolationsmangel dazu führen, dass Signale vom Vorwärtspfad in den Rückpfad überschlagen.)
Doppelkabelnetz
Eine weitere mögliche (wenn auch seltene) Netzkonfiguration ist das Doppelkabelnetz, bei dem eine volle Brandbreite für sowohl Vorwärts- als auch Rückpfadsignale
verwendet wird (siehe Abb. 14–12). Mit anderen Worten: es besteht im Prinzip aus
zwei Kabelsystemen, die einander mit in verschiedene Richtung gehenden Signalen
überlagern.
Die zwei Kabel können verwendet werden, um diesen Systemtyp in beiden Richtungen mit dem gleichen Setup zu wobbeln. Ein Beispiel ist in Abb. 14–12 dargestellt.
287
14
PAD
AUSGANG
IN
EINGANG
SDA-5500
PAD
PAD
IN
OUT
AUSGANG
EINGANG
Laseroder
Lasers
or
VerteilerverDistribution
stärker
Amps
OUT
Vorwärtspfadleitungen
Forward Path Lines
Optische
Optical
Rcvr
Empfänger
or
oder Weichen
Combiners
AD
AD
PAD
AD
PAD
Sammelfeld
Combining
Network
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: Rückwärts-Wobbeln konfigurieren
TPTP
Rückpfadleitungen
Reverse
Path Lines
TPTP
IN
EINGANG
AUSGANG
OUT
SDA-5510
PAD = Dämpfungsglieder
SDA-5000
Hinweis:
Dämpfungsglieder
können
weggelasmay be omitted
if not required
Note: Pads
sen werden, wenn sie nicht zur Einhaltung der
for proper levels.
richtigen Werte erforderlich sind.
Reverse path muss
ALC must
be turnedwerden.
off.
Rückpfad-ALC
ausgeschaltet
Abb. 14–12 Doppelkabelnetz-Testsetup
14
Die gleichen Informationen über Pegel und gerichtete Testpunkte, die für Netze mit
gesplitteten Bändern gelten, gelten auch für Doppelkabelnetze.
Rückwärts-Wobbelsetup
Zum Einstellen des Rückwärts-Wobbelns beim SDA-5500 oder SDA-5510 das Menü
CONFIGURE im Navigator aufrufen (oder die Tasten Function (Funktion) und 3ghi
drücken). Beim SDA-5500 die Option Sweep Transceiver (Wobbelübertrager) wählen.
Beim SDA-5510 die Option Reverse (Rückwärts) wählen. Im daraufhin erscheinenden
Menü können folgende Parameter eingestellt werden. (Das Gerät, auf das der jeweilige Parameter zutrifft, wird in Klammern angegeben.)
Rückwärts-Wobbeln aktivieren (SDA-5500)
Das Menü bis zur Option Enable Reverse Sweep (Rückwärts-Wobbeln aktivieren)
durchlaufen und die Eingabetaste drücken. Wenn Rückwärts-Wobbeln aktiviert ist,
kann sowohl vorwärts als auch rückwärts gewobbelt werden. Wenn RückwärtsWobbeln deaktiviert ist, ist nur Vorwärts-Wobbeln möglich.
HINWEIS: Rückwärts-Wobbeln sollte deaktiviert werden, wenn
keine SDA-5000 Geräte mit OPT1 verwendet werden. Hierdurch
wird die Aktualisierungsrate des Vorwärts-Wobbelns optimiert. Es
kann außerdem deaktiviert werden, wenn ein SDA-5510 zum
Rückwärts-Wobbeln verwendet wird.
288
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: Rückwärts-Wobbeln konfigurieren
Vorwärts-Telemetriefrequenz einstellen (SDA-5510)
Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um die Vorwärts-Telemetriefrequenz einzugeben. Sicherstellen, dass die hier eingegebene Telemetriefrequenz die gleiche ist
wie die im SDA-Feldgerät eingegebene Vorwärts-Telemetriefrequenz.
VORSICHT ! Das Telemetriesignal darf nicht zu dicht an der
Grenzfrequenz für den Diplex-Filter liegen, da sonst die Filterdämpfung das Telemetriesignal so stark dämpfen kann, dass die
Kommunkation fehlschlägt. Das gleiche Problem kann eintreten,
wenn das Signal im hohen Dämpfungsbereich liegt.
Vorwärts-Telemetriepegel einstellen (SDA-5510)
Dies ist der Pegel des Trägers, den der SDA-5510 zum Senden von Telemetriedaten
verwendet. Das Eingabefeld verwenden, um den Telemetriepegel auf einen geeigneten Wert einzustellen. Beim Einstellen des Telemetriepegels die folgenden Verluste in
Betracht ziehen: System, Summennetz, Testpunkt und den gewünschten Eingang am
Verstärker.
Rückwärts-Telemetriefrequenz einstellen (SDA-5500 und SDA-5510)
Dies ist die Frequenz, bei der SDA-5500- und SDA-5510-Geräte Telemetriedaten senden. Obwohl der Rückwärts-Telemetriekanal an einer beliebigen Stelle im Rückpfadband platziert werden kann, ist der Teil des Rückwärtsfrequenzbereichs vorzuziehen,
in dem mindestens 1 MHz frei ist. Um mögliche Störungen durch Einstrahlung zu vermeiden, im oberen Bereich des Rückführungsbands platzieren.
VORSICHT ! Die Rückwärts-Telemetrieträgerfrequenz muss
sorgfältig ausgewählt werden, damit keine Störungen von bestehenden Trägern auf der Rückpfadanlage auftreten.
HINWEIS: Das Stealth-Wobbelsystem benötigt ein freies Spektrum von 500 kHz auf beiden Seiten der Telemetriefrequenz.
Wird beim Rückwärts-Wobbeln nur der SDA-5500 an der Kopfstelle verwendet, muss
der Telemetriepegel (die Telemetrie, die vom SDA-5000 aus der Upstream-Richtung
zurück kommt) den Eingang des SDA-5500 bei 0 dBmV +/-10 dB erreichen. Dies
kann durch Prüfen des Telemetriepegels in der unteren rechten Ecke der Anzeige
problemlos verifiziert werden. Sollte zusätzliche Dämpfung erforderlich sein, kann ein
Dämpfungsglied in der Leitung auf der niedrigen Seite des Diplex-Filters verwendet
werden. Wenn mehrere Knoten kombiniert werden, ist u. U. ein Vorverstärker erforderlich.
289
14
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: Rückwärts-Wobbeln konfigurieren
Darauf achten, dass die Telemetrie nicht zu weit in den Kanten des Rückpfadbands
angesetzt wird. Das Rückwärts-Telemetriesignal muss ein Signal-/Rauschverhältnis
> 20 dB aufweisen (300 kHz Messungsbandbreite). Dadurch wird die Anzahl der
Rückführungsknoten begrenzt, die auf dem Eingang des SDA-5500 kombiniert werden können. Ein Diplex-Filter wird auf Grund der besseren Isolation und Widerstandsanpassung an Stelle eines Splitters verwendet.
Stealth-Kopfstellensender regeln die Rückwärts-Telemetriefrequenz. Beim RückwärtsWobbeln sendet der Kopfstellensender die Rückwärts-Telemetriefrequenz und den
Kanalplan über den Vorwärts-Telemetriekanal an das Feldgerät. Dies bedeute, dass
nur die Vorwärts-Telemetriefrequenz eingestellt werden muss, bevor das RückwärtsWobbeln beginnt.
Rückwärts-Wobbel-Kanalpläne
Rückwärts-Wobbelpläne werden zur Definition von Frequenzen verwendet, bei denen
die Wobbelpunkte über die Rückwärts-Wobbeloption in die SDA-5500 Geräte eingefügt werden. Die folgenden Punkte sollen dem Bediener bei der Vorbereitung zur
Erstellung eines Rückwärts-Kanalplans behilflich sein:
• Wenn die Frequenzbereiche der aktiven Rückführungsdienste bekannt sind, kann
der Rückwärts-Kanalplan eine Auflösung von 250 kHz erreichen. Dann können
die aktiven Dienstfrequenzen schnell durch Bearbeiten entfernt werden. Wenn
jedoch nicht sicher ist, welche Frequenzbereiche von aktiven Diensten belegt
sind, können diese Informationen mit Hilfe des SDA-5500 oder des SDA-5510 im
Spektralanalysemodus in Erfahrung gebracht werden. Dazu eine Spanne von 50
MHz und eine mittlere Frequenz von 30 MHz verwenden. Ein „Max. Hold“-Spektrum kann über einen längeren Zeitraum analysiert werden. Damit kann herausgefunden werden, welche Frequenzen im Rückpfad aktive Dienste enthalten, um
Störungen zu vermeiden.
14
• Das in Abbildung 14–13 dargestellte „Max. Hold“-Spektrum ist ein Beispiel für ein
volles Rückwärtsband. Die Dienste sind Telefon, Daten (Kabelmodem) und PCS.
Außerdem sind einige CW-Signale im hohen und niedrigen Bandbereich sichtbar.
Diese bieten ein stabiles Signal für den Rückwärts-Laser. Der Spektralscan ist
45 MHz breit (5 bis 50 MHz) oder 4,5 MHz pro Division. Eine Untersuchung des
Spektrums ergibt, dass folgende Frequenzen und Bänder ausgelassen werden
sollten: 6, 15–16,5, 18,5–20, 22,5–27,5, 29–30,5, 31–32,5, 33–36, 36,5–38, 40
und 41–42,5.
• Der Rückwärts-Wobbelkanal kann am besten durch Erstellen eines Plans mit
250 kHz Wobbeleinfügungspunkten von 5 bis 45 MHz und anschließendes
Löschen von Punkten, die in die Dienstfrequenzen fallen, eingerichtet werden.
Eine genaue Untersuchung des Max. Hold-Scan mit Hilfe einer Markierung kann
Frequenzen innerhalb der oben angegebenen Bänder für Einfügungspunkte
angeben (z. B. 34,5 MHz).
290
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: Rückwärts-Wobbeln konfigurieren
Abb. 14–13 Max.-Hold-Spektrumanzeige
Neuen Rückwärts-Wobbel-Kanalplan erstellen
1.
Zum Aufrufen von Rückwärts-Wobbelplänen die Option Reverse Sweep Plans
(Rückwärts-Wobbelpläne) wählen und die Enter (Eingabetaste) drücken. Im
Menü REVERSE SWEEP PLANS (Rückwärts-Wobbelpläne) die Softwaretaste
New (Neu) drücken. Das Menü CREATE A NEW PLAN (Neuen Plan erstellen)
erscheint (siehe Abbildung 14–14). Über die alphanumerischen Tasten einen
Namen für den Plan eingeben und die Enter (Eingabetaste) drücken.
Anschließend die Softwaretaste OK drücken, um fortzufahren.
HINWEIS: Ein Warnhinweis erscheint, wenn bereits ein Rückwärts-Wobbelplan mit dem gleichen Namen besteht, wie der Plan,
der gerade erstellt wird.
291
14
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: Rückwärts-Wobbeln konfigurieren
Abb. 14–14 Neuen Rückwärts-Wobbelplan erstellen, Schritt 1
2.
Die Startfrequenz eingeben (siehe Abbildung 14–15). Dies ist die Frequenz für
den ersten Wobbelpunkt im Plan. Die numerischen Tasten gefolgt von der
ENTER (EINGABETASTE) verwenden. Anschließend die Softwaretaste OK
drücken, um fortzufahren.
14
Abb. 14–15 Einen neuen Rückwärts-Wobbelplan erstellen, Schritt 2
3.
292
Das Intervall eingeben (siehe Abbildung 14–16). Dieses Intervall bestimmt die
Abstände zwischen den Wobbelpunkten. Die numerischen Tasten gefolgt von
der ENTER (EINGABETASTE) verwenden. Anschließend die Softwaretaste
OK drücken, um fortzufahren.
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: Rückwärts-Wobbeln konfigurieren
Abb. 14–16 Neuen Rückwärts-Wobbelplan erstellen, Schritt 3
4.
Zum Schluss die Stoppfrequenz eingeben (siehe Abbildung 14–17). Oberhalb
der Stoppfrequenz werden keine Wobbelpunkte erzeugt. Die numerischen
Tasten gefolgt von der ENTER (EINGABETASTE) verwenden. Anschließend
die Softwaretaste OK drücken, um fortzufahren.
14
Abb. 14–17 Neuen Rückwärts-Wobbelplan erstellen, Schritt 4
293
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: Rückwärts-Wobbeln konfigurieren
Wobbelpunkte werden beginnend mit der Startfrequenz erzeugt, bis die Stoppfrequenz erreicht ist. Die Frequenz jedes Punktes wird durch Addieren des Schrittintervalls zur Frequenz des vorigen Punkts berechnet.
Nachdem der neue Plan erstellt wurde, erscheint er in der REVERSE SWEEP PLANListe (Rückwärts-Wobbelplanliste).
Vorhandenen Rückwärts-Wobbelplan wählen
Der Bildschirm REVERSE SWEEP PLAN (Rückwärts-Wobbelplan) enthält eine Liste
aller im Speicher abgelegten Rückwärts-Wobbelpläne. Der derzeit aktive RückwärtsWobbelplan wird unterhalb der Liste angezeigt. Mit der oberen und unteren Pfeiltaste
den gewünschten Plan auswählen und die Softwaretaste Load (Laden) um den
gewählten Plan zur Verwendung in den Speicher zu laden. Die Softwaretaste EXIT
(VERLASSEN) drücken, um zum vorherigen Bildschirm zurückzukehren, oder
SWEEP (WOBBELN), um mit dem Wobbeln zu beginnen.
Rückwärts-Wobbelplan bearbeiten
Der gewählte Rückwärts-Wobbelplan kann nach Bedarf eingesehen und geändert
werden.
VORSICHT ! Es ist sicherzustellen, dass keiner der Wobbelpunkte im Rückwärts-Wobbelplan Störungen bei bestehenden
Trägern auf der Rückpfadanlage verursacht.
14
294
1.
Die Softwaretaste Edit (Bearbeiten) drücken, um den Bildschirm EDIT
REVERSE PLAN (Rückwärtsplan bearbeiten) anzuzeigen (siehe Abb. 14–18).
2.
Dieser Bildschirm zeigt eine Liste von Wobbelpunkten an, die im gewählten
Rückwärts-Wobbelplan enthalten sind. Die Liste besteht aus der Wobbelpunktnummer gefolgt von der Frequenz des Wobbelpunkts. Die obere und untere
Pfeiltaste verwenden, um die Liste zu durchlaufen.
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: Rückwärts-Wobbeln konfigurieren
Abb. 14–18 Bildschirm EDIT REVERSE PLAN
(Rückwärtsplan bearbeiten)
3.
Bitte beachten, dass die Frequenz des gewählten Wobbelpunkts auch im Eingabefeld unterhalb der Liste erscheint. Die Frequenz kann mit Hilfe der numerischen Tasten, gefolgt von der Enter (Eingabetaste) geändert werden. Die
Liste wird aktualisiert, wenn die Enter (Eingabetaste) gedrückt wird.
4.
Zum Entfernen eines Wobbelpunkts die oberen oder unteren Pfeiltasten verwenden, um den Punkt zu wählen. Dann die Softwaretaste Delete (Löschen)
drücken.
5.
Die Softwaretaste Add (Hinzufügen) drücken, um einen neuen Wobbelpunkt
in die Liste einzufügen. Der neue Punkt liegt bei der gleichen Frequenz wie der
Punkt, der gewählt war, als die Softwaretaste Add (Hinzufügen) gedrückt
wurde. Der neue Punkt muss jetzt im Eingabefeld auf die korrekte Frequenz
eingestellt werden.
6.
Wenn die Bearbeitung des Rückwärts-Wobbelplans abgeschlossen ist, die
Softwaretaste EXIT (VERLASSEN) drücken, um zum vorherigen Bildschirm
zurückzukehren.
Sendereinstellung für Rückwärts-Wobbeln testen
Es ist am besten, die Sendereinstellung und die Verbindung in der Kopfstelle zu
testen, bevor die Arbeit im Feld fortgesetzt wird. Folgende Tipps können bei der Fehlersuche hilfreich sein:
1.
Einen verfügbaren Eingang auf dem Rückpfad-Sammelfeld finden. Diesen
Punkt mit dem OPT-Port des für das Rückwärts-Wobbeln verwendeten
SDA-5000 verbinden. Den unter „Sendereinstellung für Vorwärts-Wobbeln
testen“ beschriebenen Vorwärtspfadanschluss beibehalten (Seite 283).
295
14
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: Vorwärts- und Rückwärts-Wobbeln (SDA-5500)
2.
Die Pegel für die Rückwärtstelemetrie und das Wobbeln des SDA-5000 so einstellen, dass sie im Sammelfeld ca. 10 dB unterhalb der Rückpfad-Signalpegel
liegen. Sicherstellen, dass die Testpunktkompensation für diesen Test 0 ist.
3.
Über das TX-Diagnosemenü des SDA-5000 ein CW-Signal mit dem gleichen
Pegel und der gleichen Frequenz erzeugen, die für die Telemetrie verwendet
werden. Sicherstellen, dass der erwartete Pegel den für das Rückwärts-Wobbeln verwendeten SDA-5500 oder SDA-5510 erreicht. Das CW-Signal entfernen und sicherstellen, dass der Pegel am SDA-5500 mindestens um 20 dB
abfällt.
4.
SDA-5500 und SDA-5000 in den Wobbelmodus schalten. Sicherstellen, dass
das Rückwärts-Wobbeln funktioniert.
VORWÄRTS- UND RÜCKWÄRTS-WOBBELN (SDA-5500)
Die Abbildungen 14–19 und 14–20 zeigen die zu verwendenden Kabelverbindungen,
wenn der SDA-5500 für das Vorwärts- und Rückwärts-Wobbeln eingesetzt wird.
14
DC-A
DC-B
VORWÄRTSSAMMELFELD
ZU DEN VORWÄRTS-LASERN
ODER KNOTEN
RÜCKWÄRTSSAMMELFELD
H
N
DIPLEX-FILTER
AUSGANG
EINGANG
SDA-5500
Abb. 14–19 Anschluss des SDA-5500 für Vorwärts- und
Rückwärts-Wobbeln
296
VON DEN
RÜCKWÄRTSLASERN
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: beide Kopfstellengeräte VERWENDEN
VORWÄRTSSAMMELFELD
DC-B
DC-A
ZU DEN VORWÄRTS-LASERN
ODER KNOTEN
RÜCKWÄRTSSAMMELFELD
DC-C
AUSGANG
EINGANG
VON DEN
RÜCKWÄRTSLASERN
SDA-5500
Abb. 14–20 Alternative Methode zum Anschluss des SDA-5500 für
Vorwärts- und Rückwärts-Wobbeln
14
BEIDE KOPFSTELLENGERÄTE VERWENDEN
Durch die Integration des SDA-5510 in das Stealth-Wobbelsystem wird die Aufgabe
des SDA-5500 für das Rückwärts-Wobbeln eliminiert. Dies beschleunigt sowohl die
Vorwärts- als auch die Rückwärts-Wobbelrate. Zusätzlich sendet der SDA-5510 mit
jeder Aktualisierung seiner Vorwärtstelemetrie Rückwärts-Einstrahlungs-/Rauschinformationen. Damit muss die Rückwärtstelemetrie nicht empfangen werden, um den
Zustand der Rückwärts-Einstrahlung zu prüfen.
Um die Erhöhung der Wobbelgeschwindigkeit in einem System, in dem beide Geräte
eingesetzt werden, komplett nutzen zu können, muss das Rückwärts-Wobbeln beim
SDA-5500 deaktiviert werden. Multi-User-Konflikte können durch Abstände zu Rückwärts-Kanalplänen und die Verwendung verschiedener Telemetriefrequenzen vermieden werden.
Die Verkabelungskonfiguration für ein System mit beiden Geräten ist in Abbildung
14–21 dargestellt. Ein Beispiel für den Anschluss in einem Doppelkabelnetz ist in
Abbildung 14–12 zu sehen.
297
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: Wobbeln – Geschichte und Theorie
Vorwärts-Sammelfeld
Forward Combining
Network
Ausgang
out
Eingang
in
RückwärtsReverse
Node
Knotenverbinder
Knoten
Nodes
Combiner
SDA-5500
SDA-5000
Ausgang
out
Eingang
in
SDA-5510
Abb. 14–21 Anschluss eines SDA-5510 in einem System mit
einem SDA-5500
14
WOBBELN – GESCHICHTE UND THEORIE
Was ist ein Wobbeltest und warum wird er durchgeführt? Die genaueste Art zum
Abgleich eines Kabelnetzes für Vorwärts- oder Rückwärts-Dienste ist ein „Wobbeln“
des Systems.
Wobbeln ist das Messen des Frequenzgangs in den Bändern, die das System tragen
soll. Dabei wird der Pegel im Verhältnis zur Frequenz dargestellt. Das Ziel eines
Kabelverteilernetzes ist es, eine einheitliche Verstärkung (oder einen festgelegten
Wert) von alle Eingängen zu allen Ausgängen bei allen Frequenzen zu liefern.
Durch Testen des gesamten Bandbereichs (statt einer begrenzten Anzahl von Pilotfrequenzen) kann das Wobbeln eine Vielzahl von Störungen entdecken. Bei richtiger
Verwendung kann ein Wobbelsystem „Saugkreise“ und andere enggefasste Frequenzstörungen entdecken.
Vorwärts-Wobbeln – Theorie
Das Hauptziel eines Wobbelsystems ist die genaue Messung des Frequenzgangs in
einem Kabelsystem. Das Wobbeln erreicht dies durch Einspeisen eines „Wobbelbereichs“ von Frequenzen am Systemeingang. Dann wird der Pegel jeder Frequenz am
Ausgang des Systems gemessen.
Ein Wobbelsender speist ein Signal mit bekanntem Pegel und bekannter Frequenz
am Eingang des Netzes ein. Am Ausgang des Netzes misst ein Empfänger den Pegel
298
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: Wobbeln – Geschichte und Theorie
bei der Frequenz des Senders und speichert diesen in einer Tabelle. Die Darstellung
des Pegels bei jeder Frequenz ermöglicht die Berechnung des Frequenzgangs im
Netz. Dies ist die einfachste Definition von Wobbeln. In der Praxis sind diese Test
jedoch komplexer, wie aus den folgenden Abschnitten zu ersehen ist.
Fernbetrieb und Kanalpläne
Die erste Voraussetzung für das Vorwärts-Wobbeln ist, dass sich der Sender und der
Empfänger an verschiedenen Orten befinden müssen (Fernbetrieb). Vor dem Wobbeln muss ein Kanalplan erstellt werden, der den Betrieb des Senders und Empfängers koordiniert. In diesem Kanalplan muss genau definiert werden, wie das Netz
gemessen wird. Dazu werden die zu messenden Frequenzen festgelegt, wie sie
gemessen werden und für welchen Zeitraum. Ein gemeinsamer Kanalplan für Empfänger und Sender ermöglicht die exakte Zeitplanung und Frequenz jedes Impulses
an beiden Orten. Empfänger und Sender durchlaufen gemeinsam jede Frequenz und
messen den Frequenzgang Punkt für Punkt.
Siehe auch
! Der Abschnitt „Kanalpläne erstellen“ enthält detaillierte Informationen zum Thema Kanalpläne (Seite 274).
! Kapitel 3 (Kanalpläne) behandelt das Konfigurieren und Erstellen
von Kanalplänen mit den SDA-Feldgeräten.
14
Telemetriekanal
Da Personalanforderungen so gering wie möglich gehalten werden müssen, ermöglicht das Stealth-Wobbelsystem den automatischen und kontinuierlichen Betrieb des
Senders an der Kopfstelle, ohne dass ein Bediener erforderlich ist. Dies ist möglich,
weil Sender und Empfänger von einem Telemetriekanal synchronisiert werden. Bevor
mit dem Wobbeln begonnen wird, sendet der Sender einen Synchronisierungsimpuls,
der ein einmaliges Wobbeln des Netzwerks auslöst. Nach dem Synchronisierungsimpuls gehen Sender und Empfänger schrittweise, Frequenz für Frequenz, durch den
Kanalplan. Der Sender erzeugt einen Impuls mit bekanntem Pegel bei jeder Frequenz
und der Empfänger misst den empfangenen Pegel. Da die Kanalpläne im Empfänger
und Sender identisch sind, ist kein Bedienereingriff zur Synchronisation der Geräte
erforderlich, und die Messungen können wesentlich schneller durchgeführt werden
als bei einem manuellen Verfahren.
Zusätzlich werden Kanalplandaten über den Telemetriekanal gesendet, um sicherzustellen, dass der vom Empfänger verwendete Kanalplan derselbe ist wie der vom
Sender verwendete Plan. Das einzige Element, das vor dem Wobbeln für eine Übereinstimmung von Empfänger und Sender konfiguriert werden muss, ist die Telemetriefrequenz.
299
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: Wobbeln – Geschichte und Theorie
Stealth-Wobbeln
Ältere Kabel-Wobbelsysteme funktionierten durch Einspeisung von Wobbelimpulsen
an den Messpunkten. Die von den Wobbelsendern erzeugten Impulse riefen jedoch
leider eine Störung der Videokanäle hervor, für die die Kunden bezahlten.
Das Acterna Stealth-Wobbelsystem ermöglicht ein Wobbeln der meisten kontinuierlichen Trägerkanäle ohne Einspeisung jeglicher Signale. Daher sind Störungen völlig
unmöglich. Um dies zu erreichen, benutzt das Stealth-Wobbelverfahren den Kanalträger als zu messenden Impuls. Zu einem festgelegten Zeitpunkt (entsprechend dem
Kanalplan) messen sowohl Sender als auch Empfänger den entsprechenden Träger.
Im Telemetriekanal wird der gemessene Kopfstellenpegel an den Empfänger übertragen. Die Differenz zwischen den zwei simultanen Messwerten wird berechnet.
Dadurch kann der Frequenzgang des System ohne Einspeisung von Wobbelimpulsen
gemessen werden. Es ist zu beachten, dass dieses System nur dann funktioniert,
wenn ein Träger einen relativ stabilen Leistungspegel hat. Wenn der Pegel zu sehr
und unregelmäßig schwankt, entsprechen die Kopfstellenmesswerte u. U. nicht den
im Feld gemessenen Werten. Dies führt zu instabilem Wobbeln.
Rückwärts-Wobbeln – Theorie
14
Wobbeln des Rückpfads unterscheidet sich vom Wobbeln des Vorwärtspfads. Beim
Wobbeln des Vorwärtspfads wird der Verstärker so abgeglichen, dass sein Ausgang
innerhalb bestimmter Grenzwerte liegt (der Verstärker berechnte das Kabel, das dichter an der Kopfstelle liegt, davor im Verteilerpfad mit ein). Beim Wobbeln des Rückpfads berechnet der Verstärker ebenfalls das näher an der Kopfstelle liegende Kabel
mit ein, aber das Kabel ist jetzt hinter dem Verstärker im Verteilungspfad. Beim Wobbeln des Rückpfads wird der Verstärker daher so abgeglichen, dass der Frequenzgang an der Kopfstelle innerhalb bestimmter Grenzwerte ab diesem
Verstärkerabgleichspunkt liegt. Es ist daher nötig, das Wobbeln vom Verstärkertestpunkt aus zu senden und an der Kopfstelle zu messen. Dies gewährleistet, dass das
System korrekt für die Übertragung von Signalen im Rückpfad abgeglichen ist.
Ein Rückpfadsystem wird ähnlich abgeglichen wie ein Vorwärtspfadsystem. Der erste
Abgleichpunkt ist der optische Knoten oder der erste Verteilerverstärker. WobbelImpulse werden vom Eingang zu diesem Verstärker eingespeist und dann an der
Kopfstelle gemessen. Das System wird so abgeglichen, dass die empfangenen Wobbel-Impulse mit dem korrekten Pegel und der richtigen Schräglage ankommen. Der
erste Testpunkt ist jetzt die Referenz. Dann werden alle Verstärker nacheinander
einen Pegel weiter weg von der Kopfstelle abgeglichen, wobei die Referenz vom
ersten Testpunkt verwendet wird. An jedem Verstärker wird das System so abgeglichen, dass es so genau wie möglich mit dem Frequenzgang vom ersten Testpunkt
übereinstimmt.
Ein weiterer Unterschied zwischen Vorwärts- und Rückwärts-Wobbelabgleich besteht
darin, dass die Signale in einer Rückpfadanlage TDMA-Digitalkanäle sind: mehrere
Sender übertragen an einen einzigen Empfänger an der Kopfstelle. Damit diese
Systeme funktionieren können, müssen die Rückwärtsträger ausgeschaltet sein,
wenn sie nicht verwendet werden. Daher kann hier die Wobbelmethode, bei der ein
akkurates Wobbeln des Vorwärtspfads ohne Einspeisen eines Signals möglich ist,
nicht verwendet werden. Es müssen Wobbelimpulse eingespeist werden.
300
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: Wobbeln – Geschichte und Theorie
Um Systemstörungen zu verhindern, empfiehlt Acterna, keine Wobbelimpulse in aktiven Rückpfadkanälen abzugeben. Aufgrund des schmalen Frequenzimpulses, den
das Stealth-System verwendet, können jedoch die Kanalkante fast immer verwendet
werden, ohne dass Störungen entstehen. Beispiel: Wenn sich zwei Rückpfad-Telefonträger bei 21,0 bis 21,6 MHz und 21,6 bis 22,2 MHz befinden, können Wobbelpunkte
zwischen und bei den zwei Kanälen bei 21, 21,6 und 22,2 MHz eingespeist werden.
Da Kabelsysteme mit ausreichendem Abstand für das Vorwärts-Kurzwellenband entwickelt wurde, benötigt der Rückpfad u. U. keine Verstärkung an jeder Station. Im
Kabel werden höhere Frequenzen stärker gedämpft als weniger hohe.
Mess- und Ablesehilfen
Beim Stealth-Wobbeln werden mehrere Mess- und Ablesehilfen eingesetzt, mit denen
Sie wirksamer arbeiten können. Diese werden im Folgenden beschrieben.
Markierungen und Grenzwerte
• Stealth-Wobbelsysteme enthalten mehrere Markierungs- und Grenzwert-Funktionen.
• Vertikale Markierungen: Zwei vertikale Markierungen ermöglichen die Überprüfung von Frequenz und Pegel an bestimmten Punkten beim Wobbeln. Auf der
Anzeige werden auch die Differenzwerte angezeigt. Diese vertikalen Markierungen geben den minimal und maximal zu messenden Frequenzbereich an.
• Horizontale Markierungen: Zwei horizontale Markierungen können ein- oder
ausgeschaltet werden. Wenn sie aktiviert sind, geben die horizontalen Markierungen den maximalen und minimalen Frequenzgangwert auf der Wobbelkurve zwischen den vertikalen Markierungen an. Diese Markierungen werden zur
Automatisierung des Maximalwert-/Minimalwerttests verwendet, um den flachen
Verlauf eines Systems zu finden.
• Wobbel-Grenzwerte: Es kann ein Grenzwert für die größte Abweichung vom flachen Verlauf gesetzt werden, und das Messgerät zeigt automatisch an, ob der
derzeitige Testpunkt den Test bestanden hat oder nicht. Zum Aktivieren dieser
Funktion den Grenzwertprüfmodus beim Wobbeln wählen und den Grenzwert in
dB setzen.
• Wobbel-Grenzwertvariable: Eine häufig verwendete Formel für den flachen
Systemverlauf ist „N/10+X“. Dies bedeutet, dass der Frequenzgang am n-ten Verstärker im System innerhalb von N/10+X dB des flachen Verlaufs an seinem Ausgang liegen muss. Stealth-Wobbeln kann automatisch berechnen, ob ein
Verstärker diesen Test besteht. X wird im Konfigurationsmenü SWEEP (Wobbeln)
als Sweep Limit Variable (Wobbel-Grenzwertvariable) eingestellt. Innerhalb der
Wobbelanzeige kann durch umschalten auf den Grenzwertprüfmodus die Verstärkernummer (N) eingestellt werden. Ein Grenzwertprüffeld erscheint mit einem
angehakten Kästchen, wenn der Verstärker in Ordnung ist und mit einem X, wenn
er fehlerhaft ist.
301
14
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: Wobbeln – Geschichte und Theorie
Wobbel-Referenzen
Die Genauigkeit des Wobbelns im Kabelsystem kann mit Hilfe von Referenzen verbessert werden. Da es normalerweise das Ziel eines Kabelnetzes ist, durchweg eine
einheitliche Verstärkung zu haben, kann eine Wobbelreferenz verwendet werden, um
sowohl Messfehler als auch Frequenzgangprobleme in Teilen des Netzes zu beheben, die derzeit nicht eingestellt werden.
Zur Erklärung dieses Prinzips siehe Abbildung 14–22. Das Ziel des Netzes ist es, das
gleiche Signal wie A bei B, C und D abzuliefern. Während der Einstellung der Systemverstärker („downstream“ vom optischen Knoten) kann jedoch der Frequenzgang der
Kopfstelle und des optischen Knotens nicht eingestellt werden. Die Verwendung von
Referenzen kann verhindern, dass diese zu Frequenzgangproblemen beitragen.
Wenn Sie keine Kontrolle über die „upstream“ von B liegenden Teile des Netzes
haben, gehen Sie davon aus, dass B einen perfekten Frequenzgang, d. h. linearen
Verlauf hat. Das Ziel ist es, C und D so genau wie möglich an B anzupassen.
Kopfstelle
Headend
A
14
Glasfaserkabel
Fiber
optischer
Knoten
Optical Node
B
C
D
Abb. 14–22 Eine kleine Kabelkaskade
Um eine Referenz zu erhalten, das System an Punkt B wobbeln und dies im Speicher
des Wobbelempfängers ablegen. Nach dem Wobbeln an den Punkten C und D deren
Frequenzgang mit der gespeicherten Spur von B (dem Referenzwobbeln) vergleichen, statt eine Spur ohne Referenz von der Kopfstelle zu verwenden. Wenn eine
Spur ohne Referenz verwendet wird, würde versucht, Probleme in der Kopfstelle, im
Glasfaserkabel oder im Knoten mit den Downstream-Verstärkern zu eliminieren, statt
zu versuchen, die Störungen von den Systemverstärkern selbst auf ein Minimum zu
reduzieren.
Wenn sie korrekt verwendet werden, können Referenzen auch Messfehler reduzieren. Da die relative Messgenauigkeit der Wobbelgeräte wesentlich besser ist als ihre
absolute Genauigkeit, ist ein akkurateres Wobbeln durch Verwendung von Referenzen möglich. Wenn die Referenzspur mit dem gleichen Sender und Empfänger wie für
spätere Abgleiche genommen wird, können auch Absolutwert-Messgerätfehler eliminiert werden. Der absolute Fehler bei C ist fast der gleiche wie der Fehler bei B. Wenn
B als perfekte Referenz verwendet wird, wird der absolute Pegelfehler so angepasst,
dass er verschwindet. Um diesen Effekt maximal zu nutzen, empfiehlt Acterna ein
häufiges Auffrischen der zum Wobbeltesten verwendeten Referenz (mindestens einmal pro Schicht).
302
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: Wobbeln – Geschichte und Theorie
Testpunkt-Kompensation
Beim Abgleich eines Kabelnetzes sind die wichtigen Pegel, die der Techniker bestimmen muss, die Systempegel innerhalb des Koaxialkabels und der Verstärker. Damit
diese Tests jedoch ohne Unterbrechung des Betriebs durchgeführt werden können,
müssen Testpunkte verwendet werden. Testpunkte sind Ports, die ein ausreichendes
Signal für die Überwachung abzweigen, den größten Teil des Signals jedoch im
System belassen, wo es benötigt wird. Typische Testpunkte haben 20–30 dB Verlust
zwischen dem gemessenen Signal und dem Port-Ausgang.
Darüber hinaus ist es gelegentlich erforderlich, Signale an anderen Stellen als dem
genauen Testpunkt einzuspeisen oder zu lesen. Wenn ein Signal in einen Rückpfadverstärker eingespeist werden muss, treten gewöhnlich einige interne Verstärkerverluste zwischen dem Testpunkt und dem tatsächlichen Verstärkereingang auf. Es ist
außerdem manchmal notwendig, externe Hardwareteile zu verwenden, um Signale zu
kombinieren oder vom Feldgerät zu trennen, bevor der Anschluss an das zu testende
System vorgenommen wird.
Testpunkt-Kompensation zieht alle diese Faktoren in Betracht, damit das Messgerät
die wahren Systempegel anzeigen kann, obwohl andere Hardwareelemente zwischen
System und Messgerät den tatsächlichen Eingang des Messgeräts beeinträchtigen
können. Beispiel: Wenn ein Vorwärts-Testpunkt 30 dB niedriger als die abgezweigte
Koaxialleitung wäre, würden die normalen Messwerte 30 dB unter den wahren
Systempegeln angezeigt werden. Mit Hilfe von Testpunkt-Kompensation kann dieser
Effekt jedoch eliminiert werden. Obwohl dieses einfache Beispiel leicht im Kopf nachvollziehbar ist, stellen komplexere Konfigurationen eine viel größere Herausforderung
dar. Testpunkt-Kompensation des Messgeräts kann dabei helfen, die richtige Interpretation der Messergebnisse und damit genaue Ergebnisse zu gewährleisten.
Siehe auch
! Kapitel 4 „Feld-Wobbeln mit dem SDA-5000“ beschreibt die Testpunkt-Kompensationsverfahren für die SDA-Feldgeräte.
Rückpfad-Verstärkerabgleich
Die ersten erforderlichen Abgleiche bei der Prüfung eines Rückpfadsystems sind
Schräglage und Verstärkung für die Systemverstärker.
Obwohl ein Wobbelsystem für diese Einstellungen verwendet werden kann, ist es
nicht für das Verfahren optimiert. Im Allgemeinen ist ein Wobbelsystem optimiert, um
relative Messungen an mehreren Systemtestpunkten vorzunehmen und Referenzen
zum Eliminieren einiger Fehler einzusetzen. Aus diesem Grund zeigen Wobbelsysteme normalerweise keine absoluten Pegel an.
303
14
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: Wobbeln – Geschichte und Theorie
Beim Stealth-Wobbeln von Acterna wurde jedoch das Rückwärts-Wobbelsystem so
angepasst, dass es die richtigen Informationen zum schnellen Abgleich von Rückwärtsverstärkung und Schräglage liefern kann. Auf dem Bildschirm werden absolute
Werte für Einspeisepegel und Kopfstellen-Empfängerpegel bei Schräglagen-Markierungen bei hohen und niedrigen Frequenzen angezeigt. Eine Tabelle unterhalb der
Frequenzgangkurve zeigt absolute Pegel, Systemverstärkung (Differenz) und Schräglage zwischen den Schräglagen-Markierungen an.
Rückwärts-Rauschübertragung
Bei der Fehlersuche bei Rückpfadproblemen im Feld (einschließlich eines Wobbelsystems, das nicht funktioniert), kann eine Spektralanzeige von der Kopfstelle aus gesehen sehr hilfreich sein. Der SDA-5510 und der SDA-5500 können so eingerichtet
werden, dass sie eine Spektraleinzeige ihres Rückpfadeingangs aufzeichnen. Die
Spektraldaten können dann über den Stealth-Telemetriekanal in das Feld gesendet
werden, damit sie auf den Felgeräten angesehen werden können. Der SDA-5510
führt diese Funktion automatisch durch; beim SDA-5500 ist sie als Option verfügbar.
HINWEIS: Durch Aktivieren dieser Funktion bei einem SDA-5500
wird der Vorwärts-Wobbelfrequenzgang um ca. 0,5 Sekunden
langsamer pro Auffrischen.
14
Da diese Anzeige in den Vorwärts-Telemetriekanal gesendet wird, ist sie verfügbar,
auch wenn das Rückwärts-Wobbeln vom derzeitigen Standort aus nicht funktioniert.
Die wichtigste Funktion dieser Information ist die Rückpfad-Einstrahlungsfehlersuche.
Das Rückpfad-Spektrum am derzeitigen Standort kann mit den Werten an der Kopfstelle verglichen werden. Wenn das Rauschen, das Rückpfadprobleme an der Kopfstelle verursacht, vergleichbar mit den lokalen Messwerten ist, befindet sich die
Rauschquelle vermutlich „downstream“ vom aktuellen Testpunkt. Dies kann bestätigt
werden, indem die Verstärkung im betreffenden Abschnitt reduziert oder kurzzeitig
unterbrochen wird.
VORSICHT ! Unterbrechung des Abschnitts führt zu einer Serviceunterbrechung.
Siehe auch
! Weitere Informationen zur Fehlersuche beim Rückpfad siehe
Kapitel 5.
Diese Informationen können außerdem verwendet werden, um festzustellen, ob Rauschen die Rückwärts-Telemetrie blockiert. Durch Überprüfen der Rückwärts-Telemetriefrequenz der Spektraldaten kann festgestellt werden, ob ein minderwertiges Signal
in das Netz gelangt ist und das Rückwärts-Wobbeln deaktiviert hat.
304
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: Wobbeln – Geschichte und Theorie
Die Rückwärts-Spekralanzeige kann zudem verwendet werden, um sicherzustellen,
dass der Rückwärts-Anschluss noch intakt ist. Ein CW-Signal kann an einer unbelegten Frequenz eingespeist werden. Dann kann mit Hilfe der Rückwärts-Rauschanzeige
überprüft werden, ob das Signal an der Kopfstelle empfangen wird.
Dateiüberlagerung
Bei der Fehlersuche eines Wobbel-Problems kann es hilfreich sein, die zwei WobbelFrequenzgangkurven zu vergleichen, während Sie noch im Feld sind. Mit StealthWobbeln ist dies im Dateiüberlagerungsmodus möglich. Beim Ansehen einer Wobbeldatei im Dateiüberlagerungsmodus wird die angezeigte Datei mit einer aktuellen Wobbelspur überlagert. Dann können die genauen Frequenzen und Amplituden möglicher
Probleme schnell verglichen werden.
Empfängermodi wählen (SDA-5500 und SDA-5510)
Vor dem Anschließen des Stealth-Wobbelsystems muss entschieden werden, welche
Wobbelmodi für jeden Sender verwendet werden sollen.
Der SDA-5500 kann zum Vorwärts- und/oder Rückwärts-Wobbeln verwendet werden.
Der SDA-5510 kann zum Multi-User-Rückwärts-Wobbeln verwendet werden.
Bei der Festlegung, welche Modi verwendet werden sollen, sollte Folgendes in
Betracht gezogen werden:
• Wenn das Wobbeln zur Wartung der Vorwärtspfadanlage verwendet werden soll,
sollte der SDA-5500 zum Vorwärts-Wobbeln eingerichtet werden. Die ist die am
häufigsten verwendete Konfiguration. Der einzige Vorteil, wenn ein SDA-5500
nicht zum Vorwärts-Wobbeln eingerichtet wird, sind etwas weniger Anschlüsse in
der Kopfstellenverkabelung.
• Wenn der SDA-5510 nicht verwendet und Rückwärts-Wobbeln gewünscht wird,
den SDA-5500 zum Rückwärts-Wobbeln einstellen.
• Wenn ein SDA-5510 zum Rückwärts-Wobbeln verwendet wird, ist es u. U. sinnvoll, Rückwärts-Wobbeln und Rauschen für den SDA-5500 zu aktivieren. Dies
bietet folgende Vorteile:
• Wenn beide Kopfstellensender aktiv sind, können verschiedene Knoten oder Knotenkombinationen zu ihnen geleitet werden. Beispiel: Wenn das Rauschen in
einem Knoten besonders stark ist, sollte dieser Knoten zum SDA-5500 gesendet
werden. Dann kann der Rückwärts-Rauschübertragungsmodus zur Fehlersuche
für diesen Knoten verwendet werden.
Siehe auch
! Weitere Informationen zur Fehlersuche beim Rückpfad siehe
Kapitel 5.
305
14
SDA-5500/SDA-5510 – Wobbelkonfiguration: Wobbeln – Geschichte und Theorie
• Wenn beide Sender aktiv sind, kann für jeden ein unterschiedlicher RückwärtsWobbelplan verwendet werden. Wenn verschiedene Arten von Informationen
erforderlich sind, das folgende Verfahren ausprobieren: Der SDA-5510 kann für
einen Wobbelpunkt pro 1 mHz Rückwärts-Bandbreite eingerichtet werden, um
schnellere Wobbel-Aktualisierungen zu erhalten. Der SDA-5500 kann mit einem
sehr dichten Wobbeln alle 50 kHz durch einen Modemkanal eingerichtet werden,
der in Betrieb genommen wird.
HINWEIS: Acterna empfiehlt zwar kein dichtes Wobbeln eines
aktiven Rückwärts-Kanals, aber während der Inbetriebnahme sind
zusätzliche Informationen manchmal hilfreich.
• Die Nachteile der Verwendung beider Sender zum Rückwärts-Wobbeln sind:
• Komplexere Anschlüsse in der Kopfstelle.
• Langsamere Vorwärts-Wobbelaktualisierungsraten, wenn der SDA-5500 zum
Rückwärts-Wobbeln oder zur Rauschübertragung verwendet wird.
HINWEIS: In einem SDA-5500/SDA-5510 System ist es am einfachsten, den SDA-5500 auf nur Vorwärts-Wobbeln und den
SDA-5510 auf nur Rückwärts-Wobbeln einzustellen.
14
Wenn die aktiven Modi für die Wobbelsender gewählt wurden, können die Sender entsprechend verdrahtet werden.
306
Anhang A
Anwendungshinweise
VORWÄRTS-WOBBELN UND ABGLEICH
Schrittweiser Kopfstellen-Setup für Vorwärts-Wobbeln
Vorwärts-Wobbel-Setup
Zum Kombinieren der Rückpfadsignale in dem in einem Gestell montierten Gerät wird
anstatt eines Verteilers oder DC-12 aufgrund der Isolierung ein Diplex-Filter verwendet. Der Rückwärtsglasfaserkabel-Empfänger ist wahrscheinlich 5-200 MHz. Dies
kann zu Jittern beim Vorwärts-Wobbeln führen, wenn die Einrichtung nicht ordnungsgemäß vorgenommen wurde. Da sich der Stealth Sender selbst erkennen muss, ist
darauf zu achten, was sich in dieser „Schleife“ befindet, wie z. B. Start-Verstärker,
Filter usw., da dies zu Problemen führen kann.
HINWEIS: Sicherstellen, dass die Eingangspegel zwischen 4 und
12 dBmV liegen. Der empfohlene Wert liegt bei 6 dBmV ± 2. Bei
zu hohen Pegeln können Kanäle aktiviert werden, die gar nicht
vorhanden sind. Zu niedrige Pegel lassen Kanäle deaktiviert, die
eigentlich aktiviert sein sollen. Der empfohlene HF-Eingang für
den Stealth Kopfstellensender (Tx) und den Rückpfadempfänger
(Rx) für mehrere Benutzer beträgt 0 dBmV ± 2. Ein Wert
von 10 dBmV kann auch angemessen sein, dies hängt jedoch
vom Gesamt-Grundrauschen ab.
Anwendungshinweise: Vorwärts-Wobbeln und Abgleich
Tx=Stealth Kopfstellensender
Rx=Rückpfadempfänger für mehrere Benutzer
HE
Mischer
H N
Ausgang
Eingang
Sender (Tx)
Kanalplan erstellen (Konfigurieren; Kanalplan)
Wurde bereits ein Kanalplan erstellt, diesen aus der Liste unter „ Select Channel Plan“
(Kanalplan wählen) auswählen.
HINWEIS: Beim neuesten Stealth Feldmessgerät wurden viele
der Menüs durch Symbole ersetzt. Die „Setup“-Taste wurde durch
einen „Configure“-Modus (Konfigurieren) ersetzt, auf den durch
den Modus „Navigator“ oder durch Drücken der grünen Taste
„func“ (Funktion) und der Taste mit der Nummer 3 zugegriffen werden kann. Kanalpläne und Dateinamen sind auf 15 Zeichen
begrenzt.
A
TIPP: Mit der StealthWare kann ein Kanalplan schneller erstellt
werden. Die neueste Version ist Version 6,0.
1.
Videosignaltyp
NTSC für Nordamerika, PAL für Europa, SECAM für Frankreich, den Nahen
Osten und den Großteil Teile Osteuropas.
2.
Kanalplan erstellen
Der Vorwärts-Kanalplan sollte auf dem Tx oder mit der StealthWare erstellt
werden.
a. Enter Plan Name (Plannamen eingeben)
b. Type of Plan (Plantyp) (NCTA wird meistens in Nordamerika verwendet, es
kann jedoch auch HRC oder IRC sein)
c. Stop Frequency (Stoppfrequenz) (zuerst „Enter“ (Eingeben) und dann „OK“
drücken)
d. Enter Tilt Channels (Schräglagenkanäle eingeben) – yes (ja)
308
Anwendungshinweise: Vorwärts-Wobbeln und Abgleich
3.
Kanalparameter bearbeiten
Die entsprechenden Kanäle aktivieren oder deaktivieren
Schräglagenkanäle, Wobbelkanäle und/oder verschlüsselte Kanäle eingeben
Den Kanaltyp eingeben
(CW = Einzel-, TV-, Doppel-, Digitalkanal, Wobbeleinspeisepunkt)
TIPP: die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um beim Erstellen der Namen Spezialsymbole einzugeben.
Um einen bestimmten Kanal schneller zu erstellen als durch
Durchlaufen der Liste, den Modus „Level“ (Pegel) aufrufen, die
Kanalnummer eingeben und dann zu „Edit Channel Plan“ (Kanalplan bearbeiten) zurückkehren.
HINWEIS: Unbelegte Kanäle immer erst löschen, nachdem Wobbelpunkte festgelegt wurden. Wenn alle deaktivierten Kanäle
gelöscht wurden, werden keine Wobbelpunkte festgelegt.
Wobbelpunkte erstellen (Konfigurieren, Kanalplan, Wobbelpunkte erstellen)
Diese Option ist nur beim Tx verfügbar. Wobbeleinspeisepunkte sind für unbelegte
Bandbreiten und Kanäle bestimmt, die deaktiviert wurden, um ein Wobbeln des
gesamten Spektrums zu ermöglichen. Die Voreinstellung ist Kanal 2 bis 1 GHz für das
Wobbeln, Wobbelpunkte können jedoch beliebig zwischen 5 MHz und 1 GHz eingefügt werden. Wobbeleinspeisepunkte werden nicht automatisch in den FM-Bandbereich eingefügt. Nach Bedarf muss dies manuell erfolgen.
Einspeisepunkte für die deaktivierten Kanäle erstellen, die Voreinstellung ist 2, 1 ist
jedoch in den meisten Fällen ausreichend. Einspeisepunkte sind ca. 2,8 ms lang und
ca. 100 kHz breit.
HINWEIS: Sicherstellen, dass innerhalb von 6 MHz auf beiden
Seiten der ALC-Frequenz keine WobbelEinspeisepunkte erstellt
werden. Andernfalls können in bestimmten Verstärkern Probleme
mit dem ALC-Schaltkreis entstehen.
Wobbelübertrager (Konfigurieren, Wobbelübertrager)
Die Forward Telemetry Frequency (Vorwärts-Telemetriefrequenz) muss sich im unbelegten Spektrum und mindestens 500 kHz vom nächsten Träger entfernt befinden. Sie
muss sich ebenfalls innerhalb der Bandbreite des Downstream-Spektrums (zum Teilnehmer hin) befinden. Die werkseitige Voreinstellung beträgt 51 MHz am Tx und
52 MHz am Rx.
309
A
Anwendungshinweise: Vorwärts-Wobbeln und Abgleich
HINWEIS: Wenn die Aktivwerte der Diplex-Filter einen scharfen
Abfall aufweisen, wird empfohlen, die Telemetrie auf eine zuverlässigere Frequenz zu verschieben.
Der Forward Telemetry Level (Vorwärts-Telemetriepegel) bestimmt den Pegel des
Telemetriesignals (FSK). Er sollte auf 10 dB unter dem Videoreferenzpegel eingestellt
werden. Der Telemetriepegel ist zwischen 20–50 dBmV in Schritten von 2 dB einstellbar. Der maximale Wert beträgt 50 dBmV, bei älteren Geräten kann dieser jedoch auf
40 dBmV begrenzt sein.
Der Forward Sweep Insertion Level (Vorwärtswobbel-Einspeisepegel) ist der Pegel,
auf dem WobbelEinspeisestellen eingefügt werden; er beträgt max. 40 oder 50 dBmV.
Wobbelpunkte sollten 14–16 dB unter dem Videoreferenzpegel liegen. Wobbelpunkte
fallen standardmäßig auf Video- und/oder Audiofrequenzen von unbelegten Kanälen,
können jedoch verschoben werden.
HINWEIS: Die Telemetrie- und WobbelEinspeisepegel zunächst
auf ein Minimum von jeweils 20 dBmV einstellen. Den WobbelEinspeisepegel ändern, bis die WobbelEinspeisepunkte 4–16 dB
unter dem nächsten visuellen Träger liegen. Nachdem das Wobbeln ordnungsgemäß eingestellt ist, muss der Telemetriepegel auf
4 dB über dem WobbelEinspeisepegel eingestellt werden.
Include Audio Carriers (Audioträger einschließen) bedeutet, dass die Referenzen alle
Audioträger einschließen; wenn „no“ (Nein) gewählt wird, verläuft das Wobbeln
schneller, die Auflösung ist jedoch ungenauer.
A
Enable Reverse Sweep (Rückwärts-Wobbeln aktivieren) ermöglicht das RückwärtsWobbeln. Ist dies deaktiviert, läuft das Vorwärts-Wobbeln schneller.
Enable Live Headend Ingress View (Aktuelle Kopfstellen-Einstrahlungsansicht aktivieren) ermöglicht die Übertragung von Rückpfadrauschen auf der Vorwärts-Telemetrie.
Ist dies deaktiviert, läuft das Vorwärts-Wobbeln schneller.
Reverse Telemetry Frequency (Rückwärts-Telemetriefrequenz) ist beim VorwärtsWobbeln nicht verfügbar.
Reverse Sweep Plans (Rückwärts-Wobbel-Pläne) ist beim Vorwärts-Wobbeln nicht
verfügbar.
Kanalpläne kopieren
Sicherstellen, dass der Wobbelempfänger über einen 9-poligen RS-232 Steckverbinder an der Rückseite des Empfängers und an der Vorderseite des Tx mit dem Tx verbunden ist. Dieses Kabel wird von Acterna bereitgestellt. Es hat eine spezifische
Stiftkonfiguration (im Handbuch bzgl. der Stiftkonfiguration nachlesen). Zudem muss
darauf geachtet werden, dass die Baudrate an beiden Geräten gleich ist.
310
Anwendungshinweise: Vorwärts-Wobbeln und Abgleich
HINWEIS: Der Kanalplan des Kopfstellengeräts muss nicht auf
das Stealth Feldgerät heruntergeladen werden, um das Wobbeln
zu ermöglichen. Die Telemetrie muss jedoch gleich sein. Der
Kanalplan beeinflusst die anderen Messmodi.
HINWEIS: Wenn ein Kanalplan auf dem SDA-Feldmessgerät
erstellt und auf den TX kopiert wird, stoppt der Tx und er muss
zum Rücksetzen ausgeschaltet werden. Kanalpläne nur zwischen
Feldgeräten bzw. vom Tx auf ein Feldgerät kopieren.
Auf dem Empfänger (Configure; Channel Plan; Copy Remote Plan) (Konfigurieren;
Kanalplan, Fremdplan kopieren) auswählen und den Vorwärtsplan für das System, an
dem gearbeitet wird, eingeben. Der Tx lädt dann den erstellten Plan herunter, die
„sweep points“ (Wobbelpunkte) erscheinen jedoch nicht im Feldempfänger-Kanalplan.
Auf dem Empfänger (Configure; Sweep Receiver) (Konfigurieren; Wobbelempfänger)
auswählen und die Vorwärtswobbel-Telemetriefrequenz so einstellen, dass sie mit
dem Tx übereinstimmt. „Stealth“ Wobbelmodus anstelle von „Sweepless“ (wobbelpunktlosem) Modus einstellen.
Feldgeräteinstellungen
Configure; Measurement (Konfigurieren, Messung) auswählen und alle erforderlichen
Informationen eingeben [Temperature Units, Signal Level Units, Fundamental Hum
Frequency, Scan Rate (Temperatureinheiten, Signalpegeleinheiten, Grundbrummfrequenz, Scanrate) usw.].
A
HINWEIS: „func“ (Funktion) und „7“ wählen, um die Testpunktkompensation einzugeben. Es gibt eine Umschalttaste zur Auswahl von Vorwärts- oder Rückwärts-Testpunktkompensation.
Vor dem Verlassen der Kopfstelle
Sicherstellen, dass sich der Tx im Wobbelmodus befindet.
An der Kopfstelle sicherstellen, dass die Vorwärts-Schräglagenkanäle richtig funktionieren. Hierzu die Taste „Tilt“ (Schräglage) drücken. Danach das Wobbeln prüfen. Die
Wobbelrichtung kann am Empfänger mit Hilfe der linken und rechten Pfeiltaste oder
durch Auswählen der folgenden Reihenfolge geändert werden: [Configure; Sweep
Receiver; Sweep Direction (Konfigurieren; Wobbelempfänger; Wobbelrichtung)].
311
Anwendungshinweise: Vorwärts-Wobbeln und Abgleich
Eine Vorwärts-Wobbel-Referenz kann ebenfalls zu diesem Zeitpunkt ermittelt werden.
„func“ (Funktion) und „6“ drücken und einen Namen als Referenz eingeben. Bei manchen Systemen wird diese Referenz als Tap-Ausgangsantwort verwendet.
HINWEIS: Vorsicht beim Umgang mit den Faseroptik-Empfängern in der Kopfstelle. Der Testpunkt kann für den Eingang in die
„Box“ oder den tatsächlichen Eingang in die Laserdiode ausgerichtet sein. Die kann eine fehlerhafte Referenz ergeben.
TIPP: Der Schräglagenmodus ist einfach und erleichtert das Auswählen des Entzerrers beträchtlich.
Vorwärts-Abgleich und Wobbeln
Zuerst die Signalpegel am Knoten mit dem Schräglagen- und Signalmodus auf Bandkantenfrequenz abgleichen. „Sweep“ (Wobbeln) drücken und sicherstellen, dass alles
ordnungsgemäß funktioniert. Zum Vorwärts-Wobbeln die rechte Pfeiltaste drücken.
Eine Referenz erstellen. Hierzu die gleichen Verfahren anwenden wie beim Erstellen
der Referenz an der Kopfstelle. Für jeden Abschnitt des Knotens, an den aktive Komponenten angeschlossen sind, eine Referenz speichern.
HINWEIS: Es lohnt sich, Äpfel mit Äpfeln zu vergleichen. In-LineDämpfungsglieder und Prüfleitungen nicht verändern, nachdem
eine Referenz gespeichert wurde. Andernfalls eine neue Referenz
speichern.
A
Mit der nächsten aktiven Komponente fortfahren. Zum Vorwärts-Abgleich und Wobbeln einen gerichteten Testpunkt an der aktiven Komponente verwenden. Beim Vorwärts-Abgleich wird in den meisten Fällen der Verstärkungsfaktor Eins am Ausgang
zugrunde gelegt. Wenn die Design-Neigung von der Knotendesign-Neigung abweicht,
die Schräglagen-Kompensaton [Sweep; Tilt; Tilt On/Off (Wobbeln, Schräglage,
Schräglage Ein/Aus)] auswählen.
TIPP: Durch den Modus „Tilt Compensation“ (Schräglagen-Kompensation) des Feldgeräts wird das Erzielen eines wahren
Abstands zwischen Spitze und unterem Wert vereinfacht, unabhängig von der Schräglage der Referenz. Der höchste in den
Kanalplan programmierte Schräglagenkanal ist der am meisten
betroffene Punkt, und der untere Schräglagenkanal ist der Drehpunkt. Wenn kein Schräglagenkanal aktiviert ist, funktioniert die
Kompensation nicht.
312
Anwendungshinweise: Vorwärts-Wobbeln und Abgleich
HINWEIS: Die Anzeige „max/min“ zeigt den Abstand zwischen
Spitze und unterem Wert zwischen den Markern an. Das Delta
zeigt die Unterschiede zwischen den Pegeln und der Frequenz an
den Markern an.
Beim Vorwärts-Wobbeln hat das Feldgerät einen maximalen Eingang von ca. 20 dBmV/Kanal bei einem vollgeladenen System.
Dies ist normalerweise kein Problem bei Testpunkten mit hohem
Verlust, kann jedoch bedeutsam sein, wenn direkt an eine Belegungsschraube angeschlossen wird.
256-QAM ist ein komplexeres Modulationsschema, das einen
höheren C/N als 64-QAM erfordert. Es verfügt zudem über ein
geringeres Schutzband. Die Voreinstellung ist ein Verweilen auf
dem Träger (die digitale Option muss auf dem Stealth-Gerät installiert sein), wodurch die Wobbel-Aktualisierungszeit je nach der
Gesamtzahl der Träger verlangsamt werden kann.
Häufige Probleme beim Vorwärts-Wobbeln
Steh-Wellen
• Nach Möglichkeit einen gerichteten Testpunkt verwenden. Steh-Wellen können
weiterhin auftreten, wenn die Fehlanpassungen schwerwiegend sind und nahe
aneinander liegen.
• Von einem Tap ablesen. Einige Niedrigwert-Taps zeigen dennoch Reflexionen
auf, je nach Port-zu-Port-Isolierung und Port-zu-Ausgang-Isolierung.
• Steckbare Testpunkte anstelle von Messfühlern verwenden. Die Tests werden
stets in beide Richtungen ausgeführt, es sei denn, sie sind in Serie mit dem
Stromkreis geschaltet und es wird ein Richtungskoppler benutzt.
• Einen Abschlusstap (4 Port 8 oder 8 Port 11) installieren, wenn ein solcher zur
Verfügung steht. Hierdurch kann das System einfach isoliert werden.
• Die Prüfleitungen, Steckverbinder, F-81 Kabelschuhe, usw. überprüfen. Ein InLine-Dämpfungsglied verwenden und überprüfen, ob die Steh-Welle verschwindet. Ist dies der Fall, wird zwischen dem Feldgerät und dem Testpunkt eine Reflexion erzeugt.
Spikes
• Beim Vorwärts-Wobbeln die Auflösung bei ca. 6 MHz halten. Dies verringert die
Wahrscheinlichkeit, dass Wobbelpunkte und Übergangszustände unbeabsichtigt
überlappen. In den meisten Situationen ist ein Wobbelpunkt alle 6 MHz beim Vorwärts-Wobbeln ausreichend. Hierdurch wird auch die Wobbelaktualisierung
schneller durchgeführt.
• Den ordnungsgemäßen Setup, die Pegel, Kanaltypen, Wobbel-Überlappungen,
die tatsächlichen Kanäle usw. überprüfen.
313
A
Anwendungshinweise: Vorwärts-Wobbeln und Abgleich
• Häufige Probleme wie z. B. starke Off-Air-Übertragungen und bestimmte FMKanäle vermeiden.
Keine Kommunikation
• Die Telemetrie überprüfen; sie muss hoch liegen und sich im Durchgangsbereich
befinden. Auf einen scharfen Abfall des Diplex-Filters und alte 550 MHz Passivwerte in einem 750 MHz-System achten. Der Mindestpegel der Telemetrie beträgt
ca. 15 dBmV, der maximale Pegel ca. +12 dBmV. Wir verlieren manchmal an den
Eingangstestpunkten unsere Kommunikation, weil keine ausreichende Verstärkung von den aktiven und den Testpunktverlusten vorliegt. Den Spektrum-Modus
mit eingeschaltetem „max hold“ verwenden, um das Vorhandensein von Telemetrie und Pegel zu prüfen. Sicherstellen, dass die Testpunktkompensation 0 ist.
• Die Anschlüsse der Prüfgeräte, die Verstärker-Kontinuität, die Verstärkung der
aktiven Werte überprüfen und sicherstellen, dass keine Abschlussklemmen installiert sind. Den „Level“-Modus (Pegel) verwenden und überprüfen, dass die tatsächlichen Kanäle vorhanden sind. Ist dies der Fall, muss Kontinuität vorliegen.
• Sicherstellen, dass das Gerät in die richtige Richtung wobbelt. Die rechte Pfeiltaste drücken und in der oberen rechten Ecke der Feldgeräteanzeige nachsehen.
• „Sweep“ (Wobbeln) auf dem Tx drücken. (Manchmal kosten uns diese Kleinigkeiten den Kragen.)
• Die Firmware-Versionen müssen bei den Sendern und Empfängern gleich sein.
Schlechte Antwort
• Sicherstellen, dass das Zubehör, wie Kabel, Steckvorrichtungen, DDC-20, Dämpfungsglieder usw.) einwandfrei funktioniert.
• Niedrige Wobbelpunkte können mit den Grundrauschen verwechselt werden, vor
allem wenn mehr Aktivwerte mit den dazugehörenden Rauschwerten durchlaufen
werden. Dies kann diesen „grasähnlichen“ Effekt auf der Wobbelanzeige verursachen. Den WobbelEinspeisepegel auf dem Tx zum Überprüfen erhöhen.
A
• Stealth anstelle von wobbelpunktlosem Wobbeln verwenden. Der falsche Modus
kann zu Problemen führen.
• Bei zu hohen Eingangspegeln kann dies zu extremen Intermodulationsverzerrungen führen, die die betroffenen Wobbelpunkte beeinflussen.
Schnelleres Vorwärts-Wobbeln
VORSICHT ! Dies sind nur Empfehlungen – es muss nach eigenen Ermessen verfahren werden.
• Rückwärts-Wobbeln und Einstrahlungs-Übertragung deaktivieren, sofern vorhanden [CONFIGURE; SWEEP TRANSCEIVER (KONFIGURIEREN, WOBBELÜBERTRAGER)].
314
Anwendungshinweise: Vorwärts-Wobbeln und Abgleich
• Die Videofrequenz eines verschlüsselten Kanals nicht wobbeln. Den Kanal aktiviert lassen, jedoch nicht als Wobbelpunkt verwenden. Einen anderen Kanal bei
der Audiofrequenz einfügen, den Typ auf „single channel“ (einzelner Kanal)
anstatt „scramble“ (verschlüsselt) einstellen und dann als Wobbelpunkt verwenden. Hierbei wird vorausgesetzt, dass die Audiofrequenz stabil ist.
• Alle Audiomesswerte deaktivieren und nur einzelne Einspeisepunkte verwenden
[CONFIGURE; SWEEP TRANSCEIVER (KONFIGURIEREN, WOBBEL-ÜBERTRAGER)].
• Die Wobbelpunkte im unteren Seitenband der analogen Kanäle, vor allem in synchron unterdrückten verschlüsselten Kanälen sowie im Schutzband der digitalen
Kanäle platzieren. 1,1 MHz unter den analogen Kanälen ist anscheinend der
„ideale Punkt“. Verweilzeiten werden bei einem Standardkanal auf 4 ms eingestellt, auf 2,8 ms für einen Wobbelpunkt und auf 158 ms für einen verschlüsselten
oder digitalen Kanal.
• Der neue Plan muss nicht im Feldgerät geladen oder aktiviert sein, um das Wobbeln zu ermöglichen.
Frequenzgang-Identifizierung
• Niedrige Dämpfung
• Normalerweise durch lose Belegungsschrauben, schlechte Entzerrer/CS oder
Diplex-Filter verursacht.
• Steh-Wellen
• Durch die Reflexionen von Impedanz-Fehlanpassungen erzeugt. Dies kann beim
Betrachten einer Wobbelanzeige von Widerstands-/bidirektionalen Testpunkt aus
gesehen werden. Gerichtete Testpunkte sind ausreichend isoliert, um zu verhindern, dass die reflektierte Welle (je nach deren Stärke) in die Hauptwellenphase
ein- und austritt. Dies erzeugt die Steh-Welle. Diese können sogar zwischen dem
Testpunkt und den Prüfgeräten erzeugt werden. Bei Verwendung der Formel
492*Vp/f wird die ungefähre Entfernung in Fuß (ft.) zu der Störung angegeben.
Vp ist die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Kabels. Sie beträgt bei den meisten
dielektrischen Schaumstoffkabeln mit harten Linienbegrenzern 0,87. Unter
Zugrundelegung dieser Formel ist „f“ die Entfernung in MHz zwischen zwei Spitzen auf der Wobbelanzeige; 492 ist errechnet aus der Lichtgeschwindigkeit, die
984 Mft/s beträgt, und der Reflexion, die um 180 Grad phasenverschoben ist:
984/2 = 492.
• Saugkreise
• Erzeugt durch Erdungsaspekte oder Mehrfachimpedanz-Fehlanpassungen bei
perfekten Intervallen. Manchmal wirkt sich dies auch als Spikes aus, da Signale in
der Phase hinzugefügt werden. Spikes können auch durch Schwingungen hervorgerufen werden.
• Hohe Dämpfung
• Im Zusammenhang mit schlechtem Zubehör, Wasser oder Verstärker-Bandkantenabfall.
315
A
Anwendungshinweise: Vorwärts-Wobbeln und Abgleich
Andere Anwendungen
Verwendung des tragbaren Empfängers/Senders zur Vorwärts-Aktivierung
Die tragbaren Sender und Empfänger von Acterna können für folgende Arbeiten verwendet werden:
• Segmentiertes Wobbeln; Umlagerung des Senders ins Feld, um bestimmte Bereiche und Teile einer Kabelanlage zu wobbeln.
• Abgleich einer inaktiven Anlage; man kann den Empfänger/Sender dort in den
Knoten einfügen, wo sich normalerweise der optische Empfänger befindet. Eine
Referenz am Knotenausgang speichern. Mit dem nächsten Aktivwert in der Kaskade fortfahren und zur gleichen Referenzleitung und zum gleichen Telemetriepegel abgleichen, der am Knoten erzielt wurde. Dies setzt voraus, dass der
nächste Verstärker die gleichen Schräglagen- und Ausgangspegel aufweist wie
der Knoten. Andernfalls entsprechend abgleichen.
• Einzelverstärker-Prüfplatzabgleich; im Sendermodus liest der tragbare Wobbelsender/-empfänger seine eigenen Signale so wie der Kopfstellensender beim
Wobbeln. Er kann verwendet werden, um den Frequenzgang und die Verstärkung
eines einzelnen Verstärkers zu ermitteln. Alle 250 kHz einen Kanalplan mit Wobbelpunkten erstellen, um eine bessere Auflösung zu erzielen.
Hinweise und Tipps
1.
Da die Voreinstellung beim Stealth die aktuellen Kanäle zum Wobbeln verwendet und dort Wobbelpunkte einfügt, wo keine aktiven Träger vorhanden sind,
entstehen keine Störungen für das Fernsehbild.
2.
Das Feldgerät ermöglicht einen Frequenzsprung-CW-Träger bei 50 dBmV
(40 dBmV bei der älteren Version). „Configure; Diagnostics; Transmitter Diagnostics“ (Konfigurieren; Diagnose; Senderdiagnose) wählen und die TX-Frequenz und -Dämpfung einstellen und den Tx einschalten.
A
HINWEIS: Das Feldgerät muss in diesem Modus bleiben, damit
der Tx aktiv bleibt. Das Kabel muss an den Port „OPT“ am Feldgerät angeschlossen sein.
316
3.
Wenn die Kopfstellen-Kanalpegel sich ändern, ist eine neue Referenz NICHT
erforderlich, da der Tx automatisch kompensiert. Er kann jedoch kontinuierlich
schwankende Pegel nicht miteinberechnen.
4.
Die Wobbeldatei-Überlagerung ist eine nützliche Funktion, um vorhandene
gespeicherte Dateien zu betrachten und die tatsächliche Überlagerung der
Wobbelspur anzuschauen. „Configure; Sweep Receiver; Sweep File Overlay“
(Konfigurieren; Wobbelempfänger; Wobbeldatei-Überlagerung) wählen und
das Gerät einschalten.
Anwendungshinweise: Vorwärts-Wobbeln und Abgleich
5.
„Func“ (Funktion) und „i“ für Geräteinformationen wie z. B. Kalibrierdatum,
Seriennummer, installierte Optionen, usw. wählen.
6.
Das Feldgerät läuft mit Gleichstrom und blockiert bis zu 200 Volt (Spitze-zuSpitze). Dies entspricht ca. 100 Vac.
7.
Nachdem eine Spur gespeichert wurde, können die folgenden Werte geändert
werden: dB/div, start & stop freq. (Start- und Stoppfrequenz), tilt compensation
(Schräglagen-Kompensation), usw. „Func“ (Funktion) und „Print“ (Drucken)
drücken, um diese geänderte Spur auszudrucken. (Das von Acterna mitgelieferte serielle Druckerkabel verwenden.)
8.
Die Voreinstellung für Wobbeln ist 2 dB/div und 10 dB/div für Spektralanalysator-Betrachtung.
9.
Die Firmware-Version 9,3 hat einige erwähnenswerte neue Funktionen. Es gibt
eine Taste für „Test Point Compensation“ (Testpunktkompensation) (Funk. 7),
eine Taste für „Select Previous Screen“ (vorheriger Bildschirm) (Funk. 1) und
Passwortschutz. Zudem ist der Spektralanalysator schneller und hat variable
Verweilzeiten (nur in der neuesten Generation der Stealth und 4040D-Geräte).
10. Die Start- und Stoppfrequenzen im Wobbelmodus des Feldgeräts können verändert werden, was die Bewegung der Marker erleichtert.
11. Die Frequenz eingeben und „enter (eingeben)“ drücken, um einen Markersprung zu dieser Frequenz durchzuführen.
12. Mit „Zoom“ zwischen den Markern ein- und auszoomen.
13. Den Pegelmodus verwenden, wenn die Frequenz eines bestimmten Kanals
nicht bekannt ist. Die Kanalnummer eingeben und die Taste „Channel“ (Kanal)
und danach die Taste „Freq“ drücken.
14. Der Tx überträgt die Einstrahlung von allen Rückwärts-Verstärkern, die an ihn
angeschlossen sind, zurück an das Feldgerät. Diese wird auf der VorwärtsTelemetrie mit einer Auflösung von 280 kHz gesendet. Die Rückwärts-Kontinuität wird für diesen Empfang nicht benötigt. Der Rauschmodus am Rx überträgt ebenfalls das Gesamtrauschen in der Kopfstelle, allerdings basiert
dessen Auflösung auf der Rückwärts-Kanalplanauflösung.
15. Wobbeln ist ohne Herunterladen des Kanalplans möglich, die anderen
Messmodi, wie z. B. der Schräglagenmodus, funktionieren jedoch nicht ordnungsgemäß. Die Telemetriefrequenz muss gleich sein.
16. Das Gerät wobbelt viermal, bevor eine Referenz erstellt werden kann.
17. Die Anzahl der Wobbelpunkte ist auf 500 begrenzt, das Auffrischen der Wobbelanzeige dauert jedoch länger, wenn zu viele Punkte eingefügt werden. Die
Wobbel-Aktualisierungszeit hängt vom Setup ab.
18. „Show Horizontal Markers“ (Horizontale Marker einblenden) [Configure,
Sweep Receiver (Konfigurieren, Wobbelempfänger)] ist eine gute Funktion, um
die maximale Spitze und den maximalen unteren Wert zwischen den vertikalen
Markern anzuzeigen.
317
A
Anwendungshinweise: Rückwärts-Wobbeln und Abgleich
RÜCKWÄRTS-WOBBELN UND ABGLEICH
Schrittweiser Kopfstellen-Setup
Rückwärts-Wobbel-Setup
Zum Kombinieren der Rückwärts-Signale in dem in einem Gestell montierten Gerät
wird anstatt eines Verteilers oder DC-12 aufgrund der Isolierung ein Diplex-Filter verwendet. Der Rückwärtsglasfaserkabel-Empfänger ist wahrscheinlich 5-200 MHz. Dies
kann zu Jittern beim Vorwärts-Wobbeln führen, wenn die Einrichtung nicht ordnungsgemäß vorgenommen wurde. Da sich der Stealth Sender (Tx) selbst erkennen muss,
ist darauf zu achten, was sich in dieser „Schleife“ befindet, wie z. B. Start-Verstärker,
Filter, usw., Dies kann zu Problemen führen.
HINWEIS: Sicherstellen, dass die Eingangspegel zwischen 4 und
12 dBmV liegen. Der empfohlene Pegel beträgt 6 dBmV ± 2.
Wenn die Pegel zu hoch sind, entstehen Verzerrungen im Tx, die
als Mischprodukte (CPD) erscheinen, wenn der Rauschmodus
betrachtet wird. Der empfohlene Eingang für Rückpfad-HF beträgt
0 dBmV ± 2. Er kann zwischen ± 10 dBmV funktionieren, ist
jedoch vom Gesamt-Grundrauschen abhängig.
A
318
Anwendungshinweise: Rückwärts-Wobbeln und Abgleich
HE
Mischer
H
Ausgang
N
Eingang
Sender (Tx)
HE
Mischer
Ausgang
Eingang
Sender (Tx)
Ausgang
Eingang
Empfänger (Rx)
A
TIPP: Die obere und untere Pfeiltaste verwenden, um beim
Erstellen der Namen Spezialsymbole einzugeben.
Kanalplan erstellen (Konfigurieren; Kanalplan)
HINWEIS: Beim neuesten Stealth Feldmessgerät wurden viele
der Menüs durch Symbole ersetzt. Die „Setup“-Taste wurde durch
einen „Configuration“-Modus (Konfigurations-Modus) ersetzt, auf
den durch den Modus „Navigator“ oder durch Drücken der Taste
„func“ (Funktion) (grüne Taste) und der Taste mit der Nummer 3
zugegriffen werden kann. Kanalplan- und Dateinamen sind auf 15
Zeichen begrenzt.
319
Anwendungshinweise: Rückwärts-Wobbeln und Abgleich
Wobbelübertrager (Konfigurieren; Wobbelübertrager)
Die Forward Telemetry Frequency (Vorwärts-Telemetriefrequenz) muss sich im unbelegten Spektrum und mindestens 500 kHz vom nächsten Träger entfernt befinden. Sie
muss sich ebenfalls innerhalb der Bandbreite des Downstream-Spektrums (zum Teilnehmer hin) befinden. Die werkseitige Voreinstellung beträgt 51 MHz am Tx und
52 MHz am Rx.
HINWEIS: Wenn die Aktivwerte der Diplex-Filter einen scharfen
Abfall aufweisen, wird empfohlen, die Telemetrie auf eine zuverlässigere Frequenz zu bewegen. Darauf achten, dass Tx und Rx
unterschiedliche Telemetriefrequenzen aufweisen.
Der Forward Telemetry Level (Vorwärts-Telemetriepegel) bestimmt den Pegel des
Telemetriesignals (FSK). Er sollte 10 dB unter dem Videoreferenzpegel liegen. Der
Telemetriepegel ist zwischen 20–50 dBmV in Schritten von 2 dB einstellbar. Das Maximum ist 50 dBmV (maximal 40 dBmV bei älteren Geräten).
Forward Sweep Insertion Level (Vorwärtswobbel-Einspeisepegel) ist beim Rückwärtswobbeln nicht verfügbar.
Include Audio Carriers (Audioträger einschließen) ist beim Rückwärtswobbeln nicht
verfügbar.
Enable Reverse Sweep (Rückwärts-Wobbeln aktivieren) ermöglicht das RückwärtsWobbeln im Tx. Wenn dies deaktiviert ist, erhöht sich die Geschwindigkeit des Vorwärts-Wobbelns, der Rückwärtsmodus funktioniert dann jedoch nicht.
A
Enable Live Headend Ingress View (Aktuelle Kopfstellen-Einstrahlungsansicht aktivieren) ermöglicht die Übertragung von Rückwärtsrauschen auf der Vorwärts-Telemetrie.
Ist dieses deaktiviert, läuft das Vorwärts-Wobbeln schneller.
Reverse Telemetry Frequency (Rückwärts-Telemetriefrequenz) wird am Tx oder Rx
und nicht am Feldgerät eingestellt. Eine zuverlässige Frequenz ohne Störungen im
stabilsten Teil des Durchgangsbereichs wählen.
Reverse Sweep Plans (Rückwärts-Wobbel-Pläne) werden für die Upstream-Richtung
erstellt und/oder bearbeitet. Der Rückpfad-Kanalplan muss am TX eingestellt werden.
Er wird über die Vorwärtstelemetrie automatisch an das Feldgerät übertragen. Diese
Menü ist unter „CONFIGURE; SWEEP TRANSCEIVER; REVERSE CHANNEL
PLANS“ (KONFIGURIEREN; WOBBELÜBERTRAGER; RÜCKPFAD-KANALPLÄNE)
zu finden.
Feldgeräteinstellungen
CONFIGURE; MEASUREMENTS (Konfigurieren, Messungen) auf dem Feldgerät
auswählen und alle erforderlichen Informationen eingeben [Temperature Units, Signal
Level Units, Fundamental Hum Frequency, Scan Rate (Temperatureinheiten, Signalpegeleinheiten, Grundbrummfrequenz, Scanrate) usw.].
320
Anwendungshinweise: Rückwärts-Wobbeln und Abgleich
HINWEIS: „func“ (Funktion) und „7“ wählen, um die Testpunktkompensation einzugeben. Es gibt eine Umschalttaste zur Auswahl von Vorwärts- oder Rückwärts-Testpunktkompensation.
Vor dem Verlassen der Kopfstelle
Auf dem Empfänger CONFIGURE; SWEEP RECEIVER (Konfigurieren, Wobbelempfänger) auswählen und die Vorwärtswobbel-Telemetriefrequenz so einstellen, dass sie
mit dem Tx und/oder Rx übereinstimmt. Die Rückwärts-Wobbel-Einfügungspegel und
Telemetriepegel so genau wie möglich entsprechend den Systemspezifikationen einstellen und dabei die Einfügungsverluste mit einbeziehen.
HINWEIS: Wobbel- und Telemetriepegel >15 dB oberhalb des
empfohlenen Eingangs können Rückpfadlaser-Spitzenbegrenzungen und falschen Abgleich und falsche Wobbelverfolgungen verursachen. Dies hängt vom Lasertyp und den verwendeten
Rückpfad-Hybriden ab.
Den Modus „Single User“ (Einzelbenutzer) einschalten, wenn der Tx zum RückwärtsWobbeln verwendet wird. Den Modus „Multiple User“ (Mehrere Benutzer) einschalten,
wenn der Rx verwendet wird. Darauf achten, dass sich der Tx im Wobbelmodus befindet und Rückwärts-Wobbeln aktiviert ist.
Rückwärts-Abgleich und Wobbeln
A
TIPP: Überprüfen, ob sich an der Oberseite des Feldgeräts zwei
Anschlüsse befinden, um auf schnellste Weise festzustellen, ob
das Feldgerät im Rückwärts-Modus betrieben werden kann.
Zuerst den Vorwärtspfad abgleichen und dann „Sweep“ (Wobbeln) drücken und überprüfen, ob alles ordnungsgemäß funktioniert. Danach mir dem Rückwärts-Modus fortfahren.
Das Wobbeln in beiden Richtungen prüfen. Die Wobbelrichtung am Empfänger
ändern. Hierzu die linke Pfeiltaste oder die folgende Reihenfolge verwenden: [Configure; Sweep Receiver; Sweep Direction (Konfigurieren; Wobbelempfänger; Wobbelrichtung)].
HINWEIS: Bis zur Firmware-Version 8,5 ist der NS-6 oder
DDC-20 erforderlich. Ab Version 9,0 x ist kein Summen-Netzwerk
zum Rückpfad-Wobbeln erforderlich. Es ist eine Stelle zur Wobbeleinspeisung erforderlich, von wo aus der Tx oder Rx angesteuert
wird. Den Rückpfad-Telemetriepegel, den empfohlenen Rückpfad-
321
Anwendungshinweise: Rückwärts-Wobbeln und Abgleich
eingang und den Testpunktverlust aufzeichnen. Zu diesem
Zeitpunkt kann ebenfalls durch folgende Reihenfolge eine Rückwärts-Wobbel-Referenz erstellt werden: [„func“ (Funkt.) und „6“].
Es muss ein Name für die Referenz eingegeben werden.
Eine normalisierte Referenz am Knoten und nach Bedarf an jedem Abschnitt
verwenden.
HINWEIS: Es lohnt sich, Äpfel mit Äpfeln zu vergleichen. In-LineDämpfungsglieder und Prüfleitungen nicht verändern, nachdem
eine Referenz gespeichert wurde. Andernfalls eine neue Referenz
speichern.
Bei Verwendung von internen gerichteten Testpunkten muss dies ein Einspeise-Testpunkt sein. Evtl. kann das Rückwärts-Wobbeln mit einem Vorwärts-Testpunkt erfolgen, sofern dieser an der Außenseite des Diplex-Filters liegt. Andernfalls können
bidirektionale Testpunkte verwendet werden, sie können jedoch aufgrund von Stehwellen fehlerhafte Anzeigewerte verursachen. Nach Möglichkeit einen Tap verwenden. Bei Version 9,0 x muss der DDC-20, ein Verteiler oder Diplex-Filter verwendet
werden, wenn für die Einspeisung und das Ablesen der gleiche Testpunkt verwendet
wird.
HINWEIS: Sofern vorhanden muss der ALC in dem im Gestell
montierten Rückwärts-Empfänger ausgeschaltet werden. Ebenso
den ALC in allen LAN-Rückpfad-Verstärkern ausschalten. Die
ALC-Empfindlichkeit muss neu eingestellt werden, nachdem der
Abgleich beendet ist.
A
HINWEIS: Die Anzeige „max/min“ zeigt den Abstand zwischen
Spitze und unterem Wert zwischen den Markern an. Das Delta
zeigt die Unterschiede zwischen den Pegeln und der Frequenz an
den Markern an.
Mit dem ersten Verstärker vom Knoten aus beginnen und mit einem Entzerrer auf eine
lineare Leitung wobbeln und abgleichen. Für den auszugleichenden Abschnitt die entsprechende Knotenreferenz verwenden.
Ein Dämpfungsglied verwenden, um einen Telemetriepegel X dB zu erzielen, der
höher als der beim Speichern der Referenz dokumentierte Wert ist. X = (A-B), wobei
A = empfohlener Rückpfadeingang des Aktivwerts an der Referenzstelle + Testpunktverlust + Zubehörverluste + Verlust des Summen-Netzwerks. B = empfohlener Rückpfadeingang der auszugleichenden Verstärkers + Testpunktverlust + Zubehörverluste
+ Verlust des Summen-Netzwerks. Es werden nur die Verluste im Rückwärts-Einspeisepfad berücksichtigt.
322
Anwendungshinweise: Rückwärts-Wobbeln und Abgleich
HINWEIS: Der empfohlene Einspeisepegel hängt davon ab, ob
konstante Eingänge in den Port oder Hybriden ausgeglichen werden und wo sich der tatsächliche Einspeisepunkt befindet. Viele
Systeme gleichen konstante Eingänge zu den Ports aus und
berücksichtigen nach Bedarf zusätzliche Zubehörverluste wie z. B.
interne „feedermakers“ (Speisungen) und Eingangsdämpfungsglieder. Der Grund für kontinuierliche Eingänge zu den Ports
anstelle den Hybriden geht über den Informationsbereich dieses
Anwendungshinweises hinaus.
Die auf der Anzeige erscheinende Referenzleitung sollte ebenfalls X dB sein. M1 und
M2 auf dem Stealth Feldgerät ansehen, um dies zu überprüfen. „Ref“ auf der Wobbelanzeige ist die mittlere Gratikullinie, nicht der tatsächliche Wobbelpegel.
HINWEIS: Die auf dem Feldgerät angezeigte Wobbelspur ändert
sich, wenn in der Kopfstelle die Testpunkt-Kompensation auf dem
Tx geändert wird. Dies beeinflusst auch den Rückpfad-Abgleichmodus des Feldgeräts.
Andere Benutzer verwenden evtl. die Testpunkt-Kompensation und ändern den eingespeisten Telemetriepegel, um verschiedene Testpunkte, unterschiedliche empfohlene
Einspeisepegel und zusätzliches Zubehör mit einzubeziehen. Sie gleichen dann auf
eine 0 dB Referenzleitung und die gleiche Telemetrieanzeige aus, die am Referenzpunkt erzielt wurde.
A
HINWEIS: Das SDA Gerät funktioniert ein wenig anders. Der
Rückpfad-Testpunktwert wird zu den Telemetrie- und Wobbelwerten addiert und ergibt den tatsächlichen Ausgang des Feldgeräts.
Es verfügt zudem über einen Rückpfad-Abgleichmodus, auf den
nur über den Navigator-Modus zugegriffen werden kann. Die Marker geben die tatsächlich empfangenen Pegel in der Kopfstelle an,
als würden 2 CW Träger mit einem dahinterliegenden „rohen“
Wobbeln verwendet.
Alternative Methode
Annahme: Ein Knoten mit 20 dB Testpunkten und ein empfohlener Eingang von
15 dBmV, ein Ortsleitungsverstärker von 25 dB TPs und ein empfohlener Eingang von
17 dBmV. Der Brücken-Verstärker mit 25 dB TPs hat einen empfohlenen Eingang von
15, da konstante Eingänge von 10 dBmV zum Hybriden ausgeglichen werden und der
interne Verlust am Testpunkt zum Hybriden 5 dB anstelle von 7 dB für den Ortsleitungsverstärker beträgt. Zudem besteht ein LE mit einem 26 dB Tap für die Einspeisung und ein empfohlener Eingang von 12 dBmV.
323
Anwendungshinweise: Rückwärts-Wobbeln und Abgleich
Nach dem Addieren aller Zahlen und dem zusätzlichen Verlust von 3,5 dB vom Summen-Netzwerk (Verstärker) beim Rückwärts-Wobbeln muss der gesamte GeneratorAusgang wie folgt sein:
Knoten = 20+15+3,5 = 38,5, Stamm = 25+17+3,5 = 45,5,
Brücke = 25+15+3,5 = 43,5, LE = 26+12+3,5 = 41,5
Die höchste Zahl ermitteln und das Wobbeln und die Telemetrie nahe auf diesen Wert
einstellen. Beispiel: die höchste Zahl ist 45,5, also werden diese auf 46 dBmV eingestellt.
Eine Referenz am Knoten mit einem installierten 7 dB In-line-Dämpfungsglied speichern. Dies verringert automatisch den Wobbel- und Telemetriepegel ohne Änderung
des Generator-Ausgangs und der damit verbundenen Probleme (Erklärung folgt später). Eine Referenz speichern und die Telemetrie aufzeichnen.
Den Ortsleitungsverstärker aufrufen, das Inline-Dämpfungsglied abtrennen und zur
gleichen Referenz und Telemetrie rückwärts abgleichen. Den Brücken-Verstärker aufrufen und ein In-line-Dämpfungsglied 2 installieren. Auf die gleiche Telemetrie und
Referenz abgleichen. Den LE aufrufen und ein 4 dB In-line-Dämpfungsglied installieren. Auf die gleiche Referenz von 0 und die zuvor beim Speichern der Referenz aufgezeichnete Telemetrie rückwärts abgleichen.
Der Nachteil hierbei ist die Inkonsistenz der In-line-Dämpfungsglieder. Es wird eine
weitere Variable in die Gleichung mit einbezogen!
Aspekte
Beim Ändern der Wobbel- und Telemetriepegel am Feldgerät bei verschiedenen
Abgleichsituationen sind verschiedene Dinge zu berücksichtigen. Dies ist bei der
Wahl der Abgleichsmethode zu berücksichtigen.
1.
Eine Änderung der WobbelEinspeisepegel im Feldgerät hat keine Auswirkung
auf die Stelle, an der das Wobbeln angezeigt wird. Die Anzeige zeigt Verstärkung oder Verlust an, nicht das empfangene Kopfstellengerät.
2.
Durch eine Änderung der TP-Kompensation ändert sich die Anordnung der
Wobbelanzeige auf dem Bildschirm.
3.
Eine Änderung der Telemetrie-Einspeisung wirkt sich nicht gleichmäßig aus
und erfolgt nur in Schritten von 2 dB.
A
HINWEIS: Da es sich hier um ein Wobbeln handelt, kann die Einstrahlung das Ergebnis beeinflussen. Es ist u. U. empfehlenswert,
alle Rückpfadport-Dämpfungsglieder abzuschließen oder alle Verstärker bis zu ihrer Aktivierung abgeschlossen zu lassen.
324
Anwendungshinweise: Rückwärts-Wobbeln und Abgleich
Häufige Probleme beim Rückwärts-Wobbeln
Steh-Wellen
• Nach Möglichkeit einen gerichteten Einspeise-Testpunkt verwenden. Steh-Wellen
können weiterhin auftreten, wenn die Fehlanpassungen nahe aneinander liegen
und schwerwiegend sind.
• Einspeisung in einen Tap. Einige Niedrigwert-Taps zeigen dennoch Reflexionen
auf, je nach Port-zu-Port-Isolierung und Port-zu-Ausgang-Isolierung.
• Steckbare Testpunkte anstelle von Messfühlern verwenden. Die Tests werden
stets in beide Richtungen ausgeführt, es sei denn, sie sind in Serie mit dem
Stromkreis geschaltet und es wird ein Richtungskoppler benutzt.
• Alle vorhergehenden Aktivwerte für das Rückwärts-Wobbeln abgeschlossen lassen. Das Rückpfad-Dämpfungsglied und den Entzerrer nicht vorab überfüllen.
Dieses Rausch-Trichtern kann das ordnungsgemäße Wobbeln beeinträchtigen.
Es wird ein Dämpfungsglied mit einem hohen Wert bzw. eine Abschlussklemme
empfohlen.
• Alle Tap-Ports mit niedrigen Werten abschließen. Selbst ein nicht abgeschlossener Verstärker im einige tausend Meter entfernten Haus eines Teilnehmers kann
Steh-Wellen verursachen. Die koaxiale Dämpfung an den unteren Frequenzen ist
gering, wodurch die reflektierte Welle ohne großen Verlust zurückgeleitet wird.
• Einen Abschlusstap (4 Port 8 oder 8 Port 11) installieren, wenn ein solcher zur
Verfügung steht. Hierdurch kann das System einfach isoliert werden.
• Sicherstellen, dass die Prüfleitungen, Steckverbinder, F-81 Kabelschuhe usw. in
Ordnung sind. Ein In-line-Dämpfungsglied verwenden und prüfen, ob die StehWelle verschwindet. Ist dies der Fall, wird zwischen dem Feldgerät und dem Testpunkt eine Reflexion erzeugt.
A
Spikes
• Beim Rückwärts-Wobbeln die Auflösung bei -1 MHz belassen. Dies reduziert die
Wahrscheinlichkeit einer unbeabsichtigten Überlagerung von Wobbelpunkten und
Übergangszuständen. Beim Rückwärts-Wobbeln ist in den meisten Fällen ein
Wobbelpunkt alle 1 MHz ausreichend. Hierdurch wird auch die Wobbelaktualisierung schneller durchgeführt.
• Auf ordnungsgemäßes Setup und Pegel prüfen und sicherstellen, dass die Wobbelkanäle und tatsächlichen Kanäle usw. sich nicht überlagern.
• Häufige Problembereiche vermeiden (starke off-air-Kurzwellen, Ham-Funk und
CB).
Keine Kommunikation
• Das Vorwärts-Wobbeln prüfen und bestätigen, dass zwischen dem Sender und
dem Feldgerät ein Kommunikationspfad besteht.
• Auf „Single User“ (Einzelbenutzer) für Tx Rückwärts-Wobbeln und „Multiple User”
(Mehrere Benutzer) für Rx einstellen.
325
Anwendungshinweise: Rückwärts-Wobbeln und Abgleich
• Es kann sich um Kollisionen mit anderen Personen handeln, die auf dem gleichen
Tx rückwärts-wobbeln. Sofern erforderlich einen Rx verwenden.
• Die entsprechende Telemetrie prüfen; sie muss hoch sein und im Durchgangsbereich liegen. Auf einen scharfen Abfall des Diplex-Filters und alte 550 MHz Passivwerte in einem 750 MHz-System achten. Der maximale Pegel für VorwärtsTelemetrie beträgt ca. 15 dBmV, er kann auch bei mehr als ca. +12 dBmV überlasten. Wir verlieren manchmal an den Eingangstestpunkten unsere Kommunikation, weil keine ausreichende Verstärkung von den aktiven und den Testpunkten
vorliegt. Den Spektrum-Modus mit eingeschaltetem „max. Hold“ verwenden, um
das Vorhandensein von Telemetrie und Pegel zu prüfen. Sicherstellen, dass die
Testpunktkompensation 0 ist.
• Die Rückpfad-Kontinuität prüfen. Die Prüfgerätanschlüsse, die Verstärker-Kontinuität sowie die aktive Verstärkung prüfen und sicherstellen, dass keine Abschlussklemmen installiert sind. Den Grundrauschpegel am Rückpfad-Eingang prüfen und
mit dem Rückpfad-Ausgang vergleichen. Er sollte höher sein als der Verstärkungswert des Verstärkers, dies muss jedoch nicht der Fall sein. Die Rauschanzeige
kann durch das Grundrauschen des Prüfgeräts beeinflusst werden. Es empfiehlt
sich, evtl. einen Träger einzuspeisen und den Ausgang abzulesen, um die Kontinuität zu bestätigen. „Diagnostics“ (Diagnose) verwenden, um einen CW-Träger an die
Kopfstelle zu senden. Ein Bediener an der Kopfstelle muss den Tx „Level“-Modus
(Pegelmodus) einstellen, um den Rückpfadträgerpegel abzulesen. Darauf achten,
dass die Kopfstelle nach Beendigung wieder auf „Sweep“-Modus (Wobbelmodus)
eingestellt wird!
• Die Rückwärts-Telemetrie muss ein >20 dB Signal-/Rauschverhältnis haben. Um
das Signal-/Rauschverhältnis für Rückwärts zu berechnen, muss beim Wobbeln
der Telemetriepegel an der Kopfstellenanzeige am Feldgerät gefunden werden.
Den Modus „Noise“ (Rauschen) aktivieren und den Marker auf die gleiche Frequenz einstellen. Den Unterschied aufzeichnen.
A
HINWEIS: Die Anzahl der Knotenrückführungen ist beim Rückwärts-Setup des Stealth begrenzt, da das Rückwärts-Telemetriesignal ein Signal-/Rauschverhältnis von> 20 dB haben muss. Es
sollten weniger als 40 Knoten im Kopfstellengerät kombiniert werden. Dies kann auch einen Einfluss darauf haben, wo die Telemetrie platziert wird. Von 5–15 MHz aufgrund des Eigenrauschens
dieses Durchgangsbereichs fernbleiben. Von 27 MHz aufgrund
der CB-Einstrahlung fernbleiben, ebenso von allen Mehrfachen
von 6 MHz aufgrund der Mischprodukte (CPD).
• Sicherstellen, dass das Gerät in die richtige Richtung wobbelt. Die linke Pfeiltaste
drücken und in der oberen rechten Ecke der Feldgerätanzeige nachsehen.
• „Sweep“ (Wobbeln) auf dem Tx drücken und sicherstellen, dass Rückwärts aktiviert ist. (Manchmal kosten uns diese Kleinigkeiten den Kragen.)
• Die Firmware-Versionen müssen bei den Sendern und Empfängern gleich sein.
326
Anwendungshinweise: Rückwärts-Wobbeln und Abgleich
Schlechte Antwort
• Sicherstellen, dass das Zubehör, wie Kabel, Steckvorrichtungen, DDC-20, Dämpfungsglieder usw.) einwandfrei funktioniert.
• Niedrige Wobbelpunkte können mit Grundrauschen verwechselt werden, insbesondere beim Trichtern des gesamten Rauschens. Dies kann diesen „grasähnlichen“ Effekt auf der Wobbelanzeige verursachen. Den Wobbel Einspeisepegel
auf dem Feldgerät zum Überprüfen erhöhen.
• „Stealth“ anstelle von „Sweepless“ (wobbelpunktlosem) Wobbeln verwenden. Ein
falscher Modus kann zu Problemen führen.
• Hohe Vorwärtspegeleingänge können schwere Intermodulation verursachen und
das Rückwärts-Wobbeln beeinträchtigen.
Schnelleres Rückwärts-Wobbeln
• Einen simulierten Vorwärts-Wobbel-Plan mit nur einem Wobbelpunkt auf dem Tx
erstellen. Durch schnelleres Vorwärts-Wobbeln wird auch das Rückwärts-Wobbeln schneller; das Vorwärts-Wobbeln kann jedoch nicht verwertet werden.
• Einen Rx für bis zu 10 zusammen arbeitende Wobbler verwenden. Dies verringert
die Wahrscheinlichkeit von Kollisionen mit anderen Wobblern vom gleichen Gerät.
Es eliminiert zudem die Gefahr der Vorwärts-Wobbel-Überlastung.
Frequenzgang-Identifizierung
• Siehe unter „Frequenzgang-Identifizierung“ auf Seite 315
Andere Anwendungen
Stealth Empfänger mit Senderoption
• Segmentiertes Wobbeln; Umlagerung des Senders ins Feld, um bestimmte Bereiche und Teile einer Kabelanlage zu wobbeln und auszugleichen.
• Überprüfung der Verstärkung der aktiven Werte und der Frequenz; da der tragbare Empfänger/Sender im Empfängermodus seine eigenen Signale liest, genau
wie der Tx beim Wobbeln, kann er zum Anzeigen des Frequenzausgangs und der
Verstärkung eines einzelnen Verstärkers verwendet werden. Einen Kanalplan für
die Rückwärts-Frequenzen erstellen.
• Segmentierter „Rausch-Modus zur Fehlersuche; anstatt des Gesamtrauschens
von vielen Empfängern, die in der Kopfstelle kombiniert werden, kann der tragbare Empfänger verwendet werden, um im Feld eine bessere Segmentierung des
Gesamtrauschens zu erhalten. Es kann auch ein PathTrak System für die Fernanalyse und Leistungsarchivierung verwendet werden. Bei Acterna bzgl. weiterer
Informationen nachfragen.
Der Rauschmodus
• Siehe Seite 331, „Der Rauschmodus.“
327
A
Anwendungshinweise: Rückwärts-Wobbeln und Abgleich
Hinweise und Tipps
1.
Das Feldgerät ermöglicht einen Frequenzsprung-CW-Träger bei 50 dBmV
(40 dBmV bei der neueren Version). „Configure; Diagnostics; Transmitter
Diagnostics“ (Konfigurieren; Diagnose; Senderdiagnose) wählen und die
Sender-Frequenz und -Dämpfung einstellen und den Sender einschalten.
HINWEIS: Das Feldgerät muss in diesem Modus bleiben, damit
der Tx aktiv bleibt. Das Kabel muss an den Port „OPT“ am Feldgerät angeschlossen sein.
2.
Das Feldgerät läuft mit Gleichstrom und blockiert bis zu 200 Volt (Spitze-zuSpitze). Dies entspricht ca. 100 Vac.
3.
Nachdem eine Spur gespeichert wurde, können die folgenden Werte geändert
werden: dB/div, start & stop freq. (Start- und Stoppfrequenz), usw. „Func“
(Funktion) und „Print“ (Drucken) drücken, um diese geänderte Spur auszudrucken. (Das von Acterna unterstützte serielle Druckerkabel verwenden.)
4.
Die Wobbeldatei-Überlagerung ist eine nützliche Funktion, um vorhandene
gespeicherte Dateien zu betrachten und die tatsächliche Überlagerung der
Wobbelspur anzuschauen. (Configure, Sweep File Overlay) (Konfigurieren,
Wobbeldatei-Überlagerung).
5.
Die Voreinstellung für Wobbeln ist 2 dB/div und 10 dB/div für Spektralanalysator-Betrachtung.
6.
„Func“ (Funktion) und „i“ für Geräteinformationen wie z. B. Kalibrierdatum,
Seriennummer, installierte Optionen wählen.
7.
Die Firmware-Version 9.3 hat einige erwähnenswerte neue Funktionen. Es gibt
eine Taste für Testpunktkompensation (Funk. 7) eine Taste für „Select Previous
Screen“ (vorheriger Bildschirm) (Funk. 1) und Passwortschutz. Ein SummenNetzwerk ist nun nicht erforderlich, und der Spektrum-Modus ist schneller und
verfügt über variable Verweilzeiten (nur in der neuesten Generation Stealth
und 4040D Geräte).
8.
Der Tx überträgt die Einstrahlung von allen Rückwärts-Verstärkern, die an ihn
angeschlossen sind, zurück an das Feldgerät. Diese wird auf der VorwärtsTelemetrie mit einer Auflösung von 280 kHz gesendet. Die Rückwärts-Kontinuität wird für diesen Empfang nicht benötigt. Der Rauschmodus am Rx überträgt ebenfalls das Gesamtrauschen in der Kopfstelle, allerdings basiert
dessen Auflösung auf der Rückwärts-Kanalplanauflösung.
9.
Die Start- und Stoppfrequenzen können im Wobbelmodus des Feldgeräts verändert werden, was die Bewegung der Marker erleichtert.
A
10. Die Frequenz eingeben und die Eingabetaste („Enter“) drücken, um einen
Markersprung zu dieser Frequenz durchzuführen.
11. Mit „Zoom“ zwischen den Markern ein- und auszoomen.
328
Anwendungshinweise: Rückpfad-Fehlersuche
12. Zehn Personen können gleichzeitig mit dem Rx rückwärts-wobbeln. Der
Stealth Empfänger muss auf die richtige Telemetrie und auf „Multiple Users“
(Mehrere Benutzer) eingestellt sein.
13. Der Rx zeigt nicht nur das empfangene Rauschen an, er kann zudem dazu
verwendet werden, festzustellen, wer rückwärts-wobbelt.
14. Die Anzahl der Wobbelpunkte ist auf 500 begrenzt, das Aktualisieren der Wobbelanzeige dauert jedoch länger, wenn zu viele Punkte eingefügt werden. Die
Wobbel-Aktualisierungszeit hängt vom Setup ab.
RÜCKPFAD-FEHLERSUCHE
Geschichte der CPD-Mischprodukte
Mischprodukte werden durch nicht-lineares Mischen von einer Diodenverbindung
erzeugt, die durch Korrosion und den Kontakt unterschiedlicher Metalle verursacht
wurde. Sie werden nicht nur durch unterschiedliche Metalle, sondern auch durch
unterschiedliche Metallgruppen hervorgerufen.
Es gibt vier Hauptgruppen von Metallen:
• Magnesium und seine Legierungen
• Kadmium, Zink, Aluminium und deren Legierungen
• Eisen, Blei, Zinn und deren Legierungen (außer Edelstahl)
• Kupfer, Chrom, Nickel, Silber, Gold, Platin, Titan, Kobalt, Edelstahl und Graphit
Mischprodukte entstehen, wenn zweite oder dritte Intermodulationen von den Vorwärts-Kanälen gemischt werden und Verzerrungen verursachen, die sich überall
bemerkbar machen. Mischprodukte verschlechtern das CSO/CTB für die Vorwärtspfad-Leistung.
Die Trennung hängt vom Vorwärts-Kanalplan ab. NCTA, HRC und IRC Pläne mit
einem Abstand von NTSC 6 MHz haben alle 6 MHz Mischprodukte. PAL kann alle
7 oder 8 MHz Mischprodukte haben.
Ursprünglich war dies auf die alten Durchführungsverbinder zurückzuführen, die
unterschiedliche Metalle verwendeten: die verkupferten Aluminiumkernleiter und die
Edelstahl-Belegungssschraube.
Gehäuseabschlussklemmen sind bekannt dafür, dass sie höhere Misch- und Intermodulationspegel haben; zudem wurden ein paar fehlerhafte Ausführungen hiervon hergestellt.
329
A
Anwendungshinweise: Rückpfad-Fehlersuche
Bei kaltem Wetter treten die Mischprodukte häufiger auf, da die Diode besser funktioniert. Elektronen-Trichter funktionieren bei Wärme besser und somit findet nicht allzu
viel nicht-lineares Mischen statt. Aufgrund der Kontraktion und Expansion verschlimmern sich die Mischprodukte bei Hitze.
Eine weitere Veschlechterung, die sich wie Mischprodukte auswirkt, jedoch mit einer
geringfügig anderen Trennung, ist die „transient hum modulation“ (Flüchtige BrummModulation). Eine HF-Drossel kann ohne zu hohen Strombedarf sättigen und das Ferritmaterial zersetzen. Das Gleiche kann bei vom Kunden installierten Passivwerten
entstehen, sofern keine spannungsblockierenden Kapazitatoren installiert sind.
Fehlersuche – CPD
• Ein Vorwärts-Dämpfungsglied wählen und prüfen, ob sich der Rückpfad „klärt“.
Dies ist auf jeden Fall ein Mischprodukt, jedoch sehr lästig und kann das Mischprodukt kurzzeitig stören.
• Bei diesem Verfolgungsverfahren sämtliche Störeinflüsse fernhalten. Vibrationen
und Bewegungen können die Diode/Korrosion, die dieses Mischprodukt verursacht, kurzzeitig abtrennen.
• Spannungsstöße könne die Diode zudem zerstören. Zumindest lange genug, um
einen erneuten Besuch erforderlich zu machen!
• Die Anordnung der Testpunkte bestimmt das Ergebnis. Wenn das Mischprodukt
an einem der „downstream“-Ausgangs-Testpunkte liegt, kann dies durch die Ausgangsbelegungsschraube bzw. den Steckverbinder verursacht werden. Andernfalls an diesem Teil weiter „downstream“ (zum Teilnehmer hin) arbeiten. Auf
Gehäuseabschlussklemmen achten.
• Wenn sich das Mischprodukt am Vorwärts-Eingangs-TP und nicht am AusgangsTP befindet, kann dies durch die Eingangs-Belegungsschraube bzw. den Steckverbinder bedingt sein. Die Ursache kann sich jedoch auch „downstream“ befinden.
A
• Die Pegel am Rückpfad-Eingangstestpunkt sind evtl. zu niedrig, um sie abzulesen
und es ist u. U. ein Vorverstärker erforderlich. Andernfalls am Rückpfad-Ausgang
anschließen und die Rückpfad-Eingangsdämpfungsglieder einzeln nacheinander
abschließen, bis der störende Rückpfad-Eingangsbereich gefunden wurde.
• Beim Betrachten des Rückwärts-Spektrums mit einem Analysator von einem bidirektionalen Testpunkt aus kann die Vorderseite des Analysators mit zu vielen Vorwärtspfad-Signalen übersteuert werden und eine Intermodulation mit dem
Prüfgerät verursachen. Um die Rückwärts-Einstrahlung zu betrachten, muss sich
das Gerät im empfindlichsten Modus befinden. Die Vorwärts- und Rückpfadsignale gehen beide direkt in den Mischereingang. Die Vorwärts-Kanäle mit hohem
Pegel verursachen Intermodulationsprodukte im Vorderteil des Messgeräts. Dies
tritt bei allen Analysatortypen auf.
• Einen Tiefpassfilter verwenden, um alle Vorwärts-Kanäle zu blockieren. Es kann
auch ein Diplex-Filter verwendet werden, dies ist jedoch umständlich. Der Einfügungsverlust kann nicht kalibriert werden und ist u. U. nicht DC-blockiert. Aus diesem Grund hat Acterna die SDA Geräte mit einem integrierten, schaltbaren
Tiefpassfilter konstruiert, der die Vorwärts-Kanäle blockiert.
330
Anwendungshinweise: Rückpfad-Fehlersuche
Testortaspekte
Aufgrund des niedrigen Pegels der Rückpfadsignale muss evtl. ein Vorverstärker verwendet werden.
Der Vorverstärker erhöht das Signal über das Grundrauschen des Prüfgeräts. Dies ist
insbesondere bei Rückwärtssignalen ein Problem, die von Testpunkten mit hohem
Verlust gelesen werden.
Der SDA-5000 ist mit einem integrierten Vorverstärker ausgestattet und kompensiert
alle Messungen entsprechend.
Wenn das Problem beim Prüfen an der Belegungsschraube am Ausgang eines Taps
liegt, mit den folgenden Schritten fortfahren.
Einige der neuen Messfühler von SignalVision und Gilbert stellen einen guten Masseschluss her und lassen sich schnell anschließen.
HINWEIS: Ein Nachteil dabei ist, dass ein Messfühler immer bidirektional ist und selbst eine Impedanz-Fehlanpassung verursacht.
Dies muss bei der Fehlersuche in Betracht gezogen werden.
Manchmal kann ein In-line-Dämpfungsglied das Ausmaß der zu
prüfenden Energie reduzieren und so eine bessere Anpassung
ermöglichen. Beim Prüfen der Belegungsschrauben jedoch vorsichtig vorgehen. Der vorhandene Wechselstrom kann die InlineDämpfungsglieder und bestimmte Prüfgeräte beschädigen. Die
Geräte von Acterna sind Ac-blockiert bis zu ~ 100 Vac.
Wenn das Problem eines Tap am Eingang und nicht am Ausgang liegt, liegt dies an
einer der Zuführungen.
Eine Zuleitung nach der anderen abklemmen und die Einsprungstelle bestimmen.
Rauschmodus
Die Möglichkeit, von einem Kopfstellenmodus auf einen Fernanalyse-Modus umzuschalten hat viele Vorteile. Die Methode „divide and conquer“ (trennen und überwinden) kann erfolgreich angewandt werden, um die Ursache für das Problem schnell zu
finden, damit man sich nicht auf die Interpretation durch eine andere Person verlassen muss. Dies eliminiert auch die Verschwendung von Ressourcen und Arbeitszeit.
331
A
Anwendungshinweise: Rückpfad-Fehlersuche
HINWEIS: Beim Ablesen der Rauschpegel des Spektralanalysators vorsichtig vorgehen. 2 dB/div ist eine gute Skala zum Wobbeln
und 10 dB/div ist gut für den Spektrum-Modus. Der angezeigte
Pegel basiert auf der RWB-Einstellung und unterscheidet sich
beträchtlich von einer Einstellung zur anderen. Ein Grundrauschen
von -20 dBmV mit einem RWB von 30 kHz ist tatsächlich 1,2 dBmV
in einer 4 MHz Bandbreite und normalerweise gibt es einen dazugehörigen Korrekturfaktor. Aus diesem Grund sind Messungen ohne
Referenzpunkt leicht irreführend. Wenn ein Referenzträger vorhanden ist, kann eine relative Messung wie z. B. das erwünscht-/unerwünscht-Verhältnis (D/U) angestellt werden.
Das Feldgerät ist mit einer Funktion „noise/ingress“ (Rauschen/Einstrahlung) ausgestattet, die zur Fehlersuche verwendet werden kann. Hier wird das Rauschen in der
Kopfstelle mit einer optimalen Auflösung von 280 kHz angezeigt. Dies vereinfacht die
Rückpfad-Fehlersuche und das Prüfen auf Kopfstellen-Rückpfadrauschen oder -Einstrahlung. Die Kopfstelle überträgt die Einstrahlung von allen Rückwärts-Verstärkern,
die an sie angeschlossen sind, zurück zum Feldgerät. Dieses überträgt die in der
Kopfstelle erkannte Einstrahlung an die Vorwärts-Telemetriefrequenz. Wenn keine
Rückpfad-Kommunikation erzielt wird, wird dennoch die Rausch-/Einstrahlungsschwelle angezeigt. Der Rauschmodus am Rückwärts-Empfänger für mehrere Benutzer (Rx) überträgt das Gesamtrauschen in der Kopfstelle, allerdings basiert dessen
Auflösung auf der Rückwärts-Kanalplanauflösung.
HINWEIS: Die Verfolgung des Rauschmodus kann bis zu einer
Minute lang dauern, wenn der Rückpfad nicht angeschlossen ist.
A
HINWEIS: Der Spektrum-Modus ist nicht das gleiche wie ein echter Spektralanalysator. RBW ist auf 280 kHz und ein VBW > 1 MHz
eingestellt. Dies ist für Analogträger und plötzliche Rauschmessungen optimiert. Er ist mit einem Spitzenrauschendetektor ausgestattet, wodurch die Rauschanzeige beträchtlich höher als bei
einem normalen Spektralanalysator mit der gleichen RWB-Einstellung sein kann.
Sicherstellen, dass die Vorwärts-Eingangspegel zum Kopfstellen-Sender (Tx) zwischen 4 und 12 dBmV liegen. Bei einem zu hohen Pegel werden im Tx Verzerrungen
erzeugt, die beim Betrachten im Rauschmodus als Mischprodukte (CPD) erscheinen.
332
Anwendungshinweise: Rückpfad-Fehlersuche
Zur Identifizierung der Einstrahlungsquelle mithören
• Die FM-Demodulation für das Audio der Vorwärtskanäle und bestimmter Kurzwellenradios verwenden.
• Für Rückwärts-Störungen und -Einstrahlung wie z. B. CB-, Ham-Funk und Kurzwellenradios die AM-Demodulation verwenden.
Dies kann Aufschluss über die Anordnung der Quelle oder zumindest über die Art der
Quelle geben. So kann man u. U. den Stationsnamen eines Ham-Funkers oder einen
Meilenmarker vom CB-Funk einer LKW-Fahrers erfassen. Dies kann bei der Suche
nach der Einstrahlungsstelle hilfreich sein.
Testen der Rückpfad-Abstrahlung/-Einstrahlung
Nach den FCC-Richtlinien darf die maximale Abstrahlung von dc bis 54 MHz bei
30 Metern 15 µV/m betragen.
Durch Anwendung der Vorwärtspfad-Abstrahlungstechniken können die RückpfadAbstrahlungspunkte bis zu einem gewissen Maß charakterisiert werden. Strenges
Testen mit 5–10 uV/m an allen Stellen, einschließlich Zuführungen, ist wahrscheinlich
ein besserer Hinweis auf die Rückpfad-Integrität.
Vorwärtspfad-Leckagen bedeuten jedoch nicht unbedingt Einstrahlungen. Manche
Ursachen für Leckagen und Einstrahlungen sind frequenzabhängig. Dies verleitet uns
zu der Annahme, dass es besser wäre, eine Rückwärts-Frequenz zu überwachen.
Das Problem dabei ist, dass die Signale auf dem Rückpfad nur bei aktiver Kommunikation vorhanden sind. Sie haben normalerweise einen sehr niedrigen Pegel und treten plötzlich auf.
An der Kopfstelle kann kein Rückwärts-Frequenzträger eingefügt werden, da die
Diplex-Filter den Träger blockieren würden.
Am EOL kann zum Suchen nach Abstrahlung kein Träger eingefügt werden, da die
Einstrahlungsquellen genaue Messungen verhindern und, was am wichtigsten ist, die
Antenne müsste riesig sein, ca. 23.4 ft. für 20 MHz!
Verwendung einer variablen Verweildauer zum Einfangen von
Impulsrauschen
Bei Verwendung einer längeren Verweildauer dauert das Scannen bei einem Spektralanalysator länger.
Bei einer zu schnellen Scanzeit kann schnelles Impulsrauschen übersprungen werden.
Der Vorteil einer längeren Verweildauer liegt darin, dass kurzzeitige Signale leichter
einzufangen sind, da die Trägerspitzen angezeigt werden. Dies gleicht der Spitzenhalte-Funktion eines jeden Scans, wodurch diese sich bestens zur Fehlersuche bei
Impulsrauschen eignet.
333
A
Anwendungshinweise: Rückpfad-Fehlersuche
Abb. Rückpfad-Einstrahlungsspektrum nach 30 Sekunden mit
herkömmlichen Einstellungen verfolgen.
A
Abb. Rückpfad-Einstrahlungsspektrum nach 6 Sekunden mit einer
Verweildauer von 20 ms verfolgen.
334
Anwendungshinweise: Prüfen und Testen
Nullspannenmodus
In diesem Modus können erwünscht-/unerwünscht-Verhältnisse betrachtet und Spitzenbursts von TDMA-Daten erkannt werden. Es können zudem Spitzendigitalpegel
gemessen werden, hohe Verkehrslasten und Kollisionen überwacht und die Einstrahlung in einem Datenpaket ohne Unterbrechung des Empfangs eingesehen werden.
Siehe halbjährliche Mitteilung von Acterna, Ausgabe vom Februar 1999,
Wellenlängen.
PRÜFEN UND TESTEN
FCC Titel 47 Code of Federal Regulations, Unterabschnitt K,
Abschnitt 76.605(a)
Unterlagen müssen 5 Jahre lang aufbewahrt werden und müssen der FCC oder anderen örtlichen Lizenzhaltern auf Anfrage zugängig gemacht werden. Vorschrift 76.614
sagt aus, dass alle Leck-Aufzeichnungen für ein typisches CATV-System 2 Jahre lang
aufbewahrt werden müssen, und 5 Jahre lang für Systeme, die nicht unter die normalen FCC-Regelungen fallen. Hierzu gehören Systeme mit weniger als 1000 Teilnehmern. Ein solches System gilt nicht als typisches CATV-System.
Für die ersten 12500 Teilnehmer müssen 6 weit auseinanderliegende Testpunkte und
je ein Extra-Testpunkt pro 12500 Teilnehmer gewählt werden
Mindestens ein Drittel der Testpunkte muss die von der Kopfstelle am weitesten entfernten Teilnehmer repräsentieren.
Unterabschnitte 76.605 (a) 3, 4 und 5 fordern, dass Testpunkte an allen NTSC-Kanälen erstellt werden.
Alle anderen Unterabschnitte fordern 7 Kanäle für 400 MHZ-Systeme und einen
Extra-Kanal für jeweils 100 MHz.
Audio-/Videotests [76.605(a)(2)]
Der Audioträger liegt 4,5 MHz über dem Videoträger ± 5 kHz.
24-Stunden-Variationstest [76.605(a)(3,4,5)]
Messungen müssen alle 6 Stunden vorgenommen werden (Intervalle > 5 und
< 7 Stunden) im Januar oder Februar und Juli oder August. Dies sind die kältesten
und heißesten Monate. Also steht zur Durchführung dieser Tests alle 6 Stunden ein
2-Stunden-Fenster zur Verfügung und alle 6 Monate ein Fenster von 2 Monaten.
335
A
Anwendungshinweise: Prüfen und Testen
Der Videopegel am Ende einer 100 Fuß langen Zuführung muss pro Kanal folgendes
einhalten:
• > 3 dBmV [76.605(a)(3)].
• < 8 dB Variation über 24 Stunden und 6 Monate [76.605(a)(4)].
• < 3 dB Variation zwischen nebeneinander liegenden Kanälen [76.605(a)(4)].
• < 12 dB Unterschied zwischen jeweils 2 Kanälen in einem 500 MHz-System mit
1 dB pro 100 MHz über 500 MHz. Dies repräsentiert Schräglage und Spitze zu
unterem Wert [76.605(a)(4)].
• Ein maximaler Pegel wird angezeigt, der den Empfänger des Teilnehmers nicht
überlastet [76.605(a)(4)].
• Der Audiopegel ist immer niedriger als der entsprechende Videopegel. Die Differenz zwischen Audio- und Videopegel muss zwischen 10 und 17 dB liegen. Eine
Ausnahme zu dieser Regel gilt bei Verwendung eines Basisband-Konverters, bei
dem die Differenz 6,5 bis 17 dB betragen muss [76.605(a)(5)].
Kanalinternes Wobbeln [76.605(a)(6)]
Beim Testen eines kanalinternen Frequenzgangs (ICR) kann zwischen zwei Alternativen gewählt werden:
1.
Den vorhandenen Wobbelsender verwenden oder
2.
einen Funktionsgeber zum Wobbeln verwenden, mit einer Leitungsrate
(ca. 20 ms bis 50 ms), von 250 kHz bis 6 MHz.
Den Ausgangspegel auf die Anforderungen des Modulator-Videoeingangs (~ 1 Vp-p)
einstellen.
A
HINWEIS: Nach dem Stand vom 30. Dez. 1999 müssen kanalinterne Frequenzgangtests nach der Teilnehmerausrüstung, d. h.
nach der Setup-Box vorgenommen werden. Die FCC-Regel lautet
± 2 dB Linearität.
Für jeden zu prüfenden Kanal muss ein neuer Kanalplan erstellt werden. Dies wird am
Sender (Tx) vorgenommen bzw. am Feldgerät, sofern ein Funktionsgeber verwendet
wird.
Bei der Erstellung des Kanalplans 10 verschlüsselte Kanäle 500 kHz voneinander
getrennt erstellen, beginnend ca. 0,75 MHz über dem unteren Grenzwert der Kabelkanals bis 5 MHz darüber.
Nach der Erstellung des Kanalplans den passenden Modus aus dem „SWEEP
RECEIVER“-Menü (Wobbelsender) auswählen. Den Stealth-Modus wählen, sofern
der Tx verwendet wird bzw. den „Sweepless“ (wobbelpunktlosen) Modus bei Verwendung eines Funktionsgebers. Den Tx oder Funktionsgeber an den Port Video-Eingang
am Modulator anschließen, der getestet werden soll.
336
Anwendungshinweise: Prüfen und Testen
Danach das Feldgerät an den Modulator-Ausgang anschließen und die Taste SWEEP
(Wobbeln) drücken. Nach dem Einstellen der Start- und Stoppfrequenzen auf den entsprechenden Kanalplan ist der Frequenzgang des getesteten Kanals zu sehen.
Die Tasten „func“ (Funktion) und „6“ drücken, um diese Verfolgung als Wobbelreferenz zu speichern. Im System weiter arbeiten und das Feldgerät an der entsprechenden Stelle anschließen und die Taste SWEEP (Wobbeln) drücken. Es erscheint erneut
der Frequenzgang der getesteten Kanals.
Die Anzeige MAX/MIN auf dem Gerät ist der kanalinterne Frequenzgang dieses
Kanals, je nach der Markeranordnung. Nachfolgend ein Beispiel eines Kanalplans
zum Ausführen des ICR-Tests an Kanal 2.
Chan
Ch. Type
(Kanal) (Kanaltyp)
Freq.
(MHz)
Audio
(MHz)
MeasBW Noise Offset
Ena
Tilt
Swp
(Bandbrei- (Abstand z. (Aktivieren) (Schräg- (Wobbeln)
tenmesRauschlage)
sung)
messpkt.)
Scr
(Bildschirm)
201
TV
54,7
4,50
4,0
2,50
4
4
4
202
TV
55,2
4,50
4,0
2,50
4
4
4
203
TV
55,7
4,50
4,0
2,50
4
4
4
204
TV
56,2
4,50
4,0
2,50
4
4
4
205
TV
56,7
4,50
4,0
2,50
4
4
4
206
TV
57,2
4,50
4,0
2,50
4
4
4
207
TV
57,7
4,50
4,0
2,50
4
4
4
208
TV
58,2
4,50
4,0
2,50
4
4
4
209
TV
58,7
4,50
4,0
2,50
4
4
4
210
TV
59,2
4,50
4,0
2,50
4
4
4
CNR (Träger-/Rauschverhältnis) und Verzerrungen [76.605(a)(7,8)]
Zum Erzielen der besten Anzeige des Träger-/Rauschverhältnisses (CNR) für ein
System mit 79 geladenen Kanälen muss der HF-Pegel zwischen 10 und 14 dBmV liegen. Der dynamische Bereich des Feldgeräts liegt bei 52 dB. Die FCC-Vorgabe fordert CNR > 43 dB. Die meisten Systeme sind für ~ 48 dB CNR am Leitungsende
ausgelegt, um Gebäude-Verstärker und größere Fernsehbildschirme zu berücksichtigen und etwas Spielraum für die Auswirkungen des digitalen Ladens einzuräumen.
337
A
Anwendungshinweise: Prüfen und Testen
Einen Bandpass-Filter oder einen Labor-Verstärker verwenden, wenn CSO und CTB
getestet werden. Die FCC legt fest, dass diese kohärenten Verzerrungen > 51 dBc
(unter dem Referenzträger) für NCTA-Systeme und > 47 für HRC-Systeme betragen
sollen.
HINWEIS: Stealth Firmware-Versionen bis 9,3 haben CTB im Verhältnis zu Spitzenverzerrungen gemessen, anstelle vom RMS.
Dies kann schlechtere als erwartete Anzeigewerte ergeben.
CNR kann an einem modulierten Träger, gemessen aber nicht verschlüsselt werden.
Dies ist eine Gate-Messung für Tests während des Betriebs. Wenn das Signal bereits
Rauschen aufweist oder keine ungestörten Leitungen vorhanden sind, empfiehlt es
sich, eine echte „ungestörte“ Leitung einzufügen bzw. einen anderen Kanal zu verwenden.
TIPP: Leitung 25 wird zum Einfügen einer ungestörten Leitung
empfohlen, wenn der Test nach der Setup-Box durchgeführt wird.
Weitere Informationen sind auf der Webseite www.tvms.net zu finden.
Signal-/Rauschverhältnis des Rückpfads
Zur Berechnung des Signal-/Rauschverhältnisses des Rückpfads den Telemetriepegel an der Kopfstellenanzeige des Feldgeräts finden, den Rauschmodus aktivieren
und den Marker auf die gleiche Frequenz bewegen. Den Unterschied aufzeichnen.
A
HINWEIS: RWB für den Spektrum-Modus ist auf 280 kHz und ein
VBW > 1 MHz eingestellt. Dies ist für Analogträger und plötzliche
Rauschmessungen optimiert. Er ist mit einem Spitzenrauschendetektor ausgestattet, wodurch die Rauschanzeige beträchtlich
höher als bei einem normalen Spektralanalysator mit der gleichen
RWB-Einstellung sein kann. Mit dem SDA-Gerät keine manuellen
Träger-/Rauschverhältnis-Messungen ausführen.
Digitales Signal-/Rauschverhältnis (S/N)
Einen „digitalen“ Kanal für 280 kHz Messungsbandbreite (MBW) erstellen. Einen weiteren „digitalen“ Kanal mit einer Messungsbandbreite von 280 kHz bei einer Frequenz
einrichten, die gerade ein Rauschen erzeugt. Als „NOIS“ (Rauschen) kennzeichnen.
HINWEIS: Das Messen digitaler „Heuhaufen“ mit einem Spektralanalysator ist leicht irreführend. Der Pegelanzeigewert basiert auf
den RBW des Analysators und Korrekturfaktoren sind mit zu
berücksichtigen. Eine einfache Berechnung ist aufgrund der Form
des „Heuhaufens“ nicht ausreichend. Den Artikel „Digital vs. High
338
Anwendungshinweise: Prüfen und Testen
Speed Data“ in der „Communications Technology“ Ausgabe vom
Dezember 1998 von nachlesen.
Die Pegel der beiden Kanäle messen und den Unterschied ermitteln. Dies ist das
Signal-/Rauschverhältnis. Da aufgrund des Grundrauschens des Prüfgeräts falsche
Werte angezeigt werden können, wird die Verwendung eines Vorverstärkers
empfohlen.
Einen „Noise Near Noise Test“ durchführen. Das Eingangskabel des Feldgeräts
abklemmen und den Pegel des NOIS Kanals erneut aufzeichnen. Diesen Wert von
der Original-NOIS-Messung abziehen.
Den Unterschied zwischen den beiden Werten auf der Achse „X“ des folgenden Graphen finden und den entsprechenden Korrekturfaktor auf der Achse „Y“ suchen. Diesen Korrekturfaktor zu dem Wert des Signal/-Rauschverhältnisses addieren.
8
Korrektur
orrection(m)
( m)
3
2
A
0
0
1
2
3
4
5
6
gemessen_über
measured_above
m m
7
8
9
10
Abb. Tabelle Noise Near Noise-Korrektur
Ein Korrekturfaktor von > 6 dB ist weniger zuverlässig, da eine geringe Veränderung
der Amplitude eine große Veränderung der Korrektur bewirkt.
Anschlussisolierung [76.605(a)(9)]
Die Anschlussisolierung muss mindestens 18 dB betragen. Normalerweise liegt der
Wert weitaus höher. Dies hängt von der Bezugsquelle ab!
339
Anwendungshinweise: Prüfen und Testen
Erdungskreise und Spannungspotential-Unterschiede
Ein Prüfgerät 188A verwenden und auf gefährliche Spannngspotentiale prüfen, bevor
irgendein Teil angefasst wird.
Es kann auch ein Voltmeter im Amperemeter-Modus verwendet werden. Eine Leitung
an die Kabelhülse/den Verbinder anschließen und die andere an eine bekannte saubere Masse. Wenn Strom fließt, besteht offensichtlich ein Spannungspotential-Unterschied. Es muss ein Masseschluss hergestellt werden, bevor der einzige vorhandene
Masseanschluss getrennt wird. Bei einer fraglichen Masse beim Elektrizitätswerk
nachfragen.
Es sind gemeinsame Anschlüsse erforderlich, um Erdungskreise auszuschließen;
wenn die Spannungserdung getrennt wird, können schwerwiegendere Probleme entstehen. Wenn der Stromeingang des Elektrizitätswerks ins Gebäude durch Korrosion
oder aus anderen Gründen unterbrochen wird, verwendet die Erdung des Gebäudes
die Kabelerdung als Neutralleiter. Als Folge hiervon schmilzt die Dielektrik.
Sicherstellen, dass das Gebäude geerdet ist und aus Sicherheitsgründen vorschriftsmäßig angeschlossen ist, um Erdungskreise zu eliminieren die Probleme durch Brummen und Impulsburstrauschen verursachen können.
A
Zum Eliminieren von Brummbereichen Gleichtaktwindungen, Echo-Entzerrer oder
Reduzierisolatoren verwenden. Reduzierisolatoren sind mit integrierten Kapazitatoren
versehen, die verhindern, dass die Spannung zur Hülse bzw. zum Kernleiter geleitet
wird, wobei sie gleichzeitig HF-Spannung passieren lassen. Gleichtaktwindungen
können verwendet werden, um zu verhindern, dass Gleichtaktspannungen durch
einen Bruch in der Kabelhülse eindringen. Ein 10 Fuß langes Kabel verwenden und
dies in 7 Windungen mit einem Durchmesser von ca. 5 bis 6 in. legen. Beim Eindringen von Impulsrauschen oder Brummen in einen Fernsehtuner oder von der Stromerdung bewegt sich dies an der Kabellitze entlang, bis es sich zerstreut oder in den
Kernleiter eindringt. Wenn die Einführungsleitung vor dem Einführen in das Gerät im
Gebäude in Schlaufen gelegt wird, wird diese Rückpfad-Einstrahlung gedrosselt,
bevor sie die Bruchstelle erreicht. SigVision stellt außerdem eine einrastende Ferritperle her, die am Koaxialkabel angebracht wird und die Gleichtaktspannung verhindert. Einen Echo-Entzerrer wie folgt herstellen: zwei 75/300 Ohm Transformatoren
nacheinander aufstellen. Dies eignet sich bestens für die Fehlersuche, ist jedoch u. U.
nicht im Einklang mit den örtlichen Vorschriften und kann Signalverlust und -Leckage
verursachen.
Brumm [76.605(a)(10)]
Acterna Geräte können Brumm an einen unverschlüsselten aktiven Kanal messen.
Dies ist eine Spitze-zu-Spitze-Messung. Laut FCC-Definition ist Brumm eine niedrige
Frequenzstörung (< 1 kHz), die mindestens < 3 % betragen muss. Dies wird normalerweise durch ein Netzgerät-Filterversagen, eine schlechte Lötverbindung, korrodierte
Verbindungen, Impulsrauschen, usw. verursacht.
Die Diagnose für 1 oder 2 Bereiche, die langsam auf dem Fernsehbildschirm nach
oben laufen, wird wie folgt vorgenommen: Bei einem Brummbereich (50/60 Hz) auf
schlechte Verbindungen an der Wechselstromspannung prüfen. Bei zwei Brummbereichen (100/120 Hz) das Netzgerät auf ordnungsgemäßen Wechselstromeingang
und Netzbrummen prüfen (mögliches Filterkondensator- oder Diodenversagen).
340
Anwendungshinweise: Prüfen und Testen
Hierzu einen an Wechselstrom angeschlossenen Voltmeter verwenden und die Wechselstromspannung am Gleichstrom-Testpunkt messen. Sie muss < 15 mVac betragen.
Zwei Brummbereiche können durch eine Stromversorgung verursacht werden, die
Wechselstrom in Gleichstrom gleichrichtet. Dies kann u. a. durch Batterieladegeräte
verursacht werden.
Wenn Brumm nur auf einem Kanal vorhanden ist, liegt die Ursache möglicherweise in
der Kopfstelle. Bei Brumm nur in einigen unteren Kanälen kann ein defekter Stromtransformator draußen mitbrummen. Wenn Brumm nur in einem Gebäude und nicht
bei den benachbarten Gebäuden oder auf einem digitalen Kanal vorkommt, liegt dies
wahrscheinlich an der Gebäudeerdung.
Kopfstellen-Prüfungen [76.605(a)(11)]
Kopfstellen-Prüfungen bestehen aus Chrominanz-Luminanz-Verzögerung (<170 ns),
Differenzverstärkung (< ± 20 %) und Differenzphase (< ± 10 Grad). Diese Prüfung
muss alle 3 Jahre erfolgen.
Leckage – Vorschriften [76.609 (h) und 76.605(a)(12)]
Diese Messung kann direkt von einem über das System fliegenden Flugzeug vorgenommen und direkt gemeldet werden. 90 % der Leckstellen dürfen 10 uV/m bei einer
Höhe von 450 m nicht überschreiten.
Messungen können vom Boden aus erfolgen und in eine Formel eingegeben werden,
die die Interferenz in Flughöhe simuliert. Die erste Methode wird als „Fly-over“
bezeichnet, die zweite als kumulativer Leckindex (CLI).
Wenn anstelle des „Fly-overs“ CLI durchgeführt wird, müssen mindestens 75 Prozent
der Stranglänge des Kabels, inkl. des Kabels, das wahrscheinlich die geringste
Leckintegrität aufweist, geprüft werden. Bei der vierteljährlichen Prüfung muss die
gesamte Anlage über drei Monate hinweg geprüft werden.
Eine Dipolantenne muss 3 Meter vom Leck entfernt und 3 Meter über der Erde eingesetzt werden. Der Dipol muss um eine vertikale Achse gedreht und der maximale
Anzeigewert muss aufgezeichnet werden.
Andere Kernleiter müssen sich mindestens 10 Fuß von der Messantenne entfernt
befinden. Siehe 76.609 bis 76.616 bzgl. kompletter Vorschriften.
Eine einzelne Quelle des Radiofrequenzlecks darf eine bestimmte Feldstärke nicht
überschreiten, die in Mikrovolt pro Meter bei einer bestimmten Entfernung mit einem
„reduzierten Dipol“ gemessen wird. Lecks über dieser Stärke bei einer bestimmten
Entfernung und Frequenz müssen unverzüglich repariert werden.
341
A
Anwendungshinweise: Prüfen und Testen
Die Formel zum Ermitteln der vollen Größe der Dipolantenne in in. (Zoll) lautet:
5616 / f
(„f“ ist die Frequenz in MHz)
A
342
Frequenz
Feldstärke
Entfernung
Bis zu 54 MHz
15 ∝ V/m
30 Meter
54 bis 216 MHz
20 ∝ V/m
3 Meter
ab 216 MHz
15 ∝ V/m
30 Meter
Anhang B
Technische Daten
Frequenz
Bereich:
5 bis 1000 MHz
Genauigkeit:
±10 ppm bei 25 °C; ± 10 ppm
Nullpunktabweichung Übertemp.;
± 3 ppm pro Jahr Alterung
Auflösungsbandbreiten:
30, 280 kHz und 2 MHz (30 kHz nur für CTB/CSO)
Abstimmungsauflösungen:
10 kHz
Wobbelauflösung:
max. 250 kHz
Pegelmessung
Bereich:
-40 bis +60 dBmV
Auflösung:
0,1 dB
Genauigkeit:
±1,0 dB von -20 bis +50 °C
Log-Linearität:
±0,5 dB
Flacher Verlauf:
±0,5 dB
Signaltypen:
CW, Einzelträger, Video (Einzel- oder
Doppelaudio/NICAM), Audio, digital
Technische Daten
Ungewissheit bei Digitalträgern: zusätzlich ±0,5 dB (digitale Typen 16/32/64/256
QAM, QPR, QPSK, VSB, CAP-16, DVB/ACTS
und TDMA unter Verwendung von NullspannenSpektralmodus) bei 280 kHz RBW
Träger/Rausch-Verhältnis
Messung während des Betriebs. Nur nicht-verschlüsselte Kanäle. Keine Vorwahl
erforderlich für 78 Kanäle oder weniger. Bester dynamischer Bereich bei
+10 dBmV oder höherem Eingang.
Bereich:
≥ 52 dB
Auflösung:
< 0,5 dB
Brumm-Messung
Messung während des Betriebs. Träger > 0 dBmV. Nur nicht-verschlüsselte
Kanäle.
Bereich:
0 bis 10 %
Auflösung:
<0,2 %
Genauigkeit:
+/- 0,7 %
Modulationstiefe
Nimmt an, dass weiße Referenz auf allen VITS-Leitungen vorhanden ist. Nur
nicht-verschlüsselte Kanäle. Audio-Demodulation von AM- und FM-Trägern.
Bereich:
80 bis 100 %
Auflösung:
<0,5 % bei 85 %
Audio-Demodulation:
AM- und FM-Träger
Schräglagenmessung
B
Bis zu 9 Pilotträger oder Videokanäle mit Schräglagen- und Pegelmessungen des
höchsten und geringsten Werts. Mit dem SDA-5000 können Messungen an
2 beliebigen der 9 Träger vorgenommen werden. (Schräglagenmodus ist beim
SDA-5510 nicht verfügbar.)
Scan-Modus
Es werden alle Pegel für Video, Audio, Pilotträger und Digitalkanäle angezeigt.
344
Technische Daten
Wobbelmodus
(Vorwärts-Wobbeln nicht verfügbar bei SDA-5510)
Frequenzbereich:
5 bis 1000 MHz
Displayspanne:
benutzerdefinierbar
Displayskala/-bereich:
6 vertikale Divisionen, 1, 2, 5 oder
10 dB/Division
Vom Wobbelimpuls
belegte Bandbreite:
30 kHz
Stabilität:
+/- 0,5 dB, normalisiert (abhängig von der
Stabilität der Referenzträger)
Wobbelrate:
~ 1 Sekunde (78 Kanäle, einschließlich
verschlüsselter und digitaler Signaltypen)
Kanalplanvorlagen
(bearbeitbar):
NCTA; NTSC-Übertragung; OIRT-D/K; HDTPNL; NCTA-IRC; NCTA-IRL; NCTA-SUB; Jerold;
Jerold-HRC; Jerold-IRC PL-B/G; PAL-GB;
Irland; Japan; China-1; China-2; SECAM
Spektralmodus
Spannen:
3, 5, 10, 20 und 50 MHz
(0,3, 0,5, 1, 2 und 5 MHz/Division)
Wobbelraten:
~1 Aktualisierung pro Sekunde mit Spannen von
50, 20, 10 und 5 MHz
Aktualisierung alle ~ 1,7 Sekunden mit einer
Spanne von 3 MHz
Anzeigeskalierung und
-bereich:
0,5, 1, 2, 5 und 10 dB/Division; 6 vertikale
Divisionen
Verweildauer:
programmierbar 0–25 ms N/A
Störfreier Dynamikbereich:
60 dB bei 25 °C und +20 dBmV
Empfindlichkeit ohne
Vorverstärker:
Empfindlichkeit mit
Vorverstärker:
Max. Pegel mit Vorverstärker:
B
-40 dBmV 5–550 MHz
-35 dBmV 550–1000 MHz
-50 dBmV 5–550 MHz
-45 dBmV 550–1000 MHz
+50 dBmV
345
Technische Daten
Nullspannenmodus
Video-Bandbreite:
>1 MHz, 100 kHz, 10 kHz, 100 Hz
Auflösungsbandbreite:
2 MHz, 280 kHz, 30 kHz
BandbreitenmessungsKompensation:
programmierbar 1 kHz–99 MHz
ImpulsmessungsGenauigkeit:
Wobbelzeiten:
Nennpegel in 10 µs +/- 2 dB vom Nennwert in 5 µs
(>1 MHz variable Bandbreite, 280 kHz
Auflösebandbreite)
100 µs bis 20 s (Einstellungen auf 1, 2, 5)
Intermodulationsstörung (CSO/CTB)
Bereich:
≥ 60 dB
Auflösung:
0,1 dB
Rückwärtssender
(nur für SDA-5000 mit OPT2 erhältlich)
Frequenzbereich:
5 bis 1000 MHz
Ausgangspegel:
+20 bis +50 dBmV, einstellbar in Schritten von 2dB
Spektrale Reinheit:
Hars -30 dBc; Spurs -35 dBc
Telemetrie
B
346
Frequenzbereich:
5 bis 1000 MHz
Modulation:
Frequenzumtastung, 100 kHz Abweichung
Erforderliches Spektrum:
1,0 MHz freie Bandbreite empfohlen
Spektrale Reinheit:
Hars -30 dBc; Spurs -35 dBc
Technische Daten
Datenspeicherung
Gespeicherte Dateien:
Auto-Tests, Schräglage, Kanalpläne, Scan und
Vorwärts-Wobbeln. Außerdem Rückwärts-Wobbeln
und Rückwärts-Verstärkerabgleichung.
Spektralmodus (normal mit Max. Hold und CSO/
CTB). Nullspanne. Auf Verlangen zugeordnet.
Speicherkapazität:
Simultan – mehr von einem DateireferenzSpeichertyp kann gegen weniger eines anderen
Typs „eingetauscht“ werden. Alle Dateien werden
als Datenbank gespeichert, nicht als
Bildschirminhalte.
Typische Dateimischung für
einen Plan mit 78 Kanälen:
8 Kanalpläne, 16 Wobbelreferenzen,
80 Wobbelverfolgungen; 40 Scandateien,
20 Spektralanzeigen; 20 Auto-Tests.
Serielle Schnittstelle
RS232; Epson, IBM und Diconix Drucker
Messbuchsen
Steckverbindertyp:
75 Ω Typ F Buchse
(optional 75 Ω Typ BNC Buchse)
Max. Dauerspannung:
AC: 100 V; DC: 140 V
Allgemeines
Anzeige:
320 x 240 Punktmatrix-LCD, wählbare
Hintergrundbeleuchtung
Betriebstemperatur:
SDA-5000
-20 bis +47 °C (-4 bis 117 °F)
SDA-5500 und 5510
0 bis +50 °C (32 bis 120 °F)
B
Stromversorgung
Batterie:
auswechselbare Nickelmetallhydrid-Batterie mit
erweiterter Lebensdauer, 12 V / 3,5 Ah, 4 Stunden
kontinuierlicher Betrieb mit einer Ladung
347
Technische Daten
Wechselstromleitung (SDA 5000)
Ladegerät-Eingang:
100–250 VAC 50–60 Hz, 0,5 A
Ladegerät-Ausgang:
Zusatz-Ausgang: 16 V bei 750 mA
Ladung: 15 V bei 750 mA
Wechselstromleitung (SDA 5500)
Ladegerät-Eingang:
100 bis 265 bis 63 Hz ~ 100 V AC
47 bis 63 Hz ~ 100 VA
Vorwärtssender (OPT2)
(nur für SDA-5500 und SDA-5000 mit OPT2 erhältlich)
Frequenzbereich:
5 bis 1000 MHz
Ausgangspegel:
+20 bis +50 dBmV, einstellbar in Schritten von 2 dB
Spektrale Reinheit:
Hars -30 dBc; Spurs -35 dBc
PathTrak Feldansicht (Option 3)
(nicht verfügbar bei SDA-5510)
Aktualisierungsrate:
2 Mal pro Sekunde (Fernverfolgung); ~ 1 Mal pro
Sekunde (lokale Verfolgung)
QAM-Ansicht (Option 4)
Modulationstyp:
64/256 QAM, DVB-C, ITU-T J.83 Anhang A (Option 4A)
64/256 QAM, DVS-031, ITU-T J.83 Anhang B (Option 4B)
Messbarer Eingangsbereich (Haltebereich):
B
64 QAM:
-20 bis +50 dBmV
256 QAM:
-15 bis +50 dBmV
Frequenzabstimmung:
348
(Digitaler QAM-Modus):
50 bis 860 MHz
Auflösung:
50 kHz
Technische Daten
MER (Modulationsfehlerverhältnis):
64 QAM / Option 4A:
Genauigkeit:
22–35 dB
±2,0 dB (typisch, siehe Diagramm unten)
64 QAM / Option 4B:
Genauigkeit:
21–35 dB
±1,5 dB
256 QAM / Option 4A:
Genauigkeit:
28–35 dB
±2,0 dB (typisch, siehe Diagramm unten)
256 QAM / Option 4B:
Genauigkeit:
28–35 dB
±1,5 dB
MER-Genauigkeit:
Schlechtestmöglicher Zustand, QAM 64, Anhang A, 6,89 MSPS
obere Grenze —
— untere Grenze
Tatsächliches
MER
(dB)
MER-Messwert (dB)
B
349
Technische Daten
EVM (Fehlervektorlänge):
64 QAM / Option 4A:
Genauigkeit:
1,2 %–5,2 %
± 0,5 % (1,2 %–2,0 %)
± 1,0 % (2,1 %–4,0 %)
± 1,4 % (4,1%–5,2 %)
64 QAM / Option 4B:
Genauigkeit:
1,2 %–5,8 %
± 0,5 % (1,2–2,5 %)
± 1,1 % (2,6–5,8 %)
256 QAM / Option 4A:
Genauigkeit:
1,1–2,5 %
± 0,6 %
256 QAM / Option 4B:
Genauigkeit:
1,1–2,5 %
± 0,5 %
BER (Bitfehler-Rate):
64 QAM Pre-FEC
Optionen 4A und 4B:
10-4–10-9
64 QAM Post-FEC
Optionen 4A und 4B:
10-4–10-9
256 QAM Pre-FEC
Option 4A:
10-4–10-6
256 QAM Post-FEC
Option 4A:
10-4–10-9
256 QAM Pre-FEC
Option 4B:
10-4–10-8
256 QAM Post-FEC
Option 4B:
10-4–10-9
Messbare QAM-Einstrahlung:
B
64 QAM
-25 bis -40 dBc
256 QAM
-30 bis -40 dBc
Genauigkeit:
± 3,0 dB
Kanalbandbreite:
350
Option 4A
8 MHz
Option 4B
6 MHz
Technische Daten
Stromversorgung:
Batterie:
Nickelmetallhydrid mit verlängerter Lebensdauer
12 V / 3,5 Ah
Ladedauer:
~ 4 Stunden
Betriebsdauer: 2,5 Stunden bei kontinuierlichem
Betrieb (typisch) im QAM-Anzeigemodus
Universal-Ladegerät/Netzadapter:
Eingang:
100–250 V AC, 50–60 Hz, 0,5 A
Ausgang:
15 V bei 750 mA
B
351
Technische Daten
B
352
Anhang C
Statusanzeigen und Bildsymbole
Statusanzeigen
Folgende Statusanzeigen erscheinen in der Titelleiste:
Ungesichert
Batterie schwach
Funktionstaste gedrückt
Alphanumerischer Eingabemodus
Numerischer Eingabemodus
Pfeiltasten-Auswahlmodus
Hintergrundbeleuchtung Ein (manueller Betrieb)
Hintergrundbeleuchtung Ein (automatischer Betrieb)
Statusanzeigen und Bildsymbole
Videoträger
Audioträger
Einzelträger
Doppelträger
Bandpassfilter (Brummfilter)
Tiefpassfilter (Brummfilter)
Rauschen (C/N-Bildschirm)
Softwaresymbole
Untermenü Verstärker / Tiefpassfilter Wobbeln aktivieren
Video aktivieren
Untermenü Abstand
Untermenü Pegel
Untermenü Bandbreite
Rauschscan aktivieren
Untermenü Grenzwertprüfung
Untermenü Frequenz
C
354
Statusanzeigen und Bildsymbole
Aktivieren / Deaktivieren
Nullspanne starten
Grenzwerte prüfen
Umschalten zwischen Markierung A und B
Max. Hold
CSO/CTB Test starten
Referenzpegel
Hohen Schräglagen-Pilotkanal wählen
Untermenü SchräglagenKompensation
Niedrigen Schräglagen-Pilotkanal wählen
Hysterese
Autoskalierung
Videobandbreite
Scandauer
Auflösungsbandbreite
Max. Hold neu starten
C
355
Statusanzeigen und Bildsymbole
Messungsbandbreite
Demodulation umschalten
Skalieren
Lautstärke erhöhen
Zurück zum vorigen Modus
Lautstärke verringern
Audio aktivieren
Abbrechen
Neu starten
Frequenz zentrieren
60 Hz Filter
aktivieren / deaktivieren
Umschalten zwischen erwünschter /
unerwünschter Markierung
120 Hz Filter aktivieren / deaktivieren Tiefpassfilter aktivieren
C
Umschalten Log / Linear
356
Vorverstärker aktivieren
Statusanzeigen und Bildsymbole
<1 KHz Filter aktivieren
Markierung zur Spitze
Verweilzeit
Spanne
Bandbreite für diesen
Kanal speichern
Stoppfrequenz
Bandbreite für alle
Kanäle speichern
Startfrequenz
Auslöser Ein/Aus
Manuelle Auslösung
Zusätzliche optionsspezifische Bildsymbole
SDA Option 2 – Tragbarer Wobbelsender
Diese Option verwendet die oben angegebenen Bildsymbole.
SDA Option 3 – PathTrak
Zusätzlich zu vielen der obigen Symbole werden folgende Bildsymbole für Option 3
verwendet:
Markierungsmodus wählen
C
Markierung umschalten
(Doppelmarkierungsmodus)
357
Statusanzeigen und Bildsymbole
Knotenliste anzeigen
Knoten umschalten
SDA Option 4 – QAM
Zusätzlich zu vielen der obigen Symbole werden folgende Bildsymbole für Option 4
verwendet:
Modulationsformat bearbeiten
Symbolrate bearbeiten
Digitaldetail anzeigen
Untermenü Zoom
Um eine Stufe vergrößern
Um eine Stufe verkleinern
Vergrößern auf größte Anzeige
Frequenzgang-Bildschirm
Gruppenverzögerungs-Bildschirm
QAM-Pegel
C
358
Anhang D
Fehlermeldungen
Einführung
Der SDA zeigt hilfreiche Meldungen an, die Betriebsfehler oder Gerätestörungen
aufzeigen. Dieser Anhang erklärt die einzelnen Fehlerzustände, für die eine Meldung
angezeigt wird, sowie die empfohlenen Maßnahmen zur Behebung.
ERROR... No STEALTH telemetry!
Problem: Es wurde keine Telemetrie zwischen Sender und Empfänger hergestellt.
Maßnahme: Anschluss prüfen und sicherstellen, dass die Telemetriefrequenzen
aufeinander abgestimmt sind.
SORRY... The selected reference cannot be used!
Problem: Der Kanalplan wurde geändert oder ein anderer Kanalplan wurde
gewählt, seit die Referenz gespeichert wurde.
Maßnahme: Die inkompatible Referenz löschen, eine andere auswählen oder
eine neue Referenz speichern.
ERROR... The synthesizer has become unlocked!
Problem: Der PLL-Synthesizer wurde ausgerastet.
Maßnahme: Weist auf ein Schaltkreisproblem hin, Wartung ist erforderlich.
Fehlermeldungen
ERROR... The noise frequency is out of range!
Problem: Die Rauschabstandfrequenz plus die Trägerfrequenz überschreiten den
Bereich des Geräts.
Maßnahme: Einen geringeren Wert für die Rauschabstandfrequenz wählen.
ERROR... Insufficient signal level to perform the measurement!
Problem: Es ist ein Mindest-Trägerpegel erforderlich für Träger-/Rauschverhältnis- und BRUMM-Messungen.
Maßnahme: Einen anderen Kanal oder eine andere Frequenz wählen, die über
dem Mindestpegel liegen.
SORRY... This is an illegal name and cannot be used.
Problem: Es wurde ein unzulässiger Name eingegeben.
Maßnahme: Einen anderen Namen wählen.
WARNING...A reference with this name already exists. Overwrite?
Problem: Es gibt bereits eine Referenz mit diesem Namen.
Maßnahme: Bestehende Referenz überschreiben oder einen anderen Namen
wählen.
SORRY... This is an invalid name. Please try again.
Problem: Es wurde ein ungültiger Name eingegeben.
Maßnahme: Der Name muss mindestens ein Zeichen enthalten.
SORRY... There is not enough memory to store a new reference!
Problem: Der Speicherplatz ist bis zur maximalen Kapazität belegt.
Maßnahme: Nicht benötigte Dateien löschen, um Speicherplatz zu schaffen.
WARNING... The selected reference will be deleted!
Problem: Eine Referenzdatei soll gleich gelöscht werden.
Maßnahme: Zum Löschen OK drücken.
ERROR... The selected reference has been corrupted!
Problem: Die Referenz kann auf Grund eines Fehlers im nichtflüchtigen Speicher
nicht verwendet werden.
Maßnahme: Die korrupte Referenz löschen und eine andere Referenz wählen.
D
360
Fehlermeldungen
SORRY... Not enough sweeps have occurred to store an accurate reference. Please allow more
time in SWEEP.
Problem: Es wurde versucht, eine Referenz zu speichern, bevor genügend Zeit im
Wobbelmodus verbracht wurde.
Maßnahme: Die Betriebszeit im Wobbelmodus verlängern.
ERROR... A system error has occurred!
Problem: Ein Systemfehler ist aufgetreten.
Maßnahme: Das Gerät neu starten und einen erneuten Versuch unternehmen.
ERROR... There is no Response: from the printer!
Problem: Der Drucker reagiert nicht auf Befehle vom Gerät.
Maßnahme: Druckeranschluss und -kompatibilität prüfen.
SORRY... There is nothing to print! Please select a measurement mode before attempting to
print.
Problem: Es wurde versucht zu drucken, ohne dass sich das Gerät in einem
Messmodus befindet.
Maßnahme: Einen Messmodus wählen.
WARNING... A sweep file with this name already exists. Overwrite?
Problem: Es gibt bereits eine Wobbeldatei mit diesem Namen.
Maßnahme: Überschreiben oder einen anderen Namen wählen.
SORRY... There is not enough memory to store a new file!
Problem: Der Speicherplatz ist bis zur maximalen Kapazität belegt.
Maßnahme: Nicht benötigte Dateien löschen, um Speicherplatz zu schaffen.
WARNING... The selected sweep file will be deleted!
Problem: Eine Wobbeldatei soll gleich gelöscht werden.
Maßnahme: Zum Löschen OK drücken.
ERROR... The selected sweep file has been corrupted!
Problem: Die Datei kann auf Grund eines Fehlers im nichtflüchtigen Speicher
nicht verwendet werden.
Maßnahme: Die korrupte Datei löschen und eine andere Wobbeldatei wählen.
D
361
Fehlermeldungen
ERROR... A system error has occurred! Please select another mode.
Problem: Ein Systemfehler ist aufgetreten.
Maßnahme: Einen anderen Messmodus wählen oder das Gerät neu starten und
einen erneuten Versuch unternehmen.
ERROR... At least two tilt channels must be programmed and enabled! Please select another
mode.
Problem: Es wurde der Schräglagenmodus gewählt, es sind aber weniger als
zwei Schräglagenkanäle programmiert.
Maßnahme: Den Kanalplan bearbeiten und mindestens zwei Schräglagenkanäle
hinzufügen.
WARNING... The selected plan will be deleted.
Problem: Ein Kanalplan soll gleich gelöscht werden.
Maßnahme: OK drücken, um zu löschen; STOP, um abzubrechen.
SORRY... The active plan cannot be deleted!
Problem: Es wurde versucht, den aktiven Kanalplan zu löschen.
Maßnahme: Einen anderen Plan als den derzeit aktiven wählen und dann den
gewünschten Plan löschen.
ERROR... This plan is corrupted and cannot be used!
Problem: Der Plan kann auf Grund eines Fehlers im nichtflüchtigen Speicher nicht
verwendet werden.
Maßnahme: Den Plan löschen und einen anderen wählen.
WARNING... A plan with this name already exists. Overwrite?
Problem: Es gibt bereits einen Kanalplan mit diesem Namen.
Maßnahme: Überschreiben oder einen anderen Namen wählen.
SORRY...This is the name of a fixed plan and cannot be used.
Problem: Es wurde versucht, dem Kanalplan den Namen eines festgelegten
Kanalplans zu geben.
Maßnahme: Einen anderen Namen wählen.
ERROR... The stop frequency has been set too low.
Problem: Die Stoppfrequenz wurde im gewählten festgelegten Plan unterhalb des
niedrigsten Kanals eingestellt.
Maßnahme: Eine höhere Stoppfrequenz eingeben.
D
362
Fehlermeldungen
SORRY... This cannot be completed due to a system error.
Problem: Ein Systemfehler ist aufgetreten.
Maßnahme: Das Gerät neu starten und einen erneuten Versuch unternehmen.
WARNING... This channel will be deleted!
Problem: Ein Kanal soll gleich gelöscht werden.
Maßnahme: OK drücken, um zu löschen; STOP, um abzubrechen.
SORRY... The last channel cannot be deleted!
Problem: Es wurde versucht, den letzten Kanal eines Plans zu löschen.
Maßnahme: Der Kanalplan muss mindestens einen Kanal enthalten. Falls
gewünscht, den gesamten Plan löschen.
WARNING... This operation cannot be undone!
Problem: Es wurde ein Vorgang gewählt, der permanente Änderungen an einer
gespeicherten Datei vornimmt.
Maßnahme: OK drücken, um den Vorgang durchzuführen; STOP, um abzubrechen.
SORRY... There is not enough memory to store the new plan!
Problem: Der Speicherplatz ist bis zur maximalen Kapazität belegt.
Maßnahme: Nicht benötigte Dateien löschen, um Speicherplatz zu schaffen.
WARNING... There is not enough memory to save the changes!
Problem: Der Speicherplatz ist bis zur maximalen Kapazität belegt.
Maßnahme: Nicht benötigte Dateien löschen, um Speicherplatz zu schaffen.
SORRY... Some channels may not have been converted due to a system error.
Problem: Ein Systemfehler ist aufgetreten.
Maßnahme: Das Gerät neu starten und einen erneuten Versuch unternehmen.
WARNING... All files and stored settings will be lost!
Problem: Das Gerät wird auf die werkseitigen Einstellungen rückgesetzt.
Maßnahme: OK drücken, um die Einstellungen rückzusetzen; STOP, um abzubrechen.
ERROR... C/N cannot be measured on a scrambled channel!
Problem: Ein im Setup als verschlüsselt programmierter Kanal wurde im C/NModus gewählt.
Maßnahme: Einen nicht-verschlüsselten Kanal wählen. C/N kann bei einem verschlüsselten Kanal nicht gemessen werden.
D
363
Fehlermeldungen
ERROR... Hum cannot be measured on a scrambled channel!
Problem: Ein im Setup als verschlüsselt programmierter Kanal wurde im BrummModus gewählt.
Maßnahme: Einen nicht-verschlüsselten Kanal wählen. Brumm kann bei einem
verschlüsselten Kanal nicht gemessen werden.
SORRY... No more tilt channels can be programmed.
Problem: Die maximale Anzahl an Schräglagenkanälen ist erreicht.
Maßnahme: Um einen weiteren Schräglagenkanal zu programmieren, muss ein
bestehender Schräglagenkanal als Nicht-Schräglagenkanal neu programmiert
werden.
ERROR... QAM board did not power up!
Problem: Die digitale QAM-Karte wird nicht mit Betriebsspannung versorgt.
Maßnahme: Das Gerät neu starten und einen erneuten Versuch unternehmen.
ERROR... Incorrect QAM version.
Problem: Die Firmware-Version dieses Geräts ist nicht kompatibel mit der QAM
OPT4 Software.
Maßnahme: Firmware aktualisieren.
ERROR... Signal Unlocked. Confirm Connection to Dig Port. Retry.
Problem: Das Gerät kann nicht auf ein digitales Signal einrasten.
Maßnahme: Verbindung zum digitalen Port und korrekte Einrichtung des Kanalplans überprüfen. (Außerdem auf ausreichende Signalstärke mit Analogport und
Pegelmodus prüfen.)
D
364
Anhang E
Glossar
Dieses Glossar beschreibt die in diesem Handbuch verwendete Terminologie sowie
andere Begriffe, die die in diesem Handbuch beschriebenen Themen und Verfahren
erläutern. Quellen sind u. a. firmeneigene Dokumente von Acterna; das Jones Dictionary for Cable Television and Information Infrastructure, 4th Edition; und das IEEE
Standard Dictionary of Electrical and Electronic Terms, 4th Edition, sowie andere
Nachschlagewerke über Elektronik.
Abfall – Eine allmähliche oder scharfe Dämpfung der Verstärkung an einem Ende
oder beiden Enden eines Übertragungs-Durchlassbereichs.
Abstand zu Rauschmesspunkt – Um einen genauen Überblick über den mittleren
Rauschwert im System zu bekommen, das Träger-/Rauschverhältnis ca. 2,4/2,5 MHz
oberhalb der unteren Bandkante, zwischen Video- und Chrominanzmodulation,
messen.
Amplitudenmodulation – Die Amplitude des Hochfrequenzträgers variiert je nach
dem momentanen Wert des Niederfrequenz-Modulationssignals.
Analog-VSB – Vestigial Sideband Modulation (Restseitenband-Modulation): absichtliche teilweise Unterdrückung eines der Seitenbänder. Bei dieser Technik wird weniger
Bandbreite verwendet als bei Zweiseitenband-Übertragung, und die Kurvenform des
Signals wird beibehalten.
Baseband – Das Band von Frequenzen, die in einem Träger vom Signal belegt sind,
bevor das Signal im Träger moduliert wird, um das übertragene Signal zu bilden.
BPF – Bandpassfilter
Brumm – Niederfrequenzmodulation eines Trägers, wenn er eine aktive oder passive
Komponente passiert. Ist im Fernsehbild als Streifen zu sehen, der langsam das Bild
durchläuft. Wird in Stealth als dBmV oder als Prozentsatz gemessen.
Glossar
E
BW – Bandbreite: Das Maß der Informationsbeförderungskapazität eines
Kommunikationskanals. Die Bandbreite ist die Differenz zwischen der höchsten und
niedrigsten Frequenz, die ein Kanal tragen kann. Auch die Geschwindigkeit (Bitrate),
mit der Daten übertragen und dargestellt werden können.
CATV – Community Antenna Television, im Allgemeinen als Kabelfernsehen
bezeichnet.
C/N; auch CNR – Träger-/Rauschverhältnis; normalerweise in dB ausgedrückt: das
Verhältnis zwischen maximaler Trägerleistung und dem quadratischen Mittelwert
(RMS) der Rauschleistung (Rauschbasiswert bei Videobandbreite) neben dem
Träger.
! Siehe auch Abstand vom Rauschmesspunkt.
CPD – Mischprodukte: Eine Form der Intermodulationsverzerrung, die durch Mischen
entsteht, wenn ein Hochfrequenzspektrum einen nicht-linearen Knoten passiert. Wird
außerdem durch Materialschäden und Unregelmäßigkeiten in der Übertragungsleitung verursacht.
CSO – Mischprodukte 2. Ordnung: Häufung der Überlagerungsfrequenzen der dritten
Ordnung bei einer beliebigen Frequenz des Spektrums. CSO in der Videobandbreite
kann eine Verzerrung des Videosignals in Kabelsystemen verursachen. Gemessen
als das Verhältnis zwischen maximalem Pegel des Videoträgers und maximalem Wert
des Durchschnittspegels von CSO (in dB).
CTB – Mischprodukte 3. Ordnung: Nebenfrequenzen, die aus der Summe und Differenz von beliebigen drei Trägern erzeugt werden, die einen nicht-linearen Schaltkreis
bzw. ein nicht-lineares Gerät passieren. Wird als Spannung gemessen.
CW – kontinuierliche Welle. Im eingeschwungenen Zustand sind aufeinanderfolgende
kontinuierliche Wellenoszillationen identisch.
DSP – Digitalsignalprozessor: konvertiert Digitaleingänge in Analog- oder Impulsratenausgänge.
DTV – Digital-TV
D/U – Erwünscht/unerwünscht, auch als Träger-zu-Garbage bezeichnet
Durchlassbereich – der Frequenzbereich, der mit einem bestimmten Filter, Verstärker oder Schaltkreis möglich ist.
DVA – Verhältnis zwischen Video- und Audiopegel, ausgedrückt in dB.
Eingabefeld – Auf vielen LCD-Bildschirmen müssen Sie Veränderungen anbringen
oder haben die Möglichkeit, Systemparameter zu ändern. In diesen Fällen erscheint
das Eingabefeld auf der letzten Zeile des LCD-Bildschirms. Es enthält außerdem in
manchen Fällen Anweisungen wie „Press ENTER...“.
Einstrahlung – Hochfrequenz, die in einen Rückpfad eindringt und die Übertragung
stört. Unterbrechung in der Kabelleitung durch Integritätsbrüche des Kabels.
Entzerrung – Reduzierung der Frequenzverzerrung und/oder Phase durch Ausgleich
der Dämpfung und/oder der Zeitverzögerung bei Frequenzen innerhalb des Übertragungsbands.
366
Glossar
Frequenzmodulation (FM) – Ein Modulationssignal verändert die Frequenz der
Trägerwelle.
HDTV – Hochzeilenfernsehen: kann entweder analog oder digital sein.
E
HFC – Glasfaser-Kupfer-Verbund
HPF – Hochpassfilter
HSM – Stealth-Modem in der Kopfstelle. Überträgt im Kopfstellen-Steuergerät des
PathTrak-Systems gespeicherte Spektraldaten an das StealthTrak-Messgerät über
den Vorwärts-Hochfrequenztelemetriepfad.
Hub – Ein Signalverteilungspunkt, der Signale direkt von der Kopfstelle empfängt;
eine Unterstelle, die aus einer Sammlung von Knotenpunkten besteht. Ein Hub
erleichtert die Fehlersuche sowie Änderungen im gesamten System. Größere Kabelsysteme haben mehrere Hubstellen.
Intermodulation – Modulation einer Fernsehträgerfrequenz durch Frequenzen und
Oberwellen von Stromleitungen oder andere Niederfrequenzstörungen.
Intermodulationsstörung – Nichtlineare Verzerrung, die durch Intermodulation
erzeugt wird. Oberwellen gehören nicht zu dieser Kategorie.
IPPV – Impuls-Gebührenfernsehen
Kanal – In den USA ein 6 MHz breites Band von Frequenzen, das für Fernsehübertragungen verwendet und mit Nummern bezeichnet wird. Beispiel: Kanal 7 belegt den
Bandbereich von 174 bis 180 MHz.
In Europa liegt der Standard bei 8 MHz.
Kanalplan – Analyse und Auflistung/Bezeichnung von Fernsehkanälen in einem
CATV-System.
Knoten – Ein Anschluss- und Verteilungspunkt auf der Teilnehmerseite des Hubs. Ein
Knoten unterstützt im Durchschnitt ca. 500 Teilnehmer.
Kopfstelle – Das Kontrollzentrum eines Kabelfernsehsystems. Die Kopfstelle empfängt ankommende Signale von Satelliten, Sendeantennen usw. Die Signale werden
dann nach Bedarf verstärkt, umgesetzt, verarbeitet und kombiniert zur Übertragung
über Kabelleitungen an Hubs oder Knotenpunkte. Von dort aus werden sie an die
Hauszuführung der Teilnehmer weitergeleitet.
LPF – Tiefpassfilter
Modem – Der Begriff „Modem“ ist eine Zusammenziehung von Modulator-Demodulator. Ein Modem konvertiert Digitalsignale von einem Computer in Analogsignale zur
Datenübertragung oder demoduliert beim Empfang, zur Verwendung in einem
Computer.
Modulationstiefe – Verhältnis zwischen maximalem Abfall in Modulation zur Trägeramplitude, ausgedrückt als Prozentsatz. (Roddy/Coolen)
NCTA – National Cable Television Association: der Gewerbeverband der Kabelfernsehbranche in den USA. Früher als „National Community Television Association“
bezeichnet.
367
Glossar
Neigung/Steigung – Differenz in der Verstärkung zwischen den Enden eines
Frequenzbereichs
E
NTSC – National Television System Committee: die Organisation, die die gleichnamige Norm für das Farbfernsehen in den USA und mehreren anderen Ländern erstellt
hat. Diese Norm verwendet einen Bildschirm mit 525 Zeilen und einer Bildwechselfrequenz von 60 Feldern/30 Bildern pro Sekunde und einer Sendebandbreite von
4 MHz. Die horizontale Auflösung beträgt ca. 768 Pixel.
PAL – Phase Alternate Line (zeilenweiser Phasenwechsel): europäisches Farbfernsehsystem, das mit dem in den USA verwendeten NTSC-System nicht kompatibel ist.
PAM – Puls-Amplituden-Modulation erzeugt eine Reihe von möglicherweise überlappenden Impulsen, wobei jeweils die Amplitude durch ein Symbol moduliert wird. QAM,
PSK, BPSK, PRK, QPSK, DPSK und AM-PM sind alles Spezialfälle von Durchlassbereich-PAM.
Pilot-Kanal – der niedrigste und höchste der Kanäle (insgesamt maximal 9), die als
Kriterien für die SCHRÄGLAGE gewählt werden.
Pilot-Pegel – Pegel in dBmV des Pilot-Kanals, der für die SCHRÄGLAGE verwendet
wird.
Pixel – Ein Pixel (Bildelement) ist der kleinste Bereich eines Fernsehbilds, der sich
von einem das System passierenden Signal aufzeichnen lässt.
Plötzlich auftauchend – Sporadische Datenströme: Datenübertragungsbündel, die
abwechselnd mit geringer Aktivität auftreten.
PSK – Phase-Shift Keying modulation (Phasenumtastungs-Modulation): Phasengleiches Umtasten der Trägerfrequenz um plus oder minus 90 Grad, um jeweils 0
und 1 für digitale Übertragungen zu repräsentieren.
QAM – Quadratur-Amplituden-Modulation ändert sowohl Amplitude als auch Phase
gleichzeitig von Symbol zu Symbol. QAM ist ein Sonderfall von DurchlassbereichPulsamplitudenmodulation (PAM): zwei Träger auf derselben Frequenz, aber um
90 Grad phasenverschoben und moduliert durch die tatsächlichen und scheinbaren
Teile eines Basisbandsignals mit komplexen Werten. Ein polarisierter Verlauf der
Amplitude und Phase für jeden einzelnen Modulationspegel erzeugt eine Sammlung
von Punkten, die die Amplitude der phasengleichen und Quadratur-Komponenten der
übertragenen Kartesischen Koordinaten repräsentieren.
Referenzpegel – Im Stealth-SPECT-Modus befindet sich der Referenzpegel oben im
Bildschirm/Diagramm. Im WOBBEL-Modus ist der Referenzpegel in der Mitte des
Bildschirms/Diagramms zu finden.
Rückwärts-Wobbeln – Wobbeln auf der Nicht-Teilnehmerseite zur Kopfstelle eines
CATV-Systems hin. Normalerweise begrenzt auf 5–42 oder 5–65 MHz. Siehe auch
Wobbeln.
Saugkreis – Übermäßig hoher Verlust bei Kabelübertragungen, der sich akut auf
mehrere Kanäle als Funktion der Frequenz auswirkt. Ursache: Knicke oder scharfe
Biegungen oder kleinere Fehler in regelmäßigen Abständen in der Leitung.
SCAN – Im Stealth-System werden im SCAN-Modus alle Spannungspegel aller Träger in einem vorgegebenen Spektrum auf einer Anzeige dargestellt. Video- und
Audioträgerpegel werden separat in dBmV dargestellt.
368
Glossar
Schräglage – Übertragungsverlust in einem Koaxialkabel. Die Schräglage erhöht
sich proportional zur Quadratwurzel der Frequenz. Schräglagenausgleich passt die
Frequenz-/Verstärkungsreaktion des Verstärkers an, um die Schräglagendämpfung
auszugleichen. Im Stealth-System werden die Pegel im SCHRÄGLAGEN-Modus in
dBmV über einen Bereich von Kanälen angezeigt. Die SCHRÄGLAGE wird als
Schräge zwischen dem niedrigsten und dem höchsten Kanal angezeigt. Die Pegel
für die einzelnen Zwischenkanäle müssen die Linie zwischen dem niedrigsten und
höchsten Kanal erreichen.
SECAM – Die in Frankreich, dem Nahen Osten und in den meisten Ländern Osteuropas verwendete Norm für Fernsehübertragungen. SECAM sendet ein Analogsignal
mit einer Auflösung von 625 Zeilen, 25 Bilder pro Sekunde mit Zeilensprung und verwendet sequentielle Codierung der Primärfarben in abwechselnden Scanzeilen.
SLM – Signal Level Meter (Signalpegelmesser)
Spektralumkehrung – Die Spektralumkehrung legt fest, ob das Signal umgekehrt
wird oder nicht.
TASO – Television Allocation Study Organization
TDMA – Time Division Multiple Access (Zeitvielfachzugriff): eine Zugangsmethode,
bei der Bandbreite nur nach Bedarf zugeordnet wird.
Telemetriefrequenz – Die zur Übertragung von Daten in einem CATV-System von
und zur Teilnehmerseite gewählte Frequenz.
Titelleiste – Die oberste Zeile aller LCD-Bildschirme: gibt den Namen des Tests/der
Messung auf der linken Seite an und die Uhrzeit auf der rechten Seite. Wenn im Menü
die Einstellungs-Optionen Alpha/Numeric oder Multiple Choice angeboten werden,
erscheint das entsprechende Bildsymbol in der Titelleiste links von der Uhrzeit.
Überlappende Kanäle – Viele Länder haben ähnliche, jedoch leicht unterschiedliche
Frequenzzuordnungen für Kanäle. Um alle Variationen zu ermöglichen, haben die
Stealth-Basiskanalpläne einige überlappende Frequenzen. Die Trägerfrequenzen
sind unterschiedlich, aber es gibt eine gewisse Überlappung bei der Bandbreite.
Wenn einer dieser Kanalpläne verwendet wird, die nicht verwendeten Kanäle löschen,
die aktive Kanäle überlappen.
Wobbeln – Eine Serie von Ausgangssignalen, die in der Frequenz zwischen nichteinstellbaren und einstellbaren Grenzwerten bei einer ebenfalls einstellbaren Rate
variieren, an ausgewählten Punkten im Spektrum in das Kabel einspeisen und zur
Teilnehmerseite eines CATV-Systems hin übertragen. Das Wobbelsignal kann in Verbindung mit geeigneten Peripheriegeräten für umfangreiche Tests einer CATV-Anlage
verwendet werden.
Wobbelpunktloser Modus – Passive Untersuchung von Trägerfrequenzen.
369
E
Glossar
E
370
Index
Index
Numerics
13 dB-Verstärker
Aktivieren (SpektralanalysatorModus) 135
16 QAM-Modulation 104
24-Stunden-Berichte 261, 263
24-Stunden-Berichte (Auto-Tests) 192, 193,
262
Auswerten 193
24-Stunden-Tests
FCC-Vorschriften 335, 336
256 QAM
Modulation 313
50 MHz-Tiefpassfilter
Aktivieren (SpektralanalysatorModus) 135
A
Abfall 365
Abgleich
Rückwärts-Verstärker 303, 304
Rückwärts-Wobbeln 7
Abgleichmodus 19
Abschaltfunktion 23
Abschaltzeit 23
Absolute Trägerpegel 15
Abstand zum Audioträger 49
Abstand zum Audioträger (Option) 280
Abstand zum Audioträger 2 (Option) 280
Abstand zum Rauschmesspunkt 365
Abstand zum Rauschmesspunkt (MHz) 48
Abstand zum Rauschmesspunkt bearbeiten
(Option) 279
Abstand zum Rauschmesspunkt einstellen
C/N-Modus 236
Abstand zum Träger
Digitalanalyse 156
Abstandseinheit
Entzerrungsmodus 27
AGC (Automatische Kurvenregelung) 115
AGC (Automatische
Verstärkungsregelung) 115
Aktenhaltungs-Vorschriften 335
Aktiviert (Option) 278
Aktuelle Kopfstellen-Einstrahlungsanzeige
aktivieren 68
Allgemeiner Konfigurationsbildschirm
Aufrufen 222
Alphanumerische Tasten 15–16
SDA-5500 220, 221
SDA-5510 220, 221
Alphanumerischer Eingabemodus 221
AM/FM-Audioträger 20
Amplitudenmodulation 365
Analog-VSB 365
Anschlussisolierung
(FCC-Vorschriften) 339, 340
Arbeitsblatt zur Berechnung des
Ausgangspegels 271
Arbeitsblatt zur Berechnung des
Eingangspegels 270
Arbeitsblatt zur Berechnung des
Wobbelpegels 271
Arbeitsblätter
Berechung der Wobbelpegel 270
Audio-/Videotests (FCC-Vorschriften) 335
Audiomodulation 15
Audiopegel 15
Pegelmodus 18
Audioträger
Ein-/Ausschließen 69
Eliminieren 233
Grenzwerte 118
MESSUNGS-Untermenü 116–117
Pegel 117
Scannen 26
Schräglage 118
Audioträger scannen 26
Audioträgeroption einschließlich 273
Ausbreitungsgeschwindigkeit 27
Ausstrahlung
FCC-Grenzwerte 333
Auswahlmodus 221
Automatische Referenzpegel 87, 89
Automatische Tests
siehe Auto-Test 179
Auto-Test
Grenzwerte bearbeiten 55–56
Auto-Test-Hilfsmodustaste 220
Auto-Test-Messungen 53–54
371
Index
Auto-Test-Messungen festlegen (Option) 281
Auto-Test-Modus 179
Ergebnisse
24-Stunden-Berichte 192, 193, 262
Anzeigen 191
Auswerten 193
Drucken 191
Intervalle anzeigen 194, 195, 264,
265
Intervallinformationen 192
Ortsinformationen 192
Grundlegendes Verfahren 179
Konfiguration
Namen der Ergebnisdateien 188
Orte bearbeiten 185
Orte speichern 186
Ortsinformationen 185
Spannungsmessungen 187
Temperatur 190
Testarten 189
Testpunkte auswählen 186
Testpunkt-Kompensation 188
Tests abbrechen 191
Kopfstellengeräte 252, 253, 254, 255, 256,
257, 258, 259
Messungen
Fehlerkennzeichen 192
Testorte
Erstellen/Bearbeiten 182, 184
Neue Orte 183
Orte löschen 183
Testorttypen 181
Tests durchführen 184, 185, 186, 187, 188,
189, 191
Auto-Tests 179
24-Stunden-Berichte 261, 263
Bedienername
Einstellung 223
Dateien
Anzeigen/Drucken 259, 260, 261,
263, 264, 265
Ergebnisdateien 257
Fehler 263
Intervalle
Anzeigen 263
Drucken 264
Kopfstellengeräte 248, 249, 250, 251, 253,
254, 255, 256, 257, 258, 259,
260, 261, 263, 264, 265
Spannungsmessungen 255
372
Testorte 249
Auswählen 253
Bearbeiten 252
Erstellen 250
Löschen 252
Parameter 250, 254
Typen 251
Testpunkt-Kompensation 256
Testpunkttypen
Auswählen 254
Testtypen 257, 258, 259
Autoträger-Option scannen 116–117
B
Bandbreite
Bearbeiten 48
Bandbreite (BW) 366
Bandbreiteneinstellungen
C/N-Modus 236
Bandpassfilter. Siehe auch BPF 365
Basisband 365
Batterie
Laden 208
Batterieklemme reinigen 208
Baudrate 25
Bedienelemente 13–17
Alphanumerische Tasten 15
Messmodustasten 13, 14
Nav-Taste 14
PathTrak 14
Softwaretaste 13, 14
Test-Taste 14
Benutzeroberfläche
SDA-5500 217, 218, 219, 220, 221
Messmodustasten 218, 219
Softwaretaste 218
SDA-5510 217, 218, 219, 220, 221
Messmodustasten 218
Softwaretaste 218
BER (Bitfehler-Rate) 154
Konstellation 169
Bildschirm „Frequency“ (Frequenz), VorwärtsWobbeln 77
Bildschirm „Level“ (Pegel),
Vorwärts-Wobbeln 79
Bildschirm „Limit“ (Grenzwert),
Vorwärts-Wobbeln 80
Bildschirm „Reverse Amplifier Alignment“
(Rückpfad-Verstärkerabgleich) 90–92
Index
Bildschirm „Reverse Frequency“
(Rückwärtsfrequenz) 86
Bildschirm „Reverse Level“
(Rückwärtspegel) 86
Bildschirm „Reverse Noise Level“
(Rückwärts-Geräuschpegel) 88
Bildschirm „Reverse Noise“
(Rückwärtsrauschen) 87
Bildschirm „Tilt“ (Schräglage),
Vorwärts-Wobbeln 81
Bildschirm „View“ (Anzeige)
Aufrufen 198
Bildschirm CHANNEL PLAN INFO
(Kanalplaninformationen) 39
Bildschirm FWD COMPENSATION
(Vorwärts-Kompensation) 60
Bildschirm REV COMPENSATION
(Rückwärts-Kompensation) 69
Bildschirm TESTPOINT INFO
(Testpunktinformationen) 62
Bildschirme
Anzeige
Aufrufen 198
CHANNEL PLAN INFO
(Kanalplaninformationen) 39
DIGITALER Hauptbildschirm 154–160
Drucken 33
Eingabefeld 366
ENTZERRER 175–177
FWD COMPENSATION (VorwärtsKompensation) 60
Kanalinterne Frequenzantwort 177
Kanalinterner Gruppenverzögerung 177
KONSTELLATION 166–170
Messung 109
MODULATION 126–127
REV COMPENSATION (RückwärtsKompensation) 69
Rückpfad-Verstärkerabgleich 90–92
Rückwärtsfrequenz 86
Rückwärts-Geräuschpegel 88
Rückwärtspegel 86
Rückwärtsrauschen 87
Rückwärts-Rauschfrequenz 89
SCHRÄGLAGE 113
TESTPOINT INFO
(Testpunktinformationen) 62
Vorwärts-Wobbeln 77–81
Bildschirmkontrast 11
Bitfehler-Rate. Siehe BER 154
BPF (Bandpassfilter) 365
Brumm 20, 365
Grundbrummfrequenz 26
Brumm (FCC-Vorschriften) 340, 341
Brumm-Messung 124–125
DSP 125
Brummmodulation 15
Brummmodus
Kopfstellengeräte 237
SDA-5500 219
SDA-5510 219
BW (Bandbreite) 366
C
C/N (Träger/Rausch-Verhältnis) 366
C/N-Messung 119–121
Modem 121–124
Spektralanalysator – Nullspanne,
Spektralanalysator 121
C/N-Messungen
MER 169
C/N-Modus
Kopfstellengeräte 235, 236
SDA-5500 219
SDA-5510 219
CATV (Community Antenna Television) 366
CONFIGURE-Menü 22
CPD
(Mischprodukte) 99
Fehlersuche – Rückpfad 99, 100, 101
Setup 101
CPD (Mischprodukte) 366
CPD-Mischprodukte 329, 330
CSO 168
Messungen durchführen 241, 242, 243
Rückpfad-Fehlersuche 97
CSO (Mischprodukte 2. Ordnung) 128–130,
366
CTB 168
Messungen durchführen 241, 242, 243
CTB (Mischprodukte 3. Ordnung) 128–130,
366
CW (kontinuierliche Welle) 366
CW-Signal
Dämpfung
Einstellung 225
373
Index
D
D/U (erwünscht/unerwünscht) 366
Dämpfung
CW-Signal
Einstellung 225
Dateien
Anzeigen 200, 248
Auswählen
Überlagerungsmodus 204, 205
Auto-Tests
Anzeigen/Drucken 191, 259, 260,
261, 263, 264, 265
Intervallinformationen 192
Namen der Ergebnisdateien 188
Drucken 33, 197, 200, 248
Ergebnisse
Auto-Tests 257
Herunterladen 197
Hochladen
PCs 197, 247
Kanalpläne 198
Messung
Anzeigen 198
Messungen
Speichern 198, 199, 248
Messungsarten 197
Speichern 197, 198, 247
Spektralmodus 198
Überlagern 305
Überlagerungsmodus 203, 204
Wobbel-Referenz
Hochladen 248
Wobbelreferenz
Hochladen 199
Kategorien 201, 202
Kennzeichnung 203
Löschen 202
Speichern 202
Veraltet 203
Dateimodus 199, 247, 248
Datumsformat 24
dBc-Werte 161
DC-12 307, 318
DETAIL-Anzeige 155, 157
Dezibel im Bezug auf die Trägerpegel 161
Diagnose
Konfiguration 29
Diagnosemodus 25
374
Digitalanalyse 149
Abstand zum Träger 156
BER 154
DIGITAL-Anzeige 155, 157
Entzerrerstress 156
EVM 154
FEC 155
MER 154
Modulationsformat 155, 158
Moduswahl 150–151
QAM 27
Referenzpegel 164
Summenmodi 153–160, 171
Symbolrate 159
Digitale Grenzwerte bearbeiten 56
DIGITALER Hauptbildschirm 154–160
DIGITALER Summenmodus 156–160
DIGITALER Summenmodus, Digitalanalyse
151–152
Digitalsignalprozessor. Siehe auch DSP 366
Digitalsignalqualität 27
Digitalträger 46
Konfiguration 49–50
Digital-TV Siehe auch DTV 366
Diplex-Filter 307, 318
Display-Test 29
Doppelkabelnetze
Kabelverbindungen
SDA-5500 287, 288
SDA-5510 287, 288
Rückwärts-Wobbeln 73
Drucken
Auto-Test-Dateien 259, 260, 261, 263,
264, 265
Auto-Test-Ergebnisse 191
Bildschirme 33
Dateien 33, 197
Messmodus-Bildschirme 221
Messungsdateien 200, 248
Drucker 24
Kompatibilität 224
Druck-Hilfsmodustaste 220
DSP
Brumm-Messungen 125
DSP (Digitalsignalprozessor) 366
DTV (Digital-TV) 366
DUAL 46
Durchlassbereich 366
DVA 366
Index
E
Eigenkalibrierung des internen Senders 22
Eine Kanalplanoption wählen 276
Eingabefeld 366
Eingangspegel 307
Einstellen
Pegelmodus 110
Einstrahlung 366
Fehlersuche 331, 332
Identifizierung der Quelle 333
Kopfstelle 7
Rückpfad-Fehlersuche 97
Verhindern
Rückwärts-Wobbeln 324
EINSTRAHLUNGS-Modus, QAM 160–166
Empfängermodi
Auswählen 305, 306
Entscheidungsgrenzen,
Konstellationsanzeige 166
ENTZERRER-Bildschirm 175–177
ENTZERRER-Modus, Digitalanalyse 151, 153
Entzerrerstress 156
Entzerrung 366
Entzerrungsmodus 174–178
Abstandseinheit 27
Ergebnisdateien
Auto-Tests 188, 257
Erwünscht/unerwünscht. Siehe auch D/U 366
EVM (Fehlervektorlänge) 27, 154
Externe Verluste, Testpunkte 62
F
FCC
24-Stunden-Tests 335, 336
Aktenhaltungs-Vorschriften 335
Anschlussisolierung 339, 340
Audio-/Videotests 335
Ausstrahlungsgrenzen 333
Brumm-Messungen 340, 341
Kanalinterne Frequenzgangmessungen
240
Kanalinternes Wobbeln 336, 337
Kopfstellen-Prüfung 341
Leckmessungen 341, 342
Prüf- und Testvorschriften 335, 336, 337,
338, 339, 340, 341, 342
Träger-/Rauschverhältnis-Werte 337, 338,
339
FEC (Vorwärtsfehlerkorrektur) 155
Fehler
Auto-Tests 263
Fehlermeldungen
Veraltete Referenzdateien 203
Wobbelreferenzen 202
Fehlersuche
CPD-Mischprodukte 329, 330
Einstrahlung
Identifizierung der Quelle 333
Einstrahlung/Ausstrahlung
Testen 333
Impulsrauschen 333
Intermodulation
CPD-Analyse 101
Keine Kommunikation 314, 325, 326
Rauschen
Vorwärtspfad 96
Rauschen/Einstrahlung 331, 332
Rückpfad
CPD 99, 100, 101
Setup 101
CSO 97
Einstrahlungsquellen 97
Fortgeschrittener Service 96, 97
Methoden 98, 99
Quelle finden 98
Rauschen 96, 97
SDA-5000 95
Spektralanalyse 98
TDMA 102, 103, 104, 105, 106
Vorübergehende Einstrahlung
106
Technische Anlage 97
Werkzeuge 99
Schlechte Antwort 314, 327
SDA-5510
Einsatzmöglichkeiten 7
Spikes 313, 325
Steh-Wellen 313, 325
TDMA 335
Vorwärts-Wobbeln 314, 315
Fehlervektorlänge. Siehe EVM 154
Feldgeräte
Eigenschaften 2, 3, 4
Maximaler Eingang 313
Rückwärts-Wobbel-Einstellungen 320
siehe auch SDA-5000 2
375
Index
Wobbel- und Telemetriepegel
Ändern 324
Feld-Wobbeln 59–94
Fernkanalpläne
Kopieren 56
Fernmessspur 143
Fernplan kopieren (Option) 282, 283
FM (Frequenzmodulation) 367
FM/AM-Audioträger 20
Fortgeschrittener Service
Rückpfad-Fehlersuche 96, 97
Frequenzabstimmung
QAM 52
QAM-Messmodus 52
Frequenzantwort-Identifizierung 315
Frequenzeinstellungen
Scanmodus 233
Spektralanalysemodus 240
Wobbelmodus 246
Frequenzen 15
Abstand zum Rauschmesspunkt 48
Abstimmungsschrittgrößen 26
Audioträger 117
Grundbrumm 26
Parameter 47
Sender 31
Telemetrie-Frequenz 369
Vorwärtstelemetrie 74, 75
Vorwärts-Telemetriefrequenz,
WOBBELN 67
Wobbel-Taste 15
Frequenzgang-Identifizierung 315
Frequenzmodulation. Siehe auch FM 367
Frequenzoption 279
Funktionstaste
Bildschirmkontrast 11
Funktionstasten
QAM 14
G
Geplante Auto-Tests 257, 258, 259
Glasfaser-Kupfer-Verbund. Siehe auch HFC
367
Globale Konfiguration 23
Graphen
Skalierung 87, 89
376
Grenzwerte 301
Audioträger 118
Audioträger
Grenzwerte 119
Digitalwerte bearbeiten 56
Scanmodus 234
Grenzwerte bearbeiten (Option) 281
Grenzwerte bearbeiten, Auto-Test 55–56
Grundbrummfrequenz 26
H
HDTV (Hochzeilenfernsehen) 367
Herunterladen
Dateien 197
HFC (Glasfaser-Kupfer-Verbund) 367
HF-Steckverbinder austauschen 207
HF-Stromsender
Fehlersuche – Einstrahlung 97
Hilfsmodustasten
SDA-5500 220
SDA-5510 220
Hintergrundbeleuchtung 24
Hochladen
Dateien
PCs 197, 247
Wobbel-Referenz 248
Wobbelreferenz 199
Hochpassfilter. Siehe auch HPF 367
Hochzeilenfernsehen. Siehe auch HDTV 367
Horizontale Marker einblenden, WOBBELN 67
Horizontale Markierungen 301
HPF (Hochpassfilter) 367
HSM (Stealth-Modem in der Kopfstelle) 367
Hub 367
I
I/Q-Ausgleichsstörungen 167
Impuls-Gebührenfernsehen.
Siehe auch IPPV 367
Impulsrauschen
Fehlersuche 333
Intermodulation 367
Fehlersuche
CPD-Analyse 101
Intermodulationsstörung 367
Interner Sender
Eigenkalibrierung 22
Intervallberichte
Index
Anzeigen 194, 195, 264, 265
Intervalle
Auto-Tests
Anzeigen 263
Drucken 264
IPPV (Impuls-Gebührenfernsehen) 367
K
Kabelanschlussports 17
Kabelverbindungen
Rückwärts-Wobbeln
SDA-5500 285, 287
SDA-5510 285, 287
Vorwärts-Wobbeln
SDA-5500 267, 269, 271
Kalibrierung 209
Sender 31
Kanal 367
Kanalabstimmsequenz 40
Kanalabstimmsequenzoption 277
Kanäle
Abstimmen nach
Kopfstellen-Pegelmodus 229
Audiopegel 15
Einstellen durch
Pegelmodus 110
Pilot-Kanal 368
Überlappen 369
Unbelegte löschen 53
Videopegel 15
Kanalinterner Frequenzantwort-Bildschirm,
Entzerrungmodus 177
Kanalinterner GruppenverzögerungsBildschirm, Entzerrungmodus 177
Kanalinternes Wobbeln (FCC-Vorschriften)
336, 337
Kanalnummer 47
Kanalnummeroption 279
Kanalplan
Setup
Kopfstellengeräte 227
Kanalplan auswählen 38–39
Kanalplan bearbeiten 43–50
Kanalplan erstellen 40–43
Kanalplan erstellen (Option) 277
Kanalpläne 35–57, 299, 367
Bearbeiten
SDA-5500 277, 278, 279, 280, 281,
283
Dateien
Speichern 198
Erstellen 320
SDA-5500 274, 275, 276, 277, 278,
279, 280, 281, 282, 283
Fernplan, kopieren 56
Kanalabstimmsequenz 40
Kanalplan bearbeiten 43–50
Kanalplan erstellen 40–43
Konfiguration 36
QAM 51–52
Kopieren 310
SDA-5500 282, 283
Löschen 39
Parameter 38–57
Bearbeiten 46–49
Referenzdateien 203
Rückwärts-Wobbeln
Auswählen 294
Bearbeiten 294, 295
Erstellen 291, 292, 294
Kopfstellengeräte 290, 291, 292,
293, 294, 295
Schräglagen-Kompensation 312
Softwaretaste
QAM-Kanal 52–53
Spektralumkehrung 50
StealthWare 53
Videosignalart 39
Kanalplankonfiguration 27
Kanalplanmenü
Optionen 308, 309
Kanaltypoption 278
Knoten 367
Knotenliste
PathTrak-Modus 145, 146, 147
Aktualisieren 145
Knoteninformationen 147
Knotenlistenoption 142
Koaxiales Kabel
Schräglage 112
Übertragungsverlust 112
Kohärente Störungen 168
Kohärente Störungsstörungen 167
Kollision
Modemsignale 104
Konfiguration 22–32
Allgemeines
Kopfstellengeräte 222, 223, 224,
225, 226, 227, 228
377
Index
Auto-Tests
Namen der Ergebnisdateien 188
Orte bearbeiten 185
Orte speichern 186
Ortsinformationen 185
Spannungsmessungen 187
Temperatur 190
Testarten 189
Testpunkte auswählen 186
Testpunkt-Kompensation 188
Tests abbrechen 191
CPD-Analysen-Setup 101
Diagnose 29
Digitalträger 49–50
Drucker 224
Global 23–25
Kanalplan 27
Kanalpläne 36
PathTrak 28
PathTrak-Modus 141, 142
QAM Digital Stream-Kanal 51–52
Rückwärts-Wobbeln 75
SDA-5500 284, 285, 286, 287, 288,
289, 290
SDA-5510 284, 285, 286, 287, 288,
289, 290
Spektralumkehrung 50–53
Konfiguration 50
Testpunkte 60–64
Umkehrung des Spektrums 50–53
Vorwärts-Wobbeln
SDA-5500 267, 268, 269, 271, 272,
273, 274, 275, 276, 277,
278, 279, 280, 281, 282,
283, 284
Wobbeln 28, 65
KONSTELLATION
Bildschirm 166–170
KONSTELLATIONS-Modus 166–174
Konstellationsmodus 27
KONSTELLATIONS-Modus, Digitalanalyse
151, 152
Kontinuierliche Welle. Siehe auch CW 366
Kontrastpegel
LCD 23
Kopfstelle 367
378
Kopfstellengeräte
Auto-Test-Modus 252, 253, 254, 255, 256,
257, 258, 259
Auto-Tests 248, 249, 250, 251, 253, 254,
255, 256, 257, 258, 259, 260,
261, 263, 264, 265
Baudrate
Einstellung 224
Beide Geräte verwenden 297
Brummmodus 237
C/N-Modus 235, 236
CW-Signal
Dämpfung einstellen 225
Datum
Einstellung 224
Format 223
Drucker
Konfiguration 224
Zeilen/Seite-Einstellung 224
Eigenschaften 2, 5, 6
Eingangspegel 307
Kanalplan-Setup 227
Konfiguration
Allgemeines 222, 223, 224, 225,
226, 227, 228
LCD
HintergrundbeleuchtungsAbschaltfunktion 223
Kontrastpegel 223
Testen 225
Messungs-Setup 225, 226
Modulationsmodus 238
Pegelmodus 228
Pieptöne
Ein-/Ausschalten 224
Rückpfadsignale
Anschlüsse 307
Rückwärts-Wobbeln
Setup 318
Rückwärts-Wobbeln-Setup 228
Scanmodus 232, 233, 234
Schräglagenmodus 230, 231
Senderdiagnose 225
siehe auch SDA-5500 2
siehe auch SDA-5510 2
Spektralanalysemodus 239, 240, 242, 243
Statusbildschirm 266
Uhrzeit
Einstellung 223
Index
Vorwärts- und Rückwärts-Wobbeln
Setup 296
Vorwärts-Wobbeln
Setup 307, 308, 309, 310, 311
Wiederherstellung der
Werkskonfiguration 224
Wobbelmodus 243, 244, 245, 246
Wobbeltelemetrie
Ein-/Ausschalten 225
Wobbelübertrager-Setup 227
Kopfstellen-Prüfung (FCC-Vorschriften) 341
L
Laden
Batterie 208
LCD
HintergrundbeleuchtungsAbschaltfunktion
An Kopfstellengeräten einstellen
223
Kontrastpegel 23
An Kopfstellengeräten einstellen
223
Testen
Kopfstellengeräte 225
Leckmessungen (FCC-Vorschriften) 341, 342
Leistungsnormtests 19–20
Automatische Tests 179
Lokale Messspur 143
Löschen
Kanäle
Unbelegt 53
Wobbelreferenzdateien 202
M
Max. Haltefunktion,
QAM-EINSTRAHLUNG 165
Max-Hold-Verfolgung 22
Menü „Sweep References“
(Wobbelreferenzen) 202
Menü CONFIGURE (Konfigurieren) 36
Menüs
CONFIGURE (Konfigurieren) 36
Datei 199, 247
Kanalplan
Optionen 308, 309
Wobbelreferenzen 202
MER (Modulationsfehlerverhältnis) 27, 154
Konstellation 169
Messbildschirme
Symbole 109
Messmodus
Digitalanalyse 150
Messmodustasten 13, 14
Mess-Spuren
PathTrak-Modus 143
Messung
Brumm 124–125
C/N 119–121
Modulation 126–127
QAM-EINSTRAHLUNG 162
Scan-Messmodus 115
Schräglage 112
Signalpegel 110–119
Messung halten
PathTrak-Modus 147
Messungen
Auto-Test-Messungen 53–54
Auto-Tests
Fehlerkennzeichen 192
Spannung 187
Bildschirme
Drucken 221
CSO 241, 242, 243
CTB 241, 242, 243
Dateien 197
Anzeigen 198
Speichern 198, 199, 248
Pegel 110–112
Setup
Kopfstellengeräte 225, 226
Spannung
Auto-Tests 255
Speichern 198
Spektrum
PathTrak-Modus 141
Messungsbandbreite (MHz) 48
Messungsbandbreite bearbeiten (Option) 279
Messungsbandbreite, C/N-Messung 122
Messungsdateien
Anzeigen 200, 248
Drucken 200, 248
MessungskonfigurationKonfiguration
Messungen 25–27
MESSUNGS-Menü 116
Mischprodukte
siehe CPD 99
379
Index
Mischprodukte 2. Ordnung.
Siehe auch CSO 366
Mischprodukte 3. Ordnung.
Siehe auch CTB 366
Mischprodukte. Siehe auch CPD 366
Modem 367
Kollision 104
Nullspannenmodus 131
Pulsmodulation 104
TDMA 102
TDMA – variables Zeitfenster 103
Modems
C/N-Messung 121–124
Modulation
256 QAM 313
QAM 49
MODULATIONS-Bildschirm 126–127
Modulationsfehlerverhältnis. Siehe MER 154
Modulationsformat 155, 158
Konstellation 171
QAM-EINSTRAHLUNG 163–164
Modulationsmessung 126–127
Modulationsmodus
Kopfstellengeräte 238
SDA-5500 219
SDA-5510 219
Modulationstechniken
TDMA 104
Modulationstiefe 367
N
Name (Option) 279
Namenparameter 48
Nav-Hilfstaste
Register 10
Navigations-Menü
Digitalanalyse 150
Navigator-Benutzeroberfläche 10–12
Register 11
Symbole 11
Navigator-Menü
Messbildschirme 109
Nav-Taste 14
NCTA (National Cable Television
Association) 367
Neigung/Steigung 368
380
Netze mit gesplitteten Bändern
Kabelverbindungen
SDA-5500 285, 286, 287
SDA-5510 285, 286, 287
Rückwärts-Wobbeln 72
Normale Scanrate 116
NTSC (National Television System
Committee) 368
Nullspannenmodus 21, 131, 136, 137
TDMA
Fehlersuche 335
TDMA-Signale 104, 105, 106
Ideales Grundrauschen 104
Numerischer Eingabemodus 221
O
Option „Backlight Timeout Period“
(HintergrundbeleuchtungsAbschaltfunktion) 223
Option „Baud Rate“ (Baudrate) 224
Option „Beeps“ (Piepton) 224
Option „Build Channel Plan“ (Kanalplan
erstellen) 308
Option „Build Sweep Points“ (Wobbelpunkt
erstellen) 309
Option „Contrast Level“ (Kontrastpegel) 223
Option „Date Format“ (Datumsformat) 223
Option „Date“ (Datum) 224
Option „Default to Factory Settings“
(Wiederherstellung der
Werkskonfiguration) 224
Option „Diagnostics“ (Diagnose) 224
Option „Display Test“ 225
Option „Edit Channel Parameters“
(Kanalparameter bearbeiten) 309
Option „Enable Live Headend Ingress View“
(Aktuelle Kopfstellen-Einstrahlungsanzeige
aktivieren) 310, 320
Option „Enable Reverse Sweep“ (RückwärtsWobbeln aktivieren) 310, 320
Option „Forward Sweep Insertion Level “
(Vorwärtswobbel-Einfügungspegel) 320
Option „Forward Sweep Insertion“
(Vorwärtswobbel-Einspeisungspegel) 310
Option „Forward Telemetry Frequency“
(Vorwärts-Telemetriefrequenz) 309, 320
Option „Forward Telemetry Level“ (VorwärtsTelemetriepegel) 310, 320
Index
Option „Frequency Tuning Step Size“
(Frequenzabstimmungs-Schrittgröße) 226
Option „Fundamental Hum Frequency“
(Grundbrummfrequenz) 226
Option „Include Audio Carriers“ (Audioträger
einschließen) 310, 320
Option „Lines/Page“ (Zeilen/Seite) 224
Option „Operator Name“ (Bedienername) 223
Option „Printer“ (Drucker) 224
Option „Reverse Sweep Plans“ (RückwärtsWobbel-Pläne) 310, 320
Option „Reverse Telemetry Frequency“
(Rückwärts-Telemetriefrequenz) 310, 320
Option „Scan Rate“ (Scanrate) 226
Option „Select Channel Plan“ (Kanalplan
wählen) 308
Option „Signal Level Units“
(Signalpegeleinheiten) 226
Option „Sweep Telemetry On/Off“
(Wobbeltelemetrie Ein/Aus) 225
Option „Temperature Units“
(Temperatureinheiten) 226
Option „Time“ (Uhrzeit) 223
Option „Transmitter Attenuator“ (SenderDämpfungsglied) 225
Option „Transmitter Diagnostics“
(Senderdiagnose) 225
Option „Transmitter Frequency“
(Sendefrequenz) 225
Option „Transmitter On/Off“
(Sender Ein/Aus) 225
Option „Video Signal Type“
(Videosignalart) 308
Optionen
PathTrak Feldansicht 141
SDA-5000 7
P
PAL (Phase Alternate Line – zeilenweiser
Phasenwechsel) 368
PAM (Puls-Amplituden-Modulation) 368
Parameter
Abstand zum Audioträger 49
Abstand zum Rauschmesspunkt 48
Bandbreite 48
Digitalträger 46
DUAL 46
Frequenz (MHz) 47
Kanalnummer 47
Kanalpläne 38–57
Bearbeiten 46–49
Modulation 49
Name 48
QAM 46
Schräglagenkanal 48
Signalstandard 49
SNGL 46
Symbolrate 49
Trägertypen 47
Verschlüsselt 48
Videokanal 46
Wobbelkanal 48
WOBBELN 46
PathTrak
Konfiguration 28
PathTrak-Modus 22, 141
Knotenliste 145, 146, 147
Aktualisieren 145
Knoteninformationen 147
Konfiguration 141, 142
Mess-Spuren 143
Messung halten 147
Pegel-Untermenü 145
Verstärker-/Tiefpassfilter-Untermenü
144, 145
PathTrak-Taste 14
PCs
Dateien
Hochladen 197, 247
Pegel
Audioträger 117
Automatische Referenz 87, 89
Messungen 110–112
Rückwärts-Wobbeln 71–74
Vorwärts-Wobbeln 71
Pegeleinstellungen
Scanmodus 233
Schräglagenmodus 231
Spektralanalysemodus 240
Wobbelmodus 246
Pegelmessung 17–18
Pegelmodus 18
einstellen 110
Kopfstellengeräte 228
SDA-5500 219
SDA-5510 219
Pfeiltasten 220
Phasen-Rauschstörungen 167
Pilot-Kanal 368
381
Index
Pilot-Pegel 368
Pixel 368
Plötzlich auftauchend 368
Prüfen und Testen
FCC-Vorschriften 335, 336, 337, 338,
339, 340, 341, 342
PSK (Phase-Shift Keying modulation –
Phasenumtastungs-Modulation) 368
Puls-Amplituden-Modulation.
Siehe auch PAM 368
Pulsmodulation 104
Q
QAM 155, 158
Digital Stream 46
EINSTRAHLUNGS-Modus 160–166
Funktionstasten 14
Modulation 49
Signaleinrastungs-Fehler 151
Symbolraten 169
QAM (Quadratur-Amplituden-Modulation) 52,
149, 368
Digital Stream
Kanal, Konfiguration 51–52
Kanalpläne
Softwaretaste 52–53
QAM-EINSTRAHLUNG
Max. Haltefunktion 165
Skalenparameter 164
QAM-EINSTRAHLUNGS-Modus,
Digitalanalyse 151, 152
QPSK-Modulation 104
R
Rauschen
Akkumulation
Vorwärtspfad 96
Fehlersuche 331, 332
Impuls
Fehlersuche 333
Kopfstelle 7
Rückpfad-Fehlersuche 96, 97
Rückpfadrauschen 68
Rückwärts-Übertragung 304, 305
segmentiertes 327
Spektralanalysator-Modus
Vorsichtsmaßnahmen 332
Rauschen aktivieren 88
382
Rauschverfolgung 88
Referenzdateien
Wobbeln
Hochladen 199, 248
Kategorien 201, 202
Kennzeichnung 203
Löschen 202
Speichern 202
Veraltet 203
Referenzen 302
Rückwärts-Wobbeln 322
Referenzpegel 368
Referenzpegel, Digitalanalyse 164
Register
Nav-Hilfstaste 10
Navigator-Benutzeroberfläche 11
Reinigung 208
Rückpfad
Einstrahlung/Ausstrahlung
Testen 333
Fehlersuche
CPD-Mischprodukte 329, 330
Nullspannenmodus 131
PathTrak-Modus 141
Testortbedingungen 331
Rückpfad-Fehlersuche
CPD 99, 100, 101
Setup 101
CSO 97
Einstrahlungsquellen 97
Fortgeschrittener Service 96, 97
Kopfstellen-Rauschspektrum mit dem
lokalen Rauschspektrum
vergleichen 98
Methoden 98, 99
Quelle finden 98
Rauschen 96, 97
SDA-5000 95
Spektralanalyse 98
TDMA 102, 103, 104, 105, 106
Vorübergehende Einstrahlung 106
Technische Werk 97
Werkzeuge 99
Rückpfadrauschen 68
Rückpfadverstärker
Abgleich 19
Rückwärts-Einspeisungspegel 83
Rückwärts-Rauschfrequenz 89
Rückwärts-Rauschübertragung 304, 305
Rückwärts-Telemetriefrequenzoption 289
Index
Rückwärts-Telemetriepegel 68
Rückwärts-Telemetrieträgerfrequenz
Auswählen 273
Rückwärts-Testpunkte 61
Verlust 62
Rückwärts-Verstärkerabgleich 303, 304
Rückwärts-Wobbel-Betrieb 68
Rückwärts-Wobbeln 19, 68, 82–92, 300, 301,
368
Abgleich 7
Doppelkabelnetze 73
Einspeisungspegel 69
Einstrahlung
Verhindern 324
Feldgeräteinstellungen 320
Geschwindigkeit erhöhen 327
Häufige Probleme 325, 326, 327
Kabelverbindungen
SDA-5500 285, 287
SDA-5510 285, 287
Kanalpläne
Auswählen 294
Bearbeiten 294, 295
Erstellen 291, 292, 294, 320
SDA-5500 290, 291, 292, 293, 294,
295
SDA-5510 290, 291, 292, 293, 294,
295
Konfiguration 75
SDA-5500 284, 285, 286, 287, 288,
289, 290
SDA-5510 284, 285, 286, 287, 288,
289, 290
Konzept 284
Kopfstellen-Aspekte 321
Leistungsaspekte 328, 329
Netze mit gesplitteten Bändern 72
Pegel 71–74
Referenzen 322
Sender
Testen 295, 296
Setup
Kopfstellengeräte 318
SDA-5500 288, 289, 290
SDA-5510 288, 289, 290
Verfahren 321, 322, 323, 324
SDA-5500 285, 287, 288
SDA-5510 285, 287, 288
Verkabelung 71–74
Widerstandstestpunkte und 62
Rückwärts-Wobbeln aktivieren 68
Rückwärts-Wobbeln aktivieren oder
deaktivieren (Option) 273
Rückwärts-Wobbeln-Setup
Kopfstellengeräte 228
Rückwärts-Wobbeloption aktivieren 288
Rückwärts-Wobbel-Pläne 69
Rückwärts-Wobbelpläne
Aufrufen 273
S
Saugkreis 368
Scan-Messmodus 115
SCAN-Modus 368
Scanmodus
Kopfstellengeräte 232, 233, 234
SDA-5500 219
SDA-5510 219
Scanrate 26
Scanraten 116
Einstellung 233
Scans
Audioträger
Eliminieren 233
Schleifen-Wobbeln 19, 93–94
schnelle Scanrate 116
schnelles Scannen
Rückpfad-Fehlersuche 99
Schräglage 369
Audioträger 118
Audioträger scannen und 117
Verstärkerausgleich 115
Schräglagekanaloption 279
Schräglagenkanal 48
Schräglagenkanäle 18
Schräglagen-Kompensation 312
Schräglagenkompensation 113–114
Schräglagenmessung 112
Schräglagenmodus 18
Kopfstellengeräte 230, 231
SDA-5500 219
SDA-5510 219
SDA
WOBBELN 65
SDA-5000
Fehlersuche
Rückpfad 95
Optionen 7
PathTrak Feldansicht 141
383
Index
siehe auch Feldgeräte 2
siehe auch SDA-Produkte 2
Signalpegelaspekte 70
Testpunkte, Anschluss an 70
SDA-5500
Alphanumerische Tasten 220, 221
Benutzeroberfläche 217, 218, 219, 220,
221
Brummmodus 219
C/N-Modus 219
CPD-Analyse 101
Drucken
Messmodus-Bildschirme 221
Eigenschaften 5, 6
Hilfsmodustasten 220
Kanalpläne
Bearbeiten 277, 278, 279, 280, 281,
283
Erstellen 274, 275, 276, 277, 278,
279, 280, 281, 282, 283
Kanalplan-Setup 227
Konfiguration
Allgemeines 222, 223, 224, 225,
226, 227, 228
Rückwärts-Wobbeln 284, 285, 286,
287, 288, 289, 290
Vorwärts-Wobbeln 267, 268, 269,
271, 272, 273, 274, 275,
276, 277, 278, 279, 280,
281, 282, 283, 284
Messmodustasten 218, 219
Messungs-Setup 225, 226
Modi
Grundbetrieb 228, 229, 230, 231,
232, 233, 234, 235, 236,
237, 238, 239, 240, 241,
242, 243, 245, 246
Modulationsmodus 219
Pegelmodus 219
Rückwärts-Wobbeln
Kanalpläne 290, 291, 292, 293, 294,
295
Setup 288, 289, 290
Verfahren 285, 287, 288
Rückwärts-Wobbeln-Setup 228
Scanmodus 219
Schräglagenmodus 219
siehe auch Kopfstellengeräte 2
siehe auch SDA-Produkte 2
Softwaretaste 218
384
Spektralanalysemodus 219, 220
Wobbelmodus 219
Wobbelübertrager-Setup 227
SDA-5510
Alphanumerische Tasten 220, 221
Benutzeroberfläche 217, 218, 219, 220,
221
Brummmodus 219
C/N-Modus 219
CPD-Analyse 101
Eigenschaften 6
Fehlersuche
Einsatzmöglichkeiten 7
Hilfsmodustasten 220
Kanalplan-Setup 227
Konfiguration
Rückwärts-Wobbeln 284, 285, 286,
287, 288, 289, 290
Messmodustasten 218
Messungs-Setup 225, 226
Modi
Grundbetrieb 228, 229, 230, 231,
232, 233, 234, 235, 236,
237, 238, 239, 240, 241,
242, 243, 245, 246
Modulationsmodus 219
Pegelmodus 219
Rausch-/Einstrahlungsdetektion an der
Kopfstelle 7
Rückwärts-Wobbeln
Kanalpläne 290, 291, 292, 293, 294,
295
Setup 288, 289, 290
Verfahren 285, 287, 288
Scanmodus 219
Schräglagenmodus 219
siehe auch Kopfstellengeräte 2
siehe auch SDA-Produkte 2
Softwaretaste 218
Spektralanalysemodus 219, 220
Wobbelmodus 219
Wobbelsender-Setup 228
Wobbelübertrager-Setup 227
SDA-Wobbeln 19
SECAM 369
Segmentierter Rauschmodus 327
Segmentiertes Wobbeln 316, 327
Sender
Frequenz 31
Kalibrierung 31
Index
Rückwärts-Wobbeln
Testen 295, 296
Vorwärts-Wobbeln
Prüfen 283
Testen 284
Setup
WOBBELN 74–75
Signal
Qualität 27
Signaleinrastungs-Fehler
QAM 151
Signalleistungseinheiten 26
Signalpegel
Messungen 110–119
SDA-5000 70
Vorwärts-Wobbeln
SDA-5500 269
Signalpegelmesser. Siehe auch SLM 369
Signalstandard 49
Skalenparameter
QAM-EINSTRAHLUNG 164
Skalierung
Einstellen
Kopfstellen-Pegelmodus 230
Skalierung von Graphen 87, 89
SLM (Signal Level Meter –
Signalpegelmesser) 369
SNGL 46
Sofortige Auto-Tests 257, 258, 259
Softwaretaste 13, 14
Spannungsmessungen (Auto-Tests) 187
Speicher
Dateien
Speichern 197, 198, 247
Verfügbarkeit
Prüfen 247
Prüfung 198
Spektralanalysator
C/N-Messung 121
Spektralanalysator-Modus 131
Bandbreiten-Untermenü 137, 139
Frequenz-Untermenü 134, 135
Nullspanne 131
Nullspannen-Untermenü 136
Pegel-Untermenü 134, 138, 139
Rauschpegelanzeigen
Vorsichtsmaßnahmen 332
Spektralbereich 133
Verstärker-/Tiefpassfilter-Untermenü 137
Verstärker-Untermenü 135
Verstärker-Untermenue 135
Verweildauer einstellen 135
Zeitbasis-Untermenü 138
Spektralanalyse
Fehlersuche – Rückpfad 98
TDMA-Signale
Nullspannenmodus 104
Spektralanalyseanzeige 15
Spektralanalysemodus
Kopfstellengeräte 239, 240, 242, 243
SDA-5500 219
SDA-5510 219
Spektralanalysetool 21
Spektralbereich 133
Spektralmodus
CSO/CTB-Softwaretaste 128
Dateien 198
Spektralumkehrung
Frequenzabstimmung 52
Konfiguration 50
StealthWare 53
Spektrum-Bildschirm 131, 132
Spikes 325
Fehlersuche 313
Spurs 168
Statusbildschirm
Kopfstellengeräte 266
Stealth-Modem in der Kopfstelle. Siehe auch
HSM 367
StealthWare 197, 247
Spektralumkehrung 53
Stealth-Wobbeln 300
Produktivitätswerkzeuge 301
Stealth-Wobbelsystem 1
Steh-Wellen 325
Fehlersuche 313
Störungen, Konstellationsanzeige 167
Symbol „Frequenzuntermenü“ 88
Symbol „Pegeluntermenü“ 88
Symbol „Startfrequenz“ 86, 89
Symbol „Stoppfrequenz“ 78, 86, 89
Symbole
Frequenzuntermenü 88
Messbildschirme 109
Navigator-Benutzeroberfläche 10, 11
Pegeluntermenü 88
Startfrequenz 86, 89
Stoppfrequenz 78, 86, 89
385
Index
Symbolrate 49
Konstellation 171
QAM-EINSTRAHLUNG 163–164
Symbolrate, Digitalanalyse 159
Digitalanalyse
Symbolrate 155
Symbolraten
QAM 169
Systeminformationen 32
T
TASO (Television Allocation Study
Organization) 369
TDMA
(Time Division Multiple Access –
Zeitvielfachzugriff) 369
Analysieren
Nullspannenmodus 104, 105, 106
Fehlersuche 335
Fehlersuche – Rückpfad 102, 103, 104,
105, 106
Vorübergehende Einstrahlung 106
Modulationstechniken 104
Nullspanne 131
Variables Zeitfenster 103
Zeitvielfachzugriff 21, 102
Technische Anlage
Rückpfad-Fehlersuche 97
Telemetrie
Auf Vorwärts-Wobbeln einstellen
SDA-5500 271, 272, 273
Pegel ändern
Aspekte 324
Rückwärts-Telemerieträgerfrequenz
Auswählen 273
Vorwärts-Wobbeln 299
Telemetrie-Frequenz 369
Telemetriefrequenzoption 142
Temperatur
Auto-Tests 190
Temperaturbedingte Rauschstörungen 167
Temperatureinheiten 26
Testen
Einstrahlung/Ausstrahlung 333
Sender
Rückwärts-Wobbeln 295, 296
Sender-Vorwärtswobbeln 283, 284
Testorte 249
Auswählen 253
386
Bearbeiten 252
Erstellen 250
Erstellen/Bearbeiten 182, 184
Löschen 183, 252
Neue 183
Parameter 250, 254
Testorttypen 181
Parameter 181
Typen 251
Testpunkte
SDA-5000
Anschluss an 70
Testpunkte (Auto-Tests)
Auswählen 186
Testpunkt-Kompensation 59–64, 303
Auto-Tests 188, 256
Externe Verluste 62
Konfiguration 60–64
Rückwärts-Wobbeln 62
Verstärker-Testpunktverlust 61
Testpunkttypen
Auswählen 254
Tests nach Zeitplan
Auto-Tests 189
Temperatureingabe 190
Test-Taste 14
Tiefpassfilter
CPD-Analyse 101
Tiefpassfilterstatus, C/N-Messung 122
TILT (Schräglagen)-Bildschirm 113
Titelleiste 369
Träger/Rausch-Kalibrierung 27
Träger-/Rauschmessungen
MER 169
Träger/Rausch-Verhältnis 15, 20
Träger/Rausch-Verhältnis. Siehe auch C/N 366
Träger-/Rauschverhältnis-Werte (FCCVorschriften) 337, 338, 339
Trägertypen
Parameter 47
U
Überlagerungsmodus
Wobbeldateien 203, 204
Auswählen 204, 205
Überlappende Kanäle 369
Übertragungsverlust
Koaxiales Kabel 112
Uhrzeit 24
Index
Umkehrung des Spektrums
Kanalpläne 50
Konfiguration 50–53
Unbelegte Kanäle löschen (Option) 280
V
Verkabelung
Rückwärts-Wobbeln 71–74
Vorwärts-Wobbeln 71
Verschlüsselungsoption 279
Verschlüsselungsparameter 48
Verstärker
Abgleichen 115
Vorwärts-Wobbeln 312
Bildschirm „Reverse Amplifier
Alignment“ (RückpfadVerstärkerabgleich) 90
Einzelverstärker-Abgleich 316
Gleichgewicht schaffen 114–115
Inaktiv
Abgleichen 316
Rückpfadabgleich 303, 304
Testpunktverlust 61
Vorverstärker
Rückpfad-Fehlersuche 99
Verstärker abgleichen 114–115, 312
Inaktiv 316
Verstärkungskomprimierungs-Störungen 167
Verteiler 307, 318
Vertikale Markierungen 301
Verweildauer
Rückpfad-Fehlersuche 99
Videokanal 46
Videomodulationstiefe 126
Videopegel 15
Pegelmodus 18
Videosignalart 39
Video-Signaltypoption 276
Visuelle Prüfung 207
Vorbeugende Wartung
Siehe Fehlersuche 7
Vorverstärker
Rückpfad-Fehlersuche 99
Vorverstärkerstatus, C/N-Messung 122
Vorwärtsfehlerkorrektur. Siehe FEC 155
Vorwärtspfad
Rauschakkumulation 96
Vorwärtstelemetrie
Frequenz 75
Vorwärts-Telemetriefrequenz 74
WOBBELN 67
Vorwärts-Telemetriefrequenzoption 289
Vorwärts-Telemetriepegel 68
Vorwärts-Telemetriepegeloption 272, 289
Vorwärts-Testpunkte 61
EXTERNAL (Extern) 61
Vorwärts-Wobbel-Einfügungspegeloption 272
Vorwärtswobbel-Einspeisungspegel 68
Vorwärts-Wobbeln 19, 75–76, 298, 299, 300
Bildschirme 77–81
Feldgeräte
Maximaler Eingang 313
Feldgeräteinstellungen 311
Geschwindigkeit erhöhen 314, 315
Häufige Probleme 313, 314, 315
Kabelverbindungen
SDA-5500 267, 269, 271
Kanalpläne 299
Konfiguration
SDA-5500 267, 268, 269, 271, 272,
273, 274, 275, 276, 277,
278, 279, 280, 281, 282,
283, 284
Kopfstellen-Aspekte 311
Leistungsaspekte 316, 317
Pegel 71
Setup
Kopfstellengeräte 307, 308, 309,
310, 311
Signalpegel
SDA-5500 269
Telemetrie 299
Telemetrie einstellen
SDA-5500 271, 272, 273
Verkabelung 71
Verstärker
Ausgleichen 312
Vorwärts-Wobbel-Identifizierung 315
Vorwärtswobbeln
Schräglagenwerte 81
VSB (Restseitenband-Modulation) 365
387
Index
W
Wartung 207, 209
Weißes Rauschen
Fehlersuche 97
Werkseinstellungen, rücksetzen 29
Wobbeldatei-Überlagerung 69
Wobbel-Einspeisungspegel
Schleifen-Wobbelpunkte und 70
Wobbeleinspeisungspegel
Testpunkt-Kompensation und 64
Wobbelgeschwindigkeiten 48
Wobbel-Grenzvariable 301
Wobbel-Grenzwertvariable 67
Wobbelkanal 48
Wobbelkanaloption 279
Wobbelkonfiguration 28
Wobbelmodus
Kopfstellengeräte 243, 244, 245, 246
SDA-5500 219
SDA-5510 219
WOBBELN 46
Frequenzgänge, gespeicherte 69
Funktionen 70
Konfiguration 65
Menüoptionen 67–70
Richtung 68, 84
Rückwärts-Wobbeln 68
Einspeisungspegel 69
Rückwärts-Wobbel-Pläne 69
Schleifen-Wobbeln 93–94
SDA 65
Setup 74–75
Vorwärts-Wobbeln 75–76
Wobbelpunktlos 92–93
Wobbeln 18–19, 298, 369
Dateien
Im Überlagerungsmodus auswählen
204, 205
Überlagern 305
Überlagerungsmodus 203, 204
Empfängermodi
Auswählen 305, 306
Grenzwerte 301
Horizontale Markierungen 301
Kanalpläne
Kopieren 310
Kopfstellen-Aspekte 311
388
Kopfstellengeräte
Vorwärts- und Rückwärts-Setup 296
Referenzdateien
Kategorien 201, 202
Kennzeichnung 203
Löschen 202
Speichern 202
Veraltet 203
Rückpfadabgleich 7
Rückwärts
Konzept 284
Rückwärts-Rauschübertragung 304, 305
Rückwärts-Verstärkerabgleich 303, 304
Segmentiert 327
Segmentiertes 316
Stealth 300
Produktivitätswerkzeuge 301
Telemetrie
Ein-/Ausschalten 225
Testpunkt-Kompensation 303
Überprüfung von aktiver Verstärkung und
Frequenz 327
Vertikale Markierungen 301
Wobbel-Grenzvariable 301
Wobbeln aktivieren 88
Wobbelpunkt erstellen (Option) 280
Wobbelpunktloser Modus 19, 92–93, 369
Wobbel-Referenzen 302
Wobbelrichtung 68
Wobbel-Taste 15
Wobbeltelemetrie 31
Wobbelübertrager-Setup
Kopfstellengeräte 227
Z
Zeitvielfachzugriff
siehe TDMA 102
Zentralfrequenz, C/N-Messung 122
Zoom, Konstellation 172
Was this manual useful for you? yes no
Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

Download PDF

advertising