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[Gedanken] Ich hab mir grad ein paar Gedanken
gemacht, vielleicht wisst ihr etwas dazu. Habe neulich
beim Führen einer alpiner Kletterei wieder mal ein
Problem entdeckt: es heißt Klettersteig. Genauer gesagt die
Situation, mit einem oder zwei Kunden nach einer alpinen
Kletterei im sagen wir 5ten Grad einen Klettersteig absteigen zu
müssen. Der ist dann in der Regel nicht sonderlich schwer,
vielleicht so B/C und eigentlich top in Schuss. Also alle 2-3
Meter ein Stahlkrampen, neues Stahlseil, alles fein. Genau
genommen müsst ich den Gast nun sichern, also kurzes Seil,
gestaffelt, Reihenfolge tauschen, wenn’s mal ein paar Meter
bergauf geht ... etc. Der Gast verdreht die Augen und auch ich
komme mir fast schon doof vor, zuerst einen alpinen 5er, mit
selbst abzusichernden Quergängen mit ihm zu klettern (also
auch für den Nachsteiger anspruchsvoll) und ihn jetzt wie ein
kleines Kind im eigentlich leichten und gefühlt vollkommen
übersicherten Klettersteig-Felsgelände an die Kordel zu nehmen.
g
Möglichkeit A Ich zieh's trotzdem durch, sicher wie oben
beschrieben, obwohl mir mein Gast alle 10 Meter signalisiert,
dass er ja auch nicht „ganz Banane" ist und hier doch nicht
runterfällt. Kann er aber theoretisch ... eh klar. Auch ich habe
das Gefühl, dass er das locker drauf hat und mich sicher nicht
des prekären Abstiegs wegen als Bergführer dabei hat. Aber
sei’s drum, Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps, also wird
der Gast gnadenlos durch den Klettersteig gesichert. Dabei fällt
mir mit der Zeit auf, dass ich aufgrund des leichten Geländes
und des damit verbundenen höheren Tempos mehr und mehr
dazu übergehe, ihn einfach am kurzen Seil vor mir her laufen zu
lassen ... ob's das Gelände hergibt oder nicht.
Möglichkeit B Ich lasse ihn eine Bandschlinge mit Ankerstich in
seinen Anseilpunkt einbinden und mit Schraubkarabiner ins
Drahtseil einhängen. Dass er den Schrauber nicht nach jedem
Krampen zuschraubt und wieder aufschraubt, ist nur ein Randproblem, denn ich weise ihn natürlich auch darauf hin, dass
seine Bandschlinge oder sein Anseilring bei dieser Sicherungsmethode im Sturzfall sowieso reißt (bergundsteigen 3/12). Ist
jetzt auch nicht konsequent, kommt mir vor ... bzw. scheidet
eigentlich völlig aus. Denn maximal könnte ich mit der psychologischen Komponente kommen und sagen: das fühlt sich dann
weniger nach „free solo" an. Im Falle der Gefahrverwirklichung
ist dann mit der Psychologie „Ende-Gelände" und man
könnte mir auch noch vorwerfen, wissentlich ein trügerisches
Sicherheitsgefühl verursacht zu haben. Auch blöd.
12 bergundsteigen 3/13
Möglichkeit C Ich sag mir ganz fest dreimal vor „er hat's drauf
und kann ja gut klettern" und lasse ihn/sie/beide ohne Sicherung den Klettersteig runterturnen, denke aber an jeder nur
ansatzweise exponierten Stelle: Wenn es ganz blöd läuft, kann
man auch hier runterfallen. Haben die mich als Bergführer
dabei, bin ich für sie verantwortlich und sollte auch bei
tückischen Situationen, die eine Sicherheit ein Stück weit
vorgaukeln, konsequent bleiben ... also doch A?
Möglichkeit D Ich packe nach 12 Seillängen alpiner Kletterei
mit Halbseilen, Keilen, Friends ... etc. am Gipfel die KlettersteigSets aus, die ich natürlich die ganze Tour dabei hatte. Hand aufs
Herz: Wer hat das schon mal gemacht? Anyone?...zumindest
nicht, wenn der Abstieg nicht markant über einen schwierigeren
und längeren Klettersteig geht. Wo gibts die Situation?
Beispielsweise Wilder Kaiser, Kleine Halt: man klettert die Westkante, eine durchaus alpine 6- und muss den Kaiserschützensteig runter. Beispielsweise Arco: man klettert am Colodri eine
Tour, z.B. die Katia Monte, ein recht alpines Unterfangen trotz
der Nähe zur Eisdiele und dem darunterliegenden Schwimmbad,
immerhin im oberen 6ten Grad. Abstieg dann über den einfachen, aber abgeschmierten Colodri Klettersteig.
Nicht auszudenken, wie das wäre, wenn ich das Ganze noch mit
einem Alpin-Aufbau-Kurs machen würde, mit sagen wir 3-4
Teilnehmern, die selbst zum Teil vorgestiegen sind und nun
fange ich an, die Damen und Herren im banalen Colodri Klettersteig zu sichern ... und sie wie klettertechnische Laien zu
behandeln. Geht doch nicht! Oder doch?
What to do? Oder gibt's doch schon eine Bandschlinge, die ich
beim Klettern hernehmen kann und dann in irgendeiner Form
klettersteigtauglich bekomme? Gibt's Möglichkeit E, die voll
super ist und ich komm nicht drauf?
Benno Keill, Bergführer Mountain Elements, Bad Aibling
Variabel flexibel Möglichkeit A, B, C, D und E. Letztere könnte zB
sein, alle lustig kurz ans Seil zu nehmen, jedermann und –frau
bindet zusätzlich eine Sackstichschlinge ins Seil, in die kommt
ein Karabiner der dann klettersteigsetmäßig ins Stahlseil eingehängt wird (Abb. oben). Der ganze Wurm bewegt sich so abwärts,
stürzt jemand, gibt es keinen Seilschaftsabsturz; wird’s steiler
oder exponiert, kannst du alle flott in die Sicherung einhängen.
Haben das ein paar Mal ausprobiert, gar nicht sooo schlecht. Ich
bitte jedoch um weitere Vorschläge aus der Leserschaft.
Peter Plattner
[Ich] habe 3 Fragen an bergundsteigen:
Reißfestigkeit von Bandschlingen in Bohrhakenlaschen
Situation 1 Standplatzbau in zwei Bohrhakenlaschen: Es gab
zum Thema Standplatzsicherung in den letzten Jahren
zahlreiche Veröffentlichungen und Neuerungen. Egal ob man
infolgedessen nun vorgefertigte Standplatzschlingen wie
zB Daisychains o.Ä. verwendet oder die Fixpunkte mit einer
durch einen Mastwurf abgebundenen Bandschlinge straff verbindet, im Resultat hängt immer in jeder Lasche ein Schraubkarabiner. Dieses Vorgehen führt in häufig begangenen Routen
zu Problemen, wenn eine zweite Seilschaft an den Stand kommt
und kein zweiter Karabiner für deren Standplatzbau in die
Laschen passt, weil die Laschenöffnungen zu klein für zwei
Karabiner sind oder „dicke“ HMS-Karabiner verwendet werden.
Häufig kommen dann interessante Fragen auf, wie „kann ich
euch mal kurz aus dem Bohrhaken nehmen bzw. mich bei euch
dazuhängen?“. Ich hänge beim Standplatzbau nur in eine Lasche
einen Schrauber, in dem sich dann Eigen- und Kameradensicherung befinden. In der zweiten Lasche fixiere ich eine
Bandschlinge direkt mittels Ankerstich, verbinde diese mit dem
Schrauber in der ersten Lasche und binde die Schlinge dann
straff mit einem Achter ab.
Situation 2 In alpinen Routen muss wegen des Seilverlaufs
immer wieder die Verbindung Bohrhaken-Seil verlängert werden.
Wenn keine verlängerbare Expressschlinge vorhanden ist, wird
die Bandschlinge gerne mittels Ankerstich direkt in der Bohrhakenlasche befestigt und darin dann ein Karabiner bzw. die
Expresse. Bisweilen findet man an entsprechenden Stellen schon
auf diese Weise fixierte Bandschlingen vor.
Die Frage ist nun, ob die Bandschlinge bei einem Vorsteigersturz
in der Lasche reißen würde, bzw. in Situation 1 wenn der
erste Bohrhaken ausbricht? Gibt es in so einem Falle der entsprechenden Kantenbelastung im Ankerstich einen relevanten
Festigkeitsunterschied zwischen Dyneema- und Nylonschlingen?
Bringt eine Kombination beider Materialien (zB Techweb von
Edelrid) einen Vorteil in dieser Frage?
Seilaufnehmen für das „Gehen am kurzen Seil“
Die Frage bezieht sich explizit nicht auf das „Ob“ des Gehens
am kurzen bzw. gleitenden Seil, sondern auf das „Wie“ des SeilAbbindens. Wir wenden bei längeren Touren im alpinen Gelände
öfters die Technik des gleitenden Seils mit Zwischensicherungen
an und nehmen deshalb das Seil entsprechend dem Vorschlag
von Michael Hoffmann (Hoffmann M., Sicher Sichern, 1. Auflage
2006, S. 170, Panico/Köngen) auf. Ich habe allerdings bei vielen
i
13 bergundsteigen 3/13
Bergführern für diese Frage - jeweils landestypisch - unterschiedliche Anseil-Methoden gesehen (teilweise mittels
„Schraubkarabiner-Verbindung“ im Sicherungsring des Hüftgurtes). Da wir bei entsprechender klettertechnischer
Schwierigkeit durchaus von der Möglichkeit eines Vorsteig
ersturzes in das abgebundene Seil ausgehen, muss zum einen
der Knoten „normal“ halten und zum anderen darf einen die
abgebundene Seilpuppe nicht strangulieren, wobei man nach
meinen Erfahrungen mit der Methode von M. Hoffmann
zumindest bei knappem Puppendurchmesser im Sturzfalle
ziemlich gestaucht wird. Was ist der Wissensstand in dieser
Frage? Welche Methode(n) des Aufnehmens über die Schulter
bzw. des Fixierens am Hüftgurt könnt Ihr empfehlen?
Anseilpunkt im Hüftgurt
Gibt es irgendwelche neuen Erkenntnisse zur ewigen Frage:
Anseilen für den Vorstieg im „Sicherungsring“ vs in „BauchgurtÖse“ und „Beinschlaufen-Steg“? Viele Hersteller lehnen immer
noch erstere Methode ab, ohne dass es sicherheitsrelevante
Unterschiede in der Festigkeit gäbe.
Dominik v. Hayek, München
gruppendynamische und ausrüstungstechnische Aspekte usw. zu
erkennen und in weiterer Folge zu beurteilen. Nun möchte ich
fragen, wie soll man sich verhalten, wenn man bei anderen ja
schon fast gemeingefährliches Verhalten bzw. nicht zugelassene
oder nicht empfohlene Ausrüstung wahrnimmt? Ich möchte
mich ja als Außenstehender nicht als Besserwisser oder
Wichtigtuer hinstellen. Wenn ich mit Freunden oder Bekannten
unterwegs bin, ist es natürlich so, dass ich bei einer mangelhaften Ausrüstung oder bei einem Fehlverhalten darauf
hinweise oder sogar das Mitgehen untersage. Meine Frau hatte
hierzu eine Idee, den Entwurf von kleinen Faltern wie zum
Beispiel „Wandern mit der Familie“ vom Ministerium oder eine
Karte wie von „Stop or Go“, wo einfach mit kleinen Darstellungen richtige Ausrüstung und richtiges Verhalten am Klettersteig dargestellt wird. Ich finde auch, dass der Sporthandel hier
viel mehr in die Pflicht genommen werden sollte und beim
Verkauf von div. Ausrüstungsgegenständen schon die richtige
Handhabung erklären und vor allem auf die richtige Anwendung
hinweisen sollte.
Markus Leister, OeAV Sektion Kapfenberg
Auf die Schnelle:
In genormten Bohrhakenlaschen sollten immer zwei Karabiner
Platz haben, was aber hier nicht hilfreich ist. Der Ankerstich ist ein
wunderschöner Knoten, mit dem in der Praxis aber behutsam
umgegangen werden sollte, denn er schwächt das Bandmaterial,
wie auch jeder andere Knoten. Faustformel: Ein Knoten in einer
Bandschlinge reduziert deren Festigkeit um bis zu 60 % (in einer
Reepschnur um ca. 50 %). Werden sehr statische Materialien wie
Dyneema & Kevlar dynamisch belastet (Sturz,) sinken ihre Bruchwerte stärker, was durch Knoten nochmals verstärkt wird. Ich
denke, niemand wird sterben, zumal Redundanz vorhanden ist,
ideal erscheint mir hier aber eine Dyneema-Reepschnur mit hoher
Bruchkraft, die dann direkt durch die Lasche geknotet werden
kann.
Es gibt tatsächlich mehrere Varianten mit Lokalkolorit, wie
das Seil am besten aufgenommen werden kann; allen gemein
ist, dass ich in diesen Seilabbund auch stürzen können muss. In
bergundsteigen 2/10 (S. 68) haben wir eine weit verbreitete
Basismethode vorgestellt.
Keine neuen Erkenntnisse, standardmäßig wird parallel zum
Anseilring angeseilt. Klar hält der Anseilring auch, aber ich kann
den Abstand Hüftgurt zu Beinschlaufen nicht regulieren und
stelle so was wie Redundanz her.
Peter Plattner
... und trotzdem passiert so verdammt wenig. Und genau
deswegen wird sich vermutlich nicht viel ändern, auch mit
Kärtchen und Bedienungsanleitungen und Empfehlungen oder
Regeln. Ich persönliche finde es eine gute Idee, jemanden darauf
aufmerksam zu machen, dass das ein oder andere meiner
Meinung nach nicht passt – ich hoffe, bei mir wird das auch
gemacht. Aber auf einer freundlichen, fachlichen Ebene, ohne
erziehen zu wollen. Wird mein Hinweis mit einem „weiß ich eh“
oder „was mischst du dich ein“ aufgenommen, ist das OK und die
Sache für mich erledigt. Meiner Meinung nach darf und muss am
Berg jeder Mensch sein persönliches Risiko wählen und darf sich
auch selbst gefährden (machen wir ja permanent) – solange
er/sie weiß worauf er/sie sich einlässt und keine Dritten unmittelbar davon betroffen sind – gutes Gelingen.
Peter Plattner
[erschreckend] Aufgrund von immer häufiger werdenden erschreckenden Beobachtungen auf den Klettersteigen in meiner Umgebung (Grazer Bergland,
Eisenerz) möchte ich mich an Euch wenden. Für mich ist es
schier unerklärlich, wie sich manche Leute auf Klettersteigen
bewegen. Da sieht man sehr viele Leute mit sehr alten KS-Sets,
Leute die sich aus Reepschnüren selbst KS-Sets bauen, Leute
die einfach nur einen Karabiner ins Sicherungsseil einhängen
und dies auch ihren Begleitern empfehlen, da es ja viel schneller
geht. Einfach nur erschreckend! Ich habe früher kaum auf
andere im Bezug auf Ausrüstung usw. geachtet, aber seit ich im
OeAV aktiv mitarbeite und auch derzeit den Status Tourenführer-Anwärter habe, schaue ich viel auf andere Seilschaften,
um so für meine hoffentlich weitere Karriere als Tourenführer
e
14 bergundsteigen 3/13
[Verbrennungen] Der geschilderte Sachverhalt ist nun
zwei Monate her, ist mir aber nicht mehr aus dem Kopf
gegangen und verdient vielleicht eine genauere Nachbetrachtung: Klettergarten Kranebitten/Innsbruck, Route Bold
Man, dritte Expressschlinge (ca. 8 m über dem Boden).
Bei bzw. ca. 1,5 m über der dritten Expressschlinge kam es beim
Sportklettern über mehrere Tage verteilt zu mehrfachen
Vorstiegsstürzen. Als ein Freund es an besagtem Tag wieder
probierte, diesmal mit einem anderen Seil, kam es beim ersten
Sturz zu einem kleinen (ca. 1 cm langen) Längsriss im Mantel.
Er bemerkte es, wollte aber noch einen Versuch tätigen. Er
stürzte wieder, nur diesmal riss der ganze Mantel. Er verschob
sich ca. 20 cm nach unten und der Kern hielt den Sturz. Nach
einer Inspektion, ob die Expressen richtig hängen und nicht
beschädigt/scharfkantig sind (ja), ob das Seil richtig eingehängt
war (ja), ob richtig gesichert wurde (ja, dynamisch), das Seil
vorbelastet war (Bremsflüssigkeit etc. - unseres Wissens nach
nicht und auch korrekte Lagerung) und ob sonstige Fehler
bestanden (nein?) fielen uns Brandspuren am Mantel auf. Nach
einer einhergehenden Rekonstruktion des Hergangs kamen wir
zum Schluss, dass dies nur möglich gewesen ist, da der Sturz
den in die Exe laufenden Seilstrangabschnitt sozusagen abgedrückt hat. Das würde auch die Verbrennungen erklären bzw. ist
v
[Verbrennungen] Brandspuren am Mantel sind
zu erkennen.
der Bolt so gesetzt, dass eine handelsübliche 11 cm Exe mit
dem unteren Schnapper etwas auf einer Unebenheit aufliegt.
Das Seil war gebraucht, aber optisch nicht beschädigt. Bei den
früher verwendeten Seile konnten keine Beschädigungen/Verbrennungen festgestellt werden. Evtl. können Sie mir sagen,
ob so etwas für den Sachverhalt eine Erklärung ist, bzw. ob das
theoretisch möglich ist. Im Anhang noch ein Bild des Seils
bzw. der Verbrennung.
Matthias Sauren, Innsbruck
Könnte so gewesen sein, dass – im Gegensatz zu den vorherigen
Stürzen – diesmal einige ungünstige Faktoren zusammengekommen sind. Die Frage ist, ob die Verbrennungen bereits nach
dem ersten kleinen Riss vorhanden waren oder erst danach
entstanden sind, auch ist der Grad der Verbrennungen auf dem
Foto schwer zu erkennen. Das Seil bitte gerne an uns schicken,
wie geben es Hellberg & Konsorten weiter, die sich sicher darauf
freuen und der Sache nachgehen.
Peter Plattner
[Harscheisen Plädoyer] In meiner nun ca. 25 Jahre
umfassenden Zeit als Skitourengeher beschlich mich
von Anfang an das Gefühl, dass in puncto rechtzeitiges Anlegen von Harscheisen eine Kultur vorherrscht, die
der Risikominimierung nicht dient. Sicher wird dies in Fortbildungen gelehrt und mit Gruppen auch umgesetzt. Doch sobald
die Führungssituation verlassen wird, höre ich überall: „des geht
scho“, „die brauch ma no net“. In diversen Foren steht geschrieben: „für Ungeübte Harscheisen empfehlenswert“. Wer will
schon ungeübt sein? So entsteht aus meiner Sicht eine Kultur,
die zu der rationalen Entscheidung ja/nein auch noch die (unnötige) Entscheidungsebene – Wie sieht mich mein Gegenüber in
der Situation – hinzukommt. Es muss immer jeder selbst entscheiden, was auch so bleiben soll. Doch könnten wir alle zu
einer risikominimierenden Sichtweise beitragen, indem eine
positive Haltung zu einem früheren Anlegen auch gelebt würde:
„Komm zieh ma sie lieber an“ statt „laufen bis an die Grenze“.
So manche brenzlige Situation ließe sich vermeiden und die
Cracks könnten trotzdem ohne gehen.
Zum Schluss noch ein Beispiel: Schweizer Gipfel von einem
Pass aus, Anfang Juni - gefühlte 300 Leute unterwegs- die
gefühlte Hälfte ohne Harscheisen; zwei beinharte Hänge, ein
beinahe Unfall, ein tödlicher Absturz.
Wie ist Eure Meinung zu dem Thema?
Georg Hofmann, FÜL Skihochtouren
h
15 bergundsteigen 3/13
Das Thema „Harscheisen anlegen" ist tatsächlich ein seltsames:
Den steilen und harten Hang „ohne" hinauf zu kommen, scheint
ein Zeichen von Können und Kompetenz zu sein - in Wahrheit ist
es umgekehrt. Was jeder für sich selbst im privaten Rahmen
macht, sei der Eigenverantwortung überlassen; eine geführte
Gruppe bzw ein kompetenter Führer sollte jedoch dadurch
auffallen, dass er die Harscheisen rechtzeitig montiert und
gelassen einen harschigen Hang hochsteigt.
Mit einem kurzen Training und einigen Argumenten wird die
Haltung gegenüber den vermeintlich lästigen Harscheisen rasch
geändert und sie möchten im Frühjahr bald nicht mehr vermisst
werden. Jeder von uns kann dazu beitragen hier vorzuzeigen, dass
es einfach eine gute Idee ist, welche die Freude auf Schitouren
erhöht, wenn ich die Dinger großzügig anlege. In diesem
Zusammenhang genial sind die ausklappbaren Harscheisen bei
der Diamir Bindung - hier gibt es dann überhaupt kein Argument
mehr, die Harscheisen nicht einmal schnell herunterzuklappen.
Peter Plattner
> 2/13 im Gespräch mit Reinhold Messner
[in Ordnung] Ich habe eure Zeitschrift abonniert,
weil ich interessiert bin, mich über das Thema Sicherheit und Neuerungen rund um den Bergsport auf dem
Laufenden zu halten – auch wenn ich keine Bergführerin oder
IXer-Kletterin bin, sondern mich eher „am unteren Ende der
Skala“ bewege. In euren Beiträgen wird oft diskutiert, was
denn nun „sein dürfen soll“ und was nicht. Und das finde ich
auch gut so.
Reinhold Messner hat nun in seinem Interview gemeint
„Alles, was du nicht selbst verantwortest, gibt keine wesentlichen Erfahrungen.“ Dazu würde ich gerne meine persönliche
Erfahrung einbringen: Ich habe (erst) mit 34 zu klettern begonnen. Ich hatte tierische Höhenangst, doch Spaß an der Bewegung und Freude an der Natur. Als ich es das erste Mal im
Nachstieg schaffte, den Umlenker in 20 Metern Höhe zu erreichen, war das ein WOW-Erlebnis! Für mich eine ganz wesentliche Erfahrung. Meine Höhenangst schlug zwar immer zu, wenn
ich mich im Vorstieg versuchte – aber egal: Nachstieg machte
mir genauso Spaß – und so arbeitete ich mich in den 6. Grad
vor. Mehrseillängenrouten? Sowieso! Das sind die genialsten
Erlebnisse überhaupt! Die Erfahrung, mit den Kletterpartner
ein super Team zu werden; als kleiner Punkt in einer Wand zu
kleben; die eigenen Ängste zu überwinden (die man auch im
Nachstieg haben kann). Beim Klettern kann ich voll und ganz
abschalten – wenn das keine wesentlichen Erfahrungen sind!
Alles Möglichkeiten, dem eigenen Selbstwert – den das Leben
ohnedies oft mit Füßen tritt - wieder etwas Gutes zu tun.
Was aber passiert? Irgendwann schleicht sich der allgemeine
Tenor auch ins eigene Gedankengut ein: wenn, dann musst
du vorsteigen. Nachstieg ist doch nichts! Probieren – scheitern –
schlechte Erfahrung – der Teufelskreis beginnt. Und das
Gemeine: Der Weg zurück ist mehr als schwer. Im eigenen Kopf
wieder gerade rücken, dass Nachstieg genauso „in Ordnung“
ist wie Vorstieg – dass Langsame gleich „in Ordnung“ sind wie
Schnelle – dass jeder OK ist so wie er ist – das war dann wohl
die wesentlichste Erfahrung für mich. Und nun versuche ich
mich hier und da an Vorstiegen – ganz ohne Druck – und habe
wieder Freude am Klettern.
Alexandra Thurner, Innsbruck
i
16 bergundsteigen 3/13
> 2/13 Immer noch Klettersteige
[Sepp] Dass Ihr Euch trotz gewisser Bauchschmerzen
mit dem Bereich „Klettersteige“ beschäftigt, verdient
ausdrückliches Lob! Klettersteiggehen ist ein breitensportliches (!) alpines Thema, was eine kontroverse Diskussion
ja nicht ausschließt. Der Berggeher, der in seine Touren den ein
oder anderen Klettersteig einbaut, hat ebenso wenig ein müdes
Lächeln der Zunft verdient wie von Seiten der Hersteller die
Bereitstellung von Material, dass es der Sau graust. Die differenzierte Analyse der DAV-Sicherheitsforschung und Eure
mediale Begleitung werden die Industrie hoffentlich an ihre
hohe Verantwortung erinnern.
Drei Tage vor meinem Klettersteigkurs für die Sektion kam Euer
Heft 2/13, das dankenswerterweise die zuletzt aufgeworfenen
Materialfragen nochmals resümierte und kurz und klar beantwortete. Das hat mir eigene Recherchearbeit abgenommen.
Trotzdem blieben zwei Punkte für mich offen, die prompt im
Kurs von den Teilnehmern (es herrscht große Verunsicherung!)
angesprochen wurden:
s
Ist die kritische Marke des Mindest- und Höchsteigengewichtes des Benutzers eines Klettersteigsets verpflichtend im Beipackzettel oder – besser noch - am Set selbst anzugeben? Auf
die Beachtung dieses Wertes sollte ebenso deutlich hingewiesen
werden (Kinder!), wie auf die Lebensdauer des Gerätes.
Bei Reibungsbremsen: Einwandfreie Funktion bei nassem Reibungselement - diese Frage wurde vor Jahren einmal kritisch
aufgeworfen. Ist das erledigt?
Noch eine Frage zum Schluss: Mein Spezl Sepp beharrt auf das
gegenläufige Einklinken der KS-Karabiner ins Drahtseil und
kommt damit auch einigermaßen flott voran. Übertriebene
Mühe oder doch mikroskopischer Sicherheitsgewinn?
Ich könnte mir vorstellen - und wüsste nicht, was dagegen
spricht -, dass das Thema Klettersteiggehen noch die eine oder
andere Ausgabe von bergundsteigen bereichern wird.
Oliver Koch, Fachübungsleiter, DAV-Sektion Peiting
Das Wichtigste zuerst: Wenn Sepp Angst hat vor dem ungewollten Öffnen der Karabiner oder einer parallelen Krafteinwirkung
auf beide Karabiner und wenn es ihm wichtig ist, spricht nichts
dagegen, dass er sie gegenläufig einklinkt. In der Praxis ist kein
Bruch von KS-Karabinern bekannt, sodass der Sicherheitsgewinn
primär mental ist. Früher, als noch mit KS-Karabinern ohne
Verschlusssicherung (jawohl) gegangen wurde, wurden diese bevorzugt gegengleich eingehängt; auch damals ist übrigens kein
Karabiner am Klettersteig gebrochen.
Das zulässige Mindest- und Höchstgewicht eines Sets muss in der
Bedienungsanleitung angeführt sein, auf dem Set meines Wissens nicht verpflichtend. Die einwandfreie Funktion ist bei Reibfallbremsen im nassen Zustand nicht immer gewährleistet; ein
Grund, warum – auch vor dem letzten Rückruf der Reibfalldämpfer – Bandfalldämpfer mit einer Reißnaht ganz klar empfohlen
wurden.
Peter Plattner
[Dank] Mir ist es ein Anliegen, mich dafür zu bedanken, dass die Alpenvereine das K-Thema nach dem
tödlichen Unfall und noch vor Prozessende so vorangetrieben haben. Ausgehend von den umfangreichen Tests bis
d
hin zu einer neuen Norm und das Vorantreiben des Austausches
der neuen und der alten Generation der Sets. Und das in einer
so kurzen Zeit! Ich denke, dass die Verhandlungen mit der
Industrie nicht immer leicht waren und vermutlich gab es auch
unter den Kollegen verschiedene Meinungen und Standpunkte.
Danke auch, dass ihr sehr hartnäckig gegenüber den Herstellerfirmen gewesen seid und die Hersteller auch namentlich
genannt habt, obwohl diese ja auch Kunden für Werbeeinschaltungen in bergundsteigen sind. Das Thema Sicherheit hat bei
mir einen großen Stellenwert und aus dem Grund habe ich
über die allgemeinen Medien und speziell über bergundsteigen
das Thema verfolgt und mich sehr über den Einsatz von euch
gefreut. Ich bin sehr froh, beim Österreichischen Alpenverein
Mitglied zu sein und freue mich schon auf die neuen informativen und lehrreichen Beiträge in den nächsten Ausgaben!
Und noch was, die Beiträge auf bergundsteigen online sind
super kategorisiert.
Christian Paar
PS: Grüße auch an Max Largo, super Bilder!
[korrekt] Die Aussage in bergundsteigen 2/13, Seite
70, links unten und rechts oben, „Keine Sicherungsausrüstung”, ist sehr deutlich (!), korrekt (!) und unbedingt
notwendig (!). Hoffentlich findet sie Gehör. Ich habe noch nie
einen Sturz auf einem Klettersteig gewagt und ich bin auch
noch nie auf einem Klettersteig gestürzt. Seite 71, letzter
Absatz, “... woraufhin das normgerechte Seil reißt ...” – ein Seil
kann in diesem Fall nicht (!) reißen, nicht einmal ein 50 Jahre
alter Strick und nicht einmal eine 3 mm Reepschnur.
Pit Schubert
k
> 2/13 Der Torre ist überall
[und auch der Machismo] Wie immer ist die Lektüre
Eures Magazins auch in der Ausgabe 2/13 spannend,
informativ und pointiert gewesen. Bei Peter Plattners
Artikel „Der Torre ist überall" hab ich aber im Vorspann zuerst
an mir, dann am Autor zu zweifeln begonnen. Da steht: „Der
bekannteste österreichische Bergsteiger ist Gerlinde Kaltenbrunner. Alle 14 Achttausender. Zwar Jahrzehnte zu spät, um als
Spitzenalpinismus zu gelten, aber: total fair und noch dazu Frau
- meine Mutter ist begeistert.“ Mir fehlt da leider der entsprechende Humor, der den Autor offenbar (oder auch nicht??)
geritten hat, diese Zeilen zu formulieren. Gerlinde Kaltenbrunner
als EINEN BergsteigER zu bezeichnen, grenzt in der heutigen
Zeit an sprachliche und politische-korrekte Unmöglichkeit (wollten Sie provozieren?), aber die Wendung „noch dazu Frau" find
ich so etwas von fehl am Platz! Und was heißt „meine Mutter
ist begeistert"? Einzig und allein weibliche, ältere Semester
können der Leistung von Gerlinde Kaltenbrunner etwas
abgewinnen, weil es ja kein Spitzenalpinismus ist? Ich hab mich
den ganzen lieben langen Artikel über diesen Vorspann
gewundert/geärgert - leider, denn der Artikel ist ja interessant
und Peter-Plattnerisch-flapsig-locker geschrieben ...
Ulli Rubasch, Sektion Altenberg
u
Ich schätze Gerlinde Kaltenbrunner zutiefst, nicht als Frau, sondern als Mensch. Zu schreiben, sie wäre die bekannteste Bergsteigerin in Österreich, wäre in meinen Augen im Jahre 2013 ein
Affront. Es würde implizieren, dass es – natürlich – bekanntere
17 bergundsteigen 3/13
Fotos: Tom von Krün, Max Largo
männliche Bergsteiger gibt und somit würde ihr Status als „nur
unter Frauen“ reduziert. Und das ist falsch. Ich gebe Ihnen recht,
ich hätte schreiben können „Der bekannteste österreichische
bergsteigende Mensch ...“ was sich aber sehr holprig liest. Und
warum nicht die doch so mächtige Sprache andersherum verwenden, als immer ein politisch superkorrektes –In dranzuhängen; weil diesmal Frau aufgewertet wird bzw. auf ein Niveau mit
Mann gesetzt wird? Und, klar wollte ich provozieren.
Den Rest sehe ich tatsächlich so: Haben Sie etwa daran gezweifelt, dass Frau nicht imstande ist, auf alle 14 Achttausender zu
steigen? Halten Sie das für eine Spitzenleistung, weil ja Frau und
nicht Mann? Ich nicht. Tatsächlich kann Frau am Berg noch viel
mehr, sogar Dinge, die Mann nicht kann oder – Achtung – sie
macht es gemeinsam mit Mann. So richtig zwei gleichberechtigte
Menschen, das geht 2013 und ging schon früher. Aber nicht in
der Tagespresse. Und die lesen Menschen wie meine Mutter, die
auch Thomas Bubendorfer kennt. Aber nicht Steph Davis oder
Lynn Hill oder Catherine Destivelle oder Kitty Calhoun Grissom
oder Chantal Maudit oder Dörte Pietron oder ... aber sie kennt
auch Hansjörg Auer nicht.
Übel nehme ich Ihnen, dass Sie anscheinend so verwundert
gewesen sind, nicht den nächsten Absatz genau zu lesen. Denn
am K2 gelang Gerlinde Kaltenbrunner eine alpinistische Topleistung – es tut mir leid, wieder nicht als Frau – sondern als
Mensch, gemeinsam mit anderen Menschen mit Y-Chromosomen. Ich bedaure, dass das 2013 noch relevant ist und noch viel
mehr, dass Sie sich meinetwegen ärgern mussten. Verzeihung.
Peter Plattner
[Seass] Jaz muas i was loswerd'n. Der Beitrag vom
„Torre", i sog da's, da ziag i an Huat, so was von
genüsslich zum Lesen! Bitte öfter soiche Artikel!
Schorsch, Bayern
s
> 3/12 Abseilen
[geht das] Erstmals ganz herzlichen Dank für Eure
Zusammenstellung im Artikel zum Thema Abseilen.
Scheinbar der aktuellste Beitrag zum Thema, und so
wie Ihr in der Einleitung schreibt, ja es gibt diverse Vorgehensweisen beim Abseilen:
besonders wenn man zB wie ich in der Schweiz als Deutscher
mit einer Spanischen Kletterpartnerin, die englischsprachige
Kletterliteratur liest, unterwegs ist ... Mich würde Eure persönliche Meinung zu folgenden Themen interessieren:
g
18 bergundsteigen 3/13
Seilverbindungsknoten beim Abseilen mit Doppel-/Halbseilen
(beide gleich dick): Ich stimme Euren Ausführungen zu, d.h.
Sackstich oder Achter in Tropfenform mit genügend
Seilüberstand. Was haltet Ihr von dem Paketknoten als Seilverbindungsknoten? Er hat meiner Meinung nach alle Vorteile des
Sackstichs, ist nur unwesentlich größer, zieht sich nicht fest,
überschlägt sich nicht und vermindert zumindest bei einer
Reepschnur laut angehängtem Test die Festigkeit nahezu nicht.
Abseilschlinge Wie in eurem Artikel beschrieben, 120 cm
Schlingen, Ankerstich, Sackstich, - so hab ich es auch gelernt,
passt. Was haltet Ihr von einem doppelten Bulin (in nur
einem Strang) als Auge um das Abseilgerät mit Karabiner
einzubinden. Ähnlich wie eine Standplatzschlinge laut
DAV-Sicherheitsforschung?
Selbstsicherung Wenn ich mit einer klassischen PolyamidSchlinge oder Mischmaterial (kein reines Dynema) diese
Abseilschlinge baue, mache ich eigentlich gerne noch
Folgendes: Ich hänge mich am Standplatz ein (Abseilschlinge,
Schrauber, wie Ihr auch schreibt), nun verkürze ich jedoch
zusätzlich die Schlinge mit einem Mastwurf im Karabiner,
damit ich eine komfortable Länge habe. Damit hängt nun aber
meine Selbstsicherung am Einzelstrang (Bandmaterial 15kN Knoten = 1/2 = 7.5 kN; mein Gewicht ca 78 kg, also immer
noch 10 x mein Gewicht). Ist das in Euren Augen noch OK
oder hab ich irgendwas Grundlegendes vergessen/übersehen?
Soweit meine Fragen zu Eurem nun auch schon wieder
älteren Artikel, würde mich auf eine Antwort freuen, aber
wenns nicht reinpasst, bin ich Euch auch nicht böse, wenn
ein „sorry, musst wen anders fragen" zurück kommt.
So oder so danke und eine tolle und unfallfreie Klettersaison.
Tom Pawlofsky, Zürich
Fragen sind immer gut, die Frage ist, ob dir unsere Antworten
passen ;-)
Die Seiltechnik beim Bergsteigen ist einfach und das soll sie auch
bleiben. Deshalb haben wir in unserem Beitrag den kleinsten
gemeinsamen Nenner der allermeisten Ausbildungen gebracht;
kein Schnickschnack, sondern das, was sich jahrelang bewährt
hat und was funktioniert.
Zudem haben wir immer auch die Ausbildung im Hinterkopf
und möchten so umso mehr abspecken: Weniger ist mehr!
Aus dieser Perspektive: Sackstich statt Paketknoten, Sackstich
statt Bulin, lieber Selbstsicherungsschlinge mit einem
Sackstich verkürzen und hier den Selbstsicherungskarabiner
einhängen – du siehst: wir sind große Sackstichfans.
Andererseits: Wenn du keinen Stress hast, dass sich der Paketknoten leichter verhängt – mach ihn.
Das Abseilgerät im doppelten Bulin an einem Strang stellen wir
uns nicht sehr lässig vor – du hängst dann im Ankerstich, der sich
verschieben kann – und sehen auch absolut keinen Vorteil darin,
aber wenn du darauf stehst …?
Selbstsicherungskarabiner in Mastwurf an einem Strang, das hält
die Schlinge locker, auch hier wird uns der Vorteil nicht ganz klar,
aber wenn es gefällt …
Du wirst ziemlich sicher bei keiner dieser Techniken sterben,
sofern du den Überblick bewahrst und auch in Stresssituationen
weißt, was du gerade bastelst – und falls nicht, bist du
selber Schuld. Wir sind dazu zu dämlich und versuchen, den
Sackstich zu automatisieren ...
Würtl/Plattner
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