Bedienerhandbuch - JOCHUM Medizintechnik

Bedienerhandbuch - JOCHUM Medizintechnik
Administrator-Handbuch
Administrator-Handbuch
REF 9650-0301-08 Rev. E
Erscheinungsdatum und Überarbeitungsversion dieses Handbuchs sind auf der Titelseite vermerkt.
Wenn dieses Datum mehr als drei Jahre zurückliegt, fragen Sie bei ZOLL Medical Corporation an, ob
weitere aktualisierte Produktinformationen zur Verfügung stehen.
ZOLL, AED Pro, stat•padz, pedi•padz, pro•padz und v•pack sind eingetragene Marken der ZOLL Medical
Corporation. AED Plus, PowerCharger, Preconnect, RescueNet, Smart Alarms, CPR-D•padz, Rectilinear
Biphasic, „Real CPR Help“ und „Advancing Resuscitation. Today.“ sind Marken der ZOLL Medical
Corporation. Alle anderen Marken und eingetragenen Marken sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber.
Copyright © 2006 ZOLL Medical Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Inhaltsverzeichnis
VORWORT ....................................................................................................................................................................... V
SICHERHEIT – ZUSAMMENFASSUNG ..............................................................................................................................VI
Warnungen......................................................................................................................................................................... vi
Vorsicht............................................................................................................................................................................. vii
Indikationen zur Verwendung .......................................................................................................................................... vii
Kontraindikationen für die Verwendung .......................................................................................................................... vii
Intendierte Benutzer des Gerätes ...................................................................................................................................... vii
Nachverfolgbarkeit des Gerätes.......................................................................................................................................viii
Hinweis zu Nebenwirkungen...........................................................................................................................................viii
Entpacken.........................................................................................................................................................................viii
Konventionen...................................................................................................................................................................viii
Symbole ............................................................................................................................................................................. ix
EINLEITUNG .................................................................................................................................................................... 1
Verwendung des ZOLL AED Plus ..................................................................................................................................... 1
Verwendung der Wiederbelebungsfunktion ....................................................................................................................... 2
BEDIENUNG .................................................................................................................................................................... 3
Überblick ............................................................................................................................................................................ 3
Position der Bedienelemente und Anzeigen am Gerät ....................................................................................................... 3
Grafikanzeigen des AED verwenden.................................................................................................................................. 5
Audio-Aufforderungen verwenden..................................................................................................................................... 6
LCD-Anzeige verwenden ................................................................................................................................................... 9
System zur passiven Unterstützung der Atemwege (PASS) verwenden .......................................................................... 10
Elektroden verwenden ...................................................................................................................................................... 11
CPR-D padz anbringen ..................................................................................................................................................... 12
Funktion zur Überwachung der Wiederbelebung verwenden --Real CPR Help .............................................................. 13
Option Audio-Aufzeichnung verwenden.......................................................................................................................... 13
SELBSTTEST, WARTUNG UND FEHLERBEHEBUNG ........................................................................................................ 14
Überblick .......................................................................................................................................................................... 14
Inspektion.......................................................................................................................................................................... 14
Vorbereitungen zum Einsatz des ZOLL AED Plus .......................................................................................................... 14
Automatischer Selbsttest................................................................................................................................................... 16
Einsetzen und Auswechseln der Batterien........................................................................................................................ 16
Ladezustand der Batterien feststellen ............................................................................................................................... 19
Wartung des Gerätes......................................................................................................................................................... 20
Reinigung des Gerätes ...................................................................................................................................................... 20
Wartungs-Kontrollliste ..................................................................................................................................................... 20
Fehlerbehebung................................................................................................................................................................. 21
Verwendung des ZOLL Administrationsprogramms ....................................................................................................... 22
Installation des ZOLL Administrationsprogramms.......................................................................................................... 22
Datenkommunikation einrichten....................................................................................................................................... 22
Zubehör bestellen.............................................................................................................................................................. 23
Technischen Kundendienst verständigen.......................................................................................................................... 24
Internationalen Kundendienst verständigen...................................................................................................................... 24
ANHANG A: SPEZIFIKATIONEN ..................................................................................................................................... 25
Informationen und Herstellererklärung zur elektromagnetischen Verträglichkeit ........................................................... 27
Eigenschaften des biphasischen Rechteckimpulses.......................................................................................................... 32
Klinische Versuchsergebnisse für die biphasische Kurvenform der M Series................................................................. 33
Randomisierter, multizentrischer klinischer Versuch zur Defibrillation von Ventrikelflimmern (VF) und ventrikulärer Tachykardie
(VT) .....................................................................................................................................................................................................33
Genauigkeit des Algorithmus bei der EKG-Analyse........................................................................................................ 35
ZOLL AED Plus
iii
(Diese Seite bleibt leer.)
iv
ZOLL AED Plus
Vorwor t
Die Bedienungsanleitung des ZOLL AED Plus für Administratoren ist – zusammen mit dem
ZOLL AED Plus Bedienerhandbuch – zum Gebrauch in den verantwortlichen medizinischen
Einrichtungen bestimmt (REF 9650-0300-08).
Der ZOLL AED Plus ist für die Verwendung durch geschulte Hilfeleistende bestimmt, die
in Notfällen Defibrillationen durchführen. Das Gerät verwendet eine Folge audiovisueller
Aufforderungen (Audio-Aufforderungen, Textmeldungen und erleuchtete Grafikanzeigen), die den
Hilfeleistenden bei der Einhaltung der Protokolle aus den AHA/ERC Guidelines 2005 für den
Umgang mit automatischen externen Defibrillatoren (AED) unterstützen. Aufgenommen werden
können EKG-Rhythmen, Ereignisdaten, die Geräte-ID und, als Option, die Stimme des
Hilfeleistenden sowie Umgebungsgeräusche. Diese Informationen können zur Überprüfung und
Archivierung an einen PC übertragen werden.
Sowohl AHA („American Heart Association“) als auch ERC („European Resuscitation Council“)
haben umfangreiches Informationsmaterial über die Verwendung automatischer externer
Defibrillatoren und ihr Verhältnis zur kardiopulmonalen Reanimation veröffentlicht. Die folgenden
Publikationen enthalten ergänzendes Material zum ZOLL AED Plus Administrator-Handbuch und zur
Bedienungsanleitung:
1. 2005 American Heart Association Guidelines for CPR and ECC; Ergänzung zu Circulation, Band
112, Ausgabe 24, 13. Dezember 2005.
2. European Resuscitation Council Guidelines for Resuscitation 2005; Resuscitation (2005) 67S1, S7S23.
Diese Anleitung enthält Informationen über Betrieb, Wartung und Pflege des AED. Der Administrator
bzw. Bediener sollte alle Kapitel dieser Anleitung aufmerksam durchlesen. Lesen Sie unbedingt die
im Abschnitt „Sicherheit – Zusammenfassung“ enthaltenen Informationen.
Die Anleitung gliedert sich in sechs Kapitel.
Vorwort – Entspricht dieser Seite.
Sicherheit – Zusammenfassung – Beschreibung allgemeiner Warnungen und Vorsichtsmaßnahmen.
Einleitung – Allgemeine Übersicht über Funktionen und Leistungsumfang des AED.
Kapitel 1 – Bedienung – Beschreibung der Funktionen aller Bedienelemente und Anzeigen des AED.
Kapitel 2 – Selbsttest, Wartung und Fehlerbehebung – Beschreibung der Gerätekonfiguration,
Datenkommunikation, Fehlerbehebung, Wartung sowie Bestellung von Zubehör und
Verbrauchsmaterialien.
Anhänge – Technische Spezifikationen des AED, Eigenschaften der geradlinigen zweiphasigen
Wellenform von ZOLL sowie Informationen über die Genauigkeit des Algorithmus bei der EKGAnalyse.
ZOLL AED Plus
v
Sicherheit – Zusammenfassung
Der folgende Abschnitt beschreibt die allgemeinen Warnungen und Sicherheitshinweise für
Administratoren, Hilfeleistende und Patienten.
Warnungen
• Verwenden Sie den AED Plus Defibrillator nur gemäß der Beschreibung in diesem Handbuch.
Unsachgemäße Verwendung des Gerätes kann zum Tod oder zu Verletzungen führen.
• Der AED Plus darf NICHT verwendet oder in Betrieb genommen werden, ehe Sie das AED Plus
Administrator-Handbuch und die Bedienungsanleitung gelesen haben.
• Verwenden Sie das AED Plus Gerät NICHT, und nehmen Sie es NICHT in Betrieb, wenn in der
Statusanzeige des Gerätes (links neben dem Griff) ein rotes „X“ angezeigt wird.
• Verwenden Sie das AED Plus Gerät NICHT, und nehmen Sie es NICHT in Betrieb, wenn es einen
Piepton ausgibt.
• Schließen Sie das Elektrodenkabel nach dem Einsetzen der Batterien an das AED Plus Gerät an.
• Das Elektrodenkabel sollte immer am AED Plus Gerät angeschlossen bleiben.
• Das Gerät sollte ausschließlich von entsprechend geschulten Personen bedient werden.
• Bei der Defibrillation wird Energie durch den Körper des Patienten geleitet, der bei Berühren des Patienten
zu tödlichen Stromschlägen führen kann. Halten Sie aus diesem Grunde beim Defibrillieren stets einen
Sicherheitsabstand zum Patienten ein.
• BERÜHREN SIE NICHT die Oberfläche der Elektroden, den Patienten oder leitende Gegenstände, mit
denen der Patient während der EKG-Analyse oder Defibrillation in Kontakt steht.
• Achten Sie vor Beginn der Behandlung darauf, dass der Patient keine leitenden Gegenstände berührt.
Rücken Sie ihn bei Bedarf von diesen ab.
• Verwenden Sie das Gerät NICHT in oder in der unmittelbaren Nähe von Pfützen.
• Wenn ein Patient jünger als 8 Jahre ist und weniger als 25 kg wiegt, sollte der ZOLL AED Plus mit den
ZOLL AED Plus Pädiatrischen Elektroden verwendet werden. Die Behandlung sollte nicht verzögert
werden, um das genaue Alter oder das Gewicht des Patienten festzustellen.
• Achten Sie während der EKG-Analyse darauf, dass der Patient möglichst wenig bewegt wird.
• Verwenden Sie das Gerät NICHT in unmittelbarer Nähe leicht entzündlicher Substanzen, z. B. Benzin,
entflammbarer Narkosemittel oder in sauerstoffangereicherten Umgebungen.
• Achten Sie darauf, dass das Gerät nicht Störstrahlungen ausgesetzt ist, die durch die Funkfrequenzen
bestimmter Geräte (Handys, Funkgeräte usw.) erzeugt werden. Der Defibrillator kann andernfalls den
Herzrhythmus nicht korrekt interpretieren.
• Entfernen Sie vor der Defibrillation alle Geräte vom Körper des Patienten, die nicht speziell gegen
Defibrillationen geschützt sind.
• Trocknen Sie vor Anbringen der Elektroden bei Bedarf die Brust des Patienten.
• Bringen Sie nur neue (d. h. gerade der Verpackung entnommene) und unbeschädigte Elektroden an, deren
Haltbarkeit noch nicht abgelaufen ist. Achten Sie beim Anbringen darauf, dass die Haut sauber und trocken
ist, um die Gefahr von Verbrennungen möglichst gering zu halten.
• Die Elektroden dürfen NICHT direkt über einem implantierten Herzschrittmacher angebracht werden, da
die von diesem Gerät erzeugten Impulse die Genauigkeit der EKG-Rhythmusanalysen beeinträchtigen
können. Andererseits kann der Schrittmacher durch die Entladungen des Defibrillators beschädigt werden.
• Lesen Sie die Hinweise am Deckel des ZOLL AED Plus, bevor Sie diesen als System zur passiven
Unterstützung der Atemwege (PASS) verwenden. Nur so können Sie feststellen, ob Sie das System
einsetzen dürfen oder nicht.
• Verwenden Sie NICHT das System zur passiven Unterstützung der Atemwege, wenn Sie eine Verletzung
am Kopf oder im Halsbereich entdecken bzw. vermuten. Legen Sie den Patienten vor Beginn der
Wiederbelebung auf eine feste Unterlage.
vi
ZOLL AED Plus
• Die eingesetzten Batterien dürfen NICHT wieder aufgeladen werden. Nach Gebrauch dürfen die
Batterien auf keinen Fall geöffnet oder verbrannt werden. Bei Missachtung besteht Explosionsgefahr!
• Das System sollte nicht auf oder in der unmittelbaren Nähe anderer Geräte verwendet werden. Lässt sich
dies nicht vermeiden, sollten Sie vor dem Einsatz des Gerätes prüfen, ob dieses korrekt betrieben werden
kann.
Vorsicht
• Das Gerät nicht öffnen oder auseinander nehmen. Es besteht die Gefahr von Stromschlägen.
Überlassen Sie Wartung oder Reparaturen ausschließlich dem hierfür qualifizierten
Servicepersonal.
• Verwenden Sie nur handelsübliche Lithium-Mangan-Dioxid-Batterien vom Typ 123A. Entsorgen
Sie verbrauchte Batterien nach den geltenden Vorschriften. Verwenden Sie nur die vom Hersteller
empfohlenen Batterien.
• Die Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit, die ZOLL Medical Corporation gemäß
Abschnitt 510(K) des amerikanischen Gesetzes über medizinische Geräte („Medical Device Act“)
der FDA („Food and Drug Administration“; amerikanische Zulassungsstelle für Lebensmittel und
Medikamente) vorgelegt hat, basieren auf dem Gebrauch von ZOLL Zubehör, z. B. Einmal-Elektroden. Der Einsatz von Elektroden anderer Hersteller wird nicht empfohlen. ZOLL übernimmt
hinsichtlich der Leistungsfähigkeit oder Wirksamkeit seiner Produkte keinerlei Gewährleistungsoder Garantieansprüche, wenn diese zusammen mit Elektroden anderer Hersteller verwendet
werden. Ist ein Gerätefehler auf die Verwendung von Zubehör zurückzuführen, das nicht von ZOLL
hergestellt wurde, kann dies zum Erlöschen der Garantie führen.
• Die CPR-D Padz Elektrode kann mit Hilfe von Multifunktionskabeln an andere ZOLL Defibrillatoren angeschlossen werden. Defibrillationsschocks können auch verabreicht werden, wenn die
Elektrode an andere ZOLL Defibrillatoren angeschlossen ist. Die Wiederbelebungsfunktion kann
nur mit dem AED Plus verwendet werden.
Indikationen zur Verwendung
Verwenden Sie den AED bei Verdacht auf Herzstillstand, wenn beim Patienten KEINE
LEBENSZEICHEN festgestellt werden können. Dies gilt für die folgende Situation:
• Der Patient ist bewusstlos; und
• Es kann keine normale Atemtätigkeit festgestellt werden; und
• Es können weder ein Puls gemessen noch andere Lebenszeichen wahrgenommen werden.
Kontraindikationen für die Verwendung
Verwenden Sie den AED NICHT, wenn der Patient:
• Bei Bewusstsein ist; oder
• Atmet; oder
• Einen messbaren Pulsschlag hat oder andere Lebenszeichen aufweist.
Intendierte Benutzer des Gerätes
Der externe Defibrillator ZOLL AED Plus ist für die Verwendung durch Personal vorgesehen, das in
der Verwendung des AED Plus, Erster Hilfe oder anderen vom Arzt autorisierten medizinischen Notfallbehandlungen zur Defibrillation von Patienten mit Herzstillstand geschult wurde. Die Funktion zur
Überwachung der Wiederbelebung ist mit einer Taktvorgabefunktion ausgestattet, die dem Hilfeleistenden den Rhythmus bei der Herzdruckmassage vorgibt. Der Takt entspricht der von der AHA und
ERC empfohlenen Frequenz von 100 Herzkompressionen pro Minute. Die audiovisuellen Aufforderungen helfen ebenfalls, eine Herzdruckmassagetiefe von 3,8 bis 5,1 cm bei Erwachsenen zu erzielen.
ZOLL AED Plus
vii
Nachverfolgbarkeit des Gerätes
Die US-Gesetzgebung (Federal Law 21 CFR 821) sieht die Nachverfolgbarkeit von Defibrillatoren vor.
Als Eigentümer des Gerätes sind Sie verpflichtet, ZOLL Medical Corporation bei Lieferung, Verlust,
Diebstahl, Schenkung, Verkauf, Zerstörung oder anderweitige Überlassung an ein anderes Unternehmen
bzw. eine Organisation zu benachrichtigen.
Tritt eines der oben genannten Ereignisse ein, teilen Sie ZOLL Medical Corporation bitte schriftlich die
folgenden Informationen mit:
1. Herkunft – Bezeichnung der Organisation usw., Adresse, Name und Telefonnummer des
Ansprechpartners.
2. Teilenummer/Modellnummer und Seriennummer.
3. Art der Transaktion (z. B. Gerät wurde in Empfang genommen, gestohlen, zerstört, einer anderen
Organisation überlassen).
4. Neuer Standort bzw. Organisation (sofern sich die Angaben von Punkt 1 unterscheiden) –
Bezeichnung des Unternehmens bzw. der Organisation, Adresse, Name und Telefonnummer des
Ansprechpartners.
5. Ein Datenwechsel wurde ausgeführt.
Hinweis zu Nebenwirkungen
Als medizinische Einrichtung bzw. als im Gesundheitswesen Tätiger sind Sie gemäß SMDA eventuell
dazu verpflichtet, ZOLL sowie möglicherweise der FDA das Eintreten bestimmter Ereignisse zu
melden. Diese Ereignisse sind im US-Gesetz 21 CFR Part 803 definiert und umfassen Todesfälle,
gravierende Verletzungen oder Erkrankungen, die mit dem Gerät in Verbindung stehen. Tritt ein
meldepflichtiges Ereignis ein, sollten Sie – im Rahmen unseres Qualitätssicherungsprogramms – ZOLL
über jeglichen Mangel am Gerät, Fehlfunktionen und Defekte unterrichten. Diese Informationen sind
erforderlich, damit ZOLL auch weiterhin Produkte anbieten kann, die den höchsten Qualitätsansprüchen
genügen.
Entpacken
• Untersuchen Sie alle Packkartons und -behälter auf Beschädigungen.
• Überprüfen Sie das Gerät gründlich auf Beschädigungen, die während des Transports aufgetreten
sind.
• Wenn Teile der Lieferung fehlen oder beschädigt sind bzw. das Gerät den Selbsttest nicht besteht
(ein rotes „X“ wird nach dem Einsetzen der Batterien in der Statusanzeige angezeigt), nehmen Sie
bitte Kontakt mit dem Technischen Kundendienst der ZOLL Medical Corporation auf.
• Überprüfen Sie anhand der Lieferliste, ob alle bestellten Teile geliefert wurden.
Konventionen
In diesem Dokument werden Audioaufforderungen in kursiven Großbuchstaben dargestellt,
z. B. NOTRUF VERANLASSEN.
WARNUNG!
ACHTUNG!
Warnungen beziehen sich auf Situationen oder Handlungen, die zu gravierenden
Verletzungen bis hin zum Todesfall führen können.
Hinweise, die durch „ACHTUNG!“ hervorgehoben sind, beziehen sich auf
Situationen oder Handlungen, die zu Schäden am Gerät führen können..
HINWEIS Hinweise enthalten zusätzliche Informationen zur Verwendung des Defibrillators.
viii
ZOLL AED Plus
Symbole
Die folgenden Symbole werden in dieser Anleitung oder am Gerät verwendet:
Gerät der Schutzklasse II.
Gegen Defibrillationen geschützte Patientenverbindung des Typs BF
ACHTUNG: Weitere Informationen im Handbuch
GEFÄHRLICHE SPANNUNG
Keine neuen Batterien
Neue Batterien
Taste nicht drücken
Taste drücken
Diesen Hersteller nicht verwenden
Dieser Hersteller kann verwendet werden
VARTA
Gerät ist für die Behandlung von erwachsenen und pädiatrischen
Patienten geeignet.
Hersteller
Autorisierte Vertretung in der europäischen Gemeinschaft
Seriennummer
Katalognummer
Bedienungsanleitung lesen
ZOLL AED Plus
ix
(Diese Seite bleibt leer.)
x
ZOLL AED Plus
Einleitung
Verwendung des ZOLL AED Plus
Der ZOLL AED Plus ist ein automatischer externer Defibrillator (AED), der mittels AudioAufforderungen und Grafikanzeigen den Bediener durch die einzelnen Schritte einer Wiederbelebung
leitet. Hierzu kann eine Defibrillation und/oder eine kardiopulmonale Reanimation (Herz-LungenWiederbelebung; HLW) gehören. Das Gerät verwendet zur Defibrillation die geradlinig zweiphasige
Wellenform von ZOLL. Nach Anbringen der Elektroden auf der Brust des Betroffenen überwacht der
Defibrillator den elektrokardiografischen (EKG) Rhythmus des Herzens. Anschließend wird dieser
analysiert und bestimmt, ob der Rhythmus schockbar ist oder nicht. Bei Bedarf werden über die
gleichen Elektroden Defibrillationsschocks verabreicht. Wenn das Gerät einen schockbaren
Rhythmus erkennt, lädt es sich und gibt folgende Warnung aus: PATIENT NICHT BERÜHREN,
BLINKENDE SCHOCKTASTE DRÜCKEN. Der Hilfeleistende drückt dann zur Abgabe des
Schocks die Schock-taste. Der Hilfeleistende wird dann aufgefordert, zwei Minuten lang
Wiederbelebungsmaßnahmen durchzuführen. Anschließend führt das Gerät automatisch erneut eine
EKG-Analyse durch.
Einige Versionen des ZOLL AED Plus sind mit einem Gerätedeckel ausgestattet, der als System zur
passiven Unterstützung der Atemwege verwendet werden kann, um Hals und Schultern in eine
Position zu bringen, in der die Atemwege freiliegen. Einzelnen Geräteversionen kann außerdem
zusätzliches Einmalzubehör beiliegen (Rasiermesser, Schutzmaske, Scheren und ein Tuch). Der
Defibrillator wird von zehn handelsüblichen Lithium-Mangan-Dioxid-Batterien namhafter Hersteller
mit Strom versorgt.
Der ZOLL AED Plus kann folgende Funktionen ausführen:
• Durchführen von regelmäßigen Selbsttests zum Sicherstellen der fortlaufenden
Betriebsbereitschaft.
• Verwenden einteiliger Elektroden, die das Anschließen und Aufkleben am Patienten erleichtern.
• Analyse des Herzrhythmus und Meldung an den Hilfeleistenden, ob der Rhythmus schockbar ist
oder nicht.
• Bei Patienten mit Herzstillstand Abgabe von Defibrillationsschocks, wenn ein schockbarer
EKG-Rhythmus entdeckt wurde.
• Ausgabe von Audio-Aufforderungen und Grafikanzeigen, die den Bediener durch die Schritte
leiten, die bei einem kardialen Notfall erforderlich sind, z. B. Hilfe anfordern oder den Patienten
wiederbeleben.
• Ausgabe von akustischen Signalen (Pieptöne), die dem Hilfeleistenden helfen, die Herzdruckmassage mit 100 Herzkompressionen pro Minute durchzuführen (hierfür sind CPR-D padz
erforderlich).
• Überwachung der Herzdruckmassagetiefe während der Wiederbelebung und Ausgabe von
Audio-Aufforderungen, die bei Bedarf auf eine unzureichende Herzdruckmassagetiefe
aufmerksam machen (hierfür sind CPR-D padz erforderlich).
• Gerätedeckel, der als System zur passiven Unterstützung der Atemwege verwendet werden kann.
(Beachten Sie, dass dieser Spezialdeckel bei einigen Versionen zum Standardlieferumfang
gehört, bei anderen als optionales Zubehör bestellt werden kann.)
• Datenübertragung zwischen Defibrillator und einem PC zur Speicherung von Ereignissen oder
zum Ausdrucken von Ereignisberichten.
• Es können handelsübliche Batterien verwendet werden.
ZOLL AED Plus
1
Verwendung der Wiederbelebungsfunktion
Die CPR-D padz sind mit einem Sensor ausgestattet, der bei der Wiederbelebung die Frequenz und
Tiefe der Herzdruckmassage misst. Dieser Sensor wird (als Teil der Elektrode) so auf der Brust des
Betroffenen fixiert, dass er bei der Herzdruckmassage zwischen der Hand des Hilfeleistenden und dem
unteren Brustbeinbereich liegt. Der Sensor misst die Frequenz und Tiefe der Herzdruckmassage und
sendet die Daten an den ZOLL AED Plus. In Verbindung mit ZOLL CPR-D padz kann der ZOLL AED
Plus die Frequenz und Tiefe der Herzdruckmassage überwachen. Das Gerät ist mit einer
Taktvorgabefunktion ausgestattet, die bei der Wiederbelebung den Hilfeleistenden dabei unterstützt,
die von der AHA/ERC empfohlene Frequenz von 100 Kompressionen pro Minute zu erreichen bzw. zu
halten. Zusätzliche Audio-Aufforderungen und Displaymeldungen helfen dabei, die für Erwachsene
empfohlene Herzdruckmassagetiefe von 3,8 bis 5,1 cm zu erreichen.
Die Taktvorgabe wird in Phasen deaktiviert, in denen keine Wiederbelebung durchzuführen ist
(z. B. bei EKG-Analysen und Defibrillationsschock-Salven). Wird eine Wiederbelebung indiziert,
beginnt die Taktvorgabe akustische Signale (Pieptöne) auszugeben – nachdem die ersten Kompressionen der eingeleiteten Herzdruckmassage festgestellt wurden. Der Piepton wird automatisch (mit den
nachfolgend beschriebenen Frequenzen) fortgesetzt und stoppt erst einige Sekunden nach Ende der
Herzdruckmassage bzw. wenn die empfohlene Wiederbelebungsphase abgelaufen ist (1 Minute gemäß
den AHA-Protokollen und 1 bis 3 Minuten nach den ERC-Protokollen). Stoppt der Hilfeleistende
während einer Wiederbelebungsphase die Herzdruckmassage, stoppt die Taktvorgabe nach wenigen
Sekunden. Der Piepton wird in der Wiederbelebungsphase erst dann wieder ausgegeben, wenn die
Herzdruckmassage wieder aufgenommen wird. Wird während einer Wiederbelebungsphase keine
Herzdruckmassage festgestellt, gibt der ZOLL AED Plus in regelmäßigen Abständen die Aufforderung
WIEDERBELEBUNG FORTSETZEN aus.
Die Frequenz der Taktvorgabefunktion des ZOLL AED Plus passt sich an die tatsächlich vom Hilfeleistenden verwendete Herzmassagefrequenz an. Die Taktvorgabe piept mit 100 Herzkompressionen
pro Minute, wenn die Herzdruckmassage mit mehr als 80 Herzkompressionen pro Minute begonnen
wird. Kann der Hilfeleistende die Herzmassagefrequenz von mindestens 80 Herzkompressionen pro
Minute nicht erreichen oder halten, steigert die Taktvorgabe die Frequenz des Pieptons auf einen Wert,
der um ca. 15 Herzkompressionen pro Minute höher als die tatsächlich vom Hilfeleistenden angewendete Frequenz liegt. Diese erhöhte Taktfrequenz hilft dem Hilfeleistenden dabei, die Herzmassagefrequenz so weit anzuheben, bis sie dem empfohlenen Wert von 100 Herzkompressionen pro Minute
entspricht. Liegt die vom Hilfeleistenden verwendete Herzmassagefrequenz erheblich unter
60 Herzkompressionen pro Minute, piept die Taktvorgabe mit der Minimalfrequenz von
60 Herzkompressionen pro Minute.
Während der Wiederbelebung kann der ZOLL AED Plus eine oder auch mehrere Audio-Aufforderungen ausgegeben, die über die gemessene Herzdruckmassagetiefe informieren. Wenn das System
zur Wiederbelebungsüberwachung feststellt, dass die Herzdruckmassagetiefe dauerhaft unter 3,8 cm
liegt, wird die Aufforderung FESTER DRÜCKEN ausgegeben. Wird HERZDRUCKMASSAGE GUT
ausgegeben, beträgt die Herzdruckmassagetiefe 3,8 cm oder mehr.
2
ZOLL AED Plus
Bedienung
Überblick
In diesem Abschnitt werden die folgenden Funktionen beschrieben:
• Bedienelemente und Anzeigen
• Grafikanzeigen des AED verwenden
• Audio-Aufforderungen verwenden
• LCD-Anzeige verwenden
• System zur passiven Unterstützung der Atemwege (PASS) verwenden
• Elektroden verwenden
• CPR-D padz anbringen
• Funktion zur Überwachung der Wiederbelebung verwenden -- Real CPR Help
• Option Audio-Aufzeichnung verwenden
Position der Bedienelemente und Anzeigen am Gerät
In Tabelle 1: Steuerungsfunktionen finden Sie eine genaue Beschreibung aller Bedienelemente.
Patientenstecker
LCD-Anzeige (nicht bei allen
Gerätetypen verfügbar)
IrDA-Schnittstelle (seitlich am Gerät)
Grafikanzeigen
Lichtanzeigen
Statusanzeige
Tragegriff
Batteriefach (Unterseite)
EIN/AUS
Mikrofon (nicht sichtbar)
Lautsprecher (Unterseite)
Schocktaste
Abbildung 1: Position der Bedienelemente und Anzeigen am Gerät
ZOLL AED Plus
3
Tabelle 1: Steuerungsfunktionen
Bedienelement/
Anzeige
Funktion:
EIN/AUS-Taste
Zum Ein- und Ausschalten des Gerätes.
Wird die Taste >5 Sekunden lang gedrückt gehalten, startet der Selbsttest bzw.
die Datenkommunikation.
Lichtanzeigen
Es leuchtet jeweils die Anzeige des Schritts auf, den der Hilfeleistende gerade
am Patienten durchführen muss.
Schocktaste
1. Diese Taste beginnt zu leuchten, wenn der AED aufgeladen und betriebsbereit
ist.
2. Wenn die Taste bei geladenem und betriebsbereitem Defibrillator gedrückt
wird, gibt dieser an den Patienten einen Schock ab.
3. Ist der Defibrillator nicht mehr ausreichend geladen, erlischt die beleuchtete
Taste. Beim Drücken der Taste hören Sie eine Audio-Aufforderung, die Sie
über die Anzahl der Defibrillationsschocks seit Einschalten des Gerätes
informiert.
Piktogramme
Symbole, die Ihnen die Abfolge der Schritte nahe bringen, die bei der
Wiederbelebung und Defibrillation eingehalten werden müssen.
Statusanzeige
Wenn das grüne Häkchen leuchtet, hat das Gerät den letzten Selbsttest
erfolgreich bestanden und ist betriebsbereit.
Leuchtet hingegen das „X“, ist der Selbsttest fehlgeschlagen, d. h. das Gerät ist
nicht betriebsbereit.
4
LCD-Anzeige
Anzeige der Betriebszeit, Schockzahl, Anwenderaufforderungen, Tiefe der
Herzdruckmassage und EKG-Kurven.
IrDA™-Anschluss
Kommunikationsverbindung zwischen Defibrillator und einem PC bzw. anderen
Geräten mit IrDA™-Anschluss.
System zur
passiven Unterstützung der Atemwege (PASS, in
Gerätedeckel integriert; optional)
Einige ZOLL AED Plus Modelle sind mit einem besonders gestalteten Deckel
ausgestattet, der unter die Schultern des Patienten geschoben werden kann, um
ihn beim Atmen zu unterstützen. Dieses PASS-System kann auch als Zubehör für
andere ZOLL AED Plus Modelle bestellt werden. (Siehe Abschnitt „Zubehör“.)
Batteriefach
Aufnahme von zehn (10) Lithium-Mangan-Dioxid-Batterien des Typs 123A zur
Stromversorgung des Gerätes.
Patientenstecker
Stecker zum Anschluss der Elektroden an den AED.
Lautsprecher
Zur Ausgabe von Audio-Aufforderungen und akustischen Signalen der
Taktvorgabe (Pieptöne), die dem Hilfeleistenden bei der Wiederbelebung helfen,
die erforderlichen Schritte in der richtigen Reihenfolge auszuführen. Auch bei
anstehenden Wartungsmaßnahmen oder Reparaturen werden bei Bedarf AudioAufforderungen ausgegeben.
Mikrofon
(optional)
Wenn das Gerät mit der optionalen Audio-Aufnahmemöglichkeit ausgestattet ist,
kann das Mikrofon dazu verwendet werden, Umgebungsgeräusche einschließlich
der Stimme des Hilfeleistenden aufzuzeichnen.
ZOLL AED Plus
Grafikanzeigen des AED verwenden
Die Grafiken befinden sich auf der Bedienfläche (siehe Abbildung 2) auf der Oberseite des Gerätes. Sie
sind nach dem Abnehmen des Deckels sichtbar. Die Grafiken sollen Ihnen dabei helfen, alle zur
Wiederbelebung erforderlichen Schritte in der richtigen Reihenfolge durchzuführen. Sie werden zusätzlich
verwendet, um den Effekt der Audio-Aufforderungen sowie optional angezeigter Meldungen zu verstärken.
Allen Grafiken auf dem Gerät sind LED-Anzeigen und Audio-Aufforderungen zugeordnet. Diese
Kombination dient dazu, die Aufmerksamkeit des Hilfeleistenden so zu lenken, dass er die erforderlichen
Schritte in der Reihenfolge ergreift, die in den aktuell geltenden Protokollen zur Verwendung automatischer
externer Defibrillatoren (AED) der AHA („American Heart Association“) und des ERC („European
Resuscitation Council“) definiert sind.
Abbildung 2: Grafiken auf der Bedienoberfläche
Das Gerät ist mit einer LCD-Anzeige ausgestattet (einige Spezialmodelle sind ohne LCD-Anzeige
erhältlich), das folgende Informationen anzeigt: Betriebszeit, Anzahl der verabreichten Schocks,
Textmeldungen (entsprechen den Audio-Aufforderungen), Tiefe der Herzdruckmassage. Das Gerät kann
außerdem so konfiguriert werden, dass auch empfangene EKG-Signale angezeigt werden.
Beim Einschalten des Gerätes werden die Audio-Aufforderungen und Grafikanzeigen automatisch in der
richtigen Reihenfolge ausgegeben, solange das Gerät eingeschaltet bleibt. Wird das Gerät ausgeschaltet
oder die Elektroden für längere Zeit vom Patienten abgenommen, stoppt die Ausgabe von audiovisuellen
Aufforderungen. Nach Anbringen der Elektroden am Patienten und Überprüfen der Verbindungsimpedanz
wird der EKG-Rhythmus analysiert.
Je nach Ergebnis der EKG-Analyse wird dem Hilfeleistenden per Audio-Aufforderung mitgeteilt, ob
ein schockbarer EKG-Rhythmus festgestellt wurde oder nicht. Wird ein schockbarer EKG-Rhythmus
gemessen, leiten Audio- und visuelle Aufforderungen (d. h. die betreffenden Anzeigen leuchten auf)
den Hilfeleistenden in der richtigen Reihenfolge durch die Defibrillation. Wird kein Schock empfohlen,
gibt der ZOLL AED Plus Audio-Aufforderungen KEIN SCHOCK EMPFOHLEN und WIEDERBELEBUNG BEGINNEN aus. Zusätzlich leuchten die entsprechenden Grafikanzeigen auf. Dem Hilfeleistenden
ZOLL AED Plus
5
bleibt dann ein Intervall von 2 Minuten (je nach Gerätekonfiguration) zur Wiederbelebung. Nach Ablauf
dieser „Wiederbelebungsphase“ startet der ZOLL AED Plus automatisch eine neue EKG-Rhythmusanalyse.
Die Schocks werden durch Betätigen der Schocktaste (wird durch das Herzsymbol und die zugehörige
LED angezeigt) in der Mitte der Bedienoberfläche ausgelöst.
Weitere Hinweise zu den Grafikanzeigen auf der Bedienoberfläche können Sie der Bedienungsanleitung
des ZOLL AED Plus entnehmen. Hier finden Sie auch Informationen zu den Audio-Aufforderungen, die
bei den einzelnen Schritten des Behandlungsprotokolls ausgegeben werden, sowie zu den erwarteten
Reaktionen des Hilfeleistenden auf die audiovisuellen Aufforderungen.
Löst sich eine Elektrode vom Patienten, wird die EKG-Analyse bzw. die Verabreichung von Schocks so
lange unterbrochen, bis diese wieder angebracht ist. In diesem Fall wird die Aufforderung ELEKTRODEN
PRÜFEN ausgegeben.
Audio-Aufforderungen verwenden
Bei der klinischen Anwendung des ZOLL AED Plus werden die folgenden Audio-Aufforderungen
ausgegeben:
Tabelle 2: Audio-Aufforderungen und ihre Bedeutung
6
Audio-Aufforderung
Definition
GERÄT OK.
Der ZOLL AED Plus hat nach dem Einschalten den Selbsttest
erfolgreich bestanden.
GERÄT NICHT
EINSATZBEREIT.
Der ZOLL AED Plus hat nach dem Einschalten den Selbsttest
nicht bestanden und kann deshalb nicht verwendet werden.
BATTERIEN WECHSELN.
Beim nach dem Einschalten des ZOLL AED Plus durchgeführten
Selbsttest wurde festgestellt, dass die eingesetzten Batterien zu
schwach sind, um bei der Patientenversorgung verwendet zu
werden. Setzen Sie sofort neue Batterien ein.
RUHE BEWAHREN.
Versuchen Sie so ruhig wie möglich zu bleiben und konzentrieren
Sie sich ganz auf den Notfall.
BEWUSSTSEIN PRÜFEN
Überprüfen Sie, ob der Betroffene bei Bewusstsein ist, indem Sie
ihn behutsam schütteln und ihn fragen: „Sind Sie in Ordnung?“.
NOTRUF VERANLASSEN.
Verständigen Sie den ärztlichen Notfalldienst oder bitten Sie eine
andere Person, Hilfe zu holen.
ATEMWEGE FREI MACHEN.
Bringen Sie den Betroffenen in Rückenlage. Überstrecken Sie
dann den Kopf des Betroffenen durch Anheben des Kinns oder
Kiefers, um dessen Atemwege frei zu machen.
ATMUNG PRÜFEN.
Überprüfen Sie durch Beobachten, Hören oder Fühlen, ob der
Betroffene atmet bzw. ob ein Luftstrom aus den Lungen
wahrgenommen werden kann.
ZWEIMAL BEATMEN.
Spenden Sie zwei Atemzüge, wenn Sie keine Atmung feststellen
können.
ZOLL AED Plus
Audio-Aufforderung
Definition
KABEL EINSTECKEN.
Das Elektrodenkabel ist nicht richtig mit dem
AED-Patientenstecker verbunden.
DEFI-ELEKTRODEN AUF
ENTBLÖSSTE
PATIENTENBRUST KLEBEN.
Bringen Sie die Defibrillationselektroden auf dem entblößten
Brustkorb des Patienten an.
ELEKTRODEN PRÜFEN.
Die bereits angebrachten Elektroden verfügen nicht über
ausreichenden Kontakt mit der Haut des Patienten oder die
Elektroden sind defekt.
PATIENT NICHT BERÜHREN,
ANALYSE LÄUFT.
Berühren Sie den Patienten nicht, damit die laufende oder gerade
beginnende EKG-Rhythmusanalyse nicht gestört wird.
SCHOCK EMPFOHLEN.
Bei der EKG-Rhythmusanalyse wurde VF bzw. eine schockbare
VT festgestellt.
KEIN SCHOCK EMPFOHLEN.
Bei der EKG-Rhythmusanalyse wurde ein Rhythmus festgestellt,
der durch Defibrillation nicht behandelt werden kann.
ANALYSE UNTERBROCHEN.
PATIENT RUHIG HALTEN.
Die EKG-Rhythmusanalyse wurde aufgrund von zu vielen EKGSignalartefakten unterbrochen. Unterbrechen Sie die laufende
Wiederbelebung und halten Sie den Patienten so still wie möglich.
PATIENTEN NICHT
BERÜHREN. BLINKENDE
SCHOCKTASTE DRÜCKEN.
Bitten Sie alle Personen, die den Betroffenen versorgen, von
diesem zurückzutreten und jede Berührung zu vermeiden. Drücken
Sie dann die Schocktaste zum Starten der Defibrillationstherapie.
SCHOCKTASTE LOSLASSEN.
Die Schocktaste wurde bei noch nicht betriebsbereitem
Defibrillator gedrückt. Lassen Sie die Schocktaste los und drücken
Sie diese dann erneut nach Ertönen des Signals „Betriebsbereit“.
SCHOCK ABGEGEBEN.
Dem Betroffenen wurde soeben ein Defibrillationsschock
verabreicht.
KEIN SCHOCK ABGEGEBEN.
Dem Betroffenen wurde kein Schock verabreicht, da der
Hilfeleistende die Schocktase nicht gedrückt hat oder ein Fehler
entdeckt wurde.
n SCHOCKS ABGEGEBEN.
Seit Einschalten des AED wurden insgesamt n Schocks
abgegeben.
WIEDERBELEBUNG
BEGINNEN.
Beginnen Sie mit der Wiederbelebung.
WIEDERBELEBUNG
FORTSETZEN.
Setzen Sie die Wiederbelebung fort. Diese Aufforderung wird
auch dann ausgegeben, wenn die WiederbelebungsÜberwachungsfunktion des ZOLL AED Plus
Herzdruckmassagetiefen von weniger als ca. 1,9 cm feststellt.
FESTER DRÜCKEN.
Die bei der Wiederbelebung angewendete Herzdruckmassagetiefe
ist konstant geringer als ca. 3,8 cm.
ZOLL AED Plus
7
Audio-Aufforderung
Definition
HERZDRUCKMASSAGE GUT.
Diese Meldung wird ausgegeben, wenn es der Hilfeleistende nach
Ausgabe von „FESTER DRÜCKEN“ geschafft hat, eine
Herzdruckmassagetiefe von mindestens 3,8 cm zu erreichen.
WIEDERBELEBUNG
UNTERBRECHEN.
Unterbrechen Sie die Wiederbelebung, damit der AED die
EKG-Rhythmusanalyse beginnen kann.
Die folgenden Aufforderungen können beim nichtklinischen Einsatz des ZOLL AED Plus ausgegeben
werden:
Tabelle 2b
8
Audio-Aufforderung
Definition
NACH BATTERIEWECHSEL:
GRÜNE TESTTASTE
DRÜCKEN.
Drücken Sie nach Austausch ALLER Batterien die grüne Testtaste
im Batteriefach.
DATEN KONFIGURATIONSMODUS.
Der ZOLL AED Plus befindet sich im Diagnose/
Datenkommunikations-Modus.
INFRAROTVERBINDUNG
HERGESTELLT.
Es wurde die Infrarotverbindung zwischen dem ZOLL AED Plus
und einem PC hergestellt.
ZOLL AED Plus
LCD-Anzeige verwenden
Der ZOLL AED Plus ist mit einer Flüssigkristallanzeige (siehe Abbildung 3) im Format 1,3 x 2,6 Zoll
versehen, die die folgenden Informationen darstellt:
Anzeige der Herzdruckmassagetiefe bei der Wiederbelebung
3,8 cm
Tiefe
3,8 cm
Tiefe
5,1 cm
Tiefe
5,1 cm
Tiefe
Mit EKG
Ohne EKG
Abbildung 3: LCD-Anzeige
HINWEIS Einige Sondermodelle des AED sind ohne LCD-Anzeige ausgestattet.
Betriebszeit (oben rechts im Display): Anzeige der Gesamtbetriebszeit (in Minuten und Sekunden)
seit Einschalten des ZOLL AED Plus. Die Betriebszeit wird auch bei kurzen Unterbrechungen
(<5 Sekunden) der Stromversorgung weitergezählt. Wird der ZOLL AED Plus für länger als fünf
(5) Sekunden ausgeschaltet, wird die Betriebszeit auf 00:00 zurückgesetzt. Wenn die Betriebszeit
99 Minuten und 59 Sekunden überschreitet, springt der Zähler auf 00:00 zurück und beginnt dann
weiterzuzählen.
Schockzahl (oben links im Display): Anzeige der Gesamtzahl aller Defibrillationsschocks, die der
ZOLL AED Plus seit dem letzten Einschalten abgegeben hat. Die Schockzahl wird auch nach kurzen
Unterbrechungen (<5 Sekunden) der Spannungsversorgung weitergezählt. Wird der ZOLL AED Plus
für länger als 5 Sekunden ausgeschaltet, wird die Schockzahl auf 0 zurückgesetzt.
Anzeige der Herzdruckmassagetiefe bei der Wiederbelebung (rechts im Display): An einem
Balkendiagramm kann die bei der Wiederbelebung erzielte Herzdruckmassagetiefe abgelesen werden.
Die Balkenanzeige ist bei 3,8 cm und 5,1 cm mit Linien versehen, an denen abgelesen werden kann,
ob bei der Wiederbelebung eine ausreichende Herzdruckmassagetiefe erzielt wird.
Visuelle Bedieneraufforderungen (im unteren Drittel des Displays): Wenn der ZOLL AED Plus eine
Audio-Aufforderung ausgibt, wird gleichzeitig eine entsprechende Textmeldung in der LCD-Anzeige
ausgegeben.
EKG-Kurve (in der Displaymitte): Obwohl bei ZOLL AED Plus Geräten die Anzeige von
EKG-Kurven nicht ab Werk voreingestellt ist, kann der Defibrillator so konfiguriert werden, dass
die empfangenen EKG-Signale am Gerät dargestellt werden.
ZOLL AED Plus
9
System zur passiven Unterstützung der Atemwege (PASS)
verwenden
Wenn keine Anzeichen einer Kopf- oder Halsverletzung festgestellt werden können, wird empfohlen, den
Kopf durch Anheben des Kinns zu heben, um die Atemwege frei zu machen. Anschließend kann das
System zur passiven Unterstützung der Atemwege unter die Schultern des Betroffenen geschoben
werden, um den Kopf in dieser Lage zu halten.
WARNUNG! Verwenden Sie NICHT das System zur passiven Unterstützung der Atemwege, wenn
Sie eine Verletzung am Kopf oder im Halsbereich entdecken bzw. vermuten. Legen
Sie den Patienten vor Beginn der Wiederbelebung auf eine feste Unterlage.
Patienten, bei denen keine Kopf- oder Halsverletzung festgestellt werden konnte, sollten zuerst auf die
Seite gerollt werden. Legen Sie dann das System zur passiven Unterstützung der Atemwege unter die
Schultern des Betroffenen, so dass dessen Kopf beim Zurückrollen angehoben und nach hinten gestreckt
wird.
Für Gerätedeckel, die als System zur passiven Unterstützung der Atemwege verwendet werden
können, gilt: Der Deckel des AED ist so gestaltet, dass er hilft, die Atemwege frei zu halten, nachdem er
unter den Schultern des Betroffenen platziert wurde (siehe Abbildung 4).
Der Gerätedeckel kann auch als System zur passiven
Unterstützung der Atemwege verwendet werden.
Legen Sie den Deckel unter den Patienten, um dessen
Schultern anzuheben. Verwenden Sie das System zur
passiven Unterstützung der Atemwege nicht, wenn Sie
eine Verletzung am Kopf oder im Halsbereich vermuten.
Abbildung 4: System zur passiven Unterstützung der Atemwege verwenden
10
ZOLL AED Plus
Elektroden verwenden
WARNUNG! Verwenden Sie KEINE bereits benutzten Elektroden.
Der ZOLL AED Plus verwendet Elektrodenpackungen, die über ein Kabel mit dem Gerät verbunden
sind. Die Packung enthält die Elektroden, die am Patienten angebracht werden.
• Vergewissern Sie sich, dass Sie wirklich eine neue Elektrodenpackung verwenden und schließen
Sie das Elektrodenkabel nach jeder Verwendung am Gerät an, um für künftige Notfälle vorbereitet
zu sein.
• Überprüfen Sie regelmäßig das Ablaufdatum der Elektroden, damit Sie in Notfällen stets frische
und verwendungsbereite Elektroden einsetzen können.
• Ersetzen Sie abgelaufene Elektroden.
Wenn die Elektroden nicht richtig aufgeklebt sind, wird während des Gerätebetriebes die folgende
Audio-Aufforderung ausgegeben: ELEKTRODEN PRÜFEN oder ELEKTRODEN AUFKLEBEN.
Wenn das Elektrodenkabel nicht richtig am Gerät angeschlossen ist, wird die Audio-Aufforderung
KABEL EINSTECKEN ausgegeben. Vergewissern Sie sich deshalb, dass das Elektrodenkabel richtig
am AED angeschlossen und die Elektroden korrekt am Patienten angebracht sind.
Die Elektroden sollten zuerst am Gerät angeschlossen werden. Die Elektrodenpackung kann
Folgendes enthalten:
• Schere zum Zerschneiden der Kleidung bzw. zum Entfernen von Brustbehaarung.
• Rasiermesser zum Entfernen übermäßiger Behaarung an der Körperstelle, an der die Elektroden
aufgeklebt werden sollen.
• Kleines Tuch zum Trocknen der Haut des Betroffenen.
• Schutzhandschuhe.
• Schutzmaske.
HINWEIS Elektroden enthalten keine gefährlichen Materialien und können mit dem normalen Abfall entsorgt
werden, sofern sie nicht durch Krankheitserreger verunreinigt sind. Bei derartigen Verunreinigung sollten Sie
entsprechende Vorsichtsmaßnahmen treffen.
ZOLL AED Plus
11
CPR-D padz anbringen
Bereiten Sie vor dem Anbringen der Elektroden den Patienten vor.
Vorbereiten des Patienten:
1. Entfernen Sie die Kleidung im Brustbereich des Patienten.
2. Vergewissern Sie sich, dass die Brust des Betroffenen trocken ist.
3. Entfernen Sie bei Bedarf mit der Schere oder dem Rasiermesser die Brustbehaarung, damit die
Elektroden problemlos aufgeklebt werden können.
Zum Anbringen der Elektroden:
1. Reißen Sie die Elektrodenpackung auf und entfalten Sie die Elektroden. Orientieren Sie sich an den
Grafiken (siehe Abbildung 5).
2. Nehmen Sie den HLW-Sensor und platzieren Sie ihn zwischen den Brustwarzen über der
Brustbeinmitte des Betroffenen. Verwenden Sie dabei das Fadenkreuz des Sensors zur Orientierung.
3. Drücken Sie den HLW-Sensor mit der rechten Hand fest und ziehen Sie Schlaufe Nr. 2, um die
Schutzschicht von der Elektrode zu entfernen. Drücken Sie die Elektrode von der Mitte aus an, damit
sie richtig auf der Haut des Patienten klebt.
4. Drücken Sie den HLW-Sensor mit der linken Hand und ziehen Sie Schlaufe Nr. 3, um die Schutzschicht
von der Elektrode zu entfernen. Drücken Sie die Elektrode von der Mitte aus an, damit sie richtig auf
der Haut des Patienten klebt.
HINWEIS Wenn der Patient sehr groß ist oder es erforderlich ist, die Elektrode unter einer Brust anzubringen, können
Sie die untere Elektrode an der Perforation abtrennen und auf diese Weise wie gewünscht positionieren. Bringen Sie
das Elektrodenpolster am Patienten leicht nach links versetzt und unterhalb der linken Brust des Patienten an.
HINWEIS Wenn der Betroffene in der oberen rechten Brust einen implantierten Schrittmacher oder Defibrillator trägt,
sollten die Elektroden ein wenig versetzt aufgeklebt werden, damit sie nicht direkt über dem Gerät liegen.
Vergewissern Sie sich, dass der HLW-Sensor an seiner Stellung über der unteren Hälfte des Brustbeins bleibt.
2
3
ZOLL Medical Corporation 32 Second Avenue
Burlington, MA 01803-4420 USA 781-229-0020
ZOLL Medical European Operations
ZOLL Medical the Netherlands
Molenpad 3 6669 ZH Dodewaard
the Netherlands 31 488 480220
ZOLL Medical U.K. Ltd. 44 192 584 6400
ZOLL Deutschland GmbH 49 221 398 9340
Abbildung 5: Anbringen der CPR-D padz
12
ZOLL AED Plus
Funktion zur Überwachung der Wiederbelebung verwenden
- Real CPR Help
In Verbindung mit ZOLL CPR-D padz kann der ZOLL AED Plus die Herzdruckmassagefrequenz und
-tiefe überwachen. Das Gerät ist mit einer Taktvorgabefunktion ausgestattet, die dem Hilfeleistenden
den Rhythmus bei der Herzdruckmassage vorgibt. Der Takt entspricht der von der AHA und ERC
empfohlenen Frequenz von 100 Herzkompressionen pro Minute. Die audiovisuellen Aufforderungen
helfen ebenfalls, eine Herzdruckmassagetiefe von 3,8 bis 5,1 cm bei Erwachsenen zu erzielen. Die
Funktion zur Überwachung der Wiederbelebung kann nur bei Verwendung von CPR-D padz eingesetzt werden.
Gehen Sie wie folgt vor, wenn Sie die Wiederbelebungs-Überwachungsfunktion des ZOLL AED
Plus verwenden wollen:
1. Schließen Sie die CPR-D padz am ZOLL AED Plus an.
2. Bringen Sie die CPR-D padz wie im vorherigen Abschnitt beschrieben am Patienten an.
Vergewissern Sie sich, dass sich der HLW-Sensor in der Mitte der unteren Hälfte des Brustbeins
befindet.
3. Wenn keine Lebenszeichen festgestellt werden und der AED die Aufforderung WIEDERBELEBUNG BEGINNEN ausgibt, legen Sie Ihre Hände auf den HLW-Sensor. Drücken Sie diesen
anschließend, um die Herzdruckmassage zu beginnen.
Nach den ersten Herzkompressionen beginnt die Taktvorgabefunktion des ZOLL AED Plus den
Takt mit Hilfe von Pieptönen vorzugeben. Versuchen Sie den vorgegebenen Takt bei der Herzdruckmassage zu übernehmen. Kurz nach Beenden der Herzdruckmassage stoppt die Taktvorgabe, so
dass keine Pieptöne mehr zu hören sind.
HINWEIS Wenn der ZOLL AED Plus die Aufforderung FESTER DRÜCKEN ausgibt, beträgt die Herzdruckmassagetiefe weniger als 3,8 cm. Verstärken Sie die Herzdruckmassage, um bei der Wiederbelebung eine bessere
Leistung zu erreichen.
4. Beatmen Sie den Betroffenen mit einer geeigneten Anzahl an Atemspenden und setzen Sie dann die
Herzdruckmassage fort. Die Taktvorgabe fängt nach den ersten Herzkompressionen wieder an zu
piepen.
Option Audio-Aufzeichnung verwenden
Wenn das Gerät mit der optionalen Audio-Aufzeichnungsfunktion versehen und diese korrekt
konfiguriert ist, können bei einem Notfall bis zu 20 Minuten lang kontinuierlich Audioaufnahmen und
Daten gespeichert werden. Die Audioaufnahme startet, wenn die Aufforderung RUHE BEWAHREN
zu hören ist. Die aufgenommenen Daten werden mit den klinischen Ereignisdaten synchronisiert. Bei
Wiedergabe der Audioaufnahme werden die entsprechenden EKG-Daten synchronisiert. Bei jeder
Verwendung des Gerätes werden die bereits gespeicherten Daten (EKG-, Audio- und Ereignisdaten)
durch die Daten des aktuellen Notfalls überschrieben.
Wird das Gerät jedoch in einem anderen Modus gestartet (z. B. im Konfigurationsmodus), bleiben die
gespeicherten Daten erhalten und können übertragen werden. Das Überschreiben der alten EKG-,
Audio- und Ereignisdaten beginnt, sobald die Elektroden korrekt am Patienten angeschlossen sind.
ZOLL AED Plus
13
Selbsttest, War tung und Fehlerbehebung
Überblick
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zur Vorbereitung der folgenden Funktionen des ZOLL AED Plus:
• Inspektion
• Vorbereitungen zum Einsatz des ZOLL AED Plus.
• Verwenden des automatischen Selbsttests.
• Einsetzen und Auswechseln der Batterien.
• Anschließen des Elektrodenkabels an das Gerät.
• Aufbewahren von Elektroden und Zubehör im Gerät.
• Prüfen, ob Daten an das Gerät übertragen werden müssen.
Inspektion
Überprüfen Sie nach dem Auspacken, ob das Gerät beim Versand beschädigt wurde. Kontrollieren Sie,
ob alle bestellten Zubehörteile und andere Komponenten mitgeliefert wurden.
Vorbereitungen zum Einsatz des ZOLL AED Plus
Führen Sie vor und nach dem klinischen Einsatz des ZOLL AED Plus stets die folgenden
Vorbereitungen und Kontrollen durch, damit das Gerät im Notfall zuverlässig funktioniert.
1. Überprüfen Sie die gesamte Geräteoberfläche auf Risse, Brüche oder fehlende Teile. Achten Sie darauf,
dass das Gerät sauber ist.
2. Überprüfen Sie den Patientenstecker. Kontrollieren Sie, ob Anschlussstifte beschädigt sind oder fehlen.
3. Schließen Sie einen ZOLL AED Plus Simulator/Tester (bzw. ein gleichwertiges Gerät) an den
Patientenstecker des AED an.
4. Schalten Sie den Simulator und den ZOLL AED Plus ein. Überprüfen Sie folgende Vorgänge:
• Die Statusanzeige zeigt zuerst ein rotes „X“ und wechselt dann ca. 4 bis 5 Sekunden nach
Einschalten des Gerätes zu einem grünen Häkchen.
• Alle Lichtanzeigen (LED) auf der Geräteoberseite leuchten nacheinander auf.
• Innerhalb von 5 Sekunden nach Einschalten des ZOLL AED Plus wird die Audio-Aufforderung
GERÄT EINSATZBEREIT ausgegeben (und als Meldung angezeigt, wenn Ihr Gerät über eine
LCD-Anzeige verfügt).
• Ist Ihr Gerät mit einer LCD-Anzeige ausgestattet, erscheint die Meldung „SCHOCKS: 0“ links
oben im Display. Rechts oben wird die Betriebszeit angezeigt.
HINWEIS Wird die Meldung DATEN GESPEICHERT audiovisuell (d. h. als Audio-Aufforderung oder als Textmeldung) ausgegeben, sind noch EKG- und andere Daten zum klinischen Ereignis gespeichert, die noch nicht an ein
anderes Gerät oder an ein Archivierungssystem übertragen wurden. Um zu vermeiden, dass diese Informationen überschrieben werden, sollten diese Daten erst an einen PC übertragen werden, auf dem die Programme „ZOLL
Data Control“ oder „ZOLL Data Review“ installiert sind. Setzen Sie erst dann die Inspektion fort.
5. Geben Sie bei Verwendung des Simulators einen VF-Rhythmus am ZOLL AED Plus ein. Überprüfen
Sie dann, ob der AED die Serie an Aufforderungen zur Patientenbeurteilung fortsetzt, den EKGRhythmus analysiert, die Audio-Aufforderung SCHOCK EMPFOHLEN ausgibt, den Defibrillator lädt
und dann die Aufforderung PATIENT NICHT BERÜHREN, BLINKENDE SCHOCKTASTE DRÜCKEN
ausgibt.
14
ZOLL AED Plus
6. Überprüfen Sie, ob das Audiosignal „Ladebereit“ zu hören ist und die Schocktaste leuchtet.
7. Drücken Sie die Schocktaste und überprüfen Sie am Simulator, ob ein Schock abgegeben wurde.
Überprüfen Sie, ob die Meldung „Schocks: 1“ auf der LCD-Anzeige angezeigt wird. (Hinweis:
Bei diesem Test wird geprüft, ob das Gerät korrekt defibrilliert. Ist dies nicht der Fall, sollten Sie
dennoch überprüfen, ob die Defibrillationsenergie korrekt abgegeben wurde. Um zu überprüfen, mit
welcher Präzision der Schock abgegeben wurde, muss anstelle des ZOLL AED Plus Simulators/
Testers ein Defibrillator-Analysegerät verwendet werden.)
8. Überprüfen Sie nach der Schockabgabe, ob der AED Plus die Meldungen WIEDERBELEBUNG
BEGINNEN ausgibt.
9. Aktivieren Sie die Wiederbelebungsfunktion des Simulators und überprüfen Sie, ob die Taktvorgabe zu piepen beginnt und die folgenden Audio-Aufforderungen und Meldungen während der
nächsten 60 Sekunden ausgegeben werden: FESTER DRÜCKEN, gefolgt von HERZDRUCKMASSAGE GUT.
10. Vergewissern Sie sich, dass ca. zwei Minute nach Beginn der Wiederbelebung die Aufforderung
WIEDERBELEBUNG UNTERBRECHEN ausgegeben wird. Stellen Sie den Simulator auf „VF“
und überprüfen Sie, ob eine neue EKG-Analyse beginnt.
11. Schalten Sie den ZOLL AED Plus und den Simulator aus.
12. Achten Sie darauf, dass das Verfallsdatum der neuen CPR-D padz oder stat padz II ®, die mit dem
ZOLL AED Plus verwendet werden sollen, noch nicht erreicht ist.
13. Befolgen Sie die den neuen Elektroden beiliegenden Anweisungen, um diese zuerst an den
Patientenstecker am Gerät anzuschließen. Legen Sie die Elektroden dann in den Deckel des
ZOLL AED Plus.
14. Legen Sie neue Batterien ein, wenn in der Statusanzeige ein rotes „X“ angezeigt wird. (Weitere
Informationen finden Sie im Abschnitt „Einsetzen und Auswechseln der Batterien“ auf Seite 16).
15. Schließen Sie den Deckel auf der Oberseite und starten Sie den Selbsttest des ZOLL AED Plus
durch Drücken der EIN/AUS-Taste. Überprüfen Sie, ob die Audio-Aufforderung GERÄT
EINSATZBEREIT ausgegeben wird. Mit dieser Meldung wird signalisiert, dass die Batterien richtig
eingelegt, die Elektroden korrekt angeschlossen und das Gerät betriebsbereit ist.
16. Schalten Sie den ZOLL AED Plus aus.
HINWEIS Wenn einer der oben genannten Test fehlschlägt, wenden Sie sich bitte an Ihren Servicepartner oder an
den ZOLL Kundendienst.
Automatischer Selbsttest
Der ZOLL AED Plus verfügt über eine Selbsttestfunktion. Wird das Gerät mit eingesetzten
Batterien gelagert, wird der AED alle sieben Tage geprüft (Vorgabeeinstellung). Beim Selbsttest
wird die Funktionsfähigkeit und Bereitschaft des ZOLL AED Plus getestet, im Notfall die
folgenden Funktionen bereitzustellen:
1. Batteriestrom: Überprüfen, ob der Ladezustand der Batterien mindestens 50 % der vollen Kapazität
beträgt;
2. Anschluss der Defibrillationselektroden: Überprüfen, ob die Defibrillationselektroden zuerst
korrekt an das Gerät angeschlossen wurden.
3. EKG-Schaltkreis: Überprüfen, ob die EKG-Signalerfassung und Verarbeitungselektronik
funktionieren.
ZOLL AED Plus
15
4. Schaltkreis der Defibrillatorenladung und -entladung: Überprüfen, ob die Defibrillatorenelektronik
funktioniert und bei 2 Joule korrekt geladen und entladen werden kann.
5. Hardware/Software-Tests des Mikroprozessors: Überprüfen, ob die Mikroprozessorelektronik
des ZOLL AED Plus korrekt funktioniert und die Software vollständig installiert und richtig
konfiguriert ist.
Der Selbsttest kann auch manuell gestartet werden, wenn die EIN/AUS-Taste des Gerätes länger als
5 Sekunden gedrückt gehalten wird. Am ZOLL AED Plus leuchten alle grafischen Anzeigen auf.
Gleichzeitig werden alle Audio-Aufforderungen und Textmeldungen am Gerät ausgegeben, um dessen
audiovisuelle Funktionen zu testen.
Sind alle Selbsttests erfolgreich bestanden, zeigt die Statusanzeige des AED ein grünes Häkchen an ( ).
Hierdurch wird signalisiert, dass alle Tests bestanden wurden und das Gerät betriebsbereit ist.
Wenn ein rotes „X“ nach Abschluss der Selbsttests angezeigt wird, ist der AED nicht betriebsbereit, da
ein Defekt aufgetreten sein kann. Nehmen Sie den ZOLL AED Plus außer Betrieb und sehen Sie im
Kapitel „Fehlerbehebung“ in dieser Bedienungsanleitung nach geeigneten Abhilfemaßnahmen.
Alle Selbsttests werden automatisch nach Einschalten des Gerätes durchgeführt.
Einsetzen und Auswechseln der Batterien
Das Gerät wird mit zehn (10) Lithium-Mangan-Dioxid-Batterien des Typs 123A betrieben, die auch in
Fotoblitzgeräten eingesetzt werden. Diese Batterien:
• Können in den meisten Fotofachgeschäften, Kaufhäusern und Elektronikläden erworben werden.
ACHTUNG!
Verwenden Sie bitte ausschließlich Batterien von Duracell, Sanyo oder Varta.
Verwenden Sie keine Batterien von Panasonic oder Rayovac.
Die Verwendung von Batterien von Panasonic oder Rayovac kann zu erheblich längeren
Defibrillatorladezeiten führen als bei Notfällen erforderlich ist.
• Sollten keinesfalls nach Ablauf des aufgedruckten Haltbarkeitsdatums verwendet werden.
• Sollten regelmäßig auf ihr Haltbarkeitsdatum überprüft werden.
Nachfolgend finden Sie einige Beispiele, die Ihnen dabei helfen, den Datencode auf den Batterien von
Duracell, Sanyo und Varta zu verstehen.
Duracell:
Die erste Ziffer steht für das Herstellungsjahr:
Beispiel: 7=1997, 6=1996 usw.
An zweiter Stelle ist ein Buchstabe (von A bis L) vermerkt, der den Herstellungsmonat angibt:
Beispiel: A=Januar, B=Februar usw. bis L für Dezember.
Sanyo:
Der erste Buchstabe steht für das Herstellungsjahr.
Beispiel: A=1996, B=1997 usw.
Der zweite Buchstabe steht für den Herstellungsmonat.
Beispiel: A=Januar, B=Februar usw.
16
ZOLL AED Plus
Varta:
Der BRAUNSCHWEIG-Code (besteht immer aus zwei Buchstaben) ist auf der Seite der Monozelle
in Längsrichtung aufgedruckt.
Der erste Buchstabe steht für den Herstellungsmonat.
Beispiel: B=Januar, R=Februar, A=März usw.
Der zweite Buchstabe gibt das Herstellungsjahr an.
Beispiel: B=2001, R=2002, A=2003 usw.
Die von den empfohlenen Herstellern produzierten Batterien verfügen alle über eine Lebensdauer von
10 Jahren ab dem aufgedruckten Datum, sofern sie noch nicht in das Gerät eingesetzt sind.
Einsetzen der Batterien:
1. Vergewissern Sie sich, dass das Gerät ausgeschaltet ist. Öffnen Sie das Batteriefach und nehmen Sie
dessen Deckel von der Geräterückseite ab.
Sie können hierzu ein kleines Werkzeug verwenden (z. B. einen Schraubendreher mit abgeflachter
Spitze). Stecken Sie das Werkzeug in die beiden Schlitze auf der Geräterückseite und drücken Sie
damit die Laschen herunter. Stecken Sie dann das Werkzeug in die Fuge an der Unterseite, um den
Deckel abzuheben (siehe Abbildung 6).
2) Deckel hier abheben
Batteriefachtür
1) Lasche hier
herunterdrücken
Abbildung 6: Batteriefachtür abnehmen
2. Nehmen Sie immer alle Batterien aus dem Gerät und entsorgen Sie diese nach den geltenden
Vorschriften. Legen Sie neue Batterien in das Batteriefach ein. Achten Sie dabei darauf, die
Batterien richtig herum einzusetzen (Polmarkierungen beachten), und dass alle Batterien fest sitzen.
Nach Einsetzen der ersten 5–9 Batterien in das Batteriefach wird die Audio-Aufforderung
BATTERIEN EINSETZEN ausgegeben, um Sie darauf aufmerksam zu machen, dass noch weitere
Batterien eingesetzt werden müssen.
ZOLL AED Plus
17
Reset-Taste der Batterie
Abbildung 7: Batteriefach
3. Drücken Sie nach dem Einsetzen neuer Batterien die Reset-Taste im Batteriefach, wenn Sie das Gerät
dazu auffordert (siehe Abbildung 7). Nach Betätigen der Reset-Taste wird die Verbrauchsanzeige der
Batterien auf volle Kapazität eingestellt.
ACHTUNG! Setzen Sie keine bereits verwendeten Batterien in das Gerät ein. Es MÜSSEN stets
gleichzeitig alle zehn (10) Batterien ausgetauscht werden. Wechseln Sie nicht nur einzelne
Batterien aus. Das Gerät kann nicht feststellen, ob alle oder nur einige Batterien
ausgetauscht wurden. Werden bei einem Notfall Batterien eingesetzt, die nicht
vollständig geladen sind, kann die Leistungsfähigkeit des Gerätes beeinträchtigt
werden. Drücken Sie die Reset-Taste NICHT, wenn eine oder alle Batterien im Fach nicht
neu sind. Das Gerät geht dann davon aus, dass es sich um die gleichen Batterien handelt, die
gerade entnommen wurden.
HINWEIS Wird die Reset-Taste der Batterien nicht innerhalb von 15 Sekunden nach Einsetzen neuer Batterien
gedrückt, geht das Gerät davon aus, dass die Batterien nur kurzzeitig entnommen wurden, also nicht vollständig
geladen sind.
HINWEIS Da Lithium-Mangan-Dioxid-Batterien keine toxischen Materialien enthalten, können Sie nach Entladung
oder bei ordnungsgemäßem Schutz vor Kurzschluss mit dem normalen Abfall entsorgt werden.
18
ZOLL AED Plus
Ladezustand der Batterien feststellen
Beim normalen Gerätebetrieb, aber auch beim Defibrillieren und Stand-by-Betrieb, entladen sich die
Batterien. Auch wenn die Batterien nicht im Gerät eingesetzt werden, verlieren sie nach und nach an
Kapazität. Das Gerät überwacht das Energieniveau der eingelegten Batterien. Wenn das Energieniveau der Batterien unter einen kritischen Wert fällt, funktioniert das Gerät nicht mehr wie in den
Spezifikationen definiert. Bei niedrigem Ladezustand der Batterien passiert Folgendes:
• Das Gerät gibt einen akustischen Alarm oder einen „Piepton“ aus, wenn es ausgeschaltet ist.
• Beim Einschalten des Gerätes hören Sie dann die Audio-Aufforderung BATTERIEN
WECHSELN.
• Die Statusanzeige zeigt ein rotes „X“, das Sie darauf hinweist, dass der Ladezustand der Batterien
unter 50 % des vollen Ladezustands gefallen ist oder dass das Gerät einen anderen Selbsttest nicht
bestanden hat.
Tabelle 3: Batteriezustand
Batteriezustand
Anzeige
Abhilfe
Niedriger Ladezustand
der Batterien bei
abgeschaltetem Gerät.
Akustisches Signal
(„Piepen“) des Gerätes.
Neue Batterien einsetzen.
Niedriger Ladezustand der
Batterien beim Selbsttest.
Aufforderung „BATTERIEN
WECHSELN“ (beim
Einschalten des Gerätes)
Neue Batterien einsetzen.
Niedriger Ladezustand
der Batterien oder fehlgeschlagener Selbsttest bei
abgeschaltetem Gerät oder
während des Selbsttests.
Statusanzeige zeigt rotes „X“,
um darauf hinzuweisen, dass
das Gerät nicht in Betrieb
genommen werden kann
(bleibt abgeschaltet).
Neue Batterien einsetzen. Überprüfen Sie die Elektroden oder
wechseln Sie diese aus. Wenn
das rote „X“ weiterhin angezeigt
wird, nehmen Sie Kontakt mit
dem ZOLL Kundendienst auf.
Niedriger Ladezustand
der Batterien bei
eingeschaltetem Gerät.
Aufforderung „BATTERIEN
WECHSELN“ (bei
eingeschaltetem Gerät)
Tauschen Sie die Batterien so
schnell wie möglich aus.
Batterien vollständig
entladen.
Statusanzeige zeigt rotes „X“,
um darauf hinzuweisen, dass
das Gerät nicht in Betrieb
genommen werden kann
(bleibt abgeschaltet).
Neue Batterien einsetzen. Wenn
das rote „X“ weiterhin angezeigt
wird, nehmen Sie Kontakt mit
dem ZOLL Kundendienst auf.
ZOLL AED Plus
19
Wartung des Gerätes
• Führen Sie regelmäßig bzw. bei Bedarf die empfohlenen Inspektionen durch.
• Vergewissern Sie sich, dass das grüne Häkchen angezeigt wird. Nur dann ist das Gerät betriebsbereit.
• Testen Sie das Gerät in den vorgeschriebenen Intervallen.
• Überprüfen Sie, ob das Haltbarkeitsdatum der Elektroden noch nicht überschritten ist.
• Überprüfen Sie, ob das Haltbarkeitsdatum der Batterien noch nicht überschritten ist.
• Überprüfen Sie, ob die Elektroden zuerst an den Eingangsverbinder angeschlossen wurden.
• Überprüfen Sie, ob das benötigte Zubehör (Rasiermesser, Maske, Handschuhe, zusätzliche Batterien)
bereit liegt.
Reinigung des Gerätes
• Reinigen und desinfizieren Sie nach jeder Verwendung das Gerät mit einem weichen Lappen, der mit
einer 90-prozentigen Isopropylalkohol-Lösung, Seifenwasser oder Chlorbleichlauge (30 ml pro Liter
Wasser) angefeuchtet ist.
• Das Gerät – bzw. Teile des Gerätes – dürfen nicht in Wasser getaucht werden.
• Es dürfen keine Ketone (MEK, Aceton usw.) zum Reinigen des Gerätes verwendet werden.
• Verwenden Sie keine Scheuermittel oder raue Materialien (z. B. Papierhandtücher) zum Reinigen des
Displays oder der IrDA-Schnittstelle.
• Das Gerät nicht sterilisieren.
Wartungs-Kontrollliste
Verwenden Sie die folgende Kontrollliste zur regelmäßigen Wartung bzw. Überprüfung Ihres Gerätes.
Tabelle 4: Wartungs-Kontrollliste
Bitte Folgendes prüfen
OK
Ist das Gerät sauber, unbeschädigt und noch nicht übermäßig abgenutzt?
Gibt es Risse oder lose Teile am Gehäuse?
Überprüfen Sie, ob die Elektroden an das Gerät angeschlossen bzw.
versiegelt in der Verpackung sind. Bei Bedarf austauschen.
Sind die Kabel unbeschädigt (d. h. die Ummantelung ist weder gerissen,
gekerbt oder eingeschnitten bzw. es liegen keine Drähte frei)?
Überprüfen Sie das Gerät regelmäßig mit Hilfe eines Simulators.
Führen Sie drei Entladungen durch und überprüfen Sie dabei:
Energieabgabe, EKG-Analyseergebnisse, Anzeige- und
Displayfunktionen, Audio-Aufforderungen.
Schalten Sie das Gerät aus und dann wieder an und überprüfen Sie, ob
das grüne Häkchen angezeigt wird. Nur dann ist das Gerät betriebsbereit.
Ist die Haltbarkeit der Batterien noch nicht abgelaufen? Bei Bedarf
austauschen.
Liegen die Zubehörteile vollständig dem Gerät bei?
20
ZOLL AED Plus
Nicht OK
Fehlerbehebung
Wenn Ihr Gerät nicht ordnungsgemäß funktioniert, schicken Sie es bitte an den Technischen
Kundendienst von ZOLL.
Tabelle 5: Fehlerbehebung
Technisches Problem
Abhilfe
Selbsttest fehlgeschlagen.
Starten Sie den Test manuell, indem Sie die EIN/AUSTaste mindestens 5 s lang gedrückt halten. Versuchen Sie
den Fehler zu beheben, indem Sie die Batterien oder
Elektroden austauschen. Schlägt der Gerätetest erneut fehl,
sollten Sie das Gerät außer Betrieb nehmen und Kontakt
mit dem Technischen Kundendienst von ZOLL aufnehmen.
Aufforderung BATTERIEN
WECHSELN.
Tauschen Sie die alten Batterien komplett aus. Drücken Sie
die Taste im Batteriefach, wenn das Gerät Sie hierzu
auffordert.
Rotes „X“.
Starten Sie den Test manuell. Überprüfen Sie, ob das Kabel
richtig am Gerät angeschlossen ist oder tauschen Sie die
Elektrode aus. Tauschen Sie alle alten Batterien stets
komplett aus. Drücken Sie die Testtaste im Batteriefach,
wenn das Gerät Sie hierzu auffordert. Wenn das Gerät
immer noch nicht funktioniert, sollten Sie es außer Betrieb
nehmen und Kontakt mit dem Technischen Kundendienst
von ZOLL aufnehmen.
Piepton bei ausgeschaltetem
Gerät.
Nehmen Sie das Gerät außer Betrieb und tauschen Sie die
Batterien aus. Tauschen Sie die alten Batterien komplett
aus. Drücken Sie die Testtaste im Batteriefach, wenn das
Gerät Sie hierzu auffordert.
Sind die Pieptöne anschließend immer noch zu hören,
nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Technischen
Kundendienst von ZOLL auf.
Audio-Aufforderung KABEL
EINSTECKEN.
Überprüfen Sie die Kabelverbindung zwischen Elektroden
und AED.
ANALYSE UNTERBROCHEN.
Aufforderung PATIENT RUHIG
HALTEN.
Bei der EKG-Analyse sind zu viele Artefakte aufgetreten.
Der Patient darf während der EKG-Analyse nicht bewegt
werden. Den Betroffenen während der Analyse nicht
berühren. Den Patienten ruhig halten. Wenn das Gerät in
einem Rettungswagen verwendet werden soll, das Fahrzeug
vor Beginn der EKG-Analysen anhalten.
Aufforderung SCHOCKTASTE
LOSLASSEN.
Lassen Sie die Schocktaste los und drücken Sie diese
anschließend so lange, bis ein Schock verabreicht wird.
Wird die Audio-Aufforderung anschließend immer noch
ausgegeben, nehmen Sie bitte Kontakt mit dem
Technischen Kundendienst von ZOLL auf.
ZOLL AED Plus
21
Verwendung des ZOLL Administrationsprogramms
Das ZOLL Administrationsprogramm hilft Ihnen beim Durchführen softwaregesteuerter
Wartungsvorgänge, sofern der Defibrillator an einen PC angeschlossen ist. Sie können mit Hilfe des
ZOLL Administrationsprogramms Daten vom Defibrillator an einen Rechner (PC) senden und dann diese
Daten an Ihr Netzwerk weiterleiten oder die Daten lokal über den Drucker Ihres Rechners ausdrucken.
Installation des ZOLL Administrationsprogramms
Legen Sie die CD mit dem ZOLL Administrationsprogramm in das CD-Laufwerk Ihres Rechners ein.
Das Installationsprogramm startet automatisch.
Wenn das Installationsprogramm nicht automatisch startet:
• Wählen Sie „Ausführen“ im Windows Startmenü.
• Geben Sie im Feld „Öffnen“ den Befehl „X:Setup.exe“ ein, wobei „X“ für die
Laufwerksbezeichnung Ihres CD-Laufwerks steht.
• Klicken Sie auf OK.
• Befolgen Sie dann die angezeigten Anweisungen, um die Installation abzuschließen.
Datenkommunikation einrichten
Sie können Daten zwischen dem AED Plus und einem Computer auch kabellos über die IrDASchnittstellen austauschen. Eine IrDA™-Schnittstelle befindet sich an der Seite des ZOLL AED Plus. Die
zweite IrDA™-Schnittstelle kann sich an Ihrem PC befinden. In einigen Fällen ist es erforderlich, Daten
über die IrDA-Schnittstelle Ihres Gerätes zuerst an ein Modem zu übertragen, das wiederum die Daten an
einen externen PC sendet.
Um optimale Übertragungen zu erreichen, müssen die IrDA-Schnittstellen einander direkt gegenüberliegen, ohne Hindernisse, die den Datentransfer behindern. Die Empfangs-/Sendereichweite der Geräte
kann variieren, liegt aber in der Regel bei ca. 30 cm. Schalten Sie den PC ein und starten Sie das ZOLL
Administrationsprogramm bzw. das Programm „ZOLL Data Control“. Drücken Sie am AED mindestens
5 Sekunden lang die EIN/AUS-Taste, um den Kontakt mit Computer oder Modem herzustellen. Nachdem
die Verbindung aufgebaut ist, wird die Audio-Aufforderung INFRAROTVERBINDUNG HERGESTELLT
ausgegeben und eine entsprechende Meldung auf dem Computermonitor angezeigt.
Im Menü „Hilfe“ finden Sie Informationen zur Verwendung des ZOLL Administrationsprogramms.
22
ZOLL AED Plus
Zubehör bestellen
Sie können das folgende Zubehör beim ZOLL Kundendienst bestellen
Tabelle 6: Zubehör bestellen
Zubehörteil
REF
CPR-D padz-Elektroden, inkl. Zubehörsatz
8900-0800-08
stat padz II Elektrode (Einzeln)
8900-0801-08
stat padz II Elektrode (Schachtel)
8900-0802-08
Satz mit 10 Batterien
8000-0807-01
Administrator-Handbuch
9650-0301-08
Bedienungsanleitung
9650-0300-08
Simulator/Tester
8000-0800-01
Public Safety PASS
8000-0812-01
Spezialdeckel mit PASS-System
8000-0808-01
Normaler Deckel
8000-0803-01
Weicher Koffer
8000-0802-01
Universal-Adapterkabel
8000-0804-01
Administrator-Handbuch mit ZOLL
Administrationsprogramm-CD
9659-0302-08
Montageklammer
8000-0809-01
Bündige Box zur Wandmontage
8000-0811-08
Eingelassene Box zur Wandmontage
8000-0814-08
Oberfläche Box zur Wandmontage
8000-0817-08
USB IrDA-PC-Adapter
8000-0815
RS-232 IrDA-PC-Adapter
8000-0816
ZOLL Data Review Software
8000-0813-08
AED Plus Übungsgerät
8008-0104-08
Ersatz-Übungsgerät
1008-0115-08
Ersatz-Bedienelement des Übungsgerätes
1008-0113-08
Wechselstromadapter Übungsgerät
US
EURO
Großbritannien
Schweiz
Australien
Übungsgerätekabel
9355-0802
9355-0803
9355-0804
9355-0805
9355-0806
9355-0801
ZOLL AED Plus
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Technischen Kundendienst verständigen
Wenn bei einem Produkt von ZOLL ein Problem aufgetreten ist, nehmen Sie bitte Kontakt mit dem
ZOLL Technischen Kundendienst auf:
Telefon:
Fax:
1-978-421-9655
1-978-421-0010
Halten Sie die folgenden Informationen bereit, wenn Sie den Kundendienst verständigen:
• Seriennummer des Gerätes.
• Beschreibung des Problems.
• Bestellschein oder Kreditkartennummer zur Verfolgung von Leihgeräten.
• Bei Geräten mit abgelaufener Garantie: Bestellschein oder Kreditkartennummer.
Wenn das Gerät an ZOLL Medical Corporation eingeschickt werden muss, fordern Sie bitte beim
Technischen Kundendienst eine Serviceauftragsnummer an. Ersatzgeräte können auch für die Dauer der
Reparatur gegen Entrichtung einer Gebühr ausgeliehen werden.
Nehmen Sie vor dem Einschicken alle Batterien aus dem Gerät und senden Sie dieses in der Originalverpackung bzw. einer gleichwertigen Verpackung unter Angabe der Serviceauftragsnummer an folgende
Adresse:
ZOLL Medical Corporation
269 Mill Road
Chelmsford, Massachusetts 01824-4105
USA
Attn: Technical Service Department
Internationalen Kundendienst verständigen
Wenn Sie den Kundendienst von einem Ort außerhalb der USA in Anspruch nehmen, sollten Sie vor dem
Einschicken alle Batterien aus dem Gerät entfernen und dieses in der Originalverpackung bzw. einer
gleichwertigen Verpackung an das örtliche ZOLL Servicecenter senden. Die Adresse des nächstgelegenen
autorisierten Servicecenters erfahren Sie von Ihrer ZOLL Vertretung bzw. dem autorisierten Händler.
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ZOLL AED Plus
Anhang A: Spezifikationen
Tabelle 7: Allgemeine Spezifikationen
GERÄT
Größe (H x B x T)
13,3 cm x 24,l cm x 29,2 cm
Gewicht
3,1 kg
Spannungsversorgung
Batterien; können vom Bediener ausgetauscht werden.
10 Lithium-Mangan-Dioxid-Batterien des Typs 123A, die auch
in herkömmlichen Fotoblitzgeräten eingesetzt werden.
Klassifizierung des Gerätes
Klasse II mit interner Spannungsversorgung gemäß EN 60601-1
Normen zur Gerätegestaltung
Entspricht den geltenden Anforderungen gemäß UL 2601,
AAMI DF-39, IEC 601-2-4, EN60601-1, IEC60601-1-2
UMGEBUNGSBEDINGUNGEN
Temperatur bei Betrieb
PS-Modell: 0 bis 50 °C
PA-Modell: 10 bis 40 °C
Temperatur bei Lagerung
PS-Modell: –30 bis 60 °C
PA-Modell: 0 bis 50 °C
Luftfeuchtigkeit:
10 bis 95 % relative Luftfeuchtigkeit (nicht kondensierend)
Vibrationen
MIL-Norm 810F, Min-Helikoptertest
Erschütterungen
PS-Modell: IEC 68-2-27; 100G
PA-Modell: IEC 68-2-27; 50G
Höhe über NN
PS-Modell: –91 m bis 4573 m
PA-Modell: –91 m bis 2287 m
Schutzgrad gegen Eindringen
von Wasser und Fremdkörpern
IP-55
DEFIBRILLATOR
Kurvenform
Geradlinig biphasisch
Ladedauer des Defibrillators
30 Sekunden
Energieauswahl
Automatisch vorprogrammierte Auswahl (120 J, 150 J, 200 J)
Patientensicherheit
Alle Patientenanschlüsse sind elektrisch isoliert.
Ladedauer
Weniger als 10 Sekunden bei neu eingesetzten Batterien.
Elektroden
ZOLL stat padz II oder CPR-D padz.
Integrierter Selbsttest des
Defibrillators
Ist vorhanden
ZOLL AED Plus
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DEFIBRILLATOR (Fortsetzung)
Wiederbelebung
*Frequenz der Taktvorgabefunktion: Kann zwischen 60 und
100 Takten pro Minute eingestellt werden
Herzdruckmassagetiefe: 1,3 bis 7,8 cm.
Hinweise zur Defibrillation
Ist eine Defibrillation erforderlich, werden die Elektrodenverbindung und das Patienten-EKG bestimmt.
Schockbare Rhythmen: Ventrikelflimmern mit einer durchschnittlichen Amplitude von >100 mV sowie ventrikuläre
Breitkomplex-Tachykardien mit Frequenzen von mehr als
150 Schlägen pro Minute. Weitere Informationen zur Sensitivität und Spezifität können Sie dem Abschnitt „Genauigkeit des
Algorithmus bei der EKG-Analyse“ entnehmen.
Messbereich der Elektrodenimpedanz auf der Patientenseite
0 bis 300 Ohm
EKG-Schaltkreis der
Defibrillatorelektroden
Geschützt
EKG-Bandbreite
2–30 Hz
Anzeigeformat
Optionale LCD-Anzeige mit veränderlicher Balkenanzeige
Größe: 6,6 cm x 3,3 cm
Anzeigeintervall: 2,6 Sekunden
Löschgeschwindigkeit
der Anzeige
25 mm/s
Batteriekapazität
Bei neu eingesetzten Batterien (bei 20 °C) = 5 Jahre
(300 Schocks) oder 13 Stunden Überwachung im Dauerbetrieb.
Minimalanforderungen an
den PC
Windows® 98, Windows® 2000, Windows® NT, Windows® XP
IBM-kompatibler Rechner mit PII Prozessor und 16550 UART
(oder höher).
64 MB Arbeitsspeicher.
VGA-Monitor oder besser.
CD-ROM-Laufwerk.
IrDA™-Schnittstelle
20 MB freier Platz auf der Festplatte.
*Testberichte
zur Leistung und Genauigkeit der Herzdruckmassagetiefe-Messfunktion, der Taktvorgabefunktion, der Leistung des Hilfeleistenden und des Systems zur passiven Unterstützung der Atemwege
(PASS) können bei ZOLL Medical eingesehen werden. Wenden Sie sich an den ZOLL Kundendienst, wenn
Sie ein Exemplar der folgenden Berichte anfordern möchten:
• Using the ZOLL AED Plus Cover to Aid in Airway Patency
• Depth and Compression Rate Response of the AED Plus CPR System
• AED Plus CPR System Test Results.
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ZOLL AED Plus
Informationen und Herstellererklärung zur
elektromagnetischen Verträglichkeit
Tabelle 8: EMV-Spezifikationen
Der ZOLL AED Plus ist für den Einsatz in Bereichen mit den folgenden elektromagnetischen
Umgebungsbedingungen vorgesehen. Der Kunde oder Bediener des ZOLL AED Plus sollte sicherstellen,
dass das Gerät nur in entsprechenden Bereichen eingesetzt wird.
Emissionstest
Entspricht
Informationen zur elektromagnetischen Verträglichkeit
HF-Emissionen CISPR11
Gruppe 1
Der ZOLL AED Plus verwendet
ausschließlich für interne Funktionen
hochfrequente Energie. Aus diesem
Grunde ist die vom Gerät verursachte
hochfrequente Störstrahlung extrem
gering, so dass Interferenzen mit in der
Nähe befindlichen Geräten eher
unwahrscheinlich sind.
HF-Emissionen CISPR 11
Klasse B
Harmonische Emission
IEC 61000 3-2
Nicht anwendbar
Spannungsschwankungen/
Flickeremission
IEC 61000 3-3
Nicht anwendbar
Medizinische elektrische Geräte benötigen besondere EMV-Vorsichtsmaßnahmen und müssen nach
den in diesem Dokument enthaltenen EMV-Informationen installiert und in Betrieb genommen
werden.
ZOLL AED Plus
27
Der ZOLL AED Plus ist für den Einsatz in Bereichen mit den folgenden elektromagnetischen
Umgebungsbedingungen vorgesehen. Der Kunde oder Bediener des ZOLL AED Plus sollte sicherstellen,
dass das Gerät nur in entsprechenden Bereichen eingesetzt wird.
Immunitätstest
Testniveau nach
IEC 60601
ComplianceNiveau
Informationen zur elektromagnetischen Verträglichkeit
Entladung
elektrostatischer
Elektrizität nach
IEC 61000-4-2
± 6 kV Kontakt
± 8 kV Luft
± 6 kV Kontakt
± 8 kV Luft
Der Untergrund sollte aus Holz,
Beton oder Keramikfliesen
bestehen. Ist der Boden mit
synthetischem Material bedeckt,
sollte die relative Luftfeuchtigkeit
mindestens 30 % betragen.
Transienten/
schnelle transiente
Störgrößen (Impuls
oder Schwingung)
nach IEC 61000-4-4
± 2 kV für
Stromversorgungsleitungen
± 1 kV für
Eingangs-/
Ausgangsleitungen
Nicht anwendbar
Stoßspannungsschwelle
IEC 61000-4-5
± 1 kV Gegentakt
± 2 kV Gleichtakt
Nicht anwendbar
Nicht anwendbar
Spannungseinbrüche, kurze
Unterbrechungen
und Spannungsschwankungen der
Stromversorgungsleitungen.
IEC 61000-4-11
<5 % Ut (>95 %
Einbruch in Ut) bei
0,5 Zyklen
40 % Ut (60 %
Einbruch in Ut) bei
5 Zyklen
70 % Ut (30 %
Einbruch in Ut) bei
25 Zyklen
<5 % Ut (>95 %
Einbruch in Ut) für
5 Sekunden
Nicht anwendbar
3 A/m
3 A/m
BetriebsfrequenzMagnetfeld
(50/60 Hz)
IEC 61000-4-8
± 1 kV E/A
Nicht anwendbar
Nicht anwendbar
Nicht anwendbar
Die BetriebsfrequenzMagnetfelder sollten auf Niveaus
liegen, die für Krankenhäuser
oder gewerbliche Umgebungen
typisch sind
HINWEIS Ut bezeichnet die Wechselspannung des Netzes vor Anwendung auf Testniveau.
28
ZOLL AED Plus
Der ZOLL AED Plus ist für den Einsatz in Bereichen mit den folgenden elektromagnetischen
Umgebungsbedingungen vorgesehen. Der Kunde oder Bediener des ZOLL AED Plus sollte sicherstellen,
dass das Gerät nur in entsprechenden Bereichen eingesetzt wird.
Immunitätstest
Testniveau nach
IEC 60601
ComplianceNiveau
Informationen zur elektromagnetischen Verträglichkeit
Tragbare und mobile HF-Geräte
zur Kommunikation (Handys usw.)
sollten nicht näher an das Gerät
(einschließlich seiner Kabel)
geführt werden als nachfolgend
empfohlen. Der empfohlene
Mindestabstand kann anhand einer
Gleichung berechnet werden, die
auf der Senderfrequenz basiert.
Empfohlener Mindestabstand
Geführte HF
IEC 61000-4-6
3 Vrms
150 kHz bis 80 MHz bei
Nicht-ISM-Bändern a
3 Vrms
d = 1,17 √P
10 Vrms
150 kHz bis 80 MHz bei
ISM-Bändern a
10 Vrms
d = 1,20 √P
ZOLL AED Plus
29
Immunitätstest
(Fortsetzung)
Testniveau nach IEC
60601
ComplianceNiveau
Informationen zur elektromagnetischen Verträglichkeit
HF-Störstrahlung
IEC 61000-4-3
10 V/m
80 MHz bis 2,5 GHz
10 V/m
d = 1,20 √P 80 MHz bis 800 MHz
d = 2,30 √P 800 MHz bis 2,5 GHz
P bezeichnet die maximale
Ausgangsnennleistung des Senders
in Watt (W) gemäß den Spezifikationen des Senderherstellers;
d steht für den empfohlenen
Mindestabstand in Metern (m).b
Die Feldstärken stationärer
HF-Sender sollten – wie im
elektromagnetischen Gutachten
zum Standort definiertc – niedriger
als das Compliance-Niveau der
einzelnen Frequenzbereiche sein.d
In der Nähe von Geräten, die
mit dem folgenden Symbol
gekennzeichnet sind, können
Interferenzen auftreten:
HINWEIS 1 Bei 80 MHz wird der höhere Frequenzbereich angewendet.
HINWEIS 2 Diese Richtlinien können nicht auf alle Situationen angewendet werden.
Die elektromagnetische Ausbreitung wird durch die Absorption und Reflexion der umgebenden
Strukturen, Objekte und Personen beeinflusst.
a
Die ISM-Bänder (d. h. industrielle, wissenschaftliche und medizinische Bänder) zwischen 150 KHz und
80 MHz sind 6,765 MHz bis 6,795 MHz; 13,553 MHz bis 13,567 MHz; 26,957 MHz bis 27,283 MHz sowie
40,66 MHz bis 40,70 MHz.
b
Die Compliance-Niveaus der ISM-Frequenzbänder zwischen 150 kHz und 80 MHz und im Frequenzbereich
zwischen 80 MHz und 2,5 GHz dienen der Verringerung von Interferenzen, die von tragbaren/mobilen
Kommunikationsgeräten (z. B. Handys) ausgehen, die versehentlich in den Patientenbereich gebracht
werden. Aus diesem Grunde muss für Sender in diesen Frequenzbereichen ein zusätzlicher Faktor von
10/3 zur Berechnung des empfohlenen Mindestabstandes verwendet werden.
c Die Feldstärken stationärer
Sender, z. B. Basisstationen für Funktelefone (Handys oder schnurlose Telefone),
Walkie-Talkies, CB-Funk, AM- und UKW-Radio- bzw. Fernsehübertragungen, können nicht präzise
vorhergesagt werden. Um die durch stationäre HF-Sender erzeugte elektromagnetische Strahlung zu
bestimmen, sollte ein elektromagnetisches Standortgutachten in Erwägung gezogen werden. Überschreitet
die gemessene Feldstärke am Ort, an dem der ZOLL AED Plus eingesetzt werden soll, das oben genannte
zulässige HF-Compliance-Niveau, sollte der Normalbetrieb des Gerätes beobachtet werden. Zeigt das Gerät
anomale Leistungen, sind eventuell zusätzliche Maßnahmen erforderlich, z. B. den ZOLL AED Plus
umstellen oder an einem anderen Ort verwenden.
d
30
Im Frequenzbereich zwischen 150 kHz und 80 MHz sollten die Feldstärken weniger als (V1) V/m betragen.
ZOLL AED Plus
Empfohlener Abstand zwischen tragbaren/mobilen HF-Kommunikationsgeräten
und dem ZOLL AED Plus
Der ZOLL AED Plus ist für den Einsatz an Orten bestimmt, die den Gerätespezifikationen entsprechen, in denen
HF-Störstrahlungen kontrolliert werden. Der Kunde bzw. der Bediener des ZOLL AED Plus kann dazu
beitragen, elektromagnetische Interferenzen zu vermeiden, indem er den Mindestabstand zwischen tragbaren/
mobilen HF-Kommunikationsgeräten (Sendern) und dem ZOLL AED Plus so wählt wie nachfolgend
aufgeführt. Dabei ist die maximale Ausgangsnennleistung der Kommunikationsgeräte zu beachten.
Empfohlener Mindestabstand (nach Frequenz des Senders)
m
Bemessene
maximale
Ausgangsnennleistung
des Senders
W
150 kHz bis
80 MHz bei
Frequenzen
außerhalb der
ISM-Bänder
]
d =[ 3,5
3
√P
150 kHz bis
80 MHz bei
Frequenzen
innerhalb der
ISM-Bänder
]
d = [ 12
10 √P
80 MHz bis
800 MHz
0,01
0,17
0,12
0,12
0,23
0,1
0,37
0,38
0,38
0,73
1
1,17
1,20
1,20
2,3
10
3,69
3,79
3,79
7,27
100
11,70
12,00
12,00
23,00
]
d = [ 12
10 √P
800 MHz bis
2,5 GHz
d =[
23 ]
10
√P
Bei Sendern, deren bemessene maximale Ausgangsnennleistung nicht in der obigen Tabelle
aufgeführt ist, kann der empfohlene Mindestabstand d in Metern (m) anhand der Gleichung
ermittelt werden, die zur Bestimmung der Senderfrequenz angewendet wird, wobei P die maximale
Ausgangsnennleistung des Senders in Watt (W) bezeichnet, gemäß den Angaben des
Senderherstellers.
HINWEIS 1 Bei 80 MHz und 800 MHz ist der Mindestabstand für höhere Frequenzbereiche zu
verwenden.
HINWEIS 2 Die ISM-Bänder (d. h. industrielle, wissenschaftliche und medizinische Bänder)
zwischen 150 KHz und 80 MHz sind 6,765 MHz bis 6,795 MHz; 13,553 MHz bis 13,567 MHz;
26,957 MHz bis 27,283 MHz sowie 40,66 MHz bis 40,70 MHz.
HINWEIS 3 Für Sender in den ISM-Frequenzbändern zwischen 150 kHz und 80 MHz sowie im
Frequenzbereich 80 MHz bis 2,5 GHz wird ein zusätzlicher Faktor von 10/3 zur Berechnung des
empfohlenen Mindestabstandes verwendet, um Interferenzen zu verringern, die von tragbaren/
mobilen Kommunikationsgeräten (z. B. Handys) ausgehen, die versehentlich in den
Patientenbereich gebracht werden.
HINWEIS 4 Diese Richtlinien können nicht auf alle Situationen angewendet werden. Die
elektromagnetische Ausbreitung wird durch die Absorption und Reflexion der umgebenden
Strukturen, Objekte und Personen beeinflusst.
ZOLL AED Plus
31
Eigenschaften des biphasischen Rechteckimpulses
Die folgende Tabelle zeigt die Eigenschaften des biphasischen Rechteckimpulses bei Abgabe von
Ladungen zu 25 Ohm, 50 Ohm, 100 Ohm und 125 Ohm bei maximaler Energieeinstellung von 200 Joule.
Tabelle 9: Biphasische Kurvenform
Entladung
mit 25 Ohm
Belastung
Entladung
mit 50 Ohm
Belastung
Entladung
mit 100 Ohm
Belastung
Entladung
mit 125 Ohm
Belastung
Erste Phase
Maximaler Anfangsstrom
32 A
26 A
21 A
17 A
Erste Phase
Durchschnittlicher Strom
28 A
22 A
16 A
13 A
Dauer der ersten Phase
6 ms
6 ms
6 ms
6 ms
Dauer der Interphase
zwischen erster und
zweiter Phase
150 μs
150 μs
150 μs
150 μs
Maximaler Anfangsstrom
der zweiten Phase
33 A
19 A
12 A
11 A
Durchschnittlicher Strom
der zweiten Phase
21 A
14 A
11 A
10 A
Dauer der zweiten Phase
4 ms
4 ms
4 ms
4 ms
Die Effizienz des biphasischen Rechteckimpulses von ZOLL wurde bei einer Defibrillationsstudie zu
Ventrikelflimmern (VF) und ventrikulärer Tachykardie (VT) klinisch geprüft. Diese Studie (die mit
Defibrillatoren der ZOLL M Series durchgeführt wurde) und ihre Ergebnisse sind nachfolgend
beschrieben. Da der biphasische Rechteckimpuls des AED Plus dieselben Zeiteinstellungen für erste und
zweite Phase, ähnliche Ströme/Stromstärken für erste und zweite Phase sowie dieselben Mechanismen für
die Kontrolle der Defibrillationskurvenform verwendet, werden die Defibrillations-Kurvenformen von M
Series und AED Plus als gleichwertig angesehen.
32
ZOLL AED Plus
Klinische Versuchsergebnisse für die biphasische
Kurvenform der M Series
Die Effizienz des biphasischen Rechteckimpulses von ZOLL wurde bei einer Studie zur Defibrillation
von Ventrikelflimmern (VF) und ventrikulärer Tachykardie (VT) klinisch geprüft. Eine Machbarkeitsstudie wurde zunächst für die Defibrillation von VF/VT (n = 20) für zwei unterschiedliche Patientengruppen durchgeführt, um Kurvenform-Sicherheit und Energiewahl zu bestimmen. Anschließend
wurde ein separater, multizentrischer, randomisierter klinischer Versuch durchgeführt, um die
Effizienz der Kurvenform zu überprüfen. Nachfolgend finden Sie eine Beschreibung dieser Studie.
Die Studie wurde mit Hilfe der ZOLL Defibrillationssysteme, bestehend aus ZOLL Defibrillatoren,
biphasischem Rechteckimpuls von ZOLL und den Multifunktionselektroden von ZOLL,
durchgeführt.
Randomisierter, multizentrischer klinischer Versuch zur Defibrillation von
Ventrikelflimmern (VF) und ventrikulärer Tachykardie (VT)
Überblick: Die Effizienz der Defibrillation des biphasischen Rechteckimpulses von ZOLL wurde mit
einem MDS-Schock in einer prospektiven, randomisierten, multizentrischen Studie an Patienten
verglichen, die mit ventrikulärer Defibrillation aufgrund von VF/VT während elektrophysiologischer
Studien, ICD-Implantationen und Tests behandelt wurden. Insgesamt nahmen 194 Patienten an der
Studie teil. Zehn (10) Patienten, die die Protokollkriterien nicht erfüllten, wurden von der Analyse
ausgeschlossen.
Ziele: Das primäre Ziel dieser Studie war es, die Effizienz des ersten Schocks des biphasischen
Rechteckimpulses bei 120 J mit einer monophasischen Kurvenform bei 200 J zu vergleichen. Das
zweite Ziel war der Vergleich der Effizienz aller Schocks (drei aufeinanderfolgende Schocks von 120,
150, 170 J) des biphasischen Rechteckimpulses mit der einer monophasichen Kurvenform (drei
aufeinanderfolgende Schocks von 200, 300, 360 J). Ein Signifikanzniveau von p = 0,05 oder weniger
wurde mit Hilfe des exakten Tests von Fischer als statistisch bedeutend festgestellt. Die Unterschiede
zwischen den beiden Kurvenformen wurden ebenfalls als statistisch bedeutend angesehen, wenn das
übliche Vertrauensintervall von 95 % oder das von der AHA empfohlene Vertrauensintervall von
90 %* zwischen diesen beiden Kurvenformen größer als 0 % war.
Ergebnisse: Die Studienpopulation von 184 Patienten hatte ein Durchschnittsalter von 63 ±14 Jahren.
143 Patienten waren männlich. 98 Patienten waren in der biphasischen Gruppe (Ventrikelflimmern/flattern, n = 80, ventrikuläre Tachykardie, n = 18), 86 Patienten waren in der monophasischen Gruppe
(Ventrikelflimmern/-flattern, n = 76, ventrikuläre Tachykardie, n = 10). Es traten keine
Nebenwirkungen oder Verletzungen im Zusammenhang mit der Studie auf.
Die Effizienz des ersten Schocks und der ersten Induktion biphasischer Schocks bei 120 J lag bei 99 %
gegenüber 93 % für monophasische Schocks bei 200 J (p = 0,0517, 95 % Vertrauensintervall der Differenz von –2,7 % bis 16,5 % sowie 90 % Vertrauensintervall der Differenz von –1,01 % bis 15,3 %).
Effizienz des ersten Schocks
Monophasisch
Biphasisch
93 %
99 %
p-Wert
0,0517
95 % Vertrauensintervall
–2,7 % bis 16,5 %
90 % Vertrauensintervall
–1,01 % bis 15,3 %
Für die erfolgreiche Defibrillation mit dem biphasischen Rechteckimpuls mussten 58 % weniger
Strom abgegeben werden als bei monophasischen Schocks (14±1 vs. 33 ±7 A, p = 0,0001).
ZOLL AED Plus
33
Die Differenz der Effizienz zwischen biphasischen und monophasischen Schocks war bei Patienten mit
transthorakaler Impedanz größer (größer als 90 Ohm). Die Effizienz des ersten Schocks und der ersten
Induktion biphasischer Schocks lag bei 100 % gegenüber 63 % für monophasische Schocks bei Patienten
mit hoher Impedanz (p = 0,02, 95 % Vertrauensintervall der Differenz von –0,021 % bis 0,759 % und
90 % Vertrauensintervall der Differenz von 0,037 % bis 0,706 %).
Effizienz des ersten Schocks
(Patienten mit hoher Impedanz)
Monophasisch
Biphasisch
63 %
100 %
p-Wert
0,02
95 % Vertrauensintervall
–0,021 % bis 0,759 %
90 % Vertrauensintervall
0,037 % bis 0,706 %
Ein einziger Patient benötigte einen zweiten biphasischen Schock bei 150 J, um 100 % Effizienz zu
erreichen. Dagegen waren bei sechs Patienten Schocks von bis zu 360 J erforderlich, um 100 %
Defibrillationseffizienz zu erzielen.
Schlussfolgerung: Die Daten zeigen die gleiche Effizienz von biphasischen Schocks mit niedriger
Energie im Vergleich zu standardmäßigen monophasichen Schocks mit hoher Energie für transthorakale
Defibrillation bei allen Patienten mit 95 % Vertrauensintervall. Die Daten zeigen ebenso die höhere
Effizienz von biphasischen Schocks mit niedriger Energie im Vergleich zu standardmäßigen monophasichen Schocks mit hoher Energie bei Patienten mit hoher transthorakaler Impedanz bei 90 % Vertrauensintervall. Es gab keine unsicheren Ergebnisse oder Nebenwirkungen aufgrund der Verwendung des
biphasischen Rechteckimpulses.
* Kerber, R., et. al., AHA Scientific Statement, Circulation, 1997; 95: 1677-1682:
„... the task force suggests that to demonstrate superiority of an alternative waveform over standard
waveforms, the upper boundary of the 90% confidence interval of the difference between standard and
alternative waveforms must be < 0% (i.e., alternative is greater than standard).“ [„Spezialisten sind der
Auffassung, dass zur Demonstration der Überlegenheit einer alternativen Kurvenform gegenüber einer
Standardkurvenform die Obergrenze des 90-prozentigen Vertrauensintervalls der Differenz zwischen
Standard- und alternativer Kurvenform <0 % sein muss (d. h. alternativer Wert ist größer als
Standardwert).“]
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Genauigkeit des Algorithmus bei der EKG-Analyse
Sensitivität, Spezifität, falschpositive Frequenz und positive Prediktionsfähigkeit sind Parameter der
Leistungsfähigkeit eines EKG-Analysesystems, die von klinischen Ärzten oder Experten zum
Vergleich herangezogen werden. Die Berechnungsspezifikationen sind nachfolgend detailliert
aufgeführt. Die Begleitdaten belegen detailliert die Genauigkeit des Algorithmus, wie von
unabhängigen Prüfern untersucht.
Der Algorithmus:
• Unterteilt den EKG-Rhythmus in Segmente von je 3 Sekunden Dauer.
• Filtert und misst Geräusche, Artefakte und Grundlinienverlauf.
• Misst den Grundlinieninhalt (‚Welligkeit‘ bei den korrekten Frequenzen –
Frequenzbereichanalyse) des Signals.
• Misst die QRS-Rate, Breite und Variabilität.
• Misst die Amplitude und die temporale Regelmäßigkeit (‚Autokorrelation‘) der Peaks und
Wellentäler.
• Bestimmt, ob mehrere 3-Sekunden-Segmente schockbar sind und fordert den Bediener dann auf,
den Patienten zu behandeln. Die Algorithmussequenz dauert ca. 9 Sekunden.
Tabelle 10: Ergebnisse zur klinischen Leistungsfähigkeit
Rhythmen
Probenvolumen
Schockbar (250 Total min)
Grobe VF
Schnelle VT
618
535
83
Nicht schockbar (300 Total min) 3039
NSR
2205
AF, SB, SVT, Herzblock,
770
idioventrikulär, VES-Salven
Asystolie
64
Intermediär
Feine VF
Andere VT
88
64
24
Leistungsziele
Beobachtete
Leistung
90 % einseitiges unteres
Vertrauenslimit
>90 % Sensitivität
>75 % Sensitivität
97,38 %
91,57 %
95,65 %
83,39 %
>99 % Spezifizität
>95 % Spezifizität
99,86 %
100 %
99,60 %
99,52 %
>95 % Spezifizität
100 %
99,40 %
Nur Bericht
Nur Bericht
93,75 %
Sensitivität
91,67 %
Sensitivität
84,76 %
73,00 %
1. Die Leistungsfähigkeit bei Arrhythmien wurde im Artikel von RE Kerber, LB Becker, JD Bourland,
RO Cummins, AP Hallstrom, MB Michos, G Nichol, JP Ornato, WH Thies, RD White, BD Zuckerman,
„Automated External Defibrillators for Public Access Defibrillation: Recommendations for Specifying and
Reporting Arrhythmia Analysis Algorithm Performance, Incorporation New Waveforms, and Enhancing
Safety“, Auflage 1997, Band 95, Nr. 6, 1677-1681, beschrieben.
Referenzliteratur:
Young KD, Lewis RJ: „What is confidence? Part 2: Detailed definition and determination of
confidence intervals“. Annals of Emergency Medicine, September 1997; 30; 311-218
„CRC Standard Mathematical Tables 28th Edition“, William H. Beyer, Ph.D., CRC Press, Inc,
Boca Raton, FL., 1981, Percentage Points, F-Distribution Table, S. 573.
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