Anleitung Logicordeon zum Downloaden

„Bedienungsanleitung“ 6:6-System-Akkordeon
Autor: Dieter Luck
Mein Logicordeon
-6:6-System-Akkordeon-
Die etwas andere Akkordeonschule
Mit Symbolen, ohne Noten, spielend Spielen lernen.
Inhalt
 Einführung
Seite 1
 Aufbau eines Akkordeons
Seite 3
 Grifftabellen
Seite 5
 Erste Schritte
Seite 7
 Übungen auf der Diskantseite
Seite 9
 Übungen auf der Bassseite
Seite 15
 Zusammenspiel
Seite 16
 Hänschen klein
Seite 17
 Alle Vögel sind schon da
Seite 18
 Wo die Ostseewellen
Seite 19
 Suliko
Seite 20
 Zum Geburtstag viel Glück
Seite 21

Seite 22
Quintenzirkel
Einführung
Diese „Bedienungsanleitung“ ist für alle diejenigen gedacht, die vorhaben, Akkordeon ohne
Lehrer und ohne Noten spielen zu lernen. Voraussetzung dafür ist allerdings ein gutes
musikalisches Gehör und die Fähigkeit, ein Lied, das Du kennst, aus dem Kopf heraus
komplett wiederzugeben, egal, ob Du es singst, pfeifst oder summst. Mit dieser Methode wirst
Du kein Orchesterspieler oder Profi, aber für den Einstieg und für gemütliche Stunden mit
Freunden bei der Grillparty reicht es allemal.
Weiterbilden kannst Du Dich immer!!
Warum 6:6-System-Akkordeon?
Die Knopftastatur des 6:6 System Knopfakkordeons ist eine konsequente Weiterentwicklung der
6plus6 Klaviaturform die schon 1882 von Paul von Jankó, einem österreichisch-ungarischen
Mathematiker, Musiker und Erfinder, für das Klavier entwickelt wurde.
Beim 6:6 System Knopfakkordeon sind zwei Reihen jeweils
im Ganztonabstand angebracht. Beide Reihen selber sind
gegeneinander um einen Halbton versetzt (linkes Bild). Durch
diese Anordnung ergibt sich in allen Tonarten immer die
gleiche Griffweise für ein Musikstück, solang dessen
Anfangston in der gleichen Reihe liegt. Liegt der Anfangston
in der anderen Reihe, dann ist die Griffweise für das gleiche
Stück gespiegelt. Liegt eine weitere Reihe vor, die identisch
mit der ersten ist (rechtes Bild), ergibt sich sogar für alle
Tonarten die gleiche Griffweise. Deshalb sind meist
Wiederholungsreihen (Kopplungen) vorhanden. Drei oder vier
Reihen sind üblich. Bereits bei einer dreireihigen Ausführung
ergibt sich gegenüber der Pianotastenanordnung ein
einheitliches Griffmuster für alle Akkordtypen unabhängig
von der Tonart.
Seite 1
Das 6:6 System Knopfakkordeon eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen,
egal ob sie nach Gehör oder nach Noten lernen und spielen. Dadurch, dass man keine Zeit mehr
darauf verwenden muss, diverse Tonleitern auswendig zu lernen, kann man sich von Anfang an auf
das Wesentliche konzentrieren. Wenn man sein erstes Lied in C-Dur gelernt hat und merkt, dass
man dasselbe Lied ohne umzulernen z.B. auch in F-Dur oder G-Dur spielen kann, macht das Lernen
umso mehr Spaß. Diese Anleitung bezieht sich auf ein dreichöriges Akkordeon mit 72 Bässen und
vier Reihen im Diskant, das für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet ist. Mit vier
Knopfreihen im Diskant lassen sich von der zweiten und dritten Reihe aus zwei Griffarten für jede
Tonleiter spielen, von außen nach innen (vorwärts) und von innen nach außen (rückwärts). Am
Anfang sollte man sich auf eine Griffart z.B. rückwärts konzentrieren und nur diese üben.
Als fortgeschrittener Spieler kann man dann auch beide Griffarten nutzen, wenn das dem
flüssigeren Spielen zugutekommt.
Die Grifftabelle (außer die gedrehte) und die Griffmuster sind so dargestellt, wie
sie von vorn aus zu sehen sind. Willst Du sie aus der Spielerperspektive sehen,
drehe das Heft auf den Kopf und lege es vor Dir auf den Tisch. Das erleichtert
die Orientierung.
Diese Anleitung ist bewusst kurz gehalten und zeigt nur die nötigsten Schritte, um mit dem
Instrument klarzukommen. Wenn es beim ersten Mal nicht klappt, langsam von vorn beginnen
und so oft wie nötig wiederholen.
Seite 2
Aufbau eines Akkordeons
Ein Akkordeon besteht aus drei Hauptbestandteilen, die wiederum aus vielen Einzelteilen
bestehen. Diese alle aufzuführen würde den Rahmen dieser Anleitung sprengen, deshalb hier
eine kurze Beschreibung der drei Hauptteile und ihre Funktion.
Balg
Diskantteil
Bassteil
Der Diskantteil ist für das Melodiespiel zuständig und hat vier Knopfreihen mit schwarzen
und weißen Knöpfen, wobei die dritte und vierte Reihe nur eine Wiederholung der ersten und
zweiten Reihe darstellt. Im Inneren sind je nach Größe zwei oder mehr Stimmstöcke. Darauf
sind die Stimmplatten mit je zwei Stimmzungen und je zwei Ventilen aus Kunststoff oder
Leder befestigt, eine für Zug und eine für Druck. In der Regel sind sie mit Wachs aufgeklebt.
Außerdem sind bei den meisten Instrumenten am Diskantverdeck Registerschalter oder knöpfe vorhanden, die im Inneren Schieber betätigen, die einzelne Stimmreihen (Chöre) zu
oder abschalten. Zu den Registern weiter unten mehr.
Mit dem Bassteil spielt man, wie der Name schon sagt, die Bassbegleitung. Die Anzahl der
Bassknöpfe beträgt im Normalfall zwischen 40 und 120. Abweichungen nach oben und unten
gibt es natürlich auch. Die Belegung der Knöpfe bei einem 72er Modell ist in den
Grifftabellen zu sehen. Im Inneren sind, wie oben, Stimmstöcke mit Stimmplatten für die
Bässe vorhanden. Ob Register vorhanden sind oder nicht, hängt von der Größe und dem Alter
des Instrumentes ab.
Der Balg ist die Lunge des Akkordeons. Er erzeugt durch Betätigung im Inneren einen Druck
bzw. Unterdruck, mit dem die Stimmzungen in Schwingung versetzt werden. Natürlich nur,
wenn durch Drücken von einem oder mehreren Knöpfen Ventilklappen geöffnet werden, die
die Tonkammern der Stimmstöcke von der Außenwelt abtrennen. Das Ergebnis sind Töne, die
je nach Können und Übung mehr oder weniger harmonisch klingen.
Seite 3
Aufbau eines Akkordeons
Register
Die meisten Akkordeons sind mehrchörig und können mit dem Öffnen nur einer Ventilklappe
bis zu fünf verschiedene Stimmzungen erklingen lassen. Je nachdem wie viele Stimmzungen
es sein können, spricht man von zweichörigen, dreichörigen, vierchörigen und fünfchörigen
Instrumenten. Dabei gibt es drei Ebenen von Chören, die höchste 4`, die mittlere 8` und die
tiefe 16`. In der Grafik sind die Ebenen mit je einem Punkt dargestellt.
Die mittlere Ebene ist meistens zweimal vorhanden, wobei die zweite Reihe etwas höher
gestimmt ist als die erste. Zusammen ergeben sie das sogenannte Tremolo. Ist noch eine dritte
Reihe in der zweiten Ebene vorhanden, ist sie etwas tiefer gestimmt als die erste und man
nennt das Doppeltremolo oder auch Musette-Stimmung.
Ein zweichöriges Akkordeon hat in der Regel eine Tremolo-Stimmung und wenn Register
vorhanden sind, kann man zwischen ein- und zweichörig umschalten.
Bei einem dreichörigen Akkordeon kommt noch die tiefe Ebene dazu, so dass diese
Instrumente meistens fünf Register haben.
Vierchörige Akkordeons gibt es in zwei Ausführungen: Piccolo-Stimmung, auch
Oktav-Stimmung genannt,
oder Musette-Stimmung.
Diese Instrumente haben
neun und mehr Register in unterschiedlichen Kombinationen, die sich von Hersteller zu
Hersteller unterscheiden. Deshalb wird hier nicht näher darauf eingegangen. Wichtig ist, dass
Du erkannt hast, was die Symbole bedeuten, weil sie so oder ohne Kreis auf den meisten
Akkordeons mit Registern aufgedruckt sind.
Zum Schluss noch das fünfchörige Akkordeon,
das die meisten Möglichkeiten bei der
Klangkombination bietet, dafür aber auch größer und schwerer ist als die anderen Modelle.
Diese großen und schweren Akkordeons werden hauptsächlich in Orchestern eingesetzt.
Natürlich gibt es auch Alleinspieler mit solchen Instrumenten, aber man kann sie kaum
längere Zeit hintereinander im Stehen spielen.
Seite 4
Grifftabelle von vorne gesehen
Seite 5
Grifftabelle aus der Spielerperspektive gesehen (gedreht)
Unten (Knie)
E‘‘‘
E‘‘‘
Dis‘‘‘
D‘‘‘
Dis‘‘‘
D‘‘‘
db7
ebv
bbv
fv
c7
cv
g
Terzbässe
Gis‘
a
a7
av
e
e7
ev
h7
hv
Fis‘
E‘
H
F‘
E‘
Dis
A#
D‘
Dis
D‘
F#
Cis
f#
C‘
f#m
7
f#
f#
G‘
F‘
D#
h
hm
Gis‘
Fis‘
G#
E
em
A‘
G‘
A
am
B‘
C#
7
d
H‘
A‘
D
v
dv
C‘‘
B‘
F#
d
Cis‘‘
H‘
H
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dm
D‘‘
C‘‘
G
gm
Dis‘‘
Cis‘‘
E
g
E‘‘
D‘‘
C
cm
F‘‘
Dis‘‘
A
c
Fis‘‘
E‘‘
F
fm
f7
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D
f
Gis‘‘
Fis‘‘
Bb
bbm
bb7
A‘‘
G‘‘
G
bb
B‘‘
Gis‘‘
Eb
ebm
eb7
H‘‘
A‘‘
C
eb
C‘‘‘
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Ab
abm
abv
Grundbässe
db
Cis‘‘‘
H‘‘
F
ab
ab7
C‘‘‘
Db
dbm
dbv
g
Durakkorde
Septimenakkord
e
Mollakkorde
verminderte Akkorde
Cis‘‘‘
Cis
C‘
H
H
v
B
B
A
Gis
Oben (Kinn)
Seite 6
A
Gis
G
G
Erste Schritte
Jetzt geht es los. Häng Dir Dein Schmuckstück erst einmal um. Damit das Akkordeon richtig hängt,
muss der rechte Riemen eine Handbreit länger als der linke sein. Der Bassriemen sollte stramm
sitzen, aber trotzdem so viel Luft lassen, dass der linke Arm bequem an der Bassseite hoch und
runter gleiten kann. Die linke Hand wird so weit durch den Bassriemen gesteckt, bis Du mit dem
Ringfinger senkrecht auf die innerste Knopfreihe drücken kannst. Da Du die meiste Zeit im Sitzen
spielen wirst, jedenfalls beim Üben, gewöhne Dir gleich eine entspannte Haltung an, sonst
bekommst Du Probleme mit dem Rücken. Akkordeons bis 72 Bässe wirst Du kaum so umgehängt
bekommen, dass Du sie auf dem linken Oberschenkel absetzen kannst. Das funktioniert
erfahrungsgemäß erst mit einem Instrument ab 80 oder 96 Bässen. Durch das Aufsetzen auf dem
Bein hast Du beim Spielen eine Entlastung des Rückens. Fazit ist, dass ein größeres Akkordeon
besser zum sitzend Spielen geeignet ist. Ein kleineres hängt im Stehen und im Sitzen an Deinen
Schultern, dafür ist es natürlich leichter. Eine Möglichkeit auch kleinere Akkordeons im Sitzen
auf dem Bein abzustützen ist die Benutzung einer Gitarrenfußbank. Soviel zum Anlegen des
Instruments, jetzt gehst Du auf Erkundung.
Den rechten
Riemen ca. eine
Handbreit länger!
Wenn Du die linke Hand, die im Bassriemen steckt, nach oben bewegst, kannst Du mit dem
Daumen einen Knopf erfühlen, der ganz allein aus der linken Stirnseite herausragt. Wenn Du den
drückst und vorher noch die Balgzuhalter oben und unten gelöst hast, kannst Du den Balg hin und
her bewegen. Dieser Luftknopf ist nur dazu da, nach dem Spiel die noch vorhandene Luft aus dem
Balg zu lassen. Beim Spielen wird er nicht benötigt. Jetzt fahre mit dem Ringfinger die zwei
inneren Bassreihen hoch und runter. Etwa in der Mitte findest Du einen Knopf, der eingedellt ist.
Das ist der C-Grundbass, Deine wichtigste Orientierung auf der Bassseite.
Seite 7
Auf der Diskantseite rechts suchst Du jetzt den Ausgangspunkt für die erste Übung, das C. Es ist
der erste weiße Knopf in der zweiten Reihe von außen (siehe Grifftabelle). Am Anfang wirst Du
nicht umhinkommen, auf die Diskantknöpfe zu schauen, um Dich zu orientieren. Das Blindspielen
kommt erst nach und nach und erfordert viel Übung.
Bevor Du mit den Übungen anfängst, noch ein paar Anmerkungen zum Balg. Versuche möglichst
oft die Richtung zu wechseln, so etwa alle zwei oder drei Takte und ziehe den Balg nie zu weit auf,
weil Du sonst die Bassknöpfe nicht mehr richtig spielen kannst. Um den richtigen Balgwechsel zu
üben kann es am Anfang hilfreich sein, den unteren Balgverschluss geschlossen zu halten.
Möglichst so!
Das ist recht weit
Auf der nächsten Seite geht es mit der ersten Übung für die rechte Hand los, mit der C-Dur
Tonleiter.
Seite 8
Übungen auf der Diskantseite
Auf dieser Seite lernst Du Tonleitern zu spielen. Das Bild zeigt die C-Dur Tonleiter in den
ersten drei Reihen. Die Bedeutung der Farben wird im Kapitel „Übungen auf der Bassseite“
erklärt. Da es ab einem dreireihigen Instrument zwei Möglichkeiten gibt, eine Dur Tonleiter
zu spielen, ist es wichtig, dass Du Dir eine dieser Varianten angewöhnst, damit Du später
nicht durcheinander kommst. Die erste Variante (rückwärts)
Ausschnitt mit
C-Dur Tonleiter
beginnt in der zweiten Reihe mit C – D – E, wechselt dann in
dann in die dritte Reihe mit F – G – A – H und endet wieder
in der zweiten Reihe beim C. Das ist eine Oktave.
C‘
Cis
Übe die Tonleiter hoch und runter bis Du sie im Schlaf
kannst. Mit welchem Finger Du welchen Knopf drückst,
C‘
Cis
D‘
Dis
D‘
Dis
E‘
bleibt Dir überlassen. Finde selbst heraus, welche
Fingerfolge Dir am besten liegt und bleibe dann dabei.
H
F‘
E‘
F‘
Fis‘
Den für Dich richtigen Fingersatz findest Du erst im zweiten
G‘
Schritt, wenn Du die Tonleiter zweistimmig übst. Versuche
von Anfang an den Daumen mit einzubeziehen. Die
Tonleitern die von der zweiten Reihe ausgehend gespielt
Die erste Abbildung zeigt die Tonleitern rückwärts gespielt
Gis‘
A‘
B‘
H‘
B‘
H‘
C‘‘
Cis‘‘
C‘‘
Cis‘‘
D‘‘
Dis‘‘
und die zweite Abbildung die vorwärts gespielte.
D‘‘
Dis‘‘
E‘‘
F‘‘
Seite 9
G‘
A‘
werden können, C – D – E – Fis – Gis und Bb - Dur. Dabei
beginnt die nächste immer einen Knopf unter der vorherigen.
Fis‘
Gis‘
Abbildungen eins und zwei zeigen alle sechs möglichen Dur
4. Reihe
H
3. Reihe
beginnt wieder in der zweiten Reihe mit C – D – E, wechselt
2. Reihe
zweiten Reihe beim C. Die zweite Variante (vorwärts)
1. Reihe
die erste Reihe mit F – G – A – H und endet wieder in der
E‘‘
F‘‘
C-Dur
C
D-Dur
D
rückwärts
D
E
E-Dur
E
E
Fis-Dur
F
Fis
G
Fis
Gis-Dur
(As-Dur
Fis
G
Gis
A
A
Gis
Gis
Bb
H
Bb-Dur
A
H
H
Bb
Bb
H
C
C
Cis
Cis
Cis
C
Cis
D
D
Dis
Dis
Dis
Dis
E
F
F
F
Fis
G
Abbildung 1
C-Dur
C
G
Gis
A
D-Dur
Bb
D
D
E
E-Dur
E
vorwärts
E
Fis-Dur
F
Fis
G
Fis
Gis-Dur
(As-Dur)
Fis
G
Gis
A
A
Gis
Gis
Bb
Bb
H
Bb-Dur
A
H
Bb
H
H
C
C
Cis
Cis
Cis
C
Cis
D
D
Dis
Dis
Dis
Dis
E
F
F
F
Fis
Abbildung 2
G
G
Gis
A
Bb
Seite 10
Die Abbildungen drei und vier zeigen die anderen sechs Tonleitern, die auf einem
dreireihigen Instrument entweder von der dritten Reihe aus (rückwärts) oder von der ersten
Reihe aus (vorwärts) gespielt werden können, F – G – A – H – Cis und Dis - Dur.
Bei einem vierreihigen Instrument können beide Varianten, rückwärts und vorwärts, von
der dritten Reihe aus gespielt werden.
F-Dur
F
G-Dur
G
G
A
A-Dur
A
rückwärts
A
H-Dur
Bb
H
C
H
H
Cis-Dur
C
Cis
D
D
Cis
Cis
D
Dis
E
E
E
Dis-Dur
(Es-Dur)
Dis
Dis
E
F
F
Fis
Fis
Fis
F
Fis
G
G
Gis
Gis
Gis
Gis
A
Bb
Bb
Bb
H
Abbildung 3
C
C
Cis
D
Dis
Bei Gis-Dur und Dis-Dur habe ich die zweite Bezeichnung, As-Dur und Es-Dur
dazugeschrieben weil sie in der Volksmusik gebräuchlicher ist.
Seite 11
F-Dur
F
G-Dur
G
G
A
A-Dur
A
vorwärts
A
Bb
H-Dur
H
H
C
H
Cis-Dur
C
Cis
D
D
Cis
Dis
Dis
E
Dis-Dur
(Es-Dur)
Cis
D
E
Dis
E
F
F
F
Fis
Fis
Fis
F
Fis
G
G
Gis
Gis
Gis
Gis
A
Bb
Bb
Bb
H
C
Abbildung 4
C
Cis
D
Dis
Ab hier beginnst Du mit dem zweistimmigen Spiel. Die untere farbige Reihe ist Deine
Melodie in Form der Tonleiter in C – Dur und die Töne am oberen Ende der
Verbindungslinie sind die zweite Stimme. Beide Töne sind gleichzeitig zu spielen. Sie sind
außer beim C alle zwei Tonleiterstufen (= eine Terz) tiefer. Deshalb heißen diese
Doppelgriffe „Terzgriffe“. Beim C musst Du einen sogenannten Sextgriff anwenden, weil ein
Terzgriff „falsch“ klingt. Wenn zum C das tiefere E nicht auf dem Griffbrett vorhanden ist,
dann spiele das C einstimmig wie in den Grafiken auf der nächsten Seite abgebildet.
E‘
H‘
C‘
D‘
E‘
F‘
G‘
E‘
C‘
D‘
E‘
F‘
G‘
A‘
H‘
C‘‘
Seite 12
Die vier Grafiken zeigen zu jedem Griff einen kleinen Ausschnitt der Grifftabelle. Bei den
ersten beiden Grafiken sieht man die erste und zweite Reihe und bei der dritten und vierten
Grafik die zweite und dritte Reihe so wie man es von vorn sieht.
Die farbliche Kennzeichnung dient hier nur zum Anzeigen der Griffe und hat keine weitere
Bedeutung.
Griffweise rückwärts
C
einstimmig
mit
C-Dur
A
Tonleiter
H
D
Terzgriff
A
E
Terzgriff
A
A
H
F
Terzgriff
H
H
C
C
C
C
D
D
D
D
E
E
E
E
F
F
F
F
G
G
G
G
A
A
A
A
H
H
H
H
C
G
Terzgriff
A
C
A
Terzgriff
H
Terzgriff
A
A
H
C
C
A
H
H
C
Sextgriff
H
C
C
C
C
D
D
D
D
E
E
E
E
F
F
F
F
G
G
G
G
A
A
A
A
H
H
H
H
C
C
C
Seite 13
C
Griffweise vorwärts
C
einstimmig
D
Terzgriff
A
E
Terzgriff
A
H
F
Terzgriff
A
A
H
H
H
C
C
C
C
D
D
D
D
E
E
E
E
F
F
F
F
G
G
G
G
A
A
A
A
H
H
H
H
C
C
G
Terzgriff
C
C
A
Terzgriff
H
Terzgriff
C
Sextgriff
A
A
A
A
H
H
H
H
C
C
C
C
D
D
D
D
E
E
E
E
F
F
F
F
G
G
G
G
A
A
A
A
H
C
H
H
C
C
H
C
Hier solltest Du Dir angewöhnen, die Doppelgriffe immer mit den gleichen Fingern zu
spielen. Das kommt Dir später beim richtigen Melodiespiel zugute.
Nimm Dir zur besseren Orientierung bei der Bildung der Doppelgriffe
die Grifftabelle zur Hilfe!!
Seite 14
Übungen auf der Bassseite
Die Bassknöpfe sind im Gegensatz zu den Diskantknöpfen für den Spieler nicht zu sehen. Deshalb
musst Du dort von Anfang an blind spielen. Umso wichtiger sind die markierten Knöpfe bei der
Orientierung. Der C-Grundbass Knopf ist eingedellt (in der Grifftabelle dunkel), und ab etwa 60
Bässe sind zusätzlich der E-Grundbass und der Gis (As)-Grundbass in irgendeiner Form markiert,
meistens geriffelt. In dieser Anleitung werden nur die Grundbässe und Durakkorde behandelt, da sie
für eine einfache Dur-Begleitung ausreichen. Im Folgenden werde ich den Grundbass und den
Durakkord als Basspaar bezeichnen. Für jede Tonart werden drei Basspaare gebraucht, die
Basspaare für die C-Dur zeigt die Grafik.
Der Grundbass wird mit dem Ringfinger gespielt und der
Durakkord mit dem Mittelfinger. Den Zeigefinger
g
Dominante
c
Tonika
f
Subdominante
G
brauchst Du, wenn Du Dich später noch mit den
C
anderen Bässen befassen möchtest. Du kannst
Dir sicher auch schon denken, was es mit den
F
Farben der Basspaare auf sich hat: Sie
passen zu den gleichfarbigen Tönen
Durakkordreihe
Grundbassreihe
auf der Diskantseite. Das heißt für die C-Dur: Zu C-E-G passt das grüne, zu D-F-H das blaue
und zu A das rote Basspaar.
Als erstes legst Du jetzt den Ringfinger auf den Grundbass C und den Mittelfinger auf den
C-Akkord und drückst diese abwechselnd nieder.
c
c
C
c
C
c
C
C
Es wird eine Weile dauern, bis das richtig klappt,
aber wenn das einmal in Fleisch und Blut übergegangen ist, geht es ganz automatisch.
Als nächstes übe den Dreivierteltakt, dazu musst Du den Grundbass einmal und den Akkord
zweimal drücken.
c
c
Wenn das fehlerfrei
c
c
C
c
c
C
c
C
c
C
klappt, kannst Du anfangen die beiden anderen Basspaare mit einzubeziehen. Jetzt spiel folgende
Übung:
c
c
C
c
C
c
c
c
g
G
f
f
F
C
g
f
f
F
c
c
c
C
C
Das übe jetzt, bis es Dir aus den Ohren kommt - mal als Zweivierteltakt
wie in der ersten
Abbildung und mal als Dreivierteltakt. Das muss sitzen, denn als nächstes kommt das Schwierigste
für den Anfänger, das Zusammenspiel von Melodie und Bass. Aber keine Bange, auch das schaffst
Du!!
Seite 15
Das erste Zusammenspiel
Jetzt wird es ernst - jetzt kommt zusammen, was zusammengehört. Beide Seiten einzeln zu spielen
macht ja auch nicht viel Sinn. Die erste gemeinsame Melodie wird wie ganz am Anfang die
Tonleiter sein. Spiele sie zuerst im Zweivierteltakt und halte den Melodieton solange, wie der Takt
dauert. Du kannst bei den ersten Versuchen auch die zweite Stimme weglassen und nur die farbigen
Töne spielen. Wenn das sitzt, spiele das gleiche im Dreivierteltakt und halte den Melodieton wieder
solange, wie Du für den Takt brauchst. Wenn Du zweistimmig spielst und das tiefe E, das Du mit
dem C‘ zusammen greifen sollst, auf Deinem Instrument nicht vorhanden ist, spiele entweder eine
Oktave höher oder spiele das C‘ ohne zweite Stimme. Zum Verständnis für die Darstellung: Ein
senkrechter Strich, steht nach jedem Takt, und eine waagerechte Linie
trennt die
Melodiesymbole von den Basssymbolen.
Zweivierteltakt
E‘
H‘
C‘
D‘
E‘
F‘
G‘
E‘
C‘
D‘
E‘
F‘
G‘
A‘
H‘
C‘
‘
c
g
C
G
c
g
C
c
G
f
C
g
F
G
c
C
Dreivierteltakt
E‘
H‘
C‘
D‘
E‘
F‘
G‘
E‘
C‘
D‘
E‘
F‘
G‘
A‘
H‘
C‘
‘
c
C
c
g
G
g
c
C
c
g
c
g
c
f
F
C
G
g
f
G
g
c
c
C
Das erste richtige Lied, das Du spielen lernst, kennst Du bestimmt aus Deinen Kindertagen. Die
Melodie ist einfach aufgebaut und kommt mit zwei Basspaaren, C und G aus. Aber aufgepasst, es
gibt hier auch gemischte Basspaare wie C-g und G-c. Ich habe es zum besseren Verständnis noch
mit runden farbigen Basssymbolen gestaltet. In den nächsten Übungsstücken werden die Basspaare
aus Platzgründen einfacher dargestellt,
Ccc
Ggg
Fff
da sind nur noch die Buchstaben
farbig. Dadurch passen auch längere Stücke auf eine Seite. Außerdem ist diese Symboldarstellung
nur dazu gedacht, dass Du eine Melodie, die Du nicht kennst, langsam lernen kannst. Da Du in
Zukunft nur Lieder spielen wirst, die Du auch kennst (sonst geht’s ja nicht auswendig), kannst Du
diese Stücke auch auslassen.
Seite 16
Hänschen klein
Hänschen klein
ging allein
in die
weite
Welt hinein.
Zweite Stimme
E‘
C‘
C‘
D‘
H‘
H‘
E‘
H‘
C‘
D‘
E‘
E‘
E‘
Melodie
G‘
E‘
E‘
F‘
D‘
D‘
C‘
D‘
E‘
F‘
G‘
G‘
G‘
Bass
c
c
C
g
C
g
G
Stock und Hut,
g
G
C
ist gar
stehn ihm gut,
c
g
C
c
C
C
wohlge - mut.
Zweite Stimme
E‘
C‘
C‘
D‘
H‘
H‘
E‘
C‘
E‘
E‘
E‘
Melodie
G‘
E‘
E‘
F‘
D‘
D‘
C‘
E‘
G‘
G‘
C‘
c
c
Bass
c
C
g
C
G
c
c
g
C
C
G
Aber
Mutter
Zweite Stimme
H‘
H‘
H‘
H‘
H‘
C‘
D‘
C‘
C‘
C‘
C‘
C‘
D‘
E‘
Melodie
D‘
D‘
D‘
D‘
D‘
E‘
F‘
E‘
E‘
E‘
E‘
E‘
F‘
G‘
Bass
G
g
weinet sehr
C
g
c
da besinnt
g
G
G
hat ja
nun kein
c
c
G
C
C
sich das Kind,
läuft nach
Hänschen mehr,
g
C
Haus ge- schwind.
E
Zweite Stimme
E‘
C‘
C‘
D‘
H‘
H‘
E‘
C‘
E‘
E‘
G
Melodie
G‘
E‘
E‘
F‘
D‘
D‘
C‘
E‘
G‘
G‘
C‘
c
c
Bass
C
c
C
g
g
G
G
C
Seite 17
c
c
C
c
C
C
Alle Vögel sind schon da
Das Lied „Alle Vögel sind schon da“ ist ein altes Volkslied aus Schlesien. Der Text ist von
Heinrich Hoffmann von Fallersleben, die Melodie ist aus dem 15. Jahrhundert. Es ist einfach
zu spielen. Der erste und der letzte Part sind gleich und der mittlere Part besteht aus zwei
gleichen Teilen.
Al - le
Vö - gel
Zweite Stimme
E‘
C‘
E‘
E‘
Melodie
C‘
E‘
G‘
C‘‘
Bass
sind
scho-on
da,
F‘
E‘
F‘
E‘
D‘
E‘
C‘
E‘
H‘
E‘
A‘
C‘‘
A‘
G‘
F‘
G‘
E‘
C‘
D‘
C‘
Gg
Cc
Cc
Cc
Ff
Welch ein
Sin - gen
Mu -
si -
al - le
Cc
Cf
Vö - gel
Gc
Cc
al - le
i - zier’n, Pfei - fen, Zwit-schern, Ti - i -
ri - lier’n;
Zweite Stimme E‘
E‘
D‘
D‘
C‘
E‘
C‘
H‘
E‘
E‘
D‘
D‘
C‘
E‘
C‘
H‘
Melodie G‘
G‘
F‘
F‘
E‘
G‘
E‘
D‘
G‘
G‘
F‘
F‘
E‘
G‘
E‘
D‘
Bass
Gg
Cc
Früh - ling will
Cc
nun
ein -
Gg
Cc
Cc
Gg
Cc
Cc
ma - ar - schier’n, kommt mit Sang und Schal - le
Zweite Stimme
E‘
C‘
E‘
E‘
F‘
E‘
F‘
E‘
D‘
E‘
C‘
E‘
H‘
E‘
Melodie
C‘
E‘
G‘
C‘‘
A‘
C‘‘
A‘
G‘
F‘
G‘
E‘
C‘
D‘
C‘
Gg
Cc
Bass
Cc
Cc
Ff
Cf
Cc
Gc
Cc
Das nächste Lied heißt „Wo die Ostseewellen spülen an den Strand“. Es wurde 1907 von
Martha Müller-Grählert aus Zingst als Gedicht geschrieben und vom Thüringer Simon
Krannig vertont. Es ist schon etwas anspruchsvoller. Es wird im Dreivierteltakt (Walzer)
gespielt. Dabei werden in jedem Takt der Grundbass einmal und der Akkordbass zweimal
gespielt. Auch in diesem Lied gibt es gemischte Basspaare z.B. Ggc die etwas mehr
Übung erfordern. Wenn Du Dir das noch nicht zutraust, spiele zum Grundbass zweimal den
gleichen Akkordbass, das klingt auch nicht so verkehrt. Gemischte Basspaare sind nicht mit
Wechselbässen gleichzusetzen; diese werden in der Anleitung nicht behandelt.
Seite 18
Gg
Wo die Ostseewellen
Wo die
Ost – see – wel – len
Zweite Stimme
C‘
H
E
G
E
G
E
Melodie
E‘
D‘
C‘
H
C‘
H
C‘
Ccg
Ccg
wo der
gel – be
Bass
tre – cken
Ccg
Gins – ter
an
den
Strand,
C‘
F‘
E‘
H
E‘
A‘
G‘
D‘
Ccc
blüht im
Ffc
Dünen-
Ggg Ggg Ggg
sand,
Zweite Stimme
H
C‘
D‘
C‘‘
D‘
C‘‘
D‘
E‘
G‘
F‘
C‘
Melodie
D‘
E‘
F‘
E‘‘
F‘
E‘‘
F‘
G‘
H‘
A‘
E‘
Bass
Ggc
Ggc
wo die
Ggc
Ggc
Mö – wen schrei – en schrill im
Ggf
Ccc Ccc Ccc
Sturm – ge – braus,
Zweite Stimme
C‘
E‘
E‘
G‘
H‘
E‘
G‘
F‘
E‘
E‘
G‘
Melodie
E‘
G‘
C‘‘
H‘
D‘‘
C‘‘
H‘
A‘
C‘‘
C‘‘
H‘
Bass
Ccc
Ccg
da ist
Ggg Ccc
mei – ne
Hei – mat,
Ggf
Ccc
da
bin
ich
Ggg Ggg
zu
Haus.
Zweite Stimme
F‘
E‘
G‘
F‘
F‘
E‘
H
H
D‘
C‘
C‘
Melodie
A‘
G‘
H‘
A‘
A‘
G‘
D‘
D‘
F‘
E‘
E‘
Fff
Ccc
Bass
Ffc
Ggf
wo die
Ggg
Ggc
Mö – wen schrei – en schrill im
Ccc Ccc
Sturm – ge – braus,
Zweite Stimme
C‘
E‘
E‘
G‘
H‘
E‘
G‘
F‘
E‘
E‘
G‘
Melodie
E‘
G‘
C‘‘
H‘
D‘‘
C‘‘
H‘
A‘
C‘‘
C‘‘
H‘
Bass
Ccc
Ccg
da ist
mei – ne
Ggg Ccc
Hei – mat,
Ggf
Ccc
da
bin
ich
zu
Ccc Ccc
Haus.
Zweite Stimme
F‘
E‘
G‘
F‘
F‘
E‘
H
H
D‘
C‘
E
Melodie
A‘
G‘
H‘
A‘
A‘
G‘
D‘
D‘
F‘
E‘
C
Fff
Ccc
Bass
Ffc
Ggf
Seite 19
Ggg
Ggc
Ccc Ccc
Suliko
Suliko ist ein altes Volkslied aus Georgien. Es ist eine einfache aber wunderschöne Melodie.
Den Dreivierteltakt musst Du langsam und gefühlvoll spielen.
E‘
E‘
C‘
D‘
E‘
F‘
D‘
E‘
E‘
G‘
G‘
G‘
G‘
H‘
G‘
E‘
G‘
G‘
E‘
F‘
G‘
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G‘
G‘
H‘
H‘
H‘
H‘
D‘
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C‘‘
Ccg
Ccc
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Ccc
Ccc
Ccc
Ggg
Ggg
Ggg
E‘
E‘
G‘
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H‘
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G‘
F‘
G‘
F‘
E‘
C‘‘
C‘‘
H‘
C‘‘
D‘
C‘‘
H‘
A‘
H‘
A‘
G‘
Ggg
Fff
Ggc
Ccc
Ggc
Ggf
F‘
F‘
E‘
E‘
D‘
E‘
D‘
C‘
A‘
A‘
G‘
G‘
F‘
G‘
F‘
E‘
Fff
Ggg
Ccc
Ccg
Ccc
Ccc
Ccc
E‘
E‘
G‘
E‘
H‘
E‘
G‘
F‘
G‘
F‘
E‘
C‘‘
C‘‘
H‘
C‘‘
D‘
C‘‘
H‘
A‘
H‘
A‘
G‘
Ggg
Fff
Ccc
Ggc
Ggc
Ggf
F‘
F‘
E‘
E‘
D‘
E‘
D‘
C‘
A‘
A‘
G‘
G‘
F‘
G‘
F‘
E‘
Fff
Ccc
Ggg
Ccg
Ccc
Ccc
Ccc
Seite 20
Ccc
Ccc
Ggg
Ccc
Ccc
Bei vielen Liedern, gehört noch ein Vorspiel dazu, dass ich der Einfachheit halber
weggelassen habe. So kannst Du Dich von Anfang an mit der Melodie nach dem Text richten,
vorausgesetzt, Du kennst das Lied.
Zum Geburtstag viel Glück
(Happy birthday to you)
Das Lied „Zum Geburtstag viel Glück“ ist einfach zu spielen und wird Dir den ersten Applaus
bei der nächsten Geburtstagsparty einbringen.
Zum Ge – burts – tag viel Glück, zum Ge – burts – tag
viel Glück,
Zweite Stimme
E‘
E‘
F‘
E‘
E‘
G‘
E‘
E‘
F‘
E‘
H‘
E‘
Melodie
G‘
G‘
A‘
G‘
C‘‘
H‘
G‘
G‘
A‘
G‘
D‘‘
C‘‘
Ff
Cc
Cc
Gg
Ff
Cc
Gg
Cc
Bass
Cc
zum Ge – burts – tag
Zweite Stimme E‘
Melodie
Bass
G‘
Cc
al – les
Cc
Gu – te,
zum Ge – burts – tag
viel Glück
E‘
E‘‘
C‘‘
E‘
E‘
G‘
F‘
D‘‘
D‘‘
C‘‘
E‘
H‘
E‘
G‘
G‘‘
E‘‘
C‘‘
C‘‘
H‘
A‘
F‘‘
F‘‘
E‘‘
C‘‘
D‘‘
C‘‘
Cc
Cc
Gg
Ff
Cc
Cc
Gg
Cc
Cc
Gg
Dieses Lied ist das letzte Übungsstück, das ich Dir anbiete. Überlege Dir, welche Art von
Liedern Du am liebsten spielen möchtest. Vorteilhaft ist, wenn Du Dir eine Liste mit Liedern
zusammenstellst, die Du kennst. Ordne sie nach Themen wie Geburtstag, Grillparty oder
Weihnachten. Es werden auch Songbücher aller Stilrichtungen angeboten. Du solltest aber
vorher einen Blick in das Inhaltsverzeichnis werfen und schauen, ob Du die meisten davon
auswendig kennst, sonst lohnt sich die Anschaffung zunächst nicht.
Seite 21
Quintenzirkel
Mit dem Quintenzirkel hast Du eine Übersicht über alle Dur-Tonarten und wie sie
zusammenhängen. Der Abstand zwischen den benachbarten Tönen beträgt eine Quinte. Das
heißt, sie sind in der Tonleiter fünf Töne auseinander z.B. C-D-E-F-G. Das ist wichtig, wenn
Du in einem Lied die Tonart wechseln willst. Es klingt am harmonischsten, wenn Du zum
Beispiel von C-Dur nach G-Dur wechselst, weil diese beiden Tonarten verwandt sind.
Dagegen würde ein Wechsel von G-Dur nach As-Dur unharmonisch klingen. Zu jeder DurTonart gehört auch ein paralleler Moll-Ton. Er ist in der inneren Reihe gegenüber dem DurTon zu sehen. Beispiel: C-Dur – Am, D-Dur – Hm.
C
F
Dm
B
Es
G
Am
Em
Gm
Hm
Cm
F#m
Fm
D
A
C#m
As
E
Bbm
Des
G#m
Ebm / D#m
H
Ges / Fis
Da die Bässe in ihrer senkrechten Anordnung auch im Quinten Abstand stehen, siehst Du hier
in Uhrzeigerrichtung die Dominante neben dem Grundton (Tonika) und gegen die
Uhrzeigerrichtung, die Subdominante. Ein Beispiel: Wenn E der Grundton = Tonika ist, dann
ist H die Dominante und A die Subdominante.
An dieser Stelle beende ich die Anleitung und wünsche mir, dass sie Dein Interesse am
Akkordeon spiel gefestigt hat. Alles Weitere hängt davon ab wie oft und wie lange Du übst.
Bei Fragen kannst Du Dich z.B. an das weltmeisterforum.de wenden. Hier findest Du
gleichgesinnte Einsteiger, Fortgeschrittene und professionelle Akkordeonspieler.
Seite 22
Was this manual useful for you? yes no
Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

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