Bedienungsanleitung „Freiburger Sprachtest“ frei

Bedienungsanleitung „Freiburger Sprachtest“ frei
Bedienungsanleitung
„Freiburger Sprachtest“
frei
für „Oldenburger Messprogramme“
ab Release 1.5.3.0
Copyright © 2013 HörTech gGmbH
0483
KM-20071004-9 Version 1.5 vom 16.05.2013
Hergestellt durch HörTech gGmbH, Marie-Curie-Str. 2, D-26129 Oldenburg.
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Freiburger Sprachtest
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Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2 Software-Lizenzvertrag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3 Allgemeine Voraussetzungen für die Durchführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.1 Anforderungen an den Patienten/Kunden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.2 Weitere wichtige Hinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.3 Bedienungshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.3.1 Dialoge auf Systemen mit mehreren Bildschirmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4 Durchführung der Messung „Freiburger Sprachtest“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.1 Starten der Messung „Freiburger Sprachtest“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.2 Konfiguration der Messung „Freiburger Sprachtest“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.2.1 Einstellungen zum Störgeräusch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.2.2 Einstellungen zur Ausgabe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.2.3 Auswahl der Testliste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.2.4 Weitere Einstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.2.5 Hinzufügen weiterer Testlisten zur Messung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.2.6 Bearbeiten eines Messprofils . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.3 Messdialog . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.3.1 Allgemeine Funktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.3.2 Datenbereich der Messung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.3.3 Überblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.4 Messablauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.4.1 Variante mit offener Antworteingabe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.4.2 Variante mit geschlossener Antworteingabe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.4.3 Weiterer Testverlauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.5 Pegeleinheiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.6 Referenzdaten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.6.1 Referenzdaten bis Ausgabedatum 31.12.2010 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.6.2 Referenzdaten ab Ausgabedatum 1.1.2011 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.7 Drucken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.8 Weitere Informationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5 Fehlermeldungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.1 Fehlermeldungen bei der Messung „Freiburger Sprachtest“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.1.1 Fehlermeldungen bei der Konfiguration . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.1.2 Fehlermeldungen während der Bearbeiten von Messprofilen . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.1.3 Fehlermeldungen während der Messung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.1.4 Fehlermeldungen beim Drucken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
6 Anhang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
6.1 Informationen zum Kalibriersignal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Versionshistorie
1.0
Erste Version für Release 1.4.1.1
1.1
Änderungen für Release 1.4.3.0:
3.2 Weitere wichtige Hinweise: erweitert (Hinweis auf Anhang).
3.3 Bedienungshinweise: neu.
4.3.1 Allgemeine Funktionen, Abbildungen: erweitert (Geräteeinstellungen).
4.3.2 Datenbereich der Messung: erweitert (Beschreibung Sprachaudiogramm)
5 Fehlermeldungen: aktualisiert (5.1.2.6)
6 Anhang: neu.
1.2
Änderungen für Release 1.4.4.0:
4.2 (und Unterkapitel): Neue optionale Konfigurationseinstellung (Testlistenabfolge zufällig)
5 Fehlermeldungen: aktualisiert und erweitert
1.2.1 Änderungen für Release 1.4.4.0 Update 1:
Deckseite: ergänzt um erforderliche Kennzeichnungen/Angaben
1.3
Änderungen für Release 1.4.6.0:
3.1: Aktualisiert bzgl. Anforderungen an Patienten.
4: Hinweise zu Pegeleinheiten und Referenzdaten ergänzt.
4.1: Neue Auswahlmöglichkeiten zur Arbeit mit Messprofilen ergänzt.
4.2: Ergänzt bzgl. Messprofile.
4.2.5: Aktualisiert bzgl. Hinzufügen/Löschen von Testlisten.
4.2.6: Neuer Abschnitt zum Bearbeiten von Messprofilen.
4.3.1: Aktualisierung und Ergänzung Tabelle 1, Hinweis zu Informationen über Referenzdaten ergänzt. 4.3.2: Aktualisiert bzgl. Pegelachse, Ordinate, Symbole, Referenzdaten und Bemerkung.
4.5: Abschnitt zu Pegeleinheiten eingefügt.
4.6: Beschreibung Referenzdaten aktualisiert.
5: Fehlermeldungen: aktualisiert und erweitert.
6.1: Hinweis zu FFT ergänzt.
Abbildungen 1, 2, 12, 14-21 aktualisiert.
1.4
Änderungen für Release 1.5.0.0:
Aktualisiert: Abbildungen 1-18, 24.
3.2: Erweitert (zusätzliche Hinweise).
3.3.1: Geändert (zusätzliche Tastenkombination).
4.1: Zusätzlich 2 Sätze zum Erzeugen einer Messung mit/ohne Lizenz.
4.2.3 – 4.2.4: Geändert bzgl. Optionen.
4.3: Zusätzlich Absatz und Abbildung zum Messdialog ohne Lizenz (nur Ansicht).
4.3.2: Geändert (Referenz-Testliste, Kontextmenü, Pegelbegrenzung hinzugefügt).
4.3.3: Hinzugefügt (Überblick).
5.1.3.1 – 5.1.3.4, 5.1.3.15: Neue Fehlermeldungen eingefügt.
5.1.3.14: Geändert.
1.5
Änderungen für Release 1.5.3.0:
Allgemeine Überarbeitung mit geringfügigen Änderungen.
Freiburger Sprachtest
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Einleitung
HörTech – Kompetenzzentrum zur Gewinnung neuer Erkenntnisse in der Audiologie
Das Kompetenzzentrum HörTech ging als einer von acht Siegern aus einem vom Bundesministerium für
Bildung und Forschung (BMBF) im Jahre 1999 durchgeführten nationalen Wettbewerb für „Kompetenzzentren in der Medizintechnik“ hervor. Die Gründungsunterlagen formulieren: „Zweck der Gesellschaft
ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung und die Gewinnung neuer Methoden und Erkenntnisse durch den Betrieb eines Kompetenzzentrums für Hörgeräte-Systemtechnik, in welchem die am Prozess der Forschung und Entwicklung beteiligten Unternehmen/Institutionen der Privatwirtschaft, sowie
Universitäten und Forschungsinstitute Projekte zur (Weiter-) Entwicklung von Hörgeräte-Systemtechnik
sowie assoziierter Produkte allein oder gemeinschaftlich in vorwettbewerblicher Kooperation realisieren können, sowie die Verbesserung der Qualitätssicherung auf dem Gebiet der Audiologie.“ Das Kompetenzzentrum wird durch eine gemeinnützige GmbH betrieben, deren Gesellschafter die Universität
Oldenburg und das Hörzentrum Oldenburg sind. Diese sowie der Studiengang „Hörtechnik & Audiologie“ der Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven sind zusammen mit der Betreibergesellschaft HörTech gGmbH im Oldenburger Haus des Hörens räumlich vereint.
Am Kompetenzzentrum wirken führende nationale wie internationale Institutionen aus den Bereichen
„Forschung und Klinik“, „Ausbildung“, „Technologietransfer“ und „Industrie“ mit. Der kontinuierliche,
interdisziplinäre Austausch zwischen den jeweiligen Institutionen aus Forschung und Industrie, koordiniert und betrieben durch die zentrale Struktur der HörTech gGmbH, ist eine der grundlegenden Stärken
des Kompetenzzentrums. Ein externer Beirat, dessen namhafte Experten mehrfach pro Jahr sowohl die
inhaltlichen Aspekte des Kompetenzzentrums als auch die wirtschaftlichen Zielsetzungen bewerten,
sichert die Qualität der Arbeit in den einzelnen Projekten. Neben dem Betrieb einer vorwettbewerblichen Forschungsplattform und umfassenden Dienstleistungen sind die Entwicklung und der Vertrieb
von Produkten, die aus dem Verbund hervorgehen bzw. aus Ergebnissen z. B. von Forschungspro-jekten
abgeleitet sind, ein weiterer Kernbereich der HörTech gGmbH. Die HörTech gGmbH wurde bereits 2004
als Hersteller nach der DIN EN ISO 13485 sowie ISO 9001 zertifiziert. Dabei bietet die unmittelbare Nähe
und Zusammenarbeit mit den forschenden Einrichtungen die einmalige Möglichkeit, neueste Erkenntnisse und moderne Verfahren aus der Forschung direkt in Produkte umzusetzen. Ein bekanntes Beispiel
hierfür ist der Oldenburger Satztest, der sich zunächst in der Forschung etabliert hat und mittlerweile
auch in der Medizin und Hörgeräte-Akustik in der täglichen Routine eingesetzt wird.
Darüber hinaus betreibt die HörTech gGmbH seit 2003 auch die Geschäftsstelle der deutschen Gesellschaft für Audiologie (DGA e.V.) sowie seit 2004 die Geschäftsstelle der German Medical Technology
Alliance (GMTA e.V.) und organisiert für diese Einrichtungen Veranstaltungen, Kongresse sowie eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit. Um das Kompetenzzentrum auch nach außen hin zu öffnen, bietet die
HörTech gGmbH das gesammelte Wissen im Rahmen eines umfassenden, kontinuierlich aktualisierten
Fortbildungsprogramms an, das sich an alle Berufsgruppen im Bereich der Audiologie wendet.
Aber auch die Aufklärung der breiten Öffentlichkeit ist eine zentrale Aufgabe des Kompetenzzentrums.
Hierzu finden kontinuierlich Führungen im Haus des Hörens statt, in deren Zuge der weltweit einzigartige Kommunikationsakustiksimulator – ein Simulationsraum für unterschiedliche Raumakustiken vom
Wohnzimmer bis zur Bahnhofshalle – präsentiert wird. Als weiteres Highlight eröffnete die HörTech
gGmbH im Frühjahr 2006 den so genannten „Hörgarten“, in dem verschiedene „Mitmach-Experimente“
die Funktionsweise des Gehörs erlebbar machen.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.HoerTech.de, www.Hoergarten.de,
www.dga-ev.com, www.gmta.de. Bei Fragen wenden Sie sich gerne direkt an die HörTech gGmbH, MarieCurie-Str. 2, D-26129 Oldenburg, Tel. 0441-2172-200, Fax: 0441-2172-250.
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Software-Lizenzvertrag
ACHTUNG: LESEN SIE DEN FOLGENDEN SOFTWARE-LIZENZVERTRAG SORGFÄLTIG, BEVOR SIE DIE SOFTWARE INSTALLIEREN ODER VERWENDEN. WENN SIE DIE SOFTWARE INSTALLIEREN ODER VERWENDEN,
AKZEPTIEREN SIE DIE BEDINGUNGEN DES SOFTWARE-LIZENZVERTRAGES UND VERPFLICHTEN SICH ZU
DESSEN EINHALTUNG. WENN SIE DIE BEDINGUNGEN DES SOFTWARE-LIZENZVERTRAGES NICHT AKZEPTIEREN ODER SICH NICHT ZU DESSEN EINHALTUNG VERPFLICHTEN, INSTALLIEREN ODER VERWENDEN SIE
DIE SOFTWARE NICHT UND ENTFERNEN SIE ALLE BESTANDTEILE DER SOFTWARE VON IHREM COMPUTER.
Software-Lizenzvertrag
Gegenstand des Vertrages ist das auf dem Datenträger aufgezeichnete Computerprogramm, die Programmbeschreibung, die Bedienungsanleitung sowie das sonstige zugehörige schriftliche Material.
Dies wird im Nachfolgenden als Software bezeichnet.
Der Anwender / Nutzer erkennt an, dass die Software bestimmungsgemäß lediglich zum in der Bedienungsanleitung angegebenen Zweck eingesetzt und genutzt werden darf.
§ 1 Rechtinhaberschaft
Der Anwender / Nutzer erkennt an, dass es sich bei der Software zur Durchführung von audiologischen
oder phoniatrischen Tests bzw. Messungen („Oldenburger Messprogramme“) um ein geschütztes Computerprogramm im Sinne des § 69 a UrheberrG handelt. Des Weiteren erkennt der Nutzer an, dass die
HörTech gGmbH alleinige Rechtsinhaberin im Sinne des UrheberrG ist.
§ 2 Rechtseinräumung
Die HörTech gGmbH räumt den Vertragspartner / Nutzer das Recht ein, die Software in der in der Programmbeschreibung sowie der Bedienungsanleitung beschriebenen Weise zu nutzen. Das Nutzungsrecht wird als einfaches, nicht ausschließliches und nur nach Maßgabe des § 3 an Dritte übertragbares,
entgeltliches Recht eingeräumt, die Software im Rahmen der Bestimmungen dieses Vertrages zu nutzen.
Zur Anwendung gewährt die HörTech gGmbH dem Vertragspartner / Nutzer das Recht, die Software auf
einem einzelnen Computer an einem Ort zu benutzen. Ist dieser einzelne Computer ein Mehrbenutzersystem, so gilt dieses Benutzungsrecht für alle Benutzer dieses einen Systems.
Der Vertragspartner / Nutzer darf die Software in körperlicher Form von einem Computer nur dann auf
einen anderen Computer übertragen, sofern die Software zu irgendeinem Zeitpunkt immer nur auf einem einzelnen Computer genutzt wird. Eine weitergehende Nutzung ist nicht zulässig.
Zur Vervielfältigung ist der Vertragspartner / Nutzer nur insoweit berechtigt, als dies für einen vertragsmäßigen Gebrauch notwendig ist. Insoweit ist er berechtigt, eine Kopie für Sicherungszwecke zu erstellen. Insoweit ist der Vertragspartner / Nutzer verpflichtet, auf der Sicherheitskopie den Urheberschutzvermerk der HörTech gGmbH anzubringen, bzw. ihn darin aufzunehmen. Ein in der Software vorhandener Urheberrechtsvermerk sowie eine in ihr aufgenommene Registrierungsnummer dürfen nicht
entfernt werden.
Es ist dem Vertragspartner / Nutzer nicht gestattet, die Software wie auch das schriftliche Material ganz
oder teilweise in ursprünglicher oder abgeänderter Form zu kopieren oder anders zu vervielfältigen.
Dem Vertragspartner / Nutzer ist es nicht gestattet, die Software zurückzuentwickeln. Die Dekompilierung und das Entassemblieren der Software sind außerhalb der Grenzen des Urheberrechtsgesetzes
dem Vertragspartner / Nutzer untersagt.
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§ 3 Übertragung
Das Eigentum und das Nutzungsrecht an der Software darf an einen Dritten lediglich übertragen werden,
sofern
a) die installierte Software und alle evtl. weiter gespeicherten Datenbestände gelöscht sind,
b) der Dritte sich mit den Bestimmungen dieser Vereinbarung gegenüber der HörTech gGmbH
schriftlich einverstanden erklärt,
c) alle zur Software gehörende Vertragsgegenstände mit dem gesamten schriftlichen Begleitmaterial übertragen werden und
d) die Übertragung die letzte aktualisierte Version der Software umfasst nebst allen früheren
Versionen.
§ 4 Gewährleistung
Die HörTech gGmbH gewährleistet gegenüber dem ursprünglichen Vertragspartner, dass zum Zeitpunkt
der Übergabe der Software der Datenträger, auf dem die Software aufgezeichnet ist und die hiermit
zusammen übergebene Programmbeschreibung und Bedienungsanleitung unter den vorausgesetzten
Betriebsbedingungen ohne wesentliche Fehler ist.
Aufgrund der Vielzahl der in der Praxis auftretenden Daten- und Bedienungskonstellationen sowie von
Bedienungsfehlern sichert die HörTech gGmbH keine vollständige Mängelfreiheit zu. Ein Softwarefehler liegt nicht vor, wenn die betroffene Programmfunktion auf der empfohlenen Hardware- Konstellation
funktioniert.
Sollte der Datenträger und / oder die damit ausgehändigte Programmbeschreibung und Bedienungsanleitung fehlerhaft sein, kann der Vertragspartner Ersatzlieferung während der Gewährleistungszeit
von 6 Monaten ab Lieferung verlangen. Hierzu ist der Datenträger einschließlich Sicherheitskopie und
/ oder die Programmbeschreibung und Bedienungsanleitung an die HörTech gGmbH zurückgeben.
Wenn die HörTech gGmbH innerhalb angemessener Zeit eine Ersatzlieferung ohne diesen Fehler nicht
zur Verfügung stellen kann, ist der Vertragspartner berechtigt, der HörTech gGmbH eine angemessene
Nachfrist mit der Erklärung zu setzen, dass die Ersatzlieferung nach Ablauf der Frist abgelehnt werde.
Nach Fristablauf ist der Vertragspartner berechtigt, Wandlung oder Minderung geltend zu machen.
§ 5 Haftungsbeschränkung
Die Gewährleistung umfasst nicht die Beseitigung von Fehlern und / oder die Haftung für solche Schäden, die durch äußere Einflüsse, Bedienungs- oder Wartungsfehler entstehen. Hierfür kommt es auf die
Angaben in der Programmbeschreibung sowie der Bedienungsanleitung an. Eine Gewährleistung wird
nicht übernommen, wenn der Vertragspartner / Nutzer die Software zu einem anderen als dem oben
bestimmten Zweck einsetzt.
Die Gewährleistung entfällt, wenn der Nutzer die Software selbst und / oder durch Dritte verändert.
Werden in diesen Fällen Gewährleistungsmaßnahmen durchgeführt, ist der Vertragspartner verpflichtet, neben dem Material- und Arbeitsaufwand auch die weiteren Auslagen der HörTech gGmbH zu tragen.
Die HörTech gGmbH haftet im Übrigen nicht für ausgebliebene Leistungsergebnisse des Einsatzes der
Software, für Vermögensschäden, mittelbare Schäden oder sonstige Folgeschäden. Die HörTech gGmbH
haftet weiter nicht für die Wiederbeschaffung von Daten. Es obliegt dem Vertragspartner / Nutzer, für
eine eventuelle Rekonstruktion bei Verlust selbst sorge zu tragen. Die HörTech gGmbH haftet darüber
hinaus lediglich für Schäden, die auf Vorsatz, grober Fahrlässigkeit oder dem Fehlen zugesicherter Eigenschaften beruhen.
Die unabdingbare Haftung nach dem ProdHaftG bleibt im Übrigen unberührt.
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3
Allgemeine Voraussetzungen für die Durchführung
Die allgemeinen Voraussetzungen zur Durchführung sowie die Einstellungen der „Oldenburger Messprogramme“ sind in der Bedienungsanleitung „Einstellungen“ beschrieben.
3.1
Anforderungen an den Patienten/Kunden
Die Feststellung der Eignung eines Patienten/Kunden ist vor der Messung durch dafür berechtigtes (medizinisches o. ä.) Fachpersonal vorzunehmen.
Die Feststellung der Unbedenklichkeit der Messung ist dabei eine Notwendigkeit für die Anordnung einer Messung.
Bei Sprachtests muss der Anwender (Untersucher) sicherstellen, dass die sprachlichen Fähigkeiten des Patienten/Kunden ausreichend sind, um das Sprachmaterial verstehen und wiedergeben zu können und das dazugehörige Textmaterial lesen zu können (sofern vorhanden).
3.2
Weitere wichtige Hinweise
Die Software „Oldenburger Messprogramme“ darf nur für die in der Bedienungsanleitung
beschriebenen Zwecke eingesetzt werden. Der „Freiburger Sprachtest“ als Bestandteil der
Software „Oldenburger Messprogramme“ darf nur zur Durchführung der Messung „Freiburger
Sprachtest“ gemäß den Anweisungen in dieser Bedienungsanleitung eingesetzt werden.
Die Bedienungsanleitung enthält wichtige Hinweise und Anweisungen. Die Kenntnis der Bedienungsanleitung (aller Bedienungsanleitungen), die Beachtung der Hinweise und Anweisungen
und das Verständnis des Verfahrens sind für die Verwendung der Software unbedingt erforderlich.
Die Bedienungsanleitung ist kein Ersatz für eine medizintechnische/audiometrische Fachausbildung. Eine derartige Fachausbildung wird für die Verwendung der Software vorausgesetzt.
Die Durchführung der Messungen muss durch entsprechendes, in die Bedienung eingewiesenes Fachpersonal erfolgen.
Dabei ist zu beachten, dass ein normales Sprachverständnis unter den Durchführungsbedingungen beim Fachpersonal erforderlich ist.
Zur Durchführung der Messung „Freiburger Sprachtest“ muss das Kalibriersignal „Rauschen Freiburger Sprachtest“ kalibriert sein. Weitere Informationen zum Kalibriersignal finden Sie im Anhang dieser Bedienungsanleitung. Weitere Hinweise zu Kalibrierung und Wartung des Systems
sind in der Bedienungsanleitung „Einstellungen“ enthalten.
Die Software „Oldenburger Messprogramme“ verwendet ASIO Technologie. ASIO is a
trademark and software of Steinberg Media Technologies GmbH.
Alle im Rahmen dieses Dokuments sowie aller zugehörigen Dokumente, Bedienungsanleitungen und
Beschreibungen verwendeten Handelsmarken, Handelsnamen und Warenzeichen sind Eigentum ihrer
eingetragenen Besitzer in den USA und/oder anderen Staaten. Diese werden lediglich verwendet, um
sich entweder auf die Eigentümer der Marken und Namen oder deren Produkte zu beziehen. HörTech
weist jegliches proprietäre Interesse an Marken oder Namen außer an seinen eigenen von sich.
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3.3
3.3.1
Bedienungshinweise
Dialoge auf Systemen mit mehreren Bildschirmen
In der Regel können die Dialoge der Oldenburger Messprogramme auf Systemen mit mehreren Bildschirmen durch Drücken einer Tastenkombination zwischen den verschiedenen Bildschirmen verschoben
werden. Dies kann sehr nützlich sein, wenn ein erwarteter Dialog nicht auf dem Bildschirm erscheint,
vor dem der Benutzer momentan sitzt. Durch Drücken der Tastenkombination ⇑+Strg+M (gleichzeitiges Drücken der Umschalt-Taste ⇑, der Steuerungs-Taste Strg und der Taste „M“) wird der Dialog, der
momentan den Eingabefokus hat, jeweils auf den nächsten Bildschirm verschoben. Wiederholen Sie
dies solange, bis der Dialog auf dem gewünschten Bildschirm erscheint. Mit der Tastenkombination
⇑+Strg+P wird dabei gleichzeitig auch der Mauszeiger verschoben.
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4
Durchführung der Messung „Freiburger Sprachtest“
Achten Sie darauf, dass die Grenzwerte für Langzeitschallbelastung weder für den Patienten/Kunden noch für den Untersucher überschritten werden. Dabei ist sowohl die Dauer einer
Einzelmessung als auch die Summe aller Messungen zu berücksichtigen. Grenzwerte bzw. Richtwerte für zulässige Schallbelastung sind vorgegeben z. B. durch die Richtlinie 2003/10/EG oder
entsprechende nationale gesetzliche Vorschriften wie z. B. Verordnungen des Arbeitsschutzgesetzes.
Achten Sie darauf, dass bei Freifeld-Schalldarbietungen Unbeteiligte (Personen außer Patient/Kunde und Untersucher) nur anwesend sind, wenn dies für die Durchführung unbedingt
erforderlich ist und wenn diese einen geeigneten Gehörschutz tragen. Auch hierfür sind die o.
a. Grenzwerte/Richtwerte zu beachten.
Zu den verwendeten Pegeleinheiten sind die Hinweise in Abschnitt 4.5 zu beachten.
Beim Vergleich von Messwerten mit Referenzdaten sind die Hinweise in Abschnitt 4.6 zu beachten.
4.1
Starten der Messung „Freiburger Sprachtest“
Das Messverfahren „Freiburger Sprachtest“ wird aus der Audiometrie-Software durch Auswahl der entsprechenden Option gestartet (siehe Handbuch des Audiometerherstellers). Fehlermeldungen, die beim
Starten der Messung angezeigt werden können, sind in der Bedienungsanleitung „Einstellungen“ beschrieben.
Falls Sie eine unterbrochene oder beendete Messung ausgewählt haben, erscheint direkt der Messdialog. Lesen Sie dazu weiter in Abschnitt 4.3.
Abbildung 1: Auswahldialog Messprofile
Wenn Sie eine neue Messung erzeugen, erscheint zunächst ein Dialog mit verschiedenen Auswahlmöglichkeiten (Abbildung 1). Achtung: Das Erzeugen einer neuen Messung ist nur möglich, wenn eine
gültige Lizenz für das Messverfahren vorhanden ist. Ohne gültige Lizenz können lediglich bereits gespeicherte Messungen angezeigt werden.
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Es wird eine Liste der verfügbaren Messprofile angezeigt. Das Messprofil legt bestimmte Parameter der
Messung fest, z.B. ob eine Messung durchgeführt wird
– im Freifeld oder mit Kopfhörer,
– im Störgeräusch oder in Ruhe.
Wählen Sie die entsprechende Messung aus, indem Sie diese markieren und rechts die gewünschte
Aktion auswählen. Dabei können je nach Auswahl und Konfiguration einzelne Schaltflächen deaktiviert
sein:
Aktion
Abbrechen
Auswählen
Importieren
Exportieren
Löschen
Ändern
Neu
Beschreibung
Rückkehr zur Audiometrie-Software.
Starten einer neuen Messung mit dem gewählten Messprofil. Lesen Sie in Abschnitt 4.2 zur Konfiguration der Messung weiter.
Import eines zuvor (ggf. auf einem anderen Computer) exportierten Messprofils in die Datenbank. Wählen Sie die zu importierende Datei im nachfolgend
angezeigten Datei-Auswahldialog.
Export des gewählten Messprofils in eine Datei, um es z.B. auf einem anderen Computer zu importieren. Geben Sie im nachfolgend angezeigten DateiAuswahldialog den gewünschten Dateinamen für die Exportdatei an.
Löschen des gewählten Messprofils aus der Datenbank. Dies ist nur möglich
bei Messprofilen, die vom Benutzer erzeugt wurden.
Ändern des gewählten Messprofils. Dies ist nur möglich bei Messprofilen, die
vom Benutzer erzeugt wurden. Lesen Sie in Abschnitt 4.2 zur Konfiguration der
Messung weiter. Nach Beendigung der Konfiguration wird erneut der Auswahldialog für das Messprofil angezeigt.
Erzeugen eines neuen Messprofils auf Grundlage des gewählten Messprofils.
Lesen Sie in Abschnitt 4.2 zur Konfiguration der Messung weiter. Nach Beendigung der Konfiguration wird erneut der Auswahldialog für das Messprofil angezeigt, die Liste enthält nun zusätzlich das neu erzeugte Messprofil.
Fehlermeldungen, die im Zusammenhang mit Messprofilen angezeigt werden können, sind in Abschnitt
5.1.2 beschrieben.
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4.2
Konfiguration der Messung „Freiburger Sprachtest“
Im so genannten Konfigurationsdialog können Sie weitere Detaileinstellungen zur Messung beziehungsweise zu einem Messprofil vornehmen (Abbildung 2). Je nach vorliegendem Messprofil können einzelne
oder mehrere Einstellungsmöglichkeiten fehlen oder deaktiviert sein. Zunächst wird die Konfiguration
einer neuen Messung beschrieben, zusätzliche Einstellungen, die beim Ändern oder Erzeugen eines
neuen Messprofils vorzunehmen sind, sind in Abschnitt 4.2.6 beschrieben. Fehlermeldungen, die während der Konfiguration der Messung angezeigt werden können, sind in Abschnitt 5.1.1 beschrieben.
Fehlermeldungen, die zusätzlich bei der Bearbeitung von Messprofilen angezeigt werden können, sind
in Abschnitt 5.1.2 beschrieben.
Abbildung 2: Beispielhafter Konfigurationsdialog (kann je nach Messprofil variieren)
Der obere Abschnitt „Allgemeine Informationen“ zeigt die zuvor gewählten Parameter der Messung. Je
nach ausgewähltem Messprofil und Konfiguration können Sie verschiedene Einstellungen vornehmen.
Achten Sie darauf, dass die Vorgaben im Konfigurationsdialog ggf. an die individuellen Werte des Patienten/Kunden angepasst werden müssen. Insbesondere dürfen keine individuellen
Grenzwerte überschritten werden, weder für den Schallpegel selbst noch für die Langzeitschallbelastung. Dies ist auch während der Messung laufend zu überwachen.
Freiburger Sprachtest
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Achten Sie auch auf die Einhaltung der individuellen Grenzwerte für das Fachpersonal selbst
(Untersucher) sowohl für den Schallpegel selbst als auch für die Langzeitschallbelastung. Bei
einer möglichen Überschreitung der Grenzwerte ist ein geeigneter Gehörschutz zu tragen.
4.2.1
Einstellungen zum Störgeräusch
Wenn Sie ein Messprofil für eine Messung in Ruhe ausgewählt haben, lesen Sie im nächsten Abschnitt
weiter.
Im Abschnitt „Störgeräusch“ des Konfigurationsdialogs können Sie Einstellungen für das Störgeräusch
vornehmen (Abbildung 3). Sollten Sie die Messung nicht mit dem vorausgewählten Standardrauschen
durchführen wollen, wählen Sie aus der Liste ggf. ein anderes Störgeräusch aus (Verfügbarkeit je nach
Konfiguration).
Des Weiteren können Sie unter „Modus“ entscheiden, ob das Störgeräusch nur während der einzelnen
Darbietungen ausgegeben werden soll („standard“) oder während der Messung einer kompletten Testliste hörbar sein soll („kontinuierlich“). Diese Auswahl können Sie nur bei der ersten Testliste treffen
und gilt dann für alle weiteren hinzugefügten Testlisten dieser Messung (siehe Abschnitt 4.2.5).
Achten Sie darauf, dass sowohl allgemeine als auch ggf. individuelle Grenzwerte für eine Langzeitschallbelastung nicht überschritten werden, wenn Sie die kontinuierliche Darbietung des
Störsignals auswählen.
Abbildung 3: Einstellungen zum Störgeräusch
4.2.2
Einstellungen zur Ausgabe
Im Abschnitt „Ausgabe“ nehmen Sie Einstellungen zu Ausgabekanälen und Pegeln vor. Die Einstellmöglichkeiten hängen dabei vom Messprofil ab.
4.2.2.1 Messungen in Ruhe
Wählen Sie aus, auf welchem Kanal das Sprachsignal ausgegeben werden soll, indem Sie den entsprechenden Kanal bzw. die entsprechenden Kanäle auswählen. Die Darstellung unterscheidet sich
bei Kopfhörer- und Freifeldmessungen (Abbildung 4 bzw. Abbildung 5). Beachten Sie, dass bei Freifeldmessungen die Position (z. B. links/rechts) von Kanal 1 bzw. Kanal 2 von der individuellen räumlichen
Konfiguration Ihrer Freifeldlautsprecher abhängig ist.
Im Feld „Sprachpegel“ geben Sie den gewünschten Pegel ein. Bei adaptiven Messungen erfolgt die erste
Darbietung mit diesem Pegel, bei nicht-adaptiven Messungen erfolgen alle Darbietungen mit diesem
Pegel.
Freiburger Sprachtest
13
Abbildung 4: Einstellungen zur Ausgabe, Kopfhörermessung in Ruhe
Abbildung 5: Einstellungen zur Ausgabe, Freifeldmessung in Ruhe
4.2.2.2 Messungen im Störgeräusch
Wählen Sie aus, auf welchen Kanälen das Sprachsignal und das Störsignal ausgegeben werden sollen,
indem Sie die entsprechenden Kanäle auswählen. Die Darstellung unterscheidet sich bei Kopfhörerund Freifeldmessungen (Abbildung 6 bzw. Abbildung 7). Beachten Sie, dass bei Freifeldmessungen,
die Position (z. B. links/rechts) von Kanal 1 bzw. Kanal 2 von der individuellen räumlichen Konfiguration
Ihrer Freifeldlautsprecher abhängig ist.
Abbildung 6: Einstellungen zur Ausgabe, Kopfhörermessung im Störgeräusch
Abbildung 7: Einstellungen zur Ausgabe, Freifeldmessung im Störgeräusch
Darunter wird ein Feld für den Darbietungspegel angezeigt. Im Eingabefeld „Sprachpegel“ geben Sie
Freiburger Sprachtest
14
den gewünschten Sprachpegel ein. Im Eingabefeld „Signal-Rausch-Verhältnis (S/N)“ geben Sie den
Signal-Rauschabstand ein. Alle Darbietungen der Messung erfolgen mit diesen Pegeln.
4.2.3
Auswahl der Testliste
Die Vorauswahl einer Testliste erfolgt automatisch. Bei der ersten Messung wird zufällig eine Testliste
ausgewählt, bei wiederholten Messungen wird automatisch die nächste Testliste ausgewählt. Überprüfen Sie unbedingt diese Vorauswahl und wählen Sie eine andere Testliste aus, wenn Sie die vorausgewählte Testliste bereits in einer Messung mit demselben Patienten/Kunden verwendet haben. Beachten
Sie, dass eine Testliste mit demselben Patienten/Kunden nur einmal verwendet werden sollte, da diese
auswendig gelernt werden kann.
Abbildung 8: Abschnitt „Testliste“ des Konfigurationsdialogs
Wenn Sie den Knopf „...“ anklicken, wird ein Dialog zur manuellen Auswahl einer Testliste angezeigt
(Abbildung 9). Dabei können Sie ggf. zwischen Testlisten verschiedener Länge wählen, indem Sie die
entsprechende Karteikarte wählen. Zukünftig wird das System auf diese Auswahl zurückgreifen und
Ihnen eine Testliste der entsprechenden Länge vorauswählen. Bei der Messung „Freiburger Sprachtest“
sind keine Testlisten. unterschiedliche Länge vorhanden.
Abbildung 9: Manuelle Auswahl einer Testliste
Freiburger Sprachtest
15
4.2.4
Weitere Einstellungen
Bei Abwahl der Option „Startaufforderung vor jeder Testliste“ werden mehrere Testlisten (sofern vorhanden) ohne eine Unterbrechung zwischen den Testlisten durchgemessen. Mit der Voreinstellung (aktiviert) erscheint vor jeder Testliste eine Startaufforderung in der Antwortbox.
Wenn die Option „Abfolge zufällig“ ausgewählt ist, werden die Sätze bzw. Wörter der Testliste in zufälliger Reihenfolge dargeboten, ansonsten in einer festen, stets gleichen Reihenfolge.
Durch Auswahl der Option „Als geschlossenen Test durchführen“ können Sie die geschlossene Variante der Antworteingabe aktivieren. Diese Option steht nur für Messprofile „Mehrsilber (Zahlen)“ zur
Verfügung. Weitere Hinweise zur offenen und geschlossenen Variante finden Sie in Abschnitt 4.4.
4.2.5
Hinzufügen weiterer Testlisten zur Messung
Auf dem Karteikartenreiter eines Blocks befinden sich zwei Schaltflächen, mit denen Sie weitere Testlisten zur Messung hinzufügen bzw. wieder entfernen können:
Durch Anklicken der grünen Schaltfläche fügen Sie weitere Testlisten zur Messung hinzu. Dabei
werden alle Einstellungen des momentan ausgewählten Blocks (Testliste) übernommen, lediglich eine
neue Testliste wird vorausgewählt. Für jede neue Testliste erscheint ein weitere Reiter oben im Dialog
(„Block 1“, „Block 2“ usw., siehe Abbildung 10). Sie können die Einstellungen jedes Blocks wie oben
beschrieben ändern.
Durch das Anklicken der roten Schaltfläche können Sie die hinzugefügten Blöcke einzeln löschen.
Wenn Sie mehrere Blöcke/Testlisten gewählt haben, werden diese bei der Durchführung der Messung
nacheinander gemessen.
Abbildung 10: Messung mit mehreren Testlisten (Ausschnitt)
4.2.6
Bearbeiten eines Messprofils
Wenn Sie den Konfigurationsdialog zur Bearbeitung eines Messprofils aufgerufen haben, werden im
oberen Bereich zusätzlich der Name des Profils und eine Bemerkung angezeigt (Abbildung 11). Geben
Sie dort den gewünschten Namen des Messprofils und eine optionale Bemerkung ein, die im Auswahldialog der Messprofile angezeigt werden sollen (siehe Abschnitt 4.1).
Wenn Sie alle Einstellungen vorgenommen haben, klicken Sie „OK“, um Ihre Einstellungen zu speichern
und zurück zum Messdialog bzw. zum Auswahldialog für Messprofile zu gelangen.
Freiburger Sprachtest
16
Abbildung 11: Konfigurationsdialog: Bearbeiten eines Messprofils (Ausschnitt)
4.3
Messdialog
Nach dem erfolgreichen Erzeugen einer neuen Messungen oder der Auswahl einer gespeicherten bzw.
unterbrochenen Messung wird der Messdialog angezeigt. Abbildung 12 zeigt beispielhaft den Messdialog für eine neu erzeugte Messung (kann je nach Messprofil variieren).
Achtung: Falls Sie die „Oldenburger Messprogramme“ ohne Lizenz aufrufen (z.B. auf einem Arbeitsplatz ohne Audiometer, der nur zur Ansicht verwendet wird), dann wird dies in der Statuszeile unten
angezeigt, und die Funktionen für das Ändern der Einstellungen und die Durchführung der Messung
stehen nicht zur Verfügung (Abbildung 13).
Abbildung 12: Messdialog
Fehlermeldungen, die während der Messung bzw. während der Bedienung des Messdialogs angezeigt
Freiburger Sprachtest
17
Abbildung 13: Messdialog ohne Lizenz
werden können, sind in Abschnitt 5.1.3 beschrieben.
4.3.1
Allgemeine Funktionen
Der Messdialog ist in drei funktionelle Bereiche unterteilt. Der obere Bereich zeigt das Hauptmenü,
Knöpfe für mögliche Aktionen (vgl. Abbildung 15), Patienten-/Kundendaten und Grundeinstellungen.
Im unteren Bereich sind die Bedienelemente zur Steuerung des Messablaufs angeordnet und es erfolgt
die Darstellung des Fortschritts bzw. des aktuellen Status der Messung (vgl. Abbildung 16). Im mittleren Bereich erfolgt die Anzeige von Daten der aktuellen Messung. Im Folgenden werden zunächst die
allgemeinen Funktionen und Anzeigen des oberen und unteren Bereichs beschrieben.
Über das Hauptmenü des Messdialogs können Sie alle Funktionen des Messdialogs erreichen. Es hat
folgende Einträge:
Tabelle 1: Hauptmenü des Messdialogs
Eintrag
Datei
Untereintrag
Speichern
Datei
Beenden
Datei
Speichern und Beenden
Messung
Start
Messung
Stop
Beschreibung
Der aktuelle Zustand der Messung wird gespeichert. Sie können dieselbe Funktion mit Knopf 2 (Abbildung 15) aufrufen.
Die Messung wird beendet und der Messdialog geschlossen.
Falls Sie den Messdialog schließen und sich die Daten der seit
der letzten Speicherung geändert haben, erfolgt eine entsprechende Sicherheitsabfrage, ob Sie die Daten speichern möchten. Klicken Sie dort auf „Ja“, um die Änderungen zu speichern,
„Nein“ um sie zu verwerfen, oder „Abbrechen“ um ohne Speicherung zum Messdialog zurückzukehren.
Der aktuelle Zustand der Messung wird gespeichert und der
Messdialog wird geschlossen. Sie können dieselbe Funktion
mit Knopf 1 (Abbildung 15) aufrufen.
Die Messung wird gestartet bzw. nach einer Unterbrechung
fortgesetzt. Sie können dieselbe Funktion mit Knopf A (Abbildung 16) aufrufen.
Die Messung wird unterbrochen und kann mit dem Startknopf
wieder aufgenommen werden. Dabei werden Daten angefangener, noch nicht beendeter Testlisten verworfen. Es wird eine
entsprechende Abfrage angezeigt. Klicken Sie dort „Ja“, wenn
Sie die Messung tatsächlich anhalten und die Daten begonnener Testlisten verwerfen möchten, oder „Nein“ wenn Sie die
Messung nicht anhalten möchten. In diesem Fall wird die aktuelle Darbietung wiederholt.Sie können dieselbe Funktion mit
Knopf B (Abbildung 16) aufrufen.
Freiburger Sprachtest
18
Messung
Messung
Messung
Messung
Messung
Messung
Hilfe
Hilfe
Hilfe
Pause
Die Messung wird nach Beendigung der aktuellen Darbietung
pausiert und kann später (durch erneutes Drücken des Knopfes Pause) fortgesetzt werden. Bei Fortsetzung wird die aktuelle Darbietung wiederholt. Sie können dieselbe Funktion mit
Knopf C (Abbildung 16) aufrufen.
Abbruch
Die Wiedergabe der aktuellen Darbietung wird augenblicklich
unterbrochen und die Messung pausiert (s. o.). Sie können dieselbe Funktion mit Knopf D (Abbildung 16) aufrufen.
Drucken
Das Messprotokoll wird gedruckt (siehe Abschnitt 4.7). Sie
können dieselbe Funktion mit Knopf 3 (Abbildung 15) aufrufen.
Bearbeiten
Der Konfigurationsdialog für die Messung wird erneut aufgerufen (siehe Abschnitt 4.2). Sie können dieselbe Funktion mit
Knopf 4 (Abbildung 15) aufrufen.
Messprofil erzeugen Der Konfigurationsdialog für die Messung wird aufgerufen, um
aus der aktuellen Messung ein neues Messprofil zu erzeugen
(siehe Abschnitt 4.2). Dabei wird die aktuelle Messung nicht
verändert, die im Konfigurationsdialog vorgenommen Änderungen werden ausschließlich im neuen Messprofil gespeichert. Sie können dieselbe Funktion mit Knopf 5 (Abbildung
15) aufrufen.
Geräteeinstellungen Es wird ein Dialog zum Ändern der Geräteeinstellungen (z.B.
Ausgabekanäle) angezeigt. Sie können dieselbe Funktion mit
Knopf 6 (Abbildung 15) aufrufen. Einzelheiten zur Änderung
der Geräteeinstellungen finden Sie in der „Bedienungsanleitung Einstellungen“.
Beachten Sie, dass Änderungen an den Geräteeinstellungen,
die Sie nach Aufruf aus der Messung heraus vornehmen nur
für die aktuelle Messung gelten. Zur dauerhaften Änderung der
Geräteeinstellungen lesen Sie bitte die „Bedienungsanleitung
Einstellungen“.
Dieser Eintrag kann je nach Konfiguration des Systems fehlen.
Bedienungsanleitung Die Bedienungsanleitung mit allgemeinen Hinweisen zur
Einstellungen
Durchführung sowie der Beschreibung der Änderung von Einstellungen wird angezeigt.
Bedienungsanleitung Die Bedienungsanleitung zum aktuellen Messverfahren wird
Messverfahren
angezeigt.
Info
Der Informationsdialog wird angezeigt. Wählen Sie den Reiter
„Info“, um Informationen zur Version zu erhalten (Abbildung 14
links), oder den Reiter „Lizenzen“ um Informationen zur Lizenz
zu erhalten (Abbildung 14 rechts). Klicken Sie „OK“, um zum
Messdialog zurückzukehren.
Je nach Zustand der Messung können einzelne Menüeinträge und Knöpfe bzw. Funktionen deaktiviert
sein. So kann eine Messung zu einem bestimmten Zeitpunkt jeweils nur gestartet oder gestoppt werden.
Des Weiteren werden im oberen Bereich die Daten des aktuellen Patienten/Kunden angezeigt. Im Bereich darunter wird links der Name des aktuellen Messprofils (Variante des Messverfahrens) angezeigt.
Darunter können Sie im Feld „Bemerkungen“ eine beliebige Anmerkung zur aktuellen Messung eingeben.
Freiburger Sprachtest
19
Abbildung 14: Informationsdialog
Die Felder „Projekt“ und „Schlüssel“ sind zur Zuordnung zu einem Projekt bzw. zur Eingabe von Schlüsselwörtern zur späteren Auswertung vorgesehen. Momentan werden diese Daten gespeichert, können
jedoch noch nicht weitergehend verwendet (z.B. gesucht) werden. Ganz rechts wird der Typ und Name
des Wandlers angezeigt.
Abbildung 15: Oberer Bereich des Messdialogs.
Knopf 6 kann je nach Konfiguration des Systems fehlen.
Abbildung 16: Unterer Bereich des Messdialogs
Im unteren Bereich des Messdialogs (vgl. Abbildung 16) finden Sie alle Bedienelemente zur Steuerung
des Messablaufs (siehe Tabelle ) sowie die Darstellung des Fortschritts der Messung.
Oberhalb der Knöpfe wird der Fortschritt der Messung angezeigt. Während einer Messung wird dort
angezeigt (von links nach rechts): Uhrzeit und Datum beim Erzeugen, bisherige Netto-Messdauer, geschätzte Restdauer sowie die Anzahl der gemessenen Messpunkte und die Gesamtanzahl der Messpunkte der Messung. Letzteres wird sowohl grafisch als auch numerisch als Prozentwert angezeigt. Die
Angabe der Restdauer ist lediglich eine Schätzung, die ihrerseits auf der bisherigen Dauer und den
Freiburger Sprachtest
20
verbleibenden Messpunkten beruht. Bei einer abgeschlossenen Messung wird stattdessen folgendes
angezeigt (von links nach rechts): Uhrzeit und Datum beim Erzeugen, Netto-Messdauer sowie Uhrzeit
und Datum beim Abschließen der Messung.
Rechts von den Knöpfen können je nach Konfiguration des Systems Informationen zu verwendeten bzw.
angezeigten Referenzdaten angezeigt werden (siehe Abschnitt ). Unterhalb der Knöpfe für die Steuerung der Messung werden in einer Statuszeile Informationen über den aktuellen Zustand der Messung
angezeigt. Im Feld ganz links wird ggf. durch ein Diskettensymbol angezeigt, dass sich Daten oder Einstellungen der Messung geändert haben. Das nächste Feld zeigt den generellen Zustand der Messung
(Messung läuft/Messung pausiert/Messung abgeschlossen). Daneben wird angezeigt, ob eine Darbietung läuft, oder ob auf eine Eingabe gewartet wird.
4.3.2
Datenbereich der Messung
Im mittleren Bereich des Messdialogs werden spezifische Daten für die aktuelle Messung angezeigt.
Abbildung 17: Verlaufdarstellung des mittleren Bereichs des Messdialogs
Bei Messungen mit mehreren Testlisten (siehe Abschnitt 4.2.5) erscheint für jede bereits begonnene
Testliste links oben in diesem Bereich ein nummeriertes Blattregister (Test 1 / Test 2 ...). Benutzen Sie
diese Blattregister, um die Anzeige aller Parameter für die entsprechende Testliste anzuzeigen. Während einer Messung werden immer die Parameter der momentan gemessenen Testliste angezeigt. Die
Testliste, auf die sich im Überblick aller Testlisten (siehe Abschnitt 4.3.3) die angegebene Differenz bezieht, ist hier mit einem Stern „*“ markiert (Referenz-Testliste, z.B. die unversorgte Messung). Über das
Kontextmenü (rechte Maustaste) können Sie die Referenz-Testliste ändern:
Wenn Sie im Blattregister einer Testliste den Eintrag „Differenzen auf diesen Test beziehen“ auswählen,
dann wird danach diese Testliste mit einem Stern markiert, und die Differenzen im Überblick beziehen
sich auf diese Testliste. Wenn Sie (in irgendeinem Blattregister) den Eintrag „Keine Differenzen von
Tests verwenden“ auswählen, dann werden im Überblick keine Differenzen angezeigt.
Auf der linken Seite werden je nach Messprofil verschiedene Parameter für die gewählte bzw. einzige
Testliste zur aktuellen Messung angezeigt, wobei im oberen Bereich „Blockeinstellungen“ Parameter
dargestellt werden, die für die gesamte Testliste gelten. Der Bereich „aktuelle Darbietung“ zeigt das
aktuelle Zielwort (gesprochenes Wort) an sowie Darbietungspegel bzw. S/N der aktuellen Darbietung.
Im unteren Abschnitt werden je nach Messprofil verschiedene Ergebnisse angezeigt.
Freiburger Sprachtest
21
Im rechten Bereich erfolgt die grafische Darstellung der Messung. Falls eine Messung in Ruhe in einer
anderen Pegeleinheit als dB SPL durchgeführt wird, dann wird an allen Pegelachsen eine zusätzliche
Skala in dB SPL eingeblendet. Diese zusätzliche Skala wird jeweils innerhalb des Diagramms angezeigt und ist mit kleineren, grauen Zahlenwerten beschriftet. Zu Pegeleinheiten beachten Sie bitte die
Hinweise in Abschnitt 4.5.
Am rechten Rand der Darstellung kann zwischen zwei Darstellungsformen durch Auswahl des entsprechenden Reiters gewählt werden:
Verlauf
Siehe Abbildung 17. Bei dieser Darstellung wird der Verlauf eines der Messparameter (je nach Messprofil) während der Darbietungen angezeigt. Die Symbole der einzelnen Darbietungen haben dabei je
nach Messprofil folgende Bedeutung:
+ Bei dieser Darbietung wurde mehr als als die Zielverständlichkeit verstanden
– Bei dieser Darbietung wurde weniger als die Zielverständlichkeit verstanden
= Bei dieser Darbietung wurde genau die Zielverständlichkeit verstanden
• Aktuelle Darbietung: es ist noch keine Antwort erfolgt
◦ Bei adaptiven Messungen, die Schwelle und Steigung bestimmen, werden alle Messpunkte mit
einem nicht ausgefüllten Kreis als Symbol gekennzeichnet und die Messpunkte werden nicht verbunden.
! Tritt bei einer adaptiven Messung eine Pegelbegrenzung auf, so dass nicht der gewünschte Pegel
ausgegeben wird, da dieser vom Audiometer nicht erreicht wird, dann wird die erste Darbietung
mit einer Pegelbegrenzung zusätzlich mit einem ! markiert.
Bei adaptiven Messungen wird der Pegel bzw. S/N auf der Ordinate angezeigt, bei nicht-adaptiven Messungen die Verständlichkeit bzw. der Sprachverständlichkeitsindex.
Sprachaudiogramm
Siehe Abbildung 18. Darstellung der Messergebnisse für die aktuelle Testliste in einem Sprachaudiogramm. Messwerte für beendete Testlisten werden mit einem Kreuz gekennzeichnet. Messwerte für
nicht beendete Testlisten werden mit einem Punkt gekennzeichnet, da diese Werte lediglich Momentanwerte darstellen.
Bei nicht-adaptiven Messungen entspricht dieser Wert der momentanen Verständlichkeit beim gewählten Sprachpegel bzw. Signal-Rausch- Verhältnis.
Falls die Messung weitere, nicht-adaptiv gemessene Testlisten für dieselbe Seite enthält, so werden diese Messergebnisse ebenfalls im Sprachaudiogramm angezeigt. Zur Unterscheidung werden die Messpunkte aus anderen Testlisten durch eine Raute dargestellt (Abbildung 19). Die Messpunkte werden
zusätzlich mit einer Linie verbunden, falls kein Pegel bzw. Signal- Rausch-Abstand mehrfach vorhanden ist. Es werden nur Messpunkte zusammen angezeigt, deren Messparameter identisch sind (z. B.
Störgeräusch, Messmodus offen/geschlossen etc.).
Bei adaptiven Messungen stellt der Wert die momentan geschätzte Schwelle dar. Bei Messprofilen, die
zusätzlich die Steigung messen, wird die Steigung als Tangente am Messwert angezeigt. Diese Werte
werden erst angezeigt, wenn auch unter ‚Ergebnisse’ bereits Schätzwerte vorliegen. Dies kann je nach
Messprofil erst nach einigen Darbietungen der Fall sein.
Sofern Referenzdaten für Normalhörende vorhanden sind, werden diese als grauer Bereich und/oder
mit Hilfe von grauen Linien dargestellt (siehe Abschnitt 4.6).
Freiburger Sprachtest
22
Abbildung 18: Beispielhafte Darstellung als Sprachaudiogramm des mittleren Bereichs des
Messdialogs (kann je nach Messprofil variieren)
Abbildung 19: Ausschnitt aus einem Sprachaudiogramm mit Messpunkten aus mehreren Testlisten
Unten links innerhalb der Verlaufsdarstellung befindet sich ein Knopf „Bemerkung“. Wenn Sie diesen
Knopf drücken, erscheint ein Eingabedialog (Abbildung 20). Hier können Sie eine Bemerkung zur entsprechenden Testliste eingeben, die innerhalb des jeweiligen Diagramms angezeigt wird (siehe Beispiel
in Abbildung 17).
Abbildung 20: Eingabe einer Bemerkung
Freiburger Sprachtest
23
4.3.3
Überblick
Im zusätzlichen Blattregister „Überblick“ (siehe Abbildung 17) werden die Ergebnisse aller Testlisten
innerhalb einer Messung zusammen dargestellt. Wenn Sie mehrere Testlisten innerhalb einer Messung
gemessen haben, dann wird dort jeweils auch die Differenz zum Ergebnis der sog. Referenz- Testliste
angezeigt (siehe auch 4.3.2).
Abbildung 21: Überblick über mehrere Testlisten
Das Beispiel zeigt den Überblick über drei Testlisten. Gemessen wurde jeweils die Sprachverständlichkeit in Ruhe, wobei die erste Testliste unversorgt gemessen wurde, und die anderen beiden Testlisten
jeweils beidseitig versorgt, aber mit unterschiedlichen Einstellungen der Hörsysteme.
Beachten Sie das Vorzeichen der angezeigten Differenz = Ergebnis(Testliste) – Ergebnis(Referenz- Testliste). Ein höheres Ergebnis, d.h. eine positive Differenz, bedeutet eine Verbesserung der Verständlichkeit.
Wenn Sie nur den Überblick ausdrucken möchten, dann wählen Sie im „Drucken“ Dialog einfach als
Druckbereich die Seiten 1 bis 1 aus.
4.4
Messablauf
Durch Drücken des Startknopfes des Messdialogs (siehe Abbildung 16) wird die Messung gestartet.
Es wird ein zusätzliches Fenster, die so genannte Antwortbox angezeigt. Die Antwortbox kann auf einen zweiten Monitor verschoben werden. Das System speichert diese Position, so dass die Antwortbox
künftig immer an der letzten Position angezeigt wird. Die weitere Anzeige auf der Antwortbox hängt von
der Konfiguration der aktuellen Messung ab (siehe auch Abschnitt 4.2.4).
4.4.1
Variante mit offener Antworteingabe
Zunächst erscheint in der Antwortbox eine Aufforderung, die Messung zu starten. Informieren Sie nun
Ihren Patienten/Kunden über den Messverlauf und positionieren Sie ihn im Messaufbau (Kopfhörer
aufsetzen bzw. Abstand zu den Boxen beachten). Die Darbietung beginnt, wenn Sie die Aufforderung
durch „OK“ bestätigen. Das dargebotene Wort wird gleichzeitig auf der Antwortbox angezeigt.
Die Audioausgabe und die Funktion des Audiometers sollte während der gesamten Messung
durch den Untersucher überwacht werden.
Durch das Anklicken des Wortes markieren Sie es als korrekt verstanden registriert. Falls der Patient/
Kunde das Wort nicht verstanden hat, klicken Sie das Fragezeichen „?“ an.
Achten Sie unbedingt darauf, dass die richtig verstandenen Wörter markiert werden müssen.
Eine falsche Eingabe/Markierung ist daran erkennbar, dass die nach der Eingabe angezeigte
Verständlichkeit von der erwarteten abweicht.
Überprüfen Sie hierbei, ob die Antwort des Patienten/Kunden zum Prüfsignal passt.
Freiburger Sprachtest
24
Abbildung 22
a) Antwortbox mit Startaufforderung
b) Antwortbox während der Darbietung
Die Messung wird mit der nächsten Darbietung fortgesetzt. In der Überschrift des Dialogs wird der Fortschritt der Messung angezeigt.
Der weitere Testverlauf ist in Abschnitt 4.4.3 beschrieben.
4.4.2
Variante mit geschlossener Antworteingabe
Die Variante mit geschlossener Antworteingabe steht nur für Messprofile „Mehrsilber (Zahlen)“ zur Verfügung.
Zunächst erscheint in der Antwortbox eine Aufforderung, die Messung zu starten. Informieren Sie nun
Ihren Patienten/Kunden über den Messverlauf und positionieren Sie ihn im Messaufbau (Kopfhörer aufsetzen bzw. Abstand zu den Boxen beachten). Die Darbietung beginnt, wenn Sie bzw. Ihr Patient/Kunde
die Aufforderung durch „OK“ bestätigt (Abbildung 23).
Die Audioausgabe und die Funktion des Audiometers sollte während der gesamten Messung
durch den Untersucher überwacht werden.
Gleichzeitig wird eine Auswahlmaske angezeigt, die alle Zahlen von 0 bis 100 anzeigt (dies umfasst alle
möglichen Antwortalternativen des „Freiburger Sprachtest Mehrsilber (Zahlen)“, Abbildung 24). Stellen
Sie beim ersten Start die Größe der Antwortbox so ein, dass die Zahlen in einer übersichtlichen Weise
angeordnet sind, z.B. in Spalten à 10 Zahlen. Das System speichert diese Größe, so dass die Antwortbox
künftig immer in dieser Größe angezeigt wird. Durch Anklicken der verstandenen Zahl wird die Antwort
entsprechend registriert.
Achten Sie unbedingt darauf, dass die richtig verstandenen Wörter markiert werden müssen.
Eine falsche Eingabe/Markierung ist daran erkennbar, dass die nach der Eingabe angezeigte
Verständlichkeit von der erwarteten abweicht.
Freiburger Sprachtest
25
Abbildung 23: Antwortbox mit Eingabeaufforderung
Abbildung 24: Auswahlmaske für die geschlossene Antworteingabe
Freiburger Sprachtest
26
Überprüfen Sie hierbei, ob die Antwort des Patienten/Kunden zum Prüfsignal passt.
Die Messung wird mit der nächsten Darbietung fortgesetzt. In der Überschrift des Dialogs wird der Fortschritt der Messung angezeigt.
4.4.3
Weiterer Testverlauf
Bei Messungen mit mehreren Testlisten wird nach Beendigung einer Testliste automatisch die Messung
mit der nächsten Testliste fortgesetzt.
Wenn Sie eine Testliste beendet haben, können Sie durch Anklicken der Taste Stop (Knopf 6, Abbildung
16) das Fortfahren mit weiteren Testlisten unterbrechen und durch Drücken des Knopfes Einstellungen
(Knopf 4, Abbildung 15) ggf. Veränderungen der Parameter der weiteren Testlisten vornehmen oder weitere Testlisten hinzufügen (siehe Abschnitt 4.2.5).
4.5
Pegeleinheiten
Die im vorliegenden Handbuch, in der Bildschirmanzeige sowie im Ausdruck verwendete Maßeinheit
für den Schallpegel ist Dezibel (dB). Sofern nicht näher spezifiziert, bezeichnet die Einheit dB dabei im
Freifeld den Schalldruckpegel (dB SPL) und bei Kopfhörerdarbietung den freifeldäquivalenten Schalldruckpegel.
Der freifeldäquivalente Schalldruckpegel für einen Kopfhörer berechnet sich mittels eines von der Physikalisch Technischen Bundesanstalt (PTB) Braunschweig vorgegebenen Korrekturwerts (PTB-Bericht
PTB-MA-27, ISBN 3-89429-262-8), basierend auf Kenngrößen des Kopfhörers und einem typischen,
sprachsimulierenden Rauschsignal. Bei der Kopfhörerdarbietung von Sprachsignalen wird dieser Korrekturwert zum angezeigten (freifeldäquivalenten) Schalldruckpegel addiert. Für den DT48 beispielsweise beträgt dieser Korrekturwert +5,8 dB. Das bedeutet, dass bei einem angezeigten Schallpegel von
70 dB tatsächlich 75,8 dB ausgegeben werden (gemessen in einem geeigneten Kuppler bzw. künstlichen Ohr). Die Annahme dabei ist, dass mit dem Kopfhörer DT48 bei einem Schallpegel von 75,8 dB
(im Kuppler) das sprachsimulierende Rauschsignal als gleich laut empfunden wird wie im Freifeld bei
einem Schallpegel von 70 dB SPL. Letztendlich bedeutet dies, dass bei Kopfhörerdarbietung eine kopfhörerspezifische Pegeleinheit „dB“ verwendet wird, die von der Pegeleinheit „dB SPL“ abweicht.
Für den Freiburger Sprachtest werden bei allen unterstützten Kopfhörern die von der PTB vorgeschlagenen Korrekturwerte verwendet.
4.6
Referenzdaten
Die für dieses Messverfahren angegebenen Referenzbereiche beruhen auf Literaturdaten. Ganz allgemein stellen jegliche Referenzbereiche immer nur eine gewisse Wahrscheinlichkeit dar, dass Messwerte
einer normalhörenden Person in diesem Bereich liegen. Wenn ein Messwert außerhalb des Referenzbereichs liegt, dann bedeutet das nicht automatisch, dass diese Person nicht normalhörend ist. Aus den
oben angeführten Gründen gilt auch für den Vergleich von Messwerten mit Referenzbereichen, dass
eine Diagnosestellung (inkl. Entscheidung über Therapie, Hilfsmittelversorgung, Operation o. ä.) nicht
aufgrund des Messergebnisses eines einzelnen Messverfahrens getroffen werden darf. Eine Differenzialdiagnose erfordert die Durchführung von unabhängigen Verfahren bzw. mit unabhängigen Apparaturen.
4.6.1
Referenzdaten bis Ausgabedatum 31.12.2010
Falls für eine Messkonfiguration Referenzdaten für Normalhörende vorliegen, werden diese als grau
schraffierter Bereich angezeigt.
– Für Messungen in Ruhe markiert dieser „Referenzbereich“ das 95%-Konfidenzintervall der entsprechenden Referenzmessungen (siehe Tabelle 2). D.h. 95% der normalhörenden Teilnehmer
der Referenzmessungen wiesen Werte für die 50%-Schwelle innerhalb dieses Bereichs auf. Die
Freiburger Sprachtest
27
Form des Bereichs ist gegeben durch die Parallelverschiebung der an die Referenzmessungen
angepassten, psychometrischen Funktion.
4.6.2
Referenzdaten ab Ausgabedatum 1.1.2011
Falls für eine Messkonfiguration Referenzdaten für Normalhörende vorliegen, werden diese als grauer
Bereich angezeigt (siehe Abbildung 25). Dieser Bereich markiert das 95%-Konfidenzintervall der entsprechenden Referenzmessungen (siehe Tabelle unten), d.h. 95% der normalhörenden Teilnehmer der
Referenzmessungen wiesen Werte für die 50%-Schwelle innerhalb dieses Bereichs auf. Der Mittelwert
wird als dickere graue Linie innerhalb dieses Bereichs angezeigt. Die beiden weiteren dünneren grauen
Linien markieren das 67%-Konfidenzintervall der entsprechenden Referenzmessungen.
Abbildung 25: Darstellung von Referenzdaten
In der folgenden Tabelle sind die zugrundeliegenden Referenzdaten bzw. Literaturstellen aufgeführt.
Tabelle 2: Referenzdaten
Parameter
50%–Schwelle (SVS)
Standardabweichung
der SVS
Steigung an der SVS
empfohlene
Testlistenlänge
Wert in Ruhe
Zahlwörter
18.4 dB SPL
ca. 3 dB
-
10
Wert in Ruhe Einsilber
29.3 dB SPL
ca. 3 dB
-
10
Referenz
DIN 45626-1:1995-08
DIN 45626-1:1995-08
Bemerkungen:
a) Die Norm DIN 45626-1:1995-08 definiert lediglich ein 67%-Konfidenzintervall. Das 95%Konfidenzintervall wurde durch Verdoppelung der Breite bestimmt (zweifache Standardabweichung).
b) Die Norm DIN 45626-1:1995-08 definiert keine Werte für die Steigungen.
Freiburger Sprachtest
28
4.7
Drucken
Wenn Sie im Messdialog den Knopf 3 (Abbildung 15) (oder im Menü „Messung“ den Befehl „Drucken“)
betätigen, öffnet sich ein Dialog zur Auswahl und Konfiguration Ihres Druckers. Dieser Dialog kann je
nach Betriebssystem variieren. Nehmen Sie dort die gewünschten Einstellungen vor. Wenn Sie mehrere
Testlisten durchgeführt haben, werden automatisch alle Testergebnisse ausgedruckt. Die Darstellung
im Ausdruck entspricht der beschriebenen Darstellung des Messdialogs. Bitte beachten Sie, dass Sie
nur Messungen ausdrucken können, die seit der letzten Speicherung nicht verändert wurden. Andernfalls erscheint eine entsprechende Fehlermeldung. Speichern Sie die Messung in diesem Fall zunächst
(Knopf 2, Abbildung 15). Weitere Fehlermeldungen, die beim Drucken angezeigt werden können, sind
in Abschnitt 5.1.4 beschrieben.
4.8
Weitere Informationen
Für weitergehende Informationen über die Messung „Freiburger Sprachtest“ wird auf folgende Literaturstellen verwiesen:
1. DIN 45621-1:1995-08 „Sprache für Gehörprüfung – Teil 1: Ein- und mehrsilbige Wörter“
2. DIN 45626-1:1995-08 „Tonträger mit Sprache für Gehörprüfung - Teil 1: Tonträger mit Wörtern nach
DIN 45621-1 (Aufnahme 1969)“
Freiburger Sprachtest
29
5
Fehlermeldungen
In diesem Abschnitt sind Fehlermeldungen, die während einer Messung angezeigt werden können, beschrieben. Weitere allgemeine Fehlermeldungen sowie fatale Fehlermeldungen, die während einer Messung angezeigt werden können, sind in der Bedienungsanleitung „Einstellungen“ beschrieben.
5.1
5.1.1
Fehlermeldungen bei der Messung „Freiburger Sprachtest“
Fehlermeldungen bei der Konfiguration
In diesem Abschnitt sind Fehlermeldungen beschrieben, die während der Konfiguration einer Messung
auftreten können (siehe Abschnitt 4.2).
5.1.1.1 Bitte wählen Sie mindestens einen Kanal für die Ausgabe des Sprachsignals aus!
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls Sie keinen Kanal für die Ausgabe des Sprachsignals ausgewählt haben und auf „OK“ geklickt haben. Korrigieren Sie die entsprechende Einstellung und klicken
Sie erneut auf „OK“.
5.1.1.2 Bitte wählen Sie mindestens einen Kanal für die Ausgabe des Störsignals aus!
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls Sie keinen Kanal für die Ausgabe des Störsignals ausgewählt
haben und auf „OK“ geklickt haben. Korrigieren Sie die entsprechende Einstellung und klicken Sie erneut auf „OK“.
5.1.1.3 Bitte geben Sie einen gültigen Sprachpegel ein!
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls Sie keinen gültigen Sprachpegel eingegeben haben und auf
„OK“ geklickt haben. Korrigieren Sie die entsprechende Einstellung und klicken Sie erneut auf „OK“.
5.1.1.4 Bitte geben Sie einen gültigen Störpegel ein!
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls Sie keinen gültigen Störpegel eingegeben haben und auf
„OK“ geklickt haben. Korrigieren Sie die entsprechende Einstellung und klicken Sie erneut auf „OK“.
5.1.1.5 Bitte geben Sie ein gültiges Signal-Rausch-Verhältnis ein!
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls Sie kein gültiges Signal-Rausch-Verhältnis eingegeben haben
und auf „OK“ geklickt haben. Korrigieren Sie die entsprechende Einstellung und klicken Sie erneut auf
„OK“.
5.1.1.6 Bitte wählen Sie eine Testliste oder geben Sie den Namen einer Testliste ein!
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls Sie keine Testliste ausgewählt haben und auf „OK“ geklickt
haben. Korrigieren Sie die entsprechende Einstellung und klicken Sie erneut auf „OK“.
5.1.1.7 Die angegebene Testliste ist nicht vorhanden oder fehlerhaft. Bitte wählen Sie eine andere
Testliste!
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls die gewählte Testliste nicht vorhanden oder fehlerhaft ist.
Korrigieren Sie die entsprechende Einstellung und klicken Sie erneut auf „OK“.
5.1.2
Fehlermeldungen während der Bearbeiten von Messprofilen
In diesem Abschnitt sind Fehlermeldungen beschrieben, die während dem Import, Export, dem Löschen
oder Erzeugen von Messprofilen auftreten können.
Freiburger Sprachtest
30
5.1.2.1 Das gewählte Profil ist ein System-Messprofil, das nicht gelöscht werden kann.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls versucht wird, ein in der Originalinstallation enthaltenes
System-Messprofil zu löschen.
5.1.2.2 Beim Löschen des Messprofils ist ein Fehler aufgetreten.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn beim Löschen eines Messprofils ein Fehler aufgetreten ist.
Diese Fehlermeldung sollte im regulären Betrieb nicht auftreten. Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
5.1.2.3 Das gewählte Messprofil ist ein System-Messprofil und darf daher nicht geändert werden.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls versucht wird, ein in der Originalinstallation enthaltenes
System-Messprofil zu ändern.
5.1.2.4 Beim Schreiben der Exportdatei für ein Profil ist ein Fehler aufgetreten.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls beim Erzeugen der Exportdatei für ein Messprofil ein Fehler
aufgetreten ist. Diese Fehlermeldung sollte im regulären Betrieb nicht auftreten. Wenden Sie sich bitte
an Ihren Kundendienst.
5.1.2.5 Das zu importierende Messprofil existiert bereits als System-Messprofil und kann nicht überschrieben werden.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls versucht wird, ein in der Originalinstallation enthaltenes
System-Messprofil zu importieren.
5.1.2.6 Das Profil kann nicht importiert werden, da die Target-Datei des zu importierenden Profils
bereits existiert.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls beim Import eines Messprofils festgestellt wird, dass die
enthaltene Target-Datei (Datei mit Messkonfiguration) bereits im System vorhanden ist. Möglicherweise
wurde das Messprofil bereits importiert.
5.1.2.7 Beim Erzeugen oder Ändern des Profils ist ein Fehler aufgetreten.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls beim Erzeugen eines neuen Messprofils oder beim Ändern
eines vorhandenen Messprofils ein Fehler aufgetreten ist. Diese Fehlermeldung sollte im regulären Betrieb nicht auftreten. Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
5.1.2.8 Beim Export des Profils ist ein Fehler aufgetreten.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls beim Export eines Messprofils ein Fehler aufgetreten ist. Diese Fehlermeldung sollte im regulären Betrieb nicht auftreten. Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
5.1.2.9 Beim Lesen der Importdatei ist ein Fehler aufgetreten. Stellen Sie sicher, dass die Datei ein
importierbares Messprofil enthält.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls beim Import eines Messprofils ein Fehler aufgetreten ist.
Wählen Sie nur gültige Importdateien, die mit den „Oldenburger Messprogrammen“ entsprechend zuvor exportiert worden sind.
Freiburger Sprachtest
31
5.1.2.10 Der zu importierende Datensatz enthält kein für die aktuelle Messung importierbares Messprofil.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls die zu importierende Datei kein Messprofil für die momentan
gewählte Messung enthält. Wählen Sie nur gültige Importdateien, die mit den „Oldenburger Messprogrammen“ entsprechend zuvor für die aktuell gewählte Messung exportiert worden sind.
5.1.2.11 Beim Schreiben des Profils in die Datenbank ist ein Fehler aufgetreten.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls beim Schreiben eines neu erzeugten, geänderten oder zu
importierenden Messprofils in die Datenbank ein Fehler aufgetreten ist. Diese Fehlermeldung sollte im
regulären Betrieb nicht auftreten. Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
5.1.3
Fehlermeldungen während der Messung
In diesem Abschnitt sind Fehlermeldungen beschrieben, die während der Messung auftreten können.
5.1.3.1 Die Messung wurde für einen ungültigen oder unbekannten Datensatz aufgerufen.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls an eine Messung ein falscher Datensatz übergeben wurde.
Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
5.1.3.2 Beim Laden der Messung ist ein Datenbankfehler aufgetreten.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls ein interner Datenbankfehler auftritt. Wenden Sie sich bitte
an Ihren Kundendienst.
5.1.3.3 Es ist kein Benutzer ausgewählt.
Es ist kein Kunde ausgewählt.
Eine dieser Fehlermeldungen wird angezeigt, falls erforderliche Daten fehlen. Beheben Sie die Ursache,
indem Sie in der Audiometrie-Software einen Benutzer bzw. Kunden auswählen.
5.1.3.4 Die angeforderte Messung konnte nicht in der Datenbank gefunden werden.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls ein Datensatz in der aktuell verwendeten Datenbank nicht
vorhanden ist (z.B. weil er in einer anderen Datenbank gespeichert wurde). Überprüfen Sie die DatenbankEinstellungen, oder wenden Sie sich an Ihren Kundendienst.
5.1.3.5 Die Messung kann nicht durchgeführt werden, da folgende Signale nicht für den aktuellen
Wandler kalibriert sind: NAME
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls ein für die Messung benötigtes Signal nicht für den aktuellen
Wandler kalibriert ist (statt NAME wird der Name des entsprechenden Signals angezeigt). Wenden Sie
sich bitte an Ihren Kundendienst.
5.1.3.6 Beim Anzeigen der Hilfe ist ein Fehler aufgetreten.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls Sie bei der Anzeige der Hilfedatei ein Fehler aufgetreten ist.
Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
Freiburger Sprachtest
32
5.1.3.7 Es konnten nicht alle notwendigen Daten zum Ändern der abgeschlossenen Messung geladen werden!
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls Sie versuchen eine abgeschlossene Messung zu ändern, Ihr
System jedoch nicht für diese Messvariante konfiguriert ist. Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
5.1.3.8 Die Systemeinstellungen wurden seit dem Erzeugen der Messung geändert. Die Messung
kann nicht fortgesetzt werden.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls Sie versuchen eine unterbrochene Messung fortzusetzen,
sich jedoch seit dem Erzeugen der Messung Systemeinstellungen geändert haben, die einen Einfluss
auf das Messergebnis haben können. Sie können diese Messung nicht mit den geänderten Systemeinstellungen nicht fortsetzen.
5.1.3.9 Die Pegelumrechnung von dB SPL in eine andere Pegeleinheit hat sich seit dem Erzeugen der
Messung geändert. Die Messung kann zwar angezeigt aber nicht fortgeführt werden.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls Sie versuchen eine unterbrochene Messung fortzusetzen,
sich jedoch seit dem Erzeugen der Messung z.B. durch ein Softwareupdate die Umrechnung einer verwendeten Pegeleinheit in dB SPL verändert hat. Sie können diese Messung daher zwar Anzeigen und
Ausdrucken, aber nicht fortsetzen oder weitere Testlistenhinzufügen. Zum Messen mit den aktuellen
Pegeleinheiten erzeugen Sie bitte eine neue Messung.
5.1.3.10 Während der Messung ist ein nicht behebbarer Fehler aufgetreten!
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls ein nicht näher benannter Fehler während der Messung auftritt. Diese Fehlermeldung sollte im regulären Betrieb nicht auftreten. Wenden Sie sich bitte an Ihren
Kundendienst.
5.1.3.11 Bei der Kommunikation mit dem Audiometer ist ein Fehler aufgetreten. Stellen Sie sicher,
dass das Audiometer angeschlossen, angeschaltet und korrekt konfiguriert ist und dass keine Einstellungen zur Laufzeit geändert wurden! Der folgende Fehler ist aufgetreten: DETAILS
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls beim Starten der Messung die Kommunikation mit dem Audiometer fehlschlägt, oder die Konfiguration des Audiometers nicht korrekt ist. Statt DETAILS werden
Details zum Fehler ist angezeigt. Überprüfen Sie die Einstellungen des Audiometers (Hinweise dazu
sind in der Bedienungsanleitung „Einstellungen“ enthalten) bzw. wenden Sie sich an Ihren Kundendienst.
5.1.3.12 Mit dem Audiometer ist ein asynchroner Fehler aufgetreten. Stellen Sie sicher, dass das Audiometer angeschlossen, angeschaltet und korrekt konfiguriert ist und dass keine Einstellungen zur
Laufzeit geändert wurden!
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls während der Messung die Kommunikation mit dem Audiometer fehlschlägt, oder die Konfiguration des Audiometers nicht korrekt ist. Überprüfen Sie den Anschluss
und die Einstellungen des Audiometers (Hinweise dazu sind in der Bedienungsanleitung „Einstellungen“ enthalten) bzw. wenden Sie sich an Ihren Kundendienst.
5.1.3.13 Der angeforderte Pegel überschreitet den zulässigen Maximalpegel.
Diese Fehlermeldung wird beim Starten der Messung angezeigt, falls Sie im Konfigurationsdialog für die
Messung (Abschnitt 4.2) Pegelwerte angegeben haben, die die zulässigen Maximalpegel überschreiten.
Rufen Sie den Konfigurationsdialog erneut auf und geben Sie niedrigere Pegel ein.
Freiburger Sprachtest
33
5.1.3.14 Der folgende Fehler ist aufgetreten: DETAILS
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls beim Starten oder während der Messung ein Fehler mit dem
Audiometer, allgemein mit Geräteeinstellungen oder mit der Datenbank aufgetreten ist. Statt DETAILS
werden Details zum Fehler ist angezeigt. Wenden Sie sich an Ihren Kundendienst.
5.1.3.15 Es ist ein Zugriffs-Fehler mit der Datenbank aufgetreten (z.B. wegen Netzwerk-Problemen
oder ungenügenden Zugriffs-Rechten). Daher wurde die lokale Datenbank aktiviert und der Datensatz
dort gespeichert. Stellen Sie die Integrität der Datenbank wieder her, z.B. indem Sie den Datensatz
von der lokalen Datenbank in die Netzwerk-Datenbank transferieren. Sollten dabei Probleme auftreten, verständigen Sie bitte Ihren Kundendienst.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls das Speichern von Daten in der Datenbank fehlschlägt und
stattdessen in einer lokalen Datenbank gespeichert wurden. Hinweise zum Transferieren von Datensätzen finden Sie in der Bedienungsanleitung „Einstellungen“. Sollten dabei Probleme auftreten, verständigen Sie bitte Ihren Kundendienst.
5.1.3.16 Mindestens eines der folgenden Felder konnte nicht in der Datenbank aktualisiert werden
NAMEN
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls mindestens eine der Änderungen, die Sie im Messdialog vorgenommen haben, nicht gespeichert werden konnte (statt NAMEN werden die entsprechenden Daten
angezeigt). Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
5.1.3.17 Der gewünschte Wert konnte nicht in der Datenbank aktualisiert werden
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls die Änderung einer Bemerkung zu einem Messblock (z.B.
Testlist oder Signal), die Sie im Messdialog vorgenommen haben, nicht gespeichert werden konnte.
Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
5.1.3.18 Das Speichern der Messung in der Datenbank ist fehlgeschlagen. Die Messdaten wurden
in der Notfalldatei ’NAME’ gespeichert.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls die Speicherung der Messdaten in der Datenbank fehlschlägt
und die Daten erfolgreich in einer Notfalldatei gespeichert wurden (statt NAME wird der Name der entsprechenden Datei angezeigt). Notieren Sie den angezeigten Namen und wenden Sie sich an Ihren
Kundendienst.
5.1.3.19 Das Speichern der Messung in der Datenbank und die Sicherung in der Notfalldatei ’NAME’
sind fehlgeschlagen. Sie können im folgenden Dialog eine alternative Datei zur Notfallsicherung auswählen.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls die Speicherung der Messdaten in der Datenbank und die
Sicherung in einer Notfalldatei fehlschlagen (statt NAME wird der Name der entsprechenden Datei angezeigt). Wählen Sie im nachfolgenden Datei-Dialog einen alternativen Ort/Datei für die Notfallspeicherung. Notieren Sie den gewählten Namen und wenden Sie sich an Ihren Kundendienst.
5.1.3.20 Das Speichern der Messung in der Datenbank und die Sicherung in der Notfalldatei ist fehlgeschlagen!
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls die Speicherung der Messdaten in der Datenbank und die
Sicherung in einer Notfalldatei fehlschlagen, und die manuelle Speicherung in einer Notfalldatei ebenfalls fehlgeschlagen ist. In diesem Fall sind die Daten der aktuellen Messung verloren. Wenden Sie sich
bitte an Ihren Kundendienst.
Freiburger Sprachtest
34
5.1.3.21 Beim Setzen des Bezugstests ist ein Fehler aufgetreten
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls beim Ändern der Referenz-Testliste einer Messung (Abschnitt
4.3.2) ein interner Fehler aufgetreten ist. Wenden Sie sich an Ihren Kundendienst.
5.1.4
Fehlermeldungen beim Drucken
In diesem Abschnitt sind Fehlermeldungen beschrieben, die beim Drucken auftreten können.
5.1.4.1 Bitte speichern Sie die Daten vor dem Drucken.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls sich die Daten der Messung seit der letzten Speicherung
geändert haben. Speichern Sie die Daten vor dem Drucken (siehe Abschnitt 4.7).
5.1.4.2 Es ist zur Zeit kein Drucker im System installiert.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls Sie versuchen zu Drucken, jedoch kein Drucker installiert ist.
Installieren Sie einen Drucker und versuchen Sie es erneut.
5.1.4.3 Beim Drucken ist ein Fehler aufgetreten.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls ein nicht behebbarer Fehler beim Drucken aufgetreten ist.
Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
Freiburger Sprachtest
35
6
6.1
Anhang
Informationen zum Kalibriersignal
Das Amplitudenspektrum des Kalibriersignals der Messung „Freiburger Sprachtest“ („Rauschen Freiburger Sprachtest“) ist in Abbildung 26 abgebildet. Das Spektrum wurde auf 0 dB normiert. Beachten
Sie, dass die hier gezeigte Darstellung basierend auf einer FFT von einer Darstellung basierend auf Terzfiltern abweichen kann.
0
−10
Pegel [dB]
−20
−30
−40
−50
−60
−70
−80
20
100
1k
Frequenz [Hz]
10k 20k
Abbildung 26: Spektrum „Rauschen Freiburger Sprachtest“
Freiburger Sprachtest
36
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