BEDIENUNGSANLEITUNG Epoq mit Ex-Hörer

BEDIENUNGSANLEITUNG Epoq mit Ex-Hörer
BEDIENUNGSANLEITUNG
Epoq mit Ex-Hörer
Danke!
Inhalt
Vielen Dank, dass Sie sich für ein modernes High-Tech
Hörsystem der Firma Oticon entschieden haben. Das dänische Unternehmen ist seit mehr als 100 Jahren einer der
führenden Hersteller von Hörtechnik. Oticon liefert in nahezu
alle Länder der Welt und ist seit 40 Jahren in Deutschland
vertreten.
Geräteansicht Epoq mit externem Hörer
Ein- und Ausschalten der Hörsysteme
Rechts-/ Links-Markierung
Einsetzen der Hörsysteme
Multifunktions-Taster
Zusätzliche Hör-Programme (optional)
Lautstärkeregler (optional)
Standby (optional)
Batteriewechsel
Kindersichere Batterielade (optional)
Telefonspule (optional)
AutoPhone (optional)
DAI (Audioeingang)
FM – Funkübertragung
Die tägliche Pflege der Hörsysteme
Die tägliche Pflege der Mini-Otoplastik
Die tägliche Pflege des Fixierschirms
Ihre vollautomatischen Oticon-Hörsysteme sind im Alltag sehr
einfach zu bedienen. Wir empfehlen Ihnen, dass Sie sich die
Zeit nehmen, um diese Bedienungsanleitung einmal vollständig in Ruhe durchzulesen. So können Sie alle Möglichkeiten
Ihrer neuen Hörsysteme optimal ausschöpfen.
Wir gratulieren Ihnen zu Ihrer Entscheidung aktiv im akustischen Leben verankert bleiben zu wollen. Freuen Sie sich auf
die kommende Zeit, in der Sie leichter hören und verstehen
werden.
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Anwendung der Hörsysteme
Fehlerbehebung
Garantie
Warnhinweise
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Gelbe Seiten
Epoq mit externem Hörer
Mikrofonöffnungen
MultifunktionsTaster
Lautsprecher
(Hörereinheit)
Schallaustritt
WICHTIGER HINWEIS
Bitte machen Sie sich mit dem gesamten Inhalt dieser
Anleitung vertraut, bevor Sie die Hörsysteme selbst ans
Ohr setzen und benutzen. Sie enthält Warnhinweise und
wichtige Informationen, die Sie vor der Anwendung kennen
müssen.
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Batterielade
Ihr/e Ohrstück/e:
Mini-Otoplastik
Bass-Fixierschirm
Offener Schirm: 6mm
8mm
10mm
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Ein- und Ausschalten der Hörsysteme
Sie schalten Ihre Hörsysteme EIN, indem Sie die Batterielade
mit einer funktionsfähigen und richtig eingesetzten Batterie
komplett schließen. Ist die Batterielade geschlossen, hören
Sie eine Startmelodie. Sie zeigt an, dass die Batterie arbeitet
und die Geräte funktionsbereit sind. Auf Wunsch kann Ihr
Hörgeräteakustiker die Startmelodie deaktivieren.
EIN
Klick
Sie schalten Ihre Hörsysteme AUS, indem Sie die Batterielade vorsichtig öffnen bis Sie einen „Klick“ spüren. Zur Schonung der Batterie, stellen Sie sicher, dass Ihre Hörsysteme
ausgeschaltet sind, solange Sie sie nicht tragen.
WICHTIGER HINWEIS
Öffnen Sie die Batterielade vorsichtig so weit es geht,
wenn Sie die Hörsysteme nicht benutzen, insbesondere
nachts. Auf diese Weise kommt Luft in die Geräte und die
Geräte trocknen besser aus.
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AUS
Klick
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Rechts-/ Links-Markierung
Einsetzen der Hörsysteme
Die Hörsysteme werden akustisch an jedes Ohr individuell
angepasst. Das bedeutet, wenn Sie zwei Hörsysteme tragen,
ist Ihr linkes Hörsystem in der Regel anders programmiert als
das rechte. Daher ist es notwendig die Hörsysteme zu
kennzeichnen, je nachdem ob es sich um das rechte oder
linke Hörsystem handelt.
Stecken Sie zunächst den Lautsprecher mit
dem weichen Fixierschirm möglichst waagerecht in den Gehörgang. Legen Sie dann das
Gerät hinter das Ohr.
Damit Sie die beiden Geräte leicht voneinander unterscheiden können, finden Sie an der Innenseite der Batterielade
eine Farbmarkierung.
Ein blauer Punkt markiert das
LINKE Hörsystem.
Ein roter Punkt markiert das
RECHTE Hörsystem.
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Steckt der Lautsprecher in einer festen
Mini-Otoplastik sehen Sie an der Außenseite
einen kleinen roten oder blauen Farbpunkt.
Dieser Farbpunkt muss nach oben zeigen,
wenn Sie den Lautsprecher ins Ohr stecken.
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Achten Sie darauf, dass das Lautsprecherkabel sehr dicht an der Haut liegt.
Zusätzlich sind die jeweiligen
Lautsprecher rot bzw. blau markiert.
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Haben Fixierschirm oder Mini-Otoplastik eine
Abstützung im Ohr (dünner Plastikfaden),
legen Sie ihn so in die Ohrmuschel wie auf
den Abbildungen 3 und 4 gezeigt.
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Multifunktions-Taster
Der Multifunktions-Taster kann durch Ihren Hörgeräteakustiker mit einer der drei folgenden Funktionen belegt werden:
Ihre Hörsysteme verfügen über einen ergonomisch gestalteten Multifunktions-Taster für die Lautstärkeregelung (optional) und/oder die Wahl zwischen verschiedenen Hör-Programmen (optional).
Der Taster kann oben gedrückt werden (lauter oder höhere
Programmnummer) und unten (leiser oder niedrigere Programmnummer). Bitte den Taster nicht in der Mitte drücken.
OBEN
UNTEN
Links Rechts
Programmwechsel:
Kurz drücken für einen Programmwechsel.
Lautstärkeregelung:
Kurz drücken für eine Lautstärkeänderung.
Programmwechsel und Lautstärkeregelung:
Kurz drücken für Lautstärkeänderung,
lang (etwa 2 Sekunden) drücken für
Programmwechsel.
Eine Funktion links und die andere rechts
– siehe “Bei Verwendung von zwei Epoq”.
Belegung kann vom Hörgeräteakustiker eingetragen werden.
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Zusätzliche Hör-Programme
(optional)
Nachfolgend sehen Sie die Beschreibung der Hör-Programme,
die in Ihren Hörsystemen verfügbar sind.
Ihre Hörsysteme können bis zu vier Hör-Programme speichern.
Prg. 1: __________________________________
Prg. 2: __________________________________
Wenn Sie zwischen den verschiedenen Programmen wechseln, ertönt ein Signal. Die Anzahl der Signaltöne zeigt an,
welchen Programmplatz Sie gewählt haben.
Prg. 3: __________________________________
Prg. 4: __________________________________
e Ein Ton beim Schalten auf Programm 1
ee Zwei Töne beim Schalten auf Programm 2
eee Drei Töne beim Schalten auf Programm 3
eeee Vier Töne beim Schalten auf Programm 4
Bei Verwendung von zwei Epoq
Wenn Sie zwei Epoq-Hörsysteme tragen, kann Ihr Hörgeräteakustiker die Hörsysteme so programmieren, dass der
Programmwechsel automatisch mit dem Schalten an einem
Hörsystem für beide Hörsysteme durchgeführt wird.
Wenn Sie den Taster am oberen Ende drücken, kommen Sie
zu höheren Programmplätzen (z.B. von P1 zu P2), wenn Sie
am unteren Ende drücken, zu niedrigeren (z.B. von P3 zu P2).
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Lautstärkeregler (optional)
Epoq verfügt über eine automatische Lautstärkeregelung.
Für spezielle Hörsituationen kann eventuell eine manuelle
Regelung der Lautstärke gewünscht sein. Diese Lautstärkeregelung kann vom Hörgeräteakustiker aktiviert werden. Sie
ermöglicht es Ihnen, die automatische Lautstärkeregelung
bei Bedarf manuell zu „überstimmen“.
Bei Verwendung von zwei Epoq
Wenn Sie zwei Epoq-Hörsysteme tragen, kann Ihr Hörgeräteakustiker die Hörsysteme so programmieren, dass der
Lautstärkewechsel automatisch mit dem Klick an einem
Hörsystem für beide Hörsysteme durchgeführt wird.
Um die Lautstärke zu erhöhen, tippen Sie kurz auf das obere
Ende des Multifunktions-Tasters.
Um die Lautstärke zu verringern, tippen Sie kurz auf das
untere Ende des Multifunktions-Tasters.
Sie hören (optional) einen Klick, wenn Sie die Lautstärke
verändern. Beim Einschalten der Geräte hören Sie die vom
Hörgeräteakustiker voreingestellte Lautstärke.
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Standby (optional)
Drücken Sie den Multifunktions-Taster für mindestens drei
Sekunden am oberen oder unteren Ende, um das Hörsystem
in den Standby Modus zu versetzen. Benutzen Sie die
Standby-Funktion am besten in Situationen, in denen Sie das
Hörsystem stumm stellen möchten, während das Hörsystem
noch angeschaltet ist. Um das Hörsystem wieder zu aktivieren, drücken Sie bitte den Taster erneut kurz noch einmal an
einem Ende.
Bei zwei Hörsystemen kann
der Hörgeräteakustiker die
Systeme so einstellen,
dass bei Stummschalten
eines Hörsystems das andere Hörsystem automatisch auch in den Standby
Modus geht.
Oben oder
unten 3 Sek.
drücken
ACHTUNG
In „Standby“ ist ein Hörsystem nicht ab- sondern nur
stumm geschaltet. Die Batterie verbraucht weiterhin Strom.
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Batteriewechsel
Zum Austauschen der Batterie führen Sie folgende Schritte
durch:
Die für Ihre Hörsysteme richtige Batteriegröße ist 312.
Eine schwache Batterie sollte sofort
ausgewechselt werden. Wenn die
Batterie fast leer ist, hören Sie zwei
Pieptöne. Diese Vorwarnung beginnt,
wenn die Batterie nur noch einige
Stunden funktionstüchtig ist. Die
Vorwarnung wird in angemessenen
Intervallen wiederholt, um den
Wechsel der Batterie anzuzeigen. Die
Batteriewarntöne können von Ihrem
Hörgeräteakustiker deaktivert werden.
Wenn die Batterie leer ist, schaltet sich
das Hörsystem aus. Dabei zeigen Ihnen
vier Pieptöne an, dass Ihr Hörsystem
nicht mehr betriebsbereit ist.
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• Öffnen Sie die Batterielade und nehmen Sie die alte
Batterie heraus.
• Legen Sie die neue Batterie so in das Gerät, dass das +
Zeichen auf der Batterie und das + Zeichen in der Batterielade in dieselbe Richtung zeigen. Schließen Sie die
Batterielade.
Jegliche Feuchtigkeit auf der Oberfläche der Batterie sollte
vor dem Einsetzen abgewischt werden.
Nachdem Sie eine neue Batterie
eingelegt haben, dauert es ein
paar Minuten, bis diese ihre volle
Leistung entfaltet.
Um die Batterie leichter zu halten, können Sie
den Magneten am Ende des Werkzeuges verwenden.
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Kindersichere Batterielade
(optional)
Telefonspule (optional)
Der Einbau dieser speziellen Batterielade wird besonders
für Säuglinge, Kleinkinder und geistig behinderte Personen
empfohlen.
Die Telefonspule eignet sich für Telefongespräche mit speziellen Telefonen, die über eine magnetische Hörerspule verfügen.
Vor allem können Sie die Spule jedoch in Theatern, Kirchen
oder Hörsälen mit Induktionsschleife verwenden, um Vorträgen
ohne Nebengeräusche folgen zu können.
Anleitung:
Zum Sichern der Batterielade, überzeugen
Sie sich, dass diese komplett geschlossen ist.
Benutzen Sie den Schraubenzieher aus dem
Reinigungsset, um die kindersichere Batterielade in die geschlossene Position zu drehen.
Zum Entsichern der Batterielade, drehen Sie
mit dem Schraubenzieher die kindersichere
Batterielade in die entsicherte Position. Die
Batterielade kann nun wie gewohnt geöffnet
werden.
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Die Telefonspule wird über den Multifunktions-Taster aktiviert,
wenn Ihr Hörgeräteakustiker es so eingerichtet hat. Lesen Sie
bitte unter “Zusätzliche Hör-Programme” nach, auf welchem
Programmplatz Sie die Spule in Ihren Geräten finden. Bei
Aktivierung der Spule hören Sie Signaltöne, deren Anzahl dem
Programmplatz entspricht (P3 = 3 Pieptöne).
◂ Wichtig: Öffnen Sie die Batterielade nicht weiter als nötig.
Legen Sie die Batterie richtig ein. Starker Druck kann die
Batterielade deformieren.
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AutoPhone (optional)
Ihre Hörsysteme verfügen über eine AutoPhone-Funktion, die
Ihr Hörgeräteakustiker aktivieren kann. Wenn Sie dann einen
Telefonhörer an Ihr Hörsystem halten, wird automatisch ein
Telefonprogramm aktiviert, das Ihnen das Hören am Telefon
sehr erleichtert.
Wenn Sie diese Option nutzen wollen, kleben Sie einen
speziellen Magneten an die Hörermuschel Ihres Telefons.
Sie erhalten diesen über Ihren
Hörgeräteakustiker. Bitte beachten
Sie die separaten Instruktionen
zur Befestigung des Magneten.
Wenn Sie ein Telefongespräch
beenden, kehren die Hörsysteme
automatisch zu dem vorherigen
Programm zurück.
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WARNUNG
Wenn Sie einen AutoPhone-Magneten nutzen:
• Bewahren Sie Magnete unerreichbar für Kinder, geistig
behinderte Personen sowie Haustiere auf. Bei Verschlucken suchen Sie bitte sofort einen Arzt auf.
• Tragen Sie Magnete nicht in Ihrer Brusttasche und halten
Sie sie 30 cm von Implantaten und Kreditkarten entfernt.
• Benutzen Sie das Telefon mit Magneten möglichst auf der
entgegengesetzten Seite von Herzschrittmachern oder
anderen Implantaten.
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DAI (Audioeingang)
Ihre Hörsysteme lassen sich mittels eines Audio-Schuhs
sowie einer Kabelverbinding mit externen Signalquellen wie
z.B. einem MP3 Player oder einem Hand Mikrofon direkt
verbinden (DAI = Direct Audio Input).
Anschluss des Audio-Schuhs
Öffnen Sie die Batterielade und schieben Sie den Audio-Schuh auf Ihr
Hörsystem. Stecken Sie anschließend
das DAI-Kabel in den Audio-Schuh.
Ist der Audio-Schuh angeschlossen,
schaltet das Hörsystem automatisch
zu einer Programm-Kombination von
Audiosignal und Mikrofon.
Hörsystem
Die zwei Audio-Programme (mit/ohne Mikrofon) platzieren
sich automatisch vor den Standard-Programmen, die Ihr
Hörgeräteakustiker gespeichert hat.
WICHTIGER HINWEIS
DAI-Schuh
DAI-KabelBuchse
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Wenn Sie nur das DAI-Programm hören möchten, ohne dass
Sie die Umweltgeräusche über Mikrofon noch wahrnehmen
können, wechseln Sie mit dem Taster ins nächste Programm.
Die Hörgeräte-Mikrofone schalten sich ab und Sie hören nur
noch die Audio-Einspielung.
Ist der Audioeingang mit Geräten verbunden, die Netzstrom benötigen, müssen diese den Sicherheitsstandards
nach IEC-60065, IEC-60601 oder vergleichbaren Sicherheitsstandards entsprechen.
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FM – Funkübertragung
Fragen Sie Ihren Hörgeräteakustiker, ob für Ihre Hörsysteme
eine FM-Option besteht. Eine FM-Anlage ist ein mobiles
UKW-System mit Sender (für einen Sprecher) und Empfänger
(zur Verbindung mit Hörsystemen), das über etwa 30 Meter
Entfernung arbeitet.
2
1
Sobald der FM-Empfänger aufgesteckt wird, aktiviert er im
Hörsystem zwei neue FM-Programme (FM plus Mikrofon, FM
ohne Mikrofon). Diese sind zusätzlich zu den Programmen,
die Ihr Hörgeräteakustiker für Sie programmiert hat.
Mit dem Multifunktions-Taster können Sie zwischen Ihren
üblichen Hör-Programmen und den neuen FM-Programmen
beliebig hin- und herschalten.
Der FM-Empfang beginnt mit einer Kombination von FM- und
Mikrofonsignal. Wenn Sie nur der Rede lauschen möchten –
ohne störende Nebengeräusche – gehen Sie mit dem Taster
einen Programmplatz weiter nach oben: Die Mikrofone
werden abgeschaltet und Sie hören nur noch das FM-Signal.
Anbringen des FM-Empfängers
Öffnen Sie die Batterielade. Schieben Sie den FM-Empfänger
in die Schiene unter dem Hörsystem.
Mit dem Aufstecken des FM-Empfängers wird zugleich die
Verbindung mit dem dazugehörigen FM-Sender gesucht (und
in der Regel hergestellt). Für nähere Informationen dazu
schauen Sie bitte in die Bedienungsanleitung(en) Ihres
FM-Systems.
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27
Die tägliche Pflege der Hörsysteme
Jedes Ohr produziert permanent Ohrenschmalz (Cerumen),
das den Schallausgang oder die Belüftungsbohrung in Ihrem
Mini-Ohrstück verstopfen kann. Um eine Beeinträchtigung
der Hörqualität durch Cerumen zu vermeiden, sollten Sie die
folgenden Tipps (auch auf den nächsten Seiten) befolgen.
Bevor Sie zu Bett gehen:
• Reinigen Sie das Ohrstück mit der kleinen Bürste aus Ihrem
Hörgeräte-Etui. Halten Sie insbesondere alle Öffnungen frei
von Ohrenschmalz.
• Benutzen Sie ein weiches Tuch für die Reinigung der
Oberfläche Ihrer Hörsysteme.
• Öffnen Sie die Batterielade, um eine Luftzirkulation zu
ermöglichen.
Halten Sie die Hörsysteme beim Reinigen bitte stets über
eine weiche Unterlage, um Beschädigungen durch etwaiges
Herunterfallen zu vermeiden.
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Ein Reinigungswerkzeug
Ein kleines Werkzeug, das Ihnen bei der Pflege der Mini-Otoplastik behilflich ist, finden Sie im Etui Ihrer Hörsysteme.
Hülle
Bürste
Griff
Erneuern Sie die Bürste nach entsprechender Zeit: Ziehen Sie
die benutzte Bürste einfach aus dem Griff und stecken Sie
eine neue Bürste hinein. Kurz andrücken.
Neue Bürsten sind bei Ihrem Hörgeräteakustiker erhältlich.
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Die tägliche Pflege der Mini-Otoplastik
Die Mini-Otoplastik sollte regelmäßig gereinigt werden:
• Stecken Sie die Bürste nicht in den Lautsprecher!
Halten Sie lediglich die Belüftungsbohrung frei.
Weder das Hörsystem noch die Otoplastik dürfen mit Flüssigkeiten in Berührung kommen!
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Wechsel des Cerumenschutzsiebes
1. Brechen Sie ein Werkzeug mit Ersatzsieb vom Spender. Das
Werkzeug hat zwei Seiten, eine mit dem neuen Sieb (A)
und eine zum Entfernen des alten Siebes (B).
2. Stecken Sie das Entfernungs-Werkzeug in den Schallauslass der Mini-Otoplastik.
3. Halten Sie das Werkzeug gerade und ziehen Sie das
verschmutzte Sieb waagerecht heraus.
4. Drehen Sie das Werkzeug um 180°.
5. Drücken Sie das neue Sieb vorsichtig in den Schallauslass
und ziehen Sie das Werkzeug ab.
6. Werfen Sie Werkzeug und Sieb fort.
A
2
1
B
3
4
1800
5
6
Das Cerumenschutzsieb sollte gewechselt werden:
• Wenn Sie sehen, dass es verstopft ist.
• Wenn Sie hören, dass es verstopft ist.
Nutzen Sie nur WaxStop-Siebe. Diese erhalten Sie bei Ihrem
Hörgeräteakustiker.
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Die tägliche Pflege der Fixierschirme
Reinigen Sie den Lautsprecher (Hörereinheit) täglich mit
einem trockenen Tuch. Dazu entfernen Sie den Fixierschirm
und setzen ihn hinterher wieder auf.
Der Fixierschirm selbst kann kaum gereinigt werden, da er
sehr schnell reißt und damit seine Funktion verliert. Wenn Sie
einen neuen, sauberen Schirm brauchen, nehmen Sie den
alten ab und stecken einen neuen auf (siehe nächste Seite).
Wechseln des Fixierschirms
Ertasten Sie mit den Fingernägeln den Haltering des Fixierschirms am Lautsprecher. Ziehen Sie den Schirm vorsichtig
nach vorne ab.
Stecken Sie den neuen Schirm auf und stellen Sie sicher,
dass er fest sitzt, damit er sich nicht im Gehörgang löst.
1
Sofern Ihr Hörgeräteakustiker Ihnen
nichts anderes empfohlen hat, sollten
Sie einen Fixierschirm mindestens
einmal monatlich wechseln.
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2
35
3
Unter dem Fixierschirm werden Sie am Ende des Lautsprechers ein kleines weißes Sieb entdecken. Dies ist ein Cerumenschutzsieb, das den Lautsprecher vor dem Eindringen von
Ohrenschmalz schützt. Wenn es verstopft ist, lesen Sie Seite
32 oder sprechen Sie mit Ihrem Hörgeräteakustiker.
WICHTIGER HINWEIS
Die Fixierschirme sind aus weichem, medizinisch unbedenklichem Material. Wenn so ein Schirm im Gehörgang
hängen bleibt, versuchen Sie nicht ihn herauszuholen.
Stecken Sie nicht weitere Gegenstände in den Gehörgang.
Stecken Sie auch nicht den Lautsprecher ins Ohr, der
Schirm könnte immer tiefer gedrückt werden. Wenden Sie
sich an Ihren Hörgeräteakustiker oder HNO-Arzt.
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Vermeiden Sie Hitze, Feuchtigkeit
und Chemikalien
Legen Sie die Hörsysteme niemals in die Nähe extremer
Hitzequellen. Lassen Sie sie auch nicht in einem geparkten
Auto mit Sonneneinstrahlung liegen und versuchen Sie nicht,
sie in der Mikrowelle oder im Backofen zu trocknen. Setzen
Sie die Geräte keiner extremen Feuchtigkeit, wie z.B. einem
Dampfbad, einer Dusche oder starkem Regen aus.
Wenn ein Gerät nass geworden ist, schalten Sie es auf keinen
Fall ein, bevor es innen und außen wieder vollkommen trocken
ist. Wischen Sie die Batterie mit einem weichen Tuch ab.
Verwenden Sie einen Trockenbeutel, wenn vorhanden. Fragen
Sie Ihren Hörgeräteakustiker nach weiteren Tipps.
Die Chemikalien in Kosmetik, Haarspray, Parfum, Lotion und
Insektenschutzmitteln können schädliche Auswirkungen auf
Hörsysteme haben. Deshalb sollten Sie die Geräte stets
abnehmen, wenn Sie solche Produkte auftragen. Reinigen Sie
die Hände und setzen Sie die Geräte erst dann wieder ein.
Anwendung der Hörsysteme
Es braucht Zeit, sich an neue Hörsysteme zu gewöhnen. Die
Länge dieser Eingewöhnungszeit ist sehr individuell und
abhängig von vielen Faktoren. Besonders, wenn Sie zum
ersten Mal Hörsysteme tragen, können Ihnen die folgenden
Tipps die Gewöhnung erleichtern:
2. Gespräch mit einer Person
Machen Sie es sich mit einem Gesprächspartner bequem und
achten Sie darauf, dass es um Sie herum nicht laut ist. Setzen
Sie sich so, dass Sie einander ansehen können. Machen Sie
die Erfahrung mit neuen Sprachklängen, auch wenn Sie diese
zunächst als ungewohnt empfinden. Nachdem sich das Gehirn
an den neuen Klang von Sprache gewöhnt hat, werden Sie
immer besser verstehen.
Sieben Schritte zur Eingewöhnung
1. In Ihrer Wohnung
Versuchen Sie sich mit Ihren neuen Hörsystemen an alle neuen
Geräusche – auch Hintergrundgeräusche – zu gewöhnen.
Probieren Sie jedes Geräusch zu erkennen. Einiges wird anders
klingen, als Sie es gewohnt sind. Es wird einige Zeit brauchen,
bis Sie sich an die neuen Geräte gewöhnt haben. Sollte dies
nach etwa 10 Tagen nicht der Fall sein, fragen Sie bitte Ihren
Hörgeräteakustiker. Wenn Sie anfangs müde werden vom
Tragen der Hörsysteme, gönnen Sie sich eine Pause. Das Ziel
sollte aber sein, die Geräte den ganzen Tag tragen zu können.
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3. Radio und Fernsehen
Hören Sie zunächst Nachrichtensprechern zu, weil diese für
gewöhnlich sehr deutlich sprechen. Versuchen Sie dann,
andere Sendungen zu verfolgen.
Wenn es Ihnen schwerfällt, Radio oder TV zu verstehen, wird
Sie Ihr Hörgeräteakustiker gern über Induktions- und FMSysteme sowie den Epoq-Streamer informieren.
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4. Unterhaltung in einer Gruppe
Bei Unterhaltungen in einer Gruppe, z.B. in einem Restaurant, gibt es viele störende Hintergrundgeräusche. Konzentrieren Sie sich in solchen Situationen auf die Person, die Sie
verstehen möchten. Wenn Sie ein Wort nicht verstehen,
fragen Sie den Sprecher, ob er es wiederholen kann.
6. Telefonieren
Bei Epoq gibt es verschiedene Möglichkeiten, leicht und
komfortabel zu telefonieren: Fragen Sie Ihren Hörgeräteakustiker nach dem „Streamer“. Lesen Sie in diesem Heft das
Kapitel „AutoPhone“. Lesen Sie das Kapitel „Telefonspule“
(und den Hinweis unten).
5. Gebrauch der Telefonspule in Kirche, Theater oder Kino
Kirchen, Theater, Kinos und andere öffentliche Einrichtungen
setzen oft Hilfsmittel wie Ringschleifenanlagen ein. Diese
Systeme senden Töne über Magnetfelder aus, die von der
Telefonspule in Ihrem Hörsystem ohne Nebengeräusche
aufgenommen werden können.
Wenn Sie keine dieser Möglichkeiten zum Telefonieren
einsetzen, halten Sie den Telefonhörer bitte schräg an Ihre
Schläfe, damit der Schall direkt in die Mikrofonöffnung Ihres
Hörsystems gelangt.
Oft wird durch eine Informationstafel darauf hingewiesen,
dass sich an dem Ort eine Ringschleife befindet. Fragen Sie
in der betreffenden Einrichtung und bei Ihrem Hörgeräteakustiker nach näheren Informationen.
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Hinweis: Beachten Sie bitte, dass die Telefonspule auf
Magnetfelder reagiert. Viele elektronische Geräte (Fax,
Mikrowelle usw.) erzeugen durch so ein Magnetfeld ein
störendes Brummen. Zum Telefonieren mit der Telefonspule
sollten Sie deshalb mindestens 2-3 Meter Abstand zu solchen Geräten haben.
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7. Drahtlose Telefone und Mobiltelefone
Bei Epoq gibt es die Möglichkeit, mit dem Streamer komfortabel zu telefonieren: Fragen Sie Ihren Hörgeräteakustiker nach
dem „Streamer“.
Auch modernste Hörsysteme können ein gesundes Gehör
nicht ersetzen und keinen Hörverlust heilen. Ihre Hörsysteme
versetzen Sie aber in die Lage, Ihr individuelles Hörvermögen
optimal zu nutzen. Wenn Sie zwei Epoq-Hörsysteme besitzen,
sollten Sie immer beide Geräte tragen!
Ihre Hörsysteme sind nach den strengen Richtlinien für
internationale elektromagnetische Verträglichkeit entwickelt
worden. Dennoch kann es (ältere) Handys geben, die Ihre
Hörsysteme stören. Der Störungsgrad hängt von dem jeweiligen Mobiltelefon ab.
Wenn es nicht möglich ist, mit Ihrem Handy ein technisch
störungsfreies Gespräch zu führen, sprechen Sie Ihren
Hörgeräteakustiker an.
Tragen Sie Ihre Hörsysteme den ganzen Tag
Der beste Weg ein gutes Verstehen zu erlernen, ist ständiges
Tragen bis Sie sich an das neue Hören gewöhnt haben.
Wenn Sie die Hörsysteme nur selten tragen, können Sie
nicht in vollem Umfang von deren Leistung profitieren.
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Fehlerbehebung
Problem
Mögliche Ursache
Lösung
Nichts zu hören
Batterie leer
Neue Batterie einlegen
Cerumenschutzsieb verstopft
Sieb reinigen oder wechseln (lassen)
(Seite 30 & 34)
und/oder Fixierschirm wechseln (lassen)
(Seite 32 & 35)
Bohrung des Mini-Ohrstücks verstopft
Bohrung reinigen
(Seite 30 & 34)
Feuchtigkeit
Gerät und Batterie trocken abwischen
(Seite 37)
Batterie schwach
Neue Batterie einlegen
(Seite 18)
Aussetzer,
schlechter
Klang, zu leise
44
(Seite 18)
45
Fehlerbehebung
Problem
Mögliche Ursache
Lösung
Pfeiffgeräusche
Ohrstück sitzt nicht richtig im Ohr
Ohrstück neu einsetzen
Ohrenschmalz verstopft den Gehörgang
Gehörgang vom Arzt ausspülen lassen
(Seite 9)
Wenn die hier vorgeschlagenen Maßnahmen nicht helfen,
wenden Sie sich bitte an Ihren Hörgeräteakustiker.
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Garantie
Hörsysteme von Oticon besitzen eine auf 12 Monate befristete
Garantie auf Material und Ausführung vom Zeitpunkt der
Lieferung an. Diese Garantie bezieht sich nur auf das Hörsystem, nicht auf Zubehör wie Batterien, Schläuche, Cerumenfilter usw.
Service
Gehen Sie mit defekten Hörsystemen am Besten zu Ihrem
Hörgeräteakustiker. Dort kann man viele technische Schwierigkeiten unmittelbar beheben oder einen autorisierten
Reparaturbetrieb einschalten.
Die Garantie entfällt, wenn der Schaden aufgrund von Missbrauch oder unsachgemäßer Behandlung entstanden ist. Wird
das Hörsystem von Personen repariert, die nicht von Oticon
autorisiert sind, erlischt die Garantie ebenfalls.
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Oticon Garantie-Karte
Produktzulassung, Sicherheitshinweise
und Markierungen
Name des Käufers:
Das Hörsystem beinhaltet einen Sender, der auf Basis von
einer magnetischen Induktions-Technologie für KurzstreckenÜbertragung arbeitet; die Frequenz beträgt 3,84 MHz und die
magnetische Feldstärke < -42 dBµA/m @ 10m.
Hörgeräteakustiker (HA):
Anschrift des HA:
Telefonnummer des HA:
Kaufdatum:
Garantiezeit:
Monate:
Gerät links:
Serien-Nr.:
Gerät rechts:
Serien-Nr.:
Die abgegebene Energie ist weit unter den international
zulässigen Maximalwerten, die für den menschlichen Körper
zulässig sind. Sie liegt zum Beispiel unter den elektromagnetischen Feldern, die von Halogenlampen, Computermonitoren
oder Geschirrspülern abgegeben werden. Die Hörsysteme
entsprechen in ihrer elektromagnetischen Kompatibilität den
internationalen Standards.
Aufgrund der geringen Baugröße der Geräte sind alle für die
Zulassung notwendigen Kennzeichnungen in diesem Dokument abgedruckt.
Batteriegröße: 312
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Das Hörsystem enthält ein Modul mit:
ID: U28FUBTE01
IC: 1350B-FUBTE01
Das Hörsystem entspricht Abschnitt 15 der FCC - Regeln (USA)
und der RSS-210 (Kanada).
Bei Benutzung gelten folgende zwei Aussagen:
1. Das Hörsystem erzeugt keine gesundheitsgefährdenden
Interferenzen.
2. Das Hörsystem muss auch unter Einfluss von unerwünschten Frequenzen funktionieren.
Veränderungen oder Modifikationen am Gerät, die von Oticon
nicht ausdrücklich freigegeben sind, lassen die FCC-Zulassung zum Betreiben der Geräte erlöschen.
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Warnhinweise
Bevor Sie die Hörsysteme in Gebrauch nehmen, sollten Sie
sich mit den folgenden allgemeinen Warnhinweisen und dem
gesamten Inhalt der Bedienungsanleitung vertraut machen.
Hörsysteme und Batterien können bei unsachgemäßem
Gebrauch oder Verschlucken die Gesundheit gefährden und
schwere Verletzungen oder ständigen Hörverlust hervorrufen
oder sogar zum Tode führen.
• Hörsysteme, deren Teile und deren Batterien sind kein
Spielzeug und sollten außerhalb der Reichweite von
Kindern und Personen gehalten werden, die diese Dinge
verschlucken oder sich damit verletzen könnten.
• Wechseln Sie die Batterien der Hörsysteme niemals im
Beisein von Säuglingen, Kleinkindern oder geistig behinderten Personen.
• Bewahren Sie Batterien unerreichbar für Säuglinge, Kleinkinder oder geistig behinderte Personen auf.
• Bei Einnahmen von Medikamenten achten Sie bitte darauf,
dass Batterien nicht mit Medikamenten verwechselt
werden.
• Nehmen Sie niemals Hörsysteme oder Batterien in den
Mund, da diese glatt sind und verschluckt werden könnten.
• Die meisten Hörsysteme von Oticon können auch mit einer
kindersicheren Batterielade geliefert werden. Diese empfehlen wir für Säuglinge, Kleinkinder und geistig behinderte
Personen.
Bei Verschlucken einer Batterie oder eines Hörsystems
suchen Sie bitte sofort einen Arzt auf.
Vorsicht mit Hörsystemen
• Hörsysteme sollten nur wie verordnet verwendet und von
einem Hörgeräteakustiker angepasst werden. Ein Missbrauch kann zu schweren Hörschäden führen.
• Erlauben Sie niemals anderen Personen, Ihre Hörsysteme
zu tragen, da sie falsch behandelt werden oder dem
Benutzer permanenten Gehörschaden zufügen könnten.
Batterien
• Verwenden Sie die Batterien, die Ihnen Ihr Hörgeräteakustiker empfiehlt. Batterien geringerer Qualität könnten
auslaufen und Schäden verursachen.
• Versuchen Sie niemals, nichtaufladbare Batterien aufzuladen.
• Beseitigen Sie Batterien niemals durch Verbrennen. Die
Explosions- und Verletzungsgefahr ist groß.
Halten Sie Ihre Hörsysteme funktionstüchtig!
• Die Hörsysteme können aussetzen, wenn z.B. die Batterien
zu alt sind oder die Cerumenschutzsiebe verstopft sind. Sie
sollten sich dieser Möglichkeiten bewusst sein, im Besonderen, wenn Sie sich im Straßenverkehr befinden.
Interferenzen
• Ihr Hörsystem wurde nach den strengsten internationalen
Standards auf mögliche Interferenzen getestet. Neue
technische Entwicklungen und Produkte können in manchen Fällen elektromagnetische Strahlungen aussenden,
die zu unvorhergesehenen Störungen des Hörsystems
führen können.
• Dies können z.B. auch Induktionskochherde, Alarmanlagen,
Mobiltelefone, Faxgeräte, Computer, Röntgenstrahlen oder
Geräte zur Durchführung einer Computertomographie sein.
• Ihr Hörsystem ist nach den strengen Richtlinen für internationale elektromagnetische Verträglichkeit entwickelt
worden. Jedoch kann es zu Störungen mit anderen medizinischen Geräten kommen. Diese Störungen können durch
Radiosignale, Starkstromleitungen, Flughafen-Metalldetektoren, elektrische Felder von medizinischen Geräten und
elektrostatische Entladung hervorgerufen werden.
Mögliche Nebenwirkungen
• Ein Hörsystem kann im Ohr eine erhöhte Produktion von
Ohrenschmalz verursachen.
• Das nachweislich nicht-allergene Hörgerätematerial kann in
einigen Fällen zu Hautirritationen führen.
Sollten diese Nebenwirkungen auftreten, suchen Sie bitte
einen Arzt auf.
Cerumenschutzsieb
• Kontrollieren Sie regelmäßig, dass sich zwischen dem
Cerumenschutzsieb und dem Ende des Lautsprechers keine
Lücke auftut, durch die Cerumen in den Lautsprecher
eindringen und diesen zerstören kann.
Wenn Sie unsicher sind, ob ein Cerumenschutzsieb noch
wirkungsvoll arbeitet, fragen Sie Ihren Hörgeräteakustiker.
Hiermit erklärt Oticon, dass dieses Hörsystem den wesentlichen Anforderungen und anderen zutreffenden Vorschriften
der Direktive 1999/5/EC entspricht. Die Konformitäts-Deklaration steht zur Verfügung bei:
908 64 815 00 / 06.08
Sicherheitshinweise zum DAI Audio-Eingang
• Die Sicherheit von Hörsystemen mit einem direkten Audioeingang wird durch die externe Signalquelle bestimmt. Die
angeschlossenen Geräte müssen den Sicherheitsstandards
nach IEC-60065, IEC-60601 oder vergleichbaren Sicherheitsstandards entsprechen.
Oticon A/S
Kongebakken 9
DK-2765 Smørum
Denmark
Oticon A/S
Kongebakken 9
DK-2765 Smørum
www.hear-it.org
www.oticon.com
0543 0682
Bitte beachten Sie die
Bestimmung zur
Entsorgung
elektronischer Geräte.
N1175
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