Bedienungsanleitung zu FRONIUS Easy

Bedienungsanleitung zu FRONIUS Easy
Acctiva Easy 1202, 1204, 1206, 2403
Acctiva Easy 6/12, 12/24
Selectiva 1006, 2003
Selectiva 1002/2003
DE
/ Battery Charging Systems / Welding Technology / Solar Electronics
Bedienungsanleitung
Ersatzteilliste
Batterieladesystem
Operating Instructions
Spare parts list
Battery charging system
Instructions de service
Liste des pièces de rechange
Système de chargeur de batteries
Gebruiksaanwijzing
Lijst van reserveonderdelen
Acculaadsysteem
42,0410,0836
001-07052012
0
DE
Sicherheitsvorschriften
Erklärung Sicherheitshinweise
GEFAHR! Bezeichnet eine unmittelbar drohende Gefahr. Wenn sie nicht gemieden wird, sind Tod oder schwerste Verletzungen die Folge.
WARNUNG! Bezeichnet eine möglicherweise gefährliche Situation. Wenn sie
nicht gemieden wird, können Tod und schwerste Verletzungen die Folge sein.
VORSICHT! Bezeichnet eine möglicherweise schädliche Situation. Wenn sie
nicht gemieden wird, können leichte oder geringfügige Verletzungen sowie Sachschäden die Folge sein.
HINWEIS! Bezeichnet die Gefahr beeinträchtigter Arbeitsergebnisse und möglicher Schäden an der Ausrüstung.
WICHTIG! Bezeichnet Anwendungstipps und andere besonders nützliche Informationen.
Es ist kein Signalwort für eine schädliche oder gefährliche Situation.
Wenn Sie eines der im Kapitel „Sicherheitsvorschriften“ abgebildeten Symbole sehen, ist
erhöhte Achtsamkeit erforderlich.
Allgemeines
Das Gerät ist nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln gefertigt. Dennoch drohen bei Fehlbedienung oder Missbrauch Gefahr für
Leib und Leben des Bedieners oder Dritte,
das Gerät und andere Sachwerte des Betreibers,
die effiziente Arbeit mit dem Gerät.
Alle Personen, die mit der Inbetriebnahme, Bedienung, Wartung und Instandhaltung des Gerätes zu tun haben, müssen
entsprechend qualifiziert sein,
diese Bedienungsanleitung vollständig lesen und genau befolgen.
Die Bedienungsanleitung ist ständig am Einsatzort des Gerätes aufzubewahren. Ergänzend zur Bedienungsanleitung sind die allgemein gültigen sowie
die örtlichen Regeln zu Unfallverhütung und Umweltschutz zu beachten.
Alle Sicherheits- und Gefahrenhinweise am Gerät
in lesbarem Zustand halten
nicht beschädigen
nicht entfernen
nicht abdecken, überkleben oder übermalen.
Die Positionen der Sicherheits- und Gefahrenhinweise am Gerät, entnehmen
Sie dem Kapitel „Allgemeine Informationen“ der Bedienungsanleitung Ihres
Gerätes.
Störungen, die die Sicherheit beeinträchtigen können, vor dem Einschalten
des Gerätes beseitigen.
Es geht um Ihre Sicherheit!
1
Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Gerät ist ausschließlich für den Einsatz im Sinne der bestimmungsgemäßen Verwendung zu benutzen. Eine andere oder darüber hinaus gehende
Benutzung gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus entstandene Schäden, sowie für mangelhafte oder fehlerhafte Arbeitsergebnisse haftet der Hersteller nicht.
Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch
das vollständige Lesen und Befolgen der Bedienungsanleitung und aller
Sicherheits- und Gefahrenhinweise
die Einhaltung der Inspektions- und Wartungsarbeiten
die Einhaltung aller Hinweise der Batterie- und Fahrzeughersteller
Umgebungsbedingungen
Betrieb oder Lagerung des Gerätes außerhalb des angegebenen Bereiches
gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus entstandene Schäden haftet
der Hersteller nicht.
Genaue Informationen über die zulässigen Umgebungsbedingungen entnehmen Sie den technischen Daten Ihrer Bedienungsanleitung.
Netzanschluss
Geräte mit hoher Leistung können auf Grund ihrer Stromaufnahme die Energiequalität des Netzes beeinflussen.
Das kann einige Gerätetypen betreffen in Form von:
Anschluss-Beschränkungen
Anforderungen hinsichtlich maximal zulässiger Netzimpedanz *)
Anforderungen hinsichtlich minimal erforderlicher Kurzschluss-Leistung *)
*)
jeweils an der Schnittstelle zum öffentlichen Netz
siehe technische Daten
In diesem Fall muss sich der Betreiber oder Anwender des Gerätes versichern, ob das Gerät angeschlossen werden darf, gegebenenfalls durch Rücksprache mit dem Energieversorgungs-Unternehmen.
Gefahren durch
Netz- und Ladestrom
2
Beim Arbeiten mit Ladegeräten setzen Sie sich zahlreichen Gefahren aus, wie
z.B.:
elektrische Gefährdung durch Netz- und Ladestrom
schädliche elektromagnetische Felder, die für Träger von herzschrittmachern Lebensgefahr bedeuten können
DE
Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Jeder elektrische Schlag ist grundsätzlich lebensgefährlich. Um elektrische Schläge während des Betriebes zu
vermeiden:
keine spannungsführenden Teile innerhalb und außerhalb des Gerätes
berühren.
keinesfalls die Batteriepole berühren
Ladekabel oder Ladeklemmen nicht kurzschließen
Sämtliche Kabel und Leitungen müssen fest, unbeschädigt, isoliert und ausreichend dimensioniert sein. Lose Verbindungen, angeschmorte, beschädigte
oder unterdimensionierte Kabel und Leitungen sofort von einem autorisierten
Fachbetrieb instandsetzen lassen.
Gefahr durch
Säuren, Gase und
Dämpfe
Batterien enthalten augen- und hautschädigende Säuren. Zudem entstehen
beim Laden von Batterien Gase und Dämpfe, die Gesundheitsschäden verursachen können und die unter gewissen Umständen hoch explosiv sind.
-
-
-
Allgemeine Hinweise zum Umgang mit
Batterien
-
Ladegerät ausschließlich in gut belüfteten Räumen verwenden, um das
Ansammeln von explosiven Gasen zu verhindern. Batterieräume gelten
nicht als explosionsgefährdet, wenn durch natürliche oder technische Lüftung eine Wasserstoffkonzentration unter 4 % gewährleistet ist.
Während des Ladens einen Mindestabstand von 0,5 m (19.69 in.) zwischen Batterie und Ladegerät einhalten. Mögliche Zündquellen sowie
Feuer und offenes Licht von der Batterie fernhalten
Die Verbindung zur Batterie (z.B. Ladeklemmen) keinesfalls während des
Ladevorganges abklemmen
-
Entstehende Gase und Dämpfe keinesfalls einatmen
Für ausreichend Frischluftzufuhr sorgen.
Keine Werkzeuge oder elektrisch leitende Metalle auf die Batterie legen,
um Kurzschlüsse zu vermeiden
-
Batteriesäure darf keinesfalls in die Augen, auf Haut oder Kleidung geraten. Schutzbrillen und geeignete Schutzkleidung tragen. Säurespritzer
sofort und gründlich mit klarem Wasser abspülen, notfalls Arzt aufsuchen.
Batterien vor Schmutz und mechanischer Beschädigung schützen.
Aufgeladene Batterien in kühlen Räumen lagern. Bei ca. +2 °C (35.6 °F) besteht die geringste Selbstentladung.
Durch wöchentliche Sichtprüfung sicherstellen, dass Batterie bis zur max.
Markierung mit Säure (Elektrolyt) gefüllt ist.
Betrieb des Gerätes nicht starten oder sofort stoppen und Batterie von autorisierter Fachwerkstätte überprüfen lassen bei:
ungleichmäßigem Säurestand oder hohem Wasserverbrauch in einzelnen Zellen, hervorgerufen durch einen möglichen Defekt.
unzulässiger Erwärmung der Batterie über 55 °C (131 °F).
3
Selbst- und Personenschutz
Personen, vor allem Kinder, während des Betriebes vom Gerät und vom Arbeitsbereich fernhalten. Befinden sich dennoch Personen in der Nähe
diese über alle Gefahren (gesundheitsschädliche Säuren und Gase, Gefährdung durch Netz- und Ladestrom, ...) unterrichten,
geeignete Schutzmittel zur Verfügung stellen.
Vor Verlassen des Arbeitsbereiches sicherstellen, dass auch in Abwesenheit
keine Personen- oder Sachschäden auftreten können.
Sicherheitsmaßnahmen im Normalbetrieb
-
-
-
EMV Geräte-Klassifizierungen
Geräte mit Schutzleiter nur an einem Netz mit Schutzleiter und einer Steckdose mit Schutzleiter-Kontakt betreiben. Wird das Gerät an einem Netz
ohne Schutzleiter oder an einer Steckdose ohne Schutzleiterkontakt betrieben, gilt dies als grob fahrlässig. Für hieraus entstandene Schäden haftet
der Hersteller nicht.
Das Gerät nur gemäß der am Leistungsschild angegebenen Schutzart betreiben.
Das Gerät keinesfalls in Betrieb nehmen, wenn es Beschädigungen aufweist.
Sicherstellen, dass die Kühlluft ungehindert durch die Luftschlitze am Gerät
ein- und austreten kann.
Netz- und Gerätezuleitung regelmäßig von einer Elektro-Fachkraft auf
Funktionstüchtigkeit des Schutzleiters überprüfen lassen.
Nicht voll funktionstüchtige Sicherheitseinrichtungen und Bauteile in nicht
einwandfreiem Zustand vor dem Einschalten des Gerätes von einem autorisierten Fachbetrieb instandsetzen lassen.
Schutzeinrichtungen niemals umgehen oder außer Betrieb setzen.
Nach dem Einbau ist ein frei zugänglicher Netzstecker erforderlich.
Geräte der Emissionsklasse A:
sind nur für den Gebrauch in Industriegebieten vorgesehen
können in anderen Gebieten leitungsgebundene und gestrahlte
Störungen verursachen.
Geräte der Emissionsklasse B:
erfüllen die Emissionsanforderungen für Wohn- und Industriegebiete. Dies gilt auch für Wohngebiete, in denen die Energieversorgung aus dem öffentlichen Niederspannungsnetz erfolgt.
EMV Geräte-Klassifizierung gemäß Leistungsschild oder technischen Daten.
EMV-Maßnahmen
4
In besonderen Fällen können trotz Einhaltung der genormten EmissionsGrenzwerte Beeinflussungen für das vorgesehene Anwendungsgebiet auftreten (z.B. wenn empfindliche Geräte am Aufstellungsort sind oder wenn der
Aufstellungsort in der Nähe von Radio- oder Fernsehempfängern ist).
In diesem Fall ist der Betreiber verpflichtet, angemessene Maßnahmen für die
Störungsbehebung zu ergreifen.
Wartung und Instandsetzung
DE
Datensicherheit
Für die Datensicherung von Änderungen gegenüber den Werkseinstellungen
ist der Anwender verantwortlich. Im Falle gelöschter persönlicher Einstellungen haftet der Hersteller nicht.
Das Gerät benötigt unter normalen Betriebsbedingungen nur ein Minimum an
Pflege und Wartung. Das Beachten einiger Punkte ist jedoch unerlässlich, um
es über Jahre hinweg einsatzbereit zu halten.
Vor jeder Inbetriebnahme Netzstecker und Netzkabel sowie Ladeleitungen und Ladeklemmen auf Beschädigung prüfen.
Bei Verschmutzung Gehäuseoberfläche des Gerätes mit weichem Tuch
und ausschließlich mit lösungsmittelfreien Reinigungsmitteln reinigen
Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten dürfen ausschließlich durch einen
autorisierten Fachbetrieb erfolgen. Nur Original-Ersatz- und Verschleißteile
verwenden (gilt auch für Normteile). Bei fremdbezogenen Teilen ist nicht gewährleistet, dass diese beanspruchngs- und sicherheitsgerecht konstruiert
und gefertigt sind.
Ohne Genehmigung des Herstellers keine Veränderungen, Ein- oder Umbauten am Gerät vornehmen.
Die Entsorgung nur gemäß den geltenden nationalen und regionalen Bestimmungen durchführen.
Gewährleistung
und Haftung
Sicherheitstechnische Überprüfung
Die Gewährleistungszeit für das Gerät beträgt 2 Jahre ab Rechnungsdatum.
Der Hersteller übernimmt jedoch keine Gewährleistung, wenn der Schaden
auf eine oder mehrere der folgenden Ursachen zurückzuführen sind:
Nicht bestimmungsgemäße Verwendung des Gerätes
Unsachgemäßes Montieren und Bedienen
Betreiben des Gerätes bei defekten Schutzeinrichtungen
Nichtbeachten der Hinweise in der Bedienungsanleitung
Eigenmächtige Veränderungen am Gerät
Katastrophenfälle durch Fremdkörpereinwirkung und höhere Gewalt
Der Hersteller empfiehlt, mindestens alle 12 Monate eine sicherheitstechnische Überprüfung am Gerät durchführen zu lassen.
Eine sicherheitstechnische Überprüfung durch eine geprüfte Elektro-Fachkraft wird empfohlen
nach Veränderung
nach Ein- oder Umbauten
nach Reparatur, Pflege und Wartung
mindestens alle zwölf Monate.
Für die sicherheitstechnische Überprüfung die entsprechenden nationalen
und internationalen Normen und Richtlinien befolgen.
Nähere Informationen für die sicherheitstechnische Überprüfung erhalten Sie
bei Ihrer Servicestelle. Diese stellt Ihnen auf Wunsch die erforderlichen Unterlagen zur Verfügung.
5
Entsorgung
Sicherheitskennzeichnung
Werfen Sie dieses Gerät nicht in den Hausmüll! Gemäß Europäischer Richtlinie 2002/96/EG über Elektro- und Elektronik-Altgeräte und Umsetzung in nationales Recht, müssen verbrauchte Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt
und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden. Stellen Sie
sicher, dass Sie Ihr gebrauchtes Gerät bei Ihrem Händler zurückgeben oder
holen Sie Informationen über ein lokales, autorisiertes Sammel- und Entsorgungssystem ein. Ein Ignorieren dieser EU Direktive kann zu potentiellen Auswirkungen auf die Umwelt und Ihre Gesundheit führen!
Geräte mit CE-Kennzeichnung erfüllen die grundlegenden Anforderungen der
Niederspannungs- und Elektromagnetischen Verträglichkeits-Richtlinie.
Mit diesem TÜV-Prüfzeichen gekennzeichnete Geräte erfüllen die Anforderungen der relevanten Normen für Kanada und USA.
Mit diesem TÜV-Prüfzeichen gekennzeichnete Geräte erfüllen die Anforderungen der relevanten Normen für Japan.
Mit diesem TÜV-Prüfzeichen gekennzeichnete Geräte und die am Leistungsschild angegebene Kennzeichen erfüllen die Anforderungen der relevanten
Normen für Australien.
Urheberrecht
Das Urheberrecht an dieser Bedienungsanleitung verbleibt beim Hersteller.
Text und Abbildungen entsprechen dem technischen Stand bei Drucklegung.
Änderungen vorbehalten. Der Inhalt der Bedienungsanleitung begründet keinerlei Ansprüche seitens des Käufers. Für Verbesserungsvorschläge und Hinweise auf Fehler in der Bedienungsanleitung sind wir dankbar.
6
DE
Bedienung
Einleitung
Wir danken Ihnen für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen und gratulieren Ihnen zu Ihrem
technisch hochwertigen Fronius Produkt. Die vorliegende Anleitung hilft Ihnen, sich mit
diesem vertraut zu machen. Indem Sie die Anleitung sorgfältig lesen, lernen Sie die vielfältigen Möglichkeiten Ihres Fronius-Produktes kennen. Nur so können Sie seine Vorteile
bestmöglich nutzen.
Bitte beachten Sie auch die Sicherheitsvorschriften und sorgen Sie so für mehr Sicherheit
am Einsatzort des Produktes. Sorgfältiger Umgang mit Ihrem Produkt unterstützt dessen
langlebige Qualität und Zuverlässigkeit. Das sind wesentliche Voraussetzungen für hervorragende Ergebnisse.
Bedienelemente
und Anschlüsse
WARNUNG! Gefahr von schweren Sachschäden und schlechten Arbeitsergebnissen bei falsch eingestelltem Wahlschalter. Wahlschalter entsprechend verwendetem Batterietyp bzw. Batteriespannung einstellen.
schwenkbarer Netzstecker (0° , 45° , 90°)
LC-Display
Wahlschalter (je nach Gerätetype)
Anschlußbuchse für Ladekabel
Ist der Wahlschalter bei Ihrer Geräteausführung vorhanden, kann dieser mit unterschiedlichen Funktionen (siehe Leistungsschild) belegt sein.
Mit allen Gerätetypen können Blei-Säure Batterien mit flüssigem (Blei, Ca, Ca Silber) oder
gebundenem (AGM, Gel, MF, Vlies) Elektrolyt geladen werden.
ACCTIVA EASY 6/12
IP 30
Art. Nr.: 4,010,XXX,XXX
Chr. Nr.: 00000000000000
In: 230V / 50-60Hz
24W Out: 6/12V = 3 / 2Aarith
i
Always stop charging before you disconnect
the charging cable!
A
B
12V
6V
ACCTIVA EASY 12/24
Art. Nr.: 4,010,XXX,XXX
Chr. Nr.: 00000000000000
In: 230V / 50-60Hz
43W Out:12/24V = 3/1,8Aarith
i
Always stop charging before you disconnect
the charging cable!
A
24V
B
12V
Acctiva Easy 6/12
Einstellung der Batteriespannung:
Schalterstellung A: 12 Volt
Schalterstellung B: 6 Volt
00007432420000
IP 30
Einstellen des
Wahlschalters
Acctiva Easy 12/24, Selectiva 1002/2003
Einstellung der Batteriespannung:
Schalterstellung A: 24 Volt
Schalterstellung B: 12 Volt
00007432420000
7
ACCTIVA EASY 1206
IP 30
Art. Nr.: 4,010,XXX,XXX
Chr. Nr.: 00000000000000
In: 110-230V / 50-60Hz 48W Out: 12V = 2,5 - 4Aarith
i
Always stop charging before you disconnect
the charging cable!
A
B
00007432420000
SELECTIVA 1006
IP 30
Art. Nr.: 4,010,XXX,XXX
Chr. Nr.: 00000000000000
In: 110-230V / 50-60Hz 48W Out: 12V = 2,5 - 4Aarith
i
Always stop charging before you disconnect
the charging cable!
00007432420000
Acctiva Easy 1202, 1204, 1206, 2403
Einstellung der Ladekennlinie:
Schalterstellung A: Zum Laden von allen Blei-Säure StarterBatterien
Schalterstellung B: Bei stationäre Batterien in Standby-Anwendungen (z.B.: Notstrom-Anlagen) oder bei Umgebungstemperaturen von größer 35 °C immer mit Schalterstellung B laden!
Selectiva 1006, 2003
Einstellung der Ladekennlinie:
Schalterstellung A: Zum Laden von allen Blei-Säure TraktionsBatterien
Schalterstellung B: Bei stationäre Batterien in Standby-Anwendungen (z.B.: Notstrom-Anlagen) oder bei Umgebungstemperaturen von größer 35 °C immer mit Schalterstellung B laden!
HINWEIS! Eine falsche Einstellung des Wahlschalters kann folgende Auswirkungen haben:
Gerät zeigt falsche Testergebnisse an
Gerät schaltet auf Störung
Batterie wird nicht vollständig geladen
Bordnetz wird beschädigt (z.B. bei Stützbetrieb)
WICHTIG! Das Laden von Trockenbatterien (Primärelementen) ist verboten.
Verbindung zur
Batterie herstellen / trennen
WARNUNG! Explosionsgefahr durch Kurzschlüsse und Lichtbögen. Vor dem
Herstellen oder Trennen der Verbindung zur Batterie, Ladegerät vom Stromnetz
trennen. Während des Betriebes auf ordnungsgemäße elektrische Verbindung
der Ladekemmen mit den Batteriepolen achten.
Zum Herstellen der Verbindung wie folgt vergehen:
1
Gerät vom Stromnetz trennen
2
Ladekabel an der Anschlussbuchse des Gerätes anstecken
3
Ladeklemme (+) mit Pluspol (rot) der Batterie verbinden
4
Ladeklemme (-) mit dem Minuspol (schwarz) der Batterie, bzw. bei KFZ-Bordnetzen
mit Karosserie (z.B. Motorblock) verbinden.
HINWEIS! Zum Trennen der Verbindung unbedingt die umgekehrte Reihenfolge
einhalten, um Kurzschlüsse und Lichtbögen zu vermeiden.
Beim Anschließen des Ladekabels mittels Bordstecker/Systemstecker entfallen die
Schritte 3 und 4. Ladekabel stattdessen an einer geeigneten Bordsteckdose/Systemsteckdose anstecken.
8
Je nach Fahrzeughersteller kann die Versorgung der Bordsteckdose auf unterschiedliche
Weise erfolgen. Vor Test- oder Ladebeginn Angaben des Fahrzeugherstellers beachten.
(* nur bei Gerätetypen
Acctiva Easy)
Direkt an der Bordsteckdo- BordsteckdoBatterie
se
se beim Starten
weggeschaltet
Bordsteckdose über Zündung
geschaltet
Bordsteckdose über Zündung
geschaltet.
Beim Starten
weggeschaltet
Ruhespannung
+
+
+
0
0
Startfähigkeit‘
+
0
-
0
-
Generator
+
+
+
0
0
Laden
+
+
+
-
-
+ empfohlen
o möglich
- nicht möglich
WICHTIG! Die besten Ergebnisse lassen sich durch direkten Anschluss des Gerätes an
der Batterie erzielen.
9
DE
Test- und Lademöglichkeiten
Testbetrieb
Allgemeines
Das Gerät während des Testbetriebes nicht am Stromnetz anschließen. Die Versorgung
des Gerätes erfolgt bei allen Tests durch die zu testende Batterie.
WARNUNG! Gefahr von Personen und Sachschäden durch freiliegende, rotierende Fahrzeugteile. Bei Arbeiten im Motorraum des Fahrzeuges darauf achten,
dass Hände, Haare, Kleidungsstücke und Ladeleitungen nicht mit rotierenden
Teilen z.B. Keilriemen, Kühlergebläse etc. in Berührung kommen.
Nachdem das Gerät mit der Batterie verbunden ist, laufen automatisch folgende Test-phasen hintereinander ab:
Ruhespannung der Batterie testen
Startfähigkeit der Batterie testen ( nur bei Geräten für KFZ-Anwendungen)
Generator bzw. „Lichtmaschine“ testen ( nur bei Geräten für KFZ-Anwendungen)
HINWEIS! Sämtliche Testergebnisse aus dem Batterie- und Generatortest sind
unverbindlich und können von den tatsächlichen Werten abweichen. Das Gerät
prüft das Gesamtsystem, daher sind die Ergebnisse ausschließlich als Empfehlung zu erachten.
Ruhespannung
der Batterie testen
Das Gerät misst die Ruhespannung der Batterie. Von Ruhespannung spricht man dann,
wenn die Batterie für mindestens 2 h nicht belastet wurde.
1
Motor abstellen, Zündung ausschalten, sämtliche Verbraucher abschalten
2
Verbindung zur Batterie herstellen
3
Am Display sind alle Anzeigeelemente aktiviert. Je nach Gerätetype werden die jeweilige(n) Spannung(en) bzw. das Symbol für die Batterietype angezeigt.
4
Gerät misst Ruhespannung der Batterie
5
Gerät zeigt Ruhespannung der Batterie für 15 Sekunden an
100%
Batterie betriebsbereit
Startfähigkeit der
Batterie testen
80%
50%
20%
0%
Batterie laden
6
Gerät wechselt nach dem Ruhespannungs-Test automatisch in den StartfähigkeitsTest und wartet auf den Startvorgang
7
Motor starten
8
Gerät überprüft das Spannungsverhalten der Batterie während des Startvorganges
9
Gerät zeigt Startfähigkeit der Batterie für 15 Sekunden an
(nur bei Gerätetypen
Acctiva Easy)
10
DE
sehr gutes Startverhalten
schlechtes Startverhalten
Erfolgt nach 30 Sekunden kein Startvorgang, wechselt das Gerät automatisch in den Generatortest. Ist kein Startvorgang möglich, Batterie laden bzw. überprüfen lassen.
Generator testen
(nur bei Gerätetypen
Acctiva Easy)
Das Gerät überprüft bei laufendem Motor, mit welcher Spannung der Generator („Lichtmaschine“) die Batterie versorgt.
10 Generator-Test läuft. Motor ca. 30 Sekunden mit 1500-2000 U/min laufen lassen
11 Gerät zeigt das Ergebnis des Generator-Tests an.
Generatorspannung Generatorspannung Generatorspannung
O.K.
O.K. Mögliche Pro- zu niedrig. Generator
bleme bei Kurzstre- in Fachwerkstätte
ckenfahrten bzw. im prüfen lassen
Winter
Generatorspannung
zu hoch. Generator
in Fachwerkstätte
prüfen lassen
12 Zum Beenden des Testbetriebes Verbindung zur Batterie trennen bzw. Gerät am
Stromnetz anschließen, um mit dem Ladevorgang zu beginnen.
11
Ladebetrieb
Allgemeines
WARNUNG! Explosionsgefahr durch Kurzschlüsse und Lichtbögen. Vor dem
Herstellen oder Trennen der Verbindung zur Batterie, Ladegerät vom Stromnetz
trennen. Während des Betriebes auf ordnungsgemäße elektrische Verbindung
der Ladeklemmen mit den Batteriepolen auchten
VORSICHT! Gefahr von Sachschäden beim Laden einer defekten Batterie. Vor
Beginn des Ladevorganges sicherstellen, dass die zu ladende Batterie voll funktionsfähig ist.
Batterie laden
Um den Ladevorgang zu starten, wie folgt vorgehen:
1
Motor abstellen, Zündung ausschalten, sämtliche Verbraucher abschalten.
2
Wahlschalter in richtige Position bringen (siehe Kapitel „Einstellen des Wahlschalters)
3
Verbindung zur Batterie herstellen
4
Gerät zeigt Ruhespannung der Batterie an
5
Gerät am Stromnetz anschließen
6
Gerät startet den Ladevorgang
7
Gerät zeigt den aktuellen Ladezustand durch laufende Balken
0%
20%
50%
80%
100%
Erhaltungsladung
Das Gerät wechselt automatisch auf Erhaltungsladung, sobald die Batterie vollständig geladen ist. Das Symbol für eine vollständig geladene Batterie (4 Balken) wird dauernd angezeigt.
Das Ladegerät kann dadurch dauerhaft an der Batterie angeschlossen bleiben, ohne die
Batterie zu überladen und ohne zusätzliche Stromkosten zu verursachen.
Tiefentladene
Batterie laden
Erscheint im Testbetrieb keine Anzeige am Display des Gerätes, ist die Batterie tiefentladen. Das Gerät lädt tiefentladene Batterien durch schonende Stromimpulse über einen
längeren Zeitraum. Vor Beginn des Ladevorganges Batterie vom Bordnetz bzw. von Verbrauchern trennen.
WICHTIG! Die Batterie frühestens wieder an das Bordnetz anschließen, wenn:
der Ladevorgang mindestens 1 Stunde gedauert hat
ein Ladezustand von mindestens 50% (2 Balken) erreicht ist
Pufferladung
(nur bei Geräteypen
Acctiva Easy)
12
Bei der Pufferladung ist der Betrieb von Verbrauchern (z.B. Autoradio) während des Ladevorganges möglich. Es ist zu beachten, dass
der entnommene Strom über längere Zeit kleiner als der Ladestrom ist
sich die Ladedauer verlängert und sich dadurch möglicherweise die Sicherheitsabschaltung aktiviert.
(nur bei Gerätetypen
Während eines Batteriewechsels versorgt das Gerät die Bordelektronik des Fahrzeuges.
Gespeicherte Daten (z.B. Code des Autoradios, Sitzeinstellungen, etc.) bleiben erhalten.
Acctiva Easy)
Um das Gerät im Stützbetrieb zu betreiben, wie folgt vorgehen:
1
Motor abstellen, Zündung ausschalten, sämtliche Verbraucher abschalten
2
Eine Lampe der Innenbeleuchtung einschalten (ca. 2-15 W)
3
Wahlschalter in richtige Position bringen
4
Ladeleitung polrichtig an den Fahrzeug-Polklemmen anschließen
5
Gerät am Stromnetz anschließen
WICHTIG! Kurzschlussgefahr - die Fahrzeug-Polklemmen dürfen sich beim nächsten Arbeitsschritt nicht berühren.
6
Fahrzeug-Polklemmen vorsichtig von den Batteriepolen lösen
7
Gerät übernimmt die Versorgung der Bordelektronik
8
Batterie tauschen
9
Fahrzeug-Polklemmen polrichtig mit den Polen der neuen Batterie verbinden
10 Gerät vom Stromnetz trennen
11 Ladeleitung von den Fahrzeug-Polklemmen lösen
13
DE
Stützbetrieb
Fehlerdiagnose und -behebung
Allgemeine Fehler
nebenstehende Symbole werden abwechselnd angezeigt
Ursache:
Behebung:
Ladeleitungen verpolt
Batterie polrichtig anschließen
nebenstehende Symbole werden abwechselnd angezeigt
Ursache:
Behebung:
Verbindung zur Batterie unterbrochen bzw. Kontaktfehler
Ladeleitungen, Kontakte und Batteriepole prüfen
nebenstehende Symbole werden abwechselnd angezeigt
Ursache:
Behebung:
Fehler während
des Testbetriebes
Kurzschluss der Ladeleitungen
Ladeleitungen, Kontakte und Batteriepole auf Kurzschluss prüfen
Vor dem Ruhespannungstest erscheint keine Anzeige im Display
Nach dem Herstellen der Batterieverbindung sind nicht alle Anzeigeelemente aktiviert
Ursache:
Batterie ist leer bzw. tiefentladen
Behebung: Tiefentladene Batterie aufladen
Ursache:
Ladeleitungen verpolt
Behebung: Batterie polrichtig anschließen
Überspringen der Anzeige Startfähigkeit
Gerät wechselt nach dem Ruhespannungstest unmittelbar in den Generatortest
Ursache:
sehr gute Batterie, optimale Startfähigkeit
Behebung: System in sehr gutem Zustand. Keine Behebung erforderlich
Fehler während
des Ladebetriebes
Gerät schaltet während des Ladevorganges ab
Sicherheitsabschaltung
Wenn die Batterie einen vorgegebenen Spannungswert innerhalb einer gewissen Zeit
nicht erreicht, schaltet das Gerät ab. Die Zeit bis zur Sicherheitsabschaltung ist im Kapitel
„Technische Daten“ zu finden.
Ursache:
Hohe Umgebungstemperatur. Gerät überhitzt.
Behebung: Gerät abkühlen lassen. Der Ladevorgang wird automatisch fortge setzt, sobald das Gerät abgekühlt ist
Vorgehensweise nach erfolgter Sciherheitsabschaltung:
14
1
Gerät vom Stromnetz trennen
2
Verbindung zur Batterie trennen
3
Ursache für Sicherheitsabschaltung feststellen
4
Fehler beheben und ggf. Ladevorgang erneut starten
Symbole am Leistungsschild
DE
nebenstehende Symbole werden abwechselnd angezeigt
Ursache:
Behebung:
Batterie zu groß
Ladevorgang erneut starten
Ursache:
Behebung:
aktivierte Nebenverbraucher entnehmen zuviel Strom
Nebenverbraucher abschalten und Ladevorgang erneut starten
Ursache
:
Behebung:
Batterie defekt (z.B. Zellenkurzschluss, Gasgeruch, unterschiedliche Zellentemperatur, Deformation des Gehäuses, unterschiedlicher Flüssigkeitsstand oder Flüssigkeitsaustritt, etc.)
Batterie überprüfen lassen. Ladevorgang keinesfalls fortsetzen
Ursache:
Behebung:
Falsche Einstellung des Wahlschalters
Einstellung des Wahlschalters korrigieren und Ladevorgang erneut starten
Ursache:
Behebung:
Falsche Gerätetype für diese Anwendung
Batterie und Gerät überprüfen lassen und aufeinander abstimmen
Zusätzlich zur Sicherheitskennzeichnung befinden sich folgende Symbole am Leistungsschild
Vor dem Laden Bedienungsanleitung lesen.
Während des Ladens Flammen und Funken vermeiden.
Achtung! Während des Ladens entstehen explosive Gase.
Batteriesäure ist ätzend.
Zur Verwendung in Räumen. Nicht dem Regen aussetzen.
Während des Ladens für ausreichend Belüftung sorgen.
15
Technische Daten
Acctiva Easy
1202
1204
1206
2403
6/12
1006
2003
/
100-240 V
100-240 V
100-240 V
240 V
240 V
+/-15 %
+/-15 %
+/-15 %
+/-15 %
+/-15 %
+/-15 %
Netzfrequenz
50/60
Hz
50/60 Hz
50/60 Hz
50/60 Hz
50/60 Hz
50/60 Hz
Max. Leerlauf-Leistungsaufnahme
1,5 W
1,5 W
1,5 W
1,5 W
1,5 W
1,5 W
18W
36 W
48 W
48 W
18/24 W
36/43 W
12 V
12 V
12 V
24 V
6/12 V
12/24 V
1,5 A
0,95 A
3,0 A
1,9 A
4,0 A
2,5 A
2,0 A
1,25 A
3,0/2,0 A
3,0/1,8 A
6,0 A
3,0 A
4,0/3,0 A
4,0/2,5 A
2-135 Ah/
1,5-100 Ah
2-135 Ah/
1,5-90 Ah
2-100 Ah/
1,5-85 Ah
Selectiva
Netzspannung [V AC]
Netzspannungstoleranz
Nennleistung
12/24
1002/2003
Batteriespannung
[V DC]
arithmetischer Ladestrom
[A DC]
bei 230 V
bei 110 V
Effektivstrom
[Aeff. DC]
*)
2,0 A
4,0 A
Batterie-Kapazität
Acctiva 1-85 Ah
Easy
Selectiva 1-85 Ah
2-150 Ah
3-200 Ah 1,5-100 Ah
2-135 Ah
3-180 Ah
2-100 Ah
ladbare Zellen
6
6
6
1/2
3/6
6/12
Einschaltdauer
100%
100%
100%
100%
100%
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Ladekennlinie
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IP30
IP30
IP30
29 h
44h
75 h
10 min
10 min
EMV Klasse
EN 61000-6-3 (Klasse B)
EN61000-6-1
FCC 15 Class B
Schutzart **)
IP30
IP30
IP30
Betriebstemperatur ***)
-20°C bis 50 °C (-4°F bis 122°F)
Lagertemperatur
-25°C bis 80°C (-13°F bis 176°F)
Zeit bis zur Sicherheitsabschaltung
Zeit für Abschaltung
falsche Spannungswahl
Acctiva
Easy
Selectiva
75 h
75 h
75 h
75 h
56 h
75 h
75 h
75 h
*) Effektivstrom entspricht den Angaben bei herkömmlichen Batterieladegeräten
**) WICHTIG! Nur zur Verwendung in Räumen, Gerät darf nicht Regen oder Schnee ausgesetzt werden.
***) bei höherer Temperatur kann eine Leistungsminderung auftreten (Derating).
Die Funktion des Gerätes ist geprüft bei einer Luftfeuchtigkeit von 5-85% Bauteilspezifikation: Klimaklasse B
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