Fronius IG Plus schließen

Fronius IG Plus schließen
/ Battery Charging Systems / Welding Technology / Solar Electronics
42,0426,0062,DE 016-14012013
Bedienungsanleitung
DE
Fronius IG Plus
25 V / 30 V / 35 V / 50 V / 55 V / 60 V
70 V / 80 V / 100 V / 120 V / 150 V
Netzgekoppelter Wechselrichter
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DE
Sehr geehrter Leser
Einleitung
Wir danken Ihnen für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen und gratulieren Ihnen zu Ihrem
technisch hochwertigen Fronius Produkt. Die vorliegende Anleitung hilft Ihnen, sich mit
diesem vertraut zu machen. Indem Sie die Anleitung sorgfältig lesen, lernen Sie die vielfältigen Möglichkeiten Ihres Fronius-Produktes kennen. Nur so können Sie seine Vorteile
bestmöglich nutzen.
Bitte beachten Sie auch die Sicherheitsvorschriften und sorgen Sie so für mehr Sicherheit
am Einsatzort des Produktes. Sorgfältiger Umgang mit Ihrem Produkt unterstützt dessen
langlebige Qualität und Zuverlässigkeit. Das sind wesentliche Voraussetzungen für hervorragende Ergebnisse.
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DE
Inhaltsverzeichnis
Sicherheitsvorschriften...............................................................................................................................
Personen- und Geräteschutz .....................................................................................................................
Sicherheit ..............................................................................................................................................
Personen und Geräteschutz .................................................................................................................
Galvanische Trennung..........................................................................................................................
Netzüberwachung .................................................................................................................................
Warnhinweise am Gerät .......................................................................................................................
Warnhinweise an der Wandhalterung...................................................................................................
Der Fronius IG Plus im Photovoltaik-System .............................................................................................
Allgemeines ..........................................................................................................................................
Aufgaben...............................................................................................................................................
Umwandlung von Gleich- in Wechselstrom ..........................................................................................
Vollautomatische Betriebsführung ........................................................................................................
Anzeigefunktion und Datenkommunikation...........................................................................................
Systemerweiterung ...............................................................................................................................
Kühlung des Wechselrichters durch Zwangsbelüftung .........................................................................
Option Grounding Kit 100 kOhm...........................................................................................................
Leistungs-Derating................................................................................................................................
Einstellbare Wirkleistungs-Begrenzung ................................................................................................
Fronius IG Plus montieren und anschließen ..............................................................................................
Aufbau des Wechselrichters .................................................................................................................
Übersicht...............................................................................................................................................
Standort-Wahl ............................................................................................................................................
Standort-Wahl allgemein.......................................................................................................................
Standort-Wahl für Innenmontage..........................................................................................................
Standort-Wahl für Außenmontge ..........................................................................................................
Anschlussmöglichkeiten am Fronius IG Plus .............................................................................................
Anschlussmöglichkeiten am Fronius IG Plus........................................................................................
Soll-Bruchstellen am Fronius IG Plus ........................................................................................................
Allgemeines ..........................................................................................................................................
Soll-Bruchstellen für Kabeleingänge am Fronius IG Plus .....................................................................
Ausbrechen von Soll-Bruchstellen ........................................................................................................
Fronius IG Plus montieren .........................................................................................................................
Wandhalterung montieren.....................................................................................................................
Fronius IG Plus heben ..........................................................................................................................
Fronius IG Plus montieren ....................................................................................................................
Fronius IG Plus am öffentlichen Netz anschließen (AC)............................................................................
Netzüberwachung .................................................................................................................................
Anlagen mit mehreren Wechselrichtern................................................................................................
AC-seitige Anschlussklemmen .............................................................................................................
Netz-Neutralleiter ..................................................................................................................................
Anschluss von Aluminiumkabeln ..........................................................................................................
Kabelquerschnitt der AC-Kabel.............................................................................................................
Sicherheit ..............................................................................................................................................
Fronius IG Plus am öffentlichen Netz anschließen (AC).......................................................................
Maximale wechselstromseitige Absicherung ........................................................................................
Solarmodul-Stränge am Fronius IG Plus anschließen (DC) ......................................................................
Allgemeines über Solarmodule .............................................................................................................
Sicherheit ..............................................................................................................................................
DC-seitige Anschlussklemmen .............................................................................................................
Anschluss von Aluminiumkabeln (DC)..................................................................................................
Verpolung der Solarmodul-Stränge ......................................................................................................
Übersicht...............................................................................................................................................
Ungeerdetes System: Solarmodul-Stränge anschließen ...........................................................................
Kabelquerschnitt der Solarmodul-Stränge ............................................................................................
Ungeerdetes System: Solarmodul-Stränge anschließen ......................................................................
Strangsicherungen auswählen..............................................................................................................
Strangsicherungen einsetzen ...............................................................................................................
Ungeerdetes System: Solarmodul-Stränge mit einem Kabelquerschnitt > 16 mm² anschließen ..............
Allgemeines ..........................................................................................................................................
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Zusätzlich erforderliche Bauteile...........................................................................................................
Ungeerdetes System: Solarmodul-Stränge mit einem Kabelquerschnitt > 16 mm² anschließen .........
Solarmodul-Erdung am Minuspol: Solarmodul-Stränge anschließen ........................................................
Allgemeines ..........................................................................................................................................
Kabelquerschnitt der Solarmodul-Stränge ............................................................................................
Solarmodul-Erdung am Minuspol: Solarmodul-Stränge anschließen ...................................................
Strangsicherungen auswählen..............................................................................................................
Strangsicherungen einsetzen ...............................................................................................................
Solarmodul-Erdung am Minuspol: Solarmodul-Stränge mit einem Kabelquerschnitt > 16 mm² anschließen.............................................................................................................................................................
Allgemeines ..........................................................................................................................................
Zusätzlich erforderliche Bauteile...........................................................................................................
Solarmodul-Erdung am Minuspol: Solarmodul-Stränge mit einem Kabelquerschnitt > 16 mm² anschließen...............................................................................................................................................
Solarmodul-Erdung am Minuspol beim Fronius IG Plus ............................................................................
Allgemeines ..........................................................................................................................................
Solarmodul-Erdung am Minuspol..........................................................................................................
Solarmodul-Erdung am Minuspol beim Fronius IG Plus .......................................................................
Sicherheit ..............................................................................................................................................
Wechselrichter für geerdete Solarmodule einstellen ............................................................................
Solarmodul-Erdung: Sicherung oder Option ‘Grounding Kit 100 kOhm‘ einsetzen ..............................
Fronius IG Plus für Wartungsarbeiten öffnen........................................................................................
Solarmodul-Erdung am Pluspol: Solarmodul-Stränge anschließen ...........................................................
Allgemeines ..........................................................................................................................................
Kabelquerschnitt der Solarmodul-Stränge ............................................................................................
Solarmodul-Erdung am Pluspol: Solarmodul-Stränge anschließen......................................................
Strangsicherungen auswählen..............................................................................................................
Strangsicherungen einsetzen ...............................................................................................................
Solarmodul-Erdung am Pluspol: Solarmodul-Stränge mit einem Kabelquerschnitt > 16 mm² anschließen
Allgemeines ..........................................................................................................................................
Zusätzlich erforderliche Bauteile...........................................................................................................
Solarmodul-Erdung am Pluspol: Solarmodul-Stränge mit einem Kabelquerschnitt > 16 mm² anschließen........................................................................................................................................................
Solarmodul-Erdung am Pluspol beim Fronius IG Plus...............................................................................
Allgemeines ..........................................................................................................................................
Solarmodul-Erdung am Pluspol ............................................................................................................
Solarmodul-Erdung am Pluspol beim Fronius IG Plus..........................................................................
Sicherheit ..............................................................................................................................................
Wechselrichter für geerdete Solarmodule einstellen ............................................................................
Solarmodul-Erdung: Sicherung oder Option ‘Grounding Kit 100 kOhm‘ einsetzen ..............................
Fronius IG Plus für Wartungsarbeiten öffnen........................................................................................
Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsicherungen ............................................................................
Allgemeines ..........................................................................................................................................
Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsicherungen .......................................................................
Auswirkungen von zu klein ausgelegten Sicherungen..........................................................................
Empfehlung für die Sicherungen...........................................................................................................
Anwendungsbeispiel .............................................................................................................................
Sicherungen..........................................................................................................................................
Fronius IG Plus schließen..........................................................................................................................
Fronius IG Plus schließen.....................................................................................................................
Optionskarten einsetzen ............................................................................................................................
Passende Optionskarten.......................................................................................................................
Sicherheit ..............................................................................................................................................
Fronius IG Plus öffnen ..........................................................................................................................
Optionskarten in den Fronius IG Plus einsetzen...................................................................................
Fronius IG Plus schließen.....................................................................................................................
Datenkommunikation und Solar Net ..........................................................................................................
Solar Net und Datenanbindung.............................................................................................................
Beispiel .................................................................................................................................................
Inbetriebnahme ..........................................................................................................................................
Werksseitige Konfiguration ...................................................................................................................
Inbetriebnahme .....................................................................................................................................
PV-Anlagengröße für das Länder-Setup „DE NS“ einstellen ................................................................
Wechselrichter für vorhandene Solarmodul-Erdung einstellen.............................................................
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Gerätebeschreibung Fronius IG Plus.........................................................................................................
Bedienelemente und Anzeigen .............................................................................................................
Display ..................................................................................................................................................
LED Betriebsstatus ...............................................................................................................................
Startup-Phase und Netz-Einspeisebetrieb .................................................................................................
Startup-Phase .......................................................................................................................................
Testablauf .............................................................................................................................................
Netz-Einspeisebetrieb...........................................................................................................................
Navigation in der Menüebene ....................................................................................................................
Display-Beleuchtung aktivieren.............................................................................................................
Automatisches Wechseln in den Anzeigemodus ‘Now’ oder in die Startup-Phase ..............................
Menüebene aufrufen.............................................................................................................................
Die Anzeigemodi........................................................................................................................................
Die Anzeigemodi...................................................................................................................................
Anzeigemodus anwählen......................................................................................................................
Übersicht der Anzeigewerte..................................................................................................................
Anzeigewerte im Anzeigemodus "Now" .....................................................................................................
Anzeigemodus ‘Now‘ anwählen ............................................................................................................
Anzeigewerte im Anzeigemodus ‘Now‘.................................................................................................
Optionen ...............................................................................................................................................
Anzeigewerte in den Anzeigemodi "Day / Year / Total" .............................................................................
Allgemeines ..........................................................................................................................................
Anzeigemodus ‘Day / Year / Total‘ anwählen .......................................................................................
Anzeigewerte in den Anzeigemodi ‘Day / Year / Total‘ .........................................................................
Optionen ...............................................................................................................................................
Das Setup-Menü ........................................................................................................................................
Voreinstellung .......................................................................................................................................
In das Setup-Menü einsteigen ..............................................................................................................
Zwischen Menüpunkten blättern ...........................................................................................................
Menüpunkte im Setup-Menü ......................................................................................................................
STAND BY ............................................................................................................................................
CONTRAST ..........................................................................................................................................
LIGHT MODE........................................................................................................................................
CASH ....................................................................................................................................................
CO2.......................................................................................................................................................
YIELD....................................................................................................................................................
IG-NR....................................................................................................................................................
DAT COM .............................................................................................................................................
TIME .....................................................................................................................................................
LIMIT CFG ............................................................................................................................................
STATE PS.............................................................................................................................................
VERSION..............................................................................................................................................
Menüpunkte einstellen und anzeigen ........................................................................................................
Menüpunkte einstellen allgemein..........................................................................................................
Anwendungsbeispiele für das Einstellen und Anzeigen von Menüpunkten..........................................
Währung und Verrechnungssatz einstellen ..........................................................................................
Parameter im Menüpunkt ‘DATCOM‘ ansehen und einstellen .............................................................
Zeit und Datum einstellen ....................................................................................................................
Funktion Setup Lock ..................................................................................................................................
Allgemeines ..........................................................................................................................................
Funktion ‘Setup Lock‘ aktivieren / deaktivieren.....................................................................................
Funktion Select Log Entry..........................................................................................................................
Allgemeines ..........................................................................................................................................
Funktion ‘Select Log Entry‘ - gespeicherte Netzfehler abrufen.............................................................
Funktion Energie-Manager ........................................................................................................................
Allgemeines ..........................................................................................................................................
Funktion ‘Energie-Manager‘ aktivieren .................................................................................................
Hinweise zum Auslegen des Ein- und Ausschalt-Punktes....................................................................
Beispiel .................................................................................................................................................
Statusdiagnose und Fehlerbehebung ........................................................................................................
Anzeige von Statusmeldungen .............................................................................................................
Allgemeine Statusmeldungen ...............................................................................................................
Vollständiger Ausfall .............................................................................................................................
Statusmeldungen bei Wechselrichtern mit mehreren Leistungsteilen ..................................................
Statusmeldungen - Klasse 1 .................................................................................................................
Statusmeldungen - Klasse 3 .................................................................................................................
Statusmeldungen - Klasse 4 .................................................................................................................
Statusmeldungen - Klasse 5 .................................................................................................................
Kundendienst ........................................................................................................................................
Wartung .....................................................................................................................................................
Sicherheit ..............................................................................................................................................
Allgemeines ..........................................................................................................................................
Betrieb in Umgebungen mit starker Staubentwicklung .........................................................................
Fronius IG Plus für Wartungsarbeiten öffnen........................................................................................
Strangsicherungen tauschen .....................................................................................................................
Sicherheit ..............................................................................................................................................
Vorbereitung .........................................................................................................................................
Sicherung tauschen ..............................................................................................................................
Abschließende Tätigkeiten....................................................................................................................
Technische Daten ......................................................................................................................................
Fronius IG Plus 25 V-1..........................................................................................................................
Fronius IG Plus 30 V-1..........................................................................................................................
Fronius IG Plus 35 V-1..........................................................................................................................
Fronius IG Plus 50 V-1..........................................................................................................................
Fronius IG Plus 55 V-1, Fronius IG Plus 55 V-2 ...................................................................................
Fronius IG Plus 55 V-3..........................................................................................................................
Fronius IG Plus 60 V-1,Fronius IG Plus 60 V-2 ....................................................................................
Fronius IG Plus 60 V-3..........................................................................................................................
Fronius IG Plus 70 V-1, Fronius IG Plus 70 V-2 ...................................................................................
Fronius IG Plus 80 V-3..........................................................................................................................
Fronius IG Plus 100 V-1, Fronius IG Plus 100 V-2 ...............................................................................
Fronius IG Plus 100 V-3........................................................................................................................
Fronius IG Plus 120 V-3........................................................................................................................
Fronius IG Plus 150 V-3........................................................................................................................
Erklärung der Fußnoten ........................................................................................................................
Berücksichtigte Normen und Richtlinien ....................................................................................................
CE-Kennzeichen ...................................................................................................................................
Parallelbetrieb von Eigenerzeugungsanlagen ......................................................................................
Schaltung zur Verhinderung des Inselbetriebes ...................................................................................
Netzausfall ............................................................................................................................................
Garantiebedingungen und Entsorgung ......................................................................................................
Fronius Werksgarantie..........................................................................................................................
Entsorgung............................................................................................................................................
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Sicherheitsvorschriften
Erklärung Sicherheitshinweise
GEFAHR! Bezeichnet eine unmittelbar drohende Gefahr. Wenn sie nicht gemieden wird, sind Tod oder schwerste Verletzungen die Folge.
WARNUNG! Bezeichnet eine möglicherweise gefährliche Situation. Wenn sie
nicht gemieden wird, können Tod und schwerste Verletzungen die Folge sein.
VORSICHT! Bezeichnet eine möglicherweise schädliche Situation. Wenn sie
nicht gemieden wird, können leichte oder geringfügige Verletzungen sowie Sachschäden die Folge sein.
HINWEIS! Bezeichnet die Gefahr beeinträchtigter Arbeitsergebnisse und möglicher Schäden an der Ausrüstung.
WICHTIG! Bezeichnet Anwendungstipps und andere besonders nützliche Informationen.
Es ist kein Signalwort für eine schädliche oder gefährliche Situation.
Wenn Sie eines der im Kapitel „Sicherheitsvorschriften“ abgebildeten Symbole sehen, ist
erhöhte Achtsamkeit erforderlich.
Allgemeines
Das Gerät ist nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln gefertigt. Dennoch drohen bei Fehlbedienung oder Missbrauch Gefahr für
Leib und Leben des Bedieners oder Dritte,
das Gerät und andere Sachwerte des Betreibers,
die effiziente Arbeit mit dem Gerät.
Alle Personen, die mit der Inbetriebnahme, Wartung und Instandhaltung des
Gerätes zu tun haben, müssen
entsprechend qualifiziert sein,
Kenntnisse im Umgang mit Elektroinstallationen haben und
diese Bedienungsanleitung vollständig lesen und genau befolgen.
Die Bedienungsanleitung ist ständig am Einsatzort des Gerätes aufzubewahren. Ergänzend zur Bedienungsanleitung sind die allgemein gültigen sowie
die örtlichen Regeln zu Unfallverhütung und Umweltschutz zu beachten.
Alle Sicherheits- und Gefahrenhinweise am Gerät
in lesbarem Zustand halten
nicht beschädigen
nicht entfernen
nicht abdecken, überkleben oder übermalen.
Die Positionen der Sicherheits- und Gefahrenhinweise am Gerät, entnehmen
Sie dem Kapitel „Allgemeines“ der Bedienungsanleitung Ihres Gerätes.
Störungen, die die Sicherheit beeinträchtigen können, vor dem Einschalten
des Gerätes beseitigen.
Es geht um Ihre Sicherheit!
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Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Gerät ist ausschließlich für den Einsatz im Sinne der bestimmungsgemäßen Verwendung zu benutzen.
Eine andere oder darüber hinaus gehende Benutzung gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus entstandene Schäden haftet der Hersteller nicht.
Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch
das vollständige Lesen und Befolgen aller Hinweise, sowie aller Sicherheits- und Gefahrenhinweise aus der Bedienungsanleitung
die Einhaltung aller Inspektions- und Wartungsarbeiten
die Montage gemäß Bedienungsanleitung
Sofern zutreffend, auch folgende Richtlinien anwenden:
Bestimmungen des Energieversorgungs- Unternehmens für die
Netzeinspeisung
Hinweise der Solarmodul-Hersteller
Umgebungsbedingungen
Betrieb oder Lagerung des Gerätes außerhalb des angegebenen Bereiches
gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus entstandene Schäden haftet
der Hersteller nicht.
Genaue Informationen über die zulässigen Umgebungsbedingungen entnehmen Sie den technischen Daten Ihrer Bedienungsanleitung.
Qualifiziertes Personal
Die Serviceinformationen in dieser Bedienungsanleitung sind nur für qualifiziertes Fachpersonal bestimmt. Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein.
Führen Sie keine anderen als die in der Dokumentation angeführten Tätigkeiten aus. Das gilt auch, wenn sie dafür qualifiziert sind.
Sämtliche Kabel und Leitungen müssen fest, unbeschädigt, isoliert und ausreichend dimensioniert sein. Lose Verbindungen, angeschmorte, beschädigte
oder unterdimensionierte Kabel und Leitungen sofort von einem autorisierten
Fachbetrieb instandsetzen lassen.
Wartung und Instandsetzung dürfen nur durch einen autorisierten Fachbetrieb
erfolgen.
Bei fremdbezogenen Teilen ist nicht gewährleistet, dass sie beanspruchungsund sicherheitsgerecht konstruiert und gefertigt sind. Nur Original-Ersatzteile
verwenden (gilt auch für Normteile).
Ohne Genehmigung des Herstellers keine Veränderungen, Ein- oder Umbauten am Gerät vornehmen.
Bauteile in nicht einwandfreiem Zustand sofort austauschen.
Sicherheitsmaßnahmen am Einsatzort
8
Bei der Installation von Geräten mit Kühlluft-Öffnungen sicherstellen, dass die Kühlluft ungehindert durch die Luftschlitze ein- und austreten kann. Das Gerät nur gemäß der am
Leistungsschild angegebenen Schutzart betreiben.
DE
Angaben zu GeräuschemissionsWerten
Der Wechselrichter erzeugt einen maximalen Schall-Leistungspegel < 80
dB (A) (ref. 1 pW) bei Voll-Last Betrieb gemäß IEC 62109-1:2010.
Die Kühlung des Gerätes erfolgt durch eine elektronische Temperaturregelung so geräuscharm wie möglich und ist abhängig von der umgesetzten Leistung, der Umgebungstemperatur, der Verschmutzung des Gerätes u.a.m.
Ein arbeitsplatzbezogener Emissionswert kann für dieses Gerät nicht angegeben werden, da der tatsächlich auftretende Schalldruck-Pegel stark von der
Montagesituation, der Netzqualität, den umgebenden Wänden und den allgemeinen Raumeigenschaften abhängig ist.
EMV Geräte-Klassifizierungen
Geräte der Emissionsklasse A:
sind nur für den Gebrauch in Industriegebieten vorgesehen
können in anderen Gebieten leitungsgebundene und gestrahlte
Störungen verursachen.
Geräte der Emissionsklasse B:
erfüllen die Emissionsanforderungen für Wohn- und Industriegebiete. Dies gilt auch für Wohngebiete, in denen die Energieversorgung aus dem öffentlichen Niederspannungsnetz erfolgt.
EMV Geräte-Klassifizierung gemäß Leistungsschild oder technischen Daten.
EMV-Maßnahmen
Netzanschluss
In besonderen Fällen können trotz Einhaltung der genormten EmissionsGrenzwerte Beeinflussungen für das vorgesehene Anwendungsgebiet auftreten (z.B. wenn empfindliche Geräte am Aufstellungsort sind oder wenn der
Aufstellungsort in der Nähe von Radio- oder Fernsehempfängern ist). In diesem Fall ist der Betreiber verpflichtet, angemessene Maßnahmen für die Störungsbehebung zu ergreifen.
Geräte mit hoher Leistung (> 16 A) können auf Grund eines hohen, in die
Hauptversorgung eingespeisten Stromes die Spannungsqualität des Netzes
beeinflussen.
Das kann einige Gerätetypen betreffen in Form von:
Anschluss-Beschränkungen
Anforderungen hinsichtlich maximal zulässiger Netzimpedanz *)
Anforderungen hinsichtlich minimal erforderlicher Kurzschluss-Leistung
*)
*) jeweils an der Schnittstelle zum öffentlichen Netz
siehe technische Daten
In diesem Fall muss sich der Betreiber oder der Anwender des Gerätes versichern, ob das Gerät angeschlossen werden darf, gegebenenfalls durch Rücksprache mit dem Energieversorgungs-Unternehmen.
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Elektroinstallationen
ESD-Schutzmaßnahmen
Sicherheitsmaßnahmen im Normalbetrieb
Elektroinstallationen nur gemäß den entsprechenden nationalen sowie regionalen Normen und Bestimmungen durchführen.
Gefahr einer Beschädigung elektronischer Komponenten durch elektrische
Entladung. Bei Austausch und Installation der Komponenten geeignete ESDSchutzmaßnahmen treffen.
Das Gerät nur betreiben, wenn alle Schutzeinrichtungen voll funktionstüchtig
sind. Sind die Schutzeinrichtungen nicht voll funktionsfähig, besteht die Gefahr für
Leib und Leben des Bedieners oder Dritte,
das Gerät und andere Sachwerte des Betreibers
die effiziente Arbeit mit dem Gerät
Nicht voll funktionstüchtige Sicherheitseinrichtungen vor dem Einschalten des
Gerätes von einem autorisierten Fachbetrieb instandsetzen lassen.
Schutzeinrichtungen niemals umgehen oder außer Betrieb setzen.
Sicherheitskennzeichnung
Entsorgung
Datensicherheit
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Geräte mit CE-Kennzeichnung erfüllen die grundlegenden Anforderungen der
Niederspannungs- und Elektromagnetischen Verträglichkeits-Richtlinie. Nähere Informationen dazu finden Sie im Anhang oder im Kapitel „Technische
Daten“ Ihrer Dokumentation.
Werfen Sie dieses Gerät nicht in den Hausmüll! Gemäß Europäischer Richtlinie 2002/96/EG über Elektro- und Elektronik-Altgeräte und Umsetzung in nationales Recht, müssen verbrauchte Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt
und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden. Stellen Sie
sicher, dass Sie Ihr gebrauchtes Gerät bei Ihrem Händler zurückgeben oder
holen Sie Informationen über ein lokales, autorisiertes Sammel- und Entsorgungssystem ein. Ein Ignorieren dieser EU-Direktive kann zu potentiellen
Auswirkungen auf die Umwelt und Ihre Gesundheit führen!
Für die Datensicherung von Änderungen gegenüber den Werkseinstellungen
ist der Anwender verantwortlich. Im Falle gelöschter persönlicher Einstellungen haftet der Hersteller nicht.
DE
Urheberrecht
Das Urheberrecht an dieser Bedienungsanleitung verbleibt beim Hersteller.
Text und Abbildungen entsprechen dem technischen Stand bei Drucklegung.
Änderungen vorbehalten. Der Inhalt der Bedienungsanleitung begründet keinerlei Ansprüche seitens des Käufers. Für Verbesserungsvorschläge und Hinweise auf Fehler in der Bedienungsanleitung sind wir dankbar.
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Personen- und Geräteschutz
Sicherheit
Personen und Geräteschutz
WARNUNG! Fehlbedienung und fehlerhaft durchgeführte Arbeiten können
schwerwiegende Personen- und Sachschäden verursachen. Die Inbetriebnahme
des Wechselrichters darf nur durch geschultes Personal und nur im Rahmen der
technischen Bestimmungen erfolgen. Vor der Inbetriebnahme und der Durchführung von Pflegearbeiten unbedingt das Kapitel „Sicherheitsbestimmungen“ lesen.
Durch seinen Aufbau und seine Funktionsweise bietet der Wechselrichter ein Maximum an
Sicherheit, sowohl bei der Montage als auch im Betrieb.
Der Wechselrichter übernimmt die Aufgaben des Personen- und Geräteschutzes:
a) durch die galvanische Trennung
b) durch die Netzüberwachung
Galvanische
Trennung
Der Wechselrichter verfügt über einen Hochfrequenz-Transformator, der eine galvanische
Trennung zwischen Gleichstrom-Seite und dem Netz sicherstellt und somit größtmögliche
Sicherheit garantiert.
Netzüberwachung
Der Wechselrichter stellt bei abnormen Netzverhältnissen seinen Betrieb sofort ein und unterbricht die Einspeisung in das Stromnetz (z.B. bei Netzabschaltung, Unterbrechung, etc.)
Die Netzüberwachung erfolgt durch:
Spannungsüberwachung
Frequenzüberwachung
Überwachung von Inselverhältnissen
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Am Wechselrichter befinden sich Warnhinweise und Sicherheitssymbole. Diese Warnhinweise und Sicherheitssymbole dürfen weder entfernt noch übermalt werden. Die Hinweise
und Symbole warnen vor Fehlbedienung, woraus schwerwiegende Personen- und Sachschäden resultieren können.
13
DE
Warnhinweise am
Gerät
Sicherheitssymbole:
Gefahr von schwerwiegenden Personen- und Sachschäden durch Fehlbedienung
Beschriebene Funktionen erst anwenden, wenn folgende Dokumente vollständig gelesen und verstanden wurden:
diese Bedienungsanleitung
sämtliche Bedienungsanleitungen der Systemkomponenten der Photovoltaikanlage, insbesondere Sicherheitsvorschriften
Gefährliche elektrische Spannung
Text der Warnhinweise:
WARNUNG!
Der Anschlussbereich darf nur von lizenzierten Elektro-Installateuren geöffnet werden. Der
separate Bereich der Leistungsteile darf nur im spannungsfreien Zustand vom Anschlussbereich getrennt werden. Der separate Bereich der Leistungsteile darf nur durch geschultes Servicepersonal geöffnet werden.
Entladezeit der Kondensatoren abwarten. Die Entladezeit beträgt 5 Minuten. Der Neutralleiter des Netzes muss geerdet sein. Dem Licht ausgesetzte Solarmodule erzeugen gefährliche Spannung. Vor Arbeiten an den Solarmodulen den DC-Trenner betätigen und
wenn vorhanden die Modulerdung aufheben.
Warnhinweise an
der Wandhalterung
An der Wandhalterung befindet sich ein Warnhinweis zur Montage von mehreren Wechselrichtern nebeneinander. Dieser Warnhinweis darf weder entfernt noch übermalt werden. Der Warnhinweis warnt vor Fehlmontage, woraus Sachschäden resultieren können.
Die am Warnhinweis angeführten Abstände von Wand / Decke zu Wechselrichter und von
Wechselrichter zu Wechselrichter müssen bei Montage mehrerer Wechselrichter nebeneinander eingehalten werden.
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DE
Der Fronius IG Plus im Photovoltaik-System
Allgemeines
Der Solar-Wechselrichter ist das hochkomplexe Bindeglied zwischen den Solarmodulen
und dem öffentlichen Stromnetz.
Aufgaben
Die Hauptaufgaben des Wechselrichters sind:
Umwandlung von Gleich- in Wechselstrom
Vollautomatische Betriebsführung
Anzeigefunktion und Datenkommunikation
Umwandlung von
Gleich- in Wechselstrom
Der Wechselrichter wandelt den von den Solarmodulen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um. Dieser Wechselstrom wird synchron zur Netzspannung in das Hausnetz oder
das öffentliche Stromnetz eingespeist.
WICHTIG! Der Wechselrichter wurde ausschließlich für die Anwendung in netzgekoppelten Photovoltaik-Anlagen entwickelt, eine vom öffentlichen Netz unabhängige Stromerzeugung ist nicht möglich.
Vollautomatische
Betriebsführung
Der Betrieb des Wechselrichters erfolgt vollautomatisch. Sobald nach Sonnenaufgang genug Energie von den Solarmodulen zur Verfügung steht, beginnt die Steuerungs- und Regelungseinheit mit der Überwachung von Netzspannung und Netzfrequenz. Bei
ausreichender Sonneneinstrahlung beginnt der Solar-Wechselrichter mit der Einspeisung.
Der Wechselrichter arbeitet so, dass die maximal mögliche Leistung aus den Solarmodulen entnommen wird.
Diese Funktion wird als „Maximum Power Point Tracking“ (MPPT) bezeichnet.
Sobald nach Einbruch der Dämmerung das Energieangebot für eine Netzeinspeisung
nicht ausreicht, trennt der Wechselrichter die Verbindung der Leistungselektronik zum
Netz vollständig und stellt den Betrieb ein. Alle Einstellungen und gespeicherten Daten
bleiben erhalten.
Anzeigefunktion
und Datenkommunikation
Das Display am Wechselrichter ist die Schnittstelle zwischen Wechselrichter und Anwender. Die Gestaltung des Displays ist auf eine simple Bedienung und eine permanente Verfügbarkeit der Anlagendaten ausgerichtet.
Der Wechselrichter besitzt grundlegende Funktionen für die Erfassung von Minimal- und
Maximalwerten auf Tages- und Totalbasis, die Werte werden am Display angezeigt.
Ein reichhaltiges Angebot an Datenkommunikations-Elementen ermöglicht eine Vielzahl
an Aufzeichnungs- und Visualisierungsvarianten.
15
Systemerweiterung
Der Wechselrichter ist für verschiedenste Systemerweiterungen vorbereitet, wie z.B.:
Systemerweiterung für die Kommunikation des Wechselrichters mit externen Systemerweiterungen oder mit anderen Wechselrichtern
Datenlogger zur Aufzeichnung und Verwaltung von Daten einer Photovoltaik-Anlage
mittels PC, inklusive Datenlogger und Modem-Anbindung
Diverse Großdisplays
Wohnzimmer-Display
Aktoren (z.B.: Relais, Alarme)
Interface-Card
Die Systemerweiterungen stehen als Steckkarten zur Verfügung.
Kühlung des
Wechselrichters
durch Zwangsbelüftung
Option Grounding Kit 100
kOhm
Der temperaturgesteuerte, drehzahlgeregelte und kugelgelagerte Lüfter des Wechselrichters bewirkt:
eine optimale Kühlung des Wechselrichters
einen höheren Wirkungsgrad
kühlere Bauteile und somit längere Lebensdauer
geringstmöglicher Energieverbrauch und geringstmögliche Geräuschentwicklung
Gewichtseinsparung durch Verkleinerung der Kühlkörper-Oberfläche
Neben der Solarmodul-Erdung am Plus- oder am Minuspol können die Solarmodule auch hochohmig am Plus- oder am Minuspol
geerdet werden.
Für diesen Fall ist die Option Grounding Kit 100 kOhm erforderlich, die ähnlich einer normalen Sicherung für die Solarmodul-Erdung in den entsprechenden Sicherungshalter eingesetzt wird.
Leistungs-Derating
Grounding Kit 100 kOhm
Sollte eine ausreichende Wärmeabfuhr trotz Höchstdrehzahl des Lüfters nicht möglich
sein, erfolgt ab einer Umgebungstemperatur von ca. 40 °C zum Selbstschutz des Wechselrichters ein sogenanntes Leistungs-Derating (z.B. bei Einbau in Schaltschränken ohne
entsprechende Wärmeabfuhr).
Das Leistungs-Derating drosselt die Leistung des Wechselrichters kurzzeitig soweit, dass
die Temperatur den zulässigen Wert nicht überschreitet.
Der Wechselrichter bleibt so lange wie möglich ohne Unterbrechungen einsatzbereit.
Einstellbare Wirkleistungs-Begrenzung
Um dem Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG2012 (DE) zu entsprechen, müssen Photovoltaik-Anlagen
hinsichtlich Begrenzung ihrer abgegebenen Wirkleistung vom Energie-Versorgungsunternehmen fernsteuerbar sein (z.B. via Fronius Power Control Card / Box),
oder alternativ
muss bei Anlagen bis 30 kW eine einstellbare, konstante Wirkleistungs-Begrenzung
auf 70 % der Photovoltaik-Leistung vorhanden sein.
Die konstante Wirkleistungs-Begrenzung kann am Wechselrichter im ‘Service-Menü Profi‘
eingestellt werden.
Für das Einsteigen in das ‘Service Menü Profi’ ist ein 5-stelliger Zugriffs-Code erforderlich.
Dieser Zugriffs-Code wird auf Anfrage von Fronius zur Verfügung gestellt.
16
DE
Fronius IG Plus montieren und anschließen
Aufbau des
Wechselrichters
Bei Auslieferung sind Leistungsteil und Anschlussbereich voneinander getrennt.
(1)
Leistungsteil(e)
(2)
Anschlussbereich
(1)
(2)
Übersicht
‘Fronius IG Plus montieren und anschließen‘ umfasst folgende Abschnitte:
Standort-Wahl
Anschlussmöglichkeiten am Fronius IG Plus
Soll-Bruchstellen am Fronius IG Plus
Fronius IG Plus montieren
Fronius IG Plus am öffentlichen Netz anschließen (AC)
Solarmodul-Stränge am Fronius IG Plus anschließen (DC)
Fronius IG Plus schließen
17
Standort-Wahl
Standort-Wahl allgemein
Bei der Standort-Wahl für den Wechselrichter folgende Kriterien beachten:
Installation nur an einer festen, senkrechten Wand
Max. Umgebungstemperaturen: -20 °C / +55 °C
Relative Luftfeuchte: 0 - 95 %
Höhenlage über dem Meeresspiegel: bis 2000 m
-
an beiden Seiten des Wechselrichters dürfen sich im Bereich von 200 mm um die
Kühlluft-Schlitze keine anderen Gegenstände befinden
Zwischen einzelnen Wechselrichtern einen seitlichen Abstand von 300 mm einhalten.
50
mm
20
0m
m
30
0m
m
Die Luftstrom-Richtung innerhalb des Wechselrichters verläuft von rechts nach links
(Kaltluft-Zufuhr rechts, Warmluft-Abfuhr links).
Bei Einbau des Wechselrichters in einen Schaltschrank oder einen ähnlichen, abgeschlossenen Raum durch Zwangsbelüftung für eine ausreichende Wärmeabfuhr sorgen.
Der Wechselrichter ist sowohl für die Montage im Gebäudeinneren als auch im Freien geeignet.
Standort-Wahl für
Innenmontage
Auf Grund von leichter Geräuschentwicklung in bestimmten Betriebszuständen den
Wechselrichter nicht im unmittelbaren Wohnbereich montieren.
Den Wechselrichter nicht montieren in:
Räumen mit starker Staubentwicklung
Räumen mit starker Staubentwicklung von leitfähigen Partikeln (z.B. Eisenspäne)
Räumen mit ätzenden Dämpfen, Säuren oder Salzen
Räumen mit erhöhter Unfallgefahr durch Nutztiere (Pferde, Rinder, Schafe,
Schweine, etc.)
Ställen und angrenzenden Nebenräumen
Lager- und Vorratsräumen für Heu, Stroh, Häcksel, Kraftfutter, Düngemittel, etc.
Lager- und Verarbeitungsräumen für Obst, Gemüse und Weinbauprodukte
Räumen für die Aufbereitung von Körnern, Grünfutter und Futtermitteln
Gewächshäusern
18
Der Wechselrichter ist auf Grund seiner Schutzart unempfindlich gegen Spritzwasser aus
allen Richtungen.
Der Hersteller empfiehlt dennoch den Wechselrichter nach Möglichkeit nicht der direkten
Witterung auszusetzen, um starke Wasserablagerungen durch Regen oder Schnee zu
vermeiden.
Zum Schutz des Displays den Wechselrichter keiner direkten Sonneneinstrahlung aussetzen. Idealerweise den Wechselrichter an einer geschützten Position montieren, z.B.
im Bereich der Solarmodule oder unter einem Dachvorsprung.
Den Wechselrichter nicht montieren:
im Einzugsbereich von Ammoniak, ätzenden Dämpfen, Säuren oder Salzen (z.B.
Düngemittel-Lagerplätze, Lüftungsöffnungen von Viehstallungen, chemische Anlagen, Gerberei-Anlagen, etc.)
19
DE
Standort-Wahl für
Außenmontge
Anschlussmöglichkeiten am Fronius IG Plus
Anschlussmöglichkeiten am
Fronius IG Plus
20
Pos.
Bezeichnung
(1)
Sicherungsabdeckung (6 x für Strangsicherungen, 1 x für die Sicherung der Solarmodul-Erdung)
(2)
Jumper-Steckplatz SMON
(3)
DC+ Hauptschalter-Kabel
(4)
6 DC+ Sicherungshalter
(5)
Jumper-Steckplatz SMOFF
(6)
DC- Hauptschalter-Kabel
(7)
Steckkarte für Länder-Setup (IG-Brain)
(8)
freier Steckkarten Platz für eine Optionskarte
(9)
freier Steckkarten Platz für eine zweite Optionskarte
(10)
freier Steckkarten Platz für eine dritte Optionskarte
(11)
Sicherungshalter für Solarmodul-Erdung
(12)
Zugentlastung für Steckkarten-Kabel
(13)
AC-seitige Anschlussklemmen
(14)
Metrische Verschraubung M32 oder M40 (AC-Anschluss)
(15)
6 DC- Anschlussklemmen
Bezeichnung
(16)
Zugentlastung für die Solarmodul-Stränge
(17)
6 DC+ Anschlussklemmen
(18)
DC Hauptschalter
DE
Pos.
21
Soll-Bruchstellen am Fronius IG Plus
Allgemeines
Am Wechselrichter sind mehrere Soll-Bruchstellen verschiedener Größe angebracht.
Nach dem Ausbrechen dienen die entstandenen Ausnehmungen für Eingänge verschiedenster Kabel.
Soll-Bruchstellen
für Kabeleingänge am Fronius IG
Plus
(1)
(2)
(3)
Ausbrechen von
Soll-Bruchstellen
Pos.
Beschreibung
(1)
2 Kabeleingänge für metrische Verschraubung M32
(für DC- Kabel mit einem Kabelquerschnitt > 16 mm²)
(2)
12 Kabeleingänge für 6 Solarmodul-Stränge DC
(für einen Kabeldurchmesser von 5 - 9,2 mm)
(3)
Dichtungseinsatz (Kabeleingang für Steckkarten-Kabel)
Soll-Bruchstellen aus Kunststoff sowie die größere Soll-Bruchstelle aus Metall nur von außen nach innen ausbrechen.
Die kleinere Soll-Bruchstelle aus Metall von innen nach außen ausbrechen.
Nur so viele Soll-Bruchstellen ausbrechen, wie Kabel vorhanden sind (z.B. für 3 Solarmodul-Stränge 6 Ausnehmungen ausbrechen).
Die Soll- Bruchstellen aus Kunststoff sind zusätzlich mit Zentrierbohrungen ausgestattet,
sodass diese gegebenenfalls auch aufgebohrt werden können.
22
DE
Fronius IG Plus montieren
Wandhalterung
montieren
WICHTIG! Je nach Untergrund sind unterschiedliche Dübel und Schrauben für die Montage der Wandhalterung erforderlich. Dübel und Schrauben sind daher nicht im Lieferumfang
des Wechselrichters enthalten. Der Monteur ist für die richtige Auswahl von passenden
Dübeln und Schrauben selbst verantwortlich.
HINWEIS! Der Fronius IG Plus ist ausschließlich für die senkrechte Montage an
der Wand vorgesehen.
1
2
min. 50 mm
min. 2 in.
1
1
2
"click"
3
1
4
1
5
6
(*)
7
WICHTIG! Die Wandhalterung so montieren, dass sich die Display-Markierung (*) an der
Wandhalterung auf Augenhöhe befindet.
4
3
6x 1
1
2
2
23
3
4
5
4
6
5
6
7
23
Fronius IG Plus
heben
Zum Heben von Anschlussbereich und Leistungsteil empfiehlt Fronius die Verwendung
von handelsüblichen Saughebern für glatte Flächen.
WICHTIG!
Die Saugheber müssen für das Gewicht von Anschlussbereich und Leistungsteil ausgelegt sein.
Sicherheitshinweise des Saugheber-Herstellers beachten.
Saugheber sind nicht im Lieferumfang des Wechselrichters enthalten.
Gewichtsangaben für Anschlussbereich und Leistungsteil:
24
Wechselrichter
Anschlussbereich
Leistungsteil
Fronius IG Plus 25 V-1
9,85 kg
13,95 kg
Fronius IG Plus 30 V-1
9,85 kg
13,95 kg
Fronius IG Plus 35 V-1
9,85 kg
13,95 kg
Fronius IG Plus 50 V-1
9,85 kg
13,95 kg
Fronius IG Plus 55 V-1
9,85 kg
26,10 kg
Fronius IG Plus 55 V-2
9,85 kg
26,10 kg
Fronius IG Plus 55 V-3
11,05 kg
38,15 kg
Fronius IG Plus 60 V-1
9,85 kg
26,10 kg
Fronius IG Plus 60 V-2
9,85 kg
26,10 kg
Fronius IG Plus 60 V-3
11,05 kg
38,15 kg
Fronius IG Plus 70 V-1
9,85 kg
26,10 kg
Fronius IG Plus 70 V-2
9,85 kg
26,10 kg
Fronius IG Plus 80 V-3
11,05 kg
38,15 kg
Fronius IG Plus 100 V-1
10,80 kg
26,10 kg
Fronius IG Plus 100 V-2
10,85 kg
26,10 kg
Fronius IG Plus 100 V-3
11,05 kg
38,15 kg
Fronius IG Plus 120 V-3
11,05 kg
38,15 kg
Fronius IG Plus 150 V-3
11,05 kg
38,15 kg
HINWEIS! Bei der Montage des Wechselrichters darauf achten, dass:
die Wandhalterung fest an der Wand montiert ist
der Anschlussteil an der Wandhalterung eingehängt und fixiert ist
der Leistungsteil an der Wandhalterung eingehängt und am Anschlussteil fixiert ist
1
2
2
1
A
2
B
1
4
3
3
1
4
1
2
5
6
1
A
2
3
B
3
3
1
2
2
3
25
DE
Fronius IG Plus
montieren
7
1
1
26
1
2
3
Zur Befestigung von Leistungsteil am Anschlussbereich die Schrauben aus dem an
der Wandhalterung aufgeklebten Beutel
verwenden.
DE
Fronius IG Plus am öffentlichen Netz anschließen
(AC)
Netzüberwachung
WICHTIG! Für eine optimale Funktion der Netzüberwachung muss der Widerstand in den
Zuleitungen zu den AC-seitigen Anschlussklemmen so gering wie möglich sein.
Anlagen mit mehreren Wechselrichtern
Für große Photovoltaik-Anlagen können mehrere Wechselrichter parallel geschaltet werden. Um eine symmetrische Einspeisung zu gewährleisten, die Wechselrichter gleichmäßig an alle 3 Phasen anschließen.
AC-seitige Anschlussklemmen
Einphasige Wechselrichter
PE (a)
Zweiphasige Wechselrichter
(b)
PE (a)
Dreiphasige Wechselrichter
Legende:
L1
L2
L3
N
PE
PE (a)
(b)
Phasenleiter
Phasenleiter
Phasenleiter
Neutralleiter
Schutzleiter / Erdung
Anschlussmöglichkeit für zusätzliche Erdung
Klemme ‘US Sense‘ (für USA)
max. Kabelquerschnitt:
25 mm² - für flexible Kabel
35 mm² - für starre Kabel
PE (a)
(b)
27
Netz-Neutralleiter
HINWEIS! Sicherstellen, dass der Neutralleiter des Netzes geerdet ist.
Der Anschluss des Neutralleiters ist für den Betrieb des Wechselrichters erforderlich.
HINWEIS! Ein zu klein dimensionierter Neutralleiter kann den Einspeisebetrieb
des Wechselrichters beeinträchtigen.Der Neutralleiter muss somit gleich groß
wie die anderen stromführenden Leiter L1, L2 und L3 dimensioniert werden.
Anschluss von
Aluminiumkabeln
Kabelquerschnitt
der AC-Kabel
HINWEIS! Die AC-seitigen Anschlussklemmen sind nicht für das Anschließen
von Aluminiumkabel geeignet.
Bei metrischer Verschraubung M32:
Kabeldurchmesser 11 - 21 mm
Bei metrischer Verschraubung M40:
Kabeldurchmesser 19 - 28 mm
Bei kleineren Kabeldurchmessern gegebenenfalls Reduzierungsstücke verwenden.
Sicherheit
WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr durch Netzspannung und DC-Spannung von den Solarmodulen.
Der Anschlussbereich darf nur von lizenzierten Elektro-Installateuren geöffnet werden.
Der separate Bereich der Leistungsteile darf nur im spannungsfreien Zustand vom Anschlussbereich getrennt werden.
Der separate Bereich der Leistungsteile darf nur durch Fronius-geschultes
Servicepersonal geöffnet werden.
Vor sämtlichen Anschlussarbeiten dafür sorgen, dass AC- und DC-Seite vor dem
Wechselrichter spannungsfrei sind.
VORSICHT! Beschädigungsgefahr des Wechselrichters durch Überlastung des
Netz-Neutralleiters.
2-phasige und 3-phasige Geräte nicht auf eine Phase zusammenschließen
Mehrphasige Geräte keinesfalls einphasig betreiben
VORSICHT! Beschädigungsgefahr des Wechselrichters durch nicht ordnungsgemäß angezogene Anschlussklemmen. Nicht ordnungsgemäß angezogene Anschlussklemmen können thermische Schäden am Wechselrichter verursachen
und in Folge zu Bränden führen. Beim Anschließen von AC- und DC-Kabeln darauf achten, dass alle Anschlussklemmen mit dem angegebenen Drehmoment
fest angezogen sind.
28
Der fixe Anschluss an das öffentliche Stromnetz darf nur von einem konzessionierten Elektroinstallateur hergestellt werden.
HINWEIS! Feindrähtige Kabel bis Leiterklasse 5 können ohne Ader-Endhülsen
an den AC-seitigen Anschlussklemmen angeschlossen werden.
1
2
1
on
of
f
OFF
3
4
5
6
AC
1
7
10 mm
20 mm
2
2
Anzugsmoment der Anschlussklemmen:
2 Nm
Maximale wechselstromseitige
Absicherung
Wechselrichter
Phasen
Nennleistung
Absicherung
Fronius IG Plus 25 V-1
1
2,6 kW
1 x C 25 A
Fronius IG Plus 30 V-1
1
3 kW
1 x C 25 A
Fronius IG Plus 35 V-1
1
3,5 kW
1 x C 25 A
Fronius IG Plus 50 V-1
1
4 kW
1 x C 25 A
Fronius IG Plus 55 V-1
1
5 kW
1 x C 50 A
Fronius IG Plus 55 V-2
2
5 kW
2 x C 25 A
Fronius IG Plus 55 V-3
3
5 kW
3 x C 25 A
Fronius IG Plus 60 V-1
1
6 kW
1 x C 50 A
Fronius IG Plus 60 V-2
2
6 kW
2 x C 25 A
Fronius IG Plus 60 V-3
3
6 kW
3 x C 25 A
Fronius IG Plus 70 V-1
1
6,5 kW
1 x C 50 A
Fronius IG Plus 70 V-2
2
6,5 kW
2 x C 25 A
Fronius IG Plus 80 V-3
3
7 kW
3 x C 25 A
Fronius IG Plus 100 V-1
1
8 kW
1 x C 50 A
Fronius IG Plus 100 V-2
2
8 kW
2 x C 25 A
Fronius IG Plus 100 V-3
3
8 kW
3 x C 25 A
Fronius IG Plus 120 V-3
3
10 kW
3 x C 25 A
Fronius IG Plus 150 V-3
3
12 kW
3 x C 25 A
29
DE
Fronius IG Plus
am öffentlichen
Netz anschließen
(AC)
HINWEIS! Lokale Bestimmungen, das Energieversorgungs-Unternehmen oder
andere Gegebenheiten können einen Fehlerstrom-Schutzschalter in der AC-Anschlussleitung erfordern. Generell reicht für diesen Fall ein Fehlerstrom-Schutzschalter Typ A aus. In Einzelfällen und abhängig von den lokalen Gegebenheiten
können jedoch Fehlauslösungen des Fehlerstrom-Schutzschalters Typ A auftreten. Aus diesem Grund empfiehlt Fronius einen für Frequenzumrichter geeigneten Fehlerstrom-Schutzschalter zu verwenden.
HINWEIS! Nur für dreiphasige Wechselrichter: bei Verwendung eines Fehlerstrom-Schutzschalters darf die Spannungsdifferenz zwischen Schutzleiter PE
und Neutralleiter N nicht größer als 8 V sein.
30
Allgemeines über
Solarmodule
Für die geeignete Auswahl der Solarmodule und eine möglichst wirtschaftliche Nutzung
des Wechselrichters folgende Punkte beachten:
Die Leerlauf-Spannung der Solarmodule nimmt bei konstanter Sonneneinstrahlung
und sinkender Temperatur zu. Die Leerlauf-Spannung darf 600 V nicht überschreiten.
Eine Leerlauf-Spannung über 600 V führt zur Zerstörung des Wechselrichters, sämtliche Gewährleistungsansprüche erlöschen.
Exakte Werte für die Dimensionierung der Solarmodule liefern hierfür geeignete Berechnungsprogramme, wie beispielsweise der Fronius Solar.configurator (erhältlich
unter http://www.fronius.com).
HINWEIS! Vor Anschluss der Solarmodule überprüfen:
ob der für die Solarmodule aus den Herstellerangaben ermittelte Spannungs-Wert mit der Realität übereinstimmt
ob eine Solarmodul-Erdung erforderlich ist.
Sicherheit
WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr durch Netzspannung und DC-Spannung von den Solarmodulen.
Der Anschlussbereich darf nur von lizenzierten Elektro-Installateuren geöffnet werden.
Der separate Bereich der Leistungsteile darf nur im spannungsfreien Zustand vom Anschlussbereich getrennt werden.
Der separate Bereich der Leistungsteile darf nur durch Fronius-geschultes
Servicepersonal geöffnet werden.
Vor sämtlichen Anschlussarbeiten dafür sorgen, dass AC- und DC-Seite vor dem
Wechselrichter spannungsfrei sind.
Der DC Hauptschalter dient ausschließlich zum stromlos Schalten des Leistungsteils. Bei ausgeschaltetem DC Hauptschalter steht der Anschlussbereich nach
wie vor unter Spannung.
VORSICHT! Beschädigungsgefahr des Wechselrichters durch nicht ordnungsgemäß angezogene Anschlussklemmen. Nicht ordnungsgemäß angezogene Anschlussklemmen können thermische Schäden am Wechselrichter verursachen
und in Folge zu Bränden führen. Beim Anschließen von AC- und DC-Kabeln darauf achten, dass alle Anschlussklemmen mit dem angegebenen Drehmoment
fest angezogen sind.
31
DE
Solarmodul-Stränge am Fronius IG Plus anschließen
(DC)
DC-seitige Anschlussklemmen
DC+
Anschluss von
Aluminiumkabeln (DC)
DC-
Die DC-seitigen Anschlussklemmen sind zum Anschluss von eindrähtigen, runden Aluminiumkabeln geeignet. Auf Grund der nicht leitenden Oxidschicht von Aluminium müssen
beim Anschließen von Aluminiumkabeln folgende Punkte berücksichtigt werden:
die für Aluminiumkabel reduzierten Bemessungsströme
die nachfolgend angeführten Anschlussbedingungen
Für Aluminiumkabel reduzierte Bemessungsströme:
Bemessungsquerschnitt
Reduzierter Bemessungsstrom
2,5 mm²
20 A
4 mm²
27 A
6 mm²
35 A
10 mm²
48 A
16 mm²
64 A
HINWEIS! Beim Auslegen von Kabelquerschnitten lokale Bestimmungen berücksichtigen.
Anschlussbedingungen:
1
Das abisolierte Kabelende sorgfältig durch Schaben von der Oxidschicht säubern,
z.B. mit Hilfe eines Messers
WICHTIG! Keine Bürsten, Feilen oder Schmirgelpapier verwenden; Aluminiumpartikel
bleiben hängen und können auf andere Leiter übertragen werden.
2
Nach Entfernen der Oxidschicht das Kabelende mit neutralem Fett einreiben, z.B. mit
säure- und alkalifreier Vaseline
3
Kabelende unmittelbar in der Klemme anschließen
Die Arbeitsvorgänge sind zu wiederholen, wenn das Kabel abgeklemmt wurde und wieder
anzuschließen ist.
32
Der Wechselrichter ist im Anschlussbereich serienmäßig mit 6 Metallbolzen in Sicherungshaltern ausgestattet. Der Wechselrichter ist elektronisch so aufgebaut, dass bei vorhandenen Metallbolzen eine Verpolung aller Solarmodul-Stränge keinerlei Schäden am
Wechselrichter anrichtet.
VORSICHT! Beschädigungsgefahr und in Folge Brandgefahr des Wechselrichters durch einen verpolten Solarmodul-Strang bei eingesetzten Metallbolzen.
Eine Verpolung eines Solarmodul-Stranges kann eine nicht zulässige thermische
Belastung verursachen, die zum Brand des Wechselrichters führen kann.
Bei eingesetzten Metallbolzen vor Anschluss der einzelnen Solarmodul-Stränge
stets auf die richtige Polarität achten!
Werden anstelle der Metallbolzen Strangsicherungen verwendet, kann bereits eine Verpolung eines einzelnen Solarmodul-Stranges zur Beschädigung des Wechselrichters und
in Folge zum Brand des Wechselrichters führen.
VORSICHT! Beschädigungsgefahr und in Folge Brandgefahr des Wechselrichters durch verpolte Solarmodul-Stränge bei Verwendung von Strangsicherungen.
Eine Verpolung von Solarmodul-Strängen kann zu einer nicht zulässigen Überlastung einer eingesetzten Strangsicherung führen. Dadurch kann sich ein starker Lichtbogen bilden, der zum Brand des Wechselrichters führen kann.
Bei Verwendung von Strangsicherungen vor Anschluss der einzelnen Solarmodul-Stränge stets auf die richtige Polarität achten!
Übersicht
‘Solarmodul-Stränge am Fronius IG Plus anschließen (DC)‘ setzt sich aus folgenden Abschnitten zusammen:
Ungeerdetes System: Solarmodul-Stränge anschließen
Ungeerdetes System: Solarmodul-Stränge mit einem Kabelquerschnitt > 16 mm² anschließen
-
Solarmodul-Erdung am Minuspol: Solarmodul-Stränge anschließen
Solarmodul-Erdung am Minuspol: Solarmodul-Stränge mit einem Kabelquerschnitt >
16 mm² anschließen
Solarmodul-Erdung am Minuspol beim Fronius IG Plus
-
Solarmodul-Erdung am Pluspol: Solarmodul-Stränge anschließen
Solarmodul-Erdung am Pluspol: Solarmodul-Stränge mit einem Kabelquerschnitt > 16
mm² anschließen
Solarmodul-Erdung am Pluspol beim Fronius IG Plus
-
Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsicherungen
33
DE
Verpolung der
SolarmodulStränge
Ungeerdetes System: Solarmodul-Stränge anschließen
Kabelquerschnitt
der SolarmodulStränge
Ungeerdetes System: SolarmodulStränge anschließen
Der Kabelquerschnitt der Solarmodul-Stränge darf pro Kabel maximal 16 mm² betragen.
HINWEIS! Um eine effektive Zugentlastung der Solarmodul-Stränge zu gewährleisten, ausschließlich gleich große Kabelquerschnitte verwenden.
1
2
1
6x
1
3
1
4
2
3
4
HINWEIS! Feindrähtige Kabel bis Leiterklasse 5 können ohne Ader-Endhülsen
an den DC-seitigen Anschlussklemmen angeschlossen werden.
34
DE
4
10 mm
1
VORSICHT! Beschädigungsgefahr des Wechselrichters durch Überlast.
Maximal 20 A an einer einzelnen DC-Anschlussklemme anschließen.
DC+ und DC- Kabel polrichtig an den DC+ und DC- Anschlussklemmen des
Wechselrichters anschließen.
5
6
2
1
SMON
3
SMOFF
Anzugsmoment der Anschlussklemmen:
1,2 - 1,5 Nm
WICHTIG!
Für ein richtiges Messergebnis den Jumper von Position ‘SMON‘ auf Position ‘SMOFF‘
setzen
Polarität und Spannung der Solarmodul-Stränge überprüfen: Die Spannung darf max.
600 V betragen, die Differenz zwischen den einzelnen Solarmodul-Strängen darf max.
10 V betragen.
35
8
7
max. 600 V
3
2
SMON
1
SMOFF
WICHTIG!
Bei angeschlossenen Solarmodul-Strängen je nach Angaben des Solarmodul-Herstellers Metallbolzen oder Strangsicherungen mittels Sicherungsabdeckungen in die
Sicherungshalter einsetzten.
Die Metallbolzen sind serienmäßig im Lieferumfang des Wechselrichters enthalten.
Bei nicht belegten DC+ Anschlussklemmen Metallbolzen mittels Sicherungsabdekkungen in die Sicherungshalter einsetzen.
9
10
1
1
2
3
2
6x
Weitere Informationen zu den Strangsicherungen im Abschnitt ‘Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsicherungen‘.
Strangsicherungen auswählen
Wenn seitens des Solarmodul-Herstellers Strangsicherungen für den Betrieb erforderlich
sind:
Strangsicherungen entsprechend den Angaben des Solarmodul-Herstellers oder gemäß Abschnitt „Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsicherungen“ auswählen
(max. 20 A je Solarmodul-Strang, max. 6 Solarmodul-Stränge)
WICHTIG!
Sicherheitsbestimmungen der Solarmodule beachten
Anforderungen seitens des Solarmodul-Herstellers beachten
36
HINWEIS! Wenn seitens des Solarmodul-Herstellers Strangsicherungen erforderlich sind:
Sicherungen ausschließlich mittels Sicherungsabdeckungen in den jeweiligen Sicherungshalter einsetzen
den Wechselrichter nicht ohne Sicherungsabdeckungen betreiben
1
WARNUNG! Ein elektrischer
Schlag kann tödlich sein. Gefahr
durch DC-Spannung von den Solarmodulen. Die Sicherungsabdeckungen sind reine Montagehilfen
und bieten keinen Berührungsschutz.
1
2
3
4
37
DE
Strangsicherungen einsetzen
Ungeerdetes System: Solarmodul-Stränge mit
einem Kabelquerschnitt > 16 mm² anschließen
Allgemeines
Optional können auch DC-Kabel mit einem Querschnitt > 16 mm² am Wechselrichter angeschlossen werden, z.B. wenn die DC-Kabel von den Solarmodulen außerhalb des
Wechselrichters zu einem großen Strang zusammengeführt werden.
Zusätzlich erforderliche Bauteile
Für das Anschließen von DC-Kabeln mit einem Querschnitt > 16 mm² werden zusätzlich
folgende Bauteile benötigt:
-
2 metrische Verschraubungen M32
(Schutzart min. IP45)
2 Anschlussverteiler
-
*)
Metrische Verschraubungen und Anschlussverteiler sind als Option bei
Fronius verfügbar.
-
2 Kabelschuhe M10
Kabelschuhe den vorhandenen DCKabeln entsprechend auswählen
*)
-
Ungeerdetes System: SolarmodulStränge mit
einem Kabelquerschnitt > 16 mm²
anschließen
1
2 M10-Sechskantmuttern
2
1
6x
1
2
3
38
4
DE
4
3
5 mm
1
2
4
1
3
4
3
AC
DC+
VORSICHT! Beschädigungsgefahr des Wechselrichters durch Überlast. DC+
und DC- Kabel polrichtig an den DC+ und DC- Anschlussklemmen des Wechselrichters anschließen
5
6
3
1
1
3
6x
M10
5
2
4
DC+
AC
Anzugsmoment der Anschlussklemmen:
1,2 - 1,5 Nm
Anzugsmoment der Sechskantmutter am
Anschlussverteiler:
max. 15 Nm
8
2
7
5 mm
1
6x
3
2
5
1
M10
4
39
Anzugsmoment der Anschlussklemmen:
1,2 - 1,5 Nm
Anzugsmoment der Sechskantmutter am
Anschlussverteiler:
max. 15 Nm
9
10
2
1
1
SMON
3
DC+
AC
DC-
SMOFF
WICHTIG!
Für ein richtiges Messergebnis den Jumper von Position ‘SMON‘ auf Position ‘SMOFF‘
setzen
Polarität und Spannung der DC-Kabel überprüfen: Die Spannung darf max. 600 V betragen.
11
12
max. 600 V
3
2
SMON
1
SMOFF
13
WICHTIG! Bei angeschlossenen Anschlussverteilern 6 Metallbolzen mittels Sicherungsabdeckungen in die
Sicherungshalter einsetzen. Die Metallbolzen sind serienmäßig im Lieferumfang des
Wechselrichters enthalten.
1
2
6x
40
DE
Solarmodul-Erdung am Minuspol: SolarmodulStränge anschließen
Allgemeines
Die folgenden Arbeitsschritte gelten nur, wenn seitens des Solarmodul-Herstellers eine
Solarmodul-Erdung am Minuspol erforderlich ist.
Kabelquerschnitt
der SolarmodulStränge
Der Kabelquerschnitt der Solarmodul-Stränge darf pro Kabel maximal 16 mm² betragen.
Solarmodul-Erdung am Minuspol: SolarmodulStränge anschließen
HINWEIS! Um eine effektive Zugentlastung der Solarmodul-Stränge zu gewährleisten, ausschließlich gleich große Kabelquerschnitte verwenden.
1
2
1
6x
1
3
1
4
2
3
4
HINWEIS! Feindrähtige Kabel bis Leiterklasse 5 können ohne Ader-Endhülsen
an den DC-seitigen Anschlussklemmen angeschlossen werden.
41
4
10 mm
1
VORSICHT! Beschädigungsgefahr des Wechselrichters durch Überlast.
Maximal 20 A an einer einzelnen DC-Anschlussklemme anschließen.
DC+ und DC- Kabel polrichtig an den DC+ und DC- Anschlussklemmen des
Wechselrichters anschließen.
5
6
2
1
SMON
3
SMOFF
Anzugsmoment der Anschlussklemmen:
1,2 - 1,5 Nm
WICHTIG!
Für ein richtiges Messergebnis den Jumper von Position ‘SMON‘ auf Position ‘SMOFF‘
setzen
Polarität und Spannung der Solarmodul-Stränge überprüfen: Die Spannung darf max.
600 V betragen, die Differenz zwischen den einzelnen Solarmodul-Strängen darf max.
10 V betragen.
42
DE
8
7
max. 600 V
3
2
SMON
1
SMOFF
WICHTIG!
Bei angeschlossenen Solarmodul-Strängen je nach Angaben des Solarmodul-Herstellers Metallbolzen oder Strangsicherungen mittels Sicherungsabdeckungen in die
Sicherungshalter einsetzten.
Die Metallbolzen sind serienmäßig im Lieferumfang des Wechselrichters enthalten.
Bei nicht belegten DC+ Anschlussklemmen Metallbolzen mittels Sicherungsabdekkungen in die Sicherungshalter einsetzen.
9
10
1
1
2
3
2
6x
Weitere Informationen zu den Strangsicherungen im Abschnitt ‘Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsicherungen‘.
Strangsicherungen auswählen
Wenn seitens des Solarmodul-Herstellers Strangsicherungen für den Betrieb erforderlich
sind:
Strangsicherungen entsprechend den Angaben des Solarmodul-Herstellers oder gemäß Abschnitt „Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsicherungen“ auswählen
(max. 20 A je Solarmodul-Strang, max. 6 Solarmodul-Stränge)
WICHTIG!
Sicherheitsbestimmungen der Solarmodule beachten
Anforderungen seitens des Solarmodul-Herstellers beachten
43
Strangsicherungen einsetzen
HINWEIS! Wenn seitens des Solarmodul-Herstellers Strangsicherungen erforderlich sind:
Sicherungen ausschließlich mittels Sicherungsabdeckungen in den jeweiligen Sicherungshalter einsetzen
den Wechselrichter nicht ohne Sicherungsabdeckungen betreiben
1
WARNUNG! Ein elektrischer
Schlag kann tödlich sein. Gefahr
durch DC-Spannung von den Solarmodulen. Die Sicherungsabdeckungen sind reine Montagehilfen
und bieten keinen Berührungsschutz.
1
2
3
4
44
Allgemeines
DE
Solarmodul-Erdung am Minuspol: SolarmodulStränge mit einem Kabelquerschnitt > 16 mm² anschließen
Die folgenden Arbeitsschritte gelten nur, wenn seitens des Solarmodul-Herstellers eine
Solarmodul-Erdung am Minuspol erforderlich ist.
Optional können auch DC-Kabel mit einem Querschnitt > 16 mm² am Wechselrichter angeschlossen werden, z.B. wenn die DC-Kabel von den Solarmodulen außerhalb des
Wechselrichters zu einem großen Strang zusammengeführt werden.
Zusätzlich erforderliche Bauteile
Für das Anschließen von DC-Kabeln mit einem Querschnitt > 16 mm² werden zusätzlich
folgende Bauteile benötigt:
-
2 metrische Verschraubungen M32
(Schutzart min. IP45)
2 Anschlussverteiler
-
*)
Metrische Verschraubungen und Anschlussverteiler sind als Option bei
Fronius verfügbar.
-
2 Kabelschuhe M10
Kabelschuhe den vorhandenen DCKabeln entsprechend auswählen
*)
-
Solarmodul-Erdung am Minuspol: SolarmodulStränge mit
einem Kabelquerschnitt > 16 mm²
anschließen
1
2 M10-Sechskantmuttern
2
1
6x
1
2
3
4
45
4
3
5 mm
1
2
4
1
3
4
3
AC
DC+
VORSICHT! Beschädigungsgefahr des Wechselrichters durch Überlast. DC+
und DC- Kabel polrichtig an den DC+ und DC- Anschlussklemmen des Wechselrichters anschließen
5
6
3
1
1
3
6x
M10
5
2
4
DC+
AC
Anzugsmoment der Anschlussklemmen:
1,2 - 1,5 Nm
Anzugsmoment der Sechskantmutter am
Anschlussverteiler:
max. 15 Nm
8
2
7
5 mm
1
6x
3
2
5
1
46
M10
4
9
10
2
1
1
SMON
3
DC+
AC
DC-
SMOFF
WICHTIG!
Für ein richtiges Messergebnis den Jumper von Position ‘SMON‘ auf Position ‘SMOFF‘
setzen
Polarität und Spannung der DC-Kabel überprüfen: Die Spannung darf max. 600 V betragen.
11
12
max. 600 V
3
2
SMON
1
SMOFF
13
WICHTIG! Bei angeschlossenen Anschlussverteilern 6 Metallbolzen mittels Sicherungsabdeckungen in die
Sicherungshalter einsetzen. Die Metallbolzen sind serienmäßig im Lieferumfang des
Wechselrichters enthalten
1
2
6x
47
DE
Anzugsmoment der Anschlussklemmen:
1,2 - 1,5 Nm
Anzugsmoment der Sechskantmutter am
Anschlussverteiler:
max. 15 Nm
Solarmodul-Erdung am Minuspol beim Fronius IG
Plus
Allgemeines
Manche Solarmodul-Hersteller schreiben eine Erdung der Solarmodule vor.
WICHTIG! Bei vorgeschriebener Solarmodul-Erdung folgende Punkte berücksichtigen:
die Angaben des Solarmodul-Herstellers hinsichtlich Polarität und erforderlicher Art
der Solarmodul-Erdung
nationale Bestimmungen
Solarmodul-Erdung am Minuspol
Beispiel:
Solarmodul-Erdung am Minuspol mit Sicherung oder hochohmigem Widerstand
(1)
(2)
DC+
DC-
(3)
=
~
L
N
(1)
(2)
(3)
Solarmodul
Wechselrichter
Sicherung / hochohmiger Widerstand
PE
Solarmodul-Erdung am Minuspol beim Fronius
IG Plus
Im Fronius IG Plus besteht die Möglichkeit, Solarmodule über eine Sicherung oder einen
hochohmigen Widerstand zu erden.
Sicherungshalter für die Solarmodul-Erdung am Fronius IG Plus
Für die Solarmodul-Erdung empfiehlt Fronius eine Sicherung mit 1 A und einer Dimension von 10 x 38 mm.
Für die Solarmodul-Erdung mittels hochohmigem Widerstand empfiehlt Fronius ausschließlich die Option ‘Grounding Kit 100
kOhm‘.
WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr eines elektrischen
Schlages durch falsche oder unzureichende Solarmodul-Erdung.
Um der IEC 62109-2 zu entsprechen, darf eine seitens des Solarmodul-Herstellers vorgeschriebene Solarmodul-Erdung im Wechselrichter ausschließlich über
die angegebene Sicherung oder den hochohmigen Widerstand 'Grounding Kit
100 kOhm' erfolgen.
48
WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr durch DC-Spannung von den Solarmodulen. Bei geerdeten Solarmodulen ist die Isolationsüberwachung des Wechselrichters deaktiviert.
Sicherstellen, dass geerdete Solarmodule entsprechend Schutzklasse II
schutzisoliert aufgebaut sind
Entsprechenden Sicherheitsaufkleber gut sichtbar an der Photovoltaik-Anlage anbringen
Wechselrichter so einstellen, dass bei Auslösen der Sicherung eine Warnmeldung angezeigt wird.
Sicherheitsaufkleber für Solarmodul-Erdung
Warnung!
Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein.
Gefahr durch DC-Spannung von den
Solarmodulen.
Die Isolationsüberwachung des Wechselrichters ist deaktiviert. Die Solarmodule
sind geerdet.
Vor Arbeiten an der Photovoltaik-Anlage
AC- und DC-Seite spannungsfrei schalten.
Warnung!
Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein.
Gefahr durch DC-Spannung von den
Solarmodulen.
Die Isolationsüberwachung des Wechselrichters ist deaktiviert. Die Solarmodule
sind geerdet.
Vor Arbeiten an der Photovoltaik-Anlage
AC- und DC-Seite spannungsfrei schalten.
Warnung!
Ein elektrischer Schlag kann tödlich
sein. Gefahr durch DC-Spannung von
den Solarmodulen.
Die Isolationsüberwachung des
Wechselrichters ist deaktiviert. Die
Solarmodule sind geerdet.
Vor Arbeiten an der Photovoltaik-kAnlage AC- und DC-Seite spannungsfrei schalten.
Warnung!
Ein elektrischer Schlag kann tödlich
sein. Gefahr durch DC-Spannung von
den Solarmodulen.
Die Isolationsüberwachung des
Wechselrichters ist deaktiviert. Die
Solarmodule sind geerdet.
Vor Arbeiten an der Photovoltaik-kAnlage AC- und DC-Seite spannungsfrei schalten.
WICHTIG! Sicherheitsaufkleber und Sicherung für die Solarmodul-Erdung sind
nicht im Lieferumfang des Wechselrichters enthalten und müssen separat angefordert werden.
Warnung!
Ein elektrischer Schlag kann tödlich
sein. Gefahr durch DC-Spannung von
den Solarmodulen.
Die Isolationsüberwachung des
Wechselrichters ist deaktiviert. Die
Solarmodule sind geerdet.
Vor Arbeiten an der Photovoltaik-kAnlage AC- und DC-Seite spannungsfrei schalten.
Wechselrichter
für geerdete Solarmodule einstellen
Bei geerdeten Solarmodulen muss die Isolationsüberwachung des Wechselrichters deaktiviert werden. Der Wechselrichter muss daher in der 2. Ebene des Setup-Menüs so eingestellt werden, dass bei Auslösen der Erdungssicherung je nach Länder-Setup eine
Fehlermeldung angezeigt wird oder der Wechselrichter abschaltet.
Für den Einstieg in die 2. Ebene des Setup-Menüs ist die Eingabe des Zugriffs-Code
22742 erforderlich.
Solarmodul-Erdung: Sicherung
oder Option
‘Grounding Kit
100 kOhm‘ einsetzen
HINWEIS! Wenn seitens des Solarmodul-Herstellers eine Erdung der Solarmodule am Minuspol erforderlich ist:
Option ‘Grounding Kit 100 kOhm‘ ausschließlich komplett mit KunststoffSchale in den Sicherungshalter einsetzen
Den Wechselrichter nicht ohne Kunststoff-Schale bei der Option ‘Grounding
Kit 100 kOhm‘ betreiben
oder
-
Sicherung ausschließlich mittels Sicherungsabdeckung in den Sicherungshalter einsetzen
Den Wechselrichter nicht ohne Sicherungsabdeckung betreiben
WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr durch DC-Spannung von den Solarmodulen. Die Sicherungsabdeckungen sind reine Montagehilfen und bieten keinen Berührungsschutz.
Der DC Hauptschalter dient ausschließlich zum stromlos Schalten des Leistungsteils. Bei ausgeschaltetem DC Hauptschalter ist die Solarmodul-Erdung am Minuspol nach wie vor aufrecht. DC+ und DC- keinesfalls berühren.
49
DE
Sicherheit
Sicherung einsetzen:
Option ‘Grounding Kit 100 kOhm‘ einsetzen:
1
1
1
1
*)
2
*)
2
3
3
4
*)
Fronius IG Plus
für Wartungsarbeiten öffnen
50
Kunststoff-Bolzen, serienmäßig
im Lieferumfang des Wechselrichters enthalten
*)
Serienmäßigen Sicherungshalter
mit Kunststoff-Bolzen entfernen
Für die Solarmodul-Erdung empfiehlt
Fronius eine Sicherung mit 1 A und einer
Dimension von 10 x 38 mm.
Option ‘Grounding Kit 100 kOhm‘ ausschließlich komplett mit Kunststoff-Schale
in den Sicherungshalter einsetzen
Mit dem Einsetzen der Sicherung ist das
Solarmodul am Minuspol geerdet.
Mit dem Einsetzen der Option ‘Grounding
Kit 100 kOhm‘ ist das Solarmodul am Minuspol mittels hochohmigem Widerstand
geerdet.
Vorhergehensweise, wenn der Wechselrichter für Wartungsarbeiten geöffnet werden
muss:
1
AC- und DC-Seite vor dem Wechselrichter spannungsfrei schalten
2
Anschlussbereich öffnen
3
DC Hauptschalter ausschalten
4
Entladezeit der Kondensatoren abwarten (5 Minuten)
5
Blechabdeckungen entfernen
6
Falls vorhanden, Sicherung für die Solarmodul-Erdung entfernen
7
Falls vorhanden, Strangsicherungen entfernen
8
DC-Kabel abschließen
9
AC-Kabel abschließen
Allgemeines
Die folgenden Arbeitsschritte gelten nur, wenn seitens des Solarmodul-Herstellers eine
Solarmodul-Erdung am Pluspol erforderlich ist.
Kabelquerschnitt
der SolarmodulStränge
Der Kabelquerschnitt der Solarmodul-Stränge darf pro Kabel maximal 16 mm² betragen.
Solarmodul-Erdung am Pluspol:
SolarmodulStränge anschließen
HINWEIS! Um eine effektive Zugentlastung der Solarmodul-Stränge zu gewährleisten, ausschließlich gleich große Kabelquerschnitte verwenden.
1
2
1
6x
1
4
3
DC +
1
1
4
2
3
2
DC -
4
3
4
Nach dem Lösen der DC Hauptschalter-Kabel:
DC+ Kabel am DC- Anschluss gemäß Arbeitsschritt 5 anschließen
DC- Kabel am DC+ Anschluss gemäß Arbeitsschritt 5 anschließen
Die umgekehrte Polarität entsprechend den Arbeitsschritten 6 und 7 mit (+) und (-)
kennzeichnen
51
DE
Solarmodul-Erdung am Pluspol: Solarmodul-Stränge anschließen
5
6
DC
DC +
+
1
3
1
2
DC
DC -
-
2
5
1
4
7
DC -
1
DC +
2
HINWEIS! Feindrähtige Kabel bis Leiterklasse 5 können ohne Ader-Endhülsen
an den DC-seitigen Anschlussklemmen angeschlossen werden.
8
10 mm
1
52
9
10
DC
+
1
DC
-
2
DC +
DC -
DC +
DC -
DCDC-
DC+
DC+
DC -
3
DC +
4
DC DC +
DC-
DC+
Anzugsmoment der Anschlussklemmen:
1,2 - 1,5 Nm
WICHTIG!
Für ein richtiges Messergebnis den Jumper von Position ‘SMON‘ auf Position ‘SMOFF‘
setzen
Polarität und Spannung der Solarmodul-Stränge überprüfen: Die Spannung darf max.
600 V betragen, die Differenz zwischen den einzelnen Solarmodul-Strängen darf max.
10 V betragen.
11
12
max. 600 V
2
1
SMON
3
SMOFF
53
DE
VORSICHT! Beschädigungsgefahr des Wechselrichters durch Überlast.
Maximal 20 A an einer einzelnen DC-Anschlussklemme anschließen.
DC+ Kabel am rechten Anschlussblock der DC Anschlussklemmen des
Wechselrichters anschließen
DC- Kabel am linken Anschlussblock der DC Anschlussklemmen des Wechselrichters anschließen
Die umgekehrte Polarität entsprechend Arbeitsschritt 10 mit (+) und (-) kennzeichnen
13
3
2
SMON
1
SMOFF
WICHTIG!
Bei angeschlossenen Solarmodul-Strängen je nach Angaben des Solarmodul-Herstellers Metallbolzen mittels Sicherungsabdeckung in die Sicherungshalter einsetzen.
Die Metallbolzen sind serienmäßig im Lieferumfang des Wechselrichters enthalten
Bei nicht belegten DC+ Anschlussklemmen Metallbolzen mittels Sicherungsabdekkungen in die Sicherungshalter einsetzen.
14
15
1
1
2
3
2
6x
Strangsicherungen auswählen
Wenn seitens des Solarmodul-Herstellers Strangsicherungen für den Betrieb erforderlich
sind:
Strangsicherungen entsprechend den Angaben des Solarmodul-Herstellers oder gemäß Abschnitt „Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsicherungen“ auswählen
(max. 20 A je Solarmodul-Strang, max. 6 Solarmodul-Stränge)
WICHTIG!
Sicherheitsbestimmungen der Solarmodule beachten
Anforderungen seitens des Solarmodul-Herstellers beachten
54
HINWEIS! Wenn seitens des Solarmodul-Herstellers Strangsicherungen erforderlich sind:
Sicherungen ausschließlich mittels Sicherungsabdeckungen in den jeweiligen Sicherungshalter einsetzen
den Wechselrichter nicht ohne Sicherungsabdeckungen betreiben
1
WARNUNG! Ein elektrischer
Schlag kann tödlich sein. Gefahr
durch DC-Spannung von den Solarmodulen. Die Sicherungsabdeckungen sind reine Montagehilfen
und bieten keinen Berührungsschutz.
1
2
3
4
55
DE
Strangsicherungen einsetzen
Solarmodul-Erdung am Pluspol: Solarmodul-Stränge mit einem Kabelquerschnitt > 16 mm² anschließen
Allgemeines
Die folgenden Arbeitsschritte gelten nur, wenn seitens des Solarmodul-Herstellers eine
Solarmodul-Erdung am Minuspol erforderlich ist.
Optional können auch DC-Kabel mit einem Querschnitt > 16 mm² am Wechselrichter angeschlossen werden, z.B. wenn die DC-Kabel von den Solarmodulen außerhalb des
Wechselrichters zu einem großen Strang zusammengeführt werden.
Zusätzlich erforderliche Bauteile
Für das Anschließen von DC-Kabeln mit einem Querschnitt > 16 mm² werden zusätzlich
folgende Bauteile benötigt:
-
2 metrische Verschraubungen M32
(Schutzart min. IP45)
2 Anschlussverteiler
-
*)
Metrische Verschraubungen und Anschlussverteiler sind als Option bei
Fronius verfügbar.
-
2 Kabelschuhe M10
Kabelschuhe den vorhandenen DCKabeln entsprechend auswählen
*)
-
Solarmodul-Erdung am Pluspol:
SolarmodulStränge mit
einem Kabelquerschnitt > 16 mm²
anschließen
1
2 M10-Sechskantmuttern
2
1
6x
1
2
3
56
4
DE
4
3
DC +
1
1
2
4
2
3
DC -
4
3
4
Nach dem Lösen der DC Hauptschalter-Kabel:
DC+ Kabel am DC- Anschluss gemäß Arbeitsschritt 5 anschließen
DC- Kabel am DC+ Anschluss gemäß Arbeitsschritt 5 anschließen
Die umgekehrte Polarität entsprechend den Arbeitsschritten 6 und 7 mit (+) und (-)
kennzeichnen
5
6
DC
DC +
+
1
3
1
2
DC
DC -
-
2
5
1
4
8
7
1
2
DC -
5 mm
DC +
2
1
57
VORSICHT! Beschädigungsgefahr des Wechselrichters durch Überlast.
DC+ Kabel am rechten Anschlussblock der DC Anschlussklemmen des
Wechselrichters anschließen
DC- Kabel am linken Anschlussblock der DC Anschlussklemmen des Wechselrichters anschließen
Die umgekehrte Polarität entsprechend Arbeitsschritt 14 mit (+) und (-) kennzeichnen
9
10
3
1
3
6x
M10
5
1
DC-
2
4
DC-
AC
Anzugsmoment der Anschlussklemmen:
1,2 - 1,5 Nm
Anzugsmoment der Sechskantmutter am
Anschlussverteiler:
max. 15 Nm
11
2
12
5 mm
1
6x
3
DC+
2
5
1
DC+
M10
4
AC
Anzugsmoment der Anschlussklemmen:
1,2 - 1,5 Nm
Anzugsmoment der Sechskantmutter am
Anschlussverteiler:
max. 15 Nm
58
13
DC
+
1
DC
-
DE
14
2
DC +
DC -
1
DC -
3
DC +
4
DC DC +
DC-
AC
DC+
WICHTIG!
Für ein richtiges Messergebnis den Jumper von Position ‘SMON‘ auf Position ‘SMOFF‘
setzen
Polarität und Spannung der DC-Kabel überprüfen: Die Spannung darf max. 600 V betragen.
15
16
2
1
SMON
3
SMOFF
17
3
2
SMON
1
SMOFF
WICHTIG! Bei angeschlossenen Anschlussverteilern 6 Metallbolzen mittels Sicherungsabdeckungen in die Sicherungshalter einsetzen. Die Metallbolzen sind serienmäßig im
Lieferumfang des Fronius IG Plus enthalten.
59
18
1
2
6x
60
Allgemeines
DE
Solarmodul-Erdung am Pluspol beim Fronius IG
Plus
Manche Solarmodul-Hersteller schreiben eine Erdung der Solarmodule vor.
WICHTIG! Bei vorgeschriebener Solarmodul-Erdung folgende Punkte berücksichtigen:
die Angaben des Solarmodul-Herstellers hinsichtlich Polarität und erforderlicher Art
der Solarmodul-Erdung
nationale Bestimmungen
Solarmodul-Erdung am Pluspol
Beispiel:
Solarmodul-Erdung am Pluspol mit Sicherung oder hochohmigem Widerstand
(1)
(2)
DC+
(3)
DC-
Solarmodul-Erdung am Pluspol
beim Fronius IG
Plus
=
~
L
N
(1)
(2)
(3)
Solarmodul
Wechselrichter
Sicherung / hochohmiger Widerstand
PE
Im Fronius IG Plus besteht die Möglichkeit, Solarmodule über eine Sicherung oder einen
hochohmigen Widerstand zu erden.
Sicherungshalter für die Solarmodul-Erdung am Fronius IG Plus
Für die Solarmodul-Erdung empfiehlt Fronius eine Sicherung mit 1 A und einer Dimension von 10 x 38 mm.
Für die Solarmodul-Erdung mittels hochohmigem Widerstand empfiehlt Fronius ausschließlich die Option ‘Grounding Kit 100
kOhm‘.
WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr eines elektrischen
Schlages durch falsche oder unzureichende Solarmodul-Erdung.
Um der IEC 62109-2 zu entsprechen, darf eine seitens des Solarmodul-Herstellers vorgeschriebene Solarmodul-Erdung im Wechselrichter ausschließlich über
die angegebene Sicherung oder den hochohmigen Widerstand 'Grounding Kit
100 kOhm' erfolgen.
61
Sicherheit
WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr durch DC-Spannung von den Solarmodulen. Bei geerdeten Solarmodulen ist die Isolationsüberwachung des Wechselrichters deaktiviert.
Sicherstellen, dass geerdete Solarmodule entsprechend Schutzklasse II
schutzisoliert aufgebaut sind
Entsprechenden Sicherheitsaufkleber gut sichtbar an der Photovoltaik-Anlage anbringen
Wechselrichter so einstellen, dass bei Auslösen der Sicherung eine Warnmeldung angezeigt wird.
Sicherheitsaufkleber für Solarmodul-Erdung
Warnung!
Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein.
Gefahr durch DC-Spannung von den
Solarmodulen.
Die Isolationsüberwachung des Wechselrichters ist deaktiviert. Die Solarmodule
sind geerdet.
Vor Arbeiten an der Photovoltaik-Anlage
AC- und DC-Seite spannungsfrei schalten.
Warnung!
Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein.
Gefahr durch DC-Spannung von den
Solarmodulen.
Die Isolationsüberwachung des Wechselrichters ist deaktiviert. Die Solarmodule
sind geerdet.
Vor Arbeiten an der Photovoltaik-Anlage
AC- und DC-Seite spannungsfrei schalten.
Warnung!
Ein elektrischer Schlag kann tödlich
sein. Gefahr durch DC-Spannung von
den Solarmodulen.
Die Isolationsüberwachung des
Wechselrichters ist deaktiviert. Die
Solarmodule sind geerdet.
Vor Arbeiten an der Photovoltaik-kAnlage AC- und DC-Seite spannungsfrei schalten.
Warnung!
Ein elektrischer Schlag kann tödlich
sein. Gefahr durch DC-Spannung von
den Solarmodulen.
Die Isolationsüberwachung des
Wechselrichters ist deaktiviert. Die
Solarmodule sind geerdet.
Vor Arbeiten an der Photovoltaik-kAnlage AC- und DC-Seite spannungsfrei schalten.
WICHTIG! Sicherheitsaufkleber und Sicherung für die Solarmodul-Erdung sind
nicht im Lieferumfang des Wechselrichters enthalten und müssen separat angefordert werden.
Warnung!
Ein elektrischer Schlag kann tödlich
sein. Gefahr durch DC-Spannung von
den Solarmodulen.
Die Isolationsüberwachung des
Wechselrichters ist deaktiviert. Die
Solarmodule sind geerdet.
Vor Arbeiten an der Photovoltaik-kAnlage AC- und DC-Seite spannungsfrei schalten.
Wechselrichter
für geerdete Solarmodule einstellen
Bei geerdeten Solarmodulen muss die Isolationsüberwachung des Wechselrichters deaktiviert werden. Der Wechselrichter muss daher in der 2. Ebene des Setup-Menüs so eingestellt werden, dass bei Auslösen der Erdungssicherung je nach Länder-Setup eine
Fehlermeldung angezeigt wird oder der Wechselrichter abschaltet.
Für den Einstieg in die 2. Ebene des Setup-Menüs ist die Eingabe des Zugriffs-Code
22742 erforderlich.
Solarmodul-Erdung: Sicherung
oder Option
‘Grounding Kit
100 kOhm‘ einsetzen
HINWEIS! Wenn seitens des Solarmodul-Herstellers eine Erdung der Solarmodule am Pluspol erforderlich ist:
Option ‘Grounding Kit 100 kOhm‘ ausschließlich komplett mit KunststoffSchale in den Sicherungshalter einsetzen
Den Wechselrichter nicht ohne Kunststoff-Schale bei der Option ‘Grounding
Kit 100 kOhm‘ betreiben
oder
-
Sicherung ausschließlich mittels Sicherungsabdeckung in den Sicherungshalter einsetzen
Den Wechselrichter nicht ohne Sicherungsabdeckung betreiben
WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr durch DC-Spannung von den Solarmodulen. Die Sicherungsabdeckungen sind reine Montagehilfen und bieten keinen Berührungsschutz.
Der DC Hauptschalter dient ausschließlich zum stromlos Schalten des Leistungsteils. Bei ausgeschaltetem DC Hauptschalter ist die Solarmodul-Erdung am Minuspol nach wie vor aufrecht. DC+ und DC- keinesfalls berühren.
62
Option ‘Grounding Kit 100 kOhm‘ einsetzen:
1
1
1
1
*)
2
*)
2
3
3
4
*)
Fronius IG Plus
für Wartungsarbeiten öffnen
Kunststoff-Bolzen, serienmäßig
im Lieferumfang des Wechselrichters enthalten
*)
Serienmäßigen Sicherungshalter
mit Kunststoff-Bolzen entfernen
Für die Solarmodul-Erdung empfiehlt
Fronius eine Sicherung mit 1 A und einer
Dimension von 10 x 38 mm.
Option ‘Grounding Kit 100 kOhm‘ ausschließlich komplett mit Kunststoff-Schale
in den Sicherungshalter einsetzen
Mit dem Einsetzen der Sicherung ist das
Solarmodul am Pluspol geerdet.
Mit dem Einsetzen der Option ‘Grounding
Kit 100 kOhm‘ ist das Solarmodul am
Pluspol mittels hochohmigem Widerstand
geerdet.
Vorhergehensweise, wenn der Wechselrichter für Wartungsarbeiten geöffnet werden
muss:
1
AC- und DC-Seite vor dem Wechselrichter spannungsfrei schalten
2
Anschlussbereich öffnen
3
DC Hauptschalter ausschalten
4
Entladezeit der Kondensatoren abwarten (5 Minuten)
5
Blechabdeckungen entfernen
6
Falls vorhanden, Sicherung für die Solarmodul-Erdung entfernen
7
Falls vorhanden, Strangsicherungen entfernen
8
DC-Kabel abschließen
9
AC-Kabel abschließen
63
DE
Sicherung einsetzen:
Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsicherungen
Allgemeines
Durch die Verwendung von Strangsicherungen im Wechselrichter werden Solarmodule
zusätzlich abgesichert.
Ausschlaggebend für die Absicherung der Solarmodule ist der maximale KurzschlussStrom Isc des jeweiligen Solarmodules.
Kriterien zur richtigen Auswahl
von Strangsicherungen
Bei der Absicherung der Solarmodul-Stränge müssen pro Solarmodul-Strang folgende Kriterien erfüllt sein:
IN > 1,5 x ISC
IN < 2,0 x ISC
UN >/= 600 V DC
Sicherungsdimensionen: Durchmesser 10,3 x 35 -38 mm
IN
ISC
UN
Nenn-Stromwert der Sicherung
Kurzschluss-Strom bei Standard-Testbedingungen (STC) gemäß Datenblatt der
Solarmodule
Nenn-Spannungswert der Sicherung
Auswirkungen
von zu klein ausgelegten Sicherungen
Bei zu klein ausgelegten Sicherungen kann der Nenn-Stromwert der Sicherung kleiner als
der Kurzschluss-Strom des Solarmodules werden.
Auswirkung:
Die Sicherung kann bei intensiven Lichtverhältnissen auslösen.
Empfehlung für
die Sicherungen
HINWEIS! Nur Sicherungen auswählen, die für eine Spannung von 600 V DC geeignet sind!
Für eine einwandfreie Sicherheit nur folgende von Fronius getestete Sicherungen verwenden:
Littelfuse KLKD-Sicherungen
Cooper Bussmann PV-Sicherungen
Für Sachschäden oder sonstige Zwischenfälle in Verbindung mit anderen Sicherungen
haftet Fronius nicht, sämtliche Gewährleistungsansprüche erlöschen.
Anwendungsbeispiel
z.B.: Maximaler Kurzschluss-Strom (ISC) des Solarmodules = 5,75 A
Entsprechend der Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsicherungen muss der NennStromwert der Sicherung größer sein als das 1,5-fache des Kurzschluss-Stromes:
5,75 A x 1,5 = 8,625 A
gemäß Tabelle ‘Sicherungen’ zu wählende Sicherung :
KLK D 9 mit 9,0 A und 600 V AC / DC
64
Nenn-Stromwert
Sicherung
Nenn-Stromwert
Sicherung
4,0 A
KLK D 4
9,0 A
KLK D 9
5,0 A
KLK D 5
10,0 A
KLK D 10
6,0 A
KLK D 6
12,0 A
KLK D 12
7,0 A
KLK D 7
15,0 A
KLK D 15
8,0 A
KLK D 8
20,0 A
KLK D 20
DE
Sicherungen
Tabelle ‘Sicherungen‘: Auszug von passenden Sicherungen, z.B. Littlefuse-Sicherungen
65
Fronius IG Plus schließen
Fronius IG Plus
schließen
1
2
1
1
1
3
2
3
3
4
1
2
66
DE
Optionskarten einsetzen
Passende Optionskarten
Für den Wechselrichter stehen verschiedenste Optionen und Systemerweiterungen zur
Verfügung, wie z.B.:
Datenlogger und Modem-Anbindungen (zur Aufzeichnung und Verwaltung der Daten
einer Photovoltaik-Anlage mittels PC)
Diverse Großdisplays (Public Display)
Aktoren / Relais / Alarm (Signal Card)
Die Systemerweiterungen werden als Steckarten angeboten. Der Wechselrichter ist für
drei Optionskarten vorbereitet.
Sicherheit
WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr durch Netzspannung und DC-Spannung von den Solarmodulen.
Der Anschlussbereich darf nur von lizenzierten Elektro-Installateuren geöffnet werden.
Vor sämtlichen Anschlussarbeiten dafür sorgen, dass AC- und DC-Seite vor
dem Wechselrichter spannungsfrei sind.
WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr durch Restspannung von Kondensatoren.
Entladezeit der Kondensatoren abwarten. Die Entladezeit beträgt 5 Minuten.
HINWEIS! Beim Umgang mit Optionskarten die allgemeinen ESD-Bestimmungen beachten.
Fronius IG Plus
öffnen
Falls Optionskarten nachträglich in den Wechselrichter eingesetzt werden, vor dem Öffnen
des Wechselrichters Sicherheitsvorschriften und Sicherheitshinweise beachten.
1
2
3
1
4
1
2
67
Optionskarten in
den Fronius IG
Plus einsetzen
1
2
3
1
2
4
7 8
1
5 6
4
3
1
*
2
3
5
4
2
5
4 4
3
1
1
WICHTIG! Bei einer Vernetzung von mehreren DATCOM-Komponenten muss an jedem
freien IN- oder OUT-Anschluss einer DATCOM-Komponente ein Endstecker angesteckt
sein.
WICHTIG! Nicht benötigte Öffnungen am Dichtungsseinsatz mit den entsprechenden
Blindstopfen verschließen.
Fronius IG Plus
schließen
1
2
1
1
1
2
68
3
DE
3
3
4
1
2
69
Datenkommunikation und Solar Net
Solar Net und Datenanbindung
Für eine individuelle Anwendung der Systemerweiterungen wurde von Fronius das Solar
Net entwickelt. Das Solar Net ist ein Daten-Netzwerk, welches die Verknüpfung mehrerer
Wechselrichter mit den Systemerweiterungen ermöglicht.
Das Solar Net ist ein Bussystem. Für die Kommunikation eines oder mehrerer Wechselrichter mit den Systemerweiterungen reicht ein einziges Kabel aus.
Das Kernstück des Solar Net ist der Fronius Datalogger. Er koordiniert den Datenverkehr
und sorgt dafür, dass auch große Datenmengen schnell und sicher verteilt werden.
Um einen Wechselrichter in das Solar Net einzubinden, ist die Option ‘Fronius Com Card‘
an einem Steckplatz erforderlich.
Wichtig! Sollen nur die Daten eines Wechselrichters mittels Datenlogger erfasst werden,
ist ebenfalls eine ‘Fronius Com Card‘ erforderlich. In diesem Fall dient die ‘Fronius Com
Card‘ als Koppler zwischen dem internen Netzwerk des Wechselrichters und der Solar
Net Schnittstelle des Fronius Dataloggers.
Wichtig! Jeder Wechselrichter darf nur eine ‘Fronius Com Card‘ enthalten. Ein Netzwerk
darf nur einen Fronius Datalogger enthalten.
Der erste Wechselrichter mit einer ‘Fronius Com Card‘ kann vom letzten Wechselrichter
mit ‘Fronius Com Card‘ bis zu 1000 m entfernt sein.
Unterschiedliche Systemerweiterungen werden vom Solar Net automatisch erkannt.
Um zwischen mehreren identischen Systemerweiterungen zu unterscheiden, an den
Systemerweiterungen eine individuelle Nummer einstellen.
Um jeden Wechselrichter eindeutig im Solar Net zu definieren, dem entsprechenden
Wechselrichter ebenfalls eine individuelle Nummer zuweisen. Zuweisen einer individuellen Nummer gemäß Abschnitt ‘Das Setup-Menü‘ im Bedienungsteil dieser Anleitung.
Nähere Informationen zu den einzelnen Systemerweiterungen befinden sich in den entsprechenden Bedienungsanleitungen oder im Internet unter http:\\www.fronius.com
IN
OUT
PC
IN
= Abschluss-Stecker
70
Sensor Box
Fronius
IG Plus
Com Card
2
Com Card
1
Fronius
IG Plus
RS 232
Fronius
IG Plus
Datalogger C.
Aufzeichnung und Archivierung der Wechselrichter- und Sensordaten mittels Fronius Datalogger und Fronius Sensor Box:
Com Card
Beispiel
3
IN OUT
OUT
°C
m/s
W/m²
IN
OUT
Die Optionskarten kommunizieren innerhalb des Fronius IG Plus über dessen internes
Netzwerk. Die externe Kommunikation (Solar Net) erfolgt über die ‘Fronius Com Cards‘.
Jede ‘Fronius Com Card‘ besitzt zwei RS 485 Schnittstellen als Ein- und Ausgang. Die Verbindung erfolgt mittels RJ45-Steckern.
71
DE
Bilderklärung: Daten-Netzwerk mit 3 Fronius IG Plus und einer Fronius Sensor Box:
alle Fronius IG Plus mit jeweils einer ‘Fronius Com Card‘
ein Fronius IG Plus mit ‘Fronius Datalogger Card‘ (Nr. 2)
Fronius Datalogger mit zwei RS-232 Schnittstellen für die Verbindung mit PC und Modem
Inbetriebnahme
Werksseitige
Konfiguration
Der Wechselrichter wurde werksseitig betriebsfertig vorkonfiguriert.
Individuelle Konfigurationsmöglichkeiten gemäß Abschnitt ‘Das Setup-Menü‘ im Bedienungsteil dieser Anleitung.
Inbetriebnahme
Nach dem Anschluss des Wechselrichters an die Solarmodule (DC) und an das öffentliche
Netz (AC), den Hauptschalter in Position - 1 - schalten.
HINWEIS! Unabhängig ob Bolzen oder Sicherungen verwendet werden, den
Wechselrichter nicht ohne Sicherungsabdeckungen betreiben.
HINWEIS! Um die Schutzart am Wechselrichter zu gewährleisten:
Vor Inbetriebnahme Blindstopfen in alle Öffnungen am Dichtungseinsatz einsetzen, in denen sich keine Kabel befinden
Falls Kabel durch den Dichtungseinsatz geführt werden, die übrigen
Blindstopfen in die außen angeordneten Vertiefungen einsetzen
1
2
ON
1
on
of
f
AC
2
-
-
72
Geben die Solarmodule ausreichend Leistung ab, leuchtet die LED Betriebsstatus
orange auf. Am Display beginnt die Darstellung der Startup-Phase. Das orange Aufleuchten der LED signalisiert, dass der automatische Start des Wechselrichters in
Kürze erfolgen wird.
Nach dem automatischen Start des Wechselrichters leuchtet die LED Betriebsstatus
grün.
Solange der Netz-Einspeisebetrieb stattfindet, leuchtet die LED Betriebsstatus grün
und bestätigt die störungsfreie Funktion des Wechselrichters.
In Deutschland muss auf Grund der Richtlinie VDE-AR-N 4105 bei der Inbetriebnahme des
Wechselrichters die Größe der Photovoltaik-Anlage in kVA definiert werden.
Über die PV-Anlagengröße ermittelt der Wechselrichter die zur Netzstabilisierung erforderliche Blindleistung.
Bei anderen deutschsprachigen Länder-Setups startet der Wechselrichter ohne Auswahl
der PV-Anlagengröße.
Soll der Wechselrichter nicht am Niederspannungs-Netz sondern am MittelspannungsNetz betrieben werden, muss das Länder-Setup „DE MS“ eingestellt werden. Für diesen
Fall wenden Sie sich bitte an den Service-Dienst.
Vorgehensweise zum Einstellen der PV-Anlagengröße für das Länder-Setup „DE“:
Nach dem Einschalten des Wechselrichters beginnt am Display die Darstellung der
Startup-Phase.
-
Segmenttest
Alle Anzeigeelemente leuchten für ca.
eine Sekunde auf
-
Der Wechselrichter durchläuft eine virtuelle Checkliste
Das Display zeigt „TEST“ und die jeweilige Komponente, die soeben getestet wird (z.B. „LED“)
-
Im Anschluss beginnt die Auswahlphase der PV-Anlagengröße: 'SETUP
SEL’ wird angezeigt
1
Taste ‘Enter’ drücken
Die erste Auswahlmöglichkeit für die PVAnlagengröße wird angezeigt
(z.B.: < 3,68)
für Photovoltaik-Anlagen bis max. 3,68 kVA
cos phi = 1
(reiner Wirkleistungs-Betrieb)
73
DE
PV-Anlagengröße für das Länder-Setup „DE
NS“ einstellen
für Photovoltaik-Anlagen > 3,68 kVA bis
max. 13,8 kVA
bis max. 50 % der WechselrichterLeistung ist cos phi = 1
ab einer Wechselrichter-Leistung > 50
% verläuft cos phi linear auf 0,95 induktiv
für Photovoltaik-Anlgen > 13,8 kVA
bis max. 50 % der WechselrichterLeistung ist cos phi = 1
ab einer Wechselrichter-Leistung > 50
% verläuft cos phi linear auf 0,90 induktiv
2
Mittels Tasten ‘auf’ oder ‘ab’ die gewünschte PV-Anlagengröße auswählen
3
Taste ‘Enter’ 2 x drücken, um die Auswahl der PV-Anlagengröße zu bestätigen
(oder mittels Taste ‘Esc’ zurück zur
Auswahl der PV-Anlagengröße)
Die Startup-Phase beginnt erneut mit dem
Segmenttest.
Nach dem Auswählen der PV-Anlagengröße ist die Softstart-Funktion GPIS automatisch
aktiviert:
entsprechend der Richtlinie VDE-AR-N 4105 wird bei der Wiederzuschaltung nach einer
Abschaltung auf Grund eines AC-Fehlers die Ausgangsleistung des Wechselrichters kontinuierlich um 10 % je Minute gesteigert.
74
HINWEIS! Bei vorhandener Solarmodul-Erdung muss nach dem Einschalten des
Wechselrichters im ‘Service Menü Basic’ die entsprechende Erdungsmethode
eingestellt werden.
Für das Einsteigen in das ‘Service Menü Basic’ ist ein 5-stelliger Zugriffs-Code erforderlich. Dieser Zugriffs-Code wird auf Anfrage von Fronius zur Verfügung gestellt.
Bei vorhandener Solarmodul-Erdung wird nach dem Einschalten des Wechselrichters und
dem Ablauf der Startup-Phase die Statusmeldung 502 „Zu geringer Isolationswert“ angezeigt.
1
Statusmeldung durch Drücken der
Taste ‘Enter’ bestätigen
Der aktuelle Isolationswert wird angezeigt.
2
Taste ‘Menü’ drücken
‘Menu’ wird angezeigt.
3
Mittels Tasten ‘links’ oder ’rechts’ den
Modus ‘Setup’ anwählen
4
Die nicht belegte Taste ‘Esc’ 5 x drücken
‘CODE’ wird angezeigt, die erste Stelle
blinkt.
5
Mittels Tasten ‘auf’ oder ‘ab’ den Wert
für die erste Stelle des Zugriffs-Code
auswählen
6
Taste ‘Enter’ drücken
75
DE
Wechselrichter
für vorhandene
Solarmodul-Erdung einstellen
Die zweite Stelle blinkt.
7
Mittels Tasten ‘auf’ oder ‘ab’ einen
Wert für die zweite Stelle des ZugriffsCode auswählen
8
Taste ‘Enter’ drücken
Die dritte Stelle blinkt.
9
Mittels Tasten ‘auf’ oder ‘ab’ einen
Wert für die dritte Stelle des ZugriffsCode auswählen
10 Taste ‘Enter’ drücken
Die vierte Stelle blinkt.
11 Mittels Tasten ‘auf’ oder ‘ab’ einen
Wert für die vierte Stelle des ZugriffsCode auswählen
12 Taste ‘Enter’ drücken
Die fünfte Stelle blinkt.
13 Mittels Tasten ‘auf’ oder ‘ab’ einen
Wert für die fünfte Stelle des ZugriffsCode auswählen
14 Taste ‘Enter’ drücken
Der Zugriffs-Code blinkt.
*) ... Code-Beispiel
*)
15 Taste ‘Enter’ drücken
Der Wechselrichter ist nun im ‘Service Menü Basic’, der erste Parameter wird angezeigt:
‘MIXMODE’ bei mehrphasigen Wechselrichtern
‘DCMODE’ bei einphasigen Wechselrichtern
76
17 Taste ‘Enter’ drücken
Die Erdungsmethode wird angezeigt.
18 Mittels Tasten ‘auf’ oder ‘ab’ die entsprechende Erdungsmethode auswählen:
OFF = keine Solarmodul-Erdung (Werkseinstellung)
NEG = Solarmodul-Erdung am Minuspol
POS = Solarmodul-Erdung am Pluspol
-100 kOhm = Solarmodul-Erdung am Minuspol mittels hochohmigem Widerstand
77
DE
16 Mittels Tasten ‘auf’ oder ‘ab’ den Parameter ‘GNDMODE’ auswählen
+100 kOhm = Solarmodul-Erdung am Pluspol mittels hochohmigem Widerstand
19 Zum Übernehmen der erforderlichen
Erdungsmethode Taste ‘Enter’ drücken
20 Zum Aussteigen aus dem ‘Service Menü Basic’ die Taste ‘Esc’ drücken
78
DE
Gerätebeschreibung Fronius IG Plus
Bedienelemente
und Anzeigen
(2)
(1)
(6)
(5)
(4)
Pos.
Funktion
(1)
Display
zur Anzeige von Werten, Einstellungen und Menüs
(2)
LED Betriebsstatus
zur Anzeige des Betriebszustandes
(3)
Taste ‘Enter‘
zum Bestätigen einer Auswahl
(4)
Taste ‘Menü/ Esc‘
zum Wechsel in die Menüebene
zum Ausstieg aus dem Setup-Menü
(5)
Taste ‘ab/rechts‘
je nach Auswahl:
zur Navigation nach unten
zur Navigation nach rechts
(6)
Taste ‘links/auf‘
je nach Auswahl:
zur Navigation nach links
zur Navigation nach oben
(3)
79
Display
Die Versorgung des Displays erfolgt über die Schutz-Kleinspannung der Solarmodule. Das
Display steht somit tagsüber zur Verfügung.
WICHTIG! Das Display des Wechselrichters ist kein geeichtes Messgerät. Eine geringe
Abweichung um einige Prozent ist systembedingt. Die genaue Abrechnung der Daten mit
dem Energieversorgungs-Unternehmen erfordert daher einen geeichten Zähler.
(1)
(2)
(3)
(4)
(5)
(6)
(13)
(12)
(7)
(11)
(10)
Pos.
Funktion
(1)
Symbole für den Anzeigemodus ‘Now‘
(2)
Symbole für den Anzeigemodus ‘Day’
(3)
Symbole für den Anzeigemodus ‘Year’
(4)
Symbole für den Anzeigemodus ‘Total’
(5)
Symbole für den Anzeigemodus ‘Setup’
(6)
Symbole für Betriebsbedingungen
(9)
(8)
Der dargestellte Wert bedeutet das Maximum innerhalb des betrachteten Zeitraumes (abhängig vom gewählten Anzeigemodus).
Der dargestellte Wert bedeutet das Minimum innerhalb des betrachteten Zeitraumes (abhängig vom gewählten Anzeigemodus).
WICHTIG! Die dargestellten Minimum- und Maximum-Werte entsprechen nicht den absoluten Extremwerten, da die Messwerterfassung in
Intervallen von zwei Sekunden erfolgt.
... erscheint bei der Anzeige von Größen, welche direkt mit den Solarmodulen zusammenhängen
... erscheint bei der Anzeige von Größen, welche direkt mit dem öffentlichen Netz zusammenhängen
... erscheint bei der Anzeige von Werten, welche direkt mit dem
Wechselrichter zusammenhängen
(7)
80
Bereich für Anzeigeeinheit
zur Darstellung der dem Anzeigewert zugeordneten Einheit
Funktion
(8)
Symbol für Taste ‘Enter’
(9)
Symbole für Taste ‘Menü/Esc’
(10)
Symbole für Taste ‘ab/rechts’
(11)
Symbole für Taste ‘links/auf’
(12)
Bereich für Anzeigewert
zur Darstellung des Anzeigewertes
(13)
Segment-Balken (nicht aktiv während Setup-Einstellungen)
zeigt unabhängig vom gewählten Anzeigemodus die aktuell in das Netz eingespeiste Leistung an. Die Anzeige erfolgt in % der für den Solar-Wechselrichter
maximal möglichen Einspeiseleistung.
LED Betriebsstatus
DE
Pos.
Position der LED Betriebsstatus am Wechselrichter
Die LED Betriebsstatus ändert je nach Betriebszustand die Farbe:
LED Betriebsstatus
Erklärung
leuchtet grün
Die LED leuchtet nach der automatischen Startup-Phase des
Wechselrichters, solange der Netz-Einspeisebetrieb stattfindet.
Die Photovoltaik-Anlage arbeitet störungsfrei.
blinkt grün
Die Photolvoltaik-Anlage arbeitet störungsfrei, am Display erscheint eine Statusmeldung.
Wird eine Statusmeldung angezeigt, den entsprechenden Status gemäß Kapitel ‘Wartung und Service‘, Abschnitt ‘Statusdiagnose und Fehlerbehebung‘ eruieren und beheben;
Statusmeldung durch Drücken der Taste ‘Enter‘ quittieren.
leuchtet orange
Der Wechselrichter befindet sich in der automatischen StartupPhase, sobald die Solarmodule nach Sonnenaufgang ausreichend Leistung geben.
blinkt orange
Am Display erscheint eine Warnung
oder
der Wechselrichter wurde im Setup-Menü auf Standby-Betrieb
geschaltet (= manuelle Abschaltung des Einspeisebetriebes);
Nach dem nächsten Sonnenaufgang wird der Einspeisebetrieb
automatisch wieder aufgenommen.
Während die LED orange blinkt kann der Einspeisebetrieb jederzeit manuell aufgenommen werden (siehe Abschnitt ‘Das
Setup-Menü‘)
81
LED Betriebsstatus
Erklärung
leuchtet rot
Allgemeiner Status: Anzeige der entsprechenden Statusmeldung am Display
bleibt dunkel
Es besteht keine Verbindung zu den Solarmodulen;
keine Solarmodul-Leistung auf Grund von Dunkelheit
Eine Auflistung der entsprechenden Statusmeldungen, Statusursachen und Abhilfemaßnahmen befindet sich im Kapitel ‘Fehlerbehebung und Wartung‘, Abschnitt ‘Statusdiagnose und Fehlerbehebung‘
82
DE
Startup-Phase und Netz-Einspeisebetrieb
Startup-Phase
Nach dem automatischen Einschalten führt der Wechselrichter einen Selbsttest durch. Anschließend erfolgt ein Test des öffentlichen Netzes. Dieser Test dauert wenige Sekunden
bis zu einigen Minuten, je nach vorhandenen Landesbestimmungen. Während der Startup-Phase leuchtet die LED Betriebsstatus orange.
Testablauf
1.
Segmenttest
Alle Anzeigeelemente leuchten für ca. eine Sekunde auf
2.
Selbsttest wesentlicher Komponenten des Wechselrichters
Der Wechselrichter durchläuft eine virtuelle Checkliste
Das Display zeigt ‘TEST‘ und die jeweilige Komponente, die soeben getestet wird
(z.B. ‘LED‘)
3.
Synchronisation mit dem Netz:
Das Display zeigt ‘WAIT PS‘, das Wechselrichter-Symbol blinkt: Der Wechselrichter wartet die Bereitschaft aller am Netz befindlichen Leistungsteile ab. Dieser
Vorgang erfolgt in Abhängigkeit der DC-Spannung
-
4.
Anschließend zeigt das Display ‘SYNC AC‘, das Netzsymbol blinkt
Startup-Test
Bevor der Wechselrichter den Netz-Einspeisebetrieb aufnimmt, werden die Netzbedingungen gemäß den Landes-Bestimmungen getestet
Das Display zeigt ‘START UP‘
Je nach länderspezifischen Bestimmungen kann der Startup-Test wenige Sekunden
83
bis zu einigen Minuten dauern. Der Zeitablauf wird durch einen von oben nach unten
geringer werdenden Segment-Balken symbolisiert.
Verschwinden zwei Teilstriche die zuvor noch geblinkt haben, sind jeweils 1/10 der
Gesamtdauer des Startup-Tests vergangen.
Netz-Einspeisebetrieb
84
-
Nach Abschluss der Tests beginnt der Wechselrichter mit dem Netz-Einspeisebetrieb.
Das Display zeigt die aktuelle Leistung, mit der das Netz gespeist wird.
Die LED Betriebsstatus leuchtet grün, der Wechselrichter arbeitet.
DE
Navigation in der Menüebene
Display-Beleuchtung aktivieren
1
Eine beliebige Taste drücken
Die Display-Beleuchtung wird aktiviert.
Wird 30 Sekunden keine Taste gedrückt, erlischt die Display-Beleuchtung (sofern die
Display-Beleuchtung im Setup-Menü auf Automatikbetrieb eingestellt ist).
Im Setup-Menü besteht weiters die Möglichkeit, eine ständig leuchtende oder eine
ständig abgeschaltete Display-Beleuchtung einzustellen.
Automatisches
Wechseln in den
Anzeigemodus
‘Now’ oder in die
Startup-Phase
Wird 2 Minuten keine Taste gedrückt:
Während des Einspeisebetriebes wechselt der Wechselrichter automatisch in den Anzeigemodus ‘Now’, die aktuell eingespeiste Leistung wird angezeigt.
Befindet sich der Wechselrichter nicht im Einspeisebetrieb, wechselt der Wechselrichter automatisch in die Startup-Phase zur Synchronisation mit dem Netz.
Der Wechsel in den Anzeigemodus ‘Now’ oder in die Startup-Phase erfolgt von jeder
beliebigen Position innerhalb der Anzeigemodi oder dem Setup-Menü.
Menüebene aufrufen
1
Taste ‘Menü‘ (1) drücken
(1)
Das Display zeigt ‘Menu‘
Der Wechselrichter befindet sich nun in der
Menüebene.
Von der Menüebene aus
lässt sich der gewünschte Anzeigemodus einstellen
lässt sich das Setup-Menü aufrufen
85
Die Anzeigemodi
Die Anzeigemodi
Anzeigemodus ‘Now‘
...... Anzeige von Momentanwerten
Anzeigemodus ‘Day‘
...... Anzeige von Werten zur Netzeinspeisung am heutigen
Tag
Anzeigemodus ‘Year‘
...... Anzeige von Werten zur Netzeinspeisung im aktuellen
Kalenderjahr (nur in Verbindung mit der Option Fronius
Datalogger)
Anzeigemodus ‘Total‘
...... Anzeige von Werten zur Netzeinspeisung seit Erstinbetriebnahme des Wechselrichters
Anzeigemodus
anwählen
(1)
(7)
(2)
(6)
(3)
(4)
1
Menüebene aufrufen
2
Mit den Tasten ‘links‘ (7) oder ‘rechts‘
(6) den gewünschten Anzeigemodus
(1) -(4) anwählen
3
Taste ‘Enter‘(5) drücken
(5)
Der ausgewählte Anzeigemodus wird angezeigt, z.B. Anzeigemodus ‘Day‘.
WICHTIG! Der Menüpunkt ‘Year‘ wird nur
unterstützt, wenn die Option Fronius Datalogger angeschlossen ist. Diese Systemerweiterung verfügt über eine Echtzeit-Uhr.
86
Anzeigemo- Symbol
dus
‘Now‘
Einheit
Option
DE
Übersicht der Anzeigewerte
Anzeigewert
W
-
eingespeiste Leistung
V
-
Netzspannung
A
-
eingespeister Strom
Hz
-
Netzfrequenz
V
-
Solarmodul-Spannung
A
-
Solarmodul-Strom
MOhm
-
Isolationswiderstand
HH:MM
x
Uhrzeit
‘Day‘
kWh / MWh
-
Eingespeiste Energie
‘Year‘
Währung
-
Ertrag
‘Total‘
kg / T
-
CO2- Reduktion
W
-
max. eingespeiste Leistung
V
-
max. Netzspannung
V
-
min. Netzspannung
V
-
max. Solarmodul-Spannung
HH:MM
-
Betriebsstunden des Wechselrichters
x
Option
Ist die erforderliche Optionskarte nicht vorhanden, wird ‘N.A.‘ (nicht angeschlossen) angezeigt.
87
Anzeigewerte im Anzeigemodus "Now"
Anzeigemodus
‘Now‘ anwählen
1
Anzeigemodus ‘Now‘ anwählen
Der erste Anzeigewert im Anzeigemodus
‘Now‘ erscheint
2
Mittels Taste ‘ab‘ (2) zum nächsten Anzeigewert blättern
zurück blättern mittels Taste ‘auf‘ (1)
(1)
88
(2)
Eingespeiste Leistung
momentan in das Netz eingespeiste Leistung (Watt)
Bei der Anzeige der eingespeisten Leistung ist die Taste ‘Enter‘ aktiv, wenn zumindest
eine der folgenden Funktionen am Wechselrichter vorhanden ist:
Blindleistungs-Betrieb
Ferngesteuerte Wirkleistungs-Reduktion
GVPR (Grid Voltage depended Power Reduction - Netzspannungs-abhängige Leistungsreduktion)
Das Vorhandensein einer Funktion hängt vom Länder-Setup, von gerätespezifischen
Einstellungen und von der Software-Version der elektronischen Baugruppen ab.
Blindleistungs-Betrieb:
Durch Drücken der Taste ‘Enter‘ wird die aktuelle Geräte-Scheinleistung in VA angezeigt.
Durch Drücken der Tasten ‘auf‘ oder ‘ab‘ kann der aktuelle Betriebsmodus angezeigt
werden.
Ferngesteuerte Wirkleistungs-Reduktion (wenn eine Fronius Power Control Box / Card
im Solar Net ist und eine Leistungsreduktion seitens des Energie-Versorgungsunternehmens vorliegt):
Durch Drücken der Taste ‘Enter‘ wird die Leistungsreduktion in % angezeigt.
Durch Drücken der Tasten ‘auf‘ oder ‘ab‘ wird die Zeit angezeigt, wie lange die Leistungsreduktion bereits andauert.
GVPR:
Durch Drücken der Taste ‘Enter‘ wird die Aktivierungszeit in SEC / GVPR (alternierend) angezeigt.
Im Kombinationsfall nach dem Drücken der Taste ‘Enter‘ mit den Tasten ‘auf‘ oder ‘ab‘
zwischen den vorhandenen Parametern blättern.
-
Durch Drücken der Taste ‘Menü‘ gelangt man zurück in die Menüebene.
Netzspannung
Außenleiter-Spannung (Volt)
z.B. Phasenspannung für Phase L1:
Bei mehrphasigen Wechselrichtern ist die
Taste ‘Enter‘ aktiv.
Durch Drücken der Taste ‘Enter’ kann
die Phasenspannung angezeigt werden.
Durch Drücken der Tasten ‘auf’ oder
‘ab’ kann die Phasenspannung der
übrigen Phasen angezeigt werden.
Durch Drücken der Taste ‘Menü’ gelangt man zurück in die Menüebene.
89
DE
Anzeigewerte im
Anzeigemodus
‘Now‘
Eingespeister Strom
momentan in das Netz eingespeister
Strom (Ampere)
z.B. Phasenstrom für Phase L3:
Bei mehrphasigen Wechselrichtern ist die
Taste ‘Enter‘ aktiv.
Durch Drücken der Taste ‘Enter’ kann
der Phasenstrom angezeigt werden.
Durch Drücken der Tasten ‘auf’ oder
‘ab’ kann der Phasenstrom der übrigen Phasen angezeigt werden.
Durch Drücken der Taste ‘Menü’ gelangt man zurück in die Menüebene.
Netzfrequenz
(Hertz)
Solarmodul-Spannung
momentan an den Solarmodulen anliegende Spannung (Volt)
Solarmodul-Strom
momentan von den Solarmodulen gelieferter Strom (Ampere)
Isolationswiderstand der PhotovoltaikAnlage
(MOhm)
bei nicht geerdeten Solarmodulen
WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Bei einem Isolationswiderstand < 600 kOhm keinesfalls den Pluspol oder den Minuspol der Photovoltaikanlage berühren. Ein Isolationswiderstand < 600 kOhm kann auf eine
mangelhaft isolierte DC-Leitung oder schadhafte Solarmodule zurückgeführt
sein. Setzen Sie sich im Falle eines zu geringen Isolationswiderstandes mit Ihrem
Fronius-Servicepartner in Verbindung.
Der Isolationswiderstand ist der Widerstand zwischen dem Plus- oder Minuspol der Photovoltaik-Anlage und dem Erdungspotential. Wird ein Isolationswiderstand > 600 kOhm angezeigt, ist die Photovoltaik-Anlage ausreichend isoliert.
Ein Isolationswiderstand von weniger als 600 kOhm deutet auf einen Fehler hin.
Bei einem Isolationswiderstand von weniger als 10 MOhm unterscheidet das Display zwischen:
negativem Potential der Erdung (Vorzeichen ‘-‘)
positivem Potential der Erdung (Vorzeichen ‘+‘)
90
DE
Anzeigebeispiel für negatives Potential
(Vorzeichen ‘-‘)
Kurzschluss zwischen DC- Leitung und
Erde
Anzeigebeispiel für positives Potential
(Vorzeichen ‘+‘)
Kurzschluss zwischen DC+ Leitung und
Erde
GFDI-Status
bei geerdeten Solarmodulen
Falls kein Erdschluss im Photovoltaiksystem vorliegt wird ‘GFDI OK’ angezeigt
GFDI = Ground Fault Detector Interruptor
Uhrzeit (Option Datenlogger)
wird die Uhrzeit am Wechselrichter oder
an einer Systemerweiterung geändert, ändert sich diese an allen mittels Solar Net
verbundenen Geräten.
Optionen
Ist die erforderliche Optionskarte nicht vorhanden, wird ‘N.A.‘ (nicht angeschlossen) angezeigt.
91
Anzeigewerte in den Anzeigemodi "Day / Year / Total"
Allgemeines
Der Einschalt-Zeitpunkt bedeutet für den Wechselrichter Tagesbeginn. Wird die DC-Zuleitung getrennt, sind für den Anzeigemodus ‘Day‘ nach erneutem Hochstarten folgende
Werte zurückgesetzt:
Ertrag (Währung einstellbar)
CO2-Reduktion (kg)
maximal eingespeiste Leistung (Watt)
maximale Netzspannung (Volt)
minimale Netzspannung (Volt)
Betriebsstunden des Wechselrichters
Steht die Option Fronius Datalogger zur Verfügung, gelten die Anzeigewerte für den gesamten Kalendertag.
Anzeigemodus
‘Day / Year / Total‘
anwählen
Erster Anzeigewert im Anzeigemodus
‘Day‘:
(1)
92
(2)
Erster Anzeigewert im Anzeigemodus
'Year':
(1)
(2)
DE
Erster Anzeigewert im Anzeigemodus ‘Total‘:
1
Anzeigemodus ‘Day‘ oder
Anzeigemodus ‘Year‘ oder
Anzeigemodus ‘Total’ anwählen
Der erste Anzeigewert im ausgewählten
Anzeigemodus erscheint.
2
Mittels Taste ‘ab’ (2) zum nächsten
Anzeigewert blättern
zurück blättern mittels Taste ‘auf’ (1)
(1)
Anzeigewerte in
den Anzeigemodi
‘Day / Year / Total‘
(2)
Eingespeiste Energie
während des betrachteten Zeitraumes in
das Netz eingespeiste Energie (kWh /
MWh)
Auf Grund unterschiedlicher Messverfahren kann es zu Abweichungen gegenüber Anzeigewerten anderer Messgeräte kommen. Für die Verrechnung der eingespeisten Energie
sind nur die Anzeigewerte des vom Elektrizitätsversorgungs-Unternehmen beigestellten,
geeichten Messgerätes bindend.
Ertrag
während des betrachteten Zeitraumes erwirtschaftetes Geld (Währung im SetupMenü einstellbar)
Wie bei der eingespeisten Energie kann es auch beim Ertrag zu Abweichungen mit anderen Messwerten kommen.
Einstellung von Währung und Verrechnungssatz wird im Abschnitt ‘Das Setup-Menü’ beschrieben. Die Werkseinstellung hängt von der jeweiligen Ländereinstellung ab.
93
CO2-Reduktion
während des betrachteten Zeitraumes eingesparte CO2-Emission
(kg / T; T = Tonne)
Im Bereich für die Anzeigeeinheit wird abwechselnd ‘kg’ oder ‘T’ und ‘CO2’ angezeigt.
Der Wert für die CO2-Reduktion entspricht der CO2-Emission, die bei Produktion der
gleichen Strommenge in einem kalorischen Kraftwerk freigesetzt würde.
Die Werkseinstellung beträgt 0,59 kg / kWh (Quelle: DGS - Deutsche Gesellschaft für
Sonnenenergie).
Maximal eingespeiste Leistung
höchste, während des betrachteten Zeitraumes ins Netz eingespeiste Leistung
(W)
Maximale Netzspannung
höchste, während des betrachteten Zeitraumes gemessene Netzspannung (V)
Je nach Länder-Setup oder gerätespezifischen Einstellungen ist im Anzeigemodus 'Total' die Taste ‘Enter‘ aktiv.
Durch Drücken der Taste ‘Enter‘ kann
die während des betrachteten Zeitraumes gemessene maximale Phasenspannung angezeigt werden.
z.B. maximale Phasenspannung für die PhaDurch Drücken der Tasten ‘auf‘ oder
se L1:
‘ab‘ kann die während des betrachteten Zeitraumes gemessene maximale Phasenspannung der übrigen
Phasen angezeigt werden.
Durch Drücken der Taste ‘Menü‘ gelangt man zurück in die Menüebene.
Minimale Netzspannung
geringste, während des betrachteten Zeitraumes gemessene Netzspannung (V)
Maximale Solarmodul-Spannung
höchste, während des betrachteten Zeitraumes gemessene Solarmodul-Spannung (V)
94
DE
Betriebsstunden
Betriebsdauer des Wechselrichters
(HH:MM)
Die Angabe der Betriebsdauer erfolgt in Stunden und Minuten bis 999 h und 59 min (Anzeige: ‘999:59’). Ab diesem Zeitpunkt erfolgt die Anzeige nur mehr in Stunden.
Obwohl der Wechselrichter während der Nacht außer Betrieb ist, werden die für die Option Sensorkarte erforderlichen Daten rund um die Uhr erfasst und gespeichert.
Optionen
Ist die erforderliche Optionskarte nicht vorhanden, wird ‘N.A.‘ (nicht angeschlossen) angezeigt.
95
Das Setup-Menü
Voreinstellung
Der Wechselrichter ist betriebsfertig vorkonfiguriert. Für den vollautomatischen Netz-Einspeisungsbetrieb sind keine Voreinstellungen erforderlich.
Das Setup-Menü ermöglicht eine einfache Änderung der Voreinstellungen des Wechselrichters, um Anwender-spezifischen Wünsche und Anforderungen zu entsprechen.
In das Setup-Menü einsteigen
1
In die Menüebene wechseln (Taste
‘Menü‘ drücken)
2
Mittels Tasten ‘links‘ (4) oder ‘rechts‘
(3) den Modus ‘Setup‘ (1) anwählen
3
Taste ‘Enter‘ (2) drücken
(1)
(4)
(3)
(2)
Der erste Menüpunkt ‘STAND BY‘ des Setup-Menüs wird angezeigt.
96
Beispiel: Menüpunkt ‘STAND BY‘
(1)
(2)
DE
Zwischen Menüpunkten blättern
Beispiel: Menüpunkt ‘CONTRAST‘
(1)
(2)
1
In das Setup-Menü einsteigen
2
Mit den Tasten ‘auf‘ (1) oder ‘ab‘ (2) zwischen den verfügbaren Menüpunkten blättern
97
Menüpunkte im Setup-Menü
STAND BY
Manuelle Aktivierung / Deaktivierung des
Standby-Betriebes mittels Taste ‘Enter’
Einheit
-
Einstellbereich
Enter
Werkseinstellung
Automatischer Netz-Einspeisebetrieb (Standby deaktiviert)
-
Im Standby-Betrieb ist die Leistungselektronik abgeschaltet. Es findet keine
Netzeinspeisung statt.
Die LED Betriebsstatus blinkt orange.
Nach Einbruch der Dämmerung erlischt die orange blinkende LED.
Nach dem nächsten Sonnenaufgang wird der Netz-Einspeisebetrieb automatisch wieder aufgenommen (LED leuchtet nach Startup-Phase grün).
Während die LED orange blinkt, kann der Netz-Einspeisebetrieb jederzeit wieder aufgenommen werden (‘STAND BY’ deaktivieren).
Wird der Standby-Betrieb durch Drücken der Taste ‘Enter‘ aktiviert, wird am Display abwechselnd ‘STAND BY‘ und ‘Enter‘ angezeigt:
Zum Beibehalten des Standby-Betriebes:
Taste ‘Esc‘ drücken
Zum Beenden des Standby-Betriebes:
Taste ‘Enter‘ drücken
CONTRAST
Einstellung des Kontrastes am Display
Einheit
-
Einstellbereich
0-7
Werkseinstellung
7
Da der Kontrast temperaturabhängig ist, können wechselnde Umgebungsbedingungen
eine Einstellung des Menüpunktes ‘CONTRAST’ erfordern.
98
LIGHT MODE
DE
Voreinstellung der Display-Beleuchtung
Einheit
-
Einstellbereich
AUTO / ON / OFF
Werkseinstellung
AUTO
AUTO:
Nach dem letzten Drücken einer Taste erlischt die Display-Beleuchtung in Folge einer Zeitverzögerung von 30 Sekunden.
ON:
Die Display-Beleuchtung ist während des Netz-Einspeisebetriebes permanent eingeschaltet.
OFF:
Die Display-Beleuchtung ist permanent abgeschaltet.
WICHTIG! Der Menüpunkt ‘LIGHT MODE’ betrifft nur die Display-Hintergrundbeleuchtung. Eine Deaktivierung des Displays selbst ist auf Grund seiner geringen Energieaufnahme von weniger als einem mW (1/1000 W) nicht erforderlich.
CASH
Einstellung von Währung und Verrechnungssatz für die Vergütung der eingespeisten Energie
Einheit
-
Anzeigebereich
Währung / Verrechnungssatz/kWh
Werkseinstellung
(abhängig von der Ländereinstellung)
CO2
Einstellung des Faktors für die CO2-Reduktion
Einheit
kg/kWh, T/kWh
Einstellbereich
00,01 - 99,99
Werkseinstellung
0,59 kg/kWh
99
YIELD
Einstellung
eines OFFSET-Wertes für die TotalEnergieanzeige
eines Mess-Ausgleichsfaktors für die
Tages-, Jahres- und Total-Energieanzeige
Einstellbereich
OFF SET / CALI.
OFF SET
Vorgabe eines Wertes für die eingespeiste Energie, der zur aktuell eingespeisten Energie
addiert wird (z.B. Übertragswert bei Austausch des Wechselrichters) und des Einheitenvorsatzes
Einheit
Wh / kWh / MWh
Einstellbereich
5-stellig + k... / M...
1 kWh = 1000 Wh
1 MWH = 1000000 Wh
Werkseinstellung
0
CALI.
Vorgabe eines Korrekturwertes, damit die Anzeige am Display des Wechselrichters der
geeichten Anzeige des Stromzählers entspricht
Einheit
%
Einstellbereich
-5,0 - +5,0, in Schritten zu 0,1
Werkseinstellung
0
IG-NR.
Einstellung der Nummer (=Adresse) des
Wechselrichters bei einer Anlage mit mehreren Solar-Wechselrichtern
Einheit
-
Einstellbereich
01 - 99 (der 100. Wechselrichter = 00)
Werkseinstellung
1
WICHTIG! Beim Einbinden mehrerer Wechselrichter in ein Datenkommunikations-System
jedem Wechselrichter eine eigene Adresse zuordnen.
100
Kontrolle einer Datenverbindung, Funktionstest oder Aktivieren und Zurücksetzen
von diversen Optionen (z.B. Fronius Signal
Card, Fronius Personal Display Card,
Fronius Interface Card, Fronius TAC Card,
etc.)
Einstellbereich
Anzeigen OK COM oder ERROR COM;
SIGCD TEST / PDCD RST / IFCD RST / TAC TEST
OK COM / ERROR COM
zeigt eine über Solar Net vorhandene Datenkommunikation oder einen in der Datenkommunikation aufgetretenen Fehler an
Beispiele für Optionen:
SIGCD TEST
Funktionstest der Option Fronius Signal Card
Bei aktivierter Funktion Energie-Manager ist das Ausführen des Funktionstestes der Fronius Signal Card nicht möglich.
PDCD RST
Zurücksetzen der Option Fronius Personal Display Card
IFCD RST
Zurücksetzen der Option Fronius Interface Card
TAC TEST
Funktionstest der Option Fronius Power Relais Card (TAC)
TIME
Einstellung von Uhrzeit und Datum
Einheit
DDMMYYYY, HH:MM
Einstellbereich
Datum / Uhrzeit
Werkseinstellung
-
WICHTIG! Der Menüpunkt ‘TIME’ wird nur unterstützt, wenn die Option Fronius Datalogger angeschlossen ist.
101
DE
DAT COM
LIMIT CFG
Zur Anzeige von für ein Energieversorgungs-Unternehmen relevanten Einstellungen. Die angezeigten Werte sind vom
jeweiligen Länder-Setup oder von gerätespezifischen Einstellungen des Wechselrichters abhängig.
Anzeigebereich
U IL Max / U IL/TRIP* Max / U IL Min / U IL/TRIP* Min / U OL
Max / U OL/TRIP* Max / U OL Min / U OL/TRIP* Min / U RC Max
/ U RC Min / U LL
FREQ IL Max / FREQ IL/TRIP* Max / FREQ IL Min / FREQ IL/
TRIP* Min / FREQ OL Max / FREQ OL/TRIP* Max / FREQ OL
Min / FREQ OL/TRIP* Min / FREQ RE Max / FREQ RE Min
START TIME/INIT* / START TIME/RCON*
AGF / EMI COMP / POWER LIM / MIX MODE
*
wird abwechselnd angezeigt, z.B.:
IL
OL
„Inner Limit“ - innerer Grenzwert
„Outer Limit“ - äußerer Grenzwert
Je nach Länder-Setup oder gerätespezifischen Einstellungen können dem inneren Grenzwert IL und dem äußeren Grenzwert OL unterschiedliche Toleranzzeiten zugewiesen sein.
z.B.:
kurze Toleranzzeit für eine Abweichung vom äußeren Grenzwert
längere Toleranzzeit für eine Abweichung vom inneren Grenzwert
U IL Max
Oberer innerer Netzspannungs-Grenzwert in V
U IL/TRIP Max
Toleranzzeit für Überschreitung des oberen inneren Netzspannungs-Grenzwertes in P**
U IL Min
Unterer innerer Netzspannungs-Grenzwert in V
U IL/TRIP Min
Toleranzzeit für Unterschreitung des unteren inneren Netzspannungs-Grenzwertes in P**
U OL Max
Oberer äußerer Netzspannungs-Grenzwert in V
U OL/TRIP Max
Toleranzzeit für Überschreitung des oberen äußeren Netzspannungs-Grenzwertes in P**
U OL Min
Unterer äußerer Netzspannungs-Grenzwert in V
U OL/TRIP Min
Toleranzzeit für Unterschreitung des unteren äußeren Netzspannungs-Grenzwertes in P**
102
U RC Min
„Reconnection“
Unterer Spannungs-Grenzwert für das Wiederzuschalten an das öffentliche Netz nach
Trennung auf Grund einer unzulässigen Parameterabweichung
U LL
„Longtime Limit“
Spannungs-Grenzwert in V für den über einen längeren Zeitraum ermittelten SpannungsMittelwert
FREQ IL Max
Oberer innerer Netzfrequenz-Grenzwert in Hz
FREQ IL/TRIP Max
Toleranzzeit für Überschreitung des oberen inneren Netzfrequenz-Grenzwertes in P**
FREQ IL Min
Unterer innerer Netzfrequenz-Grenzwert in Hz
FREQ IL/TRIP Min
Toleranzzeit für Unterschreitung des unteren inneren Netzfrequenz-Grenzwertes in P**
FREQ OL Max
Oberer äußerer Netzfrequenz-Grenzwert in Hz
FREQ OL/TRIP Max
Toleranzzeit für Überschreitung des oberen äußeren Netzfrequenz-Grenzwertes in P**
FREQ OL Min
Unterer äußerer Netzfrequenz-Grenzwert in Hz
FREQ OL/TRIP Min
Toleranzzeit für Unterschreitung des unteren äußeren Netzfrequenz-Grenzwertes in P**
**
P = Netzperioden; 1 P entspricht 20 ms bei 50 Hz und 16,66 ms bei 60 Hz
FREQ RC Max
„Reconnection“
Oberer Netzfrequenz-Grenzwert für das Wiederzuschalten an das öffentliche Netz nach
Trennung auf Grund einer unzulässigen Parameterabweichung
FREQ RC Min
„Reconnection“
Unterer Netzfrequenz-Grenzwert für das Wiederzuschalten an das öffentliche Netz nach
Trennung auf Grund einer unzulässigen Parameterabweichung
START TIME/INIT
Hochstart-Zeit des Wechselrichters in s
START TIME/RCON
Wiederzuschalt-Zeit in s nach einem Netzfehler
103
DE
U RC Max
„Reconnection“
Oberer Spannungs-Grenzwert für das Wiederzuschalten an das öffentliche Netz nach
Trennung auf Grund einer unzulässigen Parameterabweichung
AGF
„Advanced Grid Features“
Anzeigebereich
Q MODE / GPIS / GFPR / FULL/LVRT
Q MODE
Modus für die Blindleistungs-Vorgabe
CONST / COSP***
konstante cos-phi-Vorgabe
CONST / Q REL***
konstante Vorgabe der relativen Blindleistung in %
CONST / Q ABS***
konstante Vorgabe einer absoluten Blindleistung in var
COSP (P)
cos-phi-Vorgabe in Abhängigkeit von der Wirkleistung
Q (U)
relative Blindleistungs-Vorgabe über die aktuelle Netzspannung
Q (P)
relative Blindleistungs-Vorgabe in Abhängigkeit von der
Wirkleistung
OFF
Der Wechselrichter arbeitet im reinen Wirkleistungs-Bereich (cos phi = 1)
GPIS
„Gradual Power Increment at Startup“
Softstart-Funktion, wie schnell der Wechselrichter die Leistung
steigern soll
ON / OFF / N.A.
GFPR
„Grid Frequency Depending Power Reduction“
von der Netzfrequenz abhängige Leistungsreduktion
ON / OFF / N.A.
FULL / LVRT***
„Low Voltage Ride Through“
Funktion zur Überbrückung einer Netzspannungs-Lücke, die
durch Netzspannungs-Parameter außerhalb der Limits verursacht wurde
ON / OFF / N.A.
EMI COMP
Kompensation des EMV-Filters im Betrieb
ON / OFF / N.A.
POWER LIM
konstante Scheinleistungs-Begrenzung
MIX MODE
DC-Betriebsart
***
N.A.
-
104
wird abwechselnd angezeigt
nicht vorhanden
zum Anzeigen des jeweiligen Wertes Taste ‘Enter‘ drücken
zum Verlassen des angezeigten Wertes Taste ‘Esc‘ drücken
Statusanzeige der Leistungsteile; der zuletzt aufgetretene Fehler kann angezeigt
werden
WICHTIG! Auf Grund schwacher Sonneneinstrahlung treten jeden Morgen und Abend naturgemäß die Statusmeldungen 306 (Power Low) und 307 (DC-Low) auf. Diesen Statusmeldungen liegt kein Fehler zu Grunde.
VERSION
Anzeige von Versionsnummer und Seriennummer von elektronischen Komponenten (z.B. IG-Brain-Einheit, Leistungsteile,
Display, Länder-setup, etc.)
Einheit
-
Anzeigebereich
MAIN CTRL / LCD / PS (PS00, PS01, PS02) / SETUP
Werkseinstellung
-
MAINCTRL
Versionsdaten der IG-Brain-Einheit (Wechselrichter-Steuerung)
LCD
Versionsdaten des Display
PS
Versionsdaten der Leistungsteile (PS00 - max. PS02)
SETUP
Anzeige des aktuell eingestellten Länder-Setups
Durch Drücken der Taste ‘Enter‘ wird mit 2 - 3 Buchstaben das
aktuell eingestellte Länder-Setup angezeigt, z.B. Anzeige ‘DE‘
für Länder-Setup Deutschland;
Verlassen der Länder-Setup Anzeige durch Drücken der Taste
‘Esc‘
105
DE
STATE PS
Menüpunkte einstellen und anzeigen
Menüpunkte einstellen allgemein
1
In das Setup-Menü einsteigen
2
Mittels Tasten ‘auf’ oder ‘ab’ den gewünschten Menüpunkt anwählen
3
Taste ‘Enter‘ drücken
Die erste Stelle eines einzustellenden
Wertes blinkt:
Die zur Verfügung stehenden Einstellungen werden angezeigt:
4
Mittels Tasten ‘auf‘ oder ‘ab‘ eine
Zahl für die erste Stelle auswählen
4
Mittels Tasten ‘auf‘ oder ‘ab‘ die gewünschte Einstellung auswählen
5
Taste ‘Enter‘ drücken
5
Um die Auswahl zu speichern und zu
übernehmen Taste ‘Enter‘ drücken.
Die zweite Stelle des Wertes blinkt.
6
Arbeitsschritte 4 und 5 wiederholen,
bis ...
Um die Auswahl nicht zu speichern
Taste ‘Esc‘ drücken.
der ganze einzustellende Wert blinkt.
7
Taste ‘Enter‘ drücken
8
Arbeitsschritte 4 - 6 gegebenenfalls
für Einheiten oder weitere einzustellende Werte wiederholen, bis Einheit
oder einzustellender Wert blinken.
9
Um die Änderungen zu speichern
und zu übernehmen Taste ‘Enter‘
drücken.
Um die Änderungen nicht zu speichern Taste ‘Esc‘ drücken.
Der aktuell ausgewählte Menüpunkt wird
angezeigt.
Anwendungsbeispiele für das Einstellen und
Anzeigen von
Menüpunkten
106
Der aktuell ausgewählte Menüpunkt wird
angezeigt.
Das Einstellen und Anzeigen von Menüpunkten wird anhand folgender Beispiele beschrieben:
Währung und Verrechnungssatz einstellen
Parameter im Menüpunkt ‘DATCOM‘ ansehen und einstellen
Zeit und Datum einstellen
1
Menüpunkt ‘CASH‘ anwählen
2
Taste ‘Enter‘ drücken
DE
Währung und
Verrechnungssatz einstellen
Die Währung wird angezeigt, Werkseinstellung = ‘EUR‘;
Die erste Stelle blinkt.
3
Mittels Tasten ‘auf‘ oder ‘ab‘ einen
Buchstaben für die erste Stelle auswählen
4
Taste ‘Enter‘ drücken
Die zweite Stelle blinkt.
5
Mittels Tasten ‘auf‘ oder ‘ab‘ einen
Buchstaben für die zweite Stelle auswählen
6
Taste ‘Enter‘ drücken
Die dritte Stelle blinkt.
7
Mittels Tasten ‘auf‘ oder ‘ab‘ einen
Buchstaben für die dritte Stelle auswählen
8
Taste ‘Enter‘ drücken
Die eingestellte Währung blinkt.
9
Taste ‘Enter‘ drücken
107
Der Verrechnungssatz in kWh / Währung
wird angezeigt, Werkeinstellung = 0,48
EUR / kWh;
Die erste Stelle blinkt.
10 Mittels Tasten ‘auf‘ oder ‘ab‘ einen
Wert für die erste Stelle auswählen
(z.B. 0)
11 Taste ‘Enter‘ drücken
Die zweite Stelle blinkt.
12 Mittels Tasten ‘auf‘ oder ‘ab‘ einen
Wert für die zweite Stelle auswählen
(z.B. 0)
13 Taste ‘Enter‘ drücken
Die erste Stelle nach dem Dezimalpunkt
blinkt.
14 Mittels Tasten ‘auf‘ oder ‘ab‘ einen
Wert für die erste Stelle nach dem Dezimalpunkt auswählen (z.B. 4)
15 Taste ‘Enter‘ drücken
Die zweite Stelle nach dem Dezimalpunkt
blinkt.
16 Mittels Tasten ‘auf‘ oder ‘ab‘ einen
Wert für die zweite Stelle nach dem
Dezimalpunkt auswählen (z.B. 8)
Einstellbar sind Werte von 00,01 bis
99,99.
17 Taste ‘Enter‘ drücken
Der eingestellte Verrechnungssatz blinkt.
18 Taste ‘Enter‘ drücken
Währung und Verrechnungssatz werden
übernommen.
19 Taste ‘Esc‘ drücken, um aus dem
Menüpunkt ‘CASH‘ auszusteigen
108
1
Menüpunkt ‘DATCOM‘ anwählen
2
Taste ‘Enter‘ drücken
DE
Parameter im
Menüpunkt ‘DATCOM‘ ansehen
und einstellen
Die weiteren Anzeigen hängen davon
ab, ob
-
eine Datenverbindung vorhanden
ist
-
eine Datenverbindung fehlerhaft
ist oder ob eine Option nicht installiert ist
Datenverbindung vorhanden
Bei vorhandener Datenverbindung wird
‘OKCOM‘ angezeigt.
3
Mittels Taste ‘ab‘ den ‘Signal Card
Test‘ aufrufen
‘SIGCDTEST‘ wird angezeigt
4
Taste ‘Enter‘ drücken
Der ‘Signal Card Test‘ wird gestartet, am
Display erscheint ‘SIGCD ON‘.
Bei aktiver ‘Signal Card‘ ertönt zur Bestätigung das Signal der Signal Card.
WICHTIG! Sollte das Signal nicht ertönen,
die Signalleitungen prüfen.
5
Taste ‚Esc‘ drücken, um aus dem ‘Signal Card Test‘ auszusteigen
‘SIGCD TEST‘ wird angezeigt
6
Mittels Taste ‚‘ab‘ weitere Optionen
auswählen:
109
z.B. Personal Display Card zurücksetzen
(‘PDCD RST‘) ...
...oder Interface Card zurücksetzen (‘IFCD
RST‘)
7
Taste ‘Enter‘ drücken
‘PDCD DONE‘...
...oder...
‘IFCD DONE‘ wird angezeigt
8
Taste ‘Esc‘ drücken, um aus der aktuellen Option auszusteigen
9
Mittels Taste ‚‘ab‘ weitere Optionen
auswählen:
‚‘TAC ON‘ wird angezeigt
10 Um die Funktion der Option Fronius
Powerer Relais Card zu überprüfen
Taste ‘Enter‘ drücken
‘TAC TEST‘ wird angezeigt, das AC-Relais
schaltet aus und die AC-Verbindung zum
Wechselrichter wird unterbrochen (keine
Netzeinspeisung).
11 Taste ‘Esc‘ 2 x drücken, um aus dem
Menüpunkt ‘DATCOM‘ auszusteigen
110
Bei fehlerhafter Datenverbindung oder
wenn Optionen nicht installiert sind, wird
‘ERROR COM‘ angezeigt.
3
Mittels Taste ‘ab‘ die jeweilige Option
aufrufen
‘SIGCD NI‘ (‘Signal Card‘ nicht installiert)
oder
‘PDCD NI‘ (‘Personal Display Card‘ nicht installiert) oder
‘IFCD NI‘ (‘Interface Card‘ nicht installiert)
oder
‘TAC NI‘ (‘TAC Card‘ nicht installiert)
wird angezeigt.
Zeit und Datum
einstellen
4
Taste ‘Esc‘ drücken, um aus dem
Menüpunkt ‘DATCOM‘ auszusteigen
1
Menüpunkt ‘TIME‘ anwählen
2
Taste ‘Enter‘ drücken
Das Datum wird angezeigt (TT.MM.JJJJ),
die erste Stelle für den Tag blinkt.
3
Mittels Tasten ‘auf‘ oder ‘ab‘ einen
Wert für die erste Tages-Stelle auswählen
4
Taste ‘Enter‘ drücken
Die zweite Stelle für den Tag blinkt.
5
Mittels Tasten ‘auf‘ oder ‘ab‘ einen
Wert für die zweite Tages-Stelle auswählen
6
Taste ‘Enter‘ drücken
111
DE
Datenverbindung fehlerhaft oder DATCOM ist nicht installiert
Die erste Stelle für den Monat blinkt.
7
Mittels Tasten ‘auf‘ oder ‘ab‘ einen
Wert für die erste Monats-Stelle auswählen
8
Taste ‘Enter‘ drücken
Die zweite Stelle für den Monat blinkt.
9
Mittels Tasten ‘auf‘ oder ‘ab‘ einen
Wert für die zweite Monats-Stelle auswählen
10 Taste ‘Enter‘ drücken
Die erste Stelle für das Jahr blinkt.
11 Mittels Tasten ‘auf‘ oder ‘ab‘ einen
Wert für die erste Jahres-Stelle auswählen
12 Taste ‘Enter‘ drücken
Die zweite Stelle für das Jahr blinkt.
13 Mittels Tasten ‘auf‘ oder ‘ab‘ einen
Wert für die zweite Jahres-Stelle auswählen
14 Taste ‘Enter‘ drücken
Die dritte Stelle für das Jahr blinkt.
15 Mittels Tasten ‘auf‘ oder ‘ab‘ einen
Wert für die dritte Jahres-Stelle auswählen
16 Taste ‘Enter‘ drücken
Die vierte Stelle für das Jahr blinkt.
17 Mittels Tasten ‘auf‘ oder ‘ab‘ einen
Wert für die vierte Jahres-Stelle auswählen
18 Taste ‘Enter‘ drücken
112
DE
Das eingestellte Datum blinkt.
19 Taste ‘Enter‘ drücken
Die Uhrzeit wird angezeigt (HH:MM), die
erste Stelle für die Stunde blinkt.
20 Mittels Tasten ‘auf‘ oder ‘ab‘ einen
Wert für die erste Stunden-Stelle auswählen
21 Taste ‘Enter‘ drücken
Die zweite Stelle für die Stunde blinkt.
22 Mittels Tasten ‘auf‘ oder ‘ab‘ einen
Wert für die zweite Stunden-Stelle auswählen
23 Taste ‘Enter‘ drücken
Die erste Stelle für die Minute blinkt.
24 Mittels Tasten ‘auf‘ oder ‘ab‘ einen
Wert für die erste Minuten-Stelle auswählen
25 Taste ‘Enter‘ drücken
Die zweite Stelle für die Minute blinkt.
26 Mittels Tasten ‘auf‘ oder ‘ab‘ einen
Wert für die zweite Minuten-Stelle auswählen
27 Taste ‘Enter‘ drücken
Die eingestellte Uhrzeit blinkt.
28 zum Übernehmen der Uhrzeit Taste
‘Enter‘ drücken
29 Taste ‘Esc‘ drücken um aus dem
Menüpunkt ‘TIME‘ auszusteigen
113
Funktion Setup Lock
Allgemeines
Funktion ‘Setup
Lock‘ aktivieren /
deaktivieren
Der Wechselrichter ist mit der Funktion ‘Setup Lock‘ ausgestattet.
Bei aktivierter Funktion ‘Setup Lock‘ kann das Setup-Menü nicht aufgerufen werden, z.B.
als Schutz vor unbeabsichtigtem Verstellen von Setup-Daten.
Für das Aktivieren / Deaktivieren der Funktion ‘Setup Lock‘ muss der Code 12321 eingegeben werden.
1
Taste ‘Menü’ drücken
‘Menu’ wird angezeigt.
2
Mittels Tasten ‘links’ oder ’rechts’ den
Modus ‘Setup’ anwählen
3
Die nicht belegte Taste ‘Esc’ 5 x drücken
‘CODE’ wird angezeigt, die erste Stelle
blinkt.
4
Zugriffs-Code 12321 eingeben: Mittels
Tasten ‘auf’ oder ‘ab’ den Wert für die
erste Stelle des Zugriffs-Code auswählen
5
Taste ‘Enter’ drücken
Die zweite Stelle blinkt.
6
Arbeitsschritte 4 und 5 für die zweite,
die dritte, die vierte und die fünfte Stelle des Zugriffs-Codes wiederholen, bis
...
... der Zugriffs-Code blinkt.
7
114
Taste ‘Enter’ drücken
8
DE
‘SETUP LOCK‘ wird angezeigt.
Taste ‘Enter‘ drücken
‘ON LOCK‘ wird angezeigt
9
Mittels Tasten ‘auf’ oder ‘ab’ die gewünschte Funktion auswählen
ON LOCK = Funktion ‘Setup Lock‘ ist aktiviert (das Setup-Menü kann nicht aufgerufen werden)
OFF LOCK = Funktion ‘Setup Lock‘ ist deaktiviert (das Setup-Menü kann aufgerufen
werden)
10 Zum Übernehmen der ausgewählten
Funktion Taste ‘Enter‘ drücken
115
Funktion Select Log Entry
Allgemeines
Der Wechselrichter ist mit einer einfachen Logging-Funktion ausgestattet, mit der bis zu 5
Netzfehler aufgezeichnet werden können.
Die 5 zuletzt aufgetretenen Netzfehler werden dabei mit dem Fehler-Zeitpunkt entsprechend dem aktuellen Stand des Total-Betriebsstunden-Zählers gespeichert. Sind mehr als
5 Fehler zu speichern, wird der jeweils älteste Fehler gelöscht.
Ein Netzfehler wird dann gespeichert, wenn er sich vom letzten Fehler unterscheidet.
Für das Abrufen der gespeicherten Netzfehler muss der Code 22564 eingegeben werden.
Funktion ‘Select
Log Entry‘ - gespeicherte Netzfehler abrufen
1
Taste ‘Menü’ drücken
‘Menu’ wird angezeigt.
2
Mittels Tasten ‘links’ oder ’rechts’ den
Modus ‘Setup’ anwählen
3
Die nicht belegte Taste ‘Esc’ 5 x drücken
‘CODE’ wird angezeigt, die erste Stelle
blinkt.
4
Zugriffs-Code 22564 eingeben: Mittels
Tasten ‘auf’ oder ‘ab’ den Wert für die
erste Stelle des Zugriffs-Code auswählen
5
Taste ‘Enter’ drücken
Die zweite Stelle blinkt.
6
Arbeitsschritte 4 und 5 für die zweite,
die dritte, die vierte und die fünfte Stelle des Zugriffs-Codes wiederholen, bis
...
... der Zugriffs-Code blinkt.
7
116
Taste ‘Enter’ drücken
DE
‘LOG‘ und ...
... ‘ENTRY‘ werden abwechselnd angezeigt.
8
Taste ‘Enter‘ drücken
Der erste gespeicherte Netzfehler ‘LOG 1‘
wird angezeigt.
9
Mittels Tasten ‘auf’ oder ‘ab’ den gewünschten Netz-Fehler auswählen
LOG 1 ... enthält den aktuellsten Netzfehler
LOG 5 ... enthält den ältesten Netzfehler
10 Um den Netzfehler anzuzeigen Taste
‘Enter‘ drücken
Die entsprechende Statusmeldung wird angezeigt (z.B. STATE 115 = AC-Frequenz in
Phase 1 ist zu hoch)
11 Taste ‘auf’ oder ‘ab’ drücken
Der Zeitpunkt, an dem der Netzfehler aufgetreten ist, wird entsprechend dem aktuellen Stand des Total-BetriebsstundenZählers angezeigt.
12 Taste ‘Esc‘ 2x drücken, um die Funktion ‘Select Log Entry‘ zu verlassen
HINWEIS! Wird als Statusmeldung „STATE -----“ und als Zeitpunkt „0:00 H“ angezeigt, wurde ein Speicherplatz ausgewählt, auf dem noch kein AC-Fehler geloggt wurde.
117
Funktion Energie-Manager
Allgemeines
Der Wechselrichter ist mit der Funktion ‘Energie-Manager‘ ausgestattet.
Über die Funktion ‘Energie-Manager‘ kann ein potentialfreier Schaltkontakt so angesteuert
werden, dass dieser als Aktor fungiert.
Ein am Schaltkontakt angeschlossener Verbraucher kann somit durch die Vorgabe eines
von der Einspeise-Leistung abhängigen Ein- oder Ausschalt-Punktes gesteuert werden.
Die Funktion ‘Energie-Manager‘ steht nur dann zur Verfügung, wenn im Wechselrichter die
Option ‘Fronius Signal Card‘ eingebaut ist.
Bei aktiver Funktion ‘Energie-Manager‘ wird
die Grundfunktion der Fronius Signal Card automatisch deaktiviert
und
der potentialfreie Schaltkontakt der Fronius Signal Card entsprechend angesteuert.
HINWEIS! Der Summer auf der Fronius Signal Card kann ausschließlich durch
entsprechendes Setzen des Jumpers ‘Buz.‘ auf der Fronius Signal Card ein- oder
ausgeschaltet werden.
Befindet sich der Jumper ‘Buz.‘ auf Position ‘on‘, ertönt solange das akustische
Signal, wie der potentialfreie Kontakt der Fronius Signal Card auf Grund der
Funktion ‘Energie-Manager‘ eingeschaltet ist.
Für weitere Informationen die Bedienungsanleitung der Fronius Signal Card beachten.
Der Schaltkontakt wird ausgeschaltet,
wenn der Wechselrichter keinen Strom in das öffentliche Netz einspeist,
wenn der Wechselrichter manuell in den Standby-Betrieb geschaltet wird,
wenn eine Wirkleistungs-Vorgabe < 10 % der Nennleistung vorliegt (z.B. via Fronius
Power Control Card / Box),
bei nicht ausreichender Sonneneinstrahlung (Statusmeldungen ‘POWER LOW‘ und
‘DC LOW‘).
Das Aktivieren der Funktion ‘Energie-Manager‘ sowie die Vorgabe des Ein- und AusschaltPunktes erfolgt im ‘Service-Menü Basic‘.
Um in das ‘Service Menü Basic‘ einzusteigen, muss der Code 22742 eingegeben werden.
Funktion ‘Energie-Manager‘ aktivieren
118
1
Taste ‘Menü‘ drücken
‘Menu’ wird angezeigt.
2
Mittels Tasten ‘links’ oder ’rechts’ den
Modus ‘Setup’ anwählen
3
Die nicht belegte Taste ‘Esc’ 5 x drücken
DE
‘CODE’ wird angezeigt, die erste Stelle
blinkt.
4
Zugriffs-Code 22742 eingeben: Mittels
Tasten ‘auf’ oder ‘ab’ den Wert für die
erste Stelle des Zugriffs-Code auswählen
5
Taste ‘Enter’ drücken
Die zweite Stelle blinkt.
6
Arbeitsschritte 4 und 5 für die zweite,
die dritte, die vierte und die fünfte Stelle des Zugriffs-Codes wiederholen, bis
...
... der Zugriffs-Code blinkt.
7
Taste ‘Enter’ drücken
Der Wechselrichter ist nun im ‘Service Menü Basic’, der erste Parameter wird angezeigt:
‘MIXMODE’ bei mehrphasigen Wechselrichtern
‘DCMODE’ bei einphasigen Wechselrichtern
8
Mittels Tasten ‘auf’ oder ‘ab’ den Parameter ‘E-MNG’ auswählen
9
Taste ‘Enter’ drücken
Der aktuelle Status der Funktion ‘EnergieManager‘ wird angezeigt.
OFF
Die Funktion ‘Energie-Manager‘ ist
deaktiviert (Werkseinstellung)
ON
Die Funktion ‘Energie-Manager‘ ist
aktiviert
119
10 Zum Aktivieren der Funktion ‘EnergieManager‘ mittels Tasten ‘auf’ oder ‘ab’
‘ON‘ auswählen:
11 Taste ‘Enter‘ drücken
Die Wirkleistungs-Limits werden angezeigt:
LIM EN = Limit engage (Einschalt-Punkt)
Wirkleistungs-Limit, ab dem der Schaltkontakt eingeschaltet wird
Werkseinstellung: 20 % der Nennleistung
LIM DI = Limit disengage (Ausschalt-Punkt)
Wirkleistungs-Limit, ab dem der Schaltkontakt ausgeschaltet wird
Werkseinstellung: 0
12 Mittels Tasten ‘auf’ oder ‘ab’ das gewünschte Wirkleistungs-Limit auswählen
13 Taste ‘Enter‘ drücken
Der aktuelle Ein- oder Ausschalt-Punkt wird
in W angezeigt.
14 Ein- oder Ausschalt-Punkt verändern
Ein- oder Ausschalt-Punkt verändern:
a)
Taste ‘Enter‘ Drücken
Die erste Stelle des Wertes blinkt.
b)
c)
d)
e)
120
einer blinkenden Stelle mittels Tasten ‘auf’ oder ‘ab’ den entsprechenden Wert zuweisen
Taste ‘Enter‘ Drücken
Vorgang für jede Stelle wiederholen, bis der ganze Wert des Ein- oder AusschaltPunktes blinkt
Taste ‘Enter‘ Drücken
f)
DE
Der aktuell eingestellte Wert des Ein- oder Ausschalt-Puktets wird angezeigt.
Taste ‘Esc‘ drücken
Das entsprechende Wirkleistungs-Limit wird angeziegt.
Zum Aussteigen aus dem ‘Service Menü Basic’ 3 x die Taste ‘Esc’ drücken.
Hinweise zum
Auslegen des
Ein- und Ausschalt-Punktes
Beim Auslegen des Ein- und Ausschalt-Punktes folgendes beachten:
Eine zu geringe Differenz zwischen Einschalt-Punkt und Ausschalt-Punkt sowie Wirkleistungs-Schwankungen können zu vielfachen Schaltzyklen führen.
Um ein häufiges Ein- und Ausschalten zu vermeiden, sollte die Differenz zwischen Einschalt-Punkt und Ausschalt-Punkt min. 100 - 200 W betragen.
Bei der Wahl des Ausschalt-Punktes die Leistungsaufnahme des angeschlossenen Verbrauchers berücksichtigen.
Bei der Wahl des Einschalt-Punktes auch Wetterverhältnisse und zu erwartende Sonneneinstrahlung berücksichtigen.
Beispiel
Einschalt-Punkt ‘LIM EN‘ = 2000 W
Ausschalt-Punkt ‘LIM DI‘ = 1800 W
Liefert der Wechselrichter mindestens 2000 W oder mehr, wird der potentialfreie Signalkontakt an der Fronius Signal Card eingeschaltet.
Sinkt die Wechselrichter-Leistung unter 1800 W, wird der Signalkontakt ausgeschaltet.
Mögliche Anwendungen:
Betrieb einer Wärmepumpe oder einer Klimaanlage mit möglichst viel Eigenstrom-Nutzung
121
Statusdiagnose und Fehlerbehebung
Anzeige von Statusmeldungen
Der Wechselrichter verfügt über eine System-Selbstdiagnose, die eine große Anzahl an
möglichen Fehlern selbstständig erkennt und am Display anzeigt. Hierdurch können Defekte am Wechselrichter, an der Photovoltaik-Anlage sowie Installations- oder Bedienungsfehler rasch ausfindig gemacht werden.
Falls die System-Selbstdiagnose einen konkreten Fehler ausfindig machen konnte, wird
die zugehörige Statusmeldung am Display angezeigt.
WICHTIG! Kurzzeitig angezeigte Statusmeldungen können sich aus dem Regelverhalten
des Wechselrichters ergeben. Arbeitet der Wechselrichter anschließend störungsfrei weiter, liegt kein Fehler vor.
Allgemeine Statusmeldungen
Die Leerlaufspannung der Solarmodule ist
zu gering.
Erhöht sich die Leerlaufspannung der Solarmodule auf über 265 V, beginnt der Wechselrichter mit der Netzsynchronisation (Anzeige ‘SYNC AC’).
Leistung an den Solarmodulen zu gering.
Nach einer kurzen Wartezeit beginnt der Wechselrichter erneut mit der Netzsynchronisation (Anzeige ‘SYNC AC’).
Vollständiger
Ausfall
Bleibt das Display längere Zeit nach Sonnenaufgang dunkel:
Leerlauf-Spannung der Solarmodule an den Anschlüssen des Wechselrichters überprüfen:
Leerlauf-Spannung < 265 V ... Fehler an der übrigen Photovoltaik-Anlage
Leerlauf-Spannung > 265 V ... möglicherweise grundlegender Defekt des Wechselrichters. In diesem Fall einen Fronius-geschulten Service-Techniker verständigen.
122
Kommt es an einem Wechselrichter mit mehreren Leistungseilen zu einem Fehler, erfolgt
eine spezielle Statusmeldung.
Ein Abruf von Statusmeldungen ist auch möglich, wenn kein tatsächlicher Fehler vorliegt.
Dies Form der Status-Abfrage ist im Abschnitt ‘Das Setup-Menü‘ im Bedienungsteil dieser
Anleitung zu finden.
Anzeige im Normalbetrieb
Bei einem Fehler an einem der Leistungsteile erscheint am Display abwechselnd
‘STATE‘ und die entsprechende Statusmeldung
(z.B. ‘STATE 515‘)
und
‘ENTER‘
-
Taste ‘Enter‘ zweimal drücken
-
Es erscheint die Status-Anzeige der
Leistungsteile ‘STATE PS‘
Taste ‘Enter‘ drücken
-
123
DE
Statusmeldungen bei Wechselrichtern mit
mehreren Leistungsteilen
Statusmeldungen - Klasse 1
Statusmeldungen der Klasse 1 treten meist
nur vorübergehend auf und werden vom öffentlichen Stromnetz verursacht.
Der Wechselrichter reagiert zunächst mit einer Netztrennung. Anschließend wird das Netz
während des vorgeschriebenen Überwachungszeitraumes geprüft. Wird nach dieser Periode kein Fehler mehr festgestellt, nimmt der Wechselrichter den Netz-Einspeisebetrieb
wieder auf.
WICHTIG! Bei den folgenden Statusmeldungen definiert die 2. Stelle x den genauen Netzpunkt:
0 = mehrere / alle 3 Phasen
1 = L1
2 = L2
3 = L3
1x2
AC-Spannung zu hoch
Verhalten
Sobald die Netzbedingungen nach ausführlicher Prüfung wieder im zulässigen Bereich sind, nimmt der Wechselrichter den
Netz-Einspeisebetrieb erneut auf.
Behebung
Netzanschlüsse oder Sicherungen prüfen
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
1x3
AC-Spannung zu gering
Verhalten
Sobald die Netzbedingungen nach ausführlicher Prüfung wieder im zulässigen Bereich sind, nimmt der Wechselrichter den
Netz-Einspeisebetrieb erneut auf.
Behebung
Netzanschlüsse oder Sicherungen prüfen
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
1x5
AC-Frequenz zu hoch
Verhalten
Sobald die Netzbedingungen nach ausführlicher Prüfung wieder im zulässigen Bereich sind, nimmt der Wechselrichter den
Netz-Einspeisebetrieb erneut auf.
Behebung
Netzanschlüsse oder Sicherungen prüfen
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
1x6
AC-Frequenz zu gering
124
Sobald die Netzbedingungen nach ausführlicher Prüfung wieder im zulässigen Bereich sind, nimmt der Wechselrichter den
Netz-Einspeisebetrieb erneut auf.
Behebung
Netzanschlüsse oder Sicherungen prüfen
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
1x7
AC-Netz nicht vorhanden
Verhalten
Sobald die Netzbedingungen nach ausführlicher Prüfung wieder im zulässigen Bereich sind, nimmt der Wechselrichter den
Netz-Einspeisebetrieb erneut auf.
Behebung
Netzanschlüsse oder Sicherungen prüfen
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
108
Islanding erkannt
Verhalten
Sobald die Netzbedingungen nach ausführlicher Prüfung wieder im zulässigen Bereich sind, nimmt der Wechselrichter den
Netz-Einspeisebetrieb erneut auf.
Behebung
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
109
Allgemeiner Netzfehler
Dieser Fehler wird bei Netzfehlern immer zuerst angezeigt. Nach der Abfrage aller Leistungsteile wird der Netzfehler genauer spezifiziert.: 1x1 / 1x4 oder die Anzeige bleibt auf
‘109’ (z.B. wenn 2 Phasen ‘104’ melden und eine Phase ‘101’)
Verhalten
Sobald die Netzbedingungen nach ausführlicher Prüfung wieder im zulässigen Bereich sind, nimmt der Wechselrichter den
Netz-Einspeisebetrieb erneut auf.
Behebung
Netzanschlüsse oder Sicherungen prüfen
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
125
DE
Verhalten
Statusmeldungen - Klasse 3
Die Klasse 3 umfasst Statusmeldungen, die
während des Einspeisebetriebes auftreten
können, jedoch grundsätzlich nicht zu einer
dauerhaften Unterbrechung des Netz-Einspeisebetriebes führen.
Nach der automatischen Netztrennung und der vorgeschriebenen Netzüberwachung versucht der Wechselrichter den Einspeisebetrieb wieder aufzunehmen.
301
Überstrom (AC)
Verhalten
Kurzzeitige Unterbrechung des Netz-Einspeisebetriebes auf
Grund von Überstrom
Der Wechselrichter beginnt erneut mit der Hochstartphase.
Behebung
Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
302
Überstrom (DC)
Verhalten
Kurzzeitige Unterbrechung des Netz-Einspeisebetriebes auf
Grund von Überstrom
Der Wechselrichter beginnt erneut mit der Hochstartphase.
Behebung
Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
303
Übertemperatur Tiefsetzer
Verhalten
Kurzzeitige Unterbrechung des Netz-Einspeisebetriebes auf
Grund von Übertemperatur
Der Wechselrichter beginnt erneut mit der Hochstartphase.
Behebung
Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
304
Übertemperatur Kühlkörper
Verhalten
Kurzzeitige Unterbrechung des Netz-Einspeisebetriebes auf
Grund von Übertemperatur
Der Wechselrichter beginnt erneut mit der Hochstartphase
Behebung
Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
305
Keine Leistungsübertragung ins Netz bei geschlossenen Netzrelais
126
Dauerhafte Unterbrechung des Netz-Einspeisebetriebes
Behebung
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
‘POWER LOW‘ (306)
Zwischenkreis-Spannung zu gering für den Einspeisebetrieb;
die Fehleranzeige am Wechselrichter erfolgt in Klartextanzeige.
Verhalten
Kurzzeitige Unterbrechung des Netz-Einspeisebetriebes
Der Wechselrichter beginnt erneut mit der Hochstartphase.
Behebung
Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
‘DC LOW‘ (307)
DC-Eingangsspannung zu gering für den Einspeisebetrieb;
die Fehleranzeige am Wechselrichter erfolgt in Klartextanzeige.
Verhalten
Kurzzeitige Unterbrechung des Netz-Einspeisebetriebes
Der Wechselrichter beginnt erneut mit der Hochstartphase.
Behebung
Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
308
Zwischenkreis-Spannung zu hoch.
Verhalten
Kurzzeitige Unterbrechung des Netz-Einspeisebetriebes
Der Wechselrichter beginnt erneut mit der Hochstartphase.
Behebung
Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
Statusmeldungen - Klasse 4
Statusmeldungen der Klasse 4 erfordern
teilweise den Eingriff eines geschulten
Fronius-Servicetechnikers.
401
Kommunikation mit Leistungsteil nicht möglich
Verhalten
Wenn möglich nimmt der Wechselrichter den Netz-Einspeisebetrieb nach erneutem automatischen Zuschalteversuch auf
Behebung
Netzanschlüsse oder Sicherungen prüfen
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
402
Kommunikation mit EEPROM nicht möglich
127
DE
Verhalten
Verhalten
Wenn möglich nimmt der Wechselrichter den Netz-Einspeisebetrieb nach erneutem automatischen Zuschalteversuch auf.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
403
EEPROM fehlerhaft
Verhalten
Wenn möglich nimmt der Wechselrichter den Netz-Einspeisebetrieb nach erneutem automatischen Zuschalteversuch auf.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
406
einer oder beide Temperatursensoren sind defekt
Verhalten
Der Wechselrichter trennt sich aus Sicherheitsgründen vom
Netz.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
407
Temperatursensor am Kühlkörper ist defekt
Verhalten
Der Wechselrichter trennt sich aus Sicherheitsgründen vom
Netz.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
408
Gleichstrom-Einspeisung
Verhalten
Der Wechselrichter trennt sich aus Sicherheitsgründen vom
Netz.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
412
Der Fixier-Spannungsbetrieb ist statt des MPP-Spannungsbetriebes angewählt und die
Fixierspannung ist auf einen zu geringen Wert eingestellt.
Verhalten
Die Fixierspannung ist geringer als die aktuelle MPP-Spannung.
Behebung
Modulspannung prüfen und bei zu hoher Eingangsspannung
Verschaltung der Solarmodule ändern
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
413
Regelungsprobleme
128
Auf Grund stark geänderter Netzbedingungen trennt sich der
Wechselrichter kurzzeitig vom Netz.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
414
EEPROM fehlerhaft
Verhalten
Speicherbauteil gelöscht
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
416
Kommunikation mit IG-Brain nicht möglich.
Verhalten
Die LED Betriebsstatus leuchtet orange, anschließend versucht
der Wechselrichter einen Neustart.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
417
Zwei Leistungsteile haben dieselbe Print-Nummer
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein, Anzeige
eines kritischen Fehlers mittels rot leuchtender LED Betriebsstatus
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
419
Zwei oder mehrere Leistungsteile mit identischer Software-Seriennummer erkannt.
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein, Anzeige
eines kritischen Fehlers mittels rot leuchtender LED Betriebsstatus
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
421
Print-Nummer ist falsch eingestellt
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein, Anzeige
eines kritischen Fehlers mittels rot leuchtender LED Betriebsstatus.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
425
Kommunikation mit dem Leistungsteil ist nicht möglich
Verhalten
Die LED Betriebsstatus leuchtet orange, anschließend versucht
der Wechselrichter einen Neustart.
129
DE
Verhalten
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
431
alle Leistungsteile sind im Boot-Modus.
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein, Anzeige
eines kritischen Fehlers mittels rot leuchtender LED Betriebsstatus.
Behebung
Firmware mittels Bootloader oder Fronius Solar.update/IG Plus
aktualisieren
abwechselnd SLAVE / DC LOW oder abwechselnd SLAVE / POWER LOW (439)
MPP Master-Leistungsteil wegen eines Fehlers in einem Slave-Leistungsteil abgeschaltet (im Balance-Modus).
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein, Anzeige
eines kritischen Fehlers mittels rot leuchtender LED Betriebsstatus.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
abwechselnd SLAVE / DC LOW oder abwechselnd SLAVE / POWER LOW (439)
MPP Master-Leistungsteil wegen einer defekten Erdungssicherung abgeschaltet.
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein, Anzeige
eines kritischen Fehlers mittels rot leuchtender LED Betriebsstatus.
Behebung
Erdungssicherung überprüfen und gegebenenfalls ersetzen.
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
442
kein Phasenmaster für eine Phase
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein, Anzeige
eines kritischen Fehlers mittels rot leuchtender LED Betriebsstatus.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
443
Energieübertragung nicht möglich
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein, Anzeige
eines kritischen Fehlers mittels rot leuchtender LED Betriebsstatus.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
445
ungültige Leistungsteil-Konfiguration
130
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein, Anzeige
eines kritischen Fehlers mittels rot leuchtender LED Betriebsstatus.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
450
Die Überwachung des Leistungsteil-Hauptprozessor ‘Guard’ ist aktiv
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein, Anzeige
eines kritischen Fehlers mittels rot leuchtender LED Betriebsstatus.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
451
Die EEPROM Guard Control ist defekt
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein, Anzeige
eines kritischen Fehlers mittels rot leuchtender LED Betriebsstatus.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
452
Kommunikation zwischen ‘Guard’ und dem digitalen Signalprozessor (DSP) ist unterbrochen
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein, Anzeige
eines kritischen Fehlers mittels rot leuchtender LED Betriebsstatus.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
453
Fehler in der Netzspannungs-Erfassung
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein, Anzeige
eines kritischen Fehlers mittels rot leuchtender LED Betriebsstatus.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
454
Fehler in der Netzfrequenz-Erfassung
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein, Anzeige
eines kritischen Fehlers mittels rot leuchtender LED Betriebsstatus.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
131
DE
Verhalten
455
Referenz-Spannungsquelle für die AC-Messung arbeitet außerhalb der tolerierten Grenzen
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein, Anzeige
eines kritischen Fehlers mittels rot leuchtender LED Betriebsstatus.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
456
Fehler beim Anti-Islanding-Test
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein, Anzeige
eines kritischen Fehlers mittels rot leuchtender LED Betriebsstatus.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
457
Netzrelais klebt
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein, Anzeige
eines kritischen Fehlers mittels rot leuchtender LED Betriebsstatus.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
460
Referenz-Spannungsquelle für den digitalen Signalprozessor (DSP) arbeitet außerhalb
der tolerierten Grenzen
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein, Anzeige
eines kritischen Fehlers mittels rot leuchtender LED Betriebsstatus.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
461
Fehler im DSP-Datenspeicher
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein, Anzeige
eines kritischen Fehlers mittels rot leuchtender LED Betriebsstatus.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
464
Display Fehler
Die Software- und/oder Hardware-Versionen von Display und IG Brain sind nicht kompatibel.
132
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein, Anzeige
eines kritischen Fehlers mittels rot leuchtender LED Betriebsstatus.
Behebung
Firmware mittels Bootloader oder Fronius Solar.update/IG Plus
aktualisieren
465
Display Fehler
Der vom IG Brain gesendete UI-Befehl ist der aktuellen Display-Version nicht bekannt.
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein, Anzeige
eines kritischen Fehlers mittels rot leuchtender LED Betriebsstatus.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
466
Display Fehler
Das Display wurde nicht erkannt.
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein, Anzeige
eines kritischen Fehlers mittels rot leuchtender LED Betriebsstatus.
Behebung
Display auf Beschädigung überprüfen, Display anstecken,
Flachband-Kabel auf Beschädigung überprüfen, IG Brain auf
Beschädigung prüfen
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
467
Das Display hat vom IG Brain für länger als 6 s keinen Startbefehl erhalten.
Verhalten
Wenn möglich nimmt der Wechselrichter den Netz-Einspeisebetrieb nach erneutem automatischen Zuschalteversuch auf.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
469
Ausgangsdrossel verpolt
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein, Anzeige
eines kritischen Fehlers mittels rot leuchtender LED Betriebsstatus.
Behebung
Ausgangsdrossel korrekt anschließen
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
470
Das Tiefsetzer-Relais öffnet bei zu hoher DC-Spannung nicht
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein, Anzeige
eines kritischen Fehlers mittels rot leuchtender LED Betriebsstatus.
133
DE
Verhalten
Behebung
Anlagenkonfiguration überprüfen
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
471
Defekte Sicherung für die Solarmodul-Erdung wurde bisher noch nicht getauscht.
Die Statusmeldung wird angezeigt, wenn die Sicherung für die Solarmodul-Erdung nach
Auftreten der Statusmeldung 551 nicht innerhalb einer bestimmten Zeit ausgewechselt
wurde.
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein, Anzeige
eines kritischen Fehlers mittels rot leuchtender LED Betriebsstatus.
Behebung
Neue Sicherung für die Solarmodul-Erdung einsetzen, sodass
die Solarmodule wieder am Minus- oder am Pluspol geerdet
sind.
Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
472
Erdschluss festgestellt.
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein, Anzeige
eines kritischen Fehlers mittels rot leuchtender LED Betriebsstatus.
Behebung
Neue Sicherung für die Solarmodul-Erdung einsetzen, sodass
die Solarmodule wieder am Minus- oder am Pluspol geerdet
sind.
Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung.
474
Kurzschluss zwischen DC-Anschluss und Erde (externer Isolationsfehler)
Hochohmiger Widerstand für die Solarmodul-Erdung defekt
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein, Anzeige
eines kritischen Fehlers mittels rot leuchtender LED Betriebsstatus.
Behebung
Neuen hochohmigen Widerstand für die Solarmodul-Erdung
einsetzen.
externen Isolationsfehler beheben
Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
475
DC Isolationsfehler
Der Isolationswert der DC-Klemmen gegen Schutzerde PE ist ≤ 500 kOhm
134
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein, Anzeige
eines kritischen Fehlers mittels rot leuchtender LED Betriebsstatus.
Behebung
Isolationsfehler beheben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
Statusmeldungen - Klasse 5
Statusmeldungen der Klasse 5 behindern
den Einspeisebetrieb nicht generell. Sie
werden angezeigt, bis die Statusmeldung
per Tastendruck quittiert wird (im Hintergrund arbeitet der Wechselrichter jedoch
normal).
Beliebige Taste drücken
Fehlermeldung wird nicht mehr angezeigt
502
DC Isolationsfehler
Beschreibung
Bei automatischer Isolationsmessung durch den Wechselrichter wurde ein Isolationsfehler gegen Erde gemessen.
Behebung
Isolation Ihrer Photovoltaik-Anlage überprüfen
Die Statusmeldung erscheint erneut: Setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
504
Kommunikation im Solar Net ist nicht möglich
Beschreibung
Die Wechselrichter-Adresse ist doppelt vergeben.
Behebung
Wechselrichter-Adresse ändern (Abschnitt: ‘Das Setup-Menü’)
Beschreibung
Die erforderlichen Solar Net-Komponenten befinden sich im
Wechselrichter: Es ist jedoch keine Kommunikation möglich.
Behebung
Statusmeldung erlischt nach Ändern der Wechselrichter-Adresse
505
EEPROM fehlerhaft
Beschreibung
Daten aus dem Setup-Menü gehen verloren.
Behebung
automatische Behebung
506
EEPROM fehlerhaft
Beschreibung
Daten aus dem Menü ‘Total’ gehen verloren.
Behebung
automatische Behebung
135
DE
Verhalten
507
EEPROM fehlerhaft
Beschreibung
Daten aus dem Menü „Day“ / „Year“ gehen verloren.
Behebung
automatische Behebung
508
Wechselrichter-Adresse fehlerhaft
Beschreibung
Adresse für Datenkommunikation ist nicht mehr gespeichert.
Behebung
Adresse neu einstellen
509
24 h keine Einspeisung
Beschreibung
z.B.: Solarmodule schneebedeckt
Behebung
z.B.: Solarmodule vom Schnee befreien
510
EEPROM fehlerhaft
Beschreibung
SMS-Einstellungen wurden auf Standard zurückgesetzt.
Behebung
Gegebenenfalls SMS neu konfigurieren
511
EEPROM fehlerhaft
Beschreibung
Sensor Card Einstellungen wurden auf Standard zurückgesetzt
Behebung
Gegebenenfalls Messkanäle neu konfigurieren
512
Zu viele Leistungsteile im System
Beschreibung
Es wurden zu viele Leistungsteile im System erkannt.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
513
Leistungsteil im Boot-Modus
Beschreibung
Ein oder mehrere Leistungsteile können nicht aktiviert werden,
weil diese im Boot-Modus sind.
Behebung
Leistungsteil-Firmware aktualisieren
514
Keine Kommunikation mit einem der Leistungsteile
Beschreibung
136
Warnmeldung eines der Leistungsteile, zweites Leistungsteil
arbeitet normal
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
515
Fehlerhafte Steckverbindungen
Beschreibung
Temperaturfühler am Kühlkörper defekt oder nicht angesteckt.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
516
Statusmeldungen eines Leistungsteils liegen vor.
Beschreibung
Es lassen sich nicht alle Leistungsteile aktivieren
Behebung
Analyse vornehmen. Näheres dazu im Abschnitt ‘Das SetupMenü’. Falls die Statusanzeige dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
517
Masterwechsel hat stattgefunden.
Beschreibung
Trafo nicht angeschlossen / angesteckt
Brücken-Kurzschluss
Erfassung Zwischenkreis-Spannung beschädigt
Behebung
Überprüfen der unter Beschreibung angeführten Fehlermöglichkeiten. Falls die Statusanzeige dauerhaft angezeigt wird:
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
550
Strangsicherung defekt.
Beschreibung
Eine oder mehrere Strangsicherungen sind defekt.
Behebung
Strangsicherungen durchmessen und defekte ersetzen
550
Falsch gesetzter Jumper
Beschreibung
Der Jumper am Print C-Box wurde nach dem Überprüfen der
Solarmodul-Stränge nicht auf Position ‘SMon’ zurückgesetzt
Behebung
Jumper am Print C-Box auf Position ‘SMon’ setzen
551
Sicherung für die Solarmodul-Erdung ist defekt
Beschreibung
Die Sicherung für die Solarmodul-Erdung ist defekt; um das Solarmodul zu schützen die Sicherung tauschen.
Behebung
Neue Sicherung für die Solarmodul-Erdung einsetzen, sodass
die Solarmodule wieder am Minus- oder am Pluspol geerdet
sind.
Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
137
DE
Behebung
553
Phasenmaster auf Grund häufig auftretender Fehler deaktiviert
Beschreibung
Zu einem späteren Zeitpunkt wird eine Reintegration des Leistungsteils in den Mix-Verbund versucht.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
558
Feature deaktiviert (z.B. Steuerung des Wechselrichters über die Option Fronius Power
Control Box)
Beschreibung
Ein Feature musste deaktiviert werden (z.B. nach Austausch
von Baugruppen).
Die Statusmeldung wird nach der nächsten DC-Trennung nicht
mehr angezeigt.
Behebung
Fehler bestätigen, Firmware bei Bedarf mittels Bootloader oder
Fronius Solar.update/IG Plus aktualisieren
(Der Wechselrichter funktioniert auch ohne Aktualisierung der
Firmware problemlos.)
559
„Low Voltage Ride Through“ Event
Beschreibung
Netzspannungs-Parameter außerhalb der Limits haben eine
Netzspannungs-Lücke verursacht; der Wechselrichter versucht, die Netzspannungs-Lücke zu überbrücken.
Behebung
Fehler wird automatisch behoben, wenn sich die Netzparameter normalisieren
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
560
Leistungsreduktion wegen Überfrequenz
Beschreibung
Der Wechselrichter reduziert auf Grund zu hoher Netzfrequenz
die Einspeiseleistung, um das Netz zu stabilisieren.
Behebung
Fehler wird automatisch behoben, wenn sich die Netzfrequenz
normalisiert
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
561
Leistungsreduktion wegen zu hoher Temperatur am Leistungsteil
138
Beschreibung
Der Wechselrichter reduziert auf Grund zu hoher Umgebungstemperatur die Einspeiseleistung.
Behebung
Fehler wird nach Abkühlung automatisch behoben
WICHTIG! Wenden Sie sich an Ihren Fronius-Händler oder einen Fronius-geschulten Servicetechniker, wenn
ein Fehler häufig, oder dauerhaft erscheint
ein Fehler erscheint, der nicht in den Tabellen angeführt ist
139
DE
Kundendienst
Wartung
Sicherheit
WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr durch Netzspannung und DC-Spannung von den Solarmodulen.
Der Anschlussbereich darf nur von lizenzierten Elektro-Installateuren geöffnet werden.
Der separate Bereich der Leistungsteile darf nur im spannungsfreien Zustand vom Anschlussbereich getrennt werden.
Der separate Bereich der Leistungsteile darf nur durch Fronius-geschultes
Servicepersonal geöffnet werden.
Vor sämtlichen Anschlussarbeiten dafür sorgen, dass AC- und DC-Seite vor dem
Wechselrichter spannungsfrei sind.
Der DC Hauptschalter dient ausschließlich zum stromlos Schalten des Leistungsteils. Bei ausgeschaltetem DC Hauptschalter steht der Anschlussbereich nach
wie vor unter Spannung.
WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr durch Restspannung von Kondensatoren.
Entladezeit der Kondensatoren abwarten. Die Entladezeit beträgt 5 Minuten.
Allgemeines
Der Wechselrichter ist so ausgelegt, dass keine zusätzlichen Wartungsarbeiten anfallen.
Dennoch sind im Betrieb einige wenige Punkte zu berücksichtigen, um die optimale Funktion des Wechselrichters zu gewährleisten.
Betrieb in Umgebungen mit starker
Staubentwicklung
Bei Betrieb des Wechselrichters in Umgebungen mit starker Staubentwicklung:
wenn nötig den Filtereinsatz am Leistungsteil herausnehmen und reinigen
1
3
2
140
Vorhergehensweise, wenn der Wechselrichter für Wartungsarbeiten geöffnet werden
muss:
1
AC- und DC-Seite vor dem Wechselrichter spannungsfrei schalten
2
Anschlussbereich öffnen
3
DC Hauptschalter ausschalten
4
Entladezeit der Kondensatoren abwarten (5 Minuten)
5
Blechabdeckungen entfernen
6
Falls vorhanden, Sicherung für die Solarmodul-Erdung entfernen
7
Falls vorhanden, Strangsicherungen entfernen
8
DC-Kabel abschließen
9
AC-Kabel abschließen
DE
Fronius IG Plus
für Wartungsarbeiten öffnen
141
Strangsicherungen tauschen
Sicherheit
WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr durch Netzspannung und DC-Spannung von den Solarmodulen.
Der Anschlussbereich darf nur von lizenzierten Elektro-Installateuren geöffnet werden.
Der separate Bereich der Leistungsteile darf nur im spannungsfreien Zustand vom Anschlussbereich getrennt werden.
Der separate Bereich der Leistungsteile darf nur durch Fronius-geschultes
Servicepersonal geöffnet werden.
Vor sämtlichen Anschlussarbeiten dafür sorgen, dass AC- und DC-Seite vor dem
Wechselrichter spannungsfrei sind.
Der DC Hauptschalter dient ausschließlich zum stromlos Schalten des Leistungsteils. Bei ausgeschaltetem DC Hauptschalter steht der Anschlussbereich nach
wie vor unter Spannung.
WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr durch Restspannung von Kondensatoren.
Entladezeit der Kondensatoren abwarten. Die Entladezeit beträgt 5 Minuten.
Vorbereitung
1
2
1
on
of
f
AC
3
OFF
4
1
2
2
142
DE
4
3
1
3
3
1
Sicherung tauschen
1
2
Sicherungshalter an den Klemmen auf Durchgang überprüfen
HINWEIS! Zur Absicherung der Solarmodule ausschließlich Sicherungen verwenden, die den Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsicherungen entsprechen.
Sicherungsdimension: Durchmesser 10,3 x 35 - 38 mm
2
1
2
3
4
3
Nach dem Austauschen der Sicherung:
Ursache für defekte Sicherung eruieren und beheben
143
Abschließende
Tätigkeiten
1
2
1
1
1
3
2
4
3
ON
1
3
4
1
2
2
144
on
of
f
AC
DE
Technische Daten
Fronius IG Plus
25 V-1
Eingangsdaten
MPP-Spannungsbereich
230 - 500 V DC
Max. Eingangsspannung
(bei 1000 W/m² / -10 °C im Leerlauf)
600 V DC
Max. Eingangsstrom
11,9 A DC
Max. Kurzschluss-Strom der Solarmodule
17,9 A
Ausgangsdaten
Nominale Ausgangsleistung (Pnom)
2,6 kW
Max. Ausgangsleistung
2,6 kW
Nominale Netzspannung
1 ~ NPE 230 V
Netzspannungs-Toleranz
+10 / -15 % 1)
Nominaler Ausgangsstrom (einphasig)
11,3 A AC
50 - 60 Hz 1)
Nominale Frequenz
Klirrfaktor
< 3,0 %
Leistungsfaktor cos phi
1
0,75 - 1 ind./cap.2)
Max. zulässige Netzimpedanz Zmax am PCC3)
Max. Rückspeise-Strom
4)
keine
0 A5)
Einschalt-Stromimpuls6)
0 A5)
Max. Ausgangs-Fehlerstrom pro Zeitdauer
346 A / 3,24 µs
Allgemeine Daten
Maximaler Wirkungsgrad
95,7 %
Europ. Wirkungsgrad
94,6 %
Eigenverbrauch bei Nacht
0,23 W
Kühlung
Schutzart
Abmessungen h x b x t
Gewicht
Zulässige Umgebungstemperatur
(bei 95% rel. Luftfeuchtigkeit)
EMV Emissionsklasse
Überspannungskategorie (OVC)
geregelte Zwangsbelüftung
IP 54
in Australien IP 44
673 x 434 x 250 mm
23,8 kg
- 20 °C - +55 °C
B
AC 3 / DC 2
Schutzeinrichtungen
DC-Isolationsmessung
Warnung / Abschaltung 7) bei RISO < 600 kOHM
DC-Überspannungsschutz
integriert
Verpolungsschutz
integriert
Verhalten bei DC-Überlast
Arbeitspunkt-Verschiebung
145
Fronius IG Plus
30 V-1
Eingangsdaten
MPP-Spannungsbereich
230 - 500 V DC
Max. Eingangsspannung
(bei 1000 W/m² / -10 °C im Leerlauf)
600 V DC
Max. Eingangsstrom
13,8 A DC
Max. Kurzschluss-Strom der Solarmodule
20,7 A
Ausgangsdaten
Nominale Ausgangsleistung (Pnom)
3,0 kW
Max. Ausgangsleistung
3,0 kW
Nominale Netzspannung
1 ~ NPE 230 V
Netzspannungs-Toleranz
+10 / -15 % 1)
Nominaler Ausgangsstrom (einphasig)
13,0 A AC
50 - 60 Hz 1)
Nominale Frequenz
Klirrfaktor
< 3,0 %
Leistungsfaktor cos phi
1
0,75 - 1 ind./cap.2)
Max. zulässige Netzimpedanz Zmax am PCC3)
Max. Rückspeise-Strom
4)
keine
0 A5)
Einschalt-Stromimpuls6)
0 A5)
Max. Ausgangs-Fehlerstrom pro Zeitdauer
346 A / 3,24 µs
Allgemeine Daten
Maximaler Wirkungsgrad
95,7 %
Europ. Wirkungsgrad
94,8 %
Eigenverbrauch bei Nacht
0,23 W
Kühlung
Schutzart
Abmessungen h x b x t
Gewicht
Zulässige Umgebungstemperatur
(bei 95% rel. Luftfeuchtigkeit)
EMV Emissionsklasse
Überspannungskategorie (OVC)
geregelte Zwangsbelüftung
IP 54
in Australien IP 44
673 x 434 x 250 mm
23,8 kg
- 20 °C - +55 °C
B
AC 3 / DC 2
Schutzeinrichtungen
DC-Isolationsmessung
DC-Überspannungsschutz
integriert
Verpolungsschutz
integriert
Verhalten bei DC-Überlast
146
Warnung / Abschaltung 7) bei RISO < 600 kOHM
Arbeitspunkt-Verschiebung
Eingangsdaten
DE
Fronius IG Plus
35 V-1
MPP-Spannungsbereich
230 - 500 V DC
Max. Eingangsspannung
(bei 1000 W/m² / -10 °C im Leerlauf)
600 V DC
Max. Eingangsstrom
16,2 A DC
Max. Kurzschluss-Strom der Solarmodule
24,3 A
Ausgangsdaten
Nominale Ausgangsleistung (Pnom)
3,5 kW
Max. Ausgangsleistung
3,5 kW
Nominale Netzspannung
1 ~ NPE 230 V
Netzspannungs-Toleranz
+10 / -15 % 1)
Nominaler Ausgangsstrom (einphasig)
15,2 A AC
50 - 60 Hz 1)
Nominale Frequenz
Klirrfaktor
< 3,0 %
Leistungsfaktor cos phi
1
0,75 - 1 ind./cap.2)
Max. zulässige Netzimpedanz Zmax am PCC3)
Max. Rückspeise-Strom
4)
keine
0 A5)
Einschalt-Stromimpuls6)
0 A5)
Max. Ausgangs-Fehlerstrom pro Zeitdauer
346 A / 3,24 µs
Allgemeine Daten
Maximaler Wirkungsgrad
95,7 %
Europ. Wirkungsgrad
95,0 %
Eigenverbrauch bei Nacht
0,23 W
Kühlung
Schutzart
Abmessungen x b x t
Gewicht
Zulässige Umgebungstemperatur
(bei 95% rel. Luftfeuchtigkeit)
EMV Emissionsklasse
Überspannungskategorie (OVC)
geregelte Zwangsbelüftung
IP 54
in Australien IP 44
673 x 434 x 250 mm
23,8 kg
- 20 °C - +55 °C
B
AC 3 / DC 2
Schutzeinrichtungen
DC-Isolationsmessung
Warnung / Abschaltung 7) bei RISO < 600 kOHM
DC-Überspannungsschutz
integriert
Verpolungsschutz
integriert
Verhalten bei DC-Überlast
Arbeitspunkt-Verschiebung
147
Fronius IG Plus
50 V-1
Eingangsdaten
MPP-Spannungsbereich
230 - 500 V DC
Max. Eingangsspannung
(bei 1000 W/m² / -10 °C im Leerlauf)
600 V DC
Max. Eingangsstrom
18,6 A DC
Max. Kurzschluss-Strom der Solarmodule
27,9 A
Ausgangsdaten
Nominale Ausgangsleistung (Pnom)
4 kW
Max. Ausgangsleistung
4 kW
Nominale Netzspannung
1 ~ NPE 230 V
Netzspannungs-Toleranz
+10 / -15 % 1)
Nominaler Ausgangsstrom (einphasig)
17,4 A AC
50 - 60 Hz 1)
Nominale Frequenz
Klirrfaktor
< 3,0 %
Leistungsfaktor cos phi
1
0,75 - 1 ind./cap.2)
Max. zulässige Netzimpedanz Zmax am PCC3)
Max. Rückspeise-Strom
4)
261 mOhm
0 A5)
Einschalt-Stromimpuls6)
0 A5)
Max. Ausgangs-Fehlerstrom pro Zeitdauer
346 A / 3,24 µs
Allgemeine Daten
Maximaler Wirkungsgrad
Europ. Wirkungsgrad
Eigenverbrauch bei Nacht
Kühlung
Schutzart
Abmessungen l x b x h
Gewicht
Zulässige Umgebungstemperatur
(bei 95% rel. Luftfeuchtigkeit)
EMV Emissionsklasse
Überspannungskategorie (OVC)
95,7 %
95 %
0,23 W
geregelte Zwangsbelüftung
IP 54
in Australien IP 44
673 x 434 x 250mm
23,8 kg
- 20 °C - +55 °C
B
AC 3 / DC 2
Schutzeinrichtungen
DC-Isolationsmessung
DC-Überspannungsschutz
integriert
Verpolungsschutz
integriert
Verhalten bei DC-Überlast
148
Warnung / Abschaltung 7) bei RISO < 600 kOHM
Arbeitspunkt-Verschiebung
Eingangsdaten
DE
Fronius IG Plus
55 V-1,
Fronius IG Plus
55 V-2
MPP-Spannungsbereich
230 - 500 V DC
Max. Eingangsspannung
(bei 1000 W/m² / -10 °C im Leerlauf)
600 V DC
Max. Eingangsstrom
37,1 A DC
Max. Kurzschluss-Strom der Solarmodule
22,9 A
Ausgangsdaten
Nominale Ausgangsleistung (Pnom)
5 kW
Max. Ausgangsleistung
5 kW
Nominale Netzspannung
1 ~ NPE 230 V
2 ~ NPE 400 / 230 V
Netzspannungs-Toleranz
+10 / -15 % 1)
Nominaler Ausgangsstrom
einphasig
zweiphasig
21,7 A AC
10,9 A AC
50 - 60 Hz 1)
Nominale Frequenz
Klirrfaktor
<3%
Leistungsfaktor cos phi
1
0,75 - 1 ind./cap.2)
Max. zulässige Netzimpedanz Zmax einphasig
am PCC3)
zweiphasig
207 mOhm
keine
Max. Rückspeise-Strom4)
0 A5)
Einschalt-Stromimpuls6)
0 A5)
Max. Ausgangs-Fehlerstrom pro Zeitdauer
426 A / 125 µs
Allgemeine Daten
Maximaler Wirkungsgrad
95,7 %
Europ. Wirkungsgrad
94,9 %
Eigenverbrauch bei Nacht
Kühlung
Schutzart
Abmessungen h x b x t
Gewicht
Zulässige Umgebungstemperatur
(bei 95% rel. Luftfeuchtigkeit)
EMV Emissionsklasse
Überspannungskategorie (OVC)
einphasig
zweiphasig
0,36 W
0,50 W
geregelte Zwangsbelüftung
IP 54
in Australien IP 44
968 x 434 x 250 mm
36,9 kg
- 20 °C - +55 °C
B
AC 3 / DC 2
Schutzeinrichtungen
DC-Isolationsmessung
Warnung / Abschaltung 7) bei RISO < 600 kOHM
DC-Überspannungsschutz
integriert
Verpolungsschutz
integriert
Verhalten bei DC-Überlast
Arbeitspunkt-Verschiebung
149
Fronius IG Plus
55 V-3
Eingangsdaten
MPP-Spannungsbereich
230 - 500 V DC
Max. Eingangsspannung
(bei 1000 W/m² / -10 °C im Leerlauf)
600 V DC
Max. Eingangsstrom
22,8 A DC
Max. Kurzschluss-Strom der Solarmodule
34,2 A
Ausgangsdaten
Nominale Ausgangsleistung (Pnom)
5 kW
Max. Ausgangsleistung
5 kW
Nominale Netzspannung
3 ~ NPE 400 / 230 V
Netzspannungs-Toleranz
+10 / -15 % 1)
Nominaler Ausgangsstrom (dreiphasig)
7,3 A AC
50 - 60 Hz 1)
Nominale Frequenz
Klirrfaktor
< 3,0 %
Leistungsfaktor cos phi
1
0,75 - 1 ind./cap.2)
Max. zulässige Netzimpedanz Zmax am PCC3)
Max. Rückspeise-Strom
4)
keine
0 A5)
Einschalt-Stromimpuls6)
0 A5)
Max. Ausgangs-Fehlerstrom pro Zeitdauer
504 A / 30,26 ms
Allgemeine Daten
Maximaler Wirkungsgrad
95,9 %
Europ. Wirkungsgrad
94,9 %
Eigenverbrauch bei Nacht
1,72 W
Kühlung
Schutzart
Abmessungen h x b x t
Gewicht
Zulässige Umgebungstemperatur
(bei 95% rel. Luftfeuchtigkeit)
EMV Emissionsklasse
Überspannungskategorie (OVC)
geregelte Zwangsbelüftung
IP 54
in Australien IP 44
1263 x 434 x 250 mm
49,2 kg
- 20 °C - +55 °C
B
AC 3 / DC 2
Schutzeinrichtungen
DC-Isolationsmessung
DC-Überspannungsschutz
integriert
Verpolungsschutz
integriert
Verhalten bei DC-Überlast
150
Warnung / Abschaltung 7) bei RISO < 600 kOHM
Arbeitspunkt-Verschiebung
Eingangsdaten
DE
Fronius IG Plus
60 V-1,
Fronius IG Plus
60 V-2
MPP-Spannungsbereich
230 - 500 V DC
Max. Eingangsspannung
(bei 1000 W/m² / -10 °C im Leerlauf)
600 V DC
Max. Eingangsstrom
27,5 A DC
Max. Kurzschluss-Strom der Solarmodule
41,3 A
Ausgangsdaten
Nominale Ausgangsleistung (Pnom)
6 kW
Max. Ausgangsleistung
6 kW
Nominale Netzspannung
1 ~ NPE 230 V
2 ~ NPE 400 / 230 V
Netzspannungs-Toleranz
+10 / -15 % 1)
Nominaler Ausgangsstrom einphasig
zweiphasig
26,1 A AC
13,0 A AC
50 - 60 Hz 1)
Nominale Frequenz
Klirrfaktor
< 3,0 %
Leistungsfaktor cos phi
1
0,75 - 1 ind./cap.2)
Max. zulässige Netzimpedanz Zmax am PCC3)
einphasig 173 mOhm
zweiphasig
keine
Max. Rückspeise-Strom4)
0 A5)
Einschalt-Stromimpuls6)
0 A5)
Max. Ausgangs-Fehlerstrom pro Zeitdauer
426 A / 125 µs
Allgemeine Daten
Maximaler Wirkungsgrad
95,7 %
Europ. Wirkungsgrad
95,0 %
Eigenverbrauch bei Nacht
Kühlung
Schutzart
Abmessungen h x b x t
Gewicht
Zulässige Umgebungstemperatur
(bei 95% rel. Luftfeuchtigkeit)
EMV Emissionsklasse
Überspannungskategorie (OVC)
einphasig
0,36 W
zweiphasig 0,50 W
geregelte Zwangsbelüftung
IP 54
in Australien IP 44
968 x 434 x 250 mm
36,9 kg
- 20 °C - +55 °C
B
AC 3 / DC 2
Schutzeinrichtungen
DC-Isolationsmessung
Warnung / Abschaltung 7) bei RISO < 600 kOHM
DC-Überspannungsschutz
integriert
Verpolungsschutz
integriert
Verhalten bei DC-Überlast
Arbeitspunkt-Verschiebung
151
Fronius IG Plus
60 V-3
Eingangsdaten
MPP-Spannungsbereich
230 - 500 V DC
Max. Eingangsspannung
(bei 1000 W/m² / -10 °C im Leerlauf)
600 V DC
Max. Eingangsstrom
27,5 A DC
Max. Kurzschluss-Strom der Solarmodule
41,3 A
Ausgangsdaten
Nominale Ausgangsleistung (Pnom)
6 kW
Max. Ausgangsleistung
6 kW
Nominale Netzspannung
3 ~ NPE 400 / 230 V
Netzspannungs-Toleranz
+10 / -15 % 1)
Nominaler Ausgangsstrom (dreiphasig)
8,7 A AC
50 - 60 Hz 1)
Nominale Frequenz
Klirrfaktor
< 3,0 %
Leistungsfaktor cos phi
1
0,75 - 1 ind./cap.2)
Max. zulässige Netzimpedanz Zmax am PCC3)
Max. Rückspeise-Strom
4)
keine
0 A5)
Einschalt-Stromimpuls6)
0 A5)
Max. Ausgangs-Fehlerstrom pro Zeitdauer
504 A / 30,26 ms
Allgemeine Daten
Maximaler Wirkungsgrad
95,9 %
Europ. Wirkungsgrad
95,0 %
Eigenverbrauch bei Nacht
1,72 W
Kühlung
Schutzart
Abmessungen h x b x t
Gewicht
Zulässige Umgebungstemperatur
(bei 95% rel. Luftfeuchtigkeit)
EMV Emissionsklasse
Überspannungskategorie (OVC)
geregelte Zwangsbelüftung
IP 54
in Australien IP 44
1263 x 434 x 250 mm
49,2 kg
- 20 °C - +55 °C
B
AC 3 / DC 2
Schutzeinrichtungen
DC-Isolationsmessung
DC-Überspannungsschutz
integriert
Verpolungsschutz
integriert
Verhalten bei DC-Überlast
152
Warnung / Abschaltung 7) bei RISO < 600 kOHM
Arbeitspunkt-Verschiebung
Eingangsdaten
DE
Fronius IG Plus
70 V-1,
Fronius IG Plus
70 V-2
MPP-Spannungsbereich
230 - 500 V DC
Max. Eingangsspannung
(bei 1000 W/m² / -10 °C im Leerlauf)
600 V DC
Max. Eingangsstrom
30 A DC
Max. Kurzschluss-Strom der Solarmodule
45 A
Ausgangsdaten
Nominale Ausgangsleistung (Pnom)
6,5 kW
Max. Ausgangsleistung
6,5 kW
Nominale Netzspannung
1 ~ NPE 230 V
2 ~ NPE 400 / 230 V
Netzspannungs-Toleranz
+10 / -15 % 1)
Nominaler Ausgangsstrom einphasig
zweiphasig
28,3 A AC
14,1 A AC
50 - 60 Hz 1)
Nominale Frequenz
Klirrfaktor
< 3,0 %
Leistungsfaktor cos phi
1
0,75 - 1 ind./cap.2)
Max. zulässige Netzimpedanz Zmax am PCC3)
einphasig 161 mOhm
zweiphasig
keine
Max. Rückspeise-Strom4)
0 A5)
Einschalt-Stromimpuls6)
0 A5)
Max. Ausgangs-Fehlerstrom pro Zeitdauer
426 A / 125 µs
Allgemeine Daten
Maximaler Wirkungsgrad
95,7 %
Europ. Wirkungsgrad
95,1 %
Eigenverbrauch bei Nacht
0,36 W
Kühlung
Schutzart
Abmessungen h x b x t
Gewicht
Zulässige Umgebungstemperatur
(bei 95% rel. Luftfeuchtigkeit)
EMV Emissionsklasse
Überspannungskategorie (OVC)
geregelte Zwangsbelüftung
IP 54
in Australien IP 44
968 x 434 x 250 mm
36,9 kg
- 20 °C - +55 °C
B
AC 3 / DC 2
Schutzeinrichtungen
DC-Isolationsmessung
Warnung / Abschaltung 7) bei RISO < 600 kOHM
DC-Überspannungsschutz
integriert
Verpolungsschutz
integriert
Verhalten bei DC-Überlast
Arbeitspunkt-Verschiebung
153
Fronius IG Plus
80 V-3
Eingangsdaten
MPP-Spannungsbereich
230 - 500 V DC
Max. Eingangsspannung
(bei 1000 W/m² / -10 °C im Leerlauf)
600 V DC
Max. Eingangsstrom
32,0 A DC
Max. Kurzschluss-Strom der Solarmodule
48,0 A
Ausgangsdaten
Nominale Ausgangsleistung (Pnom)
7 kW
Max. Ausgangsleistung
7 kW
Nominale Netzspannung
3 ~ NPE 400 / 230 V
Netzspannungs-Toleranz
+10 / -15 % 1)
Nominaler Ausgangsstrom (dreiphasig)
10,2 A AC
50 - 60 Hz 1)
Nominale Frequenz
Klirrfaktor
< 3,0 %
Leistungsfaktor cos phi
1
0,75 - 1 ind./cap.2)
Max. zulässige Netzimpedanz Zmax am PCC3)
Max. Rückspeise-Strom
4)
keine
0 A5)
Einschalt-Stromimpuls6)
0 A5)
Max. Ausgangs-Fehlerstrom pro Zeitdauer
504 A / 30,26 ms
Allgemeine Daten
Maximaler Wirkungsgrad
95,9 %
Europ. Wirkungsgrad
95,1 %
Eigenverbrauch bei Nacht
1,72 W
Kühlung
Schutzart
Abmessungen h x b x t
Gewicht
Zulässige Umgebungstemperatur
(bei 95% rel. Luftfeuchtigkeit)
EMV Emissionsklasse
Überspannungskategorie (OVC)
geregelte Zwangsbelüftung
IP 54
in Australien IP 44
1263 x 434 x 250 mm
49,2 kg
- 20 °C - +55 °C
B
AC 3 / DC 2
Schutzeinrichtungen
DC-Isolationsmessung
DC-Überspannungsschutz
integriert
Verpolungsschutz
integriert
Verhalten bei DC-Überlast
154
Warnung / Abschaltung 7) bei RISO < 600 kOHM
Arbeitspunkt-Verschiebung
Eingangsdaten
DE
Fronius IG Plus
100 V-1,
Fronius IG Plus
100 V-2
MPP-Spannungsbereich
230 - 500 V DC
Max. Eingangsspannung
(bei 1000 W/m² / -10 °C im Leerlauf)
600 V DC
Max. Eingangsstrom
37,1 A DC
Max. Kurzschluss-Strom der Solarmodule
55,7 A
Ausgangsdaten
Nominale Ausgangsleistung (Pnom)
8 kW
Max. Ausgangsleistung
8 kW
Nominale Netzspannung
1 ~ NPE 230 V
2 ~ NPE 400 / 230 V
Netzspannungs-Toleranz
+10 / -15 % 1)
Nominaler Ausgangsstrom
einphasig
zweiphasig
34,8 A AC
17,4 A AC
50 - 60 Hz 1)
Nominale Frequenz
Klirrfaktor
<3%
Leistungsfaktor cos phi
1
0,75 - 1 ind./cap.2)
Max. zulässige Netzimpedanz Zmax einphasig
am PCC3)
zweiphasig
131 mOhm
262 mOhm
Max. Rückspeise-Strom4)
0 A5)
Einschalt-Stromimpuls6)
0 A5)
Max. Ausgangs-Fehlerstrom pro Zeitdauer
426 A / 125 µs
Allgemeine Daten
Maximaler Wirkungsgrad
95,7 %
Europ. Wirkungsgrad
95,2 %
Eigenverbrauch bei Nacht
Kühlung
Schutzart
Abmessungen h x b x t
Gewicht
Zulässige Umgebungstemperatur
(bei 95% rel. Luftfeuchtigkeit)
EMV Emissionsklasse
Überspannungskategorie (OVC)
einphasig
zweiphasig
0,36 W
0,50 W
geregelte Zwangsbelüftung
IP 54
in Australien IP 44
968 x 434 x 250 mm
36,9 kg
- 20 °C - +55 °C
B
AC 3 / DC 2
Schutzeinrichtungen
DC-Isolationsmessung
Warnung / Abschaltung 7) bei RISO < 600 kOHM
DC-Überspannungsschutz
integriert
Verpolungsschutz
integriert
Verhalten bei DC-Überlast
Arbeitspunkt-Verschiebung
155
Fronius IG Plus
100 V-3
Eingangsdaten
MPP-Spannungsbereich
230 - 500 V DC
Max. Eingangsspannung
(bei 1000 W/m² / -10 °C im Leerlauf)
600 V DC
Max. Eingangsstrom
dreiphasig
36,7 A DC
Max. Kurzschluss-Strom der Solarmodule
dreiphasig
55,1 A
Ausgangsdaten
Nominale Ausgangsleistung (Pnom)
8 kW
Max. Ausgangsleistung
8 kW
Nominale Netzspannung
3 ~ NPE 400 / 230 V
Netzspannungs-Toleranz
+10 / -15 % 1)
Nominaler Ausgangsstrom
dreiphasig
11,6 A AC
50 - 60 Hz 1)
Nominale Frequenz
Klirrfaktor
<3%
Leistungsfaktor cos phi
1
0,75 - 1 ind./cap.2)
Max. zulässige Netzimpedanz Zmax dreiphasig
am PCC3)
keine
Max. Rückspeise-Strom4)
0 A5)
Einschalt-Stromimpuls6)
0 A5)
Max. Ausgangs-Fehlerstrom pro Zeit- dreiphasig
dauer
504 A / 30,26 ms
Allgemeine Daten
Maximaler Wirkungsgrad
dreiphasig
95,9 %
Europ. Wirkungsgrad
dreiphasig
95,3 %
Eigenverbrauch bei Nacht
dreiphasig
1,72 W
Kühlung
geregelte Zwangsbelüftung
Schutzart
IP 54
in Australien IP 44
Abmessungen h x b x t
dreiphasig
1263 x 434 x 250 mm
Gewicht
dreiphasig
49,2 kg
Zulässige Umgebungstemperatur
(bei 95% rel. Luftfeuchtigkeit)
EMV Emissionsklasse
Überspannungskategorie (OVC)
- 20 °C - +55 °C
B
AC 3 / DC 2
Schutzeinrichtungen
DC-Isolationsmessung
DC-Überspannungsschutz
integriert
Verpolungsschutz
integriert
Verhalten bei DC-Überlast
156
Warnung / Abschaltung 7) bei RISO < 600 kOHM
Arbeitspunkt-Verschiebung
Eingangsdaten
DE
Fronius IG Plus
120 V-3
MPP-Spannungsbereich
230 - 500 V DC
Max. Eingangsspannung
(bei 1000 W/m² / -10 °C im Leerlauf)
600 V DC
Max. Eingangsstrom
46,2 A DC
Max. Kurzschluss-Strom der Solarmodule
69,3 A
Ausgangsdaten
Nominale Ausgangsleistung (Pnom)
10 kW
Max. Ausgangsleistung
10 kW
Nominale Netzspannung
3 ~ NPE 400 / 230 V
Netzspannungs-Toleranz
+10 / -15 % 1)
Nominaler Ausgangsstrom (dreiphasig)
14,5 A AC
50 - 60 Hz 1)
Nominale Frequenz
Klirrfaktor
< 3,0 %
Leistungsfaktor cos phi
1
0,75 - 1 ind./cap.2)
Max. zulässige Netzimpedanz Zmax am PCC3)
Max. Rückspeise-Strom
4)
keine
0 A5)
Einschalt-Stromimpuls6)
0 A5)
Max. Ausgangs-Fehlerstrom pro Zeitdauer
504 A / 30,26 ms
Allgemeine Daten
Maximaler Wirkungsgrad
95,9 %
Europ. Wirkungsgrad
95,4 %
Eigenverbrauch bei Nacht
1,72 W
Kühlung
Schutzart
Abmessungen h x b x t
Gewicht
Zulässige Umgebungstemperatur
(bei 95% rel. Luftfeuchtigkeit)
EMV Emissionsklasse
Überspannungskategorie (OVC)
geregelte Zwangsbelüftung
IP 54
in Australien IP 44
1263 x 434 x 250 mm
49,2 kg
- 20 °C - +55 °C
B
AC 3 / DC 2
Schutzeinrichtungen
DC-Isolationsmessung
Warnung / Abschaltung 7) bei RISO < 600 kOHM
DC-Überspannungsschutz
integriert
Verpolungsschutz
integriert
Verhalten bei DC-Überlast
Arbeitspunkt-Verschiebung
157
Fronius IG Plus
150 V-3
Eingangsdaten
MPP-Spannungsbereich
230 - 500 V DC
Max. Eingangsspannung
(bei 1000 W/m² / -10 °C im Leerlauf)
600 V DC
Max. Eingangsstrom
55,6 A DC
Max. Kurzschluss-Strom der Solarmodule
83,4 A
Ausgangsdaten
Nominale Ausgangsleistung (Pnom)
12 kW
Max. Ausgangsleistung
12 kW
Nominale Netzspannung
3 ~ NPE 400 / 230 V
Netzspannungs-Toleranz
+10 / -15 % 1)
Nominaler Ausgangsstrom (dreiphasig)
17,4 A AC
50 - 60 Hz 1)
Nominale Frequenz
Klirrfaktor
< 3,0 %
Leistungsfaktor cos phi
1
0,75 - 1 ind./cap.2)
Max. zulässige Netzimpedanz Zmax am PCC3)
Max. Rückspeise-Strom
4)
keine
0 A5)
Einschalt-Stromimpuls6)
0 A5)
Max. Ausgangs-Fehlerstrom pro Zeitdauer
504 A / 30,26 ms
Allgemeine Daten
Maximaler Wirkungsgrad
95,9 %
Europ. Wirkungsgrad
95,4 %
Eigenverbrauch bei Nacht
1,72 W
Kühlung
Schutzart
Abmessungen h x b x t
Gewicht
Zulässige Umgebungstemperatur
(bei 95% rel. Luftfeuchtigkeit)
EMV Emissionsklasse
Überspannungskategorie (OVC)
geregelte Zwangsbelüftung
IP 54
in Australien IP 44
1263 x 434 x 250 mm
49,2 kg
- 20 °C - +55 °C
B
AC 3 / DC 2
Schutzeinrichtungen
DC-Isolationsmessung
DC-Überspannungsschutz
integriert
Verpolungsschutz
integriert
Verhalten bei DC-Überlast
158
Warnung / Abschaltung 7) bei RISO < 600 kOHM
Arbeitspunkt-Verschiebung
1)
2)
3)
4)
5)
6)
7)
Angegebene Werte sind Standard-Werte; je nach Anforderung wird der Wechselrichter spezifisch auf das jeweilige Land abgestimmt.
Je nach Länder-Setup oder gerätespezifischen Einstellungen
(ind. = induktiv; cap. = kapazitiv)
PCC = Schnittstelle zum öffentlichen Netz
Maximaler Strom vom Wechselrichter zum Solarmodul bei einem Fehler im Wechselrichter oder bei fehlerhafter Isolation zwischen AC- und DC-Seite
sichergestellt durch den elektrischen Aufbau des Wechselrichters
Stromspitze beim Einschalten des Wechselrichters
Je nach Länder-Setup
159
DE
Erklärung der
Fußnoten
Berücksichtigte Normen und Richtlinien
CE-Kennzeichen
Alle erforderlichen und einschlägigen Normen sowie Richtlinien im Rahmen der einschlägigen EU-Richtlinie werden eingehalten, sodass die Geräte mit dem CE-Kennzeichen ausgestattet sind.
Parallelbetrieb
von Eigenerzeugungsanlagen
Der Wechselrichter erfüllt die
„Richtlinien für Anschluss und Parallelbetrieb von Eigenerzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz“ des Verbandes der Elektrizitätswirtschaft (VDEW)
„Technischen Richtlinien für den Parallelbetrieb von Eigenerzeugungsanlagen mit
Verteilernetzen“ des Verbandes der Elektrizitätsunternehmen Österreichs
Schaltung zur
Verhinderung des
Inselbetriebes
Der Wechselrichter verfügt über eine von der Berufsgenossenschaft für Feinmechanik und
Elektrotechnik nach DIN VDE 0126-1-1 zugelassenen Schaltung zur Verhinderung des Inselbetriebes.
Netzausfall
Die serienmäßig in den Wechselrichter integrierten Mess- und Sicherheitsverfahren sorgen dafür, dass bei einem Netzausfall die Einspeisung sofort unterbrochen wird (z.B. bei
Abschaltung durch den Energieversorger oder Leitungsschaden).
160
DE
Garantiebedingungen und Entsorgung
Fronius Werksgarantie
Bei Auslieferung von Fronius Wechselrichtern gilt weltweit die Fronius Werksgarantie von
60 Monaten ab Installationsdatum, welche kostenpflichtig verlängert werden kann.
Während dieser Garantiezeit gewährleistet Fronius die ordnungsgemäße Funktion des
Wechselrichters.
Detaillierte, länderspezifische Garantiebedingungen sind beim zuständigen Anlageninstallateur oder im Internet unter folgender Adresse erhältlich:
http://www.fronius.com/Solar/Garantie
Zur Inanspruchnahme der Fronius Werksgarantie müssen die zum Produkt gehörende
Rechnung sowie die Garantiebedingungen und gegebenenfalls das zusätzlich erworbene
Garantiezertifikat zur Verlängerung der Garantieleistung vorgelegt werden.
Fronius empfiehlt daher, nach der Inbetriebnahme des Wechselrichters ein aktuelles
Exemplar der Garantiebedingungen auszudrucken.
Entsorgung
Sollte Ihr Wechselrichter eines Tages ausgetauscht werden, nimmt Fronius das Altgerät
zurück und sorgt für eine fachgerechte Wiederverwertung.
161
162
DE
163
164
DE
165
Fronius Worldwide - www.fronius.com/addresses
Fronius International GmbH
4600 Wels, Froniusplatz 1, Austria
E-Mail: pv@fronius.com
http://www.fronius.com
Fronius USA LLC Solar Electronics Division
6797 Fronius Drive, Portage, IN 46368
E-Mail: pv-us@fronius.com
http://www.fronius-usa.com
Under http://www.fronius.com/addresses you will find all addresses of our sales branches and partner firms!
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