NOx Monitor APNA-370 Bedienungsanleitung

NOx Monitor APNA-370 Bedienungsanleitung
NOx Monitor
APNA-370
Bedienungsanleitung
Vorwort
Diese Bedienungsanleitung beschreibt die Funktionsweise des NOx Monitors, APNA-370.
Lesen Sie die Bedienungsanleitung vor der Benutzung des Gerätes, um den richtigen und sicheren
Umgang zu gewährleisten.
Bewahren Sie diese Anleitung an einem sicheren Ort auf, damit Sie, wenn notwendig, darauf zurückgreifen können.
Die Produktspezifikationen und –Ausführung sowie der Inhalt dieser Anleitungen unterliegen der technischen Änderung ohne Ankündigung
„ Garantie und Verantwortlichkeiten
Für das gelieferte Produkt gewährt HORIBA ein (1) Jahr Garantie.
Jegliche Fehlfunktion oder Beschädigung, die während dieser Zeit auftreten und für die HORIBA
verantwortlich ist, werden kostenfrei von HORIBA beseitigt.
Die Garantie umfasst nicht:
・ Jegliche Fehlfunktion verursacht durch Bedienfehler.
・ Jegliche Fehlfunktion verursacht durch Reparaturen, die von nicht durch HORIBA autorisierten
Personen durchgeführt wurden.
・ Jegliche Fehlfunktion verursacht durch den Einsatz unter ungeeigneten Umgebungsbedingungen.
・ Jegliche Fehlfunktion verursacht durch Zuwiderhandlung gegen die in dieser Anleitung
geschriebenen Anweisungen.
・ Jegliche Fehlfunktion verursacht durch Einsatz in einer Art, die in dieser Anleitung nicht
beschrieben ist.
・ Jegliche Fehlfunktion verursacht durch Naturkatastrophen, Unfälle oder nicht vorhersehbare
Ereignisse.
・ Jegliche Fehlfunktion verursacht durch Naturkatastrophen, Unfälle oder nicht vorhersehbare
Ereignisse.
・ Jeglicher Verschleiß verursacht durch Korrosion, Rost, usw.
・ Verbrauchsmaterial und den Austausch von Verbrauchsmaterial.
・ Produkte anderer Hersteller
HORIBA ist nicht verantwortlich für den Verlust von Daten oder anderer Folgeschäden, die aus einer
Fehlfunktion oder dem Einsatz dieses Gerätes entstehen.
„ Warenzeichen
Im Allgemeinen sind die in dieser Anleitung genannten Firmennamen und Produktbezeichnungen
eingetragene Warenzeichen oder Warenzeichen der entsprechenden Firma.
Konformitätserklärung
Dieses Gerät erfüllt die folgenden Richtlinien und Normen:
Richtlinien:
EMV-Richtlinie
89/336/EEC, in Übereinstimmung mit Artikel 10
(1) der Richtlinie
Niederspannungsrichtlinie
73/23/EEC
Normen:
[EMV-Richtlinie]
EN61326: 1997+A1: 1998+A2: 2001
Emission: Klasse B
Kategorie: Industrie
[Niederspannungsrichtlinie]
EN61010-1: 2001
Installationsumgebung
・ Installationskategorie
(Überspannungskategorie)
II
・ Verschmutzungskategorie
2
FCC Rules
„ Note
This equipment has been tested and found to comply with the limits for a Class B digital device,
pursuant to part 15 of the FCC Rules. These limits are designed to provided reasonable protection
against harmful interference in a residential installation. This equipment generates, uses, and can
radiate radio frequency energy and, if not installed and used in accordance with the instructions, may
cause harmful interference to radio communications. However, there is no guarantee that interference
will not occur in a particular installation. If this equipment does cause harmful interference to radio or
television reception, which can be determined by turning the equipment off and on, the user is
encouraged to try to correct the interference by one or more of the following measures:
・ Reorient or relocate the receiving antenna.
・ Increase the separation between the equipment and receiver.
・ Connect the equipment into an outlet on a circuit different from that to which the receiver is
connected.
・ Consult the dealer or an experienced radio/TV technician for help.
Sicherheitspolitik
„ Warnungen und Warnschilder
Wir bringen auf unseren Geräten Warnschilder an und beschreiben Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen in dieser Anleitung.
Befolgen Sie diese Anweisungen zu Ihrer eigenen Sicherheit.
Warnzeichen
Signalwort
Warnhinweis
- Art der Gefährdung
- Warum besteht Gefahr
- Wie die Gefahr zu
vermeiden ist
Piktogramm
z
- Folgen bei Nichtbeachtung
Die Signalwörter haben folgende Bedeutung
・ WARNUNG:
Beschreibt eine mögliche gefährliche Situation, die, wenn sie nicht vermieden wird, zu schweren
Verletzungen oder zum Tode führen kann.
・ VORSICHT:
Beschreibt eine mögliche gefährliche Situation, die, wenn sie nicht vermieden wird, zu leichten bis
mittleren Verletzungen führen kann. Es wird auch verwendet, um vor unsachgemäßem oder
unsicherem Gebrauch zu warnen.
„ Label und Positionierung
z
Label Positionierung
Heiße Komponenten
Elektrischer Schlag 1
Oberseite
Rückseite
Elektrischer Schlag 2
zLabel
Heiße Komponenten
Elektrischer Schlag 1
Elektrischer Schlag 2
„ Beschreibung in dieser Anleitung
Hinweise und Warnungen werden in der folgenden Weise gegeben:
Hinweis
Das APNA-370 ist mit einem Touchscreen ausgestattet. Drücken Sie die Tasten direkt auf dem
Bildschirm nur mit dem Finger. Verwenden Sie keinen Kugelschreiber oder andere spitze
Gegenstände. Das könnte das Display beschädigen.
Tipps werden in der folgenden Art und Weise beschrieben:
Tipp
Es können zwei unterschiedliche Kalibriergaskonzentrationen für [SPAN] und [MEAS.] eingegeben
werden.
1
2
ÜBERSICHT ............................................................................
1
1.1
Einführung......................................................................................
1
1.2
Systemkonfiguration .....................................................................
1
1.3
Geräteübersicht..............................................................................
2
1.3.1
1.3.2
Frontansicht........................................................................................
Rückansicht ........................................................................................
2
3
GRUNDFUNKTIONEN ............................................................
4
2.1
Start der Messung ..........................................................................
4
2.2
Ausschalten ..................................................................................
5
2.3
Ablauf Grundfunktionen..................................................................
6
3
MEAS. SCREEN (BASIC SCREEN) .......................................
7
4
KALIBRIERUNG......................................................................
11
4.1
Kalibrier -Fenster............................................................................
11
4.1.1
4.1.2
4.1.3
11
12
13
4.2
4.3
4.4
CAL. Fenster ......................................................................................
MODE Fenster....................................................................................
Eingabefenster ..................................................................................
Vorbereitung für die Kalibrierung....................................................
14
4.2.1
14
Eingabe der Prüfgas-Konzentration ...................................................
Automatische Kalibrierung (AIC) ..................................................
16
4.3.1
4.3.2
4.3.3
4.3.4
16
21
22
25
AIC Einstellung .................................................................................
Vorbereitung zum Setzen der AIC-Abfolge ......................................
Setzen der AIC-Abfolge ....................................................................
Starten der AIC-Abfolge mit der [AIC] Taste ....................................
Manuelle Kalibrierung.....................................................................
26
4.4.1
4.4.2
4.4.3
4.4.4
26
27
28
29
Funktionsablauf ..................................................................................
Nullgas-Kalibrierung ...........................................................................
Prüfgas Kalibrierung ...........................................................................
Fertigstellen der Kalibrierung .............................................................
5
6
DATENVERARBEITUNG ........................................................
30
5.1
Mittelwert........................................................................................
33
5.2
Integration ....................................................................................
35
5.3
Gleitender Mittelwert ......................................................................
37
FUNKTIONEN..........................................................................
38
6.1
Data Fenster ..................................................................................
39
6.2
HISTORY Fenster ..........................................................................
39
6.2.1
6.2.2
41
41
6.3
6.4
6.5
6.6
6.7
7
Kalibrier-Historie .................................................................................
Alarm-Historie.....................................................................................
Wartungsfenster .............................................................................
42
6.3.1
6.3.2
6.3.3
42
48
49
Analoger Ausgang ..............................................................................
Analoger Eingang ...............................................................................
Wartungsstatus .................................................................................
MENU/RANGE Fenster (Messbereiche) ........................................
50
6.4.1
6.4.2
52
52
ANALOG OUTPUT 1 (Momentanwert) ..............................................
ANALOG OUTPUT 2 (Gleitender Mittelwert) ...................................
Fenster Systemeinstellungen .........................................................
53
6.5.1
6.5.2
6.5.3
6.5.4
6.5.5
54
55
57
57
57
Uhrzeit einstellen ................................................................................
Umrechnungsfaktor ..........................................................................
Rücksetzen der Integration ...............................................................
AIC Einstellung .................................................................................
AIC Abfolge ........................................................................................
MENU Fenster ...............................................................................
58
6.6.1
6.6.2
6.6.3
6.6.4
6.6.5
58
60
61
63
64
LCD-Einstellungen..............................................................................
Justage des Touchscreens ................................................................
Passwort ändern.................................................................................
Ein-/Ausschalten der Ozon-Lampe ...................................................
Tastensperre ......................................................................................
Key Lock .......................................................................................
65
TÄGLICHE WARTUNG ...........................................................
67
7.1
Vor der Wartung .............................................................................
67
7.2
Austausch des Filters .....................................................................
68
7.3
Liste der Verbrauchsmaterialien und Ersatzteile ............................
69
8
9
10
FEHLERSUCHE UND -BEHEBUNG.......................................
70
8.1
Alarm Überprüfung .........................................................................
70
8.2
Alarm Meldungen ...........................................................................
72
8.3
Fehlersuche und -behebung .........................................................
75
EXTERNER INPUT/OUTPUT ..................................................
77
9.1
Anschluss-Spezifikationen ............................................................
77
9.1.1
9.1.2
9.1.3
9.1.4
9.1.5
9.1.6
Bereich für die analogen Ausgänge ...................................................
Eingangskontakte ...............................................................................
Ausgangskontakte ..............................................................................
Alarm Ausgang ...................................................................................
Analoger Ausgang ..............................................................................
Ausgang Netzabschaltung .................................................................
77
77
78
78
78
78
ANHANG .................................................................................
79
10.1
Messprinzip ....................................................................................
79
10.2
Entfeuchter.....................................................................................
79
10.3
Technische Daten ..........................................................................
80
10.4
Auspacken .....................................................................................
81
10.5
Installation ....................................................................................
81
10.5.1
10.5.2
81
81
10.6
Installationsumgebung .......................................................................
Installationsort ....................................................................................
Zeichnungen ..................................................................................
83
1 ÜBERSICHT
1
ÜBERSICHT
1.1
Einführung
Das APNA-370 ist ein Stickstoff-Monitor, der die Chemilumineszenz-Methode als Messprinzip benutzt.
Dieser Monitor misst kontinuierlich die Konzentration von Stickoxiden (NO, NO2, and NOx (NO + NO2))
in der Umgebungsluft.
Die Konzentration von NO2 wird aus der Konzentration von NO und NOx bestimmt.
Die analoge Ausgabe der Konzentration erfolgt entweder als Kombination von Momentanwert und
gleitendem Mittelwert oder von Momentanwert und Mittelwert (Option). Werkseitig ist die Kombination
Momentanwert und gleitender Mittelwert eingestellt.
Über eine RS-232C Schnittstelle ist eine Datenkommunikation möglich.
1.2
Systemkonfiguration
Das APNA-370 ist ein eigenständiges Gerät, das zur Kalibrierung lediglich an einen Kalibriergas
Verdünner angeschlossen werden muss.
Das System kann durch den Anschluss eines Computers, Monitors und Gasanalysators erweitert
werden.
Die Systemkonfiguration ist in der folgenden Abbildung dargestellt:
Computer
Controller
Rekorder
Abgas
APNA-370
Netzanschluß
Meßgas
Kalibriergas
Verdünner
(Optional)
hochkonzentriertes
Kalibriergas
Fig. 1 Systemkonfiguration
1
1 ÜBERSICHT
1.3
Geräteübersicht
1.3.1
Frontansicht
Frontklappe
Bei geöffneter Frontklappe
2
3
4
5
1
Fig. 2 Frontansicht
Name
Beschreibung
1 Power ON LED
Wenn das APNA-370 eingeschaltet ist, leuchtet die LED wie folgt:
Grün: Normalbetrieb Rot: Alarm wurde ausgelöst.
2 Touchscreen
Zeigt die Messwerte, Alarmmeldungen usw. und die Bedientasten an.
3 RS-232C Schnittstelle
Wird zu Wartungszwecken und Justage eingesetzt
4 Filter
Filter für das Messgas.
Wechseln Sie den Filter etwa alle 4 Wochen. (siehe Seite 68.
Das Austauschintervall hängt von den Eigenschaften des Messgases ab.)
5 Netzschalter
Schaltet den Analysator ein und aus.
2
1 ÜBERSICHT
1.3.2
Rückansicht
4
1
2
5
3
Fig. 3 Rückseite
Name
Beschreibung
1 Kalibriergas Eingang
Kalibriergas Eingang mit Anschluss für einen Teflon-Schlauch mit 6 mm A.D./
4 mm I.D.
Stellen Sie sicher, dass der Druck des Kalibriergases stabil bei ca. 500 Pa
liegt.
2 Messgas Eingang
Messgas Eingang mit Anschluss für einen Teflon-Schlauch mit 6 mm A.D./ 4
mm I.D.
Stellen Sie sicher, dass der Druck des Messgases stabil bei ca. 980 Pa liegt.
Um Kondensation zu vermeiden, stellen Sie sicher, dass die Messgas-Leitung
nicht kalter Luft ausgesetzt ist.
3 Abgas Ausgang
Messgas Ausgang mit Anschluss für einen Teflon-Schlauch mit 6 mm A.D./ 4
mm I.D.
Stellen Sie sicher, dass das Abgas an einem sicheren Ort ausströmt, dessen
Staudruck stabil bei ca. 980 Pa liegt.
4 RS-232C
5 Signal-Anschlussklemmen
Belegung siehe „9 EXTERNER INPUT/OUTPUT“ (Seite 77).
Das Messgas wird mit einer Rate von 1.1 l/min am Abgasstutzen ausgestoßen.
Das NO zur Kalibrierung ist giftig. Stellen Sie sicher, das ein Abgasrohr angeschlossen ist.
3
2 GRUNDFUNKTIONEN
2
GRUNDFUNKTIONEN
2.1
Start der Messung
1. Einschalten
Schalten Sie mit dem Netzschalter auf der Frontseite das Gerät ein.
Das MEAS. Fenster wird automatisch angezeigt. Wenn die Bedingungen für die Durchflussrate
und die Konvertertemperatur innerhalb der erlaubten Grenzen liegen, startet die Messung.
Fig. 4 Einschalt-Bildschirm
2. Aufwärmen
Warten Sie die Aufwärmphase ab (ca. 3 Stunden).
Die [ALARM] Taste kann während der Aufwärmphase leuchten*, aber das hat keinen Einfluss auf die
Aufwärm-Phase.
Wenn die [ALARM] Taste nach 3 Stunden noch immer leuchtet, folgen Sie den Anweisungen für die
Alarm-Meldungen in Kapitel „8.2 Alarm Meldungen“ (Seite 72).
Da das Ende der Aufwärmphase nicht angezeigt wird, sollte diese Phase nachts oder zu einer anderen Zeit, in
der die Messung nicht tangiert wird, erfolgen.
* [ALARM] Taste, Anzeige:
Der CONV-Alarm (Konvertertemperatur) wird für etwa 1 Stunde nach dem Einschalten angezeigt.
Um stabile und genaue Messwerte zu erhalten, führen Sie zu Beginn der Messung und in regelmäßigen
Abständen eine Kalibrierung durch, (siehe „4 Kalibrierung“ (Seite 11)).
z
z
4
Lassen Sie den O3 Generator während der Messung eingeschaltet.
Schalten Sie die Tastensperre ein, um eine Fehlbedienung zu vermeiden („6.7 Tastensperre“ (Seite 65)).
Wenn der Konverter Alarm, der Durchfluss Alarm oder der Druck Alarm auftritt, wird der O3 Generator
abgeschaltet, unabhängig davon ob der O3 Generator eingeschaltet ist oder nicht.
2 GRUNDFUNKTIONEN
2.2
Ausschalten
Lassen Sie das Gerät noch eine Weile eingeschaltet, nachdem die O3 Lampe ausgeschaltet wurde.
Das Ozon im Gerät wird gegen Umgebungsluft ausgetauscht.
Folgen Sie den unten aufgeführten Anweisungen, um das Ozon aus der Verschlauchung zu entfernen
und einer vorzeitigen Alterung des Gerätes vorzubeugen.
z
z
Der Mittelwert und die integrierten Werte werden alle 10 Minuten im Flash-Speicher abgelegt.
Stellen Sie vor dem Ausschalten sicher, dass die Daten im Speicher abgelegt sind.
(Siehe „6.6.4 Daten sichern“ (Seite 64)).
Bei einem Stromausfall oder einem ähnlichen Vorfall gehen maximal die Daten der letzten 10 Minuten
verloren.
1. Speichern Sie die Daten im Hauptspeicher. (Siehe „6.6.4 Daten sichern“ (Seite 64)).
2. Schalten Sie den O3 Generator aus
(siehe „6.6.4 Ein-/ Ausschalten der Ozonlampe“(Seite 63)).
3. Warten Sie etwa 10 Minuten und schalten Sie dann das Gerät aus.
Wenn das Gerät längere Zeit ausgeschaltet wird, empfehlen wir, den Filter auszutauschen.
(Siehe „7.2 Austausch des Filters“ (Seite 68)).
5
2 GRUNDFUNKTIONEN
2.3
Ablauf Grundfunktionen
Stellen Sie vor dem Betrieb sicher, dass die Installation, die Verdrahtung und die Verschlauchung
abgeschlossen sind.
(Schließen Sie die externen Eingänge/ Ausgänge, falls notwendig, an.)
Q
Beim ersten Einschalten
Einschalten
Schalten Sie das Gerät ein.
2.1
Start der Messung (Seite 4)
Heben Sie die Tastensperre auf *1
6.7 Tastensperre (Seite 65)
Setzen Sie die Uhrzeit.
6.5.1 Uhrzeit einstellen (Seite 54)
Setzen Sie die Startzeit, die Intervalle für
Kalibrierung oder Betrieb mit der internen Uhr.
4.3.1 AIC Einstellungen (Seite 16)
Legen Sie die Kalibriersequenz fest. (Null /
Prüf-Zeit)
4.3.3 Setzen der AIC Abfolge (Seite 22)
Setzen Sie den analogen Ausgabe-Bereich
(Fixed, Auto, oder External).
Die Default-Einstellung ist „Auto“
Wählen Sie den Modus entsprechend Ihrer
Anwendung aus.
6.4 MENU/RANGE Fenster
(Messbereiche) (Seite 50)
Werkseitig ist das Passwort 1234 eingestellt.
Ändern Sie das Passwort falls notwendig.
6.6.3 Passwort ändern (Seite 61)
↓
Einstellungen
↓
Output Einstellung
↓
Passwort ändern
↓
PrüfgasVerbindung
Schließen Sie die zu benutzende PrüfgasLeitung an und überprüfen Sie die Verbindung.
↓
Eingabe PrüfgasKonzentration
Geben Sie die Konzentration des benutzten
Prüfgases ein.
4.2.1 Eingabe der Prüfgas-Konzentration
(Seite 14)
Führen Sie die automatische oder die manuelle
Kalibrierung durch.
4.3 Automatische Kalibrierung (AIC)(Seite
16)
4.4 Manuelle Kalibrierung (Seite 26)
↓
Kalibrierung
↓
Messung
Führen Sie die kontinuierliche Messung aus.
*1: Das Standard-Passwort lautet 1234.
6
3 MEAS. SCREEN (BASIC SCREEN)
3
MEAS. SCREEN (BASIC SCREEN)
Das APNA-370 ist mit einem Touchscreen ausgestattet. Drücken Sie die Tasten direkt auf dem Bildschirm mit
dem Finger.
Verwenden Sie keinen Kugelschreiber oder andere spitze oder scharfe Gegenstände. Das kann zu
Beschädigungen führen.
Dieser Abschnitt beschreibt den Mess-Bildschirm, der direkt nach dem Einschalten angezeigt wird.
1:Symbole
2: aktuelle Zeit 3: [KEY LOCK] Symbol (Taste)
5: Messwert-Anzeige
4: Bereichsanzeige
6: Gewählte Gaszuführung für die
aktuelle Messung
7: Funktionstasten
Fig. 5 Messbildschirm
1: Symbole
Die Symbole zeigen den Gerätestatus an.
Wartungsbetrieb: Dieses Symbol blinkt, wenn der Wartungsmodus eingeschaltet ist.
Zum Einschalten des Wartungsmodus siehe „7.1 Vor der
Wartung“ (Seite 67).
Der manuelle Wartungsmodus ist eingeschaltet
Der externe Wartungsmodus ist eingeschaltet
Fig. 6 Symbole Wartungsmodus
Bei der Standard-Konfiguration wird das Signal MNT (Maintenance) ausgegeben, wenn der Wartungsmodus
eingeschaltet wird.
Ozon:
Dieses Symbol leuchtet, wenn die Ozonlampe eingeschaltet ist („6.6.4 Ein-/
Ausschalten der Ozonlampe (Seite 63)).
7
3 MEAS. SCREEN (BASIC SCREEN)
Ozon Symbol
Line:
Dieses Symbol leuchtet, wenn Gas aus einer anderen als der Messleitung
angesaugt wird.
Wenn die Gasleitung auf die Messleitung umgeschaltet wird, bleibt das Symbol
während der in der AIC-Sequenz angegebenen Messzeit aktiv.
Fig. 8 Leitungssymbol
AIC Modus: Dieses Symbol blinkt während der AIC-Abfolge.
Fig. 9 Symbol AIC Modus
Sichern:
Dieses Symbol wird angezeigt, wenn Daten in den Flash-Speicher geschrieben
werden. Die Daten werden bei jeder Änderung der Einstellungen bzw. alle 10
Minuten während des Messvorgangs gespeichert.
Fig. 10 Symbol Daten sichern
Schalten Sie das Gerät nicht aus, solange das Symbol „Daten sichern“ leuchtet, sonst gehen die Daten
verloren.
2: Aktuelle Uhrzeit
Die aktuelle Uhrzeit wird angezeigt.
Um die Uhrzeit einzustellen siehe „6.5.1 Uhrzeit einstellen“ (Seite 54)..
3: [Key Lock] (Tastensperre) Symbol (Taste)
Das Symbol Tasten gesperrt / freigegeben wird angezeigt.
Wenn das Symbol innerhalb eines Tastenfeldes angezeigt wird, arbeitet es als Tasten sperren /
freigeben Taste.
In diesem Fall wird beim Druck auf diese Taste das Menü „Tasten sperren“ (Fig. 82 auf Seite 65)
angezeigt, das das Sperren und Freigeben der Tasten erlaubt.
Tasten sind gesperrt
Tasten sind freigegeben
Fig. 11 [KEY LOCK] Symbol (Taste)
Wenn die Tasten gesperrt sind, können Sie keine Eingaben über den Touchscreen machen. Das
verhindert eine unabsichtliche Fehlbedienung oder Änderung der Einstellungen.
8
3 MEAS. SCREEN (BASIC SCREEN)
4: Messbereichsanzeige
Der aktuelle Messbereich und der Messbereichsmodus werden angezeigt.
Momentaner Messbereich
AUTO
EXT
Fig. 12 Messbereich
z
z
Momentaner Messbereich
Der momentan eingestellte Messbereich wird angezeigt.
AUTO:
Wird angezeigt, wenn die automatische Messbereichsfunktion
benutzt wird.
EXT:
Wird angezeigt, wenn der externe Eingang zur Messbereichsumschaltung benutzt wird.
Zur Messbereichseinstellung siehe „6.4 MENU/RANGE Fenster (Messbereiche)“ (Seite 50).
Die externe Messbereichsumschaltung kann über die Anschlussbox für externe Signale (optional) oder die
RS232-C Schnittstelle erfolgen.
5: Messwert Anzeige
Die Messwerte werden angezeigt..
6: Gewählte Gaszuführung für die aktuelle Messung
Die aktuell ausgewählte Leitung für die Gaszufuhr wird angezeigt.
EXT
Aktuelle Messleitung
Fig. 13 Anzeige für die gewählte Leitung für die Gaszufuhr
z
z
EXT:
Wird angezeigt, wenn der externe Eingang für die Umschaltung
der Leitung verwendet wird.
Aktuelle Messleitung:
Die aktuell gewählte Messleitung wird angezeigt.
z
ZERO:
Die Nullgas-Leitung ist ausgewählt.
z
SPAN:
Die Prüfgas-Leitung ist ausgewählt.
z
MEAS.:
Die Messgas-Leitung ist ausgewählt.
Zur Nutzung des externen Eingangs der Leitungsumschaltung siehe „4.1.2 Mode Fenster“ (Seite 12).
Der externe Eingang für die Leitungseinstellung kann über den Eingangskontakt (optional) oder die
RS-232C Schnittstelle erfolgen.
9
3 MEAS. SCREEN (BASIC SCREEN)
7: Funktionstasten
Die Funktionstasten erlauben die folgende Bedienung.
10
[MENU]:
Das Auswahlmenü wird angezeigt (Fig. 47 auf Seite 38).
[CAL.]:
Das Kalibriermenü wird angezeigt. (Fig. 14 auf Seite 11)
[MAINT.]:
Das Wartungsmenü zur Bedienung der Wartungs-Taste wird angezeigt.
(Fig. 84 auf Seite 67)
[ALARM]:
Wird angezeigt, wenn ein Fehler im Gerät auftritt.
Durch Drücken der [ALARM] Taste können Sie die Alarm-Meldungen
aufrufen.
Weitere Einzelheiten siehe „8 Fehlersuche und -behebung“ (Seite 70).
4 KALIBRIERUNG
4
KALIBRIERUNG
Führen Sie vor dem Start der Messung und in regelmäßigen Abständen eine Kalibrierung durch, um
stabile und genaue Messwerte zu erhalten.
Es stehen zwei Arten der Kalibrierung zur Verfügung, automatische Kalibrierung (AIC) und manuelle
Kalibrierung.
Automatische Kalibrierung (AIC)
Die AIC-Abfolge wird nach festgelegten Zeitintervallen oder durch einen externen Steuerbefehl
gestartet. Nullgas-Kalibrierung und Prüfgas-Kalibrierung können automatisch durchgeführt werden.
Manuelle Kalibrierung
Die Kalibrierung wird nach Bedarf manuell durchgeführt.
Die manuelle Kalibrierung kann auf zwei verschiedene Weisen durchgeführt werden. Entweder wird
die Kalibrierleitung genutzt oder das Kalibriergas wird über die Messleitung zugeführt.
4.1
Kalibrier -Fenster
Dieses Kapitel beschreibt die Menüs für die automatische und die manuelle Kalibrierung.
4.1.1
CAL. Fenster
Das Hauptmenü für die Kalibrierung ist hier dargestellt.
Um das CAL.- Fenster aufzurufen, drücken Sie die Funktionstaste [CAL.] auf dem Mess-Fenster. (Fig.
5 auf Seite 7).
1: MODE
2: Prüfgaskonzentration
3: Nullgas Kalibrierkoeffizient
4: Prüfgas Kalibrierkoeffizient
5: Funktionstasten
Fig. 14 CAL. Fenster
1: Modus
Die gewählte Leitung wird angezeigt.
Drücken Sie die MODE-Anzeige und das MODE- Fenster wird geöffnet. (siehe „4.1.2 MODE
Fenster“ (Seite 12)).
11
4 KALIBRIERUNG
2: Prüfgas-Konzentration
Der eingegebene Wert für die Prüfgas-Konzentration wird angezeigt.
Es können unterschiedliche Werte für die Messgas-Leitung und die Prüfgas-Leitung eingegeben
werden.
Um die Prüfgas-Konzentration zu ändern, drücken Sie auf dem Touchscreen auf den Wert. Das
Eingabefenster“ (Seite 13)).
entsprechende Eingabefenster wird geöffnet. (siehe „4.1.3
Die Prüfgas-Konzentration kann nicht geändert werden, wenn MODE auf ZERO (Nullgas-Leitung) gesetzt ist.
3: Nullgas-Kalibrierkoeffizient
Der eingegebene Nullgas-Kalibrierkoeffizient wird angezeigt. Um den Koeffizienten zu ändern,
drücken Sie auf den Wert. Das entsprechende Eingabefenster wird geöffnet. (siehe „4.1.3
Eingabefenster“ (Seite 13)).
4: Prüfgas-Kalibrierkoeffizient
Der eingegebene Prüfgas-Koeffizient wird angezeigt. Um den Koeffizienten zu ändern, drücken Sie
auf den Wert. Das entsprechende Eingabefenster wird geöffnet. (siehe „4.1.3 Eingabefenster“ (Seite
Fehler! Textmarke nicht definiert.)).
5: Funktionstasten
Die Funktionstasten erlauben folgende Bedienung.
Kehrt zum Hauptfenster (Mess-Fenster) MEAS. zurück (Fig. 5 auf Seite 7).
[CLOSE]:
4.1.2
[ZERO SET]:
Zeigt die Meldung Nullgas-Kalibrierung an. (Fig. 36 auf Seite 27).
[SPAN SET]:
Zeigt die Meldung Prüfgas-Kalibrierung an. (Fig. 38
[AIC]:
Zeigt die AIC-Start-Meldung an. (Fig. 33 auf Seite 25).
Wenn Sie während des AIC-Ablaufs (AIC-Symbol blinkt) diese Taste
drücken, erscheint die Meldung zum Abbruch des Ablaufes (Fig. 34 auf
Seite 25).
MODE Fenster
In diesem Menü kann die Messleitung umgeschaltet werden.
Fig. 15 MODE Fenster
12
auf Seite 28).
4 KALIBRIERUNG
Drücken Sie die entsprechende Taste.
Wählt die Messgas-Leitung.
MEAS.:
SPAN:
Wählt die Prüfgas-Leitung.
ZERO:
Wählt die Nullgas-Leitung.
EXTERNAL: Drücken Sie diese Taste, um die Umschaltung über den externen Eingang
(optional) zu steuern.
Die Funktionstasten erlauben folgende Bedienung.
[CANCEL]: Kehrt zum Kalibrier-Menü zurück, ohne die Einstellungen zu speichern.
[SET]:
4.1.3
Speichert die Änderungen und kehrt zum Kalibrier-Menü zurück.
Eingabefenster
Ein Druck auf die Felder Prüfgas-Konzentration, Nullgas-Kalibrierkoeffizient oder Prüfgas-Kalibrierkoeffizient öffnet das entsprechende Eingabefenster. Das Fenster enthält ein Ziffernfeld, mit dem Sie
die Werte ändern können.
Ziffernblock
Eingabefeld
aktueller Wert
Fig. 16 Eingabefenster für Vorgabewerte (SPAN CONC.)
Feld
Wertebereich
Standardwert
.00001 bis 99999.
---
Nullgas-Kalibrierkoeffizient
-3500 bis 3500
0
Prüfgas-Kalibrierkoeffizient
0,5 bis 2.0
1.0
Prüfgas-Konzentration
Geben Sie den Wert mit Hilfe des Ziffernblocks ein.
Die Funktionstasten erlauben folgende Bedienung.
[CANCEL]: Kehrt zum Kalibrier-Menü zurück, ohne die Einstellungen zu speichern.
[CLEAR]:
Löscht den Wert im Eingabefeld
[BACK]:
Löscht die eingegebene Ziffer (eine Stelle)
[SET]:
Speichert die Änderungen und kehrt zum Kalibrier-Menü zurück.
Wenn Sie einen Wert außerhalb des Wertebereiches eingeben, wird automatisch der nächstliegende Wert
innerhalb des Wertebereiches gesetzt.
13
4 KALIBRIERUNG
4.2
Vorbereitung für die Kalibrierung
4.2.1
Eingabe der Prüfgas-Konzentration
Geben Sie die Prüfgas-Konzentration ein, die für die Kalibrierung benutzt werden soll.
1. Drücken Sie die MODE-Taste auf dem Kalibrier-Fenster. Das MODE- Fenster wird geöffnet.
Fig. 17 MODE Fenster
2. Wählen Sie die Messleitung entsprechend der während der Kalibrierung benutzten Leitung
z
z
z
aus.
Bei manueller Kalibrierung über die Kalibriergas-Leitung: [SPAN]
Bei manueller Kalibrierung über die Messgas-Leitung: [MEAS.]
Bei automatischer Kalibrierung (AIC): [SPAN]
Für die Prüfgas-Konzentration können unterschiedliche Werte für die Prüfgas-Leitung [SPAN] und die
Messgas-Leitung [MEAS.] angegeben werden.
3. Drücken Sie die [SET] Taste, um zum Kalibrier-Fenster zurückzukehren.
4. Öffnen Sie das Eingabefenster für die Prüfgas-Konzentration durch Drücken auf den Wert.
Fig. 18 SPAN CONC. Fenster
Feld
Prüfgas Konzentration
14
Wertebereich
.00001 bis 99999.
4 KALIBRIERUNG
Geben Sie den Wert über das Ziffernfeld ein.
Die Funktionstasten erlauben folgende Bedienung.
[CANCEL]: Kehrt zum Kalibrier-Menü zurück, ohne die Einstellungen zu speichern.
[CLEAR]:
Löscht den Wert im Eingabefeld
[BACK]:
Löscht die eingegebene Ziffer (eine Stelle)
[SET]:
Speichert die Änderungen und kehrt zum Kalibrier-Menü zurück.
5. Geben Sie den Wert über das Ziffernfeld ein.
6. Drücken Sie die [SET] Taste, um zum Kalibrier-Fenster zurückzukehren.
15
4 KALIBRIERUNG
4.3
Automatische Kalibrierung (AIC)
Die automatische Kalibrierung wird über die interne Uhr gestartet. Die AIC-Reihenfolge und die
Bedingungen müssen vorher festgelegt werden. Die automatische Kalibrierung kann auch jederzeit
durch Drücken der Taste [AIC] auf dem Kalibrier-Fenster gestartet werden.
4.3.1 AIC Einstellung
1. Drücken Sie die [MENU] Taste auf dem Messfenster.
2. Drücken Sie die Taste [W] oder [X], um das Eingabefenster MENU/SETTING zu öffnen.
Fig. 19 MENU/SETTING Fenster
3. Drücken Sie die Taste [AIC]. Das AIC-Fenster wird geöffnet.
Fig. 20 AIC Fenster
Taste
AIC MODE
Beschreibung
Legt die Methode zum Starten der automatischen Kalibrierung fest.
Drücken auf das Feld öffnet das AIC MODE- Fenster. (Fig. 21 auf Seite 17).
Setzt die Startzeit für den Beginn der nächsten Kalibrierung.
START TIME
Wenn die interne Uhr die Zeit erreicht, wird der AIC-Ablauf gestartet.
Drücken des Feldes Startzeit öffnet das Eingabefenster. (Fig. 22 auf Seite 18).
LIMIT
(START-END)
Legt das Limit fest, während dessen die AIC-Folge gestartet werden kann.
Drücken des Feldes LIMIT (START-END) öffnet das Eingabefenster. (Fig. 23 auf Seite 19).
INTERVAL
Legt das Intervall fest, nach dem regelmäßig die AIC gestartet wird.
Drücken des Feldes INTERVAL öffnet das Eingabefenster. (Fig. 24 auf Seite 20).
Nur wenn der Modus in AIC MODE auf INTERNAL gesetzt ist, sind die Felder START TIME, LIMIT (START-END)
und INTERVAL zugänglich. Diese Felder werden nicht im Modus NONE oder EXTERNAL angezeigt.
16
4 KALIBRIERUNG
4. Drücken Sie das entsprechende Feld, um die Werte zu ändern. Das zugehörige
Eingabefenster wird geöffnet.
Die Einzelheiten für jedes Fenster werden auf den Seiten 17 bis 21.
5. Ändern Sie die Werte und beenden Sie die Eingabe mit der Taste [SET].
Die Änderungen werden übernommen und das AIC-Fenster wird wieder angezeigt.
Um die Eingabe abzubrechen, drücken Sie die Taste [CANCEL]. Die Änderungen werden nicht übernommen
und das AIC-Fenster wird wieder angezeigt.
6. Schließen Sie mit der Taste [CLOSE] das AIC-Fenster und kehren Sie zum Mess-Fenster
zurück.
Q AIC MODE
Legen Sie die Startmethode für die automatische Kalibrierung fest.
Tippen Sie auf die angezeigte AIC MODE Einstellung im AIC- Fenster. Das AIC Mode-Fenster wird
geöffnet.
Fig. 21 AIC MODE Fenster
Taste
INTERNAL
Beschreibung
Wählt als Startsignal die Einstellungen für die interne Uhr, um die AIC-Folge zu der eingestellten
Startzeit und den Intervallen aufzurufen.
Wählt als Modus den Start der AIC-Folge über ein externes Steuersignal (Externer Eingangskontakt).
EXTERNAL Bei Einsatz einer Fernmesseinrichtung: Wenn der Eingangskontakt geöffnet ist (Fehler in der
Fernmesseinrichtung), wird die AIC-Folge über die interne Uhr gestartet.
OFF
Die AIC-Folge wird nicht automatisch gestartet
Drücken Sie die entsprechende Taste, um den Modus auszuwählen.
z
z
Der manuelle Start der AIC-Abfolge und der Start über die RS-232C Schnittstelle können unabhängig von
den oben genannten Einstellungen ausgeführt werden.
Wenn ein externes Startsignal eintrifft, während die automatische Kalibrierung bereits läuft, wird das
Signal ignoriert und die laufende Sequenz weitergeführt.
17
4 KALIBRIERUNG
Q START TIME
Setzen der Uhrzeit für den nächsten Start der AIC-Abfolge.
Tippen Sie auf das Feld START TIME und das Eingabefenster wird geöffnet.
Fig. 22 START TIME Fenster
Feld
Wertebereich
Jahr
2000 bis 2099
Monat
01 bis 12
Tag
01 bis 31
Stunde
00 bis 23
Tippen Sie auf den Wert, der geändert werden soll. Der Wert wird markiert.
Verwenden Sie die Tasten [T] und [S], um die Änderung durchzuführen.
z
z
z
z
z
z
z
18
Die Einstellung für die Startzeit basiert auf der internen Uhr.
Der sinnvolle Bereich für das Jahr ist 2000 bis 2089.
Die Startzeit kann nicht auf ein Datum gesetzt werden, das nicht existiert. Wenn die [SET] Taste mit einer
solchen Einstellung gedrückt wird, werden automatisch die nächstliegenden Werte für Datum und die Zeit
gesetzt.
Die Startzeit kann nicht zu jeder beliebigen Zeit außerhalb des aktuellen Intervalls für LIMIT (START-END)
gesetzt werden. Wenn die [SET] Taste mit einer solchen Einstellung gedrückt wird, wird automatisch eine
Zeit innerhalb des Intervalls gesetzt.
Wenn die AIC-Sequenz gestartet wurde, wird die Startzeit automatisch auf den neuen Wert ( aktueller Wert
START TIME + INTERVAL) gesetzt. Wenn die errechnete Zeit nicht mit dem Bereich für LIMIT (START-END)
übereinstimmt, wird sie automatisch korrigiert. (Siehe Seite 21.)
Wenn die Startzeit auf einen Wert früher als die aktuelle Zeit gesetzt wird, wird die Zeit automatisch auf
einen späteren Wert gesetzt. Die Startzeit wird ermittelt, in dem ein ganzzahliges Vielfaches des Wertes
INTERVAL hinzuaddiert wird. Wenn der berechnete Wert nicht mit den Anforderungen für LIMIT
(START-END) übereinstimmt, wird er automatisch korrigiert.
Wenn die Startzeit auf Grund einer Korrektur der internen Uhr (siehe „6.5.1 Uhrzeit einstellen“ (Seite 54))
früher liegt als die aktuelle Uhrzeit, wird die Zeit automatisch auf einen späteren Wert gesetzt. Die Startzeit
wird ermittelt, in dem ein ganzzahliges Vielfaches des Wertes INTERVAL hinzuaddiert wird. Wenn der
berechnete Wert nicht mit den Anforderungen für LIMIT (START-END) übereinstimmt, wird er automatisch
korrigiert.
4 KALIBRIERUNG
Q LIMIT (START-END)
Legt das Intervall fest, während dessen die AIC-Sequenz gestartet werden kann.
Tippen Sie auf das Feld LIMIT (START-END) und das Eingabefenster wird geöffnet.
Fig. 23 LIMIT (START-END) Fenster
Feld
Wertebereich
Start: Stunde
00 bis 23
Start: Minute
00 bis 59
End: Stunde
00 bis 23
End: Minute
00 bis 59
Tippen Sie auf den Wert, der geändert werden soll. Der Wert wird markiert.
Verwenden Sie die Tasten [T] und [S], um die Änderung durchzuführen.
Wenn Sie keine Werte vorgeben wollen, geben Sie (00:00 bis 00:00) ein.
Wenn die Eingaben für START und END gleich sind, ist die Funktion LIMIT (START-END) inaktiv.
19
4 KALIBRIERUNG
Q INTERVAL
Legt das Intervall fest, in dem die AIC-Sequenz wiederholt werden soll.
Tippen Sie auf das Feld INTERVAL und das Eingabefenster wird geöffnet.
Fig. 24 INTERVAL Fenster
Feld
Wertebereich
Tag
0 bis 999
Stunde
00 bis 23
Minute
00 bis 59
Tippen Sie auf den Wert, der geändert werden soll. Der Wert wird markiert.
Verwenden Sie die Tasten [T] und [S], um die Änderung durchzuführen.
INTERVAL muss auf die Dauer der AIC-Sequenz plus 10 Minuten oder länger gesetzt werden.
Wenn die [SET] Taste gedrückt wird, während eine kürzere Zeitspanne eingegeben ist, wird der Wert
automatisch auf Dauer der AIC-Sequenz plus 10 Minuten gesetzt.
20
4 KALIBRIERUNG
4.3.2
Vorbereitung zum Setzen der AIC-Abfolge
Q automatische Korrektur der Startzeit
Wenn der AIC Modus auf INTERNAL gesetzt ist und die AIC gestartet ist, wird die neue Startzeit mit
Hilfe der folgenden Formel berechnet:
Neue Startzeit (START TIME) der nächsten AIC (berechneter Wert) = aktuelle START TIME + INTERVAL
Wenn die berechnete Startzeit innerhalb des Limits für START TIME liegt, wird die berechnete Zeit als
neue Startzeit gesetzt.
Wenn die berechnete Startzeit nicht innerhalb des Limits für START TIME liegt, wird die neue Startzeit
auf den Wert von START oder END aus dem LIMIT (START-END) gesetzt, der den größten Abstand
zur berechneten Zeit aufweist.
Fig. 25 Automatische Korrektur der Startzeit basierend auf der Einstellung für LIMIT
(START-END)
Ein Beispiel für die automatische Korrektur der Startzeit ist unten angegeben.
Folgende Einstellungen für die AIC sind eingegeben:
START TIME:
20:30
LIMIT (START-END): 5:00 bis 23:00
INTERVAL:
1 Tag und 1 Stunde (25 Stunden)
START TIME wird täglich um eine Stunde nach hinten verschoben. Nach einige Tagen liegt die
Startzeit außerhalb des Bereiches für LIMIT (START-END).
In diesem Beispiel liegt die berechnete Startzeit am vierten Tag (23:30) außerhalb des in LIMIT
(START-END) gesetzten Zeitrahmens. Die Startzeit für den vierten Tag wird somit auf 5:00 Uhr
korrigiert.
Fig. 26 Ein Beispiel für die automatische Korrektur der Startzeit
21
4 KALIBRIERUNG
4.3.3
Setzen der AIC-Abfolge
Um die AIC-Abfolge festzulegen, öffnen Sie das Fenster AIC SEQUENCE.
1. Drücken Sie die Taste [MENU] im Mess-Fenster.
2. Wählen Sie mit den Tasten [W] oder [X] das Fenster MENU/SETTING aus.
Fig. 27 MENU/SETTING Fenster
3. Drücken Sie die Taste [AIC SEQUENCE]. Das AIC SEQUENCE Fenster wird geöffnet.
Fig. 28 AIC SEQUENCE Fenster
Feld
Wertebereich
WAIT
0 min bis 999 min
Beschreibung
Setzt die Wartezeit bis zur Stabilisierung nach dem Wechsel des Gases.
Die empfohlene Zeit beträgt 20 Minuten oder länger.
HOLD 0 min bis 999 min
Setzt die Zeit für die Überprüfung der Kalibrierwerte (um die auf dem Rekorder
ausgegebenen Werte nach der Kalibrierung zu überprüfen).
CAL
Legt fest, ob eine Kalibrierung durchgeführt werden soll oder nicht.
YES: Kalibrierung wird durchgeführt.
NO: Kalibrierung wird nicht durchgeführt.
22
YES/NO
4 KALIBRIERUNG
4. Tippen Sie den jeweiligen Wert an. Das zugehörige Eingabefenster wird geöffnet.
z
WAIT oder HOLD:
Das folgende Fenster wird geöffnet:
Fig. 29 Fenster zur Eingabe der Wartezeit (WAIT TIME)
z
CAL:
Das folgende Fenster wird geöffnet:
Fig. 30
CAL. Fenster (für Prüfgas, SPAN)
5. Ändern Sie die Einstellungen durch Eingabe eines neuen Wertes für die Zeit im
Eingebefenster Zeit oder drücken Sie die Taste [YES] oder [NO] im CAL. Fenster. Drücken
Sie danach die [SET] Taste.
Die Änderungen werden übernommen und das AIC SEQUENCE Fenster wird wieder angezeigt.
z
z
z
Jeder Prozess, für den die Zeit auf 0 gesetzt ist, wird übersprungen und der AIC Ablauf geht zum nächsten
Schritt über. Wenn z.B. WAIT für den Prozess SPAN auf 0 gesetzt ist, wird kein Prüfgas zugeführt.
Wenn CAL. auf NO gesetzt ist, wird keine Kalibrierung durchgeführt.
Wenn die Gesamtzeit für die AIC-Abfolge den Wert für AIC INTERVAL minus 10 Minuten erreicht, wird die
Zeit für AIC INTERVAL automatisch auf die Gesamtzeit der AIC-Abfolge plus 10 Minuten gesetzt.
6. Drücken Sie die Taste [CLOSE] im AIC SEQUENCE Fenster.
Das MENU Fenster wird wieder angezeigt.
23
4 KALIBRIERUNG
In der folgenden Abbildung ist ein Beispiel für eine AIC-Abfolge gegeben:
Fig. 31 Beispiel für eine AIC- Abfolge
24
4 KALIBRIERUNG
4.3.4
Starten der AIC-Abfolge mit der [AIC] Taste
1. Drücken Sie die Taste [CAL.] im Mess-Fenster. Das Kalibrierfenster wird geöffnet.
Fig. 32 CAL. Fenster
2. Drücken Sie die Taste [AIC]. Die AIC-Start Meldung wird angezeigt.
Fig. 33 AIC Start Messung
3. Drücken Sie die Taste [YES]. Die aktuelle AIC-Abfolge wird gestartet.
Während die AIC-Sequenz läuft, wird das CAL. Fenster wieder angezeigt und das AIC Symbol
blinkt. Wird jetzt die Taste [AIC] gedrückt, öffnet sich die AIC abbrechen-Meldung.
Fig. 34 Meldung AIC abbrechen
Mit den Tasten werden folgende Funktionen ausgeführt.
Die laufende AIC-Abfolge wird abgebrochen.
[YES]:
[NO]:
Die laufende AIC-Abfolge wird fortgeführt.
Die Einstellungen für die AIC-Abfolge sind auf den Seiten 16 bis 24.
25
4 KALIBRIERUNG
4.4
Manuelle Kalibrierung
Nachdem alle Schritte für die Vorbereitung der Kalibrierung ausgeführt sind (siehe „4.2
Vorbereitung für die Kalibrierung“ (Seite 14)), können die Nullgas-Kalibrierung und die Prüfgas-Kalibrierung in dieser Reihenfolge durchgeführt werden.
4.4.1
Funktionsablauf
Der Ablauf der manuellen Kalibrierung ist folgendermaßen:
Unter Nutzung der Kalibriergas-Leitung:
Unter Nutzung der Messgas-Leitung
Referenz Seite
Anschluss der Gasleitung prüfen
↓
│
Prüfgas Werte eingeben
Seite 14
↓
↓
Messgas-Leitung umschalten
[MEAS.] -> [ZERO]
Messgas-Leitung überprüfen
[MEAS.]
↓
↓
Nullgas zuführen
über die Kalibriergas-Leitung
Nullgas zuführen
durch den Messgas-Eingang
↓
│
Seite 27
Warten, bis sich die Werte stabilisiert haben
↓
↓
Nullgas-Kalibrierung
↓
│
Messgas-Leitung umschalten
[ZERO] -> [SPAN]
│
↓
↓
Prüfgas zuführen
über die Kalibriergas-Leitung
Prüfgas zuführen
durch den Messgas-Eingang
↓
↓
Seite 28
Warten, bis sich die Werte stabilisiert haben
↓
↓
Prüfgas-Kalibrierung
↓
↓
Leitung umschalten
[SPAN] -> [MEAS.]
│
↓
Der Druck des Nullgases und des Prüfgases sollen etwa 0kPa bis 0.5kPa über Atmosphärendruck liegen.
26
4 KALIBRIERUNG
4.4.2 Nullgas-Kalibrierung
1. Stellen Sie sicher, dass im CAL. -Fenster die richtige Messleitung eingestellt ist.
Falls notwendig, drücken Sie die MODE- Einstellung im CAL. –Fenster, um das MODEFenster anzuzeigen. Ändern Sie die Einstellungen und verlassen Sie das Fenster mit der
[SET] Taste.
Bei Verwendung der Kalibriergas-Leitung wählen Sie [ZERO].
Bei Verwendung der Messgas-Leitung wählen Sie [MEAS.].
Fig. 35 MODE Fenster
2. Bei Verwendung der Messgas-Leitung müssen Sie das Nullgas über den Messgas-Eingang
zuführen.
3. Warten Sie, bis sich die Messwerte stabilisiert haben und drücken Sie dann die [ZERO]
Taste im CAL.- Fenster. Die Nullgas-Kalibriermeldung wird angezeigt.
Fig. 36 Meldung Nullgas-Kalibrierung
Die Taste [ZERO SET] im CAL.- Fenster ist nur aktiv, wenn MODE auf MEAS. oder ZERO gesetzt ist.
4. Drücken Sie die Taste [YES]. Die Nullgas-Kalibrierung wird gestartet. Nachdem die
Nullgas-Kalibrierung abgeschlossen ist, wird der Nullgas-Kalibrierkoeffizient aktualisiert
und das CAL.- Fenster wird wieder angezeigt.
Um zum CAL.- Fenster zurück zu gelangen, ohne die Kalibrierung durchzuführen, drücken Sie die Taste [NO]
im Meldungsfenster.
Wenn das Ergebnis der Nullgas-Kalibrierung vom zulässigen Wertebereich abweicht (±3,500), wird eine AlarmMeldung ausgegeben (siehe „8.2 Alarm Meldungen“ (Seite 72)) und der Nullgas-Kalibrierkoeffizient wird nicht
aktualisiert. In diesem Fall blinkt der Nullgas-Kalibrierkoeffizient im CAL.- Fenster. In der Standardausführung
wird das Alarm-Steuersignal an den Signal-Anschlussklemmen ausgegeben, s. Anschlusstabelle am Ende
dieses Handbuches.
27
4 KALIBRIERUNG
4.4.3 Prüfgas Kalibrierung
1. Stellen Sie sicher, dass im CAL. -Fenster die richtige Messleitung eingestellt ist.
Falls notwendig, drücken Sie die MODE- Einstellung im CAL. –Fenster, um das MODEFenster anzuzeigen. Ändern Sie die Einstellungen und verlassen Sie das Fenster mit der
[SET] Taste.
Bei Verwendung der Kalibriergas-Leitung wählen Sie [SPAN].
Bei Verwendung der Messgas-Leitung wählen Sie [MEAS.].
Fig. 37 MODE Fenster
2. Bei Verwendung der Messgas-Leitung müssen Sie das Prüfgas über den Messgas-Eingang
zuführen.
3. Warten Sie, bis sich die Messwerte stabilisiert haben und drücken Sie dann die [SPAN]
Taste im CAL.- Fenster. Die Prüfgas-Kalibriermeldung wird angezeigt.
Fig. 38 Meldung Prüfgas-Kalibrierung
Die Taste [SPAN SET] im CAL.- Fenster ist nur aktiv, wenn MODE auf MEAS. oder SPAN gesetzt ist.
4. Drücken Sie die Taste [YES]. Die Prüfgas-Kalibrierung wird gestartet. Nachdem die
Prüfgas-Kalibrierung abgeschlossen ist, wird der Prüfgas-Kalibrierkoeffizient aktualisiert
und das CAL.- Fenster wird wieder angezeigt.
Um zum CAL.- Fenster zurück zu gelangen, ohne die Kalibrierung durchzuführen, drücken Sie die Taste [NO]
im Meldungsfenster.
Wenn das Ergebnis der Prüfgas-Kalibrierung vom zulässigen Wertebereich abweicht(0.5 bis 2.0), wird eine
Alarm-Meldung ausgegeben (siehe „8.2 Alarm Meldungen“ (Seite 72)) und der Prüfgas-Kalibrierkoeffizient wird
nicht aktualisiert. In diesem Fall blinkt der Prüfgas-Kalibrierkoeffizient im CAL.- Fenster. Wenn die Standard
Signal-Anschlussklemmen angeschlossen sind, wird das Alarm-Steuersignal ausgegeben, s. Anschlusstabelle
am Ende dieses Handbuches.
28
4 KALIBRIERUNG
4.4.4
Fertigstellen der Kalibrierung
1. Bei Verwendung der Kalibriergas-Leitung rufen Sie das MODE- Fenster auf und wechseln
die Messleitung zu [MEAS.]
Bei Verwendung der Messgas-Leitung führen Sie das Messgas über die Messgas-Leitung
zu.
2. Drücken Sie die [CLOSE] Taste. Das Mess-Fenster MEAS. wird angezeigt und die Messung
wird gestartet.
29
5 DATENVERARBEITUNG
5
DATENVERARBEITUNG
Auf der Grundlage der gesammelten Daten werden Mittelwert, Integration und gleitender Mittelwert
berechnet. Die Werte können angezeigt werden.
Um die Daten zu überprüfen, drücken Sie die [MENU] Taste im Mess-Fenster MEAS. und öffnen Sie
das Fenster MENU/DATA. Tippen Sie dann auf das Feld, um den entsprechenden Wert anzuzeigen.
Fig. 39 MENU/DATA Fenster
Die Tasten erlauben die folgende Bedienung:
[AVERAGE 1] bis [AVERAGE 3]:
Zeigt den entsprechenden Mittelwert an.
Mittelwert“ (Seite 33)).
(siehe „5.1
[INTEGRATION]: Zeigt das Fenster INTEGRATION an
Integration“ (Seite 35)).
(siehe „5.2
[ROLLING AVERAGE]:
Zeigt den gleitenden Mittelwert an.
Gleitender Mittelwert“ (Seite 37)).
(siehe „5.3
30
5 DATENVERARBEITUNG
Q Fenster zur Datenkontrolle
Die gemeinsamen Funktionalitäten der Fenster zur Datenanalyse sind unten beschrieben:
Drücken Sie im Fenster MENU/DATA das Feld, das Sie anzeigen möchten. Das folgende Daten-Fenster wird geöffnet.
Alarm
Symbol
Fig. 40 AVERAGE Fenster (Mittelwert) (AVERAGE 1)
Direkt nachdem das Daten-Fenster geöffnet ist, wird das letzte berechnete Resultat angezeigt.
Die Tasten erlauben die folgende Bedienung:
[CLOSE]:
Kehrt zum Fenster MENU/DATA zurück.
z
z
[DELETE]:
Zeigt die Meldung zum löschen von Daten an. (Fig. 42 auf Seite 32).
Diese Taste ist verborgen, wenn die Tastensperre gesetzt ist.
[W]:
Zeigt die vorhergehende Seite an.
Der nächste vorhergehende Wert wird angezeigt.
[X]:
Zeigt die nächste Seite an.
Der nächste folgende Wert wird angezeigt.
Wenn die Daten während einer Alarm-Meldung aufgezeichnet wurden, wird das Alarm-Symbol angezeigt.
Für Einzelheiten siehe Seite 71.
Wenn keine Daten aufgezeichnet wurden, erscheint die folgende Meldung:
Fig. 41 Meldung, wenn keine Daten aufgezeichnet wurden
31
5 DATENVERARBEITUNG
Q Daten löschen
Alle Aufzeichnungen über den Mittelwert und die integrierten Daten können insgesamt gelöscht
werden. Im Falle des gleitenden Mittelwertes können die aktuell berechneten Daten gelöscht werden.
1. Stellen Sie sicher, dass die Tasten nicht gesperrt sind (Fig. 11 auf Seite 8).
Wenn die Tasten gesperrt sind, heben Sie die Sperre auf.
(siehe „6.7 Tastensperre“ (Seite 65)).
2. Zeigen Sie die Daten an, die gelöscht werden sollen, und drücken Sie die [DELETE] Taste.
Die Bestätigungsmeldung wird angezeigt.
Fig. 42 Meldung Daten löschen
3. Drücken Sie die Taste [YES]. Die Meldung, dass die Daten gelöscht werden, wird angezeigt
und das Löschen beginnt. Nachdem alle Daten gelöscht wurden, wird wieder das
Daten-Fenster angezeigt.
Mit der [NO] Taste können Sie den Vorgang ohne das Löschen von Daten abbrechen.
Fig. 43 Meldung Daten werden gelöscht
32
5 DATENVERARBEITUNG
5.1
Mittelwert
Der Mittelwert wird gebildet, in dem für eine bestimmte Zeit pro Sekunde ein Messwert (Momentanwerte) aufsummiert wird und anschließend die Summe durch die Anzahl der Messwerte dividiert wird.
Es können drei Mittelwerte (AVERAGE 1 bis AVERAGE 3) gebildet werden, denen unterschiedliche
Zeitintervalle zu Grunde liegen. Die Mittelwerte können im entsprechenden Fenster angezeigt werden.
Table 1 Mittelwerte
Daten
z
z
Berechnungszeitraum Kapazität des Speichers
AVERAGE 1
3 min
1000 Daten
AVERAGE 2
30 min
1000 Daten
AVERAGE 3
3h
100 Daten
Wenn der Datenspeicher voll ist, wird der älteste Wert automatisch gelöscht.
Die Zeit, die im AVERAGE- Fenster angezeigt wird, ist die Zeit, während der die Daten gesammelt wurden.
Drücken Sie die Tasten [AVERAGE 1], [AVERAGE 2] oder [AVERAGE 3] im MENU/DATEN- Fenster,
um die jeweils letzte Berechnung anzuzeigen.
Fig. 44 AVERAGE Fenster (AVERAGE 1)
Wenn während der Berechnungsperiode ein Alarm auftritt, wird die Alarm-Meldung innerhalb des
Daten-Fensters angezeigt.
z
z
Einzelheiten zu den Alarm-Meldungen siehe „8.2 Alarm Meldungen“ (Seite 72).
Es können maximal 16 Alarme chronologisch angezeigt werden.
Der 17. oder weitere Alarme, die innerhalb des Berechnungsintervalls auftreten, werden nicht angezeigt.
Die weiteren Funktionen des Fensters sind auf Seite 31 beschrieben.
33
5 DATENVERARBEITUNG
Q
Mittelwertberechnung
Beginn und Ende des Berechnungsintervalls werden über die interne Uhr gesteuert.
Falls ein Stromausfall eintritt oder die interne Uhr vorgestellt wird:
Die Messwerte, die durch den Stromausfall oder das Vorstellen der Uhrzeit nicht aufgezeichnet
wurden, werden als fehlend gewertet.
Wurden innerhalb der Berechnungsperiode gar keine Daten aufgezeichnet, wird kein Mittelwert
berechnet (und gespeichert).
Tritt der Stromausfall auf, bevor die Daten gespeichert werden konnten oder während der Mittelwert,
die Integration oder der gleitende Mittelwert angezeigt werden, werden die Daten nicht gespeichert.
Wenn die interne Uhr zurückgestellt wird:
Die nachfolgenden Operationen hängen von der korrigierten Zeit ab.
Wenn die korrigierte Zeit mit dem Beginn der Berechnung zusammenfällt oder später liegt, wird die
laufende Integration / Berechnung fortgeführt.
Wenn die korrigierte Zeit vor dem Beginn der laufenden Berechnung liegt, werden die bis zu diesem
Zeitpunkt gesammelten Daten und Berechnungen verworfen und die Integration startet neu.
Wenn die aktuell laufenden Berechnungen und die bereits existierenden Daten zum selben
Zeitpunkt beginnen:
Die bestehenden Daten werden mit den neuen Daten überschrieben. (Die existierenden Daten gehen
verloren).
34
5 DATENVERARBEITUNG
5.2
Integration
Die Integrationsdaten werden berechnet, in dem während des Berechnungsintervalls in jeder Sekunde
die Messwerte (Momentanwerte)durch 3600 dividiert und anschließend aufsummiert werden. Das
Resultat wird im Integrations-Fenster angezeigt.
Das Berechnungsintervall beträgt 1 Stunde, es können maximal 1000 Werte gespeichert werden.
z
z
Wenn der Datenspeicher voll ist, wird der älteste Wert automatisch gelöscht.
Die Zeit, die im INTEGRATION -Fenster angezeigt wird, ist die Zeit, während der die Daten gesammelt
wurden.
Drücken Sie die Taste [INTEGRATION] im MENU/DATA- Fenster, um die letzte Berechnung
anzuzeigen.
Fig. 45 INTEGRATION Fenster
Wenn während der Berechnungsperiode ein Alarm auftritt, wird die Alarm-Meldung innerhalb des
Daten-Fensters angezeigt.
z
z
Einzelheiten zu den Alarm-Meldungen siehe „8.2 Alarm Meldungen“ (Seite 72).
Es können maximal 16 Alarme chronologisch angezeigt werden.
Der 17. oder weitere Alarme, die innerhalb des Berechnungsintervalls auftreten, werden nicht angezeigt.
Die weiteren Funktionen des Fensters sind auf Seite 31 beschrieben.
Q Integration
In der Standardausführung wird die Integrationsberechnung gestartet und beendet entweder durch
das Senden des ON-Signals über den Reset-Eingang für die Integration (RST Eingang) der
Signal-Anschlussklemmen (siehe „6.5.2 Integration starten“ (Seite 57)), oder über den Empfang des
Reset-Kommandos zur Integration über die serielle Schnittstelle (siehe Handbuch über die serielle
Kommunikation).
Die Steuerung über die Signaleingänge oder Steuerkommandos werden als externer Integrationsreset bezeichnet.
Wenn der externe Integrationsreset ausgeführt wurde, laufen die folgenden Prozesse automatisch ab.
Die interne Uhr justiert sich auf den Zeitpunkt des Integrationsreset, der am nächsten zur aktuellen
Zeit liegt.
(In der Standardausführung ist der Zeitpunkt des Integrationsreset jeweils 00 min jede Stunde. Er
kann auf 30 min. jede Stunde gesetzt werden.)
Wenn die justierte Zeit der erwarteten Reset-Zeit der laufenden Berechnung entspricht, wird das
Integrationsergebnis zu diesem Zeitpunkt gespeichert und der Integrationswert wird auf null
zurückgesetzt (Integrationsreset).
35
5 DATENVERARBEITUNG
Wenn der externe Integrationsreset nicht nach Ablauf der laufenden Berechnung + der
Wartezeit für den Integrationsreset erfolgt (3 min in der Standardausführung, 6 min bei
Sonderspezifikation):
Das Integrationsergebnis wird zu diesem Zeitpunkt gespeichert, dann wird der Integrationswert auf
null gesetzt (Integrationsreset). Die interne Uhr wird nicht justiert.
Wenn die interne Uhr zurückgestellt wird:
Die nachfolgenden Operationen hängen von der korrigierten Zeit ab.
Wenn die korrigierte Zeit mit dem Beginn der Berechnung zusammenfällt oder später liegt, wird die
laufende Integration fortgeführt.
Wenn die korrigierte Zeit vor dem Beginn der laufenden Berechnung liegt, werden die bis zu diesem
Zeitpunkt gesammelten Berechnungen verworfen und die Integration startet neu.
Wenn die aktuell laufenden Berechnungen und die bereits existierenden Daten zum selben
Zeitpunkt beginnen:
Die bestehenden Daten werden mit den neuen Daten überschrieben. (Die existierenden Daten gehen
verloren).
Wenn der Beginn der bereits existierenden Daten später liegt als der Daten, die aktuell
gespeichert werden sollen:
Die Daten mit dem späteren Startzeitpunkt werden gelöscht.
36
5 DATENVERARBEITUNG
5.3
Gleitender Mittelwert
Der gleitende Mittelwert zwischen dem aktuellen Zeitpunkt und einem Zeitpunkt 3 Stunden früher wird
laufend sequentiell im Fenster ROLLING AVERAGE angezeigt.
Fig. 46 ROLLING AVERAGE Fenster
Die weiteren Funktionen des Fensters sind auf Seite 31 beschrieben.
Q
Berechnung des gleitenden Mittelwertes
Der Momentanwert zum aktuellen Zeitpunkt wird für diese Berechnung verwendet.
Wenn ein Stromausfall auftritt:
Die Momentanwerte, die während des Stromausfalles nicht aufgezeichnet werden konnten, werden
als fehlend betrachtet.
37
6 FUNKTIONEN
6
FUNKTIONEN
Im Mess-Fenster (MEAS.-Fenster) können Sie folgende Funktionen ausführen:
Über den Druck auf die [MENU] Taste:
z
Anzeige des Mittelwertes, der Integration und des gleitenden Mittelwertes (Seite 30)
z
Anzeige der Historie (Seite 39)
z
Prüfen / anpassen des analogen Ausgangs (Seite 42)
z
Prüfen des analogen Eingangs (Seite 48)
z
Prüfen / setzten des Wartungsbetriebes (Seite 49)
z
Setzen des Bereichs für den analogen Ausgang (Seite 50)
z
Setzen der aktuellen Uhrzeit (Seite 54)
z
Festlegen der AIC-Einstellungen (Seite 16)
z
Festlegen der AIC-Abfolge (Seite 22)
z
Spezifizieren eines allgemeinen Umrechnungsfaktors (Seite 55)
z
Auswählen des Integrationsreset (Seite 57)
z
Einstellen des LCD-Displays (Seite 58)
z
Ändern des Passwortes (Seite 61)
z
Ein-/Ausschalten der Ozon-Lampe (Seite 63)
z
Sichern der Daten im Speicher (Seite 64)
Über den Druck auf die [KEY LOCK] Taste:
z
Sperren / freigeben der Tasten (Seite 65)
Q MENU Fenster
Wenn Sie die Taste [MENU] im MEAS.- Fenster drücken, können Sie Funktionen aufrufen wie die
Anzeige von Daten oder die Änderung von Einstellungen.
Fig. 47 MENU Fenster (DATA)
Die folgenden sechs unterschiedlichen MENU-Fenster sind vorhanden:
z
DATA (Fig. 39 auf Seite 30)
z
HISTORY (Fig. 48 auf Seite 39)
z
MAINTENANCE (Fig. 54 auf Seite 42)
z
RANGE (Fig. 61 auf Seite 50)
z
SETTING (Fig. 66 auf Seite 53)
z
SYSTEM (Fig. 71 auf Seite 58)
Das MENU/DATA- Fenster erscheint immer als erstes.
Die Tasten erlauben die folgende Bedienung (gleiche Funktion für alle MENU- Fenster).
[CLOSE]:
Kehrt zum MEAS.- Fenster zurück.
38
[W]:
Zeigt die vorhergehende Seite an.
[X]:
Zeigt die nächste Seite an.
6 FUNKTIONEN
6.1
Data Fenster
Das Fenster DATA zeigt den Mittelwert, die Integration und den gleitenden Mittelwert an.
Weitere Einzelheiten finden Sie im Kapitel „5 DATENVERARBEITUNG“ (Seite 30).
6.2
HISTORY Fenster
Das HISTORY Menü zeigt die Historie der Kalibrierung und der aufgetretenen Alarme.
Fig. 48 MENU/HISTORY Fenster
Die Tasten erlauben die folgende Bedienung.
[CAL. ADJUSTMENT HISTORY]:
Öffnet das Fenster CAL. ADJUSTMENT HISTORY (Fig. 52
auf Seite 41).
[ALARM HISTORY]:
Öffnet das Fenster ALARM HISTORY (Fig. 53
auf Seite 41).
Q Bedienung der HISTORY- Fenster
Die gemeinsamen Funktionalitäten der HISTORY- Fenster sind unten beschrieben:
Drücken Sie im Fenster MENU/HISTORY die Taste, dessen Historie Sie anzeigen möchten. Das
folgende Fenster wird geöffnet.
Fig. 49 HISTORY Fenster (CAL. ADJUSTMENT / Kalibrier-Historie)
Das jüngste Datum wird als erstes angezeigt.
39
6 FUNKTIONEN
Die Tasten erlauben die folgende Bedienung.
Kehrt zum MENU/HISTORY- Fenster zurück.
[CLOSE]:
z
z
[DELETE]:
Ruft das Meldungs-Fenster zum Löschen von Daten auf
(Fig. 50
auf Seite 40).
[W]:
Zeigt die vorherige Seite an.
[X]:
Zeigt die nächste Seite an.
Die Taste [DELETE] ist verborgen, wenn die Tasten gesperrt sind.
Die Tasten [W] und [X] sind verborgen, wenn die Daten auf eine Seite passen (bis zu 7 Zeilen).
Löschen der Historie
Alle Historie-Aufzeichnungen können auf einmal gelöscht werden.
1. Drücken Sie die Taste [DELETE] in dem HISTROY- Fenster, dessen Verlauf Sie löschen
möchten. Das Fenster zur Bestätigung des Löschens wird geöffnet.
Fig. 50 Meldung Daten werden gelöscht
2. Drücken Sie die Taste [YES]. Die Meldung, dass die Daten nun gelöscht werden, wird
angezeigt. Nachdem der Vorgang abgeschlossen ist, wird das HISTORY- Fenster wieder
angezeigt.
Um das HISTORY- Fenster ohne das Löschen von Daten zu verlassen, drücken Sie die Taste [NO].
Fig. 51 Meldung Daten werden gelöscht
40
6 FUNKTIONEN
6.2.1
Kalibrier-Historie
Drücken Sie die Taste [CAL. ADJUSTMENT HISTORY] im Fenster MENU/HISTORY. Die jüngste
Kalibrier-Historie wird angezeigt.
Fig. 52 CAL. ADJUSTMENT HISTORY Fenster
Die Bedienung erfolgt wie auf Seite 39 beschrieben.
6.2.2
Alarm-Historie
Drücken Sie die Taste [ALARM HISTORY] im Fenster MENU/HISTORY. Die jüngste Alarm-Historie
wird angezeigt.
Fig. 53 ALARM HISTORY Fenster
Die Bedienung erfolgt wie auf Seite 39 beschrieben.
41
6 FUNKTIONEN
6.3
Wartungsfenster
Fig. 54 MENU/MAINTENANCE Fenster
Die Tasten erlauben die folgende Bedienung.
[ANALOG OUTPUT]:
Zeigt das Fenster ANALOG OUTPUT (Fig. 55
6.3.1
[ANALOG INPUT]:
Zeigt das Fenster ANALOG INPUT (Fig. 58
[MAINTENANCE
STATUS]:
Zeigt das Fenster MAINTENANCE STATUS
(Fig. 59 auf Seite 49).
auf Seite 42).
auf Seite 48).
Analoger Ausgang
Drücken Sie die Taste [ANALOG OUTPUT] im Fenster MENU/MAINTENANCE. Das Fenster
ANALOG OUTPUT wird geöffnet.
Dieses Fenster erlaubt Ihnen die Prüfung und Kontrolle der analogen Ausgänge.
Fig. 55 ANALOG OUTPUT Fenster
Die aktuellen Ausgabemodi für ANALOG OUTPUT 1 (Momentanwert) und ANALOG OUTPUT 2 (der
von den unterschiedlichen Spezifikationen abhängt; Integrationswert bei der Standardausführung)
werden als Tasten dargestellt.
Der aktuelle Messwert wird ausgegeben. Standardeinstellung.
[MEAS.]:
[XX%]:
XX% des Vollausschlages werden ausgegeben. Dieser Wert ist zwischen 0%
(z.B. um 0 V) und 100% (z.B. 1 V) in Stufen von 10% einstellbar.
Alle Ausgaben erfolgen standardmäßig zunächst im Modus [MEAS.] (der aktuelle Messwert wird ausgegeben).
42
6 FUNKTIONEN
Mit den Tasten können Sie den Ausgabemodus auswählen und kontrollieren. (siehe unten).
Die Tasten erlauben die folgende Bedienung.
[CLOSE]:
Kehrt zum Fenster MENU/MAINTENANCE zurück.
Q
[ZERO]:
Öffnet das Fenster DA ADJUST/ ZERO für die Null-Kalibrierung des
analogen Ausgangs (Fig. 56
auf Seite 44).
[SPAN]:
Öffnet das Fenster DA ADJUST/ SPAN für die Endpunkt-Kalibrierung des
analogen Ausgangs (Fig. 57
auf Seite 46).
[OUTPUT]:
Gibt den gewählten Ausgang über den Analoganschluss aus.
Überprüfung der Ausgabe
1. Drücken Sie im Fenster ANALOG OUTPUT die Taste, dessen Ausgabemodus geändert
werden soll.
Mir jedem Drücken der Taste werden die Anzeige der Taste und der Ausgabemodus automatisch in der folgenden Weise geändert:
[MEAS.]
Ausgabe des Messwertes
→
[0%]
0% Ausgabe
→
[10%]
10% Ausgabe
→
[20%]
20% Ausgabe
↑
↓
[100%]
100% Ausgabe
[30%]
30% Ausgabe
↑
↓
[90%]
90% Ausgabe
[40%]
40% Ausgabe
↑
↓
[80%]
80% Ausgabe
←
[70%]
70% Ausgabe
←
[60%]
60% Ausgabe
←
[50%]
50% Ausgabe
2. Zum Abschluss der Kontrolle drücken Sie die Taste [CLOSE] und kehren Sie zum Fenster
MENU/MAINTENANCE zurück.
Drücken der Taste [CLOSE] setzt alle Ausgaben auf den Messwert zurück.
43
6 FUNKTIONEN
Q
Justage des Ausgabebereiches
Nullpunkts-Justage
1. Stellen Sie die Ausgabe auf [0%] im Fenster ANALOG OUTPUT und drücken Sie dann die
[ZERO] Taste. Das Fenster DA ADJUST/ ZERO wird geöffnet.
Punktwert
Fig. 56 DA ADJUST/ ZERO Fenster
Der entsprechende Einstellwert des Kanals wird angezeigt.
Ausgang und Kanal sind wie folgt zugeordnet:
Kanal
Analoger Ausgang
Anschluss
CH-1
Nichtisolierter Ausgang des NO Momentanwertes (0 V bis 1 V)
(ANALOG OUTPUT 1)
C1 / C4
CH-2
Nichtisolierter Ausgang des NO2 Momentanwertes (0 V bis 1 V)
(ANALOG OUTPUT 1)
C2 / C4
CH-3
Nichtisolierter Ausgang des NOx Momentanwertes (0 V bis 1 V)
(ANALOG OUTPUT 1)
C3 / C4
CH-4
Isolierter Ausgang des NO Momentanwertes (0 V bis 1 V)
(ANALOG OUTPUT 2)
A8 / A9
CH-5
Isolierter Ausgang des NO2 Momentanwertes (0 V bis 1 V)
(ANALOG OUTPUT 2)
A10 / A11
CH-6
Isolierter Ausgang des NOx Momentanwertes (0 V bis 1 V)
(ANALOG OUTPUT 2)
A12 / A13
CH-7
Nichtisolierter Ausgang des gleitenden Mittelwertes für NO
(0 V bis 1 V) (ANALOG OUTPUT 2)
C5 / C8
CH-8
Nichtisolierter Ausgang des gleitenden Mittelwertes für NO2
(0 V bis 1 V) (ANALOG OUTPUT 2)
C6 / C8
CH-9
Nichtisolierter Ausgang des gleitenden Mittelwertes für NOx
(0 V bis 1 V) (ANALOG OUTPUT 2)
C7 / C8
Zur Belegung der Anschlussklemmen siehe Anschlusstabelle am Ende dieses Handbuches.
Drücken Sie auf einen Wert, die Taste wird hervorgehoben.
44
6 FUNKTIONEN
In diesem Fall erlauben die Tasten die folgende Bedienung.
[S]:
Erhöht den Wert des gewählten Kanals. Eine Erhöhung um 10 Punkte erhöht die
Ausgangsspannung um 3mV.
[T]:
Vermindert den Wert des gewählten Kanals. Eine Verminderung um 10 Punkte
vermindert die Ausgangsspannung um 3mV.
Die Tasten erlauben die folgende Bedienung.
[CLOSE]:
Kehrt zum Fenster ANALOG OUTPUT zurück.
[OUTPUT]:
Der geänderte Einstellwert wird übernommen.
3. Ändern Sie den Wert mit den Tasten [S] oder [T].
4. Drücken Sie die Taste [OUTPUT], um die Werte zu übernehmen.
5. Drücken Sie die Taste [CLOSE], um zum Fenster ANALOG OUTPUT zurückzukehren (Fig.
55
auf Seite 42).
6. Überprüfen Sie den Ausgabewert. (Seite 43). Falls notwendig, wiederholen Sie die Schritte
zur Justage.
45
6 FUNKTIONEN
Span Justage
1. Stellen Sie die Ausgabe auf [100%] im Fenster ANALOG OUTPUT und drücken Sie dann die
[SPAN] Taste. Das Fenster DA ADJUST/ SPAN wird geöffnet.
Punktwert
Fig. 57 DA ADJUST/ SPAN Fenster
Der entsprechende Einstellwert des Kanals wird angezeigt.
Ausgang und Kanal sind wie folgt zugeordnet:
Kanal
Analoger Ausgang
Terminal
CH-1
Nichtisolierter Ausgang des NO Momentanwertes(0 V bis 1 V)
(ANALOG OUTPUT 1)
C1 / C4
CH-2
Nichtisolierter Ausgang des NO2 Momentanwertes (0 V bis 1 V)
(ANALOG OUTPUT 1)
C2 / C4
CH-3
Nichtisolierter Ausgang des NOx Momentanwertes (0 V bis 1 V)
(ANALOG OUTPUT 1)
C3 / C4
CH-4
Isolierter Ausgang des NO Momentanwertes (0 V bis 1 V)
(ANALOG OUTPUT 2)
A8 / A9
CH-5
Isolierter Ausgang des NO2 Momentanwertes (0 V bis 1 V)
(ANALOG OUTPUT 2)
A10 / A11
CH-6
Isolierter Ausgang des NOx Momentanwertes (0 V bis 1 V)
(ANALOG OUTPUT 2)
A12 / A13
CH-7
Nichtisolierter Ausgang des gleitenden Mittelwertes für NO
(0 V bis 1 V) (ANALOG OUTPUT 2)
C5 / C8
CH-8
Nichtisolierter Ausgang des gleitenden Mittelwertes für NO2
(0 V bis 1 V) (ANALOG OUTPUT 2)
C6 / C8
CH-9
Nichtisolierter Ausgang des gleitenden Mittelwertes für NOx
(0 V bis 1 V) (ANALOG OUTPUT 2)
C7 / C8
Zur Belegung der Anschlussklemmen siehe Anschlusstabelle am Ende dieses Handbuches.
46
6 FUNKTIONEN
Drücken Sie auf einen Wert, die Taste wird hervorgehoben.
In diesem Fall erlauben die Tasten die folgende Bedienung.
[S]:
Erhöht den Wert des gewählten Kanals.
Eine Erhöhung um 10 Punkte erhöht die Ausgangsspannung um 3mV.
[T]:
Vermindert den Wert des gewählten Kanals.
Eine Verminderung um 10 Punkte vermindert die Ausgangsspannung um 3mV.
Die Tasten erlauben die folgende Bedienung.
[CLOSE]:
Kehrt zum Fenster ANALOG OUTPUT zurück.
[OUTPUT]:
Der geänderte Einstellwert wird übernommen.
2.
3.
4.
5.
Drücken Sie den Wert, um den Kanal zu justieren. Der gewählte Wert wird hervorgehoben.
Ändern Sie den Wert mit den Tasten [S] oder [T].
Drücken Sie die Taste [OUTPUT], um die Werte zu übernehmen.
Drücken Sie die Taste [CLOSE], um zum Fenster ANALOG OUTPUT zurückzukehren (Fig.
55 auf Seite 42).
6. Überprüfen Sie den Ausgabewert. (Seite 43). Falls notwendig, wiederholen Sie die Schritte
zur Justage.
47
6 FUNKTIONEN
6.3.2
Analoger Eingang
Drücken Sie die Taste [ANALOG INPUT] im Fenster MENU/MAINTENANCE. Das ANALOG INPUT
Fenster wird geöffnet.
Dieses Fenster, das die analogen Eingangswerte zeigt, dient zur Überprüfung der analogen Signale,
die von Sensoren oder anderen Eingabegeräten geliefert werden.
Fig. 58 ANALOG INPUT Fenster
Die analogen Werte werden auf zwei Seiten gelistet.
Die Tasten erlauben die folgende Bedienung.
Kehrt zum Fenster MENU/MAINTENANCE zurück.
[CLOSE]:
[W]:
Zeigt die vorhergehende Seite an.
[X]:
Zeigt die nächste Seite an.
Die angezeigten Größen und ihre Einheiten sind unten beschrieben:
Signal Name
Beschreibung
SIGNAL(NO)
mV
Spannung des gemessenen NO Wertes
SIGNAL(NOx)
mV
Spannung des gemessenen NOx Wertes
°C
Detektor Temperatur
Standardwert: 43°C ± 5°C
kPa
Detektor Druck
AMBIENT
kPa
Aktueller Umgebungsdruck
SAMPLE
l/min
Durchflussrate Messgas (optional)
Standardwert: 1.1 l/min ± 0.3 l/min
DC 24V
V
Interne Spannungsversorgung des APNA-370
Standardwert: 24 V ± 0.5 V
DC 5V
V
Interne Spannungsversorgung des APNA-370
Standardwert: 5 V ± 0.5 V
DETECTOR
48
Einheit
6 FUNKTIONEN
6.3.3
Wartungsstatus
Drücken Sie die Taste [MAINTENANCE STATUS] im Fenster MENU/MAINTENANCE. Das Fenster
MAINTENANCE STATUS wird geöffnet.
Dieses Fenster zeigt die Gesamtbetriebsdauer der Verbrauchsmaterialien.
Wenn Sie diese Zeit beim Austausch der Komponenten zurücksetzen, ist das eine gute Hilfe, um die
Zeit bis zum nächsten Austausch abzuschätzen.
Fig. 59 MAINTENANCE STATUS Fenster
Die Gesamtbetriebsstunden der Verbrauchsmaterialien werden angezeigt.
Die Symbole sind im Ablaufdiagramm am Ende dieses Handbuches erläutert.
Verwenden Sie das Feld P-1-B für die Pumpe selbst und das Feld P-1-D für die Membran.
Die Tasten erlauben die folgende Bedienung.
[CLOSE]:
Kehrt zum Fenster MENU/MAINTENANCE zurück.
Q
[W]:
Zeigt die vorige Seite an.
[X]:
Zeigt die nächste Seite an.
Ändern der Betriebsstunden (Rücksetzen)
1. Drücken Sie die Taste, deren Wert Sie ändern wollen (Reset).
Das Fenster MAINTENANCE STATUS wird geöffnet.
Ziffernblock
Eingabefeld
aktueller Wert
Fig. 60 MAINTENANCE STATUS Fenster für die Eingabe
Geben Sie eine Zahl über den Ziffernblock ein.
Die Tasten erlauben die folgende Bedienung.
[CANCEL]:
Kehrt zum Fenster MAINTENANCE STATUS zurück, ohne die Zeit zu ändern.
[CLEAR]:
Löscht den Wert im Eingabefeld.
[BACK]:
Löscht die gerade eingegebene Ziffer (eine Stelle).
[SET]:
Kehrt zum Fenster MAINTENANCE STATUS zurück und speichert die neu
gesetzte Zeit.
2. Geben Sie den gewünschten Wert über den Ziffernblock ein. (0 zum Rücksetzen).
3. Drücken Sie die Taste [SET]. Die Betriebsstunden werden geändert bzw. zurückgesetzt und
das Fenster MAINTENANCE STATUS wird geöffnet.
49
6 FUNKTIONEN
6.4
MENU/RANGE Fenster (Messbereiche)
Das Fenster MENU/RANGE dient zur Änderung des analogen Ausgangspegels durch die Änderung
des Vollausschlages.
Fig. 61 MENU/RANGE Fenster
Die Tasten erlauben die folgende Bedienung.
[ANALOG OUTPUT1 RANGE]: Öffnet das Fenster ANALOG OUTPUT1 RANGE
(Fig. 64 auf Seite 52).
[ANALOG OUTPUT2 RANGE]: Öffnet das Fenster ANALOG OUTPUT2 RANGE
(Fig. 65 auf Seite 52).
Q ANALOG OUTPUT RANGE Fenster
Die gemeinsamen Funktionen der ANALOG OUTPUT RANGE Fenster sind unten beschrieben:
Drücken Sie im Fenster RANGE MENU die Taste, deren Bereich geändert werden soll. Das folgende
Fenster wird angezeigt.
Fig. 62 ANALOG OUTPUT RANGE Fenster (ANALOG OUTPUT1)
Dieses Fenster zeigt den aktuell eingestellten Bereich für jedes analoge Ausgangssignal.
[XXXX]:
Der Bereich ist zur Zeit auf XXXX ppm gesetzt.
Drücken Sie auf diese Taste, um den Bereich zu ändern. (siehe Seite 51).
Der aktuell eingestellte Bereichstyp wird rechts im Fenster angezeigt.
AUTO:
Die Bereichsumschaltung erfolgt automatisch.
EXT:
Die Bereichsumschaltung erfolgt extern.
Die Tasten erlauben die folgende Bedienung.
[CLOSE]:
50
Kehrt zum Fenster MENU/RANGE zurück.
6 FUNKTIONEN
Automatische Bereichsumschaltung (in der Standardausführung)
Die Kombination für die automatische Bereichsumschaltung hängt von den Spezifikationen ab.
In der Standardeinstellung wird der gesamte festgelegte Bereich genutzt.
Der analoge Ausgang, für den die automatische Bereichsumschaltung festgelegt ist, ändert sich automatisch
wie folgt:
z
Wenn der Wert 90% des aktuellen Bereiches erreicht, schaltet das Gerät auf den nächst höheren
Messbereich um.
z
Wenn der Wert unter 80% des nächst kleinern Messbereiches fällt, schalten das Gerät auf den nächst
kleineren Messbereich um.
Q Ändern der Bereichseinstellung
1. Drücken Sie im Fenster ANALOG OUTPUT RANGE die Taste, deren Bereich geändert
werden soll. Das Fenster RANGE wird geöffnet.
Fig. 63 RANGE Fenster (OUTPUT 1)
Der Messbereich wird durch Drücken der entsprechenden Bereichstaste ausgewählt.
Die Tasten erlauben die folgende Bedienung.
[CANCEL]: Kehrt zum Fenster ANALOG OUTPUT RANGE zurück, ohne die
Änderungen zu speichern.
[SET]:
Kehrt zum Fenster ANALOG OUTPUT RANGE zurück und speichert die
Änderungen.
Innerhalb der angezeigten Bereiche sind diejenigen, die mit einem Stern (*) links der Taste markiert sind, für
die automatische Bereichsumschaltung verfügbar. Die Kombination für die automatische Bereichsumschaltung hängt von der Gerätekonfiguration ab. In der Standardkonfiguration sind alle Bereiche verfügbar.
2. Drücken Sie die Taste, deren Bereich geändert werden soll.
Wählen Sie [EXTERNAL] aus, um die externe Bereichsumschaltung zu aktivieren. Der externe Kontakt ist
optional verfügbar.
3. Drücken Sie die Taste [SET]. Der Messbereich wird geändert und das Fenster ANALOG
OUTPUT RANGE wird wieder geöffnet.
51
6 FUNKTIONEN
6.4.1
ANALOG OUTPUT 1 (Momentanwert)
Drücken Sie die Taste [ANALOG OUTPUT 1 RANGE] im Fenster MENU/RANGE. Das Fenster
ANALOG OUTPUT1 RANGE wird geöffnet.
Fig. 64 ANALOG OUTPUT1 RANGE Fenster
Zur Bedienung der Funktionen siehe Seite 50.
6.4.2
ANALOG OUTPUT 2 (Gleitender Mittelwert)
Drücken Sie die Taste [ANALOG OUTPUT 2 RANGE] im Fenster MENU/RANGE. Das Fenster
ANALOG OUTPUT2 RANGE wird geöffnet.
Fig. 65 ANALOG OUTPUT2 RANGE Fenster 2
Zur Bedienung der Funktionen siehe Seite 50.
Als analoger Ausgabewert können entweder der Momentanwert und der gleitende Mittelwert (Standard) oder
der Momentanwert und der Mittelwert (optional) gewählt werden.
52
6 FUNKTIONEN
6.5
Fenster Systemeinstellungen
Fig. 66 MENU/SETTING Fenster
Die Tasten erlauben die folgende Bedienung.
[TIME ADJUST]:
Öffnet das Fenster TIME ADJUSTMENT (Fig. 67
auf Seite 54).
[AIC]:
Öffnet das Fenster AIC (Fig. 20 auf Seite 16).
[AIC SEQUENCE]:
Öffnet das Fenster AIC SEQUENCE (Fig. 28 auf Seite 22).
[INT. RESET]:
Öffnet das Fenster INT. RESET SETTING (Fig. 70
auf Seite 57).
[UNIT CONVERSION FACTOR]:
Öffnet das Fenster UNIT CONVERSION FACTOR
(Fig. 68 auf Seite 55).
53
6 FUNKTIONEN
6.5.1
Uhrzeit einstellen
Drücken Sie die Taste [TIME ADJUST] im Fenster MENU/SETTING. Das Fenster TIME ADJUST wird
geöffnet. Das Fenster erlaubt die Einstellung der internen Uhr.
Da das Ändern der Uhrzeit die Aufzeichnung der Daten beeinflusst, widmen Sie diesem Punkt besondere
Aufmerksamkeit. (siehe auch Seite 18).
Fig. 67 TIME ADJUST Fenster
Die aktuelle Uhrzeit wird immer zuerst im Format Jahr, Monat, Tag, Stunde und Minute als Taste
angezeigt als Taste angezeigt.
Drücken Sie auf die entsprechende Taste, um den Werte zu ändern. Verwenden Sie die folgenden
Tasten, um die Werte zu erhöhen oder zu vermindern.
Erhöht den Wert.
[S]:
[T]:
Vermindert den Wert.
Die Tasten erlauben die folgende Bedienung.
[CANCEL]: Kehrt zum Fenster MENU/SETTING zurück, ohne die Änderungen zu
speichern.
[SET]:
z
z
z
z
54
Kehrt zum Fenster MENU/SETTING zurück und speichert die Änderungen.
Wenn Sie die Taste [CANCEL] drücken, bevor die Einstellungen komplett durchgeführt wurden, wird die
Zeit vor der Änderung angezeigt.
Sekunden können nicht eingegeben werden. Drücken der Taste [SET] setzt die Zeit automatisch auf 00
Sekunden.
Wenn die eine unrealistische Zeit oder ein nicht existierendes Datum eingeben und dann die Taste [SET]
drücken, wird ein realistisches Datum bzw. eine realistische Zeit möglichst nah zum eingegebenen Wert
automatisch gesetzt.
Drücken der Taste [SET] löscht alle internen Daten (z.B. Mittelwerte), deren Datum hinter dem eingegebenen Zeitpunkt liegt.
6 FUNKTIONEN
6.5.2
Umrechnungsfaktor
Drücken Sie die Taste [UNIT CONVERSION FACTOR] im Fenster MENU/SETTING. Das Fenster
UNIT CONVERSION FACTOR (Einheiten- Umrechnungsfaktor) wird geöffnet.
Aktuelle Konzentration
Mit dem aktuellen Umrechnungsfaktor
berechneter Wert
Aktueller
Umrechnungsfaktor
I
Fig. 68 UNIT CONVERSION FACTOR Fenster
Für jede gemessene Komponente werden die Konzentration und das Ergebnis der Umrechnung mit
dem aktuell ausgewählten Umrechnungsfaktor angezeigt. Dieses Fenster zeigt die aktuelle
Konzentration in einer anderen Einheit, aber keine Einstellung in diesem Fenster beeinflusst die
analoge Ausgabe oder andere Einstellungen.
Der aktuell festgelegte Umrechnungsfaktor wird als Taste dargestellt. Drücken Sie diese Taste, um
den Wert zu ändern (siehe Seite 56).
Die Tasten erlauben die folgende Bedienung.
Kehrt zum Fenster MENU/SETTING zurück.
[CLOSE]:
55
6 FUNKTIONEN
Q
Ändern des Umrechnungsfaktors
1. Drücken Sie die Taste mit dem Wert des Umrechnungsfaktors, um den Wert zu ändern. Das
Fenster UNIT CONVERSION FACTOR wird geöffnet.
Ziffernblock
Eingabefeld
Fig. 69 UNIT CONVERSION FACTOR Fenster
Der aktuelle Umrechnungsfaktor wird in Klammern unterhalb des Eingabefeldes angezeigt.
Geben Sie den Wert über den Ziffernblock ein.
Die Tasten erlauben die folgende Bedienung.
[CANCEL]:
Kehrt zum Fenster UNIT CONVERSION FACTOR zurück, ohne die
Änderungen zu speichern.
[CLEAR]:
Löscht den Wert im Eingabefeld.
[BACK]:
Löscht die gerade eingegebene Ziffer (eine Stelle).
[SET]:
Kehrt zum Fenster UNIT CONVERSION FACTOR zurück und speichert
die Änderungen.
2. Geben Sie den Wert über den Ziffernblock ein.
3. Drücken Sie die Taste [SET]. Der Umrechnungsfaktor wird geändert und das Fenster UNIT
CONVERSION FACTOR wird wieder angezeigt.
56
6 FUNKTIONEN
6.5.3
Rücksetzen der Integration
Drücken Sie die Taste [INT. RESET] im Fenster MENU/SETTING. Das Fenster INT. RESET
SETTING wird angezeigt. Dieses Fenster ermöglicht es, die Methode für das Rücksetzten der Integration festzulegen, die Rücksetzzeit einzustellen und den Alarm für die Fernmesseinrichtung
freizugeben bzw. zu sperren.
Fig. 70 INT. RESET SETTING Fenster
Feld
Beschreibung
RESET METHOD
Wählen Sie die Methode zum Rücksetzen der Integration aus.
INTERNAL: Über die interne Uhr.
EXTERNAL: Über das externe Eingangssignal.
RESET TIME
Gibt das Intervall in Minuten an, auf das sich die interne Uhr nach den Integrationsreset
justiert.
00 min: Die interne Uhr wird auf 00 min justiert.
30 min: Die interne Uhr wird auf to 30 min. justiert.
TELEMETER ALARM
Legt fest, ob das Fehlersignal der Fernmesseinrichtung benutzt wird oder nicht.
ON: Das Fehlersignal der Fernmesseinrichtung wird benutzt.
OFF: Das Fehlersignal der Fernmesseinrichtung wird nicht benutzt.
z
z
Wenn die Reset Methode auf INTERNAL gesetzt ist, wird kein externes Signal akzeptiert.
Der Integrationsreset wird über die interne Uhr ausgeführt, selbst wenn TELEMETER ALARM auf ON
gesetzt ist, (Der Kontakt der Fernmesseinrichtung ist geöffnet), RESET METHOD auf EXTERNAL gesetzt
ist und ein Fehler der Fernmesseinrichtung auftritt. Daneben wird die AIC-Abfolge mit der internen Uhr
gestartet, wenn AIC MODE auf EXTERNAL gesetzt ist (siehe „4.3.1 AIC Einstellungen“ (Seite 16)),
6.5.4
AIC Einstellung
Die Einstellungen für AIC sind im Kapitel „4.3.1 AIC Einstellung“ (Seite 16) erläutert.
6.5.5
AIC Abfolge
Die Einstellungen für die AIC-Abfolge sind im Kapitel „4.3.3 Setzen der AIC-Abfolge“ (Seite 22)
erläutert.
57
6 FUNKTIONEN
6.6
MENU Fenster
Fig. 71 MENU/SYSTEM Fenster
Die Tasten erlauben die folgende Bedienung.
[LCD SETTING]:
Öffnet das Fenster LCD SETTING (Fig. 72
auf Seite 58).
[TOUCH PANEL ADJUSTMENT]:
Öffnet das Fenster TOUCH PANEL ADJUSTMENT
(Fig. 74 auf Seite 60).
[PASSWORD SETTING]:
Öffnet das Fenster PASSWORD SETTING (Fig. 76
6.6.1
auf Seite 61).
[SAVE]:
Öffnet das Meldungsfenster zur Datensicherung Fig. 80
64).
[O3 LAMP]:
Öffnet das Fenster O3 LAMP (Fig. 79
auf Seite
auf Seite 63).
LCD-Einstellungen
Drücken Sie die Taste [LCD SETTING] im Fenster MENU/SYSTEM. Das Fenster LCD SETTING wird
geöffnet.
Diese Fenster erlaubt die Einstellung der Zeitspanne, nach der sich die Hintergrundbeleuchtung für
das LCD-Display automatische abschaltet, sowie die Einstellung der Helligkeit des Bildschirms.
Fig. 72 LCD SETTING Fenster
Die aktuell eingestellte Zeit für das Ausschalten der Hintergrundbeleuchtung wird als Taste dargestellt.
[XX min]:
Schaltet die Hintergrundbeleuchtung nach XX min. (10 min, 20 min, oder 30
min) nach der letzten Betätigung aus.
[OFF]:
Die Hintergrundbeleuchtung wird nie ausgeschaltet.
Um die Zeit zu ändern, drücken Sie auf die Taste mit der Zeitangabe (siehe Seite 59).
Die aktuelle Helligkeit des LCD-Bildschirms wird ebenfalls mit der Position der Marke T angezeigt.
58
6 FUNKTIONEN
Q
Setzen der Zeitspanne für das automatische Abschalten der
Hintergrundbeleuchtung
1. Drücken Sie die Taste mit der Zeit für das automatische Abschalten der Hintergrundbeleuchtung. Das Fenster BACK LIGHT TIME PERIOD wird geöffnet.
Fig. 73 BACK LIGHT TIME PERIOD Fenster
Die Zeit wird über die entsprechende Taste ausgewählt.
Die Tasten erlauben die folgende Bedienung.
[CANCEL]: Kehrt zum Fenster LCD SETTING zurück, ohne die Änderungen zu
speichern.
[SET]:
Kehrt zum Fenster LCD SETTING zurück und speichert die Änderungen.
2. Drücken Sie die Taste mit der gewünschten Zeit.
3. Drücken Sie die Taste [SET]. Die Zeit für das automatische Ausschalten der
Hintergrundbeleuchtung wird gesetzt und das Fenster LCD SETTING wird wieder geöffnet.
Q Einstellen der LCD Helligkeit
Mit den folgenden Tasten können Sie die LCD-Helligkeit einstellen.
[W]: Vermindert die Helligkeit des Bildschirms.
[X]:
Erhöht die Helligkeit des Bildschirms.
59
6 FUNKTIONEN
6.6.2
Justage des Touchscreens
Drücken Sie die Taste [TOUCH PANEL ADJUSTMENT] im Fenster MENU/SYSTEM.
Das Fenster TOUCH PANEL ADJUSTMENT wird geöffnet.
Wenn die angezeigten Tasten nicht mit der Touch-Position übereinstimmen, können Sie den Touchscreen mit den folgenden Schritten justieren.
Solche Abweichungen können innerhalb von 36 Punkten justiert werden.
Wenn die Abweichungen größer sind, können die folgenden Schritte nicht durchgeführt werden. Setzen Sie
sich mit uns in Verbindung.
Justageanweisungen:
1. Drücken Sie die Taste [TOUCH PANEL ADJUSTMENT] im Fenster MENU/SYSTEM. Das
Fenster TOUCH PANEL ADJUSTMENT (1) wird geöffnet
2. Tippen Sie auf das Zentrum des Bereiches, der von den 4 kleinen Dreiecken gebildet wird.
Fig. 74 TOUCH PANEL ADJUSTMENT Fenster (1)
3. Das TOUCH PANEL ADJUSTMENT Fenster (2) wird geöffnet. Tippen Sie auf das Zentrum
des Bereiches, der von den 4 kleinen Dreiecken gebildet wird. Die Positionen auf dem
Touchscreen werden korrigiert und das Fenster MENU/SYSTEM wird wieder angezeigt.
Fig. 75 TOUCH PANEL ADJUSTMENT Fenster (2)
60
6 FUNKTIONEN
6.6.3
Passwort ändern
Ein Passwort ist notwendig, um das Passwort zu ändern.
1. Drücken Sie die Taste [PASSWORD SETTING] im Fenster MENU/SYSTEM.
Das Fenster PASSWORD SETTING wird eingegeben.
Fig. 76 PASSWORD SETTING Fenster (benötigt das aktuelle Passwort)
Geben Sie das Passwort (4 Ziffern) über den Ziffernblock ein.
Die Tasten erlauben die folgende Bedienung.
[CANCEL]:
Kehrt zum Fenster MENU/SYSTEM zurück, ohne das Passwort zu
speichern.
[CLEAR]:
Löscht den Wert im Eingabefeld.
[BACK]:
Löscht die gerade eingegebene Ziffer (eine Stelle).
[SET]:
Ändert das Passwort auf den gerade eingegebenen Wert.
2. Geben Sie das aktuelle Passwort in Übereinstimmung mit der Meldung im Fenster ein und
drücken Sie die [SET] Taste.
Wenn das Passwort richtig war, werden Sie aufgefordert, ein neues Passwort einzugeben.
Wenn das Passwort nicht richtig war, wird der Vorgang abgebrochen und das Fenster MENU/SYSTEM wird
wieder angezeigt.
Das werkseitig eingestellte Passwort lautet 1234.
61
6 FUNKTIONEN
Fig. 77 PASSWORD SETTING Fenster(Neues Passwort)
Geben Sie den Wert über das Ziffernfeld ein.
Die Funktion der Tasten ist die gleiche wie im Fenster PASSWORD SETTING. (Fig. 76
Seite 61).
auf
3. Geben Sie ein neues 4-stelliges Passwort ein und drücken Sie die [SET] Taste. Sie werden
aufgefordert, das neue Passwort erneut einzugeben.
Fig. 78 PASSWORD SETTING Fenster (Bestätigung des neuen Passwortes)
Geben Sie den Wert über das Ziffernfeld ein.
Die Funktion der Tasten ist die gleiche wie im Fenster PASSWORD SETTING. (Fig. 76
Seite 61).
auf
4. Wiederholen Sie das neue 4-stellige Passwort und drücken Sie die [SET] Taste. Wenn das
wiederholte Passwort mit dem neuen Passwort übereinstimmt, wird das neue Passwort
übernommen und das Fenster MENU/SYSTEM wird wieder angezeigt.
Wenn das wiederholte Passwort nicht mit dem neuen Passwort übereinstimmt, wird der Vorgang abgebrochen
und das Fenster MENU/SYSTEM wird wieder angezeigt. In diesem Fall wird das Passwort nicht geändert.
62
6 FUNKTIONEN
6.6.4
Ein-/Ausschalten der Ozon-Lampe
Drücken Sie die Taste [O3 LAMP] im Fenster MENU/SYSTEM. Das Fenster O3 LAMP wird geöffnet.
Dieses Fenster erlaubt das manuelle Ein- und Ausschalten der Ozon-Lampe.
Wenn das Gerät eingeschaltet wird, wird die Ozon-Lampe automatisch eingeschaltet.
Fig. 79 O3 LAMP Fenster
Die Tasten erlauben die folgende Bedienung.
Wählt „Starten der Generierung von Ozon“.
[ON]:
Nachfolgendes Drücken der [SET] Taste schaltet die Ozon-Lampe ein und startet
die Generierung von Ozon.
[OFF]:
Wählt „Stoppen der Generierung von Ozon“.
Nachfolgendes Drücken der [SET] Taste schaltet die Ozon-Lampe aus und
stoppt die Generierung von Ozon.
Die Tasten erlauben die folgende Bedienung.
[CANCEL]: Bricht die Aktion ab und kehrt zum Fenster MENU/SYSTEM zurück.
[SET]:
Führt die Aktion aus und kehrt zum Fenster MENU/SYSTEM zurück.
Wenn einer der Fehler Durchflussrate, Druck oder Konvertertemperatur auftreten, wird die Ozon-Lampe nicht
eingeschaltet. Selbst wenn O3 Lampe ON im O3 LAMP Fenster oder im MEAS. angezeigt wird, wird die
Ozon-Lampe automatisch ausgeschaltet, solange einer der oben genannten Fehler vorliegen. (Automatische
Abschaltfunktion der Ozon-Lampe). Wenn der Fehler gelöscht ist, wird die Ozon-Lampe automatisch
eingeschaltet.
63
6 FUNKTIONEN
6.6.5
Daten sichern
Drücken Sie die Taste [SAVE], um die Daten manuell zu sichern. Führen Sie diese Prozedur immer
aus, bevor Sie das Gerät ausschalten, um noch nicht gesicherte Daten zu speichern.
z
z
Der Mittelwert und das Integrationsergebnis werden alle 10 Minuten im Flash-Speicher gesichert.
Stellen Sie vor dem Ausschalten sicher, dass diese Daten in den Speicher übertragen werden.
Falls ein Stromausfall eintritt, gehen höchstens die Daten der letzten 10 Minuten verloren.
1. Drücken Sie die Taste [SAVE] im Fenster MENU/SYSTEM. Das Meldungsfenster zum
Sichern der Daten wird geöffnet.
Fig. 80 Meldung Daten werden gesichert
Die Tasten erlauben die folgende Bedienung.
[YES]:
Daten speichern.
[NO]:
Die Daten werden nicht gespeichert. Das Fenster MENU/SYSTEM wird wieder
angezeigt.
2. Drücken Sie die Taste [YES]. Die Meldung, dass die Daten gesichert werden, wird angezeigt
und die Daten werden in den Speicher übertragen. Nachdem der Speichervorgang abgeschlossen ist, wird das Fenster MENU/SYSTEM wieder eingeblendet.
Fig. 81 Meldung Daten sichern
64
6 FUNKTIONEN
6.7
Tastensperre
Wenn die Taste [KEY LOCK] in der oberen rechten Ecke des Fensters angezeigt wird, öffnet ein
Druck auf diese Taste das KEY LOCK Fenster.
Dieses Fenster erlaubt das Sperren und Freigeben der Tasten.
Das Passwort ist notwendig, um die Tasten freizugeben und den Supervisor Modus einzuschalten.
Zum Setzen des Passworts siehe „6.6.3
Passwort ändern“ (Seite 61).
Fig. 82 KEY LOCK Fenster
Wenn die Tasten gesperrt sind, ist das [KEY LOCK] Symbol hervorgehoben. Wenn die Tasten
freigegeben sind , ist das [KEY UNLOCK] Symbol hervorgehoben.
Die Tasten erlauben die folgende Bedienung.
Drücken Sie diese Taste, wenn Sie die Tasten von freigegeben
[KEY LOCK]:
auf gesperrt schalten wollen. Wenn die Tasten gesperrt sind, ist
diese Taste ohne Funktion.
[KEY UNLOCK]:
Drücken Sie diese Taste, wenn Sie die Tasten von gesperrt
auf freigegeben schalten wollen. Geben Sie anschließend das
Passwort ein. (Fig. 83 auf Seite 66).
Wenn die Tasten freigegeben sind, ist diese Taste ohne
Funktion.
[SUPERVISOR MODE]:
Öffnet das Fenster PASSWORD (Fig. 83 auf Seite 66).
Um in den Supervisor Modus zu gelangen, der ausschließlich
für unseren Service gedacht ist, geben Sie das richtige
Passwort ein.
65
6 FUNKTIONEN
Q
Eingeben des Passworts
1. Drücken Sie eine Taste im Fenster KEY LOCK. Das Fenster PASSWORD wird geöffnet.
Ziffernblock
Eingabefeld
Fig. 83 PASSWORD Fenster
Geben Sie den Wert über den Ziffernblock ein.
Die Tasten erlauben die folgende Bedienung.
[CANCEL]:
Bricht die Eingabe des Passworts ab und kehrt zum Fenster KEY LOCK
zurück.
[CLEAR]:
Löscht den Wert im Eingabefeld.
[BACK]:
Löscht die gerade eingegebene Ziffer (eine Stelle).
[SET]:
Akzeptiert den Wert im Eingabefeld als Passwort.
2. Geben Sie das 4-stellige Passwort ein und drücken Sie die [SET] Taste.
Wenn das Passwort richtig ist, wird die gewünschte Aktion ausgeführt.
Wenn das Passwort nicht richtig ist, wird das Fenster PASSWORD wieder angezeigt.
Das Standardpasswort lauter 1234.
66
7 TÄGLICHE WARTUNG
7
TÄGLICHE WARTUNG
7.1
Vor der Wartung
Führen Sie vor der Wartung die folgenden Schritte durch, um den Schalter für die Wartung zu
aktivieren.
Wenn der Wartungs-Schalter eingeschaltet ist, wird das MNT-Signal an den Signal-Anschlussklemmen ausgegeben.
Die Signal-Anschlussklemmen sind in der Signaltabelle am Ende dieses Handbuches beschrieben.
1. Drücken Sie die [MAINT.] Taste im Mess-Fenster. Das MAINTENANCE- Fenster wird geöffnet.
Fig. 84 MAINTENANCE Fenster
Der aktuelle Status des Wartungsschalters wird angezeigt.
Hervorgehoben, wenn der Wartungsschalter eingeschaltet ist.
[ON]:
[OFF]:
Hervorgehoben, wenn der Wartungsschalter ausgeschaltet ist.
Wenn die externe Umschaltung nicht gewählt ist, kann der Wartungsschalter über die [ON] und [OFF]
Tasten eingeschaltet werden.
Schaltet den Wartungsschalter ein.
[ON]:
[OFF]:
Schaltet den Wartungsschalter aus.
Die Funktionstasten erlauben folgende Bedienung.
[CANCEL]: Bricht die Aktion ab und kehrt zum Fenster MENU/SYSTEM zurück.
[SET]:
Führt die Aktion aus und kehrt zum Fenster MENU/SYSTEM zurück.
2. Drücken Sie die Taste [ON].
3. Drücken Sie die Taste [SET].
67
7 TÄGLICHE WARTUNG
7.2
Austausch des Filters
Der Filter dient zur Reinigung des Messgases und zum Schutz des Analysators.
Wenn der Filter über einen langen Zeitraum benutzt wird, sinkt die Durchflussrate des Messgases.
Empfohlenes Wartungsintervall
z
Filter:
Etwa alle 4 Wochen (abhängig von den Eigenschaften des Messgases)
Anweisungen zum Filterwechsel
1. Drücken Sie auf den mit Push bezeichneten Bereich auf der Front, um die Klappe zu öffnen.
2. Drehen Sie die Filterabdeckung nach links und ziehen Sie sie heraus.
3. Entfernen Sie die Filterhalterung.
4. Ersetzen Sie das Filterelement durch eine neues.
5. Setzen Sie die Filterabdeckung wieder ein und drehen Sie sie nach rechts.
6. Schließen Sie die Frontklappe.
Frontansicht (mit geöffneter Klappe)
O-Ring
P/N:9022003100
Filterelement
P/N:9022003900
Filterhalterung
Filtereinsatz
P/N:9022003200
Filterabdeckung
Fig. 85 Explosionszeichnung des Filters
68
7 TÄGLICHE WARTUNG
7.3
Liste der Verbrauchsmaterialien und Ersatzteile
Nr.
z
z
Name
Spezifikation
Menge
Teile Nr.
Austauschintervall
1
Filterelement
PA-10L
54 mm Durchmesser, (d) 0.5 mm
24 Stück pro Verpackungseinheit
1
9022003900
4 Wochen
2
O-Ring
JISB2401 G70 (FKM Teflon beschichtet)
1
9022003100
1 Jahr
3
Filtereinsatz
FKM
1
9022003200
1 Jahr
4
Membran-Einheit
EPDM für GS und GD Serie
2
9022002900
1 Jahr
5
DO Einheit
Für Deozonierer
1
9022010000
1 Jahr
6
UV Lampeneinheit
(Ozonierer Einheit)
1
9022009500
1 Jahr
7
UV Liner
263 x 145 x 0.8 (t) mm, PTFE
1
9057004300
1 Jahr
8
Entfeuchter Einheit
Für APNA-370
1
9022009900
1 Jahr
9
Katalysator-Rohr
Für NOx Konverter
1
9020001000
1 Jahr
10
Luftfilter
0.3 µm
1
9026000200
1 Jahr
11
Scrubber
BAA-050 (aktiviertes Aluminiumoxid)
1
9022006400
1 Jahr
12
Silicagel
enthält 500 g
1
9057003600
1 Jahr
13
Pumpeneinheit
GD-6EH-100
1
9022005500
2 Jahre
GD-6EH-230
1
9022005600
2 Jahre
14
Magnetventil
WTA-2K-MFF-1
3
9022009600
2 Jahre
15
LCD Einheit
Für APXX
1
G0256120
5 Jahre
16
Batterie
CR2032
1
9022009800
3 Jahre
Die oben angeführten Austauschintervalle sind als Empfehlung zu betrachten und garantieren nicht den
bestmöglichen Betrieb. Die Austauschintervalle für Verbrauchsmaterialien können auf Grund der
Installationsumgebung und der Betriebsbedingungen kürzer sein.
Um die Genauigkeit aufrechtzuerhalten, wird empfohlen, die regelmäßige Wartung und Überprüfung
durchzuführen, wenn Verbrauchsmaterialien getauscht werden. Für weitergehende Informationen über
Wartung und Überprüfungen usw. setzen Sie sich mit uns in Verbindung.
69
8 FEHLERSUCHE UND -BEHEBUNG
8
FEHLERSUCHE UND -BEHEBUNG
8.1
Alarm Überprüfung
Q Alarm Indikator
Wenn im Analysator ein Fehler auftritt, wird die [ALARM] Taste in der rechten unteren Ecke des
MEAS.- Fensters angezeigt. Zusätzlich wechselt die Netz-LED von grün nach rot.
[ALARM] Taste
Fig. 86 Alarm Indikator
Q ALARM Fenster: Überprüfen des aktuellen Alarm-Status
Dieses Fenster ermöglicht die Überprüfung des aktuellen Alarms.
Wenn ein Alarm auftritt, wird die [ALARM] Taste eingeblendet. Drücken Sie diese Taste, um das
ALARM- Fenster zu öffnen.
Fig. 87 ALARM Fenster
Die aktuell aufgetretenen Fehler werden aufgelistet. Auf einer Seite können bis zu 6 Alarm-Meldungen
angezeigt werden. Wenn 7 oder mehr Alarme aufgetreten sind, können die Seiten mit den
Funktionstasten durchgeblättert werden.
Die Tasten erlauben die folgende Bedienung:
Kehrt zum Mess-Fenster MEAS. zurück.
[CLOSE]:
70
[W]:
Zeigt die vorherige Seite an.
[X]:
Zeigt die nächste Seite an.
8 FEHLERSUCHE UND -BEHEBUNG
Q Alarm Symbol: Überprüfung des Alarm- Status
Im Daten-Fenster wird das Alarm Symbol eingeblendet, wenn während der Datenaufzeichnung ein
Fehler aufgetreten ist.
Alarm
Symbol
Fig. 88 Alarm Symbol
Die Bedeutung der Alarm Symbole im Daten-Fenster ist unten aufgeführt.
Einzelheiten über die Ursache und die Behebung des Fehlers finden Sie im Kapitel „8.2
Meldungen“ (Seite 72).
Alarm
Table 2 Bedeutung der Alarm Symbole
Alarm Symbol
Alarm
Referenz
ZERO
Nullgas-Kalibrierung
Seite 72
SPAN
Prüfgas-Kalibrierung
Seite 72
FLO1
Durchflussrate 1
Seite 72
PRE1
Druck 1
Seite 73
CONV
Konverter Temperatur
Seite 73
TELE
Fernmesseinrichtung Fehler
Seite 73
CAL
Kalibrierung
Seite 73
LINE
Line
Seite 73
AIC
AIC
Seite 74
POWR
Netzspannung
Seite 74
BATT
Batterie
Seite 74
PS_1
Drucksensor 1 Fehler
Seite 74
PS_3
Drucksensor 3 Fehler
Seite 74
TS_1
Temperatursensor 1 Fehler
Seite 74
MNT
Wartung
Seite 74
I2C0
I2C Kommunikationsfehler ID0
Seite 74
Bemerkung
optional
Verborgen im ALARM Fenster
Verborgen im ALARM Fenster
71
8 FEHLERSUCHE UND -BEHEBUNG
8.2
Alarm Meldungen
Q ZERO: Nullgas-Kalibrierung
Die Nullgas-Kalibrierung war nicht erfolgreich.
Die Nullgas-Kalibrierung weicht vom zulässigen Wertebereich ab. (±3500 Werte).
Mögliche Ursache
Fehlerbehebung
Referenz
Der Messwert ist nicht stabil.
Wiederholen Sie die Nullgas-Kalibrierung.
Seite 27
Ein anderes als das Nullgas
wurde während der Kalibrierung
eingeleitet.
Leiten Sie das Nullgas ein.
---
Q SPAN: Prüfgas-Kalibrierung
Die Prüfgas-Kalibrierung war nicht erfolgreich.
Die Prüfgas-Kalibrierung weicht vom zulässigen Wertebereich ab. (0.5 bis 2.0).
Mögliche Ursache
Fehlerbehebung
Referenz
Der Messwert ist nicht stabil.
Wiederholen Sie die Prüfgas-Kalibrierung.
Seite 28
Die Prüfgas-Konzentration ist
falsch.
Prüfen Sie die Konzentration des verwendeten Gases
und wiederholen Sie die Prüfgas-Kalibrierung mit der
richtigen Konzentration.
---
Die Einstellung für die
Prüfgas-Konzentration ist falsch
gesetzt.
Geben Sie den richtigen Wert für die Prüfgas-Konzentration ein.
Seite 14
Q FLO1: Durchflussrate 1 (optional)
Die Durchflussrate weicht vom eingestellten Bereich ab.
Die Durchflussrate weicht vom zulässigen Bereich ab (0.8 l/min bis 1.4 l/min).
Die Durchflussrate kann im Fenster ANALOG INPUT überprüft werden (Fig. 58 auf Seite 48).
Mögliche Ursache
Es gibt ein Leck in der
Messgas-Leitung oder der
Kalibriergas-Leitung.
72
Fehlerbehebung
Überprüfen Sie die Anschlüsse der Messgas- und der
Kalibriergas-Leitung.
Wenn eine oder beide Leitungen nicht verbunden sind,
schließen Sie die Leitungen korrekt an.
Falls der Fehler nicht behoben ist, setzen Sie sich mit
uns in Verbindung.
Referenz
Seite 3
8 FEHLERSUCHE UND -BEHEBUNG
Q PRE1: Druck 1
Der Druck weicht vom zulässigen Bereich ab.
Mögliche Ursache
Fehlerbehebung
Referenz
Die Verschlauchung weist ein
Leck auf oder ist nicht
angeschlossen.
Stellen Sie sicher, dass die Schläuche richtig angeschlossen sind.
Wenn die Verschlauchung nicht korrekt angeschlossen
ist, stellen Sie die Verbindung her.
Falls der Fehler nicht behoben werden kann, setzten
Sie sich mit uns in Verbindung.
Seite 3
Der Filter ist verstopft.
Wechseln Sie das Filterelement aus.
Seite 68
Die Leistung der Pumpe lässt
nach.
Falls seit dem letzten Wechsel der Pumpe 2 Jahre oder
mehr vergangen sind, wechseln Sie die Pumpe aus.
--Falls der Fehler nicht behoben werden kann, setzten
Sie sich mit uns in Verbindung.
Setzen Sie sich mit uns bezüglich der Ersatzteile in Verbindung.
Q CONV: Konverter Temperatur
Die Temperatur des NOx Konverters ist zu niedrig.
Mögliche Ursache
Fehlerbehebung
Referenz
Das Gerät ist hat noch nicht die
Betriebstemperatur erreicht.
Warten Sie die Aufwärmphase ab.
Seite 4
Die Umgebungstemperatur liegt
nicht im erlaubten Bereich (5°C
bis 40°C).
Stellen Sie das Gerät für eine Weile an einen Ort mit
den erlaubten Umgebungsbedingungen.
---
Q TELE: Fehler in der Fernmesseinrichtung
In der Fernmesseinrichtung ist ein Fehler aufgetreten.
Der Eingang für die Fernmesseinrichtung ist nur geöffnet, wenn eine solche Einrichtung
angeschlossen ist.
Mögliche Ursache
Von der Fernmesseinrichtung
wird kein Signal empfangen.
Fehlerbehebung
z Überprüfen Sie die Fernmesseinrichtung.
z Überprüfen Sie die Verkabelung.
Referenz
---
Q CAL: Kalibrierung
Die Kalibrierung läuft.
Der Betriebszustand wird angezeigt. Dies ist kein Fehler und erfordert keine Maßnahmen.
Q LINE: Leitung
Die Messgas-Leitung ist auf einen anderen Modus als MEAS. gesetzt.
Falls die Meldung innerhalb der WAIT-Phase nach dem Umschalten der Leitung von ZERO oder
SPAN auf MEAS. während der automatischen Kalibrierung auftritt, handelt es sich nicht um einen
Fehler. Dies zeigt den Betriebszustand an. Es sind keine Maßnahmen notwendig.
73
8 FEHLERSUCHE UND -BEHEBUNG
Q AIC: AIC
Die automatische Kalibrierung läuft.
Dies zeigt den Betriebszustand an. Es sind keine Maßnahmen notwendig.
Q POWR: Power ON
Die Netzspannung ist eingeschaltet.
Dies zeigt den Betriebszustand an. Es sind keine Maßnahmen notwendig.
Q BATT: Batterie
Die Spannung der Batterie für den Speicher ist zu niedrig.
Mögliche Ursache
Die Batterie erreicht das Ende
ihrer Haltbarkeit(etwa 3 Jahre).
Fehlerbehebung
Ersetzen Sie die Batterie.
Wenn die Einstellung nach dem Wechsel der Batterie
auf die Defaultwerte zurückgesetzt wurden, setzen Sie
die Zeit und die AIC-Einstellungen neu.
Referenz
---
Setzen Sie sich mit uns bezüglich der Ersatzteile in Verbindung.
Q PS_1: Drucksensor 1 Fehler
Der Drucksensor der Pumpe oder der Sensorkreis sind fehlerhaft.
Mögliche Ursache
Fehlerbehebung
Sensorfehler oder Fehler auf der
Setzen Sie sich mit uns in Verbindung.
Sensorplatine
Referenz
---
Q PS_3: Ducksensor 3 Fehler
Der Drucksensor für den Umgebungsdruck oder der Sensorkreis ist fehlerhaft.
Mögliche Ursache
Fehlerbehebung
Sensorfehler oder Fehler auf der
Setzen Sie sich mit uns in Verbindung.
Sensorplatine
Referenz
---
Q TS_1: Temperatursensor 1 Fehler
Der Temperatursensor oder der Temperaturkreis ist fehlerhaft.
Mögliche Ursache
Fehlerbehebung
Sensorfehler oder Fehler auf der
Setzen Sie sich mit uns in Verbindung.
Sensorplatine
Referenz
---
Q MNT: Wartung
Der Wartungsschalter ist im Fenster MAINTENANCE eingeschaltet. Im anderen Fall wurde er über
das externe Signal gesetzt.
Dies zeigt den Betriebszustand an. Es sind keine Maßnahmen notwendig.
Q I2C0: I2C Kommunikationsfehler ID0
Es handelt sich um einen internen Fehler.
Setzen Sie sich mit uns in Verbindung.
74
8 FEHLERSUCHE UND -BEHEBUNG
8.3
Fehlersuche und -behebung
Dieses Kapitel beschreibt hauptsächlich die Fehlersuche für die Ersatzteile und die Prüfungen, die
vom Betreiber auszuführen sind
Falls der Fehler nicht behoben werden kann, setzten Sie sich mit uns in Verbindung.
Bevor Sie mit der Arbeit beginne, überprüfen Sie nochmals die folgenden Punkte:
z
Das Gerät ist vom Netz getrennt..
z
Die Netzspannung und –leistung entspricht den Anforderungen.
z
Der Austausch der Ersatzteile wird fachgerecht durchgeführt.
Q
Es ist kein Ausgangssignal vorhanden.
Mögliche Ursache
Es wird kein Gas zugeführt.
Es wird kein Ozon generiert.
Q
Fehlerbehebung
Referenz
Stellen Sie sicher, dass die Messgas-Leitung und die
Kalibriergas-Leitung korrekt angeschlossen sind.
Seite 3
Stellen Sie sicher, dass die Pumpe arbeitet.
---
Schalten Sie den Ozonierer ein.
---
Das Ausgangssignal ist zu niedrig.
Mögliche Ursache
Fehlerbehebung
Referenz
Der Messbereich ist nicht
angepasst.
Stellen Sie den richtigen Messbereich ein oder wählen
Sie die Option „Automatische Bereichsanpassung“.
Seite 50
Die Nullgas-Kalibrierung war
nicht genau genug.
Führen Sie die Nullgas-Kalibrierung erneut aus.
Seite 27
Die Prüfgas-Kalibrierung war
nicht genau genug.
Führen Sie die Prüfgas-Kalibrierung erneut aus.
Seite 28
Das Silicagel ist verbraucht.
Ersetzen Sie das Silicagel.
---
Die DO- Einheit lässt nach.
Ersetzen Sie den Katalysator.
---
Die Temperatur am Gehäuse
des Detektor-Heizblocks ist zu
niedrig.
Die Temperatur am Gehäuse des Detektor- Heizblocks
liegt normalerweise bei etwa 45°C. Prüfen Sie die
Temperatur. Tragen Sie dabei dünne Baumwollhandschuhe.
---
Es wird nicht genügend Ozon
generiert.
Prüfen Sie, ob das Austauschintervall für die UV-Lampe
erreicht wurde (1 Jahr). Wenn die Lampe länger als 1
--Jahr eingesetzt wurde, ersetzen Sie sie.
Am Messgas-Eingang liegt ein
Druckabfall vor.
Prüfen Sie, ob eine Verstopfung in der Nähe des
Einlasses oder des Auslasses vorliegt.
Beseitigen Sie die Verstopfung, verlegen Sie ggf. die
Rohre neu und vermeiden Sie starke Krümmungen.
---
Der Filter ist verstopft.
Ersetzen Sie den Filter.
Der Filter sollte alle 4 Wochen getauscht werden.
Seite 68
Setzen Sie sich mit uns bezüglich der Ersatzteile in Verbindung.
75
8 FEHLERSUCHE UND -BEHEBUNG
Q
Das Ausgangssignal ist zu hoch.
Mögliche Ursache
Fehlerbehebung
Referenz
Der Messbereich ist nicht
angepasst.
Stellen Sie den richtigen Messbereich ein oder wählen
Sie die Option „Automatische
Bereichsanpassung“ (automatic range).
Seite 50
Die Nullgas-Kalibrierung war
nicht genau genug.
Führen Sie die Nullgas-Kalibrierung erneut aus.
Seite 27
Die Prüfgas-Kalibrierung war
nicht genau genug.
Führen Sie die Prüfgas-Kalibrierung erneut aus.
Seite 28
Q
Die Messwerte sind nicht stabil genug.
Mögliche Ursache
Die Durchflussrate ist nicht
konstant.
Fehlerbehebung
Referenz
Prüfen Sie, ob der Filter verstopft ist und tauschen Sie
ihn ggf. aus.
Austauschintervall für den Filter: alle 4 Wochen
Austauschintervall für den Luftfilter: jährlich
Seite 68
Überprüfen Sie die Pumpe und die Membran. Wenn
das empfohlene Austauschintervall abgelaufen ist,
ersetzen Sie die Teile.
Empfohlenes Intervall für die Membran: jährlich
Empfohlenes Intervall für die Pumpe: 2 Jahre
---
Setzen Sie sich mit uns bezüglich der Ersatzteile in Verbindung.
Q
Der Rauschpegel ist zu hoch.
Mögliche Ursache
Fehlerbehebung
Innerhalb des Gerätes tritt
Kondensation auf
Stellen Sie das Gerät für eine Weile in eine Umgebung
mit einer konstanten Temperatur, die innerhalb der
Betriebsbedingungen liegt, und warten Sie, bis die
Kondensation zurückgegangen ist.
---
Das Silicagel ist verbraucht.
Ersetzen Sie das Silicagel.
---
Die DO- Einheit lässt nach.
Ersetzen Sie den Katalysator.
---
Die Temperatur am Gehäuse
des Detektor-Heizblocks ist zu
niedrig.
Die Temperatur am Gehäuse des Detektor- Heizblocks
liegt normalerweise bei etwa 45°C. Prüfen Sie die
Temperatur. Tragen Sie dabei dünne Baumwollhandschuhe.
---
Es wird nicht genügend Ozon
generiert.
Prüfen Sie, ob das Austauschintervall für die UV-Lampe
--erreicht wurde (1 Jahr). Wenn die Lampe länger als 1
Jahr eingesetzt wurde, ersetzen Sie sie.
Setzen Sie sich mit uns bezüglich der Ersatzteile in Verbindung.
76
Referenz
9 EXTERNER INPUT / OUTPUT
9
EXTERNER INPUT/OUTPUT
Die Einzelheiten der Eingänge und Ausgänge hängen von den Gerätespezifikationen ab.
Dieses Kapitel beschreibt die Ausführung mit der Standard-Platine AP-RPL-02.
9.1
Anschluss-Spezifikationen
Die Anschluss-Spezifikationen sind in der Anschlusstabelle ausführlich dargestellt.
Alle Eingänge und Ausgänge werden über einen speziellen Kontakt zur Verfügung gestellt, ausgenommen sind die analogen Ausgänge
Der Ein/Aus Status ist mit den Eingag / Ausgang wie folgt verknüpft:
ON
Terminal
Terminal
OFF
Fig. 89 ON/OFF Status der Kontaktklemme
Die Funktionen der Klemmen sind unten beschrieben:
9.1.1
Bereich für die analogen Ausgänge
Die Bereiche für den Momentanwert werden wie folgt ausgegeben:
Output
Bereich
9.1.2
z
z
Bereich 1
Bereich 2
Bereich 3
Bereich 4
ON
OFF
OFF
OFF
Bereich 1 (minimale Konzentration)
OFF
ON
OFF
OFF
Bereich 2
OFF
OFF
ON
OFF
Bereich 3
OFF
OFF
OFF
ON
Bereich 4 (maximale Konzentration)
Eingangskontakte
Die Eingänge für AIC Start und Integrationsreset reagieren nicht auf Änderungen, die in kürzer als 0.1
Sekunden sind.
Der Eingang für den Fehler der Fernmesseinrichtung regiert nicht auf Änderungen, die in kürzer als 0.5
Sekunden sind.
Die ausgeführten Operationen hängen vom Status des Eingangs ab:
AIC Start
Wenn AIC MODE auf [EXTERNAL] gesetzt ist, löst das Umschalten dieses Eingangs von OFF nach
ON die folgenden Abläufe aus:
Instrument Status
Ablauf
Keine laufende AIC
Start der AIC-Abfolge
Laufende AIC
keine
77
9 FEHLERSUCHE UND -BEHEBUNG
78
10 ANHANG
9.1.3
Ausgangskontakte
AIC
Dieser Ausgang ist ON, wenn die automatische Kalibrierung (AIC) läuft.
Wartung / Maintenance
Dieser Ausgang ist ON, wenn sich das Gerät im Wartungsmodus befindet.
9.1.4
Alarm Ausgang
Dieser Ausgang zeigt an, dass ein unten beschriebner Alarm aufgetreten ist.
Kalibrierfehler
Dieser Ausgang wird auf ON gesetzt, wenn ein Fehler während der Nullgas- oder der Prüfgas-Kalibrierung auftritt.
Allgemeiner Fehler
Dieser Ausgang wird auf ON gesetzt, wenn ein anderer Alram als AIC, MNT, ZERO, SPAN oder
Kalibrierfehler auftritt.
Der genaue Status hängt von den Gerätespezifikationen ab. Siehe Liste der allgemeine Fehler am
Ende dieses Handbuchs.
Nähere Information zu den einzelnen Fehlern finden Sie in der Tabelle „Table 2 Alarm Symbole“ (Seite
71) und in Kapitel „8.2 Alarm Meldungen“ (Seite 72).
9.1.5
Analoger Ausgang
Über den analogen Ausgang können je nach Einstellung sowohl der Messwert, die Mittelwerte 1 bis 3, der
gleitende Mittelwert als auch der Standardsatz ausgegeben werden.
Diese Ausgänge sind unabhängig von der MODE Einstellung im Fenster MEAS. verfügbar.
9.1.6
Ausgang Netzabschaltung
Netzstatus
Dieser Ausgang ist auf ON gesetzt, wenn die Netzspannung ausgeschaltet ist.
79
10 ANHANG
10
ANHANG
10.1 Messprinzip
Wenn Ozon (O3) dem Messgas zugeführt wird, das Stickoxide (NOx) enthält, wird ein Teil des
Stickstoffmonoxids (NO) im Messgas zu Stickstoffdioxid (NO2) oxidiert. Ein Teil dieses NO2 befindet
sich im angeregten Zustand (NO2*). Beim Übergang zum Grundzustand wird Licht emittiert. Dieses
Phänomen wird als Chemilumineszenz bezeichnet.
NO + O3 → NO2* + O2
NO2* + NO2 + hv
Diese Reaktion läuft sehr schnell ab und betrifft nur das NO und wird von den anderen Bestandteilen
des Gases nur wenig beeinflusst. Wenn die NO-Konzentration klein ist, ist die Lichtintensität
proportional zur NO-Konzentration. Die Nutzung dieser Reaktion zur Bestimmung der NO-Konzentration wird als Chemilumineszenz-Methode (CLD-Methode) bezeichnet.
Im APNA-370 wird das Messgas in zwei Ströme aufgeteilt: der eine Strom wird genutzt, um die NOx
(NO+NO2)-Konzentration zu messen, in dem NO2 zu NO mit Hilfe des NOx Konverters reduziert wird;
der andere Strom wird für die direkte Bestimmung der NO-Konzentration genutzt.
Die Leitungen der Gasströme von NOx, NO und Referenzgas werden mit Hilfe eines Magnetventils
alle 0,5s umgeschaltet und in die Reaktionskammer geleitet.
Andererseits wird die Luft durch einen separaten Luftfilter angesaugt, durch einen selbst regenerierenden Silicagel-Entfeuchter getrocknet und durch den Ozonierer geleitet, in dem das benötigte
Ozon generiert wird. Das Ozon wird anschließend in die Reaktionskammer geleitet.
In der Reaktionskammer reagieren das Messgas und das Ozon miteinander und das emittierte Licht
wird mit Hilfe einer Photodiode detektiert.
Das Gerät berechnet die Konzentrationen von NO, NO2 und NOx aus dem Signal der Photodiode, das
proportional zur Konzentration der Gase NOx und NO ist, und gibt die Ergebnisse als kontinuierliches
Signal aus.
10.2 Entfeuchter
Das Gerät ist mit einen selbst-regenerierenden Silicagel-Entfeuchter ausgestattet, der die Luft trocknet,
die zur Herstellung des Ozons genutzt wird.
Der Entfeuchter enthält zwei Zylinder. Wenn der eine Zylinder in Gebrauch ist, wird der andere
Zylinder regeneriert. Das Silicagel wird dabei für etwa 135 Minuten auf ca. 160°C erhitzt, um die
Feuchtigkeit auszutreiben. Danach folgt eine Abkühlphase von etwa 45 Minuten.
Eine gleich bleibende Trocknung wird erreicht, in dem die beiden Leitungen alle 180 Minuten umgeschaltet werden.
80
10 ANHANG
10.3 Technische Daten
Model
APNA-370
Messkomponente
Stickoxide (NOx, NO2, und NO) in der Umgebungsluft
Messprinzip
Chemilumineszenz-Methode mit Kreuzmodulation
Bereich
Standard
0 ppm bis 0,1/0,2/0,5/1,0 ppm
Optional
Max. 5 Bereiche zwischen 0 und 0,1/10 ppm, Max. Bereichsverhältnis: 10
minimale
Empfindlichkeit
automatische Bereichsumschaltung
Für Bereiche von 0,2 ppm oder
weniger:
0,5 ppb (2σ)
Für Bereiche über 0,2 ppm:
0,5% (2σ) des Vollausschlages
Reproduzierbarkeit
(Wiederholgenauigkeit)
±1,0% des Vollausschlages
Linearität
(Auslesefehler)
±1,0% des Vollausschlages
Null-Drift
±1,0% des Vollausschlages /Tag
±2,0% des Vollausschlages /Woche (Änderung der Umgebungstemperatur: innerhalb 5°C)
Bereichs-Drift
T90 Zeit
±1,0% des Vollausschlages /Tag
±2,0% des Vollausschlages /Woche (Änderung der Umgebungstemperatur: innerhalb 5°C)
120 s oder kürzer (T90 am Einlass)
rel. Feuchte 2,5%:
Interferenzeffekt
NH3 1 ppm:
Zero ±2,0% des Vollausschlages
Span ±3,0% des Vollausschlages (für Bereiche von 0,2 ppm oder
weniger)
Für Bereiche von 1 ppm oder weniger:
±4 ppb
Für Bereiche über 1 ppm:
±1,0% des Vollausschlages
Messgasdurchfluss
ca. 0,8 l/min
Anzeige
Messwert, Alarm, Uhrzeit, Alarm-Historie, Kalibrier-Historie, usw.
Alarme
Nullgas-Kalibrierung, Prüfgas-Kalibrierung, Katalysatortemperatur, usw.
Ein-/Ausgänge
0 V bis 1 V
(2 Leitungen, Momentanwert und gleitender Mittelwert oder Mittelwerte)
Kontakte Input/Output (Bereich, Alarm, usw.)
RS-232C
Umgebungstemperatur 5℃ bis 40℃
Relative Luftfeuchte
Unter 31°C muss die rel. Luftfeuchte unter 80% liegen.
Bei Temperaturen zwischen 31°C und 40°C muss die relative Luftfeuchte linear abnehmen
von 80% bei 31°C bis 50% bei 40°C
Höhe
3.000 m über NN oder niedriger
Netzversorgung
100/115 V ±10 V AC, 50/60 Hz, oder
220/230/240 V ±10 V AC, 50 Hz (abhängig von den Spezifikationen)
Leistungsaufnahme
etwa 170 VA im eingeregelten Zustand, etwa 220 VA maximal
Äußere Abmessungen
430(B)x221(H)x550(T) mm
Gewicht
ca. 21 kg
Verbindungen
Messgas-Eingang:
Anschluss für Teflonschlauch 6 mm A.D./ 4 mm I.D.
Kalibriergas-Eingang:
Anschluss für Teflonschlauch 6 mm A.D./ 4 mm I.D.
Abgas:
Anschluss für Teflonschlauch 6 mm A.D./ 4 mm I.D.
81
10 ANHANG
10.4 Auspacken
Packen Sie das Gerät aus und prüfen Sie, ob die folgenden Teile vollständig enthalten sind:
Checkliste Lieferumfang
Checkbox
z Haupteinheit
□
1 Satz
z Installationsmaterial
1 Satz
Bedienungsanleitung:
Kopie
z Standard
1
□
Zubehör:
1 Satz
Netzanschlusskabel:
Stück
Filterelement (PA-10L, 24 Stück):
Schachtel
1
1
□
□
10.5 Installation
Tragen Sie das Gerät immer mit 2 Personen und unterstützen sie dabei den Boden.
10.5.1 Installationsumgebung
Das APNA-370 wurde für den Einsatz unter Standard-Umgebungsbedingungen entwickelt, ohne
spezielle Anforderungen zu berücksichtigen. Installieren Sie das APNA-370 an einem Ort, an dem die
folgenden Bedingungen erfüllt sind
z
Transiente Überspannungen im Netz:
Überspannungskategorie II (IEC60364-4-43), Verschmutzungsgrad 2
z
Spannungsschwankungen: Nennspannung ±10%
z
Netzfrequenz: Nennfrequenz ±1%
z
Die Umgebungstemperatur soll zwischen 5°C und 40°C liegen. Schnelle Änderungen um 5°C
oder mehr sollen nicht auftreten.
z
Das Gerät darf nicht direktem Sonnenlicht, heißer Luft von Heizkörpern (Heizlüftern) und Zugluft
einer Klimaanlage ausgesetzt sein.
z
Das Gerät muss eben aufgestellt werden.
z
Es dürfen keine großen Erschütterungen und starke elektrische oder magnetische Felder
auftreten.
z
Die Staubbelastung darf maximal 0.1 mg/m3 betragen.
z
Es dürfen keine korrosiven Gase vorhanden sein.
z
Die relative Luftfeuchte darf maximal 85% betragen.
z
Die Höhe über Meeresspiegel darf maximal 3000 m betragen.
z
Ein 3-poliges Netzkabel muss anschließbar sein.
10.5.2 Installationsort
19-Zoll Standardschrank
Einschub
z
Flaches Tischgehäuse
Wie in der Abbildung dargestellt benötigt das Gerät 222 mm Einbauhöhe in einem 19“-Schrank oder
einem Einschub.
Benötigt werden außerdem 4 Montageschrauben und eine Bodenplatte.
Verwenden Sie als Montageplatte und Gleitschienen die optional erhältlichen Zubehörteile.
z
z
82
10 ANHANG
Wenn Sie das Gerät in ein Tischgehäuse einbauen, entfernen Sie die Sicherungsbleche von beiden
Seiten, die nur für den Einbau in einem 19“-Schrank oder Einschub benötigt werden.
Bei Einbau in einem 19“-Schrank oder einem Einschub verwenden Sie eine Bodenplatte für das
APNA-370.
83
10 ANHANG
Für Service benötigter Platz
Lassen Sie genügen Platz auf der Vorder- und Rückseite des Gerätes, damit es für den Service leicht
zugänglich ist.
Fig. 90 Einbau des APNA-370 in einem 19“-Schrank
Die folgende Abbildung zeigt einen Einschub und die Position der Schrauben.
Fig. 91 Einbau des APNA-370 in einem Panel
Bauen Sie eine Bodenplatte hinter dem Gerät wie abgebildet ein.
Die Montageplatte und die Gleitschienen sind optional erhältlich.
84
10 ANHANG
10.6 Zeichnungen
Äußere Abmessungen:
V1022258
Flussdiagramm:
V1024299B
Anschlusstabelle:
V1027819
Liste der allgemeinen Fehler:
V1027821
85
2 Miyanohigashi, Kisshoin Minami-ku, Kyoto 610-8510 Japan
http://www.horiba.com
CODE:I1002253000A
Ver.1
® 2004-2005 HORIBA, Ltd.
86
February, 2005
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