Futaba GY520 - Heli Xtreme

Futaba GY520 - Heli Xtreme
Einbau- und Bedienungsanleitung
für Kreisel GY520
No. F 1244
Inhaltsverzeichnis
1. Allgemeines
2. Lieferumfang
3. Technische Daten
• Merkmale, Funktionen
4. Einbau
5. Anschluss (Standard, parallel)
5.1 Anschluss (S-BUS, seriell)
6. Inbetriebnahme
7. Einstell Menü
7.1 Servo Modus (Auswahl)
7.2 Kreisel Umpolung
7.3 Limit Einstellung (Heckservoweg)
7.4 Flug Modus (F3C / 3D)
7.5 Reaktions Einstellung
7.6 Reset auf Standardwerte
8. Erläuterung LED-Anzeige und Status
9. Einstellen und Speichern der Neutralposition
10. Einstellung der Kreiselempfindlichkeit
11. Anlenkung des Heckrotorservos
12. Überprüfung der Servodrehrichtung
13. Überprüfung der Kreiselwirkrichtung
14. Inbetriebnahme des GY520 im AVCS-Modus
15. Zubehör
16. Altgeräteentsorgung
17. Konformitätserklärung
18. Gewährleistung
19. Serviceadressen
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Mit dem Kreisel GY520 haben Sie sich für ein Präzisionssystem
entschieden. Obwohl die Handhabung dieses Kreisels recht einfach
ist, verlangt die Einstellung vom Anwender Grundkenntnisse. Diese
Anleitung wird Ihnen dabei helfen, sich mit dem Gerät vertraut zu
machen. Deshalb bitte die Anleitung vor Inbetriebnahme unbedingt
komplett lesen.
2. Lieferumfang No. F 1244
1. Allgemeines
Der Kreisel GY520 ist ein besonders kleiner und leichter Hochleistungskreisel für Hubschraubermodelle aller Klassen. Er ist für
Helis mit Elektro- als auch Verbrennungsmotorantrieb gleichermaßen geeignet. Durch die hochintegrierte MEMS -Technologie konnte
das Sensorelement und die digitale Regelelektronik raumsparend in
einem Gehäuse untergebracht werden.
Ausgerüstet mit einem neuartigen, verschleißfreien MEMS-Halbleiter-Sensor (Micro Electric Mechanical System) bietet der Kreisel
ein weiches Steuergefühl für den Heckrotor, bei gleichzeitig “hartem
Einrasten”.
• 1 Kreisel GY520
• 1 Anschlusskabel 350 mm rot
• 1 Anschlusskabel 350 mm schwarz
• 2 Doppelseitige Klebe-Pads 2 mm
• 2 Doppelseitige Klebe-Pads 3 mm
• 1 Dämpfer-Metallplatte
• 1 Mini Schraubendreher
Wahlweise kann dieser Kreisel im Normal-Modus oder im AVCSModus arbeiten (Active Angular Velocity Control System), ähnlich
dem Heading - Hold (Lock)-System.
Hinweis:
Im AVCS Modus darf kein Pitch-Heck-Mischer (Revo-Mix) eingeschaltet sein. Auch im Normal Modus nicht unbedingt erforderlich.
3. Technische Daten
Betriebsspannung:
Temperaturbereich:
Gewicht:
Stromverbrauch:
Abmessungen:
Ansteuerfrequenz:
Drehrate:
Bei einer äußeren Störung, z.B. durch Seitenwind, senden Kreisel
im Normal-Modus Kontrollsignale nur solange zum Heckrotorservo,
wie sich das Heck des Hubschraubers bewegt. Sobald das Heck
wieder stillsteht, arbeitet der Kreisel nicht mehr gegen die ungewollte Richtungsänderung des Hubschraubers.
Im AVCS-Modus hingegen sendet der Kreisel fortwährend Kontrollsignale zum Servo, bis der Hubschrauber wieder seine ursprüngliche Position eingenommen hat.
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Kreisel GY520:
4,8 - 6 Volt am Empfängerausgang
-15 °C bis +45 °C
ca. 10 g einschließlich Anschlusskabel
ca. 40 mA (ohne Servo)
20,7 x 20,7 x 10,4 mm
1520 μs = 280 Hz, 760 μs = 560 Hz
800°/Sekunde
Kreisel
E-Heli
Merkmale :
• Besonders schnelle Reaktionen durch den eingesetzten HighSpeed Microprozessor und der rein digitalen Signalverarbeitung,
regelt noch schneller als der GY401.
• Weiche Steuerbarkeit und dennoch „hartes Einrasten“.
• Symmetrische Drehraten links und rechts
• Detektiert auch kleinste Winkelgeschwindigkeitsänderungen.
• Schutz vor elektrostatischen Entladungen und Störungen durch
leitendes „ Antistatik-Gehäusematerial“.
• Sehr klein und leicht durch den Einsatz von SMD-Technologie
V-Heli
Klebepad
90°
Dämpferplatte
Klebepad
Chassis
Monitor-LED
Taste “Push”
Funktionen
• Kreiselwirkung vom Sender aus stufenlos einstellbar
• Vom Sender aus umschaltbarer Normal- oder AVCS Modus
• Einstellbare Kreiselwirkungsrichtung
• Einstellmöglichkeit des maximalen Heckrotor-Servo Ausschlags
(Limit), getrennt für links und rechts.
• Umschaltbar für den Betrieb von Digital- oder Analogservos
• Umschaltbar für Flugstile F3C (weich) und 3D (hart)
• Umschaltbare Servoneutralstellung 1520 / 760 μs
• Monitor - LED zur Anzeige des aktuellen Kreisel-Status
• Einstellungen über Einknopf-Programmierung am Kreisel
• Software zur Programmierung am PC (USB-Adapter erforderlich)
• Mit integriertem S-BUS System
Zusatzkanal = Empfindlichkeit
S
G
Heckrotor
R
Zum Empfängerausgang
Anschluss
Heckrotorservo
Zusatzkanal
(rot)
Heckrotorkanal
(sw)
5. Anschluss (Standard - parallel)
Eine vibrationsgedämpfte Lagerung ist extrem wichtig, da der
MEMS-Sensor schon kleinste Bewegungen erkennt. Im Elektro-Heli
empfehlen wir den Einsatz der 2 mm Klebe-Pads, bei VerbrennerHelis den Einsatz von 2 Stück Klebe-Pads 3 mm plus Dämpfungsplatte.
Achten Sie bei der Montage und dem Anschluss darauf, dass das
Kreiselgehäuse nirgends anschlägt. Die Kabel dürfen nicht zu straff
gespannt sein um die Eigendämpfung des Kreisels zu erhalten. Darauf achten, das Kabel keine Vibrationen vom Heli - Chassis an den
Kreisel übertragen. Auf festen Sitz der Kabel achten.
4. Einbau
Befestigen Sie das Kreiselgehäuse mit einem der beiliegenden
Klebe-Pads an einer vibrationsarmen Stelle Ihres Modells.
Sensorhochachse parallel, bzw. Sensorboden rechtwinklig zur
Hauptrotorwelle (90°) montieren.
Bei Helis mit starken Vibrationen und bei Helis mit Verbrennungsmotoren ist zunächst die Dämpfungsplatte am Heli anzubringen und
danach mit einem weiteren Klebe-Pad der Kreisel.
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5.1 Anschluss (S-BUS - seriell)
Zu einem späteren Zeitpunkt, wenn Empfänger mit seriellem
S-BUS-Ausgang verfügbar sind, ist es ausreichend nur das Kabel
vom S-BUS an die Eingangsbuchse „R“ des Kreisels zu führen. Das
Kabel zum Zusatzkanal entfällt. Das Heckservo natürlich weiterhin
an die Buchse „S“ am Kreisel einstecken.
7. Einstell Menü
Die wesentlichen Einstellungen können ohne PC-Software am Kreisel selbst eingestellt werden. Mittels dem seitlichen Taster „Push“
und der LED-Anzeige können die Kreiseleinstellung wie folgt geändert werden.
Dazu Kreisel wie vorstehend beschrieben in Betrieb nehmen.
Werksseitige Standardeinstellung des Kreisels *
Servo Modus:
-> Digitalservo, Neutral 1520 μs
Kreisel Umpolung:
-> Normal
Limit-Einstellung :
-> 420 μs (100%)
Flug Modus:
-> F3C
Reaktions Einstellung:
-> Standard
Aktivieren des Einstellmenüs:
Taster „Push“ für 3 Sekunden halten
7.1 Servo Modus
Der Kreisel schaltet in Einstellmodus um, es erscheint die Blinksequenz 1 zum Anzeigen bzw. Einstellen des Servo Modus.
LED Status
blinkt 1 x blau
blinkt 1 x rot
blinkt 1 x violett
Einstellung
Digitalservo Neutral 1520 μs *
Digitalservo Neutral 760 μs
Analogservo
6. Inbetriebnahme
Sofern eine Digitalservo mit Neutralstellung 1520 μs eingesetzt wird
kann die Inbetriebnahme sofort erfolgen.
Hinweis: In diesem Modus kein Analogservo anschließen, es kann
auf Grund der hohen Taktfrequenz zerstört werden. Für Analogservos zuerst den Servo-Modus auf Analog umstellen und danach das
Servo anschließen.
Servoauswahlempfehlung:
Digitalservo 1520 μs = S 9254, S 9257, S 9253, BLS 254, BLS 257
Digitalservo 760 μs = S 9256, S 9251, BLS 251
• Sender einschalten
• Empfänger einschalten
• Startsequenz des Kreisels beginnt
Hinweis: blinkt die LED langsam rot, so fehlt das Eingangssignal
• Aufwärmen -> LED blinkt langsam blau
• Sensorabgleich -> LED blinkt schnell blau
Während des Sensorabgleichs den Kreisel für 3-5 Sekunden
nicht bewegen!
• Nach dem Abgleich: LED leuchtet rot = AVCS-Modus
LED leuchtet blau = Normal Modus
Das Heckservo bewegt sich 4 mal nach links und rechts, zum Zeichen dass die Kreiselfunktion aktiv ist.
Durch kurzes Drücken der Taste “Push” schaltet die LED auf eine
schnelle Blinkfolge um, während dieser Zeit kann die Einstellung
durch erneutes Drücken der Taste „Push“ geändert werden. Danach
schaltet der Kreisel auf Anzeigemodus um (langsames blinken).
Ändert sich die Einstellung, so ändert sich auch die Farbe der LED.
Soll die Einstellung erneut geändert werden, dann mit der Taste
„Push“ den schnellen Blinkmodus aktivieren und während der
schnellen Blinkphase mit „Push“ die Einstellung ändern.
Es wird Schrittweise von Einstellung zu Einstellung geschaltet. (Digital 1520-> Digital 760->Analog -> Digital 1520 usw.)
Zur Weiterschaltung für die Einstellung der Kreisel Umpolung die
„Push“ - Taste für 3 Sekunden halten.
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7.2 Kreisel Umpolung
Wie vorstehend beschrieben durch kurzes Drücken der Taste die
schnelle Blinkfrequenz aktivieren und mit Taste „Push“ die Einstellung Umschalten.
Leuchtet die LED bei der Eingabe blau, so ist der Wert korrekt.
Zur Weiterschaltung für Auswahl des Flug-Modus die „Push“ - Taste
für 3 Sekunden halten.
LED Status
blinkt 2 x blau
blinkt 2 x rot
7.4 Flug Modus
Schnelle Blinkfolge durch Drücken von “Push” aktivieren und die
Einstellung umschalten.
Einstellung
Normal*
Reverse
LED Status
blinkt 4 x blau
blinkt 4 x rot
Zur Weiterschaltung für die Einstellung der Limit-Funktion die „Push“
- Taste für 3 Sekunden halten.
7.3 Limit-Einstellung
Bevor die Limiteinstellung vorgenommen wird, sollte das Heckrotoranlenkgestänge gelöst werden, damit das Servo keinen Schaden
nimmt falls es auf „Anschlag” läuft.
Die Limiteinstellung ist die getrennte Einstellung des maximalen
Servoweges, für rechts und links. Der Heckrotorservoweg wird
durch den Kreisel vergrößert und beträgt 150% des „normalen“ Servoweges.
Schnelle Blinkfolge durch kurzes Drücken der Taste „Push“ aktivieren, mit dem Heckrotorsteuerknüppel den gewünschten Weg nach
links einstellen, und „Push“ drücken.
Danach Steuerknüppel auf den gewünschten Weg nach rechts einstellen und erneut „Push“ drücken.
Die LED schaltet auf 3-fach blinken um.
Nachdem nun der Weg grob eingestellt ist, kann mit eingehängtem
Gestänge die Feinjustierung erfolgen. Dazu erneut „Push“ drücken
und Wege links und rechts (oder umgekehrt) einstellen.
Hinweis:
Der eingestellte Limitwert muss nach jeder Seite mindestens 50%
betragen, kleinere Werte werden nicht gespeichert. Es wird dadurch
sichergestellt, dass genügend Steuerweg verfügbar ist.
Leuchtet die LED beim Einlernen der Wege rot so ist der Limitwert
kleiner 50% und wird nicht gespeichert.
Einstellung
F3C - Modus*
3D / F3N Modus
Im F3C Modus arbeitet der Kreisel mit einer präzisen Steuerung
des Heckrotors, beim 3D-Modus liegt die Priorität bei der schnellen
Folge des Steuerknüppelsignals.
Zur Weiterschaltung für Auswahl der Reaktions-Einstellung die
„Push“ - Taste für 3 Sekunden halten.
7.5 Reaktions-Einstellung
In diesem Menü wird die Reaktions-Einstellung des Kreisels vorgenommen. Für 3D-Flug und kleine E-Helis empfiehlt sich der Modus
”Schnell”, für größere Scale-Helis oder schwere Helis hingegen ist
der langsame - Modus zu empfehlen. Probieren Sie in der Praxis
aus, welcher Reaktionstil Ihrem Hubschrauber und dem gewohnten
Steuerverhalten am besten entspricht.
Schnelle Blinkfolge durch Drücken von “Push” aktivieren und die
Einstellung umschalten.
LED Status
blinkt 5 x blau
blinkt 5 x rot
blinkt 5 x violett
Einstellung
Standard*
Schnell
Langsam
Zur Weiterschaltung in das Menü “Reset auf Standardwerte”, die
„Push“ - Taste für 3 Sekunden halten.
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9. Einstellen und Speichern der Neutralposition
Der Kreisel muß die Neutralposition des Heckrotor-Servos abspeichern.
Belassen Sie am Sender den Steuerknüppel des Heckrotors in der
Neutralposition. Danach schalten Sie Sender und Empfänger ein.
Das während des Einschaltvorganges anliegende Signal wird automatisch als Neutralposition abgespeichert. Bei jedem Einschaltvorgang muß der Heckrotorsteuerknüppel und die Trimmung auf Neutral stehen. Es wird immer der Wert als Neutralstellung eingespeichert, den Steuerknüppel und Trimmhebel vorgeben.
7.6 Reset auf Standardwerte
Schnelle Blinkfolge durch Drücken von “Push” aktivieren und während der schnellen Blinkfolge die Taste ”Push” 3 x drücken.
Die LED blinkt “violett” zum Zeichen, dass der Kreisel auf Standardwerte gesetzt wurde.
Die Standardwerte sind:
Servo Modus:
-> Digitalservo, Neutral 1520 μs
Kreisel Umpolung:
-> Normal
Limit-Einstellung :
-> 420 μs (100%)
Flug Modus:
-> F3C
Reaktions Einstellung:
-> Standard
10. Einstellung der Kreiselempfindlichkeit
Die Empfindlichkeit des Kreisels kann vom Sender aus stufenlos
zwischen 0 - und 100% eingestellt werden. Bei 0% Kreiselempfindlichkeit ist die stabilisierende Wirkung des Kreisels ausgeschaltet.
Damit Sie die maximale Kreiselempfindlichkeit nutzen können stellen Sie sicher, daß das Servo bei Vollausschlag in keiner Endstellung mechanisch anläuft (siehe auch „Limit-Einstellung“).
Zum Verlassen des Einstellmenüs schalten Sie die
Stromversorgung des Empfängers/Kreisels aus.
8. Erläuterung LED-Anzeige und Status
Funktion
Status
LED Monitor
Start
Initialisierung
blinkt langsam rot
Start
Aufwärmen
blinkt langsam blau
Start
Sensorabgleich
blinkt schnell blau
Betrieb
Normalmodus (ruhend)
blau leuchtet
Betrieb
AVCS-Modus (ruhend)
rot leuchtet
Betrieb
Drehung rechtsherum
blau blinkt schnell
Betrieb
Drehung linksherum
rot blinkt schnell
Bei einem robbe/Futaba-Sender erfolgt die Einstellung der Empfindlichkeit über den Kanal 5. Diesem Kanal sollte ein Schieberegler
zugeordnet sein. Damit haben Sie die Möglichkeit, den Kreiselmodus und die Kreiselwirkung individuell an jede Flugsituation und
Wetterlage während des Einsatzes anzupassen.
Der Zusammenhang zwischen der Geberstellung am Sender und
der Kreiselempfindlichkeit ist aus dem nachstehenden Diagramm
ersichtlich.
Der Geberweg wird in zwei Bereiche eingeteilt.
Von der Mitte bis oben arbeitet der Kreisel im AVCS-Modus, von
0- bis 100%.
In der Mittelstellung des Gebers ist der Kreisel abgeschaltet, da die
Empfindlichkeit auf 0% eingestellt wurde.
AVCS Mode Offset Neutralposition Heck violett blinkt langsam
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....Kreisel-Empfindlichkeit
Von der Mitte nach unten
arbeitet der Kreisel im Normal-Modus, von 0-100%.
Nach diesem Verfahren können Sie mit Hilfe eines Schieberegler-Kanals sowohl den
Kreisel-Modus umschalten,
als auch die Empfindlichkeit
stufenlos einstellen.
Eine Impulsweite von 500 μs
entspricht der Empfindlichkeit
von 100% = ATV/AFR 100%
Hier ein Beispielmenü zur Einstellung der Heckrotorempfindlichkeit.
Die Menüs variieren ja nach Sender, ziehen Sie zur Einstellung die
Bedienungsanleitung Ihrer Fernsteueranlage heran.
Empfehlungen zur Kreisel-Empfindlichkeit
Die richtige Empfindlichkeits-Einstellung hängt stark vom Hubschraubermodell und dem eingesetzten Servo ab. Grundsätzlich
gilt: Je hochwertiger und schneller das Servo ist, um so höher ist die
maximal fliegbare Empfindlichkeit.
Richtwerte:
Rotordurchmesser größer ca. 120 cm
Schwebeflug ca. 70-100 %, Rundflug ca. 30-60%
Für kleinere Hubschrauber wir eine geringere Einstellung empfohlen. Die optimale Einstellung ist kurz vor Beginn des Pendelns vom
Heck.
Selbstverständlich kann anstelle eines Schiebereglers auch ein
Schalter verwendet werden, so kann allerdings nur zwischen den
beiden Modi umgeschaltet werden. Die Empfindlichkeitseinstellung
wird dabei über die Prozentwertverstellung im ATV oder AFR - Menü
Kanal 5 vorgenommen.
Auch über die Flugzustandsprogrammierung des Senders können
verschiedene Einstellungen abgerufen werden.
Bei den Fernsteueranlagen T14MZ, T12FG, T12Z, FX-40 und FX-30
ist in der Standardeinstellung der Geber für den Kreiselkanal nicht
aktiv. Diese Anlagen besitzen ein spezielles Kreiseleinstellmenü, in
dem sowohl der Modus als auch die Empfindlichkeit voreingestellt
und per Schalter oder Flugzustandsumschaltung abgerufen werden.
11. Anlenkung des Heckrotorservos
Korrigieren Sie bei eingeschal90°
teter RC-Anlage den Heckrotorservoabtriebshebel so, daß er im
90°Winkel zum Servogehäuse
steht. Wählen Sie vorerst eine
Hebellänge von ca. 15 - 18 mm
und überprüfen Sie das Heckrotorgestänge auf absolute Leichtgängigkeit und Spielfreiheit
Soll bei diesen Sendern die Empfindlichkeitseinstellung per Linearschieber vorgenommen werden, so ist im Menü Funktionen, die
Funktion Kreisel1 oder 2 auszuwählen. Dabei ist zu beachten, das
Einstellungen im Menü und Änderungen am Schieber sich gegenseitig beeinflussen.
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Kreiselwirkrichtung
12. Überprüfung der Servodrehrichtung
Beim Bewegen des Heckrotorsteuerknüppels nach links, müssen
die Heckrotorblätter gemäß Skizze ausschlagen. Laufen sie in die
entgegengesetzte Richtung, so muß die Laufrichtung vom Heckrotorservo im Menü Servo-Reverse (Servoumpolung) des Senders
umgepolt werden.
linksdrehendes
Hauptrotorsystem
linksdrehendes
Hauptrotorsystem
rechtsdrehendes
Hauptrotorsystem
rechtsdrehendes
Hauptrotorsystem
rechtsdrehendes
Hauptrotorsystem
Überprüfung Sie die Wirkrichtung vor jedem Start.
rechtsdrehendes
Hauptrotorsystem
13. Überprüfung der Kreiselwirkrichtung
Für die Überprüfung der Kreiselwirkrichtung, muss der GY520 wie
ein konventioneller Kreisel arbeiten. Deshalb im Sender der ‘Normal-Modus’ aktiviert werden. Heben Sie den Hubschrauber an und
drehen Sie ihn ruckartig um die Hochachse nach links, dabei muß
der Kreisel die Heckrotorblätter gemäß Skizze ansteuern.
Wirkt der Kreisel in die falsche Richtung, so muss die Wirkrichtung der Kreiselfunktion im Menü “Kreisel-Umpolung” auf Reverse
geschaltet werden.
Hinweis:
Maximalausschlag des Heckrotor-Servos einstellen
Beachten Sie, dass dies erst nach der korrekten Grundeinstellung
des Heckgestänges erfolgen kann. Bewegen Sie den HeckrotorSteuerknüppel nach links und rechts und justieren Sie den Trimmer
für den Maximalausschlag (Limit - Einstellung) so, dass Servo und
Heckrotorgestänge mechanisch nicht in der Bewegung behindert
werden.
Während des Fluges wird dadurch das Servo nicht überlastet und
vor Beschädigungen geschützt.
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14. Inbetriebnahme des GY520 im AVCS-Modus
Nachdem die Einstellungen für den Normal-Modus vorgenommen
wurden, stellen Sie die Vorgaben für den AVCS-Betrieb ein. Setzen
Sie die Heckrotortrimmung auf den gleichen Wert, der im NormalModus eingestellt wurde.
Starten Sie den Motor, schweben und fliegen Sie im AVCS-Modus
und stellen Sie die richtige Empfindlichkeit nach dem oben beschriebenen Verfahren ein. Beachten Sie, dass im AVCS-Modus die Empfindlichkeit ein wenig geringer als im Normal-Modus ist.
Um sicher zu stellen, daß die Neutralposition im Normal Modus und
AVCS Modus identisch ist, kann man den AVCS Neutralwert automatisch auf den Wert des Normal-Modus setzen.
Gehen sie dazu wie folgt vor:
Stellen Sie den Heckrotorsteuerknüppel im Normal Modus in die
Neutralposition, schieben Sie den Schieberegler (Kanal 5, Empfindlichkeitseinstellung) am Sender, innerhalb einer Sekunde 3x zwischen den beiden Endanschlägen (Normal- und AVCS-Modus) hin
- und her, und stellen Sie abschließend den AVCS-Modus ein.
Hinweis:
Wir weisen darauf hin, dass die automatische Übernahme des Neutralpunktes im AVCS-Modus, (durch die 3 malige Betätigung des
Zusatzkanales innerhalb einer Sekunde), in seltenen Fällen, unter
ungünstigen Bedingungen, auch durch eine Störung hervorgerufen
werden könnte.
Die daraus resultierende Verstellung des Heckrotorneutralpunktes
kann eine schlechte oder Nicht-Steuerbarkeit des Heckrotors hervorrufen.
Durch diesen Vorgang wird die Neutral-Position für den AVCSModus abgespeichert. Die Anzeige blinkt dabei einmal rhythmisch.
Beim Wiederein schalten wird diese Position jedesmal wieder
erkannt.
Besonderheit:
Um auch im AVCS-Modus in Neutralposition abheben zu können,
bzw. diesen Wert abrufen zu können, betätigen sie den Heckrotorsteuerknüppel innerhalb 1 Sekunde 3x von links nach rechts.
Das Heckrotorservo läuft dann automatisch auf die eingestellte Neutralposition.
Wir empfehlen daher den Einsatz eines PCM oder 2,4 GHz Empfängers um diesen Effekt zu vermeiden.
Sollte dennoch ein PPM (FM) - System eingesetzt werden, so ist
unbedingt darauf zu achten, dass das System eine gute Reichweite
besitzt.
Insbesondere durch Lageänderung der Empfängerantenne, z.B.
beim Turn geraten schlecht abgestimmte RC - Systeme (vor allem
im Mischbetrieb) an ihre Reichweitengrenze. Ein gestörtes Signal
kann der Kreisel unter ungünstigen Umständen als Befehl zur Neutralpunktverstellung interpretieren.
Überprüfen Sie, ob alle Einstellungen am Sender (Gasvorwahl-,
Flugzustandsschalter usw.) richtig durch die Anzeige LED bestätigt
werden.
Sollte die LED langsam violett blinken, hat sich die Heckrotortrimmung für diese Flugeinstellung verschoben.
Stellen Sie den Trimmhebel wieder in die richtige Position.
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Für Betriebsysteme Windows Vista/XP/2000.
15. Zubehör
Anschlusskabel für GY520
Die Kabel des GY520 zum Anschluss an den Empfänger sind steckbar ausgeführt. Dies hat den Vorteil, dass je nach Größe des Modellhubschraubers entsprechend lange Kabel eingesetzt werden können.
Folgende Kabel sind als Zubehör erhältlich:
No. 4090 Anschlusskabel GY520 rot und schwarz 65 mm
No. 4091 Anschlusskabel GY520 rot und schwarz 90 mm
No. 4092 Anschlusskabel GY520 rot und schwarz 140 mm
No. 4093 Anschlusskabel GY520 rot und schwarz 215 mm
Einstellsoftware für GY520 Kreisel.
Im Downloadbereich des robbe-Service-Centers auf der robbe
Homepage steht in Kürze eine Einstellsoftware bereit, mit der die
Konfiguration des Kreisels sehr einfach vorgenommen werden kann.
http://www.robbe.com/rsc/html/downloads.htm
Die Einstellungen für die verschiedenen Modelle können als separate Datei auf dem PC gespeichert werden.
Dazu ist der USB-Adapter No. F 1405 erforderlich. Entsprechende
Treiber für die Betriebssysteme Windows Vista/XP/2000 stehen
ebenfalls im Downloadbereich zur Verfügung.
USB-Adapter CIU-2 No. F 1405
Adapter zur Einstellung der Parameter für Servos, Regler und Kreisel per PC-Software.
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16. Altgeräteentsorgung
18. Gewährleistung
Elektronische Geräte dürfen nicht einfach in eine übliche Mülltonne
geworfen werden. Der Kreisel ist daher mit dem untenstehenden
Symbol gekennzeichnet. Dieses Symbol bedeutet, dass elektrische
und elektronische Geräte am Ende ihrer Nutzungsdauer, vom Hausmüll getrennt, entsorgt werden müssen. Entsorgen Sie das Fernsteueranlage bei Ihrer örtlichen kommunalen Sammelstelle oder
Recycling-Zentrum. Dies gilt für Länder der Europäischen Union
sowie anderen Europäischen Ländern mit separatem Sammelsystem.
Unsere Artikel sind selbstverständlich mit den gesetzlich vorgeschriebenen 24 Monaten Gewährleistung ausgestattet. Sollten Sie einen
berechtigten Gewährleistungsanspruch geltend machen wollen, so
wenden Sie sich immer an Ihren Händler, der Gewährleistungsgeber
und für die Abwicklung zuständig ist.
Während dieser Zeit werden evtl. auftretende Funktionsmängel sowie
Fabrikations- oder Materialfehler kostenlos von uns behoben. Weitergehende Ansprüche z. B. bei Folgeschäden, sind ausgeschlossen.
Der Transport zu uns muss frei erfolgen, der Rücktransport zu Ihnen
erfolgt ebenfalls frei. Unfreie Sendungen können nicht angenommen
werden.
Für Transportschäden und Verlust Ihrer Sendung können
wir keine Haftung übernehmen. Wir empfehlen eine entsprechende Versicherung.
Senden Sie Ihre Geräte an die für das jeweilige Land zuständige Servicestelle.
17. Konformitätserklärung
Hiermit erklärt die robbe Modellsport GmbH & Co. KG, dass sich
dieses Gerät in Übereinstimmung mit den grundlegenden Anforderungen und anderen relevanten Vorschriften der entsprechenden
CE Richtlinien befindet. Die Original-Konformitätserklärung finden
Sie im Internet unter www.robbe.com, bei der jeweiligen Gerätebeschreibung durch Aufruf des Logo-Buttons „Conform“
robbe Modellsport GmbH & Co.KG
Metzloser Strasse 36
D-36355 Grebenhain
Telefon ++49-6644-870
www.robbe.com
robbe Form 40-5410
Copyright 2009
Zur Bearbeitung Ihrer Gewährleistungsansprüche müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden:
• Legen Sie Ihrer Sendung den Kaufbeleg (Kassenzettel) bei.
• Die Geräte wurden gemäß der Bedienungsanleitung betrieben.
• Es wurden ausschließlich empfohlene Stromquellen und original
robbe-Zubehör verwendet.
• Feuchtigkeitsschäden, Fremdeingriffe, Verpolung, Überlastungen
und mechanische Beschädigungen liegen nicht vor.
• Fügen Sie sachdienliche Hinweise zur Auffindung des Fehlers oder
des Defektes bei.
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19. Serviceanschriften
Land
Firma
Strasse
Stadt
Telefon
Fax
8900 RANDERS
0045-86-43 6100
0045-86-43 7744
D-36355 Grebenhain
0049-6644-87-777
0049-6644-7412
143 41 Nea Philadelfia
0030-1-25 84 380
0030-1-25 33 533
Dänemark
MAAETOFT DMI
Deutschland
robbe-Service
Griechenland
TAG Models Hellas
Niederlande/Belg.
Jan van Mouwerik
Slot de Houvelaan 30
NL-3155 Maasland
0031-1059-13 594
0031-1059-13 594
Österreich
Robbe Service
Puchgasse 1
A-1220 Wien
0043-01259-66 59
0043-01258-1179
Slowakische Rep. Fly Fan
91105 Trencin
0042-1831-74 442 03
0042-1831-74 447 15
Tschechische Rep. robbe-Service Ivo Marhoun Horova 9
CZD-35201 As
00420-351 120 162
Türkey
35060 Pinarbasi-Izmir
0090-232-47 912 58
Formula Modelsports
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12
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