Aktuell - Carl Stahl

Aktuell - Carl Stahl
Absturzsicherungssysteme und
Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz
Fall protection systems & Personal protective
equipment for the prevention of falls
www.carlstahl-absturzsicherung.de
Mai 2012
Inhalt
Content
Der sichere Rettungsweg übers Flachdach
The safe rescue route
across flat roofs...
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A
Der sichere Rettungsweg übers Flachdach...
Herausforderung Flachdach: Kollektive, permanente Sicherung von Gefahrenquellen am
„Feuerwehr‐Arbeitsplatz“ Flachdach mit praxisgerechten und bewährten Systemlösungen
Seite/Page 1
ie schneereichen Winter
der vergangenen Jahre
erforderten zahlreiche
Einsätze von Feuerwehren und
Hilfskräften auf Dächern, um
diese von gewaltigen Schneemassen zu befreien. In TV und
Presseberichten wurden immer
wieder Bilder gezeigt von Einsatzkräften, die bei diesen
Arbeiten nicht ausreichend
gesichert waren. Zahlreiche
D
dene Normen und Gesetze
regeln die Ausführung von
Fluchtwegen, wie zum Beispiel
DIN 14094 2 und ASR A2.3.
Der zweite Rettungsweg ist nur
als solcher nutzbar und dann
auch zulässig, wenn dieser zu
jeder Zeit gefahrlos begehbar
ist. Der Gehwegbelag sollte befestigt und rutschsicher sein;
in Stresssituationen muss man
kuppeln und Lichtbänder
besonders gefährlich, generell
aber auch fur Wartungspersonal, das technische Anlagen
und Einrichtungen auf Flachdächern regelmäßig überprüfen
muss. Mit dem Einsatz von
Geländern kann ein durchgehender Schutz an Gefahrenquellen bei jeder Witterung
gewährleistet werden.
Zeitweise benutzte
Anschlagpunkte zur
Absturzsicherung
Temporarily used anchor
devices for fall protection
Fazit aus einschlägigen Gesetzen und Vorschriften:
Seite / Page 3
Dacheinsturzgefahr
Schneeräumung durch Feuerwehr und technische Hilfskräfte
Sicheres Arbeiten und
Rettung mit Persönlicher
Schutzausrüstung gegen
Absturz im Gerüstbau
Safe work and rescue with
personal protective equipment for the prevention of
falls in the scaffolding
sector
Seite / Page 7
Vorrang, so sagt es der Gesetzgeber zum Beispiel im
Arbeitsschutzgesetz und in
diversen Vorschriften oder Verordnungen. Jede Abweichung
von dieser Forderung muss
entsprechend begründet und
dokumentiert werden.
Bauherren, Architekten, Gebäudebetreiber und Behörden
müssen dafur Sorge tragen,
dass die geltenden Vorschriften und Gesetze in der Bau
und Nutzungsphase von Gebäuden umgesetzt werden. Da
ist es bei der Vielfalt an
Regelwerken nicht leicht, den
Überblick zu behalten.
Abstürze an ungesicherten
Dachkanten und Einstürze in
Lichtkuppeln oder Lichtbänder,
die unter der Schneeschicht
verborgen lagen, führten zu
schwersten Verletzungen und
sogar Todesfällen. Nach § 28 (2)
Unfallverhütungsvorschrift
„Feuerwehren“ (GUV V C 53)
dürfen Stellen mit Absturzgefahr nur betreten werden, wenn
Sicherungsmaßnahmen gegen
Durchbruch und Absturz gegeben
sind.
Absturzgefahr
besteht, wenn Tätigkeiten in
Bereichen auszuführen sind, bei
denen ein freier Fall nicht auszuschließen ist.
Im Brandschutz steht die Rettung von Menschen als Schutzziel in allen Bundesländern an
oberster Stelle. Deshalb ist ein
erster und zweiter Rettungsweg
in Objekten fur alle Nutzungseinheiten notwendig. Im Rahmen des Brandschutzkonzeptes gilt es, rechtzeitig an die
sichere Begehbarkeit und
Wegführung ubers Flachdach
fur den „Fall der Fälle“ zu denken. Der Rettungsplan ist fixer
Bestandteil jeder Gebäudeplanung und sieht oftmals die Führung des zweiten Fluchtweges
über das Dach vor. Verschie-
sich auf den Untergrund verlassen können. Er darf nicht eingeengt oder mit Materialien
verstellt sein. Eine Beleuchtung
ist notwendig, um auch in der
Nacht den Weg sicher begehen
zu können. Beidseitig durch
Geländer begrenzte Fluchtwege haben sich in der Praxis
besonders bewährt. Der zweite
Rettungsweg über Dach ist
aber nur dort sinnvoll, wo die
Fähigkeiten der Personen eine
Eignung und Nutzung mitbringen. Dies ist zum Beispiel im
Falle von Krankenhäusern und
Pflegeheimen zu beachten.
Wer sich Flachdächer in verschiedenen Konstellationen
anschaut – wie zum Beispiel
Hotels, Wohnanlagen, Krankenhäuser, Industriehallen, etc.
– wird kaum Umwehrungen in
geforderter Höhe finden. Oft
setzt man auf Anschlagpunkte,
die mit spezieller Schutzausrüstung gegen Absturz
(PSAgA) nutzbar sind. Im Winter wird es schon schwieriger,
diese Haltepunkte zu finden,
wenn bei Einsturzgefahr der
Schnee großflächig vom Dach
geräumt werden muss. Für
Rettungsdienste werden dann
nicht Durchtritt sichere Licht-
Keine Kompromisse in puncto
Sicherheit!
Die Vorschriften und Regelwerke von Gesetzgeber und
Berufsgenossenschaften enthalten klare Vorgaben zum Einsatz
sicherheitstechnischer
Einrichtungen zur Vermeidung
von Absturzunfällen. Permanente, kollektive Schutzmaßnahmen haben dabei stets
• Kollektiver Gefahrenschutz
hat Vorrang vor individuellen
Schutzmaßnahmen (ArbSchG
§ 4)
• Bei Absturzgefahr sind Umwehrungen
anzubringen
(ASR 12/1 3)
• Rangfolge der Schutzmaßnahmen
(BGV
C22
;
TRBS 2121) bezogen auf die
Gefährdung von Personen
durch Absturz:
a. Absturzsicherung (z. B. Geländer)
b. Auffangeinrichtung (z. B.
Gerüst, Netz)
c. Individueller Gefahrenschutz gegen Absturz (z. B.
Anschlagpunkte mit Anseilschutz)
• Die Einrichtung von individuellem Gefahrenschutz gegen
Absturz erfordert erhöhten
Planungs- , Dokumentations- ,
Organisations- und Wartungsaufwand und bringt eine Reihe
weiterer Verpflichtungen für
alle Beteiligten:
-Alleinarbeitsverbot (BGI 515;
Abs. 4.1.2)
-Verantwortung für Wartung,
Reparatur, zyklisch wiederkehrende Ersatzmaßnahmen,
ordnungsgemäße Lagerung
(BGR 198 & 199)
-Verpflichtung zur jährlichen
Durchführung von Unterweisungen der Versicherten mit
(Rettungs-) Übungen (BGR
198; BGV A1 §31)
-Beschädigte oder durch
Sturz beanspruchte PSAgA
sind der Benutzung zu entziehen (BGR 198)
-Unverzügliche Rettung und
Erste-Hilfe-Leistung muss gewährleistet sein (BGR 198,
BGR 199)
Systemlösungen ohne Eingriff in Fremdgewerke
Ob Neubau oder Sanierung,
durch selbsttragende Konstruktionen für Rettungswege
übers Flachdach lassen sich
jegliche Durchdringung und
daraus folgende Schadstellen
an der sensiblen Dachhaut vermeiden. Die Auflast gehaltenen
Systeme sind so konzipiert,
dass keine direkte Verbindung
mit dem Untergrund notwendig
ist. Daher sind sämtliche
Haftungsrisiken und Gewährleistungsanspruche etwa aufgrund von Leckagen der
Dachabdichtung von vornherein ausgeschlossen. Aufwendige und teure Abdichtungsarbeiten bei der Montage entfallen gänzlich.
Grundsätzlich sind Nachweise
erforderlich, dass Sicherheitseinrichtungen fur den Einsatzzweck geprüft und geeignet
sind. Die modularen System-
Kollektive Sicherung von Gefahrenquellen an Lichtkuppeln und Absturzkanten auf Flachdächern
Absturzsicherungssysteme und
Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz
Fall protection systems & Personal protective
equipment for the prevention of falls
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rung von Flucht- und Wartungswegen stehen modulare
Fertigteil Systeme der Serie
Barrial® Korridor zur Verfügung,
die auch unterschiedliche
Wegbreiten, Türöffnungen oder
Geländeranschlüsse mit berücksichtigen. Die Systeme
sind praktisch fur jeden Dachaufbau geeignet – ob ohne
Belag, mit Kies oder extensiver
Begrünung.
Fazit: Sicherheit – ob heiß
oder kalt!
Nicht nur im Brandfall müssen
Wegführungen, Absturzkanten
am Dachrand oder Gefahrenquellen an technischen Einrichtungen gesichert sein. Die
harten Winter der vergangenen
Jahre haben klar aufgezeigt,
wie wichtig kollektive Schutzmaßnahmen (wie z. B. Sicherheitsgeländer und Rettungswege) auf dem Flachdach sind.
Nur so können Einsatzkräfte
bei Schneeräumarbeiten ohne
Gefahr für das eigene Leben
die notwendige Hilfe leisten.
Der Aufenthalt auf dem Flachdach muss bei jeder Witterung
und jeder Art von Einsatz ge-
fahrlos möglich sein – durch
kollektive, permanente Sicherheitseinrichtungen werden Absturzunfälle von vornherein
vermieden!
Quelle: DaniAlu
Barrial® Korridor...der sichere Wartungs- und Rettungsweg
Modulares System ohne Durchdringung der Dachhaut (Auflast gehalten)
lösungen der Marke Barrial®
eignen sich für die Gestaltung
von Lichtkuppelumwehrungen,
Wartungs und Rettungswegen
sowie kollektive Sicherung von
Dachabsturzkanten und erfüllen
diese Anforderung in idealer
Weise. Die Prüfungen erfolgten
durch unabhängige und akkreditierte Prüfinstitute. Durch das
europäische Sicherheitssiegel
GS und die damit verbundenen
jährlichen Audits zur Qualität in
Produktion und Service garantiert die Marke Barrial® ein
hohes Maß an Sicherheit.
Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten & Service
Die unterschiedlichsten baulichen Gegebenheiten erfordern
oft individuell angepasste Lösungen, die im Ernstfall sicher
funktionieren. Anforderungen
aus Brandschutz, Arbeitsschutz und Technik lassen sich
durchaus mit gestalterischen
Wünschen in Farbe und Form
kombinieren. Je nach Objekt,
Befestigungsbereich, Montageart und architektonischem
Anspruch ergeben sich durch
die unterschiedlichen Fußformen (fix montiert, selbsttragend), Stützenarten (gerade,
gerundet, geneigt, klappbar)
eine Fülle von Einsatz und Gestaltungsmöglichkeiten. Durch
die Ausführung in RAL Pulverbeschichtung passen sich die
Geländersysteme auch farblich
perfekt an das jeweilige Objekt
an. Zum Service gehören: Gefahrenanalyse am Objekt, Aufmaß, Lösungsauswahl und
technische Planung bis zur
Montage und Endabnahme.
Für die Umwehrung und Siche-
Systemvarianten: einseitig oder beidseitig geführt, Auflast gehalten durch Gewichte
und/oder Plattenbelag
The safe rescue route across flat roofs...
The flat roof challenge: collective, permanent safety for hazard sources on the ‘fire brigade’s workplace’ of the
flat roof using practice-oriented, tried-and-tested system solutions
he snowy winters in recent years led to fire brigades and support teams
regularly working on roofs to
clear them of vast amounts of
snow. TV and press reports
often showed images of wor-
T
carried out in areas in which
the risk of a free fall cannot be
ruled out.
Saving people’s lives is the top
fire protection target in all German states. Primary and se-
The second escape route can
only be used and designated
as such if it can be crossed
without risk at all times. The route
surface should be permanently
attached and non slippery; in
stressful situations, users must
Anyone who looks at flat roofs
in several situations, for example on hotels, housing developments, hospitals or factories,
will find few guards at the necessary height. Often, anchor
devices, which can be used
with special protective equipment for the prevention of falls
(PPEPF), are instead used. In
winter, it is much more difficult
to find these attachment points
when snow needs clearing
from a roof at risk of collapse.
Skylights and light strips with
breakable glass through which
a person can fall are then particularly dangerous for not only
rescue services but also maintenance personnel who have to
regularly check the technical
systems and installations on flat
roofs. By using rails, comprehensive protection can be guaranteed at hazard sources
whatever the weather.
Never compromise on safety!
Current regulations and rules
from legislators and employers’
insurance associations contain
clear guidelines on the use of
safety installations for the prevention of falls. According to
the German Occupational Health and Safety Act (Arbeitsschutzgesetz – ArbSchG) as
well as several other rules and
regulations, permanent collective protective measures always take precedence. Any
deviation from this requirement
must be suitably justified and
documented. Building owners,
architects, building operators
and authorities must ensure
that the applicable regulations
and laws are implemented
during buildings’ construction
and usage phases. However,
the many different legal documents make it difficult to maintain a clear overview.
Summary of information
from relevant laws and regulations:
• Collective risk protection
takes precedence over individual protective measures
(ArbSchG Section 4)
• Guards must be provided
where there is a risk of falling
(ASR 12/1-3)
• Order of priority of protective
measures (BGV C22; TRBS
2121) on the basis of the risks
posed to people in the event
of a fall:
a. Fall protection (e.g. rails)
b.Catch device (e.g. scaffold,
net)
c. Individual protection for
Roof at risk of collapse!
The fire brigade and technical assistants clear the snow
kers who were insufficiently secured during such work.
Several falls over unsecured
roof edges and through skylights or light strips hidden beneath the snow led to the most
serious injuries and even deaths. According to Section 28
(2) of the Accident Prevention
Regulation ‘Fire brigades’
(GUV-V C 53), areas where
there is a risk of falling must
only be accessed if protective
measures are available for the
prevention of falls. A risk of falling exists when activities are
condary escape routes are
therefore necessary from all
building areas used. Within the
scope of fire protection, early
consideration of the ability to
cross the flat roof safely and
along a guided route for the
‘worst case scenario’ is essential. The rescue plan is an integral part of any building design
and often involves a second escape route that runs across the
roof. Several standards and
laws regulate the design of escape routes, such as DIN
14094-2 and ASR A2.3.
be able to rely on the ground beneath their feet. It must not be
constricted or moved with materials. Lighting must be provid-ed
so that the route can be safely
used at night. Escape routes with
rails on either side have proven in
practice to be particularly good
solutions. However, it only makes
sense to have a second escape
route over the roof if people have
the ability to use it. This must be
considered in the case of hospitals and care homes for
example.
Collective protection of the hazard sources of skylights and edges posing a fall risk on
flat roofs
www.carlstahl-absturzsicherung.de
Individual design options and
service
Barrial® Corridor...the safe and secure maintenance and escape route
Modular system with no roof cladding penetration (load-fixed)
the prevention of falls (e.g. anchor devices with rope protection)
• The establishment of individual protection for the prevention of falls gives rise to the
need for more planning, documentation, organisation and
maintenance work as well as a
whole array of additional
obligations for everyone involved:
− Ban on working alone (BGI
515; paragraph 4.1.2)
− Responsibility for maintenance, repair, cyclically recurring replacement measures
and proper storage (BGR 198
& 199)
− Obligation to provide annual
training to the insured persons
with (rescue) exercises (BGR
198; BGV A1 Section 31)
− Damaged PPEPF or PPEPF
already impacted by a fall
must be taken out of use
(BGR 198)
− Immediate rescue and firstaid support must be guaranteed (BGR 198, BGR 199)
System solutions without impact on peripheral areas
Whether a new-build or a renovation, using self-supporting
structures for escape routes
across flat roofs prevents any
penetration of the sensitive roof
cladding and thus any resultant
damage. The load-fixed systems are designed so that no
direct connection with the roof
surface is required. All liability
risks and warranty claims arising on the grounds of leaks in
the roof waterproofing are therefore excluded from the offset.
Laborious and expensive
waterproofing tasks during in-
The highly diverse structural
properties of buildings often
give rise to a need for customised solutions that function
safely and reliably in emergencies. Requirements based on
fire protection, occupational
health and safety and technology can all be combined with
design preferences in terms of
colour and shape. Depending
on the building, attachment
area, installation method and
architectural demands, the different shoe types (fixed, selfsupporting) and post types
(straight, curved, angled, folding) offer a whole array of
usage and design options.
Thanks to their design using
RAL powder coating, the
colours of the railing systems
also match the relevant buil-
dings perfectly. The service includes: risk assessment of the
building, measurements, selection of a solution and technical
planning as well as installation
and final approval inspection.
Modular prefabri-cated-part
systems from the Barrial® corridor series are available for
bordering and securing escape
and maintenance routes. These
also consider the different
route widths, door openings or
railing connections. The systems are suitable for practically any roof structure –
whether without a covering,
gravel-coated or with extensive
green areas.
3
ons do not only need to be secured in case of a fire. The
harsh winters in recent years
have clearly shown the importance of collective protective
measures (e.g. safety railings
and escape routes) on flat
roofs. Only with such measures can teams conduct snow
clearing work without putting
their own lives at risk. People
must be able to access flat
roofs for any reason and in any
weather without risk – collective, permanent safety equipment prevents falls from the
outset!
Summary: safety – whether
hot or cold!
Route systems, roof edges presenting a fall hazard or hazard
sources on technical installati-
Sources: DaniAlu
stallation are simply not required.
Evidence must generally be
provided that the safety equipment has been tested and is
suitable for the intended use.
The modular Barrial® system
solutions are suitable for creating skylight guards and maintenance and rescue routes as
well as for collective protection
on roof edges presenting a fall
hazard, and optimally comply
with all applica-ble requirements. The tests were carried
out by independent and accredited test institutes. The European GS safety mark and
associated annual audits of
production and service quality
enable the Barrial® brand to
guarantee a high level of safety.
System versions: one-sided or both-sided,
load-fixed by weights and/or slabs
Zeitweise benutzte Anschlagpunkte zur Absturzsicherung
Temporäre Anschlageinrichtungen und Anschlaghilfen für Persönliche Absturzschutzsysteme
in Persönliches AbsturzschutzSystem (kurz PAS)
besteht immer aus drei
Komponenten: Anschlagpunkt,
Auffanggurt und einer Verbin-
E
Anschlagschlingen
Beispiel: AM450/80, Gurtbandschlinge, Länge 80cm
dung zwischen diesen beiden
mit einem Falldämpfer. In diesem Artikel soll es um temporäre und damit bewegliche
Anschlagpunkte gehen. Diese
sind nicht fest mit der Struktur
z.B. einem Bauwerk verbunden
und werden nach der Benutzung wieder entfernt. Im Regelfall sind diese nach der
europäischen
Norm
EN
795:1996 geprüft. Von dieser
Norm ist vor kurzem der Normentwurf prEN 795:2011 veröffentlicht worden. Er kann daher
Einzelanschlagpunkte
Beispiel: Wiederverwendbare
D-Ring-Anschlageinheit
als Stand der Technik angesehen werden.
Da die Norm für Anschlageinrichtungen sich auf die Anfor-
Beispiel: AM401G,
Beschichtete Drahtseilschlinge, Länge 1m
derungen für die Herstellung
beziehen, können die dort genannten Lasten nicht direkt auf
die Befestigung im Nutzungsfall
angewendet werden. An baulichen Anlagen gibt es Anschlagmöglichkeiten
wie
z.B.
Betonträger, Stahlbau, Holzbalken, an denen man PAS
vorübergehend und damit temporär anbringen kann. Hier
sollte gewährleistet sein, dass
sich zum einen das PAS nicht
lösen oder abrutschen kann
und zum anderen, dass bei
einer Person eine Kraft von 7,5
kN (= 765 kg * 9,81 m/s2) eingeleitet werden kann. Dieser
Wert ergibt sich aus den europäischen Normen für PAS, welche einen maximalen Fangstoß
von 6 kN festlegen, multipliziert
mit einem Teilsicherheitsbeiwert, der nach den technischen
Baubestimmungen bisher mit
γF = 1,25 angesetzt wird. Dort
wo sich die Tragfähigkeit nicht
nachweisen lässt, sollte ein
zweimaliger Belastungsversuch
von jeweils fünf Minuten Dauer
in der zu erwartenden Sturzrichtung mit 7,5 kN durchgeführt werden. Für jede weitere
Person wird zur Last 1 kN hinzugerechnet. Für gewöhnlich
sind daher nicht geeignet:
Installationsrohre, Rundfunkantennen,
Fensterrahmen,
Blitzschutzeinrichtungen, Ka-
belbrücken,
Leitersprossen,
Steigbolzen, Geländer, Heizungen. Gibt die Gebrauchsanweisung oder Nutzerinformation
des Herstellers höhere Kräfte
bzw. Lasten vor, so sind diese
anzusetzen. Dies können beispielsweise bei temporären
Seilsystemen nach EN 795
Klasse C durchaus auch Werte
von 22 kN, 25 kN oder größer
sein.
Grundsätzlich schließen sich
die Nutzung für Lasten und PerDreibeine und Davitarme
Beispiel: Davitarm mit
variabler Basis
Anschlagpunkte
für Stahlträger
Beispiel: Festträgeranker,
horizontal oder vertikal nutzbar
Beispiel:
Gleitender Trägeranker
Beispiel: T-Träger-Läufer
sonensicherung von ein und
der gleichen Anschlageinrichtung aus. Daher sind Anschlagmittel
für Lasten wie
Anschlagseile oder Rundschlingen aber auch Ringschrauben
nicht zum Anbringen von PAS
geeignet. Genauso dürfen Anschlageinrichtungen für Personen nicht für Lasten verwendet
werden.
Beispiele für temporäre Anschlageinrichtungen:
Anschlagschlingen
Für die Personensicherung sollten nur Anschlagschlingen verwendet werden, die nach EN
795 Klasse B geprüft sind. Je
nach Einsatzart ist darauf zu
achten, ob diese mit einem
Kantenschutz zu versehen sind
und ob diese für die zu erwartenden Kräfte geeignet sind.
Wird der Anschlagpunkt nicht
über der Person gewählt, so
muss sichergestellt werden,
dass durch die Anschlagschlinge die Fallstrecke nicht
verlängert wird.
Einzelanschlagpunkte
Temporäre
Einzelanschlagpunkte lassen sich von der
Struktur wieder ohne großen
Aufwand entfernen. Dabei kann
es sein, dass ein Teil der Veran-
Türrahmenanker
Beispiel: Türrahmenanker
Absturzsicherungssysteme und
Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz
Fall protection systems & Personal protective
equipment for the prevention of falls
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Türrahmenanker
Um eine Person außerhalb oder
an den Öffnungen eines Gebäudes sichern zu können,
wurden Türrahmenanker entwickelt.
Anschlageinrichtungen ,
die durch ihr Eigengewicht
gehalten werden
Beispiel: Freistehender
Eigengewichtsanker
kerung in der baulichen Einrichtung verbleibt.
Anschlagpunkte für Stahlträger
Stahlträger mit T-, Doppel-Tbzw. I-Profil sind für gewöhnlich
gut geeignet um daran eine Anschlagschlinge zu befestigen.
Gemäß der Nutzung gibt es für
Stahlträger auch speziell hierfür
entwickelte Anschlagpunkte,
die fest auf den Träger geklemmt werden können oder
auf dem Träger mit Gleiten oder
Rollen.
Anschlagverbindungselemente
Ein Auffangsystem kann aber
auch direkt mit einem Anschlagverbindungselement an
eine Struktur angeschlagen
werden.
ständlich nicht bei Frost und
rutschigen Untergründen verwendet werden. Im Normentwurf prEN795:2011 wird zudem
gefordert, dass bei einer zum
Transport vorgesehenen Anschlageinrichtung das Gewicht
eines Einzelteils 25 kg nicht
übersteigt
Dreibeine und Davitarme
Bei dieser Art der Anschlageinrichtung wird für gewöhnlich
eine Person in einem Schacht
oder Behälter gesichert. Eine
sichere Verwendung ist nur gegeben, wenn die Standsicherheit gewährleistet ist.
Vakuumanker
Für glatte Flächen gibt es auch
Vakuumanker, welche sich an
den Untergrund ansaugen.
Diese werden mit Pressluft betrieben, welche entweder durch
eine kleine Pressluftflasche zur
Verfügung gestellt wird oder
wenn vorhanden durch eine
Druckluftleitung.
Anschlageinrichtungen, die
durch ihr Eigengewicht gehalten werden
Bei diesen Anschlageinrichtungen nach EN 795 Klasse E
reicht das Eigengewicht aus,
um einen Sturz aufzufangen.
Dabei kann es durchaus passieren, dass sich die Anschlageinrichtung verschiebt. Daher
und damit der absturzgefährdete Bereich nicht erreicht wird,
müssen diese Anschlagpunkte
mindestens 2,5 Meter von der
Absturzkante aufgestellt werden. Die Systeme sind nicht geeignet in Bereichen aufgestellt
zu werden, in denen sich Wasseransammlungen bilden können oder auf zu stark geneigten
Flächen (siehe Gebrauchsanweisung). Sie dürfen selbstver-
Temporäre horizontale Anschlageinrichtungen
Beispiel: EZ-Line mit ins Gehäuse aufrollbaren Stahlseil für ein
oder zwei Personen
Temporäre horizontale Anschlageinrichtungen
Diese Anschlageinrichtungen
sind nach EN 795 Klasse C geprüft und dürfen bis zu 15 Grad
aus der Horizontalen abweichen. Aufgrund des großen
Durchhangs des Seils im Sturzfall, können diese Systeme erst
Vakuumanker
Beispiel: Vakuumanker MobiLok
Typ
Produkt
Beschreibung
Länge in m
Gewicht in kg
Bestell-Nr.
Preis/Stk. €
Product
Description
Length in m
Weight in kg
Order no.
Price/pce. €
AM450/80
Gurtbandschlinge
25 mm breite Nylon-Gurtband-
0,8
0,08
J49APS080
9,00
AM450/150
nach EN795
schlinge
1,5
0,15
J49APS150
9,00
Beschichtetes Stahlseil, 6 mm
1,0
0,30
J49APS100
29,00
Durchmesser, galvanisiertes
2,0
0,46
J49APS200
32,00
25 mm wide nylon web sling
with EN795
AM401G
Stahlseilschlinge
AM402G
nach EN795
Finish, Enden mit Seilkauschen
Cable sling in
AJ301
AM401G
bei größeren Höhen mit genügend Sturzraum benutzt werden. An den Aufhängepunkten
der Seile treten erhebliche
Kräfte auf, die wiederum mit geeigneten Anschlagmitteln aufgenommen werden müssen.
D-Ring-Anschlagpunkt für Beton
Concrete D-ring anchor point
Type
Web sling in acc.
Quellen:
- DIN EN 795:2006, DIN
prEN:2011
- BGR/GUV-R 198
- Präventionsleitlinie
„Durchführung von Sachkundigenprüfungen an
Anschlageinrichtungen“
DGUV, Mai 2011
- Fotos und Bedienungsanleitungen der Capital
Safety Group
Beispiel: Safeline mit synthetischem Seil für Spannweiten bis
zu 30 Metern
Verbindungselemente für Anschlagmittel
Connectors for anchorage devices
AM450/80
Anschlagverbindungselemente
Beispiel: AJ301, Handgreifer
für Rohre bis zu 140mm
Durchmesser
Wiederverwendbare D-Ring-Einheit: Loch in abgebundenen
Beton bohren, einsetzen und festschrauben; für temporäre
oder permanente Anwendungen; passt in Löcher mit 18 mm
oder 19 mm Ø (Standardbohrer); um 360° drehbar.
Reusable D-ring assembly: drill a hole in set concrete, insert
and torque the unit; for temporary or permanent applications;
fits 18 mm or 19 mm Ø holes (standard drill bits); rotates 360°.
Coated wire rope, 6 mm diameter,
acc. with EN795
galvanised finish, thimbled ends
Typ
Standard + Optional
Gewicht
Bestell-Nr.
Preis/Stk.
Order no.
Price/pce.
in kg
AJ301
Handgreifer
Wird an Rohren mit bis zu 140 mm
0,075
0,30
J49KH0001
37,00
AJ302
nach EN362
Durchmesser (AJ303) angebracht,
0,110
0,35
J49KH0002
43,00
Edelstahlkonstruktion
0,140
0,40
J49KH0003
48,00
AJ303
Manucroche
Attaches around piping up to 140
pursuant to
mm in diameter (AJ303), stainless
EN362
Type
Standard + optional
Weight
€
in kg
2104565
Standardmodell
€
0,55
J49APBET2
91,00
0,65
J49APBET3
251,00
0,75
J49APBET4
446,00
Standard model
2104566
steel design
D-Ring-Einheit mit
6 zusätzlichen Bolzen
D-ring assembly with
6 additional bolts
Festträgeranker
Fixed beam anchor
2104567
D-Ring-Einheit mit
12 zusätzlichen Bolzen
D-ring assembly with
12 additional bolts
In horizontaler und
vertikaler Stellung einsetzbar.
22 KN Nennlast in beliebiger Ausrichtung.
Nur Einsetzbar bei Trägerabmessungen siehe Tabelle.
T-Träger-Läufer
T-beam trolley
Can be used horizontally or vertically. 22 kN rated load in any
direction. Can only be used for certain beam dimensions – see
table.
Typ
Type
Größe des Trä- Stärke des
Gewicht
Bestell-Nr.
Order no.
Preis/Stk.
gerflanschs A
I-Trägers B
in kg
in cm
in cm
Weight
Price/pce.
€
in kg
€
Türrahmenanker
Door jamb anchor
Für T-Träger-Flanken mit 7,6 cm bis
20,3 cm Breite und bis zu 17,5 mm
Dicke. Dieses für 1 Person zugelassene Ankersystem rollt am T-Träger
entlang und bietet somit horizontale
Mobilität.
Der nicht in die Struktur
eindringende Anschlagpunkt wird an Tür- oder Fensterrahmen installiert. Passt in Öffnungen mit 54,6 bis 130,8 cm Breite.
Size of
Thickness
beam flange
of I-beam
A in cm
B in cm
2108412
6,35 - 30,48
3,81
1,70
J49APFE01
329,00
2108413
6,35 - 45,72
3,81
1,75
J49APFE02
360,00
Typ
Gewicht in kg
Bestell-Nr.
Preis/Stk. €
Typ
Gewicht in kg
Bestell-Nr.
Preis/Stk. €
2108414
6,35 - 60,96
3,81
1,80
J49APFE03
377,00
Type
Weight in kg
Order no.
Price/pce. €
Type
Weight in kg
Order no.
Price/pce. €
2108415
30,48 - 91,44
6,35
1,85
J49APFE04
542,00
KM22103148
6,8
J49APTR01
466,00
2100080
6,82
J49APTUE1
458,00
Fits T-beam flanges that are 7.6 to 20.3 cm wide and 17.5 mm
thick. Rated for one user, this anchorage system rolls along a
T-Beam providing horizontal mobility.
The non-penetrating anchor point can be installed against
door or window jambs. Fits in openings with a width of 54.6 to
130.8 cm.
Ausstattungsvarianten PSA Gesamtkatalog 2012 siehe Seite 39 bis 51. Preise auf Anfrage.
For other versions see “Fall protection systems 2012” catalogue pages 39 to 51. Prices on request.
www.carlstahl-absturzsicherung.de
Freistehender Eigengewicht-Anker
Free-standing deadweight anchor
5
Der freistehende Eigengewicht-Anker bietet einen Anschlagpunkt für 1 Person. Er kann auf flachen Dächern oder Bauteilen montiert werden. Der Anker ist für
die Absturzsicherung geeignet und kann als einziges Anschlagpunktsystem verwendet werden. Nach der Einrichtung befestigen Sie Ihr Verbindungsmittel mit
Falldämpfer, Ihr Höhensicherungsgerät oder Ihr Sicherungsseil mit Auffanggerät, und Sie können mit der Arbeit beginnen. Der Gegengewicht-Anker wird einfach auf der Arbeitsoberfläche aufgestellt. Gewichtsplatten werden an Gummiaufnahmen angebracht, die mit einem Falldämpfer-Anschlagpfosten verbunden
sind. Aufgrund des freistehenden Design des Ankersystems erfolgt die Installation ohne Eindringen in die Dachhaut/Dachoberfläche, wodurch kostbare Zeit
und Kosten gespart werden. Außerdem reduziert das Design des Ankers Oberflächenschäden sowie Lecks im Dach usw. Die Installation des Ankersystems ist
einfach, schnell und effizient. Aufgrund seiner modularen Konstruktion braucht der Monteur niemals mehr als 20 kg zu heben. Bei einigen Anwendungen kann
das gesamte System an Ort und Stelle transportiert werden (mit einem Gabelstapler oder Kran), um es sofort verwenden zu können.
The free-standing counterweight anchor provides a tie-off point for a single person. It can be installed on flat roofs or structures. The anchor is suitable for fall
protection and can be used as a single anchor point system. After set-up, simply attach your energy absorbing lanyard, retractable type fall arrester or rope
grab and lifeline and you are ready to start work. The counterweight anchor is simply placed on the working surface. Weighted bases are placed on rubber
trays that are connected to an energy-absorbing tie-off post. The anchor’s free-standing design can be installed without penetrating the roof sheathing or surface, saving valuable time and money. The design also reduces the possibility of surface damage and roof leaks etc.
The anchor system is simple, fast and efficient to install. Due to the modular design, the installer never has to lift more than 20 kg. For some applications, the
entire system can be lifted into place (by a forklift or crane) for instant set-up and use.
Freistehender Eigengewicht-Anker für Dächer aus Beton und Teermembran (für Asphalt- und Kiesdächer sind vier zusätzliche Gewichte erforderlich)
Free-standing deadweight anchor for concrete and tar membrane roofs (an additional four weights are required for asphalt and gravel roofs)
Typ
Beschreibung
Gewicht in kg
Bestell-Nr.
Preis/Stk. €
Type
Description
Weight in kg
Order no.
Price/pce. €
406,5
J49APDA01
2.450,00
20,0
J49APDA02
124,00
7255003
Eigengewicht-Anker
7200439
Vakuum-Anschlagsystem Mobi-Lok
nach EN 795 Klasse B
Mobi-Lok vacuum anchor system
in accordance with EN 795, Class B
Deadweight anchor
Einzelne Gewichtsplatte Single counterweight
Dieses Vakuum-Ankersystem ist ein in sich geschlossenes System und für
die Benutzung von 1 Person vorgesehen. Für die Anwendung sind keine separaten Pumpen, Vakuumschläuche oder andere Komponenten erforderlich.
Es kann mit einer einzelnen integrierten Druckgasflasche oder WerkstattPressluft schnell und einfach gestartet werden. Das System kann einen zusätzlichen Sekundären Vakuum-Anker versorgen, um z.B. ein horizontales
Absturzsicherungssystem herzustellen. Weitere Zusatzausrüstungen auf Anfrage.
Alle unsere Vakuum-Verankerungen besitzen störungssichere BackupSysteme mit Audioalarm und Vakuumniveauanzeige zur absoluten Sicherheit.
Vakuum-Anschlagsysteme für die Luftfahrtindustrie auf Anfrage.
Spezifikationen
• Hauptbaugruppe: Eloxiertes Aluminium
• Material der Vakuum-Dichtungsplatte: Kautschuk/Polybutadien-Mischung
• Elektronik: 4 AA-Lithium-Batterien
• Anforderungen für die integrierte Druckgasflasche: 3.000 psi
• Abmessungen: 55 cm x 55 cm x 15 cm
• Systemgewicht: 9,0 kg
• Belastbarkeit: 140 kg; eine Person
• Oberflächentemperaturbereich: -29 ˚C bis 60 ˚C
• Statische Belastbarkeit der Vakuum-Verankerung, mindestens: 15 kN
This vacuum anchor system is a self-contained system intended for use by
one person. No separate pumps, vacuum hoses or other components are required for the system’s use. It can be quickly and easily started with a single
integrated compressed gas bottle or workshop compressed air.
The system can supply an additional, secondary vacuum anchor, to create a
horizontal fall protection system for example. Other additional equipment
available on request.
All of our vacuum anchors have interference-free back-up systems with an
acoustic alarm and vacuum level indicator for complete safety.
Vacuum lifeline systems for the aviation industry available on request.
Specifications
• Main support assembly: anodised aluminium
• Vacuum seal pad material: natural rubber/polybutadiene blend
• Electronics: 4 AA lithium batteries
• Integrated compressed gas bottle requirements: 3 000 psi
• Dimensions: 55 cm x 55 cm x 15 cm
• System weight: 9.0 kg
• Capacity: 140 kg; one person
• Surface temperature range: -29 ˚C to 60 ˚C
• Minimum vacuum anchor static capacity: 15 kN
Typ
Beschreibung
Tragfähigkeit
Tragkraft in kN
Gewicht in kg
Bestell-Nr.
Preis/Stk. €
Type
Description
Load capacity
Load capacity in kN
Weight in kg
Order no.
Price/pce. €
2200111
SCVA-Primär-Einheit
140 kg / 1 Person
15,0
9,0
J49APVU03
9.950,00
2200085
Pressluftflasche
-
-
3,0
J49APVU02
192,00
EZ-Line™ Temporäres horizontales Anschlagsystem
EZ-Line™ Temporary horizontal lifeline system
EZ-Line™ ist heute das benutzerfreundlichste und am schnellsten installier- und entfernbare horizontale Anschlagsystem
auf dem Markt. Das max. 18 m lange Anschlagseil wird zur Installation herausgezogen und beim Abbau mit der integrierten
Kurbel wieder in das Gehäuse eingerollt. Kein unaufgeräumtes
Seil mehr, das schwierig zu installieren, zu transportieren und
zu lagern wäre. Durch integrierte Spannungs- und Sturzindikatoren muss bei Einrichtung und Wartung nicht mehr herumgerätselt werden. Das extrem leichte System wiegt 33 % weniger
als konventionelle 18-m-Systeme. Entspricht der DIN EN 795C und OSHA Normen.
Verlangt Befestigungsanker = 22 kN.
EZ-Line™ is the most user friendly and fastest horizontal lifeline
to install and remove on the market today. The 18 m lifeline is
simply pulled out for installation and retracted into its housing
with the built-in handle upon disassembly. No more unruly cable that is difficult to install, transport and store. Built-in tension and impact indicators take the guess work out of system
set-up and maintenance. The extremely lightweight system is
33% lighter than conventional 18 m systems. Complies with
standards DIN EN 795-C and OSHA.
Required attachment anchor = 22 kN.
Please see the user instructions.
Bitte beachten Sie die Bedienungsanleitung.
Typ
Spannweite in m
Benutzer
Gewicht in kg
Bestell-Nr.
Preis/Stk. €
Type
Range in m
Users
Weight in kg
Order no.
Price/pce. €
7605061
18
2
11,25
J49TPEZ01
1.223,00
Safeline™ Synthetische horizontale Anschlagsysteme
Safeline™ Synthetische horizontale Anschlagsysteme
Das horizontale Safeline™ Anschlagsystem ist nicht nur leicht
und einfach zu installieren, sondern auch sehr flexibel. Demontieren Sie das System auf einfache Weise und nehmen Sie es
an den nächsten Standort mit. Das mit der Aufmerksamkeit für
Qualität und Detail entwickelte Safeline™ System ist ein vollständiges Set in einer eigenen Tragetasche, das leicht und
ohne spezielle Werkzeuge oder Ausrüstung installiert werden
kann. Komplett mit gedrehtem Seil (16 mm, 3 Litzen), einem
bedienungsfreundlichen Spanngerät und doppelt gesicherten
Karabinern für die direkte Befestigung am Anschlagpunkt. Das
Seil kann auch um Bauteile gelegt werden und der Karabiner
an einer Schlaufe oder Anschlagpunkt befestigt werden.
The horizontal Safeline™ lifeline system is not only lightweight
and easy to install but also extremely flexible. The system can
be easily disassembled and taken with you to the next site. Developed with an attention to quality and detail, the Safeline™
system is a complete kit that comes in its own carrying bag
and can be easily installed without the use of any special tools
or equipment. Complete with twisted line (16 mm 3-strand),
easy-to-use tensioning device and double action snap hooks
for direct attachment to an anchorage point. Alternatively, the
line can be passed around structural elements and the snap
hook connected to a strap or anchorage point.
Typ
Spannweite in m
Gewicht in kg
Erforderliche Fallhöhe in m
Bestell-Nr.
Preis/Stk. €
Type
Range in m
Weight in kg
bei Anzahl der Benutzer
Order no.
Price/pce. €
Necessary fall distance in m for
specific numbers of users
1
2
KN9SS25010
10
2,0
6,8
7,5
J49TPSL10
742,00
KN9SS25020
20
5,5
9,5
10,8
J49TPSL20
799,00
KN9SS25030
30
9,0
12,15
14,3
J49TPSL30
853,00
Absturzsicherungssysteme und
Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz
Fall protection systems & Personal protective
equipment for the prevention of falls
6
ell
u
t
k
A
Temporarily used anchor devices for fall protection
Temporary anchor devices and anchor aids for personal fall protection systems
Anchor slings
Example: AM450/80,
webbing sling, length 80 cm
ersonal fall protection
systems (PFPS) always
consist of three components: an anchor device, a fall
arrest harness and a connection
between the two with an energy
absorber. This article focuses
on temporary and thus mobile
anchor devices. These are not
P
Individual anchor devices
Example: reusable D-ring
anchor unit
Example: AM401G,
cable sling sleeve,
length 1 m
dard and can therefore be regarded as the state of the art.
As the standards for anchor
devices relate to the manufacturing requirements, the loads
stipulated in them cannot be
directly applied to the attachment during use. Engineered
structures have anchor options
such as concrete supports,
steel structures or wooden
beams to which PFPSs can be
temporarily attached. In this regard, it is necessary to ensure
firstly that the PFPS cannot
come loose or slip and secondly that a force of 7.5 kN
(765 kg * 9.81 m/s2) can be introduced for a person. This
Tripods and davit arms
Example: davit arm with
variable base
permanently attached, for example to a structure, and are removed after use. They are
usually tested in accordance
with European standard EN
795:1996. Draft standard prEN
795:2011 was recently published on the basis of this stan-
Anchor devices for steel
beams
Example: fixed beam anchor,
usable horizontally or vertically
Example: sliding beam
anchor
ons. If the load-bearing capacity cannot be proven, two five
minute load tests should be
conducted in the expected fall
direction with a load of 7.5 kN.
An additional 1 kN of load is
added to the calculation for
each extra person. The following are therefore normally not
suitable: plumbing pipes,
broadcasting
antennas,
window frames, lightning pro-
Vacuum anchors
Example: Mobi-Lok vacuum
anchor
Door jamb anchor
Example: door jamb anchor
tection devices, cable bridges,
ladder rungs, step irons, rails
and radiators. If the operating
instructions or user information
from the manufacturer stipulates higher forces or loads,
these must be applied. For example, with temporary cable
systems pursuant to EN 795
class C, this can include values
of 22 kN, 25 kN or even higher.
The use of one and the same
anchor device for securing
loads and persons is fundamentally not possible. Anchor
devices for loads such as wire
rope slings, round slings or
even eye bolts are therefore not
suitable for the attachment of
PFPSs. Conversely, anchor devices for people must not be
used for loads.
Examples of temporary anchor
devices:
value is calculated on the basis
of the European standards for
PFPSs, which stipulate a maximum impact force of 6 kN multiplied by a partial safety factor,
which has to date been set at
yF = 1.25 in accordance with
technical construction regulati-
Example: T-beam trolley
Anchor devices held in
place by their own weight
Example: free-standing counterweight anchor
Anchor slings
Only anchor slings tested in accordance with EN 795 class B
should be used to secure
people. Depending on the type
of use, it is necessary to check
whether such slings have to be
equipped with an edge guard
or whether they are suitable for
the expected forces. If the anchor device selected is not positioned above the person, it
must be ensured that the anchor sling does not extend the
fall distance.
Individual anchor devices
Temporary individual anchor
devices can be detached from
the structure again without
great effort. On doing so, it is
possible that part of the
anchorage remains in the
structure.
Anchor devices for steel
beams
Steel beams with T, double T
and I profiles are usually well
suited for the attachment of an
anchor sling. In line with their
use, specially developed anchor devices also exist for steel
beams. These can be permanently clamped to the beam or
attached onto the beam with
glides or pulleys.
Tripods and davit arms
These types of anchor devices
are normally used to secure a
person in a shaft or container.
They can only be reliably used
if stability is guaranteed.
Door jamb anchor
Door jamb anchors were developed to secure people outside or
onto the openings of a building.
Anchorage connectors
Example: AJ301, manucroche for pipes with a diameter of up
to 140 mm
Temporary horizontal anchor devices
Example: EZ-Line with retractable steel cable for one or two
people
Example: Safeline with synthetic rope for ranges of up to 30
metres
Anchor devices held in place
by their own weight
In accordance with EN 795
class E, the tare weight of
these anchor devices is enough
to prevent a fall. However, it is
certainly possible for the anchor device to move. To ensure
that such anchor devices do
not enter the area from which a
fall is possible, they must be
positioned at least 2.5 metres
from the fall edge. The systems
are not suitable for use in areas
in which pools of water can
form or with too steep a slope
(see user instructions). It also
goes without saying that they
must not be used in frosty conditions or on slippery surfaces.
The draft standard prEN
795:2011 also stipulates that
the weight of any individual part
of an anchor device intended
for transportation must not exceed 25 kg.
Vacuum anchors
For smooth surfaces, vacuum
anchors are available, which
suction to the surface. These
are operated using compressed air, which can be provided
by either a small compressed
air bottle or, if available, via a
compressed air line.
Temporary horizontal anchor
devices
These anchor devices are tested in accordance with
EN 795 class C and can deviate
from the horizontal by up to 15
degrees. Due to the large rope
sag in the event of a fall, these
systems can only be used at
great heights if sufficient clearance is available. The rope
suspension points are subjected to substantial forces, which
must in turn be absorbed by
suitable anchor devices.
Anchorage connectors
Fall arrest systems can also be
directly attached to a structure
using an anchorage connector.
Sources:
- DIN EN 795:2006, DIN
prEN:2011
- German employers’ insurance association/statutory accident insurance
regulation (BGR/GUV-R)
198
- Prevention guideline
‘Conductance of expert
tests on anchor devices’,
German statutory accident insurance regulation
(DGUV) May 2011
- Photos and operating
instructions from the
Capital Safety Group
www.carlstahl-absturzsicherung.de
7
Sicheres Arbeiten und Rettung mit Persönlicher Schutzausru
̈ stung
gegen Absturz im Geru
̈ stbau
dämpfer ist im Ruhezustand
um ca. 30 % verkürzt und bietet dem Anwender dadurch
entscheidende Vorteile. Insbesondere beim segmetweisen
Aufbau von Gerüsten ist das
aus- und Zusammenziehen
des Verbindungsmittel von elementarer Bedeutung, um von
Seitenständer zu Seitenständer
zu gelangen, ohne dass der
Anwender permanent über sein
Verbindungsmittel
stolpert.
Auch die „sanfte Rückmeldung“ wann der Aktionsradius
zu Ende ist macht das Arbeiten
auf Gerüsten deutlich angenehmer.
m Jahre 2006 kam die Anforderung des Bundesverbandes Gerüstbau, dass bei
Gerüstarbeiten
Persönliche
Schutzausrüstung gegen Absturz als Alternative zum bisher
geforderten vorlaufenden Seitenschutz eingesetzt werden
soll.
I
Eine Lösung für diese Anforderung wurde daraufhin mit dem
Fachausschuss Persönliche
Schutzausrüstungen der BG
Bau, dem Bundesverband Gerüstbau und anderer Institutionen zusammen mit Herstellern
für Schutzausrüstung gegen
Absturz entwickelt.
2/2006 eindrucksvoll belegt.
Darüber hinaus stellt sich die
generelle Frage welche Rettungsmaßnahmen im Gerüstbau geeignet sind.
Damit waren folgende Ziele
definiert:
1. Vereinheitlichung der Testbedingungen für kantenfeste
Verbindungsmittel
2. Die Schaffung eines für den
Gerüstbau geeigneten Auffangsystems
3. Entwicklung geeigneter Rettungsmethoden
Kantenfeste
Verbindungsmittel
Miller® by Honeywell war Pionier in diesen Fragestellungen
und konnte als einer der ersten
eine umfassende Lösung vorstellen.
Dabei gab es mehrere Hürden
zu überwinden: Zum einen
fehlte eine passende Kombination von Bandfalldämpferverbindungsmittel und Auffanggurt
um die im längenorientierten
Fassadengerüstbau herrschenden Abstände der Seitenständer von 2,50 m bis 3,07m zu
überwinden, zum anderen herrschen an Gerüsten oft scharfe
Kanten vor, was die Verwendung kantenfester Verbindungsmittel
bedingt.
Konventionelle Verbindungsmittel bestehen bei einem Absturz über eine scharfe Kante
oft nicht und reißen einfach ab.
Dies wurde u.a. im BIGA Report
Abb. 1
1,5 m aus dem Lot wiederholt.
Hierbei gleitet das Verbindungsmittel nach dem Aufprall
auf der Kante auf dieser in die
senkrechte Ausgangslage zurück, was eine extreme Anforderung darstellt. Bei der
anschließenden statischen Belastung wird das zu testende
Verbindungsmittel 3 min mit
350 kg belastet. → Abb. 1
Auffangsystem für den
Gerüstbau
Nachdem die technischen Anforderungen und Testmethoden definiert waren, erfolgte in
weiterer Zusammenarbeit von
BG, Gerüstverband und PSA
Hersteller eine Vielzahl von Ver-
Zusammen mit dem Auffanggurt RevolutionTM entstand eine
praxisorientierte Lösung. Der
außergewöhnliche Miller® Auffangurt RevolutionTMR2 mit 50
cm Auffangösenverlängerung
besteht aus elastischem DuraFlexTM Gurtbandmaterial, das
alle Bewegungen des Anwenders mitmacht. So wird der Anwender durch das Tragen von
Schutzausrüstung nicht behindert. Außerdem ist er eher bereit den Gurt korrekt, d.h. eng
anliegend zu tragen. Das gibt
zusätzliche Sicherheit. Das
große belüftete Rückenpolster
schützt vor Schlägen durch
Karabiner und ermöglicht das
„Hineinschlüpfen“ in den Gurt
wie in eine Jacke. Das Gelenk
zwischen Bein- und Schultergurt verhindert das gegenseitige Korrespondieren und dient
als Aufnahme für das Zubehörprogramm. So läßt sich das
Premiumgerüstset durch die
Verwendung weiterer Zubehörteile ausbauen. → Abb. 3
Eine direkt an den RevolutionTM
Auffanggurt anklickbare Hammertasche und eine ebenso direkt
am
RevolutionTM
anklickbare Gerüstratschentasche unterstreichen die anwenderorientierte Lösung von
Miller® by Honeywell. → Abb. 4
Abb. 2
Mitte 2007 wurden die Testbedingungen der europäischen
Zertifizierungsinstitute für den
sog. „Kantentest“ vereinheitlicht. Dabei wurde eine scharfe
Kante als solche definiert,
wenn der Kantenradius größer
gleich 0,5 mm und der Winkel
größer gleich 90° ist. Das Verbindungsmittel muss hierbei
vier dynamische Tests mit anschließender statischer Belastung überstehen.
Dabei betragen die Fallhöhen
mit Messung der Restkraft 1,50
m und ohne Messung der auf
den Anwender einwirkenden
Restkraft 2m. Beide Versuchsanordnungen werden anschließend mit einem Versatz von
Abb. 4
SafEscape EliteTM eine leicht
anwendbare Methode entwickelt.
Im Rahmen der Gefahrenanalyse und des dazugehörigen
Rettungsplanes sind die Anwender vor Beginn der Arbeiten verpflichtet eine geeignete
Abb. 5
Methode zu wählen und diese
schriftlich festzuhalten.
Grundsätzlich sind folgende
Rettungsszenarios bei einem
Unfall während dem Aufbau
eines Gerüstes möglich:
• Rettung durch die Gerüstbaukolonne mit der Feuerwehr und Drehleiter
• Rettung durch die Gerüstbaukolonne mit der Feuerwehr und Schleifkorbtrage
suchsaufbauten und Fallversuchen um eine praxisgerechte
Lösung zu entwickeln.
Herzstück dieses Systems ist
der kantengetestete Manyard
®edge. Dieses elastische Verbindungsmittel mit Bandfall-
Wenn man noch die Anfahrtszeit
der Feuerwehr zur Baustelle be-
rücksichtigt, kommt man schnell
zu dem Schluss, dass die
schnellst realisierbare Methode
die eigenständige Rettung durch
die Geüstbaukolonne sein kann,
wenn diese geeignete Rettungsausrüstung wie z. B. das Abseilgerät SafEscape EliteTM vorhält
und eine Schulungs- bzw. Trainingsmaßnahme durchlaufen
hat.
Da anzunehmen ist, dass die
Wahrscheinlichkeit eines Absturzes auf der höchsten Belagebene beim Setzen neuer
Gerüstelemente am größten ist,
muss unbedingt darauf geachtet
werden, dass das Rettungssystem auch dann eingesetzt
Als geeignetes Auffangsystem
zertifizierte Miller® by Honeywell bereits im Frühjahr 2008
ein extrem benutzerfreundliches Set für Arbeiten an Gerüsten:
Dadurch wird eine Reichweite
des Anwenders von über 3 m
erreicht. Dabei sind alle Komponenten unter der entsprechenden Norm zertifiziert und
Ihre Kombination als Auffangsystem für den Gerüstbau unter
EN 362.
in einem Auffanggurt hängenden
Anwenders ist aber mit 20 Minuten definiert. Und bereits dieser
Wert erscheint vielen Fachleuten
zu hoch angesetzt.
Abb. 6
Für Anforderungen im Modul-
Die Kombination des Miller®
Auffangurtes
RevolutionTM
Komfort DuraFlex R2 mit einer
Auffangösenverlängerung von
0,5 m und dem elastischen
kantengetesteten
Bandfalldämpferverbindungsmittel
Manyard®edge. → Abb. 2
Auch die zweite Methode der
geplanten Rettung mit Feuerwehr und Schleifkorbtrage hat
ihre Tücken. So zeigt sich hier,
dass das Bergen eines Verunfallten mit Hilfe der Schleifkorbtrage
über einen Flaschenzug zeitaufwendig ist. Die maximale Rettungszeit bei der Bergung eines
Abb. 3
Abb. 7
gerüstbau ist der Manyard
®edge auch zweisträngig als
„Twin“ erhältlich. → Abb. 5
Für Sondergerüstaufbauten mit
größerem Seitenständerabstand findet der ScorpionTM
edge, ein kantengetestetes Höhensicherungsgerät mit 2, 85m
Länge seine Anwendung.
→ Abb. 6
Rettungssystem für den
Gerüstbau
Als geeignetes Rettungssystem für den Gerüstbauer
wurde basierend auf dem fliehkraftgebremsten Abseilgerät
• Eigenständige Rettung
durch die Gerüstbaukolonne
Alle drei Szenarios werden detailliert in der empfehlenswerten DVD: „Sturz vom Gerüst,
was nun?“ der BG Bau (2011)
dargestellt.
Dabei ist festzuhalten, dass bei
der geplanten Rettung mit Feuerwehr und Drehleiter der Unfallort oft nicht durch die
Feuerwehrfahrzeuge erreicht
werden kann, was bei vielen
örtlichen Gegebenheiten auf
einer Baustelle diese Methode
von Grund auf ausschließt.
Absturzsicherungssysteme und
Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz
Fall protection systems & Personal protective
equipment for the prevention of falls
8
ell
u
t
k
A
die an jedem Auffanggurt befestigt werden kann. Dadurch
wird die Gefahr des Hängetraumas bei längeren Rettungszeiten vermieden. → Abb. 9+10
Abb. 8
werden kann, wenn keine höhere Belagebene mehr vorhanden ist. Das Abseilgerät
SafEscape EliteTM
erfüllt im
Gegensatz zu anderen gezeigten Systemen diese Voraussetzung.
Mit diesem System kann der
verunfallte Gerüstbauer in kürzester Zeit sicher gerettet werden. Zuerst wird er ein paar
Zentimeter mit Hilfe des Hubrades (Übersetzung 10:1) angehoben, um das straff gezogene
Verbindungsmittel vom Anschlagpunkt zu lösen. Danach
wird der Verunfallte sicher und
automatisch gebremst abgeseilt. → Abb. 7
Im Gegensatz zu vielen anderen fliehkraftgebremsten Abseilgeräten ist das Abseilgerät
SafEscape EliteTM
sieben
Jahre (in der Elite Box sogar 10
Jahre) revisionsfrei, d. h. es
entstehen dem Anwender
keine laufenden jährlichen Revisionskosten. Das Gerät wird
„ready to use“ mit Seil im Rettungsrucksack ausgeliefert.
→ Abb. 8
Sinnvolles Zubehör ist generell
die Relief StepTM Trittschlinge,
Das richtige Retten ist eines
der wichtigsten Gesichtspunkte im ganzen Sicherheitskonzept. Miller® by Honeywell
bietet hierzu auch über Carl
Stahl spezielle auf Gerüstbauer
zugeschnittene Schulungen an,
die sowohl bei einem der Miller® by Honeywell Trainingscenter wie auch direkt beim
Anwender vor Ort absolviert
werden können.
Abb. 9
Quelle: Miller by Honeywell
Abb. 10
Zubehör für Auffanggurte
R2 Revolution Scaf
Accessories for the
R2 Revolution Scaf
full body harnesses
Auffanggurte R2 Revolution Scaf
Full body harness R2 Revolution Scaf
R2 Revolution Scaf mit elastischem DuraFlex-Gurtband und kantengeprüfter
50 cm Rückenösenverlängerung,
mit Automatic-Schnellverschlüssen +
Komfortrückenpolster
R2 Revolution Scaf with elastic DuraFlex
webbing and edge-tested 50 cm back
eyelet extension with automatic quickconnect buckles + comfort back pad
1016080
1017323
Typ
Größe
Gewicht in kg
Bestell-Nr.
Preis/Stk. in €
Typ
Beschreibung
Gewicht in kg
Bestell-Nr.
Preis/Stk. in €
Type
Size
Weight in kg
Order no.
Price/pce. €
Type
Description
Weight in kg
Order no.
Price/pce. €
1017342
S/M
1,5
J491017342
491017342
191,50
191,50
1016080
Hammertasche
0,12
J491016080
10,00
1017343
L/XL
1,6
J491017343
491017343
191,50
191,50
1029865
XXL
1,7
J491029865
491029865
210,00
210,00
0,5
J491017323
15,50
Hammer bag
1017323
Tasche für Ratschenschlüssel
Ratchet bag
Bandfalldämpfer-Verbindungsmittel Manyard kantengetestet
Manyard shock-absorbing lanyard, edge-tested
1017345
1028520 / 1028521
Manyard Edge, mit Kantenprüfung, mit Stahlkarabiner und
Gerüsthaken
entspricht EN 354 und EN 355
Twin-Manyard Edge, Edelstahl Gerüsthaken und Twistlock
entspricht EN 354 und EN 355
Twin-Manyard Edge, stainless steel scaffold hook and twist lock
according to EN 354 and EN 355
Manyard Edge, edge-tested with steel karabiner and scaffold
hook
according to EN 354 and EN 355
Typ
Länge
Maulöffnung Gerüsthaken
Gewicht in kg
Bestell-Nr.
Preis/Stk. in €
Type
Length
Scaffold hook mouth opening
Weight in kg
Order no.
Price/pce. €
1017345
2m
63 mm
1,05
J491017345
76,00
1028520
1,5 m
50 mm
1,65
J491028520
109,00
1028521
2m
50 mm
1,68
J491028521
115,00
Höhensicherungsgerät ScorpionTM Edge kantengetestet
Retractable type fall arrester ScorpionTM Edge edge-tested
entspricht EN 360
according to EN 360
Typ
Länge mit Drehwirbel
Maulöffnung Gerüsthaken
Gewicht in kg
Bestell-Nr.
Preis/Stk. in €
Type
Length with swivel suspension
Scaffold hook mouth opening
Weight in kg
Order no.
Price/pce. €
1016841
2,7 m
63 mm
2,0
J491016841
178,00
1016842
2,7 m
50 mm
1,9
J491016842
170,00
Premium Set für Gerüstbaumonteure
Premium kit for scaffolding installers
• Auffanggurt Revolution R2 Scaf
• Auffangöse vorne und hinten (vorne Gurtschlaufen)
• Fixierte kantengeprüfte Rückenösenverlängerung (50 cm)
• Manyard Edge Verbindungsmittel mit Bandfalldämpfer (2 m)
• Gesamtlänge 2,5 m - Zulassung nur für Gerüstbaumonteure
• Kantengeprüft
• PVC Gerätebeutel rot
entspricht EN 363
• Revolution R2 Scaf full body harness
• Front and back eyelets (front belt loops)
• Fixed edge-tested back eyelet extension (50 cm)
• Manyard Edge shock-absorbing lanyard (2 m)
• Total length 2.5 m - only authorised for use by scaffolding installers
• Edge-tested
• Red PVC equipment bag
complies with EN 363
Typ
Größe
Gewicht in kg
Bestell-Nr.
Preis/Stk. in €
Type
Size
Weight in kg
Order no.
Price/pce. €
1017340
S/M
3,1
J491017340
270,00
1017341
L/XL
3,15
J491017341
270,00
www.carlstahl-absturzsicherung.de
9
Standard Set für Gerüstbaumonteure
Standard kit for scaffolding installers
• Auffanggurt AGU 30 VB
• Auffangöse vorne und hinten (vorne Gurtschlaufen)
• Fixierte kantengeprüfte Rückenösenverlängerung (50 cm)
• Manyard Edge Verbindungsmittel mit Bandfalldämpfer (2 m)
• Gesamtlänge 2,5 m - Zulassung nur für Gerüstbaumonteure
• Kantengeprüft
• PVC Gerätebeutel rot
entspricht EN 363
• AGU 30 VB fall arrest harness
• Front and back eyelets (front belt loops)
• Fixed edge-tested back eyelet extension (50 cm)
• Manyard Edge shock-absorbing lanyard (2 m)
• Total length 2.5 m - only authorised for use by scaffolding installers
• Edge-tested
• Red PVC equipment bag
complies with EN 363
Typ
Größe
Gewicht in kg
Bestell-Nr.
Preis/Stk. in €
Type
Size
Weight in kg
Order no.
Price/pce. €
1017360
unisize
3,2
J491017360
170,00
Safe work and rescue with personal protective equipment for the
prevention of falls in the scaffolding sector
Fall arrest system for scaffolding
Once the technical requirements and test methods had
been defined, a large number
of experiments and fall tests
were conducted by the construction trade association,
Federal Scaffolding Association and PPE manufacturers to
develop a practice-oriented solution.
In as early as spring 2008, Miller® by Honeywell certified an
extremely user-friendly kit for
working on scaffolds as a suitable fall arrest system:
n 2006, the German Federal
Scaffolding Association stipulated that personal protective
equipment
for
the
prevention of falls had to be
used during scaffolding work instead of the previously required
temporary edge protection.
I
had to be overcome: firstly,
there was no suitable combination of shock absorbing lanyard
and fall arrest harness for
dealing with the side bracket
gaps of 2.50 m to 3.07 m generally found on longitudinal facade scaffolding. Secondly,
A solution for meeting this requirement was consequently
developed through the joint collaboration of the Expert Committee on Personal Protective
Equipment of the construction
trade association BG Bau, the
Federal Scaffolding Association
and other institutions, as well as
manufacturers of protective
equipment for the prevention of
falls.
Miller® by Honeywell was a pioneer in this area and one of the
first to present a comprehensive solution.
In doing so, several obstacles
Fig. 2
scaffolds often have sharp
edges, which make it necessary to use edge-resistant lanyards. Conventional lanyards
often fail to withstand falls over
a sharp edge and simply tear,
as was arrestingly proven in the
BIGA Report 2/2006, for example. There is also the general
question of which rescue measures are suitable for the scaffolding sector.
The following aims were defined:
Fig. 1
Sharp Edge test
Fall of 2 m height
Sharp edge
1. Standardisation of the test
conditions for edge-resistant
lanyards
2. Creation of a fall arrest
system suitable for use with
scaffolding
3. Development of suitable
rescue methods
Shock absorbing lanyard
load
sharp edge
anchoring
point
Edge-resistant lanyards
In mid-2007, the European certification institutes standardised their test conditions for
‘edge tests’. An edge was defined as sharp if the edge radius
is greater than or equal to 0.5
mm and the angle greater than
or equal to 90°. The lanyard for
such situations must withstand
four dynamic tests with a subsequent static load.
During the tests, the fall heights
are of 1.50 m when the residual
force is measured and 2 m
when the residual force impacting on the user is not measured. Both test arrangements
are then repeated with a 1.5 m
offset from the plumb line. After
striking the edge, the lanyard
slides back along this to the
vertical initial position, putting it
under extreme strain. The lanyard tested is then subjected to
a static load of 350 kg for three
minutes. → Fig. 1
The combination of the Miller®
fall arrest harness Revolution™
Comfort DuraFlex R2 with a 0.5
m larger eyelet size and the elasticated edge-tested shock-absorbing lanyard Manyard®
edge. → Fig. 2
Fig. 4
webbing, which imitates all the
user’s movements. Users are
therefore not hindered in their
work by the protective equipment. They are also more willing to wear the harness
correctly, i.e. close fitted
against the body. This provides
additional safety. The large,
ventilated back pad provides
This gives the user a reach of
over 3 m. All components are
certified to the applicable standard and their combination as
a fall arrest system for scaffolding is certified to EN 362.
The system centres on the
edge-tested Manyard® edge.
This elasticated shock-absorbing lanyard shortens by approx. 30% when idle and thus
offers decisive advantages for
users. During the segmental
construction of scaffolds in
particular, the ability to extend
and retract the lanyard is of key
importance to enable the user
to move from side bracket to
side bracket without constantly
tripping over the lanyard. The
‘soft response’ when the radius
of action has come to an end
also makes working on scaffolds far easier
A practice-oriented solution
was created by combining the
lanyard with the RevolutionTM
fall arrest harness. The extraordinary Miller® RevolutionTM
R2 fall arrest harness with a 50
cm enlarged eyelet is made
from elasticated DuraFlexTM
lutionTM highlight the user-oriented design of the Miller® by
Honeywell solution. → Fig. 4
The Manyard® edge is also available as a double-stranded ‘Twin’
version to meet the requirements
of
modular
scaffolding.
→ Fig. 5
Fig. 5
protection against any knocks
with karabiners and enables the
harness to be ‘slipped on’ like
a jacket. The joint between the
leg and shoulder harnesses
prevents mutual correspondence and can be used to attach items from the range of
accessories. The premium
scaffold kit can therefore be
developed through the use
of additional accessories.
For special scaffold structures
with larger side bracket gaps,
the ScorpionTM edge, an edgetested retractable type fall arrester with a length of 2.85 m, is
available.
→ Fig. 6
Rescue system for scaffolding
An easy-to-use method was developed as a rescue system for
Fig. 6
→ Fig. 3
A hammer bag and scaffold
ratchet bag that can both be
clicked directly onto the Revo-
scaffold builders on the basis of
the centrifugal-force-controlled
descender SafEscape EliteTM.
Within the scope of the risk assessment and the associated
rescue plan, users have to select
suitable methods before starting
work and record these in writing.
The following rescue scenarios
are generally possible following
an accident while constructing a
scaffold:
Fig. 3
• Rescue by the scaffolding
crew with the help of the fire
brigade and a turntable
ladder
10
Absturzsicherungssysteme und
Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz
Fall protection systems & Personal protective
equipment for the prevention of falls
• Rescue by the scaffolding
crew with the help of the
fire brigade and a scoop
stretcher
Fig. 7
• Independent rescue by the
scaffolding crew
All three scenarios are fully depicted in the recommended BG
Bau DVD: ‘A fall from scaffolding, what now?’ (2011).
It should be noted, however,
that if rescue by fire brigade
and a turntable ladder is planned, fire engines will often be
unable to reach the accident
site due to the building site
conditions. This therefore rules
out this method from the outset.
ell
u
t
k
A
The second method of using
the fire brigade and a scoop
stretcher also has its pitfalls.
For example, it has been
shown that the rescue of an accident victim using a scoop
stretcher and a pulley hoist is
time consuming. However, the
maximum time for rescuing a
user suspended from a fall arrest harness is set at 20 minutes – and many experts already
believe that this is too long.
If you also consider the time it
takes for the fire brigade to
reach the building site, you can
quickly conclude that the quikkest method is that of independent rescue by the scaffolding
crew providing they have the
suitable rescue equipment,
such as the SafEscape EliteTM
descender and have received
training.
As it can be assumed that
when attaching new scaffold
elements, the probability of a
fall is the greatest from the top
platform level, it is essential to
ensure that rescue systems can
also be used when no higher
platform levels are available.
Unlike other systems shown,
the SafEscape EliteTM descender fulfils this requirement.
This system enables the accident victim to be rescued in the
shortest of times. First, the victim is raised by a couple of
centimetres using the lifting
wheel (translation 10:1) in order
Fig. 8
The Relief StepTM foot loop
has proven to be a useful accessory, which can be attached
to any fall arrest harness. This
prevents the risk of suspension
www.carlstahl-absturzsicherung.de
Weiterführende Seminare und Kurse
Kontakt
Grundseminar für Höhenarbeiter
Ausbildung zum Aufsichtsführenden Höhenarbeiter
Anwendung der PSA und einfaches Retten in der Industrie
Grundausbildung Höhenrettung
Ausbildung zum Gruppenführer/Ausbilder fur Höhenrettung
Fortbildungsseminar fur Gruppenführer/Ausbilder für Höhenrettung
Begehen und Retten aus Steigschutzanlagen (vor Ort)
Carl Stahl GmbH
Tobelstraße 2
D-73079 Süßen
Sources: Miller by Honeywell
Fig. 10
Fortbildungsseminar fur Aufsichtsführende Höhenarbeiter
Individuelle Seminare auf Anfrage
Correct rescue procedures are
one of the most important
aspects of the entire safety concept. Miller® by Honeywell therefore offers specially tailored
training courses in cooperation
with Carl Stahl for scaffold builders, which can be completed at
either a Miller® by Honeywell training centre or on site at the
user’s workplace.
Ein Großteil der Artikel
jetzt auch
online bestellbar!
Further
Further information
information can
can be
be found
found in
in our
our latest
latest catalogue
catalogue
„Fall
protection
systems/personal
protective
„Fall protection systems/personal protective equipment
equipment for
for the
the
prevention
of
falls“,
which
can
be
downloaded
from
our
website
prevention of falls“ 2012, which can be downloaded from our
www.carlstahl-absturzsicherung.de
or requested
free of charge
website www.carlstahl-absturzsicherung.de
or requested
free
as
a
brochure.
of charge as a brochure.
Ausbildung zur Befähigten Person für die
Prüfung von Persönlicher Schutzausrüstung
gegen Absturz (BGG 906)
Unlike many other centrifugalforce-controlled descenders,
the SafEscape EliteTM descender only needs to be inspected
every seven years (when in the
Elite Box, every 10 years), meaning that no annual inspection
costs arise for the user. The device is supplied ‘ready to use’
with a rope in the rescue backpack. → Fig. 8
trauma in the case of rescues
that take longer. → Fig. 9+10
Fig. 9
Weitere
Weitere Informationen
Informationen finden
finden Sie
Sie in
in unserem
unserem aktuellen
aktuellen Katalog
Gesamt„Absturzsicherungssysteme
/
Persönliche
Schutzausrüstung
katalog „Absturzsicherungssysteme / Persönliche Schutzausrügegen
Absturz“.
Dieser2012.
stehtDieser
zum Download
der Homepage
stung gegen
Absturz“
steht zumauf
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auf der
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zur
Verfügung
kann als
Homepage www.carlstahl-absturzsicherung.de zuroder
Verfügung
Broschüre
kostenlos
angefordert
werden.
oder kann als
Broschüre
kostenlos
angefordert werden.
Seminare und Schulungen
to loosen the taut lanyard. The
system can then lower the victim to the ground safely, breaking automatically. → Fig. 7
Tel.-Hotline
(0180) 5 60 00 44*
Fax-Hotline (0180) 5 60 00 45*
Email: carlstahl@carlstahl.com
*0,14 €/Min. - Abweichungen
aus dem Mobilnetz möglich
Alle Preise gültig bis zum 31.12.2012 © 2012 Carl Stahl GmbH - Produktmanagement Absturzsicherung und Persönliche Schutzausrüstung
All prices are valid until 31.12.2012 © 2012 Carl Stahl GmbH - Productmanagement Personal protective equipment for the prevention of falls
Produktmanagement:
Dipl.-Ing. Helmut Schäfer
Tel.: (0 71 62) 40 07-3055
Fax: (0 71 62) 40 07-8810
Mobil: 0172/80 84 049
Email: helmut.schaefer@carlstahl.com
Vertrieb:
Dipl.-Ing. Martin Küpper
Tel.: (02 11) 17 12 96 80
Fax: (02 11) 17 12 96 81
Mobil : 0172/59 44 980
Email: martin.kuepper@carlstahl.com
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