Deutsche

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Issue 07/00
BEDIENUNGSANLEITUNG
DMX Pocket Tester 3512A Mk2.0
(C) SOUNDLIGHT 1996-2000 * ALLE RECHTE VORBEHALTEN * KEIN TEIL DIESER ANLEITUNG DARF OHNE
SCHRIFTLICHE ZUSTIMMUNG DES HERAUSGEBERS IN IRGENDEINER FORM REPRODU-ZIERT, VERVIELFÄLTIGT ODER
KOMMERZIELL GENUTZT WERDEN. * WIR HALTEN ALLE ANGABEN DIESER ANLEITUNG FÜR VOLLSTÄNDIG UND
ZUVERLÄSSIG. FÜR IRRTÜMER UND DRUCKFEHLER KÖNNEN WIR JEDOCH KEINE GEWÄHR ÜBERNEHMEN. VOR
INBETRIEBNAHME HAT DER ANWEN-DER DIE ZWECKMÄSSIGKEIT DES GERÄTES FÜR SEINEN GEPLANTEN EINSATZ
ZU PRÜFEN. SOUNDLIGHT SCHLIESST INSBESONDERE JEDE HAFTUNG FÜR SCHÄDEN -SOWOHL AM GERÄT ALS AUCH
FOLGESCHÄDEN- AUS, DIE DURCH NICHTEIGNUNG, UNSACHGEMÄSSEN AUFBAU, FALSCHE INBETRIEBNAHME UND
ANWENDUNG SOWIE NICHTBEACHTUNG GELTENDER SICHERHEITS-VORSCHRIFTEN ENTSTEHEN.
SOUNDLIGHT
Glashüttenstrasse 11
D-30165 Hannover
Tel.: 0511-3730267
1
Allgemeines
Vielen Dank, daß Sie sich für ein SOUNDLIGHT Gerät entschieden haben.
Der Pocket DMX Tester ist ein Diagnose-Werkzeug, mit dem Sie den Datenverkehr auf einer DMX-Leitung
überprüfen und visualisieren können. Der Tester arbeitet netzunabhängig und verfügt über folgende
Eigenschaften:
-
DMX Empfangsprüfung
Analysiert gleichzeitig bis zu 30 bzw. 36 Kanäle, kann 10 Kanäle simultan numerisch ausgeben und bietet
eine Statusseite für die Protokollparameter und das Protokolltiming
-
DMX Sendeprüfung
Kann einen DMX-Kanal individuell über Schieberegler oder automatisch bedienen
-
Kabeltestfunktion
Überprüft normmäßige DMX-Steuerkabel auf einwandfreie Funktion
-
Beleuchtete LCD-Anzeige
Ein hinterleuchtetes LCD Display ermöglicht das Arbeiten in abgedunkelten Räumen.
-
Menüführung
Eine einfache Menüführung erleichtert die Einarbeitung mit dem Gerät.
Auspacken
Bitte entnehmen Sie alle Teile aus der Verpackung und prüfen Sie sie auf äußerliche Unversehrtheit. Das Material
hat unser Werk in einwandfreiem Zustand verlassen. Im Falle einer Beschädigung verständigen Sie bitte unverzüglich
das zuständige Beförderungsunternehmen und veranlassen Sie eine schriftliche Schadensaufnahme. Nur damit ist
eine versicherungstechnische Regulierung möglich.
Folgende Teile sollten Sie in der Verpackung vorfinden:
-
den DMX-Tester 3512A
ein Steckernetzteil- und Ladegerät
dieses Manual
Inbetriebnahme
Der DMX Tester 3512A ist mit einem vorgeladenen Akkumulator ausgestattet; Sie können ihn daher unmittelbar in
Betrieb nehmen. Bitte schalten Sie das Gerät aus und laden Sie den Akku nach, sobald die Anzeige schwächer wird.
Hinweise zum Laden und zum Betrieb am Ladegerät entnehmen Sie bitte dem Abschnitt „Laden“.
Achtung! Verwenden Sie zum Betrieb des Gerätes oder zum Nachladen ausschliesslich das mitgelieferte
Akkuladegerät. Die Verwendung eines falschen oder eines anderen Netzteils kann zu Geräteschäden führen und
ist gefährlich.
Einschalten
Zum Einschalten des Testers bedienen Sie bitte den seitlichen Schiebeschalter. Nach kurzer Zeit erscheint die Anzeige
mit der Begrüßungsmeldung
--- SOUNDLIGHT --DMX-512 Tester Mk2.0
PT-3512A
mit <ENTER> starten>
Drücken Sie nun eine beliebige Taste, um in das Hauptmenü zu kommen. Am einfachsten ist es stets, dazu die Tasten
2
Die Bedienungselemente des DMX
Pocket Testers SOUNDLIGHT PT-3512A
<ENTER> oder <next> zu benutzen, da diese die Funktion „Weiter“ repräsentieren. Analog stehen <ESC> oder
<last> für „zurück“. Duch Betätigen von <ENTER> oder <next> kommen Sie nun in das Hauptmenü:
Hauptmenü
AUTOMATIK-TEST
DMX-EMPFANGSDATEN
DMX DATEN SENDEN
SZENEN DYN FAHREN
>
>
>
>
Hier werden Ihnen 4 Funktionen angeboten, die alle Testmöglichkeiten des Gerätes umfassen. Bewegen Sie sich
mit den 4 Cursor-Tasten <up> und <down> sowie <last> und <next>durch alle Einträge, und wählen Sie mit <next>
oder <ENTER>(yes) einfach die gewünschte Funktion aus. Wenn Sie erstmalig in das Hauptmenü kommen, steht
der Cursor in der ersten Zeile, sodaß Sie durch <next> sofort in das Menü für den automatischen Empfangstest
gelangen.
Generell gilt:
<up>
<down>
<next>
<last>
bringt Sie in die vorherige Zeile
bringt Sie in die nächste Zeile
ruft die gewählte Funktion oder das nächste Menü auf
zeigt einen Hilfsbildschirm mit Erläuterungen
Empfangstest
Mit dem automatischen Empfangstest wird erkannt, ob ein normgerechtes DMX-Signal anliegt, und die Signalparameter
können ausgelesen werden. Dazu muß dem Tester natürlich ein DMX-Signal zugeführt werden. Liegt kein Signal
an oder ist keine DMX-Leitung eingesteckt, erscheint die Anzeige
3
AUTOMATIK-TEST:
kein Signal erhalten
weiter mit ESC
>
Da eine weitere Auswertung nicht möglich ist, werden Sie auf das Hauptmenü zurückgeführt.
Ist hingegen ein auswertbares Signal vorhanden, dann erhalten Sie die folgende Meldung:
AUTOMATIK-TEST:
Kanäle: 132 Stopp: 2
Start:-OK- Sync:-OKSignal vorhanden
>
Die hier dargestellten Daten umfassen folgende Informationen:
-
Gesamtzahl der empfangenen Kanäle (hier: 132)
Empfangene Stoppbits (hier: 2)
Wert der übertragenen Startbyte-Kennung ist in Ordnung, Sollwert normalerweise: 000
Dauer der übertragenen Synchronisationsdauer ist in Ordnung, Sollwert: >88 us
Drücken Sie nochmals <next>, um in den Detailbildschirm zu gelangen. Sie erhalten dann die Anzeige:
DMX DATENFORMAT
>
StartSync: 092 us
StartByte: 000 dez
Updates : 026/sec
Die angezeigten Werte werden vielen Technikern vertraut sein. Sie bedeuten:
StartSync:
StartByte:
Updates:
Datenzeit:
Die Start-Synchronimpulsdauer (Reset).
Mindestdauer: 88 us, empfohlener optimaler Wert ca. 120 us
Die Startkennung
Derzeit ist lediglich die Startkennung 000 zugelassen und definiert.
Neue Startkennungen werden sehr wahrscheinlich mit Einführung der DMX-512A definiert.
Update-Frequenz
Je höher, desto schneller werden die Daten vom Steuergerät wiederholt (Response).
Mit dem Parameter DatenZeit wird der Abstand einzelner Kanalinformationen angezeigt.
Der Wert beträgt bei schnellstmöglicher Übertragung 44 us.
Eine längere Datenzeit verlangsamt die Übertragung, ist jedoch unkritisch.
Sonderfunktionen:
Benutzen Sie <up> und <down>, um die letzte Zeile auf die Anzeige "DatenZeit" umzuschalten.
Drücken Sie nochmals <next>, um in den Bildschirm zur Pegelmessung zu gelangen. Sie erhalten dann folgende
Anzeige:
EMPFANGSSIGNAL
-gut--->
••••••••••••····
Pegel =
3,76 V
>
Der aktive Pegel des Empfangssignals wird ausgemessen und angezeigt. Solange sich die Anzeige im "gut" Bereich
befindet, sollte das Signal problemlos auswertbar sein, es sei denn, die Signalkurvenform wäre übermäßig deformiert.
Empfangsdaten
4
Gehen Sie mit <ESC> zurück in das Hauptmenu, dort mit <down> auf die zweite Zeile und rufen Sie das Menü DMXEMPFANGSDATEN mit <next> oder <ENTER> auf. Sie erhalten dann einen Bildschirm, auf dem Ihnen 30 empfangene
DMX-Kanäle als kleine Balkenaussteuerungsanzeigen angezeigt werden. Ohne Empfang präsentiert sich der
Bildschirm wie folgt:
EMPFANG1: 000 Kan. >
001 : xxxxx - xxxxx
011 : xxxxx - xxxxx
021 : xxxxx - xxxxx
Darin zeigen Ihnen die „x“ an, daß keinerlei gültige Daten für die dort angezeigten Kanäle empfangen werden. Die
Anzahl der empfangenen Kanäle steht auf 000.
Wird hingegen ein gültiges DMX-Signal empfangen, wechselt die Anzeige wie folgt:
EMPFANG1: 016
001 : ----- 011 : --••• 021 : xxxxx -
Kan. >
---••
--•-xxxxx
Hier werden belegte Kanäle als kleiner Aussteuerungsbalken, nicht belegte (nicht gesendete) Kanäle als „x“
dargestellt. Die Anfangskanalnummer ist jeweils links vor der Zeile dargestellt, in der ersten Zeile werden also die
Daten der Kanäle 1-10 abgebildet, in der letzten Zeile diejenigen der Kanäle 21-30. Bitte benutzen Sie die Tasten
<up> und <down>, um die Kanalnummern durchzuscrollen. Die Kanäle werden in 10er Stufen durchgescrollt.
Durch nochmalige Betätigung der Taste <next> wechseln Sie in den numerischen Bildschirm:
EMPFANG2: 016 Kan.
Start bei Kanal: 001
240 255 255 210 186
255 255 200 224 255
Hier werden Ihnen die ersten 10 Kanäle des Grafik-Bildschirms, also die erste dort dargestellte Zeile, numerisch
ausgegeben (im Beispiel: Kanal 1-10). Der minimale Datenwert eines Kanals ist 000, der maximale Wert ist 255. Im
obigen Beispiel wird für Kanal 9 der Wert 224 (88%) ausgegeben.
Hinweis: durch <up> und <down> können Sie auch in diesem Bildschirm die Startkanaladresse verstellen. Hier
erfolgt die Weiterschaltung jedoch in 1er Schritten, sodaß Sie dadurch jede beliebige Startadresse einstellen können.
Gehen Sie auf den Grafikbildschirm zurück, ist dies dann auch dort die erste sichtbare Adresse -probieren Sie es aus.
Sonderfunktionen:
<ENTER>
SCREEN1: Setzt auf Startadresse 001 zurück
SCREEN2: Schaltet zwischen Dezimal- und Prozentanzeige um
Drücken Sie <ESC>, um auf das Hauptmenü zu kommen, oder <next> um zurück zum Grafikschirm zu kommen.
Sendetest
Die dritte Zeile des Hauptmenüs bringt Sie in den Sendemodus. Der DMX-Ausgang des Testers wird nur aktiviert,
wenn sich das Gerät im Sendemodus befindet. Das Sendemenü wird wie folgt dargestellt:
DMX
120
512
512
DATEN SENDEN
Kanäle Cue
Kanäle Modify
Kanäle Einzeln
>
>
>
Bitte wählen Sie den gewünschten Sendemodus mit dem Cursor aus und bestätigen Sie durch <next> oder <ENTER>.
Der Unterschied zwischen den Sendemodi besteht in der Anzahl der verfügbaren Kanäle und der Art, wie diese
5
gesendet werden. Im Modify-Modus werden 4x128 = 512 Kanäle gesendet, und jeder Kanal kann individuell
eingestellt werden. Eingestellte Werte eines Kanals werden behalten, wenn auf einen anderen Kanal gewechselt
wird. Dieser Modus ist zur Funktionsprüfung bei Geräten bestimmt, die eine gleichzeitige Einstellung mehrerer
Datenparameter erfordern (z.B. Scanner). Im Einzel-Modus werden 512 Kanäle gesendet, jedoch nur der
angewählte Kanal wird mit einem Wert belegt. Dieser Testmodus eignet sich zur Adreßprüfung, da eine
zwangsweise Daten-Exklusivität hergestellt wird, und zur Gerätefunktionsprüfung von Dimmern etc.
Der Cue-Sendemodus sendet eine komplette Kanalgruppe (einen Cue), der zuvor im Gerät abgespeichert wurde.
Sendemodus Modify
Das Sendemenü erlaubt die Kanaleingabe per Tastatur und die Werteingabe per Fader.
DMX DATEN SENDEN
>
Kanal: 056 [up/down]
Modus: Modifizieren
Daten:
024 = 010 %
Wählen Sie den zu verändernden Kanal mit den Tasten <up> und <down> aus und stellen Sie den gewünschten
Ausgabewert mit dem Schieberegler ein. Die Einstellung des Faders wird jedoch erst bei einer Bewegung des
Faders übernommen; bewegen Sie den Fader nicht, bleibt in der Anzeige der vorherige Kanalwert sichtbar. Damit
ist es möglich, sich eine Prüfstimmung zu erstellen und durch Durchsteppen der Kanäle visuell abzuprüfen. Die
eingestellte Totzone für die Reglerempfindlichkeit beträgt ca. +/-10%.
Um eine nicht mehr benötigte Einstellung komplett zu löschen, drücken Sie kurzzeitig <ENTER>. Mit dieser
Sonderfunktion löschen die den gesamten Kanalspeicher. (Hinweis: Einstellungen werden beim Ausschalten des
Testers nicht gemerkt!) Sie können das Sendemenü wie gewohnt mit <ESC> verlassen.
Sonderfunktionen:
<next>
schaltet zwischen Einzelkanal- und Gruppendarstellung (10 Kanäle) hin und her.
Die numerische Darstellung entspricht etwa der im Empfangsmodus.
Hinweise:
Ein zuvor empfanges Signal wird im Kanalspeicher gehalten und kann daher im Modify-Modus
bearbeitet und wieder gesendet werden. Ein bearbeites Bild bleibt im Speicher und kann als
Cue permanent gespeichert werden (siehe unten)
Sendemodus Einzeln
Im Sendemodus 2 stehen Ihnen 512 Sendekanäle zur Verfügung. Damit läßt sich der gesamte DMX-512
Adreßbereich überprüfen. Das Sendemenü ist ähnlich aufgebaut und erlaubt neben der Dateneingabe per Fader
auch verschiedene Automatik-Modi.
DMX DATEN SENDEN
>
Kanal: 056
Modus: Fader-Wert
Daten:
024 = 010 %
Innerhalb des Sendemenüs gibt es vier Möglichkeiten, die Sie durch die Taste <next> auswählen können:
HALT
FADER-WERT
FADERFEIN
AUTO EIN/AUS
AUTO RAMPE
friert den aktuellen Sendewert ein
übernimmt den Schieberegler-Wert DATA ENTRY als Ausgabewert
schaltet auf Feinauflösung um; der vorher eingestellte Wert gilt als Ausgangspunkt
Schaltet den Ausgabekanal automatisch zwischen 0% (000) und 100% (255) hin und her.
Dabei wird die Schaltgeschwindigkeit durch den Schieberegler beeinflußt.
Blendet den Ausgabekanal automatisch von 0% (000) auf 100% (255) auf. Dabei wird die
Aufblendgeschwindigkeit durch den Schieberegler beeinflußt.
6
Es wird jeweils nur ein DMX-Kanal mit aktivem Wert gesendet, alle anderen Kanäle werden als Null gesendet. Die
Auswahl des aktiven Kanals erfolgt durch die Tasten <up> und <down>, er wird im Sendemenü angezeigt (im
Beispiels ist dies Kanal 56). Verlassen Sie das Sendemenü wieder durch <ESC>.
Sendemodus CUE
Im diesem Sendemodus stehen Ihnen 16 Cue-Plätze zur Verfügung. Jeder Cue kann bis zu 120 Kanäle umfassen
und somit eine komplette Stimmung, ein Bild, enthalten. Damit ein Cue gesendet wird, müssen Sie weiter nichts
tun, als den gewünschten Cue mit der Taste <next> auszuwählen - er wird dann unmittelbar ausgegeben. Wenn
Sie noch keine Cues gespeichert haben, erhalten Sie natürlich auch keine Ausgabe - wie Cues erstellt und
gespeichert werden, lesen Sie weiter unten unter "Daten speichern"
120 KANAL CUE SENDEN
Cue / Memory: 001
Startadresse: 001
<ESC> beendet
Innerhalb des Sendemenüs gibt es folgende Auswahlmöglichkeiten:
<next>
<up>, <down>
wählt nächsten Cue
wählt Startadresse (001 - 512)
Hinweis:
Bei Wahl einer Startadresse über 432 (=512 minus 80) wird der Rest des Cues abgeschnitten.
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Menü-Seite 2
Wählen Sie nicht das Kabeltest-Menü, sondern drücken Sie erneut <down>, dann wechselt der Bildschirm und Sie
kommen in die Menü-Seite 2. Hier werden Ihnen alle Möglichkeiten zum Speichern und zur Grundkonfiguration Ihres
DMX-Testers angeboten:
DATEN SPEICHERN
KABELTEST
SYSTEM SETUP
>
>
>
>
Bitte benutzen Sie diese Menüs nur, wenn Sie deren Umgang beherrschen. Es werden in jedem Fall Daten permanent
im DMX-Tester 3512A gespeichert; falsche Datensätze können unter Umständen Fehlbedienungen, Fehlauswertungen
oder Unbedienbarkeit einzelner Funktionen zur Folge haben.
Daten Speichern
In diesem Menü können Sie die Cues abspeichern, die Sie benötigen, um Cues zu senden. Ein Cue, das ist ein Bild,
eine Stimmung, bestehend aus bis zu 80 einzelnen Kanälen, oder wie es in der Theatersprache heisst, Versätzen.
Bevor ein Cue gespeichert werden kann, muß er natürlich zunächst einmal erstellt werden.
CUEERSTELLEN
Um einen Cue zu erstellen, benutzen Sie einfach den SEND MODIFY Modus. Hier können Sie
die Werte der gesendeten Kanäle individuell verändern und sehen zugleich auf der Ausgabe,
wie Ihre Stimmung wirkt, denn alle eingestellten Datren werden ja per DMX ausgegeben.
Nachdem Sie die Erstellung der Szene, des Cues beendet haben, verlassen Sie das SEND
MODIFY Menü mit <ESC>.
CUESPEICHERN
Gehen Sie in das Menü DATEN SPEICHERN:
--Cue abspeichern-Cue Nummer: 001
Empfangsoffset: 000
<ENTER> speichert
Wählen Sie nun einfach mit <next> die gewünschte Cue-Nummer und speichern Sie die
Szene mit <Enter>.
Es spielt keine Rolle, wie Sie die Szene erstellt haben; es ist daher auch möglich, eine Szene
im Empfangs-Modus (RECEIVE) zu empfangen und dann in den Cue-Speicher zu
übernehmen. Abgespeichert werden jeweils die Kanäle 1-120. Wollen Sie stattdassen die
Kanäle 11-90 abspeichern, dann stellen Sie mit <up>, <down> einen Empfangsoffset von
10 ein. Wichtig: Da der interne Datenpuffer 128 Bytes groß ist, sollten Sie Offset-Werte über
48 vermeiden.
Innerhalb des Menüs gibt es folgende Auswahlmöglichkeiten:
<next>
<up>, <down>
wählt nächsten Cue
wählt Offset (000 - 063)
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CUESPEICHERN
Gehen Sie in das Menü EMPFANG4:
EMPFANG4:
Spüeichern: Cue 001
<ENTER> speichern
<ESC> abbrechen
Sie erreichen dies Menü über DMX-Empfangsdaten als vierten Bildschirm.
In diesem Menü bleibt der fortlaufende Empfang gesichert. Es werden jeweils die für einen
Cue abspeicherbaren Kanäle (36, 80 oder 120) empfangen und auf Tastendruck in den CueSpeicher übernommen. Die Cue-Nummer wird dabei automatisch hochgezählt.
Innerhalb des Menüs gibt es folgende Auswahlmöglichkeiten:
<next>
<up>, <down>
<ENTER>
CUES ABRUFEN
wählt nächstes Menu (EMPFANG1)
wählt nächsten Cue (001 - 006), (001-015)
speichert empfangene Daten als Cue ab
Gespeicherte Cues können manuell oder automatisch abgerufen werden. Dazu dient das
Menü Szenen Dyn. Fahren. In diesem Menü haben Sie drei Untermenüs zur Verfügung:
120 KAN. CUE SENDEN
Cues statisch
>
Cues dynamisch
>
Cues mit Fade
>
Unter CUES Statisch können Sie die Cues manuell abrufen. Die Taste <next> wählt den
nächsten Cue, während Sie mit <up>,<down> einen Offset (Verschiebung der SendeStartadresse) erreichen könne. Damit läßt sich der Cue über alle 512 Kanäle verschieben.
Bitte beachten: unabhängig von der Position wird der Inhalt des Cue mehrfach ausgegeben!
Wählen Sie CUES Dynamisch, um eine automatische Cue-Folge abzurufen. Dazu dient der
Bildschirm:
120 Kanal CUE senden
Cue / Memory: 007
max. Memory: 009
<ESC> beendet
Der Durchlauf startet stets bei Cue 001 und läuft bis zur maximalen eingestellten CueNummer (per Default wird immer die maximale Anzahl vorgegeben). Setzen Sie die obere
Cue-Adresse (max. Memory) fest, indem Sie mit <up>,<down> die Einstellung überschreiben.
Die Geschwindigkeit des Ablaufes können Sie mit dem Schieberegler verändern.
Im Menü CUES Mit Fade, wird in Kürze ein Cue-Fading verfügbar sein Dies Menü ist derzeit
nur in Experimental-Version verfügbar. Es ruft derzeit Cues wie unter CUES Dynamisch ab,
macht dies jedoch mit einer anderen Berechnung und anderen zeitlichen Abfolge. Die
Einstellungen sind wie oben.
Bitte checken Sie unsere Website für die neue vervollständigte Version.
9
Kabeltest
Der zweite Eintrag des Hauptmenüs führt auf die Menüseite KABELTEST. Der Kabeltest dient dazu, vorhandene
DMX-Signalkabel auf ordnungsgemäße Funktion zu überprüfen. Dazu wird am Ausgang des Testers eine
Prüfsequenz erzeugt und am Eingang geprüft, ob diese Prüfsequenz korrekt empfangen werden kann. Kabelschlüsse,
Unterbrechungen oder Verpolungen können so erkannt werden.
Das Kabeltest-Hauptmenü fordert zum Anschließen des Testkabels auf:
--- Kabel-Test --Kabel beidseitig
einstecken und Test
mit ENTER starten >
Verbinden Sie das zu prüfende Kabel mit der Eingangsbuchse und der Ausgangsbuchse des Testers und drücken Sie
<ENTER> oder <next> um den Test zu starten. Nach kurzer Zeit wird Ihnen die Kabeldiagnose ausgegeben:
--- Kabel-Test --Ergebnis:
Kabel verpolt
>
Auch hier kommen Sie mit <ESC> wieder in das Hauptmenü zurück, und mit <next> wieder in’s Kabeltest-Menü
zurück. Bitte beachten Sie, daß Sie keine Leitung mit einem regulären DMX-Signal einstecken haben sollten, wenn
Sie den Kabeltest aufrufen. Der Tester würde dies als fehlerhaftes Signal interpretieren und demzufolge eine
Fehlermeldung ausgeben. Beschädigen können Sie den Tester dadurch jedoch nicht.
Hinweis:
Die Kabeltestfunktion kann wahlweise mit oder ohne Protokollprüfung aufgerufen werden.
Siehe hierzu das Kapitel: "Einstellungen / Settings"
10
Alle nachfolgenden Menüs diesen zur Einstellung des DMX Pocket Testers 3512A. Bitte ändern Sie die Einstellungen
nur dann, wenn Sie sicher sind, die Auswirkungen verstanden zu haben. Alle hier vorzunehmenden Einstellungen sind
meist nur einmalig erforderlich: sie werden gespeichert, wemm man das jeweilige Menu mit ENTER verlässt. Ihr Gerät
ist werksmässig auf die gängigsten Einstellungen programmiert.
System Setup
Kanal Setup
Mit dem Kanalsetup läßt sich das Verhalten der Kanäle beim automatischen Abfahren der Cues beeinflussen.
Folgende Einstellungen sind möglich:
Laden & bearbeiten >
Einst. bearbeiten >
Einstellung speich >
Der normale Arbeitsbildschirm wird über "Einstellung bearbeiten" ausgegeben. Mit der Option "Laden und
bearbeiten" können Sie eine abgelegte Tabelle aufrufen und modifizieren.
SETUP KANAL: 001
Fading: Soft Fade
<ENTER> speichern
<ESC> beenden
<up>, <down>:
<next>
<ENTER>
<ESC>
>
Kanalnummer aufrufen
Fade-Modus umstellen:
-Soft Fade: weiche kontinuierliche Überblendung
Switch START: Umschalten sofort nach Kanalwechsel
Switch END: Umschalten nach Ablauf der Fadezeit
Einstellungen speichern
Menü verlassen
DMX Setup
Im Protokoll DMX-512 wird das erste gesendete Datenbyte als das STARTBYTE bezeichnet. Es gibt an, für welche
Empfänger die nachfolgenden 512 Daten bestimmt sind. In den derzeit gültigen Normen USITT DMX-512/1990 und
DIN 56930/2 ist für das Startbyte lediglich der festeingestellte Wert 0 bestimmt. In der zukünftigen Norm DMX-512/
1998 werden auch andere Startbyte-Werte definiert sein. Ihr Tester gibt Ihnen schon jetzt die Möglichkeit, den Wert
des Startbytes zu verändern.
Hinweis: Sendungen mit einem falschen Startbyte können von angeschlossenen Empfängern normalerweise nicht
gelesen werden. Auch Ihr DMX-Tester wird keine Standard-DMX-Daten mehr empfangen, wenn Sie die Einstellung
für das Empfangs-Startbyte verändern. Die Startbyte-Einstellungen können für Senden und Empfangen getrennt
eingestellt werden. Wird ein anderer Wert als 0 eingestellt, dann werden nur Sendungen mit dieser Kennung
ausgegeben bzw. empfangen, alle anderen Daten ignoriert.
Innerhalb des Menüs können Sie jeden mit ">" gekennzeichneten Eintrag durch <next> verändern.
--- DMX-Setup --Startbyte Empf: 000>
Startbyte Send: 000>
Anzeige normal
>
Innerhalb des Menüs gibt es folgende Auswahlmöglichkeiten:
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<next>
<up>, <down>
<ENTER>
Data Entry
wählt den nächsten möglichen Eintrag
wählt den zu verändernden Parameter
speichert die Einstellung ab
Der Fader kann alternativ zur Startbyte-Wertverstellung benutzt werden.
Tip: die normalen Einträge sind 000 für beide Startbytes. Um den Wert 000 einzustellen, einfach
den Fader einmal auf- und wieder zuziehen. Mit <ENTER> speichern und fertig.
Display Setup
Die Einstellungen des Display Setup beeinflussen die Bildschirm-Darstellung des DMX-Testers. Einige Einstellungen
lassen sich während der Session innerhalb der Bedienungs-Menüs verändern; die hier getroffenen Voreinstellungen
werden jedoch bei jedem Neustart als Vorgabe übernommen:
---Display Setup--5er Gruppen (30 Kan)>
Anzeige Dezimal
>
Deutsche Texte
>
Innerhalb des Menüs gibt es folgende Auswahlmöglichkeiten:
<next>
<up>, <down>
<ENTER>
wählt den nächsten möglichen Eintrag
wählt den zu verändernden Parameter
speichert die Einstellung ab
5er Gruppen / 6er Gruppen
Darstellung auf dem Grafik-Empfangsbildschirm EMPFANG1. Normalerweise erfolgt die Darstellung in 5er-Gruppen,
d.h., je 10 Kanälen auf einer Zeile. Das ist bequem abzulesen, weil man in 10er Schritten arbeiten kann und daher
lassen sich Kanalnummern leicht identifizieren.
Wer eher in Dimmer-Arrangements denkt, der wird auf 6er-Gruppen umschalten wollen. Mit der Darstellung von 2
6er-Gruppen pro Zeile erscheinen dort 12 Kanäle bzw. ein Doppel-DimmerPack. Zwar ergeben sich durch die 12er
Stufen "krumme" Kanaladressen, doch die visuelle Zuordnung zu den Dimmerkanälen ist einfacher.
Anzeige Dezimal / Hexadezimal / Prozent
Im numerischen Empfangsbildschirm EMPFANG2, aber auch in den Sende-Menüs kann die Zahlendarstellung auf drei
Formate umgestellt werden. Während die PROZENT-Einstellung eher dem Theatereinsatz entspricht, werden
Techniker ggfs. auf die Hexadezimal-Wiedergabe zurückgreifen wollen.
Deutsche Texte / English Messages
Alle Anzeige- und Hilfstexte können in einer der angegebenen Sprachen ausgegeben werden. Die Sprachumschaltung
können Sie auch vornehmen, indem Sie im Copyright-Bildschirm die Taste <up> (Englisch) oder <down> (Deutsch)
drücken.
12
Hardware Setup
mit dem Hardware Setup bestimmen Sie die Funktion der Hardware-Abfragen des DMX-Testers. Hier bieten sich
Möglichkeiten zur Tasten- und Polaritätsvertauschung und anderes mehr.
---HardwareSetup--Scrollrichtung norm>
DMX-Eingang normal >
Kabeltest digital >
Innerhalb des Menüs gibt es folgende Auswahlmöglichkeiten:
<next>
<up>, <down>
<ENTER>
wählt den nächsten möglichen Eintrag
wählt den zu verändernden Parameter
speichert die Einstellung ab
Scrollrichtung normal / revers
Diese Einstellung vertauscht die Tasten <up> und <down> im Grafikbildschirm. Damit können Sie bestimmen, ob Sie
beispielsweise beim Drücken der <up>-Taste die Kanalnummern erhöhen wollen (Fester scrollt abwärts) oder das
Fenster aufwärts scrollen wollen (Kanalnummern werden kleiner). Probieren Sie einfach einmal aus, was Ihnen
intuitiv besser gefällt - und sagen Sie es uns!
DMX-Eingang normal / verpolt
Da es am Markt immer noch Geräte gibt, die nicht nur falsche Stecker, sondern dazu auch noch eine falsche PinBelegung verwenden, könnte Sie dies Feature retten: es polt den DMX-Eingang elektrisch um.
Hinweis: Da durch die Umpolung auch ein "falscher" Ruhepegel auf der Leitung angenommen wird, arbeitet der
Tester bei aktivierter Verpolung nur, wenn auch tatsächlich ein Signal anliegt. Bleibt der Eingang leer, kann der
Empfangsmodus blockieren. Bitte stellen Sie diese Option daher nach Benutzung sofort wieder zurück.
Kabeltest analog / digital
Der DMX Pocket Tester 3512A prüft angeschlossene Kabel sowohl auf Durchgang, als auch auf Unterbrechung oder
auf Kurzschluß. Das erfolgt durch Spannungsmessung an den einzelnen Adern. Entspricht die Spannung nicht einer
Sollwertvorgabe, wird ein Fehler gemeldet.
Wird der Digitaltest hinzugeschaltet, dann wird zusätzlich 50x ein komplettes digitales DMX-Signal übertragen und
auf korrekten Empfang geprüft. Damit kann auch Signalverschleifung erkannt werden. Ist der digitale Test
erfolgreich, wird das Kabel freigegeben. Wir empfehlen stets die Einschaltung des Digital-Tests.
Sonstige Funktionen
Einige Bedienfunktionen erfordern kein besonderes Menü. Folgende Möglichkeiten erreichen Sie wie angegeben:
Display-Kontrast Einstellen
Drücken Sie im Begrüßungsbildschirm <down> zur Verringerung, <up> zur Erhöhung der Kontrasteinstellung der
LCD-Anzeige. Bei jeder Abspeicherung wird die gerade im Tester eingestellte Kontrasteinstellung in den EEPROMSpeicher übernommen. Wenn Sie also eine bestimmte Einstellung permanent erhalten wollen, gehen Sie einfach
in ein SETUP-Menü, ändern dort nichts, speichern aber ab.
Ihr Tester ist bei Auslieferung bereits auf optimale Einstellung für das vorhandene Display programmiert.
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Disply-Hinterleuchtung Einschalten / Ausschalten
Drücken Sie im Begrüßungsbildschirm zweimal <ESC>. Zunächst wird der Copyright-Bildschirm angezeigt, beim
zweiten Tastendruck erfolgt die Umschaltung der Display-Beleuchtung. Ein nochmaliges, zweimaliges Drücken stellt
den vorherigen Zustand wieder her.
Der Betrieb ohne Hinterleuchtung erhöht die Betriebsdauer um mehr als das zwanzigfache und dient damit ganz
erheblich der Energieeinsparung. Wenn möglich, empfehlen wir Ihnen, ohne Displaybeleuchtung zu arbeiten - außer
auf einer dunklen Bühne, natürlich.
Bei Geräten mit einem Negativ-Display (gelbe Schrift auf schwarzem Grund) läßt sich die Hinterleuchtung nicht
abschalten, denn dann wäre die Schrift nicht mehr sichtbar!
Betriebsbedingungen
Der DMX Tester 3512A ist ein empfindliches elektronisches Gerät und unterliegt wie alle solchen Geräte bestimmten
Verwendungsbeschränkungen. So sollten Sie das Gerät nicht in nassen oder feuchten Räumen verwenden,
allgemein ist es vor elektrostatischer Aufladung, vor Staub und Feuchtigkeit (z.B. Regen) zu schützen. Vor dem
Anschluß signalführender Leitungen überzeugen Sie sich bitte davon, daß diese kein gefährliches Potential führen
(z.B. durch unsachgemäße oder fehlende Bühnen-Erdung). Als DMX Signalstecker sind 5-polige XLR (AXR)
Steckverbindungen sowohl in der USITT DMX-512/1990 als auch in der DIN 56930 Teil 2 genormt. Von einigen
Anbietern werden, oftmals aus Kostengründen, auch 3-polige Stecker eingesetzt; das ist nicht normkonform.
Vertauschen Sie niemals DMX-Datenleitungen mit Mikrofon- oder Lautsprecherleitungen, die auch 3-polig realisiert
werden.
Achtung! Das Aufschalten von z.B. Mikrofon-Phantomspannung oder niederohmigen Lautsprechersignalen kann
eine DMX-Schnittstelle zerstören.
Akkuladung
Der DMX Tester 3512A ist mit einem Standard Bleiakkumulator 6V 1,2Ah ausgestattet. Er kann mit dem besonderen
Netz- und Ladegerät BCA 60-800 am Lichtnetz betrieben werden; dabei werden die Akkus automatisch nachgeladen.
Obwohl das Ladegerät mit einem Überladeschutz ausgestattet ist, sollten Sie den Tester nicht unnötig lange am
Netz lassen- eine Volladung wird problemlos über Nacht erreicht. Das Abschalten des Testers schaltet nicht das
Ladegerät aus; trennen Sie Tester und Ladegerät, sowie das Ladegerät vom Netz, wenn Sie es nicht mehr benötigen.
Achtung! Verwenden Sie zum Betrieb des Gerätes oder zum Nachladen ausschliesslich das mitgelieferte
Akkuladegerät. Die Verwendung eines falschen oder eines anderen Netzteils kann zu Geräteschäden führen und
ist gefährlich.
Gewährleistung
Die Gewährleistung für dieses Gerät beträgt 1 Jahr. Sie umfaßt die kostenlose Behebung der Mängel, die nachweisbar
auf die Verwendung nicht einwandfreien Materials oder Fabrikationsfehler zurückzuführen sind. Die Gewährleistung
erlischt:
- bei Veränderungen und Reparaturversuchen am Gerät;
- bei eigenmächtiger Veränderung der Schaltung;
- bei Schäden durch Eingriffe fremder Personen;
- bei Schäden durch Nichtbeachtung der Bedienungsanleitung und des Anschlußplanes;
- bei Anschluß an eine falsche Spannung oder Stromart;
- Betrieb mit einem anderen Netzgerät als des zugehörigen Ladegerätes BCA 60-800;
- Fehlbedienung oder Schäden durch fahrlässige Behandlung oder Mißbrauch;
- Entfernung des Seriennummer-Sicherheitsaufklebers.
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Störung
Ist anzunehmen, daß ein gefahrloser Betrieb nicht mehr möglich ist, so ist das Gerät außer Betrieb zu setzen und
gegen unbeabsichtigten Betrieb zu sichern. Das trifft zu, wenn:
- das Gerät sichtbare Beschädigungen aufweist;
- das Gerät nicht mehr funktionsfähig ist;
- Teile im Innern des Gerätes lose oder locker sind;
- Verbindungsleitungen sichtbare Schäden aufweisen.
CE-Konformität
Die Baugruppe ist mikroprozessorgesteuert und verwendet Hochfrequenz (16 MHz Quartz). Die
Karte wurde in unserem Labor gemäß EN55022B und IEC65/144 geprüft. Damit die
Eigenschaften der Karte in Bezug auf die CE-Konformität (leitungsgebundene und feldgeführte
Störabstrahlung) erhalten bleiben, ist es notwendig, die Baugruppe in ein geschlossenes
Metallgehäuse einzubauen.
Bitte achten Sie darauf, daß zum Anschluß stets ordnungsgemäß abgeschirmte Leitungen (bevorzugt AES-EBUKabel) zur Anwendung kommen und die Schirmung korrekt angeschlossen ist.
Hinweis: Die Abschirmung darf nicht mit einem signalführenden Leiter zusammenkommen.
Service
Innerhalb des Gerätes sind KEINE vom Anwender zu bedienenden oder zu wartenden Teile enthalten. Sollte Ihr
3512A einmal einen Service benötigen, dann senden Sie das Gerät bitte gut verpackt frachtfrei an das Werk ein.
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