Informationen zum Reha-Aufenthalt - Schüchtermann

Informationen zum Reha-Aufenthalt - Schüchtermann
Informationen für Patienten
der Rehabilitation
Herzlich willkommen
Sehr geehrte Patientin,
sehr geehrter Patient,
wir begrüßen Sie in der Schüchtermann-­Klinik sehr
herzlich und wünschen Ihnen einen erfolgreichen
und angenehmen Aufenthalt.
In der vorliegenden Informationsmappe haben wir
für Sie einige wichtige Hinweise zusammen­gestellt:
– Räumliche
Ausstattung und Angebote der Klinik
– Allgemeine Hinweise
– Orientierungshilfen
in der Klinik
– Erläuterungen
und Empfehlungen
Wenn Sie Fragen haben, die sich auf die Rahmenbedingungen Ihres Aufenthaltes beziehen und nicht
gesundheitlicher ­Natur sind, wenden Sie sich bitte
an unsere Leiterin Hotellerie,
Frau B. Zmija, Telefon 616.
Wir weisen darauf hin, dass das Rauchen auf dem
gesamten Klinikgelände untersagt ist.
Wir hoffen, dass Sie sich während der Rehabilita­tion
in unserer Klinik wohl fühlen und gesundheitlich
gestärkt nach Hause zurückkehren können.
Ihre
Dr. D. Willemsen
Chefarzt der Rehabilitation
K. Tanke
Pflegedirektorin
Dr. M. Böckelmann
Geschäftsführer
Hinweise zu Telefon, Fernsehen, Internet
Jedes Zimmer verfügt über ein Telefon und einen
Fernseher.
Telefonisch sind Sie von auswärts unter der
­Telefonnummer 05424 (Vorwahl), 641 (Klinik)
und Ihrer Durchwahlnummer zwischen 7.00 bis
22.30 Uhr erreichbar.
Bitte informieren Sie Ihre Angehörigen, wann Sie
am besten zu erreichen sind.
Um eine Amtsleitung zu erhalten, drücken Sie ­bitte
die Taste „AMT“ (dann ertönt das Frei­zeichen).
Die Gebühren werden automatisch über einen
­Computer erfasst. Ihre verbrauchten Telefon­
einheiten werden am Tag Ihrer Abreise mit Ihnen
abgerechnet.
Gespräche innerhalb der Klinik sind kostenfrei;
ebenso die Benutzung des Fernsehers.
Für unsere Patienten ist in der SchüchtermannKlinik ein kostenloser Internetzugang über WLAN
mit Ihren persönlichen Endgeräten möglich. Der
Empfang kann im öffentlichen Bereich der Cafe­teria
und auf den bereits renovierten Stationen auch im
eigenen Zimmer genutzt werden.
Für die Nutzung des WLAN ist eine Registrierung
bei unserer Rezeption nötig. Dort bekommen Sie
Ihre persönlichen Zugangsdaten wie Benutzer­
kennung und Passwort in Form eines sogenannten
Hotspot-Tickets ausgehändigt. Alle weiteren Daten
wie den WLAN-Netzwerknamen (SSID) oder zeitliche
Beschränkungen können Sie ebenfalls dem Ticket
entnehmen.
Ist der Zugriff für Sie bereits eingerichtet,
­werden Sie beim Akzeptieren der „Allgemeinen
­Nutzungsbedingungen“ auf die Anmeldeseite
weiter­geleitet. Nach Eingabe Ihrer Zugangsdaten
kann der Internetzugang benutzt werden.
Wahlwiederholung
Extern Taste / Amt
holen
Diese Tasten haben an Ihrem Telefon keine Funktion
auf der Station 2, 3, 4, 5, 8, 11, und CPU!
Sie möchten den
Stand Ihres Telefonkontos wissen?
Hörer abnehmen
Hörer auflegen
Hörer abnehmen
Hörer abnehmen

Taste
drücken




Gesprächsgebühren
werden
registriert
Führen Sie Ihr
Gespräch
 Über eine Sprachansage
wird Ihnen der aktuelle
Stand Ihres
Telefonkontos in
unserem Haus
angesagt.
 Die von Ihnen zuletzt
gewählte Rufnummer
wird automatisch
wiederholt!
Bitte wenden

Taste
drücken
 Telefonkarte aus den Kartenleser ziehen.
 Ihr Telefon wird für eingehende und abgehende externe
Gespräche automatisch abgeschlossen.
 Wenn Sie wieder nach extern telefonieren möchten, nehmen
Sie Ihr Telefon wieder in Betrieb, wie oben beschrieben!

Kopfhöreranschluss:

Sie möchten die
Wahl
wiederholen?
Sie werden
verlegt, entlassen
oder verlassen das
Zimmer

Nur über separate
Fernbedienung
TV ausschalten:
Radioempfang:
Ruf-Nr.
wählen

Nur über separate
Fernbedienung
Nur über separate
Fernbedienung
TV einschalten:

Bitte beachten Sie die
weiteren Hinweise auf der
folgenden Seite!

Vorwahl Bad Rothenfelde:
05424
Schüchtermann Klinik:
641
und Ihre Rufnummer
---Ihre persönliche Rufnummer steht auf
dem Infoschreiben, das Sie bei der
Telefonanmeldung erhalten haben!
Hörer abnehmen
Taste
drücken
Amtston
abwarten

Kontostandsansage:

Sie wollen nach
außerhalb
telefonieren!

Sie wollen
angerufen werden!

Sie wollen Ihr
Telefon in Betrieb
nehmen!
 Telefonkarte bis zum Anschlag in den Kartenleser des Telefons
stecken.
 Das Telefon ist in ca. 30 Sekunden betriebsbereit.
Bedienungsanleitung Telefon (kostenpflichtig)
Bedienelemente Ihres Telefon
Essenszeiten
Frühstück:
werktags
samstags, sonn- / feiertags
7.00 Uhr bis 8.30 Uhr
7.45 Uhr bis 9.15 Uhr
Mittagessen:
täglich
12.00 Uhr
Abendbrot:
täglich
17.45 Uhr bis 18.30 Uhr
Zwischenmahlzeiten:Für Ihre Zwischenmahlzeit am Vormittag steht am Frühstücksbuffet Obst und
Joghurt für Sie bereit, beim Mittag- und Abendessen dürfen Sie sich ebenfalls
gerne Obst für später mitnehmen.
Essenszeiten für Besucher:
Frühstück:
werktags
samstags, sonn- / feiertags
7.00 Uhr bis 9.15 Uhr
7.45 Uhr bis 9.15 Uhr
Mittagessen:
täglich
12.00 Uhr
Abendbrot:
täglich
17.45 Uhr bis 18.30 Uhr
Essensmarken erhalten Sie an der Rezeption.
Das Küchenteam wünscht Ihnen einen Guten Appetit.
Kreativstudio
Wenn es uns ein wenig gelingt, uns mit Hilfe des
Tuns aus den Schlaufen der Gedanken zu lösen,
wenn unsere Hände und Augen die Freude am Tun
und an den Farben entdecken, dann kommt oft von
selbst wieder etwas Lebendiges in uns. Wir fühlen
uns erleichtert, vielleicht ein wenig verändert und
besser als zuvor.
Das kreative Schaffen und das Malen im Kreativ­
studio unserer Klinik können helfen, wieder mehr
zu sich selbst zu kommen. Über das Malen und
­Gestalten können wir ein Stück Lebensfreude
wiederfinden.
Sie sind ganz herzlich dazu eingeladen.
Sie können nach Ihren eigenen Wünschen mit
­verschiedenen Materialien und Techniken,
z. B. Aquarell- und Acryl­farben, ­Seidenmalerei,
­Anfertigung von kunstwerklichen Gegenständen
(auch für zu Hause) arbeiten.
Wenn Sie Anregungen zum Malen, Seiden­malen,
und anderen kreativen Tätigkeiten suchen, finden
Sie diese bei den Mitarbeiterinnen des Kreativ­
studios. Sie können Blumengestecke anfertigen
und verschiedene Bastel- und Kunsthandwerkliche
­Arbeiten ausführen. Es sind keinerlei Vorkennt­nisse
erforderlich. Für bestimmte Materialien wird ein
geringer Kostenbeitrag erhoben.
Donnerstag:
von 14.00 Uhr bis 20.30 Uhr im Kreativstudio:
Seidenmalerei, Aquarellmalerei, Collagentechnik,
etc. mit Betreuung durch eine Mitarbeiterin des
Kreativstudios
Freitag:
von 15.00 Uhr bis 19.00 Uhr:
Floristik (Blumengestecke und Gebinde) mit
­Betreuung durch eine Floristenmeisterin oder
Seiden­malerei, Aquarellmalerei, Collagentechnik,
etc. mit Betreuung durch eine Mitarbeiterin des
Kreativ­studios
Samstag:
von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr im Kreativstudio:
Seidenmalerei, Aquarellmalerei, Collagentechnik,
etc. mit Betreuung durch eine Mitarbeiterin des
Kreativstudios
Freizeitangebote
Freitag:
ab 19.00 Uhr im Fernsehraum
Bad Rothenfelde im Wandel der Zeit
Informationen hierzu finden Sie in den Aushängen
im Eingangsbereich.
Samstag:
8.00 Uhr bis 12.00 Uhr
freie Benutzung des Klinikschwimmbades unter
DLRG Aufsicht. Eine Genehmigung des Stationsarztes ist erforderlich.
ab ca. 13.00 Uhr, alle 14 Tage
Ausflugsfahrt mit dem Bus
Informationen hierzu finden Sie in den Aushängen
im Eingangsbereich.
Außerdem:
Außenschach und Boule im Klinikpark
Gesellschaftsspiele und Boule-Kugeln sind an der
Rezeption erhältlich.
Sonntag:
8.00 Uhr bis 12.00 Uhr
freie Benutzung des Klinikschwimmbades unter
DLRG Aufsicht. Eine Genehmigung des Stationsarztes ist erforderlich.
Sky-Sport / Bundesliga:
Der Fernseher im Aufenthaltsbereich der Cafetaria
empfängt Sky Sport und Sky Bundesliga.
Montag – Freitag von 17.00 – 22.30 Uhr und
­Samstag – Sonntag von 8.00 – 22.30 Uhr haben
Sie hier die Möglichkeit gemeinsam Fußball und
Sport zu gucken.
Bitten beachten Sie: Wenn kein Spiel läuft ist auch
kein Bild zu sehen.
ab 10.15 Uhr oder 15.00 Uhr
Musikveranstaltungen im Aufenthaltsbereich
Informationen hierzu finden Sie in den Aushängen
im Eingangsbereich.
Das Freizeitprogramm der Klinik und die Aushänge
im Eingangsbereich informieren Sie über das jeweils
aktuelle Wochenprogramm im Haus und in Bad
Rothenfelde.
Klinikseelsorge
­
Als evangelische und katholische Klinik­seel­sorgerinnen grüßen wir Sie herzlich.
Sie sind aus Ihrer gewohnten Umgebung hierher
gekommen mit dem Ziel, möglichst bald wieder
gesund zu werden und nach Hause zurückzukehren.
Alle Mitarbeiter dieser Klinik bemühen sich, Ihnen
dabei zu helfen. Wenn Sie nach den ersten Tagen
hier ein wenig zur Ruhe gekommen sind, tauchen
vielleicht manche Gedanken und Fragen auf.
Wir möchten Ihnen sagen, dass wir für Sie da sind
und Zeit für Sie haben – Zeit zum Zuhören, Zeit zum
Reden – wenn Sie es mögen.
In regelmäßigen Abständen sind wir auf den
­Stationen. Wir werden Sie besuchen, soweit uns das
möglich ist. Wir kommen auf jeden Fall, wenn Sie
uns durch einen Mitarbeiter Ihrer Station benachrichtigen lassen. Zu unseren Gottesdiensten laden
wir Sie herzlich ein.
Wir wünschen Ihnen einen guten Aufenthalt und
baldige Genesung.
Ihre Klinikseelsorgerinnen
Gottesdienste
Katholisch
Evangelisch
Wortgottesdienst mit Kommunionfeier:
samstags, 18.30 Uhr (Andachtsraum)
Gottesdienst mit Abendmahl:
sonntags, 8.45 Uhr (Andachtsraum)
– Änderungen werden bekannt gegeben –
Auf Wunsch wird das Heilige Abendmahl im
­Krankenzimmer gefeiert.
Kommunion auf dem Zimmer:
Auf Wunsch am Freitagnachmittag.
(Geben Sie uns bitte Nachricht, wenn Sie daran
teilnehmen möchten.)
Auf Anfrage werden das Bußsakrament oder
die Krankensalbung gespendet.
Heilige Messen in der Pfarrkirche St. Elisabeth:
sonntags, 9.30 Uhr
Unser Andachtsraum steht Ihnen ganztägig als Ort
der Ruhe und Besinnung zur Verfügung!
Gottesdienst in der Jesus Christus-Kirche:
sonntags, 10.00 Uhr
Hausordnungshinweise der DRV
Allgemeine Hinweise zum Ablauf
unserer Rehabilitationsleistungen
Sehr geehrte Patientin,
sehr geehrter Patient,
wir begrüßen Sie in diesem Haus und wünschen
Ihnen eine erfolgreiche Behandlung und einen
an­genehmen Aufenthalt. Dazu ist Ihre Mitwirkung
als wesentliche Voraussetzung erforderlich. Unterstützen Sie mit Ihrem Verhalten die Bemühungen
um Ihre Gesundheit, nehmen Sie aber auch Rücksicht auf Ihre Mitpatienten und die Mitarbeiter
des Hauses. Dazu dürfen wir um die Beachtung
­folgender Hinweise bitten:
1.Dieses Haus ist mit erheblichem Aufwand ausgestattet worden. Wir bitten daher, die Einrichtungsgegenstände pfleglich zu behandeln. Für
vorsätzlich oder fahrlässig verursachte Schäden
können Sie haftbar gemacht werden.
2.Wertgegenstände und größere Geldbeträge
sollten in Ihrem Interesse bei der Verwaltung
des Hauses hinterlegt werden. Die Deutsche
Rentenversicherung Bund kann für entstandene
­Verluste nicht haftbar gemacht werden.
3.Unfälle sind zur Prüfung des Versicherungs­
schutzes sofort im Haus zu melden.
4.Ihre Rehabilitationsleistung erstreckt sich grundsätzlich über den bewilligten Zeitraum. Eine
Beur­laubung und eine vorzeitige Be­endi­gung der
Leistung sind nur in besonderen Aus­nahmefällen
mit ärztlichem Einverständnis / auf ärztliche
Veranlassung möglich.
5.Das Haus wird grundsätzlich um 22.30 Uhr
geschlossen. Dann sollte auch die Nachtruhe
beginnen.
6.Die im Haus geltenden Richtlinien bitten wir
zu beachten. Daher wird insbesondere auf die
­Regelungen zum Rauchverbot hingewiesen.
Unsere Vertragshäuser sind gehalten, im Zusammenwirken mit dem leitenden Arzt bei mangelnder Mitwirkung und Nichteinhaltung der Hausordnung eine Verwarnung auszusprechen und in
besonderen Fällen die sofortige Beendigung der
Rehabilitationsmaßnahme zu veranlassen.
7.Beschwerden oder besondere Wünsche sollten
Sie unverzüglich der Leitung des Hauses vortragen, da späteres Vorbringen die Prüfung Ihrer
Anliegen erschwert. Kommen Sie auf diesem
Wege nicht zu einem Erfolg, können Sie sich auch
an die Deutsche Rentenversicherung Bund wenden. In diesem Fall bitten wir, den Sachverhalt zu
schildern und das Aktenzeichen anzugeben.
Unsere Adresse:
Deutsche Rentenversicherung Bund – Dez. 8022 –
10704 Berlin
Wir danken für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung.
Ihre Deutsche Rentenversicherung Bund
Diebstähle und Abfallbeseitigung
Auch in Kliniken kommt es immer wieder zu Diebstählen. Diebe nutzen die Hilfsbedürftigkeit, das
Vertrauen und die Unachtsamkeit von Patienten
rücksichtslos aus.
Wir wenden uns mit einer Bitte an Sie.
Ein sicherlich bekanntes, aber ebenso aktuelles
Thema ist die Abfallbeseitigung und die damit verbundene Belastung der Umwelt. Wertstoffe werden
getrennt gesammelt und entsorgt.
Wir raten Ihnen daher:
Wir trennen Papier, Buntglas, Weißglas, DSD-Müll
(Grüner Punkt) und Restmüll.
•Bringen Sie größere Bargeldbeträge und Wert­
Wir bitten Sie, liebe Patienten, mit uns gemeinsam
sachen möglichst nicht mit in die Klinik,
das Problem der Abfallbeseitigung zu bewältigen
•oder geben Sie Ihre Wertsachen zur Verwahrung
und somit einen wirksamen Beitrag für die Umwelt
in den Safe am Empfang,
•lassen Sie Handtaschen und Wertgegenstände nie zu leisten.
ohne Aufsicht
Wir entsorgen in unserer Klinik die oben genannten
•melden Sie jeden Diebstahl der Klinikverwaltung
Wertstoffe getrennt. Um dieses zu ermöglichen,
oder der Polizei
bitten wir Sie, alle auf Ihrem Zimmer anfallenden
Wertstoffe zu sammeln und in die dafür vorgeseDie Klinik haftet nur für Wertsachen, die Sie am
henen Behälter auf Ihrer Station zu bringen. Der
Empfang zur Verwahrung gegeben haben!
Restmüll wird von den Stationshilfen aus Ihrem Zimmer entsorgt. Die Behälter auf den Stationen sind
deklariert und farblich unterschiedlich, so dass Sie
auf einen Blick sehen, welcher Wertstoff in welchen
Behälter gehört.
Für Ihre Mithilfe bedanken wir uns sehr
herzlich.
Verhalten im Brandfall
RUHE BEWAHREN!
Über die 9 die Zentrale anrufen
oder
die Bettklingel betätigen
oder
Verlassen Sie den brennenden Raum!
Türen zumachen – aber nicht verschließen!
Verständigen Sie Ihre Zimmernachbarn!
Über die ausgewiesenen Notausgänge die Klinik
­verlassen, und den Sammelplatz (Parkhaus) auf­
suchen!
Bettlägerige und gehbehinderte Personen werden
von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht!
den Feuermelder betätigen
Nicht den Fahrstuhl benutzen!
oder
über 0-112 Feuerwehr benachrichtigen,
danach die Zentrale über 9 anrufen.
Genaue Angaben machen:
Weranruft
Wo es brennt
Wasbrennt
Notausgänge über die Türklinken entriegeln und
danach öffnen!
Flucht- und Rettungswegpläne befinden sich auf
den Stationsfluren und im Erd- und Unter­geschoss!
RUHE BEWAHREN!
Händehygiene
plakat_ash_einreibemethoden_ohne_text_v2010-2013:plakat_ash_einreibemethoden.qxd 26.11.2010 11:39 Seite 1
Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,
Einreibemethode
schützen Sie sich vor Infektionen durch übertragbare Krankheitserreger (z. B. durch NORO-Viren),
indem Sie im eigenen Interesse eine gründliche
Händedesinfektion vornehmen.
für Ihre Händedesinfekt ion
Mehrere Desinfektionsspender befinden sich auf
diesem Flur.
Desinfektionsmittel auf die trockenen Hände!
Die Hände müssen nass sein
Daumen, Fingerkuppen und Nagelfalz
nicht vergessen
30 Sekunden Einwirkzeit
Bitte beachten:
Nur Waschen mit Wasser und Seife bei sichtbarer Verschmutzung
Kurze, unlackierte Fingernägel
Keine Ringe
Keine Uhren
Alle Informationen zur
unter: www.aktion-sauberehaende.de
ASH 2011 - 2013
Informationen A – Z
Orientierungshilfen in der Klinik
Liebe Patientin, lieber Patient,
Sie finden hier einen alphabetisch geordneten
­Wegweiser, der Ihnen helfen soll, sich während
der Rehabilitation in der Schüchtermann-Klinik
zurechtzufinden.
Auf der Basis der Untersuchungen in den ­ersten
Tagen erhalten Sie einen Therapieplan, dem Sie
Art und Zeitpunkt der einzelnen Anwendungen
entnehmen können. Wenn Sie zu Untersuchungs­
ergebnissen oder zu den ver­ordneten Therapien
Fragen haben, sprechen Sie den Stations- oder
Oberarzt bei der Visite an.
In den nächsten Tagen und Wochen werden Ihnen
viele Informationsveranstaltungen durch Mit­­ar­beiter der Schüchtermann-Klinik angeboten,
die Sie gemeinsam mit begleitenden Angehörigen
wahrnehmen können.
Unsere Klinik wurde im Laufe der Zeit erweitert und
baulich verändert. Gerade zu Beginn Ihres Aufenthaltes ist die Orientierung nicht immer leicht. Damit
Sie sich besser zurechtfinden, haben wir uns bemüht, auf Hinweisschildern und Informationstafeln
wichtige Untersuchungsbereiche auszuweisen.
Dieses Logo kennzeichnet alle Informa­
tionen zum Gesundheitstraining.
Der Vortragsraum für das Gesundheitstraining liegt im 1. Obergeschoss des
Rehabilitationstrakts.
Bitte nutzen Sie den hinteren Fahrstuhl
auf Ihrer Station um in die 1. Etage zu
gelangen.
Hier befinden sich auch die Räume der
Psychologie und des Sozialdienstes.
Schulungen in kleinerer Gruppengröße werden
zudem im Fernsehraum angeboten. Dieser be­findet
sich im Bereich der Cafeteria. Bitte beachten Sie die
Angabe der Räumlichkeiten auf Ihrem Therapieplan.
Das Labor, die Computertomographie und Magnet­
resonanztomographie befinden sich im Unter­
geschoss. Diesen Klinikflur erreichen Sie mit dem
Fahrstuhl im Zugangs­bereich der Stationen 6 und 7.
Sollten Sie sich dennoch einmal „verlaufen“, fragen
Sie bitte andere Patienten oder unsere ­Mitarbeiter,
die Ihnen gerne weiter helfen werden.
Informationen A – Z
Andachtsraum:
Im Aufenthaltsbereich befindet sich ein Andachts­raum,
wo Sie jederzeit Ruhe und Besinn­ung finden können.
Evangelische und katholische Seelsorger­Innen
halten hier Gottesdienste, Andachten und Sing­
veranstaltungen ab.
Ankunft:
Bei einer Verlegung werden Sie von der Chirurgie oder
Kardiologie zur Rehabilitationsstation begleitet. Reisen
Sie mit Pkw oder einem anderen Transportmittel an,
wird der Koffertransport durch unsere Mitarbeiter an
der Rezeption organisiert, die Sie auch auf Ihr Zimmer
bringen und der Stations­schwester vorstellen werden.
Wenn Sie beim Auspacken der Koffer Hilfe brauchen,
wenden Sie sich bitte an die Schwester. Die Schwes­ter
wird Ihnen auch einen Laufzettel aushändigen, dem
Sie die weiteren Termine am Ankunftstag und an den
folgenden Tagen entnehmen können.
Bereits am Tag Ihrer Ankunft besucht Sie der Stations­
arzt in Ihrem Zimmer und nimmt eine gründliche
Untersuchung vor. Auch werden Sie dem für Sie
zuständigen Oberarzt im Rahmen der Visite vorgestellt. Am ersten Wochenende Ihres Heil­verfahrens
sollten Sie sich vorwiegend in der Klinik und deren
Umgebung aufhalten (also noch keine ausgedehnten
Wanderungen machen), weil Sie erst nach der ersten
Stationsvisite und den ersten Anwendungen wissen,
wie Sie sich ohne Gefahr für
Ihre Gesundheit körperlich belasten können.
Aufenthaltsdauer:
Für ein Heilverfahren bzw. für eine Anschlussheilbehandlung (AHB) ist in der Regel eine Aufenthaltsdauer
von 3 Wochen vorgesehen. Ihre Aufenthaltsdauer wird
bei der Visite von den Ärzten mit Ihnen abgestimmt. Im
Anschluss an die medizinische Maßnahme zur Rehabilitation können Sie beim Arbeitgeber Erholungsurlaub
beantragen, der in der Regel gewährt werden muss.
Begrüßung:
Am Donnerstag nach Ihrer Anreise um 14.00 Uhr, stellt
sich Ihnen die Leiterin Hotellerie bei einer Tasse Kaffee
vor und gibt Ihnen wichtige Informationen für Ihren Aufenthalt. Im Rahmen des Gesundheitstrainings werden
Sie in weiteren Vortrags- und Seminarveranstaltungen
auch die Psychologen, die Bewegungstherapeuten, die
Diät­assistentinnen und Ärzte der Klinik kennen lernen.
Behindertenzugang und -aufzüge:
Am Aufnahmetag werden Ihnen durch unsere Mit­
arbeiter der Rezeption der Behindertenzugang und die
Bedienung des Behindertenaufzugs erläutert.
Bereitschaftsdienst von Ärzten und Schwestern:
Sie werden Tag und Nacht, auch an Sonn- und Feiertagen, durch Krankenschwestern/-pfleger und Ärzte
betreut. Die Schwestern erreichen Sie mit der Klingel
an Ihrem Bett neben dem Lichtschalter und mit der
Klingel in der Nasszelle. In der Nacht finden Sie die
diensthabende Pflegekraft im Stationszimmer der
­Station 3, oder mit der Klingel. Am Wochenende und
an Feiertagen erreichen Sie die Pflegekraft auf den
Anschlussheilbehandlung:
Sie schließt sich der Akutbehandlung nach Herz­infarkt, ­Stationen 3 und 4 im jeweiligen Dienstzimmer in der
Zeit von 6.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Sollte Ihnen außerBallonaufweitung der Herzkranzgefäße (PTCA) und
halb der Klinik etwas zustoßen, lassen Sie sich bitte
Herzoperationen als Rehabilitationsmaßnahme oft
per Krankenwagen direkt in die Klinik bringen und
nahtlos an.
­melden Sie sich dann bei der diensthabenden Pflegekraft.
Informationen A – Z
Besucher:
Angehörige und Freunde dürfen Sie im Aufenthalts­
bereich und in Ihrem Zimmer von 8.00 – 12.00 Uhr
und von 14.00 – 22.00 Uhr nach vorheriger Anmeldung an der Rezeption besuchen. Die Anwesenheit
Ihrer nahen Angehörigen (Lebenspartner) ist uns
bei Visiten, Beratungen und im Gesundheitstraining
­willkommen.
Hinblick auf Blutfetterhöhungen, Blutbild etc. Diese
Blutentnahmen erfolgen nach Anordnung.
Beurlaubung:
Beurlaubungen während eines Heilverfahrens sind nur
möglich bei Tod oder bedrohlicher Erkrankung naher
Familienangehöriger, soweit ärztliche Bedenken nicht
entgegenstehen. Die Dauer der Beurlaubung kann
höchstens 5 Tage betragen einschließlich des Reisetages.
Verlässt ein Patient auf eigene Verantwortung die
­Klinik ohne Einwilligung des Arztes, gilt das Heilver­
fahren als abgebrochen. In diesem Fall verliert der
Patient auch den gesetzlichen Unfallschutz für die
Heimreise und hat evtl. entstehende Kosten selbst
zu tragen.
Bodyplethysmographie:
Die Bodyplethysmographie stellt eine erweiterte
Prüfung der Lungenfunktion dar. Bei verschiedenen
Atemmanövern können das gesamte Lungen­volumen
und die Weite der Atemwege bestimmt werden.
Dadurch lassen sich Erkrankungen der Lunge mit­
­vermindertem oder vergrößertem Lungen­volumen
(Lungenüberblähung) und Erkrankungen mit
­Ver­engungen der Atemwege (Bronchien), wie z. B.
­Bronchitis oder Asthma bronchiale, erkennen. Diese
Untersuchung wird in der Abteilung für Sport­medizin
im Bereich der Therapieabteilung im Untergeschoss
durchgeführt.
Bewegungstherapie:
Sie wird in Hocker-, Übungs- und Trainingsgruppen
abgestuft und überwacht durchgeführt in Form von
Ergometertraining, Gymnastik, Schwimmen und
­Terraintraining.
Brandschutz:
Wie Sie sich bei einem evtl. Brand in der Klinik ver­
halten sollten, ersehen Sie aus dem Brandschutzplan,
der sich in dieser Informationsbroschüre befindet.
Kerzen und andere offene Feuer sind in der Klinik aus
Sicherheitsgründen strengstens verboten.
Blutdruckmessung:
Sie werden von den Pflegekräften in die Blutdruckselbstmessung eingewiesen. Die gemessenen Werte
übertragen Sie bitte in das Protokoll und halten
dieses zu den Visiten bereit.
Blutentnahme:
Während Ihres Aufenthaltes sind Blutentnahmen
notwendig für Laboruntersuchungen, insbesondere im
Blutzuckertagesprofil:
Bei Zuckerkranken (Diabetikern) werden Blutzuckertagesprofile auf der jeweiligen Station durchgeführt.
Über Tag und Uhrzeit werden Sie durch Hinweis in
Ihrem Therapieplan informiert.
Bügeleisen:
Wenn Sie ein Bügeleisen und ein Bügelbrett wünschen,
wenden sie sich bitte an die Stationsfrauen. Die Ver­
wendung eigener Bügeleisen, Tauchsieder und Kaffeemaschinen auf den Zimmern ist untersagt.
Informationen A – Z
Cafeteria:
Die Cafeteria befindet sich im Aufenthaltsbereich
des Erdgeschosses. Neben Kaffee und Tee am Tage
­er­halten Sie am Abend auch leichte alkoholische
­Getränke wie Bier und Wein. Öffnungszeiten sind
­Montag bis Freitag von 8.30 – 20.30 Uhr, samstags
von 8.30 – 19.30 Uhr und sonntags von 9.30 –
19.30 Uhr.
los und genau bildlich darstellen kann. Hierdurch
können wichtige Aussagen zu Verengungen oder
Verschlüssen von Blutgefäßen gemacht werden. Der
überwiegende Teil unserer Blutadern lässt sich mit
diesem schonenden Verfahren beurteilen.
Die Untersuchungen werden in der Echokardiographieabteilung im Erdgeschoss durchgeführt. Bitte folgen
Sie der Ausschilderung zur Echokardio­graphie.
Diätberatung – Ernährungsberatung:
In der Schüchtermann-Klinik sind Diätassistentinnen
­tätig, die die Zubereitung der Mahlzeiten überwachen
und Ihre Ansprechpartner in Sachen Ernährung sind.
Von unseren Diätassistentinnen wird ein breit gefächertes Beratungs- und Schulungsprogramm angeboten
und durchgeführt. In Einzelberatungen, Kleingruppenveranstaltungen, Vorträgen und besonders praxisnah
in der klinikeigenen Lehrküche werden theoretisch und
praktisch die beim einzelnen Patienten angezeigten
Ernährungsrichtlinien vermittelt.
Bei Bedarf werden auch Partnerberatungen ermöglicht. Spezielle Schulungsprogramme bestehen für
die Bereiche Diabetes mellitus, Fettstoffwechsel­
störungen, Adipositas und Hypertonie.
Echokardiographie (Echo):
Bei der Echokardiographie wird durch Ultraschallwellen das Herz untersucht. Diese Untersuchung ist
ebenfalls schmerzlos und absolut ungefährlich und
gibt einen Eindruck in die Herzkammer- und Herz­
klappenfunktion. Die Untersuchung wird durch­geführt
nach Terminvereinbarung. Bitte der Ausschilderung
zur Echokardiographie im Erdgeschoss folgen.
Elektrokardiogramm (EKG):
Das Elektrokardiogramm ist eine Aufzeichnung der
elektrischen Ströme des Herzens, die in Ruhe und bei
Belastung aufgenommen werden können. Sie finden
die EKG-Räume im Erdgeschoss. Bitte ­nehmen Sie im
Warteraum Platz. Die Belastungs-EKGs werden auf
einem Fahrrad unter ärztlicher Aufsicht vorgenommen.
Nehmen Sie eine Stunde vor und nach dieser Unter­
suchung bitte nicht an herzbelastenden Anwendungen
teil. Weiterhin werden hier die 24-Stunden-EKGs
und 24-Stunden-Blutdruckmessungen angelegt und
­ausgewertet. Bitte vor dieser Untersuchung die Haut
nicht mit fetthaltigen Cremes einreiben.
Dopplerschalluntersuchungen (Doppler):
Mit Dopplerschall kann man schmerzlos und unge­
fährlich den Blutfluss im Bereich der Arme und
Beine (­peripherer Doppler) prüfen und sehen, ob
­Ein­engungen der Strombahn vorliegen.
Doppleruntersuchungen der Arme und Beine werden im
Erdgeschoss im EKG-Bereich vorgenommen. Bitte achten
Elektrophysiologische Untersuchung (EPU):
Sie auf die Beschilderung mit der blauen PunktmarkieDie elektrophysiologische Untersuchung ist eine
rung und nehmen Sie im Warteraum Platz.
Herzkatheteruntersuchung zur Analyse von Herzrhythmusstörungen anhaltender Art, die im Ruhe-,
Duplexsonographie:
Belastungs- oder Langzeit-EKG aufgefallen sind. Mit
Die Duplexsonographie ist ein modernes Ultraschallverfahren, mit dem man Venen und Arterien schmerz- Hilfe der eingebrachten „Elektrokatheter“ ­können diese
Informationen A – Z
Rhythmusstörungen genauer analysiert wer­den und
auch im Hinblick auf ihre Gefährlichkeit genauer eingeschätzt werden. In bestimmten Fällen kann mit Hilfe
der eingebrachten Herzkatheter auch eine Therapie
der Herzrhythmusstörungen erfolgen, wobei einzelne
Leitungsbahnen verödet werden (Katheterablation),
die für die Herzrhythmusstörungen verantwortlich
sind.
Energiesparen:
Energie ist nicht nur teuer, sondern wird auch knapp.
Helfen Sie uns bitte beim Sparen, gehen Sie mit dem
Lichtschalter, der Heizung und dem warmen Wasser
sorgsam um!
Ergotherapie
Die Erreichung einer größtmöglichen Handlungs­
kompetenz und Selbstständigkeit in allen für die
­Lebensführung relevanten Bereichen, inbesondere
auch dem beruflichen Anforderungsprofil, wird in der
Ergotherapie angestrebt. Die Ergotherapie findet nach
Verordnung durch den Arzt statt. Der Behandlungsraum befindet sich im Bereich der ­Cafeteria.
Essenszeiten:
Die Mahlzeiten werden in den Speisesälen einge­
nommen, nachdem Ihnen ein fester Sitzplatz an
einem nummerierten Tisch zugewiesen wurde.
Wir bitten Sie, zu den Mahlzeiten in angemessener
­Bekleidung zu erscheinen. Nicht wünschenswert
ist das Tragen eines Bademantels. Frühstück und
Abendessen werden an einem Buffet ausgegeben.
Neben den drei Hauptmahlzeiten werden noch kleine
Zwischenmahlzeiten an einem Buffet gereicht. Diese
Zwischenmahlzeiten sind in Ihrem Ernährungsplan
einkalkuliert und sollten deshalb auch in Anspruch
genommen werden. Sollten Sie an einer Mahlzeit nicht
teilnehmen können, melden Sie dieses bitte unver-
züglich der Schwester und der ­Serviererin. Wenn Sie
bettlägerig oder so geschwächt sind, dass Sie nicht in
den ­Speisesaal g­ ehen können, werden die Mahlzeiten
auf Ihr Z
­ immer gebracht.
Fahrgeldrückerstattung:
Wenn der Kostenträger Ihres Aufenthaltes die Deutsche Rentenversicherung ist, haben Sie Anspruch auf
Fahrgeldrückerstattung. Geben Sie bitte die Fahrkarten, IC-Zuschlagskarten und die Quittung für den
Koffertransport umgehend an der Rezeption ab.
Berentete Patienten haben keinen Anspruch auf
Erstattung des Koffergeldes. Die Auszahlung des Fahrgeldes erfolgt aufgrund der Belege an der ­Rezeption.
Auf diesen Termin werden Sie durch ­Anruf auf dem
Zimmer oder durch Ausruf während der Essenszeiten
aufmerksam gemacht.
Freizeitangebot:
Ihnen stehen mehrere Aufenthaltsräume für Ihre Freizeit
zur Verfügung, ein Lese- und Spielzimmer, ein Fernseh­
raum mit Sky Sport / Bundesliga-Empfang, eine Cafe­
teria und ein großer Aufenthaltsbereich. Im Park befinden sich eine Außenschachanlage und eine Bocciabahn.
Weitere Freizeitangebote werden Ihnen durch Freizeit­
pä­dagogen und Künstler unterbreitet. Daneben werden
auch Musik- und Unterhaltungsveranstaltungen sowie
im Sommer Grillabende angeboten. Alle Termine für
das Freizeitangebot werden an Informationsständern
im Eingangsbereich bekannt gegeben. Die Rezeption
hält Gesellschaftsspiele für Sie bereit. Bitte erkundigen
Sie sich dort auch nach den Bocciakugeln und den
Schachfiguren für die Außenspielfelder.
Gästehaus Heinrich Schüchtermann:
Es besteht die Möglichkeit, dass Sie Ihre Besucher und
Angehörigen in unmittelbarer Kliniknähe unterbringen
und Sie somit Ihren Aufenthalt in Bad Rothenfelde
Informationen A – Z
gemeinsam verbringen können. Wenn Sie hierzu noch
weitere Aus­künf­te wünschen, ­können Sie sich unter
der Telefonnummer 616 bei der Leiterin Hotellerie
oder den Mitarbeitern des Empfangs erkundigen.
Notieren Sie auch Ihr Ausgangsgewicht vor Beginn der
aktuellen Krankheitsphase!
Gruppeneinteilung:
Für die Durchführung der Bewegungstherapie werGesundheitstraining:
den Patienten mit vergleichbarer Belastbarkeit aus
Das Team der Schüchtermann-Klinik bietet Ihnen in
organisatorischen Gründen in Gruppen zusammen­
Vorträgen und Schulungen ein umfassendes Infor­­­gefasst. Die Abkürzungen TG (Trainingsgruppe)
ma­tionsprogramm.
bzw. ÜG (Übungsgruppe) beinhalten, dass Sie an
Die Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen Diät- einem ­Programm mit Ergometertraining, Gymnastik,
assistenz, Bewegungstherapie, Krankenpflege, Medizin Schwimmen oder Wassergymnastik teilnehmen. In den
und Psychologie wollen Ihnen im Gesundheitstraining Hockergruppen (HG) stehen funktionelle Gymnastik
Herz- und Gefäßerkrankungen und deren Risikofaksowie regelmäßige Spaziergänge im Vordergrund, um
toren erklären, Untersuchungs- und Behandlungs­
das Herz-Kreislaufsystem zu stabilisieren. Daneben
möglichkeiten darstellen und Möglichkeiten zur
gibt es für alle Patienten ein umfangreiches Ange­Vorbeugung von Herz- und Kreislaufkrankheiten
bot balneo-physikalischer Behandlungen. Patienten
zeigen.
mit Durchblutungsstörungen der Beine (arterielle
Die Veranstaltungen finden im GesundheitstraiVerschlusskrankheit) erhalten ein besonderes Theraningsraum statt. Sie werden ärztlich verordnet und
pieprogramm in der AVK- Gruppe in Form von GefäßSie sind zum Besuch verpflichtet, da diese Vorträge,
gymnastik und Laufbandtraining.
Diskussionen und Beratungen Teil des Rehabilita­
Hausordnung:
tionsprogramms sind.
Im gesamten Klinikbereich ist das Rauchen verboten.
Getränke:
Von 22.30 – 6.00 Uhr muss absolute Nachtruhe
Auf jeder Station stehen Trinkwasserspender kostenlos eingehalten werden, und jeder Patient sollte unauf­
zur Verfügung. Bitte benutzen Sie Ihre Wasser­karaffe, gefordert sein Zimmer aufgesucht haben.
die Sie im Speisesaal für eine Leihgebühr von 5,– EUR Eine Verlängerung der Ausgehzeit ist nur bei besonerhalten. Insbesondere an warmen Tagen ist der Flüs- deren Veranstaltungen im Ort ausnahmsweise mögsigkeitsbedarf nach der Bewegungs­therapie erhöht,
lich. Ein Verstoß gegen die Hausordnung kann einen
und Sie sollten reichlich von diesem Getränkeangebot Klinikverweis nach sich ziehen. Wir müssen darauf
Gebrauch machen. Eingeschränkt werden muss die
achten, dass durch undiszipliniertes Verhalten andere
Trinkmenge allerdings bei Patienten, die unter einer
Patienten nicht gefährdet bzw. belästigt werden.
Herzschwäche leiden und individuell beraten werden.
Herzgruppe (Ambulante Herzgruppe):
Gewichtsmessung:
Nach der Rehabilitation in der Schüchtermann-Klinik
Bitte wiegen Sie sich laut ärztlicher Anordnung mit
sollten Sie eine ambulante Herzgruppe an ihrem
immer gleicher leichter Kleidung (Trainingsanzug) und Wohnort aufsuchen zur Fortsetzung der Bewegungstragen Sie die Werte bitte in Ihr Protokoll ein.
therapie und Gesundheitserziehung. Entsprechende
Informationen A – Z
Anschriften und Empfehlungen erhalten Sie von
unseren Bewegungstherapeuten und betreuenden Ärzten, die auch einen Antrag ausfüllen für die
Übernahme der Kosten durch die Krankenkassen oder
Rentenversicherungsträger. Für Patienten aus Bad
Rothenfelde, Dissen und Hilter sind mehrere Herz­
gruppen an der Schüchtermann-Klinik angesiedelt.
Ansprechpartner für weitere Auskünfte ist unser
Leitender Sportlehrer Herr Schlierkamp.
Herzkatheter:
Sowohl von der Vene als auch von der Arterie aus
können bei besonderen Fragestellungen Herz­
katheteruntersuchungen notwendig sein, auf die
die Schüchtermann-Klinik/Herzzentrum OsnabrückBad Rothenfelde spezialisiert ist. Es handelt sich dabei
um Eingriffe mit geringem Risiko. Über die Art der
Katheteruntersuchung, über deren Notwendigkeit und
Aussage und auch über mögliche Komplikationen klärt
sie der Stationsarzt vorher gründlich auf. Erst nach
dieser Aufklärung gibt der Patient sein mündliches
und schriftliches Einverständnis zur Durchführung
der Herzkatheteruntersuchung. Bei der Einschwemm­
katheteruntersuchung handelt es sich um eine
risikoarme Untersuchung von der Vene aus, um die
Pumpfunktion des Herzens in Ruhe und bei Belastung
zu beurteilen.
Bei der Herzkranzarteriendarstellung (Koronar­
angiographie) wird der Herzkatheter von einer Arterie
aus eingeführt. Durch Kontrastmittelinjektion über den
Katheter werden die Herzkranzarterien und die Herzkammern dargestellt. Die dabei angefertigten Aufnahmen zeigen genau, an welchen Stellen und in welchem
Ausmaß Arterien eingeengt oder verschlossen sind,
und wo Herzinfarktnarben im Herzmuskel liegen. Diese
Erkenntnisse sind unerlässlich für die Entscheidung
zur Herzoperation oder Ballonaufweitung (PTCA).
­Diese Eingriffe werden auch in der Schüchtermann-
Klinik durchgeführt. Nach der Untersuchung sind ein
Druckverband für ca. 6 Stunden über dem Zugang an
der Arterie und Bettruhe bis zum Folgetag unumgänglich.
Herzoperationen:
In der Schüchtermann-Klinik/Herzzentrum OsnabrückBad Rothenfelde werden Herzoperationen durchgeführt. Nach der Behandlung auf der Herzchirurgischen
Intensivstation und Überwachungsstation erfolgt die
nahtlose Verlegung zur Rehabilitationsstation in die
Anschlussheilbehandlung.
Herzschrittmacher/Herzdefibrillatoren:
Die Einpflanzung dieser Aggregate wird in der Herzchirurgie und Kardiologie von Spezialisten gemeinsam
vorgenommen. Die Nachsorge erfolgt über unsere
Ambulanz oder bei anderen Kardiologen in deren
Praxis oder im Heimatkrankenhaus in festgelegten
Zeitintervallen.
Die Entscheidung für diese komplexe Behandlung
erfordert gründliche Voruntersuchungen und wird
ausführlich mit dem Patienten besprochen ebenso wie
besondere Verhaltensweisen nach der Implan­tation.
Informationstafeln:
Auf allen Stationsfluren befinden sich Informationstafeln, die unter der Rubrik „Aktuelles“ wichtige Mitteilungen, z. B. Terminänderungen von Visiten, ankündigen. Informieren Sie sich täglich!
Weitere Informationstafeln finden Sie im Eingangsbereich zum Speisesaal.
INR-Schulung:
Für Patienten, die lebenslang Marcumar einnehmen
müssen (wie z. B. nach operativem Einsetzen einer
künstlichen Herzklappe), wird bei uns eine Schulung
zur Selbstbestimmung des INR-Wertes angeboten. Der
Informationen A – Z
INR-Wert wird mit einem handlichen Gerät ermittelt,
ähnlich wie die Blutzuckerbestimmung beim Diabetiker. Die Kosten für das Gerät werden in der Regel
von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Interessierte Patienten melden sich bitte bei der Stationsschwester bzw. beim Stationsarzt.
Sie zu bestimmten Untersuchungen direkt ins Labor
gehen. Es befindet sich im Untergeschoss.
Langzeit-EKG / Langzeit-Blutdruckmessung:
Auf einem Speicher werden über 24 Stunden die Herzstromkurven oder die Blutdruckwerte aufgezeichnet,
um bedrohliche Rhythmusstörungen oder BlutdruckIntensivstation:
schwankungen aufzudecken und die medikamentöse
Die Schüchtermann-Klinik verfügt über modern ein­
Behandlung zu überprüfen. Sie sollten sich dabei
gerichtete Intensiv- und Überwachungsstationen.
normal körperlich belasten und auf den Begleitzettel
Diese Einrichtungen werden Sie nur im Notfall oder
eine Notiz schreiben, falls Sie sich besonders belasten,
nach einer Herzkatheteruntersuchung kennen lernen, falls Sie sich nicht wohl fühlen oder falls Sie Störungen
wenn eine Überwachung Ihres Herzrhythmus und Ihres der Herzschlagtätigkeit bemerken. Das Anlegen der
Kreislaufes durch Geräte vorübergehend not­wendig
Messgeräte erfolgt in der EKG-Abteilung.
ist. Dies wird dann auf den Stationen 1, 6
Lehrküche:
oder 7 durchgeführt.
Die Teilnahme an der Lehrküche wird im allgemeinen
Kreativstudio:
ärztlich verordnet. Interessierte Patienten können sich
Das Kreativstudio bietet Ihnen Möglichkeiten zur
darüber hinaus bei den Diätassistentinnen melden, die
Freizeitgestaltung. Das Kreativstudio befindet sich im bei Bedarf auch Partnerberatungen ermöglichen.
Aufenthaltsbereich des Erdgeschosses gegenüber der
Lungenfunktion:
Cafeteria.
Bei verschiedenen Erkrankungen der Lunge und der
Das Kreativstudio bietet Ihnen Möglichkeiten zur
Freizeitgestaltung. Die Öffnungszeiten werden an den Bronchien kommt es zu einer Verschlechterung der
Informationstafeln bekannt gegeben. Weitere Informa- Leistungsfähigkeit dieser Organe, was sich für den
tionen finden Sie zudem auf der Sonderseite „Kreativ- Patienten meistens in Form von Luftnot bemerkbar
macht. Die Einschränkung der Leistungsfähigkeit
studio“.
der Lunge und der Bronchien kann durch Atemtests
Kurkarte:
(Lungenfunktionsprüfung) gemessen werden. Diese
Patienten der Rehabilitationsabteilung finden in ­Ihrem Untersuchung wird in der EKG-Abteilung durchgeführt.
Postfach am Tag nach der Anreise eine Kurkarte, die
Magnetresonanztomographie (MRT) /
Ihnen freien Zugang gibt zu Kureinrichtungen wie
Kernspintomographie:
Kurpark und Kurhaus. Sie erhalten außerdem eine
Mit der Magnetresonanztomographie werden Schnitt­
Ermäßigung auf Veranstaltungen der Kurverwaltung.
bilder erzeugt. Das Verfahren basiert auf
Labor:
dem Prinzip der Magnetresonanz. Mit Hilfe eines
Im klinisch-chemischen Labor werden alle Blut­
starken Magnetfeldes werden Wasserstoffteilchen
untersuchungen durchgeführt. Gelegentlich müssen
magnetisch ausgerichtet. Durch zusätzliches Einbrin-
Informationen A – Z
gen von Hochfrequenzfeldern (die für die Klopf- und
Brummgeräusche verantwortlich sind) können die verschiedenen Gewebe aufgrund ihrer unterschiedlichen
magnetischen Wechselwirkungen differenziert werden. Die bei der MRT verwen­dete elektromagnetische
Strahlung ist, ähnlich wie Radiowellen, viele Größenordnungen kleiner als Röntgenstrahlen, weshalb
keine Strahlenbelastung entsteht. Da es sich um ein
starkes Magnetfeld handelt, müssen alle metallischen
Gegenstände vor der Untersuchung abgelegt werden.
Patienten mit
Herzschrittmacher sollen generell nicht untersucht
werden. Patienten mit anderen eisenhaltigen Implantaten oder Verletzungen durch Metallsplitter sollten
nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt
untersucht werden.
Die Untersuchungsräume befinden sich im Unter­
geschoss.
Medikamente:
Die Medikamente werden in Plastikschälchen mit 4
Fächern für die Einnahme „morgens, mittags, abends
und nachts“ aufgestellt. Bitte nehmen Sie die Medikamente zu oder unmittelbar nach den Mahlzeiten
ein, falls nicht anders vom Arzt verordnet. Marcumartabletten nehmen Sie so ein, wie es in Ihrem roten
Ausweis vom Arzt notiert worden ist. In diesen Ausweis
werden auch die aktuellen Blutgerinnungswerte eingetragen.
Um Ihre Selbständigkeit in Bezug auf das Medikamentenmanagement zu fördern, werden Sie zu Beginn
Ihres Aufenthaltes durch die Pflegekräfte geschult,
Ihre Medikamente eigenverantwortlich zusammen zu
stellen und einzunehmen.
Die Medikamentenzusammenstellung wird Ihnen im
Laufe des Aufenthalts vom Ärzteteam erklärt. Die in
der Schüchtermann-Klinik am häufigsten verordneten Medikamente sind nach wichtigsten Wirkungen
und Nebenwirkungen in dieser Broschüre aufgeführt
­(Medikamente – Wirkung und Nebenwirkung). Wenn
Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an
das Ärzteteam Ihrer Station.
Mittagsruhe:
Von 13.00 – 14.00 Uhr ist Mittagsruhe. Gehen Sie bitte
auf Ihr Zimmer und ruhen Sie sich aus. In dieser Zeit wird
Ihr Arzt Sie zur Visite aufsuchen.
Nachtruhe:
Ab 22.30 Uhr ist Nachtruhe. Bitte halten Sie sich dann
nur noch auf dem eigenen Zimmer auf.
Nichtrauchertraining:
Für Patienten, die zum Zeitpunkt der Aufnahme in
die Klinik noch rauchen bzw. im Nichtrauchen noch
nicht sicher sind, haben die Psychologen ein Nicht­
rauchertraining organisiert, das ärztlich verordnet
wird. Die Teilnahme ist verpflichtend. In Ihrem Therapieplan werden die Zeiten für das Nichtrauchertraining
eingetragen. Sie können sich auch selbst zu einem
Trainingskurs bei den Psychologen anmelden, indem
Sie dies auf dem von der psychologischen Abteilung
ausgehändigten Fragebogen ankreuzen.
Parkplatz:
Ihren PKW können Sie auf dem großen, beleuchteten
Zentralparkplatz an der Ulmenallee, ca. 200 m von der
Klinik entfernt parken.
Bitte beachten Sie, dass dieser Parkplatz kostenpflichtig ist.
Patientenaufklärung:
Sie werden im Rahmen der Visiten, bei Aufnahme- und
Entlassungsgespräch vom Ärzteteam Ihrer Station
über Untersuchungsergebnisse, Änderungen der
Medikamente und andere Behandlungsempfehlungen
Informationen A – Z
informiert. Vor einer Herzkatheteruntersuchung, einer
Ultraschalluntersuchung über die Speiseröhre, einer
elektrischen Kardioversion mittels Stromstoß, einer
Entlastungspunktion oder einer MRT-Untersuchung ist
eine schriftliche und mündliche Aufklärung durch das
Ärzteteam notwendig.
Erst wenn Sie ausreichend informiert wurden und
einverstanden sind, sollten Sie dies durch Ihre Unterschrift auf dem Aufklärungsbogen zeigen.
Patientenfragebogen:
Sie erhalten einen Patientenfragebogen eine Woche vor Ihrer Abreise. Es ist für uns sehr wichtig zu
erfahren, welchen Eindruck Sie von unserer Klinik
gewonnen haben. Aus diesem Grund bitten wir Sie,
den Fragebogen einen Tag vor Ihrer Abreise ausgefüllt
beim Empfang abzugeben. Für eventuelle Anregungen
und Verbesserungsvorschläge sind wir Ihnen dankbar.
Ihre Daten werden nicht personenbezogen ausgewertet und auch nicht an Dritte weitergegeben.
Personenaufzug:
Beim Schließvorgang der Aufzugstür vermeiden Sie
bitte, durch Einwirkung mit Fuß, Hand oder Gegenständen den Aufzug zu stoppen, weil hierdurch erhebliche Schäden und Sicherheitsrisiken entstehen. Sollte
trotzdem der Personenaufzug einmal stehen bleiben,
verhalten Sie sich bitte ruhig und drücken Sie die
Notklingel. Sie werden dann kurzfristig von der technischen Bereitschaft des Hauses befreit. Der Aufzug
am Ende Ihres Stationsflures führt über alle Stationen
bis in die Therapieabteilung.
Physiotherapie:
Die Physiotherapie findet nach Verordnung des Arztes
in der Therapieabteilung statt. Bei Bett­lägerigkeit
kommt der/die Physiotherapeut/in zu Ihnen auf das
Zimmer.
Postfach:
An Ihrem Schlüsselbund befindet sich der ­Schlüssel
zu Ihrem Postfach. Die Postfachnummer ist identisch
mit Ihrer Zimmernummer. Die täglich ein­treffende
Post und Ihre Zeitung werden in Ihr Postfach sortiert.
Freitags ab 18.00 Uhr finden Sie hier den Behandlungsplan der kommenden Woche. Außerdem finden
Sie in diesem Fach hausinterne Mitteilungen. Bitte
überprüfen Sie täglich den Inhalt Ihres Postfaches.
Benutzen Sie dieses Fach nicht zur Aufbewahrung von
Wertgegenständen. Aus­gehende Post können Sie beim
Empfang abgeben.
Psychologische Abteilung:
Einzel- und Gruppengespräche, Autogenes Training,
Entspannungstraining, Raucherentwöhnung, Verhaltenstraining für Übergewichtige und Gesprächsgruppen zur Stressbewältigung werden durch die
Psychologen durchgeführt. Die Psychologische
Abteilung mit Räumen für Gruppentherapien und Ge­
sundheitstraining befindet sich im Anbau auf der Höhe
des 1. Obergeschosses (Station 1), erreichbar mit dem
Fahrstuhl, der von jeder Station auch zur Therapieabteilung führt. Bitte den Ausschilderungen mit dem
Logo Gesundheitstraining auf den Wegweisern folgen!
Informationen und Beratungsgespräche bei beruflichen
Problemen, zu Fragen der Berentung und zum Schwerbehindertenausweis erhalten Sie vom Sozialdienst, der
sich ebenfalls in der Psychologischen Abteilung befindet (s. Stichwort ­Sozialdienst). Terminvereinbarungen
für den Sozial­dienst erfolgen direkt bei den Sozialarbeitern, Tel. 530/534, oder über die Psychologische
Assistentin, Tel. 617, die auch Anmeldungen zu psychologischen Einzelgesprächen und Gruppen von montags
bis freitags 11.00 – 11.30 Uhr entgegennimmt.
Informationen A – Z
Rauchverbot:
Im gesamten Klinikbereich gilt ein absolutes Rauchverbot. Hierzu gehören auch die Cafeteria mit Terrasse, die
Außen- und Parkanlagen, die Patientenzimmer und die
Treppenzone vor dem Klinikhaupteingang. Nichtbeachtung dieser Vorschrift kann zur vorzeitigen Entlassung
des Patienten aus disziplinarischen Gründen führen
wegen Verstoßes gegen die Hausordnung.
Reinigung:
Ihr Zimmer wird werktags gereinigt. Handtücher werden zweimal wöchentlich gewechselt, die Bettwäsche
wöchentlich.
Röntgen:
Röntgenbilder vom Brustraum zur Beurteilung von
Herz und Lunge werden in der Röntgenabteilung
angefertigt.
Die Röntgenabteilung befindet sich im Erdgeschoss.
werden mit einem Mess­system, welches ähnlich wie
ein Langzeit-EKG mittels Klebeelektroden am Körper
befestigt wird. Das Aufzeichnungsgerät in Größe eines
Taschenbuches schränkt die Bewegungsfreiheit nicht
nennenswert ein. Die Aufzeichnung geschieht automatisch während des Nachtschlafes. Das Anlegen des
Messgerätes erfolgt in der EKG-Abteilung.
Schlüsselbund/Transponder:
Auf dem Schlüsselanhänger steht die Zimmernummer. Mit dem Transponder können Sie Ihre Zimmertür
öffnen. Ein Schlüssel gehört zu Ihrem Postfach. Die
Zimmernummer und Ihre Postfachnummer sind identisch. Der weitere Schlüssel passt zum abschließbaren
Fach in Ihrem Zimmer.
Schmerzmessung
Um festzustellen, ob Ihre medikamentöse Schmerztherapie ausreichend ist, werden Sie von den
­Pflegekräften angeleitet, Ihre Schmerzintensität 3-mal
täglich anhand einer Skala von 0 (für keine Schmerzen)
bis 10 (für stärkst vorstellbare Schmerzen) zu beurteilen und auf dem Schmerzprotokoll zu dokumentieren.
In Abhängigkeit von den Ergebnissen wird Ihre medikamentöse Therapie angepasst.
Rollstuhlfahrer:
Am Haupteingang der Klinik befindet sich außen ein
Fahrstuhl für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer. Ein
Fahrstuhl am Ende des Stationsflures führt von der
Station direkt in die Therapieabteilung. Außerdem
erreichen Sie die Aufenthaltszone über einen RollstuhlSchüchtermann:
aufzug. Von der Aufenthaltszone aus gelangen Sie
Die Klinik ist benannt nach Heinrich Schüchtermann,
ebenerdig in den Klinikpark und auf die Straße.
der 1839 in Recklinghausen geboren wurde und das
Uhrmacherhandwerk erlernte. Als bedeutender IndusSchlaflabor:
Man weiß, das ca. 50 % – insbesondere der männlichen trieller des Bergbaus in Dortmund hatte er bereits zu
Lebenszeiten einen Ruf als Förderer und Wohltäter. Er
– Bevölkerung im Schlaf schnarchen. Man schätzt,
gründete die „Bad Rothenfelder Solbad- und Salinedass ein kleiner Anteil hiervon, insbesondere Männer
AG“, aus der 1973 die Schüchtermann-Klinik ihren
zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr, an einer begleitenden schlafbezogenen Atmungs­störung (Schlafapnoe) Ursprung nahm.
leidet, welche zu nächtlichen Atemstillständen während
des Schlafes mit Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem führt. Die Verdachts­diagnose kann gestellt
Informationen A – Z
Schweigepflichtentbindung:
Alle Ärzte und Mitarbeiter der Schüchtermann-Klinik
unterliegen der Schweigepflicht und dem Datenschutz. Sie können die Ärzte von Ihrer Schweigepflicht
entbinden durch Unterzeichnung einer entsprechenden Erklärung, die Ihnen von der Schwester
vorgelegt wird.
Schwerbehindertenausweis:
Antragsformulare und Beratungen zum Schwer­
behindertenausweis erhalten Sie beim Sozialdienst in
der Psychologischen Abteilung. Die Sprechzeiten zur
Schwerbehinderten-Beratung sind mittwochs
und ­freitags in der Zeit von 15.30 – 16.15 Uhr im
Raum 166.
Schwimmbad:
Die Erlaubnis zur Benutzung des Schwimmbades wird
vom Arzt verordnet. Während der Therapie­zeiten
stehen Ihnen das Schwimmbad und alle anderen
­Therapieeinrichtungen nur unter Aufsicht des Personals zur Verfügung. Darüber hinaus können gut belastbare Patienten am Wochenende von 8.00 – 12.00
Uhr das Schwimmbad unter DLRG-Aufsicht benutzen.
In diesen Fällen befindet sich auf dem Therapieplan
ein entsprechender Hinweis. Da das Schwimmen eine
erhebliche körperliche Belastung darstellt und das
Herz überfordern kann, werden viele Patienten nicht
am Schwimmtraining teilnehmen.
Sozialdienst:
Die Sozialarbeiter haben ihr Büro in der psychologischen Abteilung.
Ein Schwerpunkt des Sozialdienstes sind Informationen und Beratungen zum Problemfeld „Erkrankung
– Arbeitsplatz“. Darüber hinaus können Fragen zur
Berentung angesprochen werden. Des weiteren sind
Ihnen die Sozialarbeiter behilflich bei der Erlangung
von ambulanten Hilfen nach Abschluss der Heilmaßnahme. Der Sozialdienst hat eine offene Sprech­stunde
mittwochs und freitags von 15.30 – 16.15 Uhr im
Raum 166 (Psychologische Abteilung).
Spiroergometrie:
Die Spiroergometrie ist ein Belastungstest (auf dem
Fahrradergometer oder Laufband) zur Bestimmung
der körperlichen Leistungsfähigkeit. Neben der
Aufzeichnung von Puls, Blutdruck und EKG werden
über eine Atemmaske auch die Sauerstoffaufnahme
und Kohlendioxidabgabe gemessen. Es lassen sich
somit Einschränkungen der Herz-Kreislauf-­Arbeit und
der Atemfunktion erkennen. Die gewonne­nen Daten
dienen zusätzlich der Steuerung Ihres Trainings­
programms. Diese Untersuchung wird im Therapie­
bereich in der Abteilung Sportmedizin durchgeführt.
Sprechzeiten:
Sollten sich in begründeten Fällen Fragen oder
Probleme ergeben, die nicht im Rahmen der Stations­
visiten zu klären sind, haben Sie die Möglichkeit,
­unsere leitenden Mitarbeiter persönlich zu sprechen.
Zur Terminabstimmung melden Sie sich bitte am
­Empfang der Therapieabteilung und schildern Sie
dort in groben Zügen Ihr Anliegen, damit sich Ihr
gewünschter Gesprächspartner entsprechend vorbereiten kann.
Station:
Die Stationen 2, 3, 4 und 5 werden jeweils geführt
von Stationsärzten, einem Oberarzt und mehreren
­Pflegekräften. Die Namen der Mitarbeiter entnehmen
Sie bitte der Tafel neben dem Stationsarzt­zimmer und
dem Schwesternzimmer. Alle Mitarbeiter der Schüchtermann-Klinik tragen ein Namensschild. Der Stationsarzt
ist werktags 8.00 – 16.30 Uhr in der Klinik zu erreichen. Danach, an Wochenenden und Feiertagen wird
Informationen A – Z
er durch den diensthabenden Arzt vertreten. Zwei Ärzte
sind immer in Dienstbereitschaft in der Klinik anwesend.
Die dienst­habenden Krankenschwestern/-pfleger sind
immer zu erreichen durch den Schwesternruf (Klingel)
an Ihrem Bett. Ein weiterer Schwesternruf befindet sich
in Ihrer Nasszelle und im Flur. An Werktagen sind die
Stationen 2, 3, 4, und 5 von 6.00 – 18.00 Uhr besetzt.
Von 18.00 – 20.00 Uhr befindet sich die diensthabende
Pflegekraft auf Station 3 und 4.
nungsbüro oder Ihren Therapeuten, wenn Sie Termine
nicht einhalten können oder Behandlungen ausfallen
müssen. Ihr Therapeut wird sich um eine Terminverlegung bemühen. Terminänderungen werden in der
Anmeldung der Therapieabteilung vorgenommen.
Bitte gehen Sie nach der Soleinhalation für etwa eine
halbe Stunde nicht nach draußen. Halten Sie auch auf
jeden Fall die nach den Anwendungen vorgeschriebenen Ruhezeiten ein. Die Therapiezeiten sind Montag
bis Freitag von 7.00 – 12.00 Uhr und von 14.00 –
Stimm- und Sprachtherapie:
17.00 Uhr.
Für Patienten mit Sprachbehinderungen oder LähOft wird von Patienten der Wunsch geäußert, Ter­mine
mungen (z. B. nach Schlaganfall) erteilt eine Logonur auf den Vormittag oder Nachmittag zu legen. Diesem Wunsch kann aus therapeutischen und organisatopädin Unterricht. Die Sprechtherapie wird auf dem
Patientenzimmer durchgeführt. Die jeweiligen Termine rischen Gründen nicht entsprochen werden.
finden Sie in Ihrem Therapieplan und müssen vorTherapieplan:
rangig wahrgenommen werden, da Ausweich­termine
Dem Therapieplan können Sie Ihre Gruppeneinteilung,
nicht zur Verfügung stehen.
die vorgesehenen Therapiemaßnahmen und Therapie­
Telefon:
zeiten entnehmen. Dieser Plan ist nicht starr, er wird
Im Erdgeschossbereich befindet sich ein MünzfernIhren Bedürfnissen und Befunden angepasst. So
sprecher. Die Benutzung von Handys ist in der Klinik
können auch Behandlungen, die Sie offensichtlich nicht
aus medizinischen Sicherheitsgründen untersagt.
vertragen oder Sie überlasten, durch den Stationsarzt
Weitere Informationen zum Telefon finden Sie in dieser gestrichen oder ersetzt werden.
Broschüre.
Die Änderungen werden im Planbüro der Therapie­
abteilung vorgenommen. Den geänderten Plan er­
Therapieabteilung:
halten Sie kurzfristig auf der Station ausgehändigt oder
Die Therapieabteilung im Untergeschoss kann erreicht er liegt in Ihrem Postfach. Bringen Sie bitte zu allen
werden über einen Aufzug, der von jeder Station
Therapieanwendungen Ihren Therapieplan
direkt in die Abteilung führt, und über eine Treppe
mit, auch zur psychologischen Therapie, zur Reha­
am Eingang zur Therapieabteilung, wo sich auch die
beratung und zum Gesundheitstraining, da Ihre
Anmeldung befindet. Zu den Behandlungen in der
Teilnahme testiert wird. Halten Sie bitte die Termine
Therapieabteilung gehen Sie bitte im Trainingsanzug
pünktlich ein. Verspätungen können nicht ausgeglichen
oder im Bademantel. Handtücher sind vorhanden und werden. Überschneidungen mit anderen Terminen sind
brauchen nur zum Schwimmen mitgebracht zu wermanchmal unvermeidbar. Die Therapieabteilung wird
den. Bitte nehmen Sie Platz vor den Therapieräumen
sich in solchen Fällen bemühen, Termine zu verlegen.
und warten Sie, bis Sie zu den Behandlungen aufgeArztvisiten, Untersuchungen und Gesundheitstraining
rufen werden. Bitte informieren Sie das Therapieplahaben Vorrang vor Therapien. Ihren ersten Therapie-
Informationen A – Z
plan bekommen Sie bei der Visite vom Stationsarzt
ausgehändigt.
Trainingsherzfrequenz:
Allen gut belastbaren Patienten wird am Ende des
Reha-Aufenthaltes ihre persönliche Trainingsherzfrequenz mitgeteilt. Diese wird während des BelastungsEKGs ermittelt und stellt das ideale Belastungs­niveau
dar. Sie sollten ihre Trainingsfrequenz 4 bis 5 mal
­wöchentlich beim Ausdauertraining durch Gehen, Walking, Radfahren, Schwimmen etc. erreichen.
Unfall:
Bei einem Unfall auch mit leichteren Verletzungen
melden Sie sich bitte sofort bei der diensthabenden
Schwester oder beim diensthabenden Arzt. Sie genießen bei Unfällen in der Klinik und im Rahmen der
Therapie einen Unfallversicherungsschutz.
Verwaltung:
Die Verwaltung befindet sich im Erdgeschoss. Sie ist
zuständig für alle Fragen der Abrechnung, der Auszahlung des Fahrgeldes und für die Zimmer­zuteilung.
Bescheinigungen über die Aufenthaltsdauer werden
Ihnen von den Mitarbeiterinnen der Patientenaufnahme ausgestellt.
Visiten:
Täglich erfolgt eine Visite durch den Stationsarzt
werktags in der Zeit zwischen 13.00 und 14.00 Uhr.
Wöchentlich kommt der Oberarzt, gelegentlich auch
der Chefarzt, zur Visite. Die Termine für die Oberarztvisite entnehmen Sie bitte Ihrem Therapieplan. Zur Visite sollten Sie nur leicht bekleidet sein, da Sie oftmals
durch den Arzt untersucht werden müssen. Sie können
sich zur Visite auf einem Zettel Stichworte zu Fragen
notieren, die Sie gerne von den Ärzten beantwortet
haben möchten. Im ­Rahmen der Visite werden Sie vom
Arzt über die Untersuchungsbefunde aufgeklärt und
es wird Ihnen die Behandlung erläutert. Bei der letzten
Visite vor Ihrer Abreise wird die Frage der künftigen
Arbeits­fähigkeit und Belastbarkeit angesprochen und
entschieden.
Wann melde ich mich sofort bei der Schwester oder
beim Arzt?
Immer dann, wenn es Ihnen plötzlich schlecht geht,
wenn z. B. Druck hinter dem Brustbein auftritt oder
sich Kurzatmigkeit einstellt in Ruhe oder bei körperlicher Belastung, wenn Sie Herzstolpern und -rasen
verspüren, wenn plötzlich Schwindel oder Kollaps
auftreten. Eine Rufanlage können Sie von Ihrem Bett
aus oder in Ihrer Nasszelle betätigen.
Waschmaschine und Trockner:
Für die Benutzung der Waschmaschine und des Trockners können Sie Münzen an der Rezeption erwerben.
Der Waschraum befindet sich auf der Station 5 in
Raum 529.
Wertgegenstände:
Ihre Wertgegenstände sollten Sie im Safe des Empfangs deponieren. Für Gegenstände, die aus Ihrem
Zimmer entwendet werden, kann der Klinikträger
keine Haftung übernehmen.
Wie bereiten Sie Ihre Abreise vor?
Vor der Abreise erfolgen noch einige Abschlussuntersuchungen (laut Therapieplan) und ein Abschlussgespräch mit Ihrem Stationsarzt. Diesen Termin können
Sie einem Aushang an der Info-Tafel auf dem Stationsflur entnehmen.
Der Stationsarzt wird mit Ihnen besprechen, ob und
ggf. zu welchem Zeitpunkt Sie Ihre berufliche Tätigkeit
wieder aufnehmen können, welche Medikamente Sie
in Zukunft weiter einnehmen müssen und ob Sie die
Informationen A – Z
Bewegungstherapie in einer ambulanten Herzgruppe
fortführen sollen. Die wichtigsten In­for­mationen wird
Ihnen der Stationsarzt in einem kurzgefassten vorläufigen Bericht an Ihren Hausarzt mitgeben. Der ausführliche Entlassungsbericht wird Ihrem Hausarzt etwas
später zugehen. Die mitgebrachten Befunde fordern
Sie bitte bei Ihrem Stationsarzt oder bei Ihrer Stationsschwester zurück. Vor der Abreise geben Sie bitte Ihren
Therapieplan und alle Messprotokolle im Schwesternzimmer Ihrer S­ tation ab. Wenn Sie mit der Bahn nach
Hause fahren, setzen sie sich bitte einige Tage vorher
mit der Rezeption in Verbindung zur Regelung der
Koffer­ausgabe und weiterer Formalitäten. Bitte räumen
Sie Ihr Zimmer am Abreisetag bis ca. 8.00 Uhr. Ihren
Zimmerschlüssel geben Sie bitte bei der Rezeption ab.
Wochenendregelung:
Der Samstag und Sonntag steht Ihnen zur freien Verfügung. Sie werden allerdings wie an jedem anderen
Tag um 7.00 Uhr durch die Schwester geweckt und wir
bitten Sie, die vorgeschriebenen Zeiten für die Mahlzeiten einzuhalten. Im Ausnahmefall melden Sie sich
von einer Mahlzeit rechtzeitig bei der Schwester und
bei der Serviererin ab.
Blutentnahmen, Blutdruckmessungen, EKG-Schreibungen und Verbandwechsel erfolgen an Sonn- und
Feiertagen durch die Schwestern auf der Station 3 und
4 zu folgenden Zeiten:
Blutabnahmen
7.15 – 7.45 Uhr
Verbandwechsel
9.30 – 11.00 Uhr
EKG schreiben und
Blutdruck messen
11.00 – 11.30 Uhr
Spritzen
8.00 Uhr und 17.00 Uhr
Erläuterungen zur Therapiekarte
Bewegungstherapie
Ergometertraining:
Hierunter versteht man das Radfahren als Ausdauer­
training auf einem modernen Standfahrrad. Die Pulsfrequenz und das EKG werden ständig kontrolliert und
notiert. Der Patient sollte dabei seinen T
­ rainingspuls
erreichen und den individuell eingestellten Widerstand
(Wattleistung) 15 Minuten einhalten. Die positiven
Veränderungen am Herz-Kreislauf-System zeigen sich
in einer Leistungs­steigerung, Puls- und Blutdrucksenkung und in einer Linderung von Atem- und Herzbeschwerden.
Gymnastik:
Für alle Gruppen bietet die Schüchtermann-Klinik
ein individuell abgestimmtes Gymnastikprogramm.
­Besondere Schwerpunkte sind die Gymnastik für
herzoperierte Patienten und für Patienten mit Durchblutungsstörungen der Beine. Für Patienten mit Herzschwäche wird die Hockergymnastik durchgeführt.
Neben dieser Funktionsgymnastik zur verbesserten
Beweglichkeit des Körpers, was Herz und Kreislauf
entlastet, werden Sie auch noch spielerische Übungen
mitmachen, die keinen Wettkampfcharakter haben.
Physiotherapie:
Die Physiotherapie erfolgt nach Verordnung des
Arztes bei zusätzlichen Erkrankungen der Gefäße,
der Atemwege, bei neurologischen Erkrankungen
sowie E­ rkrankungen des Bewegungsapparates. Die
Einzeltherapie ermöglicht eine individuell auf den
­Patienten und sein Krankheitsbild abgestimmte
­Behandlung.
Hier werden in Einzelgymnastik durch Anleitung und
Hilfe eines Physiotherapeuten Bewegungen zur Überwindung einer körperlichen Einschränkung wieder
eingeübt. Diese Übungen sollten Sie möglichst häufig
alleine weiterführen. Der Erfolg hängt gerade hier von
Ihrer Mitarbeit ab.
Muskelaufbautraining an medizinischen
­Trainingstherapiegeräten (MTT):
Das Muskelaufbautraining an medizinischen Trainigstherapiegeräten stellt oftmals eine sinnvolle Ergänzung zu dem bewegungstherapeutischen und
physiotherapeutischen Übungsprogramm dar. Durch
Verwendung spezieller Geräte soll eine Verbesserung
der Kraftausdauer bzw. ein Muskelaufbau erzielt
werden.
Laufbandtraining:
Für Patienten mit Durchblutungsstörungen der Beine
bieten wir neben einem speziellen Gymnastikprogramm ein Gehtraining auf dem Laufband an. Es ist
erwiesen, dass regelmäßiges Gehtraining die schmerzfreie Gehstrecke bei Patienten mit arterieller Verschlusskrankheit verlängert.
Schwimmen:
Schwimmen bedeutet je nach Gruppenzugehörigkeit
Ausdauerschwimmen oder Gymnastik im Wasser (Bewegungsbad). Der Aufenthalt im Wasser unseres 28
Grad warmen Schwimmbades ist nur in Anwesenheit
eines Therapeuten erlaubt.
Sie dürfen auf keinen Fall in das Schwimmbecken
springen (Wassertiefe nur 1,30 m) und im Wasser
tauchen.
Terraintraining:
Für das Terraintraining treffen Sie sich in wetterfester
Kleidung im Aufenthaltsbereich vor den Postfächern,
um mit der Gruppe die Umgebung der Klinik unter der
Führung des Bewegungstherapeuten zu erwandern.
Erläuterungen zur Therapiekarte
Nordic Walking:
Nordic Walking ist eine spezielle Art des sportlichen
Wanderns. Unter Zuhilfenahme spezieller Nordic-Walking-Stöcke wird die Belastung gleichmäßig auf den
gesamten Körper verteilt, da die Bauch-, Brust- und
Armmuskulatur stärker als beim „normalen“ Walking
eingesetzt wird.
Ergotherapie:
Die Ergotherapie unterstützt Sie in der Wiedererlangung der größtmöglichen Selbständigkeit im Alltag
und in der beruflichen Reintegration. In Einzel- und
Gruppentherapien findet ein alltagsnahes Training der
verloren gegangenen Fähigkeiten statt.
Das Therapieangebot beinhaltet unter anderem:
– Arbeitsplatztraining
– Rückenschule in Theorie und Praxis
– Feinmotoriktraining
– Gleichgewichtstraining
– Gangschulung
– Hirnleistungstraining
– Hilfsmittelberatung
Die ergotherapeutischen Maßnahmen finden in der
Regel im Behandlungsraum im Bereich der Cafeteria
statt. Gelegentlich finden die Therapiemaßnahmen
auch in Ihrem Zimmer statt. Bitte beachten Sie die
Angabe zur Räumlichkeit auf Ihrem Therapieplan.
Physikalische Therapie:
Die physikalische Therapie soll mit ihren angebotenen Maßnahmen der Muskelentspannung und der
Schmerzbewältigung dienen. Besonderes Augenmerk gilt unter anderem der Stabilisierung des
Kreislaufes, der Aktivierung von verschiedensten
Körperfunktionen, der Förderung der Wundheilung
und der Blut- und Lymphzirkulation. Das Therapieangebot beinhaltet folgende Anwendungen die
indikationsgerecht vom Arzt verordnet werden:
– Hydrotherapie
– Elektrotherapie
– Moorpackungen
– Massagen
– Lymphdrainage und maschinelle Entstauungs­
therapie
– Kneipp‘sche Anwendungen
– medizinische Wannenbäder
– Inhalationen
– Bestrahlungen
– Hydrojet
Häufig verordnete Medikamente
Vorbemerkung:
Es gibt die so genannten Generika (chemische Inhaltsstoffe) und die registrierten Handels­marken
­(Originalpräparate®) mit Fantasienamen der Firmen (Beispiel Amiodaron = Cordarex®)
Wirkung (W) und Nebenwirkung (NW)
Antiarrhythmika:
W: Unterdrückung von Unregelmäßigkeiten des Herzschlages
z. B. Amiodaron,
Cordarex®, Flecainid,
Tambocor®
NW: Übelkeit, Schwindel, Zittern, Unruhe, zu langsamer Puls
Funktionsstörungen an Leber, Lunge, Schilddrüse, Auge (besonders bei
Amiodaron)
Antikoagulantien:
W:
z. B. Marcumar,
Heparin, (Clexane z. B.)
Xarelto®
NW:
Pradaxa®
Eliquis®
Verhinderung der Blutgerinnung in den Gefäßen, an Herzklappen
und in Herzhöhlen durch Hemmung der Bildung von Blutgerinnungsstoffen in der Leber
Blutungsgefahr bei Verletzungen, in die Blase (roter Urin) und im ­MagenDarm-Trakt (schwarzer Stuhl), Nasenbluten, Hirnbluten (selten).
Nach ärztlicher Anordnung vor geplanten Eingriffen absetzen.
Aggregationshemmer:
W: Verminderung der Blutgerinnung in Gefäßen und Bypässen
z. B. ASS, Aspirin®,
durch Hemmung der Funktion der Blutplättchen
Plavix® und Iscover®
= Clopidogrel NW: Magenbeschwerden, innere und äußere Blutungen
Efient®, Brilique®
Beta-Blocker:
W:
z. B. Beloc® = Metoprolol
Concor (Bisoprolol)
Dilatrend® = Carvedilol,
NW:
Nebilet® Schonung von Herz und Kreislauf durch Puls- und BlutdruckSenkung, Ökonomisierung der Herzarbeit
Zu langsamer Puls, Müdigkeit, niedriger Blutdruck,
Depression, Atemnot (Vorsicht bei Asthma), kalte Füße und Hände
Häufig verordnete Medikamente
Ca-Antagonisten:
W:
z. B. Norvasc® = Amlodipin
Carmen®
NW:
Gefäßerweiterung, Blutdrucksenkung, Vermeidung von
Herzschmerz
Druck im Kopf, Wasser in den Beinen, Rotanlaufen des
Gesichtes, niedriger Blutdruck, Verstopfung
Cholesterinsenker:
W: Hemmt die Cholesterinbildung in der Leber, senkt das
z. B. Zocor® = Simvastatin,
schlechte (LDL-) Cholesterin
Sortis = Atorvastatin,
NW: selten: Muskelschmerzen, Anstieg der Leberwerte
Pravasin®, LOCOL®,
Crestor®
Digitalis:
W:
z. B. Lanitop,
NW:
Novodigal, Digimerck
NW:
Stärkung der Herzkraft bei Herzschwäche und
Herzvergrößerung mit gleichzeitigem Vorhofflimmern
Appetitlosigkeit, Übelkeit, Sehstörungen bei Überdosierung
Herzrhythmusstörungen können bei Überdosierung verstärkt werden
Diuretika:
W:
z. B. Lasix®, Torem® Arelix®, Dytide H®,
Osyrol®
NW:
Inspra®
Entwässerung und Blutdrucksenkung bei Herzschwäche und
hohem Blutdruck
Fettsenker:
z. B. Ezetrol
Muskelschwäche, Appetitlosigkeit, trockener Mund,
Störung des Salzhaushaltes, Nierenfunktionsverschlechterung
W: Senkt die Blutfette (vermindert die Aufnahme aus dem Darm)
NW: selten: Muskelschmerzen, Anstieg der Leberwerte
Koronarmittel:
W:
a) Langzeitpräparate:
Nitrate = z. B. Isoket®,
Ismo®, Corangin®,
Mono Mack®,
Corvaton®, Rocornal®
NW: Ranexa® = Ranolazin
NW:
Vermeidung von Herzschmerz (evtl. 10 – 20 Min. vor einer Belastung
einnehmen), Gefäßerweiterung
Kopfschmerzen, Blutdruckabfall
Übelkeit, Kopfschmerzen
Häufig verordnete Medikamente
b) kurz wirkend für
W:
den Notfall
z. B. Nitro-Spray,
Nitrolingual-Kapsel
NW:
Als Spray oder Kapsel (auf der Zunge zergehen lassen)
Befreiung von Herzschmerz und Luftnot nach 3 – 4 Min.,
Gefäßerweiterung
Kopfschmerz, Blutdruckabfall
Sonstige:
Procoralan®
W: Herzfrequenzsenkung, Ökonomisierung der Herzarbeit bei Herzschwäche
NW: Lichtblitze im Auge (vorübergehend)
Schmerzmittel:
W: lindert Schmerzen
z. B. Diclofenac,
Novalgin,
Tramal, Valoron,
NW: Magenbeschwerden, Nierenfunktionsstörungen
ParacetamolBlutdruckabfall, Müdigkeit, Schwindel, Konzentrationsschwäche,
­Wassereinlagerung
Diclofanac ist bei koronarer Herzkrankheit und Herz- und Nieren­schwäche
zu meiden.
Vasodilatantien:
Gruppe ACE-Hemmer:
a) z. B. W: Gefäßerweiterung zur Herzentlastung und Blutdrucksenkung
Xanef® (Enalapril),
NW: Schwindel, Kollapsneigung, Husten
Delix® (Ramipril),
Fosinorm®
Gruppe AT-Antagonisten (= Sartane):
b) z. B. Blopress® W: Gefäßerweiterung zur Herzentlastung und Blutdrucksenkung
= Candesartan,
Diovan®, Lorzaar®,
NW: Blutdrucksenkung mit Kollapsneigung
Micardis® = Telmisartan
Broncholytica:
a) Betawirkung:
Bronchospray®, Oxis®, Berotec®
W: Erweiterung der Bronchien (Atemwege)
NW: Unruhe, schneller Herzschlag
b) Anticholinwirkung:
Atrovent®, Spiriva®, Seebri®
W: Erweiterung der Bronchien (Atemwege)
NW: trockener Mund
Häufig verordnete Medikamente
c) Cortisonwirkung:
Junik®, Pulmicord®
W: Erweiterung der Bronchien (Atemwege)
NW: weißliche Beläge im Mund (Pilzinfekt)
Was this manual useful for you? yes no
Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

Download PDF

advertisement