Strukturierter Qualitätsbericht

Strukturierter Qualitätsbericht
QUALITÄTSBERICHT 2010
Strukturierter Qualitätsbericht
gemäß § 137 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 SGB V
für das Berichtsjahr 2010
Erstellt am 30.06.2011
Inhaltsverzeichnis
A
Einleitung ................................................................................................................. 3
Struktur und Leistungsdaten des Krankenhauses............................................. 10
A-1
A-2
A-3
A-4
A-5
A-6
A-7
A-8
A-9
A-10
A-11
A-12
A-13
A-14
A-15
Allgemeine Kontaktdaten des Krankenhauses ........................................................ 10
Institutionskennzeichen des Krankenhauses........................................................... 10
Standort(nummer).................................................................................................... 10
Name und Art des Krankenhausträgers .................................................................. 10
Akademisches Lehrkrankenhaus............................................................................. 10
Organisationsstruktur des Krankenhauses .............................................................. 11
Regionale Versorgungsverpflichtung für die Psychiatrie ......................................... 12
Fachabteilungsübergreifende Versorgungsschwerpunkte des Krankenhauses ...... 12
Fachabteilungsübergreifende medizinisch-pflegerische Leistungsangebote........... 12
Allgemeine nicht-medizinische Serviceangebote des Krankenhauses.................... 17
Forschung und Lehre des Krankenhauses .............................................................. 21
Anzahl der Betten im Krankenhaus nach §108/109 SGB V..................................... 22
Fallzahlen des Krankenhauses................................................................................ 22
Personal des Krankenhauses .................................................................................. 23
Apparative Ausstattung............................................................................................ 25
B
Struktur- und Leistungsdaten der Organisationseinheiten / Fachabteilungen 26
B-1
B-2
B-3
B-4
B-5
B-6
Unfallchirurgie / Orthopädie (Dr. Lorenz) ................................................................. 26
Allgemein- / Viszeralchirurgie (Dr. Kraft).................................................................. 35
Innere Medizin (Dr. Zeyfang) ................................................................................... 42
Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde ............................................................................... 52
Gefäßchirurgie (Dr. Seiter) ...................................................................................... 56
Proktologie (Dr. Thoß) ............................................................................................. 59
C
Qualitätssicherung ................................................................................................ 62
C-1
C-7
Teilnahme an der externen vergleichenden Qualitätssicherung
nach §137 Abs.1 Satz 3 Nr.1 SGB V (QS-Verfahren) ............................................. 62
Externe Qualitätssicherung nach Landesrecht gemäß §112 SGB V ....................... 93
Qualitätssicherung bei Teilnahme an Disease-Management-Programmen
(DMP) nach § 137f SGB V....................................................................................... 93
Teilnahme an sonstigen Verfahren der externen vergleichenden
Qualitätssicherung ................................................................................................... 94
Umsetzung der Mindestmengenvereinbarung nach § 137 SGB V .......................... 94
Umsetzung von Beschlüssen des Gemeinsamen Bundesausschusses
zur Qualitätssicherung nach § 137 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB V
(„Strukturqualitätsvereinbarung“) ............................................................................. 94
Umsetzung der Regelungen zur Fortbildung im Krankenhaus nach § 137 SGB V . 94
D
Qualitätsmanagement ........................................................................................... 95
D-1
D-2
D-3
D-4
D-5
D-6
Qualitätspolitik ......................................................................................................... 95
Qualitätsziele ........................................................................................................... 99
Aufbau des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements ..................................... 102
Instrumente des Qualitätsmanagements ............................................................... 104
Qualitätsmanagement-Projekte ............................................................................. 107
Bewertung des Qualitätsmanagements ................................................................. 108
C-2
C-3
C-4
C-5
C-6
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 2 von 109
Einleitung
Vorwort des Vorstandes der AGAPLESION gAG
Die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft wurde am 26. Juni 2002 gegründet.
Sie bildet gemeinsam mit beteiligten Unternehmen einen christlichen Gesundheitskonzern mit
mehr als 80 Unternehmen, darunter 22 Krankenhäuser und 32 Wohn- und Pflegeeinrichtungen.
Das Ziel der AGAPLESION gAG ist der Erhalt und die Stärkung von diakonischen und sozialen
Einrichtungen in einer zunehmend angespannten Wirtschafts- und Wettbewerbssituation.
Mit der Integration in die AGAPLESION gAG übernehmen die örtlichen Gesellschafter eine
Mitverantwortung für den Gesundheitskonzern, bei gleichzeitigem Erhalt der Identität und
Selbstständigkeit der einzelnen Einrichtungen.
AGAPLESION stellt ihren Einrichtungen Managementleistungen und zentrale Dienstleistungen,
wie z. B. Personalverwaltung, Unternehmenskommunikation, Qualitätsmanagement (QM),
Budgetmanagement, Zentraleinkauf und Informationstechnologie etc. zur Verfügung.
Dadurch werden Synergieeffekte erzielt und die Wirtschaftlichkeit der Einrichtungen des
Gesundheitskonzerns gesichert.
Die AGAPLESION Akademie in Heidelberg hält für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie
externe Interessierte ein breites Angebot an Aus-, Fort- und Weiterbildungen für medizinische,
pflegerische und therapeutische Berufe sowie in Managementthemen vor. Zur wirksamen
Ausübung der Aufgaben und zur Weiterentwicklung der persönlichen und fachlichen Kompetenz
unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurde ein auf die einzelnen Aufgabengebiete
abgestimmtes Personalentwicklungskonzept entwickelt. Die standortübergreifenden Fort- und
Weiterbildungen stärken die interdisziplinäre Zusammenarbeit und fördern die Vernetzung der
Einrichtungen.
Das nach DIN EN ISO 9001 aufgebaute, AGAPLESION weit eingeführte QM-System ermöglicht
die kontinuierliche Verbesserung der Prozesse und die Erreichung einer guten Ergebnisqualität.
Ausgehend vom Leitbild der AGAPLESION wurden für alle Einrichtungen verbindliche Führungsund Verhaltensgrundsätze verabschiedet sowie Qualitätsziele formuliert. Die Instrumente und
Methoden des QM fördern die Kommunikation, helfen bei der Lösung komplexer Aufgaben und
Probleme, tragen zur Kundenzufriedenheit (z. B. Patienten, Bewohner, Angehörige, Einweiser,
Lieferanten) bei und stärken die gemeinsame Wertegrundlage. QM ist Führungsaufgabe und
gleichzeitig gelebtes Instrument in der täglichen Arbeit.
Die Wirksamkeit des QM-Systems und die Umsetzung der Qualitätsanforderungen werden
kontinuierlich intern und extern durch Audits überprüft und Verbesserungsmaßnahmen eingeleitet.
Im Rahmen der verpflichtenden, sektorenübergreifenden Qualitätssicherung wird unter Leitung des
Referates Medizincontrolling konzernweit die Behandlungsqualität verglichen und in
fachbezogenen Qualitätszirkeln diskutiert. AGAPLESION bietet den verantwortlichen
Qualitätsmanagementbeauftragten der Einrichtungen durch die Organisationsstrukturen konkrete
Unterstützung bei der Einführung und Weiterentwicklung der QM-Systeme und beim
Zertifizierungsprozess.
Weitere Informationen unter www.agaplesion.de.
Frankfurt am Main, den 30.06.2011
Bernd Weber
Vorstandsvorsitzender
AGAPLESION gAG
Gerhard Hallenberger
Vorstand
AGAPLESION gAG
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 3 von 109
Bethesda – Mit Liebe zum Leben
„Größtes Lob an das gesamte Stationsteam und vielen Dank für die freundliche und menschliche
Betreuung“, schreiben uns Patienten im Rückmeldebogen, „auch wenn der Mensch nicht gerne ins
Krankenhaus geht, war der Aufenthalt angenehm. Machen Sie weiter so!“ – solche Rückmeldungen bestätigen uns in unserer Arbeit, die wir „Mit Liebe zum Leben“ gestalten, wie es in unserem
Motto heißt. Ärzte, Pflegeteam und Therapeuten tun alles dafür, dass die Patienten in unserem
Haus gesund werden, dass sie zu Kräften kommen und die notwendige Unterstützung erhalten,
um in ihr gewohntes Zuhause zurückkehren zu können.
Über 100 Jahre Prägung durch Diakonissen
Unser Krankenhaus wurde 1896 als Einrichtung des
Diakoniewerk Bethesda innerhalb der Evangelischmethodistischen Kirche gegründet und befindet sich seit
1912 am Standort in der Hohenheimer Straße – ein
positives Zeichen für die Beständigkeit und für die
langjährige Erfahrung und Kompetenz in Medizin und
Pflege. Vor über 100 Jahren haben – motiviert aus
Nächstenliebe – einige Bethesda-Diakonissen mit privater
Krankenpflege in Stuttgart begonnen. Daraus ist ein
moderner Klinikbetrieb gewachsen, der sich auch heute
noch genauso dem christlichen Menschenbild verpflichtet
weiß: „Wir stehen den Hilfsbedürftigen zur Seite“, heißt es
im Leitbild, das Grundlage für alle Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter ist.
Breites medizinisches Spektrum
Wir decken das gesamte Spektrum der Inneren Medizin
und der Chirurgie ab. Besondere Schwerpunkte haben wir
in den Bereichen Altersmedizin und Diabetologie, MinimalInvasive Chirurgie mit MIC-Zentrum (Schlüssellochtechnik)
sowie Endoprothetik und Schulter-Chirurgie.
Schlüsselloch-Chirurgie
Unsere Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie ist
zertifiziertes Kompetenzzentrum für Minimal-Invasive
Chirurgie. Unser Chirurgen-Team verfügt über
herausragende Kompetenzen in der laparoskopischen
Operation mit kleinen Schnitten, weniger Schmerzen, einer
schnellen Wundheilung und rascher Genesung.
Das Foto zeigt einen Blick auf das Bethesda
Krankenhaus in der Hohenheimer Straße –
eine Klinik der Allgemeinversorgung mit
diakonischem Profil seit über 100 Jahren am
selben Standort im Herzen von Stuttgart.
Schulter-Schwerpunkt / Endoprothetik
In der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie sind wir besonders spezialisiert auf den Einsatz von
Gelenk-Prothesen mit modernen Materialien der Endoprothetik. Bei Brüchen, Sehnenrupturen und
Verschleißerscheinungen an der Schulter führen wir arthroskopische und neue Operationsverfahren durch.
Zentrum für Altersmedizin
Ältere Menschen sind bei uns in besten Händen, denn wir behandeln nicht nur die Akuterkrankung
(z.B. Oberschenkelhalsbruch, Diabetes, Lungenfunktionsstörung), sondern bieten zusätzlich die
Möglichkeit für eine so genannte "Geriatrische Komplexbehandlung", das heißt schnelle Mobilisierung, Linderung von Schmerzen, Förderung der Beweglichkeit und Erhalt der Lebensqualität.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 4 von 109
Professionelle, ganzheitliche Pflege
Krankenschwestern und Krankenpfleger sind die engsten Begleiter während des Krankenhausaufenthalts. Unserem Pflegeteam ist es ein Herzensanliegen, wirklich jeden Patienten individuell,
professionell und ganzheitlich orientiert zu versorgen. Es geht uns darum, die Selbstständigkeit
und Unabhängigkeit der Patienten zu erhalten oder möglichst weitgehend wieder herzustellen. Wir
arbeiten nach aktuellen Pflegekonzepten zur Förderung und Wiederherstellung der Gesundheit
und stimmen alle notwendigen Pflegemaßnahmen mit den betroffenen Patienten ab – wir möchten,
dass Sie bei der aktivierenden Pflege miteinbezogen sind.
Auch die Seele braucht Zuwendung
Gerade in Krankheitszeiten können Fragen nach dem Sinn neu auftauchen, Behandlungen lösen
manchmal Ängste aus und der bisher gewohnte Alltag bietet womöglich keinen Halt mehr. Unser
Seelsorgeteam – Pastoren, Pfarrer und ehrenamtlich Mitarbeitende aus der Evangelisch-methodistischen Kirche, der Evangelischen Landeskirche und der Katholischen Kirche – hält im Gespräch
mit Ihnen diese Fragen aus und sucht nach den nächsten vertrauensvollen Schritten. Unser Name
„Bethesda“ stammt aus der Bibel und heißt übersetzt „Haus der Barmherzigkeit“. Wir wünschen
unseren Patienten und Besuchern in unserem Haus die Erfahrung von Barmherzigkeit, Geborgenheit und Angenommensein.
Raum der Stille
Die Hauskapelle im 4. Stock ist geöffnet als Raum der Stille für Besinnung und Gebet. Ein Kerzenblock lädt zum Anzünden einer Kerze ein – spüren Sie das warme Licht und das hoffnungsvolle
Flackern. Die Gestaltung der Kapelle ist bewusst ruhig gehalten und lädt zum Aufatmen und zur
Konzentration ein. Wir freuen uns, wenn Sie am Mittwoch zum Mittagsgebet und am Sonntag zum
Gottesdienst in die Kapelle kommen – immer wieder sind auch Chöre oder Instrumentalgruppen zu
Gast.
Ethik im Krankenhaus
Im Rahmen eines Ethik-Forums bieten wir zweimal im Jahr eine Diskussionsveranstaltung für
ethische Themen an. Die „Ethische Fallbesprechung“ hilft, im interdisziplinären Team zu einer
gemeinsamen Entscheidung bei ethisch schwierigen Fällen zu kommen.
Zahlen und Fakten im Überblick
 350 motivierte und spezialisierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Ehrenamtliche und
Auszubildende
 4.200 Patienten im Jahr, für die wir unser Bestes geben
 150 Betten – eine überschaubare Größe, die der individuellen Betreuung der Patienten
zugute kommt
Die Fotos geben einen Einblick in das AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS STUTTGART:
offen gestalteter Galeriebereich (Foto links) und Patientenzimmer im neu renovierten B-Flügel (Foto rechts).
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 5 von 109
Medizinische Abteilungen
Seit Mai 2011 verfügt das AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS STUTTGART über vier
medizinische Hauptfachabteilungen und drei Belegabteilungen:
 Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Zentrum für Minimal-Invasive Chirurgie
Chefärztin Dr. med. Barbara Kraft
 Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie
Schwerpunkt Endoprothetik und Schulterchirurgie
Chefarzt Dr. med. Ingomar Lorenz
 Klinik für Innere Medizin und Geriatrie
Zentrum für Altersmedizin und Diabetologie
Chefarzt Dr. med. Dr. Univ. Rom Andrej Zeyfang
 Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin
Leitende Anästhesistin: Ulrike Rosenkranz
Chefarzt Dr. med. Johannes Müller
 Belegabteilung für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde (HNO)
Dr. med. Christoph von Marchtaler, Dr. med. Thomas Potrafke
 Belegabteilung für Phlebologie (Gefäßchirurgie)
Dr. med. Hans Seiter
 Belegabteilung für Proktologie (Enddarmchirurgie)
Dr. med. Jürgen Thoß
Patientenzimmer zum Wohlfühlen
Wir legen Wert darauf, dass unsere Patienten trotz Krankheit viele Annehmlichkeiten genießen
können: Fast alle unsere Patientenzimmer haben eine eigene Dusche und WC. Wir stellen Ihnen
das Fernsehprogramm und die Radioübertragung kostenlos zur Verfügung. Und wenn es die
ärztlichen Anweisungen erlauben, können Sie aus einem reichhaltigen Speiseplan ein mehrgängiges Menü auswählen oder sich Ihr Essen aus einzelnen Komponenten frei zusammenstellen.
Modernes Gebäude und neueste OP-Technik
„Sie haben ja eine richtige Perle mitten in Stuttgart“, sagen uns immer wieder Fachleute beim
Rundgang durchs Gebäude. Seit der letzten großen Bauphase in den Jahren 2000-2003 haben wir
einen der modernsten Operationsbereiche in Stuttgart. Im neuen Erweiterungsbau sind außerdem
die Funktionsräume für Labor, Röntgen, EKG und Computertomografie untergebracht. Unsere
Patienten können sicher sein: Wir sind bestens für die diagnostischen Untersuchungen vorbereitet
und sorgen in hellen, freundlichen Räumen mit speziell ausgebildeten Fachleuten für ihre
Genesung.
Geriatrische Komplexbehandlung
Ältere Patienten, die wegen einer akuten Erkrankung bei uns behandelt oder operiert werden,
erhalten nach Möglichkeit eine so genannte Geriatrische Komplexbehandlung. Das heißt, dass
sofort nach der Operation unser multi-professionelles Therapeutisches Team einen individuellen
Behandlungsplan erstellt. Die umfassende Therapie, an der alle Berufsgruppen beteiligt sind,
stärkt die vorhandenen Fähigkeiten, fördert die Beweglichkeit und erhöht die Selbstständigkeit
im Alltag.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 6 von 109
Kurz gesagt: Es reicht uns nicht, Ihren Oberschenkelhalsbruch einwandfrei zu operieren, sondern
wir kümmern uns auch darum, dass Sie wieder zurück nach Hause können und alle Unterstützung
dafür bekommen – sei es, dass Ihre Muskeln durch Krankengymnastik individuell gestärkt werden
müssen, dass Ihr Diabetes eingestellt werden muss, dass Sie Übungen für die Alltagsbewältigung
bei eingeschränkter Beweglichkeit brauchen, dass Sie Hilfsmittel wie Gehwagen oder Essen auf
Rädern benötigen, dass Sie besondere Ernährungsformen einüben müssen, dass Ihre
Schluckstörungen abgeklärt werden ... und so weiter: Für all das und noch viel mehr sind unsere
Therapeuten da. Ärzte, Pflege, Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Diabetesberatung,
Seelsorge, Pflegeüberleitung und Sozialdienst arbeiten interdisziplinär zusammen, damit ältere
Patienten nach dem Krankenhausaufenthalt wieder nach Hause in die Selbstständigkeit entlassen
werden können. Und das gelingt uns sehr häufig!
Physiotherapie: Schnell wieder mobil werden
Wenn es um Mobilisierung, Beweglichkeitseinschränkungen, Gleichgewichtsstörungen oder
Schmerzlinderung geht, beherrschen die Therapeuten der Abteilung für Physiotherapie und
Krankengymnastik alle Geräte, Techniken und Tricks, um die Patienten wirksam auf die Beine
bringen zu können. „Die Krankengymnastik hat mir sehr geholfen“, erzählte ein Patient kurz vor
seiner Entlassung, „und ich war mir immer sicher, dass die Übungen zu meinem Besten waren,
auch wenn es mich manchmal angestrengt hat.“ Zum Behandlungsspektrum gehören
Krankengymnastik, Bäder und Kälte- oder Wärmetherapie genauso wie Belastungstraining auf
dem Ergometer, Gangschulung, Sturzprophylaxe und Atemtherapie. Jeder Patient bekommt genau
diejenigen Anwendungen, die er individuell braucht. Die Behandlungen in der Physiotherapie und
Krankengymnastik können auch ambulant auf Rezept oder für Selbstzahler in Anspruch
genommen werden.
Ergotherapie: Übungen für den Alltag zu Hause
Die Spezialisten für die Förderung der Selbstständigkeit im Alltag sind unsere Therapeutinnen der
Ergotherapie. Mit besonderen Übungen trainieren sie die Feinmotorik in der Bewegung von
Fingern, Händen und Füßen, fördern durch handwerklich-kreative Maßnahmen die Koordination
(manchmal sogar ganz praktisch in unserer separaten Übungsküche), unterstützen die allgemeine
kognitive Wahrnehmung und das Gedächtnis – und steigern damit insgesamt durch kleine
Erfolgserlebnisse die Lebensfreude, was wiederum dem Heilungsprozess zugute kommt und auf
den Alltag in der gewohnten häuslichen Umgebung vorbereitet. Die Angebote der Ergotherapie
können auch ambulant auf Rezept oder für Selbstzahler in Anspruch genommen werden.
Pflegeüberleitung: Wir kümmern uns auch nach dem Krankenhausaufenthalt um Sie
Umfragen haben gezeigt, dass sich viele Patienten darüber Sorgen machen, wie es nach der
Entlassung aus dem Krankenhaus zu Hause weitergehen kann. Deshalb sind wir besonders stolz
darauf, dass wir hier einen umfassenden Service bieten, der einzigartig im Großraum Stuttgart ist:
Unsere Pflegeüberleitung klärt bereits während des Krankenhausaufenthalts mit den Patienten,
den Angehörigen, dem Pflegeteam und den behandelnden Ärzten alle notwendigen
Vorbereitungen für eine Entlassung nach Hause in die gewohnte Umgebung. Unsere Pflegeexperten besuchen jeden Patienten und fragen zum Beispiel: Braucht der Patient zu Hause eine
Gehhilfe oder ein Pflegebett? Soll Kontakt zu einem ambulanten Dienst vermittelt werden, zum
Beispiel zur Diakoniestation vor Ort oder Essen auf Rädern? Wird Hilfe bei der Antragsstellung zur
Pflegeversicherung oder bei der Beantragung von Pflegehilfsmitteln benötigt? Ist die Wohnung
sturzsicher eingerichtet?
Und es ist uns auch nicht egal, wie es Ihnen zu Hause geht: Wir rufen nach der Entlassung an und
fragen nach, ob alle notwendigen Unterstützungen vorhanden sind und der Übergang in den Alltag
gut geklappt hat. Dabei gilt: Die Pflegeüberleitung steht jederzeit als Ansprechpartner zur
Verfügung, wenn es zu Hause Probleme mit der weiteren Pflege gibt, versprochen!
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 7 von 109
Sozialdienst: Unterstützung bei der Pflegeheim-Suche und Sozialberatung
Der evangelische Krankenhaus-Sozialdienst hilft gerne weiter, wenn Sie einen Pflegeheimplatz
suchen, einen Aufenthalt in einer Reha-Klinik brauchen oder finanzrechtliche Beratung wünschen:
Dafür sind die Mitarbeiterinnen im Krankenhaussozialdienst geschult und kümmern sich mit ihrer
großen Erfahrung um alle Fragen.
Informationsveranstaltungen: Wir geben unser Wissen gerne weiter
Unsere Chefärzte, Oberärzte und Pflegeexperten veranstalten regelmäßig Informationsnachmittage – die sogenannte PATIENTEN-AKADEMIE – zu aktuellen Behandlungsmethoden von
Krankheiten und geben Tipps für den Erhalt von Gesundheit und Lebensqualität. Auch beim
ETHIK-FORUM ist die Öffentlichkeit zur Diskussion über interessante ethische Fragen eingeladen.
Informationen dazu gibt es im Internet: www.bethesda-stuttgart.de
Für das Fachpublikum finden Ärztefortbildungen und das „Forum Geriatrie“ statt. Dabei ist uns der
Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen besonders wichtig, denn nur mit gemeinsamen
Konzepten – übergreifend zwischen Krankenhaus, niedergelassene Ärzte, Pflegeheime und
Ambulante Dienste – können wir unsere Patienten optimal versorgen.
Einladung zur Begegnung
In der Galerie vom 4.-6. Obergeschoss laden unsere lichtdurchfluteten Aufenthaltsbereiche mit
kleinen Tischgruppen zur Begegnung für Patienten und Besucher ein. Im Übergang zur Kapelle
befindet sich ein großer Brunnen mit sanft plätscherndem Wasser und verschiedenen
Sitzgelegenheiten. In diesen Begegnungsräumen sind auch wechselnde Ausstellungen zu
besichtigen. Im Erdgeschoss kann man sich in unserer Cafeteria etwas Gutes gönnen: warmes
Mittagsmenü zur Auswahl, Snacks, Kaffeespezialitäten und Kuchen sind genauso im Angebot wie
verschiedene Zeitschriften, notwendige Hygieneartikel, kleine Geschenke und ein Computer mit
Internetanschluss. Bei schönem Wetter haben wir ein besonderes Angebot: Von der Dachterrasse
im 7. Stock erleben Sie eine wunderbare Aussicht über Stuttgart vom Fernsehturm bis zum
Hauptbahnhof. Oder Sie genießen im 4. Stock unseren Garten mit gemütlichen Spazierwegen und
Gartenbänken zum Ausruhen. Schauen Sie sich ruhig um bei uns!
Hohenheimer Straße: Zentrale Lage im Herzen von Stuttgart
Für Patienten und Besucher ist das Bethesda Krankenhaus mit seiner zentralen Lage mitten in
Stuttgart gut zu erreichen. Vom Hauptbahnhof aus sind es drei Stationen mit der Stadtbahn bis zur
Haltestelle „Olgaeck“. Kleiner Tipp: Für diese Entfernung reicht ein Kurzstreckenfahrschein. Unser
Haupteingang in der Hohenheimer Straße 21 liegt zwischen den Stadtbahnhaltestellen „Dobelstraße“ und „Olgaeck“. Autofahrer nehmen vom Zentrum Stuttgart aus die B27 Richtung Tübingen
mit Wendemöglichkeit an der Stadtbahnhaltestelle "Dobelstraße". In unserer Tiefgarage stehen
gegen Gebühr Parkplätze zur Verfügung mit einem ebenerdigen Eingang zu den Aufzügen. Gehbehinderte Personen können gerne direkt vor dem Haupteingang aussteigen – bitte anschließend
den Wagen in der Tiefgarage parken.
Die Fotos zeigen engagierte und kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im AGAPLESION BETHESDA
KRANKENHAUS STUTTGART – interdisziplinäre Zusammenarbeit ist für uns selbstverständlich.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 8 von 109
AGAPLESION: Ein starker Partner im Verbund
Seit Januar 2006 gehört das Bethesda Krankenhaus zum AGAPLESION Verbund. Die
AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft ist ein Zusammenschluss aus christlichen
und sozialen Einrichtungen im Gesundheitsbereich mit Sitz in Frankfurt am Main.
Zu dem modernen Gesundheitskonzern gehören bundesweit 80 Einrichtungen, darunter
22 Krankenhäuser sowie 32 Senioren- und Pflegeeinrichtungen. 12.000 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter sorgen für patientenorientierte Medizin und eine Pflege nach anerkannten
Qualitätsstandards.
AGAPLESION ist ein Kunstwort, abgeleitet aus dem Griechischen. Es bildet das Gebot Jesu aus
dem Matthäusevangelium, Kapitel 5, Vers 43, nach: „agapéseis tòn plesíon = liebe den Nächsten“.
Nächstenliebe ist der Kern unseres Handelns.
Die AGAPLESION gemeinnützige AG versorgt in ihren Krankenhäusern mit rund 5.100 Betten
über 214.000 Patienten. Die Seniorenzentren verfügen über zirka 3.600 Betten in der Pflege und
zusätzlich 810 betreute Wohnungen. Der Jahresumsatz liegt bei 620 Millionen Euro.
Das Ziel von AGAPLESION ist es, diakonische Einrichtungen in der zunehmend angespannten
Wettbewerbssituation zu erhalten und zu stärken. Gerade die Patienten im Bethesda Krankenhaus
profitieren von dem starken Partner: Der regelmäßige Austausch von Know-how in den Bereichen
Medizin, Pflege, Therapie und Verwaltung, das einrichtungsübergreifende Qualitätsmanagement
und der strukturierte Informationsfluss zwischen den beteiligten Krankenhäusern sorgen für den
hohen medizinischen Standard. Informationen zu AGAPLESION und auch dieser Qualitätsbericht
können im Internet heruntergeladen werden: www.agaplesion.de
Die Geschäftsführung, vertreten durch Geschäftsführer Dr. Klaus Georg Heidelberg, ist
verantwortlich für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben im Qualitätsbericht.
Stuttgart, den 30. Juni 2011
Dr. Klaus Georg Heidelberg
Geschäftsführer
AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS STUTTGART gGmbH
Das Foto zeigt einen Ausschnitt aus dem
Deckblatt der Patientenbroschüre des
AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS STUTTGART. Die komplette
Broschüre kann im Internet als pdf-Datei
heruntergeladen werden:
www.bethesda-stuttgart.de
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 9 von 109
A
Struktur und Leistungsdaten des Krankenhauses
A-1
Allgemeine Kontaktdaten des Krankenhauses
Krankenhausname:
AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS STUTTGART gGmbH
Hausanschrift:
Hohenheimer Straße 21
70184 Stuttgart
Telefon:
Fax:
0711 2156-0
0711 2156-290
URL:
E-Mail:
www.bethesda-stuttgart.de
[email protected]
A-2
Institutionskennzeichen des Krankenhauses
Institutionskennzeichen: 260810179
A-3
Standort(nummer)
Standort:
A-4
00
Name und Art des Krankenhausträgers
Name:
Art:
A-5
AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS STUTTGART gGmbH
freigemeinnützig
Akademisches Lehrkrankenhaus
Lehrkrankenhaus:
Nein
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 10 von 109
A-6
Organisationsstruktur des Krankenhauses
Die Grafik zeigt das Organigramm des AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS STUTTGART.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 11 von 109
A-7
Regionale Versorgungsverpflichtung für die Psychiatrie
Das AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS STUTTGART ist kein psychiatrisches
Krankenhaus.
A-8
Fachabteilungsübergreifende Versorgungsschwerpunkte
des Krankenhauses
Interdisziplinäre Intensivmedizin (VS24)
Fachabteilungen, die an dem Versorgungsschwerpunkt
beteiligt sind
Abteilung für Innere Medizin; Chirurgie
Kommentar / Erläuterung
Patienten mit schweren Erkrankungen und Verletzungen,
sowie nach großen Operationen werden auf unserer
modern ausgerüsteten, interdisziplinär geführten
Intensivstation behandelt.
Zentrum für Diabetes im Alter / Klinik für Innere Medizin
Die Mitbehandlung aller Patienten mit Diabetes mellitus, auch bei chirurgischen Erkrankungen, ist
bei uns sichergestellt.
Palliativmedizin / Klinik für Innere Medizin
Die palliativmedizinische Betreuung aller Patienten im Krankenhaus wird von der Klinik für Innere
Medizin verantwortet.
A-9
Fachabteilungsübergreifende medizinisch-pflegerische
Leistungsangebote des Krankenhauses

Akupunktur (MP02)
Eine Mitarbeiterin des ärztlichen Dienstes beherrscht die Akupunktur. Wir setzen diese
Behandlungsmethode bei Bedarf ein – zum Beispiel zur individuellen Schmerztherapie.

Angehörigenbetreuung/-beratung/-seminare (MP03)
Wir bieten regelmäßig Schulungen für Patienten und Angehörige zu medizinischen Themen
an. Zweimal jährlich veranstalten wir das Ethik-Forum zu aktuellen ethischen Fragestellungen.

Atemgymnastik/-therapie (MP04)
Zu den Angeboten der Abteilung für Physiotherapie und Krankengymnastik gehören
Maßnahmen der Atemtherapie zur Vorbeugung vor Lungenentzündungen (Pneumonieprophylaxe) sowie die Durchführung der Therapie zur Atemerleichterung.

Basale Stimulation (MP06)
Das Pflegeteam wendet die Basale Stimulation bei der Pflege von Patienten an, die nicht
ansprechbar sind oder Lähmungserscheinungen aufweisen (bei hemiplegischem, apallischem
oder komatösem Syndrom). Dabei wird versucht, die Wahrnehmung der betroffenen Patienten
zu erhöhen und alle Sinne anzusprechen. Auch bei Menschen, deren Eigenaktivität auf Grund
ihrer mangelnden Bewegungsfähigkeit eingeschränkt ist und deren Fähigkeit zur Wahrnehmung und Kommunikation erheblich beeinträchtigt ist, kann so ein Kontakt aufgebaut
werden und eine individuelle, nonverbale Mitteilungsform zur Förderung der Lebensqualität
entstehen.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 12 von 109

Berufsberatung/Rehabilitationsberatung (MP08)
Die Beratungsangebote für unsere Patienten werden vom Krankenhaussozialdienst koordiniert
und durchgeführt.

Besondere Formen/Konzepte der Betreuung von Sterbenden (MP09)
Die Arbeit des Seelsorgeteams ist fest in unserem Haus verankert. Die Betreuung von
Patienten am Lebensende orientiert sich an der Seelsorgekonzeption „Der Umgang mit
Sterben, Tod und Trauer“. Wir bieten für Patienten, Angehörige und Mitarbeitende folgende
Unterstützung und Begleitung an:
 Sitzwachegruppe zur Begleitung von unruhigen oder sterbenden Patienten,
auch während der Nacht
Ökumenisches Seelsorgeteam zur Begleitung von Patienten und Angehörigen
 Aussegnungsfeier und würdevolles Abschiednehmen in unserem ansprechend
gestalteten Aussegnungsraum
 Jährlicher Gedenkgottesdienst für Verstorbene, zu dem wir die Angehörigen einladen
 Ethische Fallbesprechung in kritischen Situationen

Bewegungstherapie (MP11)
Die Abteilung für Physiotherapie und Krankengymnastik sowie die Abteilung für Ergotherapie
führen eine individuell zugeschnittene Bewegungstherapie bei betroffenen Patienten durch.
Außerdem legen wir Wert auf eine aktivierende Pflege durch das Krankenpflege-Team zur
verstärkten Mobilisation. Dabei beziehen wir die Patienten in die Bewegungstherapie mit ein.

Bobath-Therapie (für Erwachsene und/oder Kinder) (MP12)
Die Therapeuten der Physiotherapie und Ergotherapie wenden bei der Behandlung von
Patienten mit Schädigungen des Gehirns oder des Rückenmarks das so genannte BobathKonzept an, das gerade bei einseitigen Lähmungen eine Aktivierung der betroffenen
Körperteile ermöglicht. Über intensive Stimulierung, eine besondere Gestaltung der Umgebung
und spezielle Griffe und Hilfsmittel bei der Lagerung von Händen oder Füßen kann so eine
Besserung erzielt werden.

Diät- und Ernährungsberatung (MP14)
Patienten erhalten bei Bedarf eine ausführliche Diät- und Ernährungsberatung durch unsere
Diabetesberaterin und durch die Diätassistentin im Haus. Die beiden Expertinnen führen
individuelle Beratungen zu verschiedenen Ernährungsproblemen, wie Gewichtsverlust,
Unterernährung (gerade bei älteren Menschen) oder zu besonderen Kostformen bei Leberoder Nierenkrankheiten durch. Bei Bedarf findet auch eine Abklärung von Schluckstörungen
durch Schluckendoskopie und Logopädie statt.

Entlassungsmanagement/Brückenpflege/Überleitungspflege (MP15)
Im Bethesda Krankenhaus Stuttgart gibt es eine eigene Pflegeüberleitung für das
Entlassungsmanagement. Die Pflege-Experten organisieren zusammen mit dem
Krankenhaussozialdienst und dem behandelnden Arzt das weitere Vorgehen nach der
Entlassung aus dem Krankenhaus. Durch sehr gute Kommunikation mit den ambulanten
Diensten und den niedergelassenen Ärzten können ältere Menschen ohne
Schnittstellenprobleme wieder nach Hause entlassen werden - wir kümmern uns um Essen auf
Rädern, Unterstützung bei der häuslichen Pflege, Hilfsmittel wie Pflegebetten oder Gehhilfen
und notieren im so genannten Überleitungsbogen alle wichtigen Informationen, die der
weiterbetreuende ambulante Dienst und der Hausarzt wissen müssen.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 13 von 109

Ergotherapie/Arbeitstherapie (MP16)
Das Ergotherapie-Team fördert die Feinmotorik und Koordination durch spezielle Übungen für
Finger, Hände, Füße sowie die allgemeine Wahrnehmung und Konzentration. In einem ersten
Schritt werden die geistigen, körperlichen und sozialen Fähigkeiten eines Patienten in einem
so genannten geriatrischen Assessment erfasst. Dann wird ein jeweils individueller
Therapieplan entwickelt, der die Fähigkeiten des Patienten gezielt fördert. Dazu gehören
Einzel- und Gruppenübungen, um die Patienten fit zu machen für den Alltag zu Hause. Wir
trainieren mit Geräten, Bällen oder Brettspielen genauso wie mit kreativem Handwerk oder
praktischen Arbeiten in der Übungsküche.

Kinästhetik (MP21)
Unser Pflegeteam ist in Kinästhetik geschult, so dass die Umlagerung und die Berührung
während pflegerischer Maßnahmen besonders schonend geschieht. Kinästhetik ist daher
gerade für ältere Menschen, die in der Mobilität eingeschränkt sind, eine hilfreiche
Bewegungsmethode. Die Umsetzung wird von unserer speziell ausgebildeten Tutorin für
Kinästhetik gefördert. 38 Mitarbeitende haben einen Kinästhetik-Grundkurs besucht.
16 Mitarbeitende haben zusätzlich noch den Kinästhetik-Aufbaukurs absolviert.

Kontinenztraining/Inkontinenzberatung (MP22)
Unsere Kontinenzberaterin im Haus schult Patienten und Pflegeteam in der Behandlung von
Inkontinenz. Durch Toilettentraining und geeignete Hilfsmittel werden Patienten und
Angehörige im Umgang mit Inkontinenzproblemen beraten und erhalten Übungen zur
Verbesserung der Kontinenz und damit zur Steigerung der Lebensqualität im Alltag.

Manuelle Lymphdrainage (MP24)
Die Abteilung für Physiotherapie und Krankengymnastik führt bei Bedarf spezielle
Lymphdrainagen zur Behandlung von Wassereinlagerungen (Ödemen) durch.

Massage (MP25)
Das Therapeuten-Team der Abteilung für Physiotherapie und Krankengymnastik führt bei
Bedarf sowohl Massagen als auch Wärme- und Kälteapplikationen zur Behandlung von
Erkrankungen des Bewegungsapparates und zur Schmerzbehandlung durch.

Medizinische Fußpflege (MP26)
Im Bethesda Krankenhaus bieten wir eine medizinische Fußpflege an. Eine Podologin (auf
diabetische Fußprobleme spezialisiert) kommt auf Abruf ins Haus und behandelt betroffene
Patienten.

Physikalische Therapie/Bädertherapie (MP31)
Die Physikalische Therapie gehört zum speziellen Angebot der Abteilung für Physiotherapie
und Krankengymnastik. Die Physikalische Therapie bewirkt vor allem Schmerzlinderung,
Stoffwechselanregung, eine bessere Durchblutung und einen Ausgleich der Muskelspannung
(Tonusregulation). Wir arbeiten mit Elektrotherapie (Gleichstrom, Reizstrom, Interferenzstrom,
Ultraschall, Tens bei Schmerztherapie), Thermotherapie (Infrarotlicht, Heißluft, Heiße Rolle,
Fangopackungen), Kryotherapie (Eispackungen, Eisabtupftechnik) und Hydrotherapie
(medizinische Bäder, Unterwassermassage, Stangerbad).
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 14 von 109

Physiotherapie/Krankengymnastik als Einzel- und/oder Gruppentherapie (MP32)
Die Abteilung für Physiotherapie und Krankengymnastik führt therapeutische Maßnahmen zur
Wiederherstellung der Beweglichkeit durch. Behandelt werden Patienten im stationären und
ambulanten Bereich. Wir bieten sowohl Einzel- als auch Gruppentherapien an. Das
Therapeuten-Team verfügt über verschiedene Techniken, die mit großer Erfahrung und nach
neuesten Erkenntnissen angewandt werden: Manuelle Lymphdrainage, Schlingentisch,
Manuelle Therapie, Massagen sowie Anwendungen in Anlehnung an die bewährten Konzepte
von Bobath, Brunkow oder Feldenkrais.
Bei Patienten der Inneren Medizin führen wir je nach Indikation folgende Behandlungen durch:
Kardiales Belastungstraining auf dem Ergometer, Fußgymnastik bei Diabetiker, Atemtherapie
zur Vorbeugung vor Lungenentzündung mit und ohne Geräte, Therapie zur Atemerleichterung,
Förderung von Sekretabfluss, Verbesserung der Vitalkapazität, Förderung der Beweglichkeit
des Brustkorbs sowie Behandlungen bei Rheumabeschwerden.

Psychologisches/psychotherapeutisches Leistungsangebot/ Psychosozialdienst (MP34)
Für die psychologische oder psychotherapeutische Behandlung unserer Patienten kooperieren
wir mit der Psychotherapeutischen Praxis in unserem Haus.

Schmerztherapie/-management (MP37)
Das Erkennen und Behandeln von Schmerzzuständen trägt erheblich zur Verbesserung des
Gesundungsprozesses bei. Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten ergänzen sich hierbei und
sorgen zum Beispiel durch Erfassung und Dokumentation der therapeutischen Maßnahmen
sowie durch eine moderne medikamentöse Schmerztherapie für eine Linderung der
Schmerzen.

Sozialdienst (MP63)
Die Mitarbeiterinnen vom Sozialdienst beraten unsere Patienten sehr kompetent in allen
rechtlichen und finanziellen Fragen, sie organisieren den Kontakt zu Selbsthilfegruppen,
vermitteln anschließende Rehabilitationsmaßnahmen oder Heimunterbringungen.

Spezielle Angebote zur Anleitung und Beratung von Patienten und Patientinnen sowie
Angehörigen (MP39)
Wir schulen Patienten und Angehörige vor allem im Bereich Diabetes. Dazu führen wir die
Strukturierte Schulung SGS für Typ-2-Diabetiker im höheren Lebensalter durch. Außerdem
legen wir Wert darauf, dass Patienten und Angehörige verschiedene Hilfsmittel für die Zeit
nach der Entlassung ausprobieren und testen können, z. B. Gehwagen, Hüftprotektoren,
Rollstühle und vieles mehr – ergänzt durch Tipps für eine mobilisierende Pflege. Dazu gibt es
separate Schulungen durch die Experten von Ergotherapie und Pflegeüberleitung. Auch
vermitteln die Therapeuten der Krankengymnastik geeignete Übungen zur Beweglichkeit, die
zu Hause durchführbar sind.

Spezielles Leistungsangebot für Diabetiker und Diabetikerinnen (MP13)
Patienten mit Diabetes werden durch unsere Diabetesberaterin und die Diätassistentin im
Haus individuell beraten und geschult. Ältere Diabetes-Patienten und deren Angehörige
können am Strukturierten Schulungsprogramm SGS für Typ-2-Diabetiker im höheren
Lebensalter teilnehmen, das einen praxisorientierten Kurs in kleinen Gruppen mit
altersgerechtem Anschauungsmaterial und vielen Übungen einschließt. So üben Diabetiker,
wie sie mit ihrer Krankheit am besten umgehen können, trainieren die tägliche Insulingabe und
den notwendigen Blutzuckertest, erhalten unkomplizierte Tipps für die Ernährung, Fußpflege
und Bewegung – und können durch diese Schulung weiterhin selbstständig für den Erhalt von
Lebensqualität und Lebensfreude trotz Diabetes sorgen.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 15 von 109

Spezielles pflegerisches Leistungsangebot (MP42)
Unser Pflegeteam ist geschult in rehabilitativer, mobilisierender Pflege nach dem Konzept von
Roper. Ziel unserer professionellen Pflege ist es, die Gesundheit der Patienten zu erhalten und
zu fördern. Wir praktizieren eine individuelle und ganzheitlich orientierte Pflege, welche die
Fähigkeiten der Patienten aktiviert und das soziale Umfeld mit einbezieht.

Stimm- und Sprachtherapie/Logopädie (MP44)
Patienten erhalten bei Bedarf eine Stimm- und Sprachtherapie durch eine ausgebildete
Logopädin. Auch die Abklärung von Schluckstörungen wird bei uns im Haus durchgeführt.

Stomatherapie/-beratung (MP45)
Die notwendige Stomatherapie und Stomaberatung bei Anlage oder Vorhandensein eines
künstlichen Darmausgangs erfolgt durch unsere speziell geschulten Stomatherapeutinnen und
durch externe Beratung.

Versorgung mit Hilfsmitteln/Orthopädietechnik (MP47)
Das Bethesda Krankenhaus kooperiert seit vielen Jahren mit zwei erfahrenen Sanitätshäusern
und stellt eine tägliche Versorgung mit Hilfsmitteln und verschiedenen Produkten der
Orthopädietechnik sicher.

Wärme- und Kälteanwendungen (MP48)
Das Therapie-Team der Abteilung für Physiotherapie und Krankengymnastik führt
verschiedene Wärme- und Kälteanwendungen durch:

Thermotherapie: Infrarotlicht, Heißluft, Heiße Rolle, Fangopackungen

Kryotherapie: Eispackungen, Eisabtupftechnik

Wundmanagement (MP51)
Für die Versorgung von Wunden sind in unserem Haus einheitliche, qualifizierte Standards
festgelegt. Unsere Wundmanagerin berät die Patienten und schult die Pflegeteams nach
aktuellen Erkenntnissen der Wundbehandlung.

Zusammenarbeit mit/Kontakt zu Selbsthilfegruppen (MP52)
Das AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS STUTTGART ist sehr an Kontakten zu
Selbsthilfegruppen interessiert und steht in aktiver Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen in
den Bereichen Diabetes, Demenz und Osteoporose.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 16 von 109
A-10
Allgemeine nicht-medizinische Serviceangebote des Krankenhauses

Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle (SA03)
Patienten können bei der stationären Aufnahme eine sogenannte Wahlleistungsvereinbarung
für ein Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle abschließen. Dabei können nach Wunsch
zusätzliche Serviceleistungen in Anspruch genommen werden, die inbegriffen sind: LeihBademantel, Dusch- und Waschset mit Seife und Shampoo, häufiger Handtuch- und
Badetuchwechsel, häufiger Bettwäschewechsel, Tageszeitung, zusätzliche Speisekarte,
Waschservice für persönliche Wäsche und private Besorgungen aus dem Kiosk.
Zusätzlich stehen im Komfortzimmer (Ein-Bett-Balkonzimmer mit Schreibtisch und
Besucherecke) folgende Serviceleistungen zur Verfügung: elektrisch verstellbares Bett,
Komfort-Nachttisch, Wertfach/Safe, hochwertige Zimmerausstattung mit viel Stauraum und
wohnlichem Ambiente sowie Internet-Anschluss.

Aufenthaltsräume (SA01)
Für Patienten und Besucher stehen auf allen Stationen Aufenthaltsräume zur Verfügung. Im
Galeriebereich vom 4.-6. Obergeschoss gibt es gemütliche Sitzgelegenheiten an kleinen
Tischen mit viel Tageslicht von außen. Dort präsentieren wir auch unsere Wechselausstellungen – Farbtupfer und interessante Anregungen für alle Sinne.
Auf den Geriatrie-Stationen nutzen wir die Aufenthaltsräume auch für gemeinsame Mahlzeiten
und Aktionen: Spielangebote, Musik vom Grammophon, Bewegungsaktivitäten.

Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle (SA11)
Patienten können bei der stationären Aufnahme ein Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle
beantragen. Dazu wird eine Wahlleistungsvereinbarung abgeschlossen, die zusätzlich zum
Zimmerwunsch weitere Serviceangebote mit einschließt: Leih-Bademantel, Dusch- und
Waschset mit Seife und Shampoo, häufiger Handtuch- und Badetuchwechsel, häufiger
Bettwäschewechsel, Tageszeitung, zusätzliche Speisekarte, Waschservice für persönliche
Wäsche und private Besorgungen aus dem Kiosk.

Cafeteria (SA23)
Unsere Cafeteria im Eingangsbereich lädt mit verschiedenen Snack-Angeboten und
Getränken zum Verweilen ein. Die Servicemitarbeiterinnen servieren gerne heiße
Kaffeespezialitäten oder feinen Tee, Kuchen und Gebäck. Ein warmes Mittagessen kann dort
von Montag bis Freitag zwischen 11.30 Uhr und 13.30 Uhr eingenommen werden. Es stehen
drei Menüs zur Auswahl, davon ein vegetarisches Essen. Der Cafeteria ist ein Kiosk
angeschlossen mit Artikeln für den täglichen Bedarf.

Kiosk/Einkaufsmöglichkeiten (SA28)
Patienten und Besucher können im Kiosk im Eingangsbereich viele Dinge für den täglichen
Bedarf einkaufen, wie Hygieneartikel, Lebensmittel, Obst oder Zeitschriften. Auch ein
Computer mit Internetzugang kann genutzt werden. Außerdem bietet die integrierte Cafeteria
warmes Mittagessen, verschiedene warme Snacks, Kaffee und Kuchen, Kaltgetränke, Eis und
vieles mehr.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 17 von 109

Kirchlich-religiöse Einrichtungen (SA29)
Unsere Hauskapelle im 4. Stock ist tagsüber geöffnet als Raum der Stille für Besinnung und
Gebet. Ein Kerzenblock lädt zum Anzünden einer Kerze ein. Rechts und links im Altarraum –
mit dem sandgestrahlten Kreuz aus Glas in der Mitte – hängt ein Christustorso sowie eine
Ikone mit einer Darstellung des auferstandenen Christus. Die Gestaltung der Kapelle ist
bewusst ruhig gehalten und bietet sich als Ort der Besinnung an. Jeden Mittwoch laden wir
zum Mittagsgebet ein. Am Sonntag findet regelmäßig um 10 Uhr ein Gottesdienst statt –
immer wieder sind Chöre oder Instrumentalgruppen zu Gast.
Im 1. Stock haben wir einen ansprechend gestalteten Aussegnungsraum. Dort können Angehörige in einer Aussegnungsfeier vom Verstorbenen Abschied nehmen. Das Seelsorgeteam
gestaltet auf Wunsch einen würdevollen Abschied mit Gebeten, Worten aus der Bibel und der
Bitte um Gottes Segen für den Verstorbenen und die Angehörigen.

Klinikeigene Parkplätze für Besucher und Besucherinnen sowie Patienten und
Patientinnen (SA30)
Für Patienten und Besucher steht ein integriertes Parkhaus mit 68 Stellplätzen bereit. Von
den Parkebenen aus gibt es einen ebenerdigen, direkten Zugang zum Haupthaus mit
Aufzügen. Gehbehinderte oder verletzte Patienten können direkt vor den Haupteingang
gefahren werden – dort steht ein Kurzzeitparkplatz zur Verfügung.

Kulturelle Angebote (SA31)
Das AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS STUTTGART präsentiert regelmäßige
Wechselausstellungen in den Galerie-Bereichen vom 4.-6. Obergeschoss. Künstlerinnen und
Künstler stellen ganz unterschiedliche Werke aus und laden damit zur Begegnung mit Kunst
im Krankenhaus ein: Seidenmalerei, Aquarelle, Kalligraphie, Holzskulpturen, Filzobjekte und
vieles mehr. Auf dem Broschürenständer im 4. Stock liegt jeweils ein Faltblatt mit Erläuterungen zu den Kunstwerken aus.
Durch das Engagement des Fördervereins „Menschen für Bethesda“ gibt es außerdem immer
wieder musikalische Angebote. Rund zwei Mal im Jahr finden in unserer Kapelle Kammerkonzerte für Patienten, Besucher und Mitarbeitende statt.

Parkanlage (SA33)
Im 4. Stock neben der Kapelle befindet sich der Zugang zum Garten mit einem geschwungenen Weg am Berghang entlang und vielen Sitzmöglichkeiten unter alten, gewachsenen
Bäumen – eine grüne Oase zum Genießen.

Rauchfreies Krankenhaus (SA34)
Das Bethesda Krankenhaus ist ein rauchfreies Krankenhaus. Das Rauchen im Krankenhaus
ist aus Sicherheitsgründen und aus Rücksicht auf die Mitpatienten nicht gestattet. Raucher
können die Raucherterrasse im 4. Stock oder die Dachterrasse im 7. Stock nutzen.

Dolmetscherdienste (SA41)
Bei fremdsprachlichen Patienten wird während der Behandlung und bei Visiten bei Bedarf ein
Dolmetscher hinzugezogen. Dazu gibt es im Haus eine Dolmetscherliste mit Mitarbeitenden,
die mehrere Sprachen beherrschen und auf Anfrage für Übersetzungen zur Verfügung stehen.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 18 von 109

Seelsorge (SA42)
Als diakonisches Krankenhaus gehört die Seelsorge zu den Wurzeln unserer Arbeit. Patienten,
Angehörige und Mitarbeitende können sich für Gespräche gerne an das Seelsorgeteam wenden.
Das Seelsorgeteam besucht gerne alle Patienten und steht nach Wunsch für seelsorgerliche
Anfragen zur Verfügung. Die Hauskapelle ist geöffnet als Raum der Stille für Besinnung und
Gebet. Jeden Mittwoch laden wir zum Mittagesgebet ein. Am Sonntag findet regelmäßig um
10 Uhr ein Gottesdienst statt. Das Seelsorgeteam gestaltet auf Wunsch eine Aussegnungsfeier
in unserem separaten Aussegnungsraum, damit Angehörige in einem würdevollen Rahmen
Abschied nehmen können vom Verstorbenen. Einmal im Jahr findet in unserer Kapelle ein
Gedenkgottesdienst statt.

Abschiedsraum (SA43)
Im 1. Stock haben wir einen ansprechend gestalteten Aussegnungsraum. Dort können
Angehörige in einer Aussegnungsfeier vom Verstorbenen Abschied nehmen. Das Seelsorgeteam gestaltet auf Wunsch einen würdevollen Abschied mit Gebeten, Worten aus der Bibel
und der Bitte um Gottes Segen für den Verstorbenen und die Angehörigen.

Beschwerdemanagement (SA55)
Wir begreifen Beschwerden als Chance zur Verbesserung. Deshalb betreiben wir ein aktives
und strukturiertes Beschwerdemanagement. Mit dem Faltblatt „Ihre Meinung ist uns wichtig“
können alle Patienten, Angehörigen und Besucher uns Rückmeldungen geben. Unsere
Mitarbeiter freuen sich vor allem darüber, dass die überwiegenden Rückmeldungen bisher
positive und lobenswerte Erfahrungen mit dem Pflegedienst und der medizinischen Betreuung
beschreiben. Grundsätzlich sind alle Mitarbeitenden Ansprechpartner für Patienten und
Angehörige, um Anregungen und Beschwerden aufzunehmen und zu bearbeiten. In Fortbildungen lernen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Beschwerden konstruktiv zu begegnen.
Die Krankenhausleitung trägt die Verantwortung für das strukturierte Beschwerdemanagement.

Fernsehgerät am Bett/im Zimmer (SA14)
In unseren Patientenzimmern stehen kostenlos Fernseher zur Verfügung. Die Bedienung
erfolgt über das Rufgerät der Schwesternrufanlage. Eine leicht verständliche Bedienungsanleitung liegt aus. Auf Kanal 13 läuft der hauseigene Sender KiK-TV mit vielen Informationen
und Spielfilmen – ein detailliertes Programm liegt in den Zimmern aus.

Fortbildungsangebote/Informationsveranstaltungen (SA49)
Im Rahmen der PATIENTEN-AKADEMIE laden wir regelmäßig zu medizinischen Kurzvorträgen ein. Die Informationsveranstaltungen werden von unseren Ärzten und Kooperationspartnern gestaltet und richten sich an die interessierte Öffentlichkeit. Zweimal jährlich
veranstalten wir außerdem das ETHIK-FORUM mit Themen zur ethischen Verantwortung
und laden alle interessierten Personen dazu ein.

Frei wählbare Essenszusammenstellung (Komponentenwahl) (SA20)
Unsere Patienten erhalten einen Wochen-Speiseplan mit verschiedenen Menüvorschlägen.
Die Mahlzeiten können auch aus einzelnen Komponenten selbst zusammengestellt werden.

Internetzugang (SA27)
Im Eingangsbereich unseres Krankenhauses ist bei eigenem Laptop ein kabelloser Zugang
zum Internet möglich (WLAN-Access-Point). Während der Öffnungszeiten von Cafeteria und
Kiosk steht auch ein öffentliches Terminal für den Internetzugang zur Verfügung, das
Patienten und Besucher gerne nutzen können. Ein Netzwerkanschluss ist außerdem in den
Ein-Bett-Komfortzimmern vorhanden. Die Zugangsdaten (Benutzerkennung und Passwort)
sind jeweils am Empfang erhältlich.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 19 von 109

Kostenlose Getränkebereitstellung (SA21)
Für alle Patienten bieten wir auf den Stationen kostenloses Mineralwasser an. An zentralen
Stellen sind Flaschen, Gläser und Rückgabekästen zur Selbstbedienung aufgestellt.

Rollstuhlgerechte Nasszellen (SA06)
Unsere Patientenzimmer entsprechen einem hohen baulichen Standard und weisen im B-Bau
rollstuhlgerechte Nasszellen auf. Die Duschen und Toiletten sind ohne Schwellen zugänglich
und mit speziellen Haltegriffen versehen.

Rundfunkempfang am Bett (SA17)
Vom Patientenbett aus können kostenlos verschiedene Radioprogramme empfangen werden.
Die Bedienung erfolgt über das Rufgerät der Schwesternrufanlage. Eine detaillierte, leicht
verständliche Bedienungsanleitung liegt aus.

Tageszeitungsangebot (SA54)
In den Aufenthaltsbereichen und in den Wartebereichen liegen für unsere Patienten und
Besucher verschiedene aktuelle Tageszeitungen aus.

Telefon (SA18)
An jedem Patientenbett steht ein Telefon zur Verfügung, das über eine Telefonkarte freigeschaltet werden kann. Die Telefonkarte ist gegen eine Pfandgebühr beim Empfang erhältlich
und wird über den Automaten in der Eingangshalle aufgeladen. Pfandgebühr und Restbeträge
werden bei der Entlassung zurückerstattet.
Öffentliche Telefonapparate befinden sich im Eingangsbereich bei den Aufzügen.

Unterbringung Begleitperson (SA09)
Wenn es die Auslastung der Stationen ermöglicht, können Begleitpersonen gerne im
Krankenhaus untergebracht werden. Wir berechnen ihnen dafür einen ermäßigten Tagessatz.
Diese Zusatzleistung ist kostenlos, wenn die Unterbringung der Begleitperson ärztlich
verordnet wird.

Wäscheservice (SA38)
Patienten, die eine Wahlleistungsvereinbarung abgeschlossen haben, können ihre persönliche
Wäsche über unseren Wäscheservice reinigen lassen. Dazu stellen wir auf Wunsch
Wäschebeutel zur Verfügung.

Wohnberatung (SA58)
Die Pflegeüberleitung berät die Patienten und Angehörigen über eine hilfreiche Wohnraumgestaltung und über geeignete Hilfsmittel für zu Hause. Wichtige Informationen sind in einer
Checkliste für Patienten zusammengefasst.

Besuchsdienst/„Grüne Damen“ (SA39)
Die ehrenamtlich tätigen „Grünen Damen und Herren“ unterstützen die Patienten nach
Wunsch durch Besuche, kleine Besorgungen, Spaziergänge oder Hilfe bei den Mahlzeiten.
Auch bringen sie gerne Lektüre ans Bett oder helfen bei der Auswahl in der Patientenbücherei.
Die Bezeichnung „Grüne Damen und Herren“ kommt von dem grünen Kittel, den die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Evangelischen Krankenhausdienstes tragen.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 20 von 109
A-11
Forschung und Lehre des Krankenhauses
A-11.1
Forschungsschwerpunkte
Dr. Andrej Zeyfang, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Geriatrie, ist beteiligt an folgenden
wissenschaftlichen Studien:

Diabetes und geriatrische Funktionsbereiche

(SANUS-Studie): Querschnittsstudie zur Prävalenz von Funktionsdefiziten bei Älteren
mit und ohne Diabetes.

Diabetes im Alter und Syndrome: Prospektive Studie zur Auswirkung der
Diabeteseinstellung auf geriatrische Syndrome

DIAMAN: Erforschung der Voraussetzung zum Selbstmanagement in der
Diabetesbehandlung älterer Menschen

SGS: Entwicklung einer speziellen Diabetikerschulung für ältere Menschen

GERI-LIVE-Studie zur Diabetesversorgung in den Pflegeheimen Stuttgarts

[email protected]: Studie zur telemedizinischen Betreuung Älterer mit Diabetes in
ambulanter Pflege

MID-FRAIL-Study: EU-Forschungsstudie zum Vermeiden von Gebrechlichkeit bei älteren
Menschen mit Diabetes mellitus

VEGAS-Studie: Studie zur Versorgungsforschung bei Beginn der Insulintherapie bei
älteren Menschen mit Diabetes mellitus

Teilnahme am EU-Projekt: FODCC (frailty operative definition consensus conference)

Seit 2010 ist das AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS STUTTGART Teil des
weltweiten Netzwerks zur Erforschung des Alterns „IAGG“ (International Association of
Gerontology and Geriatrics)
Dr. Barbara Kraft, Chefärztin der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, ist Mitglied des
wissenschaftlichen Beirates der europaweiten Qualitätssicherungsstudie Herniamed, welche
zentral Leisten- und Bauchwandhernien sowie Zwerchfell- und Nabelhernien erfasst.

Teilnahme an der „Contint-Studie“, eine Studie zur Untersuchung verschiedener
Bauchdeckenverschlusstechniken.
A-11.2
Akademische Lehre
Seit 2003 ist Dr. Zeyfang regelmäßig an der Ausrichtung von Symposien auf dem Kongress der
Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) sowie der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG)
beteiligt. Dr. Zeyfang leitet die entsprechenden Arbeitskreise seit 2002. Seit 2008 ist er „Member of
The EAMA“ (Europäische Akademie der Medizin des Alterns).

Dozenturen/Lehrbeauftragungen an Hochschulen und Universitäten (FL01)
Seit 2002 ist Dr. Zeyfang Dozent an der Universität Ulm für den Fachbereich Q7 – Medizin des
Alterns und des alternden Menschens. Außerdem gehört er zum Expertengremium "Diabetes
in old age" (DELPHI-Konferenz).
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 21 von 109
A-11.3

Ausbildung in anderen Heilberufen
Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und Krankenpflegerin (HB01)
Die Krankenpflegeschule am Bethesda Krankenhaus hat seit 1947 die staatliche
Anerkennung. Im Oktober 2003 fusionierte die Bethesda-Krankenpflegeschule mit den
Krankenpflegeschulen des Diakonie-Klinikums und des Karl-Olga-Krankenhauses zu einer
gemeinsamen Ausbildungsstätte: Evangelisches Bildungszentrum für Gesundheitsberufe
Stuttgart gGmbH (EBZ). Der theoretische Unterricht findet in der Stöckachstraße statt, die
Praxis-Einsätze werden in den beteiligten Krankenhäusern durchgeführt. Im Bethesda
Krankenhaus haben 2010 16 junge Menschen die Ausbildung zur Gesundheits- und
Krankenpflege begonnen. Insgesamt betreute das Krankenhaus auf den Pflegestationen
40 Schüler.
A-12
Anzahl der Betten im Krankenhaus nach §108/109 SGB V
Betten:
A-13
150
Fallzahlen des Krankenhauses
Vollstationäre Fallzahl:
Teilstationäre Fallzahl:
5031
0
Ambulante Fallzahl:

Fallzählweise:

Quartalszählweise:

Patientenzählweise:

Sonstige Zählweise:
3251
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 22 von 109
A-14
Personal des Krankenhauses
A-14.1
Ärzte und Ärztinnen
Anzahl
Ärzte und Ärztinnen insgesamt (außer Belegärzte und Belegärztinnen)
28,0
- davon Fachärzte und Fachärztinnen
14,0
Belegärzte und Belegärztinnen (nach § 121 SGB V)
4,0
A-14.2
Pflegepersonal
Anzahl
Ausbildungsdauer
Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und
Krankenpflegerinnen
89,0
3 Jahre
Krankenpflegehelfer und Krankenpflegehelferinnen
1,0
1 Jahr
Operationstechnische Assistenten und Assistentinnen
2,0
3 Jahre
Wir beschäftigen außerdem 1,25 Stationssekretärinnen mit einer 2-jährigen Ausbildung im Bereich
der Inneren Medizin.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 23 von 109
A-14.3
Spezielles therapeutisches Personal
Abschluss
Anzahl
Kommentar
Diätassistent und Diätassistentin (SP04)
2,0
Wir haben sowohl eine Diätassistentin als auch eine
Diabetesexpertin DDG und Ökotrophologin im Haus, die
individuelle Ernährungsberatungen und Schulungen für die
Patienten durchführen.
Ergotherapeut und Ergotherapeutin /
Arbeits- und Beschäftigungstherapeut
und Arbeits- und Beschäftigungstherapeutin (SP05)
2,2
Unser Ergotherapie-Team führt sowohl Einzel- und
Gruppenbehandlungen als auch verschiedene Assessments durch. Zu den bewährten Maßnahmen gehört: ADLTraining für die Selbstständigkeit im Alltag, Belastungstraining, motorisch-funktionelle Behandlung, sensomotorischperzeptive Behandlung nach Bobath, neuropsychologische
Behandlung mit Hirnleistungstraining, schmerzlindernde
Maßnahmen und weitere aktuelle Konzepte.
Logopäde und Logopädin / Sprachheilpädagoge und Sprachheilpädagogin / Klinischer
Linguist und Klinische Linguistin / Sprechwissenschaftler und Sprechwissenschaftlerin /
Phonetiker und Phonetikerin (SP14)
1,0
Für logopädische Behandlungen haben wir eine
Kooperation mit einer Praxis. Die Logopädin kommt bei
Bedarf ins Haus und führt die notwendige Sprachtherapie,
Stimmtherapie oder Schlucktherapie durch.
Masseur/Medizinischer Bademeister und
Masseurin/Medizinische Bademeisterin
(SP15)
2,0
Die Therapeuten der Abteilung für Physiotherapie und
Krankengymnastik führen bei Bedarf Massagen oder
Wärme- und Kälteapplikationen zur Behandlung von
Erkrankungen des Bewegungsapparates und zur
Schmerzbehandlung durch.
Oecotrophologe und Oecothrophologin /
Ernährungswissenschaftler und
Ernährungswissenschaftlerin (SP17)
1,0
In unserem Haus arbeitet eine ausgebildete
Ökotrophologin (Dipl.-Ing.), die gemeinsam mit der
Diätassistentin individuelle Ernährungsberatungen und
Schulungen für die Patienten durchführt.
Orthopädietechniker und Orthopädietechnikerin / Orthopädiemechaniker und
Orthopädiemechanikerin / Orthopädieschuhmacher und Orthopädieschuhmacherin / Bandagist und Bandagistin (SP18)
0,0
Das Bethesda Krankenhaus kooperiert seit vielen Jahren
mit zwei erfahrenen Sanitätshäusern und stellt eine
tägliche Versorgung mit Hilfsmitteln und verschiedenen
Produkten der Orthopädietechnik sicher.
Physiotherapeut und Physiotherapeutin
(SP21)
6,0
Das Physiotherapie-Team führt therapeutische
Maßnahmen zur Wiederherstellung der Beweglichkeit und
zur Schmerzlinderung nach neuesten Erkenntnissen
durch: Manuelle Lymphdrainage, Schlingentisch, Manuelle
Therapie, Massagen sowie Anwendungen in Anlehnung an
die Konzepte von Bobath, Brunkow oder Feldenkrais.
Podologe und Podologin /
Fußpfleger und Fußpflegerin (SP22)
1,0
Wir bieten eine medizinische Fußpflege an. Eine
Podologin kommt auf Abruf ins Haus und behandelt
betroffene Patienten.
Psychologe und Psychologin (SP23)
1,0
Bei einer psychologischen Behandlung unserer Patienten
kooperieren wir mit der Psychotherapeutischen Praxis in
unserem Haus.
Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin (SP25)
1,0
Die Sozialarbeiterinnen des Krankenhaussozialdienstes
sind spezialisiert auf die Beratung der Patienten in
praktischen und finanziellen Fragen, Reha-Maßnahmen,
Pflegeeinrichtungen, sozialrechtliche Belange,
Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen und vieles mehr.
Stomatherapeut und Stomatherapeutin
(SP27)
0,2
Die notwendige Stomatherapie und Stomaberatung bei
Anlage oder Vorhandensein eines künstlichen
Darmausgangs erfolgt durch unsere speziell geschulten
Stomatherapeutinnen und durch externe Beratung.
Wundmanager und Wundmanagerin /
Wundberater und Wundberaterin / Wundexperte und Wundexpertin / Wundbeauftragter und Wundbeauftragte (SP28)
0,2
Für die Versorgung von Wunden sind in unserem Haus
einheitliche, qualifizierte Standards festgelegt. Unsere
Wundmanagerin berät die Patienten und schult die Pflegeteams nach aktuellen Erkenntnissen der Wundbehandlung.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 24 von 109
A-15
Apparative Ausstattung

Röntgengerät/Durchleuchtungsgerät
(AA27) (24h-Notfallverfügbarkeit)
C-Bogen

Gastroenterologisches Endoskop (AA12)
(24h-Notfallverfügbarkeit)






Gerät zur Magen-Darm-Spiegelung
Gastroskope
Coloskope
Bronchoskop
Intubationsbronchoskop
Duodenoskop

Cell Saver (AA07)
Eigenblutaufbereitungsgerät

Kipptisch (AA19)
Gerät zur Messung des Verhaltens der
Kenngrößen des Blutkreislaufs bei
Lageänderung

Laboranalyseautomaten für Hämatologie,
klinische Chemie, Gerinnung und
Mikrobiologie (AA52) (24h-Notfallverfügbarkeit)
Laborgeräte zur Messung von Blutwerten
bei Blutkrankheiten, Stoffwechselleiden,
Gerinnungsleiden und Infektionen

Laparoskop (AA53)
Bauchhöhlenspiegelungsgerät

Laser (AA20)

Computertomograph (CT) (AA08) (24hNotfallverfügbarkeit)
 Schichtbildverfahren im Querschnitt
mittels Röntgenstrahlen
 16 Zeiler CT

Beatmungsgeräte/CPAP-Geräte (AA38)
Maskenbeatmungsgerät mit dauerhaft
positivem Beatmungsdruck

 Ultraschallgerät/mit Nutzung des
Dopplereffekts/farbkodierter Ultraschall
 Sonographiegeräte/Dopplersonographiegeräte
Bronchoskop (AA39) (24hNotfallverfügbarkeit)
Gerät zur Luftröhren- und
Bronchienspiegelung

Echokardiographiegerät (AA65)

24h-Blutdruck-Messung (AA58)


Spirometrie/Lungenfunktionsprüfung
(AA31)

24h-EKG-Messung (AA59)
Endoskopisch-retrograder-CholangioPankreaticograph (ERCP) (AA46)
Spiegelgerät zur Darstellung der Gallenund Bauchspeicheldrüsengänge mittels
Röntgenkontrastmittel

72h-Blutzucker-Messung (AA63)


Arthroskop (AA37)
Gelenksspiegelung
MIC-Einheit (Minimalinvasive Chirurgie)
(AA55)
Minimal in den Körper eindringende, also
gewebeschonende Chirurgie

Belastungs-EKG/Ergometrie (AA03)
Belastungstest mit Herzstrommessung

Defibrillator (AA40)
Gerät zur Behandlung von
lebensbedrohlichen
Herzrhythmusstörungen

Sonographiegerät/Dopplersonographieger
ät/Duplexsonographiegerät (AA29) (24hNotfallverfügbarkeit)
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 25 von 109
B
Struktur- und Leistungsdaten der Organisationseinheiten /
Fachabteilungen
B-1
Unfallchirurgie / Orthopädie (Dr. Lorenz)
B-1.1
Allgemeine Angaben der Unfallchirurgie / Orthopädie (Dr. Lorenz)
Fachabteilung:
Art:
Chefarzt:
Unfallchirurgie / Orthopädie (Dr. Lorenz)
Hauptabteilung
Dr. med. Ingomar Lorenz
Ansprechpartner:
Frau Gauß, Zimmer 217
Hausanschrift:
Hohenheimer Straße 21
70184 Stuttgart
Telefon:
Fax:
(07 11) 21 56 - 231
(07 11) 21 56 - 292
URL:
E-Mail:
www.bethesda-stuttgart.de
[email protected]
Das Porträt zeigt Chefarzt Dr. Lorenz,
Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie.
Chefarzt: Dr. Ingomar Lorenz
Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie ist Dr. Ingomar Lorenz, Facharzt für
Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie mit der Zusatzbezeichnung "Spezielle Unfallchirurgie"
und der Zusatzbezeichnung "Sportmedizin" sowie D-Arzt, d. h. die Zulassung zum D-ArztVerfahren der Berufsgenossenschaften ist vorhanden.
Sprechstunden
Montag
14-17 Uhr (Endoprothetik-Sprechstunde)
Dienstag
14-17 Uhr (Schulter-Sprechstunde)
Donnerstag 14-17 Uhr (Allgemeine Sprechstunde)
Telefonische Vereinbarung: (07 11) 21 56 - 234
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 26 von 109
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
Verschiedene Frakturformen (Knochenbrüche) und Gelenkverletzungen behandeln wir nach den
aktuellen Erkenntnissen der modernen Unfallchirurgie. Bei schweren Arthrosen können alle großen
Körpergelenke (Hüft-, Knie- und Schultergelenk) durch Kunstgelenke ersetzt werden. Das befreit
unsere Patienten von Bewegungs- und Belastungsschmerzen. Verletzungs- oder verschleißbedingte Veränderungen des Knie-, Schulter- und Ellenbogengelenks behandeln wir bevorzugt mit
arthroskopischen Operationsverfahren, die auch ambulant durchgeführt werden können.
Krankengymnastik
Für den Behandlungserfolg bei Gelenkerkrankungen oder Verletzungen ist außerdem eine
individuell zugeschnittene Krankengymnastik von entscheidender Bedeutung. In unserer modern
ausgestatteten physikalisch-therapeutischen Abteilung stehen qualifizierte Fachkräfte zur
Verfügung. Bewegungstraining zur Wiederherstellung der normalen Funktionen ist eine wichtige
Grundlage für Heilung und Gesundung. Als ergänzende und unterstützende Verfahren werden in
unserem Haus unter anderem Fangobehandlungen, Massagen, Elektrotherapie, Hydrotherapie
und Lymphdrainage durchgeführt.
Postoperative Frührehabilitation beim alten Menschen
Unser Krankenhaus zeichnet sich außerdem besonders dadurch aus, dass wir bei älteren
Menschen nach Unfällen die komplette Behandlung – bestehend aus Operation, Nachsorge und
geriatrischer Rehabilitation – unter einem Dach durchführen. Die chirurgische Behandlung und die
Rehabilitation erfolgen somit nicht mehr nacheinander, sondern gleichzeitig. Unser Ziel ist es, dass
die Patienten ihre vor dem Unfall bestehende Selbstständigkeit rasch wieder erlangen und in die
gewohnte Umgebung entlassen werden können.
Intensivmedizin
Patienten mit schweren Erkrankungen und Verletzungen sowie nach großen Operationen werden
auf unserer modern ausgerüsteten, interdisziplinär geführten Intensivstation behandelt.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 27 von 109
B-1.2
Versorgungsschwerpunkte der Unfallchirurgie / Orthopädie (Dr. Lorenz)

Operationen wegen Thoraxtrauma (VC13)
mittels Bülaudrainage

Metall-/Fremdkörperentfernungen (VC26)
Metall- und Fremdkörperentfernungen im Bereich aller Extremitäten

Gelenkersatzverfahren/Endoprothetik (VC28)
alle modernen Verfahren der Knie-, Hüft- und Schulterendoprothetik

Behandlung von Dekubitalgeschwüren (VC29)
Haut- und ortsständige Lappenplastiken, Vakuumtherapien (Vacuseal)

Septische Knochenchirurgie (VC30)
Knochenrevisionen, Sequestrotomien, plastisch-chirurgische Verfahren,
Knochentransplantationen

Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Halses (VC33)
konservative Behandlung

Diagnostik und Therapie von Verletzungen der Lumbosakralgegend,
der Lendenwirbelsäule und des Beckens (VC35)
minimal-invasive und konservative Behandlung

Diagnostik und Therapie von Verletzungen der Schulter und des Oberarmes (VC36)
alle modernen Operationsverfahren

Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Ellenbogens und des Unterarmes (VC37)
alle modernen Operationsverfahren

Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Handgelenkes und der Hand (VC38)
alle Verfahren der modernen Unfall- und Wiederherstellungschirurgie

Diagnostik und Therapie von Verletzungen der Hüfte und des Oberschenkels (VC39)
alle modernen Operationsverfahren

Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Knies und des Unterschenkels (VC40)
alle Verfahren der modernen Unfall- und Wiederherstellungschirurgie

Diagnostik und Therapie von Verletzungen der Knöchelregion und des Fußes (VC41)
alle modernen Operationsverfahren

Diagnostik und Therapie von sonstigen Verletzungen (VC42)
Gesamte Unfallchirurgie, Durchgangsarzt für Berufsgenossenschaften

Plastisch-rekonstruktive Eingriffe (VC57)
Ortsständige Haut- und Muskellappenplastiken, Hauttransplantationen

Chirurgie der degenerativen und traumatischen Schäden der Hals-, Brust- und
Lendenwirbelsäule (VC45)
minimal-invasive und konservative Behandlung
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 28 von 109
B-1.3
Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote der Unfallchirurgie /
Orthopädie (Dr. Lorenz)
Das medizinisch-pflegerische Leistungsangebot ist in Abschnitt A-9 beschrieben.
B-1.4
Nicht-medizinische Serviceangebote der Unfallchirurgie /
Orthopädie (Dr. Lorenz)
Das nicht-medizinische Serviceangebot ist in Abschnitt A-10 beschrieben.
B-1.5
Fallzahlen der Unfallchirurgie / Orthopädie (Dr. Lorenz)
Vollstationäre Fallzahl:
Teilstationäre Fallzahl:
1263
0
B-1.6
Diagnosen nach ICD der Unfallchirurgie / Orthopädie (Dr. Lorenz)
B-1.6.1
Hauptdiagnosen nach ICD der Unfallchirurgie / Orthopädie (Dr. Lorenz)
Rang
ICD-10
Absolute Fallzahl
Umgangssprachliche Bezeichnung
1
S72
132
Knochenbruch des Oberschenkels
2
S06
126
Verletzung des Schädelinneren
3
M75
108
Schulterverletzung
4
M17
100
Gelenkverschleiß (Arthrose) des Kniegelenkes
5
S42
91
Knochenbruch im Bereich der Schulter bzw. des Oberarms
6
M16
89
Gelenkverschleiß (Arthrose) des Hüftgelenkes
7
S52
67
Knochenbruch des Unterarmes
8
S82
65
Knochenbruch des Unterschenkels, einschließlich des oberen
Sprunggelenkes
9
S32
45
Knochenbruch der Lendenwirbelsäule bzw. des Beckens
10
T84
35
Komplikationen durch künstliche Gelenke, Metallteile oder durch
Verpflanzung von Gewebe in Knochen, Sehnen, Muskeln bzw.
Gelenken
11
S22
29
Knochenbruch der Rippe(n), des Brustbeins bzw. der Brustwirbelsäule
12
M23
27
Schädigung von Bändern bzw. Knorpeln des Kniegelenkes
13
S46
24
Verletzung von Muskeln oder Sehnen im Bereich der Schulter bzw.
des Oberarms
14
S43
19
Verrenkung, Verstauchung oder Zerrung von Gelenken bzw. Bändern
des Schultergürtels
15
S70
18
Oberflächliche Verletzung der Hüfte bzw. des Oberschenkels
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 29 von 109
B-1.7
Prozeduren nach OPS der Unfallchirurgie / Orthopädie (Dr. Lorenz)
B-1.7.1
Durchgeführte Prozeduren nach OPS der Unfallchirurgie / Orthopädie
Rang
OPS-301
1
5-800
Absolute Fallzahl
328
Umgangssprachliche Bezeichnung
Offener operativer Eingriff an einem Gelenk
2
5-810
243
Operativer Eingriff an einem Gelenk durch eine Spiegelung
3
5-811
229
Operation an der Gelenkinnenhaut durch eine Spiegelung
4
1-697
216
Untersuchung eines Gelenks durch eine Spiegelung
5
5-814
201
Wiederherstellende Operation an Sehnen bzw. Bändern des
Schultergelenks durch eine Spiegelung
6
5-794
162
Operatives Einrichten (Reposition) eines mehrfachen Bruchs im
Gelenkbereich eines langen Röhrenknochens und Befestigung der
Knochenteile mit Hilfsmitteln wie Schrauben oder Platten
7
5-805
151
Wiederherstellende Operation an Sehnen bzw. Bändern des
Schultergelenks
8
5-893
148
Operative Entfernung von abgestorbenem Gewebe im Bereich einer
Wunde bzw. von erkranktem Gewebe an Haut oder Unterhaut
9
5-859
140
Sonstige Operation an Muskeln, Sehnen, deren Bindegewebshüllen
bzw. Schleimbeuteln
10
5-820
133
Operatives Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks
11
5-782
127
Operative Entfernung von erkranktem Knochengewebe
12
5-812
114
Operation am Gelenkknorpel bzw. an den knorpeligen
Zwischenscheiben (Menisken) durch eine Spiegelung
13
5-819
112
Sonstige Gelenkoperation durch eine Spiegelung
14
5-869
112
Sonstige Operation an Knochen, Muskeln bzw. Gelenken
15
5-787
108
Entfernung von Hilfsmitteln, die zur Befestigung von Knochenteilen
z.B. bei Brüchen verwendet wurden
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 30 von 109
B-1.8
Ambulante Behandlungsmöglichkeiten der Unfallchirurgie / Orthopädie
(Dr. Lorenz)
AM09 D-Arzt-/Berufsgenossenschaftliche Ambulanz
Ambulanzart
D-Arzt-/Berufsgenossenschaftliche Ambulanz (AM09)
AM04 Ermächtigungsambulanz nach § 116 SGB V
Ambulanzart
Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116
SGB V bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere
Untersuchungs- und Behandlungsmethoden oder
Kenntnisse von Krankenhausärzten) (AM04)
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie von Verletzungen der
Knöchelregion und des Fußes (VC41)
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie von Verletzungen der
Lumbosakralgegend, der Lendenwirbelsäule und des
Beckens (VC35)
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie von Verletzungen der Schulter
und des Oberarmes (VC36)
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie von Verletzungen des
Handgelenkes und der Hand (VC38)
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Knies und
des Unterschenkels (VC40)
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie von sonstigen Verletzungen
(VC42)
AM08 Notfallambulanz (24h)
Ambulanzart
Notfallambulanz (24h) (AM08)
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie von Verletzungen der Hüfte und
des Oberschenkels (VC39)
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie von Verletzungen der
Knöchelregion und des Fußes (VC41)
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie von Verletzungen der
Lumbosakralgegend, der Lendenwirbelsäule und des
Beckens (VC35)
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie von Verletzungen der Schulter
und des Oberarmes (VC36)
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie von Verletzungen des
Ellenbogens und des Unterarmes (VC37)
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie von Verletzungen des
Handgelenkes und der Hand (VC38)
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Knies und
des Unterschenkels (VC40)
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie von sonstigen Verletzungen
(VC42)
Angebotene Leistung
Fußchirurgie (VO15)
Angebotene Leistung
Handchirurgie (VO16)
Angebotene Leistung
Sportmedizin/Sporttraumatologie (VO20)
AM07 Privatambulanz
Ambulanzart
Privatambulanz (AM07)
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 31 von 109
B-1.9
Ambulante Operationen nach § 115b SGB V der Unfallchirurgie /
Orthopädie (Dr. Lorenz)
Rang
OPS-301
1
5-787
51
Entfernung von Hilfsmitteln, die zur Befestigung von Knochenteilen
z.B. bei Brüchen verwendet wurden
2
5-811
42
Operation an der Gelenkinnenhaut durch eine Spiegelung
3
5-812
37
Operation am Gelenkknorpel bzw. an den knorpeligen
Zwischenscheiben (Menisken) durch eine Spiegelung
4
1-697
22
Untersuchung eines Gelenks durch eine Spiegelung
5
5-796
<=5
Operatives Einrichten (Reposition) eines mehrfachen Bruchs an
kleinen Knochen
6
5-810
<=5
Operativer Eingriff an einem Gelenk durch eine Spiegelung
7
5-850
<=5
Operativer Einschnitt an Muskeln, Sehnen bzw. deren
Bindegewebshüllen
8
5-790
<=5
Einrichten (Reposition) eines Knochenbruchs oder einer Ablösung der
Wachstumsfuge und Befestigung der Knochenteile mit Hilfsmitteln wie
Schrauben oder Platten von außen
9
5-795
<=5
Operatives Einrichten (Reposition) eines einfachen Bruchs an kleinen
Knochen
10
5-841
<=5
Operation an den Bändern der Hand
B-1.10
Absolute Fallzahl
Umgangssprachliche Bezeichnung
Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft der
Unfallchirurgie / Orthopädie (Dr. Lorenz)
Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden:
Stationäre BG-Zulassung:
Ja
Ja
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 32 von 109
B-1.11
Personelle Ausstattung
B-1.11.1
Ärzte und Ärztinnen der Unfallchirurgie / Orthopädie (Dr. Lorenz)
Anzahl
Ärzte und Ärztinnen insgesamt
(außer Belegärzte und Belegärztinnen)
8,0
- davon Fachärzte und
Fachärztinnen
3,0
Belegärzte und Belegärztinnen
(nach § 121 SGB V)
0,0
Kommentar
1 Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie mit der
Zusatzbezeichnung "Spezielle Unfallchirurgie"
1 Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit der
Zusatzbezeichnung "Spezielle Unfallchirurgie" und der
Zusatzbezeichnung "Sportmedizin", Facharzt für Chirurgie
und D-Arzt.
1 Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie mit Schwerpunkt
Unfallchirurgie.
Fachexpertise der Abteilung

Orthopädie und Unfallchirurgie (AQ10)
 Chefarzt Dr. Ingomar Lorenz ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit der
Zusatzbezeichnung "Spezielle Unfallchirurgie" und der Zusatzbezeichnung "Sportmedizin",
Facharzt für Chirurgie und D-Arzt.
 Oberarzt Dr. Andreas Ziemendorff ist Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie mit
Schwerpunkt Unfallchirurgie.
 Oberarzt Dr. Werner Kolb ist Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie mit der
Zusatzbezeichnung "Spezielle Unfallchirurgie"
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 33 von 109
B-1.11.2
Pflegepersonal der Unfallchirurgie / Orthopädie (Dr. Lorenz)
Anzahl
Ausbildungsdauer
Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und
Krankenpflegerinnen
26,0
3 Jahre
Operationstechnische Assistenten und Assistentinnen
2,0
3 Jahre
Pflegerische Fachexpertise der Abteilung

Hygienefachkraft (PQ03)
Unsere Intensivleiterin ist weitergebildet zur Hygienefachkraft und hat eine 25%ige Freistellung
für das gesamte Haus.

Intensivpflege und Anästhesie (PQ04)
7 Pflegekräfte mit Intensiv-Fachweiterbildung arbeiten auf der interdisziplinären Intensivstation

Leitung von Stationen oder Funktionseinheiten (PQ05)
1 Stationsleitung, 1 OP-Leitung

Operationsdienst (PQ08)
1 OTA Fachweiterbildung, 2 OP Fachkräfte

Entlassungsmanagement (ZP05)
1,4 Mitarbeitende sind in unserem Haus für die Umsetzung des Expertenstandards
Entlassmanagement zuständig.

Kinästhetik (ZP08)
20 Mitarbeitende haben einen Kinästhetikkurs besucht

Praxisanleitung (ZP12)
6 Mitarbeitende sind zu Praxisanleitern geschult

Qualitätsmanagement (ZP13)
3 Mitarbeitende mit einer zweitägigen Schulung zum Internen Auditor arbeiten aktiv als
Qualitätsbeauftragte in unserem Haus.
B-1.11.3
Spezielles therapeutisches Personal der Unfallchirurgie / Orthopädie (Dr. Lorenz)
Die Informationen zum speziellen therapeutischen Personal sind in Abschnitt A-14.3 beschrieben.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 34 von 109
B-2
Allgemein- / Viszeralchirurgie (Dr. Kraft)
B-2.1
Allgemeine Angaben der Allgemein- / Viszeralchirurgie (Dr. Kraft)
Fachabteilung:
Art:
Chefarzt:
Allgemein- / Viszeralchirurgie (Dr. Kraft)
Hauptabteilung
Dr. med. Barbara Kraft
Ansprechpartner:
Frau Antwi
Hausanschrift:
Hohenheimer Straße 21
70184 Stuttgart
Telefon:
Fax:
0711 2156-441
0711 2156-449
URL:
E-Mail:
www.bethesda-stuttgart.de
[email protected]
Das Porträt zeigt Chefärztin Dr. Kraft,
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie.
Chefärztin: Dr. Barbara Kraft
Chefärztin der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie ist Dr. Barbara Kraft, Fachärztin für
Chirurgie und Viszeralchirurgie mit der Zusatzbezeichnung "minimal-invasive Chirurgie"
Allgemeine Bauchchirurgie
Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie deckt das komplette Spektrum der so genannten
allgemeinen Bauchchirurgie ab. Unsere chirurgischen Experten beherrschen sowohl die offene,
konventionelle Operationstechnik als auch die minimal-invasive Chirurgie (Schlüssellochtechnik) –
nicht nur bei häufigen Eingriffen wie Galle, Blinddarm oder Leistenbruch, sondern auch in Spezialfällen wie Fundoplicatio (bei Sodbrennen), bei Mageneingriffen und bei Darmentzündungen oder
Darmkrebs.
Zentrum für Minimal-Invasive Chirurgie
Das Zentrum für Minimal-Invasive Chirurgie am Bethesda Krankenhaus Stuttgart ist spezialisiert
auf Operationen in der so genannten Schlüsselloch-Technik – eine besonders schonende Methode
für die Patienten. Unsere Kompetenz in der Laparoskopischen Chirurgie (= Eingriff über Bauchspiegelung):
 Gallenblasensteinleiden
 Leistenbruch
 Narbenbruch / Bauchdeckenbruch
 Refluxkrankheit (Sodbrennen)
 Blinddarmentzündung
 Divertikelkrankheit des Dickdarmes
 Dickdarm- und Mastdarmkrebs
 Operationen an Magen, Milz und Nebenniere
 Bauchspiegelung zur Diagnostik
 Lösen von Verwachsungen
 Darmverschluss
 Adipositas ( Magenband)
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 35 von 109
Überzeugende Vergleichsstudien
„Je kleiner der Schnitt, umso geringer der Schmerz!“ Inzwischen liegen in der Tat mehr als
100 Vergleichsstudien vor (randomisiert und kontrolliert), die signifikante Vorteile für die MinimalInvasive Chirurgie (MIC) gegenüber der offenen Operation beweisen. Die Vorteile betreffen im
Besonderen alle schmerz-assoziierten Parameter, folglich sind der Krankenhausaufenthalt und vor
allem auch die Dauer der Arbeitsunfähigkeit kürzer.
Patientenfreundliche Operationstechnik
Die minimal-invasive Chirurgie zeichnet sich besonders aus als Operationstechnik der Wahl in der
Chirurgie des "Häufigen", also bei Operationen, die häufig vorkommen und daher viele Patienten
betreffen. Unsere Erfahrungen in unserem Team sowie auch die Erfahrungen anderer Experten
zeigen, dass Erkrankungen wie z. B. das Gallensteinleiden, Blinddarmentzündungen, Leisten- und
Bauchwandbrüche, Sodbrennen bei Zwerchfellbruch und alle Dick- und Mastdarmerkrankungen zu
über 90 % in minimal-invasiver Technik operiert werden können. Nun gilt es aber zu beachten,
dass die offene Chirurgie nicht eins zu eins in die neue patientenfreundliche laparoskopische
Operationstechnik umgesetzt werden kann. Auch für den erfahrenen Chirurgen bedeutet die
minimal-invasive Chirurgie einen neuen Ausbildungsgang, der in jedem Fall einen Neubeginn, ein
Umdenken, sehr viel Kraft, Einsatzwillen, Mut, Konsequenz und auch Durchhaltevermögen
erfordert. Die Folge ist: Die Minimal-Invasive Chirurgie wird zwar heutzutage überall angeboten,
aber nur in wenigen Krankenhäusern konsequent realisiert. So sind es heute immer noch nur 85 %
der Gallenblasensteine, 40 % der Blinddärme, 30 - 40 % der Leistenbrüche und sogar nur zirka
10 % der Dick- und Mastdarmerkrankungen, die in den Krankenhäusern minimal-invasiv operiert
werden. In unserem Hause gelingt die Umsetzung der laparoskopischen Operationstechnik bei
über 90 % der Patienten.
Zertifizierung: Kompetenzzentrum für Minimal-Invasive Chirugie
Im Dezember 2010 konnte sich die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie unter der Leitung
von Chefärztin Dr. Barbara Kraft als Kompetenzzentrum für Minimal-Invasive Chirurgie nach den
Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) zertifizieren. Für
dieses Zertifizierungsverfahren müssen bestimmte Operationszahlen und -prozeduren, eine
detaillierte Qualitätskontrolle sowie das Vorhandensein entsprechender OP-Instrumente nachgewiesen werden. Es erfolgt außerdem ein Audit, bei dem die Umsetzung der Operationen im
Operationssaal begutachtet wird. Zum Zeitpunkt der Zertifizierung war das Bethesda Krankenhaus
die erste Klinik in Baden-Württemberg mit einer derartigen Auszeichnung.
Qualitätskontrolle
Qualitätssicherung und Qualitätskontrolle sowie deren Transparenz sind heute unverzichtbar. Eine
vorzügliche Methode der Qualitätsverbesserung sind die Durchführung und Teilnahme an Studien.
Von Anfang an haben wir daher mit dem Aufkommen der Minimal-Invasiven Chirurgie eine Datenbank angelegt und prospektiv alle behandlungsrelevanten Daten unserer Patienten prä-, intra- und
postoperativ erfasst.
Unser Spezialgebiet ist die Hernienchirurgie. Wir haben deshalb vom ersten Tag unseres
Neustarts hier im Bethesda Krankenhaus im Januar 2009 alle Patienten mit Leistenbrüchen,
Narbenbrüchen, Nabelbrüchen und Zwerchfellbrüchen erfasst und in ein Nachsorgeprogramm
eingeschlossen. Zusätzlich erhalten alle Leistenbruchpatienten das Angebot einer kostenfreien
Nachuntersuchung nach vier Wochen und nach einem Jahr.
Wir beteiligen uns an der Qualitätssicherungsstudie „Herniamed“ unter der Leitung von Professor
Dr. Köckerling (http//www.herniamed.de). Chefärztin Dr. Barbara Kraft ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Qualitätssicherungsstudie Herniamed.
Aus den erhobenen Daten und der Durchführung mehrerer randomisiert-kontrollierter Studien zur
Hernienchirurgie sind mittlerweile zahlreiche Publikationen, Vorträge und Life-Demonstrationen der
Operationstechnik erfolgt.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 36 von 109
Ausstattung
Unser neu renovierter OP-Trakt ist mit modernster Technik ausgestattet: Videoendoskopie in
HDTV-Technik mit Dokumentationssystem und Videoaufzeichnung, Ultraschalldissektionsinstrumente, Argonbeamer zur Blutstillung sowie intraoperative Wärmezufuhr für den Patienten.
Rehabilitation
Für den Behandlungserfolg nach einer Operation ist eine individuell zugeschnittene Krankengymnastik von entscheidender Bedeutung. In unserer modern ausgestatteten Abteilung für
Physiotherapie und Krankengymnastik stehen hochqualifizierte Fachkräfte zur Verfügung.
Zu den bewährten Anwendungen gehören neben der Krankengymnastik auch Fangobehandlung,
Massagen, Elektrotherapie, Hydrotherapie und Lymphdrainage.
Intensivmedizin
Patienten mit schweren Erkrankungen sowie nach großen Operationen werden auf unserer
modern ausgestatteten, interdisziplinär geführten Intensivstation behandelt. Hier, sowie auch
später auf der peripheren Station, ist uns die Schmerztherapie ein besonderes Anliegen. Die
Erfassung der Schmerzen erfolgt regelmäßig durch unser Pflegepersonal. Nach den von uns
erarbeiteten Schmerztherapieleitlinien erfolgt die Behandlung von akutem und chronischem
Schmerz individuell für jeden Patienten.
B-2.2
Versorgungsschwerpunkte der Allgemein- / Viszeralchirurgie (Dr. Kraft)

Minimalinvasive laparoskopische Operationen (VC55)

Endokrine Chirurgie (VC21)

Leber-, Gallen-, Pankreaschirurgie (VC23)

Magen-Darm-Chirurgie (VC22)

Portimplantation (VC62)

Tumorchirurgie (VC24)
B-2.3
Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote der Allgemein- /
Viszeralchirurgie (Dr. Kraft)
Das medizinisch-pflegerische Leistungsangebot ist in Abschnitt A-9 beschrieben.
B-2.4
Nicht-medizinische Serviceangebote der Allgemein- / Viszeralchirurgie
(Dr. Kraft)
Das nicht-medizinische Serviceangebot ist in Abschnitt A-10 beschrieben.
B-2.5
Fallzahlen der Allgemein- / Viszeralchirurgie (Dr. Kraft)
Vollstationäre Fallzahl:
Teilstationäre Fallzahl:
1062
0
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 37 von 109
B-2.6
Diagnosen nach ICD der Allgemein- / Viszeralchirurgie (Dr. Kraft)
B-2.6.1
Hauptdiagnosen nach ICD der Allgemein- / Viszeralchirurgie (Dr. Kraft)
Rang
ICD-10
Absolute Fallzahl
Umgangssprachliche Bezeichnung
1
K40
391
Leistenbruch (Hernie)
2
K80
140
Gallensteinleiden
3
K57
62
Krankheit des Dickdarms mit vielen kleinen Ausstülpungen der
Schleimhaut - Divertikulose
4
K35
60
Akute Blinddarmentzündung
5
K43
44
Bauchwandbruch (Hernie)
6
K56
36
Darmverschluss (Ileus) ohne Eingeweidebruch
7
C20
28
Dickdarmkrebs im Bereich des Mastdarms - Rektumkrebs
8
C18
27
Dickdarmkrebs im Bereich des Grimmdarms (Kolon)
9
R10
23
Bauch- bzw. Beckenschmerzen
10
D37
14
Tumor der Mundhöhle bzw. der Verdauungsorgane ohne Angabe, ob
gutartig oder bösartig
11
K21
13
Krankheit der Speiseröhre durch Rückfluss von Magensaft
12
K36
12
Sonstige Blinddarmentzündung
13
K44
11
Zwerchfellbruch (Hernie)
14
L02
11
Abgekapselter eitriger Entzündungsherd (Abszess) in der Haut bzw.
an einem oder mehreren Haaransätzen
15
C16
9
Magenkrebs
B-2.7
Prozeduren nach OPS der Allgemein- / Viszeralchirurgie (Dr. Kraft)
B-2.7.1
Durchgeführte Prozeduren nach OPS der Allgemein- / Viszeralchirurgie
Rang
OPS-301
1
5-530
417
Operativer Verschluss eines Leistenbruchs (Hernie)
2
5-511
165
Operative Entfernung der Gallenblase
3
5-469
98
Sonstige Operation am Darm
4
5-455
95
Operative Entfernung von Teilen des Dickdarms
5
5-470
76
Operative Entfernung des Blinddarms
6
5-534
46
Operativer Verschluss eines Nabelbruchs (Hernie)
7
5-536
41
Operativer Verschluss eines Narbenbruchs (Hernie)
8
5-932
34
Art des verwendeten Materials für Gewebeersatz und
Gewebeverstärkung
9
5-893
28
Operative Entfernung von abgestorbenem Gewebe im Bereich einer
Wunde bzw. von erkranktem Gewebe an Haut oder Unterhaut
10
5-448
Absolute Fallzahl
25
Umgangssprachliche Bezeichnung
Sonstige wiederherstellende Operation am Magen
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 38 von 109
B-2.8
Ambulante Behandlungsmöglichkeiten der Allgemein- /
Viszeralchirurgie (Dr. Kraft)
Notfallambulanz
Ambulanzart
Notfallambulanz (24h) (AM08)
Angebotene Leistung
Notfallmedizin (VC71)
Privatambulanz
Ambulanzart
Privatambulanz (AM07)
Angebotene Leistung
Minimalinvasive laparoskopische Operationen (VC55)
Angebotene Leistung
Notfallmedizin (VC71)
Ermächtigungsambulanz
Ambulanzart
Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116
SGB V bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere
Untersuchungs- und Behandlungsmethoden oder
Kenntnisse von Krankenhausärzten) (AM04)
Angebotene Leistung
Minimalinvasive endoskopische Operationen (VC56)
Angebotene Leistung
Notfallmedizin (VC71)
B-2.9
Ambulante Operationen nach § 115b SGB V der Allgemein- /
Viszeralchirurgie (Dr. Kraft)
Rang
OPS-301
1
5-534
35
Operativer Verschluss eines Nabelbruchs (Hernie)
2
5-850
12
Operativer Einschnitt an Muskeln, Sehnen bzw. deren
Bindegewebshüllen
3
5-535
10
Operativer Verschluss eines Magenbruchs (Hernie)
4
5-399
7
Sonstige Operation an Blutgefäßen
5
5-492
<=5
Operative Entfernung oder Zerstörung von erkranktem Gewebe im
Bereich des Darmausganges
6
5-490
<=5
Operative(r) Einschnitt oder Entfernung von Gewebe im Bereich des
Afters
7
1-694
<=5
Untersuchung des Bauchraums bzw. seiner Organe durch eine
Spiegelung
8
5-401
<=5
Operative Entfernung einzelner Lymphknoten bzw. Lymphgefäße
9
5-897
<=5
Operative Sanierung einer Steißbeinfistel (Sinus pilonidalis)
10
1-440
<=5
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem oberem
Verdauungstrakt, den Gallengängen bzw. der Bauchspeicheldrüse bei
einer Spiegelung
B-2.10
Absolute Fallzahl
Umgangssprachliche Bezeichnung
Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft der
Allgemein- / Viszeralchirurgie (Dr. Kraft)
Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden:
Stationäre BG-Zulassung:
Nein
Nein
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 39 von 109
B-2.11
Personelle Ausstattung
B-2.11.1
Ärzte und Ärztinnen der Allgemein- / Viszeralchirurgie (Dr. Kraft)
Anzahl
Ärzte und Ärztinnen insgesamt
(außer Belegärzte und
Belegärztinnen)
7,0
- davon Fachärzte und
Fachärztinnen
4,0
Belegärzte und Belegärztinnen
(nach § 121 SGB V)
0,0
Kommentar
Dr. med. Barbara Kraft, Fachärztin für Chirurgie und Viszeralchirurgie, Qualifikation als Minimal-invasive Chirurgin (DGAV)
Jochen Schwarz, Facharzt für Chirurgie
Hamide Zarifian-Arnold, Fachärztin für Chirurgie
Maria Xirouchaki, Fachärztin für Chirurgie
Fachexpertise der Abteilung

Allgemeine Chirurgie (AQ06)
Jochen Schwarz, Facharzt für Chirurgie
Hamide Zarifian-Arnold, Fachärztin für Chirurgie
Maria Xirouchaki, Fachärztin für Chirurgie

Viszeralchirurgie (AQ13)
Dr. med. Barbara Kraft, Fachärztin für Chirurgie und Viszeralchirurgie, Qualifikation als
Minimal-invasive Chirurgin (DGAV)
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 40 von 109
B-2.11.2
Pflegepersonal der Allgemein- / Viszeralchirurgie (Dr. Kraft)
Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und
Krankenpflegerinnen
Anzahl
Ausbildungsdauer
19,0
3 Jahre
Pflegerische Fachexpertise der Abteilung

Hygienefachkraft (PQ03)
Unsere Intensivleiterin ist weitergebildet zur Hygienefachkraft und hat eine 25%ige Freistellung
für das gesamte Haus.

Intensivpflege und Anästhesie (PQ04)
7 Pflegekräfte mit Intensiv Fachweiterbildung auf der interdisziplinären Intensivstation

Leitung von Stationen oder Funktionseinheiten (PQ05)
1 Stationsleitung, 1 OP-Leitung

Operationsdienst (PQ08)
1 OTA Fachweiterbildung, 2 OP Fachkräfte

Entlassungsmanagement (ZP05)
1,4 Mitarbeitende sind in unserem Haus für die Umsetzung des Expertenstandards
Entlassmanagement zuständig.

Kinästhetik (ZP08)
20 Mitarbeitende haben einen Kinästhetikkurs besucht

Praxisanleitung (ZP12)
6 Mitarbeitende wurden zu Praxisanleiterinnen weitergebildet.

Qualitätsmanagement (ZP13)
3 Mitarbeitende mit einer zweitägigen Schulung zum Internen Auditor arbeiten aktiv als
Qualitätsbeauftragte in unserem Haus.
B-2.11.3
Spezielles therapeutisches Personal der Allgemein- / Viszeralchirurgie (Dr. Kraft)
Die Informationen zum speziellen therapeutischen Personal sind in Abschnitt A-14.3 beschrieben.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 41 von 109
B-3
Innere Medizin (Dr. Zeyfang)
B-3.1
Allgemeine Angaben der Inneren Medizin (Dr. Zeyfang)
Fachabteilung:
Art:
Chefarzt:
Innere Medizin (Dr. Zeyfang)
Hauptabteilung
Dr. med. Dr. Univ. Rom Andrej Zeyfang
Ansprechpartner:
Frau Schempp
Hausanschrift:
Hohenheimer Straße 21
70184 Stuttgart
Telefon:
Fax:
(07 11) 21 56 - 251
(07 11) 21 56 - 297
URL:
E-Mail:
www.bethesda-stuttgart.de
[email protected]
Das Porträt zeigt Chefarzt Dr. Zeyfang,
Klinik für Innere Medizin und Geriatrie.
Chefarzt: Dr. Andrej Zeyfang
Chefarzt Dr. med. Dr. Univ. Rom Andrej Zeyfang absolvierte sein Medizinstudium an der
päpstlichen Universität in Rom und war anschließend als Assistenzarzt am Bürgerhospital in
Stuttgart tätig. 1994 promovierte er erneut an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen, legte
dann die Facharztprüfung für Innere Medizin ab und qualifizierte sich zusätzlich in Klinischer
Geriatrie und in Diabetologie. Er war Oberarzt am Geriatrischen Zentrum des Bürgerhospitals
Stuttgart und an der Geriatrischen Reha-Klinik Böblingen. 1998 bis 2003 war er leitender Arzt der
Geriatrischen Rehabilitationsklinik im Samariterstift Aalen. 2003 wurde er als Chefarzt an die
Bethesda Geriatrische Klinik Ulm berufen. Seit Februar 2006 ist er Chefarzt der Klinik für Innere
Medizin und Geriatrie am AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS STUTTGART, seit 2008 ist
er auch Ärztlicher Direktor. In der Deutschen Diabetes-Gesellschaft engagiert sich Dr. Zeyfang seit
2002 als Vorsitzender der „AG Diabetes und Geriatrie“ und ist für verschiedene Studien und
Veröffentlichungen zum Thema Diabetes im Alter verantwortlich. In der Deutschen Gesellschaft für
Geriatrie leitet er seit 2003 den Arbeitskreis „Diabetes“.
Breites Behandlungsspektrum
In der Klinik für Innere Medizin und Geriatrie werden Patienten behandelt mit Erkrankungen aus
allen Bereichen der Inneren Medizin. Die Schwerpunkte sind:
 Diabetologie
 Herz-Kreislauf-Erkrankungen
 Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
 Stoffwechselerkrankungen
 Erkrankungen des Alterns und des älteren Menschen
Diabetologie
Chefarzt Dr. med. Andrej Zeyfang ist Facharzt für Innere Medizin mit dem Spezialgebiet
Diabetologie (Diabetologe DDG). Informationen für interessierte Ärzte und Patienten finden sich
auf der Homepage www.diabetes-im-alter.de der Arbeitsgemeinschaft Geriatrie und Diabetes der
Deutschen Diabetes-Gesellschaft sowie auf der Seite www.sgs-diabetes.de.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 42 von 109
Referenzzentrum für die Diabetesbehandlung
Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Diagnostik und Therapie des Typ-2-Diabetes.
Das Bethesda Krankenhaus gilt bundesweit als Referenzzentrum für die Diabetesbehandlung bei
älteren Menschen.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Die Diagnostik der Erkrankung des Herzmuskels und der Herzklappen erfolgt heute primär durch
Ultraschall in Form der Echokardiografie ohne Untersuchungsrisiko für den Patienten. Hierfür steht
ein modernes Ultraschallgerät mit Farbdoppler zur Verfügung. Damit können Richtung und
Geschwindigkeit des Blutflusses durch Farben kenntlich gemacht werden zur besseren
Beurteilbarkeit des Schweregrades von Herzerkrankungen, insbesondere von Klappenfehlern.
Auch ein Zusatzgerät für die transösophageale Echokardiografie steht zur Verfügung.
Mittels Funktionsuntersuchungen wie Kipptisch oder Flow-mediated vaso-dilatation (FMD) sowie
mit Langzeitmessungen wie LZ-RR oder LZ-EKG werden Schwindel, Stürze oder andere
Beschwerden ursächlich abgeklärt und der richtigen Behandlung zugeführt. In Zusammenarbeit mit
unserer chirurgischen Abteilung werden gegebenenfalls Herzschrittmacher eingesetzt und die
Nachsorge begleitet. Herzkatheteruntersuchungen oder neuartige Herzklappenoperationen werden
mit unseren Kooperationspartnern durchgeführt.
Magen-Darm-Trakt
Bei der Diagnostik von Erkrankungen der Bauchorgane sind die Endoskopie und die Sonografie
die wichtigsten Untersuchungsmethoden. Die endoskopischen Untersuchungen des oberen und
unteren Verdauungstraktes sowie des Bronchialsystems werden mit modernen, hochauflösenden
Videogeräten durchgeführt, die es ermöglichen, die Befunde in einer auch für den Patienten
anschaulichen Weise zu dokumentieren. Neben der diagnostischen Endoskopie werden auch
operative Eingriffe endoskopisch durchgeführt – wie Polyp-Abtragungen, Entfernen von Steinen
aus dem Gallengang, Einlegen von Prothesen in Speiseröhre und Gallengang sowie das Einlegen
von Ernährungssonden in den Magen bei Schluckstörungen. Mit modernster Dioden-LaserTechnologie können erkrankte Areale des Magen-Darm-Traktes gezielt bereits während einer
endoskopischen Untersuchung behandelt werden.
Sonografie liefert wichtige Befunde
Die Sonografie wird vorrangig bei Erkrankungen der Bauchorgane zur Diagnostik eingesetzt und
liefert hierbei wichtige Befunde. Auch bei abdominellen Erkrankungen ermöglicht die Farbduplexsonografie entscheidende Zusatzinformationen, genauso wie bei der Beurteilung der Halsorgane
und der Extremitäten. Die Sonografie wird aber auch zur Durchführung von diagnostischen
Punktionen (bei Flüssigkeitsansammlungen und Tumoren) oder therapeutischen Punktionen (z. B.
bei Abszessen oder zu Alkoholinstillation von autonomen Schilddrüsenadenomen) eingesetzt.
Ferner gehören zur Klinik für Innere Medizin und Geriatrie ein leistungsfähiges Labor und eine
modern ausgestattete Röntgenabteilung.
Stoffwechselerkrankungen
Die wichtigste und häufigste Stoffwechselstörung ist der Diabetes mellitus. Dieser tritt meist
zusammen mit Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörung als "metabolisches Syndrom" auf und
ist weltweit die Erkrankung, die durch ihre Auswirkung auf die Blutgefäße (Arteriosklerose) für die
häufigsten Todesursachen in Deutschland verantwortlich ist. Die Diagnostik, Behandlung und
Vorbeugung von Folgen und Komplikationen gehört daher zu den wichtigsten Aufgaben moderner
Innerer Medizin.
Im Zentrum für Altersmedizin spielen die Osteoporose (Knochenschwäche) und die verschiedenen
Arten rheumatischer Erkrankungen sowie Herz- und Nierenschwäche eine wesentliche Rolle.
Daneben sind Fettstoffwechselstörungen, Gicht und endokrine Erkrankungen (z. B. Schilddrüse)
häufige diagnostizierte und behandelte Probleme.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 43 von 109
Intensivmedizin – Palliativmedizin
Auf der interdisziplinären Intensivpflegestation können schwerkranke Patienten mit Herzinfarkt,
Lungenembolie, Magen-Darm-Blutungen, Stoffwechselentgleisungen, unklarem Bewusstseinsverlust, Vergiftungen und anderen lebensbedrohlichen Erkrankungen wie schweren beatmungspflichtigen Lungenentzündungen überwacht und behandelt werden.
Die Konzeption unseres Hauses bietet speziell für ältere Menschen die Sicherheit, weder "über-"
noch "unterbehandelt" zu werden. Die Behandlung ist zentriert auf den Wunsch des Patienten; falls
vorhanden werden Patientenverfügungen selbstverständlich respektiert; in Grenzfällen kann eine
spezielle "Ethische Fallbesprechung" durchgeführt werden. Von intensiv bis palliativ – für jeden
Menschen versuchen wir gemeinsam den richtigen Weg zu finden.
Zentrum für Altersmedizin
Im Rahmen unseres Zentrums für Altersmedizin sind wir außerdem Experten in folgenden
Bereichen:
Diabetologie
Das Bethesda Krankenhaus Stuttgart ist spezialisiert auf die Behandlung von Patienten mit
Typ-2-Diabetes. Bei der Therapie von Menschen mit Diabetes im höheren Lebensalter wird
das Strukturierte Schulungsprogramm SGS durchgeführt, an dem auch Angehörige
teilnehmen können. Dieses Schulungsprogramm wurde speziell für die Bedürfnisse von
älteren Menschen entwickelt und berücksichtigt eine anschauliche Darstellung, praktische
Übungen, einfache Merksätze, viele Wiederholungen, überschaubare Gruppen und
übersichtliches Material. Themen sind Ernährung, Kontrolle des Blutzuckerspiegels,
Behandlungsmöglichkeiten bei Diabetes, Unterzuckerung, Vermeidung von Fußproblemen
und weitere praktische Fragen.
Sturzsyndrom
Bei der Versorgung von Patienten mit sturzbedingten Frakturen in der unfallchirurgischen
Abteilung wird von Anfang an die Abteilung für Geriatrie miteinbezogen: Die Abklärung von
Sturzursachen, das interdisziplinäre Assessment und gegebenenfalls die Behandlung der
internistisch zugänglichen Sturzursachen des alten Menschen erfolgt in Kooperation der
chirurgischen und internistisch-geriatrischen Spezialisten. Die Ursachen für einen Sturz
resultieren bei vielen älteren Menschen aus Problemen mit dem Gleichgewicht oder mit der
Kraft. Betroffene Patienten unterstützen wir durch geeignete Trainingsmaßnahmen im
Rahmen der Geriatrischen Komplexbehandlung und durch zweckmäßige
Hilfsmittelversorgung, z. B. Rollatoren oder Hüftschutzhosen. Viele ältere Menschen mit
Schenkelhalsfraktur können wir daher nach der operativen Versorgung und geriatrischen
Behandlung tatsächlich wieder in ihre eigene häusliche Umgebung zurückentlassen.
Abklärung von Hirnleistungsstörungen
Bei vielen älteren Menschen finden sich im Rahmen eines akuten Krankheitsbildes auch
Zeichen für eine nachlassende Hirnleistung. Oft werden Probleme in diesem Bereich
bereits vom Patienten selbst oder von den Angehörigen bemerkt. Hier ermöglicht unser
Zentrum für Altersmedizin eine entsprechende Abklärung, um ggf. eine geeignete
Behandlung einleiten zu können. Auch Menschen mit bestehender Demenz und akuten
Erkrankungen können im Zentrum für Altersmedizin entsprechend kompetent behandelt
werden. Auf zwei Stationen wurde in 2011 das gesamte Behandlungsteam mit einer
speziellen Schulungskonzeption für die besondere Betreuung von demenzkranken
Menschen qualifiziert.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 44 von 109
Ernährungsstörungen und Kraftlosigkeit
Immer wieder kommt es im hohen Lebensalter zu einem plötzlichen, raschen Nachlassen
von Kraft oder des Ernährungszustandes. Das Behandlungsteam im Bethesda
Krankenhaus sucht in solchen Fällen sowohl nach der Ursache (z. B. Abklärung einer
eventuellen Magen-Darm-Erkrankung oder Schluckstörung) als auch nach individuellen
Behandlungsmöglichkeiten wie Trainingsmaßnahmen und Ernährungsberatung bzw.
Ernährungstherapie.
Interdisziplinäre Schmerztherapie
Das häufige Vorliegen von chronischen Schmerzproblemen bei älteren Menschen wird im
erfahrenen Behandlungsteam nicht nur durch medikamentöse Maßnahmen, sondern auch
durch Anwendung von rehabilitativen und physikalischen Maßnahmen kompetent
behandelt.
B-3.2
Versorgungsschwerpunkte der Inneren Medizin (Dr. Zeyfang)

Diagnostik und Therapie von sonstigen Formen der Herzkrankheit (VI03)
Echokardiografie sowie Echokardiografie durch die Speiseröhre, Belastungsmessungen,
Rhythmusanalyse, Langzeit-EKG, Herz-Kreislauf-Testungen mit Kipptischuntersuchung,
Intensivüberwachung und -behandlung. Linksherzkatheter in fester Kooperation mit
Herzkatheterzentrum.

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Arterien, Arteriolen und Kapillaren (VI04)
Diagnostik und Behandlung von Durchblutungsstörungen an allen Gefäßbereichen mittels
Farb-kodierter Duplex-Sonographie oder CW-Doppler. Auch Funktionsmessungen zur
endothelialen Funktion (flow-mediated vaso-dilatation) können bei Bedarf durchgeführt
werden. Auch ist eine interdisziplinäre Wundbehandlung (auch chronische Wunden,
Schaufensterkrankheit, Raucherbein) gerade auch beim diabetischen Fuß-Syndrom (DFS)
möglich.

Diagnostik und Therapie von zerebrovaskulären Krankheiten (VI06)
Diagnostik und Behandlung sowie Frührehabilitation (Geriatrische Komplexbehandlung) von
Durchblutungsstörungen des Gehirns (Schlaganfall), insbesondere beim älteren Menschen.

Diagnostik und Therapie der Hypertonie (Hochdruckkrankheit) (VI07)
Abklärung von Bluthochdruck (z.B. hormonelle Ursache, Nierendurchblutung, im Rahmen
eines metabolischen Syndroms). Diagnostik mit Ultraschall, Belastungstests, Hormonanalysen, Langzeit-Blutdruckmessung, arterielle Blutdruckmessung.

Diagnostik und Therapie von Nierenerkrankungen (VI08)
Abklärung von Nierenfunktionsstörungen und Bluthochdruck, besonders von Durchblutungsund hormonellen Ursachen.

Diagnostik und Therapie von hämatologischen Erkrankungen (VI09)
Abklärung von Anämien (Blutarmut) und anderen Erkrankungen des blutbildenden Systems
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 45 von 109

Diagnostik und Therapie von endokrinen Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten (VI10)
Sämtliche Erkrankungen des Hormonsystems können diagnostiziert und behandelt werden.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Diagnostik und Therapie des Zuckerstoffwechsels (Diabetes mellitus).
Chefarzt Dr. Zeyfang ist Diabetologe und leitet die Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Geriatrie
der Deutschen Diabetes Gesellschaft. Das Bethesda Krankenhaus führt regelmäßig
Diabetikerschulungen, Einzelberatungen und Informationsveranstaltungen durch. Alle Formen
der Insulintherapie inklusive Insulinpumpentherapie werden angeboten. Möglich ist auch eine
kontinuierliche 48-Stunden-Blutzuckermessung. Auch Hormonstörungen der Schilddrüse oder
der Nebennieren, sowie Störungen anderer endokriner Organe gehören zu unseren
besonderen Schwerpunkten.

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes (Gastroenterologie)
(VI11)
Endoskopie des gesamten Magen-Darm-Traktes inklusive Interventionen wie Polypenentfernung, Thermo- und Elektroabtragung, Laserbehandlung und Bougierung. ERCP mit
Steinentfernungen aus dem Gallengang. Schluckendoskopie zur Abklärung von Ernährungsund Schluckstörungen, interventionelle Endoskopie mit PEG oder PEJ-Sondenanlage.
Ablationen mit Argonbeamer bzw. Diodenlaser. Die fiberoptische endoskopische Schluckdiagnostik (FEES) ist eine schonende moderne Diagnostikmethode bei Schluckstörungen.

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Darmausgangs (VI12)
Sigmo-/Proktologie, regelmäßige Konsile durch den Belegarzt der Proktologie.

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Leber, der Galle und des Pankreas (VI14)
Spezialisierte endoskopische Abteilung, hochauflösende Sonografie mit Kontrastmittelsonografie, interdisziplinäre Behandlung in Kooperation mit der Chirurgischen Abteilung.
ERCP mit Steinentfernung.

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Atemwege und der Lunge (VI15)
Spirometrie, Radiologie sowie Bronchoskopie. Schluckendoskopie bei Schluckstörungen.

Diagnostik und Therapie von onkologischen Erkrankungen (VI18)
Tumorsuche, Nachsorge von Tumorerkrankten, bestimmte Formen der Tumortherapie.

Diagnostik und Therapie von infektiösen und parasitären Krankheiten (VI19)
Infektionskrankheiten der Lunge (Lungenentzündung), des Darmes (Durchfall) oder Harnwegsinfekte. Auch spezielle Diagnostik bei komplexeren, seltenen Infektionskrankheiten sowie
Tropenkrankheiten (Oberarzt ist Facharzt für Infektiologie).

Intensivmedizin (VI20)
Interdisziplinäre Intensivstation, 2 Beatmungsplätze, Möglichkeit zur Dialyse. Besondere
Ausrichtung auf altersmedizinische Belange inklusive ethischer Fallbesprechung.

Diagnostik und Therapie von geriatrischen Erkrankungen (VI24)
Durchführung des geriatrischen Assessments, bei Bedarf Einbeziehung in die geriatrische
Komplexbehandlung, regelmäßige Sturzabklärung, Kontinenzvisiten, Wundvisiten. Das
Bethesda Krankenhaus hat einen Schwerpunkt in der Behandlung von geriatrischen Patienten
und gilt als Zentrum für Altersmedizin, inklusive Zentrum für Diabetes im Alter.

Diagnostik und Therapie von psychischen und Verhaltensstörungen (VI25)
Besondere Schwerpunkte im Bereich der Altersdepression, Alterspsychosomatik sowie
Abklärung und Therapie von Frühformen demenzieller Erkrankungen (Alzheimer und andere).
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 46 von 109
B-3.3
Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote der Inneren Medizin
(Dr. Zeyfang)
Das medizinisch-pflegerische Leistungsangebot ist in Abschnitt A-9 beschrieben.
B-3.4
Nicht-medizinische Serviceangebote der Inneren Medizin (Dr. Zeyfang)
Das nicht-medizinische Serviceangebot ist in Abschnitt A-10 beschrieben.
B-3.5
Fallzahlen der Inneren Medizin (Dr. Zeyfang)
Vollstationäre Fallzahl:
Teilstationäre Fallzahl:
2058
0
B-3.6
Diagnosen nach ICD der Inneren Medizin (Dr. Zeyfang)
B-3.6.1
Hauptdiagnosen nach ICD der Inneren Medizin (Dr. Zeyfang)
Rang
ICD-10
Absolute Fallzahl
Umgangssprachliche Bezeichnung
1
F10
191
Psychische bzw. Verhaltensstörung durch Alkohol
2
I50
160
Herzschwäche
3
R29
68
Sonstige Beschwerden, die das Nervensystem bzw. das MuskelSkelett-System betreffen
4
E11
66
Zuckerkrankheit, die nicht zwingend mit Insulin behandelt werden
muss - Diabetes Typ-2
5
R55
59
Ohnmachtsanfall bzw. Kollaps
6
I10
57
Bluthochdruck ohne bekannte Ursache
7
K29
57
Schleimhautentzündung des Magens bzw. des Zwölffingerdarms
8
J18
53
Lungenentzündung, Krankheitserreger vom Arzt nicht näher
bezeichnet
9
J69
49
Lungenentzündung durch Einatmen fester oder flüssiger Substanzen,
z.B. Nahrung oder Blut
10
F05
38
Verwirrtheitszustand, nicht durch Alkohol oder andere
bewusstseinsverändernde Substanzen bedingt
11
J44
38
Sonstige anhaltende (chronische) Lungenkrankheit mit Verengung der
Atemwege - COPD
12
A09
35
Durchfallkrankheit bzw. Magen-Darm-Grippe, wahrscheinlich
ausgelöst durch Bakterien, Viren oder andere Krankheitserreger
13
N39
32
Sonstige Krankheit der Niere, der Harnwege bzw. der Harnblase
14
I48
28
Herzrhythmusstörung, ausgehend von den Vorhöfen des Herzens
15
J20
28
Akute Bronchitis
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 47 von 109
B-3.7
Prozeduren nach OPS der Inneren Medizin (Dr. Zeyfang)
B-3.7.1
Durchgeführte Prozeduren nach OPS der Inneren Medizin (Dr. Zeyfang)
Rang
OPS-301
Absolute Fallzahl
Umgangssprachliche Bezeichnung
1
1-632
488
Untersuchung der Speiseröhre, des Magens und des
Zwölffingerdarms durch eine Spiegelung
2
8-980
278
Behandlung auf der Intensivstation (Basisprozedur)
3
1-440
268
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem oberem
Verdauungstrakt, den Gallengängen bzw. der Bauchspeicheldrüse bei
einer Spiegelung
4
8-550
226
Fachübergreifende Maßnahmen zur frühzeitigen Nachbehandlung und
Wiedereingliederung (Frührehabilitation) erkrankter älterer Menschen
5
1-650
175
Untersuchung des Dickdarms durch eine Spiegelung - Koloskopie
6
3-200
173
Computertomographie (CT) des Schädels ohne Kontrastmittel
7
8-800
140
Übertragung (Transfusion) von Blut, roten Blutkörperchen bzw.
Blutplättchen eines Spenders auf einen Empfänger
8
1-771
129
Einheitliche Basisuntersuchung von alten Menschen
9
1-444
71
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem unteren
Verdauungstrakt bei einer Spiegelung
10
5-513
60
Operation an den Gallengängen bei einer Magenspiegelung
11
1-651
47
Untersuchung des S-förmigen Abschnitts des Dickdarms durch eine
Spiegelung
12
1-613
43
Bewertung des Schluckens mit Hilfe eines schlauchförmigen
Instrumentes, an dessen Ende eine Kamera installiert ist (Endoskop)
13
1-620
42
Untersuchung der Luftröhre und der Bronchien durch eine Spiegelung
14
3-202
42
Computertomographie (CT) des Brustkorbes ohne Kontrastmittel
15
1-770
39
Fachübergreifende Vorsorge und Basisuntersuchung von alten
Menschen
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 48 von 109
B-3.8
Ambulante Behandlungsmöglichkeiten der Inneren Medizin (Dr. Zeyfang)
Chefarztambulanz
Ambulanzart
Privatambulanz (AM07)
Kommentar
Diagnostik und Therapie von Stoffwechselerkrankungen,
besonders Diabetes mellitus, Hirnleistungsstörungen und
anderer Altersprobleme. Internistische Erkrankungen des
älteren Menschen. Komplette Dickdarmspiegelung
(Koloskopie einschl. des Zökums)
Angebotene Leistung
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (VI43)
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie der Hypertonie
(Hochdruckkrankheit) (VI07)
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der
Atemwege und der Lunge (VI15)
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Leber, der
Galle und des Pankreas (VI14)
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des MagenDarm-Traktes (Gastroenterologie) (VI11)
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Arterien,
Arteriolen und Kapillaren (VI04)
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie von endokrinen Ernährungs- und
Stoffwechselkrankheiten (VI10)
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie von geriatrischen Erkrankungen
(VI24)
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie von zerebrovaskulären
Krankheiten (VI06)
Angebotene Leistung
Endoskopie (VI35)
Angebotene Leistung
Palliativmedizin (VI38)
Angebotene Leistung
Physikalische Therapie (VI39)
Kassenambulanz
Ambulanzart
Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116
SGB V bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere
Untersuchungs- und Behandlungsmethoden oder
Kenntnisse von Krankenhausärzten) (AM04)
Kommentar
z. B. Kontrollendoskopie nach Entlassung,
Herzschrittmacherkontrolle
Kompletter Check-up für Männer:
Komplexe internistische Abklärung sowie urologische Komplett-Vorsorge.
B-3.10
Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft
der Inneren Medizin (Dr. Zeyfang)
Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden:
Stationäre BG-Zulassung:
Nein
Nein
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 49 von 109
B-3.11
Personelle Ausstattung
B-3.11.1
Ärzte und Ärztinnen der Inneren Medizin (Dr. Zeyfang)
Anzahl
Ärzte und Ärztinnen insgesamt
(außer Belegärzte und
Belegärztinnen)
13,0
- davon Fachärzte und
Fachärztinnen
7,0
Belegärzte und Belegärztinnen
(nach § 121 SGB V)
0,0
Kommentar
Alle Fachärzte haben den "Facharzt für Innere Medizin", zusätzlich
haben
3 den "Facharzt Klinische Geriatrie",
1 den "Facharzt Diabetologe DDG",
1 den "Facharzt Gastroenterologie",
1 den "Facharzt Physikalische Medizin und Reha-Medizin",
2 den "Facharzt für Palliativmedizin"
Fachexpertise der Abteilung

Innere Medizin und SP Gastroenterologie (AQ26)
Das gesamte Spektrum der gastroenterologischen Diagnostik, speziell im Bereich der
Endoskopie, wird abgedeckt durch den leitenden Oberarzt Dr. Manegold, Internist und
Gastroenterologe. Als ausgewiesener und erfahrener Sonografie-Experte ist er ebenfalls
zuständig für alle diagnostischen und invasiven Maßnahmen mit unseren hochmodernen
Ultraschallgeräten.

Diabetologie (ZF07)
Chefarzt Dr. Zeyfang, Diabetologe DDG, klinischer Geriater und Vorsitzender der
Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Geriatrie, fördert die Weiterbildung der ärztlichen
Mitarbeiter zu Diabetologen. Ein besonderer Behandlungsschwerpunkt ist deshalb auch der
Bereich „Diabetes im Alter“.

Geriatrie (ZF09)
Dr. Rupprecht ist als zweiter Oberarzt vor allem mit der Einleitung, Durchführung und
Organisation der geriatrischen Komplexbehandlungen betraut. Als Altersmediziner (Geriater),
Reha-Mediziner und Palliativ-Mediziner ist er auch Fachmann für Hilfsmittelversorgung,
Sturzabklärung und Kontinenzabklärung im Haus. Chefarzt Dr. Zeyfang ist ebenfalls klinischer
Geriater mit Weiterbildungsbefugnis.

Intensivmedizin (ZF15)
Dr. Ott, der dritte Oberarzt in der Inneren Medizin, ist als Internist und Intensivmediziner für die
Betreuung unserer Intensivstation und die im Haus durchgeführte nicht-invasive kardiologische
Diagnostik verantwortlich. Über ihn erfolgt die feste Kooperation mit unserem
Linksherzkatheter.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 50 von 109
B-3.11.2
Pflegepersonal der Inneren Medizin (Dr. Zeyfang)
Anzahl
Ausbildungsdauer
Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und
Krankenpflegerinnen
39,0
3 Jahre
Krankenpflegehelfer und Krankenpflegehelferinnen
1,0
1 Jahr
Pflegerische Fachexpertise der Abteilung

Hygienefachkraft (PQ03)
1 Hygienefachkraft. Unsere Intensivleiterin ist weitergebildet zur Hygienefachkraft und hat eine
25%ige Freistellung für das gesamte Haus.

Intensivpflege und Anästhesie (PQ04)
7 Pflegekräfte mit Intensiv Fachweiterbildung auf der interdisziplinären Intensivstation

Leitung von Stationen oder Funktionseinheiten (PQ05)
2 Stationsleitungen mit Weiterbildung

Diabetes (ZP03)
1 Diabetesberaterin DDG und 1 Diabetes-Assistentin DDG sind für die Patienten des ganzen
Krankenhauses zuständig.

Entlassungsmanagement (ZP05)
1,4 Mitarbeitende sind in unserem Haus für die Umsetzung des Expertenstandards
Entlassmanagement zuständig.

Kinästhetik (ZP08)
22 Mitarbeitende haben einen Kinästhetikkurs besucht.

Praxisanleitung (ZP12)
7 Mitarbeitende sind zu Praxisanleitern geschult.

Qualitätsmanagement (ZP13)
4 Mitarbeitende mit einer zweitägigen Schulung zum Internen Auditor arbeiten aktiv als
Qualitätsbeauftragte in unserem Haus.
B-3.11.3
Spezielles therapeutisches Personal der Innere Medizin (Dr. Zeyfang)
Die Informationen zum speziellen therapeutischen Personal sind in Abschnitt A-14.3 beschrieben.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 51 von 109
B-4
Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
B-4.1
Allgemeine Angaben der Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
Fachabteilung:
Art:
Chefarzt:
Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
Belegabteilung
Ansprechpartner:
Patientenmanagement
Hausanschrift:
Hohenheimer Straße 21
70184 Stuttgart
Telefon:
Fax:
(07 11) 21 56 - 234
(07 11) 21 56 - 299
URL:
E-Mail:
www.bethesda-stuttgart.de
[email protected]
Optimaler Behandlungserfolg und zufriedene Patienten
Nicht nur Basisoperationen, auch spezielle HNO-Eingriffe können in unserer modernen HNOAbteilung nach neuesten Methoden durchgeführt werden. Wir operieren im Bereich der Nase,
Nasennebenhöhlen, Mundraum, Schlund und Kehlkopfbereich. Besonders lichtstarke Endoskope
ermöglichen bei Nasennebenhöhlen-Beschwerden eine Operation durch die Nase - das ist sehr
schonend für die Patienten und vermeidet sichtbare Narben. Wir haben außerdem langjährige
Erfahrungen in der Behandlung von Mittelohr-Erkrankungen. Operative Eingriffe verbessern das
Hörvermögen der Patienten und beseitigen Krankheitsherde.
Zu unseren Schwerpunkten gehören auch Operationen bei gutartigen Tumoren am Hals und an
den Speicheldrüsen, die mikroskopische Kehlkopfchirurgie und die plastische Chirurgie der Nase
und der Ohrmuscheln. Dabei ergeben sich fließende Übergänge zur kosmetischen Chirurgie.
Ein optimaler Behandlungserfolg und zufriedene Patienten stehen bei uns an erster Stelle.
Deshalb ist Teamwork mit den Ärzten der Anästhesie (Narkose) sowie der Chirurgischen und
Inneren Abteilung für uns selbstverständlich.
Adressen der Privatpraxen:
Dr. med. Christoph von Marchtaler
Kronenstraße 19
70173 Stuttgart
Telefon: (07 11) 2 26 31 23
Telefax: (07 11) 2 99 15 01
Dr. med. Thomas Potrafke
Unterländer Straße 57
70435 Stuttgart
Telefon: (07 11) 98 79 70 - 15
Telefax: (07 11) 98 79 70 - 80
E-Mail: [email protected]
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 52 von 109
B-4.2
Versorgungsschwerpunkte der Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde

Operative Fehlbildungskorrektur des Ohres (VH06)

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Nasennebenhöhlen (VH10)

Plastisch-rekonstruktive Chirurgie (VH13)

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Kopfspeicheldrüsen (VH15)

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Kehlkopfes (VH16)

Diagnostik und Therapie von Tumoren im Kopf-Hals-Bereich (VH18)

Rekonstruktive Chirurgie im Kopf-Hals-Bereich (VH21)
B-4.3
Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote der Hals-, Nasen-,
Ohrenheilkunde
Das medizinisch-pflegerische Leistungsangebot ist in Abschnitt A-9 beschrieben.
B-4.4
Nicht-medizinische Serviceangebote der Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
Das nicht-medizinische Serviceangebot ist in Abschnitt A-10 beschrieben.
B-4.5
Fallzahlen der Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
Vollstationäre Fallzahl:
Teilstationäre Fallzahl:
299
0
B-4.6
Diagnosen nach ICD der Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
B-4.6.1
Hauptdiagnosen nach ICD der Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
Rang
ICD-10
Absolute Fallzahl
Umgangssprachliche Bezeichnung
1
J34
171
Sonstige Krankheit der Nase bzw. der Nasennebenhöhlen
2
J35
86
Anhaltende (chronische) Krankheit der Gaumen- bzw.
Rachenmandeln
3
J32
35
Anhaltende (chronische) Nasennebenhöhlenentzündung
4
J38
<=5
Krankheit der Stimmlippen bzw. des Kehlkopfes
5
G47
<=5
Schlafstörung
6
J33
<=5
Nasenpolyp
7
J37
<=5
Anhaltende (chronische) Entzündung des Kehlkopfes bzw. der
Luftröhre
8
T81
<=5
Komplikationen bei ärztlichen Eingriffen
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 53 von 109
B-4.7
Prozeduren nach OPS der Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
B-4.7.1
Durchgeführte Prozeduren nach OPS der Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
Rang
OPS-301
1
5-214
217
Operative Entfernung bzw. Wiederherstellung der Nasenscheidewand
2
5-215
161
Operation an der unteren Nasenmuschel
3
5-221
85
Operation an der Kieferhöhle
4
5-222
49
Operation am Siebbein bzw. an der Keilbeinhöhle
5
5-281
47
Operative Entfernung der Gaumenmandeln (ohne Entfernung der
Rachenmandel) - Tonsillektomie ohne Adenotomie
6
5-282
42
Operative Entfernung von Gaumen- und Rachenmandeln
7
5-224
35
Operation an mehreren Nasennebenhöhlen
8
5-294
11
Sonstige wiederherstellende Operation am Rachen
9
5-983
9
Erneute Operation
10
5-218
6
Operative Korrektur der inneren bzw. äußeren Nase
B-4.8
Absolute Fallzahl
Umgangssprachliche Bezeichnung
Ambulante Behandlungsmöglichkeiten der Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
Die Belegärzte der HNO führen in unserem Haus ambulante Behandlungen durch.
B-4.9
Ambulante Operationen nach § 115b SGB V der Hals-, Nasen-,
Ohrenheilkunde
Folgende Operationen können ambulant durchgeführt werden:
 Entfernung der Rachenmandel (Adenotomie)
 Nasenscheidewandoperation
 Ohrmuschelkorrektur
 Resektion von Hauttumoren mit plastischer Defektdeckung
 Narbenkorrekturen im Kopf-Hals-Bereich
Rang
OPS-301
Absolute Fallzahl
Umgangssprachliche Bezeichnung
1
5-285
21
Operative Entfernung der Rachenmandeln bzw. ihrer Wucherungen
(ohne Entfernung der Gaumenmandeln)
2
5-200
17
Operativer Einschnitt in das Trommelfell
3
5-214
6
Operative Entfernung bzw. Wiederherstellung der Nasenscheidewand
4
5-903
<=5
Hautverpflanzung aus dem der Wunde benachbarten Hautareal
5
5-184
<=5
Operative Korrektur abstehender Ohren
6
5-185
<=5
Operative Formung bzw. wiederherstellende Operation am äußeren
Gehörgang
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 54 von 109
B-4.10
Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft der
Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden:
Stationäre BG-Zulassung:
Nein
Nein
B-4.11
Personelle Ausstattung
B-4.11.1
Ärzte und Ärztinnen der Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
Anzahl
Ärzte und Ärztinnen insgesamt (außer Belegärzte und Belegärztinnen)
0,0
- davon Fachärzte und Fachärztinnen
0,0
Belegärzte und Belegärztinnen (nach § 121 SGB V)
2,0
B-4.11.2
Pflegepersonal der Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und
Krankenpflegerinnen
Anzahl
Ausbildungsdauer
3,0
3 Jahre
Pflegerische Fachexpertise der Abteilung

Diabetes (ZP03)
1 Diabetesfachkraft mit Weiterbildung ist vorhanden.

Kinästhetik (ZP08)
1 Pflegefachkraft hat einen Kinästhetikkurs besucht.
B-4.11.3
Spezielles therapeutisches Personal der Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
Die Informationen zum speziellen therapeutischen Personal sind in Abschnitt A-14.3 beschrieben.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 55 von 109
B-5
Gefäßchirurgie (Dr. Seiter)
B-5.1
Allgemeine Angaben der Gefäßchirurgie (Dr. Seiter)
Fachabteilung:
Art:
Chefarzt:
Gefäßchirurgie (Dr. Seiter)
Belegabteilung
Ansprechpartner:
Anmeldung Praxis T: (07 11) 2 10 -12 10
Hausanschrift:
Hohenheimer Straße 21
70184 Stuttgart
Telefon:
Fax:
(07 11) 21 56 - 231
(07 11) 21 56 - 292
URL:
E-Mail:
www.seiter-klinik.de
[email protected]
Behandlungsspektrum der Gefäßchirurgie (Phlebologie)
Das medizinische Leistungsspektrum der Belegabteilung für Gefäßchirurgie umfasst:
 Diagnostik und Therapie von Venenerkrankungen
 Diagnostik und Therapie von Lymphgefäßerkrankungen
 Diagnostik im Bereich der Arterien
Die Gefäßchirurgie behandelt vor allem Krampfader-Erkrankungen, offene Beine (Ulcus cruris) und
Gefäßmissbildungen. Die Untersuchung der Venen erfolgt mittels farbcodierter Duplex-Ultraschallverfahren. Spezielle mikrochirurgische Operationstechniken erhalten die funktionstüchtigen Venen.
Diese minimal-invasive Vorgehensweise bietet unseren Patienten ganz entscheidende Vorteile:
Sie ist schmerzarm und erfolgt nahezu schnittfrei mit einem kosmetisch optimalen Ergebnis und
einem verkürzten stationären Aufenthalt. Offene Beine (Ulcus crurius) werden in „Schlüssellochtechnik“ durch einen speziellen endoskopischen Eingriff operiert. Dadurch gelingt es, die
Wunden dauerhaft zu schließen.
Auch den Patienten mit angeborenen Gefäßmissbildungen kann geholfen werden: Feuermale und
Blutschwämme werden heute narbenfrei mit den neuesten Lasergeräten entfernt.
Besondere Versorgungsschwerpunkte der Belegabteilung für Phlebologie:
 Diagnostik und Therapie von Venenerkrankungen, inklusive Thrombosen (ambulante
Thrombosetherapie) und PTS.
Weitere Leistungsangebote der Belegabteilung für Phlebologie:
 Computergestützte Patienteninformationssysteme
 Patienteninformationsmaterial: Faltblätter, Broschüren zu Krankheitsbildern und
interventionellen/operativen Verfahren
 Unterbringungsmöglichkeit von Begleitpersonen
B-5.2

Versorgungsschwerpunkte der Gefäßchirurgie (Dr. Seiter)
Diagnostik und Therapie von venösen Erkrankungen und Folgeerkrankungen (VC19)
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 56 von 109
B-5.3
Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote der Gefäßchirurgie
(Dr. Seiter)
Das medizinisch-pflegerische Leistungsangebot ist in Abschnitt A-9 beschrieben.
B-5.4
Nicht-medizinische Serviceangebote der Gefäßchirurgie (Dr. Seiter)
Das nicht-medizinische Serviceangebot ist in Abschnitt A-10 beschrieben.
B-5.5
Fallzahlen der Gefäßchirurgie (Dr. Seiter)
Vollstationäre Fallzahl:
Teilstationäre Fallzahl:
216
0
B-5.6
Diagnosen nach ICD der Gefäßchirurgie (Dr. Seiter)
B-5.6.1
Hauptdiagnosen nach ICD der Gefäßchirurgie (Dr. Seiter)
Rang
ICD-10
Absolute Fallzahl
Umgangssprachliche Bezeichnung
1
I83
215
Krampfadern der Beine
2
I80
<=5
Verschluss einer Vene durch ein Blutgerinnsel (Thrombose) bzw.
oberflächliche Venenentzündung
B-5.7
Prozeduren nach OPS der Gefäßchirurgie (Dr. Seiter)
B-5.7.1
Durchgeführte Prozeduren nach OPS der Gefäßchirurgie (Dr. Seiter)
Rang
OPS-301
Absolute Fallzahl
Umgangssprachliche Bezeichnung
1
5-385
441
Operatives Verfahren zur Entfernung von Krampfadern aus dem Bein
2
5-984
216
Operation unter Verwendung optischer Vergrößerungshilfen, z.B.
Lupenbrille, Operationsmikroskop
3
5-985
216
Operation unter Verwendung von Laserinstrumenten
4
5-986
216
Operation mit kleinstmöglichem Einschnitt an der Haut und minimaler
Gewebeverletzung (minimalinvasiv)
5
5-386
44
Sonstige operative Entfernung von Blutgefäßen wegen Krankheit der
Gefäße bzw. zur Gefäßverpflanzung
6
5-983
32
Erneute Operation
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 57 von 109
B-5.8
Ambulante Behandlungsmöglichkeiten der Gefäßchirurgie (Dr. Seiter)
Der Belegarzt der Gefäßchirurgie führt in unserem Haus ambulante Behandlungen durch.
B-5.9
Ambulante Operationen nach § 115b SGB V der Gefäßchirurgie (Dr. Seiter)
Rang
OPS-301
Absolute Fallzahl
1
5-385
<=5
Operatives Verfahren zur Entfernung von Krampfadern aus dem Bein
2
1-444
<=5
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem unteren
Verdauungstrakt bei einer Spiegelung
B-5.10
Umgangssprachliche Bezeichnung
Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft der
Gefäßchirurgie (Dr. Seiter)
Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden:
Stationäre BG-Zulassung:
Nein
Nein
B-5.11
Personelle Ausstattung
B-5.11.1
Ärzte und Ärztinnen der Gefäßchirurgie (Dr. Seiter)
Anzahl
Ärzte und Ärztinnen insgesamt
(außer Belegärzte und Belegärztinnen)
0,0
- davon Fachärzte und
Fachärztinnen
0,0
Belegärzte und Belegärztinnen
(nach § 121 SGB V)
1,0
Kommentar
Dr. med. H. Seiter verfügt über die Weiterbildungsermächtigung in
folgenden Fachgebieten:
Zusatzbezeichnung: Phlebologie (volle Weiterbildungsermächtigung)
Chirurgie (Weiterbildungsermächtigung für 1 Jahr)
Gefäßchirurgie (Weiterbildungsermächtigung für 1/2 Jahr)
Fachexpertise der Abteilung

Gefäßchirurgie (AQ07)
Weiterbildungsermächtigung für 1 Jahr

Phlebologie (ZF31)
volle Weiterbildungsermächtigung

Allgemeine Chirurgie (AQ06)
Weiterbildungsermächtigung für 1 Jahr
B-5.11.2
Pflegepersonal der Gefäßchirurgie (Dr. Seiter)
Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und
Krankenpflegerinnen
B-5.11.3
Anzahl
Ausbildungsdauer
1,0
3 Jahre
Spezielles therapeutisches Personal der Gefäßchirurgie (Dr. Seiter)
Die Informationen zum speziellen therapeutischen Personal sind in Abschnitt A-14.3 beschrieben.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 58 von 109
B-6
Proktologie (Dr. Thoß)
B-6.1
Allgemeine Angaben der Proktologie (Dr. Thoß)
Fachabteilung:
Art:
Chefarzt:
Proktologie (Dr. Thoß)
Belegabteilung
Ansprechpartner:
Colo-Proktologische Gemeinschaftspraxis
Telefon: (07 11) 62 00 77 90
Hausanschrift:
Hohenheimer Str. 21
70184 Stuttgart
Telefon:
Fax:
(07 11) 2156 - 231
(07 11) 2156 - 292
URL:
E-Mail:
www.proktologie-praxis.de
[email protected]
Leistungsspektrum der Belegabteilung für Proktologie
Das medizinische Leistungsspektrum der Belegabteilung für Proktologie umfasst operative
Eingriffe bei After- und Enddarmleiden. Häufige Krankheitsbilder sind Hämorrhoiden, Abszesse,
Analfissuren und Analfisteln. Auch gutartige und bösartige Geschwulste werden operativ
behandelt, während Entzündungen der Darmwand in der Regel medikamentös therapiert werden
können.
Dem operativen Eingriff geht eine meist ambulant durchführbare proktologische Diagnostik voraus.
Die Untersuchung des Enddarmes und Analkanales führen wir aus medizinischen Gründen mit
starren Endoskopen durch. Bei der Untersuchung des Dickdarmes nutzen wir flexible, lichtstarke
Endoskope mit der Möglichkeit, den Patienten mittels einer Videokamera die Befunde zeigen zu
können. Operative Eingriffe werden möglichst schonend (analplastisch) und nach neuesten
Methoden durchgeführt. Oft ist aber auch eine ambulante Behandlung möglich und ausreichend.
B-6.2

Versorgungsschwerpunkte der Proktologie (Dr. Thoß)
Sonstige im Bereich Chirurgie (VC00)
Eingriffe bei After- und Enddarmleiden. Häufige Krankheitsbilder sind Hämorrhoiden,
Abszesse, Analfisuren und Analfisteln.
B-6.3
Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote der Proktologie (Dr. Thoß)
Das medizinisch-pflegerische Leistungsangebot ist in Abschnitt A-9 beschrieben.
B-6.4
Nicht-medizinische Serviceangebote der Proktologie (Dr. Thoß)
Das nicht-medizinische Serviceangebot ist in Abschnitt A-10 beschrieben.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 59 von 109
B-6.5
Fallzahlen der Proktologie (Dr. Thoß)
Vollstationäre Fallzahl:
Teilstationäre Fallzahl:
133
0
B-6.6
Diagnosen nach ICD der Proktologie (Dr. Thoß)
B-6.6.1
Hauptdiagnosen nach ICD der Proktologie (Dr. Thoß)
Rang
ICD-10
Absolute Fallzahl
Umgangssprachliche Bezeichnung
1
I84
88
Krampfaderartige Erweiterung der Venen im Bereich des Enddarms Hämorrhoiden
2
K60
28
Einriss der Schleimhaut (Fissur) bzw. Bildung eines röhrenartigen
Ganges (Fistel) im Bereich des Afters oder Mastdarms
3
L05
10
Eitrige Entzündung in der Gesäßfalte durch eingewachsene Haare Pilonidalsinus
4
D12
<=5
Gutartiger Tumor des Dickdarms, des Darmausganges bzw. des
Afters
5
R15
<=5
Unvermögen, den Stuhl zu halten (Stuhlinkontinenz)
6
C20
<=5
Dickdarmkrebs im Bereich des Mastdarms - Rektumkrebs
7
K61
<=5
Abgekapselter eitriger Entzündungsherd (Abszess) im Bereich des
Mastdarms bzw. Afters
B-6.7
Prozeduren nach OPS der Proktologie (Dr. Thoß)
B-6.7.1
Durchgeführte Prozeduren nach OPS der Proktologie (Dr. Thoß)
Rang
OPS-301
Absolute Fallzahl
Umgangssprachliche Bezeichnung
1
5-493
90
Operative Behandlung von Hämorrhoiden
2
5-492
32
Operative Entfernung oder Zerstörung von erkranktem Gewebe im
Bereich des Darmausganges
3
5-897
11
Operative Sanierung einer Steißbeinfistel (Sinus pilonidalis)
4
5-482
<=5
Operative Entfernung oder Zerstörung von erkranktem Gewebe
des Mastdarms (Rektum) mit Zugang über den After
5
5-059
<=5
Sonstige Operation an Nerven bzw. Nervenknoten
6
1-654
<=5
Untersuchung des Mastdarms durch eine Spiegelung
7
5-490
<=5
Operative(r) Einschnitt oder Entfernung von Gewebe im Bereich
des Afters
8
5-491
<=5
Operative Behandlung von röhrenartigen Gängen im Bereich des
Darmausganges (Analfisteln)
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 60 von 109
B-6.8
Ambulante Behandlungsmöglichkeiten der Proktologie (Dr. Thoß)
Der Belegarzt der Proktologie führt in unserem Haus ambulante Behandlungen durch.
B-6.9
Ambulante Operationen nach § 115b SGB V der Proktologie (Dr. Thoß)
Rang
OPS-301
Absolute Fallzahl
1
5-493
<=5
B-6.10
Umgangssprachliche Bezeichnung
Operative Behandlung von Hämorrhoiden
Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft
der Proktologie (Dr. Thoß)
Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden:
Stationäre BG-Zulassung:
Nein
Nein
B-6.11
Personelle Ausstattung
B-6.11.1
Ärzte und Ärztinnen der Proktologie (Dr. Thoß)
Anzahl
Ärzte und Ärztinnen insgesamt
(außer Belegärzte und
Belegärztinnen)
0,0
- davon Fachärzte und
Fachärztinnen
0,0
Belegärzte und Belegärztinnen
(nach § 121 SGB V)
1,0
B-6.11.2
Kommentar
Dr. Thoß ist Facharzt für Chirurgie
Pflegepersonal der Proktologie (Dr. Thoß)
Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und
Krankenpflegerinnen
B-6.11.3
Anzahl
Ausbildungsdauer
1,0
3 Jahre
Spezielles therapeutisches Personal der Proktologie (Dr. Thoß)
Die Informationen zum speziellen therapeutischen Personal sind in Abschnitt A-14.3 beschrieben.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 61 von 109
C
Qualitätssicherung
C-1
Teilnahme an der externen vergleichenden Qualitätssicherung nach §137
Abs.1 Satz 3 Nr.1 SGB V (QS-Verfahren)
C-1.1
Erbrachte Leistungsbereiche/Dokumentationsrate
C-1.1.[1] Erbrachte Leistungsbereiche/Dokumentationsrate für 0:
Leistungsbereich
Fallzahl
Dokumentationsrate
10
100,0
Herzschrittmacher-Aggregatwechsel
<=5
100,0
Cholezystektomie
158
100,0
Gynäkologische Operationen
<=5
100,0
Hüftgelenknahe Femurfraktur
108
100,0
Hüft-Endoprothesen-Erstimplantation
91
100,0
Hüft-Endoprothesenwechsel und
-komponentenwechsel
12
100,0
Knie-Totalendoprothesen-Erstimplantation
97
100,0
<=5
100,0
Koronarangiographie und Perkutane
Koronarintervention (PCI)
13
92,3
Ambulant erworbene Pneumonie
110
100,0
Pflege: Dekubitusprophylaxe
505
100,0
Herzschrittmacher-Implantation
Knie-Endoprothesenwechsel und
-komponentenwechsel
Kommentar
C-1.2
Ergebnisse für ausgewählte Qualitätsindikatoren aus dem QS-Verfahren
C-1.2.[1] Ergebnisse für ausgewählte Qualitätsindikatoren aus dem QS-Verfahren für 0:
C-1.2.[1] A
Vom Gemeinsamen Bundesausschuss als uneingeschränkt zur
Veröffentlichung geeignet bewertete Qualitätsindikatoren.
C-1.2.[1] A.I Qualitätsindikatoren, deren Ergebnisse keiner Bewertung durch den
Strukturierten Dialog bedürfen oder für die eine Bewertung durch den
Strukturierten Dialog bereits vorliegt
Leistungsbereich (LB)
Herzschrittmacher-Erstimplantation
Qualitätsindikator (QI)
Leitlinienkonforme Indikationsstellung bei
bradykarden Herzrhythmusstörungen
Kennzahlbezeichnung
Leitlinienkonforme Indikationsstellung bei bradykarden
Herzrhythmusstörungen
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
1
Empirisch-statistische Bewertung
mäßig
Zähler / Nenner
10 / 10
Ergebnis (Einheit)
100,0%
Referenzbereich (bundesweit)
>= 90,0%
Vertrauensbereich
69,1 - 100,0%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 62 von 109
Leistungsbereich (LB)
Herzschrittmacher-Erstimplantation
Qualitätsindikator (QI)
Leitlinienkonforme Systemwahl bei bradykarden
Herzrhythmusstörungen
Kennzahlbezeichnung
Leitlinienkonforme Systemwahl und implantiertem
Ein- oder Zweikammersystem
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
mäßig
Zähler / Nenner
10 / 10
Ergebnis (Einheit)
100,0%
Referenzbereich (bundesweit)
>= 90,0%
Vertrauensbereich
69,1 - 100,0%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Herzschrittmacher-Erstimplantation
Qualitätsindikator (QI)
Eingriffsdauer
Kennzahlbezeichnung
Eingriffsdauer bis 60 Minuten bei implantiertem VVI
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
1
Empirisch-statistische Bewertung
mäßig
Zähler / Nenner
<=5
Ergebnis (Einheit)
80,0%
Referenzbereich (bundesweit)
>= 60,0%
Vertrauensbereich
28,3 - 99,5%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Herzschrittmacher-Erstimplantation
Qualitätsindikator (QI)
Eingriffsdauer
Kennzahlbezeichnung
Eingriffsdauer bis 90 Minuten bei implantiertem DDD
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
<=5
Ergebnis (Einheit)
100,0%
Referenzbereich (bundesweit)
>= 55,0%
Vertrauensbereich
47,8 - 100,0%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 63 von 109
Leistungsbereich (LB)
Herzschrittmacher-Erstimplantation
Qualitätsindikator (QI)
Durchleuchtungszeit
Kennzahlbezeichnung
Durchleuchtungszeit bis 9 Minuten bei implantiertem VVI
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
1
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
<=5
Ergebnis (Einheit)
100,0%
Referenzbereich (bundesweit)
>= 75,0%
Vertrauensbereich
47,8 - 100,0%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Herzschrittmacher-Erstimplantation
Qualitätsindikator (QI)
Durchleuchtungszeit
Kennzahlbezeichnung
Durchleuchtungszeit bis 18 Minuten bei implantiertem
DDD
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
mäßig
Zähler / Nenner
<=5
Ergebnis (Einheit)
80,0%
Referenzbereich (bundesweit)
>= 80,0%
Vertrauensbereich
28,3 - 99,5%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Herzschrittmacher-Erstimplantation
Qualitätsindikator (QI)
Perioperative Komplikationen
Kennzahlbezeichnung
Vorhofsondendislokation bei Patienten mit implantierter
Vorhofsonde
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
schwach
Zähler / Nenner
<=5
Ergebnis (Einheit)
0,0%
Referenzbereich (bundesweit)
<= 3,0%
Vertrauensbereich
0,0 - 52,2%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 64 von 109
Leistungsbereich (LB)
Herzschrittmacher-Erstimplantation
Qualitätsindikator (QI)
Perioperative Komplikationen
Kennzahlbezeichnung
Ventrikelsondendislokation bei Patienten mit implantierter
Ventrikelsonde
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
schwach
Zähler / Nenner
0 / 10
Ergebnis (Einheit)
0,0%
Referenzbereich (bundesweit)
<= 3,0%
Vertrauensbereich
0,0 - 30,9%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Herzschrittmacher-Erstimplantation
Qualitätsindikator (QI)
Perioperative Komplikationen
Kennzahlbezeichnung
Patienten mit chirurgischen Komplikationen
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
schwach
Zähler / Nenner
0 / 10
Ergebnis (Einheit)
0,0%
Referenzbereich (bundesweit)
<= 2,0%
Vertrauensbereich
0,0 - 30,9%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Herzschrittmacher-Erstimplantation
Qualitätsindikator (QI)
Intrakardiale Signalamplituden
Kennzahlbezeichnung
Vorhofsonden mit Amplitude >= 1,5 mV
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
<=5
Ergebnis (Einheit)
100,0%
Referenzbereich (bundesweit)
>= 80,0%
Vertrauensbereich
47,8 - 100,0%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 65 von 109
Leistungsbereich (LB)
Herzschrittmacher-Erstimplantation
Qualitätsindikator (QI)
Intrakardiale Signalamplituden
Kennzahlbezeichnung
Ventrikelsonden mit Amplitude >= 4 mV
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
mäßig
Zähler / Nenner
10 / 10
Ergebnis (Einheit)
100,0%
Referenzbereich (bundesweit)
>= 90,0%
Vertrauensbereich
69,1 - 100,0%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Herzschrittmacher-Aggregatwechsel
Qualitätsindikator (QI)
Reizschwellenbestimmung
Kennzahlbezeichnung
Vorhofsonden mit gemessener Reizschwelle
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
mäßig
Zähler / Nenner
<=5
Ergebnis (Einheit)
100,0%
Referenzbereich (bundesweit)
>= 65,5%
Vertrauensbereich
15,8 - 100,0%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Herzschrittmacher-Aggregatwechsel
Qualitätsindikator (QI)
Reizschwellenbestimmung
Kennzahlbezeichnung
Ventrikelsonden mit gemessener Reizschwelle
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
mäßig
Zähler / Nenner
<=5
Ergebnis (Einheit)
100,0%
Referenzbereich (bundesweit)
>= 76,4%
Vertrauensbereich
15,8 - 100,0%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 66 von 109
Leistungsbereich (LB)
Herzschrittmacher-Aggregatwechsel
Qualitätsindikator (QI)
Amplitudenbestimmung
Kennzahlbezeichnung
Vorhofsonden mit bestimmter Amplitude
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
mäßig
Zähler / Nenner
<=5
Ergebnis (Einheit)
100,0%
Referenzbereich (bundesweit)
>= 67,6%
Vertrauensbereich
15,8 - 100,0%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Cholezystektomie
Qualitätsindikator (QI)
Eingriffsspezifische Komplikationen
Kennzahlbezeichnung
Patienten mit Okklusion oder Durchtrennung des DHC
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
schwach
Zähler / Nenner
0 / 158
Ergebnis (Einheit)
0,0%
Referenzbereich (bundesweit)
Sentinel Event
Vertrauensbereich
0,0 - 2,3%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Cholezystektomie
Qualitätsindikator (QI)
Reinterventionsrate
Kennzahlbezeichnung
Patienten der Risikoklasse ASA 1 bis 3 ohne akute
Entzündungszeichen mit Reintervention nach
laparoskopischer Operation
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
schwach
Zähler / Nenner
0 / 100
Ergebnis (Einheit)
0,0%
Referenzbereich (bundesweit)
<= 1,5%
Vertrauensbereich
0,0 - 3,6%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 67 von 109
Leistungsbereich (LB)
Cholezystektomie
Qualitätsindikator (QI)
Letalität
Kennzahlbezeichnung
Verstorbene Patienten der Risikoklasse ASA 1 bis 3
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
schwach
Zähler / Nenner
0 / 154
Ergebnis (Einheit)
0,0%
Referenzbereich (bundesweit)
Sentinel Event
Vertrauensbereich
0,0 - 2,4%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Gynäkologische Operationen
Qualitätsindikator (QI)
Organverletzungen bei laparoskopischen Operationen
Kennzahlbezeichnung
Patientinnen ohne Karzinom, Endometriose und
Voroperation mit mindestens einer Organverletzung bei
laparoskopischer Operation
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
schwach
Zähler / Nenner
entfällt
Ergebnis (Einheit)
Referenzbereich (bundesweit)
<= 1,3%
Vertrauensbereich
entfällt
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
9
Kommentar Geschäftsstelle
Ein Ergebnis wurde von den auf Bundes- bzw.
Landesebene beauftragten Stellen nicht berechnet.
Leistungsbereich (LB)
Gynäkologische Operationen
Qualitätsindikator (QI)
Organverletzungen bei Hysterektomie
Kennzahlbezeichnung
Patientinnen mit mindestens einer Organverletzung bei
Hysterektomie
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
mäßig
Zähler / Nenner
entfällt
Ergebnis (Einheit)
Referenzbereich (bundesweit)
<= 4,0%
Vertrauensbereich
entfällt
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
9
Kommentar Geschäftsstelle
Ein Ergebnis wurde von den auf Bundes- bzw.
Landesebene beauftragten Stellen nicht berechnet.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 68 von 109
Leistungsbereich (LB)
Gynäkologische Operationen
Qualitätsindikator (QI)
Organverletzungen bei Hysterektomie
Kennzahlbezeichnung
Patientinnen ohne Karzinom, Endometriose und
Voroperation mit mindestens einer Organverletzung bei
Hysterektomie
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
schwach
Zähler / Nenner
entfällt
Ergebnis (Einheit)
Referenzbereich (bundesweit)
<= 3,7%
Vertrauensbereich
entfällt
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
9
Kommentar Geschäftsstelle
Ein Ergebnis wurde von den auf Bundes- bzw.
Landesebene beauftragten Stellen nicht berechnet.
Leistungsbereich (LB)
Gynäkologische Operationen
Qualitätsindikator (QI)
Postoperative Histologie bei Ovareingriffen
Kennzahlbezeichnung
Patientinnen mit fehlender Histologie nach isoliertem
Ovareingriff
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
schwach
Zähler / Nenner
entfällt
Ergebnis (Einheit)
Referenzbereich (bundesweit)
<= 5,0%
Vertrauensbereich
entfällt
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
9
Kommentar Geschäftsstelle
Ein Ergebnis wurde von den auf Bundes- bzw.
Landesebene beauftragten Stellen nicht berechnet.
Leistungsbereich (LB)
Gynäkologische Operationen
Qualitätsindikator (QI)
Indikation bei Ovareingriffen
Kennzahlbezeichnung
Patientinnen mit Follikel- bzw. Corpus luteum-Zyste oder
Normalbefund nach isoliertem Ovareingriff mit
vollständiger Entfernung der Adnexe
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
entfällt
Ergebnis (Einheit)
Referenzbereich (bundesweit)
<= 20,0%
Vertrauensbereich
entfällt
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
9
Kommentar Geschäftsstelle
Ein Ergebnis wurde von den auf Bundes- bzw.
Landesebene beauftragten Stellen nicht berechnet.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 69 von 109
Leistungsbereich (LB)
Gynäkologische Operationen
Qualitätsindikator (QI)
Organerhaltung bei Ovareingriffen
Kennzahlbezeichnung
Patientinnen <= 40 Jahre mit organerhaltender Operation
bei benigner Histologie
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
1
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
entfällt
Ergebnis (Einheit)
Referenzbereich (bundesweit)
>= 74,0%
Vertrauensbereich
entfällt
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
9
Kommentar Geschäftsstelle
Ein Ergebnis wurde von den auf Bundes- bzw.
Landesebene beauftragten Stellen nicht berechnet.
Leistungsbereich (LB)
Gynäkologische Operationen
Qualitätsindikator (QI)
Konisation
Kennzahlbezeichnung
Patientinnen mit führender Histologie "Ektopie" oder mit
histologischem Normalbefund nach Konisation"
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
mäßig
Zähler / Nenner
entfällt
Ergebnis (Einheit)
Referenzbereich (bundesweit)
<= 13,8%
Vertrauensbereich
entfällt
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
9
Kommentar Geschäftsstelle
Ein Ergebnis wurde von den auf Bundes- bzw.
Landesebene beauftragten Stellen nicht berechnet.
Leistungsbereich (LB)
Gynäkologische Operationen
Qualitätsindikator (QI)
Konisation
Kennzahlbezeichnung
Patientinnen ohne postoperative Histologie nach
Konisation
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
schwach
Zähler / Nenner
entfällt
Ergebnis (Einheit)
Referenzbereich (bundesweit)
<= 5,0%
Vertrauensbereich
entfällt
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
9
Kommentar Geschäftsstelle
Ein Ergebnis wurde von den auf Bundes- bzw.
Landesebene beauftragten Stellen nicht berechnet.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 70 von 109
Leistungsbereich (LB)
Gynäkologische Operationen
Qualitätsindikator (QI)
Antibiotikaprophylaxe bei Hysterektomie
Kennzahlbezeichnung
Antibiotikaprophylaxe bei Hysterektomie
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
1
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
entfällt
Ergebnis (Einheit)
Referenzbereich (bundesweit)
>= 90,0%
Vertrauensbereich
entfällt
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
9
Kommentar Geschäftsstelle
Ein Ergebnis wurde von den auf Bundes- bzw.
Landesebene beauftragten Stellen nicht berechnet.
Leistungsbereich (LB)
Gynäkologische Operationen
Qualitätsindikator (QI)
Indikation bei Hysterektomie
Kennzahlbezeichnung
Patientinnen < 35 Jahre mit Hysterektomie bei benigner
Histologie
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
mäßig
Zähler / Nenner
entfällt
Ergebnis (Einheit)
Referenzbereich (bundesweit)
<= 2,5%
Vertrauensbereich
entfällt
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
9
Kommentar Geschäftsstelle
Ein Ergebnis wurde von den auf Bundes- bzw.
Landesebene beauftragten Stellen nicht berechnet.
Leistungsbereich (LB)
Hüftgelenknahe Femurfraktur
Qualitätsindikator (QI)
Präoperative Verweildauer
Kennzahlbezeichnung
Operation > 48 Stunden nach Aufnahme
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
1
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
26 / 108
Ergebnis (Einheit)
24,1%
Referenzbereich (bundesweit)
<= 15,0%
Vertrauensbereich
16,4 - 33,3%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
9
Kommentar Geschäftsstelle
Von der zuständigen Arbeitsgruppe wurde nach Einbezug
sämtlicher Fakten (ggf. auch der Vorjahre) trotz rechnerischer Abweichung nur ein Hinweis für notwendig erachtet.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 71 von 109
Leistungsbereich (LB)
Hüftgelenknahe Femurfraktur
Qualitätsindikator (QI)
Reoperation wegen Komplikation
Kennzahlbezeichnung
Reoperation
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
1
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
<=5
Ergebnis (Einheit)
4,6%
Referenzbereich (bundesweit)
<= 12,0%
Vertrauensbereich
1,5 - 10,6%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Hüftgelenknahe Femurfraktur
Qualitätsindikator (QI)
Letalität
Kennzahlbezeichnung
Letalität bei ASA 3
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
<=5
Ergebnis (Einheit)
2,9%
Referenzbereich (bundesweit)
nicht festgelegt
Vertrauensbereich
0,3 - 10,4%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
9
Kommentar Geschäftsstelle
Referenzbereich nicht definiert. Bewertung nicht
vorgesehen.
Leistungsbereich (LB)
Hüftgelenknahe Femurfraktur
Qualitätsindikator (QI)
Letalität
Kennzahlbezeichnung
Letalität bei ASA 1 - 2
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
0 / 26
Ergebnis (Einheit)
0,0%
Referenzbereich (bundesweit)
nicht festgelegt
Vertrauensbereich
0,0 - 13,3%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
9
Kommentar Geschäftsstelle
Referenzbereich nicht definiert. Bewertung nicht
vorgesehen.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 72 von 109
Leistungsbereich (LB)
Hüftgelenknahe Femurfraktur
Qualitätsindikator (QI)
Letalität
Kennzahlbezeichnung
Letalität bei endoprothetischer Versorgung
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
0 / 37
Ergebnis (Einheit)
0,0%
Referenzbereich (bundesweit)
<= 13,5%
Vertrauensbereich
0,0 - 9,5%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Hüftgelenknahe Femurfraktur
Qualitätsindikator (QI)
Letalität
Kennzahlbezeichnung
Letalität bei osteosynthetischer Versorgung
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
<=5
Ergebnis (Einheit)
4,4%
Referenzbereich (bundesweit)
<= 10,5%
Vertrauensbereich
0,8 - 12,5%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Hüftgelenknahe Femurfraktur
Qualitätsindikator (QI)
Endoprothesenluxation
Kennzahlbezeichnung
Patienten mit Endoprothesenluxation
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
1
Empirisch-statistische Bewertung
mäßig
Zähler / Nenner
0 / 37
Ergebnis (Einheit)
0,0%
Referenzbereich (bundesweit)
<= 5,0%
Vertrauensbereich
0,0 - 9,5%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 73 von 109
Leistungsbereich (LB)
Hüftgelenknahe Femurfraktur
Qualitätsindikator (QI)
Postoperative Wundinfektion
Kennzahlbezeichnung
Patienten mit postoperativer Wundinfektion
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
1
Empirisch-statistische Bewertung
mäßig
Zähler / Nenner
<=5
Ergebnis (Einheit)
1,9%
Referenzbereich (bundesweit)
<= 5,0%
Vertrauensbereich
0,2 - 6,6%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Hüft-Endoprothesen-Erstimplantation
Qualitätsindikator (QI)
Indikation
Kennzahlbezeichnung
Indikation
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
1
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
89 / 91
Ergebnis (Einheit)
97,8%
Referenzbereich (bundesweit)
>= 90,0%
Vertrauensbereich
92,2 - 99,8%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Hüft-Endoprothesen-Erstimplantation
Qualitätsindikator (QI)
Reoperationen wegen Komplikation
Kennzahlbezeichnung
Reoperation
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
1
Empirisch-statistische Bewertung
mäßig
Zähler / Nenner
<=5
Ergebnis (Einheit)
2,2%
Referenzbereich (bundesweit)
<= 9,0%
Vertrauensbereich
0,2 - 7,9%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 74 von 109
Leistungsbereich (LB)
Hüft-Endoprothesen-Erstimplantation
Qualitätsindikator (QI)
Letalität
Kennzahlbezeichnung
Letalität bei allen Patienten
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
mäßig
Zähler / Nenner
0 / 91
Ergebnis (Einheit)
0,0%
Referenzbereich (bundesweit)
Sentinel Event
Vertrauensbereich
0,0 - 4,0%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Hüft-Endoprothesen-Erstimplantation
Qualitätsindikator (QI)
Perioperative Antibiotikaprophylaxe
Kennzahlbezeichnung
Antibiotikaprophylaxe bei allen Patienten
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
1
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
91 / 91
Ergebnis (Einheit)
100,0%
Referenzbereich (bundesweit)
>= 95,0%
Vertrauensbereich
96,0 - 100,0%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Hüft-Endoprothesen-Erstimplantation
Qualitätsindikator (QI)
Postoperative Beweglichkeit
Kennzahlbezeichnung
Postop. Beweglichkeit: Neutral--Methode gemessen
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
keine Angabe
Zähler / Nenner
89 / 91
Ergebnis (Einheit)
97,8%
Referenzbereich (bundesweit)
>= 95,0%
Vertrauensbereich
92,2 - 99,8%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 75 von 109
Leistungsbereich (LB)
Hüft-Endoprothesen-Erstimplantation
Qualitätsindikator (QI)
Implantatfehllage, Implantatdislokation oder Fraktur
Kennzahlbezeichnung
Implantatfehllage, -dislokation oder Fraktur
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
schwach
Zähler / Nenner
0 / 91
Ergebnis (Einheit)
0,0%
Referenzbereich (bundesweit)
<= 2,0%
Vertrauensbereich
0,0 - 4,0%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Hüft-Endoprothesen-Erstimplantation
Qualitätsindikator (QI)
Endoprothesenluxation
Kennzahlbezeichnung
Endoprothesenluxation
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
schwach
Zähler / Nenner
0 / 91
Ergebnis (Einheit)
0,0%
Referenzbereich (bundesweit)
<= 5,0%
Vertrauensbereich
0,0 - 4,0%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Hüft-Endoprothesen-Erstimplantation
Qualitätsindikator (QI)
Postoperative Wundinfektion
Kennzahlbezeichnung
Postoperative Wundinfektionen
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
schwach
Zähler / Nenner
0 / 91
Ergebnis (Einheit)
0,0%
Referenzbereich (bundesweit)
<= 3,0%
Vertrauensbereich
0,0 - 4,0%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 76 von 109
Leistungsbereich (LB)
Hüft-Endoprothesenwechsel und komponentenwechsel
Qualitätsindikator (QI)
Indikation
Kennzahlbezeichnung
Indikation
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
mäßig
Zähler / Nenner
10 / 12
Ergebnis (Einheit)
83,3%
Referenzbereich (bundesweit)
>= 79,3%
Vertrauensbereich
51,5 - 98,0%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Hüft-Endoprothesenwechsel und komponentenwechsel
Qualitätsindikator (QI)
Reoperationen wegen Komplikation
Kennzahlbezeichnung
Reoperation
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
mäßig
Zähler / Nenner
<=5
Ergebnis (Einheit)
8,3%
Referenzbereich (bundesweit)
<= 16,0%
Vertrauensbereich
0,2 - 38,5%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Hüft-Endoprothesenwechsel und komponentenwechsel
Qualitätsindikator (QI)
Letalität
Kennzahlbezeichnung
Letalität
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
schwach
Zähler / Nenner
0 / 12
Ergebnis (Einheit)
0,0%
Referenzbereich (bundesweit)
Sentinel Event
Vertrauensbereich
0,0 - 26,5%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 77 von 109
Leistungsbereich (LB)
Hüft-Endoprothesenwechsel und komponentenwechsel
Qualitätsindikator (QI)
Perioperative Antibiotikaprophylaxe
Kennzahlbezeichnung
Perioperative Antibiotikaprophylaxe
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
schwach
Zähler / Nenner
12 / 12
Ergebnis (Einheit)
100,0%
Referenzbereich (bundesweit)
>= 95,0%
Vertrauensbereich
73,5 - 100,0%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Hüft-Endoprothesenwechsel und komponentenwechsel
Qualitätsindikator (QI)
Implantatfehllage, Implantatdislokation oder Fraktur
Kennzahlbezeichnung
Implantatfehllage, -dislokation oder Fraktur
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
mäßig
Zähler / Nenner
0 / 12
Ergebnis (Einheit)
0,0%
Referenzbereich (bundesweit)
<= 2,0%
Vertrauensbereich
0,0 - 26,5%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Knie-Totalendoprothesen-Erstimplantation
Qualitätsindikator (QI)
Indikation
Kennzahlbezeichnung
Indikation
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
1
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
95 / 97
Ergebnis (Einheit)
97,9%
Referenzbereich (bundesweit)
>= 90,0%
Vertrauensbereich
92,6 - 99,8%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 78 von 109
Leistungsbereich (LB)
Knie-Totalendoprothesen-Erstimplantation
Qualitätsindikator (QI)
Reoperationen wegen Komplikation
Kennzahlbezeichnung
Patienten mit Reoperation wegen Komplikation
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
schwach
Zähler / Nenner
0 / 97
Ergebnis (Einheit)
0,0%
Referenzbereich (bundesweit)
<= 6,0%
Vertrauensbereich
0,0 - 3,7%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Knie-Totalendoprothesen-Erstimplantation
Qualitätsindikator (QI)
Letalität
Kennzahlbezeichnung
Letalität
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
schwach
Zähler / Nenner
0 / 97
Ergebnis (Einheit)
0,0%
Referenzbereich (bundesweit)
Sentinel Event
Vertrauensbereich
0,0 - 3,7%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Knie-Totalendoprothesen-Erstimplantation
Qualitätsindikator (QI)
Postoperative Beweglichkeit
Kennzahlbezeichnung
Post. Beweglichkeit: Neutral--Methode gemessen
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
97 / 97
Ergebnis (Einheit)
100,0%
Referenzbereich (bundesweit)
>= 80,0%
Vertrauensbereich
96,3 - 100,0%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 79 von 109
Leistungsbereich (LB)
Knie-Totalendoprothesen-Erstimplantation
Qualitätsindikator (QI)
Postoperative Beweglichkeit
Kennzahlbezeichnung
Patienten ab 20 Jahre mit postoperativer Beweglichkeit
von mind. 0/0/90
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
89 / 97
Ergebnis (Einheit)
91,8%
Referenzbereich (bundesweit)
>= 80,0%
Vertrauensbereich
84,3 - 96,4%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Knie-Endoprothesenwechsel und –
komponentenwechsel
Qualitätsindikator (QI)
Indikation
Kennzahlbezeichnung
Indikation
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
schwach
Zähler / Nenner
<=5
Ergebnis (Einheit)
100,0%
Referenzbereich (bundesweit)
>= 84,5%
Vertrauensbereich
29,2 - 100,0%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Knie-Endoprothesenwechsel und –
komponentenwechsel
Qualitätsindikator (QI)
Letalität
Kennzahlbezeichnung
Letalität bei allen Patienten
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
schwach
Zähler / Nenner
<=5
Ergebnis (Einheit)
0,0%
Referenzbereich (bundesweit)
Sentinel Event
Vertrauensbereich
0,0 - 70,8%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 80 von 109
Leistungsbereich (LB)
Knie-Endoprothesenwechsel und –
komponentenwechsel
Qualitätsindikator (QI)
Perioperative Antibiotikaprophylaxe
Kennzahlbezeichnung
Perioperative Antibiotikaprophylaxe
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
schwach
Zähler / Nenner
<=5
Ergebnis (Einheit)
100,0%
Referenzbereich (bundesweit)
>= 95,0%
Vertrauensbereich
29,2 - 100,0%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Knie-Endoprothesenwechsel und –
komponentenwechsel
Qualitätsindikator (QI)
Reoperation wegen Komplikation
Kennzahlbezeichnung
Reoperation
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
schwach
Zähler / Nenner
<=5
Ergebnis (Einheit)
33,3%
Referenzbereich (bundesweit)
<= 12,0%
Vertrauensbereich
0,8 - 90,6%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
9
Kommentar Geschäftsstelle
Rechnerische Abweichung ohne Maßnahme, da sich
rechn. Abweichung durch einen Fall ergibt.
Leistungsbereich (LB)
Koronarangiographie und PCI
Qualitätsindikator (QI)
Indikation zur Koronarangiographie - Ischämiezeichen
Kennzahlbezeichnung
Indikation zur Koronarangiographie - Ischämiezeichen
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
1
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
<=5
Ergebnis (Einheit)
100,0%
Referenzbereich (bundesweit)
>= 80,0%
Vertrauensbereich
47,8 - 100,0%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 81 von 109
Leistungsbereich (LB)
Koronarangiographie und PCI
Qualitätsindikator (QI)
Indikation zur Koronarangiographie Therapieempfehlung
Kennzahlbezeichnung
Indikation zur Koronarangiographie - Therapieempfehlung
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
entfällt
Ergebnis (Einheit)
Referenzbereich (bundesweit)
>= 22,6%
Vertrauensbereich
entfällt
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
9
Kommentar Geschäftsstelle
Ein Ergebnis wurde von den auf Bundes- bzw.
Landesebene beauftragten Stellen nicht berechnet.
Leistungsbereich (LB)
Koronarangiographie und PCI
Qualitätsindikator (QI)
Indikation zur PCI
Kennzahlbezeichnung
Indikation zur PCI
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
1
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
entfällt
Ergebnis (Einheit)
Referenzbereich (bundesweit)
<= 10,0%
Vertrauensbereich
entfällt
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
9
Kommentar Geschäftsstelle
Ein Ergebnis wurde von den auf Bundes- bzw.
Landesebene beauftragten Stellen nicht berechnet.
Leistungsbereich (LB)
Koronarangiographie und PCI
Qualitätsindikator (QI)
Erreichen des wesentlichen Interventionsziels bei PCI
Kennzahlbezeichnung
Wesentliches Interventionsziel bei PCI mit Indikation
"akutes Koronarsyndrom mit ST-Hebung bis 24 h"
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
1
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
entfällt
Ergebnis (Einheit)
Referenzbereich (bundesweit)
>= 85,0%
Vertrauensbereich
entfällt
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
9
Kommentar Geschäftsstelle
Ein Ergebnis wurde von den auf Bundes- bzw.
Landesebene beauftragten Stellen nicht berechnet.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 82 von 109
Leistungsbereich (LB)
Koronarangiographie und PCI
Qualitätsindikator (QI)
Erreichen des wesentlichen Interventionsziels bei PCI
Kennzahlbezeichnung
Wesentliches Interventionsziel bei PCI
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
<=5
Ergebnis (Einheit)
100,0%
Referenzbereich (bundesweit)
>= 85,0%
Vertrauensbereich
2,5 - 100,0%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Koronarangiographie und PCI
Qualitätsindikator (QI)
In-Hospital-Letalität
Kennzahlbezeichnung
In-Hospital-Letalität bei PCI
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
<=5
Ergebnis (Einheit)
0,0%
Referenzbereich (bundesweit)
nicht festgelegt
Vertrauensbereich
0,0 - 97,5%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
9
Kommentar Geschäftsstelle
Referenzbereich nicht definiert. Bewertung nicht
vorgesehen. Die in dieser Kennzahl betroffenen Patienten
wurden im Rahmen der Berechnung der Kennzahlen
11863 und 11864 berücksichtigt und die Bewertung kann
übertragen werden.
Leistungsbereich (LB)
Koronarangiographie und PCI
Qualitätsindikator (QI)
In-Hospital-Letalität
Kennzahlbezeichnung
Verhältnis der beobachteten zur erwarteten Rate (O / E)
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
<=5
Ergebnis (Einheit)
0,0
Referenzbereich (bundesweit)
<= 2,4
Vertrauensbereich
entfällt
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 83 von 109
Leistungsbereich (LB)
Koronarangiographie und PCI
Qualitätsindikator (QI)
In-Hospital-Letalität
Kennzahlbezeichnung
Risikoadjustierte Rate der In-Hospital-Letalität
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
<=5
Ergebnis (Einheit)
0,0%
Referenzbereich (bundesweit)
<= 5,8%
Vertrauensbereich
entfällt
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Koronarangiographie und PCI
Qualitätsindikator (QI)
Durchleuchtungsdauer
Kennzahlbezeichnung
Durchleuchtungsdauer bei Koronarangiographie
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
1
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
entfällt
Ergebnis (Einheit)
5,3min
Referenzbereich (bundesweit)
<= 5,0min
Vertrauensbereich
entfällt
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Koronarangiographie und PCI
Qualitätsindikator (QI)
Durchleuchtungsdauer
Kennzahlbezeichnung
Durchleuchtungsdauer bei PCI
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
<=5
Ergebnis (Einheit)
15,1min
Referenzbereich (bundesweit)
<= 12,0min
Vertrauensbereich
entfällt
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
9
Kommentar Geschäftsstelle
Rechnerische Abweichung ohne Maßnahme, da sich
rechn. Abweichung durch einen Fall ergibt.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 84 von 109
Leistungsbereich (LB)
Koronarangiographie und PCI
Qualitätsindikator (QI)
Flächendosisprodukt
Kennzahlbezeichnung
Flächendosisprodukt bei Einzeitig-PCI
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
<=5
Ergebnis (Einheit)
6579,0cGy*cm²
Referenzbereich (bundesweit)
<= 9095,0cGy*cm²
Vertrauensbereich
entfällt
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Koronarangiographie und PCI
Qualitätsindikator (QI)
Flächendosisprodukt
Kennzahlbezeichnung
Alle Koronarangiographien (ohne Einzeitig-PCI) mit
Flächendosisprodukt > 6.000 cGy*cm²
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
1
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
<=5
Ergebnis (Einheit)
14,3%
Referenzbereich (bundesweit)
<= 28,0%
Vertrauensbereich
0,3 - 57,9%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Koronarangiographie und PCI
Qualitätsindikator (QI)
Flächendosisprodukt
Kennzahlbezeichnung
Alle PCI (ohne Einzeitig-PCI) mit Flächendosisprodukt >
12.000 cGy*cm²
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
1
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
entfällt
Ergebnis (Einheit)
Referenzbereich (bundesweit)
<= 30,3%
Vertrauensbereich
entfällt
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
9
Kommentar Geschäftsstelle
Ein Ergebnis wurde von den auf Bundes- bzw.
Landesebene beauftragten Stellen nicht berechnet.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 85 von 109
Leistungsbereich (LB)
Koronarangiographie und PCI
Qualitätsindikator (QI)
Kontrastmittelmenge
Kennzahlbezeichnung
Kontrastmittelmenge bei Koronarangiographie (ohne
Einzeitig-PCI)
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
entfällt
Ergebnis (Einheit)
110,0ml
Referenzbereich (bundesweit)
<= 150,0ml
Vertrauensbereich
entfällt
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Koronarangiographie und PCI
Qualitätsindikator (QI)
Kontrastmittelmenge
Kennzahlbezeichnung
Kontrastmittelmenge bei PCI (ohne Einzeitig-PCI)
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
entfällt
Ergebnis (Einheit)
Referenzbereich (bundesweit)
<= 200,0ml
Vertrauensbereich
entfällt
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
9
Kommentar Geschäftsstelle
Ein Ergebnis wurde von den auf Bundes- bzw.
Landesebene beauftragten Stellen nicht berechnet.
Leistungsbereich (LB)
Koronarangiographie und PCI
Qualitätsindikator (QI)
Kontrastmittelmenge
Kennzahlbezeichnung
Kontrastmittelmenge bei Einzeitig-PCI
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
1
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
<=5
Ergebnis (Einheit)
175,0ml
Referenzbereich (bundesweit)
<= 250,0ml
Vertrauensbereich
entfällt
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 86 von 109
Leistungsbereich (LB)
Pflege: Dekubitusprophylaxe
Qualitätsindikator (QI)
Veränderung des Dekubitusstatus während des
stationären Aufenthalts bei Patienten ohne Dekubitus
bei Aufnahme
Kennzahlbezeichnung
Patienten mit Dekubitus Grad 2 bis 4 bei Entlassung
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
mäßig
Zähler / Nenner
<=5
Ergebnis (Einheit)
0,2%
Referenzbereich (bundesweit)
nicht festgelegt
Vertrauensbereich
0,0 - 1,2%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
9
Kommentar Geschäftsstelle
Referenzbereich nicht definiert. Bewertung nicht
vorgesehen. Die in dieser Kennzahl betroffenen Patienten
wurden im Rahmen der Berechnung der Kennzahlen
11732 und 11733 berücksichtigt und die Bewertung kann
übertragen werden.
Leistungsbereich (LB)
Pflege: Dekubitusprophylaxe
Qualitätsindikator (QI)
Veränderung des Dekubitusstatus während des
stationären Aufenthalts bei Patienten ohne Dekubitus
bei Aufnahme
Kennzahlbezeichnung
Patienten mit Dekubitus Grad 1 bis 4 bei Entlassung
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
1
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
<=5
Ergebnis (Einheit)
0,2%
Referenzbereich (bundesweit)
nicht festgelegt
Vertrauensbereich
0,0 - 1,2%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
9
Kommentar Geschäftsstelle
Referenzbereich nicht definiert. Bewertung nicht
vorgesehen. Die in dieser Kennzahl betroffenen Patienten
wurden im Rahmen der Berechnung der Kennzahlen
11741 und 11742 berücksichtigt und die Bewertung kann
übertragen werden.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 87 von 109
Leistungsbereich (LB)
Pflege: Dekubitusprophylaxe
Qualitätsindikator (QI)
Veränderung des Dekubitusstatus während
des stationären Aufenthalts bei Patienten
ohne Dekubitus bei Aufnahme
Kennzahlbezeichnung
Verhältnis der beobachteten zur erwarteten Rate (O / E)
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
keine Angabe
Zähler / Nenner
entfällt
Ergebnis (Einheit)
0,2
Referenzbereich (bundesweit)
nicht festgelegt
Vertrauensbereich
entfällt
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
9
Kommentar Geschäftsstelle
Referenzbereich nicht definiert. Bewertung nicht
vorgesehen. Das Ergebnis dieser Kennzahl entspricht in
anderer Darstellungsweise der Kennzahl 11733. Die
Bewertung durch die zuständige Arbeitsgruppe kann
übertragen werden.
Leistungsbereich (LB)
Pflege: Dekubitusprophylaxe
Qualitätsindikator (QI)
Veränderung des Dekubitusstatus während des
stationären Aufenthalts bei Patienten ohne Dekubitus
bei Aufnahme
Kennzahlbezeichnung
Risikoadjustierte Rate an Dekubitus Grad 2 - 4 bei
Entlassung
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
1
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
entfällt
Ergebnis (Einheit)
0,1%
Referenzbereich (bundesweit)
<= 1,9%
Vertrauensbereich
entfällt
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 88 von 109
Leistungsbereich (LB)
Pflege: Dekubitusprophylaxe
Qualitätsindikator (QI)
Veränderung des Dekubitusstatus während
des stationären Aufenthalts bei Patienten
ohne Dekubitus bei Aufnahme
Kennzahlbezeichnung
Verhältnis der beobachteten zur erwarteten Rate (O / E)
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
keine Angabe
Zähler / Nenner
entfällt
Ergebnis (Einheit)
0,1
Referenzbereich (bundesweit)
nicht festgelegt
Vertrauensbereich
entfällt
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
9
Kommentar Geschäftsstelle
Referenzbereich nicht definiert. Bewertung nicht
vorgesehen. Das Ergebnis dieser Kennzahl entspricht in
anderer Darstellungsweise der Kennzahl 11742. Die
Bewertung durch die zuständige Arbeitsgruppe kann
übertragen werden.
Leistungsbereich (LB)
Pflege: Dekubitusprophylaxe
Qualitätsindikator (QI)
Veränderung des Dekubitusstatus während des
stationären Aufenthalts bei Patienten ohne Dekubitus
bei Aufnahme
Kennzahlbezeichnung
Risikoadjustierte Rate an Dekubitus Grad 1 bis 4 bei
Entlassung
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
keine Angabe
Zähler / Nenner
entfällt
Ergebnis (Einheit)
0,1%
Referenzbereich (bundesweit)
<= 2,7%
Vertrauensbereich
entfällt
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Pflege: Dekubitusprophylaxe
Qualitätsindikator (QI)
Neu aufgetretene Dekubitalulcera Grad 4
Kennzahlbezeichnung
Neu aufgetretene Dekubitalulcera Grad 4 bei Patienten
ohne Dekubitus bei Aufnahme
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
schwach
Zähler / Nenner
0 / 467
Ergebnis (Einheit)
0,0%
Referenzbereich (bundesweit)
Sentinel Event
Vertrauensbereich
0,0 - 0,8%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 89 von 109
Leistungsbereich (LB)
Pflege: Dekubitusprophylaxe
Qualitätsindikator (QI)
Neu aufgetretene Dekubitalulcera Grad 4
Kennzahlbezeichnung
Neu aufgetretene Dekubitalulcera Grad 4 bei Patienten
ohne Dekubitus bei Aufnahme und ohne Risikofaktoren
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
schwach
Zähler / Nenner
0 / 337
Ergebnis (Einheit)
0,0%
Referenzbereich (bundesweit)
nicht festgelegt
Vertrauensbereich
0,0 - 1,1%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Pneumonie
Qualitätsindikator (QI)
Erste Blutgasanalyse oder Pulsoxymetrie
Kennzahlbezeichnung
Patienten mit erster Blutgasanalyse oder Pulsoxymetrie
innerhalb von 8 Stunden nach Aufnahme
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
1
Empirisch-statistische Bewertung
mäßig
Zähler / Nenner
111 / 111
Ergebnis (Einheit)
100,0%
Referenzbereich (bundesweit)
>= 95,0%
Vertrauensbereich
96,7 - 100,0%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Pneumonie
Qualitätsindikator (QI)
Antimikrobielle Therapie
Kennzahlbezeichnung
Alle Patienten mit antimikrobieller Therapie innerhalb von 8
Stunden nach Aufnahme (nicht aus anderem
Krankenhaus)
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
1
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
97 / 99
Ergebnis (Einheit)
98,0%
Referenzbereich (bundesweit)
>= 86,6%
Vertrauensbereich
92,8 - 99,8%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 90 von 109
Leistungsbereich (LB)
Pneumonie
Qualitätsindikator (QI)
Frühmobilisation
Kennzahlbezeichnung
Patienten der Risikoklasse 2 (1-2 Punkte nach
CRB-65-SCORE) mit Frühmobilisation innerhalb
von 24 Stunden nach Aufnahme
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
33 / 41
Ergebnis (Einheit)
80,5%
Referenzbereich (bundesweit)
>= 74,7%
Vertrauensbereich
65,0 - 91,3%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Pneumonie
Qualitätsindikator (QI)
Verlaufskontrolle CRP / PCT
Kennzahlbezeichnung
Verlaufskontrolle CRP / PCT
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
1
Empirisch-statistische Bewertung
mäßig
Zähler / Nenner
91 / 93
Ergebnis (Einheit)
97,9%
Referenzbereich (bundesweit)
>= 93,4%
Vertrauensbereich
92,3 - 99,8%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Pneumonie
Qualitätsindikator (QI)
Bestimmung der klinischen Stabilitätskriterien
Kennzahlbezeichnung
Klinische Stabilitätskriterien bei Entlassung vollständig
bestimmt
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
1
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
31 / 34
Ergebnis (Einheit)
91,2%
Referenzbereich (bundesweit)
>= 95,0%
Vertrauensbereich
76,1 - 98,3%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
13
Kommentar Geschäftsstelle
Die Einstufung resultiert aus der Tatsache, dass bei der
Analyse der rechnerischen Abweichung ein Versäumnis
hinsichtlich der korrekten Dokumentation / Datenlieferung
als Ursache der Auffälligkeit eingeräumt wurde.
Grundsätzlich bestehen keine Hinweise auf eine nicht
angemessene Qualität in der Patientenversorgung.
Kommentar Krankenhaus
Die Einstufung resultiert aus der Tatsache, dass bei der
Analyse der rechnerischen Abweichung die Dokumentation /
Datenlieferung als Ursache der Auffälligkeit eingeräumt
wurde. Grundsätzlich bestehen keine Hinweise auf eine nicht
angemessene Qualität in der Patientenversorgung.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 91 von 109
Leistungsbereich (LB)
Pneumonie
Qualitätsindikator (QI)
Krankenhaus-Letalität
Kennzahlbezeichnung
Verstorbene Patienten der Risikoklasse 1
(0 Punkte nach CRB-65-SCORE)
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
schwach
Zähler / Nenner
0/6
Ergebnis (Einheit)
0,0%
Referenzbereich (bundesweit)
<= 5,9%
Vertrauensbereich
0,0 - 46,0%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Pneumonie
Qualitätsindikator (QI)
Krankenhaus-Letalität
Kennzahlbezeichnung
Verstorbene Patienten der Risikoklasse 2
(1-2 Punkte nach CRB-65-SCORE)
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
gut
Zähler / Nenner
9 / 72
Ergebnis (Einheit)
12,5%
Referenzbereich (bundesweit)
<= 18,1%
Vertrauensbereich
5,8 - 22,5%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
Leistungsbereich (LB)
Pneumonie
Qualitätsindikator (QI)
Krankenhaus-Letalität
Kennzahlbezeichnung
Verstorbene Patienten der Risikoklasse 3
(3-4 Punkte nach CRB-65-SCORE)
Abschließende Bewertung durch Fachkommission
2
Empirisch-statistische Bewertung
mäßig
Zähler / Nenner
<=5
Ergebnis (Einheit)
22,7%
Referenzbereich (bundesweit)
<= 45,6%
Vertrauensbereich
7,8 - 45,4%
Bewertung durch den Strukturierten Dialog
8
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 92 von 109
Legende – Bewertung durch den Strukturierten Dialog
0=
Der Strukturierte Dialog ist noch nicht abgeschlossen. Derzeit ist noch keine Einstufung der Ergebnisse
möglich.
1=
Das Ergebnis wird nach Abschluss des Strukturierten Dialogs als qualitativ unauffällig eingestuft.
2=
Das Ergebnis wird nach Abschluss des Strukturierten Dialogs als qualitativ unauffällig eingestuft. Die
Ergebnisse werden im Verlauf besonders kontrolliert.
3=
Das Ergebnis wird nach Abschluss des Strukturierten Dialogs als qualitativ auffällig eingestuft.
4=
Das Ergebnis wird nach Abschluss des Strukturierten Dialogs als erneut qualitativ auffällig eingestuft.
5=
Das Ergebnis wird bei mangelnder Mitwirkung am Strukturierten Dialog als qualitativ auffällig eingestuft.
8=
Das Ergebnis ist unauffällig. Es ist kein Strukturierter Dialog erforderlich.
9=
Sonstiges (im Kommentar erläutert)
13 =
Das Ergebnis wird nach Abschluss des Strukturierten Dialogs wegen fehlerhafter Dokumentation als
qualitativ auffällig eingestuft.
14 =
Das Ergebnis wird nach Abschluss des Strukturierten Dialogs wegen fehlerhafter Dokumentation als
erneut qualitativ auffällig eingestuft.
C-1.2.[1] A.II Qualitätsindikatoren, bei denen die Bewertung der Ergebnisse im
Strukturierten Dialog noch nicht abgeschlossen ist und deren Ergebnisse
daher für einen Vergleich noch nicht geeignet sind
C-2
Externe Qualitätssicherung nach Landesrecht gemäß §112 SGB V
Über § 137 SGB V hinaus ist auf Landesebene eine verpflichtende Qualitätssicherung vereinbart.
Gemäß seinem Leistungsspektrum nimmt das Krankenhaus an folgenden
Qualitätssicherungsmaßnahmen (Leistungsbereiche) teil:

C-3
Schlaganfall
Gemäß §7 Abs. 5 des Vertrages über die Qualitätssicherung in der stationären
Krankenhausbehandlung nach § 112 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 i. V. mit § 137 SGB V wurden im
Verfahrensjahr 2010 75 Fälle gemäß gültiger Spezifikation vollständig und plausibel
dokumentiert sowie fristgerecht an die Geschäftsstelle Qualtitätssicherung im Krankenhaus
(GeQiK) übermittelt.
Qualitätssicherung bei Teilnahme an Disease-Management-Programmen
(DMP) nach § 137f SGB V
Gemäß seinem Leistungsspektrum nimmt das Krankenhaus an folgenden DMP teil:

Diabetes mellitus Typ 2 (DIA2)
Teilnahme des Agaplesion Bethesda Krankenhaus Stuttgart am Disease-ManagementProgramm Typ 2 Diabetes. Umfangreiche Struktur- und Prozessveränderungen erforderlich.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 93 von 109
C-4
Teilnahme an sonstigen Verfahren der externen vergleichenden
Qualitätssicherung
MRSA-KISS (Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System) ist ein bundesweites MRSASurveillance-System des Nationalen Referenzzentrums für Surveillance von Nosokomialen
Infektionen, an der alle interessierten Krankenhäuser teilnehmen können. Die Erfassung der Daten
nach MRSA-KISS ermöglicht einen Vergleich der Häuser untereinander. An Häusern mit
entsprechender Größe wie Bethesda nehmen derzeit 154 Kliniken < 600 Betten teil. Seit 2006
wurden unsere MRSA Daten gemäß KISS aufgearbeitet und ausgewertet, seit 2010 nehmen wir
nun an MRSA-KISS teil. Die Teilnahme ermöglicht uns, aussagekräftige Daten hinsichtlich der
Effizienz unseres MRSA Managements zu erhalten. Erfreulicherweise liegen wir im Vergleich mit
den bundesweiten MRSA- Daten bei niedrigeren nosokomialen MRSA-Raten. Und dies trotz
unseres hohen Anteils an geriatrischen Patienten – ein Zeichen gut funktionierender
Hygienemaßnahmen.
C-5
Umsetzung der Mindestmengenvereinbarung nach § 137 SGB V
Komplexe Eingriffe am Organsystem Pankreas
Mindestmenge
10
Erbrachte Menge
3
Ausnahmetatbestand
Aufbau eines neuen Leistungsbereiches
Knie-TEP
Mindestmenge
50
Erbrachte Menge
94
C-6
Umsetzung von Beschlüssen des Gemeinsamen Bundesausschusses zur
Qualitätssicherung nach § 137 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB V
(„Strukturqualitätsvereinbarung“)
C-7
Umsetzung der Regelungen zur Fortbildung im Krankenhaus nach § 137
SGB V
Nr.
Anzahl
1.
Fachärztinnen und Fachärzte, psychologische Psychotherapeutinnen und
Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und psychotherapeuten, die der Fortbildungspflicht unterliegen
14,0
2.
Anzahl derjenigen Fachärztinnen und Fachärzte aus Nr. 1, die einen Fünfjahreszeitraum
der Fortbildung abgeschlossen haben und damit der Nachweispflicht unterliegen
[Teilmenge von Nr. 1, Nenner von Nr. 3]
12,0
3.
Anzahl derjenigen Personen aus Nr. 2, die den Fortbildungsnachweis gemäß § 3 der GBA-Regelungen erbracht haben
[Zähler von Nr. 2]
11,0
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 94 von 109
D
Qualitätsmanagement
D-1
Qualitätspolitik
Wir legen großen Wert auf exzellente Qualität, wie es im Leitbild und in den Verhaltens- und
Führungsgrundsätze beschrieben ist. Das darin verankerte diakonische Profil bildet die Grundlage
unserer täglichen Arbeit als konfessionelles Haus mit einer über 100-jährigen Tradition. Unser
Motto lautet: „Mit Liebe zum Leben“. In der Qualitätspolitik formulieren wir unser Bestreben, mit
den verfügbaren Ressourcen unter humanitären, ethischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten
einen möglichst großen Nutzen und ein hohes Maß an Qualität zu erreichen.
Das AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS STUTTGART ist ein Unternehmen innerhalb der
AGAPLESION gemeinnützigen Aktiengesellschaft. Deren Leistungen, Wertesystem, Vision,
Leitbild, Struktur und Ansprechpartner sind im Internet unter www.agaplesion.de beschrieben.
Die Qualitätspolitik und die Qualitätsziele als Bestandteil der Unternehmenspolitik und Unternehmensstrategie stellen eine fundamentale Grundlage dar, um eine kontinuierliche Verbesserung
der Leistungen gewährleisten zu können. Für AGAPLESION bedeutet Qualität vor allem die
Erfüllung der Anforderungen und Interessen unserer Kunden.
Das AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS STUTTGART hat den Auftrag der
Grundversorgung im Stuttgarter Raum. Es bündelt medizinisches Experten- und Spezialistenwissen in verschiedenen Schwerpunkten: Zertifziertes Kompetenzzentrum für Minimal-Invasive
Chirurgie, Zentrum für Altersmedizin und Diabetologie, Schwerpunkt Endoprothetik und
Schulterchirurgie. Weitere Informationen zum AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS
STUTTGART sind im Internet unter www.bethesda-stuttgart.de sowie in verschiedenen
Patientenbroschüren dargestellt.
Das Bethesda Krankenhaus war bisher nach KTQ zertifiziert. 2010 begann die stringente
Umstellung des QM-Systems auf die Anforderungen der DIN EN ISO 9001:2008. Eine
strukturierte Aufbauorganisation und eine Verpflichtung zur Qualität sind die Grundlagen für die
wirksame Umsetzung unseres QM-Systems.
Aufbauorganisation Qualitätsmanagement
Vorstand der AGAPLESION
 Richtlinienkompetenz für das Qualitätsmanagement des Konzerns
 Aufbau von Organisationsstrukturen zur ständigen Verbesserung der Leistungen
 Benennung von Beauftragten für das Zentrale Qualitätsmanagement (QMZ) AGAPLESION
und Bereitstellung der erforderlichen Ressourcen
 Freigabe der AGAPLESION Vorgaben (QM-Handbuch)
Zentrales Qualitätsmanagement AGAPLESION (QMZ) Frankfurt
 Bereichsverantwortlich für das Qualitätsmanagement AGAPLESION, dessen Entwicklung,
Lenkung und Weiterentwicklung
 Fachliche Richtlinienkompetenz gegenüber den Qualitätsmanagement-Beauftragten der
Einrichtungen
 Koordination des Qualitätsmanagements, Sicherstellung von einheitlichen AGAPLESION
weiten Richtlinien und Konzeptionen
 Durchführung von Bewertungen zur Überprüfung der Wirksamkeit des Qualitätsmanagements
einrichtungsintern und einrichtungsübergreifend inklusive Auswertungen
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 95 von 109
 Analyse und Bewertung des QM-Systems bei Integration von neuen Einrichtungen des
AGAPLESION Konzerns inkl. Maßnahmenplan
 Beratung des Vorstandes und der Geschäftsführungen zur langfristigen Ausrichtung, zu
Strategie, Methoden und Instrumenten des Qualitätsmanagements
 QM- Projektorganisation und Projektcontrolling
 Verbindungsglied zu externen Organisationen in Qualitätsfragen, insbesondere zu Kunden,
Lieferanten und Zertifizierungsgesellschaften
Geschäftsführung und Betriebsleitung des AGAPLESION BETHESDA
KRANKENHAUS STUTTGART
 Bereichsverantwortlich für das Qualitätsmanagement der Einrichtung im Rahmen der
Beschlüsse und Richtlinien von AGAPLESION
 Umsetzung der Qualitätspolitik und der Qualitätsziele der Einrichtung und der AGAPLESION
 Förderung des Qualitätsbewusstseins durch Führungs- und Vorbildfunktion
 Bereitstellung der Ressourcen und Benennung eines Qualitätsmanagementbeauftragten
 Informationsweitergabe und Motivation der Mitarbeitenden zum Thema QM
 Freigabe der einrichtungsspezifischen Regelungen (QM-Handbuch)
 Bewertung der Wirksamkeit des QM-Systems im Rahmen der Managementbewertung
Qualitätsmanagementbeauftragte (QMB) des AGAPLESION BETHESDA
KRANKENHAUS STUTTGART
Der QMB arbeitet unter Verantwortung und in Absprache mit der Betriebsleitung. Zu den Aufgaben
des QMB gehören:
 Begleitung und Koordination der Einführung und Weiterentwicklung des
Qualitätsmanagement-Systems
 Projektorganisation und ggf. Zertifizierung der Einrichtung
 fachliche Abstimmung mit dem Qualitätsmanagement AGAPLESION (QMZ)
Qualitätsmanagement-Team im AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS
STUTTGART (QM-Team)
Die Mitglieder des QM-Teams werden durch die Betriebsleitung und den QMB der Einrichtung in
Abstimmung mit den jeweiligen Vorgesetzten benannt und sind Qualitätsbeauftragte (QB) der
Abteilung. Unter der fachlichen Leitung des QMB wirkt das QM-Team mit an:
 Optimierung von Prozesse durch die Mitarbeit in QM- Projekten
 Erarbeitung und Aktualisierung des QM-Handbuches
 Interne Audits
Qualitätspolitik und Selbstverpflichtung der Leitung
Der Vorstand AGAPLESION und die Geschäftsführer der Einrichtungen verpflichten sich, folgende
Beiträge zur Entwicklung und Verwirklichung eines QM-Systems und dessen ständiger
Verbesserung zu leisten:
 Der Organisation die Bedeutung der Erfüllung der Kundenanforderungen sowie der
gesetzlichen und behördlichen Anforderungen zu vermitteln
 Die Qualitätspolitik festzulegen
 Sicherzustellen, dass Qualitätsziele festgelegt werden
 Sicherzustellen, dass Managementbewertungen durchgeführt werden
 Die Verfügbarkeit notwendiger Ressourcen sicherzustellen
Unsere Qualitätspolitik wird ergänzt durch das AGAPLESION Leitbild sowie den Führungs- und
Verhaltensgrundsätzen.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 96 von 109
AGAPLESION Leitbild
MENSCHENBILD
Der Mensch ist Geschöpf und Abbild Gottes. Darin begründet sich die unantastbare Würde eines
jeden Menschen, unabhängig von seiner physischen oder psychischen Verfassung, seiner
Religion oder Weltanschauung, seiner Rasse oder seiner sozialen Herkunft. Das Wirken und die
Botschaft Jesu geben Hoffnung und betonen vor allem das Gebot der „Nächstenliebe“.
DIAKONISCHER AUFTRAG
Biblisches Menschenbild und Nächstenliebe finden ihren Ausdruck in der Diakonie: Unter Diakonie
(griechisch: Diakonia) versteht man den „biblisch begründeten Dienst helfender Liebe“. Dies ist
unser Auftrag und Grundlage unserer täglichen Arbeit.
ORIENTIERUNG
Wir stehen den Hilfsbedürftigen zur Seite, ob sie alt, krank oder in einer sonstigen besonderen
Lebenssituation sind. Wir behandeln sie kompetent. Hierbei orientieren wir uns an ihren
Bedürfnissen, Möglichkeiten und Grenzen. Unser Verhalten gegenüber den Mitmenschen ist
verbindlich, unsere Sprache verständlich.
QUALITÄT
Unser Bestreben ist es, mit den verfügbaren Ressourcen unter humanitären, ethischen, aber auch
wirtschaftlichen Gesichtspunkten einen möglichst großen Nutzen und ein hohes Maß an Qualität
zu erreichen. Ergänzt wird unser Bemühen um höchstmögliche Qualität durch ein systematisches
Risikomanagement. Wesentlich ist das Ergebnis unserer Leistungen.
VERANTWORTUNG
Der bewusste und achtsame Umgang mit der Umwelt und mit allem Leben ist Ausdruck unserer
Verantwortung gegenüber der Schöpfung.
ENGAGEMENT
Wir sind engagiert, entwickeln Eigeninitiative und setzen gemeinsame Ziele um. Dabei erkennen
wir ehrenamtliches Engagement als wichtigen Beitrag an. Wir bemühen uns um Offenheit für
andere Standpunkte und sind aufgeschlossen für Veränderungen. Wir argumentieren sachlich und
konstruktiv.
FÜHRUNG
Wir streben einen kooperativen Führungsstil und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit auf allen
Ebenen an. Wir besetzen Führungspositionen nach fachlichen und organisatorischen Qualitäten
sowie nach sozialer Kompetenz. Unsere Führungskräfte sind sich ihrer besonderen Verantwortung
und Vorbildrolle bewusst und handeln danach.
MITARBEITERFÖRDERUNG
Wir nehmen Mitarbeitende ernst, erkennen ihre Leistungen an und zeigen ihnen Perspektiven auf.
Die Gesundheitsförderung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist uns ein Anliegen.
PROFESSIONALITÄT
Wir wünschen uns Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nach hoher Fachkompetenz streben,
unsere Motivation teilen, sich mit unseren Grundsätzen identifizieren und sie aktiv ausgestalten.
Aufrichtigkeit, gegenseitige Wertschätzung, Verständnis und Toleranz sind die Grundlage des
Miteinanders.
AUSSENDARSTELLUNG
Wir verstehen uns als Repräsentanten unseres Unternehmens. Mit unserem äußeren
Erscheinungsbild und unserem Auftreten vermitteln wir ein positives Bild.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 97 von 109
AGAPLESION Führungsgrundsätze
Führung bedeutet, im Spannungsfeld unterschiedlicher Interessen zu stehen, den Ausgleich
herzustellen und Entscheidungen zu treffen. Dabei lassen sich Führungskräfte durch
Zielorientierung, Kollegialität und Engagement für das Unternehmen leiten.
Die AGAPLESION Führungsgrundsätze orientieren sich an den Prinzipien zeitgemäßer
Unternehmensführung. Sie stellen Orientierungs- und Normierungshilfen dar, anhand derer
Rollenerwartungen präzisiert werden können und Führungsverhalten beurteilbar wird. Es ist die
Verantwortung jeder Führungskraft, die AGAPLESION Führungsgrundsätze als Grundlage der
Personalführung ihrem Sinn entsprechend anzuwenden. Die AGAPLESION Führungsgrundsätze
gelten für Führungskräfte aller Ebenen.
Die einzelnen Führungsgrundsätze sprechen folgende Themen an:
 Führung gemäß Leitbild
 Aufgaben der Führung
 Vorbildcharakter
 Information
 Mitarbeiterförderung
 Wissensmanagement
 Führungskräfte als Förderer der Teamarbeit
Die vollständigen Formulierungen der AGAPLESION Führungsgrundsätze können im Internet
nachgelesen werden: www.agaplesion.de
AGAPLESION Verhaltensgrundsätze
Die AGAPLESION Verhaltensgrundsätze für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter orientieren sich am
biblischen Menschenbild. Dieses besagt: Der Mensch ist Geschöpf und Abbild Gottes; darin
begründet sich die unantastbare Würde eines jeden Menschen, unabhängig von seiner physischen
oder psychischen Verfassung, seiner Religion oder Weltanschauung, seiner ethnischen oder
sozialen Herkunft. Dieses Menschenbild ist Grundlage unserer täglichen Arbeit.
Aus dieser Grundüberzeugung ergeben sich Verhaltensweisen, die für alle Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter verbindlich sind. Die Verhaltensweisen beziehen sich auf den Umgang mit Patienten,
Bewohnern und Angehörigen sowie auf den Umgang miteinander.
Die vollständigen Formulierungen der AGAPLESION Verhaltensgrundsätze können im Internet
nachgelesen werden: www.agaplesion.de
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 98 von 109
D-2
Qualitätsziele
Qualitätspolitik und Qualitätsziele
Die Qualitätspolitik und die Qualitätsziele als Bestandteil der Unternehmenspolitik und der
Unternehmensstrategie sind eine wichtige Grundlage der kontinuierlichen Verbesserung der
Leistungen. Sie formulieren die übergeordneten Absichten und die Ausrichtung der Organisation
an Qualität. Sie sind verankert im Leitbild, der Vision und den Strategien des AGAPLESION
Verbunds und dessen Einrichtungen. Die Qualitätsziele bei AGAPLESION sind Grundlage zur
Ausgestaltung einrichtungsbezogener Ziele in der Strategie- und Zielplanung.
Qualitätspolitik:
 Durch Kompetenz und zuverlässiges Handeln erfüllen wir die Interessen unserer Kunden.
 Die Verankerung des christlichen Wertesystems in der Betriebskultur stärkt das diakonische
Profil der Einrichtungen.
 Das Qualitätsbewusstsein der Mitarbeiter wird gefördert und es wird verdeutlicht, dass das
Streben nach Qualität insbesondere bei sich verändernden Rahmenbedingungen notwendig ist.
 Die Professionalität des Managements und der Mitarbeitenden stärkt die Marktposition und
macht unsere Einrichtungen zu bevorzugten Partnern.
 Konzeptionelle Problemlösungen und Beratungskompetenz durch die Bereitstellung von
breitem Managementwissen sind wesentliche Stärken des Gesundheitskonzerns.
 Synergien im Gesundheitskonzern werden durch integrative Managementstrukturen optimal
genutzt, um die Einrichtungen zu befähigen und zu fördern.
Qualitätsziele:
 Die Qualität von Dienstleistungen soll gesichert und weiterentwickelt werden durch die
Optimierung von Arbeitsabläufen – unter Berücksichtigung von finanziellen, personellen,
sachlichen und zeitlichen Ressourcen.
 Die Zufriedenheit der Kunden soll erhalten bzw. gesteigert werden.
 Das Qualitätsmanagements ist als integrierte und umfassende Managementaufgabe in der
Einrichtung verankert und vernetzt.
Qualität wird insbesondere dadurch sichtbar, dass die Anforderungen und Interessen der Kunden,
d.h. der Patienten, Angehörigen, Besucher, Einweiser, Mitarbeiter etc., erfüllt werden – unter
Berücksichtigung der verfügbaren Ressourcen. Jede Einrichtung definiert im QM-Handbuch ihre
Kunden und ermittelt die Kundenanforderungen.
Qualitätsmanagement umfasst alle Tätigkeiten, die in einer Organisation im Bezug auf Qualität zu
gestalten sind und ist deshalb Aufgabe aller Mitarbeitenden im Unternehmen.
Überprüfung/ Evaluation
Die Zertifizierung des Qualitätsmanagement-Systems erfolgt im AGAPLESION BETHESDA
KRANKENHAUS STUTTGART im Herbst 2011 nach DIN EN ISO 9001:2008.
In Bezug auf die Zielerreichung erfolgt die Evaluation der Qualitätspolitik und der Qualitätsziele
AGAPLESION alle zwei Jahre durch den Vorstand auf Basis der Managementberichte der
Geschäftsführer an den Vorstand und in den Strategieworkshops.
Messgrößen
 Strategieworkshop alle 2 Jahre in den Einrichtungen und in AGAPLESION
 Jahreszielplanung jährlich in den Einrichtungen
 Managementbewertung jährlich in den Einrichtungen
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 99 von 109
Qualitätsmanagement als kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP)
Ein wirksames Qualitätsmanagement basiert auf der Implementierung von Prozessen,
Instrumenten und Methoden zur kontinuierlichen Verbesserung.
Das Qualitätsmanagement stützt sich dabei maßgeblich auf die Beteiligung und Mitwirkung aller
Führungskräfte und Mitarbeiter.
Die vier zentralen Grundsätze des Qualitätsmanagement sind:
 Transparenz schaffen durch Planung und Gestaltung von Strukturen und Prozessen (Plan)
 Deren Einführung und Umsetzung (Do)
 Der Soll-/Ist-Abgleich zur kontinuierlichen Überprüfung der Richtigkeit und Wirksamkeit von
Strukturen, Prozessen und der Bewertung von Ergebnissen (Check)
 Die Erarbeitung von Verbesserungen sowie der planvolle Umgang mit Risiken (Act).
Die Maßnahmen zur Verbesserung sind im Regelfall die Planung eines weiteren Qualitätszyklus.
Die Grafik zeigt das Modell eines prozessorientierten Qualitätsmanagementsystems.
Quelle: Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V (2006): DIN EN ISO 9000:2005 IN: Normen zum
Qualitätsmanagement,-Sonderdruck für Lehrveranstaltungen der DGQ S.14. Beuth Verlag
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 100 von 109
Auszug aus den Jahreszielen 2010 des AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS
STUTTGART:
 Anschaffung und Installation CT
 Implementierung Behandlungspfade und Expertenstandards
 Implementierung OP Statut
 Start Projekt Demenzabteilung
 Zertifizierung MIC-Zentrum CÄ Dr. Kraft
 Fachliche Qualifikation der MA für die hausinterne Weiterentwicklung
 Führungskräfte qualifizieren
 Darstellen der Kompetenzen MIC, Schulter, Diabetes im Alter
Interne und Externe Kommunikation der Qualitätsziele
Intern:
 Die Qualitätsziele werden in den Mitarbeiterjahresgespräche jeweils heruntergebrochen in
Mitarbeiterziele und Abteilungsziele
 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten Informationen zu den Qualitätszielen über die
Mitarbeiterzeitung INFO AKTUELL, Intranet, Mitarbeiter-Forum etc.
 Es finden regelmäßige Mitarbeiterbefragungen statt.
Extern:
 Kooperationspartner erfahren relevante Inhalte im Rahmen von Vertragsverhandlungen, bei
regelmäßigen strukturierten Gesprächen und durch Broschüren
 Patientenbefragung
 Einweiserbefragung
 Qualitätsbericht (jährlich)
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 101 von 109
D-3
Aufbau des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements
Das QM-System mit den Verantwortlichkeiten und Beauftragungen bei AGAPLESION:
 QMZ Zentrales Qualitätsmanagement, Aufgaben strategische Ausrichtung des QM-Systems
 AK-QM Konferenz Geschäftsführer als Gremium mit Entscheidungskompetenz, Mitglieder
Vorstand und GF der Einrichtungen. Entscheidungen über strategische Ausrichtung QM,
Bewertung der Wirksamkeit des QM-Systems
 QM-LG Lenkungsgruppe Risikomanagement, Mitglieder Vertreter der GF oder BL der
Einrichtungen und Vorstand
 AAB-QMB Arbeitsbereich Qualitätsmanagementbeauftragte: Mitglieder alle QMB der
Einrichtungen
 QMB Einrichtungsebene: Beauftragter der obersten Leitung als Verantwortlicher für QM,
direkter Ansprechpartner der Führung für QMB, Steuerung des QM-Prozesses
 QM-Team mit Qualitätsbeauftragten der Abteilungen/Bereiche, Multiplikatoren, interne
Auditoren
Der Qualitätsmanagement-Beauftragte im AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS
STUTTGART ist aktiv in den Gremien Betriebsleitung, Abteilungsleitungen und Stationsleitungen.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 102 von 109
Die Aufgaben des Qualitätsmanagementbeauftragten:
 berät die Betriebsleitung zum Qualitätsmanagement-System, QM-Methoden und QMInstrumenten der Einrichtung in enger Zusammenarbeit mit den QBs sowie in Abstimmung
mit dem Qualitätsmanagement AGAPLESION (QMZ).
 organisiert und evaluiert Qualitätsmanagement-Maßnahmen in Abstimmung mit der
Betriebsleitung und dem zentralen Qualitätsmanagement AGAPLESION
 gestaltet die einrichtungsbezogene Struktur des QM-Systems
 initiiert Aktivitäten zur kontinuierlichen Verbesserung und zu Organisationsveränderungen
 begleitet die Dokumentation von Kernprozessen
 gestaltet das Organisations-Handbuch (Redaktion) und organisiert dessen Aktualisierung
 unterstützt die Betriebsleitung beim Projekt- und Maßnahmencontrolling
 führt die Projekt- und Aktivitätenlisten
 organisiert interne Qualitätsprüfungen (z.B. Audits), Analysen und Befragungen
 koordiniert und evaluiert das „Beschwerdemanagement“ und die „Ideenbörse“
 organisiert die Zertifizierung bzw. Rezertifizierung und das geforderte Berichtswesen
 erstellt das interne und gesetzlich geforderte QM-Berichtswesen
 unterstützt und begleitet alle MitarbeiterInnen beim Aufbau und der Weiterentwicklung des QMSystems
 leitet, berät und unterstützt das QM-Team und steuert in Abstimmung mit der Betriebsleitung
die Auswahl der Teammitglieder
 steuert Schulungen/Trainings des QM-Teams und der Projektleitungen
 führt QM-bezogene Schulungen und Informationsveranstaltungen für alle MitarbeiterInnen
durch
 leitet und beteiligt sich an Arbeits- und Projektgruppen und gibt die Ergebnisse weiter
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 103 von 109
D-4
Instrumente des Qualitätsmanagements
Das Qualitätsmanagement bedient sich folgender Instrumente, um die Qualität im Krankenhaus
regelmäßig zu überprüfen:







Interne Audits und Begehungen
Beschwerdemanagement
Patientenbefragungen
Mitarbeiterbefragungen
Einweiserbefragungen
Maßnahmen zur Information/Aufklärung von Patienten und Angehörigen
Hygienemanagement
EDV-Programme unterstützen das QM:
 Vorbereitungen zur Einführung/Umstellung auf ein neues EDV gestütztes Dokumentationsmanagementsystem
 Vorbereitungen zur Einführung/Umstellung auf ein neues EDV gestütztes Erfassungs- und
Auswertungssystem für Meinungsmanagement, betriebliches Vorschlagswesen und Risikomanagement
Interne Audits und Begehungen
Interne Überprüfungen dienen der systematischen Bewertung des Qualitätsmanagements und der
Aufdeckung von Verbesserungspotentialen. Zu Beginn des Jahres wird der Jahresauditplan
erstellt. Durch die gezielten Begehungen und Gespräche mit den Mitarbeitern werden Struktur-,
Prozess- und Ergebnisqualität gemeinsam evaluiert. Die daraus abgeleiteten Maßnahmen werden
schriftlich fixiert und in einem festgelegten Zeitraum bearbeitet.
Folgende interne Überprüfungen finden regelmäßig statt:
 Pflege- und Stationsaudits zur Qualitätsprüfung in den Stationsbereichen dienen auch der
Überprüfung der Umsetzungsqualität nationaler Expertenstandards, z. B. Dekubitusprophylaxe,
Entlassungsmanagement, Schmerzmanagement, Sturzprophylaxe, Förderung der Harnkontinenz, Anwendung von medizinischen Leitlinien der Fachgesellschaften (verantwortlich:
Pflegedirektor).
 Interne Audits zur Qualitätsprüfung in Funktions-, Hauswirtschaft-, Technik-, Verwaltungsbereichen (verantwortlich: Abteilungsleitungen und QMB der Einrichtung)
 Interne Visitationen zur Wirksamkeitsprüfung des QM-Systems (verantwortlich: zentrales
Qualitätsmanagement Agaplesion).
 Regelmäßige Begehungen durch Spezialisten. Die Einrichtungen sind zur Durchführung
interner Qualitätssicherungsmaßnahmen nach § 137 SGB V verpflichtet
Hierzu gehören insbesondere Begehungen und Überprüfungen der betrieblichen Bereiche durch:
 Hygienefachkraft
 Qualitätsmanagementbeauftragter für Transfusionsmedizin
 Krankenhausapotheker bzgl. Arzneimittelversorgung
 Fachkraft für Arbeitssicherheit zur Bewertung der Arbeitsplätze
 Datenschutzbeauftragter
Aus den Ergebnissen der Begehungen und Überprüfungen werden konkrete Maßnahmen zur
Verbesserung abgeleitet und im Rahmen des internen Qualitätsmanagements bearbeitet.
Ab Herbst 2011 wird konzernweit ein neues Auditsystem etabliert, welches eine praxisnahe und
ISO-konforme Überprüfung der Einbettung der Anforderungen auf Prozessebene ermöglicht.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 104 von 109
Betriebliches Vorschlagwesen – Ideenbörse
Unsere Ideenbörse ist eine Form des innerbetrieblichen Vorschlagswesens. Mitarbeiter haben die
Möglichkeit, Verbesserungsvorschläge an die Krankenhausleitung weiterzugeben. So kann das
Unternehmen von den Mitarbeitern lernen und sie aktiv am Qualitätsmanagement beteiligen.
Strukturiertes Meinungsmanagement
Wir begreifen Beschwerden als Chance zur Verbesserung. Deshalb betreiben wir ein aktives und
strukturiertes Meinungsmanagement. Mit dem Flyer "Ihre Meinung ist uns wichtig" können alle
Patienten, Angehörigen und Besucher uns Rückmeldungen geben. Diesen Flyer haben in 2010
mehr als 5% unserer Patienten genutzt. Unsere Mitarbeiter freuten sich vor allem darüber, dass
fast 80% aller Rückmeldungen positive und lobenswerte Erfahrungen mit dem Pflegedienst und
der medizinischen Betreuung beschrieben. Der Anteil der effektiven Beschwerden ist rückläufig
und lag 2010 bei knapp 20 % aller Rückmeldungen.
Grundsätzlich sind alle Mitarbeiter Ansprechpartner für Patienten und Angehörige, um Anregungen
und Beschwerden aufzunehmen und zu bearbeiten. In Fortbildungen lernen unsere Mitarbeiter,
Beschwerden konstruktiv zu begegnen. Die Krankenhausleitung trägt die Verantwortung für das
strukturierte Meinungsmanagement.
Patientenbefragungen
Eine Patientenbefragung wurde 2009 mit der Firma Metrik durchgeführt, um die Zufriedenheit der
Patienten mit den Leistungsangeboten und den Abläufen im Krankenhaus zu messen. Qualität und
Qualitätsverbesserungen sind für uns wichtige Themen.
Die Themenschwerpunkte der Befragung sind:
 Zentrale Aufnahme und Wartezeiten
 Pflegerische Versorgung
 Medizinische Versorgung
 Schmerzlinderung
 Funktionsbereiche
 Qualität des Essens
 Sauberkeit
 Entlassung
Die Ergebnisse der Befragung werden mit anderen Kliniken im Konzern und mit externen Einrichtungen verglichen (Benchmark) und für strategische und praxisbezogene Planungen zur weiteren
Patientenorientierung genutzt. Die Befragung inkl. Benchmark wird regelmäßig wiederholt, um
zeitnah auf positive bzw. negative Veränderungen reagieren zu können.
2010 hat unsere Pflegeüberleitung 621 von ihr mitbetreute Patienten telefonisch befragt. Knapp
80 % dieser Patienten waren sehr zufrieden mit der Behandlung und Betreuung in unserem
Hause. Wir hoffen, auch den kleinen Anteil von 2,3 % unzufriedener Patienten durch weitere
Verbesserungsmöglichkeiten zufrieden stellen zu können.
Kriterien der Befragung sind:
 Befinden des Patienten nach Entlassung
 Hat der Transport funktioniert
 Wie arbeiten die eingeschalteten Pflegedienste
 Sind bestellte Hilfsmittel zuhause
 Wurde der Pflegeüberleitungsbogen weitergeleitet
 Zufriedenheit mit Behandlung und Betreuung in unserem Haus
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 105 von 109
Rückmeldungen von Einweisern
Im kollegialen Austausch mit einweisenden Ärzten und bei regionalen Qualitätszirkeln erhalten wir
Rückmeldungen der Ärzte zur Zufriedenheit bezüglich unserer Aufnahme- und
Entlassungsmodalitäten sowie den Informationen zum Behandlungsprozess. Die Anregungen
werden von unseren Ärzten im Rahmen des Qualitätsmanagements strukturiert aufgegriffen und
Veränderungsaktivitäten eingeleitet.
Werteanalyse – Befragung der Mitarbeiter
Eine Mitarbeiterbefragung wurde 2006/2007 durchgeführt und die Umsetzung des Leitbildes im
beruflichen Alltag der Unternehmenswerte erfragt.
Themenschwerpunkte der Befragung waren:
 Arbeitsfreude, Wertschätzung, Weiterentwicklungsperspektiven
 Einsatzbereitschaft, Motivation, Selbstverwirklichung
 Soziale und gesellschaftliche Verantwortung des Unternehmens
 Kooperationen im Team, Teamzusammensetzungen
 Formalisierung und Strukturierung im Unternehmen
 Führungsstil und Statussymbole
 Menschlichkeit, Gleichberechtigung, Toleranz
 Vision, Strategische Kompetenz, Ideenmanagement, Kreativität
 Zwischenmenschlicher Umgang, Kritikfähigkeit, Wir-Gefühl
 Christliche Faktoren
Mit der Befragung werden die Stärken und Schwächen unserer Werteprofile mit anderen
Krankenhäusern verglichen. Verbesserungspotentiale wurden identifiziert und für strategische
Zielplanungen genutzt.
Risikomanagement
Gerade durch die sich ständig verändernden Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen sowie
durch den stetig steigenden medizinischen Fortschritt wachsen die Herausforderungen und
Risiken für Krankenhäuser, aber auch für einzelne Mitarbeiter.
Im Einrichtungsverbund AGAPLESION wurden Rahmenkonzeptionen für Risikomanagement und
für kritische Ereignisse (CIRS) entwickelt und implementiert. Mitarbeiter haben die Möglichkeit,
anonym Meldungen abzugeben über Vorfälle, die fast zu Schäden an Personen oder Material/
Geräten geführt hätten. Diese werden strukturiert bearbeitet und Empfehlungen zur Vorbeugung
von tatsächlichen Fehlern formuliert.
In jährlichen Risikobewertungen werden strukturiert Informationen über Risiken zusammengetragen, bewertet, vorbeugende Maßnahmen definiert, nach einem abgestuften Berichtswesen
überwacht und jährlich neu bewertet.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 106 von 109
D-5
Qualitätsmanagement-Projekte
I. Projektmanagement
Zielsetzung
Das Projektmanagement
 ermöglicht die Bearbeitung komplexer Problem- und Aufgabenstellungen, die verschiedene
Verantwortungsbereiche sowie bereichs- und berufsgruppenübergreifende Themen betreffen,
 bezieht die Beteiligten in Veränderungsprozesse durch angemessene Information und ggf.
Schulungsmaßnahmen ein, um Veränderungsbereitschaft und Akzeptanz zu erzielen.
Verantwortlichkeiten zur Umsetzung (Prozesseigner)
Der Auftraggeber legt eine Projektleitung fest, die verantwortlich ist für eine erfolgreiche und
termingerechte Durchführung des Projektes. Für das übergeordnete Projektcontrolling und die
Führung der Projekt-Übersichtsliste beauftragt die Geschäftsführung eine Person.
Durchführung (Ablauf/ Prozess):
1. Projektauftrag erstellen
2. Projektleitungen festlegen
3. Projektplanung inkl. Meilensteinplanung
4. Projektarbeit (operatives Projektmanagement)
5. Projektcontrolling
6. Prüfung der Projektergebnisse
7. Projektabschluss
8. Überprüfung/ Evaluation der Realisierung
Im Projektauftrag legt der Auftraggeber mit der Projektleitung folgende Elemente fest:
 Arbeitstitel, Projektziel, Meilensteinplanung, Ausgangs- und. Problemsituation
 Die speziellen Rahmenbedingungen der Projektarbeit, d.h.
1. Strategieziele und Qualitätsziele, die mit dem Projektergebnis erreicht werden sollen
2. Themen, die Einfluss auf die Projektarbeit haben
3. Budget für die Realisierung des Projektes
4. Start und Ende des Projektes
5. Projektteam
6. Verantwortlichkeiten
7. Informationsstruktur
Mit der Unterschrift des Auftraggebers und der Projektleitung erhält das Projekt Verbindlichkeit und
einen organisatorischen Rahmen.
Projektergebnisse fließen ein in Konzepte, Handbücher, Prozessbeschreibungen etc. Grundlage
hierfür sind die Regelungen zum Dokumentenmanagement. Im Schlussbericht bewertet die
Projektleitung die Zielerreichung des Projektes, die weitere Vorgehensweise bezüglich der
Projektergebnisse, Empfehlungen zum Informationsverteiler und zur Überprüfung/Evaluation
(Messgrößen). Die Evaluation zur Umsetzung und Aktualität der vorliegenden Richtlinie erfolgt bei
internen und externen Audits und ist Bestandteil des Projektcontrollings.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 107 von 109
II. Projekte 2010 im AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS STUTTGART
Abgeschlossene Projekte:
 Einführung zentrales Patientenmanagement
 Implementierung „Schmerzmanagement“ auf Intensivpflegestation und Chirurgie
 Einführung EDV unterstützte Pflegeplanung auf der Intensivstation
 Arztbriefschreibung ORBIS
Aktuelle Projekte:
 Optimierung Dokumentation Patientenakte
 Implementierung weiterer Expertenstandards
 Hygienemanagement
 Implementierung weiterer Behandlungspfade
 Medizinisches Notfallmanagement
 Qualitätssicherung
 Risikomatrix OP
 OP-Statut
 Ausfallkonzept EDV
 Zertifizierung MIC-Zentrum CÄ Dr. Kraft
 Umsetzen der Demenzkonzeption auf 5A/6A. Ein Teil der Schulungsmaßnahmen hat 2010
stattgefunden
 DMP-Typ 2 Diabetes: Teilnahme des AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS
STUTTGART am Disease-Management-Programm Typ 2 Diabetes
D-6
Bewertung des Qualitätsmanagements
Das AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS STUTTGART war bis Juli 2009 erfolgreich nach
KTQ (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen) zertifiziert. 2010 begann
die Umstellung des QM-Systems auf die Anforderungen der DIN EN ISO 9001:2008. Dieses
Zertifizierungsverfahren wird in allen AGAPLESION Einrichtungen ab 2011 durchgeführt.
Die Bewertung des Qualitätsmanagements erfolgt über interne und externe Bewertungssysteme.
Interne Bewertungsverfahren:
 Interne Audits, Pflege- und Stationsaudits durch Mitarbeitende des Krankenhauses
 Interne Audits durch Mitarbeitende von AGAPLESION, unter Leitung des zentralen
Qualitätsmanagements von AGAPLESION.
 Fachbegehungen z.B. Hygiene, Arbeitssicherheit, Brand- und Katastrophenschutz, Datenschutz
 Die Ergebnisse der Audits und Fachbegehungen gehen in die Managementbewertung ein
 Managementbewertung: standardisierte Bewertung der in der Prozesslandkarte definierten
qualitätsrelevanten Haupt- und Teilprozesse, Hinterlegung von Kennzahlen/Messgrößen,
Bewertung durch Betriebsleitung und Geschäftsführung, Grundlage für Jahreszielplanung
Externe Bewertungsverfahren:
 Zertifizierung als Kompetenzzentrum für Minimal-Invasive Chirurgie,
Abteilung von Chefärztin Dr. Kraft, im Herbst 2010
 Geplante Zertifizierung des Krankenhauses 2011 nach DIN EN ISO 9001:2008,
durchgeführt von der proCum Cert GmbH
 Teilnahme an gesetzlich vorgeschriebenen externen Qualitätssicherungsverfahren
von ärztlichen und pflegerischen Leistungen
 Teilnahme an landes- und bundesspezifischen Qualitätssicherungsverfahren wie z.B. der
Dekubitus-Erfassung, Schlaganfall-Erfassung, MRSA-Erfassung
 Nutzung der Daten und Ergebnisse der externen Qualitätssicherung für das interne QM und
dessen Weiterentwicklung
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 108 von 109
Wegbeschreibung:
Willkommen im AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS STUTTGART
ADRESSE
AGAPLESION BETHESDA
KRANKENHAUS STUTTGART gGmbH
Hohenheimer Str. 21 70184 Stuttgart
T (07 11) 21 56 - 0 F - 290
[email protected]
www.bethesda-stuttgart.de
ANFAHRT MIT ÖFFENTLICHEN VERKEHRSMITTELN
Vom Hauptbahnhof aus erreichen Sie uns mit den Stadtbahnlinien U5, U6, U7, U12, U15 Richtung
Leinfelden/Fasanenhof/Ostfildern/Vaihingen/Heumaden zu den Haltestellen „Olgaeck“ oder „Dobelstraße“. Der Haupteingang liegt zwischen den Haltestellen „Olgaeck“ und „Dobelstraße“.
Tipp: Vom Hauptbahnhof zum „Olgaeck“ reicht ein Kurzstreckenfahrschein.
ANFAHRT MIT DEM AUTO
Vom Zentrum Stuttgart aus erreichen Sie uns über die B27 Richtung Tübingen. Wenden Sie an der
Stadtbahnhaltestelle „Dobelstraße“.
Parkplätze stehen Patienten und Besuchern gegen Gebühr in unserer Tiefgarage zur Verfügung.
Gehbehinderte Patienten und Besucher können mit dem Auto direkt vor den Haupteingang
gebracht werden. Bitte das Auto anschließend sofort wegfahren oder in der Tiefgarage parken.
QUALITÄTSBERICHT | BERICHTSJAHR 01.01. – 31.12.2010 | Seite 109 von 109
Was this manual useful for you? yes no
Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

Download PDF

advertisement