BEDIENUNGSANLEITUNG

BEDIENUNGSANLEITUNG
Rack, Classic Head und SCOUT Combo
BEDIENUNGSANLEITUNG
Grüße aus dem “Home of Tone” und Willkommen in der MESA/Boogie-Familie
SIE, als intelligenter Musiker und intuitiv veranlagter Mensch haben uns Ihr Vertrauen geschenkt und sich für
unsere Verstärker entschieden. Wir nehmen das sehr ernst. Denn, nachdem wir einen so klassischen Verstärker
gebaut haben, besteht unser Lohn gerade darin, dass Sie sich eben diesen ausgesucht haben. Dadurch sind
Sie auch ein Teil der MESA-Familie geworden … herzlich Willkommen!
Wir haben uns vorgenommen Sie nicht zu enttäuschen. Ihr Lohn ist, dass Sie jetzt der stolze Besitzer eines
puristischen Gitarrenverstärkers sind, der in der noblen Tradition feinster Vollröhrentechnologie steht… und,
dass Sie damit von den zahlreichen patentierten Schaltungsdesigns und den technischen Pionierleistungen
MESA/Boogies profitieren, die Ihre Neuanschaffung zu einem vollendeten Sound-Werkzeug machen. Sie dürfen sich sicher sein, denn wir sind es auch, dass Ihnen dieser Verstärker viele musikalisch inspirierte Stunden
bescheren und lange Zeit viel Vergnügen bereiten wird. Schließlich wurde er für Sie gebaut; von Musikern, die
den Wert eines hochwertigen Instrumentes zu schätzen wissen und verstehen, wie viel Engagement nötig
ist, um musikalisch Großartiges zu leisten. Mit dem gleichen Engagement bemühen wir uns um Qualität,
Wertbeständigkeit und Kundenbetreuung… für Sie, unseren neuen Freund.
SICHERHEITS- & WARNHINWEISE
Ihr MESA/Boogie-Verstärker ist ein professionelles Sound-Instrument.
GEHEN SIE VERNÜNFTIG DAMIT UM UND BEACHTEN SIE STETS DIE FOLGENDEN HINWEISE:
• Setzen sie den Verstärker keinesfalls Regen, Feuchtigkeit oder Spritzwasser aus! Stellen Sie keine
mit Flüssigkeit gefüllten Behälter auf oder in der Nähe des Verstärkers ab! Setzen Sie den Verstärker
nicht direkter Sonnenbestrahlung oder hohen Temperaturen aus!
• Röhrenverstärker erzeugen beim Betrieb starke Hitze. Blockieren Sie niemals die Belüftungsöffnungen des Verstärkers!
• Stellen Sie sicher, dass der Verstärker korrekt geerdet ist, bevor Sie ihn in Betrieb nehmen! Andernfalls besteht Elektroschockgefahr und das Gerät könnte beschädigt werden.
• Trennen Sie immer den Netzstecker vom Stromnetz bevor Sie Sicherungen oder Röhren wechseln! Achten Sie beim Austausch einer Sicherung außerdem darauf, dass die Ersatzsicherung vom
selben Typ ist und die selben Werte aufweist.
• Vermeiden Sie es, erhitzte Röhren zu berühren. Halten Sie Kinder vom Gerät fern.
• Schließen Sie den Verstärker nur an eine Wechselstromquelle an, deren Leistungsangaben mit
denen auf der Rückseite des Gerätes übereinstimmen!
• Falls Sie beabsichtigen, den Verstärker längere Zeit nicht zu benutzen, entfernen Sie das Netzkabel!
• Sollte die Gefahr eines Blitzschlages in näherer Umgebung bestehen, trennen Sie vorsichtshalber
das Stromkabel vom Netz!
• Um Schäden an Lautsprechern und angeschlossenem Peripherie-Equipment zu vermeiden,
sollten Sie sämtliche Geräte ausschalten, bevor Sie eine Kabelverbindung herstellen oder lösen.
• Wenden Sie keine übermäßige Kraft an beim Betätigen der Bedienelemente, Schalter und Regler!
Benutzen Sie keine aggressiven Lösungsmittel wie Waschbenzin oder Lackverdünnung um das
Gerät zu reinigen! Wischen Sie das Gehäuse stattdessen mit einem weichen Tuch ab.
• Stellen Sie sicher, dass Lautsprecher angeschlossen sind, bevor Sie ihren Verstärker in Betrieb neh-
IHR VERSTÄRKER IST LAUT! WENN SIE SICH HOHEN LAUTSTÄRKEPEGELN AUSSETZEN, LAUFEN SIE GEFAHR, DAUERHAFTE HÖRSCHÄDEN ZU ERLEIDEN!
Im Geräteinneren befinden sich keine vom Benutzer zu wartenden Bauteile. Überlassen Sie Wartungs- und Service-Arbeiten ausschließlich qualifiziertem Fachpersonal! Trennen Sie den Verstärker unbedingt vom Stromnetz bevor Sie das Gehäuse entfernen!
EXPORT-GERÄTE: Stellen Sie sicher, dass das Gerät für die korrekte Netzspannung vorbereitet und eine den örtlichen Standards
entsprechende Erdungsleitung vorhanden ist.
LESEN UND BEFOLGEN SIE DIE BEDIENUNGSANLEITUNG!
INHALTSANGABE
Vorsichtsmaßnahmen
2-3
Überblick
5
Sofortstart
6
Hilfsreiche Hinweise
6
VORDERSEITE
Eingänge
7
Gain
7
Bass
8
Mitten
8
Treble
8
DI-Level
9
Master
9
Parametrischer Equalizer
9-10
RÜCKSEITE
Netzsicherung
11
Netzbuchse
11
Direct Out
12
Effects Loop
12
Speaker Output
12
Werkseinstellungen
13
Ihre Einstellungen
14
Parts List
15
ÜBERBLICK
Wir möchten Ihnen gratulieren, dass Sie sich für den Walkabout als Bassverstärker entschieden haben. Herzlich willkommen
in der Mesa/Boogie Familie! Der kompakte, kleine Bruder des M-Pulse 600 bringt in Sachen Klang und Ausstattung alles mit, was
man von einem Amp im Touralltag erwartet.
In der Brust dieses Boliden klopft ein 300 Watt Simul-State Poweramp, der die meisten Clubs und mittelgroße Säle mit
erstaunlicher Leichtigkeit bewältigen kann. Das röhrengetriebe MosFet Design vereint die besten Qualitäten von Röhren- und
Solid State Technologie zu einer leichtgewichtigen und zuverlässigen Plattform für äußerst musikalische Sounds. Diese klangvolle
Ladung Kraft wird vom MASTER Regler dosiert an den SPEAKER OUTPUTS ausgegeben. Für maximale Effektivität der Endstufe sollte
die Summe der angeschlossenen Lautsprecher idealerweise 4 Ohm Impedanz haben. Sollten Sie sich mal in richtig großen Hallen
wiederfinden, dann sorgt der symmetrische XLR Ausgang mit frontseitigem DI LEVEL Regler für den Anschluß an die PA-Anlage.
Der WalkAbout hat als klangbildendes Werkzeug eine aus vier Abschnitten bestehende Röhrenvorstufe. Der Signalweg fängt an
beim Input, wo sowohl aktive als auch passive Instrumente ihre eigene Buchse finden. Der vorderseitige GAIN Regler bestimmt die
Signalstärke und Klangfarbe des Preamp Signals und der Signalfluß den Sie durch die Klangregelung schicken wollen. Aktive BASSund TREBLE Regler arbeiten Hand in Hand mit der passiven Mittenregelung und bilden folglich eine leistungsfähige Kette musikalisch
interaktiver und leicht verständlicher Klangregler. Wenn Sie noch weitere Feineinstellungen brauchen sollten, steht dafür der semiparametrische 3-Band EQ zur Verfügung, der Frequenzen zwischen 30 Hz und 12 kHz abdeckt. Dieser EQ im Signalweg ermöglicht
eine schnelle und mühelose Einstellung des gewünschten Sounds. Vernünftig gewählte Q-Werte (Flankensteilheit) der drei Bänder
sorgen für leichte Bedienbarkeit, wobei sich die Frequenzbereiche der Regler leicht überlappen, damit Sie in den Bereichen, wo die
Frequenzbänder sich treffen, eine zielgenaue und haarscharfe Einstellung vornehmen können.
Jetzt haben Sie sich einen groben Überblick über die Regelmöglichkeiten und Besonderheiten Ihres neuen Walkabout gemacht
- Zeit, in die Tiefe zu gehen und die einzelnen Regeleinheiten zu durchleuchten, damit Sie zum Schluß ohne Schwierigkeiten Ihren
persönlichen Sound kreieren können.
EIN SOFORTIGES ZUFRIEDENES LÄCHELN:
ACTIVE
S I M U L ST AT E
TM
ENGINEERING
B A S S A M P L I F I E R
0 db
INSTRUMENT
INPUTS
-15
GAIN
BASS
MID
+
60 Hz
30
PASSIVE
FOUR - STAGE VACUUM TUBE PREAMPLIFIER
0
300
-
0
+
-
340Hz
200
2K
+15
2K
1.2K
PARAMETRIC EQUALIZER
TREBLE
DI LEVEL
MASTER
ON
12K
POWER
Starthilfe:
1. Verbinden Sie das Netzkabel mit einer geerdeten Steckdose (verwenden Sie niemals eine Steckdose ohne Erdung).
2. Optimal für Ihren Walkabout ist eine Lautsprecherimpedanz von 4 Ohm. Sie können ohne weiteres Lautsprecherboxen von 8
Ohm anschließen, ohne dass der Ton darunter leidet, der Verstärker wird aber nicht seine volle Leistung bringen. Die Minimalimpedanz beträgt 2 Ohm, aber auch wenn der Walkabout bei dieser Minimallast arbeiten kann, und sogar noch etwas mehr als seine
Nominalleistung bringt, ist dies nicht empfehlenswert. Wenn Sie längere Zeit mit 2 Ohm spielen, können die Power MosFets zu
heiß werden, und die Schutzeinrichtung wird die Endstufe stummschalten bis die MosFets sich abgekühlt haben. Vermeiden Sie es
also unbedingt, den Walkabout mit 2 Ohm Impedanz zu betreiben.
3. Verwenden Sie qualitativ hochwertige Kabel zwischen Instrument und Walkabout, sowie zwischen Walkabout und Lautsprecher.
Das abgeschirmte Instrumenten-Kabel sollte eine geringe Kabelkapazität haben. Verwenden Sie möglichst keine Kabel die länger
als 5m sind; längere Kabel haben eine zu hohe Kabelkapazität und Sie verlieren dadurch an Höhen und Biss. Das Lautsprecherkabel sollte möglichst dicke Adern haben, nicht abgeschirmt sein und für den besten Klang ebenfalls so kurz wie möglich gehalten
werden.
4. Der BASS- und der TREBLE-Regler sind aktive “shelving“ (sog. “Kuhschwanz-“) Schaltungen, die ein besonders breites Frequenzband kontrollieren, auch wenn sie hauptsächlich um Ihren Q-Punkt arbeiten. Diese breite Arbeitsweite verträgt sich besonders gut
mit dem passiven, ebenfalls breitbandig angelegten Mittenregler. Weil BASS und TREBLE vom aktiven Typ sind, wird der Bereich um
ihren Q-Punkt abgesenkt, wenn der Regler unter 12:00 Uhr steht, und angehoben, wenn der Regler über 12:00 Uhr bewegt wird.
Der Mittenregler ist passiv und hebt einfach ein breites Mittenband an wenn der Regler aufgedreht wird.
5. Wenn Sie mit dem parametrischen Equalizer arbeiten, sollten Sie diesem Grundsatz folgen: Es ist oftmals besser unerwünschte
Frequenzen abzusenken, als erwünschte Frequenzen hoch zu schieben. Wenn Sie so verfahren, werden Sie Nebengeräusche reduzieren und immer genügend Headroom haben. Der parametrische EQ ist ein mächtiges Werkzeug, wenn er richtig angewendet
wird. Er kann aber bei falscher Benutzung leicht ins Gegenteil schlagen und einen unausgewogenen Sound voller „Löcher“ und
Nebengeräuschen hinterlassen.
6. Wenn Sie externe Signalprozessoren einsetzen, bekommen Sie meistens die besten Ergebnisse, wenn Sie dazu den EFFECTS
LOOP benutzen, den Einschleifpunkt zwischen dem Preamp und dem Power Amp Ihres Walkabout. Benutzen Sie hierzu kurze und
hochwertige Kabel und verbinden Sie damit den Eingang Ihres externen Prozessors mit der SEND-Buchse und den Ausgang mit
der RETURN-Buchse des Walkabout.
VORDERSEITE: Regler und Funktionen
7. Der Schaltkreis der DIRECT OUTPUT Buchse beinhaltet einen GROUND LIFT Schalter, der die Gehäuse-Erde von der Buchse trennt.
Wenn die Verbindung mit einem Mischpult ein Brummen verursacht, versuchen Sie diesen Schalter umzulegen. Schalten Sie aber
zuerst den Eingang des Mischpults stumm. Meistens (aber nicht immer) wird das Brummen von einer sogenannten Masseschleife
verursacht; das Umlegen des Schalters unterbricht unter Umständen diese Schleife.
Wir hoffen, dass Ihnen diese Starthilfe weitergeholfen hat, um mit Ihrem Walkabout einen guten - nein, den besten - Sound zu
bekommen den Sie je hatten. Sie kennen sich jetzt schon etwas besser mit den Reglern und Features aus und wir möchten Ihnen
nun die einzelnen Regler und Schaltkreise in Detail erklären.
INSTRUMENT EINGÄNGE: AKTIV / PASSIV
Dies sind die Eingangsbuchsen für Ihren Bass. Mit den zwei Buchsen können Sie jedes Instrument anpassen.
Die ACTIVE Eingangsbuchse ist weniger empfindlich und hat mehr Headroom als die PASSIVE Buchse. Sie funktioniert am besten mit Instrumenten, die einen Preamp mit aktiver Klangregelung an Bord haben. Solche Bässe
geben für gewöhnlich ein viel stärkeres Signal ab als konventionelle instrumente, sogar wenn Ihre Klangregelung
auf „flat“ steht. Der extra Headroom ist nötig, damit keine Verzerrungen im Eingangsbereich auftreten und diese
ACTIVE Buchse sollte immer benutzt werden, wenn der Bass eine aktive Klangregelung oder Vorverstärker hat
(leicht zu erkennen, wenn Ihr Bass Batterien braucht).
Sie können die ACTIVE Buchse aber auch mit einem passiven Bass verwenden, speziell wenn Sie recht stark in die
Saiten greifen und trotzdem einen cleanen Sound brauchen. Bedenken Sie dabei, dass Sie dann wirklich Hände
wie King Kong brauchen, um den Verstärker auf volle Leistung zu bringen.
Die PASSIVE Buchse ist für konventionelle Instrumente mit passiven Pickups ausgelegt, die weniger Ausgangssignal liefern. Dieser Eingang ist empfindlicher als der aktive Eingang und kann deshalb die Vorstufe leichter zum
Verzerren bringen, mit weniger Signalstärke. Bedenken Sie dies, wenn Sie recht kräftig spielen, oder - umgekehrt,
wenn ein bischen knurrende Verzerrung gerade zu Ihren Sound passt. Dann kann diese Buchse nämlich genau
den Schub in der Vorstufe liefern.
GAIN
Dieser Regler bestimmt den Charakter der Eingangsempfindlichkeit. Die unteren Bereiche des Reglers (unterhalb von 12:00 Uhr)
sorgen für mehr Headroom und einen „scooped“ (ausgehöhlt, Bässe und Höhen mit wenig Mitten) brillanten Klang. Die Obertöne
kommen in diesem Bereich besser durch und dadurch klingen die Höhen transparent und lieblich. Dieser Bereich ist genau geeignet für „funky“ Spielarten, denn mit dem Daumen entsteht genau dieses „Gummiband“- Feeling in den Tiefen
und Mitten, während der „Snap“ auf der G-Saite präzise in dem Frequenzband stattfindet, wo es angenehm
klingt, ohne den befürchteten „Gak-Gak“-Klang.
Wenn Gain über die 12:00 Uhr Position hinausgedreht wird, entsteht ein runder, gewichtiger Sound und der
Headroom wird allmählich weniger, bis letztendlich eine Röhrenverzerrung den Sound bestimmt, wenn die
12AX7 Röhre in die Sättigung gefahren wird.
Zwischen 12:00 und 14:30 ist der Bereich, wo der klassische, warme Röhrensound zuhause ist, und in diesem schmalen Gebiet
werden Sie ein wahres Klanguniversum entdecken. Winzige Drehungen produzieren hier zarte, aber deutliche Änderungen im
Anspracheverhalten, die sich anfühlen wie Zeitverschiebungen.
Durch Herumexperimentieren mit der Gainstärke können Sie Ihren Verstärker sogar so abstimmen, dass es sich anfühlt, als ob er vor
dem Groove herhüpft und fast schon auf nervöse Art antreibt, oder auch als ob er einen Tick hinterher liegt und ein lässiges „laidback“ Feeling produziert. Die Unterschiede in Attack und Sustain erzeugen frappierende Ergebnisse im psycho-akustischen Bereich,
wie der Bassist - und damit die ganze Band - mit dem Zeitgefühl umgeht und damit den Groove manipuliert.
VORDERSEITE: (Fortsetzung)
BASS
Dieser Regler ist verantwortlich für die grundlegende Mischung tiefer Frequenzen in der Röhrenvorstufe. Wie wir schon bei der
Starthilfe erwähnten, ist es ein aktives Filter vom „Shelving“ Typ, im Gegensatz zu einem passiven System. Das bedeutet, dass das
Signal bei einer bestimmten festgelegten Frequenz angehoben oder abgesenkt wird. Dieser Regler unterscheidet sich von dem
tiefen Band aus dem parametrischen EQ dadurch, dass sein Wirkungsbereich Q viel breiter und sanft abfallender ist, als der enge
Q-Wert des PARAMETRIC EQ.
Das Bass-Poti ist im Endeffekt ein Gain- und Frequenzregler in einem, mit dem Q-Zentrum bei 55 Herz. Ober und
Untertöne in beiden Richtungen werden mit einbezogen, da das Filter breitbandig angelegt ist. Wenn der Regler
über 12:00 Uhr hinausgedreht wird, gibt es eine Anhebung von bis zu 6 dB pro Oktave in einem Bereich bis ca.
321 Hz (ab hier hat der Regler keinen Einfluss mehr).
Die 12:00 Position verkörpert die „flat“ Position (keine Anhebung bzw. Absenkung).
Wenn der Bass-Regler unter die 12:00 Uhr Position bewegt wird, werden 55 Hz und alle Obertöne abgesenkt
und schließlich ganz ausgeblendet. Umgekehrt zur Anhebung vorhin, gibt es hier eine Absenkung von 6 dB pro
Oktave, die bei 55 Hz beginnt und bis 20 Hz herunter geht, wo das Shelving-Filter bei -20 dB Absenkung endet, wenn die 07:30 Uhr
Position erreicht ist (ganz aus).
Mit dieser Art von breitbandigem aktivem Regler können Sie Bass-Einstellungen erzielen, die weit über die üblichen Möglichkeiten
von passiven Bassreglern hinausgehen. Er kann die Bässe zu einem fast irrsinnigem Niveau anheben und mit einer Drehung bis zu
Transistorradioklang abmagern. Es ist klar, dass Sie bei einem Regler mit derart starker Wirkung gewissenhaft vorgehen müssen um
wirklich musikalische Ergebnisse zu erzielen. Denken Sie daran, besonders bei der Zusammenarbeit mit der Bassregler des 3-bandigen semi-parametrischen EQ.
MITTEN
Dies ist die einzige passive Regeleinheit in der Kette der Klangregelung. Sie wurde deshalb so entworfen, weil sich ein passiver
Mittenregler von Natur aus musikalisch einfügt und mit seinem breiten Kreuz und runden Schultern Frequenzlöcher stopfen kann.
Anders als beim BASS-Regler, kann dieses Filter nur anheben. Und wenn es auch einen breiten Mittenbereich aus dem Mix zu entfernen vermag - es kann die extreme Absenkung eines aktiven Filters nicht bieten.
Sie werden bald feststellen, dass dieser Regler auf eine natürliche, urtümliche Art erstaunlich gut beim
Formen des Mittenbereichs arbeitet. Er ist damit das ideale Gegenstück zu seinen aktiven Nachbarn. Es ist
eigentlich schwer, diesen versöhnlichen Regler falsch einzustellen: Er gibt genau das was Sie brauchen,
und nicht mehr. Diese einfache Geradlinigkeit ist eine willkommene Ruhepause zu den angrenzenden
Reglern, ganz zu schweigen vom 3-Band SEMI-PARAMETRIC EQ.
Für spezifische, einschneidende Eingriffe im Mittenbereich (mittenberaubte „scooped“ Sounds), wie sie in
modernen R&B- und Funk-Stilrichtungen vorkommen, gibt es genügend Kerbfiltermöglichkeiten in der aktiven Abteilung. Deshalb
haben wir uns an dieser Stelle für die bewährte passive Mittenregelung entschieden, die in all unseren Verstärkern jahrelang großartige Dienste geleistet hat. Es ist schwer einen Klassiker zu toppen.
TREBLE
Treble ist, wie es zuvor bei der BASS-Abteilung schon der Fall war, ebenfalls ein aktiver Filterkreis - gewählt wegen seiner Fähigkeit,
den oberen Tonbereich radikal zu modellieren. Und wie beim BASS gibt es auch hier eine Zentrumsfrequenz Q, mit Obertönen
darunter und darüber, die angehoben oder abgesenkt werden können.
Wenn der Regler über 12:00 Uhr hinausgedreht wird, gibt es eine Anhebung von 6 dB pro Oktave, beginnend bei ca. 723 Hz bis eine Anhebung von +20 dB erreicht ist. An diesem Punkt ist die Anhebung
konstant +20 dB für alle Frequenzen oberhalb von 723 Hz, ganz bis zu 20 kHz.
Diese Anordnung sorgt für einen zuckersüßen Höhenbereich - ohne den Biss und die Fokussiertheit eines
traditionellen passiven Treblereglers vermissen zu lassen.
Wenn der TREBLE-Regler unter die 12:00 Uhr Position bewegt wird, gibt es hier eine Absenkung von 6 dB
pro Oktave, die bei 3,2 kHz beginnt und bis 723 Hz herunter geht, wo das Shelving-Filter bei -20 dB Absenkung endet, wenn die
07:00 Uhr Position erreicht ist (ganz aus).
Die Fähigkeit, diese Frequenzen nahezu komplett zu kappen, öffnet die Tür für unglaublich warme und reichhaltige Jazz- und R&BSounds, die Originalaufnahmen von damals sehr nahe kommen.
VORDERSEITE: (Fortsetzung)
Das aktive Treble Poti schließt die Kette der Klangregler und bietet Ihnen ein leistungsstarkes und äußerst zielgenaues Werkzeug
für Ihre Basis-Klangeinstellung. Es wundert nicht, dass viele Bassisten, die den Walkabout zum ersten Mal benutzen, anmerken, dass
schon diese Klangregelung, zusammen mit dem GAIN-Regler einen hervorragenden Sound erzeugt!
HINWEIS: Wie beim BASS-Poti zuvor, möchten wir Sie nochmals darauf hinweisen, dass ein Regler mit dermaßen starker Wirkung mit vorsichtiger Finesse verwendet werden sollte. Im Falle des Treble Reglers gilt dies um so mehr, weil hohe Frequenzen dem Ohr lauter erscheinen
und generell schmerzhaft sein können wenn sie bis zum Äußersten aufgedreht werden. Ein anderer Grund zu Vorsicht ist die Tatsache, dass
viel Gain in den hohen Frequenzen den Rauschpegel ganz erheblich anheben kann. Dies wird noch verschärft, wenn auch beim ACTIVE
MID die hohen Frequenzen angehoben wurden. Stellen Sie Ihren Klang also sorgfältig, und vor allem musikalisch ein!
DI-LEVEL
Dieses Poti regelt die Signalstärke, die an der rückseitigen DIRECT OUT XLR Buchse anliegt. Sie verfügen hier über Reserven in Überfluss und werden ohne Probleme die meisten Live- oder Studiopulte ansteuern können. Sie sollten sich angewöhnen diesen Regler
beim Einschalten des Walkabouts immer auf null zu haben, um Schaden am Mischpult, an den Lautsprechern oder an einem Satz
unvorbereiteter Ohren zu vermeiden, wenn Sie versehentlich einen lauten Ton spielen, bevor der Eingang
am Pult eingepegelt wurde.
HINWEIS: Der DIRECT Ausgang bekommt sein Signal direkt von der Vorstufe. Der MASTER Regler ist hier wirksam,
sodass er die Lautstärke am DI LEVEL Regler mitbestimmt. Dies mag auf den ersten Blick unter Live-Umstände
eine Unbequemlichkeit bedeuten; die klanglichen Vorteile dieser Schaltung sind diesen Kompromiss aber wert.
Sollten Sie wirklich unbedingt eine Trennung zwischen den zwei Reglereinheiten brauchen, dann können Sie uns
kontaktieren für eine einfache Modifikation. Das wird aber die Qualität und den Pegel des Signals heruntersetzen.
MASTER
Dieser wichtige Regler bestimmt die endgültige Lautstärke Ihres Walkabout. Dadurch können Sie die Vorstufe erst mal nach
Belieben einstellen. Die Gesamtlautstärke der SimulState Endstufe bestimmen Sie mit dem MASTER Regler unabhängig davon am
Schluss.
HINWEIS: Verwenden Sie den Master Regler mit Vorsicht. Der Walkabout kann sehr hohe Lautstärken produzieren, die potentiell gefährlich für Ihre oder andere Ohren sein können. Deshalb empfehlen wir dringend, den
Master Output Regler immer auf „0“ zu stellen bevor Sie den Walkabout einschalten oder größere Veränderungen
an anderen Einstellungen vornehmen.
PARAMETRISCHER EQUALIZER
Ihr Walkabout ist mit einem leistungsfähigen seriellen 3-Band semiparametrischen Equalizer ausgestattet, der es ermöglicht, nahezu jeden Sound einzustellen. Zwischen feinfühligen Klangkorrekturen und extremem „Notching“ oder „Boosting“ ist alles möglich,
was immer Sie sich nur erdenken können. Wie schon erwähnt, ist der EQ seriell geschaltet, was nichts anders heißt, als dass er
immer im Signalweg ist. Wenn Sie den Klang nicht beeinflussen wollen, stellen Sie alle Regler des EQs auf 12:00 (nach oben; bzw.
auf „0“), und der EQ wird das Signal unbeeinträchtigt durchlassen. Diese 12:00 Position können Sie als „flat“ verstehen, oder anders
gesagt, als „bypass“.
GAIN REGLER
Diese drei GAIN-Potis regeln die Menge der Frequenzen die mit den FREQUENCY-Reglern eingestellt sind.
Jeder dieser GAIN-Regler hat ein Wirkungsbereich von vollen 30 dB: 15 dB Absenkung und 15 dB Anhebung
von der Mittenposition „0“ (12:00 Uhr) ausgehend. Bei der Suche nach einem bestimmten Sound kommen
Sie manchmal schneller zum Ziel wenn Sie den GAIN Regler zuerst extrem (-15 oder +15 dB) einstellen und
das Frequenzband mit dem FREQUENCY-Regler nach der gewünschten Frequenz absuchen.
VORDERSEITE: (Fortsetzung)
An dieser Stelle wäre es angebracht darauf hinzuweisen, dass diese drei GAIN Regler, weil sie so wirksam sind, Ihren Sound auch
sehr schnell aus dem Gleichgewicht steuern können und Löcher im Mix entstehen können. Beginnen Sie bei Ihrer Klangeinstellung
immer mit den standard Klangreglern Bass, Mid und Treble, bevor Sie feinfühlig zum PARAMETRIC greifen. Erwarten Sie nicht einen
super Sound zu kriegen wenn Sie alles hochdrehen. Machen Sie kleine Änderungen und erlauben Sie Ihren Ohren, sich an den
“neuen“ Sound zu gewöhnen. Bei diesen hochwirksamen Reglern müssen Sie eine Art von „Katerstimmung“ im Sound in Kauf nehmen. So kann es leicht passieren, dass Sie nach stundenlangem Herumschrauben zum Ausgangspunkt zurückgekehrt sind, und
womöglich denken, der Verstärker sei defekt. Ist er nicht. Es sind Ihre Ohren, die einfach zuviel EQ abbekommen haben.
Der alte Spruch: “Weniger ist Mehr“ ist hier angebracht. In den meisten Fällen bekommen Sie ein besseren Sound durch Zurückdrehen von
Frequenzen die Sie nicht wollen, als durch Anheben von Frequenzen die Sie für wünschenswert halten. Auf dieser Weise können Ihre Ohren
die Klangabstufungen besser beurteilen und die nächste Einstellung ins Visier nehmen, weil Sie die Lautstärke nicht ins unendliche eskalieren lassen. Und was noch wichtiger ist: Sie werden nicht so schnell einen Sound mit vielen Nebengeräuschen einstellen.
FREQUENCY REGLER
Diese drei Regler teilen das Frequenzspektrum des Walkabout in drei „durchkämmbare“ Frequenz-Bänder auf. Sie können also mit
dem FREQUENCY Regler auf eine bestimmten Frequenz fokussieren und mit dem GAIN Regler diese Frequenz dann anheben oder
absenken. Wie Sie vermutlich bemerkt haben, überlappen sich die drei Frequenzbänder leicht. Auf diese Art können Sie angrenzende Frequenzbänder benutzen, um Frequenzen zu bearbeiten, die sehr nah beieinander liegen.
Das große Plus eines 3-Band EQ ist seine Benutzerfreundlichkeit. Da es nur drei Bänder gibt, fallen diese automatisch in leicht erkennbare Bereiche von Tiefen, Mitten und Höhen. Wenn die Einen auch sagen, dass dies die Genauigkeit
der Klangeinstellung beschränkt, weil die Abtrennung zu breit gewählt ist, so bevorzugen die Anderen
dieses Setup, weil es zu großartigen Sounds führt. Weil in beiden Denkweisen ein Kern von Wahrheit liegt,
bauen wir beide Ansätze (unsere M-Pulse Modelle haben 5-Band EQs).
Es schadet dem Walkabout gewiss nicht, dass er einen einfachen semiparametrischen 3-Band EQ bekommen hat. In Gegenteil, viele Musiker werden es lieben, dass sie alles was sie brauchen, schnell und
zielsicher finden können. Die Bänder sind von tief bis hoch angeordnet, die Mittenfrequenzen bei 60, 340
und 2000 Hz. Die FREQUENCY Regler durchkämmen die Bereiche von den linken bis zu den rechten Zahlen unterhalb der Reglern.
Zum Beispiel kann der 60 Hz Band-Regler zwischen 30 und 300 Hz fokussieren; bei 60 Hz ist die Mitte des Regelbereiches (12:00
Uhr Position). Der 340 Hz Band-Regler ist besonders einflussreich, weil er zwischen dem unteren Mitten-/oberen Bassbereich bei
200 Hz und dem oberen Mitten-/unteren Höhenbereich bei 2 kHz scharfstellen kann, der Bereich wo die akustisch empfindlichst
wahrgenommenen Frequenzen liegen. Bestimmte Frequenzen werden nämlich vom Ohr empfindlicher wahrgenommen als andere, und man kann getrost annehmen, dass die Meisten von uns für die oberen Mitten und unteren Höhen viel empfindlicher sind
als für ganz tiefe- oder superhohe Frequenzen. Weil wir unterschiedlich hören, und diese Frequenzempfindlichkeit bis zu einem
gewissen Grad bei uns allen vorhanden ist, ist es normal, dass manche Regler empfindlicher reagieren als andere. In der Regel sind
es die äußeren Bänder (60Hz und 2kHz) die dieses Phänomen aufweisen. Sie werden diese GAIN Regler geringfügig mehr auf- oder
zu drehen müssen als beim Mittelband, um ein gewünschte Klangbild zu erreichen. Dies ist ganz normal und es ist nicht Ihr WALKABOUT, der sich schlecht benimmt.
HINWEIS:
Das obere Band des SEMI-PARAMETRISCHEN EQUALIZERs kann extrem wirksam sein. Gehen Sie deshalb in diesem Bereich vorsichtig mit
dem GAIN-Poti um, denn zu viel GAIN wird unerwünschte Nebengeräusche und Rauschen hervorrufen. Dies wird noch verstärkt wenn der
TREBLE Regler ebenfalls in den oberen Bereichen seines Regelweges steht. Wenn Sie ein Klangbild mit vielen oberen Frequenzen brauchen,
dann satteln Sie das Pferd doch lieber von der andere Seite auf und fangen damit an, die tiefe Frequenzen abzusenken anstatt sie neutral
(flat) zu lassen und die Höhen anzuheben. Damit werden Sie den Nebengeräuschpegel wesentlich senken und trotzdem zum erwünschten
höhenbetonten Klangbild kommen.
Wir weisen nochmals darauf hin, dass Sie den PARAMETRIC EQ nur zur Feinabstimmung des Tons nutzen sollten. Wie ein Rennauto - motorisiert um von “0“ auf wahnwitzige Geschwindigkeiten beschleunigen zu können - hat der WALKABOUT diesen EQ, der den Klang ruinieren
kann, wenn der Pilot unvorsichtig damit umgeht. Verwenden Sie dieses empfindliche Instrument mit Bedacht und vor allem im musikalischen Sinne, und vermeiden Sie extreme Einstellungen, die einen sonst großartigen Sound augenblicklich zerstören könnten.
10
RÜCKSEITE:
NETZSICHERUNG: Dies ist die Netzsicherung für den WALKABOUT. Ersetzen Sie diese Sicherung nur mit einer Sicherung vom Typ
“träge“ (T) und dem auf Ihrem Gerät aufgedruckten Wert. Das ist extrem wichtig, denn der WALKABOUT zieht bei hohen Lautstärken
beträchtliche Mengen Strom.
NETZBUCHSE: Das “EURO“-Netzkabel macht den Auf- und Abbau zum Kinderspiel. Speziell beim Verwenden eines vorverkabeltes Racks macht es den Ein- oder Ausbau besonders einfach. Sollten Sie je ein extra Netzkabel brauchen, so wenden Sie sich an
Ihren Händler. Kontrollieren Sie den Sitz des Netzkabels in der Netzbuchse auf guten Halt, bevor Sie einschalten.
HINWEIS: ÄNDERN SIE NIEMALS IRGENDETWAS AM NETZKABEL!
HINWEIS: BLOCKIEREN SIE NIEMALS DIE LÜFTUNGSÖFFNUNGEN!
11
RÜCKSEITE: (Fortsetzung)
DIRECT OUT: In dieser Abteilung wird das komplette Preampsignal inklusive SEMI PARAMETRISCHEEM EQ und
Effectloop als symmetrisches Signal für ein Live- oder Studio-Mischpult ausgegeben. Sie besteht aus zwei Elementen: 1). Eine XLR Buchse (männlich)
2). Ein GROUNDLIFT Schalter.
GROUND LIFT: Dieser Schalter unterbricht die Erdverbindung zwischen dem WALKABOUT Gehäuße und der XLR
Buchse. Lassen Sie diesen Schalter grundsätzlich in der GND Position (nach unten). Wenn ein Brummen beim
Verbinden mit dem Mischpult auftritt, können Sie versuchen dies mit diesem Schalter (auf LIFT) zu unterbinden. In den meisten Fälle (aber nicht
immer!) wird das helfen.
HINWEIS: Erdschleifen und Brummbekämpfung ist eine sehr komplexe Wissenschaft für sich. Der GROUND LIFT Schalter ist
kein Wunderheiler. Sie sollten nicht erwarten, dass er in allen Fällen die Erdschleife die den Brumm verursacht unterbricht.
EFFECTS LOOP:
Der WALKABOUT hat einen internen EFFECTS LOOP eingebaut, um Verbindung mit externen
Effektprozessoren aufnehmen zu können. Dieser Loop-Schaltkreis befindet sich auf dem Schnittpunkt zwischen Preund Poweramp und ist seriell zum trockenen (dry) Signal verkabelt. Es ist deshalb äußerst wichtig, Effektprozessoren
von guter Qualität zu verwenden. Obwohl die meisten Geräte anschlußtechnisch keine Probleme bereiten, so ist es
trotzdem so, dass minderwertige Geräte den Klang sehr verfälschen können. Denken Sie daran, dass jede Klangkette
nur so gut klingen kann wie sein schwächstes Glied.
FX ON / BYPASS Der LOOP hat einen sogenannten “Hard Bypass“ Schalter, womit Sie die angeschlossenen Geräte komplett aus der Signalkette
nehmen können, z.B. im Studio - oder wann immer Sie die angeschlossene Periferie nicht benutzen wollen. Die meisten Menschen werden dabei
kaum einen Klangunterschied hören, aber für die Puristen unter uns ist es beruhigend zu wissen, dass der Signalweg so direkt wie möglich ist.
So verwenden Sie den EFFECTS LOOP:
1). Verbinden Sie die SEND Buchse mit der Eingangsbuchse Ihres Effektprozessors.
2). Verbinden Sie die Ausgangsbuchse Ihres Effektprozessors mit der RETURN Buchse.
3). Setzen Sie den EFFECTS LOOP BYPASS Schalter in die ON Position.
4). Stellen Sie die Ein- und Ausgangspegelregler Ihres Effektprozessors so ein, dass beim Umschalten des Bypassschalters von ON auf BYPASS
kein Lautstärkesprung auftritt. Es kann u. U. sein, dass Sie den Ausgangspegelregler des WALKABOUT zurückdrehen müssen, wenn die Aussteuerungsanzeige des Prozessors in den roten Bereich fährt.
SPEAKER OUTPUT: Der WALKABOUT hat diese zwei Klinkenbuchsen als Ausgang für Ihre Lautsprecherboxen. Die
empfohlene Lautsprecherimpedanz beträgt 4 Ohm, wobei die mächtige SIMUL STATE Endstufe riesige 300 Watt RMS
ohne Verzerrung ausgeben kann (mit mit Pegelspitzen von bis zu 400 Watt)
HINWEIS: Sie können auch mit einer Lautsprecherimpedanz von 8 Ohm arbeiten, die Ausgangsleistung sinkt dann auf etwa 150 Watt.
12
EINSTELLUNGEN - Wir empfehlen heute:
FACTORY SAMPLE SETTINGS
Huge & Round (Parametric EQ Optional)
ACTIVE
S I M U L ST AT E
TM
ENGINEERING
B A S S A M P L I F I E R
0 db
INSTRUMENT
INPUTS
-15
GAIN
BASS
+
MID
30
300
0
-
60 Hz
FOUR - STAGE VACUUM TUBE PREAMPLIFIER
PASSIVE
0
+
-
+15
340Hz
200
2K
2K
1.2K
TREBLE
DI LEVEL
MASTER
ON
12K
PARAMETRIC EQUALIZER
POWER
Scooped R & B
ACTIVE
S I M U L ST AT E
ENGINEERING
B A S S A M P L I F I E R
TM
0 db
INSTRUMENT
INPUTS
-15
GAIN
BASS
+
-
60 Hz
MID
30
PASSIVE
0
+
-
340Hz
300
FOUR - STAGE VACUUM TUBE PREAMPLIFIER
0
200
+15
2K
2K
1.2K
TREBLE
DI LEVEL
MASTER
ON
12K
PARAMETRIC EQUALIZER
POWER
Articulate Solo
ACTIVE
S I M U L ST AT E
TM
ENGINEERING
B A S S A M P L I F I E R
0 db
INSTRUMENT
INPUTS
-15
GAIN
BASS
+
-
60 Hz
MID
30
PASSIVE
0
300
FOUR - STAGE VACUUM TUBE PREAMPLIFIER
0
+
-
+15
340Hz
200
2K
2K
1.2K
TREBLE
DI LEVEL
MASTER
ON
12K
PARAMETRIC EQUALIZER
POWER
Driving Rock (Parametric EQ Optional)
ACTIVE
S I M U L ST AT E
TM
ENGINEERING
B A S S A M P L I F I E R
0 db
INSTRUMENT
INPUTS
-15
GAIN
BASS
MID
+
60 Hz
30
PASSIVE
FOUR - STAGE VACUUM TUBE PREAMPLIFIER
0
300
-
0
+
-
340Hz
200
2K
+15
2K
1.2K
PARAMETRIC EQUALIZER
TREBLE
DI LEVEL
MASTER
ON
12K
POWER
13
EINSTELLUNGEN - Ihre persönliche Sounds:
PERSONAL SETTING PAGE
ACTIVE
S
I
M
U
L
STM T
A
T
E
B
A
S
S
A
M
P
L
I
F
I
E
E N G I N E E R I N G
R
0 db
INSTRUMENT�
INPUTS
-15
GAIN
ACTIVE
BASS
S
I
M
U
L
STM T
A
T
E
B
A
S
S
A
M
- +
60 Hz
30
FOUR - STAGE VACUUM TUBE PREAMPLIFIER
PASSIVE
0
P
L
I
F
I
E
- +
300
200
S
I
M
U
L
STM T
A
T
E
B
A
S
S
A
M
P
L
I
F
I
E
- +
MID
300
200
PASSIVE
I
M
U
L
STM T
A
T
E
B
A
S
S
A
M
P
I
F
I
E
- +
MID
300
200
PASSIVE
14
BASS
2K
TREBLE
2K
PARAMETRIC EQUALIZER
DI LEVEL
1.2K
ONMASTER
12K
POWER
E N G I N E E R I N G
R
-15
GAIN
0
+15
340Hz
0 db
INSTRUMENT�
INPUTS
12K
0
- +
60 Hz
L
ONMASTER
E N G I N E E R I N G
BASS
S
1.2K
DI LEVEL
POWER
R
30
FOUR - STAGE VACUUM TUBE PREAMPLIFIER
ACTIVE
2K
TREBLE
2K
PARAMETRIC EQUALIZER
-15
GAIN
0
+15
340Hz
0 db
INSTRUMENT�
INPUTS
12K
0
- +
60 Hz
BASS
ACTIVE
1.2K
ONMASTER
E N G I N E E R I N G
30
FOUR - STAGE VACUUM TUBE PREAMPLIFIER
PASSIVE
DI LEVEL
POWER
R
-15
GAIN
2K
TREBLE
2K
PARAMETRIC EQUALIZER
0 db
INSTRUMENT�
INPUTS
+15
340Hz
MID
0
- +
60 Hz
30
FOUR - STAGE VACUUM TUBE PREAMPLIFIER
0
- +
300
+15
340Hz
MID
200
0
PARAMETRIC EQUALIZER
2K
TREBLE
2K
1.2K
DI LEVEL
ONMASTER
12K
POWER
FRONT VIEW: WalkAbout
ACTIVE
S I M U L ST AT E
TM
ENGINEERING
0
POT pt#
593379
-15
GAIN
LEN pt# 703782
B A S S A M P L I F I E R
0 db
INSTRUMENT
INPUTS
BULB pt# 703047
ALL FRONT PANEL KNOBS SAME
408114
part #
BASS
MID
+
0
POT pt#
593379
-
+
60 Hz
340Hz
POT pt#
592155
POT pt#
592155
30
PASSIVE
300
200
2K
POT pt#
593379
-
+15
2K
POT pt#
592155
1.2K
TREBLE
DI LEVEL
12K
PARAMETRIC EQUALIZER
POT pt# 593737
ON
MASTER
POWER
POT pt# 593151
POT pt# 593151
POT pt# 593151
POT pt# 593148
POT pt# 593151
JACK pt# 618356
SWITCH pt# 602110
JACK pt# 618356
JACK pt# 618356
REAR VIEW: WalkAbout
JACK pt# 618356
CAUTION:Unplug
power
before removing fuse or
FUSE
FUS E
POWER
120 V~
60 Hz
6A
FUSE
6A
SLO
BLO
FUSE CAP
pt# 790347
FUSE
pt# 790625
GROUND
LIFT
EFFECTS LOOP
RETURN
SEND
SPEAKER OUTPUT
SUGGESTED LOAD
4 OHMS
JACK pt# 620550
JACK pt# 618356
SWITCH pt# 607101
JACK pt# 618356
15
Vertrieb für Deutschland & Österreich
HEADLINER a division of Roland Meinl GmbH & Co.KG • An den Herrenbergen 24 • 91413 Neustadt a.d. Aisch
Tel.: 09161/788-310 • Fax.: 09161/788-300 • email: [email protected] • web: musik-meinl.de
2008/07 Terstall
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