LIGHTGATEplus

LIGHTGATEplus
Masterleuchte mit
LIGHTGATEplus
Bedienungsanleitung
Serviceanleitung
www.trilux.de
Bedienungsanleitung
2-24
Inhalt
Seite
Einleitung
Grundsätzliche Funktionen
2
Systemleuchten und Komponenten
3
Funktion und Bedienung
Betriebsarten
4
Bedienung
5
Ein-Taster-Bedienung
6-7
Mehr-Taster-Bedienung
8
Gesamtraum-Regelung
10-11
Einzelregelung mit zwei Leuchtengruppen
12-13
Offset-Regelung mit zwei Leuchtengruppen
und einem Sensor
14-17
Betrieb von bis zu 4 Leuchtengruppen
18-20
Steuerung ohne Tageslichtabhängigen-Betrieb
21-22
Bedienung der Beleuchtungsanlage mit der
Funkfernbedienung (LGR-SC)
23-24
1
Einleitung
Grundsätzliche Funktionen
Systemleuchten und Komponenten
LIGHTGATEplus kann individuell für einen bedarfsgerechten Betrieb
von Leuchten konfiguriert werden. Alle angeschlossenen Leuchten
(Betriebsgeräte) müssen über die DALI-Schnittstelle (Digital
Addressable Lighting Interface) verfügen.
Master-Leuchten
Master-Leuchten sind anschlussfertig verdrahtet
und mit integriertem Steuergerät und Sensor ausgestattet.
Zusätzliche Sensoren können
angeschlossen werden.
Alle Anschlüsse für die DALISchnittstellen und die Bedientaster sind auf bequem zugängliche Steckklemmen
aufgelegt.
Tageslichtabhängiger-Betrieb
Der Tageslichtabhängige-Betrieb reduziert den Energieverbrauch der
Beleuchtungsanlage. Bei Tageslicht wird die Beleuchtung gedimmt
und ggf. ausgeschaltet.
Bei einsetzender Dunkelheit wird die Beleuchtung automatisch wieder hoch gedimmt.
Ungeregelter-Betrieb
Im Bedarfsfall kann der Tageslichtabhängige-Betrieb deaktiviert werden, indem manuell auf einen gewünschten Helligkeitswert gedimmt
wird. Eine komfortable Möglichkeit dazu bietet die intuitive
Ein-Taster-Bedienung mit einem Schließtaster.
Anwesenheits-Erfassung
In vielen Fällen ist durch die Anwesenheits-Erfassung eine weitere
Energieeinsparung möglich. Dazu werden ein oder mehrere Anwesenheits-Sensoren eingesetzt. Die Sensoren sind so konzipiert, dass
sie auch geringe Bewegungen erfassen (z. B. im Büro).
Lichtszenen
Die Beleuchtungsanlage in einem Raum kann mit LIGHTGATEplus in
bis zu vier separate Leuchtengruppen eingeteilt werden. Diese können auf unterschiedliche Helligkeitswerte eingestellt werden.
Solche „Lichtszenen“ können gespeichert- und wieder aufgerufen
werden.
Für die Programmierung und den Aufruf von Lichtszenen empfiehlt
sich in vielen Fällen eine Funk-Fernbedienung (z. B. LGR-SC).
Controller-Leuchten
Der Aufbau der ControllerLeuchten entspricht weitestgehend dem der MasterLeuchten, jedoch ist der Sensor
extern zu montieren. Es kann
alternativ ein größerer Sensor
(Sensor LGS-RPL/S) verwendet werden, der auch einen
Funkempfänger für die Funkfernbedienung enthält und
sich durch eine erhöhte Empfindlichkeit der Anwesenheits-Erfassung
auszeichnet.
Sensor-Leuchten
Sensor-Leuchten sind nur mit einem Sensor ausgestattete
System-Leuchten, die zur Erweiterung der Anwesenheits-Erfassung
oder zur unabhängigen Regelung eines zweiten Bereiches (einer
zweiten Leuchtengruppe) eingesetzt werden können.
n
o
Ma
t
Au
ID
1
2
3
Funkfernbedienung
Sensoren der Bauform LGS-RPL/S enthalten
zusätzlich einen Funkempfänger für
die Funkfernbedienung LGR-SC.
Diese ermöglicht zusätzliche Bedienund Programmierfunktionen.
4
O
2
3
Betriebsarten und Bedienung
Betriebsarten
Bedienung
Tageslichtabhängiger-Betrieb
LIGHTGATEplus befindet sich nach dem Einschalten grundsätzlich in dem Tageslichtabhängigen-Betrieb (geregelter Betrieb),
der energiesparenden Betriebsart (sofern ein Sensor angeschlossen und die tageslichtabhängige Regelung nicht deaktiviert ist)
Automatischer Betrieb
Mit LIGHTGATEplus kann eine Beleuchtungsanlage vollautomatisch,
ohne Schalter und Taster, betrieben werden. Durch den Tageslichtabhängigen-Betrieb und Anwesenheitserfassung (Automatikbetrieb,
siehe oben) ist gewährleistet, dass immer genügend Licht zur Verfügung steht, wenn es benötigt wird.
Ungeregelter Betrieb
Ein Umschalten in den Ungeregelten-Betrieb erfolgt grundsätzlich beim manuellen Dimmen oder beim Aufrufen des
100%-Betriebs bzw. beim Aufrufen einer Lichtszene.
Der ungeregelte Betriebszustand wird durch konstantes
Leuchten der LED in der Sensoreinheit angezeigt.
100%
Die tageslichtabhängige Regelung bleibt bis zum Ausschalten deaktiviert (Ausnahme: 100%-Betrieb mit Netzschalter
aufgerufen). Nach dem Wiedereinschalten ist die Regelung
scene
erneut aktiv.
Netzschalter-Bedienung
In vielen Fällen ist ein Netzschalter allein als Bedienelement für die
Beleuchtung ausreichend.
Anwesenheitserfassung
Die Anwesenheitserfassung ist grundsätzlich unabhängig
von der Lichtregelung. Es kann dabei zwischen einem Automatikbetrieb und einem Semi-Automatikbetrieb gewählt
werden. Die Ausschaltverzögerung ist zwischen einer Minute und
sechzig Minuten einstellbar oder auch deaktivierbar (bei Abwesenheit schaltet die Beleuchtung in den Standby-Betrieb). Im Semi-Automatikbetrieb ist die Wiedereinschaltung deaktiviert.
Standby
Um das LIGHTGATEplus-System mit Schließtastern bedienen
zu können, muss es sich im Standby-Betrieb befinden. Dies
führt zu einer geringen, aber permanenten Leistungsaufnahme der Beleuchtungsanlage (Technische Daten, siehe
Service-Anleitung, Seite 59).
Aus
Mit dem Netzschalter kann das LIGHTGATEplus-System
spannungsfrei geschaltet werden um auch einen geringen
Energieverbrauch durch Standby-Verluste zu vermeiden.
4
off
OFF
Folgende Schaltfunktionen sind möglich:
Schalter
ON
OFF
OFF
ON
< 5 Sec.
100% 60 Min.
- Mit dem Schalter kann ein- und ausgeschaltet werden.
- Beim Einschalten der Beleuchtungsanlage startet diese grundsätzlich in den
tageslichtabhängigen Betrieb.
- Ein Umschalten in den Ungeregelten-Betrieb mit 100% Lampenlichtstrom
erfolgt durch kurzes Aus- und Wiedereinschalten innerhalb von 5 Sekunden.
- Dieser Betriebszustand ist zeitlich auf 60 Minuten begrenzt.
- Die Anwesenheitserfassung ist für diesen Zeitraum deaktiviert.
- Nach Ablauf dieser Zeit kehrt das System automatisch wieder in den
Tageslichtabhängigen-Betrieb zurück.
- Durch ein Aus- und Wiedereinschalten mit zeitlichem Abstand von mehr als
5 Sekunden kann jederzeit in den Tageslichtabhängigen-Betrieb zurück
gekehrt werden.
5
Ein-Taster-Bedienung
Erweiterte Funktionen gegenüber dem Netzschalter ermöglicht die
Ein-Taster-Bedienung. Diese ist für alle Anwendungen des LIGHTGATEplus-Systems mit einer, zwei, drei oder vier Leuchtengruppen
vorgesehen.
Sie umfasst die Tastenfunktionen:
- Ein- und Ausschalten,
- Auf- und Abdimmen (Gruppe 1 und 2), sowie das
- Umschalten der Beleuchtungsanlage zwischen dem Tageslichtabhängigen-Betrieb und dem Ungeregelten-Betrieb mit 100%.
Tasterfunktionen
short
short
off
short
long
long
heller
double
double
long
double
Langer Tastendruck (halten)
Wechselndes Hoch-/Herunterdimmen der Beleuchtungsanlage bei Langdruck,
hierbei ist der Tageslichtabhängige-Betrieb deaktiviert.
Hinweis:
Erneuter langer Tastendruck wechselt die Dimmrichtung.
Bei ausgeschaltetem Licht (Standby) hat ein langer Tastendruck keine
Auswirkung.
short
off
dunkler
double
Kurzer Tastendruck
Wechsel Ein/Ausschalten der Beleuchtungsanlage, beim Einschalten ist die
Beleuchtungsanlage grundsätzlich in dem Tageslichtabhängigen-Betrieb.
Hinweis:
Bei Ungeregeltem-Betrieb wird durch Kurzdruck die Beleuchtungsanlage
zunächst ausgeschaltet. Das Wiedereinschalten erfolgt grundsätzlich in den
Tageslichtabhängigen-Betrieb.
Taster (Gruppe 1 und 2)
short
long
short
off
100%
short
long
double
Doppelklick (zweimaliges Drücken in kurzer Folge)
Wechsel zwischen Tageslichtabhängigem-Betrieb/Ungeregeltem-Betrieb mit
100% bei Doppelklick.
Hinweis:
Bei Ungeregeltem-Betrieb bei beliebigem Dimmwert wird durch Doppelklick
zunächst in den Tageslichtabhängigen-Betrieb geschaltet.
Nochmaliger Doppelklick führt gemäß der Hauptfunktion zum UngeregeltenBetrieb mit 100%.
Bei ausgeschaltetem Licht (Standby) hat ein Doppelklick keine Auswirkung.
6
7
Mehr-Taster-Bedienung
Bei Bedarf zusätzlicher Bedienfunktionen kann eine Mehr-TasterBedienung mit bis zu 4 Tastern beim Anschluss der Leuchte eingerichtet werden.
Dabei sind die Funktionen der Taster wie folgt festgelegt:
Taster
T1 (ähnlich Ein-Taster-Bedienung)
Schalter
- Ein-/Ausschalten bei Kurzdruck
- Dimmen bei Langdruck
- Umschaltung Tageslichtabhängig, Geregelter/
Ungeregelter-Betrieb bei Doppelklick
(weitere Hinweise siehe nachfolgende Anwendungs-Kapitel)
Taster
T2 (wenn zweite Leuchtengruppe vorhanden) Schalter
- Weitere Ein-/Ausschaltfunktionen
- Dimm- und Umschaltfunktionen
(siehe „Einzelregelung zweier Leuchtengruppen“ und
„Offsetregelung mit zwei Leuchtengruppen“)
Taster T3 (Ausschaltfunktion)
short
off
Diese Funktion dient z. B. für die zentrale
Ausschaltung mehrerer Beleuchtungsanlagen
in einem Gebäude durch den Hausmeister.
Taster T4 (Lichtszenenaufruf)
Diese Funktion dient zum
Aufruf einer voreingestellshort
short
ten Lichtszene ohne tagesoff
lichtabhängiger Regelung.
scene
Die Einstellung der Licht
szene ist in der ServiceAnleitung beschrieben. Bei Tastendruck wird die Beleuchtung mit dem Aufruf
der Lichtszene eingeschaltet. Nochmaliger Tastendruck schaltet die Beleuchtung aus. Im laufenden Betrieb der Beleuchtung (geregelt oder ungeregelt,
außer Lichtszene) wird durch Tastendruck ebenfalls die Lichtszene aufgerufen.
(weitere Hinweise siehe nachfolgende Anwendungs-Kapitel)
8
9
Gesamtraumregelung (Regelung einer Leuchtengruppe)
Mehr-Taster-Bedienung (mit bis zu 3 Tastern, siehe Seite 8-9).
In den überwiegenden Anwendungen wird die gesamte Beleuchtungsanlage als eine Leuchtengruppe mit einem Lichtsensor in Abhängigkeit des Tageslichtes geregelt.
Taster T1 (wie Ein-Taster-Bedienung)
short
short
off
long
long
short
off
Sensor
heller
dunkler
double
double
short
off
100%
Taster T2 (ohne Funktion)
Taster T3 (zentrale Ausschaltung)
short
off
Taster T4 (Lichtszene)
Folgende Bedienungsarten sind möglich:
Automatischer Betrieb (siehe Seite 5)
Netzschalter-Bedienung (siehe Seite 5)
short
short
scene
off
Ein-Taster-Bedienung (siehe Seite 6)
10
11
Taster T1 (Gruppe1)
Einzelregelung zweier Leuchtengruppen
In Räumen mit Bereichen stark unterschiedlicher Tageslichtversorgung, z. B. bei großer Raumtiefe, können zwei unabhängig geregelte
Leuchtengruppen eingerichtet werden. Für die separate Regelung der
Gruppen werden zwei Lichtsensoren benötigt. Die Sollwerte werden
separat eingestellt. Die Regelungen der Bereiche dimmen und schalten unabhängig voneinander. Die Anwesenheitserfassung erstreckt
sich über beide Bereiche.
Taster T2 (Gruppe2)
short
short
off
long
long
short
off
heller
Gruppe/group 2
dunkler
double
double
short
off
100%
Sensor
Sensor
Gruppe/group 1
- Taster T1 schaltet und dimmt nur die Gruppe 1 (Funktionen wie EinTaster-Bedienung)
- Taster T2 schaltet und dimmt nur die Gruppe 2 (Funktionen wie EinTaster-Bedienung)
Taster T3 (zentrale Ausschaltung Gruppe 1 + 2)
Folgende Bedienungsarten sind möglich:
short
off
Automatischer Betrieb (siehe Seite 5)
Netzschalter-Bedienung (siehe Seite 5)
Taster T4 (Lichtszene Gruppe 1 + 2)
Ein-Taster-Bedienung (siehe Seite 6)
Hinweis:
Bei Langdruck beginnt die Dimmung der beiden Leuchtengruppen im jeweils
aktuell eingeregeltem Dimmwert. Sollte dabei die Dimmrichtung (Hoch- bzw.
Herunterdimmen) der beiden Gruppen unterschiedlich sein, kann durch zwei
Doppelklicks die Beleuchtungsanlage in den 100%-Betrieb versetzt werden.
Von dort aus dimmen beide Leuchtengruppen gleichmäßig herunter. (Nach
Aus- und Wiedereinschalten startet die Regelung beider Gruppen ebenfalls
bei 100%)
Mehr-Taster-Bedienung (mit bis zu 3 Tastern, siehe Seite 8).
12
short
short
off
scene
- Taster T3 schaltet beide Leuchtengruppen aus (Standby)
- Taster T4 ruft eine Lichtszene auf. Die Lichtwerte (ungeregelt) der beiden
Leuchtengruppen können separat eingestellt werden
(siehe Service-Anleitung).
13
Offset-Regelung mit zwei Leuchtengruppen und
einem Lichtsensor
Für die Offset-Regelung werden die Leuchten der Beleuchtungsanlage in zwei Gruppen unterteilt, fensternah und fensterfern, jedoch mit
nur einem Sensor tageslichtabhängig geregelt.
Diese Betriebsart kann in Räumen mittlerer Raumtiefe eingesetzt
werden, in denen kein zweiter Sensor erforderlich ist. Es wird dabei
stets die Gruppe 1 (fensterfern) über den Lichtsensor geregelt. Die
Gruppe 2 (fensternah) wird mit der Gruppe 1 mitgedimmt.
Der Unterschied (Offset) der Gruppe 2 zur Gruppe 1 ist einstellbar.
Bei zunehmendem Tageslicht dimmt die Gruppe 2 bis zum Minimum
und verbleibt dort, bis sie bei ausreichendem Tageslicht mit der
Gruppe 1 gemeinsam ausgeschaltet wird.
Bei nachlassendem Tageslicht wird der Offset-Wert automatisch
reduziert, so dass ohne Tageslicht beide Leuchtengruppen das gleiche
Dimmniveau haben. Vorgegeben durch die Funktion des LIGHTGATEplus-Systems ist stets die fensterferne Gruppe als „Gruppe 1“ und
die fensternahe Gruppe als „Gruppe 2“ zu wählen.
Folgende Bedienungsarten sind möglich:
Automatischer Betrieb (siehe Seite 5)
Netzschalter-Bedienung (siehe Seite 5)
Ein-Taster-Bedienung (siehe Seite 6)
Hinweis:
Bei Langdruck beginnt die Dimmung der beiden Leuchtengruppen im jeweils
aktuell eingeregelten Dimmwert. Sollte dabei die Dimmrichtung (Hoch- bzw.
Herunterdimmen) der beiden Gruppen unterschiedlich sein, kann durch zwei
Doppelklicks die Beleuchtungsanlage in den 100%-Betrieb versetzt werden.
Von dort aus dimmen beide Leuchtengruppen gleichmäßig herunter. (Nach
Aus- und Wiedereinschalten startet die Regelung beider Gruppen ebenfalls
bei 100%)
short
short
off
Gruppe/group 2
long
long
short
off
Gruppe/group 1
Sensor
dunkler
heller
double
double
short
off
100%
14
15
Mehr-Taster-Bedienung (mit bis zu 4 Tastern, siehe Seite 8)
Taster T1
short
short
off
Gruppe 1+2
- Taster T1 schaltet die Beleuchtungsanlage in den TageslichtabhängigenBetrieb und aus (Standby). Zusätzlich dimmt und schaltet er die Gruppe 1.
Gruppe 1+2
long
long
short
short
short
off
Gruppe 1
heller
Gruppe 1
off
Gruppe 1
Gruppe 1+2
Gruppe 1+2
dunkler
double
double
short
off
100%
Gruppe 1
Gruppe 1+2
Gruppe 1+2
short
short
short
off
off
Gruppe 1
Taster T2
Gruppe 1+2
Gruppe 1+2
- Taster T2 schaltet die Beleuchtungsanlage ein und dimmt/schaltet die
Gruppe 2 (die Gruppe 1 kann mit T2 nicht ausgeschaltet werden).
short
short
off
Gruppe 1+2
Gruppe 2
long
long
short
off
Gruppe 2
heller
Gruppe 2
Gruppe 2
dunkler
double
double
short
off
100%
Gruppe 2
Gruppe 1+2
Gruppe 2
Taster T3 (zentrale Ausschaltung Gruppe 1+2)
short
Taster T4 (Lichtszene Gruppe 1+2)
short
short
off
scene
16
off
17
Betrieb von bis zu 4 Leuchtengruppen (Adressier-Betrieb)
Mit LIGHTGATEplus können durch eine DALI-Adressierung bis zu 4
Leuchtengruppen gebildet werden (siehe Service-Anleitung).
- Dabei können die Gruppen 1 und 2 in dem TageslichtabhängigenBetrieb geregelt werden.
- Die Gruppen 3 und 4 sind von dem Tageslichtabhängigen-Betrieb
ausgeschlossen. Sie dienen als Zusatzleuchtengruppen. Ihr Einschaltniveau kann voreingestellt werden (siehe Service-Anleitung).
- Die Gruppen 3 und 4 werden grundsätzlich mit der Gruppe 1 einund ausgeschaltet .
- Ein Ausschalten der Gruppe 1 oder 2 auf Grund der tageslichtabhängigen Regelung, hat auf die Gruppen 3 und 4 keine Auswirkung.
- Die Gruppen 3 und 4 werden durch die Anwesenheitserfassung mit
geschaltet.
- Die Gruppen 3 und 4 können in aufrufbare Lichtszenen mit einbe­
zogen werden. Ihr Lichtniveau kann für die Lichtszene unabhängig
vom Einschaltniveau voreingestellt werden
(siehe Service-Anleitung).
- Ein stufenloses Dimmen dieser beiden Leuchtengruppen ist mit der
Funkfernbedienung möglich.
Gruppe/group 2
Bei der DALI-Adressierung müssen nicht die Adressen aller Gruppen
vergeben werden. Bezüglich der tageslichtabhängigen Regelung der
Guppen 1 und 2 können dabei alle Anwendungen (Gesamtraumregelung, Einzelregelung zweier Gruppen, Offset-Regelung) realisiert
werden, sowie eine oder zwei Zusatzleuchtengruppen gebildet werden.
Folgende Bedienungsarten sind möglich:
Automatischer-Betrieb (siehe Seite 5)
Netzschalter-Bedienung (siehe Seite 5)
Die Gruppen 3 und 4 schalten bei kurzem Aus- und Wiedereinschalten
nicht auf den Ungeregelten-Betrieb mit 100%, sondern verbleiben auf
ihrem vordefinierten Einschaltniveau.
Ein-Taster-Bedienung (siehe Seite 6)
Die ungeregelten Gruppen 3 und 4 werden nur geschaltet, nicht gedimmt. Ihr Einschaltniveau ist vordefiniert (siehe oben).
Taster
Sensor
short
short
off
Gruppe/group 1
Master
long
Sensor
long
short
off
Gruppe/group 3
dunkler
heller
double
double
short
off
100%
Gruppe/group 4
Taster
18
19
Steuerung ohne tageslichtabhängige Regelfunktion
Mehr-Taster-Bedienung
Die Mehr-Taster-Bedienung erfolgt wie in den vorangegangenen Kapiteln der Gesamtraumregelung, Einzelregelung zweier Gruppen und
Offset-Regelung beschrieben.
- Die Gruppen 3 und 4 werden mit der Gruppe 1 geschaltet. Ihr Einschaltniveau ist vordefiniert (siehe oben).
- Ihr mit Taster 4 in der Lichtszene aufgerufenes Lichtniveau ist
unabhängig von ihrem Einschaltniveau.
Hinweis:
Mit einer System-Funkfernbedienung können die Gruppen 3 und 4 gedimmt
und separat geschaltet werden.
Gesamtraumsteuerung
Wird eine Controllerleuchte ohne Sensor betrieben oder der Lichtsensor deaktiviert, so lässt sich die Beleuchtungsanlage nur manuell
in den Ungeregelten-Betrieb betreiben.
Ein-Taster-Bedienung (nur manuell):
Taster
short
short
off
100%
long
long
short
off
dunkler
heller
Langer Tastendruck bewirkt kein Einschalten der Beleuchtungsanlage. Doppelklick hat keine Auswirkung.
Mehr-Taster-Bedienung (nur manuell)
Die Funktionen des Taster T1 ist identisch mit der Ein-Taster-Bedienung (siehe oben).
Taster T2 ist ohne Funktion
Die Funktionen der Taster T3 und T4 sind identisch zum Regelbetrieb
(siehe Seite 8).
Zwei-Gruppen-Steuerung
Die manuelle Bedienung der beiden Leuchtengruppen erfolgt wie bei
der Ein-Taster-Bedienung, jedoch einzeln mittels separater Taster T1
und Taster T2.
Eine Bedienung zweier Leuchtengruppen ohne tageslichtabhängige
Regelung mit einem gemeinsamen Taster ist mit dem LIGHTGATEplus-System nicht vorgesehen.
20
21
Drei- und Vier-Gruppen-Steuerung (nur manuell)
Bei DALI-Anschluss einer Beleuchtungsanlage mit den DALI-Gruppen
3 und 4 verhalten sich die zugeordneten Leuchten grundsätzlich wie
folgt:
- Die Leuchten der Gruppen 3 und 4 werden mittels des Tasters T1 mit
der Gruppe 1 mit voreinstellbarem Einschaltwert geschaltet
(siehe Service-Anleitung).
- Leuchten der DALI-Gruppen 3 und 4 werden nicht mitgedimmt.
- Taster T2 hat keinen Einfluss auf die Gruppen 3 und 4.
- Taster T3 schaltet auch die Gruppen 3 und 4 mit aus.
- Bei Aufruf der Lichtszene mittels Taster T4 sind die Gruppen 3 und 4
mit berücksichtigt. Ihre Dimmwerte sind von den mit Taster T1 aufgerufenen Einschaltwerten unabhängig voreinstellbar (siehe
Service-Anleitung).
Bedienung der Beleuchtungsanlage
mit der Funkfernbedienung
Die Funkfernbedienung LGR-SC dient zur komfortablen Ansteuerung
einer Beleuchtungsanlage mit LIGHTGATEplus. Für alle vier möglichen Leuchtengruppen stehen umfangreiche Bedienmöglichkeiten
zur Verfügung. Darüber hinaus kann die Funkfernbedienung LGR-SC
zur Programmierung (Adressierung, Sollwerteinstellung, ...) des
Systems verwendet werden. Hinweise hierzu sind der separaten
Bedienungsanleitung der Funkfernbedienung LGR-SC zu entnehmen
(170 742–10 /2006 © BAG electronics GmbH) .
Für den Einsatz der Funkfernbedienung LGR-SC muss ein Sensor der
Bauform LGS-RPL/S (für Deckenein- und Deckenanbau) vorhanden
sein. In ihm ist ein Funkempfänger integriert. Zwischen Funkfernbedienung LGR-SC und Sensor ist kein direkter Sichtkontakt erforderlich. Es ist aber zu beachten, dass durch Metalldecken oder andere
bauliche Gegebenheiten die Reichweite reduziert sein kann.
Bevor die Funkfernbedienung LGR-SC verwendet werden kann,
ist eine Adressierung vorzunehmen.
Vorderansicht
Rückansicht
2
Auto
Man
1
4
3
ID
O
78
23
9 01
456
Drehschalter
Um die Funkfernbedienung LGR-SC nutzen zu können, muss der
Drehschalter in der Funkfernbedienung auf die Betriebsart „0“ eingestellt sein (siehe Bedienungsanleitung 170 742 – 10 /2006 © BAG
electronics GmbH).
22
23
Es können so die folgenden Funktionen aufgerufen werden:
• Ein- und Ausschalten der Beleuchtungsanlage im Tageslichtabhängigen-Betrieb
• Umschalten zwischen Tageslichtabhängigem-und UngeregeltemBetrieb
• Dimmen der gesamten Beleuchtungsanlage
Bei Betätigen einer Dimm-Taste der Fernbedienung werden stets alle
eingerichteten Leuchtengruppen angesprochen (auch die Gruppen 3
und 4, anders als bei der Ein-Taster-Bedienung).
• Dimmen einzelner Leuchtengruppen (auch Gruppe 3 und 4)
• Aufruf von bis zu vier Sollwerten für den Tageslichtabhängigen
Betrieb
• Aufruf von bis zu vier Lichtniveaus für den Ungeregelten-Betrieb
• Aufruf von bis zu 4 Lichtszenen mit bis zu vier Leuchtengruppen.
Weitere Informationen siehe Bedienungsanleitung FunkfernBedienung LGR-SC 170 742 – 10 /2006 © BAG electronics GmbH.
24
25
Serviceanleitung
27-60
Inhalt
Seite
Sicherheits- und Installationshinweise
28
Inbetriebnahme
- Regelung einer Leuchtengruppe
(Gesamtraumregelung)
- Einzelregelung zweier Leuchtengruppen
(zwei unabhängig geregelte Leuchtengruppen)
29-31
- Offset-Regelung mit zwei Leuchtengruppen
und einem Sensor (zweite Leuchtengruppe
abhängig geregelt)
36-39
- Betrieb von bis zu 4 Leuchtengruppen
(mit DALI-Adressierung)
40-43
32-35
Systemeigenschaften
26
- Grundsätzliche Funktionen
44-45
- DALI-Anschluss
46-48
- Masterleuchten, Controllerleuchten und
Sensorleuchten
49-51
- Sensorfunktionen
51-52
- Tageslichtabhängige-Regelung
53
- Anwesenheitserfassung
54-58
Weitere Systemkomponenten
57-59
Technische Daten
60
27
Sicherheits- und Installationshinweise
• Die Durchführung der Serviceanleitung setzt Fachkenntnisse
voraus, die einer abgeschlossenen Berufsausbildung im Elektrohandwerk entsprechen!
• Arbeiten Sie niemals bei anliegender Spannung an der Leuchte.
Vorsicht - Lebensgefahr!
Inbetriebnahme
Regelung einer Leuchtengruppe
(Gesamtraumregelung, Broadcast-Betrieb, siehe Seite 46-47)
In den überwiegenden Anwendungen wird die gesamte Beleuchtungsanlage als eine Leuchtengruppe mit einem Lichtsensor in Abhängigkeit des Tageslichtes geregelt.
D2 D1+
28
5 6 7 8
1 2 3 4
L N
D2 D1+
L N
Sensor
Controller/DALI-EVG
L N
D2 D1+
DALI-EVG
D2 D1+
L N
DALI-EVG
DALI-EVG
N
L
L N
DALI-EVG
D2 D1+
L N
DALI-EVG
• Beachten Sie die Montageanleitung der verwendeten Leuchten!
29
DALI-Anschluss
Es können bis zu 50 Leuchten (bzw. 50 EVG) angesteuert werden.
Dabei ist die DALI-Brücke der Master-Leuchte nicht zu entfernen
(Auslieferungszustand, siehe Seite 46-48).
Eine DALI-Adressierung ist nicht erforderlich.
Hinweise:
- Alle Betriebsgeräte müssen unadressiert sein (siehe Seite 47)
- Zur Positionierung der Masterleuchte bzw. des Lichtsensors (siehe Seite 53).
Sollwerteinstellung mit Taster T1
Wahlschalter A auf
stellen
(Programmierung per Taster entsperren, nur bei bei Verwendung des Sensors LGS-RPL/S)
Beleuchtung aus
(Standby,
1
mit Taster T1)
2
1
2
Taster-Anschluss
Gegebenenfalls sind Taster gemäß der gewünschten Bedienfunk­
tionen (siehe Bedienungsanleitung) anzuschließen (siehe Anschlussbild Seite 44-45)
Schalter
+
Anwesenheitserfassung
Für die Einstellung der Anwesenheitserfassung ist Netzspannung
erforderlich (siehe Seite 54-56).
ON
LED blinkt
10 Sec.
-
Gr.1
1 Sec.
Aufruf der
Sollwertprogrammierung
(Taste Gr. 1 halten)
10 Sec.
heller
long
keine
Änderung
Gr.2
dunkler
LED
blinkt schnell
fertig
Sollwert
einstellen
Aktivierung
der Sollwertstellung
(Wahlschalter A auf 1 )
30
-
+
speichern
Sollwert
einstellen
LED
blinkt schnell
fertig
Wahlschalter A auf
stellen
(Programmierung per Taster entsperren, nur bei bei Verwendung des Sensors LGS-RPL/S)
Beleuchtung aus
(Standby, mit Taster T1)
1
20 Sec.
keine
Änderung
2
2
Einstellen
Schalter
mit
Taster T4
LED
blinkt schnell
Sollwert
einstellen
(mehrere Umdrehungen)
double
long
1
- Sollwerteinstellung mit Sensor LGS-RPL/S
(Deckenein- und Deckenanbausensor)
Beleuchtung einschalten (geregelt, LED aus)
1
System
bereit
long
Lichtniveau-Einstellung mit Taster 4
(nur bei Mehr-Taster-Bedienung, siehe Seite 8)
long
Gr.1
Min/ON/Min/ON/Min
Aufruf des Programmiermodus (Taster T1 halten)
Sollwerteinstellung
Die Sollwerteinstellung kann wahlweise mittels der Programmierfunktionen des Sensors oder mittels Taster durchgeführt werden.
- Sollwerteinstellung mit Sensor LGS-OPL/M
(Mini-Sensor, in Leuchte integriert)
-
ON
Min/ON/Min/ON/Min
+
long
long
10 Sec.
fertig
Aufruf des
Programmiermodus
(Taster T4 halten)
System bereit
Lichtszene
einstellen
double
guardar
LED
blinkt schnell
fertig
31
Einzelregelung zweier Leuchtengruppen
(Broadcast-Betrieb, siehe Seite 47)
Taster-Anschluss
Gegebenenfalls sind Taster gemäß der gewünschten Bedienfunktionen (siehe Bedienungsanleitung) anzuschließen (siehe Anschlussbild Seite 44-45).
1 2 3 4
Sensor 1
N
L
L N
DALI-EVG
5 6 7 8
DALI-Anschluss
Es können bis zu 25 Leuchten (bzw. 25 EVG) je Dali-Anschluss angesteuert werden. Dabei ist die DALI-Brücke der Master-Leuchte zu
entfernen.
Eine DALI-Adressierung ist nicht erforderlich.
Alternativ können alle Leuchten an eine gemeinsame Steuerleitung
angeschlossen und eine DALI-Adressierung vorgenommen werden
(siehe Seite 46-48).
Hinweis:
Zur Positionierung der Masterleuchte bzw. des Lichtsensors, siehe Seite 54.
L N
Controller/DALI-EVG
Gruppe 1
D2 D1+
D2 D1+
L N
DALI-EVG
L N
D2 D1+
L N
DALI-EVG
32
D2 D1+
DALI-EVG
L N
DALI-EVG
D2 D1+
Sensor 2
Gruppe 2
In Räumen mit Bereichen stark unterschiedlicher Tageslichtversorgung, z. B. bei großer Raumtiefe, können zwei unabhängig geregelte
Leuchtengruppen eingerichtet werden. Für die separate Regelung der
Gruppen werden zwei Lichtsensoren benötigt. Die Sollwerte werden
separat eingestellt. Die Regelungen der Bereiche dimmen unabhängig voneinander. Die tageslichtabhängige Abschaltung erfolgt, wenn
im Bereich der Gruppe 1 ausreichend Tageslichtversorgung besteht
(siehe Seite 52).
Die Anwesenheitserfassung erstreckt sich über beide Bereiche.
Sensor-Adressierung
Jeder Sensor, extern oder in einer Master- oder Sensorleuchte, ist
im Auslieferungszustand auf die Sensoradresse 1 adressiert. Der
Sensor in der Sensorleuchte ist auf die Sensoradresse 2 umzustellen
(siehe Seite 49-52).
Anwesenheitserfassung
Für die Einstellung der Anwesenheitserfassung ist Netzspannung
erforderlich (Seite 54-55).
Sollwerteinstellung
Die Sollwerteinstellung kann wahlweise mittels der Programmierfunktionen des Sensors oder mittels Taster durchgeführt werden.
33
- Sollwerteinstellung mit Sensor LGS-OPL/M
(Mini-Sensor, in Leuchte integriert)
Beleuchtung einschalten (geregelt, LED aus)
Einstellen des Sollwertes Gr. 1+2 wie folgt:
LED blinkt
long
Gr.1
Gr.1
heller
1 Sec.
long
Aufruf der
Sollwertprogrammierung
(Taste Gr. 1 halten)
Gr.2
dunkler
10 Sec.
keine
Änderung
LED
blinkt schnell
- Sollwerteinstellung mit Taster T1
Wahlschalter A auf
stellen
(Programmierung per Taster entsperren, nur bei bei Verwendung des Sensors LGS-RPL/S)
Beleuchtung aus
(Standby, mit Taster T1
Schalter
fertig
ON
Sollwert
einstellen
10 Sec.
Ändern des Sollwertes Gr. 2 wie folgt:
LED blinkt
long
Gr.1
Gr.2
heller
1 Sec.
long
Aufruf der
Sollwertprogrammierung
(Taste Gr. 2 halten)
Gr.2
dunkler
10 Sec.
keine
Änderung
Min/ON/Min/ON/Min
LED
blinkt schnell
Aufruf des
Programmiermodus
(Taster T1 halten)
System bereit
(Gr. 1+Gr. 2)
Min/ON/Min/ON/Min
long
long
Sollwert
einstellen
(Gr. 1)
long
long
System bereit
(Gr. 2)
Offsetwert
einstellen
(Gr. 1+2)
- Sollwerteinstellung mit Sensor LGS-RPL/S
(Deckenein- und Deckenanbausensor)
Lichtniveau-Einstellung mit Taster 4
(nur bei Mehr-Taster-Bedienung, siehe Seite 8)
Beleuchtung einschalten (geregelt, LED aus)
Einstellen Sollwert mit Potentiometer für Gr 1 wie folgt:
-
+
Aktivierung
der Sollwerteinstellung
(Wahlschalter A auf 1 )
LED
blinkt schnell
2
speichern
double
LED
blinkt schnell
speichern
fertig
Wahlschalter A auf
stellen
(Programmierung per Taster entsperren, nur bei bei Verwendung des Sensors LGS-RPL/S)
Beleuchtung aus
(Standby, mit Taster T1)
Sollwert
einstellen
(Gr. 1)
Schalter
Einstellen Sollwert mit Potentiometer für Gr 2 wie folgt:
Aktivierung
der Sollwerteinstellung
(Wahlschalter A auf 2 )
LED
blinkt schnell
fertig
Sollwert
einstellen
1
double
+
Sollwert
einstellen
(Gr.2)
20 Sec.
keine
Änderung
T4, analog zur Sollwerteinstellung mit Taster T1
fertig
Hinweis:
Die Sollwerteinstellung für beide Leuchtengruppen kann an einem
Sensor (Sensor 1 oder 2) durchgeführt werden.
34
35
Offset-Regelung mit zwei Leuchtengruppen
und einem Lichtsensor,
(Broadcast-Betrieb, siehe Seite 47)
D2 D1+
N
L
5 6 7 8
1 2 3 4
L N
Controller/DALI-EVG
Hinweis:
Zur Positionierung der Masterleuchte bzw. des Lichtsensors, siehe Seite 54.
Alternativ können alle Leuchten an eine gemeinsame Steuerleitung angeschlossen und eine DALI-Adressierung vorgenommen werden, siehe Seite
46-49.
D2 D1+
Bei Tageslichteinfall wird im Bereich der Gruppe 2 (fensternah)
weniger künstliches Licht benötigt. Daher kann diese Gruppe mit
reduzierter Leistung betrieben werden. Der Unterschied (Offset) der
Gruppe 2 zur Gruppe 1 ist einstellbar.
36
Dali-Anschluss
Es können bis zu 25 Leuchten (bzw. 25 EVG) je Dali-Anschluss angesteuert werden. Dabei ist die DALI-Brücke der Master-Leuchte zu
entfernen.
Eine DALI-Adressierung ist nicht erforderlich.
Taster-Anschluss
Gegebenenfalls sind Taster gemäß der gewünschten Bedienfunktionen (siehe Bedienungsanleitung) anzuschließen (siehe Anschlussbild Seite 44-45).
L N
DALI-EVG
Sensor
DALI-EVG
L N
D2 D1+
L N
DALI-EVG
D2 D1+
Bei zunehmendem Tageslicht dimmt die Gruppe 2 bis zum Minimum
und verbleibt dort, bis sie bei ausreichendem Tageslicht mit der
Gruppe 1 gemeinsam ausgeschaltet wird. Bei nachlassendem Tageslicht wird der Offset-Wert automatisch reduziert, so dass ohne
Tageslicht beide Leuchtengruppen das gleiche Dimmniveau haben.
Vorgegeben durch die Funktion des LIGHTGATEplus-Systems ist stets
die fensterferne Gruppe als „Gruppe 1“ und die fensternahe Gruppe
als „Gruppe 2“ zu wählen.
Hinweis:
Bei der Offset-Regelung mit zwei Leuchtengruppen ist die Gruppe 1 „Führungsgruppe“.
Die Gruppe 2 wird, abhängig von Gruppe 1, nachgeführt.
Im Fall der Mehr-Taster-Bedienung ist zu beachten:
Die Betätigung der Taster T1 und T2 kann, abhängig vom aktuellen Betriebszustand, zu Rückwirkungen auf den Betrieb beider Gruppen führen. Im Einzelfall
ist daher abzuwägen, ob nicht eine Gesamtraumregelung oder eine Einzelregelung mit zwei Lichtsensoren der Offset-Regelung vorzuziehen ist.
L N
DALI-EVG
Gruppe 1
D2 D1+
L N
DALI-EVG
Gruppe 2
Für die Offset-Regelung werden die Leuchten der Beleuchtungsanlage in zwei Gruppen unterteilt, fensternah (window) und fensterfern
(corridor), jedoch mit nur einem Sensor tageslichtabhängig geregelt.
Diese Betriebsart kann in Räumen mittlerer Raumtiefe eingesetzt
werden, in denen kein zweiter Sensor erforderlich ist. Es wird dabei
stets die Gruppe 1 (fensterfern) über den Lichtsensor geregelt. Die
Gruppe 2 (fensternah) wird mit der Gruppe 1 mitgedimmt.
Sensor-Adressierung
Jeder Sensor, extern oder in einer Master- oder Sensorleuchte, ist
im Auslieferungszustand auf die Sensoradresse 1 adressiert (siehe
Seite 48).
Anwesenheitserfassung
Für die Einstellung der Anwesenheitserfassung ist Netzspannung
erforderlich (siehe Seite 54-56).
37
Die Sollwerteinstellung
Die Einstellung des Sollwertes und die Einstellung des Offset-Wertes
kann wahlweise mittels der Programmierfunktionen des Sensors
(siehe Seite 30-31) oder mittels Taster durchgeführt werden.
- Sollwerteinstellung mit Sensor LGS-OPL/M
(Mini-Sensor, in Leuchte integriert)
Beleuchtung einschalten (geregelt, LED aus)
Einstellen des Sollwertes Gr. 1 wie folgt:
LED blinkt
long
Gr.1
Gr.1
10 Sec.
heller
1 Sec.
long
Aufruf der
Sollwertprogrammierung
(Taste Gr. 1 halten)
keine
Änderung
Gr.2
dunkler
Schalter
LED
blinkt schnell
ON
fertig
Min/ON/Min/ON/Min
10 Sec.
Aufruf des
Programmiermodus
(Taster T1 halten)
Sollwert
einstellen
System bereit*
(Gr. 1+2)
Ändern des Offsetwertes Gr. 2 wie folgt:
LED blinkt
long
Gr.1
Gr.2
heller
1 Sec.
long
Aufruf der
Offsetprogrammierung
(Taste Gr. 2 halten)
Gr.2
dunkler
10 Sec.
keine
Änderung
fertig
- Sollwerteinstellung mit Sensor LGS-RPL/S
(Deckenein- und Deckenanbausensor)
Beleuchtung einschalten (geregelt, LED aus)
Einstellen Sollwert für Gr. 1 mit Potentiometer wie folgt:
+
Aktivierung
der Sollwerteinstellung
(Wahlschalter A auf 1 )
Sollwert
einstellen
(Gr. 1)
long
long
double
LED
blinkt schnell
speichern
double
speichern
LED
blinkt schnell
fertig
* Es reagieren nur die Leuchten der jeweils einzustellenden Gruppe
Hinweis:
Die Beleuchtung kann für die Gruppe 2 nur niedriger aber nicht höher eingestellt werden, als für die Gruppe 1 (negativer Offset).
Programmierung einer Lichtszene (nur bei Mehr-Taster-Bedienung)
Die Programmierung einer Lichtszene erfolgt mittels des Tasters T4,
mit dem sie auch aufgerufen wird.
LED
blinkt schnell
2
long
System bereit * Offsetwert einstellen
(Gr. 2)
(Gr. 2)
Sollwert
einstellen
(Gr.1 + Gr.2)
Einstellen Offsetwert für Gr. 2 mit Potentiometer wie folgt:
Aktivierung
der Offsteinstellung
(Wahlschalter A auf 2 )
long
Lichtniveau-Einstellung mit Taster 4
(nur bei Mehr-Taster-Bedienung, siehe Seite 8)
-
1
Min/ON/Min/ON/Min
LED
blinkt schnell
Offsetwert
einstellen
38
- Sollwerteinstellung mit Taster T1
Wahlschalter A auf
stellen
(Programmierung per Taster entsperren, nur bei bei Verwendung des Sensors LGS-RPL/S)
Beleuchtung aus
(Standby, mit Taster T1)
+
Offsetwert
einstellen
(Gr.2)
Wahlschalter A auf
stellen
(Programmierung per Taster entsperren, nur bei bei Ver wendung des Sensors LGS-RPL/S)
Beleuchtung aus
(Standby, mit Taster T1)
Schalter
20 Sec.
keine Änderung
fertig
Taster T4, analog zur Sollwerteinstellung mit Taster T1
39
Betrieb von bis zu 4 Leuchtengruppen
Adressier-Betrieb
DA
DA
DA
DA
L N
DALI-EVG
L N
DALI-EVG
DA
DA
Bei der Steuerung nur einer Gruppe kann auf die Adressierung verzichtet werden (siehe Seite 44-48, Regelung einer Leuchtengruppe).
Hinweis:
Sollten dabei EVG zum Einsatz kommen, denen bereits eine Dali-Gruppenadresse eingespeichert ist, so ist die DALI-Adressierung zu löschen
(siehe Seite 45).
- Bei der tageslichtabhängigen Regelung von 2 Gruppen kann eine
DALI-Adressierung durchgeführt werden. Es kann auf sie verzichtet werden, wenn die Gruppen an getrennte Steuerleitungen
angeschlossen sind (siehe Seite 32 und Seite 36).
- Bei der tageslichtabhängigen Regelung einer oder zweier Leuchtengruppen (Gr. 1 + 2) mit dem Betrieb zusätzlicher Gruppen ohne
tageslichtabhängiger Regelung (Gr. 3 + 4), ist eine DALI-Gruppenadressierung erforderlich.
DALI-Anschluss
Es können bis zu 50 Leuchten (bzw. 50 EVG) angesteuert werden.
Dabei ist die DALI-Brücke der Master-Leuchte nicht zu entfernen
(Auslieferungszustand).
Sensor 1
5 6 7 8
1 2 3 4
Taster-Anschluss
Gegebenenfalls sind Taster gemäß der gewünschten Bedienfunktionen (siehe Bedienungsanleitung) anzuschließen (siehe Anschlussbild Seite 44-45).
L N
DA
DA
L N
Controller/DALI-EVG
Hinweis:
Zur Positionierung der Masterleuchte bzw. des Lichtsensors (siehe Seite 52).
DALI-EVG
DALI-EVG
L N
DA
DA
L N
DALI-EVG
DA
DA
Gruppe 1
L N
DALI-EVG
DA
DA
Sensor 2
Gruppe 2
N
L
DALI-EVG
L N
Gruppe 3
N
L
Mit LIGHTGATEplus können bis zu 4 Leuchtengruppen mit insgesamt
bis zu 50 Leuchten (bzw. EVG) gebildet werden. Dabei können die
Gruppen 1 und 2 tageslichtabhängig geregelt werden.
Die Gruppenbildung geschieht durch die Vergabe von DALI-Gruppenadressen (Gruppe 1 bis 4) an alle Leuchten (bzw. EVG), die an einer
gemeinsamen Steuerleitung angeschlossen sind.
Sensor-Adressierung
Jeder Sensor, extern oder in einer Master- oder Sensorleuchte, ist
im Auslieferungszustand auf die Sensoradresse 1 adressiert. Werden
mehrere (bis zu 3) Sensoren eingesetzt, sind diese unterschiedlich zu
adressieren (siehe Seite 44).
Anwesenheitserfassung
Für die Einstellung der Anwesenheitserfassung ist Netzspannung
nötig (siehe Seite 54-56).
40
41
DALI-Gruppenadressierung
Die DALI-Gruppenadressierung ist mit dem Taster T1 oder der
System-Fernbedienung durchzuführen. Die Adressierung per Fernbedienung ist in der dazugehörigen Bedienungsanleitung
(170 742 – 10 /2006 © BAG electronics GmbH) beschrieben.
Die Adressierung per Taster erfolgt in drei Schritten:
- Schritt 1 Aufruf des Programmiermodus
- Schritt 2 Ein EVG wird angezeigt, dem noch keine Gruppenadresse ver
geben wurde, um diese anschließend zuzuweisen. Dieser Schritt
wiederholt sich solange, bis alle EVG über eine Gruppenadresse
verfügen.
- Schritt 3 Zur Kontrolle zeigen nacheinander alle EVG ihre Gruppenadresse
an. Jede Adresse kann bestätigt oder korrigiert werden. Erfolgt
für 30 Sec. keine Korrektur oder Bestätigung, wird die Adresse
als korrekt angenommen und das nächste EVG aufgerufen.
Zum Abschluss schaltet die Anlage in den 100% Betrieb.
DALI-Gruppenadressierung mit Taster T1
Beleuchtung einschalten
Nur bei Verwendung des Sensors LGS-RPL/S
Wahlschalter A auf
stellen
(Programmierung per Taster entsperren)
Beleuchtung aus
(mit Taster T1)
2
Schritt 3 (überprüfen/ändern *)
alle
Leuchten blinken 3x
(alle Leuchten sind adressiert)
nächste
Leuchte blinkt
(z.B 1 x für Gruppe 1)
Adressierung
Gruppe 1-4
(1x-4x drücken)
eine
Leuchte blinkt
(z.B 2 x für Gruppe 2)
Adressierung
Gruppe 1-4
(1x-4x drücken)
letzte Adressierung
Leuchte blinkt Gruppe 1-4
(z.B 3 x für Gruppe 3) (1x-4x drücken)
* durch 1-4 fachen Tastendruck kann die Gruppenadres100%
sierung jeder Leuchte bestätigt oder geändert werden.
Adressierung
Erfolgt für 30 sec. kein Tastendruck, so zeigt die nächste
abgeschlossen
Leuchte ihre Gruppenzugehörigkeit an (1x bis 4x blinken).
Die DALI-Adressierung kann zu jedem Zeitpunkt durch
einen ca. 5 sec. anhaltenden Tasterdruck beendet werden.
5 Sec.
Dabei werden alle bis dahin vorgenommenen AdressierunAdressierung
gen gespeichert.
beenden
1
1
10 x
Die DALI-Adressierung aller Leuchten kann zu jedem Zeitpunkt durch 10 fachen Tastendruck gelöscht werden.
Adressierung
löschen
2
Schalter
Sind bereits an alle EVG Gruppenadressen vergeben, so wird der
Schritt 2 übersprungen. Bei Einfügen zusätzlicher EVG werden nur
diese nachadressiert.
Bei Bedienung mit der Fernbedienung siehe Bedienungsanleitung
Funkfernbedienung LGR-SC 170 742 – 10 /2006 © BAG electronics
GmbH.
-
Schritt 1
+
10 Sec./ON 5 Sec./Min. 5 Sec./100%
Aufruf des
Programmiermodus
(Taster T1 halten)
System bereit
Schritt 2
eine
Leuchte blinkt
Sollwert-, Offset- und Lichtszeneneinstellung
Die Einstellung der Soll- und Offsetwerte sowie der Lichtszene erfolgt, wie auf den Seiten 34-35, 38-39 und 40-41 beschrieben.
Bei der Einstellung der Lichtszene mit dem Taster 4 werden zusätzliche Lichtniveaus für die Gruppen 3 und 4 vergeben.
Adressierung
nächste
Gruppe 1- 4 Leuchte blinkt
(1x - 4x drücken)
Adressierung
abgeschlossen
Adressierung
Gruppe 1- 4
(1x - 4x drücken)
42
letzte
Leuchte blinkt
Adressierung
Gruppe 1- 4
(1x - 4x drücken)
43
Systemeigenschaften
Grundsätzliche Funktionen
Alle angeschlossenen Leuchten (Betriebsgeräte) müssen über die
DALI-Schnittstelle (Digital Addressable Lighting Interface) verfügen.
Neue Leuchtmittel müssen 100 Stunden im 100%-Betrieb eingebrannt werden, bevor sie gedimmt betrieben werden dürfen.
Die Bedienfunktionen bei unterschiedlichen System Anwendungen
und Betriebsarten sind in der Bedienungsanleitung beschrieben.
LIGHTGATEplus kann mit bis zu 4 Leuchtengruppen und mit bis zu
vier Tastern betrieben werden.
LIGHTGATEplus Master- und Controllerleuchten sind grundsätzlich
im Sinne eines lokalen, abgeschlossenen Lichtmanagementsystems
zu betreiben. Der Betrieb mehrerer Master- bzw. Controllerleuchten
in einem übergreifenden Beleuchtungssystem ist nicht vorgesehen.
Der gleichzeitige Betrieb von DALI-Betriebsgeräten (DALI-EVG) an
mehreren parallelen DALI-Steuergeräten ist gemäß IEC 62386 nicht
zulässig.
Auslieferungszustand einer Master/Controller-Leuchte:
- DALI-Brücke gesetzt: eine Leuchtengruppe, Broadcast-Betrieb,
bis zu 50 EVG
- Taster-Brücke gesetzt: Ein-Taster-Bedienung
- Bei gesetzter DALI-Brücke: Bildung von bis zu 4 Leuchtengruppen
durch DALI-Adressierung möglich.
Weitere Anschlussoptionen:
- DALI-Brücke entfernen: Anschluss der Leuchtengruppe 1 und 2,
Broadcast-Betrieb, je 25 EVG.
- Taster-Brücke entfernen: Mehr-Taster-Betrieb, bis zu 4 Taster
anschließbar.
EVG
N
L
max. 24 EVGs
EVG
N
max. 49 EVGs
44
L
1 2 3 4
5 6 7 8
T1
1 2 3 4
5 6 7 8
T1
T2
T3
T4
max. 25 EVGs
Hinweise:
- Die DALI-Steuerleitungen müssen netzspannungsfest ausgeführt sein.
Sie dürfen in gemeinsamer Mantelleitung mit der Versorgungsspannung
geführt werden.
- Die Anschluss-Leitungen der Taster sind separat zu führen.
45
DALI-Anschluss
Das Lichtmanagementsystem LIGHTGATEplus nutzt für die Ansteuerung der Beleuchtungsanlage das international standardisierte
digitale DALI-Protokoll (Digital Addressable Lighting Interface).
In den anzusteuernden Leuchten sind daher dimmbare Lampenbetriebsgeräte mit DALI-Schnittstelle erforderlich. Die DALI-Steuerleitungen müssen netzspannungsfest ausgeführt sein. Sie dürfen in
gemeinsamer Mantelleitung mit der Versorgungsspannung geführt
werden. Eine Polarität des Schnittstellenanschlusses ist
nicht zu beachten.
Beim Ausschalten der Beleuchtung mittels DALI-Schnittstelle bleiben
Steuergerät und Betriebsgeräte betriebsbereit mit der Versorgungsspannung verbunden. Um den Standby-Energieverbrauch zu minimieren, empfiehlt es sich in einigen Anwendungsfällen als Hauptbedienelement einen Netzschalter vorzusehen und die gesamte Beleuchtungsanlage außerhalb der Nutzungszeiten von der Stromversorgung
zu trennen. Alle vorgenommenen Systemeinstellungen bleiben dabei
erhalten. Das Einschalten der Versorgungsspannung führt in den
energiesparenden, tageslichtabhängig geregelten Betrieb der Beleuchtung. Ein Umschalten in den Ungeregelten-100%-Betrieb ist
jederzeit möglich (siehe Seite 5).
Alternativ zum Netzschalter kann die Standby-Leistung der Betriebsgeräte auch durch ein LIGHTGATEplus-System-Relais vermieden
werden (siehe Seite 57-58).
Für die Ansteuerung von DALI-Betriebsgeräten bietet das System
zwei Möglichkeiten:
Abb. 1
EVG
N
L
1 2 3 4
max. 24 EVGs
max. 25 EVGs
Abb. 2
EVG
N
max. 49 EVGs
46
L
1 2 3 4
Broadcast-Betrieb
In dieser Betriebsart ist keine individuelle Adressierung der DALIBetriebsgeräte erforderlich. Es können maximal 2 Gruppen unterschieden werden. Für die Unterscheidung zweier Leuchtengruppen
werden diese mit separaten Steuerleitungen an die Leuchtenklemmen 1 und 2, bzw. 3 und 4 ,der beiden DALI-Schnittstellen angeschlossen (Die DALI-Brücke ist dazu zu entfernen, Abb. 1). Jede
Gruppe darf aus maximal 25 DALI-Betriebsgeräten bestehen. Bereits
zugewiesene DALI-Adressen einzelner Betriebsgeräte bleiben unberücksichtigt.
Soll nur eine Leuchtengruppe eingerichtet werden, so können bis zu
50 Betriebsgeräte an einer gemeinsamen zweiaderigen Steuerleitung
betrieben werden (Abb. 2). Die DALI-Brücke bleibt gesetzt (Auslieferungszustand). Für den Broadcast-Betrieb darf jedoch keines
der Betriebsgeräte bereits eine DALI-Gruppenadresse zugewiesen
bekommen haben (LIGHTGATEplus steuert dann im Adressierbetrieb,
siehe unten). Ggf. können die bereits vergebenen DALI-Gruppenadressen gelöscht werden (siehe Seite 43).
Adressier-Betrieb
Für diese Betriebsart werden alle Betriebsgeräte mit einer gemeinsamen Steuerleitung verbunden (Abb. 2). Zur Unterscheidung von
bis zu 4 Gruppen ist eine Adressierung (DALI-Gruppenadressierung)
der einzelnen DALI-Betriebsgeräte erforderlich. Insgesamt darf der
DALI-Steuerkreis aus maximal 50 DALI-Betriebsgeräten bestehen.
Bei der Festlegung der Gruppen ist zu berücksichtigen, dass eine
tageslichtabhängige Regelung nur für die Gruppen mit den Adressen
1 und 2 möglich ist. Die einzelnen Bedien- und Betriebsfunktionen
sind den Kapiteln der Bedienungsanleitung zu entnehmen.
Tasteranschluss
Im Auslieferungszustand der Master- bzw. Controllerleuchten ist eine
Brücke zwischen den Anschlussklemmen 6 und 8 eingesetzt. Das
LIGHTGATEplus-Steuergerät befindet sich dadurch im Betriebszustand der Ein-Taster-Steuerung. Durch Herausnehmen der Brücke
kann in den Betriebszustand der Mehr-Taster-Steuerung gewechselt werden. Die Tasterfunktionen sind in den Kapiteln der Bedienungsanleitung beschrieben. Die Anschluss-Leitungen der Taster
sind separat von den Netzspannung führenden Leitungen zu führen.
Bei parallelem Verlegen (z. B. in gemeinsamem Leerrohr) ist eine
gedrillte oder geschirmte Tasterleitung zu verwenden. Der Anschluss
meherer, paralleler Schließtaster (meherere Bedienstellen) ist im
Rahmen der Einhaltung der zulässigen Leitungslängen möglich. Der
Anschluss mehrerer Master- bzw. Controllerleuchten (Steuergeräte)
an gemeinsame Taster ist für T1, T2 oder T4 nicht zulässig. Die gemeinsame Ausschaltung von LIGHTGATEplus-Systemen mittels eines
gemeinsamen Anschlusses T3 ist zulässig. Die technischen Daten der
Tasteranschlüsse sind in der Tabelle auf Seite 60 zu entnehmen.
47
Sensoranschluss
Masterleuchten, Controllerleuchten und Sensorleuchten
LIGHTGATEplus-Masterleuchten verfügen über eine bereits in die
Leuchte integrierte und fertig angeschlossene Sensoreinheit. Wenn
erforderlich, können weitere Sensoren mittels eines freien RJ11Anschlusses mit der Masterleuchte verbunden werden (s. Abb.).
Masterleuchten (mit integriertem Steuergerät
und Sensor)
Gr.1
Der Sensor LGS-OP/M der Masterleuchte ist im Auslieferungszustand
auf die Sensoradresse 1 adressiert.
AUTO
0
5
5
15
15
30
30
Masterleuchte + max. 2 x Sensor LGS-RPL/S
SemiAUTO
Gr.2
Test
- Sensor LGS-OPL/M
(Mini-Sensor,
in Leuchte integriert)
Controller
Der Anschluss von Sensoreinheiten an eine Controllerleuchte erfolgt
in gleicher Weise. Es können maximal drei Sensoreinheiten parallel
mittels Zweifachverteiler 0MD2 angeschlossen werden. Dabei ist die
korrekte Adressierung der Sensoren zu beachten, wie im Kapitel
der Sensoreinstellungen beschrieben. Die technischen Daten des
Sensoranschlusses sind der unten stehenden Tabelle auf Seite 60 zu
entnehmen.
Die Adressierung erfolgt
mittels der DIP-Taster auf
der Rückseite des Sensors
(Weitere Informationen hierzu
finden Sie auf Seite 49-50).
ON
1
2
Controllerleuchte + max. 3 x Sensor LGS-RPL/S
Controller
Die Sollwerteinstellung kann auf einfache Weise mittels der am Sensor verfügbaren Programmiertaster durchgeführt werden.
Öffnung des Lichtsensors
SemiAUTO
0
Gr.1
AUTO
5
5
15
15
Gr.1
Programmiertaster
30
30
Gr.2
(ein Hilfswerkzeug für
Einstellungen am
Programmiertaster liegt der
Masterleuchte bei)
Test
LED
Wahlschalter Anwesenheitserfassung
Anwesenheitserfassung
Am Wahlschalter des Sensors kann die Anwesenheitserfassung deakON
tiviert oder mit einer Abschaltverzögerung zwischen 3 Minuten und 60
Minuten eingestellt werden. Es ist zwischen Automatik-Betrieb1 (mit
2
Wiedereinschaltung) und Semi-Automatik-Betrieb (ohne Wiedereinschaltung) zu unterscheiden (siehe Seite 54-55).
48
49
Controllerleuchten (mit integriertem Steuergerät)
Montieren Sie bei Verwendung von Controllerleuchten den Sensor
LGS-RPL/S extern.
- Sensor LGS-RPL/S
(externer Sensor)
Anwesenheitserfassung
Am Wahlschalter des Sensors kann die Anwesenheitserfassung deaktiviert oder mit einer Abschaltverzögerung zwischen 3 Minuten und 60
Minuten eingestellt werden. Es ist zwischen Automatik-Betrieb (mit
Wiedereinschaltung) und Semi-Automatik-Betrieb (ohne Wiedereinschaltung) zu unterscheiden (siehe Seite 54-55).
Sensoren LGS-RPL/S sind im
Auslieferungszustand ebenfalls mittels DIP-Schalter auf
die Sensoradresse 1 adressiert
(siehe Seite 48-51).
LGS-RPL/S
8 9 AB
Sensor
Function
+
lx
6
34 5 7
2
F 0 12
CD E
Order no. 169622
T-OFF Poti-Pos.
Test 8
Off 0
3 Min. 1
F
5 Min. 2
E
10 Min. 3
D
15 Min. 4
C
20 Min. 5
B
30 Min. 6
A
60 Min. 7
9
AUTO
SEMI-AUTO
1
–
Sensorleuchten (mit integriertem Sensor)
Sensorleuchten enthalten einen Sensor LGS-OPL/M.
Die Sensoradresse ist in jedem Fall gemäß der gewünschten Funktion
einzustellen! Die Werkseinstellung ist Sensoradresse 1 (siehe Seite
49-50).
Sie werden zur Erweiterung der Anwesenheitserfassung oder zur
unabhängigen Regelung eines zweiten Bereiches eingesetzt.
Sensor 1
Sensor 1
Sensor 2
Sensor 2
Sensorfunktionen
Anwesenheitserfassung
Am Wahlschalter des Sensors kann die Anwesenheitserfassung deaktiviert oder mit einer Abschaltverzögerung zwischen 3 Minuten und 60
Minuten eingestellt werden. Es ist zwischen Automatik-Betrieb (mit
Wiedereinschaltung) und Semi-Automatik-Betrieb (ohne Wiedereinschaltung) zu unterscheiden (siehe Seite 54-55).
Die Sollwerteinstellung kann auf einfache Weise mittels der am Sensor verfügbaren Potentiometers durchgeführt werden.
integrierte Sensor-LED
1
Öffnung des Lichtsensors
Gruppenwahlschalter (A)
Potentiometer (B)
50
1
2
2
-
+
+
Sensoreinheiten des LIGHTGATEplus-Systems erfüllen die Aufgaben
der Lichtmessung und Anwesenheitserfassung. Einige Einstellungen
dieser Funktionen sind direkt am Sensor vorzunehmen. Die Einstellung der Sollwerte bzw. Offset-Werte der tageslichtabhängigen
Regelung sind den ersten Kapiteln dieser Service-Anleitung zu
entnehmen.
Sensorzuordnung
Über die beiden DIP-Schalter (E) kann der Sensor adressiert und
die Lichtmessung des Sensors deaktiviert bzw. aktiviert und einer
der Leuchtengruppen 1 und 2 zugewiesen werden. Jede der vier
möglichen Schalterstellungen entspricht einer individuellen Sensoradresse.
Es ist darauf zu achten, dass in einer Beleuchtungsanlage mit mehreren Sensoren alle eingestellten Adressen unterschiedlich sind, damit
keine Fehlfunktionen des Systems auftreten.
51
Tageslichtabhängige Regelung
Die Tabelle zeigt die möglichen DIP-Schalterstellungen, damit der
Sensor als Lichtsensor + Anwesenheitsdetektor oder ausschließlich
als Anwesenheitsdetektor, z.B. zur Erweiterung des Erfassungsbereiches, arbeitet.
DIP-Schalter
SensorAdresse
SensorFunktion
ON
Position
1
2
Gr. 2
CD E
F 0 12
Sensor 1
LGS-RPL/S
Sensor 2
Order no. 169622
Sensor 1
Sensor
Function
Sensor 2
T-OFF Poti-Pos.
Test 8
Off 0
3 Min. 1
F
5 Min. 2
E
10 Min. 3
D
15 Min. 4
C
20 Min. 5
B
30 Min. 6
A
60 Min. 7
9
AUTO
SEMI-AUTO
3
8 9 AB
Gr. 1
6
34 5 7
1
2
4
Tageslichtabhängige-Gesamtraum/Offset-Regelung
Sensoradresse
Sensoradresse
1
3
Sensoradresse
4
Tageslichtabhängige-Einzelgruppen-Regelung
Sensoradresse
Sensoradresse
1
2
Sensoradresse
3
Für die Fälle der Tageslichtabhängigen-Gesamtraum-/OffsetRegelung und der Tageslichtabhängigen-Einzelgruppen-Regelung
sind die möglichen DIP-Schalterstellungen für die maximal zulässigen drei Sensoren direkt angegeben.
52
Funktionsweise der tageslichtabhängigen Regelung
Der im Sensor integrierte Lichtmessfühler bewertet die Helligkeit
einer Fläche unterhalb des Sensors. Der Öffnungswinkel des Sensors
für die Lichterfassung beträgt ca. 20°. Die Helligkeit der bewerteten
Fläche ergibt sich aus der Reflexion des Mischlichtes, bestehend aus
Kunst- und Tageslicht. Der resultierende Messwert wird mit dem vom
Benutzer programmierten Sollwert verglichen. Bei einer Differenz
zwischen Messwert und Sollwert wird das Kunstlicht entsprechend
nachgeregelt, so dass die Beleuchtungsstärke praktisch konstant
bleibt. Ist das Tageslicht ausreichend um den Sollwert zu überschreiten, so wird das Kunstlicht ausgeschaltet.
Um störende Schwankungen der künstlichen Beleuchtung durch
kurzzeitige Tageslichtänderungen (z.B. Wolkenlücken) zu vermeiden,
sind Dimm- und Schaltfunktionen verzögert; das Kunstlicht wird erst
ausgeschaltet, wenn der Sollwert der Beleuchtungsstärke um ca. 25%
überschritten wird und dieser Zustand für 15 Minuten anhält. Ein
Wiedereinschalten der Beleuchtungsanlage erfolgt sofort bei Unterschreiten des Sollwertes (nur im Automatik-Betrieb der Anwesenheitserfassung).
Gruppenbildung
Für die Tageslichtabhängige-Regelung einer Beleuchtungsanlage
ist grundsätzlich zu beachten, dass nur Leuchten der Gruppe 1 und
Gruppe 2 für diese Funktion zur Verfügung stehen. Die Zuordnung der
DALI-Betriebsgeräte zu der Gruppe 1 bzw. Gruppe 2 kann entweder
im Broadcast-Betrieb (siehe Seite 48-49) direkt durch die Verlegung
von zwei getrennten DALI-Steuerleitungen erfolgen oder im Adressier-Betrieb mit gemeinsamer Steuerleitung durch die Vergabe von
DALI-Gruppenadressen an die Betriebsgeräte.
Werden im Adressier-Betrieb auch die Adressen Gruppe 3 und
Gruppe 4 vergeben, so sind diese nicht in die tageslichtabhängige
Regelung eingebunden.
Positionierung der Lichtsensoren
Grundsätzlich sind Lichtsensoren so zu positionieren, dass sie möglichst den zu beleuchtenden Arbeitsbereich erfassen. Dabei ist
darauf zu achten, dass sie sich über einer nicht völlig dunklen, diffus
reflektierenden Fläche befinden, die einen Abgleich des Istwertes
auf den Sollwert erlaubt. Bei Beleuchtungsanlagen mit Einzelregelung zweier Beleuchtungsgruppen ist außerdem darauf zu achten,
dass sich der Sensor jeweils im Bereich der Leuchten der von ihm zu
regelnden Gruppe befinden. Eine ungünstige Positionierung kann zu
gegenseitiger Beeinflussung der Regelgruppen und damit zu einer
eingeschränkten Regelfunktion führen. Bei einer Offset-Regelung ist
der Sensor bei einem Arbeitsbereich in der Raumtiefe, im Bereich
der fensterferneren Leuchtengruppe 1, anzubringen.
53
Anwesenheitserfassung
Funktionsweise der Anwesenheitserfassung
Die Anwesenheitsterfassung basiert auf einem Passiv-InfrarotSensor, der Änderungen der Wärmestrahlung im Erfassungsbereich
erkennt, wenn sich z.B. Personen bewegen. Für die Positionierung
des Sensors ist daher darauf zu achten, dass keine Verschattungen
den Erfassungsbereich und damit die Funktion des Sensors einschränken. Ebenso ist zu berücksichtigen, dass Luftströmungen,
welche durch andere Wärmequellen als Personen erzeugt werden, zu
Fehleinschaltungen führen können, z.B. Faxgeräte, Heizgebläse und
geöffnete Fenster.
Erfassungsbereich
Die Anwesenheitserkennung des Sensors LGS-RPL/S ist auf eine
Deckenmontage in der Höhe von 2,7 m (z. B. für Büroanwendungen)
optimiert. Der Erfassungsbereich hat dabei einen Durchmesser von
8 m. Bei größeren Montagehöhen wird der Erfassungsbereich entsprechend erweitert, jedoch ist gleichzeitig mit einer reduzierten
Empfindlichkeit zu rechnen. Eine maximale Montagehöhe von 8 m
sollte deshalb nicht überschritten werden.
Abhängig von der Raumnutzung kann in vielen Anwendungen, wie
beispielsweise in Sporthallen, der Erfassungsbereich durch eine
Parallelschaltung von Anwesenheitssensoren zusätzlich erweitert
werden.
Sensor LGS-RPL/S
1900
2700
8000
5000
Sensoren der Bauform LGS-OPL/M sind für den Leuchtenein- und
Leuchtenanbau konzipiert. Der Durchmesser ihres Erfassungsbereichs beträgt im Fall einer Anbauleuchte in 2,7 m Höhe ca. 5 m.
5000
3500
54
1900
2700
Sensor LGS-OPL/M
Einstellung der Anwesenheitserfassung
Die Wahl der Ausschaltverzögerungszeit erfolgt bei beiden Sensorbauformen mit einem Drehschalter (Vorderseite LGS-0PL/M, bzw.
Rückseite LGS-RPL/S). Die Einstellung der Anwesenheitserfassung
muss bei eingeschalteter Spannungsversorgung des Systems erfolgen! Bei Systemen mit mehreren Sensoren kann die Einstellung
wahlweise an jedem der Sensoren erfolgen. Die Systemeinstellung
entspricht immer der zuletzt mit eingeschalteter Versorgungsspannung an einem der Sensoren vorgenommenen Einstellung. Die Stellung der Wahlschalter der weiteren Sensoren ist dabei unerheblich.
Ebenfalls wird auf diese Weise die Betriebsart der Anwesenheitserkennung eingestellt.
Es sind folgende Betriebsarten zu unterscheiden:
-Automatik-Betrieb
Die Beleuchtungsanlage wird automatisch ausgeschaltet, wenn für
eine einstellbare Zeitdauer keine Person erfasst wird. Ein Einschalten
der Beleuchtungsanlage bei Bewegungserkennung erfolgt ebenfalls
automatisch, unter der Voraussetzung, dass kein ausreichendes
Tageslicht vorhanden ist. Die Ab- und Einschaltung ist für alle Leuchtengruppen wirksam.
Hinweis:
Nach dem Ausschalten mit dem Taster ist die automatische Wiedereinschaltung erst aktiv, nachdem mindestens für die eingestellte Zeitdauer (durchgehend) keine Anwesenheit erfasst wurde.
-Semi-Automatik-Betrieb
Die Beleuchtungsanlage wird automatisch ausgeschaltet, wenn für
eine einstellbare Zeitdauer keine Person erfasst wird. Die Abschaltung ist für alle Leuchtengruppen wirksam. Es erfolgt kein automatisches Einschalten bei Bewegungserkennung, sondern die Beleuchtung muss manuell eingeschaltet werden. Bei ausreichendem Tageslicht wird die Beleuchtung anschließend entsprechend gedimmt und
bei Erreichen des tageslichtabhängigen Abschaltkriteriums wieder
ausgeschaltet.
Hinweis:
Ein automatisches Einschalten bzw. Wiedereinschalten der Beleuchtung, auch
nach dem Ausschalten der Beleuchtung durch die Tageslichtabhängige-Regelung, erfolgt grundsätzlich nur im Automatikbetrieb der Anwesenheitserfassung.
-OFF-Betrieb
In der Position „OFF“ des Drehschalters kann die Anwesenheitserfassung vollständig deaktiviert werden. d.h., es erfolgt weder ein
automatisches Einschalten bei Betreten des Erfassungsbereiches
noch ein automatisches Abschalten nach Verlassen des Raumes.
55
-TEST-Betrieb
In der Position „TEST“ des Drehschalters wird eine Testfunktion für
die Anwesenheitserfassung aufgerufen. Dabei wird die Beleuchtungsanlage automatisch bis zum Minimum heruntergedimmt, wenn
für eine Zeitdauer von 10 sec. keine Bewegung detektiert wird.
Bei anschließender Erfassung einer Person wird das Licht wieder auf
100 % hochgefahren. Sollte nach dem Herunterdimmen für weitere
10 sec. keine Erfassung stattfinden, so wird die Beleuchtung ausgeschaltet. Ein automatisches Wiedereinschalten findet statt, sobald
erneut eine Bewegung von der Anwesenheitserfassung erkannt
wird. Das Erkennen einer Person wird während des TEST-Betriebes
zusätzlich durch ein jeweiliges Aufblinken der LED am Sensor angezeigt. Die Testfunktion erlaubt es somit, die Empfindlichkeit und den
Erfassungsbereich des Sensors zu testen.
Hinweise:
Sind mehrere Sensoren an einen Controller angeschlossen, werden Einstellungen, die an einem Sensor vorgenommen werden, für das gesamte System
übernommen.
Um eine Änderung der Einstellung vorzunehmen, muss für das System die
Netzspannungsversorgung eingeschaltet sein. Nachdem der Drehschalter in
die gewünschte Position gebracht wurde, blinkt die Sensor-LED in allen angeschlossenen Sensoren zur Bestätigung mehrmals kurz auf.
Wahlschalter
Gr.1
Anschluss LGI-SA
Broadcast-Betrieb:
LGI-SA
EVG
5
15
15
N
30
30
L L’
1 2 3 4
0
Gr.2
5
5
Test
15
15
30
30
LGS-RPL/S
8 9 AB
C DE
F 0 12
6
34 5 7
6
34 5 7
89 A B
T-OFF Poti-Pos.
Test 8
Off 0
3 Min. 1
F
5 Min. 2
E
10 Min. 3
D
15 Min. 4
C
20 Min. 5
B
30 Min. 6
A
60 Min. 7
9
AUTO
SEMI-AUTO
T-OFF Poti-Pos.
Test 8
Off 0
3 Min. 1
F
5 Min. 2
E
10 Min. 3
D
15 Min. 4
C
20 Min. 5
B
30 Min. 6
A
60 Min. 7
9
AUTO
SEMI-AUTO
CD E
Order no. 169622
F 01 2
56
LIGHTGATEplus System-Relais LGI-SA
Viele Master- und Controllerleuchten können auf Anfrage (Sonderfertigung) mit integriertem System-Relais LGI-SA ausgestattet werden.
Das integrierte Steuergerät ist direkt mit den Anschlussklemmen der
Versorgungsspannung für die Leuchte verbunden. Das Relais schaltet
das integrierte Lampenbetriebsgerät sowie die separaten Anschlussklemmen für die Spannungsversorgung der nachgeschalteten DALILeuchten.
Controller
AUTO
5
AUTO
Funkfernbedienung LGR-SC
Die Systemfernbedienung bietet zusätzliche Möglichkeiten der
Bedienung, der komfortablen Programmierung aller Systemvoreinstellungen und ggf. der DALI-Adressierung, wie in der dazugehörigen
Bedienungsanleitung (170 742 - 10 /2006 © BAG electronics GmbH)
beschrieben.
0
SemiAUTO
SemiAUTO
Weitere Systemkomponenten
Weitere Informationen siehe Datenblatt des LIGHTGATEplus SystemRelais LGI-SA, TOC 50 566 00.
Sensor
Function
Sensor 1
Sensor 1
Sensor 2
Sensor 2
Hinweise:
- Die DALI-Brücke ist nicht eingesetzt (Auslieferungszustand)
- Die Phase L´ schaltet mit der OFF-Funktion der Gruppe 1.
Ein alleiniger Betrieb der Gruppe 2 (ohne Gruppe 1) ist an L´ nicht möglich
(Auslieferungszustand).
- Das Einsetzen der DALI-Brücke führt in den Adressierbetrieb
(siehe Seite 46-47).
- Das Relais LGI-SA ist dann auf die DALI-Gruppe 3 adressiert
(Auslieferungszustand).
-W
eitere Relais LGI-SA können leuchtenextern an die DALI-Leitungen
angeschlossen werden (insges. max. 4 Stk.).
57
LIGHTGATEplus 1-10V-Konverter LGI-DA
Für den Fall der Integration bereits vorhandener dimmbarer Leuchten mit 1-10 Volt Schnittstelle in ein LIGHTGATEplus-System, kann
der Konverter LGI-DA eingesetzt werden.
Sensor LGS-RPL/S
Sensor mit den Funktionen: Lichtsensor, Anwesenheitserfassung und
Funkempfänger (siehe Seite 3, 29 und folgende).
TOC 50 448 00
Weitere Informationen siehe Datenblatt des LIGHTGATEplus SystemRelais LGI-DA, TOC 50 566 00.
LGM-RM
Deckeneinbauset, inkl. Datenleitung 5 m
TOC 50 450 00
Anschluss LGI-DA
Broadcast-Betrieb:
LGM-SM
Deckenanbauset, inkl. Datenleitung 5 m
TOC 50 451 00
0BS
Ballschutzkorb für Sensoren
TOC 22 255 00
EVG
N
1 2 3 4
L
0MD2 Modular
Zweifachverteiler für Datenleitungen
TOC 50 567 00
1 2 3 4
LGI-SA
L L’
N
+ -
L
EVG 1-10 V
LGR-SC Fernbedienung
Fernbedienung inkl. Wandhalterung (siehe Seite 3 und Seite 23-24).
TOC 50 449 00
0MK1
Modularkupplung für Datenleitungen
TOC 22 274 00
+ -
0L02 Datenleitung 2 m
TOC 22 261 00
0L05 Datenleitung 5 m
TOC 22 262 00
0L10 Datenleitung 10 m
TOC 22 263 00
0L20 Datenleitung 20 m
TOC 22 264 00
0L50 Datenleitung 50 m
TOC 22 265 00
58
59
Technische Daten
Sensor LGS-OPL/ und LGS-RPL/S
Stand-by Leistung
des Systems
Angaben ohne EVG
- ohne Sensor
Typ. 3,3 W
- mit einem Sensor
Typ. 3,5 W
Leitungslängen
- Controller-Taster
- Controller-Sensor
- Controller-EVG
max. 100 m (Taster/Netzleitungen getrennt)
max. 100 m
max. 300 m (min. 1,5 mm2)
DALI-Schnittstellen
2 Schnittstellen für die Betriebsarten:
- Broadcast-Betrieb: max. 25 EVG
je Schnittstelle „Gr. 1“ bzw. „Gr. 2“,
ohne DALI-Adressierung
- Adressier-Betrieb: max. 50 EVG
einteilbar in max. 4 Gruppen
durch DALI-Adressierung
TRILUX GmbH & Co. KG
Postfach 1960, D-59753 Arnsberg
Telefon +49 (0) 2932 /301-0
Telefax +49 (0) 2932 /301-375
[email protected]
www.trilux.de
Anschlussklemmen
- Ausführung
- Querschnitt
- Abisolierlänge
4, Schließer
9 V DC (intern einfache Basisisolierung
gegen Netzspannung)
Sensoranschluss
- Versorgungsspannung
- Anzahl Sensoren
über Datenleitung mit Modularstecker RJ11
Anschluss von max. 3 Sensoren
durch Parallelschaltung
289 852 / X 10 (DE)
Tastereingänge
- Anzahl
- Signalspannung
60
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