Lernen Sie Ihre Quilt Designer II kennen

Lernen Sie Ihre Quilt Designer II kennen
Bedienungsanleitung
KEEPING THE WORLD SEWING
SICHERHEITSHINWEISE
Diese Haushaltsnähmaschine wurde im Einklang mit IEC/EN 60335-2-28 entwickelt und
konstruiert.
Netzanschluss
Die Nähmaschine muss an eine Netzspannung angeschlossen werden, die auf dem
Elektrokennschild angegeben ist.
Sicherheitshinweise
•
Die Nähmaschine ist kein Kinderspielzeug.
Wird die Nähmaschine von oder in Gegenwart von Kindern verwendet, so ist dies
nur unter Aufsicht zulässig.
•
Eine Nähmaschine darf niemals unbeaufsichtigt gelassen werden, wenn sie an die
Stromversorgung angeschlossen ist.
•
Ziehen Sie nach Beendigung Ihrer Näharbeiten und vor dem Reinigen immer sofort
den Netzstecker aus der Steckdose.
•
Für Arbeiten im Nadelbereich, wie Einfädeln der Nadel, Wechseln der Nadel,
Einfädeln des Unterfadens oder Wechseln des Nähfußes etc. die Maschine immer
zuerst ausschalten („0“).
•
Benutzen Sie diese Nähmaschine nicht, wenn Kabel oder Stecker beschädigt sind.
•
Bewegliche Teile nicht berühren. Dies gilt insbesondere für die Nähnadel.
•
Die Nähmaschine darf nur für die in dieser Gebrauchsanleitung beschriebenen
Zwecke verwendet werden. Verwenden Sie ausschließlich das vom Hersteller
empfohlene und in dieser Gebrauchsanleitung aufgelistete Zubehör.
•
Vor dem Wechseln der Nählampe den Netzstecker ziehen. Ersetzen Sie die Nählampe
durch den gleichen Typ (Spannung und Watt).
v. 1.0
Bitte beachten Sie, dass hinsichtlich der Entsorgung
dieses Produkts, vorschriftsmäßig entsprechend der
gültigen nationalen Gesetzgebung für elektrische/
elektronische Produkte, recycelt werden muss. Bei
Zweifel setzen Sie sich bitte mit Ihrem Fachhändler in
Verbindung.
Inhaltsverzeichnis
Lernen Sie Ihre
Quilt Designer II kennen
Übersicht - Vorderseite
Rückseite
Zubehörfach
Auspacken der
Quilt Designer II Nähmaschine
Stromanschluss
Einpacken nach dem Nähen
Zubehörfach/Arbeitsfläche
Garnrollenstifte
Oberfaden einfädeln
Nadeleinfädler
Einfädeln der Zwillingsnadeln
Aufspulen
Spule in die Maschine einsetzen
Funktionstasten
Sensornähfußdruck
Sensorfußanhebung
Absenken des Transporteurs
Nähfüße
Nähfuß auswechseln
Nadeln
Nadel auswechseln
Benutzen der d-Cards
Austauschbare d-Cards
Wechseln der d-Cards
Sensorfeld mit Display
Menüs auf dem Tastfeld
Nähberater
Menü einstellen (SET)
Menü Anpassen
HILFE-Menü
Quick-Infos
Beginn des Nähens
Nähabschluss
Fadenspannung
Nähen von Kleidung
Nähberater
Stoffwahl
Garne
Zusammennähen
Versäubern
Zusammennähen
und Versäubern
Heften
Blindsaum
Sichtbar säumen
Knopflöcher
Knöpfe
Nähen von Kleidung
4
4
5
5
5
6
6
7
8
9
10
10
11
11
12
13
13
13
14
15
16
16
Geradstich
Stretch–Stich
Kräuseln
Fünfundzwanzig
Nadelpositionen
Reißverschluss
Verstärkter Geradstich
Mehrstufige Zickzack-Stiche
Flicken und Stopfen
Knopflöcher
Stichtabellen - Nutzstiche
Quilten(Steppen)
Quilt und Applikationen
Stitch-d-Card E1
Quilten/Steppen wie
von Hand genäht
Dekorative Quiltstiche als
Verbindung der Stofflagen
Zusammensetzen von Stoffteilen
Freihand Quilten und Punktieren
Blockhaus-Quilt
Ziernähte
17 Ziernähte
17
17
18
18
19
20
22
23
24
25
25
26
Fashion-Nähte
Freihandnähen
Applikationen
Fugennaht
Buchstaben
Buchstaben programmieren
Ziernähte anpassen
Anpassen der Zierstiche
Programmieren
Programmmodus PROG
Programmieren von Stichen
und Buchstaben
Nähen Sie Ihr Programm
27
28 Pflege der Quilt Designer II
28
Pflege der Quilt Designer II
29
30
31
Pflege der Maschine
Störungen (Fehlersuche)
Optionale d-Cards /
32 Themenbereich Sticken
33 Index
34
35
36
37
38
38
38
38
39
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41
42
43
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46
Lernen Sie Ihre
Quilt Designer II
kennen
Seite 4-26
Nähen von
Kleidung
47
Seite 27-46
48
49
49
50
50
51
57
58
58
58
60
61
61
61
62
62
Quilting
Seite 47-56
Ziernähte
Seite 57-66
64
64
65
66
67
68
69
Pflege der
Quilt Designer II
Seite 67-72
70
73
77
Optionale
d-Cards /
Themenbereich
Sticken
Seite 73-76
3
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1.
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39.
40.
18.
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Übersicht - Vorderseite
1.
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19.
20.
21.
22.
4
21.
Abdeckung
Fadenhebel
Fadenspannung
Vorspannungsscheibe
Musteranfangstaste
Taste für Nadelstopp oben/unten (Drehhub)
Taste für Musterabschluss
Taste für Geschwindigkeitseinstellung - schneller
FIX-Taste
Taste für Geschwindigkeitseinstellung langsamer
Taste für Rückwärtsnähen/wenden
Nähstart/Stopp-Taste
Anschluss Sensor Knopfloch-Nähfuß
Beleuchtung
Nadeleinfädler
Nadelstange
Nähfuß
Freiarm
Spulenkorbabdeckung
Grundplatte
Stellrad zum Versenken des Transporteurs
Nähfußstange und Nähfußhalterung
42.
23.
24.
25.
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28.
29.
30.
31.
32.
33.
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35.
36.
37.
38.
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40.
41.
Nadelklemmschraube
Taste für Absenkung des Sensornähfußes
Taste für Anhebung des Sensornähfußes
Taste für normale und zusätzliche Anhebung
Wahltaste Fadenabschneider
Fadenspannungsscheibe zum Spulen
Garnrollenstift
Garnrollenscheiben
Fadenführungen für das Aufspulen
Garnrollenstift
Spulenspindel
Spulstopper
Fadenabschneider für das Aufspulen
Handrad
Sensorfeld mit Display
d-Card-Anschluss
Schlitz für d-Card
Auswerftaste für d-Card
Hauptschalter, Anschlüsse für Stromversorgung
und Fußanlasser
42. Lineal (Inch und Zentimeter)
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Einige Stoffe enthalten große Mengen Farbstoffe, die Verfärbungen von anderen Stoffen aber
auch von Ihrer Nähmaschine verursachen können. Diese Verfärbungen sind u.U. sehr schwer oder
überhaupt nicht entfernbar.
Fleece- und Jeansstoffe, besonders rote und blaue, enthalten oft sehr viel Farbstoff.
Wenn Sie vermuten, dass ein Stoff oder ein fertiges Kleidungsstück große Mengen Farbstoff enthält,
waschen Sie ihn/es, bevor Sie mit dem Nähen oder Sticken beginnen, um Verfärbungen zu vermeiden.
43.
Rückseite
43. Tragegriff
44. Fadenabschneider
45. Nadeleinfädler
44.
45.
46. Anschluss für Stickeinheit
46.
Zubehörfach
47. Arbeitsflächenverlängerung
47.
48.
51.
48. Platz für Zubehör
49. Platz für Nähfüße
50. Platz für Spulen
51. Platz für Nadeln
49.
50.
Auspacken der Quilt Designer II
Nähmaschine
1. Die Maschine auf den Arbeitstisch stellen, die
Verpackung entfernen und die Haube abheben.
2. Weitere Verpackung entfernen und den Anlasser
abnehmen.
3. Die Maschine ist mit einem Zubehörbeutel und
einem Netzkabel ausgerüstet.
4. Maschine abwischen, besonders die Stichplatte
und um die Nadel herum, um jegliche
Verpackungsreste vor dem Nähen zu entfernen.
5
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Stromanschluss
Im Zubehör finden Sie das Netzkabel. Auf der
Unterseite der Maschine sind die elektrische
Spannung (V) und die Frequenz (Hz) angegeben.
Vor Anschluss prüfen, ob der Fußanlasser vom Typ
FR4 ist (siehe Unterseite Fußanlasse).
1. Kabel aus dem Fußanlasser herausziehen. Kabel
am vorderen Anschluss an der unteren rechten
Seite der Maschine anschließen.
2. Netzkabel am hinteren Anschluss an der unteren
rechten Seite der Maschine anschließen.
3. Wenn Sie den Hauptschalter auf ON stellen, sind
sowohl die Maschine, als auch die Beleuchtung
eingeschaltet.
Wegpacken der Maschine
1. Maschine am Hauptschalter ausschalten.
2. Zuerst den Netzstecker und dann den
Anlasserstecker ziehen.
3. Netzkabel von Hand aufwickeln und zusammen
mit der Gebrauchsanweisung im Kabelfach in der
Haube verstauen.
4.Leicht am Fußanlasserkabel ziehen und wieder
loslassen - das Kabel wird im Fußanlasser
aufgewickelt.
5. Prüfen Sie, ob alle Zubehörteile im Zubehörfach
liegen. Das Zubehörfach unter den Freiarm
schieben.
6. Den Fußanlasser mit der Unterseite nach vorne in
die hintere Aussparung des Zubehörfaches
stecken.
6
3.
1.
2.
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Zubehörfach/Arbeitsfläche
Im Zubehörfach sind spezielle Fächer für Nähfüße,
Spulen und sonstiges Zubehör vorgesehen. Machen
Sie es sich zur Gewohnheit, das Zubehör in diesem
Fach unterzubringen, damit es immer zur Hand ist.
Zubehörfach an der Maschine anbringen. Wenn mit
dem Freiarm genäht werden soll, das Zubehörfach
nach links abziehen.
Falls Sie eine größere Arbeitsfläche benötigen,
befindet sich in der hinteren Abdeckung des
Zubehörfachs eine Arbeitsflächenverlängerung.
Nehmen Sie das Zubehörfach von der Maschine ab.
1. Öffnen Sie die hintere Abdeckung des Fachs.
Schieben Sie die Arbeitsflächenverlängerung nach
oben und ziehen Sie sie heraus.
1.
2. Setzen Sie die Arbeitsflächenverlängerung in das
Zubehörfach ein.
3. Schieben Sie das Zubehörfach wieder in die
Maschine ein.
2.
3.
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Garnrollenstifte
Ihre Quilt Designer II besitzt zwei Garnrollenstifte,
einen Hauptgarnrollenstift und einen
herausklappbaren Garnrollenstift. Diese Stifte
sind für alle Garnsorten geeignet. Stecken Sie die
Garnrolle so auf die Stifte, dass der Faden gegen den
Uhrzeigersinn abläuft.
Halter für zusätzliche Garnrollen
Halter für Hauptgarnrolle
Hauptgarnrollenstift
Der Hauptgarnrollenstift ist verstellbar und kann
waagerecht (der Faden läuft von der fest sitzenden
Garnrolle) sowie senkrecht (die Garnrolle dreht
sich) verwendet werden. Auf dem Garnrollenstift
befinden sich zwei Garnrollenscheiben, eine große
(a) und eine kleine (b). Je nach eingesetzter Garnrol
lenstiftgröße oder Garnrollenstiftposition werden die
Garnrollenscheiben unterschiedlich verwendet. Die
waagerechte Position wird für normale Garne
verwendet und die senkrechte Position für große
Garnrollen oder spezielle Garnsorten.
Waagerechte Position
Bei waagerechtem Garnrollenhalter und Verwendung
von schmalen Garnrollen wird die große
Führungsscheibe (b) hinter der Garnrolle eingesetzt.
Die kleine Führungsscheibe (b) wird vor die
Garnrolle gesetzt.
Werden große Garnrollen verwendet, wird die kleine
Führungsscheibe (b) hinter die Rolle und die große
Führungsscheibe (a) vor die Rolle gesetzt.
Die flache Seite der Führungsscheiben muss fest an
der Garnrolle anliegen. Zwischen Führungsscheibe
und Garnrolle darf kein Platz bleiben.
1
a
b
Schmale Garnrolle
Große Garnrolle
Senkrechte Position
Um den Garnrollenstift in senkrechter Position zu
verwenden, müssen Sie den Stift zu sich heran
schwenken. Stecken Sie die große Garnrollenführung
sscheibe auf den Stift und legen Sie eine Filzscheibe
unter die Garnrolle. Dies verhindert ein zu schnelles
Ablaufen des Fadens.
Halter für zusätzliche Garnrollen
Dieser Garnrollenstift wird zum Aufspulen von
einer zweiten Garnrolle verwendet, oder wenn
beim Nähen mit einer Zwillingsnadel eine zweite
Garnrolle benutzt wird.
Wenn Sie diesen zusätzlichen Halter verwenden,
schieben Sie die große Garnrollenführungsscheibe
(a) auf den Stift und legen Sie eine Filzscheibe unter
die Garnrolle.
8
Halter für
zusätzliche
Garnrollen
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Oberfaden einfädeln
Beim Einfädeln des Oberfadens müssen Sie darauf
achten, dass der Nähfuß angehoben ist und sich
die Nadel in der obersten Stellung befindet. Das
Einfädeln ist je nach Position des Garnrollenhalters
unterschiedlich.
Waagerechter Garnrollenstift
1. Garnrollenstift ausschwenken. Stecken Sie die
Garnrolle auf den Garnrollenstift (siehe Anleitung
auf der vorigen Seite), so dass der Faden gegen
den Uhrzeigersinn abläuft. Drücken Sie den
Garnrollenstift wieder hinein.
Halten Sie den Faden mit der rechten Hand nahe
der Garnrolle. Mit der linken Hand ziehen Sie den
Faden in Pfeilrichtung.
b
c
a
3.
2.
1.
2. Ziehen Sie den Faden über die Fadenführung (a)
und unter die Fadenführung (b). Führen Sie den
Faden über die Fadenspannungsscheibe (c) und
ziehen Sie ihn nach unten.
3. Fädeln Sie weiter in Pfeilrichtung ein. Führen
Sie den Faden von rechts in den Schlitz des
Fadengebers ein.
4. Ziehen Sie den Faden in die letzte Führung direkt
über der Nadel.
4.
Einfädeln bei waagerechtem Garnrollenstift
Senkrechter Garnrollenstift
1. Garnrollenstift ausschwenken. Setzen Sie die
Garnrolle gemäß den Anleitungen auf der vorigen
Seite (senkrechte Position) auf den Garnrollenstift.
2. Fädeln Sie genau wie in der Anleitung oben
angegeben ein, mit einer Ausnahme. Führen Sie
den Faden nicht über die Fadenvorspannungsführ
ung, sondern führen Sie ihn direkt in die Fadenspa
nnungsführung (b) ein.
b
Einfädeln bei senkrechtem Garnrollenstift
9
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Nadeleinfädler
1.
2.
Wenn Sie den Nadeleinfädler benutzen möchten,
muss sich die Nadel in oberster Stellung befinden.
Wir empfehlen Ihnen, den Nähfuß abzusenken.
1. Ziehen Sie den Nadeleinfädler ganz nach unten.
Drücken Sie den Nadeleinfädler hinter die Nadel.
2. Bringen Sie den Einfädler nach vorn, bis die
Metallflansche vor der Nadel sind. Ein kleiner
Haken wird durch das Nadelöhr geführt.
3.
3. Legen Sie den Faden um die Führung (a) und
unter die Flansche vor der Nadel, so dass der
Faden von dem kleinen Haken erfasst wird.
4. Lassen Sie den Einfädler sanft zurückschwingen.
Der Haken zieht den Faden durch das Nadelöhr
und bildet eine kleine Schlinge hinter der Nadel.
Ziehen Sie die Fadenschlinge nach hinten aus der
Nadel heraus.
5. Faden unter den Nähfuß ziehen und abschneiden.
Hinweis: Der Nadeleinfädler kann nicht verwendet
werden, wenn eine Flügelnadel, Zwillingsnadel,
Drillingsnadel oder der Knopfloch-Sensornähfuß
verwendet wird. Manuell wird die Nadel von vorn
nach hinten eingefädelt. Die weiße Markierung an
der Nähfußhalterung macht das Nadelöhr leicht
sichtbar.
Einfädeln der Zwillingsnadeln
1. Zwillingsnadel einsetzen. Siehe Seite 16 „Nadel
auswechseln”.
2. Verwenden Sie eine zweite Garnrolle oder spulen
Sie eine Spule mit dem Faden auf, den Sie als
zweiten Oberfaden benutzen wollen.
3. Linke Nadel (blau): Faden gemäß Beschreibung
auf Seite 9 (Senkrechter Garnrollenstift)
einfädeln. Beachten, dass der Faden hinter der
Fadenspannungsscheibe und innerhalb der letzten
Fadenführung läuft. Linke Nadel einfädeln.
4. Rechte Nadel (rot): Zweiten Garnrollenstift
hochstellen. Stecken Sie die große
Garnrollenscheibe und eine Filzscheibe auf den
Garnrollenstift.
5. Stecken Sie die Garnrolle oder die Spule mit dem
2. Faden auf den Garnrollenstift.
6. Wie oben beschrieben einfädeln, jedoch
sicherstellen, dass dieser Faden vor der
Fadenspannungsscheibe und außerhalb der letzten
Fadenführung läuft. Rechte Nadel einfädeln.
10
a
4.
5.
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Aufspulen
1. Setzen Sie eine leere Spule (die Markierung
muss nach oben zeigen) auf die Spulenspindel an
der Vorderseite der Maschine. Spulenspindel nach
unten drücken. Die Quick-Info auf dem Bildschirm
zeigt an, dass die Maschine spult.
2. Stecken Sie die große Garnrollenscheibe und
eine Filzscheibe unter die Garnrolle auf den
zusätzlichen Garnrollenstift.
3. Faden um die Fadenspannungsscheibe (b) führen,
ihn dabei fest in die Fadenspannungsscheibe
ziehen, dann unter Fadenführung (c) und über
Fadenführung (d) führen (siehe Abbildung).
4. Faden von oben einige Male im Uhrzeigersinn um
die Spule wickeln und am Fadenabschneider (e)
abschneiden.
5. Betätigen Sie den Fußschalter oder berühren Sie
. Wenn die Spule voll ist, hört die Maschine
automatisch mit dem Aufspulen auf. Entfernen Sie
die Spule und schneiden Sie den Faden ab (e).
Spulenspindel nach oben drücken.
e
d
c
b
Aufspulen von der Garnrolle
d
Aufspulen von der Nadel
Nähfuß und Nadel müssen sich in oberster Stellung
befinden. Verwenden Sie nur grüne Original-Spulen
von Husqvarna Viking.
Beim Aufspulen durch die Nadel nur Nähfüße aus
Metall benutzen.
Folgen Sie den Hinweisen im Abschnitt „Aufspulen”.
Im Unterschied zu diesen Hinweisen müssen Sie den
Faden von der Nadel unter den Nähfuß und nach
rechts oben über die Fadenführung (d) führen.
Hinweis: Wir empfehlen, Spezialgarne, unsichtbare
oder andere elastische Garne nicht durch die Nadel
aufzuspulen. Für diese Garne, siehe Abschnitt
„Aufspulen”.
Aufspulen von der Nadel
1.
2.
3.
4.
Spule in die Maschine einsetzen
Hauptschalter ausschalten.
1. Entfernen Sie die Spulenkorbabdeckung, indem Sie
sie nach vorn ziehen.
2. Setzen Sie die Spule so in den Spulenkorb ein, dass
nach oben zeigt und sich der
die Markierung
Faden links von der Spule befindet. Die Spule muss
sich gegen den Uhrzeigersinn drehen, wenn Sie am
Faden ziehen.
3. Legen Sie einen Finger auf die Spule, um zu
verhindern, dass sie sich dreht, und führen Sie
den Faden erst nach rechts und dann nach links
in die Fadenspannungsfeder (a) ein, bis der
Faden „einrastet” (der Faden soll sich mit leichtem
Widerstand ziehen lassen).
4. Führen Sie den Faden dann um (b) herum und nach
rechts in den Fadenabschneider (c). Setzen Sie die
Spulenkorbabdeckung (1) wieder ein.
Faden nach links ziehen und abschneiden (2).
b
b
a
2
c
1
11
Lernen Sie Ihre Quilt Designer II kennen
Funktionstasten
Musteranfang wird zum Nähen des gewählten
Musters ab Stichbeginn verwendet, ohne
Änderung der Sondereinstellungen.
STOPP wird zum Musterabschluss einer Naht
verwendet. Die Quilt Designer II befestigt
den Faden und bleibt nach Beendigung
automatisch stehen. STOPP wird aufgehoben,
wenn Sie erneut auf die Taste drücken oder
eine neue Naht wählen. Die Taste leuchtet,
wenn STOPP aktiviert ist. Die Stoppfunktion ist
programmierbar. Ideal ist diese Funktion beim
Beenden einer Farbe eines Stickmotivs.
FIX wird automatisch aktiviert, wenn eine
Naht gewählt oder wenn die Wahltaste
Fadenabschneider benutzt wurde. FIX wird zum
Fixieren verwendet. Die Taste leuchtet, wenn
die FIX-Funktion aktiv ist. Durch Antippen
der leuchtenden Taste kann die Funktion
auch ausgeschaltet werden. Am Anfang näht
die Quilt Designer II automatisch ein paar
Befestigungsstiche und näht dann die gewählte
Naht. Wird FIX am Ende einer Naht betätigt, näht
die Quilt Designer II ein paar Befestigungsstiche
und bleibt dann automatisch stehen. Die FixFunktion ist programmierbar.
Um rückwärts zu nähen, muss die Taste
Rückwärts gedrückt werden. Die Taste leuchtet.
Wenn Sie die Taste loslassen, näht die Maschine
wieder vorwärts und das Licht geht aus. Die
größte Rückwärtsstichlänge beträgt 3 mm.
Für Dauerrückwärts drücken Sie vor Beginn
des Nähvorgangs zweimal schnell nacheinander
auf die Taste. Die Taste leuchtet und die Quilt
Designer II näht so lange rückwärts, bis Sie
wieder auf die Taste drücken.
Mit der Taste Nadelstopp oben/unten wird
die Nadel nach oben/unten bewegt. Oder die
Stoppposition oben/unten der Nadel bestimmt
und der Drehhub eingestellt.
Drücken Sie + SPEED oder – SPEED, wenn
Sie die Nähgeschwindigkeit verändern wollen.
Betätigen Sie diese Taste vor dem Nähvorgang,
so erscheint auf dem Bildschirm eine QuickInfo, die die eingestellte Nähgeschwindigkeit
anzeigt. Drücken Sie auf OK oder fangen Sie an
zu nähen, die Quick-Info erlischt. Sie können die
Geschwindigkeit während des Nähens verändern,
es erscheint dann aber keine weitere Quick-Info.
Alle Sticharten der Quilt Designer II haben
12
eine voreingestellte, empfohlene Nähgeschwindigkeit. Wenn Sie eine Stichart auswählen,
stellt Quilt Designer II automatisch die korrekte
Nähgeschwindigkeit ein.
Mit der Taste START/STOPP kann die Maschine
ohne den Fußschalter gestartet oder angehalten
werden. Drücken Sie START/STOPP, um mit dem
Nähvorgang zu beginnen und ein weiteres Mal,
um ihn zu stoppen.
Der Fadenabschneider schneidet sowohl den
Oberfaden, als auch den Unterfaden. Wenn Sie
diese Taste drücken, ohne dass die Maschine
näht, werden die Fäden zu Beginn des nächsten
Stichs abgeschnitten. Wird die Taste während
des Nähens gedrückt, beginnt die „STOPP”Taste zu blinken und die Fäden werden am
Ende des laufenden Nähmusters abgeschnitten.
Wenn die Fäden durchgeschnitten sind, werden
Nähfuß und Nadel in die obere Position
angehoben und die FIX-Funktion ist aktiviert. Die
Fadenabschneider Funktion ist programmierbar.
Mit der Taste Sensorfußanhebung und
Extraanhebung werden Nähfuß und Nadel in die
obere Position angehoben. Wenn Sie die Taste
erneut drücken, wird der Nähfuß extra hoch
angehoben, um dickere Stoffe unter den Nähfuß
zu schieben, siehe Seite 13.
Die Taste Drehhub des Sensornähfußes
erleichtert die Plazierung des Stoffes. Drücken Sie
die Taste und der Nähfuß wird in die
untere Position abgesenkt. Siehe Seite 13.
Mit dieser Taste (Sensorfuß nach unten) wird
der Sensorfuß vollständig abgesenkt. Die Quilt
Designer II hält das Arbeitsmaterial fest, und es
kann mit dem Nähvorgang begonnen werden,
siehe Seite 13.
Lernen Sie Ihre Quilt Designer II kennen
Andruck des Sensornähfußes
Beim Anwählen von verschiedenen Stoffstärken
im Nähberater, wird der Andruck des Nähfußes
automatisch eingestellt. Dank des Drucksensors des
Nähfußes erkennt der Nähfuß die tatsächliche Stärke
des Stoffes, der Stickerei oder der Naht, und die
Quilt Designer II ermöglicht so ein gleichmäßiges
Nähergebnis.
Betätigen Sie
auf dem Bildschirm, und
der aktuelle Andruck des Sensornähfußes für die
gewählte Stoffart wird angezeigt.
Der Nähfußdruck kann durch Betätigen der Tasten
im Menü
justiert werden. Je
höher die eingestellte Zahl, desto größer der Druck
auf den Stoff.
Sensorfußanhebung
Der Nähfuß wird bei Nähbeginn automatisch
abgesenkt.
Wird die Maschine mit der Nadel in der unteren
Position angehalten, wird der Nähfuß automatisch in
die Drehstellung angehoben.
Wenn Sie Nadelstopp oben gewählt haben:
- Nähfuß und Nadel werden in die obere
Position angehoben. Für zusätzliches Anheben die
Taste zweimal drücken. Das Einlegen von dickeren
Stoffen unter den Nähfuß wird dadurch erleichtert.
Wenn Sie Nadelstopp unten gewählt haben:
- Der Nähfuß stellt sich hoch, die Nadel
verbleibt jedoch in der unteren Position im Stoff.
Durch zweimaliges Drücken stellt sich die Nadel in
die obere Position und der Nähfuß wird zusätzlich
angehoben, um den Stoff leichter herausnehmen zu
können.
- Nähfuß wird in Drehstellung gebracht.
- Nähfuß wird abgesenkt.
Absenken des Transporteurs
Wenn das Stellrad vorn am Freiarm nach links
gedreht wird, werden die Zähne des Transporteurs
abgesenkt. Durch Drehen des Rads nach rechts
werden die Zähne hochgestellt. Der Transporteur
stellt sich jedoch erst automatisch hoch, wenn wieder
mit dem Nähen begonnen wird. Für das Annähen
von Knöpfen, sowie beim Freihandnähen wird der
Transporteur versenkt.
Dicke Samt- oder Plüschstoffe lassen sich
leichter unter den Nähfuß schieben, wenn
der Transporteur abgesenkt ist. Vergessen Sie jedoch
nicht, vor Nähbeginn den Transporteur wieder
hochzustellen.
13
Lernen Sie Ihre Quilt Designer II kennen
Nähfüße
Im Zubehör enthalten ist eine Anzahl Nähfüße für
verschiedene Zwecke.
Nähfuß A
Ist bei Lieferung in der Maschine eingesetzt. Dieser
Nähfuß wird vor allem für Geradstich und Zickzack-Stich
mit einer Stichlänge von mehr als 1 mm verwendet.
Nähfuß B
Zum Nähen von engen Zickzacknähten/Ziernähten
mit einer Stichlänge von weniger als 1 mm, für
Nutzstiche oder dekorative Sticharten. Der Tunnel
auf der Unterseite des Fußes ermöglicht einen
reibungslosen Lauf über auftragende Nähte.
A
B
C
D
E
H
J
P
Nähfuß C
Knopflochfuß mit Markierungen für die Bestimmung
der Knopflochlänge. Die mittlere Markierung ergibt
einen Abstand von 15 mm von der Stoffkante. Die
zwei Rillen auf der Unterseite des Fußes ermöglichen
das reibungslose Gleiten über die Knopflochraupen.
Nähfuß D
Dieser Fuß ist speziell zum Nähen von Blindsäumen
geeignet. Die Innenkante des Fußes führt den
Stoff. Die Unterseite ist so geformt, dass sie an der
Saumkante entlang läuft.
Nähfuß E
Der Fuß zum Nähen von Reißverschlüssen, er kann
entweder rechts oder links von der Nadel aufgesteckt
werden und erleichtert so das Annähen der beiden
Reißverschlussseiten.
Nähfuß H
Dieser Nähfuß, mit seiner beschichteten Sohle, wird
beim Nähen von Schaumstoff, Kunststoff oder Leder
verwendet. Der Nähfuß gleitet über das Nähgut ohne
zu haften.
Nähfuß J
Dieser Fuß wird für Overlocknähte und zum
Versäubern verwendet, d.h. für Stichbreiten
von 5,0 und 5,5 mm. Der Stift verhindert das
Zusammenziehen der Stoffkante.
Nähfuß P
Dieser Fuß wird für das Zusammennähen von
Patchworkarbeiten verwendet. Der Fuß hat zwei
Abstandsmarkierungen, 6 mm und 3 mm.
Nähfuß R
Dieser Fuß wird für das Sticken freier Formen, für
dekoratives Nähen und Stickarbeiten verwendet.
14
R
Lernen Sie Ihre Quilt Designer II kennen
Nähfuß S
Für Omnimotionstiche, und 4-Wege Stiche.
S
Knopfloch-Sensorfuß
Dieser Nähfuß misst die Länge des Knopfloches und
näht das Knopfloch mit der eingegebenen Länge
automatisch. Die mittlere Markierung ergibt einen
Abstand von 15 mm von der Stoffkante.
Nähfuß auswechseln
1.
2.
Hauptschalter ausschalten.
1. Prüfen Sie, ob sich die Nadel in der obersten
Position befindet. Ziehen Sie den Nähfuß nach
vorne.
2. Den Querstift am Nähfuß parallel zu Feder und
Nähfußhalterung ausrichten. Nach hinten drücken,
bis der Fuß einrastet.
15
Lernen Sie Ihre Quilt Designer II kennen
Nadeln
A
Die Nähmaschinennadel ist sehr wichtig, wenn gute
Nähergebnisse erzielt werden sollen. Verwenden
Sie nur Qualitätsnadeln der Systeme 130/705H! Die
Nadelbox der Quilt Designer II enthält Nadeln der
meistverwendeten Stärken für gewebte Stoffe und für
elastische Stoffe.
A Standard-Nadeln der Stärke 70, 80 und 90
Diese Nadeln sind für die meisten Stoffarten
verwendbar. Stärke 70 für feine – Stärke 80 für
mittlere – Stärke 90 für kräftigere Stoffe. Die
Nadelspitze ist so ausgelegt, dass sie zwischen
die Fäden der Stoffe sticht und den Stoff nicht
beschädigt.
B Nadeln der Größe 75, 90 für elastischen Stoff
Diese Nadeln werden zum Nähen von gestrickten
und elastischen Stoffen verwendet. Die Nadel für
elastischen Stoff ist gelb und hat eine gerundete
Spitze.
C Nadeln der Größe 90 und 100 für Jeansstoff
Diese Nadeln werden für das Nähen kräftiger,
gewebter Stoffe verwendet, z.B. für Jeans und
Segeltuchstoffe. Die Nadel ist blau und hat eine
sehr spitze Spitze, damit sie leichter in den Stoff
eindringen kann.
Hinweis: Nadel öfter wechseln und immer mit einer
geraden und spitzen Nadel (a) arbeiten.
Eine defekte Nadel (b) kann übersprungene Stiche,
Nadel- oder Fadenbruch verursachen. Eine defekte
Nadel kann ebenfalls die Stichplatte beschädigen.
Nadel auswechseln
Hauptschalter ausschalten.
1. Lösen Sie die Schraube der Nadelklemmung mit
einem Schraubendreher oder mit der schmalen
Öffnung der Griffhilfe.
2. Nadel herausnehmen.
3. Neue Nadel mit der flachen Seite nach hinten bis
zum Anschlag einsetzen.
4. Die Schraube mit dem Schraubendreher oder der
Griffhilfe wieder anziehen.
16
a
b
B
C
Lernen Sie Ihre Quilt Designer II kennen
Austauschbare d-Cards
Quilt Designer II arbeitet mit austauschbaren dCards. Es gibt drei Arten von d-Cards: Stitch d-cards
(für normales Nähen), Embroidery d-cards (für
Stickarbeiten) und Personal d-cards (um eigene
Stickmotive abzuspeichern).
Es sind mehrere unterschiedliche Stitch d-cards
lieferbar. Jede Stitch d-card bietet bis zu 35
unterschiedliche Sticharten. 4 Stitch d-cards werden
mit der Maschine geliefert: A1 Nutzstiche, N1
Modische Stiche, E1 Quilt- und Applikationsstiche
und O1 Blockbuchstaben.
Nutzstiche
Die Stitch d-card A1, Nutzstiche, bietet
unterschiedliche Stichvarianten für normales Nähen
von Geradstichen, Zick-Zack-Stichen, Overlock- und
Doppeloverlock-Stichen. Knopflöcher und Sticharten
zum Stopfen und Ausbessern befinden sich ebenfalls
auf der d-Card A1, Nutzstiche.
Quilt- und Applikationsstiche
Die Stitch-d-Card E1 bietet eine Vielzahl von Stichen,
die zum Quilten (Steppen) und für Applikationen
verwendet werden können.
Modische Stiche
Die Stitch d-Card N1, Modische Stiche, bietet
unterschiedliche Sticharten für dekoratives Nähen.
Blockbuchstaben
Die Stitch d-Card O1 Blockbuchstaben, bietet große
und kleine Blockbuchstaben sowie Zahlen und
Sonderzeichen.
Benutzen der d-Cards
Hinweis: Auf der rechten Seite jeder d-Card befindet sich
ein kleines Rechteck mit Punkten. Hierbei handelt es sich
um einen Code, der sicherstellt, dass die korrekten Stichinformationen auf der d-Card gespeichert werden.
• Schieben Sie die d-Card in den Schlitz an der
Nähmaschinenseite.
• Um eine Stichart auszuwählen, tippen Sie auf den
gewünschten Stich auf dem Tast-Bildschirm. Die
ausgewählte Stichart erscheint auf dem Bildschirm
mit dem empfohlenen Nähfuß.
Wechseln der d-Cards
• Um die d-Card auszutauschen, drücken Sie die
Taste an der rechten Nähmaschinenseite. Die dCard wird ausgeworfen.
• Ziehen Sie die d-Card heraus.
• Führen Sie eine andere d-Card ein (siehe
Anleitung oben).
17
Lernen Sie Ihre Quilt Designer II kennen
Sensorfeld mit Info-Display
Die Quilt Designer II hat ein Sensorfeld mit
Berührungseingabe und Display. Die Bedienung
der Felder ist sehr leicht. Die gewünschte Stichart
oder Funktion wird einfach durch Antippen der
entsprechenden Fläche mit der Fingerspitze angewählt.
Die Tastfläche besteht aus zwei Teilen. Im oberen
Bereich werden die unterschiedlichen Funktionen
der Quilt Designer II durch Antippen angewählt und
gezeigt. Der untere Bereich des Feldes ist der Bereich
für die d-Cards. Wenn eine d-Card in die Maschine
eingelegt ist, können Sie die unterschiedlichen Stiche
durch Berühren der Stichbilder (oder des Stickmusters)
auswählen.
Menüs auf dem Sensorfeld
Das Tast-Sensorfeld bietet fünf verschiedene
Funktionen: NÄHBERATER, EINSTELLEN, ANPASSEN,
FUNKTION und HILFE. Wenn eine Funktion berührt
wird, wird sein Schaltfeld aktiviert und schwarz
(außer bei FUNC und ? (HILFE), die auf den TastBildschirm gedruckt sind).
Wenn Sie die Maschine einschalten, wird die
Anzeige erleuchtet und Sie sehen das Startbild mit
der Versionsnummer der Software. Danach werden
NORM- und ANPASSEN-Modus aktiviert.
Nähberater (unelastisch normal)
Wenn Sie im Nähberater Stoffart und –stärke sowie
die Nähtechnik auswählen, wählt die Quilt Designer
II Stichart und Einstellungen aus (siehe Seite 19).
EINSTELLEN (SET)
Um Grundeinstellungen und Funktionen zu verändern,
berühren Sie EINSTELLEN (siehe Seiten 20-22).
ANPASSEN
Mit dieser Funktion können Stichlänge, Stichbreite,
Streckung und Spiegelbild verändern werden (siehe
Seite 23).
FUNKTION (FUNC)
Durch Berühren des Feldes wechseln Sie den Modus
zwischen NORM, PROG und REP.
NORM wird für das normale Nähen verwendet.
Das Feld PROG wird zum Programmieren von Buchstaben und Ziernähten verwendet (siehe Seite 64).
Das Feld REP wird zum Nähen der in PROG programmierten Stichkombinationen verwendet (siehe
Seite 66).
HILFE
Empfiehlt Nadelstärke und -art. Wenn:der
Transporteur versenkt, Stoff stabilisiert, Knopflöcher
genäht werden sollen, usw. (siehe Seite 23).
18
Bei den dunkelgrauen Bereichen, die die Anzeige
umgeben, handelt es sich um erweiterte Tastzonen der
daneben liegenden Piktogramme.
Lernen Sie Ihre Quilt Designer II kennen
Nähberater
Wenn Sie im Nähberater die Stoffart sowie die
Nähtechnik auswählen, wählt die Quilt Designer II
Stichart und Einstellungen aus (siehe Seite 28). Der
Nähberater ist bei allen Nähtechniken aktiv, außer
beim Rahmensticken.
Um den Nähberater zu laden, berühren Sie im NÄHBERATER das Feld:
Der Nähberater besitzt zwei verschiedene Menüs,
Stoffart und Nähtechnik.
Stoffart
Im Menü Stoffart können Sie zwischen 8
verschiedenen Stoffarten und –stärken wählen.
Geben Sie hier Art und Stärke des zu nähenden
Stoffes ein, die Stofftaste wird schwarz. Sofort
erscheint das Menü Nähtechnik.
Nähtechnik
Im Menü Nähtechnik können Sie zwischen
8 verschiedenen Nähtechniken wählen. Das
ausgewählte Tastenfeld wird schwarz und zeigt
Ihre Wahl an. Die Quilt Designer II stellt den
am besten geeigneten Stich, sowie Stichlänge
und -breite, Fadenspannung, Nähfußdruck und
Nähgeschwindigkeit für Ihr Vorhaben ein und
empfiehlt den passenden Nähfuß.
Soll eine andere Nähtechnik gewählt werden,
so tippen Sie hierfür einfach auf ein anderes
Nähtechnik-Feld.
Tippen Sie auf die Felder
und
zum Hin- und Herschalten
zwischen den Menüs Stoffarten und Nähtechnik.
Der Nähberater wird durch Berühren des Feldes
geschlossen.
Wenn Sie den Nähberater geschlossen haben, bleibt
die zuletzt gewählte Stoffart im Nähberaterfeld auf
dem Display angezeigt.
Die zuletzt gewählte Stoffart wird im Nähberaterfeld auf
dem Display angezeigt.
Hinweis: Auf den Seiten 28-37 finden Sie weitere Hinweise
zum Einsatz des Nähberaters.
19
Lernen Sie Ihre Quilt Designer II kennen
Menü Einstellen (SET)
Für den Fall, dass Standard-Einstellungen geändert
werden sollen, ist
anzutippen. Es stehen
fünf Untermenüs zur Verfügung. Mit
können
Sie zwischen den verschiedenen Menüs wechseln.
Durch wiederholtes Drücken von
wechseln
Sie ebenfalls das Menü. Die verschiedenen Menüs
sind von 1 bis 6 nummeriert (siehe unten):
,
,
,
,
,
.
Wenn Sie die Standard-Einstellungen für
Fadenspannung, Nähfußdruck und Balance
verändert haben, wirken sich diese Veränderungen
auf alle Sticharten aus. Die Einstellungen bleiben
erhalten, bis die Quilt Designer II ausgeschaltet
oder auf Standard zurückgestellt wird. Einige der
Einstellungen bleiben auch nach dem Ausschalten
erhalten (z.B. Zwillingsnadel, Sensorfuß Q). Wenn
Sie die Maschine wieder einschalten, erinnert Sie
eine Quick-Info daran, dass diese Einstellungen aktiv
sind.
Wurde eine Einstellung verändert, erscheint die Zahl
unterschiedlich in der Farbe, d.h. der Text wird grün
vor schwarzem Hintergrund.
EINSTELLUNG 1
Oberfadenspannung
Die Spannung des Oberfadens kann durch oder
verändert werden. Die Zahl bezeichnet die Spannungseinstellung. Je größer die Zahl, desto höher die
Oberfadenspannung.
Nähfußdruck oder Hubhöhe
Der Nähfußdruck kann mittels oder eingestellt
werden. Die Zahl bezeichnet die Druckeinstellung.
Je größer die Zahl, desto höher der Druck des Nähfußes auf den Stoff. Wurde ein Freihandstich ausgewählt, wird stattdessen die Hubhöhe des Sensorfußes eingestellt. Die Hubhöhe wird durch Berühren
von oder verändert.
Balance
Die Stichangleichung kann mittels oder eingestellt werden. Die Zahl bezeichnet den Einstellwert. Wenn „Knopfloch” gewählt wird, können Sie
die Dichte der rechten Knopflochraupe mittels der
Tastfelder (Angleichung) anpassen (siehe Seite 45,
Knopflochangleichung).
20
Lernen Sie Ihre Quilt Designer II kennen
EINSTELLUNG 2
Zwillingsnadel-Sicherheitsfunktion
Wenn Sie mit einer Zwillingsnadel nähen, geben Sie
die Breite der Nadel ein. Die Einstellung erfolgt
mittels
schrittweise bis der richtige
Einstellwert im Fenster erscheint. Soll wieder eine
einzelne Nadel verwendet werden, so wählen Sie .
Nadelstopp-Position
Mit den Tastfeldern
oder
wird
festgelegt, ob die Nadel am Ende einer Naht oben
oder unten steht. Sie kann wahlweise auch mit der
Funktionstaste (Seite 12) an der Maschine nach oben
oder unten verstellt werden.
Speichern oder Laden
Um eine gewünschte Einstellung zu speichern,
tippen Sie auf
(Speichern). Um den Stich später
zu nähen, tippen Sie auf
(Laden).
EINSTELLUNG 3
Fixieren
Um bei Nähbeginn die automatischen Vernähstiche
auszuschalten, tippen Sie auf
.
Sensornähfuß
Wenn Sie die automatische Absenk- oder Drehposition des Nähfußes beim unteren Nadelstopp
ausschalten wollen, tippen Sie auf
.
Wahltaste Fadenabschneider
Wenn Sie den automatischen Fadenabschneider ausschalten und den Faden manuell über die Funktionstaste abschneiden möchten, tippen Sie auf
. (Der
automatische Fadenabschneider ist dann nur beim
Sticken aktiviert.)
EINSTELLUNG 4
Freihandnähen
Berühren Sie dieses Feld, wenn Sie die FreihandNähfunktion aktivieren möchten. Berühren Sie
für Freihand-Geradstich. Berühren Sie
für Freihand-Zickzackstich.
Sensorfuß Q
Tippen Sie auf , um den Sensorfuß Q zu aktivieren.
Tippen Sie auf , wenn Sie in den Normal-Modus
zurückkehren wollen.
Um eine Beschädigung des Q-Fußes durch die Nadel zu
verhindern, wird bei Wahl des Q-Fußes die Stichbreite
automatisch für alle Stiche immer auf gesetzt.
Hinweis: Der Nähfuß Q ist ein Sonderzubehör für Freihandnähen, Sticken und Steppen (Quilting) für dicke oder
wattierte Stoffe.
21
Lernen Sie Ihre Quilt Designer II kennen
EINSTELLUNG 5
Sprache
Wenn Sie die Sprachanzeige wechseln möchten,
, bis die gewünschte
berühren Sie
Sprache angezeigt wird. Die eingestellte Sprache bleibt bis zur nächsten Einstellungsänderung erhalten.
Display-Kontrast
Der Kontrast des Displays kann mit
dert werden.
oder
verän-
Hilfe-Info
Wenn
gewählt wird, erscheint zu den Nähempfehlungen auf dem Display eine automatische QuickInfo. Die Quick-Info erscheint nur, wenn eine empfohlene Einstellung verändert wird. Berühren Sie
, um die Empfehlungen nur bei Bedarf anzuzeigen
(dazu
drücken).
EINSTELLUNG 6
Kalibrieren des Tast-Bildschirms
Falls bei der Berührung einer Funktion oder eines
Menüs diese(s) nicht aktiviert wird oder die daneben
angezeigte Funktion aufgerufen wird, muss der
Bildschirm kalibriert werden. Der Tast-Bildschirm
wird im Husqvarna-Werk kalibriert, die Einstellungen
können sich jedoch während des Transportes verändert
haben. Der Tast-Bildschirm muss nur kalibriert werden,
wenn bei der Berührung der Bildschirmfunktionen
diese nicht präzise aufgerufen werden.
Um den Tast-Bildschirm zu kalibrieren, öffnen Sie
. Tippen Sie auf
und der Kalibrierungsbildschirm erscheint.
1. Tippen Sie in die Mitte von Kreuz 1. Dazu verwenden Sie am besten einen spitzen aber keinen
scharfen Gegenstand. Wenn das Kreuz verschwindet, ist der erste Punkt eingestellt.
2. Legen Sie die d-Card A1 ein. Tippen Sie auf den
Punkt der Stitch d-Card, um den zweiten Punkt
einzustellen.
tippen, können Sie den KalibrierWenn Sie auf
ungs-Bildschirm verlassen, ohne die Veränderungen
zu speichern.
3. Ein neues Kreuz erscheint auf dem TastBildschirm. Tippen Sie in die Mitte dieses Kreuzes,
um die Kalibrierung zu beenden.
Hinweis: Beim Kalibrieren des Bildschirms ist darauf zu
achten, dass nur die bezeichneten Bereiche der Kreuze
berührt werden. Falls andere Bereiche berührt werden,
kann der Bildschirm falsch kalibriert werden. Ein falsch
kalibrierter Bildschirm erfordert eventuell eine Justierung
durch einen autorisierten Fachhändler.
Menü Anpassen
22
Lernen Sie Ihre Quilt Designer II kennen
Tippen Sie auf
, um die Standard-Einstellungen zu verändern und um Werte für Stichlänge
und/oder Stichbreite manuell einzugeben. Streckung
und senkrechte und waagerechte Spiegelung können
ebenfalls mit
verändert werden.
Die Stichlänge
, Stichbreite
und Streckung
kann durch Antippen der
Felder oder verändert werden. Ist der Mindestbzw. Höchsteinstellwert erreicht, ertönt jeweils ein
Piepton.
Hinweis: Die Funktion Streckung ist nur beim Nähen von
Satinstichen möglich (Siehe Seite 63).
Wurde eine Einstellung verändert, erscheint die
Zahl, die die Veränderung anzeigt, unterschiedlich
in der Farbe, d.h. der Text wird grün vor schwarzem
Hintergrund. Die angewählten Tastfelder ,
für das Spiegeln werden auf dem Display schwarz
hinterlegt .
Einstellwerte, die nicht verändert werden können,
haben keine Zahl über dem Schaltfeld und Sie hören
einen Piepton beim Antippen.
HILFE-Menü
Berühren Sie
in der oberen rechten Ecke des
Tast-Bildschirms und es erscheint ein Hilfe-Menü.
Im Hilfe-Menü erhalten Sie Informationen
über Stichart, Nadelart, Nähfuß, Stoffeinlagen,
Transporteur usw.
Im Menü
können Sie wählen, ob das HilfeMenü automatisch angezeigt wird (
) oder manuell (
) aufgerufen werden soll (siehe Seite 22).
Wenn Sie die automatische Hilfefunktion wählen, erscheint das Hilfe-Menü immer bei der Änderung von
empfohlenen Einstellungen.
Zum Verlassen von
tippen Sie auf
.
Beispiele für Symbole im
:
Normale Nadel
Vlies benutzen
Oberfaden Nr. 40
Nähfuß anbringen
Knopfloch mit Beilaufgarn
Unterfaden Nr. 70
Ausgleichsplatte
Nähfuß
Transporteur
nach oben
nach unten
23
Lernen Sie Ihre Quilt Designer II kennen
Quick-Infos
Die Quilt Designer II bietet eine Anzahl von QuickInfo-Menüs, die auf dem Bildschirm erscheinen und
Hinweise geben, wenn die Maschine stoppt oder
nicht näht. Die Quick-Infos informieren Sie z.B.
wenn der Oberfaden gerissen ist oder wenn die
Spule leer ist. Im folgenden finden Sie die häufigsten
Quick-Infos aufgelistet und erläutert:
Oberfadenwächter
Die Quilt Designer II hält automatisch an, wenn der
Oberfaden zu Ende oder gerissen ist. Oberfaden wieder einfädeln,
tippen und weiternähen.
Unterfadenwächter
Die Quilt Designer II hält automatisch an, wenn der
Unterfaden zu Ende geht. Leere Spule durch eine
volle Spule ersetzen, auf
tippen und
weiternähen.
Zwillingsnadel
Ist das Feld Zwillingsnadel im
angewählt, ist
die Breite der Stiche begrenzt. Wenn Sie eine Stichbreite wählen, die zu breit ist, erscheint die Quick-Info
Zwillingsnadel. Die Stichbreite des ausgewählten
Stiches wird automatisch der Zwillingsnadel-Einstellung angepasst. Die Quick-Info Zwillingsnadel bleibt
auch dann aktiv, wenn das Feld Zwillingsnadel-Sicherheitsfunktion beim Anschalten der Maschine angewählt war.
Wählen Sie das Menü
, dann das Menü 2,
und tippen Sie dann auf das Feld „Einzelnadel”, um
die Zwillingsnadel-Sicherheitsfunktion abzuschalten.
Sensorfuß Q
Die Quick-Info Sensorfuß Q erscheint beim
Einschalten der Maschine, wenn diese Funktion im
Menü
aktiviert ist.
Keine d-Card eingesetzt
Die Quilt Designer II warnt Sie, wenn Sie eine
Stichart aus dem d-Card-Bereich anwählen möchten,
aber keine d-Card eingesetzt ist.
Ungültige d-Card
Die Quilt Designer II meldet, wenn der SpeicherChip auf der Rückseite der d-Card nicht korrekt mit
dem d-Card-Anschluss verbunden ist. Werfen Sie die
d-Card wieder aus, wischen Sie sie mit einem Tuch
ab und setzen Sie sie erneut ein. Falls der Hinweis
immer noch erscheint, könnte der Speicher-Chip
beschädigt sein (weiterführende Hilfe kann Ihnen Ihr
Fachhändler geben).
24
Hinweis: Sie können auch weiternähen,
bis der Faden zu Ende ist
Lernen Sie Ihre Quilt Designer II kennen
Beginn des Nähens
Mit der Quilt Designer II haben Sie zwei
Möglichkeiten zur Stichauswahl: Sie wählen über den
Nähberater oder Sie wählen die Stichart von einer
der d-Cards.
Der Nähberater
• Nähberaterfeld auf dem Tastfeld antippen. Wählen
Sie hier die Art des zu nähenden Stoffes. Dann
wählen Sie die Nähtechnik.
• Ober- und Unterfaden unter dem Nähfuß nach
hinten legen.
Hinweis: Wenn Sie am Stoffrand nähen, halten Sie am
besten die Fäden mit einem Finger leicht fest, wenn Sie
zu nähen beginnen.
• Stoff unter den Nähfuß legen.
• Treten Sie auf den Fußschalter und beginnen Sie
zu nähen. Der Nähfuß senkt sich automatisch.
• Zum Ausrichten des Stoffes unter dem Nähfuß,
.
betätigen Sie
Hinweis: Die Maschine kann mit der Taste
Fußschalter gestartet oder angehalten werden.
ohne den
Die Stichplatte
Die Zick-Zack-Stichplatte mit Markierungen
in Inch erleichtert das Quilten. Weitere als
Zubehör erhältliche Stichplatten finden Sie in der
Bedienungsanleitung für Zubehör.
Die Stitch d-Card
Folgen Sie der oben gegebenen Anleitung, aber statt
mit Hilfe des Nähberaters wählen Sie die Stichart
direkt von einer der d-Cards (siehe Seite 17).
Nähabschluss
• Fuß vom Fußschalter nehmen. Wenn Sie ohne
Fußschalter nähen, kann die Maschine mit der
Taste
angehalten werden.
drücken.
• Wahltaste Fadenabschneider
Die Quilt Designer II schneidet den Ober- und
den Unterfaden ab. Nähfuß und Nadel werden
automatisch in die oberste Stellung gefahren.
25
Lernen Sie Ihre Quilt Designer II kennen
Fadenspannung
Die Fadenspannung wird automatisch eingestellt,
wenn Nähtechnik und Stoffart im Nähberater
angewählt werden. Wenn Sie die Fadenspannung für
spezielle Stoffarten oder Nähtechniken nach Ihren
Wünschen verändern möchten, beachten Sie bitte die
Hinweise auf Seite 20.
Die richtige Fadenspannung können Sie leicht
erkennen, wenn Sie in doppeltem Stoff ein paar
Zickzack-Stiche mit unterschiedlicher Fadenspannung
nähen. Die Fadenspannung wird in
eingestellt.
1. Beginnen Sie mit einer zu lockeren
Fadenspannung. Stellen Sie die Fadenspannung
dazu auf den kleinsten Wert ein. Der Unterfaden
läuft dabei gerade, und der Oberfaden wird zur
Unterseite durchgezogen.
2. Wird die Spannung auf den höchsten Wert
eingestellt, geschieht das Gegenteil und die Naht
zieht sich.
3. Die richtige Fadenspannung ist erreicht, wenn die
Fäden zwischen den beiden Stofflagen - oder bei
Ziernähten auf der Stoffunterseite - miteinander
verbunden sind.
Machen Sie einige Versuche mit einem Reststück
des gewählten Stoffes und überprüfen Sie die
Fadenspannung.
26
1.
2.
3.
Nähen von Kleidung
27
Nähen von Kleidung
Nähberater
Die Nähmaschine Quilt Designer II ist mit dem einzigartigen
Nähberater von Husqvarna Viking ausgestattet.
Wählen Sie den Nähberater gleich zu Beginn Ihres Nähvorhabens an
(Taste antippen). Auf dem Display erscheint ein Stoff-Menü. Tippen
Sie auf gewünschte Stoffart und Stärke. Sofort erscheint das Menü
Nähtechnik. Wählen Sie hier die Technik an, mit der Sie nähen
möchten.
Der Nähberater stellt den am besten geeigneten Stich, sowie
Stichlänge und -breite, Fadenspannung, Nähfußdruck und
Nähgeschwindigkeit für Ihr Nähvorhaben ein, was sehr viel Zeit
spart.
Ihr Husqvarna Viking Nähberater ist immer aktiviert, wenn
Sie mit einer Stitch d-Card nähen. Beim Program-mieren ist der
Nähberater nicht aktiviert, Sie müssen Stoffart und Stoffgewicht für
Ihr Nähvorhaben vor dem Programmieren eingeben. Der Nähberater
gibt dann alle Einstellungen für Ihre Arbeit vor.
Stoffwahl
Gewebte Stoffe/Elastische Stoffe
Bei den beiden Stoffarten sind die einzelnen Fäden
auf unterschiedliche Art miteinander verbunden.
Gewebe basieren auf einem Zwei-Fadensystem.
Elastische Stoffe basieren auf einem Ein-Fadensystem
mit untereinander verbundenen Maschen und
sind elastisch. Im Allgemeinen gilt, dass man bei
festen Stoffen, die sich nicht dehnen, das Tastfeld
„unelastisch”, und bei Stoffen, die sich dehnen, das
Tastfeld „elastisch” anwählt.
Unelastische dünne Stoffe: für Chiffon, Organza,
Batist, Seidenstoffe, Taft etc.
Unelastische normale Stoffe: für Wollkrepp, Kattun,
wattierte Stoffe, feine Wollstoffe etc.
Unelastische dicke Stoffe: für Jeans, Anzug- und
Mantelstoffe, Segeltuch etc.
Elastische dünne Stoffe: für Charmeuse, Nylon,
leichten Polojersey
Elastische normale Stoffe: für Badeanzugstoffe,
Plüschstoffe, Sweet-Shirt-Stoffe
Elastische dicke Stoffe: für Pullover-Strickstoffe,
Fleecestoffe etc.
28
Unelastische Stoffe
Elastische Stoffe
Nähen von Kleidung
Leder
Leder besteht aus Tierhaut, von der das Fell entfernt
wurde. Leder kann weich sein oder als Wildleder
vorliegen und gibt etwas nach.
Leder: für Wildleder und Glattleder
Vinyl/Kunststoff
Vinyl ist ein synthetisches Material, dessen Rückseite
oftmals mit Stoff beschichtet ist. Vinyl kann weich oder
genarbt sein und es gibt Vinyl, das etwas nachgibt.
Vinyl: für Kunststoff und Wildleder
Leder
Vinyl/Kunststoff
Faden:
Allzweck-Nähgarn
Bestehend aus Synthetik, Baumwollgarn oder
Baumwolle/Polyestergarn. Wird für das Nähen von
Kleidung und Textilien aller Art verwendet.
Stickgarn
Bestehend aus z. B. Viscose, Rayon, Baumwolle, Acryl
oder Seide. Diese Garne erzeugen beim Sticken oder
sonstigen Verzierungen eine glatte glänzende Oberfläche.
Beim Sticken oder für dekorative Sticharten sollten
Sie Stickgarn als Oberfaden verwenden.
Unsichtbares Garn
Einfaches transparentes Synthetik-Garn. Wird zum
Absteppen, sowie für andere Ziertechniken, auch
zum Wattieren (Quilting) verwendet.
Wir empfehlen Ihnen, beim Durchlesen der nachstehenden
Bedienungsanweisungen die Nähbeispiele selbst nachzu-nähen, damit Sie
Ihre Husqvarna Viking Quilt Designer II ganz und gar kennen - und
beherrschen lernen.
Funktionstasten
• Zum Ausrichten des Stoffes unter dem Nähfuß,
tippen Sie auf
.
. Beim
• Tippen Sie auf Nadel-Stop unten
Anhalten der Maschine wird der Nähfuß
automatisch angehoben, bis er in Drehposition
ist, wobei die Nadel im Stoff bleibt. Dies ist sehr
hilfreich, wenn Sie den Stoff drehen müssen.
• Tippen Sie auf
, um die Naht zu vernähen.
Diese Taste müssen Sie ebenfalls antippen, wenn
die Quilt Designer II rückwärts nähen soll.
, wenn die Naht mit
• Tippen Sie auf
Musterrapportende abgeschlossen und vernäht
werden soll.
• Tippen Sie auf
, um die Naht zu fixieren
(kleine Geradstiche hin und her).
• Nach Beendigung der Naht auf
tippen. Der
Fadenabschneider durchtrennt den Ober und
Unterfaden. Der Nähfuß wird angehoben.
29
Nähen von Kleidung
Zusammennähen
Die Naht verbindet zwei Stoffteile miteinander,
wobei die Nahtzugabe meistens auseinandergebügelt
wird. In den meisten Fällen werden die Stoffkanten
versäubert.
Nähte in elastischem Stoff müssen sich mit dem
Stoff dehnen können. Mit dem Stretch-Stich können
dehnbare Nähte erzeugt und elastische Stoffe
zusammengenäht werden.
Unelastische normale Stoffe:
Stoff: unelastisch normal, zwei Teile.
Tastfeld: Nähberater auf dem Tastfeld. Geben Sie im
Stofffeld „Unelastisch normal” und im Nähtechnikfeld
„Zusammennähen” ein. (Der Nähberater wählt einen
Geradstich aus.)
Verwenden Sie: Nähfuß A und Nadelstärke 80, wie
im Nähberater empfohlen.
Nähen:
• Rechte Seiten des Stoffes aufeinanderlegen. Stoff
unter den Nähfuß legen. (Kanten mit ca. 15 mm
Nahtzugabe.)
• Fußschalter betätigen. Der Nähfuß wird
automatisch abgesenkt.
• Die Naht nähen. Betätigen Sie
fertig sind.
, wenn Sie
Elastische Stoffe
Stoff: elastisch dünn, zwei Teile.
Tastfeld: Nähberater auf dem Tastfeld. Geben Sie im
Stofffeld „Elastisch dünn” und im Naähtechnikfeld
„Zusammennähen” ein. (Der Nähberater wählt einen
Stretch-Stich aus.)
Verwenden Sie: Nähfuß A und Stretchnadel Stärke
75, wie im Nähberater empfohlen.
Nähen:
• Rechte Seiten des Stoffes aufeinanderlegen. Stoff
unter den Nähfuß legen. (Kanten mit ca. 10 mm
Nahtzugabe.)
• Fußschalter betätigen. Der Nähfuß wird
automatisch abgesenkt. Zum Ausrichten des
Stoffes unter dem Nähfuß, auf
tippen.
• Nach Beendigung der Naht auf
30
tippen.
Nähen von Kleidung
Versäubern
Versäubern Sie die Kanten des Stoffes, um ein
Ausfransen zu verhindern. Am einfachsten ist das
Versäubern, bevor die Teile zusammengenäht
werden. Für dünne und mittelstarke Stoffe eignet
sich am besten Nähfuß J, der verhindert, dass sich
der Stoff an den Kanten zusammenzieht. Nähfuß B
eignet sich dagegen für dickere Stoffe. Der Nähberater
stellt die am besten geeignete Stichlänge und -breite
für den jeweiligen Stoff ein und empfiehlt einen
Nähfuß.
Stoff: unelastisch normal.
Tastfeld: Tastfeld Nähberater. Wählen Sie
„Unelastische normale Stoffe” und als Nähtechnik
„Versäubern”. (Der Nähberater wählt einen
dreistufigen Zickzack-Stich aus.)
Verwenden Sie: Nähfuß J und Nadelstärke 80, wie
im Nähberater empfohlen.
Die Kanten der einzelnen Stofflagen unter dem
Nähfuß J so ausrichten, dass der Steg des Nähfußes
an der Stoffkante entlang läuft. Der dreistufige
Zickzack-Stich wird oberhalb des Stegs genäht, damit
die Kanten möglichst flach bleiben.
• Zum Ausrichten des Stoffes unter dem Nähfuß,
tippen Sie auf
.
Nähen:
• Fußschalter betätigen. Der Nähfuß wird
automatisch abgesenkt.
• Versäubern Sie die Kante.
• Tippen Sie auf
.
Hinweis: Es ist grundsätzlich nicht nötig, die Kanten von
Leder oder Kunstleder zu versäubern. Der Nähberater gibt
Ihnen jedoch eine Möglichkeit. Hierzu wird im Nähberater
das Feld Leder oder Vinyl, und auf dem Nähtechnik-Feld
„Versäubern” angewählt. (Der Nähberater wählt einen
Zickzack-Stich aus.)
31
Nähen von Kleidung
Zusammennähen und Versäubern
Mit Overlock-Stichen werden die Stoffteile in einem
Arbeitsgang genäht und versäubert. Das spart Zeit.
Ihre Quilt Designer II bietet Ihnen eine Anzahl
verschiedener Sticharten zum Versäubern und
Zusammennähen. Der Nähberater wählt die für Ihre
Stoffart am besten geeigneten aus und nimmt alle
Einstellungen automatisch vor.
Stoff: elastisch dünn, zwei Teile.
Tastfeld: Stoffart „elastisch dünn” und „Overlock” im
Nähberater (A).
Verwenden Sie: Nähfuß J und Stretchnadel Stärke
75, wie im Nähberater empfohlen.
Nähen:
• Rechte Seiten des Stoffes aufeinanderlegen. Stoff
unter dem Nähfuß so ausrichten, dass der Steg des
Nähfußes an der Stoffkante entlang läuft.
• Fußschalter betätigen. Der Nähfuß wird
automatisch abgesenkt.
• Zum Ausrichten des Stoffes unter dem Nähfuß,
tippen Sie auf
.
• Nähen und Versäubern Sie nun die Kanten in
einem Arbeitsgang.
• Tippen Sie auf
.
Üben Sie die Overlock-Technik auch auf dickem
elastischem Stoff (B) und auf dickem unelastischem
Stoff (C). Der Nähberater stellt jeweils den am besten
geeigneten Stich, sowie Stichlänge und -breite,
Fadenspannung, Nähgeschwindigkeit und den
Nähfußdruck für die jeweilige Stoffart ein. Beachten
Sie auch die anderen Hinweise auf dem TastBildschirm.
Overlock-Stich für Rippenstoffe
Die Overlock-Technik ist vor allem für gerippte Halsund Ärmelbündchen geeignet. Probe-Halsausschnitt
in mittelstarkem elastischen Stoff ausschneiden,
„elastisch normal” und „Overlock” im Nähberater
anwählen und ein Stück Rippenbündchen doppelt
gelegt kantengleich auf den Halsausschnitt nähen
(6 mm Nahtzugabe).
32
A
B
C
Nähen von Kleidung
Heften
Zugeschnittene Stoffteile können zum Anprobieren,
zum Kräuseln (siehe Seite 38) oder zum Markieren
zuerst geheftet werden.
Der Nähberater stellt hierfür automatisch eine große
Stichlänge ein und stellt die Fadenspannung zurück,
so dass die Fäden beim Kräuseln leicht zu ziehen,
oder nach dem Heften leicht zu entfernen sind.
Stoff: unelastisch normal, zwei Teile.
Tastfeld: Geben Sie „Unelastische normale Stoffe”
und „Heften” als Nähtechnik ein.
Verwenden Sie: Nähfuß A und Nadelstärke 80, wie
im Nähberater empfohlen.
Rechte Seiten des Stoffes aufeinanderlegen. Stoff
unter den Nähfuß legen.
Nahtzugabe: 15 mm
Nähen:
• Fußschalter betätigen. Der Nähfuß wird
automatisch abgesenkt.
• Zum Ausrichten des Stoffes unter dem Nähfuß,
tippen Sie auf
.
• Nähen Sie nun entlang der Nahtlinie.
• Tippen Sie auf
.
• Ziehen Sie am Unterfaden, um die genähten Stiche
zu entfernen oder zu kräuseln.
33
Nähen von Kleidung
Blindsaum
Mit dem Blindsaum können unsichtbare
Kleidersäume genäht werden. Es stehen zwei
Blindsaumarten zur Auswahl:
Für dünne Stoffe werden Blindsäume nicht
empfohlen, aber Ihr Nähberater wählt die
bestmögliche Stichart aus.
Stoff: elastisch normal.
Tastfeld: „Elastisch normal” auf dem StoffAuswahlfeld und „Blindsaum” auf dem NähtechnikFeld des Nähberaters wählen.
Verwenden Sie: Nähfuß D und Stretchnadel Stärke
90, wie im Nähberater empfohlen.
Falten Sie einen 50 mm breiten Saum und stecken
Sie diesen mit Stecknadeln senkrecht zur Saumkante
fest, wobei der Nadeleinstich jeweils 6 mm von der
Saumkante entfernt sein sollte.
Linke Stoffseite liegt oben, mit dem Saum nach
rechts.
Saum zur rechten Seite hin umschlagen (falten),
wobei der Saum nach rechts 6 mm überstehen soll.
Genäht wird nun auf dem Überstand.
Nähen:
• Stoff unter dem Nähfuß D so ausrichten, dass die
Saumkante des Kleidungsstückes an der rechten
Innenkante des Nähfußes anliegt.
• Fußschalter betätigen. Der Nähfuß wird
automatisch abgesenkt. Stecknadeln vor dem
Nähen entfernen. Niemals über Stecknadeln
nähen. Wenn der Stoff ausgerichtet werden muss,
tippen Sie auf
.
• Der große Zickzack-Stich (der Blindstich) sollte
auf der linken Stoffseite gerade noch knapp in der
Kante nähen. Der Nähberater stellt die Stichbreite
automatisch ein. Passen Sie die Stichbreite jedoch
bei Bedarf manuell an.
Geht der Stich zu weit über den Saum hinaus,
tippen Sie auf
und auf ( ). Reicht der
Stich nicht bis zur Kante, muss die Stichbreite mit
( ) erhöht werden.
• Tippen Sie auf
34
.
Nähen von Kleidung
Sichtbar säumen
Bei Betätigen des Tastfeldes „Säumen” wird die Naht
eingestellt, welche für die sichtbare Saumnaht sowie
für die gewählte Stoffart am besten geeignet ist. Für
unelastische Stoffe, Leder und Kunstleder wird ein
Geradstich eingestellt. Für elastische Stoffe wird ein
elastischer Stich eingestellt.
Stoff: unelastisch normal.
Tastfeld: Geben Sie „Unelastische normale Stoffe”
und Säumen als Nähtechnik ein.
Verwenden Sie: Nähfuß A und Nadelstärke 80, wie
im Nähberater empfohlen.
Nähen:
• Falten Sie erst einen 10 mm Saum und dann einen
weiteren 20 mm breiten Saum. Stoff unter den
Nähfuß legen.
• Wenn der Stoff ausgerichtet werden muss, tippen
Sie auf
. Fußschalter betätigen. Der Nähfuß
wird automatisch abgesenkt.
• Entlang der Saumkante nähen.
• Tippen Sie auf
.
Üben Sie diese Technik auch auf normalem
elastischem Stoff. Der Nähberater wählt hierfür den
Triple-Overlock-Stich aus. Beachten Sie auch die
anderen Hinweise auf dem Tast-Display.
Saum zur linken Seite des Stoffes hin falten und auf
der rechten Seite mit dem Triple-Overlock-Stich
nähen. Auf der rechten Seite die ca. 1cm breite
Nahtzugabe abschneiden.
Diese Technik wird auch für Gürtelschlaufen
verwendet.
Zum Übernähen von Quernähten in
besonders dicken oder harten Stoffen, z.B.
Jeans, ist die Anwendung der Ausgleichsplatte zu
empfehlen, um Höhenunterschiede beim Nähen
problemlos zu überwinden.
Legen Sie die Ausgleichsplatte hinter dem Nähfuß
so an, dass sie vor die Saumnaht stößt. Ab der
Saumnaht die Platte vor den Nähfuß legen.
35
Nähen von Kleidung
Knopflöcher
Der „Nähberater” stellt automatisch das am besten
geeignete Knopfloch für die von Ihnen gewählte
Stoffart ein und nimmt alle Sticheinstellungen vor.
Die Stellen, an denen Knopflöcher genäht werden
sollen, sollten mit Einlage verstärkt und/oder mit
abreißbarem Stickvlies unterlegt werden. Zeichnen
Sie die Stelle, an der ein Knopfloch genäht werden
soll, mit dem Pictogram Pen™ auf dem Stoff an.
Sie können Ihr Knopfloch auch von der Stitch dCard A1 (siehe Seite 44) auswählen. Eine zusätzliche
Stitch d-Card für weitere Knopflocharten (B1) ist als
Sonderzubehör erhältlich.
Stoff: Unelastische normale Stoffe und Stickvlies.
Tastfeld: Geben Sie „Unelastische normale Stoffe”
und Knopfloch als Nähtechnik ein.
Verwenden Sie: Stärke 80, wie vom Nähberater
empfohlen. Knopfloch-Sensornähfuß einsetzen, wie
auf dem Tast-Bildschirm durch das schwarze Rad
am Nähfuß angezeigt. Stecken Sie den Stecker in
die Buchse an der linken Unterseite der Maschine.
Richten Sie den weißen Bereich an der Seite des
Rades auf die weiße Markierungslinie des Fußes aus.
Im Menü
können Sie die Knopflochgröße
mit oder einstellen. Die gängigen
Knopflochgrößen betragen im Durchschnitt 16, 20
oder 24 mm. Die maximale Knopflochgröße bei
Einsatz des Knopfloch-Sensorfußes beträgt 50 mm.
Auf vielen Verpackungen der Knöpfe ist
die Knopflochgröße angegeben oder Sie
verwenden das Knopfloch-Lineal (siehe Abbildung).
Die benötigte Knopflochgröße hängt von der Dicke
und Art des Knopfes ab. Machen Sie immer zuerst
ein Probeknopfloch in einem Stoffrest.
Anschluss Sensor KnopÁochNähfuß
Zeichen für den SensorKnopÁochfuß
Wäheln Sie die
KnopÁochgröße.
Pfeile zeigen die
Nährichtung bei den
KnopÁöchern mit
Satinstichen an.
0
6
10
8
Nähen:
• Stoff evtl. mit Stickvlies unterlegen.
a.
14
12
18
16
22
20
26
24
30
28
34
32
38
36
42
40
46
44
50
48
KnopÁochlineal
• Stoff unter dem Knopfloch-Nähfuß ausrichten.
Hierfür kann das Messrad durch Heben der
Fußspitze bis zum Anschlag angehoben werden,
wodurch der Stoff einfacher unter den Nähfuß
gelegt werden kann.
Verwenden Sie für die Ausrichtung der Stoffkante
die Markierungen am linken Steg des KnopflochNähfußes. Legen Sie die Stoffkante auf die mittlere
Markierung, um 15 mm Abstand von der Stoffkante
zu haben.
36
15 mm Stoffkante
Nähen von Kleidung
• Durch betätitgen des Fußanlassers senkt sich der Sensor
Knoplochfuß automatisch. Ein Geradtsich wird non
Ihnen weg nach hinten genäht, um die linke Raupe
zu markieren. Dann wird diese Raupe zu Ihnen mit
Satinstch genäht. Dieser Vorgang wird für die rechte
Raupe wiederholt. Die Riegel werden automatisch
genäht. (Siehe Bild 1) Bleiben Sie auf dem Fußanlasser
bis der automatische Fadenabschneider den Faden
abgeschnitten hat und der Fuß angehoben wird.
1. Nähschritte für ein KnopÁoch mit dem Sensor KnopÁochfuß und
Satinstichen.
Beim Nähern von Knopflöchern ohne Satinstiche oder
bei Verwendung des Fußes C sind die Nähschritte
anders. Es erfolgen keine Vorsteppungen. (Siehe Bild 2)
Hinweis: Sollen Knopflöcher auf einer schmalen
Stoffbreite genäht werden, sind der Standard-KnopflochNähfuß C einzusetzen und die Anweisungen für das
schrittweise Nähen von Knopflöchern auf Seite 44 zu
beachten.
Knöpfe
2. Nähschritte für ein KnopÁoch ohne Sensor KnopÁochfuß oder bei
KnopÁöchern mit dem Fuß C.
Mit der Quilt Designer II können Sie Knöpfe,
Druckknöpfe, Haken und Ösen rasch annähen.
Stoff: unelastisch normal.
Tastfeld: Tippen Sie auf „Unelastische normale
Stoffe” und „Knopf” im Nähberater.
Verwenden Sie: Nadelstärke 80 und, wie vom
Nähberater empfohlen, evtl. die Ausgleichsplatte
verwenden, um den Knopf mit einem Steg
anzunähen. Nähfuß abnehmen. Den Transporteur,
wie in der Quick-Info empfohlen, versenken.
Nähen:
• Beim Nähen auf dünnen Stoffen, die dünne Seite
der Ausgleichsplatte unter den Knopf legen. Mit
Transparentklebeband fixieren. Die dicke Seite für
dickere Stoffe verwenden.
• Knopf so anlegen, dass die Knopflöcher auf die
Nadelstiche ausgerichtet sind. Tippen Sie auf
.
Überprüfen Sie die Bewegung der Nadelstiche,
indem Sie das Handrad drehen und sicherstellen,
dass die Nadel nicht auf den Knopf trifft.
Bringen Sie die Nadel nach unten in ein Loch des
Knopfes.
• Den Knopf mit 6 bis 8 Zickzack-Stichen annähen.
• Tippen Sie auf
, um den Faden zu vernähen.
Tippen Sie auf
, wenn Sie den nächsten Knopf
automatisch annähen möchten.
• Heben Sie den Transporteur wieder an, wenn alle
Knöpfe angenäht sind.
Hinweis: Die Zickzackbreite ist für die meisten Knopfarten
eingestellt. Falls Sie sehr kleine Knöpfe oder sehr große
Mantelknöpfe annähen, tippen Sie auf
und
stellen Sie mit oder
die Stichbreite auf den Abstand
der Löcher in den Knöpfen ein.
37
Nähen von Kleidung
Nähen von Kleidung
Die Stitch Stitch d-Card A1 beinhaltet viele Nutzstiche. Einige
Nutzstiche sind die vom Nähberater ausgewählten Sticharten.
Diese Stiche und eine Reihe weiterer Sticharten werden auf den
folgenden Seiten beschrieben. Wenn Sie die Stitch Stitch d-Card in die
Maschine eingesetzt haben (siehe Seite 17), tippen Sie auf das Bild
der Stichart, um sie auszuwählen.
Falls erforderlich, können Stichlänge und Stichbreite im Menü
ANPASSEN und Fadenspannung und Nähfußdruck im Menü
EINSTELLEN (SET) gesondert eingestellt werden.
Geradstich
Tastfeld: „Unelastisch normal” im Nähberater. Stitch
Stitch d-Card A1 einstecken und Geradstich (A102)
auswählen.
Die Quilt Designer II nimmt automatisch die
Standard-Einstellungen vor. Der Tast-Bildschirm zeigt
alle erforderlichen Informationen an, die für ein
perfektes Nähergebnis benötigt werden.
Stretch–Stich
Tastfeld: Wählen Sie „elastisch dünn” im Nähberater
und Stretch-Stich (A105) von der Stitch Stitch d-Card
A1. Die Quilt Designer II nimmt automatisch die
Standard-Einstellungen vor. Der Tast-Bildschirm zeigt
alle erforderlichen Informationen an, die für ein
perfektes Nähergebnis benötigt werden.
Der Geradstich kann auch für optisch sichtbare
Nähte verwendet werden. Für sichtbare Nähte kann
die Stichlänge verlängert und ein stärkerer
Faden mit stärkerer Nadel verwendet werden.
Der Stretch-Stich eignet sich hervorragend für das
Säumen von dünnen elastischen Stoffen.
Kräuseln
Für das Kräuseln wird der Heftstich benutzt.
• Stichlänge zwischen 3,5 und 6,0 mm im Menü
einstellen. Für dünnere Stoffe eine
kürzere Stichlänge wählen.
• Den einlagigen Stoff unter dem Nähfuß ausrichten
und nähen.
• Danach eine zweite parallel laufende Naht nähen.
• Ziehen Sie an beiden Unterfäden, um die
genähten Stiche zu kräuseln. Achten Sie darauf,
die Fäden nicht herauszuziehen.
38
Nähen von Kleidung
Fünfundzwanzig Nadelpositionen
Die Quilt Designer II hat fünfundzwanzig
verschiedene Nadelpositionen, wodurch akkurates
Nähen gewährleistet wird. Beim Nähen mit
Geradstich oder verstärktem Geradstich können die
Nadelpositionen schrittweise eingestellt werden.
Die verschiedenen Nadelpositionen sind vorteilhaft
beim Nähen von Ecken und Kanten und besonders
hilfreich bei Steppnähten.
Stoff: unelastisch normal.
Tastfeld: „Unelastisch normal” im Nähberater und
Stich A102.
Verwenden Sie: Nähfuß A und Nadelstärke 80, wie
im Nähberater empfohlen.
Nähen:
• Stoff doppelt falten und unter den Nähfuß legen.
Wenn der Stoff ausgerichtet werden muss, tippen
Sie auf
. Fußanlasser betätigen. Der Nähfuß
wird automatisch abgesenkt.
• Tippen Sie auf
. Stichbreitenfeld
betätigen, um die Nadel in 12 Schritten zur linken
Position zu verstellen = Stich A101).
•
tippen, um die Nadel in 24 Schritten in die
Auf
rechte Position 6,0 zu verstellen = Stich A103.
Im Stichbreitenfeld auf tippen, um die Nadel in
die Mittelstellung zurückzustellen.
Nähfuß A
Jedes Antippen von Stichbreite oder entspricht
einem Einstellschritt von 0,50 mm der Nadelposition.
Soll 6 mm vom Rand entfernt genäht werden, tippen
Sie auf Stich A103 und justieren Sie die Nadel auf die
Stichbreite 3,5. Setzen Sie Nähfuß A ein und lassen Sie
den Stoffrand an der rechten Außenkante des Fußes
entlang laufen und nähen Sie.
Um genaues Nähen ganz nah am Rand zu erzielen,
Stoff einlegen und die Nadel nach links verstellen
(A101), so dass der Rand des Stoffes an der rechten
Innenkante des Nähfußes D oder der ersten
Markierung an der linken Kante von Nähfuß A läuft.
Für leichte Stoffe Nähfuß A, für alle übrigen Stoffe
Nähfuß D verwenden.
•
Nähfuß A
•
Nähfuß D
•
Verwenden Sie den als Sonderzubehör
erhältlichen Kantensteppfuß, um Steppnähte
mit unterschiedlichen Nadelpositionen zu nähen. Die
Stoffkanten werden von dem Steppfußlineal geführt.
Kantensteppfuß (als
Sonderzubehör erhältlich)
39
Nähen von Kleidung
Mittiger Reißverschluss
Stoff: unelastisch normal.
Verwenden Sie: Nadel der Stärke 80.
Tastfeld: Geben Sie „Unelastische normale Stoffe”
und „Zusammennähen” als Nähtechnik ein. Beide
Stoffteile entlang der 15 mm Nahtzugabe bis zum
Einschnitt des Reißverschlusses zusammennähen.
Tastfeld: Heften im Nähberater wählen und den
Reißverschlussbereich zusammenheften. Heftnaht
auseinander drücken. Reißverschluss mit der rechten
Seite nach unten auf die auseinander gedrückten
Nahtzugaben legen. Nähberater schließen (Ende).
Tastfeld: Freihand-Stich V102 (Zickzack) im
antippen, um den Reißverschluss mit einigen
Zickzack-Stichen zu heften. Transporteur durch
Drehen am Rad in Richtung
versenken. Den
Reißverschluss mit einigen Zickzack-Stichen fixieren.
Transporteur in Nähstellung
zurückstellen.
Einsetzen: Stitch d-Card A1, tippen Sie auf Stich A101
für einen Geradstich mit Nadelposition links.
Nähfuß: Reißverschlussfuß E so einsetzen, dass die
Nadel sich an der linken Seite des Fußes befindet.
Der Nähfuß hat zwei Schlitze, so dass er rechts oder
links von der Nadel eingesetzt werden kann. Stoff
mit der rechten Seite nach oben unter den Nähfuß
legen, so dass der Reißverschlussfuß sich auf der
rechten Seite des Reißverschlusses befindet.
Nähen:
• Fußanlasser betätigen. Der Sensor-Nähfuß wird
automatisch abgesenkt.
• Zum Ausrichten des Stoffes unter dem Nähfuß,
tippen Sie auf
.
• Mit dem Nähen am Ende des Reißverschlusses auf
der Naht beginnen, dann den Stoff drehen und
die rechte Reißverschlussseite nach oben nähen.
• Um ein Verschieben des Stoffes zu vermeiden, die
linke Seite des Reißverschlusses in der gleichen
Richtung nähen. Hierfür auf A103 tippen, um
Geradstich mit Nadelstellung rechts zu erhalten.
Reißverschlussfuß E so einsetzen, dass die Nadel
sich an der rechten Seite des Fußes befindet.
• Zuerst das Reißverschlussende nähen, dann
drehen und die linke Seite des Reißverschlusses
von unten nach oben nähen.
• Zickzack-/Heftstiche entfernen.
Hinweis: Um die Position der Naht zu verändern, muss
die Nadelposition justiert werden. Auf
tippen, dann im Stichbreitenfeld auf , um die Nadel
zurückzustellen.
40
Nähen von Kleidung
Verstärkter Geradstich
Der verstärkte Geradstich ist haltbarer als der
gewöhnliche Geradstich, da es sich um einen
dreistufigen Geradstich handelt. Er ist für alle
schweren Stoffe, sowie für Nähte im Schrittbereich
und Nähte, die besonders strapaziert werden.
Auch für das Ausbessern von Kleidernähten in
Bereichen, die besonders strapaziert werden, ist
dieser Stich bestens geeignet.
Stoff: unelastisch dick.
Tastfeld: „Unelastisch dick” im Nähberater und Stich
A108.
Verwenden Sie: Nähfuß B und Nadelstärke 80, wie
im Nähberater empfohlen. Stoff unter den Nähfuß
legen.
Nähen:
• Fußanlsser betätigen. Der Sensor-Nähfuß wird
automatisch abgesenkt. Zum Ausrichten des
Stoffes unter dem Nähfuß, tippen Sie auf
.
• Nähen Sie, 15 mm vom Rand entfernt, an der
gefalteten Kante entlang.
tippen und
• Tippen Sie auf A107. Auf
Stichlänge auf 4,5 einstellen. Nähen Sie entlang
der gefalteten Kante. Sie können hierfür auch
Nähfuß D verwenden.
• Tippen Sie auf
.
Werden besonders ausdrucksvolle
Verstärkungsstiche gewünscht, ist die
Stichlänge des verstärkten Geradstichs zu erhöhen.
41
Nähen von Kleidung
Mehrstufige Zickzack-Stiche
Die mehrstufigen Zickzack-Stiche der Stitch d-Card
A1 sehen wie Zickzack-Stiche aus, weisen jedoch
zusätzlich zum Zickzack noch Geradstiche auf. Stich
A113 - ein dreistufiger Zickzack-Stich ist bis zu 6 mm
breit und vor allem für leichte bis mitteldicke Stoffe
geeignet. Stich A115 ist ein 9 mm breiter mehrstufiger
Zickzack-Stich und eignet sich für locker gewebte
und schwere Stoffe. Diese Stiche werden zum
Versäubern von Kanten, für das Übereinandernähen
von Stoffteilen, sowie für das Flicken von Rissen und
für andere spezielle Arbeiten verwendet.
Stich A114 ist eine Bogennaht zum Flicken und
Stopfen von elastischen Stoffen.
Tastfeld: Tippen Sie auf „Unelastisch normal” im
Nähberater und wählen Sie Stich A113, einen dreistufigen Zickzack-Stich. Die Quilt Designer II nimmt
automatisch die Standard-Einstellungen vor. Der TastBildschirm zeigt alle erforderlichen Informationen an,
die für ein perfektes Nähergebnis benötigt werden.
Verwenden Sie: Nähfuß A oder Nähfuß J. (Nähfuß J
verhindert das Zusammenziehen am Stoffrand.)
Nadelstärke Stärke 80, wie im Nähberater empfohlen.
Nähen:
• Stoff unter den Nähfuß legen.
• Fußanlasser betätigen. Der Sensor-Nähfuß wird
automatisch abgesenkt.
Stich A113
• Zum Ausrichten des Stoffes unter dem Nähfuß,
tippen Sie auf
.
• Stoffkante versäubern.
• Tippen Sie auf
.
Stich A115 eignet sich für locker gewebte und
schwere Stoffe.
Stich A114 - Bogennaht- eignet sich für das Nähen
von übereinander liegenden Stoffkanten, sowie für
das Flicken und Stopfen von elastischen Stoffen.
Stich A114
Stich A115
42
Nähen von Kleidung
Flicken und Stopfen
Stiche A132-33
Werden kleine Löcher oder Risse geflickt, bevor Sie
größer werden, kann oft das ganze Kleidungsstück
weiter getragen werden. Wählen Sie hierfür einen
besonders feinen Faden, möglichst in der gleichen
Farbe.
Stoff: unelastisch normal.
Tastfeld: „Unelastisch normal” im Nähberater.
Schneiden Sie ein kleines Loch in den Probestoff,
welches nun geflickt werden soll. Wählen Sie Stich
A132, Stopf-Stich.
Verwenden Sie: Nähfuß A und Nadelstärke 80, wie
im Nähberater empfohlen.
Nähen:
• Stoff unter den Nähfuß legen.
• Fußanlasser betätigen, der Nähfuß wird
automatisch abgesenkt. Wenn der Stoff
ausgerichtet werden muss, tippen Sie auf
.
• Beginnen Sie oben links über dem Loch mit dem
Nähen.
• Wenn Sie eine Länge über das Loch genäht haben,
tippen Sie auf
. Mit dem Nähen fortfahren. Die
Maschine näht nun 12 mal vor und zurück über
das Loch.
. Das Stopfen ist nun
• Tippen Sie auf
gespeichert und kann beliebig oft wiederholt
werden. Betätigen Sie den Fußanlasser, um erneut
zu nähen. Die Maschine hält automatisch an, wenn
der Nähvorgang beendet ist.
• Tippen Sie auf
.
Flicken aufnähen und Risse stopfen
Stich A133 eignet sich hervorragend zum Flicken von
Rissen.
• Tippen Sie auf Flickstich A133. Nähen Sie über den
Riss, um ihn zu schließen. Eventuell noch links
und rechts vom Riss nähen.
43
Nähen von Kleidung
Knopflöcher
Die Stitch d-Card A1 der Quilt Designer II bietet 2 unterschiedliche
KnopÁocharten. Wählen Sie Standard-KnopÁoch (A134) für die
häuÀgsten Stoffarten und AugenknopÁoch (A135) für Jacken. Eine
zusätzliche Stitch d-Card für weitere KnopÁocharten (B1) ist als
Sonderzubehör erhältlich.
Der Sensor-Nähfuß für KnopÁöcher misst beim Nähen, und dadurch
ist jedes KnopÁoch genau gleich groß (siehe Seiten 36-37). Die
KnopÁocharten Ihrer Quilt Designer II sehen Sie rechts abgebildet.
A134 Standard-Knopfloch, für die meisten Stoffe
A135 Augenknopfloch für Jacken, Mäntel usw.
Hinweis: Sie finden drei weitere Knopflochausführungen
in den Programmen Ihrer Nähmaschine. Es handelt
sich um Knopflöcher in besonders leichten Stoffarten,
verstärkte Knopflöcher in schweren Stoffen sowie
Knopflöcher in Leder. Diese Knopflocharten werden durch
den Nähberater ausgewählt (siehe Seite 36, Knopflöcher).
A134
A135
Knopfloch, Schritt für Schritt
Nähen Sie Knopflöcher auf diese Art, wenn der Stoff
zu schmal und/oder zu uneben ist, und das Rad des
Knopflochsensorfußes sich nicht leicht drehen oder
greifen kann.
• Knopfloch auswählen und Nähfuß C einsetzen.
• Mit dem Nähen des Knopfloches beginnen. Die
Maschine näht zuerst die linke Raupe rückwärts.
Der Nähfuß hat ein Lienal, damit die Knopflöcher
dieselbe Länge aufweisen. Das Lineal an der
linken Seite des Nähfußes auch zum Ausrichten
der Stoffkante verwenden. Nähen Sie bis zur
gewünschten Knopflochlänge und tippen Sie dann
auf
. Die Maschine näht daraufhin den oberen
Riegel und näht dann die rechte Seite. Wenn die
gleiche Länge erreicht ist,
. Der zweite Riegel wird
• tippen Sie auf
genäht. Fußanlasser gedrückt halten, bis die
Maschine mit dem Vernähen fertig ist und anhält.
Wenn das Knopfloch fertig ist, schneidet der
Fadenabschneider automatisch die Fäden ab und
der Nähfuß wird angehoben.
Knopflöcher aufschneiden
Knopfloch mit dem Nahtmesser aufschneiden.
Stecken Sie eine Nadel vor das Knopflochende.
Dadurch wird verhindert, dass in den Riegel
geschnitten wird!
44
15 mm Stoffkante
Nähen von Kleidung
Knopfloch mit Beilaufgarn
Für das Nähen von Knopflöchern in elastischen und
dicken Stoffen empfiehlt Ihre Quilt Designer II ein
Beilaufgarn, um die Stabilität zu erhöhen bzw. das
Ausdehnen zu verhindern.
• Legen Sie ein dickeres Garn oder Perlgarn über
die Nase an der hinteren Seite des KnopflochNähfußes oder des Nähfußes C.
• Knopfloch nähen. Beilaufgarn nicht festhalten. Die
Knopflochraupen übernähen das Garn.
• Hören Sie mit dem Nähen auf, bevor die letzte
Zickzacknaht des Knopfloches genäht ist und
ziehen Sie die Beilauffäden leicht an.
• Kreuzen Sie die Beilauffäden vor der Nadel
und nähen Sie die letzten Zickzack-Stiche des
Knopfloches über die Fäden.
• Fädeln Sie die Fadenenden in eine große Nadel,
ziehen Sie sie auf die andere Seite und verknoten
Sie die Fäden vor dem Abschneiden.
Knopfloch-Angleichung
Wenn bei speziellen Stoffen die Dichte der beiden
Knopflochraupen nicht identisch ist, kann die rechte
Raupe angeglichen werden. Tippen Sie nach der
Knopflochwahl auf
.
Mit der Taste
werden die Stiche
der rechten Knopflochraupe dichter. Mit der Taste
werden die Stiche weiter.
Die Einstellung bleibt erhalten, bis Sie die Quilt
Designer II ausschalten.
Hinweis: Nur die rechte Knopflochraupe wird verändert.
Passen Sie die rechte Knopflochraupe der linken Raupe
an.
Zum Ändern der Stichdichte beider Raupen, lesen Sie
bitte den folgenden Abschnitt Knopflochdichte.
Knopflochdichte
Zum Einstellen der Knopfloch-Stichdichte, tippen
Sie auf
. Vergrößern Sie die Stichlänge mit
, verringern Sie damit die Dichte. Verringern Sie
die Stichlänge mit , werden die Knopflochraupen
dichter. Diese Arbeitsschritte wirken sich auf beide
Raupen aus.
Tipp: Stichdichte immer im Originalstoff probieren.
45
Nähen von Kleidung
Stichtabellen - Nutzstiche
1-3 Geradstich
Für alle möglichen Näharbeiten in nicht elastischem
Stoff, 25 verschiedene Nadelpositionen.
4-6 Stretch-Naht
Für das Nähen und Säumen von allen elastischen
Stoffen.
7-9 Verstärkter Geradstich
Für Nähte die stark strapaziert werden. Für
Verstärkungsnähte in Sport- und Arbeitskleidung. 25
verschiedene Nadelpositionen.
10-12 Zickzack-Stich
Zum Versäubern und Annähen von Spitzen und
Bändern.
13 Dreistufiger Zickzack-Stich
Zum Versäubern von Kanten, Aufnähen von Flicken
und Gummibändern.
14 Bogennaht
Zum Flicken und Stopfen und für elastische
Applikationen.
15 Vierstufiger Zickzack-Stich, 9 mm
Zum Versäubern von Kanten an groben Stoffen,
Stopfen, Aufnähen von Flicken und Gummilitzen .
16 Practic-Overlock-Stich
Nähen und Versäubern von Kanten in einem
Arbeitsgang. Für dünne, unelastische sowie elastische
Stoffe.
17 Stretch-Overlock-Stich
Dieser Stich näht und versäubert Kanten in einem
Arbeitsgang. Für normale und dickere elastische
Stoffe.
18 Doppel-Overlock-Stich
Dieser Stich näht und versäubert Kanten in einem
Arbeitsgang. Für grobe, elastische Stoffe und für
unelastische Stoffe.
19 Industrie-Overlock-Stich
Dieser Stich näht und versäubert Kanten in
einem Arbeitsgang. Für feste Stoffe, elastisch und
unelastisch. Auch als Flachnaht geeignet.
20 Flatlock-Stich
Für sichtbare Säume in stärkeren elastischen Stoffen.
Für übereinander liegende Säume, für Gürtel und
Bänder aus verschiedenen Stoffen.
21 Elastischer Überstich
Für überlappende Nähte in Trikotstoffen. Für
Übernähen von schmalen Gummirändern.
46
22 Verstärkter Zickzack-Stich
Zum Kantennähen oder Übernähen stark
strapazierter Nähte z.B. Jeans/Segeltuch und zum
Übernähen von Lederkanten.
23 Heftstich
Für das Zusammenheften von zwei Stoffteilen mit
großer Stichlänge und verminderter Fadenspannung.
Für alle Stoffe.
24 Universal-Blindsaum-Stich
Für unsichtbare Säume in normalen und dickeren
Stoffen aller Art.
25 Standard-Blindsaum-Stich
Für unsichtbare Säume in normalen und dicken
gewebten Stoffen.
26 Muschelsaum-Stich
Zum Einfassen von Kanten. Wird über die Stoffkante
hinausgenäht. Für alle dünnen, elastischen Stoffe.
27-29 Satinstiche
Für Applikationen, Annähen von Spitzen und
Bändern, Satinnähte, Kordonnähte.
30 Waben-Stich
Für offenkantige Säume in groben Stoffen, z.B.
Frottee, auch zum Kräuseln mit Gummifäden.
31 Fugennaht
Für das Zusammennähen von zwei Stoffteilen mit
umgelegter Kante und für elastisches Kräuseln mit
Gummifäden.
32 Stopfstich - programmierbar
Zum Stopfen von Arbeitskleidung, Jeans,
Tischdecken, Handtüchern usw. in allen Stoffarten.
33 Stopfnaht
Zum Stopfen und Ausbessern für alle Stoffe. Risse
zunähen und Flicken aufsetzen.
34-35 Knopflöcher
Wählen Sie Standardknopfloch für die häufigsten
Stoffe. Augenknopfloch für Jacken und Mäntel.
Quilten (Steppen)
47
Quilten mit Quilt Designer II
Quilten (Steppen)
Niemand kann heute genau sagen, wann das Steppen (Quilten) als
Nähtechnik zum ersten Mal auftauchte. Europäische Einwanderer
brachten die Technik nach Amerika, wo sich vor allem PatchworkQuilt-Arbeiten großer Beliebtheit erfreuen. Die so erzeugten Decken
waren funktionell und dekorativ zugleich.
In der englischen Aristokratie ließ man besonders elegante Stoffstücke
mit wunderschönen Handstickereien zusammennähen (Crazy
Quilting). Heutzutage können Sie mit der Quilt Designer II
wunderschöne Patchworkdecken und gesteppte Stoffe in nur einem
Bruchteil der damals benötigten Zeit herstellen.
Quilt und Applikationen
Stitch-d-Card E1
Auf der Stich-d-Card E1 finden Sie viele Sticharten für
Stepp- und Applikationsarbeiten.
Durch Verwendung eines unsichtbaren Fadens
zusammen mit Stich E102 sehen Ihre mit der
Maschine gesteppten Stoffe ähnlich wie handgenäht
aus. Verwenden Sie den Stich E124 zum PunktierQuilten. Sie finden auch Stiche für Crazy Quilting,
zum Beispiel E115, E117, E120 and E121. Die
Federstiche (E107-12) sind sehr typisch für die
Stepptechnik. Die Stiche E103-06 sind 6 - 9 mm breit
und eignen sich zum Übersteppen von Nähten.
Auf der Stich-d-Card E1 finden Sie vier spezielle
Applikationsstiche. Stich E123 ist eine besonders
natürliche Imitation für handgestickte Applikationen.
Mit den Stichen E126 und E127 bekommen Sie schöne
Schatteneffekte.
Crazy Quilting
48
Quilten mit Quilt Designer II
Quilten/Steppen wie von Hand genäht
Mit dem Stich E102 erreichen Sie einen sehr schönen
handgestickten Steppeffekt. Beim Nähen mit dem
Steppstich E102 hängt das Resultat von der Wahl
Ihrer Stoff- und Wattiermaterialien sowie von der
Garnauswahl ab. Zum Steppen mit Baumwollstoff,
Wattierstoff aus Baumwolle, mit 40er SulkyUnterfaden und mit unsichtbarem Sulky-Oberfaden
wird die Fadenspannung automatisch eingestellt.
Beim Steppen mit anderen Stoffen, Wattierungen
oder Garnen sollten Sie zuerst auf einem Probestoff
nähen. Sie können die Fadenspannung im Menü
verändern, um ein zufriedenstellendes
Resultat zu erreichen.
Mit Stich E123 erreichen Sie einen handgestickten
Effekt bei Applikationen. Für sichtbare Stiche
können Sie mit dekorativen Garnen arbeiten, mit
unsichtbarem Garn ist der Stich kaum sichtbar und
mit schwarzem Garn erzielen Sie einen FolkloreEffekt.
Steppstich (oben) und
Applikationsstich (unten) wie
von Hand
Das Kanten-/Stepplineal wird für Nähte mit großem
Abstand, das Nähen mit Obertransport oder für das
Steppen zwischen zwei Linien verwendet. Lineal in
die Halterung an Nähfußhalter einschieben. Von Seite
zu Seite auf die richtige Position umstellen
Dekorative Quiltstiche als Verbindung der
Stofflagen
So können Sie einen Quilt mit einer einzigen
dekorativen Naht zusamennähen.
• Tippen Sie auf Stich E115.
.
• Tippen Sie auf
• Einige Diamantstiche im Abstand von ungefähr
25 mm nähen, um so den Block mit der Einlage
und dem Unterstoff zu verbinden.
49
Quilten mit Quilt Designer II
Zusammensetzen von Stoffteilen
Einzelne Stoffteile können mit dem vorprogrammierten
Spezial-Stich zusammengenäht werden (6 mm
Nahtzugabe).
• Rechte Seiten des Stoffes aufeinanderlegen.
• Stich E101 auswählen und Nähfuß A einsetzen.
• Die beiden Stoffteile entlang der Kante von Nähfuß
A zusammennähen.
Patchwork-Spezialisten nennen das
“Zusammensetzen eines Blocks“.
Verwenden Sie den als Sonderzubehör
erhältlichen Kantensteppfuß mit Führung
auf der rechten Seite. Die Stoffkante wird von der
Führung geleitet.
Freihand Quilten und Stippling
Freihand Quilten und Stippling ist eine
beliebte Technik, um verschiedene Stoffteile
zusammenzufügen (zu steppen).
Stellen Sie Ihre Quilt Designer II auf Freihandnähen
ein:
SET 4, tippen Sie auf V101. Versenken Sie den
Transporteur. Setzen Sie den Nähfuß R ein. Setzen
Sie eine 90er Steppnadel ein. Fädeln Sie ein klares
Polyestergarn oder ein Standard-Nähgarn ein, das
farblich zu der Stepparbeit passt. Wählen Sie eine
Farbe für den Unterfaden, der mit der Unterseite der
Stepparbeit harmoniert.
Legen Sie die Stepparbeit unter den Nähfuß und
betätigen Sie den Fußanlasser. Stellen Sie die
Geschwindigkeit in SET 3 auf langsam – medium ein,
da Sie diese Technik erst noch erlernen. Beim Nähen
bewegen Sie den Stoff. Sie können ein Design auf
den Stoff zeichnen oder den Stoffkanten folgen.
Punktiert wird normalerweise in einem festen
Bereich des Stoffs. Hierbei werden die Stiche vor
und zurück bewegt, um kurvenförmige Umrisse zu
erzeugen, die an ein Puzzle erinnern.
Hinweis: Für Freihand-Quiltarbeiten in sehr dicken oder
voluminösen Stoffen verwenden Sie den Sensornähfuß
Q (als zusätzliches Zubehör erhältlich). Stellen Sie
Freihandnähen wie oben beschreiben ein und wählen
Sie in SET 4 die Einstellung für den Sensornähfuß Q.
Hierdurch wird der korrekte Andruck für den Nähfuß
eingestellt. Durch Antippen von R unter SET 4 stellen Sie
wieder den normalen Nähfußandruck ein.
50
Quilten mit Quilt Designer II
Blockhaus-Quilt
Blockhaus-Quilt ist ein beliebtes traditionelles
Quiltmuster, das sich einfach und schnell nähen
lässt. Die traditionellen roten Mittelteile erinnern an
ein Feuer in einem Kamin oder an das Herz eines
Blockhauses. Die Stofffarben werden so gewählt, dass
eine helle und eine dunkle Diagonalseite entsteht,
siehe Diagramm.
Nähbedarf:
Helle und dunkle Baumwollstoffe 110/114 cm breit:
Stoff A: 25 cm für Mittelblöcke.
Stoff A: 90 cm für Innenkante.
Stoff B: 60 cm für Stamm 2, 3
Stoff C: 80 cm für Stamm 4, 3
Stoff D: 90 cm für Stamm 6, 7
Stoff E: 1,15 m für Stamm 8, 9
Stoff F: 1,5 m für Stamm 10, 11
Stoff G: 1,5 m für Stamm 12, 13
Stoff G: 2,25 m für Außenkante.
Stoff G: 90 cm für Borte.
Stoff H: 2,25 m für Stamm 14, 15
Stoff I: 2,25 m für Stamm 16, 17
Rückseite: 8,7 m) Baumwollstoff
Wattierung: 2,85 x 2,35 m.
Nähgarn in neutraler Farbe.
Nähgarn in passender Farbe zu den äußeren
Stämmen 14, 15 sowie 16, 17.
Nähgarn passend zur Rückseite.
Schmetz Quilt-Nadeln (412 40 20-01)
Sicherheitsnadeln zum Befestigen der Stepparbeit.
Husqvarna Viking Lineal (412 66 17-01) oder (412 66 15-01)
Husqvarna Viking Schneidbrett (412 66 13-01)
Olfa Ergonomic Rollschneider (415 16 42-01)
Sämtliche Maße beinhalten 6 mm Nahtzugabe.
Waschen und bügeln Sie alle Stoffteile bevor Sie sie
zuschneiden und nähen.
Ungefähre Größe des fertigen Quilt: 2,85 x 2,35 m. 99 Blöcke 23
x 23 cm in 9 Reihen von 11 Blöcken.
Das Muster beginnt vom mittleren Viereck und setzt sich in
Blöcken fort, die mit den Vorderseiten um die Mitte herum genäht
werden. (Immer den nächsten Streifen an der Seite mit der Naht des
vorangegangenen Streifens nähen.)
Zuschneiden
Scheiden Sie alle Stoffteile für die Stämme und
Mittelteile quer zur Stoffbreite in 38 mm breite
Streifen.
Schneiden Sie die Streifen von Stoff A in 99
Mittelvierecke, 38 x 38 mm.
Schneiden Sie 12 Streifen, 70 mm breit, von Stoff A
für die Innenkante zu.
Schneiden Sie 12 Streifen, 175 mm breit, von Stoff G
für die Außenkante zu.
51
Quilten mit Quilt Designer II
Herstellen der Blöcke:
Wählen Sie “unelastisch dünn“ im Nähberater. Setzen
Sie Nähfuß A ein und legen Sie die Stitch-d-Card E1
mit Quilt- und Applikationsstichen in Ihre Quilt
Designer II ein. Wählen Sie Stich E101 für eine 6
mm Nahtzugabe, wenn die Stoffkanten an der Kante
von Nähfuß A ausgerichtet werden. Stellen Sie die
Stichlänge auf 1 ein. Ein dünnes, neutrales Nähgarn
für den Ober- und den Unterfaden in einer Farbe
wählen, die durch den dünnsten Stoff des Quilts
nicht sichtbar ist.
Illustration A
Die mittleren Vierecke mit den Vorderseiten
und ausgerichteten Stoffkanten auf den ersten
Stoffstreifen für Stamm 2 legen und mit dem
Stoffstreifen zusammennähen. Die Nahtzugabe
umklappen und zum mittleren Viereck hin bügeln.
Illustration A
Illustration B
Illustration B
Die unbearbeitete Kante des Vierecks mit
Rollschneider und Lineal in einer Linie mit den
Kanten des Vierecks abschneiden. Diesen Vorgang
an allen Vierecken wiederholen.
IIllustration C
Die beiden Viereck-Einheiten mit den Vorderseiten
zusammen auf den Stoffstreifen für Stamm 3 legen.
Das Lineal an den unbearbeiteten Stoffkanten
der Einheit ausrichten und so abschneiden, dass
dreiteilige Einheiten entstehen. Diesen Vorgang an
allen Blöcken wiederholen. Die Nahtzugabe immer
zur Mitte des Blocks hin umschlagen und bügeln.
Illustrationen C, D, E
Fahren Sie fort, Stämme in dieser Art zu nähen, bis
Sie alle Streifen verarbeitet und 99 fertige Blöcke
haben, wobei darauf zu achten ist, dass die helleren
Stoffteile auf der einen Seite und die dunkleren auf
der anderen Seite liegen (siehe Illustration).
Illustration D
Kombinieren der Blöcke:
Illustration F
Kontrollieren Sie, dass alle 99 Blöcke die gleiche
Größe haben. Arrangieren Sie die Blöcke so, dass ein
Hell-Dunkel-Muster wie in der Illustration entsteht.
Verbinden Sie die Blöcke mit den Vorderseiten
zusammen zu 9 waagerechten Reihen mit je 11
Blöcken. Bügeln Sie die Nahtzugabe nach beiden
Seiten glatt.
Nähen Sie die ersten Reihen, um die Oberseite der
Quilt-Arbeit zu formen. Bügeln Sie die Nahtzugabe
nach beiden Seiten.
Messen Sie Länge und Breite der Oberseite des Quilt,
um die Länge der Einfassungen festzulegen.
Illustration F
52
Illustration E
Quilten mit Quilt Designer II
Inneneinfassung:
Illustration G, H
Die Stücke in der Diagonale zusammenfügen, ein Streifen
für jede Oberseite des Quilt für die Inneneinfassung. Um
sie diagonal zusammenzufügen, mit den Vorderseiten
im Winkel von 90 Grad zusammenlegen und in der
Diagonale nähen, um Anhäufungen an den Nähten zu
vermeiden. Die Nahtzugabe glatt bügeln und unnötigen
Überstand abschneiden. Zwei Streifen müssen mindestens
der Länge des Quilt plus 200 mm entsprechen und zwei
weitere Streifen mindestens der Breite des Quilt plus 200
mm.
Einen Streifen zu allen vier Oberseiten des Quilt
hinzufügen, wobei 100 mm jedes Streifens an allen
vier Seiten über die Ecken des Quilts überstehen
müssen. Die Nahtzugabe in Richtung der Oberseite
des Quilts umschlagen und glatt bügeln.
Illustration G
Die Ecken der Umrandung auf Gehrung legen, die
überstehenden Streifen nach links schlagen und
durch Fingerdruck die Diagonale markieren. Von
der Stoffrückseite entlang der Markierung nähen und
zwar von der Außenkante nach innen. Überflüssigen
Nahtüberstand abschneiden und glatt bügeln.
Außeneinfassung:
Die Außeneinfassung ebenso nähen wie die
Inneneinfassung, jedoch diesmal 200 mm von der
Streifenkante nähen. Zwei Streifen müssen mindestens
der Länge des Quilt plus 400 mm entsprechen und
zwei weitere Streifen mindestens der Breite des Quilt
plus 400 mm.
Illustration H
Quilten
Suchen Sie sich ein Stück Stoff aus, dass mindestens
die Größe desfertigen Quilts hat. Legen Sie dieses
mit der Rückseite nach oben auf einen flachen
Untergrund. Legen Sie darauf die Wattierung und
die zusammengfügten Blöcke mit der Oberseite
nach oben. Heften Sie die Teile in jedem Block mit
mehreren Sicherheitsnadeln zusammen.
Illustration I
Befestigen Sie den Nähfuß A. Wählen Sie Stich A102
auf der Stich-d-Card A1. Fädeln Sie als Oberfaden
ein Nähgarn ein, das farblich zu den dunkleren
Außenstämmen der oberen Blöcke passt und als
Unterfaden in der Spule ein zur Rückseite passendes
Garn. Quilten (steppen) Sie durch alle Lagen entlang
den einzelnen Blöcken wie in der Illustration gezeigt.
Das Sensorsystem transportiert die Lagen gleichmäßig.
Drücken Sie auf Nadelstopp unten, um den Stoff an
den Kanten mit abgesenkter Nadel zu drehen.
Das Sensorsystem “erfühlt“ die richtige Hubhöhe des
Nähfußes.
Illustration I
53
Quilten mit Quilt Designer II
Wenn Sie das Muster in den dunklen Stämmen fertig
haben, fädeln Sie ein Garn ein, das zu den helleren
Stämmen passt und steppen entlang der Kanten der
helleren Stämme.
Steppen Sie durch alle Lagen um die Oberkante des
Quilt und um die Inneneinfassung herum.
Entfernen Sie die Stecknadeln. Alle ungeraden
Kanten gerade ziehen.
Einfassung
Fädeln Sie ein Nähgarn als Ober- und Unterfaden
ein, das zu der Einfassung passt.
Illustration J
Schneiden Sie von Stoff G 70 mm breite Streifen zu
und nähen Sie die Streifen aneinander, bis sie um
den gesamten Quilt herumreichen. (Sie benötigen
etwa 10,60 m). Nähen Sie die Streifen wie vorher
diagonal zusammen, damit die Nahtzugabe nicht
zu stark aufträgt. Hierzu legen Sie zwei Streifen mit
Stoffoberseite nach oben im Winkel von 90 Grad
zusammen und nähen in der Diagonale.
Illustration J
Illustration K
Schneiden Sie die Nahtzugabe auf 9 mm zu und
bügeln Sie glatt.
Illustration L
Nähen Sie die anderen Streifen auf die gleiche Art.
Streifen in der Mitte zusammenfalten und bügeln.
Beginnen Sie an der Unterseite des Quilt und legen
Sie einen Streifen mit der Stoffrückseite auf Ihren
Quilt und richten Sie die Stoffkanten aus. NadelStopp unten. Beginnen Sie 50 mm vom Beginn der
Einfassung an zu nähen und stoppen Sie, wenn
Sie 6 mm von der ersten Ecke entfernt sind. Wenn
die Nadel im Stoff stoppt, hebt sich der Sensorfuß
automatisch in die richtige Drehposition. Drehen
Sie in Richtung Ecke und nähen Sie diagonal in die
Ecke.
Illustration K
Illustration L
Illustration M
Falten Sie den Streifen über die diagonal genähte
Kante übereinander entlang der Stoffvorderseite.
Illustration N
Nähen Sie weiter, 6 mm von der Ecke. Auf diese Art
nähen Sie die gesamte Einfassung.
Illustration M
Illustration N
54
Quilten mit Quilt Designer II
Illustration O
Um einen Saum auf Gehrung an der Stelle zu nähen,
an der sich die beiden Streifen treffen, werden die
Enden an der Naht diagonal gefaltet und gebügelt.
Illustration P
Entlang der gefalteten Linien mit Stecknadeln
zusammenstecken und vorsichtig nähen, damit
man mit dieser Naht nicht in den Quilt gerät.
Überstehende Streifen abschneiden.
Illustration Q
Die Borte auf die Stoffoberseite umschlagen und
mit Stecknadeln feststecken. Überstehende Stoffteile
in den Ecken auf Gehrung formen. Verwenden Sie
Nähfuß A und Stich A102 oder den als Zubehör
erhältlichen Kantensteppfuß und Stich A103 und
nähen Sie die Streifen von der Oberseite des Quilts
fest.
Um den Quilt mit Ihrem Namen, Datum und anderen
Informationen zu versehen, verwenden Sie die
programmierbaren Buchstaben und Zahlen auf der
Stitch-d-Card O1. Siehe “Buchstaben und Stiche
programmieren“ auf Seite 65.
Illustration O
Illustration P
Illustration Q
55
Quilten mit Quilt Designer II
56
Ziernähte
57
Ziernähte
Ziernähte
Mit Ihrer Quilt Designer II wird eine Stitch d-card mit dekorativen
Zierstichen geliefert. Als Sonderzubehör sind weitere Stitch d-Cards
mit zusätzlichen Ziersticharten lieferbar. Mit diesen Zierstich-Stitch
d-Cards können Sie eine Vielzahl von Sticharten für kreatives
Nähen und Verzierungen einsetzen. Ihrer Kreativität sind keine
Grenzen gesetzt.
In diesem Kapitel Ànden Sie Nähhinweise und Informationen, mit
denen Sie das Aussehen Ihrer Nähte variieren und Ihre kreativen
Möglichkeiten noch vergrößern können.
Fashion-Nähte
Mit den Sticharten der Stitch d-Card N1, Fashion,
können Sie Kleidung oder Accessoires dekorieren.
Hier wurden Hosen aus synthetischem Wildleder
mit Ziernähten der Stitch d-Card N1 dekoriert. Die
Ziernähte wurden mit verschiedenen Bändern
kombiniert.
• Markieren Sie mit einem Pictogram Pen eine
gerade Linie dort, wo der erste Stich genäht
werden soll. Markieren Sie in 2,5 cm Abstand dazu
Parallellinien.
• Fädeln Sie als Oberfaden Stickgarn ein und in die
Spule einen dazu passenden Unterfaden. Stitch dCard N1 einsetzen und einen Zierstich auswählen.
• Legen Sie Stick-Vlies unter das Wildleder und
nähen Sie entlang der ersten Linie. Nähen Sie auf
allen Linien die Ziernähte.
• Wählen Sie einen Geradstich von der Stitch dCard A1 und fädeln Sie zueinander passende
Fäden als Ober- und Unterfaden ein. Nähen Sie
die verschiedenen Bänder zwischen die Linien der
Ziernähte.
• Ziehen Sie das Vlies ab.
Freihandnähen
Mit der Funktion Freihandnähen haben Sie unbegrenzte
Möglichkeiten für kreative und schöne Verzierungen,
die sich ausgezeichnet für modische Accessoires und
für Kleidungsstücke eignen.
Um einen Freihandstich auszuwählen, gehen Sie
in das Menü
und tippen Sie auf
oder
. V101 ist ein Geradstich und V102 ist
ein Zickzack-Stich. Nähfuß R einsetzen und den
Transporteur senken, damit der Stoff manuell in alle
Richtungen geschoben werden kann.
58
Stiche N115 und N117 werden für die Verzierung
einer Hose verwendet.
Ziernähte
Beim Freihandnähen mit langsamer Geschwindigkeit
(weniger als 200 U/min) bewegt sich der Nähfuß auf
und ab. Wenn die Nadel unten ist, ist der Nähfuß
ebenfalls unten, damit der Stoff während des Stiches
festgehalten wird. Der Nähfuß wird zusammen mit der
Nadel gehoben, damit sich der Stoff bewegen lässt.
Bei schnellerem Freihandnähen (über 200 U/min)
bleibt der Nähfuß in der Bewegungsposition, damit
sich der Stoff leichter bewegen lässt.
Freihand-Verzierungen
Mit der Funktion Freihandnähen können Sie
Kleidungsstücke und Accessoires verzieren.
• Fädeln Sie Stickgarn als Ober- und Unterfaden ein.
Spannen Sie den Stoff mit Stick-Vlies im MaschinenStickrahmen ein (als Zubehör erhältlich). Der
Stoff muss sehr straff gespannt sein. Den in den
Stickrahmen eingespannten Stoff wieder unter die
Nadel schieben und auf
tippen.
• Drehen Sie das Handrad, um den Unterfaden
nach oben durch den Stoff zu ziehen und halten
Sie beide Fäden fest, damit sie nicht nach unten
gezogen werden.
• Beginnen Sie nicht zu langsam mit dem Nähen
und bewegen Sie den Stickrahmen vorsichtig.
Die Geschwindigkeit der Nähmaschine und
die Geschwindigkeit, mit der Sie den Rahmen
bewegen, entscheiden über die Größe des Stiches.
Nahtverzierungen
Mit der Funktion Freihandnähen können Sie auch
Verzierungsnähte nähen.
• Spannen Sie wasserlösliches Vlies in den Rahmen
und nähen Sie in verschiedene Richtungen, um
einen spitzenartigen Effekt zu erzielen oder legen
Sie Fäden oder Stickgarne zwischen zwei Lagen
wasserlösliches Vlies im Rahmen.
• Fädeln Sie durchsichtiges Garn als Ober- und
Unterfaden ein und nähen Sie mehrfach darüber, um
die Fäden zusammen zu halten. Spülen Sie das Vlies
ab und Sie erhalten sehr schöne Nahtverzierungen.
Experimentieren Sie mit den Möglichkeiten und
bewegen Sie den Rahmen in Kreisen oder vor und
zurück. Mit einiger Übung und Kreativität können Sie jeden
gewünschten Effekt erzielen.
59
Ziernähte
Applikationen
Mit den vorprogrammierten Satinstichen der Stitch
d-Card A1 können Sie Applikationen nähen. Die
vorprogrammierten Satinstiche haben eine Stichbreite
von 2 mm (A127), 4 mm (A128) und 6 mm (A129).
Die Spannung des Oberfadens wird automatisch
niedriger gestellt.
Stoff: Baumwolle, Husqvarna Viking Tear-a-way
Vlies, Reststück Baumwolle für die Applikation.
Faden: Sulky Stickgarn als Oberfaden und Stickgarn
als Unterfaden.
Tastfeld: „Unelastisch normal” auf dem StoffAuswahlfeld des Nähberaters, und Stich A128 auf der
Stitch d-Card A1.
Verwenden Sie: Nähfuß B, wie im Nähberater
empfohlen.
Nähen:
Schneiden Sie aus dem Baumwollrest ein kleines
Quadrat für die Applikation aus.
• Um die Applikation zu fixieren, tippen Sie auf A111
Zickzack-Stich oder kleben Sie sie mit Vliesofix
auf.
• Baumwollstoff mit Tear-a-way Stickvlies
unterlegen.
• Applikationsstück darauflegen.
• Stoff unter den Nähfuß legen.
• Kanten des Stoffrechtecks mit der Applikationsnaht
so übernähen, dass die Nadel über den Rand der
Applikation näht.
• Wenn an den Ecken gewendet werden muss,
tippen Sie auf „Nadelstop unten” und den Stoff
drehen, wenn sich die Nadel außerhalb des Applik
ationsstoffes befindet. Drücken Sie hierfür einfach
die Nähfußanhebung!
• Auf
tippen, um die Naht zu fixieren.
Hinweis: Zum Einstellen der Applikationsstichbreite und
-länge tippen Sie auf
. Tippen Sie auf und
, um eine Feineinstellung von Stichbreite oder -länge
vorzunehmen.
Der „durchsichtige“ Nähfuß B ist als Zubehör
erhältlich. Ein vorn offener Nähfuß, der
die Applikationen gut sichtbar lässt, ist ebenfalls
lieferbar. Wie der durchsichtige Nähfuß B besitzt er
eine rote Führungslinie für Satinstiche.
60
Ziernähte
Fugennaht
Die Fugennaht wird verwendet, wenn zwei
Materialien Kante an Kante genäht oder gesäumt
werden sollen. Diese Technik wird auch für das
Zusammennähen von Spitzen und/oder Bändern
verwendet, die damit auch an fertige Stoffkanten
genäht werden können. Die Fugennaht eignet sich
dafür besonders, weil die Naht flach bleibt und
optisch ansprechend genäht wird.
Stoff: Ein kurzes Stück Spitze und Leinenstoff, bei
dem ein Rand umgeschlagen ist, oder der eine fertig
genähte Kante aufweist.
Tastfeld: Stich A130.
Verwenden Sie: Nähfuß B, wie im Nähberater
empfohlen.
• Legen Sie die Teile, die zusammengenäht werden
sollen Kante an Kante unter die Mitte von Nähfuß
B, so dass sie beim Nähen optimal geführt werden.
Nähen:
Der rechte Zickzack-Stich der Fugennaht verläuft auf
der Spitze, und der linke Zickzack-Stich verläuft auf
dem Stoff. Der Geradstich verläuft zwischen den
beiden Stoffteilen, Bändern oder Spitzen.
Erhältliches Sonderzubehör: Verwenden Sie den
als Sonderzubehör erhältlichen Kantennähfuß, der
die Spitze oder den Stoff führt.
Buchstaben
Mit Ihrer Quilt Designer II erhalten Sie auch die
Stitch d-Card für Blockbuchstaben (O1). Zwei weitere
Stitch d-Cards für Buchstaben sind als Zubehör
lieferbar: Steppstich-Alphabet (P1) and Schreibschrifta
lphabet (R1).
Die Buchstaben-Funktion der Nähmaschine kann für
kleine Namenszüge, für Geschenke, zur Signierung
und Datierung von Quilts und zahllose andere
Anwendungen eingesetzt werden.
Die Stitch d-Card O1 beinhaltet drei Menüs:
große und kleine Blockbuchstaben sowie Zahlen
und Sonderzeichen. Auf der d-Card befindet
sich das Menü für kleine Buchstaben unten
links im Stichbereich. Das Menü für Zahlen und
Sonderzeichen befindet sich in der unteren rechten
Ecke.
Großbuchstaben
Durch Antippen von
auf der d-Card kann
zwischen den Menüs gewechselt werden. Das
verwendete Menü wird auf dem Bildschirm durch
A.., a.. oder 1.. angezeigt.
Zahlen und Sonderzeichen
Kleinbuchstaben
61
Ziernähte
Anpassen der Zierstiche
Mit den Funktionstasten Ihrer Quilt Designer II oder den
Funktionen im Menü ANPASSEN können Sie Ihre Sticharten an
Ihr speziÀsches Nähprojekt anpassen.
Beim Nähen von Zierstichen sollte immer das Husqvarna Viking
Tear-a-way Vlies verwendet werden. Nähen Sie die unteren Beispiele
auf einem Stück Stoff, wie in den Anleitungen angegeben.
Stoff: Baumwollstoff, Husqvarna Viking Tear-a-way
Stickvlies.
Tastfeld: „Unelastisch normal” auf dem StoffAuswahlfeld des Nähberaters und Stich N102 auf der
Stitch d-card N1, Fashion.
Faden: 30er Sulky Stickfaden für den Oberfaden und
Stickgarn als Unterfaden.
Verwenden Sie: Nähfuß B, wie im Nähberater
empfohlen.
Nähen:
• Stickvlies unter den Stoff legen.
• Mehrere Stiche nähen.
VERNÄHEN
tippen. Die Maschine
• In der Stichmitte auf
hört dann mit dem Nähen auf und vernäht sofort
mit einigen winzigen Geradstichen.
Musteranfang wieder aufnehmen
Wenn Sie auf „Musteranfang” tippen, können Sie
ein Zierstich-Muster wieder vom ersten Stich an
neu beginnen. Wurde die Stichbreite, -länge oder
Streckung zwischenzeitlich geändert, so werden die
Änderungen übernommen.
• Tippen Sie dafür auf Nähstart
.
• Die Maschine fängt am Beginn des Stiches an zu
nähen.
STOPP
Drücken Sie die Taste
, wenn Sie eine Stichfolge
mit fertigem Muster abschließen möchten. Die
Maschine vernäht dann den Stich und hält
automatisch nach Abschluss des Zierstiches an.
Zum Aufheben des STOPP-Befehls, die Taste erneut
drücken oder neuen Stich wählen.
• Um die Naht am Ende des letzten Stichs zu
fixieren, tippen Sie zu Beginn des letzten Stichs
auf
.
62
Ziernähte
Einzelstich
• Wenn Sie vor Nähbeginn oder beim Nähen des
Zierstiches die Taste
drücken, wird nur ein
Zierstich genäht.
• Einen Stich nähen. Die Maschine hält an und
vernäht den Stich automatisch.
• Stopp-Befehl durch erneutes Drücken von
aufheben.
Spiegeln
Durch das Spiegeln wird die Richtung des Zierstiches
geändert. Auf dem Tast-Bildschirm sehen Sie die
Stichrichtung in Bezug zum Nähfuß.
Senkrecht spiegeln
Zierstichmuster von links nach rechts spiegeln.
Dadurch kann oft vermieden werden, dass der
gesamte Stoff im Innenbereich der Maschine läuft.
• Einige Stichfolgen nähen. Dann auf
tippen, um
den Zierstich senkrecht zu spiegeln. Die Änderung
des Stiches wird auf dem Bildschirm angezeigt.
Der Stich zeigt in die entgegengesetzte Richtung.
Nähen Sie so einige weitere Stichfolgen.
Waagerecht spiegeln
Zierstichmuster von oben nach unten spiegeln.
Damit verdoppeln Sie Ihre kreativen Möglichkeiten.
• Einige Stichfolgen nähen. Tippen Sie danach auf
, um den Zierstich waagerecht zu spiegeln. Die
Änderung des Stiches wird auf dem Bildschirm
angezeigt.
• Nähen Sie so einige weitere Stichfolgen.
Hinweis: Gespiegelte Stiche oder ganze Stichprogramme
können zur Erhöhung der kreativen Vielfalt
einprogrammiert werden. (Siehe „Programmieren Ihrer
Quilt Designer II”, Seite 64.)
Stichstreckung (Elongation)
Mit der Funktion Stichstreckung verändern Sie die
Größe eines Satinstichs, ohne die Stichdichte zu
verändern. Die Funktion Stichstreckung ist nur beim
Nähen von Satinstichen möglich. Andere Sticharten,
die mit Ihrer Quilt Designer II geliefert werden,
können nicht gestreckt werden. Als Zubehör sind
mehrere
Stitch d-Cards lieferbar, die auch Satinstiche
enthalten. Zum Beispiel: Stitch d-Card C1,
Piktogramm und Stitch d-Card L1, Ziernähte.
Das oben abgebildete Herz Àndet sich auf den
zusätzlich lieferbaren Stitch d-Card D2 (D216)
und Stitch d-Card G1 (G113)
• Wählen Sie einen Satinstich aus, tippen Sie auf
, danach auf Streckung , um den Stich
zu verlängern. Tippen Sie auf , um den Stich zu
verkürzen.
• Nähen Sie nun eine Reihe von Stichen.
63
Ziernähte
Programmieren
Ihre Quilt Designer II können Sie so programmieren, dass
Sticharten und Buchstaben kombiniert werden. Die programmierten
Kombinationen können Sie in neun Festspeichern abspeichern. Eine
in einem Speicher abgespeicherte programmierte Stichkombination
bleibt auch beim Abschalten der Maschine im Speicher erhalten.
Programmmodus PROG
Beim Programmieren ist der Nähberater nicht
aktiviert. Der Modus
wird aktiviert, wenn Sie
auf der Tastfläche auf „FUNC” tippen.
Menü PROG
Speicher
Verwenden Sie die Tasten und zum Anwählen
eines Speichers. Der Buchstabe M und die folgende
Zahl bezeichnen den aktivierten Speicher. Es gibt
neun verschiedene Speicher (M1 bis M9). Jeder der
9 Speicher fast bis zu 62 Sticharten, d.h. es können
insgesamt bis zu 558 Stiche und/oder Buchstaben
gespeichert werden.
Beim Aktivieren der Funktion
ist der
zuletzt verwendete Speicher aktiviert. Um Ihre
programmierte Stichkombination in einem anderen
als im aktivierten Speicher abzuspeichern, wählen
Sie zuerst die Speichernummer, bevor Sie Stiche
programmieren. Die programmierte Kombination
wird automatisch in den aktiven Speicher
übernommen.
Bewegen des Cursors
Der Cursor im Tast-Bildschirm befindet sich unter
dem aktiven Programmplatz. Benutzen Sie die Pfeile,
um den Cursor zu bewegen.
Stiche löschen oder wiederherstellen
Befindet sich eine Stich- oder
Buchstabenkombination im gewählten Speicher,
wird sie auf dem Bildschirm angezeigt. Mit
können Sie den Speicher löschen.
Wird
vor Eingabe eines neuen Stiches
nochmals betätigt, wird so das gelöschte Programm
wiederhergestellt.
Speicher-Tastpunkt
kehren Sie zu den
Mit
Programmfunktionen zurück, nachdem Sie in
oder in
Einstellungen verändert
haben.
64
Hinweis: Sie können STOP und FIX Funktion
programmieren. Mit der STOP Funktion wählen Sie, dass
das programmierte Muster nur einmal gestickt wird. Mit
der FIX-Funktion können Sie zu Beginn oder am Ende
eines Stiches innerhalb der programmierten Muster
vernähen
Ziernähte
Programmieren von Stichen und
Buchstaben
Zum Programmieren der abgebildeten
Stichkombination:
• Tippen Sie auf “FUNK”, um
aufzurufen.
• Setzten Sie die Stitch-d-Card E1 ein.
• Tippen Sie auf Stich E115. Er erscheint auf dem
Tast-Bildschirm.
Der Cursor springt dann zur nächsten
Eingabeposition und wartet auf die Eingabe des
nächsten Stiches oder eine Veränderung der
eingegebenen Daten.
Nehmen Sie die Stich-d-Card E1 heraus und legen Sie die Stich-dCard O1 (Blockbuchstaben) ein.
Um den Buchstaben “Q” in Großbuchstaben zu
programmieren, tippen Sie auf “Q” auf der Stich-dCard O1. “Q” erscheint neben dem Stich auf dem
Bildschirm.
Um die Buchstaben “uilt” in Kleinschreibung zu
programmieren, tippen Sie auf
in der rechten
unteren Ecke der Stich-d-Card. Das Untermenü
Kleinschreibung wird aktiviert (
ist auf dem TastBildschirm sichtbar).
Wählen Sie nun “u”. Der Buchstabe erscheint in
der Anzeige und der Cursor springt zur nächsten
Eingabeposition. Geben Sie die Buchstaben “i”, “l”
und “t” ein.
Nehmen Sie die Stich-d-Card O1 heraus und legen Sie die Stich-dCard E1 ein.
Tippen Sie auf Stich E115. Er erscheint auf dem TastBildschirm.
• Tippen Sie auf
, um das Bild zu spiegeln.
an der Maschine,
Tippen Sie auf die Taste
wenn Sie nur einen Rapport der programmierten
Stichkombination nähen möchten.
Drücken Sie auf das
-Symbold Fadenabschneider.
So wird der Faden automatisch abgeschnitten, wenn
der Nähvorgang beendet ist.
65
Ziernähte
Ändern von Stichen oder Buchstaben
Sie können jeden Stich oder Buchstaben im Modus
wechseln, wenn sich der Cursor unter dem
Stich oder Buchstaben befindet. Tippen Sie einfach
auf den korrekten Stich oder Buchstaben, um den
ursprünglichen zu ersetzen.
Stiche oder Buchstaben hinzufügen
Wenn Sie einen Stich oder Buchstaben im Modus
einfügen wollen, bewegen Sie den Cursor
auf den nächsten Stich rechts von der Stelle, an
der Sie einen Stich einfügen möchten. Tippen Sie
auf
. Wählen Sie den Stich an, der
eingefügt werden soll. Tippen Sie auf
um wieder in das Programm zu kommen.
,
Stiche im Programm anpassen
Wenn Sie einen Stich in einer programmierten
Kombination verändern wollen, setzen Sie den
Cursor unter den Stich und tippen Sie auf
. Der letzte Stich einer programmierten Kombination
kann auch dann geändert werden, wenn sich
der Cursor hinter dem Stich befindet. Sämtliche
Funktionen in
können verwendet werden:
Stichlänge und –breite, Spiegeln und Streckung
(Streckung kann nur eingesetzt werden, wenn
Satinstiche programmiert wurden).
Die Änderungen werden in den Festspeicher
übernommen.
Nähen Sie Ihr Programm
Um Ihr Programm zu nähen, tippen Sie auf „FUNC”,
um den Modus
aufzurufen. Auf dem Bildschirm
erscheint Ihr Stichprogramm. Nähfuß B verwenden,
wie im Nähberater empfohlen. Ein Programmstopp
wird durch ein entsprechendes Stop-Symbol
angezeigt.
Haben Sie eine Stichkombination programmiert, die
zu lang ist, um auf dem Bildschirm angezeigt zu
werden, können Sie die Tastfelder
antippen, um in der Kombination vor oder zurück zu
gehen.
Nähen Sie Ihr Programm auf einem mit Stickvlies
unterlegten Stoffstück.
Komplettes Stich-Programm anpassen
In der Funktion
können Sie Stichlänge,
Stichbreite und Spiegelfunktion eines gesamten
Programms im Menü
verändern. Falls Sie
nur Satinstiche programmiert haben, können Sie auch
die Streckung verändern. Die Änderungen werden
nicht in den Festspeicher übernommen.
66
Pflege der Quilt Designer II
67
PÁege der Quilt Designer II
Pflege der Quilt Designer II
Die Quilt Designer II ist mit zwei Leuchten
ausgestattet. Eine befindet sich links der Nadel
(Leuchte A) und die andere im Arm der Maschine
(Leuchte B). Nur den Glühbirnentyp verwenden,
der vorn an der Maschine angegebenen ist. Die
Glühbirnen erhalten Sie bei ihrem Husqvarna Viking
Händler.
A
OUT
1.
IN
Auswechseln der Glühbirne bei Leuchte A
Hauptschalter ausschalten.
1. Die Gummihülse (in der Zubehör-Box) mit der
mit OUT gekennzeichneten tiefen Öffnung auf die
Glühbirne aufsetzen.
OUT
2. Glühbirne zum Herausnehmen nicht drehen,
sondern nach unten ziehen.
2.
IN
3. Zum Einsetzen der neuen Birne, die Gummihülse
mit der mit IN gekennzeichneten flachen Öffnung
auf die Glühbirne aufsetzen und die Birne nach
oben in die Fassung eindrücken. Stellen Sie sicher,
dass die Glühbirne korrekt sitzt.
N
II N
3.
OUT
Auswechseln der Glühbirne bei Leuchte B
B
1. Kunststoffabdeckung leicht nach unten ziehen und
entfernen.
IN
T
U
O
2. Die Gummihülse (in der Zubehör-Box) mit der
mit OUT gekennzeichneten tiefen Öffnung auf die
Glühbirne aufsetzen.
1.
3. Glühbirne zum Herausnehmen nicht drehen,
sondern nur herausziehen.
2.
4. Zum Einsetzen der neuen Birne, die Gummihülse
mit der mit IN gekennzeichneten flachen Öffnung
auf die Glühbirne aufsetzen, und die Birne nach
oben in die Fassung eindrücken.
IN
O
IN
O
U
T
T
U
5. Kunststoffabdeckung wieder einsetzen. Dafür erst
die hintere Kante einsetzen und dann die
Abdeckung in die Halterung drücken.
3.
4.
5.
68
PÁege der Quilt Designer II
Pflege der Maschine
Reinigen Sie Ihre Nähmaschine regelmäßig, um
Betriebsstörungen vorzubeugen. Die Maschine muss
nicht geschmiert (geölt) werden.
Hauptschalter ausschalten.
Reinigung
Die Außenseite der Quilt Designer II mit einem
weichen Tuch abwischen und Staub und Fusseln
entfernen.
Tast-Bildschirm mit einem weichen, feuchten Tuch
abwischen.
Reinigung des Spulenbereichs
Nähfuß abnehmen und Spulenabdeckung abziehen.
Transporteur versenken. Stichplattenöffner auf die
als Zubehör mitgelieferte Bürste aufstecken und
dann in die Aussparung hinten an der Stichplatte
einsetzen. Drehen Sie ihn in Ihre Richtung, um die
Stichplatte zu lösen. Stichplatte abnehmen, Zähne
des Transporteurs mit der Bürste reinigen.
Reinigung des Bereichs
unterhalb der Spule
Der Bereich unter dem Spulenkorb muss gereinigt
werden, wenn sich Stofffusseln angesammelt haben.
Entfernen Sie hierzu die Spulenkorbhalterung (1),
welche die Vorderseite des Spulenkorbs verdeckt.
Spulenkorb durch Anheben herausnehmen und mit
der Bürste reinigen, ebenso den Bereich unter dem
Spulenkorb.
Spulenkorb und Halterung wieder einsetzen.
2.
1.
Stichplatte einsetzen
Bei versenktem Transporteur die Stichplatte ca. 5
mm vor der hinteren Kante einsetzen und nach
hinten schieben. Spulenabdeckung einschieben.
Transporteur wieder hochstellen.
69
PÁege der Quilt Designer II
Störungen
(Fehlersuche)
Treten Störungen beim Nähen auf, so ist
folgendes zu beachten:
• Geben Sie die korrekte Stoffart und Stoffstärke im
Nähberater ein.
• Neue Nadel gemäß den Vorgaben im HILFE-Menü
einsetzen.
• Nadel korrekt einsetzen, wie auf Seite 16
beschrieben.
Fadenspannung nicht korrekt?
• Stoffart und Stoffstärke im Nähberater eingeben.
• Ober- und Unterfaden neu einfädeln.
• Ober- und Unterfaden neu einfädeln,
Qualitätsnähgarn verwenden.
• Verwenden Sie eine andere Position des
Garnrollenstiftes (senkrecht oder waagerecht).
• Neue Nadel gemäß Vorgaben im HILFE-Menü
einsetzen.
• Fadennetze und Qualitätsnähgarn verwenden. Für
das normale Nähen empfehlen wir das gleiche
Garn für Ober- und Unterfaden. Für Zierstiche
(und zum Sticken) empfehlen wir als Oberfaden
40er Sulky-Stickgarn und einen Sulky-Stickunterfaden für die Spule.
• Maschine aus- und wieder einschalten, damit die
Fadenspannung neu eingestellt wird.
Stoff kräuselt sich?
• Geben Sie die korrekte Stoffart und Stoffstärke im
Nähberater ein.
• Stichlänge größer einstellen.
• Nadel auf Beschädigungen überprüfen.
• Neue Nadel gemäß den Vorgaben im HILFE-Menü
einsetzen.
• Ober- und Unterfaden neu einfädeln.
• Anderen Garn-Typ je nach Stoffart und Nähtechnik
verwenden.
• Qualitätsnähgarn verwenden.
• Stichlänge niedriger einstellen.
• Stick-Vlies verwenden.
Stiche werden ausgelassen?
• Nadel überprüfen, sie könnte beschädigt sein.
• Neue Nadel mit der empfohlenen Nadelstärke und
-art verwenden.
• Prüfen Sie, ob die Nadel richtig eingesetzt ist.
• Ober- und Unterfaden neu einfädeln.
• Empfohlenen Nähfuß verwenden.
• Maschine aus- und wieder einschalten, um ein
Reset durchzuführen.
• Störung vom technischen Kundendienst beseitigen
lassen.
Nadel bricht ab?
• Beim Nähen nicht am Stoff ziehen.
• Neue Nadel einsetzen, wie im HILFE-Menü
empfohlen.
70
• Empfehlungen im HILFE-Menü zur Verwendung
eines Unterlegvlieses beachten.
Stoff wird nicht transportiert?
• Transporteur hochstellen.
Oberfaden reißt?
• Prüfen Sie, ob der Faden sich leicht abziehen lässt
oder dabei blockiert.
• Fadennetze und Qualitätsnähgarn verwenden.
• Neue Nadel gemäß Vorgaben im HILFE-Menü
einsetzen.
• Ober- und Unterfaden neu und korrekt einfädeln.
• Verwenden Sie eine andere Position des
Garnrollenstiftes (senkrecht oder waagerecht).
• Maschine aus- und wieder einschalten, damit die
automatische Fadenspannung auf den Vorgabewert
zurückgestellt wird.
• Falls das Stichplattenloch beschädigt ist, Stichplatte
auswechseln.
• Prüfen, ob die korrekte Führungsscheibe vor die
Garnrolle gesetzt wurde.
Unterfaden reißt?
• Eine andere Spule neu aufspulen.
• In der Maschine befindliche Spule auswechseln
und überprüfen, ob der Unterfaden richtig eingefädelt ist (siehe Seite 11).
• Falls das Stichplattenloch beschädigt ist, Stichplatte
auswechseln.
• Reinigen Sie den Spulenbereich.
PÁege der Quilt Designer II
Unterfaden-Ende wird nicht signalisiert?
• Alle Fusseln aus dem Spulenbereich entfernen.
• Nur die grünen Original Husqvarna-Spulen
verwenden.
Faden wird nicht gleichmäßig aufgespult?
• Überprüfen Sie, ob der Faden für das Aufspulen
richtig eingefädelt ist.
Fadenabschneider schneidet den Faden nicht ab?
• Stichplatte entfernen und Spulenbereich von
Fusseln reinigen.
• Im Menü EINSTELLEN (SET) den
Fadenabschneider auf „auto” einstellen.
Stiche falsch, unregelmäßig oder zu schmal?
• Zwillingsnadel-Sicherheitsfunktion ausschalten
(Menü EINSTELLEN/SET).
• Maschine aus- und wieder einschalten, um ein
Reset durchzuführen.
• Nadel wechseln, Ober- und Unterfaden neu
einfädeln.
• Stick-Vlies verwenden.
Nähfuß senkt sich nicht ab?
• Maschine aus- und wieder einschalten.
• Fadengeber nach oben in die Nähstellung bringen.
• Sensor-Nähfußanhebung im Menü EINSTELLEN
(SET) auf „auto” stellen.
Maschine näht zu langsam?
• Nähgeschwindigkeit überprüfen.
• Stichplatte entfernen und Spulenbereich und
Transporteur von Fusseln reinigen.
• Maschine vom technischen Kundendienst prüfen
lassen.
Maschine näht nicht?
• Fadengeber nach oben in die Nähstellung bringen.
• Eine d-Card einlegen.
• Stecker fest in die Maschine
Bildschirm ist zu dunkel/oder zu hell?
• Bildschirmkontrast im Menü EINSTELLEN (SET)
korrigieren.
Auf dem Tast-Bildschirm angetippte Funktionen
werden nicht aktiviert?
• Kalibrieren Sie den Tast-Bildschirm, siehe Seite 22
Lassen sie Ihre Quilt Designer II regelmäßig von
Ihrem Husqvarna Viking-Fachhändler warten.
Wenn sich die Betriebsstörung nicht mit Hilfe
dieser Hinweise zur Störungsbeseitigung beheben
lässt, setzen Sie sich bitte mit Ihrem Fachhändler
in Verbindung. Liegt ein spezielles Problem vor,
dann kann es sehr hilfreich sein, wenn Sie dem
Kundendienst Nähproben mitgeben. Eine Nähprobe
sagt oft mehr als viele Worte.
Teile und Zubehör von Fremdfirmen
Die Garantie der Quilt Designer II gilt nicht für
Defekte oder Schäden, die durch den Einsatz von
Teilen oder Zubehör von Fremdfirmen verursacht
wurden.
Internet Update
Alle Informationen in dieser Quilt Designer II
Bedienungsanleitung sind Stand der aktuellen
Drucklegung.
Wir erhalten laufend Anregungen und Wünsche
von Besitzern der Quilt Designer II , welche wir
als Grundlage für weitere Verbesserungen und
Optimierungen verwenden. Die neuen oder
verbesserten Möglichkeiten stellen wir Ihnen als
Internet Update zur Verfügung.
Gehen Sie daher regelmäßig auf unsere Website
www.husqvarnaviking.com und/oder besuchen Sie
Ihren Fachhändler, um die aktuellen Updates oder
Upgrades für Maschine und Bedienungsanleitung zu
erhalten.
• und den Netzstecker fest in die Steckdose stecken.
71
PÁege der Quilt Designer II
72
Optionale d-Cards /
Themenbereich Sticken
73
Optionale d-Cards / Themenbereich Sticken
Optionale d-Cards
Knopfloch-Stiche, B1
Auf der Stitch d-Card B1, Knopflöcher, finden Sie
unterschiedliche Knopflöcher und Ösen sowie
Stiche zum Annähen von Knöpfen. Sie finden
auch einen Riegel-Stich, mit dem Gummienden,
Falten, Gürtelschlaufen und Taschenecken fixiert
werden können. Mit diesem Fixierstich sehen
Ihre Kleidungsstücke aus, als kämen Sie aus einer
professionellen Konfektion.
Piktogramm-Stiche, C1
Auf der Stitch d-Card C1, Piktogramme, finden
Sie sämtliche Stiche, um eine unbegrenzte Zahl
von Pikto-gramm-Kombinationen zu nähen.
Programmieren Sie diese Stiche und nähen Sie
besonders schöne Dekorationen auf Bekleidung,
Tischwäsche usw.
Nostalgie-Stiche, D1 und D2
Mit der Nostalgie-Nähtechnik nähen Sie auf
traditionelle Art so romantisch wie früher.
Es stehen 40 unterschiedliche Nostalgie-Stiche zur
Verfügung (zwei Stitch d-Cards mit je 20 Stichen).
Auf der Stitch d-Card D1 finden Sie Kreuzstiche,
Hohlsaum- und Entredeux-Stiche. Verwenden Sie
eine Flügelnadel, um einen besonders schönen,
hohlsaumartigen Effekt zu erzielen.
Auf der Stitch d-Card D2 finden Sie Smok-Stiche, die
zum Nähen auf gefaltetem oder gekräuseltem Stoff
verwendet werden. Smok-Stich-Nähte sehen ähnlich
wie handgenäht aus. Sie finden auch Zierstiche und
ein zum Nostalgie-Nähen geeignetes Knopfloch.
Quiltstiche, E2
Komplizierte Flickenstiche wurden früher von
Hand genäht. Die Stitch-d-Card E2 bietet zahlreiche
Flickenstiche, die von Quilt-Experten entwickelt
wurden.
Nähen Sie attraktive Kombinationen von
Federstichen, Kreuzstichen, Langettenstichen usw.
plus ein besonders weiter Stipplingstich.
74
Optionale d-Cards / Themenbereich Sticken
Kinder-Ziernähte, G1
Stitch d-Card G1 beinhaltet 24 Zierstiche mit
speziellen Kindermotiven. Mit diesen Stichen können
Sie niedliche Puppengesichter oder lustige Zierstiche
programmieren.
Langettenstiche, H1
Stitch d-Card H1 bietet 27 unterschiedliche LangettenSticharten. Die Stiche können bis zu einer Breite
von 25 mm genäht werden. Langettenstiche
sind besonders gut für Satinkanten an Kragen,
Tischdecken und Leinenwäsche geeignet.
Omnimotion-Stiche, K1 und K2
Die Omnimotion-Stiche der Stitch d-Card K1 und
K2 können bis zu einer Breite von 35 mm genäht
werden. Die 38 verschiedenen Stiche können
miteinander im Modus PROG kombiniert werden.
Mit diesen Stichen kann besonders Bekleidung oder
Leinen verziert werden.
Ziernähte, L1
Die Ziersticharten der Stitch d-Card L1 bieten
wunderschöne Stichkombinationen zur Verzierung
Ihrer Kreationen. Mit diesen Stichen können Sie
auch andere Effekte einbringen, z.B. über Stickgarn
nähen.
Kreativnähte, M1
Mit den Kreativnähten der Stitch d-Card M1 können
Sie einzigartige Stickereien und selbst programmierte
Stichfolgen herstellen. Es stehen mehrere
Kreativnähte zur Verfügung, die bis zu 9 mm breit
sind.
75
Optionale d-Cards / Themenbereich Sticken
Konturblockschrift, P1,
Schreibschrift, R1
Mit den Sticharten der Konturblockschrift und/
oder der Schreibschrift werden Ihre Nähprojekte
noch persönlicher und individueller. Mit den
Buchstaben und Zahlen können Sie z.B. Handtücher,
Kleidungsstücke oder Quilts kennzeichnen.
Mit dem Tastenfeld Menü auf der d-Card wechseln
Sie zwischen den drei Menüs: große und kleine
Konturblockbuchstaben sowie Zahlen und
Sonderzeichen.
8- und 4-Wege-Stiche,T1
8- und 4-Wege-Stiche finden Sie auf der Stitch dCard T1. Mit den Stichen dieser Karte können Sie in
unterschiedliche Richtungen nähen, ohne den Stoff
zu drehen. Diese Stiche eignen sich perfekt für die
Arbeit mit dem Freiarm, zum Flicken von Hosen oder
für Applikationen an kleineren Kleidungsstücken.
Im Menü ANPASSEN können Sie mit den Funktionen
Stichlänge und/oder Stichbreite die gewünschte
Nährichtung verändern. Sie können in jede Richtung
nähen!
Themenbereich Sticken
Durch die Jahrhunderte haben Menschen in aller Welt
Kleidung, Tischwäsche und Familienerbstücke bestickt,
um sie zu verschönern und ihnen eine individuelle
Note zu verleihen. Früher wurde von Hand gestickt.
Heute können Sie mit dem Stickzubehör ohne jede
Mühe mit der Quilt Designer II von Husqvarna Viking
die schönsten Stickereien anfertigen.
Zu diesem Themenbereich gehören eine Stickeinheit,
Stickrahmen unterschiedlicher Größe, zwei Embroideryd-Cards, eine Stickbroschüre mit Mustern in
Originalgröße und weiteres Zubehör. Wenn Sie
einmal mit Sticken begonnen haben, möchten Sie nie
wieder aufhören. Mit den vielfältigen Möglichkeiten
der Husqvarna Viking Software-Programme zum
Sticken sind Ihren Stickmustern und Ihrer Kreativität
keine Grenzen gesetzt.
Hinweis: Alle optionalen Stitch d-Cards und Embroidery
d-Cards sowie das Stickthema (Stickeinheit mit Zubehör)
sind separat zu erwerben.
76
Index
77
Index
Absenken des Transporteurs
ANPASSEN, Menü
Anschließen:
des Fußanlassers
der Maschine
Applikationen
Arbeitsflächenverlängerung
Auspacken der Quilt Designer II Nähmaschine
Austauschbare d-Cards
Auswahl der Nähtechnik im Nähberater
Auswahl des Stoffes im Nähberater
Auswechseln:
Glühlampen
Nadel
Nähfuß
d-Card
Balance (Angleichung)
Bildschirm:
Kontrast
reinigen
Blindsaum - Nähberater
Blockbuchstaben - d-Card
d-Card
einsetzen
Embroidery-d-Card
Personal-d-Card
Stitch-d-card
verändern
Dekoratives Nähen
Einfädeln:
Nadel
Oberfaden
Spule
EINSTELLEN (SET)
Fadenabschneider (wahlweise)
Fashion-Nähte
Fehlersuche
Flicken aufnähen und Risse stopfen
Flickstich
Freihandnähen
Fugennaht
Fünfundzwanzig Nadelpositionen
Funktion
Funktion
NORM
PROG
REP
Funktionstasten
78
13
23
6
6
60
7
5
17
28
28
68
16
15
17
20
4, 18-24
22
69
34
17, 61
17
17
17
17
17
57-66
10
9
11
18, 20-22
12
17, 58, 62-66
70-71
43
43
21, 58-59
61
39
18
18
18, 64-66
18, 64-66
12
Fußanlasser
Fadenabschneider
Fadenspannung
Fadenwächter
Garne
Garnrollenscheiben
Garnrollenstifte:
Halter für Hauptrolle
Halter für Zusatzrolle
Geradstich
Gestrickte Stoffe
Gewebte (unelastische) Stoffe
Gürtelschlaufen
6
12
20, 26
24
29
8
8
8
30, 38, 39
28
28
35
Heften - Nähberater
Hilfe-Menü
33
18, 22
Inhaltsverzeichnis
Integrierter Speicher
3
64
Knopf-Ausgleichsplatte
Knöpfe annähen - Nähberater
Knopfloch:
aufschneiden
Balance (Angleichung)
Dichte
Lineal
Nähberater
mit Beilaufgarn
Schritt für Schritt
Knopfloch-Sensorfuß
Kräuseln
23, 35, 37
37
36, 44
44
45
45
36
36
45
44
36
33, 38
Leder
29
Mehrstufige Zickzack-Stiche
Menü:
ANPASSEN
EINSTELLEN (SET)
Spiegeln
Information
Musteranfang wieder aufnehmen
42
Nadel:
defekt
Einfädler
Nadelstop oben/unten:
Positionen
wechseln
Nähabschluss
Nähbeginn
Nähberater
18, 23
18, 20-22
63
18, 23
12, 62
16
10
12, 13
39
16
25
25
18, 19, 28-37
Index
Nähen
Geschwindigkeit
Knopf
Oberfläche
Reißverschluss
Nähen von Kleidung
Nähfuß anheben
Nähfuß wechseln
Nähfuß-Andruck
Nähfüße
Nähstart-/Nähstopp-Taste
NORM
Pflege der Quilt Designer II
PROG
Programmieren
Buchstaben und Zahlen
Fashion-Nähte
Quick-Info-Menüs
Quilten(Steppen)
Blockhaus-Quilt
Dekorative Quiltstiche
Freihand Quilten und Punktieren
Quilt und Applikationen
Quilten/Steppen wie von Hand genäht
Zusammensetzen von Stoffteilen
12
37
7
40
38-46
12
15
13, 20
14
12, 62, 63
18
67-72
18, 64-66
64-66
64-66
24
47
51
49
50
48
49
50
Reinigung
Reißverschluss
REP
69
40
18, 64-66
Säumen - Nähberater
Säumen (sichtbar) - Nähberater
Schriften
Schrittweises Nähen von Knopflöchern
Sensornähfuß:
Andruck
Drehposition
Extraanhebung
nach oben
nach unten
Sicherheitshinweise
Speicher
Sprache
Spule:
aufspulen
in die Maschine einsetzen
Start/Stopp
Stiche anpassen
Stiche speichern
Stiche
18, 23
58
61, 64-66
45
12-13
13
12, 13
13
12
12
2
64
22
Stichplatte entfernen
Stichplatte
Stichstreckung (Elongation)
Stichtabelle – d-Card A1
Stitch d-Card
Stoffwahl
Stopfen
STOPP
Stretch-Stich
69
69
23, 63
46
17
19
43
12, 62, 63
30, 38
Taste für Rückwärtsnähen/wenden
Transporteur, senken
12
13
4-5
Übersicht
Vernähen (fixieren)
Verstärkter Geradstich
Verzierungen
Vinyl/Kunstleder
12, 21, 62
41
59
29
Wegpacken der Maschine nach dem Nähen
6
Zickzack-Stiche
Zubehör unterbringen
Zubehörfach
Zusammennähen - Nähberater
Zusammennähen und Säumen - Nähberater
Zusätzliche d-Cards
Zwillingsnadel:
einfädeln
sicherheitshinweise
42
7
7
30
32
73
10
24
11
11
12
62, 63
21, 64
21, 68
79
Wir behalten uns das Recht vor, jederzeit Änderungen
hinsichtlich der Ausstattung der Maschine, der Zubehörteile, des Leistungsumfangs und der Konstruktion der
Maschine ohne vorherige Ankündigung zum Zweck der
Verbesserung des Produktes und zum Vorteil für unsere
Kunden vorzunehmen.
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