Whites-MXT-Pro

Whites-MXT-Pro
Bedienungsanleitung
MXT
®
Inhaltsverzeichnis
MXT Inhaltsverzeichnis
Kapitel 1 Montage
2
Montageanleitung
3
Kapitel 2 Batterien
4
Standard Batteriegehäuse
4
Verwendung des Standard Batteriegehäuses
4
Wiederaufladbare Batterien (Opt.)
5
Batterietest
5
Kapitel 3 MXT Schnellstart
Kapitel 4 Bildschirmanzeige
Münzen & Schmuck
6
8
8-9
Relikte
10-11
Prospektion
12-13
Kapitel 5 Bedienung & Steuerung
14
Modus
14-15
Bodenabgleich (TRAC)
16-17
Signalstärke (GAIN)
18-19
Dual Steuerung (DUAL)
20-22
Diskrimination (DISC)
20-21
Selbstjustierender Schwebton (S.A.T.) 22
Hintergrund - Schwebton (Threshold)
Kapitel 6 Suchen
23
24
Punktortungstechnik
24
Kopfhörer
25
Praktische Anwendung & Abstimmungshinweise "Münzen & Schmuck"
26-27
Praktische Anwendung & Abstimmungshinweise "Relikte"
28-29
Praktische Anwendung & Abstimmungshinweise "Prospektion"
30-31
Kapitel 7 Information
32
Behandlung und Aufbewahrung des Gerätes
32
Wartung
33
Garantie
34
Garantieübertragung
35
Video und Inhaberdaten
36
1
Kapitel 1 MXT
®
Montage
2
Kapitel 1 MXT
®
Montage
Montageanleitung
1. Entnehmen Sie die Teile der Verpackung und überprüfen
Sie anhand der Montageliste, ob alle Teile vorhanden sind.
2. Es befinden sich Beilagscheiben aus Gummi zwischen
den Spulenlaschen und dem Kunststoffrohr. Verwenden
Sie bitte nur nichtmetallische Beilagscheiben,
Schrauben und Rändelmuttern zum Fixieren der
Suchspule am Kunststoffrohr!
3. Öffnen Sie am Krümmer (S-Rohr) die Rohrsicherung und
stecken das Kunststoffrohr so in das Metallrohr, dass die
rostfreien Federknöpfe in den dafür vorgesehenen
Justierbohrungen einrasten. Verdrehen sie zum Fixieren die
Rohrsicherung. Die 2. oder 3. Justierbohrung ist an die
Durchschnittsgröße eines Erwachsenen angepasst.
Personen, die 180 cm oder größer sind, sollten die Position
der 1. Justierbohrung verwenden. Personen weit über 180
cm sollten sich das - als Option erhältliche - überlange
Kunststoffrohr besorgen.
4. Entwirren Sie das Spulenkabel und wickeln Sie es so
über das Gestänge, dass sich die erste Windung über der
Rohrsicherung befindet. Wickeln Sie nun das Kabel
ungefähr fünf Drehungen weiter bis zum Krümmer (SRohr). Verwenden Sie die schwarzen Kabelhalter, um das
Kabel zu fixieren. Einen in der Nähe der Spule, den
anderen am Ende des Krümmers (S-Rohr).
5. Öffnen Sie nun die Rohrsicherung an dem Rohr, wo das
Kontrollgehäuse angebracht ist, und schieben Sie das "SRohr" in die Öffnung, bis wieder die rostfreien Federknöpfe
in die vorgesehenen Justierbohrungen einrasten. Das "SRohr" wurde so entworfen, dass die Biegung in Richtung
der Anzeige zeigt. Bevorzugen Sie jedoch beim Schwenken
des Detektors die Spule näher bei Ihren Beinen, so
montieren Sie den Krümmer (S-Rohr) umgekehrt, so dass
die Biegung nach unten in Richtung Boden zeigt.
Verdrehen Sie die Rohrsicherung wieder zur Fixierung.
Stecken Sie den Spulenstecker in das Kontrollgehäuse, und
verschrauben Sie die Sicherungsrändelmutter.
7. Entfernen Sie das Schutzpapier von den zwei schwarzen,
selbstklebenden Schaumstoffauflagen der Armstütze.
Richten Sie die Lage der beiden Kissen sorgfältig aus, so
dass jeweils ein Kissen beiderseits des Mittelrohres zu
liegen kommt. Drücken Sie die Auflagen nun fest an ihren
Platz.
8. Passen Sie die Armschlaufe so an, dass Sie mit Ihrem
Arm - ohne Lockerung der Schlaufe - bequem hinein- und
auch herausschlüpfen können, wenn Sie den Detektor zum
Graben weglegen möchten. Die Armschlaufe der Armstütze
sorgt für einen guten und ermüdungsfreien Tragekomfort
des Gerätes. Manche Personen jedoch bevorzugen das
Schwenken des Detektors ohne Schlaufe. Wie auch immer,
ein jeder entscheidet das für sich selbst.
9. Im nächsten Abschnitt wird das Einlegen der Batterien
behandelt. Der farbige Aufkleber muss immer nach unten
zeigen. Die Kunststofflaschen und die Kontakte zeigen
stets in das Innere des Batteriefaches.
10. An dieser Stelle muss angeführt werden, dass aufgrund
des hohen Metallanteiles in modernen Bauten der
Metalldetektor nicht wie erwartet funktionieren wird. Am
besten ist es, Sie üben und probieren die Einstellungen
Ihres neuen Detektors im Freien aus. Nur so erhalten Sie
wirklich aussagekräftige Resultate. Und noch ein wichtiger
Hinweis: Frischvergrabene Objekte ergeben meistens nicht
die wirklichen und realistischen Ergebnisse wie Tiefe und
Diskriminierung, als wie Objekte, welche schon lange Zeit
im Boden liegen. Diese Abnormität ergibt sich zum einen
aus der Änderung der Bodenbeschaffenheit beim
Ausgraben des Loches, und zum anderen durch die
Entwicklung einer natürlichen Bodenmineralisation. Meist
dauert es Jahre, bis ein frisch eingegrabenes Objekt dem
Detektor reelle Werte über Tiefe und genauer
Diskrimination anzeigt. Der beste Weg, um echte
Detektionstiefen zu ermitteln, ist nach wie vor die Suche in
unverfälschten Verhältnissen.
6. Nehmen sie nun den Detektor beim Handgriff. Ihr Arm
sollte sich in der Armstütze mit der Armschlaufe befinden.
Schwenken Sie jetzt die Spule über den Boden. Fühlt sich
das Gerät im gegenwärtigen Zustand unbequem an, ändern
Sie die Armstütze in eine für Sie angenehme Position. Dies
geschieht einfach durch Änderung der Schraubenposition.
Falls notwendig, ändern Sie auch die Länge des
Kunststoffstabes mittels der Federknöpfe, so dass die Spule
knapp über den Boden geführt werden kann, ohne dass Sie
sich bücken müssen.
3
Kapitel 2 MXT
Batterien
®
Batterien
Verwendung des
Standard Batteriegehäuses
1. Öffnen Sie den Deckel der Batteriehalterung
(Aufkleberseitig) an den beiden Laschen durch leichtes
Anheben und ziehen sie ihn ganz nach vor, um die
Batterien einlegen zu können.
2. Falls sich verbrauchte Batterien in der Halterung
befinden, entfernen Sie diese. Achten Sie darauf, dass die
Polungen (+) und (-) der Batterien mit jener im Inneren
des Batterienhalters übereinstimmen. Legen Sie nun neue
Batterien der Type „AA“ ein. Achten Sie genau auf die
korrekte Polung von (+) und (-)!!
Falls die Batterien unsachgemäß installiert werden,
kann eine Reparatur durch einen autorisierten
Fachhändler notwendig sein.
Standard Batteriegehäuse
1. Das Standardbatteriegehäuse beinhaltet acht "AA"
Batterien mit insgesamt 12 V Spannung.. Zur
Verwendung mit diesem Batteriehalter werden Alkaline
Batterien empfohlen. Unter normalen Suchbedingungen
können Sie bei Verwendung von 8 Stück
Qualitätsbatterien über 40 Stunden Suchzeit erwarten.
2. Nicht-Alkaline Batterien können auch in diesem
Gehäuse verwendet werden. Sollten Nicht-Alkaline "AA"
Batterien oder wiederaufladbare Akkus eingesetzt
werden, kann es die Betriebszeit des Detektors auf
ungefähr 30 - 35 Stunden verkürzen.
3. Schieben Sie den Deckel zurück und vergewissern Sie
sich, dass er einrastet.
4. Stecken Sie nun die mit neuen Batterien bestückte
Batteriehalterung zurück ins Kontrollgehäuse. Achten Sie
darauf, dass der Aufkleber nach unten und die
Metallkontakte nach innen zeigen.
Verschließen Sie die Klappe des Batteriegehäuses sicher
durch Einrasten der beiden Laschen. Ziehen Sie zuerst
die Laschen nach vorne, und anschließend mit leichtem
Druck nach hinten.
3. Wenn Sie GAIN zum Einschalten (ON) des MXT
verwenden, erscheint automatisch die Ladungsanzeige
der Batterien. "LOW BAT" wird automatisch am
Display angezeigt, wenn die Batterien für den
ordentlichen Betrieb des Detektors zu schwach sind (8
Volt). Zu diesem Zeitpunkt sollten die Batterien
unbedingt ausgetauscht werden. Im Gegensatz zu
aufladbaren Batterien können Sie mit Alkaline Batterien
auch nach der "LOW BAT" - Anzeige eine Zeitlang
weitersuchen.
4. Das Batteriegehäuse öffnet man durch leichtes
Drücken auf die Vorderseite der beiden Laschen. (Auf
der Rückseite des Kontrollgehäuses). Der Verschluß der
Batterieklappe öffnet sich.
4
Kapitel 2 MXT
®
Batterien
Wiederaufladbare Akkus
Ein System wiederaufladbarer Akkus gehört nicht zur
Standardausstattung Ihres MXT, optional stehen jedoch
hochqualitative Systeme zur Verfügung.
Es wird empfohlen, White´s Akkus #802-5211 mit dem
Ladegerät
#509-0022 für Schnell- und
Übernachtladeoptionen zu verwenden.
Bis zur Entleerung liefern wiederaufladbare Akkus eine
ziemlich konstante Spannung. Wenn Sie die Akkus fast
bis zu Ihrem Ende verwenden, verschlechtert sich der
Ladezustand immer rascher. Ganz am Ende fällt die
Batteriespannung extrem unter die noch zulässige
Betriebspannung. Daher sollten Sie die Akkus aufladen,
sobald "LOW BAT" am Bildschirm erscheint.
Wiederaufladbare Akkus bringen jedoch nicht dieselbe
kontinuierliche Leistung wie vergleichsweise ein neuer
Satz von Alkaline Batterien.
Bei normalen, nichtwiederaufladbaren Batterien beginnt
der Spannungsabfall, sobald sie in Gebrauch genommen
werden. Dann verringert sich die Spannung gleichmäßig
bis zum Ende. Beim wiederaufladbare NiCad Akku
verringert sich die Spannung jedoch viel langsamer
(flache Kurve des Spannungsabfalls), um dann aber wie
ein Stein abzustürzen.
Die Verwendung von Kopfhörern verlängert die
Lebensdauer von Batterien aller Art.
Diese Lebensdauer ist aber auch abhängig von der
Umgebungstemperatur, Anzahl der Zielobjekte,
Batterietype, Hersteller und Haltbarkeit.
Im Gegensatz zu wiederaufladbaren Akkus können
Alkaline Batterien im Notfall auch dann noch eine
gewisse Zeit weiterverwendet werden, wenn auf der
Anzeige "LOW BAT" erscheint.
Es ist jedoch empfehlenswert, immer einen Satz Alkaline
Batterien in Reserve mitzunehmen, sollten Sie sich weiter
weg von daheim befinden.
5
®
®
Kapitel 3 MXT
Schnellstart Kapitel 3 MXTSchnellstart
MXT Schnellstart
6
Kapitel 3 MXT
MXT Schnellstartanweisungen
®
Schnellstart
bringen, so stellen Sie den Schalter auf die TRAC
LOCK Position um.
zusammengebaut und die
Nachdem Sie den MXT
Batterien eingelegt haben, folgen Sie bitte den unten
angeführten Anweisungen zum Start einer erfolgreichen
Schatzsuche.
Stellen Sie den Kippschalter "Bodenabgleich" auf
Grundstellung. " "
Bringen Sie den Abzug (unter dem Handgriff) auf
Mittelstellung (vorrangige Suchposition).
Stellen Sie den Kippschalter "Modus" auf jene
Position, die am ehesten Ihren Suchvorstellungen
entspricht: Münzen & Schmuck, Relikte oder
Prospektion.
Stellen Sie für den Modus Münzen & Schmuck
bzw. Relikte die DUAL Steuerung auf den Ring
" für
"DISC" " ", oder auf den Ring "SAT" "
den Modus Prospektion.
Drehen Sie GAIN so lange im Uhrzeigersinn, bis
sich der Detektor mit einem "Klick" einschaltet
und dann weiter bis zur Stellung " ".
Stellen Sie THRESHOLD (Schwebton) so ein,
bis Sie ein schwaches Summen hören (Leiser
Hintergrundsummton).
Als nächstes senken Sie die Suchspule auf den
Boden, dann "pumpen" Sie die Spule mehrere
Male auf und ab (ca. 5 - 10 cm). Fast AutoTrac
wird nun einen automatischen Bodenabgleich
durchführen oder die Bodenmineralisation
komplett ausblenden.
Beginnen Sie nun, die Spule in weitem Bogen zu
schwenken. Versuchen Sie , den vorhergehenden
Schwenk mit der Spule so gut es geht zu
überlappen, und bleiben Sie dabei so nah als
möglich über Grund.
* BESONDERER HINWEIS
Sollten Sie beim MXT eine Demonstrationoder
einen Test durchführen, wobei Sie die
Zielobjekte per Hand an der Spule
vorbeiführen, so ist es unbedingt erforderlich,
dass der Kippschalter BODENABGLEICH in
Position LOCK steht, nicht auf GROUND oder
SALT.
Das ist dann notwendig, wenn der MXT auf
GROUND oder SALT Position ein gestellt ist.
Die Suchspule muss,
während sie über ein
Objekt geschwenkt wird, einen Boden unter sich
"SEHEN". Ist dem nicht so, " glaubt" der MXT,
das Ziel IST der Boden, führt automatisch eine
Bodenfilterung durch, und blendet womö glich
das Ziel aus.
Sie können
jedoch einen schnellen
Bodenabgleich in Position GROUND oder
SALT vorführen, indem Sie einen
mineralisierten Stein per Hand unter der Spule
vorbeischwenken.
Tests mit dem MXT in Position TRAC,
GROUND oder SALT müssen immer aufoder
über dem Erdboden durchgeführt werden.
Sollte der Detektor nun falsche Signale, ein
dauerndes Piepsen oder Poppen von sich geben,
und Sie befinden sich nicht im Einflußbereich von
elektromagnetischen Störungen, so gehen Sie wie
folgt vor: Stellen Sie TRAC auf LOCK, und/oder
reduzieren Sie GAIN (entgegen dem
Uhrzeigersinn) geringfügig. Versuchen Sie es
anschließend nochmals. Gewisse Schwankungen
beim Hintergrundschwebton sind dabei aber
völlig normal. Sie entstehen durch ständiges
Auslesen der Bodenmineralisation.
Wenn Sie im Modus Prospektion arbeiten,
versuchen Sie zuerst GAIN zu reduzieren
und/oder die SAT Geschwindigkeit zu erhöhen.
Einige Bodenbedingungen machen es notwendig,
die SAT Geschwindigkeit auf den höchsten Level
(HYPERSAT) zu stellen. Wenn die GAIN und
SAT Einstellungen keinen annehmbaren Erfolg
7
Kapitel 4 MXT ®Bildschirmanzeige
MXT Bildschirmanzeige
Die Bildschirmanzeige des MXT und der Datenblock
unter der Anzeige liefern eine Fülle von Informationen
rund um das metallische Zielobjekt., Um die
Anzeigeinformationen richtig verstehen zu lernen, ist es
jedoch wichtig, dass Sie erst dann auf die Anzeige
blicken, wenn der MXT einen soliden und
wiederholbaren Ton von sich gibt.
Die Wahl MODUS ändert die Art und den Inhalt der
Anzeigeinformationen; es ist besser, Sie stellen den MXT
auf die Anwendungen Münzen & Schmuck, Relikte oder
Prospektion.
Beim ersten Einschalten des Detektors mit GAIN
erscheint auf der Anzeige einen Augenblick lang die
momentane Software-Version und Batteriespannung. Der
MXT arbeitet mit einem 12 Volt Batteriesystem, welches
bei Verwendung von neuen Batterien auch 12 Volt
anzeigen wird. Erscheint während des Suchens "LOW
BAT" und nur mehr 8 Volt oder darunter auf der
Anzeige, so wäre es an der Zeit, die Batterien zu
tauschen. Bei Verwendung von aufladbaren Akkus
bedeutet 8 Volt sicherlich das Ende ihrer
Leistungsfähigkeit. Befinden sich jedoch hochwertige
Alkaline Batterien im Gehäuse, so müssen Sie bei 8 Volt
die Suche noch nicht abbrechen. Der MXT nutzt dafür
einen Niederspannungsregler. Alkaline Batterien
erbringen ihre normale Leistung nötigenfalls auch noch
nach der "LOW BAT" - Anzeige.
VDI - Nummer auf der Anzeige
Modus Münzen & Schmuck:
Der Modus Münzen & Schmuck liefert 5 verschiedene
und bedeutsame Anzeigen auf dem Bildschirm:
1. VDI - Nummer - Die VDI (Visual Discrimination
Indication ) ist eine Hinweiszahl, welche bei den meisten
metallischen Zielobjekten eine exakte Indentifizierung
der Legierung, der Größe und des Umrisses zulässt. Auf
dem Datenblock unter der Anzeige sind bereits
gebräuchliche VDI-Zahlen von bekannten Zielobjekten
zum Vergleich aufgeführt. Gleiche Zielobjekte ergeben
gleiche VDI-Zahlen. Ähnliche Zielobjekte zeigen
ähnliche an. Verschiedene ergeben auch verschiedene
Aufgrund ihrer elektrotechnischen
VDI-Zahlen.
Eigenschaften können verschiedene metallische Objekte
aber auch gleiche VDI-Zahlen aufweisen. VDINummern von -95 bis +94 sind beim MXT verfügbar.
Sie decken damit den vollständigen Bereich von
Legierungen und Objektgrößen ab.
Bereich der VDI-Zahlen auf dem Datenblock
Kippschalter MODUS nach vor für
die Position Münzen & Schmuck.
8
Kapitel 4 MXT ®Bildschirmanzeige
Halber Block zeigt MXT: Nicht sicher, aber möglich!
Achtung: Strichlierte Blöcke nur für Illustrationszwecke
2. Blöcke - Eine Reihe von 16 Blöcken scheint im
unteren Teil der Anzeige auf und stehen in einer Linie
mit den Anzeigen auf dem Datenblock unter dem
Bildschirm. Wichtig: Bitte beachten Sie, dass diese
Blöcke im Vergleich zu den VDI-Zahlen
unterschiedliche und getrennte Meinungen über das
Zielobjekt wiedergeben. Sie können übereinstimmen oder
auch nicht! Es ist auch von Bedeutung, wie ein solcher
Block angezeigt wird. Ein voller Block heißt, dass der
MXT von seiner Anzeige überzeugt ist. Ein halber Block
zeigt an, dass der MXT sich nicht sicher ist, er zeigt aber
eine wahrscheinliche Zielobjektvariante an. Ein
Viertelblock zeigt, dass der MXT überhaupt nicht weiß,
um welches Objekt es sich handelt, und die Anzeige nur
auf Schätzungen aus den wenigen Zielobjektinformationen beruht.
3. Datenblock - Die herkömmlichsten metallischen
Zielobjekte (oder in einigen Fällen Zielobjekte), welche
diese besonderen Blöcke auf dem Bildschirm erzeugen,
sind bereits als bekannt auf dem Datenblock unter der
Anzeige in erweiterter Form aufgelistet. Werden zwei
Zielobjekte zugleich angezeigt, so ist das erste Objekt das
wahrscheinlichere als das zweite Objekt.
Achtung: In diesem Fall ist 1 die wahrscheinliche ID.
4. Tiefenbestimmung - Wird der Abzug (am Handgriff)
gedrückt und gleichzeitig gehalten, so zeigt der
Bildschim die Tiefe eines Metalles ab etwa Münzengröße
an. Beginnend bei 12 Zoll und in abnehmender
Reihenfolge (je mehr sich die Spulenunterseite dem
Zielobjekt nähert) verspricht die TIEFE = XX nicht nur
Unterstützung bei besserer Punktortung des Objektes im
Erdreich (wie tief muss ich graben), sondern ergibt auch
wertvolle Hinweise, ob es sich überhaupt lohnt, das
Objekt auszugraben. Beispiel 1: Ist sich die Anzeige des
MXT nicht sicher (Viertelblockanzeige), die Anzeige
liegt im Folienbereich, die Tiefenanzeige zwischen 6 und
12 Zoll, so sollten Sie das Zielobjekt unbedingt
ausgraben! Nur die schwereren und wertvolleren Objekte
liegen im unverfälschten Erdboden tiefer. Beispiel 2: Die
Anzeige ist sich wiederum nicht sicher
(Halbblockanzeige), befindet sich auch im
Folienbereich, die Tiefenazeige liegt jedoch zwischen 0
und 2 Zoll, so ist es das Zielobjekt nicht wert, es
auszugraben. Folien befinden sich aufgrund ihres
Gewichtes nicht tiefer in unverfälschten Untergründen.
Zielobjekte mit einer Tiefenanzeige von 3 - 5 Zoll sind
nichts als voraussagbar.
5. PP Blöcke - Wird der Abzug (am Handgriff) gedrückt
und gleichzeitig gehalten, so unterstützen die PP Blöcke
bei der Punktortung, um so das exakte Zentrum des
metallischen Objektes zu finden. Nur wenn sich die
Suchspule direkt über dem Mittelpunkt des Zielobjektes
befindet (längstmögliche PP Blöcke), ergibt die
Tiefenanzeige den bestmöglichen und genauesten Wert.
Wichtig ist auch, dass - einige Erfahrung vorausgesetzt man bereits bei der Punktortung die relative Größe und
den Umriss des Zielobjektes herauslesen kann.
9
Kapitel 4 MXT ®Bildschirmanzeige
Modus Relikte:
Der Modus Relikte liefert auch 5 verschiedene und
bedeutsame Anzeigen auf dem Bildschirm.
Kippschalter
MODUS in
Mittelstellung für Relikte
1. VDI - Nummer - Gleich wie bei Münzen & Schmuck
ist die Relikte VDI (Visual Identification Indication) eine
Hinweiszahl, welche bei den meisten metallischen
Zielobjekten eine exakte Indentifizierung der Legierung,
der Größe und des Umrisses zulässt. Und genau wie bei
Münzen & Schmuck kann der Reliktmodus mit ähnlichen
VDI-Zahlen für verschiedene Objekte aufwarten, weil
eben auch ihre Zusammensetzung und die
elektrotechnischen Eigenschaften ähnlich sind. Wenn
man den Datenblock unter der Anzeige betrachtet, so ist
ersichtlich, dass Eisenrelikte noch in den Bereich der
niedrigeren
VDI-Zahlen fallen, Objekte wie
Messingknöpfe und Schnallen mit einem hohen Anteil an
Nichteisenmetallen oder Legierungen liegen im Bereich
der höheren VDI-Zahlen im Vergleich zu ihrer Größe
und Reinheit.
Achtung: Bedingt durch die Software ergeben der
Vollblock und die VDI-Zahl voneinander unabhängige
Ergebnisse. Sie können übereinstimmen oder aber im
Widerspruch stehen.
2. Blöcke - Der MXT Modus Relikte verwendet
dieselbe Reihe von sechzehn ausgefüllten Blöcken wie
der MXT Modus Münzen & Schmuck. In Verbindung
mit der VDI-Zahl und der softwaremäßigen
Zielobjektbestimmung erleichtert Ihnen dies eine
genauere Identifizierung des Objektes. Mittels Vergleich
der Ikonen auf dem Datenblock und der
Bildschirmanzeige ermitteln Sie das - wahrscheinliche Ziel. Die senkrechte Größe des Blockes (viertel-, halboder komplett ausgefüllt) "sagt" einem, wie sicher sich
der MXT bei der Zielobjektidentifizierung ist.
Grundsätzlich gilt:Bei halb- und vollausgefülltem Block
bitte graben! Viertelblocks gelten eher als unsicher.
Achtung: Der obere Bildschirm zeigt eine eindeutige und
sichere Zielobjektidentifizierung. Der untere Bildschirm
mit der Viertelblockanzeige vermittelt eine ungewisse
Aussage über das Zielobjekt, es sei denn, die Tiefe liegt
zwischen 6 - 12 Zoll (15 - 30 cm).
3. Datenblock - Im Modus Relikte scheinen die
Zielobjektdaten im rechten oberen Bereich des
Bildschirmes auf: HOT ROCK, IRON (EISEN),
BUTTON (KNOPF), BULLET (GESCHOSS) und
BUCKLE (SCHNALLE). Natürlich gibt es noch viel
mehr mögliche Relikte. Darum ist es von Ihrer
Vorstellungskraft und Phantasie abhängig, metallische
Gegenstände aufgrund ihrer Zusammensetzung und ihrer
Größe richtig den oben angeführten Objekten
zuzuordnen.
10
Kapitel 4 MXT ®Bildschirmanzeige
4. Tiefenbestimmung - Wird der Abzug (am Handgriff)
gedrückt und gleichzeitig gehalten, so zeigt der
Bildschim die Tiefe eines Metalles ab etwa Münzengröße
an. So wie schon im Modus Münzen & Schmuck wird
hier nicht nur die Tiefe des Objektes ermittelt, sondern
hilft in Verbindung mit der Blockanzeige und den
Objektdaten vom Bildschirm sehr bei der Entscheidung,
das Zielobjekt auszugraben oder nicht. Eine
Tiefenanzeige von 6 - 12 Zoll und - jede - Blockanzeige
heißt: ausgraben! Flachliegende Objekte in Verbindung
mit einer Viertel- oder Halbblockanzeige heißt: Schrott!
Nur die schwereren und wertvolleren Objekte liegen
tiefer im unverfälschten Erdreich. Bei nicht tiefliegenden
Objekten sollten zumindest volle Blöcke angezeigt
werden, damit das Ausgraben einen Erfolg garantiert.
Achtung: Bevor Sie den Abzug drücken, sagt Ihnen der
MXT schon, dass er sich über das Zielobjekt nicht sicher
ist (Viertelblock). Eine zusätzliche Tiefenermittlung hilft
hier zu entscheiden, ob graben sinnvoll ist oder nicht.
5. PP Blöcke - Die Punktortung im Modus Relikte
funktioniert gleich wie im Modus Münzen & Schmuck.
Wird der Abzug (am Handgriff) gedrückt und
gleichzeitig gehalten, so unterstützen die PinPointing
Blöcke bei der Punktortung, um so das exakte Zentrum
des metallischen Objektes zu finden.
Achtung: Sehen Sie auch auf Seite 24, wie die richtige
Punktortungstechnik, das sog. "X-ing" funktioniert, um
den exakten Mittelpunkt des Zielobjektes zu lokalisieren.
Eine Tiefenanzeige von 10 Zoll (25 cm) sagt Ihnen, sie
sollten graben.
In diesem Fall haben Sie eine Tiefe von 3 Zoll (7,5 cm)
und nur einen Viertelblock. Das Zielobjekt ist eher
fraglich.
11
Kapitel 4 MXT ®Bildschirmanzeige
Modus Prospektion
Im Modus Prospektion ändern sich die Bildschirmanzeigen bedeutend.
Kippschalter MODUS in Mittelstellung
für Relikte
Gold im natürlichen Zustand kann in jeder Größe und
Form vorkommen, von winzigen, oft nur
stecknadelgroßen Plättchen bis hin zu großen
Goldnuggets, sowie auch als Golderz, eingebettet im
Fels, den so genannten Goldadern. Im Modus
Prospektion werden all diese Fakten in Betracht
gezogen, und dementsprechend ändert sich hier die
Anzeige. Bei der Prospektion ist zu erwarten, dass man
jede Menge Schrott aus Nichteisenmetallen, wie
Aluminiumfolie, Blei Messing u. dgl., ausgräbt. Jedes
dieser Metalle kann und wird denselben Leitwert wie
Gold hervorrufen, und MUSS daher ausgegraben werden!
Es sollte zumindest - und nur wenn möglich - versucht
werden, Zielobjekte aus EISEN zu vermeiden. Die
Anzeige des MXT liefert geeignete und entscheidende
Hinweise, ob das Zielobjekt ein Nichteisenmetall ist
(ausgraben!), oder nur aus Eisen (nicht ausgraben!).In
stark mineralisierten Böden kann der Metalldetektor diese
winzigen Goldplättchen als Eisen anzeigen, und
umgekehrt, kleine Eisenfragmente können als Gold
erscheinen. Die VDI-Zahlen und die
Eisenwahrscheinlichkeitsanzeige des MXT sind hier eine
große Entscheidungshilfe.
2. Eisenobjekt? - Die Wahrscheinlichkeit, ob das
Zielobjekt aus Ferrit (Eisen) besteht, wird hier in der
Anzeige in % (Prozent) ausgedrückt. Diese Anzeige
kann verschiedenartig in unterschiedlichen Bereichen
sein, das ist abhängig vom Grad der
Bodenmineralisierung. Als Faustregel gilt, angezeigte
Objekte mit 60%, 70%, 80% und 90% sind aus Eisen. Ab
80% und darüber wird im Grundmodus (Abzug in
Mittelstellung) ein Brummton erzeugt. Zielobjekte mit
Anzeigen von 10%, 20%, 30% oder 40% sind entweder
aus Gold, Blei, Messing, Kupfer oder Aluminium. Alle
Objekte mit 50% oder darunter sind jedenfalls zu
untersuchen.
Wie bereits im Abschnitt VDI beschrieben, kann
eisenhaltige Bodenmineralisation dem Detektor Gold
vorgaukeln. Es ist immer von Vorteil, dass Sie dort, wo
Sie nach Gold suchen, vorerst ein Testnugget im Boden
vergraben, und sich dann das Ergebnis unter
Eisenobjekte?% ansehen. Zumindest können Sie dann
abschätzen, was Sie in diesem Gebiet erwartet. Der
Zuverlässigkeitsgrad wird von der Bodenmineralisation
und der Größe des Zielobjektes beeinflusst. Bei einem
kleinen Stück Gold in schlechten Bodenverhältnissen ist
es nicht ungewöhnlich, dass die Anzeige 70%
Eisenwahrscheinlichkeit ergibt. Denken Sie stets
daran: Im Zweifelsfall immer GRABEN! Benutzen Sie
die VDI-Zahlen und %-Eisenwahrscheinlichkeit
gemeinsam. Graben Sie anfangs ruhig etwas öfter, bis Sie
ein Gefühl für diesen Bereich und Boden bekommen.
Der Modus Prospektion liefert 4 bedeutende
Bildschirmanzeigen:
1. VDI - Die VDI-Zahl erscheint auf der Anzeige und
bezieht sich auf den Datenblock unser dem Bildschirm.
Gold wird irgendwo im Bereich von leicht negativ bis
+80 angezeigt. Die meisten Nuggets indizieren jedoch im
Bereich -20 bis +40. Metalle, welche über +80 oder unter
-20 angezeigt werden, sind entweder nicht aus Gold, oder
bestehen aus einer Mischung von höchst ungewöhnlichen
Legierungen. Springt die VDI-Zahl vor und zurück, von
niederen negativen Zahlen zu niederen positiven Zahlen,
so handelt es sich wahrscheinlich um ein kleines Stück
dieser Legierungsverbindung, und sollte untersucht
werden. Denken Sie daran, dass ein kleines
Goldblättchen Anzeigen im niedrigen negativen Bereich
hervorrufen können. Ein Magnet, der auf Ihrem
Grabgerät angebracht ist und der rasch und problemlos
kleine Eisenteile aussortiert, ist daher empfehlenswert.
Achtung: Der obige Bildschirm zeigt ein Zielobjekt mit
einer passenden VDI-Zahl für Gold und eine
Eisenwahrscheinlichkeit in Prozent, welche niedrig
genug ist, um das Ausgraben des Objektes sinnvoll zu
machen.
12
Kapitel 4 MXT ®Bildschirmanzeige
3. GND (Grund) - Zeigt die verschiedenen Schichten
(Messungen) des Bodens an. Das ist in zwei
verschiedenen Bereichen sehr nützlich.
A. Innerhalb einer Auswaschung setzt sich das
Gold zusammen mit dem schwereren Material
(Schwarzsand) ab. Wenn Sie beim Suchen
bemerken, dass die Bodenschicht abnimmt
(zahlenmäßig niedriger), so arbeiten Sie
grundsätzlich weiter von den
Schwarzsanddeponien weg. Bei Zunahme der
Bodenschicht (zahlenmäßig höher), so befinden
Sie sich grundsätzlich näher in Richtung der
Schwarzsanddeponien. Folgen Sie nun der stärker
werdenden Bodenschicht, steigt die
Wahrscheinlichkeit, auf Goldnuggets zu stoßen.
B. Bei der Überprüfung von Felsauswürfen oder
Erzadern kann die Bodenmessung auch sehr
sinnvoll sein. Und zwar durch Anzeige der
Zusammensetzung oder Veränderung der
Auswurf- oder Erzaderschichtstärke.
Allgemein gesprochen werden die Grundzahlen im
offenen Gelände wie z. B. bei Wasserstellen oder in
Wüstengebieten, ziemlich übereinstimmend gehalten.
Eine GND-Anzeige im Bereich um 70 und 80 sind
tatsächlich als starke Eisenmineralisierung anzusehen.
Alkalische oder salzhaltige Schichten ergeben viel
niedrigere Zahlen, möglicherweise um 30 oder 40.
Anzeigen der Bodenschichtmessung sind ein
zweischneidiges Schwert. Höhere Zahlen bedeuten
überwiegend Ferrit (Eisen) so wie z. B. im Schwarzsand /
Magnetit. Niedere Zahlen bedeuten weniger Eisen
und/oder einen überwiegenden leitfähige
Nichteisenmetallanteil, so wie z. B. Gold pro Tonne Fels.
So kann bei Auswaschungen, Felsauswürfen oder
Erzadern die Verschiebung in beide Richtungen (höhere
oder niedrigere Zahlen) von Interesse sein. Ein
Schwarzsandstreifen beinhaltet zum Beispiel an einem
Ende eine Menge Goldstaub. Am anderen Ende - ohne
Goldstaub - wird eine hohe GND-Zahl angezeigt, eine
niedrigere GND-Zahl wird dort, wo der Goldstaub sich
befindet, angezeigt. Dasselbe bestätigt sich bei
Felsauswürfen oder Erzadern. Es ist die Verschiebung der
GND-Zahlen, welche das Interesse erwecken, ist es nun
Eisen (hohe Zahlen) oder aber stark leitfähiges Material
(niedere Zahlen). Häufige und allgemeine Anwendung
der Bodenschichtmessung ist gegeben, wenn der
Untergrund aus Eisen/Magnetit, umgeben von
Schwarzsandtaschen, besteht; bei Überprüfung von
Erzadern auf ihre Zusammensetzung, und bei Vergleich
von Gesteinsproben auf mögliche Metalleinschlüsse.
Nochmals: Interessanter ist die Veränderung, nicht die
Richtung!
Achtung: Wenn Sie Veränderungen der GND-Zahlen in der rechten oberen Ecke der Anzeige
beobachten, schauen Sie zuerst darauf, ob eine Verschiebung zu den höheren GND-Zahlen
stattfindet, das entspricht einer starken Mineralisation oder Schwarzsand. Ist dieser Streifen
einmal identifiziert, so wenden Sie Ihr Augenmerk auf die niedrigeren GND-Zahlen, welche
am anderen Ende des Schwarzsandstreifens angezeigt werden sollten. Die Chance, dass sich
dort Goldstaub angesammelt hat, ist hoch.
13
® ®
®
Kapitel
Kapitel
5 MXT
5 DFXBedienung
EEPROM
Steuerung & Bedienung
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MODUS MÜNZEN & SCHMUCK
MODUS
* Abzug (am Handgriff)
Mittelstellung "Vorrangige Suchposition"
(traditionelle DISC Steuerung). Mit anderen Worten:
Steht der Abzug in der Mittelstellung, arbeitet die DISC
Steuerung des MXT wie bei den meisten
gebräuchlichsten Metalldetektoren. Metalle, die sich
außerhalb dieser DISC Steuerungseinstellung befinden,
(unerwünschte Objekte) werden einfach "unterdrückt"
(kein oder abgehacktes Tonsignal). Metalle, welche
innerhalb der DISC Steuerungseinstellung liegen,
(erwünschte Objekte), erzeugen ein reines Signal.
Vorwärtsstellung (Alternativer Modus)
"Ausblendung des Bereiches Ziehlaschen".
Steht der Abzug in der Vorwärtsstellung, wird der
typische "Ziehlaschenbereich", unabhängig von DISC
Steuerungseinstellung, ausgeblendet. Akzeptieren Sie in
Ihren Einstellungen Nickelmetalle, werden "Ziehlaschen"
gemäß den obigen Einstellungen in der DISC Steuerung
dennoch unterdrückt (kein oder abgehacktes Tonsignal).
Kippschalter MODUS
Mit dem Kippschalter MODUS wählt man den
Betriebsmodus oder die speziell gewünschte Suchart aus.
Diese drei unterschiedlichen Betriebsmodi ermöglichen
tief greifende Veränderungen. Zum Beispiel die
Änderungen der Anzeigefunktionen und
Bildschirminformationen innerhalb dieser drei Modi, die
Funktionen und verfügbaren Möglichkeiten des Abzuges
(Kippschalter am Handgriff) innerhalb dieser drei Modi
sowie die Funktionsänderungen der DUAL-Steuerung
innerhalb der Modi. Um bei der Suche raschen Zugriff
auf diese Funktionen zu haben, wurden diese in
vereinfachter Form auf der Unterseite des
Kontrollgehäuses angebracht.
Ziehen und Halten des Abzuges "Punktortung /
Tiefenbestimmung"
Sie befinden sich im Modus Münzen & Schmuck, ziehen
und halten den Abzug gedrückt, so zeigt der Bildschirm
die Tiefe eines Metalls ab etwa Münzgröße an. Lässt man
den Abzug los, geht er automatisch in die Mittelstellung
(Vorrangige Suchposition) zurück.
* DUAL Steuerung DISC "P" Voreinstellung
Im Modus Münzen & Schmuck arbeitet die DISC
Steuerung wie eine herkömmliche Diskriminierung.
Weiterführende, im Uhrzeigersinn getätigte Einstellungen
erzielen einen noch besseren Grad der
Schrottmetallausblendung. Bei Drehen des Reglers gegen
den Uhrzeigersinn nimmt die Ausblendung
unerwünschter Metalle logischerweise ab.
Nachfolgend einige zusätzliche Erläuterungen:
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EEPROM
MODUS RELIKTE
* Abzug (am Handgriff)
Mittelstellung "Vorrangige Suchposition" "Zweiton
ID" (DISC akzeptiert hohe Töne, unterdrückt niedere
Töne).
Das heißt mit anderen Worten, wenn Sie im Modus
Relikte suchen, erzeugt ein Zielobjekt unterhalb der
DISC Steuerungseinstellung ein in der Tonhöhe
niedriges Signal, ein Zielobjekt oberhalb der DISC
Steuerungseinstellung ein höheres Signal. Diese beiden
verschiedenen Töne, niederer Ton bei
Schrottausblendung, hoher Ton bei akzeptierten,
wertvollen Metallen basieren grundsätzlich auf den
Einstellungen in der DISC Steuerung. Aufgrund der
verwendeten Technik - ein "Gemischter Modus" arbeitet
gleichzeitig mit Allmetall und Diskrimination - ist es in
diesem Modus völlig normal, wenn Zielobjekte teilweise
"unruhige" Signale hervorbringen. Eine Bewegung der
Suchspule ist hier - gegenüber von einigen anderen
Detektoren von Whites - für ein klares und gutes
Zielobjektsignal notwendig. Einzelnen
nichtidentifizierbaren Zielobjekten wird ein Tonsignal,
welches um zwei (Schwebtonhöhe) liegt, zugeordnet.
Vorwärtsstellung (Alternativer Modus) "DISC
Ausblendung" (Eisen niederer Ton auf "0" DISC,
Nichteisenmetall hoher Ton)
Beim Suchen im Modus Relikte mit dem Abzug in
Vorwärtsstellung, und einer typischen Einstellung der
Schrottausblendung der DISC Steuerung, funktioniert
die Diskriminierung wie bei einigen herkömmlichen
Metalldetektoren auch. Metalle, die sich unterhalb der
DISC Steuerungseinstellung befinden, (unerwünschte
Objekte) werden ausgeblendet (kein oder abgehacktes
Tonsignal). Metalle, welche oberhalb der DISC
Steuerungseinstellung liegen, (erwünschte Objekte),
erzeugen ein reines Signal. Befindet sich jedoch der
Abzug in Vorwärtsstellung und die DISC Steuerung auf
NULL, so erzeugen Eisenmetalle einen niederen,
Nichteisenmetalle einen höheren Ton.
Ziehen und Halten des Abzuges "Punktortung /
Tiefenbestimmung"
Sie befinden sich im Modus Relikte, ziehen und halten
den Abzug gedrückt, so zeigt der Bildschirm die Tiefe von
Münzen und verschiedenen Objekten, wie mittelgroße
Knöpfen und Schnallen, an. Lässt man den Abzug los,
geht er automatisch in die Mittelstellung (Vorrangige
Suchposition) zurück.
* DUAL Steuerung DISC "P" Voreinstellung
Im Modus Relikte arbeitet die DISC Steuerung wie eine
herkömmliche Diskriminierung. Weiterführende, im
Uhrzeigersinn getätigte Einstellungen erzielen einen
noch besseren Grad der Schrottmetallausblendung. Bei
Drehen des Reglers gegen den Uhrzeigersinn nimmt die
Ausblendung unerwünschter Metalle logischerweise ab.
MODUS PROSPEKTION
* Abzug (am Handgriff) - Mittelstellung "Vorrangige
Suchposition (bei Eisen Grunztöne)
Im Betriebsmodus Prospektion erzeugen über 80% der
aufgespürten Eisenmetalle einen signifikanten Grunzoder Brummton.
Vorwärtsstellung (Alternativer Modus) "Ohne EisenGrunztöne" (Alle Metalle erzeugen denselben Ton).
Unabhängig von der Metallart wird hier derselbe VCOGrundton erzeugt. Eisen "grunzt" hier nicht.
Ziehen und Halten des Abzuges "Vorübergehendes
Abschalten der Bodenidentifikation"
Eine Tiefenbestimmung kann nur dann genau sein, wenn
sich der Detektor eine gewisse Zeit lang ein Bild über die
ungefähre Größe des Zielobjektes machen kann. Keine
zwei Goldnuggets haben dieselbe Größe, so dass jeder
Versuch, eine Tiefenbestimmung durchzuführen,
grundsätzlich zum Scheitern verurteilt ist
(Fehleranzeige).Wenn Sie nun wissentlich eine falsche
Tiefenanzeige erhalten, drücken Sie deshalb den Abzug,
um vorübergehend die Bodenidentifikation
auszuschalten. Das ist eine sehr wichtige Eigenschaft des
MXT. Damit er überhaupt fähig ist, in mineralisierten
Böden ein Zielobjekt zu orten, muss es ihm möglich sein,
vorher die Bodenidentifikation auszuschalten. Die
Durchführung erfolgt durch das schnelle
Bodenspürsystem der Software. Der MXT muss bei jedem
Schwenk den Boden auf beiden Seiten des Zieles
erkennen, um das Objekt vom umgebenden Untergrund
unterscheiden. zu können. Dies wiederum wird einfach
während des normalen Suchablaufes ausgeführt. Wurde
jedoch ein Zielobjekt geortet, hält man die Suchspule für
gewöhnlich eine Zeit lang über dem Objekt, und führt
dabei wiederholt leichte Schwenks aus, um dann anhand
der Ton- und Bildschirminformationen zu entscheiden, ob
eine nähere Untersuchung des Zielobjektes sinnvoll ist
oder nicht. Dieses Verbleiben der Spule über dem Objekt
lässt den Detektor oftmals mehr "Ziele als Boden"
erkennen. Dadurch glaubt der Detektor, das Zielobjekt ist
eigentlich der Untergrund, und versucht daher, es
auszublenden. Das Drücken und Halten des Abzugs bei
der Objektuntersuchung stoppt die Bodenidentifikation
und verhindert gleichzeitig etwaige Fehlanzeigen.
* DUAL Steuerung SAT Voreinstellung
Im Modus Prospektion funktioniert die DISC Steuerung
wie eine selbstjustierende Schwebtonsteuerung (SAT),
um damit widersprüchliche Bodeneigenschaften und in
weiterer Folge auch den Schwebton auszugleichen. Mehr
über die selbstjustierende Schwebtonsteuerung (SAT)
erfahren Sie im Abschnitt DUAL Steuerung.
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EEPROM
Kippschalter Bodenabgleich
Kippschalter Bodenabgleich
Mit dem Kippschalter Bodenabgleich wählt man die
Art der Bodenmineralisierungsausblendung (Bodenabgleich). Weiters werden damit auch Veränderungen der
Bodenmineralisierung in bestimmten Bereichen
automatisch angepasst. Für jede spezielle
Bodenbeschaffenheit stehen drei verschiedene Positionen
zur Verfügung.
Die Grundstellung (GROUND POSITION) wird für
eine normale oder typische Bodencharakteristik
verwendet. Der MXT wird in dieser Position - mittels
einiger weniger Schwenks der Suchspule über den
abzusuchenden Boden - anfallende und erkannte
Bodenmineralisation rasch ausgleichen, und automatisch
während der Suche einen Bodenabgleich durchführen.
Der Benutzer eines MXT kann mit dieser Grundstellung
über 90% seiner Suchbedingungen damit abdecken.
In der Verriegelungsstellung (LOCK POSITION) wird
jedoch keine Veränderung der Bodenmineralisierung
erkannt. Industriell hergestelltes und bearbeitetes Eisen
zersetzt sich im Erdreich durch Einwirkung von
Feuchtigkeit und Sauerstoff. Der Detektor glaubt somit,
das Zielobjekt ist Teil des mineralisierten Bodens, und
versucht nun laufend, die besten Einstellungen für den
Bodenabgleich zu finden. Da dies jedoch nicht
funktioniert, kann es zu ungewohnten Geräuschen und zu
einer Instabilität des Gerätes während der Suche führen.
Dies wiederum macht es für den Sondengeher sehr
schwer, wertvolle Zielobjekte zu erkennen, und/oder
höhere GAIN-Einstellungen vorzunehmen. Unter diesen
Bedingungen ist es empfehlenswert, vorerst in
Grundstellung die Suchspule mehrmals über einen
eisenfreien Teil des Bodens auf und ab zu "pumpen", und
dann erst den Schalter auf Verriegelungsstellung zu
legen. Diese Maßnahmen steigern die Stabilität des
Gerätes bzw. den Sucherfolg enorm. Weil die
Bodenveränderungen in der Verriegelungsstellung
überwacht und dokumentiert werden, so ist es dem
Benutzer möglich, bei Umschalten auf die Grund- oder
Salzstellung ( GROUND/SALT POSITION), eine
Aktualisierung der Bodeneinstellung praktisch
augenblicklich und ohne Zeitverlust durchzuführen.
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5 DFXBedienung
EEPROM
Ein anderes Beispiel, wann die Verriegelungsstellung
(LOCK POSITION) verwendet werden sollte, ist, wenn
teilmineralisierte Felsen oder Stellen Schwierigkeiten
beim Absuchen eines Gebietes verursachen: Hartes
Gestein in Verbindung mit normalem, wenig
mineralisiertem Untergrund; dazwischen vereinzelte
hochmineralisierte Stellen. Legen Sie den Kippschalter
Bodenabgleich (TRAC CONTROL) auf Grundstellung
um, und "pumpen" Sie die Suchspule auf diesem Boden
einige Male auf und ab. In dieser Bodeneinstellung
schalten sie nun sofort in die Verriegelungsstellung um.
Das gesamte Gebiet kann somit ohne Ablenkung durch
diese widersprüchlichen Bodenbeschaffenheiten
abgesucht werden.
Die Salzstellung ( SALT POSITION) liefert einen
erweiterten Bodenabgleich, um leitendes Salz, auch
ALKALISALZ genannt, auszugleichen. Der
Bodenabgleich gegen Salz/Alkali überschneidet sich
leicht mit dem unteren Bereich von leitendem Metall. Mit
anderen Worten: Wenn sie einen Bodenabgleich gegen
mehr oder weniger bedeutsame Salze durchführen, nimmt
die Empfindlichkeit bei wenig leitenden Metallen etwas
ab. Das ist aber gegenüber den Vorteilen und der
Leistungssteigerung, welche bei der Ausblendung von
Salz hervortreten, vernachlässigbar. Diese Einstellungen
sollten Sie aber nicht unter normalen Suchbedingungen
anwenden, sondern wirklich nur für Bereiche, welche
Salze enthalten wie z. B. Meeresstrände oder
Alkaliwüsten. Die Grundeinstellung hingegen berührt den
Nichteisenbereich nicht. Das Bodenabgleichsystem des
MXT besitzt in beiden Bereichen, in Grundstellung und
auch Salzstellung die Fähigkeit, Eisen im Boden zu
berücksichtigen.
Zusammenfassung - Die Grundstellung ist für die
meisten Suchbedingungen empfehlenswert. Die
Verriegelungsstellung wird verwendet, um einen bereits
in der Grund- oder Salzstellung durchgeführten
Bodenabgleich zu fixieren. Sie wird auch in Gebieten
empfohlen, welche durch ihre extremen
Bodenbeschaffenheiten eine Instabilität des Detektors
hervorrufen können. Die Salzstellung liefert einen
erweiterten Bodenabgleichsbereich zur Ausblendung von
Salz / Alkali - Bereichen. Die Salzstellung kann den
Boden so gut abgleichen, dass eventuell sogar ein
Absinken der Empfindlichkeit für wenig leitende Metalle
(das sind Metalle, welche auf der unteren Skala der VDIZahlen aufscheinen) stattfinden kann. Die Grundstellung
dagegen wird den Nichteisenbereich weder ausgleichen
noch ausfiltern. Trotz dieses Nachteiles kann man auf die
Salzstellung in Suchgebieten, wo vorwiegend Salz /
Alkali - Böden auftreten, nicht verzichten.
Wenn Sie Ihren Detektor bewusst in Salzgebieten, wie z.
B. am Meeresstrand, einsetzen, ist es nicht notwendig, in
der Grundstellung einen Bodenabgleich durchzuführen.
Wählen Sie einfach die Salzstellung, "pumpen" Sie die
Spule mehrmals über dem Suchbereich auf und ab, und
beginnen Sie die Suche. Die Salzstellung wird den
Abgleich und die Bodenänderungen identisch zur
Grundstellung durchführen, nur mit einem etwas
erweiterten Bereich - hin zu den leitenden Metallen.
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5 MXT
5 DFXBedienung
EEPROM
Steuerung der Signalstärke (GAIN) /
EIN - AUS
Mit dem Regler GAIN (Signalstärke) schalten Sie zum
einen das Gerät ein und aus, zum anderen wählen Sie
damit die Signalstärke aus. Logischerweise erwarten Sie
sich von einer erhöhten Signalstärke mehr Funde in
größeren Tiefen. Starke Bodenmineralisation lässt jedoch
das Signal "zurückprallen", und "verschleiert" so etliche
wertvolle Zielobjekte. Aus diesem Grund ist es
notwendig, die Signalstärke (GAIN) so einzustellen,
dass Sie bei maximal noch zulässiger Signalstärke keine
Zielobjekte "verlieren", und außerdem keine Überlastung
der elektronischen Schaltkreise auftritt. Gleichzeitig soll
der Detektor mit einem möglichst konstanten und feinen
Hintergrundschwebton arbeiten, damit auch leise Signale
(tiefliegende oder kleine Objekte) geortet werden können.
Mit dem neuen MXT haben Sie damit keine Probleme
mehr. Ist die Bodenmineralisierung für die gegenwärtige
Einstellung der Signalstärke (GAIN) zu hoch, so
erscheint am Bildschirm der Hinweis "OVERLOAD REDUCE GAIN / LIFT LOOP" (ÜBERLASTUNG REDUZIERE GAIN / SPULE ANHEBEN), gleichzeitig
ertönt ein lautstarker "Protest" des Detektors. Verringern
Sie daraufhin die Signalstärke (GAIN) so lange, bis die
Meldung verschwindet. Schwenken Sie bei Gelegenheit
die Suchspule über ein sehr großes oder sehr
flachliegendes Objekt. Die Meldung "OVERLOAD REDUCE GAIN / LIFT LOOP" (ÜBERLASTUNG REDUZIERE GAIN / SPULE ANHEBEN) erscheint
am LCD-Bildschirm. Alle diese Zielobjekte sollten
daraufhin untersucht werden, indem Sie nochmals mit
angehobener Suchspule über das Objekt schwenken, und
dabei aufmerksam die Bild- und Tonhinweise des
Detektors beachten. Anschließend führt der MXT eine
Selbstkorrektur durch, und Sie können ganz normal die
Suche fortsetzen.
Einstellung der Signalstärke (GAIN)
Achtung: Bodenmineralisierung zu hoch,
Meldung großer oder flachliegender
Zielobjekte
1. Mit dem Regler Signalstärke (GAIN) schalten Sie den
MXT ein und aus, gleichzeitig steuern Sie damit die
Signalstärke. Beginnend bei der Position STROM AUS
/ POWER OFF drehen Sie den Regler im Uhrzeigersinn,
die Stromversorgung ist eingeschaltet (ON). Auf der
Skala scheint die Signalstärke (GAIN) mit einem
Minimum von "1" bis zum Maximum von "+3" auf.
Stellen Sie den Regler auf das Dreieck für die
Starteinstellung (zwischen Pegel 9 & 10).
2. Obwohl diese Einstellung der Signalstärke (GAIN)
mehr als ausreichend ist, können Sie versuchen - bei
nicht oder nur wenig mineralisiertem Boden - die
Signalstärke in die Nähe des Pegels +3 hinaufzustellen.
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5 MXT
5 DFXBedienung
EEPROM
GAIN Steuerung
SAT Speed Steuerung
Einstellung der Signalstärke (GAIN)
(Fortsetzung)
Wenn im Zusammenhang mit einer sehr starken
Bodenmineralisierung der Hinweis
"OVERLOAD REDUCE GAIN / LIFT LOOP" (ÜBERLASTUNG REDUZIERE GAIN / SPULE ANHEBEN) am
Bildschirm erscheint, müssen Sie ihm natürlich
Beachtung schenken, und die Signalstärke (GAIN)
ziemlich weit nach unten zurückdrehen. Erst dann können
Sie die Signalstärke (GAIN) wieder erhöhen.
3. Die Absicht hinter einer Erhöhung der Signalstärke
(GAIN) ist, eine maximal mögliche Eindringtiefe des
dass die Meldung
Detektors zu erreichen, O H N E
"OVERLOAD - REDUCE GAIN / LIFT LOOP"
(ÜBERLASTUNG - REDUZIERE GAIN / SPULE
ANHEBEN) am Bildschirm erscheint, und damit eine
Überlastung der elektronischen Schaltkreise anzeigt.
4. Weiters soll eine Erhöhung der Signalstärke (GAIN)
keinesfalls auf Kosten eines konstanten
Hintergrundschwebtones gehen. Falsche Signale, Töne
oder Instabilität schon bei wenig Mineralisierung,
unberechenbares Verhalten, und fehlerhafter
Hintergrundschwebton sind Folgen von zu hoher
Signalstärke (GAIN).
5. Im Modus Prospektion ist eine zusätzliche
Verwendung der SAT Steuerung (
variabler
selbstadjustierender Hintergrundschwebton) hilfreich,
um besonders bei höherer Signalstärke einen stabilen und
konstanten Schwebton zu halten. Details darüber im
Abschnitt "Selbstadjustierender Schwebton (SAT)" auf
Seite 22.
6. Währenddessen Sie die Suchspule gleichmäßig und
langsam schwenken, erhöhen Sie gleichzeitig die
Signalstärke (GAIN) auf Pegel "+3". Erscheint nun
sofort "OVERLOAD - REDUCE GAIN / LIFT
LOOP" (ÜBERLASTUNG - REDUZIERE GAIN /
SPULE ANHEBEN), und ist dabei kein stabiler und
konstanter Schwebton zu hören, oder machen die
Grundtöne Probleme, so reduzieren Sie bitte die
Signalstärke (GAIN).
7. Die Fähigkeit der Schrotterkennung des MXT
funktioniert auch besser, wenn die eingestellte
Signalstärke (GAIN) einen stabilen und normalen
Betrieb des Gerätes zulässt. Zu hohe Einstellung der
Signalstärke (GAIN) verursacht möglicherweise auch
Probleme bei der richtigen Unterscheidung von
Eisenmetallen und Nichteisenmetallen.
8. Achtung: Wenn Sie währ end der GAIN Einstellung
aus dem Lautsprecher ein leises Knacken oder Piepsen
hören, so ist das völlig normal. Dies beruht auf einer
Umschaltung der Signalstärke zwischen der Hard- und
Software (verschiedene elektronische Bauteile der
Schaltung). Die Steuerung des MXT kontrolliert die
ganze Zeit hindurch sowohl die hardwaremäßige
Signalstärke (physikalisch) als auch die softwaremäßige
(Computer Code) auf ihren gegenwärtigen Bereich.
Wenn der MXT zwischen diesen beiden komplizierten
Teilen des Schaltkreises hin und her schaltet, begleitet ein
Hinweiston diese Transaktionen. Diese können mitunter
sehr hilfreich sein. Bei einer schwachen Verstellung der
Signalstärke fällt dem Audioton größere Bedeutung zu
als der eigentlichen leichten Veränderung.
9. Der MXT stellt einen größeren Bereich der
Signalstärkeneinstellung zur Verfügung, als allgemein für
einen reibungslosen Betrieb eines Detektors üblich ist.
Wegen des eingeschränkten Raumes wird dieser aber auf
dem Datenschild nicht extra aufgeführt.
Es werden wahrscheinlich viele Gebiete eine maximale
Signalstärke (GAIN) zulassen, ohne dass
Verhaltensänderungen des Detektors auftreten.
Einstellungen im + - Bereich erfordern aber trotzdem
Geschick und Fingerfertigkeit des Benutzers.
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EEPROM
DUAL Steuerung
Die DUAL Steuerung arbeitet in den MODI Münzen &
Schmuck und Relikte als DISC Steuerung
(Diskriminierung).
DISC (Diskriminierung) wird zum Einstellen der
Tonausblendung bei Schrott (unerwünschte Metalle)
verwendet.
Einstellung "P" (Preset = Voreinstellung) direkt unter
Nickel wird als Einstellung für die gebräuchlichsten
Suchzwecke empfohlen.
Positionen unterhalb von "P" (gegen den Uhrzeigersinn)
verfügen über weniger Schrottausblendung, bis hin zu
dem Punkt, wo praktisch alle Metallarten angezeigt
werden.
DUAL Steuerung
DISC - Diskriminierung (äußerer Ring)
Im Modus Münzen & Schmuck und Relikte
Variable selbstadjustierende Schwebtongeschwindigkeit im Modus Prospektion.
Positionen oberhalb von "P" (im Uhrzeigersinn) blenden
mehr Schrott aus (einschließlich AluminiumZiehlaschen). Der Bildschirm wird weiter I.D. anzeigen,
bis die Tonausblendung mittels unterdrücktem oder
"gebrochenem" Ton eine Ausblendung anzeigt.
Nickelmetalle und mancher Schmuck werden bei DISC
Einstellungen weit über "P" ebenfalls ausgeblendet.
Die Einstellung "P" wird für die meisten MODI
empfohlen. Wenn Sie mit der Einstellung "P" suchen,
und Sie haben das ungute Gefühl, viel zu viel Schrott
auszugraben, so drehen Sie den Regler DISC etwas nach
rechts, und versuchen nochmals Ihr Glück. Das
Herausfinden der besten Einstellung, in der zwar die
herkömmlichen Schrottmetalle in Ihrem Suchbereich
ausgeblendet werden, wertvolle Dinge wie z. B. Schmuck
aber verlässlich angezeigt werden, ist für sehr wichtig.
Der MXT stellt sechs verschiedene und bedeutsame
DISC (Diskriminierungs-) MODI zur Verfügung:
1. Traditioneller DISC ist verfügbar:
A. Im Modus Münzen & Schmuck, wobei
sich der Abzug am Handgriff in Mittelstellung
befindet.
B. Im Modus Relikte, wobei sich der Abzug
am Handgriff in Vorwärtsstellung befindet.
(DISC Einste llung für charakteristische
Schrottausblendung).
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5 MXT
5 DFXBedienung
EEPROM
Wird Schrottmetall im herkömmlichen MODUS DISC
(Diskrimination) ausgeblendet, so hören Sie entweder
gar keinen oder nur einen unterdrückten, typisch kurzen
Ton, einen Klick oder auch einen "flatternden" Ton. Wird
im Gegensatz dazu ein wertvolles Metall angezeigt, so
erzeugt der MXT ein solides, konstantes und
längeranhaltendes Signal. Arbeiten sie mit dem MXT
unter dem Hintergrundschwebton "Silent Search - Stille
Suche", klingt bei sehr tiefliegenden oder kleinen
Zielobjekten das Antwortsignal wie der Schwebton, der
aber nicht vorhanden ist.
4. Eisen und Nichteisen Ton I.D. (Modus Relikte)
A. Betreiben Sie den Detektor im Modus
Relikte mit dem Abzug in Vorwärtsstellung,
und die DISC (Diskriminierung) ist auf "0"
eingestellt, so erzeugt Eisen einen niederen
Ton, Nichteisen dagegen einen höheren Ton.
5. Eisen "Grunzen" (Modus Prospektion)
Einige große Schrottmetalle wie z. B. Bleistücke,
Metalltöpfe, Aluminium, Zinn, Messing, Kupfer oder ein
bestimmtes Eisen erzeugen ebenfalls ein "gutes" Signal,
unabhängig von der Einstellung der DISC Steuerung.
Der Benutzer muss dieses Altmetall ausgraben, um als
Sondengeher erfolgreich zu sein.
A. Ist der Detektor auf den Modus
Prospektion eingestellt, der Abzug befindet
sich in Mittelstellung (vorrangige
Suchstellung), so produziert bestimmtes Eisen
einen kennzeichnenden "Grunz"-Ton.
Nichteisenmetalle ergeben dagegen einen
hohen, VCO angehörigen Zirpton.
2. Ziehlaschenausblendung (Modus Münzen &
Schmuck)
B. Befindet sich der Abzug in
Vorwärtsstellung, so erzeugen alle Metalle
diesen hohen, VCO angehörigen Zirpton
A. Betreiben Sie den Detektor im Modus
Münzen & Schmuck, den Abzug am
Handgriff in Vorwärtsstellung, so ist der
Ziehlaschenbereich
"ausgeblendet" oder
unterdrückt, unabhängig davon, welche
Einstellung Sie im Modus DISC Steuerung
gewählt haben. Dies können Sie nun
ausschließlich als Suchmodus einsetzen, oder
sie können aus dem normalen Modus DISC
Steuerung (Abzug in Mittelstellung)
umschalten, um ein Signal zu überprüfen, ob es
in den Bereich Ziehlaschen fällt oder nicht. Die
DISC Steuerung sollte auf "P" eingestellt sein,
um auch den Nickelmetallbereich anzuzeigen.
Oder Sie verwenden die höchstmögliche
Einstellung, welche Nickelmetalle gerade noch
akzeptiert.
3. Zweiton I.D. (Modus Relikte)
A. Sie arbeiten im Modus Relikte, der Abzug
am Handgriff steht in Mittelstellung, die DISC
Steuerung auf irgendeine typische
Ausblendung gestellt, so steht Ihnen die
Zweiton I.D. - auch bekannt als "Mixed Mode
- gemischter Modus" (charakteristische
Eigenschaften von Allmetall und
Diskriminierung) - zur Verfügung. Metalle,
welche durch die DISC Steuerung
ausgeblendet werden, erzeugen in der Tonlage
niedriges Signal, Zielobjekte, die akzeptiert
werden, einen höheren Ton. Die Suchspule
muss in Bewegung sein, um mit beiden Tönen
bei der Suche erfolgreich zu sein.
ACHTUNG: DAS VISUELLE EISEN I.D. SYSTEM
ARBEITET IN ALLEN DREI
ABZUGSSTELLUNGEN!
Die Wahrscheinlichkeit von Eisen in % (Prozent) wird
am Bildschirm angezeigt. Das System arbeitet
vollkommen unabhängig vom Tonsystem!
In den MODI Münzen & Schmuck und Relikte kann es
vorkommen, dass sich Detektoristen manchmal
verschiedene DISC Einstellungen auf Grundlage ihrer
bevorzugten Diskriminierungen wünschen.
Damit Metalle ein Signal abgeben und eine genaue
Diskriminierung möglich ist, muss die Suchspule
geschwenkt werden bzw. in Bewegung sein. Jeder
Schwenk der Spule von links nach rechts (oder von rechts
nach links) sollte den letzten Schwenk zu zirka 50%
überlappen und ungefähr zwei Sekunden dauern.
Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, für praktische
Übungen mit dem MXT einen relativ metalllosen
Bereich im freien Gelände zu finden. Vergraben Sie nun
eine Münze im Boden und schwenken Sie die Suchspule
darüber. Bitte beachten Sie, dass einige Schwenks
notwendig sind, um einen guten und reinen Ton zu
erhalten. Schwenken Sie die Spule zu langsam,
"antwortet" die vergrabene Münze nicht so gut.
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5 MXT
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EEPROM
DUAL STEUERUNG, SAT
Wenn Sie sich im Modus Prospektion befinden, wird
die DUAL Steuerung zur Einstellung des Pegels oder
der Geschwindigkeit von SAT (selbstjustierender
Schwebton) verwendet. Der Schwebton oder das
gleichmäßige leise Summen, welches Sie während des
Betriebes des MXT hören, kann aufgrund von
elektromagnetischen Störungen der Umgebung oder des
mineralisierten Bodens ansteigen oder gänzlich
verschwinden. Wenn diese Störungen extrem auftreten,
hört sich der Schwebton an wie eine Klapper. Eine
höhere SAT Geschwindigkeit beruhigt diese Störungen,
und ermöglicht eine Unterscheidung zwischen dem Ton
des Zielobjektes und dem Grundton.
Der MXT ist computerisiert, dies steigert die
Verbesserung des SAT in Bereiche, welche in der
Vergangenheit noch nicht möglich waren. Diese
Verbesserungen steuern laufend dazu bei, höhere
Einstellungen für bessere Grund- oder Bodenfilterungen
in den unterschiedlichsten Bodenarten zu ermöglichen.
Diese höheren Einstellungen erzeugen z. B. bei "Cold
Rocks" (Gestein weit unter dem normalen Pegel der
Mineralisierungsausfilterung) verschiedene Töne, von
einem "Doppelplip" und gänzlichem Verschwinden des
Tones bis hin zu einem "Boing", wenn Sie die
Einstellungen niedriger ansetzen.
Ein weiterer Unterschied zwischen einem Goldnugget
und einem "Cold Rock" macht sich bemerkbar, wenn sie
die Suchspule nach vor und zurück schwenken. Das
Goldnugget bleibt an seinem Platz im Boden, der "Cold
Rock" wandert scheinbar im Boden herum. Das kann
aber auch der Grund für eine Anhäufung negativer
Mineralisation sein.
Signalstärke (GAIN) und variable selbstjustierende
Schwebtongeschwindigkeit (SAT)
Der Bodenabgleich (TRAC) ist für die herkömmlichen
Bodenminerale der verschiedenen Gebiete ausreichend.
Die SAT Steuerung wiederum gleicht in sich
widersprüchliche Bodenmineralisation aus. Je größer der
Grad dieser Widersprüche, desto mehr SAT wird
benötigt, um den Grundton ruhig zu halten. Wird der
Hintergrund-Schwebton unberechenbar oder zu
sprunghaft, könnte es notwendig sein, die SAT
Steuerung zu verwenden und/oder die Signalstärke
(GAIN) zu verringern. Dieses lautstarke Verhalten des
MXT erschwert das Auffinden von echten Zielobjekten
(möglicherweise Nuggets) unter all den
Mineralisierungen, im Volksmund als "Hot Rocks"
bekannt. Es ist nicht sinnvoll, dass die Signalstärke
(GAIN) auf einem hohen Pegel verbleibt, wenn der
Detektor nicht ordentlich arbeitet. Das ist dann ein
falsches Sicherheitsdenken. Stellen Sie immer, wenn es
möglich ist, einen klaren und konstanten Schwebton ein.
Der wichtigste Teil des Sondengehens ist, ein echtes und
wertvolles Zielobjekt zu orten. Hier ein Beispiel, wie man
mit weniger Signalstärke mehr Nuggets findet. Sie
müssen am Besten für sich wissen, wie viel Lärm Sie
ertragen können, und doch noch Nuggets finden. Und
folglich auch die Menge an SAT und Signalstärke
(GAIN), um das gewünschte Ziel zu erreichen. Sie sind
mit Ihrem MXT gerade auf einem Suchgang, und haben
den höchsten Pegel der Signalstärke (GAIN) +3
eingestellt. Sie bemerken entweder durch einen
unberechenbaren Schwebton oder durch falsche Signale,
dass diese Einstellung zu hoch ist. Regeln Sie als erstes
immer die Signalstärke (GAIN) auf das Anfangsdreieck
zurück. Bleibt das Problem weiter bestehen, so drehen sie
langsam den Regler SAT Steuerung im Uhrzeigersinn
nach rechts. Hilft das auch noch nicht, reduzieren Sie die
Signalstärke (GAIN) weiter nach unten, und erhöhen Sie
die SAT Einstellung. Wie ich schon früher angeführt
habe, gleicht das ganze dem Würzen einer Suppe. Da ein
wenig Salz, und hier etwas Pfeffer. Beachten Sie, dass
jeder Dreh des Signalstärkereglers nach unten (7-8) einen
Tiefenverlust mit sich bringt. Jede Erhöhung der SAT
Steuerung über den Punkt "P" hinaus wirkt sich
ebenfalls negativ auf die Tiefe aus.
Bevor Sie jedoch die Signalstärke (GAIN) auf unter 7 8 reduzieren, experimentieren Sie ein wenig mit der
HYPERSAT-Funktion der SAT Steuerung herum.
Diese Eigenschaft gibt es einzig und allein nur bei der
SAT Steuerung von White´s. Der Schwebton wird
beinahe surren anstatt summen, und der Tiefenverlust ist
vernachlässigbar. Halten Sie sich diese Option als
Trumpf im Ärmel, falls Sie einmal auf unübliche und
extreme Bodenverhältnisse stoßen. Lässt sich der
Schwebton auch durch Verringerung der Signalstärke
oder Erhöhung der SAT Einstellung nicht einrichten,
dann springen Sie einfach in den HYPERSAT - Bereich.
Bevor Sie das jedoch tun, praktizieren Sie ein paar
Testschwenks über ein Nugget, um mehr über die
Signaltöne im HYPERSAT - Bereich zu erfahren.
Wir genießen die Analogie des Autofahrens auf einer
schnurgeraden Straße mehr, als auf einer kurvigen.
Unsere Absicht ist, möglichst schnell von Punkt A zu
Punkt B zu gelangen. Eine Geschwindigkeit von 100
km/h ist auf der geraden Straße leicht zu erreichen, aber
vielleicht nur 60 km/h auf der kurvigen Straße, oder Sie
liegen womöglich im Straßengraben. Die gerade Straße
ist mit einem nichtmineralisiertem Boden, die kurvige
Straße mit einem stark mineralisierten Boden
vergleichbar. Mit hoher Signalstärke (GAIN) und
niedriger SAT Einstellung orten Sie kein Gold in starker
Mineralisierung wie auch nicht bei niedriger
Signalstärke (GAIN) und hoher SAT Einstellung.
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5 MXT
5 DFXBedienung
EEPROM
Schwebton Steuerung
Die Schwebtonsteuerung regelt die Lautstärke und die
Tonschärfe des Hintergrundsummens Dieses Summen
sollte normalerweise während der Suche zu hören sein.
Um auch die kleinsten und tiefsten Zielobjekte noch zu
hören, sollte der Hintergrundton so leise als nur möglich
eingestellt werden. Der Ton kann leicht kratzig, klapprig
oder statisch sein, alles kein Problem, nur muss
er
unbedingt konstant sein, ansonsten orten Sie die kleinen
und tiefen Objekte nicht. Daher können wir die Vorteile
eines Kopfhörers nicht hoch genug anpreisen. Bei
Verwendung von Kopfhörern können Sie den Schwebton
nach unten regeln, und Sie hören auch noch das feinste
Signal von Zielobjekten. Die Umgebungsgeräusche
werden zur Gänze ausgeschaltet, Ihre
Konzentrationsfähigkeit erhöht sich.
Schwebton Einstellung
SCHWEBTON STEUERUNG
"Hintergrundsummen"
Der
MXT besitzt eine verbesserte
mikroprozessorgesteuerte Schwebtonsteuerung, welche
mit einer einzigen Drehung eingestellt wird. Daher
benötigt der MXT auch kein 10-faches
Drehpotentiometer zur präzisen Einstellung. Digitale
Software ermöglicht höhere Auflösung, daher ist eine
schnellere und genauere Einstellung des "Summens"
durchführbar. Stellen Sie in jedem Fall den Drehknopf
anfangs ganz nach links (gegen den Uhrzeigersinn), dann
erst drehen Sie so weit nach rechts (im Uhrzeigersinn),
bis der feinste, noch hörbare Summton erreicht ist.
Verschwindet das Summen gänzlich oder teilweise, kann
das verschiedenere Ursachen haben, wie: die
Schwenkgeschwindigkeit der Spule zu hoch, Einstellung
der Signalstärke (GAIN) zu hoch, im Modus
Prospektion sollte Sie die SAT Geschwindigkeit
erhöhen.
Stille Suche
Mit der verbesserten mikroprozessorgesteuerten
Schwebtonsteuerung können geschickte Benutzer das
System überlisten, und benutzen die "Stille Suche", um
hervorragende Suchergebnisse zu erzielen. Ist der
Schwebton einmal gefunden, so drehen Sie den Regler so
weit nach links, bis Sie kein Hintergrundsummen
während der Suche hören. Durch weitere Optimierung
der Signalstärke auf Radikalpegel kann die daraus
resultierende Lautstärke zum Großteil hinter dem
Schwebton versteckt werden, daher auch die guten
Suchergebnisse. Die "Stille Suche" ist den erfahrenen
Benutzer des MXT vorbehalten, es ist nach wie vor ein
Balanceakt zwischen hoher Signalstärke (GAIN) und
einer kräftigen Rückmeldung um die Schwebton
Einstellungen noch zu übertreffen. Das alles muss vorerst
einmal erreicht und auch vom Benutzer verstanden
werden.
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Kapitel 6 MXT Suchen
Punktortung
Punktortungstechnik
Achtung: Drehen Sie den Detektor um 90°
gegenüber dem vorigen Schwenk, wiederholen
Sie die Bewegungen, um ein sauberes "X" über
dem Mittelpunkt des Zielobjektes zu erhalten.
Aufgrund des größeren Abtastbereiches (Wide Scan) der
modernen Suchspulen kann das genaue Orten und
Auffinden von Objekten Probleme bereiten. Vor allem
bei kleineren Teilen ist es manchmal schwierig, sie direkt
unter dem Mittelpunkt der Suchspule ausfindig zu
machen. Verwenden sie daher die so genannte "X-ing"
Methode (wie im Bild links dargestellt), um die Lage
eines Metallobjektes im Erdreich genau zu bestimmen.
Zum Beispiel ist es bei der Suche nach Nuggets
manchmal notwendig, dass sie die ganze Erde um das
Zentrum des "X" wegräumen, so lange, bis das Zielobjekt
nicht mehr im Erdloch befindet, sondern bereits im
aufgeschütteten Erdreich. Mit welchen Mitteln und
Techniken man dann das Erdreich durchsucht, wird in
einem späteren Kapitel dieses Handbuches erläutert.
Noch einmal: Man schwenkt die Spule vorerst von links
nach rechts, und merkt sich die Mitte des Schwenks, wo
das Signal des Objektes ertönt. Dann bewegt man die
Spule im Winkel von 90° vor und zurück. Dieses
Zentrum des "X" ist zugleich auch die genaue Stelle, wo
Sie nach dem Objekt graben sollen. Sie können dieses
"X-ing" mit einer auf dem Boden liegenden Münze,
einem Stück Blei oder einem Goldring üben, um mit
dieser Technik vertraut zu werden.
Während der Goldsuche ist es von großem Vorteil, einen
starken Magneten zur Hand zu haben, vorzugsweise im
Handgriff Ihres Grabgerätes. Damit ist es Ihnen möglich,
kleinere Eisenteile aus dem Abraum zu ziehen. Die
Nachsuche wird außerdem enorm verkürzt, und
funktioniert auch bei kleinen, fast unsichtbaren
Eisenerzen.
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Kapitel 6 MXT Suchen
Kopfhörer
Den Kopfhöreranschluss des MXT finden Sie auf dem
Steuerungsgehäuse über dem Batteriefach. Bevor Sie den
Stereo-Klinkenstecker des Kopfhörers anstecken,
entfernen Sie zuerst den Staubschutz, der sich in der
Buchse befindet. Wenn Sie gerade keinen Kopfhörer
benutzen, vergessen Sie nicht, den Staubschutz wieder
anzubringen. Die meisten Benutzer verwenden
hochqualitative Stereo-Kopfhörer, so dass sich White´s
entschlossen hat, die Kopfhörerbuchse des MXT auch in
Stereo auszuführen. Sollten Sie nur einen MonoKopfhörer besitzen, so können Sie mittels Adapter den
Ton auf beide Lautsprecher des Kopfhörers verteilen.
Manche Kopfhörer besitzen bereits einen Umschalter für
Mono- und Stereobuchsen.
Wenn Sie einen Kopfhörer kaufen wollen, versichern Sie
sich, ob eine LAUTSTÄRKENREGELUNG vorhanden
ist, da der MXT keine eigene Regelung der
Zielobjektlautstärke besitzt. Das ist ein wichtiges und
komfortables Detail. Sie erinnern sich sicher, dass sie
einen feinen, gerade noch hörbaren Schwebton, aber
einen starken, komfortablen Signalton einstellen wollen.
Mit Kopfhörern können Sie den MXT mit einem
niedrigeren Schwebton betreiben, sie hören noch feinere
Zielsignale, vermeiden dadurch Lärmbelästigungen der
Umgebung, und erhöhen gleichzeitig die Lebensdauer
Ihrer Batterien. Viele hochwertigen Kopfhörer wie z. B.
jene mit geschlossenen Ohrmuscheln, oder die
sogenannten Sommermodelle, die leicht sind und
überdies mehr Sicherheit in Gebieten, wo es Schlangen
und Bären gibt, bieten, sind am Markt erhältlich.
Kopfhörer mit höherer Impedanz (60 Ohm oder mehr)
sind empfindlicher und besser zum Aufspüren kleinster
Zielobjekte geeignet. Eine richtig ausbalanzierte
Impedanz ist genauso wichtig wie eine niedrige
Verzerrung.
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Kapitel 6 MXT Suchen
OPTIONALE Methode für die Trennung von
Ziehlaschen / Schmuck:
Praktische Anwendung &
Abstimmungshinweise
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MODUS MÜNZEN & SCHMUCK
1. MODUS auf Münzen & Schmuck
2. Abzug (am Handgriff) in Mittelstellung "vorrangige
Suchposition".
3. TRAC (Bodenabgleich) auf Grundstellung.
4. Signalstärke (GAIN) auf Position "P"
5. Schwebton (Threshold), auf leises Summen einstellen
(Tonschärfe)
6. DUAL Steuerung auf DISC (Diskriminierung) "P"
7. "Pumpen" Sie die Suchspule über dem Boden so
lange auf und ab, bis der Boden kein Signal mehr von
sich gibt.
8. Schwenken Sie die Spule über den Boden, und hören
Sie dabei auf die ausgeprägten, wiederholbaren Signale,
die von einem "guten" Zielobjekt erzeugt werden. Es ist
äußerst sinnvoll, verschiedene Metalle unter ´der
Suchspule zu postieren, um daraus zu erkennen und zu
erlernen, welcher Ton dem jeweiligen Objekt zugeordnet
werden kann. Wenn Sie zur Übung ein Testmetall
vergraben, so stört das die natürliche Bodenmineralisation, welche wiederum die Suchtiefe gegenüber
ungestörtem Untergrund verringert. Eine richtige
Suchtechnik und Schwenkgeschwindigkeit erfordert
einige Übung und Praxis. Gehen Sie nicht zu schnell!
Versuchen Sie, die Suchspule überlappend zum
vorherigen Schwenk zu führen, um nicht kleine oder
tiefliegende Zielobjekte zu übersehen.
9. Ein konstantes, wiederholbares Signal wird geortet:
A. Beobachten Sie den Bildschirm
B. Halten Sie den Abzug am Handgriff
gedrückt, schwenken Sie zur Punktortung die
Spule X-förmig über den Bereich, und lesen
Sie auf der Anzeige die zu grabende Tiefe ab.
10. Ein konstantes, wiederholbares Signal wird
geortet:
A. Drücken Sie den Abzug nach vor, und
schwenken Sie die Spule über den
Objektbereich.
1. Ist das Signal noch immer vorhanden,
ist es möglicherweise eine Münze, die
auf das Ausgraben wartet. Fahren Sie
mit Punkt 2. fort.
a. Hören sie kein Signal mehr,
so befinden Sie sich im
Ziehlaschenbereich. Halten Sie
den Abzug gedrückt, und
bestimmen Sie die Tiefe. Liegt
das Objekt eher flach (0 - 2 Zoll
/ 0 - 5 cm), abhängig von der
Dichte des Untergrundes, so ist
es wahrscheinlich eine
Ziehlasche, und sollte ignoriert
werden. Befindet sich das
Objekt tiefer (über 2 Zoll / 5
cm), abhängig von der Dichte
des Untergrundes, ist es
höchstwahrscheinlich schwerer
Goldschmuck, und sollte
ausgegraben werden.
2. Beobachten Sie den Bildschirm
3. Halten Sie den Abzug am Handgriff
gedrückt, schwenken Sie zur
Punktortung die Spule X-förmig über
den Bereich, und lesen Sie auf der
Anzeige die zu grabende Tiefe ab.
11. Massenhaft Ziehlaschen. In Bereichen, die mit
Hunderten von Ziehlaschen verseucht sind, kann es
notwendig sein, während der ganzen Suche den Abzug in
Vorwärtsstellung zu belassen. Es spart kostbare Zeit und
erhöht die Chance, wirklich nur Münzen und
Schmuckstücke zu finden, welche sich außerhalb des
Ziehlaschenbereiches befinden.
12. Bodenmineralisierung:
A. Für Böden, welche SALZ / ALKALI
enthalten, führen Sie exakt dieselben obigen
Schritte aus. Der Kippschalter TRAC
(Bodenabgleich) muss jedoch auf Position
SALT (Salz) stehen.
B. In Bereichen mit Unmengen von
Eisenschrott (industriell hergestelltes und
bearbeitetes Eisen), welcher den MXT - nur
beim Schwenken - instabil und unruhig werden
lässt, verwenden Sie ebenfalls die obige
Vorgangsweise. Sie müssen vorher die Spule
mehrere Male über dem Boden auf und ab
"pumpen", und anschließend den Kippschalter
TRAC auf Position LOCK stellen.
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Kapitel 6 MXT Suchen
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MODUS MÜNZEN & SCHMUCK
Der Modus Münzen & Schmuck stellt im Allgemeinen
ein gutes Suchprogramm für eine breite Auswahl an
Zielobjekten und Umgebungen dar.
Wohnbereiche, Parkanlagen, Schulen, Felder, Strände
(hier bitte TRAC auf Salt/Salz stellen), all diese
Bereiche sind ein gutes Einsatzgebiet für den Modus
Münzen & Schmuck, und von den drei verfügbaren
MODI die beste Wahl für eine erfolgreiche Suche.
Wie schon in der Überschrift angedeutet, sind Münzen &
Schmuck das vorrangige Ziel dieses Modus, jedoch
sprechen diese Einstellungen und Eigenschaften noch
weitere wertvolle Legierungen an wie z. B. alltägliche
Relikte und andere Stücke aus wertvollen Legierungen.
Vorrangig sollte der Benutzer sich vergewissern, ob die
Einstellung TRAC (Bodenabgleich) grundsätzlich für
den speziellen Suchbereich geeignet ist. Die
Grundeinstellung und die Salzeinstellung sollten dem
Benutzer kein Kopfzerbrechen machen und sind logisch
anzuwenden: Auf normalem Untergrund verwenden Sie
die TRAC Grundeinstellung. Im Salzwasser oder auf
alkalischen Böden suchen Sie mit der TRAC
Salzeinstellung. Bei der Überlegung, wann verwende ich
die TRAC Einstellung LOCK, wird es schon
schwieriger. Wenn Ihnen vorkommt, dass der Detektor
nicht in Ordnung ist, weil das Hintergrundsummen des
Schwebtones plötzlich wilde Schwankungen beim
Schwenken der Spule aufweist, so stellen Sie den
Kippschalter TRAC auf LOCK. Beruhigt sich der
Detektor und liefert danach wieder aussagekräftige
Signale, war Ihre Wahl richtig. Bleibt aber sein Zustand
unverändert, so reduzieren Sie die Signalstärke (GAIN)
(gegen den Uhrzeigersinn) etwas nach unten, und/oder
erhöhen Sie (im Uhrzeigersinn) die DUAL Steuerung
(DISC). Schwenken Sie den Detektor erneut. Ein mit
Eisenschrott verseuchter Boden zwingt Ihnen die TRAC
Einstellung LOCK direkt auf. Andererseits ist die
Einstellung LOCK wiederum nicht für folienverseuchte
Gebiete zu empfehlen, diese verlangen eher nach weniger
Signalstärke (GAIN) und/oder höherer DISC
Einstellung.
Die zweitwichtigste Auswahl ist die Signalstärke
(GAIN). Manche Bereiche verlangen, und einige
Benutzer bevorzugen dort eine niedrigere Signalstärke
(GAIN) für eine aussagekräftige Suche, wo hingegen
andere Benutzer die Signalstärke (GAIN) auf das oberste
Limit stellen, um noch tiefere Objekte zu orten. Nun
kommt der Punkt, wo sich die Geister scheiden. Entweder
zeigt Ihnen der Bildschirm an, die Spule ist aufgrund zu
hoher GAIN Einstellung anzuheben, oder aber ein
Benutzer ortet nicht alle Objekte wegen der hohen
Signalstärkeeinstellung.
Als 3. Wahl ist der alternative MODUS
"Ziehlaschenausblendung" zu empfehlen. Die
Einstellung erfolgt, indem man den Abzug (am
Handgriff) in Vorwärtsstellung bringt. Viele Benutzer
ziehen es vor, nachdem in Grundstellung (Abzug in
Mittelstellung) ein Objekt geortet wurde, in den Modus
"Ziehlaschenausblendung" umzuschalten, um das
Zielobjekt nochmals zu überprüfen. Andere wiederum
benutzen den Modus "Ziehlaschenausblendung" als
Standardsuchmodus. Dies hängt sehr stark vom
Suchgebiet und dem Verseuchungsgrad des Bodens durch
Ziehlaschen ab. Bedenken Sie, dass der Bildschirm in
jeder Abzugstellung anzeigt, wenn sich ein Zielobjekt im
Ziehlaschenbereich befindet. Und bedenken Sie bitte
auch, dass ein im Ziehlaschenbereich geortetes,
tiefliegendes Metallobjekt höchstwahrscheinlich eher ein
Schmuckstück als eine Ziehlasche ist. Es gibt
grundsätzlich vier Arten von Metallen, die normalerweise
im Ziehlaschenbereich angezeigt werden. Und zwar
Aluminium, Blei, Messing und Gold. Ohne etwas über
die Größe und Form des Objektes zu wissen, kann Ihnen
der Metalldetektor nur anzeigen, dass das geortete Objekt
in etwa in diesen groben Bereich einzuordnen ist. Es
obliegt nun dem Benutzer selbst, den Verschrottungsgrad
seines Suchbereiches zu erkennen und abzuwägen, ob
sich der Aufwand überhaupt lohnt, neben der großen
Schrottmenge eventuell ein paar wertvollere Objekte
auszugraben.
Die 4. Auswahl ist die Audio-Diskriminierung (DUAL
CONTROL). Die Einstellung "P" stellt ein beliebtes
Programm zur Ausblendung von Eisen und Folien, aber
gleichzeitiger Akzeptanz von Nickel und Schmuck, dar.
Bedenken Sie, dass Sie einen Bildschirm haben, um
akzeptierte Objekte auszusortieren. Ist jedoch ein Punkt
erreicht, wo die Verschrottung eines Suchgebietes Sie
schier zur Verzweiflung treibt, der Detektor
besorgniserregende Töne von sich gibt, der Bildschirm
eigentlich alles, was sich im Boden befindet, anzeigt, so
erhöhen Sie die Diskriminierung (DISC), und ernten
einfach das Silber und Kupfer dieses Gebietes. Wurde gar
ein Münzhort, bestehend aus mehreren Münzen, geortet,
so könnte es durchaus sein, dass der Benutzer innerhalb
dieses Bereiches weitere Stellen mit niedrigerer DISC
nochmals
absuchen möchte. Die
Einstellung
hervorragenden Diskriminierungseigenschaften moderner
Metalldetektoren verlangt vom Benutzer ein großes Maß
an Geduld, um stark verschrottete Böden abzusuchen.
Die 5. und letzte Auswahlmöglichkeit ist die Einstellung
des Hintergrund-Schwebtones (Threshold). Die Suche
mit einem kontinuierlichen Hintergrundsummton ist sehr
empfehlenswert. Sie hören sofort, wenn es sich um ein
ausgeblendetes Objekt handelt, weil der Summton
schwächer wird oder gänzlich verschwindet. Sie wissen,
wann und wo konzentriert Schrottobjekte auftreten, und
erkennen daraus, dass dieses Gebiet von vielen Menschen
frequentiert wurde (z. B. Parkanlagen), und daher auch
wertvolle Funde gemacht werden können. Man benötigt
dafür jedoch viel Geduld und Konzentration. Für jene, die
den stetigen Hintergrundton nicht ertragen, gibt es die
Möglichkeit, den Schwebton abzuschalten. Der Modus
"Stille Suche" ist ebenfalls bestens für einen
erfolgreichen Suchgang geeignet.
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Kapitel 6 MXT Suchen
MODUS RELIKTE
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1. MODUS auf Relikte
2. Abzug (am Handgriff) in Mittelstellung "vorrangige
Suchposition".
3. TRAC (Bodenabgleich) auf Grundstellung.
4. Signalstärke (GAIN) auf Position "P"
5. Schwebton (Threshold), auf leises Summen einstellen
(Tonschärfe)
6. DUAL Steuerung auf DISC (Diskriminierung) "P"
7. "Pumpen" Sie die Suchspule über dem Boden so
lange auf und ab, bis der Boden kein Signal mehr von
sich gibt.
8. Schwenken Sie die Spule über den Boden, und hören
Sie dabei auf die ausgeprägten, wiederholbaren Signale
(hoher oder niedriger Ton), die von einem "guten"
Zielobjekt erzeugt werden. Es ist äußerst sinnvoll,
verschiedene Metalle unter ´der Suchspule zu postieren,
um daraus zu erkennen und zu erlernen, welcher Ton dem
jeweiligen Objekt zugeordnet werden kann. Wenn Sie zur
Übung ein Testmetall vergraben, so stört das die
natürliche Boden-mineralisation, welche wiederum die
Suchtiefe gegenüber ungestörtem Untergrund verringert.
Eine richtige Suchtechnik und Schwenkgeschwindigkeit
erfordert einige Übung und Praxis. Gehen Sie nicht zu
schnell! Versuchen Sie, die Suchspule überlappend zum
vorherigen Schwenk zu führen, um nicht kleine oder
tiefliegende Zielobjekte zu übersehen. Zielobjekte,
welche zu tief liegen oder zu klein sind, um noch ein
gutes Signal abzugeben, liegen auf der gleichen Tonhöhe
wie der Hintergrund-Schwebton.
11. Ferrum (Eisen) / Nonferrum (Nichteisen) I.D.
(Archäologie) oder gemischter Modus.
A. Abzug (am Handgriff) in Vorwärtsstellung.
B. Stellen Sie DISC Steuerung auf "0".
C. Eisen wird mit einem niedrigeren Ton
angezeigt.
D. Nichteisen wird mit einem höheren Ton
angezeigt.
E. Spulenbewegung ist notwendig für eine
Ortung und Identifizierung des Objektes.
12. Bodenmineralisierung
A. Für Böden, welche SALZ / ALKALI
enthalten, führen Sie exakt dieselben obigen
Schritte aus. Der Kippschalter TRAC
(Bodenabgleich) muss jedoch auf Position
SALT (Salz) stehen.
B. In Bereichen mit Unmengen von
Eisenschrott (industriell hergestelltes und
bearbeitetes Eisen), welcher den MXT schwer
bedienbar macht, verwenden Sie ebenfalls die
obige Vorgangsweise. Sie müssen vorher die
Spule mehrere Male über dem Boden auf und
ab "pumpen", und anschließend den
Kippschalter TRAC auf Position LOCK
stellen.
9. Ein konstantes, wiederholbares Signal wird geortet:
A. Beobachten Sie den Bildschirm
B. Halten Sie den Abzug am Handgriff
gedrückt, schwenken Sie zur Punktortung die
Spule X-förmig über den Bereich, und lesen
Sie auf der Anzeige die zu grabende Tiefe ab.
OPTIONALE Methode für weniger Interesse an Eisen
und/oder ruhigere Suche:
10. Drücken Sie den Abzug (am Handgriff) nach vor.
A. Ausgeblendete Zielobjekte werden nun
unterdrückt oder nur durch eine niedrigere
Tonhöhe angezeigt.
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Kapitel 6 MXT Suchen
MODUS RELIKTE
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Der Modus Relikte stellt im Allgemeinen auch ein gutes
Suchprogramm für eine breite Auswahl an Zielobjekten
und Umgebungen dar. Es wird aber im Vergleich zum
Modus Münzen & Schmuck ein größeres Maß an
Geduld in stark bevölkerten Gegenden verlangt. Der
Modus Relikte wurde vorwiegend für die Ortung von
Metalllegierungen entwickelt.
Wie schon in der Überschrift angedeutet, sind Relikte
aus den vergangenen Kriegen das vorrangige Ziel dieses
Modus, jedoch sprechen diese Einstellungen und
Eigenschaften noch weitere wertvolle Legierungen an
wie z. B. Münzen aller Art und andere Stücke aus
wertvollen Legierungen.
Vorrangig sollte der Benutzer sich vergewissern, ob die
Einstellung TRAC (Bodenabgleich) grundsätzlich für
den speziellen Suchbereich geeignet ist. Die
Grundeinstellung und die Salzeinstellung sollten dem
Benutzer kein Kopfzerbrechen machen und sind logisch
anzuwenden: Auf normalem Untergrund verwenden Sie
die TRAC Grundeinstellung. Im Salzwasser oder auf
alkalischen Böden suchen Sie mit der TRAC
Salzeinstellung. Bei der Überlegung, wann verwende ich
die TRAC Einstellung LOCK, wird es schon
schwieriger. Wenn Ihnen vorkommt, dass der Detektor
nicht in Ordnung ist, weil das Hintergrundsummen des
Schwebtones plötzlich wilde Schwankungen beim
Schwenken der Spule aufweist, so stellen Sie den
Kippschalter TRAC auf LOCK. Beruhigt sich der
Detektor und liefert danach wieder aussagekräftige
Signale, war Ihre Wahl richtig. Bleibt aber sein Zustand
unverändert, so reduzieren Sie die Signalstärke (GAIN)
(gegen den Uhrzeigersinn) etwas nach unten, und/oder
erhöhen Sie (im Uhrzeigersinn) die DUAL Steuerung
(DISC). Schwenken Sie den Detektor erneut. Ein mit
Eisenschrott verseuchter Boden zwingt Ihnen die TRAC
Einstellung LOCK direkt auf. Andererseits ist die
Einstellung LOCK wiederum nicht für folienverseuchte
Gebiete zu empfehlen, diese verlangen eher nach weniger
Signalstärke (GAIN) und/oder höherer DISC
Einstellung.
Die zweitwichtigste Auswahl ist die Signalstärke
(GAIN). Manche Bereiche verlangen, und einige
Benutzer bevorzugen dort eine niedrigere Signalstärke
(GAIN) für eine aussagekräftige Suche, wo hingegen
andere Benutzer die Signalstärke (GAIN) auf das oberste
Limit stellen, um noch tiefere Objekte zu orten. Nun
kommt der Punkt, wo sich die Geister scheiden. Entweder
zeigt Ihnen der Bildschirm an, die Spule ist aufgrund zu
hoher GAIN Einstellung anzuheben, oder aber ein
Benutzer ortet nicht alle Objekte wegen der hohen
Signalstärkeeinstellung.
Als 3. und 4. Auswahl ist die traditionelle
Diskriminierung zu empfehlen. Die Einstellung erfolgt,
indem man den Abzug (am Handgriff) in
Vorwärtsstellung bringt und eine typische
Diskriminierung startet. Oder Sie reduzieren die
Diskriminierung auf "0", und nutzen den hohen Ton, um
Nichteisen, den niederen Ton, um Eisen zu orten. Die
herkömmliche Diskriminierungsmethode erzeugt weniger
Geräusche bei der Unterdrückung einiger
Zielobjektsignale unterhalb der DISC Einstellung. Die
Verringerung der Diskriminierung auf "0" für den
Zweitonmodus verlangt mehr Geduld bei der Suche, weil
der Detektor alle Metalle anzeigt. Entweder mit einem
hohen Ton (Nichteisen), oder mit einem niederen Ton
Methode liegt in der
(Eisen) Der Vorteil dieser
Sortierung vielfältigster Metalle, sowie der Eisenanzeige.
Die 4. Auswahl ist die Audio-Diskriminierung (DUAL
CONTROL). Die Einstellung "P" stellt ein beliebtes
Programm zur Ausblendung von Eisen und Folien, aber
gleichzeitiger Akzeptanz von Nickel und Schmuck, dar.
Bedenken Sie, dass Sie einen Bildschirm haben, um
akzeptierte Objekte auszusortieren. Ist jedoch ein Punkt
erreicht, wo die Verschrottung eines Suchgebietes Sie
schier zur Verzweiflung treibt, der Detektor
besorgniserregende Töne von sich gibt, der Bildschirm
eigentlich alles, was sich im Boden befindet, anzeigt, so
erhöhen Sie die Diskriminierung (DISC), und ernten
einfach das Silber und Kupfer dieses Gebietes. Wurde gar
ein Münzhort, bestehend aus mehreren Münzen, geortet,
so könnte es durchaus sein, dass der Benutzer innerhalb
dieses Bereiches weitere Stellen mit niedrigerer DISC
nochmals
absuchen möchte. Die
Einstellung
hervorragenden Diskriminierungseigenschaften moderner
Metalldetektoren verlangt vom Benutzer ein großes Maß
an Geduld, um stark verschrottete Böden abzusuchen.
Die 5. und letzte Auswahlmöglichkeit ist die Einstellung
des Hintergrund-Schwebtones (Threshold). Die Suche
mit einem kontinuierlichen Hintergrundsummton ist sehr
empfehlenswert. Sie hören sofort, wenn es sich um ein
ausgeblendetes Objekt handelt, weil der Summton
schwächer wird oder gänzlich verschwindet. Sie wissen,
wann und wo konzentriert Schrottobjekte auftreten, und
erkennen daraus, dass dieses Gebiet von vielen Menschen
frequentiert wurde (z. B. Parkanlagen), und daher auch
wertvolle Funde gemacht werden können. Man benötigt
dafür jedoch viel Geduld und Konzentration. Für jene, die
den stetigen Hintergrundton nicht ertragen, gibt es die
Möglichkeit, den Schwebton abzuschalten. Der Modus
"Stille Suche" ist ebenfalls bestens für einen
erfolgreichen Suchgang geeignet.
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Kapitel 6 MXT Suchen
MODUS PROSPEKTION
1. MODUS auf Prospektion.
2. Abzug (am Handgriff) in Mittelstellung "vorrangige
Suchposition".
3. TRAC (Bodenabgleich) auf Grundstellung.
4. Signalstärke (GAIN) auf Position "P"
5. Schwebton (Threshold), auf leises Summen einstellen
(Tonschärfe)
6. DUAL Steuerung auf DISC (Diskriminierung) "P"
7. "Pumpen" Sie die Suchspule über dem Boden so
lange auf und ab, bis der Boden kein Signal mehr von
sich gibt.
8. Schwenken Sie die Spule über den Boden, und hören
Sie dabei auf die ausgeprägten, wiederholbaren Signale,
die von einem "guten" Zielobjekt erzeugt werden. Der
Modus Prospektion verwendet dabei einen VCO-Ton
(Voltage Controlled Oscillator / Spannungsgesteuerter
Oszillator), dadurch variiert die Tonhöhe in
Abhängigkeit von der Objektsignalstärke. Es ist äußerst
sinnvoll, verschiedene Metalle unter ´der Suchspule zu
postieren, um daraus zu erkennen und zu erlernen,
welcher Ton dem jeweiligen Objekt zugeordnet werden
kann. Wenn Sie zur Übung ein Testmetall vergraben, so
stört das die natürliche Boden-mineralisation, welche
wiederum die Suchtiefe gegenüber ungestörtem
Untergrund verringert. Eine richtige Suchtechnik und
Schwenkgeschwindigkeit erfordert einige Übung und
Praxis. Gehen Sie nicht zu schnell! Versuchen Sie, die
Suchspule überlappend zum vorherigen Schwenk zu
führen, um nicht kleine oder tiefliegende Zielobjekte zu
übersehen.
11. Bodenmineralisierung
A. Für Böden, welche SALZ / ALKALI
enthalten, führen Sie exakt dieselben obigen
Schritte aus. Der Kippschalter TRAC
(Bodenabgleich) muss jedoch auf Position
SALT (Salz) stehen.
B. In Bereichen mit Unmengen von
Eisenschrott (industriell hergestelltes und
bearbeitetes Eisen), welcher den MXT schwer
bedienbar macht, verwenden Sie ebenfalls die
obige Vorgangsweise. Sie müssen vorher die
Spule mehrere Male über dem Boden auf und
ab "pumpen", und anschließend den
Kippschalter TRAC auf Position LOCK
stellen.
C. Bei widersprüchlicher Bodenbeschaffenheit
ist es manchmal notwendig, die SAT
Einstellung auf der DUAL Steuerung zu
erhöhen (im Uhrzeigersinn). HYPERSAT
stellt unter den meisten Extrembedingungen
einen konstanten Schwebton sicher. Bei einer
höheren SAT Einstellung ist jedoch die
Schwenkgeschwindigkeit der Spule ein
Kriterium.
9. Ein konstantes, wiederholbares Signal wird geortet:
A. Beobachten Sie auf dem Bildschirm die
VDI-Zahlen und den Eisenanteil in %.
B. Halten Sie den Abzug am Handgriff
gedrückt, schwenken Sie zur Punktortung die
Spule X-förmig über den Bereich, und lesen
Sie auf der Anzeige die zu grabende Tiefe ab.
OPTIONALE Methode für Eisen.
10. Abzug (am Handgriff) in Vorwärtsstellung.
A. Eisenobjekte erzeugen nun denselben Ton
wie alle anderen Metalle, welche durch einen
"Grunzton" angezeigt werden.
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Kapitel 6 MXT Suchen
MODUS PROSPEKTION
Der Modus Prospektion fordert im Vergleich zu den
MODI Münzen & Schmuck / Relikte ein höheres Maß
an Geduld. Er wurde vorwiegend für die Ortung von
Metalllegierungen aller Variationen entwickelt, und gibt
auch Auskunft darüber, ob es sich beim Zielobjekt um
Eisen oder Nichteisen handelt.
Wie schon in der Überschrift angedeutet, sind
Goldnuggets das vorrangige Ziel dieses Modus, jedoch
sprechen diese Einstellungen und Eigenschaften noch
weitere wertvolle Legierungen, einschließlich Münzen,
an.
Vorrangig sollte der Benutzer sich vergewissern, ob die
Einstellung TRAC (Bodenabgleich) grundsätzlich für
den speziellen Suchbereich geeignet ist. Die
Grundeinstellung und die Salzeinstellung sollten dem
Benutzer kein Kopfzerbrechen machen und sind logisch
anzuwenden: Auf normalem Untergrund verwenden Sie
die TRAC Grundeinstellung. Im Salzwasser oder auf
alkalischen Böden suchen Sie mit der TRAC
Salzeinstellung. Bei der Überlegung, wann verwende ich
die TRAC Einstellung LOCK, wird es schon
schwieriger. Wenn Ihnen vorkommt, dass der Detektor
nicht in Ordnung ist, weil das Hintergrundsummen des
Schwebtones plötzlich wilde Schwankungen beim
Schwenken der Spule aufweist, so stellen Sie den
Kippschalter TRAC auf LOCK. Beruhigt sich der
Detektor und liefert danach wieder aussagekräftige
Signale, war Ihre Wahl richtig. Bleibt aber sein Zustand
unverändert, so reduzieren Sie die Signalstärke (GAIN)
(gegen den Uhrzeigersinn) etwas nach unten, und/oder
erhöhen Sie (im Uhrzeigersinn) die DUAL Steuerung
(DISC). Schwenken Sie den Detektor erneut. Ein mit
Eisenschrott verseuchter Boden zwingt Ihnen die TRAC
Einstellung LOCK direkt auf. Andererseits ist die
Einstellung LOCK wiederum nicht für folienverseuchte
Gebiete zu empfehlen, diese verlangen eher nach weniger
Signalstärke (GAIN) und/oder höherer DISC
Einstellung.
Die 3. Auswahl geht Hand in Hand mit der
Signalstärkeeinstellung und der SAT Einstellung, oder
gesamt durch die DUAL Steuerung. Höhere (schnellere)
SAT Einstellungen sind benutzerfreundlicher, jedoch
müssen Kompromisse zwischen der Empfindlichkeit
besonders auf kleine Nuggets einerseits und den
Anforderungen der Schwenkgeschwindigkeit andererseits
gemacht werden. Auf der anderen Seite erlaubt eine
höhere SAT Einstellung eine höhere Signalstärke
(GAIN), und schlechte Böden machen weniger
Probleme. Ein vernünftiger Mittelweg zwischen der
Signalstärke (GAIN) und der SAT Einstellung muss
gefunden werden, um auf der einen Seite eine gute
Leistung, auf der anderen Seite aber genug Stabilität zu
erzielen, um Nuggets im oder außerhalb des Bodens zu
orten. Ein neu entwickeltes Merkmal von SAT, das
"HYPERSAT", empfiehlt sich für die meisten
Extrembedingungen mit einzigartigen Eigenschaften.
Die 4. Auswahlmöglichkeit ist die Einstellung des
Hintergrund-Schwebtones (Threshold). Die Suche mit
einem kontinuierlichen Hintergrundsummton ist sehr
empfehlenswert. Sie hören sofort, wenn es sich um ein
ausgeblendetes Objekt handelt, weil der Summton
schwächer wird oder gänzlich verschwindet. Sie wissen,
wann und wo konzentriert Schrottobjekte auftreten, und
erkennen daraus, dass dieses Gebiet von vielen Menschen
frequentiert wurde (z. B. Parkanlagen), und daher auch
wertvolle Funde gemacht werden können. Man benötigt
dafür jedoch viel Geduld und Konzentration. Für jene, die
den stetigen Hintergrundton nicht ertragen, gibt es die
Möglichkeit, den Schwebton abzuschalten. Der Modus
"Stille Suche" ist ebenfalls bestens für einen
erfolgreichen Suchgang geeignet.
Wenn Sie den normalen "vorrangigen" Suchmodus
bevorzugen, ist diese 5. Einstellung für Sie richtig. Steht
der Abzug (am Handgriff) in Mittelstellung, erzeugt
Eisen einen ausgeprägten "Grunzton". Bei Abzug in
Vorwärtsstellung werden für alle Zielobjekte dieselben
VCO- Töne verwendet.
Die zweitwichtigste Auswahl ist die Signalstärke
(GAIN). Manche Bereiche verlangen, und einige
Benutzer bevorzugen dort eine niedrigere Signalstärke
(GAIN) für eine aussagekräftige Suche, wo hingegen
andere Benutzer die Signalstärke (GAIN) auf das oberste
Limit stellen, um noch tiefere Objekte zu orten. Nun
kommt der Punkt, wo sich die Geister scheiden. Entweder
zeigt Ihnen der Bildschirm an, die Spule ist aufgrund zu
hoher GAIN Einstellung anzuheben, oder aber ein
Benutzer ortet nicht alle Objekte wegen der hohen
Signalstärkeeinstellung.
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Kapitel 7 MXT Information
Information
Behandlung und Aufbewahrung des
Gerätes
I. Reinigung
A. Die Suchspule sowie das Gestänge sind
wasserdicht und können mittels einer milden
Seifenlauge und klarem Wasser gereinigt
werden. Heben Sie die nasse Spule n i e m a l s
über Kopf, so dass Wasser über das Gestänge
in die Elektronikeinheit rinnen kann. Ein
Schaden an der Elektronik wäre unvermeidbar.
Zur Reinigung eines verschmutzten
Elektronikgehäuses verwenden Sie am besten
ein nebelfeuchtes Baumwolltuch.
II. Wetter
A. Ihr Detektor sollte niemals an heißen
Sommertagen bzw. an frostigen Wintertagen im
Kofferraum Ihres Wagens verbleiben.
III. Aufbewahrung
A. Ist das Gerät nicht in Verwendung, achten
Sie darauf, dass es ausgeschaltet ist.
B. Haben Sie die Absicht, den Detektor über
einen längeren Zeitraum aufzubewahren, so
entfernen Sie bitte die Batterien aus dem
Gehäuse.
C. Bewahren Sie das Gerät stets innerhalb des
Hauses auf, wo es gegen Missbrauch geschützt
ist. Den Serviceleuten von White´s ist in den
letzten Jahren aufgefallen, dass immer mehr
Reparaturen aufgrund schlechter Lagerbedingungen als durch den täglichen Gebrauch
auftreten.
IV. Zusätzliche Vorsichtsmassnahmen
B. Setzen Sie den Detektor während der
Aufbewahrung
niemals direkter
Sonneneinstrahlung aus.
C. Das Elektronikgehäuse ist zwar gegen
leichtes Nieseln unempfindlich. Bei starkem
Regen muss es jedoch durch eine Hülle
geschützt werden.
A. Vermeiden Sie ein Umstürzen des
Detektors, während Sie graben.
B. Verwenden Sie den Detektor niemals als
Aufstehstütze oder als Gehhilfe.
C. Verwenden Sie niemals Schmiermittel wie
z. B. WD-40 für verschiedene Teile des
Gerätes.
D. Führen Sie innerhalb der Garantiezeit keine
Veränderungen am Detektor durch.
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Kapitel 7 MXT Information
Service
White´s hat sich seinen guten Ruf durch qualitativ hoch stehende Produkte und gutem Service erworben. Unsere autorisierten
Servicepartner wurden von Fachleuten in unserem Werk geschult und ausgestattet, und bieten dieselbe Servicequalität wie
unsere Firma. Service vor und nach dem Kauf ist der Grundpfeiler unserer Kundenbeziehungen.
Autorisierte Servicestellen von White´s in den
USA:
Bevor Sie den Detektor zur Reparatur einsenden
Centreville Electronics
13810 B Braddock Rd.
Centreville, VA 20121
(703) 631-0202
Fax (703) 222-8625
Toll Free 888 645-0202
E-Mail: centelec@vwx.net
A. Kontaktieren Sie Ihren Händler. Durch kurze und
zutreffende Erklärung Ihres Problems können Sie
sich vielleicht sogar das Einsenden Ihres Detektors
ersparen.
Geoquest
106 US Hwy 46
Saddlebrook, NJ 07663
(973) 772-7443
Fax (073) 772-7773
Toll Free 877 772-7443*
E-Mail: geoquest@erols.com
Electronic Exploration
700 South Main
Lombard, IL 60148
(630) 620-0618
Fax (630) 620-1005
Toll Free 800 392-3223
E-Mail: akempf@mediaone.net
B. Überprüfen Sie mehrmals auf der Hand liegende
Möglichkeiten wie Batteriefunktion, oder testen Sie
Ihren Detektor in einem anderen Gebiet, ob der
Fehler nicht durch mögliche Interferenzen
hervorgerufen wurde.
C. Vergewissern Sie sich bitte, dass alle
notwendigen Teile wie Spulen, Batterien und
Batterieaufnahmen dem Detektor beigelegt werden.
Diese Teile können eventuell zu einer raschen
Lösung Ihres Problems beitragen.
D. Legen Sie der Sendung auch immer einen kurzen
Brief mit einer umfassenden Erklärung Ihres
Anliegens bei, auch wenn Sie schon vorher
telefonisch mit der Servicestelle gesprochen haben.
E. Achten Sie auf eine sorgfältige, stoßfeste
Verpackung des Detektors. Schließen Sie immer
eine Versicherung für das Paket ab.
White´s Electronics, Inc.
1011 Pleasant Valley Rd.
Sweet Home, OR 97386
(541) 367 6121
Fax (541) 367 6629
E-mail: nbaker@whiteselectronics.com
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Kapitel 7 MXT Information
Garantie
Wenn Ihr White´s Detektor innerhalb von zwei Jahren
(24 Monate) aufgrund von Material- oder
Verarbeitungsmängeln fehleranfällig oder kaputt wird, so
repariert oder ersetzt White´s nach eigenem Ermessen das
Gerät und alle dafür notwendigen Teile ohne Kosten für
Material und Arbeitszeit.
Senden Sie einfach den kompletten Detektor an den
Händler, wo Sie ihn gekauft haben, zurück, oder bringen
Sie das Gerät zu Ihrer nächstgelegenen autorisierten
Servicestelle. Dem Gerät muss eine vollständige
schriftliche Erklärung der Fehlersymptome beiliegen.
Weiters sollte die Originalrechnung mit Kaufdatum dem
Detektor beiliegen.
Das ist eine übertragbare Herstellergarantie, welche das
Gerät, unabhängig vom derzeitigen Besitzer, für zwei
Jahre ab Kaufdatum unter Garantieschutz stellt.
Vom Garantieanspruch ausgenommen sind:
Nichtwiederaufladbare Batterien, Zubehör, welches nicht
zur Standardausrüstung gehört, Transportkosten
außerhalb der USA, spezielle Frachtkosten (Luftfracht,
Lieferung nächster Tag, Lieferung 2. Tag, Verpackung
u.s.w.), alle Transportkosten innerhalb der USA ab 90
Tage nach Kaufdatum).
Die Dauer irgendeiner stillschweigenden Garantie (z. B.
Handelsfähigkeit und Eignung für einen besonderen
Zweck) sollte nicht länger als die Werksgarantie sein.
Weder Hersteller noch Händler sollten für Ereignisse mit
Folgeschäden haften. Einigen Aussagen zum trotz,
erlauben Sie keine Einschränkung der stillschweigenden
Garantie, oder die Hineinnahme von Haftung bei
Folgeschäden. Folglich können die obigen
Einschränkungen auch nicht an Sie weitergegeben
werden.
Zusätzlich gibt Ihnen die zugesagte Garantie spezielle
Rechte, die aber von land zu Land verschieden sein
können.
Diese Abmachung ist die einzig gültige Garantie,
ausgestellt von White´s als Hersteller Ihres
Metalldetektors. Irgendwelche "erweiterte" Garantiedauer
über der Zeitspanne von zwei Jahren, welche Ihnen von
einem Händler oder einer dritten Partei für Ihren
Metalldetektor versprochen wurde, wird von White´s
nicht anerkannt.
White´s registriert Ihren Kauf nur, wenn Sie die
Registrierungskarte kurze Zeit nach dem Kauf
ordnungsgemäß ausgefüllt und an die Herstelleradresse
zurückgesandt haben. White´s hält Sie darüber hinaus
über die neuesten Entwicklungen am Laufenden.
Die Garantie beinhaltet auch nicht Beschädigungen
durch: Unfall, Missbrauch, Vernachlässigung,
Veränderung, Modifizierung, nicht autorisiertem Service,
längeres Verweilen in chemischen Mitteln inklusive Salz.
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Kapitel 7 MXT Information
GARANTIEÜBERTRAGUNG
Sollten Sie aus irgendwelchen Gründen Ihren White´s MXT vor Ablauf der Garantiezeit verkaufen, so ist die
verbleibende Garantiezeit übertragbar. Diese Übertragung ist durch Anruf der Telefonnummer 1-800-5476911 zu genehmigen. Sie erhalten eine Genehmigungsnummer.
Füllen Sie einfach das nachstehende Formblatt für die Garantieübertragung mit allen Informationen und der
Genehmigungsnummer aus, und senden das ausreichend frankierte Kuvert an White´s Electronics, 1011
Pleasant Valley Road, Sweet Home, Oregon 97386. Die verbleibende Garantiezeit wird dann auf den neuen
Besitzer übertragen.
Diese Garantieerklärung gilt sowohl für den Vorbesitzer als auch für den jetzigen Besitzer.
Garantieübertragung
Originalbesitzer:
Name:_______________________________________________________________
Adresse (Dieselbe wie auf der originalen Garantiekarte):
_____________________________________________________________________
_____________________________________________________________________
Seriennummer des Gerätes:_______________________________________________
Datumscode:___________________________________________________________
Kaufdatum:____________________________________________________________
Neuer Besitzer:
Name:________________________________________________________________
Adresse:_______________________________________________________________
______________________________________________________________________
______________________________________________________________________
Kommentar:____________________________________________________________
______________________________________________________________________
______________________________________________________________________
______________________________________________________________________
______________________________________________________________________
Händler Genehmigungsnummer :_________________________________________________________
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Kapitel 7 MXT Information
Video
Eine Videokassette für eine ordnungsgemäße und
detaillierte Verwendung des MXT steht zur Verfügung. In
diesem Video wird genau dargestellt, wie der MXT im
freien Feld funktioniert, ebenso ist eine detaillierte
Erklärung der vielen verschiedenen Optionen zu sehen.
Hergestellt in englischer Sprache im Format VHS.
White´s empfiehlt diese Videokassette sowohl dem
Anfänger als auch dem fortgeschrittenen Benutzer zur
wertvollen Unterstützung beim Erlernen des Gerätes. Für
weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Ihren Händler.
Inhaberdaten
Seriennummer:_____________________________(im Inneren des Batteriegehäuses)
Kaufdatum:________________________________(Verkaufsdatum)
Name des Händlers:________________________________________________________________________
Adresse:________________________________________________________________________
Telefon#:_______________________________________________________________________
Art der Bezahlung:_________________________________________________________________________
Persönliche Bemerkungen:___________________________________________________________________
____________________________________________________________________
Herstellung und Übersetzung: KAHADE Feb. 04
DTI Detector Trade International GmbH & CO KG, Hamburger Str. 17, D-41540 Dormagen
Phone : +49 (0) 2133 97 90 20, Fax : +49 (0) 2133 97 90 210
E-Mail : info@detector-trade.de, Web : http://www.detector-trade.de
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