Lambdatronic P 3200 - Touch

Lambdatronic P 3200 - Touch
Bedienungsanleitung
Kesselregelung Lambdatronic P 3200 - Touch
Version 50.04 - Build 05.08
Deutschsprachige Original-Bedienungsanleitung für Fachkraft und Bediener
Anweisungen und Sicherheitshinweise lesen und beachten!
Technische Änderungen, Druck- und Satzfehler vorbehalten!
B0850213_de | Ausgabe 18.07.2013
Fröling GesmbH | A-4710 Grieskirchen, Industriestraße 12 | www.froeling.com
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
1
Allgemein
6
1.1
Über diese Anleitung
6
1.2
Sicherheitshinweise
6
2
Elektrischer Anschluss und Verkabelung
7
Kernmodul und Anschlussmöglichkeiten
7
2.1
2.1.1
Platinenansicht
2.1.2
2.1.3
2.1.4
2.1.5
2.1.6
2.1.7
2.1.8
Netzanschluss
Abgasfühler anschließen
Kombination mit Öl-Brenner
Fernversteller anschließen
Kesselfreigabe-Eingang
Anschluss einer Hocheffizienzpumpe am Kernmodul
Anschluss Pellets-Box Komfort
9
9
10
10
11
12
13
Erweiterungsmodule
14
2.2
7
8
2.2.1
2.2.2
Heizkreismodul
Hydraulikmodul
2.2.3
Pelletmodul
18
2.2.4
Pelletmodul-Erweiterung
20
2.2.5
2.2.6
2.2.7
2.2.8
Bus-Kabel anschließen
Patchkabel an Bus-Stecker anschließen
End-Jumper setzen
Einstellen der Modul-Adresse
22
23
23
24
2.3
Anschlusspläne nach Pumpentypen
24
3
Übersicht der Grundfunktionen
26
3.1
Anschluss eines Umschaltventils
Anschluss einer Hocheffizienzpumpe am Hydraulikmodul
Störmeldekontakt (am Pelletsmodul)
Automatische Raumluftklappe
Anschlusshinweise für Pellet-Maulwurf
14
15
16
17
19
21
22
3.1.1
3.1.2
Status-LED
Symbole
Grafikdisplay
26
3.2
Betriebszustände
28
3.3
Software des Touchbediengerätes aktualisieren
29
3.4
Touchscreen kalibrieren
31
4
Bedienung
33
4.1
26
27
4.1.1
4.1.2
4.1.3
Kontrolle der Regelung
Kontrolle der angeschlossenen Aggregate
Kontrolle der Anlage
Vor dem ersten Einschalten
33
4.2
Kessel einschalten/ausschalten
34
4.3
Navigieren im Infomenü
34
Navigieren im Systemmenü
35
4.4
4.4.1
2
Anschlusshinweise
Navigieren in den Menüs
33
33
33
35
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Inhaltsverzeichnis
4.5
Parameter verändern
37
4.6
Zeiten einstellen
38
4.7
Einstellen von Datum/Uhrzeit
40
Schnellauswahlmenü
41
4.8
4.8.1
4.8.2
4.8.3
4.8.4
4.8.5
4.8.6
4.8.7
4.8.8
4.8.9
4.9
Funktion "Bedienebene"
Funktion "Sprachauswahl"
Funktion "Kaminkehrer"
Funktion "Servicebetrieb"
Funktion "Extraheizen"
Funktion "Sommerbetrieb"
Funktion "Betriebsart im Automatikbetrieb"
Funktion "Extraladen"
Funktion "Touch reinigen"
41
41
41
41
41
41
41
41
42
4.9.1
4.9.2
4.9.3
4.9.4
4.9.5
4.9.6
4.9.7
Begriffserklärungen
Übergangsbetrieb ohne Puffer
Übergangsbetrieb mit Puffer
Winterbetrieb ohne Puffer
Winterbetrieb mit Puffer
Sommerbetrieb ohne Puffer
Sommerbetrieb mit Puffer
Betriebsarten des Kessels
42
4.10
Erstinbetriebnahme
48
42
43
44
45
45
46
47
4.10.1
4.10.2
Bedienerebene wechseln
Anlagenart einstellen
4.10.3
Vor dem ersten Anheizen
57
4.10.4
Anlage starten bei Erstinbetriebnahme
58
5
Menü-Übersicht und Parameter
59
5.1
Menü - Heizen
59
Menü Anlagenart aufrufen
Kesseltype auswählen
Systemauswahl
Boilerumfeld
Heizkreisumfeld
Solarumfeld
Antriebe
Sensoren prüfen
Sensor "Niveau Max und Niveau Min" einstellen
48
49
49
50
53
55
55
56
57
57
58
5.1.1
5.1.2
5.1.3
5.1.4
5.1.5
Zustandsanzeigen der Heizkreise
Temperatureinstellungen der Heizkreise
Heizzeiten der Heizkreise
Serviceparameter der Heizkreise
Serviceparameter für Aufheizprogramm
5.1.6
Allgemeine Einstellungen
65
Menü - Wasser
65
Menü - Solar
68
5.2
5.2.1
5.2.2
5.2.3
5.2.4
5.3
5.3.1
5.3.2
5.3.3
Aufheizprogramme
Zustandsanzeigen des Boilers
Temperatureinstellungen des Boilers
Heizzeiten des Boilers
Serviceparameter des Boilers
Zustandsanzeigen des Solarsystems
Temperatureinstellungen des Solarsystems
Serviceparameter des Solarsystems
Bedienungsanleitung Lambdatronic P 3200 - Touch | B0850213_de
60
61
62
62
63
64
66
66
67
67
69
70
71
3
Inhaltsverzeichnis
5.3.4
5.4
5.4.1
5.4.2
5.4.3
5.4.4
5.5
5.5.1
5.5.2
5.5.3
5.5.4
5.5.5
5.6
5.6.1
5.6.2
5.6.3
5.7
5.7.1
5.7.2
5.7.3
5.8
5.8.1
5.8.2
5.8.3
5.9
5.9.1
5.9.2
5.9.3
5.9.4
5.10
5.10.1
5.10.2
5.10.3
5.11
5.11.1
5.11.2
5.11.3
5.11.4
5.12
5.12.1
5.12.2
5.12.3
5.12.4
5.13
5.13.1
4
Solar Wärmemengenzähler
72
Menü - Puffer
73
Menü - Kessel
77
Menü - Kessel 2
81
Menü - Pellets
84
Menü - Netzpumpe
86
Menü - Kaskade
89
Menü - Differenz-Regler
92
Menü - Zirkulationspumpe
94
Menü - Hand
97
Zustandsanzeigen des Pufferspeichers
Temperatureinstellungen des Pufferspeichers
Heizzeiten des Pufferspeichers
Serviceparameter des Pufferspeichers
Zustandsanzeigen des Kessels
Temperatureinstellungen des Kessels
Heizzeiten des Kessels
Serviceparameter des Kessels
Allgemeine Einstellungen
Zustandsanzeigen des Zweitkessels
Temperatureinstellungen des Zweitkessels
Serviceparameter des Zweitkessels
Einstellparameter für Umschalteinheit
Brennstoff – Befüllzeiten
Serviceparameter der Brennstoff-Förderung
Zustandsanzeigen der Netzpumpe
Temperatureinstellungen der Netzpumpe
Serviceparameter der Netzpumpe
Zustandsanzeigen der Kaskade
Zustandsanzeige der Kaskaden-Folgekessel
Temperatureinstellungen der Kaskade
Serviceparameter der Kaskade
Zustandsanzeigen des Differenz-Reglers
Temperatureinstellungen des Differenz-Reglers
Serviceparameter des Differenz-Reglers
Zustandsanzeigen der Zirkulationspumpe
Temperatureinstellung der Zirkulationspumpe
Zeiteinstellung der Zirkulationspumpe
Serviceparameter der Zirkulationspumpe
74
74
75
76
78
79
80
80
81
82
82
83
85
85
86
87
87
88
90
90
91
91
93
93
94
95
95
96
96
Handbetrieb
Digitale Ausgänge
Analoge Ausgänge
Digitale Eingänge
98
99
100
100
Menü - Anlage
101
Einstellen
Einstellparameter - Kesseltemperatur
Einstellparameter - Abgas
Einstellparameter - Lufteinstellungen
Einstellparameter - Pellets-Einschub
Einstellparameter - Raumaustragung
Einstellparameter - Lambdawerte
Einstellparameter - Lambdawerte - LSM11 Lambdawerte
Einstellparameter - Lambdawerte - Breitbandsonde
Einstellparameter - Allgemeine Einstellungen
102
102
103
104
105
106
107
108
109
111
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Inhaltsverzeichnis
5.13.2
Aktuelle Werte
112
5.13.3
5.13.4
5.13.5
Fühler und Pumpen
Display Zuweisung
Anlagenart
114
115
116
5.14
Menü - Diagnose
116
5.14.1
5.14.2
5.14.3
5.15
Betriebsstunden
Fehleranzeige
Fehlerpuffer
Fehlerpuffer löschen
113
117
117
118
5.15.1
5.15.2
5.15.3
Allgemein
Datum / Uhrzeit
Softwareupdate / Service
Menü - Displayeinstellung
118
5.16
Kesseltypbezogene Werkseinstellungen
120
5.17
PWM / 0 - 10V Einstellungen
121
6
Störungsbehebung
123
6.1
Vorgehensweise bei Störmeldungen
123
7
Einstell-Protokoll
125
Bedienungsanleitung Lambdatronic P 3200 - Touch | B0850213_de
119
120
120
5
1
Allgemein
Über diese Anleitung
1 Allgemein
1.1 Über diese Anleitung
Bitte lesen und beachten Sie die Bedienungsanleitungen, insbesondere die enthalte‐
nen Sicherheitshinweise. Halten Sie diese in unmittelbarer Nähe zum Kessel verfüg‐
bar.
Diese Bedienungsanleitung enthält wichtige Informationen über Bedienung, elektri‐
schen Anschluss und Störungsbehebung der Regelung Lambdatronic P 3200 .
HINWEIS
Die angeführten Werte in den Parameterlisten sind Beispieldarstellungen und
dürfen nicht als Standardwerte verwendet werden!
Durch die ständige Weiterentwicklung unserer Produkte können Abbildungen und In‐
halte geringfügig abweichen. Sollten Sie Fehler feststellen, informieren Sie uns bitte.
1.2 Sicherheitshinweise
GEFAHR
Bei Arbeiten an elektrischen Komponenten:
Lebensgefahr durch Stromschlag!
Für Arbeiten an elektrischen Komponenten gilt:
❒ Arbeiten nur durch eine Elektrofachkraft durchführen lassen
❒ Geltende Normen und Vorschriften beachten
➥ Arbeiten an elektrischen Komponenten durch Unbefugte ist verboten
WARNUNG
Beim Berühren von heißen Oberflächen:
Schwere Verbrennungen an heißen Oberflächen und am Abgasrohr möglich!
Bei Arbeiten am Kessel gilt:
❒ Kessel geregelt abstellen (Betriebszustand "Kessel Aus") und auskühlen las‐
sen
❒ Bei Arbeiten am Kessel generell Schutzhandschuhe tragen und nur an den
vorgesehenen Handgriffen bedienen
❒ Abgasrohre isolieren und während des Betriebs nicht berühren
Zusätzlich sind die Hinweise zu Sicherheit, Normen und Richtlinien in Montageanlei‐
tung und Bedienungsanleitung des Kessels zu beachten!
6
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Elektrischer Anschluss und Verkabelung
Kernmodul und Anschlussmöglichkeiten
2
2 Elektrischer Anschluss und Verkabelung
2.1 Kernmodul und Anschlussmöglichkeiten
2.1.1 Platinenansicht
Bedienungsanleitung Lambdatronic P 3200 - Touch | B0850213_de
7
2
Elektrischer Anschluss und Verkabelung
Kernmodul und Anschlussmöglichkeiten
Anschlusshinweise
Anschluss
Kabeldimension / Spezifikation / Hinweis
Bus (1)
Anschluss mit Kabel – LIYCY paarig 2x2x0.5;
⇨ Siehe "Bus-Kabel anschließen" [Seite 22]
❒ Achtung! CAN L und CAN H dürfen nicht mit +UBUS verbunden werden!
Bus (2)
Patchkabel CAT 5 RJ45 SFTP 1:1 Belegung; Anschluss Pelletsmodul
Bus (3)
Patchkabel CAT 5 RJ45 SFTP 1:1 Belegung, Anschluss Kesseldisplay
COM 2 (4)
Null-Modem-Kabel 9-polig SUB-D;
Anschluss kann als MODBUS-Schnittstelle verwendet werden
Allgemeine Einstellungen
COM 1 (5)
Null-Modem-Kabel 9-polig SUB-D;
Service-Schnittstelle für das Aufspielen einer neuen Kesselsoftware bzw. Anschluss
für die Visualisierungssoftware
Breitbandsonde (6)
Anschlusskabel1) 5 x 0,75mm2
Sekundärluft (7)
Anschluss des Austragsystem Pellets-Box Komfort
Primärluft (8)
⇨ Siehe "Anschluss Pellets-Box Komfort" [Seite 13]
Verriegelung (9)
Anschlusskabel1) 2 x 0,75mm2
STB (10)
NOT-AUS (11)
Anschlusskabel1) 2 x 0.75mm2
❒ Achtung! Not-Aus / Fluchtschalter nicht in die Versorgungsleitung des Kessels
einbinden. Der Schalter muss als Öffner ausgeführt sein und durch den An‐
schluss an dieser Klemme in die 24V-Sicherheitskette des STB eingebunden
werden!
Durchflussmesser DFL (12)
Anschlusskabel1) 2 x 0.75mm2
Lambdasonde (13)
Anschluss einer Lambdasonde der Type LSM11
Kesselfreigabe (14)
Anschlusskabel1) 2 x 0.75mm2
❒ Achtung! Anschluss muss potentialfrei geschaltet werden!
Abgasfühler (15)
Anschlusskabel1) 3 x 0.75mm2
Türkontaktschalter TKS (16)
Anschlusskabel1) 2 x 0.75mm2
Fühler 2 (17)
Anschlusskabel1) 2 x 0.75mm2, Fühlereingang nicht in Verwendung.
Fühler 1 (18)
Anschlusskabel1) 2 x 0.75mm2, Fühler 1 in der STB-Hülse
Außenfühler (19)
Anschlusskabel1) 2 x 0.75mm2, ab 25m Kabellänge geschirmt
Raumfühler 2/1 (20/21)
Vorlauffühler 2/1 (22/23)
Rücklauffühler RLF (24)
Anschlusskabel1) 2 x 0.75mm2
Kesselfühler KF (25)
PWM / 0-10V Pumpe 1 (26)
Saugzug (27)
Anschlusskabel1) 3 x 1.5mm2, Spannungsversorgung
Anschlusskabel1) 3 x 0.75mm2, Auswertung der aktuellen Drehzahl
Pumpe 1 am Kernmodul (28)
Anschlusskabel1) 3 x 1.5mm2, max. 1,5A / 280W / 230V
Netz (29)
Anschlusskabel1) 3 x 1.5mm2, Absicherung mit C16A (bauseitig)
Mischer 2/1 (30/31)
Anschlusskabel1) 4 x0.75mm2, max. 0,15A / 230V
Heizkreispumpe 2/1 (32/33)
Anschlusskabel1) 3 x 1.5mm2, max. 2,5A / 500W
8
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Elektrischer Anschluss und Verkabelung
Kernmodul und Anschlussmöglichkeiten
Anschluss
2
Kabeldimension / Spezifikation / Hinweis
Heizkreispumpe HKP 0 /Brennerre‐ Anschlusskabel1) 3 x 1.5mm2, max. 3A / 600VA
lais (34)
(35)
Anschlusskabel1) 2 x 0.75mm2,
1. YMM nach ÖVE-K41-5 bzw. H05VV-F nach DIN VDE 0881-5
2.1.2 Netzanschluss
Anspeisung bei Stecker „Netzanschluss“ anschließen
❒ Die Verkabelung ist mit flexiblen Mantelleitungen auszuführen und nach regional
gültigen Normen und Vorschriften zu dimensionieren.
❒ Die Versorgungsleitung (Netzanschluss) ist bauseitig mit C16A abzusichern! Bei
Verwendung eines Sicherungsautomaten ist ein Typ mit C16A zu verwenden.
2.1.3 Abgasfühler anschließen
Bedienungsanleitung Lambdatronic P 3200 - Touch | B0850213_de
9
2
Elektrischer Anschluss und Verkabelung
Kernmodul und Anschlussmöglichkeiten
2.1.4 Kombination mit Öl-Brenner
Der Anschluss „Heizkreispumpe 0“ kann je nach Systemeinstellung entweder für die
Heizkreispumpe 0 oder als Brenner-Relais verwendet werden.
Anschluss einer HKP 0 bis max. 2 Ampere:
Anschluss einer HKP 0 bis max. 5 Ampere:
Anschluss als Brenner-Relais:
2.1.5 Fernversteller anschließen
Im Fernversteller ist ein Raumfühler inkludiert, der die aktuelle Raumtemperatur an die
Steuerung übermittelt.
mit Raumeinfluss:
ohne Raumeinfluss:
Raumfühler FRA
Raumfühler FRA
AUS
AUS
UHR
UHR
NACHT
TAG
NACHT
TAG
Kernmodul S/P/H 3200
FV
Kernmodul S/P/H 3200
FV
RFFV
RF 1/2
COM
RFFV
COM
RF 1/2
Schalterstellungen:
Handrad…
Ausgeschaltet
Heizkreis deaktiviert, nur Frostschutz!
Automatikbetrieb
Heizphasen gemäß Absenkprogramm
Absenkbetrieb
ignoriert die Heizphasen
Partyschaltung
ignoriert die Absenkung
ermöglicht eine Temperaturkorrektur bis +/- 3°C
HINWEIS! Siehe Montageanleitung / Funktionsbeschreibung Raumfühler FRA
10
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2
Elektrischer Anschluss und Verkabelung
Kernmodul und Anschlussmöglichkeiten
2.1.6 Kesselfreigabe-Eingang
Beim Einstellen der Anlagenart wird der Parameter „Kesselfreigabe-Eingang vorhan‐
den“ für die mögliche Auswertung eines externen potentialfreien Freigabe- bzw. Start‐
kontaktes voreingestellt.
Kesselfreigabe-Eingang vorhanden
JA
Wird eingestellt, wenn Kesselfreigabeeingang vorhanden ist.
Solange der Kontakt geschlossen ist, regelt die Steuerung nach der einge‐
stellten Betriebsart. Wird der externe Kontakt geöffnet, verliert der Kessel
die Freigabe und stellt kontrolliert ab.
Sobald der Bügel geöffnet ist nimmt die Regelung keinerlei Heizanforderung
an.
(z.B. Abgasthermostat eines Beistellkessels)
Kesselfreigabe-Eingang vorhanden
NEIN
Wird eingestellt, wenn Kesselstarteingang oder keine Belegung vorhanden
ist.
Solange der Kontakt offen ist, regelt die Steuerung nach den eingestellten
Parametern. Wird der externe Kontakt geschlossen, startet der Kessel und
arbeitet im Dauerbetrieb.
(z.B. Wärmeanforderung eines Heizlüfters)
Hinweis: Kein Bügel nötig für Betrieb.
❒ Wird der Kessel durch den Parameter freigegeben bzw. gestartet, so wird mindes‐
tens bis in den Zustand „Heizen“ gesteuert, auch wenn in der Zwischenzeit das
Signal nicht mehr aktiv sein sollte. Erst dann stellt der Kessel kontrolliert ab.
Kesselanforderung durch externes Leitsystem
Der Kessel dient als Wärmequelle zur Ladung eines Pufferspeichers ohne Fröling-Puf‐
ferspeichermanagement und wird über ein externes Leitsystem angefordert. Die An‐
steuerung der Ladepumpe zum Pufferspeicher hat von der Lambdatronic P3200 zu er‐
folgen!
❒ Parameter „Kesselfreigabe-Eingang vorhanden“ auf JA setzen
⇨ Siehe "Kesselfreigabe-Eingang" [Seite 11]
❒ Hydrauliksystem 0 konfigurieren
Anlagenart einstellen
❒ Ladepumpe zum Pufferspeicher am Kernmodul bei HKP 0 anschließen
Kernmodul bzw. ⇨ Siehe "Kombination mit Öl-Brenner" [Seite 10]
Die HKP 0 wird nicht drehzahlgeregelt angesteuert!
(Pumpendimensionierung beachten!)
❒ Betriebsart „Winterbetrieb“ einstellen
Betriebsart ändern
Eine Mindestansteuerzeit des P4 Pellet von 15min ist vom übergeordneten Leitsystem
zu gewährleisten!
Bedienungsanleitung Lambdatronic P 3200 - Touch | B0850213_de
11
2
Elektrischer Anschluss und Verkabelung
Kernmodul und Anschlussmöglichkeiten
2.1.7 Anschluss einer Hocheffizienzpumpe am Kernmodul
Verkabelung der Hocheffizienzpumpe gemäß folgendem Anschlussplan durchführen:
Pumpe 1 (L)
Pumpe 1 ( )
KERNMODUL
FRKEM25
PWM / 0-10V ( )
Pumpe 1 (N)
PWM / 0-10V (+)
❒ Spannungsversorgung der Hocheffizienzpumpe am Ausgang "Pumpe 1" des
Kernmoduls anschließen
❒ PWM-Kabel der Hocheffizienzpumpe am zugehörigen Anschluss "PWM / 0-10V"
anschließen
➥ Dabei auf richtige Belegung (Polung) gemäß Anschlussplan der Pumpe ach‐
ten!
Hinweis! Bei Einsatz einer Fröling-Pumpengruppe:
⇨ Siehe "Anschlusspläne nach Pumpentypen" [Seite 24]
12
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Elektrischer Anschluss und Verkabelung
Kernmodul und Anschlussmöglichkeiten
2
2.1.8 Anschluss Pellets-Box Komfort
Beim automatischen Universalsaugsystem wird die Verbindung der Pellets-Box Kom‐
fort mit dem Kernmodul mittels flexiblem Kabel (5x0.75mm2, YMM nach ÖVE-K41-5
bzw. H05VV-F nach DIN VDE 0881-5) hergestellt. Es handelt sich hierbei um eine
24V-Steuerleitung.
Die Abbildung vorher zeigt den 5-poligen Verbindungsstecker der Pellets-Box Komfort
in Steckrichtung und die zugehörige Anschlussbelegung an der Steuerung Lambdatro‐
nic P 3200.
Zur Kontrolle der Steckerbelegung:
1
❒ Kontrolle anhand der Platinenbeschriftung durchfühern
➥ Die Stellmotoren (1) der Pellets-Box müssen auf Stellung „R“ geschaltet sein!
Die Stellmotoren sind steckerfertig und werden an der Platine angeschlossen.
Alle nötigen Steckklemmen sind im Lieferumfang der Pellets-Box enthalten!
Bedienungsanleitung Lambdatronic P 3200 - Touch | B0850213_de
13
2
Elektrischer Anschluss und Verkabelung
Erweiterungsmodule
2.2 Erweiterungsmodule
2.2.1 Heizkreismodul
Mit dem Kernmodul können standardmäßig zwei Heizkreise angesteuert werden.
Um die Heizkreisansteuerung zu erweitern, muss mit den Heizkreismodul-Platinen er‐
weitert werden. Die Erweiterung mit acht Heizkreismodulen (Adresse 0 bis 7) ist mög‐
lich, wobei hier die richtige Einstellung der Modul-Adresse beachtet werden muss.
⇨ Siehe "Einstellen der Modul-Adresse" [Seite 24]
Anschlusshinweise
Anschluss
Kabeldimension / Spezifikation / Hinweis
Bus (1)
Anschluss mit Kabel – LIYCY paarig 2x2x0.5;
⇨ Siehe "Bus-Kabel anschließen" [Seite 22]
❒ Achtung! CAN L und CAN H dürfen nicht mit +UBUS verbunden wer‐
den!
Vorlauffühler 1/2
(2)
Anschlusskabel1) 2 x 0.75mm2
Raumfühler 1/2 (3)
Anschlusskabel1) 2 x 0.75mm2, ab 25m Kabellänge geschirmt
Netz (4)
Anschlusskabel1) 3 x 1.5mm2, Absicherung 10A
Heizkreispumpe
1/2 (5)
Anschlusskabel1) 3 x 1.5mm2, max. 2,5A / 230V / 500W
Mischer 1/2 (6)
Anschlusskabel1) 4 x 0.75mm2, max. 0,15A / 230V
1. YMM nach ÖVE-K41-5 bzw. H05VV-F nach DIN VDE 0881-5
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2
Elektrischer Anschluss und Verkabelung
Erweiterungsmodule
2.2.2 Hydraulikmodul
Das Hydraulikmodul stellt die Anschlüsse von Fühlern und Pumpen für die hydrauli‐
schen Komponenten der Anlage (Puffer, Boiler,…) zur Verfügung.
Ein Hydraulikmodul ist standardmäßig im Lieferumfang (Adresse 0) enthalten. Weitere
sieben Module (Adresse 1 bis 7) können nachgerüstet werden.
Dabei ist zu beachten, dass die Modul-Adresse korrekt vergeben wird!
⇨ Siehe "Einstellen der Moduladresse" [Seite 24]
Hydraulikmodul
(FRHYU 21)
2x Bus
(1)
End-Jumper
Bus
(2)
Netzsicherung
L
N
Pumpe 2 (11)
L
L
N
Netz (9)
Fühler 6 (8)
Fühler 5 (7)
Fühler 4 (6)
Fühler 3 (5)
N
AOP2 +
Fühler 2 (4)
Pumpe 1 (10)
AOP1 +
Fühler 1 (3)
Modul-Adresse
+UBus
CAN L
Bus (2)
CAN H
6,3AT
Anschlusshinweise
Anschluss
Kabeldimension / Spezifikation / Hinweis
2 x Bus (1)
Patchkabel CAT 5 RJ45 SFTP 1:1 Belegung
Bus (2)
Anschluss mit Kabel - LIYCY paarig 2x2x0.5;
⇨ Siehe "Bus-Kabel anschließen" [Seite 22]
❒ Hinweis! CAN L und CAN H dürfen nicht mit +UBUS verbunden wer‐
den!
Fühler 1 – 6 (3-8)
Anschlusskabel1) 2 x 0.75mm2, ab 25m Kabellänge geschirmt
Netz (9)
Anschlusskabel1) 3 x 1.5mm2, Absicherung 10A
Pumpe 1/2 (10/11)
Anschlusskabel1) 3 x 1.5mm2, max. 1,5A / 230V / 280W
1. YMM nach ÖVE-K41-5 bzw. H05VV-F nach DIN VDE 0881-5
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15
2
Elektrischer Anschluss und Verkabelung
Erweiterungsmodule
Anschluss eines Umschaltventils
Wird an einem drehzahlgeregelten Pumpenausgang ein Umschaltventil angeschlos‐
sen, so ist der Einsatz eines RC-Gliedes zwingend erforderlich.
Zusätzlich muss beim verwendeten Pumpenausgang regelungsseitig die Mindestdreh‐
zahl auf 100% gestellt werden.
Anschlussbeispiel:
Der Außenleiter L(bn) ist am Außenleiter der jeweiligen Netzversorgung des Moduls
oder am Kernmodul, Ausgang HKP0/Brennerrelais am Pin „LV“ anzuschließen.
16
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Elektrischer Anschluss und Verkabelung
Erweiterungsmodule
2
Anschluss einer Hocheffizienzpumpe am Hydraulikmodul
Verkabelung der Hocheffizienzpumpe gemäß folgendem Anschlussplan durchführen:
❒ Spannungsversorgung der Hocheffizienzpumpe am Ausgang "Pumpe 1" bzw.
"Pumpe 2" des Hydraulikmoduls anschließen
❒ PWM-Kabel der Hocheffizienzpumpe am zugehörigen Anschluss "AO-P1" bzw.
"AO-P2" anschließen
➥ Dabei auf richtige Belegung (Polung) gemäß Anschlussplan der Pumpe ach‐
ten!
HINWEIS! Bei Einsatz einer Fröling-Pumpengruppe:
⇨ Siehe "Anschlusspläne nach Pumpentypen" [Seite 24]
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17
2
Elektrischer Anschluss und Verkabelung
Erweiterungsmodule
2.2.3 Pelletmodul
Das Pelletmodul ist im Standard-Lieferumfang enthalten und stellt die Anschlüsse der
Hardwarekomponenten für Pelletsförderung und Pelletsverbrennung zur Verfügung:
Anschluss
Kabeldimension / Spezifikation / Hinweis
Zündung E1 (1)
Anschlusskabel des jeweiligen Aggregates
WOS-Antrieb M4 (2)
Ascheschnecke M9 (3/4)
Netz (5)
Anschlusskabel1) 3 x 1.5mm2, Absicherung 10A
Sauger M3 (6)
Anschlusskabel des jeweiligen Aggregates
Stokermotor M1 (7)
Verriegelung (9)
Anschlusskabel1) 2 x 0.75mm2
Rückbrandklappe M7 (10)
Anschlusskabel des jeweiligen Aggregates
Rostantrieb M6 (11)
Niveau Min S4 (12)
Niveau Max S1 (13)
Absperrventil M8 (14)
Strömungssensor S3 (15)
2 x Bus (16)
Patchkabel CAT 5 RJ45 SFTP 1:1 Belegung
Türkontaktschalter (17)
Anschlusskabel des jeweiligen Aggregates
Störmeldung (18)
Anschlusskabel1) 3 x 1.5mm2, max. 1A
Pelletmodul-Erweiterung (19)
Anschlusskabel des jeweiligen Aggregates
1. YMM nach ÖVE-K41-5 bzw. H05VV-F nach DIN VDE 0881-5
18
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2
Elektrischer Anschluss und Verkabelung
Erweiterungsmodule
Sicherungen
F1
3.15 AT
24V
F2
10 AT
Stokermotor, Gebläse
F3
10 AT
Sauger
- NC +
Anschlussbelegung Niveau Max S1 und Niveau Min S4
braun
weis
blau
+24V
IN
GND
❒ Der schwarze Draht des Sensors wird nicht verwendet!
Störmeldekontakt (am Pelletsmodul)
Für die Ansteuerung externer Warneinrichtun‐
gen (Signallampe, Signalhorn,
SMS-Box,…) stehen zwei potentialfreie Schalt‐
kontakte zur Verfügung („normal open“ und
„normal closed“).
Tritt eine Störung auf, werden beide Kontakte
angesteuert, wobei „normal open“ als SchließerKontakt und „normal closed“ als Öffner-Kontakt
ausgeführt sind.
❒ Maximale Belastung des Kontaktes: 1A
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19
2
Elektrischer Anschluss und Verkabelung
Erweiterungsmodule
2.2.4 Pelletmodul-Erweiterung
Mit dem Pelletmodul wird standardmäßig ein Saugaustragsystem angesteuert. Die
Pelletmodul-Erweiterung wird benötigt, wenn Saugschneckensysteme oder andere
Austragsysteme bzw. Anlagenkomponenten von Fremdherstellern eingesetzt werden.
Versorgungsleitung und Kommunikationsleitung müssen mit dem Pelletmodul verbun‐
den werden.
Anschlusshinweis
Anschluss
Kabeldimension / Spezifikation / Hinweis
Digi IN S8 (2)
Anschlusskabel1) 2 x 0.75mm2, 24VDC
Digitaleingang 24V der die offen Stellung der Raumluftklappe feststellt:
▪ Digitaleingang = 1 wenn Klappe offen
▪ Digitaleingang = 0 wenn Klappe geschlossen
Raumluftklappe (6)
Anschlusskabel1) 3 x 1.5mm2, max. 1A / 230V
Austragschnecke
(8)
Anschlusskabel1) 3 x 1.5mm2, max. 4A / 230V / 900W
1)YMM nach ÖVE-K41-5 bzw. H05VV-F DIN VDE 0881-5
Anschlussbelegung Stopfsensor S2
❒ Der weiße Draht des Sensors wird nicht verwendet!
20
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Elektrischer Anschluss und Verkabelung
Erweiterungsmodule
2
Automatische Raumluftklappe
Auf der Platine Pelletsmodul-Erweiterung steht
ein Ausgang für die Ansteuerung einer automa‐
tischen Raumluftklappe zur Verfügung. Startet
der Kessel wird der Ausgang geschaltet und die
Klappe geöffnet. Überwacht wird diese Funktion
über den Eingang „Digi IN S8“.
▪ Digitaleingang = 1 wenn Klappe offen
▪ Digitaleingang = 0 wenn Klappe geschlos‐
sen
Wird die Raumluftklappe angesteuert und die
Regelung bekommt keine Rückmeldung, dass
die Klappe geöffnet ist, wird nach Ablauf von 5
min der Hinweis „Automatische Raumluftklappe öffnet nicht“ am Display ange‐
zeigt und der Kessel startet nicht.
Fällt dieser Eingang während des Betriebszu‐
standes „Heizen“ ab, stellt der Kessel geregelt
ab.
Stoppt der Kessel, wird dieser Ausgang nicht
mehr angesteuert und die Raumluftklappe
schließt wieder.
❒ Das Rückmeldesignal der Raumluftklappe für den Eingang Digi IN S8 muss poten‐
tialfrei sein!
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21
2
Elektrischer Anschluss und Verkabelung
Erweiterungsmodule
Anschlusshinweise für Pellet-Maulwurf
Folgende Grafik zeigt den elektrischen Anschluss des Pellet-Maulwurfs der Fa. Schell‐
inger an die Kesselregelung Fröling Lambdatronic 3200. Voraussetzung für die An‐
steuerung ist der Einsatz der Pelletsmodul-Erweiterung.
❒ Klemmen A1 und A2 des Relais-Sockels mit dem mitgelieferten RC-Glied wie ab‐
gebildet an den Anschlüssen L und N am Ausgang "Austragschnecke M2" der Pel‐
letsmodul-Erweiterung anschließen
❒ L und N der Versorgungsleitung für den Pellet-Maulwurf an den Klemmen "COM"
der Relais-Schaltkontakte anschließen und von den Klemmen "NO" zum PelletMaulwurf verkabeln
2.2.5 Bus-Kabel anschließen
Für die Bus-Verbindungen zwischen den einzelnen Modulen ist ein Kabel Typ
LIYCY paarig 2x2x0.5 zu verwenden. Der Anschluss an den 5-poligen Steckern ist lt.
folgendem Schema durchzuführen:
22
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2
Elektrischer Anschluss und Verkabelung
Erweiterungsmodule
2.2.6 Patchkabel an Bus-Stecker anschließen
Soll ein Patchkabel an einer RJ45-Buchse und an einem 5-poligen Stecker ange‐
schlossen werden, so ist dies laut folgendem Anschlussschema durchzuführen:
2.2.7 End-Jumper setzen
Um die einwandfreie Funktion des Bus-Systems zu gewährleisten, muss am letzten
Modul der Jumper gesetzt werden.
End-Jumper nicht gesetzt
End-Jumper gesetzt
Sind die Kontakte am Sockel des End-Jumpers nicht gebrückt (Bild links), spricht man
von "nicht gesetzt". In diesem Fall ist der Bus-Abschluss nicht hergestellt. Sind die
Kontakte geschlossen (Bild rechts), ist der End-Jumper gesetzt und der Abschluss der
Bus-Verbindung hergestellt.
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2
Elektrischer Anschluss und Verkabelung
Erweiterungsmodule
2.2.8 Einstellen der Modul-Adresse
Für Hydraulikmodule bzw. Heizkreismodule ist es notwendig, mit den Modul-Adressen
die notwendige Reihenfolge einzustellen. Die erste Platine einer Modulart sollte immer
die Adresse 0 haben, damit eingestellte Standard-Hydrauliksysteme nicht nachkonfi‐
guriert werden müssen. Für weitere Platinen der gleichen Modulart werden aufstei‐
gend Modul-Adressen (Adresse 1 – 7) eingestellt.
Im Standard-Lieferumfang ist ein Hydraulikmodul mit der Adresse 0 enthalten. Wird al‐
so zusätzlich ein zweites Hydraulikmodul installiert, so stellt man die Adresse 1 ein.
24
Eingestellte
Modul-Adresse
Heizkreismodul
Hydraulikmodul
Heizkreis
Fühler
Pumpe
0
03 – 04
0.1 – 0.6
0.1 – 0.2
1
05 – 06
1.1 – 1.6
1.1 – 1.2
2
07 – 08
2.1 – 2.6
2.1 – 2.2
3
09 – 10
3.1 – 3.6
3.1 – 3.2
4
11 – 12
4.1 – 4.6
4.1 – 4.2
5
13 – 14
5.1 – 5.6
5.1 – 5.2
6
15 – 16
6.1 – 6.6
6.1 – 6.2
7
17 - 18
7.1 – 7.6
7.1 – 7.2
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2
Elektrischer Anschluss und Verkabelung
Anschlusspläne nach Pumpentypen
2.3 Anschlusspläne nach Pumpentypen
Je nach eingesetzter Pumpengruppe kommen in Summe drei verschieden Pumpenty‐
pen zum Einsatz:
WILO Stratos Para
WILO Stratos TEC
WILO Yonos Para
Abhängig vom Pumpentyp wird beim Anschluss zwischen 2-poligem Steuerkabel (WI‐
LO Stratos TEC, WILO Yonos Para) und 4-poligem Steuerkabel (WILO Stratos Para)
unterschieden. Entsprechend dem eingesetzten Pumpentyp sind bei der Verkabelung
folgende Anschlusshinweise zu beachten:
Pumpentyp mit 2-poligem Steuerkabel
Spannungsversorgung
Spannungsversorgung am Pumpen‐
ausgang der Platine verkabeln
Steuerkabel 2-polig
Steuerkabel am PWM-Ausgang der Platine anschlie‐
ßen, dabei auf korrekte Polung achten:
- blauer Draht an Masse
- brauner Draht an Plus
Pumpentyp mit 4-poligem Steuerkabel
Spannungsversorgung
Spannungsversorgung am Pumpen‐
ausgang der Platine verkabeln
Steuerkabel 4-polig
Steuerkabel am PWM-Ausgang der Platine anschlie‐
ßen, dabei auf korrekte Polung achten:
- brauner Draht an Masse
- weißer Draht an Plus
Die beiden anderen Drähte (blau, schwarz) nicht ver‐
wenden und ggf. isolieren
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25
3
Übersicht der Grundfunktionen
Grafikdisplay
3 Übersicht der Grundfunktionen
3.1 Grafikdisplay
H
A
B
C
D
E
F
G
I
A
Anzeige von Datum und Uhrzeit
B
Abbildung des eingestellten Kesseltypes
C
Infomenü-Symbol zum Aufrufen sämtlicher Systeminformationen
D
Systemmenü-Symbol zum Aufrufen der Systemeinstellungen. Je nach Bedienerebene
können sämtliche Parameter angezeigt bzw. verändert werden
E
Schnellauswahlmenü-Symbol zum Aufrufen der verfügbaren Schnellfunktionen
F
Betriebsart-Symbol zum Ein- bzw. Ausschalten des Kessels
⇨ Siehe "Kessel einschalten/ausschalten" [Seite 34]
G
Status-LED zum Anzeigen des aktuellen Betriebszustandes
H
Helligkeitssensor für die automatische Anpassung der Display-Helligkeit
I
USB-Schnittstelle zum Anschluss eines USB-Sticks für Software-Updates
3.1.1 Status-LED
Die Status-LED zeigt den Betriebszustand der Anlage:
▪ GRÜN blinkend (Intervall: 5 sec. AUS, 1 sec. EIN): Kessel Aus
▪ GRÜN leuchtend: KESSEL EINGESCHALTET
▪ ORANGE blinkend: WARNUNG
▪ ROT blinkend: STÖRUNG
26
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Übersicht der Grundfunktionen
Grafikdisplay
3
3.1.2 Symbole
Abbrechen-Symbol
Zum Abbrechen von Werteingaben ohne diese zu speichern und zum Schließen von
Meldungen.
Bestätigen-Symbol
Zum Bestätigen von Werteingaben bzw. zum Aktivieren von Parametern.
Home-Symbol
Durch Tippen auf das Home-Symbol gelangt man aus jedem Menü zurück zum
Grundbild.
Infomenü-Symbol
Zum Aufrufen sämtlicher Systeminformationen. Die Informationen sind in einem Ring‐
puffer angeordnet. Zwischen den einzelnen Seiten wird mit Pfeil-Rechts und PfeilLinks gewechselt.
Schnellauswahl-Symbol
Zum Aufrufen des Schnellauswahlmenüs. Je nach Bedienerebene, Anlagenkonfigura‐
tion und aktuellem Zustand sind verschiedene Funktionen verfügbar.
Stift-Symbol
Das Stift - Symbol bei einem Parameter signalisiert, dass dieser Parameter verändert
werden kann. Wird der Parameter aufgerufen, öffnet sich entweder der Nummern‐
block oder eine Auswahlliste zum Verändern des Parameterwertes.
Systemmenü-Symbol
Zum Aufrufen sämtlicher Systemeinstellungen. Je nach Bedienebene und Anlagen‐
konfiguration sind die verfügbaren Menüpunkte in einem Ringpuffer angeordnet, in
dem mit Pfeil- Rechts bzw. Pfeil-Links navigiert wird.
Zurück-Symbol
Zum Aufrufen der jeweils übergeordneten Menüebene des Systemmenüs. Man ge‐
langt so zurück bis zum Grundbild.
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27
3
Übersicht der Grundfunktionen
Betriebszustände
3.2 Betriebszustände
Vorbereitung
Der Kessel wird belüftet, der Dichtschieber geöffnet und die Lambdason‐
de beheizt.
Anheizen
Die Brennkammer wird mit Pellets befüllt.
Vorwärmen
Die Gebläsezündung schaltet ein und die Pellets dabei solange vorge‐
wärmt, bis sich ein Glutnest bildet. Für diesen Zeitraum ist der Einschub
deaktiviert.
Zünden
Mit der Gebläsezündung werden die Pellets angezündet. Die Flamme
wird auf die ganze Brennkammer verteilt. Die Ansteuerung des Ein‐
schubs ist im Parametermenü „Zünden“ definiert.
Heizen
Die Lambdatronic P 3200 steuert nach den Kesselsollwerten die Ver‐
brennung.
Feuererhaltung
Der Kessel hat keine Leistungsabnahme. Saugzug und Einschub sind
deaktiviert.
Abreinigen
Die Lambdatronic führt das Reinigungsprogramm durch (Dauer ca. 3
min). Dabei werden Rost und gegebenenfalls der Wärmetauscher gerei‐
nigt.
Abstellen Warten
Wenn der Kessel während der Anheizvorgänge (Anheizen, Vorwärmen,
Zünden) unterbrochen wird, wird eine definierte Zeitspanne lang bis zum
nächsten Startversuch gewartet.
Abstellen Warten 1
Der Saugzug läuft, um die noch vorhandenen Pellets zu verbrennen. Der
Einschub ist deaktiviert.
Abstellen Warten 2
Die Anlage wird mittels Kaminzug weiter belüftet. Der Einschub ist deak‐
tiviert.
Störung
ACHTUNG – Eine Störung steht an!
Störungsbehebung
Betriebsbereit
Die Lambdatronic steuert die angeschlossenen Heizungskomponenten.
Der Kessel wartet auf eine Startanforderung vom Hydraulikumfeld.
Kessel Aus
Die Lambdatronic P 3200 steuert die angeschlossenen Heizungskompo‐
nenten.
Alle Kesselaggregate sind deaktiviert. Raumaustragung aktiv!
28
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Übersicht der Grundfunktionen
Software des Touchbediengerätes aktualisieren
3
3.3 Software des Touchbediengerätes aktualisieren
❒ USB-Stick mit den notwendigen Daten (linux.bin; rootfs.img; update) an der USBSchnittstelle anstecken
❒ Menü „Displayeinstellungen“ → Menüpunkt „Softwareupdate / Service“ aufrufen
❒ Parameter „Bediengerät neu starten / Update durchführen“ auf „Ja“
setzen
➥ Updatevorgang wird gestartet
Anzeige während des Updatevorganges:
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29
3
Übersicht der Grundfunktionen
Software des Touchbediengerätes aktualisieren
Ist das Update vollständig abgeschlossen, wird angezeigt, dass der Stick entfernt wer‐
den kann
❒ USB-Stick entfernen
❒ USB-Abdeckklappe an der Walze schließen
➥ Klappe muss einrasten
❒ Auf Touch-Oberfläche tippen
Nach dem Neustart wird die Displaykalibrierung gestartet.
Ist die Kalibrierung abgeschlossen, wird ein abschließender Neustart durchgeführt.
Das Touch-Bedienteil ist nun auf dem neuesten Softwarestand.
HINWEIS
Ungenaue Kalibrierung
Ein ungenaues Tippen der gekennzeichneten Punkte kann dazu führen, dass das
Bedienteil nicht mehr ordnungsgemäß bedient werden kann! In diesem Fall ist ein
Software-Update erforderlich.
30
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Übersicht der Grundfunktionen
Touchscreen kalibrieren
3
3.4 Touchscreen kalibrieren
Kann die Touch-Oberfläche nicht mehr ordnungsgemäß bedient werden, ist eine Ka‐
librierung notwendig.
❒ Menü „Displayeinstellungen“ aufrufen
❒ Mit Pfeil-Ab blättern, bis das Untermenü "Softwareupdate / Service" angezeigt wird
und Untermenü aufrufen
❒ Im Untermenü "Softwareupdate / Service" den Parameter „Touchbedienung
neu kalibrieren“ aufrufen
Bedienungsanleitung Lambdatronic P 3200 - Touch | B0850213_de
31
3
Übersicht der Grundfunktionen
Touchscreen kalibrieren
❒ Parameter auf „JA“ setzen und Einstellung rechts unten bestätigen
➥ Das Touchscreen startet neu und beginnt mit der Kalibrierung
Zum Kalibrieren der Touch-Oberfläche sind 5 Punkte, welche durch ein Fadenkreuz
dargestellt werden, in der gezeigten Reihenfolge zu drücken. Nach erfolgter Kalibrie‐
rung wird ein Neustart ausgeführt.
HINWEIS
Ungenaue Kalibrierung
Ein ungenaues Tippen der gekennzeichneten Punkte kann dazu führen, dass das
Bedienteil nicht mehr ordnungsgemäß bedient werden kann! In diesem Fall ist ein
Software-Update erforderlich.
32
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4
Bedienung
Vor dem ersten Einschalten
4 Bedienung
4.1 Vor dem ersten Einschalten
HINWEIS
Die Erstinbetriebnahme durch den autorisierten Heizungsbauer oder den FrölingWerkskundendienst durchführen lassen!
4.1.1 Kontrolle der Regelung
❒ Platinen auf Fremdkörper (Drahtreste, Beilagscheiben, Schrauben,…) überprüfen
❒ Verdrahtungsprüfung durchführen:
Kontrolle auf lose, nicht isolierte Drähte, die einen Kurzschluss verursachen kön‐
nen
❒ Kontrolle der Steckerbelegung von Pumpen, Mischer und sonstigen Aggregaten,
die NICHT von Fröling vorgefertigt sind
❒ Anschluss der BUS-Leitung auf Kurzschluss prüfen
❒ Eingestellte Adressen und Abschluss-Jumper an den einzelnen Modulen kontrol‐
lieren (Heizkreismodule, Hydraulikmodule, Displays,…)
⇨ Siehe "Einstellen der Modul-Adresse" [Seite 24] sowie
⇨ Siehe "End-Jumper setzen" [Seite 23]
4.1.2 Kontrolle der angeschlossenen Aggregate
❒ Alle verwendeten Aggregate auf korrekten Anschluss kontrollieren
❒ Verdrahtungsprüfung durchführen:
Kontrolle auf lose oder nicht isolierte Drähte in den Klemmboxen von Pumpen,
Mischer und Umschaltventil, die einen Kurzschluss verursachen können
4.1.3 Kontrolle der Anlage
❒ Hauptsicherung für Kessel auf ausreichende Nennstromstärke prüfen (16A )
➥ Wird ein Sicherungsautomat verwendet, so ist ein Typ mit C16A zu verwenden.
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33
4
Bedienung
Kessel einschalten/ausschalten
4.2 Kessel einschalten/ausschalten
Kessel EIN
Kessel wird eingeschaltet. Heizkreise und Brauchwasser werden nach den eingestell‐
ten Programmen und Zeiten gesteuert.
Kessel AUS
Regelung stellt den Kessel kontrolliert ab und beginnt mit dem Reinigungszyklus.
Nach dem Reinigungszyklus wechselt der Kessel in den Zustand „Kessel Aus“. Die
Lambdatronic P 3200 steuert die angeschlossenen Heizungskomponenten. Alle Kes‐
selaggregate sind deaktiviert. Raumaustragung aktiv!
4.3 Navigieren im Infomenü
Im Infomenü werden sämtliche Systeminformationen angezeigt. Um zu den einzelnen
Menüpunkten zu gelangen, wird mit Pfeil-Rechts und Pfeil-Links zu den gewünschten
Informationen navigiert. Beim nächsten Aufrufen des Infomenüs wird die zuletzt ange‐
sehene Seite angezeigt.
34
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4
Bedienung
Navigieren im Systemmenü
4.4 Navigieren im Systemmenü
Im Systemmenü werden je nach Bedienerebene und Systemkonfiguration die verfüg‐
baren Menüpunkte angezeigt. Durch Tippen auf das Symbol wird der zugehörige Me‐
nüpunkt aufgerufen. Das Systemmenü ist in einem Ringpuffer aufgebaut, in dem mit
Pfeil-Rechts und Pfeil-Links navigiert wird. Beim nächsten Aufrufen des Systemmenüs
wird die zuletzt angesehene Seite angezeigt.
4.4.1 Navigieren in den Menüs
Nach dem Aufrufen eines Menüpunktes wird das zugehörige Zustandsbild mit aktuel‐
len Werten angezeigt. Sind z.B. mehrere Heizkreise vorhanden, so kann mit PfeilRechts bzw. Pfeil-Links zu dem gewünschten Heizkreis navigiert werden. Zu eventuell
weiteren vorhandenen Menüpunkten gelangt man mit derselben Vorgehensweise.
Die einzelnen Menüs sind für eine schnelle Navigation in Reiter unterteilt.
❒ Gewünschten Reiter antippen
➥ Parameterliste des ausgewählten Bereichs wird angezeigt
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4
Bedienung
Navigieren im Systemmenü
Die Parameterliste zeigt drei Parameter. Bei längeren Parameterlisten kann mit PfeilAuf und Pfeil-Ab geblättert werden. Befindet man sich am Anfang oder am Ende der
Parameterliste wird das entsprechende Pfeil-Symbol inaktiv.
36
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4
Bedienung
Parameter verändern
4.5 Parameter verändern
Parameter können nur dann verändert werden, wenn neben dem Parametertext das
Stift-Symbol angezeigt wird. Je nach Parameterart wird entweder der Nummern‐
block ...
... oder eine Auswahlliste angezeigt.
In beiden Fällen muss die Eingabe durch Tippen auf das Bestätigen-Symbol gespei‐
chert werden.
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37
4
Bedienung
Zeiten einstellen
4.6 Zeiten einstellen
In den einzelnen Menüs der Heizungskomponenten (Heizkreise, Boiler, …) kann im
Reiter „Zeiten“ das gewünschte Zeitfenster für die Komponente eingestellt werden.
Der Aufbau des Zeit-Menüs und die Vorgehensweise beim Ändern der Zeiten sind da‐
bei immer gleich.
❒ Mit Pfeil-Rechts oder Pfeil-Links zum gewünschten Wochentag navigieren
❒ Symbol unterhalb des Wochentags antippen
➥ Bearbeitungsfenster wird angezeigt
Pro Komponente und Tag können maximal vier Zeitfenster definiert werden.
❒ Gewünschtes Zeitfenster antippen
❒ Zeitfenster wird zur Bearbeitung geöffnet
❒ Anfangs- und Endzeit des Zeitfensters mit Pfeil-Auf und Pfeil-Ab einstellen
❒ Eingestelltes Zeitfenster durch Tippen auf das Bestätigen-Symbol speichern
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4
Bedienung
Zeiten einstellen
Um ein Zeitfenster zu löschen, die Zeiten so einstellen, dass die Stunden- und Minute‐
nanzeigen durch zwei Striche ersetzt werden.
Soll das eingestellte Zeitfenster auch für einen zusätzlichen Tag gelten, kann dies
durch Aktivieren des entsprechenden Tages übernommen werden.
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4
Bedienung
Einstellen von Datum/Uhrzeit
4.7 Einstellen von Datum/Uhrzeit
❒ Zum Einstellen / Ändern des angezeigten Datums sowie der angezeigten Uhrzeit,
am Grundbild rechts oben auf das Datum bzw. auf die Uhrzeit tippen.
❒ Anschließend erscheint ein Menü um das Datum sowie die Uhrzeit entsprechend
anzupassen. Zum Übernehmen der eingestellten Werte müssen Datum sowie
Uhrzeit durch Tippen auf das „Bestätigen-Symbol“ bestätigt werden.
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4
Bedienung
Schnellauswahlmenü
4.8 Schnellauswahlmenü
4.8.1 Funktion "Bedienebene"
Zum Wechseln der Bedienebene muss der entsprechende Code eingetippt werden.
⇨ Siehe "Bedienerebene wechseln" [Seite 48]
4.8.2 Funktion "Sprachauswahl"
Standardmäßig startet das Bedienteil in der Sprache „Deutsch“. Wird die Sprache des
Bedienteils geändert, startet das Bedienteil erneut und lädt sich sämtliche Texte in der
gewählten Sprache vom Kernmodul hoch.
4.8.3 Funktion "Kaminkehrer"
Die Kaminkehrerfunktion dient zur Emissionsmessung des Kessels durch den Kamin‐
kehrer. Zusätzliche Informationen sowie Vorgehensweise bei der Emissionsmessung
sind der Bedienungsanleitung des Kessels zu entnehmen.
❒ Der Kessel wird für 45 min. auf Nennlast betrieben
➥ Kesselsolltemperatur wird auf 70°C gestellt
➥ Heizungspumpen schalten sich ein und Mischerventile regeln auf die maximale
Vorlaufsolltemperatur
➥ Boiler und Pufferladepumpe werden regulär angesteuert
4.8.4 Funktion "Servicebetrieb"
Der Kessel wechselt in den Reinigungszustand, der Rost wird geöffnet, das Saugzug‐
gebläse mit minimaler Drehzahl angesteuert und die WOS-Technik aktiviert. Der Kes‐
sel bleibt bis zum Aktivieren einer anderen Betriebsart in diesem Zustand.
4.8.5 Funktion "Extraheizen"
Im Extraheizen werden Heizung und Brauchwasser für 6 Stunden lang geheizt. Die
eingestellte Betriebsart wird dabei ignoriert.
Achtung: Die im Menü „Heizen“ eingestellte Außentemperatur-Heizgrenze ist aktiv und
kann die Freigabe der Heizkreise verhindern!
4.8.6 Funktion "Sommerbetrieb"
Zum Wechseln in den Sommerbetrieb. Die Brauchwasserladung wird gemäß einge‐
stelltem Programm geregelt, die Regelung der Heizkreise ist deaktiviert.
4.8.7 Funktion "Betriebsart im Automatikbetrieb"
⇨ Siehe "Betriebsarten des Kessels" [Seite 42]
4.8.8 Funktion "Extraladen"
Einmalige manuelle Ladung des Brauchwassers. Nach der Ladung ist wieder die zu‐
vor eingestellte Betriebsart aktiv.
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4
Bedienung
Schnellauswahlmenü
4.8.9 Funktion "Touch reinigen"
Zum Reinigen der Oberfläche des Touchscreen. Die Oberfläche ist für die Dauer von
10 sek. inaktiv wodurch diese gereinigt werden kann ohne in ein Menü einzusteigen
bzw. irrtümlich einen Parameter zu verstellen.
4.9 Betriebsarten des Kessels
4.9.1 Begriffserklärungen
Kesselzeit
Ist jene Zeit, in der der Kessel Wärme produziert, d.h. der Kessel wird in dieser Zeit
auf seine Kessel-Solltemperatur geregelt. Außerhalb dieser Zeit steht für das Hei‐
zungsumfeld keine Wärme zur Verfügung.
❒ Bei vorhandenem Pufferspeicher wird die Kesselzeit durch die Pufferzeit ersetzt
Heizzeiten des Kessels
Pufferladezeit
Ist jene Zeit, in der der Puffer durch den Kessel geladen werden kann, vorausgesetzt
das Kriterium für einen Kesselstart ist erreicht (Parameter „Kesselstart, wenn
Differenz zwischen Kesselsoll und Pufferoben größer“).
❒ Die Pufferladung erfolgt nur im eingestellten Zeitfenster!
⇨ Siehe "Heizzeiten des Pufferspeichers" [Seite 75]
Heizzeit
Ist jene Zeit, in der der Heizkreis mit der gewünschten Temperatur versorgt wird. Au‐
ßerhalb dieser Zeit (Absenkbetrieb) wird der Heizkreis bei Bedarf mit reduzierter Tem‐
peratur versorgt.
❒ Vorraussetzung: eine ausreichend hohe Temperatur im Kessel oder Puffer oben!
⇨ Siehe "Heizzeiten der Heizkreise" [Seite 62]
Boilerladezeit
Ist jene Zeit, in der die Boilerladung freigegeben ist.
❒ Vorraussetzung: Die minimale Boilertemperatur ist unterschritten und der Kessel
oder der Puffer hat eine ausreichend hohe Temperatur.
⇨ Siehe "Heizzeiten des Boilers" [Seite 67]
Befüllzeit
Ist jener Zeitpunkt, in der der Befüllvorgang des Tagesbehälters gestartet wird. So
kann verhindert werden, dass der Befüllvorgang während unpassenden Zeiten (z.B.
Nachtruhe) automatisch gestartet wird.
❒ Hinweis: Für die Befüllung wird der Kessel abgestellt. Daher ist es empfehlenswert
die Befüllzeiten vor oder nach den Pufferlade- bzw. Kesselzeiten anzulegen, um
die Bereitstellung der Energie in diesen Zeiten durchgehend zu gewährleisten.
42
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4
Bedienung
Betriebsarten des Kessels
4.9.2 Übergangsbetrieb ohne Puffer
Im Übergangsbetrieb ohne Puffer produziert der Kessel nur innerhalb der eingestellten
Kesselzeiten Wärme. Außerhalb dieser Zeiten stellt der Kessel geregelt ab und geht in
den Zustand „Betriebsbereit“. Daher muss beachtet werden, dass bei dieser Be‐
triebsart Heizkreise und Boiler nur innerhalb der Kesselzeiten mit Wärme versorgt
werden.
Die Kesselzeiten wurden im Beispiel 1 so angesetzt, dass sie den nötigen Wärmebe‐
darf abdecken. Die Heizzeiten und Boilerladezeiten wurden in den Bereich der Kessel‐
zeiten angesetzt, wobei die Heizzeit um ca. eine Stunde zur Kesselzeit nach hinten
verlängert wurde. Dies ermöglicht die Nutzung der restlichen Energie im Kessel durch
die Heizreise nach Ende der Kesselzeit.
Zu beachten ist, dass außerhalb der Kesselzeiten für den Absenkbetrieb nur solange
Wärme zur Verfügung steht, bis die Kesseltemperatur unter den Einstellwert (Parame‐
ter „Die Pumpen laufen ab“) gesunken ist.
Beispiel 1:
Übergangsbetrieb ohne Puffer
Kesselzeit 1
Kesselzeit 2
Heizzeit 1
Heizzeit 2
Absenkbetrieb
Boilerladezeit 1
Boilerladezeit 2
Zeit
Tipp: Bei Anlagen mit Solaranlagen wählt man die Boilerladezeit so, dass die Energie
der Sonne genutzt werden kann.
Beispiel 2:
Übergangsbetrieb ohne Puffer mit Solaranlage
Kesselzeit 1
Kesselzeit 2
Heizzeit 1
Heizzeit 2
Absenkbetrieb
Boilerladezeit 1
Zeit
Bedienungsanleitung Lambdatronic P 3200 - Touch | B0850213_de
43
4
Bedienung
Betriebsarten des Kessels
4.9.3 Übergangsbetrieb mit Puffer
Im Übergansbetrieb mit Puffer produziert der Kessel nur dann Wärme, wenn der Puf‐
fer innerhalb der eingestellten Pufferladezeit auch tatsächlich Wärme anfordert. Au‐
ßerhalb dieser Zeiten ist der Kessel im Zustand „Betriebsbereit“.
Die Heizzeiten setzt man innerhalb der Pufferladezeiten an, damit die Bereitstellung
der Wärme über die gesamte Heizzeit gewährleistet ist.
Zu beachten ist, dass Heizkreis und Boiler nur so lange mit Wärme versorgt werden,
solange die Puffertemperatur für die Anforderung ausreicht.
Beispiel 1:
Übergangsbetrieb mit Puffer
Pufferladezeit 1
Heizzeit 1
Heizzeit 2
Absenkbetrieb
Boilerladezeit 1
Boilerladezeit 2
Zeit
Tipp. Bei Anlagen mit Puffer und Solaranlage wählt man die Pufferladezeit so, dass
die Energie der Sonne genutzt werden kann.
Um ausreichend Wärme bei Beginn von Boilerladezeit und Heizzeit gewährleisten zu
können, ist es empfehlenswert, die Pufferladezeit vor Beginn der Boiler- oder Heizzeit
anzusetzen.
Beispiel 2:
Übergangsbetrieb mit Puffer und Solaranlage
Pufferladezeit 1
Heizzeit 1
Heizzeit 2
Absenkbetrieb
Boilerladezeit 1
Boilerladezeit 2
Zeit
44
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4
Bedienung
Betriebsarten des Kessels
4.9.4 Winterbetrieb ohne Puffer
Im Winterbetrieb produziert der Kessel rund um die Uhr Wärme, d.h. er versucht 24
Stunden am Tag seine Kesselsolltemperatur zu halten. Die eingestellten Kesselzeiten
werden dabei ignoriert.
Die Heizzeiten und Boilerladezeiten können beliebig über den gesamten Tag verteilt
werden.
Beispiel 1:
Winterbetrieb
Heizzeit 1
Heizzeit 2
Absenkbetrieb
Boilerladezeit 2
Boilerladezeit 1
Zeit
Tipp: Bei Anlagen mit Solaranlage wählt man die Boilerladezeit so, dass die Energie
der Sonne genutzt werden kann.
Beispiel 2:
Winterbetrieb mit Solaranlage
Heizzeit 1
Heizzeit 2
Absenkbetrieb
Boilerladezeit 1
Zeit
4.9.5 Winterbetrieb mit Puffer
Um einen effizienten Betrieb zu erzielen, ist bei Anlagen mit Puffer anstatt des Winter‐
betriebs der Übergangsbetrieb einzustellen.
Bei Anlagen mit Pufferspeicher ist der Übergangsbetrieb einzustellen!
⇨ Siehe "Übergangsbetrieb mit Puffer" [Seite 44]
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45
4
Bedienung
Betriebsarten des Kessels
4.9.6 Sommerbetrieb ohne Puffer
Im Sommerbetrieb produziert der Kessel nur dann Wärme, wenn der Boiler innerhalb
der eingestellten Boilerladezeit auch tatsächlich Wärme anfordert.
Beispiel 1:
Sommerbetrieb
Boilerladezeit 1
Boilerladezeit 2
Zeit
Tipp: Bei Anlagen mit Solaranlage wählt man die Boilerladezeit so, dass die Energie
der Sonne genutzt werden kann.
Beispiel 2:
Sommerbetrieb mit Solaranlage
Boilerladezeit 1
Zeit
46
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4
Bedienung
Betriebsarten des Kessels
4.9.7 Sommerbetrieb mit Puffer
Bei Anlagen mit Pufferspeicher ist zu beachten, dass im Sommerbetrieb die Pufferla‐
dezeiten aktiv bleiben, da der Boiler aus dem Pufferspeicher mit Wärme beliefert wird.
Der Kessel produziert innerhalb der Pufferladezeit nur dann Wärme, wenn die minima‐
le Puffertemperatur unterschritten ist und der Boiler Wärme anfordert.
Beispiel 1:
Sommerbetrieb mit Puffer
Pufferladezeit 1
Boilerladezeit 1
Boilerladezeit 2
Zeit
Tipp: Bei Anlagen mit Puffer und Solaranlage wählt man die Pufferladezeit so, dass
die Energie der Sonne genutzt werden kann.
Beispiel 2:
Sommerbetrieb mit Puffer und Solaranlage
Pufferladezeit 1
Boilerladezeit 1
Boilerladezeit 2
Zeit
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47
4
Bedienung
Erstinbetriebnahme
4.10 Erstinbetriebnahme
4.10.1 Bedienerebene wechseln
Der Funktionsumfang des Touchdisplays ist abhängig von der aktuell eingestellten
Bedienerebene. Zum Wechseln in eine andere Bedienerebene muss im Schnellaus‐
wahlmenü die Funktion „Bedienebene“ aufgerufen werden.
⇨ Siehe "Schnellauswahlmenü" [Seite 41]
Nach Eingabe und Bestätigung des entsprechenden Bediener-Codes sind unter‐
schiedlich viele Funktionen möglich. Die Bedienerebenen "Installateur" und "Service"
werden zusätzlich am Grundbild oberhalb des Schnellauswahlmenü-Symbols ange‐
zeigt.
Bedienebene
48
Beschreibung
Kindersicherung
(Code 0)
In der Ebene „Kindersicherung“ wird lediglich das Menü „Zu‐
stand“ angezeigt. Ein Verändern von Parametern ist in dieser
Ebene nicht möglich.
Kunde
(Code 1)
Standard-Ebene im Normalbetrieb des Touchdisplays. Alle kun‐
denspezifischen Parameter werden angezeigt und können ver‐
ändert werden.
Installateur / Service
Freigabe der Parameter zum Anpassen der Steuerung an die
Komponenten (sofern konfiguriert) der Anlage.
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4
Bedienung
Erstinbetriebnahme
4.10.2 Anlagenart einstellen
Menü Anlagenart aufrufen
❒ Im Systemmenü den Menüpunkt „Anlage“ aufrufen
❒ Anschließend zum Menüpunkt „Anlagenart“ navigieren und in das Menü einstei‐
gen
Bedienungsanleitung Lambdatronic P 3200 - Touch | B0850213_de
49
4
Bedienung
Erstinbetriebnahme
Kesseltype auswählen
Die Kesseltypauswahl des Pelletskessels P4 Pellet wird in zwei Leistungsgruppen ein‐
geteilt:
- P4 Pellet 8 – 25
- P4 Pellet 32 – 100
Im Auslieferungszustand ist die entsprechende Leistungsgruppe bereist vorkonfigu‐
riert, die tatsächliche Nennwärmeleistung sowie hydraulisches Umfeld müssen noch
eingestellt werden!
HINWEIS! Nur für geschultes Personal!
❒ Im Menü Kesseltype zum vorkonfigurierten Menü navigieren und aufrufen.
❒ Im Untermenü tatsächliche Leistungsgröße sowie zutreffende Parameter aktivie‐
ren.
➥ Aktive Parameter sind durch das Bestätigen-Symbol gekennzeichnet
Lambdasonde vorhanden
Kesselfreigabe – Eingang vorhanden
⇨ Siehe "Kesselfreigabe-Eingang" [Seite 11]
50
JA
NEIN
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4
Bedienung
Erstinbetriebnahme
Automatische Kesselabschaltung, wenn keine Wärmeanforderung
NEIN
Manueller Vorratsbehälter vorhanden
NEIN
Saugschneckenaustragung vorhanden
NEIN
Saugschneckenaustragung mit Umschalteinheit
NEIN
Universalabsaugung mit manueller Umschaltung
JA
Universalabsaugung mit automatischer Umschaltung
NEIN
Rücklaufmischer mittels HK1
NEIN
Rücklaufmischer mittels externen Mischermodul
NEIN
HINWEIS: Nachdem alle zutreffenden Parameter gesetzt wurden, müssen die Kessel‐
standardwerte im Menü „Kessel“ unter Einstellpunkt „Allgemeine Einstellungen“ über‐
nommen werden!
Parameter
Kesselstandardwerte über‐
nehmen
Beschreibung
NEIN Wird dieser Parameter auf „JA“ gesetzt, so werden die
aktuellen Parameter für den ausgewählten Kessel ge‐
setzt. Nachdem die Werte übernommen sind, springt der
Parameter auf „NEIN“.
Automatische Kesselabschaltung, wenn keine Wärmeanforderung
Dieser Parameter ist nur bei Anlagen ohne Pufferspeicher aktiv (Hydrauliksystem 0
und 3), bei allen anderen Hydrauliksystemen wird dieser zwar angezeigt, hat jedoch
keine Funktion!
Bei der Betriebsart „Winterbetrieb“ sowie „Übergangsbetrieb“ versucht der Kessel
während des eingestellten Zeitfensters seine Kesselsolltemperatur zu halten, unab‐
hängig davon ob eine Wärmeanforderung von Heizungsumfeld (Heizkreis, Boiler) an‐
steht. Ist dieser Parameter auf „JA“ gestellt und das Heizungsumfeld mit Wärme ver‐
sorgt, so stellt der Kessel trotzdem ab.
Manueller Vorratsbehälter vorhanden
Steht dem Kessel kein Pellets-Lagerraum zur Verfügung, so kann beim P4 Pellet 8 –
25 ein manueller Vorratsbehälter eingesetzt werden. In diesem Fall ist der Parameter
„Manueller Vorratsbehälter vorhanden“ auf JA zu stellen.
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51
4
Bedienung
Erstinbetriebnahme
Saugschneckenaustragung vorhanden
Kommt im Pellets-Lagerraum ein Saugschneckensystem, der Pellets-Maulwurf oder
ein Erdtanksystem mit motorisierter Entnahmeeinheit als Austragsystem verwendet,
so muss bei der Inbetriebnahme der Parameter „Saugschneckenaustragung
vorhanden“ auf JA gestellt werden.
Saugschneckenaustragung mit Umschaltung
Wird das 1-2-3 Saugschneckensystem im Pellets-Lagerraum verbaut, so ist der Para‐
meter „Saugschneckenaustragung mit Umschalteinheit“ auf JA zu stellen
Universalabsaugung mit manueller Umschaltung
Kommt im Pellets-Lagerraum das Saugsystem UNO bzw. ECO oder ein Sacksilo bzw.
Fremdsacksilo zum Einsatz so ist der Parameter „Universalabsaugung mit manueller Umschalteinheit“ auf JA zu stellen
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4
Bedienung
Erstinbetriebnahme
Universalabsaugung mit automatischer Umschaltung
Wird im Pellets-Lagerraum das Saugsystem Pellets-Box ECO Komfort eingesetzt, so
ist der Parameter „Universalabsaugung mit automatischer Umschalteinheit“ auf JA zu stellen. Nach jedem fünften Befüllvorgang wird automatisch auf die
nächste Pelletssaugsonde weitergeschaltet. Sollten bei einer Pelletssaugsonde keine
Pellets weggesaugt werden können, so wird ebenfalls auf die nächste Pelletssaugson‐
de weitergeschaltet.
Systemauswahl
Hydrauliksystem 0
Hydrauliksystem 1
Hydrauliksystem 2
Hydrauliksystem 3
Hydrauliksystem 4
Beschreibung siehe Broschüre „Energiesyste‐
me Lambdatronic P 3200“
Hydrauliksystem für S3 Kessel
NICHT ANWÄHLEN
Hydrauliksystem 12
Hydrauliksystem 13
ANWÄHLEN
ANWÄHLEN
Beschreibung siehe Broschüre „Energiesyste‐
me Lambdatronic P 3200“
Variante 1
Variante 2 und 5
Variante 3
Variante 4
Mehrhaus - Schemen
Slavekessel bei Kesselfolgeschaltung
Nur bei Anlagen im Kaskadenverbund!
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53
4
Bedienung
Erstinbetriebnahme
Liegt bei der Anlage ein Unverbindlicher Planungsvorschlag vor, so kann das einzu‐
stellende Hydrauliksystem an der rechten oberen Ecke des Planungsvorschlages ab‐
gelesen werden.
Liegt keines vor, so kann aus nachfolgender Auswahlmatrix das anlagenspezifisch
einzustellende Hydrauliksystem ermittelt werden:
Hydrauliksystem 2
Hydrauliksystem 3
Hydrauliksystem 4
Hydrauliksystem 12
Hydrauliksystem 13
Variante 1
Variante 2 und 5
Variante 3
Variante 4
54
JA / NEIN
Masterkessel bei Kaskade
Solar
Zirkulationspumpe
Netzpumpe
Hydrauliksystem 1
Freiprog. Differenzregler
Hydrauliksystem 0
Boilervorrang
Umschaltventil vorhanden
Brennerverblockung
Zusatzfunktionen
Puffer im Haus 4
Puffer im Haus 3
Puffer im Haus 2
Puffer im Heizhaus
Solar über externen WT
Puffermitte Fühler
4-Fühler-Management
Kessel 2
Puffer
Systemabhängige Komponenten
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4
Bedienung
Erstinbetriebnahme
Boilerumfeld
Boiler 01 vorhanden
❒
Boiler 02 vorhanden
❒
:
:
Boiler 08 vorhanden
❒
Heizkreisumfeld
Heizkreis 01 vorhanden
❒
Fernversteller 01 vorhanden
❒
Heizkreis 02 vorhanden
❒
Fernversteller 02 vorhanden
❒
:
:
Heizkreis 18 vorhanden
❒
Fernversteller 18 vorhanden
❒
❒ Der Parameter „Fernversteller XX vorhanden“ ist mit einem Häkchen zu versehen,
wenn für den jeweiligen Heizkreis einer der 3 dargestellten Fernversteller verwen‐
det wird.
Bedienungsanleitung Lambdatronic P 3200 - Touch | B0850213_de
55
4
Bedienung
Erstinbetriebnahme
Solarumfeld
56
Solarkollektor 01 vorhanden
❒
Wird statt dem Umschaltventil eine zweite Pumpe verwendet
❒
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4
Bedienung
Erstinbetriebnahme
4.10.3 Vor dem ersten Anheizen
❒ Systemdruck der Heizungsanlage prüfen
❒ Prüfen, ob die Heizungsanlage komplett entlüftet ist
❒ Prüfen, ob die Sicherheitseinrichtungen vorhanden sind und deren Funktion ge‐
währleistet ist
❒ Prüfen, ob eine ausreichende Be- und Entlüftung des Heizraums gewährleistet ist
❒ Dichtheit des Kessels prüfen
➥ Alle Türen und Revisionsöffnungen müssen dicht schließen!
❒ Breitbandsonde kalibrieren
⇨ Siehe "Kalibrierung starten" [Seite 110]
❒ Kontaktschalter der Isoliertür auf Funktion prüfen
⇨ Siehe "Digitale Eingänge" [Seite 100]
Antriebe
❒ Antriebe und Stellmotoren auf Funktion und Drehrichtung prüfen
⇨ Siehe "Analoge Ausgänge" [Seite 100] und
⇨ Siehe "Digitale Ausgänge" [Seite 99]
Sensoren prüfen
Unten angeführte Sensoren im Menü der digitalen Eingänge prüfen:
⇨ Siehe "Digitale Eingänge" [Seite 100]
Sensor
Belegung
Beschreibung
Türkontakt
A0 … Tür geschlossen, Schalter be‐
tätig
A1 … Tür offen, Schalter nicht betä‐
tigt
Schalter so einstellen, dass beim
Öffnen einer Aschetür der Saug‐
zug läuft.
Stopfsensor
Stopfsensor (Schließer):
Der Stopfsensor wird beim Saug‐
system mit Schneckenaustra‐
gung verwendet und im Absaug‐
stück eingebaut.
A0 … Sensor nicht belegt
A1 … Sensor belegt
Die Einstellung ist gleich dem
Sensor „Niveau Max“.
Niveau Max
Niveau Max (Öffner):
Sensor „Niveau Max“ einstellen
A0 … Sensor belegt
A1 … Sensor nicht belegt
Niveau Min
Niveau Max (Öffner):
Sensor „Niveau Max“ einstellen
A0 … Sensor belegt
A1 … Sensor nicht belegt
Rost offen
A0 … Rost geschlossen
A1 … Rost offen
Rost geschlossen
A0 … Rost offen
A1 .. Rost geschlossen
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Beide Parameter müssen immer
unterschiedlich belegt sein!
57
4
Bedienung
Erstinbetriebnahme
Sensor "Niveau Max und Niveau Min" einstellen
Im Auslieferungszustand ist die Werkseinstellung des
Sensors mit einem Siegel gesichert. Änderungen an
der Einstellung dürfen nur durch den geschulten Fach‐
mann durchgeführt werden.
Die Kontroll-LED darf nur bei Erkennung von Material
leuchten.
2
1
❒ Leuchtet die Kontroll-LED ständig, ist die Empfind‐
lichkeit zu hoch eingestellt.
➥ Empfindlichkeit der Einstellschraube durch
Linksdrehung reduzieren
❒ Reagiert die Kontroll-LED trotz Pelletsförderung
nicht, ist die Empfindlichkeit zu niedrig eingestellt
➥ Empfindlichkeit an der Einstellschraube durch
Rechtsdrehung erhöhen
4.10.4 Anlage starten bei Erstinbetriebnahme
Brennstoff in Brennkammer befördern
Bei Erstinbetriebnahme sind keine Pellets im Stoker:
❒ Parameter „Pelletsbehälter manuell befüllen (Startet erst bei offenem Schieber)“
auf EIN stellen
➥ Der Zyklon wird mit Pellets befüllt, schaltet automatisch bei 100% Füllstand ab
und stellt den Parameter wieder auf AUS
❒ Parameter „Brennstoff manuell in die Brennkammer“ auf EIN stellen
❒ Sobald die ersten Pellets in die Brennkammer fallen, Parameter wieder auf AUS
stellen
☞ Vorgang im Schauglas der Stokerschnecke beobachten
❒ Parameter „Rost – Antrieb“ auf ZURÜCK stellen
❒ Pellets aus der Aschelade unter dem Rost entfernen
❒ Parameter „Rost – Antrieb“ auf VOR stellen
58
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Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Heizen
5
5 Menü-Übersicht und Parameter
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59
5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Heizen
5.1 Menü - Heizen
⇨ Siehe "Navigieren im Systemmenü" [Seite 35]
5.1.1 Zustandsanzeigen der Heizkreise
Parameter
Heizkreis nach Programm steuern
(NEIN -> Heizkreis ist ausgeschal‐
tet)
Beschreibung
JA
NEIN -> Heizkreis ist komplett ausgeschaltet. Kein Frostschutz!
Vorlauf-Isttemperatur
46°C
Anzeige der aktuellen Vorlauftemperatur
Vorlauf-Solltemperatur
52°C
Der errechnete Sollwert der Vorlauftemperatur
Raumtemperatur
21°C
Temperatur am Fernversteller des aktuellen Heizkreises (Option)
Partyschalter
Auto
Zeigt die aktuelle Schalterstellung am Fernversteller (Option)
(Party) = Partybetrieb; das Absenkprogramm wird ignoriert
(Absenken) = Absenkbetrieb; die Heizphasen werden ignoriert
(Auto) = Automatikbetrieb; Heizphasen gemäß Absenkprogramm
(Aus) = Ausgeschaltet; Heizkreis deaktiviert, nur Frostschutz!
Außentemperatur
60
2°C
Anzeige der aktuellen Außentemperatur
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Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Heizen
5.1.2 Temperatureinstellungen der Heizkreise
Parameter
Beschreibung
Gewünschte Raumtemperatur wäh‐
rend des Heizbetriebs
20°C
Raumtemperatur während des Heizbetriebs (nur mit Fernversteller)
Gewünschte Raumtemperatur wäh‐
rend des Absenkbetriebs
16°C
Raumtemperatur während des Absenkbetriebs (nur mit Fernversteller)
Gewünschte Vorlauftemperatur bei
+10°C Außentemperatur
40°C
Mit diesen zwei Arbeitspunkten wird die Heizkurve an das jeweilige Sys‐
tem angepasst.
Gewünschte Vorlauftemperatur bei
-10°C Außentemperatur
60°C
Reglerverstärkung Raumtemperatur
Kp-Rm
6.0
Einflussfaktor der Raumtemperatur auf die Vorlauftemperatur des Heiz‐
kreises. Bei einer Abweichung der Raumtemperatur von +/- 1°C wird der
Sollwert der Vorlauftemperatur um diesen Wert korrigiert.
(Parameter nur bei optionalem Fernversteller)
Empfohlene Werte für:
- Fußbodenheizung: 2 - 3
- Radiatoren (Neubau): 4 – 5
- Radiatoren (Altbau): 6 – 7
Hinweis: Fremdeinflüsse auf die Raumfühler beachten!
Absenkung der Vorlauftemperatur
im Absenkbetrieb
15°C
Die Vorlauftemperatur wird während des Absenkbetriebs um diesen Wert
reduziert.
Außentemperatur, unter der die
Heizkreispumpe im Heizbetrieb ein‐
schaltet
18°C
Überschreitet die Außentemperatur während des Heizbetriebs diesen
Grenzwert, werden Heizkreispumpen und Mischer deaktiviert.
Außentemperatur, unter der die
Heizkreispumpe im Absenkbetrieb
einschaltet
7°C
Unterschreitet die Außentemperatur während des Absenkbetriebs diesen
Grenzwert, werden Heizkreispumpen und Mischer aktiviert.
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61
5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Heizen
Maximale Heizkreis Vorlauftempera‐
tur
75°C
Maximaltemperatur zur Begrenzung der Vorlauftemperatur mit welcher der
Heizkreis versorgt wird.
Maximale Boiler Vorlauftemperatur
75°C
Wird der Boiler 1 direkt über den Heizkreis 1 versorgt, so kann für den
Zeitpunkt der Boilerladung eine andere maximale Vorlauftemperatur ein‐
gestellt werden.
Frostschutztemperatur
10°C
Wenn die Raumtemperatur oder die Vorlauftemperatur kleiner als der ein‐
gestellte Wert ist, wird die Heizkreispumpe eingeschaltet.
5.1.3 Heizzeiten der Heizkreise
⇨ Siehe "Zeiten einstellen" [Seite 38]
5.1.4 Serviceparameter der Heizkreise
Parameter
Beschreibung
Heizkreispumpe
A0
HK Mischer AUF
A0
HK Mischer ZU
A0
Laufzeit des Mischers
240s
Dient zum Testen der einzelnen Ausgänge.
Mischerlaufzeit des verwendeten Heizkreismischers einstellen.
Empfehlung um Mischerschwingung zu verringern: Nicht < 150s stellen
Heizkreispumpe ausschalten, wenn
Vorlauf Soll kleiner ist als
62
20°C
Wird eine Vorlaufsolltemperatur berechnet, die kleiner ist als der hier ein‐
gestellte Wert, schaltet die Heizkreispumpe ab und der Mischer fährt zu.
(nur ohne Fernversteller)
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5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Heizen
Parameter
Darf dieser Heizkreis bei aktivem
Boilervorrang heizen
Von welchem Puffer oder Verteiler
wird dieser HK versorgt (0=Kessel)
Hochtemperaturanforderung auf‐
grund Boiler 1 Ladung
Beschreibung
NEIN
1
Standardmäßig werden die Heizkreise bei aktivem Boilervorrang erst bei
vollständig geladenem Boiler freigegeben. Wird dieser Parameter auf „JA“
gesetzt, ist der Boilervorrang für diesen Heizkreis deaktiviert.
HINWEIS: Gilt nur bei Mehrhaussystemen (Varianten)
Zuordnung der Wärmequelle für diesen Heizkreis:
0 = Kessel, 1 = Puffer 01, ...
NEIN
Wird der Boiler 1 direkt über den Heizkreis sowie Umschaltventil versorgt,
so muss dieser Parameter auf „JA“ gestellt werden. Steht eine Boileranfor‐
derung an, und die Kriterien für eine Boilerladung sind erreicht, so schaltet
das Umschaltventil sofort den Weg zur Boilerladung frei. Die Heizkrei‐
spumpe läuft sobald das Kriterium „Laden wenn Kessel und Boiler
eine Temperaturdifferenz“ erreicht ist. Ist die Boilerladung abge‐
schlossen stoppt die Heizkreispumpe, das Umschaltventil bleibt noch ei‐
nen definierten Zeitraum aktiv und der Heizkreismischer schließt. Ist die
Zeit abgelaufen, so wird der Heizkreis wieder witterungsgeführt versorgt.
HINWEIS: Parameter nur bei Heizkreis 1 verfügbar und in der Regel nur in
Verbindung mit dem Pelletskessel P1 Pellet als Unit-Ausführung in Ver‐
wendung!
Hochtemperaturanforderung auf‐
grund Boilerladung
NEIN
Wird dieser Parameter auf JA gestellt, so wird die Fernleitung gemäß ein‐
gestellter Heizkurve + Überhöhung betrieben. Für eine Boilerladung wird
die Fernleitung kurzfristig mit einer höheren Temperatur, jedoch nach ab‐
geschlossener Boilerladung wieder gemäß Heizkurve versorgt.
HINWEIS: Parameter nur bei Heizkreis 2 verfügbar!
Für Hochtemperaturanforderung
Boiler 1 nicht überwachen
NEIN
Befindet sich der Boiler 1 vor dem Netzmischer soll dieser die Temperatur‐
regelung der Fernleitung nicht beeinflussen, somit ist dieser Parameter
auf JA zu setzen.
HINWEIS: Parameter nur bei Heizkreis 2 verfügbar!
⇨ Siehe "Digitale Ausgänge" [Seite 99]
5.1.5 Serviceparameter für Aufheizprogramm
Parameter
Aufheizprogramm aktiv
Aktueller Tag des Aufheizpro‐
gramms
Beschreibung
NEIN
1
Wird dieser Parameter aktiviert startet das eingestellte 30-tägige Aufheiz‐
programm. Nach den 30 Tagen wird der eingestellt Heizkreis wieder nor‐
mal betrieben.
Zeigt den aktuellen Tag des laufenden Aufheizprogramms
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5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Heizen
Parameter
Für welchen Heizkreis soll das Auf‐
heizprogramm gelten
Beschreibung
1
Der Parameter bestimmt, welcher Heizkreis mit dem Aufheizprogramm
versorgt wird. Heizkreis 1 … 18
❒ Nur Auswahl von einem Heizkreis möglich!
Welches Aufheizprogramm wird ver‐
wendet
1
VL Soll für alle Tage bei Programm
7
35°C
Der Verlauf der Vorlauftemperatur in den Aufheizprogrammen 1 – 6 ist fix
vorgegeben. Beim Aufheizprogramm 7 ist die Vorlauftemperatur frei wähl‐
bar.
Bei aktivem Aufheizprogramm 7 wird der ausgewählte Heizkreis auf die
eingestellte Vorlauftemperatur geregelt.
⇨ Siehe "Aufheizprogramme" [Seite 64]
Aufheizprogramme
Aufheizprogramm 1:
Aufheizprogramm 5:
Aufheizprogramm 2:
Aufheizprogramm 6:
64
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Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Heizen
Aufheizprogramm 3:
Aufheizprogramm 7:
Aufheizprogramm 4:
Angeführte Aufheizprogramme sind unverbindliche
Vorschläge. Wird das Aufheizprogramm zum Aushei‐
zen eines Estrichs verwendet, muss Rücksprache
mit dem Estrich-Hersteller bzw. Installateur gehalten
werden
5.1.6 Allgemeine Einstellungen
Parameter
Korrekturwert für den
Außenfühler
Heizkreismodul wovon der
Außenfühler eingelesen
wird (0=Kernmodul)
Raumfühlereingänge für Raumther‐
mostat verwenden
Beschreibung
0°C
Zeigt der Außenfühler einen falschen Wert an, kann der Wert mit diesem
Parameter angepasst werden.
0
Wird der Außenfühler nicht vom Kernmodul eingelesen, muss hier die Ad‐
resse des jeweiligen Heizkreismoduls +1 eingestellt werden. (Fühler 1 am
jeweiligen Modul)
NEIN
Werden Raumthermostate statt Raumfühler verwendet muss dieser Para‐
meter auf JA gesetzt werden.
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5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Wasser
5.2 Menü - Wasser
⇨ Siehe "Navigieren im Systemmenü" [Seite 35]
5.2.1 Zustandsanzeigen des Boilers
Parameter
Beschreibung
Boilertemperatur oben
60°C
Aktuelle Temperatur im oberen Bereich des Boilers. Der Boiler wird wäh‐
rend der Ladezeiten solange beheizt, bis der eingestellt Parameter „Gewünschte Boilertemperatur“ erreicht ist.
Boilertemperatur Solarreferenz
55°C
Aktuelle Temperatur im unteren Bereich des Boilers.
(Parameter nur bei Solarregister verfügbar)
Boilerpumpe Ansteuerung
0%
Gibt die Drehzahl der Boilerpumpe in Prozent der Maximaldrehzahl an
5.2.2 Temperatureinstellungen des Boilers
Parameter
Beschreibung
Gewünschte Boilertemperatur
55°C
Bei Erreichen dieser Boilertemperatur schaltet die Boilerladepumpe ab.
Nachladen, wenn Boilertemperatur
unter
45°C
Unterhalb dieser Boilertemperatur wird das Nachladen des Boilers freige‐
geben.
66
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5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Wasser
Laden wenn Puffer und Boiler eine
Temperaturdifferenz
6°C
Wenn die obere Puffertemperatur um diesen Wert höher ist als die Boiler‐
temperatur, wird die Boilerladepumpe freigegeben.
(Nur bei Systemen mit Pufferspeicher)
Laden wenn Kessel und Boiler eine
Temperaturdifferenz
6°C
Startwert der Boilerladung. Die Kesseltemperatur muss um diesen Wert
höher sein als die Boilertemperatur, damit die Boilerladung startet.
(Nur bei Systemen ohne Pufferspeicher)
Soll Differenz zwischen Kessel und
Boiler
10°C
Anpassung der Kesselsolltemperatur, um die gewünschte Boilertempera‐
tur zu erreichen.
Kesselsolltemperatur = Boilersolltemperatur + Differenz
Ist die Kesselsolltemperatur höher als die Boilersolltemperatur + Differenz,
wird die Kesselsolltemperatur beibehalten.
(Nur bei Systemen ohne Pufferspeicher)
5.2.3 Heizzeiten des Boilers
⇨ Siehe "Zeiten einstellen" [Seite 38]
5.2.4 Serviceparameter des Boilers
Bedienungsanleitung Lambdatronic P 3200 - Touch | B0850213_de
67
5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Solar
Parameter
Beschreibung
Restwärmenutzung
NEIN
Funktion kann nur bei Anlagen mit Rücklaufmischer und keinem Puffer‐
speicher genutzt werden. Hierbei wird die restliche Energie in den Boiler
abgeführt, der Parameter "Kesseltemperatur, ab der alle Pumpen laufen dürfen“ wird dabei ignoriert. Die Pumpe wird mit Minimal‐
drehzahl angesteuert, bis die Kesseltemperatur kleiner als die Boilertem‐
peratur + 3°C ist
Boiler nur einmal pro Tag aufladen
NEIN
Ist dieser Parameter auf "JA" gestellt, wird ein mehrmaliges Aufheizen an
einem Tag unterbunden.
Legionelle Aufheizung aktiv
JA
Einmal pro Woche wird der Boiler auf mindestens 65°C erwärmt.
Welcher Tag ist für die legionelle
Aufheizung vorgesehen
MO
Wochentag an dem die legionelle Aufheizung durchgeführt wird.
Von welchem Puffer oder Verteiler
wird dieser Boiler versorgt (0=Kes‐
sel)
1
Beim Einsatz mehrerer Pufferspeicher bzw. Heizverteiler wird hier der
Wärmelieferant für die Boilerladung ausgewählt.
Wird nur ein Pufferspeicher bzw. Heizverteiler verwendet, Parameter auf
Standardeinstellung 1 belassen.
HINWEIS: Gilt nur bei Mehrhaussystemen
Boilerpumpen Nachlauf ⇒ (Dieser
Parameter gilt für alle Boiler gleich)
0m
Nachlaufzeit für alle Boiler
Welcher Fühler wird für den Boiler 1
oben verwendet
0.3
Bus-Adresse der verwendeten Fühler und Pumpen.
Welcher Fühler wird für die Boiler 1
Solarreferenz verwendet
0.4
Welche Pumpe wird für den Boiler 1
verwendet
0.2
PWM Einstellung der Boilerpumpe
⇨ Siehe "Einstellen der Moduladresse" [Seite 24]
Normale
Pumpe
▪ Normale Pumpe
▪ PWM / Umfeldpumpe
▪ PWM / Solarpumpe
▪ PWM Umf. Pumpe + Ventil
▪ 0 – 10V / Umfeldpumpe
▪ 0 – 10V / Solarpumpe
▪ 0 – 10V Umf. Pumpe + Ventil
Eigenschaften des jeweiligen Einstellers:
⇨ Siehe "PWM / 0 - 10V Einstellungen" [Seite 121]
Minimaldrehzahl der Boilerpumpe
45%
Anpassung der Mindestdrehzahl an den Pumpentyp. (Betriebsart der
Pumpen gemäß Pumpenhersteller einstellen)
Maximale Drehzahl der Boilerpum‐
pe
100%
Sollte Systembedingt die maximale Drehzahl der Boilerpumpe begrenzt
werden, so kann dies durch verändern des Parameters eingestellt werden.
68
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5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Solar
5.3 Menü - Solar
⇨ Siehe "Navigieren im Systemmenü" [Seite 35]
5.3.1 Zustandsanzeigen des Solarsystems
Parameter
Beschreibung
Kollektortemperatur
80°C
Aktuelle Temperatur am Kollektor.
Solarfühler Pufferunten
43°C
Aktuelle Temperatur am Solarfühler im Puffer unten.
Boilertemperatur Solarreferenz
39°C
Aktuelle Temperatur am Solarreferenzfühler im Boiler.
Kollektor Rücklauftemperatur
50°C
Aktuelle Temperatur am Kollektor Rücklauf.
(nur bei System 12, 13)
Wärmetauscher Sek. Vorlauftempe‐
ratur (Leitung zum Puffer)
78°C
Aktuelle Temperatur am Wärmetauscher-Vorlauf sekundärseitig. (nur bei
System 12 ,13)
Laufzeit Kollektorpumpe
1h
Gibt die Laufzeit der Kollektorpumpe an.
Ansteuerung Kollektorpumpe
52%
Gibt die Drehzahl der Kollektorpumpe in Prozent der Maximaldrehzahl an.
Pumpe zwischen Wärmetauscher
und Puffer
100%
Aktuelle Drehzahl der Pumpe zwischen Wärmetauscher und Puffer (nur
bei System 12, 13)
Pumpe zwischen Wärmetauscher
und Boiler
0%
Aktuelle Drehzahl der Pumpe zwischen Wärmetauscher und Boiler (nur
bei System 12)
Ventil für Umschaltung zw. Puffero‐
ben und unten
0%
Aktuelle Ansteuerung des solarseitigen Umschaltventils. Ist das Ventil kor‐
rekt eingebaut:
0% … Puffer unten
100% … Puffer oben
Sollte das Ventil falsch eingebaut sein, kann im Menü Service der Aus‐
gang des Umschaltventils invertiert werden.
Serviceparameter des Solarsystems
(nur bei System 12, 13)
VL: 0°C / RL: NV
P: 0.0 kW / DFL: 0
Heute: 0 kWh
Gesamt: 0 kWh
Solar Wärmemengenzähler:
VL: Vorlauftemperatur des Solarsystems
RL: Rücklauf des Solarsystems
P: Aktuelle Leistung des Solarsystems
DFL: Durchfluss des Solarsystems
Heute: Wärmemenge die am aktuellen Tag von der Solaranlage geliefert
wurde
Gesamt: Wärmemenge die seit dem Aktivieren der Solaranlage geliefert
wurde
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69
5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Solar
5.3.2 Temperatureinstellungen des Solarsystems
Parameter
Beschreibung
Boiler-Solltemperatur bei
Solarladung
75°C
Bis zu dieser Temperatur wird der Boiler durch Solarladung aufgeheizt.
Kollektor Einschalt-Differenz
10°C
Die Kollektorpumpe schaltet ein, wenn die Kollektortemperatur um diesen
Parameterwert höher ist als die Puffertemperatur oder die Boilertempera‐
tur.
Kollektor Ausschalt-Differenz
5°C
Die Kollektorpumpe schaltet aus, wenn die Kollektortemperatur nur mehr
um diesen Parameterwert höher ist als die Puffertemperatur oder die Boi‐
lertemperatur.
Maximale Puffertemperatur
unten bei Solarladung
85°C
Maximale Puffertemperatur unten bei der die Kollektorpumpe ausgeschal‐
tet wird (nur bei Pufferspeicher).
Minimale Kollektortemperatur
20°C
Unter dieser Kollektortemperatur wird die Kollektorpumpe ausgeschaltet.
Wärmetauscher – Puffer Pumpe
Einschaltverzögerung
120s
Verzögerungszeit für das Einschalten der Pumpe zwischen Wärmetau‐
scher und Puffer. (nur bei System 12, 13)
Wärmetauscher – Puffer Ausschalt‐
verzögerung
240s
Verzögerungszeit für das Ausschalten der Pumpe zwischen Wärmetau‐
scher und Puffer. (nur bei System 12, 13)
Pufferoben Solar Sollwert (Schnell‐
ladung bis zu dieser Temperatur)
60°C
Erreicht der Puffer oben - Fühler bei Solarladung den eingestellten Wert,
schaltet das Umschaltventil auf Puffer unten um. (nur bei System 12, 13)
Kollektor – Pufferoben Differenz
20°C
Dies ist die Überhöhung für die Kollektorpumpenregelung zur Pufferoben
oder Pufferunten-Temperatur
Kollektor – WT sek., Vorlauf Diffe‐
renz
10°C
Dieser Parameter gibt an, um wie viel der Wärmetauscher sekundär Vor‐
lauf kleiner als die Kollektortemperatur sein soll. Ist die Temperatur zu
klein, wird die Drehzahl der Puffer oder Boilerpumpe verringert.
Kollektorrücklauf – Pufferunten Dif‐
ferenz
20°C
Pufferunten plus dem eingestellten Wert, ergibt die Wunschtemperatur
des Kollektorrücklaufes. Ist der Kollektorrücklauf zu hoch, wird die Puffer‐
pumpendrehzahl verringert.
70
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5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Solar
5.3.3 Serviceparameter des Solarsystems
Parameter
Solar System
Beschreibung
1
Gibt die Art des Solarsystems an. Der Parameter ist gemäß dem Solar‐
schema einzustellen.
1: Solaranlage nur auf Brauchwasserspeicher
2: Solaranlage nur auf Pufferspeicher
3: Solaranlage mit Umschaltventil (Umschaltung von Brauchwasserspei‐
cher auf Pufferspeicher, oder zwischen oberem und unteren Solarregister
beim Hygiene-Solarschichtspeicher H3)
Informationen zum Solar-System in den Unterlagen "Energiesysteme
Lambdatronic P 3200" beachten!
PWM Einstellung der Kollektorpum‐
pe
Normale
Pumpe
▪ Normale Pumpe
▪ PWM / Umfeldpumpe
▪ PWM / Solarpumpe
▪ PWM Umf. Pumpe + Ventil
▪ 0 – 10V / Umfeldpumpe
▪ 0 – 10V / Solarpumpe
▪ 0 – 10V Umf. Pumpe + Ventil
Eigenschaften des jeweiligen Einstellers:
⇨ Siehe "PWM / 0 - 10V Einstellungen" [Seite 121]
Minimaldrehzahl der Kollektorpum‐
pe
45%
Anpassung der Mindestdrehzahl an den Pumpentyp. (Betriebsart der
Pumpen gemäß Pumpenhersteller einstellen)
Maximale Kollektorpumpen Dreh‐
zahl
100%
Sollte Systembedingt die maximale Drehzahl der Kollektorpumpe begrenzt
werden, so kann dies durch verändern des Parameters eingestellt werden.
Kollektorüberwachung → Kollektor‐
pumpe wird alle 30 min für 10 sec
aktiviert
NEIN
Ist dieser Parameter aktiv, wird alle 30min die Kollektorpumpe für 10sec
eingeschaltet. Detektiert der Kollektorfühler einen Temperaturanstieg, so
wird die Pumpe auf Dauer aktiviert.
Diese Funktion ist von 10:00 - 19:00 Uhr aktiv und der Schwellwert der
Kollektortemperatur ab dem diese Funktion aktiv ist, wird dynamisch ange‐
passt.
Bei Solar auf Puffer und Boiler hat
Boiler Vorrang
JA
JA: Der Boiler wird bis zum Erreichen der Solltemperatur geladen, erst
dann wird der Puffer versorgt.
NEIN: Der Boiler wird solange geladen, bis die Temperaturdifferenz zwi‐
schen Kollektor und Boiler nicht mehr ausreicht. Nach dem Unterschreiten
der Temperaturdifferenz wird der Puffer für 20 Minuten mit Wärme ver‐
sorgt. Anschließend wird die Kollektorpumpe für 20 Minuten gestoppt und
kontrolliert, ob die Temperaturdifferenz zum Boilerladen wieder ausreicht.
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71
5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Solar
Parameter
Beschreibung
Auf welchen PUFFER findet die So‐
larladung statt
1
Definiert auf welchen Puffer die Solarladung stattfinden soll.
Auf welchen BOILER findet die So‐
larladung statt
1
Definiert auf welchen Boiler die Solarladung stattfinden soll.
Welcher Fühler wird für den Solar‐
kollektor verwendet
1.1
Welcher Fühler wird für die Pufferre‐
ferenz verwendet
0.2
Welcher Fühler wird für den WT
sek. Vorlauf verwendet
1.4
Welcher Fühler wird für den Kollek‐
torrücklauf verwendet
1.5
Welche Pumpe wird für den Solar‐
kollektor verwendet
1.1
Welche Pumpe wird für Solarum‐
schaltventil verwendet
1.2
Welche Pumpe wird für Puffer –
Wärmetauscher verwendet
2.1
Welche Pumpe wird für Boiler –
Wärmetauscher verwendet
2.2
Bus-Adressen der verwendeten Fühler, je nach System
⇨ Siehe "Einstellen der Modul-Adresse" [Seite 24]
Informationen zum Solar-System in den Unterlagen "Energiesysteme
Lambdatronic P 3200" beachten!
Bus-Adresse der verwendeten Pumpe.
⇨ Siehe "Einstellen der Modul-Adresse" [Seite 24]
Informationen zum Solar-System in den Unterlagen "Energiesysteme
Lambdatronic P 3200" beachten!
Ausgang Umschaltventil invertieren
NEIN
Bei Boilerladung über den Kollektor, wird das Umschaltventil mit 230V an‐
gesteuert. Schaltet das Ventil falsch, kann mit diesem Parameter die An‐
steuerung angepasst werden.
Wird als Solarfühler ein PT1000Fühler verwendet
NEIN
Grundeinstellung für den verwendeten Fühlertyp:
Kollektor Pumpen Regler Kp Wert
1.00
Kollektor Pumpen Regler Tn Wert
300s
NEIN: Solarfühler - Fröling
JA: Fühler PT1000
Regelparameter der Kollektorpumpe
5.3.4 Solar Wärmemengenzähler
72
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5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Puffer
Parameter
Beschreibung
VL: 0°C / RL: NV
P: 0.0kW / DFL: 0
Heute: 0 kWh
Gesamt: 0 kWh
Aktuelle Leistung des Solar WMZ
[kW]
Nenndurchfluss der Kollektorpumpe
für Wärmemengenzähler [l/h]
Solar Wärmemengenzähler:
VL: Vorlauftemperatur des Solarsystems
RL: Rücklauf des Solarsystems
P: Aktuelle Leistung des Solarsystems
DFL: Durchfluss des Solarsystems
Heute: Wärmemenge die am aktuellen Tag von der Solaranlage geliefert
wurde
Gesamt: Wärmemenge die seit dem Aktivieren der Solaranlage geliefert
wurde
0.00
0
Anzeige der aktuellen Leistung des Solarkollektor.
Den Nenndurchfluss der verwendeten Kollektorpumpe einstellen.
Bei Einsatz eines externen Durchflusszählers kann dieser Einsteller ver‐
nachlässigt werden.
Impulse pro Liter des Durchfluss‐
sensors
2.0
Wird ein externer Durchflusszähler verwendet, diesen Wert entsprechend
des verwendeten Gerätes anpassen. [0.5 – 5 Imp/l]
Welcher Fühler wird für den Kollek‐
torrücklauf verwendet
1.5
Bus-Adressen der verwendeten Fühler, je nach System
⇨ Siehe "Einstellen der Modul-Adresse" [Seite 24]
Welcher Fühler wird für den Kollek‐
torvorlauf verwendet
1.3
Wird zusätzlich zum Kollektorfühler ein Vorlauffühler für den Wärmemen‐
genzähler verwendet, Fühleradresse entsprechend einstellen.
Bus-Adressen der verwendeten Fühler, je nach System
⇨ Siehe "Einstellen der Modul-Adresse" [Seite 24]
Wird ein externer Durchflusszähler
verwendet
NEIN
Wird im Kollektorrücklauf ein externer Volumenstromgeber eingesetzt, so
ist dieser Parameter auf „JA“ zu setzen.
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73
5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Puffer
5.4 Menü - Puffer
⇨ Siehe "Navigieren im Systemmenü" [Seite 35]
5.4.1 Zustandsanzeigen des Pufferspeichers
Parameter
Beschreibung
Puffertemperatur oben
58°C
Aktuelle Temperatur bei Fühler Puffer Oben.
Puffertemperatur Fühler 2
55°C
Nur bei Masterkessel im Kaskadenverbund.
Puffertemperatur Fühler 3
54°C
Nur bei Masterkessel im Kaskadenverbund.
Puffertemperatur Mitte
53°C
Aktuelle Temperatur bei Fühler Puffer Mitte (je nach Konfiguration).
Puffertemperatur unten
50°C
Aktuelle Temperatur bei Fühler Puffer Unten.
Pufferpumpen Ansteuerung
50%
Gibt die aktuelle Drehzahl der Pufferpumpe in Prozent der Maximaldreh‐
zahl an.
Pufferladezustand
25%
Nur bei Masterkessel im Kaskadenverbund oder System 4. Zeigt den ak‐
tuell errechneten Pufferladezustand an.
5.4.2 Temperatureinstellungen des Pufferspeichers
74
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5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Puffer
Parameter
Beschreibung
Heizkreisfreigabe ab folgender Puf‐
fertemperatur
30°C
Minimalwert der Puffer oben Temperatur für die Heizkreisfreigabe bei
Kombinationen mit einem Pufferspeicher
Kesselstart, wenn Differenz zwi‐
schen Kesselsoll und Pufferoben
größer
15°C
Ist die Differenz zwischen Pufferoben und Kesselsoll größer als der einge‐
stellte Wert, startet der Kessel.
Start der Pufferladung ab Ladezu‐
stand
75%
Unterschreitet der Ladezustand des Pufferspeichers den eingestellten
Wert, wird die Kesselanlage gestartet.
100% Kesselstellgröße wenn Puf‐
ferladezustand kleiner als
40%
Unterschreitet der Ladezustand des Pufferspeichers den eingestellten
Wert, wird die Kesselanlage mit Nennleistung betrieben.
0% Kesselstellgröße wenn Pufferla‐
dezustand größer als
100%
Übersteigt der Ladezustand des Pufferspeichers den eingestellten Wert,
stellt die Kesselanlage geregelt ab.
Pufferladezustand ist 100% bei Kes‐
selsoll – Parameter
4°C
100% Pufferladezustand ergibt sich aus der eingestellten Kesselsolltem‐
peratur minus des eingestellten Wertes.
Pufferladezustand ist 0% bei folgen‐
der Temperatur
30°C
Unterschreitet der Pufferspeicher als mittlere Temperatur den eingestell‐
ten Wert, hat der Pufferspeicher einen Ladezustand von 0%.
Puffer durchgeladen, wenn Tempe‐
raturdiff. zwischen
Kessel und Puffer unten
10°C
Ab dieser Temperaturdifferenz zwischen Kessel- und der unteren Puffer‐
temperatur wird die Pufferladung gestoppt.
5.4.3 Heizzeiten des Pufferspeichers
⇨ Siehe "Zeiten einstellen" [Seite 38]
Bedienungsanleitung Lambdatronic P 3200 - Touch | B0850213_de
75
5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Puffer
5.4.4 Serviceparameter des Pufferspeichers
Parameter
Heizkreispumpe 0 nach Puffer oben
freigeben
Beschreibung
NEIN
NEIN: Freigabe der Heizkreispumpe 0 nach Kesseltemperatur
Temperatureinstellungen des Kessels
Parameter „Kesseltemperatur, ab der alle Pumpen laufen
dürfen“.
JA: Freigabe der Heizkreispumpe 0 nach der oberen Puffertemperatur.
Temperatureinstellungen für Pufferspeicher
Parameter „Heizkreisfreigabe ab folgender Puffertemperatur“
Im Pelletsbetrieb nach Puffermitte
die Pufferladung beenden
NEIN
Wird dieser Parameter auf „JA“ gesetzt, so wird das Durchladekriterium
des Pufferspeichers über den Puffermittefühler ermittelt.
Pufferanforderung nach Systemum‐
feld steuern
NEIN
Alle an der Kesselanlage angeschlossenen und angesteuerten Heizkreise
und Boiler melden aufgrund von Temperaturvorgaben oder in Abhängig‐
keit von der Außentemperatur Anforderungen an die Regelung zurück.
Diese Anforderungen werden mit der aktuellen Temperatur im Puffer oben
verglichen und bei Unterschreitung wird der Kessel gestartet. Liegt keine
Anforderung vom System vor bzw. ist das Durchladekriterium erreicht wird
die Kesselanlage gestoppt.
Pufferanforderung nach Systemum‐
feld ausschaltverzögern um
10m
Parameter nur bei aktivem Parameter „Pufferanforderung nach
Systemumfeld steuern“. Liegt keine Anforderung seitens des Sys‐
tems vor, wird die Kesselanlage nach Ablauf der eingestellten Zeit ge‐
stoppt.
Welcher Fühler wird für den Puffer
oben verwendet
0.1
Anzeige der Parameter ist systemabhängig.
Welcher Fühler wird für den Puffer
Fühler 2 verwendet
0.4
Informationen zum Hydrauliksystem in den Unterlagen "Energiesysteme
Lambdatronic P 3200" beachten!
Welcher Fühler wird für den Puffer
Fühler 3 verwendet
0.6
Welcher Fühler wird für den Puffer
unten verwendet
0.2
76
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5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Kessel
Welche Pumpe wird für den Puffer
verwendet
0.1
PWM Einstellung der Pufferpumpe
Normale
Pumpe
▪ Normale Pumpe
▪ PWM / Umfeldpumpe
▪ PWM / Solarpumpe
▪ PWM Umf. Pumpe + Ventil
▪ 0 – 10V / Umfeldpumpe
▪ 0 – 10V / Solarpumpe
▪ 0 – 10V Umf. Pumpe + Ventil
Eigenschaften des jeweiligen Einstellers:
⇨ Siehe "PWM / 0 - 10V Einstellungen" [Seite 121]
Minimale Drehzahl der Pufferpumpe
45%
Anpassung der Mindestdrehzahl an den Pumpentyp. (Betriebsart der
Pumpen gemäß Pumpenhersteller einstellen)
Maximale Drehzahl der Pufferpum‐
pe
100%
Sollte Systembedingt die maximale Drehzahl der Pufferpumpe begrenzt
werden, so kann dies durch verändern des Parameters eingestellt werden.
Bedienungsanleitung Lambdatronic P 3200 - Touch | B0850213_de
77
5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Kessel
5.5 Menü - Kessel
⇨ Siehe "Navigieren im Systemmenü" [Seite 35]
5.5.1 Zustandsanzeigen des Kessels
Parameter
Beschreibung
Kesseltemperatur
70°C
Anzeige der aktuellen Werte zum jeweiligen Parameter.
Abgastemperatur
176°C
:
Abgas-Solltemperatur
178°C
Kesselstellgröße
95%
Saugzug – Ansteuerung
75%
Saugzugdrehzahl
Kesselanforderung über Heizkreis
oder Boiler steht an
2350U
1
Restsauerstoffgehalt
9,5%
Luftgeschwindigkeit in der Ansaug‐
öffnung
0.00m
Temperatur des Zündrohres
0°C
Errechnete Kesselsolltemperatur
70°C
Fühler in der STB Hülse
85°C
78
:
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Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Kessel
5.5.2 Temperatureinstellungen des Kessels
Parameter
Kessel-Solltemperatur
Beschreibung
70°C
Kesseltemperatur wird auf diesen Wert geregelt. (Bereich: 40 – 80°C)
Empfehlung: Anlage ohne Puffer 50°C, Anlage mit Puffer 70°C
Abstellen wenn aktuelle Kesseltem‐
peratur höher als Kesselsolltempe‐
ratur +
5°C
Bei Überschreiten der Kesselsollwerttemperatur um diesen Parameterwert
wechselt der Kessel in den Zustand Feuererhaltung. Unterhalb der Kes‐
selsolltemperatur startet der Kessel wieder.
Immer Abschalten über höchster
einstellbarer Kessel-Solltemperatur
+
3°C
Bei Überschreiten der maximalen Kesselsolltemperatur um diesen Para‐
meterwert wechselt der Kessel in den Zustand Feuererhaltung.
Zur Abkühlung des Kessels beginnen zusätzlich Heizkreis- und Pufferla‐
depumpen zu laufen. Unterhalb der Kesselsolltemperatur startet der Kes‐
sel wieder.
Kesseltemperatur, ab der alle Pum‐
pen laufen dürfen
35°C
Ab dieser Kesseltemperatur werden die Pumpen freigegeben.
(Hysterese 2°C)
HINWEIS:
Bei Anlagen mit Pufferspeicher sollte dieser Wert ca. 20°C unter der ein‐
gestellten Kesselsolltemperatur liegen.
(Verhinderung Kaltdurchströmung!)
Temperatur in der STB Hülse ab der
alle Pumpen laufen
80°C
Übersteigt die Temperatur am Sicherheitstemperaturbegrenzer diesen
Wert, wird der Kesselwärmetauscher durchspült
Notabschöpfung ab STB Fühlertem‐
peratur starten
98°C
Übersteigt die Temperatur am Sicherheitstemperaturbegrenzer diese
Temperatur, wird die Notabschöpfung über Heizkreise und Pufferpumpe
eingeleitet.
Heizkreiserhöhung bei gleitendem
Betrieb
2°C
Ist der gleitende Betrieb aktiviert, wird die Kessel-Solltemperatur im Heiz‐
betrieb gegenüber der erforderlichen Vorlauftemperatur um diesen Wert
erhöht.
Bedienungsanleitung Lambdatronic P 3200 - Touch | B0850213_de
79
5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Kessel
5.5.3 Heizzeiten des Kessels
⇨ Siehe "Zeiten einstellen" [Seite 38]
5.5.4 Serviceparameter des Kessels
Parameter
Gleitender Betrieb aktiv
Beschreibung
NEIN
Die Kesseltemperatur wird nach dem errechneten Vorlaufwert für Heiz‐
kreis/Boiler geführt.
Pumpenausgang für Abschöpfung
P4 Pellet
7.1
Wird bei P4 Pellet Anlagen ohne Puffer verwendet, wenn es keine Mög‐
lichkeit gibt über Heizkreise abzuschöpfen.
(Bypasspumpe, Abschöpfventil,…)
P4 Pellet Abschöpfausgang
0%
Zeigt den aktuellen Sollwert des Abschöpfausganges an.
80
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5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Kessel
5.5.5 Allgemeine Einstellungen
Parameter
Beschreibung
Kesselstandardwerte
übernehmen
NEIN
Wird dieser Parameter auf „JA“ gesetzt, so werden die aktuellen Parame‐
ter für den ausgewählten Kessel gesetzt.
Nachdem die Werte übernommen sind, springt der Parameter wieder auf
„NEIN“.
Raumluftunabhängiger
Betrieb
NEIN
Wird dieser Parameter auf „JA“ gesetzt, so werden die Parameter die für
den rauluftunabhängigen Betrieb nötig sind gesetzt.
Modem vorhanden
NEIN
Ist ein Modem für die Datenübertragung vom Kessel vorhanden, so muss
dieser Wert auf „JA“ gesetzt werden.
Speicherzyklus des
Datenloggers
5s
Wert belassen!
Ist der Speicherzyklus nach dem die Daten auf dem Datenlogger gespei‐
chert werden.
Warnungen mittels
Störmelderelais ausgeben
NEIN
Wird dieser Parameter auf „JA“ gesetzt, so werden auch Warnungen der
Kesselanlage auf das Störmelderelais ausgegeben.
COM 2 wird als MODBUS
Schnittstelle verwendet
NEIN
JA:
Die COM 2 Schnittstelle kann zur Verbindung mit einem MODBUS ver‐
wendet werden (RTU/ASCII)
NEIN:
Die COM 2 Schnittstelle sendet jede Sekunde die wichtigsten Kesselwerte
MODBUS Adresse
2
MODBUS Protokoll (1 – RTU /
2 – ASCII)
1
Einstellparameter für MODBUS
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81
5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Kessel 2
5.6 Menü - Kessel 2
⇨ Siehe "Navigieren im Systemmenü" [Seite 35]
5.6.1 Zustandsanzeigen des Zweitkessels
Parameter
Temperatur des
Zweitkessels
Beschreibung
23°C
Zustand des Brennerrelais
Manueller Start des Zweitkessels
(Nur bei ausgeschalt. Saugzug)
0
AUS
Anzeige der aktuellen Kesseltemperatur des Zweitkessels
Zeigt den aktuellen Status des Brennerrelais
Durch Aktivierung des Parameters startet der Zweitkessel.
Achtung! Brennerverblockung wird beachtet.
5.6.2 Temperatureinstellungen des Zweitkessels
Parameter
Beschreibung
Einschaltverzögerung des Zweitkes‐
sels
10m
Einschaltverzögerung des Brennerrelais bei Ausfalls des Kessels (der
Kessel ist im Zustand Aus, Störung oder Feuer-Aus und die Kesseltempe‐
ratur ist um 5°C unter dem Sollwert). Bei Pufferbetrieb schaltet das Bren‐
nerrelais allerdings erst bei abgekühltem Puffer ein.
(Puffertemperatur oben ist kleiner als die größte benötigte Temperatur)
Start des Zweitkessels wenn obere
Puffertemperatur unter
20°C
Temperatur im Puffer oben, die für die Kesselfreigabe des Zweitkessels
unterschritten werden muss
Minimale Laufzeit des Zweitkessels
5m
82
Mindestlaufzeit des zweiten Kessels
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5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Kessel 2
Minimaltemperatur des Zweitkes‐
sels
55°C
Mindesttemperatur des zweiten Kessel zur Freigabe des Ausganges der
Zweitkesselentladung.
Temperaturdifferenz zwischen
Zweitkessel und Puffer
10°C
Mindesttemperaturdifferenz zwischen zweitem Kessel und Puffer, die den
Zweitkesselentladeausgang frei gibt.
Rückschaltverzögerung des Öl Um‐
schaltventil
30s
Das Zurückschalten des Umschaltventils wird um die eingestellte Zeit ver‐
zögert.
Abschöpftemperatur des Zweitkes‐
sels
95°C
Übersteigt der Zweitkessel die eingestellte Temperatur, schaltet das Um‐
schaltventil um und schöpft den Kessel ab
(nur bei Hydrauliksystem 3)
5.6.3 Serviceparameter des Zweitkessels
Parameter
Beschreibung
Zweitkessel gleitend auf Sollwert
steuern
JA
Hat der Zweitkessel keine eigenständige Regelung, so übernimmt die
Hauptregelung die Regelung des Kesselsollwertes des Zweitkessels.
Welcher Fühler wird für den Zweit‐
kessel verwendet
0.5
Bus-Adresse des verwendeten Fühlers.
⇨ Siehe "Einstellen der Moduladresse" [Seite 24]
Welcher Ausgang wird für die Zweit‐
kesselentladung verwendet
Pumpe
1
PWM Einstellung der Kollektorpum‐
pe
Normale
Pumpe
Informationen zu Hydrauliksystemen in den Unterlagen "Energiesysteme
Lambdatronic P 3200" beachten!
▪ Normale Pumpe
▪ PWM / Umfeldpumpe
▪ PWM / Solarpumpe
▪ PWM Umf. Pumpe + Ventil
▪ 0 – 10V / Umfeldpumpe
▪ 0 – 10V / Solarpumpe
▪ 0 – 10V Umf. Pumpe + Ventil
Eigenschaften des jeweiligen Einstellers:
⇨ Siehe "PWM / 0 - 10V Einstellungen" [Seite 121]
Minimale Drehzahl der Kessel 2
Pumpe
45%
Anpassung der Mindestdrehzahl an den Pumpentyp. (Betriebsart der
Pumpen gemäß Pumpenhersteller einstellen)
Maximale Drehzahl der Kessel 2
Pumpe
100%
Sollte Systembedingt die maximale Drehzahl der Kessel 2 Pumpe be‐
grenzt werden, so kann dies durch verändern des Parameters eingestellt
werden.
Umschaltventil für Zweitkessel in‐
vertieren
NEIN
Bei Boilerladung durch den Zweitkessel, wird das Umschaltventil mit 230V
angesteuert. Schaltet das Ventil falsch, kann mit diesem Parameter ange‐
passt werden.
Bedienungsanleitung Lambdatronic P 3200 - Touch | B0850213_de
83
5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Pellets
Parameter
Welcher zweite Kessel ist vorhan‐
den
Brennerrelais
84
Beschreibung
Ölkessel Kesseltyp des zweiten Kessel:
- ÖLKESSEL
- HANDBESCHICKT
- AUT. BESCHICKT
- GASKESSEL
A0
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5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Pellets
5.7 Menü - Pellets
⇨ Siehe "Navigieren im Systemmenü" [Seite 35]
5.7.1 Einstellparameter für Umschalteinheit
Parameter
Beschreibung
Position 1 der Umschalteinheit wird
verwendet?
JA
Position 2 der Umschalteinheit wird
verwendet?
JA
Position 3 der Umschalteinheit wird
verwendet?
JA
Wird in Verbindung mit der automatischen Umschalteinheit eine Absaug‐
stelle nicht verwendet, so ist der Parameter der entsprechenden Position
auf „NEIN“ zu stellen.
5.7.2 Brennstoff – Befüllzeiten
Parameter
Beschreibung
Start der 1. Pelletsbefüllung
09:00
1. Startpunkt für die Befüllung. Wird nur dann durchgeführt, wenn der Füll‐
stand im Behälter unter 85% ist.
Ist nur eine Befüllzeit gewünscht, stellt man den zweiten Befüllzeitpunkt
gleich dem ersten Befüllzeitpunkt ein.
Start der 2. Pelletsbefüllung
15:00
2. Startpunkt für die Befüllung. Auch hier gilt, dass der Füllstand im Behäl‐
ter unter 85% sein muss.
Bedienungsanleitung Lambdatronic P 3200 - Touch | B0850213_de
85
5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Pellets
5.7.3 Serviceparameter der Brennstoff-Förderung
Parameter
Nachfüllen des Zyklons ab
86
Beschreibung
35%
Minimaler Füllstand im Tagesbehälter / Startpunkt der Pelletsbefüllung.
HINWEIS: Bei Anlagen welche mit einem Min-Sensor ausgestattet sind ist
dieser Parameter auf „0%“ zu stellen!
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Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Netzpumpe
5.8 Menü - Netzpumpe
⇨ Siehe "Navigieren im Systemmenü" [Seite 35]
5.8.1 Zustandsanzeigen der Netzpumpe
Parameter
Beschreibung
Netzrücklauf Temperatur
40°C
Drehzahl Netzpumpe
60%
Rücklauf Temperatur
Verteiler 1
0°C
Drehzahl Zubringer 1
0%
Rücklauf Temperatur
Verteiler 2
0°C
Drehzahl Zubringerpumpe 2
0%
Anzeige der aktuellen Werte zum jeweiligen Parameter. Position der Füh‐
ler und Pumpen abhängig vom verwendeten System:
Informationen zu Mehrhaus-Schemen in den Unterlagen "Energiesysteme
Lambdatronic P 3200" beachten!
5.8.2 Temperatureinstellungen der Netzpumpe
Bedienungsanleitung Lambdatronic P 3200 - Touch | B0850213_de
87
5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Netzpumpe
Parameter
Beschreibung
Sollwert der
Netzrücklauftemperatur
50°C
Einstellungen der gewünschten Netz-Solltemperaturen. Position der Füh‐
ler abhängig vom verwendeten System:
Sollwert für Rücklauftemperatur
bei Verteiler 1
50°C
Informationen zu Mehrhaus-Schemen in den Unterlagen "Energiesysteme
Lambdatronic P 3200" beachten!
Sollwert für Rücklauftemperatur
bei Verteiler 2
50°C
5.8.3 Serviceparameter der Netzpumpe
Parameter
Netzpumpe nur nach
Pufferanforderung einschalten
(Nur Variante 3 u. 4)
Beschreibung
NEIN
JA:
Die Netzpumpe schaltet ein, wenn eine Anforderung eines Puffers vor‐
liegt.
NEIN:
Die Netzpumpe schaltet ein, wenn eine Anforderung eines Puffers, eines
Boilers oder eines Heizkreises vorliegt.
Bei Variante 3 werden nur die Puffer 2, 3 u. 4 beachtet.
Welcher Fühler wird für die
Netzrücklauftemp. verwendet
0.6
Welche Pumpe wird für die
Netzpumpe verwendet
0.2
PWM Einstellung der Netzpumpe
Bus-Adressen der verwendeten Fühler, je nach System
⇨ Siehe "Einstellen der Modul-Adresse" [Seite 24]
Informationen zu Hydrauliksystemen in den Unterlagen "Energiesysteme
Lambdatronic P 3200" beachten!
Normale
Pumpe
▪ Normale Pumpe
▪ PWM / Umfeldpumpe
▪ PWM / Solarpumpe
▪ PWM Umf. Pumpe + Ventil
▪ 0 – 10V / Umfeldpumpe
▪ 0 – 10V / Solarpumpe
▪ 0 – 10V Umf. Pumpe + Ventil
Eigenschaften des jeweiligen Einstellers:
⇨ Siehe "PWM / 0 - 10V Einstellungen" [Seite 121]
Minimale Drehzahl der Netzpumpe
45%
Anpassung der Mindestdrehzahl an den Pumpentyp. (Betriebsart der
Pumpen gemäß Pumpenhersteller einstellen)
Maximale Drehzahl der Netzpumpe
100%
Sollte Systembedingt die maximale Drehzahl der Pufferpumpe begrenzt
werden, so kann dies durch verändern des Parameters eingestellt werden.
Welcher Fühler wird für den
Verteiler 1 Rücklauf verwendet
88
1.6
Bus-Adressen der verwendeten Fühler, je nach System
⇨ Siehe "Einstellen der Modul-Adresse" [Seite 24]
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5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Kaskade
Parameter
Welche Pumpe wird für den
Verteiler 1 verwendet
PWM Einstellung der Zubringer‐
pumpe 1
Beschreibung
1.1
Normale
Pumpe
Informationen zu Hydrauliksystemen in den Unterlagen "Energiesysteme
Lambdatronic P 3200" beachten!
▪ Normale Pumpe
▪ PWM / Umfeldpumpe
▪ PWM / Solarpumpe
▪ PWM Umf. Pumpe + Ventil
▪ 0 – 10V / Umfeldpumpe
▪ 0 – 10V / Solarpumpe
▪ 0 – 10V Umf. Pumpe + Ventil
Eigenschaften des jeweiligen Einstellers:
⇨ Siehe "PWM / 0 - 10V Einstellungen" [Seite 121]
Minimale Drehzahl der Zubringer‐
pumpe 1
45%
Anpassung der Mindestdrehzahl an den Pumpentyp. (Betriebsart der
Pumpen gemäß Pumpenhersteller einstellen)
Maximale Drehzahl der Zubringer‐
pumpe 1
100%
Sollte Systembedingt die maximale Drehzahl der Pufferpumpe begrenzt
werden, so kann dies durch verändern des Parameters eingestellt werden.
Bedienungsanleitung Lambdatronic P 3200 - Touch | B0850213_de
89
5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Kaskade
5.9 Menü - Kaskade
⇨ Siehe "Navigieren im Systemmenü" [Seite 35]
5.9.1 Zustandsanzeigen der Kaskade
Parameter
Pufferladezustand
Beschreibung
0%
Anzeige der aktuellen Werte zum jeweiligen Parameter.
:
Folgekessel 1
Folgekessel 2
Folgekessel 3
5.9.2 Zustandsanzeige der Kaskaden-Folgekessel
Parameter
Folgekessel Kesseltemp.
Beschreibung
40°C
Anzeige der aktuellen Werte zum jeweiligen Parameter.
Folgekessel OK
1
:
Folgekessel ist im Heizen
1
Folgekessel Stellgröße
96%
Drehzahl Kesselladepumpe
45%
90
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5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Kaskade
5.9.3 Temperatureinstellungen der Kaskade
Parameter
Beschreibung
Pufferladezustand ist 100% bei Kes‐
selsoll – Parameter
4°C
Der Pufferladezustand beträgt 100%, wenn die Durchschnittstemperatur
des Pufferspeichers um den eingestellten Wert niedriger ist als die einge‐
stellte Kesselsolltemperatur.
Pufferladezustand ist 0% bei folgen‐
der Temperatur
30°C
Durchschnittstemperatur die der Puffer erreichen muss um einen Pufferla‐
dezustand von 0% anzuzeigen.
Startpunkt 1 bei Pufferladezustand
75%
Unterschreitet der Pufferladezustand den eingestellten Wert, startet der
erste Kessel im Kaskadenverbund.
Startpunkt 2 bei Pufferladezustand
60%
Unterschreitet der Pufferladezustand den eingestellten Wert, startet der
zweite Kessel im Kaskadenverbund.
Startpunkt 3 bei Pufferladezustand
40%
Unterschreitet der Pufferladezustand den eingestellten Wert, starten alle
Kessel im Kaskadenverbund.
Schnellstart wenn Pufferentladung
größer ist als (%/10min)
15
Wird der Puffer innerhalb von 10min um den eingestellten Wert entladen,
startet der größte Kessel im Kaskadenverbund.
Gesamtleistung der Kaskade redu‐
zieren bevor der Puffer durchgela‐
den ist
40%
Der Parameter definiert die maximale Leistungsreduzierung der Kaskade
bevor der Puffer durchgeladen ist (Modulation der Kesselanlage)
5.9.4 Serviceparameter der Kaskade
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91
5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Differenz-Regler
Parameter
Beschreibung
Startpriorität des
Masterkessel
1
Definiert die Startprioritäten der einzelnen Kesselanlagen im Kaskaden‐
verbund.
Startpriorität des
Slavekessel 1
2
Startpriorität des
Slavekessel 2
3
Werden bei zwei oder mehreren Kesselanlagen die gleichen Prioritäten
vergeben, so wird der Kesselstart durch die Betriebsstunden der Kessel‐
anlagen bestimmt
Startpriorität des
Slavekessel 3
4
92
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5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Differenz-Regler
5.10 Menü - Differenz-Regler
⇨ Siehe "Navigieren im Systemmenü" [Seite 35]
5.10.1 Zustandsanzeigen des Differenz-Reglers
Parameter
Beschreibung
Temperatur der Wärmequelle
70°C
Aktuelle Temperatur der Wärmequelle (Wärmelieferant, z.B. Puffer)
Temperatur der Wärmesenke
60°C
Aktuelle Temperatur der Wärmesenke (Verbraucher, z.B. Boiler)
Drehzahl der Pumpe
45%
Aktuelle Drehzahl der Pumpe
5.10.2 Temperatureinstellungen des Differenz-Reglers
Parameter
Beschreibung
Einschaltdifferenz
10°C
Ist die Temperatur der Wärmequelle um die eingestellte Differenz höher
als die der Wärmesenke, wird die Pumpe aktiviert.
Ausschaltdifferenz
5°C
Sinkt die Temperaturdifferenz zwischen Wärmequelle und Wärmesenke
unter diesen Wert, wird die Pumpe deaktiviert.
Minimaltemperatur für die Wärme‐
quelle
10°C
Temperatureinstellungen für den Regelbereich des DifferenztemperaturRegelausganges
Maximaltemperatur der
Wärmesenke
100°C
Die Standardeinstellungen von 10°C bzw. 100°C sind so gewählt, dass die
Werte im Normalbetrieb außerhalb einer Begrenzung liegen.
Bedienungsanleitung Lambdatronic P 3200 - Touch | B0850213_de
93
5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Differenz-Regler
5.10.3 Serviceparameter des Differenz-Reglers
Parameter
Welche Pumpe wird
verwendet
Beschreibung
7.2
Bus-Adressen der verwendeten Fühler, je nach System
⇨ Siehe "Einstellen der Modul-Adresse" [Seite 24]
Informationen zu Hydrauliksystemen in den Unterlagen "Energiesysteme
Lambdatronic P 3200" beachten!
PWM Einstellung der Diff. ReglerPumpe
Normale
Pumpe
▪ Normale Pumpe
▪ PWM / Umfeldpumpe
▪ PWM / Solarpumpe
▪ PWM Umf. Pumpe + Ventil
▪ 0 – 10V / Umfeldpumpe
▪ 0 – 10V / Solarpumpe
▪ 0 – 10V Umf. Pumpe + Ventil
Eigenschaften des jeweiligen Einstellers:
⇨ Siehe "PWM / 0 - 10V Einstellungen" [Seite 121]
Minimale Drehzahl der
Pumpe
45%
Anpassung der Mindestdrehzahl an den Pumpentyp. (Betriebsart der
Pumpen gemäß Pumpenhersteller einstellen)
Maximale Drehzahl der Pumpe
100%
Sollte Systembedingt die maximale Drehzahl der Diff. Regler-Pumpe be‐
grenzt werden, so kann dies durch verändern des Parameters eingestellt
werden.
Welcher Fühler wird für die
Wärmequelle verwendet
7.5
Welcher Fühler wird für die
Wärmesenke verwendet
7.6
94
Bus-Adressen der verwendeten Fühler, je nach System
⇨ Siehe "Einstellen der Modul-Adresse" [Seite 24]
Informationen zu Hydrauliksystemen in den Unterlagen "Energiesysteme
Lambdatronic P 3200" beachten!
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5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Zirkulationspumpe
5.11 Menü - Zirkulationspumpe
⇨ Siehe "Navigieren im Systemmenü" [Seite 35]
5.11.1 Zustandsanzeigen der Zirkulationspumpe
Parameter
Beschreibung
Rücklauftemperatur an der
Zirkulationsleitung
45°C
Strömungsschalter an der
Brauchwasserleitung
1
Zeigt aktuelle Temperatur am Rücklauffühler der Zirkulationsleitung an.
Wenn der Parameter „Ist ein Rücklauffühler vorhanden“ auf „NEIN“ ge‐
setzt ist, wird permanent 0°C angezeigt!
Zeigt den aktuellen Status des Strömungsschalters.
0 … keine Strömung am Ventil
1 … Ventil erfasst Strömung
Drehzahl der
Zirkulationspumpe
100%
Aktuelle Drehzahl der Zirkulationspumpe
5.11.2 Temperatureinstellung der Zirkulationspumpe
Bedienungsanleitung Lambdatronic P 3200 - Touch | B0850213_de
95
5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Zirkulationspumpe
Parameter
Ist ein Rücklauffühler
vorhanden
Beschreibung
JA
JA:
Die Zirkulationspumpe wird gemäß Zeitprogramm und Temperatur am
Fühler gesteuert. Kombiniert mit dem Einsatz eines Strömungsventils wird
die Zirkulationspumpe zusätzlich bei Signal des Strömungsventils aktiviert.
NEIN:
Die Zirkulationspumpe wird gemäß Zeitprogramm gesteuert. Kombiniert
mit dem Einsatz eines Strömungsventils wird die Zirkulationspumpe zu‐
sätzlich bei Signal des Strömungsventils aktiviert.
Strömungssensor wie Rücklauffühler anklemmen!
Bei welcher RL Temperatur
an der Zirkulationsleitung
die Pumpe ausschalten
50°C
Nachlauf der ZirkulationsPumpe
300s
Parameter nur bei Einsatz eines Rücklauffühlers relevant!
Wird die eingestellte Temperatur erreicht, schaltet die Zirkulationspumpe
ab.
Parameter nur bei Einsatz eines Strömungsventils!
Erfasst das Strömungsventil keine Strömung mehr, läuft die Zirkulations‐
pumpe um die eingestellte Zeit nach.
5.11.3 Zeiteinstellung der Zirkulationspumpe
⇨ Siehe "Zeiten einstellen" [Seite 38]
5.11.4 Serviceparameter der Zirkulationspumpe
96
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Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Hand
Parameter
Beschreibung
Welcher Fühler wird für den
Zirkulations-Rücklauf verwendet
0.6
Welcher Fühler – Eingang wird für
den Strömungsschalter verwendet
1.5
Welche Pumpe wird für die Zirkulati‐
on verwendet
3.1
PWM Einstellung der Zirkulations‐
pumpe
Bus-Adressen der verwendeten Fühler und Pumpen , je nach System
⇨ Siehe "Einstellen der Modul-Adresse" [Seite 24]
Normale
Pumpe
Informationen zu Hydrauliksystemen in den Unterlagen "Energiesysteme
Lambdatronic P 3200" beachten!
▪ Normale Pumpe
▪ PWM / Umfeldpumpe
▪ PWM / Solarpumpe
▪ PWM Umf. Pumpe + Ventil
▪ 0 – 10V / Umfeldpumpe
▪ 0 – 10V / Solarpumpe
▪ 0 – 10V Umf. Pumpe + Ventil
Eigenschaften des jeweiligen Einstellers:
⇨ Siehe "PWM / 0 - 10V Einstellungen" [Seite 121]
Minimale Drehzahl der Zirkulations‐
pumpe
45%
Anpassung der Mindestdrehzahl an den Pumpentyp. (Betriebsart der
Pumpen gemäß Pumpenhersteller einstellen)
Maximale Drehzahl der Zirkulations‐
pumpe
100%
Sollte Systembedingt die maximale Drehzahl der Zirkulationspumpe be‐
grenzt werden, so kann dies durch verändern des Parameters eingestellt
werden.
Bedienungsanleitung Lambdatronic P 3200 - Touch | B0850213_de
97
5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Hand
5.12 Menü - Hand
⇨ Siehe "Navigieren im Systemmenü" [Seite 35]
5.12.1 Handbetrieb
Parameter
Beschreibung
Brennstoff manuell
in die Brennkammer
AUS
Ascheschnecken – Antrieb
AUS
WOS – Antrieb
AUS
Zündung
AUS
Rückbrandklappen – Antrieb
AUS
Pelletsbehälter manuell
befüllen (startet erst bei
offenem Absperrschieber)
AUS
Zur manuellen Brennstoffzufuhr in den Brenner
ACHTUNG: Überfüllgefahr!
Zugehöriges Aggregat ein- und ausschalten
Nach dem Aktivieren des Parameters wird unabhängig vom Füllstand der
Behälter mit Brennstoff solange befüllt, bis die Funktion ausgeschaltet
wird oder der Schaltpunkt des Füllsensors erreicht ist.
Ist eine Saugschneckenaustragung vorhanden, so wird die Schnecke ein
einem definierten Taktverhältnis (30s ein 15s aus) angesteuert.
Der Stopfsensor wird ausgewertet.
Bei Erreichen des Füllsensors wird zusätzlich der Füllstand-Wert auf
100% gesetzt.
Rost – Antrieb
AUS
Rost manuell öffnen und schließen
Abgaskondensator manuell
spülen – nur im Kessel Aus / Be‐
triebsbereit
AUS
Die Reinigungseinrichtung des Abgaskondensators wird für 1min aktiviert.
98
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5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Hand
5.12.2 Digitale Ausgänge
Parameter
Beschreibung
Heizung Lambdasonde
A0
Heizkreispumpe 0
A0
Brennerrelais
A1
A … Automatik
Versorgung Auswahleinheit
A1
-A
A 0 ... Automatik, AUS
Sonde 1 öffnen
A1
Sonde 2 öffnen
A0
Sonde 3 öffnen
A0
Standby Relais
A0
Ascheschnecken – Antrieb
A0
Pellets Saugturbine
A0
WOS – Antrieb
A0
Rost auf
A0
Rost zu
A1
Zündung
A0
Störmeldung
A0
Rückbrandklappen – Antrieb
A0
Raumluftklappe
A0
Heizung Strömungssensor
A0
Sauger Absperrschieber zu
A1
Sauger Absperrschieber auf
A0
PM Sauger
Sicherheitsabschaltung
A1
PM Reserve OUT 2
A0
Dient zum Testen der digitalen Ausgänge und ist ausschließlich für den
Service-Techniker bestimmt. Die angezeigten Parameter variieren je nach
Konfiguration
-A
A 1 … Automatik, EIN
0 … HAND, AUS
1 … HAND, EIN
Dient zum Testen der digitalen Ausgänge und ist ausschließlich für den
Service-Techniker bestimmt. Die angezeigten Parameter variieren je nach
Konfiguration
A … Automatik
-A
A 0 ... Automatik, AUS
-A
A 1 … Automatik, EIN
0 … HAND, AUS
1 … HAND, EIN
Bedienungsanleitung Lambdatronic P 3200 - Touch | B0850213_de
99
5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Hand
5.12.3 Analoge Ausgänge
Parameter
Saugzug
Beschreibung
Istwert:
0U
A 0%
Stokerantrieb
A 0%
Austragschnecke
A 0%
Pumpe 1 am Kernmodul
A 0%
Pumpe 0.1
A 0%
Pumpe 0.2
A 0%
:
Dient zum Testen der analogen Ausgänge und ist ausschließlich für den
Service-Techniker bestimmt. Die angezeigten Parameter variieren je nach
Konfiguration
A … Automatik
-A 0% … Automatik, AUS
-A 1% - 100% … Automatik, mit %-Wert EIN
0% … Hand, AUS
1% - 100% … Hand, mit entsprechendem %-Wert EIN
:
Pumpe 7.1
A 0%
Pumpe 7.2
A 0%
5.12.4 Digitale Eingänge
Parameter
Beschreibung
Türkontaktschalter
A0
STB Eingang
A0
100
Dient zum Testen der digitalen Eingänge und ist ausschließlich für den
Service-Techniker bestimmt. Die angezeigten Parameter variieren je nach
Konfiguration.
Fröling GesmbH | A-4710 Grieskirchen, Industriestraße 12 | www.froeling.com
5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Anlage
Parameter
Beschreibung
NOT-AUS Eingang
A0
Kesselfreigabe
A0
Niveau MAX
A0
-A 0 … Automatik, AUS
Stopfsensor
A0
-A
A 1 … Automatik, EIN
Rückbrandschieber
geschlossen
A0
Rückbrandschieber offen
A0
Rost offen
A0
Rost geschlossen
A1
Niveau MIN
A0
Feuerraumüberdruckwächter
Eingänge
A0
MSS Austragschnecke
A0
Stokeransteuerung
Überwachung
A0
PM Netzteil
Überstromschalter
A0
PM Netzteil
Überstrom Warnung
A0
PM Sauger aktiv
A0
PM Digi ON res 2
A0
A … Automatik
0 ... Hand, AUS
1 ... Hand, EIN
Bedienungsanleitung Lambdatronic P 3200 - Touch | B0850213_de
101
5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Anlage
5.13 Menü - Anlage
⇨ Siehe "Navigieren im Systemmenü" [Seite 35]
5.13.1 Einstellen
Einstellparameter - Kesseltemperatur
Parameter
Kessel-Solltemperatur
Beschreibung
70°C
Kesseltemperatur wird auf diesen Wert geregelt. (Bereich: 40 – 80°C)
Empfehlung: Anlage ohne Puffer 50°C, Anlage mit Puffer 70°C
Abstellen wenn aktuelle Kesseltem‐
peratur höher als Kesselsolltempe‐
ratur +
5°C
Bei Überschreiten der Kesselsollwerttemperatur um diesen Parameterwert
wechselt der Kessel in den Zustand Feuererhaltung. Unterhalb der Kes‐
selsolltemperatur startet der Kessel wieder.
Immer Abschalten über höchster
einstellbarer Kessel-Solltemperatur
+
3°C
Bei Überschreiten der maximalen Kesselsolltemperatur um diesen Para‐
meterwert wechselt der Kessel in den Zustand Feuererhaltung.
Zur Abkühlung des Kessels beginnen zusätzlich Heizkreis- und Pufferla‐
depumpen zu laufen. Unterhalb der Kesselsolltemperatur startet der Kes‐
sel wieder.
Kesseltemperatur, ab der alle Pum‐
pen laufen dürfen
35°C
Ab dieser Kesseltemperatur werden die Pumpen freigegeben.
(Hysterese 2°C)
HINWEIS:
Bei Anlagen mit Pufferspeicher sollte dieser Wert ca. 20°C unter der ein‐
gestellten Kesselsolltemperatur liegen.
(Verhinderung Kaltdurchströmung!)
102
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5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Anlage
Temperatur in der STB Hülse ab der
alle Pumpen laufen
80°C
Übersteigt die Temperatur am Sicherheitstemperaturbegrenzer diesen
Wert, wird der Kesselwärmetauscher durchspült
Notabschöpfung ab STB Fühlertem‐
peratur starten
98°C
Übersteigt die Temperatur am Sicherheitstemperaturbegrenzer diese
Temperatur, wird die Notabschöpfung über Heizkreise und Pufferpumpe
eingeleitet.
Heizkreiserhöhung bei gleitendem
Betrieb
2°C
Ist der gleitende Betrieb aktiviert, wird die Kessel-Solltemperatur im Heiz‐
betrieb gegenüber der erforderlichen Vorlauftemperatur um diesen Wert
erhöht.
Einstellparameter - Abgas
Parameter
Minimale Abgastemperatur
Beschreibung
90°C
Min. Sollwert für die Abgastemperatur. Unterster Lastpunkt für einen konti‐
nuierlichen Betrieb
⇨ Siehe "Kesseltypbezogene Werkseinstellungen" [Seite 120]
Maximale Abgastemperatur
250°C
Max. Sollwert für die Abgastemperatur. Oberster Lastpunkt für einen aus‐
reichend guten Wirkungsgrad.
Kesselleistung ab einer
Abgastemperatur von 20°C
50%
100% Kesselleistung ab
einer Abgastemperatur von
100°C
Ist die Abgastemperatur über dem eingestellten Sollwert, darf die Brenn‐
stoffleistung 100% erreichen (oberer Punkt der Anfahrrampe)
Mindestdifferenz zwischen
Abgas- und
Kesseltemperatur
10°C
Sinkt im Zustand „Heizen“ die Differenz zwischen Abgastemperatur und
Kesseltemperatur unter den eingestellten Wert, so geht die Anlage nach
Ablauf der Sicherheitszeit auf Störung.
Abgas – Abgas Differenz
10°C
Ist die Abgastemperatur nach dem Anheizen um diesen Wert höher als
vor der Anheizphase, dann wechselt die Regelung in den Zustand „Hei‐
zen“.
Wert, um den die Abgas-Solltemperatur beim Anheizen erhöht wird.
(je nach Kesseltyp unterschiedlich!)
Sicherheitszeit
8m
Ist im Zustand „Heizen“ für diese Zeit die Feuer – Aus Bedingung Mindest‐
differenz Abgas-Kessel nicht erfüllt, schaltet der Kessel in den Zustand
„Sicherheitszeit abgelaufen, Abgastemperatur zu lange zu niedrig“.
Bedienungsanleitung Lambdatronic P 3200 - Touch | B0850213_de
103
5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Anlage
Kondensat WT
Parameter
Beschreibung
Kondensatwärmetauscher
vorhanden
NEIN
Wird dieser Parameter auf „JA“ gesetzt, so wird das Reinigungspro‐
gramm für den Abgaswärmetauscher aktiviert.
Kondensatwärmetauscher
Reinigungsintervall
(Heizstunden)
30h
Gibt an nach wie vielen Heizstunden der Abgaswärmetauscher gereinigt
wird.
Kondensatwärmetauscher
Reinigungsdauer
60s
Gibt die Dauer der Reinigung an.
Einschaltdauer der Waschdüse.
Gesamtzyklus 20 sec
100%
Die gesamte Abreinigung wird mit dem Parameter „Kondensatwärmetauscher Reinigungsdauer“ eingestellt. Als Reinigungsdauer wird
die Zeit gesehen, in der die Waschdüse aktiv ist. In den Pausenzeiten
(Waschdüse aus) wird die Reinigungszeit nicht weitergezählt.
Beispiel:
100% = Waschdüse für die eingestellte Dauer aktiv
75% = Waschdüse 15 sec aktiv und 5 sec Pause
Kondensatwärmetauscher
Reinigung möglich ab
06:00
Uhrzeit, ab welcher das Reinigungsprogramm starten darf.
Kondensatwärmetauscher
Reinigung möglich bis
22:00
Uhrzeit, bis wann das Reinigungsprogramm starten darf.
Abgaskondensator
Heizen: 0 min
Waschvorgänge: 0
Anzeige der aktuellen Werte.
Einstellparameter - Lufteinstellungen
Parameter
Beschreibung
Minimale Drehzahl
des Saugzuges
35%
Minimale Ansteuerung des Saugzuges
Saugzug Min
16%
Fußpunkt für die Einstellung der Saugzug-Kennlinie
Saugzug Max
65%
Endpunkt für die Einstellung der Saugzug-Kennlinie
⇨ Siehe "Kesseltypbezogene Werkseinstellungen" [Seite 120]
Saugzug beim Anheizen
60%
Saugzug beim Vorwärmen
35%
Saugzug beim Abstellen
65%
104
Saugzugdrehzahl in den jeweiligen Betriebszuständen
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5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Anlage
Parameter
Beschreibung
Saugzug beim Zünden
60%
Elektrische Raumluftklappe auf Pel‐
letsmodulerweiterung vorhanden
NEIN
Ist eine eletrische Raumluftklappe vorhanden, muss dieser Parameter auf
JA gesetzt werden.
Einstellparameter - Pellets-Einschub
Parameter
Beschreibung
Maximaler Einschub
100%
Einschub in Prozent bei maximaler Leistung des Kessels.
Minimaler Einschub
5%
Minimaler Einschub der Stokerschnecke
Stokerüberwachung aktiv
JA
JA
Der Ausgang für den Stokermotor wird auf Fehlfunktion überwacht. Ist
kein Stokermotor angesteckt wird ebenfalls ein Fehler angezeigt.
NEIN
Stokerüberwachung deaktiviert
Abstellen Warten 1
15m
In diesem Zeitraum wird der Kessel durch den Saugzug belüftet.
Abstellen Warten 2
5m
Zeit zwischen den Zuständen Abstellen Warten 1 und Abreinigen.
WOS Laufzeit
60s
Laufzeit der Wärmetauscherreinigung
Zyklus der Ascheaustragung
Ascheschnecke Laufzeit
Heizstunden bis zur Asche
entleeren Warnung
1000
Die Ascheschnecke wird in dem definiertem Zustand aktiviert.
Der Zyklus errechnet sich aus der Laufzeit der Stokerschnecke.
70s
Nach Ablauf des Zyklus der Ascheaustragung wird die Ascheschnecke für
diese Laufzeit angesteuert.
400h
Nach den eingestellten Heizstunden (Stunden in denen die Anlage sich im
Zustand „Heizen“ ist) wird eine Warnung ausgegeben, dass die Asche zu
entleeren ist.
⇨ Siehe "Kesseltypbezogene Werkseinstellungen" [Seite 120]
Nach wie viel Stunden Heizen abrei‐
nigen
Nach wie viel mal abstellen
soll abgereinigt werden
8.0h
1
Nach wie vielen Heizstunden soll der Kessel abstellen und einen Reini‐
gungsvorgang starten.
Gibt an nach wie viel mal Abstellen ohne Abreinigung die Anlage eine
Zwangsreinigung durchführt.
Bedienungsanleitung Lambdatronic P 3200 - Touch | B0850213_de
105
5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Anlage
Einstellparameter - Raumaustragung
Parameter
Start der 1. Pelletsbefüllung
Beschreibung
09:00
1. Startpunkt der Befüllung. Wird nur dann durch‐
geführt, wenn der Füllstand im Behälter unter
85% ist.
Start der 2. Pelletsbefüllung
15:00
2. Startpunkt für die Befüllung. Auch hier gilt, dass
der Füllstand im Behälter unter 85% sein muss.
Nachfüllen des Zyklons ab
35%
Mindest-Füllstand des Zyklonbehälters. Bei Unter‐
schreitung dieses Wertes startet die Pelletsbefül‐
lung.
HINWEIS: Bei Anlagen welche mit einem MinSensor ausgestattet sind ist dieser Parameter auf
„0%“ zu stellen!
Nach beenden der Pufferladung
den Zyklon befüllen?
NEIN
Stellt der Kessel nach durchgeführter Pufferla‐
dung ab, kann mit diesem Parameter anschlie‐
ßend der Zyklon befüllt werden, ohne auf den
nächsten Startpunkt der Befüllung zu warten.
Sauger-Nachlaufzeit
10s
Nachdem der Niveau-Max Sensor erreicht wird,
stoppt die Austragschnecke und die Saugturbine
läuft diese Zeit nach. Durch das Verschütten des
Sensors wird ein Selbstreinigungseffekt hervorge‐
rufen.
Maximale Zeit bis zum Umschal‐
ten der Sonde
10m
Zeitraum, in dem der Pelletsbehälter den Füll‐
stand 100% aus einer Sonde erreichen muss.
Wird diese Zeit überschritten, wechselt die Pel‐
lets-Box Komfort automatisch zur nächsten Son‐
de. Bei Verwendung einer Pellets-Box Eco wird
eine Fehlermeldung angezeigt.
Sauger-Vorlaufzeit
0s
Nach dem Start eines Befüllvorganges läuft die
Austragschnecke um diese Zeit verzögert an.
Schneckenzyklus
60s
Laufzeit der Austragschnecke + Sauger-Vorlauf‐
zeit ergeben den Schneckenzyklus
3.50A
Der Parameter muss an den Austragschnecken‐
antrieb angepasst werden.
Maximaler Strom für die Austra‐
gschnecke
Absperrventil vorhanden
106
JA
Dichtschieber am Zyklondeckel. Nicht bei allen
Modellen vorhanden.
Universalsaugsystem
Schneckensaugsystem
Universalsaugsystem
Schneckensaugsystem
Universalsaugsystem
Schneckensaugsystem
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5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Anlage
Parameter
Beschreibung
Gemessener Fahrweg des
Dichtschiebers
75%
Ist der tatsächliche Fahrweg des Absperrschie‐
bers, der beim Einschalten der Anlage gemessen
wurde. Nach einem stromlosen Zustand wird der
Fahrweg neu gemessen.
Mindestfahrweg für den
Absperrschieber
70%
Dieser Parameter wird bei der Inbetriebnahme au‐
tomatisch 5% unter den gemessenen Fahrweg
gesetzt.
Position 1 der Umschalteinheit
wird verwendet?
JA
Position 2 der Umschalteinheit
wird verwendet?
JA
Wird in Verbindung mit der automatischen Um‐
schalteinheit eine Absaugstelle nicht verwendet,
so ist der Parameter der entsprechenden Position
auf „NEIN“ zu stellen.
Position 3 der Umschalteinheit
wird verwendet?
Ja
Priorität der Saugstelle 1
1
Priorität der Saugstelle 2
1
Priorität der Saugstelle 3
2
Sollen bestimmte Saugstellen ab einen gewissen
Zeitpunkt nicht mehr verwendet werden dürfen, so
können mit diesen Einstellern Prioritäten verge‐
ben werden.
Start des Sperrfensters für
Saugstellen mit Priorität 1
22:00
Ab dem hier eingestellten Zeitpunkt stehen Saug‐
stellen welche mit Priorität „1“ ausgestattet sind
nicht mehr für einen Saugvorgang zur Verfügung.
Ende des Sperrfensters für
Saugstellen mit Priorität 1
06:00
Ab dem hier eingestellten Zeitpunkt stehen wieder
alle verfügbaren Saugstellen zur Verfügung.
P4 Pellet 32/38 mit kleinem Zyk‐
lon vorhanden
NEIN
Ist eine P4 Pellet 32/38 mit einem Saugzyklon ei‐
ner P4 Pellet 8-25 ausgestattet, muss dieser Pa‐
rameter auf JA gesetzt werden.
Erster Startpunkt der Abreini‐
gung
11:00
Zweiter Startpunkt der Abreini‐
gung
18:00
Manueller
Vorratsbehälter
Einstellparameter - Lambdawerte
Parameter
Sollwert des
Restsauerstoffgehaltes
Beschreibung
8.0%
Nach diesem Sollwert wird die Verbrennung geregelt.
⇨ Siehe "Kesseltypbezogene Werkseinstellungen" [Seite 120]
Bedienungsanleitung Lambdatronic P 3200 - Touch | B0850213_de
107
5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Anlage
Kein Einschub wenn
Rest-O2 unter
4.5%
Unter diesem Wert werden keine Pellet eingeschoben.
O2-Regler Max
120%
Werkseinstellung – nicht verändern!
O2-Regler Freigabe im
Heizen nach
10m
Nach dem erfolgreichen Zündvorgang wird der O2 Regler auf max. 35%
für die eingestellte Zeit begrenzt.
Einflussfaktor für O2-Regler
1.5
Werkseinstellung – nicht verändern!
Luftmenge welche im
Vorbereiten der P4 Pellet 8/15
erreicht werden soll
1.00m
Mindestwert [m/s], der am Strömungssensor im Vorbereiten erreicht wer‐
den soll.
Je nach Kesseltype, wird der zugehörige Parameter angezeigt.
Luftmenge welche im
Vorbereiten der P4 Pellet 20/25
erreicht werden soll
2.0m
⇨ Siehe "Kesseltypbezogene Werkseinstellungen" [Seite 120]
Luftmenge welche im
Vorbereiten der P4 Pellet 32-100
erreicht werden soll
1.40m
Einstellparameter - Lambdawerte - LSM11 Lambdawerte
Parameter
Restsauerstoffgehalt
Lambdasondenspannung gemes‐
sen
Lambdasonden korrektur Wert
Lambdasondenspannung korrigiert
108
Beschreibung
1.9%
Anzeige der aktuellen Werte zum zugehörigen Lambdasondenparameter
52.00 m
0.0
52.00 m
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5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Anlage
Einstellparameter - Lambdawerte - Breitbandsonde
Parameter
Restsauerstoffgehalt
Breitbandsonden Type
(1…BOSCH / 2…NTK)
(3…LSM11 Eingang)
Beschreibung
1.9%
1
Breitbandsonde Kalibrieren
(Sonde muss sich an
21% O2 befinden)
NEIN
Breitbandsonde Heizstrom
0.00A
Breitbandsonden Heizungsspan‐
nung
0.00V
Breitbandsonde Nernst
Spannung
0.000V
Breitbandsonde Pump Strom
0.000m
Breitbandsonde Innenwiderstand
Anzeige des aktuellen Wertes
Definiert den eingesetzten Sondentyp
Nach Aktivierung der Lambdasondenheizung kann über diesen Wert die
Lambdasonde kalibriert werden.
ACHTUNG: Die Sonde muss sich an 21% O2 (Luft) befinden.
Anzeige der aktuellen Werte zum zugehörigen Breitbandsondenparameter
0R
Bedienungsanleitung Lambdatronic P 3200 - Touch | B0850213_de
109
5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Anlage
Ermittlung des Sondentyps
Vor dem Start der Kalibrierung muss der verbaute Sondentyp ermittelt werden. Dazu
sind farbige Aufkleber (BOSCH = blau, NTK= gelb) am Anschlusskabel der Sonde, so‐
wie an beiden Enden des Verlängerungskabels angebracht.
Breitbandsonde BOSCH
Breitbandsonde NTK
Nach Ermittlung des Sondentyps müssen die Parameter in der Regelung entspre‐
chend angepasst werden.
Kalibrierung starten
❒ Verwendeten Sondentyp einstellen
➥ BOSCH = 1, NTK = 2
Bei händisch beschickten Kesseln:
❒ Isoliertür öffnen
➥ Vor dem Start der Kalibrierung muss die Isoliertür für mind. 3 - 4 Minuten offen
sein, damit Sonde aufgeheizt und Kessel ausreichend belüftet ist
Bei automatisch beschickten Kesseln:
❒ Kessel muss ausgeschaltet sein
➥ Betriebszustand "Kessel AUS" bzw. "Betriebsbereit"
❒ Parameter "Heizung Lambdasonde" im Menü "Hand" - "Digitale Ausgänge"
auf "1" setzen
➥ Lambdasonde für mindestens 2 Minuten beheizen
Sonde kalibrieren:
❒ Zum Parameter "Breitbandsonde kalibrieren" navigieren
❒ Parameter auf "JA" setzen und Eingabe-Taste drücken
➥ Automatische Kalibrierung der Breitbandsonde startet
➥ Nach erfolgter Kalibrierung wird der Parameter automatisch auf "NEIN" gesetzt
und die Breitbandsonde ist betriebsbereit
110
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5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Anlage
Einstellparameter - Allgemeine Einstellungen
Parameter
Beschreibung
Kesselstandardwerte
übernehmen
NEIN
Wird dieser Parameter auf „JA“ gesetzt, so werden die aktuellen Parame‐
ter für den ausgewählten Kessel gesetzt.
Nachdem die Werte übernommen sind, springt der Parameter wider auf
„NEIN“.
Raumluftunabhängiger Betrieb
NEIN
Wird dieser Parameter auf „JA“ gesetzt, so werden die Parameter die für
den raumluftunabhängigen Betrieb nötig sind gesetzt.
Modem vorhanden
NEIN
Ist ein Modem für die Datenübertragung vom Kessel vorhanden, so muss
dieser Wert auf „JA“ gesetzt werden.
Speicherzyklus des Datenloggers
5s
Wert belassen!
Ist der Speicherzyklus nach dem die Daten auf dem die Daten auf den Da‐
tenlogger gespeichert werden.
Warnungen mittels Störmelderelais
ausgeben
NEIN
Bei ASCII Datenausgabe auf COM2
einen Zeilenumbruch senden
NEIN
COM 2 wird als MODBUS
Schnittstelle verwendet
NEIN
Wird dieser Parameter auf „JA“ gesetzt, so werden auch Warnungen der
Kesselanlage auf das Störmelderelais ausgegeben.
JA:
Die COM 2 Schnittstelle kann zur Verbindung mit einem MODBUS ver‐
wendet werden (RTU / ASCII)
NEIN:
Die COM2 Schnittstelle sendet jede Sekunde die wichtigsten Kesselwerte
MODBUS Adresse
2
MODBUS Protokoll
(1 – RTU / 2 – ASCII)
1
Einstellparameter für MODBUS
Bedienungsanleitung Lambdatronic P 3200 - Touch | B0850213_de
111
5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Anlage
5.13.2 Aktuelle Werte
Parameter
Zustandslaufzeit aktuell
Beschreibung
1s
Verweildauer im aktuellen Betriebszustand
Zustandslaufzeit maximal
480s
Kesseltemperatur
70°C
Anzeige der aktuellen Werte zum jeweiligen Parameter.
Abgastemperatur
150°C
:
Abgas-Solltemperatur
120°C
Kesselstellgröße
99%
Saugzug – Ansteuerung
75%
Maximale Verweildauer im aktuellen Betriebszustand. Spätestens nach
Ablauf dieser Zeit wird in den nächsten Betriebszustand gewechselt.
Saugzugdrehzahl
2230U
Restsauerstoffgehalt
12.3%
Sauerstoffregler
68%
Einschub
52%
Füllstand im Pelletsbehälter
99%
Abgastemperatur nach den
Kondensationswärmetauscher
35°C
Luftgeschwindigkeit in der
Ansaugöffnung
0.00m
Boardtemperatur Pelletsmodul
29°C
Stromaufnahme der
Austragschnecke
0.00A
Position Absperrschieber
0%
Errechnete
Kesselsolltemperatur
50°C
Außentemperatur
23°C
Boardtemperatur
33°C
Anzahl der Brennerstarts
Betriebsstunden
:
4
26h
Softwareversionen
Version: 50.04
Build: 05.08
112
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5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Anlage
Parameter
Beschreibung
Lambdregelung
O2 gemessen: 9.2%
O2 errechnet: 10.2%
Zeigt den aktuellen Restsauerstoffwert an.
Zeigt den errechneten Restsauerstoffsollwert an.
Akt. Pos.: 0 Mitte
Open: 0 Close: 0
Fahrweg: 0 Retry: 0
Zeigt die aktuelle Position des Absperrschiebers an.
Zeigt an wenn der Absperrschieber seine Endlage erreicht hat.
Zeigt den maximalen Fahrweg des Absperrschiebers an.
KD-Nr.: 263586
Kessel Nr.: 560
Betreiberdaten der Anlage
Abgaskondensator
Heizen: 160min
Waschvorgänge: 15
Zeigt an wie lange die Anlage seit dem letzten Waschvorgang im Heizen
war und wie viele Waschvorgänge seit dem Aktivieren des Abgaskon‐
denstors durchgeführt wurden.
Betriebsstunden
Parameter
Beschreibung
Stunden seit letzter Wartung
26h
Stunden im Heizen
26h
Stunden in Teillastbetrieb
(Kesselstellgröße < 40%)
0h
Betriebsstunden von Kessel 2
(Brennerkontakt)
0h
Betriebsstunden Stokerschnecke
0h
Betriebsstunden Zündung
3h
Betriebsstunden Lambdasonde
30h
Auf / Zu Bewegungen des Rostes
11
Betriebsstunden Saugzug
50h
Betriebsstunden WOS
2
Betriebsstunden Ascheschnecke
1h
Betriebsstunden Saugturbine(n)
1h
Betriebsstunden Austragschnecke
3h
Anzeige der aktuellen Werte zum jeweiligen Parameter.
Bedienungsanleitung Lambdatronic P 3200 - Touch | B0850213_de
113
5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Anlage
5.13.3 Fühler und Pumpen
Parameter
Beschreibung
Welcher Fühler wird für den
Puffer oben verwendet
0.1
Welcher Fühler wird für den
Puffer unten verwendet
0.2
Die Anzeige der Parameter variiert je nach eingestelltem System.
Welche Pumpe wird für den
Puffer verwendet
0.1
Informationen zu Hydrauliksystemen in den Unterlagen "Energiesysteme
Lambdatronic P 3200" beachten!
Welcher Fühler wird für den
Folgekessel verwendet
0.5
Welcher Ausgang wird für die
Zweitkesselentladung verwendet
⇨ Siehe "Einstellen der Modul-Adresse" [Seite 24]
Pumpe
1
Welcher Fühler wird für die
Pufferreferenz verwendet
0.2
Welche Pumpe wird für den
Solarkollektor verwendet
1.1
Welche Pumpe wird für das
Solarumschaltventil verwendet
1.2
Welcher Fühler wird für den
Boiler 1 oben verwendet
0.3
Welcher Fühler wird für die
Boiler 1 Solarreferenz verwendet
0.4
Welcher Fühler wird für den
Boiler 1 unten verwendet
0.3
Welche Pumpe wird für den
Boiler 1 verwendet
0.2
114
Bus-Adressen der verwendeten Fühler und Pumpen einstellen
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5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Anlage
5.13.4 Display Zuweisung
Parameter
Beschreibung
RAUMFÜHLER KORREKTUR:
Abweichung des Raumfühlers vom
Display mit Adresse 1
0°C
:
Abweichung des Raumfühlers vom
Display mit Adresse 7
Stimmt die aktuelle Raumtemperatur nicht mit dem angezeigten/ausge‐
werteten Wert überein, kann mit diesem Parameter die Auswertung des
Raumfühlers angepasst werden.
0°C
HEIZKREISUMFELD:
Display mit Adresse 1 wird
folgendem Heizkreis
zugeordnet:
keinem
:
Display mit Adresse 7 wird
folgendem Heizkreis
zugeordnet:
keinem
Touchdisplay mit Adresse 1 wird fol‐
gendem Heizkreis zugeordnet:
keinem
Das jeweilige Bedienteil (Adresse 1 – 7) einem bestimmten Heizkreis zu‐
weisen.
ACHTUNG! Die Parameter sind werksseitig auf "keinem" gestellt, daher
sind die Heizkreisfunktionen (Raumfühler, Partybetrieb, Absenkbetrieb, ...)
an diesem Bedienteil standardmäßig nicht möglich!
:
Touchdisplay mit Adresse 7 wird fol‐
gendem Heizkreis zugeordnet:
keinem
BOILERUMFELD:
Display mit Adresse 1 wird folgen‐
dem Boiler
zugeordnet:
keinem
:
Display mit Adresse 7 wird
folgendem Boiler
zugeordnet:
keinem
Touchdisplay mit Adresse 1 wird fol‐
gendem Boiler zugeordnet:
keinem
Das jeweilige Bedienteil (Adresse 1 – 7) einem bestimmten Boiler zuwei‐
sen.
ACHTUNG! Die Parameter sind werksseitig auf "keinem" gestellt, daher
sind die Warmwasserfunktionen (Funktionstaste) an diesem Bedienteil
standardmäßig nicht möglich!
:
Touchdisplay mit Adresse 7 wird fol‐
gendem Boiler zugeordnet:
keinem
Bedienungsanleitung Lambdatronic P 3200 - Touch | B0850213_de
115
5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Anlage
5.13.5 Anlagenart
⇨ Siehe "Anlagenart einstellen" [Seite 49]
116
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Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Diagnose
5
5.14 Menü - Diagnose
⇨ Siehe "Navigieren im Systemmenü" [Seite 35]
5.14.1 Fehleranzeige
⇨ Siehe "Störungsbehebung" [Seite 123]
5.14.2 Fehlerpuffer
⇨ Siehe "Störungsbehebung" [Seite 123]
Bedienungsanleitung Lambdatronic P 3200 - Touch | B0850213_de
117
5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Diagnose
Sind noch Fehlermeldungen im Fehlerpuffer gespeichert, so werden diese mit dem
entsprechenden Fehlertext sowie dem aufgetretenen Zeitpunkt dargestellt.
Zu diesem Zeitpunkt ist der Fehler aufgetreten.
Zu diesem Zeitpunkt wurde der Fehler quittiert.
Zu diesem Zeitpunkt wurde der Fehler behoben.
5.14.3 Fehlerpuffer löschen
118
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5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Displayeinstellung
5.15 Menü - Displayeinstellung
⇨ Siehe "Navigieren im Systemmenü" [Seite 35]
5.15.1 Allgemein
Parameter
Beschreibung
Raumtemperatur
26.0°C
Anzeige der aktuellen Raumtemperatur
Raumfühlerkorrektur
0.0°C
Stimmt die aktuelle Raumtemperatur nicht mit dem angezeigten/ausge‐
werteten Wert überein, kann mit diesem Parameter die Auswertung des
Raumfühlers angepasst werden.
Helligkeit
187.0
Auswertung des Lichtsensors der aktuellen Helligkeit im Raum zur Anpas‐
sung der Hintergrundbeleuchtung.
maximale Hintergrundbeleuchtung
80%
Je heller es im Raum ist, umso mehr wird der Hintergrund des Touchdi‐
splays beleuchtet. Hier kann die maximale Beleuchtung des Hintergrun‐
des begrenzt werden.
minimale Hintergrundbeleuchtung
20%
Je dunkler es im Raum ist, umso weniger wird der Hintergrund des
Touchdisplays beleuchtet. Hier kann die minimale Beleuchtung des Hin‐
tergrundes eingestellt werden.
Verzögerung für Bildschirmschoner
(0 deaktiviert den Bildschirmscho‐
ner)
60s
Wird für den eingestellten Zeitraum die Oberfläche des Touchdisplays
nicht berührt, aktiviert sich der Bildschirmschoner und das Bediengerät
wird nicht mehr beleuchtet. Zum deaktivieren des Bildschirmschoners
muss als Verzögerungszeit der Wert „0“ eingestellt werden.
Moduladresse
Adresse Hier kann die Moduladresse bei Falscheinstellung geändert werden.
0
Moduladresse 0: Kesselbediengerät
Moduladresse 1-7: jeweiliges RBG Touch
Nach dem Ändern der Moduladresse, ist ein Neustart der Kesselregelung
erforderlich (Hauptschalter am Kessel aus- und einschalten).
Bedienungsanleitung Lambdatronic P 3200 - Touch | B0850213_de
119
5
Menü-Übersicht und Parameter
Menü - Displayeinstellung
5.15.2 Datum / Uhrzeit
⇨ Siehe "Einstellen von Datum/Uhrzeit" [Seite 40]
5.15.3 Softwareupdate / Service
⇨ Siehe "Software des Touchbediengerätes aktualisieren" [Seite 29]
120
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5
Menü-Übersicht und Parameter
PWM / 0 - 10V Einstellungen
5.16 Kesseltypbezogene Werkseinstellungen
Parameter
MEH
P4 Pellet
8
15
20
25
°C
90
90
90
90
Dauer des Vorwärmens
s
260
260
260
260
Einschubzeit ohne Zünden
s
75
75
75
75
Einschub beim Zünden
%
50
50
40
40
Minimaler Einschub
%
5
5
5
5
Saugzug Max
%
55
65
55
65
Sollwert des Restsauerstoffgehaltes
%
9,0
9,0
9,0
9,0
Luftmenge, welche im Vorbereiten
erreicht werden soll
m
1,0
1,0
2,0
2,0
Heizstunden bis zur Ascheentleeren Warnung
h
400
400
300
300
Minimale Abgastemperatur
Parameter
MEH
P4 Pellet
32
38
48
60
°C
90
90
90
90
Dauer des Vorwärmens
s
280
280
400
400
Einschubzeit ohne Zünden
s
75
75
95
95
Einschub beim Zünden
%
25
25
25
25
Minimaler Einschub
%
5
5
5
5
Saugzug Max
%
55
65
70
80
Sollwert des Restsauerstoffgehaltes
%
8,0
8,0
8,0
8,0
Luftmenge, welche im Vorbereiten
erreicht werden soll
m
1,4
1,4
1,0
1,0
Heizstunden bis zur Ascheentleeren Warnung
h
400
400
1000
1000
Minimale Abgastemperatur
Parameter
MEH
P4 Pellet
80
100
105
°C
90
90
90
Dauer des Vorwärmens
s
400
400
400
Einschubzeit ohne Zünden
s
150
150
150
Einschub beim Zünden
%
25
25
25
Minimaler Einschub
%
5
5
5
Saugzug Max
%
65
75
75
Sollwert des Restsauerstoffgehaltes
%
8,0
8,0
8,0
Luftmenge, welche im Vorbereiten
erreicht werden soll
m
1,4
1,4
1,4
Heizstunden bis zur Ascheentleeren Warnung
h
1000
1000
1000
Minimale Abgastemperatur
Bedienungsanleitung Lambdatronic P 3200 - Touch | B0850213_de
121
5
Menü-Übersicht und Parameter
PWM / 0 - 10V Einstellungen
5.17 PWM / 0 - 10V Einstellungen
Beschreibung
▪ Normale Pumpe (3-stufig)
Wird eingestellt, wenn am jeweiligen Ausgang eine herkömmliche Pumpe betrieben wird. Die Pumpe wird über Pul‐
spakete am 230V-Ausgang angesteuert.
▪ PWM / Umfeldpumpe
Für die Hocheffizienzpumpe steht die Spannungsversorgung von 230V dauerhaft am Ausgang an. Die Ansteuerung
der Pumpe erfolgt mittels Pulsweitenmodulation am entsprechenden PWM-Ausgang.
▪ PWM / Solarpumpe
Auch hier erfolgt die Ansteuerung mittels Pulsweitenmodulation am entsprechenden PWM-Ausgang. In diesem Fall ist
die Kennlinie jedoch invertiert und kann nur für speziell gekennzeichnete Solar-Hocheffizienzpumpen verwendet wer‐
den.
▪ PWM Umf. Pumpe+Ventil
Am PWM-Ausgang wird das Signal für die Umfeldpumpe ausgegeben. Ist das Signal größer als 2%, wird der 230VAusgang eingeschaltet. Ist das Signal länger als 4 min unter 2%, wird der Ausgang wieder abgeschaltet.
▪ 0 – 10V / Umfeldpumpe
▪ 0 – 10V / Solarpumpe
▪ 0 – 10V Umf. Pumpe+Ventil
Für die Parameterwerte mit 0-10V gelten die gleichen Funktionen, wie mit PWM. Der Unterschied liegt darin, dass zur
Ansteuerung der Pumpe anstatt der Pulsweitenmodulation ein 0-10V - Signal verwendet wird.
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Störungsbehebung
Vorgehensweise bei Störmeldungen
6 Störungsbehebung
Der Begriff „Störung“ ist ein Sammelbegriff für Warnung, Fehler oder Alarm. Die drei
Arten der Meldungen unterscheiden sich im Verhalten des Kessels:
WARNUNG
Bei Warnungen blinkt die Status-LED orange, der Kessel läuft dabei zu‐
nächst geregelt weiter.
FEHLER
Bei Fehlern blinkt die Status-LED rot, der Kessel stellt geregelt ab und
bleibt bis zur Behebung im Betriebszustand "Störung ".
ALARM
Ein Alarm führt zu einem Not-Halt der Anlage. Die Status-LED blinkt rot,
der Kessel schaltet dabei sofort aus, Heizkreisregelung und Pumpen blei‐
ben weiter aktiv.
Zusätzlich erscheint ein Fenster mit dem zugehörigen Störungstext. Durch Drücken
des Abbrechen-Symbols gelangt man zum Grundbild. Hier wird durch abwechselndes
Blinken von Schnellauswahl-Symbol und Warndreieck eine noch anstehende Störung
signalisiert. Im Schnellauswahl-Menü ist nun der Button „Fehleranzeige“ sichtbar.
6.1 Vorgehensweise bei Störmeldungen
Wird das Fenster mit dem zugehörigen Störungstext aufgerufen, wird mit Pfeil-Rechts
auf mögliche Ursachen der Störung hingewiesen.
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Störungsbehebung
Vorgehensweise bei Störmeldungen
Zusätzlich werden durch Tippen auf „Behebung“ Vorgehensweisen zur Behebung der
Ursache angezeigt. Sind mehrere Möglichkeiten vorhanden, so werden diese unterei‐
nander aufgelistet.
Nach Behebung der Störung gelangt man durch Tippen auf das Abbrechen-Symbol
zum Grundbild.
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Einstell-Protokoll
7 Einstell-Protokoll
In den folgenden Tabellen wird protokolliert, welche Heizungskomponenten an den
Anschlüssen zugewiesen wurden. Dabei wird unterhalb der Heizkreis-Nummer der
Heizungsbereich notiert, für den dieser Heizkreis verwendet wird. Neben den Pumpen
bzw. Fühlern ist die zugehörige, angeschlossene Einheit zu notieren.
Beispiel: Moduladresse = 2;
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Einstell-Protokoll
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