Original-Anleitung - Fingers elektrische Welt

Original-Anleitung - Fingers elektrische Welt
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Vielzweckmaschine HQ 400-B
Artikel-Nr. 55422
Güde GmbH & Co. KG
Birkichstraße 6
D-74549 Wolpertshausen
Güde Scandinavia A/S
Engelsholmvej 33
DK-8900 Randers
www.guede.com
www.guede.com
UNICORE nE,/J874
P.O.Box 8
3RþHUQLFNi
CZ-360 05 Karlovy Vary
www.unicore.cz
GÜDE Slovakia s.r.o
3RGW~UH5RYH
SK-033 01 Liptovský Hrádok
www.guede.com
'
9RUZRUW
Sehr geehrter Kunde,
mit der Vielzweckmaschine HQ 400 B haben Sie sich für eine der vielseitigsten Maschinen entschieden, die
sich ein Handwerker bzw. Bastler wünschen kann.
Neben Anfertigung von präzisen Drehteilen sind zusätzlich noch viele andere Arbeitsgänge wie Bohren, Fräsen,
Senken, Gewindeschneiden, Reiben usw. ohne Probleme durchführbar.
Um die gesamte Palette an Möglichkeiten die die Maschine bietet zu erfahren, empfehlen wir:
Fertigen Sie sich einige Probestücke an und machen Sie sich gut mit der Maschine vertraut, denn
„Übung macht den Meister!“
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6HLWH
1. Beschreibung ...........................................................................................................................
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2. Technische Daten ....................................................................................................................
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3. Montage und Aufstellen der Maschine .....................................................................................
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4. Handhabung der Maschine ......................................................................................................
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4. Handhabung der Maschine .......................................................................................................
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5. Arbeiten mit der Maschine ........................................................................................................
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5. Arbeiten mit der Maschine ........................................................................................................
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5. Arbeiten mit der Maschine ........................................................................................................ 10
5. Arbeiten mit der Maschine ........................................................................................................ 11
6. Explosionszeichnungen ........................................................................................................... 12
7. Explosionszeichnung ............................................................................................................... 13
8. Explosionszeichnung ............................................................................................................... 14
9. Explosionszeichnung ............................................................................................................... 15
Konformitätserklärung .............................................................................................................. 16
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1 Satz Außenbacken
1 Austreiber
1 Bohrfutterschlüssel
1 Schlüssel Stahlhalter
3 Sechskantschlüssel
1 Gabelschlüssel 13/17 mm
1 Backenfutterschlüssel
2 Körnerspitzen MK 3
10 versch. Wechselzahnräder
1 Stahlhalterschlüssel
1 Kurbel für Längsspindel
1 Kurbel für Quersupport
2
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1
Hauptschalter (Nullspannungsauslöser)
11
Klemmhebel für Reitstockpinole
2
Kupplung für automatischen Vorschub
12
Reitstockpinole zur Aufnahme
3
Vorgelege
4
Drehrichtungswahlschalter
13
Handrad für Reitstock
5
Hubteller für Bohr- und Fräskopf
14
Reitstock
6
Klemmschraube für Bohr- und Fräskopf
15
Quersupport
7
Vorschubhebel
16
Handrad für Quersupport
8
Arretierung für Grob- und Feinzustellung
17
Handrad für Längsvorschub
9
Vorschubknopf für Feinzustellung
18
Transport- bzw. Kranbolzen
10
Kreuzsupport m. Frässchraubstock
19
Klemmhebel für Reitstock
20
Klemmhebel für Quersupport
21
Spindel
von Zentrierspitze und Bohrfutter
3
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Motor/Leistung:
Motor/Anschluss:
Gewicht:
Abmaße
Geräuschentwicklung:
0,55 kW
230 Volt
ca. 210 kg
756 x 377 x 245 mm
< 75 dB (A)
DREHEN
Spitzenhöhe:
Spitzenweite:
Spindelbohrung:
Spindeldrehzahl:
Längshub:
Querhub:
210 mm
400 mm
20 mm
160/300/375/470/600/870/1360 U/min.
410 mm
80 mm
BOHREN
Bohrfutter:
Bohrleistung:
Bohrfutteraufnahme:
Tischfläche:
Bohrspindeldrehzahlen:
Spannbereich max. 13 mm
30 mm
MK 3
150 x 200 mm
150/290/360/450/575/836/1300 U/min.
117/220/276/345/440/640/1000 U/min.
FRÄSEN
Aufnahme:
Max. Nutfräsen:
Max. ø Planfräsen:
Spindelhub:
Spindeldrehzahlen:
MK 3
20 mm
63 mm
80 mm
siehe „BOHREN“
GEWINDEFRÄSEN
Metrisch:
Zöllisch:
Vorschub:
18 Stufen von 0,2 bis 3 m
27 Stufen 8 – 120 Gewindegänge/Zoll
8 Stufen von 0,05 mm bis 0,175 U/min.
4
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Ausstattung
•
•
•
•
•
•
•
•
3-Backen-Drehbankfutter 100 mm ø/Innenbacken
Kreuzsupport mit Stahlhalter und Handrad schwenkbar
Vorschubeinrichtung
Reitstock MK 3 mit Handrad
Ein-/Ausschalter
Transportbolzen
Bohrfutter
Höhenverstellbarer Bohr-/Fräskopf
Montage
Maschine auspacken, und auf Tisch oder Werkbank stellen. Die Aufstellfläche muß eben, erschütterungsfrei
und stabil sein. Schwingungen beeinflußen die Arbeitsergebnisse sehr negativ. Maschine ordentlich auf einer
Unterlage befestigen.
Achtung:
Alle Blankteile sind bei der Lieferung mit Rostschutz konserviert. Dieses Fett bewirkt keine Schmierung.
Es ist mit einem sauberen Lappen abzuwischen.
Nun sind alle Blankteile mit Maschinenöl sorgfältig zu ölen. Insbesondere Bettführung, Supportführungen,
Drehfutter, Reitstockpinole und Morsekonus 3 im Reitstock.
Hinweis:
Das gesamte Vorgelege (Riemenscheiben, Keilriemen, Zahnräder) darf nicht geölt werden!
S
S
Alle Schmierstellen der
Maschine sollten gemäß der
Zeichnung öfter mit Maschinenöl von Hand geschmiert
werden.
Alle Rollenlager sind
regelmäßig zu ölen. Bitte
dieselben einmal jährlich
reinigen.
Durch Sauberhalten der
Maschine und durch Disziplin
beim Ölen – wie vorher
beschrieben – stellen Sie sicher,
daß die Maschine auch über
längere Zeit einwandfrei
funktioniert und vor allem
nichts an Präzision einbüßt.
5
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Zum besseren Kennenlernen der Maschine sollten Sie diese Rubrik sorgfältig durchlesen, die Handhabung der
Maschine üben, ohne gleichzeitig schon ein Werkstück zu bearbeiten.
Eingeschaltet wird die Maschine am Hauptschalter (1). Der Antriebs-E-Motor hat eine Aufnahmeleistung von 0,85 kW
und eine Abgabeleistung von 0,55 kW. Durch einen Kondensator bringt er hohe Kraftreserven und ist für Links- und
Rechtslauf einsetzbar.
Die Motorkraft wird durch Riemenübersetzung auf die Hauptspindel übertragen. Diese wiederum wird in
2 Kegelrollenlager geführt. Am rechten Ende der Hauptspindel ist das Drehfutter aufgepaßt. Lange Werkstücke
können von links nach rechts durch eine Spindelbohrung geführt und bearbeitet werden (Bohrung 20.0 mm ø).
Hinweis: Die Lagerung der Spindel durch 2 Kegelrollenlager ist mind. 6000 Std. (bei geringster Drehzahl) oder
1800 Std. (bei laufendem Einsatz mit höchster Drehzahl) wartungsfrei.
Um ein optimales Arbeitsergebnis zu erreichen muß die Spindeldrehzahl, entsprechend Materialart und
Materialdurchmesser variiert werden. Durch Umlegen der Antriebsriemen kann wahlweise mit einer Lehrlaufdrehzahl
von 160/300/375/470/600/870/1360 gearbeitet werden.
Der Support (15) kann als ganze Einheit entweder per Hand (mittels Stellrad 17) oder automatisch (durch Umlegen
des Hebels 2 nach rechts) bewegt werden.
Achtung!
Falls sich der Support nicht bewegen lässt, Hebel (20) lösen! Durch Festziehen dieses Hebels wird der
Support blockiert!
Naturgemäß läuft der Support mit automatischem Vorschub gleichmäßiger als mit Vorschub
"per Hand". Das Drehbild ist dadurch auch meist besser. Zudem werden die Drehstähle geschont und bleiben länger
scharf.
Achtung:
Bei eingeschaltetem automatischen Vorschub immer darauf achten, dass der Support nicht gegen das
Drehfutter oder gegen den Reitstock läuft.
Bei normaler Spindeldrehung (Rechtslauf) und eingeschaltetem automatischen Vorschub bewegt sich der Support
immer von rechts nach links. Dies ist auch beim Drehen der reguläre Vorschub. Der Support kann natürlich auch
automatisch in die Ausgangsstellung zurückgefahren werden: Maschine mit Hauptschalter stoppen (Drehstahl
zurückstellen!) und anschließend Hauptschalter auf Linkslauf stellen.
Hinweis:
Bei Eingeschaltetem automatischen Vorschub ist Vorschub
„Per Hand" nicht möglich. Das Ausschalten des automatischen
Vorschubs erfolgt durch Umlegen des Hebels 2.
Der Reitstock kann manuell in Richtung Drehfutter verschoben
werden. Dazu löst man den Klemmhebel (19) (anschließendes
Festklemmen nicht vergessen!). Die Pinole (12) hat eine Aufnahme
für MK 3 (für Bohrfutter, mitlaufende Spitze) und kann durch das Rad
(13) verstellt werden. Eine genaue Verstellung der Pinole ist mit der
Skaleneinteilung auf dem Stellrad (13) möglich. Bevor ein
Morsekonus eingeführt wird, Pinole um ca. 10 mm durch Drehen des
Handrades (13) ausfahren. Morsekonus dann kräftig mit der Hand
einstecken.
Hinweis:
Konus und Aufnahmeloch müssen immer absolut sauber sein.
Schmutz und vor allem Metallteile beeinträchtigen die
Genauigkeit. Sie können im Extremfall Pinole und Konus
unbrauchbar machen.
Der Morsekonus sitzt satt und kann von vorne nicht herausgezogen
werden. Zum Entfernen wie folgt vorgehen: Pinole (12) mittels
Handrad (13) bis zu einem spürbaren Anschlag einfahren. Dann
Handrad (13) gegen den Widerstand 9,5.
6
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Hinweis:
Die Pinole kann durch Festziehen des Klemmhebels 19 in jeder Position geklemmt werden.
Die Handräder für die Leit- und Zugspindel, den Planschieber, Längsschieber und die Reitstockpinole bewirken
bei einer Umdrehung 3 mm Vorschub. Auf jedem Handrad sind 60 Teilstriche. Die Drehung um nur einen
Teilstrich verursacht also 0.05 mm Verstellung (zwischen den verlängerten Teilstrichen 0.1 mm). Wenn Sie zum
Beispiel ein Werkstück grob abgedreht haben und nun auf ein exaktes Maß kommen wollen, so stellen Sie den
Stahl (bei abgeschalteter Maschine) zu, bis er das Werkstück berührt. Jetzt halten Sie das Handrad des
Planschiebers fest und stellen das konische Gegenstück (mit Skala) so ein, daß Teilstrich 0 mit der Markierung
auf dem Planschieber übereinstimmt.
Hinweis:
Die Zustellung um einen Teilstrich bewirkt, daß der Planschieber um 0.05 mm verstellt wird.
Der Durchmesser des Werkstückes reduziert sich dadurch aber um 0.1 mm.
Das Drehfutter hat 3 Backen aus gehärtetem Stahl, die sich gleichmäßig verstellen und runde Werkstücke
automatisch zentrieren. Es wird auf die 62-mm-Nocke der Hauptspindel aufgeflanscht und mit 3 beiliegenden
Innensechskantschrauben befestigt.
Hinweis:
Beachten Sie bitte die beiliegende separate Anleitung des Drehfutter-Herstellers.
Achtung:
Drehstähle immer möglichst kurz Einspannen!
Sie vermeiden dadurch Vibration. Langes
Überstehen führt zu Schwingungen und
Ungenauigkeiten!
Für ordentliches Drehen ist es unerläßlich, daß die
Spitze des Drehstahles genau „auf Mitte" steht
(siehe Abb. 1). Vergleichen Sie die Höhe der
Schneide mit der Körnerspitze im Reitstock.
Abb. 1
Es gibt versch. Arten von Drehstählen. Hier eine kurze Erläuterung:
•
•
•
•
•
•
Schruppstähle - verwendet man, um in
kurzer Zeit möglichst viel Span abzutragen
(ohne Rücksicht auf das Finish der Werkstückober-fläche).
Schlicht- oder Spitzstähle - werden
einge-setzt, um eine saubere Oberfläche zu
erzielen.
Seitenstähle - (unterschiedlich rechts oder
links) werden zum Längs- und Plandrehen
und zum Ausdrehen von scharfen Winkeln
in rechter und linker Bearbeitungsrichtung
Abb. 2
verwendet.
Abstechstähle - werden zum Einstechen
von Nuten und zum Abtrennen von Werkstücken eingesetzt.
Gewindestähle - benutzt man zum Schneiden von Außengewinde.
Innendrehstähle - werden zum Ausdrehen benutzt.
Hinweis:
Der Einsatz des Abstechstahles ist kritisch. Hier ganz besonders auf die exakte Spitzenhöhe achten und
mit niedrigen Drehzahlen arbeiten.
7
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Grundsätzlich ist jede Drehbank eine Vorrichtung, bei der ein feststehendes Werkzeug (Drehstahl) gegen ein
sich drehendes Werkstück gedrückt wird, um Späne abzunehmen. Je nach Werkstückmaterial bzw. Werkstückdurchmesser ist die Spindeldrehzahl anzupassen. So muß man z.B. kleine Werkstückdurchmesser oder Aluminium (auch Messing) mit relativ hohen Drehzahlen, große Werkstückdurchmesser oder Stahl mit niedrigen
Drehzahlen bearbeiten.
Achtung:
Beim Bearbeiten von grösseren Werkstückdurchmessern und relativ hoher Spanabnahme kann die
Maschine blockieren. Sofort Motor abschalten, Drehstahl zurückfahren und versuchen, mit geringerer
Spanabnahme zu arbeiten.
Entscheidend ist immer die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen Drehstahlschneide und Werkstückoberfläche.
Man nennt dies Schnittgeschwindigkeit (in m/min). Bei einer bekannten und notwendigen
Schnittgeschwindigkeit kann die erforderliche Spindeldrehzahl wie folgt errechnet werden:
Schnittgeschwindigkeit x 1000
= notwendige Spindeldrehzahl
Werkstückdurchmesser x 3,14
Beispiel: Abgedreht werden soll ein Alu-Werkstück mit einem Durchmesser von 20 mm bei einer
Schnittgeschwindigkeit von 50 m/min.
1000x50
50.000
=
3.14x20
= 796/min.
62.8
Jetzt ist von den möglichen Drehzahlen die auszuwählen, welche der errechneten „Idealdrehzahl" von
796 am nächsten kommt.
Die folgende Übersicht hilft Ihnen bei der Auswahl der notwendigen Schnittgeschwindigkeit und
Spindeldrehzahl:
3ODQGUHKHQ
Der Drehstahl wird hier rechtwinklig zur Drehachse be- wegt.
Montieren Sie einen rechten Seitenstahl und ver- stellen Sie den
Stahlhalter um 2 - 3 °. Drehen Sie von außen nach innen (zum
Zentrum). Bei größeren Werkstückdurchmessern differiert die
Schnittgeschwindigkeit von außen (hoch) nach innen (niedrig)
natürlich ganz erheblich. Deshalb gefühlvoll und langsam
vorschieben, wenn im äußeren Bereich plangedreht wird.
8
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$EVWHFKHQ
Hierzu ist ein Abstechstahl erforderlich. Dabei ganz besonders
darauf achten, daß der Stahl möglichst kurz eingespannt wird
(halber Durchmesser des Materials + 1 mm) und genau auf Mitte
steht. Stahl unbedingt rechtwinklig einspannen. Das Werkstück
selbst ebenfalls möglichst kurz im Drehfutter befestigen.
.HJHOGUHKHQ
Zum Kegeldrehen wird der Längsschieber auf
dem schwenkbaren Supportunterteil, an dem die Winkelteilung
angebracht ist, auf den gewünschten Kegelwinkel eingestellt. Mit
den vier Klemmschrauben wird das Unterteil nach dem Einstellen
des Winkels wieder festgestellt. Der Vorschub erfolgt, indem das
kleine Handrad durch Längsschieben betätigt wird.
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5HLWVWRFNXQG.|UQHUVSLW]H
Längere Werkstücke (Futter-Überstand größer als der 3-fache Werkstück-Durchmesser) müssen am rechten
Ende durch Reitstock und mitlaufende Körnerspitze gehalten werden. Zu diesem Zweck ist auf der rechten
Stirnseite des Werkstückes eine Zentrierbohrung anzubringen.
Hierzu wie folgt vorgehen:
-
Werkstück im Drehfutter einspannen.
-
Rechte Stirnseite vorsichtig plandrehen.
-
Bohrfutter mit MK 3 (Zubehör) in Reitstock einsetzen.
-
Zentrierbohrer (Zubehör) in das Bohrfutter spannen.
-
Reitstock mit Bohrfutter und Zentrierbohrer bis an die Stirnseite
des Werkstückes fahren.
-
Zentrierbohrer mittels Pinolenvorschub etwas andrücken
(zentrisch).
-
Maschine einschalten und Zentrierbohrung mittels Pinolen
vorschub vornehmen.
Jetzt ist das Bohrfutter gegen die mitlaufende Körnerspitze auszutauschen. Führen Sie die Spitze bis kurz vor
die Zentrierbohrung, fixieren Sie den Reitstock und stellen Sie die mitlaufende Spitze soweit zu, daß jegliches
Spiel eliminiert ist. Fixieren Sie nun die Pinole mittels Blockierschraube.
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'
Achtung!
Der automatische Vorschub muß bis zur
Fertigstellung des Gewindes eingeschaltet bleiben.
Ein Auskuppeln zwischendurch macht das
Weiterarbeiten unmöglich!
Drehstahl mittels Planschieber zurückfahren. Drehrichtung umschalten. Maschine einschalten und Support in
Ausgangsstellung zurückfahren lassen. Werkzeug zustellen. Diese Arbeitsgänge wiederholen sich, bis die
gewünschte Gewindetiefe erreicht ist.
Hinweis:
Ein qualitativ einwandfreies Gewinde können Sie nur mit Hilfe des Längsschiebers schneiden. Die
Zustellung des Gewindestahles erfolgt wie genannt, mit dem Planschieber. Der Längsschieber wird
dabei jedoch jeweils um einen Teilstrich (0.025 mm) einmal nach links und dann nach rechts verstellt.
Der Span im Gewindegang wird also immer nur von einer Seite abgehoben. Erst bei Erreichen der vollen
Gewindetiefe wird zum Schluss noch einmal durch geringes Zustellen mittig voll eingeschnitten.
Drehzahleinstellung (Drehen):
Spannvorrichtung am Motor siehe Abb. B lösen und
anschließend Umlehnrolle Pos. 3 (Abb.A) lösen. Legen Sie die
Keilriemen in die gewünschte Stellung um und spannen Sie die
Keilriemen in umgekehrter Reihenfolge wieder ein.
Umstellung von Drehen auf Fräsen:
Umschaltmuffe Pos.6 (Abb. A) aus-bzw einrichten und durch
leichtes Verdrehen einrasten lassen.
Einstellung von Vorderschubgeschwindigkeit und
Gewindesteigung:
Die einstellende Wert ist jeweils aus der Tabelle (Abb ) zu
entnehmen und mittels der mitgelieferten Zahnräder zusammenstellen. Über die Exzenterschwinge Pos. 8 (Abb A)
kann der optimale Abstand der Zahnräder eingestellt werden.
Schwenken und Abheben des Bohr- und Fräskopfes:
Lösen Sie die Klemmschraube Pos.6 (Abb ) für den Bohr-und
Fräskopf. Der Kopf kann jetzt zur Seite geschwenkt werden bzw
durch Drehen des Hubtellers Pos. 5 ange- hoben werden
(max.70mm). Anschließend Klemm- schraube Pos. 6 wieder
anziehen.
Feineinstellung Bohren- und Fräsen:
Drücken Sie den Knopf Pos. 8 ein und bewegen Sie die
Verschubhebel Pos. 7 bis dieser ganz eingerastet ist. Nun
haben Sie die Möglichkeit durch Drehen des Vorschub- knopfes
Pos. 9 Die Bohr- und Frässpindel in das Werk- stück zu fahren.
10
'
Durch Umlegen des Keilriemen im oberen Antriebskasten, kann
die gewünschte Bohr- bzw. Fräsdrehzahl eingestellt werden.
(Drehzahl siehe Tabelle.)
)HLQJHZLQGH
( über Vorgelege )
=ROOJHZLQGH
( über Vorgelege )
9RUVFKXEJHVFKZLQGLJNHLW
8QGPHWULVFKH*HZLQGH
=ROOJHZLQGH
11
'
([SORVLRQV]HLFKQXQJHQ
12
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([SORVLRQV]HLFKQXQJ
13
'
([SORVLRQV]HLFKQXQJ
14
'
([SORVLRQV]HLFKQXQJ
15
'
EG-Konformitätserklärung
EC Declaration of Conformity
Hiermit erklären wir,
We herewith declare,
Güde Heimwerkerbedarf Handels-GmbH & Co. KG
Birkichstrasse 6, 74549 Wolpertshausen, Germany
Dass das nachfolgend bezeichnete Gerät aufgrund seiner Konzipierung und
Bauart sowie in der von uns in Verkehr gebrachten Ausführung den einschlägigen,
grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der EG-Richtlinien
entspricht.
that the following Appliance complies with the appropriate basic safty and health
requirements of the EC Directive based on its design and type, as brought into
circulation by us.
Bei einer nicht mit uns abgestimmter Änderung des Gerät verliert diese
Erklärung ihre Gültigkeit.
In a case of alternation of the machine, not agreed upon by us, this declaration will
loose its validity.
Bezeichnung der Geräte:
Machine Description:
- Vielzweckmaschine HQ 400 B
Artikel-Nr.:
Article-No.:
- 55422
Einschlägige EG-Richtlinien:
Applicable EC Directives:
- EMV-Richtlinie 89/336/EWG
- EG-Richtlinie Elektromagnetische Verträglichkeit
89/336/EWG mit Änderungen
Angewandte harmonisierte
Normen:
Applicable harmonized
Standards:
Ort:
Place:
Datum/Herstellerunterschrift:
Date/Authorized Signature:
Angaben zum Unterzeichner:
Title of Sinatory:
- EN 60204 Teil 1 06/93
- EN 55014/12.93
Wolpertshausen
09.07.2001,
Hr. Arnold, Geschäftsführer
16
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Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

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