Bedienungsanleitung - team energy switzerland

Bedienungsanleitung - team energy switzerland
Bedienungsanleitung
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1
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
Inhaltsverzeichnis
1
Warnhinweise & Garantiebestimmungen
Seite 4
2
Einleitung
Seite 5
3
Die Vorzüge des Moduls
Seite 6
4
Grundlegende Vorbereitungen und Lötarbeiten
4.1
Plazierung der Komponenten im Modell
Seite 8
4.2
Beschaffung der Materialien
Seite 9
4.3
Vorbereiten der LEDs, Drähte und Widerstände
Seite 10
4.4
Festlegung der Verkabelung im Modell
Seite 11
4.5
LED und Widerstand in der Übersicht
Seite 12
4.6
Der Aufbau einer LED
Seite 13
4.7
Löten der LEDs, Widerstände und Drähte
Seite 14
4.8
Löten der Pins
Seite 15
4.9
Herstellen des Y-Kabels
Seite 16
5
Das Modul
Ab Seite 17
5.1
Die Pluspole
Seite 18
5.2
Der ESC (Regler) Eingang
Seite 19
5.3
Sämtliche weitere Moduleingänge
Seite 20
6
Die Ausgänge des Moduls
Seiten 21 - 25
7
Die Verkabelungsschemata der einzelnen Funktionen
Seiten 26 - 41
8
Die Verkabelungsschemata der kompletten Beleuchtung
Seiten 42 - 46
9
Modulbelegungskarte
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Ab Seite 7
Seite 47
3
TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
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WARNHINWEISE &
Garantiebestimmungen
I. WARNHINWEISE
Das Modul darf unter keinen Umständen







in die Hände von Kindern gegeben werden
Unisoliert auf metallische Oberflächen gelegt werden
(Kurzschlussgefahr)
Zerbrochen werden
Mit leitenden oder ätzenden Flüssigkeiten in Kontakt gelangen
Zuviel Hitze ausgesetzt werden (Löten am Modul verboten)
Mit mehr als 6 Volt Betriebsspannung betrieben werden
Unsachgemäss verkabelt werden
!!! ES IST VERBOTEN, EIGENE MODIFIKATIONEN
AM MODUL VORZUNEHMEN !!!
Alle in dieser Bedienungsanleitung erwähnten Warnhinweise
sind zwingend einzuhalten!
Bei Missachtung eines Warnhinweises erlöscht die Garantieleistung mit sofortiger Wirkung.
II. Garantiebestimmungen
Jedes einzelne Modul wird vor der Auslieferung manuell auf die
Funktionsfähigkeit geprüft. Sollten dennoch Produktionsmängel einen reibungslosen Einsatz verunmöglichen wird das Modul nach Rücksendung und erfolgter Prüfung kostenlos ersetzt.
Es bestehen keine weiteren Garantieansprüche.
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
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Einleitung
Jeder Modellbauer hat die selben Probleme. Beschränktes Budget, beschränkter Platz in
den Modellen und grosse Wünsche was die Elektronik zu leisten hätte.
Aus diesem Grund haben wir in mehrjähriger Entwicklung ein Modul entwickelt, welches
auf sehr geringem Platz sämtliche Beleuchtungs– und andere Wünsche zu erfüllen vermag. Wir haben auch berücksichtigt, dass der Modellbauer nicht eine reine Plug & Play
Lösung wünscht, sondern das Hobby Modellbau betreiben will. Aus diesem Grund wird
das Multi Funktions Modul des TEAM ENERGY SWITZERLAND als Bausatz ausgeliefert.
Der Name ist Programm. Multi bedeutet nicht nur RC Car sondern das Modul wurde
bereits erfolgreich in sämtlichen Sparten des RC Modellbaus getestet und eingesetzt.
Seien dies Modellflugzeuge und -Helikopter, RC Modellschiffe) und sämtliche Landfahrzeuge (Drifter, Lastwagen, Scale Trial Fahrzeuge Panzer und Baumaschinen).
Cool hast du dich für unser Modul entschieden. Wir wünschen dir viel Spass und Erfolg!!!
HINWEIS
Bitte lies die Bedienungsanleitung sorgfältig durch. Es handelt
sich hierbei nicht um ein Bücherregal eines grossen schwedischen Möbelhauses, bei welchem man einfach so draufloshämmert. In diesem Modul ist höchst empfndliche Elektronik verbaut, welche bei unsachgemässer Handhabung sofort erheblichen Schaden nehmen kann.
Entwickelt von Modellbauern für Modellbauer durch Meury Electronics in Zusammenarbeit mit dem TEAM ENERGY SWITZERLAND. (www.meuryelectronics.ch)
Bitte versteht, dass wir die Bedienungsanleitung als nicht Elektronikspezialisten für ebensolche geschrieben haben.
Selbstverständlich sind wir bei Fragen jederzeit unter
mfm@team-energy.ch erreichbar und helfen gerne!
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
3.1 Das Modul und seine Vorzüge
Das Multi Funktions Modul des TEAM ENERGY SWITZERLAND, eine geniale, platzsparende Lösung für die komplette Beleuchtung und weitere Funktionen Ihres RC-Modelles!
Das Modul ist so aufgebaut, dass jede Funktion (Licht, Blinker, Windensteuerung usw.)
über einen separaten Kanal der RC Anlage gesteuert wird. Entgegen den günstigen
Lichtmodulen, welche alle Befehle über den Fahrtenregler (ESC) erhalten und man keinen Einfluss aud die Beleuchtung nehmen kann (blinkt immer beim Lenken) kann mit
dem Multi Funktions Modul des TEAM ENERGY SWITZERLAND jede Funktion über die
Fernsteuerung geregelt werden.
Sie wählen, wann der Blinker gesetzt wird, Sie wählen wann Sie das Licht einschalten wollen und Sie bestimmen ob die Zusatzscheinwerfer auf dem Dach
brennen sollen oder nicht.
Einzig Brems– und Rückfahrlicht werden über den Fahrtenregler (ESC) gesteuert. Schliesslich brennen bei einem 1:1 Auto die Rückfahrlampen auch, wenn
man den Rückwärtsgang einlegt und die Bremslichter brennen beim Bremsvorgang.
Um an Ihrem Fahrzeug eine minimale aber realitätsgetreue Beleuchtung installieren zu
können, sollte mindestens eine 6 Kanalsteuerung benützt werden, wir empfehlen aber 8
Kanäle
Beispiel
Kanal
Kanal
Kanal
Kanal
Kanal
Kanal
Kanal
Kanal
1:
2:
3:
4:
5:
6:
7:
8:
Steuerung links/rechts
Fahren vorwärts/rückwärts
Stand– und Abblendlicht
Fernlicht
Blinker
Warnblinker
Zusatzscheinwerfer
Winde/Polizeilicht usw.
Bevor Sie also das Modul kaufen, seien Sie sich bewusst, dass Sie mit einer 3
Kanal Pistolensteuerung nicht den gewünschten Effekt erreichen. Im besten
Fall haben Sie Brems– und Rückfahrlicht, da diese über den Regler gesteuert
werden und eine Zusätzliche Funktion, beispielsweise Licht ein/aus
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
4. Grundlegende Vorbereitungen
und Lötarbeiten
WARNUNG
Erst komplett durchlesen und anschliessend mit
dem Aufbau beginnen!
Diese Warnung ist sehr ernst zu nehmen!!!!
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
4.1 Plazierungen der Komponenten im Modell
Bevor man die Drähte nach dem Löten zu kurz abgeschnitten hat empfiehlt es sich, reiflich zu überlegen,
wo im Modell die einzelnen Komponenten
(Fahrtenregler, Empfänger, Modul) platziert werden.
Folgendes ist zu beachten:



Die Drähte der LEDs in der Karosserie werden zum Modul
gezogen
Der Regler wird mit einem Y-Kabel (Seite 16) mit Empfänger, Fahrtenregler (ESC) und Modul verbunden.
Das Modul erhält die Signale vom Empfänger. Somit werden
diese beiden auch verbunden
ESC/
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Empfänger
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Modul
TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
4.2 Beschaffung der Materialien
Um das Modul erfolgreich in Betrieb zu nehmen sind
folgende Materialien zwingend zu beschaffen, sofern
man nicht das komplette
TEAM ENERGY MULTI FUNKTIONS MODUL Kit gekauft





LEDs und passende Widerstände (siehe Tabelle auf Seite 6)
Schrumpfschlauch
Drähte in diversen Farben. Wir empfehlen zwingend verschiedene Farben zu
benutzen, da so eine geringere Verwechslungsgefahr beim anschliessenden
Einstecken der Pins auf dem Modul besteht. Die Drähte findet man unter
anderem beim Modelleisenbahnzubehör
Servopins (einzelne Goldstecker) kompatibel zu Futaba, JR, Graupner, Robbe uvm.
Lötzinn (Weichlot)
Es empfiehlt sich allerdings, beim TEAM ENERGY SWITZERLAND gleich das komplette Set mit sämtlichen Materialen zu beschaffen, siehe unten:
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
4.3
Vorbereiten der LEDs, Drähte und
Widerstände
Bevor man mit dem Löten beginnt, sollten alle LED‘s
Widerstände und die Kabel in verschiedenen Farben bereitgelegt werden



Legt die LED‘s und die dazugehörigen Widerstände in Gruppen zusammen und beschriftet diese klar (Blinker, Standlicht
usw.)
Schneidet die Schrumpfschläuche zu
Definiert, welcher Draht (Farbe) an welche LEDs gelötet wird
Beispiele






Rot für Modulplus
Gelb für Blinker links
Orange für Blinker rechts
Schwarz für Standlicht
Grün Abblendlicht
usw
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
4.4 Festlegung der Verkabelung im Modell
Schneidet beim Löten jeweils genügend lange Drähte
zu. Am besten lötet man direkt im Modell, so kann man
die Drahtlänge genau bestimmen
Hier ist der grosse Moment, wo man sich entscheidet, welches Beleuchtungsmodell
man wählt. Dies wiederum ist abhängig von der Möglichkeit an LEDs welche in die
Scheinwerfer verbaut werden können und wie viele freie Kanäle man an der Steuerung hat.
Die Verkabelungsmöglichkeiten und Schemata sind ab Seite 26 zu sehen
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
4.5 LED und WIDERSTAND in der Übersicht
Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass man sich am
besten auf 2 Arten LEDs beschränkt. Diese sind 5 mm
und 3 mm mit 2/3 Volt
Dennoch wollen wir hier eine kleine Tabelle aufführen mit verschiedenen LEDs und den
passenden Widerständen
Übersicht:
Durchmesser LED
Spannung LED*
Strom LED*
Widerstand*
5mm
3 Volt
20 mA
150 Ohm
5 mm
2 Volt
20 mA
220 Ohm
3 mm
3 Volt
20 mA
150 Ohm
3 mm
2 Volt
20 mA
220 Ohm
* Die Werte können abweichen, unsere Erfahrung hat aber gezeigt, dass Spannungsunterschiede von bis zu 0.2 Volt (+/-) in der Toleranz liegen und keine Probleme verursachen
HINWEIS
LEDs gibt es in diversen Lichtstärken (Lumen) welche verwendet werden können. Hierbei ist zu beachten, dass diese LEDs
von den Standardspannungen sowie Standardstromwerten abweichen. Hierbei müssen teilweise andere Widerstände verwendet werden. Für diesen Fall gibt es im Internet diverse Widerstandsberechnungstabellen und –Formeln
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
4.6 Der Aufbau einer LED
Ein kleiner Grundkurs in der Wissenschaft der LEDs
Eine Leuchtdiode (auch Lumineszenz-Diode, kurz LED für Light Emitting Diode beziehungsweise lichtemittierende Diode) ist ein elektronisches Halbleiter-Bauelement. Fließt
durch die Diode Strom in Durchlassrichtung, so strahlt sie Licht, Infrarotstrahlung (als
Infrarotdiode) oder auch Ultraviolettstrahlung mit einer vom Halbleitermaterial und der
Dotierung abhängigen Wellenlänge ab. (Quelle: Wikipedia)
Der Grundlegende Aufbau einer LED
Anode (Plus)
Langes Füsschen
Kathode (Minus)
Kurzes Füsschen
ACHTUNG: Es gibt Hersteller von LEDs, welche das lange Füsschen beim Minus haben. Ein weiterer Indikator für Minus und
Plus: Im LED ist das breite Plättchen das Minus
HINWEIS
Die LED leuchtet nur bei richtiger Anschlussvariante. Plus vom
Modul via Widerstand auf Anode der LED. Der Einfachheit halber empfehlen wir, den jeweilig passenden Widerstand pro
LED an die Anode (Plus) zu löten.
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
4.7
Löten der LEDs, Widerstände und
Drähte
Wir empfehlen, den Widerstand immer an den Pluspol
des Moduls (ans lange Füsschen) zu löten.
Pluspol mit
Widerstand
Minuspol ohne
Widerstand
Da das Modul die Signale über den Minuspol steuert, kann der
Pluspol parallel von einer LED zur nächsten verlötet werden
Minuspol ohne Widerstand zu den entsprechenden Ausgängen am Modul
Plusdraht zum
Modulplus
Pluspol mit
Widerstand
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
4.8
Löten der Pins
Die Steckverbindung zwischen LEDs und Modul wird
mittels Servopins hergestellt.
Geeignete Pins: Graupner, JR, Futaba, Robbe usw.
HINWEIS
Um eine dauerhafte und leitfähige Verbindung herzustellen, sollten die Pins gelötet
werden.
WARNUNG
Vermeide, dass Lötzinn in die Steckerbuchse
fliesst (siehe Bild)
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
4.9
Herstellen des Y-Kabels
Das Modul erhält die nötigen Impulse und die benötigte
Spannung von ESC (Regler) und Empfänger. Hierfür
muss ein spezielles Y-Kabel angefertigt werden, welches nicht im Handel erhältlich ist.
HINWEIS
Das Y-Kabel besteht aus 2 weiblichen
(Servo) und einem männlichen
(Empfänger) Steckern. Die im Handel erhältlichen Y-Kabel sind nur in der Kombination 2x männlich, 1 x weiblich
erhältlich
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
5. Das Modul
-Pluspole
-Eingänge
-Ausgänge
Hinweis
Auf den folgenden Seiten werden die Funktionen
sämtlicher Eingänge im Detail erklärt. Für fortgeschrittene Benutzer des Moduls ist anschliessend die
Gesamtübersicht des Moduls völlig ausreichend.
Die verschiedenen Kombinationen aller Ausgänge sind
in den Verkabelungsschemata ab Seite 25 aufgeführt
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
5.1
Die Pluspole auf dem Modul
Für die Spannungsversorgung der diversen Verbraucher
(LEDs, Winde, Hupe usw) sind ausschliesslich die auf
dem Bild rot markierten Plus-Ausgänge des Moduls zu
verwenden.
WARNUNG
Über den Eingang ‚ESC‘ wird das Modul mit
Strom versorgt. Dieser wird an die jeweiligen
Pluspole geschlauft. Unter keinen Umständen
darf über einen anderen PIN Strom zugeführt
werden!!!
HINWEIS
Der Plusdraht kann vom Plus eines
Verbrauchers zum nächsten und nächsten
etc. geschlauft werden um unnötigen Kabelsalat zu vermeiden. Auf den Schemata
ab Seite 26
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
5.2
Der ESC-Eingang
Der ESC Eingang wird mittels des Y-Kabels (Seite 14)
angeschlossen. Über diesen Eingang wird das Modul mit
Strom versorgt, sowie auch sämtliche Ausgänge. Spannung über andere PINs zerstört das Modul
Es ist zwingend notwendig, dass der Minuspin vom Y-Kabel immer
auf den markierten ESC-Eingangspin gesteckt wird (roter Kreis)
HINWEIS
Die verschiedenen Hersteller
der Servostecker benutzen
unterschiedliche Kabelfarben.
Bitte jeweils so anschliessen
wie auf dem Bild zu sehen ist.
WARNUNG
Bei falschem Anschluss führt dies zu einem
Kurzschluss, welcher das Modul zerstört
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
5.3
Sämtliche weiteren Eingänge
Die Inputpins auf dem Modul werden mittels eines Verbindungskabels vom Empfänger (Mehrkanal) angeschlossen. Jeder Eingang verlangt einen Kanal am Empfänger.
Eingang
Funktion
Benötigter Schalter
an Steuerung (minimal)
ESC
Brems-Rückfahrlicht
Kein Schalter benötigt
2
Standlicht
Kippschalter 0/1
3
Abblend– und Fernlicht
Kippschalter 0/1/2
4
Zusatzscheinwerfer/Hupe /
etc
Kippschalter 0/1
5
Blaulicht
Kippschalter 0/1/2
6
Blinker
Kippschalter 0/1/2
7
Warnblinker
Kippschalter 0/1
8
Drehlicht
Kippschalter 0/1
9
Motor/Winde
Kippschalter 0/1/2 *
10
Spezialeingang (Seite 24)
Kippschalter 0/1/2
* oder Hebel an Knüppelsteuerung (Poti)
HINWEIS
TEAM ENERGY SWITZERLAND
empfiehlt eine die Steuerung
Robbe/Futaba F14 40 MHz mit
Zusatzschaltern (0/1/2 = Links/
Mitte/Rechts) oder Variante 2.4
GHz Futaba T8FG
Wir wissen aber, dass z.B auch
die Spektrum DX 6 Steuerung
funktioniert
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
6. Die Ausgänge des Moduls
Hinweis
Auf den folgenden Seiten werden die Funktionen
sämtlicher Ausgänge im Detail erklärt. Für fortgeschrittene Benutzer des Moduls ist anschliessend die
Gesamtübersicht auf Seite 47 des Moduls völlig ausreichend.
Die verschiedenen Kombinationen aller Ausgänge sind
in den Verkabelungsschemata ab Seite 26 aufgeführt
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
6
Die Ausgänge 1.1 bis 2.3.
Die Reihenfolge der Ausgänge ist auf dem Modul folgendermassen aufgebaut: Die Auf dem Modul aufgedruckten Zahlen definieren die Ausgangsreihe. Pro Reihe von links nach rechts haben wir 1/2/3, wobei 3 in
den meisten Fällen der Pluspol ist
Bsp: Ausgang 1.1
Ausgang 1.1. - Bremslicht (Signal vom ESC, kein Eingang benötigt)
Bei Gasrücknahme leuchten die hinteren Brems-LEDs auf. Das Bremslicht leuchtet auch
dann auf, wenn man das Gas beispielsweise nur halb zurücknimmt oder aus dem Rückwärtsfahren bremst. Wird sehr schnell abgebremst, leuchten die LED‘s für ca. 3 Sekunden, ansonsten in Echtzeit mir der Bewegung des Steuerungshebels.
Ausgang 1.2. - Rückfahrlampe (Signal vom ESC, kein Eingang benötigt)
Fährt das Fahrzeug rückwärts, leuchten die Rückfahrlampen auf, bis der Steuerungshebel wieder mindestens in der Neutralposition liegt
Ausgang 1.3. - Pluspol
Ausgang 2.1. - Standlicht (Signal von Eingang 2)
Über den Ausgang 2.1 werden die Standlichter gesteuert, vorne wie auch hinten am
Fahrzeug. Dieser Ausgang verlangt eine LED alleine für das Standlicht.
Ausgang 2.2 - Abblendlicht (Signal von Eingang 2)
Über diesen Ausgang wird das Abblendlicht vorne gesteuert. Dieser Ausgang verlangt
eine separate LED.
Ausgang 2.3. - Pluspol
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
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Die Ausgänge von 3.1. bis 4.2. und
6.1. bis 7.3.
Ausgang 3.1. - Fernlicht (Eingang 3)
Dieser Ausgang steuert die LEDs, welche als Fernlicht eingebaut wurden. Wird dieser Ausgang für Fernlicht benutzt, verlangt dieser eine separate LED
Ausgang 3.2. - Kombiausgang vorne (Eingang 2 und 3)
Will man nicht für jede Lichtfunktion eine separate LED verbauen oder
reicht der Platz im Lampengehäuse nicht aus, kann man mit diesem Ausgang die Funktionen Standlicht– Abblendlicht und Fernlicht mit nur einer
LED betreiben.
Ausgang 3.3. - Pluspol
Ausgang 4.1. - Schaltkanal (Eingang 4)
Über diesen Kanal kann eine Zusatzfunktion gesteuert werden.
(Zusatzscheinwerfer, Hupe , Nebelleuchten, Motor (bis max 0.6 Ampère))
Ausgang 4.2. - Pluspol
Ausgang 6.1 und 6.2. - Blinker (Eingang 6)
Über diesen Kanal werden die l Blinker vorne und hinten geregelt. 6.1. für links,
6.2. für rechts
Ausgang 6.3 - Pluspol
Ausgang 7.1. und 7.2. - Minimalbeleuchtung hinten (Eingang 2, 3 und 6)
Wählt man den Ausgang 7 für die Heckbeleuchtung, so steuert dieser Kanal Rücklicht, Bremslicht und Blinker über eine LED. Dies ist die einfachste Lösung für eine
Heckbeleuchtung am Modell.
Ausgang 7.3. - Rückfahrwarnsignal für Lastwagen (über ESC geregelt)
Hierfür wird ein kleines Signalhorn benötigt
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
6
Der Ausgang 5
Der Ausgang 5 ist doppelt bestückt. Version I für Blaulicht oder Version II bietet zusätzliche Schaltmöglichkeiten. Diese Funktion ist unterteilt in 2 Schalterstellungen (0/1/2)
Version I Blaulicht (Eingang 5)
Schalterstellung 1
Hier werden verschiedene Sequenzen eines Blaulichts
gesteuert. Es können zum Beispiel 3 blaue (5.1. /
5.3. / 5.5.) und 3 rote (5.2. / 5.4. / 5.6.) LEDs angeschlossen werden welche in einer programmierten
Reihenfolge aufleuchten.
Schalterstellung 2 (Pacecarfunktion)
Gleich wie Schalterstellung 1, jedoch werden zusätzlich noch Standlicht, Fernlicht
und die Bremsleuchten dazugeschaltet
Version II (Eingang 10)
Hier besteht die Möglichkeit, zusätzliche Schaltfunktionen über einen Schalter zu
steuern.
Schalterstellung
Ausgang
0
1
2
5.6.
0%
100%
100%
5.5.
100%
0%
0%
5.4.
0%
100%
0%
5.3,
100%
0%
100%
5.2.
0%
25%
50%
5.1.
0%
40%
100%
Die %-Angaben beziehen sich auf die Stärke des Signals. (Servoweg / Lichtstärke
LED)
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
6
Die Ausgänge 8.1. bis 8.3 und
‚Motor‘
Ausgang 8.1.—8.3. Drehlicht (Eingang 8)
Dieser Ausgang steuert 3 LEDs (8.1./8.2./8.3.) welche eine Drehlichtfunktion darstellen. Wird hier ein Schalter 0/1 eingesetzt, wird die schnelle Drehlichtfunktion
gesteuert. Wird allerdings ein Schalter 0/1/2 verwendet, können 2 verschiedene
Geschwindigkeiten des Drehlichts gesteuert werden. In der Position 1 langsames
Drehlicht und in der Position 2 schnelles Drehlicht
Ausgang ‚Motor‘
Über den Ausgang ‚Motor‘ wird ein zusätzlicher Motor geregelt, beispielsweise eine
Winde. Der maximale Ausgangsstrom darf 4 Ampère nicht überschreiten!
Wird der Motor über einen Steuerhebel geregelt, ist die Drehzahl des Motors abhängig von der Hebelstellung
Wird eine Winde aus dem Fachhandel verbaut, ist die mitgelieferte Windenelektronik zu entfernen und die Winde direkt mit dem Modul zu verbinden.
HINWEIS
Wird der Motor angeschlossen und dreht in die falsche Richtung, wird die Steckverbindung gedreht.
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
7. Die Verkabelungsschemata der
einzelnen Funktionen
Hinweis
Mit Hilfe der folgenden Schemata könnt ihr die Verkabelung
am Modell vornehmen. Lest zuerst alle Schemata durch und
überlegt euch, welche Funktionen euer Fahrzeug haben soll
und wie viele Kanäle euch zur Vefügung stehen
Denkt daran: Steuerung mit 8 Kanälen = 6 Kanäle für
Modul
Kanal 1 und 2 werden im Normalfall für Gas/Bremse
und Links/Rechts verwendet
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
7.1
Verkabelungsschema Minimal vorne (Kombi)
Eine LED für:
- Standlicht
- Abblendlicht
- Vollicht
Moduleingänge:
2: Stand– Abbblendlicht
3: Fernlicht
HINWEIS
Schwarzer Draht auf PIN 3.2
Rot auf Pluspol (siehe Seite 18)
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
1.2
Verkabelungsschema Normalversion vorne
Eine LED für Standlicht (kleine LED) pro Seite
Eine LED für Abblend– und Fernlicht pro Seite
Moduleingänge:
2: Standlicht
10: Abblend– und Fernlicht
HINWEIS
Brauner Draht auf PIN 2.1
Blauer Draht auf PIN 5.1
Rot auf Pluspol (siehe Seite 18)
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
1.3
Verkabelungsschema Maximalversion vorne
Eine LED für Standlicht (kleine LED) pro Seite
Eine LED für Abblendlicht pro Seite
Eine LED für Fernlicht pro Seite
Moduleingänge:
2: Stand– Abbblendlicht
3: Fernlicht
HINWEIS
Brauner Draht auf PIN 2.1
Blauer Draht auf PIN 3.1
Grüner Draht auf PIN 2.2
Rot auf Pluspol (siehe Seite 18)
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
1.4
Verkabelungsschema Heckleuchte minimal
Eine LED pro Seite für Rücklicht, Bermslicht und Blinker
Diese Version findet man in amerikanischen Fahrzeugen
Moduleingänge:
2: Stand– Abbblendlicht
6: Blinker
Bremslicht über ESC geregelt
HINWEIS
Gelber Draht PIN 7.1
Oranger Draht PIN 7.2
Rot auf Pluspol (siehe Seite 18)
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
1.5
Verkabelungsschema Heckleuchte minimal +
- Eine LED für Rücklicht pro Seite
- Eine LED für Rücklicht, Bremslicht und Blinker pro
Seite
Moduleingänge:
2: Stand– Abbblendlicht
6: Blinker
Bremslicht über ESC geregelt
HINWEIS
Gelber Draht PIN 7.1
Oranger Draht PIN 7.2
Brauner Draht auf PIN 2.1
Rot auf Pluspol (siehe Seite 18)
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
1.6
Verkabelungsschema Heckleuchte normal
- Eine LED für Rücklicht pro Seite
- Eine LED für Bremslicht pro Seite
- Eine LED für Blinker pro Seite
Moduleingänge:
2: Stand– Abbblendlicht
6: Blinker
Bremslicht über ESC geregelt
HINWEIS
Gelber Draht PIN 6.1
Oranger Draht PIN 6.2
Brauner Draht auf PIN 2.1
Lila Draht auf PIN 1.2
Rot auf Pluspol (siehe Seite 18)
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
1.7
Verkabelungsschema Blinker normal
Die Blinkerbelegung für vorne und hinten mit je einer
LED. Links vorne und hinten, respektive rechts vorne
und Hinten werden zusammengehängt
Moduleingänge:
6: Blinker
HINWEIS
Gelber Draht auf PIN 6.1
Oranger Draht auf PIN 6.2
Rot auf Pluspol (siehe Seite 18)
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
1.8
Verkabelungsschema Blinker minimal
Da sich die hinteren Blinker in Kombination mit dem
Rücklicht in einer LED befinden, werden zusätzlich die
vorderen Blinker links und rechts montiert
HINWEIS
Gelber Draht auf PIN 6.1 Blinker links vorne
Oranger Draht auf PIN 6.2 Blinker rechts vorne
Gelber Draht auf PIN 7.1 Blinker hinten links
Oranger Draht auf PIN 7.2 Blinker hinten Rechts
Rot auf Pluspol (siehe Seite 18)
Moduleingänge:
2: Stand– Abblendlicht
6: Blinker
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
1.9
Verkabelungsschema Rückfahrlicht
Es können auch 2 Rückfahrlampen angeschlossen werden, jedoch auf dem gleichen Ausgang.
Moduleingänge:
Kein separater Eingang.
Signal wird über ESC
gesteuet
HINWEIS
Grauer Draht auf PIN 1.2
Rot auf Pluspol (siehe Seite 18)
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
2.1
Verkabelungsschema Zusatzscheinwerfer
Kann als Dachbalkenleuchte oder Nebelscheinwerfer
usw. verwendet werden. Muss nicht zwingend 5 LEDs
haben.
Moduleingänge:
4: Zusatzscheinwerfer
HINWEIS
Grauer Draht PIN 4.1
Rot auf Pluspol (siehe Seite 18)
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
2.2
Verkabelungsschema Drehlicht
Moduleingänge:
8: Drehlicht
HINWEIS
Blauer Draht auf PIN 8.1
Violetter Draht auf PIN 8.2
Grauer Draht auf PIN 8.3
Rot auf Pluspol (siehe Seite 18)
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
2.3
Verkabelungsschema Zusatzmotor
Über diesen Ausgang wird z.B. die Winde gesteuert
Moduleingänge:
9: Motor / Winde
HINWEIS
Roter Draht auf PIN MOTOR 1
Schwarzer Draht auf PIN MOTOR 2
WARNUNG
Max. 4 Ampère
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
2.4
Verkabelungsschema Rückfahrhorn
Dieser Ausgang ist mit dem ESC gekoppelt und beim
rückwärtsfahren ertönt ein akustisches Signal, sofern
ein Horn angeschlossen wird.
Moduleingänge:
2: Stand– Abbblendlicht
6: Blinker
Bremslicht über ESC geregelt
HINWEIS
Schwarzer Draht auf PIN 7.3
Roter Draht auf Pluspol (siehe Seite 18)
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
2.5
Verkabelungsschema Hupe
Wird über den Eingang 4 und den Ausgang 4.1 ein Horn
angeschlossen, kann mittels Tastschalter das Warnhorn
betrieben werden, sofern als Verbraucher ein Horn verwendet wird
Moduleingänge:
4: Zusatzeingang
HINWEIS
Blauer Draht auf PIN 4.2
Roter Draht auf Pluspol (siehe Seite 18)
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
2.6
Verkabelungsschema Polizeilicht
Das Multifunktionsmodul hat eine Polizeilichtprogrammierung. Je 3 LEDs (blau/rot) werden in einem wiederholenden Ablauf schnell und langsam blinken und flackern
Moduleingänge:
5: Blaulicht
HINWEIS
Grauer Draht auf PIN 5.3.1
Hellgrüner Draht auf PIN 5.2.2
Dunkelgrüner Draht auf PIN 5.1.1
Royalblauer Draht auf PIN 5.1.2
Blauer Draht auf PIN 5.2.2
Hellblauer Draht auf PIN 5.2.3
Roter Draht auf Pluspol (siehe Seite 18)
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
8. Die Verkabelungsschemata der
kompletten Grundbeleuchtung
HINWEIS
Mögliche Erweiterungen zur Grundbeleuchtung
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


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Dachbalkenscheinwerfer o.ä.
Hupe / Rückfahrhorn
Blaulicht
Drehlicht
Winde/Motor
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
3.1
Verkabelungsschema Standartlicht minimal
Die komplette Fahrzeugbeleuchtung mit verschiedenen
Funktionen pro einzelnem LED.
Dies ist die einfachste Lösung um Stand– Abblend– und
Fernlicht sowie Rücklicht, Brems– Rückfahrlicht und
Blinker sowie Warbblinkanlage zu betreiben
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
3.2
Verkabelungsschema F: Maximal H: Minimal
Die komplette Fahrzeugbeleuchtung mit der Maximalen
Anzahl LEDs vorne und der minimalen Anzahl LEDs hinten
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
3.3
Verkabelungsschema F: minimal H: Maximal
Die komplette Fahrzeugbeleuchtung mit der minimalen
Anzahl LEDs vorne und der maximalen Anzahl LEDs
hinten
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TEAM ENERGY MULTI FUNCTION MODULE
3.4
Verkabelungsschema Standartlicht maximal
Die komplette Fahrzeugbeleuchtung mit je einer LED
für jede einzelne Funktion (Front– und Heckbeleuchtung) als Übersicht
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