TRAGSESSEL LIGHT BEDIENUNGSANLEITUNG
BEDIENUNGSANLEITUNG
Vor jeder Benützung sind die Tragholme
zu überprüfen. Bei Lockerung der Holme
oder Griffe müssen sie repariert werden.
Die Arretierung im Fahrzeug ist monatlich
auf exaktes Einrasten zu kontrollieren und
gegebenenfalls zu tauschen.
TRANSPORT IM FAHRZEUG
Bei sämtlichen Fixierungssystemen des
Sessels im Fahrzeug ist darauf zu achten,
dass die Arretierung exakt eingerastet
ist, da es andernfalls zum Ausfahren des
Sessels während des Transportes kommen
kann. Sollte ein Fremdfabrikat als Arretierung verwendet werden, muss bei einer
Veränderung des Arretierungspilzes am
Fahrgestell ausreichend Fixierstabilität
gegeben sein.
Die Arretierung ist vom Anwender
periodisch zu kontrollieren und bei
starker Abnutzung zu wechseln.
Generell empfehlen wir eine Inspektion
des Tragsessels durch qualifiziertes
Servicepersonal alle 2 Jahre.
REINIGUNG
Für Bezugsleder und Kunststoff dürfen
ausnahmslos nur Desinfektionsmittel ohne
Alkohol verwendet werden.
Alkoholhaltige Mittel machen Kunststoffe
spröde und zerstören das Kunstleder!
TRAGSESSEL LIGHT
I 1402 C - 4C105043, 08/2012 © Urheberrechtlich geschützt. Verfielfältigung jeder
Art ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der DLOUHY GmbH gestattet.
WARTUNG - INSTANDHALTUNG
Stichwort-Verzeichnis
Patiententransport
Patientensicherung
Räder und Feststellbremse
Tragholme
Fuß-Stütze
Seitenlehnen
Patientensicherung im Fahrzeug
Transport im Fahrzeug
Wartung und Instandhaltung
Reinigung
Reparatur
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REPARATUR
Reparaturen am Tragsessel dürfen nur
von geschultem und autorisiertem
Personal vorgenommen werden.
DLOUHY Service House:
+43 2272 63100 - 63
servicehouse@dlouhy.at
Ersatzteilbestellungen:
+43 2272 63100 - 45
ersatzteile@dlouhy.at
Bodenschiene - kurz
05
ZENTRALE TULLN:
BETRIEB WIEN:
Königstetter Straße 163 A
3430 Tulln | Austria
T +43 2272 63100 - 0
F +43 2272 63100 - 28
tulln@dlouhy.at
Kuffnergasse 3-5
1160 Wien | Austria
T +43 1 489 5861 - 0
F +43 1 489 5861 - 128
wien@dlouhy.at
HERZLICHEN DANK
FÜR IHR VERTRAUEN
Sie haben sich für ein Produkt der Firma
DLOUHY entschieden - modern, innovativ,
sicher und in hoher Qualität gefertigt,
sodass Sie Ihre Aufgaben effizient und
zu Ihrer vollsten Zufriedenheit erfüllen
können.
ALLGEMEINE INFORMATIONEN
Lesen und beachten Sie vor der ersten
Benutzung die Informationen in dieser
Bedienungsanleitung, damit sie den
DLOUHY Tragsessel schnell und umfassend
kennenlernen und die richtige Nutzung
sicherstellen.
Der DLOUHY Tragsessel ist leicht, sicher
und komfortabel und hat sich seit Jahren
in seiner Funktionsweise und Widerstandsfähigkeit am Markt bewährt. Seine
durchdachte Konstruktion bietet großen
Komfort für den Patienten und die Rettungskräfte. Er erfüllt alle geltenden
Sicherheitsanforderungen und Belastbarkeitskriterien.
Wenn Sie weitere Fragen zu Ihrem DLOUHY
Tragsessel haben, oder Ihnen bestimmte
Antworten oder Informationen in dieser
Anleitung fehlen, wenden Sie sich bitte an
Ihren DLOUHY Ansprechpartner. Ihre Fragen, Anregungen und konstruktive Kritiken
sind uns stets willkommen.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg mit Ihrem
DLOUHY Tragsessel und eine gute Fahrt.
Bodenschiene - lang
HERSTELLER:
DLOUHY GmbH
TRAGSESSEL LIGHT
Ihr DLOUHY Team
06
BAUWEISE
Der Tragsessel besteht aus einem Aluminium-Untergestell und einem kohlefaserverstärkten Oberbau. Durch den Einsatz dieser
Materialien ist es gelungen, trotz des
geringen Eigengewichtes des Sessels eine
Tragkraft bis zu 150 kg zu gewährleisten.
01
h
TRAGHOLME
TRANSPORT DES PATIENTEN
Der Patient wird in sitzendem Zustand
transportiert, wobei für die Umlagerung
die Seitenlehnen des Sessels entfernt werden können. Für eine bequeme Sitzposition
und um Verletzungen zu vermeiden, müssen die Füße während des Transports auf
dem Fußbügel aufliegen.
Der Patient kann mit dem DLOUHY Tragsessel entweder gerollt, getragen oder in
in einem Fahrzeug gesichert transportiert
werden.
Die vier ausziehbaren Tragholme sind im
ausgezogenen Zustand durch eine Arretierung fixiert, die durch Ziehen am Rastbolzen entriegelt werden kann (Abb. 6).
Alle Tragholme sind gegen Verdrehen und
gegen Herausziehen gesichert.
Abb. 2
fixe Rolle
Abb. 3
Rolle „Freilauf“
PATIENTENSICHERUNG
Beim Transport außerhalb des Fahrzeugs
muss der Patient mit Hilfe des Gurtsystems, das am Sessel angebracht ist,
gesichert werden (Abb.1).
Abb. 4
Rolle „richtungsfixierter Lauf“
Abb. 1
Diese Sicherungen dürfen nicht mutwillig oder gewaltsam überwunden werden.
Patienten ist sie nicht geeignet.
Das Aufstehen auf der Fußstütze ist nicht
gestattet.
Beim Transport von Personen dürfen die
beide Seitenteile niemals gleichzeitig
gelockert oder entfernt werden.
Zur Fixierung des Fußbügels in waagrechter Position kann eine zusätzliche Stütze
angebracht werden - „Gipsbeinauflage“
(Abb. 9 u. 10).
Zum Befestigen des Seitenteils werden
die beiden Bolzen in die entsprechenden
Bohrungen bis zum Anschlag geschoben.
Danach werden die beiden Hebel nach
unten gedrückt und bis zum Einrasten
nach links bzw. rechts gedreht. Es muss
die grüne Seite sichtbar sein und die
Hebel müssen merkbar einrasten.
Die Tragholme bestehen aus einer
hochfesten Legierung und müssen vor
jeder Wärmebehandlung (z.B. Schweißen
angrenzender Bauteile) entfernt werden.
Sollte es notwendig sein, die rückseitigen
Tragholme zu wechseln, müssen die
Sprengringe und Querstifte entfernt
werden.
Abb. 7
Abb. 8
Abb. 6
Abb. 9
Abb. 10
Abb. 5
Vor dem Hochheben des Sessels müssen beide Seitenteile montiert sein.
Rolle „gebremst“
Bei fixen Rädern wird die Bremse durch
Drücken auf die runde Scheibe fixiert
bzw. durch Drücken auf den Hebel wieder
gelöst (Abb.2).
Bei Lenkrollen ist die Bremse direkt am
Rad angebracht und kann in verschiedenen
Positionen fixiert werden (Abb. 3 bis 5).
Die Betätigung erfolgt mit dem Fuß.
Durch das Nachhintenklappen des Metallbügels kann die Fußstütze in die hintere
Position gebracht werden, um dem Patienten das Niedersetzen zu erleichtern
(Abb.7).
Je nach Modell ist der Sessel entweder
vorne oder hinten mit Lenkrollen ausgestattet. Die Bremsen an den hinteren Rädern
verhindern ein Wegrollen des Sessels in
unbeladenem Zustand beim Einsteigen - für
eine Fixierung MIT Patient sind sie nicht
geeignet. Um Schäden an den Rollen zu vermeiden, ist das Fahren gegen feste Gegenstände oder Gehsteigkanten zu vermeiden.
Die Fußstütze ist zum Abstützen der Beine
in sitzender Position konstruiert (Abb.8).
Zur Aufnahme des vollen Gewichts des
02
Abb. 11
SEITENLEHNEN
FUSS-STÜTZE
RÄDER UND FESTSTELLBREMSE
Keinesfalls darf große Kraft von oben auf
die Seitenlehen ausgeübt werden (z.B.
darauf Sitzen etc.). Daraus resultierende
Schäden fallen nicht in die Gewährleistung des Herstellers.
Die Seitenlehnen des Tragsessels können
entfernt werden, um den Patienten auf ein
anderes Transportmittel umzulagern oder
ein einfacheres Aufstehen zu ermöglichen.
Hierzu muss auf den oberen und unteren
Hebel des entsprechenden Seitenteils
gedrückt und der Hebel nach links bzw.
rechts verdreht werden, bis er einrastet
und die rote Seite sichtbar ist. Danach
kann der Seitenteil durch Nachvorneziehen entfernt werden (Abb.11 bis 13).
03
Abb. 12
PATIENTENSICHERUNG
IM FAHRZEUG
ACHTUNG: Der Patient muss während
der Fahrt durch einen Gurt, der im Fahrzeug verankert ist, gesichert werden!
In DLOUHY Fahrzeugen befindet sich ein
3-Punkt Sicherheitsgurt mit Höhenverstellung für diesen Zweck. Bei Verwendung
von Fremdarretierungssystemen übernimmt DLOUHY keine Haftung.
Beim Anlegen des Gurtes wird folgende
Vorgangsweise empfohlen: Er wird auf
der Fahzeugwand-Seite (meist rechts)
über der Armlehne des Tragsessels geführt
(Abb. 14) und an der anderen Seite (meist
links) durch den Seitenteil durchgefädelt
(Abb. 15). Das ist die bestmögliche Sicherungsposition.
Abb. 14
Abb. 13
Abb. 15
04
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