Bedienungsanleitung Remote Control

Bedienungsanleitung Remote Control
Bedienungsanleitung
K.M.E.
Remote Control
Inhaltsverzeichnis
1. Bedienkonzept........................................................................................ 1
2. Geräteeinstellungen................................................................................ 2
2.1 Device Config I............................................................................ 2
2.2 Device Config II........................................................................... 2
2.3 Device Control............................................................................. 3
3. Preseteinstellungen................................................................................ 3
3.1 Preset Config............................................................................... 3
3.2 Routing........................................................................................ 4
3.3 Channel Settings......................................................................... 4
3.4 Crossover Settings...................................................................... 5
3.5 PEQ Settings............................................................................... 5
3.6 Limiter Settings............................................................................ 5
4. Tools....................................................................................................... 6
4.1 Channel Tools.............................................................................. 6
4.2 Fast Configurator......................................................................... 6
5. Preset Library.......................................................................................... 7
6. Vital Status.............................................................................................. 7
7. Updateanleitung...................................................................................... 8
7.1 Vorbereitung des Updates........................................................... 8
7.2 Updatevorgang...........................................................................
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8. Einbauanleitung...................................................................................... 13
1. Bedienkonzept
Für die Nutzung des Netzwerkmoduls ist keine Softwareinstallation erforderlich. Das
Modul fungiert als Embedded Webserver, d.h. vom Netzwerkmodul werden Webseiten zur
Verfügung gestellt, mit Hilfe derer alle Einstellungen ausgelesen und gesendet werden
können. Für den Betrieb des Remote Moduls wird daher lediglich ein Webbrowser
benötigt. Dies hat den Vorteil, dass das Modul plattformübergreifend genutzt werden kann,
z.B. mittels PC, Tablet oder Smartphone. Der verwendete Browser sollte folgende
Technologien unterstützen: Javascript (muss aktiviert sein), Ajax, SVG.
Grundsätzlich unterstützen alle aktuellen Browserversionen diese Technologien. Ist eine
korrekte Funktionalität des Remote Moduls jedoch aufgrund technischer Limitierungen
eines veralteten Browsers nicht möglich, werden Fehlerhinweise auf den Webseiten
ausgegeben. Für den Betrieb muss lediglich die konfigurierte IP-Adresse oder der
vereinbarte Devicename in den Browser eingegeben werden. Der Browser lädt
anschließend die Gerätekonfiguration (Device Config I).
Folgende Statushinweise können im Betrieb mit dem Netzwerkmodul auftreten:
Lade Einstellungen / Sende Einstellungen / Lade / Sende
Die Einstellungen werden über das Netzwerk empfangen / gesendet.
OK! Fertig. / OK
Die Datenübertragung war erfolgreich.
Bearbeitet! - Klicken Sie "Senden", um die Daten an das Gerät zu senden.
Die Einstellungen wurden im Browser geändert, müssen aber noch
gesendet werden, um vom Gerät übernommen zu werden.
Netzwerkfehler / C. Err.
Die Einstellungen konnten nicht über Netzwerk empfangen / gesendet werden.
Bitte überprüfen Sie die Netzwerkverbindung.
Kommunikationsfehler!
Ein Kommunikationsfehler zwischen Netzwerkmodul und Gerät ist aufgetreten.
Tritt dieser Fehler dauerhaft auf, wenden Sie sich bitte an den K.M.E. Support.
Fehlgeschlagen - ungültige Werte rot markiert!
Die Einstellungen konnten nicht gesendet werden, da die rot markierten Eingaben
fehlerhaft sind.
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2. Geräteeinstellungen
2.1 Device Config I
Unter „Globale Konfiguration“ können die aktuellen Netzwerkeinstellungen umkonfiguriert
werden. Dabei besteht die Möglichkeit der statischen Konfiguration von IP-Adresse,
Subnetzmaske
und
Standardgateway.
Alternativ
kann
das
Netzwerkmodul
die
Konfiguration auch dynamisch mittels DHCP beziehen. In diesem Fall wird der fürs Gerät
spezifizierte Device Name als DHCP Hostname verwendet, d.h. der Device Name kann in
den Browser eingegeben werden, um das Gerät anzusprechen.
Bitte beachten Sie bei der Netzwerkkonfiguration, dass fehlerhafte Einstellungen dazu
führen können, dass das Modul im Browser nicht mehr erreichbar ist. In diesem Fall muss
die Netzwerkeinstellung direkt am Gerät unter dem Menüpunkt „Options“ => „Ethernet/NC“
angepasst werden.
Unter „LED Konfiguration“ können Schwellwerte für die LEDs am Gerät konfiguriert
werden. Der Signal LED Threshold gibt an, ab welchen Pegel die LED am Gerät grün
leuchtet. Bei Überschreiten des User LED Threshold leuchtet die LED blau.
2.2 Device Config II
Unter „Power Management“ ist der allgemeine Betriebszustand des Gerätes wählbar. Mit
der Option „Always ON“ ist das Gerät immer eingeschaltet sobald Netzspannung anliegt.
Mit „Last State“ startet das Gerät im zuletzt gespeicherten Zustand. Mit der Option „Audio
Trigger“ schaltet das Gerät abhängig vom Eingangspegel ein oder aus. Dabei wird mit
„Trigger Level“ der Schwellwert für den Eingangspegel definiert. Triggerzeit ist die Zeit, die
nach Unterschreiten des Trigger Levels heruntergezählt wird bis das Gerät abschaltet. Mit
jedem Überschreiten des Trigger Levels wird die Triggerzeit auf den Anfangswert
zurückgesetzt.
Unter „Kanal Konfiguration“ sind Eingangs- und Linkmodus einstellbar. Zum besseren
Verständnis wird das Linkrouting und das resultierende Signal (analog oder digital) am
entsprechenden Linkausgang in der Linkmatrix veranschaulicht.
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2.3 Device Control
Unter „Device Control“ werden die aktuellen Pegel angezeigt und zyklisch alle 2 Sekunden
aktualisiert. Ein schnelleres Aktualisierungsinterval ist aufgrund der zugrunde liegenden
Netzwerkkommunikation nicht möglich. Mit Selektion der Option „Nutze LED Thresholds“
werden die eingestellten LED-Thresholds, sowie der Limiter-Threshold bei der farblichen
Darstellung der Pegel berücksichtigt. Somit ergibt sich in folgender Priorität:
1. Limiter Threshold überschritten
=> Gelbe Pegelanzeige
2. User LED Threshold überschritten
=> Blaue Pegelanzeige
3. Signal LED Threshold überschritten
=> Grüne Pegelanzeige
Neben den Pegeln wird hier auch der globale Status des Gerätes überwacht. Dieser zeigt
u.a. an, wann sich das Gerät in „Protect“ befindet (z.B. infolge einer temperaturbedingten
Abschaltung).
Mit „Sende Ping“ leuchten die LEDs des betroffenen Gerätes für eine kurze Zeit in
Magenta. Dieses Feature ist dann sinnvoll, wenn sich mehrere Endstufen in einem Rack
befinden und sichergestellt werden soll mit welchem Gerät aktuell kommuniziert wird.
Unter „Betriebszustand“ kann das Gerät in den Standby-Modus geschaltet werden.
3. Preseteinstellungen
3.1 Preset Config
Die Presetkonfiguration bietet einen Überblick über die auf dem Gerät vorhandene
Presetliste. Außerdem wird zu jedem Preset angezeigt, ob es sich um ein Factory- oder
Userpreset handelt und welche Einstellungen für die Bearbeitung am Gerät gesperrt sind
(die Einstellungen lassen sich durch das Setzen von „Lock“ auf den entsprechenden
Presetseiten sperren). Das aktive Preset wird orange markiert und kann durch Selektion
umgeschaltet werden.
Alle Preseteinstellungen, die mittels Netzwerkmodul einstellbar sind, beziehen sich
immer auf das aktuell selektierte (aktive) Preset!
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3.2 Routing
Hier kann das Eingangsrouting für die Ausgänge gewählt werden. Zur besseren
Verständlichkeit der gewählten Option veranschaulicht das Netzwerkmodul das Routing in
Abhängigkeit vom eingestellten Eingangsmodus.
3.3 Channel Settings
Unter
„Channel
Settings“
können
verschiedene,
kanalspezifische
Einstellungen
vorgenommen werden. Dazu gehören:
Kanalname:
bis zu 9-stelliger Name des Kanals
Mute:
Stummschaltung beim Laden des Presets
Gain:
Pegeleinstellung beim Laden des Presets
Phase:
180° Phasendrehung möglich
System Delay:
systemspezifische Verzögerung (z.b. zwischen Top und Bass)
Delay:
anwendungsspezifische Verzögerung (z.B. Delay Line)
Mute Groups:
independant / Group 1 (strong / weak) / Group 2 (strong / weak)
Mit Hilfe der Mute Groups können die Muteeinstellungen bei Bedarf gruppiert werden. Z.B.
kann Kanal A als Master(Group 1 Strong) fungieren und Kanal B als Slave(Group 1 weak).
Bei dieser Einstellung wird mit dem Stummschalten von Kanal A automatisch auch Kanal
B stummgeschaltet. Beim Stummschalten von Kanal B hingegen wird Kanal A nicht
stummgeschaltet. Mit der Einstellung „independant“ erfolgt die Stummschaltung
unabhängig von anderen Kanälen.
Level Groups:
independant / Group 1 / Group 2
Mit Hilfe der Level Groups können die Lautstärkeeinstellungen bei Bedarf gruppiert
werden.
Z.B.
können
so
die
Bässe
und
Tops
eines
üblichen
SAT-Systems
unterschiedlichen Gruppen zugeordnet werden. Am Gerät wird dann immer nur jeweils 1
Encoder benötigt, um die Lautstärke zu verändern. Besteht vor dem Gruppieren eine
Lautstärkedifferenz zwischen den Kanälen, so wird diese auch nach dem Gruppieren
beibehalten.
Mit
der
Einstellung
„independant“
erfolgt
die
Lautstärkeeinstellung
unabhängig von anderen Kanälen.
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3.4 Crossover Settings
Diese digitalen Filter (Frequenzweiche) dienen zur Einschränkung des Frequenzbereichs.
Der HP-Filter dient zur Wiedergabe der Frequenzen oberhalb der eingestellten
Grenzfrequenz mit der von Ihnen gewählten Steilheit pro Oktave (Filtertyp). Dieses digitale
Filter kann nicht deaktiviert werden. Der LP-Filter dient zur Wiedergabe der Frequenzen
unterhalb der eingestellten Grenzfrequenz mit der von Ihnen gewählten Steilheit pro
Oktave (Filtertyp). Dieses digitale Filter kann deaktiviert werden. Um z.B. ein Fullrange Signal wiedergeben zu können, muss der kleinste einstellbare Wert der Frequenz (35 Hz)
und einer der drei wählbaren Hochpassfilter ausgewählt werden.
3.5 Parametric EQ
Diese digitalen Filter (vollparametrischer EQ) beeinflussen den Frequenzgang durch
Einstellung von Filterfrequenz, Gain (Verstärkung bzw. Absenkung) und Güte (Filtergüte).
Pro Kanal stehen Low Shelf, High Shelf und 8 parametrische EQs zur Verfügung.
3.6 Limiter Settings
Die Dynamikbearbeitung erfolgt, wenn der Pegel des Audiosignals den eingestellten
Threshold-Wert (Schwellwert) überschreitet. Die beiden Zeitkonstanten Attack Time (ist die
Zeit, wie schnell der Regelvorgang nach Überschreiten des eingestellten Threshold
beginnt zu arbeiten) und Release Time (ist die Zeit, wie schnell der Regelvorgang nach
Unterschreiten des eingestellten Threshold beendet wird) bilden die Geschwindigkeit des
Ein- und Ausregelvorganges ab. Der Post Gain dient zur Pegelanpassung. Einstellungen
sind ggf. abhängig vom Programm-Material und verwendetem PA System durchzuführen.
Als
Einstellungshilfe
bietet
das
Netzwerkmodul
ein
Tool
zur
Berechnung
der
Ausgangsleistung. Hierfür muss zunächst die korrekte Impedanz des angeschlossenen
Lautsprechers eingestellt werden. Anschließend kann durch das Einstellen von
„Threshold“ und „Gain“ die gewünschte Ausgangsleitung erreicht werden.
Eine alternative Herangehensweise bietet die Option „Generiere Threshold“. Auch hier
sollte zunächst die korrekte Impedanz des angeschlossenen Lautsprechers angegeben
werden. Anschließend kann unter „Output“ die maximale Belastbarkeit (AES) des
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Lautsprechers eingetragen werden. Das Netzwerkmodul berechnet in folge den Threshold
und rundet diesen auf einen für das Preset einstellbaren Wert. Achtung: durch die
Rundung wird die Ausgangsleistung neu berechnet (das Ergebnis entspricht somit nur
näherungsweise der ursprünglich eingestellten maximalen Belastbarkeit (AES) des
angeschlossenen Lautsprechers).
4. Tools
4.1 Channel Tools
Mit „Channel Tools“ bietet das Netzwerkmodul eine Kanal Kopier- und Resetfunktionalität.
Dabei kann frei zugewiesen werden welcher Kanal auf einen anderen Kanal (oder nach
Wunsch auch auf alle anderen Kanäle) kopiert werden soll. Dabei ist konfigurierbar welche
Einstellungen des Kanals beim Kopier- oder Resetvorgang berücksichtigt werden sollen.
4.2 Fast Configurator
Mit der Schnellkonfiguration können einfach und schnell Presets generiert werden. Hierfür
kann zunächst aus einer Liste von Routing Setups gewählt werden. Routing Setups sind
Vorkonfiguration zu üblichen Anwendungen und bestimmen im Wesentlichen das
Eingangsrouting, sowie die Mute & Levelgruppierungen. Zusätzlich besteht im
Schnellkonfigurator die Möglichkeit, Kanalzüge aus der K.M.E.-Bibliothek in ein Preset zu
importieren. Wählen Sie vor dem Generieren den gewünschten Presetplatz aus der
Presetliste und beachten Sie, dass das gewählte Preset mit dem Senden überschrieben
wird. Zum Abschluss der Schnellkonfiguration kann noch ein Presetname vergeben
werden. Mit dem Klick auf „Preset senden“ generiert das Netzwerkmodul ein User-Preset
aus gewähltem Routing Setup
und importierten Kanälen. Außerdem wird
ein
Presetwechsel auf das erstellte Preset vollzogen.
Der Schnellkonfigurator kann auch dazu verwendet werden, bestehende Presets zu
ändern. Beispiel: Es sollen die Tops eines SAT-Presets (DA428) geändert werden:
1. Wählen Sie Routing Setup (User)
2. Wählen Sie das zu ändernde Preset (mit „Sende an“)
3. Importieren Sie für Kanal C und D die neuen Tops aus der Bibliothek
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(Selektieren Sie „import“ für Kanal C und D und wählen Sie anschließend den
entsprechenden Lautsprecher, für Kanal A und B lassen Sie „import“ deselektiert)
4. Senden
5. Preset Library
Die
Presetbibliothek
beinhaltet
alle
Factory-Presets
von
K.M.E.,
sortiert
nach
Anwendungsfall. Nach Auswahl von Anwendung und Preset kann das gewählte Preset mit
„Preset senden“ auf den gewählten Platz in der Presetliste gespielt werden.
Wählen Sie vor dem Senden den gewünschten Presetplatz aus der Presetliste und
beachten Sie, dass das gewählte Preset mit dem Senden überschrieben und ein
Presetwechsel auf das erstellte Preset vollzogen wird.
Für Versio Presets steht der Punkt „Als Factory-Preset erzeugen“ zur Verfügung. Das
heißt, dass diese Presets durch Deselektion dieses Punktes in User-Presets umgewandelt
werden können. Somit sind diese Presets anschließend mit dem Netzwerkmodul voll
editierbar.
6. Vital Status
Unter „Vital Status“ fasst das Netzwerkmodul alle wichtigen Statusparameter für die
Überwachung zusammen. Neben den aktuellen Pegelinformationen, Spannungs- und
Temperaturüberwachung finden sich hier auch Informationen zu Betriebsdauer und
aktuellem Softwarestand.
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7. Updateanleitung
7.1 Vorbereitung des Updates
Überprüfen Sie bitte vor dem Update des Netzwerkmoduls, welche Firmwareversion
aktuell auf ihrem Modul ausgeführt wird. Die Versionsnummer befindet sich im Kopf der
Webseiten (siehe rote Markierung in Abb. 1).
Abb. 1.: Webseite des Netzwerkmoduls mit markierter Versionsnummer
Vergleichen Sie nun die dort angegebene Nummer (z.B. V1.00 in Abb. 1) mit der Nummer
im Dateinamen der Update-Datei. Ist diese identisch, besitzen Sie bereits die aktuelle
Firmwareversion. Auf die Durchführung des Updates kann in diesem Fall verzichtet
werden.
Hinweis: Im Dateinamen wird bei der Versionsnummer ein Unterstrich anstelle des
Punktes verwendet. (z.B. V1_00 für V1.00)
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Befindet sich keine Versionsnummer im Kopf der Webseiten, besitzen Sie eine Vorversion
des Netzwerkmoduls. Um eine sichere Aktualisierung einer solchen Version zu
gewährleisten, wenden Sie sich bitte an den K.M.E.-Support.
Befindet sich eine Versionsnummer im Kopf der Webseiten, führen Sie das Update, wie in
Punkt 3.2 beschrieben, durch.
Befindet sich eine Version vor V2.00 r15 auf dem Netzwerkmodul, muss vor
Durchführung des eigentlichen Updates die Datei PreRCMv2.tar über die
Updatefunktionalität eingespielt werden. Verfahren Sie hierzu wie in Punkt 7.2
beschrieben.
7.2 Updatevorgang
Laden Sie mit ihrem Webbrowser eine beliebige Webseite des Netzwerkmoduls. Klicken
Sie oben rechts auf den Link "Update" (siehe rote Markierung in Abb. 2).
Abb. 2: Webseite des Netzwerkmoduls mit markiertem Update-Link
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Das Netzwerkmodul lädt nun eine neue Webseite (siehe Abb. 3). Stellen Sie vor dem
Update sicher, dass keine weitere Browserinstanz / Tab auf das zu aktualisierende
Netzwerkmodul zugreift.
Zum Starten des Updates klicken Sie bei "Select Update File:" auf den Button
"Auswählen". Wählen Sie nun die Updatedatei aus.
Das entsprechende Updatefile erhalten Sie auf Anfrage per E-Mail oder über die K.M.E. Webseite www.kme-speaker.de.
Abb. 3: Start des Updates
Nach Auswahl der Datei bestätigen Sie den Start des Updatevorgangs mit einem Klick auf
den Button "Send Update". Das Update wird nun an das Netzwerkmodul übertragen.
Während des Updatevorgangs informiert Sie das Netzwerkmodul, sobald das Update
vollständig empfangen wurde und mit dem Aktualiserungsvorgang begonnen wird (siehe
Abb. 4).
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Bitte warten Sie, bis das Update vollständig ausgeführt wurde (siehe Abb. 5)!
Je nach Größe des Updates kann der Aktualisierungsvorgang einige Minuten
dauern.
Konnte das Update aufgrund eines Netzwerkfehlers nicht korrekt ausgeführt werden,
schalten Sie das Gerät für wenige Sekunden ab. Somit wird das gescheiterte Update
verworfen und der Updatevorgang kann wiederholt werden. Kann das Update auch nach
weiteren Versuchen nicht erfolgreich angewendet werden, kontaktieren Sie bitte den
K.M.E. Support.
Abb. 4: Das Update wurde erfolgreich gesendet. Warten Sie, bis das Update abgeschlossen wird.
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Abb. 5: Update erfolgreich / fertig
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8. Einbauanleitung
Trennen Sie die Endstufe vom Stromnetz. Lassen Sie die Endstufe zunächst für
mindestens 15 Minuten ohne angeschlossenes Netzkabel liegen. Drehen Sie die Endstufe
auf den Deckel. Lösen Sie jeweils die 2 Schrauben an den Seitenteilen links und rechts,
lösen Sie die 6 Schrauben auf dem Boden. Heben Sie nun das Bodenblech vorsichtig
heraus.
Achtung! Es befindet sich ein Masse- Anschlusskabel an einer Seite der Bodenplatte
welches nicht abgerissen werden darf. Ziehen Sie dieses Massekabel vorsichtig von dem
am Bodenblech angebrachten Flachstecker ab.
Betrachten Sie die Elektronik der Endstufe stets als spannungsführend und
berühren Sie somit keine anderen Teile innerhalb des Gerätes als die hier
aufgeführten.
Lösen Sie die 4 Schrauben welche das Standardmodul RSNC an der Rückseite halten.
Entnehmen Sie das Modul vorsichtig nach oben. Die Schrauben werden für den Einbau
wieder benötigt.
Achtung! Das Flachbandkabel ist aus technischen Gründen nicht sehr lang. Ziehen Sie
keinesfalls an diesem Kabel um eine Beschädigung sicher zu vermeiden.
Drücken Sie den Steckverbinder vorsichtig längsseitig zusammen um die Verriegelung zu
lösen und ziehen ihn dabei vorsichtig senkrecht zur Platine ab. Legen Sie das RSNCModul auf eine metallische Fläche (z.B. Bodenplatte der Endstufe) ab. Sie können es
beispielsweise später in die Lieferverpackung des Ethernet- Modules einpacken.
Stecken Sie nun das Flachbandkabel vorsichtig an das Ethernet- Modul an. Der
Steckverbinder muß leichtgängig in Richtung der Platine aufsteckbar sein. Wenden Sie
keine Gewalt an um den Steckverbinder nicht zu beschädigen. Läßt sich der
Steckverbinder nicht ohne weiteres aufstecken, dann wurde das Flachbandkabel
möglicherweise versehentlich verdreht. Der Steckverbinder ist so kodiert, dass ein
Anschluss außerhalb der Vorzugsrichtung nicht möglich ist.
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Nehmen Sie nun das Ethernet- Modul zur Hand und setzen Sie es von innen in den
Ausschnitt am Verstärker ein. Der Einbau erfolgt genau so wie vorher das RSNC- Modul
im Gerät eingesetzt war.
Legen Sie die mitgelieferten Zahnscheiben zwischen die innere Rückwand der Endstufe
und das Modul und setzen Sie dann die Schrauben ein.
Achten Sie genauestens darauf das bei diesem Montageschritt keine Schraube oder
Zahnscheibe in das Gerät fällt und versehentlich darin verbleibt.
Achtung! Ein loses Metallteil im Inneren der Endstufe kann einen Kurzschluss
verursachen welcher das Gerät zerstören und weitere Schäden verursachen könnte.
Ziehen Sie die Schrauben nun handfest an. Bringen Sie anschließend die Bodenplatte
wieder in die Montageposition und stecken Sie das Massekabel an die Bodenplatte an.
Setzen Sie die Bodenplatte wieder in das Gerät ein und montieren Sie diese mit allen
dafür notwendigen Schrauben.
Sie haben nun das Ethernet- Modul eingesetzt und können das Gerät nun nach wenigen
notwendigen Konfigurationsschritten mit den neuen Funktionen benutzen.
Nach dem Einbau des Modules
Um mit dem Ethernet- Modul arbeiten zu können muß sich eine Firmwareversion 2.10
oder neuer auf dem Gerät befinden. Sie müssen also wahrscheinlich ein Update
durchführen. Sie können die aktuell auf dem Gerät befindliche Version einfach über das
Menü abfragen.
Unter „Menü → Software → Firmware Versions“ finden Sie z.B. auf Zeile 3 „V2.10 Rxx“
welches in diesem Falle signalisieren würde das die Version 2.10 aktuell auf dem Gerät
vorhanden ist.
Laden Sie die aktuelle Firmwareversion von unserer Webseite herunter.
Sie finden diese unter:
www.kme-speaker.de → Support→ Downloads → Firmware Updates
Der Download ist eine Zip- Datei, welche entpackt und alle darin enthaltenen Daten in das
Stammverzeichnis einer SD- Speicherkarte kopiert werden müssen. Beachten Sie die
separate Anleitung für das Update, welche Sie an gleicher Stelle herunterladen können
bzw. dem Download beiliegt.
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Außerdem müssen Sie einige wenige Einstellungen am Gerät durchführen, damit Sie mit
dem Netzwerkmodul arbeiten können.
Das sind folgende Menüpunkte:
Menü → System → DeviceName → eindeutigen Namen vergeben → OK
Der hier eingestellte Name kann zum Ansprechen des Moduls im Netzwerk verwendet
werden, sofern Sie für die IP- Adressvergabe DHCP verwenden. Die Netzwerkparameter
(DHCP ein bzw. aus und bei DHCP aus eben die gewünschte IP- Adresse mit
korrespondierender
Subnetzmaske
und
gegebenenfalls
Gateway)
sollten
Sie
anschließend hier einstellen:
Menü → Options → Ethernet/NC → spezielle Systemeinstellungen → OK
Das war es auch schon. Wählen Sie die Netzwerkparameter entsprechend Ihrer
bestehenden
Netzwerkinfrastruktur.
Konsultieren
Sie
gegebenenfalls
Ihren
Systemadministrator.
Wenn Sie DHCP benutzen können Sie das Gerät folgendermaßen mit einem beliebigen
(aber aktuellen) Webbrowser ansprechen: (die bequemste Lösung wie wir finden)
http:\\DEVICENAME
(geben Sie anstelle des DEVICENAME den von Ihnen vergebenen Namen ein!)
Wenn Sie in Ihrem Netzwerk manuelle Adressierung verwenden, können Sie eine
Verbindung herstellen indem Sie in den (ebenfalls beliebigen aber aktuellen) Webrowser
die von Ihnen am Gerät eingestellte IP- Adresse eingeben, zum Beispiel:
http://192.168.1.101/
Speichern Sie den Kontakt zum Modul z.B. in Ihre Favoriten- Leiste, um die Endstufe / das
Modul bequem zu erreichen.
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