Plena Voice Alarm System - Ela-Online

Plena Voice Alarm System - Ela-Online
Plena Voice Alarm System
Installations- und Bedienungsanleitung
de Voice Alarm System
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Schutzmaßnahmen
Wichtige Schutzmaßnahmen
Lesen Sie vor der Installation oder Inbetriebnahme
dieses Produktes in jedem Fall die Sicherheitshinweise,
die als gesondertes Dokument (9922 141 7014x)
vorliegen. Diese Hinweise werden zusammen mit allen
Geräten geliefert, die an das Stromnetz angeschlossen
werden können.
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
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Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Wichtige Hinweise
Wichtige Hinweise
Konfigurieren Sie den Controller mit der mitgelieferten
Software, wenn Router, Tastenfelder oder mehr als eine
Sprechstelle verwendet werden.
Verwenden Sie zwischen den Routern und dem
Controller ein abgeschirmtes Kabel (Cat-5). Schließen
Sie die Abschirmung nicht an den Controller und an den
Router an!
Die Werkseinstellung des Plena Voice Alarm
Controllers ist folgendermaßen:
• Eigenständiges Gerät, das für ein ISO 60849
konformes System konfiguriert ist, wenn es mit
einem Reserveverstärker aus der Plena Produktreihe
und konformen Verkabelungen und Lautsprechern
verwendet wird.
• 1-Kanal-System.
• Überwachung eingeschaltet für:
• Lautsprecherlinien
(90-Sekunden-Intervall, 15% Genauigkeit)
• Haupt- und Reserveverstärker
• Erdschluss („Ground short“)
• Netz- und Batteriespannung
• EMG Mic
• Speicher
• Damit die Fernbedienfelder funktionieren, muss
sämtliche Firmware Version 2.0 oder höher sein. Die
werkseitig installierte Firmware wird auf jeder
Komponente des Notfallwarnsystems angegeben
(LBB1990/00, LBB1992/00, LBB1956/00,
LBB1995/00, LBB1996/00, LBB1997/00,
LBB1998/00, LBB1999/00). Falls kein Etikett
vorhanden ist, ist die Firmware Version 1.x.
Vielen Dank dass Sie sich für ein Produkt von Bosch
Sicherheitssysteme entschieden haben.
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
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Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Inhaltverzeichnis
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Inhaltverzeichnis
Wichtige Schutzmaßnahmen .....................................................................................................................................3
Wichtige Hinweise.........................................................................................................................................................4
Inhaltverzeichnis............................................................................................................................................................5
Abschnitt 1 - Einführung ..............................................................................................................................................9
1. Über diese Bedienungsanleitung .......................................................................................................................... 10
1.1 Zweck ..................................................................................................................................................................................... 10
1.2 Digitales Dokument .............................................................................................................................................................. 10
1.3 Zielgruppe .............................................................................................................................................................................. 10
1.4 Zugehörige Dokumentation ............................................................................................................................................... 10
1.5 Warnungen ............................................................................................................................................................................ 10
1.6 Zeichen ................................................................................................................................................................................... 11
1.7 Umrechnungstabellen ......................................................................................................................................................... 11
2. Systemübersicht ........................................................................................................................................................ 12
2.1 Voice Alarm System ............................................................................................................................................................ 12
2.2 Anwendungen ....................................................................................................................................................................... 12
2.3 AnwendungsZonen .............................................................................................................................................................. 12
2.4 Plena ....................................................................................................................................................................................... 12
2.5 Voice Alarm Controller ........................................................................................................................................................ 12
2.6 Voice Alarm Router .............................................................................................................................................................. 14
2.7 Sprechstelle .......................................................................................................................................................................... 15
3. Anwendungsbeispiele .............................................................................................................................................. 16
3.1 Schulen ................................................................................................................................................................................... 16
3.2 Schwimmbad ........................................................................................................................................................................ 18
3.3 Einkaufszentrum .................................................................................................................................................................... 20
3.4 Hotel ........................................................................................................................................................................................ 22
4. Durchsagen und Prioritäten .................................................................................................................................... 24
4.1 Einführung .............................................................................................................................................................................. 24
4.2 Priorität ................................................................................................................................................................................... 24
4.3 Mischbare Mitteilungen ....................................................................................................................................................... 24
4.4 Rufdurchsage ........................................................................................................................................................................ 24
4.5 Notfalldurchsage .................................................................................................................................................................. 24
Abschnitt 2 - Gerät...................................................................................................................................................... 25
5. LBB1990/00 Voice Alarm Controller .................................................................................................................... 26
5.1 Bedienelemente, Anschlüsse und Anzeigeelemente ................................................................................................... 26
5.2 Installation .............................................................................................................................................................................. 29
5.3 Externe Anschlüsse ............................................................................................................................................................. 29
5.4 Technische Daten ................................................................................................................................................................ 41
6. LBB1992/00 Voice Alarm Router ........................................................................................................................... 44
6.1 Bedienelemente, Anschlüsse und Anzeigeelemente ................................................................................................... 44
6.2 Installation .............................................................................................................................................................................. 46
6.3 Externe Anschlüsse ............................................................................................................................................................. 46
6.4 Technische Daten ................................................................................................................................................................ 48
7. LBB1956/00 Sprechstelle ........................................................................................................................................ 49
7.1 Bedienelemente, Anschlüsse und Anzeigeelemente ................................................................................................... 49
7.2 Externe Anschlüsse ............................................................................................................................................................. 50
7.3 Technische Daten ................................................................................................................................................................ 50
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Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Inhaltverzeichnis
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8. LBB1956/00 Sprechstellentastenfeld .................................................................................................................. 52
8.1 Bedienelemente, Anschlüsse und Anzeigeelemente ................................................................................................... 52
8.2 Installation .............................................................................................................................................................................. 53
8.3 Technische Daten ................................................................................................................................................................ 53
9. LBB1996/00 Voice Alarm Fernbedienfeld .......................................................................................................... 54
9.1 Bedienelemente, Anschlüsse und Anzeigeelemente ................................................................................................... 54
9.2 Installation .............................................................................................................................................................................. 56
9.3 Externe Anschlüsse ............................................................................................................................................................. 56
9.4 Technische Daten ................................................................................................................................................................ 57
10. LBB1990/00 Voice Alarm Fernbedienfeld- Kit ................................................................................................... 58
10.1 Einführung .............................................................................................................................................................................. 58
10.2 Überblick ................................................................................................................................................................................ 58
10.3 Installation .............................................................................................................................................................................. 58
10.4 Externe Anschlüsse ............................................................................................................................................................. 59
10.5 Technische Daten ................................................................................................................................................................ 59
11. LBB1997/00 Fernbedienfeld- Erweiterung ......................................................................................................... 60
11.1 Bedienelemente, Anschlüsse und Anzeigeelemente ................................................................................................... 60
11.2 Installation .............................................................................................................................................................................. 61
11.3 Externe Anschlüsse ............................................................................................................................................................. 61
11.4 Technische Daten ................................................................................................................................................................ 61
12. LBB1999/00 Fernbedienfeld- Erweiterung- Kit ................................................................................................. 62
12.1 Einführung .............................................................................................................................................................................. 62
12.2 Überblick ................................................................................................................................................................................ 62
12.3 Installation .............................................................................................................................................................................. 62
12.4 Externe Anschlüsse ............................................................................................................................................................. 63
12.5 Technische Daten ................................................................................................................................................................ 63
13. LBB1995/00 Feuerwehrbedienfeld ....................................................................................................................... 64
13.1 Bedienelemente, Anschlüsse und Anzeigeelemente ................................................................................................... 64
13.2 Externe Anschlüsse ............................................................................................................................................................. 66
13.3 Technische Daten ................................................................................................................................................................ 66
Abschnitt 3 - Konfiguration...................................................................................................................................... 67
14. Einführung ................................................................................................................................................................... 68
15. Systemeinstellungen ................................................................................................................................................ 69
15.1 Einführung .............................................................................................................................................................................. 69
15.2 Monitor .................................................................................................................................................................................... 69
15.3 APR-Modus ........................................................................................................................................................................... 69
15.4 Überwachung ........................................................................................................................................................................ 69
15.5 1-Kanal- und 2-Kanal-Betrieb ............................................................................................................................................ 70
16. Überwachung .............................................................................................................................................................. 71
16.1 Einführung .............................................................................................................................................................................. 71
16.2 Prozessor-Reset ................................................................................................................................................................... 71
16.3 Netzwerk ................................................................................................................................................................................ 71
16.4 Leistungsverstärker .............................................................................................................................................................. 71
16.5 Erdschluss ............................................................................................................................................................................. 71
16.6 Notfall-Triggereingänge ...................................................................................................................................................... 72
16.7 Netzspannung ....................................................................................................................................................................... 72
16.8 Batterie ................................................................................................................................................................................... 72
16.9 Durchsagenüberwachung .................................................................................................................................................. 72
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Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Inhaltverzeichnis
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16.10 Notfallmikrofon ...................................................................................................................................................................... 72
16.11 Linienüberwachung .............................................................................................................................................................. 72
17. Voice Alarm Controller ............................................................................................................................................. 73
17.1 VOX-Konfiguration ............................................................................................................................................................... 73
18. Voice Alarm Router ................................................................................................................................................... 74
18.1 Einführung .............................................................................................................................................................................. 74
18.2 Router-ID ................................................................................................................................................................................ 74
18.3 Termination-Schalter (Abschlussschalter) ...................................................................................................................... 74
19. Sprechstelle ................................................................................................................................................................ 75
19.1 Einführung .............................................................................................................................................................................. 75
19.2 Sprechstellen-ID ................................................................................................................................................................... 75
19.3 Empfindlichkeit ...................................................................................................................................................................... 75
19.4 Sprachfilter ............................................................................................................................................................................ 75
19.5 Terminierung .......................................................................................................................................................................... 75
20. Fernbedienfeld ........................................................................................................................................................... 76
20.1 Einführung .............................................................................................................................................................................. 76
20.2 Fernbedienfeld-ID ................................................................................................................................................................. 76
20.3 Monitor .................................................................................................................................................................................... 76
20.4 Termination-Schalter (Abschlussschalter) ...................................................................................................................... 76
21. Fernbedienfeld- Erweiterung ................................................................................................................................. 77
21.1 Einführung .............................................................................................................................................................................. 77
21.2 Fernbedienfeld- Erweiterung-ID ........................................................................................................................................ 77
21.3 Termination-Schalter (Abschlussschalter) ...................................................................................................................... 77
Abschnitt 4 - Bedienung ........................................................................................................................................... 79
22. Ein- und Ausschalten ................................................................................................................................................ 80
22.1 Voice Alarm Controller ........................................................................................................................................................ 80
22.2 Voice Alarm Router .............................................................................................................................................................. 81
22.3 Kalibrierung ............................................................................................................................................................................ 81
23. Hintergrundmusik ...................................................................................................................................................... 82
23.1 Einführung .............................................................................................................................................................................. 82
23.2 Wählen Sie eine BGM-Quelle .......................................................................................................................................... 82
23.3 Zonen auswählen ................................................................................................................................................................. 82
24. Rufdurchsagen ........................................................................................................................................................... 84
24.1 Einführung .............................................................................................................................................................................. 84
24.2 Zonen auswählen ................................................................................................................................................................. 84
25. Notfallstatus ................................................................................................................................................................ 86
25.1 Einführung .............................................................................................................................................................................. 86
25.2 Übergang in den Notfallstatus .......................................................................................................................................... 86
25.3 Bestätigen des Notfallstatus ............................................................................................................................................. 86
25.4 Verlassen des Notfallstatus ............................................................................................................................................... 87
25.5 Verteilen von Live-Durchsagen ......................................................................................................................................... 87
26. Fehlerstatus ................................................................................................................................................................ 90
26.1 Einführung .............................................................................................................................................................................. 90
26.2 Bestätigen des Fehlerstatus .............................................................................................................................................. 90
26.3 Zurücksetzen des Fehlerstatus ......................................................................................................................................... 90
26.4 Fehleranzeigen ...................................................................................................................................................................... 90
Glossar........................................................................................................................................................................... 93
Produktindex................................................................................................................................................................ 95
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Inhaltverzeichnis
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Notrufsystem................................................................................................................................................................ 97
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Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Einführung
Abschnitt 1 - Einführung
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
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Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Einführung
1
Über diese
Bedienungsanleitung
1.1
Zweck
Der Zweck der Installations- und
Bedienungsanleitungen ist es, die nötigen Informationen
bereitzustellen, um ein Plena Voice Alarm System zu
installieren, zu konfigurieren und zu betreiben.
1.2
Digitales Dokument
Die Installations- und Bedienungsanleitungen liegen
auch in digitaler Form im Format Adobe Portable
Document (PDF) vor. Alle Verweise auf Seiten,
Abbildungen, Tabellen usw. dieser Datei enthalten
Hyperlinks zu den Verweisstellen.
1.3
Zielgruppe
Die Installations- und Bedienungsanleitungen sind für
Installationstechniker und Benutzer eines umfassenden
Plena Voice Alarm Systems gedacht.
Installationstechniker und Benutzer eines einfachen
Plena Voice Alarm Systems (d.h. eines Systems, das
ohne PC betrieben, konfiguriert und bedient wird)
sollten das Basissystemhandbuch verwenden
(sieheAbschnitt 1.4).
1.4
Zugehörige Dokumentation
Die folgende Dokumentation ist verfügbar:
• Plena Voice Alarm System Basissystemhandbuch
(9922 141 1036x).
• Plena Voice Alarm System SoftwareKonfigurationshandbuch (9922 141 1038x).
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
1.5
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Warnungen
In dieser Bedienungsanleitung werden vier Arten von
Warnungen verwendet. Die Art der Warnung hängt
davon ab, welche Auswirkungen es hat, wenn die
Warnung nicht beachtet wird. Diese Warnungsarten
– mit geringfügigen bis starken Auswirkungen – sind:
• Hinweis
Warnung mit zusätzlichen Informationen.
Normalerweise führt die Nichtbeachtung von
Hinweisen nicht zur Beschädigung der Geräte oder
zu Personenschäden.
• Vorsicht
Die Geräte können beschädigt werden, wenn diese
Warnung nicht beachtet wird.
• Warnung
Personen können (schwer) verletzt werden, oder die
Geräte können schwer beschädigt werden, wenn
diese Warnung nicht beachtet wird.
• Gefahr
Nichtbeachtung dieser Warnung kann zum Tod
führen.
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Einführung
1.6
Zeichen
Außer bei Hinweisen wird die Auswirkung bei
Nichtbeachtung der Warnung durch ein Zeichen
verdeutlicht. Bei Hinweisen bietet das Zeichen weitere
Informationen über den Hinweis. In dieser
Bedienungsanleitung werden die folgenden Zeichen in
Kombination mit Warnungen verwendet:
Hinweis
Allgemeines Zeichen für Hinweise.
Hinweis
Beachten Sie die angegebene
Informationsquelle.
Vorsicht, Warnung, Gefahr
Allgemeines Zeichen für Vorsicht, Warnung,
Gefahr.
Vorsicht, Warnung, Gefahr
Risiko eines Stromschlags.
Vorsicht, Warnung, Gefahr
Risiko elektrostatischer Entladung.
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
1.7
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Umrechnungstabellen
In dieser Bedienungsanleitung werden Längen,
Gewichte, Temperaturen usw. in SI-Einheiten
angegeben. Diese können mittels der unten
angegebenen Informationen in nicht metrische
Einheiten umgerechnet werden.
Tabelle 1.1: Umrechnung von Längeneinheiten
1 in =
25,4 mm
1 mm =
0,03937 in
1 in =
2,54 cm
1 cm =
0,3937 in
1 ft =
0,3048 m
1m=
3,281 ft
1 mi =
1,609 km
1 km =
0,622 mi
Tabelle 1.2: Umrechnung von Gewichtseinheiten
1 lb =
0,4536 kg
1 kg =
2,2046 lb
Tabelle 1.3: Umrechnung von Druckeinheiten
1 psi =
68,95 hPa
1 hPa =
0,0145 psi
Hinweis
1 hPa = 1 mbar.
9
°F = --- ⋅ °C + 32
5
5
°C = --- ⋅ ( °F – 32 )
9
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Einführung
2
2.1
Systemübersicht
Voice Alarm System
Das Plena Voice Alarm System ist ein Beschallungsund Notrufsystem, in das alle notwendigen Funktionen
integriert sind, um Evakuierungsnormen wie IEC
60849, NEN2575 und BS5839/8 zu erfüllen.
2.2
AnwendungsZonen
Die AnwendungsZonen des Plena Voice Alarm Systems
sind unter Anderem:
• Supermärkte, Geschäfte
• Fabriken
• Hochhäuser
• Bürogebäude
• Schulen
• Freizeiteinrichtungen
• Hotels
• Kleine Flughäfen
2.4
Praesideo
Es ist möglich, das Plena Voice Alarm System mit
einem Praesideo-Digitalbeschallungs- und
Notfallwarnsystem zu verbinden. Wenn ein
Audioausgang von Praesideo an einen VOXAudioeingang eines Plena Voice Alarm System
angeschlossen wird, können über das Praesideo-System
gesendete Durchsagen die mit dem Plena Voice Alarm
System gesendeten Durchsagen übersteuert werden.
Anwendungen
Normalerweise wird das Plena Voice Alarm System für
kleine Systeme benutzt, welche die
Evakuierungsnormen erfüllen müssen, für mittlere
Systeme, in denen ein Signalkanal ausreicht, und für
große Systeme, die aus vielen kleinen Zonen bestehen.
2.3
2.4.1
de | 12
2.5
Voice Alarm Controller
2.5.1
Einführung
Der LBB1990/00 Voice Alarm Controller bildet das
Herzstück des Plena Voice Alarm Systems. Der Voice
Alarm Controller verteilt Notfalldurchsagen,
Rufdurchsagen und Hintergrundmusik (BGM) auf bis zu
6 Lautsprecherzonen.
Plena
Das Plena Voice Alarm System ist ein Teil der Plena
Produktpalette. Plena bietet Beschallungslösungen für
Orte, an denen Menschen arbeiten, beten, Handel
treiben oder sich amüsieren. Es handelt sich um eine
Familie von Systemelementen, die kombiniert werden,
um maßgeschneiderte Beschallungssysteme für virtuelle
und sonstige Anwendungen zu erstellen. Der
Produktbereich umfasst Vorverstärker,
Systemvorverstärker und Leistungsverstärker, eine
Musikquelle, einen digitalen Message Manager, einen
Feedback Surpressor (FBS), konventionelle und PCSprechstellen, ein "All-in-One"-System und ein Voice
Alarm System. Aufgrund der akustischen, elektrischen
und mechanischen Spezifikationen ist jedes Element so
konstruiert, dass es alle anderen ergänzen kann.
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Abbildung 2.1: Voice Alarm Controller
Hinweis
Wenn der Voice Alarm Controller in der
Asiatisch-Pazifischen Region gekauft wurde, hat
die Notfalltaste eine andere Abdeckung.
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Einführung
2.5.2
Handmikrofon
Der Voice Alarm Controller ist mit einem
Handmikrofon ausgestattet, das für Notfalldurchsagen
(EVAC) verwendet werden kann.
2.5.3
Interner Verstärker
Der Voice Alarm Controller verfügt über einen
internen Verstärker von 240 W, der im 1- oder 2-KanalModus verwendet werden kann. Im 1-Kanal-Modus
werden alle Durchsagen und die BGM über den
internen Verstärker verstärkt. Falls erwünscht, kann ein
externer Verstärker für die Havarieumschaltung
angeschlossen werden. Im 2-Kanal-Modus wird die
BGM über den internen Verstärker verstärkt, während
die Durchsagen über einen externen Verstärker
verstärkt werden.
2.5.4
Interner Message Manager
Der Voice Alarm Controller verfügt über einen
internen Message Manager, der WAV-Dateien (.wav) in
Durchsagen umwandelt, die vom Plena Voice Alarm
System abgespielt werden können.
2.5.5
Überwachung
Alle notwendigen Überwachungsfunktionen für die
Erfüllung der Evakuierungsnormen sind im Voice
Alarm Controller integriert. Ist die
Überwachungsfunktionen aktiviert und es wird ein
Fehler festgestellt, leuchtet eine LED auf der
Vorderabdeckung des Voice Alarm Controller auf, die
die Ursache des Fehlers anzeigt.
2.5.6
Triggereingänge
Der Voice Alarm Controller hat eine Klemmleiste, an
die 6 Notfall- (EMG) und 6 Ruf-Triggereingänge
angeschlossen werden können. Systeme Dritter können
die Triggereingänge verwenden, um Notfall- und
Rufdurchsagen im Plena Voice Alarm System zu
starten.
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
2.5.7
de | 13
Fernbedienung
Mit dem LBB1996/00 Voice Alarm Remote Control
Panel ist es möglich, den Voice Alarm Controller von
einem anderen Standort aus zu steuern. Das
Fernbedienfeld ist ebenfalls als Kit (LBB1998/00 Voice
Alarm Fernbedienungsset) für die Entwicklung von
kundenspezifischen Lösungen erhältlich. Es können
höchstens 2 Fernbedienfelder an einen Voice Alarm
Controller angeschlossen werden. Eine spezielle
Erweiterung ist das Feuerwehrbedienfeld LBB1995/00.
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Einführung
2.6
Voice Alarm Router
2.6.1
Einführung
Mit dem LBB1992/00 Voice Alarm Router kann die
Anzahl der Lautsprecherzonen und Triggereingänge im
System erhöht werden.
2.6.4
2.6.2
Lautsprecherzonen
Ein Voice Alarm Controller kann 6 Lautsprecherzonen
bedienen und unterstützen. Um die Anzahl Zonen in
einem System zu erhöhen, können einer oder mehrere
LBB1992/00 Voice Alarm Router an den Voice Alarm
Controller angeschlossen werden. Jeder Router fügt bis
zu 6 Zonen zum System hinzu. Da in einem System
höchstens 9 Voice Alarm Router angeschlossen werden
können, beträgt die maximale Anzahl Zonen in einem
Plena Voice Alarm System 60.
2.6.3
Triggereingänge
Ein Voice Alarm Controller kann 6 Notfall- (EMG) und
6 Ruf-Triggereingänge unterstützen. Um die Anzahl
EMG- und Triggereingänge in einem System zu
erhöhen, können einer oder mehrere LBB1992/00
Voice Alarm Router an den Voice Alarm Controller
angeschlossen werden. Jeder Router fügt bis zu 6 EMGTriggereingänge und 6 Ruf-Triggereingänge zum
System hinzu. Da in einem System höchstens 9 Voice
Alarm Routers angeschlossen werden können, beträgt
die maximale Anzahl EMG-Triggereingänge in einem
Plena Voice Alarm System 60. Die maximale Anzahl
Ruf-Triggereingänge in einem Plena Voice Alarm
System beträgt ebenfalls 60.
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Externe Verstärker
Der Voice Alarm Router hat keinen internen
Verstärker. Wenn der vom Voice Alarm Controller
gelieferte Strom nicht ausreicht, können an jeden Voice
Alarm Router zwei externe Verstärker angeschlossen
werden. In einem System mit mehreren Routern
können mehrere Verstärker angeschlossen werden, um
Durchsagen und Hintergrundmusik (BGM) zu
verstärken oder nur zwecks Havarie.
2.6.5
Abbildung 2.2: Voice Alarm Router
de | 14
Fernbedienung
Mit der Fernbiedienfeld- Erweiterung LBB1997/00
Voice Alarm ist es möglich, den Voice Alarm Router
von einem anderen Standort aus zu steuern. Die
Fernbiedienfeld- Erweiterung ist ebenfalls als Set
(LBB1999/00 Voice Alarm FernbiedienfeldErweiterungs-kit für die Entwicklung von
kundenspezifischen Lösungen erhältlich.
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Einführung
2.7
Sprechstelle
2.7.1
Einführung
Die LBB1956/00 Sprechstelle kann an das Voice Alarm
System angeschlossen werden, um Rufdurchsagen
durchzuführen. Die maximale Anzahl Sprechstellen in
einem Plena Voice Alarm System beträgt 8.
2.7.2
de | 15
Tasten
Jede Sprechstelle hat Zonenauswahltasten und eine
Sprechtaste (PTT). Die Zonenauswahltasten können
zum Auswählen von Zonen und Zonengruppen im
System konfiguriert werden. Der PTT-Taste kann ein
einleitendes und abschließendes Signal zugewiesen
werden, das zu Beginn und am Ende einer
Rufdurchsage abgespielt wird.
2.7.3
Überwachung
Die Sprechstelle wird nicht überwacht. Um die
Evakuierungsnormen zu erfüllen, deaktiviert das Plena
Voice Alarm System die Sprechstelle während
Notfalldurchsagen.
2.7.4
Tastenfeld
Jeder Voice Alarm Router kann 6 zusätzliche
Lautsprecherzonen zu einem System hinzufügen. Um
Durchsagen an zusätzliche Zonen verteilen zu können,
ist es möglich, ein Tastaturfeld LBB1957/00 an die
Sprechstelle anzuschließen. Es können höchstens 8
Tastenfelder an eine Sprechstelle angeschlossen werden.
Abbildung 2.3: Sprechstelle
Abbildung 2.4: Sprechstellentastenfeld
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Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Einführung
3
Anwendungsbeispiele
3.1
Schulen
3.1.1
Einführung
Schulen sind ein typisches Beispiel für Anwendungen
mit einer hohen Anzahl an Zonen mit einer relativ
hohen Leistungsanforderung pro Zone. Die
Hauptprioritäten sind Sprachverständlichkeit und
Erfüllung der Norm IEC 60849 (oder eine
Entsprechende). Zusätzlich zu obligatorischen
Notruffunktionen zur Evakuierung von Personal und
Schülern müssen EVAC-Systeme für Schulen außerdem
Signale zur Ankündigung des Beginns/des Endes der
Unterrichtseinheiten plus Beschallungsfunktionen für
das individuelle Ansprechen von Unterrichtsräumen
oder öffentlichen Zonen beinhalten. BGM
(Hintergrundmusik) ist nicht notwendig. Da ein
Unterrichtsraum einen geringen Umgebungsgeräuschpegel aufweist, ist ein Lautsprecher
normalerweise ausreichend, und die Gesamtleistungsanforderung bleibt relativ gering. Zonen im Freien wie
Spielplätze und Sportplätze erfordern wetterbeständige
Trichterlautsprecher.
3.1.2
•
•
•
•
•
•
•
Zusammenfassung der
Anforderungen
Normalerweise 20 bis 60 Zonen (in Oberschulen)
Die Sprachverständlichkeit ist die Hauptpriorität
Geringe Leistungsanforderung (1 Lautsprecher) pro
Unterrichtsraum
Feuerwehrbedienfeld am Haupteingang
Sprechstelle im Hauptbüro
Zusätzliche Beschallungsfunktionen wie Signale sind
wünschenswert
BGM in ErholungsZonen ist optional
3.1.3
Lösung für ein 30-Zonen-System
Der Plena Voice Alarm System Controller leitet
Mitteilungen an 6 Zonen weiter, und die 24 übrigen
Zonen erfordern vier zusätzliche 6-Zonen-Router. Das
Büro ist mit einer Sprechstelle plus Tastenfelder für ein
individuelles Ansprechen von Zonen ausgestattet,
während das Feuerwehrbedienfeld (mit höchster
Priorität) am Haupteingang installiert wird.
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
3.1.4
de | 16
Leistungsanforderungen
Der System-Controller bietet einen eingebauten 240-WVerstärker, der es ermöglicht, bis zu 40 Lautsprecher
mit einer Nennbelastbarkeit von je 6 W anzusteuern.
Dies ist ausreichend für eine Oberschule mittlerer
Größe mit 24 Unterrichtsräumen, 4 Toiletten/
Umkleideräumen, einem Personalaufenthaltsraum und
2 Büros, die je einen einzigen Lautsprecher benötigen.
Kantine, Aula, Spielwiesen und Korridore erfordern
normalerweise mehr Lautsprecher pro Bereich. Ein
zusätzlicher Plena-Verstärker wird als Reserveverstärker
eingesetzt.
3.1.5
Layout
Siehe Abbildung 3.1, Tabelle 3.1 und Tabelle 3.2.
Tabelle 3.1: Zonen
Zone
Beschreibung
Z1-22
Unterrichtsräume
Z23
Toiletten/Umkleideräume
Z24
Personalaufenthaltsraum
Z25-26 Büros
Z27
Korridore
Z28
Aula
Z29
Kantine für Mittagessen
Z30
Spielwiesen
Gesamt
Leistung
22 x 6 W
4x6W
1x6W
2x6W
4x6W
2x6W
2x6W
1 x 10 W
232 W
Tabelle 3.2: Geräte
Gerät
Beschreibung
LBB1990/00
Controller
LBB1992/00
Router
LBB1996/00
Fernbedienfeld
LBB1997/00
FernbedienfeldErweiterung
LBB1956/00
Sprechstelle
LBB1957/00
Sprechstellentastenfeld
LBB1935/00
Verstärker (240 W)
Nr.
1x
4x
1x
4x
1x
4x
1x
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Einführung
de | 17
Z25-30
Z19-24
Z13-18
Z7-12
Z1-6
LBB1930/00
LBB1992/00
LBB1990/00
LBB1957/00
LBB1956/00
LBB1996/00
LBB1997/00
Abbildung 3.1: Beispiel für eine Schule
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Einführung
3.2
Schwimmbad
3.2.1
Einführung
Schwimmbäder und andere Hallensport- und
Erholungsanlagen sind typische Beispiele für kleinere
Anwendungen mit einer geringen Anzahl Zonen. Die
Hauptpriorität sind eine ausgezeichnete Sprachverständlichkeit und Erfüllung der Norm IEC 60849
(und ihre nationalen Entsprechungen), und Musik ist in
den verschiedenen Zonenoptional. Ein EVAC-System
erfordert Notruffunktionalität mit Beschallungsfunktionen für regelmäßige Durchsagen und
Hintergrundmusik (optional). Um sicherzustellen, dass
alle Besucher im relativ lauten Beckenbereich die
Notfalldurchsagen hören, ist die Ausgangsleistung für
diesen Bereich relativ hoch. Andere Zonen wie
Umkleideräume und Büros erfordern geringere
Ausgangsleistungen.
3.2.2
•
•
•
•
•
•
•
Zusammenfassung der
Anforderungen
Normalerweise bis zu 6 Zonen
Die Sprachverständlichkeit ist die Hauptpriorität
Hohe Ausgangsleistung im lauten Beckenbereich
Feuerwehrbedienfeld am Notausgang
Sprechstellen im Büro/am Empfang
Zusätzliche Beschallungsfunktionen für Durchsagen
BGM (Hintergrundmusik)
3.2.3
Lösung für ein 5-Zonen-System
Der Plena Voice Alarm System Controller sorgt für die
Versorgung bis zu 6 Zonen, sodass keine zusätzlichen
Router erforderlich sind. Das Büro ist mit einer
Sprechstelle plus Tastenfeld für ein individuelles
Ansprechen von Zonen ausgestattet, während das
Feuerwehrbedienfeld (mit höchster Priorität) am
Notausgang installiert wird. Das Plena Voice Alarm
System ist ein Zwei-Kanal-System, sodass die
Hintergrundmusik in Zonen, welche die Durchsagen
nicht empfangen, immer noch abgespielt werden kann.
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
3.2.4
de | 18
Leistungsanforderungen
Der System-Controller verfügt über einen eingebauten
240-W-Verstärker, der es ermöglicht, bis zu 40
Lautsprecher mit einer Nennbelastbarkeit von je 6 W
anzusteuern. Der Beckenbereich erfordert den Einsatz
von Trichterlautsprechern, die sich durch eine hohe
Ausgangsleistung für die Wiedergabe von Musik
auszeichnen und für die Verwendung bei hoher
Luftfeuchtigkeit geeignet sind. In der Snackbar wird ein
Kastenlautsprecher für die Musikwiedergabe verwendet.
Die Tabelle zeigt, wie die Zonen definiert sind. Ein
zusätzlicher Plena-Verstärker wird für den Zwei-KanalBetrieb und als Reserveverstärker eingesetzt.
3.2.5
Layout
Siehe Abbildung 3.2, Tabelle 3.3 und Tabelle 3.4
Tabelle 3.3: Zonen
Zone
Beschreibung
Z1
Beckenbereich im Innern
Z2
Kinderbeckenbereich
Z3
Umkleideräume
Z4
Snackbar
Z5
Büro
Gesamt
Leistung
5 x 30 W
2 x 10 W
4x6W
4x6W
2x6W
230 W
Tabelle 3.4: Geräte
Gerät
Beschreibung
LBB1990/00
Controller
LBB1996/00
Fernbedienfeld
LBB1956/00
Sprechstelle
LBB1957/00
Sprechstellentastenfeld
LBB1930/00
Verstärker (240 W)
PLN-DVDT
DVD-Tuner
Nr.
1x
1x
1x
4x
1x
1x
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Einführung
de | 19
Z1-5
LBB1930/00
PLN-DVDT
LBB1990/00
LBB1996/00
Abbildung 3.2: Beispiel für ein Schwimmbad
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
LBB1957/00
LBB1956/00
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Einführung
3.3
Einkaufszentrum
3.3.1
Einführung
Einkaufszentren sind ein typisches Beispiel für
Anwendungen mit einer hohen Anzahl an Zonen mit
variierenden Leistungsanforderungen pro Bereich. Die
Hauptprioritäten sind Sprachverständlichkeit und
Erfüllung der Norm IEC 60849 (oder ihre nationalen
Entsprechungen). Zusätzlich zur obligatorischen
Notruffunktion für die Evakuierung des Publikums und
des Personals des Einkaufszentrums kann ein EVACSystem für Einkaufszentren Hintergrundmusik für
öffentliche Zonen bieten. Es sollte möglich sein, jedes
Geschäft einzeln anzusprechen. Während der
Notfalldurchsagen wird die Lautstärkeeinstellung für die
Hintergrundmusik in den einzelnen Geschäften
automatisch übersteuert. Als Option kann eine
zusätzliche Beschallungsfunktion für allgemeine
öffentliche Durchsagen vorgesehen werden.
3.3.2
•
•
•
•
•
•
•
Zusammenfassung der
Anforderungen
Normalerweise bis zu 60 Zonen
Die Sprachverständlichkeit ist die Hauptpriorität
Unterschiedliche Leistungsanforderungen je nach
Zone
Sprechstelle im Sicherheitskontrollraum
Zusätzliche Beschallungsfunktion für öffentliche
Durchsagen (keine Notfalldurchsagen)
Hintergrundmusik in öffentlichen Zonen
Hintergrundmusik mit lokaler Übersteuerung in
Geschäften
3.3.3
Lösung für ein 54-Zonen-System
Ein Plena Voice Alarm System Controller sorgt für die
Weiterleitung an 6 Zonen, und die 48 übrigen Zonen
erfordern acht zusätzliche 6-Zonen-Router. Der
Sicherheitskontrollraum ist mit einem Fernbedienfeld
und einer Sprechstelle mit Tastenfeldern für ein
individuelles Ansprechen der Zonen und
Hintergrundmusik für die öffentlichen Zonen
ausgestattet, während der Controller und die Router in
einem feuerbeständigen Schrank oder Untergeschoss
untergebracht sind. Das Feuerwehrbedienfeld (mit
höchster Priorität) ist in der Nähe des Haupteingangs
oder des Notausgangs installiert (je nach maßgeblichen
örtlichen Vorschriften). Das Plena Voice Alarm System
ist ein Zwei-Kanal-System, sodass die Hintergrundmusik
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
de | 20
in Zonen, welche die Durchsagen nicht empfangen,
immer noch abgespielt werden kann.
3.3.4
Leistungsanforderungen
Jeder Bereich, angefangen beim kleinen Geschäft mit
einem einzigen Lautsprecher bis zu Kaufhäusern mit
mehreren Etagen und mehr Lautsprechern, hat
unterschiedliche Leistungsanforderungen. Parkplätze
und Gehwege im Freien erfordern witterungsbeständige
Tonwiedergabegeräte oder Trichterlautsprecher. Um
eine phasenweise Evakuierung der verschiedenen
Ebenen des Einkaufszentrums zu erleichtern, sind die
öffentlichen Bereiche in Zonen unterteilt. Zusätzliche
Plena-Verstärker sind vorgesehen, um für weitere
Leistung, oder Zweikanalbetrieb zu sorgen oder als
Reserveverstärker zu dienen.
3.3.5
Layout
Siehe Abbildung 3.3, Tabelle 3.5 und Tabelle 3.6
Tabelle 3.5: Zonen
Zone
Beschreibung
Z1-30
30 kleine Geschäfte/Kioske
Z31-36 6 Geschäfte
Z37-42 6 mittelgroße Geschäfte
Z47
Sicherheitskontrollraum
Z48
Büros
Z49
Gehwege Erdgeschoss
Z50
Galerie 1. Stock
Z51
Galerie 2. Stock
Z52
Öffentlicher Hauptplatz
Z53
Parkhaus Ebene 1
Z54
Parkhaus Ebene 2
Gesamt
Leistung
30 x 6 W
12 x 6 W
24 x 6
1x6W
4x6W
4x6W
10 x 6 W
10 x 6 W
4 x 18 W
6 x 10 W
6 x 10 W
858 W
Tabelle 3.6: Geräte
Gerät
Beschreibung
LBB1990/00
Controller
LBB1992/00
Router
LBB1996/00
Fernbedienfeld
LBB1997/00
Fernbedienfeld- Erweiterung
LBB1956/00
Sprechstelle
LBB1957/00
Sprechstellentastenfeld
LBB1935/00
Verstärker (240 W)
LBB1938/00
Verstärker (480 W)
PLN-DVDT
DVD-Tuner
Nr.
1x
8x
1x
8x
1x
5x
1x
2x
1x
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Einführung
de | 21
Z49-54
Z43-48
Z37-42
Z31-36
Z25-30
Z19-24
LBB1938/00
Z13-18
Z7-12
Z1-6
LBB1935/00
LBB1935/00
LBB1992/00
PLN-DVDT
LBB1957/00
LBB1956/00
LBB1990/00
LBB1996/00
LBB1997/00
Abbildung 3.3: Beispiel für ein Einkaufszentrum
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
LBB1995/00
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Einführung
3.4
Hotel
3.4.1
Einführung
Kleinere Hotels sind typische Beispiele für
Anwendungen mit relativ wenig Zonen mit einer jeweils
mittleren bis hohen Leistungsanforderung. Die
Prioritäten sind Sprachverständlichkeit und Erfüllung
der Norm IEC 60849. Zusätzlich zu den obligatorischen
Notruffunktionen zum Evakuieren von Gästen und
Personal muss ein EVAC-System für ein Hotel auch
Hintergrundmusik für Restaurant, Bar und
Empfangshalle sowie Beschallungsfunktionen für
allgemeine Personenrufe bieten. Um sicherzustellen,
dass alle Gäste die Notfalldurchsage hören, ist die
Ausgangsleistung pro Zone relativ hoch. Außenbereiche
wie Parkplätze erfordern wetterfeste
Trichterlautsprecher.
3.4.2
•
•
•
•
•
•
•
Zusammenfassung der
Anforderungen
Normalerweise 10 bis 20 Zonen in kleinen Hotels.
Die Sprachverständlichkeit ist die Hauptpriorität
Hohe Leistungsanforderung (mehrere Lautsprecher)
pro Etage
Feuerwehrbedienfeld am Notausgang
Sprechstellen an der Rezeption und im Büro
Zusätzliche Beschallungsfunktionen für Durchsagen
Hintergrundmusik in Empfangshalle und Restaurant
3.4.3
Lösung für ein 12-Zonen-System
Ein Plena Voice Alarm System Controller sorgt für die
Weiterleitung in bis zu 6 Zonen, und die zusätzlichen 6
Zonen erfordern einen Router. Sowohl die Rezeption
als auch das Büro sind mit einer Sprechstelle plus
Tastenfelder für ein individuelles Ansprechen von
Zonen ausgestattet, während das Feuerwehrbedienfeld
(mit höchster Priorität) am Notausgang installiert wird.
Das Plena Voice Alarm System ist ein Zwei-KanalSystem, sodass die Hintergrundmusik in Zonen, welche
die Durchsagen nicht empfangen, immer noch
abgespielt werden kann.
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
3.4.4
de | 22
Leistungsanforderungen
Der Systemcontroller verfügt über einen eingebauten
240-W-Verstärker, der bis zu 40 Lautsprecher (6 W)
ansteuern kann. Zusätzliche Plena-Leistungsverstärker
sind vorgesehen, um für weitere Leistung, Zwei-KanalBetrieb und Reserveverstärkung zu sorgen. Um eine
phasenweise Evakuierung der verschiedenen Etagen im
Hotel zu erleichtern, sind die Gästebereiche in mehrere
Zonen unterteilt, die jeweils mit 13
Deckenlautsprechern in den Gängen ausgestattet sind.
In der Bar kommen Gehäuselautsprecher zum Einsatz,
während für die Parkplätze wetterfeste
Trichterlautsprecher verwendet werden.
3.4.5
Layout
Siehe Abbildung 3.4, Tabelle 3.7 und Tabelle 3.8
Tabelle 3.7: Zonen
Zone
Beschreibung
Z1
Bar
Z2
Restaurant
Z3
Empfangshalle
Z4
Büro
Z5
Küchen
Z6
Parkhaus
Z7-12
Etagen 1 bis 6
Gesamt
Leistung
3x6W
6x6W
2x6W
1x6W
2x6W
3 x 10 W
78 x 6 W
582 W
Tabelle 3.8: Geräte
Gerät
Beschreibung
LBB1990/00
Controller
LBB1992/00
Router
LBB1996/00
Fernbedienfeld
LBB1997/00
Fernbedienfeld- Erweiterung
LBB1956/00
Sprechstelle
LBB1957/00
Sprechstellentastenfeld
LBB1935/00
Verstärker (240 W)
LBB1938/00
Verstärker (480 W)
PLN-DVDT
DVD-Tuner
Nr.
1x
1x
1x
1x
2x
3x
1x
2x
1x
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Einführung
de | 23
LBB1938/00
Z7-12
Z1-6
LBB1935/00
LBB1992/00
PLN-DVDT
LBB1990/00
LBB1997/00
Abbildung 3.4: Beispiel für ein Hotel
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
LBB1957/00
LBB1956/00
LBB1996/00
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Einführung
4
Durchsagen und
Prioritäten
4.1
Einführung
Das Plena Voice Alarm System ist ein Beschallungsund Notrufsystem, das für die Verteilung von
Hintergrundmusik, Ruf- und Notfalldurchsagen
verwendet wird.
4.4
Priorität
Jeder Durchsage ist eine Priorität zugeordnet. Wenn
zwei oder mehrere Durchsagen an dieselbe Zone
gesendet werden oder gemeinsame Ressourcen
benötigen (z.B. der interne Message Manager des Voice
Alarm Controller), wird die Durchsage mit der tieferen
Priorität unverzüglich angehalten und die Durchsage
mit der höheren Priorität wird gestartet. Die Priorität
einer Durchsage hängt vom Teil des Systems ab, der die
Durchsage gestartet hat, und muss mit der
Konfigurationssoftware konfiguriert werden.
Hinweis
Siehe das Software- Konfigurationshandbuch
(9922 141 1038x) für weitere Informationen zur
Konfigurationssoftware.
Wenn zwei oder mehrere Durchsagen mit derselben
Priorität an dieselbe Zone gesendet werden oder
gemeinsame Ressourcen benötigen (z.B. der interne
Message Manager des Voice Alarm Controller), wird
die älteste Durchsage unverzüglich angehalten und die
neuste Durchsage wird gestartet. Eine Ausnahme dieser
Regel sind mischbare Mitteilungen (siehe Abschnitt
4.3).
4.3
Mischbare Mitteilungen
Wenn zwei oder mehrere Durchsagen gestartet werden,
die auf derselben mischbaren Mitteilungsvorlage
beruhen und dieselbe Priorität haben, werden die
Durchsagen gemischt. In diesem Fall wird die älteste
nicht von der neuesten Durchsage angehalten.
Mischbare Mitteilungen können mit der Konfigurationssoftware erstellt werden.
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
Rufdurchsage
Eine Rufdurchsage ist eine Durchsage, die gemacht
wird, wenn sich das System im Normalstatus befindet.
Rufdurchsagen haben immer eine Priorität zwischen 2
und 8 und können gestartet werden durch:
• Ruf-Triggereingänge.
• Sprechstellen.
• Den Mic-/Line-Eingang mit VOX-Funktion des
Voice Alarm Controllers.
4.5
4.2
de | 24
Notfalldurchsage
Eine Notfalldurchsage ist eine Durchsage, die gemacht
wird, wenn sich das System im Notfallstatus befindet.
Notfalldurchsagen haben eine Priorität zwischen 9 und
19 und können gestartet werden durch:
• Notfall-Triggereingänge.
• Das Notfallhandmikrofon des Voice Alarm
Controllers.
• Den Mic-/Line-Eingang mit VOX-Funktion des
Voice Alarm Controller.
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
Abschnitt 2 - Gerät
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
de | 25
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
5
LBB1990/00 Voice Alarm
Controller
5.1
Bedienelemente, Anschlüsse
und Anzeigeelemente
Siehe Abbildung 5.1 für einen Überblick über
Bedienelemente, Anschlüsse und Anzeigen am Voice
Alarm Controller:
1 Betriebs-LED/VU Meter - Eine kombinierte
Betriebsanzeige mit VU Meter. Die grüne BetriebsLED ist an, wenn der Voice Alarm Controller an das
Stromnetz oder die Notstromversorgung
angeschlossen und eingeschaltet ist. Das VU Meter
zeigt den Master VU Pegel an: 0 dB (rot), - 6 dB,
-20 dB (gelb).
2 Fehleranzeigen - Zwölf gelbe Systemfehler-LEDs
(Processor reset, Network, Call/EMG, Music/Spare,
Ground short, Input, Mains, Battery, Message,EMG
mic, RCP und Router) und zwölf gelbe
Lautsprecherlinienfehler-LEDs. Fehleranzeigen sind
nur möglich, wenn die Überwachung aktiviert ist
(siehe Abschnitt 26.4). Ist die Überwachung nicht
aktiviert, dann leuchtet die gelbe Disabled LED.
3 Fehlerstatustasten - Zwei Tasten für Bestätigung
(Ack) und Zurücksetzen (Reset) des Fehlerstatus
(siehe Kapitel 26).
4 Notfallstatustasten - Zwei Tasten für Bestätigung
(Ack) und Zurücksetzen (Reset) des Notfallstatus
(siehe Kapitel 25).
5 Notrufzonenauswahl - Sechs Tasten für die
Auswahl der Zonen, in denen die Notfalldurchsagen
durchgegeben werden sollen (siehe Kapitel 25). Jede
Taste verfügt über eine grüne und eine rote LED.
Die sechs roten LEDs zeigen die Zonen an, die für
die Notfalldurchsage ausgewählt wurden. Die sechs
grünen LEDs zeigen die Zonen an, in denen
Rufdurchsagen durchgeführt werden.
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
de | 26
6 BGM-Bereichsauswahl - Sechs Tasten für die
Auswahl der Zonen, in denen die BGM übertragen
wird (siehe Kapitel 23). Jede Taste verfügt über eine
grüne LED und einen Drehknopf. Die sechs grünen
LEDs zeigen die Zonen an, in denen die BGM
übertragen wird. Bei den sechs Drehknöpfen handelt
es sich um lokale Lautstärkeregler, die verwendet
werden können, um die Lautstärke der BGM in
jedem Bereich einzustellen.
7 BGM Master Lautstärkeregelung - Ein
Drehknopf zur Einstellung der Lautstärke der BGM
(siehe Kapitel 23).
8 BGM Quellen-Wahlschalter - Eine Taste zur
Auswahl der BGM-Quelle (CD/Tuner oder Aux). Die
ausgewählte Quelle wird mit einer grünen LED
angezeigt (siehe Kapitel 23).
9 BGM-Klangregler - Zwei Drehknöpfe zum
Regeln der hohen und niedrigen Frequenzen der
BGM (siehe Kapitel 23).
10 Sammelruf Taste - Eine Taste für für die Auswahl
aller Zonen. Diese Taste ist nur im Notfallstatus
verfügbar (siehe Kapitel 25).
11 Anzeigetest-Taste - Eine Taste, um alle LEDs auf
der Vorderseite des Voice Alarm Controller und
angeschlossene Router, Fernbedienungsanzeigen,
Fernbedienungsverlängerungen und
Feuerwehsprechstellen zu testen. Solange die Taste
gedrückt wird, leuchten alle LEDs (siehe Kapitel 26).
12 Notfalltaste - Eine Drucktaste, um das System in
den Notfallstatus zu versetzen (siehe Kapitel 25).
13 Warnmitteilungstaste - Eine Taste zur Auswahl
einer Warnmitteilung. Diese Taste ist nur im
Notfallstatus verfügbar (siehe Kapitel 25).
14 Alarmmitteilungstaste - Eine Taste zur Auswahl
der Standardalarmmitteilung. Diese Taste ist nur im
Notfallstatus verfügbar (siehe Kapitel 25).
15 Mikrofonbuchse - Eine Buchse zum Anschließen
des Notfallhandmikrofons (siehe Abschnitt 5.3.1).
16 Halterung - Eine Halterung für das
Notfallhandmikrofon, die mit dem Voice Alarm
Controller geliefert wird.
17 Überwachungslautsprecher - Eingebauter
Überwachungslautsprecher.
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
1
2
3
de | 27
4
5
Plena Voice Alarm Controller
Fault Indicators
Disabled
A
Processor reset
Network
Call/EMG
Music/Spare
-6dB
-20dB
B
EMG mic
RCP
Router
Ground short
Input
Fault
Zone1
Zone2
Zone3
Zone4
Zone5
Zone6
Mains
Battery
Message
Alarm
EMG
Ack
Zone select
Reset
Zone1
Alert message
All call
Alarm message
Indicator test
17
+
-
+
18
19 20
1 Channel
2 Channel
Int Booster
BGM/ C all
BGM/ Spare
Ext Booster
N.C ./Spare
Call
98 7
22
Emergency
1
2
3
4
5
Business
1
2
100V
Z1
0
0
100V
100V
0
0
100V
100V
0
0
100V
100V
0
100V
0
0
100V
100V
Z6
0
100V
0
70 V
0
DC In
COM
Z3
29
30
3
4
5
VO X
Switch
6
Call station
COM
1
2
3
4
5
6
24V
DC out
Fault
For ser vice only
SEL1
SEL0
Firmware
Upgrade
1
COM
C all
24V
230V~
Apparatus delivered
C onnected for 230V~
Power
Rated input power :760VA
USB
Off
Reserved
On
Volume Override
NO
Z5 TRG 1
31
Reserved
On
NC
Z6
Monitor
APR mode
Supervision
2ch operation
Reserved
2
NO
Z5
N6 63
Design & Quality
The Netherlands
Off
NC
115V~
8900 199 0 0001
Plena Voice Alarm Controller
Max. output power 360W
Rated output power 240W
115-230V~, 50/60Hz
S/N.
NO
Z4
1
2
3
4
5
6
Line fuse
T6.3L250V for230V AC
T10L250V for115V AC
Impedance
Calibration
VOX Switch
TRG2
In
Out
Remote Control Panel
Vox
Speech filter
Phantom power
GND
L
Int
B ooster
Out
GND
24V
10 0V
26 27 28
LBB 1 990/00
NC
Z6
0
100V
25
10 k
NO
EM G
NO
Z4
0
100V
Z5
Ext
B ooster
In
COM
Z2
Z3
Z4
NC
NC
Z1
Z2
Z3
23 24
24V
DC out
6
10 k
B
Z2
Zone6
Trigger input/24V DC out
24V
100V
Zone5
6
21
Override/Trigger Output
Z1
Zone4
0
13
10
15 14
12 11
16
A
-
Zone3
Aux
CD/Tuner
EMG mic
Zone2
Zone select
Select
Made in China
0 dB
Mic/Line
C all out
EMG. Mic
1
Router
Off
2
R
On
External Booster
CD/Tuner
AUX
PC
Vox
Digital
Monitoring
Mess age Speaker
W arning
This apparatus must be earthed
47 46
45 44
43
42
41
40
38
39
37 36 35
34 33 32
Abbildung 5.1: Vorder- und Rückansicht des Voice Alarm Controller
18 Zonenausgänge - Sechs Zonenausgänge zum
Anschließen von Lautsprechern am Voice Alarm
Controller. Jeder Zonenausgang besteht aus zwei
Lautsprecherlinienausgängen (siehe Abschnitt 5.3.6).
19 Steuerausgänge - Sechs Steuerausgänge zur
Unterdrückung der örtlichen Lautstärkeregler in
jeder Zone(siehe Abschnitt 5.3.7).
20 Statusausgänge - Drei Statusausgänge zum
Anzeigen des Status des Plena Voice Alarm System
an Geräten Dritter (siehe Abschnitt 5.3.11).
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
21 Triggereingänge/24 V DC Ausgang - Zwölf
Triggereingänge zum Auslösen von Signalen von
Drittgeräten und ein 24 V(DC) Ausgang (siehe
Abschnitt 5.3.13).
22 Sprechstellen-Buchsen - Zwei redundante RJ45Buchsen zum Anschließen der Sprechstellen
(LBB1956/00) an den Voice Alarm Controller (siehe
Abschnitt 5.3.2).
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
23 Serviceeinstellungen - Ein Reihe von DIPSchaltern zum Feineinstellen des Voice Alarm
Controller. Ändern Sie nicht die Positionen der
Schalter.
24 Kalibrierschalter - Ein Schalter zum Kalibrieren
der Impedanzen der Lautsprecherlinien für die
Überwachung der Lautsprecher (siehe Abschnitt
22.3).
25 Konfigurationseinstellungen - Eine Reihe von
DIP-Schaltern zum Konfigurieren des Systems (siehe
Kapitel 15).
26 PC-Buchse - Eine USB-Buchse zum Anschließen
des Voice Alarm Controller an einen PC.
Hinweis
Siehe das Software- Konfigurationshandbuch
(9922 141 1038x) für weitere Informationen
zum Anschließen eines PCs an einen Voice
Alarm Controller.
27 Lautstärkeregler für Notfallmikrofon - Ein
Drehknopf zum Einstellen der Lautstärke des
Notfallhandmikrofons.
28 Reserviert - Für zukünftige Verwendung.
29 Reserviert - Für zukünftige Verwendung.
30 Spannungs-Wahlschalter - Ein SpannungsWahlschalter zur Auswahl der lokalen Netzspannung
(siehe Abschnitt Abschnitt 5.3.12).
31 Netzschalter - Ein Schalter zum Ein- und
Ausschalten des Voice Alarm Controller (siehe
Abschnitt 5.3.12).
32 Masseanschluss- Ein Anschluss zur elektrischen
Erdung des Voice Alarm Controller.
33 Netzeingang - Eine Buchse zum Anschluss des
Voice Alarm Controller an die Netzspannung (siehe
Abschnitt 5.3.12).
34 Router-Buchse - Eine RJ45-Buchse zum
Anschließen der Voice Alarm Router (LBB1992/00)
an den Voice Alarm Controller (siehe Abschnitt
5.3.3).
35 Fernbedienungspult-Buchse - Zwei redundante
RJ45 Buchsen zum Anschließen der
Fernbedienfelder (LBB1995/00, LBB1996/00,
LBB1998/00) an den Voice Alarm Controller.
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
de | 28
36 Lautstärkeregler des
Überwachungslautsprechers - Ein Drehknopf
zum Einstellen der Lautstärke des Überwachungslautsprechers.
37 Lautstärkeregler für Digitaldurchsagen - Ein
Drehknopf zum Einstellen der Lautstärke der
Digitaldurchsagen. Diese Lautstärkeregelung hat
keinen Einfluss auf die Notfalldurchsagen.
38 Mic/Line Eingang mit VOX-Funktion - Eine
XLR-Buchse und eine 6,3 mm Buchse mit
sprachaktivierter (VOX) Funktion, um ein Mikrofon
oder einen Linieneingang zum Voice Alarm
Controller anzuschließen (siehe Abschnitt 5.3.9). Die
VOX-Einstellungen werden mit den DIP-Schaltern
und dem Quellen-Wahlschalter konfiguriert (siehe
Abschnitt 17.1).
39 PC-Sprechstellen-Eingang - Ein Eingang, um
eine PC-Sprechstelle anzuschließen. Für zukünftige
Verwendung
40 BGM-Eingänge - Zwei Eingänge, um die
Hintergrundmusikquellen anzuschließen. Jeder
Eingang besteht aus zwei Cinch-Buchsen (siehe
Abschnitt 5.3.10).
41 Line- Ausgang - Ein Line-Ausgang, um ein
externes Aufnahmegerät für die Audioaufzeichnung
des Plena Voice Alarm Systems anzuschließen (siehe
Abschnitt 5.3.8).
42 Externer Verstärker (Ausgang) - Eine XLRBuchse, um einen externen Verstärker anzuschließen
(siehe Abschnitt 5.3.4). Diese Buchse wird in
Verbindung mit dem externen Verstärkereingang
(Nr. 47) verwendet.
43 Triggerausgänge - Zwei Triggerausgänge für
allgemeine Zwecke. Für zukünftige Verwendung.
44 Interner Verstärkerausgang - Drei Pins, die ein
100 V Audiosignal des internen Verstärkers für den
Voice Alarm Controller liefern.
45 Rufausgang - Ein Ausgang für das Rufsignal des
Plena Voice Alarm System.
46 Notstromeingang - Ein Eingang zum Anschließen
einer Notstromversorgung für den Voice Alarm
Controller (siehe Abschnitt 5.3.12).
47 Externer Verstärker (Eingang) - Eine XLRBuchse, um einen externen Verstärker anzuschließen
(siehe Abschnitt 5.3.4). Diese Pins werden in
Verbindung mit dem externen Verstärkerausgang
(Nr. 42) verwendet.
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
Installation
5.3.2
Der Voice Alarm Controller ist geeignet für den
Tischaufbau und den Einbau in ein 19-Zoll-Gehäuse. Es
werden zwei Halter für den Einbau in Gehäusen
geliefert. Siehe Abbildung 5.2 für Einbaudetails.
Plen
a Vo
0 dB
-6dB
-20d
B
ice Al
arm
Co
Faul
t Indic
Der Voice Alarm Controller hat 2 Buchsen für
LBB1956/00 Sprechstellen. Verwenden Sie Cat-5
Ethernet-Kabel mit RJ45-Steckern, um Sprechstellen an
den Voice Alarm Controller anzuschließen. Falls für das
System mehr als 2 Sprechstellen notwendig sind,
verwenden Sie die Systembuchsen an den
Sprechstellen, um Durchschleifverbindungen
herzustellen. Siehe Abbildung 5.4 für Anschlussdetails.
ntro
lle
r
ators
Proc
esso
r reset
Netw
ork
Call/
EM G
Musi
c/Sp
are
Grou
nd
Input short
Sprechstelle
Main
s
Batte
ry
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age
EMG
mic
RCP
Rout
er
Alert
Alarm
EMG
mic
A
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B
mess
bled
Zone
1
Zone
2
Zone
3
Zone
4
Zone
5
Zone
6
Fault
Ack
EMG
age
mess
Rese
t
All call
Zon
e sele
age
Indic
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ct
test
Sele
ct
Aux
+
Int Booster
Zone1
CD/T
uner
-
Zon
e sele
Ext
Booster
A
ct
Zone2
Z1
100V
Z2
100V
1 Channel
BGM/Ca
N.C./Spall
re
2 Channel
BGM/Sp
are
Call
B
Override
/Trigger
0
Zon
e3
0
Alarm
Zone4
-
Z3
100V
Z4
100V
0
0
Zone5
+
0
Zon
6
e6
Z5
100V
Z6
100V
0
VOX
Switc
h
10k
0
Ext
Booster 100V
In
0
DC
In
24V
10k
Output
100V
24V
0
Z1
Trigger
input/24V
Z1
Emergenc
y
1
2
100V
0
Z2
Z2
0
0
0
COM
Z3
Z3
NO
0
EMG
NC
NC
Z4
COM
NO
NO
Business
1
1
NC
COM
Z6
TRG
NO
2
COM
Fault
Z5
Z4
Z5
2
out
3
4
3
5
4
3
24V
6 DC
out
5
4
VOX
6 Switch
5
Call
6
NC
1
24V
NO
0
10k
10k
24V
DC
out
Call
station
Volume
Z6
For service
Override
Int
Booster
1
Out
Out
2
1
3
4
5
100V
Call
LBB
only
TRG2
100V
70V
DC
NC
100V
100V
100V
100V
6
VOX
out
2
Switch
SEL1
SEL0
Firmwar
Upgradee
Off
Monitor
APR
mode
Supervis
2ch
ion
operatio
LBB199
4
In
GND
Design
The & Quality
Netherland
s
5
Impedan
Calibrat ce
ion
External
Booster
6
6
24V
DC
out
1990/00
Plena
Max. Voice Alarm 8900 199
00001
Ratedoutput power Controlle
output
115-230V
power360W r
S/N.
~, 50/60Hz240W
n
N663
115V~
230V~
Apparat
Connecus delivered
ted for
230V~
On
Off
5
Made in China
5.2
de | 29
USB
Fireman
On
's panel
Power
L
Rated
CD/Tun
Line
fuse
T6.3L25
R
AUX
Call
Mic/Line
n
VOX
Sw
itch
Abbildung 5.2: Halter für den Einbau in Gehäusen
Vox
input
power:7
60VA
T10L25 0V for230V
0V for115V
Vox
Speech
Phantomfilter
power
Off
PC
statio
LBB199
4
GND
er
AC
AC
Remote
Control
Panel
On
1
For se
rvice
only
SE L1
SE L0
1
Firm
w
Upg are
rade
Off
2
Router
Digital
Messag
e
Monitori
ng
Speaker
2
Warnin
g
apparatus
This
must
be earthed
S
2
On
Impe
da
Calib nc
r
Notfallmikrofon
Ple
na
0 dB
-6dB
-20dB
e Ala
Fault
troller
ors
Mains
Battery
Message
A
EMG
mic
RCP
Router
Alert
message
Alarm
EMG
mic
Disable
B
message
d
Zone1
Zone2
Zone3
Zone4
Zone5
Zone6
Fault
Ack
EMG
Reset
All call
Zone
select
Indicator
test
Select
Zone1
CD/Tune
r
-
Zone
Aux
+
select
Abbildung 5.4: Anschließen einer Sprechstelle
Hinweis
Jede angeschlossene Sprechstelle muss eine
einmalige ID aufweisen (siehe Kapitel 19).
rm Con
Indicat
Process
Networkor reset
Call/EM
G
Music/S
pare
Ground
Input short
Plen
a
Der Voice Alarm Controller hat einen Anschluss für ein
Notfallmikrofon. Mit dem Voice Alarm Controller wird
ein Notfallhandmikrofon geliefert. Siehe Abbildung 5.3
für Einbaudetails. Drehen Sie den Verschlussring im
Uhrzeigersinn, um den Stecker zu verriegeln.
Plena
Voic
a
5.3.1
Plen
Externe Anschlüsse
a
5.3
Ple
n
Achten Sie darauf, dass auf beiden Seiten ein Freiraum
von wenigstens 100 mm für die Belüftung des Gerätes
bleibt. Der Voice Alarm Controller hat einen internen
Ventilator, der so eingestellt ist, dass die Temperatur im
Innern des Gerätes innerhalb des sicheren
Betriebsbereichs liegt.
Zone2
Zone3
Alarm
Zone4
-
Zone5
+
0
Zone6
Ist das Kabel zwischen der Sprechstelle und dem Voice
Alarm Controller länger als 100 m, muss die
Sprechstelle an eine 24 V(DC) Stromquelle
angeschlossen werden (siehe Abschnitt 7.2.2).
Abbildung 5.3: Anschließen des Notfallhandmikrofons
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
5.3.3
Voice Alarm Router
5.3.4
Der Voice Alarm Controller hat 1 Buchse für den
LBB1956/00 Voice Alarm Router. Verwenden Sie
abgeschirmte Cat-5 Ethernet-Kabel mit RJ45-Stecker,
um einen Voice Alarm Router an den Voice Alarm
Controller anzuschließen. Falls für das System mehr als
1 Voice Alarm Router notwendig ist, verwenden Sie die
Systembuchsen am Voice Alarm Router, um
Durchschleifverbindungen herzustellen. Siehe
Abbildung 5.5 für Anschlussdetails.
ontro
l Pan
el
de | 30
Externer Leistungsverstärker
Der Voice Alarm Controller hat 1 externen
Verstärkerausgang (Leitungspegel, 1 V) und 1 externen
Verstärkereingang (100 V), um einen externen
Verstärker anzuschließen (siehe Abbildung 5.6). Die
Funktion des externen Verstärkers (z.B. eines
LBB1930/00 Plena Verstärkers) hängt vom Kanalmodus
ab, für den der Voice Alarm Controller konfiguriert ist
(siehe Abschnitt 15.5).
LBB1990/00
1
Rou
ter
2
itorin
g
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r
Warn
ing
This
appar
atus
m
ust b
0
3
Made i
Nethe ality
rland
s
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100V
100V
0
0
100V
100V
Rate
d
Line input
fuse
ter
0
0
100V
100V
0
0
100V
100V
Z4
In
ster
2
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1 ...9
Term
inati
on
Firm
ware
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Off
Z4
Z5
0
0
100V
100V
0
0
Ext
Booster
In
100V
100V
DC In
24V
Z6
0
70V
0
NC
COM
Call
NO
NC
24V
Z6
Volume Override
NO
TRG2
Out
Int
Booster
Out
GND
Call out
On
External Booster
Made i
3
Fault
NO
Z6
100V
Nethe ality
rland
s
COM
Z4
Z5 TRG 1
Z5
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COM
NO
NC
Z3
Z3
Z3
Rou
Z2
Z2
Z2
Rou
Rate
d
Line input
fuse
ter
ID
In
ster
2
1 ...9
Out
Term
inati
on
Firm
ware
up
Off
On
+
1
Abbildung 5.5: Anschließen der Router
3
G ND
2
G ND
1
3
+
2
line in
100V 70V
0
line out
Hinweis
Jeder angeschlossene Voice Alarm Router muss
eine einmalige ID aufweisen (siehe Kapitel 18).
LBB1930/00
Abbildung 5.6: Anschließen eines externen
Verstärkers
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
5.3.5
Fernbedienfelder
5.3.6
Der Voice Alarm Controller hat 2 Buchsen für
Fernbedienfelder. Verwenden Sie abgeschirmte Cat-5
Ethernet-Kabel mit RJ45-Steckern, um ein
Fernbedienfeld an den Voice Alarm Controller
anzuschließen. Siehe Abbildung 5.5 für
Anschlussdetails.
Con
tro
de | 31
Lautsprecher
Der Voice Alarm Controller verfügt über 6 Zonenausgänge (Z1 to Z6. Jeder Zonenausgang besteht aus
2 redundanten Lautsprecherlinien (Linie Aund B).
Normalerweise werden Durchsagen und BGM über
beide Lautsprecherlinien in jedem Bereich abgespielt.
Wenn eine der Lautsprecherlinien einer Zone nicht
funktioniert, ist es immer noch möglich, Durchsagen
und BGM über die verbleibende Lautsprecherlinie zu
übertragen (siehe Abbildung 5.8).
l Pan
el
1
BGM/
Rou
ter
Mon
ito
Spe ring
aker
A
2
Z1
Z2
Warn
ing
This
appar
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Z3
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Z4
Z5
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ito
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Con
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EMG
.
Mic
Off
1
Z6
RCP
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n
100V
B
100V
0
0
100V
100V
0
0
100V
100V
0
0
100V
100V
0
0
100V
100V
0
0
100V
100V
0
0
Ext
Booster
In
100V
100V
0
70V
DC In
24V
0
100V
Z1
Z2
Z3
Z4
Z5
Z6
Int
Booster
Out
Call out
On
2
PLN-V6
A035413
Design
The & Quality
Netherland
s
NL-4827HG
N663
-10
Made in China
RC
Plena
RC Voice Alarm
8900
Panel
199
Max.
System
60001
input
300mA, power
S/N. 24V
DC
Z6
6A
6B
5A
5B
4A
4B
3A
3B
2A
2B
1A
1B
Z5
Abbildung 5.7: Anschließen eines Fernbedienfeldes
Z4
Z3
Z2
Z1
Abbildung 5.8: Anschließen von LautsprecherZonen
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
Wenn es erforderlich ist, das Entfernen oder einen
Fehler eines einzelnen Lautsprechers zu bestimmen,
wird Folgendes empfohlen:
• Schließen Sie nicht mehr als 5 Lautsprecher an
dieselbe Lautsprecherlinie an. (Linie A oder B).
Feldversuche haben gezeigt, dass die Impedanz der
Lautsprecher und Lautsprecherlinien mit
Temperatur und Alter variiert. Die Grenze von 5
Lautsprechern ist aufgrund dieser Variation
festgesetzt worden. In einer stabileren Umgebung
kann die Zahl der Lautsprecher höher sein.
• Achten Sie darauf, dass alle Lautsprecher, die an
dieselbe Lautsprecherlinie angeschlossen sind,
dieselbe Impedanz haben.
de | 32
Hinweis
Die Impedanzmessung des Plena Voice Alarm
Systems hat eine Genauigkeit von über 2%.
Das System erzeugt nur dann einen Fehler,
wenn die Leitungsimpedanzabweichung höher
ist als die konfigurierte Genauigkeit. Verwenden
Sie die Konfigurationssoftware, um die
Genauigkeit zu konfigurieren.
Hinweis
Siehe das Software- Konfigurationshandbuch
(9922 141 1038x) für weitere Informationen zur
Konfigurationssoftware.
Hinweis
Die maximale Belastbarkeit für den internen
Verstärker des Voice Alarm Controller beträgt
240 W. Falls der Voice Alarm Controller jedoch
im 2-Kanal-Modus betrieben und ein externer
480 W-Verstärker daran angeschlossen wird,
kann die maximale Lautsprecherbelastbarkeit
480 W bei 100 V betragen. Der Grund dafür ist,
dass der interne Verstärker des Voice Alarm
Controller im 2-Kanal-Modus nur für die BGM
verwendet und die BGM bei -3 dB übertragen
wird, woraus sich ergibt, dass die maximale
Belastbarkeit 240 W bei 70 V beträgt, und dass
die von 100 V-Lautsprechern bei 70 V erzeugte
Belastung ebenfalls bei 240 W liegt. Der
externe Verstärker wird nur für Durchsagen mit
einer Ausgangsleistung von 480 W und einer
Lautsprecherleitung von 100 V verwendet.
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
5.3.7
Lautstärkeüberbrückung
Der Voice Alarm Controller verfügt über 6
Steuerausgänge, 1 für jeden Bereich im System (siehe
Abbildung 5.9). Sie eigenen sich für 4-KabelÜberbrückung (24 V) und 3-Kabel- Überbrückung.
Hinweis
Standardgemäß ist der Voice Alarm Controller
auf 4-Kabel (24 V) konfiguriert,
Stromsparmodus- Überbrückung , siehe
Situation I in Abbildung 5.11.
de | 33
Intern sind alle positiven Überbrückungskontakte (Z+)
an den NC oder den NO Kontakt des Volume Override
Ausgangs angeschlossen (siehe Abbildung 5.10). Die
negativen Überbrückungskontakte (Z-) sind alle geerdet.
+
Z1 _
+
Z2 _
+
Z3 _
+
Z4 _
+
Z5 _
Override/Trigger Output
24V
Z1
Z2
NC
NC
COM
NO
EMG
+
Z6 _
COM
NO
NC
Z3
Z4
Z5
COM
Fault
NO
NO
NC
COM
NO
Abbildung 5.10: Lautstärkeuberbrückungskontakte
NC
Z6
TRG 1
NC
Call
24V
Volume Override
NO
TRG2
Abbildung 5.9: Steuerausgänge
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
Wenn es keine aktiven Durchsagen gibt, sind die Z+
Kontakt normalerweise intern an den NC Kontakt des
Volume Override angeschlossen. Sobald eine Durchsage
in einem Bereich gestartet wird, wird der Z+ Kontakt
der Zone intern an den NO Kontakt desVolume
Override angeschlossen. Somit bestimmen der NC und
der NO Kontakt, welche Spannung an die positiven
Kontakte des Steuerausgangs (Z+) geliefert wird.
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
Siehe Abbildung 5.11 Situation I für ein Beispiel für eine
ausfallsichere 4-Kabel-Lautstärkeüberbrückung:
• Schließen Sie den NO Kontakt des Volume Override
an dem 24V Kontakt des Volume Override an.
Override/Trigger Output
100V
24V
NC
NC
Z1
COM
Siehe Abbildung 5.11 Situation I für ein Beispiel für eine
stromsparende 4-Kabel-Lautstärkeüberbrückung:
• Schließen Sie den NC Kontakt des Volume Override
an den 24V Kontakt des Volume Override an.
NC
NO
NO
EM
COM
NO
Z2
de | 34
NC
COM
Z3
Fault
NO
0V
NC
Z4
COM
Call
NO
Z5
NC
24V
Z6
Z+
Volume Override
NO
G1
TRG2
Z-
Override/Trigger Output
100V
24V
Z1
Z2
NC
NC
COM
NC
NO
EM
COM
NO
NC
Z3
Z4
Z5
COM
Fault
NO
NC
COM
Call
0V
NO
NC
Z6
G1
24V
Volume Override
NO
TRG2
Abbildung 5.11: 4-Kabel-Lautstärkeüberbrückung
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
NO
Z+
Z-
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
Um eine 3-Kabel-Lautstärkeüberbrückung zu erstellen,
siehe Abbildung 5.12:
Hinweis
Es ist nicht möglich, eine 3-KabelLautstärkeüberbrückung zusammen mit
redundanten Lautsprecherlinien (Linie A und B,
siehe Abbildung 5.8) zu verwenden. Wenn
redundante Lautsprecherlinien benötigt werden,
benutzen Sie eine 4-Kabel Lautstärkeregelung
(siehe Abbildung 5.11).
•
•
•
•
5.3.8
Line- Ausgang
Der Voice Alarm Controller hat 1 Line- Ausgang (siehe
Abbildung 5.13). Dieser Ausgang hat eine doppelte
Cinch-Buchse. Beide Cinch-Buchsen enthalten dasselbe
Monosignal, das aus der laufenden Hintergrundmusik
und den Durchsagen besteht. Der Line- Ausgang kann
benutzt werden, um den Voice Alarm Controller an ein
Aufnahmegerät (z.B. ein Tapedeck) anzuschließen.
Schließen Sie den 100V Ausgang der
Lautsprecherlinie A an den 100 V Eingang des
Lautstärkereglers an.
Schließen Sie den 100 V/0 V (CALL/RTN) des
Lautstärkereglers an den 100V Ausgang der
Lautsprecherlinie B an.
Schließen Sie den 0 Ausgang der Lautsprecherlinie
A an den 0 V des Lautsprechers an.
Schalten Sie die 3-Kabel-Lautstärkeüberbrückung in
der Konfigurationssoftware frei.
Hinweis
Siehe das Software- Konfigurationshandbuch
(9922 141 1038x) für weitere Informationen zur
Konfigurationssoftware.
Vorsicht
Achten Sie darauf, dass die korrekten
Anschlüsse gelegt und das System richtig
konfiguriert worden ist.
100V
A
100V
B
0V
A
Abbildung 5.12: 3-Kabel-Lautstärkeüberbrückung
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
de | 35
In
Booster
Abbildung 5.13: Line- Ausgang
CD/Tuner
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
5.3.9
Mic-/Line-Eingang mit VOXFunktion
Der Voice Alarm Controller hat 1 Mic-/Line-Eingang
mit sprachaktivierter (VOX) Funktion (siehe Abbildung
5.14). Der Eingang verfügt über 2 Buchsen; eine
symmetrische XLR-Buchse und eine symmetrische
6,3-mm-Klinkenbuchse. Die Signale von beiden
Buchsen werden gemischt, um ein einziges
Eingangssignal zu erzeugen.
de | 36
Der Eingang startet automatisch eine Ruf- oder
Notfalldurchsage, wenn der Eingang größer als -20 dB
(100 mV für Linien- und 100µV für Mikrofoneingänge)
oder wenn der VOX-Schalter geschlossen ist (siehe
Abbildung 5.15). Der Eingang muss mit der
Konfigurationssoftware konfiguriert werden.
Hinweis
Siehe das Software- Konfigurationshandbuch
(9922 141 1038x) für weitere Informationen zur
Konfigurationssoftware.
p
Calibration
L
GND
Mic/Lin
R
PC
1
2
3
4
5
6
1
2
3
4
5
6
24V
DC out
Abbildung 5.14: Mic-/Line-Eingang mit VOX-Funktion
VOX Switch
Abbildung 5.15: Anschließen eines VOX-Schalters
Der Mic-/line-Eingang mit VOX-Funktion kann zum
Beispiel verwendet werden, um einen kontrollierten
Link zu einer anderen Notrufanlage (z.B. Praesideo
System) zu erstellen.
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
de | 37
5.3.10 BGM-Eingänge
5.3.11 Kontakte der Statusausgänge
Der Voice Alarm Controller verfügt über 2 BGMEingänge (siehe Abbildung 5.16 und Tabelle 5.1). Jeder
BGM-Eingang hat eine doppelte Cinch-Buchse. An
diesen Cinch-Ausgängen kann eine Hintergrundmusikquelle angeschlossen werden (z.B. ein PLNDVDT Plena DVD-Tuner). Die Signale, die mit den
L (links) und R (rechts) Cinch-Buchsen verbunden sind,
werden gemischt, um ein einziges Eingangssignal zu
bilden.
Der Voice Alarm Controller verfügt über 3 Kontakte für
die Statusausgänge, um den aktuellen Systemstatus
anzuzeigen (siehe Abbildung 5.17). Sie werden
verwendet, um den Status des Plena Voice Alarm
Systems an die Geräte Dritter zu senden oder um
Summer/Lampen oder ähnliche Anzeigegeräte
anzuschließen.
Z1
Z2
NC
COM
EMG
NO
NC
Z3
In
Z4
Z5
Z6
TR
CD/Tuner
AUX
Abbildung 5.16: BGM-Eingänge
Tabelle 5.1: BGM-Eingänge
Eingang
Quelle
CD/Tuner
CD oder Tuner
AUX
Aux Quelle
COM
Fault
NO
NC
COM
Call
NO
NC
24V
Volume Overr
NO
TRG2
NC
COM
NO
Abbildung 5.17: Kontakte der Statusausgänge
(Standard)
Tabelle 5.2: Kontakt des Statusausgangs
Kontakt Beschreibung
EMG
Notfallstatus. Siehe Kapitel 25.
Fault
Fehlerstatus. Siehe Kapitel 26.
Call
Durchsage-Aktiv-Status.
Bei den Kontakten für den Statusausgang handelt es sich
um interne Relais. Standardgemäß ist NC an COM
angeschlossen. Wenn das Plena Voice Alarm System in
einen der Zustände übergeht, die in Tabelle 5.2
angegeben sind, verbindet das Relais NO mit COM.
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
5.3.12 Leistung
de | 38
2 Setzen Sie die richtige Sicherungsart in den Voice
Alarm Controller ein (siehe Tabelle 5.3).
5.3.12.1 Einführung
Der Voice Alarm Controller hat die folgenden
Spannungsanschlüsse:
• Netzspannungsversorgung (siehe Abschnitt 5.3.12.2).
• Notstromversorgung (siehe Abschnitt 5.3.12.3).
3 Schließen Sie ein lokal zugelassenes Netzkabel an
den Voice Alarm Controller an (siehe Abbildung
5.19).
4 Stecken Sie das Netzkabel in eine lokal zugelassene
Netzsteckdose (siehe Abbildung 5.19).
Int Booster
Ext
Booster
A
Z1
100V
Z2
100V
1 Channel
BGM/Ca
N.C./Spall
re
2 Channel
BGM/Sp
are
Call
B
Override
/Trigger
0
0
Z3
100V
0
Z4
100V
Z5
100V
Z6
100V
0
00
0
Desig
The n & Qu
Nethe ality
rlands
N66
3
0
Ext
Booster 100V
In
0
DC
In
24V
Output
100V
24V
0
Z1
Trigger
input/24V
Z1
Emergenc
y
1
2
100V
0
Z2
Z2
0
0
0
COM
Z3
Z3
NO
EMG
NC
NC
Z4
COM
NO
NO
Business
1
1
NC
COM
Z6
TRG
NO
2
COM
Fault
Z5
Z4
Z5
2
out
3
4
3
5
4
3
24V
6 DC
out
5
4
VOX
6 Switch
5
Call
6
NC
1
24V
NO
0
DC
NC
100V
100V
100V
100V
10k
10k
24V
DC
out
Call
station
Volume
Z6
For service
Override
70V
Int
Booster
0
Out
1
Out
Call
LBB
only
TRG2
100V
2
1
3
4
5
100V
6
VOX
out
2
Switch
SEL1
SEL0
Firmwar
Upgradee
Off
Monitor
APR
mode
Supervis
2ch
ion
operatio
LBB199
4
In
GND
Made in China
na Vo
8900
ice
199
. outpu Alarm
0000
ed ou t powe Controll
1
er
r
230Vtput powe360W
~, 50 r 24
.
/60H 0W
z
Design
The & Quality
Netherland
s
Impedan
Calibrat ce
ion
External
Booster
N663
115V~
230V~
Apparat
Connecus delivere
ted for
d
230V~
USB
Fireman
On
's panel
Power
L
Rated
230V
~
Appa
ra
Conn tus de
ecte livered
d for
230V
USB
1990/00
Plena
Max. Voice Alarm 8900 199
00001
Ratedoutput power Controlle
output
115-230V
power360W r
S/N.
~, 50/60Hz240W
n
On
Off
115V
~
Made in China
5.3.12.2 Netzspannung
Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Voice Alarm
Controller an die Netzspannungsversorgung
anzuschließen:
1 Wählen Sie die richtige lokale Netzspannung mit
dem Spannungswähler an der Rückseite des Voice
Alarm Controller aus.
Hinweis
Der LBB1990/00 Voice Alarm Controller wird
mit einer T6.3L 250 V Sicherung für eine
Netzspannung von 220 bis 240 V(AC) geliefert.
CD/Tun
GND
er
Line
fuse
T6.3L25
R
AUX
PC
Mic/Line
Vox
LBB199
4
input
power:7
60VA
T10L25 0V for230V
0V for115V AC
AC
Remote
Control
Panel
Vox
Speech
Phantomfilter
power
Off
On
1
Router
Digital
Messag
e
Monitori
ng
Speaker
2
Warnin
g
This
apparatus
must
~
be earthed
Firem
an's
115V~
LB B1
994
Line
T6.3 fuse
L2
T10L 50V fo
250V r230
for11 V AC
5V AC
Remo
te Co
ntrol
Pane
l
230V~
l
Powe
Rate
d inp
ut po
r
wer:7
60VA
1
Digit
Mes al M
sage onito
Spea ring
ker
Apparatus delivered
Connected for 230V~
Power
Abbildung 5.18: Spannungswähler
Tabelle 5.3: Spannungswähler
Wahlschalter
Netzspannung
V(AC)
115
100 - 120
230
220 - 240
pane
Sicherung
115 V -10 AT
230 V -6,3 AT
Hinweis
Der LBB1990/00 Voice Alarm Controller wird
mit dem Spannungswähler in der 230 Position
geliefert.
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
Rout
er
2
Abbildung 5.19: Anschluss des Netzkabel
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
5.3.12.3 Notstromversorgung
Der Voice Alarm Controller verfügt über einen
24 V(DC) Eingang, um eine Notstromversorgung (z.B.
eine Batterie) anzuschließen, die das System versorgt,
wenn die Netzversorgung ausfällt. Siehe Abbildung 5.20
für Anschlussdetails.
Ext
Booster
A
Z1
100V
Z2
100V
1 Channel
BGM/Ca
N.C./Spall
re
2 Channel
BGM/Sp
are
Call
B
Override
/Trigger
0
Output
100V
24V
0
00V
0
Z3
100V
0
0
Z4
100V
100V
100V
Z6
100V
Z1
Trigger
input/24V
Z1
Emergenc
y
1
2
100V
0
Z5
0
Z2
Z2
0
COM
NO
0
COM
NO
NC
NO
Business
1
TRG
COM
NO
2
COM
Fault
1
NC
Z6
Z5
2
out
3
4
3
5
4
3
24V
6 DC
out
5
4
VOX
6 Switch
5
Call
6
NC
1
24V
NO
0
EMG
NC
Z4
Z5
Z4
100V
100V
DC
NC
Z3
Z3
100V
0
0
Ext
Booster 100V
In
0
DC
In
24V
10k
10k
24V
DC
out
Call
station
Volume
Z6
For service
Override
70V
Int
Booster
0
Out
1
Out
SEL1
SEL0
2
1
3
4
5
100V
Call
6
VOX
out
2
Switch
Firmwar
Upgradee
Off
Monitor
APR
mode
Supervis
2ch
ion
operatio
LBB199
4
In
GND
0
LBB
only
TRG2
100V
1990/00
Plena
Max. Voice Alarm 8900 199
00001
Ratedoutput power Controlle
output
115-230V
power360W r
S/N.
~, 50/60Hz240W
Design
The & Quality
Netherland
n
N663
s
115V~
230V~
Apparat
Connecus delivered
ted for
230V~
On
Off
Ex
Boot
ste 100V
In r
0
DC
In
24V
Made in China
Int Booster
Z6
Impedan
Calibrat ce
ion
External
Booster
USB
Fireman
On
's panel
Power
L
Rated
CD/Tun
LBB199
4
GND
er
Line
fuse
T6.3L25
R
AUX
PC
Mic/Line
Vox
input
power:7
60VA
T10L25 0V for230V
0V for115V
Vox
Speech
Phantomfilter
power
Off
AC
AC
Remote
Control
Panel
On
1
Router
Digital
Messag
e
Monitori
ng
Speaker
2
Warnin
g
apparatus
This
must
be earthed
Charger
24
V
+
DC
Abbildung 5.20: Anschluß einer Notstromversorgung
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
de | 39
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
5.3.13 Triggereingänge
5.3.13.1 Einführung
Der Voice Alarm Controller hat eine Klemmleiste, an
die 6 Notfall- (EMG) und 6 Ruf-Triggereingänge
angeschlossen werden können. Dritt-Systeme können
die Triggereingänge verwenden, um Notfall- und
Rufdurchsagen im Plena Voice Alarm System zu
starten. Der Triggereingang muss mit der
Konfigurationssoftware konfiguriert werden.
5.3.13.2 Notfall-Triggereingänge
Der obere Teil der Klemmleiste (siehe Abbildung 5.21)
enthält den Notfall-Triggereingang. NotfallTriggereingänge haben eine höhere Priorität als RufTriggereingänge.
1
2
3
4
5
6
de | 40
5.3.13.3 Ruf-Triggereingänge
Der untere Teil der Klemmleiste (siehe Abbildung 5.22)
enthält den Ruf-Triggereingang. Ruf-Triggereingänge
haben eine geringere Priorität als NotrufTriggereingänge.
1
2
3
4
5
6
1
2
3
4
5
6
24V
DC out
VOX Switch
24V
DC out
Abbildung 5.22: Anschließen der Ruf-Triggereingänge
1
2
10K
3
4
5
6
VOX Switch
10K
Abbildung 5.21: Anschließen der NotfallTriggereingänge
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
5.4
Technische Daten
5.4.1
Elektrik
Netzspannung:
230/115 V(AC), ± 10%, 50/60 Hz
Netzstrom:
0,3 A (System im Ruhezustand)
4,0 A (maximale Belastbarkeit)
Maximaler Netzeinschaltstrom:
6,3 A (für eine Netzspannung von 220 -240 V)
10 A (für eine Netzspannung von 100 -120 V)
Batteriespannung:
20,0 bis 26,5 V (DC)
Batteriespannung:
0,9 A (System im Ruhezustand)
14 A (maximale Belastbarkeit)
Hinweis
Maximale Belastbarkeit heißt maximale
Ausgangsleistung, maximale Ausgangslast
24 V (DC) und maximale Anzahl Sprechstellen.
5.4.2
de | 41
Message Manager
Datenformat:
WAV-Datei, 16-bit PCM, Mono
Unterstützte Abtastgeschwindigkeiten (fs):
24 kHz, 22,05 kHz, 16 kHz,
12 kHz, 11,025 kHz, 8 kHz
Frequenzgang:
@ fs = 24 kHz, 100 Hz -11 kHz (+1/-3 dB)
@ fs = 22,05 kHz, 100 Hz -10 kHz (+1/-3 dB)
@ fs = 16 kHz, 100 Hz -7,3 kHz (+1/-3 dB)
@ fs = 12 kHz, 100 Hz -5,5 kHz (+1/-3 dB)
@ fs = 11,025 kHz, 100 Hz -5 kHz (+1/-3 dB)
@ fs = 8 kHz, 100 Hz - 3,6 kHz (+1/-3 dB)
Klirrfaktor:
< 0,1% @ 1 kHz
Signal-Rausch-Verhältnis (flach bei maximaler
Lautstärke):
> 80 dB
Speicherkapazität:
64 Mbit Flash
Aufnahme-/Playback-Zeit:
1000 s @ fs = 8 kHz to 333 s @ fs = 24 kHz
Anzahl der Durchsagen:
max. 254 WAV-Dateien
Überwachung EEPROM:
kontinuierliche Prüfsummenkontrolle
Überwachung DAC:
1 Hz Pilotton
Datenaufbewahrungszeit:
> 10 Jahre
5.4.3
Interner Verstärker
Nennausgangsleistung:
240 W
Frequenzgang:
100 Hz -18 kHz
(+1/-3 dB, @ -10 dB ref. Nennleistung)
Klirrfaktor:
< 1% @ Nennstrom, 1 kHz
Signal-Rausch-Verhältnis
(flach bei maximaler Lautstärke):
> 85 dB
Überwachung:
20 kHz Pilotton
Ausgänge:
70, 100 V Schraubanschluss, 100 V Ruf-Ausgang
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
5.4.4
Anschlüsse
Sprechstelle (LBB1956/00):
RJ45-Buchsen, CAN-Bus
max. 8 Sprechstellen
Voice Alarm Router (LBB1992/00):
RJ45-Buchse, CAN-Bus
max. 9 Router
Fernbedienfelder (LBB1995, LBB1996, LBB1997):
RJ45-Buchse, CAN-Bus
max. 2 Fernbedienfelder
PC:
USB 2.0 (USB 1.1 kompatibel)
Externer Verstärker
3-Stift XLR und Schraubanschlüsse, max. 5 A
max. Nennleistung 1000 W
5.4.5
Lautsprecherausgänge
Typ:
Schraubanschlüsse
Anzahl der Zonen:
6
Anzahl der Lautsprecherlinien:
12 (2 pro Zone)
Signal-Rausch-Verhältnis (flach bei maximaler
Lautstärke):
> 85 dB
Linienspannung:
100 V
5.4.6
Überbrückungen
Typ:
3-Kabel oder 4-Kabel an Schraubanschluss
Spannung:
24 V(DC) für 4-Kabel, falls ausgewählt
Strom:
insgesamt 0,8 A
5.4.7
Triggerausgänge
Typ:
Schraubanschlüsse
Spannung:
potentialfrei, max. 250 V
Strom:
max. 0,5 A
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
5.4.8
de | 42
Triggereingänge/24 V DC
Ausgang
Triggerspannung:
< 24 V
Typ:
Dauerkontakt oder Abfallender Kontakt
Arbeitskontakt (Standard) oder Ruhekontakt
Notfalleingangsüberwachung:
10 kΩ + 10 kΩ serielle und parallele Widerstände
24 V DC Ausgang:
24 V(DC), max. 0,8 A
VOX-Schalter
Arbeitskontakt
5.4.9
Mic-/Line-Eingang mit VOXFunktion
Typ:
3-Stift XLR, 6,3 mm Klinkenbuchse, symmetrisch
Empfindlichkeit:
1 mV +1/-3 dB (Mic), 1 V +1/-3 dB (Line)
Impedanz:
> 10 kΩ
VOX Grenzwert:
500 µV (Mic), 500 mV (Line)
5.4.10 BGM (Hintergrundmusik)
Typ:
Cinch, Stereo konvertiert in Mono
Sollwert des Eingangspegels:
500 mV
5.4.11 Line- Ausgang
Typ:
3-Stift XLR, 6,3 mm Klinkenbuchse, symmetrisch
Nennausgangspegel:
1V
Maximaler Ausgangspegel:
1V
5.4.12 Externer Verstärker
Typ:
3-Stift XLR und Schraubanschlüsse
Controller-Ausgang/Verstärker-Eingang:
1V
Controller-Eingang/Verstärker-Ausgang:
100 V
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
5.4.13 Umgebungsbedingungen
Betriebstemperaturbereich:
-10 bis +55 °C
Lagertemperaturbereich:
-40 bis +70 °C
Relative Luftfeuchtigkeit:
< 95%
5.4.14 Allgemein
EMV-Emission:
Gemäß EN55103-1
EMV-Störfestigkeit:
Gemäß EN55103-2
Abmessungen:
19” breit, 3 U hoch, 360 mm tief
(50 mm für Anschlüsse auslassen)
19” Konsolen für den Einbau in Gehäusen:
enthalten
Gewicht:
ca. 20 kg
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de | 43
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
6
LBB1992/00 Voice Alarm
Router
6.1
Bedienelemente, Anschlüsse
und Anzeigeelemente
Siehe Abbildung 6.1 für einen Überblick über
Bedienelemente, Anzeigen und Anschlüsse am Voice
Alarm Router:
1 Betriebs-LED/VU Meter - Eine kombinierte
Betriebsanzeige mit VU Meter. Die grüne BetriebsLED ist an, wenn der Voice Alarm Router an das
Stromnetz oder die Notstromversorgung
angeschlossen und eingeschaltet ist. Das VU Meter
zeigt den Master VU Pegel an: 0 dB (rot), -6 dB,
-20 dB (gelb).
2 Fehleranzeigen - Acht gelbe Systemfehler-LEDs
(Processor reset, Network, Call/EMG, Music/Spare,
Ground short, Input, Mains, Battery) und zwölf gelbe
Lautsprecherlinienfehler-LEDs. Fehleranzeigen sind
nur möglich, wenn die Überwachung aktiviert ist
(siehe Abschnitt 26.4).
3 Notruf- Zonenauswahl - Sechs Tasten für die
Auswahl der Zonen, in denen die Notfalldurchsagen
durchgegeben werden sollen (siehe Kapitel 25). Jede
Taste verfügt über eine grüne und eine rote LED.
Die sechs roten LEDs zeigen die Zonen, die für die
Notfalldurchsage ausgewählt wurden. Die sechs
grünen LEDs zeigen die Zonen, in denen
Rufdurchsagen durchgeführt werden.
4 BGM-Zonenauswahl - Sechs Tasten für die
Auswahl der Zonen, in denen die BGM übertragen
wird (siehe Kapitel 23). Jede Taste weist eine grüne
LED auf. Die sechs grünen LEDs zeigen die Zonen
an, in denen die BGM übertragen wird.
5 Zonenausgänge - Sechs Zonenausgänge zum
Anschließen von Lautsprechern am Voice Alarm
Router. Jeder Zonenausgang besteht aus zwei
Lautsprecherlinienausgängen (siehe Abschnitt 6.3.2).
6 Externer Verstärker 1 (Eingang) - Eine XLRBuchse, um einen externen Verstärker anzuschließen
(siehe Abschnitt 6.3.5). Diese Stifte werden in
Verbindung mit dem externen Verstärkerausgang
(Nr. 18) verwendet.
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
de | 44
7 Rufausgang - Ein Ausgang für das Rufsignal des
Plena Voice Alarm System.
8 Steuerausgänge - Sechs Steuerausgänge zur
Überbrückung der örtlichen Lautstärkeregler in
jedem Bereich (siehe Abschnitt 6.3.3).
9 Triggereingänge - Zwölf Triggereingänge, um
Signale von Geräten Dritter zu empfangen (siehe
Abschnitt 6.3.4).
10 Spannungs-Wahlschalter - Ein SpannungsWahlschalter zur Auswahl der lokalen Netzspannung
(siehe Abschnitt Abschnitt 6.3.6).
11 Netzschalter - Ein Schalter zum Ein- und
Ausschalten des Voice Alarm Routers (siehe
Abschnitt 6.3.6).
12 Netzeingang - Eine Buchse zum Anschließen des
Voice Alarm Routers an die Netzspannung (siehe
Abschnitt 6.3.6).
13 Masseanschluss - Ein Anschluss zur elektrischen
Erdung des Voice Alarm Controller.
14 Firmware-Aktualisierungsanschluss - Ein
RS232-Anschluss, um einen PC für die
Aktualisierung der Firmware des Voice Alarm
Routers anzuschließen.
15 Konfigurationseinstellungen - Ein Reihe von
DIP-Schaltern zum Konfigurieren des Voice Alarm
Routers (siehe Kapitel 18).
16 System Buchsen - Zwei RJ45-Buchsen, um andere
Voice Alarm Router an den Voice Alarm Router
anzuschließen (siehe Abschnitt 6.4.2)
17 Router-ID - Ein Drehschalter, um die ID des
Routers einzustellen (siehe Kapitel 18).
18 Externer Verstärker (Ausgang) - Zwei XLRBuchsen, um externe Verstärker anzuschließen (siehe
Abschnitt 5.3.4). Diese Buchse wird in Verbindung
mit den externen Verstärkereingängen (Nr. 6 und 24)
verwendet.
19 Lautstärkeübersteuerung - Drei Kontakte
(NC/24V/NO), um eine ausfallsichere und
stromsparende 4-Kabel-Lautstärkeüberbrückung
anzuschließen (siehe Abschnitt 5.3.7).
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
1
de | 45
2
3
Plena Voice Alarm Router
Fault Indicators
A
0 dB
Processor reset
Network
Call/EMG
Music/Spare
-6dB
-20dB
B
Alarm
Zone1
Zone2
Zone3
Zone4
Zone5
Zone6
Mains
Battery
Ground short
Input
Zone select
Zone1
Zone2
Zone3
Zone4
Zone5
Zone6
Zone select
4
6 7 8
9
Trigger Input
Override/Trigger Output
1 Channel
2 Channel
Booster 1
BGM/Call
BGM/Spare
Booster 2
N.C./Spare
Call
Z1
Z2
Z3
Z6
Z5
Z4
10
115V~
LBB 1992/00
Emergency
1
2
3
4
5
6
Business
1
2
3
4
5
6
4
5
6
24V
10k
A
Z1
Z2
Z3
Z4
Z5
Z6
Booster 1 in Call out
TRG1
TRG2
Booster
Failure
NC
100V 0 100V 0 100V 0 100V 0 100V 0 100V 0 100V 70V 0 100V
24V
DC Out
V.O.R.
10k
N663
Design & Quality
The Netherlands
NO
Out
Z2
Z3
Z4
Z5
Z6
1
2
3
Power
230V~
Apparatus delivered
Connected for 230V~
24V
COM
Z1
12
Rated input power:100VA
Line fuse:T1L250V for 230V AC
T2L250V for 115V AC
NO
NC
11
8900 199 20001
Plena Voice Alarm Router
115-230V~,50/60Hz
S/N.
Made in China
5
Router
Termination
Firmware upgrade
In
ID
Off
Out
+24V-
Booster 2
Booster 1
B
Z1
Z2
Z3
Z4
Z5
Z6
Booster 2 in DC In
TRG1 TRG2
23
24
22
Booster
Failure
24V
V.O.R.
DC Out
1
2
3
4
5
21 19
20
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
1...9
This apparatus must be earthde
Firmware Upgrade
6
18
Abbildung 6.1: Vorder- und Rückansicht des Voice Alarm Routers
20 24 V DC Ausgang - Ein 24 V(DC) Ausgang.
21 Verstärkerausfall - Zwei Stifte (NC-Relais), um
den Ausfall eines Verstärkers zu melden.
22 Triggerausgänge - Zwei Triggerausgänge für
allgemeine Zwecke. Für zukünftige Verwendung.
23 Notstromeingang - Ein Eingang zum Anschließen
einer Notstromversorgung für den Voice Alarm
Router (siehe Abschnitt 6.3.6).
24 Externer Verstärker 2 (Eingang) - Eine XLRBuchse, um einen externen Verstärker anzuschließen
(siehe Abschnitt 6.4.6). Diese Stifte werden in
Verbindung mit dem externen Verstärkerausgang
(Nr. 18) verwendet.
Warning
On
GND
100V 0 100V 0 100V 0 100V 0 100V 0 100V 0 100V 0
17
16
15
14
13
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
6.2
Installation
Der Voice Alarm Router ist für den Tischeinsatz und
den Einbau in ein 19-Zoll-Gehäuse geeignet. Es werden
zwei Halterungen für den Einbau in Gehäusen geliefert.
Die Installation eines Voice Alarm Routers ist der
Installation eines Voice Alarm Controller ähnlich (siehe
Abschnitt 5.2).
6.3
Externe Anschlüsse
6.3.1
Voice Alarm Controller
6.3.5
Externe Verstärker
Der Voice Alarm Router hat 2 externe
Verstärkerausgänge (Leitungspegel, 1 V) und 1 externen
Verstärkereingang (100 V), um zwei externe Verstärker
anzuschließen. Die Funktion des externen Verstärkers
(z.B. eines LBB1930/00 Plena Verstärkers) hängt vom
Kanalmodus ab, für den das System konfiguriert ist
(siehe Abschnitt 15.5). Siehe Abbildung 6.2 für
Informationen über das Anschließen des externen
Verstärkers 1 an einen Voice Alarm Router.
Schließen Sie den Voice Alarm Router an den Voice
Alarm Controller an (siehe Abschnitt 5.3.3).
6.3.2
De
Th
NC
0 100V 0 100V 70V 0 100V
Z1
Out
Z2
Lautstärkeüberbrückungen
Der Voice Alarm Router hat 6 Steuerausgänge; 1 für
jede angeschlossene Zone. Sie eignen sich für 4-KabelÜberbrückung (24 V) und 3-Kabel-Überbrückung. Der
Vorgang für die Verwendung der
Lautstärkeüberbrückung in Zonen, die an einen Voice
Alarm Router angeschlossen sind, ist derselbe, wie der
Vorgang für die Verwendung der
Lautstärkenübersteuerung in Zonen, die an einem Voice
Alarm Controller angeschlossen sind (siehe Abschnitt
5.3.7).
6.3.4
LBB1992/00
Lautsprecher
Der Voice Alarm Router verfügt über 6 Zonenausgänge
(Z1 bis Z6). Der Vorgang zum Anschließen der
Lautsprecher an einen Voice Alarm Router ist derselbe
wie der Vorgang zum Anschließen der Lautsprecher an
einen Voice Alarm Controller (siehe Abschnitt 5.3.6).
6.3.3
de | 46
Triggereingänge
Der Voice Alarm Router hat eine Klemmleiste, an die
6 Notfall- (EMG) und 6 Ruf-Triggereingänge
angeschlossen werden können. Dritt-Systeme können
die Triggereingänge verwenden, um Notfall- und
Rufdurchsagen im Plena Voice Alarm System zu
starten. Der Triggereingang muss mit der
Konfigurationssoftware konfiguriert werden. Der
Vorgang zum Anschließen der Triggereingänge an
einen Voice Alarm Router ist dem Vorgang zum
Anschließen der Triggereingänge an einen Voice Alarm
Controller ähnlich (siehe Abschnitt 5.3.13).
0 100V 0 100V 0
GND
Z6
Booster 2
Booster 1
+
1
3
G ND
2
G ND
1
3
+24V-
Booster 2 in DC In
+
2
line in
100V 70V
0
line out
LBB1930/00
Abbildung 6.2: Anschließen eines externen
Verstärkers 1
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
TRG1 TRG2
B
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
Siehe Abbildung 6.3 für Informationen über das
Anschließen des externen Verstärkers 2 an einen Voice
Alarm Router.
LBB1992/00
De
Th
NC
0 100V 0 100V 70V 0 100V
Z1
Out
0 100V 0 100V 0
GND
Z6
Booster 2
Booster 1
+
1
3
G ND
2
G ND
1
3
Z2
+24V-
Booster 2 in DC In
TRG1 TRG2
B
+
2
line in
100V 70V
0
line out
PLN-1P120
Abbildung 6.3: Anschluß eines externen Verstärkers 2
Hinweis
Der interne Verstärker des Voice Alarm
Controller kann auch als externer Verstärker für
den Voice Alarm Router verwendet werden.
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
6.3.6
de | 47
Leistung
Der Vorgang zum Anschließen eines Voice Alarm
Routers an den Netzanschluss ist derselbe, wie der
Vorgang zum Anschließen des Voice Alarm Controller
an den Netzanschluss (siehe Abschnitt 5.3.12.2). Der
Vorgang zum Anschließen eines Voice Alarm Routers
an einen Notstromanschluss ist derselbe, wie der
Vorgang zum Anschließen des Voice Alarm Controller
an den Netzanschluss (siehe Abschnitt 5.3.12.3).
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
6.4
Technische Daten
6.4.1
Elektrik
Netzspannung:
230/115 V(AC), ± 10%, 50/60 Hz
Netzstrom:
0,2 A (System im Ruhezustand)
0,3 A (maximale Belastbarkeit)
Maximaler Netzeinschaltstrom:
1,5 A (für eine Netzspannung von 220 -240 V)
3,0 A (für eine Netzspannung von 100 -120 V)
Batteriespannung:
20,0 bis 26,5 V (DC)
Batteriespannung:
0,5 A (System im Ruhezustand)
1,5 A (maximale Belastbarkeit)
Hinweis
Maximale Belastbarkeit heißt maximale
Ausgangsleistung, maximale Ausgangslast 24 V
(DC) und maximale Anzahl Sprechstellen.
6.4.2
Anschlüsse
Voice Alarm Router (LBB1992/00):
RJ45-Buchse, CAN-Bus
max. 2 Router
Externe Verstärker:
3-Stift XLR und Schraubanschlüsse, max. 5 A
max. Nennleistung 1000 W
6.4.3
Lautsprecherausgänge
Typ:
Schraubanschlüsse
Anzahl der Zonen:
6
Anzahl der Lautsprecherlinien:
12 (2 pro Zone)
Signal-Rausch-Verhältnis (flach bei maximaler
Lautstärke):
> 85 dB
Linienspannung:
100 V
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
6.4.4
de | 48
Überbrückungen
Typ:
3-Kabel oder 4-Kabel an Schraubanschluss
Spannung:
24 V(DC) für 4-Kabel, falls ausgewählt
Strom:
insgesamt 0,8 A
6.4.5
Triggereingänge/24 V DC
Ausgang
Triggerspannung:
< 24 V
Typ:
Dauerkontakt oder Abfallender Kontakt
Arbeitskontakt (Standard) oder Ruhekontakt
Notfalleingangsüberwachung:
10 kΩ + 10 kΩ serielle und parallele Widerstände
24 V DC Ausgang:
24 V(DC), max. 0,8 A
6.4.6
Externe Verstärker
Typ:
3-Stift XLR und Schraubanschlüsse
Router-Ausgang/Verstärker-Eingang:
1V
Router-Eingangs-/Verstärker-Ausgangsspannung:
100 V
6.4.7
Umgebungsbedingungen
Betriebstemperaturbereich:
-10 bis +55 °C
Lagertemperaturbereich:
-25 bis +55 °C
Relative Luftfeuchtigkeit:
< 95%
6.4.8
Allgemein
EMV-Emission:
Gemäß EN55103-1
EMV-Störfestigkeit:
Gemäß EN55103-2
Abmessungen:
19” breit, 2 U hoch, 250 mm tief
(50 mm für Anschlüsse auslassen)
19” Halterungen für den Einbau in Gehäusen:
enthalten
Gewicht:
ca. 3 kg
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
7
LBB1956/00 Sprechstelle
7.1
Bedienelemente, Anschlüsse
und Anzeigeelemente
Siehe Abbildung 7.1 für einen Überblick über
Bedienelemente, Anzeigen und Anschlüsse an der
Sprechstelle:
1 Stromanzeige - Eine grüne LED zum Anzeigen,
dass die Sprechstelle in Betrieb ist.
2 Zonenauswahltasten - Sechs Tasten für die
Auswahl der Zonen, in denen die Rufdurchsagen
übertragen werden (siehe Kapitel 24). Jede Taste
verfügt über eine grüne LED, welche die Zonen
anzeigt, in denen die Rufdurchsage übertragen wird.
3 ‘Sammelruf’-Taste - Eine Taste für für die
Auswahl aller Zonen (siehe Kapitel 24).
4 Sprechtaste (PTT) - Eine PTT-Taste zum Starten
der Rufdurchsage.
5 Statusanzeigen - Drei LEDs zeigen den Status der
Sprechstelle an (siehe Kapitel 24).
Plena
de | 49
6 Tastenfeldanschluss - Ein Anschluss für ein
Tastenfeld (LBB1957/00) an die Sprechstelle.
7 Konfigurationseinstellungen - Eine Reihe von
DIP-Schaltern zum Konfigurieren der Sprechstelle
(siehe Kapitel 19).
8 Spannungsversorgungseingang - Eine Buchse
zum Anschließen einer 24 V(DC) Stromversorgung
(siehe Abschnitt 7.2.2).
9 Systembuchsen - Zwei redundante RJ45-Buchsen
zum Anschließen der Sprechstelle an den Voice
Alarm Controller (LBB1990/00) (siehe Abschnitt
5.3.2).
1
2
3
1 2 3 4 5 6 7 8
4
6
Abbildung 7.1: Ansicht von oberhalb und unterhalb der Sprechstelle
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
ON
5
7
8
9
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
7.2
Externe Anschlüsse
7.3
Technische Daten
7.2.1
Voice Alarm Controller
7.3.1
Elektrik
Schließen Sie die Sprechstelle an den Voice Alarm
Controller an (siehe Abschnitt 5.3.2).
7.2.2
Stromversorgung
Ist das Kabel zwischen dem Voice Alarm Controller
und der davor liegenden Sprechstelle länger als 100 m,
muss die Sprechstelle an eine 24 V(DC) Stromquelle
angeschlossen werden. Siehe Abbildung 7.2 für
Anschlussdetails.
Plen
a
na
Ple
Abbildung 7.2: Anschluß der Stromversorgung
7.2.3
Tastenfelder
Es können höchstens 8 Tastenfelder an eine
Sprechstelle angeschlossen werden (siehe Abschnitt 8.2).
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
de | 50
Spannungsbereich:
24 V(DC), +20%/-10% über LBB1990/00 oder eine
externe Stromquelle.
Stromverbrauch:
< 30 mA
7.3.2
Technische Daten
Nennempfindlichkeit:
85 dB SPL (eingestellte Verstärkung 0 dB)
Nennausgangspegel:
355 mV
Maximaler Eingangs-Schalldruckpegel:
110 dB SPL
Verstärkereinstellungen:
+6/0/-15 dB
Begrenzereinsatz:
2V
Komprimierungsverhältnis des Begrenzers:
20:1
Klirrfaktor:
< 0,6% (Nenneingang)
< 5% (maximaler Eingang)
Ersatzlautstärke:
25 dB SPL(A)
Frequenzgang:
100 Hz - 16 kHz
Sprachfilter:
- 3 dB @ 500 Hz, Hochpass, 6 dB/oct
Ausgangsimpedanz:
200 Ω
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
7.3.3
Anschlüsse
Typ:
2x redundante RJ45-Buchsen zum Anschließen der
Sprechstellen am Voice Alarm Controller mittels eines
Cat-5-Ethernetkabels.
7.3.4
Umgebungsbedingungen
Betriebstemperaturbereich:
-10 bis +55 °C
Lagertemperaturbereich:
-40 bis +70 °C
Relative Luftfeuchtigkeit:
< 95%
7.3.5
Allgemein
EMV-Emission:
Gemäß EN55103-1
EMV-Störfestigkeit:
Gemäß EN55103-2
Abmessungen:
40 x 100 x 235 (Grundfläche)
390 mm Länge (mit Mikrofon)
Gewicht:
ca. 1 kg
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
de | 51
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
8
de | 52
LBB1956/00
Sprechstellentastenfeld
8.1
Bedienelemente, Anschlüsse
und Anzeigeelemente
Siehe Abbildung 8.1 für einen Überblick über
Bedienelemente, Anzeigen und Anschlüsse am
Sprechstellentastenfeld:
1 Zonenauswahltasten - Sechs Tasten für die
Auswahl der Zonen, in denen die Rufdurchsagen
übertragen werden (siehe Kapitel 24). Jede Taste
verfügt über eine grüne LED, welche die Zonen
anzeigt, in denen die Rufdurchsage übertragen wird.
2 Tastenfeldanschluss - Ein Anschluss zum
Anschließen des Sprechstellentastenfelds an die
Sprechstelle (LBB1956/00) oder an andere
Sprechstellentastenfelder (siehe Abschnitt 8.2).
Plena
1
2
Abbildung 8.1: Ansicht von oben und Unteransicht des Sprechstellentastenfelds
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
2
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
8.2
Installation
Sprechstellentastenfelder können an Sprechstellen
(LBB1956/00) oder an andere Sprechstellentastenfelder
angeschlossen werden (siehe Abschnitt Abbildung 8.2).
2
1
3
1
2
3
4
5
6
7
Abbildung 8.2: Anschließen eines Sprechstellentastenfelds
8.3
Technische Daten
EMV-Emission:
Gemäß EN55103-1
EMV-Störfestigkeit:
Gemäß EN55103-2
Abmessungen:
40 x 100 x 235 (Grundfläche)
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
de | 53
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
9
LBB1996/00 Voice Alarm
Fernbedienfeld
9.1
de | 54
6 BGM-Zonenauswahl - Sechs Tasten für die
Auswahl der Zonen, in denen die BGM übertragen
wird (siehe Kapitel 23). Jede Taste weist eine grüne
LED auf. Die sechs grünen LEDs zeigen die Zonen
an, in denen die BGM übertragen wird.
Bedienelemente, Anschlüsse
und Anzeigeelemente
Siehe Abbildung 9.1 für einen Überblick über
Bedienelemente, Anschlüsse und Anzeigen an dem
Fernbedienfeld:
1 Betriebs-LED/VU Meter - Eine kombinierte
Betriebsanzeige mit VU Meter. Die grüne LED
leuchtet auf, wenn die Fernbedienungen an die
Stromversorgung angeschlossen wird. Das VU Meter
zeigt den Durchsagenpegel an: 0 dB (rot), -6 dB,
-20 dB (gelb).
2 Fehleranzeigen - Zwölf gelbe Systemfehler-LEDs
(Processor reset, Network, Call/EMG, Music/Spare,
Ground short, Input, Mains, Battery, Message,EMG
mic, RCP und Router) und zwölf gelbe
Lautsprecherlinienfehler-LEDs. Fehleranzeigen sind
nur möglich, wenn die Überwachung aktiviert ist
(siehe Abschnitt 26.4). Ist die Überwachung nicht
aktiviert, dann leuchtet die gelbe Disabled LED.
3 Fehlerstatustasten - Zwei Tasten für Bestätigung
(Ack) und Zurücksetzen (Reset) des Fehlerstatus
(siehe Kapitel 26).
4 Notfallstatustasten - Zwei Tasten für Bestätigung
(Ack) und Zurücksetzen (Reset) des Notfallstatus
(siehe Kapitel 25).
5 NotrufZonenauswahl - Sechs Tasten für die
Auswahl der Zonen, in denen die Notfalldurchsagen
durchgegeben werden sollen (siehe Kapitel 25). Jede
Taste verfügt über eine grüne und eine rote LED.
Die sechs roten LEDs zeigen die Zonen an, die für
die Notfalldurchsage ausgewählt wurden. Die sechs
grünen LEDs zeigen die Zonen an, in denen
Rufdurchsagen durchgeführt werden.
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
Hinweis
Es ist nicht möglich, die Lautstärke der
Hintergrundmusik mit einem Fernbedienfeld zu
steuern.
7 Sammelruftaste - Eine Taste für die Auswahl aller
Zonen. Diese Taste ist nur im Notfallstatus verfügbar
(siehe Kapitel 25).
8 Anzeigetest-Taste - Eine Taste zum Testen aller
LEDs auf der Vorderabdeckung des
Fernbedienfeldes und aller angeschlossenen
Fernbedienfeld- Erweiterungen. Solange die Taste
gedrückt wird, leuchten alle LEDs (siehe Kapitel 26).
9 Notfalltaste - Eine Taste, um das System in den
Notfallstatus zu versetzen (siehe Kapitel 25).
10 Alert Message Taste - Eine Taste zur Auswahl
einer Warnmitteilung. Diese Taste ist nur im
Notfallstatus verfügbar (siehe Kapitel 25).
11 Alarm Message Taste - Eine Taste zur Auswahl
der Standardalarmmitteilung. Diese Taste ist nur im
Notfallstatus verfügbar (siehe Kapitel 25).
12 Mikrofonbuchse - Eine Buchse zum Anschließen
des Notfallhandmikrofons (siehe Abschnitt 5.3.1).
13 Halterung - Eine Halterung für das
Notfallhandmikrofon, die mit der Fernbedienung
geliefert wird.
14 Überwachungslautsprecher - Eingebauter
Überwachungslautsprecher.
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
1
2
3
de | 55
4
5
Plena Voice Alarm Remote Control
Fault Indicators
Disabled
A
0 dB
Processor reset
Network
Call/EMG
Music/Spare
-6dB
-20dB
EMG mic
RCP
Router
Ground short
Input
B
Fault
Zone1
Zone2
Zone3
Zone4
Zone5
Zone6
Mains
Battery
Message
Alarm
EMG
Ack
Zone select
Reset
Zone1
Alert message
All call
Alarm message
Indicator test
Zone2
Zone3
Zone4
Zone5
Zone6
Zone select
EMG mic
10
12 11
13
7
9 8
6
PLN-V6RC
8900 199 60001
Plena Voice Alarm System
RC Panel
Max. input power
300mA, 24V DC
S/N.
A035413
N663
NL-4827HG-10
Made in China
14
Design & Quality
The Netherlands
25
24
23
22 21
20 19
18 17
16
15
Abbildung 9.1: Vorder- und Rückansicht des Voice Alarm Fernbedienfeldes
15 Masseanschluss - Ein Anschluss zur Erdung des
Fernbedienfeldes.
16 Firmware-Aktualisierungsanschluss - Ein
RS232-Anschluss, um einen PC für die
Aktualisierung der Firmware des Fernbedienfeldes
anzuschließen.
17 Firmware-Aktualisierungsschalter - Ein
Schalter zur Aktualisierung der Firmware des
Fernbedienfeldes.
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
18 Buchsen der Fernbedienfeld-Erweiterung Zwei redundante RJ45 Buchsen zum Anschließen
der Fernbedienfeld- Erweiterung an das
Fernbedienfeld(siehe Abschnitt 9.3.2).
19 Konfigurationseinstellungen - Eine Reihe von
DIP-Schaltern zum Konfigurieren des
Fernbedienfeldes (siehe Kapitel 20).
20 Controllerbuchsen - Eine RJ45-Buchse zum
Anschließen der Fernbedienfelder an den Voice
Alarm Controller (LBB1990/00) (siehe Abschnitt
9.3.1).
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
21 Lautstärkeregler für Notfallmikrofon - Ein
Drehknopf zum Einstellen der Lautstärke des
Notfallhandmikrofons.
22 Lautstärkeregler des
Überwachungslautsprechers - Ein Drehknopf
zum Einstellen der Lautstärke des
Überwachungslautsprechers.
23 Triggerausgänge - Drei Triggerausgänge für
allgemeine Zwecke. Für zukünftige Verwendung.
24 Statusausgänge - Drei Statusausgänge zum
Anzeigen des Status des Plena Voice Alarm System
an Geräten Dritter (siehe Abschnitt 9.3.3).
25 24 V DC Eingang - Ein 24 V(DC) Eingang zum
Anschließen des Fernbedienfeldes an einen
Netzanschluss (siehe Abschnitt 9.3.4).
9.2
Installation
de | 56
9.3
Externe Anschlüsse
9.3.1
Voice Alarm Controller
Schließen Sie das Fernbedienfeld an den Voice Alarm
Controller an (siehe Abschnitt 5.3.5).
9.3.2
Fernbedienfeld- Erweiterung
Das Fernbedienfeld hat 1 Buchse für FernbedienfeldErweiterungen (LBB1997/00, LBB1999/00).
Verwenden Sie geschirmte Cat-5 Ethernet-Kabel mit
RJ45-Steckern, um eine Fernbedienfeld- Erweiterungan
das Fernbedienfeld anzuschließen. Falls für das System
mehr als 1 Fernbedienfeld- Erweiterung notwendig ist,
verwenden Sie die Systembuchsen an der
Fernbedienfeld- Erweiterung, um Durchschleifverbindungen herzustellen. Siehe Abbildung 9.2 für
Anschlussdetails.
Das Fernbedienfeld ist geeignet für die Tischaufstellung
und den Einbau in ein 19-Zoll-Gehäuse. Es werden zwei
Halterungen für den Einbau in Gehäusen geliefert. Die
Installation eines Fernbedienfeldes ist der Installation
eines Voice Alarm Controller ähnlich (siehe Abschnitt
5.2). Die Halterungen können auch zum Befestigen des
Fernbedienfeldes an der Wand verwendet werden.
PLN-V6
A035413
Design
The & Quality
Netherland
s
NL-4827HG
N663
-10
Made in China
RC
Plena
RC Voice Alarm
8900
Panel
199
System
Max.
60001
input
300mA, power
S/N. 24V
DC
Term
in
Off
ation
On
RC P
ext.
In
RC P
ext.
Out
For se
rv
ice on
ly
On
Off
Power
Trigger
Output
1
2
3
Termina
tion
3
8
4
ID
5 67
Off
9
On
RCP
ext.
In
RCP
12
1...9
ext.
PLN-V6
Out
RCE
For service
Off
Plena
RC Voice Alarm
8900
Panel
199
Max.
ExtensionSystem
80001
input
200mA, power
S/N. 24V
DC
only
On
A035413
Design
The & Quality
Netherland
s
Firmwa
Upgradre
e
NL-4827HG
N663
-10
Made in China
NC
COM
Fault
NO
24V
DC
In
Warnin
g
This
apparatu
s must
be earthed
Term
inatio
n
Off
On
RC P
ext.
In
RC P
ext.
Out
For se
rv
Off
ice on
ly
On
Power
Trigger
Output
1
2
3
Termina
tion
3
8
4
ID
5 67
9
12
1...9
Off
On
RCP
ext.
In
RCP
ext.
PLN-V6
Out
RCE
For service
Off
Plena
RC Voice Alarm
8900
Panel
199
Max.
ExtensionSystem
80001
input
200mA, power
S/N. 24V
DC
only
On
A035413
Design
The & Quality
Netherland
s
Firmwa
Upgradre
e
NL-4827HG
N663
-10
Made in China
NC
COM
Fault
NO
24V
DC
In
Warnin
g
This
apparatu
s must
be earthed
Abbildung 9.2: Anschließen der FernbedienfeldErweiterung
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
9.3.3
Kontakte der Statusausgänge
Das Fernbedienfeld verfügt über 3 Kontakte für die
Statusausgänge, um den aktuellen Systemstatus
anzuzeigen. Der Vorgang zum Anschließen der
Statusausgänge ist derselbe, wie der Vorgang zum
Anschließen der Statusausgänge an den Voice Alarm
Controller (siehe Abschnitt 5.3.11).
9.3.4
Leistung
Schließen Sie die Notstromversorgung an das
Fernbedienfeld an (siehe Abbildung 9.3).
PLN-V6
RC
Plena
RC Voice Alarm
890019
Panel
Max.
System
9 6000
input
300mA, power
1
S/N. 24V
A035413
ds
NL-482 N663
7HG-10
Made in China
DC
Design
The
& Quality
Netherlan
Charger
-
+
24 V
DC
Abbildung 9.3: Anschließen einer
Notstromversorgung
9.4
Technische Daten
EMV-Emission:
Gemäß EN55103-1
EMV-Störfestigkeit:
Gemäß EN55103-2
Stromverbrauch:
150 mA (typisch), 24 V(DC)
400 mA (Anzeigetest), 24 V(DC)
Abmessungen:
132,5 x 430 x 90 mm
Gewicht:
2,2 kg
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
de | 57
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
10
de | 58
LBB1990/00 Voice Alarm
Fernbedienfeld- Kit
10.1
Einführung
Mit dem LBB1998/00 Voice Alarm Fernbedienfeld- Kit
können kundenspezifische Fernbedienfelder entwickelt
werden, die an den Voice Alarm Controller
angeschlossen werden können. Das Fernbedienfeld- Kit
bietet dieselben Funktionen wie das LBB1996/00 Voice
Alarm Fernbedienfeld.
10.2
Überblick
Siehe Abbildung 10.1 für eine Übersicht über die
Vorderseite des Fernbedienfeld- Kit. Die Rückseite des
Fernbedienfeld- Kit ist gleich wie die Rückseite des
LBB1996/00 Voice Alarm Fernbedienfeld(siehe
Abbildung 9.1).
Plena Voice Alarm Remote Control Kit
LEDS/LAMPS
200mA Max. input
LEDS/LAMPS
200mA Max. input
External Power Supply
200mA max.
50V DC max.
1 2 3 4 5 6 1 2 3 4 5 6
Processor reset
Network
Call/EMG.
Music/Spare
Ground short
Input
Mains
1 2 3 4 5 6
Zone 1~6B
Zone 1~6A
RCP Ext.
Controller/Router
EMG mic
Message
Battery
24V out
1 2 3 4 5 6
1 2 3 4 5 6
BGM Zone Indicator 1~6
GND
Call Zone Indicator 1~6
GND
EMG Ack
EMG Reset
EMG Zone Indicator 1~6
5K ohm
< 5mA
LEDS/LAMPS input
LEDS/LAMPS
200mA Max. input
Call/BGM
Zone selection
EMG mic
+
Speaker _
Power
-20dB
-6dB
0dB
Disable
Alert Message
Alarm Message
EMG Mic
Fault Reset
Fault Ack
Indicator test
All call
Alarm Message
Alert Message
EMG Switch
EMG State Lamp
GND 24V out
0.2A
Call Zone 1
Call Zone 2
Call Zone 3
Call Zone 4
Call Zone 5
Call Zone 6
Abbildung 10.1: Vorder- und Rückansicht des Fernbedienfeld- Kit
10.3
Installation
Das Fernbedienfeld- Kit ist geeignet für die
Tischaufstellung und den Einbau in ein 19-ZollGehäuse. Es werden zwei Halterungen für den Einbau
in Gehäusen geliefert. Die Installation eines
Fernbedienfeld- Kit ist der Installation eines Voice
Alarm Controller ähnlich (siehe Abschnitt 5.2).
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
BGM Zone 6
BGM Zone 5
BGM Zone 4
BGM Zone 3
BGM Zone 2
BGM Zone 1
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
10.4
Externe Anschlüsse
de | 59
10.4.4 Relais
10.4.1 Rückseite
Die Rückseite des Fernbedienfeld- Kit weist dieselben
Anschlüsse und Bedienelemente auf wie die Rückseite
des LBB1996/00 Voice Alarm Fernbedienfeld. Siehe
Abschnitt 9.3 für Anschlussdetails.
An den LEDS/LAMPS-Anschlüssen auf der Vorderseite
des Fernbedienfeld- Kit können Relais angeschlossen
werden (siehe Abbildung 10.4).
max. 52 V
GND
10.4.2 LEDs
An den LEDS/LAMPS-Anschlüssen auf der Vorderseite
des Fernbedienfeld- Kit können die LEDs angeschlossen
werden (siehe Abbildung 10.2).
24 V output
LEDS/LAMPS
connector
Abbildung 10.4: Anschließen der Relais
5 kΩ
10.5
LEDS/LAMPS
connector
Abbildung 10.2: Anschließen der LEDs
10.4.3 Lampen
An den LEDS/LAMPS-Anschlüssen auf der Vorderseite
des Fernbedienfeld- Kit können Lampen angeschlossen
werden (siehe Abbildung 10.3).
max. 52 V
GND
< 200 mA
LEDS/LAMPS
connector
Abbildung 10.3: Anschließen der Lampen
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
Technische Daten
EMV-Emission:
Gemäß EN55103-1
EMV-Störfestigkeit:
Gemäß EN55103-2
Stromverbrauch:
150 mA (Ruhezustand)
400 mA (Anzeigetest)
Abmessungen:
132,5 x 430 x 90 mm
Gewicht:
2,2 kg
< 100 mA
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
11
LBB1997/00
FernbedienfeldErweiterung
11.1
Bedienelemente, Anschlüsse
und Anzeigeelemente
Siehe Abbildung 11.1 für einen Überblick über
Bedienelemente, Anzeigen und Anschlüsse an der
Fernbedienfeld- Erweiterung :
1 Betriebs-LED/VU Meter - Eine kombinierte
Betriebsanzeige mit VU Meter. Die grüne BetriebsLED ist an, wenn die Fernbedienfeld- Erweiterung
an das Stromnetz oder die Notstromversorgung
angeschlossen und eingeschaltet ist. Das VU Meter
zeigt den Durchsagenpegel an: 0 dB (rot), -6 dB,
-20 dB (gelb).
1
de | 60
2 Fehleranzeigen - Acht gelbe Systemfehler-LEDs
(Processor reset, Network, Call/EMG, Music/Spare,
Ground short, Input, Mains, Battery) und zwölf gelbe
Lautsprecherlinienfehler-LEDs. Fehleranzeigen sind
nur möglich, wenn die Überwachung aktiviert ist
(siehe Abschnitt 26.4).
3 NotrufZonenauswahl - Sechs Tasten für die
Auswahl der Zonen, in denen die Notfalldurchsagen
durchgegeben werden sollen (siehe Kapitel 25). Jede
Taste verfügt über eine grüne und eine rote LED.
Die sechs roten LEDs zeigen die Zonen an, die für
die Notfalldurchsage ausgewählt wurden. Die sechs
grünen LEDs zeigen die Zonen an, in denen
Rufdurchsagen durchgeführt werden.
4 BGM-Zonenauswahl - Sechs Tasten für die
Auswahl der Zonen, in denen die BGM übertragen
wird (siehe Kapitel 23). Jede Taste weist eine grüne
LED auf. Die sechs grünen LEDs zeigen die Zonen
an, in denen die BGM übertragen wird.
2
3
Plena Remote Control Extension
Fault Indicators
0 dB
-6dB
-20dB
A
Processor reset
Network
Call/EMG
Music/Spare
B
Alarm
Zone1
Zone2
Zone3
Zone4
Zone5
Zone6
Mains
Battery
Ground short
Input
Zone select
Zone1
Zone2
Zone3
Zone4
Zone5
Zone select
4
NO
COM
NC
24V
DC In
1
2
8900 199 80001
Plena Voice Alarm System
RC Panel Extension
Max. input power
200mA, 24V DC
S/N.
Fault
3
Design & Quality
The Netherlands
Termination
ID
34
Off
RCP ext. Out For service only
On
Off
On
89
5 67
RCP ext. In
12
Firmware
Upgrade
1...9
Warning
This apparatus must be earthed
13 12 11
10
9
8
7
6
5
Abbildung 11.1: Vorder- und Rückansicht des Fernbedienfeld- Erweiterung- Kit
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
A035413
N663
NL-4827HG-10
Made in China
PLN-V6RCE
Power Trigger Output
Zone6
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
11.3.3 Leistung
Schließen Sie die Notstromversorgung an die
Fernbedienfeld- Erweiterung an (siehe Abbildung 11.2).
Power
Trigger
Output
1
2
3
3
4
ID
Termina
tion
5 67
Off
On
RCP
ext.
In
RCP
12
1...9
ext.
PLN-V6
RCE
Out
For service
Off
Pow
e
Plena
RC Voice Alarm
8900
Panel
199
Max.
ExtensionSystem
80001
input
200mA, power
S/N. 24V
DC
only
On
A035413
Design
The & Quality
Netherland
r Tri
gger
O
NC
COM
Fault
NO
24V
DC
In
s
Firmwa
Upgradre
e
Warnin
This
1
2
NL-4827HG
N663
-10
g
apparatu
s must
utpu
t
Made in China
NC
COM
Fault
NO
24V
DC
In
be earthed
3
Charger
-
+
24 V
DC
Installation
Die Fernbedienfeld- Erweiterung ist geeignet für die
Tischaufstellung und den Einbau in ein 19-ZollGehäuse. Es werden zwei Halterungen für den Einbau
in Gehäusen geliefert. Die Installation einer
Fernbedienfeld- Erweiterung ist der Installation eines
Voice Alarm Controller ähnlich (siehe Abschnitt 5.2).
Die Halterungen können auch zum Befestigen der
Fernbedienfeld- Erweiterung an der Wand verwendet
werden.
11.3
Die Fernbedienfeld- Erweiterung verfügt über 1 Kontakt
für die Statusausgänge, um den aktuellen Systemstatus
anzuzeigen. Der Vorgang zum Anschließen der
Statusausgänge ist derselbe, wie der Vorgang zum
Anschließen der Statusausgänge an den Voice Alarm
Controller (siehe Abschnitt 5.3.11).
9
11.2
11.3.2 Kontakte der Statusausgänge
8
5 Masseanschluss - Ein Anschluss zur Erdung der
Fernbedienfeld- Erweiterung.
6 Firmware-Aktualisierungsanschluss - Ein
RS232-Anschluss, um einen PC für die
Aktualisierung der Firmware der FernbedienfeldErweiterung anzuschließen.
7 Firmware-Aktualisierungsschalter - Ein
Schalter zur Aktualisierung der Firmware der
Fernbedienfeld- Erweiterung.
8 Systembuchsen - Zwei redundante RJ45 Buchsen
zum Anschließen der Fernbedienfeld- ErweiterungKit an das Fernbedienfeld (siehe Abschnitt 9.3.2).
9 Konfigurationseinstellungen - Ein Reihe von
DIP-Schaltern zum Konfigurieren des Voice Alarm
Routers (siehe Kapitel 21).
10 Fernbedienfeld-Erweiterung-ID - Ein
Drehschalter, um die ID der FernbedienfeldErweiterung einzustellen (siehe Kapitel 21).
11 Triggerausgänge - Drei Triggerausgänge für
allgemeine Zwecke. Für zukünftige Verwendung.
12 Statusausgang - Ein Statusausgang zum Anzeigen
des Status des Plena Voice Alarm System an Geräten
Dritter (siehe Abschnitt 11.3.2).
13 24 V DC Eingang - Ein 24 V(DC) Eingang zum
Anschließen des Fernbedienfeld- Erweiterung an
einen Netzanschluss (siehe Abschnitt 11.3.3).
de | 61
Externe Anschlüsse
11.3.1 Fernbedienfeld
Schließen Sie die Fernbedienfeld- Erweiterung an den
Voice Alarm Controller an (siehe Abschnitt 9.3.2).
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
Abbildung 11.2: Anschluß der Stromversorgung
11.4
Technische Daten
EMV-Emission:
Gemäß EN55103-1
EMV-Störfestigkeit:
Gemäß EN55103-2
Stromverbrauch:
50 mA (Ruhezustand)
200 mA (Anzeigetest)
Abmessungen:
88 x 432 x 90 mm
Gewicht:
1,8 kg
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
12
de | 62
LBB1999/00
FernbedienfeldErweiterung- Kit
12.1
Einführung
Mit dem LBB1999/00 Voice Alarm FernbedienfeldErweiterung- Kit ist es möglich, kundenspezifische
Fernbedienfeld- Erweiterungen zu entwickeln, die an
ein Fernbedienfeld (LBB1995/00, LBB1996/00,
LBB1998/00) angeschlossen werden können. Das
Fernbedienfeld- Erweiterung- Kit bietet dieselben
Funktionen wie die LBB1997/00 Voice Alarm
Fernbedienfeld- Erweiterung.
12.2
Überblick
Siehe Abbildung 12.1 für eine Übersicht über die
Vorderseite des Fernbedienfeld- Erweiterung- Kit. Die
Rückseite des Fernbedienfeld- Erweiterung- Kit ist
gleich wie die Rückseite der LBB1997/00 Voice Alarm
Fernbedienfeld- Erweiterung (siehe Abbildung 11.1).
Plena Voice Alarm Remote Control Extension Kit
LEDS/LAMPS
200mA Max. input
GND
Power
-16dB
-6dB
0dB
Processor reset
Network
Call/EMG
Music/Spare
Call/BGM
Zone selection
LEDS/LAMPS
200mA Max. input
1 2 3 4 5 6
1 2 3 4 5 6 1 2 3 4 5 6
Zone 1~6A
Zone 1~6B
Battery
Mains
Input
Ground short
Call Zone 1
Call Zone 2
Call Zone 3
Call Zone 4
Call Zone 5
Call Zone 6
BGM Zone 6
BGM Zone 5
BGM Zone 4
BGM Zone 3
BGM Zone 2
BGM Zone 1
EMG Zone
Indicator 1~6
Abbildung 12.1: Vorder- und Rückansicht des Fernbedienfeld- Erweiterung- Kit
12.3
Installation
Das Fernbedienfeld- Erweiterung- Kit ist geeignet für
die Tischaufstellung und den Einbau in ein 19-ZollGehäuse. Es werden zwei Halterungen für den Einbau
in Gehäusen geliefert. Die Installation eines
Fernbedienfeld- Kit ist der Installation eines Voice
Alarm Controller ähnlich (siehe Abschnitt 5.2).
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
1 2 3 4 5 6
GND
Call Zone
Indicator 1~6
1 2 3 4 5 6
GND
BGM Zone
Indicator 1~6
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
12.4
Externe Anschlüsse
12.4.1 Rückseite
Die Rückseite des Fernbedienfeld- Erweiterung- Kit
weist dieselben Anschlüsse und Bedienelemente auf wie
die Rückseite der LBB1997/00 Voice Alarm
Fernbedienfeld- Erweiterung. Siehe Abschnitt 11.3 für
Anschlussdetails.
12.4.2 LEDs
An den LEDS/LAMPS-Anschlüssen auf der Vorderseite
des Fernbedienfeld- Erweiterung- Kit können die LEDs
angeschlossen werden (siehe Abbildung 10.2).
12.4.3 Lampen
An den LEDS/LAMPS-Anschlüssen auf der Vorderseite
des Fernbedienfeld- Erweiterung- Kit können Lampen
angeschlossen werden (siehe Abbildung 10.3).
12.4.4 Relais
An den LEDS/LAMPS-Anschlüssen auf der Vorderseite
des Fernbedienfeld- Erweiterung- Kit können Relais
angeschlossen werden (siehe Abbildung 10.4).
12.5
Technische Daten
EMV-Emission:
Gemäß EN55103-1
EMV-Störfestigkeit:
Gemäß EN55103-2
Stromverbrauch:
50 mA (Ruhezustand)
200 mA (Anzeigetest)
Abmessungen:
88 x 432 x 90 mm
Gewicht:
1,8 kg
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
de | 63
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
13
LBB1995/00
Feuerwehrbedienfeld
13.1
Bedienelemente, Anschlüsse
und Anzeigeelemente
Siehe Abbildung 13.1 für einen Überblick über
Bedienelemente, Anschlüsse und Anzeigen an dem
Feuerwehrbedienfeld:
1 Betriebs-LED/VU Meter - Eine kombinierte
Betriebsanzeige mit VU Meter. Die grüne LED
leuchtet auf, wenn das Feuerwehrbedienfeld an die
Stromversorgung angeschlossen wird. Das VU Meter
zeigt den Durchsagenpegel an: 0 dB (rot), -6 dB, 20 dB (gelb).
2 Notfalltaste - Ein Taste, um das System in den
Notfallstatus zu versetzen (siehe Kapitel 25).
3 Notfallbestätigung - Eine Taste, um den
Notfallstatus zu bestätigen (siehe Kapitel 25).
4 Notfall-Reset - Eine Taste, um den Notfallstatus
zurückzusetzen (siehe Kapitel 25).
5 Alarmmitteilungstaste - Eine Taste zur Auswahl
der Standardalarmmitteilung. Diese Taste ist nur im
Notfallstatus verfügbar (siehe Kapitel 25).
6 Fehlerbestätigung - Eine Taste, um den
Fehlerstatus zu bestätigen (siehe Kapitel 26).
7 Fehler-Reset - Eine Taste, um den Fehlerstatus
zurückzusetzen (siehe Kapitel 26).
8 Fehleranzeigen - Zwölf gelbe Systemfehler-LEDs
(Processor reset, Network, Call/EMG, Music/Spare,
Ground short, Input, Mains, Battery, Message,EMG
mic, RCP und Router) und zwölf gelbe
Lautsprecherlinienfehler-LEDs. Fehleranzeigen sind
nur möglich, wenn die Überwachung aktiviert ist
(siehe Abschnitt 26.4). Ist die Überwachung nicht
aktiviert, dann leuchtet die gelbe Disabled LED.
9 Anzeigetest-Taste - Eine Taste zum Testen aller
LEDs auf der Vorderabdeckung des
Feuerwehrbedienfeldes und aller angeschlossenen
Fernbedienfeld- Erweiterungen. Solange die Taste
gedrückt wird, leuchten alle LEDs (siehe Kapitel 26).
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
de | 64
10 Masseanschluss - Ein Anschluss zur Erdung des
Feuerwehrbedienfeldes.
11 Firmware-Aktualisierungsanschluss - Ein
RS232-Anschluss, um einen PC für die
Aktualisierung der Firmware der
Feuerwehrbedienfeldes anzuschließen.
12 Firmware-Aktualisierungsschalter - Ein
Schalter zur Aktualisierung der Firmware des
Feuerwehrbedienfeldes.
13 Buchsen der Fernbedienfeld-Erweiterung Zwei redundante RJ45 Buchsen zum Anschließen
der Fernbedienfeld- Erweiterungen an das
Feuerwehrbedienfeld (siehe Abschnitt 9.3.2).
14 Konfigurationseinstellungen - Eine Reihe von
DIP-Schaltern zum Konfigurieren des
Feuerwehrbedienfeldes (siehe Kapitel 20).
15 Controllerbuchsen - Eine RJ45-Buchse zum
Anschließen des Feuerwehrbedienfeldes an den
Voice Alarm Controller (LBB1990/00) (siehe
Abschnitt 9.3.1).
16 Lautstärkeregler für Notfallmikrofon - Ein
Drehknopf zum Einstellen der Lautstärke des
Notfallhandmikrofons.
17 Lautstärkeregler des
Überwachungslautsprechers - Ein Drehknopf
zum Einstellen der Lautstärke des
Überwachungslautsprechers.
18 Triggerausgänge - Drei Triggerausgänge für
allgemeine Zwecke. Für zukünftige Verwendung.
19 Statusausgänge - Drei Statusausgänge zum
Anzeigen des Status des Plena Voice Alarm System
an Geräten Dritter (siehe Abschnitt 13.2.3).
20 24 V DC Eingang - Ein 24 V(DC) Eingang zum
Anschließen des Feuerwehrbedienfeldes an einen
Netzanschluss (siehe Abschnitt 13.2.4).
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
1
2
3
4
5
Plena Fireman's Panel
7
8
Alarm
Message
Emergency
Call
6
de | 65
Disable
Fault Indicators
0 dB
Processor reset
Network
Call/EMG
Music/Spare
-6dB
-20dB
Emergency
Acknowledge
Fault
Acknowledge
Ground short
Input
Mains
Battery
Message
EMG mic
Monitor Speaker
Emergency
Reset
A
B
A
B
A
B
RCP
Router
Fault Reset
EMG mic
Indicator test
9
Plena Voice Alarm System
Fireman's Panel
Max. input power
300mA, 24V DC
S/N.
Design & Quality
The Netherlands
NO
NC
COM
NO
Termination
Monitor
RCP ID
EMG
NO
Fault
NC
Call
COM
NC
24V
DC In
COM
Power Trigger Output
1
2
3
Reserve
Controller
Monitoring
Speaker
Off
1
On
2
For service only
On
Off
EMG.
Mic
Firmware
Upgrade
Warning
This apparatus must be earthed
20
19
18
17 16
15 14
13 12
11
Abbildung 13.1: Front- und Rückansicht des Feuerwehrbedienfeldes
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
10
A035413
N663
NL-4827HG-10
Made in China
8900 199 70501
PLN-V1FP
A
B
A
B
A
B
Zone1
Zone2
Zone3
Zone4
Zone5
Zone6
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Gerät
13.2
Externe Anschlüsse
13.2.1 Voice Alarm Controller
Schließen Sie das Feuerwehrbedienfeld an den Voice
Alarm Controller an (siehe Abschnitt 5.3.5).
13.2.2 Fernbedienfeld- Erweiterungen
Das Fernbedienfeld hat 1 Buchse für FernbedienfeldErweiterungen (LBB1997/00, LBB1999/00).
Verwenden Sie geschirmtes Cat-5 Ethernet-Kabel mit
RJ45-Steckern, um eine Fernbedienfeld- Erweiterung
an das Fernbedienfeld anzuschließen. Falls für das
System mehr als 1 Fernbedienfeld- Erweiterung
notwendig ist, verwenden Sie die Systembuchsen an der
Fernbedienfeld- Erweiterung, um Durchschleifverbindungen herzustellen. Siehe Abschnitt 9.3.2 für
Anschlussdetails.
13.2.3 Kontakte der Statusausgänge
Das Fernbedienfeld verfügt über 3 Kontakte für die
Statusausgänge, um den aktuellen Systemstatus
anzuzeigen. Der Vorgang zum Anschließen der
Statusausgänge ist derselbe, wie der Vorgang zum
Anschließen der Statusausgänge an den Voice Alarm
Controller (siehe Abschnitt 5.3.11).
13.2.4 Leistung
Der Vorgang zum Anschließen des
Feuerwehrbedienfeldes an den Netzanschluss ist
derselbe, wie der Vorgang zum Anschließen
einesFernbedienfeldes an den Netzanschluss (siehe
Abschnitt 9.3.4).
13.3
Technische Daten
EMV-Emission:
Gemäß EN55103-1
EMV-Störfestigkeit:
Gemäß EN55103-2
Stromverbrauch:
150 mA (Ruhezustand)
400 mA (Anzeigetest)
Abmessungen:
132,5 x 430 x 90 mm
Gewicht:
2,2 kg
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
de | 66
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Konfiguration
Abschnitt 3 - Konfiguration
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
de | 67
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Konfiguration
14
Einführung
Einer Reihe von Funktionen des Plena Voice Alarm
Systems werden über die Hardware konfiguriert, wie
z. B. DIP-Schalter und Lautstärkeregler. Andere Teile
des Systems müssen unter Verwendung der Plena Voice
Alarm System Konfigurationssoftware konfiguriert
werden. Eine Beschreibung dieser Software ist nicht das
Ziel der Installations- und Bedienungsanleitungen. Die
Installations- und Bedienungsanleitungen beschreiben
nur die Hardwarekonfiguration eines Plena Voice
Alarm System.
Hinweis
Siehe das Software- Konfigurationshandbuch
(9922 141 1038x) für weitere Informationen zur
Konfigurationssoftware.
Es wird empfohlen, die Hardwarekonfiguration des
Systems vor der Softwarekonfiguration durchzuführen.
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
de | 68
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Konfiguration
15
15.1
Systemeinstellungen
Einführung
Die Systemeinstellungen werden mit den DIP-Schaltern
auf der Rückseite des Voice Alarm Controller
konfiguriert (siehe Abbildung 15.1). Standardgemäß
befinden sich alle Schalter in der OFF Position.
Monitor
APR mode
Supervision
2ch operation
Reserved
Off
On
Abbildung 15.1: DIP-Schalter für die
Systemeinstellungen
Tabelle 15.1: DIP-Schalter für die
Systemeinstellungen
DIP-Schalter Beschreibung
Monitor
Schaltet den
Überwachungslautsprecher ein (ON)
und aus (OFF).
Siehe Abschnitt 15.2.
APR mode
Schaltet den Modus AsiatischPazifische Region ein (ON) und aus
(OFF). Siehe Abschnitt 15.3.
Supervision
Schaltet Überwachung ein (ON) und
aus (OFF). Siehe Abschnitt 15.4.
2ch operation Schaltet den 2-Kanal-Betrieb ein
(ON) und aus (OFF).
Siehe Abschnitt 15.5.
Reserved
Belegt. Dieser DIP-Schalter muss
sich immer in der OFF Position
befinden.
15.2
15.3
de | 69
APR-Modus
Wenn der APR mode Schalter (siehe Abbildung 15.1)
sich in der ON Position befindet, dann befindet sich das
System im Modus Asiatisch-Pazifische Region (APR).
Im APR-Modus wird das System gemäß den
Evakuierungsnormen der Asiatisch-Pazifischen Region
betrieben. Im APR-Modus:
• Die Prioritätsstufe des Notfall-Triggereingangs ist
immer 14.
• Notfall- und Ruf-Triggereingänge gleicher Zonen
bilden Paare. Die Einstellungen des NotfallTriggereingangs (mit Software konfigurierbar) gelten
für beide.
• Die Notfall-Triggereingänge werden nie überwacht.
• Wenn ein Notfall-Triggereingang aktiviert ist,
schaltet das System auf den Notfallstatus. Der Voice
Alarm Controller startet außerdem automatisch eine
Vor-Notfallankündigung und eine Alarmmitteilung
(über Software konfigurierbar).
• Wenn ein Ruf-Triggereingang aktiviert ist, schaltet
das System in den Notfallstatus. Der Voice Alarm
Controller startet nicht automatisch eine VorNotfallankündigung und eine Alarmmitteilung.
• Die rote LED, die während des normalen Betriebs
anzeigt, dass der Bereich für eine Notfalldurchsage
ausgewählt ist (siehe Abbildung 5.1, Nr. 5), zeigt an,
dass ein Notfall-Triggereingang aktiv ist.
• Die grüne LED, die während des normalen Betriebs
anzeigt, dass im Bereich eine Rufdurchsage
abgespielt wird (siehe Abbildung 5.1, Nr. 5), zeigt an,
dass in diesem Bereich eine Notfalldurchsage
abgespielt wird.
• Die Prioritätsstufe des Notfallmikrofons des Voice
Alarm Controller ist immer 16.
• Wenn der Notfallschalter (siehe Abbildung 5.1, Nr.
12) auf der Vorderseite des Voice Alarm Controller
gedrückt wird, wird automatisch eine
Alarmdurchsage gestartet. Diese Durchsage wird
automatisch wiederholt.
Monitor
Wenn sich der Monitor-Schalter (siehe Abbildung 15.1)
in der ON Position befindet, ist der interne
Überwachungslautsprecher im Voice Alarm Controller
eingeschaltet. Die Lautstärke des Überwachungslautsprechers wird mit dem Monitoring Speaker
Lautstärkeregler (siehe Abbildung 5.1, Nr. 36) geregelt.
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
15.4
Überwachung
Wenn der Supervision-Schalter (siehe Abbildung 15.1)
sich in der ON Position befindet, ist die Überwachung
eingeschaltet. Befindet er sich in der OFF Position, dann
ist die Überwachung deaktiviert. Siehe Kapitel 16 für
weitere Informationen zur Überwachung.
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Konfiguration
15.5
1-Kanal- und 2-Kanal-Betrieb
15.5.1 Einführung
Befindet sich der 2ch operation-Schalter (siehe
Abbildung 15.1) in der ON Position, wird das System im
2-Kanal-Modus betrieben. Befindet sich der 2ch
operation-Schalter in der OFF Position, wird das System
im 1-Kanal-Modus betrieben.
15.5.2 1-Kanal-Modus
15.5.2.1 Voice Alarm Controller
Im 1-Kanal-Modus werden alle Durchsagen und BGM
über den internen Verstärker des Voice Alarm
Controller verstärkt. Falls erwünscht, kann ein externer
Verstärker für die Reserveumschaltung angeschlossen
werden (siehe Abschnitt 5.3.4). Im 1-Kanal-Modus
unterbrechen alle Durchsagen die BGM.
Tabelle 15.2: 1-Kanal-Modus, Voice Alarm Controller
Verstärker
Funktion
Intern
BGM-/Rufverstärker
Extern
Nicht angeschlossen/
Reserveverstärker
15.5.2.2 Voice Alarm Router
Ein oder zwei externe Verstärker können an einen
Voice Alarm Router angeschlossen werden, um die
Systemleistung zu erhöhen (siehe Abschnitt 5.3.4).
Im 1-Kanal-Modus:
• Der externe Verstärker 1 des Voice Alarm Routers
wird verwendet, um den internen Verstärker des
Voice Alarm Controller bei der Verstärkung von
Durchsagen und Hintergrundmusik zu unterstützen.
• Der externe Verstärker 2 des Voice Alarm Routers
wird für die Umschaltung verwendet.
Tabelle 15.3: 1-Kanal-Modus, Voice Alarm Router
Verstärker
Funktion
1
BGM-/Rufverstärker
2
Nicht angeschlossen/
Reserveverstärker
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
de | 70
15.5.3 2-Kanal-Modus
15.5.3.1 Voice Alarm Controller
Im 2-Kanal-Modus wird die BGM über den internen
Verstärker des Voice Alarm Controller verstärkt. Die
Durchsagen werden vom externen Verstärker verstärkt,
der am Voice Alarm Controller angeschlossen ist (siehe
Abschnitt 5.3.4). Ist der externe Verstärker fehlerhaft,
werden die Durchsagen vom internen Verstärker
verstärkt. Im 2-Kanal-Modus unterbrechen die
Durchsagen die BGM nicht.
Tabelle 15.4: 2-Kanal-Modus, Controller
Verstärker
Funktion
Intern
BGM/Reserveverstärker
Extern
Rufverstärker
15.5.3.2 Voice Alarm Router
Ein oder zwei externe Verstärker können an einen
Voice Alarm Router angeschlossen werden, um die
Systemleistung zu erhöhen (siehe Abschnitt 5.3.4).
Im 2-Kanal-Modus:
• Der externe Verstärker 1 des Voice Alarm Routers
wird verwendet, um den internen Verstärker des
Voice Alarm Controller zu unterstützen.
• Der externe Verstärker 2 des Voice Alarm Routers
wird verwendet, um den externen Verstärker des
Voice Alarm Controller bei der Verstärkung von
Durchsagen und Hintergrundmusik zu unterstützen.
Tabelle 15.5: 2-Kanal-Modus, Router
Verstärker
Funktion
1
BGM/Reserveverstärker
2
Rufverstärker
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Konfiguration
16
16.1
Überwachung
16.2
Einführung
Wenn der Supervision-Schalter (siehe Abbildung 15.1)
sich in der ON Position befindet, ist die Überwachung
eingeschaltet. Befindet er sich in der OFF Position, dann
ist die Überwachung deaktiviert.
Hinweis
Überwachung ist nur für Systeme notwendig,
welche die Evakuierungsnorm IEC 60849
erfüllen müssen. Wenn das System diese Norm
nicht erfüllen muss, lassen Sie den Schalter in
der OFF Position.
Wenn sich der Supervision-Schalter in der OFF Position
befindet, leuchtet die Disabled-Anzeige auf der
Vorderseite des Voice Alarm Controller (siehe
Abbildung 16.1), um anzuzeigen, dass die Überwachung
ausgeschaltet ist.
Fault Indicators
0 dB
-6dB
-20dB
Disabled
A
Processor reset
Network
Call/EMG
Music/Spare
Ground short
Input
Mains
Battery
Message
EMG mic
RCP
Router
B
Zone1
Zone2
Zone3
Zone4
Zone5
Zone6
Abbildung 16.1: Disabled Anzeige
Wenn sich der Überwachungsschalter in der Position
ON befindet, leuchtet eine Anzeige auf, falls eine
überwachte Funktion ausfällt (siehe Abschnitt 26).
Verwenden Sie die Konfigurationssoftware, um die zu
überwachenden Funktionen ein- und auszuschalten.
Hinweis
Siehe das Software- Konfigurationshandbuch
(9922 141 1038x) für weitere Informationen zur
Konfigurationssoftware.
de | 71
Prozessor-Reset
Wenn die Überwachung eingeschaltet ist (siehe
Abschnitt 16.1), wird der Prozessor des Voice Alarm
Controller von einem Watchdog überwacht. Wird der
Watchdog ausgelöst, leuchtet die Processor reset
Anzeige auf der Vorderseite des Voice Alarm
Controller auf. Darauf wird der Programmspeicher
überprüft, und der Prozessor nimmt innerhalb von 10
Sekunden wieder den Betrieb auf. Die Anzeige bleibt
an, bis der Fehler erkannt und behoben ist.
16.3
Netzwerk
Wenn die Überwachung aktiviert und die
Netzüberwachung eingeschaltet ist (siehe Abschnitt
16.1), werden die Verbindungen zwischen dem Voice
Alarm Controller, den Voice Alarm Routern und den
Fernbedienfeldern überwacht. Wenn irgendein Voice
Alarm Router oder ein Fernbedienfeld während der
Netzüberprüfung fehlt, wird ein Netzfehler gemeldet.
16.4
Leistungsverstärker
Wenn die Überwachung aktiviert und die
Rufverstärkerüberwachung eingeschaltet ist (siehe
Abschnitt 16.1), werden die Rufverstärker des Systems
überwacht. Wenn die Überwachung aktiviert und die
BMG/Reserveverstärkerüberwachung eingeschaltet ist
(siehe Abschnitt 16.1), werden die BMG- und
Reserveverstärker des Systems überwacht.
16.5
Erdschluss
Wenn die Überwachung aktiviert und die
Erdschlussüberwachung eingeschaltet ist (siehe
Abschnitt 16.1), kann das System die Lautsprecherlinien
des Systems jederzeit auf Erdschluß überwachen. Die
Erdschlussüberwachung kann mit der Konfigurationssoftware für jede Lautsprecherlinie ein- und
ausgeschaltet werden.
Hinweis
Siehe das Software- Konfigurationshandbuch
(9922 141 1038x) für weitere Informationen zur
Konfigurationssoftware.
Wird ein Leckstrom von > 30 + 15 mA in einer Linie
entdeckt, gilt diese als fehlerhaft.
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Konfiguration
16.6
Notfall-Triggereingänge
Wenn die Überwachung aktiviert und die
Eingangsüberwachung eingeschaltet ist (siehe Abschnitt
16.1), kann das System die Notfall-Triggereingänge
überwachen. Die Überwachung kann mit der
Konfigurationssoftware für jeden Notfall-Triggereingang
ein- und ausgeschaltet werden.
Hinweis
Siehe das Software- Konfigurationshandbuch
(9922 141 1038x) für weitere Informationen zur
Konfigurationssoftware.
16.7
Netzspannung
Wenn die Überwachung aktiviert und die
Netzspannungsüberwachung eingeschaltet ist (siehe
Abschnitt 16.1), wird die Verfügbarkeit der
Netzspannung überwacht.
16.8
16.11 Linienüberwachung
16.11.1 Einführung
Wenn die Überwachung aktiviert und die
Linienüberwachung (siehe Abschnitt 16.1) eingeschaltet
ist, werden alle Lautsprecherlinien überwacht. Die
Linienüberwachung besteht aus:
• Impedanzüberwachung (siehe Abschnitt 16.11.2).
• Erdschlussüberwachung (siehe Abschnitt 16.11.3).
16.11.2 Impedanzüberwachung
Wenn die Linienüberwachung eingeschaltet ist, misst
der Voice Alarm Controller alle 90 Sekunden die
Impedanz aller Lautsprecherlinien (Standardwert). Die
Referenzwerte für die Impedanzüberwachung werden
während der Systemkalibrierung im Voice Alarm
Controller gespeichert (siehe Abschnitt 22.3). Wird eine
Differenz von > 15% (Standardwert) zwischen der
gemessenen Linienimpedanz und dem Referenzwert
gemessen, gilt die Linie als fehlerhaft.
Batterie
Wenn die Überwachung aktiviert und die
Batterieüberwachung eingeschaltet ist (siehe Abschnitt
16.1), wird die Verfügbarkeit der Notstromversorgung
überwacht.
16.9
de | 72
Hinweis
Die Standardwerte können mit der
Konfigurationssoftware geändert werden.
Durchsagenüberwachung
Wenn die Überwachung aktiviert und die
Durchsagenüberwachung aktiviert ist (siehe Abschnitt
16.1), wird der interne Message Manager des Voice
Alarm Controller überwacht. Die
Durchsagenüberwachung besteht aus der Überwachung
des Wave-Players mittels einer Prüfsumme und der
Überwachung des Audiopfads mittels eines Pilottons.
16.10 Notfallmikrofon
Wenn die Überwachung aktiviert und die
Notfallmikrofonüberwachung eingeschaltet ist (siehe
Abschnitt 16.1), werden der Audiopfad und der PTTSchalter des Notfallmikrofons von der Kapsel bis zum
Anschluss an den Voice Alarm Controller überwacht.
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
Hinweis
Siehe das Software- Konfigurationshandbuch
(9922 141 1038x) für weitere Informationen zur
Konfigurationssoftware.
16.11.3 Kurzschlussüberwachung
Wenn die Linienüberwachung eingeschaltet ist,
überwacht der Voice Alarm Controller kontinuierlich
alle Lautsprecherlinien im System auf Kurzschlüsse.
Wird ein Kurzschluss entdeckt, wird der Linienausgang
der kurzgeschlossenen Linie isoliert und über 200 m
abgeschaltet. Das System bleibt betriebsbereit. Ist die
Linie dualredundant angeschlossen (A und B), bleibt der
nicht kurzgeschlossene Linienausgang ebenfalls
betriebsfähig.
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Konfiguration
17
Voice Alarm Controller
17.1
VOX-Konfiguration
17.1.1
Einführung
Der Quelltyp, der am Mic/Line-Eingang mit VOXFunktion angeschlossen ist, wird mit dem Mic/LineWahlschalter auf der Rückseite des Voice Alarm
Controller eingestellt (siehe Abbildung 17.1).
• Ist die Quelle ein Mikrofon, stellen Sie den
Wahlschalter auf die Mic Position.
• Ist die Quelle eine Linie, stellen Sie den
Wahlschalter auf die Line Position.
Vox
Speech filter
Phantom power
Mic/Line
Off
On
Abbildung 17.1: VOX Auswahlschalter für die
Eingangsquelle
Der Mic/Line Eingang mit VOX-Funktion wird mit den
DIP-Schaltern auf der Rückseite des Voice Alarm
Controller konfiguriert (siehe Abbildung 17.2).
Standardgemäß befinden sich alle Schalter in der OFF
Position.
Off
On
Abbildung 17.2: VOX-Einstellungen
Die Einstellungen, die mit den DIP-Schaltern
durchgeführt werden können, werden in einer Tabelle
auf der Rückseite des Voice Alarm Controller erklärt
(siehe Abbildung 17.3).
Off
Die Lautstärke des Mic/Line-Eingangs mit VOXFunktion wird mit dem VOX-Lautstärkeregler
eingestellt (siehe Abbildung 17.4).
Vox
Speech filter
Phantom power
Mic/Line
Off
On
Abbildung 17.4VOX-Lautstärkeregler
17.1.2
Vox
Wenn sich der Vox-Schalter in der OFF-Position
befindet, wird der Eingang aktiviert, wenn die
Spannung des Quellsignals über dem angegebenen
Grenzwert liegt. Befindet sich der Vox-Schalter in der
ON-Position, wird der Eingang aktiviert, wenn der
Triggereingang des VOX Switch geschlossen ist (siehe
auch Abschnitt 5.3.9).
17.1.3
Sprachfilter
Befindet sich der Speech filter-Schalter in der
OFF-Position, wird ein Sprachfilter für den Mic/LineEingang mit VOX-Funktion aktiviert. Der Sprachfilter
verbessert die Sprachverständlichkeit durch
Abschneiden der niedrigen Frequenzen.
17.1.4
Phantomspeisung
Befindet sich der Phantom power-Schalter in der
ON-Position, wird eine Phantomspeisung aktiviert.
Dieser Schalter darf nur in die ON-Position gestellt
werden, wenn die Quelle ein Mikrofon ist, das eine
Phantomspeisung benötigt. Handelt es sich bei der
Quelle nicht um ein Mikrofon oder akzeptiert dieses
keine Phantomspeisung, lassen Sie den Schalter in der
OFF-Position.
Vox
Speech filter
Phantom power
Mic/Line
de | 73
On
1 VOX activate by mic.
VOX activate by VOX Switch
2 Speech filter
Flat
3 Phantom power Off
Phantom power On
Abbildung 17.3: VOX-Einstellungstabelle
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Konfiguration
18
Voice Alarm Router
18.1
Einführung
Die Voice Alarm Routers sind mit einem IDWahlschalter und einen DIP-Schalter konfiguriert (siehe
Abbildung 18.1).
Router
Termination
In
Firmware upgrade
ID
Off
Out
On
Booster 2
1...9
Firmware Upgrade
Abbildung 18.1: Routereinstellungen
18.2
Router-ID
Die ID des Voice Alarm Routers wird mit einem
ID-Wahlschalter eingestellt. Jeder Voice Alarm Router
muss eine einmalige ID aufweisen (1 bis 9 ). Verwenden
Sie einen kleinen Schraubenzieher, um den Pfeil in die
korrekte Position zu drehen.
18.3
Termination-Schalter
(Abschlussschalter)
Der letzte Voice Alarm Router in einer Sequenz von
durchgeschleiften Routern muss immer abgeschlossen
werden. Stellen Sie den Termination-Schalter nur für
diese Voice Alarm Router in dieON-Position.
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
de | 74
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Konfiguration
19
Sprechstelle
19.3
de | 75
Empfindlichkeit
Die Empfindlichkeit der Sprechstellen wird mit den
Schaltern 5 und 6 eingestellt (siehe Tabelle 19.2).
19.1
Einführung
Die Sprechstellen werden mittels des DIP-Schalters auf
der Unterseite konfiguriert (siehe Abbildung 19.1).
ON
1 2 3 4 5 6 7 8
Abbildung 19.1: Sprechstellen DIP-Schalter
Tabelle 19.1: Sprechstellen DIP-Schalter
DIP-Schalter Beschreibung
1, 2, 3, 4
Definiert die ID der Sprechstelle.
Siehe Abschnitt 19.2.
5, 6
Definiert die Empfindlichkeit der
Sprechstelle. Siehe Abschnitt 19.3.
7
Schaltet den Sprachfilter ein (ON)
und aus (OFF).
Siehe Abschnitt 19.4.
8
Schaltet die Terminierung ein (ON)
und aus (OFF).
Siehe Abschnitt 19.5.
19.2
Sprechstellen-ID
Die ID der Sprechstelle wird mit den Schaltern 1 bis 4
eingestellt. Jede Sprechstelle muss eine einmalige ID
(1 bis 9) aufweisen.
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
Tabelle 19.2: Empfindlichkeit der Sprechstelle
Empfindlichkeit
Schalter 5
Schalter 6
-15 dB
OFF
OFF
0 dB
OFF
ON
6 dB
ON
OFF
Belegt
ON
ON
19.4
Sprachfilter
Befindet sich der Schalter 7 in der ON-Position, wird ein
Sprachfilter für die Sprechstelle aktiviert. Der
Sprachfilter verbessert die Sprachverständlichkeit durch
Abschneiden der niedrigen Frequenzen.
19.5
Terminierung
Die letzte Sprechstelle in der Sequenz durchgeschleifter
Sprechstellen muss immer terminiert werden. Stellen
Sie Schalter 8 nur für diese Sprechstellen in die ONPosition.
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Konfiguration
20
Fernbedienfeld
20.1
Einführung
Die Fernbedienfelder werden anhand eines
DIP-Schalters konfiguriert (siehe Abbildung 20.1).
Abbildung 20.1: Einstellungen der Fernbedienfelder
20.2
Fernbedienfeld-ID
Die ID des Fernbedienfeldes wird anhand des RCP
ID-Schalters eingestellt. Die ID der Fernbedienfelder
muss dieselbe sein, wie die Zahl der Remote Control
Panel-Verbindung des Voice Alarm Controller, an den
die Fernbedienfelder angeschlossen ist (1 bis 2). Die
Priorität der Maßnahmen, die über das Fernbedienfeld
mit ID 1 gestartet werden, ist höher als die der
Maßnahmen, die über das Fernbedienfeld mit ID 2
gestartet werden.
20.3
Monitor
Wenn sich der Monitor-Schalter in der ON-Position
befindet, ist der interne Überwachungslautsprecher des
Fernbedienfeldes im Voice Alarm Controller
eingeschaltet. Die Lautstärke des Überwachungslautsprechers wird anhand des Monitoring SpeakerLautstärkereglers auf der Rückseite des
Fernbedienfeldes eingestellt.
20.4
Termination-Schalter
(Abschlussschalter)
Falls keine Fernbedienfeld- Erweiterungen an dem
Fernbedienfeld angeschlossen sind, muss der
Termination-Schalter auf der ON-Position sein.
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
de | 76
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Konfiguration
21
FernbedienfeldErweiterung
21.1
Einführung
Die Fernbedienfeld- Erweiterungen werden mit einem
ID-Wahlschalter und einen DIP-Schalter konfiguriert
(siehe Abbildung 21.1).
3
Termination
ID
34
Off
RCP ext. In
RCP ext.
On
89
5 67
12
1...9
Abbildung 21.1: Einstellungen des Fernbedienfeldes
21.2
Fernbedienfeld- ErweiterungID
Die ID der Fernbedienfeld- Erweiterungwird mit einem
ID-Wahlschalter eingestellt. Die FernbedienfeldErweiterung steuert nur den Voice Alarm Router, der
dieselbe ID hat. Jede Fernbedienfeld- Erweiterung, die
an dem selben Fernbedienfeldangeschlossen ist, muss
außerdem eine einmalige ID (1 bis 9) aufweisen.
21.3
Termination-Schalter
(Abschlussschalter)
Die letzte Fernbedienfeld- Erweiterung in einer Sequenz
durchgeschleifter Fernbedienfeld- Erweiterungen muss
immer abgeschlossen worden sein. Stellen Sie den
Termination-Schalter nur für diese FernbedienfeldErweiterung in dieON-Position.
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
de | 77
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Konfiguration
Absichtlich frei gelassen.
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376
de | 78
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Bedienung
Abschnitt 4 - Bedienung
Bosch Sicherheitssysteme | 2005-05 | 9922 141 10376de
de | 79
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Bedienung
22
Ein- und Ausschalten
Hinweis
Es wird angenommen, dass sich der APR
mode-Schalter (siehe Abschnitt 15.3) in der
OFF-Position befindet.
22.1
de | 80
Ist Netzspannung oder eine Notstromversorgung
verfügbar, leuchtet die Stromanzeige auf der
Vorderseite des Voice Alarm Controller (siehe
Abbildung 22.2). Enthält das System eine Sprechstelle,
leuchtet die Betriebsanzeige der Sprechstellen ebenfalls
(siehe Abbildung 7.1, Nr. 1). Alle angeschlossenen
Fernbedienfelder und Fernbedienfeld- Erweiterungen
werden außerdem vom Voice Alarm Controller
eingeschaltet.
Voice Alarm Controller
Fault Indicators
22.1.1 Einschalten
0 dB
Stellen Sie den Power-Schalter auf der Rückseite des
Voice Alarm Controller (siehe Abbildung 22.1) in die IPosition.
115V~
-6dB
-20dB
Disabled
A
Processor reset
Network
Call/EMG
Music/Spare
Ground short
Input
Mains
Battery
Message
EMG mic
RCP
Router
B
Zone1
Zone2
Zone3
Zone4
Zone5
Zone6
Abbildung 22.2: Betriebsanzeige
230V~
Apparatus delivered
Connected for 230V~
Power
Abbildung 22.1: Netzschalter
Hinweis
Wenn das System zum ersten Mal eingeschaltet
wird und die Überwachung aktiviert ist, müssen
Sie das System kalibrieren (siehe Abschnitt
22.3).
22.1.2 Ausschalten
Stellen Sie den Power-Schalter des Voice Alarm
Controller (siehe Abbildung 22.1) in die O-Position.
Bosch Sicherheitssysteme | 2005-05 | 9922 141 10376de
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Bedienung
22.2
Voice Alarm Router
22.2.1 Einschalten
Stellen Sie den Power-Schalter auf der Rückseite des
Voice Alarm Routers in die I-Position.
22.2.2 Ausschalten
Stellen Sie den Power-Schalter auf der Rückseite des
Voice Alarm Routers in die O-Position.
22.3
Kalibrierung
Die Kalibrierung ist erforderlich für eine korrekte
Überwachung der Lautsprecherlinienimpedanz (siehe
Abschnitt 16.11). Um das System zu kalibrieren, müssen
Sie den Kalibrierungsschalter auf der Rückseite des
Voice Alarm Controllers drücken (siehe Abbildung 5.1,
Nr. 24). Das System muss kalibriert werden:
• Wenn der Voice Alarm Controller zum ersten Mal
eingeschaltet wird.
• Wenn ein Voice Alarm Router zum ersten Mal
eingeschaltet wird.
• Wenn die angeschlossenen Lautsprecher
ausgetauscht werden.
• Wenn Lautsprecher hinzugefügt worden sind.
• Wenn die Einstellungen der angeschlossenen
Lautsprecher geändert worden sind.
Bosch Sicherheitssysteme | 2005-05 | 9922 141 10376de
de | 81
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Bedienung
23
Hintergrundmusik
23.1
Einführung
Die Hintergrundmusik (BGM) wird anhand der BGMRegler auf der Vorderseite des Voice Alarm Controller,
des Voice Alarm Routers und ihrer Fernbedienfelder
und Fernbedienfeld- Erweiterungen gesteuert. Gehen
Sie folgendermaßen vor, um die BGM zu steuern:
1 Wählen Sie die BGM-Quelle (siehe Abschnitt 23.2).
2 Wählen Sie die Zonen (siehe Abschnitt 23.3).
23.2
Wählen Sie eine BGM-Quelle
Wählen Sie die BGM-Quelle mit der Select-Taste auf
der Vorderseite des Voice Alarm Controller aus (siehe
Abbildung 23.1). Eine grüne LED zeigt die ausgewählte
Quelle an.
• Ist die Quelle ein CD-Player oder ein Tuner, der an
den CD/Tuner-Eingang angeschlossen ist, wählen Sie
CD/Tuner aus.
• Handelt es sich bei der Quelle um eine Hilfsquelle,
die an den Aux-Eingang angeschlossen ist, wählen
Sie Aux aus.
23.3
de | 82
Zonen auswählen
Die BMG wird mit den Zone select-Tasten am Voice
Alarm Controller, (siehe Abbildung 23.2), am Voice
Alarm Router, den Fernbedienfeldern und
Fernbedienfeld- Erweiterungen in die Zonen verteilt.
Eine grüne LED zeigt die Zonen an, in denen die BGM
abgespielt wird.
• Ist die Zone select-Anzeige ausgeschaltet ist, wird
keine BGM in dieseZone übertragen. Drücken Sie
die Zone select-Taste, um BGM in diese Zonen zu
übertragen.
• Ist die Zone select-Anzeige an, wird BGM in diese
Zone übertragen. Drücken Sie die Zone select-Taste,
um BGM in diese Zone zu übertragen.
Zone select
Select
CD/Tuner
-
+
-
+
Aux
0
Abbildung 23.2: Wahlschalter für die BGM-Zone
Zone select
Select
CD/Tuner
-
+
-
+
Aux
0
Abbildung 23.1: Wahlschalter für die BGM-Quelle
23.3.1 Einstellen der Lautstärke
Der Voice Alarm Controller hat zwei Arten von
Reglern für die Einstellung der BGM-Lautstärke (siehe
Abbildung 23.3). Die Gesamtlautstärke (maximale
Lautstärke) der BGM-Quelle wird mit dem MasterLautstärkeregler eingestellt, der sich unterhalb des
BGM-Quellen-Auswahlschalters (Select befindet, siehe
Abbildung 23.1). In jeder Zone, die am Voice Alarm
Controller angeschlossen ist, kann die lokale Lautstärke
mit den Zonenlautstärkereglern eingestellt werden, die
sich unterhalb der Zonenauswahlschalter (Zone select
befinden, siehe Abbildung 23.2).
Zone select
Select
CD/Tuner
-
+
-
+
Aux
0
Abbildung 23.3: BGM-Lautstärkeregler
Bosch Sicherheitssysteme | 2005-05 | 9922 141 10376de
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Bedienung
Die lokale Lautstärke in den Zonen, die an Voice Alarm
Routern angeschlossen sind, muss anhand der lokalen
Lautstärkeregler eingestellt werden.
23.3.2 Einstellen der Frequenzen
Der Voice Alarm Controller verfügt über zwei
Drehknöpfe zum Einstellen des BGM-Klangs (siehe
Abbildung 23.4).
• Verwenden Sie den oberen Drehknopf, um die
hohen Töne bzw. Frequenzen der BGM einzustellen.
• Verwenden Sie den unteren Drehknopf, um die
Bässe bzw. niedrigen Frequenzen der BGM
einzustellen.
Zone select
Select
CD/Tuner
-
+
-
+
Aux
0
Abbildung 23.4: BGM-Klangregler
Bosch Sicherheitssysteme | 2005-05 | 9922 141 10376de
de | 83
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Bedienung
24
24.1
Rufdurchsagen
Einführung
Rufdurchsagen können nur mit Sprechstellen
durchgegeben werden. Es ist nicht möglich, ein
Notfallhandmikrofon für Rufdurchsagen zu verwenden.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine Rufdurchsage
durchzugeben:
1 Wählen Sie die Zonen (siehe Abschnitt 24.2).
2 Machen Sie die Durchsage (siehe Abschnitt 24.2.1).
Hinweis
Es ist auch möglich, Rufdurchsagen mittels RufTriggereingänge zu verteilen. Wenn ein RufTriggereingang aktiviert ist, übernimmt das
System automatisch die Maßnahme, die mit der
Konfigurationssoftware programmiert ist.
Hinweis
Siehe das Software- Konfigurationshandbuch
(9922 141 1038x) für weitere Informationen zur
Konfigurationssoftware.
Bosch Sicherheitssysteme | 2005-05 | 9922 141 10376de
24.2
de | 84
Zonen auswählen
Wählen Sie die Zonen, in denen die Rufdurchsage
durchgegeben werden muss, mit den
Zonenauswahltasten an der Sprechstelle oder über das
Tastenfeld aus. Eine grüne LED zeigt die Zonen an, in
denen die Rufdurchsage durchgegeben wird.
• Ist die Anzeige einer Taste aus, ist diese Zone nicht
ausgewählt. Sie wählen die Zone mit einem
Tastendruck.
• Ist die Anzeige einer Taste an, ist diese Zone
ausgewählt. Sie deaktivieren die Zone mit einem
Tastendruck.
Hinweis
Die Zonenauswahltasten der Sprechstellen und
Sprechstellentastenfelder müssen mit der
Konfigurationssoftware konfiguriert werden.
Hinweis
Siehe das Software- Konfigurationshandbuch
(9922 141 1038x) für weitere Informationen zur
Konfigurationssoftware.
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Bedienung
24.2.1 Eine Durchsage machen
Drücken Sie die Sprechtaste (PTT) an der Sprechstelle,
um eine Durchsage zu machen (siehe Abbildung 24.1).
Die Durchsage wird nur in den ausgewählten Zonen
übertragen (siehe Abschnitt 24.2).
Plena
Abbildung 24.1: PTT-Taste und Anzeigen
Die LEDs über den PTT-Tasten liefern Informationen
über den Status der Sprechstelle (siehe Tabelle 24.1).
Tabelle 24.1: Statusanzeigen der Sprechstelle
Anzeige
Position
Beschreibung
Gelb
Links
Beschäftigt
Grün
Mitte
Sprechen
Rot
Rechts
System im Notfallstatus,
Sprechstelle ausgeschaltet.
Bosch Sicherheitssysteme | 2005-05 | 9922 141 10376de
de | 85
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Bedienung
25
25.1
Notfallstatus
Einführung
Notfalldurchsagen können nur im Notfallstatus des
Systems durchgeführt werden. Siehe Abschnitt 25.2 für
Informationen über den Übergang in den Notfallstatus.
Im Notfallstatus ist es möglich, die folgenden
Notfalldurchsagen durchzuführen:
• Live gesprochene Durchsagen mit dem
Notfallmikrofon des Voice Alarm Controller oder
Fernbedienfeldern (siehe Abschnitt 25.5).
25.2
de | 86
Übergang in den Notfallstatus
Um in den Notfallstatus überzugehen, drücken Sie den
Notfallschalter auf der Vorderseite des Voice Alarm
Controller oder der Fernbedienfelder(siehe Abbildung
25.1). Die rote LED, die in dem Schalter integriert ist,
leuchtet. Es kann auch in den Notfallstatus
übergegangen werden, indem die Emergency-Taste auf
dem Feuerwehrbedienfeld gedrückt wird.
Alert message
All call
Alarm message
Indicator test
EMG mic
Hinweis
Es ist nicht möglich, Pausensignale oder
Sprachmitteilungen mit der Sprechstelle
durchzuführen, wenn sich das System im
Notfallstatus befindet, weil die Sprechstelle
automatisch deaktiviert wird, sobald das System
in den Notfallstatus übergeht.
•
•
Die Standardwarnmeldung (siehe Abschnitt 25.5.4).
Die Standardalarmmeldung (siehe Abschnitt 25.5.5).
Hinweis
Es ist auch möglich, Notfalldurchsagen mittels
Notfall-Triggereingänge zu verteilen. Wenn ein
Notfall-Triggereingang aktiviert ist, geht das
System automatisch in den Notfallstatus über
und übernimmt die Maßnahme, die mit der
Konfigurationssoftware programmiert ist.
Hinweis
Siehe das Software- Konfigurationshandbuch
(9922 141 1038x) für weitere Informationen zur
Konfigurationssoftware.
Abbildung 25.1: Notfalltaste
Beim Übergang in den Notfallstatus, wird ein Piepton
ausgelöst, und der EMG-Statusausgangskontakt wird
geschlossen.
Hinweis
Siehe Abschnitt 25.4 für Informationen über das
Auslösen des Notfallstatus.
25.3
Bestätigen des Notfallstatus
Der Piepser kann nach Bestätigen des Notfallstatus mit
der EMG Ack-Taste auf dem Voice Alarm Controller
und den Fernbedienfeldern ausgeschaltet werden (siehe
Abbildung 25.2). Der Piepton kann auch ausgeschaltet
werden, indem der Notfallstatus anhand der Emergency
Acknowledge-Taste auf dem Feuerwehrbedienfeld
bestätigt wird.
Fault
EMG
Ack
Zone select
Reset
Zone1
Abbildung 25.2: EMG Ack-Taste
Bosch Sicherheitssysteme | 2005-05 | 9922 141 10376de
Zone2
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Bedienung
25.4
Verlassen des Notfallstatus
Verlassen (Reset) des Notfallstatus durch Drücken der
EMG Reset-Taste auf dem Voice Alarm Controller oder
den Fernbedienfeldern (siehe Abbildung 25.3). Der
Notfallstatus kann auch zurückgestellt werden, indem
die Emergency Reset-Taste auf dem
Feuerwehrbedienfeld gedrückt wird. Um den
Notfallstatus zurückzusetzen, muss er zuerst bestätigt
werden (siehe Abschnitt 25.3).
Fault
EMG
Ack
de | 87
25.5.2 Zonen auswählen
Wählen Sie die Zonen, in denen die Live-Durchsage
durchgegeben werden soll, mit den Zone select-Tasten
auf der Vorderseite des Voice Alarm Controller oder
der Fernbedienfelder aus (siehe Abbildung 25.4). Eine
rote LED zeigt die Zonen an, in denen die LiveDurchsage durchgegeben wird.
• Ist die Anzeige einer Zone select-Taste ausgeschaltet,
ist der Zone nicht ausgewählt. Sie wählen den Zone
mit einem Tastendruck.
• Ist die Anzeige einer Zone select-Taste an, ist die
Zone ausgewählt. Sie deaktivieren die Zone mit
einem Tastendruck.
Zone select
Reset
Zone1
Zone2
Hinweis
Wird innerhalb von 10 Sekunden keine
zusätzliche Maßnahme ausgeführt, nachdem die
Zone select-Taste gedrückt worden ist (zum
Beispiel Schließen des PTT-Schalters), wird die
Zonenauswahl abgebrochen.
Abbildung 25.3: EMG Reset-Taste
25.5
Verteilen von LiveDurchsagen
25.5.1 Einführung
Gehen Sie wie folgt vor, um eine Live-Durchsage zu
verteilen:
1 Zonen auswählen (siehe Abschnitt 25.5.2).
2 Durchsage machen (siehe Abschnitt 25.5.3).
Fault
EMG
Ack
Zone select
Reset
Zone1
Zone2
Abbildung 25.4: Zonenauswahltasten
Um alle Zonen auszuwählen, drücken Sie die All CallTaste auf der Vorderseite des Voice Alarm Controller
oder der Fernbedienfelder (siehe Abbildung 25.5).
Alert message
All call
Alarm message
Indicator test
EMG mic
Abbildung 25.5: Sammelruftaste
Bosch Sicherheitssysteme | 2005-05 | 9922 141 10376de
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Bedienung
25.5.3 Eine Durchsage machen
Drücken Sie die Sprechtaste (PTT) des
Notfallmikrofons, um eine Durchsage zu machen (siehe
Abbildung 25.6). Die Live-Durchsage wird nur in den
ausgewählten Zonen durchgeführt (siehe Abschnitt
24.2). Im Moment, in dem die PTT-Taste des
Notfallmikrofons gedrückt wird:
• Leuchtet die rote EMG mic-Anzeige auf (siehe
Abbildung 25.7).
• Wenn die Standardwarndurchsage und die
Standardalarmdurchsage zu dem Zeitpunkt
durchgegeben werden, werden sie gestoppt.
Hinweis
Wenn keine Zonen ausgewählt wurden, wird die
Live-Durchsage automatisch in allen Zonenn im
System durchgegeben.
de | 88
25.5.4 Durchgeben der Warndurchsage
25.5.4.1 Einführung
Gehen Sie wie folgt vor, um die
Standardwarndurchsage durchzugeben:
• Wählen Sie die Zonen (siehe Abschnitt 25.5.4.2).
• Starten Sie die Standardwarnmeldung (siehe
Abschnitt 25.5.4.3).
25.5.4.2 Zonen auswählen
Wählen Sie die Zonen, in denen die
Standardalarmdurchsage durchgegeben werden soll, mit
den Zone select-Tasten auf der Vorderseite des Voice
Alarm Controller oder den Fernbedienfeldern aus (siehe
Abbildung 25.4). Eine rote LED zeigt die Zonen an, in
denen die Standardwarndurchsage durchgegeben wird.
• Ist die Anzeige einer Zone select-Taste ausgeschaltet,
ist die Zone nicht ausgewählt. Sie wählen die Zone
mit einem Tastendruck.
• Ist die Anzeige einer Zone select-Taste an, ist die
Zone ausgewählt. Sie deaktivieren die Zone mit
einem Tastendruck.
Hinweis
Wird innerhalb von 10 Sekunden keine
zusätzliche Maßnahmen ausgeführt, nachdem
die Zone select-Taste gedrückt worden ist (zum
Beispiel das Drücken der Alert message-Taste),
wird die Zonenauswahl abgebrochen.
Fault
Abbildung 25.6: Notfallmikrofon
EMG
Ack
Zone select
Reset
Alert message
All call
Alarm message
Indicator test
Zone1
Abbildung 25.8: Zonenauswahltasten
EMG mic
Abbildung 25.7: Anzeige für das Notfallmikrofon
Bosch Sicherheitssysteme | 2005-05 | 9922 141 10376de
Zone2
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Bedienung
Um alle Zonen auszuwählen, drücken Sie die All CallTaste auf der Vorderseite des Voice Alarm Controller
oder den Fernbedienfeldern (siehe Abbildung 25.9).
Alert message
All call
Alarm message
Indicator test
de | 89
25.5.5 Durchgeben der Alarmdurchsage
Die Durchführung der Standardalarmdurchsage ist
derjenigen der Standardwarndurchsage ähnlich (siehe
Abschnitt 25.5.4). Drücken Sie die Alarm Message-Taste
anstelle der Alert Message-Taste (siehe Abbildung
25.11). Die Alarmdurchsage kann auch verteilt werden,
indem die Alarm Message-Taste auf dem
Feuerwehrbedienfeld gedrückt wird.
EMG mic
Abbildung 25.9: Sammelruftaste
25.5.4.3 Starten der Warndurchsage
Drücken Sie die Alert message-Taste auf der
Vorderseite des Voice Alarm Controller oder den
Fernbedienfeldern, um die Standardwarndurchsage zu
verteilen (siehe Abbildung 25.10). Die Durchsage wird
nur in den ausgewählten Zonen durchgeführt (siehe
25.5.4.2).
• Wenn die rote Alert Message- Anzeige ausgeschaltet
ist, wird die Warndurchsage nicht durchgegeben.
Drücken Sie die Alert Message-Taste, um die
Standardwarndurchsage durchzugeben.
• Wenn die rote Alert Message-Anzeige an ist, wird
die Durchsage durchgegeben. Drücken Sie die Alert
Message-Taste, um die Standardwarndurchsage
abzubrechen.
Alert message
All call
Alarm message
Indicator test
EMG mic
Abbildung 25.10: Warndurchsagetaste
Bosch Sicherheitssysteme | 2005-05 | 9922 141 10376de
Alert message
All call
Alarm message
Indicator test
EMG mic
Abbildung 25.11: Alarmdurchsagetaste
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Bedienung
26
Fehlerstatus
26.1
Einführung
26.3
Wenn eine überwachte Funktion nicht funktioniert, geht
das System in den Fehlerstatus über, und:
• Ein Piepton startet. Der Piepton wird ausgeschaltet,
wenn der Fehler bestätigt wird (siehe Abschnitt 26.2).
• Der Fault Status NO-Ausgangskontakte werden
geschlossen. Diese Statusausgangskontakte werden
wieder geöffnet, wenn der Fehler zurückgesetzt wird
(siehe Abschnitt 26.3).
• Eine Fehleranzeige auf der Vorderseite leuchtet auf,
um die Fehlerquelle anzuzeigen (siehe Abschnitt
26.4). Die Anzeige wird ausgeschaltet, wenn der
Fehler zurückgesetzt wird (siehe Abschnitt 26.3).
26.2
Bestätigen des Fehlerstatus
Der Piepser kann nach Bestätigen des Fehlerstatus mit
der Fault Ack-Taste auf der Vorderseite des Voice
Alarm Controller und der Fernbedienfelder
ausgeschaltet werden (siehe Abbildung 26.1). Der
Fehlerstatus kann auch bestätigt werden, indem die
Fault Acknowledge-Taste auf dem Feuerwehrbedienfeld
gedrückt wird.
de | 90
Zurücksetzen des
Fehlerstatus
Setzen Sie den Fehlerstatus zurück, indem Sie die Fault
Reset-Taste auf der Vorderseite des Voice Alarm
Controller oder der Fernbedienfelder drücken (siehe
Abbildung 26.2). Der Fehlerstatus kann auch
zurückgesetzt werden, indem die Fault Reset-Taste auf
dem Feuerwehrbedienfeld gedrückt wird. Um den
Fehlerstatus zurückzusetzen, muss er zuerst bestätigt
werden (siehe Abschnitt 26.2). Wenn die Fault ResetTaste gedrückt wird, wird die Fehleranzeige
ausgeschaltet, und der Systemstatus wird überprüft.
• Wird der Fehler nicht behoben, werden die
Fehleranzeigen wieder eingeschaltet. Der Piepton
bleibt aus. Er wird nur eingeschaltet, wenn ein neuer
Fehler oder der schon behobene Fehler wieder
auftaucht.
• Wird der Fehler behoben, bleibt die Fehleranzeige
aus.
Fault
EMG
Ack
Zone select
Reset
Zone1
Zone2
Abbildung 26.2: Fault Reset-Taste
Fault
EMG
Ack
26.4
Zone select
Reset
Zone1
Zone2
Abbildung 26.1: Fault Ack-Taste
Die folgenden Tasten bestätigen den Fehlerstatus und
stoppen den Piepser:
• Alert-Taste
• Alarm-Taste
• PTT-Taste des Notfallmikrofons
Fehleranzeigen
Der Voice Alarm Controller, Voice Alarm Router und
die Fernbedienfelder haben zwei Typen von
Fehleranzeigen: Systemfehleranzeigen (siehe Abbildung
26.3) und Fehleranzeigen für die Lautsprecherlinien
(siehe Abbildung 26.4). Die Systemfehleranzeigen
liefern Informationen über fehlerhafte
Systemfunktionen, die überwacht werden (siehe Tabelle
26.1). Wenn ein Systemfehler bestehen bleibt, wenden
Sie sich an Ihren Händler.
Fault Indicators
0 dB
-6dB
-20dB
Disabled
A
Processor reset
Network
Call/EMG
Music/Spare
Ground short
Input
Mains
Battery
Message
EMG mic
RCP
Router
Abbildung 26.3: Systemfehleranzeigen
Bosch Sicherheitssysteme | 2005-05 | 9922 141 10376de
B
Zone1
Zone2
Zone3
Zone4
Zone5
Zone6
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Bedienung
Die Fehleranzeigen für die Lautsprecherlinien liefern
Informationen über fehlerhafte Lautsprecherlinien.
Sie zeigen Fehler bei der Kurzschluss- (siehe Abschnitt
16.11.3) und Impedanzüberwachung an (siehe Abschnitt
16.11.2). Wenn eine Fehleranzeige für die
Lautsprecherlinien leuchtet, müssen Sie die
Verkabelung der angegebenen Lautsprecherlinie
überprüfen und versuchen, den Fehler zu beheben.
Wenn Sie den Fehler nicht finden können, wenden Sie
sich an Ihren Händler.
Fault Indicators
0 dB
-6dB
-20dB
Disabled
A
Processor reset
Network
Call/EMG
Music/Spare
Ground short
Input
B
Zone1
Zone2
Zone3
Zone4
Zone5
Zone6
Mains
Battery
Message
EMG mic
RCP
Router
Abbildung 26.4: Anzeigen für die Lautsprecherlinien
Ist die Überwachung deaktiviert (siehe Kapitel 16),
funktionieren die Fehleranzeigen nicht und die
Disabled-Anzeige leuchtet (siehe Abbildung 26.5).
Fault Indicators
0 dB
-6dB
-20dB
Disabled
A
Processor reset
Network
Call/EMG
Music/Spare
Ground short
Input
Mains
Battery
Message
EMG mic
RCP
Router
B
Zone1
Zone2
Zone3
Zone4
Zone5
Zone6
Abbildung 26.5: Disabled Anzeige
Die Verfügbarkeit der Anzeigen kann mit der Indicator
test-Taste geprüft werden (siehe Abbildung 5.1, Nr. 11).
Bosch Sicherheitssysteme | 2005-05 | 9922 141 10376de
de | 91
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Bedienung
Tabelle 26.1: Systemfehleranzeigen
Anzeige
Beschreibung
Processor
Ein Prozessor-Reset wird
reset
festgestellt.
Network
Ein Netzwerkfehler wird
festgestellt.
Call/EMG
Music/
Spare
Ground
short
Input
Mains
Der Rufverstärker ist
fehlerhaft.
Der BGM-Verstärker ist
fehlerhaft.
Ein Erdschlussfehler in der
Lautsprecherverkabelung
wird festgestellt.
Ein Fehler in der
Verbindung zu einem
Notfall-Triggereingang
wurde festgestellt.
Ein Netzspannungsfehler
wird festgestellt.
Battery
Ein Notstromfehler wird
festgestellt.
Message
Ein Durchsagefehler wird
festgestellt.
Ein Fehler im
Notfallmikrofon wird
festgestellt.
Ein Fernbedienfeldfehler
wird festgestellt.
EMG mic
RCP
Router
Ein Routerfehler wird
festgestellt.
Empfohlene Maßnahme
Schalten Sie den Voice Alarm Controller
aus und wieder ein.
Überprüfen Sie alle Netzanschlüsse und
die Netzkonfiguration.
de | 92
Zusatzinformation
Siehe Abschnitt 16.2.
Im 1-Kanal-Modus:
Schalten Sie den Voice Alarm Controller
aus und wieder ein.
Siehe Abschnitt 5.3.2
und Kapitel 18, Abschnitt
5.3.3 und Kapitel 19
Siehe Abschnitt 5.3.4,
Abschnitt 6.3.5 und
Abschnitt 15.5.
Im 2-Kanal-Modus:
Schalten Sie die externen Verstärker aus
und wieder ein.
Im 1-Kanal-Modus:
Schalten Sie die externen Verstärker aus
und wieder ein.
Siehe Abschnitt 5.3.4,
Abschnitt 6.3.5 und
Abschnitt 15.5.
Im 2-Kanal-Modus:
Schalten Sie den Voice Alarm Controller
aus und wieder ein.
Prüfen Sie alle Lautsprecherlinien auf
Erdschlusssituationen.
Siehe Abschnitt 5.3.6
und Abschnitt 16.11.
Überprüfen Sie die Anschlüsse zu allen
überwachten Notfall-Triggereingängen.
Siehe Abschnitt 5.4.8
und Abschnitt 16.6.
Prüfen Sie die
Netzspannungsanschlüsse des Voice
Alarm Controller und die
Netzstromverfügbarkeit.
Prüfen Sie die Notstromversorgung des
Voice Alarm Controller und die
Notstromverfügbarkeit.
Schalten Sie den Voice Alarm Controller
aus und wieder ein.
Prüfen des Notfallmikrofons Falls
erforderlich, ersetzen.
Siehe Abschnitt 5.3.12
und Abschnitt 16.7.
Wenden Sie sich an Ihren Händler.
Dieser Fehler sollte nicht
auftreten, da dieser Typ
von der Überwachung
deaktiviert ist.
Überprüfen Sie die Voice
Alarm Router.
Der angezeigte Fehler wurde nicht im
Voice Alarm Controller festgestellt,
sondern in einem Voice Alarm Router.
Bosch Sicherheitssysteme | 2005-05 | 9922 141 10376de
Siehe Abschnitt 5.3.12
und Abschnitt 16.8.
Siehe Abschnitt 16.9.
Siehe Abschnitt 5.3.1
und Abschnitt 16.10.
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Glossar
Glossar
A
APR-Modus
Modus Asiatisch-Pazifische Region.
B
BGM
Hintergrundmusik.
Rufansage
Live-Ansage, die durchgeführt wird, wenn sich das
System im Normalzustand befindet. Rufansagen
können nur mit einer Sprechstelle ausgeführt werden.
E
Notfalldurchsage
Live-Durchsage, Warn- oder Alarmmitteilung, die im
Notfallstatus ausgegeben wird. Notfalldurchsagen
können nur mit dem Voice Alarm Controller
durchgeführt werden.
Notfallstatus
Notrufe können nur im Notfallstatus übertragen
werden. Dieser Status wird durch Drücken des roten
Notfallschalters auf der Vorderseite des Voice Alarm
Controller eingeleitet. Sobald in den Notfallstatus
geschaltet worden ist, wird ein Piepton aktiviert.
Gleichzeitig werden die Standardwarn- bzw.
Standardalarmdurchsagen in allen Zonen des
Systems durchgegeben.
de | 93
F
Fehlerstatus
Wenn eine überwachte Funktion nicht funktioniert,
geht das System automatisch in den Fehlerstatus
über. Ein Piepton wird aktiviert, der Fault StatusAusgangskontakt ist nicht mehr stromführend und
eine Anzeige leuchtet auf der Vorderseite des Voice
Alarm Controller auf.
L
LED
Leuchtdiode. Häufig als Anzeige verwendetes
elektronisches Bauteil.
P
PC
Personal Computer.
PDF
Portable Document Format. Dateiart.
Praesideo
Digitale Lautsprecher- und EVACBeschallungsanlage von Bosch Sicherheitssysteme.
PTT-Taste
Sprechtaste. Diese Taste startet die aktuelle
Durchsage.
U
USB
Universal Serial Bus. Bustyp, der verwendet wird, um
Geräte an PCs anzuschließen.
V
VOX
Sprachgesteuert. Der Voice Alarm Controller verfügt
über einen sprachgesteuerten Eingang, um ein
zusätzliches Notfallmikrofon anzuschließen, oder um
als Schnittstelle für ein anderes Notrufsystem (z.B. ein
Praesideo-System) zu dienen.
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Glossar
Absichtlich frei gelassen.
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
de | 94
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Produktindex
de | 95
Produktindex
Tabelle 26.2: Produktindex
Code
Referenz
LBB1990/00
Controller
LBB1992/00
Router
LBB1994/00
Logger
LBB1995/00
Feuerwehr Bedienfeld
LBB1996/00
Fernbedienfeld
LBB1997/00
Fernbedienfeld- Erweiterung
LBB1998/00
Fernbedienfeld Kit
LBB1999/00
FernbedienfeldErweiterungs- Kit
LBB1956/00
Sprechstelle
LBB1957/00
Tastenfeld der Sprechstelle
Beschreibung
Hauptgerät
Slave-Gerät
Ereignisprotokollierungseinheit
Fernbedienfeld mit Grundfunktion
Fernbedienfeld für Controller
Fernbedienfeld- Erweiterung für Router
Wie Fernbedienfeld, aber mit Steckverbindern
Wie die Fernbedienfeld- Erweiterung, aber mit Steckverbindern
Basierend auf der vorhandenen LBB1946 mit 6 Zonentasten
und Sammelruf
Tastenfelderweiterung der Sprechstelle mit 7 Zonentasten
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | Produktindex
Absichtlich frei gelassen.
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
de | 96
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | IEC60849
de | 97
Notrufsystem
Bosch Sicherheitssysteme hat bei der Entwicklung und der Herstellung der Komponenten große Anstrengungen
unternommen und liefert außerdem die notwendigen Dokumentationen, um die Montage eines sicheren
Notfallwarngeräts von hoher Qualität gemäß der Norm IEC 60849 zu ermöglichen. Ausgehend von der Norm hat
Bosch Sicherheitssysteme diese Anforderungsliste zusammengestellt, die ausgefüllt und anschließend von beiden
Seiten unterzeichnet werden muss. Das unterzeichnete Schriftstück dient als Zertifikat und kann im Fall einer
gerichtlichen Untersuchung der Haftung im Fall von Personenschäden von Bedeutung sein.
•
•
•
•
•
•
•
Die Sicherheit des Systems gemäß IEC 60849 in einer Alarm- und Notfallanwendung hängt nicht nur von der
Sicherheit der Komponenten ab, sondern auch sehr stark vom Installateur und vom Bediener ab. Der
Schalldruckpegel des Systems beispielsweise hängt von der Installation ab. Das System darf außerdem nur von
qualifiziertem Personal installiert und bedient werden.
Modifizierungen am System dürfen nur von befugtem Personal und gemäß den Sicherheitsvorschriften
durchgeführt werden und sie müssen in der Systemdokumentation erfasst werden.
Falls Komponenten von Drittanbietern (nicht von Bosch Sicherheitssysteme geliefert) zur Grundkonfiguration
des Plena Voice Alarm System hinzugefügt werden, verliert die Zertifizierung IEC 60849 ihre Gültigkeit.
Verwenden Sie in Verbindung mit dem Plena Voice Alarm System nur eine USV, die den gültigen Normen und
Vorschriften entspricht.
Der Endbenutzer muss über das System Buch führen.
Der Installateur ist dafür verantwortlich, Sicherheitsmaßnahmen zu treffen, um eine missbräuchliche Benutzung
über das Internet zu vermeiden.
Bosch Sicherheitssysteme lehnt jede Haftung für Schäden ab, die aus der Nichtbefolgung dieser Anleitungen
entstehen können.
Die/der Unterzeichnete erklärt hiermit, dass sie/er die auf sie/ihn anwendbaren Anforderungen gemäß
Beschreibungen in diesem Dokument auf angemessene Weise erfüllt und diesen Umstand durch Unterzeichnung
der äußeren rechten Spalte neben jeder anwendbaren Anforderung bestätigt.
Installateur
Endbenutzer
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Datum
: __________________________________
Datum
: __________________________________
Ort
: __________________________________
Ort
: __________________________________
Unterschrift:
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
Unterschrift:
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | IEC60849
de | 98
Liste der berechtigten Endbenutzer
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Name
: __________________________________
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | IEC60849
de | 99
IEC60849 -4. Allgemeine Systemanforderungen
IEC60849 -4.1 Hauptfunktionen
Ein elektroakustisches Notrufsystem muss die Verbreitung von verständlichen Informationen hinsichtlich der zum
Schutz von Menschenleben zu treffenden Maßnahmen in einem oder mehreren festgelegten Bereichen
ermöglichen. Die folgenden Kriterien müssen erfüllt werden:
Tabelle 1: IEC 60849 - 4.1 Hauptfunktionen
Anforderung
Erfüllung
a
Wenn ein Alarm gemeldet wird, muss das
System unverzüglich alle Funktionen
abschalten, die nicht mit der Notfallwarnung
zusammenhängen (wie Funkruf, Musik oder
vorher aufgezeichnete Durchsagen, die in die
Lautsprecherbereiche gesendet werden, die
eine Notfallwarnung erfordern).
Wenn eine Notfallmitteilung über die EMG-Trigger
gestartet wird oder der Notfallstatus über die
EMG-Taste auf der Vorderseite des Geräts, über
die Fernbedienung oder über die
Feuerwehrsprechstelle eingegeben wird.
b
Außer wenn das System infolge des Eintretens
des Notfalls beschädigt sein sollte, muss es
jederzeit (oder gemäß Anforderungen der
Systemspezifikation) betriebsbereit sein.
Konform, wenn installiert mit:
• Ersatzverstärkern.
• Mehreren Lautsprecherkreisen pro Bereich
oder mehrfachen Bereichen.
• Batterie-Notstromversorgung/USVNotstromversorgung.
c
Das System muss 10 Sekunden nach
Einschalten der Haupt- oder
Reservestromversorgung mit der Übertragung
beginnen können.
Konform
d
Außer während der in 4.1c) beschriebenen
Bedingung muss das System 3 s nach
Einschalten des Notfallmodus vonseiten des
Bedieners oder automatisch nach Empfang
eines Signals von einer Feuermeldeanlage
oder von einem anderen Meldesystem ein
erstes Warnsignal senden können. Im letzten
Fall beinhaltet der Zeitraum von 3 s die
Reaktionszeit des Meldesystems ab dem
Zeitpunkt der ersten Meldung des Notfalls bis
zur Ausgabe des Befehls zur
Alarmübertragung.
Konform.
e
Das System muss ermöglichen, Warnsignale
und gesprochene Mitteilungen gleichzeitig an
einen oder mehrere Bereiche zu senden. Zu
diesem Zweck müssen abwechselnd
mindestens ein geeignetes Warnsignal und
eine oder mehrere gesprochene Mitteilungen
verfügbar sein.
Konform, wenn das Warnsignal Teil der
Konfiguration ist. Verantwortung desInstallateur.
f
Es muss dem Systembediener jederzeit
möglich sein, anhand des
Überwachungssystems oder auf andere Weise
Anzeigen über die korrekte Funktion der
wichtigen Teile der Notfallwarnsystems zu
erhalten.
Konform.
Verantwortung des Installateurs.
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
Unterschrift
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | IEC60849
Tabelle 1: IEC 60849 - 4.1 Hauptfunktionen
Anforderung
Erfüllung
g
Der Ausfall eines einzelnen Verstärkers oder
eines Lautsprecherkreises darf nicht zu einem
vollständigen Ausfall des von Lautsprechern
abgedeckten Bereichs führen.
ANMERKUNG 1:
Das Überwachungssystem (in 4.1f
beschrieben) muss den Ausfall eines
Verstärkers oder eines Lautsprecherkreises
anzeigen.
Konform, wenn installiert mit:
• Ersatzverstärkern.
• Mehreren Lautsprecherkreisen pro Bereich
oder mehrfachen Bereichen.
• Geeigneter eingeschalteter Überwachung.
Verantwortung des Installateurs.
ANMERKUNG 2:
Insbesondere in kleinen Gebäuden ist es nicht
unbedingt erforderlich, zwei getrennte
Lautsprecherkreise in einem
Lautsprecherbereich zu installieren. Eine
diesbezügliche Entscheidung kann von
örtlichen Vorschriften abhängig sein.
h
Ein Warnsignal muss der ersten Mitteilung 4 s
bis 10 s vorausgehen. Es müssen weitere
Signale und Mitteilungen folgen, bis diese
entweder dem Evakuierungsvorgang
entsprechend geändert oder manuell
ausgeschaltet werden. Die Intervalle zwischen
den aufeinanderfolgenden Mitteilungen dürfen
30 s nicht übersteigen, und Warnsignale
müssen gesendet werden, falls die Stille 10 s
übersteigt. Wo mehr als ein Warnsignal
verwendet wird, wie z. B. im Fall von
verschiedenen Arten von Notfällen, müssen
diese Signale klar voneinander zu
unterscheiden sein.
Konform, wenn das Warnsignal Teil der vorher
aufgezeichneten Mitteilung ist und die
Konfiguration so eingestellt wurde, dass dieses
Signal mit eingeschlossen ist. Verantwortung des
Installateurs.
i
Alle Mitteilungen müssen klar, kurz, eindeutig
und so weit wie möglich vorbereitet sein.
Verantwortung des Installateurs.
•
Wenn vorher aufgezeichnete Mitteilungen
verwendet werden, müssen diese in einer
nicht-flüchtigen Form gehalten werden,
möglichst in einem Halbleiterspeicher, und
ihre Verfügbarkeit muss ständig überwacht
werden.
Der Flash-Speicher wird über die Prüfsumme
überwacht.
•
Das System muss so konzipiert sein, dass
es prinzipiell unmöglich ist, den Speicher
oder seinen Inhalt von einer externen
Quelle aus zu zerstören oder
durcheinander zu bringen.
Konform.
ANMERKUNG:
Aus Gründen der Zuverlässigkeit sollten keine
Speichermedien verwendet werden, die von
mechanischen Geräten abhängig sind.
Das Speichermedium ist eine Flash-Speicherkarte.
j
Die Sprache/n muss/müssen vom Kunden
definiert werden.
Verantwortung des Installateurs.
k
Das System muss in zwei NotfallLautsprecherbereiche unterteilt werden
können, falls der Evakuierungsvorgang dies
erforderlich macht. Diese Bereiche müssen
nicht mit anderen Bereichen wie z. B.
Notfallmeldebereichen oder NichtNotfalllautsprecherbereichen übereinstimmen.
Konform, wenn korrekt installiert. Verantwortung
des Installateurs.
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
de | 100
Unterschrift
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | IEC60849
Tabelle 1: IEC 60849 - 4.1 Hauptfunktionen
Anforderung
Erfüllung
l
Bei der Festlegung der Lautsprecherbereiche
müssen die folgenden Kriterien erfüllt werden:
1
Die Verständlichkeit der gesendeten
Mitteilungen in einem Bereich darf durch
die Übertragung von Mitteilungen in
anderen Bereichen oder aus mehr als einer
Quelle nicht unter den Vorderungen von
Punkt 5.1 liegen.
Konform, wenn korrekt installiert. Verantwortung
des Installateurs.
2
Ein Notfallmeldebereich darf nicht mehr als
einen Notfalllautsprecherbereich
aufweisen. Für die nicht-notfallbezogene
Benutzung kann ein Lautsprecherbereich
weiter unterteilt werden.
Konform, wenn korrekt installiert. Verantwortung
des Installateurs.
m Es muss eine Reservestromversorgung zur
Verfügung stehen (siehe 5.6).
Konform, wenn korrekt installiert. Verantwortung
des Installateurs.
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
de | 101
Unterschrift
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | IEC60849
de | 102
IEC60849 -4.2 Verantwortliche Person
Tabelle 2: IEC 60849 - 4.2 Verantwortliche Person
Anforderung
Erfüllung
Die Person oder Körperschaft, die die Kontrolle
über die Räumlichkeiten hat, ernennt eine
"verantwortliche Person", die mit Namen oder
Stellenbezeichnung angegeben wird, und die
für die korrekte Wartung und Reparatur des
Systems verantwortlich ist, um den Betrieb wie
beschrieben zu gewährleisten.
Unterschrift
Verantwortung der Person oder der Körperschaft,
die die Räumlichkeiten kontrolliert.
ANMERKUNG:
Die verantwortliche Person muss ausreichend
geschult sein.
IEC60849 -4.3 Prioritäten
IEC60849 -4.3.1 Einstufung der Prioritäten
Tabelle 3: IEC 60849 - 4.3.1 Einstufung der Prioritäten
Anforderung
Erfüllung
Die Priorität der Verteilung der Mitteilungen
muss ausgehend von den folgenden Kriterien
festgelegt werden:
a
Jegliche automatisch programmierte Reaktion.
b
Die festgestellte Gefahr für die im Gebäude
befindlichen Personen, die eine manuelle
Übersteuerung der programmierten Reaktion
erfordern kann.
Den Ereignissen muss abhängig von ihrer
Dringlichkeit eine Prioritätsstufe zugewiesen
werden. Es werden die folgenden
grundlegenden Stufen empfohlen, aber es
kann von Vorteil sein, je nach der
Betriebsplanung des Standorts weitere
Untergruppen hinzuzufügen:
a
Evakuierung - potenziell lebensgefährliche
Situationen, die eine sofortige Evakuierung
erfordern.
b
Warnung - gefährliche Situation in der näheren
Umgebung, die eine Warnung hinsichtlich der
bevorstehenden Evakuierung erfordert.
c
Nicht-Notfall - betriebsbezogene Mitteilungen,
z.B. Systemtest usw.
Die Anwendung dieser Stufen in absteigender
Priorität stellt sicher, dass die erforderlichen
Alarmsignale und Mitteilungen zuerst an die
unmittelbaren Gefahrenbereiche gesendet
werden.
Konform, wenn korrekt installiert. Verantwortung
des Installateurs.
Konform, wenn korrekt installiert. Verantwortung
des Installateurs.
Konform, wenn korrekt installiert. Verantwortung
des Installateurs.
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IEC60849 -4.3.2 Prioritäten im Betrieb
Tabelle 4: IEC 60849 - 4.3.2 Prioritäten im Betrieb
Anforderung
Erfüllung
Falls das Notrufsystem im vollautomatischen
Modus funktionieren kann, muss immer eine
Vorrichtung verfügbar sein, um Folgendes zu
kontrollieren:
a
Die Art der vorher aufgezeichneten Mitteilung,
die gesendet wird.
Konform, wenn korrekt installiert:
• Der Eingangskontakt ist so eingestellt, dass
eine Durchsage mit einer vorher
aufgezeichneten Mitteilung gestartet wird.
• Die laufende Mitteilung kann durch manuell
gestartete Meldungen mit höherer Priorität
unterdrückt werden.
• Laufende Mitteilungen können immer mit dem
Notfallmikrofon übersteuert werden.
b
Die Verteilung von Mitteilungen in
verschiedene Bereiche.
Konform.
c
Echtzeit-Anweisungen oder Informationen an
die im Gebäude befindlichen Personen über
das Notfallmikrofon (falls vorhanden).
Konform, wenn korrekt installiert. Die manuelle
Auswahl der Lautsprecherbereiche wird
unterstützt. Das Hinzufügen oder Entfernen von
Bereichen von einer laufenden Durchsage wird von
der Softwareversion 1.1 und höher unterstützt.
Es muss die Möglichkeit bestehen, durch
manuelles Eingreifen automatische,
programmierte Funktionen zu übersteuern.
Dies gilt sowohl für die Art der gesendeten
Mitteilung als auch für die Verteilungswege der
Mitteilung. An der zentralen Bedienungsstelle
(und auch an festgelegten
Fernbedienungsstellen) müssen somit
manuelle Bedienungselemente vorgesehen
sein, die Folgendes ermöglichen:
Konform, wenn korrekt installiert. Verantwortung
des Installateurs.
a
Starten und Beenden von vorher
aufgenommenen Alarmmitteilungen.
Konform, wenn korrekt installiert. Die laufende
Mitteilung kann durch manuell gestartete
Meldungen mit höherer Priorität übersteuert
werden. Alarm- und Warnmitteilungen können von
der Vorderseite des Controllers aus gestoppt und
gestartet werden.
b
Auswählen von geeigneten vorher
aufgenommenen Alarmmitteilungen.
Konform, wenn korrekt installiert. Das manuelle
Auswählen von vorher aufgenommenen
Alarmmitteilungen wird unterstützt.
c
Ein- oder Ausschalten von ausgewählten
Lautsprecherbereichen.
Konform, wenn korrekt installiert. Die manuelle
Auswahl der Lautsprecherbereiche wird
unterstützt. Das Hinzufügen oder Entfernen von
Bereichen einer laufenden Durchsage wird
unterstützt.
d
Übertragen von Live-Mitteilungen über das
Notfallmikrofon (falls vorhanden).
Konform, wenn korrekt installiert. Live-Durchsagen
von einer Notfall-Sprechstelle werden unterstützt.
ANMERKUNG:
Oben genannte Steuerelemente können
Bestandteil eines Notfallmeldebedienpults
sein.
Das Notfallmikrofon muss die höchste
Zugriffspriorität auf das Notrufsystem haben
und ermöglichen, andere Durchsagen zu
übersteuern.
Konform, wenn korrekt installiert.
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IEC60849 -4.4 Sicherheitsanforderungen
Tabelle 5: IEC 60849 - 4.4 Sicherheitsanforderungen
Anforderung
Erfüllung
Die gültigen Sicherheitsanforderungen für
Notfallwarnsysteme werden in der IEC 60065
oder in anderen entsprechenden IECSicherheitsnormen gegeben.
Konform. Das Plena Voice Alarm System erfüllt die
IEC 60065.
Der mechanische Aufbau des Systems muss
so konzipiert sein, dass im Fall von auf
irgendeine Art intern erzeugter Hitze, Explosion
oder Implosion kein Teil zu Personenschäden
führen kann.
Konform.
Falls Teile des Systems in gefährlichen oder
explosionsgefährdeten Umgebungen installiert
werden, müssen die entsprechenden
Sicherheitsanforderungen der IEC 60079
erfüllt werden.
Verantwortung des Installateurs. Das Plena Voice
Alarm System an sich ist nicht IEC 60079 konform.
Unterschrift
IEC60849 -5. Technische Systemanforderungen
IEC60849 -5.1 Sprachverständlichkeit
Falls nicht anders angegeben, müssen die folgenden Anforderungen erfüllt werden:
Tabelle 6: IEC 60849 - 5.1 Sprachverständlichkeit
Anforderung
Erfüllung
Die Sprachverständlichkeit im gesamten
Deckungsbereich (siehe 3.1) muss auf der
allgemeinen Verständlichkeitsskala (CIS)
größer oder gleich 0,7 sein. Siehe Anlagen A
und B für die Umrechnung zwischen CIS und
anderen Verständlichkeitsskalen. Der
Geräuschpegel (siehe B.5) zum Zeitpunkt der
Messung (aber ohne Testsignal) und der
Testsignalpegel müssen zusammen mit dem
Testergebnis aufgeführt werden.
Verantwortung des Installateurs.
ANMERKUNG:
Falls die Personen, die die Mitteilungen
verstehen müssen, dank regelmäßigen
Systemtests einigermaßen mit ihnen vertraut
sind oder vertraut sein werden, besteht die
Möglichkeit, dass die tatsächliche
Verständlichkeit auf der CIS um ungefähr 0,05
zunimmt, falls die Verständlichkeit im Bereich
von 0,6 bis 0,7 liegt. Dies kann beispielsweise
auf ein Bürogebäude zutreffen. In einer
Sportanlage hingegen ist ein großteil der
anwesenden Personen wahrscheinlich relativ
wenig vertraut mit den meisten Mitteilungen
und eine Lockerung der oben genannten
Anforderung darf nicht in Betracht gezogen
werden.
In den Systemspezifikation dürfen definierte
Bereiche, in denen sich wahrscheinlich keine
oder nur selten Personen aufhalten, vom
Deckungsbereich ausgeschlossen werden.
Verantwortung des Installateurs.
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IEC60849 -5.2 Automatische Statusanzeige
Tabelle 7: IEC 60849 - 5.2 Automatische Statusanzeige
Anforderung
Erfüllung
Unterschrift
An den vorgesehenen Bedienungsstellen muss
Folgendes automatisch angezeigt werden:
a
Einsatzbereitschaft des Systems.
Konform. Anzeige auf Controller, Router und
Sprechstelle.
b
Einsatzbereitschaft der Stromversorgung.
Konform. Anzeige auf Controller, Router und
Sprechstelle.
c
Jeglicher fehlerhafter Zustand.
Konform. Anzeige auf Controller, Router und
Sprechstelle.
d
Für Systeme mit mehreren
Lautsprecherbereichen, welche
Lautsprecherbereiche ausgewählt sind sowie
der Betriebsmodus für jeden Bereich, d.h.
"Evakuierung" oder "Warnung" und die
Vorauswahl des Notfallmikrofons. Falls
mehrere Alarmmitteilungen vorhanden sind,
muss auf geeignete Weise angezeigt werden,
abhängig von den
Evakuierungsanforderungen, welche Mitteilung
und in welchem Bereich diese gesendet wird.
Diese Informationen müssen ständig angezeigt
und aktualisiert werden.
Konform. Anzeige auf Controller, Router.
IEC60849 -5.3 Automatische Fehlerüberwachung
Tabelle 8: IEC 60849 - 5.3 Automatische Fehlerüberwachung
Anforderung
Erfüllung
An festgelegten Stellen wie z.B. am
Aufstellungsort der Hauptanlage, muss
Folgendes automatisch angezeigt werden:
a
Kurzschluss, Netzausfall oder Ausfall der
Hauptstromversorgung.
Konform, wenn korrekt installiert. Verantwortung
des Installateurs. Notstromversorgung über 24 V.
b
Kurzschluss, Netzausfall oder Ausfall der
Reservestromversorgung.
Konform, wenn korrekt installiert. Verantwortung
des Installateurs. Notstromversorgung über 24 V.
c
Kurzschluss, Netzausfall oder Ausfall eines
beliebigen Batterieladegeräts, das mit der
Haupt- oder Reservestromversorgung
verbunden ist.
Verantwortung des Installateurs. Die Überwachung
der Ladegeräte von Drittanbietern erfolgt über die
Steuereingänge.
d
Bruch einer Sicherung oder Auslösen eines
Schutzschalters, eines Isolators oder einer
Schutzeinrichtung, die eine Verbreitung des
Notfallalarms verhindern könnte.
Konform. Fehler wird auf dem Controller und dem
Router angezeigt. Die Konfiguration muss so
eingestellt werden, dass dies überwacht wird.
e
Der Ausfall eines Mikrofons, einschließlich der
Schwingspule der Mikrofonkapsel, eines
Vorverstärkers und einer wichtigen
Verdrahtung zum übrigen System.
Konform. Fehler wird auf dem Controller und dem
Router angezeigt. Die Konfiguration muss so
eingestellt werden, dass dies überwacht wird.
f
Ausfall von kritischen Signalwegen in der
Verstärkerkette mit sperarater Identifikation
jades einzelnen Verstärkers.
Konform. Fehler wird auf dem Controller und dem
Router angezeigt. Die Konfiguration muss so
eingestellt werden, dass dies überwacht wird.
g
Fehlen von Verstärkern oder kritischen
Modulen.
Konform. Fehler wird auf dem Controller und dem
Router angezeigt. Die Konfiguration muss so
eingestellt werden, dass dies überwacht wird.
h
Ausfall eines Reserveverstärkers.
Konform. Fehler wird auf dem Controller und dem
Router angezeigt. Die Konfiguration muss so
eingestellt werden, dass dies überwacht wird.
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Tabelle 8: IEC 60849 - 5.3 Automatische Fehlerüberwachung
Anforderung
Erfüllung
i
Ausfall des Notfallsignalerzeugers,
einschließlich des Speichers für vorher
aufgezeichnete Notfallmitteilungen.
Konform. Fehler wird auf dem Controller und dem
Router angezeigt. Die Konfiguration muss so
eingestellt werden, dass dies überwacht wird.
j
Ausfall eines Lautsprecherkreises
(Unterbrechung- und Kurzschlussfehler).
Konform. Fehler wird auf dem Controller und dem
Router angezeigt. Die Konfiguration muss so
eingestellt werden, dass dies überwacht wird.
k
Kurzschluss oder Unterbrechung von
optischen Alarm-Anzeigeeinrichtungen.
Überwachte Triggereingänge müssen vom
Installateur so eingestellt werden, das dies
überwacht wird.
l
Ausfall eines Prozessors für die korrekte
Ausführung des Softwareprogramms.
Konform. Fehler wird auf dem Controller und dem
Router angezeigt. Die Konfiguration muss so
eingestellt werden, dass dies überwacht wird.
m Anzeige jeglichen Fehlers während der
Speicherprüfung.
Konform. Fehler wird auf dem Controller und dem
Router angezeigt. Die Konfiguration muss so
eingestellt werden, dass dies überwacht wird.
n
Ende jeglicher Abtast- oder Abfragevorgangs.
Konform. Fehler wird auf dem Controller und dem
Router angezeigt. Die Konfiguration muss so
eingestellt werden, dass dies überwacht wird.
o
Ausfall der Verbindungsdaten oder
Sprechverbindungen zwischen Teilen eines
dezentralen Systems.
Konform. Fehler wird auf dem Controller und dem
Router angezeigt. Die Konfiguration muss so
eingestellt werden, dass dies überwacht wird.
Zusätzlich zur Anzeige von einzelnen Fehlern
an diesen Stellen muss alle 5 s mindestens 0,5
s lang ein allgemeiner Fehlerton ertönen. Ein
Ausfall muss bewirken, dass der Fehlerton im
Haltemodus funktioniert und eine optische
Anzeige entweder ununterbrochen aufleuchtet
oder zu blinken beginnt. Manuelles Akzeptieren
und Betätigung des Reset-Schalters muss mit
eingeschlossen sein. Durch das Akzeptieren
muss der Fehlerton ausgeschaltet werden und
die leuchtende Anzeige muss auf
ununterbrochen wechseln (oder bleiben). Der
Eintritt eines weiteren Fehlerstatus muss den
Fehlerton und die optische Anzeige erneut
aktivieren. Wenn alle Fehler behoben worden
sind, muss die Anzeige ausgehen, entweder
automatisch oder durch Betätigung des ResetSchalters.
Konform. Fehleranzeige und Fehlerton sind
Bestandteil des Controllers.
Fehleranzeigen müssen innerhalb von 100 s
nach Eintritt des Fehlers ohne Rücksicht darauf
angezeigt werden, ob das Notfallwarnsystem
für nicht-notfallbezogene Zwecke wie die
Übertragung von Hintergrundmusik verwendet
wird.
Konform.
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IEC60849 -5.4 Überwachung von softwaregesteuerten Geräten
Tabelle 9: IEC 60849 - 5.4 Überwachung von softwaregesteuerten Geräten
Anforderung
Erfüllung
Die korrekte Ausführung der Systemssoftware
durch einen Mikroprozessor muss anhand
interner selbstprüfender Verfahren und einer
geeigneten Überwachungsschaltung (z.B.
"Watchdog"-Schaltung) überwacht werden,
und Folgendes erfüllen:
Verantwortung der Person oder der Körperschaft,
die die Räumlichkeiten kontrolliert.
a
Ein Ausfall eines Mikroprozessors oder der
verbundenen Uhrenschaltungen darf nicht
bewirken, dass die Überwachungsschaltung
und die damit verbundenen Anzeige- und
Signalkreise einen Fehlerstatus nicht mehr
feststellen und anzeigen.
Konform.
b
Die Überwachungsschaltung muss die
Durchführung der Routinen in Verbindung mit
den Hauptprogrammelementen überwachen
(d.h., sie darf nicht nur mit "Warte-" und
"Systemunterhalt"-Routinen verbunden sein).
Konform. Fehler wird auf dem Controller und dem
Router angezeigt. Die Konfiguration muss so
eingestellt werden, dass dies überwacht wird.
c
Falls ein Mikroprozessor die Software nicht
korrekt ausführt, muss die
Überwachungsschaltung (zusätzlich zur
Initialisierung einer akustischen und optischen
Fehlerwarnung) folgendermaßen reagieren:
Konform. Fehler wird auf dem Controller und dem
Router angezeigt. Die Konfiguration muss so
eingestellt werden, dass dies überwacht wird.
1
Erneute Initialisierung des Prozessors und
Versuch, das Programm an einer
geeigneten Stelle innerhalb von 10 s des
Fehlereintritts neu zu starten. Mit dem
Neuinitialisierungsvorgang muss
festgestellt werden, dass der
Speicherinhalt, Programm und Daten nicht
zerstört sind und
Konform. Sowohl die Daten als auch das
Programm werden für Controller und Firmware in
den Routern überprüft.
2
Entweder
i
es wird aufgezeichnet, dass ein Fehler
aufgetreten ist (unter Verwendung
eines Systems mit einer
Aufzeichnungskapazität von
99 Fehlern, das nur durch einen
Vorgang, der auf zugelassenes
Wartungspersonal beschränkt ist,
zurückgestellt werden kann) oder
ii
dass das Gerät automatisch
zurückgestellt und eine akustische und
optische Warnung darüber
ausgegeben wird, dass ein
automatisches Reset durchgeführt
wurde.
Konform. Fehler wird auf dem Controller und dem
Router angezeigt. Diese Funktion kann nicht
ausgeschaltet werden.
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IEC60849 -5.5 Schnittstelle mit Notfallmeldesystem
Tabelle 10: IEC 60849 - Schnittstelle mit Notfallmeldesystem
Anforderung
Erfüllung
Die Verbindung zwischen dem
Notfallmeldesystem und dem
Notfallwarnsystem muss ständig auf Fehler
überprüft werden. Dies wird normalerweise
von der Steuereinrichtung für das
Notfallmeldesystem durchgeführt, das eine
fehlerhafte Verbindung zwischen den beiden
Systemen akustisch und optisch anzeigt.
Konform, wenn korrekt mit überwachten
Triggereingängen installiert. Verantwortung des
Installateurs.
Das Notfallmeldesystem muss Informationen in
Bezug auf Fehler im Notfallwarnsystem
erhalten können und muss über eine
Vorrichtung - normalerweise über das Steuerund Anzeigegerät - für die korrekte akustische
und optische Anzeige besagter Fehler
verfügen. Das Notfallwarnsystem muss
mindestens einen allgemeinen
"Notfallwarnsystemfehler" für die unter 5.3
aufgeführten Fehlerbedingungen, die im
Notfallwarnsystem auftreten könnten, an das
Notfallmeldesystem senden können.
Konform, wenn korrekt mit überwachten
Triggerausgängen installiert. Verantwortung des
Installateurs.
Die Verbindung zwischen der
Feuermeldestelle, dem Alarmsystem und dem
Notfallwarnsystem ist von entscheidender
Bedeutung für die Aufrechterhaltung der
Fehlerfreiheit des gesamten Betriebs. Bei
größeren Systemen, in denen dezentrale
Steuergeräte verwendet werden, kann es
ratsam sein, an jeder Steuergerätstelle eine
Verbindung herzustellen, statt sich nur auf die
zentrale Stelle zu verlassen. Jede Verbindung
muss überwacht werden. Das
Notfallwarnsystem muss ermöglichen,
Alarmmitteilungen, die durch die
Feuermeldestelle und das Alarmsystem
ausgelöst wurden, weiter zu übertragen, und
zwar sogar im Fall eines Folgefehlers in der
Verbindung zwischen den zwei Systemen (d.h.
das Notfallwarnsystem muss für ein Signal von
der Feuermeldestelle und vom Alarmsystem
auf Empfang "gehalten" werden). Eine
Unterbrechung für Durchsagen mit höherer
Priorität muss immer noch möglich sein.
Konform, wenn korrekt installiert. Verantwortung
des Installateurs.
In komplexen Gebäuden, in denen Maßnahmen
wie Beginn von Evakuierungssignalen,
Ausschalten von Alarmsignalen usw. über
Fern-Notfallwarnsysteme implementiert
werden können, muss beurteilt werden, ob es
notwendig ist, ob diese Maßnahmen in jeder
zentralen Feuermeldestelle und in jedem
Alarmsteuerungs- und Anzeigegerät angezeigt
werden müssen.
Verantwortung des Installateurs.
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IEC60849 -5.6 Reservestromversorgung
Tabelle 11: IEC 60849 - 5.4 Reservestromversorgung
Anforderung
Erfüllung
Falls das Gebäude nach einem Ausfall der
Hauptstromversorgung evakuiert werden
muss, muss eine Reservestromversorgung zur
Verfügung stehen. Diese muss ermöglichen,
das System im Notfallmodus während eines
Zeitraums zu betreiben, der zweimal der von
der für das Gebäude zuständigen Behörde
festgelegten Evakuierungszeit entspricht. Die
Reservestromversorgung muss das System
auf jeden Fall mindestens 30 Min. lang mit
Strom versorgen können.
Verantwortung des Installateurs.
Falls das Gebäude nach dem Ausfall der
Hauptstromversorgung nicht evakuiert werden
muss, muss die Reservestromversorgung das
System für mindestens 24 Std. oder, falls ein
Notstromgenerator verfügbar ist, für
6 Std.betreiben können, und das System dann
im Notfallmodus mindestens 30 Min. lang mit
Strom versorgen. Falls ein Gebäude während
mehrerer Tage leer bleibt, muss eine
Vorrichtung bereitgestellt werden, die
gewährleistet, dass das Notfallwarnsystem
30 Min. lang betriebsfähig ist, wenn das
Gebäude wieder belegt wird.
Verantwortung des Installateurs.
Nicht-Notfallfunktionen im System, wie z. B.
Hintergrundmusik, dürfen nicht über die
Reservestromversorgung betrieben werden,
falls dies die Kapazität für den Notfallbetrieb
verringert.
Verantwortung des Installateurs beim Anschließen
der BGM-Quelle an die Hauptstromversorgung.
Ab Version 1.1 und höher wird die BGM
(Hintergrundmusik) deaktiviert.
Falls als Reservestromversorgung Batterien
verwendet werden, müssen es
Reservebatterien mit automatischen
Ladevorrichtungen sein. Wenn Bleibatterien
verwendet werden, müssen es, falls nichts
anderes angegeben, VRLA-Batterien sein, und
das Aufladesystem muss eine
Ladestromkompensation für mögliche
Veränderungen in der Umgebungstemperatur
beinhalten, wenn dies zum Erreichen der
angegebenen Batterielebensdauer notwendig
ist.
Verantwortung des Installateurs.
Batterien müssen gemäß den Empfehlungen
des Herstellers verwendet werden, um die
angegebene Lebensdauer zu erreichen, die
nicht weniger als vier Jahre betragen darf. Als
Ende der Lebensdauer gilt der Zeitpunkt, in
dem die Entladung auf weniger als 80% der
angegebenen Nennkapazität in
Amperestunden (bei Ein-Stunden-Bemessung)
erreicht ist.
Verantwortung des Installateurs.
Das automatische Aufladen muss
gewährleisten, dass die Batterien bis auf 80%
ihrer maximalen Nennkapazität aufgeladen
sind, ausgehend von einem vollständig
entladenen Zustand und während eines
Zeitraums von nicht mehr als 24 Std.
Verantwortung des Installateurs.
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Unterschrift
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | IEC60849
Tabelle 11: IEC 60849 - 5.4 Reservestromversorgung
Anforderung
Erfüllung
Ausreichende Belüftung und Schutz vor
Korrosion und gegen Gefahren durch von
Batterien abgegebene Gase müssen
gewährleistet werden.
de | 110
Unterschrift
Verantwortung des Installateurs.
IEC60849 -5.7 Klima- und Umgebungsbedingungen
Tabelle 12: IEC60849 - 5.7 Klima- und Umgebungsbedingungen
Anforderung
Erfüllung
Da das Gesamte oder ein Teil des Systems
innerhalb oder außerhalb des Gebäudes unter
verschiedenen Klima- und
Umgebungsbedingungen installiert werden
und verschiedenen möglichen mechanischen
Schäden ausgesetzt sein kann, müssen
ausführliche Informationen über die
Bedingungen, unter denen das System
betrieben werden muss, in den
Systemspezifikationen mit eingeschlossen
werden. Für Tests siehe IEC 60068-1 (Prüfung
unter umgebungsbedingter Beanspruchung).
a
Steuergeräte und Verstärker in Verbindung mit
Batteriestromversorgungen:
• Umgebungstemperatur -5 °C bis + 40 °C
• Relative Luftfeuchtigkeit 25% bis 90%.
• Luftdruck 86 kPa bis 106 kPa.
b
Alle anderen Geräte:
• Umgebungstemperatur -20 °C bis +55 °C.
• Relative Luftfeuchtigkeit 25% bis 99%.
• Luftdruck 86 kPa bis 106 kPa.
Unterschrift
Die Spezifikationen des Plena Voice Alarm System
übertreffen die von IEC 60849 angegebenen
Umgebungsanforderungen.
Verantwortung des Installateurs beim Anschließen
der BGM-Quelle an die Hauptstromversorgung.
Ab Version 1.1 und höher wird die BGM
(Hintergrundmusik) deaktiviert.
IEC60849 -5.8 Kennzeichnung und Kennzeichnungssymbole
Tabelle 13: IEC 60849 - 5.8 Kennzeichnung und Kennzeichnungssymbole
Anforderung
Erfüllung
Geräte müssen dauerhaft mit Informationen
bezüglich ihrer Funktionen gekennzeichnet
sein.
Konform.
End- und Steuergeräte müssen dauerhaft mit
Information bezüglich ihrer Funktionen,
Merkmale und Polarität gekennzeichnet sein.
Konform.
Die Kennzeichnung muss ermöglichen, die
Bedienelemente gemäß Beschreibungen in
den Bedienungsanleitungen einzustellen und
ihre Position korrekt zu überprüfen.
Konform.
Die Kennzeichnung muss vorzugsweise
Buchstaben, Zeichen, Zahlen und Farben
aufweisen, die auf internationaler Ebene
verständlich sind. Es muss auf die IEC 60027
und die IEC 60417 verwiesen werden. Nicht in
diesen Normen enthaltene Kennzeichnungen
müssen in den Bedienungsanleitungen
eindeutig erklärt werden.
Konform.
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IEC60849 -5.9 Elektrische Anpassungswerte
Tabelle 14: IEC 60849 - 5.9 Elektrische Anpassungswerte
Anforderung
Erfüllung
Für die elektrischen Anpassungswerte muss
auf die IEC 61938 verwiesen werden, außer
wenn etwas anderes angegeben wird.
Unterschrift
Konform (im Abschnitt Technische Daten
spezifiziert).
IEC60849 -5.10 Anschlüsse
Tabelle 15: IEC 60849 - 5.10 Anschlüsse
Anforderung
Die Anschlüsse müssen die Norm IEC 6026811 oder IEC 60268-12 erfüllen. Anforderungen
für feuerbeständige Anschlüsse können auch
von den zuständigen Behörden
vorgeschrieben sein.
Erfüllung
Unterschrift
Die Anschlüsse entsprechen den Normen IEC
60268-11 oder IEC 60268-12. Zusätzliche
Anforderungen sind Verantwortung des
Installateurs.
IEC60849 -6. Installationsanforderungen
Tabelle 16: IEC 60849 - 6. Installationsanforderungen
Anforderung
Erfüllung
Das System muss in Übereinstimmung mit der
IEC 60364 oder mit vorgeschriebenen
nationalen oder lokalen Normen installiert
werden.
Verantwortung des Installateurs.
Falls das Notfallwarnsystem Bestandteil einer
Feuermeldestelle oder eines Alarmsystems ist,
muss die Verkabelung die vorgeschriebenen
nationalen oder örtlichen Anforderungen sowie
die Notfall und/oder Alarmsystemnormen
erfüllen. Wo die Anwendung ausdrücklich eine
Meldung und/oder Alarm ausschließt, muss die
Verkabelung einer für die Anwendung
geeigneten Norm entsprechen.
Verantwortung des Installateurs.
Es müssen Vorsichtsmaßnahmen getroffen
werden, um die Verbreitung von Störungen
über das Kabelnetz zu vermeiden.
Verantwortung des Installateurs.
Wenn ein Notfallwarnsystem in Verbindung mit
einem Notfallmeldesystem installiert wird,
müssen die Normen für die Installation des
Notfallwarnsystems so weit wie möglich den
für das Meldesystem erforderlichen Normen
entsprechen.
Verantwortung des Installateurs.
Wenn an einem nicht-konformen System
Elemente hinzugefügt oder Modifikationen
vorgenommen werden, muss das vorhandene
System möglicherweise aufgerüstet werden,
um diese Norm zu erfüllen. Hinzugefügte
Elemente und/oder Modifizierungen müssen
diese Norm in jedem Fall erfüllen.
Verantwortung des Installateurs.
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IEC60849 -7. Benutzungsanleitungen
IEC60849 -7.1 Bedienungsanleitungen
Tabelle 17: IEC 60849 - 7.1 Bedienungsanleitungen
Anforderung
Erfüllung
Die Bedienungsanleitungen für das System,
einschließlich der in Übereinstimmung mit den
festgelegten und eingespielten Vorgängen zu
treffenden Maßnahmen, müssen an jeder
Kontrollstelle möglichst gut ersichtlich und
ständig verfügbar sein, um ein schnelles
Nachschlagen zu gewährleisten.
Verantwortung des Installateurs.
Es sollten so weit wie möglich Abbildungen
verwendet werden; An Stellen, an denen Text
notwendig ist, muss dieser gut lesbar und in
der/den örtlichen Sprache/n verfügbar sein.
Verantwortung des Installateurs.
Die Anleitungen müssen nach dem Hinzufügen
von Elementen, nach Modifikationen des
Systems, oder aufgrund von praktischen
Erfahrungen oder überarbeiteten Vorgängen
aktualisiert werden.
Verantwortung des Installateurs.
Die Anleitungen müssen Folgendes
beinhalten:
•
Die Bedienung des Systems.
Verantwortung des Installateurs.
•
Die im Fall eines Systemausfalls zu
treffenden Maßnahmen.
Verantwortung des Installateurs.
Eine gebundene Kopie der
Bedienungsanleitungen muss bereitgestellt
werden.
Verantwortung des Installateurs.
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IEC60849 -7.2 Zu führende Aufzeichnungen
Tabelle 18: IEC 60849 - 7.2 Zu führende Aufzeichnungen
Anforderung
Erfüllung
a
b
Installation, Systemlogbuch und
Wartungsaufzeichnungen müssen vom
Endbenutzer und/oder vom Unternehmen, das
vom Endbenutzer mit der Wartung beauftragt
wurde, in Übereinstimmung mit den
maßgeblichen internationalen und nationalen
Normen geführt werden. Diese
Aufzeichnungen müssen mindestens
Folgendes beinhalten:
Verantwortung des Installateurs.
Installation
Verantwortung des Installateurs.
1
Einzelheiten zu den Positionen sämtlicher
Elemente der Anlage.
Verantwortung des Installateurs.
2
"Ist-Installations"-Leistungsmessung des
Systems, einschließlich:
Verantwortung des Installateurs.
•
Gemessene Lautsprecherbelastung
pro Linie im Notfallmodus.
Verantwortung des Installateurs.
•
Einstellungen aller einstellbaren
Elemente des Systems, einschließlich
Ausgangspegel der Verstärker.
Verantwortung des Installateurs.
•
Schalldruckpegel.
Verantwortung des Installateurs.
•
Verständlichkeitsmessung.
Systemlogbuch. Ein solides, gebundenes
Buch muss geführt werden, in dem die
Benutzung des Systems und die
Fehlerereignisse zusammen mit sämtlichen
verfügbaren automatisch erzeugten
Aufzeichnungen erfasst werden müssen,
einschließlich:
1
Systembenutzungsdaten und -zeiten.
2
Einzelheiten zu durchgeführten Tests und
Routineüberprüfungen.
3
Zeit und Datum jedes einzelnen
aufgetretenen Fehlers.
4
Einzelheiten zum gefundenen Fehler und
den Umständen, unter denen er gefunden
wurde (z.B. während Routinewartung).
5
Getroffene Korrekturmaßnahme oder
Lösung.
6
Datum, Zeit und Name der für das System
zuständigen Person.
7
Gegenzeichnung der verantwortlichen
Personen, falls irgendwelche Fehler
aufgetreten oder korrigiert worden sind.
Verantwortung des Installateurs.
Verantwortung der von der Person oder der
Körperschaft, die die Räumlichkeiten kontrolliert,
ernannten Person (siehe 4.2).
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
Unterschrift
Plena Voice Alarm System | Installations- und Bedienungsanleitung | IEC60849
de | 114
IEC60849 -7.3 Wartung
IEC60849 -7.3.1. Allgemein
Tabelle 19: IEC 60849 - 7.3.1 Allgemein
Anforderung
Es muss ein festgelegter und dokumentierter
Vorgang für die planmäßige Wartung und das
erneute Testen des Notfallwarnsystems und
des Geräts gemäß den Empfehlungen des
Systementwicklers und des Anlagenherstellers
und in Übereinstimmung mit den maßgeblichen
internationalen und nationalen Normen
vorhanden sein. Es wird empfohlen, jedes Jahr
zwei planmäßige Wartungsinspektionen von
einer kompetenten Person durchführen zu
lassen. Eine verantwortliche Person (siehe 4.2)
muss ernannt werden, die sicherstellt, dass der
Vorgang weiterhin korrekt ausgeführt wird.
Erfüllung
Unterschrift
Der Installateur ist für die Festlegung des
Wartungsvorgangs unter Verwendung der
Herstellerdokumentation verantwortlich.
IEC60849 -7.3.2 Wartungsanleitungen
Tabelle 20: IEC 60849 - 7.3.2 Wartungsanleitungen
Anforderung
Erfüllung
Ein solides, gebundenes Wartungshandbuch
muss zur Verfügung stehen, das sämtliche für
die Aufrechterhaltung des korrekten Betriebs
der Installation und der Anlage erforderlichen
Wartungsarbeiten beschreibt, die den
angegebenen Vorgangskriterien und jeglichen
anderen Anforderungen dieser Norm oder
anderen maßgeblichen internationalen oder
nationalen Normen entsprechen. Folgendes
muss darin deutlich aufgeführt werden:
a
Die Wartungsmethode.
b
Sämtliche Wartungsschritte.
c
Angabe der Teile, die gewartet werden
müssen, und Verweise auf die Positionen der
Elemente auf Zeichnungen, zusammen mit den
Referenznummern des Herstellers, sowie die
Adressen, Telefon- und Faxnummern der
Material- und Teilelieferanten.
d
Originalversionen von Anlagen- und
Materialkatalogen.
e
Liste und Position der Ersatzteile.
f
Liste und Position der Spezialwerkzeuge.
Der Installateur ist für die Festlegung des
Wartungsvorgangs unter Verwendung der
Herstellerdokumentation verantwortlich.
Die Wartungsanleitungen müssen außerdem
folgendes beinhalten:
a
Die vorgeschriebenen Testzertifikate, die von
der zuständigen Behörde überprüft werden
müssen.
b
Einen Satz Montagezeichnungen.
Bosch Security Systems | 2005-05 | 9922 141 10376de
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