BX45 - Mikroskopie.de

BX45 - Mikroskopie.de
BEDIENUNGSANLEITUNG
BX45
ERGONOMISCHES MIKROSKOP
Diese Bedienungsanleitung bezieht sich auf das Ergonomische Mikroskop Modell BX45 von
Olympus. Damit Sie sich mit diesem Mikroskop umfassend vertraut machen können, zur Gewährleistung der Sicherheit und um eine optimale Leistung des Mikroskops zu erzielen, wird
empfohlen, diese Bedienungsanleitung vor dem Mikroskopieren sorgfältig durchzulesen. Bewahren
Sie diese Bedienungsanleitung zum Nachschlagen an einem leicht zugänglichen Ort in der Nähe
Ihres Arbeitsplatzes auf.
Diese Veröffentlichung wurde zu 100% auf Recyclingpapier gedruckt.
AX7336
BX45
INHALT
Das Mikroskop kann seine volle Leistungsfähigkeit nur erbringen, wenn die Montage und die Einstellungen richtig durchgeführt wurden. Wenn Sie das Mikroskop selbst montieren möchten, lesen Sie bitte Kapitel 8, „MONTAGE” (Seite 28 bis 30)
sorgfältig durch.
WICHTIG — Für die sichere Anwendung des Systems dieses Kapitel unbedingt durchlesen. — 1-3
1
NOMENKLATUR
4-5
2
VORGEHENSWEISE BEI DER DURCHLICHTMIKROSKOPIE IM HELLFELD
6-7
3
VERWENDEN DER BEDIENELEMENTE
8-18
3-1 Sockel .............................................................................................................................................................................................................. 8-9
1 Spannungsanzeige;
2 Verwenden des Helligkeits-Vorwahlschalters
3
Verwenden der Filter
3-2 Fokussierblock....................................................................................................................................................................................... 10
1 Auswechseln des Feintriebs;
2 Einstellen der Gängigkeit des Grobtriebs
3 Vorwahlanschlag
3-3 Tisch ............................................................................................................................................................................................................... 11-12
1 Auflegen des Objektes;
2
Einstellen der Gängigkeit des x- und y-Achsen-Triebs;
3 Drehen des Tisches
3-4 Beobachtungstubus ............................................................................................................................................................ 13-14
1 Einstellen des Augenabstands;
2 Dioptrieneinstellung;
3 Verwenden der Augenmuscheln;
4 Verwenden der Okularmikrometerplatten;
5 Einstellen des Schwenkwinkels
3-5 Kondensor .......................................................................................................................................................................................... 15-16
1 Zentrieren des Kondensors;
2 Kompatible Objektive und Kondensoren
3-6 Immersionsobjektive ..................................................................................................................................................................... 17
1 Verwenden von Immersionsobjektiven
3-7 Objektive mit Korrekturring .................................................................................................................................................. 17
3-8 Marker (U-MARKER) ....................................................................................................................................................................... 18
4
MIKROSKOPIEVERFAHREN
18-21
4-1 Durchlicht-Phasenkontrastmikroskopie ................................................................................................ 18-19
4-2 Durchlicht-Dunkelfeldmikroskopie ......................................................................................................................... 20
4-3 Einfache Polarisation im Durchlicht ...................................................................................................................... 21
5
FEHLERSUCHE
22-24
6
TECHNISCHE DATEN
25-26
7
OPTISCHE EIGENSCHAFTEN
8
MONTAGE — Zum Auswechseln der Glühlampe dieses Kapitel beachten. —
27
28-30
■ AUSWAHL DES PASSENDEN NETZKABELS ......................................................................................................... 31-32
BX45
WICHTIG
Dieses Mikroskop ist mit einer UIS2/UIS-Optik (Universal Infinity System) ausgestattet und darf nur mit
den für die Serie BX2 vorgesehenen UIS2/UIS-Okularen, -Objektiven und -Kondensoren verwendet werden. (Einige der für die Serie BX entwickelten Module und einige Objektive/Okulare der UIS-Serie eignen
sich ebenfalls. Nähere Einzelheiten können Sie bei Olympus erfragen oder den Katalogen entnehmen.)
Die Verwendung ungeeigneten Zubehörs kann zu Leistungsbeeinträchtigungen führen.
SICHERHEITSHINWEISE
@
Abb. 1
1. Nach der Verwendung des Gerätes für die Untersuchung eines Objekts, das ein
potenzielles Infektionsrisiko darstellt, müssen zur Vermeidung von Infektionen alle
Teile gründlich gereinigt werden, die mit dem Objekt in Berührung gekommen sind.
· Wenn dieses Mikroskop bewegt wird, besteht die Gefahr, dass das Objekt
herunterfällt. Das Objekt vor dem Bewegen des Mikroskops entfernen.
· Falls das Objekt aufgrund eines Bedienungsfehlers beschädigt wird, sofort
die Maßnahmen zur Vermeidung von Infektionen treffen.
2. Das Mikroskop so auf einem stabilen, ebenen Tisch oder einer Arbeitsfläche aufstellen, dass die Lüftungsschlitze an der Unterseite des Stativs nicht blockiert werden.
Das Mikroskop nicht auf einer nachgiebigen Unterlage aufstellen, denn dadurch
könnten die Lüftungsschlitze blockiert werden, und es könnte zu Überhitzung
oder Brandgefahr kommen.
3. Um eine Blockade der auf natürlicher Konvektion basierenden Luftkühlung des
Systems zu vermeiden, bei der Installation des Mikroskops mindestens 10 cm
Abstand zwischen der Wand bzw. anderen Gegenständen und der linken, rechten und Rückseite des Mikroskops und des Lampenhauses einhalten.
4. Zur Vermeidung von elektrischen Schlägen oder Verbrennungen beim Auswechseln der Glühlampe zunächst den Hauptschalter @ ausschalten („
“) und
anschließend das Netzkabel aus der Wandsteckdose ziehen. Wenn die Lampe
während oder kurz nach Gebrauch des Gerätes ausgewechselt wird, die
Lampenfassung ² und die Glühlampe vor dem Berühren auskühlen lassen
(Abb. 1 und 2).
Vorgeschriebene Glühlampe
³
²
Abb. 2
6V30WHAL (PHILIPS 5761)
# Das Mikroskop enthält auch eine Sicherung (die Sicherung sollte nur vom
Hersteller oder einem autorisierten Kundendienstmitarbeiter ausgewechselt werden).
5. Darauf achten, dass der Spannungswahlschalter ³ (Abb. 2) an der Rückseite
des Mikroskopstativs auf die örtliche Netzspannung eingestellt ist. (Bei Versand
ab Werk wird der Schalter auf 220-240 V gestellt.)
6. Stets das von Olympus gelieferte Netzkabel verwenden. Wenn kein Netzkabel
geliefert wurde, das geeignete Kabel bitte anhand des Abschnitts „AUSWAHL
DES PASSENDEN NETZKABELS” am Ende dieser Bedienungsanleitung auswählen. Wird ein ungeeignetes Netzkabel verwendet, kann Olympus nicht mehr
für die elektrische Sicherheit und Funktionsfähigkeit des Geräts garantieren.
7. Stets darauf achten, dass die Erdungsklemmen des Mikroskops und der Wandsteckdose ordnungsgemäß verbunden sind. Wenn das Gerät nicht richtig geerdet ist, übernimmt Olympus keine Garantie für die elektrische Sicherheit.
8. Niemals Metallgegenstände in die Lüftungsschlitze des Mikroskopstativs einführen. Andernfalls besteht die Gefahr von Stromschlägen, Verletzungen und
Beschädigungen des Gerätes.
9. Wenn das Netzkabel mit der heißen Lampenfassung in Berührung kommt, kann
es schmelzen. Das Netzkabel in ausreichendem Abstand an der Lampenfassung
vorbeiführen.
1
Sicherheitssymbole
Folgende Symbole befinden sich am Mikroskop. Die Bedeutung der Symbole beachten und das Gerät immer in der
sichersten Art und Weise handhaben.
Symbol
Erläuterung
Die Oberfläche wird heiß. Nicht mit bloßen Händen berühren.
Vor Gebrauch die Bedienungsanleitung sorgfältig durchlesen. Unsachgemäße Handhabung
kann zur Verletzung des Anwenders und/oder zur Beschädigung des Gerätes führen.
l
Der Hauptschalter ist eingeschaltet.
Der Hauptschalter ist ausgeschaltet.
Warnhinweise
An Teilen, deren Handhabung bei Verwendung des Systems besondere Vorsicht erfordert, ist ein Warnhinweis
angebracht. Die Warnungen stets beachten.
Position des
Warnhinweises
Lampenfassung
(Warnung vor hohen Temperaturen)
Position des
Warnhinweises
Rückseite des Mikroskops
(Warnung vor hohen Temperaturen)
Wenden Sie sich bitte an Olympus, falls die Aufkleber mit den Warnhinweisen verschmutzt sind, sich ablösen usw.,
damit sie ersetzt werden können.
1
Vorbereitung
Abb. 3
2
1. Ein Mikroskop ist ein empfindliches Gerät. Mit Sorgfalt handhaben und
gegen Erschütterungen und gewaltsame Einwirkungen schützen.
2. Aufstellungsorte, die dem direkten Sonnenlicht, hohen Temperaturen,
Feuchtigkeit, Staub oder starken Erschütterungen ausgesetzt sind, sind
zu vermeiden. (Zu den Betriebsbedingungen siehe Kapitel 6, „TECHNISCHE DATEN”.)
3. Vor einem Transport des Mikroskops das Objekt und alle losen Teile
entfernen. Das Mikroskop zum Transportieren vorsichtig an der dafür
vorgesehenen Stelle an der Rückseite des Mikroskoparms und am Stativ fassen, wie in Abb. 3 gezeigt (Gewicht: ca. 14 kg).
#Das Mikroskop kann beschädigt werden, wenn es am Kreuztisch,
am Grob-/Feintrieb oder am Binokulartubus angehoben wird.
4. Das BX45 kann nur mit einem Zwischenadapter kombiniert werden.
BX45
2
Reinigung und Aufbewahrung
1. Alle Glasoberflächen durch vorsichtiges Abwischen mit Gaze reinigen. Fingerabdrücke oder Fett auf der Glasoberfläche
mit einem Stück Gaze, das zuvor mit einer Mischung aus Äther (70%) und Alkohol (30%) angefeuchtet wurde, vorsichtig
abwischen.
Da Lösungsmittel wie Äther und Alkohol leicht entflammbar sind, muss mit diesen Chemikalien vorsichtig umgegangen werden. Diese Chemikalien dürfen nicht in die Nähe einer offenen Flamme oder einer Quelle gelangen, die möglicherweise elektrische Funken bildet, wie beispielsweise elektrische Geräte beim Ein- und Ausschalten. Diese Chemikalien nur in gut belüfteten Räumen benutzen.
2. Zur Reinigung der nicht-optischen Komponenten des Mikroskops keine organischen Lösungsmittel verwenden. Diese
Teile mit einem weichen, fusselfreien Tuch reinigen, das zuvor leicht mit verdünntem Neutralreiniger angefeuchtet
wurde.
3. Das Mikroskop darf weder ganz noch teilweise zerlegt werden, da dies Funktionsstörungen oder Leistungsbeeinträchtigungen zur Folge haben könnte.
4. Das Mikroskop mit einer Staubschutzhülle abdecken, wenn es nicht gebraucht wird.
3
Vorsicht
Wird das Mikroskop nicht so gebraucht, wie in dieser Bedienungsanleitung beschrieben, kann die Sicherheit des
Anwenders beeinträchtigt sein. Außerdem kann das Gerät beschädigt werden. Das Gerät nur gemäß den Anweisungen in dieser Bedienungsanleitung verwenden.
Folgende Symbole werden in dieser Bedienungsanleitung verwendet, um Textpassagen hervorzuheben:
: Nichtbefolgen des Warnhinweises kann zu Verletzungen des Benutzers und/oder Beschädigungen des Gerätes (einschließlich der Gegenstände in der Umgebung des Gerätes) führen.
#: Nichtbefolgen der Anweisung kann zu Beschädigungen des Gerätes führen.
} : Begleithinweis (zur Vereinfachung von Bedienung und Wartung).
Dieses Gerät entspricht den Anforderungen der Richtlinie 98/79/EC über medizinische Geräte für die
in-vitro-Diagnostik. Das CE-Kennzeichen weist auf die Übereinstimmung mit der Richtlinie hin.
HINWEIS: Dieses Gerät wurde getestet und entspricht Part 15 der FCC-Richtlinien für Obergrenzen von
digitalen Geräten der Klasse A. Diese Grenzwerte sollen sicherstellen, dass keine schädlichen
Interferenzen emittiert werden, solange das Gerät unter normalen Bedingungen betrieben wird.
Dieses Gerät erzeugt, benutzt und strahlt Radiowellen aus. Wird das Gerät nicht gemäß dieser
Bedienungsanleitung installiert und betrieben, kann es schädliche Interferenzen mit anderen
Radiokommunikationsgeräten auslösen. Der Betrieb dieses Geräts in einem Wohngebiet kann
zu Interferenzen führen. In diesem Fall ist der Betreiber verpflichtet, diese Interferenzen auf
eigene Kosten zu beseitigen.
WARNHINWEIS DER FCC-BEHÖRDE: Veränderungen oder Modifikationen, die nicht ausdrücklich von
der für die Erfüllung der Bedingungen verantwortlichen Partei
genehmigt wurden, können dazu führen, dass der Anwender die
Berechtigung zum Betrieb dieses Geräts verliert.
3
1 NOMENKLATUR
} Lesen Sie bitte Kapitel 8, „MONTAGE” (Seite 28 bis 30), wenn das Mikroskop noch nicht montiert ist.
Skala zur Einstellung des Augenabstands
(Seite 13)
Marker
U-MARKER
Sechskant-Schraubendreher
(Aufbewahrungsort)
Dioptrieneinstellring
(Seite 13)
Kondensor-Zentrierschrauben
(Aufbewahrungsorte)
Schiebereinschub
Hauptschalter (Seite 1)
Objektträgerhalter
(Seite 11)
Spannungsanzeige
Helligkeits-VorwahlSchalter (Seite 8)
Aperturblendenring
(Seite 16)
Helligkeits-VorwahlEinstellschraube
(Seite 8)
Revolver
(Seite 5)
y-Achsen-Trieb
(Seite 12)
x-Achsen-Trieb
(Seite 12)
Helligkeitsregler (Seite 8)
(Spannungsregler der Lampe)
Leuchtfeldblendenring (Seite 15)
Einstellring für die Gängigkeit des Grobtriebs (Seite 10)
Filterschieber (Seite 9)
4
BX45
Grobtrieb (Seite 10)
Frontlinsen-Ausschwenkhebel (Seite 15)
Feintrieb (Seite 10)
(abnehmbar)
Gummikappe für den Feintrieb
(Seite 10)
Vorwahlanschlag (Seite 10)
Revolver
Einstellrad für die Kondensorhöhe (Seite 15)
Vom Mikroskopstativ abgenommen.
Aperturblende (Seite 16)
Aufnahme für Phasenblende/Dunkelfeldring
(Seite 18 – 20)
Filteraufnahme (Unterseite) (Seite 9)
Montierbare Elemente
Montierbare Filter (Durchmesser 32 mm)
Optische Elemente für Phasenkontrast
· BX45-PH1
· BX45-PH2
· BX45-PH3
Optische Elemente für Dunkelfeld
· BX45-DFA
· 32C (mitgeliefert), (32LBD)*
· 32LND6
· 32LND25
· 32IF550
*Vor der Anwendung die auf Seite 9
beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen
treffen.
5
VORGEHENSWEISE BEI DER DURCHLICHTMIKROSKOPIE
}Da für die Mikroskopie im Phasenkontrast und Dunkelfeld und die Polarisation mit Durchlicht optische Elemente benötigt
werden, wie beispielsweise ein Analysator oder Polarisator, werden diese Verfahren in Kapitel 4, „MIKROSKOPIEVERFAHREN”,
ausführlich erläutert.
(Verwendete Bedienelemente)
Den Hauptschalter einschalten („ I “) und die
Helligkeit regulieren.
Den Strahlengang für Hellfeld (BF) durch
Drehen des Revolvers einstellen.
Den Strahlengang wählen (binokularer Fototubus).
Das Objekt auf den Tisch auflegen.
@Hauptschalter
²Helligkeitsregler
(S. 8)
³Revolver
|Strahlengangwahlschieber
ƒObjektträgerhalter
(S. 11)
…x-/y-Achsen-Triebe
(S. 12)
Das 10X-Objektiv in den Strahlengang einschwenken.
Anschließend die Frontlinse in den Strahlengang einschwenken.
†Objektivrevolver
‡Frontlinsen-Ausschwenkhebel
(S. 15)
Das Objekt scharfstellen.
ŠGrob-/Feintriebe
(S. 10)
‰Binokulartubus
(S. 13)
Den Augenabstand einstellen.
Die Dioptrien einstellen.
Die Lichtachse justieren.
Die Aperturblende und die Leuchtfeldblende einstellen.
Das gewünschte Objektiv in den Strahlengang
einschwenken und das Objekt scharfstellen.
Die gewünschten Filter einschwenken.
Die Helligkeit regulieren.
Mit dem Mikroskopieren beginnen.
6
(Seite)
‹Dioptrieneinstellring
(S. 13)
ŒEinstellrad für die Kondensorhöhe
(S. 15)
™Kondensor-Zentrierschrauben
(S. 15)
šAperturblendenring
(S. 16)
›Leuchtfeldblendenring
(S. 15)
†Objektivrevolver
‡Frontlinsen-Ausschwenkhebel
(S. 15)
œFilter
(S. 9)
²Helligkeitsregler
(S. 8)
BX45
‹
| (nur binokularer Fototubus)
™
‰
@
†
ƒ
š
³
…
²
œ
›
Š
‡
Œ
} Fertigen Sie eine Kopie der Seiten an, auf denen das Mikroskopieverfahren beschrieben ist, und
legen Sie diese neben dem Mikroskop aus.
7
VERWENDEN DER BEDIENELEMENTE
3-1 Sockel
1 Spannungsanzeige
(Abb. 4)
1. Den Helligkeitsregler @ im Uhrzeigersinn drehen, um die Spannung zu
erhöhen und die Helligkeit zu verstärken.
2. Die Ziffern ² rund um den Regler geben die ungefähre Spannungseinstellung an.
@
²
Abb. 4
2 Verwenden des Helligkeits-Vorwahlschalters
(Abb. 5)
}Der Helligkeits-Vorwahlschalter @ ermöglicht unabhängig von der Posi-
@
tion des Helligkeitsreglers die Begrenzung der Helligkeit auf eine voreingestellte Stufe. Werkseitig wurde der Helligkeits-Vorwahlschalter
auf ca. 4 V eingestellt.
²
1. Den Helligkeits-Vorwahlschalter @ einschalten. (Wenn der Schalter eingeschaltet ist, leuchtet er.)
2. Die Vorwahlschraube ² mit einem flachen Schraubendreher drehen,
Abb. 5
um die gewünschte Helligkeit einzustellen. Durch Drehen der Schraube im Uhrzeigersinn wird die Helligkeit verstärkt.
3. Wird der Helligkeits-Vorwahlschalter ausgeschaltet, passt sich die Helligkeit wieder der Einstellung des Helligkeitsreglers an.
}Während der Helligkeits-Vorwahlschalter eingeschaltet ist, kann die
Helligkeit nicht durch Drehen des Helligkeitsreglers verändert werden.
3 Verwenden der Filter
(Abb. 6 - 8)
}Filter können auf zweierlei Weise in den Strahlengang eingebracht werden.
(Im Lieferumfang des Mikroskops ist nur der Tageslichtfilter 32C enthalten.)
· Einen Filter mit einem Durchmesser von 32 mm in den Filterschieber
einsetzen und in den Strahlengang einschwenken. (Seite 9)
· Bis zu drei Filter mit einem Durchmesser von 32 mm an der Unterseite
des Revolvers einsetzen und diesen drehen, um die Filter in den
Strahlengang einzuschwenken. (Seite 9)
8
BX45
@
²
Montieren eines einzelnen Filters (Abb. 6)
Einer der unten aufgeführten Filter kann in den Strahlengang eingeschwenkt werden, indem der Filter @ in den Filterschieber ² eingesetzt
und der Filterschieber in den Strahlengang eingeschwenkt wird.
Geeignete Filter
Anwendungen
32LND6
Zur Regulierung der Helligkeit, Transmission 6%
32LND25
Zur Regulierung der Helligkeit, Transmission 25%
32C (mitgeliefert), 32LBD Für Tageslicht/Farbausgleich
Abb. 6
32IF550
Für Schwarzweiß-Kontrast (grün)
Verwenden des Revolvers (Abb. 7)
}Der obere und untere Teil des Revolvers wirken zusammen. Die im unteren Teil zu montierenden Filter werden daher durch die Positionierung
der Aperturblende und die im oberen Teil eingesetzten optischen Elemente festgelegt.
³
|
: 32C, ND, (32LBD)
· Phasenkontrast (PH)
: 32IF550
· Dunkelfeld (DFA)
: Keines.
1. Die Feststellschraube des Revolvers ³ mit dem Sechskant-Schraubendreher lösen und den Revolver | herausziehen.
2. Den Revolver umdrehen und den Filter-Schraubring ƒ durch Eindrücken des Knopfteiles lösen.
3. Die benötigten Filter einsetzen und den Schraubring ƒ mit drei Haken
… wieder befestigen. (Abb. 8)
}Bei Verwendung eines Interferenzfilters (32LBD oder 32IF550) können
Überstrahlungen oder Störbilder auftreten. Diese lassen sich abmildern,
indem der Interferenzfilter in den Filterschieber und der Graufilter in den
Revolver eingesetzt werden.
Abb. 7
…
(Beispiele) · Aperturblende
ƒ
Abb. 8
9
3-2 Fokussierblock
# Der Tisch dieses Mikroskops ist auf eine tiefe Position eingestellt. Bei der Bedienung des Grobtriebs darauf achten,
dass die Hand nicht an den Tisch stößt.
1
ƒ
³
|
Abb. 9
2
@
Abb. 10
Einstellen der Gängigkeit des
Grobtriebs
Abb. 11
10
(Abb. 10)
#Die Gängigkeit des Grobtriebs mit dem Einstellring für die Triebgängigkeit regulieren.
Die Gängigkeit des Grobtriebs ist zum einfachen Gebrauch bereits voreingestellt, kann jedoch auf Wunsch mit Hilfe des Einstellrings für die
Triebgängigkeit @ verändert werden. Durch Drehen des Rings in Pfeilrichtung wird der Grobtrieb schwergängiger, und umgekehrt.
Wenn der Kreuztisch von selbst nach unten fährt oder die eingestellte
Schärfenebene nach Einstellung mit dem Feintrieb schnell verloren geht,
ist der Trieb zu leichtgängig eingestellt. In diesem Fall den Ring in Pfeilrichtung drehen, um den Trieb schwergängiger zu machen.
3 Vorwahlanschlag
@
(Abb. 9)
#Bei Lieferung ab Werk ist der Feintrieb an der rechten Seite des
Mikroskopstativs angebracht.
}Der Feintrieb kann abgenommen werden, damit er bei der Bedienung
der x- und y-Achsen-Triebe nicht stört.
Üblicherweise wird der Feintrieb an der den Tischtrieben gegenüberliegenden Seite angebracht.
1. Die Gummikappe @ vom Feintrieb abziehen.
2. Die Feststellschraube ² mit dem Sechskant-Schraubendreher lösen
und den Feintrieb ³ abnehmen.
3. Die Abdeckung der für den Feintrieb vorgesehenen Schraubenbohrung
an der anderen Seite entfernen und den Feintrieb anbringen. Dazu in
umgekehrter Reihenfolge vorgehen.
4. Eine der mitgelieferten Abdeckungen an der Schraubenbohrung ƒ des
Feineinstellrades | anbringen, von der der Fokustrieb entfernt wurde.
}Das Feineinstellrad | kann gleichzeitig mit der Bedienung der x- und yAchsen-Triebe mit der Fingerspitze oder der Oberseite des Fingers betätigt werden.
@
²
Auswechseln des Feintriebs
(Abb. 11)
}Der Vorwahlanschlag verhindert, dass das Objektiv das Objekt berührt,
und erleichtert die Scharfeinstellung.
Nach dem Scharfstellen des Objektes mit Hilfe des Grobtriebs den Hebel
@ in Pfeilrichtung drehen und arretieren; dadurch wird der untere Anschlag für die Bewegung mit dem Grobtrieb festgelegt.
Nach dem Objektwechsel ist durch Drehen des Grobtriebs bis zum
Anschlag eine einfache Neufokussierung möglich. Anschließend wird
die Feineinstellung mit Hilfe des Feintriebs vorgenommen.
}Die vertikale Bewegung des Objektivs mit Hilfe des Feintriebs wird durch
den Vorwahlanschlag nicht beeinflusst.
BX45
3-3 Tisch
1 Auflegen des Objektes
²
#Die Abmessungen des Objektträgers sollten 26 x 76 mm bei einer
Dicke von 0,9 bis 1,4 mm betragen. Das Deckglas sollte eine Stärke von 0,17 mm aufweisen.
#Bei der Untersuchung sehr großer Objekte den Objektträgerhalter
entfernen und das Objekt direkt auf den Kreuztisch auflegen.
Mikroskopieren mit Doppelobjektträgerhalter (Abb. 12)
@
Abb. 12
1. Das Objektiv durch Drehen des Grobtriebs @ anheben.
2. Den Federklemmhebel ² des Objektträgerhalters öffnen und einen oder
zwei Objektträger von vorne auf den Kreuztisch auflegen.
3. Die Objektträger bis zum Anschlag einschieben und den Federklemmhebel vorsichtig loslassen.
Mikroskopieren mit Einzelobjektträgerhalter (Abb. 13)
Der Objektträger kann einfach durch Einschieben in den Objektträgerhalter von vorne aufgelegt werden.
Abb. 13
Verwenden eines Ölimmersionsobjektivs
Durch Adsorption des Immersionsöls kann sich das Objekt verschieben.
In diesem Fall empfiehlt sich die Verwendung der als Zubehör erhältlichen Objektklammer BH2-SCB-3 ³ für Ölimmersionsobjektive. (Abb. 14)
³
Abb. 14
11
2
(Abb. 15)
1. Den Trieb zum Verfahren in Richtung der x-Achse @ festhalten und den
Trieb zum Verfahren in Richtung der y-Achse ² nach oben schieben,
um die Einstellräder freizulegen.
2. Durch Drehen der Einstellräder für den x-Achsen-Trieb ³ bzw. y-Achsen-Trieb | im Uhrzeigersinn (in Pfeilrichtung) wird die Triebgängigkeit
erschwert, durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn erleichtert.
#Wenn die Triebe zu schwergängig eingestellt werden, sind möglicherweise beim Verfahren des Kreuztisches knarrende Geräusche
zu hören, und der Kreuztisch hält nicht genau an der gewünschten
Stelle an.
Nach mehrstündigem Betrieb kann sich die Tischführung
VORSICHT
verziehen und die Verfahrstrecke des Tisches verkürzen.
Dies stellt jedoch keine Funktionsstörung dar und lässt
sich leicht korrigieren, wie nachfolgend beschrieben.
²
|
Einstellen der Gängigkeit der x- und y-Achsen-Triebe
³
@
Abb. 15
[Abhilfemaßnahme]
Horizontale Richtung: Den Objekthalter festhalten und die Tischführung
so nach rechts und links bewegen, dass sie die
Anschläge berührt.
Vertikale Richtung: Den oberen Teil des Kreuztisches festhalten und so
nach vorne und hinten bewegen, dass er die Anschläge berührt.
Gummikappen für die x- und y-Achsen-Triebe (als Zubehör erhältlich)
}Wenn die Gummikappen auf die Tischtriebe aufgesetzt sind, können die
Triebe ohne Verrutschen bedient werden, und die Feineinstellung kann
unter sehr geringem Kraftaufwand erfolgen. Die Gummikappen verhindern außerdem Ermüdungserscheinungen bei mehrstündigem Betrieb.
Es werden dicke Gummikappen (U-SHGT, Dicke 5 mm) und dünne
Gummikappen (U-SHG, Dicke 2 mm) angeboten.
Anbringen der Gummikappen:
Zunächst die größere Gummikappe von unten auf den oberen (y-Achsen-)Trieb aufsetzen, dann die kleinere Kappe von unten auf den unteren (x-Achsen-)Trieb aufsetzen.
3
Drehen des Tisches
(Abb. 16)
1. Mit dem Sechskant-Schraubendreher die Tisch-Feststellschraube @
etwas lösen.
2. Der Kreuztisch kann im Uhrzeigersinn und gegen den Uhrzeigersinn
gedreht werden.
#Während der Drehung ist möglicherweise ein Klicken zu hören oder
zu fühlen. Dies ist durch die Konstruktion des Tischhalters bedingt
und stellt keine Funktionsstörung dar.
}Der Drehwinkel wird durch die x- und y-Achsen-Triebe festgelegt.
@
Drehwinkel
Abb. 16
12
Im Uhrzeigersinn
Gegen den Uhrzeigersinn
Triebe rechtsseitig
230°
20°
Triebe linksseitig
20°
230°
BX45
3-4 Beobachtungstubus
1
Einstellen des Augenabstands
(Abb. 17)
Durch die Okulare blicken und den Abstand so einstellen, dass die
Sehfelder des rechten und linken Auges vollständig übereinstimmen.
Der Indexpunkt · zeigt den Augenabstand an.
}Den Augenabstand notieren, damit er zu einem späteren Zeitpunkt
schnell wieder eingestellt werden kann.
Abb. 17
@
2 Dioptrieneinstellung
(Abb. 18)
1. Durch das Okular ohne Dioptrieneinstellring blicken und das Objekt mit
dem Grob- und Feintrieb scharfstellen.
2. Durch das Okular mit Dioptrieneinstellring blicken und das Objekt nur
durch Drehen des Dioptrieneinstellrings @ scharfstellen.
Abb. 18
3 Verwenden der Augenmuscheln
(Abb. 19)
Wenn Sie eine Brille tragen
Die Augenmuscheln in der normalen, nach hinten geklappten Position
verwenden. Dies verhindert ein Verkratzen der Brille.
Wenn Sie keine Brille tragen
Die Augenmuscheln in Pfeilrichtung ausklappen, um das Eindringen
von Störlicht zwischen Auge und Okular zu verhindern.
Abb. 19
13
4 Verwenden der Okularmikrometerplatten
@
Wenn die Okulare WHN10X-H (oder WHN10X) verwendet werden, kann
in eines davon eine Okularmikrometerplatte eingesetzt werden. Ist das
Okular jedoch nicht mit Dioptrieneinstellmechanismus ausgestattet, wird
die Scharfeinstellung der Mikrometerplatte für Personen mit eingeschränkter Sehfähigkeit schwierig. In diesem Fall für die Scharfeinstellung die Brille aufsetzen.
Eine Mikrometerplatte mit einem Durchmesser von 24 mm und einer
Dicke von 1,5 mm verwenden.
Gemäß Abb. 11 die eingebaute Mikrometer-Fassung ² durch Drehen
gegen den Uhrzeigersinn vom Okular abschrauben und eine Mikrometerplatte in die Fassung einsetzen.
²
Abb. 20
5
Abb. 21
(Abb. 20)
Einstellen des Schwenkwinkels (Modell U-TBI3)
(Abb. 21)
}Die Höhe und den Schwenkwinkel des Beobachtungstubus auf die
angenehmste Mikroskopierposition einstellen.
Den Binokulartubus mit beiden Händen festhalten und nach oben oder
unten schwenken, bis die gewünschte Stellung erreicht ist.
#Den Binokulartubus niemals gewaltsam über den oberen und unteren Anschlag hinaus bewegen. Durch Gewaltanwendung kann
der Anschlagmechanismus beschädigt werden.
#Bei Verwendung des U-TBI3 können die Ränder des Sehfelds
teilweise dunkel erscheinen, wenn die Aperturblende auf die
geringstmögliche Blendenöffnung geschlossen wird.
#Wird der schwenkbare Weitfeld-Binokulartubus U-TBI3 in Kombination mit einem Zwischenadapter U-EPA2 verwendet, können die
Sehfeldränder dunkel werden.
U-ETBI/U-TTBI (Abb. 22)
Bei den Modellen U-ETBI und U-TTBI handelt es sich um schwenkbare
Ergonomietuben mit normalem Sehfeld, deren Okularpositionen nach
vorne bzw. hinten verstellt werden können (um 45 mm). Modell U-ETBI
erzeugt ein aufrechtes Bild, Modell U-TTBI ein invertiertes Bild. Beide
Modelle weisen dieselbe Größe auf.
Abb. 22
14
BX45
3-5 Kondensor
1 Zentrieren des Kondensors
(Abb. 23 - 25)
1. Den Kondensor durch Drehen des Einstellrades für die Kondensorhöhe @
bis zum oberen Anschlag anheben. Anschließend die Frontlinse mit dem
Frontlinsen-Ausschwenkhebel ² in den Strahlengang einschwenken.
2. Das Objekt mit dem 10X-Objektiv scharfstellen.
3. Den Leuchtfeldblendenring ³ in Pfeilrichtung drehen, bis das Bild der
Leuchtfeldblende im Sehfeld zu erkennen ist.
4. Das Bild der Leuchtfeldblende durch Drehen des Einstellrades für die
Kondensorhöhe @ scharfstellen.
5. Die beiden Kondensor-Zentrierschrauben | in die beiden Gewindebohrungen (unter der Markierung) einführen und drehen, um das Bild
der Leuchtfeldblende in die Mitte des Sehfelds zu bewegen.
6. Die Leuchtfeldblende allmählich öffnen. Der Kondensor ist richtig zentriert, wenn sich das Blendenbild in der Mitte des Sehfelds befindet und
dessen Ränder berührt.
7. Zum Mikroskopieren die Leuchtfeldblende noch etwas weiter öffnen,
bis ihr Bild das Sehfeld gerade umgibt.
}Nach dem Zentrieren des Kondensors die Zentrierschrauben am dafür
vorgesehenen Ort an der rechten Seite des Mikroskopstativs (Seite 4)
aufbewahren, um sie nicht zu verlieren.
²
@
Abb. 23
|
³
Abb. 24
Effekte der Leuchtfeldblende (Abb. 25)
Die Leuchtfeldblende schränkt den Durchmesser des Lichtstrahls ein,
der in das Objektiv eintritt. Dadurch wird der Einfall von Störlicht verhindert und der Bildkontrast erhöht. Der Durchmesser der Leuchtfeldblende
muss zur Unterstützung der Objektivleistung so eingestellt werden, dass
ihr Bild das Sehfeld gerade umgibt. (Siehe „Kompatible Objektive und
Kondensoren” auf der folgenden Seite.)
}Bei Verwendung des 100X-Objektivs ist das Bild der Leuchtfeldblende
nur bei fast geschlossener Blende zu erkennen. Bei Verwendung des
4X-Objektivs die Blende vollständig öffnen.
Abb. 25
15
Bild der
Aperturblende
Aperturblende (Abb. 26 & 27)
70-80%
30-20%
Objektivpupille
Abb. 26
²
@
· Die Aperturblende legt die numerische Apertur (N. A.) des Beleuchtungssystems fest. Die Abstimmung der numerischen Apertur des Beleuchtungssystems mit der numerischen Apertur des Objektivs bewirkt
höhere Bildauflösung, stärkeren Kontrast und bessere Schärfentiefe.
· Da der Kontrast mikroskopischer Objekte für gewöhnlich gering ist, wird
üblicherweise die Einstellung der Kondensor-Aperturblende auf 70%
bis 80% der numerischen Apertur des verwendeten Objektivs empfohlen. Gegebenenfalls das Verhältnis korrigieren, indem das Okular entfernt und der Aperturblendenring @ mit Blick durch den Okularstutzen
gedreht wird, bis das in Abb. 26 gezeigte Bild zu sehen ist.
}Verwenden der Skala für die numerische Apertur:
Die Skala für die numerische Apertur des Kondensors auf ca. 80% des
N. A.-Wertes ² des entsprechenden Objektivs einstellen. (Abb. 27)
Beispiel: Bei Verwendung des UPlanFI40X (N. A. 0,75) auf der Skala 0,75
x 0,8 = 0,6 einstellen.
N. A.-Skala
Abb. 27
2
Kompatible Objektive und Kondensoren
Objektivvergrößerung
1,25X – 4X*
4X – 60X
100X
BX45-Kondensor
Geeignet nach Ausschwenken der Frontlinse
Geeignet nach Einschwenken der Frontlinse in den
Strahlengang.
* Bei Verwendung eines 4X- oder schwächeren Objektivs die Aperturblende des Kondensors vollständig öffnen und die
Leuchtfeldblende im Sockel als Aperturblende verwenden. Mit den 1,25X- und 2X-Objektiven können die Sehfeldränder
dunkel werden, das Mikroskopieren ist aber immer noch möglich.
}Wenn Objektive für zytologische Untersuchungen benötigt werden, bitte das Plan10XCY und die Objektive der Serie
PlanN oder das PlanFl10XCY und die Objektive der Serie UPlanFLN verwenden.
16
BX45
3-6 Immersionsobjektive
# Stets das mitgelieferte Immersionsöl von Olympus verwenden.
1 Verwenden von Immersionsobjektiven
Abb. 28
(Abb. 28)
1. Das Objekt scharfstellen, dabei mit dem schwächsten Objektiv beginnen
und in der Reihenfolge der zunehmenden Objektivstärke vorgehen.
2. Vor dem Einschwenken des Immersionsobjektivs in den Strahlengang
einen Tropfen des mitgelieferten Immersionsöls auf den zu untersuchenden Bereich des Objektes auftragen.
3. Den Objektivrevolver drehen, um das Immersionsobjektiv einzuschwenken, dann mit dem Feintrieb die Scharfeinstellung vornehmen.
#Darauf achten, dass das Öl keine Luftblasen enthält, da diese die
Bildqualität beeinträchtigen würden.
a. Zum Prüfen auf Luftblasen das Okular entfernen und die Apertur- und
Leuchtfeldblenden ganz öffnen. Auf die Austrittspupille des Objektivs im
Beobachtungstubus blicken. (Die Pupille sollte rund und hell erscheinen.)
b. Zum Entfernen von Luftblasen den Objektivrevolver drehen, um das
Immersionsobjektiv mehrmals unscharf und wieder scharf einzustellen.
#Bei diesem Kondensor kein Immersionsöl in dem Zwischenraum
zwischen der Frontlinse und dem Objekt verwenden.
4. Nach Gebrauch das Öl mit einem Stück Gaze, das zuvor leicht mit
einer Mischung aus Äther (70%) und Alkohol (30%) angefeuchtet wurde, von der Frontlinse des Objektivs abwischen.
Hinweise zur Verwendung von Immersionsöl
Falls Immersionsöl mit den Augen oder der Haut in Kontakt kommt,
sind sofort folgende Maßnahmen zu ergreifen:
Augen: Mit frischem Wasser spülen (mindestens 15 Minuten).
Haut: Mit Wasser und Seife waschen.
Falls an der Haut oder den Augen sichtbare Veränderungen auftreten
oder der Schmerz anhält, suchen Sie bitte einen Arzt auf.
3-7 Objektive mit Korrekturring
}Wenn die Deckglashöhe nicht 0,17 mm beträgt, können die Objektive
nicht ihre volle Leistung erbringen. Wird in diesem Fall ein mit Korrekturring ausgestattetes Objektiv verwendet, kann die Höhendifferenz durch
Einstellen des Rings ausgeglichen werden.
Einstellvorgang
@
Abb. 29
· Bei bekannter Deckglashöhe den Korrekturring @ auf diesen Wert einstellen. (Abb. 29)
· Bei unbekannter Deckglashöhe abwechselnd den Korrekturring @ und
den Feintrieb drehen, bis die Stellung mit der besten Auflösung erreicht ist.
#Den Korrekturring @ beim Drehen des Objektivrevolvers nicht berühren.
17
3-8 Marker (U-MARKER)
}Durch Montieren des Markers @ am 10X-Objektiv kann eine beliebige
Stelle durch eine einzige Handbewegung gekennzeichnet werden.
Die Kennzeichnung kann je nach Installation des Markers mit der rechten oder der linken Hand durchgeführt werden.
(Einzelheiten siehe Bedienungsanleitung.)
}Wenn Objektive für zytologische Untersuchungen benötigt werden, bitte das Plan10XCY und die Objektive der Serie PlanN oder das
PlanFl10XCY und die Objektive der Serie UPlanFLN verwenden.
}Wird während der Mikroskopie zwischen dem 10X- und dem 40X-Objektiv gewechselt, so ist bei Verwendung des Plan10XCY oder
PlanFl10XCY (Typ mit eingebautem Graufilter) nach dem Objektivwechsel
keine Regulierung der Helligkeit erforderlich, da bei zehnfacher und
vierzigfacher Vergrößerung dieselbe Helligkeit erreicht wird. Bei kontrastreichen Objekten können jedoch aufgrund der Eigenschaften des Graufilters Störbilder auftreten.
#Die Schreibspitze des Markers ist nach Gebrauch stets mit der dafür
vorgesehenen Kappe ² abzudecken, damit sie nicht austrocknet.
@
²
Abb. 30
MIKROSKOPIEVERFAHREN
} In diesem Kapitel werden andere Mikroskopieverfahren als die Durchlicht-Hellfeld-Mikroskopie beschrieben.
4-1 Durchlicht-Phasenkontrastmikroskopie
Montieren des optischen Elementes
1 (Phasenblende)
²
@
Abb. 31
|
ƒ
³
³
…
18
Abb. 32
(Abb. 31 & 32)
1. Die Feststellschraube des Revolvers @ mit dem Sechskant-Schraubendreher lösen und den Revolver ² herausziehen.
2. Die beiden Zentrierschrauben ³, die normalerweise zum Zentrieren des
Kondensors verwendet werden, in die Gewindebohrungen für das Zentrieren des optischen Elementes einführen und gegen den Uhrzeigersinn drehen.
3. Das optische Element durch Ausüben von Druck auf die Blattfeder ƒ
mit der Phasenblende | in die Aufnahme einsetzen.
4. Die Zentrierschrauben ³ im Uhrzeigersinn drehen und so fest anziehen, dass das optische Element optimal stabilisiert ist.
5. Die mit dem optischen Element gelieferte Dichtung an der Abdichtstelle … anbringen.
6. Die Schritte 2 bis 5 wiederholen, um eine weitere Phasenblende in einer anderen Aufnahme anzubringen.
7. Die Zentrierschrauben ³ entfernen und den Revolver wieder an der
ursprünglichen Stelle anbringen.
(Den Revolver in Richtung des Pfeiles auf der Aufnahme einschieben.)
BX45
2
Vorgehensweise beim Mikroskopieren
(Abb. 33 - 35)
#Den Analysator und den Polarisator aus dem Strahlengang ausschwenken und das Objektiv gegen ein Ph-Objektiv austauschen.
1. Das Ph-Objektiv in den Strahlengang einschwenken.
2. Durch Drehen des Revolvers @ die für das Ph-Objektiv geeignete
Phasenblende in den Strahlengang einschwenken.
@
|
²
Abb. 33
Serie UIS2
Phasenblende
Geeignete Ph-Objektive
BX45-PH1
PlanCN10XPh, PlanCN20X, PlanN10XPh, PlanN20XPh,
UPlanFLN4XPh, UPlanFLN10XPh
BX45-PH2
PlanCN40XPh, PlanN40XPh, UPlanFLN40XPh
BX45-PH3
PlanC100XOPh, PlanN100XOPh, UPlanFLN60XOPh,
UPlanFLN100XOPh
Serie UIS
Phasenblende
³
Abb. 34
Abb. 35
Geeignete Ph-Objektive
BX45-PH1
Ach10-XPh, Ach20XPh, Plan10XPh, Plan20XPh,
UPlanFl10XPh, UPlanFl20XPh, UPlanApo10XPh
BX45-PH2
Ach40XPh, Plan40XPh, UPlanFl40XPh, UPlanApo20XPh
BX45-PH3
Ach100XOPh, Plan100XOPh, UPlanFl100XOPh,
UPlanApo40XOPh, UPlanApo100XOIPh, PlanApo60XOPh
3. Die Leuchtfeldblende ² öffnen, bis sie das Sehfeld gerade umgibt.
4. Das Objekt auf den Tisch auflegen und scharfstellen.
5. Eines der Okulare entfernen und durch das Zentrierfernrohr U-CT30
ersetzen.
6. Den oberen Teil des Zentrierfernrohres U-CT30 drehen und sowohl den
hellen Ring (Phasenblende) als auch den dunkleren Ring (Phasenlinie
des Objektivs) scharfstellen.
7. Die beiden Zentrierschrauben ³ in die Zentrier-Gewindebohrungen des
optischen Elementes (über den Markierungen) einführen und die
Zentrierung der Phasenblende so regulieren, dass sich der helle und
der dunkle Ring im Sehfeld überlagern. (Abb. 34)
#Wenn mehrere Bilder der Phasenblende zu sehen sind, das hellste
Phasenblendenbild zentrieren.
#Die Zentrierschrauben unbedingt entfernen, bevor der Revolver
gedreht wird.
8. Für die einzelnen Objektive mit unterschiedlichen Vergrößerungen die
Schritte 6 und 7 wiederholen.
9. Das Zentrierfernrohr U-CT30 entfernen und durch das Okular ersetzen.
Die Zentrierschrauben am dafür vorgesehenen Aufbewahrungsort |
an der rechten Seite des Mikroskopstativs aufbewahren, um sie nicht zu
verlieren. (Abb. 33)
19
4-2 Durchlicht-Dunkelfeldmikroskopie
1
Montieren des optischen Elementes (Dunkelfeldring)
}Das optische Element (Dunkelfeldring) wird in derselben Weise montiert wie die Phasenblende. Dazu bitte Seite 18 beachten.
2
Vorgehensweise beim Mikroskopieren
#Den Analysator und den Polarisator aus dem Strahlengang ausschwenken.
1. Den Revolver (@ in Abb. 33) drehen und das BX45-DFA in den Strahlengang einschwenken.
2. Ein geeignetes Objektiv in den Strahlengang einschwenken.
Serie UIS2
Dunkelfeldring
BX45-DFA
Geeignete Objektive*
PlanCN10X, PlanCN20X, PlanCN40X, PlanN10X, PlanN20X, PlanN40X, PlanN50XOI,
UPlanFLN10X, UPlanFLN20X, UPlanFLN60XOI, UPlanFLN100XOI, UPlanSApo10X
Serie UIS
Dunkelfeldring
BX45-DFA
Geeignete Objektive*
Ach10X, Ach20X, Ach40X, Plan10X, Plan20X, Plan40X, Plan50XOI, UPlanFl10X, UPlanFI20X,
UPlanFI100XOI3, UPlanApo10X, UPlanApo20X, UPlanApo100XOI3
*Es eignen sich Objektive mit einer Vergrößerung von 10X oder stärker und einer numerischen Apertur von
0,7 oder geringer.
Auch mit einer Irisblende ausgestattete Objektive können verwendet werden, sofern sich deren N. A. auf
höchstens 0,7 einstellen lässt.
3. Das Objekt auf den Tisch auflegen und scharfstellen.
4. Die Okulare entfernen, durch den Okularstutzen auf die Objektivpupille blicken und die Zentrierschrauben des optischen Elementes (über den
Markierungen) drehen, um den Dunkelfeldring so zu zentrieren, dass kein Licht durch
die Objektivpupille austritt.
5. Das Okular wieder anbringen, das Dunkelfeldbild prüfen und den Zentriervorgang wiederholen, um die bestmögliche
Dunkelfeldwirkung zu erzielen.
6. Die Kondensorhöhe so einstellen, dass eine gleichmäßige Dunkelfeldbeleuchtung in der oberen und unteren Hälfte
des Kondensorbildes erreicht wird.
7. Die Leuchtfeldblende öffnen, um eine ebenmäßige Beleuchtung zu erhalten.
Beim Wechseln des Dunkelfeldobjektivs oder des Mikroskopieverfahrens von der Dunkelfeldmikroskopie zu
einem anderen Verfahren nicht in die Okulare blicken.
Beim Objektivwechsel oder beim Drehen des Revolvers von Dunkelfeld zu einer anderen Position nicht in die Okulare
blicken. Andernfalls kann Licht direkt in die Augen fallen.
20
BX45
4-3 Einfache Polarisation im Durchlicht
}Für Polarisation werden der Analysator U-ANT (oder ein anderes Modul mit integriertem Analysator) und der Polarisator
BX45-PO benötigt.
@
1
Montieren des Polarisators BX-45PO
(Abb. 36)
1. Den Filterschieber @ herausziehen.
2. Den Polarisator BX45-PO ² bis zum Anschlag in die Öffnung einschieben.
}Die Polarisatorhebel müssen seitlich herausragen. Diese Stellung ist
die Position der gekreuzten Polarisatoren (dunkel).
²
Abb. 36
²
2
Montieren des Analysators U-ANT
(Abb. 37)
1. Die Gummikappe von dem Einschub am oberen Teil des Objektivrevolvers entfernen.
2. Den Analysator U-ANT ² so halten, dass die beschriftete Seite nach
oben weist, und unter Ausrichten der Indexmarken in den mit dem
BX45-PO gelieferten Leerschieber @ einsetzen. (Der Analysator wird
magnetisch gehalten.)
3. Den Leerschieber mit dem Analysator U-ANT @ bis zum Anschlag in
den Einschub einschieben, um den Analysator in den Strahlengang
einzuschwenken.
}Der Analysator wird durch Herausziehen des Schiebers um eine Stufe
aus dem Strahlengang entfernt.
@
Abb. 37
3
Vorgehensweise beim Mikroskopieren
1. Den Revolver (@ in Abb. 33) drehen und Hellfeld (BF) für Durchlichtmikroskopie einstellen.
2. Das Objektiv in den Strahlengang einschwenken.
#Bei Verwendung eines Ph-Objektivs kann der Kontrast beeinträchtigt werden.
3. Den Polarisatorhebel etwas drehen, bis das Sehfeld am dunkelsten erscheint (Position der gekreuzten Polarisatoren).
4. Ein Objekt auflegen und scharfstellen.
5. Die Leuchtfeldblende öffnen, bis ihr Bild das Sehfeld gerade umgibt.
6. Der Kontrast kann durch Justieren der Aperturblende verbessert werden.
21
FEHLERSUCHE
Unter bestimmten Bedingungen kann die Leistung dieses Geräts durch Faktoren beeinträchtigt sein, die keine Mängel
darstellen. Falls Probleme auftreten, gehen Sie bitte nach der folgenden Tabelle vor und treffen Sie die entsprechenden
Abhilfemaßnahmen. Wenn sich das Problem auch nach Durchsicht der gesamten Liste nicht beheben lässt, wenden Sie
sich bitte an Ihre örtliche Olympus-Vertretung.
Problem
Ursache
Abhilfemaßnahme
Seite
1. Optisches System
a) Die Glühlampe leuchtet nicht.
Die Glühlampe ist durchgebrannt.
Die Glühlampe ersetzen.
29
Das Netzkabel ist nicht eingesteckt.
Das Netzkabel in die Steckdose einstecken.
30
b) Die Glühlampe brennt, das Sehfeld Die Aperturblende und die Leuchtfeldblende Auf die richtige Öffnungsweite einstellen.
15/16
bleibt jedoch dunkel.
sind nicht weit genug geöffnet.
c) Das Sehfeld bleibt dunkel oder ist nicht Der Objektivrevolver ist nicht richtig einge- Darauf achten, dass der Objektivrevolver
gleichmäßig ausgeleuchtet.
schwenkt.
richtig einrastet.
––
Die Frontlinse des Kondensors wurde nicht Die Frontlinse ausklappen.
richtig eingestellt.
16
Der Kondensor wurde nicht richtig zentriert. Den Kondensor zentrieren.
15
Der Revolver ist auf eine Zwischenposition Den Revolver hörbar einrasten lassen.
eingestellt.
19
Die Leuchtfeldblende ist zu weit geschlos- Die Leuchtfeldblende öffnen, bis sie das
sen.
Sehfeld gerade umgibt.
15
Die Glühlampe ist nicht richtig montiert.
Die Stifte der Halogenglühlampe bis zum
Anschlag einschieben.
d) Im Sehfeld ist Schmutz oder Staub zu Schmutz/Staub auf den Okularen.
Gründlich reinigen.
erkennen.
Schmutz oder Staub auf der Frontlinse des
Kondensors, dem Revolver oder der
Deckglasoberfläche.
29
3
Schmutz/Staub auf dem Objekt.
e)
·
·
·
·
Schlechte Sicht.
Schlechtes Bild.
Schlechter Kontrast.
Unscharfe Details.
Überstrahlungen.
Es wird ein Objektiv verwendet, das nicht zur Mit diesem Mikroskop nur Objektive der
Serie UIS2/UIS gehört.
Serie UIS2/UIS verwenden.
Die Aperturblende ist zu weit geschlossen.
Die Aperturblende öffnen.
Der Korrekturring eines mit Korrekturring aus- Fokussieren und gleichzeitig den Korrekturgestatteten Objektivs ist nicht richtig einge- ring drehen, um die beste Position einzustellen.
stellt.
Die Frontlinse des Objektivs ist verschmutzt. Objektiv reinigen.
16
17
3
Ein Immersionsobjektiv wird ohne Immersions- Immersionsöl verwenden.
öl verwendet.
17
Das Immersionsöl enthält Luftblasen.
17
Die Luftblasen entfernen.
Es wird nicht das empfohlene Immersionsöl Das mitgelieferte Immersionsöl verwenverwendet.
den.
Schmutz/Staub auf dem Objekt.
17
Reinigen.
Schmutz oder Staub auf der Frontlinse des Kondensors, dem Revolver oder der Deckglasoberfläche.
Ungeeignete Dicke des Objektträgers oder Durch Glas in der empfohlenen Dicke erdes Deckglases.
setzen.
22
27
3
11
BX45
Problem
Ursache
f ) Eine Seite des Bildes ist verschwom- Das Objektiv ist nicht richtig in den Strahmen.
lengang eingeschwenkt.
Der Tisch wurde nicht richtig montiert.
g) Das Bild scheint zu flackern.
Abhilfemaßnahme
Seite
Darauf achten, dass der Objektivrevolver
richtig einrastet.
––
Neu montieren.
––
Das Objekt wurde nicht richtig auf den Kreuz- Das Objekt richtig auf den Kreuztisch auftisch aufgelegt.
legen und mit dem Objekthalter fixieren.
11
Das Objektiv ist nicht richtig in den Strah- Darauf achten, dass der Objektivrevolver
richtig einrastet.
lengang eingeschwenkt.
––
Der Kondensor wurde nicht richtig zentriert. Den Kondensor zentrieren.
15
h) Das Sehfeld wird durch Erhöhen der Der Kondensor wurde nicht richtig zentriert. Den Kondensor zentrieren.
Spannung nur geringfügig heller.
Der Kondensor ist zu weit abgesenkt.
Die Kondensorhöhe richtig einstellen.
15
15
2. Elektrisches System
a) Die Glühlampe flackert.
Die Glühlampe ist fast durchgebrannt.
Die Glühlampe ersetzen.
Ein Kabel oder Stecker ist nicht richtig an- Alle Anschlüsse prüfen.
geschlossen.
b) Die Glühlampe brennt fast sofort durch. Es wird der falsche Lampentyp verwendet.
Eine Glühlampe des vorgeschriebenen
Typs verwenden.
c) Die Helligkeit verändert sich nicht, wenn Der Helligkeits-Vorwahlschalter ist einge- Den Schalter ausschalten.
schaltet.
der Helligkeitsregler gedreht wird.
29
29/30
29
8
Es wurde keine Glühlampe installiert.
Eine Glühlampe installieren.
29
Die Glühlampe ist durchgebrannt.
Die Glühlampe ersetzen.
29
Die Lampenfassung ist nicht angeschlossen. Die Lampenfassung richtig anschließen.
29
d) Die Spannungsanzeige leuchtet nicht, Der Spannungswahlschalter ist falsch ein- Den Schalter entsprechend der örtlichen
gestellt.
Netzspannung einstellen (100-120 V oder
oder die Glühlampe leuchtet nicht.
220-240 V).
1
3. Grob-/Feineinstellung
a) Der Grobtrieb lässt sich nur schwer Der Einstellring für die Triebgängigkeit ist zu Den Ring lockern.
drehen.
fest angezogen.
Es wird versucht, den Kreuztisch mit dem Den Vorwahlanschlag lösen.
Grobtrieb anzuheben, während der Vorwahlanschlag arretiert ist.
b) Das Objektiv fährt von selbst nach Der Einstellring für die Triebgängigkeit ist zu Den Ring anziehen.
unten, oder die Scharfeinstellung bleibt locker eingestellt.
während des Mikroskopierens nicht
stabil.
10
10
10
c) Die Grobeinstellung lässt sich nicht Der Vorwahlanschlag ist an einer höheren Den Vorwahlanschlag lösen.
ganz nach unten drehen. (Das Objek- Position arretiert.
tiv lässt sich nicht absenken.)
10
d) Das Objektiv berührt das Objekt, be- Das Objekt liegt mit der Oberseite nach Das Objekt richtig auflegen.
vor dieses scharfgestellt werden kann. unten auf.
––
23
Ursache
Problem
Abhilfemaßnahme
Seite
4. Beobachtungstubus
a) Das Sehfeld des einen Auges stimmt Der Augenabstand ist nicht richtig eingestellt.
nicht mit dem des anderen Auges Falsche Dioptrieneinstellung.
überein.
Rechts und links werden unterschiedliche
Okulare verwendet.
Den Augenabstand richtig einstellen.
13
Dioptrien richtig einstellen.
13
Ein Okular auswechseln, sodass beide
Okulare vom gleichen Typ sind.
––
a) Das Sehfeld des einen Auges stimmt Die Augen sind nicht an das Mikroskopie- Beim Blick in die Okulare zunächst das
gesamte Sehfeld betrachten und erst annicht mit dem des anderen Auges über- ren gewöhnt.
schließend auf das Objekt konzentrieren.
ein.
Gelegentlich ist es hilfreich, zwischendurch
für einen Moment hochzuschauen und in
die Ferne zu blicken, bevor weiter mikroskopiert wird.
––
5. Tisch
a) Bei Berührung des Kreuztisches ver- Der Tisch wurde nicht richtig montiert.
schwimmt das Bild.
Den Kreuztisch befestigen.
b) Beim Verfahren in Richtung der x-Achse Das Objekt ist nicht richtig aufgelegt.
hält das Objekt auf halber Strecke an.
Das Objekt richtig auflegen.
c) Die x- und y-Achsen-Triebe sind zu fest Die Gängigkeit der x- und y-Achsen-Triebe ist Die Gängigkeit korrigieren.
zu schwer- oder zu leichtgängig eingestellt.
oder zu lose eingestellt.
12
11
12
Die Tischführung ist verzogen.
Die Abweichung korrigieren, wie auf Seite 12 beschrieben.
12
Der Stift ist leer.
Durch einen neuen Stift ersetzen.
––
Falsche Stricheinstellung.
Die Stricheinstellung erneut vornehmen.
––
Die Stiftspitze ist ausgetrocknet.
Die Stiftspitze mit einem Papiertuch abwischen und erneut versuchen zu schreiben.
––
b) Der Objektträger verschiebt sich beim Falsche Stricheinstellung.
Markieren.
Die Stricheinstellung erneut vornehmen.
––
c) Die Lebensdauer des Markerstiftes ist Die Stiftspitze ist ausgetrocknet.
kurz.
Den Stift nach Gebrauch verschließen.
––
d) Der Verfahrweg hat sich verringert.
6. Marker
a) Ein Markieren ist nicht möglich.
24
BX45
TECHNISCHE DATEN
Parameter
Spezifikation
1. Optisches System
Optisches UIS2/UIS-System (Universal Infinity System), unendlich korrigiert
2. Beleuchtung
Eingebaute Durchlichtbeleuchtung nach Koehler
6 V, 30 W Halogenglühlampe (vorzentriert) 6V30WHAL (PHILIPS 5761)
(Durchschnittliche Lebensdauer: ca. 100 Stunden bei bestimmungsgemäßem Gebrauch.)
Spannungsbereich für die Helligkeit: 2 V oder weniger bis 5,9 V Gleichstrom (stufenlos einstellbar)
Helligkeits-Vorwahlschalter (Einstellbereich für die Spannung: 2 V oder weniger bis 5,9 V Gleichstrom)
Nennspannung: 100-120/220-240 V , 0,8/0,4 A, 50/60 Hz
Leistungsaufnahme: 45 W
3. Scharfeinstellung
Höhenverstellung des Objektivrevolvers über rollengelagerte Führung (Zahnstange)
Hub pro Drehung: 0,1 mm (fein), 17,8 mm (grob)
Gesamthubbereich: 15 mm
Unterer Anschlag für Einstellungen mit dem Grobtrieb
Gängigkeit des Grobtriebs einstellbar.
4. Objektivrevolver
Objektivrevolver mit fünf Positionen, fest angebracht (mit Einschub)
5. Beobachtungstubus
Typ
U-BI30-2
U-TBI3
U-ETBI (U-TTBI)
Weitfeld-Binokulartubus
Schwenkbarer
Weitfeld-Binokulartubus
Schwenkbarer WeitfeldBinokulartubus mit aufrechtem (invertiertem) Bild
Sehfeldzahl
Tubusneigung
22
30°
5°-35° stufenlos
Einstellung des
Augenabstands
6. Tisch
Typ
0°-25° stufenlos
50 mm bis 76 mm
U-SVRC
U-SVLC
Koaxialtriebe unten rechts.
Koaxialtriebe unten links.
Rechteckiger, keramisch beschichteter Kreuztisch mit Drahtantrieb
Format
Verfahrmechanismus
7. Kondensor
156 mm (T) x 191 mm (B)
x- und y-Achsen-Triebe mit einstellbarer Gängigkeit.
Verfahrbereich: 52 mm in vertikaler Richtung (y), 76 mm in horizontaler Richtung (x).
Objekthalter
(Einzelobjektträgerhalter)
U-HLS4
U-HLST4
U-HRS4
U-HRST4
Objekthalter
(Doppelobjektträgerhalter)
U-HLD4
U-HLDT4
U-HRD4
U-HRDT4
Typ
Numerische
Apertur
Aperturblende
Revolver
Universalkondensor, fest angebracht
0,1 bis 0,9
Mit Skala für die numerische Apertur
1 Stufe (im oberen Teil können zwei optische Elemente und im unteren Teil
drei Filter angebracht werden.)
25
Parameter
26
Spezifikation
7. Kondensor
Objektivsortiment und
geeignete
Objektivstärken
8. Betriebsbedingungen
·
·
·
·
· Durchlicht/Hellfeld: 1,25X bis 100X
· Durchlicht/Phasenkontrast: 10X bis 100X
· Durchlicht/Dunkelfeld: Jedes Objektiv mit einer numerischen Apertur von
mehr als 0,7.
· Durchlicht/Polarisation: 2X bis 100X
(HINWEIS: Bei Verwendung eines 1,25X- bis 4X-Objektivs die Frontlinse ausklappen.)
Die numerische Apertur bei Weitfeldmikroskopie beträgt stets 22.
Benutzung nur in geschlossenen Räumen.
Höhe über NN: Max. 2000 m
Umgebungstemperatur: 5° bis 40°C.
Maximale relative Luftfeuchtigkeit: 80% bei Temperaturen bis 31°C, linear fallend über 70%
bei 34°C, 60% bei 37°C bis auf 50% relative Luftfeuchtigkeit bei 40°C.
· Spannungsschwankungen bei der Stromversorgung dürfen ±10% der Nennspannung nicht
überschreiten.
· Entstörungsgrad: 2 (gemäß IEC60664)
· Installations-/Überspannungskategorie: II (gemäß IEC60664)
BX45
OPTISCHE EIGENSCHAFTEN
Nachfolgend nicht aufgeführte Objektive der Serie UIS können ebenfalls mit diesem Mikroskop kombiniert werden.
In der nachfolgenden Tabelle sind die optischen Eigenschaften
der verschiedenen Okular/Objektiv-Kombinationen aufgeführt. Die
Abbildung rechts zeigt die auf den Objektiven angegebenen
Leistungsdaten.
Objektivtyp
Vergrößerung
Blendenzahl
Öl: Ölimmersion
Blende: Irisblende
Mechanische
Tubuslänge
HINWEIS
Sehfeldzahl
Aktuelle Informationen zu den Okularen und Objektiven, die mit
diesem Mikroskop kombiniert werden können, erhalten Sie aus
dem neuesten Katalog oder bei Ihrem örtlichen Olympus-Händler.
Optische
Eigenschaft
Vergröße- Numerische
Apertur
rung
Objektiv
Serie
UIS2
Deckglaskorrektur
Okular
WHN10X (Sehfeldzahl 22)
Deckglas- Auflösung
Gesamtver- Schärfenkorrektur
(µm)
größerung tiefe (µm)
PlanN-P Plan
Achromat für
polarisiertes Licht
(Sehfeldzahl 22)
4X
0,1
18,5
—
3,40
40X
AchN-P
Achromat für
polarisiertes Licht
(Sehfeldzahl 22)
10X
20X
40X
100XO
0,25
0,4
0,65
1,25
6,0
3,0
0,45
0,13
—
0,17
0,17
0,17
1,30
0,84
0,52
0,27
PlanN Plan
Achromat
(Sehfeldzahl 22)
2X
4X
10X
20X
40X
50XOI
100XO
0,06
0,1
0,25
0,4
0,65
0,5-0,9
1,25
5,8
18,5
10,6
1,2
0,6
0,2
0,15
—
—
—
0,17
0,17
0,17
0,17
4X
10X
20X
40X
40XO
60X
60XOI
100XO
100XOI
0,13
0,3
0,5
0,75
1,3
0,9
0,65-1,25
1,30
0,6-1,30
17,0
10,0
2,1
0,51
0,2
0,2
0,12
0,2
0,2
4X
10X
20X
40X
60XW
60XO
100XO
0,16
0,4
0,75
0,9
1,2
1,35
1,4
1,25X
2X
60XO
0,04
0,08
1,42
UPlanFLN Plan
Semi
Apochromat
(Sehfeldzahl 26,5)
UPlanSApo Plan
Apochromat
(Sehfeldzahl 26,5)
PlanApoN Plan
Apochromat
(Sehfeldzahl 26,5)
Optische
Eigenschaft
Vergröße- Numerische
Apertur
rung
Objektiv
Serie
UIS
Arbeitsabstand
(mm)
Farbband
Plan
Plan Achromat
(Sehfeldzahl 22)
PlanFl
Plan
Semi-Apochromat
(Sehfeldzahl 26,5)
AchC Achromat
(Sehfeldzahl 20)
Anmerkung
Sehfeld
180,0
5,5
100X
200X
400X
1000X
28,0
9,3
2,0
0,69
2,2
1,1
0,55
0,22
5,59
3,36
1,34
0,84
0,52
0,37
0,27
20X
40X
100X
200X
400X
500X
1000X
560,1
175,0
28,0
9,27
3,04
1,7
0,69
11,0
5,5
2,2
1,1
0,55
0,44
0,22
Ölimmersion/Iris
Ölimmersion
—
—
0,17
0,17
0,17
0,17
0,17
0,17
0,17
2,58
1,12
0,67
0,45
0,26
0,37
0,27
0,26
0,26
40X
100X
200X
400X
400X
600X
600X
1000X
1000X
127,2
22,4
7,0
2,52
1,27
1,5
0,98
0,66
0,66
5,5
2,2
1,1
0,55
0,55
0,37
0,37
0,22
0,22
Ölimmersion
Korrekturring
Ölimmersion/Iris
Ölimmersion
Ölimmersion/Iris
13,0
3,1
0,6
0,18
0,28
0,15
0,13
—
0,17
0,17
0,17
0,17
0,17
0,17
2,10
0,84
0,45
0,37
0,28
0,25
0,24
40X
100X
200X
400X
600X
600X
1000X
99,6
15,9
4,29
2,0
1,03
0,89
0,59
5,5
2,2
1,1
0,55
0,37
0,37
0,22
Korrekturring
Wasserimmersion
Ölimmersion
Ölimmersion
5,0
6,2
0,15
—
—
0,17
8,39
4,19
0,24
12,5X
20X
600X
1326,8
398,3
0,83
17,6
11,0
0,37
Arbeitsabstand
(mm)
Ölimmersion
Okular
WHN10X (Sehfeldzahl 22)/WHC10X (Sehfeldzahl 20)
Anmerkung
Deckglas- Auflösung
Gesamtver- Schärfenkorrektur
(µm)
größerung tiefe (µm)
10XCY
0,25
10,5
—
1,34
100X
28,0
2,2
Graufilter
10XCY
0,30
9,9
—
1,12
100X
22,0
2,2
Graufilter
0,10
0,25
0,65
1,30
28,90
6,30
0,62
0,20
—
—
0,17
0,17
3,4
1,34
0,52
0,26
40X
100X
400X
1000X
175,0
28,0
3,0
0,66
5,0
2,0
0,5
0,2
Ölimmersion
4X
10X
40X
100XO
(Hinweis) Die Objektive der AchC-Serie müssen mit dem WHC10X kombiniert werden.
27
MONTAGE
8-1 Montageübersicht
In der nachfolgenden Zeichnung ist der Montageablauf für die verschiedenen Module dargestellt. Die Ziffern geben die
Reihenfolge der Montage an.
Bei den in der folgenden Zeichnung angegebenen Modulbezeichnungen handelt es sich nur um typische Beispiele.
Wenden Sie sich bezüglich der Module, deren Nummern nicht angegeben sind, an Ihre Olympus-Vertretung, oder
beachten Sie den Katalog.
#Bei der Montage des Mikroskops ist darauf zu achten, dass alle Teile staub- und schmutzfrei sind. Die Teile
dürfen nicht verkratzt und die Glasflächen nicht berührt werden.
Die mit
gekennzeichneten Montageschritte werden auf den folgenden Seiten näher erläutert.
}Alle Montageschritte können mit dem Sechskant-Schraubendreher (
) durchgeführt werden, der mit dem
Mikroskop geliefert wurde.
Okular
WHN10X
Beobachtungstubus
U-ETBI
U-TTBI
U-BI30-2
U-TBI3
U-TR30-2
Zwischenadapter
U-EPA2
U-DA usw.
Objektträgerhalter
U-HLD-4
U-HRD-4
U-HLS-4
U-HRS-4
Tubus-Feststellschraube
UIS-Objektiv
Plan10XCY
PlanFI10XCY
Marker
U-MARKER
Objektiv der
Serie UIS2/
UIS
Halogenglühlampe
6V30WHAL
ObjektträgerhalterFeststellschrauben
Lampenfassung
U-LS30-4
Tisch-Feststellschraube
Tisch
U-SVRC
U-SVLC
U-SRG2
Netzkabel
Mikroskopstativ
BX45TF
28
BX45
8-2 Ausführliche Montageanleitung
1
(Abb. 38 & 39)
@
Nur die vorgeschriebene Glühlampe verwenden: 6V30WHAL (PHILIPS 5761).
²
1. Die Glühlampe @ mit Handschuhen oder einem Stück Gaze fassen
und die Lampenstifte ² gerade und bis zum Anschlag in die Stiftbohrungen ³ an der Lampenfassung einführen.
#Die Glühlampe nicht mit bloßen Händen berühren, um ein Verkürzen der Lebensdauer oder Zerbrechen zu vermeiden. Falls
versehentlich Fingerabdrücke auf die Glühlampe gelangen, können sie mit einem weichen Tuch abgewischt werden.
³
Abb. 38
ƒ
Installieren der Glühlampe
|
2. Die Führungsstifte | mit den Bohrungen ƒ an der Rückseite des
Mikroskopstativs und den Stecker … mit der Buchse † ausrichten. Die
Lampenfassung vorsichtig bis zum Anschlag einschieben.
† …
Vorsicht beim Auswechseln der Halogenglühlampe während oder
kurz nach Betrieb des Gerätes
Abb. 39
Die Glühlampe, die Lampenfassung und deren Umgebung heizen sich
während des Betriebs stark auf.
Den Hauptschalter ausschalten („
“), das Netzkabel aus der Wandsteckdose ziehen und die verbrauchte Glühlampe sowie die Lampenfassung abkühlen lassen, bevor die Glühlampe durch eine neue Lampe des vorgeschriebenen Typs ersetzt wird.
5
Anbringen der Objektive
Die Objektive in die Aufnahmen des Objektivrevolvers einschrauben,
dabei mit dem schwächsten Objektiv beginnen und in der Reihenfolge
der zunehmenden Vergrößerung fortfahren.
}Um das 10X- und das 40X-Objektiv abwechselnd verwenden zu können, diese beiden Objektive nebeneinander anbringen.
29
7
@
³
²
Abb. 40
|
Abb. 41
30
ƒ
Anschließen des Netzkabels
(Abb. 40 & 41)
Das Netzkabel kann durch Knicken oder Verdrehen beschädigt
werden. Niemals gewaltsam behandeln.
Vor dem Anschließen des Netzkabels darauf achten, dass der Hauptschalter @ ausgeschaltet ist („ “).
Stets das von Olympus gelieferte Netzkabel verwenden. Wenn kein
Netzkabel mit dem Mikroskop geliefert wurde, das geeignete Kabel
bitte anhand des Abschnitts „AUSWAHL DES PASSENDEN NETZKABELS” am Ende dieser Bedienungsanleitung auswählen.
1. Den Stecker des Netzkabels ² in die Netzanschlussbuchse ³ einstecken.
Das Netzkabel muss an eine geerdete, dreiadrige Wandsteckdose
angeschlossen werden. Wenn die Steckdose nicht richtig geerdet
ist, übernimmt Olympus keine Garantie für die elektrische Sicherheit des Gerätes.
2. Den Netzkabelstecker | in eine Wandsteckdose ƒ einstecken.
Wenn das Netzkabel die Lampenfassung oder deren Umgebung
berührt, kann es schmelzen. Dadurch entsteht die Gefahr eines
Stromschlags. Das Netzkabel unbedingt in ausreichendem Abstand
an der Lampenfassung vorbeiführen.
BX45
AUSWAHL DES PASSENDEN NETZKABELS
Wenn kein Netzkabel mitgeliefert wurde, wählen Sie bitte gemäß der technischen Daten ein mit einem Prüfzeichen versehenes
Netzkabel aus der nachfolgenden Tabelle aus:
VORSICHT: Olympus leistet keine Gewähr für Schäden, die durch die Verwendung von nicht geprüften Netzkabeln in
Verbindung mit Geräten von Olympus entstehen.
Technische Daten
Nennspannung
Nennstrom
Nenntemperatur
Länge
Steckerkonfiguration
125V Wechselstrom (für Gebiete mit 100-120V) oder 250V Wechselstrom
(für Gebiete mit 220-240V)
min. 6A
min. 60°C
max. 3,05 m
Kabel mit geerdetem Stecker. Gegenstück aufgeschweißte Kupplung gemäß
IEC-Konfiguration.
Tabelle 1 Prüfzeichen für Netzkabel
Das Netzkabel muss mit einem Prüfzeichen einer der Behörden aus Tabelle 1 gekennzeichnet sein oder zu einer
Verkabelung gehören, die von einer Behörde gemäß Tabelle 1 oder Tabelle 2 geprüft wurde. Die Stecker müssen
mindestens ein Prüfzeichen gemäß Tabelle 1 tragen. Sollte es Ihnen nicht möglich sein, in Ihrem Land ein durch die
Behörden in Tabelle 1 geprüftes Kabel zu erwerben, verwenden Sie bitte ersatzweise Kabel, die von ähnlichen und
dazu ermächtigten Behörden in Ihrem Land geprüft wurden.
Land
Behörde
Prüfzeichen
Land
Behörde
Prüfzeichen
,
Argentinien
IRAM
Japan
JET, JQA, TÜV,
UL-APEX / MITI
Australien
SAA
Kanada
CSA
Belgien
CEBEC
Niederlande
KEMA
Dänemark
DEMKO
Norwegen
NEMKO
Deutschland
VDE
Österreich
ÖVE
Finnland
FEI
Schweden
SEMKO
Frankreich
UTE
Schweiz
SEV
Großbritannien
ASTA BSI
Spanien
AEE
Irland
NSAI
USA
UL
Italien
IMQ
31
Tabelle 2 Flexibles Kabel
PRÜFORGANISATIONEN UND MARKIERUNGSART FÜR DAS HARMONISIERUNGSZEICHEN
Aufgedrucktes oder aufgeprägtes Harmonisierungszeichen (am
Stecker oder an der Isolierung
angebracht)
Prüforganisation
32
Weitere mögliche Markierung
mit schwarz-rot-gelben Ringen
(Länge der Farbmarkierung in
mm)
Schwarz
Rot
Gelb
Comité Electrotechnique Belge (CEBEC)
CEBEC
<HAR>
10
30
10
Verband Deutscher Elektrotechniker (VDE) e.V. Prüfstelle
<VDE>
<HAR>
30
10
10
Union Technique d’Eletricité (UTE)
UTE
<HAR>
30
10
30
Instituto Italiano del Marchio die Qualita (IMQ)
IMQ
<HAR>
10
30
50
British Approvals Service for Electric Cables (BASEC)
BASEC
<HAR>
10
10
30
N.V. KEMA
KEMA-KEUR
<HAR>
10
30
30
SEMKO AB Svenska Elektriska Materielkontrollanstalter
SEMKO
<HAR>
10
10
50
Österreichischer Verband für Elektrotechnik (ÖVE)
<ÖVE>
<HAR>
30
10
50
Danmarks Elektriske Materialkontrol (DEMKO)
<DEMKO>
<HAR>
30
10
30
National Standards Authority of Ireland (NSAI)
<NSAI>
<HAR>
30
30
50
Norges Elektriske Materiellkontroll (NEMKO)
NEMKO
<HAR>
10
10
70
Asociacion Electrotecnica Y Electronica Espanola (AEE)
<AEE>
<HAR>
30
10
70
Hellenic Organization for Standardization (ELOT)
ELOT
<HAR>
30
30
70
Insituto Portugues da Qualidade (IPQ)
IPQ
<HAR>
10
10
90
Schweizerischer Elektrotechnischer Verein (SEV)
SEV
<HAR>
10
30
90
Elektriske Inspektoratet
SETI
<HAR>
10
30
90
Underwriters Laboratories Inc. (UL)
SV, SVT, SJ oder SJT, 3X18AWG
Canadian Standards Association (CSA)
SV, SVT, SJ oder SJT, 3X18AWG
BX45
NOTIZEN
33
NOTIZEN
34
OLYMPUS CORPORATION
Shinjuku Monolith, 3-1 Nishi-Shinjuku 2-chome,
Shinjuku-ku, Tokyo, Japan
OLYMPUS LIFE AND MATERIAL SCIENCE EUROPA GMBH
Wendenstr. 14-18, D-20097 Hamburg, Germany
Phone: +49 40 23 77 30, Fax: +49 40 23 77 36 47,
E-mail: microscopy@olympus-europa.com
OLYMPUS DEUTSCHLAND GMBH
Wendenstr. 14-18, D-20097 Hamburg, Germany
Phone: +49 40 23 77 30, Fax: +49 40 23 08 17,
E-mail: mikroskopie@olympus.de
OLYMPUS AUSTRIA GMBH
Shuttleworthstr. 25, A-1210 Wien, Austria
Phone: +43 1 29 10 10, Fax: +43 1 29 10 12 22,
E-mail: olympus.austria.mikroskopie@olympus-europa.com
OLYMPUS SCHWEIZ AG
Chriesbaumstr. 6, CH-8604 Volketswil, Switzerland
Phone: +41 1 9 47 66 62, Fax: +41 1 9 47 66 77,
E-mail: micro.ch@olympus-europa.com
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