Programmbeschreibung

Programmbeschreibung
2012
User’s Manual
Bedienungsanleitung
Index
•
•
•
•
•
•
Computer-Tool für die Erhebung,
Introduction .......................................................................................
3
Charakterisierung und Verbesserung
o Objective .................................................................................. 4
o Who is it aimed ..................................................................... 5
der Energieeffizienz in
Tool Requirements .......................................................... 6
General Issues .......................................................................... 8
industriellen Sektoren.
Footsteps ..................................................................................... 10
Report ............................................................................................ 14
Scouting-Phase
Appendix I: Questions to be performed at different stages .................... 18
o
o
o
o
o
o
o
Technical data on the company ...................................................... 19
Boilers ..................................................................................... 21
Refrigerators ................................................................................... 22
Motors, fans, pumps, compressors ...................................... 23
Horn ........................................................................................ 23
Special furnaces ......................................................................... 23
Dryers .................................................................................... 24
www.pineaudit.eu
Die alleinige Verantwortung für den Inhalt der Webseite liegt bei den AutorInnen.
Der Inhalt muss nicht unbedingt die Meinung der Europäischen Union
widerspiegeln. Weder die EACI noch die Europäische Kommission sind
verantwortlich für jegliche Verwendung der darin enthaltenen Informationen.
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User’s Manual
1. Index
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
Index .......................................................................................................................... 2
Einleitung ........................................................ Errore. Il segnalibro non è definito.
Programmanforderungen ................................. Errore. Il segnalibro non è definito.
Hinweise .................................................................................................................... 7
Schritt für Schritt ............................................. Errore. Il segnalibro non è definito.
Report .............................................................. Errore. Il segnalibro non è definito.
Hilfe................................................................. Errore. Il segnalibro non è definito.
Empfehlungen für Energieeinsparungen ................................................................. 31
2
User’s Manual
2. Einleitung
Ziel
Dieses Dokument ist eine Bedienungsanleitung für das Scouting Diagnose-Tool, dass
für die Charakterisierung und Verbesserung der Energieeffizienz in industriellen
Sektoren in der ersten Phase der Energie-Audits innerhalb des PINE Projekt
verwendet wird.
Mit diesem Programm wird ein Evaluierungs-Bericht erstellt, um die individuellen
Potentiale für das Unternehmen aufzuzeigen, und um eine kontinuierliche
Verbesserung zu ermöglichen.
Benutzerkreis
Dieses Tool richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, deren Tätigkeiten in die
unten aufgeführte Tabelle fallen.
Lebensmittel
1.15
3.15
4.15
7.15
15.81 / 15.82
15.91 to 15.98
Schlachten und Fleischverarbeitung
Obst- und Gemüseverarbeitung
Herstellung von pflanzlichen und tierischen Ölen und Fetten
Herstellung von Futtermitteln
Herstellung von Back- und Teigwaren
Getränkeherstellung
Metall
2.28
4.28
5.28
7.28
1.29
2.29
3.29
5.29
Herstellung von Metalltanks und -behältern; Herstellung von Heizkörpern und -kesseln für
Zentralheizungen
Herstellung von Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzteilen, gewalzten Ringen und
pulvermetallurgischen Erzeugnissen
Oberflächenveredlung und Wärmebehandlung; Mechanik a.n.g.
Stahl- und Leichtmetallbau
Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen
Maschinenbau
Herstellung von Schneidwaren, Werkzeugen, Schlössern und Beschlägen aus unedlen
Metallen
Herstellung von sonstigen Metallwaren
Chemie
1.24
2.24
3.24
Herstellung von chemischen Grundstoffen
Herstellung von Düngemitteln und Stickstoffverbindungen, Kunststoffen in Primärformen und
synthetischem Kautschuk in Primärformen
Herstellung von Anstrichmitteln, Druckfarben und Kitten
4.24
5.24
Pharmazeutische Produkte
Herstellung von Seifen, Wasch-, Reinigungs- und Körperpflegemitteln sowie von Duftstoffen
6.24
7.24
Herstellung von sonstigen chemischen Erzeugnissen
Herstellung von Chemiefasern
Nonmetallic Mineral
1.26
Herstellung von Glas und Glaswaren
3
User’s Manual
2.26
Herstellung von feuerfesten keramischen Werkstoffen und Waren
3.26
4.26
Herstellung von keramischen Fliesen und Platten
Herstellung von Ziegeln und Lehm für den Bau
Textil
1.17
2.17
3.17
Herstellung von Bekleidung
Herstellung von textile Stoffen
Textilveredelung
Plastik
2.25
Produkte aus Plastik
Auf der linken Seite ist der NACE-Code dargestellt. Jedoch kann in der Software das
Feld auslassen. Der NACE-Code ist dann inaktiv.
Dieses Modell umfasst rund 80% bis 85% aller industriellen KMU Betriebe. Da die Art
von industriellen Prozessen erheblich variieren, kann zwischen den einzelnen Sektoren
auch eine andere Analyse durchgeführt werden. Denn viele Module sind gleichwertig
(Motoren, HVAC, Heizung, Öfen, Kühlung, Beleuchtung, Druckluft, ...).
Warnung: Das Programm ist nach einem Entscheidungsbaum-Modell konzipiert.
Daher sind Änderungen schwierig. Sobald der endgültige Bericht erstellt wurde, gibt es
leider keine Möglichkeit mehr, Daten zu ändern, da dies sich auf den gesamten Pfad
des Fragebogens auswirken würde. Daher muss für nachträgliche Änderungen immer
eine neue Datei angelegt werden.
.
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3. Programmanforderungen
Für die Webbasierte-Anwendung „Scouting-Tool, Charakterisierung und Verbesserung
der Energieeffizienz in der industriellen Branchen." müssen Sie einen Zugang zum
Internet besitzen.
Das Werkzeug ist für folgende Browser optimiert:
• Internet Explorer 6.0 und höher
• Mozilla Firefox 2.0 und höher
• Google Chrome
• Opera 8.0 und höher
Für einen ordnungsgemäßen Betrieb ist es notwendig, dass die Javascript-Funktionen
in Ihrem Browser aktiviert sein.
Weiters ist PDF-Reader-Programm notwendig, damit der fertige Bericht erstellt werden
kann.
Eine Installation des Programmes auf der Festplatte ist nicht möglich.
Link zum Scouting Tool
Mit Hilfe des Links können Sie auf das Programm zugreifen.
http://circe2.deweb.es/herramienta
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User’s Manual
Der Startbildschirm des Tools: Zunächst werden Sie aufgefordert, eine der 6 großen
Industriezweige, und eine der verfügbaren Sprachen wählen.
Figura 1. Startbildschirm
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4. Hinweise
Warnung:
Wenn Sie die Anwendung geöffnet haben und sie benutzen sie eine gewisse Zeit
(ca. 5 Minuten) nicht, dann kommen sie zur Startseite zurück. Um fortzufahren,
müssen Sie sich erneut registrieren und zum Formular zurückzukehren dass
zuletzt abgeschlossen wurde.
Vor dem Ausfüllen des Fragebogens "Scouting-Tool, Charakterisierung und
Verbesserung der Energieeffizienz in der industriellen Branchen", empfiehlt es sich,
eine Reihe von Richtlinien, die die spätere Nutzung und das ordnungsgemäße
Ausfüllen der Formulare notwendig ist, zu beachten.
1. Bestellung einer verantwortlichen Person für die Dateneingabe
Es wird empfohlen, dass die verantwortliche Person für die Durchführung der Eingabe
von Daten in das Tool Kenntnis über die vorhandenen Maschinen im Unternehmen
Betrieb hat.
Einmal gestartet, um in den Daten zu füllen, gibt es immer die Möglichkeit, den
Vorgang zu beenden und später fortsetzen. Dennoch wird empfohlen, alle notwendigen
Informationen im Voraus zu ermitteln, um so die Eingabe der Daten zu erleichtern.
Die Mindestangaben für die Software sind:
•
•
•
•
Letzte Energie-Rechnungen für ein ganzes Jahr: Strom-, Gas- Diesel-, Kohle-,
Biomasserechnungen und andere Hilfsgüter, inklusive Steuern.
Eine Liste der energieverbrauchenden Geräte mit ihren wichtigsten
Eigenschaften: Anzahl, Art des Gerätes, Brennstoff, Energie, Alter,
durchschnittliche Arbeitszeit pro Jahr, Jahresumsatz ...
Allgemeine Informationen über vorbeugende Instandhaltung nach Häufigkeit
und Umfang.
Durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer, Arbeitstage pro Jahr, Arbeitszeit
pro Tag, und das Produktionsvolumen um die Energieintensität zu berechnen.
Die Datenerhebung kann beschleunigt werden, wenn der Energie-Manager oder
Techniker vor dem Besuch die minimalen Datenanforderungen zusammenstellt.
Im Tool ist ein erster Satz von allgemeinen Firmendaten und Fragen zu den
technischen Eigenschaften der verschiedenen Geräte in der Anlage installiert.
Es ist nicht möglich, von einem Fragebogen zum nächsten wechseln, ohne den
aktuellen Fragebogen abzuschließen.
Wenn Daten fehlen, können Sie das Tool mit dem rechten oberen Menü "Abmelden"
verlassen und später weiterfahren, wenn die Daten vorhanden sind.
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User’s Manual
Das Software-Tool speichert den letzten, abgeschlossen Datensatz. Bei Wiederanmeldung kommen sie wieder auf das letzte abgeschlossene Feld.
2. Beschreibung von Geräten
Wichtig ist den Benennung von Maschinen und Geräten mit einem Namen von weniger
als 50 Zeichen. Beispiel: Wenn Sie den Namen einer Tiefkühltruhe vergeben als
"Gefrierschrank eins" wird die vorgeschlagene Maßnahme wie folgt dargestellt werden:
Dieser Name wird nicht empfohlen, da es sehr generisch ist und zu Verwirrung führen
kann, bei der Interpretation des Abschlussberichts.
.
Daher sollten Sie den Namen des Kessels "Kochzimmer Kessel (15 kW)" nennen,
auch wenn im Abschlussbericht nur einer bewertet wird.
3. Zahlen formatieren
Im Zuge der Fertigstellung des Fragebogen zum Computer-Tool muss der Benutzer
eine Reihe von numerischen Daten (Beispiel: Leistung) eintragen. Daher sind folgende
Formate erlaubt:
• Bei Zahlen größer Tausend: Ex: 1540 -> keine Tausender Punkte verwenden
• Bei Zahlen mit Dezimalstelle: Ex: 4,5 -> Bitte die Dezimalstellen mit einem Punkt
eingeben. Verwenden Sie bitte keine Kommas "," sondern nur ".".
4. Hilfe
Einige Fragen haben das Symbol , dies bedeutet, dass Sie "Hilfefunktion" mit
erläuternden Informationen für eine korrekte Interpretation haben.
5. Korrektur von Fehlern
Falls Sie zu korrigieren und zum vorherigen Bildschirm zurückgehen, verwenden Sie
den Zurück-Button in der unteren links.
Dadurch müssen sie nochmals den vorherigen Bildschirm abschließen, der
verändert wurde.
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5. Schritt für Schritt
Jede Datei ist durch einen Benutzernamen und ein Passwort geschützt.
Hinweis: Verwenden Sie den Namen des Unternehmens oder Akronym als
Benutzername. Das Passwort kann ein persönliches Passwort des Benutzer
(immer das gleiche für jeden Benutzer) oder auch einfach der Benutzername mit
einer Zahl.
Wenn Sie eine vorhandene Datei für ein Unternehmen zugreifen möchten, geben Sie
bitte den Benutzernamen und das entsprechende Passwort für das Unternehmen ein.
Wenn Sie eine neue Datei erstellen möchten, klichen sie auf "Drücken“, um zum
Energie-Audit Fragebogen zu kommen.
Zusammenfassend: Um zum Hauptbildschirm des Tools zu gelangen gibt es zwei
Möglichkeiten:
1 – Benutzernamen und Passwort eingeben, wenn man ein registrierter Benutzer ist.
Diese Option wird in erster Linie verwendet, um an einem bestehenden Fragebogen
weiterzuarbeiten, wenn Sie irgendwann aufgegeben worden, oder die pdf der
endgültigen Diagnose Ergebnisse für die Anzeige jederzeit zugreifen.
2 - Wenn man noch kein registrierter Benutzer ist, müssen Sie auf "hier" klicken um
einen neuen Fragebogen zu erstellen.
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User’s Manual
Figura 2. Einlog-Seite
Der Fragebogen zum "Scouting Tool, Charakterisierung und Verbesserung der
Energieeffizienz in der industriellen Sektoren" enthält zwei Arten von Fragen: Daten
zum Unternehmen und spezifische Fragen zu den Geräten in der Firma, ihre
Eigenschaften und Funktionsweise, sowie zum gesamten Betrieb der Anlage.
Der erste Bildschirm nach der Registrierung der Daten zum Unternehmen, ist in der
Abbildung 6 gezeigt.
Am Ende des Fragebogens zum Unternehmen werden Sie aufgefordert, einen
Benutzernamen und ein Kennwort für dieses Unternehmen einzugeben.
Obligatorische Datenfelder, welche leer oder falsch eingegeben wurden, werden rot
markiert, nachdem die Taste "Weiter" gedrückt wurde.
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User’s Manual
Figura 3. Screen details
Um den Fragebogen fortzusetzen und zum folgenden Bildschirm zu gelangen, müssen
zumindest die obligatorischen Felder, welche mit einem Stern (*) markiert wurden,
ausgefüllt werden. Danach könne sie auf "Weiter" klicken.
Sobald die allgemeinen Daten für das Unternehmen eintragen sind, und die
verschiedenen Tätigkeit unterteilt wurden (NACE), können die Geräte eingegeben
werden:
• Technische Daten
• Kessel
• Kühlgeräte
• Motoren, Ventilatoren, Pumpen, Kompressoren
• Öfen
Auf der linken Seite des Bildschirms werden Sie über das Modul in dem sie sich
befinden informiert. Auf der rechten oberen Ecke befindet sich der Firmenname und
der „Log out“ Buttom.
Der erste Bildschirm verlangt die Eingabe der Produktionskapazität pro Jahr in m²,
Liter, Tonnen oder kg, sowie ein freies Textfeld für die zusätzliche Erklärung über die
Art des Produkts. Eine oder mehrere Arten können ausgefüllt werden
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User’s Manual
Figura 4. Screen details for production volume.
In der Abbildung 6 sieht man die verschiedenen Module, in welche der Bildschirm nach
Fertigstellung der Fragen unterteilt ist.
Die Struktur aller Blöcke ist ähnlich:
1 - Module von Werkzeugen: im linken Bereich gibt es zwei Symbole:
: Zeigt den Block, in welchem Modul Sie derzeit sind
: Zeigt an, dass der Block abgeschlossen und korrekt ausgefüllt wurde.
1 - Firmenname und log out button: oben rechts. Es zeigt den Firmennamen des
teilnehmenden Unternehmens
Außerdem die Option "log out", mit dem Sie das Tool, zu einemspäteren Zeitpunkt
fortsetzen können.
2 - Formular: Es ist das Hauptmodul des Bildschirms, mit den Fragen,
Antwortmöglichkeiten und Hilfsmittel für das Ausfüllen.
3 - Zurück zur vorherigen Formular: Diese Option im linken unteren Bereich bringt
Sie zurück zum vorherigen Bildschirme um Fehler beim Ausfüllen zubeheben.
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User’s Manual
Das Programm ist nach einem Entscheidungsbaum-Modell konzipiert. Daher
sind Änderungen schwierig. Sobald der endgültige Bericht erstellt wurde, gibt
es leider keine Möglichkeit mehr, Daten zu ändern, da dies sich auf den
gesamten Pfad des Fragebogens auswirken würde. Daher muss für
nachträgliche Änderungen immer eine neue Datei angelegt werden.
In jedem Formular werden die fehlenden Informationen rot markiert, wie in Abbildung 8
dargestellt.
Figura 5. Formular mit unvollständigen Angaben
Am Ende eines jeden Moduls erhalten sie eine Meldung, dass Sie dieses erfolgreich
abgeschlossen haben und das nächste Modul beginnt.
Wenn einige Fragen nicht klar sind, können sie über ein blauer
Erklärungen erhalten.
weitere Details und
Einige Fragen sind einfach ja / nein Fragen wie im Beispiel unten. Ein Standardwert ist
vorgeschlagen.
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User’s Manual
Figura 6. Yes / No questions
Figura 7. Hilfefunktion
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In jedem Abschnitt muss die Anzahl der Geräteart eingegeben werden. Pro Gerät ist
ein Datenblatt auszufüllen. Bei mehreren gleichartigen Geräten können Sie die Daten
kopieren mit der Auswahl aus der rechten Spalte.
Figura 8. . Liste der zu beschreibenden Geräte.
Im Fragebogen müssen Sie die Geräte-Eigenschaften beschreiben. Ein wichtiger
Punkt ist den Belastungsfaktor von 0 auf 1 zu setzen. Falls er nicht bekannt ist, wird ein
Standardwert von 0,75 zugewiesen.
Figura 9. Datenblatt für die technischen Daten des Gerätes.
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6. Bericht
Nachdem alle Phasen des Tools abgeschlossen wurden, bekommen sie einen
Abschlussbericht mit möglichen Maßnahmen für das Unternehmen.
Der Bericht ist in mehrere Blöcke gegliedert und wird im Folgenden erläutert:
Der erste Block mit den allgemeinen Daten der Firma.
Figura 10. Bild mit den allgemeinen Daten
Ein Kreisdiagramm verdeutlicht den Anteil der verschieden Geräte am
Energieverbrauch. Der Energieeinkauf wird durch ein Sankey-Diagramm dargestellt.
Bitte klicken Sie auf "Ansicht". Dieses Diagramm wird am Ende dem Bericht als pdfVersion hinzugefügt.
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Figura 11. Company energy outputs diagram
Figura 12. Sankey Diagram
Der nächste Block im Bericht zeigt allgemeine vorgeschlagene Maßnahmen (ohne
Quantifizierung) um die Energieeffizienz des Unternehmens zu verbessern.
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User’s Manual
Figura 13.
Allgemeine Empfehlungen für die Verbesserung der Energieeffizienz
Nach dem allgemeinen Maßnahmen-Block werden diese Maßnahmen nach dem
Energieträger quantifiziert.
Figura 14.
Energieeinsparung-Bericht quantifizierte Maßnahmen
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User’s Manual
Wie auch in der Abbildung 13 , sind die Einsparungen quantifiziert mit
entsprechenden Werten.
Nachfolgend wird die Ausgangssituation des Unternehmens durch einen roten Balken
angezeigt, und der Verbrauch nach der Umsetzung der vorgeschlagen Maßnahmen in
einen grünen Balken angezeigt.
Abbildung 14 zeigt den Energieverbrauch nach er Umsetzung. Bitte beachten Sie, dass
dies eine durchschnittliche Schätzung der Einsparungen ist und nur durch den vollen
Einsatz der quantitativen Empfehlungen erreicht wird.
Figura 15. Picture showing the initial and final company consumption estimation
Die vorgeschlagenen Maßnahmen und die erwarteten Einsparungen werden in einer
eigenen Übersichtstabelle zusammengefasst.
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User’s Manual
Figura 16.
Figura 17.
Übersichtstabelle mit den Empfehlungen und den zugehörigen
Investitionen
Figura 16.
Übersichtstabelle mit den Empfehlungen und den
zugehörigen Investitionen und den möglichen Einsparungen.
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Abschließend zeigt eine Tabelle den Prozentsatz der Einsparungen nach dem
Energieträger,
Thermale Einsparungen prozentual 5 y 7%
Elektrische Einsparungen prozentual 7 y 9%
Figura 18. Prozentuale Sparmaßnahmen nach der Umsetzung
Bitte beachten Sie, dass
• Die Abschätzung hat eine breite Bandbreite. Diese basieren auf der Umsetzung aller
empfohlenen Maßnahmen und immer auf den besten verfügbaren Technologien.
• Die Summe der Einsparungen zielt auf den tatsächlichen Verbrauch ab.
Den Abschlussbericht können sie speichern, ausdrucken, etc, wenn sie ein PDFFormat erstellen. Durch klicken oben auf "Dokument im PDF-Format" im Endenergie
Beurteilungsbericht
Ein endgültiger Haftungsausschluss ist hinzugefügt, mit dem folgenden Wortlaut:
Die alleinige Verantwortung für den Inhalt der Webseite
liegt bei den AutorInnen. Der Inhalt muss nicht unbedingt
die Meinung der Europäischen Union widerspiegeln. Weder
die EACI, noch die Europäische Kommission sind
verantwortlich für jegliche Verwendung der darin
enthaltenen Informationen.
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User’s Manual
7. Hilfe
Hilfe 1: Gibt es Isolierung für die Rohre in den Wärmeverteilung?
Um Wärmeverluste zu vermeiden, ist es wichtig, eine gute Isolierung der Rohre zu
gewährleisten. Bei Rissen, unvollständiger Isolierung, oder bei starker Überwärmung
des Raumes sollte die Isolierung verbessert werden.
Hilfe 2: Gibt es pflanzliche Abfälle in einem der Unternehmensprozesse?
Pflanzliche Abfälle sind nützliche wiederverwendbare Biomasse. Daher ist es wichtig,
genau zu wissen, wie viel Abfälle anfallen, die dann recycelt werden können. Eine
Nutzenabschätzung ist unbedingt erforderlich.
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User’s Manual
Die nächste Tabelle zeigt den Energiegehalt von üblichen, biogenen Abfällen in der
Industrie.
Energie
Abfall
Reisschalen
Mandelschalen
Rinde
Holz
Holz mit Ästen
Oliventrester
Trester
Getreidestroh
Papier
Baumschnitt
Olive BaumRebholz
Sägemehl und Späne
Tücher
kWh/ kg
3,46
4,61
4,24
4,19
3,85
3,88
3,77
4,24
4,52
3,85
3,68
3,82
4,41
4,58
Zum Vergleich liegt der Heizwert von Erdgas oder Benzin bei ca. 11,63 kWh / kg.
In Lebensmittelsektor ist es üblich, Abfälle zu verbrennen, um zusätzliche Energie für
die Trocknung oder Aushärtung zu erhalten. Wichtig ist die Berücksichtigung der
lokalen gesetzlichen und ökologischen Anforderungen..
Hilfe 3: Gibt es eine automatische Prozesssteuerung in ihrem Unternehmen ?
Automatische Prozessleitsysteme schließen schneller die Lücke zwischen Soll- und IstWert eines Prozeßparameters. Durch Prozessautomatisierung kann eine bessere
Prozesskontrolle durchgeführt werden, und die Energieeffizienz verbessert werden,
Hilfe 4: Energieträger
Energieträger werden wie folgt eingestuft:
• Fest: Brennholz, Holzkohle, Kohle, Kokskohle, ...
• Flüssigkeit: Schweröl, Benzin, Gasöl, Kerosin, Heizöl, Alkohole ...
• Gas: Erdgas, Propan, Butan, LPG ...
Hilfe 5: Bei der Überprüfung der Kesselleistung müssen die empfohlenen
Verbrennungsparameter eingestelt werden ?
Die Kesselleistung ist das Verhältnis von Nutzwärme zur eingesetzten
Brennstoffenergie. Verluste können aus Abgasen, Isolierung des Kessels oder
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User’s Manual
unvollständiger Verbrennung stammen. Um diese Leistung zu bewerten, ist es
notwendig, mittels eines Gas-Analysator die O2, CO2 und CO-Konzentrationen und
ihre Austrittstemperatur sowie die Kesseltemperatur an der Außenseite zu messen. Die
richtigen Werte von O2, CO und der Abgastemperatur ist von der Art des Brennstoffs
und dem Brenner sowie von der Kesselgröße abhängig. Die Zielwerte werden am Gerät
manuell oder durch den Hersteller zur Verfügung gestellt.
Hilfe 6: Wie oft wird der Volllastbetrieb im Jahr erreicht?
Volllast ist der optimale Betriebszustand. Es ist effizienter mehrere Geräte zu betreiben
und diese zu stoppen, wenn die gesamte Leistung nicht immer benötigt wird.
Hilfe 7: Gibt es ein Kondensat Rückgewinnungssystem ?
Der Energiegehalt im Kondensat kann mehr als 10% des Energieinhaltes des gesamten
Dampfes
ausmachen.
eines
typischen
Systems
sein.
Mit
einem
Kondenswasserwärmerückgewinnungssystem kann man nicht nur das kondensierte
Wasser zurückgewinnen, sondern auch die enthaltene thermische Energie.
Distribution
losses 5%
Combustion
losses 13%
DISTRIBUTION
FLASH STEAM
10%
STEAM
GENERATION
FINAL USER
CONDENSATE
FLOW BACK
End of
boiler
purge 3%
FUEL PRIMARY
ENERGY 100%
WASTED
CONDENSATE
Water refilling
FINAL ENERGY 74%
Hilfe 8: Ist derVerdampfermit Eis bedeckt ?
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User’s Manual
Eis auf der Kühl-Gefrier Innenwänden oder auf dem Verdampfer verringert den
Wärmeübergang und erhöht den Energieverbrauch. Effiziente Anti-Frost-Systeme, die
Temperatur und Verdampfer-Druckverlust erkennen, oder die Feuchtigkeit messen sind
besser als die Systeme, die die Beseitigung des Eises durch vorprogrammierte Zyklen
beseitigen.
Hilfe 9: Ist derDruckschalter an veränderte Bedingungen (Winter/ Sommer)
angepasst?
Verdichter werden begrenzt durch den Kondensationdruck und durch den
Verdunstungsdruck begrenzt. Der Kompressor Druck wird durch einen Schalter
gesteuert wird. Die schwierigsten Betriebsbedingungen treten im Sommer aufgrund der
hohen Umgebungstemperatur auf. Daher werden die Kompressoren auf die
Sommerspitze ausgelegt. Dieses Druckniveau ist im Winter nicht nötig. Daher kann
durch die Wintereinstellung die Effizienz erhöht werden.
Hilfe 10: Ist das Kühlaggregat eine offener Tür-Sensor montiert?
Sensoren an offenen Türen geben ein akustisches Signal ab. Damit werden
Verwendungsfehler vermieden.
Hilfe 11: Sind die Geräte und Dichtungen in einem einwandfreien Zustand ?
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User’s Manual
Einwandfreie Dichtungen reduzieren den Verbrauch, Durch die ständige
Beanspruchung verschlechtert sich der Zustand. Ein rechtzeitiger Tausch ist anzuraten.
Hilfe 12: Ist die Beladung der Geräte ausreichend?
Bei mehreren Kühlgeräten sollte die Abschaltung bei geringer Beladung überlegt
werden.
Hilfe 13: Sind Ihre Geräte mit Inverter-Technologie und drehzahlgeregelten
Antrieb ausgestattet sind?
Einige Schraubenkompressor-Kühlgeräte sind mit Inverter-Technologie ausgestattet.
Diese Technologie steuert die Stromversorgung zur Erreichung der Soll-Temperatur in
Echtzeit ohne Aus-Zyklen. Der Kopfdruck wird reduziert und die Leistung wird an den
Bedarf jederzeit angepasst. Der Energieverbrauch und die Lebensdauer der Ausrüstung
wird deutlich verbessert.
Hilfe 14: Gibt es einen Motor mit variablerLast?
Für Motoren, die bei variablen Arbeitslasten funktionieren, ist es wichtig, die
Arbeitsgeschwindigkeit zu ändern, um die optimale Leistung zu erhalten, und um zu
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User’s Manual
verhindern, dass sie bei voller Leistung kontinuierlich arbeiten. Dies ist besonders
empfehlenswert in den folgenden Fällen:
•
•
•
•
•
Pumpenantriebe
Extractor-Laufwerke
Lüfterantriebe
Kompressor-Laufwerke
………
Hilfe 15: Leistungsfaktor
Dieser Indikator zeigt die elektrische Ausnutzung in einer Anlage über einen
bestimmten Zeitraum. Er wird als das Verhältnis (lf) zwischen dem durchschnittlichen
Bedarf in der Zeit und der maximalen Nachfrage im gleichen Zeitraum definiert:
Durchschnittl. Bedarf
(lf) = ------------------------------maximalen Nachfrage
Jeder Wert unter 1 zeigt, dass das System entweder überdimensioniert oder gar nicht
voll ausgenutzt.
Wie wird der durchschnittliche Bedarf errechnet?
Energieverbrauch
DP = ----------------------------------------Anzahl der Betriebsstunden
Hilfe 16: Gibt es eine Wärmerückgewinnung?
Abgase verlassen den Brennraum mit einer hohen Temperatur. Diese kann zur
Vorwärmung von Wasser oder Zuluft für andere Prozesse verwendet werden.
Economizer: Ausrüstungen für Brauchwasser-Vorwärmung.
Vorwärmer. Dies sind Wärmetauscher in Höhe von Aufstehen den Einlass
Verbrennungsluft.
Für Kraftstoffe darf die Abgas-Temperatur nicht unter 150 - 175 ° C verringert werden,
da die Schwefelsäure-Kondensation in de Rohrleitungen und Ausrüstungen zur
Korrosion führt. Bei Gas kann die Abgastemperatur unterhalb der WasserKondensationstemperatur verringert werden.
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User’s Manual
Hilfe 17: Anzahl derVollaststunden?
Volllast ist der optimale Betriebszustand. Es ist effizienter mehrere Geräte zu betreiben
und diese zu stoppen, wenn die gesamte Leistung nicht immer benötigt wird.
Hilfe 18: Leckagen in Druckluftanlagen
Die Leckrate bei einem nicht geprüften Druckluftsystem kann bis zu 40% betragen.
Druckluftleckagen führen zu erheblichen Kosten:
• Schwankender Systemdruck, macht Druckluft-Werkzeuge und andere DruckluftAnlagen weniger effizient - mögliches Abwürgen und damit eine Auswirkungen auf die
Produktion sind die Folge
• Geringere Standzeiten und eine erhöhte Wartung der Geräte durch eine unnötige
Laufzeiterhöhung des Verdichters
• Überschüssige Verdichterleistung
Die Quellen von Leckagen sind zahlreich, aber die häufigsten Ursachen sind:
• Manueller Kondensatablass ist offen
• Absperrventile offen
• Undichte Schläuche und Kupplungen
• Undichte Rohre und Rohrverbindungen
• Undichte Druckregler
• Air-Geräte sind auf Stand-By, obwohl sie nicht mehr benötigt werden.
Hilfe 19 Wärmerückgewinnung in Druckluft-Systemen
Einer der wichtigsten Kostensenkungs-Möglichkeiten ist es, die Verwendung der
Abwärme des Kompressors. Nur 10% der elektrischen Energie wird zum Antrieb der
Geräte verwendet. Die restlichen 90% gehen als Wärme verloren.
Hilfe 20: Luftaufbereitung für das Druckluft-System
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User’s Manual
Kalte Luft ist dichter als heiße Luft. Daher ist es empfehlenswert, die Zuluft mit kalter
Frisch-Luft zu betrieben..
Hilfe 21: Frequenzumrichter
Frequenzumrichter sind Geräte, für Wechselstrom-Motoren und steuern sowohl die
Anfangs-und die laufenden Prozesse. Dies ist wichtig bei variablen Lasten.
Es empfiehlt sich bei:
•
•
•
•
Motoren für Pumpen
Motoren für Absaugungen
Motoren für Ventilatoren
Motoren für Kompressoren
Hilfe 22: Entladungslampen
Für Entladungslampen ist ein Vorschaltgerät notwendig.
Es gibt 2 Arten von Vorschaltgerät
Magnetische Vorschaltgerät: Einsatz in industriellen Anwendungen ist rückläufig da
die Effizienz gering ist und die Lichtleistung der Lampe nicht regulierbar ist.
Elektronische Vorschaltgerät: Effizienter, da sie den Lichtstrom regulieren.
Heizung
Wasserkühler: Es ist das wirtschaftlichste und einfache System. Gusseisen-Heizkörper
haben eine höhere thermische Trägheit und sind widerstandsfähiger als Stahl oder
Aluminium. Die Verteilung ist effizienter bei bitubular als bei monotubular Auslegung.
Die Oberflächentemperatur beträgt 60 - 80 Grad C.
Fußbodenheizung: Verschiedene vernetztem Polyethylen Rohre werden 3-5 cm
unterhalb der Bodenoberfläche und mit einem Abstand von 10 bis 30 cm platziert.
Ventilator: Geräte werden mit heißem Wasser im Inneren beheizt. Dieses Gerät kann
auch zum Kühlen verwendet werden.
Für die industrielle Kühlung werden folgende Systeme verwendet
Kühltürme: Die Ausrüstung besteht Ventilatoren und Pumpen zur Prozesskühlung.
• Kompensation-Kühlung: mit Kompressoren
• Adsorption Kühlung. mit Kühlpumpen.
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User’s Manual
Mit welche Art von Brennern sind Ihre Öfen und Trockner ausgestattet ?
• High-Speed-Brenner: Sie arbeiten durch die Injektion eines großen Volumens der
niedrigen Temperatur Gase mit einer hohen Rate. Wärme wird durch Konvektion
übertragen
• Auto-Recycling Brenner: Verbrennungsgase werden in die Flammen getrieben. NOxEmissionen werden reduziert.
• Puls Brenner: Die Gaszufuhr ermöglicht eine optimale Nutzung der Energie.
Welche Art von Heizung verwenden sie in hrem Unternehmen
• Boiler: Brennstoff + Luft in den Heizraum durch einen Brenner injiziert. Die
Kombination Brennstoff + Sauerstoff ergibt die Wärmeenergie
• Elektrische Heizung:
• Wärmepumpe: Eine Wärmepumpe ist eine Maschine, die unter Aufwendung von
technischer Arbeit thermische Energie aus einem Reservoir mit niedrigerer Temperatur
(in der Regel ist das die Umgebung) aufnimmt und – zusammen mit der Antriebsenergie
– als Nutzwärme auf ein zu beheizendes System mit höherer Temperatur
(Raumheizung) überträgt
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User’s Manual
8. Empfehlungen für
Energieeinsparungen
FürEmpfehlungen in gelb, kann ein ungefährerEinsparungsprozentsatz genannt
werden vorgesehen.
ALLGEMEINE EMPFEHLUNGEN
Empfehlung 1: Gibt es einen Energiemanager?
Um die Energie-Ressourcen pro Einheit des Produkts und den Energieverbrauch zu
überwachen und Abweichungen in Bezug die Zielwerten zu erkennen ist es wichtig eine
Person oder ein Team zu nominieren.
Empfehlung 2: Isolieren Sie richtig das Fernwärmenetz um Verluste zu
minimieren.
Energieverluste können erheblich reduziert werden, wenn geeignete Isolierung
verwendet werden. Verteilerleitungen, Ventile, Tanks und alle Elemente mit einer
Temperaturdifferenz sollten entsprechend isoliert werden. Einsparungspotential: 3%
Empfehlung 3: Isolieren Sie richtig das Fernwärmenetz um Verluste zu
minimieren.
Bessere Isolierung von Längen 1-10 m der mangelhaften Rohrisolierungen können
Einsparungen von bis zu 1% bringen.
Bessere Isolierung von Längen 10-50 m der mangelhaften Rohrisolierungen können
Einsparungen von bis zu 2% bringen.
Von 10-50 m mangelhafter Rohrisolierungen, können Einsparungen von bis zu 2% oder
ursprünglichen Verbrauchs sein.
Über 50 m können Einsparungen von bis zu 3% erzielt werden..
Empfehlung 4: Pflanzliche Abfälle für energetische Zwecke verwenden
Pflanzliche Abfälle sind nützliche wiederverwendbare Biomasse. Daher ist es wichtig,
genau zu wissen, wie viel Abfälle anfallen, die dann recycelt werden können.
Empfehlung 5: Gibt es eine automatische Prozesssteuerung in ihrem
Unternehmen?
Automatische Prozessleitsysteme schließen schneller die Lücke zwischen Soll- und IstWert eines Prozeßparameters. Durch Prozessautomatisierung kann eine bessere
Prozesskontrolle durchgeführt werden, und die Energieeffizienz verbessert werden.
31
User’s Manual
Empfehlung 6: Meistens sind werden Reinigungs-Verfahren nicht energieeffizient
und erhöhen die Abwassermenge.
Reinigungs-Verfahren haben oft einen hohen Wasser- und Energieverbrauch, bedingt
durch die Aufheizung des Wassers.
Im Folgenden werden einige Reduktionsmaßnahmen beschrieben:
• vollautomatische Reinigung
• Reinigung mittels Niederdruck-Schäume,
• All in One Waschmittel: diese Produkte reduzieren die Anzahl der Reinigungsschritte (Desinfektion, Basis-und Säurebehandlung) auf einen, wodurch der
Wasserverbrauch und die anschließende Energienutzung reduziert wird.
Effiziente Reinigung-Techniken können daher bei geringen Kosten erhebliche
Einsparungen bringen.
BOILERS
ALLGEMEINE EMPFEHLUNGEN
• Ofen-Türen immer gut schließen.
• Verwenden Sie Isolierung, um den Wärmeverlust zu reduzieren.
• Achten Sie auf eine gute Abdichtung bei den Türen. Bis zu 80% des Verlusts eines
Ofens können durch undichte Türen entstehen verursacht werden.
• an das Material angepasste Öffnung reduzieren Verluste
• Leerlauf-Zeiten minimiert.
• Abwärme aus anderen Prozessen verwenden.
Empfehlung 7: Überprüfung der empfohlenen Verbrennungsparameter
Eine regelmäßige Kontrolle der Abgase (O2, CO und Abgas- Temperatur ist wichtig..
Als Referenz dienen die richtigen Werte:
Combustible
O2 max (%)
CO max (ppm)
Heizöl
Gasöl
Gas
3,5
3,5
2
200
200
50
32
User’s Manual
Wenn die gemessenen Werte nicht auf den empfohlenen übereinstimmen, dann ist eine
Anpassungen und Feinabstimmung notwendig, sowie eine angemessene vorbeugende
Wartung.
Einsparungen können bis zu 6,5% erzielt werden.
Empfehlung 8: Regelmäßige vorbeugende Wartung
Regelmäßige vorbeugende Wartung nach der Hersteller-Angaben, jedoch mindestens
einmal im Jahr.
Empfehlung 9: Kondensat-Rückgewinnung
Diese Systeme führen das kondensierte Wasser zurück in den Kreislauf und erhalten
somit die thermische Energie.
Ungefähre Einsparungen:
Wenn temp >130 º, thermische Einsparungen von 4%
Wenn Temp <130 º, 2% Einsparungen
Durchschnittliche Einsparungen: 3%
Empfehlung 10: Bestimmung der Prozesstemperatur und der Abgastemperatur
und Regelung
Die Temperatur von Heißwasser und Prozeßdampf sollte so niedrig wie es der Prozeß
erlaubt gehalten werden.
Höhere Temperaturen als notwendig bedingen höhere Abgasverluste. Die
Abgastemperatur findet man im Prüfprotokoll der jährlich durchgeführten Messung und
im Prüfbuch. Die maximale Abgastemperatur hängt vom Brennstoff ab:
Brennstoff
Gas
Flüssige Brennstoffe
Feste Brennstoffe
Temperatur
175 °C
230 °C
230 °C
Empfehlung 11: Überprüfung der äußeren Kesselisolierung und der
Schamottierung
Wenn die Temperatur am äusseren Kesselmantel 50 °C übersteigt (Anmerkung: bis 50
°C kann man den Mantel gerade noch vorsichtig mit der Hand berühren), führt dies zu
Wärmeverlusten. Dann kann ein anderes Isoliermaterial oder eine dickere
Isolationsschicht notwendig sein. Verbesserungen der Isolierung erhöhen auch die
Sicherheit der Anlage, indem sie Unfällen und Verbrennungen vorbeugen. Die
Wärmeverluste können hierdurch um 70 bis 80% reduziert werden.
Einsparungen am Kessel: 2%
33
User’s Manual
Empfehlung 12: Kesselreinigung
Eine hohe Abgastemperatur kann von schlechtem Wärmeübergang im Kessel herrühren.
Das lässt sich durch eine Reinigung beheben. Die Rauchrohre sollten regelmäßig
gereinigt werden, vor allem bei festen und flüssigen Brennstoffen.
Einsparungen von 1% des Brennstoffeinsatzes pro 20 °C zusätzlicher Abgastemperatur
Empfehlung 13: Wärmerückgewinnung aus den Abgasen
Das Abgas kann bei höheren Temperaturen genug Energie beinhalten, um die
Verbrennungsluft vorzuwärmen. Dazu kann ein Luftvorwärmer eingesetzt werden.
Einen entsprechenden Wärmetauscher zur Vorwärmung von Wasser bezeichnet man als
Economizer.
Zur Auswahl eines geeigneten Wärmetauschers ziehen Sie bitte einen Experten bei.
Empfehlung 14: Ersatz des Kessels durch einen erdgasbefeuerten Kessel
Da der Wirkungsgrad eines Kessels mit seinem Alter abnimmt, sollten Kessel nach 15
bis 20 Jahren ersetzt werden. Wenn ein Erdgasanschluss vorhanden ist, sollte der alte
Kessel durch einen gasbefeuerten ersetzt werden. Dieser ist effizienter und verursacht
weniger Schadstoffe.
Dadurch kann man bis zu 15% Primärenergie sparen.
Empfehlung 15:Kesselersatz durch einen Kessel mit gleichem Brennstoff
Da der Wirkungsgrad eines Kessels mit seinem Alter abnimmt, sollten Kessel nach 15
bis 20 Jahren ersetzt werden. Wenn kein Erdgasanschluss vorhanden ist, sollte der alte
Kessel durch einen mit gleichem Brennstoff ersetzt werden.
Dadurch kann man bis zu 10% Primärenergie sparen.
Empfehlung 19:Nutzung des Kondensates
Das Kondensat möglichst ohne Abkühlung in das Speisewassersystem rückgeführt
werden. Wenn das nicht möglich ist, sollte das heiße Kondensat als Prozesswasser
genutzt werden.
Man spart:
Bei Kesseltemperaturen > 130º, 4% Brennstoff
Bei Kesseltemperaturen < 130º, 2% Brennstoff
Im Durchschnitt 3%
34
User’s Manual
Remark Fresner: These numbers appear very low
Kühlung und Kälteanlagen:
Allgemeine Empfehlungen
•
•
•
•
•
•
Es gibt hocheffiziente Ventilatoren für den Verdampfer und den Kondensator
die weniger Energieverbrauchen und weniger Abwärme erzeugen. Das
Einsparpotential liegt bei 3 bis 15%. Ebenso gibt es hocheffiziente
Verdichtersystem die zwischen 6 und 16% des Energieverbrauches der
Kälteanlagen einsparen können.
Verdampfungskondensatoren verwenden einen feuchten Filter um die Außenluft
zu kühlen und die Wärmeabgabe zu erhöhen. Die Einsparungen liegen zwischen
3 und 9% gegenüber der Verwendung von trockenen Kühlern.
Druckbooster sind kleine Kältemittelpumpen, die den Druck des flüssigen
Kältemittels vor dem Expansionsventil erhöhen. Dadurch lässt sich der
Wirkungsgrad des Kühlsystems um bis zu 20% steigern.
Die Unterkühlung des flüssigen Kältemittels unter die Kondensationstemperatur
erhöht die Kälteleistung und reduziert sowohl die Kältemittelmenge als auch die
Kompressorlaufzeit. Die Unterkühlung kann mit Umgebungsluft oder mit einem
zusätzlichen mechanischen Kühlsystem erfolgen. Im letzteren Fall lässt sich der
Wirkungsgrad um bis zu 25% steigern. Die Unterkühlung mit Umgebungsluft
erfordert größere Wärmetauscher und führt zu Wirkungsgradsteigerung von 1
bis 9%.
Wenn elektrische Heizungen zur Vermeidung von Kondensation eingesetzt
werden, sollte eine Feuchtigkeitsregelung verwendet werden. Dadurch kann man
bis zu 20% Strom sparen.
Eine Wärmerückgewinnung (Enthitzer) kann die während der Kondensation
abgegebene Wärme zum Erwärmen von Brauchwasser nutzen.
Empfehlung 20: Regelmäßige Überprüfung der Funktion und vorbeugende
Instandhaltung
Regelmäßige Funktionsprüfungen sollen eine einwandfreie Funktion der
Kältemaschinen gewährleisten. Dabei sollte man sich an die Herstellerempfehlungen
halten.
Empfehlung 21: Regelmäßiges Abtauen
Gute Instandhaltung kann die Betriebskosten einer Kälteanlage um bis zu 25%
reduzieren. Dabei sollte man vor allem die Abtauzyklen und die Sauberkeit des
Kondensators kontrollieren. Eine effiziente Abtauautomatik erkennt Feuchtigkeit, misst
35
User’s Manual
die Eisstärke und registriert den Druckverlust am Verdampfer und regelt entsprechend
das Abtauintervall.
Empfehlung 22a:Jahreszeitabhängige Einstellung der Systemdrücke
Der Kondensator und der Verdampferdruck eines Kühlsystems werden durch
Druckschalter geregelt. Die höchsten Anforderungen entstehen im Sommer bei hohen
Umgebungslufttemperaturen. Deshalb werden die Druckniveaus meist für den Sommer
eingestellt. Dadurch verliert das System im Winter an Effizienz.
So können 2% des Stromverbrauches eingespart werden
Empfehlung 22: Türen geschlossen halten durch einen Türsensor
Diese Sensoren warnen den Betreiber wenn Kühlraumtüren nicht geschlossen sind.
Wenigstens sollten Hinweise angebracht werden, dass die Türen geschlossen zu halten
sind.
Empfehlung 23: Reparatur der Türdichtungen
Die Türdichtungen verschleißen im Lauf der Zeit. Sie sollten regelmäßig kontrolliert
und bei Bedarf ersetzt werden.
Empfehlung 24: Bedarfsgerechte Solltemperaturen .
Solltemperaturen unter den höchsten für das jeweilige Produkt zulässigen Temperaturen
bedingen Energieverluste.
Empfehlung 25: Kondensator nicht direkter Sonne aussetzen
Wenn Kondensatoren bei höheren Umgebungstemperaturen betrieben werden, sinkt der
Wirkungsgrad. Kondensatoren sollten daher nicht direkter Sonneneinstrahlung
ausgesetzt werden, nicht in warmer Umgebung arbeiten (z. B. Kesselhaus) und generell
in gut durchlüfteten Bereichen aufgestellt sein.
So können Einsparungen von 2% des Stromverbrauches erzielt werden
Empfehlung 26:Kälteanlagen sollten bei Volllast arbeiten
Kälteanlagen sollten bei Volllast arbeiten. Wenn mehrere Kälteanlagen auf gleichem
Temperaturniveau im Teillastbetrieb arbeiten, empfiehlt es sich, die Last auf wenige
Kälteanlagen zu konzentrieren und die nicht benötigten Anlagen abzuschalten.
Empfehlung 27: Einsatz drehzahlgeregelter Kompressoren
36
User’s Manual
Drehzahlgeregelt Schraubenkompressoren passen die Kompressordrehzahl an den
benötigten Druck an anstelle den Kompressor ein- und auszuschalten.
Das kann bis zu 40% des elektrischen Stroms einsparen.
Empfehlung 28: Isolation des Kältemittelrohres zwischen Verdampfer und
Kompressor
Der Gesamtwirkungsgrad einer Kälteanlage sinkt, wenn diese Verbindung nicht isoliert
ist.
Eine gute Isolation kann 3% Strom sparen.
Elektrische Antriebe, Pumpen, Gebläse,
Druckluftkompressoren
Empfehlung 30:Einsatz von energieeffizienten Motoren
Motoren, die mehr als 15 Stunden täglich arbeiten, oder die älter als 10 Jahre sind,
sollten durch Motoren einer höheren Effizienzklasse ersetzt werden. Energieeffiziente
Motoren können bis zu 45% Strom sparen.
Einsparungen bis zu 45%.
Empfehlung 31: Regelmäßige Wartung
Regelmäßige Wartung und vorbeugende Instandhaltung sollte mindestens einmal
jährlich durchgeführt werden.
Spezialempfehlung 32: Einsatz von drehzahlgeregelten Antrieben an Motoren > 4
kW bei variabler Last
Motoren, die über variable Lastbereiche arbeiten müssen, werden am besten über
Drehzahlregelung geregelt. Diese eignen sich auch als Soft Starter zur Vermeidung von
Leistungspitzen durch das Anlaufmoment.
Das gilt insbesondere für:
-
Pumpenantriebe
Gebläse
Absaugungen
Kompressorantriebe
Empfehlung 33:Außenluft als Ansaugluft für Kompressoren
37
User’s Manual
Je kälter die Ansaugluft, umso größer die Dichte und umso niedriger die Energie für die
Verdichtung: Daher sollte die Ansaugluft für Druckluftkompressoren kühle Aussenluft
sein.
Empfehlung 34: Abschalten von Kompressoren an Wochenenden und bei
Betriebsstillständen
Wenn Kompressoren an Wochenenden oder während Betriebsunterbrechungen nicht
benötigt werden, sollten sie abgeschaltet werden, um den Energieverbrauch zu
reduzieren und die Kompressorlebensdauer zu erhöhen.
Empfehlung 35:Ersatz von Kompressoren
Alte Kompressoren, die mehr als 15 Stunden täglich in Betrieb sind, sollten durch neue,
effiziente ersetzt werden. Das kann bis zu 40% des gegenwärtigen Stromverbrauches
einsparen.
Empfehlung 36: Kontrolle und Behebung von Leckagen
Je höher der Luftdruck, umso mehr Leckageverluste sind zu erwarten. Daher sind
regelmäßige Kontrollen notwendig. Im Extremfall können die Leckagen bis zu 40% der
Drucklufterzeugung betragen. Dadurch können hohe Kosten entstehen durch:
- Schwankenden Systemdruck, der dazu führt, dass Werkzeuge und
Regeleinrichtungen unzuverlässig arbeiten
- Höheren Instandhaltungsaufwand aufgrund der längeren Kompressorlaufzeit
- Höhere notwendige Kompressorleistung
Die Ursachen für Leckagen sind vielfältig, die häufigsten Gründe sind:
- Offene Kondensatabbblasventile
- Offene Schließventile
- Leckagen an Schläuchen und Kupplungen
- Leckagen an Rohrverbindungen
- Leckagen an Druckreglern
- Nicht abgeschaltete Verbraucher die nicht in Verwendung sind
Empfehlung 37: Wärmerückgewinnung an Druckluftkompressoren
Ein wichtiger Ansatz zur Kostensenkung ist die Verwendung der Kompressorabwärme
zur Warmwasserbereitung oder zur Warmlufterzeugung. Nur 10% der Antriebsenergie
eines Druckluftkompressors fließt in die Druckerhöhung der Druckluft, der Rest wird
Wärme. Eine richtig ausgelegte Wärmerückgewinnung kann 80% der Abwärme für die
Erwärmung von Luft oder Wasser nutzen.
Glasschmelzöfen
38
User’s Manual
Empfehlung 40:Allgemeine Empfehlungen
Der Ersatz von Brennstoffen durch Erdgas reduziert Emissionen und verbessert die
Regelbarkeit der Ofenheizung.
Gute Isolierung und Reduktion des Falschlufteintrages reduzieren die Wärmeverluste.
Empfehlung 41:Messung der Abgastemperaturen zur Regelung des
Verbennungsprozesses
Zu hoher Abgastemperatur zeigt hohe Wärmeverluste an. Diese sollte daher
kontinuierlich gemessen, aufgezeichnet und kontrolliert werden.
Empfehlung 42: Regelmäßige Instandhaltung
Mindestens einmal jährlich sollten Ofenanlagen instandgehalten werden, um optimal
Arbeitsbedinungen zu gewährleisten.
Empfehlung 43:Kontrolle der Außenisolation und der Ofenausmauerung
Eine zu hohe Außentemperatur der Isolation zeigt Wärmeverluste an. Verbesserte
Materialauswahl, dickere Isolierung und eine intakte Ausmauerung reduzieren Verluste
und vermindern die Gefahr von Unfällen durch Verbrennungen. Verluste können um 70
bis 80% reduziert werden.
Mögliche Einsparungen von 1.5%
Empfehlung 44: Wärmerückgewinnung zur Reduktion der Abgastemperatur
Der Wärmeinhalt des Abgases kann zur Verbrennungsluftvorwärmung verwendet
werden. Alternativ kann die Wärme zur Erwärmung von Wasser eingesetzt werden.
Die Einsparungen können bis zu 15% betragen.
Empfehlung 45 Überprüfung der Funktion der Wärmerückgewinnung.
Wenn die Abgastemperatur trotz Wärmerückgewinnung hoch ist, sollte es gereinigt
werden und die Ursache des schlechten Wärmeübergangs analysiert werden.
Empfehlung 46: Optimierung der Prozesstemperatur
Zur Optimierung der Ofentemperatur muss der Betriebsbereich der Ofentemperatur
bekannt sein.
39
User’s Manual
Empfehlung 47: Automatische Regelung der Brennstoffzufuhr und des
Luft/Brennstoffverhältnisses
Empfehlung 48: Einsatz von Regenerativbrennern
Empfehlung49 : Ersatz von Wärmerückgewinnung durch Regenerativbrenner in
Ofenanlagen mit mehr als 40 Tonnen Produktion pro Tag
Eine Wärmerückgewinnung ist gut für Ofenanlagen mit wechselnder Produktion mit
geringerer Produktion als 40 Tonnen täglich geeignet. Darüber sind Regenerativbrenner
effizienter.
Empfehlung 50: Ersatz von elektrischen Ofenanlagen durch
Wärmerückgewinnung bei Produktion zwischen 20 und 40 Tonnen pro Tag
Elektrische Öfen sind wirtschaftlich bei niedriger Produktion (unter 20 Tonnen täglich)
Zwischen 20 und 40 Tonnen pro Tag sind Ofenanlagen mit Wärmerückgewinnung
wirtschaftlicher.
Empfehlung 52: Ersatz von diskontinuierlichen Öfen durch Öfen mit
Wärmerückgewinnung zwischen 20 und 40 Tonnen pro Tag
Diskontinuierliche Öfen eignen sich vorwiegend für niedrige Produktionsmengen.
Empfehlung 53: Einsatz von Hochgewindigkeitsbrenner, Rezirkulationsbrenners
oder Pulsierenden Brennern
Die effektivste Vermischung von Brennstoff und Luft erzeugen:
- Hochgeschwindigkeitsbrenner
- Rezirkulierende Brenner
- Pulsierende Brenner
Empfehlung 54: Rückgewinnung von Wärme aus Trocknerabgas
Empfehlung 55: Ersatz der Heizung durch eine Induktionsheizung
Leistungsspitzen werden vermieden weil die Zylindertemperatur homogener ist.
Induktivheizung erreicht Wirkungsgrade von über 95%. Dadurch können die
Energieverluste um 98% reduziert werden und die Aggregatleistung um bis zu 70%. Im
Verhältnis zur Ausgangsleistung können bis zu 20% Energie gespart werden.
Empfehlung 56: Verbesserung der Ofenabdichtung
Eine Verbesserung der Ofenabdichtung vermindert Wärmeverluste
40
User’s Manual
Empfehlung 57: Einsatz von kontinuierlichen Öfen.
Kontinuierliche Tunnelöfen sind effizienter als diskontinuierliche. Kontinuierliche
Anlagen reduzieren Arbeitskosten und den spezifischen Energieverbrauch.
Diskontinuierliche Öfen haben einen Wirkungsgrad von 50 bis 55%, während
kontinuierliche mehr als 70% Wirkungsgrad aufweisen.
Empfehlung 58 Verbesserungen in dem Wärmerückgewinnungssystem
Überprüfen Sie die Wärmetauscherschaltung auf ihren Wirkungsgrad
Empfehlung 58a: Ersatz des Trockners durch einen erdgasbefeuerten Trockner.
Empfehlung 59: Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung
Überprüfen Sie die Machbarkeit einer Kraft-Wärme-Kopplung
Der Einsatz von Erdgas verbessert den Wirkungsgrad und führt zu weniger
Schadstoffemissionen.
Empfehlung 59a: Umbau der bestehenden Brenner auf den Einsatz von Erdgas
Diese Brenner ermöglichen den Einsatz von Erdgas. Das bewirkt einen höheren
Wirkungsgrad und niedrigere Emissionen von Schwefeldioxid, Kohlendioxid und Staub
und führt zu einer Reduktion des Brennstoffeinsatzes um circa 5%.
Beheizung und Kühlung von Gebäuden
ALLGEMEINE EMPFEHLUNGEN FÜR DIE KLIMATECHNIK
•
•
•
•
•
•
•
Wenn die Außentemperatur unter 25 ° C ist und die Luftfeuchtigkeit sehr hoch
sind, kann durch einfaches lüften viel erreicht werden.
Unnötiger Wärmequellen, (wie übermäßiges Licht, nicht gebrauchte Computer,
Geräte die Wärme erzeugen, etc ) ausschalten.
Klimaanlage erst nach dem Schließen der Türen und Fenster einschalten
unbenützte Räume den Außentemperaturen anpassen
Systeme 30 Minuten vor dem verlassen ausschalten.
Zuluft vermeiden Luftströmung der Klimaanlage mit verstellbaren Schaufeln
lenken,
Luftleitungen immer gut isolieren
Empfehlung 60: Stellen Sie die richtige Soll-Temperatur in Abhängigkeit zur
Jahreszeit ein.
Jeder Grad über 20º C verschwendet 6% der Heizenergie.. Für den Winter beträgt die
ideale Temperatur 20 °, während im Sommer 25 º ausreichend sind.
41
User’s Manual
Empfehlung 61: Wärmepumpen in die Kühltechnik integrieren
Wärmepumpen können auch zum Heizen verwendet werden.
Empfehlung 62: Installieren Sie eine Fußbodenheizung
Warme Luft ist leichter und steigt auf. Eine Fußbodenheizung sorgt für eine
gleichbleibende Temperaturverteilung und für mehr Komfort bei einem geringeren
Energieverbrauch.
Empfehlung 63: Installieren Sie eine Regel-und Steuersystem
Eine Anpassung an die Außentemperaturen ist wichtig.
Einsparungen bis zu 20% des Wärmeverbrauch sind möglich.
Empfehlung 64: Markisen oder Schutzdächer schützen vor direkter
Sonneneinstrahlung im Sommer.
Beschattung reduziert die notwendige Kühlleistung
Empfehlung 65: Die Klimaanlage vor direkte Sonneneinstrahlung schützen
Empfehlung 66: Temperaturfühler an geeigneten Orten anbringen
Der Sensor für die Steuerung sollte möglichst Fenstern, Türen, Heizkörper und
Klimaanlage plaziert werden un immer in der Nähe der Arbeitsplätzen.
Empfehlung 67: Regelmäßige Reinigung des Kühlsystems
Vorbeugende Instandhaltung und regelmäßige Reinigung erleichtert den effizienteren
Wärmeaustausch und verbessert die Leistungsfähigkeit des Kühlsystems.
Die Einsparungen können bis 6,5% betragen.
Empfehlung 70: Stellen Sie die richtige Soll-Temperatur für die Klimaanlage ein
Die Empfehlung für die Raum-Temperatur beträgt 20 Grad im Winter und 26 Grad für
den Sommer. Jedes Grad über 20 Grad erhöht den Energieverbrauch um etwa 5 bis 7%.
Empfehlung 71: Ersatz der Heizungsanlage durch eine Wärmepumpe
Wärmepumpen sind sehr effizient Systeme, Die Kosten können bis zu 50% niedriger als
bei herkömmlichen Heizsystemen.
Beleuchtung
Empfehlung 90: ELEKTRONISCHE VORSCHALTGERÄT für die
Entladungslampen.
Im Falle von Leuchtstofflampen, Energiesparlampen oder Natriumdampflampen sollten
Vorschaltgeräte installiert werden um den Spitzenwert der Lampen zu reduzieren.
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User’s Manual
Empfehlung 91: AUSTAUSCH von Glühlampen durch Lampen mit niedrigem
Verbrauch.
Wann immer möglich, ersetzen Sie Glühlampen durch Energiesparlampen..
Empfehlung92: Einsatz von LED Lampen überlegen
Für Lampen mit langer Einschaltdauer sollte der Einsatz von LED Lampen überlagt
werden.
Empfehlung 93: Wartungsplan für die Beleuchtung
Dieser Plan sollte Reinigung und Revision enthalten. Helle Wände und Decken trägen
zur Verringerung des Verbrauchs bei
Empfehlung 94: Ersetzen sie HGH Quecksilberhochdrucklampen durch
Natriumdampflampen
Natriumdampflampen sind mehr effizient als Quecksilberhochdrucklampen, obwohl das
Licht eher gelblich ist.
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