BEDIENUNGSANLEITUNG

BEDIENUNGSANLEITUNG
BEDIENUNGSANLEITUNG
MODELLE M110GX·M135GX
German (Europe)
Code Nr. 3Y243-9971-1
M
1
1
0
G
X
·
M
1
3
5
G
X
DIESE ANLEITUNG SORGFÄLTIG
DURCHLESEN UND AUFBEWAHREN
DRUCK: JAPAN
© KUBOTA Corporation 2012
LISTE DER ABKÜRZUNGENS
Abkürzungen
Beschreibung
2WD
Hinterradantrieb
4WD
Allradantrieb
API
American Petroleum Institute
ASABE
Amerikanische Gesellschaft der Agrar- und Bio-Ingenieure, USA
ASTM
American Society for Testing and Materials, USA
DIN
Deutsches Institut für Normung,
Bundesrepublik Deutschland
DT
Permanentantrieb [4WD]
fpm
Fuß pro Minute
GST
Gleitschaltgetriebe
Hi-Lo
Schnell-Langsam
HST
Hydrostatisches Getriebe
m/s
Meter pro Sekunde
PTO
Zapfwelle
KUBOTA ist ···
RH/LH
Die rechte und linke Seiten werden beim Wenden in der
Vorwarts-Laufrichtung bestimmt.
ROPS
Umsturzbügel
U/min
Umdrehungen per Minute
U/s
Umdrehungen per Sekunde
SAE
Society of Automotive Engineers
SMV
Fahrzeug mit geringer Geschwindigkeit
Seit der Firmengründung im Jahre 1890 ist KUBOTA zu einem der
wichtigsten Unternehmen in Japan angewachsen.
Hierzu hat zum großen Teil die ständige Erweiterung der
Produktpalette und das ständig wachsende Angebot an
Dienstleistungen beigetragen. Heute werden von 16000
Beschäftigten in 19 Werken mehr als 1000 verschiedene Produkte
hergestellt.
Das vorrangige Ziel von KUBOTA ist es, mit seinen Produkten und
den dazugehörigen Dienstleistungen Grundbedürfnissen gerecht
zu werden, auch auf internationaler Ebene.
Die von KUBOTA hergestellten Produkte sind unverzichtbar; sie
helfen einzelnen Personen, sogar ganzen Nationen die örtlich
gegebenen Möglichkeiten in Bereichen wie Wasserversorgung,
Landwirtschaft, Fischerei, Industrie, Archtitektur, Bau-und
Transportwesen bestmöglich auszuschöpfen. Tausende bauen auf
KUBOTA -und Sie?
Verwendungszweck
Diese Maschine ist ausschließlich für gewöhnliche landwirtschaftliche oder ähnliche Arbeiten vorgesehen. Jede
anders geartete Nutzung wird als Zweckentfremdung erachtet. Zu den wesentlichen Aspekten des
Verwendungszwecks gehört u. a. die genaue Beachtung der Herstellerangaben im Hinblick auf Betrieb, Wartung
und Reparatur.
Diese Maschine darf nur von Personen betrieben, gewartet und repariert werden, die mit ihren besonderen
Eigenschaften vertraut sind und in die relevanten Sicherheitsmaßnahmen eingewiesen wurden.
Unfallverhütungsvorschriften, alle sonstigen allgemein anerkannten Hinweise zur Sicherheit und Gesundheit am
Arbeitsplatz sowie alle Straßenverkehrsregeln sind stets zu beachten.
Jede willkürliche Änderung an dieser Maschine kann den Hersteller von seiner Haftung für etwaige Schäden oder
Verletzungen entbinden.
Hersteller oder Inverkehrbringer der Maschine
Kubota Corporation
Modellbezeichnung der Maschine
M110GX/M135GX
Bezeichnung oder Art der Publikation
Teile- oder Publikationsnummer, nach der die
Bedienungsanleitung bestellt werden kann
Bedienungsanleitung
3Y243-9971-1
Ausgabedatum
Der September 07, 2011
Datum der Veröffentlichung
Der September 07, 2011
Sprache, in der die Bedienungsanleitung verfasst wurde
Deutsch
AQ . G . 1 - 1 . x . AK
ALLGEMEINE SYMBOLE
Um Ihnen die Bedienung Ihres Traktors zu erleichtern wurden Instrumente und Bedienungselemente mit einer Reihe
von Symbolen versehen. Diese Symbole sind nachfolgend mit ihren entsprechenden Beschreibungen aufgeführt.
Sicherheits Warnsymbol
Positionskontrolle
"Ausgehoben"
Störung am Motor
Diesel Kraftstoff
Motordrehzahlanzeige
Heckfenster beschlagfrei
Lenkrad-Ausziehhebel
Positionskontrolle
"Abgesenkt"
Dreipunktaushebung:
Anheben / Absenken
Betriebsstundenzähler
Lenkrad-Kipphebel
Seitenfenster beschlagfrei
Leer
Hubhöhe
Kühlmitteltemperaturanzeige
Voll
Zugkraftregelung
Zapfwelle 540 U/min
Vorglühkontrollanzeige
(Kaltstarthilfe)
Zusatzzylinder einfahren
Zapfwelle 1000 U/min
Zusatzzylinder ausfahren
Parkbremse
Motor-Luftfilter
Öldruckkontrolleuchte
FernbedienungszylinderNeutralstellung
Batterieladezustandskontrolle
Blinker
Warnblinkleuchten
Drehzahlbegrenzung
Zubehör aktiviert
Abblendlicht
KonstantdrehzahlManagement
Motorlaufkontrolleuchte
Fernlicht
Anlasserkontrolleuchte
Allrad eingeschaltet
Motorstoppleuchte
Schnell
ZapfwellenkupplungsKontrolleuchte "AUS"
Langsam
Automatische
Regenerierung (Schalter)
Frontfederung
Regenerierung
Kriechgang
Regenerierung (Schalter)
ZapfwellenkupplungsKontrolleuchte "EIN"
Scheibenwischer
Regenerierung im geparkten
Zustand
Bi-Speed-Funktion-Schalt
Intervallscheibenwischer
Differentialsperre, Vorn
Scheibenwascher
Differentialsperre, Hinten
Hörbare Warneinrichtung
Automatic-Modus
Verriegelung
Motordrehzahlerhöhung
Mastersystemwarnung
Rundumleuchte
VORWORT
Wir gratulieren Ihnen zu Ihrem neuen KUBOTA Traktor und danken Ihnen, daß Sie sich
für unser Fabrikat entschieden haben. Dieser Traktor ist ein Qualitätsprodukt der
KUBOTA Ingenieur- und Herstellungsleistung, produziert aus hochwertigen Materialien
unter strengster Qualitätskontrolle. Langjährige zufriedenstellende Arbeitsleistung ist
Ihnen mit diesem Gerät sicher. Lesen Sie die Bedienungsanleitung sorgfältig durch,
damit Sie die Leistung Ihres KUBOTA - Traktors voll ausschöpfen können. Sie finden in
diesem Handbuch wertvolle Hinweise für die Bedienung und Pflege Ihres Gerätes. Es
gehört zu KUBOTAS Politik, jeden Fortschritt der Produktentwicklung so schnell als
möglich zu verwirklichen. So mag es vorkommen, daß durch unmittelbar in die
Fabrikation der Geräte eingeflossene Änderungen kleine Teile dieser Schrift überholt
erscheinen lassen. KUBOTAS Niederlassung und die ihr angeschlossenen
Vertragshändler haben immer die neuesten Informationen vorliegen. Zögern Sie nicht,
sich mit Ihrem zuständigen KUBOTA Händler in Verbindung zu setzen.
3 DIE SICHERHEIT IST OBERSTES GESETZ
Dieses Sicherheits Warnsymbol finden Sie vor jedem speziellen Sicherheits
Hinweis
innerhalb
dieses
Handbuches
und
auf
den
speziellen
Maschinenaufklebern, die vor Verletzungen durch Bedie nungsfehler und
Unachtsamkeiten warnen. Beachten Sie diese Hinweise besonders sorgfältig.
Lesen Sie diese Anweisungen und Sicherheitsvorschriften vor Zusammenbau und
Inbetriebnahme Ihres Gerätes aufmerksam durch.
3
3
3
GEFAHR :
Dieses Zeichen weist auf die Möglichkeit einer äußerst
gefährlichen Situation hin die zu einem schweren Unfall
führen kann, wenn sie nicht vermieden wird.
WARNUNG : Dieses Zeichen warnt davor, keine gefährlichen Situationen
einzugehen, die zu schweren Unfällen führen können.
VORSICHT : Dieses Zeichen macht Sie darauf aufmerksam, daß es durch
unaufmerksames Verhalten zu Unfällen kommen kann.
WICHTIG :
Dieses Zeichen macht Sie darauf aufmerksam, die
entsprechenden Hinweise der Anleitung zu beachten, damit
es nicht zu Beschädigungen von Traktor und Anbaugeräten
kommen kann.
HINWEIS :
Hinter diesem Zeichen finden Sie wichtige Informationen.
ABSCHNITTSINHALT
SICHERER BETRIEB.........................................................................................
-1
INANSPRUCHNAHME DES HÄNDLERKUNDEN-DIENSTES ................................... 1
TECHNISCHE DATEN ................................................................................................ 3
DATENTABELLE ..................................................................................................... 3
FAHRGESCHWINDIGKEITEN ................................................................................ 5
MAXIMALWERTE FÜR ANBAUGERÄTE ................................................................... 6
INSTRUMENTENTAFEL UND BEDIENELEMENTE ................................................ 12
ÜBERPRÜFUNGEN VOR DEM START ................................................................... 17
TÄGLICHE PRÜFUNGEN ..................................................................................... 17
MOTORBETRIEB ...................................................................................................... 18
ABGASNACHBEHANDLUNGSSYSTEME ............................................................ 18
Dieseloxidationskatalysator und DPF-Schalldämpfer..................................................... 18
Wichtige Punkte.............................................................................................................. 19
DPF-Regenerierungsprozess ......................................................................................... 19
Vorgehensweise für die Regenerierung ......................................................................... 21
Rußgrenzwert und erforderliche Maßnahmen ................................................................ 22
Vorgehensweise für die Regenerierung ......................................................................... 23
Rußgrenzwert und erforderliche Maßnahmen ................................................................ 24
Tipps zur DPF-Regenerierung........................................................................................ 25
MOTOR STARTEN ................................................................................................ 25
KALTSTART .......................................................................................................... 30
Motorblockheizgerät (sofern vorhanden) ........................................................................ 30
MOTOR ABSTELLEN ............................................................................................ 30
WARMLAUF........................................................................................................... 30
Warmlauf - Getriebeöl im unteren Temperaturbereich ................................................... 30
STARTEN MIT STARTHILFEKABEL..................................................................... 31
TRAKTORBETRIEB .................................................................................................. 32
BEDIENUNG EINES NEUEN TRAKTORS............................................................ 32
Den Traktor in den ersten 50 Stunden nicht mit maximaler Fahrgeschwindigkeit
fahren.............................................................................................................................. 32
Ölwechsel bei neuen Traktoren ...................................................................................... 32
AUF- UND ABSTEIGEN ........................................................................................ 32
VOR DEM START.................................................................................................. 32
Fahrersitz........................................................................................................................ 32
Sicherheitsgurt................................................................................................................ 34
Beifahrersitz.................................................................................................................... 34
Lenkradeinstellung.......................................................................................................... 35
Ausziehbarer Spiegel...................................................................................................... 35
Lichtschalter.................................................................................................................... 35
Blinker-/Warnblinkschalter .............................................................................................. 35
Mit Anhängersteckverbinder ........................................................................................... 36
Hupenknopf .................................................................................................................... 36
Arbeitsscheinwerferschalter (vorn) ................................................................................. 36
ABSCHNITTSINHALT
Arbeitsscheinwerferschalter (hinten) .............................................................................. 36
Rechtes und linkes Bremspedal ..................................................................................... 37
Kupplungspedal .............................................................................................................. 38
Powershift-/Gruppenschalthebel (PS-Hebel).................................................................. 39
DHC-Schalter.................................................................................................................. 41
Wendeschalthebel .......................................................................................................... 41
Hebel für Kriechgang (sofern vorhanden)....................................................................... 42
4WD / Bi-Speed-Schalter [Modell 4WD] ......................................................................... 42
Handgashebel................................................................................................................. 44
Gaspedal ........................................................................................................................ 44
Drehknopf Drehzahlbegrenzung..................................................................................... 44
Feststellbremshebel........................................................................................................ 44
ANHALTEN ............................................................................................................ 45
Anhalten.......................................................................................................................... 45
KONTROLLEN WÄHREND DES FAHRENS......................................................... 45
Motor-Notabstellung- Situationsbeispiele ....................................................................... 45
Warn- und Kontrollleuchten ............................................................................................ 45
Kraftstoffrestwarnleuchte ................................................................................................ 46
Kühlflüssigkeitstemperaturanzeige ................................................................................. 46
Drehzahlmesser.............................................................................................................. 46
Betriebsstunden-/Tageskilometerzähler ......................................................................... 47
SEITLICHE DIGITALANZEIGE.............................................................................. 48
Grundeinstellung............................................................................................................. 48
Display-Werkseinstellungen ........................................................................................... 50
ELEKTRONISCHE MOTORSTEUERUNG............................................................ 52
Drehzahlbegrenzung ...................................................................................................... 52
Motordrehzahlspeicherung ............................................................................................. 52
Konstantdrehzahlregelung.............................................................................................. 55
AUTOMATIK-MODUS............................................................................................ 56
Umreiß ............................................................................................................................ 56
Betrieb ............................................................................................................................ 58
Arbeitsgeschwindigkeitsanzeige..................................................................................... 59
Verändern der Geschwindigkeit bei Feldarbeit............................................................... 60
Empfindlichkeit Justage .................................................................................................. 61
Äudern der Automatik-Modus-Einstellungen .................................................................. 61
FRONTFEDERUNG............................................................................................... 64
Allgemeines ....................................................................................................................64
Federungsschalter .......................................................................................................... 64
Fahrkomfortschalter........................................................................................................ 66
Manuelle Steuerung........................................................................................................ 66
PARKEN ................................................................................................................ 67
Parken ............................................................................................................................ 67
FAHRHINWEISE.................................................................................................... 67
Differenzialsperre............................................................................................................ 67
Hinterrad-Differenzialsperre............................................................................................ 68
Schalter, Vorderrad-Differenzialsperre ........................................................................... 68
Straßenfahrt.................................................................................................................... 69
Fahren am Hang und auf unebenem Boden .................................................................. 69
Sicherheit beim Transport des Traktors.......................................................................... 69
Hinweise zum Umgang mit der Servolenkung................................................................ 69
Anhängersteckdose ........................................................................................................ 70
Hydraulikbremse für Anhänger ....................................................................................... 70
ABSCHNITTSINHALT
ZAPFWELLE ............................................................................................................. 71
ZAPFWELLENBETRIEB........................................................................................ 71
Zapfwellenkupplungsschalter ......................................................................................... 71
Zapfwellen-Wahlhebel .................................................................................................... 72
Zapfwellenabdeckung und -kappe.................................................................................. 73
HECKKRAFTHEBER UND ZUGPENDEL................................................................. 74
HECKKRAFTHEBER ............................................................................................. 75
Auswählen der Bohrungen an den Unterlenkern............................................................ 75
Einstellen der Längsschwimmstellung............................................................................ 75
Wahl der Oberlenkerposition .......................................................................................... 75
Zugpendel....................................................................................................................... 75
Schalter, Unterlenker anheben/ absenken ..................................................................... 76
Hubstange (links)............................................................................................................ 76
Hubstange (rechts) ......................................................................................................... 77
Oberlenker ...................................................................................................................... 77
Teleskopstabilisator ........................................................................................................ 77
Hakenkupplung (Hakenform).......................................................................................... 77
ZUGPENDEL ......................................................................................................... 79
Zugpendel....................................................................................................................... 80
HOHE ANHÄNGEKUPPLUNG .............................................................................. 81
Hohe Anhängekupplung ................................................................................................. 81
ZUGZAPFEN ......................................................................................................... 81
Zugzapfen....................................................................................................................... 81
ZUGPENDEL ......................................................................................................... 82
Zugpendel....................................................................................................................... 82
HOHE ANHÄNGEKUPPLUNG .............................................................................. 82
Hohe Anhängekupplung ................................................................................................. 82
Hohe Anhängekupplung mit automatischem Zugmaul ................................................... 83
Hohe Anhängekupplung mit Kugelkopf .......................................................................... 84
ZUGZAPFEN ......................................................................................................... 84
Zugzapfen....................................................................................................................... 84
AUTOMATISCHE ANHÄNGEKUPPLUNG (ausfahrbar) ....................................... 85
Automatische Anhängekupplung .................................................................................... 85
HYDRAULIKEINHEIT ................................................................................................ 87
STEUERUNG DES HECKKRAFTHEBERS........................................................... 87
Terminologie ...................................................................................................................87
Modusschalter ................................................................................................................ 88
Positionsregelungsmodus............................................................................................... 88
Modus Zugkraftregelung und Tiefenbegrenzung............................................................ 89
Schwimmstellung............................................................................................................ 90
Drehregler, untere Begrenzung ...................................................................................... 90
Drehregler, obere Hebelarmbegrenzung ........................................................................ 90
Drehregler für die Absenkgeschwindigkeit des Heckkrafthebers ................................... 90
Verriegelungshebel, Heckkraftheber absenken.............................................................. 91
Schalter, Heckkraftheber schnell anheben/absenken .................................................... 91
Positionsverriegelung des Heckkrafthebers ................................................................... 92
ZUSATZ-HYDRAULIKSTEUERSYSTEM .............................................................. 92
Steuerventil..................................................................................................................... 93
Steuerventilhebel ............................................................................................................ 93
Verbinden und Trennen der Steckkupplung ................................................................... 94
ABSCHNITTSINHALT
Einstellen der Durchflussmenge ..................................................................................... 94
Ölauffangbehälter für Schnellwechselkupplung.............................................................. 95
Durchflussregelventil (Option) ........................................................................................ 96
Einstellen der Durchflussmenge ..................................................................................... 96
Stellungen und Vorteile des Durchflussregelventils........................................................ 97
Einstellhinweise zu Anbaugeräten.................................................................................. 98
REIFEN, RÄDER UND BALLAST ............................................................................. 99
REIFEN .................................................................................................................. 99
Luftdruck ......................................................................................................................... 99
Zwillingsreifen ................................................................................................................. 99
RADEINSTELLUNGEN........................................................................................ 100
Vorderräder (Allradantrieb) ........................................................................................... 100
Einstellen des Vorderachs-Lenkanschlagbolzens ........................................................ 101
Hinterräder....................................................................................................................102
BALLAST ............................................................................................................. 103
Vorderer Ballast ............................................................................................................ 103
Heckballast ................................................................................................................... 103
Zulässige Massen......................................................................................................... 104
BEDIENUNG DER KABINE..................................................................................... 105
TÜREN UND SCHEIBEN..................................................................................... 105
Verriegeln und Entriegeln der Türen............................................................................. 105
Öffnen der Tür .............................................................................................................. 105
Heckscheibe ................................................................................................................. 105
Schiebedach ................................................................................................................. 106
Fluchtweg ..................................................................................................................... 106
INNENBELEUCHTUNG....................................................................................... 106
Innenbeleuchtung ......................................................................................................... 106
SCHEIBENWISCHER.......................................................................................... 106
Wischwaschschalter vorn ............................................................................................. 106
Heckscheibenwischwaschschalter ............................................................................... 106
Verwendung der Scheibenwischer bei kaltem Wetter .................................................. 107
KLIMAANLAGE.................................................................................................... 107
Luftstrom....................................................................................................................... 107
Belüftungselemente ...................................................................................................... 108
Bedieneinheit ................................................................................................................ 108
Betrieb .......................................................................................................................... 109
HECKSCHEIBENHEIZUNG MIT ZEITGEBER (sofern vorhanden)..................... 111
EINBAUEN DES ANBAUGERÄTESTEUERKASTENS....................................... 111
ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE........................................................................... 112
Elektrische Anschlüsse................................................................................................. 112
RUNDUMLEUCHTE ............................................................................................ 112
Rundumleuchtenschalter .............................................................................................. 112
WARTUNG .............................................................................................................. 113
WARTUNGSINTERVALLE .................................................................................. 113
SCHMIERMITTEL, KRAFTSTOFF UND KÜHLWASSER ................................... 117
REGELMÄSSIGE WARTUNG................................................................................. 119
ÖFFNEN DER MOTORHAUBE ........................................................................... 119
Haube ........................................................................................................................... 119
Seitenabdeckung .......................................................................................................... 119
ABSCHNITTSINHALT
TÄGLICHE PRÜFUNGEN ................................................................................... 119
Sichtkontrolle durch Herumgehen um den Traktor ....................................................... 120
Überprüfen und Auftanken............................................................................................ 120
Überprüfen des Wasserabscheiders ............................................................................ 120
Prüfen des Motorölstands............................................................................................. 121
Prüfen des Getriebeölstands ........................................................................................ 121
Prüfen des Kühlflüssigkeitsstands ................................................................................ 122
Reinigen des Staubaustragsventils .............................................................................. 122
Reinigen von Kühlergrill, Kühler und Schutzgitter ........................................................ 122
Prüfen des DPF-Schalldämpfers .................................................................................. 124
Prüfen des Bremspedals .............................................................................................. 124
Anzeigen, Anzeigeinstrumente sowie Warn- und Kontrollleuchten prüfen ................... 125
Überprüfung der Beleuchtung (Scheinwerfer, Warnblinker usw.)................................. 125
Prüfen des Sicherheitsgurts.......................................................................................... 125
Überprüfung von Beweglichen Teilen........................................................................... 125
ALLE 50 STUNDEN ............................................................................................. 125
Prüfen des Motorstartsystems ...................................................................................... 125
Festsitz der Radschrauben prüfen................................................................................ 126
Prüfen der Spurstangen-Staubabdeckung ................................................................... 126
ALLE 100 STUNDEN ........................................................................................... 127
Traktor abschmieren..................................................................................................... 127
Reinigen des Luftfilter-Primärelements......................................................................... 129
Einstellen der Keilriemenspannung .............................................................................. 129
Prüfen der Kraftstoffleitungen ....................................................................................... 130
Einstellen des Bremspedals ......................................................................................... 130
Einstellen des Feststellbremshebels ............................................................................ 131
Überprüfen des Batteriezustands ................................................................................. 131
ALLE 200 STUNDEN ........................................................................................... 133
Prüfen der Kühlerschläuche und Schellen.................................................................... 133
Prüfen der Ölkühlerleitung ............................................................................................ 134
Prüfen der Luftansaugleitung........................................................................................ 134
Prüfen der Servolenkungsleitung.................................................................................. 135
Einstellen der Vorspur .................................................................................................. 135
Entwässern des Kraftstofftanks .................................................................................... 136
Reinigen des Innenluftfilters ......................................................................................... 137
Reinigen des Frischluftfilters......................................................................................... 137
Einstellen der Klimaanlagen-Keilriemenspannung ....................................................... 138
ALLE 300 STUNDEN ........................................................................................... 138
Hydraulilkölfilter austauschen ....................................................................................... 138
ALLE 400 STUNDEN ........................................................................................... 139
Wechseln des Motoröls ................................................................................................ 139
Austauschen des Motorölfilters..................................................................................... 140
Prüfen der Riemenspannung Lüfter-/ Klimaanlage....................................................... 140
Reinigen des Kraftstoffvorfilters.................................................................................... 141
Austauschen des Kraftstofffilters .................................................................................. 142
Reinigen des Wasserabscheiders ................................................................................ 142
Element der Magnetventil-Kraftstoffpumpe reinigen..................................................... 143
ALLE 600 STUNDEN ........................................................................................... 144
Wechseln des Getriebeöls............................................................................................ 144
Wechseln des Öls im Vorderachsdifferenzialgehäuse ................................................. 145
Wechseln des Öls im Vorderachsgetriebegehäuse...................................................... 145
Einstellen der Vorderachslagerung............................................................................... 146
ABSCHNITTSINHALT
Einstellen des Achsschenkelbolzens............................................................................ 146
ALLE 800 STUNDEN ........................................................................................... 146
Austauschen des Kraftstofffilters .................................................................................. 146
Einstellung der Ein- und Auslassventile........................................................................ 146
ALLE 1500 STUNDEN ......................................................................................... 146
Reinigen der Kraftstoffeinspritzdüse............................................................................. 146
Prüfen und Reinigen des AGR-Kühlers ........................................................................ 146
Prüfen des Druckspeichers........................................................................................... 146
ALLE 3000 STUNDEN ......................................................................................... 147
Prüfen des Turboladers ................................................................................................ 147
Prüfen der Förderpumpe .............................................................................................. 147
Prüfen der Luftansaugvorwärmung .............................................................................. 147
Prüfen und Reinigen des AGR-Systems ...................................................................... 147
Reinigen des DPF-Schalldämpfers............................................................................... 147
EINMAL JÄHRLICH ............................................................................................. 147
Austauschen des Luftfilter-Primärelements und -Sekundärelements........................... 147
Überprüfen der Klimaanlagenrohre und -schläuche ..................................................... 147
Überprüfen der Kabinen-Isolierdämmung..................................................................... 147
Prüfen des Auspuffkrümmers ....................................................................................... 147
Prüfen des DPF-Differenzdrucksensor-Rohrs .............................................................. 147
Prüfen des AGR-Rohrs................................................................................................. 147
ALLE 2 JAHRE..................................................................................................... 147
Spülen des Kühlsystems und Wechseln der Kühlflüssigkeit ........................................ 147
Frostschutzmittel........................................................................................................... 149
Austauschen von Kühlerschläuchen............................................................................. 150
Austauschen der Servolenkungsschläuche.................................................................. 150
Austauschen von Kraftstoffleitungen ............................................................................ 150
Austauschen der Ölkühlerleitung.................................................................................. 150
Austauschen der Luftansaugleitung ............................................................................. 150
Austauschen des DPF-Differenzdrucksensor-Rohrs .................................................... 150
Austauschen des Ladedrucksensor-Schlauchs............................................................ 150
Austauschen des Feststellbremsseilzugs..................................................................... 150
Austauschen von Bremsschläuchen............................................................................. 150
Austauschen von Kupplungsschläuchen ...................................................................... 150
Austauschen von Differenzialsperrenschläuchen......................................................... 150
Austauschen des Hauptbremszylinders (Kit)................................................................ 150
Austauschen des Bremskraftverteilers (Kit).................................................................. 150
Austauschen von Bremsendichtung 1 und 2 ................................................................ 150
Austauschen von Hubzylinderschlauch ........................................................................ 150
Austauschen der Klimaanlagenschläuche.................................................................... 150
Austauschen des Federungsschlauchs ........................................................................ 151
ANFALLENDE WARTUNGSARBEITEN.............................................................. 151
Kraftstoffsystem entlüften ............................................................................................. 151
Entlüften der Bremsanlage ........................................................................................... 152
Entwässern des Kupplungsgehäuses........................................................................... 152
Austauschen von Sicherungen ..................................................................................... 152
Auswechseln von trägen Sicherungen ......................................................................... 154
Austauschen von Glühlampen...................................................................................... 155
Austauschen der Scheinwerferglühlampe .................................................................... 155
Schmierstellen .............................................................................................................. 156
Hinzufügen von Scheibenwaschflüssigkeit................................................................... 156
Prüfen der Kältemittelmenge (Gas) .............................................................................. 156
ABSCHNITTSINHALT
STILLLEGUNG ........................................................................................................ 158
STILLLEGEN DES TRAKTORS .......................................................................... 158
INBETRIEBNAHME NACH DER STILLLEGUNG................................................ 158
FEHLERSUCHE ...................................................................................................... 159
FEHLERSUCHE (MOTOR).................................................................................. 159
FEHLERSUCHE POWERSHIFT-/ GRUPPENSCHALTUNG .............................. 161
ZUBEHÖR ............................................................................................................... 163
ANHANG ................................................................................................................. 164
SEITLICHE DIGITALANZEIGE............................................................................ 164
Ändern der angezeigten Informationen ........................................................................ 164
Informationen der Displayanzeige ................................................................................ 165
Anzeige und Handhabung des Arbeitsverlaufs............................................................. 168
Messen der Fahrstrecke ............................................................................................... 170
Ändern der Einheiten und des Datumsformats............................................................. 170
GRENZWERTE.................................................................................................... 172
Maximal zulässige Belastung des Reifens ................................................................... 172
Max. Zuladung des Anhängers..................................................................................... 173
INDEX .................................................................................................................. 179
SICHERER BETRIEB
-1
SICHERER BETRIEB
Ein vorsichtiger Umgang mit dem Traktor ist der beste
Schutz gegen einen Unfall.
Vor Inbetriebnahme des Traktors die vorliegende
Bedienungsanleitung sorgfältig durchlesen.
Alle Bediener müssen ungeachtet ihrer Erfahrung diese
sowie weitere zugehörige Bedienungsanleitungen
durchlesen, bevor der Traktor in Betrieb genommen oder
ein Anbaugerät montiert wird. Der Besitzer ist dafür
verantwortlich, dass alle Bediener in den sicheren Betrieb
des Traktors eingewiesen werden.
1. ÜBERPRÜFUNGEN VOR DEM START
1. Sich mit der Ausrüstung und deren Grenzwerten
vertraut machen. Vor der Inbetriebnahme die gesamte
Bedienungsanleitung durchlesen.
2. Beachten
Sie
unbedingt
die
bebilderten
Sicherheitsaufkleber (Piktogramme) am Traktor!
3. Den Traktor bzw. das Anbaugerät nicht unter dem
Einfluss von Alkohol, Medikamenten, Drogen oder in
ermüdetem Zustand betreiben.
4. Bevor andere Personen den Traktor verwenden,
diesen Personen die Funktionsweise des Traktors
erläutern und sie dazu anhalten, die vorliegende
Bedienungsanleitung zu lesen.
5. Bei Arbeiten am Traktor nie lose, zerrissene oder
unförmige Kleidung tragen. Die Kleidung kann sich an
beweglichen Teilen oder Betätigungselementen
verfangen und so einen Unfall herbeiführen.
Gegebenenfalls zusätzliche Sicherheitskleidung wie
z. B. Schutzhelm, Sicherheitsstiefel oder -schuhe,
Schutzbrille, Gehörschutz und Handschuhe tragen.
6. Das Mitfahren auf dem Traktor ist verboten. Der
Bediener muss während des Betriebs auf dem
Fahrersitz sitzen.
7. Bremsen, Kupplung, Gestängebolzen sowie andere
mechanische Teile auf ordnungsgemäße Einstellung
und auf Verschleiß prüfen. Verschlissene oder
beschädigte Teile sofort austauschen. Alle Muttern
und Schrauben regelmäßig auf festen Sitz prüfen.
(Weitere Einzelheiten sind im Abschnitt "WARTUNG"
zu finden.)
8. Den Traktor in einem sauberen Zustand halten.
Schmutz, Schmierfett und Abfälle können Brände
verstärken und zu Verletzungen führen.
9. Nur Anbaugeräte verwenden, welche die technischen
Daten im Abschnitt "MAXIMALWERTE FÜR
ANBAUGERÄTE" dieses Handbuchs erfüllen oder
von KUBOTA genehmigt wurden.
10. Die angemessenen Gegengewichte vorn oder hinten
am Traktor anbringen, um die Gefahr eines
Umkippens zu verringern. Bei Verwendung des
Frontladers empfiehlt es sich, zur Verbesserung der
Stabilität ein Anbaugerät oder Gewicht am
Heckkraftheber anzubringen. Die Hinweise für den
sicheren Betrieb in der Bedienungsanleitung des
Anbaugerätes beachten.
11. Je enger die Spurweite, desto größer die Gefahr, dass
der Traktor umkippt. Um die optimale Standsicherheit
zu erzielen, die Räder auf die größtmögliche
Spurweite für die entsprechende Anwendung
einstellen. (Siehe den Abschnitt "REIFEN, RÄDER
UND BALLAST".)
(1) Hinterräder
(A) "SPURWEITE"
12. Bauliche Veränderungen des Traktors sind nicht
zulässig. Eine nicht genehmigte Veränderung kann
die Funktion des Traktors beeinflussen, was zu
Verletzungen führen kann.
C KABINE, ROPS
1. KUBOTA empfiehlt die Verwendung einer Kabine oder
eines Überrollschutzes sowie eines Sicherheitsgurts
bei fast allen Anwendungen. Durch diese Kombination
wird die Gefahr von schweren oder tödlichen
Verletzungen verringert, sollte der Traktor umkippen.
Bei Durchfahrten die Höhe der Kabine oder des
Umsturzschutzes beachten, um Unfälle zu vermeiden.
2. Wird die Kabine oder der Überrollschutz aus
irgendeinem Grunde gelockert oder entfernt,
sicherstellen, dass alle Teile wieder richtig angebracht
werden, bevor der Traktor in Betrieb genommen wird.
3. Elementare Bauteile des Kabinenrahmens oder des
Umsturzbugels durfen niemals modifiziert werden, da
durch Schweisen, Biegen, Bohren, Schleifen oder
Schneiden die Struktur geschwacht werden konnte.
4. Eine beschädigte Kabine oder Überrollschutz-Struktur
ersetzen und nicht reparieren oder überarbeiten.
-2
SICHERER BETRIEB
5. Ist ein Strukturteil der Kabine oder des
Überrollschutzes beschädigt, die gesamte Struktur
beim örtlichen KUBOTA-Händler austauschen lassen.
6. Der Sicherheitsgurt muss immer angelegt werden,
wenn der Traktor mit einer Kabine oder einem
Überrollschutz ausgestattet ist.
Der Sicherheitsgurt darf nicht angelegt werden, wenn
der
Traktor
mit
einem
heruntergeklappten
Überrollschutz ausgestattet, oder wenn kein
Überrollschutz vorhanden ist. Der Sicherheitsgurt ist
regelmäßig zu überprüfen und auszuwechseln, wenn
er ausgefranst oder anderweitig beschädigt ist.
(1) KABINE
(2) Sicherheitsgurt
2. INBETRIEBNAHME
Die Sicherheit des Fahrers geht vor. Ein sicherer Betrieb,
insbesondere im Hinblick auf ein mögliches Überrollen,
setzt voraus, dass der Fahrer mit dem Gerät und der
Arbeitsumgebung zum Zeitpunkt der Ausführung vertraut
ist. Zu den verbotenen Nutzungsarten, die ein Überrollen
hervorrufen können, zählt das Lenken des Fahrzeugs mit
zu hoch liegenden Anbaugeräten, Lasten usw. Einige der
bekannteren
Gefahren
werden
in
dieser
Bedienungsanleitung als Beispiele aufgezeigt. Die
tatsächliche Anzahl möglicher Risiken ist jedoch weit
höher. Es liegt in der Verantwortung des Fahrers, sich
jegliche Bedingungen des Geräts bzw. der Umgebung zu
vergegenwärtigen, die den sicheren Betrieb gefährden
könnten.
C Anlassen
1. Stets auf dem Fahrersitz sitzen, wenn der Motor
gestartet wird bzw. Hebel oder Bedienelemente
betätigt werden. Den Sitz gemäß den Hinweisen im
entsprechenden
Abschnitt
der
TraktorBedienungsanleitung einstellen. Den Motor nie neben
der Maschine stehend starten.
2. Bevor der Motor gestartet wird, sicherstellen, dass
sich
alle
Hebel
(einschließlich
ZusatzgeräteBetätigungshebel) in der Neutralstellung
befinden, die Feststellbremse angezogen ist und die
Kupplung sowie die Zapfwelle ausgerückt oder
ausgeschaltet (OFF) ist.
Der Sicherheitsgurt ist anzulegen, wenn der Traktor
mit einer Kabine oder einem festen Umsturzschutz
(bzw. einem klappbaren Umsturzschutz in aufrechter,
verriegelter Stellung) versehen ist.
3. Den Motor nicht durch Kurzschließen der
Anlasserklemmen oder durch Überbrücken des
Sicherheitsstartschalters
starten.
Wird
der
Anlasserschaltkreis bei eingelegtem Gang überbrückt,
kann die Maschine starten und sich unkontrolliert
vorwärts bewegen.
4. Den Motor nicht in unbelüfteten Räumen laufen
lassen. Kohlenmonoxid ist farblos, geruchlos und
tödlich.
5. Vor jeder Verwendung sich vergewissern, dass die
Steuerelemente für die Fahrer-Anwesenheitskontrolle
einwandfrei funktionieren. Die Sicherheitssysteme
überprüfen. (Siehe "Motorstartsystem überprüfen"
unter "ALLE 50 STUNDEN" im Abschnitt
"WARTUNGSINTERVALLE".)
Den Traktor nur dann benutzen, wenn diese Systeme
einwandfrei funktionieren.
C Arbeiten
1. Ziehen Sie nur mit Hilfe der angebauten
Anhängekupplungen. Niemals Zuglast an der Achse
oder einem anderen Punkt anhängen mit Ausnahme
des Zugpendels. Ein solches Vorgehen birgt ein
hohes Risiko den Traktor zum Umsturz zu bringen mit dem Risiko schwerer Verletzungen oder gar dem
Todesfall.
(1) Zugpendel
(2) Hohe Anhängekupplung
(3) Zugzapfen
2. Zum Anhängen zapfwellengetriebener Anbaugeräte,
Anhängekupplung in Zugposition bringen.
3. Geschleppte oder geschobene Lasten nur über die
Anhängekupplungen anhängen.
SICHERER BETRIEB
4. Alle Schutzbleche und Schutzvorrichtungen an den
entsprechenden Stellen belassen. Fehlende Teile
ersetzen, beschädigte austauschen.
5. Nicht ruckartig anfahren. Beim Abbiegen auf
unebenem Boden die Geschwindigkeit verringern, um
ein Umkippen des Traktors zu vermeiden.
6. Keine Lenk- oder Wendemanöver mit eingeschalteter
Hinterrad- oder Allraddifferenzialsperre versuchen;
dies kann zu Unfällen oder Beschädigungen führen.
7. Nicht in der Nähe von Gräben, Löchern, Wällen oder
anderen Bodenstrukturen fahren, die unter dem
Gewicht des Traktors nachgeben könnten. Die
Gefahr, dass der Traktor umkippt, ist auf lockerem
oder nassem Boden erheblich höher. Durch hohes
Gras können Hindernisse verdeckt sein; daher zuerst
das Gebiet abschreiten und auf Hindernisse achten.
8. Stets den Fahrweg im Auge behalten. Auf Hindernisse
achten und diese umfahren. An Reihenenden und in
der Nähe von Bäumen oder anderen Hindernissen
besonders aufmerksam sein.
9. Bei gemeinschaftlicher Arbeit stets die anderen
Personen darüber informieren, was man zu tun
beabsichtigt.
10. Niemals während der Fahrt auf den Traktor steigen
oder von diesem absteigen.
11. Zum Betätigen von Hebeln oder Bedieneinrichtungen
immer zuvor auf dem Fahrersitz Platz nehmen.
12. Die Bi-Speed-Funktion nur bei langsamer Fahrt ver
wenden.
13. Die Bi-Speed-Funktion ermöglicht schnelles Wen
den,
daher
sollten
Sie
sich
mit
deren
Leistungsvermögen vertraut machen, bevor Sie in
beengten Bereichen arbeiten.
14. Niemals zwischen Traktor und Anbaugerät oder
gezogenem Gerät aufhalten, es sei denn, die
Feststellbremse ist angezogen.
C Beifahrersitz (sofern vorhanden)
Der Beifahrersitz ermöglicht das Mitfahren einer Person
mit dem nötigen Komfort und der erforderlichen
Sicherheit.
1. Immer den Sicherheitsgurt anlegen und den Körper
durch Festhalten am Haltegriff vorne am
Kabinenrahmen stabilisieren.
2. Kinder dürfen den Beifahrersitz nicht benutzen.
3. Wenn der Beifahrersitz besetzt und der Traktor in
Bewegung ist, muss die linke Tür immer verschlossen
sein.
4. Mitfahrer dürfen nur auf dem ausgewiesenen
Beifahrersitz mitfahren.
C Sicherheit von Kindern
Ist sich der Fahrer nicht der Gegenwart von Kindern
bewusst, kann dies zu tragischen Unfällen führen. Kinder
fühlen sich allgemein durch Maschinen und durch die von
diesen Maschinen verrichteten Arbeiten angezogen.
1. Nie davon ausgehen, dass Kinder an einer Stelle
stehen bleiben.
-3
2. Kinder nicht in den Arbeitsbereich lassen und dafür
sorgen, dass sie von einem Erwachsenen
beaufsichtigt werden.
3. Wachsam sein und die Maschine abstellen, falls sich
Kinder im Arbeitsbereich befinden.
4. Kinder nie auf der Maschine mitfahren lassen. Es gibt
keinen sicheren Platz auf der Maschine, auf dem sie
mitfahren können. Sie können herunterfallen und
überfahren werden oder die Steuerung der Maschine
behindern.
5. Nie zulassen, dass Kinder die Maschine bedienen,
auch nicht unter Aufsicht von Erwachsenen.
6. Kinder nie auf der Maschine oder auf dem Anbaugerät
spielen lassen.
7. Beim Rückwärtsfahren besonders aufmerksam sein.
Nach hinten und nach unten schauen und
sicherstellen, dass sich niemand in diesem Bereich
befindet, bevor die Maschine bewegt wird.
C Fahren am Hang
Hänge sind ein Hauptfaktor für Unfälle, bei denen der
Fahrer die Kontrolle über den Traktor verliert und dieser
umkippt, was zu schweren oder tödlichen Verletzungen
führen kann. Hänge erfordern vom Fahrer besondere
Aufmerksamkeit.
1. Um ein Umkippen des Traktors zu vermeiden, steile
Steigungen stets rückwärts hochfahren. Kann eine
Steigung nicht rückwärts oder nur mit Bedenken
befahren werden, diese nicht befahren. Keine Hänge
befahren, die für einen sicheren Betrieb zu steil sind.
2. Beim Herausfahren aus einem Graben sowie bei
schlammigem Untergrund oder extremer Steigung
besteht große Gefahr, dass der Traktor nach hinten
umkippt. Unter diesen Bedingungen stets rückwärts
fahren.
Besondere
Aufmerksamkeit
ist
bei
Allradmodellen erforderlich, da deren erhöhte Traktion
dem Fahrer ein trügerisches Gefühl im Hinblick auf die
Stabilität des Traktors beim Befahren von Steigungen
vermitteln kann.
3. Hänge stets langsam und gleichmäßig befahren.
Keine
plötzlichen
Geschwindigkeitsoder
Richtungsänderungen vornehmen; nicht abrupt
bremsen oder das Lenkrad ruckartig bewegen.
4. Beim Fahren am Hang möglichst nicht auskuppeln
oder schalten. Wird auf einer Steigung die Kupplung
ausgerückt oder in den Leerlauf geschaltet, kann dies
zum Verlust der Kontrolle über den Traktor führen.
5. Besondere Aufmerksamkeit ist dem Gewicht und der
Lage von Anbaugerät und Ladung zu widmen, da die
Stabilität des Traktors hiervon abhängt.
6. Um die Stabilität auf einer Steigung zu verbessern, die
größtmögliche Spurweite einstellen (Siehe den
Abschnitt "REIFEN, RÄDER UND BALLAST").
Die Empfehlungen für den korrekten Ballast befolgen.
7. Um freies Rollen zu vermeiden:
A Am Berg die Wendeschaltung nicht betatigen ohne
zu bremsen
-4
SICHERER BETRIEB
A Komplett stoppen mit Benutzung von Bremse und
Kupplung und dann erst die Wendeschaltung
betatigen
A Neustart
erst
nach
Betatigung
der
Wendeschaltung
durch
Freigabe
des
Kupplungspedals
C Straßenfahrt mit dem Traktor
1. Die beiden Bremspedale starr miteinander verbinden,
um ein geradliniges Anhalten sicherzustellen. Durch
ungleichmäßiges
Bremsen
bei
Straßengeschwindigkeit kann der Traktor umkippen.
5. Die Scheinwerfer einschalten. Kommt ein anderes
Fahrzeug entgegen, abblenden.
6. Nur bei solchen Geschwindigkeiten fahren, bei denen
das Fahrzeug stets kontrolliert werden kann.
7. Beim Fahren mit Straßengeschwindigkeit nie die
Differenzialsperre einlegen. Der Traktor kann außer
Kontrolle geraten.
8. Abrupte Lenkbewegungen vermeiden, da dies zu
einem gefährlichen Verlust der Stabilität führen kann.
Das Risiko ist besonders groß, wenn der Traktor mit
Straßengeschwindigkeit fährt.
9. Auf öffentlicher Straße Zapfwelle ausschalten und den
Heckkraftheber in der angehobenen Stellung
verriegeln.
10. Den Absenkverriegelungshebel des Anbaugeräts auf
die "LOCK"-Position stellen, um das Anbaugerät in der
angehobenen Position zu fixieren.
(A) "FAHREN AUF DER STRASSE"
(1) Bremspedal (links)
(2) Bremspedal (rechts)
(3) Bremspedalverbindung
2. Die Zuschaltung der Vorderräder überprüfen. Die
Bremscharakteristika von Zweirad- und Vierradantrieb
sind unterschiedlich. Vergegenwärtigen Sie sich den
Unterschied, und handeln Sie entsprechend
vorsichtig.
3. Den Traktor vor dem Abbiegen stets abbremsen.
Durch Abbiegen bei hohen Geschwindigkeiten kann
der Traktor umkippen.
4. Alle örtlichen Verkehrs- und Sicherheitsvorschriften
beachten.
Polizeiliches
Kennzeichen
anbringen,
sofern
vorgeschrieben.
(1) Träger für polizeiliches Kennzeichen
(1) Absenkverriegelungshebel der
Dreipunkt-Anhängekupplung
(A) "VERRIEGELT"
(B) "ENTRIEGELN"
3. DEN TRAKTOR ABSTELLEN
1. Die Zapfwelle ausrücken, alle Anbaugeräte auf den
Boden absenken, alle Steuerhebel in die Neutralste
lung bringen, die Feststellbremse betätigen, den
Motor abstellen und den Schlüssel abziehen. Durch
bloßes Einlegen eines Gangs bei abgestelltem Motor
lässt sich ein Abrollen des Traktor nicht immer
verhindern.
2. Vor dem Absteigen sicherstellen, dass der Traktor
vollständig zum Stillstand gekommen ist.
3. Das Parken auf steil abfallendem Untergrund ist zu
vermeiden. Die Maschine auf einer möglichst festen
und ebenen Fläche (ansonsten quer zum Hang)
abstellen und die Räder mit Keilen unterlegen. Bei
Nichtbeachtung dieser Warnung könnte der Traktor in
Bewegung geraten, was zu schweren bis tödlichen
Verletzungen führen könnte.
SICHERER BETRIEB
4. BETRIEB DER ZAPFWELLE
-5
3. Verhinderung von Verletzungen durch Abreißen:
Die Stange darf nur bis zur Nut am Gewinde
herausgedreht werden.
1. Vor dem Absteigen vom Traktor, dem Ankoppeln,
Abkoppeln, Einstellen, Reinigen oder Warten jeglicher
von der Zapfwelle angetriebenen Ausrüstung warten,
bis alle sich bewegenden Komponenten vollständig
stillstehen.
2. Die Zapfwellenabdeckung nie entfernen. Die
Zapfwellenkappe wieder aufsetzen, wenn die Welle
nicht benutzt wird.
(1) Nut
4. Den Schalter/Hebel [ANHEBEN-ABSENKEN] nur auf
Äckern verwenden. In allen anderen Fällen ist für die
Bewegung des Anbaugeräts der Hydraulikhebel zu
verwenden.
6. BEI DER WARTUNG
(1) Zapfwellenabdeckung
(2) Zapfwellenkappe
3. Bevor ein von der Zapfwelle angetriebenes Gerät
angebaut wird, die Bedienungsanleitung des
Herstellers durchlesen und die Sicherheitsaufkleber
beachten.
Die angegebene Zapfwellendrehzahl vorwählen.
4. Wird ein stationäres Gerät über die Zapfwelle
betrieben, stets die Feststellbremse des Traktors
arretieren und Unterlegkeile hinter und vor die
Hinterräder legen. Keine rotierenden Teile berühren.
Nie über rotierende Teile steigen.
5. VERWENDEN DES
HECKKRAFTHEBERS
1. Den Heckkraftheber nur für Ausrüstung verwenden,
die hierfür konstruiert wurde.
2. Wird ein am Heckkraftheber montiertes Anbaugerät
verwendet, sicherstellen, dass die entsprechenden
Gegengewichte vorn am Traktor angebracht sind.
Bevor der Traktor gewartet wird, diesen auf eine feste und
ebene Fläche abstellen, die Feststellbremse betätigen,
alle Anbaugeräte auf den Boden absenken, den
Schalthebel in die Leerlaufstellung bringen, den Motor
abstellen und den Schlüssel abziehen.
1. Den Traktor abkühlen lassen, bevor Arbeiten am oder
neben dem Motor, Schalldämpfer, Kühler usw.
durchgeführt werden.
2. Den Kühlerverschlussdeckel nicht abnehmen,
solange die Kühlflüssigkeit heiß ist. Ist die
Kühlflüssigkeit
abgekühlt,
den
Kühlerverschlussdeckel langsam bis zum ersten
Anschlag drehen und warten, bis überschüssiger
Druck entwichen ist, bevor der Verschlussdeckel
vollständig abgenommen wird. Verfügt der Traktor
über
einen
Kühlflüssigkeitsausgleichsbehälter,
Kühlflüssigkeit oder Wasser in den Behälter geben
und nicht in den Kühler. (Siehe "Prüfen des
Kühlflüssigkeitsstands"
unter
"TÄGLICHE
PRÜFUNGEN" im Abschnitt "REGELMÄSSIGE
WARTUNG".)
3. Vor dem Auftanken den Motor stets abstellen. Keinen
Treibstoff verspritzen und nicht überfüllen.
4. Bei Arbeiten in der Nähe der Batterie oder beim
Auftanken nicht rauchen. Funken oder Flammen von
der Batterie und vom Kraftstofftank fernhalten. Die
Batterie kann explodieren, da sie besonders beim
Aufladen Wasserstoff und Sauerstoff abgibt.
-6
SICHERER BETRIEB
5. Bevor ein Fahrzeug mit leerer Batterie mit einem
Starthilfekabel gestartet wird, alle Anweisungen
durchlesen und befolgen. (Siehe "STARTEN MIT
STARTHILFEKABEL"
im
Abschnitt
"MOTORBETRIEB".)
6. Stets einen Erste-Hilfe-Kasten sowie einen
Feuerlöscher bereithalten.
7. Das Massekabel der Batterie abklemmen, bevor
Arbeiten an oder in der Nähe von elektrischen
Komponenten durchgeführt werden.
8. Um zu vermeiden, dass die Batterie explodiert, keine
nachfüllbare Batterie verwenden oder aufladen, wenn
sich der Flüssigkeitsstand unter der unteren
Markierung
befindet.
Den
Flüssigkeitsstand
regelmäßig überprüfen und bei Bedarf destilliertes
Wasser nachfüllen, so dass der Flüssigkeitsstand
zwischen den OBEREN und UNTEREN Markierungen
liegt.
9. Um Funkenbildung durch einen unbeabsichtigten
Kurzschluss zu vermeiden, stets zuerst das
Massekabel (-) der Batterie abnehmen und zuletzt
anschließen.
(1) Batterie
(1) Batterie
10. Nicht versuchen, einen Reifen auf eine Felge zu
ziehen. Diese Arbeit darf nur von einer hierfür
qualifizierten Person mit der entsprechenden
Ausrüstung durchgeführt werden.
11. Stets auf den richtigen Reifendruck achten. Reifen
nicht über den in der Bedienungsanleitung
angegebenen Druck aufpumpen.
12. Den Traktor sicher aufbocken, wenn entweder Reifen
gewechselt werden oder die Spurweite eingestellt
wird.
13. Sicherstellen, dass die Radschrauben mit dem
angegebenen Anzugsmoment festgezogen wurden.
14. Wird der Traktor zum Prüfen, Warten oder Reparieren
an der Hinterachse aufgebockt, den Motor abstellen
und das Batteriemassekabel abklemmen, damit die
Maschine nicht durch das Allradbremssystem in
Bewegung gesetzt wird.
15. Keine Arbeiten unter hydraulisch gestützten Geräten
durchführen. Diese können sich plötzlich absenken
oder unbeabsichtigt abgesenkt werden. Bei Wartungsoder Einstellarbeiten unter dem Traktor oder anderen
Maschinenteilen sind diese vorher mit geeigneten
Abstützungen zu versehen.
SICHERER BETRIEB
16. Austretendes Hydrauliköl kann aufgrund des extrem
hohen Drucks die Haut durchdringen und schwere
Verletzungen verursachen. Bevor Hydraulikleitungen
abgenommen werden, sicherstellen, dass der
gesamte Restdruck abgelassen wurde. Bevor Druck
auf
das
Hydrauliksystem
aufgebracht
wird,
sicherstellen, dass alle Verbindungen dicht und alle
Leitungen, Rohre und Schläuche unbeschädigt sind.
17. Hydrauliköl kann aus kleinsten Löchern austreten und
ist u. U. mit bloßem Auge nicht sichtbar. Nicht mit den
Händen nach Lecks suchen, sondern ein Stück Pappe
oder ein Holzstück verwenden. Die Verwendung einer
Schutzbrille oder eines anderen Augenschutzes wird
dringend empfohlen. Ist es zu einer Verletzung durch
austretendes Öl gekommen, sofort einen Arzt
aufsuchen. Es besteht akute Vergiftungsgefahr!
(1) Pappstück
(2) Hydraulikleitung
(3) Lupe
18. Das Hochdruck-Einspritzsystem niemals offnen.
Austretender Kraftstoff aus unter Druck stehenden
Leitungen kann schwere Verletzungen verursachen.
Kraftstoffleitungen,
Sensoren
oder
andere
Komponenten
zwischen
Einspritzpumpe
und
Einspritzdusen durfen bei Motoren mit HochdruckCommonRail-Einspritzsystem niemals gelost oder
repariert werden.
-7
19. Sollte es notwendig sein den Computer, den
Kabelbaum oder diverse Stecker zu prufen oder zu
reparieren, mus der Zundschlussel auf "OFF" gedreht
werden damit keine Hochspannung anliegt.
20. Beim Regenerieren des Dieselpartikelfilters (im
Folgenden "DPF" genannt) erreichen die Abgase und
die Teile des Abgasfilters Temperaturen, die zu
schweren Verbrennungen oder zum Entzünden bzw.
Schmelzen von Gegenständen führen können.
21. Den Traktor von Personen, Tieren und Material fern
halten, um Verletzungen bzw. Schäden durch die
heißen Abgase zu vermeiden.
22. Zur Vermeidung von Bränden den DPF-Schalldämpfer
und umgebende Teile frei von entzündlichen Stoffen
halten und stets in sauberem Zustand halten.
23. Während der Regenerierung können weiße Abgase
sichtbar sein. Die Regenerierung darf nur in gut
belüfteter Umgebung erfolgen.
24. Den Traktor während der Regenerierung nicht
verlassen.
25. Abfallprodukte
wie
Altöl,
Kraftstoff,
Hydraulikflüssigkeit und Batterien können der Umwelt,
Menschen, Haustieren und Wildtieren schaden. Bitte
immer fachgerecht entsorgen.
Wenden Sie sich an Ihr Recycling-Center oder Ihren
KUBOTA-Händler vor Ort, um zu erfahren, wie
Abfallprodukte zu recyceln bzw. zu entsorgen sind.
26. Vor der Instandsetzung eines Traktors mit
Frontfederung die Maschine auf die niedrigste
Position absenken.
27. Der Hydraulikkreis der Frontfederung steht auch nach
dem Abstellen des Motors unter hohem Druck. Die
Rohre bzw. Schläuche nicht abschrauben; ansonsten
könnten Sie durch das Öl aus dem Hochdruckkreis
verletzt werden. Sind Rohre bzw. Schläuche
verschlissen oder beschädigt, wenden Sie sich an
Ihren KUBOTA-Händler zwecks Wartung.
-8
SICHERER BETRIEB
7. BEBILDERTE SICHERHEITSAUFKLEBER (PIKTOGRAMME)
Die verschiedentlich angebrachten Piktogramme sollten Personen vor möglichen Gefahren warnen. Die Gefahr wird
bildlich innerhalb eines Warndreieckes oder anhand eines einzelnen Warnsymbols gezeigt. Das daneben angeführte Bild
gibt Instruktionen und Informationen zur Vermeidung der Gefahr.
SICHERER BETRIEB
-9
-10
SICHERER BETRIEB
SICHERER BETRIEB
-11
-12
SICHERER BETRIEB
8. BEACHTEN SIE DIE BEBILDERTEN SICHERHEITSAUFKLEBER
1.
2.
3.
4.
Sicherheitsaufkleber sauber und frei von Schmutz halten.
Sicherheitsaufkleber mittels Wasser und Seife reinigen und mit einem weichen Lappen trocknen.
Fehlende oder beschädigte Sicherheitsaufkleber durch neue Aufkleber von Ihrem KUBOTA Händler ersetzen.
Sollte ein Bauteil mit Sicherheitsaufkleber(n) durch ein neues Bauteil ersetzt worden sein, so stellen Sie bitte sicher,
daß der (die) Sicherheitsaufkleber an gleicher Stelle wie zuvor wieder angebracht werden.
5. Neue Sicherheitsaufkleber auf sauberen Untergrund aufkleben und dabei entstehende Blasen an den äußeren Rand
drücken.
INANSPRUCHNAHME DES HÄNDLERKUNDEN-DIENSTES
INANSPRUCHNAHME DES HÄNDLERKUNDEN-DIENSTES
Ihr KUBOTA-Händler ist jederzeit darum bemüht, dass Ihr
Traktor Ihnen immer das Optimum seiner Leistung bietet.
Nachdem Sie diese Bedienungsanleitung sorgfältig
durchgelesen haben, werden Sie feststellen, dass Sie
einige der regelmäßigen Wartungsarbeiten selbst
durchführen können.
Für die Bestellung von Ersatzteilen oder für den
Kundendienst setzen Sie sich bitte jedoch mit Ihrem
KUBOTA-Händler in Verbindung.
Für die Bestellung von Ersatzteilen benötigt Ihr KUBOTAHändler die Kabine / Überrollschutz- und die
Motornummer des Traktors.
Stellen Sie diese Nummern am besten gleich fest und
tragen Sie diese in die dafür vorgesehenen Spalten ein.
Vielen Dank.
Typ
(1) Typenschild des Traktors
(2) Seriennummer des Traktors
Seriennummer
Traktor
Kabine / Überrollschutz
Motor
Kaufdatum
Name des Händlers
(Ist vom Käufer auszufüllen)
C Gewährleistung
Für diesen Traktor gelten die Garantiebedingungen der
KUBOTA Limited Express Warranty. Eine Kopie davon
erhalten Sie bei Ihrem Vertragshändler. Ein Anspruch auf
Garantieleistungen ist jedoch nicht gegeben, wenn die
Anweisungen in der Bedienungsanleitung nicht beachtet
wurden, auch wenn der Gewährleistungszeitraum noch
nicht abgelaufen ist.
(1) Seriennummer des Motors
C Entsorgung des Traktors und zugehörige
Maßnahmen
Bei der Außerbetriebnahme des Traktors sind die
jeweiligen Bestimmungen und Regularien des Landes zu
beachten, in dem die Entsorgung erfolgen soll. Bei
Fragen wenden Sie sich an Ihren KUBOTA-Händler.
(1) Seriennummer Motor
1
2
INANSPRUCHNAHME DES HÄNDLERKUNDEN-DIENSTES
(1) Typenschild, Kabine (Seriennummer der Kabine)
(1) DPF-Seriennummer
TECHNISCHE DATEN
3
TECHNISCHE DATEN
DATENTABELLE
M110GX
Modell
M135GX
4WD
Modell
V3800-CR-TIE4
V6108-CR-TIE4
Wassergekühlter Viertakt-Dieselmotor, Direkteinspritzung
mit Common-Rail-System, Turbolader, Zwischenkühler
und DPF
Typ
Anzahl der Zylinder
Hubraum insgesamt
cm
3769
6124
Bohrung und Hub
mm
100 x 120
118 x 140
80,5 (109,5)
99,3 (135)
Leistung nach ECE R24 *1
Motor
4
kW(PS)
Leistung Zapfwelle *1
(laut Werksangaben)
kW(PS)/U/
min
71,6 (96) / 2200
84,3 (115) / 2200
Maximales Drehmoment
N-m/U/min
370 / 1500
567 / 1200
12V, 100Ah an 20 Std,
800CCA (EN)
12V, 160Ah an 20 Std,
950CCA (EN)
Batteriekapazität
Abmessungen
Fassungsvermögen des
Kraftstofftanks
L
Motorölfüllmenge
L
10,5
14,6
Kühlflüssigkeitsfüllmenge
L
9,6
14,6
Gesamtlänge
mm
4245
4400
Gesamtbreite
(minimale Spurweite)
mm
2130
2125
Gesamthöhe
mm
2830
2885
Radstand
mm
2435
2690 <2680>
Vorn
mm
1565 bis 1675
1720 bis 1765
Hinten
mm
1555 bis 1860
1605 bis 1810
mm
495
565
kg
3990
4560 <4780>
Vorderradreifen
340/85R24
420/70R24
Hinterradreifen
460/85R34
520/70R38
Spurweite
Bodenfreiheit
Gewicht
StandardReifengröße
Fahrfunktion
190
Kupplung
Mehrscheiben-Nasskupplung, elektronisch/hydraulisch
betätigt
Lenkung
Hydraulische Servolenkung
Bremsanlage
Anhängerbremse
Anhängerbremskupplung
Ausgleichgetriebe
Nassscheiben
Hydraulisch
ISO 5676
Kegelradtrieb mit Differenzialsperre (Vorn/Hinten)
4
TECHNISCHE DATEN
M110GX
Modell
4WD
Elektronische Positions-, Zug- und Tiefenbegrenzung
(Unterlenker-Erfassungssystem)
Hydrauliksteuerung
Pumpleistung *2
L/min
71
77
Heckkraftheber
Hydraulikeinheit
Max. Hubkraft
Kategorie 2
An den
Hebepunkten
kg
5000
6100
24 Zoll hinter
Unterlenkerende *3
kg
4300
4900
Zusatz-Hydrauliksteuersystem
Standardmäßig 2 (Drittes und viertes Ventil als Option)
Steckkupplungen
ISO 7241-1 Abschnitt "A"
MPa
(kgf/cm )
Systemdruck
Traktionssystem
Zapfwelle
Starre
Zapfwelle
(Unabhängig)
19,6 (200)
Zugpendel, Hohe anhängekupplung und Zugzapfen
Drehrichtung
Zapfwellen-/
Motordrehzahl
Im Uhrzeigersinn (in Fahrtrichtung gesehen)
U/min
6 Keilnuten:
540 / 2405
1000 / 2529
Schutzgrad *4
6 Keilnuten:
540 / 1994
1000 / 2050
Kategorie 1
KABINE/Tür
Geräuschpegel am Ohr des geschlossen
Fahrers *5
KABINE/Tür
geöffnet
Geräuschpegel des fahrenden Traktors *6
Schwingung Grammer
sniveau *7 MSG95A/721
M135GX
dB(A)
73
72
dB(A)
86
83
dB(A)
82
85
Geringes
Körpergewicht
m/s
1,24
Hohes
Körpergewicht
m/s
1,1
Änderungen vorbehalten.
Die Zahlen in "Abmessungen" und "Gewichte" gelten für einen Traktor, der mit einem Zugpendel (kurze Ausführung),
einer hohen Anhängekupplung (normal) und einem Zugzapfen ausgestattet ist.
HINWEIS: *1 Angaben des Herstellers
*2 Oberste Lenkerbefestigung: obere Bohrung
*3 Am Unterlenkerende (waagerecht)
*4 gem. EN 15695-1: 2009
*5 Gemessen nach Richtlinie 2009/76/EG
*6 Gemessen nach Richtlinie 2009/63/EG
*7 Gemessen nach Richtlinie 78/764/EWG
< > : Modelle mit Frontfederung
TECHNISCHE DATEN
5
FAHRGESCHWINDIGKEITEN
(bei Motor-Nenndrehzahl)
C
L
M
H
Modell
M110GX
M135GX
Reifengröße (hinten)
460/85R34
520/70R38
Fahrstufe
Geschwindigkeit (km/h)
Geschwindigkeit (km/h)
1
0,20
0,20
2
0,24
0,24
3
0,30
0,29
4
0,37
0,36
5
0,41
0,41
6
0,50
0,50
7
0,61
0,61
8
0,77
0,74
1
0,83
0,84
2
1,02
1,01
3
1,24
1,23
4
1,56
1,50
5
1,73
1,74
6
2,12
2,11
7
2,59
2,56
8
3,25
3,12
1
3,5
3,5
2
4,3
4,3
3
5,3
5,2
4
6,6
6,4
5
7,4
7,4
6
9,0
8,9
7
11,0
10,9
8
13,8
13,2
1
9,8
9,8
2
12,0
11,9
3
14,6
14,4
4
18,3
17,6
5
20,3
20,4
6
24,9
24,7
7
30,3
30,0
8*
39,5
39,1
Änderungen vorbehalten.
* Bei maximaler Motordrehzahl
6
MAXIMALWERTE FÜR ANBAUGERÄTE
MAXIMALWERTE FÜR ANBAUGERÄTE
KUBOTA Traktoren werden gründlich auf die entsprechende Leistung der von KUBOTA vertriebenen bzw. freigegebenen
Anbaugeräte geprüft. Die Verwendung von Anbaugeräten, welche die angegebenen Grenzwerte überschreiten oder auf
andere Weise nicht für den Einsatz mit dem KUBOTA Traktor geeignet sind, kann zu einer Funktionsstörung oder einem
Komplettausfall des Traktors, zu einer Beschädigung des Eigentums anderer oder Verletzungen des Fahrers und anderer
Personen führen. [Jegliche Funktionsstörungen oder Ausfälle des Traktors, die aufgrund nicht zugelassener Anbaugeräte
entstanden sind, werden nicht von der Garantie abgedeckt.]
Profil (maximale Breite)
Vorne
Hinten
M110GX
1675 mm
1860 mm
M135GX
1765 mm
1810 mm
Betriebsbedingung
A Der als Zubehör erhältliche
Fronteinschub ist nicht für den
Einsatz eines Frontladers geeignet.
Maximale Hublast am
Unterlenkerende: W 0
5000 kg
6100 kg
Anhanger und Anbaugerate
Gewicht Anbaugerät: W 1 bzw. Größe
Zulässige Stützlast: W 2
Anhängelast: W 3
Maximale Zuladung
siehe Liste (u.) (Siehe nächste Seite)
Unterlenkerende maximal Hublast Hydraulik....... W 0
Gewicht Anbaugerät.............................................Die maximale Gewichtsbelastung des Unterlenkers: W 1
Zulässige Stützlast................................................W 2
Maximales Ladegewicht für Anhänger..................ohne Gewicht des Anhängers: W 3
A Die Größe des Anbaugeräts hängt stark von der jeweiligen Bodenbeschaffenheit ab.
A Halten Sie sich streng an die Anweisungen der Bedienungsanleitung des montierten oder geschleppten Anbaugeräts
oder Anhängers. Die Kombination Traktor/Anbaugerät oder Traktor/Anhänger ist nur zulässig, sofern alle Anweisungen
befolgt werden.
A Forstwirtschaft
Mit folgenden Gefahren ist zu rechnen:
(a) Umstürzende Bäume, insbesondere beim Heben von Baumstämmen mit einem Heckkran;
(b) Eindringen von Objekten in den Fahrerbereich, insbesondere bei der Arbeit mit einer Seilwinde am Heck des
Traktors.
Zubehör zum Schutz vor diesen und anderen Gefahren, wie Fahrerschutzaufbau (OPS), Fahrerschutzdach (FOPS)
usw., sind für diesen Traktor nicht erhältlich. Ohne eine derartige Zusatzausstattung ist der Einsatz auf
traktorspezifische Anwendungsgebiete und stationäre Arbeiten beschränkt.
MAXIMALWERTE FÜR ANBAUGERÄTE
Nr.
Anbaugerät
1
Gülletankwagen
2
Anhänger
3
4
Mähwerk
Tankfüllung
L
5000
6000
kg
6000
7000
Maximale Zuladung
kg
Siehe nächste Seite
kg
Siehe nächste Seite
mm
3200
Zulässige Stützlast
Maximale Schnittbreite
Schlegelmäher
(schwer)
Maximale Schnittbreite
Messerbalken
Maximale Schnittbreite
Maximales Gewicht
Maximales Gewicht
Maximale
Tankkapazität
Bodenfräse
kg
800
mm
4267
kg
1360
mm
3050
Mitte
L
1000
1200
Heck 3P
L
1200
1400
L
5500
Zugpendel
5
mm
2700
Maximales Gewicht
kg
1200
14 Zoll x 5
18 Zoll x 4
20 Zoll x 3
Bodenpflug
Maximales
Gewicht
22 Zoll x 2
24 Zoll x 1
kg (Heckkraftheber)
7
Scheibenegge
Maximales Gewicht
Gezogene
Ausführung
8
Scheibenpflug
9
Tiefenlockerer
10
Kultivator
Maximale Breite
Maximale Breite
11
Frontschaufel *1,*2
12
Heckschaufel
13
Frontlader *1,*2
15
16
Planiergerät
Bagger *2
Schneeschaufel
3600
kg
1000
mm
4570
30 Zoll x 4
1000
Furchentiefe
mm
600
Maximale Breite
mm
5490
kg
1000
Anzahl der Zinken
3
Anzahl der Zeilen
Maximale Schnittbreite
Maximaler Öldruck
Maximale Schnittbreite
Maximaler Öldruck
Maximale Hublast
(Schaufeldrehzapfen,
maximale Höhe) *3
Maximaler Öldruck
14
mm
kg
Maximales Gewicht
Maximale Schnittbreite
Maximales Gewicht
Maximale Schürftiefe
Maximales Gewicht
Maximale Breite
Maximales Gewicht
22 Zoll x 2
24 Zoll x 1
24 Zoll x 30
Maximale Größe
Maximales Gewicht
14 Zoll x 6
18 Zoll x 5
20 Zoll x 4
1100
Maximale Größe
Heckkraftheber
6000
Maximale Fräsbreite
Maximale Größe
6
M135GX
4WD
Maximale Zuladung
Kreiselmäher
(Heckkraftheber)
Sprühvorrichtung
M110GX
Anmerkungen
6
mm
2600
MPa (kgf/cm )
18,1 (185)
mm
2600
MPa (kgf/cm )
kg
18,1 (185)
1950
MPa (kgf/cm )
mm
2210
20,5 (209)
2430
kg
800
mm
3050
kg
1200
mm
2600
kg
800
A Die Größe des Anbaugeräts hängt stark von der jeweiligen Bodenbeschaffenheit ab.
*1 Um dieses Anbaugerät einzusetzen, muss zuvor das Frontgewicht entfernt werden.
*2 Unterrahmen erforderlich
*3 Das Ventil hält dem Gewicht des KUBOTA-Standardlöffels stand.
7
8
MAXIMALWERTE FÜR ANBAUGERÄTE
C Anhängelast-Kapazität
TYP: A (Anhängekupplung von V. ORLANDI)
Zugpendel
[M110GX]
Vertikale
last (kg)
W2
Anhängelast:
Maximale
Zuladung
(kg) W3
EWG
manuell
EWG
SwingShift
CUNA C
(MHC)
CUNA D2
(MH D2-1)
CUNA D3
(MH D3)
Zugzapfen
1295
1295
1417
1425
1405
2545
1385
1375
1515
1495
---
1465
1465
1610
1590
---
---
1790
1790
1945
1925
---
---
---
2120
2110
2270
---
2395
---
Kurz
Lange
A
2035
1375
B
---
1850
C
---
2055
D
---
---
E
---
0
F
---
---
---
2240
2230
---
---
---
2365
2355
H
---
---
---
2495
2485
Ungebremstes
Zuggewicht
3000
3000
3000
3000
3000
8000
8000
8000
8000
Unabhängig
gebremstes Gewicht
Auflaufgebremstes
Zuggewicht
Zuggewicht, wenn
das Fahrzeug mit
einer hydraulischen
oder pneumatischen
Bremsanlage
ausgerüstet ist
32000
[A]
10000
[B]
13500
[C]
17000
Zugpendel
Anhängelast:
Maximale
Zuladung
(kg) W3
CUNA
G
6000
1500
2000
2500
3000
-----
3000
3000
3000
8000
8000
8000
14000
20000
32000
6000
32000
16000
TYP: B (Anhängekupplung von SCHARMÜLLER)
TYP: C (Anhängekupplung
von DROMONE)
Hohe Anhängekupplung
Automatische
Anhängekupplung
[M110GX]
Vertikale
last (kg)
W2
Hohe Anhängekupplung
Automatisch
mit Sicherungsbolzen
Manuell
mit Sicherungsbolzen
Kugel K80
mit Griff
Kugel K80
ohne Griff
Zugzapfen
Zugpendel
Abschlepphaken
A
1835
1365
1375
1355
1315
1315
B
2035
1525
1535
1505
1475
1475
C
---
1730
1740
1700
1680
1680
---
---
D
---
1965
1985
1935
1915
1915
---
---
E
---
---
---
F
---
---
---
G
---
---
---
Ungebremstes
Zuggewicht
3000
3000
3000
3000
3000
3000
3000
3000
8000
8000
8000
8000
8000
8000
8000
8000
13000
32000
32000
32000
32000
32000
32000
32000
Unabhängig
gebremstes Gewicht
Auflaufgebremstes
Zuggewicht
Zuggewicht, wenn
das Fahrzeug mit
einer hydraulischen
oder pneumatischen
Bremsanlage
ausgerüstet ist
2000
2000
2000
2000
2000
1730
3055
---
MAXIMALWERTE FÜR ANBAUGERÄTE
9
TYP: A (Anhängekupplung von V. ORLANDI)
Zugpendel
[M135GX]
Vertikale
last (kg)
W2
Anhängelast:
Maximale
Zuladung
(kg) W3
1590
1660
1650
2545
1620
1660
1760
1740
---
---
1720
1750
1865
1845
---
---
---
2080
2110
2220
---
---
---
2435
2465
2545
2495
2035
1375
B
---
1850
C
---
2130
D
---
E
---
0
F
---
---
---
---
---
---
H
---
---
---
Ungebremstes
Zuggewicht
3000
3000
3000
8000
8000
32000
[A]
10000
[B]
13500
[C]
17000
Zugpendel
Anhängelast:
Maximale
Zuladung
(kg) W3
CUNA
G
Zuggewicht, wenn
das Fahrzeug mit
einer hydraulischen
oder pneumatischen
Bremsanlage
ausgerüstet ist
1525
Zugzapfen
A
Auflaufgebremstes
Zuggewicht
EWG
SwingShift
CUNA D3
(MH D3)
Lange
Unabhängig
gebremstes Gewicht
EWG
manuell
CUNA D2
(MH D2-1)
Kurz
CUNA C
(MHC)
1500
--2000
2500
-------
3000
3000
8000
8000
6000
3000
3000
3000
3000
8000
8000
8000
14000
20000
32000
6000
32000
16000
TYP: B (Anhängekupplung von SCHARMÜLLER)
TYP: C (Anhängekupplung
von DROMONE)
Hohe Anhängekupplung
Automatische
Anhängekupplung
[M135GX]
Vertikale
last (kg)
W2
Hohe Anhängekupplung
Automatisch
mit Sicherungsbolzen
Manuell
mit Sicherungsbolzen
Kugel K80
mit Griff
Kugel K80
ohne Griff
Zugzapfen
Zugpendel
A
1835
1600
1610
1590
1545
1545
B
2035
1780
1790
1760
1730
1730
C
---
1975
1945
1945
D
---
E
---
2000
2000
2000
2000
2000
1730
Abschlepphaken
3055
---
---
---
---
---
---
---
---
---
---
---
F
---
G
---
Ungebremstes
Zuggewicht
3000
3000
3000
3000
3000
3000
3000
3000
8000
8000
8000
8000
8000
8000
8000
8000
13000
32000
32000
32000
32000
32000
32000
32000
Unabhängig
gebremstes Gewicht
Auflaufgebremstes
Zuggewicht
Zuggewicht, wenn
das Fahrzeug mit
einer hydraulischen
oder pneumatischen
Bremsanlage
ausgerüstet ist
10
MAXIMALWERTE FÜR ANBAUGERÄTE
[TYP: A (Anhängekupplung von V. ORLANDI)]
[TYP: B (Anhängekupplung von SCHARMÜLLER)]
[TYP: C (Anhängekupplung von DROMONE)]
MAXIMALWERTE FÜR ANBAUGERÄTE
11
B Frontlader
Befestigungspunkte an der Traktorkarosserie, an
denen der Frontlader montiert wird.
Den Frontladerrahmen wie dargestellt am
Kupplungsgehäuse und am Vorderachsträger anbauen.
M110X
Größe (Länge)
(1)
(2)
(3)
(4)
Schraube
M18-65
Stehbolzen
M18-60
Schraube
M20-60
Schraube
M20-110
Stärke
Stückzahl
Anzugsmoment
ca. 8,8 SAE GR5
10
2
8
318,5 N-m
(32,5 kgf-m)
4
367,8 N-m
(37,5 kgf-m)
M135X
Größe (Länge)
(1)
(2)
(3)
Schraube
M18-65
Stehbolzen
M18-60
Schraube
M20-60
Stärke
Stückzahl
Anzugsmoment
ca. 8,8 SAE GR5
10
2
318,5 N-m
(32,5 kgf-m)
10
367,8 N-m
(37,5 kgf-m)
So vermeiden Sie Verletzungen:
A Beim Anheben der Schaufel ist besondere
Vorsicht geboten: Schaufel stets gerade
halten, damit keine Ladung verschüttet wird.
A Einige Gefahren sind hier nicht aufgeführt.
Siehe Bedienungsanleitung des Frontladers
12
INSTRUMENTENTAFEL UND BEDIENELEMENTE
INSTRUMENTENTAFEL UND BEDIENELEMENTE
B Instrumententafel, Schalter und Handbedienelemente
SIEHE SEITE
SIEHE SEITE
(1) Schalter Regenerierung (geparkt) ......................... 18
(11) Instrumententafel ................................................. 45
(2) Schalter Regenerierung (automatisch) .................. 18
(12) Schalter, Vorderrad-Differenzialsperre................. 68
(3) Anzeigeschalter (Stunden, Fahrzeit) ..................... 47
(13) 4WD/Bi-Speed-Schalter ...................................... 42
(4) Anzeigeschalter Motordrehzahlspeicherung A/B ... 52
(14) Defrosterschalter (sofern vorhanden)................... 111
(5) Wischwaschschalter vorn ...................................... 106
(15) Warnblinkschalter ................................................ 35
(6) Heckscheibenwischwaschschalter........................
(16) Scheinwerfer-/Blinkerschalter .............................. 35, 35
106
(7) Wandeschalthebel ................................................. 41
(17) Hupenknopf ......................................................... 36
(8) Lenkrad-Ausziehhebel ........................................... 35
(18) Anlassschalter ..................................................... ---
(9) Lenkrad-Kipphebel ................................................ 35
(19) Gaspedal ............................................................. 44
(10) Kupplungspedal ................................................... 38
(20) Bremspedal ......................................................... 37
INSTRUMENTENTAFEL UND BEDIENELEMENTE
SIEHE SEITE
(1) LCD-Anzeige .............................................. Nächste Seite
13
SIEHE SEITE
(16) Kontrollleuchte für Regenerierung im
(2) Kontrollleuchte Blinker/Warnblinklicht .................. 35
geparkten Zustand ............................................. 18
(3) Kontrollleuchte Fernlicht ...................................... 35
(17) Kontrollleuchte Motordrehzahlerhöhung ............ 18
(4) Warnleuchte Mastersystem ................................. 45
(18) Kontrollleuchte Konstantdrehzahlregelung ........ 55
(5) Anhängerkontrollleuchte....................................... 36
(19) Kontrollleuchte Heckkraftheber anheben/
(6) Kraftstoffrestwarnleuchte ..................................... 45
absenken ........................................................... 91
(7) Ladekontrollleuchte .............................................. 45
(20) Kontrollleuchte Zugkraftregelung ....................... 88
(8) Motorwarnleuchte ................................................ 45
(21) Kontrollleuchte Zapfwellenkupplung .................. 71
(9) Drehzahlmesser ................................................... 46
(22) Kontrollleuchte Motoröldruck .............................
(10) Kraftstoffstandanzeige ....................................... 46
(23) Kontrollleuchte Luftfilter ..................................... 45
(11) Kühlflüssigkeitstemperaturanzeige .................... 46
(24) Feststellbremswarnleuchte ................................ 25
(12) Kontrollleuchte 4WD .......................................... 42
(25) Kontrollleuchte Heizung ..................................... 30
(13) Bi-Speed-Kontrollleuchte ................................... 42
(26) Kontrollleuchte Frontfederung
(14) Kontrollleuchte Hinterrad-Differenzialsperre ...... 68
[Modelle mit Frontfederung,
(15) Kontrollleuchte Regenerierung .......................... 18
seitliche Digitalanzeige] .....................................
45
64
14
INSTRUMENTENTAFEL UND BEDIENELEMENTE
C LCD-Anzeige
Nr.
Meldung
Siehe
Seite
"F" wird angezeigt, wenn Vorwärtsfahrt mit dem Wendeschalthebel gewählt wurde.
"R" wird angezeigt, wenn Rückwärtsfahrt gewählt wurde.
(Wenn der Hebel in Neutralstellung steht, wird "N" angezeigt.)
41
AUTO MODE (Automatische Geschwindigkeitsanpassung)
Leuchtet im Strassen- oder Ackermodus auf.
Erlischt, wenn nicht im Strassen- oder Ackermodus.
56
"1" - "8" oder "E" wird
angezeigt.
Zeigt die Zahl der Powershift-Stufen an, die mit der Taste zum Hoch-/Herunterschalten
gewählt wurden.
Bei einem Schaltfehler wird "E" angezeigt.
39
"L", "M", "H", "C" oder "N"
wird angezeigt.
Zeigt die Fahrstufe an, die mit dem Powershift-/Fahrstufenschalthebel gewählt wurde.
Bei gewähltem Kriechgang wird "C" angezeigt (Option).
39
(5)
(6)
Leuchten auf, wenn die Drehzahlbegrenzung aktiviert ist. (Anzeige blinkt, wenn die
Motordrehzahl der eingestellten Drehzahl entspricht oder darunter liegt.)
52
(6)
Leuchtet auf, wenn die Motordrehzahlspeicherung eingestellt wurde.
52
(1)
"F", "R" oder "N" wird
angezeigt.
Beschreibung
(2)
(3)
(4)
Je nach Einstellungen werden die folgenden Meldungen angezeigt.
1. Stundenzähler
2. Fahrzeit
3. Im Speicher eingestellte Motordrehzahl
(7)
(8)
TRIP
(9)
"h", "A", "B" oder "L" wird
angezeigt.
(10)
"0" - "99" wird angezeigt.
4. Maximale von der Drehzahlbegrenzungeingestellte Motordrehzahl
5. Information über Defekt oder weitere
Information
Leuchtet auf, wenn der Fahrzeitmodus gewählt wurde.
"h" wird angezeigt, wenn Stundenzähler oder Fahrzeit gewählt wurde.
"A" oder "B" wird angezeigt, wenn die Motordrehzahlspeicherung eingeschaltet ist.
"L" wird angezeigt, wenn die Drehzahlbegrenzung eingeschaltet ist.
Digitale Anzeige der Hubhöhe.
47
47
47
52
52
---
INSTRUMENTENTAFEL UND BEDIENELEMENTE
15
B Fuß- und Handbedienelemente
SIEHE SEITE
SIEHE SEITE
(1) Taste, Hoch-/Herunterschalten .........................
(2) Hinterrad-Differenzialsperrenpedal ..................
(3) Verriegelungshebel, Heckkraftheber absenken.
(4) Sitz ...................................................................
(5) Feststellbremshebel .........................................
(6) Beifahrersitz (sofern vorhanden).......................
(7) Sicherheitsgurt .................................................
(8) Staufach, Bedienungsanleitung ........................
(9) Powershift-/Gruppenschalthebel ......................
(10) Kupplungstaste ...............................................
(11) Handgashebel.................................................
39
68
91
32
44, 67
34
34
--39
39
44
(12) Elektrische Anschlüsse ...................................
(13) Zapfwellenkupplungsschalter .........................
(14) Seitliche Digitalanzeige ..................................
(15) Steuerventilhebel ............................................
(16) Drehzahlspeicherungsschalter .......................
(17) Hydrauliksteuerhebel ......................................
(18) Schalter, Heckkraftheber schnell anheben/
absenken ........................................................
(19) Hebel für Kriechgang (sofern vorhanden) .......
(20) Zapfwellen-Wahlhebel ....................................
(21) Entriegelungshebel automatische
Anhängekupplung (sofern vorhanden) ...........
(22) Schalter Konstantdrehzahlregelung ...............
(23) Schalter, Automatik-Modus ............................
(24) DHC-Schalter .................................................
(25) Schalter, Arbeitsscheinwerfer vorn .................
(26) Schalter, Heck-Arbeitsscheinwerfer ...............
(27) Rundumleuchtenschalter ................................
(28) Federungsschalter
[Modelle mit Frontfederung] ............................
(29) Fahrkomfortschalter
[Modelle mit Frontfederung] ............................
(30) Drehregler Drehzahlbegrenzung ....................
(31) Drehregler, Empfindlichkeit
Automatik-Modus ............................................
(32) Drehregler, Steuerung Heckkraftheber ...........
112
71
48
93
52
87
91
42
72
85
55
56
41
36
36
112
64
66
44
61
87
16
INSTRUMENTENTAFEL UND BEDIENELEMENTE
SIEHE SEITE
(1) Schalter, Unterlenker anheben / absenken ....... 76
(2) Steckkupplungen .............................................
92
(3) Anhängersteckdose .........................................
70
(4) Anschluss für Anhänger-Hydraulikbremse ....... 70
ÜBERPRÜFUNGEN VOR DEM START
ÜBERPRÜFUNGEN VOR DEM START
TÄGLICHE PRÜFUNGEN
Für einen problemlosen Betrieb ist es wichtig, den
Zustand des Traktors gut zu kennen. Diesen vor dem
Starten überprüfen.
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Achten Sie darauf, dass der Traktor bei der
Überprüfung und Wartung auf einer geraden
Fläche steht, der Motor abgestellt, die
Feststellbremse
angezogen
und
das
Anbaugerät abgesenkt ist.
Prüfpunkt
- Sichtkontrolle durch Herumgehen um den Traktor
- Motorölstand prüfen
- Getriebeölstand prüfen
- Kühlflüssigkeitsstand prüfen
- Wasserabscheider prüfen
- Kühler, Grill und Schutzgitter reinigen
- DPF-Schalldämpfer prüfen
- Luftfilter-Staubaustragsventil prüfen
(bei Einsatz in staubiger Umgebung)
- Bremspedal prüfen
- Signalvorrichtungen, Anzeigen und Instrumente prüfen
- Lampen prüfen
- Sicherheitsgurt prüfen
- Bewegliche Teile prüfen
- Fahrzeug auftanken
(Siehe "TÄGLICHE PRÜFUNGEN" im Abschnitt
"REGELMÄSSIGE WARTUNG".)
- Beachten Sie die bebilderten Sicherheitsaufkleber
(Siehe "BEBILDERTE SICHERHEITSAUFKLEBER
(PIKTOGRAMME)"
im
Abschnitt
"SICHERER
BETRIEB".)
17
18
MOTORBETRIEB
MOTORBETRIEB
BDieseloxidationskatalysator und DPFSchalldämpfer
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Abschnitt "SICHERER BETRIEB" im vorderen
Teil der Bedienungsanleitung durchlesen und
beachten.
A Es ist wichtig, dass Sie die Bedeutung der
illustrierten Sicherheitsaufkleber am Traktor
verstehen.
A Um
einer
Vergiftung
durch
Abgase
vorzubeugen, darf der Motor in geschlossenen
Räumen nur bei ausreichender Belüftung
betrieben werden.
A Den Motor niemals neben der Maschine
stehend starten. Den Motor nur vom Fahrersitz
aus starten.
A Machen Sie es sich zur Gewohnheit, vor dem
Starten des Motors alle Schalthebel in
Neutralstellung
und
den
Zapfwellenkupplungsschalter
in
die
ausgerückte Stellung zu bringen.
A Beim Anlassen des Motors kann sich die Höhe
der Maschine plötzlich ändern. Vor dem Starten
des Traktors sicherstellen, dass sich keine
Personen oder Gegenstände in unmittelbarer
Nähe der Maschine befinden.
[Modelle mit Frontfederung].
A Kein Starthilfespray oder Ähnliches verwenden.
A Um die Batterie und den Anlasser zu schützen,
sicherstellen, dass der Anlasser nicht länger als 10
Sekunden ohne Unterbrechung betätigt wird.
ABGASNACHBEHANDLUNGSSYSTEME
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Beim Regenerieren des Dieselpartikelfilters
(DPF) erreichen die Abgase und die Teile des
Abgasfilters Temperaturen, die zu schweren
Verbrennungen oder zum Entzünden bzw.
Schmelzen von Gegenständen führen können.
A Den Traktor von Personen, Tieren und Material
fern halten, um Verletzungen bzw. Schäden
durch die heißen Abgase zu vermeiden.
A Während der Regenerierung können weiße
Abgase sichtbar sein. Die Regenerierung nicht
in einer unbelüfteten Garage oder in engen
Räumen durchführen.
A Den Traktor während der Regenerierung nicht
verlassen.
Dieseloxidationskatalysatoren und Dieselpartikelfilter (im
Folgenden DPF genannt) dienen zur Verringerung der in
den Abgasen von Dieselmotoren enthaltenen giftigen
Gase wie Kohlenwasserstoff, Kohlenmonoxid usw. zu
unschädlichem Kohlendioxid und Wasser. Der DPF fängt
auch Rußpartikel auf.
Der Traktor ist mit einem DPF ausgestattet, der die
Abgasnormen des Abnehmerlandes erfüllt.
Vor dem Einfahren des Traktors sollten Sie auf jeden Fall
diese Bedienungsanleitung durchlesen.
Für Betreiber und Fahrer des Traktors ist es besonders
wichtig, den DPF auf sichere, umweltschonende Weise
zu handhaben.
(1) Dieselpartikelfilter (DPF)
A Sobald der DPF eine bestimmte Menge an
Rußpartikeln gesammelt hat, leitet die Motorelektronik
den Prozess der Regenerierung bzw. Verbrennung
des vom Filter aufgenommenen Rußes ein.
Dieser Verbrennungsvorgang wird Regenerierung
genannt.
MOTORBETRIEB
BWichtige Punkte
C Kraftstoff
Kraftstoff mit ultraniedrigem Schwefelgehalt (S15).
A Bei
Verwendung
von
Dieselkraftstoff
ohne
ultraniedrigen Schwefelgehalt können Motorleistung
und DPF-Wirkungsgrad beeinträchtigt werden.
Dieselkraftstoff ohne ultraniedrigem Schwefelgehalt
(S15) erfüllt u. U. nicht die Vorschriften Ihrer Region.
C Motoröl
Für den Motor ist DPF-verträgliches Öl (CJ-4) zu
verwenden.
A Bei Verwendung eines anderen Öls als CJ-4 kann der
DPF vorzeitig verstopft und der Kraftstoffverbrauch
dadurch erhöht werden.
BDPF-Regenerierungsprozess
Dieses System arbeitet mit Regenerierung im geparkten
Zustand, wobei der DPF regeneriert wird, während der
Traktor still steht, und mit automatischer Regenerierung,
die während der Arbeit automatisch erfolgen kann.
Bei Betätigung des Anlassschalters (EIN) befindet sich
der Traktor in der Regel im Modus "Unterdrücken". Durch
Drücken des Schalters für automatische Regenerierung
kann der Modus auf "Automatische Regenerierung"
umgeschaltet werden.
Die Wahl des Modus hängt von verschiedenen Faktoren
wie Arbeitsauftrag, Arbeitsumfeld usw. ab.
C Modus "Regenerierung im geparkten Zustand";
Wenn die Rußkonzentration im DPF den Grenzwert
überschreitet, beginnt die Kontrollleuchte zu blinken.
Das bedeutet, dass eine Regenerierung fällig ist. In
diesem Fall ist der Traktor an einer sicheren Stelle zu
parken und die Regenerierung durchzuführen.
C Modus "Automatische Regenerierung";
Durch Drücken des Schalters für automatische
Regenerierung wird der automatische Modus
aufgerufen.
Wenn die angesammelte Rußmenge im DPFSchalldämpfer den Grenzwert überschreitet, wird der
DPF automatisch regeneriert – ganz gleich, ob der
Traktor bewegt wird oder geparkt ist.
Sofern die heißen Abgase, die während der
Regenerierung aus dem DPF-Schalldämpfer austreten,
die Arbeit nicht beeinträchtigen, ist der automatische
Modus zu empfehlen.
19
C Modus "Unterdrücken";
Der Traktor wird werksseitig auf den Modus
"Unterdrücken" eingestellt.
Der DPF wird nicht regeneriert, auch wenn die
angesammelte Rußmenge im DPF-Schalldämpfer den
Grenzwert überschreitet. Ist eine Regenerierung
erforderlich, beginnt die Kontrollleuchte zu blinken.
Damit wird der Fahrer aufgefordert, entweder den
automatischen Regenerierungsmodus zu aktivieren oder
die Regenerierung im geparkten Zustand auszuführen,
sobald der Traktor sich an einer sicheren Stelle befindet.
Bei Arbeiten in schlecht belüfteten Bereichen oder in der
Nähe von Pflanzen oder Tieren, die darunter leiden
könnten, ist der Modus "Unterdrücken" wegen der
heißen Abgase nicht zu empfehlen.
20
MOTORBETRIEB
Vorgehensweise für Regenerierung im geparkten Zustand
1. Den Traktor an einer sicheren Stelle mit ausreichendem Abstand zu Einrichtungen, Personen und Tieren parken.
2. Die Feststellbremse betätigen.
3. Den Powershift-/Gruppenschalthebel und dem Wendeschalthebel in die Neutralstellung schalten.
4. Den Zapfwellenschalter ausschalten.
5. Die Motordrehzahl auf Leerlaufdrehzahl bringen.
6.
Sobald die Kontrollleuchte des Schalters für Regenerierung im geparkten Zustand blinkt.
7.
Den Schalter für Regenerierung im geparkten Zustand drücken, um den Regenerierungszyklus zu starten.
(Während des Vorgangs leuchtet die Schalterleuchte weiter.)
8. Die Motordrehzahl steigt automatisch, und der Regenerierungsprozess beginnt.
9.
Während der Regenerierung des DPF müssen die Kontrollleuchten weiter leuchten. Nach
Abschluss des Vorgangs erlöschen sie. Der Traktor kann bewegt und die Arbeit fortgesetzt
werden.
Während der Regenerierung nicht die obigen Hebel und Schalter berühren oder die Motordrehzahl ändern. Andernfalls
wird die Regenerierung unterbrochen. Niemals den Traktor verlassen, wenn die Regenerierung im geparkten Zustand
aktiviert ist. Nach erfolgter Regenerierung kann der Traktor bewegt und die Arbeit fortgesetzt werden.
A Wird die Regenerierung im geparkten Zustand unterbrochen, bleibt die Motordrehzahl ca. 30 Sekunden lang auf
Leerlaufniveau. In diesem Zeitraum müssen Handgashebel und Gaspedal in Leerlaufstellung bleiben. Nicht Gas
geben. Nach 30 Sekunden werden sie wieder freigegeben.
MOTORBETRIEB
21
Vorgehensweise für automatische Regenerierung
(1) Schalter Regenerierung (automatisch)
(2) Schalter Regenerierung (geparkt)
(3) Kontrollleuchte Regenerierung
(4) Kontrollleuchte Motordrehzahlerhöhung
(5) Motorwarnleuchte
(6) Kontrollleuchte für Regenerierung im
geparkten Zustand
BVorgehensweise für die Regenerierung
1. Den Motor starten und den Schalter für automatische Regenerierung drücken; die Schalterlampe leuchtet auf.
Schalterlampe Ein: Automatischer Regenerierungsmodus aktiviert.
Schalterlampe Aus: Unterdrückter Modus aktiviert.
A Sobald der Anlassschalter in die Stellung AUS geschaltet wird, kehrt das Regenerierungssystem zum Modus
"Unterdrücken" (Standard) zurück. Zum Auswählen des automatischen Regenerierungsmodus die Zündung
einschalten und den Schalter für automatische Regenerierung drücken. Achtung: Die Schalterlampe muss
durchgehend leuchten.
2.
Regenerierungskontrollleuchte beginnt zu blinken:
Im DPF hat sich eine bestimmte Rußmenge angesammelt.
Die Arbeiten mit dem Traktor können fortgesetzt werden; die Regenerierung setzt automatisch ein. Die DPFund Abgastemperatur steigt dabei stark an; auf Sicherheit des Arbeitsbereichs achten.
Sobald die Kontrollleuchte Motordrehzahlerhöhung blinkt, Arbeit fortsetzen und Motordrehzahl erhöhen, bis
die Kontrollleuchte erlischt.
A Auch im automatischen Regenerierungsmodus kann keine DPF-Regenerierung erfolgen, da die
Systemanforderungen nicht erfüllt sind.
A Die
Kontrollleuchte
Motordrehzahlerhöhung
dient
als
Hilfestellung
zur
Erfüllung
der
Regenerierungsvoraussetzungen. Ist die Motorbelastung zu stark, kann die Kontrollleuchte
Motordrehzahlerhöhung weiter blinken, auch wenn die Bedingungen des Regenerierungssystems erfüllt sind und
die Regenerierung automatisch einsetzen könnte. (Siehe Tipps zur DPF-Regenerierung.)
3.
Regenerierungsvoraussetzungen erfüllt:
Die Regenerierungskontrollleuchte blinkt nicht mehr, sondern leuchtet permanent.
Die Regenerierung beginnt automatisch - ganz gleich, ob der Traktor sich bewegt oder still steht.
Nach Abschluss des Regenerierungsvorgangs erlischt die Kontrollleuchte.
A Durch Drücken des Schalters für automatische Regenerierung während der Regenerierung wird der
Regenerierungsvorgang unterbrochen. (Der Modus "Unterdrücken" (Standardmodus) ist jetzt aktiviert. Die
automatische Regenerierung ist deaktiviert.)
A Während der Regenerierung die Motordrehzahl nicht verringern. Andernfalls wird der Regenerierungsvorgang
unterbrochen.
22
MOTORBETRIEB
BRußgrenzwert und erforderliche Maßnahmen
Im automatischen Regenerierungsmodus wird die Regenerierung automatisch eingeleitet, sobald die kritische Rußmenge
im DPF erreicht ist. Wenn der Regenerierungsvorgang unterbrochen wird oder die Regenerierungsvoraussetzungen nicht
erfüllt sind, ertönt der Summer; die Kontrollleuchte wechselt in Reaktion auf die erhöhte Rußmenge, um den Fahrer
aufzufordern, das erforderliche Verfahren durchzuführen (siehe unten).
A Sobald das Regenerierungsniveau erreicht ist, muss das erforderliche Regenerierungsverfahren umgehend eingeleitet
werden. Bei einer Unterbrechung des Regenerierungsvorgangs oder einer Fortsetzung des Betriebs unter Missachtung
der Warnsignale können DPF und Motor beschädigt werden.
Automatischer Modus
DPF-Systemstatus
Erforderliches Verfahren
Rußgrenzwert:1
Die Regenerierungskontrollleuchte Im DPF-Schalldämpfer hat sich eine bestimmte
beginnt zu blinken.
Rußmenge angesammelt.
Summer: Kein Ton
Die Arbeiten mit dem Traktor fortsetzen, um die
DPF-Temperatur zu erhöhen.
Die Kontrollleuchte
Die Arbeiten fortsetzen und die Motordrehzahl
Motordrehzahlerhöhung beginnt zu
erhöhen, bis die Kontrollleuchte erlischt.
blinken.
Die Regenerierungskontrollleuchte
Der Regenerierungsvorgang setzt ein. Sobald ein
blinkt nicht mehr, sondern leuchtet
kompletter Durchlauf abgeschlossen ist, erlischt
permanent.
die Kontrollleuchte.
Rußgrenzwert: 2-1 Wenn der Regenerierungsvorgang unterbrochen wurde oder die Voraussetzungen für eine
Regenerierung nicht gegeben sind, wechselt das DPF-System in Stufe 2.
Summer: Ton alle
Die Regenerierungskontrollleuchte
Regenerierung starten, siehe "Rußgrenzwert: 1"
5 Sekunden
beginnt zu blinken.
weiter oben.
Jetzt beginnt die Kontrollleuchte für Regenerierung
im geparkten Zustand zu blinken, und die
Die Kontrollleuchte
Rußgrenzwert: 2-2
Regenerierung im geparkten Zustand kann
Motordrehzahlerhöhung beginnt zu
gestartet werden.
Summer: Ton alle
blinken.
Sind die Regenerierungsvoraussetzungen nicht
3 Sekunden
Die Kontrollleuchte für
erfüllt, Regenerierung im geparkten Zustand
Regenerierung im geparkten Zustand ausführen.
beginnt zu blinken.
A Hinweise zum Verfahren finden Sie unter
"Vorgehensweise für Regenerierung im
geparkten Zustand".
Rußgrenzwert: 3
Regenerierung auf Warnstufe 2 schlägt fehl:
Die Motorwarnleuchte beginnt zu
Summer: Dauerton
blinken.
Motorleistung:
50%
Die Kontrollleuchte für
Regenerierung im geparkten Zustand
beginnt zu blinken.
Die Arbeiten mit dem Traktor sofort einstellen und
die Regenerierung im geparkten Zustand einleiten.
A Hinweise zum Verfahren finden Sie unter
"Vorgehensweise für Regenerierung im
geparkten Zustand".
Bei diesem Rußgrenzwert funktioniert die
automatische Regenerierung nicht.
Die Leuchte am Schalter für
Bei einer Fortsetzung des Traktorbetriebs wird die
automatische Regenerierung erlischt. Regenerierung abgebrochen.
Rußgrenzwert: 4
Regenerierung im geparkten Zustand wird unterbrochen oder der Traktor bei Warnstufe 3
ununterbrochen betrieben:
Summer: Dauerton
Die Motorwarnleuchte leuchtet
Den Traktor sofort an einer sicheren Stelle parken
Motorleistung:
permanent.
und den Motor abstellen.
50%
Wenden Sie sich an Ihren KUBOTA-Händler.
A Auf dieser Stufe darf der Traktor unter keinen
Umständen weiter betrieben werden, da
andernfalls der DPF und der Motor beschädigt
werden.
MOTORBETRIEB
23
Vorgehensweise für Modus "Unterdrücken"
(1) Schalter Regenerierung (automatisch)
(2) Schalter Regenerierung (geparkt)
(3) Kontrollleuchte Regenerierung
(4) Kontrollleuchte Motordrehzahlerhöhung
(5) Motorwarnleuchte
(6) Kontrollleuchte für Regenerierung im
geparkten Zustand
BVorgehensweise für die Regenerierung
1. Den Motor starten und sicherstellen. Die Leuchte am Schalter für automatische Regenerierung darf nicht aufleuchten.
Schalterlampe Aus: Unterdrückter Modus ausgewählt.
Schalterlampe Ein: Automatischer Modus ausgewählt.
2.
Wenn die Kontrollleuchte für Regenerierung im geparkten Zustand zu blinken beginnt, befolgen Sie die
Anweisungen unter "Vorgehensweise für Regenerierung im geparkten Zustand".
24
MOTORBETRIEB
BRußgrenzwert und erforderliche Maßnahmen
Im Modus "Unterdrücken" ertönt der Summer; die Kontrollleuchte wechselt in Reaktion auf die erhöhte Rußmenge, um den
Fahrer aufzufordern, das erforderliche Verfahren durchzuführen (siehe unten).
A Sobald das Regenerierungsniveau erreicht ist, muss das erforderliche Regenerierungsverfahren umgehend eingeleitet
werden.
Bei einer Unterbrechung des Regenerierungsvorgangs oder einer Fortsetzung des Betriebs unter Missachtung der
Warnsignale können DPF und Motor beschädigt werden.
Modus "Unterdrücken"
DPF-Systemstatus
Rußgrenzwert:1
Erforderliches Verfahren
Die Kontrollleuchte beginnt zu blinken.
Summer: Kein Ton
Im DPF-Schalldämpfer hat sich eine
bestimmte Rußmenge angesammelt.
Eine Regenerierung im automatischen Modus ist möglich. Wenn die
Regenerierungsvoraussetzungen erfüllt sind, den automatischen Modus wählen. Siehe
"Vorgehensweise für automatische Regenerierung".
Rußgrenzwert: 2-1
Die Kontrollleuchte für Regenerierung im
geparkten Zustand beginnt zu blinken.
Summer: Ton alle 5
Sekunden
Den Traktor an eine sichere Stelle fahren
und dann die Anweisungen unter
"Vorgehensweise für Regenerierung im
geparkten Zustand" befolgen.
Rußgrenzwert: 2-2
Summer: Ton alle 3
Sekunden
Rußgrenzwert: 3
Summer: Dauerton
Motorleistung: 50%
Regenerierungsvorgang im geparkten Zustand wird unterbrochen oder der Traktor bei RußWarnstufe 2 ununterbrochen betrieben:
Die Kontrollleuchte
Motordrehzahlerhöhung beginnt zu
blinken.
Die Kontrollleuchte für Regenerierung im
geparkten Zustand beginnt zu blinken.
Rußgrenzwert: 4
Summer: Dauerton
Motorleistung: 50%
Die Arbeiten mit dem Traktor sofort
einstellen. Den Traktor an eine sichere
Stelle fahren und dann die Anweisungen
unter "Vorgehensweise für Regenerierung
im geparkten Zustand" befolgen.
Wenn der Traktor weiter betrieben wird
und der Fahrer die Warnsignale ignoriert,
wird die Regenerierung deaktiviert.
Regenerierungsvorgang im geparkten Zustand wird unterbrochen oder der Traktor bei RußWarnstufe 3 unter Missachtung der Warnsignale ununterbrochen betrieben:
Die Motorwarnleuchte leuchtet permanent. Den Traktor sofort an einer sicheren Stelle
parken und den Motor abstellen.
Wenden Sie sich an Ihren KUBOTAHändler.
A Auf dieser Stufe darf der Traktor unter
keinen Umständen weiter betrieben
werden, da andernfalls der DPF und
der Motor beschädigt werden könnten.
MOTORBETRIEB
BTipps zur DPF-Regenerierung
A Betrieb
Je höher die Drehzahl oder Motorbelastung ist, desto
höher steigt die Abgastemperatur. Dadurch werden
die Rußpartikel im DPF verbrannt, sodass die
Regenerierung in immer größeren Intervallen erfolgt.
Je niedriger die Drehzahl oder Motorbelastung ist,
desto
niedriger
sinkt
die
Abgastemperatur.
Dementsprechend werden weniger Rußpartikel im
DPF
verbrannt,
was
zu
einer
stärkeren
Rußpartikelanhäufung führt und eine häufigere
Regenerierung erfordert. Aus diesem Grunde ist ein
längerer Leerlaufbetrieb zu vermeiden, soweit
möglich.
25
MOTOR STARTEN
1. Darauf achten, dass die
Feststellbremse angezogen ist.
Feststellbremshebel in Parkstellung ziehen.
Bei angezogener Feststellbremse leuchtet die Feststellbremskontrollleuchte der Warn- und Kontrollleuchten.
A Voraussetzungen
für
den
automatischen
Regenerierungsmodus
Damit die automatische Regenerierung einsetzen
kann, müssen alle aufgeführten Bedingungen erfüllt
sein. Ist eine der aufgeführten Bedingungen nicht
erfüllt, kann der Prozess nicht beginnen.
(1) Kühlflüssigkeitstemperatur.
(2) DPF-Temperatur.
(3) Die Motordrehzahl beträgt ca. 1200 U/min, ggf.
mehr.
A In
der
Regel
dauert
der
gesamte
Regenerierungsvorgang 15–20 Minuten.
Dies hängt u. U. von der Außentemperatur, der
Abgastemperatur und der Motordrehzahl ab.
(1) Feststellbremshebel
(2) Entriegelungsknopf
(A) "ZIEHEN"
A Es empfiehlt sich, die Regenerierung bei warmem
Motor durchzuführen.
A Der Regenerierungsprozess sollte nicht unnötig
unterbrochen werden. Andernfalls kann Kraftstoff in
das Motoröl gelangen, wobei schon eine kleine Menge
die Ölqualität verschlechtern würde.
A Während der DPF-Regenerierung wird der Luftstrom
zum Motor automatisch begrenzt, um eine hohe
Abgastemperatur beizubehalten. Das Motorgeräusch
kann hierbei anders klingen, was für diesen Motor
durchaus normal ist.
A Nach der Regenerierung bleibt der DPFSchalldämpfer noch eine Weile heiß. Es empfiehlt
sich, den Motor ca. 5 Minuten lang laufen zu lassen,
damit die Teile der Abgasanlage etwas abkühlen.
(1) Feststellbremswarnleuchte
A Das Fahren mit angezogener Feststellbremse kann
zur Beschädigung der Bremsanlage führen.
26
MOTORBETRIEB
2. Darauf achten, dass sich der
Kraftstoffhahn in Stellung GEÖFFNET
befindet.
3. Den Wendeschalthebel in die
Neutralstellung bewegen.
(1) Wendeschalthebel
(1) Kraftstoffhahn
(A) "GESCHLOSSEN"
(B) "OFFEN"
(F) "VORWÄRTS"
(N) "NEUTRAL"
(R) "RÜCKWÄRTS"
4. Den Powershift-/Gruppenschalthebel in
die Neutralstellung bewegen.
Den Hebel in die Neutralstellung bewegen.
(1) Kraftstoffhahn
(A) "GESCHLOSSEN"
(B) "OFFEN"
(1) Powershift-/
Gruppenschalthebel
(2) Kupplungstaste
(H) "HOCH"
(M) "MITTE"
(L) "NIEDRIG"
(N) "NEUTRAL"
MOTORBETRIEB
5. Den Zapfwellenkupplungsschalter in die
ausgerückte Stellung bewegen.
(1) Zapfwellenkupplungsschalter
"EIN" (Eingerückt)
"AUS" (Ausgerückt)
(A) "HIER DRÜCKEN"
6. Den Handgashebel auf niedrigste
Drehzahl einstellen.
Bei aktivierter Drehzahlbegrenzung wird die eingestellte
Motordrehzahl nicht überschritten. Soll die Motordrehzahl
über den Handgashebel geregelt werden, muß der
Drehknopf für die Drehzahlbegrenzung ganz nach rechts
bis zur "
" -Stellung gedreht werden.
(1) Handgashebel
(2) Drehknopf Drehzahlbegrenzung
"SCHNELL"
"LANGSAM"
27
7. Schlüssel in den Anlassschalter
einführen und in Stellung EIN schalten.
"OFF" (Motorabschaltung)
"ON" (Motorbetrieb)
"ACC" (Elektrisch
betriebenes Zubehör)
"START" (Motorstarten)
HINWEIS:
Zündung A Das gesamte Zubehör kann bei
ein...
abgeschaltetem Motor verwendet werden.
A Den Anlassschalter nicht in Stellung
"Zündung ein" lassen. Ansonsten wird die
Batterie
schnell
entladen.
Bei
Nichtgebrauch den Anlassschalter in
Stellung "STOP" schalten.
28
MOTORBETRIEB
B Warn- und Kontrollleuchten prüfen
Den Anlassschalter in Stellung EIN schalten und prüfen, ob die folgenden Kontrollleuchten aufleuchten bzw. blinken.
C Kontrollleuchten, die aufleuchten: ...... (1), (4), (5), (6), (7), (8)
1. Die Kontrollleuchte (8) leuchtet nicht auf, wenn die Kühlflüssigkeitstemperatur 5
2. Wenn die Kontrollleuchte (7) nicht aufleuchtet, die Feststellbremse betätigen.
oder höher ist.
C Kontrollleuchten, die nicht aufleuchten: ...... (2), (3)
1. Wenn die Kontrollleuchte (2) aufleuchtet, den Zapfwellenschalter auf "AUS" drehen.
2. Wenn die Kontrollleuchte (3) aufleuchtet, muss Kraftstoff nachgefüllt werden.
A Wenn eine oder mehrere Kontrollleuchten nicht aufleuchten, wenden Sie sich an Ihren KUBOTA-Händler.
(1) Warnleuchte Mastersystem
(2) Kontrollleuchte Zapfwellenkupplung
(3) Kraftstoffrestwarnleuchte
(4) Ladekontrollleuchte
(5) Kontrollleuchte Motoröldruck
(6) Kontrollleuchte Luftfilter
(7) Feststellbremswarnleuchte
(8) Kontrollleuchte Heizung
A Einige Warn- und Kontrollleuchten können je nach Stellung der Hebel und Schalter an der Bedieneinheit des
Heckkrafthebers aufleuchten bzw. blinken.
A Eine tägliche Überprüfung der Warn- und Kontrollleuchten allein reicht nicht aus. Stets darauf achten, dass die
täglichen Überprüfungen eingehalten werden (Siehe "Tägliche Kontrollen" im Abschnitt "Regelmäßige Wartung".)
MOTORBETRIEB
8. Das Anbaugerät absenken.
1. Den Hydrauliksteuerhebel in die Stellung "Anheben"
und dann zurück in Stellung "Abgesenkt" bewegen.
2. Wenn das Anbaugerät nicht abgesenkt wird und die
Kontrollleuchte "Heckkraftheber anheben/absenken"
zu blinken beginnt, den Schalter zum schnellen
Absenken des Heckkrafthebers drücken und die
Positionsverriegelung lösen. Das Anbaugerät wird
abgesenkt, und die Kontrollleuchte erlischt.
Anschließend
das
Anbaugerät
mithilfe
des
Hydrauliksteuerhebels auf den Boden absenken.
29
9. Das Kupplungspedal voll durchtreten,
dann den Anlassschalter in Stellung
START schalten und loslassen, sobald
der Motor startet.
A Der Motor lässt sich, bedingt durch die
Sicherheitseinrichtungen, nur dann starten, wenn der
Zapfwellenkupplungsschalter in ausgerückter Stellung
und
der
Powershift-/Gruppenschalthebel
in
Neutralstellung steht.
10. Darauf achten, dass alle Warn- und
Kontrollleuchten aus sind.
Leuchtet die Leuchte nach wie vor, den Motor
unverzüglich abstellen und die Ursache ermitteln.
C Kontrollleuchten, die nach dem Starten des
Motors erlöschen: (1),(2),(3),(4),(5)
(1) Hydrauliksteuerhebel
(2) Schalter,
Heckkraftheber schnell absenken
(A) "ANHEBEN"
(B) "ABSENKEN"
(C) "HIER DRÜCKEN"
(1) Motorwarnleuchte
(2) Kontrollleuchte Luftfilter
(3) Kontrollleuchte Motoröldruck
(4) Ladekontrollleuchte
(5) Warnleuchte Mastersystem
11. Das Kupplungspedal loslassen.
(1) Kontrollleuchte Heckkraftheber anheben/absenken
A Das Anbaugerät wird nicht abgesenkt, wenn der
Heckkraftheber mit dem Verriegelungshebel gegen
das Absenken des Heckkrafthebers verriegelt wurde.
(Nähere
Einzelheiten
finden
Sie
unter
"Verriegelungshebel, Heckkraftheber absenken" unter
"Steuerung des Heckkrafthebers" im Abschnitt
"Hydraulikeinheit".)
30
MOTORBETRIEB
KALTSTART
Wenn die Außentemperatur unter 0
fällt und der Motor
noch sehr kalt ist, muss er wie folgt gestartet werden:
Schritt 1 bis 8 weiter oben befolgen.
9. Den Anlassschalter in Stellung EIN
schalten und so lange halten, bis die
Vorglühkontrollleuchte erlischt.
Die Vorglühkontrollleuchte leuchtet auf, wenn der
Anlassschalter in Stellung EIN geschaltet wird und die
Kühlflüssigkeitstemperatur unter 0
fällt, und erlischt
automatisch nach dem Vorglühen.
MOTOR ABSTELLEN
1. Nachdem der Motor auf
Leerlaufdrehzahl runtergeregelt wurde,
muss der Motor weitere 3 bis 5 Minuten
im Leerlauf betrieben werden, um den
Turbolader abkühlen zu lassen.
Anschließend den Anlassschalter in
Stellung STOP schalten.
2. Schlüssel abziehen.
A Läuft der Motor auch bei herausgezogenem Schlüssel
weiter, wenden Sie sich an Ihren KUBOTA- Händler.
WARMLAUF
So vermeiden Sie Verletzungen:
A Achten Sie darauf, dass die Feststellbremse
beim Warmlauf angezogen ist.
A Stellen Sie sicher, dass beim Warmlauf alle
Schalthebel sich in Neutralstellung befinden
und der Zapfwellenkupplungsschalter in
Stellung AUS steht.
(1) Vorglühkontrollleuchte
10. Wird der Anlassschalter nun in
Stellung START geschaltet, startet der
Motor normalerweise.
(Sollte der Motor innerhalb von zehn Sekunden nicht
starten, unterbrechen Sie den Vorgang für 30 Sekunden.
Wiederholen Sie dann Schritt 9 bis 10. Um die Batterie
und den Anlasser zu schützen, sicherstellen, dass der
Anlasser nicht länger als 10 Sekunden ohne
Unterbrechung betätigt wird.)
BMotorblockheizgerät (sofern vorhanden)
Bei Ihrem KUBOTA-Händler ist das Motorblockheizgerät
als Option erhältlich. Es unterstützt das Starten des
Motors bei Außentemperaturen unter -20 .
Lassen Sie den Motor nach dem Starten fünf Minuten lang
ohne Last laufen, damit sich das Öl im Motor verteilen
kann. Wird der Motor ohne Warmlauf belastet, kann dies
auf Dauer zu Problemen wie Ablagerungen,
Materialbruch oder vorzeitigem Verschleiß führen.
BWarmlauf - Getriebeöl im unteren
Temperaturbereich
Als Getriebeöl wird Hydrauliköl verwendet. Bei kaltem
Wetter ist das Öl kalt und weist dadurch eine erhöhte
Viskosität auf. Dadurch kann das Öl sich u. U. langsamer
im Ölkreislauf verteilen oder der Hydraulikdruck für einige
Zeit nach dem Starten ungewöhnlich niedrig sein. Dies
wiederum kann zu Problemen in der Hydraulikanlage
führen.
Um dies zu verhindern, sind folgende Anweisungen zu
beachten:
Den Motor bei ca. 50 % der Nenndrehzahl entsprechend
der nachfolgenden Tabelle warm laufen lassen:
Außentemperatur
Dauer der Warmlaufphase
Höher als 0
Ca. 5 Minuten
0 bis -10
10 bis 20 Minuten
-10 bis -20
20 bis 30 Minuten
Unter -20
Über 30 Minuten
MOTORBETRIEB
31
A Den
Traktor
erst
nach
abgeschlossener
Warmlaufphase mit Volllast betreiben.
STARTEN MIT STARTHILFEKABEL
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Batteriegase können explodieren. Zigaretten,
Funken oder Flammen von der Batterie
fernhalten.
A Ist die Traktorbatterie eingefroren, nicht mit
einem Starthilfekabel starten.
A Das andere Ende des negativen (-)
Starthilfekabels nicht an den Minuspol (-) der
Traktorbatterie anschließen.
Wird der Motor mit Hilfe eines Starthilfekabels gestartet,
die unten stehenden Anweisungen befolgen, um den
Motor sicher zu starten.
1. Ein anderes Fahrzeug mit einer Batterie mit der
gleichen Spannung so nahe an den Traktor bringen,
dass beide Fahrzeuge mit dem Starthilfekabel
verbunden werden können. "DIE FAHRZEUGE
DÜRFEN SICH NICHT BERÜHREN".
2. Die Feststellbremsen beider Fahrzeuge anziehen und
arretieren und die Schalthebel in die Leerlaufstellung
bringen. Beide Motoren abstellen.
3. Eine
Schutzbrille
aufsetzen
und
Sicherheitshandschuhe anziehen.
4. Sicherstellen, dass die Entlüftungsdeckel fest sitzen.
(falls vorhanden)
5. Die Entlüftungslöcher mit einem feuchten Lappen
abdecken. Der Lappen darf die Batteriepole nicht
berühren.
6. Die rote Klemme an den Pluspol (rot, (+) oder pos.)
der leeren Batterie und das andere Ende desselben
Kabels an den Pluspol (rot, (+) oder pos.) der Batterie
des Fahrzeugs anschließen, das Starthilfe gibt
7. Das andere Kabel an den Minuspol (schwarz, (-) oder
neg.) der Batterie des anderen Fahrzeugs
anschließen, das Starthilfe gibt.
8. Das andere Ende so weit wie möglich von der leeren
Batterie entfernt am Motorblock oder Rahmen des
Traktors mit der leeren Batterie anschließen.
9. Das Fahrzeug, das Starthilfe gibt, starten und den
Motor laufen lassen. Den Traktor mit der leeren
Batterie starten.
10. Die Starthilfekabel in der umgekehrten Reihenfolge
des Anschließens abnehmen. (Schritte 8, 7 und 6).
11. Die feuchten Lappen entfernen und umweltgerecht
entsorgen.
(1) Leere Batterie
(2) Einen feuchten Lappen über die Entlüftungsdeckel legen
(3) Starthilfekabel
(4) Batterie des Fahrzeugs, das Starthilfe gibt
A Dieser Traktor verfügt über eine negativ (-) geerdete
12-Volt-Startanlage.
A Nur die gleiche Spannung zum Starten mit einem
Starthilfekabel verwenden.
A Wird eine Quelle mit höherer Spannung verwendet,
kann dies zu einer schweren Beschädigung der
elektrischen Anlage des Traktors führen.
Beim "Starten mit einem Starthilfekabel" nur
zueinander passende Spannungsquellen verwenden.
A Den Traktor nicht betreiben, wenn das Batteriekabel
von der Batterie abgeklemmt ist.
A Den Traktor nicht ohne angeschlossene Batterie
betreiben.
A Den Traktor nicht mit leerer Batterie betreiben. Vor
Inbetriebnahme des Traktors die Batterie vollständig
aufladen.
Andernfalls könnte es zu Fehlfunktionen kommen.
32
TRAKTORBETRIEB
TRAKTORBETRIEB
BEDIENUNG EINES NEUEN TRAKTORS
Die Lebensdauer eines neuen Traktors hängt weitgehend
davon ab, wie dieser gehandhabt und gewartet wird.
Ein fabrikneuer Traktor wurde selbstverständlich geprüft,
aber die verschiedenen Teile sind noch nicht aufeinander
eingespielt, so dass für die ersten 50 Betriebsstunden
eines neuen Traktors folgendes gilt: er muss langsam
gefahren werden und er darf nicht übermäßig belastet
werden, bis die verschiedenen Teile eingefahren sind. Die
Art und Weise, wie der Traktor während des Einfahrens
gehandhabt wird, übt einen großen Einfluss auf die
Lebensdauer des Traktors aus.
Daher ist es äußerst wichtig, den Traktor entsprechend
einzufahren, um die maximale Leistung und eine lange
Lebensdauer zu erzielen. Beim Umgang mit dem Traktor,
die folgenden Vorsichtsmaßnahmen beachten:
AUF- UND ABSTEIGEN
1. Niemals während der Fahrt auf den Traktor aufsteigen
oder diesen verlassen (auch nicht abspringen).
2. Beim Aufsteigen wie beim Absteigen ist der Blick zum
Traktor gerichtet. Um unbeabsichtigte Bewegungen
des Traktors oder Anbaugeräts zu vermeiden, niemals
an den Bedienelementen festhalten.
3. Trittstufen und Bodenbleche stets sauber halten, um
der Rutschgefahr vorzubeugen.
BDen Traktor in den ersten 50 Stunden
nicht mit maximaler Fahrgeschwindigkeit
fahren.
A Nicht ruckartig anfahren oder die Bremsen
unvermittelt durchtreten.
A Den Traktor im Winter erst in Betrieb nehmen, wenn
der Motor vollständig warmgelaufen ist.
A Den Motor nicht bei Drehzahlen betreiben, die höher
sind als unbedingt erforderlich.
A Bei
unebenen
Straßen
auf
angemessene
Geschwindigkeiten abbremsen. Den Traktor nicht bei
hohen Geschwindigkeiten betreiben.
Die zuvor aufgeführten Vorsichtsmaßnahmen sind nicht
auf neue Traktoren beschränkt, sondern gelten für alle
Traktoren. Sie sollten jedoch besonders bei neuen
Traktoren beachtet werden.
VOR DEM START
1. Einstellen der Sitzposition
A Den Sitz und die Sitzfederung einstellen, damit der
Fahrer die Bedienelemente mühelos erreicht, eine
bequeme Sitzhaltung hat und das Risiko von
Vibrationen auf den Körper reduziert sind.
BÖlwechsel bei neuen Traktoren
Das Schmieröl ist bei einem neuen Traktor besonders
wichtig. Die verschiedenen Teile sind nicht eingefahren
und nicht aufeinander eingespielt. Während des Betriebs
des Traktors können kleine Metallspäne entstehen und
dadurch können die Teile vorzeitig verschleißen oder
beschädigt werden. Daher ist das Schmieröl früher zu
wechseln, als in den Wartungsintervallen vorgeschrieben.
Für weitere Einzelheiten über die Wechselintervalle,
(Siehe den Abschnitt "WARTUNG".)
BFahrersitz
Schutzmaßnahmen
zur
Vermeidung
von
Verletzungen:
A Das Einstellen des Sitzes darf nur bei
Fahrzeugstillstand erfolgen.
A Sicherstellen, dass der Sitz nach jedem
Einstellen korrekt gesichert wird.
A Außer dem Fahrer darf sich während der Fahrt
niemand auf dem Traktor befinden.
TRAKTORBETRIEB
33
C Längshorizontalfederung
Den Dämpfer in die eingerückte Stellung bewegen, damit
der Sitz Stöße in Fahrtrichtung besser absorbiert.
C Neigungsverstellung
Den Winkeleinstellhebel der Rückenlehne ziehen und die
Rückenlehne in die gewünschte Stellung kippen.
C Armlehne (links)
Die Armlehnen lassen sich bis in die aufrechte Position
verstellen.
C Höheneinstellung der Armlehne (links)
Den Einstellgriff bis zur gewünschten Höhe
Armlehnen drehen.
(1) Längsverstellhebel
(2) Gewichts-/Höheneinstellhebel
(3) Längshorizontalfederung
(4) Einstellknopf für Rückenlehnenneigung
(5) Seitenverstellhebel
(6) Armlehnen
(7) Einstellung der Armlehne
(8) Rückenlehnenverlängerung
(9) Knopf
(A) "EIN"
(B) "AUS"
der
C Armlehne (rechts)
Die Höhe der rechten Armlehne kann verstellt werden.
Zum Verstellen der Armlehnenhöhe die Rändelmutter
lösen; die Armlehne nach oben oder unten kippen und die
Rändelmutter handfest anziehen, sodass die Hebel und
Schalter bequem bedient werden können.
C Längsverstellung
Den Längsverstellhebel ziehen und den Sitz nach vorn
oder hinten verschieben. Der Sitz rastet ein, sobald der
Hebel losgelassen wird.
C Gewichts- und Höheneinstellung
Den Anlassschalter betätigen. Um den Fahrersitz für das
Fahrergewicht
einzustellen,
den
Gewichts-/
Höheneinstellhebel kurz nach oben ziehen oder nach
unten drücken, während der Traktor abgestellt ist und der
Fahrer auf dem Fahrersitz sitzt.
Der Sitz lässt sich in einem bestimmten Bereich
verstellen.
A Ein Absenken des Sitzes bis unterhalb des
Einstellbereichs bewirkt, dass er automatisch bis zur
Untergrenze des Einstellbereichs gedrückt wird,
sobald der Gewichts-/Höheneinstellhebel losgelassen
wird.
A Beim Einschalten des Anlassschalters bewegt sich
der Sitz u. U. je nach voreingestellter Sitzposition
(Höhe) etwas nach oben.
A Um eine Beschädigung des Sitzes zu vermeiden, den
Gewichts-/Höheneinstellhebel maximal eine Minute
betätigen.
(1) Armlehne (rechts)
(2) Schaltknopfmutter
(A) "HOCH"
(B) "NIEDRIG"
C Rückenlehnenverlängerung
Die Rückenlehnenverlängerung bis zur gewünschten
Höhe ziehen.
C Seitenverstellung
Den Seitenverstellhebel entriegeln und den Sitz wie
gewünscht drehen.
HINWEIS:
Arbeiten mit Drehsitz
A Die Sitzdrehvorrichtung dient zur Arbeitserleichterung
beim Blicken nach hinten.
A Zum leichteren Ein- und Aussteigen den Sitz nach
links drehen.
A Der Sitz lässt sich in beide Richtungen drehen.
34
TRAKTORBETRIEB
BBeifahrersitz
(sofern vorhanden)
So vermeiden Sie Verletzungen:
A Eine Person darf nur mitfahren, wenn ein
ordnungsgemäßer Beifahrersitz eingebaut ist.
Ansonsten ist das Mitfahren von Personen
nicht zulässig.
(1) Seitenverstellhebel
BSicherheitsgurt
C Vorsichtsmaßnahmen
bei
Benutzung
des
Beifahrersitzes
1. Um ein unvorhergesehenes Öffnen und Schließen der
Tür zu verhindern, muss die Tür mit dem linken
Türverriegelungsknopf verriegelt werden.
2. Legen Sie immer den Sicherheitsgurt an und halten
Sie sich immer am Haltegriff vorne am linken
Kabinenrahmen fest.
Schutzmaßnahmen
zur
Vermeidung
von
Verletzungen:
A Bei Traktoren mit Kabine oder Umsturzschutz
oder
Kabine
ist
grundsätzlich
der
Sicherheitsgurt anzulegen.
Den Sicherheitsgurt bei gedrücktem Knopf ziehen und
das Gurtschloss verbinden.
Nach dem Einstellen des Sicherheitsgurts den Knopf
loslassen, damit der Gurt verriegelt wird.
(1) Beifahrersitz
(2) Sicherheitsgurt
(3) Haltegriff
3. Den Traktor mit niedriger Geschwindigkeit fahren.
4. Den Traktor nicht plötzlich anfahren und anhalten;
keine engen Kurven fahren.
(1) Sicherheitsgurt
(2) Knopf
A Der Beifahrersitz ist kein Regal. Niemals schwere
Sachen auf dem Sitz abstellen.
A Der Beifahrersitz darf nur verwendet werden, wenn die
nationalen Vorschriften es zulassen. (Für weitere
Information wenden Sie sich bitte an Ihren KUBOTAHändler.)
A Der Beifahrersitz entspricht den EG-Bestimmungen.
TRAKTORBETRIEB
BLenkradeinstellung
35
2. Beleuchtung und Signale
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Die Lenkradneigung nicht einstellen, während
der Traktor sich bewegt.
Das Lenkrad kann mithilfe der Kipp- und Ausziehhebel
auf den jeweiligen Fahrer eingestellt werden.
BLichtschalter
1. Den Anlassschalter in Stellung EIN schalten.
2. Der Drehschalter hat folgende Stellungen
Uhrzeigersinn):
OFF......
.......
(im
Fahrscheinwerfer aus.
Scheinwerfer abgeblendet, Abblendlicht.
....... Scheinwerfer ein (ON), Fernlicht.
(1) Kippverstellungshebel
(2) Ausziehhebel
(A) "ENTRIEGELT" (UN-LOCK)
(B) "VERRIEGELT" (LOCK)
(1) Fahrscheinwerferschalter
BAusziehbarer Spiegel
1. Verändern der Länge: Die Rändelschraube lösen, den
Spiegel in die gewünschte Position bringen und dann
die Rändelschraube wieder festziehen.
2. Einstellen des Spiegelkopfes: Den Spiegel mit beiden
Händen festhalten und in die gewünschte Richtung
verstellen.
A Die Fernlichtkontrollleuchte leuchtet, wenn der
Fahrscheinwerferschalter auf Fernlicht geschaltet ist.
BBlinker-/Warnblinkschalter
C Warnblinklicht
1. Bei Betätigung des Warnblinkschalters blinkt das
Warnblinklicht
gleichzeitig
mit
beiden
Blinkerkontrollleuchten auf der Instrumententafel.
2. Drücken Sie den Warnblinkschalter erneut, um das
Warnblinklicht auszuschalten.
C Blinker
Um
Rechtsabbiegen
anzukündigen,
den
Blinklichtschalter im Uhrzeigersinn drehen. Um
Linksabbiegen anzukündigen, den Blinklichtschalter
entgegen dem Uhrzeigersinn betätigen. Nun blinken die
entsprechenden Blinker (links oder rechts) sowie die
Kontrollleuchte auf der Instrumententafel.
(1) Rändelschraube
A Der Warnblinkschalter lässt sich einschalten, wenn
der Anlassschalter sich in Stellung EIN, ZÜNDUNG
EIN oder STOP befindet.
A Der Blinkerschalter lässt sich einschalten, wenn der
Anlassschalter sich in Stellung EIN befindet.
A Der Blinkerschalter muss nach dem Abbiegen wieder
in die Mittelstellung gebracht werden.
36
TRAKTORBETRIEB
BArbeitsscheinwerferschalter (vorn)
BArbeitsscheinwerferschalter (hinten)
Den Anlassschalter einschalten und die untere Hälfte des
Arbeitsscheinwerferschalters
drücken.
Die
Arbeitsscheinwerfer und die Schalterkontrollleuchte
leuchten
auf.
Die
obere
Hälfte
des
Arbeitsscheinwerferschalters
drücken,
um
Arbeitsscheinwerfer
und
Schalterkontrollleuchte
auszuschalten.
(1) Warnblinkschalter
(2) Blinklichtschalter
(3) Kontrollleuchte Blinker/Warnblinklicht
(A) "RECHTS
ABBIEGEN"
(B) "LINKS
ABBIEGEN"
BMit Anhängersteckverbinder
Bei
Bedienung
des
Blinkerschalters
angeschlossenem Anhängerstecker blinken
Blinkerkontrollleuchten in der Instrumententafel.
mit
beide
BHupenknopf
Die Hupe ertönt, wenn der Anlassschalter sich in Stellung
EIN befindet und der Hupenknopf gedrückt wird.
(1) Hupenknopf
(A) "DRÜCKEN"
(1) Schalter, Arbeitsscheinwerfer vorn (A) Arbeitsscheinwerfer(2) Schalter, Heck-Arbeitsscheinwerfer
Kontrollleuchte
(1) Arbeitsscheinwerfer vorn (Motorhaube)
(2) Arbeitsscheinwerfer vorn
(3) Heck-Arbeitsscheinwerfer
TRAKTORBETRIEB
37
3. Überprüfen des Bremspedals.
BRechtes und linkes Bremspedal
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Achten Sie darauf, dass beide Pedale starr
miteinander verbunden sind.
Das Bremsen mit nur einer Hinterradbremse
bei hoher Geschwindigkeit könnte den Traktor
zum Schleudern oder Umkippen bringen.
A Darauf achten, dass die Bremspedale bei einer
starren Verbindung die gleiche Einstellung
haben.
Bei
falscher
oder
ungleicher
Bremspedaleinstellung kann der Traktor
schleudern oder umkippen.
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Das Allradbremssystem ist aufgrund seiner
verstärkten Bremseigenschaften mit Vorsicht
zu bedienen.
Bei
starkem
Bremsen
bzw.
beim
Schleppbetrieb
ist
besondere
Vorsicht
angebracht.
A Plötzliche Bremsmanöver sind zu vermeiden.
Es könnte sonst zu einem Unfall kommen,
beispielsweise indem ein schwer beladener
Anhänger den Traktor schiebt oder der Fahrer
die Kontrolle über das Fahrzeug verliert.
A Um bei vereister bzw. nasser Fahrbahn oder
auf losem Untergrund einem Rutschen bzw.
Verlust der Lenkkontrolle vorzubeugen, ist
darauf zu achten, dass der Traktor korrekt
belastet und mit verringerter Geschwindigkeit
gefahren wird, außerdem ist ggf. der
Allradantrieb einzuschalten.
A Die
Bremseigenschaften
sind
beim
Allradantrieb anders als beim Zweiradantrieb.
Vergegenwärtigen Sie sich den Unterschied,
und handeln Sie entsprechend vorsichtig.
1. Bevor der Traktor auf einer öffentlichen Straße
gefahren wird, müssen beide Bremspedale wie
abgebildet starr miteinander verbunden sein.
2. Die einzelnen Bremsen können den Fahrer beim
Wenden mit niedriger Geschwindigkeit unterstützen
(nur bei Feldarbeiten). Die Bremspedalverbindung
lösen und nur ein Bremspedal treten.
3. Darauf achten, dass die Bremspedale bei einer
starren Verbindung die gleiche Einstellung haben.
(1) Bremspedalverbindung
(A) "VERBINDEN"
(B) "LÖSEN"
C Allradbremssystem [Allradmodelle]
Traktoren
mit
Allradantrieb
sind
mit
einem
Allradbremssystem ausgestattet.
Bei gleichzeitiger Betätigung beider Bremspedale wird die
Vorderachse eingerückt, so dass alle vier Räder
ungeachtet des am 4WD/Bi-Speed-Schalters gewählten
Modus gebremst werden. Die Allradkontrollleuchte
leuchtet nur dann auf, wenn die Vorderachse über den
Auswahlschalter eingerückt wird.
Wird der Traktor zum Prüfen, Warten oder
Reparieren an der Hinterachse aufgebockt, ist
Folgendes
sicherzustellen,
um
mögliche
Verletzungen bzw. Schäden durch ein Abrollen der
Maschine zu verhindern:
A Die Batterie ist abgeklemmt und der Motor
abgestellt.
Muss der Motor gestartet werden, Folgendes
sicherstellen:
A Vor dem Starten des Motors muss die
Maschine sowohl an der Vorderachse als auch
an der Hinterachse aufgebockt und sicher
abgestützt sein.
38
TRAKTORBETRIEB
4. Das Anbaugerät anheben (Siehe den
Abschnitt "HYDRAULIKEINHEIT".)
(1) Positionsregelhebel
(A) "NACH OBEN"
5. Das Kupplungspedal treten
BKupplungspedal
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Wird die Kupplung zu schnell losgelassen,
kann dies zu einem abrupten Anfahren des
Traktors führen.
A Beim Starten des Traktors immer das
Kupplungspedal durchtreten.
WICHTIG:
Um einen vorzeitigen Verschleiß der Kupplung zu
vermeiden:
A Das Kupplungspedal schnell loslassen und langsam
durchdrücken.
A Nicht mit dem Traktor fahren, wenn der Fuß auf dem
Kupplungspedal ruht.
A Den entsprechenden Gang sowie die entsprechende
Motordrehzahl für die Aufgabe wählen.
A Wenn der Summer im normalen Einsatz zu oft ertönt,
ist möglicherweise eine Neuprogrammierung des
Traktors erforderlich. Wenden Sie sich für diese
Wartung an Ihren KUBOTA-Händler.
A Wenn die Kupplung im halb durchgetretenen Zustand
betrieben wird (schleift), wird sie zum Schutz
automatisch ausgerückt, und der Summer ertönt.
Zum Abschalten des Summers eine der folgenden
Maßnahmen
treffen:
Den
Summer
nicht
ununterbrochen ertönen lassen.
1. Das Kupplungspedal vollständig durchtreten.
2. Die
Kupplungstaste
am
Powershift-/
Gruppenschalthebel betätigen.
3. Den
Wendeschalthebel
in
Neutralstellung
schalten.
6. Auswählen der Fahrgeschwindigkeit
Die Kupplung wird ausgerückt, wenn das Kupplungspedal
vollständig durchgetreten wird.
(1) Powershift-/Gruppenschalthebel (PS-Hebel)
(2) Wendeschalthebel
(3) Kupplungstaste
(1) Kupplungspedal
Durch die kombinierte Betätigung des Powershift-/
Fahrstufenschalthebels und Wendeschalthebels werden
Vorwärts- und Rückwärtsfahrgewschindigkeiten erzielt,
die in der Tabelle unten dargestellt werden.
TRAKTORBETRIEB
Standardmodell
Ohne
Kriechgang
24 Vorwärtsgänge
24 Rückwärtsgänge
Mit
Kriechgang
32 Vorwärtsgänge
32 Rückwärtsgänge
So vermeiden Sie Verletzungen:
A Beim Nothalt, beim Arbeiten in beengten
Bereichen sowie beim Ausrichten des Traktors
zum Anbringen eines Anbaugeräts ist die
Kupplung zu verwenden.
A Bei falschem Schalten kann es im Extremfall zu
Unfällen kommen.
Für einen sicheren Betrieb sollten die Tasten
zum Hoch- und Herunterschalten nur einzeln
für je einen Gang betätigt werden.
A Bei Steigungen und Gefällen möglichst nicht
schalten.
A Vor Steigungen und Gefällen so weit
herunterschalten, dass kein Dauerbremsen
nötig ist.
Beim Schalten an Steigungen und Gefällen ist
Bremsbereitschaft geboten, um die Kontrolle
über das Fahrzeug zu behalten.
A Um bei Steigungen und Gefällen die Kontrolle
über das Fahrzeug zu behalten, ist das
langsame Fahren im Rückwärtsgang zu
empfehlen.
39
So vermeiden Sie Verletzungen:
A Wird die Kupplungstaste losgelassen, während
der Powershift-/Gruppenschalthebel sich in
Stellung L, M oder H befindet, rückt die
Kupplung ein, und der Traktor setzt sich in
Bewegung.
A Beim Starten des Traktors immer das
Kupplungspedal durchtreten.
(1) Powershift-/Gruppenschalthebel
(PS-Hebel)
(2) Kupplungstaste
(3) Taste zum Hochschalten
(4) Taste zum Herunterschalten
(H) "HOCH"
(M) "MITTE"
(L) "NIEDRIG"
(N) "NEUTRAL"
BPowershift-/Gruppenschalthebel (PSHebel)
1. Beim Gangwechsel ist es nicht notwendig, die
Kupplung zu betätigen. Werden die Tasten zum Hochbzw. Herunterschalten betätigt, können die Gänge 1
bis 8 eingelegt werden. (Bei jedem Gangwechsel
ertönt ein akustisches Signal.)
2. Zum Auswählen einer Fahrstufe (H, M, L oder N) die
Maschine mit durchgetretenem Kupplungspedal
anhalten.
Die Kupplungstaste am PS-Hebel gedrückt halten und
den PS-Hebel in die gewünschte Stellung schalten.
Durch die Kombination von PS-Hebel und 8
Schalttastenstellungen stehen 24 Gänge zur
Verfügung.
3. Der gewählte Gang (1 bis 8) und die Fahrstufe (H, M,
L oder N) werden auf der Instrumententafel angezeigt.
(1) Gewählter Gang (1 bis 8 oder E)
(2) Gewählte Fahrstufe (H, M, L oder N)
A Wird der Hydraulik-Wendeschalthebel in die Stellung
"Vorwärts" oder "Rückwärts" geschaltet und der PSHebel nach "H", "M" oder "L" geschoben, ohne die
Kupplungstaste zu drücken, ertönt ein Warnton, und
der Traktor bewegt sich nicht.
(Auf der Ganganzeige wird "E" angezeigt.)
So schalten Sie den Summer aus und starten die
Maschine erneut:
(1) Den PS-Hebel zurück in Stellung N bewegen.
40
TRAKTORBETRIEB
(2) Die Taste des PS-Hebels gedrückt halten und
gleichzeitig den Hebel in Stellung H, M oder L
bewegen.
(3) Die Kupplungstaste loslassen. Die Maschine
startet.
C Betrieb allgemein
1. Den Motor starten und mit dem PS-Hebel die
Fahrstufe L, M oder H auswählen. Dadurch wird ein
niedriger Gang (1), ein mittlerer Gang (1) [9.] oder ein
hoher Gang (1) [17.] eingelegt. (Auf dem Display wird
Die Zahl "1" angezeigt.)
2. Mit dem PS-Hebel in Neutralstellung einen Gang (1.
bis 8.) auswählen; dazu zuerst die Taste betätigen und
dann eine Fahrstufe auswählen. Der ausgewählte
Gang wird durch die entsprechende Taste eingelegt.
3. Mit dem PS-Hebel in Neutralstellung und gedrückter
Taste werden die Gänge fortlaufend gewechselt. (1.
bis 8. oder 8. bis 1.)
4. Bei ausgewählter Fahrstufe L, M oder H werden mit
der Taste die Gänge gewechselt. Wenn jedoch der
Wendeschalthebel in Neutralstellung steht oder das
Kupplungspedal in ausgerückter Stellung bleibt,
wechseln die Gänge fortlaufend. (1. bis 8. oder 8. bis
1.)
5. Drehzahl-Speicherfunktion Hauptschaltung:
Angenommen,
eine
Arbeit
wurde
bei
Fahrgeschwindigkeit durchgeführt, die Fahrstufe (L,
M, H) geändert und dann die ursprüngliche Fahrstufe
wieder eingelegt. Die Speicherfunktion übernimmt
automatisch die Zahl der zuvor gewählten
Hauptgetriebefahrstufe.
Nur wenn die Fahrstufe H und ein Gang des
Hauptgetriebes zwischen dem 4. (20.) und 8. (24.)
eingelegt wurde, wird die Fahrstufe H-3 (19.)
automatisch gewählt.
A Gespeicherter Gang
Powershift-/Gruppenschalthebel
L1–8
(1. auf
8.)
Hochschalten
M1–8
(9. auf
16.)
Hochschalten
M1–8
(9. auf
16.)
Herunterschalten
H1–3
(17. auf
19.)
H4–8
(20. auf
24.)
H1–3
(17. auf
19.)
H4–8
(20. auf
24.)
Herunterschalten
Herunterschalten
H1–8
(17. auf
24.)
M1–8
(9. auf
16.)
Herunterschalten
L1–8
(1. auf
8.)
H1–8
(17. auf
24.)
Herunterschalten
M1–8
(9. auf
16.)
L1–8
(1. auf
8.)
Hochschalten
M1–8
(9. auf
16.)
L1–8
(1. auf
8.)
M1–8
(9. auf
16.)
Hochschalten
Hochschalten
H1–3
(17. auf
19.)
H3
(19.)
H1–3
(17. auf
19.)
H3
(19.)
A Die Zündung ausschalten; der Speicher wird geleert.
A Zum Auswählen einer Fahrstufe muss der Traktor still
stehen. Das Bremspedal betätigen und den PS-Hebel
langsam bewegen.
A Steht der PS-Hebel auf Fahrstufe L, M oder H, müssen
Sie die Anzeige für die Stellung der Volllastschaltung
beobachten. Anschließend die Kupplungstaste und
das Kupplungspedal loslassen.
A In den niedrigeren Gängen beginnend, jeweils einen
Gang hochschalten, bis der gewünschte Gang
eingelegt ist.
A Um die Lebensdauer der Kupplung zu verlängern, ist
ein Schleifen der Hydraulikkupplung zu vermeiden.
Folgende Punkte sind zu beachten:
A Je nach Arbeitssituation muss der richtige Gang
und die richtige Motordrehzahl gewählt werden.
A Untertouriges Fahren, insbesondere in den
höheren Gängen, ist zu vermeiden. Wenn die
Motordrehzahl zu stark abfällt, herunterschalten.
A Bei kaltem Wetter reagiert der Traktor möglicherweise
etwas träge auf das Schalten des PS-Hebels. Das
Getriebeöl muss dann erst die Betriebstemperatur
erreichen.
A Die Maschine entsprechend warmlaufen lassen.
Ist hierfür nicht genügend Zeit vorhanden, langsam
unter Betätigung des Kupplungspedals anfahren.
TRAKTORBETRIEB
A Eine Verzögerung beim Starten stellt kein
ernsthaftes Problem dar.
Die Maschine startet, sobald die Öltemperatur
steigt.
BDHC-Schalter
Bei diesem Traktor werden die Motorbelastung und
andere schwankende Daten erfasst und die Drehzahl
anhand der jeweiligen Last geregelt. Beim Arbeiten an
Steigungen mit gezogenem, zapfwellengetriebenem
Anbaugerät (Ballenpresse o. Ä.) den DHC-Schalter in
Stellung EIN schalten. Die Drehzahl wird dann
entsprechend angepasst. Bei anderen Anwendungen
diesen Schalter in Stellung AUS schalten. Für ein
angenehmeres Fahren lassen sich die Gänge weich
schalten.
(1) DHC-Schalter
A Andernfalls wird die Kupplung ausgerückt, und ein
Warnsignal ertönt.
Um die Kupplung wieder einzurücken und den
Summer auszuschalten, ist einer der folgenden
Schritte durchzuführen:
(1) Den
Wendeschalthebel
wieder
in
die
Ausgangsstellung
schalten.
Die
Fahrgeschwindigkeit auf weniger als 11 km/h
verringern und den Wendeschalthebel betätigen.
(2) Den Traktor erst anhalten und dann den
Wendeschalthebel in die Ausgangsstellung
schalten.
Für ein Schalten ohne Kupplungsbetätigung den
Wendeschalthebel anheben und nach vorn schieben, um
in die Vorwärtsgänge zu schalten, oder nach hinten
bewegen, um in die Rückwärtsgänge zu schalten.
Mit dem Wendeschalthebel in Neutralstellung die Taste
zum Hoch- bzw. Herunterschalten am Powershift-/
Gruppenschalthebel drücken, den Gang der Hauptgruppe
(1. bis 8.) auswählen und dann die Fahrstufe der
Untergruppe schalten. Der ausgewählte Gang wird jetzt
unabhängig von der Stellung L oder H beibehalten.
Mit dem Wendeschalthebel in Neutralstellung die Taste
zum Hoch- bzw. Herunterschalten am Powershift-/
Gruppenschalthebel drücken, den Gang der Hauptgruppe
(1. bis 8.) auswählen und dann die Fahrstufe der
Untergruppe schalten. Der ausgewählte Gang wird jetzt
unabhängig von der Stellung L, M oder H beibehalten.
(A) Drücken = EIN
A Wenn der DHC-Schalter sich in Stellung EIN befindet,
reagiert die Hydraulikkupplung beim Gangwechsel
schneller. Auf diese Weise lässt sich beim Arbeiten an
Steigungen der Drehzahlabfall am Anbaugerät auf ein
Mindestmaß
reduzieren.
(Beim
schweren
Schleppbetrieb an steilen Hängen nicht schalten!)
BWendeschalthebel
(1) Wendeschalthebel
So vermeiden Sie Verletzungen:
A Um den Wendeschalthebel am Hang zu
betätigen, muss der Traktor vollständig still
stehen.
A Vor Betätigung des Wendeschalthebels die
Motordrehzahl verringern.
A Der
Wendeschalthebel
darf
nur
bei
Fahrgeschwindigkeiten unter 11 km/h betätigt
werden.
41
(F) "VORWÄRTS"
(N) "NEUTRAL"
(R) "RÜCKWÄRTS"
42
TRAKTORBETRIEB
A Während
der
Wendeschalthebel
sich
in
Neutralstellung befindet, wird auf dem LCD-Display
der Buchstabe "N" angezeigt.
(N) "NEUTRAL"
BHebel für Kriechgang (sofern vorhanden)
Den Kriechganghebel in Stellung "
" drücken, um auf
niedrige Geschwindigkeitsstufen zu schalten, wobei der
Powershift-/Gruppenschalthebel in den Bereich "L"
geschaltet ist.
Wenn der Hebel für Kriechgang aktiviert ist (ON), können
die Fahrstufen"M" und "H" nicht ausgewählt werden. (Der
Kriechgangmodus ist im Bereich für die mittlere und
schnelle Fahrstufe nicht aktiviert.)
Bei diesem Schaltvorgang muss die Kupplung getreten
werden.
(1) Hebel für Kriech- (A)
"LANGSAM"...KRIECHGANG EIN
gang
(B) "SCHNELL"............KRIECHGANG AUS
C Der Kriechgang ist nur für folgende Arbeiten
geeignet:
1. Tieffräsen
2. Bepflanzung
3. Rasenpflege
C Der Kriechgang kann in folgenden Fällen nicht
verwendet werden:
1. Transportarbeiten
2. Frontladerbetrieb
3. Arbeiten mit Frontmesser
4. Erdbau
5. Hin- und Rückfahrt zum bzw. vom Feld
6. Aufladen auf und Abladen von einem LKW
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Beim Verlassen des Traktors ist darauf zu
achten, dass der Motor abgestellt und die
Feststellbremse angezogen ist.
A BEI BETÄTIGUNG DER BREMSEN:
A Das Drehmoment der Radachse ist im
Kriechgang extrem hoch. Vor dem
Betätigen der Bremsen ist darauf zu achten,
dass das Kupplungspedal vollständig
durchgetreten
ist,
da
sonst
das
Drehmoment die Bremskraft übersteigt.
A Beim Anfahren des Traktors muss die
Feststellbremse gelöst sein.
Getriebeschäden,
die
auf
falsche
Handhabung der Bremsen zurückzuführen
sind, fallen nicht unter die Garantie von
KUBOTA.
A Das Kupplungspedal vollständig durchdrücken und
den
Traktor
anhalten,
bevor
mit
dem
Gruppenschalthebel geschaltet wird.
B4WD / Bi-Speed-Schalter [Modell 4WD]
So vermeiden Sie Verletzungen:
A Beim Fahren mit Straßengeschwindigkeit den
Allradantrieb nicht einschalten.
A Um bei vereister bzw. nasser Fahrbahn oder
auf losem Untergrund einem Rutschen bzw.
Verlust der Lenkkontrolle vorzubeugen, ist
darauf zu achten, dass der Traktor korrekt
belastet wird. In diesem Fall mit niedriger
verringerter Geschwindigkeit fahren und den
Allradantrieb einschalten.
A Traktoren mit Allradantrieb sind mit einem
Allradbremssystem ausgestattet und sind
daher
bei
starkem
Bremsen
mit
entsprechender Vorsicht zu betreiben.
A Bei plötzlichem Bremsen könnte es zu einem
Unfall kommen, beispielsweise indem ein
schwer beladener Anhänger den Traktor
schiebt oder der Fahrer die Kontrolle über das
Fahrzeug verliert.
TRAKTORBETRIEB
43
A Die Bremseigenschaften sind mit Allradantrieb
anders
als
mit
Zweiradantrieb.
Vergegenwärtigen Sie sich den Unterschied,
und handeln Sie entsprechend vorsichtig.
A Die
Bi-Speed-Wendefunktion
nur
bei
langsamer Fahrt verwenden.
A Die
Bi-Speed-Wendefunktion
ermöglicht
schnelles Wenden, daher sollten Sie sich mit
deren Leistungsvermögen vertraut machen,
bevor Sie in beengten Bereichen arbeiten.
Die rechte Hälfte dieses Schalters drücken.
Der Allradantrieb (4WD) ist eingeschaltet.
Die Allradkontrollleuchte leuchtet auf, wenn das
System sich im Allrad-Modus befindet.
Die linke Hälfte drücken.
Das Bi-Speed-Wendesystem wird aktiviert.
Die Allrad- und die Bi-Speed-Kontrollleuchte
leuchten auf, wenn das System sich im Bi-SpeedWendemodus befindet.
Schalter kehrt in Mittelstellung zurück;
Das Antriebssystem schaltet zurück in den 2WDModus.
Beim Wechseln in den 2WD-Modus erlöschen alle
Kontrollleuchten Vorschaltgruppe.
(1) 4WD/Bi-Speed-Schalter
(2) Allradkontrollleuchte
(3) Bi-Speed-Kontrollleuchte
(A) Allrad ein (ON)
(B) Bi-Speed-Schalter ein (ON)
A Dieser Schalter kann bei Stillstand oder während der
Fahrt betätigt werden, ohne die Kupplung zu treten.
A Das Bi-Speed-Wendesystem ist aktiv, wenn der
Allrad-/Bi-Speed-Schalter betätigt wird und die
Vorderräder (zum Kurveninneren hin) um mehr als 35
Grad eingelenkt werden. Beim Wenden mithilfe des
Bi-Speed-Wendesystems wird die Geschwindigkeit
der Vorderräder etwa um das 1,6-fache erhöht.
A Bi-Speed ist nur verfügbar, wenn die gewählte
Fahrstufe "H-3 (19. Gang)" oder niedriger ist, und beim
Wendebeginn die Fahrgeschwindigkeit 10 km/h
(6,2mph) oder weniger beträgt.
A Wenn die Kontrollleuchte Bi-Speed blinkt, ist die BiSpeed-Funktion nicht verfügbar.
C Der Allradantrieb eignet sich besonders für
folgende Arbeiten:
1. Wenn eine stärkere Traktion benötigt wird,
beispielsweise beim Arbeiten auf nassen Feldern,
beim Ziehen von Anhängern oder beim Arbeiten mit
einem Frontlader.
2. Bei Arbeiten auf sandigem Untergrund.
3. Bei Arbeiten auf hartem Boden, wenn eine
angehängte Bodenfräse den Traktor schieben könnte.
4. Für
erhöhte
Bremskraft
bei
reduzierter
Geschwindigkeit.
C Die Bi-Speed-Wendefunktion ist in den folgenden
Fällen nützlich:
1. Wenden am Ende von Reihen (z. B. beim Pflanzen,
Kultivieren, Eggen)
2. Zur Erhöhung der Manövrierfähigkeit bei Arbeiten auf
einem engen Raum.
A Auf asphaltierten Straßen nutzen sich die Reifen
schneller ab, wenn der Allradantrieb eingeschaltet ist.
44
TRAKTORBETRIEB
7. Motor beschleunigen
8. Die Feststellbremse lösen und die
Kupplung langsam loslassen.
BHandgashebel
Beim Zurückziehen des Handgashebels wird die
Motordrehzahl verringert, durch Drücken nach vorn wird
sie erhöht.
BFeststellbremshebel
Um die Feststellbremse zu lösen, das Bremspedal treten,
den
Entriegelungsknopf
drücken
und
den
Feststellbremshebel niederdrücken.
BGaspedal
Beim Fahren auf der Straße ist das Gaspedal zu
verwenden. Die Geschwindigkeit wird erhöht, wenn das
Gaspedal getreten wird. Das Gaspedal ist starr mit dem
Handgashebel verbunden; bei Verwendung des
Gaspedals muss der Handgashebel auf Standgas stehen.
BDrehknopf Drehzahlbegrenzung
Mit diesem Drehknopf kann die gewünschte
Höchstmotordrehzahl
eingestellt
werden.
(Siehe
"Drehzahlbegrenzung"
unter
"ELEKTRONISCHE
MOTORSTEUERUNG"
im
Abschnitt
"TRAKTORBETRIEB".)
(1) Feststellbremshebel
(2) Entriegelungsknopf
(A) "LÖSEN"
A Bei
gelöster
Feststellbremse
leuchtet
die
Feststellbremskontrollleuchte
der
Warnund
Kontrollleuchten nicht. Sollte der Traktor sich bei
angezogener Feststellbremse bewegen, ertönt der
Summer und die Kontrollleuchte Feststellbremse
blinkt.
(1) Handgashebel
(2) Gaspedal
(3) Drehregler Drehzahlbegrenzung
"SCHNELLER"
"LANGSAMER"
A Bewegen Sie den Traktor erst, nachdem die
Feststellbremskontrollleuchte erloschen ist.
A Das Fahren mit angezogener Feststellbremse kann
zur Beschädigung der Bremsanlage führen.
TRAKTORBETRIEB
ANHALTEN
BAnhalten
1. Den Motor abbremsen.
2. Auf die Kupplung und das Bremspedal treten.
3. Nachdem der Traktor angehalten hat, die Zapfwelle
ausschalten, das Anbaugerät auf den Boden
absenken, das Getriebe in den Leerlauf schalten, das
Kupplungspedal loslassen und die Feststellbremse
betätigen.
KONTROLLEN WÄHREND DES FAHRENS
BMotor-Notabstellung- Situationsbeispiele
A Der Motor wird plötzlich langsamer oder beschleunigt
plötzlich.
A Es sind ungewöhnliche Geräusche zu hören.
A Der Auspuff rußt plötzlich sehr stark.
BWarn- und Kontrollleuchten
Leuchten die Warnleuchten im Easy Checker(TM)
während des Betriebs auf, den Motor sofort anhalten und
die Ursache wie unten stehend versuchen zu finden.
Den Traktor nie betreiben, wenn die Easy Checker(TM)Leuchte aufleuchtet.
45
A Bei Aufleuchten der Motorwarnleuchte können je nach
Fehlerquelle des Motors folgende Phänomene
auftreten.
A Der Motor bleibt unerwartet stehen.
A Der Motor lässt sich nicht starten oder bleibt
unmittelbar nach dem Starten stehen.
A Die Motorleistung lässt nach.
A Die Motorwarnleuchte leuchtet weiter, obwohl der
Motor die korrekte Leistung erbringt.
Ist die Motorleistung zu schwach, sofort die Arbeit
einstellen, den Traktor an eine sichere Stelle fahren
und den Motor abstellen.
2. Motor überhitzt
Wenn die Kühlflüssigkeitstemperaturanzeige einen
ungewöhnlichen
Wert
anzeigt
und
die
Motorwarnleuchte der Warn- und Kontrollleuchten
aufleuchtet, ist der Motor möglicherweise überhitzt.
Den
Traktor
gemäß
Anleitung
unter
"FEHLERSUCHE" überprüfen.
Motoröldruck
Fällt der Öldruck im Motor unter den vorgegebenen
Wert, leuchtet die Warnleuchte auf.
Geschieht dies während des Betriebs und erlischt die
Leuchte nicht, wenn der Motor auf mehr als 1000 U/
min beschleunigt wird, den Motorölstand prüfen.
(Siehe "Prüfen des Motorölstands" unter "TÄGLICHE
PRÜFUNGEN" im Abschnitt "REGELMÄSSIGE
WARTUNG".)
Kraftstoffstand
Fällt der Kraftstoffstand unter den vorgegebenen
Pegel, leuchtet die Warnleuchte auf. (weniger als 14
L)
Sollte dies während des Betriebs geschehen, so bald
wie möglich auftanken.
(Siehe "Überprüfen und Auftanken" unter "Tägliche
Kontrollen" im Abschnitt "Regelmäßige Wartung".)
(1) Warn- und Kontrollleuchten
Motorwarnleuchte
Diese Kontrollleuchte hat folgende zwei Funktionen:
Wenn die Kontrollleuchte aufleuchtet, die Ursache
ermitteln und geeignete Maßnahmen treffen.
1. Fehler im Motorsteuersystem
Wenn die Motorwarnleuchte der Warn- und
Kontrollleuchten während des Betriebs aufleuchtet,
obwohl die Kühlflüssigkeitstemperatur im zulässigen
Bereich liegt, Motor abstellen und wieder starten. Tritt
der Fehler erneut auf, wenden Sie sich an Ihren
örtlichen KUBOTA-Händler.
A Beim die Kraftstoffrestwarnleuchte aufleuchtet, so
bald wie möglich auftanken. Wenn der Traktor wegen
Kraftstoffmangels stehen bleibt, können der Motor und
dessen Komponenten beschädigt werden.
Luftfilter
Ist der Luftfilter verstopft, leuchtet die Warnleuchte
auf.
Sollte dies während des Betriebs geschehen, das
Luftfilterelement reinigen.
(Siehe "Reinigen des Luftfilter-Primärelements" unter
"ALLE
100
STUNDEN"
im
Abschnitt
"REGELMÄSSIGE WARTUNG".)
46
TRAKTORBETRIEB
Ladefunktion
Lädt die Lichtmaschine die Batterie nicht, werden die
Warn- und Kontrollleuchten aktiviert.
Geschieht dies während des Betriebs, das elektrische
Ladesystem prüfen oder mit dem örtlichen KUBOTAHändler in Verbindung setzen.
Mastersystemwarnung
Sollte ein Problem am Motor, Getriebe, an Hydraulikoder anderen Regelteilen auftreten, blinkt die
Kontrollleuchte als Warnung. Wird das Problem nicht
durch ein erneutes Starten des Traktors behoben,
wenden Sie sich bitte an Ihren KUBOTA-Händler.
A Anweisungen zum Überprüfen und Instandhalten
Ihres Traktors erhalten Sie bei Ihrem örtlichen
KUBOTA-Händler.
BKühlflüssigkeitstemperaturanzeige
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Der Kühlerverschlussdeckel darf erst entfernt
werden, wenn die Kühlflüssigkeit bis unter den
Siedepunkt abgekühlt ist. Anschließend den
Deckel
leicht
lösen,
um
jeglichen
überschüssigen Druck abzubauen, bevor der
Deckel vollständig abgenommen wird.
1. Steht der Anlassschalter in Stellung EIN, zeigt diese
Anzeige die Temperatur der Kühlflüssigkeit an. C steht
für "Cold" (kalt) und H für "Hot" (heiß).
2. Wenn die Nadel im roten Bereich ist, ist die
Motorkühlflüssigkeit überhitzt. Den Traktor gemäß
Abschnitt "Fehlersuche" prüfen.
BKraftstoffrestwarnleuchte
Eine Nadel zeigt die Kraftstoffmenge ungeachtet der
Stellung des Zündschlüssels an.
Darauf achten, dass der Kraftstofftank nicht leer wird.
Sonst kann Luft in das Kraftstoffsystem gelangen.
Geschieht dies, das System entlüften (siehe
"Kraftstoffsystem
entlüften"
im
Abschnitt
"INSTANDHALTUNG NACH BEDARF".)
(1) Kühlflüssigkeitstemperaturanzeige
(A) "ROTER BEREICH"
BDrehzahlmesser
Der Drehzahlmesser zeigt die Motordrehzahl auf der
Skala an.
(1) Kraftstoffanzeige
(A) "VOLL"
(B) "LEER"
(1) Motordrehzahl
TRAKTORBETRIEB
BBetriebsstunden-/Tageskilometerzähler
C Anzeige umschalten
Wenn die Motordrehzahlspeicherung ausgeschaltet ist
und die Drehzahlbegrenzung auf "
", steht, wechselt
die Anzeige beim Drücken des Anzeigeschalters unten in
der LCD-Anzeige zwischen Betriebsstundenzähler und
Tageskilometerzähler.
Die
gewünschte
Anzeige
auswählen. Sind "Motordrehzahlspeicherung" oder
"Drehzahlbegrenzung" eingeschaltet, wird die eingestellte
Drehzahl vorrangig angezeigt.
C Vorrangige Anzeige
Sind
"Motordrehzahlspeicherung"
oder
"Drehzahlbegrenzung" eingeschaltet, wird die eingestellte
Drehzahl vorrangig angezeigt. Das Bild unten zeigt die
Anzeige, wenn die Motordrehzahl für die Schalterseite A
eingestellt wurde.
(1) Schalterseite A
(2) Eingestellte Motordrehzahl
(1) LCD-Anzeige
(2) Anzeigeschalter
C Betriebsstunden
Die Gesamtbetriebsstunden
angezeigt.
des
Traktors
werden
C Tagesbetriebsstunden
Die Gesamtbetriebsstundenzahl seit dem letzten
Zurücksetzen der Anzeige wird angezeigt.
Zum Zurücksetzen des Tagesbetriebstundenzählers auf
[0. 0]. den Anzeigeschalter 2 s oder länger gedrückt
halten.
47
48
TRAKTORBETRIEB
SEITLICHE DIGITALANZEIGE
Auf diesem Display werden folgende Daten angezeigt:
1. Der Fahrer kann auf vier Zeilen 30 Arten von
Traktorinformationen
wie
Fahrgeschwindigkeit,
Zapfwellendrehzahl und Laufleistung aufrufen.
2. Der Arbeitsverlauf der letzten 4 Monate kann
angezeigt werden.
In diesem Kapitel, "Ansicht und Auswahl", werden die 4
Informationszeilen erklärt.
Die Bedeutungen und Wahlverfahren weiterer Daten
sowie das Ändern der Anzeigeeinstellungen wird im
Anhang "Seitliche Digitalanzeige" auf der Rückseite
dieses Handbuchs erläutert.
BGrundeinstellung
Vor dem Gebrauch sicherstellen, dass der Reifenumfang,
die Uhrzeit sowie der Arbeitsbereich des Anbaugeräts
eingestellt sind.
Andernfalls werden Fahrgeschwindigkeit, bearbeitete
Fläche, Reichweite und andere Daten nicht richtig
angezeigt.
(1) Taste
(A) "Reifenumfang-Einstellmodus"
5. Überprüfen, ob der Reifenumfang richtig eingestellt
ist. Anderenfalls die numerische Einstellung mit Taste
1, 2 und 3 korrigieren (siehe Tabelle unten). Taste 4
drücken, um die neue Einstellung zu speichern.
C Einstellverfahren
1. Die Zündung einschalten. Wenn die folgenden Daten
auf dem Anzeigebildschirm angezeigt werden, die
Moduswahltaste gedrückt halten. Es können
verschiedene Bildschirme ausgewählt werden.
2. Den Reifenumfang-Einstellmodus mit Taste 3 wählen
und Taste 4 drücken, um zum ReifenumfangEinstellbildschirm zu wechseln.
3. Überprüfen, ob der Reifenumfang richtig eingestellt
ist. Anderenfalls die numerische Einstellung mit Taste
1, 2 und 3 korrigieren (siehe Tabelle unten). Taste 4
drücken, um die neue Einstellung zu speichern.
(1) Taste
C Tabelle Reifenumfang
Traktortyp
Reifenangaben
Reifengröße
hinten
Eingabe (cm)
Standard
520/70R34
501
460/85R34
489
480/80R34
490
540/65R30
440
M110GX
M135GX
(1) Moduswahltaste
4. Den Reifenumfang-Einstellmodus mit Taste 3 wählen
und Taste 4 drücken, um zum ReifenumfangEinstellbildschirm zu wechseln.
Standard
540/65R28
424
18,4R38
526
520/70R38
536
TRAKTORBETRIEB
6. Zurück zu einem beliebigen Einstellmodus wechseln.
Mit Taste 3 den Uhr-Einstellmodus wählen. Taste 4
drücken; der Bildschirm für die Uhreinstellung wird
angezeigt.
(1) Moduswahltaste
(2) Taste
8. Zurück zu einem beliebigen Einstellmodus wechseln.
Den Einstellmodus für den Arbeitsbereich des
Anbaugeräts mittels Taste 3 wählen. Taste 4 drücken;
der Einstellbildschirm für den Arbeitsbereich des
Anbaugeräts wird angezeigt.
(A) "Uhr-Einstellmodus"
(1) Taste
7. Überprüfen, ob die Uhr richtig eingestellt ist.
Anderenfalls Datum und Uhrzeit mittels Taste 1, 2 und
3 korrekt einstellen. "SET" (Übernehmen) und dann
Taste 4 drücken, um die neue Einstellung zu
speichern.
(A) "SET" (Übernehmen)
(A) "Einstellmodus Arbeitsbereich
des Anbaugeräts"
9. Den Arbeitsbereich des Anbaugeräts mithilfe der
Tasten 1, 2 und 3 eingeben. Taste 4 drücken, um die
Einstellung zu speichern.
(1) Taste
(1) Taste
49
50
TRAKTORBETRIEB
BDisplay-Werkseinstellungen
C Anzeige beim Ein- und Ausschalten der Zündung
Beim Einschalten der Zündung wird die aktuelle Uhrzeit
angezeigt. Nach einigen Sekunden wird der
Standardbildschirm angezeigt.
Die Zündung einschalten; nach dem Anlassen des Motors
werden Kraftstoffverbrauch und Betriebsstunden einige
Sekunden lang angezeigt.
C Display-Einstellverfahren
Das Display ist werksseitig auf die folgenden 4
Einstellungen programmiert. Mit den Tasten 1 bis 4
können diese der Reihe nach (v. o. n. u.) aufgerufen
werden. Das Anzeigen und Ändern der Informationen
wird im Diagramm auf der nächsten Seite erläutert.
(1) Taste
(2) Zustandsanzeige
Zustandsanzeige
(A) "Aktuelle Uhrzeit"
(B) "Standardbildschirm"
(C) "Zündung ausgeschaltet"
A Die aktuelle Uhrzeit wird angezeigt, wenn der
Arbeitsverlauf aktiviert ist. Das Einstellen der
Displayanzeigen wird im Anhang "Seitliche
Digitalanzeige" auf der Rückseite dieses Handbuchs
erläutert.
EIN
Zum Ändern der Displayanzeige die
Taste drücken.
AUS
Die Displayanzeige wird auch bei
Betätigung der taste nicht geändert.
BLINKT
Zum Zurücksetzen der Daten die Taste
gedrückt halten.
TRAKTORBETRIEB
51
C Werksseitige Standardeinstellungen und Ändern der Displayanzeige
Informationen
Display
Fahrgeschwindigkeit
Fahrgeschwindigkeit
Durchschnittliche
Fahrgeschwindigkeit
Anmerkungen
A Bei jeder Betätigung der Taste 1 werden die aktuelle
und die durchschnittliche Fahrgeschwindigkeit
abwechselnd angezeigt.
A Die durchschnittliche Fahrgeschwindigkeit basiert auf
der Geschwindigkeit seit dem letzten Zurücksetzen der
Anzeige.
A Bei
angezeigter
durchschnittlicher
Fahrgeschwindigkeit die Taste 1 gedrückt halten. Die
Einstellung wird auf "0,0" zurückgesetzt.
Ref.
Seite
39
39
A Bei der Anzeige der Fahrgeschwindigkeit wird kein
Radschlupf berücksichtigt.
Zapfwellendrehzahl (Stufe 1)
Zapfwelle
A Bei jeder Betätigung der Taste 2 werden Stufe 1 und
Stufe 2 abwechselnd angezeigt.
A Bei Stufe 1 beträgt die Drehzahl 540 U/min. Bei Stufe
2 beträgt die Drehzahl 1000 U/min.
71
Zapfwellendrehzahl (Stufe 2)
71
Aktueller Kraftstoffverbrauch
Durchschnittlicher
Kraftstoffverbrauch
Laufleistung
Diagramm Laufleistung
Uhrzeit
Uhr
Datum
A Bei jeder Betätigung der Taste 3 werden der aktuelle
und der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch sowie
das Laufleistungsdiagramm abwechselnd angezeigt.
A Der aktuelle Kraftstoffverbrauch wird bezogen auf eine
Stunde gemessen.
A Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch wird im
Verhältnis zu den Stunden seit dem letzten
Zurücksetzen gemessen.
A Bei
angezeigtem
durchschnittlichem
Kraftstoffverbrauch die Taste 3 gedrückt halten. Die
Einstellung wird auf "0,0" zurückgesetzt.
A Das Laufleistungsdiagramm stellt die Laufleistung in
Echtzeit grafisch dar. (Je weiter der Balken nach rechts
fortschreitet, desto größer ist die absolvierte
Laufleistung.)
A Bei jeder Betätigung der Taste 4 werden Uhrzeit und
Datum abwechselnd angezeigt.
A Bei angezeigter Uhrzeit Taste 4 gedrückt halten. Die
24-Stunden- und 12-Stunden-Anzeige werden
abwechselnd angezeigt.
-
-
-
48
170
A Das Einstellen sonstiger Daten außer der werksseitigen Einstellungen sowie das Ändern der angezeigten Daten wird
im Anhang "Seitliche Digitalanzeige" auf der Rückseite dieses Handbuchs erläutert.
52
TRAKTORBETRIEB
ELEKTRONISCHE MOTORSTEUERUNG
Der in diesem Traktor eingebaute elektronisch geregelte
Motor hat die folgenden drei Regelarten.
1. Drehzahlbegrenzung
2. Motordrehzahlspeicherung
3. Konstantdrehzahlregelung
BDrehzahlbegrenzung
Wenn der Drehregler Drehzahlbegrenzung zum
Begrenzen der maximalen Motordrehzahl eingesetzt wird,
wird die Motordrehzahl die eingestellte Drehzahl nicht
übersteigen, auch wenn der Handgashebel oder das
Gaspedal betätigt wird. Hierdurch können durch
Fehlbedienung
verursachte
Maschinenprobleme
verhindert werden.
C Motordrehzahl einstellen
1. Die Einstellung kann sowohl bei laufendem wie bei
abgestelltem Motor erfolgen.
2. Zum Einstellen der Motordrehzahl den Drehregler
nach links oder rechts drehen, dabei die in der LCDAnzeige angezeigte Motordrehzahl beobachten.
3. Wenn der Drehregler ganz nach rechts bis zur "
"Stellung gedreht wird, wird die Begrenzung
aufgehoben.
(1) Anzeige bei eingeschalteter Drehzahlbegrenzung
(2) Eingestellte maximale Motordrehzahl
BMotordrehzahlspeicherung
Zwei verschiedene Motordrehzahlen können einfach
durch Drücken des Drehzahlspeicherungsschalters auf
der Seite (A) oder (B) eingestellt werden. Hiermit können
umständliche Beschleunigungsabläufe erledigt werden.
(1) Drehzahlspeicherungsschalter
(1) Drehregler
Drehzahlbegrenzung
(A) "NIEDRIGE DREHZAHL"
(B) "HOHE DREHZAHL"
(C) "AUS"
(A) Schalterseite A
(B) Schalterseite B
C Einsatzbeispiel
Betrachten Sie ein Beispiel, bei dem eine Motordrehzahl
von 2000 U/min für Schalterseite (A) und eine Drehzahl
von 1000 U/min für Schalterseite (B) eingestellt ist.
TRAKTORBETRIEB
1. Die Zündung einschalten.
(Die Drehzahl kann sowohl
bei laufendem wie bei
abgeschaltetem
Motor
eingestellt werden.)
2. Den Handgashebel leicht
in
Richtung
höhere
Drehzahl auslenken.
Arbeiten
Wenden
Arbeiten
Beim Arbeiten einfach
den Schalter auf der Seite
(A) drücken, um
automatisch eine
Motordrehzahl von 2000
U/min einzustellen.
Beim Wenden den
Schalter auf der Seite (B)
drücken, um die Drehzahl
auf 1000 U/min
herunterzuschalten, um
ein Wenden bei niedriger
Drehzahl zu ermöglichen.
Nach dem Wenden den
Schalter noch einmal auf
Seite (A) drücken, um
wieder eine Drehzahl von
2000 U/min einzustellen.
A Halten
Sie
den
Handgashebel
über
der
Mindestdrehzahl. Bei der Mindestdrehzahl kann keine
Speichereinstellung erfolgen.
A Man kann die Motordrehzahl auch mit dem Gaspedal
über die eingestellte Drehzahl anheben.
C Motordrehzahlen
einstellen
Drehzahleinstellungen ändern)
(oder
die
Drehzahlspeicherungsschalter (A)
einschalten
3. Den
Drehregler
Drehzahlbegrenzung
in
die
"
"-Stellung
drehen.
4. Die Seite (A) des Schalters
drücken und dann wieder
loslassen.
5. Die Seite (A) des Schalters
noch einmal drücken und
gedrückt
halten
(2,5
Sekunden),
bis
der
Summer ertönt, und dann
den Schalter loslassen.
53
54
TRAKTORBETRIEB
6. Die Seite (A) oder (B) des Schalters drücken und die
Drehzahl einstellen. Zum Einstellen der Drehzahl
Schalter drücken und gedrückt halten, bis die
gewünschte Drehzahl erreicht wird. Durch Drücken
und Loslassen des Schalters wird die Drehzahl um 10
U/min geändert. Beim Einstellen der gewünschten
Motordrehzahl die Drehzahlanzeige beobachten.
1. Seite (A) des Schalters]
Wenn die gespeicherte Drehzahl eingeschaltet ist,
Schalterseite (A) wieder drücken, um die Einstellung
zu löschen.[Seite (B) des Schalters]
When the memory speed is engaged, press the switch
(B) again to cancel.
Wenn die gespeicherte Drehzahl eingeschaltet ist,
Schalterseite (B) wieder drücken, um die Einstellung
löschen.Wenn die gespeicherte Drehzahl gelöscht ist,
wird die Drehzahl wieder vom Handgashebel
(Gaspedal) vorgegeben.(Wenn der Schalter betätigt
wird, wird die Ist-Drehzahl nach dem Löschen der
gespeicherten Drehzahl in der LCD-Anzeige
angezeigt.)
2. Den Handgashebel in die niedrigste Drehzahlstellung
zurückstellen.
3. Die Zündung ausschalten.
C Gespeicherte Drehzahlen prüfen
Zum Überprüfen der Drehzahl, die für Schalterseite (A)
und
(B)
eingestellt
ist,
den
Anzeigeschalter
Motordrehzahlspeicherung A/B drücken. Die Drehzahl
erscheint in der LCD-Anzeige. (Die Anzeige erlischt
automatisch nach 1,5 Sekunden.)
7. Wird der Schalter losgelassen und 4 Sekunden lang
nicht betätigt, ertönt ein kontinuierlicher Signalton, der
anzeigt, dass die Einstellung erfolgt ist.
8. Die Einstellung der Drehzahl für die Seite (B) des
Schalters erfolgt genauso wie für die Seite (A).
A Die eingestellten Drehzahlen werden sogar nach dem
Abstellen des Motors gespeichert.
C Einstellung löschen
Die Einstellungen der Motordrehzahlspeicherung können
durch folgende Maßnahmen gelöscht werden.
(1) Anzeigeschalter Motordrehzahlspeicherung A/B
A Ist die gespeicherte Drehzahl höher als der Wert, der
mit dem Drehregler Drehzahlbegrenzung eingestellt
wurde, erscheinen die Anzeigen (1) und (2) in der
LCD-Anzeige und die Drehzahl wird nicht auf die
eingestellt Drehzahl angehoben. (Der Drehregler für
die Drehzahlbegrenzung hat Vorrang.)
A Zum Beispiel, ist die gespeicherte Drehzahl 2000 U/
min und der Drehregler für die Drehzahlbegrenzung ist
auf 1230 U/min eingestellt, erscheinen die Anzeigen
(1) und (2) im Bild unten in der LCD-Anzeige, und die
Motordrehzahl wird nicht über 1230 U/min steigen.
TRAKTORBETRIEB
(1) Leuchtet oder blinkt
(2) [L] wird angezeigt
(1) Kontrollleuchte Konstantdrehzahlregelung
BKonstantdrehzahlregelung
Die Konstantdrehzahlregelung kann mit dem Schalter einoder ausgeschaltet werden. Zum Einschalten wird der
Schalter unten und zum Ausschalten oben gedrückt.
C Bei eingeschalteter Konstantdrehzahlregelung
Fluktuationen
der
Motordrehzahl
infolge
von
Lastfluktuationen
werden
verringert
und
die
Fahrgeschwindigkeit und Zapfwellendrehzahl werden fast
konstant gehalten, um konstantes Arbeiten zu
ermöglichen. Wenn die Konstantdrehzahlregelung
eingeschaltet ist, leuchten der Schalter und die
Kontrollleuchte im Armaturenbrett auf.
C Bei ausgeschalteter Konstantdrehzahlregelung
Bei einem herkömmlichen Motor verändert sich die
Motordrehzahl je nach Last. Der Fahrer schätzt die Größe
der Last anhand der Motordrehzahl und am
Motorgeräusch, und stellt die Fahrgeschwindigkeit oder
Pflugtiefe so ein, dass eine Überlastung des Traktors
vermieden wird.
(1) Schalter Konstantdrehzahlregelung
55
(A) "DRÜCKEN (EIN)"
A Bei einem mechanisch-geregelten Motor verändert
sich die Motordrehzahl mit der Last.
Zum Beispiel erhöht sich die Last beim Arbeiten in
einem hügeligen Bereich, und die Motordrehzahl fällt
beim Hochfahren auf einer Steigung ab; umgekehrt
wird die Last beim Herunterfahren reduziert. Diese
Veränderungen der Motordrehzahl beeinflussen die
Fahrgeschwindigkeit und von der Zapfwelle
angetriebenen Anbaugeräte. Um diese Auswirkungen
zu minimieren, muss der Fahrer Feineinstellungen an
der Fahrgeschwindigkeit und am Handgashebel
vornehmen.
Wenn der Schalter Konstantdrehzahlregelung in
diesem Traktor mit elektronisch geregeltem Motor
eingeschaltet wird, wird die Motordrehzahl als
Reaktion auf einen bestimmten Level von
Lastfluktuationen fast konstant gehalten. Dies erhöht
die
Arbeitsgenauigkeit
ohne
umständliche
Manipulation der Fahrgeschwindigkeit und des
Handgashebels.
A Eine Kombination aus leichten von der Zapfwelle
angetriebenen Anbaugeräten und AUTO-MODUS
(automatischer Drehzahlwechsel) wird empfohlen.
A Der Bereich, in dem eine Drehzahl konstant gehalten
werden kann, ist begrenzt. Bei einer der Motorleistung
übersteigenden Last fällt die Motordrehzahl ab.
A Die Konstantdrehzahlregelung hat nicht den Zweck,
die Motorleistung zu erhöhen.
56
TRAKTORBETRIEB
AUTOMATIK-MODUS
BUmreiß
Der Automatik-Modus ist eine automatische Gangwechselfunktion zum Hoch- und Herunterschalten in Abhängigkeit von
den lastabhängigen Motordrehzahlschwankungen, den Aktionen des Anbaugeräts, den Bewegungen des Fahrpedals und
anderen Faktoren. Der Automatik-Modus verfügt über zwei Einstellungen für verschiedene Anwendungen: Straßenmodus
und Ackermodus.
C Straßenmodus
Im Schleppbetrieb geschieht das automatische Hoch- bzw. Herunterschalten innerhalb eines vorgegebenen Bereichs
(werksseitig auf zwei Gangwechsel ausgelegt) abhängig von den Fahrpedalbewegungen und den durch Lastwechsel
bedingten Drehzahländerungen. Dadurch lassen sich lästige Schaltvorgänge vermeiden.
A Der Traktor ist werksseitig auf den oben beschriebenen automatischen Bereich (zwei Gangwechsel) eingestellt. Dieser
Schaltbereich lässt sich den jeweiligen Anwendungsgebiet anpassen. (Nähere Einzelheiten finden Sie unter "Ändern
der Automatik-Modus-Einstellungen" in diesem Abschnitt.)
A Der Automatik-Modus ist außer Betrieb, wenn die Kupplung ausgerückt oder nur teilweise betätigt ist oder wenn der
maximale Lenkwinkel für die Bi-Speed-Schaltung überschritten wird und wenn der Wendeschalthebel sich in Stellung
Rückwärts befindet.
A Der Automatik-Modus ist aktiv, wenn die Motordrehzahl über dem Mittelwert liegt.
TRAKTORBETRIEB
57
C Ackermodus
Beim Pflügen geschieht das automatische Hoch- bzw. Herunterschalten innerhalb eines vorgegebenen Bereichs
(werksseitig auf zwei Gangwechsel ausgelegt) abhängig von den Feldbedingungen, der Bodenbeschaffenheit und
anderen Faktoren. Beim Anheben des Anbaugeräts mithilfe des Heckkrafthebers wird zum leichteren Wenden automatisch
heruntergeschaltet.
Bei zapfwellenangetriebenen Anbaugeräten erfolgt wiederholt ein automatisches Hoch- und Herunterschalten. Der Grund
hiefür ist, dass das System empfindlich auf die Last des Pfluges oder anderer angehängten Anbaugeräte reagiert. Somit
wird die Zapfwellendrehzahl fast konstant gehalten und die Arbeitsgenauigkeit erhöht.
A Der Traktor ist werksseitig auf den oben beschriebenen automatischen Bereich (zwei Gangwechsel) eingestellt. Dieser
Schaltbereich lässt sich dem jeweiligen Anwendungsgebiet anpassen. (Nähere Einzelheiten finden Sie unter "Ändern
der Automatik-Modus-Einstellungen" in diesem Abschnitt.)
A Der Automatik-Modus ist außer Betrieb, wenn die Kupplung ausgerückt oder nur teilweise betätigt ist oder wenn der
maximale Lenkwinkel für die Bi-Speed-Schaltung überschritten wird und wenn der Wendeschalthebel sich in Stellung
Rückwärts befindet.
A Der Automatik-Modus ist aktiv, wenn die Motordrehzahl über dem Mittelwert liegt.
58
TRAKTORBETRIEB
BBetrieb
1. Den Automatik-Modus-Schalter drücken, um je nach
Anwendung den Straßenmodus oder Ackermodus
auszuwählen. Nach der Auswahl leuchtet die
Automatik-Modus-Kontrollleuchte
auf
der
Instrumententafel auf.
Wenn der Schalter in die Mittelstellung (AUS) bewegt
wird, erlischt die Moduskontrollleuchte.
2. Die Taste zum Hoch- bzw. Herunterschalten am
Powershift-/Gruppenschalthebel
oder
an
der
Armstütze dient zum Auswählen eines Gangs für die
Feldarbeit.
Auf der Ganganzeige wird der gewählte Gang
angezeigt.
Straßenmodus: Zum Ziehen von Anhängern und
anderer Schlepparbeiten.
Ackermodus:
Zum Pflügen, für Untergrundlockerungsund sonstige Lockerungsarbeiten, oder
für Mähdrescher und sonstige
zapfwellenangetriebene Anbaugeräte.
(1) Powershift-/Gruppenschalthebel
(2) Kupplungstaste
(3) Taste zum Hochschalten (+)
(4) Taste zum Herunterschalten (-)
3. Die Einstellung ist jetzt abgeschlossen.
(1) Schalter, Automatik-Modus (A) "Straßenmodus"
(B) "Ackermodus"
(1) Automatik-Modus-Kontrollleuchte
(2) Anzeige Hoch-/ Herunterschalten
(3) Anzeige für den automatischen Gangwechsel
TRAKTORBETRIEB
59
BArbeitsgeschwindigkeitsanzeige
Die LCD-Anzeige zeigt die gewählte Geschwindigkeit und
die Anzeige für den automatischen Gangwechsel.
C Anzeige der gewählten Geschwindigkeit
Die Standardeinstellung für den Automatikschaltbereich
ist 2 Gänge. Wird "8" beim Start angezeigt, so startet der
Traktor im 8. Gang und danach erfolgt ein automatisches
Hoch- und Herunterschalten im Bereich "8.", "7.", und "6."
Gang. Beim Fahren im 8. Gang leuchtet die Anzeige der
gewählten Fahrgeschwindigkeit kontinuierlich; beim
Fahren im 7. oder 6. Gang blinkt sie.
C Anzeige für den automatischen Gangwechsel
Die Anzeige für den automatischen Gangwechsel zeigt
den eingestellten "möglichen Bereich für das
automatische Herunterschalten" und die "aktuelle
Fahrstufe". Die Hochschaltanzeige blinkt gleich vor dem
Hochschalten, und die Herunterschaltanzeige blinkt
gleich vor dem Herunterschalten.
(1) Herunterschaltanzeige
(2) Hochschaltanzeige
(3) Anzeige für den automatischen Gangwechsel
(4) Ganganzeige ("1" bis "8")
C Beispiel einer Anzeige für den automatischen Gangwechsel
Nr.
Herunterschaltbereich
einstellen
Der aktuelle Gang ist der höchste der eingestellten Gänge.
Die Last und der eingestellte Gang sind im Gleichgewicht.
(1)
(2)
Aktueller Gang
2 Gänge
(Werkseinstellung)
Der aktuelle Gang ist 1 Gang vom höchsten Gang heruntergeschaltet.
Die Last ist groß und die Maschine steht davor, um 1 weiteren Gang herunterzuschalten.
(3)
Der aktuelle Gang ist 2 Gänge vom höchsten Gang heruntergeschaltet.
Die Last ist leicht und die Maschine steht davor, um 1 weiteren Gang hochzuschalten.
(4)
Der aktuelle Gang ist der höchste der eingestellten Gänge.
Die Last und der eingestellte Gang sind im Gleichgewicht.
(5)
(6)
3 Gänge
(wenn die Einstellung
geändert wurde)
Der aktuelle Gang ist 2 Gänge vom höchsten Gang heruntergeschaltet.
Die Last ist leicht und die Maschine steht davor, um 1 weiteren Gang hochzuschalten.
Der aktuelle Gang ist 3 Gänge vom höchsten Gang heruntergeschaltet.
60
TRAKTORBETRIEB
BVerändern der Geschwindigkeit bei
Feldarbeit
Mit der Taste zum Hoch- bzw. Herunterschalten am
Powershift-/Gruppenschalthebel oder an der Armstütze
können die Gänge für die Feldarbeit mühelos gewechselt
werden. Es empfiehlt sich jedoch das folgende Verfahren,
um die Gangwechsel zu speichern.
C So wechseln Sie die Gänge bei Stillstand des
Traktors
Den Powershift-/Gruppenschalthebel in Stellung N
bewegen und die Taste zum Hoch- oder Herunterschalten
drücken, um den Gang für die Feldarbeit zu wählen. Der
angezeigte Gang wird der höchste Gang für den
gewählten Schaltbereich.
C So schalten Sie während der Fahrt hoch
Prüfen, welcher Gang laut Anzeige ausgewählt ist.
(1) Powershift-/Gruppenschalthebel
(2) Kupplungstaste
(3) Taste zum Hochschalten (+)
(4) Taste zum Herunterschalten (-)
(D. h. wenn die Ganganzeige permanent leuchtet)
1. Die Taste zum Hochschalten (+) drücken, um einen
höheren Gang auszuwählen.
2. Der angezeigte Gang ist der höchste Gang für den
gewählten Schaltbereich.
(D. h. wenn die Ganganzeige blinkt)
1. Die Taste zum Hochschalten (+) drücken, um einen
höheren Gang auszuwählen.
2. Straßenmodus
(Anhängerbetrieb und andere Schlepparbeiten)
Den oberen Teil des Automatik-Modus-Schalters
(Straßenmodus) in die zweite Stufe schalten.
3. Ackermodus
(Pflügen, Untergrundlockerungs- und sonstige
Lockerungsarbeiten oder für Mähdrescher und
sonstige zapfwellenangetriebene Anbaugeräte)
Den unteren Teil des Automatik-Modus-Schalters
(Ackermodus) in die zweite Stufe schalten.
4. Der angezeigte Gang ist jetzt der höchste Gang für
den gewählten Schaltbereich.
C So schalten Sie während der Fahrt herunter
1. Die Taste zum Herunterschalten (-) drücken, um
einen niedrigeren Gang auszuwählen.
2. Straßenmodus
(Anhängerbetrieb und andere Schlepparbeiten)
Den oberen Teil des Automatik-Modus-Schalters
(Straßenmodus) in die zweite Stufe schalten.
3. Ackermodus
(Pflügen, Tiefenlockern und andere Fräsarbeiten)
Den unteren Teil des Automatik-Modus-Schalters
(Ackermodus) in die zweite Stufe schalten.
4. Die Ziffer blinkt weiterhin. Der angezeigte Gang ist
jetzt der höchste Gang für den gewählten
Schaltbereich.
(1) Ganganzeige
(1) Schalter, Automatik-Modus
(A) "Straßenmodus"
(B) "Ackermodus"
TRAKTORBETRIEB
BEmpfindlichkeit Justage
Die Empfindlichkeit für das automatische Hoch- bzw.
Herunterschalten
kann
entsprechend
der
Motorlastschwankungen angepasst werden.
Den Drehregler
nach Minus (-)
drehen.
Höhere Empfindlichkeit zum
Herunterschalten und geringere
Empfindlichkeit zum Hochschalten
Den Drehregler
nach Plus (+)
drehen.
Höhere Empfindlichkeit zum
Hochschalten, jedoch gleiche
Empfindlichkeit zum
Herunterschalten.
(1) Drehregler, Empfindlichkeit Automatik-Modus
BÄudern der Automatik-ModusEinstellungen
Der Automatik-Modus ist werksseitig entsprechend der
Tabelle auf der nächsten Seite eingestellt. Die Einstellung
lässt sich nach Bedarf ändern.
C Ändern der Automatik-Modus-Einstellung
[Der automatische Schaltbereich und die Zeit zum
Herunterschalten beim Loslassen des Fahrpedals können
geändert werden.]
1. Den Powershift-/Gruppenschalthebel in Stellung N
bewegen und den Motor starten.
2. Den oberen Teil des Automatik-Modus-Schalters
(Straßenmodus) in die zweite Stufe schalten und
länger als 3 Sekunden gedrückt halten. Ein
akustisches Signal ertönt, und der Einstellmodus wird
aufgerufen.
3. Anschließend blinken bei jeder Betätigung des oberen
Teils
des
Automatik-Modus-Schalters
(Straßenmodus) abwechselnd die Buchstaben "r"
(automatischer Schaltbereich) und "A" (Zeit zum
Herunterschalten beim Loslassen des Fahrpedals).
Ändern des automatischen Schaltbereichs anhand
der erfassten Motorbelastung (U/min)
61
4. Den Automatik-Modus-Schalter drücken, bis "r" auf
dem Display angezeigt wird. Den oberen Teil des
Automatik-Modus-Schalters
(Straßenmodus)
gedrückt halten, bis der aktuelle Gang blinkt.
5. Bei jedem Drücken des oberen Teils des AutomatikModus-Schalters
(Straßenmodus)
blinken
nacheinander die Ziffern "2", "3" und "4". Wenn der
gewünschte Gang angezeigt wird, den Schalter erneut
betätigen und länger als 3 Sekunden gedrückt halten.
Die Ziffer leuchtet jetzt permanent, und die Einstellung
ist abgeschlossen.
6. Diese Einstellung bezieht sich darauf, um wie viele
Gänge bei Änderung der Motordrehzahl automatisch
(ohne
Drosselbetätigung)
hochbzw.
heruntergeschaltet wird.
<Beispiel>
2 Gänge = 1 Gangwechsel
3 Gänge = 2 Gangwechsel
4 Gänge = 3 Gangwechsel
Ändern der Zeit zum automatischen Herunterschalten
beim Loslassen des Fahrpedals (Drosselbetrieb)
7. Den Automatik-Modus-Schalter drücken, bis "A" auf
dem Display angezeigt wird. Den oberen Teil des
Automatik-Modus-Schalters
(Straßenmodus)
gedrückt halten, bis der aktuelle Gang blinkt.
8. Bei jedem Drücken des oberen Teils des AutomatikModus-Schalters
(Straßenmodus)
blinken
nacheinander die Ziffern "0", "1", "2" und "3". Wenn
der gewünschte Gang angezeigt wird, den Schalter
erneut betätigen und länger als 3 Sekunden gedrückt
halten. Die Ziffer leuchtet jetzt permanent, und die
Einstellung ist abgeschlossen.
9. Diese Einstellung bezieht sich darauf, um wie viele
Gänge bei Drosselbetätigung automatisch hoch- bzw.
heruntergeschaltet wird.
<Beispiel>
0 = Kein Gangwechsel
1 = 1 Gangwechsel
2 = 2 Gangwechsel
3 = 3 Gangwechsel
C Ändern der Ackermodus-Einstellung
[Der automatische Schaltbereich und die Zeit zum
Herunterschalten beim Anheben des Anbaugeräts
können geändert werden.]
1. Den Powershift-/Gruppenschalthebel in Stellung N
bewegen und den Motor starten.
2. Den unteren Teil des Automatik-Modus-Schalters
(Ackermodus) in die zweite Stufe schalten und länger
als 3 Sekunden gedrückt halten. Ein akustisches
Signal ertönt, und der Einstellmodus wird aufgerufen.
3. Anschließend blinken bei jeder Betätigung des
unteren Teils des Automatik-Modus-Schalters
(Ackermodus) abwechselnd die Buchstaben "r"
(automatischer Schaltbereich) und "P" (Zeit zum
Herunterschalten beim Anheben des Anbaugeräts).
62
TRAKTORBETRIEB
Ändern des automatischen Schaltbereichs anhand
der erfassten Motorbelastung (U/min)
4. Den Automatik-Modus-Schalter drücken, bis "r" auf
dem Display angezeigt wird. Den unteren Teil des
Automatik-Modus-Schalters (Ackermodus) gedrückt
halten, bis der aktuelle Gang blinkt.
5. Bei jedem Drücken des unteren Teils des AutomatikModus-Schalters (Ackermodus) blinken nacheinander
die Ziffern "2", "3" und "4". Wenn der gewünschte
Gang angezeigt wird, den Schalter erneut betätigen
und länger als 3 Sekunden gedrückt halten. Die Ziffer
leuchtet jetzt permanent, und die Einstellung ist
abgeschlossen.
6. Diese Einstellung bezieht sich darauf, um wie viele
Gänge bei Änderung der Motordrehzahl automatisch
(ohne
Drosselbetätigung)
hochbzw.
heruntergeschaltet wird.
<Beispiel>
2 Gänge = 1 Gangwechsel
3 Gänge = 2 Gangwechsel
4 Gänge = 3 Gangwechsel
Ändern
der
Zeit
zum
automatischen
Herunterschalten
beim
Anheben
des
Heckkrafthebers
7. Den Automatik-Modus-Schalter drücken, bis "P" auf
dem Display angezeigt wird. Den unteren Teil des
Automatik-Modus-Schalters (Pflugsymbol) gedrückt
halten, bis der aktuelle Gang blinkt.
8. Bei jedem Drücken des unteren Teils des AutomatikModus-Schalters (Pflugsymbol) blinken nacheinander
die Ziffern "0", "1", "2" und "3". Wenn der gewünschte
Gang angezeigt wird, den Schalter erneut betätigen
und länger als 3 Sekunden gedrückt halten. Die Ziffer
leuchtet jetzt permanent, und die Einstellung ist
abgeschlossen.
9. Diese Einstellung bezieht sich darauf, um wie viele
Gänge beim Anheben des Heckkrafthebers
automatisch heruntergeschaltet wird.
<Beispiel>
0 = Kein Herunterschalten
1 = 1 Gangwechsel
2 = 2 Gangwechsel
3 = 3 Gangwechsel
TRAKTORBETRIEB
63
C Ändern der Automatik-Modus-Einstellungen
A Zum automatischen Herunterschalten können nur die im jeweiligen Schaltbereich vorhandenen Gänge eingestellt
werden.
A Wird der Anlassschalter in Stellung AUS geschaltet oder der Automatik-Modus-Schalter in Richtung AUS bewegt, wird
die Einstellung abgebrochen.
64
TRAKTORBETRIEB
FRONTFEDERUNG
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Die
Frontfederungssteuerung
ist
bei
laufendem Motor aktiv. Im eingeschalteten
Zustand, dem Modus "Gesperrt" oder dem
Modus "Automatische Sperre" ändert die
Steuerung sanft die Höhe des Traktors beim
Starten oder bei Gewichtsänderungen (wenn
Anbaugeräte angebracht werden). Diese
sanften Bewegungen können unerwartet
eintreten. Vor dem Starten sicherstellen, dass
sich keine Personen oder Gegenstände in
unmittelbarer Nähe der Maschine befinden.
BAllgemeines
Die Frontfederung absorbiert Stöße und Schwingungen,
die durch den unebenen Ackerboden, Schlaglöcher oder
Gewichtsänderungen (Anbaugeräte) verursacht werden
können. Die verschiedenen Anbaugeräte haben Einfluss
auf das Gewichtsverhalten des Traktors, das auch davon
abhängt, ob der Traktor auf der Straße oder auf dem
Acker fährt. Die Frontfederung bietet mehr Fahrkomfort,
eine bessere Stabilität des Traktors und eine größere
Produktivität. Die Frontfederungssteuerung hat zwei
Steuerschalter, mit denen der Fahrer die Federung den
Betriebsbedingungen anpassen kann. Dabei handelt es
sich
um
den
Federungsschalter
und
den
Fahrkomfortschalter. Der Bediener kann die Federung
rasch
per
Knopfdruck
den
wechselnden
Bodenbedingungen anpassen.
(1) Federungszylinder
BFederungsschalter
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Vor Betätigung des Federungsschalters
sicherstellen, dass sich keine Personen oder
Gegenstände in unmittelbarer Nähe der
Maschine befinden. Der Hydraulikdruck in den
Federungszylindern, den Druckspeichern oder
einem Ventil kann dazu führen, dass der
Traktor bzw. das Anbaugerät sich plötzlich
bewegt.
Mit dem Frontfederungsschalter können folgende 3 Modi
ausgewählt werden: "Ein", "Gesperrt" und "Automatische
Sperre". Im eingeschalteten Zustand, dem Modus
"Gesperrt" oder dem Modus "Automatische Sperre"
leuchtet die Federungskontrollleuchte. Im Modus
"Gesperrt" leuchtet die Federungskontrollleuchte nicht.
TRAKTORBETRIEB
65
C Federung im Modus "Automatische Sperre"
In diesem Modus wird die Federung automatisch gesperrt
oder eingeschaltet (siehe Tabelle unten).
Wenn der Modus "Automatische Sperre" gewählt ist,
leuchtet die Federungskontrollleuchte.
Heckkraftheber
Steuermodus
(1) Federungsschalter
C Federung eingeschaltet
Beim Fahren auf der Straße sowie bei der Arbeit reagiert
der Traktor bei eingeschalteter Federung auf wechselnde
Bodenbedingungen und auf Gewichtsänderungen durch
Anbaugeräte. In der Regel ist die Federung eingeschaltet.
Bei
eingeschalteter
Federung
leuchtet
die
Federungskontrollleuchte.
C Federung im Modus "Gesperrt" (Aus)
Das Federungssystem ist gesperrt, sodass der Traktor
nicht gefedert wird. Der Modus "Gesperrt" ist dann zu
wählen, wenn der Fahrer verhindern möchte, dass der
Traktor bzw. das Anbaugerät die vordere Federung zum
Pendeln bringen. Wenn der Modus "Gesperrt" gewählt ist,
leuchtet die Federungskontrollleuchte nicht.
Verriegelt
EIN
Positionsregelung
gewählt
A Bei langsamer A Während
der
Fahrt
Fahrt
A Bei
A Bei
abgesenktem
angehobenem
Heckkraftheber
Heckkraftheber
Zugkraftregelung
ausgewählt
A Bei
schwerer A Bei
leichter
Zuglast
(mit
Zuglast
(mit
abgesenktem
abgesenktem
Heckkraftheber)
Heckkraftheber)
A Bei langsamer A Bei
Fahrt
angehobenem
A Bei Betätigung
Heckkraftheber
der
Taste.
"Heckkraftheber
schnell
absenken"
(A) Federung gesperrt
(B) Federung Ein
(C) Automatische Sperre
(1) Federungskontrollleuchte
Federung
Beispiel: Frontladerbetrieb (Positionsregelung)
Für ein effizientes Arbeiten mit dem Frontlader bleibt die
Federung bei niedriger Geschwindigkeit gesperrt.
Dadurch wird der Traktor stabilisiert. Für normale Fahrt
wird die Federung zur Verbesserung des Fahrkomforts
eingeschaltet.
Beispiel: Pflügen (Zugkraftregelung)
Bei erhöhter Zuglast wird die Federung gesperrt. Für eine
geringe Zuglast wird die Federung eingeschaltet. Bei
angehobenem Pflug bleibt die Federung eingeschaltet.
A Im Modus "Automatische Sperre" kann der
Hydraulikdruck in den Federungszylindern, dem
Druckspeicher oder einem Ventil zu einer Änderung
der Traktorhöhe führen, wenn die Federung
automatisch eingeschaltet wird.
A Unter folgenden Betriebsbedingungen arbeitet die
Federungszylindersteuerung nicht:
(1) Die Vorderräder sind überlastet.
(2) Der Motor läuft mit niedriger Drehzahl, und die
Öltemperatur ist hoch.
(3) Beide Bremspedale sind durchgetreten.
(4) Die manuelle Steuerung ist ausgewählt.
A Die Geschwindigkeit der Maschine mit automatischer
Federungssperre wurde werksseitig auf unter 3 km/h
festgelegt. Zum Ändern dieser Einstellung wenden Sie
sich an Ihren KUBOTA-Händler.
66
TRAKTORBETRIEB
BManuelle Steuerung
BFahrkomfortschalter
Das Dämpfungsmaß der Federung kann über den
Fahrkomfortschalter eingestellt werden. Zum Einstellen
der Federungsdämpfung muss der Federungsschalter in
die Stellung "Ein" oder "Automatische Sperre" geschaltet
werden. Die Stellung des Fahrkomfortschalters ist
abhängig vom Anbaugerät, den Bodenbedingungen und
der jeweiligen Art der Arbeit.
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Vor der Freigabe der manuellen Steuerung
sicherstellen, dass sich keine Personen oder
Gegenstände in unmittelbarer Nähe der
Maschine befinden.
Durch den wechselnden Hydraulikdruck im
Zylinder kann sich die Traktorhöhe plötzlich
ändern
oder
die
Steuerung
der
Stoßdämpferzylinder kann aktiviert werden,
was sich auf die Höhe des Traktors bzw. die
Stellung des Anbaugeräts auswirken kann.
Der Traktor kann am Vorderbau durch Bewegen des
Federungszylinders
der
manuellen
Steuerung
angehoben oder abgesenkt werden. Dies ist nützlich beim
An- und Abbauen eines Frontanbaugeräts oder
Frontgewichts.
(1) Fahrkomfortschalter
(A) "HARTER MODUS"
(B) "NORMALMODUS"
(C) "WEICHER MODUS"
C Normalmodus
Im Normalmodus wählt die Steuerung automatisch die
optimale Dämpfung (weich, mittel oder hart) und sorgt so
für optimale Fahreigenschaften. Das Dämpfungsmaß ist
nach dem Gesamtgewicht des Traktors mit Anbaugeräten
zu wählen. Zwischen Normalmodus, hartem und weichem
Modus wird in der Regel der Normalmodus für die meisten
Arbeiten mit dem Traktor empfohlen.
C Vorgehensweise zur Höheneinstellung
1. Den oberen Teil des Fahrkomfortschalters (harter
Modus) oder den unteren Teil (weicher Modus) länger
als 3 Sekunden gedrückt halten. Der Summer ertönt,
und die Federungskontrollleuchte beginnt zu blinken
(ca. zwei Mal pro Sekunde). Die Maschine wird nun
auf manuelle Steuerung umgeschaltet.
2. Den oberen Teil des Fahrkomfortschalters (harter
Modus) betätigen und länger als 3 Sekunden gedrückt
halten. Die Maschine wird angehoben.
3. Den unteren Teil des Fahrkomfortschalters (weicher
Modus) betätigen und länger als 3 Sekunden gedrückt
halten. Die Maschine wird abgesenkt.
C Harter Modus
Im harten Modus ist die Dämpfung eine Stufe höher als im
Normalmodus eingestellt. Beispiel: Beim Arbeiten mit
schwerem Anbaugerät würde der Fahrer die harte
Einstellung wählen, um ein Schaukeln oder übermäßiges
Springen des Fahrzeugs zu verhindern, was z. B. bei
einer Fahrt mit schwerem Rundballen am Frontlader
passieren kann.
C Weicher Modus
Im weichen Modus ist die Dämpfung eine Stufe niedriger
als im Normalmodus eingestellt. Beispiel: Beim Befahren
einer unebenen oder rauen Fahrbahnen würde der Fahrer
den weichen Modus verwenden, um das Fahren
angenehmer zu machen.
A Je nach Gesamtgewicht des Traktors unterscheidet
sich das Fahren im Modus "Hart" oder "Weich" nicht
wesentlich vom Normalmodus.
(1) Fahrkomfortschalter
(A) "Nach unten in die zweite
Stufe drücken"
TRAKTORBETRIEB
67
C Freigeben der manuellen Steuerung
Zum Freigeben der manuellen Steuerung den
Federungsschalter wieder in die Stellung "Ein",
"Gesperrt" oder "Automatische Sperre" bringen. Durch
die Freigabe werden die Voreinstellungen des
Federungsschalters
und
Fahrkomfortschalters
wiederhergestellt.
A Die manuelle Steuerung wird in folgenden Fällen
außer Kraft gesetzt:
1. Abstellen des Motors (Ausschalten der Zündung).
2. Fahren mit mehr als 5 km/h
A Bei manueller Steuerung darf die Maschine nicht mit
angehobener oder abgesenkter Karosserie betrieben
werden. Andernfalls kann dies zu Problemen führen.
A Auch mit der manuellen Steuerung arbeitet die
Federung gemäß dem Modus, der mit dem
Federungsschalter ausgewählt wurde.
A Wird der Modus "Gesperrt" gewählt, ist die Maschine
stabil, und das Anbaugerät kann leichter an- und
abgebaut werden.
A Die Geschwindigkeit beim Anheben und Absenken im
manuellen Betrieb hängt davon ab, welcher Modus am
Federungsschalter gewählt wurde.
PARKEN
(1) Feststellbremshebel
(2) Entriegelungsknopf
(A) "ZIEHEN"
A Den Traktor nicht im Regen stehen lassen. Ist ein
Unterstellen nicht möglich, das Abgasrohr abdecken,
um das Eindringen von Wasser zu verhindern.
A Bei Traktoren mit Frontfederung kann
Maschinenhöhe das Hydrauliköltemperatur
anderen Faktoren abhängen.
die
und
FAHRHINWEISE
BDifferenzialsperre
BParken
Zur Vermeidung von Verletzungen:
VOR DEM ABSTEIGEN VOM TRAKTOR
A IMMER DIE FESTSTELLBREMSE BETÄTIGEN
UND ALLE ANBAUGERÄTE VOLLSTÄNDIG
ABSENKEN.
Durch bloßes Einlegen eines Gangs bei
abgestelltem Motor lässt sich ein Wegrollen
des Traktors nicht immer verhindern.
A MOTOR ABSTELLEN UND SCHLÜSSEL
ABZIEHEN.
1. Vor dem Absteigen vom Traktor die Zapfwelle
ausschalten, alle Anbaugeräte absenken, alle
Steuerhebel in die Neutralstellung bringen, die
Feststellbremse verriegeln, den Motor abstellen und
den Schlüssel abziehen.
2. Muss auf einer Steigung geparkt werden,
sicherstellen, dass Unterlegkeile unter die Räder
gelegt werden, um zu verhindern, dass die Maschine
unbeabsichtigt rollt.
Zur Vermeidung von Verletzungen aufgrund eines
Kontrollverlustes:
A Den Traktor bei hoher Geschwindigkeit nicht
mit eingelegter Differenzialsperre betreiben.
A Nicht versuchen, mit eingelegter HinterradDifferenzialsperre zu wenden.
A Die Hinterrad-Differenzialsperre unbedingt
lösen, bevor auf dem Feld gewendet wird.
68
TRAKTORBETRIEB
BSchalter, Vorderrad-Differenzialsperre
BHinterrad-Differenzialsperre
Dreht eines der Hinterräder durch, auf das
Differenzialsperrenpedal treten. Beide Räder drehen sich
gleichzeitig; dies reduziert das Durchrutschen.
Die Differenzialsperre wird nur bei durchgetretenem
Pedal aufrechterhalten.
(1) Differenzialsperrenpedal
1. Wenn
die
Vorderbzw.
Hinterräder
bei
Geradeausfahrt auf dem Feld durchdrehen, den
Schalter für die Vorderrad-Differenzialsperre drücken
und das Hinterrad-Differenzialsperrenpedal betätigen.
Die vier Räder drehen dadurch parallel, und der
Schlupf wird verringert.
2. Wenn die Vorder- bzw. Hinterräder beim Wenden auf
dem Feld durchdrehen, nur den VorderradDifferenzialsperrenschalter betätigen. Die beiden
Vorderräder werden dann allein angetrieben und
erleichtern so das Wenden.
3. Zum Freigeben der Vorderachsdifferenzialsperre den
Schalter erneut drücken.
(A) Zum Einrücken drücken
(B) Zum Ausrücken loslassen
C Kontrollleuchte Hinterrad-Differenzialsperre
Während das Differentialsperren-Pedal betätigt ist,
leuchtet die Anzeige für die Hinterrad-Differentialsperre
auf. Die Anzeige erlischt, sobald das Pedal freigegeben
wird.
(1) Schalter, Vorderrad(A) "HIER DRÜCKEN"
Differenzialsperre mit Kontrollleuchte
A Die Vorderrad-Differenzialsperre funktioniert nur
dann, wenn der 4WD/Bi-Speed-Schalter sich in
Stellung EIN befindet.
A Die
Kontrollleuchte
des
VorderradDifferenzialsperrenschalters leuchtet auf, wenn die
vordere Differenzialsperre eingerückt ist.
(1) Kontrollleuchte Hinterrad-Differenzialsperre
A Vor
Einschalten
der
Differenzialsperre
die
Motordrehzahl senken.
A Um eine Beschädigung des Antriebsstrangs zu
vermeiden, die Differenzialsperre nicht einlegen, wenn
sich eines der Räder dreht und das andere vollständig
still steht.
A Kann die Differenzialsperre nicht gelöst werden, leicht
auf die Bremspedale treten.
A Vor Betätigung des Differenzialsperrenschalters
immer den Motor drosseln.
A Um eine Beschädigung des Antriebsstrangs zu
vermeiden, die Differenzialsperre nicht einlegen, wenn
sich eines der Räder dreht und das andere vollständig
still steht.
TRAKTORBETRIEB
BStraßenfahrt
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Um ein Anhalten bei Geradeausfahrt mit
Transportgeschwindigkeit sicherzustellen, die
Bremspedale
starr
verbinden.
Durch
ungleichmäßiges
Bremsen
bei
Straßengeschwindigkeit kann der Traktor
umkippen.
A Beim Fahren auf einer Straße mit Anbaugerät
am Heckkraftheber sicherstellen, dass das
Frontgewicht des Traktors ausreicht, um die
Lenkfähigkeit aufrechtzuerhalten.
Alle örtlichen Verkehrs- und Sicherheitsvorschriften
beachten.
Das polizeiliche Kennzeichen verwenden.
69
A Mit dem Traktor nicht nah an die Kanten von
Gräben oder Wällen fahren, die unter dem
Gewicht des Traktors nachgeben könnten. Dies
gilt besonders dann, wenn der Untergrund
locker oder nass ist.
1. Die Spurweite muss so eingestellt sein, dass eine
maximale Standsicherheit gewährleistet ist.
(Siehe
"RADEINSTELLUNGEN"
im
Abschnitt
"REIFEN, RÄDER UND BALLAST".)
2. Bei Steigungen, auf unebenem Untergrund und in
scharfen Kurven (besonders bei Transport starker
Hecklast) langsam fahren.
3. Vor Gefällen so weit herunterschalten, dass kein
Dauerbremsen nötig ist.
BSicherheit beim Transport des Traktors
1. Ist der Traktor beschädigt, muss er auf einem
Anhänger bzw. LKW transportiert werden.
Den Traktor mit Seilen sicher verzurren.
2. Beim Abschleppen des Traktors ist Folgendes zu
beachten: Andernfalls kann der Antriebsstrang
beschädigt werden.
A Alle Schalthebel in Stellung NEUTRAL bringen.
A Wenn möglich, Motor starten und Fahrstufe 2WD
wählen; Kriechgang ausrücken, sofern vorhanden.
A Abschleppseil an der vorderen Anhängekupplung
oder am Zugpendel des Traktors anschlagen.
A Beim Abschleppen niemals schneller als 10 km/h
(6,2mph) fahren.
BHinweise zum Umgang mit der
Servolenkung
(1) Nummernschild
BFahren am Hang und auf unebenem
Boden
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Steile Steigungen stets im Rückwärtsgang
herauffahren. Beim Vorwärtsfahren kann der
Traktor nach hinten umkippen. Keine Hänge
befahren, die für einen sicheren Betrieb zu steil
sind.
A Bei Steigungen und Gefällen möglichst nicht
schalten.
A Beim Fahren am Hang nie auskuppeln oder die
Hebel in Leerlaufstellung bringen. Dies könnte
zu einem Verlust der Kontrolle über den Traktor
führen.
1. Die Servolenkung wird nur bei laufendem Motor
aktiviert. Bei niedrigen Geschwindigkeiten ist die
Lenkung etwas schwergängiger. Wurde der Motor
abgestellt, reagiert der Traktor auf die gleiche Weise
wie ein Traktor ohne Servolenkung.
2. Wird das Lenkrad bis zum Anschlag gedreht, wird das
Überdruckventil aktiviert. Das Lenkrad nicht längere
Zeit in dieser Stellung festhalten.
3. Vermeiden Sie das Lenkrad zu drehen, während der
Traktor steht, ansonsten verschleißen die Reifen
schneller.
4. Durch den Servolenkungsmechanismus wird das
Lenken
erleichtert.
Beim
Fahren
mit
Straßengeschwindigkeit vorsichtig fahren.
70
TRAKTORBETRIEB
BHydraulikbremse für Anhänger
BAnhängersteckdose
Im Lieferumfang ist eine Steckdose für Anhänger und
Anbaugeräte enthalten.
Die Anhängerbremse wird über die Bremspedale des
Traktors betätigt. Den Druck hierzu liefert der HydraulikHauptkreis. Die Bremskraft beim Schleppbetrieb verhält
sich proportional zur Kraft, die auf die Traktorpedale
ausgeübt wird.
Diese Vorrichtung ist besonders beim Schleppen sehr
schwerer Lasten hilfreich, da sie den Wirkungsgrad und
die Sicherheit der Bremsen beträchtlich erhöht.
(1) Anhängersteckdose
C Belegung der Klemmen in der Anhängersteckdose
(1) Anschluss für Anhänger-Hydraulikbremse
Anschluss
(1)
Funktion
Blinker (links)
(2)
---
(3)
Masse
(4)
Blinker (rechts)
(5)
Schlusslicht
Begrenzungsleuchte
Parklicht
(6)
Bremslicht
(7)
Kennzeichenbeleuchtung
ZAPFWELLE
71
ZAPFWELLE
ZAPFWELLENBETRIEB
C Zapfwellenkupplungsschalter
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Die Zapfwelle ausrücken, den Motor abstellen
und die sich drehenden Komponenten zu
einem vollständigen Halt kommen lassen,
bevor jegliche von der Zapfwelle angetriebene
Ausrüstung
angeschlossen,
abgeklemmt,
eingestellt oder gereinigt wird.
Einschalten (EIN)
Den Schalter hineindrücken, im Uhrzeigersinn zur
Position " " drehen und loslassen. (In der Stellung EIN
springt der Schalter ein wenig heraus.)
BZapfwellenkupplungsschalter
1. Der Traktor verfügt über eine Drehzahlstellung mit 540
U/min-1 sowie eine 6-Nuten-Keilwelle.
2. Der
Zapfwellenkupplungsschalter
rückt
die
Zapfwellenkupplung ein oder aus, wodurch die
Zapfwelle unabhängig steuerbar wird.
In der Schalterstellung EIN ist die Zapfwellenkupplung
eingerückt. In der Schalterstellung STOP ist die
Zapfwellenkupplung ausgerückt.
(1) Zapfwellenkupplungsschalter
"EIN"
Ausschalten (STOP)
Leicht auf den Schalter tippen, so dass dieser in die
Stellung STOP zurückkehrt.
"STOP"
(A) "HIER DRÜCKEN"
A Um eine Stoßbelastung der Zapfwelle zu vermeiden,
die Motordrehzahl beim Eindrücken der Zapfwelle
verringern und die Drosselklappe auf die empfohlene
Geschwindigkeit öffnen.
A Der Motor lässt sich nicht starten, wenn die Zapfwelle
eingeschaltet ist.
72
ZAPFWELLE
A Wird bei eingeschalteter Zapfwellenanlage der Sitz
verlassen, ertönt ein Warnsummer für ca. 10
Sekunden nach dem Verlassen des Sitzes. Der Grund
hierfür ist, dass der Traktor mit einem
"Fahrersitzschalter" ausgerüstet ist.
C Kontrollleuchte Zapfwellenkupplung
Die Kontrollleuchte Zapfwellenkupplung leuchtet auf,
wenn der Zapfwellenkupplungsschalter sich in der
eingerückten Stellung (ON) befindet.
(1) Zapfwellen-Wahlhebel
(A) 540 U/min
(B) 1000 U/min
(N) "NEUTRAL"
A Die maximale Zapfwellendrehzahl für die einzelnen
Anbaugeräte finden Sie in der Bedienungsanleitung
für das jeweilige Anbaugerät.
(1) Kontrollleuchte Zapfwellenkupplung
BZapfwellen-Wahlhebel
A Bei einem Wechsel der Zapfwellendrehzahl muss der
Anzeigemodus für die Zapfwellendrehzahl an der
seitlichen Digitalanzeige umgeschaltet werden.
Andernfalls wird die Zapfwellendrehzahl nicht korrekt
auf der seitlichen Digitalanzeige angezeigt. (Siehe
"Seitliche Digitalanzeige" im Abschnitt "Bedienung
des Traktors".)
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Die für das Anbaugerät vorgeschriebene
Zapfwellendrehzahl ist unbedingt einzuhalten.
Es ist äußerst gefährlich, ein Anbaugerät mit
hoher Drehzahl laufen zu lassen, für das eine
niedrige Drehzahl vorgeschrieben ist. Als
Ausnahme gilt, wenn diese höhere Drehzahl
vom Hersteller des Anbaugerätes besonders
empfohlen wird.
Der Zapfwellen-Wahlhebel kann entweder auf 540 oder
1000 U/min eingestellt werden.
Den Hebel auf eine der gewünschten Positionen bringen,
während der Zapfwellenkupplungsschalter sich in der
ausgerückten Stellung (OFF) befindet.
(1) Seitliche Digitalanzeige
(A) "ZAPFWELLENDREHZAHL"
ZAPFWELLE
BZapfwellenabdeckung und -kappe
Die Zapfwellenabdeckung nie entfernen. Wenn die Welle
nicht benutzt wird, Zapfwellenkappe wieder aufsetzen.
Vor dem Verbinden oder Trennen von Antriebswelle und
Zapfwelle muss der Motor abgestellt sein.
(1) Zapfwellenabdeckung
(2) Zapfwellenkappe
A Das Kreuzgelenk der Zapfwellenantriebswelle lässt
sich nur bedingt schwenken. Hinweise zum korrekten
Gebrauch finden Sie in der Anleitung der
Zapfwellenantriebswelle.
73
74
HECKKRAFTHEBER UND ZUGPENDEL
HECKKRAFTHEBER UND ZUGPENDEL
(1)
(2)
(3)
(4)
(5)
(6)
(7)
(8)
Oberlenker
Hubstange (links)
Teleskopstabilisatoren
Unterlenker
Hubstange (rechts)
Zugpendel (sofern vorhanden)
Hohe Anhängekupplung (sofern vorhanden)
Zugzapfen (sofern vorhanden)
HECKKRAFTHEBER UND ZUGPENDEL
75
HECKKRAFTHEBER
1. Vorbereitungen zum Anhängen des
Anbaugeräts treffen.
BAuswählen der Bohrungen an den
Unterlenkern
Die Unterlenker sind jeweils mit zwei Bohrungen
versehen. Für die meisten Arbeiten werden die
Hubstangen an der Bohrung (B) angebracht.
(1) Rechteckscheibe
(2) Bolzenkopf
(A) Waagerecht
(B) Senkrecht
C Schwimmstellung
Wenn die Schwimmstellung aktiviert ist, wird beim
Anbaugerät freie Bewegung je nach Bodenzustand
gewährleistet. Diese Funktion ist geeignet, wenn die
Anbaugeräte breiter als der Traktor sind.
BWahl der Oberlenkerposition
(1) Unterlenker
(2) Hubstange
BOHRUNGEN: (A), (B)
Bei der Wahl der Befestigungspunkte sind die Vorgaben
unter "Einstellhinweise zu Anbaugeräten" im Abschnitt
"Hydraulikeinheit" maßgeblich.
A Um eine größere Hubkraft zu erzielen, können die
Hubstangen an der Bohrung (A) angebracht werden.
BEinstellen der Längsschwimmstellung
Damit das Anbaugerät den Bodenkonturen folgt, müssen
die rechteckigen Unterlegscheiben und Bolzenköpfe
senkrecht befestigt werden.
Um das Anbaugerät zu halten, die Rechteckscheiben und
Bolzenköpfe wieder waagerecht stellen.
(1) Oberlenker
(2) Montagebohrung
(3) Griff
BZugpendel
Bei direkt montiertem Anbaugerät ist das Zugpendel
abzunehmen, wenn ein dicht am Traktor montiertes
Anbaugerät verwendet wird.
76
HECKKRAFTHEBER UND ZUGPENDEL
2. Anbaugeräte anhängen und abnehmen
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Den Motor unbedingt abstellen.
A Feststellbremse anziehen und arretieren.
A Bevor ein Anbaugerät angebracht oder
abgenommen wird, den Traktor und das
Anbaugerät auf einer ebenen Fläche abstellen.
A Wird ein Anbaugerät oder ein anderes
Anbaugerät an den Heckkraftheber angebaut,
den gesamten Betriebsbereich auf Störungen,
Schwergängigkeit oder Trennen der Zapfwelle
überprüfen.
A Nicht die maximal zulässige Länge der
Hubspindeln überschreiten, ansonsten kann
die Zugpendel auseinander fallen und das am
Heckkraftheber angebaute Anbaugerät kann
herunterfallen.
A Bei
Betätigung
dieser
Schalter
wird
die
Positionsverriegelung des Heckkrafthebers aktiviert,
und die Kontrollleuchte "Heckkraftheber anheben/
absenken" beginnt zu blinken (ca. 2 Mal pro Sekunde).
Wenn die Leuchte blinkt, den Schalter zum schnellen
Anheben/Absenken des Heckkrafthebers drücken, um
die
Positionsverriegelung
zu
lösen.
(Die
Kontrollleuchte erlischt oder leuchtet auf.)
BHubstange (links)
Wird die Stange selbst gedreht, verändert sich die Länge
der Hubstange.
Wird die Stange herausgedreht, nicht über die Nut auf
dem Stangengewinde hinausgehen.
BSchalter, Unterlenker anheben/ absenken
So vermeiden Sie Verletzungen:
A Den Schalter zum Anheben/Absenken der
Unterlenker nicht verwenden, wenn das
Anbaugerät am Heckkraftheber angebracht ist.
Diese Schalter werden zum Anheben und Absenken des
Heckkrafthebers verwendet, um den Arm nur mit dem
Anbaugerät auszurichten. Bei Betätigung des Schalters
"Nach oben" wird der Heckkraftheber angehoben. Bei
Betätigung des Schalters "Nach unten" wird der
Heckkraftheber abgesenkt.
Heckkraftheber wird angehalten, sobald der Schalter
losgelassen wird.
(1) Schalter "Nach oben"
(2) Schalter "Nach unten"
(1) Hubstange
(A) "NUT"
HECKKRAFTHEBER UND ZUGPENDEL
77
BTeleskopstabilisator
BHubstange (rechts)
So vermeiden Sie Verletzungen:
A Die Stange darf nur bis zur Nut am Gewinde
herausgedreht werden.
1. Um die Länge der Hubstange einzustellen, den
Einstellgriff anheben und auf die gewünschte Länge
drehen.
2. Nach dem Einstellen ist die Hubstange mit dem
Einstellgriff in die verriegelte Stellung absenken.
3. Die Stange darf bei Verwendung des Einstellgriffs nur
bis zur Nut am Gewinde herausgedreht werden.
(1) Hubstange
(2) Einstellgriff
(A) "NUT"
Die Teleskopstabilisatoren können eingestellt werden, um
das horizontale Pendeln des Anbaugeräts zu regeln. Bei
der Wahl der Befestigungspunkte sind die Vorgaben unter
"Einstellhinweise zu Anbaugeräten" maßgeblich (siehe
"ZUSATZ-HYDRAULIKSTEUERSYSTEM" im Abschnitt
"HYDRAULIKEINHEIT").
Nach dem Ausrichten den Sicherungsbolzen durch eines
der fünf Bohrungen im Außenrohr, das mit einem der
Bohrungen der Innenstange fluchtet, einführen. Beide
Stabilisatoren werden so verriegelt.
Nach dem Einführen der Sicherungsbolzen durch das
Langloch in eines der Bohrungen der Innenstange bleibt
ein gewisses Maß an Pendelfreiheit erhalten.
(1) Außenrohr
(2) Innenrohr
(3) Sicherungsbolzen
(4) Einstellbohrung
(5) Langloch
BHakenkupplung (Hakenform)
So vermeiden Sie Verletzungen:
Beim Anbringen des Anbaugeräts sind die
nachstehend aufgeführten Punkte zu beachten:
A Sicherstellen,
dass
der
Haken
der
Schnellkupplung sicher verriegelt ist.
(1) Einstellgriff
(A) "VERRIEGELT"
(B) "ENTRIEGELT"
BOberlenker
1. Den Winkel des Anbaugeräts auf die gewünschte
Stellung durch Verkürzen oder Verlängern des
Oberlenkers einstellen.
2. Die richtige Länge des Oberlenkers variiert je nach
verwendetem Anbaugerät.
78
HECKKRAFTHEBER UND ZUGPENDEL
Der Heckkraftheber mit Schnellkupplung besteht aus zwei
Unterlenkern und einem Oberlenker, die durch eine Klaue
am jeweiligen Ende ein schnelles Anbringen und
Abnehmen des Anbaugeräts ermöglichen.
C Anbringen des Kugelgelenks am Anbaugerät
Vor dem Anbringen des Anbaugeräts am Heckkraftheber
mittels Schnellkupplungen müssen die Kugelgelenke
gemäß den folgenden Anweisungen am Anbaugerät
angebracht werden.
(1) Einfaches Kugelgelenk
(Für den oberen Kupplungsbolzen anzubringen)
(2) Kugelgelenk
(Für den unteren Kupplungsbolzen anzubringen)
C Einstellen der Breite an den Unterlenkern
Die Breite (W1) der Unterlenker auf das gleiche Maß der
Breite (W2) des Anbaugeräts einstellen.
(Hinweise zum Einstellen der Breite (W1) der Unterlenker
finden Sie unter "Teleskopstabilisatoren" in diesem
Abschnitt.)
(1) Unterlenker
(2) Teleskopstabilisator
(3) Anbaugerät
C Anbringen des Anbaugeräts am Traktor
1. Den Entriegelungshebel der Schnellkupplungen in die
verriegelte Stellung bringen, wenn die Sperrklinke sich
in entriegelter Stellung befindet.
(Sperrklinken geschlossen)
2. Den Traktor mit vollständig abgesenkten Unterlenkern
rückwärtsfahren, bis die Schnellkupplungen sich
unterhalb der Kugelgelenke des Anbaugeräts
befinden.
3. Die Unterlenker mithilfe des Hydrauliksteuerhebels
anheben, bis die Schnellkupplungen an den
Kugelgelenken einrasten.
A Das Einrasten der Sperrklinken an den Kugelgelenken
des Anbaugeräts ist durch ein hörbares Klicken
festzustellen.
HECKKRAFTHEBER UND ZUGPENDEL
4. Den Haken am Oberlenker zum oberen Kugelgelenk
des Anbaugeräts absenken und niederdrücken, bis
die Sperrklinke einrastet. Falls erforderlich, die Länge
des Oberlenkers einstellen.
79
TYP: A (Anhängekupplung von V. ORLANDI)
ZUGPENDEL
A Der Haken eines Oberlenkers ist nach unten gerichtet.
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Nie vom Oberlenker, der Hinterachse oder
einem Punkt über dem Zugpendel ziehen.
Hierdurch kann der Traktor nach hinten
umkippen, was zu schweren oder tödlichen
Verletzungen führen kann.
A Die zulässige Stützlast ist dem Abschnitt
"MAXIMALWERTE FÜR ANBAUGERÄTE" zu
entnehmen.
(1) Oberlenker
(2) Unterlenker
(3) Sperrklinke
(4) Entriegelungshebel
(A) Verriegelte Stellung
(B) Entriegelte Stellung
C Abnehmen des Anbaugeräts vom Traktor
1. Das Anbaugerät vollständig auf den Boden absenken.
Das Anbaugerät mit einem Lagerbock abstützen
(sofern vorhanden). Falls erforderlich, die Länge des
Oberlenkers bzw. der Hubstange so einstellen, dass
das Anbaugerät stabil auf dem Boden stehen kann.
2. Den Entriegelungshebel am Unterlenker ziehen, um
den Haken vom Kugelgelenk des Anbaugeräts zu
lösen.
Den Oberlenker an der Oberlenkerhalterung
einhängen.
3. Zum Lösen der Schnellkupplungen von den
Kugelgelenken
des
Anbaugeräts
die
Entriegelungshebel an beiden Unterlenkern in die
entriegelte Stellung ziehen.
Die Sperrklinken werden freigegeben, so dass die
Unterlenker zum Abnehmen des Anbaugeräts
abgesenkt werden können.
80
HECKKRAFTHEBER UND ZUGPENDEL
BZugpendel
Das Zugpendel lässt sich auf drei unterschiedliche Arten
verwenden (siehe unten). Auf korrekten Zusammenbau
mit den Lokalisierungsstiften achten.
(1) Zugpendel
(2) Lokalisierungsstift
(3) Meßplättchen
(4) Manschette
A Das lange Zugpendel kann in drei verschiedenen
Positionen verwendet werden.
(1) Zugpendel
(2) Lokalisierungsstift
(1) Zugpendel
(2) Drehzapfen
Bohrung: (A)(B)(C)
HECKKRAFTHEBER UND ZUGPENDEL
HOHE ANHÄNGEKUPPLUNG
Schutzmaßnahmen
zur
Vermeidung
von
Verletzungen:
A Nie vom Oberlenker, der Hinterachse oder
einem Punkt über der Anhängekupplung
ziehen. Hierdurch kann der Traktor nach hinten
umkippen, was zu schweren oder tödlichen
Verletzungen führen kann.
81
C Einstellen
der
Höhe
für
die
hohe
Anhängekupplung
1. Den Begrenzungsknopf ziehen und zum Entriegeln
den Griff nach oben drehen. Die Halterung der hohen
Anhängekupplung auf und ab bewegen, um die Höhe
der Anhängekupplung zu ändern.
2. Verriegelungsbolzen und Bohrung aufeinander
ausrichten. Zum Verriegeln den Griff wieder in die
horizontale Lage drehen. Sicherstellen, dass der
Begrenzungsknopf in die verriegelte Stellung
zurückgekehrt ist.
A Die Belastung für die hohe Anhängekupplung ist im
Kapitel
"ANBAUGERÄT-BESCHRÄNKUNGEN"
vermerkt.
BHohe Anhängekupplung
Die hohe Anhängekupplung lässt sich auf das jeweils zu
ziehende
Anbaugerät
einstellen.
Die
hohe
Anhängekupplung kann beim Verbinden mit dem
Kreuzgelenk behindern. In diesem Fall muss die hohe
Anhängekupplung entweder in ihre oberste Stellung
gebracht oder entfernt werden.
(1) Hohe Anhängekupplung
(2) Begrenzungsknopf
(3) Griff
(4) Verriegelungsbolzen
(5) Sperrbohrung
(A) "ANGEZOGEN"
(B) "ENTRIEGELT" (UN-LOCK)"
(C) "VERRIEGELT" (LOCK)"
ZUGZAPFEN
Um Verletzungen zu vermeiden:
A Niemals vom Oberlenker, der Hinterachse oder
einem Punkt über dem Zugzapfen ziehen.
Hierdurch kann der Traktor nach hinten
umkippen, was zu schweren oder sogar
tödlichen Verletzungen führen kann.
A Die Belastung für den Zugzapfen ist im Kapitel
"ANBAUGERÄT-BESCHRÄNKUNGEN" vermerkt.
BZugzapfen
Wird der Zugzapfen zum Ziehen eines Zusatzgeräts
verwendet, die Halterung mit dem Stift verriegeln.
(1) EWG manuell
(2) EWG swingshift
(3) CUNA C
(4) CUNA D2
(5) CUNA D3
82
HECKKRAFTHEBER UND ZUGPENDEL
BZugpendel
Das Zugpendel lässt sich auf drei unterschiedliche Arten
verwenden (siehe unten). Auf korrekten Zusammenbau
mit den Lokalisierungsstiften achten.
(1) Zugzapfen
(2) Halterung
(3) Stift
(4) Sicherungsstift
(A) "VERRIEGELT"
(B) "ENTRIEGELT"
TYP: B (Anhängekupplung von SCHARMÜLLER)
ZUGPENDEL
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Nie vom Oberlenker, der Hinterachse oder
einem Punkt über dem Zugpendel ziehen.
Hierdurch kann der Traktor nach hinten
umkippen, was zu schweren oder tödlichen
Verletzungen führen kann.
A Die zulässige Stützlast ist dem Abschnitt
"MAXIMALWERTE FÜR ANBAUGERÄTE" zu
entnehmen.
(1) Zugpendel
(2) Lokalisierungsstift
HOHE ANHÄNGEKUPPLUNG
Schutzmaßnahmen
zur
Vermeidung
von
Verletzungen:
A Nie vom Oberlenker, der Hinterachse oder
einem Punkt über der Anhängekupplung
ziehen. Hierdurch kann der Traktor nach hinten
umkippen, was zu schweren oder tödlichen
Verletzungen führen kann.
A Die Belastung für die hohe Anhängekupplung ist im
Kapitel
"ANBAUGERÄT-BESCHRÄNKUNGEN"
vermerkt.
BHohe Anhängekupplung
Die hohe Anhängekupplung lässt sich auf das jeweils zu
ziehende
Anbaugerät
einstellen.
Die
hohe
Anhängekupplung kann beim Verbinden mit dem
Kreuzgelenk behindern. In diesem Fall muss die hohe
Anhängekupplung entweder in ihre oberste Stellung
gebracht oder entfernt werden.
(1) Zugpendel
(2) Lokalisierungsstift
HECKKRAFTHEBER UND ZUGPENDEL
83
BHohe Anhängekupplung mit
automatischem Zugmaul
C EINKUPPELN
1. Den Griff bis zum Anschlag anheben.
Der Kupplungsbolzen wird angehoben, und der
Auslösehebel wird sichtbar.
(1) Griff
(2) Kupplungsbolzen
(3) Auslösehebel
(4) Sicherungsstift
(1) Automatisch mit Sicherungsbolzen
(2) Manuell mit Sicherungsbolzen
(3) Kugel K80 mit Griff
(4) Kugel K80 ohne Griff
C Einstellen
der
Höhe
für
die
Hohe
Anhängekupplung
1. Zum Entriegeln den Griff nach oben schwenken. Die
Trageplatte der höhenverstellbaren Anhängekupplung
hoch- oder runterbewegen, um die Höhe der
Anhängekupplung zu ändern.
2. Verriegelungsbolzen und Bohrung aufeinander
ausrichten. Zum Verriegeln den Griff horizontal legen.
2. Den
Traktor
langsam
rückwärtsfahren:
Die
Zugpendelöse am Anhänger muss vollständig in die
Anhängekupplung eindringen, bis der Auslösehebel
freigegeben wird. Die beim Rangieren auftretenden
Kräfte bewirken ein sofortiges Eindringen des
Kupplungsbolzens
sowie
ein
automatisches
Zurückziehen des Sicherungsstifts.
(1) Zugpendelöse
(2) Anhängekupplung
(3) Griff
(1) Hohe Anhängekupplung
(2) Griff
(3) Verriegelungsbolzen
(4) Bohrung
(A) "ENTRIEGELT" (UN-LOCK)"
(B) "VERRIEGELT" (LOCK)"
(4) Kupplungsbolzen
(5) Auslösehebel
(6) Sicherungsstift
C AUSKUPPELN
1. Den Griff anheben, bis er einrastet.
2. Den Traktor in Vorwärtsrichtung bewegen, bis die
Zugstangen-Öse ausgekuppelt ist.
84
HECKKRAFTHEBER UND ZUGPENDEL
(1) Griff
3. Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, die
Zugpendelkupplung stets verriegelt zu lassen. Um die
Zugpendelkupplung
zu
verriegeln,
den
Verriegelungsgriff wie abgebildet in Pfeilrichtung
drehen.
(1) Zugzapfen
(2) Halterung
(3) Stift
(4) Sicherungsstift
(A) "VERRIEGELT"
(B) "ENTRIEGELT"
ZUGZAPFEN
Um Verletzungen zu vermeiden:
A Niemals vom Oberlenker, der Hinterachse oder
einem Punkt über dem Zugzapfen ziehen.
Hierdurch kann der Traktor nach hinten
umkippen, was zu schweren oder sogar
tödlichen Verletzungen führen kann.
A Die Belastung für den Zugzapfen ist im Kapitel
"ANBAUGERÄT-BESCHRÄNKUNGEN" vermerkt.
BZugzapfen
Wird der Zugzapfen zum Ziehen eines Zusatzgeräts
verwendet, die Halterung mit dem Stift verriegeln.
(1) Verriegelungsgriff
BHohe Anhängekupplung mit Kugelkopf
(1) Zugzapfen
(2) Halterung
(3) Stift
(4) Sicherungsstift
(A) "VERRIEGELT"
(B) "ENTRIEGELT"
HECKKRAFTHEBER UND ZUGPENDEL
85
TYP: C (Anhängekupplung von DROMONE)
AUTOMATISCHE ANHÄNGEKUPPLUNG
(ausfahrbar)
So vermeiden Sie Verletzungen:
A Nie vom Oberlenker, der Hinterachse oder
einem Punkt über der Anhängekupplung
ziehen. Hierdurch kann der Traktor nach hinten
umkippen, was zu schweren oder tödlichen
Verletzungen führen kann.
A Der Verriegelungshaken muss vor dem Ziehen
eines Anbaugeräts eingehängt sein.
BAutomatische Anhängekupplung
C Zum Absenken der Anhängekupplung
1. Den Motor starten und die obere Hubarmbegrenzung
mittels Drehregler in die höchste Stellung schalten.
Den Positionsregelhebel ganz nach vorne schieben,
um den Hubarm maximal anzuheben.
(1) Drehregler, obere Hubarmbegrenzung (A) "HOCH"
(2) Positionsregelhebel
(B) "NACH OBEN"
2. Den Entriegelungshebel für die automatische
Anhängekupplung
ziehen,
um
die
Verriegelungshaken und den Riegel voneinander zu
lösen.
(1) Entriegelungshebel automatische
Anhängekupplung
(A) "ZIEHEN"
3. Den
Positionsregelhebel
bei
gezogenem
Entriegelungshebel
für
die
automatische
Anhängekupplung
zurücknehmen,
um
die
Anhängekupplung abzusenken.
(1) Automatische Anhängekupplung
(2) Abschlepphaken
(3) Verriegelungshaken
(4) Riegel
86
HECKKRAFTHEBER UND ZUGPENDEL
C Anhängekupplung aus- bzw. einfahren
1. Den entsprechenden Steuerventilhebel betätigen, um
die Anhängekupplung aus- bzw. einzufahren.
2. Das Anbaugerät anbauen oder abbauen.
C Zum Anheben der Anhängekupplung
1. Sicherstellen, dass das Anbaugerät sicher befestigt
oder abgebaut ist. Den Positionsregelhebel ganz nach
vorne
schieben,
um
die
automatische
Anhängekupplung maximal anzuheben, bis die
Verriegelungshaken den Riegel fest greifen.
(1) Steuerventilhebel
(1) Verriegelungshaken
(2) Riegel
2. Den Positionsregelhebel etwas zurücknehmen, um
sicherzustellen,
dass
die
automatische
Anhängekupplung nicht abgesenkt wird.
A Beim
Ziehen
eines
Anbaugeräts
den
Positionsregelhebel etwas zurücknehmen, um das
Hydrauliksystem nicht zu belasten.
(1) Anhängekupplung
C Abschlepphaken/Zugpendel wechseln
1. Den entsprechenden Steuerventilhebel betätigen, um
die Anhängekupplung auszufahren.
2. Den Drehzapfen entfernen und den Abschlepphaken
oder das Zugpendel abnehmen.
(1) Abschlepphaken
(2) Zugpendel
(3) Drehzapfen
HYDRAULIKEINHEIT
HYDRAULIKEINHEIT
Der Traktor hat standardmäßig folgende hydraulische
Steuersysteme (siehe Abbildung). Daher ist zu prüfen,
welches System für das verwendete Anbaugerät optimal
geeignet ist.
BTerminologie
C Steuerung des Heckkrafthebers
1. Positionsregelung
2. Zugkraftregelung und Tiefenbegrenzung
C Zusatz-Hydrauliksteuersystem
A Nicht in Betrieb nehmen, bis sich der Motor
aufgewärmt hat. Wird versucht, das Hydrauliksystem
in Betrieb zu nehmen, wenn der Motor noch kalt ist,
kann es beschädigt werden.
A Sind Geräusche zu hören, wenn sich das Anbaugerät
anhebt, nachdem der Hydrauliksteuerhebel betätigt
wurde, ist der Hydraulikmechanismus nicht richtig
eingestellt. Wird dies nicht behoben, wird die Einheit
beschädigt. Zum Vornehmen der Einstellung mit
Ihrem KUBOTA-Händler in Verbindung setzen.
STEUERUNG DES HECKKRAFTHEBERS
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Vor der Bedienung des Heckkrafthebers ist
sicherzustellen, dass sich keine Personen
Gegenstände im Bereich des Anbaugeräts bzw.
Heckkrafthebers befinden. Beim Betrieb des
Heckkrafthebers darf sich niemand auf bzw.
neben dem Anbaugerät oder zwischen
Anbaugerät und Traktor aufhalten.
(1)
Drehregler, untere Begrenzung
(2)
Hydrauliksteuerhebel
(3)
Modusschalter
(4)
Schalter, Heckkraftheber schnell absenken
(5)
Schalter, Heckkraftheber schnell anheben
(6)
Drehreglers für das Zugkraftverhältnis
(7)
Drehregler, obere Hebelarmbegrenzung
(8)
Drehregler für die Absenkgeschwindigkeit des
Heckkrafthebers
Verriegelungshebel, Heckkraftheber absenken
(9)
87
88
HYDRAULIKEINHEIT
BModusschalter
Je nach Art der Arbeit die Positionsregelung oder
Zugkraftregelung auswählen. Für Arbeiten, die eine
höhere Traktion erfordern, wie beispielsweise Pflügen
oder Tiefenlockern, ist die Zugkraftregelung vorzuziehen.
Zugkraftregelung ausgewählt:.
Die Kontrollleuchte
Zugkraftregelung
leuchtet auf.
Positionsregelung ausgewählt:.
Die Kontrollleuchte
Zugkraftregelung
erlischt.
BPositionsregelungsmodus
C Hydrauliksteuerhebel
Mit dieser Steuerung wird die Arbeitstiefe eines am
Heckkraftheber angebrachten Anbaugeräts ungeachtet
der erforderlichen Zugkraft gesteuert.
(1) Hydrauliksteuerhebel
(1) Modusschalter
(A) "POSITIONSREGELUNG"
(B) "ZUGKRAFTREGELUNG"
(1) Kontrollleuchte Zugkraftregelung
(A) "SCHWIMMSTELLUNG"
(B) "ABSENKEN"
(C) "ANHEBEN"
(D) "FAHRHEBELVERRIEGELUNG"
A Den Hydrauliksteuerhebel vor der Fahrt in die
Fahrhebelverriegelungsposition (D) bewegen, um ein
unerwartetes Herabfallen des Anbaugeräts zu
vermeiden.
HYDRAULIKEINHEIT
89
Drehregler, Zugkraftverhältnis
BModus Zugkraftregelung und
Tiefenbegrenzung
C Hydrauliksteuerhebel
Hier wird die Arbeitstiefe geregelt. Bei wechselnder
Belastung
des
Heckkrafthebers
aufgrund
unterschiedlicher Bodenbeschaffenheiten reagiert die
Zugkraftregelung automatisch, indem sie das Anbaugerät
entweder leicht anhebt oder absenkt, um eine konstante
Zugbelastung zu gewährleisten.
Zum Einstellen der Zugkraft am Anbaugerät den
Hydrauliksteuerhebel ziehen.
(1) Hydrauliksteuerhebel
(Gegen den
Uhrzeigersinn)
(Im
Uhrzeigersinn)
Pflugtiefe
Flache Stellung
Tiefe Stellung
Bodenart
Locker
(Hart)
Feld (Rauheit)
Gering
Stark
(Niedrig)
(Hoch)
(Empfindlichkeit)
A Die Pflugtiefe lässt sich mithilfe des Drehreglers für
das Zugkraftverhältnis beeinflussen. Vorzugsweise ist
jedoch der Hydrauliksteuerhebel zum Einstellen der
Pflugtiefe zu verwenden.
(A) "ANHEBEN"
(B) "FLACH"
(C) "TIEF"
(D) "SCHWIMMSTELLUNG"
C Drehregler, Zugkraftverhältnis
Den
Moduswahlschalter
in
die
Stellung
"Zugkraftregelung" schalten. Den Drehregler für das
Zugkraftverhältnis drehen, um das Anbaugerät auf den
jeweiligen Anwendungsbereich abzustimmen. Die
Einstellungen entsprechend den Richtlinien weiter unten
vornehmen.
(1) Drehregler, Zugkraftverhältnis
(A) "IM UHRZEIGERSINN"
(1) Einstellung der Pflugtiefe
(B) "GEGEN DEN
(2) Harter Boden
UHRZEIGERSINN"
(3) Lockerer Boden
(4) Drehregler, Zugkraftverhältnis
90
HYDRAULIKEINHEIT
BSchwimmstellung
BDrehregler, obere Hebelarmbegrenzung
Den Hydrauliksteuerhebel in die Schwimmstellung
bringen, um den Unterlenkern je nach Bodenzustand freie
Bewegung zu gewährleisten.
Dieser Drehregler dient zum Ändern der oberen
Begrenzung des Heckkrafthebers.
1. Durch Drehen des Drehreglers in Richtung "Hoch"
wird die obere Begrenzung des Heckkrafthebers
heraufgesetzt.
2. Durch Drehen des Drehreglers in Richtung "Niedrig"
wird die obere Begrenzung des Heckkrafthebers
herabgesetzt.
HINWEIS: (Handhabung des Hydrauliksteuerhebels)
A Nach dem Abstellen des Motors den Anlassschalter in
Stellung EIN schalten und den Hydrauliksteuerhebel
nach unten bewegen. Das Anbaugerät wird
abgesenkt.
(Bei aktivierter Positionsverriegelung wird das
Anbaugerät
nicht
abgesenkt.
Siehe
"Positionsverriegelung des Heckkrafthebers" in
diesem Abschnitt.)
BDrehregler, untere Begrenzung
Dieser Drehregler dient zum Ändern der unteren
Begrenzung des Heckkrafthebers.
1. Durch Drehen des Drehreglers in Richtung "Nach
oben"
wird
die
untere
Begrenzung
des
Hydrauliksteuerhebels heraufgesetzt.
2. Durch Drehen des Drehreglers in Richtung "Nach
unten"
wird
die
untere
Begrenzung
des
Hydrauliksteuerhebels herabgesetzt.
(1) Drehregler, obere Hebelarmbegrenzung
(A) "HOCH"
(B) "NIEDRIG"
A Der Drehregler, obere Hebelarmbegrenzung, der
Schalter
zum
Anheben/Absenken
des
Heckkrafthebers und der Hydrauliksteuerhebel
können zum Einstellen der oberen Begrenzung auf
jedes beliebige Maß verwendet werden.
BDrehregler für die
Absenkgeschwindigkeit des
Heckkrafthebers
(1) Drehregler, untere Begrenzung
(2) Hydrauliksteuerhebel
(3) Untere Begrenzung
(A) "ANHEBEN"
(B) "ABSENKEN"
So vermeiden Sie Verletzungen:
A Eine hohe Absenkgeschwindigkeit kann zu
Beschädigungen oder Verletzungen führen.
Die Absenkgeschwindigkeit des Anbaugeräts
muss auf mindestens zwei Sekunden
eingestellt sein.
Dieser
Drehregler
dient
zum
Ändern
der
Absenkgeschwindigkeit des Heckkrafthebers.
1. Durch Drehen des Drehreglers in Richtung Schnell
wird die Absenkgeschwindigkeit des Heckkrafthebers
erhöht.
2. Durch Drehen des Drehreglers in Richtung Langsam
wird die Absenkgeschwindigkeit des Heckkrafthebers
verringert.
HYDRAULIKEINHEIT
(1) Drehregler für die
Absenkgeschwindigkeit des
Heckkrafthebers
"SCHNELL"
"LANGSAM"
A Dieser Drehregler sperrt nicht die komplette Hydraulik.
Zum Fahren oder zum Überprüfen eines Anbaugeräts
muss der Verriegelungshebel gegen das Absenken
des Heckkrafthebers in die verriegelte Stellung
bewegt werden.
(1) Verriegelungshebel,
Heckkraftheber absenken
91
(A) "VERBINDEN"
(B) "ENTRIEGELN"
A Zum Einstellen der Absenkgeschwindigkeit des
Anbaugeräts
den
Drehregler
für
die
Absenkgeschwindigkeit
des
Heckkrafthebers
verwenden.
BSchalter, Heckkraftheber schnell
anheben/absenken
BVerriegelungshebel, Heckkraftheber
absenken
So vermeiden Sie Verletzungen:
A Vor dem Überprüfen des am Heckkraftheber
montierten Anbaugeräts muss dieses mit dem
Verriegelungshebel verriegelt werden. Dazu
den Hydrauliksteuerhebel in die Stellung
"Absenken" bringen und darauf achten, dass
das Anbaugerät nicht herabfällt.
Dieser Hebel hat zwei Stellungen: "Verriegeln" und
"Entriegeln". Er muss stets bis zum Anschlag bewegt
werden. Beim Fahren oder bei Prüfarbeiten mit
angehobenem Anbaugerät den Hebel in Stellung
"Verriegeln" bewegen.
So vermeiden Sie Verletzungen:
A Vor dem Fahren auf der Straße müssen der
Hydrauliksteuerhebel
und
der
Verriegelungshebel gegen das Absenken des
Heckkrafthebers
in
die
Stellung
"Fahrhebelverriegelung" bzw. "Verriegeln"
bewegt werden.
A Zum Fahren auf der Straße nicht den Schalter
zum
schnellen
Anheben/Absenken
des
Heckkrafthebers verwenden.
A Beim Wechseln des Anbaugeräts darf der
Schalter zum schnellen Anheben/Absenken
des Heckkrafthebers erst dann verwendet
werden, wenn sichergestellt ist, dass es im
gesamten Stellweg des Hydrauliksteuerhebels
zu keinerlei Störungen kommt.
Diese Schalter dienen zum Anheben und Absenken des
Anbaugeräts. Dies erleichtert das Wenden auf dem Feld.
Bei Betätigung des Schalters zum Anheben leuchtet die
Kontrollleuchte "Heckkraftheber anheben/absenken" auf,
und das Anbaugerät wird angehoben. Bei Betätigung des
Schalters zum Absenken erlischt die Kontrollleuchte, und
das Anbaugerät wird abgesenkt.
Wenn der Schalter zum Anheben des Anbaugeräts
gedrückt wurde, ist der Hydrauliksteuerhebel außer
Betrieb.
Zur Verwendung des Hydrauliksteuerhebels muss dieser
erst in die höchste Stellung gezogen werden.
92
HYDRAULIKEINHEIT
(1) Wenn der Schalter zum Absenken gedrückt wird,
während der Heckkraftheber angehoben wird,
bleibt der Heckkraftheber in dieser Stellung
stehen. (Die Kontrollleuchte leuchtet auf.) Bei
erneuter Betätigung des Schalters zum Anheben
bzw. Absenken wird der Heckkraftheber
entsprechend nach oben oder unten bewegt.
(2) Um den Heckkraftheber abzusenken, während er
angehoben wird, den Schalter zum Absenken 2
Sekunden gedrückt halten oder zwei Mal
drücken.
(3) Wenn der Schalter zum Anheben gedrückt wird,
während der Heckkraftheber abgesenkt wird, wird
der Heckkraftheber angehoben.
Schalter,
Heckkraftheber schnell anheben
Schalter,
Heckkraftheber schnell absenken
(A) "HIER DRÜCKEN"
BPositionsverriegelung des
Heckkrafthebers
C Positionsverriegelung
Wird eine der folgenden Aktionen durchgeführt, wenn die
Stellung des Hydrauliksteuerhebels von der Position der
Unterlenker abweicht, wird die Positionsverriegelung
aktiviert. Die Steuerung des Heckkrafthebers wird
unterbrochen, und die Kontrollleuchte "Heckkraftheber
anheben/absenken" beginnt zu blinken (ca. zwei Mal pro
Sekunde).
1. Motor starten.
2. Aktivieren des Schalters zum Anheben/Absenken der
Unterlenker.
3. Umschalten des Moduswahlschalters.
C Lösen der Positionsverriegelung
Sofern diese betätigt wurde, den Schalter zum schnellen
Anheben bzw. Absenken des Heckkrafthebers drücken.
(1) Kontrollleuchte Heckkraftheber anheben/absenken
1. Stellweg des Heckkrafthebers
Für die untere Begrenzung den Hydrauliksteuerhebel
verwenden, für die obere Begrenzung den Drehregler
für die obere Hebelarmbegrenzung. Die Schalter zum
schnellen Anheben/Absenken des Heckkrafthebers
sind Bedienelemente zum Anheben und Absenken
innerhalb
der
Grenzen,
die
mit
dem
Hydrauliksteuerhebel und dem Drehregler für die
obere Hebelarmbegrenzung festgelegt werden.
2. Kurzzeit-Schwimmfunktion
Den
Moduswahlschalter
in
die
Stellung
"Zugkraftregelung" schalten. Den Schalter zum
Absenken gedrückt halten, um den Heckkraftheber in
Schwimmstellung zu halten. Diese Funktion ist
beispielsweise beim Pflügen hilfreich. Wird der
Schalter losgelassen, kehrt der Heckkraftheber in die
Zugkraftregelungsposition zurück.
3. Anheben und Absenken bei teilweise verstelltem
Heckkraftheber
A Beim Lösen der Positionsverriegelung mithilfe der
Schalter zum schnellen Anheben bzw. Absenken des
Heckkrafthebers wird dieser entsprechend nach oben
oder unten bewegt.
ZUSATZ-HYDRAULIKSTEUERSYSTEM
Das Steuerventil ist als Typ A oder B erhältlich (siehe
unten). An beiden Ausführungen kann das SCD- bzw.
FD-Ventil eingesetzt werden (bis zu Viertelsegmenten),
jedoch können Ventile vom Typ A und B nicht zusammen
installiert werden.
Ventiltyp A
Zusatzsteuerventil mit
Volumenstrom-Regelung
Ventiltyp B
Zusatzsteuerventil (mit optionalem
Volumenstrom-Regelventil)
HYDRAULIKEINHEIT
93
BSteuerventil
Es sind zwei Arten von Steuerventilen erhältlich.
A Doppeltwirkendes Ventil mit Rastfunktion und
Selbstabschaltung:
Dieses Ventil bleibt durch die Rastfunktion in
Druckstellung. Der Hebel bleibt in dieser Stellung, bis
der Druck einen voreingestellten Pegel erreicht oder
ein Zylinder das Ende des Hubs erreicht.
Anschließend kehrt er automatisch in die
Neutralstellung zurück.
A Doppeltwirkendes Ventil mit Schwimmstellung:
Dieses Ventil arbeitet in Schwimmstellung, wenn der
Bedienhebel ganz nach vorn in eine Raststellung
gedrückt wird. Der Zylinder lässt sich frei ausfahren
oder einziehen und ermöglicht es einem Anbaugerät
wie beispielsweise einem Frontlader, sich gleichmäßig
über den Boden zu bewegen.
BSteuerventilhebel
Der Steuerventilhebel leitet Öl mit Druck in das
hydraulische System des Anbaugeräts.
[Beispiel: Einsetzen von Doppelsegment-Ventilen]
Normalfahrstufe
Doppeltwirkendes Ventil mit
Schwimmstellung (Abschnitt)
Schnellfahrstufe
Doppeltwirkendes Ventil mit Rastfunktion
und Selbstabschaltung (Abschnitt)
Druck
Rücklauf
Hebel (1)
Ansch- (A)
luss
(B)
Hebel (2)
(1) Steuerventilhebel 1
(2) Steuerventilhebel 2
Ansch- (C)
luss
(D)
Hebelposition
Z (Raste)
Ein
Aus
X
Y
Schwimm- Ein
stellung Aus
Aus
Ein
Hebelposition
Z(Raste)
X
Y
Z(Raste)
Ein
Aus
Aus
Ein
A Nachdem der Hydraulikzylinder voll ausgefahren ist,
darf der Hebel nicht in der Stellung DRÜCKEN bzw.
ZIEHEN festgehalten werden, da andernfalls
Hydrauliköl durch das Druckbegrenzungsventil
gedrückt wird. Wird das Hydrauliköl über einen
längeren Zeitraum durch das Druckbegrenzungsventil
gedrückt, überhitzt das Öl.
94
HYDRAULIKEINHEIT
A Wird ein Frontlader über die Hydraulik des Traktors
angetrieben,
nicht
die
Ladeschwingen
und
Schaufelzylinder gleichzeitig bedienen.
A Die Drucklast-Seite der Anbaugerätezylinder mit
Anschluss (A) oder (C) verbinden; ein eingebautes
Lasthalteventil verhindert, dass Öl ausströmt.
A Um den einfachwirkenden Zylinder mit dem
Schwimmerventil zu verwenden, muss dieser Zylinder
mit Anschluss (A) verbunden werden.
Um einen einfachwirkenden Zylinder auszufahren,
muss der Steuerventilhebel nach unten gezogen
werden. Um einen Zylinder einzufahren, muss dieser
vollständig nach oben in die Schwimmstellung
(FLOAT) geschoben werden. Den Hebel nicht
gedrückt halten, da sonst das Getriebeöl überhitzt
werden kann.
BVerbinden und Trennen der
Steckkupplung
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Vor dem Verbinden oder Trennen der
Leitungen den Motor abstellen und die
Steuerventile betätigen, um Druck abzubauen.
A Nicht mit der bloßen Hand nach Lecks suchen.
Verbinden
Beide Kupplungen reinigen.
Staubkappen entfernen.
Den Kupplungsstecker des Anbaugeräts in die
Hydraulikbuchse des Traktors einführen.
4. Vorsichtig am Kupplungsstecker des Anbaugeräts
ziehen, um sicherzustellen, dass die Steckkupplungen
fest verbunden sind.
C
1.
2.
3.
C Trennen der Verbindung
1. Zunächst das Anbaugerät vollständig absenken, um
den Druck der Hydraulikleitung abzubauen.
2. Die Kupplungen reinigen.
3. Die Hydrauliksteuerhebel bei abgeschaltetem Motor
bewegen, um Druck abzubauen. Den Schlauch
gerade aus der Steckkupplung ziehen, um diesen zu
lösen.
4. Die Steckkupplung von Öl und Staub befreien,
anschließend die Staubkappen einsetzen.
A Adapter zum Anpassen der Steckkupplungen an die
Hydraulikschläuche erhalten Sie bei Ihrem örtlichen
KUBOTA-Händler.
Stromregelventil für Typ A
BEinstellen der Durchflussmenge
Um mögliche Verletzungen zu vermeiden, sind bei
den Einstellungen folgende Punkte zu beachten:
A Die Funktion des Heckkrafthebers wird durch
die Kombination der Einstellung von
Durchflussregelventil
und
Motordrehzahl
beeinflusst.
A Der Heckkraftheber wird bei niedriger
Motordrehzahl u. U. nur langsam oder gar nicht
angehoben.
A Der Heckkraftheber wird u. U. plötzlich
angehoben, wenn die Motordrehzahl erhöht
wird
oder
die
Einstellung
der
Durchflussregelung geändert wird.
C Volumenstrom-Regelung
Ein Steuerventil mit Volumenstrom-Regelung kann für die
folgenden Aufgaben hinzugefügt werden.
1. Die mit dem Zusatzsteuerventil verbundenen
Anbaugeräte können unabhängig auf den jeweiligen
Volumenstrom eingestellt werden.
2. Zur gleichzeitigen Betätigung von Steuerventil (1)
bzw. (2) sowie des Heckkrafthebers innerhalb des
Grenzbereichs, ohne dass diese sich gegenseitig
beeinträchtigen.
3. Zur
Aufrechterhaltung
der
konstanten
Geschwindigkeit eines Anbaugeräts (z. B. Drehzahl
des Hydraulikmotors) innerhalb des Grenzbereichs,
wenn dieses an Steuerventil (1) bzw. (2)
angeschlossen ist.
A Bei
niedrigerer
Motordrehzahl
ist
die
Hydraulikdurchflussmenge
u.
U.
insgesamt
unzureichend für den gleichzeitigen Betrieb von
Steuerventil (1) bzw. (2) sowie des Heckkrafthebers,
oder für den Betrieb eines Anbaugeräts, das mit den
Steuerventilen (1) und (2) verbunden ist. Unter diesen
Umständen muss die Motordrehzahl erhöht werden,
um einen größeren Durchsatz der Hydraulik zu
gewährleisten.
HYDRAULIKEINHEIT
(1) Steuerventil mit Volumenstrom-Regelung
(2) Steuerventil mit Volumenstrom-Regelung
(3) Rändelmutter für Ventil (1)
(4) Rändelmutter für Ventil (2)
C Einstellen der Durchflussmenge
1. Der Volumenstrom für die Steuerventile (1) und (2)
kann eingestellt werden.
2. Wird die Rändelmutter (3) bzw. (4) gegen den
Uhrzeigersinn gedreht (A), erhöht sich die
Durchflussmenge von Steuerventil (1) bzw. (2). Durch
Drehen der Rändelmutter im Uhrzeigersinn (B) wird
der Durchfluss verringert. Wird die Rändelmutter bis
zum Anschlag gedreht (C), ist der Durchfluss gesperrt.
3. Zum
Einstellen
der
Durchflussmenge
die
Motordrehzahl auf die Betriebsdrehzahl stellen, den
Durchflussregelknopf
bis
zum
Anschlag
im
Uhrzeigersinn (C) und anschließend allmählich gegen
den Uhrzeigersinn drehen, bis die erforderliche
Durchflussrate erreicht ist.
(1) Steuerventil mit
Volumenstrom-Regelung
(2) Steuerventil mit
Volumenstrom-Regelung
(3) Rändelmutter für Ventil (1)
(4) Rändelmutter für Ventil (2)
95
(A) "ERHÖHEN"
(B) "VERRINGERN"
(C) "KEIN DURCHFLUSS"
BÖlauffangbehälter für
Schnellwechselkupplung
Bei angeschlossener Steckkupplung wird eine kleine
Menge des Öls aufgefangen, das aus dem Anschluss
durchsickert. Auf diese Weise werden Ölspritzer an der
Traktorkarosserie vermieden.
A Das Öl aus der Pumpe strömt vorrangig zum
Zusatzsteuerventil. Das überschüssige Öl wird dem
Heckkraftheber
zugeführt.
Wenn
das
Zusatzsteuerventil sich in Neutralstellung befindet,
wird der gesamte Ölstrom aus der Pumpe zum
Heckkraftheber geleitet.
A Wenn die Durchflussmenge nicht mehr eingestellt
werden muss, den Durchflussregelknopf bis zum
Anschlag gegen den Uhrzeigersinn drehen und in
dieser Stellung belassen.
(1) Deckel, Auffangbehälter
(2) Ölbehälter
A Das aufgefangene Öl ist durch Staub und Wasser
verunreinigt. Dieses Öl darf nicht wieder in das
Getriebegehäuse gefüllt werden.
96
HYDRAULIKEINHEIT
Stromregelventil für Typ B
BDurchflussregelventil (Option)
Das optionale Durchflussregelventil kann zu folgenden
Zwecken hinzugefügt werden:
1. Zum gleichzeitigen Betreiben von Steuerventil (2) oder
(3) über dem Durchflussregelventil (4) sowie des
Heckkrafthebers innerhalb des Grenzbereichs, ohne
dass diese sich gegenseitig beeinträchtigen.
2. Zum gleichzeitigen Betreiben von Steuerventil (2) oder
(3) über dem Durchflussregelventil (4) sowie des
anderen
Steuerventils
(1)
innerhalb
des
Grenzbereichs, ohne dass diese sich gegenseitig
beeinträchtigen. Bei Aktivierung des Steuerventils (1)
wird der Betrieb des Heckkrafthebers unterbrochen.
3. Zur
Aufrechterhaltung
der
konstanten
Geschwindigkeit eines Anbaugeräts (z. B. Drehzahl
des Hydraulikmotors) innerhalb des Grenzbereichs,
wenn dieses an Steuerventil (2) oder (3) über dem
Durchflussregelventil (4) angeschlossen ist.
Siehe Abbildung unten.
1. Die Durchflussmenge von Steuerventil (2) und (3)
über dem Durchflussregelventil (4) lässt sich
einstellen.
2. Wird das Durchflusseinstellrad (5) gegen den
Uhrzeigersinn gedreht (A), erhöht sich die
Durchflussmenge von Steuerventil (2) oder (3). Durch
Drehen der Rändelmutter im Uhrzeigersinn (B) wird
der Durchfluss verringert. Wird die Rändelmutter bis
zum Anschlag gedreht (C), ist der Durchfluss gesperrt.
3. Zum Einstellen der Durchflussmenge den Motor auf
Betriebsdrehzahl einstellen. Das Durchflusseinstellrad
bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn (C) und dann nach
und nach gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis die
erforderliche Durchflussmenge erreicht ist.
A Wenn die Durchflussmenge nicht mehr eingestellt
werden muss, den Durchflussregelknopf bis zum
Anschlag gegen den Uhrzeigersinn drehen und in
dieser Stellung belassen.
A Bei
niedrigerer
Motordrehzahl
ist
die
Hydraulikdurchflussmenge
u.
U.
insgesamt
unzureichend für den gleichzeitigen Betrieb der
Steuerventile (2) und (3) sowie des Heckkrafthebers
oder des Steuerventils (1), oder für den Betrieb eines
Anbaugeräts, das mit den Steuerventilen (1),(2) und
(3) verbunden ist. Unter diesen Umständen muss die
Motordrehzahl erhöht werden, um einen größeren
Durchsatz der Hydraulik zu gewährleisten.
A Die Steuerventile (2) und (3) über dem
Durchflussregelventil (4) lassen sich nicht gleichzeitig
betreiben.
BEinstellen der Durchflussmenge
Um mögliche Verletzungen zu vermeiden, sind bei
den Einstellungen folgende Punkte zu beachten:
A Die Funktion des Heckkrafthebers wird durch
die Kombination der Einstellung von
Durchflussregelventil
und
Motordrehzahl
beeinflusst.
A Der Heckkraftheber wird bei niedriger
Motordrehzahl u. U. nur langsam oder gar nicht
angehoben.
A Der Heckkraftheber wird u. U. plötzlich
angehoben, wenn die Motordrehzahl erhöht
wird
oder
die
Einstellung
der
Durchflussregelung geändert wird.
(1) Steuerventil (1)
(2) Steuerventil (2)
(3) Steuerventil (3)
(4) Durchflussregelventil
(5) Durchflusseinstellrad
(A) "ERHÖHEN"
(B) "VERRINGERN"
(C) "KEIN DURCHFLUSS"
HYDRAULIKEINHEIT
BStellungen und Vorteile des
Durchflussregelventils
Siehe Abbildung unten.
C Stellung 1
1. Die Anbaugerät-Steuergeschwindigkeit (z.B. Drehzahl
des Hydraulikmotors) des Steuerventils (1) oder (2)
lässt sich innerhalb des Grenzbereichs auf ein
konstantes Maß halten.
2. Das Steuerventil (1) oder (2) kann gleichzeitig mit dem
Heckkraftheber betrieben werden, jedoch nicht beide
Steuerventile (1) und (2) gleichzeitig.
3. Die Hebegeschwindigkeit des Heckkrafthebers hängt
von dem Durchfluss ab, der am Steuerventil (1) und/
oder (2) benötigt wird.
(1) Steuerventil (1)
(2) Steuerventil (2)
(3) Durchflussregelventil
97
C Stellung 2
1. Die Anbaugerät-Steuergeschwindigkeit (z.B. Drehzahl
des Hydraulikmotors) des Steuerventils (2) lässt sich
auf ein konstantes Maß halten.
2. Das Steuerventil (2) und der Heckkraftheber können
gleichzeitig
betrieben
werden,
wobei
die
Geschwindigkeit
des
Heckkrafthebers
vom
Einstellbereich des Durchflussregelventils abhängt.
3. Die Steuerventile (1) und (2) können gleichzeitig
betrieben werden, wobei der Betrieb des
Heckkrafthebers bei Aktivierung von Ventil (1)
unterbrochen wird.
4. Der Betrieb von Ventil (1) wird durch die
Durchflusseinstellung zu Ventil (2) beeinflusst.
5. Die Hebegeschwindigkeit des Heckkrafthebers und
der verfügbare Durchfluss für Ventil (1) werden durch
die Durchflusseinstellung von Ventil (2) beeinflusst.
(1) Steuerventil (1)
(2) Steuerventil (2)
(3) Durchflussregelventil
98
HYDRAULIKEINHEIT
BEinstellhinweise zu Anbaugeräten
Um die hydraulischen Bedienungselemente in der richtigen Art betätigen zu können, muss der Fahrer mit dem Folgenden
vertraut sein.
Auch wenn die hierin enthaltenen Informationen nicht auf alle Anbaugeräte und Bodenverhältnisse zutreffen, so sind sie
doch für den allgemeinen Gebrauch von Nutzen.
Anbaugerät
Anmerkungen
Bodenbeschaffenheit
Befestigungsbo
hrungen für den
Oberlenker
(1)
Positionsre
gelhebel
Leichter Boden
Pflug
Schwerer Boden
---
Egge
(Spitzzahn-,
Federzinken-,
Scheiben-)
---
(3)
Drehregler,
Zugkraftverhä
ltnis
(1) Teleskopstabilisators
Stützrad
Locker
Den
Sicherungsbolzen des
Teleskopstabilisators
durch den
Schlitz des
äußeren
Rohrs
einführen, der
auf eine der
Bohrungen
der
Innenstange
ausgerichtet
ist.
Festziehen
Der Teleskopstabilisator
muss stramm
genug
eingestellt
sein, damit
das
Anbaugerät in
angehobener
Stellung nicht
übermäßig
schaukelt. Für
Anbaugeräte
mit Stützrad
den
Positionsregel
hebel ganz
herunterdrück
en.
Zugkraftregel
ung und
Tiefenbegren
zung
Mittelschwere
Boden
Scheibenpflug
(2)
Hydraulikste
uerhebel
2
Zugkraft
regelung
(A)
Den
Hydraulikste
uerhebel in
die geeignete
Stellung
bringen.
Den
Drehregler in
die geeignete
Stellung
drehen.
Ja/Nein
Tiefenlockerer
Striegel,
Häufler
Positionsreg
elung
Erdbohrer,
Räumschild,
Dunggabel,
Heckträger
Den
Hydraulikste
uerhebel in
die geeignete
Stellung
bringen.
--Mähwerk
(mittig oder
am Heck
montiert)
Rechen,
Heuwender
1
Positionsre
gelung
(B)
Ja
Ja/Nein
---
Nein
A Bei montiertem Anbaugerät ist die obere Bohrung der Oberlenkeraufnahme zu verwenden, wenn das Anbaugerät
möglichst horizontal liegen soll, oder die mittlere Bohrung, wenn das Anbaugerät nach vorn geneigt sein soll. Die untere
Bohrung sollte nur dann verwendet werden, wenn das Anbaugerät ansonsten nicht korrekt ausgerichtet ist.
REIFEN, RÄDER UND BALLAST
99
REIFEN, RÄDER UND BALLAST
REIFEN
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Nicht versuchen, einen Reifen auf eine Felge zu
ziehen. Diese Arbeit darf nur von einer hierfür
qualifizierten Person mit der entsprechenden
Ausrüstung durchgeführt werden.
A Stets auf richtigen Reifendruck achten.
Reifen
nicht
über
den
in
der
Bedienungsanleitung angegebenen Druck
aufpumpen.
BLuftdruck
Obwohl
der
Reifendruck
ab
Werk
einen
vorgeschriebenen Wert aufweist, fällt er im Laufe der Zeit
langsam ab. Daher den Reifendruck täglich prüfen und
die Reifen gegebenenfalls aufpumpen.
A Bei der Verwendung des Frontladers oder bei
montierten Frontgewichten ist der maximale Druck an
den Vorderrädern einzustellen.
[M110GX]
A Keine anderen als von KUBOTA zugelassenen Reifen
verwenden.
A Ist die Maschine mit Reifen unterschiedlicher Größe
versehen,
muss
der
Modus
der
Fahrgeschwindigkeitsanzeige
geändert
werden.
Andernfalls wird die Fahrgeschwindigkeit nicht richtig
angezeigt. Dieser Moduswechsel ist auch dann
erforderlich, wenn später die Originalreifen wieder
montiert werden.
(Siehe "SEITLICHE DIGITALANZEIGE" im Abschnitt
"TRAKTORBETRIEB".)
Vorn
Hinten
[M135GX]
Vorn
Hinten
Reifengrößen
Luftdruck
340/85R24
160 kPa (1,6 kgf/cm )
380/70R24
160 kPa (1,6 kgf/cm )
360/80R24
160 kPa (1,6 kgf/cm )
380/70R20
160 kPa (1,6 kgf/cm )
360/70R20
160 kPa (1,6 kgf/cm )
460/85R34
140 kPa (1,4 kgf/cm )
520/70R34
160 kPa (1,6 kgf/cm )
480/80R34
160 kPa (1,6 kgf/cm )
540/65R30
240 kPa (2,4 kgf/cm )
540/65R28
240 kPa (2,4 kgf/cm )
Reifengrößen
Luftdruck
14,9R24
160 kPa (1,6 kgf/cm )
420/70R24
160 kPa (1,6 kgf/cm )
18,4R38
160 kPa (1,6 kgf/cm )
520/70R38
160 kPa (1,6 kgf/cm )
BZwillingsreifen
Zwillingsreifen sind nicht anerkannt.
100 REIFEN, RÄDER UND BALLAST
RADEINSTELLUNGEN
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Bei Arbeiten am Hang oder mit einem
Anhänger die Spurweite so groß wie möglich
einstellen, um eine größtmögliche Stabilität zu
erzielen.
A Den Traktor sicher aufbocken, bevor ein Rad
abgenommen wird.
A Keine Arbeiten unter hydraulisch gestützten
Geräten durchführen. Diese können sich
plötzlich selbst absenken oder unbeabsichtigt
abgesenkt werden. Ist es erforderlich,
Wartungs- oder Einstellarbeiten unter dem
Traktor
oder
anderen
Maschinenteilen
durchzuführen, diese vorher mit Böcken oder
geeigneten Blöcken abstützen.
A Den Traktor niemals in Betrieb nehmen, wenn
eine Felge, ein Rad oder eine Achse lose ist.
A Räder stets wie abgebildet montieren.
A Werden die Räder nicht wie abgebildet montiert,
können Getriebeteile beschädigt werden.
A Wird ein Rad wieder montiert oder eingestellt, die
Schrauben auf die folgenden Anzugsmomente
festziehen und - nachdem der Traktor 200 m (sowie 10
x 5 m mit Wendeschaltung) gefahren wurde - in
Übereinstimmung mit den Wartungsintervallen erneut
prüfen. (Siehe Abschnitt "Wartung".)
BVorderräder (Allradantrieb)
Die Spurweite der Vorderräder kann bei Standardrädern
wie abgebildet verstellt werden
Zum Verstellen der Spurweite
1. Die Rad- bzw. Felgenschüsselbolzen entfernen.
2. Felge bzw. Reifen in die korrekte Lage bringen und die
Radmuttern festziehen.
3. Die Vorspur einstellen (2 bis 8 mm).
Siehe "Einstellen der Vorspur" unter "Alle 200
Stunden" im Abschnitt "Regelmäßige Wartung".
(1) 260 bis 304 N-m (26,5 bis 31 kgf-m)
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Vor dem Aufbocken den Traktor auf einer
festen, ebenen Fläche parken und die
Hinterräder mit Keilen unterlegen.
A Die Vorderachse arretieren, damit sie nicht
pendeln kann.
A Die Stützböcke müssen auf das Gewicht der
Maschine abgestimmt sein und wie unten
abgebildet platziert werden.
(1) Hebepunkt
A Der Lenkwinkel muss entsprechend der Reifengröße
und Spurweite eingeschränkt werden.
REIFEN, RÄDER UND BALLAST 101
BEinstellen des VorderachsLenkanschlagbolzens
[M110GX]
C Einstellverfahren
1. Den rechten und linken vorderen Anschlagbolzen
entsprechend dem Lenkwinkel der Vorderräder
einstellen.
2. Einstellen der hinteren Anschlagbolzen:
(1) Das Lenkrad so weit im Uhrzeigersinn drehen, bis
der Anschlagbolzen vorn links in das Gehäuse
ragt. Den Anschlagbolzen hinten rechts so
einstellen, dass ein Spiel von ca. 1 mm zwischen
Anschlagbolzen hinten rechts und Gehäuse
bleibt.
(2) Zum Nachjustieren des Anschlagbolzens hinten
links das Lenkrad gegen den Uhrzeigersinn
drehen.
[M135GX]
C Einstellverfahren
1. Den rechten und linken hinteren Anschlagbolzen
entsprechend dem Lenkwinkel der Vorderräder
einstellen.
2. Einstellen der vorderen Anschlagbolzen:
(1) Das Lenkrad so weit im Uhrzeigersinn drehen, bis
der Anschlagbolzen hinten rechts in das Gehäuse
ragt. Den vorderen Anschlagbolzen so einstellen,
dass ein Spiel von ca. 1 mm
zwischen
Anschlagbolzen vorn links und Gehäuse bleibt.
(2) Zum Nachjustieren des Anschlagbolzens vorn
rechts das Lenkrad gegen den Uhrzeigersinn
drehen.
A Immer sicherstellen, dass die Räder weder den
Traktor noch die Ladevorrichtung berühren.
A Gegebenenfalls den Lenkwinkel mithilfe der
mitgelieferten Anschlagbolzen einstellen.
A Die Bi-Speed-Funktion wird erst ab einem Lenkwinkel
von 34 Grad aktiviert.
(1) Hintere Anschlagbolzen
(2) Vordere Anschlagbolzen
(A) "VORN"
(A) 5 mm manschette
(B) 7 mm manschette
(C) 12,5 mm manschette
(D) 1 mm Meßplättchen
102 REIFEN, RÄDER UND BALLAST
BHinterräder
Die Spurweite der Hinterräder kann bei Standardrädern
wie abgebildet eingestellt werden.
Zum Verstellen der Spurweite
1. Die Rad- bzw. Felgenschüsselbolzen entfernen.
2. Felge bzw. Felgenschüssel (rechts und links) in die
korrekte Lage bringen und die Radmuttern festziehen.
A Räder stets wie abgebildet montieren.
A Werden die Räder nicht wie abgebildet montiert,
können Getriebeteile beschädigt werden.
A Wird ein Rad wieder montiert oder eingestellt, die
Schrauben auf die folgenden Anzugsmomente
festziehen und - nachdem der Traktor 200 m (sowie 10
x 5 m mit Wendeschaltung) gefahren wurde - in
Übereinstimmung mit den Wartungsintervallen erneut
prüfen. (Siehe Abschnitt "Wartung".)
(1)260 bis 304 N-m (26,5 bis 31,0 kgf-m)
(2) 343 bis 402 N-m (35,0 bis 41,0 kgf-m)
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Vor dem Aufbocken den Traktor auf einer
festen, ebenen Fläche parken und die
Vorderräder mit Keilen unterlegen.
A Die Vorderachse arretieren, damit sie nicht
pendeln kann.
A Die Stützböcke müssen auf das Gewicht der
Maschine abgestimmt sein und wie unten
abgebildet platziert werden.
(1) Hebepunkt
REIFEN, RÄDER UND BALLAST 103
BALLAST
BHeckballast
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Für den Transport schwerer Anbaugeräte ist
zusätzlicher Ballast erforderlich. Wird das
Anbaugerät angehoben, auf unebenem Boden
langsam fahren, ganz gleich, wie viel Ballast
verwendet wird.
A Die Vorderräder nicht mit Flüssigkeit füllen, um
die Lenkfähigkeit aufrechtzuerhalten.
BVorderer Ballast
Falls erforderlich, Gewichte zur Erhaltung der Stabilität
und Verbesserung der Traktion hinzufügen. Die
Vorderräder können vom Boden abheben, wenn schwere
Lasten gezogen werden oder am Heck schwere
Anbaugeräte angebracht sind.
Genug Ballast hinzufügen, um die Lenkfähigkeit
aufrechtzuerhalten und ein Umkippen zu verhindern. Das
Gewicht abnehmen, wenn es nicht mehr benötigt wird.
Gewicht zu den Hinterrädern hinzufügen, falls dies
erforderlich sein sollte, um die Traktion aus Gründen der
Stabilität zu verbessern. Das Gewicht des Heckballasts
muss der zu erfüllenden Aufgabe entsprechen und der
Ballast muss entfernt werden, wenn er nicht länger
benötigt wird. Das Gewicht muss in Form von
Flüssigkeitsballast, Hinterradgewichten oder einer
Kombination aus beiden hinzugefügt werden.
C Hinterradgewichte (Sonderzubehör)
Die Hinterradgewichte können an den Hinterrädern
angebracht werden.
Die erforderliche Anzahl von Gewichten kann der
Bedienungsanleitung für das Anbaugerät entnommen
oder beim örtlichen KUBOTA-Händler erfragt werden.
C Frontgewichte (Sonderzubehör)
Die Frontgewichte können am Gewichtsträger angebracht
werden.
Die erforderliche Anzahl von Gewichten kann der
Bedienungsanleitung für das Anbaugerät entnommen
oder beim örtlichen KUBOTA-Händler erfragt werden.
(1) Hinterradgewichte
A Die Reifen nicht überlasten.
A Nicht mehr Gewicht als in der Tabelle angegeben
hinzufügen.
Maximales
Gewicht pro Rad
(1) Frontgewichte
(2) Gewichtsträger
A Die Reifen nicht überlasten.
A Nicht mehr Gewicht als in der Tabelle angegeben
hinzufügen.
A Den vorderen Stoßfänger nicht anbringen, wenn der
Frontlader angebaut ist.
Gewichte max.
12 Teile à 45 kg
[Gusseiserne Scheibe]
2 Teile à 72,5 kg
(320 lbs.)
[Stahlscheibe]
3 Teile à 72,5 kg
(480 lbs.)
C Flüssigballast in den Hinterradreifen
Eine Lösung aus Wasser und Kalziumchlorid stellt einen
sicheren, wirtschaftlichen Ballast dar. Bei korrekter
Befüllung werden Reifen, Schläuche oder Felgen nicht
beschädigt. Die Zugabe von Kalziumchlorid wird
empfohlen, um zu verhindern, dass das Wasser gefriert.
Die Methode, um die Reifen mit Gewicht zu versehen,
wurde von den Reifenherstellern zugelassen. Ihr
Reifenhändler kann Ihnen hierzu Auskunft geben.
104 REIFEN, RÄDER UND BALLAST
Flüssigkeitsgewicht pro Reifen (zu 75 % gefüllt)
Traktors
M110GX
M135GX
Reifengrößen
460/
85R34
520/
70R38
18,4R38
Frostschutz bis -10
Fest bei -30
[ca. 1 kg CaCl
auf 4 L Wasser]
417 kg
423 kg
415 kg
Frostschutz bis -24
Fest bei -47
[Approx.1,5 kg CaCl
auf 4 L Wasser]
457 kg
481 kg
473 kg
Frostschutz bis -47
Fest bei -52
[ca.
[2,25 kg CaCl
auf 4 L Wasser]
490 kg
528 kg
519 kg
A Die Reifen nicht über 75 % des vollen
Fassungsvermögens mit Wasser oder Lösung füllen
(bis zum Ventilschaft).
(1) Luft
(2) Wasser
(A) RICHTIG(75 %) - Luft federt wie ein Kissen
(B) FALSCH (100 %) - Wasser kann nicht komprimiert werden
BZulässige Massen
(Siehe Abschnitt "ANHANG".)
BEDIENUNG DER KABINE 105
BEDIENUNG DER KABINE
TÜREN UND SCHEIBEN
BVerriegeln und Entriegeln der Türen
Von außen................ Den Schlüssel in das Türschloss
stecken. Den Schlüssel im
Uhrzeigersinn drehen, um die
Tür
zu
entriegeln.
Zum
Verriegeln
der
Tür
den
Schlüssel
in
die
entgegengesetzte
Richtung
drehen. Der Schlüssel kann
abgezogen werden, wenn er
senkrecht steht.
Von innen ................. Den
Verriegelungsknopf
herunterdrücken, um die Tür zu
verriegeln.
Den
Verriegelungsknopf hochziehen,
um die Tür zu entriegeln.
(1) Innerer Türgriff
(2) Verriegelungsknopf
(A) "ZIEHEN"
(B) "DRÜCKEN" (Verriegeln)
(C) "ZIEHEN" (Entriegeln)
BHeckscheibe
Den Heckscheibengriff im Uhrzeigersinn in die vertikale
Stellung drehen und dann drücken. Die Heckscheibe wird
durch den Gasdruckzylinder geöffnet.
BÖffnen der Tür
Von außen ............... Die Tür entriegeln und am
äußeren Türgriff ziehen.
(1) Heckscheibengriff
(1) Äußerer Türgriff
(2) Türschloss
(A) "ZIEHEN"
Von innen ................ Die Tür entriegeln und am
inneren Türgriff ziehen.
(A) "ÖFFNEN"
(B) "SCHLIESSEN"
106 BEDIENUNG DER KABINE
BSchiebedach
Frontlader anheben und per Augenschein überprüfen, ob
die Spitze eines Anbaugeräts (z. B. Schaufel, Gabel) vom
Fahrersitz aus gut sichtbar ist.
(1) Innenbeleuchtung
(2) Innenleuchtenschalter
(1) Schiebedach
(2) Griff, Schiebedach
A Durch Dauerbetrieb der Innenbeleuchtung kann die
Batterie entladen werden.
Die Stellung des Innenleuchtenschalters bzw. das
Schließen der Tür prüfen.
(A) "ZIEHEN"
(B) "DRÜCKEN" (Offen)
A Das Schiebedach kann zur Belüftung geöffnet
werden.
BFluchtweg
1. Wenn im Notfall die linke Tür klemmt, die rechte Tür
öffnen und umgekehrt.
2. Sind bei einem Notfall beide Kabinentüren blockiert,
durch das Heckfenster aussteigen.
INNENBELEUCHTUNG
BInnenbeleuchtung
Durch Schieben des Innenleuchtenschalters wird das
Licht wie folgt verändert:
AUS ...............
Das Licht wird nicht durch Öffnen der
Tür eingeschaltet.
Tür ................
Das Licht wird durch Öffnen der Tür
(links) eingeschaltet. Beim Schließen
der Tür (links) erlischt es.
EIN ................
Das Licht bleibt ungeachtet
Türstellung eingeschaltet.
(A) "AUS"
(B) "TÜR"
(C) "EIN"
der
SCHEIBENWISCHER
BWischwaschschalter vorn
1. Den Anlassschalter einschalten und die rechte Seite
des Scheibenwischerschalters auf die erste Stufe
drücken (Scheibenwischer wird eingeschaltet).
Wird der Schalter auf die zweite Stufe geschaltet,
spritzt Scheibenwaschflüssigkeit aus den Düsen.
Der Strahl hält an, solange der Schalter gedrückt und
der Scheibenwischer aktiviert bleibt.
2. Die linke Hälfte in die erste Stufe schalten
(Scheibenwischer wird in gleichmäßigen Abständen
aktiviert).
Wird der Schalter weiter in die zweite Stufe gedrückt,
spritzt Scheibenwaschflüssigkeit aus den Düsen, und
der Scheibenwischer wird in gleichmäßigen
Abständen aktiviert.
BHeckscheibenwischwaschschalter
1. Der Scheibenwischer wird eingeschaltet, indem der
Anlassschalter eingeschaltet und der rechte Teil des
Scheibenwischerschalters auf die erste Stufe gedrückt
wird.
Wird der Schalter auf die zweite Stufe geschaltet,
spritzt Scheibenwaschflüssigkeit aus den Düsen.
Der Strahl hält an, solange der Schalter gedrückt und
der Scheibenwischer aktiviert bleibt.
2. Durch
Drücken
der
linken
Hälfte
des
Wischwaschschalters
wird
nur
die
Scheibenwaschanlage aktiviert.
BEDIENUNG DER KABINE 107
(1) Schalter für vordere Wischwaschanlage
(2) Schalter für hintere Wischwaschanlage
A Die Scheibenwischer nicht bei trockenen Scheiben
einschalten, da diese sonst verkratzt werden könnten.
Vor dem Einschalten der Scheibenwischer darauf
achten, dass erst Scheibenwaschflüssigkeit auf die
Scheiben gelangt.
BVerwendung der Scheibenwischer bei
kaltem Wetter
1. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt die
Scheibenwischerarme
hochklappen,
um
ein
Festfrieren zu verhindern.
2. Ist die Frontscheibe mit Schnee bedeckt, sollte dieser
vor dem Einschalten der Scheibenwischer entfernt
werden.
3. Wenn die Scheibenwischerblätter an der Frontscheibe
festgefroren sind und sich nicht mehr bewegen lassen,
sicherstellen, dass der Anlassschalter sich in Stellung
STOP
befindet,
und
das
Eis
von
den
Scheibenwischerblättern entfernen. Anschließend
den Anlassschalter wieder in Stellung EIN schalten.
4. Die
für
den
Winterbetrieb
verwendeten
handelsüblichen Scheibenwischerblätter dürfen nicht
größer sein als die Standardscheibenwischerblätter.
(A) Umluft
(1) Bedieneinheit
(2) Luftaustritte zum Entfrosten
(3) Luftaustritte Instrumententafel
(4) Innenluftfilter
A Bei kaltem Wetter könnten die Scheibenwischerblätter
und der Scheibenwischermotor überlastet und
demzufolge Schäden verursacht werden. Um dies zu
vermeiden,
sind
entsprechende
Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.
KLIMAANLAGE
BLuftstrom
Die Luft- bzw. Frischluftzufuhr in die Kabine erfolgt wie
unten abgebildet. Die sieben Belüftungsklappen in die
gewünschte Stellung bringen.
(1) Frischluftfilter
(A) "FRISCHLUFTZUFUHR"
A Beim Waschen des Fahrzeugs darauf achten, dass
kein Wasser direkt in den Frischlufteinlass gelangt.
108 BEDIENUNG DER KABINE
BBelüftungselemente
BBedieneinheit
C Luftaustritt Instrumententafel
Die
Luftaustritte
der
Instrumententafel
unabhängig voneinander eingestellt werden.
(1) Luftaustritte Kopfbereich
(2) Luftaustritte Rückenbereich
(3) Luftaustritte Fußbereich
können
(A) "OFFEN"
(B) "GESCHLOSSEN"
(C) "DREHEN"
(1) Modusschalter
(2) Temperaturdrehregler
(3) Gebläseschalter
(4) Klimaanlagenschalter mit Kontrollleuchte
(5) Wahlschalter Umluft/Frischluft mit
Anzeigenleuchte
(A) "WARM"
(B) "KALT"
C Modusschalter
Den Modusschalter in die gewünschte Stellung schalten.
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Die Heizungsschläuche alle zwei Jahre
ersetzen.
A Tägliche Überprüfung
Bei Auftreten der folgenden Mängel muss der
Traktor umgehend instandgesetzt werden.
(Derartige Mängel können Verbrennungen oder
Verletzungen hervorrufen. Darüber hinaus
kann es zum Kolbenklemmer oder anderen
schwerwiegenden Schäden kommen.)
A Kratzer, Risse oder Schwellungen in
Heizungsschläuchen.
A Austretendes
Wasser
an
Heizungsschlauchverbindungen.
A Fehlende
oder
beschädigte
Heizungsschlauch-Schutztüllen
oder
Durchführungen.
A Lose Befestigungsschrauben, beschädigte
Halterungen.
A Heizungsschläuche und Heizung nicht mit der
bloßen Hand berühren. Mit Verbrennungen ist
zu rechnen.
A Wenn sich die Scheibe unter extremen
Bedingungen nicht entfrosten lässt oder beim
Entfeuchten der Kabine beschlägt, die
Scheiben mit weichem Tuch abwischen.
A Nicht alle Luftaustritte der Klimaanlage
sperren. Es könnte ein Problem auftreten.
Die Luft wird nur aus den Luftaustritten der
Instrumententafel geblasen.
Die Luft wird aus den Luftaustritten der
Instrumententafel und zum Entfrosten geblasen.
Die Luft wird nur aus dem Luftaustritt zum
Entfrosten geblasen.
C Temperaturdrehregler
Mit diesem Drehregler lässt sich die optimale
Lufttemperatur einstellen. Den Drehregler in Richtung
WARM drehen, um wärmere Luft zuzuführen. Den
Drehregler in Richtung KALT drehen, um kühlere Luft
zuzuführen.
C Gebläseschalter
Der Luftdurchsatz kann in vier Schritten geändert werden.
In der Stellung 4 ist der Luftdurchsatz am größten.
C Klimaanlagenschalter
Durch Drücken dieses Schalters wird die Klimaanlage
aktiviert. Wenn der Schalter sich in Stellung EIN befindet,
leuchtet eine Kontrollleuchte. Durch erneutes Drücken
des Schalters wird die Klimaanlage ausgeschaltet, wobei
die Kontrollleuchte erlischt.
BEDIENUNG DER KABINE 109
C Wahlschalter Umluft/Frischluft
Bei jeder Betätigung des Schalters wechselt der Luftstrom
nach UMLUFT oder FRISCHLUFT. Wenn der Schalter
sich in Stellung UMLUFT befindet, leuchtet eine
Kontrollleuchte. Die Anzeigenleuchte ist ausgeschaltet,
wenn der Schalter in Stellung FRISCHLUFT steht.
FRISCHLUFT:
(Kontrollleuchte:
AUS)
Frischluft strömt in die Kabine.
Dies erleichtert das Arbeiten in
staubigen Umgebungen und bei
beschlagenen Scheiben.
UMLUFT:
(Kontrollleuchte:
EIN)
Die Innenluft zirkuliert innerhalb
der Kabine. Damit lässt sich die
Kabine schnell und effizient
abkühlen bzw. aufheizen.
(1) Modusschalter
(2) Gebläseschalter
(3) Temperaturdrehregler
(4) Wahlschalter Umluft/
Frischluft mit Anzeigenleuchte
(A) "WARM"
(B) "KALT"
4. Den Luftdurchsatz und die Strömungsrichtung an den
Luftaustritten der Instrumententafel einstellen. Im
Allgemeinen sind die Luftaustritte im Fußbereich zu
öffnen und im Kopf-/Rückenbereich zu schließen.
(1) Wahlschalter Umluft/
Frischluft mit Anzeigenleuchte
(A) "UMLUFT"
(RECIRCULATION)
(B) "FRISCHLUFT"
(FRESH)
A Beim Heizen darf sich der Schalter nicht permanent in
der Stellun UMLUFT (RECIRCULATION) befinden.
Die Frontscheibe beschlägt leicht.
A Bei Arbeiten in staubigen Umgebungen sollte sich der
Hebel in der Stellung FRISCHLUFT (FRESH AIR)
befinden. Dadurch wird der Druck in der Kabine
erhöht, was dazu beiträgt, die Kabine staubfrei zu
halten.
BBetrieb
C Heizen
1. Den Modusschalter in Stellung
schalten.
2. Den Umluft-/Frischluft-Wahlschalter in die Stellung
FRISCHLUFT (FRESH AIR) schalten. Um die
Temperatur in der Kabine schnell zu erhöhen, diesen
Schalter in die Stellung UMLUFT (RECIRCULATION)
schalten.
3. Mithilfe des Gebläseschalters (1/2/3/4) und des
Temperaturdrehreglers lässt sich die Temperatur auf
ein komfortables Niveau einstellen.
(1) Luftaustritte Kopfbereich
(2) Luftaustritte Rückenbereich
(3) Luftaustritte Fußbereich
C Kühlen oder Heizen/Entfeuchten
1. Den Modusschalter in Stellung
schalten.
2. Den Umluft-/Frischluft-Wahlschalter in die Stellung
FRISCHLUFT (FRESH AIR) schalten. Um die
Temperatur in der Kabine schnell zu senken, diesen
Schalter in die Stellung UMLUFT (RECIRCULATION)
bringen.
3. Den Klimaanlagenschalter (mit Kontrollleuchte)
drücken und drehen.
4. Den Gebläseschalter (1/2/3/4) einschalten.
5. Um die Temperatur auf ein komfortables Niveau
einzustellen, den Temperaturdrehregler in die Stellung
KALT (COOL) oder eine gemäßigte Stellung bringen.
110 BEDIENUNG DER KABINE
A Wird die Heizung nicht gebraucht (Sommer), den
Temperaturdrehregler in der Stellung KALT (COOL,
ganz links) belassen. Andernfalls wird die Temperatur
in der Kabine erhöht.
(1) Modusschalter
(2) Temperaturdrehregler
(3) Gebläseschalter
(4) Klimaanlagenschalter mit Kontrollleuchte
(5) Wahlschalter Umluft/
Frischluft mit Anzeigenleuchte
C Entfrostung oder Beschlagentfernung
Zum Entfernen von Beschlag oder Frost von der
Frontscheibe gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Den Modusschalter in Stellung
schalten.
2. Den Umluft-/Frischluft-Wahlschalter in die Stellung
FRISCHLUFT (FRESH AIR) schalten.
3. Den Gebläseschalter und Temperaturdrehregler in die
Stellung 4 und die maximale Stellung WARM (ganz
rechts) bringen.
(A) "WARM"
(B) "KALT"
6. Den Luftdurchsatz und die Strömungsrichtung an den
Luftaustritten der Instrumententafel einstellen. Im
Allgemeinen wird der Luftdurchsatz im Kopfbereich
stärker als im Fuß-/Rückenbereich eingestellt.
(1) Modusschalter
(2) Temperaturdrehregler
(3) Gebläseschalter
(4) Wahlschalter Umluft/
Frischluft mit Anzeigenleuchte
(A) "WARM"
(B) "KALT"
(1) Luftaustritt zum Entfrosten
(1) Luftaustritte Kopfbereich
(2) Luftaustritte Rückenbereich
(3) Luftaustritte Fußbereich
A Wird die Moduswahltaste in Stellung
geschaltet,
strömt keine Luft aus den Luftaustritten der
Instrumententafel.
BEDIENUNG DER KABINE 111
HECKSCHEIBENHEIZUNG MIT
ZEITGEBER (sofern vorhanden)
Zum Aktivieren der Heckscheibenheizung
den
gekennzeichneten Schalter drücken (Anlassschalter in
Stellung EIN). Die gelbe Lampe am Schalter leuchtet auf.
Nach ca. 15 Minuten wird die Scheibenheizung
automatisch abgeschaltet, und die gelbe Lampe erlischt.
Zum Deaktivieren der Scheibenheizung den Schalter
erneut drücken.
EINBAUEN DES
ANBAUGERÄTESTEUERKASTENS
1. Einen Schlitz in die Eckverkleidung schneiden. Das
Anbaugeräte-Steuerkabel und den Hydraulikschlauch
durch diesen Schlitz in die Kabine einführen.
(1) Eckverkleidung
(1) Defrosterschalter
(2) Gelbe Lampe
2. Die Verschlussschrauben am Innendach entfernen
und die schraffierte Zone der Hecksäulenverkleidung
mit einem Teppichmesser ausschneiden. Die
Steuerkastenhalterung mit den Muttern (innen)
anbringen.
A Wenn der Zündschlüssel bei abgestelltem Motor in
den Positionen "ON" oder "ACC" verbleibt, wird die
Batterie entladen.
Den Entfroster nur bei laufendem Motor benutzen.
(1) Verschlussschraube
(2) Säulenverkleidung
(3) Mutter M6
112 BEDIENUNG DER KABINE
ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE
RUNDUMLEUCHTE
BElektrische Anschlüsse
BRundumleuchtenschalter
Im Lieferumfang ist eine Steckdose für Anbaugeräte
enthalten.
Im Lieferumfang ist ein Rundumleuchtenschalter mit
einem Kabelbaum zum Anschluss einer Rundumleuchte
enthalten.
Den Anlassschalter einschalten und die untere Hälfte des
Rundumleuchtenschalters drücken. Die Rundumleuchte
und die Kontrollleuchte am Schalter werden jetzt aktiviert.
Die obere Hälfte des Schalters drücken; dadurch werden
Lampe und Anzeige ausgeschaltet.
(1) Steckverbinder für Steckdose des Frontladers (15 A)
(1) Zubehörsteckdose (15 A)
(1) Rundumleuchte (sofern vorhanden)
(2) Relaiskabelbaum für Rundumleuchte (maximal 7 A)
(3) Halterung
(4) Rundumleuchtensteckdose
A Der Relaiskabelbaum für die Rundumleuchte befindet
sich im Zubehörkasten.
A Die Rundumleuchte mit dem Relaiskabelbaum
vormontieren und den Relaiskabelbaum am
Steckverbinder
der
Rundumleuchtensteckdose
anschließen.
A Die Rundumleuchte befindet sich bei UK-Modellen auf
der rechten Seite.
(1) Zubehörsteckdose (20 A)
(2) Zubehörsteckdose
(A) Anschluss: Über die ACC-Position des Zündschalters (5 A).
(B) Anschluss: Direkt über die Batterie (25 A).
(C) Anschluss: Masse
WARTUNG 113
WARTUNG
WARTUNGSINTERVALLE
Nr.
Betriebsstundenzahl
Prüfpunkte
50
100
150
200
250
300
350
400
450
500
550
600
650
700
Intervall
Siehe
Seite
1
Motorstartsystem
Prüfen
Alle 50
Stunden
125
2
Anzugsmoment
Radbolzen
Prüfen
Alle 50
Stunden
126
3
Staubabdeckung,
Spurstange
Prüfen
Alle 50
Stunden
126
*4
4
Batteriezustand
Prüfen
Alle 100
Stunden
131
*5
5
Abschmieren
---
Alle 100
Stunden
127
6
Keilriemen
[M110GX]
Einstellen
Alle 100
Stunden
129
7
Bremspedal
Einstellen
Alle 100
Stunden
130
8
Feststellbrems-hebel
Einstellen
Alle 100
Stunden
131
Reinigen
Alle 100
Stunden
129
*1
9
Luftfilterelement
PrimärLuftfilterelement
Austauschen
Einmal
jährlich
147
*2
Austauschen
Einmal
jährlich
147
Prüfen
Alle 100
Stunden
130
Austauschen
Alle 2
Jahre
150
Sekundärelement
10
Kraftstoffschläuche
11
Vorspur
Einstellen
Alle 200
Stunden
135
12
Wasser im
Kraftstofftank
Ablassen
Alle 200
Stunden
136
Prüfen
Alle 200
Stunden
134
Austauschen
Alle 2
Jahre
150
Prüfen
Alle 200
Stunden
135
Austauschen
Alle 2
Jahre
150
Prüfen
Alle 200
Stunden
133
Austauschen
Alle 2
Jahre
150
Prüfen
Alle 200
Stunden
134
Austauschen
Alle 2
Jahre
150
13
14
15
16
Ölkühlerleitung
Servolenkungsschläuche
Kühlerschläuche und
schellen
Ansaugluftrohr
*4
*4
*4
*3
114 WARTUNG
Nr.
Betriebsstundenzahl
Intervall
Siehe
Seite
Austauschen
Alle 300
Stunden
138
Wechseln
Alle 400
Stunden
139
Prüfpunkte
50
100
150
200
250
300
350
400
450
500
550
600
650
700
17
Hydraulikölfilter
18
Motoröl
19
Motorölfilter
Austauschen
Alle 400
Stunden
140
20
Wasserabscheider
Reinigen
Austauschen
Alle 400
Stunden
142
21
Kraftstoffvorfilter
[M135GX]
Reinigen
Alle 400
Stunden
141
22
Kraftstofffilter
[M110GX]
Austauschen
Alle 400
Stunden
142
23
Lüfter-/
Klimaanlagenriemen
[M135GX]
Einstellen
Alle 400
Stunden
140
24
MagnetventilKraftstoffpumpe
[M135GX]
Reinigen
Alle 400
Stunden
143
25
Getriebeöl
Wechseln
Alle 600
Stunden
144
26
Vorderachsdifferenzialgehäuseöl
Wechseln
Alle 600
Stunden
145
27
Vorderachsöl
Wechseln
Alle 600
Stunden
145
28
Vorderachslage-rung
Einstellen
Alle 600
Stunden
146
29
Achsschenkellager
Einstellen
Alle 600
Stunden
146
30
Kraftstofffilter
[M135GX]
Austauschen
Alle 800
Stunden
146
31
Ventilspiel
Einstellen
Alle 800
Stunden
146
*4
32
Kraftstoffeinspritzdüse
Reinigen
Alle
1500
Stunden
146
*4
33
AGR-Kühler
Prüfen
Reinigen
Alle
1500
Stunden
146
*4
34
Druckspeicher
[Modelle mit
Frontfederung]
Prüfen
Alle
1500
Stunden
146
*4
35
Turbolader
Prüfen
Alle
3000
Stunden
147
*4
36
Förderpumpe
Prüfen
Alle
3000
Stunden
147
*4
37
AGR-System
Prüfen
Reinigen
Alle
3000
Stunden
147
*4
38
DPF-Schalldämpfer
Reinigen
Alle
3000
Stunden
147
*4
WARTUNG 115
Nr.
Betriebsstundenzahl
Prüfpunkte
50
100
150
200
250
300
350
400
450
500
550
600
650
700
Intervall
Siehe
Seite
39
Luftansaugvorwärmung [M110GX]
Prüfen
Alle
3000
Stunden
147
*4
40
Auspuffkrümmer
Prüfen
Einmal
jährlich
147
*4
41
Rohr, DPFDifferenzdrucksensor
Prüfen
Einmal
jährlich
147
*4
42
AGR-Rohr
Prüfen
Einmal
jährlich
147
*4
43
Kühlsystem
Spülen
Alle 2
Jahre
147
44
Kühlflüssigkeit
Wechseln
Alle 2
Jahre
147
45
Schlauch, DPFDifferenzdrucksensor
Austauschen
Alle 2
Jahre
150
*4
46
Schlauch,
Ladedrucksensor
Austauschen
Alle 2
Jahre
150
*4
47
Feststellbremsseilzug
Austauschen
Alle 2
Jahre
150
*4
48
Hubzylinderschlauch
Austauschen
Alle 2
Jahre
150
*4
49
Bremsschläuch
Austauschen
Alle 2
Jahre
150
*4
50
Kupplungsschläuchen
Austauschen
Alle 2
Jahre
150
*4
51
Differenzialsperrenschläuchen
Austauschen
Alle 2
Jahre
150
*4
52
Hauptbremszylin-der
Austauschen
Alle 2
Jahre
150
*4
53
Bremskraftverteilersatz
Austauschen
Alle 2
Jahre
150
*4
54
Bremsendichtung 1
und 2
Austauschen
Alle 2
Jahre
150
*4
55
Schlauch,
Frontfederung
[Modelle mit
Frontfederung]
Austauschen
Alle 2
Jahre
151
*4
Entlüften
Anfallende
Wartungsarbeiten
151
Entlüften
Anfallende
Wartungsarbeiten
152
Ablassen
Anfallende
Wartungsarbeiten
152
56
Kraftstoffsystem
57
Bremsanlage
58
Wasser in Kupplungsgehäuse
*4
116 WARTUNG
59
60
Nr.
Betriebsstundenzahl
Intervall
Siehe
Seite
Sicherung
Austauschen
Anfallende
Wartungsarbeiten
152
Glühlampe
Austauschen
Anfallende
Wartungsarbeiten
155
Intervall
Siehe
Seite
Nr.
Prüfpunkte
50
100
150
200
250
300
350
400
450
500
550
600
650
700
Betriebsstundenzahl
Prüfpunkte
50
100
150
200
250
300
350
400
450
500
550
600
650
700
1
Innenluftfilter
Reinigen
Alle 200
Stunden
137
2
Frischluftfilter
Reinigen
Alle 200
Stunden
137
3
KlimaanlagenKeilriemen
[M110GX]
Einstellen
Alle 200
Stunden
138
Prüfen
Einmal
jährlich
147
Austauschen
Alle 2
Jahre
150
Prüfen
Einmal
jährlich
147
Hinzufügen
Anfallende
Wartungsarbeiten
156
Prüfen
Anfallende
Wartungsarbeiten
156
4
5
6
7
Klimaanlagenrohre
und schläuche
Kabinen-Isolierdämmung
Scheibenwaschflüssigkeit
Kältemittel (Gas)
*4
A Die mit
gekennzeichneten Aufgaben nach den ersten 50 Betriebsstunden durchführen.
*1 Den Luftfilter in einer staubigen Umgebung öfter reinigen als unter normalen Bedingungen.
*2 Alle Jahre bzw. nach jeweils 6 Reinigungen.
*3 Nur wenn nötig austauschen.
*4 Zur Durchführung dieser Wartungsarbeiten mit dem örtlichen KUBOTA-Händler in Verbindung setzen.
*5 Wenn die Batterie weniger als 100 Stunden/Jahr benutzt wird, muß der Batteriezustand durch jährliches Überprüfen
festgestellt werden.
WARTUNG 117
SCHMIERMITTEL, KRAFTSTOFF UND KÜHLWASSER
Nr.
Capacities
Locations
1
Kraftstoff
2
Kühlflüssigkeit
3
Scheibenwaschflüssigkeit
M110GX
Lubricants
M135GX
Sommerdiesel (S15)
Winterdiesel (S15) bei Temperaturen unter -10
190 L
14,6 L
9,6 L
(Kühlflüssigkeitsausg (Kühlflüssigkeitsausg Frisches, sauberes Wasser mit Frostschutzmittel
leichsbehälter: 1,1 L ) leichsbehälter: 1,5 L )
2L
KFZ-Scheibenwaschflüssigkeit
Motoröl: API-Klasse
Klassifizierung
4
Motorkurbelgehäuse
(mit Filter)
5
Getriebegehäuse
6
Vorderachsdifferenzialgehäuseöl
7
Vorderachsöl
Abschmieren
8
10,5 L
Über 25
SAE30,
SAE10W-30 oder 15W-40
0 bis 25
SAE20,
SAE10W-30 oder 15W-40
Unter 0
SAE10W,
SAE10W-30 oder 15W-40
14,6 L
65 L
CJ-4
[DPF-Motor]
KUBOTA SUPER UDT2-Öl*
7L
13 L
3,5 L
4,5 L
Anzahl der Schmierstellen
KUBOTA SUPER UDT2-Öl* oder
Getriebeöl SAE 80–SAE 90
Fassungsvermögen
Fettart
bis Schmierfett austritt
Mehrzweckfett
NLGI-2 ODER
NLGI-1 (GC-LB)
Oberlenker
2
Hubstange
2
Vorderradgehäuseaufhängung
2
Vorderachsträger
2
Hubzylinderbolzen
4
Hubwellenachse
1
Batterieklemmen
2
Eine geringe Menge
Anzahl der Schmierstellen
Fassungsvermögen
Fettart
bis Schmierfett austritt
Mehrzweckfett
NLGI-2 ODER
NLGI-1 (GC-LB)
[Modelle mit Frontfederung]
Abschmieren
8
Federungszylinder
2
Federungsarm
2
Kreuzgelenk
4
Der Produktname des Original UDT-Öls von KUBOTA kann je nach Land oder Region von der Bezeichnung in der
Bedienungsanleitung abweichen. Nähere Einzelheiten hierzu erfahren Sie bei Ihrem KUBOTA-Händler.
118 WARTUNG
C Motoröl:
A Das für den Motor verwendete Öl muss die API-Klasse aufweisen und es muss das entsprechende SAE-Motoröl
gemäß den Außentemperaturen verwendet werden (siehe oben):
A Die geeignete API-Klasse des Motoröls nach Motortyp [mit DPF, (Dieselpartikelfilter)] sowie nach Kraftstoff können
Sie der folgenden Tabelle entnehmen.
Verwendeter Kraftstoff
Kraftstoff mit sehr niedrigem Schwefelgehalt
[<0,0015% (15 ppm)]
Motoröl-Klassifizierung (API-Klasse)
Ölklasse nach Motoren, mit DPF
CJ-4
C Kraftstoff:
A Für diese Motoren ist ausschließlich Kraftstoff mit ultraniedrigem Schwefelgehalt (unter 0,0015 % oder 15 ppm) zu
verwenden.
A Cetanzahl mindestens 45. Vorzugsweise Cetanzahl von mehr als 50, insbesondere bei Temperaturen unter -20
Grad (-4 ) sowie in Höhenlagen über 1500 m (5000 ft).
A Dieselkraftstoffe gemäß EN 590 oder ASTM D975 sind zu empfehlen.
A Sommerdiesel ist ein destillierter Kraftstoff mit geringerer Flüchtigkeit für Motoren in Industriemaschinen und
Schwerlastmaschinen. (SAE J313 JUN87).
C Getriebeöl:
*KUBOTA Super UDT-2: Für eine lange Lebensdauer wird dringend Super UDT-2 anstelle des standardmäßigen
Hydraulik-/Getriebeöls empfohlen.
Super UDT-2 wird nach einer eigenen Formel von KUBOTA hergestellt und bietet höhere Leistung und Schutz unter
allen Betriebsbedingungen.
Herkömmliches UDT-Öl ist für diese Maschine ebenfalls zulässig.
A Bei den Füllmengen für Wasser und Öl handelt es sich um Angaben des Herstellers.
REGELMÄSSIGE WARTUNG 119
REGELMÄSSIGE WARTUNG
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Keine Arbeiten unter hydraulisch gestützten
Geräten durchführen. Diese können sich
plötzlich selbst absenken oder unbeabsichtigt
abgesenkt werden. Ist es erforderlich,
Wartungs- oder Einstellarbeiten unter dem
Traktor
oder
anderen
Maschinenteilen
durchzuführen, diese vorher mit Böcken oder
geeigneten Blöcken abstützen.
ÖFFNEN DER MOTORHAUBE
(1) Riemen
Zur Vermeidung von Verletzungen durch sich
bewegende Teile:
A Niemals bei laufendem Motor die Motorhaube
oder die Seitenabdeckung öffnen.
A Den Schalldämpfer oder die Abgasrohre nicht
berühren, wenn diese heiß sind; dies kann zu
schweren Verbrennungen führen.
A Die Motorhaube mit einer Hand halten und mit
der anderen Hand den Entriegelungshebel
entriegeln.
BSeitenabdeckung
Die Schrauben wie unten abgebildet abschrauben.
BHaube
Zum Öffnen der Haube die Haube halten, den
Entriegelungshebel entriegeln und die Haube öffnen.
(1) Seitenabdeckung
(2) Schraube
TÄGLICHE PRÜFUNGEN
Zur eigenen Sicherheit und um eine maximale
Lebensdauer der Maschine sicherzustellen, eine
gründliche tägliche Prüfung durchführen, bevor die
Maschine in Betrieb genommen und der Motor
angelassen wird.
(1) Entriegelungshebel
(2) Motorhaube
(A) "ANGEZOGEN"
A Zum Schließen der Haube die Haube am Riemen
herunterziehen und die Haube mit beiden Händen
zudrücken.
Zur Vermeidung von Verletzungen:
Vor der Überprüfung des Traktors sind folgende
Vorsichtsmaßnahmen zu treffen:
A Die Maschine auf fester, gerader Fläche
abstellen.
A Die Feststellbremse betätigen.
120 REGELMÄSSIGE WARTUNG
A Das Anbaugerät auf den Boden absenken.
A Den Restdruck aus dem Hydrauliksystem
ablassen.
A Motor abstellen und Schlüssel abziehen.
A Die Frontfederung auf die niedrigste Position
absenken. [Modelle mit Frontfederung]
BSichtkontrolle durch Herumgehen um den
Traktor
Um den Traktor herumgehen und diesen von unten auf
lose Schrauben, Schmutzansammlungen, austretendes
Öl oder Kühlflüssigkeit, gebrochene oder verschlissene
Teile überprüfen.
BÜberprüfen und Auftanken
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Beim Auftanken nicht rauchen.
A Vor dem Auftanken den Motor unbedingt
abstellen.
A Während
des
Auftankens
keinen
Kraftstoff
verschütten. Geschieht dies doch, sofort abwischen,
und mit Bindemittel abbinden. Mit Kraftstoff getränkte
Lappen umweltgerecht entsorgen (Brandgefahr!).
A Um Kondensation durch Wasser im Tank zu
vermeiden, den Traktor nach dem Betrieb auftanken.
BÜberprüfen des Wasserabscheiders
1. Durch
das
Ansammeln
von
Wasser
im
Wasserabscheider wird der rote Schwimmer
angehoben.
2. Wenn der rote Schwimmer die Obergrenze erreicht
hat,
den
Ablassstopfen
lösen
(mehrere
Umdrehungen).
Das Wasser ablaufen lassen. Die Ablassschraube
wieder festziehen, sobald das Wasser abgelassen ist
und Kraftstoff nachläuft.
3. Die Kraftstoffanlage entlüften.
(Siehe "ANFALLENDE WARTUNGSARBEITEN" im
Abschnitt "REGELMÄSSIGE WARTUNG".)
1. Den Tankinhalt anhand der Kraftstoffstandanzeige
ermitteln.
2. Wenn die Kraftstoffrestwarnleuchte aufleuchtet, muss
das Fahrzeug dringend aufgetankt werden.
(1) Kraftstofftankdeckel
Fassungsvermögen des Kraftstofftanks
190 L
A Kraftstoff mit ultraniedrigem Schwefelgehalt (S15).
A Keinen Schmutz in das Kraftstoffsystem gelangen
lassen.
A Den Kraftstofftank nicht leer werden lassen, sonst
gelangt Luft in das Kraftstoffsystem, wodurch dieses
vor dem nächsten Starten entlüftet werden muss.
A Wenn der Traktor wegen Kraftstoffmangels stehen
bleibt, können Motorkomponenten beschädigt
werden.
(1) Roter Schwimmer
(2) Filterbecher
(3) Ablassschraube
(A) "KRAFTSTOFF"
(B) "OBERGRENZE"
(C) "WASSER"
A Gelangt Wasser in die Einspritzpumpe, kommt es zu
schweren Beschädigungen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG 121
BPrüfen des Motorölstands
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Vor dem Überprüfen des Ölstands stets den
Motor abstellen.
1. Die Maschine auf einer ebenen Fläche abstellen.
2. Das Motoröl vor dem Starten des Motors oder 5
Minuten oder länger nach dem Abstellen des Motors
prüfen.
3. Zum Überprüfen des Ölstands den Ölmessstab
herausziehen, abwischen, wieder einsetzen und
erneut herausziehen. Überprüfen, ob der Ölstand
zwischen den beiden Kerben liegt.
Ist der Ölstand zu niedrig, neues Öl an der
Öleinfüllöffnung bis zum vorgeschriebenen Stand
nachfüllen.
(Siehe
"SCHMIERMITTEL"
im
Abschnitt
"WARTUNG".)
A Wird Öl einer anderen Marke oder mit einer anderen
Viskosität als zuvor verwendet, das gesamte alte Öl
ablassen.
Nie zwei verschiedene Ölsorten miteinander mischen.
A Ist der Ölstand zu niedrig, den Motor nicht laufen
lassen.
A Es kann vorkommen, dass eine kleine Menge
Kraftstoff, der zum Regenerieren des DPF verwendet
wird, mit dem Motoröl vermischt wird, wodurch die
Motorölmenge etwas steigt.
BPrüfen des Getriebeölstands
1. Die Maschine auf einer ebenen Fläche abstellen, das
Anbaugerät absenken und den Motor abstellen.
2. Zum Überprüfen des Ölstands den Ölmessstab
herausziehen, abwischen, wieder einsetzen und
erneut herausziehen. Überprüfen, ob der Ölstand
zwischen den beiden Kerben liegt.
Ist der Ölstand zu niedrig, neues Öl an der
Öleinfüllöffnung bis zum vorgeschriebenen Stand
nachfüllen.
(Siehe
"SCHMIERMITTEL"
im
Abschnitt
"WARTUNG".)
(1) Ölmessstab
(2) Öleinfüllstutzen
(A) "DER ÖLSTAND IST INNERHALB
DIESES BEREICHS AKZEPTABEL."
A Ist der Ölstand zu niedrig, den Motor nicht laufen
lassen.
(1) Öleinfüllstutzen
(2) Ölmessstab
(A) "DER ÖLSTAND IST INNERHALB
DIESES BEREICHS AKZEPTABEL."
122 REGELMÄSSIGE WARTUNG
BPrüfen des Kühlflüssigkeitsstands
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Den Kühlerverschlussdeckel nicht abnehmen,
solange die Kühlflüssigkeit heiß ist. Ist die
Kühlflüssigkeit
abgekühlt,
den
Kühlerverschlussdeckel langsam bis zum
ersten Anschlag drehen und warten, bis
überschüssiger Druck entwichen ist, bevor der
Verschlussdeckel vollständig abgenommen
wird.
1. Überprüfen, ob der Kühlflüssigkeitsstand zwischen
den Markierungen VOLL und NIEDRIG des
Kühlflüssigkeitsausgleichsbehälters liegt.
2. Sinkt der Kühlflüssigkeitsstand aufgrund von
Verdunstung, nur Wasser bis zur Markierung VOLL
auffüllen.
Bei einem Leck Frostschutzmittel und Wasser im
angegebenen Mischungsverhältnis bis zur obersten
Markierung auffüllen.
(Siehe "Spülen des Kühlsystems und Wechseln der
Kühlflüssigkeit" unter "ALLE 2 JAHRE" im Abschnitt
"REGELMÄSSIGE WEARTUNG".)
3. Wenn der Kühlflüssigkeitsstand unter der Markierung
NIEDRIG des Kühlflüssigkeitsausgleichsbehälters
liegt, den Kühlerverschlussdeckel entfernen und
darauf achten, dass der Kühlflüssigkeitsstand genau
unter dem Einfüllstutzen liegt. Bei niedrigem Pegel
Kühlflüssigkeit hinzugeben.
(1) Kühlflüssigkeitsausgleichsbehälter
(A) "VOLL"
(B) "NIEDRIG"
A Muss der Kühlerverschlussdeckel abgenommen
werden, die oben aufgeführten Vorsichtshinweise
befolgen und den Verschlussdeckel anschließend
sicher festziehen.
A Sauberes, frisches Wasser und Frostschutzmittel zum
Auffüllen des Kühlflüssigkeitsausgleichsbehälters
verwenden.
A Falls Wasser ausläuft, mit dem örtlichen
KUBOTAHändler in Verbindung setzen.
BReinigen des Staubaustragsventils
Staubaustragsventil öffnen, um größere Staub- und
Schmutzpartikel zu entfernen.
(1) Staubaustragsventil
BReinigen von Kühlergrill, Kühler und
Schutzgitter
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Vor dem Ausbauen des Schutzgitters den
Motor abstellen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG 123
A Während des Betriebs der Klimaanlage werden
Kondensator und Trockner heiß. Vor
Überprüfung oder Reinigung dieser Teile so
lange warten, bis diese abgekühlt sind.
C Öffnen der rechten Platte
1. Zum Öffnen der Platte den vorderen Teil nach außen
ziehen.
2. Zum Schließen der Verkleidung diese nach innen
drücken, bis sie einrastet.
C Reinigen
1. Den Kühlergrill auf Verschmutzung prüfen und ggf.
reinigen.
2. Das Schutzgitter abnehmen und alle Fremdkörper
entfernen.
3. Kühler, Klimaanlagenkondensator, Zwischenkühler,
Ölkühler und Kraftstoffkühler auf Verschmutzung
prüfen und ggf. reinigen.
(1) Schutzgitter
(2) Schutzgitter
(1) Rechte Platte
C Klimaanlagenkondensator ziehen
1. Die Flügelmutter lösen.
2. Griff halten und die Kondensatorbaugruppe der
Klimaanlage zu sich ziehen.
(1) Kühler
(2) Klimaanlagenkondensator
(3) Zwischenkühler
(4) Ölkühler
(5) Kraftstoffkühler
(1) Kondensator
(2) Trockner
(3) Griff
(4) Flügelmutter
(5) Klimaanlagenschlauch
(A) "ANGEZOGEN"
A Nicht den Trockner oder die Rohre der Klimaanlage
halten, wenn der Kondensator zur Reinigung
herausgezogen wird.
124 REGELMÄSSIGE WARTUNG
(1) Haken
(2) Spanner für Schutzgitter
(3) Schutzgitter
(1) DPF-Schalldämpfer
BPrüfen des Bremspedals
A Kühlergrill und Schutzgitter müssen frei von
Schmutzpartikeln sein, damit der Luftfilter ausreichend
mit Frischluft versorgt wird und der Motor nicht
überhitzt.
BPrüfen des DPF-Schalldämpfers
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Vor Überprüfung oder Reinigung des DPFSchalldämpfers Motor abstellen and warten,
bis das Teil abgekühlt ist.
DPF-Schalldämpfers und angrenzende Teile auf
Ansammlungen entzündlicher Stoffe prüfen. Andernfalls
besteht Brandgefahr.
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Sicherstellen, dass die Bremspedale gleich
eingestellt wurden, wenn sie miteinander
verbunden werden. Durch eine falsche oder
ungleichmäßige Einstellung der Bremspedale
kann der Traktor ausbrechen oder umkippen.
1. Überprüfen Sie das Bremspedal auf Pedalweg und
leichte Bedienung.
2. Stellen Sie es - falls es nicht einwandfrei funktioniert ein (siehe "Bremspedal und Hilfsbremse einstellen"
unter "ALLE 100 STUNDEN" im Abschnitt
"WARTUNGSINTERVALLE").
3 bis 7 mm am Pedal
Korrektes
Bremspedalspiel
(1) Bremspedale
Der Bremspedalweg des rechten
und linken Pedals muss gleich
sein.
(A) "LEERWEG"
REGELMÄSSIGE WARTUNG 125
A Die Bremspedale müssen sich auf gleicher Höhe
befinden, wenn sie niedergedrückt werden.
BAnzeigen, Anzeigeinstrumente sowie
Warn- und Kontrollleuchten prüfen
1. Das Armaturenbrett auf defekte Lampen der
Anzeigen, Anzeigeinstrumenten und des Easy
Checker(TM) überprüfen.
2. Sind diese defekt, austauschen.
BÜberprüfung der Beleuchtung
(Scheinwerfer, Warnblinker usw.)
1. Die Leuchten auf defekte
Streuscheiben überprüfen.
2. Sind diese defekt, austauschen.
Glühlampen
und
BPrüfen des Sicherheitsgurts
1. Vor dem Betrieb des Traktors immer die
Befestigungselemente
des
Sicherheitsgurts
überprüfen.
2. Bei Beschädigung austauschen.
BÜberprüfung von Beweglichen Teilen
Wenn bewegliche Teile, wie zum Beispiel Hebel und
Pedale, wegen Rostbildung oder Verschmutzung usw.
nicht mehr ohne zu klemmen bewegt werden können, darf
dies nicht mit Gewalt versucht werden.
In diesem Fall müssen Rost oder Verschmutzung entfernt
werden; danach die betroffene Stelle mit Öl oder Fett
versehen.
Bei Nichtbeachtung kann eine Beschädigung des Geräts
die Folge sein.
ALLE 50 STUNDEN
BPrüfen des Motorstartsystems
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Bei der Prüfung darf sich niemand in der Nähe
des Traktors befinden.
A Besteht der Traktor die Prüfung nicht, darf er
nicht in Betrieb genommen werden.
C Vorbereitungsmaßnahmen vor der Prüfung:
1. Alle Steuerhebel in die Stellung NEUTRAL bringen.
2. Die Feststellbremse betätigen und den Motor
abstellen.
C Prüfung: Den
betätigen.
Powershift-/Gruppenschalthebel
1. Die Anweisungen unter "Den Traktor abstellen"
befolgen. (Siehe "Den Traktor abstellen" im Abschnitt
"Sicherer Betrieb".)
2. Auf dem Fahrersitz Platz nehmen.
3. Den
Powershift-/Gruppenschalthebel
in
die
gewünschte Stellung bringen.
4. Das Kupplungspedal voll durchtreten.
5. Die Zapfwellenkupplung mithilfe des Schalters oder
Bedienhebels ausrücken.
6. Anlassschalter in Stellung START schalten.
7. Der Motor darf nicht starten.
8. Falls er startet, setzen Sie sich mit Ihrem KUBOTAHändler in Verbindung.
C Prüfung: Den Schalter oder Bedienhebel für die
Zapfwellenkupplung betätigen.
1. Die Anweisungen unter "Den Traktor abstellen"
befolgen. (Siehe "Den Traktor abstellen" im Abschnitt
"Sicherer Betrieb".)
2. Auf dem Fahrersitz Platz nehmen.
3. Die Zapfwellenkupplung mithilfe des Schalters oder
Bedienhebels einrücken.
4. Das Kupplungspedal voll durchtreten.
5. Den
Powershift-/Gruppenschalthebel
in
die
Neutralstellung bringen.
6. Anlassschalter in Stellung START schalten.
7. Der Motor darf nicht starten.
8. Falls er startet, setzen Sie sich mit Ihrem KUBOTAHändler in Verbindung.
C Prüfung: Fahrersitzschalter prüfen.
1. Die Anweisungen unter "TRAKTOR ABSTELLEN"
beachten. (Siehe "TRAKTOR ABSTELLEN" im
Abschnitt "SICHERER BETRIEB".)
2. Auf dem Fahrersitz Platz nehmen.
3. Sicherstellen, dass die Zapfwelle von angebauten
Anbaugeräten abgetrennt ist.
4. Den Motor starten.
5. Den Zapfwellenschalter oder den ZapfwellenBedienhebel einrücken. Die Zapfwelle sollte anfangen
zu drehen. Den Zapfwellenschalter oder den
Zapfwellen-Bedienhebel ausrücken.
6. Beim
Verlassen
des
Fahrersitzes
den
Zapfwellenschalter oder den Zapfwellen-Bedienhebel
einrücken.
(1) Die Zapfwelle sollte anfangen zu drehen und der
Warnsummer ertönen.
(2) Den Zapfwellenschalter oder den ZapfwellenBedienhebel ausrücken.
(3) Ertönt der Warnsummer nicht, den Motor
ausschalten. Wenden Sie sich an Ihren KUBOTAHändler für die sofortige Instandsetzung des
Fahrersitzschalters.
7. Wenn der Fahrersitzschalter einwandfrei funktioniert,
den Motor abstellen, und die Antriebswelle des
Anbaugerätes an die Zapfwelle wieder anschließen.
Den Motor gemäß der Bedienungsanleitung erneut
starten.
126 REGELMÄSSIGE WARTUNG
Zur Vermeidung von schweren bzw. tödlichen
Verletzungen:
A Vor der Prüfung des Fahrersitzschalters ist
sicherzustellen, dass die Zapfwelle vom
Traktor abgetrennt ist.
A Ertönt der Warnsummer nicht während der
Prüfung des Fahrersitzschalters, den Motor
abstellen. Wenden Sie sich an Ihren KUBOTAHändler für die sofortige Instandsetzung des
Fahrersitzschalters.
A Das Gerät darf nicht betrieben werden, bis die
Instandsetzung erfolgt ist.
N-m (kgf-m)
(1)
(2) (3)
(4)
166,7 bis 196,1
(17,0 bis 20,0)
260 bis 304
(26,5 bis 31,0)
343 bis 402
(35,0 bis 41,0)
BPrüfen der Spurstangen-Staubabdeckung
(1) Zapfwellenkupplungsschalter
(2) Powershift-/ Gruppenschalthebel
(3) Kupplungspedal
1. Sicherstellen, dass die Staubabdeckungen nicht
beschädigt sind.
2. Sollte eine Staubabdeckung beschädigt sein, wenden
Sie sich an Ihren KUBOTA-Händler, um diese instand
zu setzen.
BFestsitz der Radschrauben prüfen
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Den Traktor niemals in Betrieb nehmen, wenn
eine Felge, ein Rad oder eine Achse lose ist.
A Haben sich Schrauben und Muttern gelöst,
diese
wieder
auf
das
angegebene
Anzugsmoment festziehen.
A Alle Schrauben und Muttern häufig überprüfen
und stets dafür sorgen, dass diese sicher
festgezogen sind.
Die Radschrauben und -muttern regelmäßig überprüfen,
besonders wenn diese neu sind. Haben sie sich
gelockert, wie folgt festziehen.
(1) Staubabdeckung
A Eine rissige Staubabdeckung führt zum Eindringen
von Wasser und Staub in die Spurstange und damit zu
deren vorzeitigem Verschleiß.
REGELMÄSSIGE WARTUNG 127
ALLE 100 STUNDEN
BTraktor abschmieren
Eine kleine Menge Mehrzweckfett alle 100 Stunden mit
einer Fettpresse auf die folgenden Punkte auftragen:
Bei Fahrbetrieb unter extrem nassen oder schlammigen
Bedingungen die Schmiernippel öfter schmieren.
(1) Schmiernippel (Vorderachsträger)
(1) Schmiernippel (Vorderachsträger)
(1) Schmiernippel (Vorderradgehäuseaufhängung rechts, links)
(1) Schmiernippel (Vorderachsträger)
(1) Schmiernippel (Kreuzgelenk)
(1) Schmiernippel (Vorderachsträger)
128 REGELMÄSSIGE WARTUNG
(1) Schmiernippel (Federungszylinder) [rechts, links]
(2) Schmiernippel (Federungsarm) [rechts, links]
(1) Schmiernippel (Hubwellenachse)
(1) Schmiernippel (Hohe Anhängekupplung)
(1) Schmiernippel (Oberlenker)
(2) Schmiernippel (Hubstange) [links]
(3) Schmiernippel (Hubstange) [rechts]
(1) Batterieklemmen
(1) Schmiernippel (Hubzylinderbolzen)
REGELMÄSSIGE WARTUNG 129
BReinigen des Luftfilter-Primärelements
1. Den Luftfilterdeckel und das Primärelement entfernen.
2. Das Primärelement reinigen:
(1) Ist Staub am Element vorhanden, das Element
drehen und von innen mit Druckluft ausblasen.
Der Druck der Druckluft darf 205 kPa (2,1 kgf/
cm ) nicht überschreiten.
(2) Ist Kohle oder Öl am Element vorhanden, das
Element 15 Minuten in Reinigungsmittel
eintauchen und anschließend mehrmals mit
Wasser abwaschen, mit sauberem Wasser
spülen und trocknen lassen. Ist das Element
vollständig trocken, die Innenseite mit einer
Taschenlampe auf Beschädigung überprüfen.
3. Luftfilter-Primärelement auswechseln:
Einmal jährlich oder nach jeder 6. Reinigung, je
nachdem, was zuerst eintritt.
A Überprüfen, ob die Entleerungsöffnung durch Staub
blockiert ist.
A [M135GX]
Darauf achten, dass der Pfeil
beim Wiedereinbau
des Sekundärelements nach oben zeigt.
C Staubaustragsventil
Das Staubaustragsventil einmal pro Woche öffnen, wenn
das Fahrzeug unter normalen Bedingungen eingesetzt
wird, oder täglich, wenn das Fahrzeug in einer staubigen
Umgebung eingesetzt wird, um große Staub- und
Schmutzpartikel zu entfernen.
BEinstellen der Keilriemenspannung
[M110GX]
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Vor der Überprüfung der Keilriemenspannung
den Motor unbedingt abstellen.
Der Riemen soll sich
Richtiger
mittig zwischen den
Keilriemenspannung Scheiben ca. 7 bis 9 mm
eindrücken lassen.
1. Den Motor abstellen und den Schlüssel abziehen.
2. Zwischen den Riemenscheiben mit dem Daumen
einen mäßigen Druck auf den Riemen ausüben.
3. Ist die Spannung nicht in Ordnung, die
Befestigungsschrauben der Lichtmaschine lösen,
einen Hebel zwischen Lichtmaschine und Motorblock
ansetzen
und
vorsichtig
die
Lichtmaschine
herausdrücken, bis die Riemenspannung unter den
zulässigen Grenzwert fällt.
4. Den Lüfterriemen austauschen, wenn dieser
beschädigt ist.
(1) Sekundär-Luftfilterelement
(2) Primär-Luftfilterelement
(3) Staubaustragsventil
(4) Staubkappe
(A) "PFEIL"
A Der Luftfilter ist mit einem Trockenelement
ausgestattet, daher nie Öl auftragen.
A Den Motor nicht mit ausgebautem Filtereinsatz laufen
lassen.
A Beim Ansetzen der Staubkappe darauf achten, dass
der Pfeil
an der Rückseite nach oben zeigt. Ist die
Abdeckung nicht richtig angebracht, funktioniert das
Staubaustragsventil nicht und Staub bleibt am
Element hängen.
A Berühren Sie nicht das Sekundär-Luftfilterelement,
außer wenn ein Auswechseln erforderlich ist.
(Siehe
"Austauschen
des
LuftfilterSekundärelements" unter "EINMAL JÄHRLICH" im
Abschnitt "REGELMÄSSIGE WARTUNG".)
(1) Schraube
(A) Riemenspannung prüfen
(B) Riemen spannen
130 REGELMÄSSIGE WARTUNG
BPrüfen der Kraftstoffleitungen
1. Sicherstellen, dass alle Leitungen und Schellen dicht
und nicht beschädigt sind.
2. Sind die Schläuche und Schellen verschlissen oder
beschädigt, sofort austauschen oder reparieren.
A Wurde
die
Kraftstoffleitung
abgenommen,
sicherstellen, dass die Kraftstoffanlage richtig entlüftet
wird.
(Siehe
"Kraftstoffsystem
entlüften"
unter
"ANFALLENDE
WARTUNGSARBEITEN"
im
Abschnitt "REGELMÄSSIGE WARTUNG".)
BEinstellen des Bremspedals
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Vor dem Prüfen des Bremspedals den Motor
abstellen und Unterlegkeile unter die Räder
legen.
A Um ein ungleichmäßiges Bremsen zu
verhindern, muss die Spezifikation innerhalb
des empfohlenen Grenzbereichs liegen. Wenn
die Spezifikationen nicht erfüllt sind, wenden
Sie sich an Ihren örtlichen KUBOTA-Händler
zwecks Einstellung der Bremsen.
C Überprüfen des Bremspedal-Leerwegs
Korrekter
BremspedalLeerweg
Rechtes
3 bis 7 mm am Pedal
Bremspedal
Rechter BremspedalLinkes
Leerweg (tatsächlicher
Bremspedal Wert) + 9 bis 11 mm am
Pedal.
Das rechte Bremspedal betätigen, worauf von der
Anhänger-Hydraulikbremse etwas Vorlauf-Öl
freigegeben wird. Das bedeutet, dass nun der Leerweg
zwischen dem rechten und linken Bremspedal
verschieden ist.
1. Die Feststellbremse betätigen.
2. Bremspedale langsam durchtreten und den Pedalhub
bis zum Druckpunkt messen.
(1) Kraftstoffleitungen
(2) Schlauchschellen
(3) Kraftstoffkühler
(1) Bremspedale
(A) "LEERWEG"
REGELMÄSSIGE WARTUNG 131
A Die Bremspedale müssen sich auf gleicher Höhe
befinden, wenn sie niedergedrückt werden.
C Prüfen des Bremspedalhubs
Pedalhub
Weniger als 100 mm an jedem Pedal
1. Die Bremspedalverbindung lösen.
2. Das Bremspedal mehrmals durchtreten.
3. Das
rechte
Pedal
betätigen
und
den
Höhenunterschied (Pedalhub) zwischen diesem und
dem linken Pedal messen.
4. Den gleichen Vorgang am linken Pedal durchführen.
Korrektes
Handbremshebelspiel
2 kerbe (Schaltklinkenton 2)
1. Handbremshebel langsam bis in die Parkstellung
anziehen und dabei die Rasten zählen.
2. Falls eine Neueinstellung nötig ist die Kontermutter
lösen und den Bowdenzug entsprechend einstellen.
3. Kontermutter wieder anziehen.
(1) Feststellbremsen-Bowdenzug
(2) Kontermutter
BÜberprüfen des Batteriezustands
(1) Bremspedal (links)
(2) Bremspedal (rechts)
(3) Bremspedalverbindung
(A) "PEDALHUB"
C Prüfen
des
Arbeitsbereichs
des
Bremskraftverteilers
(Ausgleichsvorrichtung)
1. Vorsichtig beide Bremspedale gleichzeitig betätigen.
2. Das rechte Pedal weiter betätigen (linkes Pedal wird
dadurch
etwas
angehoben)
und
den
Höhenunterschied zwischen den Pedalen messen.
3. Den gleichen Vorgang am linken Pedal durchführen.
Arbeitsbereich des
Bremskraftverteilers
Höhenunterschied zwischen
beiden Pedalen über 10 mm
Um ein mögliches Explodieren der Batterie zu
vermeiden:
Bei einer nachfüllbaren Batterie die unten
stehenden Anweisungen beachten.
A Keine nachfüllbare Batterie verwenden oder
aufladen, falls sich deren Flüssigkeitsstand
unter der UNTEREN Markierung (niedrigster
Stand)
befindet.
Sonst
könnten
die
Komponenten
der
Batterie
vorzeitig
verschleißen, wodurch sich die Lebensdauer
der Batterie verkürzt oder es zu einer Explosion
kommen
kann.
Den
Flüssigkeitsstand
regelmäßig überprüfen und bei Bedarf
destilliertes Wasser hinzugeben, so dass der
Flüssigkeitsstand zwischen der OBEREN und
der UNTEREN Markierung liegt.
BEinstellen des Feststellbremshebels
Zur Vermeidung von Unfällen:
A Motor abstellen und Räder mit Bremskeilen
sichern bevor Sie die Feststellbremse
überprüfen.
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Die Entlüftungskappe nie bei laufendem Motor
abnehmen.
A Elektrolytflüssigkeit wirkt reizend und darf
nicht mit Haut, Augen oder Atmungsorganen in
Behrührung kommen. Bei einer Behrührung
sofort mit viel Wasser abwaschen und einen
Arzt aufsuchen.
132 REGELMÄSSIGE WARTUNG
A Funken oder Flammen von der Batterie
fernhalten. Eine Mischung aus Wasserstoff und
Sauerstoff ist äußerst explosiv.
A Eine Schutzbrille und Gummihandschuhe bei
Arbeiten an der Batterie tragen.
Die mitgelieferte Batterie ist nicht wiederbefüllbar.
Wenn die Anzeige weiß wird, Batterie nicht
aufladen, sondern austauschen.
Wird unsachgemäß mit der Batterie umgegangen,
verkürzt sich dadurch die Lebensdauer und es entstehen
weitere Wartungskosten.
Die Originalbatterie ist wartungsfrei, muss jedoch
instandgehalten werden. Ist die Batterie schwach, kann
der Motor nur schwer gestartet werden und die
Leuchtkraft der Scheinwerfer läßt nach. Es ist wichtig, die
Batterie von Zeit zu Zeit zu überprüfen.
C Ablesen der Zustandsanzeige
Überprüfen Sie den Zustand der Batterie mit deren
Zustandsanzeige.
Zustandsstatus
Grün
Schwarz
Weiß
der
den
Laden der Batterie erforderlich.
Auswechseln der Batterie erforderlich.
C Batterie aufladen
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Wird die Batterie aufgeladen, ist die
Wasserstoff-Sauerstoffgasmischung in der
Batterie äußerst explosiv. Funken oder
Flammen stets von der Batterie fernhalten, dies
gilt besonders beim Aufladen.
A Beim Aufladen der Batterie sicherstellen, dass
die Entlüftungskappen fest sitzen. (sofern
vorhanden)
A Wird das Kabel von der Batterie abgeklemmt,
mit dem Minuspol beginnen.
Beim Anschließen der Kabel an die Batterie
zuerst den Pluspol anklemmen.
A Die Batterieladung nie durch Kurzschluss mit
einem Metallgegenstand prüfen.
Ein Voltmeter oder einen Säureheber
verwenden.
(1) Batterie
(2) Zustandsanzeige
(1) Batterie
(1) Batterie
(2) Zustandsanzeige
Menge
und
spez,
Gewicht
Batterieflüssigkeit
entsprechen
vorgeschriebenen Werten.
REGELMÄSSIGE WARTUNG 133
2. Die Batterie entlädt sich während der Lagerung selbst.
Bei warmem Wetter alle 3 Monate und bei kaltem
Wetter alle 6 Monate aufladen.
ALLE 200 STUNDEN
BPrüfen der Kühlerschläuche und Schellen
(1) Batterie
1. Um die Batterie langsam aufzuladen, den Pluspol der
Batterie an den Pluspol des Ladegeräts und den
Minuspol der Batterie an den Minuspol des
Ladegeräts anschließen. Anschließend die Batterie
normal aufladen.
2. Eine Schnellladung ist nur für Notfälle geeignet.
Hierbei wird die Batterie nur teilweise in kurzer Zeit
geladen.
Wird eine schnellgeladene Batterie verwendet, muss
diese frühest möglich wieder normal aufgeladen
werden.
Geschieht dies nicht, führt dies zu einer Verkürzung
der Lebensdauer der Batterie.
3. Die Batterie ist aufgeladen, wenn die Anzeige von
Schwarz auf Grün geht.
4. Wird eine alte Batterie gegen eine neue ausgetauscht,
eine Batterie mit gleicher Spezifikation, wie in Tabelle
1 gezeigt, verwenden.
Tabelle 1
Batterietyp
Nennspannung
(V)
Leistung
GP31(105E41R)
12
100 (bei 20h (Ah))
180G51
12
160 (bei 20h (Ah))
Batterietyp
Reservekapazität
(Minuten)
Kälteprüfstrom
Ampere
(EN)
Normale
Ladestromstärke (A)
GP31(105E41R)
160
800
11
180G51
300
950
16
C Anweisungen für die Lagerung
1. Wird der Traktor für einen längeren Zeitraum nicht
benutzt, die Batterie aus dem Traktor ausbauen, die
Elektrolytflüssigkeit auf den richtigen Stand bringen
und die Batterie an einer trockenen Stelle und nicht im
direkten Sonnenlicht lagern.
Alle 200 Betriebsstunden oder 6 Monate (je nachdem,
was zuerst eintritt) überprüfen, ob die Kühlerschläuche
richtig angebracht sind.
1. Haben sich die Schellen gelockert oder tritt Wasser
aus, die Schellen festziehen.
2. Die Schläuche auswechseln und die Schellen sicher
festziehen, falls die Kühlerschläuche verformt, hart
oder gerissen sind.
Die Kühlerschläuche und die Schellen alle 2 Jahre oder
früher austauschen, falls bei der Überprüfung festgestellt
wird, dass die Schläuche verformt, hart oder gerissen
sind.
134 REGELMÄSSIGE WARTUNG
2. Den Motor nicht plötzlich abstellen, sondern erst nach
ca. 5 Minuten Betrieb ohne Last im Leerlauf.
3. Weitere 10 Minuten (oder bis kein Dampf mehr
austritt) von der Maschine fernbleiben.
4. Sicherstellen,
dass
keine
Gefahr
(z.
B.
Verbrennungsgefahr) mehr besteht. Die Ursache der
Überhitzung anhand der Bedienungsanleitung
beseitigen (siehe den Abschnitt "FEHLERSUCHE")
und den Motor erneut starten.
BPrüfen der Ölkühlerleitung
(1) Kühlflüssigkeitsschläuche
(2) Schlauchschellen
1. Sicherstellen, dass alle Leitungen und Schellen dicht
und nicht beschädigt sind.
2. Sind die Schläuche und Schellen verschlissen oder
beschädigt, sofort austauschen oder reparieren.
(1) Ölkühler
(2) Ölkühlerleitung
(1) Kühlflüssigkeitsschläuche
(2) Schlauchschellen
C Vorsichtsmaßnahmen bei Überhitzung
Bei Überhitzung (wenn die Kühlflüssigkeitstemperatur
nahe oder über dem Siedepunkt liegt) sind folgende
Maßnahmen zu ergreifen:
1. Die Maschine an einer sicheren Stelle abstellen und
den Motor ohne Last im Leerlauf laufen lassen.
BPrüfen der Luftansaugleitung
1. Sicherstellen,
dass
alle
Schläuche
und
Schlauchschellen dicht und unbeschädigt sind.
2. Sind die Schläuche und Schellen verschlissen oder
beschädigt, sofort austauschen oder reparieren.
REGELMÄSSIGE WARTUNG 135
(1) Hydraulikschlauch Servolenkung
BEinstellen der Vorspur
Richtige Vorspur
(1) Kraftstoffschlauch
(2) Schlauchschellen
BPrüfen der Servolenkungsleitung
1. Sicherstellen, dass alle Leitungen und Schellen dicht
und nicht beschädigt sind.
2. Sind die Schläuche und Schellen verschlissen oder
beschädigt, sofort austauschen oder reparieren.
2 bis 8 mm
1. Den Traktor auf einer ebenen Fläche abstellen.
2. Das Lenkrad so drehen, dass die Vorderräder in
Geradeausstellung stehen.
3. Das Anbaugerät absenken, die Feststellbremse
betätigen und den Motor abstellen.
4. Den Abstand zwischen den Felgen auf der vorderen
Seite des Rades in Höhe der Nabe messen.
5. Den Abstand zwischen den Felgen auf der Rückseite
des Reifens in Höhe der Nabe messen.
6. Der vordere Abstand muss geringer sein als der
hintere Abstand.
Ist dies nicht der Fall, die Länge der Spurstange
einstellen.
(A) "ABSTAND VON RAD ZU RAD (HINTEN)"
(B) "ABSTAND VON RAD ZU RAD (VORN)"
(C) "VORN"
136 REGELMÄSSIGE WARTUNG
Einstellverfahren
Den Sicherungsring lösen.
Die Spurstangenmutter lösen.
Das
Spurstangengelenk
drehen,
um
die
Stangenlänge einzustellen, bis das richtige
Spurstangenmaß erreicht ist.
4. Die Spurstangenmutter wieder festziehen.
5. Den
Sicherungsring
am
Spurstangengelenk
anbringen.
C
1.
2.
3.
C Entfernen und Einsetzen des Ablassstopfens
Beim Entfernen und Einsetzen des Ablassstopfens muss
ein Schraubenschlüssel am Sechskantabschnitt des
Flansches angesetzt werden, damit der Flansch sich nicht
verdreht. Erst dann den Ablassstopfen (Schraube)
entfernen oder einsetzen.
(1) Flansch (Sechskantabschnitt)
(2) Ablassschraube (mit Dichtungsscheibe)
(1) Sicherungsring
(2) Spurstangenmutter
(3) Spurstangengelenk
BEntwässern des Kraftstofftanks
Die Ablassschraube unten am Kraftstofftank lösen und
Ablagerungen, Verunreinigungen und Wasser aus dem
Tank ablassen. Abschließend die Verschlussschraube
festziehen.
(1) Kraftstofftank (links)
(2) Ablassschraube
Anzugsdrehmoment
Ablassschraube
39,2 bis 45,1 N-m
(M10)
(4,0 bis 4,6 kgf-m, 28,9 bis 33,3 ft-lbs)
Tankabdeckung
23,5 bis 27,5 N-m
Sicherungs(2,4 bis 2,8 kgf-m, 17,3 bis 20,3 ft-lbs)
schraube (M8)
A Bei Kraftstoffen minderer Qualität mit hohem
Wasseranteil muss der Kraftstofftank öfter entwässert
werden.
A Nach längerer Stilllegung des Traktors den Kraftstoff
vor der Inbetriebnahme ablassen.
A Der Kraftstofftank besteht aus Kunststoff. Die
Schrauben nicht überdrehen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG 137
BReinigen des Innenluftfilters
Den Innenluftfilter entfernen und entgegen der normalen
Strömungsrichtung mit Druckluft ausblasen.
Der Druck der Druckluft soll geringer als 205 kPa (2,1 bar)
sein.
(1) Frischluftfilter
(2) Staubkappe
(3) Rändelschraube
(A) "LUFTEINLASS"
A Filter und Abdeckung wie oben abgebildet befestigen.
C Reinigen des Luftfilters
A Normaler Gebrauch
Den Filter entgegen der normalen Strömungsrichtung
mit Druckluft ausblasen.
Der Druck der Druckluft soll geringer als 205 kPa (2,1
bar) sein.
A Dabei den Filter selbst nicht berühren. Wird der Filter
verformt, kann Staub in die Klimaanlage eindringen,
was zu Schäden und Fehlfunktionen führen kann.
(1) Innenluftfilter
(2) Rändelschraube
BReinigen des Frischluftfilters
Um Verletzungen zu vermeiden:
A Vor dem Abnehmen und Wiederanbringen des
Filters die Feststellbremse anziehen, den Motor
abstellen und den Zündschlüssel abziehen.
A Beim Überprüfen des Filters eine solide und
stabile Leiter verwenden.
Beim Überprüfen sich nicht auf den Reifen oder
den Kotflügel stellen.
Die Rändelschrauben
herausziehen.
entfernen
und
den
Filter
(A) "LUFTSTROM DER KLIMAANLAGE"
A Bei stark verschmutztem Filter:
Den Filter in lauwarmem Wasser mit etwas Spülmittel
auswaschen.
In alle Richtungen bewegen, um den Schmutz zu
lösen. Den Filter mit sauberem Wasser ausspülen und
an der Luft trocknen lassen.
138 REGELMÄSSIGE WARTUNG
A Den Filter nicht mit Benzin, Verdünner oder ähnlichen
Chemikalien reinigen, da dieser ansonsten beschädigt
werden könnte.
A Außerdem würde dies einen unangenehmen Geruch
in der Kabine hinterlassen.
BEinstellen der KlimaanlagenKeilriemenspannung
[M110GX]
So vermeiden Sie Verletzungen:
A Vor der Überprüfung der Keilriemenspannung
den Motor unbedingt abstellen.
Auslenkung = 10 bis 12 mm
Korrekte
(Riemen mit 98 N mittig
Klimaanlagenzwischen den Scheiben
Keilriemenspannung
eindrücken)
ALLE 300 STUNDEN
BHydraulilkölfilter austauschen
C Magnetfilter reinigen
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Vor dem Auswechseln der Ölfilterpatrone den
Motor abstellen.
A Den Motor ausreichend abkühlen lassen. Öl
kann
heiß
sein
und
Verbrennungen
verursachen.
1. Die Ablassschraube unten am Getriebegehäuse
herausdrehen und das Öl vollständig in die Ölwanne
ablassen.
2. Nach dem Ablassen, die Ablassschraube wieder
anbringen.
1. Motor abstellen und Schlüssel abziehen.
2. Mit dem Daumen zwischen den Riemenscheiben
einen mäßigen Druck auf den Keilriemen ausüben.
3. Wenn die Spannung nicht korrekt ist, die
Befestigungsmutter der Spannrolle lösen und die
Einstellschraube drehen, um die Riemenspannung
innerhalb des zulässigen Grenzbereichs einzustellen.
4. Den Klimaanlagenriemen austauschen, wenn dieser
beschädigt ist.
(1) Ablassschraube
3. Den Ölfilter entfernen.
4. Metallspäne mit einem sauberen Lappen vom
Magnetfilter abwischen.
(1) Einstellschraube
(2) Befestigungsmutter,
Spannrolle
(A) Die Keilriemenspannung
prüfen
(1) Hydraulikölfilter
(2) Magnetfilter (Metallspäne abwischen)
REGELMÄSSIGE WARTUNG 139
5. Einen Film aus sauberem Getriebeöl auf die
Gummidichtungen der neuen Filter auftragen.
6. Den Filter schnell festziehen, bis er die
Befestigungsfläche berührt.
Den Filter dann von Hand um eine weitere halbe
Umdrehung nachziehen.
7. Nach dem Einsatz eines neuen Filters das Getriebeöl
bis zur obersten Kerbe am Ölmessstab auffüllen.
3. Neues Öl bis zur oberen Kerbe auf dem Ölmessstab
auffüllen.
(Siehe
"SCHMIERMITTEL"
im
Abschnitt
"WARTUNG".)
Traktor-Modell
Ölfüllmenge mit Filter
M110GX
10,5 L
M135GX
14,6 L
A Für den Motor ist DPF-verträgliches Öl (CJ-4) zu
verwenden.
(1) Ölmessstab
(A) "DER ÖLSTAND IST INNERHALB
DIESES BEREICHS AKZEPTABEL."
8. Nachdem der Motor ein paar Minuten in Betrieb
gewesen ist, den Motor abstellen und den Ölstand
erneut prüfen; Öl bis zur vorgeschriebenen
Markierung einfüllen.
9. Sicherstellen, dass der Getriebeölstand nicht die
Dichtung am Filter überschreitet.
A Um
eine
schwere
Beschädigung
des
Hydrauliksystems zu verhindern, nur Originalfilter von
KUBOTA verwenden.
ALLE 400 STUNDEN
BWechseln des Motoröls
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Vor dem Ölwechsel den Motor abstellen.
A Den Motor ausreichend abkühlen lassen, Öl
kann
heiß
sein
und
Verbrennungen
verursachen.
1. Um
das
verbrauchte
Öl
abzulassen,
die
Ablassschraube am Boden des Motors herausdrehen
und das Öl vollständig in die Ölwanne ablassen.
Das gesamte verbrauchte Öl kann leicht abgelassen
werden, wenn der Motor noch warm ist.
2. Nach dem Ablassen die Ablassschraube wieder
einschrauben.
(1) Öleinfüllstutzen
(2) Ölmessstab
(A) "DER ÖLSTAND IST INNERHALB
DIESES BEREICHS AKZEPTABEL."
140 REGELMÄSSIGE WARTUNG
(1) Ablassschraube
(1) Motorölfilter
BAustauschen des Motorölfilters
A Um eine schwere Beschädigung des Motors zu
verhindern, nur einen Originalfilter von KUBOTA
verwenden.
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Vor dem Auswechseln der Ölfilterpatrone
sicherstellen, dass der Motor abgestellt ist.
A Den Motor ausreichend abkühlen lassen, Öl
kann
heiß
sein
und
Verbrennungen
verursachen.
1. Den Ölfilter entfernen.
2. Einen Film aus sauberem Motoröl auf die
Gummidichtung des neuen Filters auftragen.
3. Den Filter schnell festziehen, bis er die
Befestigungsfläche berührt.
Den Filter dann von Hand um eine weitere halbe
Umdrehung nachziehen.
4. Nachdem der neue Filter eingesetzt wurde, nimmt der
Motorölstand normalerweise etwas ab. Sicherstellen,
dass kein Motoröl durch die Dichtung austritt und den
Ölstand am Ölmessstab prüfen. Anschließend Motoröl
bis zum angegebenen Stand auffüllen.
(1) Ölfilter
BPrüfen der Riemenspannung Lüfter-/
Klimaanlage
[M135GX]
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Vor der Überprüfung der Keilriemenspannung
den Motor unbedingt abstellen.
Korrekte
Riemenspannung
Auslenkung = 9 bis 11 mm
(Riemen mit 98 N mittig zwischen
den Scheiben eindrücken).
(Neuer Riemen: 7 bis 9 mm)
Der Riemen wird automatisch gespannt und benötigt
keine Nachjustierung. Die Riemenspannung ist wie
nachstehend beschrieben zu prüfen. Wenn die
Auslenkung außerhalb des Grenzwerts liegt oder der
Riemen beschädigt ist, muss er durch einen neuen
ersetzt werden.
1. Motor abstellen und Schlüssel abziehen.
2. Zum Messen der Auslenkung an der in der Abbildung
weiter unten angegebenen Stelle drücken.
REGELMÄSSIGE WARTUNG 141
(1) Lüfter-/Klimaanlagenriemen
(A) Riemenspannung prüfen
C Austauschen des Riemens
1. Die
Kontermutter
zuerst
lösen,
Spannschraube vollständig lösen.
dann
die
(1) Schraube
(2) Spannfederende
(3) Spannschraube
(4) Kontermutter
(5) Selbstspannrolle
Anzugsdrehmoment
Spannschraube unter 15 N-m (1,5 kgf-m)
Kontermutter
123,6 bis 147,1 N-m
(12,6 bis 15,0 kgf-m)
C Lüfter-/Klimaanlagenriemenführung
(1) Spannschraube
(2) Kontermutter
(3) Selbstspannrolle
(4) Selbstspannfeder
2. Spannrolle anheben und Riemen entfernen.
3. Neuen Riemen wie unten abgebildet montieren.
4. Spannschraube festziehen, bis das Ende der
Spannfeder sich dicht am Motor befindet.
Kontermutter festziehen.
(1) Riemen
(2) Antriebsscheibe
(3) Klimaanlagenkompressor
(4) Generator
(5) Ventilatorscheibe
(6) Selbstspannrolle
BReinigen des Kraftstoffvorfilters
[M135GX]
Diese Arbeit sollte nicht auf einem Feld sondern an einem
sauberen Ort durchgeführt werden.
1. Den Kraftstoffhahn schließen.
2. Die Ringmutter des Filterbechers abschrauben und
den Filterbecher von innen mit Petroleum ausspülen.
142 REGELMÄSSIGE WARTUNG
3. Das Filterelement herausnehmen, in Petroleum
tauchen und reinigen.
4. Nach dem Reinigen den Vorfilter wieder
zusammenbauen und dabei auf absolute Sauberkeit
achten.
5. Die Kraftstoffanlage entlüften.
(Siehe
"Kraftstoffsystem
entlüften"
unter
"ANFALLENDE
WARTUNGSARBEITEN"
im
Abschnitt "REGELMÄSSIGE WARTUNG".)
4. Kraftstoffanlage entlüften.
(Siehe
"Kraftstoffsystem
entlüften"
"ANFALLENDE
WARTUNGSARBEITEN"
Abschnitt "REGELMÄSSIGE WARTUNG".)
unter
im
(1) Kraftstofffilter
BReinigen des Wasserabscheiders
(1) Kraftstoffhahn
(2) Ringmutter
(3) Filterbecher
(A) "GESCHLOSSEN"
(1) O-Ring
(2) Filterelement
(3) Feder
(4) Filterbecher
(5) Ringmutter
BAustauschen des Kraftstofffilters
[M110GX]
1. Den Kraftstofffilter entfernen.
2. Einen Film sauberen Dieselkraftstoffs auf die
Gummidichtung des neuen Filters auftragen.
3. Den Filter schnell festziehen, bis er die
Befestigungsfläche berührt.
Den Filter dann von Hand um eine weitere halbe
Umdrehung nachziehen.
[M110GX]
Diese Arbeit sollte nicht auf einem Feld sondern an einem
sauberen Ort durchgeführt werden.
1. Den Kraftstoffhahn schließen.
2. Den Filterbecher abschrauben und von innen mit
Petroleum auswaschen.
3. Das Filterelement herausnehmen, in Petroleum
tauchen und reinigen.
4. Nach dem Reinigen den Wasserabscheider wieder
zusammenbauen. Dabei darauf achten, dass kein
Staub und kein Schmutz eindringen.
5. Die Kraftstoffanlage entlüften.
(Siehe "ANFALLENDEN WARTUNGSARBEITEN" im
Abschnitt "REGELMÄSSIGE WARTUNG".)
[M135GX]
Diese Arbeit sollte nicht auf einem Feld sondern an einem
sauberen Ort durchgeführt werden.
1. Den Filterbecher abschrauben und von innen mit
Petroleum auswaschen.
2. Das Filterelement herausnehmen, in Petroleum
tauchen und reinigen.
3. Nach dem Reinigen den Wasserabscheider wieder
zusammenbauen. Dabei darauf achten, dass kein
Staub und kein Schmutz eindringen.
4. Die Kraftstoffanlage entlüften.
(Siehe "ANFALLENDEN WARTUNGSARBEITEN" im
Abschnitt "REGELMÄSSIGE WARTUNG".)
A Ist ein Kraftstofffilterelement gerissen, muss es ersetzt
werden.
REGELMÄSSIGE WARTUNG 143
A Wenn der Wasserabscheider bzw. Kraftstofffilter nicht
richtig gewartet wird, können die Einspritzpumpe und
die Einspritzventile vorzeitig verschleißen.
BElement der MagnetventilKraftstoffpumpe reinigen
[M135GX]
1. Kraftstoffhahn schließen.
2. Die Mutter an der Abdeckung abschrauben und die
Abdeckung von der Magnetventil-Kraftstoffpumpe
abnehmen.
3. Die Abdeckung, das Magnet und das Element
ausbauen und mit Waschbenzin reinigen.
4. Die Teile gemäß Zeichnung unten wieder
zusammenbauen.
5. Den Kraftstoffhahn öffnen.
A Beim Zusammenbau der Teile ist darauf zu achten,
dass Schmutz und Staub ferngehalten wird.
A Darauf achten, dass die Abdeckung sicher befestigt
ist.
A Nach dem Zusammenbau ist die Kraftstoffanlage zu
entlüften. (Siehe "Kraftstoffsystem entlüften" unter
"ANFALLENDE
WARTUNGSARBEITEN"
im
Abschnitt "REGELMÄSSIGE WARTUNG".)
(1) O-Ring
(2) Filterelement
(3) Filterelement-Becher
(4) Roter Schwimmer
(5) Filterbecher
(6) Ablassschraube
(1) Magnetventil-Kraftstoffpumpe
(1) O-Ring
(2) Filterelement
(3) Roter Schwimmer
(4) Filterbecher
(5) Ablassschraube
144 REGELMÄSSIGE WARTUNG
(1) Element
(2) Magnet
(3) Dichtung
(4) Abdeckung
(5) Mutter
(A) "FESTZIEHEN"
(B) "LÖESEN"
(C) Stift
"Die Abdeckung bis zum
Anschlag des Schlitzes am
Stift anziehen."
(1) Ablassschraube
(2) Verschlussschraube, magnetisch (Metallspäne abwischen)
ALLE 600 STUNDEN
BWechseln des Getriebeöls
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Den Motor ausreichend abkühlen lassen, Öl
kann
heiß
sein
und
Verbrennungen
verursachen.
1. Um
das
verbrauchte
Öl
abzulassen,
die
Ablassschraube am Boden des Getriebegehäuses
herausdrehen und das Öl vollständig in die Ölwanne
ablassen.
Die magnetische Verschlussschraube mit Lappen
reinigen.
2. Nach dem Ablassen, die Ablassschraube wieder
anbringen.
3. Neues KUBOTA SUPER UDT-Öl bis zur oberen
Kerbe auf dem Ölmessstab auffüllen.
(Siehe
"SCHMIERMITTEL"
im
Abschnitt
"WARTUNG".)
4. Nachdem der Motor ein paar Minuten in Betrieb
gewesen ist, den Motor anhalten und den Ölstand
erneut prüfen. Öl bis zur vorgeschriebenen
Markierung einfüllen.
Ölfüllmenge
65 L
(1) Ölmessstab
(A) "DER ÖLSTAND IST INNERHALB
(2) Öleinfüllschraube
DIESES BEREICHS AKZEPTABEL."
A Den Traktor nicht unmittelbar nach dem Wechseln des
Getriebeöls in Betrieb nehmen.
Den Motor ein paar Minuten bei mittlerer Drehzahl
laufen lassen, um eine Beschädigung des Getriebes
zu vermeiden.
REGELMÄSSIGE WARTUNG 145
BWechseln des Öls im
Vorderachsdifferenzialgehäuse
1. Um das Öl zu wechseln, die Ablass- und
Einfüllschraube
aus
dem
Vorderachsdifferenzialgehäuse entfernen und das
verbrauchte Öl vollständig in eine Ölwanne ablassen.
2. Nach dem Ablassen die Ablassschraube wieder
einschrauben.
3. Die Ölstandskontrollschraube entfernen.
4. Neues Öl bis zum unteren Rand der Bohrung für die
Ölstandskontrollschraube
einfüllen.
(Siehe
"SCHMIERMITTEL" im Abschnitt "WARTUNG".)
5. Nach dem Auffüllen die Öleinfüllschraube und
Ölstandskontrollschraube wieder einschrauben.
Traktor-Modell
Ölfüllmenge
M110GX
7L
M135GX
13 L
BWechseln des Öls im
Vorderachsgetriebegehäuse
1. Um das Öl zu wechseln, die Ablassschrauben und
Einfüllschrauben
an
beiden
Vorderradgetriebegehäusen herausdrehen und das
verbrauchte Öl vollständig in Ölwannen ablassen.
2. Nach dem Ablassen die Ablassschrauben wieder
eindrehen.
3. Neues Öl bis zur Bohrung für die Einfüllschraube
einfüllen. (Siehe "SCHMIERMITTEL" im Abschnitt
"WARTUNG".)
4. Nach dem Auffüllen die Einfüllschrauben wieder
einschrauben.
Traktor-Modell
Ölfüllmenge auf jeder Seite
M110GX
3,5 L
M135GX
4,5 L
(1) Ablassschraube
(2) Öleinfüllschraube
(1) Ablassschraube
(2) Öleinfüllschraube
(3) Ölstandskontrollschraube
146 REGELMÄSSIGE WARTUNG
BEinstellen der Vorderachslagerung
Ist die Einstellung der Vorderradlagerung nicht korrekt,
kann das Vorderrad vibrieren und diese Vibrationen
können sich auf das Lenkrad übertragen.
C Einstellverfahren
Die Kontermutter lösen, die Einstellschraube bis zum
Anschlag eindrehen und dann die Schraube um eine
weitere 1/6 Umdrehung festziehen. Die Kontermutter
nachziehen.
ALLE 800 STUNDEN
BAustauschen des Kraftstofffilters
[M135GX]
1. Den Kraftstofffilter entfernen.
2. Einen Film sauberen Dieselkraftstoffs auf die
Gummidichtung des neuen Filters auftragen.
3. Den Filter schnell festziehen, bis er die
Befestigungsfläche berührt.
Den Filter dann von Hand um eine weitere halbe
Umdrehung nachziehen.
4. Kraftstoffanlage entlüften.
(Siehe
"Kraftstoffsystem
entlüften"
unter
"ANFALLENDE
WARTUNGSARBEITEN"
im
Abschnitt "REGELMÄSSIGE WARTUNG".)
(1) Einstellschraube
(2) Kontermutter
(1) Kraftstofffilter
BEinstellen des Achsschenkelbolzens
Die Kontermutter lösen und die Einstellschraube mit
folgendem Anzugsmoment einstellen:
Einstellschraube
4,9 bis 9,8 N-m, 0,5 bis 1,0 kgf-m
Kontermutter
98,1 bis 147 N-m, 10 bis 15 kgf-m
BEinstellung der Ein- und Auslassventile
Wenden Sie sich für diese Wartung an Ihren KUBOTAHändler.
ALLE 1500 STUNDEN
BReinigen der Kraftstoffeinspritzdüse
Wenden Sie sich für diese Wartung an Ihren KUBOTAHändler.
BPrüfen und Reinigen des AGR-Kühlers
Wenden Sie sich für diese Wartung an Ihren KUBOTAHändler.
BPrüfen des Druckspeichers
(1) Einstellschraube
(2) Kontermutter
[Modelle mit Frontfederung]
Wenden Sie sich für diese Wartung an Ihren KUBOTAHändler.
REGELMÄSSIGE WARTUNG 147
ALLE 3000 STUNDEN
BPrüfen des Turboladers
Wenden Sie sich für diese Wartung an Ihren KUBOTAHändler.
BPrüfen der Förderpumpe
Wenden Sie sich für diese Wartung an Ihren KUBOTAHändler.
BPrüfen der Luftansaugvorwärmung
[M110GX]
Wenden Sie sich für diese Wartung an Ihren KUBOTAHändler.
BPrüfen und Reinigen des AGR-Systems
Wenden Sie sich für diese Wartung an Ihren KUBOTAHändler.
BReinigen des DPF-Schalldämpfers
C Rußentfernung
Je länger der DPF betrieben wird, desto mehr Rußpartikel
(Verbrennungsrückstände) werden im Filter abgelagert.
Eine zu hohe Rußkonzentration wirkt sich negativ auf die
Leistung des DPF aus. Zum Reinigen des Filters wenden
Sie sich an Ihren KUBOTA-Händler.
A Der
DPF
muss
mit
einer
speziellen
Reinigungsvorrichtung gesäubert werden. Den DPF
nicht zerlegen und selber reinigen. Dies ist Sache des
KUBOTA-Händlers.
EINMAL JÄHRLICH
BAustauschen des LuftfilterPrimärelements und -Sekundärelements
(Siehe "Reinigen des Luftfilter-Primärelements" unter
"ALLE 100 STUNDEN" im Abschnitt "REGELMÄSSIGE
WARTUNG".)
BÜberprüfen der Klimaanlagenrohre und schläuche
1. Sicherstellen,
dass
alle
Leitungen
und
Schlauchschellen dicht und nicht beschädigt sind.
2. Sind die Schläuche und Schellen verschlissen oder
beschädigt,
zur
Durchführung
dieser
Wartungsarbeiten mit dem örtlichen KUBOTAHändler in Verbindung setzen.
BÜberprüfen der Kabinen-Isolierdämmung
Die Dämmung auf Risse oder Materialermüdung
überprüfen. Teile, die sich in schlechtem Zustand
befinden, austauschen.
BPrüfen des Auspuffkrümmers
Wenden Sie sich für diese Wartung an Ihren KUBOTAHändler.
BPrüfen des DPF-DifferenzdrucksensorRohrs
Wenden Sie sich für diese Wartung an Ihren KUBOTAHändler.
BPrüfen des AGR-Rohrs
Wenden Sie sich für diese Wartung an Ihren KUBOTAHändler.
ALLE 2 JAHRE
BSpülen des Kühlsystems und Wechseln
der Kühlflüssigkeit
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Den Kühlerverschlussdeckel nicht abnehmen,
solange die Kühlflüssigkeit heiß ist. Ist die
Kühlflüssigkeit
abgekühlt,
den
Kühlerverschlussdeckel langsam bis zum
ersten Anschlag drehen und warten, bis
überschüssiger Druck entwichen ist, bevor der
Verschlussdeckel vollständig abgenommen
wird.
[M110GX]
1. Den Motor abstellen, den Schlüssel abziehen und den
Motor abkühlen lassen.
2. Um die Kühlflüssigkeit abzulassen, Ablassschraube
aufdrehen und Kühlerdeckel entfernen. Der
Kühlerverschlussdeckel muss abgenommen werden,
um die Kühlflüssigkeit vollständig abzulassen.
3. Nachdem die gesamte Kühlflüssigkeit abgelassen
wurde, die Ablassschraube wieder eindrehen.
4. Mit
sauberem
Wasser
und
Kühlsystemreinigungsmittel auffüllen.
5. Die Anweisungen für das Reinigungsmittel beachten.
6. Nach dem Spülen mit sauberem Wasser und
Frostschutzmittel
auffüllen,
bis
der
Kühlflüssigkeitsstand
genau
unter
dem
Kühlerverschlussdeckel liegt.
Den Kühlerverschlussdeckel fest aufschrauben.
7. Den Kühlflüssigkeitsausgleichsbehälter bis zur
Markierung VOLL mit Kühlflüssigkeit auffüllen.
148 REGELMÄSSIGE WARTUNG
8. Den Motor starten und einige Minuten lang laufen
lassen.
9. Den Motor abstellen, den Schlüssel abziehen und den
Motor abkühlen lassen.
10. Den
Kühlflüssigkeitsstand
im
Kühlflüssigkeitsausgleichbehälter
prüfen
und
gegebenenfalls Kühlflüssigkeit nachfüllen.
11. Die Kühlflüssigkeit fachgerecht entsorgen.
Kühlflüssigkeitsfüllmenge
9,6 L
6. Nach dem Durchspülen mit frischem Wasser und
Frostschutzmittel füllen, bis der Kühlflüssigkeitsstand
die Unterkante der Einfüllöffnung erreicht hat.
7. Mit frischem Wasser und Frostschutzmittel füllen, bis
der Kühlflüssigkeitsstand die obere Linie im
Ausgleichsbehälter erreicht hat.
8. Den Kühlerverschlussdeckel fest aufschrauben.
9. Den Motor starten und einige Minuten lang laufen
lassen.
10. Den Motor abstellen. Den Kühlflüssigkeitsstand
überprüfen und nötigenfalls Kühlflüssigkeit nachfüllen.
11. Die Kühlflüssigkeit fachgerecht entsorgen.
Kühlflüssigkeitsfüllmenge
14,6 L
(1) Ablassschraube (Kreuzschlitz)
(1) Ablassschraube
(1) Kühlerdeckel
(2) Kühlflüssigkeitsausgleichsbehälter
[M135GX]
1. Den Motor abstellen und den Motor abkühlen lassen.
2. Zum Ablassen der Kühlflüssigkeit die Ablassschraube
und den Verschlussdeckel am Kühler entfernen. Der
Kühlerverschlussdeckel muss entfernt werden, um die
Kühlflüssigkeit völlig zu entleeren.
3. Nachdem die gesamte Kühlflüssigkeit abgelassen
wurde, die Ablassschraube sicher eindrehen.
4. Mit
sauberem
Wasser
und
Kühlsystemreinigungsmittel auffüllen.
5. Die Anweisungen für das Reinigungsmittel beachten.
(1) Kühlerdeckel
(2) Kühlflüssigkeitsausgleichsbehälter
A Den Motor nicht ohne Kühlflüssigkeit starten.
A Sauberes, frisches Wasser und Frostschutzmittel zum
Auffüllen
des
Kühlers
und
des
Kühlflüssigkeitsausgleichsbehälters verwenden.
A Wird das Frostschutzmittel mit Wasser vermischt,
muss der Anteil an Frostschutzmittel bei 50% liegen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG 149
A Den Kühlerverschlussdeckel sicher festziehen. Ist der
Verschlussdeckel
locker
oder
nicht
richtig
festgezogen, kann Wasser austreten und der Motor
sich überhitzen.
A Bei Maschinen mit Kabine zirkuliert frisches Wasser
durch die Heizung. Dies bedeutet, dass ungefähr ein
weiterer Liter frisches Wasser benötigt wird.
Wird frisches Wasser gewechselt, frisches Wasser bis
zur Einfüllöffnung des Kühlmittel-Ausgleichsbehälters
einfüllen.
Die
Heizung
einschalten
(den
Temperaturregelungshebel in die Stellung WARM
bringen) und den Motor eine Zeit lang laufen lassen,
um das frische Wasser zu erwärmen. Anschließend
den Motor abstellen.
Hat sich das frische Wasser abgekühlt, wird etwas
frisches Wasser in den Kühlmittel-Ausgleichsbehälter
eingesaugt.
Jetzt
ist
der
KühlmittelAusgleichsbehälter richtig mit frischem Wasser gefüllt.
BFrostschutzmittel
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Beim
Umgang
mit
Frostschutzmittel
Gummihandschuhe
anziehen
(Frostschutzmittel ist giftig).
A Wird
Frostschutzmittel
aus
Versehen
verschluckt, sofort erbrechen und einen Arzt
aufsuchen.
A Kommt Frostschutzmittel mit der Haut oder
Kleidung in Berührung, sofort abwaschen.
A Keine verschiedenen Frostschutzmittelsorten
miteinander mischen.
Die Mischung kann eine chemische Reaktion
hervorrufen, durch die schädliche Substanzen
entstehen können.
A Frostschutzmittel ist äußerst entzündlich und
unter bestimmten Bedingungen explosiv.
Feuer und Kinder von Frostschutzmittel
fernhalten.
A Werden Flüssigkeiten aus dem Motor
abgelassen, einen Behälter unter das
Motorgehäuse stellen.
A Diese Abwässer nicht in den Boden, in einen
Abfluss oder in eine Wasserquelle gelangen
lassen.
A Bei der Entsorgung von Frostschutzmittel
ebenfalls
die
entsprechenden
Umweltschutzvorschriften beachten.
Friert die Kühlflüssigkeit ein, können die Zylinder und der
Kühler beschädigt werden. Fällt vor einer längeren
Einlagerung die Außentemperatur unter 0 , das
Kühlwasser vollständig ablassen oder frisches Wasser
mit Langzeitkühlflüssigkeit mischen und den Kühler sowie
den Reservebehälter mit dieser Mischung füllen.
1. Es gibt verschiedene Arten von Frostschutzmittel. Für
diesen Motor Äthylenglykol verwenden.
2. Bevor mit Langzeitkühlflüssigkeit vermischtes Wasser
verwendet wird, den Kühler mit frischem Wasser füllen
und wieder entleeren.
Dieses Verfahren 2 bis 3 Mal wiederholen, um das
Innere des Kühlers zu reinigen.
3. Frostschutzmittel mischen
Ausreichend
Langzeitkühlflüssigkeit
in
das
Kühlwasser geben, bis die Konzentration der
niedrigsten zu erwartenden Außentemperatur
entspricht. Die Mischung gut verrühren und in den
Kühler füllen.
4. Das Verfahren zum Mischen von Wasser und
Frostschutzmittel hängt von der Marke des
Frostschutzmittels und der Außentemperatur ab.
Siehe hierzu die Norm SAE J1034 sowie spezifischer
die Norm SAE J814c.
A Wird Frostschutzmittel mit Wasser vermischt, muss
der Anteil an Frostschutzmittel weniger als 50 %
betragen.
Volumenprozent
Frostschutzmittel
Gefrierpunkt
Siedepunkt*
40
50
-24
-37
106
108
D Luftdruck = 1 bar (normaler Luftdruck).
Ein höherer Siedepunkt wird erzielt, wenn ein
Kühlerverschluss
verwendet
wird,
der
den
Druckaufbau im Kühlsystem ermöglicht.
5. Beigabe von Langzeitkühlflüssigkeit
(1) Nur Wasser hinzugeben, wenn sich die
Mischungsmenge durch Verdunstung reduziert
hat.
(2) Tritt
die
Mischung
auf,
eine
Langzeitkühlflüssigkeit desselben Herstellers und
Typs
im
gleichen
Mischungsverhältnis
hinzugeben.
D Nie eine Langzeitkühlflüssigkeit eines
anderen
Herstellers
hinzugeben.
(Unterschiedliche
Marken
sind
möglicherweise
mit
unterschiedlichen
Additiven versehen, und der Motor erbringt
möglicherweise nicht die angegebene
Leistung.)
150 REGELMÄSSIGE WARTUNG
6. Wurde das Langzeitfrostschutzmittel gemischt, kein
Kühlerreinigungsmittel
verwenden.
Das
Frostschutzmittel enthält ein Korrosionsschutzmittel.
Vermischt sich dieses mit dem Reinigungsmittel, kann
sich Schlamm bilden, was die Motorteile nachteilig
beeinflusst.
7. Original-Kühlflüssigkeiten von Kubota besitzen eine
Lebensdauer von 2 Jahren. Daher sicherstellen, dass
die Kühlflüssigkeit alle 2 Jahre gewechselt wird.
A Die
oben
aufgeführten
Daten
entsprechen
Industrienormen, die einen Mindestgehalt an Glykol im
konzentrierten Frostschutzmittel vorsehen.
A Fällt der Kühlflüssigkeitsstand aufgrund von
Verdunstung, nur Wasser hinzugeben, um den Anteil
an Frostschutzmittel unter 50% zu halten. Bei einem
Leck Frostschutzmittel und Wasser im angegebenen
Mischungsverhältnis hinzugeben, bevor der Kühler
aufgefüllt wird.
BAustauschen von Kühlerschläuchen
Die Schläuche und Schellen austauschen.
(Siehe "Prüfen der Kühlerschläuche und Schellen" unter
"ALLE 200 STUNDEN" im Abschnitt "REGELMÄSSIGE
WARTUNG".)
BAustauschen der
Servolenkungsschläuche
Wenden Sie sich für diese Wartung an Ihren KUBOTAHändler.
BAustauschen des LadedrucksensorSchlauchs
Wenden Sie sich für diese Wartung an Ihren KUBOTAHändler.
BAustauschen des Feststellbremsseilzugs
Wenden Sie sich für diese Wartung an Ihren KUBOTAHändler.
BAustauschen von Bremsschläuchen
Wenden Sie sich für diese Wartung an Ihren KUBOTAHändler.
BAustauschen von Kupplungsschläuchen
Wenden Sie sich für diese Wartung an Ihren KUBOTAHändler.
BAustauschen von
Differenzialsperrenschläuchen
Wenden Sie sich für diese Wartung an Ihren KUBOTAHändler.
BAustauschen des Hauptbremszylinders
(Kit)
Wenden Sie sich für diese Wartung an Ihren KUBOTAHändler.
BAustauschen von Kraftstoffleitungen
Wenden Sie sich für diese Wartung an Ihren KUBOTAHändler.
BAustauschen der Ölkühlerleitung
Wenden Sie sich für diese Wartung an Ihren KUBOTAHändler.
BAustauschen der Luftansaugleitung
Wenden Sie sich für diese Wartung an Ihren KUBOTAHändler.
BAustauschen des DPFDifferenzdrucksensor-Rohrs
Wenden Sie sich für diese Wartung an Ihren KUBOTAHändler.
BAustauschen des Bremskraftverteilers
(Kit)
Wenden Sie sich für diese Wartung an Ihren KUBOTAHändler.
BAustauschen von Bremsendichtung 1 und
2
Wenden Sie sich für diese Wartung an Ihren KUBOTAHändler.
BAustauschen von Hubzylinderschlauch
Zur Durchführung dieser Wartungsarbeiten mit dem
örtlichen KUBOTA-Händler in Verbindung setzen.
BAustauschen der Klimaanlagenschläuche
Wenden Sie sich für diese Wartung an Ihren KUBOTAHändler.
REGELMÄSSIGE WARTUNG 151
BAustauschen des Federungsschlauchs
2. Heizungssteckverbinder trennen.
[Modelle mit Frontfederung]
Wenden Sie sich für diese Wartung an Ihren KUBOTAHändler.
ANFALLENDE WARTUNGSARBEITEN
BKraftstoffsystem entlüften
Die Luft muss entfernt werden:
1. Wenn der Kraftstofffilter oder die -schläuche
ausgebaut wurden.
2. Beim
Ablassen
von
Wasser
aus
dem
Wasserabscheider.
3. Wenn der Tank vollständig leer ist.
4. Nachdem der Traktor für einen langen Zeitraum nicht
benutzt wurde.
C Das Entlüften erfolgt folgendermaßen:
1. Den Kraftstofftank mit Kraftstoff füllen und den
Kraftstoffhahn öffnen.
(1) Verbindungsstück
A Keine
Entlüftung
vornehmen,
wenn
die
Luftansaugvorwärmung in Betrieb ist. Andernfalls
kann die Batterie beschädigt werden.
(1) Kraftstoffhahn
(A) "GESCHLOSSEN"
(B) "GEÖFFNET"
3. Den Anlassschalter ca. 10 Mal in folgenden Intervallen
in Stellung EIN und STOP schalten. Dadurch wird die
Luft aus der Kraftstoffleitung abgelassen.
(1) Dauer Anlassschalter EIN: 30 Sekunden
(2) Dauer Anlassschalter STOP: 15 Sekunden
(1) Zündschloss
(A) "EIN"
(B) "STOP"
152 REGELMÄSSIGE WARTUNG
4. Heizungssteckverbinder zusammenstecken.
5. Den Handgashebel auf maximale Geschwindigkeit
stellen, den Anlasser betätigen und anschließend den
Handgashebel auf mittlere Geschwindigkeit (ca. 1500
U/min) stellen.
Lässt sich der Motor nicht starten, den Startversuch
mehrmals im Abstand von 30 Sekunden wiederholen.
A Den Anlassschalter nicht länger als 10 Sekunden
ununterbrochen in Motorstartposition halten. Sind
weitere Motorumdrehungen nötig, den Vorgang nach
30 Sekunden erneut ausführen.
6. Die Motordrehzahl erhöhen, um die Restluft aus der
Kraftstoffanlage zu entfernen.
7. Falls immer noch Luft im System ist und der Motor
stehen bleibt, obige Schritte wiederholen.
BEntlüften der Bremsanlage
BAustauschen von Sicherungen
Die elektrische Anlage des Traktors ist durch
Sicherungen vor möglichen Beschädigungen geschützt.
Eine durchgebrannte Sicherung weist darauf hin, dass es
zu einer Überlastung oder zu einem Kurzschluss in der
elektrischen Anlage gekommen ist.
Brennt eine der Sicherungen durch, diese durch eine
neue Sicherung mit derselben Leistung ersetzen.
A Bevor eine durchgebrannte Sicherung ausgetauscht
wird, feststellen, warum die Sicherung durchgebrannt
ist, und die erforderlichen Reparaturen durchführen.
Geschieht dies nicht, kann dies zu einer schweren
Beschädigung der elektrischen Anlage des Traktors
führen. Spezielle Informationen über den Umgang mit
elektrischen
Problemen
sind
im
Abschnitt
"FEHLERSUCHE" zu finden oder beim örtlichen
KUBOTA-Händler erhältlich.
Wenden Sie sich für diese Wartung an Ihren KUBOTAHändler.
BEntwässern des Kupplungsgehäuses
Der Traktor besitzt unter dem Kupplungsgehäuse eine
Ablassschraube.
Bei Betrieb im Regen oder Schnee, bzw. wenn der Traktor
gewaschen wird, kann Wasser in das Kupplungsgehäuse
eindringen.
Die Ablassschraube herausdrehen, das Wasser ablaufen
lassen, dann die Schraube wieder festziehen.
(1) Wasserablassschraube
(1) Sicherungskasten
REGELMÄSSIGE WARTUNG 153
C Abgesicherter Stromkreis
[5A]
Ersatz
[10A]
Ersatz
[15A]
Ersatz
[20A]
Ersatz
[15A] Arbeitsscheinwerfer
(Kabinenseite)
[15A] Arbeitsscheinwerfer
(vorn, oben)
[15A]
Scheinwerfer
[10A] ECU
(Federung)*1
[5A] Schalter
(Getriebesteuerung)
[5A]
ECU (Schalter)
[5A] Schalter
(Steuerung
Anhängekupplung)
[30A]
Lüftermotor,
Klimaanlage
[20A]
Scheibenheizung
[10A]
ECU
(Hauptkreis)
[10A]
Kompressor,
Klimaanlage
[5A]
Instrumententafel
[10A]
Zusatzbeleuchtung
[15A]
Rückleuchte
[10A]
Bremslicht
[5A] Allrad,
Bi-Speed,
Differentialsperre
[15A] Arbeitsscheinwerfer
(hinten)
[15A]
Warnblinker
[5A]
Radio
[5A]
Motorsteuerung,
Zapfwellenkupplungsventil
[10A]
Arbeitsscheinwerfer
(Motorhaube)
[10A]
Innenleuchte,
Radio
[5A]
Klimaanlage
(Lüfterregler)
[10A]
Blinker
[15A]
Sitzkompressor
[10A]
Hupe
[15A]
Scheibenwischer
[15A]
12-V-Steckdose
[15A]
Zigarettenanzünder
[5A]
Glühkerzenrelais
[5A]
Anlasserrelais
[5A]
LCD-Display
[15A] Arbeitsscheinwerfer
(Option)
[5A] Hintergrundbeleuchtung
(ECU, Instrumente)
(1) Sicherung (20A): STROMVERSORGUNG DES COMMON
RAIL SYSTEMS
C Anbringen und Abbauen der Drucknieteneinheit.
A Demontage
*1 Je nach Spezifikation ist diese Sicherung nicht
vorhanden.
(1) Mittlere Druckniet
(A) Die mittlere Niet eindrücken.
(B) Die Drucknieteneinheit
herausziehen.
A Vorgehensweise beim Anbringen
(A) Die mittlere Niete herausziehen.
(B) Die Drucknieteneinheit anbringen.
(C) Die mittlere Niete nach oben drücken.
154 REGELMÄSSIGE WARTUNG
BAuswechseln von trägen Sicherungen
Die trägen Sicherungen dienen dazu, die elektrischen
Kabel vor dem Durchschmoren zu schützen. Wenn eine
der Sicherungen durchgebrannt ist, muss unbedingt die
Ursache
festgestellt
werden.
Niemals
eine
Fremdsicherung, sondern nur eine Original-KUBOTASicherung verwenden.
1
2
Fassungsvermögen
40A
30A
3
40A
Nr.
Abgesicherter
Stromkreis
Scheibenheizung
Steckdose
Arbeitsscheinwerfer
(hinten)
120A
[M110GX]
Vorglühanlage
40A
[M135GX]
Arbeitsscheinwerfer
(Motorhaube)
Scheinwerfer
40A
[M110GX]
Arbeitsscheinwerfer
(Motorhaube)
Scheinwerfer
Vorglühanlage
6
7
8
60A
[M135GX]
40A
30A
30A
9
100A
4
5
Klimaanlage
Warnblinker
Anlassschalter
Generator
Art
Nicht festgeschraubt
Festgeschraubt
Nicht festgeschraubt
Festgeschraubt
REGELMÄSSIGE WARTUNG 155
C Austauschverfahren
[Unverschraubte Hauptsicherung:]
1. Die Masseleitung von der Batterie abklemmen.
2. Die Sicherung aus dem Sicherungskasten heraus
ziehen.
3. Durch eine neue mit der gleichen Kapazität ersetzen.
[Verschraubte Hauptsicherung:]
Wenden Sie sich für diese Wartung an Ihren KUBOTAHändler.
BAustauschen von Glühlampen
1. Scheinwerfer:
Die Glühlampe aus dem Lampengehäuse nehmen
und austauschen.
2. Andere Leuchten:
Die Streuscheibe abnehmen und die Glühlampe
austauschen.
Beleuchtung
Fahrscheinwerfer
Leistung
60 / 55 W
Blinker (vorn)
21 W
Blinker (hinten)
21 W
Positionsleuchte (vorn)
5W
Bremsleuchte /
Positionsleuchte (hinten)
21 / 10 W
Kennzeichenleuchte hinten
5W
Arbeitsscheinwerfer
(Motorhaube)
35 W
Arbeitsscheinwerfer (KABINE)
35 W
Innenbeleuchtung
(Raum lampe)
5W
Instrumententafelbeleuchtung
3W
Warn- und Kontrollleuchten
1,4 W
BAustauschen der Scheinwerferglühlampe
(1) Sicherungskasten
(2) Schraube
(3) Verschraubte Hauptsicherung
(4) Unverschraubte Hauptsicherung
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Darauf achten, dass die Glühlampe nicht
herunterfällt, anstößt oder verkratzt. Keine
Gewalt anwenden. Bei Glasbruch vor
Verletzungen schützen. Halogenlampen sind
mit besonderer Vorsicht zu behandeln, da sie
einen hohen Innendruck haben.
A Vor dem Austauschen der Lampe sicherstellen,
dass das Licht abgeschaltet ist, und warten, bis
die Glühlampe abkühlt. Andernfalls ist mit
Verbrennungen zu rechnen.
1. Die Verriegelungsknöpfe rechts und links drücken,
dabei den Steckverbinder abklemmen.
2. Die Gummimanschette entfernen.
3. Die Klammer entfernen und die Glühlampe
herausnehmen.
4. Eine neue Glühlampe einsetzen und die
Scheinwerfereinheit in umgekehrter Reihenfolge
einbauen.
156 REGELMÄSSIGE WARTUNG
BHinzufügen von
Scheibenwaschflüssigkeit
Eine
angemessene
Menge
Scheibenwaschflüssigkeit hinzufügen.
KFZ-
(1) Steckverbinder (Elektrik) (A) "BREITERER VORSPRUNG
DES FUSSES ZEIGT NACH
(2) Gummimanschette
OBEN"
(3) Klammer
(4) Glühlampe
A Sicherstellen, dass die neue Glühlampe der
angegebenen Wattzahl entspricht.
A Niemals die Oberfläche (Glas) der Glühlampe mit
bloßen Händen berühren. Fingerabdrücke können
beispielsweise zum Glasbruch führen.
(1) Waschanlagenbehälter
Kapazität des Waschertanks
2,0 L
BPrüfen der Kältemittelmenge (Gas)
BSchmierstellen
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Bei Augen- oder Hautkontakt mit der
Flüssigkeit ist mit Erfrierungen zu rechnen.
A Bei Flüssigkeitsaustritt Schutzbrille tragen.
Entweichendes Kältemittel kann schwere
Verletzungen an den Augen verursachen.
A Bei Kontakt mit offenem Feuer erzeugt das
Kältemittel R134a ein giftiges Gas.
A Auf keinen Fall Teile des Kühlkreislaufs der
Klimaanlage
abklemmen.
Wenn
Sie
Unterstützung bzw. Wartung benötigen,
wenden Sie sich an Ihren KUBOTA-Händler.
(1) Türscharnier
(2) Heckscheibenscharnier
Kältemittel kann Kriechströme verursachen und so die
Leistung der Klimaanlage verschlechtern. Folgende
Punkte überprüfen. Ist der Kältemittelstand laut Anzeige
extrem niedrig, bitten Sie Ihren KUBOTA-Händler um eine
Überprüfung und Aufladung.
C Prüfverfahren
1. Die Klimaanlage unter folgenden Bedingungen laufen
lassen.
A Motordrehzahl:
Über 1500 U/min
A Temperaturregelungshebel: Maximale Kühlstellung
(ganz nach links)
A Lüfterschalter:
Höchste Leistung (HI)
A Klimaanlagenschalter:
EIN
REGELMÄSSIGE WARTUNG 157
2. In das Schauglas schauen, um festzustellen, ob
Kältemittel durch den Kreislauf fließt.
(1) Schauglas
A Nur mit kältemittel R134a auffüllen und nicht mit R12
(Gas).
158 STILLLEGUNG
STILLLEGUNG
Zur Vermeidung von Verletzungen:
A Maschine nicht bei laufendem Motor reinigen.
A Um
einer
Vergiftung
durch
Abgase
vorzubeugen, darf der Motor in geschlossenen
Räumen nur bei ausreichender Belüftung
betrieben werden.
A Für die Stilllegung ist der Schlüssel von der
Maschine zu entfernen, damit kein Unbefugter
den Traktor in Gang setzt und sich der
Verletzungsgefahr aussetzt.
STILLLEGEN DES TRAKTORS
Soll der Traktor für einen längeren Zeitraum stillgelegt
werden, verfahren Sie wie unten angegeben.
Durch die Vorgehensweise wird sichergestellt, dass der
Traktor nach der Stilllegung mit minimalem Aufwand
wieder in Betrieb genommen werden kann.
1. Schrauben und Muttern auf festen Sitz überprüfen und
ggf. festziehen.
2. Zum Schutz vor Rost Schmierfett auf blanke
Metallteile, insbesondere Scharniere und Gelenke,
auftragen.
3. Gewichte von der Traktorkarosserie abnehmen.
4. Reifen etwas stärker als normal aufpumpen.
5. Motoröl wechseln und Motor ca. fünf Minuten laufen
lassen, damit das Öl sich im Motorblock und den
beweglichen Teilen setzt.
6. Bei Stilllegung des Traktors über einen längeren
Zeitraum den Schalter oder Bedienhebel für die
Zapfwellenkupplung in ausgerückter Stellung lassen.
7. Alle freiliegenden Hydraulikzylinder-Kolbenstangen
einölen (hierzu alle Anbaugeräte absenken).
8. Zum Parken müssen bei Traktoren mit Frontfederung
die Federungszylinder mithilfe der manuellen
Steuerung in die niedrigste Position gebracht werden.
9. Batterie aus dem Traktor entfernen. Zur Lagerung der
Batterie sind die folgenden Hinweise zu beachten.
(Siehe "Überprüfen des Batteriezustands" unter
"ALLE
100
STUNDEN"
im
Abschnitt
"REGELMÄSSIGE WARTUNG".)
10. Den
Traktor
an
einem
trockenen,
witterungsgeschützten Ort abstellen. Den Traktor
abdecken.
11. Den Traktor in einem trockenen Raum abstellen, wo er
vor Sonnenlicht und übermäßiger Hitze geschützt ist.
Ist eine Stilllegung nur im Freien möglich, muss der
Traktor mit einer wetterfesten Plane abgedeckt
werden.
Den Traktor an der Vorder- und Hinterachse
aufbocken, so dass alle vier Räder frei in der Luft
hängen. Reifen vor direkter Sonneneinstrahlung und
extremer Hitze schützen.
A Beim Waschen des Traktors muss der Motor
abgestellt sein. Vor dem Waschen genügend Zeit zum
Abkühlen des Motors lassen.
A Nach dem Abkühlen des Motors und Schalldämpfers
den Traktor abdecken.
INBETRIEBNAHME NACH DER
STILLLEGUNG
1. Reifendruck überprüfen und ggf. korrigieren.
2. Traktor anheben und die Böcke unter der Vorder- und
Hinterachse entfernen.
3. Batterie einbauen. Vor Einbau der Batterie sollte diese
voll aufgeladen sein.
4. Keilriemenspannung prüfen.
5. Alle Flüssigkeitsstände (Motor-, Getriebe- und
Hydrauliköl, Motorkühlflüssigkeit sowie jegliche
Anbaugeräte) überprüfen.
6. Den Motor starten. Alle Anzeigen beobachten. Wenn
alle Anzeigen einwandfrei funktionieren und normale
Werte anzeigen, kann der Traktor in Gang gesetzt
werden. Den Traktor im Freien parken und den Motor
mindestens fünf Minuten laufen lassen. Motor
abstellen und den Traktor von allen Seiten auf
sichtbares Austreten von Öl oder Wasser prüfen.
7. Nach dem Aufwärmen des Motors die Feststellbremse
lösen und bei Vorwärtsfahrt auf korrekte Einstellung
überprüfen. Die Bremsen ggf. einstellen.
FEHLERSUCHE 159
FEHLERSUCHE
FEHLERSUCHE (MOTOR)
Mögliche Ursachen bei fehlerhaftem Betrieb des Motors sowie Maßnahmen zur Fehlerbehebung können Sie der Tabelle
weiter unten entnehmen.
Fehlersymptom
Ursache
Maßnahmen
A Motor erhält keinen Kraftstoff.
A Luft oder Wasser
Kraftstoffanlage.
in
A Kraftstofftank und -filter überprüfen,
Filter ggf. ersetzen.
der A Die Schraube und Mutter der KraftstoffSchlauchschelle auf festen Sitz prüfen.
A Das
Kraftstoffsystem
entlüften.
(Siehe
"Kraftstoffsystem
entlüften"
unter
"ANFALLENDE WARTUNGSARBEITEN" im
Abschnitt "REGELMÄSSIGE WARTUNG".)
A Im Winter erhöht sich die A Je
nach
Außentemperatur
sind
Öle
Ölviskosität und der Motor dreht
unterschiedlicher Viskosität zu verwenden.
im Standgas langsamer.
A Motor ggf. mithilfe des Motorblock-Heizgeräts
vorwärmen (optional)
Motor startet nur schwer
oder gar nicht.
A Die Batterie wird schwächer und A Batteriekabel und -anschlüsse säubern.
der Motor läuft nicht schnell genug A Batterie aufladen.
an.
A Bei kaltem Wetter stets die Batterie vom Motor
entfernen,
aufladen
und
in
einem
geschlossenen Raum lagern. Der Einbau sollte
nur dann erfolgen, wenn der Traktor in Betrieb
genommen werden soll.
[M110GX]
A Problem
mit
Ansaugluftheizung.
der
A Überprüfen, ob die Hauptsicherung der
Ansaugluftheizung aktiv ist.
A Überprüfen, ob die Ansaugluftheizung unter
kalten Wetterbedingungen funktioniert.
[M135GX]
A Überprüfen, ob die Hauptsicherung der
Vorglühanlage (Glühkerzen) aktiv ist.
A Problem an der Vorglühanlage
A
Überprüfen,
ob
die
Vorglühanlage
(Glühkerzen).
(Glühkerzen) unter kalten Wetterbedingungen
funktioniert.
A Kraftstoff verunreinigt oder nicht A Kraftstoffanlage überprüfen.
ausreichend.
A Element reinigen oder ersetzen.
A Luftfilter verstopft.
Motorleistung
unzureichend.
A Zu wenig Kraftstoff.
A Fahrzeug auftanken.
A Kraftstoffanlage ggf. entlüften.
Schwarz
A Schlechter Kraftstoff.
A Ölstand zu hoch.
A Luftfilter verstopft.
A Kraftstoff und -filter auswechseln.
A Ölstand prüfen und ggf. korrigieren.
A Element reinigen oder ersetzen.
Blauweiß
A Kraftstoffablagerungen
im A Überprüfen ob die Ansaugluftheizung unter
Schalldämpfer.
kalten Wetterbedingungen funktioniert.
A Probleme mit der Einspritzdüse.
A Schalldämpfer
durch
Erhöhen
der
A Schlechter Kraftstoff.
Motordrehzahl erwärmen.
A Einspritzdüse überprüfen.
A Kraftstoff und -filter auswechseln.
Motor bleibt abrupt stehen.
Auspuff qualmt.
160 FEHLERSUCHE
Fehlersymptom
Motor überhitzt
Ursache
Maßnahmen
A Motor überlastet
A Herunterschalten oder Last verringern.
A Niedriger Kühlflüssigkeitsstand
A Kühlsystem bis zum korrekten Pegel auffüllen.
Kühler und -schläuche auf lose Verbindungen
oder Lecks überprüfen.
A Keilriemen lose oder beschädigt
A Keilriemen einstellen oder ersetzen.
A Kühlkörper oder
verschmutzt
Schutzgitter A Jegliche Schmutzpartikel entfernen.
A Kühlflüssigkeitsleitung korrodiert
A Kühlsystem spülen.
A Überprüfen, ob der Lüfterantrieb eingeschaltet
ist. (sofern vorhanden)
Bei Fragen wenden Sie sich an Ihren KUBOTA-Händler.
Fehlersymptom
Aktion des Bedieners
Motorwarnleuchte leuchtet,
obwohl Motor nicht überhitzt
ist.
Den Motor abstellen und erneut starten. Wenn der Motor sich nicht erneut starten lässt
oder die Kontrollleuchte nicht erlischt, sofort den örtlichen KUBOTA-Händler
verständigen. Bei Aufleuchten der Motorwarnleuchte können je nach Fehlerquelle des
Motors folgende Phänomene auftreten:
A Der Motor bleibt unerwartet stehen.
A Der Motor lässt sich nicht starten oder bleibt unmittelbar nach dem Starten stehen.
A Die Motorleistung lässt nach.
A Die Motorwarnleuchte leuchtet weiter, obwohl der Motor die korrekte Leistung erbringt.
Bei Fragen wenden Sie sich an Ihren KUBOTA-Händler.
FEHLERSUCHE 161
FEHLERSUCHE POWERSHIFT-/
GRUPPENSCHALTUNG
Bei einem Powershift-/ Fahrstufenschaltungsfehler ertönt
ein Warnton oder der Fehlercode unten wird zwecks
Fehlerlokalisierung in der LCD-Anzeige angezeigt. Beim
Erscheinen eines Fehlercodes wenden Sie sich sofort an
Ihren KUBOTA-Händler zwecks Instandsetzung. Je
nachdem welche Teile betroffen sind, kann der Traktor
mit einigen Einschränkungen als Notmaßnahme
betrieben werden. Für nähere Angaben siehe die Spalte
Fehlercode und Maßnahme.
(1) Ganganzeigebereich
(2) Fahrstufenanzeigebereich
(3) Motordrehzahlanzeigebereich
Angezeigter Fehlercode
MotorGanganzeige- drehzahlbereich
anzeigebereich
blinkt
---
bis
blinkt
Maßnahme
E-R51
Wenden Sie sich an Ihren KUBOTAHändler. (Ggf. Fahrstufenschalthebel in
Stellung L schalten. Die Maschine kann
im 1. bis 8. Gang fahren.)
E-R20
A Ausgangsspannung
des
3 aufeinKupplungspedalsensors fehlerhaft.
ander- A Kupplungspedalsensor defekt.
folgende
Töne
Wenden Sie sich an Ihren KUBOTAHändler. (Ggf. Fahrstufenschalthebel
zuerst in Stellung N (auf der L-Seite) und
dann in Stellung L schalten. Die
Maschine kann im 1. bis 8. Gang fahren.)
E-R37
3 aufein- A (Haupt-) Proportionalmagnetventil Wenden Sie sich an Ihren KUBOTAanderdefekt.
Händler. (Die Maschine kann nicht
folgende
fahren.)
Töne
und
bis
blinken
abwechselnd
Zustand
A Kupplung ist betätigt.
3 aufein- A (Haupt-) Hydraulikschalter defekt.
ander- A (Haupt-) Proportionalmagnetventil
folgende
defekt.
Töne
und
bis
blinken
abwechselnd
Warnsummer
---
---
A Das entsprechende Magnetventil Wenden Sie sich an Ihren KUBOTAist defekt.
Händler. (Die Maschine kann nicht
A (Haupt-) Proportionalmagnetventil fahren.)
(Fahrstufenschaltung L/H) defekt.
E-R31
bis 36
3 aufein- A Das entsprechende Magnetventil
anderist defekt.
folgende A (Haupt-) Proportionalmagnetventil
Töne
(Fahrstufenschaltung L/H) defekt.
Wenden Sie sich an Ihren KUBOTAHändler. (Ggf. den Fahrstufenschalthebel in N schalten. Die Maschine kann
in jedem nicht blinkenden Gang fahren.)
E-R45
bis 50
E-R52
bis 55
A Ein
vom
blinkenden
Gang
unabhängiger
fehlerhafter
Hydraulikschalter.
A Hydraulikschalter defekt.
A Hauptsteuerschieber defekt
Wenden Sie sich an Ihren KUBOTAHändler. (Ggf. den Fahrstufenschalthebel zuerst in die Stellung N und dann
wieder in die Stellung L, H oder M
bringen. Die Maschine kann fahren.)
---
162 FEHLERSUCHE
Angezeigter Fehlercode
MotorGanganzeige- drehzahlbereich
anzeigebereich
E-R38
bis 44
blinkt
blinkt
E-R44
blinkt
---
und
blinken
abwechselnd
und
blinken
abwechselnd
Warnsummer
Zustand
A Das Schalten wird mit
3 aufeinSchalttasten durchgeführt.
ander- A Hydraulikschalter defekt.
folgende A Hauptsteuerschieber defekt.
Töne
Maßnahme
den Wenden Sie sich an Ihren KUBOTAHändler. (Ggf. Fahrstufenschalthebel
zuerst in Stellung N und dann wieder in
die Stellung L, H oder M bringen. Die
Maschine kann fahren.) (Gang geht
zurück in die Position vor dem Schalten.)
A Begann
mit
Betätigung
der Wenden Sie sich an Ihren KUBOTA3 aufeinSchalttaste, des Wendeschalt- Händler. (Die Maschine kann nicht
anderhebels und Kupplungspedals.
fahren.)
folgende A Hydraulikschalter
der
Töne
Hauptkupplung defekt.
A Druck in Hydraulikanlage niedrig.
Aufeinanderfolgende
Töne
A Mit Wendeschalthebel betätigter Fahrstufenschalthebel in Position N
Powershift-Hebel ist in Stellung V stellen.
oder R, Kupplungspedal ist nicht
betätigt
und
Wählhebelsperre
schaltet nicht ein.
E-R51
3 aufein- A [L
und
1
bis
8]
anderWählhebelsperrenschalter
folgende
gleichzeitig defekt.
Töne
und Wenden Sie sich an Ihren KUBOTAHändler. (Ggf. Fahrstufenschalthebel in
Stellung L schalten. Die Maschine kann
im 1. bis 8. Gang fahren.)
E-R20
und
1
bis
8]
3 aufein- A [C
Wählhebelsperrenschalter
andergleichzeitig defekt.
folgende
Töne
und Wenden Sie sich an Ihren KUBOTAHändler. (Ggf. Fahrstufenschalthebel in
Stellung L schalten. Die Maschine kann
im 1. bis 8. Gang fahren.)
Angezeigter Fehlercode
Fahrstufenanzeigebereich
blinkt
Hinweis:
Motordrehzahlanzeigebereich
Warnsummer
---
---
Zustand
Maßnahme
A Ausgangsspannung des Sensors Wenden Sie sich an Ihren KUBOTAfür den Powershifthebel fehlerhaft. Händler. Blinkt beim Fahren. (Die
Maschine kann fahren.)
Bei fehlerhafter Hydraulikkupplung können die Gänge automatisch vom 1. in den 2. oder einen niedrigeren
Gang geschaltet werden. Dies soll verhindern, dass der Traktor frei läuft. In diesem Fall den Traktor vorsichtig
an eine sichere Stelle schieben. Wenden Sie sich an Ihren KUBOTA-Händler zur Instandsetzung.
ZUBEHÖR 163
ZUBEHÖR
Nähere Einzelheiten hierzu erfahren Sie bei Ihrem
KUBOTA-Händler.
A Verstärkter Kraftstofftank-Schutzbügel
A Frontgewichte
Für Vorderballast
A Hinterradgewichte
Für Heckballast
A Kriechgangkit
A 80 Zoll breite Achse
A Beifahrersitz
A Kotflügel vorn
A Doppeltwirkendes,
getrennt
bedienbares
Hydrauliksteuerventil
mit
Arretierungen
und
Selbstabschaltung
A Doppeltwirkendes,
getrennt
bedienbares
Durchflussregelventil mit Durchflusspositions- und
Volumenstrom-Regelfunktionen
A Doppeltwirkendes,
getrennt
bedienbares
Durchflussregelventil
mit
Arretierungen
und
Selbstabschaltung
A Doppeltwirkendes,
getrennt
bedienbares
Durchflussregelventil
mit
Arretierung,
Selbstabschaltung
und
VolumenstromRegelfunktionen
A Durchflussregelventilkit
A Hydraulikhilfszylinder
A Schalter, Unterlenker anheben/absenken (rechts)
A Zugpendel mit Sicherungsbolzen
A Vordere Arbeitsscheinwerfer
Verbesserte Sicht für Arbeiten bei Dunkelheit
A Heckscheibenheizung
A Kassettenradio mit Wetterdienst
A CD-/Kassettenradio mit Wetterdienst
164 ANHANG
ANHANG
SEITLICHE DIGITALANZEIGE
BÄndern der angezeigten Informationen
1. Durch einfache Berührung der Moduswahltaste bei
normaler Bildschirmanzeige werden die Symbole
hervorgehoben, und die vier Kontrollleuchten
beginnen zu blinken.
Die Taste (1–4) für die gewünschte Einstellung
drücken; der entsprechende Bildschirm wird
angezeigt.
(1) Taste
(1) Moduswahltaste
(2) Symbol
(3) Zustandsanzeige
(4) Taste
2. Bei jeder Betätigung der Taste 1 werden die
Auswahlbildschirme A, B und C in dieser Reihenfolge
aufgerufen.
Zum Auswählen des Symbols der gewünschten
Einstellung Taste 3 drücken.
Zum Aufrufen dieses Modus Taste 4 drücken; die
anderen Symbole werden angezeigt.
(A) "Auswahlbildschirm A"
(B) "Auswahlbildschirm B"
(C) "Auswahlbildschirm C"
ANHANG 165
BInformationen der Displayanzeige
Ausgewählter
Bildschirm
Informationen
Display
Fahrgeschwindigkeit
Fahrgeschwindigkeit
Anmerkungen
A Zeigt die werksseitigen Standardeinstellungen
an. Siehe Abschnitt "Seitliche Digitalanzeige".
Ref.
Seite
39
Durchschnittliche
Fahrgeschwindigkeit
39
Zapfwellendrehzahl (Stufe 1)
Zapfwelle
A Zeigt die werksseitigen Standardeinstellungen
an. Siehe Abschnitt "Seitliche Digitalanzeige".
Zapfwellendrehzahl (Stufe 2)
A
71
Motordrehzahl
Ausgewählter
Bildschirm
-
Einstellung
Drehzahlbegrenzer
52
Drehzahl
Speicher A
52
Drehzahl
Speicher B
52
Informationen
Display
Gesamt-Kraftstoffverbrauch
B
71
GesamtKraftstoffverbrauch
Anmerkungen
Ref.
Seite
A Zeigt den Gesamt-Kraftstoffverbrauch seit
dem letzten Zurücksetzen der Anzeige an.
A Der höchste darstellbare Wert beträgt 999,9
Gallonen oder 999,9 Liter.
A Die entsprechende Taste gedrückt halten; die
Einstellung wird auf "0,0" zurückgesetzt.
-
166 ANHANG
Ausgewählter
Bildschirm
Informationen
Display
Laufleistung
Laufleistung
Anmerkungen
A Zeigt die werksseitigen Standardeinstellungen
an.
Siehe Abschnitt "Seitliche Digitalanzeige".
Ref.
Seite
-
Durchschnittlicher
Kraftstoffverbrauch
-
Diagramm Laufleistung
-
Laufleistung
Arbeitsreichweite
(nach
Kraftstoffverbrauch)
B
Verhältnis Kraftstoffverbrauch/
Arbeitsreichweite momentan
Verhältnis Kraftstoffverbrauch/
Arbeitsreichweite durchschnittlich
A Bei jeder Betätigung der entsprechenden
Taste werden die momentanen und
durchschnittlichen
Werte
abwechselnd
angezeigt.
A Der durchschnittliche Wert wird nach dem
Kraftstoffverbrauch
seit
dem
letzten
Zurücksetzen der Anzeige ermittelt.
A Bei angezeigtem Durchschnittswert die
entsprechende Taste gedrückt halten. Die
Einstellung wird auf 0,0 zurückgesetzt.
A Bei jeder Betätigung der entsprechenden
Taste werden die momentanen und
Laufdurchschnittlichen
Werte
abwechselnd
leistung
angezeigt.
bearbeiteA Der durchschnittliche Wert wird nach dem
te Fläche
Kraftstoffverbrauch
seit
dem
letzten
Verhältnis Kraftstoffverbrauch/
(nach
Zurücksetzen der Anzeige ermittelt.
bearbeitete Fläche durchschnittlich
KraftstoffA Bei angezeigtem Durchschnittswert die
verbrauch)
entsprechende Taste gedrückt halten. Die
Einstellung wird auf "0,0" zurückgesetzt.
A (Siehe *1.)
-
-
Verhältnis Kraftstoffverbrauch/
bearbeitete Fläche momentan
Effizienz bearbeitete Fläche
momentan
Effizienz
bearbeitete Fläche
(nach
verbleiben- Effizienz bearbeitete Fläche
den
durchschnittlich
Betriebsstunden)
A Bei jeder Betätigung der entsprechenden
Taste werden die momentanen und
durchschnittlichen
Werte
abwechselnd
angezeigt.
A Der durchschnittliche Wert wird nach den
verbleibenden Betriebsstunden seit dem
letzten Zurücksetzen der Anzeige ermittelt.
A Bei angezeigtem Durchschnittswert die
entsprechende Taste gedrückt halten. Die
Einstellung wird auf "0,0" zurückgesetzt.
A (Siehe *1.)
Bearbeitete Fläche
A Zeigt die bearbeitete Fläche seit dem letzten
Zurücksetzen der Anzeige an.
A Den entsprechenden Schalter gedrückt halten.
Die Einstellung wird auf "0,0" zurückgesetzt.
A (Siehe *1.)
-
-
-
-
-
ANHANG 167
Ausgewählter
Bildschirm
Informationen
Display
Fahrstrecke
Lastfaktor momentan
Lastfaktor durchschnittlich
Lastfaktor
Lastfaktor momentan (Diagramm)
Uhrzeit
Anmerkungen
Ref.
Seite
A Zeigt die Fahrstrecke seit dem letzten
Zurücksetzen der Anzeige an.
A Die entsprechende Taste gedrückt halten; die
Einstellung wird auf "0" zurückgesetzt.
-
A Bei jeder Betätigung der entsprechenden
Taste werden die momentanen und
durchschnittlichen Werte sowie das Diagramm
(in
dieser
Reihenfolge)
abwechselnd
angezeigt.
A Der durchschnittliche Wert wird nach dem
Lastfaktor seit dem letzten Zurücksetzen der
Anzeige ermittelt.
A Bei angezeigtem Durchschnittswert die
entsprechende Taste gedrückt halten. Die
Einstellung wird auf "0" zurückgesetzt.
A Das Diagramm "Lastfaktor momentan" zeigt
den momentanen Lastfaktor grafisch in
Echtzeit an. (Je weiter der Balken nach rechts
fortschreitet, desto höher ist die Last.)
A Zeigt die werksseitigen Standardeinstellungen
an. Siehe Abschnitt "Seitliche Digitalanzeige".
C
Uhr
-
-
-
48
Datum
170
A Zeigt
die
Temperatur
Schalldämpfers an.
DPFTemperatur
Rußkonzentration
Rußkonzentration
Nicht
belegt
Rußkonzentration (Diagramm)
des
DPF18
A Zeigt die Rußkonzentration im DPFSchalldämpfer an.
A Wenn 100 % erreicht sind, ist eine
Regenerierung erforderlich.
A Bei jeder Betätigung der entsprechenden
Taste werden der numerische Wert und das
Diagramm abwechselnd angezeigt.
A Je weiter der Balken nach rechts fortschreitet,
desto höher ist die Rußkonzentration.
A Dient zum Löschen
Informationen.
der
18
18
angezeigten
-
*1: Der Arbeitsbereich des Anbaugeräts wird auf dem Bildschirm für allgemeine Einstellungen eingestellt.
(Siehe "Grundeinstellung" unter "Seitliche Digitalanzeige" im Abschnitt "Traktorbetrieb".) Bei falscher Voreinstellung
werden die falschen Daten angezeigt.
168 ANHANG
BAnzeige und Handhabung des
Arbeitsverlaufs
1. Die Zündung einschalten. Beim nächsten Bildschirm
die
Moduswahltaste
gedrückt
halten;
der
Auswahlbildschirm
"Modus
für
allgemeine
Einstellungen" wird angezeigt.
3. Mit Taste 3 "Ja" wählen. Taste 4 drücken; der
Bildschirm für die Uhreinstellung wird angezeigt. Beim
Einstellen der Uhr wird der Bildschirm für den
Kalender angezeigt.
(1) Taste
C Anzeigen des Kalenders
(1) Moduswahltaste
2. Zum Auswählen des Arbeitsverlauf-Modus Taste 3
drücken. Taste 4 drücken; der Bildschirm mit dem
Arbeitsverlauf wird angezeigt.
Weiß
nummerierte
Datumsangaben
auf Arbeitstage
schwarzem Hintergrund
Schwarz
nummerierte
Datumsangaben
auf Ruhetage
weißem Hintergrund
-
Tage ohne Aufzeichnung
4. Mit Taste 2 und 3 ein Datum auswählen. Taste 4
drücken; Betriebsstunden und Kraftstoffverbrauch des
Tages werden angezeigt.
(Moduswahltaste drücken, um zum KalenderBildschirm zurückzukehren. Auf dem KalenderBildschirm Taste 1 drücken; der vergangene Monat
wird angezeigt. Die erfassten Daten stammen von den
letzten 4 Monaten.)
(1) Taste
(A) "Arbeitsverlauf-Modus"
(1) Taste
(2) Moduswahltaste
ANHANG 169
5. Mit Taste 2 und 3 das Diagramm auswählen. Durch
Drücken von Taste 4 wird das Diagramm angezeigt.
STOPP
NEU
STARTEN
(1) Taste
(A) "Diagramm"
(B) "Kraftstoffverbrauch"
(C) "Betriebsstunden"
C Anzeigen des Diagramms
(1) Taste 4 drücken; Kraftstoffverbrauch und
Betriebsstunden werden abwechselnd angezeigt.
(2) Kraftstoffverbrauch:
Das
Balkendiagramm
zeigt
den
Kraftstoffverbrauch des Tages an. Wird mit Taste
2 oder 3 ein Datum ausgewählt, wird jeweils der
Kraftstoffverbrauch des Tages und des Monats
digital angezeigt.
(3) Betriebsstunden:
Das Balkendiagramm zeigt die Betriebsstunden
des Tages an. Bei Auswahl eines Datums über
Taste 2 oder 3 werden die Betriebsstunden des
Tages digital angezeigt.
6. Mit Taste 2 und 3 die Bildschirmseite auswählen.
Taste 4 drücken; der Bildschirm zum Stoppen oder
Neustarten des Arbeitsverlaufs wird angezeigt.
(1) Taste
(A) "Bildschirmseite"
(B) "Stoppen (Arbeitsverlauf aktiviert)"
(C) "Neu starten (Arbeitsverlauf deaktiviert)"
LÖSCHEN
Zum Stoppen Taste 3 drücken. Taste 4
drücken; der folgende
Bestätigungsbildschirm wird angezeigt.
"Ja" wählen und Taste 4 drücken; der
Arbeitsverlauf wird gestoppt und
stattdessen der Bildschirm für
allgemeine Einstellungen angezeigt.
Zum Neustarten Taste 3 drücken.
Taste 4 drücken; der Bildschirm für die
Uhreinstellung wird angezeigt. Die Uhr
einstellen; der Arbeitsverlauf wird neu
gestartet.
Zum Löschen Taste 3 drücken. Taste 4
drücken; der folgende
Bestätigungsbildschirm wird angezeigt.
"Ja" wählen und Taste 4 drücken; der
Arbeitsverlauf wird gelöscht und in den
Anfangszustand versetzt.
Anschließend wird der Bildschirm für
allgemeine Einstellungen angezeigt.
7. Wenn der Kalender-Bildschirm aktiv ist und die
Moduswahltaste gedrückt wird, wird der Bildschirm für
allgemeine Einstellungen erneut angezeigt. Durch
erneutes Drücken derselben Taste wird der
Hauptbildschirm wieder angezeigt.
170 ANHANG
BMessen der Fahrstrecke
1. Auf dem Hauptbildschirm die Moduswahltaste
gedrückt halten; der Auswahlbildschirm "Modus für
allgemeine Einstellungen" wird angezeigt. Zum
Auswählen des Fahrstrecken-Modus Schalter 3
drücken. Taste 4 drücken; der Bildschirm für die
Fahrstreckenmessung wird angezeigt.
(1) Moduswahltaste
(2) Taste
(A) "Modus für die Fahrstreckenmessung"
2. Taste 1 drücken; die Streckendaten werden auf "0"
zurückgesetzt. Taste 4 drücken; dadurch wird die
Fahrstreckenmessung aktiviert. Zum Stoppen der
Messung diese Taste erneut drücken.
(1) Taste
BÄndern der Einheiten und des
Datumsformats
1. Die Moduswahltaste gedrückt halten und dabei die
Zündung einschalten. Der folgende Bildschirm wird
angezeigt.
2. Mit Taste 3 zwischen "UNIT" (Einheit) und "YEAR"
(Jahr) wählen. Taste 4 drücken; der Einstellbildschirm
wird angezeigt.
(1) Moduswahltaste
(2) Taste
C Einstellen der Einheiten
Mit Taste 3 die Einheiten für "JAPAN/EU" oder "USA"
wählen. Taste 4 drücken, um diese Einstellung zu
speichern.
(1) Taste
Menge
JAPAN/EU
km, l,
USA
ft, gal,
ANHANG 171
C Einstellen des Jahres
Mit Taste 3 das aktuelle Datum wählen. Taste 4 drücken,
um dieses Jahr einzugeben.
(1) Taste
Y/M/D
Jahr/Monat/Tag
D/M/Y
Tag/Monat/Jahr
M/D/Y
Monat/Tag/Jahr
3. Die Moduswahltaste drücken; der Auswahlbildschirm
zu dem Menüpunkt wird wieder angezeigt.
4. Abschließend die Zündung ausschalten.
172 ANHANG
GRENZWERTE
BMaximal zulässige Belastung des Reifens
[M110GX]
Reifenkombination
Vorderreifen
Reifengröße
Hinterreifen
Maximal zulässige
Vorderreifen
Reifenbelastung
Hinterreifen
Vorderreifen
Hinterreifen
Maximale Achslast
1
340/85R24
2
360/80R24
3
360/80R24
4
380/70R20
5
360/70R20
460/85R34
1650
3075
3300
6150
480/80R34
2725
4375
3300
6150
480/80R34
2725
4375
3300
6150
540/65R30
1500
2900
3300
6150
540/65R28
1400
2820
3300
6150
Technisch
zulässiges
Gesamtgewicht
8200
8200
8200
8200
8200
Nutzlast des
Traktors
4210-4280
4210-4280
4210-4280
4290-4360
4310-4380
25,0%
60,0%
25,0%
60,0%
25,0%
60,0%
29,3%
63,4%
31,2%
65,9%
100%
100%
100%
100%
100%
1
420/70R24
520/70R38
1900
3350
3580
6280
2
14,9R24
18,4R38
1820
3140
3580
6280
9200
9200
4640-4720
4670-4750
31,7%
61,1%
31,7%
61,1%
100%
100%
Vorderreifen
Hinterreifen
Minimale
Technisch
Grenzprozentwerte
zulässiges
Gesamtgewicht
[M135GX]
Reifenkombination
Vorderreifen
Reifengröße
Hinterreifen
Maximal zulässige
Vorderreifen
Reifenbelastung
Hinterreifen
Vorderreifen
Hinterreifen
Technisch
Maximale Achslast
zulässiges
Gesamtgewicht
Nutzlast des
Traktors
Vorderreifen
Hinterreifen
Minimale
Technisch
Grenzprozentwerte
zulässiges
Gesamtgewicht
ANHANG 173
BMax. Zuladung des Anhängers
[M110GX]
TYP: A (Anhängekupplung von V. ORLANDI)
TYP: B (Anhängekupplung von SCHARMÜLLER)
TYP: C (Anhängekupplung von DROMONE)
Anhängelast ungebremst
Kurze Ausführung
EWG
(SL03DB)
Zugpendel
3000
16200
Maximale
Masse des
Anhängers
Technisch
zulässige
Gesamtmasse der
TraktorAnhängerKombination
8000
16200
Maximale
Masse des
Anhängers
Technisch
zulässige
Gesamtmasse der
TraktorAnhängerKombination
Maximale
Masse des
Anhängers
8000
40000
32000
18200
10000
21700
13500
25200
17000
Position A
Position B
11200
3000
16200
8000
16200
8000
Position C
11200
3000
14200
6000
14200
6000
14200
6000
EWG manuell
(MH31H)
11200
3000
16200
8000
16200
8000
40000
32000
EWG Swing-Shift
(GB01)
11200
3000
16200
8000
16200
8000
24200
16000
CUNA C (MHC)
11200
3000
14200
6000
14200
6000
14200
6000
CUNA D2
(MH D2-1)
11200
3000
16200
8000
16200
8000
22200
14000
CUNA D3
(MH D3)
11200
3000
16200
8000
16200
8000
28200
20000
Zugzapfen (KB0SB14)
11200
3000
16200
8000
16200
8000
40000
32000
Zugpendel (820825)
11200
3000
16200
8000
16200
8000
21200
13000
Automatisch mit
Sicherungsbolzen
(33350)
11200
3000
16200
8000
16200
8000
40000
32000
Manuell mit
Sicherungsbolzen
(3200)
11200
3000
16200
8000
16200
8000
40000
32000
Kugel K80 mit Griff
(6700)
11200
3000
16200
8000
16200
8000
40000
32000
Kugel K80 ohne
Griff (563304)
11200
3000
16200
8000
16200
8000
40000
32000
Hohe
Anhängekupplung
TYP
C
11200
Maximale
Masse des
Anhängers
Technisch
zulässige
Gesamtmasse der
TraktorAnhängerKombination
Anhängelast bei
Anhängern mit
hydraulischer oder
Druckluftbremse
CUNA (JD904)
TYP
A
TYP
B
Lange
Ausführung
EWG
(EG30)
Technisch
zulässige
Gesamtmasse der
TraktorAnhängerKombination
Anhängelast gebremst
Anhängelast gebremst
(mit Auflaufbremse)
Hohe
Anhängekupplung
Zugzapfen (563301)
11200
3000
16200
8000
16200
8000
40000
32000
Zugpendel (RMF6000)
11200
3000
16200
8000
16200
8000
40000
32000
Abschlepphaken (RMF6000)
11200
3000
16200
8000
16200
8000
40000
32000
174 ANHANG
TYP: A (Anhängekupplung von V. ORLANDI)
Bodenfreiheit h [mm]
Reifenkombination
Typ
Zugpendel
2
3
4
5
380/70R24
360/80R24
380/70R20
360/70R20
Maximale statische
vertikale Last / technisch
zulässige Masse am
Kupplungspunkt
S [daN (kg)]
825
2000 (2039)
970 (Position A)
1350 (1376) (Position A)
460/85R34
520/70R34
480/80R34
540/65R30
540/65R28
Kurze
Ausführung
EWG
455
455
455
395
365
Lange
Ausführung
EWG
525
525
525
465
435
CUNA
525
525
525
465
435
960
960
960
900
870
1270 (1295)
920
920
920
860
830
1360 (1386)
880
880
880
820
790
745
745
745
685
655
625
625
625
565
535
585
585
585
525
495
2200 (2243)
545
545
545
485
455
2320 (2365)
505
505
505
445
415
2450 (2497)
960
960
960
900
870
1270 (1295)
920
920
920
860
830
1350 (1376)
880
880
880
820
790
1440 (1468)
745
745
745
685
655
625
625
625
565
535
585
585
585
525
495
2190 (2232)
545
545
545
485
455
2310 (2355)
505
505
505
445
415
2440 (2487)
960
960
960
900
870
1390 (1417)
920
920
920
860
830
880
880
880
820
790
745
745
745
685
655
625
625
625
565
535
585
585
585
525
495
545
545
545
485
455
505
505
505
445
415
960
960
960
900
870
1400 (1427)
920
920
920
860
830
1490 (1519)
880
880
880
820
790
1580 (1611)
745
745
745
685
655
625
625
625
565
535
585
585
585
525
495
545
545
545
485
455
505
505
505
445
415
960
960
960
900
870
1380 (1407)
920
920
920
860
830
1470 (1498)
880
880
880
820
790
1560 (1590)
745
745
745
685
655
625
625
625
565
535
585
585
585
525
495
2350 (2396)
545
545
545
485
455
505
505
505
445
415
2452 (2500)
500
500
500
440
410
EWG
manuell
EWG
Swing-Shift
Hohe
Anhängekupplung
1
340/85R24
Abstand von der
vertikalen Fläche
durch die Längsachse
der Hinterachse
c [mm]
CUNA C
CUNA D2
CUNA D3
Zugzapfen
855 (Position B)
1815 (1850) (Position B)
805 (Position C)
2020 (2059) (Position C)
880 bis 1080
0 (0)
1440 (1468)
625
630
590
585
1760 (1794)
2080 (2120)
1760 (1794)
2070 (2110)
1472 (1500)
1910 (1947)
1962 (2000)
595
550
1890 (1927)
2230 (2273)
2500 (2548)
ANHANG 175
TYP: B (Anhängekupplung von SCHARMÜLLER )
Bodenfreiheit h [mm]
Reifenkombination
Typ
Zugpendel
Automatisch
mit
Sicherungsbolzen
Manuell mit
Sicherungsbolzen
Hohe
Anhängekupplung
Kugel K80
mit Griff
Kugel K80
ohne Griff
Zugzapfen
Abstand von der
vertikalen Fläche
durch die Längsachse
der Hinterachse
c [mm]
Maximale statische
vertikale Last / technisch
zulässige Masse am
Kupplungspunkt
S [daN (kg)]
750 (Position A)
1800 (1835) (Position A)
650 (Position B)
2000 (2039) (Position B)
1
2
3
4
5
340/85R24
380/70R24
360/80R24
380/70R20
360/70R20
460/85R34
520/70R34
480/80R34
540/65R30
540/65R28
540
540
540
480
450
980
980
980
915
890
1340 (1366)
905
905
905
840
815
1500 (1529)
820
820
820
760
730
730
730
730
670
640
640
640
640
580
550
560
560
560
495
470
445
445
445
380
355
980
980
980
915
890
1350 (1376)
905
905
905
840
815
1510 (1539)
820
820
820
760
730
730
730
730
670
640
640
640
640
580
550
560
560
560
495
470
445
445
445
380
355
960
960
960
895
870
1330 (1356)
885
885
885
820
795
1480 (1509)
800
800
800
740
710
710
710
710
650
620
620
620
620
560
530
540
540
540
475
450
425
425
425
360
335
1025
1025
1025
960
935
1290 (1315)
950
950
950
890
860
1450 (1478)
870
870
870
805
775
780
780
780
715
685
690
690
690
625
595
605
605
605
540
515
1700 (1733)
570
1930 (1967)
1962 (2000)
1710 (1743)
560
1950 (1988)
1962 (2000)
1670 (1702)
615
1900 (1937)
1962 (2000)
1650 (1682)
530
1880 (1916)
1962 (2000)
490
490
490
430
400
1025
1025
1025
960
935
1290 (1315)
950
950
950
890
860
1450 (1478)
870
870
870
805
775
780
780
780
715
685
690
690
690
625
595
605
605
605
540
515
490
490
490
430
400
1650 (1682)
530
1880 (1916)
1962 (2000)
TYP: C (Anhängekupplung von DROMONE)
Bodenfreiheit h [mm]
Reifenkombination
Typ
1
2
3
4
5
340/85R24
380/70R24
360/80R24
380/70R20
360/70R20
Abstand von der
vertikalen Fläche
durch die Längsachse
der Hinterachse
c [mm]
Maximale statische
vertikale Last / technisch
zulässige Masse am
Kupplungspunkt
S [daN (kg)]
1700 (1733)
460/85R34
520/70R34
480/80R34
540/65R30
540/65R28
Zugpendel
470
470
470
410
380
790 (Position A)
Abschlepphaken
465
465
465
405
375
510
735 (Position B)
3000 (3058)
176 ANHANG
[M135GX]
TYP: A (Anhängekupplung von V. ORLANDI)
TYP: B (Anhängekupplung von SCHARMÜLLER)
TYP: C (Anhängekupplung von DROMONE)
Anhängelast ungebremst
Kurze Ausführung
EWG
(SL03DB)
Zugpendel
3000
17200
Maximale
Masse des
Anhängers
Technisch
zulässige
Gesamtmasse der
TraktorAnhängerKombination
8000
17200
Maximale
Masse des
Anhängers
Technisch
zulässige
Gesamtmasse der
TraktorAnhängerKombination
Maximale
Masse des
Anhängers
8000
40000
32000
19200
10000
22700
13500
26200
17000
Position A
Position B
12200
3000
17200
8000
17200
8000
Position C
12200
3000
15200
6000
15200
6000
15200
6000
EWG manuell
(MH31H)
12200
3000
17200
8000
17200
8000
40000
32000
EWG Swing-Shift
(GB01)
12200
3000
17200
8000
17200
8000
25200
16000
CUNA C (MHC)
12200
3000
15200
6000
15200
6000
15200
6000
CUNA D2
(MH D2-1)
12200
3000
17200
8000
17200
8000
23200
14000
CUNA D3
(MH D3)
12200
3000
17200
8000
17200
8000
29200
20000
Zugzapfen (KB0SB14)
12200
3000
17200
8000
17200
8000
40000
32000
Zugpendel (820825)
Hohe
Anhängekupplung
TYP
C
12200
Maximale
Masse des
Anhängers
Technisch
zulässige
Gesamtmasse der
TraktorAnhängerKombination
Anhängelast bei
Anhängern mit
hydraulischer oder
Druckluftbremse
CUNA (JD904)
TYP
A
TYP
B
Lange
Ausführung
EWG
(EG30)
Technisch
zulässige
Gesamtmasse der
TraktorAnhängerKombination
Anhängelast gebremst
Anhängelast gebremst
(mit Auflaufbremse)
Hohe
Anhängekupplung
12200
3000
17200
8000
17200
8000
22200
13000
Automatisch mit
Sicherungsbolzen
(33350)
12200
3000
17200
8000
17200
8000
40000
32000
Manuell mit
Sicherungsbolzen
(3200)
12200
3000
17200
8000
17200
8000
40000
32000
Kugel K80 mit Griff
(6700)
12200
3000
17200
8000
17200
8000
40000
32000
Kugel K80 ohne
Griff (563304)
12200
3000
17200
8000
17200
8000
40000
32000
Zugzapfen (563301)
12200
3000
17200
8000
17200
8000
40000
32000
Zugpendel (RMF6000)
12200
3000
17200
8000
17200
8000
40000
32000
Abschlepphaken (RMF6000)
12200
3000
17200
8000
17200
8000
40000
32000
ANHANG 177
TYP: A (Anhängekupplung von V. ORLANDI)
Bodenfreiheit h [mm]
Reifenkombination
Typ
Zugpendel
1
2
340/85R24
380/70R24
460/85R34
520/70R34
Kurze
Ausführung
EWG
455
455
Lange
Ausführung
EWG
525
525
CUNA
EWG manuell
EWG
Swing-Shift
Hohe Anhängekupplung
CUNA C
CUNA D2
CUNA D3
Zugzapfen
Abstand von der vertikalen
Fläche durch die Längsachse
der Hinterachse
c [mm]
Maximale statische vertikale
Last / technisch zulässige
Masse am Kupplungspunkt
S [daN (kg)]
825
2000 (2039)
970 (Position A)
1350 (1376) (Position A)
855 (Position B)
1815 (1850) (Position B)
805 (Position C)
2020 (2059) (Position C)
525
525
1015
990
880 bis 1080
1500 (1529)
975
950
1590 (1621)
935
910
1690 (1723)
800
775
680
655
640
615
600
575
560
535
625
0 (0)
2040 (2080)
2390 (2436)
2500 (2548)
1015
990
1560 (1590)
975
950
1630 (1662)
935
910
800
775
680
655
640
615
600
575
560
535
1015
990
975
950
935
910
800
775
680
655
640
615
600
575
1720 (1753)
630
2070 (2110)
2420 (2467)
2452 (2499)
590
1472 (1500)
560
535
1015
990
1630 (1662)
975
950
1730 (1764)
935
910
1830 (1865)
800
775
680
655
640
615
600
575
585
1962 (2000)
560
535
1015
990
1620 (1651)
975
950
1710 (1743)
935
910
800
775
680
655
640
615
600
575
560
535
555
530
1810 (1845)
595
2180 (2222)
2453 (2500)
550
2500 (2548)
178 ANHANG
TYP: B (Anhängekupplung von SCHARMÜLLER )
Bodenfreiheit h [mm]
Reifenkombination
Typ
Abstand von der vertikalen
Fläche durch die
Längsachse der Hinterachse
c [mm]
Maximale statische vertikale
Last / technisch zulässige
Masse am Kupplungspunkt
S [daN (kg)]
1
2
340/85R24
380/70R24
460/85R34
520/70R34
595
570
750 (Position A)
1800 (1835) (Position A)
595
570
650 (Position B)
2000 (2039) (Position B)
1030
1005
1570 (1600)
960
935
1750 (1784)
875
850
785
760
695
670
610
585
Zugpendel
Automatisch mit
Sicherungsbolzen
Manuell mit
Sicherungsbolzen
Hohe
Anhängekupplung
Kugel K80 mit
Griff
Kugel K80 ohne
Griff
Zugzapfen
570
1962 (2000)
500
475
1030
1005
1580 (1611)
960
935
1760 (1794)
875
850
785
760
695
670
610
585
560
1962 (2000)
500
475
1010
985
1560 (1590)
940
915
1730 (1764)
855
830
765
740
675
650
590
565
1940 (1978)
615
1962 (2000)
480
455
1080
1055
1520 (1549)
1005
980
1700 (1733)
920
895
830
805
740
715
660
635
1910 (1947)
530
1962 (2000)
545
520
1080
1055
1520 (1549)
1005
980
1700 (1733)
920
895
830
805
740
715
660
635
545
520
1910 (1947)
530
1962 (2000)
TYP: C (Anhängekupplung von DROMONE)
Bodenfreiheit h [mm]
Reifenkombination
Typ
1
2
340/85R24
380/70R24
Abstand von der vertikalen
Fläche durch die Längsachse
der Hinterachse
c [mm]
Maximale statische vertikale
Last / technisch zulässige
Masse am Kupplungspunkt
S [daN (kg)]
1700 (1733)
460/85R34
520/70R34
Zugpendel
525
500
790 (Position A)
Abschlepphaken
520
495
510
735 (Position B)
3000 (3058)
ANHANG 179
INDEX
4WD / Bi-Speed-Schalter [Modell 4WD].........42
Allgemeines....................................................64
Ändern der angezeigten Informationen ........164
Ändern der Einheiten und des
Datumsformats .............................................170
Anhalten .........................................................45
Anhängersteckdose........................................70
Anzeige und Handhabung des
Arbeitsverlaufs..............................................168
Anzeigen, Anzeigeinstrumente sowie Warnund Kontrollleuchten prüfen .........................125
Arbeitsgeschwindigkeitsanzeige ....................59
Arbeitsscheinwerferschalter (hinten) ..............36
Arbeitsscheinwerferschalter (vorn).................36
Äudern der Automatik-Modus-Einstellungen..61
Austauschen der Klimaanlagenschläuche ...150
Austauschen der Luftansaugleitung .............150
Austauschen der Ölkühlerleitung .................150
Austauschen der Scheinwerferglühlampe....155
Austauschen der Servolenkungsschläuche .150
Austauschen des Bremskraftverteilers (Kit) .150
Austauschen des
DPF-Differenzdrucksensor-Rohrs ................150
Austauschen des Federungsschlauchs........151
Austauschen des Feststellbremsseilzugs ....150
Austauschen des
Hauptbremszylinders (Kit) ............................150
Austauschen des Kraftstofffilters..................142
Austauschen des Kraftstofffilters..................146
Austauschen des
Ladedrucksensor-Schlauchs ........................150
Austauschen des Luftfilter-Primärelements
und -Sekundärelements ...............................147
Austauschen des Motorölfilters ....................140
Austauschen von Bremsendichtung
1 und 2 .........................................................150
Austauschen von Bremsschläuchen ............150
Austauschen von
Differenzialsperrenschläuchen .....................150
Austauschen von Glühlampen .....................155
Austauschen von Hubzylinderschlauch........150
Austauschen von Kraftstoffleitungen............150
Austauschen von Kühlerschläuchen ............150
Austauschen von Kupplungsschläuchen......150
Austauschen von Sicherungen.....................152
Auswählen der Bohrungen an den
Unterlenkern...................................................75
Auswechseln von trägen Sicherungen .........154
Ausziehbarer Spiegel .....................................35
Automatische Anhängekupplung....................85
Bedieneinheit ............................................... 108
Beifahrersitz................................................... 34
Belüftungselemente ..................................... 108
Betrieb ........................................................... 58
Betrieb ......................................................... 109
Betriebsstunden-/Tageskilometerzähler ........ 47
Blinker-/Warnblinkschalter ............................. 35
Den Traktor in den ersten 50 Stunden nicht
mit maximaler Fahrgeschwindigkeit fahren. .. 32
DHC-Schalter ................................................ 41
Dieseloxidationskatalysator und
DPF-Schalldämpfer ....................................... 18
Differenzialsperre .......................................... 67
Display-Werkseinstellungen .......................... 50
DPF-Regenerierungsprozess ........................ 19
Drehknopf Drehzahlbegrenzung.................... 44
Drehregler für die Absenkgeschwindigkeit
des Heckkrafthebers...................................... 90
Drehregler, obere Hebelarmbegrenzung ....... 90
Drehregler, untere Begrenzung ..................... 90
Drehzahlbegrenzung ..................................... 52
Drehzahlmesser ............................................ 46
Durchflussregelventil (Option) ....................... 96
Einstellen der Durchflussmenge .................... 94
Einstellen der Durchflussmenge .................... 96
Einstellen der Keilriemenspannung ............. 129
Einstellen der
Klimaanlagen-Keilriemenspannung ............. 138
Einstellen der Längsschwimmstellung........... 75
Einstellen der Vorderachslagerung ............. 146
Einstellen der Vorspur ................................. 135
Einstellen des Achsschenkelbolzens........... 146
Einstellen des Bremspedals ........................ 130
Einstellen des Feststellbremshebels ........... 131
Einstellen des
Vorderachs-Lenkanschlagbolzens .............. 101
Einstellhinweise zu Anbaugeräten................. 98
Einstellung der Ein- und Auslassventile ...... 146
Elektrische Anschlüsse................................ 112
Element der Magnetventil-Kraftstoffpumpe
reinigen ........................................................ 143
Empfindlichkeit Justage ................................. 61
Entlüften der Bremsanlage .......................... 152
Entwässern des Kraftstofftanks ................... 136
Entwässern des Kupplungsgehäuses ......... 152
Fahren am Hang und auf unebenem Boden . 69
Fahrersitz....................................................... 32
Fahrkomfortschalter....................................... 66
Federungsschalter ......................................... 64
Festsitz der Radschrauben prüfen .............. 126
Feststellbremshebel ...................................... 44
Fluchtweg .................................................... 106
180 ANHANG
Frostschutzmittel ..........................................149
Gaspedal ........................................................44
Grundeinstellung ............................................48
Hakenkupplung (Hakenform) .........................77
Handgashebel ................................................44
Haube...........................................................119
Hebel für Kriechgang (sofern vorhanden) ......42
Heckballast...................................................103
Heckscheibe.................................................105
Heckscheibenwischwaschschalter ...............106
Hinterrad-Differenzialsperre ...........................68
Hinterräder ...................................................102
Hinweise zum Umgang mit der
Servolenkung .................................................69
Hinzufügen von Scheibenwaschflüssigkeit ..156
Hohe Anhängekupplung.................................81
Hohe Anhängekupplung.................................82
Hohe Anhängekupplung mit automatischem
Zugmaul .........................................................83
Hohe Anhängekupplung mit Kugelkopf ..........84
Hubstange (links) ...........................................76
Hubstange (rechts).........................................77
Hupenknopf ....................................................36
Hydraulikbremse für Anhänger.......................70
Hydraulilkölfilter austauschen.......................138
Informationen der Displayanzeige................165
Innenbeleuchtung.........................................106
Konstantdrehzahlregelung .............................55
Kraftstoffrestwarnleuchte................................46
Kraftstoffsystem entlüften.............................151
Kühlflüssigkeitstemperaturanzeige.................46
Kupplungspedal..............................................38
Lenkradeinstellung .........................................35
Lichtschalter ...................................................35
Luftdruck.........................................................99
Luftstrom ......................................................107
Manuelle Steuerung .......................................66
Max. Zuladung des Anhängers ....................173
Maximal zulässige Belastung des Reifens ...172
Messen der Fahrstrecke...............................170
Mit Anhängersteckverbinder...........................36
Modus Zugkraftregelung und
Tiefenbegrenzung ..........................................89
Modusschalter ................................................88
Motorblockheizgerät (sofern vorhanden)........30
Motordrehzahlspeicherung.............................52
Motor-Notabstellung- Situationsbeispiele.......45
Oberlenker......................................................77
Öffnen der Tür ..............................................105
Ölauffangbehälter für
Schnellwechselkupplung ................................95
Ölwechsel bei neuen Traktoren......................32
Parken ........................................................... 67
Positionsregelungsmodus ............................. 88
Positionsverriegelung des Heckkrafthebers .. 92
Powershift-/Gruppenschalthebel (PS-Hebel). 39
Prüfen der Förderpumpe ............................. 147
Prüfen der Kältemittelmenge (Gas) ............. 156
Prüfen der Kraftstoffleitungen ...................... 130
Prüfen der Kühlerschläuche und Schellen .. 133
Prüfen der Luftansaugleitung ...................... 134
Prüfen der Luftansaugvorwärmung ............. 147
Prüfen der Ölkühlerleitung ........................... 134
Prüfen der Riemenspannung Lüfter-/
Klimaanlage ................................................. 140
Prüfen der Servolenkungsleitung ................ 135
Prüfen der Spurstangen-Staubabdeckung .. 126
Prüfen des AGR-Rohrs................................ 147
Prüfen des Auspuffkrümmers ...................... 147
Prüfen des Bremspedals ............................. 124
Prüfen des
DPF-Differenzdrucksensor-Rohrs................ 147
Prüfen des DPF-Schalldämpfers ................. 124
Prüfen des Druckspeichers ......................... 146
Prüfen des Getriebeölstands ....................... 121
Prüfen des Kühlflüssigkeitsstands ............... 122
Prüfen des Motorölstands............................ 121
Prüfen des Motorstartsystems ..................... 125
Prüfen des Sicherheitsgurts ........................ 125
Prüfen des Turboladers ............................... 147
Prüfen und Reinigen des AGR-Kühlers ....... 146
Prüfen und Reinigen des AGR-Systems ..... 147
Rechtes und linkes Bremspedal .................... 37
Reinigen der Kraftstoffeinspritzdüse............ 146
Reinigen des DPF-Schalldämpfers ............. 147
Reinigen des Frischluftfilters ....................... 137
Reinigen des Innenluftfilters ........................ 137
Reinigen des Kraftstoffvorfilters................... 141
Reinigen des Luftfilter-Primärelements........ 129
Reinigen des Staubaustragsventils ............. 122
Reinigen des Wasserabscheiders ............... 142
Reinigen von Kühlergrill, Kühler und
Schutzgitter.................................................. 122
Rundumleuchtenschalter ............................. 112
Rußgrenzwert und erforderliche
Maßnahmen .................................................. 22
Rußgrenzwert und erforderliche
Maßnahmen .................................................. 24
Schalter, Heckkraftheber schnell anheben/
absenken ....................................................... 91
Schalter, Unterlenker anheben/ absenken .... 76
Schalter, Vorderrad-Differenzialsperre .......... 68
Schiebedach ................................................ 106
Schmierstellen ............................................. 156
ANHANG 181
Schwimmstellung ...........................................90
Seitenabdeckung..........................................119
Sicherheit beim Transport des Traktors .........69
Sicherheitsgurt ...............................................34
Sichtkontrolle durch Herumgehen um den
Traktor ..........................................................120
Spülen des Kühlsystems und Wechseln der
Kühlflüssigkeit ..............................................147
Stellungen und Vorteile des
Durchflussregelventils ....................................97
Steuerventil ....................................................93
Steuerventilhebel............................................93
Straßenfahrt ...................................................69
Teleskopstabilisator........................................77
Terminologie...................................................87
Tipps zur DPF-Regenerierung .......................25
Traktor abschmieren ....................................127
Überprüfen der Kabinen-Isolierdämmung ....147
Überprüfen der Klimaanlagenrohre
und -schläuche .............................................147
Überprüfen des Batteriezustands.................131
Überprüfen des Wasserabscheiders ............120
Überprüfen und Auftanken ...........................120
Überprüfung der Beleuchtung
(Scheinwerfer, Warnblinker usw.) ................125
Überprüfung von Beweglichen Teilen ..........125
Umreiß............................................................56
Verändern der Geschwindigkeit bei
Feldarbeit .......................................................60
Verbinden und Trennen der Steckkupplung...94
Verriegeln und Entriegeln der Türen ............105
Verriegelungshebel, Heckkraftheber
absenken........................................................91
Verwendung der Scheibenwischer bei
kaltem Wetter ...............................................107
Vorderer Ballast............................................103
Vorderräder (Allradantrieb)...........................100
Vorgehensweise für die Regenerierung .........21
Vorgehensweise für die Regenerierung .........23
Wahl der Oberlenkerposition..........................75
Warmlauf - Getriebeöl im unteren
Temperaturbereich .........................................30
Warn- und Kontrollleuchten............................45
Wechseln des Getriebeöls ...........................144
Wechseln des Motoröls ................................139
Wechseln des Öls im
Vorderachsdifferenzialgehäuse....................145
Wechseln des Öls im
Vorderachsgetriebegehäuse ........................145
Wendeschalthebel..........................................41
Wichtige Punkte .............................................19
Wischwaschschalter vorn.............................106
Zapfwellenabdeckung und -kappe................. 73
Zapfwellenkupplungsschalter ........................ 71
Zapfwellen-Wahlhebel ................................... 72
Zugpendel...................................................... 75
Zugpendel...................................................... 80
Zugpendel...................................................... 82
Zugzapfen...................................................... 81
Zugzapfen...................................................... 84
Zulässige Massen........................................ 104
Zwillingsreifen ................................................ 99
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