Tascam benutzerhandbuch
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Benutzerhandbuch
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Achtung! Gefahr eines Stromschlags. Öffnen Sie nicht das Gehäuse.
Es befinden sich keine vom Anwender zu wartenden Teile im Gerät.
Lassen Sie das Gerät nur von qualifiziertem Fachpersonal reparieren.
Dieses Symbol, ein Blitz in einem ausgefüllten Dreieck, warnt vor nicht isolierten, elektrischen Spannungen im Inneren des Geräts, die zu einem gefährlichen Stromschlag führen
können.
Dieses Symbol, ein Ausrufezeichen in einem ausgefüllten Dreieck, weist auf wichtige
Bedienungs- oder Sicherheitshinweise in dieser Bedienungsanleitung hin.
Bitte tragen Sie hier die Modellnummer
und die Seriennummern (siehe Geräterückseite) ein, um sie mit Ihren Unterlagen aufzubewahren.
Modellnummer___________________
Seriennummer ___________________
ACHTUNG! Zum Schutz vor Brand oder Elektroschock:
Setzen Sie dieses Gerät niemals
Regen oder erhöhter Luftfeuchtigkeit aus.
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Wichtige Sicherheitshinweise
VORSICHT: Bitte lesen Sie die folgenden
Sicherheitshinweise sorgfältig durch!
1. Bedienungsanleitung sorgfältig durchlesen – Bitte lesen Sie
vor Inbetriebnahme alle Sicherheits- und Bedienungsanweisungen
durch.
2. Bedienungsanleitung aufbewahren – So können Sie bei
später auftretenden Fragen nachschlagen.
3. Alle Warnhinweise beachten – Dies gilt sowohl für alle
Angaben am Gerät als auch in dieser Bedienungsanleitung.
4. Bestimmungsgemäßer Gebrauch – Benutzen Sie das Gerät
nur zu dem Zweck und auf die Weise, wie in dieser Bedienungsanleitung beschrieben. Geben Sie das Gerät niemals ohne dieses
Bedienungsanleitung weiter.
5. Reinigung – Vor der Reinigung das Netzkabel abtrennen.
Keine Naß- oder Sprühreiniger verwenden. Mit einem feuchten
Tuch reinigen.
6. Zusatzgeräte – Die Verwendung von Zusatzgeräten, die nicht
mit den Herstellerempfehlungen übereinstimmen, kann Schäden
verursachen.
7. Aufstellung
a. Untersatz – Niemals einen instabilen Untersatz (fahrbares
oder stationäres Gestell, Regal, Halterung, Tisch) verwenden. Andernfalls kann das Gerät herabfallen und hierdurch
ernsthaft beschädigt werden sowie ernsthafte Verletzungen
hervorrufen. Ausschließlich einen geeigneten und stabilen
Untersatz (mitgeliefert oder vom Hersteller empfohlen)
benutzen. Zur Befestigung unbedingt die Herstellerangaben
beachten und ausschließlich empfohlenes Zubehör verwenden.
b. Fahrbare Gestelle – Plötzliche
Richtungswechsel und zu rasches
Beschleunigen/Bremsen sowie
unebenen Untergrund vermeiden, da andernfalls Gestell und/
oder Gerät umfallen können.
c. Hitzeeinwirkung – Das Gerät in ausreichender Entfernung
zu hitzeabstrahlenden Vorrichtungen (Heizung, Ofen etc.)
und anderen Geräten (Verstärker etc.) aufstellen.
d. Belüftung – Die Belüftungsöffnungen des Geräts dürfen
niemals blockiert werden. Andernfalls können Überhitzung
und Betriebsstörungen auftreten. Das Gerät daher niemals
auf einer weichen Unterlage (Kissen, Sofa, Teppich etc.)
aufstellen. Bei Einbau in einem Regal, Gestell- oder Einbauschrank unbedingt auf einwandfreien Temperaturausgleich
achten. Die diesbezüglichen Herstellerangaben beachten.
e. Nässe und Feuchtigkeit – Gerät nicht in unmittelbarer Nähe
zu Wasserbehältern (Badewanne, Küchenspüle, Schwimmbecken etc.) oder in Räumen betreiben, in denen hohe Luftfeuchtigkeit auftreten kann.
f. Wand- und Deckenbefestigung – Hierzu unbedingt die
Vorschriften und Empfehlungen des Herstellers beachten.
g. Außenantennen – Beim Montieren einer Außenantenne
besteht Lebensgefahr, wenn Netz- und Starkstromleitungen
berührt werden. Außenantenne und zugehörige Kabel stets in
ausreichendem Abstand zu Hochspannungs-, Licht- und
anderen Stromleitungen montieren, so daß kein Kontakt
möglich ist.
8. Spannungsversorgung – Sicherstellen, daß die örtliche Netzspannung mit der auf dem Gerät angegebenen Netzspannung
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übereinstimmt. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler oder die verantwortlichen Energieversorger an Ihrem
Wohnort. Bei Geräten, die für Batteriebetrieb oder eine andere
Spannungsquelle geeignet sind, die zugehörigen Bedienungshinweise beachten.
9. Netzkabel – Das Netzkabel so verlegen, daß es nicht gedehnt,
gequetscht oder geknickt werden kann. Insbesonders darauf
achten, daß keine Schäden am Stecker, an der Steckdose oder am
Netzkabelausgang des Geräts auftreten können. Netzkabel
niemals eigenmächtig umbauen, insbesondere die Schutzkontakte des Netzsteckers nicht abkleben.
10. Netzüberlastung – Netzsteckdosen, Verlängerungskabel
oder Steckdosenverteiler niemals überlasten, da andernfalls
Stromschlag- und Brandgefahr besteht.
11. Gewitter und Nichtgebrauch – Bei Gewittern und längerem
Nichtgebrauch des Geräts den Netzstecker und das Antennenkabel herausziehen, um Schäden durch Blitzschlag und/oder
Spannungsstöße zu vermeiden.
12. Eindringen von Fremdkörpern und Flüssigkeit – Niemals
Gegenstände in die Geräteöffnungen einführen, da andernfalls
Stromschlag- und Brandgefahr besteht. Sicherstellen, daß keine
Flüssigkeit in das Geräteinnere eindringen kann.
13. Kundendienst – Niemals selbst Wartungsarbeiten vornehmen. Bei geöffnetem Gehäuse besteht Stromschlag- und
Verletzungsgefahr. Überlassen Sie Wartungsarbeiten stets
qualifiziertem Fachpersonal.
14. Schadensbehebung in Fachwerkstätten – In den folgenden
Fällen müssen Prüf- und/oder Wartungsarbeiten von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden:
a. Bei beschädigtem Netzkabel oder -stecker.
b. Wenn sich Flüssigkeit oder Fremdkörper im Geräteinneren
befinden.
c. Wenn das Gerät Nässe oder Feuchtigkeit ausgesetzt war.
d. Wenn bei vorschriftsgemäßer Handhabung Betriebsstörungen auftreten. Bei Störungen nur Gegenmaßnahmen ergreifen, die in der Bedienungsanleitung beschrieben sind.
Andernfalls keine weiteren Schritte vornehmen, da hierdurch
Schäden verursacht werden können, die Reparaturarbeiten
durch Fachpersonal erfordern.
e. Wenn das Gerät einer heftigen Erschütterung ausgesetzt war
oder anderweitig beschädigt wurde.
f. Bei Leistungsbeeinträchtigungen jeder Art.
15. Teiletausch – Wenn ein Teiletausch erforderlich wird, die
Einhaltung der vom Hersteller vorgeschriebenen Ausführungen
und technischen Kenndaten beachten. Nicht zulässige Teile
können Brand- und Stromschlaggefahr sowie andere ernsthafte
Störungen verursachen.
16. Sicherheitsüberprüfung – Nach Kundendienst- und
Reparaturarbeiten vom Fachpersonal stets eine Sicherheitsüberprüfung vornehmen lassen, um einwandfreien Betrieb zu
gewährleisten.
Hinweis zur Funkentstörung
Dieses Gerät ist entsprechend Klasse A funkentstört. Es kann
in häuslicher Umgebung Funkstörungen verursachen. In
einem solchen Fall kann vom Betreiber verlangt werden, mit
Hilfe angemessener Maßnahmen für Abhilfe zu sorgen.
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Inhalt
Wichtige Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . 2
Inhalt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
1 – Begriffserläuterung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Mehrspuraufnahme (allgemein). . . . . . . . . . . . 6
Festplatte gegenüber Band . . . . . . . . . . . . . . . 7
Mehrspurbänder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Mehrspuraufnahme auf Datenträgern . . . . 7
Der „Song“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Was bedeuten „16-Bit“ und „24-Bit“? . . . . . . . . 8
Reale und virtuelle Spuren . . . . . . . . . . . . . . . 9
Editieren (Schneiden) . . . . . . . . . . . . . . . 10
Multi-Take-Punch-ins mit dem 788 . . . . . 11
Sofortiges Anspringen einer Stelle mit dem
788. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Aufnahmetechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Zuweisung der Signale (Routing) . . . . . . . . . 11
Die interne Patchbay des 788 . . . . . . . . . 11
Track-Bouncing . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Quick Setup und die Zuweisungsübersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Synchronisation mit dem 788 . . . . . . . . . . . . 13
Timecode-Synchronisation . . . . . . . . . . . 13
Tempo-Map-Synchronisation. . . . . . . . . . 14
Synchronisationsspur verwenden . . . . . . 14
Externe MIDI-Steuerung (MMC usw.) . . . . . . 14
Fernsteuerung mittels MIDI . . . . . . . . . . . 15
Was ist SCSI? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Welche SCSI-Geräte kann ich
anschließen? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
SCSI-IDs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
SCSI-Abschlusswiderstand . . . . . . . . . . . 15
SCSI-Geräte und Datensicherung
(Backup) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Weiterführende Literatur . . . . . . . . . . . . . . . . 16
2 – Los geht’s. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Vorsichtsmaßnahmen . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Das 788 herunterfahren. . . . . . . . . . . . . . . . .
Einschalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Wofür ist der Demo-Song gut? . . . . . . . .
Was Sie über dieses Handbuch wissen
sollten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
„Wegweiser“ für dieses Handbuch. . . . . .
Andere Geräte an Ihren 788 anschließen . . .
Weitere Hinweise zum Anschluss . . . . . .
Die Menüs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Mehrerer Einträge auswählen . . . . . . . . .
Die MENU-Taste . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Weitere Displayfenster mit Reglern . . . . .
Parameter auswählen . . . . . . . . . . . . . . .
Werte einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Das HOME-Fenster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Die Zeitanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Namen eingeben und bearbeiten . . . . . . . . .
Vorgegebene Wörter eingeben und
bearbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Das SONG-Menü . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einen neuen Song erstellen. . . . . . . . . . .
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Aktuellen Song speichern . . . . . . . . . . . .
Frühere Version eines Songs
wiederherstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einen Song laden . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Songs löschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Songs kopieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Unbenutzten Speicherplatz eines Songs
freigeben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Songs schützen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Das DISK-Menü . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Datenträger formatieren . . . . . . . . . . . . .
Aktiven Datenträger wählen . . . . . . . . . .
Datenträger auswerfen . . . . . . . . . . . . . .
Datenträger prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . .
Das OPTION-Menü. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Global (Globale Optionen). . . . . . . . . . . .
Mixer (Mischpulteinstellungen) . . . . . . . .
Recorder (Recorder-Einstellungen). . . . .
USER WORD . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3 – Vor der Aufnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Quick Setup. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
RECORDING (Aufnahme). . . . . . . . . . . .
MIX DOWN (Abmischen) . . . . . . . . . . . .
BOUNCE 7/8 (Spuren zusammenlegen).
Zuweisung mit der internen Patchbay . . . . . .
Mischpultkanälen Quellen zuweisen . . . .
Zuweisungen aufheben . . . . . . . . . . . . . .
Aktuelle Zuweisungen anzeigen . . . . . . .
Kanal-Spur-Zuweisung . . . . . . . . . . . . . .
Spuren den Kanälen zuweisen . . . . . . . .
Eingänge dem Submixer zuweisen . . . . .
Submixer der Stereosumme zuweisen . .
Signale mithören (Monitoring) . . . . . . . . . . . .
Wenn Sie nichts hören . . . . . . . . . . . . . .
Spuren abhören. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Aufgezeichnete Signale abhören
(Cue-Mix erstellen) . . . . . . . . . . . . . . . . .
Abhören bei aufnahmebereiten Spuren .
Weitere Optionen beim Abhören . . . . . . .
Mischung mono abhören. . . . . . . . . . . . .
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4 – Das Mischpult im 788 . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
Eigenschaften des Mischpults. . . . . . . . . . . . 39
Kanäle koppeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
Zwei Kanäle zu einem Stereopaar
koppeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
Ein gekoppeltes Stereopaar trennen. . . . 39
Weitere Informationen zu gekoppelten
Kanälen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Grundlegende Vorgänge . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Darstellung der Parameter auf dem
Display. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Klangregelung (EQ) verwenden . . . . . . . . . . 41
Klangregelung bei gekoppelten Kanälen. 41
Digitale Dämpfung/Verstärkung (PAD/GAIN)
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
Send-Pegel einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Pegel und Panorama einstellen. . . . . . . . . . . 42
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UsersGuide.book Seite 4 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
Inhalt
Interne und „echte“ (physische) Faderstellung43
Kanäle einzeln hören (SOLO). . . . . . . . . . . . .44
Solo-Funktion ausschalten . . . . . . . . . . . 44
Der Stereoausgang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .44
Signal am Stereoausgang bestimmen . . 45
Submixer verwenden . . . . . . . . . . . . . . . . . . .45
5 – Aufnahme/Wiedergabe. . . . . . . . . . . . . . . . .46
Grundlegende Bedienung des
„Laufwerks“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
Wiedergabe starten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .46
Wiedergabeposition einstellen . . . . . . . . . . . .47
Nullrücklauf (RTZ). . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Beginn der letzten Aufnahme aufsuchen
(LRP – Last Recording Position). . . . . . . 47
Bestimmte Stellen mit dem Rad
aufsuchen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Schneller Vorlauf und Rücklauf. . . . . . . . 48
Passagen wiederholt abspielen . . . . . . . . . . .48
IN- und OUT-Punkte festlegen . . . . . . . . 49
Wartezeit zwischen Wiederholungen
festlegen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
Aufnahme starten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .50
Aufnahme während der Wiedergabe
starten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
Aufnahme freihändig starten. . . . . . . . . . 50
Aufnahme beenden. . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Aufnahmen anhören . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Virtuelle Spuren aktivieren . . . . . . . . . . . . . . .51
Overdubbing . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .52
Auto-Punch-Aufnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . .52
Die Punchpunkte festlegen . . . . . . . . . . . 53
Punchpunkte überprüfen. . . . . . . . . . . . . 53
Punch-Aufnahme proben (Rehearsal) . . 54
Punch-Aufnahme ausführen . . . . . . . . . . 54
Den Take überprüfen . . . . . . . . . . . . . . . 54
Besten Take übernehmen. . . . . . . . . . . . 55
Falls Sie Ihre Meinung geändert haben . 55
Varispeed (Pitch/SSA) . . . . . . . . . . . . . . . . . .55
Tonhöhe ändern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
Wiedergabe mit verringerter
Geschwindigkeit (SSA) . . . . . . . . . . . . . . 56
6 – Locator-Funktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . .57
Direktes anspringen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .57
Eine Stelle direkt anspringen (I) . . . . . . . 57
Eine Stelle direkt anspringen (II). . . . . . . 58
Locatormarken verwenden . . . . . . . . . . . . . . .58
Locatormarken setzen . . . . . . . . . . . . . . 58
Aktive Locatormarke . . . . . . . . . . . . . . . . 59
Aktive Locatormarke benennen . . . . . . . 59
Aktive Locatormarke löschen . . . . . . . . . 59
Aktive Locatormarke bearbeiten . . . . . . . 59
Liste der Locatormarken verwenden . . . . . . .60
Locatormarken mit Hilfe der Liste
anspringen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
IN-, OUT- und TO-Punkte als
Locatorpunkte verwenden. . . . . . . . . . . . 61
Locatormarken mit Hilfe der Liste
benennen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
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7 – Schnittfunktionen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
IN-, OUT- und TO-Punkte beim Bearbeiten
verwenden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
Bearbeitungsmodus wählen . . . . . . . . . . 62
Funktionen zur Spurbearbeitung
(Schnittfunktionen) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
Copy -> Paste. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
COPY -> INSERT. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
MOVE -> PASTE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64
MOVE -> INSERT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64
OPEN (Auftrennen) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
CUT (Ausschneiden) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
SILENCE (Leerpause einfügen). . . . . . . . . . . 65
CLONE TRACK (Spur duplizieren) . . . . . . . . 66
CLEAN OUT (Spurinhalt löschen) . . . . . . . . . 66
UNDO und REDO . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
Aktionen rückgängig machen und
wiederholen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
Ein Beispiel für Undo und Redo . . . . . . . 67
8 – Mastering und Backup (CD) . . . . . . . . . . . . 69
CD-Laufwerk anschließen . . . . . . . . . . . 69
Hinweise zum Umgang mit CD-R und
CD-RW . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
Spuren abmischen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
Pre-Master auf Festplatte erstellen . . . . 70
Pre-Master überprüfen . . . . . . . . . . . . . . 71
Pre-Master trimmen . . . . . . . . . . . . . . . . 72
Songs auf CD schreiben . . . . . . . . . . . . . . . . 72
Einzelne Songs auf CD schreiben . . . . . 73
CDs abschließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
Mehrere Songs gleichzeitig auf CD
schreiben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
CDs mit dem 788 abspielen . . . . . . . . . . 75
Sicherung (Backup) auf CD . . . . . . . . . . . . . . 76
Backup eines Songs erstellen . . . . . . . . 76
Backups von CD wiederherstellen . . . . . 77
9 – Effekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
EFFECT 1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
EFFECT 1 als Multieffektgerät nutzen . . 78
EFFECT 1 als Stereoeffekt im Effektweg
nutzen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
EFFECT 2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
EFFECT 2 als Mehrkanal-Dynamikprozessor nutzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
EFFECT 2 als Stereo-Dynamikprozessor
nutzen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
EFFECT 2 als Stereoeffekt im Aux-Weg
verwenden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
Send-Pegel einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
Der Unterschied zwischen Pre- und PostFader-Sends. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
Zwischen Pre-Fader und Post-Fader
wechseln. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
Effekttyp wählen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
Vorgegebene Multieffekt-Programme. . . 82
Vorgegebene Stereo-Effekt-Programme 82
Dynamikprozessor . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
Effekteinstellungen ändern. . . . . . . . . . . . . . . 83
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Inhalt
Benutzerbibliotheken . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Effekte in der Bibliothek speichern . . . . .
Benutzereinstellung aus der Bibliothek
laden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Übersicht über die Effektparameter . . . . . . . .
Parameter der Multieffekte . . . . . . . . . . .
Parameter der Stereoeffekte . . . . . . . . . .
Dynamikprozessor . . . . . . . . . . . . . . . . . .
10 – Routing- und Szenenbibliotheken . . . . . . .
Die Routing-Bibliothek . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Aktuelle Routing-Einstellungen in der
Bibliothek speichern. . . . . . . . . . . . . . . . .
Routing-Einstellungen aus der Bibliothek
laden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Die Szenen-Bibliothek . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Szenen in der Bibliothek speichern . . . . .
Szenen aus der Bibliothek laden . . . . . . .
Pegeleinstellungen beim Laden einer
Szene. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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83
83
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88
88
88
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11 – Synchronisation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
Master oder Slave? . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
Wie wird die Zeit gemessen?. . . . . . . . . . 91
Synchronisationsverfahren . . . . . . . . . . . . . . 91
Verfügbare Einstellungen . . . . . . . . . . . . 92
Synchronisationseinstellungen vornehmen . . 92
788 als Synchronisations-Master oder
-Slave einrichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
Synchronisationsart für den Master
festlegen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
Framerate des MIDI-Timecodes wählen . 93
MIDI-Timecodeversatz einstellen
(nur wenn 788 Slave ist) . . . . . . . . . . . . . 94
Synchronisationsspur aufzeichnen . . . . . . . . 94
Synchronisationsspur aufzeichnen . . . . . 94
MIDI-Geräte mittels Synchronisationsspur
steuern. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
Tempo-Map . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
Tempo-Map eingeben und bearbeiten . .
MIDI-Geräte mittels Tempo-Map steuern
MIDI-Geräte mittels MTC steuern . . . . . . . . .
Metronom nutzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
95
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97
97
12 – MMC- und MIDI-Funktionen . . . . . . . . . . . . 99
MIDI-Machine-Control . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99
788 als MMC-Master oder -Slave
einrichten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99
MMC-ID einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . 100
Bitmap-Zuordnung der MMC-Befehle . 101
Bitmap-Zuordnung der Antwort- und
Informationsfelder . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
Program-Change-Befehle . . . . . . . . . . . . . . 103
Program-Change-Befehle
freigeben/sperren . . . . . . . . . . . . . . . . . 103
Control-Change-Befehle . . . . . . . . . . . . . . . 104
Control-Change-Befehle
freigeben/sperren . . . . . . . . . . . . . . . . . 104
Control-Change-Befehle für das
Mischpult . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104
Control-Change-Befehle für die Effekte 105
NRPN-Werte für Multikanal- und StereoDynamikprozessoren. . . . . . . . . . . . . . . 105
NRPN-Werte für Stereoeffekte . . . . . . . 105
NRPN-Werte für Distortion-Multieffekte (1) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107
NRPN-Werte für unverzerrte Multieffekte (2) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111
NRPN-Werte für Multieffekt (3) . . . . . . . 116
13 – Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Abmessungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
System- und Fehlermeldungen . . . . . . . . . .
MIDI-Implementationstabelle . . . . . . . . . . .
117
117
117
118
122
Index. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 5
UsersGuide.book Seite 6 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
1 – Begriffserläuterung
Wenn Sie ein Einsteiger auf dem Gebiet der festplattenbasierten Aufnahme oder der Mehrspuraufnahme
sind, werden Ihnen vielleicht einige Konzepte noch
nicht so vertraut sein. Dieser Abschnitt erläutert
Ihnen einige Begriffe im Zusammenhang mit dem
788 und seiner Bedienung. Aber auch wenn Ihnen
das Prinzip der festplattenbasierten Mehrspuraufnahme bereits bekannt ist, ist diese Einführung für
Sie sicher von Nutzen.
Mehrspuraufnahme (allgemein)
Die Mehrspuraufnahme gestattet es, eine Vielzahl
von Signalen getrennt auf einzelne Spuren aufzunehmen.
nicht das gesamte Stück neu aufzunehmen, sondern
nur den Teil, in dem der Fehler aufgetreten ist.
Tracking Mehrere Signale als Teil des Songs wer-
gemischt, das heißt, Sie stellen Lautstärke, klangliche Ausgewogenheit (das Verhältnis von Tiefen und
Höhen) usw. ein und fügen eventuell Effekte hinzu.
Mischen werden Sie eigentlich schon während der
Aufnahme, (Sie möchten ja bereits eine Vorstellung
haben, wie das fertige Werk klingt), mit Sicherheit
aber dann, wenn Sie das Stück endgültig auf einen
Stereorecorder (z.B. DAT- oder MD-Recorder) überspielen (mastern, siehe unten) möchten.
den über ein Mischpult geführt und gleichzeitig auf
verschiedene Spuren eines Mehrspurrecorders aufgezeichnet.
Overdubbing Wenn Sie neues Material auf einer
Spur aufnehmen, während sie bereits bespielte Spuren abhören, nennt man dies „Overdubbing“. So können Sie zum Beispiel die Gesangsspuren eines Songs
aufnehmen, nachdem Sie bereits sämtliche zugehörigen Instrumente aufgenommen haben. Dadurch kann
die Sängerin oder der Sänger sich ganz auf ihre/seine
eigene Performance konzentrieren. Während des Tracking oder Overdubbing können Sie dem Klangmaterial bereits Effekte hinzufügen.
Punching Die meisten Recorder verfügen über
diese Funktion für das nahtlose Einfügen von Audiomaterial (Punch-in/out). Wenn Sie einen Fehler in
einer nur kurzen Passage machen, brauchen Sie also
Mischen Die aufgenommenen Spuren werden
Mastering Bei diesem Vorgang erstellen Sie die endgültige Stereoaufnahme, von der Sie weitere Kopien
anfertigen können. Sie mischen den Song zunächst auf
eine spezielle Stereo-Pre-Master-Spur auf der Festplatte, um diese dann mit einem CD-R- oder CD-RWLaufwerk, das an die SCSI-Schnittstelle des 788 angeschlossen ist, auf eine CD zu schreiben. Sie können
auch ein DAT-Band oder eine Analogkassette von der
abgemischten Stereoaufnahme erstellen und von diesem Master dann weitere Kopien anfertigen.
Aufnahme
("Tracking") und
Overdubs
Abmischen
(Mastering)
6
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
UsersGuide.book Seite 7 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
Festplatte gegenüber Band
Mehrspurrecorder können analog arbeiten (wie zum
Beispiel Tascam Portastudios für Compact-Kassetten) oder digital (wie zum Beispiel die DTRS-Recorder von Tascam), ebenso können Mischpulte analog
oder digital arbeiten. Das 788 arbeitet digital, das
heißt, nachdem es die Signale empfangen hat, erfolgen Signalführung, Aufnahme, interne Effektbearbeitung sowie Abmischen durchgehend digital.
Hierdurch werden eventuelle Qualitätsverluste
1 – Begriffserläuterung
infolge einer mehrfachen Analog-Digital-AnalogWandlung vermieden.
Weitere Vorteile sind ein gleichbleibender Frequenzgang (es treten keine Verluste bei sehr hohen oder
sehr niedrigen Frequenzen auf) und ein gleichbleibender Dynamikbereich (von leise bis laut), da sämtliche Bauteile im integrierten System des 788 genau
aufeinander abgestimmt sind.
Festplatte gegenüber Band
Das 788 speichert Aufnahmen auf einer Festplatte,
wogegen bislang für Mehrspuraufnahmen Bänder
üblich waren. Diese beiden Verfahren unterscheiden
sich in mehrfacher Hinsicht.
Mehrspurbänder
Ein Band ist in mehrere „Spuren“ unterteilt; üblich
sind 4, 8, 16 oder 24 solcher Spuren.
Eine typische Anordnung der Spuren während einer
bandbasierten Aufnahmesession ist unten dargestellt:
Track 1
Bassdrum
Track 2
Snaredrum
Track 3
Overhead (links)
Track 4
Track 5
Track 6
Track 7
Track 8
• Wenn Sie mehr Instrumente als Spuren haben, können Sie einige der vorhandenen Spuren auf eine
oder mehrere noch freie Spuren abmischen. Dies
ist bekannt als „Track-Bouncing“ oder „Pingpong“.
Track 1
Bassdrum
Track 2
Snaredrum
Track 3
Overhead (links)
Track 4
Overhead (rechts)
Track 5
Bass
Track 6
Rhythmusgitarre
Track 7
Clickspur (kann gelöscht werden)
Track 8
Pilotgesang (kann gelöscht werden)
Overhead (rechts)
Bass
Gitarre
Gesang (Background)
Gesang (Lead)
Wenn während der Session mehr Spuren benötigt
werden, gibt es verschiedene Möglichkeiten:
• Sie können auf unbenutzte Teile einer Spur aufnehmen. Wenn Sie beispielsweise einen SaxophonPart haben, der niemals zur selben Zeit gespielt
wird wie die Background-Stimmen, können Sie die
freien Teile von Spur 7 zum Aufnehmen des Saxophons verwenden.
• Indem Sie auf eine Audiospur verzichten, können
Sie einen gesonderten Synchronisations-Timecode
auf dieser „geopferten“ Spur aufzeichnen, um verschiedene MIDI-Instrumente zusammen mit den
Audiospuren abzuspielen.
• Im Beispiel oben werden die vier aufgenommenen
Spuren, die die Schlagzeug-Parts enthalten, zusammengelegt und auf die Spuren 7 und 8 abgemischt.
Die Spuren 1 bis 4 können Sie nun wieder anderweitig verwenden.
Track 1
war Bassdrum - jetzt frei verfügbar
Track 2
war Snaredrum - jetzt frei verfügbar
Track 3
war Overhead links - jetzt frei verfügbar
Track 4
war Overhead rechts - jetzt frei verfügbar
Track 5
Bass
Track 6
Rhythmusgitarre
Track 7
Neue Schlagzeugmischung (links)
Track 8
Neue Schlagzeugmischung (rechts)
Mehrspuraufnahme auf Datenträgern
Bei einem analogen Kassettendeck ist die Anzahl der
verfügbaren Spuren (im wesentlichen) durch die
Breite des Bands vorgegeben. Im Gegensatz dazu
bestimmt bei einem Harddisk-System die Prozessorleistung, wieviele Spuren gleichzeitig bespielt und
wiedergegeben werden können. Beim 788 können
Sie bis zu acht Spuren gleichzeitig bespielen und
wiedergeben.
Während bei einem Band die Spuren nebeneinander
über die gesamte Länge des Bands aufgezeichnet
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 7
UsersGuide.book Seite 8 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
1 – Begriffserläuterung
werden, kann sich die Spur auf einer Festplatte an
einer beliebigen Stelle befinden. Wenn man die magnetischen Muster sichtbar machen könnte, die auf einer
Festplatte aufgezeichnet werden, würden die in einer
Sitzung aufgezeichneten Spuren etwa so aussehen:
Spur 2
Spur 3
Spur 6
Spur 5
Spur 7
Spur 1
Spur 4
Tatsächlich ist die Anordnung etwas komplizierter,
aber die Abbildung oben vermittelt Ihnen eine Vorstel-
Was bedeuten „16-Bit“ und „24-Bit“?
lung davon, dass die Spuren nicht nebeneinander angeordnet sein müssen, wie es bei einem Band der Fall ist.
Weiterhin ist zu erwähnen, dass die Spuren unterschiedliche Längen haben. Anders als bei einem Mehrspurrecorder, bei dem die Länge einer Spur immer der
Länge des Bandes entspricht, speichert ein Festplattenrecorder Spuren ungeordnet und nur mit der Länge,
mit der Sie aufgezeichnet wurden. Für die Praxis
bedeutet das, dass es schwer zu sagen ist, ob Sie einen
Song mit einer bestimmten Länge auf einem Datenträger mit einer bestimmten Größe aufnehmen können
(wogegen auf einer Kassette eindeutig angegeben ist,
wieviel Aufnahmezeit zur Verfügung steht).
Bei der Aufnahme oder Wiedergabe von Material muss
der Prozessor (das „Gehirn“) des 788 sämtliche Spuren
erfassen und gleichzeitig abspielen, so dass Sie sie mit
einem perfekt aufeinander abgestimmten Timing hören
können.
Das meinten wir, als wir von der Anzahl der Spuren
sprachen, die gleichzeitig wiedergegeben werden können. Würden wir vom 788 verlangen, Hunderte von
Spuren gleichzeitig wiederzugeben, so wäre er damit
überfordert, und die wiedergegebenen Spuren hätten
keinen zeitlichen Zusammenhang mehr zueinander.
Der „Song“
Beim 788 bezeichnen wir ein Musikstück wie bei
vielen MIDI-Sequenzern als Song (gleichgültig, ob
es einen Gesangsteil hat oder nicht). Bei einem Kassettenrecorder können Sie sofort mit der Aufnahme
beginnen, da alle Spuren die gleiche Länge auf dem
Band in Anspruch nehmen – nicht mehr und nicht
weniger. Bei einem Festplattensystem dagegen müssen Sie dem Recorder vorher mitteilen, dass Sie jetzt
einen neuen Song aufnehmen werden, damit er entsprechend Speicherplatz zur Verfügung stellt.
Für dem 788 besteht ein Song aus den gesamten aufgezeichneten Audiodaten sowie der so genannten
Playliste, die es Ihnen erlaubt, Teile des Songs zur
Wiedergabe auszuwählen. Der Song endet erst, wenn
Sie mit der Arbeit an einem anderen Song beginnen.
Sie können Songs in andere Songs (oder auf einen
anderen Datenträger) kopieren, sie löschen, gegen
weitere Änderungen schützen und so weiter.
Da es sich bei einem Song um eine Sammlung digitaler Daten handelt, gibt es keinen Qualitätsverlust,
wenn Sie einen Song auf einem anderen Datenträger
speichern bzw. auf diesen kopieren.
Was bedeuten „16-Bit“ und „24-Bit“?
Das 788 ist in der Lage, mit einer Auflösung von
16 Bit oder 24 Bit aufzunehmen. Vereinfacht gesagt
gilt bei digitalem Audio: je mehr Bits, desto besser.
Die eingehenden Klangdaten werden digitalisiert,
also in Zahlen umgewandelt werden, die im Fall des
788 auf der Festplatte gespeichert werden. Bei der
Wiedergabe liest das 788 die Zahlen von der Festplatte und wandelt sie in Töne zurück.
In jeder Sekunde macht das 788 genau 44100
„Momentaufnahmen“ der eingehenden Klangdaten.
Bei der Wiedergabe dieser Momentaufnahmen mit der-
8
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
selben Geschwindigkeit (technisch ausgedrückt, mit
44,1 kHz) liefert Ihnen das 788 eine exakte Klangreproduktion. Dieses Prinzip ist vergleichbar mit der Art
und Weise, wie eine Filmkamera eine Folge von
24 Standbildern pro Sekunde aufnimmt, die durch den
Filmprojektor wiedergegeben werden, wodurch der
Eindruck fließend bewegter Bilder entsteht.
Allerdings ist die Geschwindigkeit, mit der dieses so
genannte Sampling erfolgt, nur die eine Hälfte der
Geschichte. Auch die Tiefe, mit der die Momentaufnahme (das Sample) erfasst wird, ist von Bedeutung.
UsersGuide.book Seite 9 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
Reale und virtuelle Spuren
Um dies zu veranschaulichen, betrachten wir doch
einmal ein Schwarzweißfoto. Auf einem solchen
Foto kann eine unendliche Zahl von Grautönen vorkommen, von reinem Weiß bis hin zu vollständigem
Schwarz. Wenn wir dieses Foto digitalisieren wollen,
müssen wir es in eine festgelegte Anzahl von Graustufen umwandeln.
2 Bit Auflösung
(4 Graustufen)
3 Bit Auflösung
(8 Graustufen)
8 Bit Auflösung
(256 Graustufen)
Wie wir sehen, wirkt das Foto umso realistischer, je
mehr Graustufen wir zur Darstellung des Bildes verwenden (falls dieses Dokument auf einem Laser- oder
Tintenstrahldrucker ausgegeben wurde, sind die Unterschiede möglicherweise nicht so deutlich zu sehen).
1 – Begriffserläuterung
Mit der Anzahl der Bits (ein Bit ist entweder „ein“
oder „aus“, „weiß“ oder „schwarz“) bestimmen wir,
wieviele Graustufen das digitalisierte Bild enthält –
und jetzt wird’s mathematisch. Die Anzahl der Graustufen beträgt 2n, wobei n die Anzahl der Bits ist.
Das bedeutet: 2 Bit liefern uns 22 = 4 Graustufen,
3 Bit liefern uns 23 = 8 Graustufen, und 8 Bit liefern
uns 28 = 256 Graustufen.
Für unsere Augen sind 256 Graustufen genug, aber
unsere Ohren benötigen etwas mehr Qualität. Eine
Aufnahme mit einer Auflösung von 8 Bit, wird in
Ihren Ohren irgendwie rauh klingen, besonders in den
leiseren Passagen.
CD-Aufnahmen werden daher mit 16 Bit hergestellt
(216 = 65.536 Abstufungen) was eine sehr gute
Klangreproduktion ermöglicht. Für Aufnahmen allerdings, bei denen Klänge manipuliert werden, ist es
gut, noch mehr Bits zur Verfügung zu haben. Das 788
bietet Ihnen daher eine Auflösung von 24 Bit (224 =
16777216), die absolute Präzision und Klangqualität
in allen Stadien des Produktionsprozesses garantiert.
Im Abschlussstadium, wenn Sie die Stereomischung
auf eine CD oder ein anderes digitales Medium übertragen, werden die 24 Bit zwecks Kompatibilität mit
anderen Audiogeräten auf 16 Bit reduziert.
Bedenken Sie aber, dass Aufnahmen mit 24 Bit
anstelle von 16 Bit mehr Platz auf der Festplatte erfordern (und zwar 50% mehr). Die Festplatte im 788
sollte allerdings groß genug sein, dass dies in der Praxis kaum eine oder gar keine Rolle spielen dürfte.
Reale und virtuelle Spuren
Wenn Sie mit dem 788 arbeiten, können Sie „Ersatzspuren“ aufnehmen, beispielsweise unterschiedliche
Versionen eines Gesangsparts, und zwischen diesen
Versionen diejenige wählen, die am besten geeignet
ist.
Diese „Ersatzspuren“ werden auch als virtuelle
Spuren bezeichnet. Mit dem 788 können Sie bis zu
250 Spuren pro Song aufzeichnen. Aus diesen 250
Spuren wählen Sie die acht aus, die Sie mischen und
zu Ihrem Song zusammenstellen möchten. Es kann
sich hierbei um wiederholte Aufnahmen desselben
Materials handeln (zum Beispiel mehrere Versuche
der Sängerin, den perfekten Ton zu treffen) oder um
alternative Spuren (unterschiedliche Gitarrensequenzen oder Effekteinstellungen usw.). Dies gibt
Ihnen wesentlich mehr Spielraum für Experimente,
als auf einem Bandgerät möglich ist.
Chorstimmen in verschiedener
harmonischer Zusammensetzung
Leadgesang-Versuche
Bass mit verschiedenen Instrumenten
Saxophon-Aufnahmen
Rhythmusgitarre mit unterschiedlichen Effekteinstellungen
Virtuelle
Spuren
verschiedene Takes der Leadgitarre
Hier wählen wir aus den
virtuellen Spuren die besten aus und weisen sie
den acht Spuren für die
Wiedergabe zu.
Spur 1:
Drums Links
Spur 2:
Drums Rechts
Spur 3:
Lead Gitarre
Spur 4:
Rhythmusgit.
Spur 5:
Saxophon
Spur 6:
Bass
Spur 7:
Leadgesang
Spur 8:
Chorgesang
zugewiesene
Spuren für die
Wiedergabe
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 9
UsersGuide.book Seite 10 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
1 – Begriffserläuterung
Reale und virtuelle Spuren
Editieren (Schneiden)
Eine der nützlichsten Funktionen eines Festplattenrecorders wie des 788 ist die Möglichkeit, Material
zu editieren. Bei der Arbeit mit einer Stereo-Bandmaschine hat man das Band (und damit das Audiomaterial) üblicherweise mit einem weißen Stift, einer
Rasierklinge und einem Spezialklebeband geschnitten. Auf diese Weise ließen sich unerwünschte Bandstellen entfernen, und Teile eines Songs (wie z. B.
Verse, Chöre, Intros) konnten von einer Stelle im
Song an eine andere versetzt werden. Jedoch gab es
eine ganze Reihe von Nachteilen (und es funktionierte nicht mit einem Mehrspurrecorder).
Die andere Art, Bänder zu editieren, besteht im
Zusammensetzen und Überspielen von einem Recorder auf den anderen – hierfür benötigen Sie zwei
Recorder und einige sehr präzise arbeitende (und
meist teure) Geräte.
ren und einfügen und damit die misslungenen Versionen ersetzen. Dies macht die Angelegenheit um
einiges einfacher und schneller.
Gut
Schlecht
Gut
Gut
Schlecht
Schlecht
Gut
Schlecht
Kopieren Sie die gute Version und
überschreiben Sie die schlechten
Gut
Gut
Gut
Nichtlöschendes Editieren auf dem 788
Im Gegensatz dazu erlaubt Ihnen das 788 den Einsatz
eines breiten Spektrums hochentwickelter Editiertechniken ohne Zusatzgeräte.
Wenn Sie schon einmal einen Computer zur Textbearbeitung benutzt haben, werden Sie wissen, dass Sie
Teile eines Dokuments ausschneiden oder kopieren
und an anderer Stelle wieder einfügen können,
wodurch Sie sich viel langweilige und sich wiederholende Arbeit ersparen.
Da das 788 die Informationen in Form digitaler
Daten speichert, ebenso wie ein Textverarbeitungssystem Ihre Dokumente in Form digitaler Daten speichert, lassen sich Teile eines Songs ausschneiden,
kopieren und an anderer Stelle im Song wieder einfügen. Um einen Song zusammenzusetzen, können Sie
sämtliche aufgezeichneten Spuren, einige davon oder
nur eine einzige ausschneiden, kopieren und an anderer Stelle einfügen.
Nehmen wir als praktisches Beispiel an, Sie nehmen
einen Song auf, der drei Refrain-Abschnitte mit
einem jeweils identischen, recht komplexen Gitarrenpart am Ende enthält. Würden Sie mit einem Band
arbeiten, so müssten Sie den Part für diese drei
Abschnitte dreimal an den entsprechenden Stellen
aufnehmen. Da diese Passage aber nicht ganz einfach
zu spielen ist, würden Sie sie vielleicht nur ein- oder
zweimal richtig hinbekommen. Sie müssten sämtliche Stellen, die Fehler enthalten, mühsam mittels
Punch-in und Punch-out korrigieren, bis Sie drei verwertbare Versionen hätten.
Mit dem 788 wird dies sehr viel leichter. Sie können
den Part, den Sie richtig aufgezeichnet haben, kopie-
10
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
Sie können diese Funktion auch auf andere Weise
nutzen – mit Bedacht eingesetzt, kann sie zur Korrektur von Timing-Problemen mit einem nicht synchron spielenden Instrument oder mit Signalen von
weit auseinander platzierten Mikrofonen (mit Laufzeitunterschieden zwischen den Signalen) dienen.
Editieren mit dem 788 Mit dem 788 können
Sie Passagen auf sehr einfache Weise kopieren, verschieben, einfügen, Leerpausen hinzufügen, Lücken
schließen, ganze Spuren löschen usw. Einzelheiten
zu den verfügbaren Funktionen finden Sie in
Abschnitt „Schnittfunktionen“ auf Seite 62.
Rückgängig und Wiederholen (Undo und
Redo) Ein Festplattensystem bietet gegenüber der
Bandaufnahme einen weiteren entscheidenden Vorteil, nämlich die Möglichkeit, Änderungen rückgängig zu machen. Wenn Sie zum Beispiel versehentlich
die missglückte Aufnahme eines Refrains über die
gelungene Version kopieren, können Sie diesen
Schritt rückgängig machen und damit Ihre ursprüngliche Aufnahme wiederherstellen. Mit einem Band
ist dies nicht möglich. Darum bezeichnen wir das
Editieren auf einer Festplatte als „nichtlöschend“ –
tatsächlich zerstören Sie die Daten nicht unmittelbar,
wenn Sie sie überschreiben, ausschneiden oder
löschen. Dieses „Netz“, fängt Sie also im Falle eines
Fehlers sicher auf.
Die Funktion „Rückgängig machen“ ist jedoch nicht
bei jedem Schritt möglich. Das Formatieren eines
Datenträgers beispielsweise (bei dem sämtliche
Daten zerstört werden) können Sie nicht mehr rück-
UsersGuide.book Seite 11 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
1 – Begriffserläuterung
Zuweisung der Signale (Routing)
gängig machen. Einmal gestartet, lässt sich dieser
Vorgang auch nicht mehr abbrechen (es gibt noch
einige weitere irreversible Vorgänge wie z. B. das
Löschen eines Songs – bei der Beschreibung dieser
Funktionen in diesem Handbuch weisen wir noch
einmal darauf hin, dass sie nicht rückgängig zu
machen sind.
Multi-Take-Punch-ins mit dem 788
Das Prinzip der Multi-Take-Punches ist dem der „virtuellen Spuren“ und auch dem oben beschriebenen
Editieren ähnlich.
Das 788 erlaubt Ihnen die Wiederholung eines
Punch-in-Abschnittes, wobei Sie diesen Abschnitt so
oft hintereinander spielen oder singen, bis Sie den
Punch-Vorgang stoppen. Sämtliche dieser aufeinander folgenden Takes werden auf der Festplatte
gespeichert, und Sie können sie anhören und den besten davon herausnehmen und in die Spur einfügen.
Sofortiges Anspringen einer Stelle mit dem 788
Bei einer Bandmaschine müssen Sie immer eine
bestimmte Zeit warten, wenn Sie sich von einem Teil
eines Songs zu einem anderen bewegen. Der Grund
liegt darin, dass das Vor- bzw. Zurückspulen eines
Bandes eine bestimmte Zeit dauert. Selbst mit
schnellen DTRS- oder DAT-Systemen nimmt das
Bewegen zwischen dem Beginn und dem Ende eines
sich wiederholenden Abschnittes Zeit in Anspruch.
Ein festplattenbasiertes System wie das 788 dagegen
kommt ohne Vor- und Zurückspulen aus. Daher kann
bei einer Passage, die wiederholt werden soll, der
Beginn direkt dem Ende der Passage folgen. Weil dies
für Musiker, die mit Bandmaschinen groß geworden
sind, mitunter etwas ungewohnt sein kann, bietet
Ihnen das 788 die Möglichkeit, die Zeit bis zum Auffinden der Wiedergabeposition festzulegen und so das
Zurückspulen des Bandes zu simulieren.
Im gesamten Song können Sie eine Vielzahl so
genannter Locatormarken setzen, wodurch Sie selbst
in einem sehr langen Musikstück bestimmte Stellen
sofort anspringen können.
Aufnahmetechnik
Das 788 ist ein hochwertiges Aufnahmewerkzeug,
das zwar über eine Vielzahl von Funktionsmerkmalen verfügt, die das Erstellen qualitativ hochwertiger
Aufnahmen sehr einfach gestalten. Jedoch ist allein
der Einsatz des 788 (bzw. irgendeines Gerätes) allein
noch kein Garant für eine perfekte Aufnahme. Vor
allem sollten Sie lernen, sich Ihre Aufnahmen kritisch anzuhören – damit holen Sie das Beste aus
Ihrem Equipment heraus und schaffen sich das
größte Erfolgserlebnis.
Zuweisung der Signale (Routing)
Beim Aufnehmen mit einem Mehrspursystem müssen
die Ausgänge der Signalquellen (Mikrofone, Instrumente, Effekt-Returns oder bereits aufgenommene
Spuren) an die entsprechenden Kanäle des Mischpultes angeschlossen werden und dem entsprechenden
Ziel zugewiesen also zu diesem geleitet werden.
Beim Aufnehmen der ersten Spuren ist bzw. sind das
Ziel im allgemeinen die Spur(en) des Mehrspurrecorders, der das Signal aufzeichnet.
In der Abschmischphase ist das Ziel für gewöhnlich
ein Stereopaar, auf das die Spuren gemischt werden
(meist auf einem anderer Recorder).
Um bei einem herkömmlichen System das Mikrofonsignal von Eingang 1 des Mischpults auf Kanal 4 zu
legen, muss man entweder (bei einer kleinen Anlage)
das Mikrofon am Mischpult umstecken oder (bei
einer größeren Anlage) eine Patchbay verwenden, an
der sämtliche Eingänge und Ausgänge fest angeschlossen sind und Verbindungen mit Hilfe von
Patchkabeln auf der Frontseite hergestellt werden.
Beim 788 führen Sie alle Zuweisungen mit wenigen
Tastendrücken und ohne zusätzliches Equipment mit
Hilfe der internen Patchbay aus.
Die interne Patchbay des 788
Beim 788 benötigen Sie keine externe Patchbay. Das
Gerät enthält eine eigene digitale Patchbay mit einer
Vielzahl hochentwickelter Funktionen. Die Techni-
ken zur eigentlichen Zuweisung mit Hilfe der internen Patchbay werden ausführlich in Abschnitt
„Zuweisung mit der internen Patchbay“ auf Seite 33
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 11
UsersGuide.book Seite 12 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
1 – Begriffserläuterung
erläutert. Dieser Abschnitt gibt Ihnen einen kurzen
Überblick über die Funktionen, die Ihnen die Patchbay des 788 zur Verfügung stellt.
Die Abbildung soll deutlich machen, dass Sie, auch
wenn die Klangquellen während der gesamten Session
an dieselben Eingänge des 788 angeschlossen sind,
die Signale von diesen Eingängen je nach den Erfordernissen der jeweiligen Aufnahmesituation unterschiedlichen Mischpultkanälen zuweisen können.
A
B
C
D
AUX
L R
INPUTS
Zuweisung der Signale (Routing)
Jeder Mischpultkanal ist direkt mit der entsprechenden Aufnahmespur auf der Festplatte verbunden. Das
bedeutet, dass bei der Aufnahme der Ausgang des
Mischpultkanals 1 immer die Aufnahmespur 1 speist,
Mischpultkanal 3 immer Spur 3 usw. Dies kann nicht
geändert werden.
Beim Abmischen einer Spur oder beim „TrackBouncing“ (siehe unten) jedoch werden die Spuren,
die normalerweise das Ziel der Signale sind, selbst zu
Signalquellen und lassen sich wiederum Kanälen
zuweisen. Auch hier ist Spur 1 immer Kanal 1 zugewiesen, Spur 2 immer Kanal 2 usw. Zudem gibt es
250 virtuelle Spuren pro Song (siehe Abschnitt
„Reale und virtuelle Spuren“ auf Seite 9), unter
denen man wählen kann, und die virtuelle Spur, die
gerade der echten Spur zugewiesen (also aktiv) ist,
wird über den Mischpultkanal an die STEREO-Ausgänge gesendet.
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2
3
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5
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7
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8
Zur besseren Übersicht sind hier nur einige gestrichelte Linien dargestellt. Sie können jedoch jeden
dieser Eingänge mit jedem der acht Mischpultkanäle
verbinden.
Track-Bouncing
Als weitere Raffinesse ist es möglich, das Signal des
Stereoausgangs an eine Spur oder ein Spurenpaar zu
senden, um so mehrere Spuren intern auf eine oder
zwei andere Spuren abzumischen (wie bereits in
Abschnitt „Mehrspurbänder“ auf Seite 7 beschrieben). In der hier gezeigten Abbildung nehmen die
Spuren 7 und 8 die zu einem Stereosignal gemischten
Signale der Spuren 1 bis 6 auf:
Beachten Sie, dass der STEREO-Fader nicht tatsächlich die Lautstärke der gemischten Spuren beeinflusst
– er stellt hier nur symbolisch den Mixer dar.
12
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
1
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Synchronisation mit dem 788
1 – Begriffserläuterung
Quick Setup und die Zuweisungsübersicht
Das 788 gestattet Ihnen die einfache Ansicht Ihrer
aktuellen Zuweisungen auf zweierlei Weise (wie ausführlicher in Abschnitt „Zuweisung mit der internen
Patchbay“ auf Seite 33 erläutert):
1.: Wenn Sie die SELECT-Taste eines Mischpultkanals drücken, blinkt diese zusammen mit den LEDs
der Eingänge, die dem Kanal zugewiesen sind.
2.: Um eine Gesamtübersicht der aktuellen Zuweisungen zu erhalten, halten Sie die SHIFT-Taste
gedrückt, und drücken Sie die ASSIGN MAP-Taste:
Die Eingänge sind untereinander auf der linken Seite
des Displays aufgeführt, die Ziele nebeneinander
oben. Ein schwarzes Feld am Schnittpunkt des Einganges und des Ziels bezeichnet eine Zuweisung
zwischen diesen beiden.
Ebenso wie diese Liste können Sie beim 788 über die
QUICK SETUP-Taste weitere häufig verwendete
Zuweisungsmuster erstellen: RECORDING – hier
sind die Eingänge den Mischpultkanälen (und damit
im Verhältnis eins zu eins den Spuren) zugewiesen;
MIXDOWN –hier sind die aufgezeichneten Spuren
dem Stereosummenbus zugewiesen; und BOUNCE
7/8 – hier sind die Spuren 1 bis 6 dem Stereobus
zugewiesen, der wiederum den Kanälen 7 und 8
zugewiesen ist.
Es gibt außerdem eine spezielle Bibliothek, (siehe
Abschnitt „Die Routing-Bibliothek“ auf Seite 88), in
der Sie solche Zuweisungen speichern und bei
Bedarf abrufen können (sowie eine Bibliothek zur
Speicherung der gesamten Mischpulteinstellungen).
Synchronisation mit dem 788
Eines der wichtigsten Merkmale des 788 ist die
Fähigkeit zur Synchronisation mit anderen Geräten.
Besonders nützlich ist dies bei der Arbeit mit MIDIGeräten, da Sie MIDI-Instrumente erst in der endgültigen Abmischphase einspielen können.
Ein gängiges Vorgehen ist, die grundlegenden MIDISpuren (beispielsweise eine Bass- und eine Schlagzeugsequenz ) auf einem Sequenzer aufzunehmen
und sie während der Aufnahme der Gitarren,
Gesangsstimmen usw. als Pilotspur zu nutzen. Alternativ können Sie die akustischen Spuren zuerst aufnehmen und die MIDI-Spuren später hinzufügen.
In beiden Fällen stellt Ihnen das 788 beim Abmischen einen Submixer zur Verfügung, mit dem Sie
die weitere Signale zusätzlich zu den auf der Festplatte aufgenommenen Spuren zum Summensignal
hinzumischen können. Es gibt hier keine „richtige“
oder „falsche“ Arbeitsweise – entscheiden Sie sich
für die Methode, die für Sie und Ihr Material am besten geeignet ist. Beachten Sie aber in jedem Fall, dass
das MIDI-Material die ganze Zeit genau mit dem
aufgenommenen akustischen Material synchron sein
muss.
Zur Synchronisation zwischen dem 788 und MIDIMaterial gibt es drei grundlegende Verfahren, die wir
unten kurz erläutern. Wie Sie diese Synchronisationsverfahren nutzen, erfahren Sie im Abschnitt
„Synchronisation“ auf Seite 91.
Timecode-Synchronisation
Timecode erlaubt es, eine absolute Position in einer
Aufnahme festzulegen. Er wird in Stunden, Minuten,
Sekunden, Frames und Bit ausgedrückt. Die Anzahl
der Frames pro Sekunde hängt von der Art des Timecodes ab. Die Bezeichnung Frames stammt aus der
Film- und Fernsehindustrie, die den Timecode
(manchmal bekannt als „SMPTE“ oder „SMPTE/
EBU“-Timecode) hervorgebracht hat. Fünf wesentliche Timecode-Arten werden vom 788 unterstützt:
Frames pro Sek. (fps) Timecode-Typ
24
25
29.97 drop
29.97 non-drop
30 non-drop
Film
PAL/SECAM TV
NTSC-Farbe (Rundfunk)
NTSC-Farbfernsehen
NTSC-Mono-TV
Das 788 wandelt den internen Timecode um, so dass
er mittels MIDI (MIDI-Timecode, MTC) übertragen
werden kann. Auf dieselbe Weise überträgt und empfängt auch das 788 den Timecode.
Wenn Sie unter Verwendung von MTC akustische
Aufnahmen mit MIDI-Instrumenten synchronisieren,
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 13
UsersGuide.book Seite 14 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
1 – Begriffserläuterung
kann das 788 bezogen auf das MIDI-System als
Timecode-Master oder -Slave fungieren. Dazu muss
Ihr Sequenzer natürlich in der Lage sein, MTC zu
verarbeiten. Wenn das 788 als Timecode-Master
arbeitet, bestimmt der Sequenzer seine Wiedergabe-/
Aufnahmeposition mit Hilfe des vom 788 empfangenen Timecodes.
Externe MIDI-Steuerung (MMC usw.)
Wenn das 788 als Timecode-Slave arbeitet, sendet
der Sequenzer MTC, um die Wiedergabe-/Aufnahmeposition des 788 zu bestimmen. Beachten Sie
aber, dass die meisten Computer-Sequenzer keine
allzu präzisen Timecode-Master sind – der Einsatz
des 788 als Timecode-Slave empfiehlt sich vermutlich am ehesten, wenn Sie eine stabile MTC-Quelle
verwenden, wie beispielsweise einen weiteren 788.
Tempo-Map-Synchronisation
Neben dem Timecode gibt es noch eine weitere
Methode zur Synchronisation des 788 mit einem
MIDI-Sequenzer, die sich der Position von Takten
und Schlägen in einem Song bedient.
Das 788 verwendet dabei eine „Tempo-Map“, mit
deren Hilfe es erkennt, dass Takt 1 bei Timecode
00:00:00.00 beginnt und Takt 2 (beispielsweise) zwei
Sekunden später. Um diese Methode der Synchronisation zu verwenden, müssen Sie diese Tempo-Map
zunächst eingeben, um damit Positionen in Musikstücken auf Timecode abzubilden.
Synchronisationsspur verwenden
Bei dieser Methode der Synchronisation zeichnet das
788 MIDI-Zeittaktdaten (MIDI-Clock) vom Sequen-
zer auf, die es später zur Synchronisation und Positionierung in Songs verwenden kann.
Externe MIDI-Steuerung (MMC usw.)
Ebenso wie die Synchronisation können Sie die
Laufwerkstasten eines Sequenzers verwenden, um
die Laufwerks- und anderen Funktionen des 788 zu
steuern. Oder, wenn Sie in der anderen Richtung
arbeiten wollen, können Sie vom 788 gesendete
MIDI-Befehle zur Steuerung des Sequenzers verwenden. Diese Befehle sind als MIDI-Machine-Control (MMC)-Befehle bekannt.
Jede Maschine, die zur Übertragung bzw. Verarbeitung von MMC in der Lage ist, kann mit einer eindeutigen Kennung (ID) zwischen 0 und 127 versehen
werden.
Beachten Sie, dass eine Maschine wie das 788
gleichzeitig als Timecode-Slave und als MMC-Master eingesetzt werden kann (d. h. die MTC-Zeitinformationen kommen von einer externen Quelle, jedoch
steuern die Laufwerkstasten des 788 andere Geräte,
darunter eventuell die Timecode-Quelle) oder umgekehrt.
In der Abbildung hat die MIDI-Schnittstelle des
Computers zwei Ausgänge, von denen einer das 788
(Slave) mit MMC-Laufwerksbefehlen versorgt, während der andere die Synthesizerbank speist. Der
14
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
Sequenzer erhält sein Timing durch den MTC aus
dem 788.
MIDI OUT (1)
MIDI OUT (2)
MMC-Befehle zur
Steuerung des
Laufwerks usw.
MIDI IN
MIDI-Noteninformationen für
Synthesizer usw.
MIDI IN
MTC-Befehle zur
Steuerung des
MIDI OUT
Sequenzers
MIDI IN
Beim Starten der synchronisierten Wiedergabe sieht
die Abfolge daher so aus: Der Sequenzer sendet
zuerst einen MMC-Wiedergabebefehl an das 788,
das daraufhin die genannte Position aufsucht und mit
der Wiedergabe beginnt. Indessen wartet der Sequenzer auf die MTC-Daten, so dass er sich „einklinken“
und mit der Wiedergabe beginnen kann. Wenn das
788 mit der Wiedergabe beginnt, werden diese MTCDaten vom Sequenzer empfangen, der dann schließlich die Wiedergabe des Synthesizer startet.
UsersGuide.book Seite 15 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
1 – Begriffserläuterung
Was ist SCSI?
Fernsteuerung mittels MIDI
Neben der oben beschriebenen Laufwerkssteuerung
akzeptiert das 788 auch MIDI-Program-ChangeBefehle zum Ändern von Mischpult-Szenen sowie
bereits vorgegebenen Effekteinstellungen.
Ebenso ist er zur Verarbeitung von Control-ChangeBefehlen in der Lage, mit Hilfe derer beispielsweise
ein Sequenzer Mischpultparameter und einzelne
Effektparameter beeinflussen kann. So lassen sich
ferngesteuerte Abmischungen in Echtzeit realisieren.
Was ist SCSI?
SCSI (meist „skasi“ ausgesprochen) steht für Small
Computer Systems Interface und beschreibt eine
Schnittstelle für die Verbindung von Rechnern und
Peripheriegeräten (wie z. B. Festplatten, Wechselmedien-Laufwerke, Scanner, Bandlaufwerke usw.). das
788 verwendet SCSI zur Kommunikation mit seiner
Festplatte, da SCSI einen zuverlässigen und effizien-
ten Datenaustausch zwischen den Geräten gewährleistet.
An das 788 lassen sich verschiedene Arten von
SCSI-Geräten anschließen, wie z.B. externe Festplatten, magneto-optische Platten (MO) oder andere
Wechselmedien sowie mit einer SCSI-Schnittstelle
ausgestattete CD-R- und CD-RW-Laufwerke.
Welche SCSI-Geräte kann ich anschließen?
Das 788 verwendet das heutzutage bei den meisten
Festplattenlaufwerken und Speichergeräten übliche
SCSI-2-Protokoll. Sie können fast jedes SCSI-Gerät
zur Speicherung von Daten an das 788 anschließen.
Ein mit dem 788 verwendetes CD-R- oder CD-RWLaufwerk muss ein SCSI-Laufwerk sein. Bei Ihrem
Tascam-Fachhändler oder auf der Tascam-Website
erfahren Sie Einzelheiten darüber, welche Laufwerke
zuverlässig mit dem 788 zusammenarbeiten.
Wichtig
Achten Sie darauf, niemals SCSI-Geräte in die Kette einzufügen bzw. aus ihr zu entfernen, solange eines der Geräte
eingeschaltet ist. Sie laufen sonst Gefahr, die Geräte irreparabel zu zerstören.
SCSI-IDs
SCSI-Geräte sind in einer Kette (Daisy-Chain) miteinander verbunden. Die Gesamtlänge der Kette darf
maximal drei Meter betragen. Jedes Gerät in der
Kette muss eine eindeutige Kennung besitzen, die so
genannte SCSI-ID.
Innerhalb einer SCSI-Kette können sich bis zu acht
Geräte befinden, darunter der zentrale SCSI-Controller (das 788 ist ein SCSI-Controller). Die Numerierung der Geräte beginnt üblicherweise mit 0 (null)
und geht bis 7. Die eingebaute Festplatte des 788 hat
die SCSI-ID 0, das 788 selbst die SCSI-ID 7.
Stellen Sie sicher, dass jedes der Geräte in Ihrer SCSIKette und auch der Controller (788) eine andere ID
besitzt. Wenn Sie eine SCSI-Kette erstellen, in der
eine bestimmte ID von mehr als einem Gerät benutzt
wird, werden Sie Probleme bei der Einrichtung haben.
Sehen Sie in den Unterlagen für Ihre anderen Geräte
nach, wie bei diesen die Kennung eingestellt wird
(möglicherweise durch eine Reihe von Schaltern
oder einen Drehschalter).
SCSI-Abschlusswiderstand
An beiden Enden einer SCSI-Kette muss sich ein
Abschlusswiderstand (Terminator) befinden. Es kann
sich hierbei um ein getrennten Stecker oder um einen
in das SCSI-Gerät eingebauten Abschlusswiderstand
handeln. Das 788 befindet sich immer am Anfang der
SCSI-Kette und besitzt immer einen Abschlusswiderstand. Beim letzten Gerät der Kette müssen Sie selbst
den Abschlusswiderstand einrichten. Sehen Sie in den
Unterlagen für Ihre anderen Geräte nach, wie deren
Abschlusswiderstand eingestellt wird.
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 15
UsersGuide.book Seite 16 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
1 – Begriffserläuterung
Weiterführende Literatur
SCSI-Geräte und Datensicherung (Backup)
Das 788 enthält eine große, schnelle Festplatte, auf
der viele Songs Platz finden. Wenn Sie jedoch Ihr
gesamtes Material aufheben, wird diese Festplatte
schließlich voll sein, und Sie müssen sie von nicht
mehr benötigtem Material befreien.
Das 788 besitzt eine sehr nützliche Funktion, die
Ihnen das Erstellen von Sicherheitskopien von Songs
auf CD-R bzw. CD-RW erlaubt. Auf diese Scheiben
passen große Datenmengen. Falls ein Song zu groß
für eine einzige CD ist, erstellt das 788 automatisch
Archive über mehrere CDs, in denen Ihr Werk
gespeichert wird. Diese Funktion steht Ihnen natürlich zusätzlich zum Mastering (Speichern des fertig
gemischten Stereosignals auf CD-R/RW mittels
SCSI) zur Verfügung.
Falls Sie kein CD-R/RW-Laufwerk besitzen, empfehlen wir Ihnen die Verwendung eines externen SCSIGeräts, das mit Wechselmedien arbeitet: die Zip®und Jaz®-Laufwerke von Iomega® können, ebenso
wie magneto-optische (MO-) Laufwerke, große
Datenmengen speichern. Die Songs auf der eingebauten Festplatte können Sie zwecks Archivierung
auf solche externen Medien kopieren.
Versuchen Sie keinesfalls, ein internes Laufwerk
(Festplatte oder Wechselmedien) in Ihren 788 einzubauen. Solche Arbeiten darf nur eine autorisierte
Tascam-Servicewerkstatt ausführen.
Weiterführende Literatur
Dieses Kapitel erhebt nicht den Anspruch, eine komplette Aufstellung bzw. Erläuterung all dieser Themen zu sein. Wenn Sie Zeit und Interesse haben,
können Sie Ihre praktische Erfahrung mit dem 788
durch Literatur zum Thema auf ideale Weise ergänzen. Wenn Sie einen Internet-Zugang haben, steht
Ihnen zudem mit dem Web eine hervorragende Informationsquelle zur Verfügung.
Folgende Bücher sind nützliche Quellen zur weiteren
Vertiefung in diese Themen (nur englischsprachige):
Sound & Recording, 2nd Edition 1994, Francis Rumsey & Tim McCormick, Focal Press, Oxford: Eine
gute allgemeine Einführung in Theorie und Praxis
der Aufnahme, die auch die grundlegenden Prinzipien behandelt. Der Abschnitt über Harddisk-Recording ist jedoch nicht sehr lang.
Für ausführliche Informationen über Digital-Audio
einschließlich Theorie zum Aufnehmen mit Datenträgern ist The Art of Digital Audio, 2nd Edition
16
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
1994, John Watkinson, Focal Press, Oxford: Unentbehrlich, wenn auch streckenweise recht technisch.
MIDI Systems and Control, 2nd Edition 1994, Francis Rumsey, Focal Press, Oxford: Beinhaltet einen
hervorragenden Abschnitt über Synchronisation und
Maschinensteuerung (Kapitel 6).
Auch zu SCSI gibt es eine Fülle an Material. Dieses
Thema mussman im allgemeinen nicht bis ins letzte
Detail beherrschen, aber eine Suche im Internet nach
„SCSI primer“ liefert Ihnen vermutlich alle Informationen, die Sie benötigen.
Wenn Sie Ihren 788 zusammen mit einem Sequenzer
benutzen, sollten Sie auf jeden Fall die entsprechenden Abschnitte im Handbuch des Sequenzers wie
auch im Handbuch des 788 gelesen und verstanden
haben. Hierdurch vermeiden Sie wahrscheinlich eine
Vielzahl von Problemen im Hinblick auf die Synchronisation.
UsersGuide.book Seite 17 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
2 – Los geht’s
Dieses Kapitel erläutert einige der Anwendungsprinzipien Ihres 788. Verstehen Sie es nicht als Lehrgang
– es gibt so vielfältige Möglichkeiten, das 788 einzusetzen, dass es uns nicht sinnvoll erscheint, Ihnen
eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zu geben, die
sämtliche Anwendungsfälle berücksichtigt. Statt dessen geben wir Ihnen allgemeine Anleitungen, die die
meisten Situationen abdecken.
Vorsichtsmaßnahmen
Behandeln Sie das 788 mit derselben Sorgfalt und
Aufmerksamkeit wie ein Notebook oder Laptop; er
wird es Ihnen mit langer Lebensdauer danken und
Ihnen bei Ihrer Musikproduktion ein nützliches und
kreatives Werkzeug sein.
Beachten Sie jedoch unbedingt die folgenden Hinweise bei der Arbeit mit dem 788:
• Betreiben Sie das 788 stets auf einer stabilen und
ebenen Unterlage. Wählen Sie den Aufstellungsort
so, dass das Gerät keinen Stößen oder Erschütterungen ausgesetzt wird – eine Festplatte ist empfindlicher als ein Band.
• Sofern Sie bei Ihrem 788 Wechselmedien verwenden, beachten Sie stets die besonderen Anweisungen zur Behandlung und Pflege solcher Medien.
• Nehmen Sie über dem 788 niemals Speisen oder
Getränke zu sich. Eindringende Flüssigkeiten oder
Lebensmittel führen nicht zu einer Leistungssteigerung! Ebenso sind Rauchpartikel ein Feind jeder
Studioausrüstung. Wenn möglich, sollten Sie den
Bereich, in dem Sie mit dem 788 arbeiten, zur
Nichtraucherzone erklären.
• Wenn Sie das 788 von einem kühlen an einen wärmeren Ort bringen, lassen Sie ihm immer Zeit, sich
•
•
•
•
an die Raumtemperatur anzupassen. Dies kann ein
bis zwei Stunden dauern.
Verbinden oder trennen Sie Audiogeräte niemals
bei hoch eingestelltem Monitorpegel. Dies kann zu
Schäden an Lautsprechern (und Ohren!) führen.
Drehen Sie die Regler stets herunter, bevor sie
Geräte miteinander verbinden oder voneinander
trennen.
Fahren Sie das 788 immer herunter, bevor Sie ihn
abschalten (siehe folgender Abschnitt).
Bewegen Sie das 788 niemals in eingeschaltetem
Zustand. Achten Sie insbesondere darauf, das
Gerät nie bei laufender Aufnahme oder Wiedergabe zu bewegen, um Schäden an der Festplatte zu
vermeiden. Fahren Sie das Gerät herunter und
schalten Sie es ab, bevor Sie es bewegen.
Schließen Sie niemals externe SCSI-Geräte an,
während das 788 oder das externe SCSI-Gerät eingeschaltet ist. Das Herstellen einer SCSI-Verbindung bei eingeschalteter Spannung kann zur
Beschädigung der Geräte (auch des 788) führen,
die teure Reparaturen nach sich ziehen! Fahren Sie
das Gerät herunter und schalten Sie es ab, bevor sie
andere Geräte anschließen oder trennen.
Das 788 herunterfahren
Es mag seltsam anmuten, dass wir Ihnen zuerst erklären, wie man das 788 abschaltet. Dies ist jedoch
wichtig, und Sie sollten es sich zur Gewohnheit
machen, das 788 immer auf diese Weise auszuschalten, um einem möglichen Datenverlust vorzubeugen.
2
4
3
1
1 Stoppen Sie die Wiedergabe bzw. Aufnahme
(bei laufender Wiedergabe oder Aufnahme
lässt sich das 788 nicht abschalten).
2 Drehen Sie den Regler Ihres Abhörverstärkers
herunter (um Schaltgeräusche und mögliche
Schäden an den Lautsprechern zu vermeiden).
3 Drücken Sie die EJECT/SHUT-Taste.
Die LED leuchtet auf, und auf dem Display
erscheint eine Sicherheitsabfrage.
4 Drücken Sie ENTER/YES, um das 788 herunterzufahren.
Auf dem Display erscheinen entsprechende Meldungen. Am Ende des Vorgangs erscheint:
5 Schalten Sie das 788 mit dem Hauptschalter
auf der Rückseite des Gerätes aus.
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 17
UsersGuide.book Seite 18 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
2 – Los geht’s
Einschalten
Einschalten
Wenn Sie das 788 einschalten, erscheint im Display
das HOME-Fenster. Sämtliche frontseitigen LEDs
leuchten kurz auf. Die Laufwerke werden abgefragt,
und das 788 führt seine internen Selbsttests durch.
Wahrscheinlich können Sie das Geräusch der Festplatte während des Hochfahrens hören. Je nach
Anzahl der an das 788 angeschlossenen Laufwerke
kann dies etwas Zeit in Anspruch nehmen.
Nachdem der Selbsttest abgeschlossen ist, lädt das
788 den zuletzt bearbeiteten Song.
Wichtig
Sobald das HOME-Fenster erscheint (siehe
Abschnitt „Das HOME-Fenster“ auf Seite 23), können Sie mit der Arbeit beginnen.
Wichtig
Beim Einschalten des 788 hören Sie vielleicht Geräusche
über den Monitor (oder Kopfhörer). Daher raten wir Ihnen
dringend, beim Einschalten die oben beschriebene Reihenfolge einzuhalten (d. h. erst das 788 und dann den
Monitor). Wenn der Monitor bereits eingeschaltet ist, drehen Sie die Lautstärke des Monitors herunter, bevor Sie
das 788 einschalten.
Wenn Sie das 788 neu kaufen, befindet sich darauf ein
Demo-Song („Liquor Store“). Einzelheiten zum Laden dieses Songs finden Sie in der Kurzreferenz.
Denken Sie daran, dass Sie das 788 immer „ordnungsgemäß“, das heißt nach der in Abschnitt „Das 788 herunterfahren“ auf Seite 17 beschriebenen Vorgehensweise,
herunterfahren müssen.
Der Song wurde mit einer Auflösung von 24 Bit aufgenommen und ist schreibgeschützt. Wenn Sie diesen Song
bearbeiten wollen, müssen Sie zuerst den Löschschutz
entfernen oder eine ungeschützte Kopie davon erstellen.
Drücken Sie zum Ausschalten des 788 niemals einfach
den Hauptschalter – Sie riskieren damit den Verlust Ihrer
Aufnahme.
Wofür ist der Demo-Song gut?
Sie können den Song „Liquor Store“ verwenden, um
mit den Möglichkeiten des 788 zu experimentieren.
Bevor Sie jedoch mit dem Editieren und Experimentieren loslegen, erstellen Sie eine Kopie des Songs
(und sei es nur zu Vergleichszwecken), wenngleich
das 788 über eine ausgeklügelte Undo-Funktion verfügt. Verwenden Sie hierzu die in Abschnitt „Songs
kopieren“ auf Seite 27 beschriebene Funktion zum
Kopieren von Songs.
Was Sie über dieses Handbuch wissen sollten
Wenn wir im folgenden von einem Bedienelement
oder einem Anschluss am 788 sprechen, bezeichnen
wir dieses Bedienelement oder diesen Anschluss entsprechend der Beschriftung auf der Frontseite so:
RECORD-Taste(die frontseitigen Bedienelemente
werden als „Tasten“ bezeichnet).
Die Pfeiltasten bezeichnen wir als §, ¶, Ó und Á.
Wenn wir von einem Bedienelement oder einem
Anschluss an einem anderen Gerät sprechen, verwenden wir folgendes Schriftbild:
Der MIDI OUT-Anschluss des Sequenzers.
Meldungen auf dem Display werden so dargestellt:
Go.
Beachten Sie stets die Hinweise und Tipps, wenn
etwas nicht ganz so läuft, wie Sie es erwarten – hier
18
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
finden Sie möglicherweise die erforderlichen Informationen, damit alles richtig funktioniert.
Beachten Sie unbedingt Warnungen und Sicherheitshinweise. Diese enthalten Informationen, die Sie auf
mögliche Schäden an Ihrer Person und Ihrer Ausrüstung hinweisen!
Wichtig
Hinweise wie diese liefern wichtige Zusatzinformationen
zur Erläuterung von Merkmalen und anderem Wissenswertem zur Funktionsweise des 788.
TIPP
helfen Ihnen, das Beste aus Ihrem 788 herauszuholen.
Tipps wie dieser liefern Ihnen zusätzliche Informationen,
mit denen Sie das 788 optimal einsetzen können.
UsersGuide.book Seite 19 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
Was Sie über dieses Handbuch wissen sollten
2 – Los geht’s
„Wegweiser“ für dieses Handbuch
Dieses Handbuch ist in folgende Kapitel unterteilt:
8, „Mastering und Backup (CD)“ Mit einem
Theorie, die dem 788 zugrunde liegt.
Lesen Sie dieses Kapitel, um sich mit dem Konzept
vertraut zu machen, das hinter Mehrspur- und Festplatten-Recording steht.
externen CD-R- oder CD-RW-Laufwerk können Sie
Master-Stereoaufnahmen bzw. Sicherungskopien von
Songdateien auf einer CD erstellen und diese auch
zur späteren Wiederherstellung verwenden.
Lesen Sie dieses Kapitel, um zu erfahren, wie sie
beschreibbare CDs mit Ihrem 788 benutzen.
2, „Los geht’s“ Grundlegende Informationen in
9, „Effekte“ Die Effektprozessoren im 788 lassen
1, „Begriffserläuterung“ Einführung in die
bezug auf den ersten Einsatz des 788 sowie die
Grundprinzipien der Menübedienung.
Lesen Sie dieses Kapitel, um sich mit den Grundprinzipien der Bedienung und den Menüs des 788
vertraut zu machen.
3, „Vor der Aufnahme“ Einstieg vor der eigentlichen Aufnahme mit dem 788.
Lesen Sie dieses Kapitel, um zu erfahren, wie Sie
Eingänge den Kanälen des Mischpultes zuweisen
und sich Ihr Werk anhören können.
4, „Das Mischpult im 788“ Das zum 788
gehörende digitale Mischpult gestattet Ihnen die
Steuerung von Klangregelung, Pegel, Panorama usw.
Lesen Sie dieses Kapitel, um sich mit den MischpultFunktionen des 788 vertraut zu machen.
5, „Aufnahme/Wiedergabe“ Die andere
wesentliche Komponente des 788 neben dem Mischpult ist der Festplattenrecorder, der Ihnen die Aufnahme, Punch-in/out, Wiedergabe, wiederholte
Wiedergabe usw. erlaubt.
Lesen Sie dieses Kapitel, um alles über die Aufnahmefunktionen des 788 zu erfahren.
6, „Locator-Funktionen“ Das 788 gestattet
Ihnen das komfortable Setzen und Aufsuchen von
Locatormarken in Ihrem Song
Lesen Sie dieses Kapitel, um zu erfahren, wie Sie
diese Locatorfunktionen effektiv einsetzen.
7, „Schnittfunktionen“ Das 788 stellt Ihnen
eine Vielzahl von Bearbeitungswerkzeugen zur
Unterstützung Ihrer Arbeit zur Verfügung.
Lesen Sie dieses Kapitel, um alles über das Markieren, Kopieren, Verschieben und Einfügen von
Abschnitten des aufgenommenen Materials sowie
über weitere Editierfunktionen zu erfahren.
sich zu vielfältigen Zwecken einsetzen: für Multieffekte, zur Dynamikbearbeitung und als einfache Stereo-Effekte. Sie können Ihre eigenen Einstellungen
für diese Effektprozessoren festlegen und auf der
Festplatte des 788 speichern.
Lesen Sie dieses Kapitel, um zu erfahren, wie Sie die
eingebauten Effektprozessoren des 788 optimal nutzen und welche Parameter Sie einstellen können.
10, „Routing- und Szenenbibliotheken“
Das 788 gestattet es Ihnen, Mischpulteinstellungen
zu speichern und sie in Bibliotheken abzulegen.
Lesen Sie dieses Kapitel, um zu lernen, wie Sie häufig verwendete Szenen usw. abrufen.
11, „Synchronisation“ Sie können das 788 mit
anderen Geräten synchronisieren und so mit MIDIInstrumenten usw. zusammenspielen.
Lesen Sie dieses Kapitel, um zu erfahren, wie Sie
das 788 mit anderen Geräten synchronisieren.
12, „MMC- und MIDI-Funktionen“ Verschiedene Parameter des 788 lassen sich durch MIDIBefehle steuern. Zudem lassen sich die Laufwerksfunktionen des 788 Aufnahme, Wiedergabe, Vor-/
Zurückspulen) mittels MIDI-Machine-ControlBefehlen steuern.
Lesen Sie dieses Kapitel, um zu erfahren, wie Sie
das 788 mit Hilfe von MIDI steuern.
13, „Technische Daten“ Neben den technischen Daten des 788 enthält dieses Kapitel einen
Überblick über mögliche Fehlermeldungen.
Lesen Sie dieses Kapitel, um neben einigen trockenen Fakten und Zahlen zum 788 zu erfahren, was Sie
beim Erscheinen einer Fehlermeldung zu tun haben.
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 19
UsersGuide.book Seite 20 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
2 – Los geht’s
Andere Geräte an Ihren 788 anschließen
Andere Geräte an Ihren 788 anschließen
Für eine typische Aufnahme-Session benötigen Sie:
• das 788
• einige Klangquellen (Instrumente und/oder Mikrofone)
• einen Stereo-Recorder (Kassette, DAT, MD). Alternativ können Sie ein CD-R- oder CD-RW-Laufwerk verwenden, was Ihnen gestattet, den Song zu
mastern und außerdem eine Sicherungskopie Ihres
Arbeitsmaterials zu erstellen und dieses wieder auf
die Platte zurückzuspielen.
• ein externes Effektgerät (Option)
• ein Monitorsystem (eine etwas hochtrabende
Bezeichnung für einen guten Verstärker und ein
gutes Lautsprecherpaar, mit denen Sie Ihr aufgenommenes Material anhören – Sie können dazu
auch Ihre Stereoanlage benutzen)
• Wenn Sie Mikrofone in demselben Raum einsetzen
wie das 788, sollten Sie Kopfhörer verwenden
(Kopfhörer sind manchmal auch allgemein zum
Mithören sinnvoll)
• Kabel zur Verbindung der Geräte untereinander
sowie die passenden Stecker bzw. Adapter
• Wenn Sie MIDI-Instrumente einsetzen, verwenden
Sie höchstwahrscheinlich einen Sequenzer (sei es
als eigenständiges Gerät oder als Computerprogramm oder eingebaut in ein Workstation-Instrument).
1 Suchen Sie sich eine stabile waagerechte
Unterlage und stellen Sie das 788 dort auf.
2 Stellen Sie sicher, dass sämtliche Geräte ausgeschaltet sind.
3 Schließen Sie die MONITOR OUTPUTs des 788
an die Eingänge Ihrer Monitore (bzw. Ihres
Monitorverstärkers) an.
4 Schließen Sie die STEREO OUTPUTs des 788
an die Eingänge des Master-Recorders an
(sofern es sich um einen analog angeschlossenen Recorder handelt), und verbinden Sie die
Ausgänge des Master-Recorders mit einem
anderen Eingangspaar Ihrer Monitore (falls
verfügbar).
Wenn Sie alternativ einen DAT-, CD- oder MDRecorder mit einem koaxialen Digitaleingang verwenden, verbinden Sie den DIGITAL OUTPUT
des 788 mit dem COAXIAL IN des aufnehmenden
Geräts. Stellen Sie den Eingangswahlschalter des
Aufnahmegerätes entsprechend ein.
Als weitere Alternative können Sie eine SCSI-Verbindung mit einem geeigneten CD-R- oder CDRW-Laufwerk herstellen (siehe Abschnitt „Was ist
SCSI?“ auf Seite 15). Selbst wenn Sie keine Audioverbindung herstellen, ist das Laufwerk in der
Lage, Audiodaten über das SCSI-Kabel zu empfangen und sie an das 788 zurück zu übertragen, wo
sie abgespielt werden können.
5 Wenn Sie ein externes Effektgerät benutzen,
verbinden Sie die AUX OUTPUTs des 788 mit
den Eingängen des Effektgeräts und die Ausgänge des Effektgerätes mit den AUX INPUTs
des 788.
6 Verbinden Sie den MIDI OUT des Sequenzers
mit dem MIDI IN des 788 und den MIDI IN des
Sequenzers mit dem MIDI OUT am 788.
7 Schließen Sie die Audioausgänge Ihrer Instrumente an die Eingänge des 788 an.
8 Schließen Sie den im Lieferumfang enthaltenen Wechselstromadapter PS-P788 an das 788
an.
9 Schalten Sie alle Geräte ein, und zwar zuerst
die Instrumente und zuletzt die Monitore.
Weitere Hinweise zum Anschluss
• Stellen Sie sicher, dass Sie genug Platz zum Stecken und Trennen von Kabeln haben, und dass Sie
bequem die Bedienelemente erreichen, das Display
lesen können usw.
• Wenn Sie den Verstärker Ihrer heimischen Stereoanlage benutzen, achten Sie bitte unbedingt darauf,
dass Sie das 788 nicht an einen PHONO-Eingang
des Verstärkers anschließen. Diese Eingänge sind
für solche Geräte ungeeignet. Verwenden Sie die
20
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
mit AUX, CD, VIDEO, oder TAPE bezeichneten
Eingänge.
• Verwenden Sie immer den Wechselstrom-Adapter
PS-P788 von Tascam, der für das 788 ausgelegt ist,
und stellen Sie dabei sicher, dass die auf dem
Adapter markierte Eingangsspannung mit der
Netzspannung vor Ort übereinstimmt. Verwenden
Sie niemals einen anderen Adapter mit dem 788.
Sollten Sie sich nicht ganz sicher sein, ziehen Sie
einen Elektrofachmann zu Rate. Wenn Sie sich in
UsersGuide.book Seite 21 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
2 – Los geht’s
Andere Geräte an Ihren 788 anschließen
ein Gebiet mit einer anderen Spannungsversorgung
begeben, setzen Sie sich bitte mit Ihrem TascamFachhändler wegen der Lieferung eines neuen
Adapters in Verbindung.
• Beim Einschalten der Geräte besteht die allgemeine
Regel darin, immer von der Signalquelle zum letzten Gerät in der Kette vorzugehen. In diesem Fall
wäre unter der Annahme, dass ein Synthesizer an
das 788 angeschlossen ist, die Einschaltreihenfolge:
Synthesizer → 788 → Master-Recorder → Monitorverstärker
Das Ausschalten geschieht in umgekehrter Reihenfolge (vom letzten Gerät zur Signalquelle).
• Wenn Ihr externes Effektgerät nur ein Monoeingangssignal akzeptiert, verbinden Sie den L AUX
OUTPUT des 788 mit dem Eingang.
• Die hier beschriebenen MIDI-Verbindungen müssen keine direkten Verbindungen sein – Ihr Sequenzer muss in der Lage sein, Daten von der
Instrumentenkette zu verarbeiten und Daten an
diese weiterzugeben. Sie sollten jedoch sicherstellen, dass der MTC (MIDI-Timecode) vom 788 an
den Seqenzer gesendet werden kann und dass das
788 MIDI-Maschinenbefehle vom Sequenzer empfangen kann, selbst wenn dies bedeutet, dass die
MIDI-Signale durch einige MIDI THRU-Ports
geleitet werden müssen.
• Wenn Sie eine E-Gitarre (bzw. einen E-Bass) direkt
an das 788 anschließen, verwenden Sie dazu
INPUT D und stellen Sie den Schalter auf GUITAR
– dadurch passen Sie die Eingangsimpedanz an die
hohe Impedanz einer E-Gitarre an.
MIDI
REC IN
AUDIO
OUTs
PLAY
OUT
TAPE IN
INPUTs A bis C
INPUT D
STEREO
OUTPUT
MONITOR
OUTPUT
AUX OUTPUT
AUX INPUTS
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 21
UsersGuide.book Seite 22 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
2 – Los geht’s
Die Menüs
Die Menüs
Das 788 verwendet ein Menüsystem zur Darstellung
und Auswahl von Operationen, die sich mit den Tasten auf der Frontseite nicht ausführen lassen.
Das JOG/DATA-Rad (im folgenden einfach nur Rad
genannt) erleichtert das Blättern (Scrollen) durch
Listen. Wenn das Rad benutzt werden kann, erscheint
ein kleines Symbol auf dem Display (hier auf der linken Seite):
Zur Bedienung der Menüs muss das Laufwerk generell gestoppt sein (keine Wiedergabe bzw. Aufnahme).
Wenn beim Scrollen durch die Liste die gewünschte
Option markiert ist, können Sie ENTER/YES drücken, um diese Option zu wählen.
Die EXIT/NO-Taste gestattet es Ihnen, sich eine
Ebene nach oben zu bewegen, ohne eine Option zu
wählen.
Mehrerer Einträge auswählen
Manchmal lassen sich mehrere Einträge aus einer
Liste wählen (beispielsweise beim Kopieren von
Songs). In diesem Fall werden die gewählten Einträge durch Häkchen (✔) neben dem Listeneintrag
markiert.
Drücken Sie die INSERT/MOVE-Taste, um einen Listeneintrag mit einem Häkchen zu markieren.
Um ein Häkchen von einem Listeneintrag zu entfernen, drücken Sie die DELETE/SILENCE-Taste.
Die MENU-Taste
Mit der MENU-Taste können Sie Einstellungen in
den Systemmenüs vornehmen.
Diese Menüs bieten Ihnen Zugang zu Einstellungen
auf Systemebene, die Sie vermutlich nicht allzu häufig ändern werden.
CREATE
SONG-Menüs
(siehe Abschnitt „Das SONG- SAVE
REVERT
Menü“ auf Seite 25
DISK-Menüs
(siehe Abschnitt „Das DISKMenü“ auf Seite 28)
22
LOAD
ERASE
COPY
DELETE UNUSED
PROTECT
SELECT
EJECT
FORMAT
CHECK
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
CD-R-Menüs
PRE MASTERING
CHECK MASTER
(siehe Abschnitt Abschnitt
„Mastering und Backup (CD)“ CD WRITER
CD FINALIZE
auf Seite 69)
CD PLAYER
DATA BACKUP
DATA RESTORE
SYNC
SYNC/MIDI-Menüs
SYNC TRACK
(siehe Abschnitt Abschnitt
TEMPO MAP
„Synchronisation“ auf Seite
METRONOME
91)
CONTROL
OPTION-Menüs (siehe GLOBAL
MIXER
Abschnitt „Das OPTIONRECORDER
Menü“ auf Seite 30)
USER WORD
UsersGuide.book Seite 23 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
2 – Los geht’s
Das HOME-Fenster
Weitere Displayfenster mit Reglern
Es gibt eine Reihe spezieller Displayfenster, in denen
Sie Einstellungnen vornehmen können, und die Sie
mit den folgenden Tasten erreichen. Sie sind alle in
den entsprechenden Abschnitten dieses Handbuchs
beschrieben:
Kanal-Klangregelung
Kanal-Aux- und Effekt-Send
Einstellung des Faders und des Panoramas
von Kanälen
TRACK CUE Pegel und Panorama für Cue-Mix (Mischung
bereits aufgezeichneter Spuren)
Vorgabe der Zuweisungsoptionen, Lesen und
QUICK
Schreiben von Szenen, Lesen und Schreiben
SETUP
von Zuweisungen
EQ
SEND
FADER/PAN
Auswahl und Parameter von Effekten
Auswahl und Parameter von Effekten
Aufsuchen, benennen und einrichten von
Locatormarken
TRACK EDIT Kopieren, Einfügen usw. von aufgezeichnetem Material (Schnittfunktionen)
UNDO/REDO Menü für die Editierfunktionen Rückgängig
und Wiederholen (Undo und Redo)
Einstellungen der Summensektion
STEREO
Einstellungen des Submixers
SUB MIX
Zuweisung virtueller Spuren
TRACK
EFFECT 1
EFFECT 2
LOCATE
Parameter auswählen
Wenn ein Displayfenster viele Parameter enthält,
müssen Sie den zu ändernden Parameter mit den
Pfeiltasten auswählen (markieren), bevor Sie den
Wert mit dem Rad einstellen.
Manchmal befinden sich „Registerkarten“ oben im
Display. Wählen Sie mit Hilfe der Pfeiltasten Ó und
Á die Registerkarte aus, in der Sie die Änderung
vornehmen möchten.
Hier können Sie die beiden PAN-Werte markieren
und mit dem Rad ändern. In dem oben gezeigten Beispiel ist der Panorama-Wert von Kanal 1 markiert
und kann bearbeitet werden.
Hier können Sie zwischen den Registerkarten 1 bis
oben im Display wechseln (in diesem Fenster ist
Registerkarte 1 gewählt). Die virtuellen Spuren wählen Sie dann mit dem Rad aus.
8
Werte einstellen
Wenn ein Wert geändert werden soll, benutzen Sie
hierfür das JOG/DATA-Rad.
Die ENTER-Taste dient häufig als „Ja“-Taste bei Fragen, die manchmal auf dem Display erscheinen.
Falls Sie es sich doch anders überlegt haben, drücken
Sie die EXIT-Taste. Die EXIT-Taste dient auch als
„Nein“-Taste bei einer Frage auf dem Display.
Das HOME-Fenster
Das HOME-Fenster erreichen Sie jederzeit mit der
HOME/ESC-Taste. Es enthält folgende Informationen:
•
•
•
•
•
die aktuelle Zeitposition (siehe unten)
Spur-/Monitorpegel und die Aufnahmequelle
den Namen der gerade aktiven Locatormarke
ein Feld für Meldungen
den Aufnahmebereitschaftszustand der Spuren (in
diesem Beispiel sind die Spuren 3 und 4 aufnahmebereit)
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 23
UsersGuide.book Seite 24 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
2 – Los geht’s
Namen eingeben und bearbeiten
Die Zeitanzeige
Im HOME-Fenster können Sie den Cursor zum linken Feld der obersten Zeile bewegen und mit dem
Rad den dargestellten Zeitmodus ändern. Folgende
Optionen sind möglich:
• Absolute Zeit
• MIDI-Timecode
• Takte und Schläge sowie das aktuelle Tempo
(sofern Sie mit einer Tempo-Map arbeiten)
Namen eingeben und bearbeiten
Das 788 gestattet Ihnen die Eingabe von Namen mit
einer Maximallänge von 12 Zeichen, die Sie zur
Kennzeichnung von Songs, virtuellen Spuren, Locatormarken, Bibliothekseinstellungen usw. verwenden
können (die Titel von Locatormarken können bis zu
10 Zeichen lang sein).
5
1
3
2
4
Wahrscheinlich werden Sie sich den Namen einer
virtuellen Spur wie beispielsweise Gutes Solo
viel eher merken können als V.TRACK 97 und
einen richtigen Songnamen eher als SONG 12
(natürlich können Sie genauso gut die Vorgabenamen
wie V. TRACK 97, oder Mark 006 unverändert verwenden).
Für folgende Kategorien können Sie Namen in fast
jedem Fenster festlegen und bearbeiten, in dem diese
Namen gewählt oder gespeichert werden können:
• Locatormarken (mit Ausnahme der IN-, OUT- und
TO-Punkte, die Sonderfälle darstellen)
• Songs
• virtuelle Spuren
• Mischpult-Szenen
• Mischpult-Zuweisungen (Routings)
• Effekteinstellungen
So geben Sie Namen ein:
1 Aus einer der oben aufgeführten Fenster drücken Sie SHIFT + MENU (TITLE)-Taste:
Der Darstellung oben zeigt die Eingabe eines
Namens für eine virtuelle Spur.
2 Bewegen Sie den Cursor mit den Pfeiltasten Ó
und Á zum gewünschten Zeichen.
3 Ändern Sie das markierte Zeichen mit dem
Rad.
4 Drücken Sie ENTER, um die Eingabe des
Namens abzuschließen (EXIT, um den Namen
unverändert zu lassen).
Mit der DELETE-Taste löschen Sie das markierte
Zeichen (i unten) und mit der INSERT-Taste fügen
Sie ein Leerzeichen vor dem Cursor (ii unten) ein.
(i)
Mit der §- und der ¶ -Taste wechseln Sie zwischen
den folgenden Zeichenmodi, wie unten links im
Namensbereich dargestellt:
Großbuchstaben von (A bis Z). Wählen Sie
CAPS,
24
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
(ii)
um Großbuchstaben einzugeben.
UsersGuide.book Seite 25 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
2 – Los geht’s
Das SONG-Menü
Kleinbuchstaben von (a bis z). Wählen Sie
Wichtig
small,
In den ersten drei dieser Modi stehen auch normale Satzzeichen zur Verfügung.
um Kleinbuchstaben einzugeben.
Ziffern (0 bis 9). Wählen Sie NUM, um Ziffern
einzugeben.
Vorgegebene Wörter und Begriffe Wählen Sie WORD, um Vorgaben zu übernehmen.
Im Modus „Vorgegebene Wörter“ stehen Wörter wie
COUNT IN, VERSE, INTRO, CHORUS zur
Verfügung. Im nachfolgenden Abschnitt finden Sie eine
vollständige Liste dieser Wörter sowie Details zu ihrer
Bearbeitung, um sie an Ihre Arbeitsweise anzupassen.
Vorgegebene Wörter eingeben und bearbeiten
Das 788 stellt eine Reihe nützlicher vorgegebener
Wörter zur Verfügung. Sie können diese jedoch auch
um eigene (bis insgesamt 100) Wörter mit einer
Länge von bis zu 12 Zeichen für häufig benutzte
Namen und Titel ergänzen.
1 Drücken Sie die MENU-Taste.
2 Wählen Sie mit dem Rad OPTION, und drücken Sie ENTER.
3 Wählen Sie mit dem Rad USER WORD, und
drücken Sie ENTER.
4 Scrollen Sie mit dem Rad nach unten bis an die
Stelle, an der Sie Ihr eigenes Wort eingeben
möchten (dies kann ein vorhandenes Wort
sein) und drücken Sie SHIFT+MENU (TITLE).
5 Geben Sie Ihr Wort in der oben beschriebenen
Weise ein (siehe Abschnitt „Namen eingeben
und bearbeiten“ auf Seite 24).
6 Wenn Sie fertig sind, drücken Sie ENTER.
Sie können nun ein weiteres Wort eingeben.
TIPP
Verwenden Sie diese Funktion zur Eingabe von Namen für
Musikabschnitte (einige sind bereits vorgegeben, allerdings dürften bei der Aufnahme von klassischen Stücken
Begriffe wie Allegro nützlich sein).
Sie können auch die Namen spezieller Instrumente hinzufügen, die Sie häufig aufnehmen (für manch einen ist das
Benutzerwort Dudelsack womöglich nützlicher als
Bass).
Sie können sogar die Namen von Interpreten hinzufügen,
die Sie häufig aufnehmen, und diese Namen dann in Titeln
wie zum Beispiel Joe Solo verwenden.
Das SONG-Menü
Wie der Name bereits vermuten lässt, hat das Menü
SONG mit der Verwaltung von Songs auf dem 788
zu tun.
Sie können Songs laden, sichern, kopieren und schützen sowie auf der Platte befindliche Daten löschen,
die in dem Song nicht verwendet werden.
Einen neuen Song erstellen
Bevor Sie mit der Aufnahme beginnen, müssen Sie
auf der Festplatte einen neuen Song erstellen. Das
bedeutet, dass sämtliche Audiodaten, die Sie mit dem
788 aufgezeichnen, solange mit diesem Song verbunden sind, bis Sie einen neuen Song wählen. Ein
gerade geladener Song wird gespeichert, sobald Sie
einen neuen Song erstellen.
1 Drücken Sie die MENU-Taste.
2 Wählen Sie mit dem Rad SONG, und drücken
Sie ENTER.
3 Wählen Sie mit den Pfeiltasten CREATE, und
drücken Sie ENTER:
4 Drücken Sie die SHIFT- und die TITLE- (MENU)Taste, um den Titel für den neuen Song (wie in
Abschnitt „Namen eingeben und bearbeiten“
auf Seite 24 beschrieben) einzugeben.
5 Wählen Sie mit dem Rad zwischen einer Auflösung von 16 und 24 Bit.
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 25
UsersGuide.book Seite 26 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
2 – Los geht’s
Das SONG-Menü
Bedenken Sie, dass 24-Bit-Songs mehr Platz auf
der Festplatte als 16-Bit-Songs derselben Länge
benötigen, jedoch ist dafür ihre Audioqualität
höher.
6 Drücken Sie ENTER/YES, um den aktuellen
Song zu schließen und einen neuen Song zu
erstellen.
Falls Sie den Menüpunkt zum Erstellen eines
Songs versehentlich aufgerufen oder Ihre Meinung
geändert haben, drücken Sie die EXIT/NO-Taste.
TIPP
Wenn Sie einen Song später benennen oder umbenennen
wollen, können Sie ihn erneut laden und die SHIFT- und
MENU- (TITLE-)Tasten drücken und, sobald das 788 den
Namen anzeigt, einen Namen für den Song eingeben.
Aktuellen Song speichern
Normalerweise muss man Songs beim 788 nicht von
Hand speichern, da dies automatisch geschieht. Die
hier beschriebene Funktion steht als manuelles Verfahren zum Speichern einer Songversion zur Verfügung, zu der Sie zurückkehren können (siehe
Abschnitt „Frühere Version eines Songs wiederherstellen“ auf Seite 26):
2 Wählen Sie mit dem Rad SONG, und drücken
Sie ENTER.
3 Wählen Sie mit dem Rad SAVE, und drücken
Sie ENTER.
Während der Song gespeichert wird, erscheinen entsprechende Meldungen auf dem Display. Der aktuelle Song wird nach dem Speichern erneut geladen,
und Sie können Ihre Arbeit damit fortsetzen.
1 Drücken Sie die MENU-Taste.
Frühere Version eines Songs wiederherstellen
Wenn Sie einen Song gespeichert haben oder der
Song vom 788 automatisch (z. B. beim letzten Herunterfahren) gespeichert wurde, können Sie die frühere Version wie folgt wiederherstellen:
Wichtig
Sämtliche Aufnahmen und Bearbeitungsschritte seit dem
letzten Speichervorgang gehen Ihnen verloren und
erscheinen auch nicht mehr auf der Rückgängig (Undo)Liste (siehe Abschnitt „Aktionen rückgängig machen und
wiederholen“ auf Seite 67). Das Wiederherstellen ist nicht
mehr rückgängig zu machen. Stellen Sie sicher, dass Sie
die Arbeitsschritte, die Sie seit Ihrem letzten Speichern
ausgeführt haben, tatsächlich verwerfen wollen, bevor Sie
die frühere Version des Songs wiederherstellen.
1 Drücken Sie die MENU-Taste.
2 Wählen Sie mit dem Rad SONG, und drücken
Sie ENTER.
3 Wählen Sie mit dem Rad REVERT, und drücken Sie ENTER.
Das 788 fragt, ob Sie sicher sind.
4 Drücken Sie YES, um die frühere Version wiederherzustellen, oder drücken Sie NO, um die
aktuelle Version beizubehalten.
Einen Song laden
Um einen bereits gespeicherten Song von der Festplatte zu laden, führen Sie folgende Schritte aus (der
aktuelle Song wird beim Laden eines anderen Songs
automatisch gespeichert):
4 Wählen Sie den Song, den Sie (vom gegenwärtig gewählten Datenträger) laden möchten.
1 Drücken Sie die MENU-Taste.
Wichtig
2 Wählen Sie mit dem Rad SONG, und drücken
Sie ENTER.
Das Menü zeigt Songs, die auf der gewählten Platte bzw.
Partition gespeichert sind. Wenn Sie einen Song von einer
anderen Festplatte bzw. Partition laden wollen, müssen Sie
diese zuerst auswählen (Abschnitt „Aktiven Datenträger
wählen“ auf Seite 30).
3 Wählen Sie mit dem Rad LOAD, und drücken
Sie ENTER.
Der aktuelle Song wird gespeichert, und der
gewählte Song wird vom Datenträger geladen.
Songs löschen
Wenn Sie Platz auf der Festplattenpartition freigeben
möchten, indem Sie einen oder mehrere Songs
löschen, führen Sie folgende Schritte aus:
1 Drücken Sie die MENU-Taste.
26
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
2 Wählen Sie mit dem Rad SONG, und drücken
Sie ENTER.
3 Wählen Sie mit dem Rad ERASE, und drücken Sie ENTER.
UsersGuide.book Seite 27 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
2 – Los geht’s
Das SONG-Menü
4 Wählen Sie mit dem Rad den zu löschenden
Song aus, und drücken Sie INSERT/MOVE, so
dass ein Häkchen (✔) daneben erscheint.
Sie können auf diese Weise mehrere Songs markieren. Falls Sie einen Song versehentlich markiert
haben, können Sie das Häkchen mit der DELETE/
SILENCE-Taste wieder entfernen.
5 Drücken Sie YES, um die markierten Songs zu
löschen.
Das 788 fragt Sie, ob Sie sicher sind.
6 Drücken Sie erneut YES, wenn Sie wirklich
sicher sind.
Wichtig
Dieser Vorgang kann nicht rückgängig gemacht werden.
Das Löschen von Songs ist endgültig. Überlegen Sie daher
gründlich, bevor Sie einen oder mehrere Songs löschen.
Mit diesem Menü können Sie nur die auf der gerade
gewählten Platte bzw. Partition gespeicherten Songs
löschen. Wenn Sie einen oder mehrere Songs löschen
wollen, die sich auf einer anderen Festplatte bzw. Partition
befinden, müssen Sie diese zuerst auswählen (Abschnitt
„Aktiven Datenträger wählen“ auf Seite 30).
Wenn Sie sämtliche Songs auf einer Platte oder einer Partition zum Löschen markiert haben, wird nach dem
Löschen dieser Songs automatisch ein neuer Song (mit
einer Auflösung von 16 Bit) erstellt.
Songs kopieren
Mit diesem Verfahren können Sie Songs kopieren,
um mit mehreren Versionen zu arbeiten, oder um
eine Sicherungskopie (Backup) auf einem Wechselmedium zu erzeugen. Sie können auch Backups auf
CD-R erstellen, dies ist jedoch ein anderer Vorgang
(siehe Abschnitt „Mastering und Backup (CD)“ auf
Seite 69).
1 Drücken Sie die MENU-Taste.
2 Markieren Sie mit dem Rad SONG, und drücken Sie ENTER.
3 Markieren Sie mit dem Rad COPY, und drücken Sie ENTER.
4 Wählen Sie mit dem Rad den zu kopierenden
Song aus, und drücken Sie INSERT/MOVE, so
dass ein Häkchen (✔) daneben erscheint.
Sie können auf diese Weise mehrere Songs markieren. Falls Sie einen Song versehentlich markiert
haben, können Sie die Markierung mit der
DELETE/SILENCE-Taste wieder entfernen.
5 Wenn sämtliche zu kopierenden Songs markiert sind, drücken Sie die ENTER-Taste.
Es erscheint eine Liste der aktuell verfügbaren
Datenträger und Partitionen.
6 Wählen Sie mit dem Rad den Datenträger bzw.
die Partition, auf das die Auswahl kopiert werden soll, und drücken Sie ENTER.
Das 788 fragt Sie, ob Sie sicher sind, dass Sie die
Kopie erstellen wollen.
7 Drücken Sie YES, um den Vorgang fortzusetzen, oder NO, um ihn abzubrechen.
Wichtig
Das Kopieren eines Songs kann etwas dauern. Haben Sie
bitte etwas Geduld, während der Song kopiert wird, und
schalten Sie das 788 niemals während eines laufenden
Kopiervorgangs aus.
Wenn Sie einen Song auf eine Platte bzw. Partition kopieren, auf der er ursprünglich gespeichert war, wird er mit
dem ursprünglichen Titel kopiert; die Liste weist also zwei
Songs mit demselben Titel auf. Wenn Sie zwei Kopien desselben Songs auf einer Platte bzw. Partition erstellen
möchten, sollten Sie eine der Kopien sofort nach dem
Kopiervorgang umbenennen.
Wenn Sie Songs zum Kopieren markieren, werden nur die
auf der gerade gewählten Platte bzw. Partition befindlichen
Songs aufgelistet. Wenn Sie Backups aus verschiedenen
Platten oder Partitionen erstellen wollen, müssen Sie jede
Partition extra auswählen (siehe Abschnitt „Aktiven Datenträger wählen“ auf Seite 30) und danach die Songs auf dieser Platte bzw. Partition markieren.
Unbenutzten Speicherplatz eines Songs freigeben
Wie bereits erläutert, besteht ein Song nicht nur aus
den aufgezeichneten Audiodaten, sondern auch aus
der „Playlist“ und den aufgezeichneten, aber unbenutzten Teilen des Songs.
Mit „unbenutzt“ meinen wir Teile eines Songs, die
vollständig von anderen Teilen überschrieben wurden. Wenn ein neuer Teil einen alten Teil nicht voll-
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 27
UsersGuide.book Seite 28 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
2 – Los geht’s
ständig überlappt, wird der alte Teil durch diesen
Vorgang nicht gelöscht.
Neues Gitarrensolo über das alte
Altes Gitarrensolo (wird gelöscht)
Das DISK-Menü
1 Drücken Sie die MENU-Taste.
2 Wählen Sie mit dem Rad SONG, und drücken
Sie ENTER.
3 Wählen Sie mit dem Rad DELETE
UNUSED, und drücken Sie ENTER.
Neues Gitarrensolo über das alte
Altes Gitarrensolo (wird nicht gelöscht)
Neues Gitarrensolo über das alte
Altes Gitarrensolo (wird nicht gelöscht)
Auch eine virtuelle Spur, die gerade nicht als aktive
Spur zugewiesen ist, wird hierbei nicht gelöscht.
So geben Sie den unbenutzten Speicherplatz frei:
Wichtig
Bedenken Sie, dass Sie diesen Schritt nicht rückgängig
machen können.
Das 788 fragt Sie, ob Sie sicher sind.
4 Um sämtliche unbenutzten Teile des Songs zu
löschen, drücken Sie YES. Falls Sie es sich
anders überlegt haben, drücken Sie NO.
TIPP
Zwar gibt es keine Möglichkeit, diesen Schritt rückgängig
zu machen, und die unbenutzten Teile des Songs gehen
unwiderruflich verloren, Sie können aber, bevor Sie den
Song „entrümpeln“ , eine Sicherheitskopie auf einem SCSIWechselmedium oder einem CD-Recorder erstellen. Wenn
Sie dann Ihre Meinung nachträglich ändern, können Sie
diese Sicherheitskopie zum Wiederherstellen der gelöschten Version verwenden.
Songs schützen
Wenn ein Song geschützt ist, können Sie ihn nicht
überschreiben (die REC READY-Tasten sind deaktiviert), nicht mit Hilfe der Schnittfunktionen
(Abschnitt „Schnittfunktionen“ auf Seite 62) bearbeiten und auch nicht löschen.
Außerdem ist es nicht möglich, Locatormarken
(Abschnitt „Locator-Funktionen“ auf Seite 57) zu
setzen oder zu bearbeiten, mit Ausnahme der IN- und
OUT-Punkte für wiederholte Abläufe, sowie virtuelle
Spuren dauerhaft neu zuzuweisen, wie in Abschnitt
„Virtuelle Spuren aktivieren“ auf Seite 51 beschrieben. Virtuelle Spuren lassen sich bei geschützten
Songs nur zum Abhören zuweisen, jedoch nicht dauerhaft speichern.
Geschützte Songs sind in der Liste der verfügbaren
Songs mit einem kleinen Vorhängeschloss als Symbol neben dem Songtitel gekennzeichnet.
Sie können nur den jeweils geladenen Song schützen
bzw. freigeben. Sie können allerdings Songs als
geschützt oder nicht geschützt auf der Festplatte
speichern.
1 Drücken Sie die MENU-Taste.
2 Wählen Sie mit dem Rad SONG, und drücken
Sie ENTER.
3 Wählen Sie mit dem Rad PROTECT, und
drücken Sie ENTER.
4 Markieren Sie mit dem Rad den Song als
geschützt (ON) oder nicht geschützt (OFF)
und drücken Sie ENTER, um die Einstellung zu
bestätigen.
Wichtig
In diesem Stadium können Sie dem Song durch Drücken
der SHIFT- und der MENU- (TITLE)-Taste einen neuen
Namen geben, bevor er geschützt wird.
Das DISK-Menü
Die Funktionen in diesem Menü haben alle mit der
Verwendung von Datenträgern (internen wie externen) zu tun. Beachten Sie, dass ein CD-R- oder CDRW-Laufwerk beim 788 nicht als „Disk“ gilt (selbst
wenn es genauso über SCSI angeschlossen ist). Für
diese Laufwerke gibt es ein eigenes Menü, wie im
Abschnitt „Mastering und Backup (CD)“ auf Seite
69 beschrieben.
Datenträger formatieren
Bevor Sie eine neuen Datenträger zum ersten Mal
mit dem 788 verwenden, müssen Sie ihn hierfür vorbereiten. Durch dieses so genannte Initialisieren oder
28
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
Formatieren (wie bei einem Computer), wird das
Datenformat festgelegt und der Datenträger für die
Aufnahme „geleert“. Normalerweise müssen Sie
UsersGuide.book Seite 29 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
2 – Los geht’s
Das DISK-Menü
Wenn die Größe des Datenträgers kein exaktes
Vielfaches dieser Werte darstellt, wird der gesamte
verbleibende Speicherplatz am Ende in eine größtmögliche Partition umgewandelt.
einen Datenträger nur einmal formatieren, und zwar
vor der erstmaligen Verwendung.
Wichtig
Die eingebaute Festplatte des 788 müssen Sie nicht formatieren. Sie ist bereits formatiert.
Beim Formatieren gehen sämtliche gespeicherten Daten
auf der Platte/Diskette verloren. Sie können diesen Vorgang nicht rückgängig machen. Formatieren Sie eine
Festplatte/Diskette nur, wenn Sie wirklich sicher sind, dass
Sie die darauf gespeicherten Informationen nicht mehr
benötigen.
Das auf dem 788 verwendete Format ist nicht zu dem von
Personalcomputern verwendeten Format kompatibel. Eine
durch einen Computer formatierter Datenträger kann auf
dem 788 nicht gelesen werden; umgekehrt gilt dasselbe.
So formatieren Sie einen Datenträger, der an das 788
angeschlossen ist:
1 Drücken Sie die MENU-Taste.
2 Wählen Sie mit dem Rad DISK, und drücken
Sie ENTER.
3 Wählen Sie mit dem Rad FORMAT, und drücken Sie ENTER.
Wichtig
Wenn Sie die kleinste Partitionsgröße (512 MB) wählen,
können Sie keine Backups auf CD-R erstellen (siehe
Abschnitt „Sicherung (Backup) auf CD“ auf Seite 76).
TIPP
Merken Sie sich als groben Anhaltspunkt, dass eine 16-BitStereo (d. h. 2-Spur)-CD von 74 Minuten Länge einer Speichermenge von 650 MB entspricht. Wie bereits an anderer
Stelle erläutert, ist es schwierig, genau zu sagen, wieviel
Platz ein Song auf der Festplatte benötigt – dies hängt beispielsweise von der Anzahl virtueller Spuren und von anderen Faktoren ab.
Die Wahl von YES bei der Option Quick
Format funktioniert in den meisten Fällen.
Nur in einigen wenigen Fällen (wie z. B. einem
sehr schwer beschädigten Datenträger) empfiehlt
es sich, diese Option auf NO zu setzen.
6 Vergewissern Sie sich noch einmal, ob Sie diese
Platte/Diskette wirklich formatieren wollen.
Bedenken Sie, dass bei diesem Schritt sämtliche Daten auf dem Datenträger verlorengehen.
7 Drücken Sie ENTER.
Das 788 fragt Sie noch einmal, ob Sie sicher sind.
Das 788 durchsucht sämtliche angeschlossenen
SCSI-Laufwerke und stellt sie in einer Liste dar.
4 Wenn Sie mehr als ein Laufwerk an das 788
angeschlossen haben, wählen Sie mit dem Rad
das gewünschte Laufwerk, und drücken Sie
ENTER.
5 Stellen Sie die Parameter für das Formatieren
der Platte/Diskette ein.
Ein Datenträger kann in mehrere Partitionen unterteilt werden. Die maximale Größe einer Partition
beträgt 4096 MB (4 Gigabyte), die minimale Größe
512 MB. Wählen Sie mit dem Rad zwischen
4096, 2048, 1024 und 512 MB.
8 Wenn Sie YES drücken, wird der Datenträger
formatiert, wenn Sie NO drücken, bleibt er
unangetastet.
Wichtig
Das Formatieren einer Festplatte oder Diskette lässt sich
nicht rückgängig machen.
Nur in folgenden Fällen ist das Formatieren eines Datenträgers für das 788 notwendig: wenn Sie ein neues Wechselmedium (Zip®, Jaz® usw.) verwenden oder eine neue
externe Festplatte angeschlossen haben. Der andere Fall,
in dem Sie möglicherweise eine Platte/Diskette formatieren
wollen, ist gegeben,wenn der Datenträger voll ist und Sie
ihn erneut verwenden möchten. Vermutlich ist es jedoch
sicherer, die Songs einzeln zu löschen, als den gesamten
Datenträger zu formatieren.
Die Datenträger in der Liste sind durch ihre SCSI-ID-Nummern gekennzeichnet (von 0 bis 6; ID 7 ist dem internen
Controller des 788 vorbehalten).
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 29
UsersGuide.book Seite 30 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
2 – Los geht’s
Das OPTION-Menü
Aktiven Datenträger wählen
Mit dieser Funktion wählen Sie die Platte/Diskette,
auf der Sie neue Songs erstellen und auf der Sie
arbeiten möchten. Nur formatierte Datenträger und
Partitionen (siehe Abschnitt „Datenträger formatieren“ auf Seite 28 oben) können als aktive Datenträger
gewählt werden. Sie können nur jeweils ein Laufwerk gleichzeitig als aktiv markieren.
1 Drücken Sie die MENU-Taste.
2 Wählen Sie mit dem Rad DISK, und drücken
Sie ENTER.
3 Wählen Sie mit dem Rad SELECT, und drücken Sie ENTER.
4 Wählen Sie mit dem Rad den Datenträger bzw.
die Partition aus der Liste, und drücken Sie
ENTER.
Datenträger auswerfen
Dieser Vorgang bezieht sich nur auf Wechselmedien
(MO, Zip, Jaz usw.). Eine Festplatte lässt sich natürlich nicht auswerfen. Da es der SCSI-Standard dem
Datenträger gestattet, sich selbst gegenüber dem
Controller (in diesem Fall dem 788) als auswerfbar
oder nicht auszuweisen, taucht in dieser Liste kein
Datenträger auf, der sich nicht auswerfen lässt.
Wichtig
Solange ein Laufwerk mit einem Wechselmedium an das
788 angeschlossen ist und das 788 auf das Medium
zugreift, ist der Auswurfknopf an dem betreffenden Lauf-
werk gesperrt. Diese Menüfunktion ermöglicht das Auswerfen solcher Datenträger.
1 Drücken Sie die MENU-Taste.
2 Wählen Sie mit dem Rad DISK, und drücken
Sie ENTER.
3 Wählen Sie mit dem Rad EJECT, und drücken Sie ENTER.
4 Drücken Sie ENTER, um den Datenträger auszuwerfen (falls Sie mehr als ein Laufwerk mit
Wechselmedien angeschlossen haben, können
Sie nur eines gleichzeitig auswählen).
Datenträger prüfen
Diese Funktion können Sie verwenden, um die Laufwerksliste erneut zu durchsuchen, wenn Sie ein
Wechselmedium eingelegt haben und das 788 dieses
Medium erkennen soll.
Das 788 schließt den aktuellen Song und durchsucht alle angeschlossenen Laufwerke und Partitionen. Dieser Vorgang kann etwas dauern; danach
wird der Song erneut geladen.
1 Drücken Sie die MENU-Taste.
Wichtig
2 Wählen Sie mit dem Rad DISK, und drücken
Sie ENTER.
Schalten Sie das 788 sowie die angeschlossenen Laufwerke während dieses Vorgangs niemals ein oder aus.
Auch sollten Sie währenddessen keine Wechselmedien
(auch Recordable CDs) einlegen oder herausnehmen.
3 Wählen Sie mit dem Rad CHECK, und drücken Sie ENTER.
Das OPTION-Menü
Das Menü OPTION gestattet es Ihnen, verschiedene
systemweite Optionen festzulegen, die die Funktion
des 788 beeinflussen. Hier gibt es vier Untermenüs:
GLOBAL – Optionen, die das gesamte Gerät beeinflussen, MIXER – Parameter, die das Mischpult
30
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
betreffen, RECORDER – Parameter, die sich auf den
Aufnahmeteil des 788 auswirken, und die USER
WORD-Einstellungen. Die USER WORD-Einstellungen sind im Abschnitt „Vorgegebene Wörter eingeben und bearbeiten“ auf Seite 25 erläutert.
UsersGuide.book Seite 31 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
2 – Los geht’s
Das OPTION-Menü
Global (Globale Optionen)
Wie der Name schon sagt, wirken sich diese Optionen auf den Betrieb des Geräts insgesamt aus.
Key sense time (Tastenansprechzeit)
Einige Tasten des Geräts haben zwei unterschiedliche Funktionen, ja nachdem, ob sie innerhalb eines
kurzen Zeitraums gedrückt und wieder losgelassen
oder ob sie länger gedrückt werden.
Die Tonhöhensteuerung ist ein gutes Beispiel hierfür.
Wenn Sie die PITCH/SSA-Taste kurz drücken und
wieder loslassen, wird die Tonhöhensteuerung eingeschaltet. Wenn Sie die Taste dagegen eine bestimmte
(einstellbare) Zeit lang gedrückt halten, so erscheint
ein Fenster, in dem Sie Einstellungen für die Tonhöhe und die Abhörfunktionen bei niedriger
Geschwindigkeit vornehmen können.
Der Wert der Tastenansprechzeit lässt sich in 0,1Sekunden-Schritten auf einen Wert zwischen 0,3 und
2,0 Sekunden einstellen.
Meter peak hold time (Haltezeit des
Spitzenwerts der Pegelanzeigen) Die im
HOME-Fenster (Abschnitt „Das HOME-Fenster“ auf
Seite 23) und anderen Fenstern dargestellten Pegel-
anzeigen lassen sich so konfigurieren, dass sie den
Spitzenwert (Peak) halten.
Dieser Parameter kann folgende Werte annehmen:
OFF – die Pegelanzeigen halten den Spitzenwert
überhaupt nicht; ON – die Pegelanzeigen halten den
Spitzenwert etwa eine Sekunde lang und fallen dann
zurück; oder KEEP – der jeweils höchste Spitzenwert wird dauerhaft gehalten.
Markieren Sie den Parameter mit dem Cursor und
ändern Sie ihn mit dem Rad.
TIPP
\
Die Einstellung KEEP ist sinnvoll, wenn Sie den Höchstwert ständig überwachen möchten, aber nicht während des
gesamten Takes oder Rehearsals mit den Augen an den
Pegelanzeigen haften wollen.
Meter release time (Abfallzeit der Pegelanzeigen) Die Abfallzeit der Pegelanzeigen lässt
sich in 10-ms-Schritten zwischen 0ms und 100ms
einstellen; hierbei dienen die Pfeiltasten zum Markieren und das Rad zum Ändern des Parameters.
Beachten Sie, dass die Pegelanzeigen immer den Spitzenwert messen und die Anstiegszeit festgelegt ist.
Mixer (Mischpulteinstellungen)
Hier gibt es nur eine einzige Einstellung:
Fader (Fader-Einstellungen) Dieser Parameter gestattet das Angleichen der physischen an die
internen Fader, beispielsweise beim Wiederaufruf
von Szenen usw. Weitere Informationen dazu finden
Sie im Abschnitt „Interne und „echte“ (physische)
Faderstellung“ auf Seite 43.
Recorder (Recorder-Einstellungen)
Von diesem Untermenü aus können Sie zwei Zeiteinstellungen festlegen, die sich auf Aufnahmevorgänge
mit dem 788 beziehen.
Gemeint sind die Vorlauf- und Nachlaufzeit bei
Auto-Punch-Vorgängen. Vorlauf bezeichnet die Zeitspanne, zwischen dem Starten eines Punchvorgangs
und dem Punch-in-Punkt. Nachlauf bezeichnet die
Zeit, die der Recorder nach einem Punch-out (oder
einer Probe (Rehearsal)) weiterspielt. Weitere Infor-
mationen finden Sie im Abschnitt „Auto-Punch-Aufnahme“ auf Seite 52.
Um die Werte einzustellen, markieren Sie das jeweilige Feld und ändern Sie den Wert mit dem Rad. Die
Mindestzeit sowohl für Vorlauf als auch für Nachlauf
beträgt 1.0 Sekunden, die Maximalzeit 9.9
Sekunden. Die Werte lassen sich in 0,1-SekundenSchritten ändern.
USER WORD
Die Beschreibung finden Sie im Abschnitt „Vorgegebene Wörter eingeben und bearbeiten“ auf Seite 25).
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 31
UsersGuide.book Seite 32 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
3 – Vor der Aufnahme
Sie wissen bereits, wie Sie Instrumente an das 788
anschließen (siehe Abschnitt „Andere Geräte an Ihren
788 anschließen“ auf Seite 20). Nun werden wir uns
damit beschäftigen, wie die Signale von den Eingängen des 788 zu den Aufnahmespuren gelangen.
Dieser Vorgang ist als Zuweisung oder Routing
bekannt. Es gibt zwei Arten der Zuweisung von Sig-
nalen zu Kanälen auf dem 788: das gleich im
Anschluss beschriebene Quick Setup und die manuelle Zuweisung (siehe Abschnitt „Zuweisung mit der
internen Patchbay“ auf Seite 33).
Die Funktionsweise der Patchbay, die wir für diese
Zuweisung verwenden, ist in Abschnitt „Zuweisung
der Signale (Routing)“ auf Seite 11 erläutert.
Quick Setup
Quick Setup gestattet die Auswahl eines von drei vorgegebenen Zuweisungsmustern zusammen mit üblichen EQ- und Send-Einstellungen, die Sie bei der
Aufnahme, beim Abmischen usw. verwenden können.
3 Drücken Sie ENTER.
1 Drücken Sie die QUICK SETUP-Taste neben
dem Display.
4 Drücken Sie die HOME/ESC-Taste, um zum
HOME-Fenster zurückzukehren.
Sobald das Setup geladen ist, können Sie die Zuweisung entsprechend Ihren Wünschen anpassen (siehe
Abschnitt „Zuweisung mit der internen Patchbay“
auf Seite 33).
2 Wählen Sie mit dem Rad RECORDING, MIX
DOWN oder BOUNCE 7/8 (die Bibliotheksfunktionen (Library) sind im Abschnitt „Routing- und Szenenbibliotheken“ auf Seite 88
erläutert).
RECORDING (Aufnahme)
Die Einstellung RECORDING führt zu folgender
Zuweisung:
Die Eingänge A bis D sind den Kanälen 1 bis 4 zugewiesen, und die AUX INPUTS sind den Kanälen 5
und 6 sowie dem Stereokanal 7-8 zugewiesen.
Dies ist ein guter Ausgangspunkt für die Aufnahme
der Basisspuren eines Projekts, wobei Sie sechs Signale gleichzeitig aufnehmen können.
MIX DOWN (Abmischen)
Wenn Sie MIX DOWN wählen, ist die Zuweisung
wie folgt:
Alle acht aufgezeichneten Spuren sind den entsprechend numerierten Kanälen zugewiesen, so dass Sie
sie direkt abmischen können.
TIPP
Wenn Sie der fertigen Mischung MIDI-synchronisierte
Instrumente hinzufügen, können Sie die Eingänge A bis D
und die AUX INPUTS dem Software-Submixer zuweisen
(Abschnitt „Eingänge dem Submixer zuweisen“ auf Seite
35). Damit erhalten Sie insgesamt 14 Signalquellen
(zusätzlich zu den internen Effect Returns).
32
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
Die gewählte Zuweisungsliste erscheint (siehe
auch Abschnitt „Aktuelle Zuweisungen anzeigen“
auf Seite 34).
UsersGuide.book Seite 33 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
3 – Vor der Aufnahme
Zuweisung mit der internen Patchbay
BOUNCE 7/8 (Spuren zusammenlegen)
Mit dieser Einstellung haben Sie die Möglichkeit,
sechs aufgezeichnete Spuren zu einem Stereosignal
zu mischen, um es dann auf die Spuren 7 und 8 aufzuzeichnen (Track-Bouncing):
Pegel und Panorama der einzelnen Spuren stellen Sie
mit den Bedienelementen und Menüs der Kanäle ein,
den Gesamtpegel des gemischten Signals bestimmen
Sie mit den Fadern der Zielspuren (in diesem Fall mit
dem Fader von 7/8 ). Es ist auch möglich, einen
Kompressor in den STEREO-Bus einzuschleifen
(Pre-Fader), um das Signal zu komprimieren, bevor
es an die Kanäle 7 und 8 weitergeleitet wird (siehe
Abschnitt „EFFECT 2 als Stereo-Dynamikprozessor
nutzen“ auf Seite 79). Dynamikeffekte sollten Sie an
dieser Stelle sehr behutsam einsetzen.
Wichtig
Die gleichzeitige Verwendung von Dynamikprozessoren in
der Stereosumme und in den Kanälen ist zwar möglich,
aber nicht zu empfehlen.
Die Signale der Spuren 1 bis 6 gelangen in die
Kanäle 1 bis 6 und von dort weiter zum STEREOBus. Vom STEREO-Bus wiederum werden die Signale an die Kanäle 7 und 8 weitergeleitet, und von
dort auf die Spuren 7 und 8 aufgezeichnet.
TIPP
Wir haben hier die Spuren 7 und 8 als Zielspuren für das
„Bouncing“ verwendet. Natürlich können Sie auch jedes
andere Spurenpaar verwenden (Sie können allerdings eine
Spur nicht auf sich selbst kopieren).
Zuweisung mit der internen Patchbay
In diesem Abschnitt erklären wir Ihnen, wie Sie mit
der internen Patchbay (dem elektronischen Steck-
feld) des 788 Signale, Kanäle und Spuren Ihren
Wünschen entsprechend einander zuweisen.
Mischpultkanälen Quellen zuweisen
Um einem Mischpultkanal eine Eingangsquelle (an
den INPUTs A bis D, den AUX INPUTS, aufgezeichnete TRACKs (Spuren) oder die STEREO Mischung) zuzuweisen:
Die LEDs der SOURCE- und der SELECT-Taste
blinken zur Bestätigung, dass die Zuweisung
erfolgt ist.
Wichtig
Sie können eine Quelle mehreren Kanälen zuweisen. Ein
Kanal dagegen kann nicht mehr als eine Quelle gleichzeitig
verarbeiten. Wenn Sie eine Quelle mehr als einem Kanal
zuweisen, müssen Sie die Zielkanäle einzeln abwählen
(indem Sie die SOURCE-Taste gedrückt halten und
zusätzlich die SELECT-Tasten der Kanäle drücken).
1, 2
2
1 Halten Sie die SOURCE-Taste der Quelle
gedrückt, die Sie zuweisen möchten.
Die LED blinkt. Falls die Quelle bereits zugewiesen ist, blinkt auch die SELECT-LED des bzw. der
Zielkanäle.
2 Drücken Sie die SELECT-Taste des Mischpultkanals, dem Sie die Quelle zuweisen möchten,
und lassen Sie anschließend beide Tasten los.
Wenn Sie eine Stereoquelle (AUX INPUT oder
STEREO) zuweisen und die SELECT-Taste eines Stereo-Paars (bzw. die SELECT-Taste der Kanäle 7/8) drücken, wird die Stereoquelle mit beiden Kanälen des Paars
verbunden.
Wenn Sie Eingänge den Kanälen 7 und 8 zuweisen,
beachten Sie, dass Sie die Eingänge A und C nur Kanal 7
und die Eingänge B und D nur Kanal 8 zuweisen können.
Wenn Sie eine Stereoquelle (AUX INPUT oder
STEREO) einem nicht verknüpften Monokanal zuweisen,
wird die Stereoverknüpfung automatisch hergestellt.
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 33
UsersGuide.book Seite 34 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
3 – Vor der Aufnahme
Wenn Sie eine Monoquelle einem verknüpften Stereopaar
(oder den Kanälen 7/8) zuweisen, wird das Signal zwischen beiden Kanälen aufgeteilt.
Zuweisung mit der internen Patchbay
TIPP
Sie können auch zuerst die SELECT-Taste des Mischpultkanals gedrückt halten und dann die SOURCE-Taste der
Quelle drücken, um die Zuweisung herzustellen.
Zuweisungen aufheben
Wenn Sie die Zuweisung eines Einganges zu einem
oder mehreren Kanälen aufheben möchten:
1 Halten Sie die SOURCE-Taste des betreffenden
Eingangs gedrückt.
Die LED blinkt. Ebenso blinken die LEDs sämtlicher Kanäle, denen dieser Eingang zugewiesen ist.
2 Drücken Sie die SELECT-Taste der Kanäle,
deren Zuweisung Sie aufheben möchten.
Die LEDs blinken nicht mehr.
Wichtig
Wenn die Quelle zwei miteinander verknüpften Kanälen
(einschließlich die Kanäle 7-8) zugewiesen war, können
Sie die Zuweisung für dieses Kanalpaar aufheben, indem
Sie die SELECT-Taste eines dieser Kanäle drücken.
Wenn die Stereoverknüpfung bei der Zuweisung einer Stereoquelle automatisch hergestellt wurde, wird die Verknüpfung zwischen den Kanälen nicht automatisch aufgehoben.
TIPP
Sie können auch zuerst die SELECT-Taste des Mischpultkanals gedrückt halten und dann die SOURCE-Taste der
Quelle drücken, um die Zuweisung aufzuheben.
Aktuelle Zuweisungen anzeigen
1 Drücken Sie die SHIFT- und die QUICK SETUP(ASSIGN MAP)-Taste, um die Zuweisungsliste
anzuzeigen:
Kanäle (Ziele)
Eingänge
(Quellen)
Die acht Spuren und der Submixer erscheinen waagerecht oben auf dem Display, die Eingänge (Quellen) sind links senkrecht dargestellt.
Wenn eine Quelle einem Kanal zugewiesen ist,
erscheint ein Rechteck am Schnittpunkt von Quelle
und Kanal (ein Pfeil zeigt an, ob der Submixer dem
Stereobus zugewiesen ist).
2 Während Sie Zuweisungen herstellen oder aufheben, ändert sich die Darstellung entsprechend.
3 Um zum HOME-Fenster zurückzukehren,
drücken Sie die HOME/ESC-Taste.
Kanal-Spur-Zuweisung
Bei anderen Systemen, die aus einem getrennten
Mischpult und Recorder bestehen, müssen Sie
manchmal festlegen, auf welche Weise die Kanäle
des Mischpultes den Recorder speisen.
Beim 788 ist dies nicht erforderlich. Mischpultkanal
1 ist automatisch Spur 1 zugewiesen, Kanal 2 Spur 2
und so weiter.
Spuren den Kanälen zuweisen
Mit der TRACK-Taste können Sie aufgezeichnete
Spuren den Mischpultkanälen zuweisen, so dass
diese über das Mischpult wiedergegeben werden.
Dabei stehen alle Möglichkeiten in jedem Mischpultkanal zur Verfügung (EQ, Effekt und Aux-Sends,
Fader und Panorama usw.).
Es gibt nur eine TRACK-Taste, mit der Sie die aufgenommenen Spuren den Kanälen zuweisen.
34
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
Wenn Sie die TRACK-Taste gedrückt halten und die
SELECT-Taste eines Mischpultkanals drücken, wird
die Spur, deren Nummer dem ausgewählten Kanal
entspricht, diesem Kanal zugewiesen. Spur 1 ist
immer Kanal 1 zugewiesen, Spur 2 Kanal 2 usw.
Wenn Sie die 7/8 SELECT-Taste drücken, werden die
zwei entsprechenden Spuren dem Paar zugewiesen.
UsersGuide.book Seite 35 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
Signale mithören (Monitoring)
3 – Vor der Aufnahme
Eingänge dem Submixer zuweisen
Der Submixer (SUB MIX-Taste) ist sowohl eine
Zuweisungsquelle als auch ein Ziel. Als Quelle kann
er nur der STEREO-Mischung (Summe) zugewiesen
werden. Als Ziel kann er von den vier Eingängen und
dem AUX INPUT-Paar benutzt werden.
Der Submixer enthält (Software-)Fader für jeden seiner Eingänge sowie (Software-)Panorama-Regler.
So weisen Sie Eingänge dem Submixer zu:
1 Halten Sie eine der vier INPUT SOURCE-Tasten oder die AUX INPUTS-Taste gedrückt.
Die LED blinkt.
2 Drücken Sie die SUB MIX-Taste.
Die LED blinkt zusammen mit den LEDs aller
anderen Eingänge, die dem Submixer zugewiesen
sind.
Submixer der Stereosumme zuweisen
Um die Ausgänge des Submixers dem STEREO-Bus
(Summe) zuzuweisen:
1 halten Sie die SUB MIX-Taste gedrückt.
Die LED blinkt zusammen mit den LEDs anderer
Eingänge, die dem Submixer aktuell zugewiesen
sind.
2 Drücken Sie die STEREO-Taste.
Die Verwendung des Submixers ist ausführlich
beschrieben im Abschnitt „Submixer verwenden“ auf
Seite 45.
Um Zuweisungen zum und vom Submixer aufzuheben, verfahren Sie in derselben Weise wie bei anderen Zuweisungen (siehe Abschnitt „Zuweisungen
aufheben“ auf Seite 34).
Signale mithören (Monitoring)
Um sicherzustellen, dass alles richtig angeschlossen
ist, müssen Sie eine Möglichkeit haben, die Signalquellen sowie Ihre bereits erstellten Aufnahmen mitzuhören.
3
2
bunden ist und dass sich der MIC/GUITARSchalter in der Stellung GUITAR befindet.
3 Achten Sie darauf, dass der TRIM-Regler des
Einganges entsprechend dem Pegel der Eingangsquelle eingestellt ist (LINE oder MIC oder
dazwischen, je nach Signalpegel).
4 Stellen Sie den STEREO-Fader auf Nennpegel
(0) und den Fader des zugewiesenen Kanals
auf Minimum (–∞).
7
4
5
6
1 Stellen Sie sicher, dass alle Geräte angeschlossen und eingeschaltet sind.
2 Weisen Sie den entsprechenden Eingang (A bis
D) einem Mischpultkanal zu (siehe Abschnitt
„Zuweisung mit der internen Patchbay“ auf
Seite 33).
Wenn Sie eine E-Gitarre als Signalquelle verwenden, stellen Sie sicher, dass sie mit Eingang D ver-
5 Stellen Sie den MONITOR LEVEL-Regler etwa
auf Zwei-Uhr-Position.
6 Vergewissern Sie sich, dass die STEREO-Monitor-LED leuchtet (drücken Sie die obere
MONITOR-Auswahltaste, um sie einzuschalten).
7 Starten Sie die Eingangsquelle, und ziehen Sie
langsam den Kanalfader auf.
Sie sollten jetzt das Signal über den Monitor hören.
Die Pegelanzeigen auf der rechten Seite im Display
(siehe Abschnitt „Das HOME-Fenster“ auf Seite
23) zeigen den Summenpegel des Stereosignals an.
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 35
UsersGuide.book Seite 36 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
3 – Vor der Aufnahme
Signale mithören (Monitoring)
Wenn Sie nichts hören
Wenn Sie nichts hören, nachdem Sie die oben
genannten Schritte ausgeführt haben:
• Stellen Sie sicher, dass sämtliche Verbindungen
zwischen dem Monitorverstärker und den Monitorlautsprechern ebenso wie die Verbindungen zwischen dem 788 und dem Monitorverstärker
ordnungsgemäß hergestellt sind.
• Vergewissern Sie sich, dass der Lautstärkeregler
des Monitorverstärkers aufgedreht ist und dass
eventuell am Verstärker vorhandene Schalter zur
Quellenauswahl richtig eingestellt sind.
• Wenn es sich bei der Klangquelle um ein elektrisches Instrument handelt, achten Sie darauf, dass
die Lautstärke dieses Instrumentes aufgedreht ist.
Wenn es sich bei der Klangquelle um ein schaltbares Mikrofon handelt, achten Sie darauf, dass es
eingeschaltet ist. Stellen Sie in jedem Fall eine gute
Verbindung zwischen der Klangquelle und dem
788 sicher.
• Die TRIM-Regler des Eingangs am 788 muss auf
den entsprechenden Pegel eingestellt sein, und der
Eingang muss dem Kanal zugewiesen sein, dessen
Fader bewegt wird.
Spuren abhören
Hier die grundlegenden Regeln, die beeinflussen,
was Sie von den Spuren des 788 hören (im oben
genannten Beispiel haben wir die Eingangsquelle
abgehört, nicht die Spur):
• Wenn Sie auf einer Spur aufnehmen oder die
Spur aufnahmebereit ist (die REC READY-LED
der Spur leuchtet bzw. blinkt), können Sie die
MONITOR CUE-Taste drücken, um die Spur abzuhören. Mit dem Kanalfader bestimmen Sie die
Lautstärke des abgehörten Signals (und zugleich
den Pegel des Signals, das zur Spur gelangt), und
mit dem Software-Panorama-Regler (Abschnitt
„Pegel und Panorama einstellen“ auf Seite 42)
bestimmen Sie die Panorama-Position der abgehörten Aufnahme.
• Wenn Sie eine Spur aufgenommen haben und
diese wiedergeben wollen, während die anderen
Spuren aufgenommen werden, verwenden Sie die
MONITOR CUE-Taste und den unten beschriebenen
TRACK CUE-Mixer (Abschnitt „Aufgezeichnete
Signale abhören (Cue-Mix erstellen)“ auf Seite 36).
• Wenn Sie während des Abmischens eine Spur
einem Kanal zugewiesen haben, wird die Spur
automatisch aus der Cue-Mischung entfernt (die
TRACK CUE-Mixereinstellungen sind wirkungslos). Verwenden Sie den Kanalfader und die Software-Panorama-Regler, um den Pegel und die
Position in der Stereomischung zu beeinflussen
(die Sie hier für gewöhnlich abhören).
Aufgezeichnete Signale abhören (Cue-Mix erstellen)
Spuren, auf denen Sie bereits Signale aufgenommen
haben, können Sie sich jederzeit mit Hilfe der TrackCue-Funktion anhören.
Hierbei handelt es sich um ein kleines SoftwareMischpult, das einen Stereoausgang besitzt und von
den acht Aufnahmespuren gespeist wird. Das Ausgangssignal wird nur an den MONITOR OUTPUTund den PHONES-Anschlüssen ausgegeben und
nicht am STEREO-Ausgang.
Mit diesem Software-Mixer erstellen Sie eine
Mischung (einen „Cue-Mix“) für die Interpreten, die
ihre Parts später einspielen (Overdubbing). Wenn Sie
also beispielsweise das Schlagzeug bereits auf vier
Spuren aufgenommen haben, können Sie es nun für
den Rhythmusgitarristen abmischen, so dass dieser
seinen Part dazu spielen und aufnehmen kann.
Der Cue-Mix wird nur dann am MONITOR OUTPUT
und an der PHONES-Buchse ausgegeben, wenn die
CUE-Taste über dem Rad eingeschaltet ist (LED
36
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
leuchtet). Wenn die LED dunkel ist, können Sie den
Cue-Mix nicht hören.
So erstellen Sie den Cue-Mix:
1 Drücken Sie die TRACK CUE-Taste (oberhalb
des STEREO-Faders).
Sie können die Panorama- und Pegeleinstellungen
für vier Spuren gleichzeitig sehen und einstellen.
Um eine Spur auszuwählen, drücken Sie die
SELECT-Taste im entsprechenden Kanal, oder
benutzen Sie die Pfeiltasten Ó und Á.
In der oberen Zeile mit den Bedienelementen zeigen die Panorama-Regler die Position der Spur im
Stereo-Monitorbild an.
UsersGuide.book Seite 37 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
3 – Vor der Aufnahme
Signale mithören (Monitoring)
2 Bewegen Sie den Cursor zum gewünschten
Panorama-Regler, und stellen Sie den Wert mit
dem Rad ein.
Sie können jeden Wert zwischen L63 (ganz links)
über C (Mitte) bis R63 (ganz rechts) einstellen.
3 Bewegen Sie den Cursor in die untere Zeile,
um die Pegel zwischen 0 (Stumm) und 127
(volle Lautstärke) einzustellen.
Wichtig
Die hier auf dem Display dargestellten „Fader“ sind vollkommen unabhängig von den physisch vorhandenen Hardware-Fadern des 788.
4 Stellen Sie den Gesamtpegel des Cue-Mix mit
dem MONITOR LEVEL-Regler ganz rechts auf
dem Display ein.
Abhören bei aufnahmebereiten Spuren
Wenn Sie eine Spur in Aufnahmebereitschaft versetzt
haben (d. h. Sie haben die REC READY-Taste der
Spur gedrückt, so dass die rote LED blinkt) und der
CUE-Monitor eingeschaltet ist (LED leuchtet), können Sie die Eingangssignale dieser Spuren hören.
Sobald Sie die Wiedergabe starten, hören Sie auch
die bereits aufgenommenen Signale auf diesen Spuren, deren Pegel Sie Sie mit dem oben beschriebenen
TRACK CUE-Mixer einstellen.
Sie hören also immer die eingehenden Signale von
aufnahmebereiten Spuren zusammen mit den Signalen, die auf diesen Spuren bereits aufgezeichnet sind,
so dass Sie jederzeit in eine vorhandene Aufnahme
„einsteigen“ können.
Bei der tatsächlichen Aufnahme (REC READY-LED
leuchtet stetig) sind die bereits aufgezeichneten Signale dieser Spuren natürlich nicht mehr zu hören,
sondern nur noch das eingehende Signal, das jetzt
aufgezeichnet wird.
Mit den Kanalfadern bestimmen Sie die Pegel, mit
denen die Signale aufgezeichnet werden, und somit
auch die Pegel im CUE-Monitor-Mix (die Einstellungen des TRACK CUE-Mixers haben keinen Einfluss auf diese Pegel). Die Pegel der eingehenden
Signale können Sie mit den Pegelanzeigen im
HOME-Fenster kontrollieren.
TIPP
Wenn Sie eine Aufnahme überprüfen und verhindern wollen, dass unerwünschte Signale (Mikrofonrauschen, zufällige Gitarrengeräusche usw.) die Wiedergabe stören,
sollten Sie es sich zur Gewohnheit machen, REC READY
bei sämtlichen aufnahmebereiten Spuren aus- und den
CUE-Monitor einzuschalten und andere (STEREO)-Mithörfunktionen vor der Wiedergabe auszuschalten und sie
vor dem erneuten Beginn der Aufnahme wieder in den
ursprünglichen Zustand zu versetzen.
Wichtig
Bei Punch-Vorgängen, also beim Einsteigen in vorhandene
Aufnahmen (siehe Abschnitt „Aufnahme/Wiedergabe“ auf
Seite 46) wird das bereits aufgezeichnete Signal während
der eigentlichen Aufnahme (und beim Proben der Aufnahme) stummgeschaltet.
Weitere Optionen beim Abhören
Die SELECT-Taste unter dem MONITOR LEVELRegler erlaubt Ihnen zu wählen, welche Signale Sie
über die MONITOR OUTPUT- und PHONES-Ausgänge hören.
Zusätzlich zum Track-Cue (aufgenommene Spuren)
der unabhängig geschaltet werden kann, stehen folgende Monitorquellen zur Auswahl:
der Stereosummenausgang
STEREO
EFF SEND das Summensignal, das dem internen Effektweg
zugeführt wird (siehe Abschnitt „EFFECT 1 als
Stereoeffekt im Effektweg nutzen“ auf Seite 79)
AUX OUT das Summensignal, das dem Aux-Weg (intern
oder extern) zugeführt wird
(siehe Abschnitt „EFFECT 2 als Stereoeffekt im
Aux-Weg verwenden“ auf Seite 80)
das Summensignal des Submixers (siehe
SUB MIX
Abschnitt „Submixer verwenden“ auf Seite 45)
Drücken Sie die SELECT-Taste im Monitorbereich,
um die gewünschte Quelle zu wählen. Die LEDs zeigen die entsprechende Auswahl an.
Es gibt eine fünfte Einstellung, bei der sämtliche
LEDs dunkel sind. Diese ermöglicht es Ihnen, die
aufgenommenen Spuren (CUE) vollkommen unabhängig von anderen Monitorsignalen abzuhören.
TIPP
Bei der Aufnahme möchten Sie wahrscheinlich die bereits
aufgenommenen Spuren abhören (CUE einschalten).
Üblicherweise werden Sie beim Abmischen das Summensignal (STEREO), also das fertig gemischte Signal hören wollen.
Da die Spursignale während des Abmischens an die Kanäle
geleitet werden, ist das Abhören der Spuren hier nicht von
Nutzen, daher sollten Sie hier CUE ausschalten.
Sowohl bei der Aufnahme als auch beim Abmischen kann
es hilfreich sein, die Effekt- und Aux-Wege oder wahlweise
den Submixer getrennt abzuhören.
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 37
UsersGuide.book Seite 38 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
3 – Vor der Aufnahme
Signale mithören (Monitoring)
Mischung mono abhören
Nun fragen Sie sich vielleicht, weshalb Sie sich Ihre
Arbeit in Mono anhören sollten. Ganz einfach: Wenn
Sie Signale mit falscher Phasenlage aufnehmen, können diese sich im Monobetrieb gegenseitig aufheben.
Wenn Sie also damit rechnen, dass Ihr Werk über
tragbare Radios oder Kassettenrecorder usw. gehört
wird, oder wenn Sie ein Stück für Fernsehen oder
Video mischen (wo es noch viele Monogeräte gibt),
ist der Monotest in jedem Stadium der Produktion
erforderlich.
1 Halten Sie die SHIFT-Taste gedrückt, und drücken Sie die SELECT-Taste im Monitorbereich.
38
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
Die LED einer ausgewählten Monitorquelle
(STEREO, EFF SEND, AUX OUT, SUB MIX
oder CUE) blinkt und signalisiert damit, dass Sie
das Signal nun mono hören.
2 Drücken Sie die Mithör-SELECT-Taste erneut,
um zum Stereomodus zurückzukehren.
Die LEDs der ausgewählten Monitorquellen leuchten wieder stetig.
Wichtig
Wenn eine Monitorquelle während des Wechsels zwischen
Mono und Stereo nicht gewählt war: Sobald sie gewählt
wird, blinkt ihre LED (Mono) oder leuchtet stetig (Stereo)
und zeigt damit den aktuellen Monitorstatus an.
UsersGuide.book Seite 39 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
4 – Das Mischpult im 788
Eigenschaften des Mischpults
Das 788 besitzt sieben physische Kanalfader, die
sechs Monokanäle und ein Stereo-Kanalpaar steuern.
Diese Kanäle können so zugewiesen werden, dass sie
ihre Signale entweder von den Eingängen oder von
aufgenommenen Spuren erhalten.
Der grundlegende Signalfluss in jedem Kanal des
Mischpults sieht folgendermaßen aus:
1. Eingang-Kanal-Zuweisung (Eingang oder Spur)
2. Digitale Dämpfung/Verstärkung
3. Schaltbarer Dreiband-EQ
4. Fader
5. Effekt-Send (vor oder hinter dem Fader möglich)
6. Aux-Send (vor oder hinter dem Fader möglich)
7. Panorama
Sie können Kanäle zu Stereopaaren koppeln und so
Reglereinstellungen für beide Kanäle nutzen.
Die internen Effektprozessoren können Sie auf vielfältige Weise mit diesen Kanälen verwenden; als
zwischengeschaltete Dynamikprozessoren oder als
zwischengeschalteten Multieffekt.
Zusätzlich zu diesen Kanälen gibt es einen Submixer,
den Sie nutzen können, um Signale von den Eingängen A bis D und den AUX INPUTs zu mischen und
über Panorama- und Lautstärkeregler dem Stereosignal hinzuzufügen. Im Abschnitt „Eingänge dem Submixer zuweisen“ auf Seite 35 erfahren Sie, wie Sie
Eingänge dem Submixer zuweisen und in Abschnitt
„Submixer verwenden“ auf Seite 45, wie Sie die Einstellungen anpassen.
Der TRACK CUE-Mixer speist nur die Monitorausgänge und Kopfhörer und gestattet das Abhören der
aufgezeichneten Spuren. Seine Bedienung ist im
Abschnitt „Aufgezeichnete Signale abhören (CueMix erstellen)“ auf Seite 36 beschrieben.
Kanäle koppeln
Wenn Sie das 788 zum Mischen und Aufnehmen
einer Stereoquelle (z. B. eines Stereo-Synthesizers
oder der Ausgänge eines Stereo-Effektgeräts) verwenden, ist es sinnvoll, zwei Kanäle miteinander zu
koppeln, so dass die an einem Kanal vorgenommenen Änderungen sich automatisch auf den anderen
Kanal auswirken.
Folgende Kanalpaare können Sie koppeln: 1 und 2,
3 und 4 sowie 5 und 6. Beachten Sie, dass die Kanäle
7 und 8 immer als Stereopaar gekoppelt sind und Sie
diese Verknüpfung nicht aufheben können.
Beim Koppeln zweier Kanäle werden folgende Parameter miteinander verbunden:
• Digitale Dämpfung/Verstärkung
• Solo-Status
• EQ-Regler und -Schaltung
• Effekt- und Aux-Send-Pegel
• Effekteinstellungen
• Fader (der Fader des ungerade numerierten Kanals
steuert das Paar)
Zwei Kanäle zu einem Stereopaar koppeln
1 Halten Sie die SELECT-Taste des einen Kanals
gedrückt.
Seine LED blinkt (eventuell zusammen mit der
LED einer zugewiesenen Quelle).
2 Drücken Sie die SELECT-Taste des anderen
Kanals, und lassen Sie dann beide Tasten los.
Beide SELECT-LEDs des Kanalpaares leuchten
zusammen mit den zugewiesenen Quellen.
Wichtig
Wenn eine andere SELECT-LED blinkt, sobald Sie die
SELECT-Taste eines Kanals gedrückt halten, bedeutet
dies, dass dieses Paar bereits gekoppelt ist. Durch Drücken der SELECT-Taste des anderen Kanals heben Sie
die Verknüpfung dieses Paars auf.
Ein gekoppeltes Stereopaar trennen
1 Halten Sie die SELECT-Taste des einen Kanals
gedrückt.
Die LED blinkt zusammen mit der LED des anderen
Kanals und den LEDs aller zugewiesenen Quellen.
2 Drücken Sie die SELECT-Taste des anderen
Kanals, und lassen Sie dann beide Tasten los.
Sobald Sie die SELECT-Tasten loslassen, leuchtet
die LED des ersten Kanals stetig.
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 39
UsersGuide.book Seite 40 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
4 – Das Mischpult im 788
Grundlegende Vorgänge
Weitere Informationen zu gekoppelten Kanälen
Wenn zwei Kanäle zu einem Stereopaar gekoppelt
sind, werden die Panorama-Einstellungen für die beiden Kanäle auf ganz links (ungerade numerierter
Kanal) und ganz rechts (gerade numerierter Kanal)
gesetzt, unabhängig von den vorherigen Einstellungen. Wenn Sie ein gekoppeltes Kanalpaar trennen,
bleiben die bestehenden Panorama-Einstellungen
erhalten.
Wenn Sie eine Stereoquelle (STEREO oder ein AUX
INPUT) einem Kanal eines möglichen Stereopaares
zuweisen, werden die beiden Kanäle automatisch zu
einem Paar gekoppelt.
Wenn einem Stereopaar ein STEREO oder AUX INPUT
zugewiesen war und Sie trennen das Kanalpaar, ist
zwar die Verknüpfung aufgehoben, die Stereoquelle
jedoch ist nach wie vor beiden Kanälen zugewiesen.
Grundlegende Vorgänge
Die SELECT-Tasten der Kanäle haben wir bereits
oben (Abschnitt „Mischpultkanälen Quellen zuweisen“ auf Seite 33) als eine Möglichkeit beschrieben,
die Eingänge den Mischpultkanälen zuzuweisen und
Kanäle zu Paaren zu koppeln bzw. Stereopaare wieder zu trennen.
Die SELECT-Tasten dienen außerdem zusammen mit
den EQ-, SEND- und FADER/PAN-Tasten dazu,
Kanäle auszuwählen, in denen bestimmte Einstellungen vorgenommen werden sollen:
EQ bietet Zugriff auf die Klangregelung und die
digitale Dämpfung/Verstärkung
SEND Pre/Post/Off, Pegel und Panorama für KanalSends sowie den Master-Send-Pegel für
Effekt- und Aux-Sends
FADER/PAN ermöglicht eine Ansicht der Fader-Pegel (einschließlich des internen Pegels) sowie eine
Festlegung der Panorama-Einstellungen
1 Drücken Sie die EQ-, SEND- oder FADER/PANTaste.
Auf dem Display erscheinen die aktuellen Einstellungen für den entsprechenden Parameter und den
oder die ausgewählten Kanäle.
2 Drücken Sie die SELECT-Taste des Kanals,
dessen Parameter Sie bearbeiten möchten.
3 Ändern Sie die Werte mit Hilfe des Rads und
den Pfeiltasten.
1
2
3
Darstellung der Parameter auf dem Display
Das Beispiel unten zeigt die Panorama-Einstellungen
für die Kanäle 1 und 2:
Wenn Sie zwei Kanäle zu einem Stereopaar gekoppelt haben (siehe Abschnitt „Kanäle koppeln“ auf
Seite 39), können Sie eine der beiden SELECT-Tasten des Paares drücken, um das entsprechende Displayfenster für die Parameterbearbeitung aufzurufen.
TIPP
In diesen kanalbezogenen Darstellungen sehen Sie
auf der rechten Seite zwei Pegelanzeigen, die die
aktuellen Monitorausgangspegel anzeigen. Zudem
wird oben rechts die aktuelle Zeitposition angezeigt.
40
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
Alternativ können Sie auch zuerst die SELECT-Taste des
Kanals drücken und anschließend die Parametertaste
(EQ, SEND oder FADER/PAN), um die Parameter eines
Kanals einzustellen.
UsersGuide.book Seite 41 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
4 – Das Mischpult im 788
Klangregelung (EQ) verwenden
Klangregelung (EQ) verwenden
Mit dem EQ können Sie für jeden Kanal des 788 die
Frequenz in drei Bändern (H = Höhen, M = Mitten
und L = Tiefen, Bässe) und die Verstärkung (Gain =
Betrag, um den das Signal abgesenkt oder angehoben
wird) einstellen. Zusätzlich können Sie den „Q-Faktor“ (Breite des Frequenzbands; auch Filtergüte
genannt) im Mittenband festlegen.
1
3
2
1 Drücken Sie die EQ-Taste.
Auf dem Display erscheint das Fenster mit der
Klangregelung für die Eingangskanäle.
GAIN
L (Tiefen)1 M (Mitten)2
H (Höhen)3
±12 dB
±12 dB
±12 dB
(absenken oder
anheben)
FREQ (Mit- 32 Hz–1,6 Hz 32 Hz–18 kHz
tenfrequenz)
0,25/0,5/1/2/4/
Q (Güte, Band- –
4
8/16
breite)
1,7 kHz–18 kHz
–
1.Bei diesen Bändern handelt es sich um Shelving-Filter.
2.das Mittenband hat Glockencharakteristik
3.„Q“ (nur Mittenband) ist definiert als die Mittenfrequenz des
Klangregelungs-Bandes geteilt durch die Bandbreite. Ein hoher
Q-Wert bewirkt eine schmalbandige Filterung.
4.
4 Im Feld SW auf dem Display können Sie den
gesamten EQ ein- (ON) oder ausschalten
(OFF), so dass Sie ein bearbeitetes Signal auf
einfache Weise mit dem unbearbeiteten vergleichen können.
Wichtig
Denken Sie daran, dass Sie die Auswirkung der EQ-Einstellungen nur dann hören können, wenn der Schalter auf
dem Display auf ON steht.
2 Drücken Sie die SELECT-Taste des Mischpultkanals, dessen Klang Sie einstellen möchten.
3 Bewegen Sie den Cursor mit den Pfeiltasten
auf den Wert, den Sie ändern möchten, und
ändern Sie den Wert mit dem Rad.
TIPP
Sie können auch Effekte verwenden, um den Klang eines
Kanals weiter zu beeinflussen (siehe Abschnitt „Effekte“
auf Seite 78).
Klangregelung bei gekoppelten Kanälen
Wenn Sie zwei Kanäle zu einem Stereopaar gekoppelt haben (und in jedem Fall bei den Kanälen 7 und
8), gibt es eine Reihe von Bedienelementen auf dem
Display, deren Einstellungen sich auf beide Kanäle
auswirken. Für ein Stereopaar können Sie keine
unterschiedlichen EQ-Einstellungen vornehmen.
Wenn Sie zwei nicht miteinander gekoppelte Kanäle
mit unterschiedlichen EQ-Einstellungen zu einem
Stereopaar koppeln, übernimmt dieses Paar die EQEinstellungen des ungerade numerierten Kanals.
Wenn Sie bei einem Stereopaar die Verbindung aufheben, erhalten beide Kanäle dieselben EQ-Einstellungen.
Digitale Dämpfung/Verstärkung (PAD/GAIN) einstellen
Mit der digitalen Dämpfung/Verstärkung können Sie
den Pegel des Signals vor Erreichen der Klangregelung absenken (dämpfen) oder anheben (verstärken).
Dies kann beispielsweise bei extremen EQ-Einstellungen erforderlich sein.
Der Signalpegel lässt sich in 6-dB-Schritten um bis
zu 42 dB dämpfen (negativer Wert) und um bis zu
6 dB verstärken (positiver Wert).
1 Bewegen Sie den Cursor im EQ-Fenster zum
PAD/GAIN-Feld, und ändern Sie den Wert
mit dem Rad.
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 41
UsersGuide.book Seite 42 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
4 – Das Mischpult im 788
Send-Pegel einstellen
TIPP
Wichtig
Wenn Sie einander überlappende Frequenzbänder um
hohe Beträge verstärken, erhöht sich der Gesamtpegel der
Signale, was zu Verzerrungen führen kann. Verwenden Sie
diese Funktion, um solche Verzerrungen zu verhindern.
Beachten Sie, dass der EQ-Schalter (ON/OFF) keinen
Einfluss auf die Dämpfung/Verstärkung hat. Bei ausgeschaltetem EQ ist die Pegeleinstellung also trotzdem wirksam.
Send-Pegel einstellen
Das 788 besitzt einen Effektweg (EFF) und einen AuxWeg (AUX), über die Kanalsignale an interne oder
externe Effektgeräte, Monitorverstärker usw. geleitet
werden können. Beide Wege sind stereo ausgelegt. Im
Abschnitt „Effekte“ auf Seite 78 finden Sie Einzelheiten
darüber, wohin diese Signale geleitet werden (Send),
und wie Sie zurück ins 788 gelangen (Return).
Sie können für jeden Kanal bestimmen, mit welchem
Pegel ein Signal auf diese Sends gelangt und welche
Position es im Stereopanorama einnimmt. Zudem lässt
sich der Summenpegel (Master-Send-Pegel) des Effekt-/
Aux-Sends einstellen.
Jeder der beiden Sends kann einzeln ausgeschaltet oder
kanalweise vor (pre) oder hinter (post) dem Fader platziert werden (siehe Abschnitt „Der Unterschied zwischen Pre- und Post-Fader-Sends“ auf Seite 81).
Bei Kanälen, die zu einem Stereopaar gekoppelt sind
und bei den Kanälen 7 und 8 lassen sich die Pegel nicht
unabhängig für jeden Kanal einstellen. Ein Regler
beeinflusst die Send-Pegel beider Kanäle. Außerdem
werden bei diesen Kanälen die Send-Pan-Regler zu Stereo-Pan-Reglern.
Weitere Informationen darüber, wie Sie diese Änderungen vornehmen, finden Sie im Kapitel über Effektprozessoren (siehe Abschnitt „Send-Pegel einstellen“ auf
Seite 80).
1
3, 4
2
Pegel und Panorama einstellen
Sie können für jeden Mischpultkanal die Position im
Stereopanorama bestimmen. Wenn ein Kanal direkt
einer Spur zugewiesen ist, bleibt diese PanoramaEinstellung wirkungslos. Sie ist nur sinnvoll, wenn
der Kanal die Stereoausgänge speist:
1
2 Drücken Sie die SELECT-Taste des Mischpultkanals, den Sie bearbeiten wollen.
3 Bewegen Sie den Cursor mit den Pfeiltasten
zum gewünschten Panorama-Wert, und
ändern Sie den Wert mit dem Rad.
4 Stellen Sie den Pegel des Kanals mit dem
Kanalfader ein.
Den Kanalpegel können Sie in diesem Fenster
nicht einstellen.
3
2
4
TIPP
1 Drücken Sie die FADER/PAN-Taste.
Auf dem Display erscheint das Fader-/PanoramaFenster für die Eingangskanäle.
Um den Panorama-Wert des anderen sichtbaren Kanals zu
markieren (hier Kanal 5), können Sie die SELECT-Taste
des anderen Kanals drücken.
Wichtig
Bei Fader-Werten beträgt der Maximalwert 127und der
Minimalwert 0. Wenn Sie einen Kanal im Panorama ganz
links anordnen, zeigt das Display L63, wenn Sie ihn ganz
rechts anordnen, erscheint R63. Die Mittenposition wird
durch C (Center = Mitte) dargestellt.
Bei Kanälen, die zu einem Stereopaar gekoppelt sind
sowie bei den Kanälen 7 und 8 erscheint hier nur ein
Fader, da beide Kanäle den gleichen Wert verwenden.
42
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
UsersGuide.book Seite 43 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
Interne und „echte“ (physische) Faderstellung
4 – Das Mischpult im 788
Außerdem zeigt das Wort LINK rechts unten an, dass
es sich um ein gekoppeltes Kanalpaar handelt:
Interne und „echte“ (physische) Faderstellung
Das FADER/PAN-Fenster (siehe Abschnitt „Pegel
und Panorama einstellen“ auf Seite 42) enthält auch
eine Darstellung der Kanalfader, wie in der Vergrößerung unten abgebildet.
Stellung des internen
Faders und Wert
Stellung des physischen
Faders und Wert
Für jeden Fader gibt es zwei Werte, den „internen“
(INT) Wert und den Wert des „echten“, physisch
vorhandenen Faders (LVL).
Der Grund dafür ist, dass Sie Szeneneinstellungen
einschließlich der Fadereinstellung speichern und
abrufen können. Das 788 kann auch MIDI-Befehle
empfangen, die den Faderwert steuern.
Wenn Sie Faderwerte durch Szenen oder MIDIBefehle steuern lassen, können Sie eine von drei
Optionen wählen, wie sich die physischen zu den
internen Fadern verhalten:
1 Drücken Sie die MENU-Taste.
2 Drehen Sie das Rad, bis OPTION markiert
ist, und drücken Sie ENTER/YES.
3 Drehen Sie das Rad, bis MIXER markiert ist,
und drücken Sie ENTER/YES.
4 Wählen Sie für den Parameter FADER ->
MATCHING eine der drei folgenden Einstellungen:
• REAL – Szenenwechsel oder MIDI-ControlChange-Befehle, die den Wert des internen Faders
ändern sollen, werden ignoriert. Sie können den
Kanalpegel nur mit dem „echten“, physischen
Fader einstellen.
• JUMP – Sobald Sie den physischen Fader bewegen, springt der Wert des internen Faders auf den
Wert des physischen Faders. Da dies zu abrupten
Lautstärkeänderungen führen kann, die Ihrem
Gehör und der Monitorausrüstung schaden können,
sollten Sie diese Option mit Bedacht einsetzen.
• CATCH – Der Kanalpegel bleibt zunächst unverändert. Wenn Sie jedoch den physischen Fader so
bewegen, dass er mit der Einstellung des internen
Faders übereinstimmt, ändert sich ab diesem Punkt
der Kanalpegel. Dadurch werden die oben
beschriebenen Pegelsprünge verhindert.
Wichtig
Beachten Sie, dass sich diese Option auf den aktuellen
Song wie auch auf sämtliche danach geladenen Songs
auswirkt, bis Sie diese Einstellung ändern.
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 43
UsersGuide.book Seite 44 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
4 – Das Mischpult im 788
Kanäle einzeln hören (SOLO)
Kanäle einzeln hören (SOLO)
Sie können einen oder mehrere Mischpultkanäle zu
Solo-Kanälen machen. Dabei werden alle anderen
Kanäle stummgeschaltet, so dass nur die ausgewählten Kanäle zu hören sind:
1
2
Wenn Sie Kanäle mit dieser Funktion einzeln vorhören, werden die Signale hinter dem Fader abgegriffen.
Das heißt, Sie können die Auswirkung sämtlicher
Fader-, EQ- und interner Effekteinstellungen hören.
Falls Sie den Effekt- oder Aux-Weg für einen Effekt
nutzen (Abschnitt „Effekte“ auf Seite 78), werden
nur die Signale der hier gewählten Kanäle an den
Effektprozessor gesendet (sämtliche anderen KanalSends sind stummgeschaltet). Somit hören Sie nur
die gewählten Kanäle zusammen mit ihren Effekten.
Wichtig
1 Halten Sie die SOLO-Taste gedrückt.
2 Drücken Sie die SELECT-Tasten der Mischpultkanäle, die Sie zu Solo-Kanälen machen
wollen.
Die SOLO-LED leuchtet (orangefarben), und die
SELECT-LEDs der gewählten Kanäle blinken.
3 Lassen Sie die SOLO-Taste los.
Wenn Sie zwei Kanäle zu einem Stereopaar gekoppelt
haben, werden beide Kanäle zu Solo-Kanälen, sobald Sie
die SELECT-Taste eines Kanals des Paars drücken.
Denken Sie daran: Wenn Sie einen Kanal mit der SoloFunktion vorhören, werden alle anderen Kanäle stummgeschaltet, und zwar nicht nur am Monitorausgang, sondern
auch am Stereoausgang. Wenn Sie die Solo-Funktion
während des Abmischens verwenden, wird die Mischung
zerstört!
Die LEDs leuchtenbzw. blinken weiter, solange
Kanäle als Solo-Kanäle fungieren.
Solo-Funktion ausschalten
1 Halten Sie im Solo-Modus (die SOLO-LED
leuchtet) die SOLO-Taste gedrückt.
2 Drücken Sie die SELECT-Tasten aller blinkenden Kanäle.
Sobald Sie die Solo-Funktion für alle Kanäle ausgeschaltet haben, erlischt die SOLO-LED.
Der Stereoausgang
So zeigen Sie die Einstellungen des Stereoausgangs an:
1
1 Drücken Sie kurz die STEREO-Taste:
44
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
Folgende Parameter werden dargestellt:
• die aktuellen Werte des physischen und des internen Faders (wie bei Abschnitt „Interne und „echte“
(physische) Faderstellung“ auf Seite 43); diese
Fader gehorchen denselben Regeln wie die im
Menü OPTIONS eingestellten Kanalfader.
• die Einstellung des Stereo-Dynamikprozessors,
sofern Sie diesen zugewiesen haben (siehe
Abschnitt „EFFECT 2 als Stereo-Dynamikprozessor nutzen“ auf Seite 79).
• Der Cursor markiert das Feld OUTPUT und lässt
sich nicht bewegen.
UsersGuide.book Seite 45 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
4 – Das Mischpult im 788
Submixer verwenden
Signal am Stereoausgang bestimmen
Der einzige einstellbare Parameter beim Stereoausgang ist die Signalquelle. Sie können entweder die
Stereosumme Ihrer Mischung oder Spurpaare am
Stereoausgang ausgeben.
1 Wählen Sie mit dem Rad zwischen STEREO
und den vier Spurpaaren.
Wenn Sie ein Spurpaar wählen, werden die Signale
der entsprechenden aufgezeichneten Spuren an den
Anschlüssen STEREO OUTPUT (analog und
digital) ausgegeben.
Wichtig
Wenn Sie Spurpaare als Quelle für die Stereoausgänge
wählen, wirken sich die Kanalfader und Regler ebenso
wenig auf den Ausgangspegel aus wie der Stereo-Fader.
Sämtliche auf Kanäle bezogene EQ- und Effekteinstellungen werden ebenso umgangen wie Zuweisungen und Einstellungen von Stereo-Dynamikprozessoren (Abschnitt
„EFFECT 2“ auf Seite 79). Auch die Send-Einstellungen für
die Effekt- und Aux-Wege bleiben unberührt.
Wenn Sie STEREO als Monitorquelle gewählt haben
(siehe Abschnitt „Signale mithören (Monitoring)“ auf Seite
35), werden die gewählten Spuren sowohl an den Ausgängen MONITOR OUTPUT und PHONES wie auch an
den STEREO-Anschlüssen ausgegeben. Mit dem
MONITOR-Regler bestimmen Sie die Lautstärke des
Monitorsignals, die Einstellung wirkt sich nicht auf den
Pegel an den Stereoausgängen aus.
Submixer verwenden
Den Submixer verwenden Sie üblicherweise beim
Abmischen, um während der Wiedergabe der aufgezeichneten Spuren weiter Signale hinzu zu mischen. So
können Sie beispielsweise MIDI-Instrumente synchron
zu den aufgezeichneten Audiospuren hinzu mischen.
In der Abbildung oben sind die Eingänge A, B, D
und die AUX-Eingänge dem Submixer zugewiesen.
Eingang C ist nicht zugewiesen (OFF).
Um diese Zuweisungen zu ändern, nutzen Sie die
INPUT- und die SUB MIX-Tasten, und drücken
Sie die SUB MIX-Taste erneut, um dieses Fenster
aufzurufen.
Wichtig
4
3
Mit dem Submixer können Sie die vier Eingänge (A
bis D) und die AUX INPUTS zusammenmischen und
an den Stereoausgang weiterleiten. Auf dem Display
stehen dafür Pegel- und Panorama-Regler zur Verfügung.
1 Weisen Sie die Eingänge dem Submixer zu.
Siehe Abschnitt „Eingänge dem Submixer zuweisen“ auf Seite 35.
2 Weisen Sie die Ausgänge des Submixers der
Stereosumme zu.
Siehe Abschnitt „Submixer der Stereosumme
zuweisen“ auf Seite 35.
3 Drücken Sie die SUB MIX-Taste.
Das SUB MIX-Fenster erscheint:
Sie können einen Eingang nicht gleichzeitig einem Mischpultkanal und dem Submixer zuweisen.
4 Bewegen Sie den Cursor mit den Pfeiltasten zu
den Feldern (fünf Panorama-Einstellungen
und fünf Pegeleinstellungen) und ändern Sie
die Werte mit dem Rad.
Der maximale Wert für die Pegel beträgt 127, der
Minimalwert 0. Panorama-Einstellungen sind zwischen L63 (ganz links) und C (Mitte) bis R63
(ganz rechts) möglich.
Wenn Sie die AUX INPUTS dem Submixer zuweisen, werden sie als Stereopaar behandelt. Die zwei
Eingänge können nicht unabhängig voneinander
eingestellt werden, und der Panorama-Regler
beeinflusst beide Kanäle gemeinsam.
Wichtig
Für den Submixer gibt es keinen Summenpegel-Regler;
Sie müssen die einzelnen Eingangspegel entsprechend
einstellen.
Die Eingänge, die dem Submixer zugewiesen sind und der
Ausgang des Submixers können weder mit den internen
Effektprozessoren noch mit dem Aux-Weg verwendet werden. Die gesamte Effektbearbeitung dieser Signale muss
außerhalb des 788 erfolgen.
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 45
UsersGuide.book Seite 46 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
5 – Aufnahme/Wiedergabe
Dieser Abschnitt beschreibt die Aufnahme- und Wiedergabefunktionen des 788. Falls Sie die Kapitel
• 2, „Los geht’s“,
• 3, „Vor der Aufnahme“ und
• 4, „Das Mischpult im 788“
nicht bereits gelesen haben, empfehlen wir Ihnen
dringend, dies jetzt zu tun. Ohne die Informationen
in diesen Kapiteln wird es Ihnen schwerfallen, manche der hier vorgestellten Begriffe zu verstehen.
Grundlegende Bedienung des „Laufwerks“
Das 788 zeichnet Audiomaterial auf Festplatten und
nicht auf Bändern auf. Trotzdem werden wir nachfolgend von „Laufwerkstasten“ und vom „Spulen“ sprechen, da diese Begriffe geläufig und leicht
verständlich sind.
Die Laufwerkstasten des 788 sind denen ähnlich, die
Sie an einem Kassettenrecorder finden. Es gibt
jedoch zwei entscheidende Unterschiede:
• Auf einige Funktionen, können Sie nicht mit einem
einfachen Tastendruck, sondern nur über Tastenkombinationen zugreifen.
• Die „Vor-“ und „Rückspul“-Tasten funktionieren
nicht ganz so wie bei einem Kassettenrecorder. Da
das 788 eine Stelle sofort anspringen kann, entstehen keine Spulzeiten. Die Funktionsweise dieser
Tasten ist weiter unten in diesem Abschnitt
beschrieben (Abschnitt „Schneller Vorlauf und
Rücklauf“ auf Seite 48).
• Es gibt keine Pausentaste. Da das Starten und Stoppen praktisch verzögerungsfrei erfolgen, ist ein solches Bedienelement nicht erforderlich.
• Im Jog-Modus, der durch Drücken der STOP- und
der PLAY-Taste aufgerufen wird, haben die Spultasten eine spezielle Funktion (siehe Abschnitt
„Bestimmte Stellen mit dem Rad aufsuchen“ auf
Seite 47).
Wiedergabe starten
Um aufgezeichnetes Material von der aktuellen Wiedergabeposition aus zu starten (siehe auch nächster
Abschnitt):
1 Drücken Sie die PLAY-Taste.
Während der Wiedergabe leuchtet die grüne PLAYLED.
2 Um die Wiedergabe zu beenden, drücken Sie
die STOP-Taste.
Wichtig
Wenn bestimmte Menüfenster sichtbar sind, können Sie
die Wiedergabe nicht starten. Verlassen Sie das Menüsystem in diesen Fällen, bevor Sie PLAY drücken.
Wenn die PLAY-LED nicht stetig leuchtet, sondern blinkt,
wartet das 788 auf externe Synchronisation oder ist anderweitig an der Wiedergabe gehindert. Überprüfen Sie sämtliche Einstellungen für die Synchronisation usw. (siehe
Abschnitt „Synchronisation“ auf Seite 91 für weitere Einzelheiten über das Anzeigen und Ändern dieser Einstellungen).
46
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
Wenn Sie bei der Wiedergabe der Spuren nichts
hören, kann dies daran liegen, dass:
• auf den Spuren nichts aufgenommen worden ist.
Das HOME-Fenster (Abschnitt „Das HOME-Fenster“ auf Seite 23) besitzt acht Kanal-Pegelanzeigen.
Wenn die REC READY-LED eines Kanals dunkel
ist, zeigt die Pegelanzeige den Pegel des aufgezeichneten Spursignals an (wenn REC READY
leuchtet, wird der Pegel des Eingangssignals dargestellt).
• die Spursignale nicht zum Monitor geleitet werden.
Verwenden Sie entweder TRACK CUE, um die
Spur abzuhören (Abschnitt „Aufgezeichnete Signale abhören (Cue-Mix erstellen)“ auf Seite 36),
wobei MONITOR CUE eingeschaltet sein muss
(Abschnitt „Signale mithören (Monitoring)“ auf
Seite 35), oder weisen Sie die Spuren Kanälen zu
(Abschnitt „Spuren den Kanälen zuweisen“ auf
Seite 34) und stellen Sie die Pegel mit den Kanalfadern ein, wobei der Monitormodus STEREO aktiviert sein muss (STEREO-LED leuchtet).
UsersGuide.book Seite 47 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
Wiedergabeposition einstellen
5 – Aufnahme/Wiedergabe
Wiedergabeposition einstellen
Eine „Wiedergabeposition“ beim 788 ist vergleichbar
mit einer bestimmten Position auf dem Band eines
Kassettenrecorders. Um eine bestimmte Stelle in
einer Aufnahme aufzusuchen, spulen Sie bei einem
Kassettenrecorder das Band an die entsprechende
Stelle. Beim 788 (der ja nicht auf Band sondern auf
Festplatte aufzeichnet) nennen wir die Stelle, an der
die Wiedergabe beim Drücken der PLAY-Taste star-
tet, die Wiedergabeposition (natürlich können Sie an
der „Wiedergabeposition“ auch mit einer Aufnahme
beginnen). Das 788 stellt Ihnen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, die Wiedergabeposition einzustellen. Einige davon sind im Abschnitt „LocatorFunktionen“ auf Seite 57 beschrieben. Die Möglichkeiten, die Sie mit den Laufwerkstasten haben, sind
hier beschrieben.
Nullrücklauf (RTZ)
Bei gestopptem Laufwerk, während der Wiedergabe
oder während der Aufnahme bewegen Sie mit dieser
Methode die Wiedergabeposition zum Nullpunkt
(ausgedrückt als absolute Zeit):
1 Halten Sie die STOP-Taste gedrückt.
2 Drücken Sie REW.
Die Wiedergabe bzw. Aufnahme stoppt, und der
Nullpunkt wird angesprungen.
Beginn der letzten Aufnahme aufsuchen (LRP – Last Recording Position)
Diese äußerst nützliche Funktion ermöglicht es
Ihnen, sofort zu dem Punkt zurückzukehren, an dem
die Aufnahme zuletzt begann. Sie können sie in einer
der folgenden Situationen einsetzen (dies sind nur
Beispiele, Ihnen fallen bestimmt weitere ein):
• wenn Sie einen misslungenen Take auf halbem
Weg abgebrochen haben und zurückkehren möchten, um die Aufnahme zu wiederholen;
• wenn Sie nach einem gelungenen Take noch einmal an den Aufnahmebeginn zurückkehren wollen,
um den Take noch einmal zu hören;
• wenn Sie nacheinander mehrere Spuren aufnehmen, die alle an demselben Punkt beginnen sollen;
• wenn Sie nach einem Take dessen Anfangspunkt
als Bezugspunkt markieren möchten.
Um bei gestopptem Laufwerk, während der Wiedergabe oder während der Aufnahme zum letzten Aufnahmebeginn zurückzukehren:
1 Halten Sie die STOP-Taste gedrückt.
2 Drücken Sie F FWD.
Die Wiedergabe bzw. Aufnahme stoppt, und der
letzte Aufnahmebeginn wird angesprungen.
Bestimmte Stellen mit dem Rad aufsuchen
Mit dem Rad können Sie jede beliebige Stelle in
Ihrer Aufnahme exakt aufsuchen. Indem Sie das Rad
drehen, bewegen Sie die Wiedergabeposition in der
Aufnahme vor und zurück. Dabei hören Sie das aufgezeichnete Material mit niedriger Geschwindigkeit.
1 Spulen Sie ungefähr an die Stelle, die Sie aufsuchen möchten.
2 Halten Sie die STOP-Taste gedrückt, und drücken Sie die PLAY-Taste.
Auf dem Display erscheint die Wellenform der
gegenwärtig gewählten Spur an der aktuellen Wiedergabeposition.
3 Drücken Sie die SELECT-Taste der Spur, die
angezeigt werden soll.
Mit der 7/8-Taste wechseln Sie zwischen der
Ansicht von Spur 7 und Spur 8. Auf dem Display
erscheint die Wellenform der betreffenden Spur.
Mit den Pfeiltasten Ó und Á können Sie die Darstellung in horizontaler Richtung vergrößern bzw.
verkleinern. Mit der Á-Taste vergrößern Sie den
Raum, den ein bestimmter Zeitabschnitt auf dem
Display in Anspruch nimmt, und mit der Ó-Taste
wird dieser Raum verkleinert. Es stehen drei Vergrößerungsfaktoren zur Verfügung: x1, x2 (was
etwa eine Positioniergenauigkeit von einem Frame
ermöglicht) und x32 (was etwa eine Genauigkeit
von 10 Sub-Frames ermöglicht). Die Auflösung ist
unterhalb der Zeitanzeige angegeben.
Mit der §- und der ¶-Taste können Sie den vertikalen Maßstab einstellen (die Darstellung des
Pegels). Die Vergrößerungsebenen sind hier x1,
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 47
UsersGuide.book Seite 48 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
5 – Aufnahme/Wiedergabe
x2, x4, x8, x16 und x32. Mit der § -Taste
vergrößern Sie den vertikalen Maßstab der Darstellung, mit der ¶ -Taste verkleinern Sie ihn.
TIPP
Wenn Sie beim Aufrufen dieses Fensters keine Wellenform
sehen, können Sie mit der §-Taste die vertikale Auflösung
erhöhen, so dass Sie die leisen Passagen sehen können.
4 Drehen Sie das Rad, um den Cursor (die Wiedergabeposition) zur gewünschten Stelle zu
bewegen.
Während Sie das Rad drehen, hören Sie die
gewählte Spur über den Monitor.
Um den Cursor an eine andere Stelle außerhalb des
dargestellten Bereichs zu bewegen, halten Sie die
F FWD- oder die REW-Taste gedrückt. Dabei wer-
Passagen wiederholt abspielen
den sämtliche Spuren mit normaler Geschwindigkeit vorwärts oder rückwärts wiedergegeben. Die
Wiedergabe stoppt, sobald Sie die Tasten loslassen.
Sie können dann den Cursor mit Hilfe des Rads
genau positionieren.
5 Um zum HOME-Fenster zurückzukehren,
drücken Sie STOP (oder ENTER oder EXIT).
Die Wiedergabeposition befindet sich jetzt am
gerade aufgesuchten Punkt.
Wichtig
Da sich mit dem Rad nur eine Spur gleichzeitig abhören
lässt, können Sie in diesem Modus nur eine Spur eines
Stereopaares zur gleichen Zeit hören. Eine Stereospur
können Sie auch mono abhören (siehe Abschnitt „Signale
mithören (Monitoring)“ auf Seite 35).
Schneller Vorlauf und Rücklauf
Bei einem Kassettenrecorder dienen Vorlauf- und
Rücklauftaste zum Umspulen des Bandes. Da das
788 ein Harddisk-Portastudio ist, funktionieren die
Vorlauf- und Rücklauftasten etwas anders:
Während der Wiedergabe Wenn Sie während
der Wiedergabe entweder die F FWD- oder die REWTaste drücken und gedrückt halten, bewegt sich die
Wiedergabeposition mit dem Zehnfachen der normalen Wiedergabegeschwindigkeit vorwärts oder rückwärts, je nachdem, welche Taste Sie festhalten (wie
mit FF x10 oder REW x10 im HOME-Fenster
dargestellt). Dabei sind die Ausgänge stummgeschaltet, und die PLAY-LED blinkt. Sobald Sie die
F FWD- bzw. REW-Taste loslassen, wird die Wiedergabe an der neuen Position fortgesetzt.
Bei gestopptem Laufwerk Bei gestopptem
Laufwerk können Sie die F FWD - oder die REWTaste drücken und loslassen, um vor oder zurück zu
spulen. Beim Spulen sind die Ausgänge stummgeschaltet.
Wenn Sie eine der Tasten länger als eine Sekunde
gedrückt halten bzw. sie wiederholt drücken, ändern
Sie die Spulgeschwindigkeit von zehnfach (dargestellt als x10 im HOME-Fenster), über 50-fach
(x50) und 100-fach (x100) bis 1000-fach
(x1000).
Wenn Sie beim Spulen die jeweils entgegengesetzte
Taste drücken (beispielsweise F FWD während des
Zurückspulens), spult das 788 sofort in umgehrter
Richtung mit 10-facher Geschwindigkeit.
Wichtig
Diese Funktion steht nur bei der Wiedergabe und nicht bei
der Aufnahme zur Verfügung.
Passagen wiederholt abspielen
Das 788 erlaubt Ihnen, eine Passage in einer Schleife
wiederholt abzuspielen. Dies kann beispielsweise bei
der Kontrolle eines bestimmten Songteils nützlich
sein.
Als Anfangs- und Endpunkte der Wiedergabeschleife
dienen die IN- und OUT-Punkte (siehe Abschnitt
„IN- und OUT-Punkte festlegen“ auf Seite 49 unten),
wobei der zeitlich frühere Punkt den Anfangspunkt
und der andere als Endpunkt der Wiedergabeschleife
bildet.
1 Drücken Sie bei gestoppter oder laufender
Wiedergabe kurz die REPEAT-Taste.
48
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
Die LED leuchtet, und auf dem Display erscheint
REPEAT.
Die Wiedergabe beginnt am ersten Punkt und wird
bis zum zweiten Punkt fortgesetzt. Die PLAY-Taste
blinkt möglicherweise einige Zeit (siehe „Wartezeit
zwischen Wiederholungen festlegen“ unten), bevor
die Wiedergabe erneut am ersten Punkt beginnt.
2 Um die wiederholte Wiedergabe zu beenden,
drücken Sie die STOP -Taste.
3 Um die wiederholte Wiedergabe abzubrechen,
ohne das Laufwerk zu stoppen, drücken Sie
kurz die REPEAT-Taste.
UsersGuide.book Seite 49 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
5 – Aufnahme/Wiedergabe
Passagen wiederholt abspielen
Wenn die Schleife gerade spielt, wird die Wiedergabe nach einem sehr kurzen Stummschalten an
aktuellen Wiedergabeposition fortgesetzt. Wenn
das 788 gerade „zurückspult“, beginnt die Wiedergabe am IN-Punkt.
Wichtig
Sie können während der wiederholten Wiedergabe nicht
direkt die Aufnahme starten (Abschnitt „Aufnahme wäh-
rend der Wiedergabe starten“ auf Seite 50). Ebenso ist es
nicht möglich, zum Nullpunkt bzw. dem letzten Aufnahmebeginn zurückzukehren oder Menüs aufzurufen.
Wenn der zeitliche Abstand zwischen IN- und OUT-Punkt
für eine Wiederholung zu gering ist (d. h. weniger als eine
halbe Sekunde), erscheint nach dem Drücken der
REPEAT-Taste die Meldung (IN-OUT TOO
SHORT, und die Wiedergabe wird nicht wiederholt.
IN- und OUT-Punkte festlegen
Die Anzeige JOG leuchtet. Im Display erscheint
die Wellenform der gegenwärtig gewählten Spur
am IN- bzw. OUT-Punkt (je nach dem, welche
Taste Sie gedrückt haben).
So legen Sie den IN- und den OUT-Punkt fest:
1 Suchen Sie die Position auf, an der sich der INbzw. der OUT-Punkt befinden soll.
Weitere Informationen dazu siehe Abschnitt „Wiedergabeposition einstellen“ auf Seite 47 und
Abschnitt „Locator-Funktionen“ auf Seite 57.
3 Drücken Sie die SELECT-Taste der Spur, die
angezeigt werden soll.
Auf dem Display erscheint die Wellenform der
betreffenden Spur.
2 Halten Sie die SHIFT-Taste gedrückt, und drücken Sie die IN- oder OUT-Taste.
Die Meldung Set IN ! oder
Set OUT ! erscheint im HOME-Fenster.
Wichtig
Sie können die IN- und OUT-Punkte nicht während der wiederholten Wiedergabe einstellen (REPEAT-LED leuchtet).
IN- und OUT-Punkte bearbeiten Nachdem
Sie die Punkte festgelegt haben, können Sie sie bearbeiten, um sie ein wenig vorwärts oder rückwärts zu
versetzen.
Wichtig
Sie können die IN- und OUT-Punkte nicht bearbeiten,
solange der Repeat-Modus aktiv ist (die REPEAT-LED
leuchtet).
Um die Punkte zu bearbeiten:
1 Drücken Sie die IN- bzw. OUT-Taste, um den
entsprechenden Punkt aufzusuchen.
4 Folgen Sie den Anweisungen in Abschnitt
„Bestimmte Stellen mit dem Rad aufsuchen“
auf Seite 47, um die Wiedergabeposition zu
verschieben.
5 Wenn Sie die neue Position für den IN- bzw.
OUT-Punkt festgelegt haben, halten Sie die
SHIFT-Taste gedrückt, und drücken Sie die INbzw. OUT-Taste.
Der neue Punkt ist nun festgelegt. Auf dem Display
erscheint wieder das HOME-Fenster.
6 Um zum HOME-Fenster zurückzukehren,
ohne die Punkte zu ändern, drücken Sie EXIT.
Sie können diese Punkte nicht durch Drücken von
ENTER festlegen.
2 Halten Sie die STOP-Taste gedrückt, und drücken Sie die PLAY-Taste.
Wartezeit zwischen Wiederholungen festlegen
Bei Bandsystemen verwendet man eine Wiedergabeschleife meist für das Proben von Punchvorgängen.
Da das Band zurückgespult werden muss, gibt es
eine unvermeidliche Pause zwischen dem Ende der
Wiedergabeschleife und dem erneuten Start der Wiedergabe. Bei einem Harddisk-Recorder dagegen ist
ein nahtloser Übergang zwischen Ende und Beginn
der Schleife möglich, wodurch beim Anhören keine
Zeit für die Vorbereitung auf den nächsten Schleifendurchlauf bleibt (beispielsweise um vor dem Singen
eines Parts Atem zu holen).
Beim 788 können Sie eine Wartezeit zwischen dem
Ende einer Wiedergabeschleife und dem Beginn des
nächsten Wiedergabedurchlaufs festlegen:
1 Halten Sie die REPEAT-Taste gedrückt. Das
Fenster REP. INTERVAL erscheint.
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 49
UsersGuide.book Seite 50 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
5 – Aufnahme/Wiedergabe
2 Stellen Sie die Zeitspanne mit Hilfe des Rads
auf einen Wert zwischen 0,0 Sekunden
(nahtloser Anschluss) und 9,9 Sekunden in
0,1-Sekunden-Schritten ein.
3 Drücken Sie ENTER, um das Fenster zu schließen.
Aufnahme starten
Wichtig
Sie können dieses Fenster bei gestopptem Laufwerk oder
während normaler bzw. wiederholter Wiedergabe aufrufen.
Während einer Aufnahme lässt sich die Zeitspanne nicht
ändern.
Aufnahme starten
So starten Sie eine Aufnahme bei gestopptem Laufwerk:
3
2
1
Die LEDs der PLAY-Taste (grün) und der
RECORD-Taste (rot) leuchten, und die REC
READY-LEDs leuchten stetig.
4 Um die Aufnahme zu stoppen, drücken Sie die
STOP-Taste.
Wichtig
Spuren, die in Aufnahmebereitschaft versetzt sind (d. h.,
ihre REC READY-LED leuchtet bzw. blinkt), sind im
HOME-Fenster invers dargestellt.
1 Versetzen Sie mindestens eine Spur in Aufnahmebereitschaft (drücken Sie die REC READYTaste(n) der Spur(en)).
Die entsprechenden REC READY-LEDs blinken.
2 Halten Sie die RECORD-Taste gedrückt.
Im oben gezeigten Fenster sind die Spuren 3 und 4 aufnahmebereit.
3 Drücken Sie die PLAY-Taste.
Aufnahme während der Wiedergabe starten
So starten Sie die Aufnahme während der Wiedergabe:
1
2 Versetzen Sie eine oder mehrere Spuren in
Aufnahmebereitschaft (drücken Sie die entsprechenden REC READY-Tasten).
Die zugehörigen LEDs blinken.
3 Drücken Sie die RECORD-Taste.
3
2
Die RECORD-LED leuchtet, ebenso wie die REC
READY-LEDs der aufnahmebereiten Spuren.
Wichtig
1 Drücken Sie die PLAY-Taste, um die Wiedergabe zu starten.
Die PLAY-LED leuchtet.
Bevor Sie mit der Aufnahme beginnen können, muss mindestens eine Spur aufnahmebereit sein. Es ist nicht möglich, die Aufnahme mit den REC READY-Tasten zu
starten.
Aufnahme freihändig starten
Sie können die Aufnahme auch mit einem geeigneten
Fußschalter starten und stoppen (zum Beispiel
50
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
TASCAM RC-30P), den Sie an die REMOTE-Buchse
angeschließen.
UsersGuide.book Seite 51 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
5 – Aufnahme/Wiedergabe
Virtuelle Spuren aktivieren
Aufnahme beenden
Wenn Sie die Aufnahme auf einem der oben
beschriebenen Wege gestartet haben, können Sie einfach die PLAY-Taste drücken, um die Aufnahme zu
beenden. Die RECORD-LED erlischt.
Natürlich können Sie eine Aufnahme auch jederzeit
mit der STOP-Taste beenden.
Wichtig
Sie können (anders als bei einem Bandgerät) Aufnahmen
„rückgängig machen“. Selbst wenn Sie versehentlich eine
gelungene Aufnahme überschreiben, können Sie das Original mit Hilfe der UNDO-Funktion wiederherstellen. Weitere Informationen dazu finden Sie im Abschnitt „Aktionen
rückgängig machen und wiederholen“ auf Seite 67.
Aufnahmen anhören
Auch wenn das 788 über Undo-Funktion und virtuelle Spuren verfügt, mag es für Sie manchmal sinnvoll sein, einen Take zu proben (Rehearsal), bevor
Sie ihn auf die Festplatte schreiben. Dies bietet sich
besonders bei Auto-Punch-Vorgängen (siehe
Abschnitt „Auto-Punch-Aufnahme“ auf Seite 52),
aber auch in anderen Situationen an.
Beim Proben sind die Monitoring- und anderen Aufnahmefunktionen dieselben wie beim Aufnehmen,
jedoch gelangt das Eingangssignal nicht tatsächlich
auf die Festplatte, wenngleich es den zugehörigen
Kanal durchläuft.
Den Probe-Modus aktivieren Sie mit der RHSL-Taste
(LED leuchtet). Wenn Sie im Probe-Modus „aufnehmen“, blinkt die RECORD-LED, anstatt stetig zu
leuchten, und zeigt so an, dass die Aufnahme nicht
tatsächlich stattfindet.
Virtuelle Spuren aktivieren
Wie oben im Abschnitt „Reale und virtuelle Spuren“
auf Seite 9 erläutert, können Sie mit dem 788 bis zu
250 virtuelle Spuren nutzen, von denen Sie acht
beliebige als „aktive“ Spuren auswählen können, die
Sie für Ihre endgültige Mischung verwenden.
Wenn eine virtuelle Spur zu einer aktiven Spur wird,
kann sie keiner anderen Spur zugewiesen werden.
So aktivieren Sie eine virtuelle Spur:
1
2 Wählen Sie mit den SELECT-Tasten der
Kanäle (oder den Pfeiltasten Ó und Á) die
reale Spur, der die virtuelle Spur zugewiesen
werden soll.
Durch wiederholtes Drücken der 7/8-Taste wechseln Sie zwischen Spur 7 und 8.
3 Wählen Sie mit dem Rad die virtuelle Spur, die
Sie der realen Spur zuweisen und somit aktivieren möchten.
4 Drücken Sie ENTER (oder PLAY), um den Vorgang abzuschließen.
Mit EXIT brechen Sie den Vorgang ab, ohne die
virtuelle Spur zu aktivieren.
2
3
1 Drücken Sie kurz die TRACK-Taste.
Die acht Registerkarten stellen die acht Festplattenspuren dar. Darunter sind die virtuellen Spuren aufgelistet.
In diesem Fenster können Sie mit der SHIFT- und
der MENU (TITLE)-Taste der markierten Spur einen
Namen geben (wie in Abschnitt „Namen eingeben
und bearbeiten“ auf Seite 24 beschrieben), um sie
besser unterscheiden zu können.
Wenn Sie bisher noch nicht mit einem System mit
virtuellen Spuren gearbeitet haben, finden Sie dies
vielleicht zunächst etwas verwirrend. Hier einige
Hinweise, die Sie sich einprägen sollten:
• Eine virtuelle Spur kann nur einmal aktiviert werden, also nicht gleichzeitig auf zwei Spuren verwendet werden. Wenn Sie mit einem Song
beginnen, sind die virtuellen Spuren 1 bis 8 den
aktiven Spuren 1 bis 8 zugewiesen.
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 51
UsersGuide.book Seite 52 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
5 – Aufnahme/Wiedergabe
• Wenn Sie einen schwierigen Part aufnehmen, brauchen Sie Takes, die vielleicht fast perfekt sind,
nicht mit der neuen Aufnahme zu überschreiben.
Sie können sie für den Fall aufheben, dass Ihnen
keine bessere Aufnahme gelingt. Verwenden Sie
beim Aufnehmen des nächsten Takes einfach eine
andere virtuelle Spur.
• Sie müssen nicht alle endgültigen acht „aktiven“
Spuren gleichzeitig auswählen. Haben Sie beispielsweise den Drum-Part eines Songs und außerdem
drei verschiedene Takes der Bass-Line auf drei verschiedenen virtuellen Spuren aufgenommen, so können Sie diese drei virtuellen Spuren aktivieren und
sie sich einzeln nacheinander anhören.
Virtuelle Spuren
(verschiedene Aufnahmen
der Bassline)
Virtuelle Spuren
(Schlagzeug)
1
2
Schlagzeug
3
4
5
6
7
8
Die drei besten
Bassaufnahmen
Suchen Sie sich dann den besten davon aus. Die
anderen beiden unbenutzten aktiven Spuren können
Sie mit neuen virtuellen Spuren wiederverwenden –
Overdubbing
heben Sie sich die anderen Takes auf, falls Sie später
doch noch Ihre Meinung ändern.
Virtuelle Spuren (verschiedene
Aufnahmen der Bassline; die
beste wird jetzt gewählt, die
beiden anderen werden nicht
genutzt)
Virtual tracks (drums)
1
2
Schlagzeug
3
4
5
6
7
8
Die beste
Bassaufnahme
• Wenn Sie alternativ eine Spur für den gesamten
Song zusammensetzen möchten, können Sie die
drei unterschiedlichen Takes des Parts als drei
unterschiedliche aktive Spuren verwenden und die
Schnittfunktionen (Abschnitt „Schnittfunktionen“
auf Seite 62) verwenden, um die guten Teile jeder
Spur durch Kopieren und Einfügen zu einem vollendeten Ganzen zusammenzusetzen. Verwenden
Sie dann die beiden nicht perfekten Spuren mit
anderen virtuellen Spuren für neue Teile.
TIPP
Natürlich beanspruchen virtuelle Spuren Platz auf der
Festplatte, selbst wenn Sie sie nicht benutzen. Wenn Sie
eine virtuelle Spur wirklich nicht benötigen, sollten Sie sie
vorübergehend aktivieren und sie dann löschen, um Festplattenplatz zu sparen (siehe Abschnitt „CLEAN OUT
(Spurinhalt löschen)“ auf Seite 66).
Overdubbing
Wenn die Grundspuren (meist die Rhythmus- oder
Pilotspuren) fertiggestellt sind, können Sie nun weitere Spuren synchron dazu aufzeichnen.
1 Stellen Sie sicher, dass nur die Spuren aufnahmebereit sind (REC READY-LEDs blinken), die
Sie für die Aufnahme verwenden möchten.
Mit ziemlicher Sicherheit möchten Sie die bereits
aufgenommen Spuren hören, um die neuen Spuren
damit synchronisieren zu können.
2 Folgen Sie den Anweisungen im Abschnitt
„Aufgezeichnete Signale abhören (Cue-Mix
erstellen)“ auf Seite 36, und vergewissern Sie
sich, dass MONITOR CUE eingeschaltet ist.
Auto-Punch-Aufnahme
Mit einer Punch-Aufnahme haben Sie die Möglichkeit, an vorher festgelegten Punkten aufzunehmen,
beispielsweise um ein Gitarrensolo in eine vorhandene Spur einzufügen. Die Punch-Aufnahme lässt
sich automatisieren, wie hier beschrieben.
Bei einer Auto-Punch-Aufnahme startet die Wiedergabe am Vorlaufpunkt (einige Zeit, bevor die eigent-
52
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
liche Aufnahme beginnen soll). Sobald der Punch-inPunkt erreicht wird, beginnt die Aufnahme. Am
Punch-out-Punkt wird die Aufnahme beendet und die
Wiedergabe bis zum Nachlaufpunkt fortgesetzt.
Bei einer Auto-Punch-Aufnahme hören Sie während
der Vorlaufzeit das, was Sie vorher aufgenommen
haben, zusammen mit der Signalquelle. Während der
UsersGuide.book Seite 53 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
Auto-Punch-Aufnahme
eigentlichen Punch-Aufnahme hören Sie nur die
Quelle (also das Signal, das aufgezeichnet wird), und
während der Nachlaufzeit hören Sie wieder das vorher
aufgenommene Material zusammen mit der Quelle.
Beim 788 stehen diese Funktionen sowohl im Probeals auch im eigentlichen Aufnahmemodus zur Verfügung. Der Probe-Modus erlaubt Ihnen eine Simulation
der Punch-Aufnahme, um einerseits den Take üben
und anderseits die Punchpunkte vor dem Beginn der
eigentlichen Aufnahme überprüfen zu können.
5 – Aufnahme/Wiedergabe
Sie können auch die wiederholte Wiedergabe zusammen mit der Punch-Funktion nutzen, um einen
Punch-Abschnitt wiederholt anzuhören und Takes
derselben Passage zu wiederholen (Multi-Takes).
Ebenso können Sie wiederholte Aufnahmen als
Multi-Takes verwenden. Wenn Sie eine Passage auf
diese Weise mehrfach aufgenommen haben, können
Sie den am besten gelungenen Take in die Spur einfügen.
Die Punchpunkte festlegen
Das 788 besitzt drei verschiedene Einstellungen für
Punch-Vorgänge:
1 Stoppen Sie die Wiedergabe, falls erforderlich.
2 Versetzen Sie eine Spur in Aufnahmebereitschaft (REC READY-LED blinkt).
3 Drücken Sie die AUTO PUNCH-Taste:
LAST REC Hiermit wird der Punkt des letzten
Aufnahmebeginns (derselbe wie der in Abschnitt
„Beginn der letzten Aufnahme aufsuchen (LRP –
Last Recording Position)“ auf Seite 47), als Punchin-Punkt festgelegt. Der Punkt, an dem die Aufnahme beendet wurde, wird zum Punch-out-Punkt.
Beachten Sie, dass diese letzte Aufnahme nicht unbedingt eine Punch-Aufnahme sein muss.
IN -> OUT Bei dieser Option werden der IN- und
4 Wählen Sie mit den Pfeiltasten § und ¶ eine
der drei unten beschriebenen Optionen, und
drücken Sie die ENTER-Taste, um Ihre Auswahl zu bestätigen (mit EXIT verlassen Sie das
Fenster, ohne eine Einstellung vorzunehmen).
Die AUTO PUNCH-LED leuchtet, und im
HOME-Fenster erscheint AUTO.
Wichtig
Es ist nicht unbedingt notwendig, eine Spur in Aufnahmebereitschaft zu versetzen, wenn Sie die AUTO PUNCHTaste das erstemal drücken, jedoch ist dies vermutlich die
logischste Vorgehensweise.
der OUT-Punkt (siehe Abschnitt „IN- und OUTPunkte festlegen“ auf Seite 49) als Punch-in- und
Punch-out-Punkt verwendet. Der frühere dieser
Punkte wird als Punch-in-Punkt festgelegt, der spätere als Punch-out-Punkt, selbst wenn der OUTPunkt vor dem In-Punkt liegt.
LAST TAKE LOAD Diese Option können Sie nur
wählen, wenn Sie eine Punch-Aufnahme ausgeführt
haben und seitdem keine Aufnahme, kein Spurbearbeitung und keine Undo-/Redo-Schritte bzw. keine
Zuweisungen virtueller Spuren stattgefunden haben.
Hier können Sie die Takes dieser Punch-Aufnahme
auf dieselbe Weise auswählen wie weiter unten
beschrieben (Abschnitt „Falls Sie Ihre Meinung
geändert haben“ auf Seite 55) beschrieben.
Punchpunkte überprüfen
Sobald die Punchpunkte festgelegt sind, können Sie
die PLAY-Taste drücken. Im HOME-Fenster
erscheint CHECK, und die Wiedergabe beginnt am
Vorlaufpunkt und wird bis zum Nachlaufpunkt fortgesetzt.
Falls die Punchpunkte nicht Ihren Vorstellungen entsprechen, können Sie den Punchmodus mit der
AUTO PUNCH-Taste ausschalten und die Punchpunkte wie oben beschrieben zurücksetzen.
Mit dem Menüsystem (Abschnitt „Recorder (Recorder-Einstellungen)“ auf Seite 31) können Sie auch
die Vor- und Nachlaufzeit einstellen, jedoch müssen
Sie dazu den Auto-Punch-Modus mit der AUTO
PUNCH-Taste verlassen, so dass die LED erlischt.
Wenn die Punchpunkte und die Vor- und Nachlaufzeiten Ihren Wünschen entsprechen, können Sie die
Punch-Aufnahme wie unten beschrieben proben
(Rehearsal).
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 53
UsersGuide.book Seite 54 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
5 – Aufnahme/Wiedergabe
Auto-Punch-Aufnahme
Punch-Aufnahme proben (Rehearsal)
Sie müssen die Probe-Funktion (siehe Abschnitt
„Aufnahmen anhören“ auf Seite 51) zwar nicht verwenden, es bietet sich jedoch an, die Passage einige
Male anzuhören, bevor man tatsächlich aufnimmt
und dabei die Punch-Punkte noch einmal zu überprüfen.
1 Versetzen Sie eine Spur in Aufnahmebereitschaft und aktivieren Sie AUTO PUNCH, so
dass die LED leuchtet.
2 Drücken Sie die RHSL(Rehearsal)-Taste.
Die LED leuchtet.
3 Halten Sie die RECORD-Taste gedrückt, und
drücken Sie die PLAY-Taste.
Im Display erscheint TAKE.
Die Wiedergabe beginnt am Vorlaufpunkt. Im CueMix hören Sie sowohl die Eingangsquelle als auch
das vorher aufgenommene Material.
Wenn die Wiedergabe den Punch-in-Punkt erreicht,
wird das Signal der aufnahmebereiten Spur(en)
stummgeschaltet. Die RECORD-LED blinkt (um
anzuzeigen, dass die Aufnahme geprobt wird).
Sobald der Punch-out-Punkt erreicht ist, hören Sie
im Cue-Mix wieder die Eingangsquelle zusammen
mit dem vorher aufgenommene Material. Die
RECORD-LED erlischt.
Die Wiedergabe wird bis zum Nachlaufpunkt fortgesetzt und stoppt dort.
Wenn Sie vor dem Proben die REPEAT-Taste drücken, so dass die LED leuchtet (zusammen mit den
AUTO PUNCH- und RHSL-LEDs), wird der Probevorgang wiederholt, bis Sie die STOP-Taste drücken.
Zwischen dem Nachlauf und dem Beginn des erneuten Wiedergabebeginns am Vorlaufpunkt bleibt eine
Zeitspanne von etwa einer Sekunde. Diese Zeitspanne kann nicht geändert werden.
Punch-Aufnahme ausführen
Wenn Sie die Punch-Aufnahme geprobt haben (siehe
oben) und mit den Punch-Punkten zufrieden sind, können Sie die Punch-Aufnahme wie folgt ausführen:
1 Drücken Sie die RHSL-Taste, so dass die LED
erlischt.
2 Halten Sie die RECORD-Taste gedrückt, und
drücken Sie die PLAY-Taste.
Auf dem Display erscheint TAKE.
Die Wiedergabe beginnt am Vorlaufpunkt. Im CueMix können Sie sowohl die Eingangsquelle als
auch das vorher aufgenommene Material hören.
Wenn der Punch-in-Punkt erreicht ist, schaltet das
788 auf Aufnahme um Die RECORD-LED leuchtet stetig.
Sobald der Punch-out-Punkt erreicht ist, hören Sie
im Cue-Mix wieder die Eingangsquelle zusammen
mit dem vorher aufgenommene Material. Die
RECORD-LED erlischt.
Die Wiedergabe wird bis zum Nachlaufpunkt fortgesetzt und hält dort an.
Wenn REPEAT aktiviert ist, wird die Punch-Aufnahme (bis zu 99 Mal) wiederholt, bis Sie STOP drücken und den geeigneten Take aus der Liste der
Multi-Takes (siehe Abschnitt „Den Take überprüfen“
auf Seite 54) auswählen können.
Die Zeit zwischen den wiederholten Takes beträgt eine
Sekunde. Diese Zeit kann nicht geändert werden.
Den Take überprüfen
Nachdem Sie einen oder mehrere Takes abgeschlossen haben, können Sie diese sofort überprüfen. Es
erscheint ein Fenster, das dem folgenden ähnlich ist:
Die Abbildung zeigt einen Take und die Originalspur.
54
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
1 Markieren Sie mit Hilfe des Rads einen Take
oder die Originalspur in der Liste.
2 Drücken Sie PLAY, um den markierten Take
abzuspielen und zu überprüfen (die Wiedergabe beginnt am Vorlaufpunkt und endet am
Nachlaufpunkt).
Wenn Sie mit dem Take zufrieden sind, können Sie
mit dem nächsten Schritt fortfahren („Besten Take
übernehmen“).
Um einen weiteren Take aufzunehmen, halten Sie
RECORD gedrückt, und drücken Sie PLAY.
UsersGuide.book Seite 55 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
Varispeed (Pitch/SSA)
5 – Aufnahme/Wiedergabe
Besten Take übernehmen
Wenn Sie die Punch-Aufnahme abgeschlossen
haben, können Sie wählen, welchen Take Sie als festen Bestandteil der Aufnahme übernehmen möchten:
2 Drücken Sie ENTER, um die Auswahl zu bestätigen.
Es erscheint eine Sicherheitsabfrage.
3 Drücken Sie noch einmal ENTER, um den Take
zu übernehmen, oder drücken Sie EXIT, um
einen anderen Take zu wählen.
Wichtig
1 Markieren Sie mit dem Rad den Take, der
Ihrer Meinung nach am besten gelungen ist
(oder wählen Sie ORIGINAL, um die
ursprüngliche Version zu behalten).
Um den Auto-Punch-Modus zu verlassen, müssen Sie
einen der Takes oder das Original auswählen.
Die Aufnahme zwischen dem Punch-in- und dem
Punch-out-Punkt wird nun durch die Auswahl
ersetzt. Die AUTO PUNCH-LED erlischt.
Falls Sie Ihre Meinung geändert haben
Eine Punch-Aufnahme können Sie ebenso wie eine
normale Aufnahme rückgängig machen (siehe
Abschnitt „Aktionen rückgängig machen und wiederholen“ auf Seite 67). Sie ist in der Liste der Vorgänge als AUTO PUNCH dargestellt.
Daneben gibt es, wie bereits weiter oben erwähnt,
eine dritte Möglichkeit: wenn Sie die AUTO PUNCHTaste drücken, können Sie mit LAST TAKE
LOAD einen der Multi-Takes der letzten Punch-Sitzung auswählen.
Falls Sie jedoch seit der letzten Sitzung etwas aufgenommen haben, einen Undo- oder Redo-Schritt aus-
geführt oder eine Spur bearbeitet haben (gleich ob es
sich um eine Punch-Aufnahme handelt oder nicht),
so steht die Liste der Multi-Takes nicht mehr zur Verfügung. Die Liste steht aber für einen gespeicherten,
geschlossenen und erneut geöffneten Song zur Verfügung, sofern Sie keinen der oben genannten Schritte
vorgenommen haben.
Wichtig
Selbst wenn Sie die Aufnahme, die die Liste der MultiTakes überschrieben hat, rückgängig machen, steht die
Liste der Multi-Takes danach nicht mehr zur Verfügung.
Varispeed (Pitch/SSA)
Sie können die Geschwindigkeit (und damit die Tonhöhe) bei der Wiedergabe und Aufnahme gegenüber
der Originalgeschwindigkeit um ±6% erhöhen oder
verringern, um beispielsweise unterschiedliche Stimmungen ausgleichen.
Ebenso können Sie ein ausgewähltes Spurenpaar mit
derselben Tonhöhe, aber langsamer als das Original
abspielen (SSA = Slow Speed Audition). Damit können Sie zum Beispiel in Verbindung mit der wiederholten Wiedergabe schwierige Passagen leichter
einüben (siehe auch Abschnitt „Passagen wiederholt
abspielen“ auf Seite 48).
Wichtig
Der Monitorstatus der mit den Pitch(Varispeed)- oder SAAFunktionen abgehörten Spuren entspricht dem bei normaler Wiedergabe; das heißt, wenn die Spuren Kanälen zugewiesen sind, werden Lautstärke usw. mittels der Fader und
Regler des Kanals gesteuert. Wenn die Spuren keinen
Kanälen zugewiesen sind, werden sie mit der TRACK
CUE-Funktion abgehört, wobei MONITOR CUE eingeschaltet sein muss, damit sie zu hören sind.
Tonhöhe ändern
1 Halten Sie die PITCH/SSA-Taste eine Sekunde
lang gedrückt (siehe Abschnitt „Key sense time
(Tastenansprechzeit)“ auf Seite 31).
Die LED leuchtet, und das folgende Fenster
erscheint:
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 55
UsersGuide.book Seite 56 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
5 – Aufnahme/Wiedergabe
2 Falls PITCH CONTROL links im Display
nicht markiert (nicht eingerahmt) ist, markieren Sie es mit der Ó-Taste.
3 Ändern Sie mit Hilfe des Rads die Tonhöhe in
0,1-%-Schritten zwischen -6,0% und
+6,0%.
Während der Wiedergabe, können Sie die Änderung direkt hören.
4 Drücken Sie einmal die PITCH/SSA-Taste, um
zum HOME-Fenster zurückzukehren.
5 Um die Tonhöhenänderung auszuschalten,
drücken Sie noch einmal PITCH/SSA.
Varispeed (Pitch/SSA)
Wichtig
Die oben genannten Schritte können Sie während
gestoppter oder laufender Wiedergabe, nicht aber während
einer laufenden Aufnahme ausführen. Es ist auch möglich,
die Wiedergabe während der Einstellung der Tonhöhe zu
starten, nicht aber die Aufnahme.
Eingestellte Tonhöhe anwenden Wenn Sie
die Tonhöhe wie oben beschrieben eingestellt haben
und das HOME-Fenster angezeigt wird, können Sie
einfach mit der PITCH/SSA-Taste zwischen der eingestellten Tonhöhe und dem Normalwert umschalten.
Wiedergabe mit verringerter Geschwindigkeit (SSA)
1 Halten Sie die PITCH/SSA-Taste eine Sekunde
lang gedrückt (siehe Abschnitt „Key sense time
(Tastenansprechzeit)“ auf Seite 31).
Die LED leuchtet, und das folgende Fenster
erscheint:
2 Falls SLOW SPEED rechts im Display nicht
markiert (nicht eingerahmt) ist, markieren Sie
es mit der Ó-Taste.
3 Wählen Sie mit den SELECT-Tasten der
Kanäle die Spuren aus, die wiedergegeben
werden sollen.
Diese Spuren können Sie nur paarweise wählen.
4 Wählen Sie mit dem Rad eine Geschwindigkeit
zwischen 85%, 65% und 50% (die angezeigten Werte sind Näherungen).
56
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
Während der Wiedergabe können Sie die Änderung
hören.
Wichtig
Die oben genannten Schritte können Sie während
gestoppter oder laufender Wiedergabe, nicht aber während
einer laufenden Aufnahme ausführen. Es ist auch möglich,
die Wiedergabe während der Einstellung der Geschwindigkeit zu starten, nicht aber die Aufnahme.
5 Drücken Sie einmal die PITCH/SSA-Taste, um
zum HOME-Fenster zurückzukehren.
6 Um den SSA-Modus auszuschalten, drücken
Sie noch einmal PITCH/SSA.
Eingestellte Geschwindigkeit anwenden
Wenn Sie die Geschwindigkeit wie oben beschriebenen eingestellt haben, können Sie einfach kurz die
PITCH/SSA-Taste drücken, um zwischen der eingestellten und der normalen Geschwindigkeitumzuschalten, jedoch muss das PITCH/SSA-Fenster
dabei sichtbar sein.
UsersGuide.book Seite 57 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
6 – Locator-Funktionen
In jedem Song stehen Ihnen bis zu 999 Locatormarken zu Verfügung, um bestimmte Stellen im Musikmaterial zu markieren und bei Bedarf direkt
anzuspringen. Zudem können Sie die IN- und OUTPunkte als Locatorpunkte verwenden, deren Verwendung wir bereits bei der Punch-Aufnahme (Abschnitt
„Auto-Punch-Aufnahme“ auf Seite 52) und bei der
wiederholten Wiedergabe (Abschnitt „Passagen wiederholt abspielen“ auf Seite 48) erläutert haben und
die auch zusammen mit dem TO-Punkt für die Bear-
beitung von Spuren (Abschnitt „Schnittfunktionen“
auf Seite 62) verwendet werden.
Locatormarken lassen sich beliebig setzen, löschen,
benennen und bearbeiten und werden mit dem Song
gespeichert, wodurch Sie jederzeit zu einem Punkt
des Songs zurückkehren können, den Sie zur weiteren Bearbeitung markiert haben.
Es gibt auch eine einfache Methode, eine Stelle ohne
die Verwendung von Locatormarken direkt anzuspringen, wie nachfolgend beschrieben.
Direktes anspringen
Sie können den Cursor und das Rad benutzen, um die
Wiedergabeposition an eine bestimmte Stelle in der
Aufnahme zu bewegen.
Wie weiter oben in Abschnitt „Die Zeitanzeige“ auf
Seite 24 erläutert, gibt es drei Modi für Darstellung der
Zeit: ABS (die absolute Zeit), MTC (MIDI-Timecode) und BAR (die Zeit in Form von Takten und
Schlägen entsprechend einer internen Tempo-Map
(siehe Abschnitt „Synchronisation“ auf Seite 91).
In den ersten beiden Modi können Sie eine Stelle mit
einer Genauigkeit von einem Subframe anspringen.
Ein Frame enthält zehn Subframes, und die Länge
eines Frame richtet sich nach der bei der Synchronisation eingestellten Framerate. Sie liegt jedoch zwischen 1/30 und 1/24 Sekunde. Im letzten Modus
können Sie eine Stelle mit einer Genauigkeit von
einem Schlag anspringen.
Eine Stelle direkt anspringen (I)
Für die ersten beiden Modi (ABS und MTC) funktioniert das direkte Anspringen folgendermaßen:
1 Vergewissern Sie sich, dass das Laufwerk
gestoppt ist.
Während der Wiedergabe oder Aufnahme können
Sie das hier beschriebene Verfahren nicht nutzen.
2 Falls das HOME-Fenster nicht erscheint, drücken Sie die HOME/ESC-Taste.
Stunden (h), Minuten (m), Sekunden (s), Frames
(s) oder Subframes (sind nicht bezeichnet, der
Wertwird jedoch angezeigt).
Minuten
Frames
Stunden
Sekunden
Subframes
4 Drehen Sie das Rad, um den Wert im markierten Feld zu ändern (in der Abbildung ist der
Stunden-Wert markiert).
Die Werte beeinflussen sich gegenseitig. Wenn Sie
beispielsweise den Sekunden-Wert über 59 hinaus
erhöhen, erhöht sich der Minuten-Wert um eins,
und der Sekunden-Wert beginnt wieder bei 0.
Der Cursor (Unterstrich) befindet sich unter ABS.
Falls oben links BAR anstelle von MTC oder
ABS angezeigt wird, drücken Sie die Ó-Taste,
bis sich der Cursor unter BARbefindet, und drehen Sie das Rad entgegen dem Uhrzeigersinn, bis
ABS oder MTC erscheint.
3 Bewegen Sie den Cursor mit den Pfeiltasten
Ó und Á auf eines der folgenden Felder:
Wenn Sie einen Wert ändern, blinken die Werte in
der obersten Displayzeile einige Sekunden lang.
Während die Werte blinken, können Sie die EXITTaste (oder die STOP-Taste) drücken, um die
gesamte Zeit auf den ursprünglichen Wert zurückzusetzen.
5 Um die Wiedergabe an der eingestellten Zeitposition zu starten, drücken Sie ENTER oder
PLAY, während die Werte blinken.
Die neu eingestellte Zeit wird automatisch zur aktuellen Wiedergabeposition, wenn Sie einige Sekunden
lang keine Taste drücken oder das Rad bewegen. Die
Werte hören dann ebenfalls auf zu blinken.
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 57
UsersGuide.book Seite 58 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
6 – Locator-Funktionen
Locatormarken verwenden
Eine Stelle direkt anspringen (II)
Ebenso wie bei den oben beschriebenen ABS- und
MTC-Timings ist es möglich, einen „musikbezogenen“ Zeitpunkt anzuspringen, wenn Takte und
Schläge auf dem Display angezeigt werden und das
788 mit einer Tempo-Map synchronisiert ist.
Wichtig
Diese Art des Anspringens ist nur dann möglich, wenn das
788 mit einer Tempo-Map synchronisiert ist (siehe
Abschnitt „Synchronisation“ auf Seite 91). Falls dies nicht
der Fall ist, haben die Takte und Schläge in diesem Fenster
keinerlei Aussagewert.
1 Vergewissern Sie sich, dass das Laufwerk
gestoppt ist.
Während der Wiedergabe oder Aufnahme können
Sie das hier beschriebene Verfahren nicht nutzen.
2 Falls das HOME-Fenster nicht erscheint, drücken Sie die HOME/ESC-Taste.
Takte (3 Stellen) oder Schläge (2 Stellen).
Takte
Schläge
Das Tempo lässt sich hier nicht ändern – es wird
durch die Tempo-Map vorgegeben (siehe Abschnitt
„Tempo-Map eingeben und bearbeiten“ auf Seite
95).
4 Drehen Sie das Rad, um den Wert im markierten Feld zu ändern
(in der Abbildung ist der Takte-Wert markiert).
Die Werte beeinflussen sich gegenseitig. Wenn Sie
also den Wert für „Schläge“ über die maximale
Zahl von Schlägen in einem Takt an diesem Punkt
der Tempo-Map erhöhen, wird der Wert für „Takte“
um eins erhöht, und der Wert für „Schläge“ beginnt
wieder bei 01.
Wenn Sie einen Wert ändern, blinken die Werte in
der obersten Displayzeile einige Sekunden lang.
Während die Werte blinken, können Sie die EXITTaste (oder die STOP-Taste) drücken, um alle Felder auf den ursprünglichen Wert zurückzusetzen.
Der Cursor (Unterstrich) befindet sich unter BAR.
Falls oben links ABS oder MTC anstelle von
BAR angezeigt wird, drücken Sie die Ó-Taste,
bis sich der Cursor unter dem linken Feld befindet,
und drehen Sie das Rad bis BAR erscheint.
3 Bewegen Sie den Cursor mit den Pfeiltasten
Ó und Á auf eines der folgenden Felder:
5 Um die Wiedergabe an der eingestellten Position zu starten, drücken Sie ENTER oder PLAY,
während die Werte blinken.
Die neu eingestellte Position wird automatisch zur
aktuellen Wiedergabeposition, wenn Sie einige
Sekunden lang keine Taste drücken oder das Rad
bewegen. Die Werte hören dann ebenfalls auf zu
blinken.
Locatormarken verwenden
Wie bereits weiter oben erwähnt, können Sie beim
788 bis zu 999 Locatormarken für jeden Song festlegen. Diese Locatormarken werden in Slots gespeichert, die entweder leer oder mit einem LocatorPunkt-Wert gefüllt sind.
Mit der Eingabe einer Marke wird der jeweilige Slot
(von 1 bis 999) gefüllt. Wird eine Marke gelöscht, so
steht der von ihr bisher besetzte Slot frei für die Eingabe einer neuen Marke zur Verfügung,
Locatormarken können Sie wie folgt nutzen:
Locatormarken setzen
Locatormarken können während der Wiedergabe
oder Aufnahme, im Jog-Modus (Wiedergabe mit
dem Rad) oder bei gestopptem Laufwerk gesetzt
werden. Während des Vorlaufs oder Rücklaufs ist das
Setzen nicht möglich.
Sie können Locatormarken auf zweierlei Weise eingeben:
1 Halten Sie die SHIFT-Taste gedrückt, und drücken Sie die LOCATE-Taste.
58
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
oder
2 Drücken Sie die MARK/CHAR INSERT (MOVE)Taste.
Sobald Sie die Marke gesetzt haben, wird der Locatorwert (die Zeitposition) in den nächsten freien
Slot eingetragen, und die Nummer dieses Slots
(jetzt die Nummer der Marke) erscheint rechts auf
dem Display unter der Zeit.
UsersGuide.book Seite 59 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
6 – Locator-Funktionen
Locatormarken verwenden
Aktive Locatormarke
Wenn während der Wiedergabe eine Locatormarke
passiert wird, erscheint der Titel der Marke auf dem
Display. Eine auf dem Display angezeigte Marke
wird als aktive Marke bezeichnet. Eine aktive Marke
können Sie auf einfache Weise benennen, löschen
und bearbeiten, wie unten erläutert.
Aktive Locatormarke benennen
Während der Wiedergabe oder Aufnahme oder bei
gestoppter Wiedergabe können Sie die aktive Locatormarke bennen, indem Sie ihr einen Namen zuweisen.
1 Sobald der aktuelle Name der Marke angezeigt
wird (bei einer neu gesetzten Marke lautet er
Mark xxx): Halten Sie die SHIFT-Taste
gedrückt, und drücken Sie die MENU/TITLETaste.
Ein Fenster erscheint, und Sie können den Namen
eingeben, wie in Abschnitt „Namen eingeben und
bearbeiten“ auf Seite 24 beschrieben.
2 Sobald Sie ENTER drücken, wird der alte
Name durch den neuen ersetzt.
TIPP
Hier können Sie die Vorgabenamen (siehe Abschnitt „USER
WORD“ auf Seite 31) zur Schnelleingabe verwenden.
Aktive Locatormarke löschen
Sie können die aktive Marke bei gestoppter Wiedergabe löschen, nicht jedoch während der Wiedergabe
oder Aufnahme (wenn Sie es dennoch versuchen,
erscheint kurz die Meldung TRANSPORT
MOVING).
1 Drücken Sie die MARK/CHAR DELETE
(SILENCE)-Taste, um die aktive Marke zu
löschen.
Das Löschen müssen Sie nicht bestätigen, aber das
Wort Clear ! erscheint kurz auf dem Display.
Nach dem Löschen der aktiven Marke wird gegebenenfalls die unmittelbar davor liegende Marke
zur aktiven Marke, und ihr Name erscheint.
Wichtig
Das Löschen einer Marke lässt sich nicht rückgängig
machen.
Aktive Locatormarke bearbeiten
Dieser Vorgang wird gelegentlich als Trimmen
bezeichnet. Er ist ähnlich dem Positionieren des Wiedergabepunkts mit dem Rad (siehe Abschnitt
„Bestimmte Stellen mit dem Rad aufsuchen“ auf
Seite 47). Hier wird jedoch die endgültige Position
als neue Position der aktiven Marke gespeichert.
Sie können die aktive Marke bei gestoppter Wiedergabe bearbeiten, nicht jedoch bei laufender Aufnahme oder Wiedergabe.
1 Vergewissern Sie sich, dass die Marke, die Sie
bearbeiten möchten, auf dem HOME-Fenster
dargestellt wird und die Wiedergabe angehalten ist.
2 Drücken Sie die MARK/CHAR TRIM (COPY
TO)-Taste. Auf dem Display erscheint TRIM
und die Wellenform der gewählten Spur an der
aktiven Marke.
3 Drücken Sie die SELECT-Taste der Spur, die
angezeigt werden soll.
Auf dem Display erscheint die Wellenform der
betreffenden Spur.
Obwohl die Locatormarke für sämtliche Spuren
gültig ist, werden Sie nur dann ein Signal angezeigt
bekommen oder hören, wenn Sie eine Spur wählen,
auf die etwas aufgenommen wurde.
4 Um die Darstellung in horizontaler Richtung
zu vergrößern bzw. verkleinern, benutzen Sie
die Pfeiltasten Ó und Á.
Mit der Á-Taste vergrößern Sie den Raum, den
ein bestimmter Zeitabschnitt auf dem Display in
Anspruch nimmt, und mit der Ó-Taste wird dieser
Raum verkleinert. Es stehen drei Vergrößerungsfaktoren zur Verfügung: x1, x2 mit einer Genauigkeit von etwa einem Frame und x32 mit einer
Genauigkeit von ca. 10 Subframes (unterhalb der
Zeitanzeige dargestellt).
5 Mit der §- und der ¶-Taste können Sie den
vertikalen Maßstab einstellen (die Darstellung
des Pegels).
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 59
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6 – Locator-Funktionen
Die Vergrößerungsfaktoren sind hier x1, x2,
x4, x8, x16 und x32. Mit der § -Taste vergrößern Sie den vertikalen Maßstab der Darstellung, mit der ¶ -Taste verkleinern Sie ihn.
TIPP
Wenn Sie beim Aufrufen dieses Fensters keine Wellenform
sehen, können Sie mit der §-Taste die Pegeldarstellung
vergrößern, so dass Sie die leisen Passagen sehen können.
6 Benutzen Sie das Rad, um den Cursor zu
bewegen.
Während Sie das Rad drehen, hören Sie das Spursignal über den Monitor.
Wichtig
Sie können eine Marke nicht auf eine Position vor der vorangehenden oder hinter der nachfolgenden Marke verschieben.
Liste der Locatormarken verwenden
7 Um den Cursor über die dargestellte Zeitspanne hinaus zu bewegen, halten Sie die
F FWD- und die REW-Taste gedrückt.
Die Spuren werden mit normaler Geschwindigkeit
vorwärts oder rückwärts abgespielt. Die Wiedergabe stoppt, sobald Sie die Tasten loslassen.
8 Drücken Sie ENTER, um die neue Position als
Wert für die Locatormarke zu übernehmen
und zum HOME-Fenster zurückzukehren.
Die Wiedergabeposition ist jetzt die neue Markenposition.
9 Um zum HOME-Fenster zurückzukehren,
ohne die neue Markenposition zu übernehmen,
drücken Sie EXIT.
Die Wiedergabeposition ist jetzt der gerade festgelegte Punkt, der Wert der Locatormarke bleibt
jedoch unverändert.
Liste der Locatormarken verwenden
Jedesmal, wenn Sie eine Locatormarke speichern,
wird diese in eine Liste eingetragen. Und jedesmal,
wenn Sie eine Marke löschen, wird sie aus der Liste
entfernt.
Sie können diese Liste verwenden, um eine Marke
für einen Locator auszuwählen, oder um einer Marke
einen Namen zu geben. Mit der Liste können Sie
aber nicht den Zeitwert einer Marke bearbeiten oder
eine Marke löschen.
1 Drücken Sie die LOCATE-Taste, um die Liste
anzuzeigen:
(TIME) anzeigen, je nachdem, welche Registerkarten Sie wählen.
2 Benutzen Sie die Pfeiltasten Ó und Á, um die
gewünschte Liste anzuzeigen:
Wichtig
Selbst wenn die Zeitanzeige im HOME-Fenster in Takten
und Schlägen erfolgt bzw. die MTC-Zeitanzeige gewählt
wurde, enthalten die Zeitdaten der Marken immer auch die
absolute Zeit.
Sie können entweder eine Liste mit den Namen
(TITLE) oder eine Liste mit den Zeiten
Die IN-, OUT- und TO-Marken werden immer oben
in der Liste angezeigt.
Alle anderen Posten in der Liste sind immer chronologisch geordnet (zeitlich aufsteigend), nicht sortiert
nach Namen oder Nummern der Locatormarken.
Locatormarken mit Hilfe der Liste anspringen
So springen Sie eine Locatormarke mit Hilfe der
Liste an:
3 Wählen Sie die Locatormarke mit dem Rad
(oder mit der §- und der ¶-Taste).
1 Drücken Sie die LOCATE-Taste.
4 Drücken Sie ENTER.
2 Wechseln Sie mit der Ó- und der Á -Taste
zur TITLE- oder NAME-Liste.
60
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
Die Wiedergabeposition springt zur gewählten
Locatormarke.
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6 – Locator-Funktionen
Liste der Locatormarken verwenden
IN-, OUT- und TO-Punkte als Locatorpunkte verwenden
Sie können einfach die IN-, OUT- oder TO-Taste
drücken, um einen festgelegten Punkt anzuspringen
(siehe auch Abschnitt „IN- und OUT-Punkte festle-
gen“ auf Seite 49). Auch diese Punkte lassen sich mit
Hilfe der Liste in der oben beschriebenen Weise
nutzen.
Locatormarken mit Hilfe der Liste benennen
1 Drücken Sie die LOCATE-Taste.
2 Wechseln Sie mit der Ó- und der Á -Taste
zur TITLE- oder TIME-Liste.
3 Wählen Sie mit dem Rad (oder der §- und der
¶-Taste) die Locatormarke, die Sie umbenennen möchten.
4 Halten Sie die SHIFT-Taste gedrückt, und drücken Sie die TITLE MENU-Taste.
5 Geben Sie der Marke einen Namen, wie im
Abschnitt „Namen eingeben und bearbeiten“
auf Seite 24 beschrieben.
6 Drücken Sie ENTER, um den Namen zu bestätigen.
Die Liste erscheint wieder auf dem Display.
Wichtig
Sie können eine Marke entweder aus der TITLE- oder
aus der TIME-Liste wählen, um ihr einen Namen zu
geben.
Zwei Marken können denselben Namen haben (wenngleich dies nicht ratsam ist), nicht aber denselben Zeitwert.
Die IN-, OUT- und TO-Marken lassen sich nicht umbenennen – Sie haben Sonderfunktionen.
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 61
UsersGuide.book Seite 62 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
7 – Schnittfunktionen
Eine der nützlichsten Funktionen eines HarddiskPortastudios wie des 788 ist die Möglichkeit, Audiomaterial auf einfache Weise zu schneiden. Früher
brauchte man bei der Arbeit mit einer Stereo-Bandmaschine einen Stift, eine Rasierklinge und ein Spezialklebeband. Die Arbeit damit war nicht gerade
einfach, und mögliche Fehler waren nur sehr schwer
rückgängig zu machen.
Mit dem 788 können Sie Material aus einem Teil des
Songs in einen anderen kopieren und verschieben.
Diese Art der Bearbeitung ist als nichtüberschreiben-
des oder nichtlöschendes Editieren bekannt, da Daten
hierbei nicht tatsächlich zerstört werden und Fehler
sich ohne weiteres rückgängig machen lassen.
Wenn Sie schon mit einer Textverarbeitung auf
einem Computer gearbeitet haben, werden Sie die
Bearbeitungsmöglichkeiten mit dem 788 vermutlich
sehr leicht verstehen. Doch auch wenn Sie noch nie
einen Computer benutzt haben, sollten Ihnen die
Bearbeitungsfunktionen des 788 keinen Schreck einjagen – lesen Sie sich einfach dieses Kapitel durch,
und Sie werden verstehen, wie alles funktioniert.
IN-, OUT- und TO-Punkte beim Bearbeiten verwenden
Wir haben oben bereits gesehen, wie die IN-, OUTund TO-Punkte für Punch-Aufnahmen und als Locatormarken verwendet werden. Sie kommen auch bei
der Bearbeitung von Spuren zum Einsatz.
Der IN-Punkt markiert den Anfang eines Spurabschnitts, den Sie bearbeiten möchten.
Der OUT-Punkt markiert das Ende deines Spurabschnitts, den Sie bearbeiten möchten.
Der TO-Punkt markiert das endgültige Ziel beim
Kopieren oder Verschieben.
Siehe dazu auch Abschnitt „IN- und OUT-Punkte
festlegen“ auf Seite 49.
Bearbeitungsmodus wählen
1 Stellen Sie sicher, dass das 788 gestoppt ist
(also keine Wiedergabe oder Aufnahme stattfindet).
2 Drücken Sie die TRACK EDIT-Taste unter dem
Display).
3 Markieren Sie die Funktion, die Sie verwenden
möchten, mit dem Rad.
4 Drücken Sie die ENTER-Taste.
5 Wählen Sie die entsprechenden Werte, wie
unten beschrieben.
6 Drücken Sie YES, um den Vorgang zu bestätigen, oder NO, um das Fenster zu verlassen,
ohne diesen Vorgang auszuführen.
Funktionen zur Spurbearbeitung (Schnittfunktionen)
Folgende Bearbeitungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung:
• COPY -> PASTE
(Kopieren -> Einfügen, überschreibend)
• COPY -> INSERT
(Kopieren -> Einfügen, nicht überschreibend)
• MOVE -> PASTE (Verschieben, überschreibend)
• MOVE -> INSERT
(Verschieben, nicht überschreibend)
• OPEN (Auftrennen)
• CUT (Ausschneiden)
• SILENCE (Leerpause einfügen)
• CLONE TRACK (Spurinhalt duplizieren)
• CLEAN OUT (Spurinhalt löschen)
62
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
In den Abschnitten unten finden Sie weitere Einzelheiten über die Verwendung dieser Funktionen.
Vergessen Sie nicht: Sie können jeden dieser
Schritte rückgängig machen (siehe Abschnitt
„UNDO und REDO“ auf Seite 66). Selbst wenn Sie
mit diesen Funktionen sämtliches Material auf allen
Spuren löschen, können Sie es mit einigen Tastendrücken zurückholen.
TIPP
Obwohl Sie virtuelle Spuren nicht direkt als Quelle für
Kopier- und Verschiebevorgänge verwenden können, können Sie eine virtuelle Spur vorübergehend zu einer aktiven
Spur machen, um beispielsweise einen Teil einer virtuellen
Spur auf eine aktive Spur zu kopieren. Anschließend können Sie die vorherige Spur wieder aktivieren.
UsersGuide.book Seite 63 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
7 – Schnittfunktionen
Copy -> Paste
Copy -> Paste
Diese Funktion kopiert den Abschnitt zwischen dem
IN- und OUT-Punkt einer oder mehrerer markierter
Spuren, kopiert ihn und platziert ihn am TO-Punkt
der ausgewählten Spur(en).
IN
OUT
TO
IN
OUT
TO
Der Ausgangsabschnitt bleibt unverändert.
Beim Einfügen wird das Audiomaterial im Zielbereich überschrieben. Der Song hat daher dieselbe
Länge wie vor dem Schritt.
Sie können einen Abschnitt auch in einem Schritt
mehrfach kopieren.
Folgende Werte sind einstellbar:
Src.Trk Eine oder mehrere Quellspuren, aus
denen der Abschnitt kopiert wird. Wählen Sie eine
einzelne Spur (1bis 8), ein Spurenpaar (1/2, 3/4,
5/6 bzw. 7/8) oder alle aktiven Spuren (1-8).
Dst. Trk Die Zielspur(en), in die der markierte Abschnitt eingefügt wird. Was Sie hier auswählen können, hängt davon ab, was Sie als
Quellspur gewählt haben. Wenn Sie eine einzelne
Spur gewählt haben, können Sie hier die Spuren 1
bis 8 auswählen. Wenn Sie ein Spurenpaar (beispielsweise 1/2) gewählt haben, können Sie hier
nur Spurenpaare auswählen. Wenn Sie sämtliche
aktiven Spuren (1-8) gewählt haben, steht Ihnen
hier nur diese Option zur Verfügung.
Times Hiermit bestimmen Sie, wie oft der ausgewählte Abschnitt in die Zielspur bzw. -spuren kopiert
werden soll. Wählen Sie einen Wert zwischen 1 und
99.
Drücken Sie YES, um diesen Schritt auszuführen,
oder NO, um dieses Fenster zu verlassen.
TIPP
Zur schnellen Ausführung dieser Funktion können Sie
auch die Tastenkombination SHIFT + TRIM verwenden.
COPY -> INSERT
Diese Funktion kopiert den Abschnitt zwischen dem
IN- und OUT-Punkt einer oder mehrerer markierter
Spuren, kopiert ihn und setzt ihn am TO-Punkt der
ausgewählten Spur(en) als neuen Abschnitt ein.
IN
OUT
TO
IN
OUT
TO
Der Ausgangsabschnitt bleibt unverändert.
Beim Einfügen setzen Sie das kopierte Material als
neuen Abschnitt am Zielort ein. Im Zielbereich wird
das Audiomaterial nicht überschrieben. Der neue
Abschnitt verschiebt das vorhandene Material hinter
dem TO-Punkt an das Ende des neu eingefügten
Abschnitts. Der Song ist deshalb länger als vor dem
Schritt.
Sie können einen Abschnitt auch in einem Schritt
mehrfach kopieren.
Folgende Werte sind einstellbar:
Src. Trk Eine oder mehrere Quellspuren, aus
denen der Abschnitt kopiert wird. Wählen Sie eine
einzelne Spur (1bis 8), ein Spurenpaar (1/2, 3/4,
5/6 bzw. 7/8) oder alle aktiven Spuren (1-8).
Dst. Trk Die Zielspur(en), in die der markierte Abschnitt eingefügt wird. Was Sie hier auswählen können, hängt davon ab, was Sie als
Quellspur gewählt haben. Wenn Sie eine einzelne
Spur gewählt haben, können Sie hier die Spuren 1
bis 8 auswählen. Wenn Sie ein Spurenpaar (beispielsweise 1/2) gewählt haben, können Sie hier
nur Spurenpaare auswählen. Wenn Sie sämtliche
aktiven Spuren (1-8) gewählt haben, steht Ihnen
hier nur diese Option zur Verfügung.
Times Hiermit bestimmen Sie, wie oft der ausgewählte Abschnitt in die Zielspur bzw. -spuren eingefügt werden soll. Wählen Sie einen Wert zwischen 1
und 99.
Drücken Sie YES, um diesen Schritt auszuführen,
oder NO, um dieses Fenster zu verlassen.
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 63
UsersGuide.book Seite 64 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
7 – Schnittfunktionen
MOVE -> PASTE
MOVE -> PASTE
Diese Funktion nimmt den Abschnitt zwischen dem
IN- und OUT-Punkt aus einer oder mehrerer markierter Spuren und verschiebt ihn an den TO-Punkt der
ausgewählten Spur(en).
IN
OUT
TO
IN
OUT
TO
Nach dem Schritt enthält der ursprüngliche Abschnitt
zwischen dem IN- und OUT-Punkt kein Audiomaterial mehr (Leerpause).
Beim Einfügen wird das Audiomaterial im Zielbereich überschrieben. Der Song hat daher dieselbe
Länge wie vor dem Schritt.
Folgende Werte sind einstellbar:
Eine oder mehrere Quellspuren, aus
denen der Abschnitt entnommen wird. Wählen Sie
eine einzelne Spur (1bis 8), ein Spurenpaar (1/2,
3/4, 5/6 bzw. 7/8) oder alle aktiven Spuren
(1-8).
Dst. Trk Die Zielspur(en), in die der markierte Abschnitt verschoben wird. Was Sie hier auswählen können, hängt davon ab, was Sie als
Quellspur gewählt haben. Wenn Sie eine einzelne
Spur gewählt haben, können Sie hier die Spuren 1
bis 8 auswählen. Wenn Sie ein Spurenpaar (beispielsweise 1/2) gewählt haben, können Sie hier
nur Spurenpaare auswählen. Wenn Sie sämtliche
aktiven Spuren (1-8) gewählt haben, steht Ihnen
hier nur diese Option zur Verfügung.
Drücken Sie YES, um diesen Schritt auszuführen,
oder NO, um dieses Fenster zu verlassen.
Src. Trk
TIPP
Zur schnellen Ausführung dieser Funktion können Sie
auch die Tastenkombination SHIFT und INSERT verwenden.
MOVE -> INSERT
Diese Funktion nimmt den Abschnitt von einer oder
mehreren durch IN- und OUT-Punkte markierten
Spuren, verschiebt ihn in die ausgewählte/n Spur/en
und setzt ihn dort als neues Material, beginnend am
TO-Punkt, ein.
IN
OUT
TO
IN
OUT
TO
Nach dem Schritt wird der ausgewählte Abschnitt der
Quelle zwischen dem IN- und OUT-Punkt durch
einen lautlosen Abschnitt ersetzt.
Durch Einfügen setzen Sie das markierte neue Material am Zielort ein. Im Ziel wird nichts überschrieben, da sämtliches hinter dem TO-Punkt vorhandene
Material an das Ende des neu eingefügten Abschnit-
64
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
tes verschoben wird. Der Song ist daher länger als
vor dem Schritt.
Sie können folgende Werte ändern:
Src. Trk Eine oder mehrere Quellspuren, aus
denen der Abschnitt genommen wird. Wählen eine
einzelne Spur zwischen 1,und 8. Wählen Sie mit
1/2, 3/4, 5/6 bzw. 7/8 ein Spurenpaar. Wählen Sie mit 1-8 alle aktiven Spuren.
Dst. Trk Die Zielspur(en) , in die der markierte Abschnitt eingefügt wird. Was Sie hier auswählen können, hängt davon ab, was Sie für die
Quellenspur ausgewählt haben. Wenn Sie eine einzelne Spur gewählt haben, können Sie hier die Spuren 1 bis 8 auswählen. Wenn Sie ein Spurenpaar
(beispielsweise 1/2) gewählt haben, können Sie
hier nur Spurenpaare auswählen. Wenn Sie sämtliche
aktiven Spuren (1-8) gewählt haben, steht Ihnen
hier nur diese Option zur Verfügung.
Drücken Sie YES, um diesen Schritt auszuführen,
oder NO, um dieses Fenster zu verlassen.
UsersGuide.book Seite 65 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
7 – Schnittfunktionen
OPEN (Auftrennen)
OPEN (Auftrennen)
Mit dieser Funktion trennen Sie die gewählte(n)
Spur(en) am IN-Punkt auf und verschieben das nachfolgende Audiomaterial zum OUT-Punkt.
IN
OUT
IN
OUT
Das Audiomaterial, das ursprünglich den Platz zwischen dem IN-Punkt und dem Songende eingenom-
men hat, befindet sich nun zwischen dem OUT-Punkt
und dem neuen Songende (das Ergebnis ist länger als
das Original). Zwischen IN- und OUT-Punkt wird
eine Leerpause eingefügt.
Es gibt nur einen Wert, den Sie ändern können:
Src. Trk Die Quellspur(en), die aufgetrennt
werden. Wählen Sie eine einzelne Spur (1 bis 8), ein
Spurenpaar (1/2, 3/4, 5/6, 7/8), sämtliche
acht aktiven Spuren (1-8) oder sämtliche Spuren,
einschließlich der virtuellen Spuren (all).
Drücken Sie YES, um diesen Schritt auszuführen,
oder NO, um dieses Fenster zu verlassen.
CUT (Ausschneiden)
Mit dieser Funktion schneiden Sie das Material zwischen dem IN- und dem OUT-Punkt der ausgewählten Spur(en) heraus (entfernen es).
IN
OUT
IN
Das Audiomaterial, das ursprünglich den Platz zwischen dem OUT-Punkt und dem Songende einge-
nommen hat, befindet sich nun zwischen dem INPunkt und dem neuen Songende (das Ergebnis ist
kürzer als das Original).
Es gibt nur einen Wert, den Sie ändern können:
Src. Trk Die Quellspur(en), aus der (denen)
der Abschnitt herausgeschnitten wird. Wählen Sie
eine einzelne Spur (1 bis 8), ein Spurenpaar (1/2,
3/4, 5/6, 7/8), alle acht aktiven Spuren (1-8)
oder sämtliche Spuren, einschließlich der virtuellen
Spuren (all).
Drücken Sie YES, um diesen Schritt auszuführen,
oder NO, um dieses Fenster zu verlassen.
SILENCE (Leerpause einfügen)
Diese Funktion entspricht dem Aufnehmen einer
Leerpause zwischen dem IN- und dem OUT-Punkt
der ausgewählten Spur(en).
IN
OUT
IN
OUT
Es gibt nur einen Wert, den Sie ändern können:
Die Quellspur(en), bei der (denen)
die Leerpause aufgenommen wird. Wählen Sie eine
einzelne Spur (1 bis 8), ein Spurenpaar (1/2, 3/
4, 5/6, 7/8) oder sämtliche acht aktiven Spuren
(1-8).
Drücken Sie YES, um diesen Schritt auszuführen,
oder NO, um dieses Fenster zu verlassen.
Src. Trk
TIPP
Das Audiomaterial wird gelöscht und durch eine
gleich lange Leerpause ersetzt. Das Ergebnis ist
daher genauso lang wie das Original.
Zur schnellen Ausführung dieser Funktion können Sie
auch die Tastenkombination SHIFT + DELETE verwenden.
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 65
UsersGuide.book Seite 66 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
7 – Schnittfunktionen
CLONE TRACK (Spur duplizieren)
CLONE TRACK (Spur duplizieren)
Mit dieser Funktion duplizieren Sie eine Spur bzw.
ein Spurenpaar, indem Sie es (sie) auf eine andere
Spur oder ein anderes Spurenpaar kopieren. Die INund OUT-Punkte sind hier ohne Bedeutung.
Es gibt zwei Werte, die Sie ändern können:
Src. Trk Die Quellspur(en). Wählen Sie eine
einzelne Spur (1 bis 8) oder ein Spurenpaar (1/2,
3/4, 5/6, 7/8).
Die Zielspur(en), auf die die Quellspur(en) dupliziert wird (werden). Was Sie hier auswählen können, hängt davon ab, was Sie für die
Quellenspur ausgewählt haben. Wenn Sie eine einzelne Spur gewählt haben, können Sie hier die Spuren 1 bis 8 auswählen. Wenn Sie ein Spurenpaar
(beispielsweise 1/2) gewählt haben, können Sie
hier nur Spurenpaare auswählen.
Drücken Sie YES, um diesen Schritt auszuführen,
oder NO, um dieses Fenster zu verlassen.
Wenn Sie versuchen, dieselbe Spur, die Sie als
Quelle gewählt haben, als Ziel zu wählen, und die
YES-Taste drücken, erscheint eine Meldung: SAME
TRACK. Wiederholen Sie diesen Schritt mit einem
anderen Satz Spuren.
Dst. Trk
CLEAN OUT (Spurinhalt löschen)
Mit dieser Funktion löschen Sie sämtliches Audiomaterial, das in einer oder mehreren Spuren enthalten
ist. Die IN- und OUT-Punkte sind hier ohne Bedeutung.
Es gibt nur einen Wert, den Sie ändern können:
Die Quellspur(en). Wählen Sie eine
einzelne Spur (1 bis 8), ein Spurenpaar (1/2, 3/
4, 5/6, 7/8) oder sämtliche acht aktiven Spuren
(1-8).
Drücken Sie YES, um diesen Schritt auszuführen,
oder NO, um dieses Fenster zu verlassen.
Wenn Sie den Inhalt einer virtuellen Spur löschen
möchten, müssen Sie sie einer aktiven Spur zuweisen, um diesen Vorgang ausführen zu können (siehe
Abschnitt „Virtuelle Spuren aktivieren“ auf Seite
51).
Src. Trk
UNDO und REDO
Im Gegensatz zu einem Bandgerät, können Sie beim
788 fehlerhafte Schritte rückgängig machen, ähnlich
wie bei den meisten Textverarbeitungs-Softwares
(das 788 speichert bei jedem Song die letzten 999
Bearbeitungsschritte). Darüber hinaus können Sie
Ihre rückgängig gemachten Schritte wiederum rückgängig machen (Wiederholen).
Folgende Schritte können Sie rückgängig machen:
• Die in diesem Abschnitt beschriebenen Funktionen
zum Bearbeiten von Spuren
• Aufnahmeschritte
• Auto-Punch-Vorgänge
66
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
• Mastering-Vorgänge
Sämtliche dieser Schritte speichert das 788 auf der
Festplatte als Teil des Songs. Das heißt, selbst wenn
Sie das Gerät ausschalten, bleibt die Historie sämtlicher vorangegangenen Schritte erhalten und steht
nach dem nächsten Einschalten zum Abruf bereit.
Dies bedeutet, dass Sie Ihre Arbeit an einem Tag
beenden können, um sie am nächsten Morgen mit
erholten Ohren wieder aufzunehmen und möglicherweise zu entscheiden, dass Sie einen bestimmten
Overdub eigentlich doch nicht wollten. Mit dem 788
ist dies kein Problem.
UsersGuide.book Seite 67 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
7 – Schnittfunktionen
UNDO und REDO
Aktionen rückgängig machen und wiederholen
1 Drücken Sie die UNDO/REDO-Taste.
Auf dem Display erscheint eine Liste mit sämtlichen Schritten, die Sie seit dem Beginn des Songs
ausgeführt haben:
Der erste Schritt (START UP) trägt die Nummer 0, die folgenden sind aufsteigend numeriert.
2 Markieren Sie mit dem Rad die Aktion in der
Liste, bis zu der Sie alle Schritte rückgängig
machen wollen.
3 Drücken Sie ENTER, um zum Stand Ihrer
Arbeit genau vor dem gewählten Schritt
zurückzukehren.
In derselben Weise können Sie die Aktion, die Sie
rückgängig gemacht haben, wiederherstellen.
TIPP
Neben dem Rad können Sie auch die UNDO /REDO Taste verwenden, um die Aktion nach oder vor der aktuellen Aktion zu positionieren.
Wenn Sie die UNDO-Taste (ohne SHIFT) drücken, wird
die Aktion markiert, die sich unmittelbar vor der aktuellen
Aktion befindet. Drücken Sie ENTER, um die letzte Aktion
rückgängig zu machen.
Wenn Sie REDO (SHIFT + UNDO) drücken, wird die Aktion
markiert, die unmittelbar auf die aktuelle Aktion folgt (d. h.
die letzte rückgängig gemachte Aktion). Drücken Sie die
ENTER-Taste, um diese Aktion rückgängig zu machen.
Wichtig
N
Wenn Sie nach dem Wiederholen (REDO) eine Aktion ausführen, wird die Liste der wiederherzustellenden Aktionen
(d. h. der Aktionen, die rückgängig gemacht wurden)
gelöscht.
Ein Beispiel für Undo und Redo
Hier ein sehr stark vereinfachtes Beispiel (in der Realität würden Sie wohl kaum so vorgehen, aber es
hilft, das Prinzip zu verstehen):
>RECORDING
RECORDING
AUTO PUNCH
RECORDING
AUTO PUNCH
RECORDING
RECORDING
RECORDING
RECORDING
RECORDING
COPY->PASTE
RECORDING
START UP
12
11
10
9
8
7
6
5
4
3
2
1
0
und noch ein Versuch für den Leadgesang
gesamten Leadgesang nochmal aufgenommen
Versuch, einen falschen Ton im Gesang zu korrigieren
erster Versuch des Leadgesangs
Gitarrenpart repariert
Gitarrensolo aufnehmen
Piano aufgenommen (andere Version)
Piano aufgenommen
Pilotstimme aufgenommen
Bassline aufgenommen
Schlagzeug-Loop vervielfältigt
einfachen Schlagzeug-Loop aufgenommen
Song neu angelegt
Dies ist die Historie einer Aufnahmesitzung. Angenommen, Sie beschließen, dass Sie die Punkte 11
und 12 auf der Liste nicht brauchen. Mit anderen
Worten: der erste Take (9) mit seiner Korrektur (10)
wurde durch 11 und 12 überschrieben, Sie denken
aber, dass der ursprüngliche Take (9) mit der Korrektur (10) mehr Schwung hat, und wollen ihn daher
zurückholen:
1 Drücken Sie die UNDO-Taste.
2 Scrollen Sie mit dem Rad hinunter bis zu dem
Schritt, den Sie rückgängig machen wollen (in
diesem Fall Schritt 11 – der erste erneute Versuch des ursprünglichen Takes).
3 Drücken Sie ENTER.
Sämtliche Schritte einschließlich dem markierten
Schritt werden nun rückgängig gemacht.
Nun haben Sie den Take wieder. Wenn Sie die
UNDO-Taste drücken, sehen Sie ein Häkchen neben
10, es kennzeichnet die jetzt aktive Aktion.
RECORDING
RECORDING
>AUTO PUNCH
RECORDING
AUTO PUNCH
RECORDING
RECORDING
RECORDING
RECORDING
RECORDING
COPY->PASTE
RECORDING
START UP
12
11
10
9
8
7
6
5
4
3
2
1
0
und noch ein Versuch für den Leadgesang
gesamten Leadgesang nochmal aufgenommen
Versuch, einen falschen Ton im Gesang zu korrigieren
erster Versuch des Leadgesangs
Gitarrenpart repariert
Gitarrensolo aufnehmen
Piano aufgenommen (andere Version)
Piano aufgenommen
Alle Schritte oberhalb
Pilotstimme aufgenommen
dieser Linie haben wir
Bassline aufgenommen
rückgängig gemacht
Schlagzeug-Loop vervielfältigt
einfachen Schlagzeug-Loop aufgenommen
Song neu angelegt
Beachten Sie, dass die Aktionen 11 und 12 nach wie
vor sichtbar sind. Der Grund dafür liegt darin, dass
wir sie immer noch wiederherstellen können, wenn
wir zu dem Schluss kommen, dass der erste Take (9
und 10) eigentlich doch nicht so gelungen ist.
Die Aktionen 11 und 12 wiederherzustellen ist
ebenso einfach wie sie rückgängig zu machen: Drücken Sie die UNDO-Taste, markieren Sie die Aktion,
die Sie wiederherstellen wollen, und drücken Sie
ENTER.
Die Schritte oberhalb der „Undo“-Zeile sind sichtbar
und können wiederhergestellt werden, bis Sie nach
dem Undo-Schritt eine weitere Aktion ausführen.
Wenn Sie sich beispielsweise entscheiden, die Leadgitarre zu ändern…
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 67
UsersGuide.book Seite 68 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
7 – Schnittfunktionen
könnten Sie sämtliche Schritte bis Schritt 7 rückgängig machen:
RECORDING
RECORDING
AUTO PUNCH
RECORDING
AUTO PUNCH
>RECORDING
RECORDING
RECORDING
RECORDING
RECORDING
COPY->PASTE
RECORDING
START UP
12
11
10
9
8
7
6
5
4
3
2
1
0
und noch ein Versuch für den Leadgesang
gesamten Leadgesang nochmal aufgenommen
Versuch, einen falschen Ton im Gesang zu korrigieren
erster Versuch des Leadgesangs
Gitarrenpart repariert
Gitarrensolo aufnehmen
Piano aufgenommen (andere Version)
Piano aufgenommen
Pilotstimme aufgenommen
Bassline aufgenommen
Schlagzeug-Loop vervielfältigt
einfachen Schlagzeug-Loop aufgenommen
Song neu angelegt
…und dann die Leadgitarre noch einmal aufnehmen.
68
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
UNDO und REDO
Wenn Sie allerdings danach die vorher aufgenommenen Gesangsspuren wiederherstellen wollten, wäre
dies nicht mehr möglich. Die neue Aufnahme würde
alle Undo-Schritte oberhalb der Zeile überschreiben.
Alle weite
re
mehr verfü n Schritte sind nich
gbar
t
AUTO PUNCH
>RECORDING
RECORDING
RECORDING
RECORDING
RECORDING
COPY->PASTE
RECORDING
START UP
8
7
6
5
4
3
2
1
0
dies war der 2. Reparaturversuch an der Gitarre
Gitarrensolo aufnehmen
Piano aufgenommen (andere Version)
Piano aufgenommen
Pilotstimme aufgenommen
Bassline aufgenommen
Schlagzeug-Loop vervielfältigt
einfachen Schlagzeug-Loop aufgenommen
Song neu angelegt
UsersGuide.book Seite 69 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
8 – Mastering und Backup (CD)
Mit dem 788 können Sie ein CD-R- oder CD-RWLaufwerk, das über die SCSI-Schnittstelle angeschlossen ist, für das Mastering oder die Sicherung
(Backup) von Songs benutzen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich regelmäßig mit
Ihrem TASCAM-Distributor in Verbindung zu setzen
oder die TASCAM Website zu besuchen, um aktuelle
Informationen über die Kompatibilität Ihres CD-Roder CD-RW-Laufwerks mit dem 788 zu erhalten.
Vergewissern Sie sich auch, dass die CD-R- und CDRW-Medien, die Sie für Aufnahme und Backup verwenden, den Anforderungen des Laufwerks genügen.
Wichtig
Die hier beschriebenen Funktionen können Sie nicht mit
einem „Audio“-CD-R- oder CD-RW-Gerät wie z. B. dem TAS-
CAM CD-RW2000 nutzen. Das verwendete CD-Laufwerk
muss über eine SCSI-Schnittstelle angeschlossen sein.
Sie können zwar CD-RW-Laufwerke an das 788 anschließen und auf CD-RW-Medien aufnehmen, Sie können aber
während der Aufnahme von Songs vom 788 nicht die
Löschfunktionen des Laufwerks bzw. der Medien benutzen. Wenn sie jedoch ein Backup von Material auf CD-RWMedien erstellen, können Sie mit dem CD-RW-Laufwerk
alte Daten von einer CD-RW löschen und die CD-RW wiederverwenden.
Wie allgemein üblich verwenden wir den Begriff „CD“ zur
Bezeichnung von CD-R- und CD-RW-Medien und den
Begriff „Datenträger“ bzw. „Festplatte“ zur Bezeichnung der
Festplatte oder eines SCSI-Wechselspeichermediums (mit
Ausnahme von CDs).
Falls nicht anders angegeben, verwenden wir den Begriff
„CD-Laufwerk“ für CD-R- und CD-RW-Laufwerke.
CD-Laufwerk anschließen
Wie im Abschnitt „Was ist SCSI?“ auf Seite 15
erläutert, muss jedes an das 788 angeschlossene CDLaufwerk eine eindeutige ID besitzen. Die IDs die
für die interne Festplatte und den internen SCSIController des 788 sind 0 und 7. Sie dürfen daher
keine dieser IDs für das CD-Laufwerk verwenden,
auch nicht die IDs weiterer eventuell angeschlossener SCSI-Geräte.
Das letzte Glied in der Kette (wenn das CD-Laufwerk
das einzige an das 788 angeschlossene Gerät ist, ist es
das letzte Gerät) muss mit einem Abschlusswiderstand
versehen sein. Einige Laufwerke besitzen einen internen, andere wiederum benötigen einen externen
Abschlusswiderstand. Lesen Sie in der Bedienungsanleitung des Laufwerks nach, welche Art Abschlusswiderstand Sie für Ihr CD-Laufwerk benötigen.
Denken Sie schließlich auch daran, dass Sie SCSIGeräte NIEMALS anschließen oder trennen dürfen,
wenn eines der beteiligten Geräte eingeschaltet ist.
Wenn Sie bei eingeschaltetem Strom Verbindungen
herstellen oder trennen, besteht die reale Gefahr, die
SCSI-Geräte zu beschädigen.
Hinweise zum Umgang mit CD-R und CD-RW
Es gibt einige zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen beim
Umgang mit CD-R und CD-RW, die über das hinausgehen, was Sie beim Umgang mit normalen, bespielten Audio-CDs beachten sollten.
Im Gegensatz zu handelsüblichen (bespielten)
Musik-CDs müssen Sie beim Umgang mit CD-R und
CD-RW einige weitere Vorsichtsmaßnahmen treffen.
• Berühren Sie nicht die Aufnahmeseite der CD, auf
der Sie aufnehmen möchten. Die Aufnahme erfordert eine sauberere Oberfläche als die Wiedergabe
einer CD; Fingerabdrücke, Fett usw. können beim
Schreiben der Daten Fehler verursachen.
• CD-Rs reagieren auf Hitzeeinwirkungen und UVStrahlen empfindlicher als gewöhnliche CDs.
Lagern Sie sie nur an Orten, wo sie weder direktem
Sonnenlicht noch anderen Wärmequellen (Heizkörper, Verstärker usw.) ausgesetzt sind.
• Bewahren Sie CD-Rs immer in ihrer Hülle auf, um
das Verschmutzen und Verstauben der Oberfläche
zu verhindern.
• Kleben Sie keine Etiketten oder Schutzfolien auf
die CDs und verwenden Sie keinen Schutzlack.
• Verwenden Sie zum Beschriften von CDs ausschließlich weiche Filzschreiber auf Ölbasis. Verwenden Sie niemals Kugelschreiber oder andere
Stifte mit harter Spitze, da diese die Aufnahmeseite
der CD beschädigen können.
• Verschmutzte CDs können Sie mit Hilfe eines weichen trockenen Tuchs und/oder einer handelsüblichen CD-Reinigungsflüssigkeit oder mit
Äthylalkohol reinigen. Verwenden Sie niemals Verdünner, Benzin, Benzol oder Reinigungsflüssigkeit
für Langspielplatten, da diese die CD beschädigen.
• Wenn Sie Zweifel bezüglich der Handhabung und
Pflege von CD-Medien haben, lesen Sie die mit der
CD gelieferten Hinweise oder wenden Sie sich
direkt an den Hersteller.
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 69
UsersGuide.book Seite 70 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
8 – Mastering und Backup (CD)
Spuren abmischen
Spuren abmischen
Wie bereits weiter oben erwähnt, können Sie die
Inhalte der aufgenommenen Spuren zusammen mit
den Signalen vom Submixer mischen und an den
STEREO OUTPUTs ausgeben, um sie mit einem
DAT- oder Kassettenrecorder aufzunehmen. Dieses
Vorgehen bezeichnet man als „Mastering“.
Das 788 stellt Ihnen eine weitere Funktion zur Verfügung, die Ihnen ein „Pre-Mastering“ der Stereomischung auf die Festplatte des 788 gestattet, so dass
Sie die Mischung anhören und bei Bedarf wiederho-
len können, bevor Sie sie auf eine CD überspielen.
Diese Pre-Master-Spur können Sie beliebig oft auf
CDs kopieren oder auf ein anderes Medium überspielen, wie im Abschnitt „Pre-Master überprüfen“ auf
Seite 71 beschrieben.
Das Pre-Master wird als Teil des Songs gespeichert.
Daher können Sie mehrere Songs, für die Sie PreMaster erstellt haben, aus einer Liste auswählen, um
so eine komplette CD mit mehreren bereits aufgenommenen Songs zu erstellen.
Pre-Master auf Festplatte erstellen
Für das Pre-Mastering muss kein CD-Laufwerk
angeschlossen sein, hierzu ist nur die Festplatte des
788 erforderlich.
Ein Pre-Master beginnt immer am Punkt 00:00:00:00
und endet am OUT-Punkt.
Bevor Sie mit dem Pre-Mastering beginnen, vergewissern Sie sich, dass sämtliche aufgezeichneten
Spuren Mischpultkanälen zugewiesen sind und dass,
sofern Sie den Submixer verwenden, dieser den Stereoausgängen zugewiesen ist.
1 Setzen Sie den OUT-Punkt an die Stelle, an der
das Pre-Master enden soll (Abschnitt „IN- und
OUT-Punkte festlegen“ auf Seite 49).
2 Drücken Sie bei gestopptem Laufwerk die
MENU-Taste.
3 Wählen Sie CD-R, und drücken Sie ENTER.
4 Wählen Sie PRE MASTERING, und drücken Sie ENTER.
• Wiedergabe und Vorlauf sind nur bis zum OUTPunkt möglich, und die Wiedergabeposition lässt
sich nicht über diesen Punkt hinaus bewegen.
• Auto-Punch-Vorgänge sind nicht möglich
• Die Funktionen JOG und TRIM sind gesperrt.
• Tonhöhe und Geschwindigkeit (PITCH/SSA) können nicht geändert werden.
• Direktes Anspringen ist nicht möglich (siehe
Abschnitt „Eine Stelle direkt anspringen (I)“ auf
Seite 57).
• Die Aufnahme erfolgt wie unten beschrieben.
Pre-Mastering starten Um die Stereospuren
für das Pre-Master aufzuzeichnen:
5 Halten Sie die RECORD-Taste gedrückt, und
drücken Sie die PLAY-Taste.
Die PLAY- und die RECORD-LED leuchten.
Die Aufnahme beginnt immer (ungeachtet der
aktuellen Position) bei 00:00:00:00.
Sämtliche Auswirkungen der Mischpult- und EffektEinstellungen usw. werden mit aufgezeichnet.
Auf dem Display erscheint das HOME-Fenster,
jedoch erscheint oben links das Wort
MASTERING.
Falls zuvor Spuren aufnahmebereit waren (REC
READY-LED leuchtet), wird die Aufnahmebereitschaft automatisch aufgehoben und kann während
des Pre-Mastering nicht wieder aktiviert werden.
Während des Pre-Mastering funktionieren die Laufwerkstasten wie üblich, jedoch mit folgenden Ausnahmen:
70
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
Wenn Sie die Aufnahme nicht vor dem OUT-Punkt
anhalten, stoppt sie hier automatisch, und die
Länge des Pre-Masters erstreckt sich vom Punkt
00:00:00:00 bis zu dem Punkt, an dem Sie die Aufnahme angehalten haben.
Wichtig
Die Mindestlänge eines CD-Titels beträgt vier Sekunden.
Stellen Sie sicher, dass alle Pre-Master mindestens diese
Länge haben.
Beim 788 beträgt die Maximallänge eines CD-Titels
70 Minuten. Mit dem 788 erstellte Titel dürfen diese Länge
nicht überschreiten.
Während des Pre-Mastering können Sie sämtliche
Mischpultfunktionen (EQ, Sends, Fader/Panorama)
UsersGuide.book Seite 71 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
Spuren abmischen
nutzen, und zwar entweder mit Hilfe der Bedienelemente des 788 oder mittels MIDI-Befehlen (siehe
Abschnitt „MMC- und MIDI-Funktionen“ auf Seite
99).
TIPP
Während der Aufnahme des Pre-Masters sind die Synchronisation und der Submixer aktiv, und Sie können diese
Funktionen verwenden, um der Stereomischung synchronisierte MIDI-Klangquellen hinzuzufügen.
Während des Pre-Mastering können Sie Effekt-Parameter einstellen und bearbeiten sowie Effekte aus
den Effektbibliotheken abrufen. Daneben können Sie
Zuweisungen treffen, nicht jedoch gespeicherte Szenen oder Routing-Information abrufen (Abschnitt
„Routing- und Szenenbibliotheken“ auf Seite 88).
Wenn Sie die Aufnahme abgeschlossen haben, können Sie das Pre-Mastering wiederholen (halten Sie
dazu einfach die RECORD-Taste gedrückt, und drü-
8 – Mastering und Backup (CD)
cken Sie die PLAY-Taste erneut), oder rufen Sie die
Master-Check-Funktion auf (siehe Abschnitt „PreMaster überprüfen“ auf Seite 71).
Mastering-Aktionen sind in der Undo-Liste enthalten
(siehe Abschnitt „Aktionen rückgängig machen und
wiederholen“ auf Seite 67). Wenn Ihnen ein nahezu
perfektes Pre-Mastering gelungen ist und alle weiteren Versuche kein besseres Ergebnis hervorbringen,
können Sie dieses fast perfekte Original verwenden
und alle darauf folgenden, weniger gelungenen Versuche verwerfen.
Pre-Mastering verlassen Um die MasteringFunktion zu verlassen:
1 Falls das HOME-Fenster nicht sichtbar ist,
drücken Sie die HOME/ESC-Taste.
2 Um die Anzeige MASTERING vom Display
zu entfernen, drücken Sie die EXIT/NO-Taste.
Pre-Master überprüfen
Nachdem Sie das Pre-Master aufgenommen haben,
können Sie es wie folgt überprüfen:
1 Drücken Sie bei gestopptem Laufwerk die
MENU-Taste.
2 Wählen Sie CD-R, und drücken Sie ENTER.
3 Wählen Sie CHECK MASTER, und drücken
Sie ENTER.
Das HOME-Fenster erscheint. Oben im Display
werden MASTER TRACK, der Titel des aktuellen Songs (den Sie in diesem Fenster bearbeiten
und ändern können) und die Gesamtzeit der PreMaster-Spur in Minuten und Sekunden angezeigt.
Für den Monitor können Sie jetzt nur das STEREOSignal auswählen. Sämtliche weiteren Monitorquellen sind gesperrt.
Fader und andere Mischpultregler (einschließlich
Zuweisungen) sind wirkungslos. Die Monitorlautstärke lässt sich nur über die MONITOR- und die
PHONES-Regler einstellen.
Die Laufwerkstasten funktionieren folgendermaßen:
• PLAY gibt diePre-Master-Spur von der aktuellen
Position bis zu ihrem Ende wieder.
• REW und F FWD bewegen die Wiedergabeposition
mit dem 10-, 50-, 100- oder 1000-fachen der normalen Wiedergabegeschwindigkeit (wie üblich),
jedoch erscheint die Spulgeschwindigkeit nicht auf
dem Display.
• Mit STOP halten Sie die Wiedergabeposition an
der aktuellen Stelle an.
• Die Aufnahmefunktion ist gesperrt.
• Sämtliche Locator-Funktionen sind gesperrt.
• JOG, PITCH/SSA, REPEAT usw. sind nicht
möglich.
TIPP
Bei der Wiedergabe der Pre-Master-Spur wird das Signal
an den STEREO- (und DIGITAL OUTPUT-)Ausgängen
und an der MONITOR- und der PHONES-Buchse ausgegeben. Daher können Sie mit den Funktionen Pre-Mastering und Master-Check direkt auf einen DAT- oder MDRecorder usw. abmischen.
Master-Check-Funktion verlassen Wenn
Sie sich das Pre-Master angehört haben, können Sie
sich entscheiden, eine CD-R zu brennen oder den
Song noch einmal zu mastern.
Drücken Sie in jedem Fall die EXIT/NO-Taste, um
zum HOME-Fenster zurückzukehren und die Zuweisungen wiederherzustellen, die vor der Überprüfung
des Pre-Masters aktiv waren.
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 71
UsersGuide.book Seite 72 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
8 – Mastering und Backup (CD)
Songs auf CD schreiben
Pre-Master trimmen
Sie können nach dem Überprüfen am Anfang oder
am Ende einer Pre-Master-Spur Teile wegschneiden.
Vielleicht haben Sie eine perfekte Mischung erstellt,
aber vor dem eigentlichen Beginn des Songs befindet
sich eine zu lange Pause, ein Husten, ein Griffgeräusch von der Gitarre. Oder am Ende der Spur gibt
es eine zu lange Pause, weil Sie den OUT-Punkt nicht
richtig gesetzt haben. Um solche Fehler zu korrigieren, müssen Sie natürlich nicht die komplette
Mischung wiederholen:
1 Stellen Sie sicher, dass sich das 788 nicht im
Master-Check- oder Mastering-Modus befindet.
2 Verschieben Sie die Wiedergabeposition etwa
an die Stelle, an der Sie schneiden wollen (entweder am Anfang oder am Ende der Spur).
Wenn Sie ein Stück vom Anfang der Spur wegschneiden wollen:
3 Setzen Sie den IN-Punkt auf 00:00:00:00.
4 Setzen Sie den OUT-Punkt mit Hilfe des Rads
genau auf die Stelle, an der das Pre-Master
beginnen soll (siehe Abschnitt „IN- und OUTPunkte festlegen“ auf Seite 49).
Wenn Sie ein Stück vom Ende der Spur wegschneiden wollen:
(siehe Abschnitt „IN- und OUT-Punkte festlegen“ auf Seite 49).
4 Setzen Sie den OUT-Punkt etwas hinter den
vorhandenen OUT-Punkt.
In beiden Fällen (Wegschneiden des Beginns oder
Bearbeiten des Endes):
5 Benutzen Sie di Spurbearbeitungsfunktion
CUT (siehe Abschnitt „CUT (Ausschneiden)“
auf Seite 65), um das Audiomaterial zwischen
dem IN- und dem OUT-Punkt sämtlicher Spuren auszuschneiden.
Sie müssen die Option All aktivieren, damit die
Pre-Master-Spur auf diese Weise beschnitten wird.
Wenn Sie ein Stück vom Ende des Masters wegschneiden:
6 Stellen Sie sicher, dass sich der OUT-Punkt
jetzt am Ende der Spur befindet (wo Sie vorher
den IN-Punkt festgelegt haben).
In beiden Fällen (Wegschneiden des Beginns und
Wegschneiden des Endes):
7 Starten Sie die Wiedergabe der Pre-MasterSpur wieder wie in Abschnitt „Pre-Master
überprüfen“ auf Seite 71 beschrieben.
Beginn und Ende sollten jetzt Ihren Erwartungen
entsprechen.
3 Setzen Sie den IN-Punkt mit Hilfe des Rads auf
den Punkt, an dem das Pre-Master enden soll
Songs auf CD schreiben
Es gibt zwei Möglichkeiten, mit dem 788 eine CD zu
erstellen:
• Track At Once – Songs einzeln; die CD wird abgeschlossen, nachdem der letzte Song aufgezeichnet
wurde, oder
• Disk At Once – mehrere Songs gemeinsam; die CD
wird am Ende der Sitzung abgeschlossen.
Wenn Sie mehrere Songs gleichzeitig schreiben
(Disc At Once), lassen sich die Songs auf der CD neu
ordnen. Außerdem können Sie zwischen den Songs
Pausen unterschiedlicher Länge (zwischen 0 und fast
10 Sekunden) einfügen.
72
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
Denken Sie daran, dass Sie unabhängig von der
gewählten Methode maximal 99 Songs auf eine CD
schreiben können (die auf der CD „Titel“ genannt
werden), und dass die Mindestlänge eines Titels vier
Sekunden und die maximale Länge eines Songs
(bedingt durch das 788) 70 Minuten beträgt.
Wichtig
E
Es ist nicht möglich, eine CD mit beiden Methoden
aufzunehmen. Wenn Sie eine CD im Einzeltitelverfahren
aufnehmen, können Sie nicht mehrere Titel zusammen
hinzufügen, sondern nur einzelne Titel. Wenn Sie dagegen
mehrere Titel zusammen aufnehmen, können Sie später
überhaupt keine Titel hinzufügen, weder einzeln noch
zusammen.
UsersGuide.book Seite 73 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
Songs auf CD schreiben
8 – Mastering und Backup (CD)
Einzelne Songs auf CD schreiben
Bevor Sie beginnen, müssen Sie sicherstellen, dass
sich im CD-Laufwerk eine bespielbare CD befindet.
Wenn keine CD-R oder CD-RW, oder eine abgeschlossene CD eingelegt ist, erscheint eine entsprechende Meldung.
1 Stellen Sie sicher, dass sich das 788 nicht im
Master-Check- oder Mastering-Modus befindet.
2 Drücken Sie bei gestopptem Laufwerk die
MENU-Taste.
3 Wählen Sie CD-R, und drücken Sie ENTER.
4 Wählen Sie CD WRITER, und drücken Sie
ENTER.
Das 788 überprüft das CD-Laufwerk.Wenn eine
gültige CD eingelegt und die aktuelle FestplattenPartition mindestens eine Pre-Master-Spur enthält,
erscheint eine Liste dieser Pre-Master.
Wichtig
Falls Sie einen Song zwar aufgenommen, aber kein PreMaster erstellt haben, erscheint er nicht in der Liste.
Um die Partitionen zu wechseln, siehe Abschnitt „Aktiven
Datenträger wählen“ auf Seite 30.
5 Wählen Sie den Song, den Sie schreiben wollen, und drücken Sie ENTER.
Wenn Sie die CD in diesem Stadium abschließen,
können Sie keine weiteren Songs darauf aufnehmen. Wenn Sie sie nicht abschließen, können Sie
sie auf einem normalen CD-Player nicht abspielen.
TIPP
Wenn Sie die CD jetzt nicht abschließen wollen, können
Sie dies später tun, auch ohne einen weiteren Song zu
schreiben.
7 Drücken Sie ENTER, um fortzufahren, oder
drücken Sie EXIT, wenn Sie einen anderen
Song auswählen möchten.
Sie werden gefragt, ob Sie sicher sind, dass Sie diesen Song auf CD schreiben möchten. Drücken Sie
ENTER, um den Vorgang fortzusetzen, oder EXIT,
um abzubrechen.
Falls der Platz auf der internen Festplatte für die
Vorbereitung oder der Platz auf der CD für den
Song nicht ausreicht, erscheint eine entsprechende
Fehlermeldung.
Das 788 erstellt ein so genanntes Image des Songs
auf der Festplatte (für eine einfache und problemlose Übertragung) und beginnt dann, dieses Image
auf die CD zu schreiben.
In der oberen Displayzeile wird die noch verbleibende Zeit bis zum Abschluss des Vorgangs angezeigt. Während des Erstellens des Images und des
Beschreibens der CD sind sämtliche Bedienelemente des 788 gesperrt.
Wichtig
Schalten Sie das 788 bzw. das CD-Laufwerk NIEMALS
aus, während auf die CD geschrieben wird. Damit machen
Sie die CD mit großer Wahrscheinlichkeit unbrauchbar und
beschädigen eventuell die Daten des Songs.
Bei diesem Verfahren wird an jeden Song auf der CD eine
zwei Sekunden lange Leerpause angehängt.
Sie können den Song nun mit SHIFT+ MENU
(TITLE) umbenennen.
6 Entscheiden Sie sich nun, ob Sie die CD
abschließen möchten.
8 Sie können die CD nun überprüfen (siehe
Abschnitt „CDs mit dem 788 abspielen“ auf
Seite 75) oder abschließen (siehe unten).
CDs abschließen
Nachdem Sie den letzten Titel auf der CD aufgenommen haben, müssen Sie die CD abschließen, um sie
auf einem normalen CD-Player abspielen zu können.
Zuvor können Sie die aufgezeichneten Titel auch mit
der Funktion CD PLAYER (siehe Abschnitt „CDs
mit dem 788 abspielen“ auf Seite 75) überprüfen.
Vergewissern Sie sich, dass eine nicht abgeschlossene CD im CD-Laufwerk eingelegt ist.
1 Stellen Sie sicher, dass sich das 788 nicht im
Master-Check- oder Mastering-Modus befindet.
2 Drücken Sie bei gestopptem Laufwerk die
MENU-Taste.
3 Wählen Sie CD-R, und drücken Sie ENTER.
4 Wählen Sie FINALIZE, und drücken Sie
ENTER.
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 73
UsersGuide.book Seite 74 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
8 – Mastering und Backup (CD)
Sie werden gefragt, ob Sie sicher sind.
5 Drücken Sie ENTER, um fortzusetzen, oder
drücken Sie EXIT, um den Vorgang abzubrechen.
Wenn Sie den Vorgang fortsetzen, wird die CD
abgeschlossen und das Inhaltsverzeichnis (Table of
Contents oder TOC) auf die CD geschrieben. Eine
Anzeige im Display informiert Sie über die verbleibenden Zeit bis zum Abschluss des Vorgangs.
Songs auf CD schreiben
Wichtig
Auf eine abgeschlossene CD können Sie keine weiteren
Titel schreiben. Sie können eine CD nur einmal abschließen; dieser Vorgang lässt sich nicht rückgängig machen.
Während des Schreibvorgangs ist die Auswurftaste des
CD-Laufwerks gesperrt. Erst nach Abschluss des Schreibvorgangs können Sie die CD auswerfen.
Beachten Sie bei der Verwendung von CD-RW, dass diese
mit den meisten Audio-CD-Playern nicht abgespielt werden
können.
Mehrere Songs gleichzeitig auf CD schreiben
Wenn Sie mehrere Songs gleichzeitig auf CD schreiben, können Sie eine beliebige Reihenfolge wählen
und beliebig lange Leerpausen einfügen.
Nachdem Sie eine CD auf diese Weise beschrieben
haben, lassen sich keine weiteren Titel hinzufügen,
da die CD am Ende dieses Vorganges automatisch
abgeschlossen wird.
1 Vergewissern Sie sich, dass eine bespielbare
CD eingelegt ist.
2 Stellen Sie sicher, dass sich das 788 nicht im
Master-Check- oder Mastering-Modus befindet.
3 Drücken Sie bei gestopptem Laufwerk die
MENU-Taste.
4 Markieren Sie CD-R, und drücken Sie
ENTER.
5 Markieren Sie CD WRITER, und drücken
Sie ENTER.
Das CD-Laufwerk wird überprüft. Wenn das Laufwerk eine gültige CD enthält, erscheint eine Liste
der Pre-Master auf der aktuellen Partition.
Um die Partitionen zu wechseln, siehe Abschnitt „Aktiven
Datenträger wählen“ auf Seite 30.
6 Wählen Sie einen Song, den Sie der CD hinzufügen wollen, und drücken Sie die INSERTTaste.
Neben dem Namen jedes gewählten Songs
erscheint ein Häkchen (✔). In diesem Stadium
müssen Sie sich noch keine Gedanken über die
endgültige Reihenfolge der Songs auf der CD
machen.
Falls Sie einen Song versehentlich der Liste hinzugefügt haben, können Sie ihn wieder entfernen,
indem Sie ihn auswählen und die DELETE-Taste
drücken.
7 Wenn Sie der Liste alle Songs hinzugefügt
haben, die Sie auf die CD aufnehmen wollen,
drücken Sie ENTER.
Wichtig
Wenn Sie nur einen Song ausgewählt haben, ist der Vorgang von hier an derselbe, als hätten Sie den Song markiert und ENTER gedrückt , wie in Abschnitt „Einzelne
Songs auf CD schreiben“ auf Seite 73 beschrieben. Lesen
Sie den Abschnitt und überspringen Sie den Rest dieses
Abschnitts.
Auf dem Display erscheint eine Liste mit der Reihenfolge der Songs (um zum Fenster für die Auswahl der Songs zurückkehren, drücken Sie EXIT)..
Wichtig
Falls Sie einen Song zwar aufgenommen, aber nicht per
Pre-Mastering abgemischt haben, erscheint er nicht in der
Liste.
Falls Sie einen Song aus einer anderen Partition zu dieser
Liste hinzufügen möchten, müssen Sie ihn aus der anderen Partition in die aktuelle Partition kopieren (siehe
Abschnitt „Songs kopieren“ auf Seite 27).
74
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
8 Um einen Song in der Liste nach oben oder
nach unten zu bewegen, markieren Sie ihn,
und drücken Sie die entsprechende Pfeiltaste
(§ oder ¶).
UsersGuide.book Seite 75 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
Songs auf CD schreiben
9 Wenn Sie mit der Reihenfolge zufrieden sind,
drücken Sie ENTER.
8 – Mastering und Backup (CD)
11 Wenn Sie sämtliche Pausen eingestellt haben,
drücken Sie die ENTER-Taste.
Sie werden gefragt, ob Sie sicher sind. Mit der YESTaste fahren Sie mit dem Schreiben der CD fort, mit
der NO -Taste brechen Sie den Vorgang ab.
Es erscheint ein Fenster, in dem Sie Leerpausen
(GAP) zwischen den Songs festlegen können (um
zur Reihenfolge der Songs zurückzukehren, drücken Sie EXIT).
10 Bewegen Sie den Cursor mit den Pfeiltasten
(§ und ¶) zum gewünschten GAP-Feld, und
stellen Sie die Zeit mit Hilfe des Rads auf einen
Wert zwischen 0,0 Sekunden (keine Pause)
und 9,9 Sekunden in 0,1-Sekunden-Schritten
ein.
Wenn Sie YES gedrückt haben, wird nacheinander
von jedem Song ein Festplatten-Image erstellt, das
dann auf die CD geschrieben wird. Das Display
informiert Sie, wie lange der Vorgang dauert.
Wichtig
Schalten Sie das 788 bzw. das CD-Laufwerk NIEMALS
aus, während auf die CD geschrieben wird. Damit machen
Sie die CD mit großer Wahrscheinlichkeit unbrauchbar und
beschädigen eventuell die Daten des Songs.
Sobald der letzte Song geschrieben worden ist,
wird die CD abgeschlossen. Sie können die CD nun
auswerfen und sie in einem CD-Player abspielen.
Wichtig
Wichtig
Wenn Sie die CD auf einem CD-Player wiedergeben,
erscheint der Beginn der Pause als Index 0 auf dem der
Pause folgenden Titel, und der Beginn des Songs
erscheint als Index 1. Da die Pause als Teil des Titels
angesehen wird, darf die Gesamtlänge aus Titel und
Pause 70 Minuten nicht überschreiten.
Während des Schreibvorgangs ist die Auswurftaste des
CD-Laufwerks gesperrt. Erst nach Abschluss des Schreibvorgangs können Sie die CD auswerfen.
Beachten Sie bitte bei der Verwendung von CD-RW, dass
diese auf den meisten Audio-CD-Playern nicht abgespielt
werden können.
CDs mit dem 788 abspielen
Wenn Sie ein CD-Laufwerk an das 788 angeschlossen haben, können Sie Audio-CDs einlegen (abgeschlossene oder nicht abgeschlossene) und diese mit
dem 788 abspielen.
Das Audiomaterial wird über die SCSI-Verbindung
an das 788 übertragen und an den MONITOR-Buchsen und der PHONES-Buchse ausgegeben. Die Lautstärke können Sie in diesem Fall nur mit dem
MONITOR-Regler einstellen. Sämtliche anderen
Mischpultregler sind ohne Funktion.
1 Stellen Sie sicher, dass sich das 788 nicht im
Master-Check- oder Mastering-Modus befindet.
2 Drücken Sie bei gestopptem Laufwerk die
MENU-Taste.
3 Wählen Sie CD-R, und drücken Sie ENTER.
4 Wählen Sie CD PLAYER, und drücken Sie
ENTER.
Es erscheinen folgende Informationen:
• die verstrichene Zeit des aktuellen Titels
• ob es sich um eine abgeschlossene oder nicht
abgeschlossene CD handelt
• die Nummer des aktuellen Titels und seine Länge
(nach dem Aufrufen der CD-Player-Funktion
erscheint immer Titel 1)
• die Anzahl der Titel auf der CD
• die Gesamtspielzeit der CD (einschließlich eventueller Pausen zwischen den Titeln).
Die Stereo-Pegelanzeigen zeigen außerdem den
Pegel des Audiomaterials auf der CD an.
Die Laufwerkstasten des 788 steuern den CD-Player
wie folgt:
• Mit PLAY beginnen Sie die Wiedergabe von der
aktuellen Wiedergabeposition aus. Beim Aufsuchen eines Titels blinkt die PLAY-LED, bei der
Wiedergabe leuchtet sie stetig
• Mit STOP beenden Sie die Wiedergabe.
• Mit REW und F FWD bewegen Sie die Wiedergabeposition um einen Titel vorwärts oder rückwärts
(nicht während der Wiedergabe).
• Sie können die Wiedergabeposition bei gestopptem
Laufwerk auch mit dem Rad um einen Titel vorwärts oder rückwärts bewegen.
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 75
UsersGuide.book Seite 76 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
8 – Mastering und Backup (CD)
• Sämtliche anderen Wiedergabefunktionen sind
gesperrt.
Wichtig
Sicherung (Backup) auf CD
gesperrt. Um eine CD auswerfen zu lassen, drücken Sie
EXIT, um das Fenster zu schließen, und drücken Sie dann
die Auswurftaste des CD-Laufwerks.
Solange dieses Fenster angezeigt wird (CD-Player-Funktion ist aktiv), ist die Auswurftaste am CD-Laufwerk
Sicherung (Backup) auf CD
Ebenso, wie Sie die endgültige Mischung auf eine CD
aufzeichnen können, erlaubt Ihnen das 788, die
Arbeitsdateien Ihrer Songs (einschließlich Spuren,
virtuelle Spuren, Bearbeitungsschritten, Undo-Historie, Effekteinstellungen usw.) auf einer CD zu sichern.
Damit haben Sie ein relativ kostengünstiges Verfahren, Ihre Arbeit auf einem portablen Medium zu
sichern. Selbst wenn Sie lange Songs herstellen und
kleinere Festplatten-Partitionen (z. B. 1 GB) verwenden, können Sie mit dieser Funktion den Song zuverlässig und sicher speichern, den Festplattenplatz
anderweitig verwenden und den Song später wieder
von der CD zu laden, um ihn weiter zu bearbeiten.
Wenn die Gesamtmenge der Songdaten das Fassungsvermögen einer einzelnen CD überschreitet,
kann das 788 das Backup auf mehrere CDs verteilen.
Wenn Sie den Song später wiederherstellen, werden
Sie aufgefordert, die CDs in der entsprechenden Reihenfolge einzulegen, und der Song wird intern wieder zusammengesetzt.
Wichtig
Damit dieses Backup möglich ist, muss auf der aktiven Festplattenpartition des 788 ausreichend Platz zur Verfügung stehen (mindestens 640 MB). Wenn Sie eine Partitionsgröße von
512 MB gewählt haben, können Sie von einem Song auf dieser Partition kein Backup erstellen. Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen, beim Formatieren einer neuen externen
Platte ausreichend große Partitionen einzurichten (Abschnitt
„Datenträger formatieren“ auf Seite 28).
Backup-CDs lassen sich nicht in CD-Playern wiedergeben und
auch nicht von Computern lesen. Die Songdaten werden in
einem Format gespeichert, das nur das 788 lesen kann.
Backup eines Songs erstellen
Bevor sie mit dem Backup beginnen, stellen Sie
sicher, dass Sie ausreichend bespielbare CDs haben.
Sie können keine CDs verwenden, die bereits für das
Mastering verwendet wurden (ebensowenig wie Sie
Backup-CDs für das Mastering verwenden können).
Sie können in einem Durchgang nur ein Backup von
einem Song erstellen.
1 Legen Sie die erste CD in das CD-Laufwerk.
2 Stellen Sie sicher, dass sich das 788 nicht im
Master-Check- oder Mastering-Modus befindet.
3 Drücken Sie bei gestopptem Laufwerk die
MENU-Taste.
4 Wählen Sie DATA BACKUP, und drücken
Sie ENTER.
Wenn sich keine bespielbare CD im Laufwerk
befindet, erscheint auf dem Display eine Fehlermeldung; ansonsten erscheint eine Liste der Songs
auf der aktuellen Festplatten-Partition.
Falls Sie ein CD-RW-Laufwerk verwenden und
eine CD-RW eingelegt ist, die bereits für ein
Backup mit dem 788 verwendet wurde, haben Sie
die Möglichkeit, die alten Daten zu löschen.
5 Wählen Sie mit dem Rad den Song, von dem
Sie ein Backup erstellen möchten.
Das 788 liest den Song und „räumt ihn auf“.
Danach wird angezeigt, wieviele CDs Sie für das
Backup benötigen.
6 Wenn Sie die CDs zur Hand haben und gleich
weitermachen wollen, drücken Sie YES.
7 Falls Sie nicht genügend CDs haben, drücken
Sie NO.
Wenn Sie YES gedrückt haben, erstellt das 788 ein
Image des Songs, seiner Spuren, der virtuellen
Spuren, der Titelliste, der Bearbeitungsschritte usw.
und bereitet das Schreiben dieser Daten vor. Die
ungefähr verbleibende Zeit für diesen Vorgang
wird im Display angezeigt.
Falls das Backup zu groß für eine einzige CD ist,
wird die erste CD automatisch ausgeworfen, sobald
sie voll ist, und Sie werden aufgefordert, die
nächste CD einzulegen.
76
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
UsersGuide.book Seite 77 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
Sicherung (Backup) auf CD
Nachdem das 788 die letzte CD beschrieben hat,
wird sie ausgeworfen, und der vor dem Backup
aktive Song wird wieder geladen.
Wichtig
Der Backup-Vorgang kann einige Zeit dauern, da zu einem
Song unter Umständen viele verschiedene Teile gehören.
Wenn Sie vor dem Beginn des Backups die Funktion
DELETE UNUSED verwenden, können Sie eventuell Zeit und Platz sparen (Abschnitt „Unbenutzten Speicherplatz eines Songs freigeben“ auf Seite 27).
Schalten Sie das 788 bzw. das CD-Laufwerk NIEMALS
aus, während auf die CD geschrieben wird. Damit machen
8 – Mastering und Backup (CD)
Sie die CD mit großer Wahrscheinlichkeit unbrauchbar und
beschädigen eventuell die Daten des Songs.
CD-s, die Sie für Backups verwenden, werden abgeschlossen und lassen sich nicht mehr für andere Zwecke verwenden (CD-RWs dagegen können für weitere Backups
gelöscht werden).
TIPP
Beschriften Sie Ihre CDs nach dem Erstellen sofort mit
einem weichen Filzschreiber auf Wasserbasis. Schreiben
Sie auf, welches Material die jeweilige CD enthält, damit
Sie es später wiederfinden.
Backups von CD wiederherstellen
Mit diesem Vorgang holen Sie die Arbeitsdateien
eines Songs, die Sie auf CD gesichert haben, wieder
zurück auf die Festplatte des 788.
Bevor Sie einen Song wiederherstellen, vergewissern
Sie sich, dass Sie sämtliche CDs des Backups griffbereit haben. Wenn CDs fehlen, können Sie den Song
nicht wiederherstellen (Sie können nicht einen halben Song laden).
1 Legen Sie die erste (bzw. die einzige, wenn es
nur eine gibt) CD des Backup-Satzes in das
CD-Laufwerk.
2 Stellen Sie sicher, dass sich das 788 nicht im
Master-Check- oder Mastering-Modus befindet.
3 Drücken Sie bei gestopptem Laufwerk die
MENU-Taste.
4 Wählen Sie DATA RESTORE, und drücken
Sie ENTER.
Das 788 liest den Namen des Songs von der CD
und fragt Sie, ob Sie fortfahren wollen.
5 Drücken Sie YES, um fortzufahren, oder drücken Sie NO, um die CD auszuwerfen und den
Vorgang abzubrechen.
Wenn Sie mit dem Wiederherstellen fortfahren,
kopiert das 788 die Daten von der CD-R in die
aktive Festplatten-Partition. Ein Balken auf dem
Display zeigt den Fortschritt an.
Wenn sich das Backup über mehr als eine CD
erstreckt, wird die erste CD nach dem Lesen ausge-
worfen, und Sie werden aufgefordert, die nächste
CD einzulegen.
6 Legen Sie die nächste CD ein und drücken Sie
YES.
Wenn Sie die falsche CD (nicht der Reihenfolge
entsprechend oder zu einem anderen Backup-Satz
gehörend) einlegen, wirft das 788 die CD aus und
fordert Sie auf, die richtige CD einzulegen. Falls
Sie die richtige CD absolut nicht finden können,
müssen Sie NO drücken und damit das Wiederherstellen abbrechen.
Wenn Sie diesen Vorgang auf halbem Weg abbrechen, wird nichts wiederhergestellt, und das 788
kehrt zum Zustand vor Beginn des Wiederherstellens zurück.
Wenn das 788 die letzte CD gelesen hat, wird die
CD ausgeworfen, und der zuletzt (d. h. vor Beginn
des Wiederherstellens) aktive Song wird wieder
geladen.
Wichtig
Falls der wiederhergestellte Song denselben Namen hat,
wie ein anderer Song auf der Partition, sollten Sie einen
davon nach dem Wiederherstellen umbenennen , um Verwechslungen auszuschließen (siehe Abschnitt „Namen
eingeben und bearbeiten“ auf Seite 24).
Sie können zwei namensgleiche, aber unterschiedliche
Backups von einem Song in unterschiedlichen Entwicklungsstadien erstellen. Wenn Sie die Backup-Sätze durcheinander gebracht haben und in der Mitte des Backups
eine CD aus dem falschen Satz einlegen, so ist das 788
„intelligent“ genug, dies zu erkennen, die falsche CD auszuwerfen und Sie zum Einlegen der richtigen CD aufzufordern.
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 77
UsersGuide.book Seite 78 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
9 – Effekte
Das 788 besitzt zwei interne digitale High-EndEffektprozessoren, die Sie auf vielfältige Weise zur
Verbesserung Ihrer Aufnahmen einsetzen können. Da
die gesamte Effektverarbeitung digital erfolgt, gibt es
keine Qualitätsverluste infolge einer Wandlung in
das bzw. aus dem digitalen Format.
Die beiden Effektprozessoren (EFFECT 1 und
EFFECT 2) lassen sich je nach aktueller Aufnahmesituation variabel einrichten:
EFFECT 1 Diesen Effektprozessor können Sie als
Multieffektgerät nutzen, das fünf Effekte in einer
Kette (Reihenschaltung) beinhaltet und in den Signalweg der Eingangssignale eingeschleift (zwischengeschaltet) wird. Damit lassen sich beispielsweise EGitarren und andere elektrische Instrumente hervorragend aufwerten.
Alternativ können Sie ihn als einfaches StereoEffektgerät in den Effektweg des Mischpults einbin-
den und so jedem Kanal einen Effektanteil hinzufügen (beispielsweise beim Abmischen eines Songs).
EFFECT 2 Dieser Effektprozessor kann in Form
von bis zu acht Dynamikprozessoren in die Eingangskanäle eingeschleift oder am Stereoausgang als Stereo-Dynamikprozessor verwendet werden. Schließlich
können Sie ihn ebenso wie EFFECT 1 als einfaches
Stereo-Effektgerät über den Aux-Weg ansteuern.
Diese unterschiedlichen Modi bieten Ihnen die Möglichkeit, in verschiedenen Situationen unterschiedliche Effektarten einzusetzen:
• Wenn Sie zum Beispiel in mehreren Kanälen mit
Mikrofonen aufnehmen, können Sie in mehreren
Kanälen gleichzeitig Kompressoren einsetzen.
• Wenn Sie ein E-Gitarren-Solo per Overdub aufzeichnen, können Sie die Gitarre direkt ans 788
anschließen und Distortion usw. mit dem Multieffektgerät einstellen.
• Beim Abmischen ist es sehr wahrscheinlich, dass
Sie einen bestimmten Betrag desselben Effekts
mehreren Spuren gleichzeitig hinzufügen wollen –
kein Problem!
• Beim Mastern wiederum können Sie einen Kompressor verwenden, um das Klangmaterial akustisch zu verdichten und digitale Verzerrungen zu
vermeiden.
EFFECT 1
EFFECT 1 als Multieffektgerät nutzen
1 Weisen Sie dem Mischpultkanal, der EFFECT 1
als Multieffektgerät nutzen soll, eine Quelle zu,
wie in Abschnitt „Mischpultkanälen Quellen
zuweisen“ auf Seite 33 beschrieben.
Wenn Sie Post-EQ gewählt haben, blinkt die
POST-LED, bei Pre-EQ bleibt sie dunkel.
Sobald Sie die Tasten losgelassen haben, leuchten
die LEDs der Eingänge zusammen mit der
SELECT-LED des Kanals, der EFFECT 1-LED
und (wahlweise) der POST-LED.
2 Halten Sie die EFFECT 1-Taste gedrückt.
Die LED blinkt zusammen mit den LEDs der
Kanäle, die aktuell zugewiesen sind.
3 Während Sie die EFFECT 1-Taste gedrückt
halten, drücken Sie die SELECT-Taste des
Kanals, der den Effekt verwenden soll.
Die LED des gewählten Kanals blinkt zusammen
mit der EFFECT 1-LED.
4 Um zwischen Pre-EQ (Effektbearbeitung vor
der Klangregelung) und Post-EQ (Effektbearbeitung nach der Klangregelung) zu wählen,
drücken Sie noch einmal die SELECT-Taste des
entsprechenden Kanals.
78
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
5 Wählen Sie einen Multieffekt-Typ aus (siehe
Abschnitt „Effekttyp wählen“ auf Seite 81).
Wichtig
Zuweisung
Wenn Sie zwei Eingangskanäle verwenden, die zu einem
Stereopaar gekoppelt sind, oder wenn Sie EFFECT 1 mit
den Kanälen 7 und 8 verwenden, wird nur der ungerade
numerierte Kanal des Paares durch das Effektgerät geführt
(außer beim Double Exciter, bei dem beide Kanäle durch
den Prozessor geführt werden). Das Ausgangssignal des
Multieffektgeräts ist immer stereo.
UsersGuide.book Seite 79 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
9 – Effekte
EFFECT 2
EFFECT 1 als Stereoeffekt im Effektweg nutzen
1 Halten Sie die SEND-Taste gedrückt.
Falls EFFECT 1 oder EFFECT 2 bereits dem
Effekt-Send zugewiesen ist, blinken die entsprechenden LEDs.
2 Drücken Sie die EFFECT 1-Taste.
Die LED blinkt, sobald das Effektgerät dem EffektSend zugewiesen ist.
3 Wählen Sie einen Modus für das Effektgerät.
Siehe Abschnitt „Vorgegebene Stereo-Effekt-Programme“ auf Seite 82.
Wichtig
Sie können die Zuweisung auch in umgekehrter Reihenfolge ausführen (halten Sie die EFFECT 1-Taste gedrückt,
und drücken Sie die SEND-Taste).
Sie können das Effektgerät aus dem Effektweg entfernen,
indem Sie den Vorgang wiederholen, so dass die LED
beim Betätigen der SEND-Taste erlischt.
Der Effekt-Send kann für jeden Kanal einzeln Pre-Fader
(Signalabgriff vor dem Fader) oder Post-Fader (Signalabgriff nach dem Fader) geschaltet werden, wie im Abschnitt
„Zwischen Pre-Fader und Post-Fader wechseln“ auf Seite
81 erläutert.
EFFECT 2
Der zweite Effektprozessor unterscheidet sich vom
ersten ein wenig hinsichtlich seiner Optionen und
Einstellmöglichkeiten, wie im folgenden erläutert:
EFFECT 2 als Mehrkanal-Dynamikprozessor nutzen
Sie können den Dynamikprozessor aus einem Kanal
wieder entfernen, indem Sie erneut die EFFECT 2Taste gedrückt halten, und die SELECT-Taste des
entsprechenden Kanals drücken.
In dieser Betriebsart fungiert der Effektprozessor als
Kompressor vor der Klangregelung, aber hinter der
digitalen Dämpfung und Verstärkung (siehe
Abschnitt „Digitale Dämpfung/Verstärkung (PAD/
GAIN) einstellen“ auf Seite 41). Der Dynamikprozessor kann von bis zu acht Eingangskanälen gleichzeitig benutzt werden.
Einzelheiten zur Verwendung der Mehrkanal-Dynamikprozessoren finden Sie im Abschnitt „Dynamikprozessor“ auf Seite 87.
1 Halten Sie die EFFECT 2-Taste gedrückt.
Wichtig
Die LED blinkt zusammen mit den LEDs der
Kanäle, die aktuell zugewiesen sind.
2 Während Sie die EFFECT 2-Taste gedrückt
halten, drücken Sie die SELECT-Tasten der
Kanäle, für die Sie einen Dynamikprozessor
verwenden möchten.
Wenn Sie diese Tasten drücken, blinken die
SELECT-LEDs der Kanäle und signalisieren, welche Kanäle den Dynamikprozessor verwenden.
Wenn Sie zwei Eingangskanäle verwenden, die zu einem
Stereopaar gekoppelt sind, oder wenn Sie EFFECT 2 mit
den Kanälen 7 und 8 verwenden, können Sie die
SELECT-Taste eines der beiden Kanäle drücken, um den
Effekt beiden Kanälen zuweisen.
Sie können die Zuweisung auch in umgekehrter Reihenfolge vornehmen (halten Sie die SEND-Taste gedrückt,
und drücken Sie die EFFECT 2-Taste).
EFFECT 2 als Stereo-Dynamikprozessor nutzen
In dieser Betriebsart arbeitet der Effektprozessor als
Kompressor im Stereoausgang und beeinflusst das
Signal vor dem STEREO-Fader (Pre-Fader) oder das
endgültige Ausgangssignal (Post-Fader).
2 Während Sie die EFFECT 2-Taste gedrückt
halten, drücken Sie die STEREO-Taste (oben
unterhalb des TRIM-Reglers in Kanal D).
1 Halten Sie die EFFECT 2-Taste gedrückt.
3 Um zwischen Pre-Fader und Post-Fader zu
wechseln, drücken Sie erneut die STEREOTaste, während Sie die EFFECT 2-Taste
gedrückt halten.
Die LED blinkt zusammen mit den LEDs der
Kanäle, die aktuell zugewiesen sind.
Die EFFECT 2- und die STEREO-LED blinken.
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 79
UsersGuide.book Seite 80 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
9 – Effekte
Send-Pegel einstellen
Wenn Sie Post-Fader gewählt haben, blinkt die
POST-LED zusammen mit den anderen beiden
LEDs.
Durch wiederholtes Drücken der STEREO-Taste
bei gedrückter EFFECT 2-Taste wechseln Sie zwi-
schen Pre-Fader, Post-Fader und keiner Zuweisung.
Weitere Informationen zur Verwendung des Dynamikprozessors finden Sie im Abschnitt „Dynamikprozessor“ auf Seite 87.
EFFECT 2 als Stereoeffekt im Aux-Weg verwenden
Sie können den zweiten Effektprozessor auch im
zweiten Weg (AUX) verwenden. In dieser Betriebsart
können Sie die AUX INPUT-Buchsen beispielsweise
nutzen, um beim Mastering das Stereosignal eines
analogen Submixers hinzu zu mischen.
1 Halten Sie die EFFECT 2-Taste gedrückt.
Die LED blinkt zusammen mit den LEDs der
Kanäle, die aktuell zugewiesen sind.
2 Während Sie die EFFECT 2-Taste gedrückt
halten, drücken Sie die SEND-Taste.
Wichtig
Sie können den Effektprozessor aus dem Aux-Weg entfernen, indem Sie den Vorgang wiederholen, so dass die LED
beim Drücken der SEND-Taste erlischt.
Der Aux-Send kann für jeden Kanal einzeln Pre-Fader
(Signalabgriff vor dem Fader) oder Post-Fader (Signalabgriff nach dem Fader) geschaltet werden, wie in Abschnitt
„Zwischen Pre-Fader und Post-Fader wechseln“ auf Seite
81 erläutert.
Während EFFECT 2 dem Aux-Weg zugewiesen ist, bleiben die AUX INPUTs und die AUX OUTPUTs aktiv. Den
Signalpegel an den AUX OUTPUTs ändern Sie mit Hilfe
der Aux-Sends in den Kanälen und den Master-Aux-Send
(siehe nächster Abschnitt).
Sie können die Reihenfolge auch umkehren ( SEND-Taste
gedrückt halten, und EFFECT 2-Taste drücken).
Send-Pegel einstellen
Beide Effektwege (EFFECT und AUX) sind stereo.
In jedem Kanal können Sie bestimmen, mit welchem
Pegel und mit welcher Position im Stereopanorama
das Signal auf den jeweiligen Effektweg geleitet
wird. Zudem lässt sich der Summenpegel (Master)
des EFFECT- oder AUX-Send-Signals einstellen.
Daneben lassen sich beide Sends einzeln ausschalten
oder kanalweise vor oder hinter den Fader schalten
(siehe Abschnitt „Der Unterschied zwischen Preund Post-Fader-Sends“ auf Seite 81).
Bei Kanälen, die zu Stereopaaren gekoppelt sind und
bei den Kanälen 7 und 8 lassen sich die Pegel nicht
unabhängig für jeden Kanal einstellen. Ein Regler
beeinflusst die Send-Pegel beider Kanäle, zudem
werden die Send-Panorama-Regler in beiden Kanälen zu einem Stereo-Panorama-Regler.
2 Drücken Sie die SELECT-Taste des Kanals,
dessen Send-Pegel Sie einstellen möchten.
3 Benutzen Sie die Pfeiltasten, um den
gewünschten Wert zu markieren, und ändern
Sie den Wert mit dem DATA-Rad.
Sie können den Kanal-Send-Pegel (LVL), die
Panorama-Position des Kanals im Send (PAN)
sowie den Master-Send-Pegel (MSTR) einstellen.
Außerdem können Sie wählen, ob das jeweilige
Send-Signal vor oder nach dem Fader abgegriffen
wird (siehe Abschnitt „Zwischen Pre-Fader und
Post-Fader wechseln“ auf Seite 81).
2
TIPP
3, 4
1
Pegel können Werte zwischen 0 und 127, PanoramaEinstellungen Werte von L63 (ganz links) über C (Mitte)
bis R63 (ganz rechts) annehmen.
Wichtig
1 Drücken Sie die SEND-Taste.
Auf dem Display erscheint das Fenster mit den
Kanal-Send-Einstellungen.
80
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
Wenn zwei Kanäle zu einem Stereopaar gekoppelt sind,
haben sie denselben Send-Pegel, da hier wie auch bei der
Einstellung Pre-/Post-/Aus die Werte verwendet werden,
die der ungerade numerierte Kanal vor der Verknüpfung
UsersGuide.book Seite 81 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
9 – Effekte
Effekttyp wählen
hatte. Die beiden Panorama-Regler werden zu einem einzelnen Stereo-Panorama-Regler.
Wenn Sie ein Stereopaar trennen, sind wieder zwei Panorama-Regler verfügbar, die die Stereo-Einstellung beibe-
halten. Die Send-Pegel und die Pre-/Post-/AusEinstellungen werden für beide Kanäle übernommen und
bleiben unverändert.
Der Unterschied zwischen Pre- und Post-Fader-Sends
Pre-Fader bedeutet: Der Pegel des Send-Signals ist
unabhängig von der Einstellung des Kanalfaders, da
das Signal vor dem Fader abgegriffen wird. Diese
Einstellung wird häufig für Monitorzwecke verwendet, um beispielsweise eine separate Mischung für
einen Musiker zu erstellen.
Post-Fader bedeutet: Der Pegel des Send-Signals
wird mit dem Fader angehoben oder abgesenkt, da
das Signal hinter dem Fader abgegriffen wird. Dies
ist die übliche Einstellung für Effekte, weil der
Effektpegel bei jeder Faderstellung das gleiche Verhältnis zum Kanalpegel hat.
Pre-Fader-Send – Der
Send-Pegel ist unabhängig
von der Faderstellung
Post-Fader-Send – Der
Kanalfader beeinflusst den
Send-Pegel
Zwischen Pre-Fader und Post-Fader wechseln
Diese Einstellung bezieht sich nur auf den Effektund den Aux-Weg.
1 Halten Sie die SEND-Taste gedrückt, und drücken Sie die SELECT-Taste des Kanals, für den
Sie die Einstellung vornehmen wollen.
Pre-Fader
Post-Fader
2 Markieren Sie das Feld links im Fenster und
wählen Sie mit dem Rad zwischen PRE,
POST und OFF.
Eine kleine Abbildung veranschaulicht die jeweilige Einstellung.
Aus
Effekttyp wählen
Wenn Sie Multieffekte (nur EFFECT 1) oder Stereoeffekte (EFFECT 1 oder EFFECT 2) verwenden,
können Sie einen Effekttyp aus einer Liste mit vorgegebenen Einstellungen (Presets) oder aus einer Bibliothek mit eigenen Einstellungen wählen, die Sie
selbst gespeichert haben.
So wählen Sie ein Preset aus der Liste:
1 Wählen Sie das Multieffektgerät (siehe Abschnitt
„EFFECT 1 als Multieffektgerät nutzen“ auf Seite 78)
oder ein Stereoeffektgerät (Abschnitt „EFFECT 1
als Stereoeffekt im Effektweg nutzen“ auf Seite 79
2
5
3, 6
4
oder Abschnitt „EFFECT 2 als Stereoeffekt im AuxWeg verwenden“ auf Seite 80).
2 Drücken sie die entsprechende EFFECT-Taste.
Das Fenster mit den Effekteinstellungen erscheint.
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 81
UsersGuide.book Seite 82 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
9 – Effekte
Effekttyp wählen
3 Drücken Sie die YES- oder die NO-Taste, um
die EFFECT LIBRARY (Bibliothek) aufzurufen.
4 Wählen Sie mit den Pfeiltasten (Ó und Á) die
Registerkarte PRESET.
5 Wählen Sie mit dem Rad eine der unten aufgeführten Presets.
6 Bestätigen Sie Ihre Auswahl mit YES (mit NO
verlassen Sie dieses Fenster, ohne einen Effekt
zu wählen).
Vorgegebene Multieffekt-Programme
Für das Multieffektgerät (nur EFFECT 1) stehen folgende Voreinstellungen zur Verfügung:
Anzeige
Verfügbare Effekte
DIST_FLG_REV
Kompressor, Distortion, Noise Gate,
Flanger, Hall
Kompressor, Distortion, Noise Gate,
Flanger, Verzögerung
Kompressor, Distortion, Noise Gate,
Exciter, Hall
Kompressor, Distortion, Noise Gate,
Exciter, Delay
Kompressor, Distortion, Noise Gate,
Pitch Shifter, Hall
Kompressor, Distortion, Noise Gate,
Pitch Shifter, Delay
Kompressor, Distortion, Noise Gate,
Chorus, Hall
Kompressor, Distortion, Noise Gate,
Chorus, Delay
Kompressor, Noise Gate, Parametrischer EQ, Flanger, Hall
Kompressor, Noise Gate, Parametrischer EQ, Flanger, Delay
DIST_FLG_DLY
DIST_EXC_REV
DIST_EXC_DLY
DIST_PIT_REV
DIST_PIT_DLY
DIST_CHO_REV
DIST_CHO_DLY
P.EQ_FLG_REV
P.EQ_FLG_DLY
Anzeige
Verfügbare Effekte
P.EQ_EXC_REV
Kompressor, Noise Gate, Parametrischer EQ, Exciter, Hall
Kompressor, Noise Gate, Parametrischer EQ, Exciter, Delay
Kompressor, Noise Gate, Parametrischer EQ, Pitch Shifter, Hall
Kompressor, Noise Gate, Parametrischer EQ, Pitch Shifter, Delay
Kompressor, Noise Gate, Parametrischer EQ, Chorus, Hall
Kompressor, Noise Gate, Parametrischer EQ, Chorus, Delay
Kompressor, Noise Gate, De-Esser,
Chorus, Hall
Kompressor, Noise Gate, De-Esser,
Chorus, Delay
Stereo-Kompressor, Noise Gate,
Exciter
P.EQ_EXC_DLY
P.EQ_PIT_REV
P.EQ_PIT_DLY
P.EQ_CHO_REV
P.EQ_CHO_DLY
DESS_CHO_REV
DESS_CHO_DLY
STEREO EXC
Zudem gibt es einige vorgegebene Effekte, die Sie
als Ausgangspunkte für Ihre eigenen Einstellungen
verwenden können. Diese Effekte sind gesondert
beschrieben.
Vorgegebene Stereo-Effekt-Programme
Wenn Sie EFFECT 1 oder EFFECT 2 als Stereo-Effekte
nutzen, stehen folgende Presets zur Verfügung:
Anzeige
Effekteinstellung
REVERB
DELAY
Hall in verschiedenen Variationen
Programmierbares Delay mit verschiedenen
Verzögerungsalgorithmen
Qualitativ hochwertiger Stereo-Chorus
Tonhöhenverschiebung mit Delay
CHORUS
PITCH
SHIFTER
FLANGER
Anzeige
Effekteinstellung
PHASER
Qualitativ hochwertiger Stereo-Phaseneffekt
REVERB + Gated Reverb
GATE
Zudem gibt es vorgegebene Effekte, die Sie unverändert als Ausgangspunkte für Ihre eigenen Experimente verwenden können. Diese Presets sind
gesondert beschrieben.
Qualitativ hochwertiger Stereo-Flanger
Dynamikprozessor
Unabhängig davon, ob Sie den Dynamikprozessor in
den Kanälen oder am Stereoausgang verwenden, ist
82
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
nur eine einzige Einstellung möglich: Dynamik
(ein Kompressor).
UsersGuide.book Seite 83 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
9 – Effekte
Effekteinstellungen ändern
Effekteinstellungen ändern
Ganz gleich, welchen Effekt Sie für EFFECT 1 oder
EFFECT 2 gewählt haben, die Parameter ändern Sie
alle auf die gleiche Weise. Welche Parameter bei den
einzelnen Effekten zur Auswahl stehen, ist im
Abschnitt „Übersicht über die Effektparameter“ auf
Seite 84 ausführlich beschrieben.
Das Beispiel hier zeigt einen Multieffekt.
Denken Sie daran, dass Sie EFFECT 2 nicht als
Multieffektgerät verwenden können und demnach
dieses Fenster nicht erscheinen kann, wenn Sie
EFFECT 2 drücken.
2 Benutzen Sie bei Multieffekten die Pfeiltasten
(Ó und Á), um zwischen den Registerkarten
zu wechseln.
Auf den Registerkarten können Sie die einzelnen
Teile des Multieffekts bearbeiten.
1 Wenn das EFFECT-Fenster nicht sichtbar ist,
drücken Sie die entsprechende EFFECT-Taste
(1 oder 2), um es aufzurufen.
3 Markieren Sie mit den Pfeiltasten (§ und ¶)
den Parameter, den Sie ändern möchten.
4 Ändern Sie den Wert mit Hilfe des Rads.
Die Änderungen sind sofort zu hören.
Benutzerbibliotheken
Wenn Sie einen Effekt Ihren Wünschen entsprechend
eingestellt haben, können Sie ihn in einer Bibliothek
ablegen, um ihn später wieder zu verwenden.
Sie können bis zu 128 Stereoeffekte, 128 Multieffekte und 128 Dynamikeffekte (Kanal- und StereoDynamik) speichern.
Wichtig
Sie können die Speicherplätze in der Bibliothek nur für
Effekttypen verwenden, für die sie bestimmt sind.
Die Speicherplätze für die Stereoeffekte können sowohl für
EFFECT 1 als auch für EFFECT 2 verwendet werden,
sofern Sie diese als Stereoeffektgeräte nutzen.
Effekte in der Bibliothek speichern
1 Während das EFFECT-Fenster sichtbar ist,
drücken Sie die YES- oder die NO-Taste.
An diesem Punkt können Sie mit der SHIFT- und
der MENU (TITLE)-Taste dem Effekt einen Namen
geben, unter dem Sie ihn in Zukunft wiederfinden.
Weitere Informationen dazu siehe Abschnitt
„Namen eingeben und bearbeiten“ auf Seite 24.
2 Wählen Sie mit den Pfeiltasten (Ó und Á) die
Registerkarte SAVE.
4 Drücken Sie ENTER, um die Einstellungen zu
speichern.
Das EFFECT-Fenster erscheint wieder.
TIPP
3 Wählen Sie mit dem Rad einen Speicherplatz, auf
dem Sie die Einstellungen speichern möchten.
Diese Einstellungen werden automatisch auf der internen
Festplatte gespeichert, sobald Sie das 788 ausschalten
(siehe Abschnitt „Das 788 herunterfahren“ auf Seite 17).
Benutzereinstellung aus der Bibliothek laden
1 Während das EFFECT-Fenster sichtbar ist,
drücken Sie die YES- oder die NO-Taste.
2 Wählen Sie mit den Pfeiltasten (Ó und Á) die
Registerkarte USER.
3 Wählen Sie mit dem Rad einen Speicherplatz,
von dem Sie die Einstellungen laden möchten.
4 Drücken Sie ENTER, um die Einstellungen zu
laden.
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 83
UsersGuide.book Seite 84 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
9 – Effekte
Übersicht über die Effektparameter
Das EFFECT-Fenster erscheint wieder.
Übersicht über die Effektparameter
Im folgenden sind die Effektparameter und ihre Auswirkung auf den Effekt beschrieben.
Parameter der Multieffekte
Ein Multieffekt besteht aus einer Reihe verschiedener Einzeleffekte (siehe auch Abschnitt „EFFECT 1
als Multieffektgerät nutzen“ auf Seite 78). Für jeden
dieser Einzeleffekte können Sie die Parameter unabhängig voneinander bearbeiten.
Beachten Sie, dass es bei jedem dieser Einzeleffekte
auch ein SWITCH-Feld gibt, das zum Ein- (ON)
bzw. Ausschalten (OFF) des jeweiligen Effekts im
Multieffekt dient.
Compressor Der Kompressor in einem Multieffekt verringert das Lautstärkeverhältnis zwischen den lauteren
und den leiseren Passagen. Das Signal wird dadurch kompakter.
Parameter
Min.
Max.
Erläuterung
COMPRESS
0
100
ATTACK
0
100
POST GAIN
0dB
30dB
Betrag, um den das Eingangssignal komprimiert wird.
Zeit, bis die Kompression aktiv wird.
Gleicht den Pegelverlust aus, der durch die Kompression entsteht.
Distortion Der Verzerrer im Multieffekt simuliert einen übersteuerten Gitarrenverstärker.
Parameter
Min.
Max.
Erläuterung
PRE GAIN
40dB
60dB
DRIVE
0
100
OUT LEVEL
0dB
12dB
Der Betrag, um den das Signal verstärkt (und damit verzerrt) wird.
Die „Färbung“ des verzerrten Sounds.
Der Betrag, um den das ausgegebene Signal verstärkt wird.
Noise Gate Ein Noise Gate dient dazu, unerwünschte Geräusche auszuschalten. Wenn ein Signal einen
bestimmten Schwellenpegel unterschreitet, schließt das Gate (schaltet den Kanal stumm). Sobald der Signalpegel
die Schwelle übersteigt, öffnet das Gate und lässt das Signal passieren. Sie können das Noise Gate beispielsweise
verwenden, um das Rauschen von Effektpedalen zu unterdrücken, oder um das Aufzeichnen unerwünschter
Gitarrengeräusche in Spielpausen zu verhindern.
Parameter
Min.
Max.
Erläuterung
THRESHOLD
-76dB
-16dB
RELEASE
0
100
SUPPRESS
-›dB
0dB
Der Pegel, unterhalb dem die Signale unterdrückt werden (die Pegelschwelle
relativ zum Nominalpegel).
Die Zeit, die das Gate bis zum Schließen benötigt, nachdem das Eingangssignal unter die Schwelle gefallen ist.
Der Betrag, um den das Signal gedämpft wird (bei 0dB wird es überhaupt
nicht gedämpft, beim „minus unendlich“ wird es vollständig unterdrückt).
Flanger Ein Flangereffekt führt zu einem „schwebenden, wirbelnden“ Sound.
Parameter
Min.
Max.
Erläuterung
RATE
0,0Hz
10,0Hz
DEPTH
0
100
FEEDBACK
0
100
Die Geschwindigkeit des Effekts.
Die Tiefe des Flanging-Effekts.
Der Betrag, um den das Effektsignal in den Eingang zurückgespeist wird und
damit den Klangcharakter ändert.
Exciter Bei einem Exciter handelt es sich um einen Effekt, der ein bestimmtes Frequenzspektrum leicht betont,
um ein Signal in der Mischung präsenter zu machen (wird gern auf Stimmen angewendet).
Parameter
Min.
Max.
FREQUENCY
1,0kHz
10,0kHz Die untere Grenzfrequenz, ab der das Signal beeinflusst wird.
84
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
Erläuterung
UsersGuide.book Seite 85 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
9 – Effekte
Übersicht über die Effektparameter
Parameter
Min.
Max.
Erläuterung
DEPTH
0
100
Der Betrag, um den der Exciter das Signal beeinflusst.
Pitch Shifter Ein Pitch-Shifter erlaubt es, die Tonhöhe eines Signals anzuheben bzw. zu senken.
Parameter
Min.
Max.
Erläuterung
PITCH
-12
+12
FINE
-50
+50
BALANCE
0
100
Der Betrag in Halbtönen, um den die Tonhöhe verschoben wird (Grobabstimmung).
Der Betrag in Hundertstel (100 Hundertstel = 1 Halbton)), um den die Tonhöhe
verschoben wird (Feinabstimmung).
Das Verhältnis zwischen dem unbeeinflussten (trockenen) Signal und dem
verschobenen Signal (0 = unbearbeitet, 100 = komplett verschoben).
Chorus Ein Chorus sorgt für einen leichten Verdoppelungseffekt und macht das Signal „fetter“.
Parameter
Min.
Max.
Erläuterung
RATE
0,1Hz
10,0Hz
DEPTH
0
100
MIX LEVEL
0
100
Die Geschwindigkeit des Chorus-Effekts.
Die Tiefe (Sättigung) des Chorus-Effekts.
Der Betrag, um den der Chorus-Effekt dem Originalsignal beigemischt wird.
Reverberation (Hall). Hierbei handelt es sich um einen Raumeffekt, wie man ihn in Tunneln, Höhlen, großen
Sälen usw. vorfindet. Wenn er auf ein Signal angewendet wird, ruft er ein Gefühl von Räumlichkeit und Tiefe hervor.
Parameter
Min.
Max.
Erläuterung
PRE DELAY
0ms
150ms
HI DAMP
0
10
MIX LEVEL
0
100
Der Zeitabstand zwischen dem ursprünglichen Signal und dem Beginn des
Halls (Vorverzögerung).
Der Betrag, um den die hohen Frequenzen im Hall gedämpft werden (0 ähnelt
einer leeren Höhle, 10 einem dicht möblierten Raum).
Der Betrag des Halls im Verhältnis zum ursprünglichen Signal.
Delay Ein Verzögerungseffekt (auch Echo genannt), der ein Signal in regelmäßigen Zeitintervallen wiederholt.
Parameter
Min.
Max.
Erläuterung
FB DELAY
0ms
1000ms
FEEDBACK
0
100
MIX LEVEL
0
100
Der Zeitraum zwischen den Wiederholungen (und damit die Länge des wiederholten Signals).
Der Betrag mit dem das verzögerte Signal wieder in den Eingang eingespeist
wird (Sie steuern damit die Anzahl der Wiederholungen – beachten Sie, dass
ein hoher Wert hier eine unangenehme Rückkopplung erzeugen kann).
Der Betrag des verzögerten Signals im Verhältnis zum ursprünglichen Signal.
Parametrischer EQ Hierdurch wird ein eng umgrenzter Teil des Signals unabhängig von den EQ-Einstellungen des Kanals gedämpft oder verstärkt (für Spezialeffekte). Denken Sie daran, dass Sie diesen Multieffekt vor
oder hinter dem EQ hinzufügen und damit festlegen können, ob das bereits durch die Klangregelung gelaufene
Signal oder das unbearbeitete Signal beeinflusst wird.
Parameter
Min.
Max.
Erläuterung
FREQUENCY
63Hz
16kHz
GAIN
-12dB
+12dB
OUT LEVEL
-12dB
+12dB
Das von diesem Effekt beeinflusste Frequenzband (die Mittenfrequenz).
Der Betrag, um den das gewählte Frequenzband gedämpft oder verstärkt
wird.
Der Betrag, um den das gesamte Signal gedämpft oder verstärkt wird.
De-Esser Ein De-Esser dämpft Zischlaute (scharfes „S“) in Gesangs- und Sprachaufnahmen. Manche
Gesangsstile und Sänger/-innen erfordern diese Behandlung, andere nicht. Viel hängt dabei von Ihren Mikrofonen und deren Aufstellung ab. Sie können einen De-Esser nicht nur bei Stimmen einsetzen, aber hier ist er am
sinnvollsten.
Parameter
Min.
Max.
Erläuterung
FREQUENCY
1,0kHz
10,0kHz Die untere Grenzfrequenz, ab der Zischlaute gedämpft werden
DEPTH
0
60
Die Tiefe des Effekts (der Betrag der Dämpfung).
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UsersGuide.book Seite 86 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
9 – Effekte
Übersicht über die Effektparameter
Parameter der Stereoeffekte
Die Stereoeffekte haben im allgemeinen mehr Parameter als Ihre Multieffekt-Pendants, führen aber im
wesentlichen zu ähnlichen Ergebnissen.
Beachten Sie, dass es bei diesen Effekten keinen On/Off-Schalter gibt, sondern dass Sie den Pegel, der
vom Effektgerät zurückkommt (Effect-Return)
immer mit einem OUT LEVEL-Parameter unten
im Fenster des jeweiligen Effekts einstellen. Dieser
Ausgangspegel kann einen Wert zwischen 0 (kein
Effekt) und 127 (höchster Effektpegel) annehmen.
Reverb Dieser Hallprozessor gestattet es Ihnen, verschiedene Räume zu wählen und deren Charakteristik zu
ändern.
Parameter
Min.
Max.
Erläuterung
ROOM TYPE
Hall
Studio
PRE DELAY
0ms
250ms
REV TIME
0,1s
10,0s
DIFFUSION
0
100
Raumeinstellungen für bestimmte Szenarien. Wählen Sie zwischen Saal,
Raum, Live und Studio.
Der Zeitabstand zwischen dem ursprünglichen Signal und dem Beginn des
Halls (Vorverzögerung).
Die Zeit, bis der Hall abgeklungen ist.
Die Streuung und damit die „Lebendigkeit“ des Halls.
Delay Dieser Verzögerungseffekt bietet Ihnen große Flexibilität im Hinblick auf die Art der Verzögerung sowie
die anderen Parameter:
Parameter
Min.
Max.
Erläuterung
TYPE
Stereo
Multi
PRE DELAY
0ms
1000ms
FB DELAY
0ms
1000ms
FEEDBACK
0
100
Wählen Sie die Art der Verzögerung: Stereo (ein Stereodelay),
PinPon (ein „Pingpong“-Effekt zwischen den beiden Stereokanälen) oder
Multi (ein Multi-Tap-Verzögerungsalgorithmus)
Der Zeitabstand zwischen dem ursprünglichen Signal und dem Beginn der
Verzögerung (Vorverzögerung).
Die Zeit zwischen den Wiederholungen.
Der Betrag mit dem das verzögerte Signal wieder in den Eingang eingespeist
wird (Sie steuern damit die Anzahl der Wiederholungen – beachten Sie, dass
ein hoher Wert hier eine unangenehme Rückkopplung erzeugen kann).
Chorus Ein Verdoppelungseffekt, der den Sound satter werden lässt und so zusätzliche Charakter gibt. Ein in
diesen Effekt eingebautes Delay verstärkt den Effekt zusätzlich.
Parameter
Min.
Max.
Erläuterung
RATE
0,1Hz
10,0Hz
DEPTH
0
100
FB DELAY
0ms
100ms
FEEDBACK
0
100
Die Geschwindigkeit des Chorus-Effekts.
Die Tiefe (Sättigung) des Chorus-Effekts.
Die Zeit zwischen den Wiederholungen.
Der Betrag mit dem das verzögerte Signal wieder in den Eingang eingespeist
wird (Sie steuern damit die Anzahl der Wiederholungen – beachten Sie, dass
ein hoher Wert hier eine unangenehme Rückkopplung erzeugen kann).
Pitch Shifter Eine Tonhöhenänderung, mit der Sie eine Harmonie zum bearbeiteten Signal erzeugen können (das
in der Tonhöhe geänderte Material kann etwas seltsam klingen – dieser Effekt ist sicher kein Ersatz für echtes mehrstimmiges Singen oder Spielen, kann aber ein sehr wirkungsvoller Spezialeffekt sein). Das eingebaute Delay sorgt
für zusätzliche „Harmonien“, indem es jede Wiederholung wiederum um den eingestellten Betrag verschiebt.
Parameter
Min.
Max.
Erläuterung
PITCH
-12
+12
FINE
-50
+50
FB DELAY
0ms
500ms
Der Betrag in Halbtönen, um den die Tonhöhe verschoben wird (Grobabstimmung).
Der Betrag in Hundertstel (100 Hundertstel = 1 Halbton), um den die Tonhöhe
verschoben wird (Feinabstimmung).
Die Zeit zwischen den Wiederholungen.
86
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
UsersGuide.book Seite 87 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
9 – Effekte
Übersicht über die Effektparameter
Parameter
Min.
Max.
Erläuterung
FEEDBACK
0
100
Der Betrag mit dem das verzögerte Signal wieder in den Eingang eingespeist
wird (Sie steuern damit die Anzahl der Wiederholungen – beachten Sie, dass
ein hoher Wert hier eine unangenehme Rückkopplung erzeugen kann).
Flanger Ein schwebender, wirbelnder Effekt, der dem ursprünglichen Signal Tiefe verleiht. Das eingebaute
Delay fügt diesem Effekt noch mehr Leben hinzu.
Parameter
Min.
Max.
Erläuterung
RATE
0,1Hz
10,0Hz
DEPTH
0
100
FB DELAY
0ms
1000ms
FEEDBACK
0
100
Die Geschwindigkeit des Flanging-Effekts.
Die Tiefe des Effekts.
Die Zeit zwischen den Wiederholungen.
Der Betrag mit dem das verzögerte Signal wieder in den Eingang eingespeist
wird (Sie steuern damit die Anzahl der Wiederholungen – beachten Sie, dass
ein hoher Wert hier eine unangenehme Rückkopplung erzeugen kann).
Phaser Ähnlich dem Flanger-Effekt aber sanfter und subtiler (schwer zu beschreiben, probieren Sie es einfach
aus!).
Parameter
Min.
Max.
Erläuterung
RATE
0,1Hz
10,0Hz
DEPTH
0
100
RESONANCE
0
100
STEP
4
16
Die Geschwindigkeit des Phasing-Effekts.
Die Stärke des Effekts.
Der Betrag, mit dem der Filter des Effekts in Eigenschwingung (Resonanz)
versetzt wird. Hohe Werte erzeugen einen „Wah“-Effekt.
Anzahl der Filterstufen (4, 8, 12 oder 16) – beeinflusst die Qualität und den
Charakter des Phasing-Effekts.
Reverb + Gate Das Signal durchläuft einen Hallprozessor und anschließend ein Noise Gate, das sich oberhalb eines festgelegten Pegels (der Schwelle) öffnet und nach einer festgelegten Zeit wieder schließt (wird beim
Schlagzeug häufig auf die Snare Drum angewendet).
Parameter
Min.
Max.
Erläuterung
TYPE
Normal
Reverse Der Hall kann umgekehrt werden (d. h. er beginnt leise und wird lauter).
THRESHOLD
-46dB
-16dB
GATE TIME
0ms
3000ms
DENSITY
0
100
Der Pegel, bei dem sich das Gate öffnet und das Signal durchlässt (Schwelle).
Die Zeit, die das Gate offen bleibt, bevor es abhängig von der
THRESHOLD-Einstellung wieder schließt.
Die Dichte des Halls – niedrige Einstellungen sorgen für einen dünnen Klang,
höhere Einstellungen für einen komplexeren, satteren Klang.
Dynamikprozessor
Wenn Sie EFFECT 2 als Kompressor für Kanäle und den Stereoausgang nutzen, sind folgende Einstellungen
möglich:
Parameter
Min.
Max.
Erläuterung
THRESHOLD
-46dB
-16dB
ATTACK
0,1ms
10ms
RATIO
1,0:1
›:1
POST GAIN
0dB
30dB
Der Pegel, bei dem der Kompressor zu wirken beginnt (Schwelle).
Die Zeit, nach der die Kompression einsetzt.
Das Kompressionsverhältnis (1,0:1, 1,1:1, 1,3:1, 1,6:1, 2,0:1, 2,7:1, 4,0:1,
8,0:1, ∞:1). 1,0:1 bedeutet keine Kompression, ∞:1 bedeutet höchste Kompression.
Gleicht den Pegelverlust aus, der durch die Kompression entsteht.
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 87
UsersGuide.book Seite 88 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
10 – Routing- und Szenenbibliotheken
Das 788 gestattet es Ihnen, häufig verwendete
Zuweisungen (Routings) sowie Szenen, die die Einstellungen für das Mischpult enthalten zu speichern
und später wieder zu laden.
Für jeden Song gibt es eine Bibliothek, die bis zu 10
Szenen aufnehmen kann. Diese Szenen werden automatisch zusammen mit dem Song gespeichert.
Routings werden in einer Bibliothek gespeichert, die
sämtlichen Songs zur Verfügung steht. Diese Bibliothek wird beim Herunterfahren des 788 automatisch
gespeichert.
Es ist nicht erforderlich, irgendwelche Bibliotheksdaten manuell zu speichern.
Die Routing-Bibliothek
In der Routing-Bibliothek können Sie bis zu 128
Sätze von Eingangszuweisungen speichern. Dazu
gehören:
• die Zuweisungen der Eingänge zu den Mischpultkanälen (siehe Abschnitt „Mischpultkanälen Quellen zuweisen“ auf Seite 33),
• die Zuweisung der Eingänge zum Submixer (siehe
Abschnitt „Eingänge dem Submixer zuweisen“ auf
Seite 35) und
• die Effektzuweisungen (siehe Abschnitt „EFFECT
1“ auf Seite 78 und Abschnitt „EFFECT 2“ auf
Seite 79).
TIPP
Da das Routing einen Teil der Mischpult-Szene bildet, müssen Sie Routings nur dann gesondert speichern, wenn Sie
sie in anderen Songs verwenden möchten.
Wichtig
Die Zuweisungen virtueller Spuren zu aktiven Spuren werden nicht als Teil des Routings, sondern als Teil des Songs
gespeichert.
Aktuelle Routing-Einstellungen in der Bibliothek speichern
gen aus der Bibliothek, SAVE das Speichern der
aktuellen Einstellungen in der Bibliothek.
Sie können Routings während gestoppter oder laufender Wiedergabe oder während einer Aufnahme
Daten in der Bibliothek speichern:
Falls die Registerkarte SAVE nicht markiert ist,
benutzen Sie die Pfeiltasten, (Ó und Á), um sie
zu markieren.
1 Drücken Sie die QUICK SETUP-Taste.
2 Wählen Sie mit dem Rad ROUTING LIB.
aus der Liste, und drücken Sie ENTER:
3 Wählen Sie mit dem Rad den Speicherplatz,
auf dem Sie die aktuellen Einstellungen speichern möchten.
TIPP
Dieses Fenster enthält zwei Registerkarten:
READ gestattet Ihnen das Laden von Einstellun-
An diesem Punkt können Sie dem Eintrag einen Namen
geben, wie im Abschnitt „Namen eingeben und bearbeiten“
auf Seite 24 beschrieben.
4 Drücken Sie ENTER.
Die Einstellungen werden gespeichert, und das
HOME-Fenster erscheint.
Routing-Einstellungen aus der Bibliothek laden
Sie können Routings während gestoppter oder laufender Wiedergabe oder während einer Aufnahme
aus der Bibliothek laden.
baren Ergebnissen führen und damit die Aufnahme
unbrauchbar machen oder sogar Schäden am Monitor und
an Ihrem Gehör nach sich ziehen kann.
Wichtig
So laden Sie Routing-Einstellungen aus der Bibliothek:
Wenn Sie Routings während der Wiedergabe oder Aufnahme mit Hilfe von MIDI-Befehlen laden, beachten Sie,
dass bei größeren Änderungen Kanäle geöffnet und
andere geschlossen werden können, was zu unvorherseh-
88
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
1 Drücken Sie die QUICK SETUP-Taste.
UsersGuide.book Seite 89 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
Die Szenen-Bibliothek
10 – Routing- und Szenenbibliotheken
2 Wählen Sie mit dem Rad ROUTING LIB.
aus der Liste, und drücken Sie ENTER.:
3 Wählen Sie mit dem Rad die Routing-Einstellungen, die Sie laden möchten.
4 Drücken Sie ENTER.
Die Einstellungen werden geladen, und das Fenster
mit der Zuweisungstabelle (siehe Abschnitt „Aktuelle Zuweisungen anzeigen“ auf Seite 34)
erscheint. Hier können Sie die Auswirkungen der
neu geladenen Einstellungen sehen.
Die Szenen-Bibliothek
Das 788 ermöglicht es Ihnen auch, bis zu zehn
Mischpult-Szenen pro Song in der Bibliothek zu
speichern. Diese Szenen werden automatisch gesichert, sobald Sie den Song speichern.
Eine Szene umfasst folgende Einstellungen:
• Zuweisung von Eingängen (einschließlich die
Zuweisung virtueller Spuren)
• EQ-Einstellungen
• Einstellungen und Zuweisung der Effektprozessoren
• Effekt- und Aux-Send-Pegel
• Panorama
• Digitale Dämpfung/Verstärkung
• Track-Cue-Mischpulteinstellungen (Pegel und
Panorama)
• Fader-Einstellungen (einschließlich STEREOFader)
• Einstellungen des Submixers
TIPP
Da das Routing einen Teil der Mischpult-Szene bildet, müssen Sie die Routing-Zuweisungen nur dann gesondert
speichern, wenn Sie sie in anderen Songs verwenden
möchten.
Wichtig
Monitor-Einstellungen (Quelle und Pegel) sowie Einstellungen der TRIM-Regler werden nicht als Teil einer Szene
gespeichert..
Szenen in der Bibliothek speichern
gen aus der Bibliothek, SAVE das Speichern der
aktuellen Einstellungen in der Bibliothek.
Sie können die aktuelle Szene während gestoppter
oder laufender Wiedergabe oder während einer Aufnahme speichern:
Falls die Registerkarte SAVE nicht markiert ist,
benutzen Sie die Pfeiltasten, (Ó und Á), um sie
zu markieren.
1 Drücken Sie die QUICK SETUP-Taste.
2 Wählen Sie mit dem Rad SCENE LIB. aus
der Liste, und drücken Sie ENTER:
3 Wählen Sie mit dem Rad den Speicherplatz,
auf dem Sie die aktuellen Einstellungen speichern möchten.
TIPP
Dieses Fenster enthält zwei Registerkarten:
READ gestattet Ihnen das Laden von Einstellun-
An diesem Punkt können Sie dem Eintrag einen Namen
geben, wie im Abschnitt „Namen eingeben und bearbeiten“
auf Seite 24 beschrieben.
4 Drücken Sie ENTER.
Die Einstellungen werden gespeichert, und das
HOME-Fenster erscheint.
Szenen aus der Bibliothek laden
Bei gestoppter Wiedergabe können Sie gespeicherte
Szenen aus der Bibliothek laden.
Bei laufender Wiedergabe oder Aufnahme können
Sie keine Szenen laden (auch nicht mit Hilfe von
MIDI-Befehlen). Wenn Sie es versuchen, erscheint
die Meldung: TRANSPORT MOVING.
So laden Sie eine Szene aus der Bibliothek:
1 Drücken Sie die QUICK SETUP-Taste.
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 89
UsersGuide.book Seite 90 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
10 – Routing- und Szenenbibliotheken
2 Wählen Sie mit dem Rad SCENE LIB. aus
der Liste, und drücken Sie ENTER:
Die Szenen-Bibliothek
3 Wählen Sie mit dem Rad die Szenen-Einstellungen, dieSie laden möchten.
4 Drücken Sie ENTER.
Die Szene wird geladen, und die Zuweisungstabelle erscheint (siehe Abschnitt „Aktuelle Zuweisungen anzeigen“ auf Seite 34). Hier können Sie
die Auswirkungen der neu geladenen Szene sehen.
Pegeleinstellungen beim Laden einer Szene
Wenn Sie eine Szene laden, wird es meist der Fall
sein, dass die Faderpositionen nicht mit den Fadereinstellungen der Szene überein stimmen. Das unbedachte Laden einer Szene kann daher unter
Umständen zu unvorhergesehenen Ergebnissen führen. In diesem Abschnitt möchten wir mit einem Beispiel näher auf die Problematik eingehen:
Der Fader eines Kanals ist hier auf einen hohen Pegel
eingestellt. Nun wird eine Szene geladen, in der dieser Fader auf einen niedrigeren Pegel eingestellt ist.
physische
Faderposition
Faderposition
in der geladenen
Szene
Wichtig
Dieses Beispiel ist für den STEREO-Fader ebenso gültig
wie für die Fader der einzelnen Kanäle.
Wenn Sie die FADER/PAN-Taste drücken und den
betreffenden Kanal wählen, können Sie beide Faderpositionen und die daraus resultierenden Pegelein-
90
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
stellungen sehen (sieh auch Abschnitt „Interne und
„echte“ (physische) Faderstellung“ auf Seite 43):
geladene Faderposition und daraus
resultierende Pegeleinstellung
physische Faderposition und daraus
resultierende Pegeleinstellung
Mit der Menüoption, die wir im Abschnitt „Interne
und „echte“ (physische) Faderstellung“ auf Seite 43
beschrieben haben, können Sie festlegen, wie das
788 sich verhält, wenn eine solche Situation eintritt:
• Die Option CATCH ist vermutlich in den meisten
Fällen am günstigsten, da der Pegel des Kanals so
lange unverändert bleibt, bis Sie den Fader bewegen und dieser den internen Fader „fängt“ (d. h.
dem Pegel der geladenen Faderposition entspricht).
• Die Option REAL ignoriert die geladene Einstellung – der Pegel bestimmen Sie ausschließlich mit
dem physischen Fader.
• Bei der Option JUMP springt die geladene Pegeleinstellung unmittelbar auf den physisch eingestellten Wert, sobald Sie den entsprechenden Fader
bewegen. Diese Option kann zu unvorhergesehenen Ergebnissen (insbesondere zu Pegelsprüngen)
führen und sollte unbedingt mit Bedacht eingesetzt
werden.
UsersGuide.book Seite 91 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
11 – Synchronisation
Sie können die Möglichkeiten des 788 noch erweitern, indem Sie weitere Geräte anschließen und mit
dem 788 synchronisieren. MIDI-basierte Instrumente, wie Sequenzer, Drumcomputer und Synthesizer eignen sich besonders dazu.
Natürlich ist es möglich, MIDI-Instrumente gleich
am Anfang eines Aufnahmeprojekts auf die Spuren
des 788 aufzunehmen. Viel sinnvoller ist es jedoch,
die acht Audiospuren des 788 für Material zu verwenden, das sich nicht mittels MIDI automatisieren
lässt (wie z. B. Gitarren und andere akustische
Instrumente und natürlich Gesang).
Beim Abmischen können Sie dann zusätzliche Signalquellen (eben die MIDI-Instrumente) durch den Submixer schicken und hinzumischen (siehe Abschnitt
„Submixer verwenden“ auf Seite 45). Damit dies
jedoch funktioniert, müssen die MIDI-Instrumente
und das 788 miteinander synchronisiert werden, so
dass die aufgenommenen Audiospuren zeitgleich mit
den MIDI-Instrumenten abgespielt werden.
Das 788 lässt sich auf verschiedene Weisen mit MIDIGeräten synchronisieren, dadurch können Sie auf verschiedene Anforderungen sehr flexibel reagieren.
Neben der Synchronisation ist auch die Steuerung dieser Geräte durch das 788 oder die Steuerung des 788
durch die MIDI-Geräte möglich (siehe auch Abschnitt
„MMC- und MIDI-Funktionen“ auf Seite 99).
Wichtig
Die gesamte Synchronisation erfolgt über die beiden MIDIBuchsen auf der Rückseite des 788, unabhängig von der
Synchronisationsweise und der Funktion des 788 in der
Synchronisationskette.
Das 788 kann nicht den hörbaren SMPTE/EBU-Timecode
von der Timecodespur eines Bands verarbeiten. Falls die
zu synchronisierende Quelle nur einen hörbaren Timecode
zur Verfügung stellt, muss dieser in MIDI-Timecode (MTC)
umgewandelt werden.
Master oder Slave?
Die Begriffe Master und Slave bezeichnen das steuernde und das gesteuerte Gerät in einer Kette von
zwei oder mehreren Geräten.
In einer Konfiguration kann es niemals mehr als
einen Master geben. Ein Gerät kann jedoch in einer
Konfiguration als Master und gleichzeitig in einer
anderen Konfiguration als Slave fungieren. Das 788
kann beispielsweise als Timecode-Master eingerich-
tet werden (andere Geräte erhalten ihren Timecode
vom 788 und reagieren entsprechend) sowie als Steuerungs-Slave (das 788 empfängt Stop-/Start-Befehle
usw. von anderen Geräten).
Ein 788 kann außerdem als Timecode(MTC)-Slave
dienen und so mit einem anderen 788 synchronisiert
werden.
Wie wird die Zeit gemessen?
Wie bereits erläutert, bietet das 788 zwei Methoden
zur Zeitmessung und -darstellung. Eine davon ist die
Angabe der Minuten und Sekunden seit dem Beginn
des Stückes. Auf diese Weise wird auch bei Kassettenrecordern usw. die Zeit gemessen.
Bei der anderen Methode wird die Zahl der Takte seit
dem Beginn des Stückes angegeben. Auf diese Weise
wird üblicherweise bei MIDI-Sequenzern die Zeit
ermittelt.
Zwischen diesen beiden Zählweisen gibt es keine
direkte Beziehung, da die Angabe in Takten vom
Tempo des Songs abhängt. Daher muss beim Synchronisieren ein Gerät in der Kette in der Lage sein,
eine Abbildung zu erstellen, in der die Echtzeit
(Minuten, Sekunden) in Beziehung zu den Takten
und Schlägen gesetzt wird. Sofern das Tempo innerhalb eines Songs einigermaßen konstant bleibt, lässt
sich das Problem so mittels einfacher Arithmetik
lösen. Ändert sich das Tempo jedoch, ist dies nicht
mehr ohne weiteres möglich.
Synchronisationsverfahren
Das 788 kann folgende Synchronisationssignale ausgeben, um andere Geräte mit sich zu synchronisieren:
MIDI-Timecode (MTC) Hierbei handelt es sich
um eine absolute Zeit mit einer Genauigkeit von
einem Frame oder besser (die Anzahl der Frames in
einer Sekunde richtet sich nach der Framerate, wie
weiter unten in diesem Abschnitt erläutert). MTC hat
keine direkte Beziehung zu den Takten und Schlägen
in einem Song.
MIDI Clock Sie können ein MIDI-Clocksignal aufzeichnen und damit das Tempo festlegen, mit dem
ein MIDI-Song wiedergegeben wird.
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 91
UsersGuide.book Seite 92 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
11 – Synchronisation
MIDI Song Position Pointer (SPP): MIDISong-Positionsdaten dienen zur Positionierung des
Slave-Gerätes an der aktuellen Stelle im Song, ausge-
Synchronisationseinstellungen vornehmen
drückt in Takten und Schlagen. Die Information des
Song-Position-Pointer allein hat keinerlei Beziehung
zur absoluten Zeit (Minuten und Sekunden).
Verfügbare Einstellungen
Für die oben beschriebenen Synchronisationsverfahren bietet das 788 folgende Einstellungen, wenn es
als Synchronisations-Master dient:
MTC Das 788 gibt MIDI-Timecode an das SlaveGerät aus. Der Slave (Sequenzer, usw.) ist zuständig
für die Umwandlung dieses Timecodes in sinnvolle
Musikinformationen, d. h. Takte und Schläge. Der
MIDI-Timecode kann außerdem zur Synchronisation
eines weiteren Aufnahmegerätes dienen, das nicht
MIDI-basiert ist, aber MTC verarbeiten kann, beispielsweise eines anderen 788.
SyncTrk (Sync Track) In diesem Modus wird
das 788 mit einem MIDI-Gerät (Sequenzer usw.)
synchronisiert, das als Slave in der Lage ist, MIDIClock- und SPP-Informationen zu erkennen und zu
verarbeiten. Die im gesamten Song verwendeten
Tempi werden zuerst auf dem Slave ausgearbeitet.
Anschließend sendet der Slave MIDI-Daten an das
788, das den Zeittakt (als Synchronisationsspur –
Sync Track) aufzeichnet. Das 788 kann dann diese
Tempi zusammen mit den SPP-Informationen wiedergeben und damit als MIDI-Clock-Master für das
System fungieren.
Tempo Map In dieser Einstellung werden die im
gesamten Song verwendeten Tempi und Taktarten
auf dem 788 eingegeben, das dann als Master arbei-
tet, die Zeittakte errechnet und sie zusammen mit
Song-Position-Pointer-Informationen an die Slaves
übermittelt.
Daneben kann sich das 788 als Slave mit dem Timecode von einem MIDI-Sequenzer (MTC) synchronisieren. Beachten Sie jedoch, dass der von einigen
Computersystemen ausgegebene MTC möglicherweise fehlerbehaftet und instabil ist. Daher empfehlen wir Ihnen, dieses Synchronisationsverfahren
nicht mit Sequenzern einzusetzen, sondern mit anderen Aufnahmegeräten, die stabilen MTC ausgeben
(wie z. B. weitere 788).
Jedes dieser Synchronisationsverfahren hat seine
Vor- und Nachteile. Das wichtigste, das Sie beachten
müssen: Alles, was Sie mit dem 788 aufgenommen
haben, kann im Tempo nicht mehr verändert werden.
Wenn Sie dagegen etwas mit einem MIDI-Sequenzer
aufgenommen haben, können Sie das Tempo problemlos ändern.
Am einfachsten ist es also, das Tempo auf dem
Sequenzer zu bestimmen und die MIDI-Synchronisationsspur zuerst aufzuzeichnen. Nachdem Sie mit
dem Tempo der Spur zufrieden sind, können Sie die
akustischen Instrumente hinzufügen und das Timing
der aufgenommenen Sounds mit dem der MIDIDaten in Übereinstimmung bringen.
Synchronisationseinstellungen vornehmen
Einstellungen für die Synchronisation nehmen Sie
stets im Menü SYNC/MIDI vor. Sämtliche Informationen zur Synchronisation werden mittels MIDI
übertragen. Sie müssen also den MIDI OUT des 788
mit dem MIDI IN des MIDI-Geräts und den MIDI
OUT des MIDI-Geräts mit dem MIDI IN des 788 verbinden, um die Synchronisation zu ermöglichen.
788 als Synchronisations-Master oder -Slave einrichten
So richten Sie das 788 in bezug auf die Synchronisation als Master oder als Slave ein:
4 Wählen Sie mit den Pfeiltasten (Ó und Á)
SYNC SCR.
1 Vergewissern Sie sich, dass das Laufwerk
gestoppt ist, und drücken Sie die MENU-Taste.
5 Um interne Synchronisation zu wählen (d. h.
das 788 ist Master) wählen Sie mit dem Rad
INT.
Um externe Synchronisation zu wählen (d. h.
das 788 ist Slave) wählen Sie mit dem Rad
EXT.
2 Wählen Sie mit dem Rad SYNC/MIDI, und
drücken Sie ENTER.
3 Wählen Sie mit dem Rad SYNC, und drücken
Sie ENTER.
92
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
UsersGuide.book Seite 93 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
11 – Synchronisation
Synchronisationseinstellungen vornehmen
Wichtig
Wenn Sie EXT gewählt haben, funktionieren die Laufwerkstasten des 788 erst, wenn das Synchronisationssignal am MIDI IN empfangen wird. Sie erkennen dies wie
folgt: Wenn Sie zum Beispiel versuchen, die Wiedergabe
oder Aufnahme zu starten, blinkt die entsprechende LED
so lange, bis das MTC-Signal empfangen wird. Das Jog-
Rad und die Wiederholfunktion sind bei externer Synchronisation ohne Funktion; zudem erscheint EXT
SYNCauf dem Display des 788.
6 Drücken Sie ENTER, um die Auswahl zu bestätigen und zum HOME-Fenster zurückzukehren.
Synchronisationsart für den Master festlegen
Wenn Sie das 788 als Synchronisations-Master eingerichtet haben, müssen Sie noch bestimmen, welches Synchronisationssignal an die Slave-Geräte
ausgegeben werden soll:
1 Vergewissern Sie sich, dass das Laufwerk
gestoppt ist, und drücken Sie die MENU-Taste.
2 Wählen Sie mit dem Rad SYNC/MIDI, und
drücken Sie ENTER.
3 Wählen Sie mit dem Rad SYNC, und drücken
Sie ENTER.
4 Wählen Sie mit den Pfeiltasten (Ó und Á)
SYNC GEN.
Hier stehen vier Möglichkeiten zur Verfügung
(ausführlicher erläutert in Abschnitt „Synchronisationsverfahren“ auf Seite 91):
OFF Während der Wiedergabe und Aufnahme gibt
das 788 keine Zeit- bzw. Synchronisationsinformationen am MIDI OUT aus.
MTC während der Wiedergabe und Aufnahme gibt
das 788 MIDI-Timecode aus.
CLOCK Das 788 gibt ein MIDI-Clocksignal
zusammen mit der Song-Position-Pointer-Information der bearbeiteten Tempo-Map (siehe Abschnitt
„Tempo-Map“ auf Seite 95) aus.
SycTRK Das 788 gibt eine bereits aufgenommene
Synchronisationsspur (siehe Abschnitt „Synchronisationsspur aufzeichnen“ auf Seite 94) mit SPP-Informationen aus.
Wichtig
Wenn das 788 als Synchronisations-Slave fungiert, ist
MIDI-Timecode die einzig gültige Synchronisationsart.
Framerate des MIDI-Timecodes wählen
Sie können verschiedene Frameraten für den MIDITimecode wählen, um die Synchronisation mit sämtlichen verfügbaren Timecode-Arten zu ermöglichen:
24
25
1 Vergewissern Sie sich, dass das Laufwerk
gestoppt ist, und drücken Sie die MENU-Taste.
29ND
2 Wählen Sie mit dem Rad SYNC/MIDI, und
drücken Sie ENTER.
3 Wählen Sie mit dem Rad SYNC, und drücken
Sie ENTER.
4 Wählen Sie mit den Pfeiltasten (Ó und Á)
FRAME RATE.
5 Wählen Sie mit dem Rad die Framerate, die
ausgegeben werden soll (oder die empfangen
werden soll, wenn das 788 als Slave eingerichtet ist):
29D
30ND
24 Frames/Sek.– In der Filmbranche üblich
25 Frames/Sek.– Standard bei EBU/SECAM in
der TV-Branche (in Europa usw.)
29,97 Frames/Sek. non-drop – NTSC-Farbe zur
Rundfunkausstrahlung
29,97 Frames/Sek. drop-frame – NTSCFarbfernsehen
30 Frames/Sek. non-drop – NTSC-Mono-TV
6 Drücken Sie ENTER, um die Auswahl zu bestätigen und zum HOME-Fenster zurückzukehren.
Beachten Sie, dass das andere Gerät (der Sequenzer)
auf dieselbe Framerate eingestellt sein muss wie das
788. Wenn sie unterschiedlich eingestellt sind, lässt
sich das System nicht richtig synchronisieren. Dies
gilt unabhängig davon, ob das 788 als TimecodeSlave oder als Timecode-Master im System fungiert.
TIPP
Sofern Sie nicht mit Videos oder Filmen arbeiten, empfehlen wir Ihnen, die 30ND-Einstellung zu verwenden, da sie
mehr Frames pro Sekunde enthält und damit genauer ist.
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 93
UsersGuide.book Seite 94 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
11 – Synchronisation
Synchronisationsspur aufzeichnen
MIDI-Timecodeversatz einstellen (nur wenn 788 Slave ist)
Wenn das 788 als Slave auf eingehenden Timecode
reagiert, können Sie eine Versatzzeit eingeben, so
dass eine andere Zeit angezeigt wird, als vom Master
empfangen wird.
Wenn beispielsweise der Master den Timecode bei
00:57:00:00 startet und der Song bei 01:00:00:00
beginnt, könnten Sie einen Versatz von eine Stunde
eingeben, so dass die ABS-Zeit 00:00:00:00
angezeigt wird (siehe auch Abschnitt „Die Zeitanzeige“ auf Seite 24).
Bei einem MIDI-Slave wird immer der Zeitwert des
eingehenden Timecodes angezeigt.
Wichtig
Aufgrund der Zeit, die zum Synchronisieren auf das eingehende MTC-Signal erforderlich ist, sollten Sie am Anfang
des Songs eine Leerpause von mindestens fünf Sekunden
lassen.
So stellen Sie den Timecodeversatz ein:
1 Vergewissern Sie sich, dass das Laufwerk
gestoppt ist, und drücken Sie die MENU-Taste.
2 Wählen Sie mit dem Rad SYNC/MIDI, und
drücken Sie ENTER.
3 Wählen Sie mit dem Rad SYNC, und drücken
Sie ENTER.
4 Wählen Sie mit den Pfeiltasten (Ó und Á)
MTC OFFSET.
5 Markieren Sie mit den Pfeiltasten (Ó und Á)
der Reihe nach die Stunden-, Minuten-, Sekunden- und Frames-Felder, und ändern Sie die
Werte mit dem Rad.
Wichtig
Die maximal einstellbare Zeit beträgt hier 23:59:59:xx
(wobei xx die Anzahl der in einer Sekunde enthaltenen Frames minus eins ist – siehe Abschnitt „Framerate des MIDITimecodes wählen“ auf Seite 93).
Synchronisationsspur aufzeichnen
Sie können ein MIDI-Clocksignal von der MIDIQuelle als Synchronisationsspur aufzeichnen, und
anschließend das 788 als Synchronisations-Master
nutzen. Die Synchronisationsspur hat mit einer
Audiospur nichts gemeinsam; sie enthält nur Zeit-
daten. Bei der Wiedergabe werden auch SPP-Informationen ausgegeben. Mit diesem Verfahren sind
Feinheiten beim Tempo möglich, die mit der TempoMap nicht zu verwirklichen sind.
Synchronisationsspur aufzeichnen
Bevor Sie mit der Aufnahme der Synchronisationsspur beginnen, stellen Sie sicher, dass
• die Tempoänderungen des Songs (der Sequenz)
festgelegt sind und zukünftig unverändert bleiben,
• der MIDI OUT des Sequenzers mit dem MIDI IN
des 788 verbunden ist und
• der Sequenzer so eingestellt ist, dass er bei der
Wiedergabe MIDI-Clock und MIDI-Informationen
ausgibt.
1 Vergewissern Sie sich, dass das Laufwerk
gestoppt ist, und drücken Sie die MENU-Taste.
2 Wählen Sie mit dem Rad SYNC/MIDI, und
drücken Sie ENTER.
3 Wählen Sie mit dem Rad SYNC TRACK,
und drücken Sie ENTER.
4 Springen Sie mit dem Sequenzer an den
Anfang des Songs.
Es ist nicht möglich, die Aufnahme mitten im Song
zu starten.
5 Drücken Sie ENTER/YES.
Die Synchronisationsspur ist jetzt aufnahmebereit,
auf dem Display erscheint Wait for Start.
6 Starten Sie die Wiedergabe am Sequenzer.
Wenn die Verbindungen richtig hergestellt sind,
erscheint auf dem Display des 788
Recording.
94
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
UsersGuide.book Seite 95 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
11 – Synchronisation
Tempo-Map
Um die Aufnahme der Synchronisationsspur vorzeitig abzubrechen, drücken Sie NO.
Am Ende der Sequenz oder falls der Sequenzer
gestoppt wird, erscheint die Meldung
Complete.
7 Drücken Sie ENTER/YES, um zum HOMEFenster zurückzukehren.
Mit EXIT/NO gelangen Sie zurück zu Schritt 3.
Wichtig
Das 788 und der Sequenzer müssen hier unabhängig voneinander gesteuert werden (d. h. keiner von beiden sollte
als Slave eingerichtet sein). Siehe dazu Abschnitt „MMCund MIDI-Funktionen“ auf Seite 99
Die Synchronisationsspur beginnt immer mit der ABS-Zeit
00:00:00:00. Der erste Schlag des ersten Takts fällt also
mit dem Nullpunkt zusammen. Es ist nicht möglich, die
Synchronisationsspur zu verschieben.
MIDI-Geräte mittels Synchronisationsspur steuern
Nachdem Sie die Synchronisationsspur aufgezeichnet haben, können Sie das externe MIDI-Gerät (z.B.
den Sequenzer) mit dem 788 synchronisieren. Das
788 muss dazu als Master eingerichtet sein:
1 Stellen Sie sicher, dass für die Synchronisation
INT (intern) gewählt ist (siehe Abschnitt „788
als Synchronisations-Master oder -Slave einrichten“ auf Seite 92).
Der MIDI OUT des 788 muss mit dem MIDI IN
des Sequenzers verbunden sein.
2 Wählen Sie SyncTRK als Synchronisationsart (siehe Abschnitt „Synchronisationsart für
den Master festlegen“ auf Seite 93).
3 Stellen Sie den Sequenzer so ein, dass er auf
eine externe Clockquelle reagiert, und bereiten
Sie ihn für den externen MIDI-Startbefehl vor.
4 Drücken Sie HOME/ESC, um zum HOMEFenster zurückzukehren, und drücken Sie
PLAY.
Der Sequenzer beginnt mit der Wiedergabe an der
Stelle, die der ABS-Zeit auf dem 788 entspricht.
Wichtig
Sie müssen mit der Wiedergabe nicht am Anfang des
Songs beginnen. Wenn Sie eine Zeitposition auf dem 788
anspringen, erhält der Sequenzer die korrekte Zeitvorgabe
durch die SPP-Informationen, die das 788 mit ausgibt.
Es ist zwar möglich, zur Anzeige der Takte und Schläge zu
wechseln, jedoch entsprechen die angezeigten Werte bei der
Verwendung der Synchronisationsspur nur dann den Takten
und Schlägen auf dem Sequenzer, wenn auf dem 788 eine
Tempo-Map existiert, in der die Änderungen der Taktart denen
im Sequenzer entsprechen (beachten Sie, dass das Tempo
möglicherweise nicht übereinstimmt, selbst wenn die Position
der Takte und Schläge dem Sequenzer entspricht). Zum Positionieren sollten Sie deshalb die ABS-Zeit verwenden, da diese
meist aussagefähiger ist.
Tempo-Map
Falls die Aufzeichnung einer Synchronisationsspur
nicht möglich ist, können Sie eine Tempo-Map eingeben, damit das 788 Tempo (die Clock) und SPPInformationen an ein MIDI-Gerät senden kann.
Ein Vorteil bei der Verwendung der Tempo-Map
besteht darin, dass es hiermit möglich ist, die Positio-
nen von Takten und Schlägen auf dem 788 anzuspringen (siehe Abschnitt „Eine Stelle direkt anspringen
(II)“ auf Seite 58), die bei Verwendung der Synchronisationsspur nicht automatisch abgebildetwerden.
Damit ist dies der „musikalischere“ Weg, die Synchronisation des 788 mit dem Sequenzer zu steuern.
Tempo-Map eingeben und bearbeiten
Sie müssen die Tempo-Map von Hand nach der hier
beschriebenen Vorgehensweise eingeben:
3 Wählen Sie mit dem Rad TEMPO MAP, und
drücken Sie ENTER.
1 Vergewissern Sie sich, dass das Laufwerk
gestoppt ist, und drücken Sie die MENU-Taste.
2 Wählen Sie mit dem Rad SYNC/MIDI, und
drücken Sie ENTER.
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 95
UsersGuide.book Seite 96 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
11 – Synchronisation
Eine neue Tempo-Map erhält automatisch einen
Eintrag. Die vier Spalten in der dargestellten
Tabelle haben folgende Bedeutung:
No.
Die Nummer der Eintrags (kann nicht bearbeitet
werden)
BAR
Der Takt, bei dem der Eintrag aktiv wird
SIG
Die Taktart für diesen Eintrag
TEMPO Das Tempo des Eintrags in Schlägen pro Minute
4 Markieren Sie mit den Pfeiltasten (Ó und Á)
das gewünschte Feld, und ändern Sie den
jeweiligen Wert mit dem Rad.
BAR Dieser Wert kann nicht kleiner oder gleich
dem Wert des davor befindlichen Eintrags und nicht
größer oder gleich dem darauf folgenden Wert sein.
SIG Die Taktart können Sie nach folgenden Regeln
festlegen: Die Anzahl der Schläge in einem Takt lässt
sich zwischen 1 und 8 einstellen, und der Wert des
Schlages kann 1 (ganze Note), 2 (halbe Note), 4
(Viertelnote) oder 8 (Achtelnote) betragen. Damit
sind beispielsweise Werte wie 7/8 möglich, nicht
aber 11/4 .
Tempo Der Tempo-Wert kann maximal 250,0 und
minimal 20,0 betragen. Die Nachkommastellen für
das Tempo können Sie unabhängig von den Vorkommastellen eingeben.
Tempo-Map
5 Um einen neuen Eintrag nach dem markierten
Eintrag einzufügen, drücken Sie INSERT
(MOVE).
Mit den Pfeiltasten (§ und ¶) bewegen Sie sich
zwischen den Einträgen in der Tabelle.
6 Um den markierten Eintrag zu löschen, drücken Sie DELETE (SILENCE).
7 Wenn Sie die Tempo-Map vollständig eingegeben haben, drücken Sie ENTER.
Wichtig
Die Tempo-Map muss der musikalischen Struktur des
Songs auf dem Sequenzer entsprechen. Wenn Teile des
Songs in 3/4-Takte eingeteilt sind, die Tempo-Map nur 4/4Takte enthält, kann die Tempo-Map nicht auf den Song
abgebildet werden.
TIPP
Da es ist nicht möglich ist, eine Tempoänderung mitten in
einem Takt einzugeben, können Sie eine Tempo-Map nicht
zur stufenweisen Beschleunigung oder Verlangsamung
verwenden. Wir empfehlen Ihnen, solche Tempoänderungen auf dem Sequenzer auszuführen und danneine Synchronisationsspur vom Sequenzer aufzunehmen.
Die Tempo-Map wird als Teil des Songs auf der Festplatte gespeichert und automatisch mit dem Song
geladen. Daher können Sie einen Song komplett mit
Tempo-Map erstellen, ihn auf einem Wechselmedium speichern und auf ein anderes System übertragen, das einen 788 beinhaltet.
MIDI-Geräte mittels Tempo-Map steuern
Wenn Sie die Tempo-Map eingetragen haben, können Sie damit einen Sequenzer oder ein anderes
MIDI-Gerät folgendermaßen steuern:
4 Drücken Sie HOME/ESC, um zum HOMEFenster zurückzukehren, und drücken Sie
PLAY.
Auch das MIDI-Gerät beginnt mit der Wiedergabe.
1 Stellen Sie sicher, dass für die Synchronisation
INT (intern) gewählt ist (siehe Abschnitt „788 als
Im HOME-Fenster des 788 können Sie die Takte
und Schläge auch dazu verwenden, einen bestimmten Takt bzw. Schlag im Song auf dem Sequenzer
anzuspringen.
Synchronisations-Master oder -Slave einrichten“ auf
Seite 92).
Der MIDI OUT des 788 muss mit dem MIDI IN
des Sequenzers verbunden sein.
2 Wählen Sie CLOCK als Synchronisationsart
(siehe Abschnitt „Synchronisationsart für den
Master festlegen“ auf Seite 93).
3 Stellen Sie den Sequenzer so ein, dass er auf
eine externe Clockquelle reagiert, und bereiten
Sie ihn für den externen MIDI-Startbefehl vor.
96
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
Wichtig
N
Das Tempo der Wiedergabe auf dem Sequenzer wird
durch die Tempo-Map auf dem 788 vorgegeben und nicht
durch die Einstellungen des Sequenzers beeinflusst.
Wenn Sie eine Tempo-Map erstellen, können Sie diese als
Quelle für das interne Metronom verwenden (falls sich das
Tempo nicht innerhalb eines Taktes ändern soll).
UsersGuide.book Seite 97 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
11 – Synchronisation
MIDI-Geräte mittels MTC steuern
MIDI-Geräte mittels MTC steuern
1 Stellen Sie sicher, dass für die Synchronisation
INT (intern) gewählt ist (siehe Abschnitt „788 als
Synchronisations-Master oder -Slave einrichten“ auf
Seite 92).
Der MIDI OUT des 788 muss mit dem MIDI IN
des MIDI-Geräts (z.B. Sequenzer) verbunden sein.
2 Wählen Sie MTC als Synchronisationsart (siehe
Abschnitt „Synchronisationsart für den Master festlegen“ auf Seite 93).
3 Stellen Sie den Sequenzer so ein, dass er MTC
verarbeitet.
Wenn ein Sequenzer entsprechend eingestellt ist,
startet er normalerweise automatisch, sobald er
MTC-Befehle empfängt.
4 Sobald Sie die Wiedergabe am 788 starten,
beginnt der Sequenzer ebenso mit der Wiedergabe an dem Punkt, den das 788 angesteuert
hat.
5 Verwenden Sie die ABS-Zeiteinstellung, um
zeitbasierte Punkte auf dem 788 anzusteuern.
Wichtig
Das Tempo des Sequenzers wird durch den Sequenzer
selbst bestimmt. Wenn Sie auf dem 788 eine Spur synchron zum Sequenzer aufnehmen und dann das Tempo
des Sequenzers verändern, während der Sequenzer auf
diese Weise mit dem 788 synchronisiert ist, stimmt die aufgenommene Audiospur zeitlich nicht mehr mit den MIDISpuren überein.
Die Takte und Schläge auf dem 788 sind bei dieser Art der
Synchronisation nur dann von Bedeutung, wenn Sie eine
Tempo-Map manuell eingegeben haben.
Nicht jeder Sequenzer bzw. jedes Sequenzer-Programm ist
in der Lage, MTC zu verarbeiten. Wenn Ihr Sequenzer kein
MTC verarbeiten und zur Synchronisation verwenden
kann, müssen Sie eines der anderen Verfahren zur Synchronisation mit dem 788 benutzen.
Metronom nutzen
Das 788 enthält auch ein Metronom, das sich an der
internen Tempo-Map orientiert und zeitlich von dieser gesteuert wird. Wenn Sie das Metronom nutzen,
müssen Sie darauf achten, dass das in der TempoMap verwendete Tempo dem Tempo sämtlicher
anderen beteiligten Instrumente entspricht.
Wichtig
Das Metronomsignal kann nur dann ausgegeben werden,
wenn die Option SYNC GEN auf CLOCK oder
SycTRK (Abschnitt „Synchronisationsart für den Master festlegen“ auf Seite 93) eingestellt ist. Er kann nicht
ausgegeben werden, wenn OFF oder MTC gewählt ist.
Das Metronom kann über die Monitorlautsprecher
oder als MIDI-Note ausgegeben werden.
1 Vergewissern Sie sich, dass das Laufwerk
gestoppt ist, und drücken Sie die MENU-Taste.
2 Wählen Sie mit dem Rad SYNC/MIDI, und
drücken Sie ENTER.
4 Vergewissern Sie sich, dass die Registerkarte
SETUPmarkiert ist, und stellen Sie folgende
Parameter ein:
OUTPUT Bestimmt die Art des Metronoms: OFF
(kein Metronom), INT (intern, über die MONITOR
OUTPUTs und am Kopfhörerausgang PHONES) und
MIDI (eine MIDI-Note; siehe unten)
MODE Bestimmt, wann das Metronom ausgegeben
wird: REC (nur bei Aufnahme) oder RECPLY (bei
Aufnahme und Wiedergabe)
INT LEVEL Bestimmt den Pegel des Metronoms,
wenn INT als Ausgabeart gewählt wurde (von 0 bis
127).
5 Wenn Sie MIDI als Ausgabeart gewählt
haben, wechseln Sie mit der Á-Taste zur
Registerkarte MIDI, und stellen Sie folgende
Parameter ein:
3 Wählen Sie mit dem Rad METRONOME, und
drücken Sie ENTER.
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 97
UsersGuide.book Seite 98 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
11 – Synchronisation
Metronom nutzen
CH Der MIDI-Kanal, auf dem die MIDI-Note übertragen wird (10 ist der allgemeine MIDI-Kanal für
Drums).
(ACC.) VELO Die Anschlagsdynamik des akzen-
ACC. NOTE Die Note, auf der der akzentuierte
NORM. NOTE Die Note, auf der die nicht akzen-
Schlag (erster Schlag des Taktes) gespielt wird.
tuierten Metronom-Schläge gespielt werden.
tuierten Metronom-Schlags (der im allgemeinen lauter ist als die anderen Schläge).
(NORM.) VELO Die Anschlagsdynamik der nicht
akzentuierten Metronom-Schläge.
98
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
UsersGuide.book Seite 99 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
12 – MMC- und MIDI-Funktionen
Das 788 kann mittels MIDI-Machine-Control-Befehlen (MMC) andere Geräte steuern und durch diese
gesteuert werden.
Außerdem können MIDI-Befehle an das 788 gesendet werden, um die Parameter fernzusteuern.
MIDI-Machine-Control
Das 788 kann sowohl in bezug auf den Timecode
(MTC) wie auch in bezug auf die Steuerung (Start-/
Stop-Befehle) als Slave oder als Master fungieren.
Beschränkungen sind hier also einzig durch das
andere Gerät gegeben.
Eine gebräuchliche Methode, das 788 mit einem
Sequenzer einzurichten, besteht darin, sämtliche
Laufwerksfunktionen des 788 durch den Sequenzer
steuern zu lassen..
MIDI
Timecode
MMC
commands
MIDI OUT
MIDI IN 1
MIDI IN
MIDI OUT 1
MIDI OUT 2
MIDI IN 2
MIDI IN
Note data,
etc.
MIDI OUT
Der Sequenzer fungiert damit als Timecode-Slave
und zugleich als MMC-Master. Das 788 dagegen ist
Timecode-Master und zugleich MMC-Slave.
Wenn der Sequenzer bei dieser Anordnung einen
Wiedergabebefehl ausgibt, erhält das 788 die entsprechenden Locator- und Wiedergabebefehle und
beginnt die Wiedergabe am richtigen Punkt.
Der Sequenzer wartet mit dem Beginn der Wiedergabe, bis er den MIDI-Timecode vom 788 empfängt.
Sobald er den Timecode korrekt empfängt, beginnt
der Sequenzer mit der Wiedergabe synchron zum
eingehenden Timecode.
Wenn der Sequenzer einen Stoppbefehl ausgibt,
reagiert das 788 darauf, und der Timecode stoppt
ebenfalls. Da der Sequenzer zur Fortsetzung der Wiedergabe den Timecode benötigt, hält auch er jetzt an.
Dies ist jedoch nicht die einzige Art und Weise, auf
die das 788 mittels MMC andere Geräte steuern bzw.
von diesen gesteuert werden kann. Lesen Sie die
Dokumentation der anderen Geräte, um die beste
Kombination für eine effektive Arbeit zu finden.
Wichtig
Nicht jeder MMC-Befehl wird vom 788 verarbeitet bzw.
übertragen. In Abschnitt „Bitmap-Zuordnung der MMCBefehle“ auf Seite 101 und Abschnitt „Bitmap-Zuordnung
der Antwort- und Informationsfelder“ auf Seite 102 finden
Sie Einzelheiten zu den MMC-Befehlen, die das 788 verarbeitet und überträgt.
788 als MMC-Master oder -Slave einrichten
Folgen Sie den unten genannten Schritten, um das
788 als MMC-Slave oder -Master einzustellen.
5 Markieren Sie mit den Pfeiltasten (§ und ¶)
das Feld MODE.
1 Drücken Sie bei gestopptem Laufwerk die
MENU-Taste.
6 Wählen Sie mit dem Rad die entsprechende
Einstellung:
2 Wählen Sie mit dem Rad SYNC/MIDI, und
drücken Sie ENTER.
OFF
3 Wählen Sie mit dem Rad CONTROL, und
drücken Sie ENTER:
4 Wählen Sie mit den Pfeiltasten (Ó und Á) die
Registerkarte MCC.
Das 788 ignoriert sämtliche MMC-Befehle und
sendet selbst auch keine MMC-Befehle.
MASTER Das 788 ignoriert sämtliche MMC-Befehle, sendet aber selbst MMC-Befehle.
SLAVE
Das 788 verwertet MMC-Befehle, sendet aber
selbst keine MMC-Befehle.
7 Bestätigen Sie die Einstellung mit ENTER.
Wichtig
Wenn das 788 als MMC-Slave eingerichtet ist, sind die
lokalen Laufwerkstasten nicht gesperrt. Sie können diese
Bedienelemente nach wie vor zur Wiedergabe, Aufnahme
und zum Aufsuchen usw. benutzen.
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 99
UsersGuide.book Seite 100 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
12 – MMC- und MIDI-Funktionen
MIDI-Machine-Control
MMC-ID einstellen
Sie können eine MMC-ID für das 788 festlegen.
Diese ID kann dazu dienen, das 788 von anderen
Geräten in der Steuerungskette zu unterscheiden und
es für Meldungen empfänglich zu machen, die ausschließlich für das 788 bestimmt sind.
Alternativ können Sie einen „universellen“ Modus
einstellen, in dem das 788 auf sämtliche systemweit
empfangenen MMC-Befehle reagiert.
3 Wählen Sie mit dem Rad CONTROL, und
drücken Sie ENTER:
1 Drücken Sie bei gestopptem Laufwerk die
MENU-Taste.
4 Wählen Sie mit den Pfeiltasten (Ó und Á) die
Registerkarte MCC.
2 Wählen Sie mit dem Rad SYNC/MIDI, und
drücken Sie ENTER.
5 Markieren Sie mit den Pfeiltasten (§ und ¶)
DEVICE ID.
6 Wählen mit dem Rad einen Wert zwischen 1
und 127 oder die Einstellung ALL.
Beachten Sie, dass manche Geräte mit 0 zu zählen
anfangen und 126 die höchste einzelne ID ist, die
eingestellt werden kann. Bei diesen Geräten entspricht einer Einstellung von 127 der Einstellung
ALL.
100
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
UsersGuide.book Seite 101 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
12 – MMC- und MIDI-Funktionen
MIDI-Machine-Control
Bitmap-Zuordnung der MMC-Befehle
Byte
Bit7
Bit6 (40H)
Bit5 (20H)
Bit4 (10H)
(04)
FAST
FORWARD
Bit3 (08H)
Bit2 (04H)
Bit1 (02H)
Bit0 (01H)
c0
–0
(06)
RECORD
STROBE
(05)
REWIND
(03)
DEFERRED
PLAY
(02)
PLAY
(01)
STOP
(00)
reserviert
c1
–0
(0D)
MMC
RESET
(0C)
(0B)
COMMAND
CHASE
ERROR RESET
(0A)
EJECT
(09)
PAUSE
(08)
RECORD
PAUSE
(07)
RECORD
EXIT
c2
–0
(14)
(13)
(11)
(10)
(0F)
(0E)
c3
–0
(1B)
(1A)
(19)
(18)
(17)
(16)
(15)
c4
–0
0
0
0
(F)
(1E)
(1D)
(1C)
(12)
c5
–0
(26)
(25)
(24)
(23)
(22)
(21)
(20)
c6
–0
(2D)
(2C)
(2B)
(2A)
(29)
(28)
(27)
c7
–0
(34)
(33)
(32)
(31)
(30)
(2F)
(2E)
c8
–0
(3B)
(3A)
(39)
(38)
(37)
(36)
(35)
c9
–0
–0
–0
–0
(3F)
(3E)
(3D)
(3C)
c10
–0
(46)
SEARCH
(45)
VARIABLE
PLAY
(44)
LOCATE
(43)
UPDATE
(42)
READ
(41)
MASKED
WRITE
(40)
WRITE
c11
–0
(4D)
ADD
(4C)
MOVE
(4B)
MTC
COMMAND
(4A)
GENERATOR
COMMAND
(49)
ASSIGN
SYS, MAS
(48)
STEP
(47)
SHUTTLE
c12
–0
(54)
(53)
DEFERRED COMMAND
VARI, PLAY SEGMENT
(52)
GROUP
(51)
EVENT
(50)
PROCEDURE
(4F)
DROP FR
ADJUST
(4E)
SUBTRACT
c13
–0
(5B)
(5A)
(59)
(58)
(57)
(56)
(55)
REC STROBE
VARIABLE
c14
–0
–0
–0
–0
(5F)
(5E)
(5D)
(5C)
c15
–0
(66)
(65)
(64)
(63)
(62)
(61)
(60)
c16
–0
(6D)
(6C)
(6B)
(6A)
(69)
(68)
(67)
c17
–0
(74)
(73)
(72)
(71)
(70)
(6F)
(6E)
c18
–0
(7B)
(7A)
(79)
(78)
(77)
(76)
(75)
c19
–0
0
0
0
(7F)
RESUME
(7E)
(7D)
(7C)
WAIT
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 101
UsersGuide.book Seite 102 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
12 – MMC- und MIDI-Funktionen
MIDI-Machine-Control
Bitmap-Zuordnung der Antwort- und Informationsfelder
Byte
Bit7
Bit6 (40H)
Bit5 (20H)
Bit4 (10H)
Bit3 (08H)
Bit2 (04H)
Bit1 (02H)
Bit0 (01H)
r0
–0
(06)
GENERATOR
TIMECODE
(05)
LOCK
DEVIATION
(04)
ACTUAL
OFFSET
(03)
REQUESTED
OFFSET
(02)
(01)
SELECTED
SELECTED
MASTER CODE TIMECODE
(00)
reserviert
r1
–0
(0D)
GP5
(0C)
GP4
(0B)
GP3
(0A)
GP2
(09)
GP1
(08)
GP0/LOCATE
POINT
(07)
MTC
INPUT
r2
–0
(14)
(13)
(12)
(11)
(10)
(0F)
GP7
(0E)
GP6
r3
–0
(1B)
(1A)
(19)
(18)
(17)
(16)
(15)
r4
–0
–0
–0
–0
(1F)
(1E)
(1D)
(1C)
r5
–0
(26)
Short
GENERATOR
TIMECODE
(25)
Short LOCK
DEVIATION
(24)
Short ACTUAL
OFFSET
(23)
Short
REQUESTED
OFFSET
(22)
Short
SELECTED
MASTER CODE
(21)
Short
SELECTED
TIMECODE
(20)
reserviert
r6
–0
(2D)
Short GP5
(2C)
Short GP4
(2B)
Short GP3
(2A)
Short GP2
(29)
Short GP1
(28)
(27)
Short GP0
Short MTC
LOCATE POINT INPUT
r7
–0
(34)
(33)
(32)
(31)
(30)
(2F)
Short GP7
(2E)
Short GP6
r8
–0
(3B)
(3A)
(39)
(38)
(37)
(36)
(35)
r9
–0
–0
–0
–0
(3F)
(3E)
(3D)
(3C)
r10
–0
(46)
SELECTED
TIMECODE
SOURCE
(45)
TIME
STANDARD
(44)
(43)
COMMAND
COMMAND
ERROR LEVEL ERROR
(42)
RESPONSE
ERROR
(41)
UPDATE RATE
(40)
SIGNATURE
r11
–0
(4D)
RECORD
STATUS
(4C)
RECORD
MODE
(4B)
FAST MODE
(4A)
STOP MODE
(49)
VELOCITY
TALLY
(48)
MOTION
CONTROL
TALLY
(47)
SELECTED
TIMECODE
USER BITS
r12
–0
(54)
STEP LENGTH
(53)
TRACK INPUT
MONITOR
(52)
TRACK SYNC
MONITOR
(51)
RECORD
MONITOR
(50)
GLOBAL
MONITOR
(4F)
TRACK
RECORD
READY
(4E)
TRACK
RECORD
STATUS
r13
–0
(5B)
GENERATOR
COMMAND
TALLY
(5A)
CHASE MODE
(59)
RESOLVED
PLAY MODE
(58)
CONTROL
DISABLE
(57)
(56)
LIFTER DEFEAT FIXED SPEED
(55)
PLAY SPEED
REFERENCE
r14
–0
–0
–0
–0
(5F)
MTC SETUP
(5E)
MTC
COMMAND
TALLY
(5D)
GENERATOR
USER BITS
(5C)
GENERATOR
SETUP
r15
–0
(66)
(65)
FAILURE
(64)
RESPONSE
SEGMENT
(63)
VITC INSERT
ENABLE
(62)
TRACK MUTE
(61)
EVENT
RESPONSE
(60)
PROCEDURE
RESPONSE
r16
–0
(6D)
(6C)
(6B)
(6A)
(69)
(68)
(67)
r17
–0
(74)
(73)
(72)
(71)
(70)
(6F)
(6E)
r18
–0
(7B)
(7A)
(79)
(78)
(77)
(76)
(75)
r19
–0
–0
–0
–0
(7F)
RESUME
(7E)
(7D)
(7C)
WAIT
102
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
UsersGuide.book Seite 103 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
Program-Change-Befehle
12 – MMC- und MIDI-Funktionen
Program-Change-Befehle
Das 788 kann MIDI-Program-Change-Befehle empfangen, um die Effekteinstellungen zu ändern,
gespeicherte Zuweisungen (siehe Abschnitt „Die
Routing-Bibliothek“ auf Seite 88) oder gespeicherte
Szenen (siehe Abschnitt „Die Szenen-Bibliothek“
auf Seite 89) aus der Bibliothek zu laden.
Das 788 selbst kann keine Program-Change-Befehle
senden.
Effekte
Wichtig
Szenen können nicht während der Aufnahme oder Wiedergabe geladen werden. Damit diese Program-ChangeBefehle wirksam werden, muss das Laufwerk gestoppt
sein.
MIDI-Bank-Select-Befehle dienen zur Unterscheidung zwischen Presets und Benutzereinstellungen in
der Bibliothek.
Die MIDI-Kanalnummer bestimmt, welche Einstellung beim Empfang eines Program-Change-Befehls
geladen wird.
MIDI-Kan. Ziel
Bereich
1-7
Kanaldynamik
9
Stereodynamik
10
Stereoeffekt1
11
Stereoeffekt2
12
Multieffekt
bank0(preset):0-**,
bank1(user):0-127
bank0(preset):0-**,
bank1(user):0-127
bank0(preset):0-**,
bank1(user):0-127
bank0(preset):0-**,
bank1(user):0-127
bank0(preset):0-**,
bank1(user):0-127
Mischpult
15
16
Routing-Bibilothek 0-127
Szenenspeicher 0-9
Beachten Sie, dass die Kanal-Dynamikprozessoren 1
bis 7-8 durch die MIDI-Kanäle 1 bis 7 gesteuert werden (Kanal 7 ist für die Dynamikprozessoren 7-8
zuständig).
Wenn zwei Kanäle zu einem Stereopaar gekoppelt
sind, beeinflussen Program-Change-Befehle für
einen Kanal des Paares den Effekt für beide Kanäle
gemeinsam.
Program-Change-Befehle freigeben/sperren
Sie können das 788 für Program-Change-Befehle
freigeben oder sperren, wie im folgenden erläutert.
Das 788 kann so eingestellt werden, dass es auf Program-Change-Befehle für das Mischpult (Kanäle 15
und 16), für die Effekte (1 bis 12), für beide oder auf
gar keine reagiert.
1 Drücken Sie bei gestopptem Laufwerk die
MENU-Taste.
2 Wählen Sie mit dem Rad SYNC/MIDI, und
drücken Sie ENTER.
3 Wählen Sie mit dem Rad CONTROL, und
drücken Sie ENTER:
4 Wählen Sie mit den Pfeiltasten (Ó und Á) die
Registerkarte PC/CC.
5 Wählen Sie mit den Pfeiltasten (§ und ¶)
PGMCHG SCN (Program-Change für Szenen und Zuweisungen) oder PGMCHG EFF
(Program-Change für Effekte).
6 Wählen Sie mit dem Rad ON oder OFF.
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 103
UsersGuide.book Seite 104 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
12 – MMC- und MIDI-Funktionen
Control-Change-Befehle
Control-Change-Befehle
Das 788 kann auch in Echtzeit auf Control-ChangeBefehle reagieren und ermöglicht so die Steuerung
einzelner Parameter.
Es kann selbst keine Control-Change-Befehle
senden.
Control-Change-Befehle freigeben/sperren
Sie können das 788 für Control-Change-Befehle freigeben oder sperren:
4 Wählen Sie mit den Pfeiltasten (Ó und Á) die
Registerkarte PC/CC.
1 Drücken Sie bei gestopptem Laufwerk die
MENU-Taste.
5 Wählen Sie mit den Pfeiltasten (§ und ¶)
CTLCHG (Control Change).
2 Wählen Sie mit dem Rad SYNC/MIDI, und
drücken Sie ENTER.
6 Wählen Sie mit dem Rad Mix/Effoder
OFF.
3 Wählen Sie mit dem Rad CONTROL, und
drücken Sie ENTER:
Control-Change-Befehle für das Mischpult
Die Nummern der MIDI-Kanäle bestimmen, welcher
Mischpultkanal durch einen Control-Change-Befehl
beeinflusst wird.
Beachten Sie: Control-Change-Befehle, die sich an
die Kanäle 7 und 8 (und alle zu Stereopaaren gekoppelten Kanäle) richten, wirken sich immer auf die
Parameter beider Mischpultkanäle aus.
MIDI-Kanal Ziel
Anmerkung
1– 8
16
Mischpultkanäle 1 bis 8
Fader, Effektpegel, Aux-Pegel
Mischpultkanal
Master-Bereich
Es gibt folgende Control-Change-Befehle für das
Mischpult:
Nummer
Parameter
Bereich
7
10
11
16
Fader1
Panorama
Dämpfung/Verstärkung
Frequenz, Bässe
17
18
Verstärkung, Bässe
Frequenz, Mitten
19
20
21
Verstärkung, Mitten
Q, Mitten
Frequenz, Höhen
22
23
24
25
Verstärkung, Höhen
Effektpegela
Effektpanorama
Aux-Pegela
0 bis 100 bis 127 = –∞,bis 0 bis +6 dB
1 bis 64 bis 127 = L63 bis C bis R63
0 bis 8 = -42,-36,-30,-24,-18,-12,-6, 0,+6 dB
0 bis 31 = 32, 40, 50, 60, 70, 80, 90, 100, 125, 150, 175, 200, 225, 250, 300, 350, 400,
450, 500, 600, 700, 800, 850, 900, 950, 1,0k, 1,1k, 1,2k, 1,3k, 1,4k, 1,5k, 1,6k
0 bis 12 bis 24 = -12 bis 0 bis +12 dB
0 bis 64 = 32, 40, 50, 60, 70, 80, 90, 100, 125, 150, 175, 200, 225, 250, 300, 350, 400,
450, 500, 600, 700, 800, 850, 900, 950, 1,0k, 1,1k, 1,2k, 1,3k, 1,4k, 1,5k, 1,6k, 1,7k,
1,8k, 1,9k, 2,0k, 2,2k, 2,4k, 2,6k, 2,8k, 3,0k, 3,2k, 3,4k, 3,6k, 3,8k, 4,0k, 4,5k, 5,0k,
5,5k, 6,0k, 6,5k, 7,0k, 7,5k, 8,0k, 9,0k, 10k, 11k, 12k, 13k, 14k, 15k, 16k, 17k, 18k
0 bis 12 bis 24 = -12 bis 0 bis +12 dB
0 bis 6 = 0,25, 0,5, 1, 2, 4, 8, 16
0 bis 31 = 1,7k, 1,8k, 1,9k, 2,0k, 2,2k, 2,4k, 2,6k, 2,8k, 3,0k, 3,2k, 3,4k, 3,6k, 3,8k, 4,0k,
4,5k, 5,0k, 5,5k, 6,0k, 6,5k, 7,0k, 7,5k, 8,0k, 9,0k, 10k, 11k, 12k, 13k, 14k, 15k, 16k,
17k, 18k
0 bis 12 bis 24 = -12 bis 0 bis +12 dB
0 bis 100 bis 127 = -∞ bis 0 bis +6 dB
1 bis 64 bis 127 = L63 bis C bis R63
0 bis 100 bis 127 = -∞ bis 0 bis +6 dB
104
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
UsersGuide.book Seite 105 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
12 – MMC- und MIDI-Funktionen
Control-Change-Befehle
Nummer
Parameter
Bereich
26
27
28
80
81
82
Aux-Panorama
Cue-Pegel
Cue-Panorama
EQ-Status
Effekt Pre/Post
Aux Pre/Post
1 bis 64 bis 127 = L63 bis C bis R63
0 bis 100 bis 127 = –∞bis 0 bis +6dB
1 bis 64 bis 127 = L63 bis C bis R63
0, 1 = ein, aus
0, 1, 2 = OFF, PRE, POST
0, 1, 2 = OFF, PRE, POST
1.Diese und nur diese Parameter beeinflussen den Master-Bereich (MIDI-Kanal 16).
Control-Change-Befehle für die Effekte
Die Parameter der beiden internen Effektprozessoren
lassen sich ebenfalls mit Control-Change-Befehlen
ändern.
Zunächst werden Bank- (Preset oder Benutzer) und
Effektnummer gewählt und die entsprechenden
Effekteinstellungen geladen, so dass Sie die Auswirkung der Control-Change-Einstellungen hören können.
Die MIDI-Kanal-Nummer bestimmt, welcher Effektprozessor beeinflusst wird:
MIDI-Kanal
Ziel
Anmerkung
1–8
9
10
11
12
Kanaldynamik
Stereodynamik
Stereoeffekt1
Stereoeffekt2
Multieffekt
Kanal1 bis Kanal8
(für EFFECT1)
(für EFFECT2)
-
Auf die Parameter greifen Sie entsprechend der unten
gezeigten Tabelle zu. Beachten Sie, dass Sie den zu
ändernden Parameter zuerst mit den unten angegebe-
nen „Non-Registered Parameter Numbers“ auswählen müssen:
Control
Change
Effekt
Bereich
0
0 = Preset, 1 = User
(für Effektparameter)
96
97
98
Bankwahl (MSB)
Bankwahl (LSB)
Dateneingabe
(MSB)
Dateneingabe
(LSB)
Dateninkrement
Datendekrement
NRPN (LSB)
99
NRPN (MSB)
0
32
6
38
(für Effektparameter)
(für Effektparameter)
(für Effektparameter)
(Nummer des Effektparameters)1
(Nummer des Effektparameters) *1
1.Das 788 macht intensiven Gebrauch von Non-Registered
Parameter Numbers (NRPNs), um auf das breite Spektrum von
Parametern zugreifen zu können, die für die Effekte zur Verfügung stehen. Diese NRPNs entnehmen Sie der Tabelle unten.
NRPN-Werte für Multikanal- und Stereo-Dynamikprozessoren
NRPN
Parameter
Bereich
00 00
00 01
00 02
00 03
00 04
Schwelle
Ansprechzeit
Verhältnis
Nachverstärkung
Schalter
0 bis 30 = -46 bis -16 dB
0 bis 15 = 0,1 bis 0,6, 0,8, 1,0, 1,5, 2,0 bis 6,0, 8,0, 10,0 ms
0 bis 8 = 1,0:1, 1,1:1, 1,3:1, 1,6:1, 2,0:1, 2,7:1, 4,0:1, 8,0:1, ∞:1
0 bis 30 = 0 bis 30 dB
0, 1 = aus, ein
NRPN-Werte für Stereoeffekte
Reverb (Hall)
NRPN
Parameter
Bereich
00 00
00 01
00 02
00 03
00 04
Raumtyp
Pre-Delay
Hallzeit
Diffusion
Ausgangspegel
0 bis 3 = Saal, Raum, Live, Studio
0 bis 250 = 0 bis 250 ms
0 bis 99 = 0,1 bis 10,0s
0 bis 100
0 bis 100 bis 127 = –∞bis 0 bis +6dB
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 105
UsersGuide.book Seite 106 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
12 – MMC- und MIDI-Funktionen
Delay
NRPN
Parameter
Bereich
00 00
00 01
00 02
00 03
00 04
Typ
Pre-Delay
Feedback-Delay
Feedback
Ausgangspegel
0 bis 2 = Stereo, Pingpong, Multi-Tap
0 bis 1000 = 0 bis 1000 ms
0 bis 1000 = 0 bis 1000 ms
0 bis 100
0 bis 100 bis 127 = –∞bis 0 bis +6dB
NRPN
Parameter
Bereich
00 00
00 01
00 02
00 03
00 04
Rate
Tiefe
Feedback-Delay
Feedback
Ausgangspegel
0 bis 99 = 0,1 bis 10,0 Hz
0 bis 100
0 bis 100 = 0 bis 100 ms
0 bis 100
0 bis 100 bis 127 = –∞ bis 0 bis +6 dB
Nein
Parameter
Bereich
00 00
00 01
00 02
00 03
00 04
Tonhöhe
Fein
Feedback-Delay
Feedback
Ausgangspegel
0 bis 12 bis 24 = –12 bis 0 bis 12
0 bis 50 bis 100 = -50 bis 0 bis 50 Hundertstel
0 bis 500 = 0 bis 500 ms
0 bis 100
0 bis 100 bis 127 = –∞ bis 0 bis +6 dB
NRPN
Parameter
Bereich
00 00
00 01
00 02
00 03
00 04
Rate
Tiefe
Feedback-Delay
Feedback
Ausgangspegel
0 bis 99 = 0,1 bis 10,0 Hz
0 bis 100
0 bis 1000 = 0 bis 1000 ms
0 bis 100
0 bis 100 bis 127 = –∞ bis 0 bis +6 dB
NRPN
Parameter
Bereich
00 00
00 01
00 02
00 03
00 04
Rate
Tiefe
Resonanz
Stufen
Ausgangspegel
0 bis 99 = 0,1 bis 10,0 Hz
0 bis 100
0 bis 100
0 bis 3 = 4, 8, 12, 16
0 bis 100 bis 127 = –∞ bis 0 bis +6dB
Chorus
Pitch Shifter
Flanger
Phaser
106
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
Control-Change-Befehle
UsersGuide.book Seite 107 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
12 – MMC- und MIDI-Funktionen
Control-Change-Befehle
Hall und Gate
NRPN
Parameter
Bereich
00 00
00 01
00 02
00 03
00 04
Typ
Schwelle
Gate-Zeit
Dichte
Ausgangspegel
0, 1 = Normal, Reverse
0 bis 30 = -46 bis -16 dB
0 bis 300 = 10 bis 3000 ms
0 bis 100
0 bis 100 bis 127 = –∞ bis 0 bis +6dB
NRPN-Werte für Distortion-Multieffekte (1)
Kompressor -> Distortion -> Noise Gate -> Flanger -> Hall
NRPN
Parameter
Bereich
00 00
00 01
00 02
00 03
00 04
00 05
00 06
00 07
00 08
00 09
00 10
00 11
00 12
00 13
00 14
00 15
00 16
00 17
00 18
00 19
Komp.: Kompression
Komp.: Attack
Komp.: Nachverstärkung
Komp: Schalter
Distortion: Vorverstärkung
Distortion: Drive
Distortion: Ausgangspegel
Distortion: Schalter
Gate: Schwelle
Gate: Freigabe
Gate: Dämpfung
Gate: Schalter
Flanger: Rate
Flanger: Tiefe
Flanger: Feedback
Flanger: Schalter
Hall: Pre-Delay
Hall: Höhendämpfung
Hall: Mischpegel
Hall: Schalter
0 bis 100
0 bis 100
0 bis 30 = 0 bis 30 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 20 = 40 bis 60 dB
0 bis 100
0 bis 12 = 0 bis 12 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 60 = -76 bis -16 dB
0 bis 100
0, 1 bis 31 = –∞,-30 bis 0 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 100 = 0,0 bis 10,0 Hz
0 bis 100
0 bis 100
0, 1 = aus, ein
0 bis 150 = 0 bis 150 ms
0 bis 10
0 bis 100
0, 1 = aus, ein
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 107
UsersGuide.book Seite 108 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
12 – MMC- und MIDI-Funktionen
Kompressor -> Distortion -> Noise Gate -> Flanger -> Delay
NRPN
Parameter
Bereich
00 00
00 01
00 02
00 03
00 04
00 05
00 06
00 07
00 08
00 09
00 10
00 11
00 12
00 13
00 14
00 15
00 16
00 17
00 18
00 19
Komp.: Kompression
Komp.: Attack
Komp.: Nachverstärkung
Komp:Schalter
Distortion: Vorverstärkung
Distortion :Drive
Distortion: Ausgangspegel
Distortion: Schalter
Gate: Schwelle
Gate: Freigabe
Gate: Dämpfung
Gate: Schalter
Flanger: Rate
Flanger: Tiefe
Flanger: Feedback
Flanger: Schalter
Delay: Feedback-Delay
Delay: Feedback
Delay: Mischpegel
Delay: Schalter
0 bis 100
0 bis 100
0 bis 30 = 0 bis 30 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 20 = 40 bis 60 dB
0 bis 100
0 bis 12 = 0 bis 12 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 60 = -76 bis -16 dB
0 bis 100
0, 1 bis 31 = –∞,-30 bis 0 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 100 = 0,0 bis 10,0 Hz
0 bis 100
0 bis 100
0, 1 = aus, ein
0 bis 1000 = 0 bis 1000 ms
0 bis 100
0 bis 100
0, 1 = aus, ein
Kompressor -> Distortion -> Noise Gate -> Exciter -> Hall
NRPN
Parameter
Bereich
00 00
00 01
00 02
00 03
00 04
00 05
00 06
00 07
00 08
00 09
00 10
00 11
00 12
00 13
00 14
00 15
00 16
00 17
00 18
00 19
Komp.: Kompression
Komp.: Attack
Komp.: Nachverstärkung
Komp: Schalter
Distortion: Vorverstärkung
Distortion :Drive
Distortion: Ausgangspegel
Distortion: Schalter
Gate: Schwelle
Gate: Freigabe
Gate: Dämpfung
Gate: Schalter
Exciter: Frequenz
Exciter: Tiefe
(reserviert)
Exciter: Schalter
Hall: Pre-Delay
Hall: Höhendämpfung
Hall: Mischpegel
Hall: Schalter
0 bis 100
0 bis 100
0 bis 30 = 0 bis 30 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 20 = 40 bis 60 dB
0 bis 100
0 bis 12 = 0 bis 12 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 60 = -76 bis -16 dB
0 bis 100
0, 1 bis 31 = –∞,-30 bis 0 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 90 = 1,0 bis 10,0 kHz
0 bis 100
108
0, 1 = aus, ein
0 bis 150 = 0 bis 150 ms
0 bis 10
0 bis 100
0, 1 = aus, ein
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
Control-Change-Befehle
UsersGuide.book Seite 109 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
12 – MMC- und MIDI-Funktionen
Control-Change-Befehle
Kompressor -> Distortion -> Noise Gate -> Exciter -> Delay
NRPN
Parameter
Bereich
00 00
00 01
00 02
00 03
00 04
00 05
00 06
00 07
00 08
00 09
00 10
00 11
00 12
00 13
00 14
00 15
00 16
00 17
00 18
00 19
Komp.: Kompression
Komp.: Attack
Komp.: Nachverstärkung
Komp: Schalter
Distortion: Vorverstärkung
Distortion :Drive
Distortion: Ausgangspegel
Distortion: Schalter
Gate: Schwelle
Gate: Freigabe
Gate: Dämpfung
Gate: Schalter
Exciter: Frequenz
Exciter: Tiefe
(reserviert)
Exciter: Schalter
Delay: Feedback-Delay
Delay: Feedback
Delay: Mischpegel
Delay: Schalter
0 bis 100
0 bis 100
0 bis 30 = 0 bis 30 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 20 = 40 bis 60 dB
0 bis 100
0 bis 12 = 0 bis 12 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 60 = -76 bis -16 dB
0 bis 100
0,1 bis 31 = -∞,-30 bis 0 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 90 = 1,0 bis 10,0 kHz
0 bis 100
0, 1 = aus, ein
0 bis 1000 = 0 bis 1000 ms
0 bis 100
0 bis 100
0, 1 = aus, ein
Kompressor -> Distortion -> Noise Gate -> Pitch Shifter -> Hall
NRPN
Parameter
Bereich
00 00
00 01
00 02
00 03
00 04
00 05
00 06
00 07
00 08
00 09
00 10
00 11
00 12
00 13
00 14
00 15
00 16
00 17
00 18
00 19
Komp.: Kompression
Komp.: Attack
Komp.: Nachverstärkung
Komp: Schalter
Distortion: Vorverstärkung
Distortion :Drive
Distortion: Ausgangspegel
Distortion: Schalter
Gate: Schwelle
Gate: Freigabe
Gate: Dämpfung
Gate: Schalter
Tonhöhe: Tonhöhe
Tonhöhe: Fein
Tonhöhe: Balance
Tonhöhe: Schalter
Hall: Pre-Delay
Hall: Höhendämpfung
Hall: Mischpegel
Hall: Schalter
0 bis 100
0 bis 100
0 bis 30 = 0 bis 30 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 20 = 40 bis 60 dB
0 bis 100
0 bis 12 = 0 bis 12 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 60 = -76 bis -16 dB
0 bis 100
0, 1 bis 31 = –∞,-30 bis 0 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 12 bis 24 = -12 bis 0 bis 12
0 bis 50 bis 100 = -50 bis 0 bis 50 Hundertstel
0 bis 100
0, 1 = aus, ein
0 bis 150 = 0 bis 150 ms
0 bis 10
0 bis 100
0, 1 = aus, ein
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 109
UsersGuide.book Seite 110 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
12 – MMC- und MIDI-Funktionen
Kompressor -> Distortion -> Noise Gate -> Pitch Shifter -> Delay
NRPN
Parameter
Bereich
00 00
00 01
00 02
00 03
00 04
00 05
00 06
00 07
00 08
00 09
00 10
00 11
00 12
00 13
00 14
00 15
00 16
00 17
00 18
00 19
Komp.: Kompression
Komp.: Attack
Komp.: Nachverstärkung
Komp: Schalter
Distortion: Vorverstärkung
Distortion :Drive
Distortion: Ausgangspegel
Distortion: Schalter
Gate: Schwelle
Gate: Freigabe
Gate: Dämpfung
Gate: Schalter
Tonhöhe: Tonhöhe
Tonhöhe: Fein
Tonhöhe: Balance
Tonhöhe: Schalter
Delay: Feedback-Delay
Delay: Feedback
Delay: Mischpegel
Delay :Schalter
0 bis 100
0 bis 100
0 bis 30 = 0 bis 30 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 20 = 40 bis 60 dB
0 bis 100
0 bis 12 = 0 bis 12 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 60 = -76 bis -16 dB
0 bis 100
0, 1 bis 31 = –∞,-30 bis 0 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 12 bis 24 = -12 bis 0 bis 12
0 bis 50 bis 100 = -50 bis 0 bis 50 Hundertstel
0 bis 100
0, 1 = aus, ein
0 bis 1000 = 0 bis 1000 ms
0 bis 100
0 bis 100
0, 1 = aus, ein
Kompressor -> Distortion -> Noise Gate -> Chorus -> Hall
NRPN
Parameter
Bereich
00 00
00 01
00 02
00 03
00 04
00 05
00 06
00 07
00 08
00 09
00 10
00 11
00 12
00 13
00 14
00 15
00 16
00 17
00 18
00 19
Komp.: Kompression
Komp.: Attack
Komp.: Nachverstärkung
Komp: Schalter
Distortion: Vorverstärkung
Distortion :Drive
Distortion: Ausgangspegel
Distortion: Schalter
Gate: Schwelle
Gate: Freigabe
Gate: Dämpfung
Gate: Schalter
Chorus: Rate
Chorus: Tiefe
Chorus: Mischpegel
Chorus: Schalter
Hall: Pre-Delay
Hall: Höhendämpfung
Hall: Mischpegel
Hall: Schalter
0 bis 100
0 bis 100
0 bis 30 = 0 bis 30 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 20 = 40 bis 60 dB
0 bis 100
0 bis 12 = 0 bis 12 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 60 = -76 bis -16 dB
0 bis 100
0, 1 bis 31 = –∞,-30 bis 0 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 99 = 0,1 bis 10,0 Hz
0 bis 100
0 bis 100
0, 1 = aus, ein
0 bis 150 = 0 bis 150 ms
0 bis 10
0 bis 100
0, 1 = aus, ein
110
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
Control-Change-Befehle
UsersGuide.book Seite 111 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
12 – MMC- und MIDI-Funktionen
Control-Change-Befehle
Kompressor -> Distortion -> Noise Gate -> Chorus -> Delay
NRPN
Parameter
Bereich
00 00
00 01
00 02
00 03
00 04
00 05
00 06
00 07
00 08
00 09
00 10
00 11
00 12
00 13
00 14
00 15
00 16
00 17
00 18
00 19
Komp.: Kompression
Komp.: Attack
Komp.: Nachverstärkung
Komp: Schalter
Distortion: Vorverstärkung
Distortion :Drive
Distortion: Ausgangspegel
Distortion: Schalter
Gate: Schwelle
Gate: Freigabe
Gate: Dämpfung
Gate: Schalter
Chorus: Rate
Chorus: Tiefe
Chorus: Mischpegel
Chorus: Schalter
Delay: Feedback-Delay
Delay: Feedback
Delay: Mischpegel
Delay: Schalter
0 bis 100
0 bis 100
0 bis 30 = 0 bis 30 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 20 = 40 bis 60 dB
0 bis 100
0 bis 12 = 0 bis 12 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 60 = -76 bis -16 dB
0 bis 100
0, 1 bis 31 = –∞,-30 bis 0 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 99 = 0,1 bis 10,0 Hz
0 bis 100
0 bis 100
0, 1 = aus, ein
0 bis 1000 = 0 bis 1000 ms
0 bis 100
0 bis 100
0, 1 = aus, ein
NRPN-Werte für unverzerrte Multieffekte (2)
Kompressor -> Noise Gate -> P.EQ -> Flanger -> Hall
NRPN
Parameter
Bereich
00 00
00 01
00 02
00 03
00 04
00 05
00 06
00 07
00 08
Komp.: Kompression
Komp.: Attack
Komp.: Nachverstärkung
Komp: Schalter
Gate: Schwelle
Gate: Freigabe
Gate: Dämpfung
Gate: Schalter
EQ: Frequenz
00 09
00 10
00 11
00 12
00 13
00 14
00 15
00 16
00 17
00 18
00 19
EQ: Verstärkung
EQ: Ausgangspegel
EQ: Schalter
Flanger: Rate
Flanger: Tiefe
Flanger: Feedback
Flanger: Schalter
Hall: Pre-Delay
Hall: Höhendämpfung
Hall: Mischpegel
Hall: Schalter
0 bis 100
0 bis 100
0 bis 30 = 0 bis 30 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 60 = -76 bis -16 dB
0 bis 100
0, 1 bis 31 = –∞,-30 bis 0 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 24 = 63, 79, 99, 125, 158, 198, 250, 315, 397, 500, 630, 794, 1,0k, 1,3k, 1,6k, 2,0k,
2,5k, 3,2k, 4,0k, 5,0k, 6,3k, 8,0k, 10k, 13k, 16k
0 bis 12 bis 24 = -12 bis 0 bis 12 dB
0 bis 12 bis 24 = -12 bis 0 bis 12 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 100 = 0,0 bis 10,0 Hz
0 bis 100
0 bis 100
0, 1 = aus, ein
0 bis 150 = 0 bis 150 ms
0 bis 10
0 bis 100
0, 1 = aus, ein
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 111
UsersGuide.book Seite 112 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
12 – MMC- und MIDI-Funktionen
Control-Change-Befehle
Kompressor -> Noise Gate -> P.EQ -> Flanger -> Delay
NRPN
Parameter
Bereich
00 00
00 01
00 02
00 03
00 04
00 05
00 06
00 07
00 08
Komp.: Kompression
Komp.: Attack
Komp.: Nachverstärkung
Komp: Schalter
Gate: Schwelle
Gate: Freigabe
Gate: Dämpfung
Gate: Schalter
EQ: Frequenz
00 09
00 10
00 11
00 12
00 13
00 14
00 15
00 16
00 17
00 18
00 19
EQ: Verstärkung
EQ: Ausgangspegel
EQ: Schalter
Flanger: Rate
Flanger: Tiefe
Flanger: Feedback
Flanger: Schalter
Delay: Feedback-Delay
Delay: Feedback
Delay: Mischpegel
Delay: Schalter
0 bis 100
0 bis 100
0 bis 30 = 0 bis 30 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 60 = -76 bis -16 dB
0 bis 100
0, 1 bis 31 = –∞,-30 bis 0 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 24 = 63, 79, 99, 125, 158, 198, 250, 315, 397, 500, 630, 794, 1,0k, 1,3k, 1,6k, 2,0k,
2,5k, 3,2k, 4,0k, 5,0k, 6,3k, 8,0k, 10k, 13k, 16k
0 bis 12 bis 24 = -12 bis 0 bis 12 dB
0 bis 12 bis 24 = -12 bis 0 bis 12 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 100 = 0,0 bis 10,0 Hz
0 bis 100
0 bis 100
0, 1 = aus, ein
0 bis 1000 = 0 bis 1000 ms
0 bis 100
0 bis 100
0, 1 = aus, ein
Kompressor -> Noise Gate -> P.EQ -> Exciter -> Hall
NRPN
Parameter
Bereich
00 00
00 01
00 02
00 03
00 04
00 05
00 06
00 07
00 08
Komp.: Kompression
Komp.: Attack
Komp.: Nachverstärkung
Komp: Schalter
Gate: Schwelle
Gate: Freigabe
Gate: Dämpfung
Gate: Schalter
EQ: Frequenz
00 09
00 10
00 11
00 12
00 13
00 14
00 15
00 16
00 17
00 18
00 19
EQ: Verstärkung
EQ: Ausgangspegel
EQ: Schalter
Exciter: Frequenz
Exciter: Tiefe
(reserviert)
Exciter: Schalter
Hall: Pre-Delay
Hall: Höhendämpfung
Hall: Mischpegel
Hall: Schalter
0 bis 100
0 bis 100
0 bis 30 = 0 bis 30 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 60 = -76 bis -16 dB
0 bis 100
0, 1 bis 31 = –∞,-30 bis 0 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 24 = 63, 79, 99, 125, 158, 198, 250, 315, 397, 500, 630, 794, 1,0k, 1,3k, 1,6k, 2,0k,
2,5k, 3,2k, 4,0k, 5,0k, 6,3k, 8,0k, 10k, 13k, 16k
0 bis 12 bis 24 = -12 bis 0 bis 12 dB
0 bis 12 bis 24 = -12 bis 0 bis 12 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 90 = 1,0 bis 10,0 kHz
0 bis 100
112
0, 1 = aus, ein
0 bis 150 = 0 bis 150 ms
0 bis 10
0 bis 100
0, 1 = aus, ein
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
UsersGuide.book Seite 113 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
12 – MMC- und MIDI-Funktionen
Control-Change-Befehle
Kompressor -> Noise Gate -> P.EQ -> Exciter -> Delay
NRPN
Parameter
Bereich
00 00
00 01
00 02
00 03
00 04
00 05
00 06
00 07
00 08
Komp.: Kompression
Komp.: Attack
Komp.: Nachverstärkung
Komp: Schalter
Gate: Schwelle
Gate: Freigabe
Gate: Dämpfung
Gate: Schalter
EQ: Frequenz
00 09
00 10
00 11
00 12
00 13
00 14
00 15
00 16
00 17
00 18
00 19
EQ: Verstärkung
EQ: Ausgangspegel
EQ: Schalter
Exciter: Frequenz
Exciter: Tiefe
(reserviert)
Exciter: Schalter
Delay: Feedback-Delay
Delay: Feedback
Delay: Mischpegel
Delay: Schalter
0 bis 100
0 bis 100
0 bis 30 = 0 bis 30 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 60 = -76 bis -16 dB
0 bis 100
0, 1 bis 31 = –∞,-30 bis 0 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 24 = 63, 79, 99, 125, 158, 198, 250, 315, 397, 500, 630, 794, 1,0k, 1,3k, 1,6k, 2,0k,
2,5k, 3,2k, 4,0k, 5,0k, 6,3k, 8,0k, 10k, 13k, 16k
0 bis 12 bis 24 = -12 bis 0 bis 12 dB
0 bis 12 bis 24 = -12 bis 0 bis 12 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 90 = 1,0 bis 10,0 kHz
0 bis 100
0, 1 = aus, ein
0 bis 1000 = 0 bis 1000 ms
0 bis 100
0 bis 100
0, 1 = aus, ein
Kompressor -> Noise Gate -> P.EQ -> Pitch Shifter -> Hall
NRPN
Parameter
Bereich
00 00
00 01
00 02
00 03
00 04
00 05
00 06
00 07
00 08
Komp.: Kompression
Komp.: Attack
Komp.: Nachverstärkung
Komp: Schalter
Gate: Schwelle
Gate: Freigabe
Gate: Dämpfung
Gate: Schalter
EQ: Frequenz
00 09
00 10
00 11
00 12
00 13
00 14
00 15
00 16
00 17
00 18
00 19
EQ: Verstärkung
EQ: Ausgangspegel
EQ: Schalter
Tonhöhe: Tonhöhe
Tonhöhe: Fein
Tonhöhe: Balance
Tonhöhe: Schalter
Hall: Pre-Delay
Hall: Höhendämpfung
Hall: Mischpegel
Hall: Schalter
0 bis 100
0 bis 100
0 bis 30 = 0 bis 30 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 60 = -76 bis -16 dB
0 bis 100
0, 1 bis 31 = –∞,-30 bis 0 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 24 = 63, 79, 99, 125, 158, 198, 250, 315, 397, 500, 630, 794, 1,0k, 1,3k, 1,6k, 2,0k,
2,5k, 3,2k, 4,0k, 5,0k, 6,3k, 8,0k, 10k, 13k, 16k
0 bis 12 bis 24 = -12 bis 0 bis 12 dB
0 bis 12 bis 24 = -12 bis 0 bis 12 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 12 bis 24 = -12 bis 0 bis 12
0 bis 50 bis 100 = -50 bis 0 bis 50 Hundertstel
0 bis 100
0, 1 = aus, ein
0 bis 150 = 0 bis 150 ms
0 bis 10
0 bis 100
0, 1 = aus, ein
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 113
UsersGuide.book Seite 114 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
12 – MMC- und MIDI-Funktionen
Control-Change-Befehle
Kompressor -> Noise Gate -> P.EQ -> Pitch Shifter -> Delay
NRPN
Parameter
Bereich
00 00
00 01
00 02
00 03
00 04
00 05
00 06
00 07
00 08
Komp.: Kompression
Komp.: Attack
Komp.: Nachverstärkung
Komp: Schalter
Gate: Schwelle
Gate: Freigabe
Gate: Dämpfung
Gate: Schalter
EQ: Frequenz
00 09
00 10
00 11
00 12
00 13
00 14
00 15
00 16
00 17
00 18
00 19
EQ: Verstärkung
EQ: Ausgangspegel
EQ: Schalter
Tonhöhe: Tonhöhe
Tonhöhe: Fein
Tonhöhe: Balance
Tonhöhe: Schalter
Delay: Feedback-Delay
Delay: Feedback
Delay: Mischpegel
Delay: Schalter
0 bis 100
0 bis 100
0 bis 30 = 0 bis 30 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 60 = -76 bis -16 dB
0 bis 100
0, 1 bis 31 = –∞,-30 bis 0 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 24 = 63, 79, 99, 125, 158, 198, 250, 315, 397, 500, 630, 794, 1,0k, 1,3k, 1,6k, 2,0k,
2,5k, 3,2k, 4,0k, 5,0k, 6,3k, 8,0k, 10k, 13k, 16k
0 bis 12 bis 24 = -12 bis 0 bis 12 dB
0 bis 12 bis 24 = -12 bis 0 bis 12 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 12 bis 24 = -12 bis 0 bis 12
0 bis 50 bis 100 = -50 bis 0 bis 50 Hundertstel
0 bis 100
0, 1 = aus, ein
0 bis 1000 = 0 bis 1000 ms
0 bis 100
0 bis 100
0, 1 = aus, ein
Kompressor -> Noise Gate -> P.EQ -> Chorus -> Hall
NRPN
Parameter
Bereich
00 00
00 01
00 02
00 03
00 04
00 05
00 06
00 07
00 08
Komp.: Kompression
Komp.: Attack
Komp.: Nachverstärkung
Komp: Schalter
Gate: Schwelle
Gate: Freigabe
Gate: Dämpfung
Gate: Schalter
EQ: Frequenz
00 09
00 10
00 11
00 12
00 13
00 14
00 15
00 16
00 17
00 18
00 19
EQ: Verstärkung
EQ: Ausgangspegel
EQ: Schalter
Chorus: Rate
Chorus: Tiefe
Chorus: Mischpegel
Chorus: Schalter
Hall: Pre-Delay
Hall: Höhendämpfung
Hall: Mischpegel
Hall: Schalter
0 bis 100
0 bis 100
0 bis 30 = 0 bis 30 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 60 = -76 bis -16 dB
0 bis 100
0, 1 bis 31 = –∞,-30 bis 0 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 24 = 63, 79, 99, 125, 158, 198, 250, 315, 397, 500, 630, 794, 1,0k, 1,3k, 1,6k, 2,0k,
2,5k, 3,2k, 4,0k, 5,0k, 6,3k, 8,0k, 10k, 13k, 16k
0 bis 12 bis 24 = -12 bis 0 bis 12 dB
0 bis 12 bis 24 = -12 bis 0 bis 12 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 99 = 0,1 bis 10,0 Hz
0 bis 100
0 bis 100
0, 1 = aus, ein
0 bis 150 = 0 bis 150 ms
0 bis 10
0 bis 100
0, 1 = aus, ein
114
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
UsersGuide.book Seite 115 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
12 – MMC- und MIDI-Funktionen
Control-Change-Befehle
Kompressor -> Noise Gate -> P.EQ -> Chorus -> Hall
NRPN
Parameter
Bereich
00 00
00 01
00 02
00 03
00 04
00 05
00 06
00 07
00 08
Komp.: Kompression
Komp.: Attack
Komp.: Nachverstärkung
Komp: Schalter
Gate: Schwelle
Gate: Freigabe
Gate: Dämpfung
Gate: Schalter
EQ: Frequenz
00 09
00 10
00 11
00 12
00 13
00 14
00 15
00 16
00 17
00 18
00 19
EQ: Verstärkung
EQ: Ausgangspegel
EQ: Schalter
Chorus: Rate
Chorus: Tiefe
Chorus: Mischpegel
Chorus: Schalter
Delay: Feedback-Delay
Delay: Feedback
Delay: Mischpegel
Delay: Schalter
0 bis 100
0 bis 100
0 bis 30 = 0 bis 30 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 60 = -76 bis -16 dB
0 bis 100
0, 1 bis 31 = –∞,-30 bis 0 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 24 = 63, 79, 99, 125, 158, 198, 250, 315, 397, 500, 630, 794, 1,0k, 1,3k, 1,6k, 2,0k,
2,5k, 3,2k, 4,0k, 5,0k, 6,3k, 8,0k, 10k, 13k, 16k
0 bis 12 bis 24 = -12 bis 0 bis 12 dB
0 bis 12 bis 24 = -12 bis 0 bis 12 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 99 = 0,1 bis 10,0 Hz
0 bis 100
0 bis 100
0, 1 = aus, ein
0 bis 1000 = 0 bis 1000 ms
0 bis 100
0 bis 100
0, 1 = aus, ein
Kompressor -> Noise Gate -> De-Esser -> Chorus -> Hall
NRPN
Parameter
Bereich
00 00
00 01
00 02
00 03
00 04
00 05
00 06
00 07
00 08
00 09
00 10
00 11
00 12
00 13
00 14
00 15
00 16
00 17
00 18
00 19
Komp.: Kompression
Komp.: Attack
Komp.: Nachverstärkung
Komp: Schalter
Gate: Schwelle
Gate: Freigabe
Gate: Dämpfung
Gate: Schalter
De-Esser: Frequenz
De-Esser: Tiefe
(reserviert)
De-Esser: Schalter
Chorus: Rate
Chorus: Tiefe
Chorus: Mischpegel
Chorus: Schalter
Hall: Pre-Delay
Hall: Höhendämpfung
Hall: Mischpegel
Hall: Schalter
0 bis 100
0 bis 100
0 bis 30 = 0 bis 30 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 60 = -76 bis -16 dB
0 bis 100
0, 1 bis 31 = –∞,-30 bis 0 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 90 = 1,0 bis 10,0 kHz
0 bis 60
0, 1 = aus, ein
0 bis 99 = 0,1 bis 10,0 Hz
0 bis 100
0 bis 100
0, 1 = aus, ein
0 bis 150 = 0 bis 150 ms
0 bis 10
0 bis 100
0, 1 = aus, ein
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 115
UsersGuide.book Seite 116 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
12 – MMC- und MIDI-Funktionen
Kompressor -> Noise Gate -> De-Esser -> Chorus -> Delay
NRPN
Parameter
Bereich
00 00
00 01
00 02
00 03
00 04
00 05
00 06
00 07
00 08
00 09
00 10
00 11
00 12
00 13
00 14
00 15
00 16
00 17
00 18
00 19
Komp.: Kompression
Komp.: Attack
Komp.: Nachverstärkung
Komp: Schalter
Gate: Schwelle
Gate: Freigabe
Gate: Dämpfung
Gate: Schalter
De-Esser: Frequenz
De-Esser: Tiefe
(reserviert)
De-Esser: Schalter
Chorus: Rate
Chorus: Tiefe
Chorus: Mischpegel
Chorus: Schalter
Delay: Feedback-Delay
Delay: Feedback
Delay: Mischpegel
Delay: Schalter
0 bis 100
0 bis 100
0 bis 30 = 0 bis 30 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 60 = -76 bis -16 dB
0 bis 100
0, 1 bis 31 = –∞,-30 bis 0 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 90 = 1,0 bis 10,0 kHz
0 bis 60
0, 1 = aus, ein
0 bis 99 = 0,1 bis 10,0 Hz
0 bis 100
0 bis 100
0, 1 = aus, ein
0 bis 1000 = 0 bis 1000 ms
0 bis 100
0 bis 100
0, 1 = aus, ein
NRPN-Werte für Multieffekt (3)
Kompressor -> Noise Gate -> Exciter
NRPN
Parameter
Bereich
00 00
00 01
00 02
00 03
00 04
00 05
00 06
00 07
00 08
00 09
00 10
00 11
Komp.: Kompression
Komp.: Attack
Komp.: Nachverstärkung
Komp: Schalter
Gate: Schwelle
Gate: Freigabe
Gate: Dämpfung
Gate: Schalter
Exciter: Frequenz
Exciter: Tiefe
(reserviert)
Exciter: Schalter
0 bis 100
0 bis 100
0 bis 30 = 0 bis 30 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 60 = -76 bis -16 dB
0 bis 100
0, 1 bis 31 = –∞,-30 bis 0 dB
0, 1 = aus, ein
0 bis 90 = 1,0 bis 10,0 kHz
0 bis 100
116
0, 1 = aus, ein
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
Control-Change-Befehle
UsersGuide.book Seite 117 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
13 – Technische Daten
Abmessungen
96 mm
288 mm
414 mm
Technische Daten
Stromversorgung und sonstige Daten
Netzspannung
Leistungsaufnahme
Abmessungen (B x H x T)
Gewicht
(ohne Wechselstrom-Adapter PS-P788)
Netzadapter PS-P788
Mitgeliefertes Zubehör
230 V AC, 50 Hz
26 W
414 mm x 96 mm x 288 mm
3,1 kg
1,6 kg
Wechselstrom-Adapter PS-P788,
zwei Adapter XLR, symmetrisch auf 6,3-mm-Klinke, symmetrisch
Digitalrecorder
Auflösung der Aufzeichnung
Samplingfrequenz
Frequenzbereich
Gleichlaufschwankungen
Anzahl aktiver Spuren
Anzahl virtueller Spuren
Varispeed
Abhören mit niedriger Geschwindigkeit (SSA)
16 Bit oder 24 Bit linear (je Song einstellbar)
44,1 kHz
20 Hz – 20 kHz
nicht messbar
8
250/Song
±6%
erlaubt 2-Spur-Wiedergabe mit ca. 50%, 65%, 85% der Normalgeschwindigkeit
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 117
UsersGuide.book Seite 118 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
13 – Technische Daten
System- und Fehlermeldungen
Massenspeicher
Externer Stecker
SCSI-ID der internen Festplatte
SCSI-ID des eingebauten Controllers
Partitionen
Partitionsgröße
Datenformat
SCSI-2-Buchse
0
7
Bis zu 4 pro physische Festplatte
512 MB, 1 GB, 2 GB, 4 GB
TASCAM-Originalformat
Analoge Audioeingänge und -ausgänge
INPUT A bis D
6,3-mm-Klinke, symmetrisch, Nominalpegel –50 dBu MIC, +4 dBu LINE,
Nominalimpedanz 4,0 kΩ (MIC/GUITAR in Stellung MIC)
schaltet Eingangsimpedanz um zwischen 4,0 kΩ und 1 MΩ
6,3-mm-Klinke, unsymmetrisch, Nominalpegel –10 dBV, Nominalimpedanz 15 kΩ
Cinch-Buchsen, Nominalpegel –10 dBV, maximaler Ausgangspegel +6 dBV
Cinch-Buchsen, Nominalpegel –10 dBV, Ausgangsimpedanz 820 Ω
6,3-mm-Klinke, unsymmetrisch, Nominalpegel –10 dBV, Ausgangsimpedanz 820 κW
6,3-mm-Stereoklinke, ca. 60 mW + 60 mW, Lastimpedanz 30 Ω)
MIC/GUITAR-Schalter (nur INPUT D)
AUX INPUT
STEREO OUTPUT
MONITOR OUTPUT
AUX OUTPUT
PHONES
Audiodaten
Frequenzbereich
(INPUT zum analogen STEREO OUTPUT)
Fremdspannungsabstand
(ein INPUT zum analog STEREO OUTPUT)
Verzerrung (THD)
(INPUT zum analogen STEREO OUTPUT)
20 Hz – 20 kHz ±1 dB
>82 dBV (Eingang abgeschlossen mit 150 Ω)
<0,01% bei 1kHz, maximaler Eingangspegel,
400 Hz Hochpassfilter und 22 kHz Tiefpassfilter
System- und Fehlermeldungen
Nachfolgend finden Sie eine Liste mit System- und Fehlermeldungen zusammen mit Hinweisen auf die mögliche
Ursache und Maßnahmen zur Abhilfe..
Meldung
Ursache/Auswirkung
Abhilfe
NO AUDIO ON CD
Diese Meldung erscheint, wenn Sie versuchen,
eine CD abzuschließen, die leer ist.
Es gibt keinen Grund, eine leere CD abzuschließen. Legen Sie die richtige CD ein und
versuchen Sie es erneut.
CD CANNOT BE
FINALIZED
PRESS [EXIT/NO]
Die CD kann nach dem Schreiben nicht ordnungsgemäß abgeschlossen werden.
Drücken Sie EXIT/ NO, um die Meldung zu
löschen und den Vorgang abzubrechen.
Versuchen Sie es noch einmal mit einer anderen CD. Falls diese Meldung weiterhin
erscheint, ziehen Sie die Anleitung Ihres CD-RLaufwerks zu Rate – möglicherweise ist das
Laufwerk die Ursache.
CD HAS DATA
Diese Meldung erscheint, wenn Sie versuchen,
mehrere Songs auf die CD aufzunehmen,
obwohl sich bereits Daten auf der CD befinden.
Nehmen Sie entweder nur einen Song auf einmal auf, oder verwenden Sie eine neue, leere
CD.
CD-RW NOT BLANK
ERASE CD-RW [YES]
CANCEL
[NO]
(nur, wenn ein CD-RW-Laufwerk an das 788
angeschlossen ist) Diese Meldung erscheint,
wenn Sie versuchen, ein Backup auf eine CDRW zu schreiben und die eingelegte CD nicht
leer ist.
Drücken Sie YES, um den gesamten Inhalt
der CD-RW zu löschen, und setzen Sie das
Backup fort.
Um den Vorgang abzubrechen, drücken Sie
NO.
118
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
UsersGuide.book Seite 119 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
13 – Technische Daten
System- und Fehlermeldungen
Meldung
Ursache/Auswirkung
Abhilfe
CD NOT FOUND
Der von Ihnen gewählte Schritt (Wiedergabe,
Schreiben, Abschließen, Backup oder Wiederherstellen) erfordert eine CD, es ist jedoch
keine eingelegt.
Legen Sie die entsprechende CD ein und fahren Sie fort.
DRIVE NOT FOUND
Sie versuchen, einen fest eingebauten Datenträger auszuwerfen.
Oder Sie versuchen, eine CD wiederzugeben,
zu beschreiben oder abzuschließen bzw. ein
Backup oder Wiederherstellen auszuführen,
ohne dass ein CD-R-Laufwerk angeschlossen
ist.
Überprüfen Sie die entsprechenden Verbindungen. Falls erforderlich, schalten Sie das 788
und das externe Gerät aus und stellen Sie die
erforderlichen Kabelverbindungen her.
EXT SYNC SELECTED
Sie versuchen, wiederzugeben oder aufzunehmen oder die Mastering-, Master-Check- oder
CD-Player-Funktion zu verwenden, während
das 788 als Slave gegenüber einer externen
Synchronisation fungiert.
Stellen Sie das 788 auf interne Synchronisation, und versuchen Sie es erneut.
IN-OUT TOO SHORT
Die Zeitspanne zwischen dem IN- und dem
OUT-Punkt ist zu kurz für das Bearbeiten von
Spuren, für die wiederholte Wiedergabe sowie
für Punch-Vorgänge.
Stellen Sie bei Punch-Vorgängen sicher, dass
der zeitliche Abstand zwischen dem IN- und
dem OUT-Punkt mindestens 0,5 Sekunden
bzw. 10 Subframes beträgt.
NEED CD xx
CONTINUE [YES]
CANCEL
[NO]
Sie erstellen ein Backup auf CD. Das 788 teilt
Ihnen mit, wie viele CDs für das Backup erforderlich sind.
Drücken Sie YES, wenn Sie genügend CDs
haben und mit dem Backup fortfahren möchten.
Oder drücken Sie NO, wenn Sie den BackupVorgang abbrechen wollen.
INSERT NEXT CD
CONTINUE [YES]
CANCEL
[NO]
Sie führen gerade ein Backup oder ein Wiederherstellen aus, und das 788 fordert Sie auf, die
nächste CD des Satzes einzulegen.
Legen Sie eine neue CD (Backup) bzw. die
nächste CD des Satzes (Wiederherstellen) ein.
Drücken Sie YES, wenn Sie die CD eingelegt
haben.
Drücken Sie NO, wenn Sie den Backup- oder
Wiederherstellungsvorgang abbrechen wollen.
INVALID CD!
REPLACE CD
PRESS [YES / NO]
Sie versuchen, einen oder mehrere Songs auf
eine CD aufzunehmen, die abgeschlossen ist
und nicht zum Aufnehmen einzelner oder mehrerer Titel verwendet werden kann.
Diese Meldung erscheint auch, wenn Sie versuchen, von der falschen CD wiederherzustellen.
Drücken Sie YES oder NO, um die Meldung
zu löschen und den Vorgang abzubrechen.
Verwenden Sie eine nicht abgeschlossene CD,
wenn Sie einen einzelnen Song aufnehmen
wollen, bzw. eine leere CD, um eine mehrere
Songs aufzunehmen.
Wenn Sie etwas wiederherstellen wollen, vergewissern Sie sich, dass Sie die richtigen CDs
bereithalten.
LOW DISK SPACE
Es ist nur noch wenig Platz auf der aktuellen
Platte bzw. Partition.
Löschen Sie nicht mehr benötigte Songs und/
oder geben Sie mit der Funktion DELETE
UNUSED Speicherplatz frei.
LOCATE MARKS FULL
Jeder Songs kann bis zu 999 Locatormarken
enthalten. Diese Meldung erscheint, wenn die
Anzahl überschritten wird.
Löschen Sie sämtliche nicht benötigten Marken
und versuchen Sie es erneut.
NO ARMED TRACKS
Sie versuchen aufzunehmen, ohne Spuren in
Aufnahmebereitschaft versetzt zu haben.
Drücken Sie die REC READY-Tasten der Spuren, auf die Sie aufnehmen wollen, und versuchen Sie es erneut.
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 119
UsersGuide.book Seite 120 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
13 – Technische Daten
System- und Fehlermeldungen
Meldung
Ursache/Auswirkung
Abhilfe
NO DISK SPACE!!
Auf der aktuellen Platte bzw. Partition ist kein
Platz mehr.
Löschen Sie nicht mehr benötigte Songs und/
oder geben Sie mit der Funktion DELETE
UNUSED Speicherplatz frei.
NO PRE-MASTERED
SONGS FOUND
PRESS [EXIT/NO]
Sie versuchen Songs auf eine CD-R aufzunehmen, jedoch enthält die aktuelle Partition keine
Songs, für die Sie ein Pre-Master erstellt
haben.
Drücken Sie EXIT/ NO, um die Meldung zu
löschen und die CD-Aufnahme anzuhalten.
Erstellen Sie Pre-Master für die Songs, die Sie
auf eine CD brennen möchten.
Es ist auch möglich, dass die Songs, die Sie
aufnehmen möchten, auf einem anderen
Datenträger bzw. einer anderen Partition
gespeichert sind. Überprüfen Sie das und wählen Sie gegebenenfalls den richtigen Datenträger bzw. die richtige Partition.
NO SPACE ON DISK
FOR IMAGE FILE
PRESS [EXIT/NO]
Sie versuchen einen Song auf eine CD aufzunehmen, auf der Festplatte ist jedoch nicht
mehr genügend Platz zum Erstellen der ImageDatei.
Drücken Sie EXIT/ NO, um die Meldung zu
löschen und die CD-Aufnahme anzuhalten.
Löschen Sie nicht mehr benötigte Songs oder
erstellen Sie Sicherheitskopien auf einer CD,
oder kopieren Sie Songs auf eine andere Partition oder einen anderen Datenträger und
löschen Sie sie anschließend.
Sie können das 788 auch herunterfahren, ein
zusätzliches externes Laufwerk anschließen
und den Vorgang wiederholen.
NOT ENOUGH ROOM
ON CD FOR SONG
PRESS [EXIT/NO]
Sie versuchen einen oder mehrere Songs auf
eine CD aufzunehmen, auf der nicht mehr
genügend Platz für das Material frei ist.
Drücken Sie EXIT/ NO, um die Meldung zu
löschen und die CD-Aufnahme anzuhalten.
Schließen Sie die CD ab, sofern Sie keine weiteren Songs mehr darauf aufnehmen möchten,
und versuchen Sie den Song auf eine andere
CD aufzunehmen.
NOT ENOUGH SPACE
ON DISK
PRESS [EXIT/NO]
Sie versuchen, einen der folgenden Vorgänge
auszuführen, und auf dem Datenträger ist nicht
mehr genug Platz: Song erstellen, Song von
einem Datenträger oder einer Partition auf
eine(n) andere(n) kopieren, Song von einem
Backup auf CD wiederherstellen.
Außerdem müssen Sie 640 MB Speicherplatz
für die Image-Datei zur Verfügung haben, um
ein Backup erstellen zu können.
Drücken Sie EXIT/NO, um diese Meldung zu
löschen. Der Vorgang wird dann abgebrochen
Löschen Sie nicht mehr benötigte Songs oder
kopieren Sie Songs auf eine andere Partition
oder einen anderen Datenträger und löschen
Sie sie anschließend.
Sie können das 788 auch herunterfahren, ein
zusätzliches externes Laufwerk anschließen
und den Vorgang wiederholen.
Wichtig
Wenn Sie mit einer 512 MB großen Partition
arbeiten, können Sie kein Backup auf CD ausführen. Wenn Sie es trotzdem versuchen,
erscheint diese Meldung
READ BUSY!!
Diese Meldung kann während der Wiedergabe
erscheinen, wenn das 788 nicht auf den Datenträger zugreifen kann.
Verringern Sie die Anzahl der Spuren (z.B.
durch Track-Bouncing).
Verwenden Sie leere virtuelle Spuren anstelle
von bespielten, nicht verwendeten aktiven
Spuren.
RECORD ERROR!!
Diese Meldung kann während der Aufnahme
erscheinen, wenn das 788 nicht auf den Datenträger zugreifen kann.
Nehmen Sie weniger Spuren gleichzeitig auf.
120
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
UsersGuide.book Seite 121 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
13 – Technische Daten
System- und Fehlermeldungen
Meldung
Ursache/Auswirkung
Abhilfe
RESTORE SONG
XXXXXXXXXXXXXX ?
[YES]
[NO]
Sie haben mit dem Wiederherstellen eines
Songs begonnen. Das 788 hat den Namen des
Songs im Backup gelesen und fragt Sie, ob Sie
diesen Song wiederherstellen wollen.
Mit YES fahren Sie mit dem Wiederherstellen
des Songs fort.
Um das Wiederherstellen abzubrechen,
drücken Sie NO.
SONG PROTECTED
Sie versuchen einen geschützten Song zu
ändern.
Entfernen Sie den Schutz für den Song (Menü
SONG).
TOO MANY SONGS
ON PARTITION
PRESS [EXIT/NO]
Sie versuchen, einen Song zu erstellen oder
wiederherzustellen, und auf der Partition befinden sich zu viele Songs, als dass dieser Vorgang ausgeführt werden könnte (eine Partition
kann maximal 250 Songs enthalten).
Drücken Sie EXIT/ NO, um die Meldung zu
löschen und den Vorgang abzubrechen.
Löschen Sie nicht mehr benötigte Songs oder
erstellen Sie Sicherheitskopien auf CD, oder
kopieren Sie Songs auf eine andere Partition
oder einen anderen Datenträger und löschen
Sie sie anschließend.
Sie können den Song auch auf einem anderen
Datenträger oder einer anderen Partition erstellen oder wiederherstellen, auf dem (der) mehr
freier Speicherplatz verfügbar ist.
COMPLETED TAKES
Die Multitake-Auto-Punch-Funktion ermöglicht
bis zu 99 Takes in einem einzigen Durchgang.
Diese Meldung erscheint, wenn Sie die Anzahl
überschreiten.
Halten Sie den Punch-Vorgang an und suchen
Sie sich den Take heraus, den Sie in Ihre Aufnahme übernehmen möchten.
TRACK TOO SHORT
Ein Titel auf einer CD muss eine Länge von
mindestens vier Sekunden haben. Sie versuchen, einen Titel auf eine CD zu schreiben, der
kürzer ist.
Fügen Sie am Ende des Titels eine Leerpause
ein, und versuchen Sie es erneut.
MOVING TRANSPORT
Sie versuchen, eine Funktion während der
Aufnahme, Wiedergabe oder beim Spulen aufzurufen.
Halten Sie das Laufwerk an und rufen Sie die
Funktion auf.
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 121
UsersGuide.book Seite 122 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
13 – Technische Daten
MIDI-Implementationstabelle
MIDI-Implementationstabelle
TA S CA M M u lt it r ac k D i gi t al Di sk Re c or d er
Da t e : 2 0 00 .0 7 .1 7
Mo d el 78 8
M ID I I m pl em e nt a ti o n C ha r t
Ve r si o n : 1 . 00
+ -- - -- - -- - -- -- - -- - -- - -- - -- - -- -- - -- - -- - -- - -- - -- -- - -- - -- - -- - -- - -- - - - -- - -- - -- --- -- - -- - - +
:
:
T ra n sm it t ed
:
Re c og ni z ed
:
R em ar k s
:
:
Fu n ct io n
:
:
:
:
: -- - -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - -- - - -- -- -- - -- - -:
: Ba s ic
De fa u lt
: 1 - 16
: 1 - 16
:
:
: Ch a nn e l
Ch an g ed
: 1 - 16
: x
:
:
: -- - -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - -- - -- - -- -- - -- - - :
:
De fa u lt
: x
: x
:
:
: Mo d e
Me ss a ge s
: x
: x
:
:
:
Al te r ed
: * * ** * ** ** * ** * * : x
:
:
: -- - -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - -- - -- - -- -- - -- - - :
: No t e
: 0 - 12 7 * 1
: x
:
:
: Nu m be r : Tr ue vo i ce : * * ** * ** ** * ** * * : x
:
:
: -- - -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - - - - -- - -- -- - -- --:
: Ve l oc i ty No te ON
: 0 - 12 7 * 1
: x
:
:
:
No te OF F
: x 9n , v =0
: x
:
:
: -- - -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - - - - --- -- -- - -- - - :
: Af t er
Ke y’ s
: x
: x
:
:
: To u ch
Ch ’s
: x
: x
:
:
: -- - -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - - - - -- - -- -- - -- --:
: Pi t ch Be n de r
: x
: x
:
:
: -- - -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - -- - -- - -- -- - -- - -:
:
:
:
: *2
:
:
0, 3 2 : x
: o
: E F F B an k
:
:
7, 1 0, 1 1 : x
: o
: M I X L ev el , Pa n ,A t t
:
:
1 6- 2 2 : x
: o
: MIX EQ
:
: C o nt r ol
2 3- 2 8 : x
: o
: M I X S en d
:
:
8 0, 8 1, 8 2 : x
: o
: E Q S W ,E FF - Po s t, A ux Po st se n d:
: C h an g e
6, 3 8 : x
: o
: D a ta En tr y
:
:
9 6, 9 9 : x
: o
: D a ta In c, D ec
:
:
9 8, 9 9 : x
: o
: N R PN
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
: -- - -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - - - - -- - -- -- - -- --:
: Pr o g
: x
: x
: S c en e
:
: Ch a ng e : Tr ue #
: * * ** * ** ** * ** * * :
: R o ut i ng
:
:
:
:
: E f fe c t
:
: -- - -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - -- - -- - -- -- - -- - -:
: Sy s te m E x cl us i ve
: o
: o
: *3
:
: -- - -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - -- - -- - -- -- - -- - -:
: Sy s te m : Qu .F r am e
: o *4
: o *5
:
:
:
: So ng Po s
: o *6
: x
:
:
:
: So ng Se l
: x
: x
:
:
: Co m mo n : Tu ne
: x
: x
:
:
: -- - -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - - - - -- - -- -- - -- --:
: Sy s te m
: Cl o ck
: o *6
: o *7
:
:
: Re a l T im e : Co m ma n ds : o *6
: o *7
:
:
: -- - -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - -- - -- - -- -- - -- - - :
: Au x
: Lo c al O N /O F F : x
: x
:
:
:
: Al l N ot e s O FF : x
: x
:
:
: Me s - : Ac t iv e S en s e : x
: x
:
:
: sa g es : Re s et
: x
: o
:
:
: -- - -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - -- + -- - -- - -- -- - -- - -- - -- - -- -- - -- - - :
: No t es :
: * 1 M e tr on o me se t t o M I DI * 2 M I DI Co n tr o l = O N
:
:
: * 3 M M C RP Ve r si o n 1 .0 0 (T ,R ) , M TC Fu l l T im e C od e M e ss a ge ;
:
:
: S y nc Ge n= M TC (T ) , S yn c S rc = EX T ( R )
* 4 Sy n c G en = MT C
:
:
: * 5 S y nc S r c= E XT
* 6 S yn c G en = CL O CK
* 7 Sy n c T ra c k r ec or d in g :
+ -- - -- - -- - -- -- - -- - -- - -- - -- - -- -- - -- - -- - -- - -- - -- -- - -- - -- - -- - -- - -- -- - -- - -- - -- - -- -- - -- - -+
M o de 1 : O MN I O N ,
PO L Y
M o de 2 : O M NI ON ,
MO N O
o : Yes
M o de 3 : O MN I O F F, PO L Y
M o de 4 : O M NI OF F, MO N O
x : No
122
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
UsersGuide.book Seite 123 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
Index Ziffern–D
Ziffern
16-Bit 8
24-Bit 8
A
Abfallzeit der Pegelanzeigen 31
Abhören
aufgezeichnete Signale 36
mono 38
Quelle wählen 37
Abhörverstärker, siehe Monitor
Abmessungen 117
Abmischen 70
Submixer verwenden 45
siehe auch Quick Setup
Abschließen von CDs 73
Abschlusswiderstand (SCSI) 15
Absolute Zeit 24
Anschließen
CD-Laufwerk 69
Gitarre 21
Klangquellen und andere Geräte 20
weitere Hinweise 20
siehe auch Synchronisation
Audio-CDs abspielen 75
Audio-CDs erzeugen, siehe Songs auf CD schreiben
Auflösung in Bit 8, 26
Aufnahme 11, 46
Abhören aufnahmebereiter Spuren 37
anhören 51
Audiomaterial einfügen, siehe Auto-Punch
Audiomaterial einfügen, siehe Punch-in/out
Auto-Punch 52
beenden 51
Beginn der letzten Aufnahme aufsuchen 47
besten Take übernehmen 55
Cue-Mix erstellen 36
freihändig starten 50
Punch-Aufnahme ausführen 54
Punch-Aufnahme proben 54
starten 50
Take überprüfen 54
siehe auch Quick Setup
Aufnahmebereitschaft 36, 37, 50
siehe auch HOME-Fenster 23
Aufnahmezeit 8
Ausschalten, siehe Herunterfahren
Auswerfen, Datenträger 30
Auto-Punch, siehe Punch-Aufnahme
Aux-Send 23
Pegel einstellen 42, 80
Pre- und Post-Fader 81
B
Backup
siehe auch Partitionsgröße
Backup von Songs auf CD 27, 69, 76
Bässe, siehe EQ
Bearbeitung, siehe Schnittfunktionen
Bedienelemente für den Transport 46
Begriffserläuterung 6
Bibliothek
für Effekt-Einstellungen 83
Namen eingeben und bearbeiten 24
Routing-Einstellungen laden 88
Szenen 89
Szenen laden 89
Bitmap-Zuordnung
der Antwort- und Informationsfelder 102
der MMC-Befehle 101
C
CD
abspielen mit dem 788 75
aufbewahren 69
Backups von Songs erstellen 76
Backups von Songs wiederherstellen 77
beschriften 69
CD-Rs abschließen 73
einzelne Songs auf CD schreiben 73
Hinweise zum Umgang 69
Laufwerk anschließen 69
Mastering und Backup 69
mehrere Songs gleichzeitig auf CD schreiben 74
Pre-Mastering 70
reinigen 69
SCSI 15
Songs auf CD schreiben 72
siehe auch Mastering
Chorus, siehe Effekte
CLEAN OUT (Spurinhalt löschen) 62
Click, siehe Metronom
CLONE TRACK (Spurinhalt duplizieren) 62
Control-Change, siehe MIDI
COPY -> INSERT (Kopieren) 62
COPY -> PASTE (Kopieren) 62
Cue-Mix 23, 36
CURSOR, siehe Pfeiltasten
CUT (Ausschneiden) 62
D
DATA-Rad, siehe Rad
Datensicherung, siehe Backup
Datenträger
aktiven wählen 30
anschließen 15
Aufnahmezeit 8
auswerfen 30
Backup 16
DISK-Menü 28
formatieren 28
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 123
UsersGuide.book Seite 124 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
Index E–I
prüfen 30
verfügbare Spuren 7
De-Esser, siehe Effekte
Delay, siehe Effekte
DELETE/SILENCE-Taste, Erläuterung 22
Demo-Song 18
Digitale Dämpfung/Verstärkung 41
Digitalisierung 8
DISK-Menü 28
Display, Darstellung der Parameter 40
Display, siehe auch Menüs
Distortion, siehe Effekte
Dynamikbearbeitung, siehe Effekte
Dynamikprozessor 87
Pegel einstellen 42, 80
Einfügen
Aufnahmen, siehe Auto-Punch
Aufnahmen, siehe Punch-in/out 6
kopierte oder ausgeschnittene Spurabschnitte, siehe
Schnittfunktionen
Eingänge dem Submixer zuweisen 35
Eingänge zuweisen, siehe Quellen zuweisen 33
Einschalten 18
ENTER/YES-Taste, Erläuterung 22
EQ 40
bei gekoppelten Kanälen 41
Exciter, siehe Effekte
EXIT/NO-Taste, Erläuterung 22
E
F
Editieren (Schneiden) 10
Editieren, siehe auch Schnittfunktionen
Effekte 23
aus der Bibliothek laden 83
Auswahl des Typs 81
Bibliotheken nutzen 83
Chorus 85, 86
Compressor 84
De-Esser 85
Delay 85, 86
Dynamikprozessor 82, 87
EFFECT 1 als Multieffektgerät 78
EFFECT 1 als Stereoeffekt im Effektweg 79
EFFECT 2 als Mehrkanal-Dynamikprozessor 79
EFFECT 2 als Stereo-Dynamikprozessor 79
EFFECT 2 als Stereoeffekt im Aux-Weg 80
Effect-Send Pre- und Post-Fader 81
Effekttyp wählen 81
Einstellungen ändern 83
Einstellungen per MIDI ändern 103
Erläuterung 78
Exciter 84
Flanger 84, 87
Hall/Reverb 85, 86
Hall/Reverb + Gate 87
Multieffekt 78
Noise Gate 84
NRPN-Parameter 105, 107, 116
NRPN-Werte 105, 111
Parameterübersicht 84
Parametrischer EQ 85
Phaser 87
Pitch Shifter 85, 86
Send-Pegel einstellen 80
speichern 83
vorgegebene Multieffekt-Programme 82
vorgegebene Stereo-Effekt-Programme 82
zwischen Pre- und Post-Fader wechseln 81
Effektgeräte, externe anschließen 20
Effekt-Send 23
abhören 37
Fader 23
interne und physische Faderstellung 43
siehe auch Pegeleinstellungen beim Laden einer Szene
90
FADER/PAN 40
Fader-Einstellungen 31
Fehlermeldungen 118
Fehlersuche, Monitoring 36
Fernsteuerung, siehe MIDI-Machine-Control
Filtergüte 41
Finalize, siehe Abschließen von CD-Rs
Flanger, siehe Effekte
Formatieren von Datenträgern 28
Framerate 93
Frames, Erläuterung 13
freihändige Aufnahme 50
Fußschalter 50
124
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
G
Geräte anschließen 20
Geschwindigkeit, siehe Pitch/SSA 55
Gitarrenanschluss 21
Globale Optionen 31
H
Hall, siehe Effekte
Haltezeit des Spitzenwertes der Pegelanzeige, 31
Harddisk, siehe Datenträger
Herunterfahren 17
Höhen, siehe EQ
HOME/ESC-Taste, Erläuterung 23
HOME-Fenster 23
I
IN/OUT/TO-Punkte als Locatorpunkte verwenden 61
IN/OUT-Punkte festlegen 49
INSERT/MOVE-Taste, Erläuterung 22
UsersGuide.book Seite 125 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
Index J–M
J
Jaz-Laufwerk 16
JOG/DATA-Rad, siehe Rad
K
Kanäle
einzeln hören (Solo) 44
koppeln zu Stereopaaren 39
Spuren zuweisen 34
Stereopaar trennen 39
zu Stereopaaren koppeln 39
Kanalfader 39
Kanal-Spur-Zuweisung 34
Klangqualität 9
Klangquellen anschließen 20
Klangregelung, siehe EQ
Klick, siehe Metronom
Konventionen zum Handbuch 18
Kopieren
siehe auch Schnittfunktionen
Songs 27
Koventionen, siehe Begriffserläuterung 6
L
Laden
Effekte aus der Bibliothek 83
Routing-Einstellungen aus der Bibliothek 88
Song 26
Szenen aus der Bibliothek 89
Tempo-Map 96
LAST REC 53
LAST TAKE LOAD 53
Laufwerk fernsteuern, siehe MIDI-Machine-Control
Laufwerk, grundlegende Bedienung 46
Laufzeitunterschiede zwischen Mikrofonen ausgleichen 10
Lautstärke, siehe Pegel
Leerpause einfügen 65
Liste der Locatormarken 60
Literatur, weiterführende 16
Locator
Erläuterung 57
Wiedergabeposition 47
Locatormarken
aktive bearbeiten 59
aktive benennen 59
aktive Locatormarke 59
aktive löschen 59
Erläuterung 58
IN/OUT/TO-Punkte verwenden 61
mit Hilfe der Liste ansehen und bearbeiten 60
mit Hilfe der Liste anspringen 60
mit Hilfe der Liste benennen 61
Namen eingeben und bearbeiten 24
setzen 58
siehe auch HOME-Fenster 23
Löschen
Songs 26
Spurinhalt 66
M
MARK/CHAR DELETE-Taste, siehe aktive
Locatormarke löschen 59
MARK/CHAR INSERT-Taste, siehe Locatormarken
setzen
MARK/CHAR TRIM-Taste, siehe aktive Locatormarke
bearbeiten 59
Marken, siehe Locator
Maßstab der Wellenformanzeige einstellen 47
Master/Slave 91, 92, 99
Erläuterung 14
Mastering auf CD 69, 70
Mastering, Eräuterung 6
Mehrspuraufnahme, allgemein 6
Menüs
allgemeine Hinweise 22
das Menü OPTION 30
das Menü SONG 25
mehrere Einträge auswählen 22
MENU-Taste, Erläuterung 22
Metronom 97, 98
MIDI
Bitmap-Zuordnung der Antwort- und
Informationsfelder 102
Bitmap-Zuordnung der MMC-Befehle 101
Clock 91
Control-Change-Befehle 15, 104
Control-Change-Befehle freigeben/sperren 104
Control-Change-Parameter für das Mischpult 104
Control-Change-Parameter für die Effekte 105
Effekteinstellungen ändern 103
Framerate des MIDI-Timecodes 93
Geräte mittels MTC steuern 97
Geräte mittels Synchronisationsspur steuern 95
Geräte mittels Tempo-Map steuern 96
Implementationstabelle 122
Instrumente anschließen 20
MIDI-Clock 93
MIDI-Machine-Control (MMC) 99
MIDI-Timecode 24, 92, 93
MIDI-Timecode (MTC) 91
MMC-Befehle 14
MMC-ID einstellen 100
NRPN-Werte für Distortion-Mutlieffekte 107
NRPN-Werte für Multieffekt 116
NRPN-Werte für Multi-Kanal- und StereoDynamikprozessoren 105
NRPN-Werte für Stereoeffekte 105
NRPN-Werte für unverzerrte Multieffekte 111
Program-Change-Befehle 15, 103
Program-Change-Befehle freigeben/sperren 103
Song Position Pointer (SPP) 92
Synchronisation, Erläuterung 13
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 125
UsersGuide.book Seite 126 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
Index N–R
Synchronisationsspur
aufzeichnen 94
Szenen aus der Bibliothek laden 103
Timecode-Master/-Slave 91
Timecode-Synchronisation, Erläuterung 13
Timecodeversatz einstellen 94
Zuweisungen aus der Bibliothek laden 103
siehe auch Synchronisation
Mischen, Erläuterung 6
Mischpult
Eigenschaften 39
Einstellungen 31
Mischpultkanäle, siehe Kanäle
Mischpult-Szenen, siehe Szenen
Mischung für Overdubs erstellen, siehe Cue-Mix
Mithören 35, 36
Fehlersuche 36
Optionen 37
Mitten, siehe EQ
Mixer, siehe Mischpult
MMC, siehe MIDI-Machine-Control
MO-Laufwerk 16
MONITOR CUE-Taste, siehe Spuren abhören 36
Monitoring 35
Fehlersuche 36
Monitor anschließen 20
mono abhören 38
Quelle wählen 37
Spuren abhören (allgemein) 36
Mono, siehe Monitoring
MOVE -> INSERT (Verschieben) 62
MOVE -> PASTE (Verschieben) 62, 64
MTC, siehe MIDI-Timecode
Multieffekte, siehe Effekte
Multi-Take 11
Multitrack-Recording, siehe Mehrspuraufnahme 6
N
Namen
eingeben und bearbeiten 24
vorgegebene Wörter und Begriffe 25
Neuen Song erstellen 25
Noise Gate, siehe Effekte
Nullrücklauf (RTZ) 47
O
OPEN (Spur auftrennen) 62
Optionen 31
OPTION-Menü 30
Overdubbing 6, 52
P
PAD/GAIN, siehe Digitale Dämpfung/Verstärkung 41
Panorama 23, 33, 34, 36, 39
bei gekoppelten Kanälen 40
einstellen 42
126
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
im Send-Weg 42
Parameter mittels MIDI steuern 104
Parametrischer EQ, siehe EQ
Parametrischer EQ, siehe auch Effekte
Partitionsgröße, siehe Datenträger formatieren 29
Patchbay
Erläuterung 11
Patchbay, Erläuterung 11
Patchbay, Kanälen Quellen zuweisen 33
Pegel
beim Laden einer Szene 90
beim Laden von Szenen 43
siehe auch Digitale Dämpfung/Verstärkung 41
siehe auch interne und physische Faderstellung 43
und Panorama einstellen 42
Pegelanzeigen
Abfallzeit 31
Haltezeit des Spitzenwerts 31
siehe auch HOME-Fenster 23
Pegelsprung, siehe interne und physische Fader 43
Pfeiltasten, siehe Parameter auswählen 23
Phaser, siehe Effekte
Pingpong, siehe Track-Bouncing
Pitch/SSA 55
Pitch-Shifter, siehe Effekte
Playliste 8
Pre-Master 6
auf Festplatte erstellen 70
trimmen 72
überprüfen 71
Problembehandlung, siehe System- und Fehlermeldungen
Program-Change, siehe MIDI
Prozessorleistung 7
Prüfen eines Datenträgers 30
Punch-Aufnahme 6, 11, 31, 52, 53
ausführen 54
Besten Take übernehmen 55
Multi-Take-Punch-ins 11
proben (Rehearsal) 54
Punkte festlegen 53
Punkte überprüfen 53
Take überprüfen 54
Punch-Operationen 53
Q
Q-Faktor (Klangregelung) 41
Quellen zuweisen 33
Quick Setup 13, 32
R
Rad
bestimmte Stellen aufsuchen 47
Menüsteuerung 22
Recorder-Einstellungen 31
Registerkarten (Menüs) 23
Reharsal, siehe Punch-Aufnahme proben 54
UsersGuide.book Seite 127 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
Index S–S
REPEAT-Taste, siehe Wiederholfunktion
Reverb, siehe Effekte
RHSL-Taste, siehe Punch-Aufnahme proben 54
Routing, siehe Zuweisung
RTZ, siehe Nullrücklauf
Rückgängig machen (Undo/Redo) 10, 23, 66, 67
Rücklauf 48
S
Samplingfrequenz 8
Scharfschalten, siehe Aufnahmebereitschaft
Schneiden 10
siehe auch Schnittfunktionen
schneller Vorlauf und Rücklauf 48
Schnittfunktionen 23, 62
Auftrennen 62, 65
Ausschneiden 62, 65
IN-, OUT- und TO-Punkte verwenden 62
Kopieren -> Einfügen 62
Leerpause einfügen 62, 65
Modus wählen 62
Rückgängig machen (Undo/Redo) 66
Spurinhalt duplizieren 62, 66
Spurinhalt löschen 62, 66
Verschieben 62, 64
Schützen, Songs vor dem Überschreiben 28
SCSI 15
Abschlusswiderstand 15
Datenträger auswerfen 30
Geräte anschließen 15
Geräte und Backup 16
IDs 15
technische Daten 118
SELECT-Taste, siehe Zuweisung
SEND 40
Send-Pegel einstellen 42
Sicherungskopie, siehe Backup
Signalfluss im Mischpult 39
SILENCE (Leerpause einfügen) 62
SMPTE/EBU-Timecode, siehe Synchronisation
Solo 44
SOLO-Funktion 44
Song
aktuellen Song speichern 26
auf CD schreiben 72
auf CD sichern (Backup) 76
Backup von CD wiederherstellen 77
Definition 8
einzeln auf CD schreiben 73
frühere Version wiederherstellen 26
kopieren 27
laden 26
löschen 26
mehrere gleichzeitig auf CD schreiben 74
Namen eingeben und bearbeiten 24
neuen Song erstellen 25
schützen vor dem Überschreiben 28
Sicherungskopie (Backup) erstellen 69
unbenutzten Speicherplatz freigeben 27
SOURCE-Taste, siehe Quellen zuweisen
Speichern
aktuelle Zuweisungen in der Bibliothek 88
aktuellen Song 26
automatisches Speichern 26
Effekte in der Bibliothek 83
Szenen in der Bibliothek 89
Tempo-Map 96
Speicherplatz
freigeben von unbenutztem 27
siehe auch 24-Bit 9
siehe auch Backup erstellen 76
SPP (Song Position Pointer) 92
Spulen, siehe Laufwerk 46
Spulen, siehe schneller Vorlauf/Rücklauf 48
Spuren
abhören (allgemein) 36
abhören (aufnahmebereite Spuren) 37
abmischen 70
Aufnahmebereitschaft 36, 37, 50
bearbeiten, siehe Schnittfunktionen 62
Inhalt duplizieren 66
Inhalt löschen 66
Namen eingeben und bearbeiten 24
Pegelanzeigen, siehe HOME-Fenster 23
reale und virtuelle 9
schneiden, siehe Schnittfunktionen 62
unbenutzten Speicherplatz freigeben 28
virtuelle 23
virtuelle aktivieren 51
zusammenlegen, siehe Track-Bouncing
zuweisen 34
Steckfeld, siehe Patchbay
Stellen markieren, siehe Locator
Stereoaufnahme erstellen, siehe Mastering
Stereoausgang 44, 45
Einstellungen anzeigen 44
Signal bestimmen 45
Stereopaare 39
EQ-Einstellungen 41
Panorama-Einstellungen 40
trennen 39
Stereosumme
abhören 37
Submixer zuweisen 35
Steuerung
anderer Geräte/durch andere Geräte 99
Master/Slave 91
mittels MIDI-Control-Change-Befehlen 104
mittels MIDI-Program-Change-Befehlen 103
MMC-ID einstellen 100
per MIDI 14
Submixer 39, 45
der Stereosumme zuweisen 35
Eingänge zuweisen 35
Einstellungen 23
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 127
UsersGuide.book Seite 128 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
Index T–Z
Summensignal abhören 37
Synchronisation 91
Einstellungen 92
Erläuterung 13
Framerate des MIDI-Timecodes 93
Geräte mittels MTC steuern 97
Geräte mittels Synchronisationsspur steuern 95
Geräte mittels Tempo-Map steuern 96
Master/Slave 91, 92
MIDI-Timecodeversatz einstellen 94
Synchronisationsspur (Sync Track) 14, 92, 93, 94
Tempo-Map 92, 95
Verfahren 91
Synchronisationsspur 93
Erläuterung 14
Synchronisationsspur aufzeichnen 94
Synchronsiation
Master/Slave 91
System- und Fehlermeldungen 118
Szenen 23
aus der Bibliothek laden 89
Bibliothek 89
Pegeleinstellungen beim Laden 43, 90
per MIDI aus der Bibliothek laden 103
speichern 89
T
Tastenansprechzeit 31
Technische Daten 117
Tempo-Map 24, 92, 95
Erläuterung 14
Takte und Schläge 91, 96
Tempo 96
Tiefen, siehe EQ
Timecode, siehe Synchronisation
Timing-Probleme beheben 10
Tonhöhe ändern 55, 56
TRACK CUE-Taste, siehe aufgezeichnete Signale abhören
36
TRACK EDIT-Taste, siehe Schnittfunktionen
TRACK TITLE, siehe Namen eingeben und bearbeiten
Track-Bouncing 7, 12, 33
TRACK-Taste, siehe Spuren zuweisen
U
Undo und Redo 10
UNDO/REDO, siehe Rückgängig machen
V
Varispeed 55, 56
Virtuelle Spuren 9
virtuelle Spuren 9
aktivieren 51
Vorlauf 48
Vorlauf- und Nachlaufzeit 31
Vorsichtsmaßnahmen (788) 17
128
TASCAM Harddisk-Portastudio 788
Vorsichtsmaßnahmen beim Umgang mit CDs 69
W
Wartezeit zwischen Wiederholungen festlegen 49
Wechselmedien 30
Wegweiser 19
Wellenformanzeige
Maßstab einstellen 47
Werte einstellen 23
Wheel, siehe Rad
Wiedergabe 46
Fehlersuche 46
mit verringerter Geschwindigkeit 56
mittels MIDI-Timecode steuern 97
Passagen wiederholt abspielen 48
starten 46
von anderen Geräten aus starten 99
Wiederholfunktion 48
Wiedergabeposition 47
Beginn der letzten Aufnahme aufsuchen 47
bestimmte Stellen mit dem Rad aufsuchen 47
einstellen 47
Erläuterung 47
Nullrücklauf (RTZ) 47
schneller Vorlauf/Rücklauf 48
Stellen direkt anspringen 57, 58
Wiederherstellen
Backups 77
frühere Version eines Songs 26
Wiederholen (Redo) 23
Wiederholfunktion 48
IN/OUT-Punkte festlegen 49
Wartezeit festlegen 49
Z
Zeitanzeige 24
siehe auch HOME-Fenster 23
Zeitmessung 91
Zip-Laufwerk 16
Zuweisung
aktuelle Zuweisungen anzeigen 34
aktuelle Zuweisungen speichern 88
aufheben 34
aus der Bibliothek laden (per MIDI) 103
Eingänge dem Submixer zuweisen 35
Erläuterung 11
mit der internen Patchbay 33
Optionen 23
Routing-Bibliothek 88
Submixer der Stereosumme zuweisen 35
siehe auch Quick Setup 32
UsersGuide.book Seite 129 Dienstag, 21. November 2000 12:46 12
Notizen
TASCAM Harddisk-Portastudio 788 129
788RearCover.fm Seite 106 Dienstag, 21. November 2000 1:12 13
»
788
TEAC CORPORATION
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Oeverkruid 15, NL-4941 VV Raamsdonksveer, Netherlands
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