Bedienungsanleitung Magento Extension Feed Generator

Bedienungsanleitung Magento Extension Feed Generator
Bedienungsanleitung
Magento Extension Feed Generator
Version 1.0
Stand: 11.06.2013
Dokumentation Feed Generator
Seite 1
1
Inhalt
1
Inhalt ...................................................................................................................................................... 2
2
Einleitung ............................................................................................................................................... 3
3
Installation ............................................................................................................................................. 4
4
Konfiguration und Feed-Erstellung ........................................................................................................ 5
4.1
Vorbereitung: ................................................................................................................................... 5
4.2
Schritt 1 – Attribut-Setup ................................................................................................................. 5
4.3
Schritt 2 – Das Modul konfigurieren und die Standardwerte eintragen .......................................... 6
4.4
Schritt 3 – Einen Feed erstellen ........................................................................................................ 9
5
Updates von Vorlagen .......................................................................................................................... 13
6
Google Shopping / Product Listing Ads ................................................................................................ 14
6.1
6.2
Vorbereitungen .............................................................................................................................. 14
6.1.1
Google-Attribute pflegen ................................................................................................................ 14
6.1.2
Google-Kategorien pflegen ............................................................................................................. 15
6.1.3
Einen Standard-Wert für alle Artikel festlegen ............................................................................... 16
6.1.4
Zuweisen der Google-Kategorien zu Ihren Shop-Kategorien .......................................................... 16
6.1.5
Zuweisen der Google-Kategorien pro Artikel .................................................................................. 16
Feed für Google Shopping erstellen ............................................................................................... 17
7
Daten-Feed über die Kommandozeile erstellen .................................................................................. 20
8
Technischer Hintergrund: Indizierung und Erstellung von Feeds ........................................................ 21
8.1
Der Index ........................................................................................................................................ 21
8.2
Neuaufbau des Index ...................................................................................................................... 21
8.3
Index-Verwaltung ........................................................................................................................... 21
9
Für Entwickler: Weiterentwicklung bzw. Anpassung des Moduls ....................................................... 23
9.1
Events ............................................................................................................................................. 23
9.2
Standardwerte für Variablen .......................................................................................................... 24
9.3
Kategorie-Attribute ........................................................................................................................ 25
Dokumentation Feed Generator
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2
Einleitung
Vielen Dank für den Kauf des Feed Generators. Mit diesem Modul können Sie einen Produkt-Feed für jede Preissuchmaschine erstellen, die Daten auf Basis von CSV- oder XML-Dateien erwartet.
Sie erfahren hier, wie Sie das Modul installieren und konfigurieren. Darüber hinaus lesen Sie, wie man FeedVorlagen nutzt und einen Produkt-Feed erstellt. Google Shopping ist eine der wichtigsten Preissuchmaschinen.
Da der Feed für Google recht komplex ist, haben wir der Erstellung eines Produkt-Feeds für Google ein ExtraKapitel gewidmet.
Das Modul ist problemlos erweiter- und veränderbar. Es gibt ein Kapitel für Entwickler, in dem die Schnittstellen
(Hooks/Events) und deren Nutzung erklärt werden.
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Installation
Wie installiere ich den Feed Generator?
Erstellen Sie zunächst ein vollständiges Backup Ihres Systems (Dateisystem und Backup).
Nach dem Kauf des Moduls erhalten Sie einen gepackten Ordner. Bitte entpacken Sie diesen mit einem Programm, wie z. B. 7zip (http://www.7-zip.org/download.html) oder winzip (http://www.winzip.com/downwz.htm).
Kopieren Sie die Ordner (Abbildung 1) in das Root-Verzeichnis Ihrer Magento-Instanz.
Sie können das mithilfe eines FTP-Programms (unter Windows z. B. Filezilla: https://filezilla-project.org/download.php) oder per SSH machen.
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Konfiguration und Feed-Erstellung
In drei Schritten ist der Feed Generator konfiguriert
4.1
Vorbereitung:
Melden Sie sich im Backend Ihres Magento-Shops an und löschen Sie zunächst den Cache unter:
System -> Cache Verwaltung : Klick auf „Cache Lagerung leeren“
Sie erhalten nun folgenden Hinweis (Abbildung 2):
Klicken Sie auf den Link, um die Konfiguration zu beginnen.
4.2
Schritt 1 – Attribut-Setup
Der Feed Generator arbeitet mit Variablen, aus denen die einzelnen Feeds zusammengebaut werden. Diese Variablen werden je nach Artikel mit den dort hinterlegten Werten ersetzt. Das Attribut-Setup dient dazu, dem
Modul mitzuteilen, welches Attribut für welche Variable genutzt wird.
Diese Variablen sind:








Hersteller (Variable „manufacturer“)
Hersteller-Artikelnummer („manufacturer_sku“)
Lieferzeit („delivery_time“)
Versandkosten („shipping_cost“)
EAN („ean“)
ISBN („isbn“)
Größe („size“)
Farbe („color“)
Da es sein kann, dass Sie für diese Variablen bereits eigene Attribute in Ihrem Shop angelegt haben, besteht die
Möglichkeit, ein bestehendes Attribut auszuwählen oder ein neues Attribut anzulegen. Zusätzlich besteht die
Möglichkeit, eine Variable nicht zu verwenden. Nutzen Sie diese Möglichkeit nur, wenn Sie ganz sicher sind, dass
Sie diese Variable für Ihre Artikel nicht benötigen.
Sollten Sie ein Attribut mit dem vorgegebenen Variablennamen als Code bereits angelegt haben, kann kein neues
Attribut angelegt werden, da es keine zwei Attribute mit gleichem Code geben kann.
Je nach Variable haben Sie außerdem die Möglichkeit, den Typ des Attributs auszuwählen:


Auswahlfeld (Dropdown – die möglichen Werte müssen Sie unter „Katalog“ -> „Attribute verwalten“
eingeben, anschließend können die Werte wiederverwendet werden), oder
Textfeld, für eine individuelle Eingabe pro Artikel.
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4.3
Schritt 2 – Das Modul konfigurieren und die Standardwerte eintragen
Sie werden automatisch in die Konfiguration geleitet. Die Konfiguration finden Sie später unter System -> Feed
Generator -> Einstellungen wieder.
Um das Modul zu konfigurieren, müssen Sie einige wenige Werte eintragen.
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1.) Lizenzschlüssel: Den Lizenzschlüssel erhalten Sie nach dem Kauf via E-Mail von der Netresearch App
Factory. Tragen Sie ihn in dieses Feld ein.
2.) Vorlagen-Updates online abrufen: Wenn Sie dieses Feature aktivieren, werden die Feed-Vorlagen automatisch aktualisiert. Hierfür werden Ihr Lizenzschlüssel sowie der Domainname Ihres Shops an den
Lizenz-Server übertragen, woraufhin Sie neue und aktualisierte Vorlagen für Ihre Feeds erhalten. Wir
empfehlen, diese Option zu aktivieren.
3.) Dateien nach dem Speichern von Artikeln aktualisieren: Wenn dieses Feature aktiviert ist, werden
alle Feeds, in denen die bearbeiteten Artikel vorkommen, auch aktualisiert. Damit sind die Dateien
immer aktuell. Wir empfehlen diese Einstellung zu aktivieren, da die Generierung üblicherweise auch
in unter einer Sekunde abgeschlossen ist.
Sollten Sie diese Option deaktivieren, werden die Dateien automatisch einmal pro Nacht neu generiert.
Hierfür müssen Magento-Cronjobs aktiv sein (die Datei cron.php oder cron.sh im Magento-Hauptverzeichnis müssen automatisiert regelmäßig ausgeführt werden).
4.) Bündelartikel ohne fixen Preis exportieren: Hier können Sie entscheiden, ob Bündelartikel mit dynamischer Preisfindung auch exportiert werden sollen. Wenn Sie die Einstellung aktivieren, werden diese
Artikel ebenfalls exportiert - allerdings wird das Preisfeld leer bleiben, da die Bündelartikel nur variabel aus anderen Artikeln bestehen und somit auch der Preis variabel ist. Bündelartikel mit festem Preis
werden immer exportiert.
5.) Sprache der Kategorieauswahl für Google: Sie können hier entscheiden, ob die Google-Kategorien in
Deutsch oder Englisch angezeigt werden sollen. Die Auswahl im Feld „Kategorie“ (Google Shopping)
ändert sich erst nach dem Speichern.
Die Standardwerte für verschiedene Variablen tragen Sie im Tab darunter ein.
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1.) Lieferzeit: Falls das Feld „Lieferzeit“ nicht bei jedem Artikel gefüllt sein sollte, wird der Inhalt dieses
Feldes exportiert.
2.) Versandkosten: Manche Preissuchmaschinen wie Google Shopping verlangen die Angabe von Versandkosten pro Artikel. Da das in der Praxis aber recht selten im Shop pro Artikel gepflegt wird, gibt es
hier die Möglichkeit, eine Versandkostenstaffel anzulegen. Falls das Feld Versandkosten beim Artikel
nicht gefüllt ist, wird der Wert aus dieser Staffel genutzt.
3.) Aktivierte Zahlungsarten: Für bestimmte Zahlungsarten können Aufschläge erhoben werden, wie z. B.
Nachnahme. Hier können Sie die Preisaufschläge eintragen, diese werden dann mit exportiert, falls
notwendig (z. B. fordert idealo.de die Versandkosten pro Zahlungsart). Die generierten Versandkosten
ergeben sich dann aus den Versandkosten (siehe 2.) plus einen möglichen Aufpreis je nach Zahlungsart. Statt eines Aufpreises kann auch ein Abschlag angegeben werden, indem Sie ein Minuszeichen
voranstellen.
4.) Konfigurierbare Artikel: Preis von Kindartikel berechnen als: Bei konfigurierbaren Artikeln können
sich die Preise je nach Variante unterscheiden. Je nachdem, wie Sie Ihre Preise bei konfigurierbaren
Artikeln pflegen, haben Sie hier die Möglichkeit, die Preise in folgenden drei Arten zu exportieren:
a. Preis des Elternartikels mit Anpassungen (Magento-Standard): Hier wird der Preis des Elternartikels übernommen. Außerdem werden die möglichen Auf- und Abschläge, die pro Variante im Elternartikel hinterlegt sind, dazugerechnet. Achtung: Diese Berechnung ist sehr speicherintensiv und kann das Speicherlimit Ihres Servers überschreiten, Sie erhalten bei der Generierung des Feeds dann eine Fehlermeldung. Versuchen Sie in diesem Fall, eine der anderen Berechnungsmethoden zu verwenden.
b. Preis des Elternartikels ohne Anpassungen: Hier wird der Preis des Elternartikels ohne jedwede Preisanpassung übernommen. Somit haben alle Kindartikel eines Elternartikels haben
denselben Preis.
c. Preis des Kindartikels (z.B. mit BCP, SCP): Hier wird der Preis des Kindartikels genutzt. Das
kann sinnvoll sein, wenn Sie Module wie „Better Configurable Products“ oder „Simple Configurable Products“ nutzen, die die Preisberechnung auf den Kindartikeln fußen lassen.
5.) Zustand (Google Shopping): Dieses Feld ist wichtig für den Daten-Feed für Google Shopping. Hier
muss der Zustand des Artikels übergeben werden. Sie können hier einen Standardwert für alle Artikel
setzen: neu, gebraucht oder erneuert.
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6.) Kategorie (Google Shopping): Dieses Feld ist wichtig für den Daten-Feed für Google Shopping. Google
gibt eigene Kategorien für Artikel vor. Diese weichen im Allgemeinen von den eigenen, im Shop genutzten Kategorien ab. Hier haben Sie die Möglichkeit, eine Standardkategorie für alle Artikel zu setzen. Sie haben aber auch die Möglichkeit, eine Google-Kategorie pro Magento-Kategorie oder pro Artikel zu pflegen und damit diesen Standardwert zu überschreiben. Näheres dazu erfahren Sie in den
weiteren Kapiteln dieser Bedienungsanleitung.
7.) Geschlecht (Google Shopping): Dieses Feld ist wichtig für den Daten-Feed für Google Shopping. Es ist
nur wichtig für Textilien. Sofern Sie keine Textilien verkaufen, können Sie dieses Feld ignorieren. Wenn
Sie Textilien verkaufen, haben Sie hier die Wahl, diesen Wert standardmäßig auf Herren, Damen oder
Unisex zu setzen. Sie können dieses Feld aber auch pro Artikel pflegen und damit diesen Standardwert
überschreiben.
8.) Altersgruppe (Google Shopping): Dieses Feld ist wichtig für den Daten-Feed für Google Shopping.
Wenn Sie Artikel verkaufen, für die es eine Altersbeschränkung gibt, können Sie hier einen Standardwert setzen (Erwachsene oder Kinder). Wenn die Altersbeschränkung für Ihre Artikel unwichtig ist, ignorieren Sie dieses Feld.
9.) Kategorie (LeGuide): Analog zu Kategorie (Google Shopping). Diese Kategorie wird für die Feeds „ciao“
und „dooyoo“ verwendet.
10.) Zustand (LeGuid): Analog zu Zustand (Google Shopping). Diese Kategorie wird für die Feeds „ciao“ und
„dooyoo“ verwendet.
4.4
Schritt 3 – Einen Feed erstellen
Nun können Sie einen Feed für eine Preissuchmaschine erstellen. Klicken Sie dazu auf den Link im Hinweisfeld
oder über das Menü:
System -> Feed Generator -> Feeds
Sie gelangen in die Tabellenansicht der Feeds. Klicken Sie nun rechts oben auf den Button „Neuen Feed anlegen“.
Sie haben hier nun zuerst die Möglichkeit, aus einer Feed-Vorlage zu wählen. Wenn die gewünschte Preissuchmaschine in den Vorlagen enthalten ist, empfehlen wir, die Vorlage zu nutzen. Sofern Sie die Updates der FeedVorlagen in der Konfiguration aktiviert haben, wird die Vorlage immer aktuell sein und Ihnen viel Arbeit ersparen.
Wählen Sie dazu die Preissuchmaschine im Dropdown-Feld aus und klicken Sie auf „Vorlage laden“.
Nun sieht die Seite so ähnlich aus, wie in der folgenden Abbildung.
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1.) Name: Hier können Sie den Namen der Vorlage einstellen
2.) Typ: Hier können Sie festlegen, ob Sie eine CSV- oder eine XML-Datei erstellen wollen. Der Preissuchmaschinenanbieter wird Ihnen hierzu eine Vorgabe machen. Wenn Sie den Feed aus einer vorgegebenen Vorlage erstellen, ist dieses Feld bereits richtig voreingestellt.
3.) Status: Hier können Sie einstellen, ob der Feed aktiv sein soll oder nicht. Ist er inaktiv, wird keine Datei
generiert.
4.) Automatische Updates: Bestimmen Sie hier, ob der Feed von der Vorlage ausgehend aktualisiert werden soll oder nicht. Sehen Sie dazu auch das Kapitel „Updates von Vorlagen“ auf Seite 13. Dies ist nur
dann sinnvoll, wenn Sie den Feed nicht weiter anpassen. Sollten Sie eigene Änderungen vornehmen,
werden diese bei einem Update überschrieben.
Im Anschluss können Sie die Datei-Spezifikationen eintragen.
1.) Dateiname: Bezeichnet den Dateinamen des Feeds, wie er vom Feed Generator generiert wird. Wenn
Sie hier nichts eintragen, wird ein Dateiname automatisch generiert.
2.) Kopfbereich: Bei CSV-Dateien stehen hier die Spaltenbezeichner. Diese sind sehr wichtig und geben
vor, welche Werte in der jeweiligen Spalte stehen. Die Kürzel für die Spaltennamen sind von Preissuchmaschine zu Preissuchmaschine unterschiedlich. Auch das Trennzeichen ist unterschiedlich. Im
Fall von billiger.de bezeichnet z. B. das Kürzel „aid“ die Artikelnummer des Artikels und „brand“ den
Namen des Herstellers. Als Trennzeichen wird ein Pipe-Symbol „|“ genutzt.
Bei XML-Dateien steht hier der sich nicht wiederholende Kopfbereich der Datei.
3.) Kopfbereich in Datei aufnehmen: Hier können Sie entscheiden, ob die Zeile aus dem Kopfbereich auch
in den Daten-Feed mit aufgenommen werden soll. Normalerweise akzeptieren bzw. erfordern die
Suchmaschinen diese erste Zeile.
4.) Inhalt (wiederholt sich für jeden Artikel): Dies ist der Bereich, in dem die Zuweisungen der Variablenwerte stattfinden. Die Attribute werden mit dem Kürzel „var“ und dem Attributcode hinterlegt. Dazu
werden die Werte in doppelte, geschweifte Klammern gesetzt. Die korrekte Bezeichnung für die Artikelnummer ist dann z. B. {{var sku}}.
Die Werte müssen mit dem (von der Preissuchmaschine vorgegebenem) Trennzeichen voneinander
getrennt sein. Damit es einfacher ist, neue Attribute zum Feed hinzuzufügen, steht eine Liste aller verfügbaren Attribute rechts neben dem Feld. Die Attribute sind alphabetisch geordnet und können per
Doppelklick in das Feld eingebaut werden.
5.) Fußbereich: Im Fußbereich wird der Abschluss der Datei hinterlegt. Bei Feeds auf CSV-Basis ist dieses
Feld normalerweise leer, weil es nicht gebraucht wird. Bei XML-Feeds hingegen müssen hier meist
noch die Abschlusstags eingebaut werden.
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Weiter unten gibt es dann den zweiten Teil des Bereichs „Datei-Spezifikation“.
1.) Zeichensatz: Sie können hier entscheiden, in welchem Zeichensatz die Datei erstellt werden soll. Mögliche Zeichensätze sind UTF-8 (internationaler Zeichensatz mit allen Umlauten), ISO 8859-1 (amerikanischer Zeichensatz mit Umlauten), ISO 8859-15 (europäischer Zeichensatz mit Umlauten und Euro-Zeichen) und Windows 1252 (ANSII-Format). Die Preissuchmaschinen geben vor, in welchem Format der
Daten-Feed sein soll.
2.) Zeichen für Zeilenende: Nach dem Ende jeder Zeile muss bei den CSV-Dateien ein Zeilenumbruch
stattfinden. Dies geschieht normalerweise mit dem voreingetragenen „\n“ (für „Newline“). Üblich sind
auch „\r“ (für „Return“) oder „\r\n“. Falls der Preissuchmaschinen-Anbieter etwas anderes verlangt,
können Sie das hier anpassen. Für XML-Feeds kann dieses Feld ignoriert werden.
3.) Textbegrenzungszeichen: Geben Sie hier bitte das Textbegrenzungszeichen ein. Kommt dieses Zeichens in den Variablenwerten vor, wird es automatisch durch das nächste Feld ersetzt.
4.) Automatische Ersetzung für Textbegrenzungszeichen: Falls das Textbegrenzungszeichen auch in Ihren
Artikelnamen bzw. -beschreibungen vorkommt, kann der Daten-Feed nicht mehr korrekt von der
Preissuchmaschine gelesen werden können. Wenn Sie in dieses Feld ein alternatives Zeichen eingeben, wird dennoch ein gültiger Feed erzeugt.
Abschließend müssen Sie noch die Felder im Bereich „Artikeldaten“ eingeben.
1.) StoreView: Falls Sie mehr als einen StoreView in Ihrem Shop nutzen (z. B. für verschiedene Sprachen),
müssen Sie auswählen, für welchen StoreView Sie die Daten exportieren wollen. Sie können auch
mehrere gleiche Feeds für unterschiedliche StoreViews erstellen – in diesem Fall werden mehrere Dateien erstellt.
2.) Erlaubte Attributsets: Sie können hier die Attributsets wählen, die exportiert werden sollen. Mehrfachauswahl ist mit Halten der Strg-Taste möglich. Dieses Feld erscheint nur, wenn Sie mehr als ein
Attributset in Ihrem Shop haben.
3.) Erlaubte Artikeltypen: Sie können hier die Artikeltypen wählen, die exportiert werden sollen. Mehrfachauswahl ist mit Halten der Strg-Taste möglich.
4.) Exporttyp für konfigurierbare Artikel: Konfigurierbare Artikel enthalten einfache Artikel als „Unterartikel“ enthalten, die meist im Shop als „nicht sichtbar“ eingestellt sind. Sie können hier entscheiden,
ob die einfachen Artikel ebenfalls mit in den Daten-Feed übernommen werden sollen oder nur der
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konfigurierbare Artikel exportiert werden soll. Diese Einstellung greift nur dann, wenn im vorherigen
Feld die konfigurierbaren Artikel mit ausgewählt wurden.
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5
Updates von Vorlagen
Die Vorlagen werden von uns aktualisiert. Sofern im Backend der korrekte Lizenzschlüssel hinterlegt und die
automatischen Updates aktiviert sind (siehe dazu Seite 6), wird einmal täglich Verbindung zu unserem Server
aufgenommen und geprüft, ob die Versionsnummern der Vorlagen noch immer die aktuellsten sind. Sollte dies
nicht der Fall sein, wird die Vorlage aktualisiert. Im Anschluss daran werden auch Feeds, die zu der Vorlage gehören, gesichtet und – falls erforderlich – aktualisiert. Dies ist abhängig von der Einstellung im Feed (siehe Seite
9).
Somit haben Sie die Möglichkeit, immer möglichst aktuelle Feeds zu erstellen.
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6
Google Shopping / Product Listing Ads
Google Shopping nimmt sicherlich eine Sonderstellung bei den Preissuchmaschinen ein. Zum einen ist eine Platzierung bei Google Shopping eminent wichtig, zum anderen ist der Feed vergleichsweise kompliziert, da viele
Daten in einem speziellen Format übertragen werden müssen.
6.1
Vorbereitungen
Um die Daten an Google korrekt zu senden, sind diverse Vorbereitungen notwendig. Google benötigt recht viele
Attribute, die nicht im Standard von Magento enthalten sind. Darüber hinaus hat Google einen eigenen Kategorie-Baum und jeder Artikel muss einer Google-Kategorie zugewiesen sein.
6.1.1
Google-Attribute pflegen
Die Attribute, die nicht im Standard von Magento enthalten sind, müssen für Google gepflegt werden:
-
Zustand
Hersteller-Artikelnummer
EAN-Nummer
ISBN-Nummer (nur für Bücher notwendig)
Geschlecht (nur für Textilien notwendig)
Altersgruppe
Versandkosten
Wenn Sie den Feed Generator installieren, wird im ersten Schritt abgefragt, ob diese Attribute neu erstellt werden sollen oder – falls bereits Attribute bestehen – welche der bestehenden Attribute den Google-Attributen
entsprechen. Sehen Sie dazu im Kapitel „Attribut-Setup“ nach. Sie haben auch die Möglichkeit, diese Einstellungen im Nachhinein zu ändern. Gehen Sie dazu auf:
System -> Feed Generator -> Attribute verwalten
Wenn Sie die Zuordnung abgeschlossen haben, müssen Sie diese Attribute bei den Artikeln pflegen. Sie können
dazu zunächst Standardwerte definieren. Klicken Sie dazu auf:
System -> Feed Generator -> Einstellungen
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Hier können Sie die Standards zu diesen Attributen festlegen:
1.)
2.)
3.)
4.)
5.)
6.)
7.)
8.)
Lieferzeit
Versandkosten
Zuschläge für Zahlungsarten (nicht notwendig für Google Shopping)
Preise bei konfigurierbaren Artikel
Zustand
Google-Kategorie
Geschlecht
Altersgruppe
Es ist auch möglich, die Attribute direkt beim Artikel zu pflegen. Der Feed Generator fügt automatisch einen
eigenen Tab bei der Artikelbearbeitung hinzu. Klicken Sie auf
Katalog -> Artikel verwalten
Öffnen Sie hier den Artikel, den Sie anpassen möchten. In der linken Spalte finden Sie den Tab „Feed Generator“.
Hier können Sie nun entsprechend des Artikels die Attribute pflegen.
6.1.2
Google-Kategorien pflegen
Die Kategorien von Google pro Artikel zu pflegen, kann je nach Anzahl der Artikel sehr aufwendig werden. Es gibt
drei Möglichkeiten, die Google-Kategorie festzulegen.
a) Setzen eines Standard-Wertes für alle Artikel
b) Mappen der Google-Kategorien mit Ihren Shop-Kategorien
c) Mappen der Google-Kategorien pro Artikel
Von a bis c nimmt die Genauigkeit zu, jedoch auch der Aufwand, die Google-Kategorien zu pflegen. Die Ermittlung
der Kategorie eines Artikels wird wie folgt vorgenommen:
1.
2.
3.
Wenn beim Artikel selbst eine Google-Kategorie eingestellt ist, wird diese verwendet.
Für alle Kategorien dieses Artikels wird geprüft, ob diesen eine Google-Kategorie zugeordnet ist. Ist
dies für mehrere Kategorien der Fall, wird eine Kategorie der tiefsten Ebene verwendet.
Kategorien erben dabei immer die Google-Kategorie der übergeordneten Kategorien.
Ist weder dem Artikel, noch eine Kategorie oder einer übergeordneten Kategorie eine Google-Kategorie zugeordnet, wird die Standardeinstellung in der Konfiguration verwendet.
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6.1.3
Einen Standard-Wert für alle Artikel festlegen
Klicken Sie dazu auf
System -> Feed Generator -> Einstellungen
Unter dem Tab „Standardwerte“ gibt es den Punkt „Kategorie (Google Shopping)“. Suchen Sie hier aus dem
Dropdown-Feld die entsprechende Kategorie aus. Speichern Sie den Artikel anschließend.
6.1.4
Zuweisen der Google-Kategorien zu Ihren Shop-Kategorien
Klicken Sie dazu auf
Katalog -> Kategorien verwalten
Wählen Sie hier eine Kategorie aus und klicken Sie dann auf den Tab „Feed Generator“. Um sich alle GoogleKategorien anzusehen, klicken Sie auf „Mögliche Werte“. Suchen Sie sich aus der Textdatei Ihre Kategorie aus,
kopieren Sie den kompletten Pfad und fügen diesen in das Textfeld ein.
Speichern Sie nun die Kategorie.
6.1.5
Zuweisen der Google-Kategorien pro Artikel
Klicken Sie dazu auf
Katalog -> Artikel verwalten
Wählen Sie hier einen Artikel aus und klicken Sie auf den Tab „Feed Generator“.
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Klicken Sie auf „Mögliche Werte“, um sich alle Google-Kategorien anzusehen. Suchen Sie sich aus der Textdatei
Ihre Kategorie aus, kopieren Sie den kompletten Pfad und fügen diesen in das Textfeld ein.
Speichern Sie nun den Artikel.
6.2
Feed für Google Shopping erstellen
Um den Feed für Google Shopping zu erstellen, klicken Sie auf
System -> Feed Generator -> Feeds
Klicken Sie auf „Neuen Feed anlegen“
ping“ aus. Klicken Sie auf „Vorlage laden“.
und wählen Sie als Vorlage „Google Shop-
Google verlangt eine XML-Datei als Feed. Daher erscheint der Feed etwas komplizierter.
1.)
2.)
3.)
4.)
Name: Geben Sie hier den Namen für den Feed ein.
Typ: Belassen Sie das Feld hier auf „XML“.
Status: Tragen Sie hier ein, ob der Feed aktiv ist oder nicht.
Automatische Updates: Tragen Sie hier ein, ob der Feed automatisch durch neue Feed-Vorlagen aktualisiert werden soll oder nicht. Bitte nutzen Sie diese Funktion nur, wenn Sie nichts am Feed ändern,
da Ihre Änderungen sonst bei einer Aktualisierung überschrieben werden.
1.) Dateiname: Hier wird der Dateiname für den Feed festgelegt. Sie können diesen frei wählen.
2.) Kopfbereich: Hier wird festgelegt, was im Kopf des Daten-Feeds steht. Bitte ändern Sie nur, was zwischen den Tags <title>, <link> und <description> steht. Sie können diese Werte frei wählen. Unseres
Wissens haben diese Werte keinen Einfluss auf die Darstellung bei Google.
Dokumentation Feed Generator
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3.) Kopfbereich: Bitte belassen Sie diesen Wert auf „Ja“.
4.) Inhalt (wiederholt sich für jeden Artikel): In diesem Bereich wird festgelegt, welche Informationen
pro Artikel in den Daten-Feed mit aufgenommen werden. Die Werte in eckigen Klammern stellen die
Beschreibungen der Feed-Werte dar. Bitte verändern Sie diese nicht. Die Werte in geschweiften Klammern sind Steuerzeichen und die Variablen für die Attributwerte. {{var description}} z. B. steht für den
Attributwert der Artikelbeschreibung. Variablen beginnen immer mit dem Kürzel „var“. Wenn Sie beispielsweise den Wert durch die Kurzbeschreibung ersetzen möchten, schreiben Sie statt „description“
einfach „short_description“ oder löschen Sie den Wert „description“ und machen Sie einen Doppelklick auf „Kurzbeschreibung“ in der rechten Spalte.
Verfügbare Steuerzeichen sind {{if}} und {{foreach}}. Wenn Sie einen Wert innerhalb von {{if}} setzen,
also z. B.
{{if}}
<description>{{var description}}</description>
{{/if}}
bedeutet das, dass die Variable „description“ nur in den Feed mit aufgenommen wird, wenn der Wert
auch befüllt ist. Ein leerer Wert wird nicht übernommen.
Mit {{foreach}} können Sie mehrere Werte des gleichen Attributs einbauen. Ein Beispiel wäre hier:
{{foreach category_paths as path}}
<g:product_type>{{var path}}</g:product_type>
{{/foreach}}
Das bedeutet, dass für jede Magento-Kategorie, in der sich das Artikel befindet, einmal eine Zeile
„product_type“ mit dem jeweils entsprechenden Wert übergeben wird. Da Artikel in mehr als einer
Magento-Kategorie gelistet werden kann, kann das durchaus sinnvoll sein. Je mehr Informationen
Google bekommt, desto besser. Diese „Foreach“-Schleife ist nur für bestimmte Attribute möglich, wie
„category_paths“, „category_names“ und „additional_images“.
5.) Fußbereich: Hier wird der XML-Feed abgeschlossen. Bitte verändern Sie diesen Wert nicht.
1.)
2.)
3.)
4.)
Zeichensatz: Der Zeichensatz muss UTF-8 sein, bitte ändern Sie diese Einstellung nicht.
Zeichen für Zeilenende: Bitte belassen Sie das Zeichen für das Zeilenende in der Standardeinstellung.
Textbegrenzungszeichen: Dieses Feld ist für den Feed irrelevant. Bitte lassen Sie es leer.
Automatische Ersetzung für Textbegrenzungszeichen: Dieses Feld ist für den Feed irrelevant. Bitte
lassen Sie es leer.
Dokumentation Feed Generator
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1.) StoreView: Hier können Sie entscheiden, aus welchem StoreView die Artikel exportiert werden sollen.
2.) Erlaubte Artikeltypen: Hier können Sie entscheiden, welche Artikeltypen exportiert werden sollen.
3.) Exporttyp für konfigurierbare Artikel: Hier können Sie entscheiden, ob die Kindartikel der konfigurierbaren Artikel exportiert werden sollen oder nicht. Google akzeptiert als einiger von wenigen Anbietern
auch Kindartikel und fasst diese in der Artikeldarstellung entsprechend zusammen.
Sie können nun den Daten-Feed speichern und eine Datei erstellen.
Dokumentation Feed Generator
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7
Daten-Feed über die Kommandozeile erstellen
In diesem Kapitel erfahren Sie, wie man einen Feed über die Kommandozeile erstellt. Darüber hinaus wird hier
erklärt, wie man via Kommandozeile den Neuaufbau eines Index durchführen kann. Oftmals sind die Skriptlaufzeiten über den Browser zu kurz, um den Index durchlaufen zu lassen. Daher macht es vor allen Dingen bei einer
großen Anzahl von Produkten Sinn, die initiale Indexierung über die Kommandozeile durchzuführen.
Starten Sie Ihre Konsole und verbinden Sie sich zu Ihrem Webserver (z. B. via Putty (Windows) oder SSH).
Vom Magento Root-Verzeichnis wechseln Sie in das Verzeichnis „shell“. Von dort aus starten Sie das PHP-Skript
wie folgt:
php -f feed_generator.php -- [options] (Wir gehen dabei davon aus, dass die PHP-Executable von
jedem Verzeichnis aus direkt erreichbar ist.)
Folgende Optionen gibt es:
a)
--regenerate [feedIds] – Mit diesem Befehl werden die entsprechenden Feeds neu indexiert
UND generiert. Die Feed-Ids müssen kommasepariert eingegeben werden. Alternativ können Sie hier
auch „all“ für alle Feeds oder „active“ für alle aktiven Feeds eingeben.
b) --file-only – Mit diesem Feed werden nur die Dateien neu erstellt, ohne vorheriges indexieren.
c) --index-only – Mit diesem Feed werden nur die Index erstellt, ohne die Dateien neu zu erstellen.
d) info – Eine Liste mit Infos zu allen Feeds wird bereitgestellt
e) help – Die Hilfe wird angezeigt
Beispiele:
php -f feedgenerator.php -- info
php -f feedgenerator.php -- --file-only --regenerate all
php -f feedgenerator.php -- --regenerate 1
php -f feedgenerator.php -- --regenerate active
Dokumentation Feed Generator
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8
Technischer Hintergrund: Indizierung und Erstellung von Feeds
8.1
Der Index
Der Feed Generator arbeitet im Hintergrund mit einem Index, um den Generierungsaufwand der Artikeldaten zu
reduzieren. Als Beispiel: Wenn sich in einem Artikel der Preis ändert, bleiben die Daten für alle übrigen Artikel
identisch, und es muss nur eine Zeile bzw. ein Abschnitt in den Export-Dateien angepasst werden. Daher werden
die generierten Artikeldaten pro Artikel und pro Feed einzeln im Index gespeichert. Wenn sich dann die Daten
eines Artikels ändern, wird für jeden Feed der zugehörige Eintrag im Index neu erstellt.
Anschließend wird aus allen Index-Einträgen zu einem Feed eine Datei zusammengestellt, was sehr schnell vonstattengeht, da keinerlei Berechnung mehr erfolgen muss. Somit steht eine aktualisierte Datei üblicherweise in
weniger als einer Sekunde bereit.
Da der Feed Generator den Standard-Index von Magento verwendet, ist es egal, auf welche Art und Weise die
Artikel gespeichert werden, sofern die Indizierungsfunktionen von Magento dabei genutzt werden.
Probleme kann es mit Importmodulen wie „Magmi“ oder „uRapidFlow“ geben, die den Import direkt über die
Datenbank vornehmen und die Indizes von Magento manuell generieren. In diesem Fall kann eine manuelle
Reindizierung notwendig sein.
8.2
Neuaufbau des Index
Es gibt ein paar Fälle, in denen es dennoch notwendig ist, den Index eines Feeds komplett neu aufzubauen:
1.
2.
3.
4.
Eines der zentralen Felder im Feed selbst hat sich geändert, z.B. der Inhaltsbereich, Kopf, Fuß oder die
Auswahl der auszugebenden Artikel. Dies kann durch eine manuelle Änderung oder durch ein automatisches Update erfolgen.
Eine relevante Konfigurationseinstellung hat sich geändert, z.B. ein Standardwert, der potenziell viele
Artikel beeinflussen kann.
Der Feed Generator wurde auf eine neue Version aktualisiert, wodurch sich Berechnungsfunktionen
geändert haben.
Durch eine eigene Anpassung (siehe Kapitel „Für Entwickler: Weiterentwicklung bzw. Anpassung des
Moduls“) haben sich Berechnungsfunktionen geändert.
In den Fällen 1 bis 3 werden die betreffenden Feeds automatisch mit „Neugenerierung notwendig“ markiert.
Außerdem wird der Index als „ungültig“ markiert. In diesem Fall können Sie entweder die einzelnen Feeds neu
generieren (über den Button „Speichern und Datei erzeugen“ – sinnvoll, wenn nicht alle Feeds neu generiert
werden müssen) oder über die Index-Verwaltung alle Feeds gleichzeitig. Alternativ können die Feeds auch über
die Kommandozeile (siehe Kapitel „Daten-Feed über die Kommandozeile erstellen“) neu generiert werden.
Im Fall 4 registriert der Feed Generator nicht automatisch, dass der Index neu generiert werden muss. In diesem
Fall verwenden Sie bitte nicht die Funktion „Speichern und Datei erzeugen“, da nur die Datei, aber nicht der
Index neu generiert werden würde. Die Neuindizierung kann entweder über die Index-Verwaltung oder die Kommandozeile erfolgen.
8.3
Index-Verwaltung
In der Index-Verwaltung unter „System“ -> „Index-Verwaltung“ finden Sie einen neuen Index namens „FeedGenerator“:
Dokumentation Feed Generator
Seite 21
Bei Klick auf „Neuaufbau“ wird der komplette Index gelöscht und für alle Feeds neu aufgebaut. Abhängig von der
Anzahl der Artikel und der Feeds kann dies einige Zeit dauern. Sollte der Prozess wegen Laufzeitbeschränkungen
nicht abgeschlossen werden können, versuchen Sie es bitte über die Kommandozeile.
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9
Für Entwickler: Weiterentwicklung bzw. Anpassung des Moduls
Es gibt Situationen, in denen die Standardfunktionalität des Moduls nicht ausreicht, um bestimmte Gegebenheiten eines Shops oder Besonderheiten eines neuen Feeds zu berücksichtigen. Damit hierfür nicht das Modul selbst
angepasst werden muss (womit die Update-Fähigkeit verloren gehen würde), haben wir mehrere Mechanismen
vorgesehen, um in den Ablauf der Feed-Generierung von anderen Magento-Modulen aus einzugreifen.
9.1
Events
Die folgenden Events ermöglichen die Anpassung der Daten, die zur Generierung anstehen:
Event-Name
Variablen
feedgenerator_generate_product_data_before
Ermöglicht es, Artikel vor Beginn des Generierungsprozesses zu modifizieren.
product: Mage_Catalog_Model_Product
product_data: Varien_Object
feed: IntegerNet_FeedGenerator_Model_Feed
feedgenerator_generate_product_data_after
Ermöglicht die Anpassung und Ergänzung der generierten Daten pro Artikel und Feed
product: Mage_Catalog_Model_Product
product_data: Varien_Object
feed: IntegerNet_FeedGenerator_Model_Feed
feedgenerator_load_product_collection_before
Erlaubt, die Auswahl der Artikel einzuschränken,
die in einen Feed aufgenommen werden sollen.
Wird nur bei Neugenerierung eines ganzen Feeds
verwendet.
collection:
Mage_Catalog_Model_Resource_Product_Collection
store_id: int
feedgenerator_load_product_collection_after
Ermöglicht, die Artikel nach dem Laden zu durchlaufen und zu modifizieren. Wird nur bei Neugenerierung eines ganzen Feeds verwendet.
collection:
Mage_Catalog_Model_Resource_Product_Collection
store_id: int
Als Beispiel soll hier ein Observer dienen, der eine neue Variable „product_type“ einführt, die nicht als separates
Artikelattribut zu Verfügung steht (in diesem Fall müsste keine Anpassung vorgenommen werden; stattdessen
kann man einfach das Attribut mit {{var product_type}} in einen Feed einfügen). Die Variable soll dem ersten
Wort der Meta-Beschreibung entnommen werden.
Um diese Funktionalität zu implementieren, verwenden wir ein bestehendes Modul oder legen ein neues an. Die
Datei config.xml wird wie folgt ergänzt, um einen Observer für ein Event einzuführen:
<global>
…
<events>
<feedgenerator_generate_product_data_after>
<observers>
<modulkuerzel>
<type>singleton</type>
<class>modulkuerzel/observer</class>
<method>afterFeedGeneratorGenerateProductData</method>
</modulkuerzel>
</observers>
</feedgenerator_generate_product_data_after>
</events>
…
</global>
Der zugehörige Observer sieht dann beispielsweise wie folgt aus:
Dokumentation Feed Generator
Seite 23
<?php
class IntegerNet_Modulname_Model_Observer
{
public function afterFeedGeneratorGenerateProductData(Varien_Event_Observer $observer)
{
/** @var $product Mage_Catalog_Model_Product */
$product = $observer->getProduct();
/** @var $productData Varien_Object */
$productData = $observer->getProductData();
/** @var $feed IntegerNet_FeedGenerator_Model_Feed */
$feed = $observer->getFeed(); //not needed in this example
// set first word of meta description as product type
$productData->setData(‘product_type’, strstr($product->getMetaDescription(), ' ',
true));
}
}
Anschließend lässt sich die Variable über den Befehl {{var product_type}} in eigenen Feeds nutzen.
Über $productData->getData() lassen sich die vorher generierten Daten auslesen.
Mit $productData->setData($var, $content) lassen sich auch bereits generierte Daten verändern.
9.2
Standardwerte für Variablen
Über die Datei config.xml in einem eigenen Modul lässt sich festlegen, dass ein Standardwert aus der Konfiguration genutzt werden soll, wenn ein Attribute auf Artikel- oder Kategorieebene (siehe unten) nicht gesetzt ist. Für
ein existierendes Attribut mit dem Code „attribute_code“ funktioniert das durch folgende Schnipsel.
Legen Sie zunächst über die Datei system.xml ein entsprechendes Feld an:
Dokumentation Feed Generator
Seite 24
<?xml version="1.0"?>
<config>
<sections>
<feedgenerator>
<groups>
<default_values>
<fields>
<attribute_code translate="label" module="modulkuerzel">
<sort_order>140</sort_order>
<label>Attribute Label</label>
<frontend_type>text</frontend_type>
<show_in_default>1</show_in_default>
<show_in_website>1</show_in_website>
<show_in_store>1</show_in_store>
</attribute_code>
</fields>
</default_values>
</groups>
</feedgenerator>
</sections>
</config>
Anschließend ergänzen Sie die config.xml:
<default>
<feedgenerator>
<attributes>
<attribute_code>attribute_code</attribute_code>
</attributes>
</feedgenerator>
</default>
Ersetzen Sie alle Vorkommen von „attribute_code“ durch den Code Ihres eigenen Attributes.
9.3
Kategorie-Attribute
Mit der Google-Kategorie und der LeGuide-Kategorie können im Standard zwei Kategorien auch auf Kategorieebene gepflegt werden. Um weitere Kategorie-Attribute für den Feed Generator verfügbar zu machen, geht man
wie folgt vor:
1.
2.
Anlegen eines neuen Kategorie-Attributes sowie des zugehörigen Produkt-Attributes mit dem gleichen
Namen (sofern noch nicht geschehen) per Setup-Skript. Beispiele finden sich in den Dateien unter
/src/app/code/community/IntegerNet/FeedGenerator/sql/feedgenerator_setup/.
Hinzufügen des Attributes zu der Liste der Attribute in der config.xml-Datei eines eigenen Moduls:
Dokumentation Feed Generator
Seite 25
<default>
<feedgenerator>
<category_attributes>
<attribute_code />
</category_attributes>
</feedgenerator>
</default>
Ersetzen Sie „attribute_code“ durch den Code Ihres eigenen Attributes.
Anschließend wird der Wert für die entsprechende Variable {{var attribute_code}} aus den zugehörigen Kategorien eines Artikels ausgelesen, wenn es beim Artikel selbst nicht existiert.
Dokumentation Feed Generator
Seite 26
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