Bedienungsanleitung

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E-Learning Software VedA
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Inhaltsverzeichnis
1.
GUI-Komponenten
2
2.
Steuerelemente
3
3.
Standard Modus
4
4.
Eingabe-Sofort-Verarbeiten Modus
4
5.
NC-Programme erstellen
5
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1. GUI-Komponenten
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Abbildung 1-1: GUI-Oberfläche VEDA
1. Arbeitsbereich
Simulation und Darstellung der Kontur und Verfahrwege
2. Automat
Simulation und Darstellung des endlichen Automaten.
3. Editor
Editor mit Werkzeugleiste zur Eingabe von NC-Programmen
4. Steuerelemente
Bedienelemente zur Ablaufsteuerung der Simulationssoftware
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2. Steuerelemente
1. Start Einzelschritt
Startet die Abarbeitung eines einzelnen Schrittes.
2. Start Automatik
Startet die Abarbeitung des gesamten Programms.
3. Stop
Stoppt die Abarbeitung
4. Eingabe sofort Verarbeiten
Ein bzw. ausschalten des „Eingabe-Sofort-Verarbeiten“ Modus
5. Geschwindigkeitsregler
Mit dem Schieberegler kann die Geschwindigkeit der Bewegungsabläufe des
Automaten und des Arbeitsbereiches gesteuert werden.
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3. Standard Modus
Im Standard-Modus kann ein NC-Programm in den Editor geladen, oder direkt dort
erstellt werden. Dem Benutzer stehen dann die Standard
Textverarbeitungsfunktionen (cut, copy, paste, undo, redo) uneingeschränkt zur
Verfügung.
Die Verarbeitung kann über den Button „Start Automatik“ oder „Start
Einzelschritt“ gestartet werden. Das System liest dann das gesamte NC-Programm
aus und überprüft die Syntax.
Ist der Programmcode fehlerfrei, wird er Schritt für Schritt verarbeitet.
Im Standard Modus ist es möglich die Verarbeitung an jeder beliebigen Stelle zu
stoppen und wieder zu starten, sofern das NC-Programm nicht geändert wurde.
Eine Änderung führt immer zu einem Neustart des Automaten.
4. Eingabe-Sofort-Verarbeiten Modus
Der Eingabe-Sofort-Verarbeiten Modus dient dazu, ein NC-Programm zeilenweise
zu entwickeln und ausführen zu lassen, ohne ständigen Neustart des Automaten
Um das zu ermöglichen sind allerdings folgende Einschränkungen gegenüber dem
Standard Modus nötig.
•
•
•
•
Die Verarbeitung einer Zeile kann nur durch einen Zeilenumbruch(Return)
gestartet werden.
Programmcode vor einem Zeilenumbruch kann nicht mehr geändert werden,
nachträgliches ändern könnte sonst zu einem undefinierten Systemzustand
führen.
Es kann nur einzeiliger Programmcode aus der Zwischenablage eingefügt
werden.
bereits bestehende Programme können nicht geladen werden.
Die Verarbeitung eines Satzes kann wie beim Standard Modus gestoppt und wieder
gestartet werden. Allerdings bewirkt eine Erweiterung des Programms in diesem
Modus keinen Neustart.
Um den „Eingabe-Sofort -Verarbeiten Modus“ zu aktivieren muss sich der Automat
im Startzustand befinden und im Editor darf kein Programmcode mehr enthalten
sein. Daher wird der Anwender gefragt, ob ein vorhandenes NC-Programm gelöscht
oder gesichert werden soll, bevor in den neuen Modus gewechselt wird.
Anders beim Wechsel zum „Standard Modus“, hier kann der Programmcode im
Editor verbleiben. Lediglich der Automat wird neu gestartet.
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5. Programme erstellen
Ein NC-Programm setzt sich aus einzelnen NC-Sätzen zusammen. Jeder NC-Satz
besteht aus NC-Wörtern. Jedes NC-Wort besteht aus e inem Buchstaben, dem
sogenannten Adressbuchstaben und einer Ziffernfolge. Diese werden zeilenweise zu
NC-Sätzen zusammengefasst.
Die Software VedA stellt für die NC-Programmierung einen Editor mit
Textverarbeitungsfunktion bereit, dort wird das Programm von dem Benutzer
eingegeben.
Abbildung 7: Beispielbearbeitung mit VedA
Abbildung 7 zeigt das Werkstueck des Beispielprogramms nach der Bearbeitung mit
VedA. Um ein NC-Programm zu erstellen, stehen dem Benutzer folgende
Funktionen zur Verfügung:
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G0
Die Funktion G0 beschreibt die Bewegung des Meisels zu einem Punkt (X, Z) mit
der maximalen Vorschubgeschwindigkeit (V-max).
Wird in der Fachsprache auch Eilgang genannt.
N...G0 X... Z...
mit:
N: fortlaufende Programmteilnummer
X/Z: Koordinaten des Startpunktes
G1
Die Funktion G1 beschreibt die Bewegung des Meißels zu einem Punkt (X, Z) mit
einem angegebenen Arbeitsvorschub.
N...G1 X... Z...
mit:
N: fortlaufende Programmteilnummer
X/Z: Koordinaten des Endpunktes der Geraden
G2
Kreis im Uhrzeigersinn
Die "End Position" wird absolut vom Werkstücknullpunkt angegeben. "I" und "K"
dagegen werden inkremental von der "Start Position" zum Radiusmittelpunkt
angegeben.
N...G2X... Z... I... K...
Abbildung 6: Parameter des G2-Befehls
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mit:
N: fortlaufende Programmteilnummer
X/Z: Koordinaten des Kreisendpunktes
I/K: Kettenmaß (Abstand des Kreismittelpunktes vom Anfangspunkt)
I: Maß in X-Richtung
K: Maß in Z -Richtung
G3
Kreis gegen den Uhrzeigersinn
Die "End Position" wird absolut vom Werkstücknullpunkt angegeben. "I" und "K"
dagegen werden inkremental von der "Start Position" zum Radiusmittelpunkt
angegeben.
N...G3X... Z... I... K...
Abbildung 7: Parameter des G3-Befehls
mit:
N: fortlaufende Programmteilnummer
X/Z: Koordinaten des Kreisendpunktes
I/K: Kettenmaß (Abstand des Kreismittelpunktes vom Anfangspunkt)
I: Maß in X-Richtung
K: Maß in Z -Richtung
G80
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Bildet den Abschluss der Konturbeschreibung. In der Simulationssoftware VedA
werden nur Sätze bis zu dieser Funktion berücksichtigt.
N...G80
mit:
N: fortlaufende Programmteilnummer
G81
Definiert den Anfangspunkt der Konturbeschreibung, sowie die Schnittiefe. Alle
Angaben die auf G81 folgen gehören zur Konturbeschreibung. Da G0 keine
Konturfunktion darstellt ist G0 auch nicht innerhalb von G81 und G80 erlaubt.
N...G81 X... Z... I...
mit:
N: fortlaufende Programmteilnummer
X/Z: Koordinaten des Anfangspunktes der Kontur
I: Schnitttiefe des Werkzeugs
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