EQ3 Bedienungsanleitung (Teleskope mit MEQ3

EQ3 Bedienungsanleitung (Teleskope mit MEQ3
BEDIENUNGSANLEITUNG
Teleskope mit einer NEQ3 & EQ5 Montierung
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Alle Rechte vorbehalten. Diese Publikation darf ohne die vorherige schriftliche Genehmigung von Optical Vision Limited weder ganz noch in Teilen,
weder elektronisch noch mechanisch noch durch Fotokopien, Aufnahmen oder auf andere Weise reproduziert, in einem Abfragesystem bereitgestellt
oder übertragen werden.
031007V3
REFRACTOR
NEQ3
B
C
D
H
A
EQ5
E
G F
A
B
C
I
11
10
J
K
9
1
2
L
3
4
5
D
E
8
7 G
6 H
F
12
11(150mm/1200mm)
10
9
8
7
6
5
I
a
b
J
K L 1
4
2
EQ3-2
A. Staubkappe / Abdeckung
A.
Nässeschutz / Sonnenblende
Objektiv
Haupttubus des Teleskops
Piggyback-Halterung
Suchfernrohr
Suchfernrohrhalterung
Einstellschraube
Okular
Zenitspiegel
Fokussiertubus
Fokussierknopf
1. Flexibles RA-Steuerungskabel
2. Flexibles Dek.-Steuerungskabel
3. RA-Einrastknopf
4. Polsucher-Halterung
(nicht abgebildet)
5. T-Bolzen zur Höhenverstellung
6. Gegengewichtsstange
7. Gegengewicht
8. Flügelschrauben zum
Feststellen des Gegengewichts
9. Azimut- Einrastknopf
10. Dek.-Einrastknopf
11. Rohrschellen
a. Zubehörfach
b. Stativbein
Staubkappe / Abdeckung
(Vor dem Durchsehen abnehmen)
(Vor dem Durchsehen abnehmen)
B.
C.
D.
E.
F.
G.
H.
I.
J.
K.
L.
3
EQ5
B.
C.
D.
E.
F.
G.
H.
I.
J.
K.
L.
Sonnenblende
Objektiv
Haupttubus des Teleskops
Piggyback-Halterung
Suchfernrohr
Suchfernrohrhalterung
Einstellschraube
Okular
Zenitspiegel
Fokussiertubus
Fokussierknopf
1.
Polsucher-Halterung
(nicht abgebildet)
2.
3.
4.
5.
6.
T-Bolzen zur Höhenverstellung
a
b
Azimut- Einrastknopf
Gegengewichtsstange
Gegengewicht
Flügelschrauben zum
Feststellen des Gegengewichts
7. RA-Steuerungsknopf
8. RA-Einrastknopf
9. Dek.-Einrastknopf
10. Dek.-Steuerungsknopf
11. Befestigungsplatte
(150 mm/1200 mm)
12. Rohrschellen
a. Zubehörfach
b. Stativbein
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Aufnahmen oder auf andere Weise reproduziert, in einem Abfragesystem bereitgestellt oder übertragen
werden.
2
REFLECTOR
NEQ3
C
D
B
EQ5
E
F
C
B
G
H
A
F
A
I
D E
G
J
H
I
10
9
8
1
7
2
3
6
5
8
4
7
6
a
b
EQ3-2
A. Staubkappe / Abdeckung
EQ5
B.
C.
D.
E.
F.
G.
H.
I.
J.
Fokussiertubus
Suchfernrohr
Suchfernrohrhalterung
Stellschrauben für
Suchfernrohr
Okular
Fokussierknopf
Piggyback-Halterung
Haupttubus des Teleskops
Position des Primärspiegels
1. Flexibles Dek.
-Steuerungskabel
2. RA-Einrastknopf
3. Polarscope-Halterung
(nicht abgebildet)
4. T-Bolzen zur Höhenverstellung
5. Gegengewichtsstange
6. Gegengewicht
7. Flügelschrauben zum
Feststellen des Gegengewichts
8. Azimut- Einrastknopf
9. Dek.-Einrastknopf
10. Rohrschellen
a. Stativbein
b. Zubehörfach
b
(Vor dem Durchsehen abnehmen)
B.
C.
D.
E.
F.
G.
H.
I.
J.
1 (200mm/1000mm)
2
3
4
5
a
A. Staubkappe / Abdeckung
(Vor dem Durchsehen abnehmen)
J
12
11
10
9
Fokussiertubus
Suchfernrohr
Suchfernrohrhalterung
Stellschrauben für
Suchfernrohr
Okular
Fokussierknopf
Piggyback-Halterung
Haupttubus des Teleskops
Position des Primärspiegels
1. Befestigungsplatte
(200 mm/1000 mm)
2. RA-Steuerungsknopf
3. Polsucher-Halterung
(nicht abgebildet)
4. T-Bolzen zur Höhenverstellung
5. Azimut- Einrastknopf
6. Gegengewicht
7. Flügelschrauben zum
Feststellen des Gegengewichts
8. Gegengewichtsstange
9. RA-Einrastknopf
10. Dek.-Einrastknopf
11. Dek.-Steuerungsknopf
12. Rohrschellen
a. Stativbein
b. Zubehörfach
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MAKSUTOV
NEQ3
A
B
C
D
9
8
E
F
1
2
7
3
6
4
5
a
b
c
A. Staubkappe (nicht abgebildet)
(Vor dem Durchsehen abnehmen)
B.
C.
D.
E.
F.
Leuchtpunkt-Suchfernrohr
Feststellschraube
Okular
Zenitspiegel
Fokussierknopf
1. RA-Einrastknopf
2. Flexibles Dek.
-Steuerungskabel
3. Polsucher-Halterung/
Polsucher
(nicht abgebildet)
4. T-Bolzen zur Höhenverstellung
5. Azimut-Einrastknöpfe
6. Fingerschrauben zum
Feststellen des
Gegengewichts
7. Gegengewichtsstange
8. Dek.-Einrastknopf
9. Dek.-Einstellkreises
a. Stativbein
b. Zubehörfach
c. Klammer
zur Höhenverstellung
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4
INHALTSVERZEICHNIS
Aufbau des Teleskops
6
Für das NEQ3
Montage des Stativs
Aufbau des Teleskops
Suchfernrohr/Leuchtpunkt-Suchfernrohr
Aufbau des Okulars
6
6
7
7
Für das EQ5
Montage des Stativs
Aufbau des Teleskops
Aufbau des Suchfernrohrs
Aufbau des Okulars
8
8
9
9
Aufbau des Teleskops
Ausrichtung des Suchfernrohrs
Verwendung des Leuchtpunkt-Suchfernrohrs
Ausbalancieren des Teleskops
Verwendung der Wasserwaage
Bedienung der NEQ3-Montierung
Bedienung der EQ5-Montierung
Verwendung der Barlow-Linse
Fokussieroptik
Polare Ausrichtung für die visuelle Verwendung
Ausrichtung des Teleskops
Verwendung der Einstellkreise
Auswahl des geeigneten Okulars
Beobachtung des Himmels
Himmelsbedingungen
Auswahl des Beobachtungsortes
Auswahl der besten Beobachtungszeit
Abkühlen des Teleskops
Gewöhnung der Augen
Richtige Pflege des Teleskops
Kollimation des Newton-Teleskops
Kollimation eines Refraktor-Teleskops (mit justierbarem Objektiv)
Reinigung des Teleskops
10
10
10
11
11
12
12
13
13
13
14
16
18
19
19
19
19
19
19
20
20
22
22
Anhang A - Präzise polare Ausrichtung für die Nordhalbkugel
I
Anhang B - Optionales Zubehör
III
Anhang C - Wissenswertes
IV
Bevor Sie beginnen
Diese Bedienungsanleitung ist für alle Modelle mit einer EQ3-2 oder EQ5 Montierung anwendbar.
Suchen Sie auf S.2, S.3 und S.4 das Modell aus, was Ihrem Teleskop am nächsten kommt. Befolgen
Sie die Anweisungen Ihres speziellen Modells. Lesen Sie bitte die gesamte Bedienungsanleitung,
bevor Sie beginnen. Das Teleskop sollte bei Tageslicht zusammengebaut werden. Wählen Sie einen
großen Arbeitsbereich, damit Sie genügend Platz für alle Teile haben.
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FÜR DIE NEQ3 MONTIERUNG
MONTAGE DES STATIVS
Abb.. 1
JUSTIERUNG DER STATIVBEINE (Abb. 18)
Abb. 2
1) Lockern Sie langsam die Klammer zur Höhenverstellung
und ziehen Sie vorsichtig den unteren Teil jedes Stativbeins heraus. Ziehen Sie die Klammern wieder fest, damit
die Beine nicht verrutschen.
2) Spreizen Sie die Stativbeine, damit das Stativ aufrecht
steht.
3) Justieren Sie die Höhe jedes Stativbeins, bis der Stativkopf
ausgerichtet ist. Beachten Sie bitte, dass die Stativbeine
unterschiedlich lang sein können, wenn die Montierung in
der Ebene ist. Ziehen Sie die Klammern nicht zu fest an.
ANBRINGUNG DES ZUBEHÖRFACHS (Abb. 2)
1) Platzieren Sie das Zubehörfach auf der Halterung und
ziehen Sie die Flügelschrauben von unten fest.
Abb. 3
ANBRINGUNG DER MONTIERUNG AM STATIV (Abb. 3)
1) Justieren Sie den Metalldübel am Stativkopf mit der Lücke
zwischen den azimutalen Einstellknöpfen unter der Montage.
Ziehen Sie den gerändelten Knopf unter dem Stativkopf fest,
um die Montierung am Stativ zu befestigen.
Beachten Sie: Lockern Sie die azimutalen Einstellknöpfe, wenn Sie Montierung nicht
vollständig in den Stativkopf passt. Ziehen Sie die Knöpfe wieder fest.
AUFBAU DES TELESKOPS
ANBRINGUNG DES GEGENGEWICHTS (Abb. 4, 5)
Abb. 4
1) Lokalisieren Sie die Gegengewichtstange.
2) Schrauben Sie die Gegengewichtstange in das Gewindeloch
am Ende des Deklinationsschaftes. Ziehen Sie die
Gegenmutter an der Gegengewichtstange fest, bis diese
an der Montierung befestigt ist.
3) Lockern Sie die Schraubkappe am Ende der
Gegengewichtstange.
4) Lokalisieren Sie das Gegengewicht/die Gegengewichte
und schieben Sie diese bis zur Hälfte der
Gegengewichtstange. Ziehen Sie die Flügelschrauben
der Gegengewichte wieder an.
5) Ersetzen Sie die Schraubkappe am Ende der
Gegengewichtstange.
Abb. 5
ANBRINGUNG DER STEUERUNGSKABEL (Abb. 6)
1) Schieben Sie das Hülsenende des Kabels über den Nippel
am Ende des Schneckenrades. Ziehen Sie das Kabel fest,
indem Sie die Schrauben gegen die flache Oberfläche am
Nippel einstellen.
Abb. 7
(kurze Befestigungsplatte) (lange Befestigungsplatte)
ANBRINGUNG DER
ANBRINGUNG DER
BEFESTIGUNGSPLATTE (Abb. 7) BEFESTIGUNGSPLATTE
Abb. 6
(Abb. 8)
1) Justieren Sie die Schrauben mit
den Einkerbungen an der Seite der
Montierung. Positionieren Sie die
Befestigungsplatte an der
Montierungshalterung.
Ziehen Sie die zwei Fests2) tellschrauben wieder an.
1) Positionieren Sie die
Befestigungsplatte an der
Montierungshalterung.
Ziehen Sie die zwei
2) Feststellschrauben wieder an.
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Aufnahmen oder auf andere Weise reproduziert, in einem Abfragesystem bereitgestellt oder übertragen werden.
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AUFBAU DES TELESKOPS
ANBRINGUNG DER ROHRSCHELLEN AN DER MONTIERUNG (Abb. 9)
1) Entfernen Sie die Plastikverpackung von der Teleskopröhre.
2) Entfernen Sie die Rohrschellen vom Teleskop, indem Sie die
Flügelmuttern lösen und die Scharniere öffnen.
3) Ziehen Sie die Rohrschellen an der Montierung unter
Verwendung der mitgelieferten Schrauben und dem
10-mm-Schraubenschlüssel fest.
Abb. 9
ANBRINGUNG DES HAUPTTUBUS DES
Abb. 10
TELESKOPS AN DEN ROHRSCHELLEN (Abb. 10)
1) Entfernen Sie die Papierverpackung vom Teleskoptubus.
2) Finden Sie den ungefähren Gleichgewichtspunkt an der Teleskopröhre.
Platzieren Sie diesen Punkt zwischen die zwei Rohrschellen.
Schließen Sie die Scharniere um das Teleskop und ziehen Sie
die Flügelmuttern fest. Ziehen Sie sie nicht zu fest an.
AUFBAU DES SUCHFERNROHRS/LEUCHTPUNKT-SUCHFERNROHRS
(Reflektor und Maksutov)
(Refraktor)
ANBRINGUNG DES
SUCHFERNROHRS
(Abb. 12, 13, 14)
Abb. 12
Abb. 11
Abb. 13
ANBRINGUNG DER
SUCHFERNROHRHALTERUNG/DES
LEUCHTPUNKT-SUCHFERNROHRS (Abb. 11)
Abb. 14
1) Lokalisieren Sie das optische Suchfernrohr
oder das Leuchpunkt-Suchfernrohr.
2) Schieben Sie die Suchfernrohrhalterung/das
Leuchtpunkt-Suchfernrohr in den rechteckigen
Schlitz und ziehen Sie die Schrauben fest, damit
das Leuchtpunkt-Suchfernrohr nicht verrutscht.
1) Lokalisieren Sie die Montierung
für das Suchfernrohr und
entfernen Sie vorsichtig den
O-Ring aus Gummi.
2) Setzen Sie den O-Ring in die
Einkerbung etwa in der Mitte des
Suchfernrohrs am Suchfernrohr.
3) Lokalisieren Sie das optische
Suchfernrohr.
4) Schieben Sie die
Suchfernrohrhalterung in den
rechteckigen Schlitz und ziehen
Sie die Schrauben fest, damit
das Leuchpunkt-Suchgerät nicht
verrutscht.
5) Setzen Sie das Suchfernrohr
in die Halterung, indem Sie es
rückwärts bis zu den O-Ringen aus
Gummi in die Halterung schieben.
AUFBAU DES OKULARS
Abb. 15
(Reflektor) (Refraktor und EINSETZEN DES OKULARS
(Abb. 17)
Maksutov)
EINSETZEN DES OKULARS
(Abb. 15, 16)
1) Lockern Sie die
Abb. 16 Flügelschrauben am
Ende des Fokussiertubus,
und entfernen Sie die
schwarze Plastikendkappe.
2) Setzen Sie das gewünschte
Okular ein und ziehen Sie die
Flügelschraube wieder fest.
Abb. 17
1) Lockern Sie die Flügelschraube
am Ende des Fokussiertubus.
2) Setzen Sie den Zenitspiegel in den
Fokussiertubus ein, und ziehen
Sie die Flügelschraube wieder fest.
3) Lockern Sie die Flügelschrauben
am Zenitspiegel.
4) Setzen Sie das gewünschte
Okular in die Diagonale ein und
ziehen Sie die Flügelschraube
wieder fest.
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FÜR DIE EQ5 MONTAGE
MONTAGE DES STATIVS
Abb.18
JUSTIERUNG DER STATIVBEINE (Abb. 18)
Abb.19
1) Lockern Sie langsam die Klammer zur
Höhenverstellung und ziehen Sie vorsichtig den unteren
Teil jedes Stativbeins heraus. Ziehen Sie die Klammern
wieder fest, damit die Beine nicht verrutschen.
2) Spreizen Sie die Stativbeine, damit das
Stativ aufrecht steht.
3) Justieren Sie die Höhe jedes Stativbeins, bis der Stativkopf
ausgerichtet ist. Beachten Sie bitte, dass die Stativbeine
unterschiedlich lang sein können, wenn die Montierung in der
Ebene ist. Ziehen Sie die Klammern nicht zu fest an.
ANBRINGUNG DES ZUBEHÖRFACHS (Abb. 19)
1) Platzieren Sie das Zubehörfach auf der Halterung und
ziehen Sie die Flügelschrauben von unten fest.
Abb.20
ANBRINGUNG DER MONTIERUNG AN DAS STATIV
(Abb. 20)
1) Justieren Sie den Metalldübel am Stativkopf mit der
Lücke zwischen den azimutalen Einstellknöpfen unter der
Montage. Ziehen Sie den gerändelten Knopf unter dem
Stativkopf fest, um die Montierung am Stativ zu befestigen.
Beachten Sie: Lockern Sie die azimutalen Einstellknöpfe, wenn Sie Montierung
nicht vollständig in den Stativkopf passt. Ziehen Sie die Knöpfe wieder fest.
AUFBAU DES TELESKOPS
ANBRINGUNG DES GEGENGEWICHTS (Abb. 21, 22)
Abb.21
1) Lokalisieren Sie die Gegengewichtstange.
2) Schrauben Sie die Gegengewichtstange in das
Gewindeloch am Ende des Deklinationsschaftes.
Ziehen Sie die Gegenmutter an der Gegengewichtstange
fest, bis diese an der Montierung befestigt ist.
Abb.22
3) Lockern Sie die Schraubkappe am Ende der
Gegengewichtstange.
4) Lokalisieren Sie die Gegengewichte und schieben Sie
diese bis zur Hälfte der Gegengewichtstange. Ziehen Sie
die Flügelschrauben der Gegengewichte wieder an.
5) Ersetzen Sie die Schraubkappe am Ende der Gegengewichtstange.
(kurze Befestigungsplatte)
Abb.23
(lange Befestigungsplatte)
ANBRINGUNG DER
BEFESTIGUNGSPLATTE
(Abb. 23)
Abb.24
ANBRINGUNG DER
BEFESTIGUNGSPLATTE
(Abb. 24)
1) Positionieren Sie die
Befestigungsplatte an der
Montierungshalterung.
2) Ziehen Sie die zwei
Feststellschrauben wieder an.
1) Positionieren Sie die
Befestigungsplatte an der
Montierungshalterung.
2) Ziehen Sie die zwei Feststellschrauben wieder an.
Beachten Sie: Die Schrauben sollten mit den
Einkerbungen an der Seite der
Montierung justiert sein.
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8
AUFBAU DES TELESKOPS
ANBRINGUNG DER ROHRSCHELLEN AN DER MONTIERUNG (Abb. 25)
1) Entfernen Sie die Plastikverpackung von der Teleskopröhre.
2) Entfernen Sie die Rohrschellen vom Teleskop, indem Sie die
Flügelmuttern lösen und die Scharniere öffnen.
3) Ziehen Sie die Rohrschellen an der Montierung unter
Verwendung der mitgelieferten Schrauben und dem
10-mm-Schraubenschlüssel fest.
Abb.26
ANBRINGUNG DES HAUPTTUBUS DES
Abb.25
TELESKOPS AN DEN ROHRSCHELLEN (Abb. 26)
1) Entfernen Sie die Papierverpackung vom Teleskoptubus.
2) Finden Sie den ungefähren Gleichgewichtspunkt an der Teleskopröhre.
Platzieren Sie diesen Punkt zwischen die zwei Rohrschellen.
Schließen Sie die Scharniere um das Teleskop und ziehen Sie die
Flügelmuttern fest.
AUFBAU DES SUCHFERNROHRS
(Refraktor)
(Reflektor)
ANBRINGUNG DES
SUCHFERNROHRS
(Abb. 28, 29, 30)
Abb.28
Abb.27
Fig.29
ANBRINGUNG DES
SUCHFERNROHRHALTERS (Abb. 27)
Abb.30
1) Lokalisieren Sie die optische
Baugruppe des Suchfernrohrs.
2) Schieben Sie die Suchfernrohrhalterung
in den rechteckigen Schlitz und ziehen
Sie die Schrauben fest, damit das
Leuchpunkt-Suchfernrohr nicht verrutscht.
1) Lokalisieren Sie die Montierung
für das Suchfernrohr und
entfernen Sie vorsichtig den
O-Ring aus Gummi.
2) Setzen Sie den O-Ring in die
Einkerbung etwa in der Mitte des
Suchfernrohrs am Suchfernrohr.
3) Lokalisieren Sie das optische
Suchfernrohr.
4) Schieben Sie die
Suchfernrohrhalterung in den
rechteckigen Schlitz und ziehen
Sie die Schrauben fest, damit
das Leuchpunkt-Suchgerät nicht
verrutscht.
5) Setzen Sie das Suchfernrohr in
die Halterung, indem Sie es
rückwärts bis zu den O-Ringen
aus Gummi in die Halterung
schieben.
AUFBAU DES OKULARS
Abb.31
(Reflektor)
(Refraktor)
EINSETZEN DES
OKULARS (Abb. 31, 32)
Abb.33
1) Lockern Sie die
Abb.32 Flügelschrauben am Ende
des Fokussiertubus, und
entfernen Sie die schwarze
Plastikendkappe.
2) Ziehen Sie die
Flügelschraube wieder fest.
EINSETZEN DES OKULARS
(Abb. 33)
1) Lockern Sie die Flügelschraube
am Ende des Fokussiertubus.
2) Fügen Sie den Zenitspiegel in
den Fokussiertubus ein und ziehen
Sie die Flügelschraube wieder fest.
3) Lockern Sie die
Flügelschrauben am Zenitspiegel.
4) Setzen Sie das gewünschte
Okular in den Zenitspiegel ein und
ziehen Sie die Flügelschraube
wieder fest.
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9
BEDIENUNG DES TELESKOPS
Ausrichtung des Suchfernrohrs
Abb.a
Abb.a1
Das Suchfernrohr (optisch oder Rotpunkt) ist ein sehr
nützliches Zubehörteil des Teleskops. Wenn das Suchfernrohr
mit dem Teleskop korrekt justiert ist, können Objekte schnell
lokalisiert und in die Mitte des Sichtfeldes gebracht werden.
Die Justierung erfolgt optimalerweise im Freien bei Tageslicht,
wenn es einfacher ist, Objekte zu lokalisieren. Wenn es
notwendig sein sollte, das Suchfernrohr neu zu fokussieren,
suchen Sie ein Objekt, das mindestens 500 Meter entfernt ist.
Sobald die Fokussierung abgeschlossen ist, rasten Sie es in
der Position mit dem Feststellring ein (Abb. a).
1) Wählen Sie ein weit entferntes Objekt aus, das sich
mindestens 500 Meter entfernt befindet, und richten Sie
das Hauptteleskop auf dieses Objekt. Justieren Sie das
Teleskop so, dass sich das Objekt in der Mitte des
Blickfelds im Okular befindet.
2) Prüfen Sie im Suchfernrohr, ob sich das Objekt in der Mitte
des Hauptteleskop-Blickfeldes im Fadenkreuz befindet.
3) Justieren Sie die zwei kleinen Schrauben, um das
Fadenkreuz des Suchfernrohrs mit dem Objekt zu
zentrieren (Abb. a1).
Verwendung des LeuchtpunktSuchfernrohrs
Das Leuchtpunkt-Suchfernrohr ist eine Vorrichtung ohne
Vergrößerung, bei der beschichtetes Fensterglas verwendet
wird, um das Bild eines kleinen roten Punktes auf den
Nachthimmel zu blenden. Das Leuchtpunkt- Suchfernrohr ist
mit
einem
variablen
Helligkeitsregler,
einem
Azimutverstellungsregler und einem Höhenverstellungsregler
ausgestattet (Abb. b). Das Leuchtpunkt-Suchfernrohr wird mit
einer 3-Volt-Lithiumbatterie betrieben und befindet sich am
vorderen unteren Teil. Zur Verwendung des Suchfernrohrs
sehen Sie einfach durch das Sichtrohr und bewegen Sie das
Teleskop, bis sich der rote Punkt über das Objekt legt. Halten
Sie beim Sichten beide Augen geöffnet.
Abb.b
AN/AUS
Helligkeitsregler
Azimutverstell
ungsregler
Sichtrohr
Höhenverstellungsregler
Einstellung des Leuchtpunktsuchers
Batterie-abdeckung
Wie alle Suchfernrohre, muss der Leuchtpunktsucher vor der
Verwendung richtig am Hauptteleskop ausgerichtet werden.
Dies geschieht einfach durch die Azimut- und
Höhenreglerknöpfe.
1) Öffnen Sie die Batterieabdeckung, indem Sie sie
herunterziehen (An den 2 kleinen Schlitzen können Sie die
Batterieabdeckung vorsichtig heraushebeln) und entfernen
Sie die Schutzabdeckung der Batterie (Abb. b1).
2) Durch Drehen des variablen Helligkeitsreglers im
Uhrzeigersinn bis zum Klicken schalten Sie den
Leuchtpunktsucher ein. Durch weiteres Drehen des
Reglers erhöhen Sie die Helligkeit.
3) Fügen Sie ein Okular mit kleiner Vergrößerung in die
Fokussieroptik des Teleskops. Lokalisieren Sie ein helles
Objekt und richten Sie das Teleskop so aus, dass das
Objekt im Sichtfeld zentriert ist.
4) Sehen Sie sich das Objekt mit beiden Augen geöffnet
durch die Sichtröhre an. Wenn der rote Punkt das Objekt
überlappt, ist der Leuchtpunktsucher richtig eingestellt.
Wenn dies nicht der Fall ist, drehen Sie an den Azimutund Höhenverstellungsreglern, bis der rote Punkt das
Objekt verdeckt.
10
Abb.b1
Plastikabdeckung
für den Versand
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Teilen, weder elektronisch noch mechanisch noch durch Fotokopien,
Aufnahmen oder auf andere Weise reproduziert, in einem Abfragesystem
bereitgestellt oder übertragen werden.
Ausbalancieren des Teleskops
Das Teleskop sollte vor jeder Beobachtung ausbalanciert werden. Die Ausbalancierung verringert die
Belastung der Montierung und ermöglicht eine präzise Feineinstellung der Steuerung. Ein ausbalanciertes
Teleskop ist vor allem dann entscheidend, wenn der optionale Nachführungsmotor für die Astrofotografie
verwendet wird. Das Teleskop sollte dann ausbalanciert werden, wenn alle Zubehörteile (Okular, Kamera
usw.) angebracht sind. Stellen Sie vor der Ausbalancierung des Teleskops sicher, dass das Stativ eben und
auf einem stabilen Untergrund steht. Richten Sie das Teleskop beim Fotografieren in die Richtung, in der Sie
die Aufnahmen machen werden, bevor Sie die Ausbalancierung vornehmen.
Ausbalancierung in Rektaszension
1) Beste Ergebnisse erzielen Sie, wenn
2)
3)
4)
5)
Abb.c
die Höhe der Montierung, möglichst mit
dem T-Bolzen zur Höhenverstellung,
zwischen 15º und 30º eingestellt ist.
Entsichern Sie langsam die RA- und
Dek.-Knöpfe. Drehen Sie das Teleskop,
bis sich sowohl das optische Rohr als
auch die Gegengewichtstange horizontal
zum Boden befinden und sich die
Teleskopröhre seitlich der Montierung
befindet (Abb. c).
Ziehen Sie den Dek.-Einrastknopf fest.
Bewegen Sie die Gegengewichte
entlang der Gegengewichtstange, bis
das Teleskop ausbalanciert ist und sich
beim Loslassen nicht bewegt.
Ziehen Sie die Flügelschrauben des
Gegengewichts
an,
um
das
Gegengewicht in seiner neuen Position
zu befestigen.
N
Ausbalancierung in Deklination
Das Teleskop sollte dann in der Deklinationsachse ausbalanciert werden, wenn alle Zubehörteile angebracht
sind. Die RA-Ausbalancierung sollte vor der Dek.-Ausbalancierung vorgenommen werden.
1) Beste Ergebnisse erzielen Sie, wenn die Höhe der Montierung zwischen 60º und 75º eingestellt ist.
2) Lösen Sie den RA-Einrastknopf und drehen Sie das Teleskop um die RA-Achse, sodass sich die Gegengewichtstange in
einer horizontalen Position befindet. Ziehen Sie nun den RA-Einrastknopf fest.
3) Entsichern Sie den Dek.-Einrastknopf und drehen Sie die Teleskopröhre, bis sie sich parallel zum Boden befindet.
4) Lassen Sie das Teleskop langsam los und stellen Sie fest, in welche Richtung es sich bewegt. Lockern Sie die
Rohrschellen am Teleskop und schieben Sie den Teleskoptubus in den Ringen nach vorne oder nach hinten, bis es
ausbalanciert ist.
5) Wenn sich das Teleskop nicht mehr von der parallelen Ausgangsposition dreht, ziehen Sie die Rohrschellen und den
Dek.-Einrastknopf wieder fest. Stellen Sie die Höhenachse Ihrer lokalen Höhe entsprechend ein.
Abb.d
Verwendung der Wasserwaage
Für die beste Teleskopleistung sollte die äquatoriale
Montierung richtig ausgerichtet sein. Ein ebenes Stativ
ermöglicht
eine
leichtere
Feineinstellung
der
Steuerungen und eine bessere Gewichtsverteilung. Die
äquatoriale Montierung beinhaltet eine kleine
Wasserwaage in der Nähe der Basis (Abb. d). Stellen
Sie die Höhe jedes Stativbeins so ein, dass sich die
Wasserwaage in der Ebene befindet. Beachten Sie bitte,
dass die Stativbeine unterschiedlich lang sein können,
wenn die Montierung in der Ebene ist.
Wasserwaage
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11
Abb.e
Bedienung der NEQ3-Montierung
Die NEQ3-Montierung hat sowohl eine Steuerung für beide
konventionellen Höhenrichtungen (nach oben-unten) als
auch für die Azimut-Richtungen (links-rechts). Diese zwei
Einstellungen
eigenen
sich
für
große
Richtungsänderungen und für die terrestrische
Beobachtung. Verwenden Sie dazu den T-Bolzen zur
Höhenverstellung für Höheneinstellungen. Dadurch kann
die Feineinstellung der Montierung für Ihren lokalen
Breitengrad eingestellt werden (Abb. e).
Zusätzlich hat diese Montierung Steuerungen für die
Rektaszensions(Stundenwinkel)
und
die
Deklinations-Richtung für die polar ausgerichtete
Beobachtung. Lockern Sie die Knöpfe, um große
Richtungsänderungen vorzunehmen. Verwenden Sie die
Steuerungskabel für die Feineinstellung, nachdem beide
Einrastknöpfe fest gezogen sind (Abb. e1). Für die
Höhenachse ist eine zusätzliche Skala vorhanden.
Dadurch kann die polare Einstellung vorgenommen
werden (Abb. e2).
Abb.e2
Azimutverstellung
Höhenverstellung
Abb.e1
Dek.Feineinstellung
RAFeineinstellung
Dek.Einstellung
RA-Einstellung
0 10 20
30
40
50
60
70
80
90
Breitengradskala
Bedienung der EQ5-Montierung
Abb.f
Die EQ5-Montierung hat sowohl eine Steuerung für beide
konventionellen Höhenrichtungen (nach oben-unten) als
auch für die Azimut-Richtungen (links-rechts). Diese zwei
Einstellungen
eigenen
sich
für
große
Richtungsänderungen und für die terrestrische
Beobachtung. Verwenden Sie dazu den T-Bolzen zur
Höhenverstellung für Höheneinstellungen. Dadurch kann
die Feineinstellung der Montierung für Ihren lokalen
Breitengrad eingestellt werden (Abb. f).
Zusätzlich hat diese Montierung Steuerungen für die
Rektaszensions- (Stundenwinkel) und die DeklinationsRichtung für die polar ausgerichtete Beobachtung.
Lockern Sie die Knöpfe, um große Richtungsänderungen
vorzunehmen. Verwenden Sie die Steuerungskabel für
die Feineinstellung, nachdem beide Einrastknöpfe fest
gezogen sind (Abb. f1). Für die Höhenachse ist eine
zusätzliche Skala vorhanden. Dadurch kann die polare
Einstellung vorgenommen werden (Abb. e2).
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12
Höhenverstellung
Azimutverstellung
Abb.f1
Dek.Feineinstellung
RA-Einstellung
Dek.-Einstellung
RA-Feineinstellung
Verwendung der Barlow-Linse (optional)
Abb.g
Okular
Barlowlinse
Eine Barlow-Linse ist eine negative Linse, die die
Vergrößerungspotenz erhöht und dabei das Sichtfeld verkleinert.
Sie erweitert den Konus des fokussierten Lichts, bevor dieses den
Brennpunkt erreicht. Dadurch erscheint die Brennweite des
Teleskops im Okular länger.
Die Barlow-Linse wird zwischen der Fokussieroptik und dem
Okular in einem Reflektor eingesetzt und befindet sich
normalerweise zwischen dem Zenitspiegel und dem Okular in
einem Refraktor oder Maksutov-Teleskop (Abb. g). Bei einigen
Teleskopen kann es auch zwischen der Fokussieroptik und dem
Zenitspiegel eingesetzt werden und ergibt in dieser Position eine
noch stärkere Vergrößerung. Beispiel: Eine Barlow-Linse, die nach
dem Zenitspiegel eingesetzt wird, kann eine 2-fache Vergrößerung
erzeugen. Wenn sie vor dem Zenitspiegel eingesetzt wird, kann sie
eine 3-fache Vergrößerung erzeugen.
Zusätzlich zur stärkeren Vergrößerung liegen die Vorteile bei der
Verwendung von Barlow-Linsen in der Verbesserung der
Austrittspupille und einer verringerten sphärischen Aberration im
Okular. Deshalb übertrifft oft die Leistung der Kombination aus
einer Barlow-Linse und einem Objektiv die Leistung eines
Objektivs mit der gleichen Vergrößerung. Der größte Vorteil einer
Barlow-Linse liegt jedoch darin, dass ihr Einsatz die Anzahl Ihrer
vorrätigen Okulare praktisch verdoppelt.
Zenitspiegel
(Refraktor- oder Maksutov-Teleskope)
Okular
Barlowlinse
(Spiegelteleskope)
Abb.h
Fokussierung
Drehen Sie den Fokussierknopf unter der Fokussieroptik langsam
(Abb. h) in die eine oder andere Richtung, bis das Bild im Okular
scharf ist. Für gewöhnlich muss das Bild aufgrund von
Temperaturschwankungen, Krümmung usw. mit der Zeit neu
feinfokussiert werden. Dies geschieht häufig bei Teleskopen mit
kurzem Brennweitenverhältnis, insbesondere wenn die
Außentemperatur noch nicht erreicht ist. Auch muss eine
Neufokussierung vorgenommen werden, wenn Sie das Okular
wechseln oder eine Barlow-Linse hinzufügen oder entfernen.
Polarstern
Abb.i
Polare Ausrichtung für die
visuelle Verwendung
PolarachsenEinblick
Lesen des
RA-Einstellkreises
Dek.-Einstel
lkreis
Die Verfolgung von Himmelsobjekten kann durch die polare
Ausrichtung vereinfacht werden. Für die visuelle Anwendung
erfordert das Vorgehen keine hohe Präzision. Für
zufriedenstellende Ergebnisse müssen Sie nur die Montierung
nach dem Polarstern ausrichten.
Für die Ausrichtung nach dem Polarstern richten Sie zuerst das
nördliche Stativbein nach Norden aus. Danach justieren Sie den
Höhenwinkel der Montierung, sodass Sie den Polarstern durch
den Polarachsen-Einblick sehen.
Beachten Sie, dass der richtige Höhenwinkel Ihrem Breitengrad
entspricht. Wenn Sie Ihren lokalen Breitengrad kennen, stellen
Sie einfach die vorderen und hinteren Bolzen zur
Breitengradverstellung ein, bis der Zeiger Ihren lokalen
Breitengrad auf der Skala anzeigt (Abb. j). Um Ihren lokalen
Breitengrad zu erfahren, können Sie in einer Straßenkarte
nachsehen, Ihren Flughafen anrufen oder im Internet suchen.
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13
Wenn Sie den Polarstern durch den PolarachsenEinblick sehen, ist Ihr Teleskop für die meisten
visuellen Anwendungen zufriedenstellend eingestellt.
Abb.j
Vordere
Breitengradverstellung
0 10 20
30
40
50
60
70
80
90
Hintere
Breitengradve
rstellung
Azimutale
Verstellung
Dies sind die Hauptsteuerungen für die Ausrichtung der
Montierungsposition nach dem Polarstern. Hier ist der
Breitengrad auf etwa 40 Grad eingestellt. Die
Ost/West-Einstellungen werden mit der azimutalen
Verstellung vorgenommen. Einstellungen nach oben/unten
werden mit der Breitengradverstellung vorgenommen.
Wenn Sie Ihren lokalen Breitengrad nicht kennen, können Sie einfach die Höhe der Polarachse justieren, bis Sie den
Polarstern durch den Einblick sehen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wo Sie den Polarstern finden, sehen Sie sich Abb. k
erneut an.
Wenn Sie nicht wissen, wie Sie den Polarstern finden, lesen Sie die Zusammenfassung der Schritte der polaren Ausrichtung.
Denken Sie daran, solange Sie den Polarstern in der Nähe des Zentrums des Polarachsen-Einblicks platzieren, erhalten Sie
eine ausreichende polare Ausrichtung für die meisten visuellen Anwendungen.long as you place Polaris somewhere near the
center of polar axis view port you will have an adequate polar alignment for most visual applications.
Großer Wagen
Abb.k
Frühling
Großer Wagen
Sommer
Polarstern
Winter
Polarstern
Der Große Wagen zeigt für Beobachter auf der Nordhalbkugel das ganze Jahr auf
den Polarstern. Seine Position nach Eintritt der Dunkelheit verändert sich jedoch
mit den Jahreszeiten. Verwenden Sie die Abbildung auf der rechten Seite, um den
Großen Wagen (und den Polarstern) das ganze Jahr über zu finden.
Die gezeigten Positionen sind die ungefähren Positionen
nach Einbruch der Dunkelheit.
Herbst
Horizont
Zusammenfassung der Schritte für die vereinfachte
polare Ausrichtung für gelegentliche Beobachtungen
1) Stellen Sie das Stativ und die Montierung auf und platzieren Sie sie so,
dass das Stativ eben ist und die Polarachse der Montierung nach Norden
zeigt. Entfernen Sie die vorderen und hinteren Staubabdeckungen vom
Polarachsen-Einblick.
Abb.l
2) Stellen Sie die Höhe der Montierung mithilfe der vorderen und hinteren
Bolzen zur Höhenverstellung ein, bis der Höhenzeiger Ihrem lokalen
Breitengrad entspricht.
Alpha Centauri
Beta Centauri
3) Sehen Sie von hinten durch den Polarachsen-Einblick und finden Sie
den Polarstern. Verwenden Sie die Azimut- und Höhenverstellungsbolzen,
um den Polarstern ins Zentrum des Polarachsen-Einblicks zu bringen.
Om
ohne die Annehmlichkeit eines nahegelegenen hellen Sterns auf den
Himmelsüdpol justiert werden. Der nächstgelegene Stern ist der
lichtschwache Sigma Octantis (5,5 mag), der etwa einen Grad vom Pol
entfernt steht. Zwei verschiedene Zeigesternkonstellationen, die dabei
helfen den Himmelsüdpol zu lokalisieren, sind zum Einen Alpha und
Beta Crucis (im Kreuz des Südens) und zum Anderen Alpha und Beta
Centauri (Abb. l).
s
nti
cta
Auf der Südhalbkugel muss die Montierung mithilfe von Sternbildern
Beta Crucis
aO
eg
Südhalbkugel
Alpha Crucis
SCP +
Ausrichtung des Teleskops
Nun ist das Teleskop polar ausgerichtet und Sie können verschiedene Bereiche des Himmels beobachten. In der
HOME-Position zeigen sowohl die Montierung als auch das Teleskop nach Norden in Richtung des Polarsterns. Um
nach Süden zu zeigen, können Sie nicht einfach das Teleskop um die Deklinationsachse drehen, weil Sie dann
irgendwann gegen den Boden zeigen. Sie müssen die Montierung sowohl in der RA- als auch in der Dek.-Achse drehen.
Denken Sie daran, dass sich die Gegengewichte immer an der Seite des Teleskops befinden, in die Sie zeigen. Wenn
Sie ein Objekt im Westen ansehen, sind die Gegengewichte auf der Westseite der Montierung. Wenn Sie nach Osten
sehen, sind sie auf der Ostseite der Montierung.
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14
Abb.m
Sie richten das Teleskop aus, indem Sie es entlang der
RA- und Dek.-Achse der Montierung drehen. Im
oberen Bild befindet sich das Teleskop in der
HOME-Position und zeigt Richtung Norden. Die
Bilder an der Seite zeigen das Teleskop in Ausrichtung
nach NO (rechte Seite) und SW (linke Seite). Das
untere Bild zeigt ein nach Süden ausgerichtetes
Teleskop.
Nach der Ausrichtung auf ein Objekt und nachdem Sie es eine Zeit lang verfolgt haben, werden Sie bemerken,
dass die Gegengewichte nicht mehr parallel zum Boden stehen. Nun müssen Sie einen Meridianumschlag
durchführen, damit Ihr Teleskop nicht mit der Montierung oder dem Stativ zusammenstößt.
Um einen Meridianumschlag durchzuführen, drehen Sie das Teleskop um 180 Grad in der Deklination und
sichern die Deklinationsachse. Nun drehen Sie die Montierung 12h in der Rektaszension und sichern die
RA-Achse. Mit den Einstellkreisen können Sie den Meridianumschlag genauer durchführen.
Wenn Sie den Meridianumschlag durchgeführt haben, sollte das Teleskop auf dasselbe Objekt ausgerichtet sein
wie zuvor, jedoch von der anderen Seite der Montierung aus. Vergessen Sie nicht, die RA-Einstellkreise wieder
auf die Koordinaten Ihres Objekts einzustellen. Ziehen Sie danach die Stellschraube fest.
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15
Verwendung der Einstellkreise
Nun erfahren Sie, wofür die nummerierten Kreise gedacht sind.
Die Kreise nennt man Einstellkreise und dienen zum Auffinden
von Himmelsobjekten durch einfaches Einstellen von
Koordinaten.
Abb.n
4 2 0
10 8 6
Alle Himmelsobjekte haben zugeordnete Koordinaten in der
Rektaszension (RA) und in der Deklination (Dek.). Die
RA-Achse folgt der Ost/West-Bewegung des Himmels und stellt
die Hauptachse dar. Durch das periodische Drehen der
RA-Achse können Sie die scheinbare Bewegung des Himmels
verfolgen und Objekte im Okular zentriert halten. Dies nennt
man Nachverfolgung.
Die Deklinationsachse wird für die Nord/Süd-Ausrichtung
verwendet. Sie wird hauptsächlich zum Auffinden von Objekten
verwendet, nicht zur Nachverfolgung. Es ist jedoch normal, auch
an der Deklinationsachse gelegentliche Einstellungen
vorzunehmen. Je besser die polare Ausrichtung ist, desto
weniger Einstellungen müssen an der Deklinationsachse
vorgenommen werden.
4
3
21
2
22
20
1
23
23
1
22
2
21
3 20
4
11
12
8
9
10
0
Der RA-Einstellkreis weist eine Skala in Stunden auf, von 1 bis
24 mit kleinen Linien dazwischen in 10 Minuten Schritten. Das
obere Beispiel zeigt eine Montierung, deren RA-Koordinaten
auf 8h20m eingestellt sind. Die untere Skala von 1 bis 12 ist
die Datumsskala. Die obere Skala die RA-Minutenskala. Beide
können bei der Auffindung von Objekten außer Acht gelassen
werden.
Zuerst muss die RA-Achse kalibriert werden (Abb. n). Dafür richten Sie das Teleskop auf ein Objekt mit bekannten
Koordinaten aus und drehen dann den RA-Einstellkreis, um diese Koordinaten anzuzeigen. Die Deklinationsskala wird
werkseitig eingestellt und muss nicht kalibriert werden. Wenn Sie ein Objekt gefunden haben, sollte die Deklinationsskala die
richtigen Koordinaten anzeigen.
Wenn Sie nun das Teleskop in der RA und Dek. drehen, ändern sich die Werte am Einstellkreis. Zur Auffindung eines
bestimmten Objekts drehen Sie einfach beide Achsen, bis die gewünschten Koordinaten auf den jeweiligen Skalen angezeigt
werden. Nachdem Sie das Objekt gefunden haben, zentrieren Sie es im Okular und sichern die RA-Stellschraube. Dadurch
wird verhindert, dass sich die RA-Einstellung verändert, wenn das Teleskop ein Objekt verfolgt. Nur beim Auffinden soll sich
der RA-Einstellkreis mit der Montierung drehen, jedoch nicht bei der Nachverfolgung.
Ein Beispiel: In Sommernächten leuchtet die Wega hell über uns (Abb. 0). Die Wega ist einfach zu finden, weil sie viel heller
als andere Sterne der gleichen Kategorie ist. Am einfachsten finden Sie die Wega durch das Suchen des Sommerdreiecks.
Dies ist ein Trio von drei hellen Sternen am östlichen Himmel bestehend aus Deneb (Schwan), Altair (Adler) und Wega
(Leier). Die Wega ist der westlichste Stern der drei Sterne. Für Beobachter auf der Nordhalbkugel ist es der höchste Stern
über dem Kopf. Finden Sie die Wega und zentrieren Sie sie in Ihrem Okular.
Die Wega ist der hellste Stern im
Sommerdreieck, das aus den Sternen
Deneb (Schwan), Altair (Adler) und
Wega (Leier) besteht. In diesem Bild ist
die Wega oben. Am Himmel, wenn Sie
nach Osten schauen, ist die Wega der
höchste der drei Sterne mit Deneb auf
der linken (Nord) und Altair auf der
unteren rechten (Süd) Seite.
Abb.o
Wega
Deneb
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Altair
NO
O
SO
16
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weder elektronisch noch mechanisch
noch durch Fotokopien, Aufnahmen oder
auf andere Weise reproduziert, in einem
Abfragesystem
bereitgestellt
oder
übertragen werden.
Die Wega hat die RA-Koordinaten 18h37m. Wenn die Wega im Okular zentriert ist, lockern Sie die Stellschraube des
RA-Einstellkreises und drehen die Skala, bis sie 18h36m anzeigt. (Wenn Sie sich auf der Nordhalbkugel befinden,
verwenden Sie die obere Zahlenreihe. Wenn Sie sich auf der Südhalbkugel befinden, verwenden Sie die untere
Zahlenreihe.)
Dafür drehen Sie den RA-Kreis, bis der Zeiger auf die 18 zeigt. Die kleinen Einteilungen stellen jeweils 10 Minuten dar,
drehen Sie also weitere 3 Schritte auf über 18h in Richtung von 19h. Dadurch gelangen Sie zu 18h30m. Da das Ziel 18h36
Minuten sind, drehen Sie einen weiteren halben Schritt weiter, damit gelangen Sie zu 18h35m. Dies ist für visuelle Zwecke
ausreichend.
Sehen Sie nun auf die Deklinationsskala. Es sollte auf 39 Grad zeigen. Dies stellt die Deklination der Wega dar. Sollte dies
nicht der Fall sein, lockern Sie die Inbusschraube auf der Deklinationsskala und drehen Sie, bis 39 angezeigt wird. Ziehen
Sie die Inbusschraube wieder fest. Nach dieser Einstellung müssen Sie die Deklinationsskala nicht mehr einstellen.
Die Montierung ist nun auf die Wega kalibriert und Sie können nun die Einstellkreise dafür verwenden, andere Objekte zu
finden. Versuchen Sie es.
Der interessante Ringnebel (M57) befindet sich auf: RA 18h52m und Dek. 33 Grad. Lösen Sie die Stellschraube der
RA-Skala, dann entsichern Sie die RA-Achse und drehen die Montierung, bis die Skala 18h52m anzeigt. Danach sichern Sie
die RA-Achse, aber ziehen die RA-Stellschraube noch nicht wieder fest. Nun entsichern Sie die Deklinationsachse und
drehen das Teleskop, bis der Zeiger der Deklinationsachse 33 auf der Skala anzeigt. Sichern Sie die Deklinationsachse.
Wenn Sie durch ein Okular mit kleiner Vergrößerung schauen, sollten Sie den Ringnebel im Sichtfeld haben. Verwenden Sie
die Zeitlupensteuerung für die Zentrierung des Nebels und sichern Sie die RA-Stellschraube. Wenn Sie bereit sind, sich zum
nächsten Objekt zu bewegen, entsichern Sie die RA-Stellschraube und drehen die RA- und Dek.-Achsen, bis Sie die
gewünschten Koordinaten erreichen.
Meridianumschlag
TDer Meridian ist eine imaginäre, von Nord nach
Süd verlaufende Line am Himmel und teilt den
Himmel in Ost- und Westhimmel (Abb. p). Wenn
Sie mit dem Teleskop die Meridian-Line
überqueren,
werden
die Angaben
der
Einstellreise ungültig. Wenn Sie das Teleskop
vom Osthimmel auf den Westhimmel (oder
umgekehrt)
ausrichten,
muss
ein
Meridianumschlag durchgeführt und der
RA-Einstellkreis manuell wieder eingestellt
werden.
Der Vorgang des Meridianumschlags ist im
Abschnitt
„Ausrichten
des
Teleskops“
beschrieben. Wenn Sie einen Meridianumschlag
durchführen und danach auf das gleiche Objekt
zielen, denken Sie daran, den RA-Einstellkreis
auf die Koordinaten des Objekts umzustellen.
Wenn Sie einen Meridianumschlag durchführen,
um ein neues Objekt zubetrachten, stellen Sie
den RA-Einstellkreis auf die Koordinaten dieses
neuen Objekts ein. Sichern Sie die
RA-Stellschraube, wenn Sie von der Auffindung
zur Nachverfolgung von Objekten übergehen.
Es ist sinnvoll, Ihre Beobachtungen zu planen,
sodass Sie mehrere Objekte im Westen
nacheinander beobachten, bevor Sie Objekte im
Osten beobachten. Wenn Sie mehrere Objekte
auf der gleichen Seite des Himmels ansehen,
brauchen Sie den RA-Einstellkreis nicht so häufig
zurückzustellen. Die Beobachtung sollte im
Westen beginnen, weil die Objekte am
Westhimmel früher untergehen als Objekte im
Osthimmel.
Abb.p
Äquatoriale Montierung
(Nordhalbkugel)
Zenit
Auf den Himmelsnordpol
ausgerichtete Montierung
Beobachtete
Objekte
Rektaszension
Polarstern
Deklination
Breitengrad
MeridianLinie
W
N
S
O
Ebene des örtlichen Horizonts
Nadir
Scheinbare
Bewegung
von Sternen
Ebene des Himmelsäquators
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17
Auswahl des geeigneten Okulars
Berechnung der Vergrößerung (Potenz)
Die entstehende Vergrößerung eines Teleskops wird durch die Brennweite des verwendeten Okulars
bestimmt. Teilen Sie zur Bestimmung der Vergrößerung Ihres Teleskops die Brennweite des Teleskops durch
die Brennweite des Okulars, das Sie verwenden werden. Beispiel: Eine Brennweite von 10 mm des Okulars
ergibt eine 80-fache Vergrößerung bei einem Teleskop mit einer Brennweite von 800 mm.
Brennweite des Teleskops
Vergrößerung =
800mm
=
Brennweite des Okulars
10mm
= 80-fach
Wenn Sie astronomische Objekte betrachten, sehen Sie durch eine Luftsäule hindurch, die den Rand des
Weltalls erreicht, und diese Säule steht selten still. Ähnlich verhält es sich, wenn Sie durch Hitzewellen, die
vom Boden, von Häusern, Gebäuden usw. abstrahlen, über das Land schauen. Ihr Teleskop ist also in der
Lage, eine hohe Vergrößerung zu erzeugen, was jedoch tatsächlich vergrößert wird, sind die Turbulenzen
zwischen dem Teleskop und dem zu beobachtenden Objekt. Eine gute Faustregel für die verwendbare
Vergrößerung eines Teleskops ist bei guten Verhältnissen etwa das 2-fache pro mm der Öffnung.
Berechnung des Sichtfelds
Die Größe des Sichtfeldes, das Sie durch Ihr Teleskop sehen, wird als echtes (oder tatsächliches) Sichtfeld
bezeichnet und durch die Bauweise des Okulars bestimmt. Jedes Okular weist einen Wert auf, der als
scheinbares Sichtfeld bezeichnet wird. Dieser Wert wird vom Hersteller angegeben. Das Sichtfeld wird für
gewöhnlich in Grad oder/und Bogenminuten (ein Grad entspricht 60 Bogenminuten) gemessen. Das echte
Sichtfeld, das durch das Teleskop hergestellt wird, wird durch das Teilen des scheinbaren Sichtfelds des
Okulars durch die Vergrößerung, die zuvor für die jeweilige Kombination berechnet wurde, ermittelt. Mit den
Zahlen aus der vorherigen Berechnung der Vergrößerung beträgt das scheinbare Sichtfeld des
10-mm-Okulars 52 Grad. Damit beträgt das echte Sichtfeld 0,65 Grad oder 39 Bogenminuten.
Scheinbares Sichtfeld
Echtes Sichtfeld =
Vergrößerung
52°
=
80-fach
= 0,65°
Zum Vergleich: Der Durchmesser des Mondes beträgt etwa 0,5° oder 30 Bogenminuten. Also wäre die
Kombination zur Betrachtung der gesamten Mondoberfläche mit etwas Platz an den Seiten genau richtig.
Denken Sie daran, dass es durch eine zu hohe Vergrößerung und ein zu kleines Sichtfeld sehr schwer sein
kann, etwas zu finden. Am besten fängt man mit einer kleineren Vergrößerung an und erhöht die
Vergrößerung, sobald das gewünschte Objekt gefunden wurde. Zuerst der Mond und dann die Schatten und
Krater!
Berechnung der Austrittspupille
Die Austrittspupille ist der Durchmesser (in mm) des engsten Punktes des Lichtkegels, der Ihr Teleskop
verlässt. Wenn dieser Wert für Ihre Teleskop-Okular-Kombination bekannt ist, erfahren Sie, ob Ihr Auge das
gesamte Licht aufnimmt, das die Primärlinse oder der Spiegel ausgibt. Der durchschnittliche, vollständig
erweiterte Pupillendurchmesser eines Menschen beträgt 7 mm. Dieser Wert variiert von Mensch zu Mensch
ein wenig und ist kleiner, bis sich Ihre Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben und verringert sich im Alter.
Zur Bestimmung der Austrittspupille wird der Durchmesser des Primärobjektivs Ihres Teleskops (in mm) durch
die Vergrößerung geteilt.
Durchmesser des Primärspiegels in mm
Austrittspupille =
Vergrößerung
Beispiel: Ein 200 mm f/5 Teleskop mit 40-mm-Okular erzeugt eine 25-fache Vergrößerung mit einer
Austrittspupille von 8 mm. Diese Kombination ist für eine junge Person optimal für eine ältere Person jedoch
nicht. Das gleiche Teleskop mit einem 32-mm-Okular erzeugt eine 31-fache Vergrößerung mit einer
Austrittspupille von 6,4 mm, die für die meisten, an die Dunkelheit gewöhnten Augen ausreichend sein sollte.
Im Gegensatz dazu: Ein 200 mm f/10 Teleskop mit einem 40-mm-Okular erzeugt eine 50-fache Vergrößerung
mit einer Austrittspupille von 4 mm, die für jeden geeignet ist.
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18
BEOBACHTUNG DES HIMMELS
Himmelsbedingungen
Die Himmelsbedingungen werden für gewöhnlich durch zwei atmosphärische Eigenschaften beeinflusst. Zum einen durch
die Sicht, die Beständigkeit der Luft, zum anderen durch die Transparenz, d. h. die Lichtstreuung aufgrund der Menge an
Wasserdampf und Feststoffen in der Luft. Wenn Sie den Mond und Planeten beobachten und es scheint, als ob Wasser
darüber fließt, haben Sie wahrscheinlich eine schlechte Sicht, weil Sie durch turbulente Luft hindurch beobachten. Bei
guter Sicht erscheinen die Sterne gleichbleibend ohne Funkeln, wenn Sie sie mit eigenen Augen (ohne Teleskop)
ansehen. Die ideale Transparenz herrscht dann, wenn der Himmel pechschwarz und die Luft unverschmutzt ist.
Auswahl des Beobachtungsortes
Fahren Sie zum bestmöglichen Beobachtungsort. Der Ort sollte sich weit weg von Stadtlichtern und luvseitig von jeder
Luftverschmutzung befinden. Wählen Sie die größtmögliche Erhöhung. Dadurch sind Sie weiter von Lichtern und
Verschmutzungen entfernt, und es ist sichergestellt, dass Sie sich nicht in Bodennebel befinden. Manchmal blockieren
tiefe Nebelbänke die Lichtverschmutzung, wenn Sie sich darüber befinden. Versuchen Sie einen dunklen, ungehinderten
Blick auf den Horizont zu haben, vor allem auf den südlichen Horizont, wenn Sie sich auf der Nordhalbkugel befinden,
und umgekehrt. Denken Sie jedoch daran, dass sich der dunkelste Himmel normalerweise am Zenit befindet, direkt über
Ihrem Kopf. Es ist der kürzeste Weg durch die Atmosphäre. Versuchen Sie keine Objekte zu beobachten, wenn der
Lichtweg in der Nähe von Vorsprüngen am Boden entlangläuft. Auch extrem leichte Winde können große Turbulenzen in
der Luft verursachen, wenn sie über ein Gebäudedach oder eine Wand fließen.
Beobachtungen durch ein Fenster sind nicht empfehlenswert, weil das Fensterglas die Bilder wesentlich beeinträchtigt.
Bei offenem Fenster werden diese Effekte sogar noch verstärkt, weil die warme Luft von innen aus dem Fenster strömt
und dadurch Turbulenzen verursacht, die wiederum die Bilder beeinflussen. Astronomie ist einer Tätigkeit für draußen.
Auswahl der besten Beobachtungszeit
Die besten Bedingungen sind eine ruhige Luft und natürlich eine klare Sicht auf den Himmel. Es ist nicht notwendig, dass
der Himmel wolkenfrei ist. Oft bietet eine durchbrochene Wolkendecke beste Sichtbedingungen. Beobachten Sie nicht
direkt nach Sonnenuntergang. Nachdem die Sonne untergegangen ist, kühlt die Erde noch ab. Dies verursacht
Luftturbulenzen. Bei fortschreitender Nacht wird nicht nur die Sicht verbessert, auch die Luftverschmutzung und
Bodenbeleuchtung wird geringer. Häufig sind die frühen Morgenstunden die beste Beobachtungszeit. Die Objekte können
am besten beobachtet werden, wenn sie den Meridian, eine imaginäre Linie durch den Zenit in Nord-Süd-Richtung,
überqueren. An diesem Punkt erreichen die Objekte ihren höchsten Punkt am Himmel. Zu diesem Zeitpunkt werden die
negativen atmosphärischen Effekte bei den Beobachtungen reduziert. Wenn Sie in der Nähe des Horizonts beobachten,
sehen Sie eine weite Strecke durch die Atmosphäre, mit vielen Turbulenzen, Staubpartikeln und erhöhter
Lichtverschmutzung.
Abkühlen des Teleskops
Teleskope benötigen eine gewisse Zeit, um sich auf die Außenlufttemperatur abzukühlen. Dies kann länger dauern, wenn
der Unterschied zwischen Teleskoptemperatur und Außenlufttemperatur zu groß ist. Durch die Abkühlung werden
Verzerrungen durch Hitzewellen im Inneren der Teleskopröhre (Röhrenspannung) minimiert. Die Faustregel zum
Auskühlen besagt 10 Minuten pro 5 cm des Tubus. Z. B. benötigt ein 10-cm-Refraktor mindestens 20 Minuten und ein
20-cm-Reflektor mindesten 40 Minuten, um auf die Außentemperatur abzukühlen. Tipp: Nutzen Sie diese Zeit für die
polare Ausrichtung.
Gewöhnung der Augen
Setzen Sie Ihre Augen 30 Minuten vor der Beobachtung keinem anderen Licht als rotem Licht aus. Dadurch können sich
Ihre Pupillen zu ihrem maximalen Durchmesser ausdehnen und ausreichend optische Pigmente aufbauen, die schnell
verloren gehen, wenn sie hellem Licht ausgesetzt sind. Es ist wichtig, die Beobachtungen mit zwei geöffneten Augen
durchzuführen. Dadurch werden Ermüdungserscheinungen am Okular verhindert. Wenn Sie durch das offene Auge zu
sehr abgelenkt werden, decken Sie das offene Auge mit der Hand oder einer Augenklappe ab. Wenn Sie ein
lichtschwaches Objekt beobachten, schauen Sie leicht zur Seite. So erscheint das Objekt heller.
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19
DIE RICHTIGE PFLEGE IHRES TELESKOPS
Kollimation des Newton-Teleskops
Die Kollimation ist der Ausrichtungsprozess der Spiegel im
Teleskop, damit diese im reibungslosen Zusammenspiel
funktionieren, um das Licht für das Okular entsprechend zu
bündeln. Durch die Beobachtung von unscharfen Sternbildern
können Sie testen, ob die Optik Ihres Teleskops ausgerichtet ist.
Bringen Sie einen Stern in die Mitte des Sichtfeldes, und
bewegen Sie die Fokussieroptik so, dass das Bild etwas aus
dem Fokus gerät. Wenn die Sichtbedingungen gut sind, werden
Sie einen zentralen Lichtkreis (das Beugungsscheibchen) sehen,
welchen von einigen Beugungsringen umgeben ist. Wenn die
Ringe symmetrisch um das Beugungsscheibchen angeordnet
sind, ist das Teleskop korrekt kollimiert (Abb. q).
Wenn Sie über kein Kollimations-Instrument verfügen,
können Sie eine „Kollimationskappe“ aus einem
35-mm-Filmbehälter (schwarz mit grauem Deckel)
herstellen. Bohren oder stechen Sie genau in die Mitte
des Deckels ein kleines Loch und schneiden Sie den
Boden des Behälters ab. Dieses Instrument wird dafür
sorgen, dass Ihr Auge auf das Fokussierrohr zentriert
bleibt. Fügen Sie anstatt eines regulären Okulars die
Kollimationskappe in die Fokussieroptik ein.
Abb.q
Richtig eingestellt
Muss kollimiert werden
Abb.q-1
Fokussieroptik
Halterung
des Sekundärspiegels
Primärspiegel
Sekundärspiegel
Abb.q-2
Primärspiegel
Spiegelfassung
Kollimation ist ein einfacher Prozess und funktioniert
folgendermaßen:
Entfernen Sie die Objektivkappe des Teleskops und sehen
Sie in das optische Rohr. Am Boden sehen Sie den
Primärspiegel, der durch drei Halterungen gehalten wird, die
im Winkel von 120° zueinander stehen. Oben sehen Sie
einen kleinen ovalen Sekundärspiegel in einer Halterung und
um 45° zur Fokussieroptik außerhalb des Rohres geneigt
(Abb. q-1).
Feststellschraube
Stellschraube
Abb.q-3
Klammer für den
Primärspiegel
Der Sekundärspiegel wird eingestellt, indem die drei kleineren
Schrauben um den Zentralriegel justiert werden. Der
Primärspiegel wird durch die drei Einstellschrauben am
hinteren Ende des Rahmens eingestellt. Die drei
Feststellschrauben daneben halten den Spiegel nach der
Kollimation an seinem Platz. (Abb. q-2)
Einstellung des Sekundärspiegels
Abb.q-4
Richten Sie das Teleskop auf eine beleuchtete Wand und
legen Sie anstatt eines regulären Okulars die Klammer für den Primärspiegel
Kollimationskappe in die Fokussieroptik. Vielleicht müssen
Sie den Fokussierknopf einige Male drehen, bis das
reflektierte Bild der Fokussiereinrichtung außerhalb Ihrer Sicht
ist. Beachten Sie: Richten Sie Ihr Auge gegen das hintere Teil
der Fokussierröhre, wenn Sie die Kollimation ohne eine
Kollimationskappe vornehmen. Ignorieren Sie das reflektierte
Bild der Kollimationskappe oder Ihres Auges vorerst. Sehen
Sie sich stattdessen die drei Klammern, die den
Primärspiegel halten, an. Wenn Sie diese nicht sehen können
(Abb. q-3), bedeutet dies, dass Sie die drei Schrauben an der
Halterung des Sekundärspiegels mit einem Inbusschlüssel
oder einem Kreuzschlitzschraubendreher justieren müssen.
Beachten Sie das
reflektierte Bild
erst einmal nicht.
Klammer für den
Primärspiegel
Klammer für den
Primärspiegel
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20
Dafür müssen Sie abwechselnd eine Schraube lockern und dafür die andere Schraube anziehen. Wenn
Sie alle Spiegelklammern sehen, können Sie aufhören (Abb. q-4). Stellen Sie sicher, dass alle drei
kleinen Stellschrauben festgezogen sind, damit der Sekundärspiegel an seinem Platz bleibt.
Einstellung des Primärspiegels
Suchen Sie die drei Feststellschrauben am hinteren Teil des Teleskops, und lockern Sie sie um einige
Umdrehungen.
Feststellschraube
Stellsch
raube
Wenn
Sie
3
Flachkopfschrauben
und 3 Flügelschrauben
sehen,
sind
die
Flachkopfschrauben
die Stellschrauben und
die Flügelschrauben
die Feststellschrauben.
Stellschraube
Feststellschraube
Wenn
Sie
3
große
hervorstehende Muttern und 3
kleine Kreuzschlitzschrauben
daneben sehen, sind die
Kreuzschlitzschrauben
die
Feststellschrauben und die
großen
Muttern
die
Stellschrauben.
Sechskantschraube
(Feststellschraube) Stellschraube
Wenn
Sie
3
Sechskantschrauben
und
3
Kreuzschlitzschrauben
sehen,
sind
die
Sechskantschrauben die Feststellschrauben und die
Kreuzschlitzschrauben die Stellschrauben. Sie benötigen
einen Inbusschlüssel, um die Feststellschrauben zu
lockern.
Abb.q-5
Führen Sie nun Ihre Hand an die Vorderseite des
Teleskops, während Sie weiterhin in die
Fokussierungsoptik hineinschauen. Nun sehen Sie
das reflektierte Bild Ihrer Hand. Dadurch sehen
Sie, an welcher Stelle der Primärspiegel nicht
richtig eingestellt ist. Halten Sie einfach in der
Handbewegung dort inne, wo das reflektierte Bild
des
Sekundärspiegels,
der
Kante
des
Primärspiegels am nächsten ist (Abb. q-5).
Sekundärspiegel
Wenn Sie an diesem Punkt angelangt sind, hören
Sie auf und halten Ihre Hand an diese Stelle,
während Sie das hintere Ende Ihres Teleskops
ansehen. Sehen Sie eine Stellschraube? Wenn
sich dort eine Stellschraube befindet, lockern Sie
diese (drehen Sie die Schraube nach rechts) damit
der Spiegel sich von diesem Punkt entfernt.
Primärspiegel
Abb.q-6
Wenn sich an dieser Stelle keine Stellschraube
befindet, ziehen Sie die Stellschraube auf der
anderen Seite des Teleskops fest. Dadurch wird
der Spiegel schrittweise angepasst, bis es aussieht
wie in Abb. q-6. (Beim Einstellen des
Primärspiegels ist eine zweite Person hilfreich. Die
zweite Person kann die Stellschrauben nach Ihren
Anweisungen einstellen, während Sie in die
Fokussieroptik sehen.)
Wenn es draußen dunkel ist, gehen Sie ins Freie,
und richten Sie das Teleskop nach dem Polarstern,
dem Nordstern, aus. Nur jetzt sehen Sie das Bild,
es wird von dem Licht des Sterns erleuchtet. Wenn
nötig, wiederholen Sie den Kollimationsprozess,
indem Sie den Stern zentrieren und den Spiegel
optimieren.
Beenden Sie die
Einstellung und halten
Sie Ihre Hand hierhin.
Beide Spiegel sind mit der
Kollimationskappe eingestellt.
Beide Spiegel sind mit dem
Auge in der Fokussieroptik
eingestellt.
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21
Kollimation eines Refraktor-Teleskops mit den justierbaren Objektiv-Linsenzellen
Die Kollimation ist ein Vorgang zur Justierung der Teleskoplinsen,
sodass das gesammelte Licht an den richtigen Ort am Ende des
Teleskops gebündelt wird und somit das Okular richtig funktioniert.
Die Kollimation
folgendermaßen:
ist
ein
einfacher
Prozess
und
Abb.r
funktioniert
Entfernen Sie den Nässeschutz am vorderen Teil des Teleskops und
sehen Sie in die Röhre. Das Linsenpaar wird durch einen Schraubring
in einer Zelle gehalten. Die Zelle wird mit drei Schraubenpaaren im
120-Grad-Winkel an ihrem Platz gehalten. Die größeren
Kreuzschlitzschrauben halten die Zelle, die kleineren versenkten
Inbusschrauben drücken gegen die Kante am vorderen Teil der Röhre
und ermöglichen ein leichtes Kippen der Zelle durch Druck auf die
Kreuzschlitzschrauben (Abb. r). Dadurch können die Schrauben
abwechselnd gelockert und festgezogen werden, bis das Sternenbild
rund ist.
Es gibt viele Instrumente für die Kollimation. Eines davon ist das
Okular und der Polarstern. Für diesen Zweck sollte das Teleskop nicht
polar ausgerichtet werden. Am besten richten Sie den
Montierungskopf nach Osten oder Westen aus.
Verwenden Sie das Okular mit der niedrigsten Potenz (höchste Zahl),
um den Polarstern zu finden. Positionieren Sie den Polarstern in der
Mitte des Okular-Sichtfelds. Nun wechseln Sie zum Okular mit der
nächsthöheren Potenz und halten das Bild zentriert. Das Bild des
Sterns wird einen hellsten Punkt im Innersten haben, einen leicht
schwächeren inneren Ring und einen lichtschwachen Außenring, der
kaum zu sehen ist (Abb. r-1). Wenn das Bild nicht so aussieht oder Sie
die Fokussierung nicht einstellen können, nehmen Sie folgende
Schritte vor: Entfernen Sie den Zenitspiegel und sehen Sie sich das
Bild etwas unscharf an. Dadurch können Sie die Deflektion beurteilen.
Ein typisches nicht kollimiertes Bild weist einen hellen Punkt an einer
Seite auf, wenn Sie es unscharf stellen (Abb. r-2).
Der vorzunehmende Schritt ist die Lockerung des Schraubenpaares
an der Seite, an der die Deflektion auftritt, die Inbusschrauben zu
lösen und dann die Kreuzschlitzschrauben festzuziehen. Kontrollieren
Sie das Bild des Sterns, nachdem Sie es im Okular zentriert haben.
Wenn Sie denken, dass das Bild schlechter geworden ist, nehmen Sie
die Schritte in umgekehrter Reihenfolge vor oder lösen Sie die
anderen zwei Inbusschrauben ein wenig. Sobald Sie ein rundes
Sternbild sehen, ist die Kollimation abgeschlossen.
Beim Einstellen des Primärspiegels ist eine zweite Person
hilfreich. Die zweite Person kann die Stellschrauben nach
Ihren Anweisungen einstellen, während Sie in das Okular
sehen.
Abb.r-1
Richtig eingestellt
Abb.r-2
Muss kollimiert werden
Reinigung des Teleskops
Setzen Sie immer die Staubkappe auf das Teleskop, wenn Sie es nicht benutzen. Dadurch kann sich kein Staub am
Spiegel und auf der Linsenoberfläche absetzen. Reinigen Sie den Spiegel und die Linse nicht, wenn Sie sich nicht
mit optischen Oberflächen auskennen. Reinigen Sie das Suchfernrohr und die Okulare ausschließlich mit speziellem
Reinigungspapier. Gehen Sie vorsichtig mit Okularen um und berühren Sie die optischen Oberflächen nicht.
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22
ANHANG A - PRÄZISE POLARE
AUSRICHTUNG FÜR DIE NORDHALBKUGEL
Wenn die äquatoriale Montierung polar ausgerichtet ist, kann sie mit nur gelegentlichen Einstellungen des
RA-Steuerungskabels den Himmel einfach nachverfolgen und Ziele im Okular behalten. Wenn Ihre Montierung
einen Antrieb hat, kann es Objekte nahezu unendlich im Okular behalten. Eine genaue polare Ausrichtung
reduziert auch erheblich die Führungskorrekturen, die bei Astrofotografie mit langer Belichtung nötig sind.
Die polare Ausrichtung muss nur für anspruchsvolle Astrofotografie perfekt sein. Die Montierung hat auch bei
kleinen Fehlern in der polaren Ausrichtung eine exzellente Leistung. SkyWatcher entwickelt nutzerfreundliche
Ausrüstung, um die Fehler zu minimieren, dadurch ist die polare Ausrichtung einfach durchzuführen.
VORBEREITUNG DER MONTAGE
Einstellung des Polsucher-Fadenkreuzes
Der Polsucher muss an der Polarachse der Montierung ausgerichtet werden. Die folgenden Schritte zeigen die
Durchführung dieser Ausrichtung. Beachten Sie bitte, dass es einfacher ist, die Einstellung tagsüber
vorzunehmen und dabei einen entfernten Punkt als Ziel (z. B. einige Hundert Meter entfernte Straßenlaterne) zu
verwenden. Wenn Sie den Vorgang tagsüber durchführen, ist es angenehm, wenn Sie Ihre Höhe parallel zum
Boden einstellen und das Okular des Polsuchers in einer bequemen Position ist. Versichern Sie sich, dass Sie
ausreichend Platz für vertikale Einstellungen in beide Richtungen haben. Führen Sie diesen Vorgang ohne
Gegengewichte durch. Dadurch wird die Einstellung einfacher.
Wenn sich das Ziel hier befindet,
Abb.s-1
1. Lokalisieren Sie ein entferntes Objekt und positionieren Sie
es unter dem Kreuz in der Mitte des PolsucherFadenkreuzes.
2 Drehen Sie die Montierung in der Rektaszension um 180
Grad (d. h. 12 Stunden auf dem RA-Einstellkreis).
Beachten Sie den Abstand des Ziels von der Mitte des
3. Fadenkreuzes (Abb. s-1). Wenn kein Abstand vorhanden ist,
bedeutet dies, dass das Polsucher-Fadenkreuz richtig justiert
und die Einstellung abgeschlossen ist. Wenn ein Abstand
vorhanden ist, fahren Sie mit dem nächsten Schritt der
Einstellung fort.
4. Verwenden Sie die drei Stellschrauben am Polsucher, um
das Fadenkreuz so zu bewegen, dass genau die Hälfte der
Entfernung korrigiert wird. Beispiel: Wenn der Abstand etwa
justieren Sie das
zwei Zentimeter in Richtung 1 Uhr war, muss das Kreuz in
Fadenkreuz,
der Mitte des Fadenkreuzes um die halbe Strecke in diese
um es hier zu
Richtung justiert werden (Abb. s-2).
Abb.s-2
positionieren
Bewegen Sie nun das Kreuz mit den Höhen- und
(halbe Strecke)
5. Azimut-Einstellknöpfen an der Montierung weiter. Wenn sich
das Ziel unter dem Kreuz befindet, gehen Sie zu Schritt 2
zurück, drehen die Montierung diesmal jedoch 180 Grad in
die entgegengesetzte Richtung. Wenn immer noch ein
Abstand vorhanden ist, wiederholen Sie die Schritte 3 bis 5.
Einstellung des Breitengrades
Ein Bolzen sollte bei Einstellungen immer gelockert werden.
Ziehen Sie beide Bolzen vorsichtig fest, wenn die Einstellung
abgeschlossen ist.
Entfernen Sie die Kappen vom oberen und unteren Ende der RA-Achse, damit Sie in den Polsucher schauen
können. Justieren Sie die Nord- und Süd-T-Bolzen an der Montierung, sodass der Breitengradzeiger ihren lokalen
Breitengrad anzeigt (Abb. 2). Sehen Sie durch den Polsucher und stellen Sie die Azimut- und Höhen-Steuerungen
so ein, dass der Polarstern in der Mitte des Polsucher-Sichtfelds erscheint. Wenn Sie den Polarstern sehen, können
Sie für eine genaue polare Ausrichtung die vereinfachten Einstellungen für die korrekte Positionierung des
Polarsterns durchführen.
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I
VEREINFACHTE POLARE AUSRICHTUNG
Die NEQ3 und EQ5 Montierungen bieten ein speziell geformtes Fadenkreuz und einen vereinfachten Vorgang für die
einfache polare Ausrichtung. Wenn Sie eine Montierung mit SynScan erworben haben, können Sie die extrem genaue polare
Ausrichtung in weniger als zwei Minuten durchführen. Lesen Sie die SynScan-Bedienungsanleitung für weitere
Informationen.
Wenn Sie keine SynScan-Montierung besitzen, können Sie die Ausrichtung trotzdem einfach ausführen. Die zwei einfachen
Vorgehensweisen werden unten beschrieben. Wählen Sie die für Sie geeignetste Vorgehensweise aus.
Musterbasierte Methode
Nordhalbkugel - Lokalisieren Sie den Großen Wagen im Sternbild Ursa Major oder die Kassiopeia am Nachthimmel. Im
Frühling und im Sommer befindet sich der Große Wagen höher am Himmel und ist dadurch einfacher zu finden. Im Herbst
und im Frühling ist die Kassiopeia einfacher zu finden.
Beide Sternbilder sind in das Glas des Polsuchers geätzt (Abb. s-3).
Drehen Sie einfach die Montierung in der Rektaszension, bis eines
der Sternbilder mit der tatsächlichen Ausrichtung am Himmel
übereinstimmt. Sichern Sie die RA-Achse. Nun befindet sich der
kleine Kreis des Fadenkreuzes auf dem Umkreis des größeren
Kreises in der korrekten Position für die Lokalisierung des
Polarsterns.
Abb.s-3
Als
Nächstes
verwenden
Sie
die
Azimutund
Höhenverstellungsregler, um den Polarstern in den kleinen Kreis zu
bewegen. Ziehen Sie die Azimut- und Höhenknöpfe fest, dann
ziehen Sie den Einrastschaftbolzen fest, um die Montierung am
Stativ zu befestigen.
Polarstern
Kassiopeia
Octantis
NCP
er
Groß
n
ge
Wa
Musterbasierte Methode
Kochab ist der hellste Stern im Kastenteil des Kleinen Wagens (Abb.
s-4). Auch bildet er eine Linie mit dem Polarstern und dem
Himmelsnordpol - der Punkt im All, auf den Sie Ihre polare Achse
ausrichten wollen, um eine genaue polare Ausrichtung zu erreichen.
Kochab dreht sich im Uhrzeigersinn um den Himmelsnordpol und
benötigt für eine Umdrehung fast 24 Stunden. Dieses Verhalten
können wir nutzen, um schnell und einfach eine genaue polare
Ausrichtung zu erreichen.
Abb.s-4
12
11
Suchen Sie zuerst den hellen Stern Kochab im Kasten des kleinen
Wagens. Nun sehen Sie zum Polarstern und stellen Sie sich vor,
dass er die Mitte einer Uhr darstellt. Notieren Sie sich die „Uhrzeit“,
an der Kochab erscheint. Beispiel: Wenn Kochab sich direkt rechts
vom Polarstern befindet, wäre dies auf 3 Uhr. Im oberen Bild befindet
er sich etwa auf 8 Uhr.
Nun sehen Sie in den Polsucher. Drehen Sie die Montierung in der
Rektaszension, um den Polarstern-Anzeigerkreis auf den von
Kochab angezeigten Zeitpunkt einzustellen. Dann verwenden Sie die
Höhen- und Azimut-Verstellungsregler, um den Polarstern in die
Mitte des Kreises zu bewegen. Ziehen Sie die Regler wieder fest und
sichern Sie den Schaftbolzen.
1
10
2
Polarstern
3
9
8
Kochab
4
Südhalbkugel
Im Polsucher gibt es ein 4-Sternemuster, das den Kasten des
Großen Wagens darstellt. Auf der Südhalbkugel befindet sich ein
Asterismus im Octantis, der diese Form aufweist. Durch das Drehen
der RA-Achse und durch die Höhen- und Azimut-Einstellung der
Montierung können die vier Sterne des Asterismus in die Kreise des
Polsuchers gebracht werden. Dieser Vorgang kann sich in der Stadt
als schwierig erweisen, da alle vier Sterne eine kleinere
Größenordnung als 5 aufweisen.
7
5
6
Kochab ist der hellste Stern im Kastenteil
des Kleinen Wagens. Andere Sterne der
Region sind ziemlich lichtschwach und
daher hier nicht abgebildet.
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II
ANHANG B - OPTIONALES ZUBEHÖR
NEQ3 & EQ5 SYNSCAN
Sky-Watcher bietet für Nutzer, die Ihr kleineres Teleskop an
ein computergesteuertes System anschließen möchten,
jedoch nicht mit dem Gewicht der NEQ3- und EQ5-SynScan
Montierungen hantieren möchten, einfache Lösungen an. Die
NEQ3- und EQ5-Montierungen nutzen das gleiche Go-ToSystem, wie die HEQ5- und EQ6-Pro Montierungen. Sie
ermöglichen die Ausrichtung des Teleskops auf ein bestimmtes Objekt oder die Verfolgung des Himmels mit einem
Knopfdruck.
DUAL-ACHSENANTRIEB
Der EQ3 Dual-Achsenantrieb kontrolliert genau die TrackingGeschwindigkeit des Teleskops und gleicht die Erdbewegung
aus. Die 2-fache, 4-fache und 8-fache Geschwindigkeit wird
mit der Handsteuerung eingestellt. Die Motoren werden mit 4
„D“-Zellen (nicht inbegriffen) betrieben. Im Lieferumfang sind
Motoren für beide Achsen, Kabel, Kupplungen, Handsteuerung und Batterietasche enthalten.
EINZELACHSEN-ANTRIEB
Dieser Einzelachsen-Antriebsmotor wird von 4 „D“-Zellen
angetrieben (nicht inbegriffen). Dadurch sind viele Beobachtungsnächte möglich. Die 2-fache, 4-fache und 8-fache (für
das EQ1-Modell 2-fache und 4-fache) Geschwindigkeit wird
mit der Handsteuerung eingestellt. Motor, Hand-Controller,
und Batterietasche sind inbegriffen.
KOLLIMATIONSOKULAR
Das Sky-Watcher Kollimationsokular eignet sich für die
präzise Kollimation von Newton- und Refraktor-Teleskopen
mit verstellbaren Linsenzellen. Dieses spezielle Okular passt
in 1¼" Fokussieroptiken und Zenitspiegel. Die Einstellung
erfolgt auf einfache Weise durch die kleine Öffnung am einen
und ein dünnes Fadenkreuz am anderen Ende.
Weitwinkelokular
Die Sky-Watcher Weitwinkelokulare bieten ein großzügiges
scheinbares Sichtfeld von 66°. Dadurch ist der beobachtete
Himmelteil größer. Sie bieten ein scharfes Bild direkt im Sichtfeld. Für den Beobachtungskomfort und zur Abhaltung von
Licht von außen dient die Gummiaugenmuschel.
Brennweiten: 20 mm, 15 mm, 9 mm, 6 mm
Steckhülsen: 1,25"
Austrittspupille: 14,8 mm (W6), 15 mm (W9), 13 mm (W15),
18 mm (W20)
DUAL-TASCHENLAMPE
Vielseitige Taschenlampe mit sofortiger Umschaltung
zwischen Rotlicht für den Schutz des Sehvermögens bei Nacht
und normalem weißen Licht. Mit bequemem Steuerrad für die
Helligkeitseinstellung.
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III
ANHANG C - LESENSWERTES
A mateurastronomie
A strofotografie
Beginner's Guide to Amateur Astronomy: An
Owner's Manual for the Night Sky by David J.
Eicher and, Michael Emmerich (Kalmbach
Publishing Co., Books Division, Waukesha,
WI, 1993).
The Great Atlas of the Stars by Serge Brunier,
Constellation photography by Akira Fujii (Firefly
Books; Willowdale, ON, Canada 2001).
A Manual Of Advanced Celestial Photography
by Brad D. Wallis and Robert W. Provin
(Cambridge University Press; New York; 1984).
NightWatch: A Practical Guide to Viewing the
Universe by Terence Dickinson, (Firefly Books,
Willowdale, ON, Canada, 3rd edition, 1999).
Astrophotography An Introduction by H.J.P.
Arnold (Sky Publishing Corp., Cambridge,
MA,Sky & Telescope Observer's Guides Series,
ed. Leif J. Robinson, 1995).
Star Testing Astronomical Telescopes by
Harold Richard Suiter, (Willmann-Bell, Inc.,
Richmond, VA, 1994).
Astrophotography for the Amateur by Michael
Covington (Cambridge University Press,
Cambridge, UK, 2nd edition,1999).
Star Ware: The Amateur Astronomer's Ultimate
Guide to Choosing, Buying, and Using
Telescopes and Accessories by Philip S.
Harrington (John Wiley & Sons, New York,
1998).
Splendors of the Universe: A Practical Guide to
Photographing the Night Sky by Terence
Dickinson and Jack Newton (Firefly Books,
Willowdale, ON, Canada, 1997).
The Backyard Astronomer's Guide by Terence
Dickinson and Alan Dyer (Firefly Books Ltd.,
Willowdale, ON, Canada, revised edition,
1994).
Wide-Field Astrophotography by Robert Reeves
(Willmann-Bell, Inc., Richmond, VA, 2000).
The Beginner's Observing Guide: An
Introduction to the Night Sky for the Novice
Stargazer by Leo Enright, (The Royal
Astronomical Society of Canada, Toronto, ON,
Canada, 1999).
R eferenzen für Beobachtungen
A Field Guide to the Stars and Planets by Jay
M. Pasachoff, (Houghton Mifflin Company,
1999).
The Deep Sky: An Introduction by Philip S.
Harrington (Sky Publishing Corporation,
Cambridge, MA, Sky & Telescope Observer's
Guides Series, ed. Leif J. Robinson, 1997).
Atlas of the Moon by Antonín Rükl (Kalmbach
Publishing Co., Books Division, Waukesha,
WI, 1993).
The Universe from Your Backyard: A Guide to
Deep Sky Objects by David J. Eicher
(Kalmbach Publishing Co., Books Division,
Waukesha, WI, 1988).
Burnham's Celestial Handbook: An Observer's
Guide to the Universe Beyond the Solar
System by Robert Burnham (Dover
Publications, New York; 3- volume set, 1978).
Turn Left at Orion: A Hundred Night Sky
Objects to See in a Small Telescope--and how
to Find Them by Guy J. Consolmagno and
Dan M. Davis, (Cambridge University Press,
New York, 3rd edition, 2000)
Observer's Handbook by The Royal
Astronomical Society of Canada, (University of
Toronto Press, Toronto, ON, Canada,
published annually).
Sky Atlas 2000.0 by Wil Tirion and Roger W.
Sinnott (Sky Publishing Corp., Cambridge, MA,
2nd edition, 1998).
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IV
VORSICHT!
SEHEN SIE MIT IHREM TELESKOP NIE DIREKT IN DIE SONNE. DIES
KANN ZU DAUERHAFTEN AUGENSCHÄDEN FÜHREN. VERWENDEN
SIE
ZUR
SONNENBEOBACHTUNG
EINEN
GEEIGNETEN
SONNENFILTER. SETZEN SIE ZUM SCHUTZ EINE STAUBKAPPE AUF
DAS
SUCHFERNROHR.
VERWENDEN
SIE
KEINEN
OKULARTYP-SONNENFILTER UND VERWENDEN SIE IHR TELESKOP
NIE ZUR PROJEKTION VON SONNENLICHT AUF ANDERE
OBERFLÄCHEN, DA DIE AUFGESTAUTE INNERE WÄRME DIE
OPTISCHEN BESTANDTEILE DES TELESKOPS BESCHÄDIGT.
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