Problemlösen Beispielaufgaben aus PISA 2003

Problemlösen Beispielaufgaben aus PISA 2003
Schweiz und Liechtenstein
Deutsch
OECD Programme for International Student Assessment
Monitoring Knowledge and Skills in the New Millenium
PISA
Problemlösen
Beispielaufgaben aus
PISA 2003
OFS BFS UST
EDK
CDIP
Inhaltsverzeichnis
Beispielsaufgaben aus PISA 2003
Bibliothekensystem ....................................................................................... Seite 2
Design by numbers © ................................................................................... Seite 4
Studienplan ................................................................................................... Seite 6
Anschlusszüge.............................................................................................. Seite 8
Ferienlager.................................................................................................. Seite 10
Gefrierschrank ............................................................................................ Seite 12
Energiebedarf ............................................................................................. Seite 14
Kinobesuch ................................................................................................. Seite 16
Urlaub.......................................................................................................... Seite 18
Bewässerung .............................................................................................. Seite 20
BIBLIOTHEKENSYSTEM
Die Bibliothek des Johannes-Gutenberg-Gymnasiums verwendet ein einfaches
System zur Buchausleihe: Für Lehrpersonen beträgt die Ausleihfrist 28 Tage und für
Schülerinnen und Schüler beträgt die Ausleihfrist 7 Tage. Der folgende
Entscheidungsbaum veranschaulicht dieses einfache System:
START
Ist der Entleiher eine
Lehrperson?
Ja
Die Ausleihfrist
beträgt 28 Tage.
Nein
Die Ausleihfrist
beträgt 7 Tage.
Die Bibliothek des Goethe-Gymnasiums hat ein ähnliches System für die
Buchausleihe, jedoch in komplexerer Form:
•
Für alle Veröffentlichungen, die vorbestellt sind, beträgt die Ausleihfrist 2 Tage.
•
Für Bücher (nicht aber Zeitschriften), die nicht auf der Liste der vorbestellten
Veröffentlichungen stehen, beträgt die Ausleihfrist 28 Tage für Lehrpersonen und
14 Tage für Schülerinnen und Schüler.
•
Für Zeitschriften, die nicht auf der Liste der vorbestellten Veröffentlichungen
stehen, beträgt die Ausleihfrist für alle 7 Tage.
•
Personen, die überfällige Ausleihen haben, dürfen nichts mehr ausleihen.
Frage 1: BIBLIOTHEKENSYSTEM
X402Q01
Du bist eine Schülerin/ein Schüler des Goethe-Gymnasiums und du hast keine
überfälligen Ausleihen aus der Bibliothek. Du möchtest ein Buch ausleihen, das
nicht auf der Liste der vorbestellten Veröffentlichungen steht. Wie lange kannst du
das Buch ausleihen?
Antwort: ........................... Tage.
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Seite 2
Frage 2: BIBLIOTHEKENSYSTEM
X402Q02
Erstelle einen Entscheidungsbaum für das System der Bibliothek des GoetheGymnasiums, das eine automatisierte Kontrolle für die Buch- und
Zeitschriftenausleihe der Bibliothek ermöglicht. Dein Kontrollsystem sollte so effizient
wie möglich sein (es sollte z.B. so wenig Kontrollschritte wie möglich haben).
Beachte, dass bei jedem Kontrollschritt nur zwei Ergebnisse möglich sein sollten und
die Ergebnisse kennzeichnend beschriftet sein sollten (z. B. „Ja" und „Nein").
START
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Seite 3
DESIGN BY NUMBERS©1
Design by Numbers ist ein Programm zur Erzeugung von Grafiken mit dem
Computer. Es können Bilder erzeugt werden, indem man dem Programm eine Reihe
von Befehlen gibt.
Schau dir die nachstehenden Beispielbefehle und -bilder aufmerksam an, bevor du
auf die Fragen antwortest.
Papier 50
Papier 0
Papier 100
Schreibstift 0
Linie 20 20 80 20
Linie 80 20 50 80
Linie 50 80 20 20
Papier 0
Schreibstift 100
Linie 20 0 80 60
Frage 3: DESIGN BY NUMBERS
Papier 100
X412Q01
Welcher der folgenden Befehle erzeugte die unten stehende Grafik?
A
B
C
D
Papier 0
Papier 20
Papier 50
Papier 75
1
Design by Numbers wurde von der Aesthetics and Computation Group der MIT Media
Laboratory entwickelt. Copyright 1999, Massachusetts Institute of Technology. Dieses
Programm kann von der Homepage http://dbn.media.mit.edu heruntergeladen werden.
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Seite 4
Frage 4: DESIGN BY NUMBERS
X412Q02
Welche der folgenden Befehlsreihen erzeugte die unten stehende Grafik?
A
B
C
D
Papier 100
Papier 0
Papier 100
Papier 0
Schreibstift 0
Schreibstift 100
Schreibstift 0
Schreibstift 100
Frage 5: DESIGN BY NUMBERS
Linie 80 20 80 60
Linie 80 20 60 80
Linie 20 80 80 60
Linie 20 80 80 60
X412Q03
Das folgende Beispiel veranschaulicht den Befehl „Wiederhole“.
Papier 0
Schreibstift 100
Wiederhole A 50 80
{
Linie 20 A 40 A
}
Der Befehl „Wiederhole A 50 80“ gibt dem
Programm den Befehl, die Abläufe in den
geschweiften Klammern { } für die
aufeinander folgenden Werte von A von
A=50 bis A=80 zu wiederholen.
Welche Befehle sind erforderlich, um die
folgende Grafik zu erzeugen?
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Seite 5
STUDIENPLAN
Eine Fachhochschule bietet die folgenden 12 Fächer im Rahmen eines 3-jährigen
Studiums an, wobei jedes Fach ein Jahr dauert:
1
Code des
Fachs
M1
Maschinenbau Stufe 1
2
M2
Maschinenbau Stufe 2
3
E1
Elektronik Stufe 1
4
E2
Elektronik Stufe 2
5
B1
Betriebswirtschaft Stufe 1
6
B2
Betriebswirtschaft Stufe 2
7
B3
Betriebswirtschaft Stufe 3
8
C1
Computersysteme Stufe 1
9
C2
Computersysteme Stufe 2
10
C3
Computersysteme Stufe 3
11
T1
Technologie- und Informationsmanagement Stufe 1
12
T2
Technologie- und Informationsmanagement Stufe 2
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Bezeichnung des Fachs
Seite 6
Frage 6: STUDIENPLAN
X414Q01
Jede Studentin und jeder Student muss 4 Fächer pro Jahr belegen und schliesst
damit 12 Fächer in 3 Jahren ab.
Eine Studentin/ein Student kann nur dann ein Fach einer höheren Stufe belegen,
wenn sie/er die niedrigere(n) Stufe(n) im gleichen Fach in einem vorhergehenden
Jahr abgeschlossen hat. Man kann zum Beispiel erst dann Betriebswirtschaft Stufe 3
belegen, wenn man vorher Betriebswirtschaft Stufe 1 und 2 abgeschlossen hat.
Darüber hinaus kann Elektronik Stufe 1 erst dann belegt werden, wenn vorher
Maschinenbau Stufe 1 abgeschlossen wurde. Elektronik Stufe 2 kann erst dann
belegt werden, wenn vorher Maschinenbau Stufe 2 abgeschlossen wurde.
Entscheide, welche Fächer in welchem Jahr angeboten werden sollten, indem du die
folgende Tabelle ausfüllst. Schreibe die Codes der Fächer in die Tabelle.
Fach 1
Fach 2
Fach 3
Fach 4
1. Jahr
2. Jahr
3. Jahr
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Seite 7
ANSCHLUSSZÜGE
Die folgende Abbildung zeigt einen Ausschnitt des öffentlichen Verkehrsnetzes einer
Stadt in Zedland mit drei U-Bahn-Linien. Sie zeigt den Ort, an dem du dich zur Zeit
befindest, und den Ort, zu dem du fahren musst.
Linie A
Von hier
Linie C
Linie B
Nach hier
Kennzeichnet eine
Station auf einer der
U-Bahn-Linien.
Kennzeichnet eine
Umsteigestation, an der man
von einer U-Bahn-Linie in eine
andere umsteigen kann (Linie
A, B oder C).
Der Preis richtet sich nach der Anzahl der durchgefahrenen Stationen (die
Abfahrtsstation nicht mitgerechnet). Die Kosten betragen 1 Zed pro durchgefahrene
Station.
Die Fahrzeit zwischen zwei aufeinander folgenden Stationen beträgt ungefähr 2
Minuten.
Um an einer Umsteigestation von einer U-Bahn-Linie in eine andere umzusteigen,
benötigt man ungefähr 5 Minuten.
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Seite 8
Frage 7: ANSCHLUSSZÜGE
X415Q01
Die Abbildung zeigt die Station, an der du dich zur Zeit befindest („Von hier“), und die
Station, zu der du fahren möchtest („Nach hier“). Markiere in der Abbildung die
beste Strecke in Bezug auf Kosten und Zeit und schreibe in die untenstehenden
Antwortfelder den Fahrpreis sowie die ungefähre Fahrzeit.
Fahrpreis:................................................ Zeds.
Ungefähre Fahrzeit: ............................... Minuten.
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Seite 9
FERIENLAGER
Die Gemeinde der Stadt Zedstadt organisiert ein fünftägiges Ferienlager für Kinder.
46 Kinder (26 Mädchen und 20 Jungen) haben sich für das Ferienlager angemeldet,
und 8 Erwachsene (4 Männer und 4 Frauen) haben sich als Freiwillige gemeldet, um
sie zu betreuen und das Lager zu organisieren.
Tabelle 1: Erwachsene
Frau Marjan
Frau Christen
Frau Grethen
Frau Karina
Herr Simon
Herr Niklas
Herr Wilhelm
Herr Peters
Tabelle 2: Schlafsäle
Name
Anzahl der Betten
Rot
12
Blau
8
Grün
8
Lila
8
Orange
8
Gelb
6
Weiss
6
Regelungen für den Schlafsaal:
1. Jungen und Mädchen müssen in
getrennten Schlafsälen schlafen.
2. In jedem Schlafsaal muss
mindestens ein Erwachsener
schlafen.
3. Der/die Erwachsene/n in einem
Schlafsaal muss/müssen das
gleiche Geschlecht haben wie die
Kinder.
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Seite 10
Frage 8: FERIENLAGER
X417Q01
Belegung der Schlafsäle:
Füll die Tabelle aus, um die 46 Kinder und die 8 Erwachsenen auf die Schlafsäle zu
verteilen, wobei du alle Vorgaben einhalten musst.
Name
Anzahl der Jungen
Anzahl der
Mädchen
Name/n der/des
Erwachsenen
Rot
Blau
Grün
Lila
Orange
Gelb
Weiss
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Seite 11
GEFRIERSCHRANK
Jennifer hat sich einen neuen Gefrierschrank gekauft. Die Bedienungsanleitung
enthält die folgenden Anweisungen:
•
Schliessen Sie das Gerät an das Netz an und schalten Sie es ein.
• Sie hören den Motor anlaufen.
• Eine rote Kontrolllampe (LED) leuchtet.
•
Drehen Sie den Temperaturregler auf die gewünschte Position. Position 2 ist
normal.
Position
1
2
3
4
5
Temperatur
–15°C
–18°C
–21°C
–25°C
–32°C
• Die rote Kontrolllampe leuchtet, bis die Temperatur des Gefrierschranks niedrig
genug ist. Dies dauert 1 bis 3 Stunden, je nach Temperatur, die Sie eingestellt
haben.
•
Legen Sie nach vier Stunden Lebensmittel in den Gefrierschrank.
Jennifer befolgt diese Anweisungen, stellt aber den Temperaturregler auf Position 4.
Nach 4 Stunden legt sie Lebensmittel in den Gefrierschrank.
Nach 8 Stunden leuchtet die rote Kontrolllampe immer noch, obwohl der Motor läuft
und der Innenraum des Gefrierschrankes kalt ist.
Frage 9: GEFRIERSCHRANK
X423Q02
Jennifer fragt sich, ob die Kontrolllampe richtig funktioniert. Welche der folgenden
Handlungen oder Beobachtungen weist/weisen darauf hin, dass die Lampe richtig
funktioniert?
Kreise für jeden der drei Fälle entweder „Ja” oder „Nein” ein.
Handlung und Beobachtung
Weist die beobachtete Tatsache
darauf hin, dass die Kontrolllampe
richtig funktioniert?
Sie dreht den Regler auf Position 5 und
die rote Lampe geht aus.
Ja / Nein
Sie dreht den Regler auf Position 1 und
die rote Lampe geht aus.
Ja / Nein
Sie dreht den Regler auf Position 1 und
die rote Lampe bleibt an.
Ja / Nein
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Seite 12
Frage 10: GEFRIERSCHRANK
X423Q01
Jennifer liest die Bedienungsanleitung noch einmal, um zu sehen, ob sie etwas
falsch gemacht hat. Sie findet die folgenden sechs Warnhinweise:
1. Schliessen Sie das Gerät nicht an eine Steckdose an, die nicht geerdet ist.
2. Stellen Sie den Gefrierschrank nicht auf eine niedrigere Temperatur als nötig
ein (die normale Temperatur beträgt -18 °C).
3. Die Lüftungsgitter sollten frei gehalten werden, sonst kann die Kühlleistung
des Gerätes verringert werden.
4. Frieren Sie grünen Salat, Rettich, Trauben, ganze Äpfel oder Birnen oder fettes
Fleisch nicht ein.
5. Salzen oder würzen Sie frische Lebensmittel nicht vor dem Einfrieren.
6. Öffnen Sie die Tür des Gefrierschranks nicht zu häufig.
Die Nichtbeachtung welches/welcher dieser sechs Warnhinweise könnte dazu
geführt haben, dass die Kontrolllampe länger brennt?
Kreise für jeden der sechs Warnhinweise entweder „Ja“ oder „Nein” ein.
Warnhinweis
Hätte die Nichtbeachtung des Warnhinweises
dazu führen können, dass die Kontrolllampe
länger brennt?
Warnhinweis 1
Ja / Nein
Warnhinweis 2
Ja / Nein
Warnhinweis 3
Ja / Nein
Warnhinweis 4
Ja / Nein
Warnhinweis 5
Ja / Nein
Warnhinweis 6
Ja / Nein
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Seite 13
ENERGIEBEDARF
Bei dieser Aufgabe geht es um die Auswahl von Nahrungsmitteln, die geeignet sind,
den Energiebedarf eines Einwohners von Zedland zu decken. Die folgende Tabelle
stellt den empfohlenen Energiebedarf für verschiedene Personen in Kilojoule (kJ)
dar.
EMPFOHLENER TÄGLICHER ENERGIEBEDARF FÜR ERWACHSENE
MÄNNER
Alter (Jahre)
Grad der
Aktivität
Von 18 bis 29
Leicht
Mittel
Schwer
Von 30 bis 59
Leicht
Mittel
Schwer
60 und älter
Leicht
Mittel
Schwer
Energiebedarf (kJ)
FRAUEN
Energiebedarf (kJ)
10660
11080
14420
10450
12120
14210
8780
10240
11910
8360
8780
9820
8570
8990
9790
7500
7940
8780
GRAD DER AKTIVITÄT NACH BERUFEN
Leicht:
Mittel:
Schwer:
Verkäufer
Büroarbeit
Hausfrau
Lehrer
Verkäufer (Aussendienst)
Krankenschwester
Bauarbeiter
Arbeiter
Sportler
Frage 11: ENERGIEBEDARF
X430Q01
Herr David Eder ist ein 45-jähriger Lehrer. Wie hoch ist sein empfohlener täglicher
Energiebedarf (in kJ)?
Antwort: ................................. Kilojoule.
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Seite 14
Johanna Gebhart ist eine 19-jährige Hochspringerin. Eines Abends laden Freunde
sie zum Essen ins Restaurant ein. Hier ist die Speisekarte:
SPEISEKARTE
Von Johanna geschätzte
Energie pro Gericht(in
kJ)
355
585
Suppen:
Tomatensuppe
Champignoncremesuppe
Hauptgerichte:
Huhn nach mexikanischer Art
Ingwerhuhn nach karibischer Art
Schweinespiess mit Salbei
960
795
920
Salate:
Kartoffelsalat
Blattspinat, Aprikosen und Haselnüsse
Couscous-Salat
750
335
480
Desserts:
Apfel- und Himbeer-Streusel
Ingwer-Käsekuchen
Karottenkuchen
1380
1005
565
Milchshakes:
Schokolade
Vanille
1590
1470
Das Restaurant bietet ebenfalls ein spezielles Festpreis-Menü an.
Festpreis-Menü
50 Zeds
Tomatensuppe
Ingwerhuhn nach karibischer Art
Karottenkuchen
Frage 12: ENERGIEBEDARF
X430Q02
Johanna führt Buch über das, was sie jeden Tag isst. Vor dem Abendessen an
diesem Tag beträgt ihre gesamte Energiezufuhr 7520 kJ.
Johanna will nicht, dass ihre Energiezufuhr um mehr als 500 kJ von der für sie
täglich empfohlenen Energiezufuhr nach unten oder oben abweicht.
Entscheide, ob es Johanna mit dem „Festpreis-Menü“ möglich ist, die für sie
empfohlene tägliche Energiezufuhr mit einer Genauigkeit von ±500 kJ einzuhalten.
Gib deinen Lösungsweg an.
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Seite 15
KINOBESUCH
In dieser Aufgabe geht es darum, eine geeignete Uhrzeit und ein geeignetes Datum
für einen Kinobesuch zu finden.
Ingo ist 15 Jahre alt. Er will während der einwöchigen Schulferien einen Kinobesuch
mit zwei gleichaltrigen Freunden organisieren. Die Ferien beginnen am Samstag,
den 24. März, und enden am Sonntag, den 1. April.
Ingo fragt seine Freunde, welche Tage und Uhrzeiten ihnen für diesen Besuch
passen. Er hat folgende Informationen bekommen:
Frank: „Ich muss Montag und Mittwoch nachmittags von 14:30 Uhr bis 15:30 Uhr
wegen meines Musikunterrichts zu Hause bleiben.“
Simon: „Ich muss sonntags meine Grossmutter besuchen, also ist der Sonntag
ausgeschlossen. Ich habe Pokamin schon gesehen und will ihn nicht noch einmal
sehen.“
Ingos Eltern bestehen darauf, dass er nur einen Film sieht, der für Jugendliche
seines Alters nicht verboten ist und dass er nicht zu Fuss nach Hause geht. Sie
können die Jungen zu jeder Uhrzeit bis 22 Uhr abends wieder abholen.
Ingo erkundigt sich nach dem Kinoprogramm für die Ferienwoche. Hier sind die
Informationen, die er gefunden hat:
KINO TIVOLI
Reservierungen unter der Nummer: 01924/42 30 069
Infos 24h: 01924/42 00 71 00
Dienstag ist Kinotag: Alle Filme 3 Franken
Zweiwöchiges Programm ab Freitag, den 23. März:
Kinder im Netz
113 Min.
14:00 Uhr (nur Mo-Fr)
21:35 Uhr (nur Sa/So)
Pokamin
Frei ab
12 Jahren.
Die Monster der Tiefe
164 Min.
19:55 Uhr (nur Fr/Sa)
Problemlösen
Begleitung der Eltern
erwünscht.
Ohne Altersbegrenzung,
aber einige Szenen sind
für kleine Kinder
möglicherweise
ungeeignet.
Enigma
Frei ab
18 Jahren.
Der Menschenfresser
148 Min.
18:30 Uhr (täglich)
105 Min.
13:40 Uhr (täglich)
16:35 Uhr (täglich)
144 Min.
15:00 Uhr (nur Mo-Fr)
18:00 Uhr (nur Sa/So)
Frei ab 12 Jahren.
König der Wildnis
Frei ab
18 Jahren.
117 Min.
14:35 Uhr (nur Mo-Fr)
18:50 Uhr (nur Sa/So)
Ohne Altersbegrenzung.
Seite 16
Frage 13: KINOBESUCH
X601Q01
Welche(r) der sechs Filme kommt (kommen) für Ingo und seine Freunde unter
Berücksichtigung der Informationen, die Ingo über das Kinoprogramm und bei seinen
Freunden gesammelt hat, in Frage?
Kreise für jeden Film entweder „Ja“ oder „Nein“ ein.
Film
Kommt der Film für die drei Jungen in Frage?
Kinder im Netz
Ja / Nein
Die Monster der Tiefe
Ja / Nein
Der Menschenfresser
Ja / Nein
Pokamin
Ja / Nein
Enigma
Ja / Nein
König der Wildnis
Ja / Nein
Frage 14: KINOBESUCH
X601Q02
Wenn die drei Jungen sich entscheiden, „Kinder im Netz“ anzusehen, welcher der
folgenden Termine würde ihnen passen?
A
B
C
D
E
Montag, 26. März
Mittwoch, 28. März
Freitag, 30. März
Samstag, 31. März
Sonntag, 1. April
Problemlösen
Seite 17
URLAUB
Bei dieser Aufgabe geht es darum, die beste Urlaubsroute zu planen.
Die Abbildungen 1 und 2 zeigen eine Landkarte der Region und die Entfernungen
zwischen den Städten.
Abbildung 1: Landkarte der Strassen zwischen den Städten
Lapat
Kado
Megal
Nuben
Angaz
Piras
Abbildung 2: Die kürzesten Strassenverbindungen zwischen den Städten in
Kilometern
Angaz
Kado
Lapat
Megal
Nuben
Piras
Frage 15: URLAUB
550
500
300
500
300
Angaz
300
850
850
Kado
550
1000
800
Lapat
450
600
Megal
250
Nuben
Piras
X602Q01
Berechne die kürzeste Strassenverbindung zwischen Nuben und Kado.
Distanz: ............................. Kilometer.
Problemlösen
Seite 18
Frage 16: URLAUB
X602Q02
Zina wohnt in Angaz. Sie will Kado und Lapat besichtigen. Sie kann nicht mehr als
300 Kilometer pro Tag zurücklegen, aber sie kann ihre Reise unterbrechen, indem
sie die Nacht auf einem Campingplatz verbringt.
Zina bleibt zwei Nächte in jeder Stadt, so dass sie jedes Mal einen ganzen Tag für
die Besichtigung der Stadt zur Verfügung hat.
Gib Zinas Route an. Trage dazu in die folgende Tabelle ein, wo sie jeweils die Nacht
verbringt.
Tag
Übernachtung
1
Campingplatz zwischen Angaz und Kado
2
3
4
5
6
7
Problemlösen
Angaz
Seite 19
BEWÄSSERUNG
Die folgende Abbildung zeigt ein System von Bewässerungskanälen für
Anbauflächen. Die Schleusentore A bis H können geöffnet oder geschlossen
werden, um das Wasser dorthin zu leiten, wo es gebraucht wird. Wenn ein
Schleusentor geschlossen ist, kann kein Wasser durchfliessen.
Bei dieser Aufgabe geht es darum, ein Schleusentor zu finden, das in geschlossener
Stellung stecken geblieben ist und das Wasser daran hindert, durch das
Kanalsystem zu fliessen.
Abbildung 1: Ein System von Bewässerungskanälen
A
Zufluss
B
E
D
C
Abfluss
H
G
F
Michael stellt fest, dass das Wasser nicht immer dorthin fliesst, wo es hinfliessen
sollte.
Er denkt, dass eines der Schleusentore klemmt und geschlossen bleibt, so dass es
sich nicht öffnet, auch wenn man es auf „Öffnen“ stellt.
Frage 17: BEWÄSSERUNG
X603Q01
Michael verwendet die in Tabelle 1 dargestellten Einstellungen, um die
Schleusentore zu testen.
Tabelle 1: Einstellung der Schleusentore
A
B
C
D
E
F
G
H
Offen
Geschlossen
Offen
Offen
Geschlossen
Offen
Geschlossen
Offen
Gehe von den Einstellungen in Tabelle 1 aus und zeichne in die unten stehende
Abbildung alle möglichen Wege ein, durch die das Wasser fliessen kann. Gehe
dabei von der Annahme aus, dass alle Schleusentore entsprechend den
Einstellungen funktionieren.
A
B
D
C
Zufluss
E
Problemlösen
F
G
H
Abfluss
Seite 20
Frage 18: BEWÄSSERUNG
X603Q02
Michael stellt fest, dass bei Einstellung der Schleusentore nach Tabelle 1 kein
Wasser durchfliesst, was darauf hindeutet, dass mindestens eines der auf „Offen“
gestellten Schleusentore tatsächlich klemmt und geschlossen bleibt.
Entscheide für jeden der folgenden Problemfälle, ob das Wasser bis zum Ende
fliesst. Kreise für jeden Fall entweder „Ja“ oder „Nein“ ein.
Wird das Wasser bis zum Ende
fliessen?
Problemfall
Das Schleusentor A ist in
geschlossener Stellung stecken
geblieben. Alle anderen Schleusentore
funktionieren laut den Einstellungen
der Tabelle 1 richtig.
Ja / Nein
Das Schleusentor D ist in
geschlossener Stellung stecken
geblieben. Alle anderen Schleusentore
funktionieren laut den Einstellungen
der Tabelle 1 richtig.
Ja / Nein
Das Schleusentor F ist in
geschlossener Stellung stecken
geblieben. Alle anderen Schleusentore
funktionieren laut den Einstellungen
der Tabelle 1 richtig.
Ja / Nein
Frage 19: BEWÄSSERUNG
X603Q03
Michael will testen, ob das Schleusentor D klemmt und geschlossen bleibt.
Zeige in der folgenden Tabelle die Einstellungen der Schleusentore, die es
ermöglichen zu testen, ob Schleusentor D in geschlossener Stellung stecken bleibt,
obwohl es auf „Offen“ eingestellt ist.
Einstellungen der Schleusentore (jeweils „Offen“ oder „Geschlossen“)
A
Problemlösen
B
C
D
E
F
G
H
Seite 21
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