308224a , President Hydra–Cat Dosierpumpen

308224a , President Hydra–Cat Dosierpumpen
BETRIEBSANLEITUNG
308224 G
Ausgabe A
07–94
Für spätere informationen aufbewahren
President Hydra–Cat
Dosierpumpen
Zulässiger Betriebsüberdruck 210 bar
Modelle mit 2 oder 3 Dosierpumpen, für verschiedene Mischungsverhältnisse, verschiedene Drücke und Durchflussvolumen
Lieferbar als nackte Pumpe, als Pumpe für Wandmontage* und in
Ständerausführung*
*
beinhaltet Mischventil, automatische Materialdruckentlastungsventile, Rückschlagventile,
Druckmanometer und Regler
siehe Modell Tabellen auf nachfolgenden Seiten
GRACO GmbH
MOSELSTRASSE 19, D–41464 NEUSS ⋅ TEL.–NR.: 02131/4077–0, FAX 02131/407758
Copyright 1992 GRACO GmbH
Sicherheitshinweise
(Weitere Hinweise siehe Anleitung 307229G)
Vor Inbetriebnahme des Gerätes sind sämtliche
Betriebsanleitungen einschliesslich die der Zubehörteile
sorgfältig zu lesen. Änderungen am Gerät dürfen nur
durch autorisiertes Fachpersonal durchgeführt werden.
VORSICHT HÖCHSTDRUCK! Der extrem hohe Druck
am Pistolen– bzw. Pumpenauslass kann schwere
Verletzungen verursachen.
Nach Beendigung der Arbeiten Gerät ausschalten
(Stecker herausziehen)*, und Pistole einige Male öffnen,
um den Druck des Systems zu entlasten.
Materialablasshahn öffnen. Dasselbe sollte vor jeglichen
Servicearbeiten geschehen.
Zum Spülen bzw. Reinigen der Anlage sind die
entsprechenden Vorschriften zu beachten.
Gerät und zu spritzendes Werkstück erden, um statische
Entladung zu vermeiden, wodurch Funken, Feuer und
Explosionen verursacht werden können. Beim Reinigen
bzw. Durchspülen stets Metallgefässe benutzen, wobei
die Pistole Kontakt mit dem Metallbehälter haben muss.
Es dürfen nur geerdete Materialschläuche eingesetzt
werden.
Wenn nicht gespritzt wird, sollte die Abzugssperre der
Pistole stets vorgelegt sein.
Wir empfehlen, Airless–Pistolen nur mit
Düsenschutzkappe zu verwenden. Pistole nie auf
Menschen richten! Bei Verletzungen sofort Arzt
aufsuchen!
Vor Inbetriebnahme des Gerätes sind
Schlauchverbindungen festzuziehen, die sich zum
Beispiel beim Transport gelöst haben könnten.
VORSICHT HÖCHSTDRUCK! Material könnte sonst aus
den Anschlusstellen austreten und zu Verletzungen
führen.
Keine beschädigten Schläuche mehr einsetzen,
Materialaustritt unter hohem Druck kann zu Verletzungen
führen. Vor jeder Inbetriebnahme sind die gesamten
Schläuche zu überprüfen. Beschädigte Schläuche nicht
mit Isolierband und ähnlichen Materialien reparieren, das
Einbinden der Schläuche darf nur von Fachpersonal
ausgeführt werden.
Am Arbeitsplatz ist für eine ausreichende Lüftung zu
sorgen.
Es sollten nur Original GRACO Ersatzteile und Zubehör
eingesetzt werden, die für die entsprechenden
Betriebsdrücke der Gerätes ausgelegt sind.
Pumpenteile, die mit dem zu fördernden Material in
Verbindung kommen, sind aus den in den technischen
Daten genannten Materialien hergestellt. Es können
somit alle Materialien gefördert werden, gegen die diese
Werkstoffe beständig sind.
Die mit unseren Produkten verarbeiteten Materialien wie
Chemikalien und/oder Lösemittel werden von uns weder
herstellt noch verkauft. Wir sind deshalb nicht
verantwortlich für die Wirkung. Wegen der grossen Zahl
von Materialien, wie z.B. Farben, Lacke und Lösemittel
und wegen ihren unterschiedlichen Reaktionsverhaltens
sollten der Käufer und Betreiber unserer Produkte von
Materialhersteller alle mit der Handhabung seines
speziellen Materiales zusammenhängenden Fakten in
Erfahrung bringen, auch soweit es den Kontakt mit den in
der Ausrüstung verwendeten Dichtungen und Metallen
betrifft. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass
halogenisierte Kohlenwasserstoffe in Kontakt mit
Aluminium oder verzinkten Teile, welche sind in unseren
Produkten befinden können, unter bestimmten
Umständen (abhängig von Druck, Temperatur und
Konzentration) eine Reaktion eingehen können, mit der
Folge einer Explosion. Einzelheiten sind beim
Materialhersteller zu erfragen. Mögliche Gefahren durch
giftige Sprühnebel, Feuer, Explosion, Reaktionszeit nach
dem Mischen und toxische Wirkung des verarbeitenden
Materiales oder seiner Komponenten auf Menschen und
Tiere sowie Pflanzen sollten erörtert und berücksichtigt
werden.
HINWEIS: Gemäss ”Richtlinien für Flüssigkeitsstrahler”
der Berufsgenossenschaft müssen Geräte mindestens
alle 12 Montage durch Fachkundige – z.B. GRACO
Händler – auf ihren arbeitssicheren Zustand überprüft
werden, wobei die Ergebnisse der Prüfung schriftlich
festzuhalten sind.
* Nur bei elektrisch getriebenen Geräten
Ein Gerät mit der Übersetzung von z.B. 45:1 entwickelt
einen Materialdruck, der um das 45fache höher ist als
der Lufteingangsdruck. Alle Zubehörteile müssen auf
diesen Materialdruck ausgelegt sein. Bei Änderungen
der Pumpe (z.B. des Übersetzungsverhältnisses) sind
die entsprechenden Typenschilder bzw. Warnhinweise
zu ändern.
2 308–224
Modell Tabellen
Nominalwerte – Drücke und Übersetzungsverhältnisse – für President Pumpen
System niemals mit einem Arbeitsdruck betreiben, der über dem maximal zulässigern Arbeitsdruck für eine einzelne
Systemkomponenten liegt, andernfalls Gefahr einer Drucküberlastung bei solchen Systemkomponenten, die Explosionen
und Verletzungen zur Folge haben könnte. Alle materialseitigen Komponenten, wie Abfüllventile, Regler und Schläuche,
sind für einen Arbeitsdruck auszulegen, der den in Spalte B für alle Pumpenmodelle angegebenen Druck entspricht bzw.
diesen übersteigt. Spalte A spezifiziert den maximalen Materialdruck bei 7 bar Lufteingangsdruck. Spalte B gibt den
minimalen Arbeitsdruck für alle Systemkomponenten an, basierend auf der Einstellung der automatischen
Materialdruckentlastungsventile. Die von GRACO für die einzelnen Modellausführungen mitgelieferten Komponenten
entsprechen diesen Anforderungen.
Modelle mit 2 Dosierpumpen
Misch–
Verhältnis
Modell–Nr.
A
B
Minimaler
Komponenten
Arbeitsdruck
bar
Normales
Verhältnis
Material zu
Luft
NominalesDurch–
fluss–Volumen
bei 40 DH/ min
l/min
8,00
9,1
nackte
Pumpe
Modell–Nr.
Wand–
Montage
Ständer–
Montage
Maximaler
Pumpen–
Materialdruck
bei 7 bar Luft
bar
1:1
231–641
231–591
231–616
56
66
1:1
231–642
231–592
231–617
67
138
9,60
7,5
1:1
231–643
231–593
231–618
89
138
12,80
5,7
1 .1
231–644
231–594
231–619
112
138
16,01
4,5
1 .1
231–645
231–595
231–620
135
138
19,21
3,8
1 .1
231–646
231–596
231–621
179
207
25,61
2,8
A
B
Maximaler
Pumpen–
p
Materialdruck
bei 7 bar Luft
bar
Minimaler
Komponenten
p
Arbeitsdruck
bar
Normales
Verhältnis
Material zu
Luft
NominalesDurch–
fluss–Volumen bei 40
DH/ min
l/min
Modelle mit 3 Dosierpumpen
Misch–
Verhältnis
Modell–Nr.
nackte
Pumpe
Modell–Nr.
Wand–
Montage
Ständer–
Montage
1,25:1
231–647
231–597
231–622
98
138
14,23
98
1,33:1
231–648
231–598
231–623
76
138
10,97
76
15,0:1
231–649
231–599
231–624
53
66
7,68
53
1,50:1
231–650
231–600
231–625
106
138
15,36
106
1,67:1
231–651
231–601
231–626
41
66
6,00
41
1,67:1
231–652
231–602
231–627
83
138
12,01
83
2:1
231–653
231–603
231–628
36
66
5,33
37
2:1
231–654
231–604
231–629
44
66
6,40
44
2:1
231–655
231–605
231–630
59
66
8,54
59
2:1
231–656
231–606
231–631
74
138
10,67
74
2:1
231–657
231–607
231–632
88
138
12,80
88
2:1
231–658
231–608
231–633
118
138
17,07
118
2,5:1
231–659
231–609
231–634
63
138
9,15
63
3:1
231–660
231–610
231–635
66
138
9,60
66
4:1
231–661
231–611
231–636
44
66
6,40
44
4:1
231–662
231–612
231–637
53
66
7,68
53
4:1
231–663
231–613
231–638
71
138
10,24
71
4,8:1
231–664
231–614
231–639
46
66
6,62
46
6,4:1
231–665
231–615
231–640
48
66
6,92
46
308–224 3
Typische Installation
Anmerkungen zur Typischen Installation
Diese Pumpen sind Bestandteil eines HYDRA–CAT
Spritzsystems, welches Zweikomponentenmaterialien
dosiert, mischt und spritzt. Die nachstehend abgebildeten
Systeme sind nur unverbindliche Beispiele für den Aufbau
eines kompletten Dosier– und Spritzsystems. Zur besseren
Übersicht sind diverse Systemkomponenten zwar in der
richtigen Reihenfolge aber an der korrekten
Montageposition – wie bei einem wirklich installiertem
System– dargestellt. Für eine technische Beratung ggfs.
mit GRACO Kontakt aufnehmen.
Hinweis: Bei der Zuführung von Materialien unter Druck zu
den Dosierpumpen Druckmanometer (J) an den
Dosierpumpen–Einlässen montieren, um die richtige
Druckeinstellung an den Zuführpumpen überwachen zu
können. Der Materialzuführdruck darf maximal 25 % des
HYDRA CAT Pumpen Ausgangsdrucks betragen.
System für niedrig–viskose Materialien, mit 2
Dosierpumpen
Übersetzung Zuführpumpen 5:1
A
B
C
D
E
F
G
H
J
K
L
M
N
P
O
R
S
T
U
V
Lufthahn mit Entlastungsbohrung
Luftfilter
Luftöler
Trockenlaufsicherungsventil
Pumpenluftregler
Zuführpumpen
Erdungsdraht
Dosierpumpe
Materialdruckmanometer
Rückschlagventil
automatische Materialdruckentlastungsventile
Materialfilter
Mischventil
Materialablassventil
Materialabsperrventil
Statischer Mischer
Abfüllventil
Material–Druckregler
Lösemittelpumpe
Materialfilter
HÄRT
STAM
HÄRT
STAM
HÄRTER
STAMMKOMP.
Abb. 1
*
bei Modellen für Wand– und Ständermontage mitgeliefert
4 308–224
Typische Installation
Anmerkungen zur Typischen Installation
Diese Pumpen sind Bestandteil eines HYDRA–CAT
Spritzsystems, welches Zweikomponentenmaterialien
dosiert, mischt und spritzt. Die nachstehend abgebildeten
Systeme sind nur unverbindliche Beispiele für den Aufbau
eines kompletten Dosier– und Spritzsystems. Zur besseren
Übersicht sind diverse Systemkomponenten zwar in der
richtigen Reihenfolge aber an der korrekten
Montageposition – wie bei einem wirklich installiertem
System– dargestellt. Für eine technische Beratung ggfs.
mit GRACO Kontakt aufnehmen.
Hinweis: Bei der Zuführung von Materialien unter Druck zu
den Dosierpumpen Druckmanometer (J) an den
Dosierpumpen–Einlässen montieren, um die richtige
Druckeinstellung an den Zuführpumpen überwachen zu
können. Der Materialzuführdruck darf maximal 25 % des
HYDRA CAT Pumpen Ausgangsdrucks betragen.
System für hochviskose Materialien, mit 3 Dosierpumpen
Übersetzung Zuführpumpen 10:1
A
B
C
D
E
F
G
H
J
K
L
Lufthahn mit Entlastungsbohrung
Luftfilter
Luftöler
Trockenlaufsicherungsventil
Pumpenluftregler
Zuführpumpen
Erdungsdraht
Dosierpumpe
Materialdruckmanometer
Rückschlagventil
automatische Materialdruckentlastungsventile
M
N
P
O
R
S
T
U
V
W
X
Materialfilter
Mischventil
Materialablassventil
Materialabsperrventil
Statischer Mischer
Abfüllventil
Material–Druckregler
Lösemittelpumpe
Materialfilter
Materialerhitzer
Zufuhrverteiler
Abb. 2
*
bei Modellen für Wand– und Ständermontage mitgeliefert
308–224 5
Installation
Nackte Pumpen
Nackte Pumpen werden in der Regel für
kundenspezifische Systeme geliefert. Es wird empfohlen,
für solche kundenspezifischen Systeme die Luft– und
Materialkomponenten, die für die Modelle für
Wandmontage und für Fahrwagen mitgeliefert werden,
ebenfalls zu verwenden. Siehe Teilezeichnung am Ende
dieser Anleitung. Weiterhin ist das Zubehör erforderlich,
das in der TYPISCHEN INSTALLATION dargestellt bzw.
nachstehend gezeigt wird.
Alle Systemkomponenten müssen entsprechend den
Systemerfordernissen (Luft– und Materialdrücke)
ausgelegt sein.
Hinweise im Abschnitt INSTALLATION sorgfältig lesen.
Pumpe erden
System richtig erden, um die Gefahr von Feuer,
Explosionen und Verletzungen infolge von statischer
Entladung soweit wie möglich zu verringern. Siehe auch
Seiten zuvor. Pumpe wie folgt erden:
1.
Mutter (BB) und Dichtung (AA) an der Erdungsklemme
lösen.
2.
Das eine Ende eines 1,5 mm2 starken Erdungsdrahts
(G) an den Schlitz der Erdungsklemme (CC) einlegen
und Mutter fest anziehen. Siehe Abb. 8.
3.
Das andere Ende des Erdungsdrahtes an einen
echten Erdungspunkt anschliessen.
Hinweis:
1.
2.
Bei Modellen mit 3 Dosierpumpen stets die beiden
äusseren Pumpen für die Zuführung der
Basisstammkomponente und die mittlere Pumpe für
die Zuführung des Härters verwenden.
Alle Pumpen, Schläuche, Materialregler etc. mit
Aufklebern versehen, aus denen hervorgeht, ob sie
zur Stammkomponenten– oder zur Härterseite
gehören.
Pumpenmontage
Pumpe so aufbauen, wie es der Betrieb erfordert. Die
nackte Pumpe kann auf einer Wandhalterung oder auf
einen Fahrwagen aufgebaut werden. Wegen der
Anordnung der Montagelöcher siehe Ende dieser
Betriebsanleitung. die President Pumpe mit Zubehör wiegt
ca. 52kg. Der Pumpenständer mit Zubehör hat ein Gewicht
von 25 kg.
Bei einer Wandmontage müssen die Halterung und die
Wand stark genug sein, um das Gewicht der Pumpe, des
Zubehörs und der Rohrleitungen auszuhalten, ferner die
durch das Arbeiten der Pumpe verursachten Belastungen.
Wandhalterung in einer Höhe von 1,5 m vom Boden
anbringen.
6 308–224
Abb. 3
Installation
Zubehör Luftsteuerung
Zubehör in der in Abb. 4 gezeigten Reihenfolge installieren.
Luftregler (E) und Hauptluftventil (A) nahe bei der Pumpe
anbringen. Sämtliches Zubehör auf separaten
Wandhalterungen montieren, um die Belastungen auf den
Pumpeneinlass zu verringern. Ein einziger Luftfilter (B)
kann für mehrere Pumpen gleichzeitig eingesetzt werden,
indem man unterhalb des Luftfilters einen Luftverteiler
vorsieht.
An den in der TYPISCHEN INSTALLATION gezeigten
Stellen sind Lufthähne mit Entlastungsbohrung
erforderlich. Diese Lufthähne dienen zur
Druckentlastung des Systems, durch sie kann die
angestaute Luft in der Luftleitung abgelassen werden.
Angestaute Luft kann ein unerwartetes Anfahren der
Pumpe verursachen, dieses kann schwere
Körperverletzungen durch bewegliche Maschinenteile
oder Eindringen von Material unter die Haut oder in die
Augen zur Folge haben.
1.
Hauptluftventil mit Entlastungsbohrung A) in
Lufteinlass der Pumpe montieren.
2.
Luftregler mit Manometer (E) anbringen, um den
Pumpenauslassdruck zu steuern.
3.
Trockenlaufsicherungsventil (D) für jede Zuführpumpe
vorsehen, um die Luftzufuhr zur Pumpe automatisch
abzustellen, falls die Pumpe über den voreingestellten
Wert beschleunigt. Eine Pumpe, die zu schnell läuft,
kann sich selbst zerstören.
4.
Luftöler (C) einbauen, zur automatischen
Luftmotorschmierung.
5.
Luftfilter (B) einbauen, um Schmutz und Feuchtigkeit
aus der zugeführten Druckluft zu entfernen.
Abb. 4
Automatische Materialdruckentlastungsventile
Das Bersten von Systemkomponenten kann schwere
Körperverletzungen und Sachschäden verursachen.
Daher ist es unbedingt erforderlich, bei
Mehrkomponentenpumpen für jedes Material ein
automatisches Materialdruckentlastungsventil
vorzusehen.
Diese Ventile entlasten automatisch den Materialdruck,
wenn der Pumpenauslassdruck höher wird als der am
Ventil voreingestellte Wert. Überhöhte Drücke können
durch eine Verstopfung in einer Materialleitung oberhalb
des Ventils entstehen oder infolge eines anderen Fehlers,
wodurch eine Pumpe leer läuft und der gesamte
Materialdruck auf die andere(n) Pumpe(n) wirkt.
Wegen der voreingestellten Werte in den verschiedenen
Systemen siehe Modell Tabelle am Anfang dieser
Betriebsanleitung..
Zwei Abfall–Flaschensätze (38) werden für alle
Pumpenmodelle mitgeliefert, bei Modellen für
Wandmontage unmontiert, bei Ständer Modellen montiert.
Diese fangen den Abfall auf, der beim Öffnen der
automatischen Druckentlastungsventile austritt.
Bei Modellen für Wandmontage die Sätze wie in Abb. 5
gezeigt zusammenbauen und an einer Wand oder an einer
Halterung anbringen. Falls erforderlich, mit dem
mitgelieferten Schlauchbinder die Schläuche befestigen.
Das Material kann an den automatischen
Materialdruckentlastungsventilen mit einem Druck von
über 210 bar austreten. Daher sicherstellen, dass die
Abfallflaschen gut am Rahmen oder der Wand befestigt
sind und somit einen plötzlichen Schwall von unter
hohem Druck austretendem Material auffangen können.
Abb. 5
308–224 7
Installation
Hinweis: Bei einer Wandmontage der Pumpe die
Einlassbausätze (CC) der Pumpe so drehen, dass sie nach
vorne zeigen und nicht nach rückwärts, siehe Abb. 6.
Anschluss der Materialzuführschläuche
Für Modelle mit 3 Dosierpumpen
1. Zuführschlauch für Stammkomponente an den 3/4
NPT Drehgelenkeinlass (37B) für die
Stammkomponenten–Dosierpumpe anschliessen.
Siehe Abb. 7.
Abb. 6
Zusätzliche Systemkomponenten
Zuführpumpen, Lösemittelpumpe, Erhitzer, etc. installieren
und anschliessen, siehe TYPISCHE INSTALLATION (Abb.
1 und 2) sowie Informationen im Abschnitt ZUBEHÖR am
Ende dieser Anleitung.
Zum Schutz des Materials in den Vorratsbehältern gegen
Feuchtigkeit einen Trockenluftbausatz oder einen
Stickstoffreglerbausatz vorsehen. Feuchtigkeit kann zum
Auskristallisieren des Materials führen und fehlerhaftes
Arbeiten der Kugelrückschlagventile bewirken. Siehe
Abschnitt ZUBEHÖR wegen entsprechender Zubehörteile.
Abb. 7
8 308–224
STAMM.
Zuführschlauch für den Härter (DD) an den 3/4 NPT
Drehgelenkeinlass (37) für die mittlere
(Härter)–Dosierpumpe anschliessen. Siehe Abb. 7.
HÄT.
2.
HÄT.
Zuführschlauch für den Härter (DD) an den 3/4 NPT
Drehgelenkeinlass (37a) für die Härter–Dosierpumpe
anschliessen.
STAMM.
2.
STAMM.
Für Modelle mit 2 Dosierpumpen.
1. Zuführschlauch für Stammkomponente (EE) an den
3/4 NPT Drehgelenkeinlass (37B) für die
Stammkomponenten–Dosierpumpe anschliessen.
Siehe Abb. 6.
Installation – Zusätzliche Erhitzer
Alle Modelle
Hinweis: Für Systeme, bei denen jedes Material einen
separaten Erhitzer benötigt, wird wegen einer Bestellung
der Erhitzer samt den erforderlichen Rohrleitungen am
Ende dieser Betriebsanleitung verwiesen. (Pos. 201–205).
1.
An beiden Seiten der Montagehalterung je einen
Erhitzer anbringen, dazu die mit jedem Erhitzer
mitgelieferten Schrauben (201a) und Federringe
(201b) benutzen, siehe Abb. 8.
2.
Einen Drehgelenknippel (202) an den Auslass eines
jeden einzelnen Erhitzers anschliessen. Siehe Abb. 8.
3.
Einen Drehgelenknippel (203) am dem Einlass eines
jeden einzelnen Erhitzers anschliessen. Siehe Abb.8.
AUS
EIN
Bei Modellen mit zwei Dosierpumpen
1.
Den vorhandenen Härter Schlauch (10B) vom Einlass
des Mischventiles (23) abnehmen. Siehe Abb. Das
freie Ende dieses Schlauchs mit dem Drehgelenk
(203) am Einlass des Härter Erhitzers verbinden.
Siehe Abb. 8.
2.
Einen neuen Materialschlauch (204B) zwischen dem
Auslass des Härter Erhitzers (202B) und dem Härter
Mischventil installieren. Siehe Abb. 8 und 9.
3.
Schritte 1 und 2 für die Stammkomponentenpumpe
(die ”A”–Seite) wiederholen.
Abb. 8
HÄT.
STAMM.
Vor der Installation der Erhitzer stets Druckentlastung
durchführen, andernfalls Verletzungsgefahr.
HÄT.
STAMM.
AUS
AUS
HÄT.
EIN
HÄT.
STAMM.
STAMM.
EIN
Abb. 9
308–224 9
Installation – Zusätzliche Erhitzer
STAMM.
HÄT.
STAMM.
HÄT.
STAMMKOMPONENTEN–
ERHITZER
HÄRTER–
ERHITZER
AUS
HÄT.
STAMM.
STAMM.
EIN
AUS
EIN
Abb. 10
Bei Modellen mit 3 Dosierpumpen
Hinweis: Für die Verbindung zwischen den Erhitzer
Auslassöffnungen und den Einlassöffnungen der
Mischventile sind zwei Schläuche (FA, FB in Abb. 10) samt
Fittings erforderlich.
4.
Schritt 1 bis 3 für die Stammkomponentenseite des
Systems (die ”A”–Seite) wiederholen.
Hinweis: Für das Anbringen von 2 Stammkomponenten
Schläuchen muss das Mischventil (23) von der Halterung
abgenommen und an entfernter Stelle angebracht werden.
1.
Das Gelenk an den 90° Drehgelenknippel (17a, 17B)
lösen und den Bogen (16a,16B) an den beiden Seiten
des Mischventiles abnehmen. Die 90°
Drehgelenknippel (17a, 17B) so drehen, dass die
Auslassöffnungen nach oben zeigen. Siehe Abb. 10
und 11.
2.
Einen neuen Härter Materialschlauch (204B) zwischen
der 90° Drehgelenknippel (17B) und dem Gelenk
(203B) am Erhitzer Einlass installieren. Siehe Abb. 10.
3.
Einen zweiten Härter Materialschlauch (FB) zwischem
dem Auslassrohrbogen (202B) des Erhitzers und der
Härterseite des Mischventiles (23) installieren. Siehe
Abb. 10.
10 308–224
STAMM.
Abb. 11
HÄT.
Installation zusätzliche lösemittelpumpe
Hinweis: Die zusätzlich lieferbare Lösemittelpumpe ist
nicht als Satz lieferbar, vielmehr müssen je nach Bedarf
Einzelteile bestellt werden. Die nachstehend
beschriebenen Teile sind am Ende dieser
Betriebsanleitung aufgeführt. Die folgende Beschreibung
geht davon aus, dass die Pumpe auf der Rückseite des
Pumpenständers angebracht wird, wie er in dieser
Bedienungsanleitung gezeigt wird. Die TYPISCHE
INSTALLATIONEN zeigen eine alternative Installation.
Kundenspezifische Anlagen sind entsprechend
anzupassen.
1. Halterung (310) für die Lösemittelpumpe an der
Ständer–Rückseite montieren.
2. Pumpe (306) auf der Halterung installieren, dazu die
mit der Pumpe gelieferten Teile verwenden.
3. Vorhandene Luftregler (5) der Dosierpumpen
benutzen, um die Lösemittelpumpe mit Luft zu
beaufschlagen. Stopfen hinten aus dem
Drehgelenknippel (3) herausnehmen und Adapter
(301) installieren. Bogen des Manometers (4) solange
drehen, bis das Manometer zur Bedienungsperson
zeigt.
4.
Schlauch (303) und Kupplungen (302) verbinden.
Schlauch (303) an Nippel(301) anschliessen.
5.
Anderen Nippel 301), Nadelventil (304) und Adapter
(305) an Lufteinlass anbringen.
6.
Nippel (307), 90° Drehgelenknippel (308) und
Materialschlauch (309) an den Pumpenauslass
anbringen.
7.
Materialabsperrventil (311) am 90° Drehgelenknippel
(15) des Mischventiles anbringen. Dieses Ventil
verhindert, dass Kleber oder Härter in das
Lösemittelsystem gelangen kann und trennt bei
Wartungsarbeiten das Lösemittelsystem ab.
Lösemitteleingangsschlauch (309) anschliessen.
8.
Saugschlauchsatz (312) an den Pumpeneinlass
anschliessen.
Abb. 12
308–224 11
Spülen
Wann gespült werden muss
D
Vor Erstbenutzung System unbedingt spülen, um das
Leichtöl zu entfernen, das werksseitig nach dem Testen
im System belassen wurde.
Mischventil (N) mit Hilfe der Lösemittelpumpe so oft wie
nötig durchspülen, um zu vermeiden, dss die Lagerfrist
für das zu verarbeitende Material überschritten wird.
Während des normalen Betriebs häufig genug spülen,
um Verstopfungen in Durchgängen zu verhindern.
Diese können durch überhitztes oder angetrocknetes
Material im System enstehen. Verstopfte Durchgänge
im Erhitzer sind u.U. schwierig zu entfernen und vermindern den Wirkungsgrad des Erhitzers, die Durchflussrate und den Druck.
Das ganze System durchspülen, wenn es für eine
längere Zeitspanne stillgesetzt werden soll. Es besteht
die Möglichkeit, dass Feuchtigkeit in die Leitungen
gelangt, diese kann den Härter verderben, daher vor
einem Neustart System gründlich spülen.
D
D
D
1
Oben – geschlossen
2
Unten – geöffnet
Abb. 13
Arbeitsweise des Mischverteilers
Für das Öffnen und Schliessen der Materialventile (LL) des
Mischventils (N) Handgriff (KK) betätigen, zum Öffnen nach
unten und zum Schliessen nach oben drücken. Siehe Abb. 13.
A
A1
A2
A3
A4
A5
A6
E
E1
E2
E3
E4
Hauptluftventil mit Entlastungsbohrung
Zuführpumpe Härter
Zuführpumpe Stammkomponente
Dosierpumpe
Lösemittelpumpe
Hauptluftventil Zuführ– und Dosierpumpe
Hauptluftventil Lösemittelpumpe
Pumpenluftregler
Zuführpumpe Härter
Zuführpumpe Stammkomponente
Dosierpumpe
Lösemittelpumpe
Abb. 14
12 308–224
J
Materialdruckmanometer
Dosierpumpeneinlass
Dosierpumpenauslass
H Dosierpumpe
N Mischventil
Q Materialabsperrventil
Q1 Dosierpumpeneinlass
Q2 Mischventil Lösemitteleinlass
J1
J2
Spülen
Spülen des Systems
Spülen der Lösemittelventile
11. Lösemittelspülventil für Härter (N1) am Mischventil (N)
öffnen. Siehe Abb. 13.
Wenn ein System mit Erhitzern ausgerüstet ist, muss
vor dem Spülen die Stromzufuhr zu den Erhitzern
abgeschaltet werden. Das Material mindestens 10
Minuten durch das System zirkulieren lassen, um
Material und Erhitzer abzukühlen. Dies mindert die
Verletzungsgefahr infolge von Verbrennungen.
Hinweis: Für das erstmalige Spülen empfehlen wir die
Verwendung eines mineralischen Spülmittels zum
Herausspülen des Leichtöls. Dann mit einem Lösemittel
nachspülen, welches mit dem zu verarbeitenden Material
kompatibel ist. auch das mineralische Spülmittel muss mit
dem zu pumpenden Material verträglich sein. Ggfs. mit
dem Materiallieferanten wegen eines geeigneten
Lösemittels zum Herausspülen des Leichtöls Kontakt
aufnehmen.
a.
Sicherstellen, dass der Lösemittelpumpen–Luftregler (E4) Minimaldruck hat. Siehe Abb. 14.
b.
Hauptluftventil (A6) der Lösemittelpumpe und
Pumpenluftventil (A4) öffnen. Siehe Abb. 14.
c.
Sicherungslasche am Abfüllventil entsperren.
Abfüllventil fest an einen geerdeten Eimer
drücken und abziehen, gleichzeitig allmählich den
Luftregler (E4) der Lösemittelpumpe öffnen.
Pumpe langsam arbeiten lassen bis die Abfülleitung durchspült ist. Abzugshebel des Abfüllventils
loslassen und Sicherungslasche wieder vorlegen.
Lösemittel–Spülventil (N1) für Härter schliessen.
d.
Kleber Lösemittel Spülventil (N2) öffnen und
Schritt c) wiederholen. Siehe Abb. 13.
e.
Absperrventil (Q2) für Lösemittelleitung schliessen. Siehe Abb.14.
Nur Spülen
Hinweis: Während des Spülvorgangs Dosierpumpen nicht
arbeiten lassen. Das Lösemittel aus den Zuführpumpen
durchspült auch die Dosierpumpen.
1.
Einlassöffnungen der Zuführpumpen in einen
geerdeten 20 lt.Eimer halten mit ca.12 lt. Lösemittel.
Spülen und Füllen
Stets nach Spülende das Absperrventil (Q2) für die
Lösemittelleitung schliessen, damit keine anderen
Materialien infolge von Leckagen in die
Lösemittelleitung eindringen können.
Erstmaliges Spülen
12. Spülvorgang wiederholen, dabei ein Lösemittel
verwenden, welches mit dem zu verarbeitenden
Material kompatibel ist.
2.
Sicherstellen, dass beide Materialabsperrventile (Q1)
geöffnet sind. Siehe Abb .14.
3.
Behälter unter die Ablassventile (P1, P2) des
Mischventiles (N) stellen. Siehe Abb. 13.
4.
Sicherstellen, dass die Luftregler für die Zuführpumpen
(E1, E2) auf Minimaldruck eingestellt sind. Siehe Abb. 14.
5.
Hauptluftventil (A5) öffnen. Siehe Abb. 14.
6.
Hauptluftventil (A1) Härterpumpe öffnen, siehe Abb 14.
Beim Stillsetzen des Systems
7.
Allmählich die Einstellung des Luftreglers (E1)
verändern bis die Pumpe langsam arbeitet.
8.
Ablassventil (P1) auf der Härter Seite öffnen sowie
den Mischventillhandgriff (KK) drücken. Siehe Abb. 13.
14. Alle Luftregler, Hauptluftventile und
Materialabsperrventile schliessen. Druckentlastung
durchführen.
9.
Sobald die Härter Leitungen durchspült sind,
Mischventilhandgriff sowie das Ablassventil (P1)
schliessen. Luftventil (A1) schliessen. Siehe Abb. 14.
10. Schritt 6 bis 9 für die
Stammkomponenten–Zuführpumpe wiederholen. Auf
der Kleberseite werden folgende Teile verwendet:
Regler (E2), Luftventil (A2), Ablassventil (P2).
Nach dem Spülen
13. Lösemittelzufuhr von den Zuführpumpen abtrennen.
Pumpe langsam laufen lassen, bis alles Lösemittel
aus den Leitungen heraus ist, dann Pumpen anhalten.
Stets vor der Druckentlastung Luftventil (A4) zur
Lösemittelpumpe schliessen, erst dann die
Materialablassventile (P2) zur Systementlastung öffnen.
Dadurch wird verhindert, dass sich ein überhoher Druck
im entgegengesetzten Schlauch und Fitting aufbaut.
308–224 13
Arbeitsweise
Handhabung von Mehrkomponentenmaterialien
Bei der Handhabung von Mehrkomponentenmaterialien
und entsprechender Lösemittel mit grosser Vorsicht
vorgehen. Einige derartiger Materialien sind sehr giftig.
Siehe auch Warnhinweise auf dem Deckblatt.
Sicherheitshinweise und Vorschriften der
Materiallieferanten inbezug auf Schutzkleidung,
Schutzbrillen und Atemgeräten sorgfältig beachten.
Beim Verspritzen von reaktiven Materialien geeignete
Schutzkleidung, Schutzbrillen, Schutzhandschuhe und
Atemgeräte tragen, entsprechend den Empfehlungen
der Materiallieferanten und den Vorschriften der
zuständigen örtlichen und staatlichen Behörden für die
verwendeten Chemikalien.
Falls Material im Abfallschlauch antrocknet und den
Schlauch verstopft, kann das automatische
Materialdruckentlastungsventil beim Öffnen evtl. den Druck
nicht vollkommen entlasten oder ein Bersten des
Abfallschlauchs verursachen.
Abfallschlauch und Flasche (38) bei jedem Neustart der
Anlage oder bei einer ungleichmässigen Materialförderung
überprüfen, um festzustellen, ob das automatische
Materialdruckentlastungsventil Material in die Flaschen
abgegeben hat. Bei Bedarf Schlauch und Flasche reinigen.
In regelmässigen Abständen prüfen, ob der Abfallschlauch
Einschnitte, Leckstellen oder Aufschwellungen aufweist.
Bei eventuellen Beschädigungen, Teile vor Inbetriebnahme
des Systems ersetzen. Siehe Abb. 16.
Materialverwendungsfristen beachten
Stets alles bereits vermischtes Material aus dem Mischer,
den Abfülleitungen und Ausrüstungen herausspülen bevor
es hart wird. Falls notwendig, das gesamte System
durchspülen, um so zu verhindern, dass Material in den
Geräten und Schläuchen aushärtet. Informationen der
Materialhersteller beachten, was die Verwendungsfristen
der Materialien betrifft und gesamtes System spülen, bevor
diese Fristen ablaufen. System mit geeignetem Lösemittel
spülen wie unter ”Spülen” erklärt.
Füllen der Halspackungsmuttern
Bei allen Dosierpumpen die Halspackungsmutttern (JJ)
stets mt GRACO TSL–Flüssigkeit gefüllt halten, damit kein
Material an den Kolbenstangen antrocknen und die
Pumpenpackungen beschädigen kann. Siehe Abb. 15.
Überprüfen, ob das Pumpenöl mit den in den Pumpen
verarbeiteten Materialien verträglich ist. Während des
Pumpenbetriebs wandern sehr kleine Mengen dieses
Pumpenöls durch die Dichtungen in die Pumpe hinein.
Abb. 15
Überprüfung der Abfallsammelflaschen
und –schläuche.
Abfallschlauch und Abfallsammelflasche für die
automatischen Materialdruckentlastungsventile
regelmässig überprüfen und reinigen, andernfalls
Gefahr von Körperverletzungen und Sachschäden.
14 308–224
Abb. 16
Kontrolle der Materialzufuhr
Sicherstellen, dass die Materialzufuhr zu den Pumpen
permanent überwacht wird, um ein Trockenlaufen der
Pumpen zu verhindern. Plötzliches Fehlen von Material
in einer Pumpe kann viele Probleme hervorrufen, z.B.
Lufttaschen, ”spuckende” Zuführung von Material,
unerwünschte Mischung von Materialien, Schäden an
der Pumpe, Stillstandszeiten sowie unnötige
Systembelastungen.
Zuführpumpe oder Lösemittelpumpenbehälter niemals
trocken bzw. leer laufen lassen. Ein leerer Behälter hat zur
Folge, dass Luft in das System gepumpt wird, dies
verhindert ein korrektes Dosieren. Eine trocken laufende
Pumpe beschleunigt rasch auf eine hohe Geschwindigkeit
und kann sich dadurch selbst oder eine andere
Dosierpumpe beschädigen, da sie einen Druckanstieg in
der anderen Dosierpumpe bewirkt. Bei einem leeren
Materialcontainer Pumpe sofort anhalten, Container
auffüllen und das System neu befüllen. Sicherstellen, dass
alle Luft aus dem System heraus ist.
Hinweis: Das Pumpen–Trockenlaufsicherungsventil, siehe
Abschnitt INSTALLATION, trennt die Pumpe ab, falls sie zu
schnell arbeitet.
Arbeitsweise
Anfahren des Systems
Niemals den maximalen Luft– und Materialdruck
überschreiten, der für die Systemkomponente mit den
niedrigst zulässigen Nenndrücken gilt, um das Risiko
von Verletzungen wie das Eindringen von Material in die
Augen oder unter die Haut oder Sachschäden zu
verringern. Siehe auch Anfang dieser Betriebsanleitung
”Gefahren bei unsachgemässer Systemnutzung”.
1.
Mit Stammkomponente und Härter gefüllte
Materialcontainer an den Zuführpumpen installieren.
2.
Zum Befüllen des Systems Schritt 2 bis 11 unter
”Spülen” durchführen.
3.
Sofern benutzt Erhitzer anstellen und 10 Minuten
aufwärmen lassen.
4.
Zufuhrpumpen–Luftventile (A1, A2) öffnen. Luftregler
(E1, E2) so einregeln, dass die Pumpen anfangen,
langsam zu arbeiten.
5.
Luftventil (A3) der Dosierpumpe öffnen und langsam
den Regler (E3) öffnen, damit die Dosierpumpe zu
arbeiten beginnt.
6.
Mischventil (N) öffnen und Abfüllventil (S) abziehen.
A Hauptluftventil mit Entlastungsbohrung
A1 Zuführpumpe Härter
A2 Zuführpumpe Stammkomponente
A3 Dosierpumpe
7.
Luftdruck an den Zuführpumpen auf 6 bar
einregulieren bzw. auf 25 % des Dosierdrucks an den
Materialauslassöffnungen, je nachdem welcher Druck
geringer ist. Manometer (J1) benutzen, um diesen
Druck zu kontrollieren. Höhere Drücke können zur
Folge haben, dass die Einlasskugelventile der
Dosierpumpen nicht richtig arbeiten.
8.
Luftdruck an der Dosierpumpe (H) so einstellen, dass
der erforderliche Materialdruck erzeugt wird. Siehe
Dosierpumpentabelle am Anfang dieser
Betirebsanleitung wegen des Verhältnisses
Materialdruck zu Luftdruck.
9.
Beim Abziehen des Abfüllventils, Manometer (J2) für
den Materialauslassdruck überprüfen, die angezeigten
Drücke notieren. Während des Betriebs Manometer
permanent kontrollieren. Dies ermöglicht eine
schnellere Analyse evtl. auftretender Probleme, denn
Veränderungen bei den abgelesenen
Druckmanometerwerten signalisieren Veränderungen
in der Dosierpumpenleistung.
Hinweis: Während des Hubwechsels der Pumpe tritt ein
Druckabfall auf
Hinweis: Während des Betriebs am Tage das Mischventil
des öfteren spülen. Siehe Schritt 11 unter ”Spülen”.
E Pumpenluftregler
E1 Zuführpumpe Härter
E2 Zuführpumpe Stammkomponente
E3 Dosierpumpe
H Dosierpumpe
N Mischventil
S Abfüllventil
Abb. 17
308–224 15
Arbeitsweise
Überprüfung des Mischungsverhältnisses
Hinweis: Da dies ein System mit einem festen
Mischungsverhältnis ist, braucht letzteres normalerweise
nicht überprüft werden.
Sollte die vermischte Masse nicht richtig aushärten, muss
das Verhältnis Stammkomponente/Härter überprüft
werden.
1.
Mischventil spülen, siehe Schritt 11 unter ”Spülen”.
2.
Druck entlasten.
3.
Mischventil (N) öffnen.
4.
Betriebsdruck für die Pumpen einstellen. Siehe Schritt
7 und 8 nachfolgende Seiten.
5.
Abzugshebel Abfüllventil loslassen und Sperriegel
vorlegen.
6.
Mischventil (N) schliessen.
7.
Ablassventil (P2) auf der Härterseite 3 Umdrehungen
öffnen. Ablassventil (P1) auf der
Stammkomponentenseite eine Umdrehung öffnen.
Dies verhindert einen Druckaufbau bei der
Härterpumpe, was das automatische
Materialdruckentlastungsventil veranlassen würde zu
öffnen.
10. Pumpenauslassmanometer (J2) beobachten und die
Ablassventile (P1, P2) für Stammkomponente und
Härter solange verstellen bis die Manometer den
normalen Betriebsdruck anzeigen.
Hinweis: Für einen verwertbaren Test muss der Druck in
einem Bereich von 20% des Originalspritzdruckes liegen.
11. Mischventil schliessen. Einen separaten
Musterbehälter unter jedes Ablassventil stellen.
12. Mischventilöffnen, um eine ausreichende
Mustermenge zu ziehen.
13. Beim Schliessen des Mischventils die
Pumpen–Auslassmanometer (J2) kontrollieren, um
sich zu überzeugen, dass sie den normalen
Betriebsdruck anzeigen.
Hinweis: Der Materialdruck muss in einem Bereich von
20% des normalen Betriebsdrucks liegen, andernfalls
Mischventil spülen und ein neues Muster ziehen. Wenn
beim Muster das Mischungsverhältnis nicht stimmt,
Fehlerquellentabelle konsultieren. Sollte das
Mischungsverhältnis stimmen, liegt der Grund für den
Fehler an einer anderen Systemkomponente.
8.
Einen geerdeten Eimer unter die Ablassventile stellen.
14. Volumen der Musterbehälter vergleichen. Falls das
Mischungsverhältnis nicht stimmt, Fehlerquellentabelle
konsultieren. Bei korrektem Verhältnis ist eine andere
Fehlerursache vorhanden.
9.
Mischventil öffnen.
15. Ablassventile (P1, P2) schliessen.
Abb. 18
16 308–224
Stillsetszen und Wartung des Systems
Druckentlastung
5.
Um Verletzungen zu vermeiden, stets Druckentlastung
durchführen, wenn die Pumpe abgestellt wird, bei
Wartungsarbeiten am System, bei der Installation, dem
Reinigen oder Wechseln von Düsen und beim Stillsetzen
des Systems.
Metallteil der Pistole/Abfüllventil an die Seite eines
geerdeten Metalleimers halten und Abfüllventil
abziehen, um Druck zu entlasten.
6.
Sperriegel des Abfüllventils vorlegen.
7.
Ablassventile des Mischventils (unbedingt im System
erforderlich) öffnen und mit Behälter Material
auffangen. Ventile sofort wieder schliessen.
8.
Mit Hilfe der Lösemittelpumpe die Lösemittelventile
des Mischventils schliessen.
1.
Abfüllventil–Sperriegel vorlegen.
2.
Luftregler und Luftentlastungsventil fürZuführpumpe
und Dosierpumpe schliessen.
3.
Falls das System mit Erhitzern ausgerüstet ist,
Material ca. 10 Minuten umlaufen lassen, um
Material und Erhitzer abzukühlen.
4.
Sperriegel des Abfüllventil lösen.
Wenn Düse oder Schlauch komplett verstopft ist, oder
Druck nicht vollständig entlastet ist, nachdem
vorbeschriebene Schritte ausgeführt wurden,
Düsenschutzmutter, Düse oder Schlauchkupplung ganz
langsam lösen und vorsichtig Druck entlasten. Danach
komplett lösen. Nun Düse oder Schlauch reinigen.
Stillsetzen des Systems
Zum Stillsetzen des Systems Luft zu allen Pumpen
abstellen und das Abfüllventil in einen geerdeten
Metalleimer hinein abziehen. Mischventile schliessen. Das
gesamte schon vermischte Material aus dem Mischventil,
den Schläuchen und den Abfüllgeräten herausspülen.
Danach Druck entlasten.
Reinigen des Einlassfilters der Pumpe
Sollte das Dosierpumpen–Einlassmanometer (J) anzeigen,
dass der Materialdruck von der Zuführpumpe zur
Dosierpumpe abfällt, Filter (V) überprüfen und ggfs.
reinigen.
Wartung der Pumpenhalspackungsmuttern
Die Halspackungsmuttern müssen stets mit der geeigneten
Schmierflüssigkeit gefüllt sein. Jede Woche überprüfen, ob
sie fest genug angezogen sind. Siehe Abb. 19. Die
Packungsmutter muss gerade fest genug angezogen sein,
dass Leckagen verhindert werden, nicht fester anziehen.
Ein übermässiges Anziehen der Mutter verursacht
Klemmen oder vorzeitigen Verschleiss mit der Gefahr, dass
Leckagen auftreten. Vor einer Neueinstellung der
Packungsmutter stets Druck entlasten.
Abb. 19
308–224 17
Fehlerquellenkarte
Druckentlastung
Um Verletzungen zu vermeiden, stets Druckentlastung
durchführen, wenn die Pumpe abgestellt wird, bei
Wartungsarbeiten am System, bei der Installation, dem
Reinigen oder Wechseln von Düsen und beim
Stillsetzen des Systems.
Nachstehende Tabelle bezieht sich auf den Luftmotor und
die Pumpe. Für die Fehlerbeseitigung an einzelnen
Systemkomponenten verweisen wir auf die
entsprechenden Bedienungsanleitungen.
Diese Tabelle verwendet die Manometer an den
Dosierpumpen, um festzustellen, ob eine Pumpe fehlerhaft
arbeitet.
Die an den Manometern angezeigten Werte während des
Kolbenhubs – in der durch den grossen schwarzen Pfeil
gekennzeichneten Richtung – sowie nach Schliessen des
Verteilers sind genau zu beobachten.
Niemals die Pumpe mit abgenommener Luftmotorplatte
laufen lassen, sonst Verletzungsgefahr durch sich
bewegende Teile im Luftmotorgehäuse.
FEHLERQUELLENBEREICH:
FEHLERQUELLENBEREICH:
Stammkomponentenpumpe leckt
Härterpumpe leckt
1.
Halspackung
1.
Halspackung
2.
Kolbenpackung
2.
Kolbenpackung
3.
Kolbenkugelventil
3.
Kolbenkugelventil
Stammkomponentenpumpe
fallend
Stammkomponentenpumpe
steigend
fallend
Härterpumpe
steigend
FEHLERQUELLENBEREICH:
FEHLERQUELLENBEREICH:
Stammkomponentenpumpe leckt
Härterpumpe leckt
1.
Halspackung
1.
Halspackung
2.
Fusskugelventil
2.
Fusskugelventil
Stammkomponentenpumpe
fallend
18 308–224
Härterpumpe
Härterpumpe
steigend
Stammkomponentenpumpe
fallend
Härterpumpe
steigend
Fehlerquellenkarte
Problem
System arbeitet nicht oder
stoppt
t
t während
äh d d
des A
Arbei
b i
tens
Ursache
Lösung
Luftdruck oder Volumen zu niedrig
Erhöhen, Luftkompressor überprüfen
Geschlossene oder verstopfte Luftleitungen
oder Luftventil
Öffnen oder reinigen
Materialventile geschlossen
Materialventile öffnen
Verstopfter Materialschlauch
Materialschlauch ersetzen
Luftmotor beschädigt
Luftmotor warten, siehe Betriebsanleitung
306–982G
Dosierpumpe festgefressen
Pumpe warten, siehe Betriebsanleitung
307–944G oder 684–004
System arbeitet zu schnell
oder
d unregelmässig
l ä i
Materialcontainer leer**
Öfters prüfen, auffüllen
Luft in der Materialleitung**
Spülen, neu befüllen, Verbindungen
überprüfen
Pumpe arbeitet,
Stammkomponentenabga–
b d k verringert
bedruck
i
t sich
i h
jedoch beim Aufwärtshub
Dosierpumpenteile beschädigt oder
verschlissen
Pumpe warten, siehe separate
Betriebsanleitung
Kolbenventil der Stammkomponentenpumpe
versch mutzt, verschlissen oder beschädigt
Packungen ersetzen
Pumpe arbeitet,
Packungen des Pumpenkolbens der
Reinigen, Pumpe warten, siehe
Stammkomponentenabga– Stammkomponentenpumpe verschlissen oder Betriebsanleitung 307–944G oder 684–004
bedruck verringert sich
beschädigt
jedoch beim Abwärtshub
*
Pumpe arbeitet,
Stammkomponentenaus–
lassdruck fällt aber bei
beiden Hüben ab*
Einlassventil der Stammkomponentenpumpe
versch mutzt, verschlissen oder beschädigt
Reinigen, Pumpe warten, siehe
Betriebsanleitung 307–944G oder 684–004
Materialzufuhr zu gering*
Materialbehälter auffüllen oder auswechseln
Pumpe arbeitet,
Härterabgabedruck
i
t sich
i h jjedoch
d hb
i
verringert
beim
Aufwärtshub*
Einlassventil der Härterpumpe verschmutzt,
verschlissen oder beschädigt
Reinigen, Pumpe warten, siehe
Betriebsanleitung 307–944G oder 684–004
Packungen des Pumpenkolbens der
Härterpumpe verschlissen oder beschädigt
Packungen ersetzen
Pumpe arbeitet,
Einlassventil der Härterpumpe verschmutzt,
Härterabgabedruck
verschlissen oder beschädigt
verringert sich jedoch beim
Abwärtshub
Reinigen, Pumpe warten, siehe
Betriebsanleitung 307–944G oder 684–044
Pumpe arbeitet,
Härterauslassdruck fällt
aber bei bei den Hüben
ab*
Einlassventil der Härterpumpe verschmutzt,
verschlissen oder beschädigt
Reinigen, Pumpe warten, siehe
Betriebsanleitung 307–944G oder 684–044
Materialzufuhr zu gering
Materialbehälter auffüllen oder auswechseln
Material tritt aus der
Packungsmutter aus
Packungsmutter lose oder Halspackung
beschädigt
Anziehen, ersetzen
Druckentlastungsventil
öffnet zu schnell bzw.
schliesst nicht
Ventil muss neu adjustiert werden bzw. ist
beschädigt
Adjustieren, Pumpe warten, siehe
Betriebsanleitung 307–944G oder 684–044
Materialmischungsverhältnis stimmt nicht mehr
** Vor der Zudosierung von Materialien alle Luft aus dem
System entfernen.
308–224 19
Wartung Dosierpumpe
Ausbau und Austausch
HÄT.
STAMM.
System gründlich mit einem Lösemittel durchspülen, das
mit dem zu verarbeitenden Material kompatibel ist, danach
Druckentlastung durchführen. Das Spülen ist unter
”Spülen” beschrieben. Pumpe am unteren Umkehrpunkt
anhalten.
Falls sich das zu verarbeitende Material ändert, alle
Geräte und Schläuche gründlich reinigen, es dürfen
keine Materialreste irgendwo im System zurückbleiben.
Materialauslasschläuche von den Dosierpumpen
abnehmen.
1.
2.
Bei Modellen mit 2 Dosierpumpen
Drehgelenknippel (33) unten an den Dosierpumpen
abschrauben, siehe Abb. 20.
Abb. 20
20 308–224
STAMM.
Abb. 21
HÄT.
STAMM.
Bei Modellen mit 3 Dosierpumpen
Drehgelenknippel (33) unten am Boden der mittleren
Dosierpumpe abschrauben. Dann Drehgelenknippel
(126) an den äusseren Dosierpumpen abschrauben.
Materialventil (125) von den äusseren Pumpen
abnehmen. Geraden Rohrverbinder (39) von der
mittleren Dosierpumpe abnehmen. Siehe Abb. 21.
Wartung Dosierpumpe
Auseinanderbau
Zusammenbau
1.
1.
Modelle mit 3 Dosierpumpen
Mittlere Dosierpumpen–Kolbenstange durch die
Verbindungsplatte (121), mittlere Mutter (123) und
Scheibe (115) hindurchschieben.
Dosierpumpenstange durch Drehen des kompletten
Zylinders in die Traverse (114) hineindrehen. Mit
einem Schlüssel, angelegt an die Schlüsselflächen der
Stange, diese endgültig festziehen, Drehmoment
72–91 Nm. Zylinder nach oben in die
Verbindungsplatte hineindrücken und mittlere Mutter
(123) anbringen.
2.
Alle Pumpen
Die Kolbenstangen der beiden äusseren
Dosierpumpen durch die Verbindungsplatte (121), die
äusseren Muttern (122) und die Scheibe (115)
hindurchschieben. Muttern (113) lose auf den
Dosierpumpenstangen installieren. Zylinder nach oben
in die Verbindungsplatte hineindrücken und die
äusseren Muttern (122) anbringen.
3.
Luftmotor an den unteren Umkehrpunkt bringen. Spiel
bei der Luftmotortraverse und den Pumpenstangen
überprüfen. Stangen zentrieren und Muttern (113) fest
anziehen, Drehmoment 72–91 Nm.
4.
Halspackungsmutter gerade soweit anziehen, dass
keine Leckagen auftreten, nicht fester.
5.
Drehgelenknippel wieder an den Pumpen anbringen,
Einlassventil (C) dabei mit einem Schlüssel festhalten,
damit es sich nicht dreht.
Schrauben (113) oben auf der Traverse (114) der
beiden äusseren Dosierpumpen abnehmen. Siehe
Abb. 22 Anschliessend die äusseren Schrauben (122)
oben an der Verbindungsplatte (121) an den beiden
Dosierpumpen abschrauben. Für das Lösen der
Schrauben einen Schraubenzieher und einen Hammer
verwenden.
Hinweis: Die Verbindungsstangen (111) in Abb. 22 sind
lediglich zur besseren Übersichtlichkeit aus der
Verbindungsplatte (121) ausgebaut gezeigt; sie brauchen
nicht ausgebaut werden.
2. Die beiden äusseren Pumpen von der
Verbindungsplatte nehmen. Scheiben (115) von den
Stangen entfernen.
3. Bei Modellen mit 3 Dosierpumpen
Einen Schlüssel an die Schlüsselflächen der Kolbenstange
der mittleren Pumpe anlegen und die Stange aus der
Traverse (114) herausschrauben. Siehe Detail B in der
Abb. 22. Pumpe von der Traverse (114) nehmen, dann die
Scheibe (115) von der Pumpenkolbenstange.
4. Für die Wartung der Pumpe siehe entsprechende
Bedienungsanleitung für die Pumpe
1
Drehmoment 72–91 Nm
Abb. 22
308–224 21
Teilezeichnung
Nackte Pumpe, Zwei Dosierpumpen
Modelle 231–641 bis Modell 231–646
2
Gewindesicherungsmittel auftragen,
Drehmoment 135–270 Nm
3
Drehmoment 19–35 Nm
4
Schild
22 308–224
HÄRTER
Drehmoment 72–91 Nm
STAMM.
1
Teileliste
Nackte Pumpe, Zwei Dosierpumpen
Modelle 231–641 bis Modell 231–646
Pos
Teile–Nr
101
207–352
102
103
104
105
106
107
108
109
110
168–418
100–018
100–017
100–101
178–471
100–133
100–307
168–453
168–454
111
168–455
MODELL
Bezeichnung
Menge
Luftmotor President
siehe Anl. 306–982G
Platte
Federring
Schraube
Schraube
Platte
Federring
Mutter
Mutter
Pumpen–
Verbindungsstange
Verbindungsstange,
227 mm lang
Pos. 119
Stammkomp.
Pumpe
1
1
3
3
7
1
7
4
1
1
Pos
Teile–Nr
112
113
114
115
116
117
118
119
101–946
101–926
164–414
164–416
101–712
188–975
188–974
s.Tab.
120
121
122
s.Tab.
s.Tab.
s.Tab.
Menge
Splint
Mutter
Traverse
Scheibe
Mutter
Schild
Schild
Stammkomponente–
Dosierpumpe
Härter Dosierpumpe
Verbindungsplatte
Mutter
1
2
1
2
4
1
1
1
1
1
2
4
Pos. 120
Siehe
Anleitung
Bezeichnung
Härter Pumpe
Siehe
Anleitung
Pos. 121
Pos. 122
Verbindungs–Platte
Mutter
231–641
948–640
684–004
948–640
684–004
625–218
624–887
231–642
948–641
684–004
948–641
684–004
625–218
624–887
231–643
222–012
307–944
222–012
307–944
164–413
164–417
231–644
222–015
307–944
222–015
307–944
164–413
164–417
231–645
222–017
307–944
222–017
307–944
164–413
164–417
231–646
222–019
307–944
222–019
307–944
164–413
164–417
308–224 23
Teilezeichnung
Nackte Pumpe, Drei Dosierpumpen
Modelle 231–647 bis 231–665
4
Schild
5
Edelstahl kompatibles Gewindesicherungsmittel
auf alle Gewinde auftragen
24 308–224
STA.
3
Gewindesicherungsmittel auftragen,
Drehmoment 135–270 Nm
Drehmoment 19–35 Nm
HÄRT.
Drehmoment 72–91 Nm
2
STA.
1
Teileliste,
Nackte Pumpe, Drei Dosierpumpen
Modelle 231–647 bis 231–665
Pos
Teile–Nr
101
207–352
102
103
104
105
106
107
108
109
110
168–418
100–018
100–017
100–101
178–471
100–133
100–307
168–453
168–454
111
168–455
112
113
101–946
101–926
Bezeichnung
Menge
Luftmotor President
siehe Anl. 307–982G
Platte
Federring
Schraube
Schraube
Platte
Federring
Mutter
Mutter
Pumpen–
Verbindungsstange
Verbindungsstange,
227 mm lang
Splint
Mutter
Pos. 119
MODELL Stammkomp.
Pumpe 2
Stück
1
1
3
3
7
1
7
4
1
1
4
Pos
Teile–Nr
114
115
116
117
118
119
164–414
164–416
101–712
188–975
188–974
s.Tab.
120
121
122
123
124
125
126
s.Tab.
s.Tab.
s.Tab.
s.Tab.
100–345
208–334
156–589
1
2
Pos. 120
Siehe
Anleitung
Härter–
Pumpe
Siehe
Anleitung
Bezeichnung
Menge
Traverse
Scheibe
Mutter
Schild
Schild
Stammkomponenten–
Dosierpumpe
Härter Dosierpumpe
Verbindungsplatte
äuss. Mutter
mittl. Mutter
Stopfen
Verteiler
Drehgelenknippel,
90°m 3/4” NPT
1
2
4
1
1
1
1
1
2
1
2
1
2
Pos. 121
Pos. 122
Pos. 123
Verbindungs–
Platte
äussere
Mutter
mittlere
Mutter
231–647
222–019
307–944
222–015
307–944
164–413
164–417
164–417
231–648
222–017
307–944
222–012
307–944
164–413
164–417
164–417
231–649
222–012
307–944
948–641
684–004
625–217
164–417
624–887
231–650
222–019
307–944
222–017
307–944
625–217
164–417
164–417
231–651
948–641
684–004
948–640
684–004
624–912
624–887
624–887
231–652
222–017
307–944
222–015
307–944
164–413
164–417
164–417
231–653
948–640
684–004
948–640
684–004
624–912
624–887
624–887
231–654
948–641
684–004
948–641
684–004
624–912
624–887
624–887
231–655
222–012
307–944
222–012
307–944
164–413
164–417
164–417
231–656
222–015
307–944
222–015
307–944
164–413
164–417
164–417
231–657
222–017
307–944
222–017
307–944
164–413
164–417
164–417
231–658
222–019
307–944
222–019
307–944
164–413
164–417
164–417
231–659
222–012
307–944
222–015
307–944
164–413
164–417
164–417
231–660
222–012
307–944
222–017
307–944
164–413
164–417
164–417
231–661
948–640
684–004
222–015
307–944
625–218
624–887
164–417
231–662
948–641
684–004
222–017
307–944
625–218
624–887
164–417
231–663
222–012
307–944
222–019
307–944
164–413
164–417
164–417
231–664
948–640
684–004
222–017
307–944
625–218
624–887
164–417
231–665
948–640
684–004
222–019
307–944
625–218
624–887
164–417
308–224 25
Teilezeichnung
Wandmontage, Zwei Dosierpumpen
Modelle 231–591 bis 231–596
1
Edelstahl kompatibles Gewindesicherungsmittel auftragen,
ausgenommen Gelenkverbindungen
2
bei nackter Pumpe mitgeliefert
26 308–224
Teileliste
Wandmontage, Zwei Dosierpumpen
Modelle 231–591 bis 231–596
Pos
Teile–Nr
1
s.Tab.
2
3
100–960
161–262
4
5
6
7
8
100–840
206–197
107–142
158–491
157–416
9
10
11
12
13
14
15
159–239
236–061
188–596
188–975
s.Tab.
217–378
157–676
16
18
155–699
s.Tab.
17
155–494
19
20
21
166–469
111–591
100–016
*
Bezeichnung
nackte Dosierpumpe,
Teile siehe Seite zuvor
Druckmanometer
Drehgelenknippel,
90°
Bogen
Luftregler, 21 bar
Absperrventil
Nippel, 1/2”
Drehgelenknippel,
90°, 1/2”
Nippel, 1/2” x 3/8”
Montagehalterung
Verteilerblock
Schild
Druckmanometer
Schlauch, Nylon
Drehgelenknippel,
90°, 1/4”
Bogen, Stahl
Druckentlastungs–
Ventil
Drehgelenknippel,
90°
Nippel, Edelst.
Scheibe,
Federring
Menge
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
3
1
1
1
1
2
2
2
3
4
4
Pos
Teile–Nr
22
23
100–021
215–626
24
156–823
25
26
27
108–233
164–259
235–905
28
29
30
31
32
188–974
101–748
206–962
100–483
105–770
33
188–600
34
101–078
34a
35
36
37
187–758
160–032
102–735
157–785
38
236–249
Bezeichnung
Menge
Schraube
Mischventil,
s. Anl. 307–400
Drehgelenknippel,
90°
Nadel(ablass)ventil
Bogen
Schlauch, PTFE,
3/8” NPT(A), 0,9 m
Schild
Stopfen, Edelst.
Ventil
T–Stück
Materialdruck–
Manometer, 69 bar
Drehgelenknippel,
90°
Materialfilter,
incl. Pos. 34a
– Dichtung, PTFE
Nippel, 3/4”
Kugelventil, 3/4”
Drehgelenknippel,
90°
Ablassbausatz
siehe nachf. Seite
4
1
2
2
2
1
1
2
2
2
2
2
2
2
2
2
2
Pos. 1
Pos. 13
Pos. 18
MODELL
Nackte Pumpe
Druckmanometer*
Druckentlastungs–Ventil
231–591
231–641
105–770
236–758
231–592
231–652
105–770
236–759
231–593
231–643
102–814
236–759
231–594
231–644
120–814
236–759
231–595
231–645
102–814
236–759
231–596
231–646
102–814
224–529
Druckmanometer Beschreibungen
105–770
102–814
69 bar, 1/4–18 NPT
310 bar 1/4–18 NPT
308–224 27
Teilezeichnung
Wandmontage, Drei Dosierpumpen
Modelle 231–597 bis 231–615
1
Edelstahl kompatibles Gewindesicherungsmittel auftragen,
ausgenommen Gelenkverbindungen
2
bei nackter Pumpe mitgeliefert
28 308–224
Teileliste
Wandmontage, Drei Dosierpumpen
Modelle 231–597 bis 231–615
Pos
Teile–Nr
1
s.Tab.
2
3
100–960
161–262
4
5
6
7
8
100–840
206–197
107–142
158–491
157–416
9
10
11
12
13
14
15
159–239
236–061
188–596
188–975
s.Tab.
217–378
157–676
16
18
155–699
s.Tab.
17
155–494
19
20
21
166–469
111–591
100–016
*
Bezeichnung
nackte Dosierpumpe,
Teile siehe Seite zuvor
Manometer
Drehgelenknippel,
90°
Bogen
Luftregler, 21 bar
Absperrventil
Nippel
Drehgelenknippel,
90°
Nippel
Montagehalterung
Verteilerblock
Schild
Druckmanometer
Schlauch, Nylon
Drehgelenknippel,
90°
Rohrbogen, Stahl
Druckentlastungs–
Ventil
Drehgelenknippel,
90°
Nippel, Edelst.
Scheibe,
Federring
Menge
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
3
1
1
1
1
2
2
Pos
Teile–Nr
22
23
100–021
215–626
24
156–823
25
26
27
28
29
30
31
33
108–233
164–259
235–905
188–974
101–748
206–962
100–483
188–600
34
101–078
34a
35
36
37
187–758
160–032
102–735
157–785
38
236–249
39
40
41
188–597
101–742
105–770
2
3
4
4
Bezeichnung
Menge
Schraube
Mischventil,
s. Anl. 307–400
Drehgelenknippel,
90°
Nadel(ablass)ventil
Bogen
Schlauch, PTFE
Schild
Stopfen, Edelst.
Ventil
T–Stück
Drehgelenknippel,
90°
Materialfilter,
incl. Pos. 34a
– Dichtung, PTFE
Nippel
Kugelventil
Drehgelenknippel,
90°
Ablassbausatz
s. nachf. Seite
Adapter
Buchse
Manometer, 69 bar
4
1
2
2
2
1
1
2
2
2
2
2
2
2
2
2
1
1
2
Pos. 1
Pos. 13
Pos. 18
MODELL
Nackte Pumpe
Druckmanometer*
Druckentlastungs–Ventil
231–597
231–647
102–814
236–759
231–598
231–648
102–814
236–759
231–599
231–649
105–770
236–758
231–600
231–650
102–814
236–759
231–601
231–651
105–770
236–758
231–602
231–652
102–814
236–759
231–603
231–653
105–770
236–758
231–604
231–654
105–770
236–758
231–605
231–655
105–770
236–758
231–606
231–656
102–814
236–759
231–607
231–657
102–814
236–759
231–608
231–658
102–814
236–759
231–609
231–659
105–770
236–758
231–610
231–660
105–770
236–758
231–611
231–661
105–770
236–758
231–612
231–662
105–770
236–758
231–613
231–663
105–770
236–758
231–614
231–664
105–770
236–758
231–615
231–665
105–770
236–758
Druckmanometer Beschreibungen
105–770
102–814
69 bar, 1/4–18 NPT
310 bar 1/4–18 NPT
308–224 29
Teilezeichnung
Ständermontage, Zwei Dosierpumpen
Modelle 231–616 bis 231–621
1
Gewindesicherungsmittel auftragen, Drehmoment 14–20 Nm
2
siehe Teile auf nachfolgenden Seiten
30 308–224
Teilezeichnung
Ständermontage, Zwei Dosierpumpen
Modelle 231–616 bis 231–621
Pos
Teile–Nr
1
s.Tab.
50
51
52
53
54
55
100–321
100–018
217–297
100–679
178–473
168–422
Bezeichnung
wandmontierte
Pumpe,. Teile
siehe Seite zuvor
Mutter
Federring
Stütze
Schraube
Versteifung
Kappe
Menge
1
6
6
2
6
1
6
Pos. 1
MODELL
wandmontierte
Pumpe
231–616
231–591
231–617
231–592
231–618
231–593
231–619
231–594
231–620
231–595
231–621
231–596
308–224 31
Teilezeichnung
Ständermontage, Drei Dosierpumpen
Modelle 231–622 bis 231–640
1
Gewindesicherungsmittel auftragen, Drehmoment 14–20 Nm
32 308–224
Teileliste
Ständermontage, Drei Dosierpumpen
Modelle 231–622 bis 231–640
Pos
1
50
51
52
53
54
55
Teile–Nr
s.Tab.
100–321
100–018
217–297
100–679
178–473
168–422
Bezeichnung
wandmontierte
Pumpe,. Teile
siehe Seite zuvor
Mutter
Federring
Stütze
Schraube
Versteifung
Kappe
Menge
Pos. 1
MODELL
wandmontierte
Pumpe
231–622
231–597
231–623
231–598
231–624
231–599
231–625
231–600
231–626
231–601
231–627
231–602
231–628
231–603
231–629
231–604
231–630
231–605
231–631
231–606
231–632
231–607
231–633
231–608
231–634
231–609
231–635
231–610
231–636
231–611
231–637
231–612
231–638
231–613
231–639
231–614
231–640
231–615
1
6
6
2
6
1
6
Pos.38, Ablassventilsatz
Mitgeliefert bei den Modellen für Wand– und
Ständermontage
Pos
Teile–Nr
38a
38b
38c
38d
38e
38f
38g
38h
38j
061–032
112–279
236–272
100–022
112–278
100–016
111–591
100–015
111–914
Bezeichnung
Schlauch, Buna–N
Flasche
Flaschenhalter
Schraube
Schlauchbinder
Federring
Scheibe
Mutter
Schlauchkupplung
Menge
1
1
1
1
1
1
1
1
1
308–224 33
Zubehör
Teile für den Einbau der zusätzlich lieferbaren Erhitzer
Nachstehende Teie werden für den Einbau der Erhitzer
benötigt, wie am Anfang dieser Betriebsanleitung
beschrieben. Modelle mit 2 Dosierpumpen erfordern die
Teile gemäss Pos. 201 bis 204. Modelle mit 3
Dosierpumpen machen die Teile gemäss Pos. 201 bis 205
erforderlich sowie je einen zusätzlichen
Stammkomponenten– und Härterschlauch mit der richtigen
Länge.
Pos
Teile–Nr
201
202
203
204
205
155–494
161–037
235–905
217–378
Bezeichnung
Menge
Materialerhitzer
aus nachstehender Liste auswählen
Drehgelenknippel, 90°
Drehgelenknippel, 90°
Schlauch, PTFE
Schlauch, Nylon
2
2
2
1
1
Viscon Materialerhitzer
Ausführung A
Modell 220–522, 120 Volt, Edelstahl
Zulässiger Betriebsüberdruck 276 bar
Temperaturbereich 29° bis 104°C
Modell 220–523, 240 Volt, Edelstahl
Zulässiger Betriebsüberdruck 276 bar
Temperaturbereich 29° bis 104°C
Modell 220–524, 480 Volt, Edelstahl
Zulässiger Betriebsüberdruck 276 bar
Temperaturbereich 29° bis 104°C
Modell 222–307 (Europa), 220–240 Volt, Edelstahl
Zulässiger Betriebsüberdruck 276 bar
Temperaturbereich 29°C bis 104°C
Ausführung B
Modell 226–819, 240 Volt Aluminium und Zink
Zulässiger Betriebsüberdruck 210 bar
Temperaturbereich 26° bis 88°C
Ausführung A
Modell 220–522
34 308–224
Ausführung B
Modell 226–819
Zubehör
Teile für den Einbau der zusätzlichen
Lösemittelpumpe
Pos
Teile–Nr
301
302
303
304
305
306
151–519
111–913
061–132
202–233
158–841
217–523
oder
208–470
307
308
157–350
155–541
309
310
311
312
313
314
315
316
n. Bedarf
207–365
241–037
207–484
100–101
100–133
100–307
100–132
Bezeichnung
Reduziernippel
Kupplung, Edelst.
Schlauch, Nylon
Nadelventil
Adapter, Stahl
10:1 Monark Pumpe,
für hochviskose
Systeme
5:1 Monark Pumpe
für niedrigviskose
Systeme
Nippel
Drehgelenknippel,
90°
Materialschlauch
Montagehalterung
Kugelventil
Saugrohr
Schraube
Federring
Mutter
Scheibe
Menge
2
2
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
4
4
4
4
Verschiedenes Zubehör
Stickstoffreglersatz 207–638
ISO Pumpenöl
Zum Aufrechthalten eines Stickstoff–Kopfraums im
Zuführbehälter, zum Schutz des Materials gegen
Feuchtigkeit. Der Satz umfasst zwei 1,8 m x 6 mm
Schläuche, sowie einen Steuerkasten mit Manometer,
Regler und Entlastungsventil, Einlass 1/4” NPT(A), Auslass
3/4” NPT(A)
hochraffiniertes Spezialöl für Halspackungen
217–374 Behälter 0,13 lt.
218–656 Behälter 18,14 lt.
Erdnungsdraht mit Klammer 222–011
7,6 m lang, 1.5 mm2
GRACO TSL Flüssigkeit
für TSL Tasse
206–995 0,95 lt.
206–996 3,8 lt.
308–224 35
Zubehör
Zubehörteile für die Luftsteuerung
Zubehörteile für die Materialsteuerung
Lufthahn mit Entlastungsbohrung
Materialfilter
Zulässiger Betriebsüberdruck 21 bar
Entlässt angestaute Luft zwischem diesem Ventil und dem
Lufteinlass der Pumpe, wenn das Ventil geschlossen ist.
107–141 3/4 NPT(A) Einlass x 3/4” NPT(I) Auslass
107–142 1/2 NPT(A) Einlass x 1/2 NPT(I) Auslass
Zulässiger Betriebsüberdruck 350 bar
250 Micron Sieb
Modell 218–029 Tasse und Halterung aus Normalstahl
Modell 223–160 Tasse aus Edelstahl, Halterung aus
Polyäthylen
Luftöler 214–848
Zulässiger Betriebsüberdruck 17,5 bar.
Zur automatischen Schmierung des Luftmotors
0,48 Lt. Kapazität, 1/2 NPT(I) Ein– und Auslass
Siehe Bedienungsanleitung 308–169G–B
Materialabsperrventil
Zulässiger Betriebsüberdruck 350 bar
Modell 235–992
Edelstahl mit PTFE Dichtungen, 1/4 x 3/8 NPS(A)
Modell 223–960
Normalstahl mit PTFE Dichtungen, 3/8 NPT(A)
Luftfilter 106–149
Modell 214–037
Normalstahl mit PTFE Dichtungen, 1/4 NPT(A)
Zulässiger Betriebsüberdruck 17,5 bar
Filtert Schmutz und Feuchtigkeit aus der Druckluft.
1/2 NPT(I) Ein– und Auslass
Siehe Bedienungsanleitung 308–169G–B
Pumpen Trockenlauf Sicherungsventil 224–040
Zulässiger Betriebsüberdruck 8,4 bar.
Sperrt die Luftzufuhr zur Pumpe automatisch ab, wenn
diese schneller läuft als eingestellt, z.B. bei leerem
Materialbehälter, unterbrochener Materialzufuhr oder
übermässig vielen Lufttaschen im Material. 3/4 NPT(I) Ein–
und Auslass. Beinhaltet alternativ 90° 3/4 NPSM
Gelenkauslassfitting. Siehe Bedienungsanleitung
308–201G–A.
Statische Mischer
Zulässiger Betriebsübnedrdruck 210 bar
Diese Mischer bestehen aus einem Rohr mit einem
schraubenförmigen Innenelement. Sie vermischen
Basismaterial und Katalysator wie erforderlich.
Modell 208–056
178 mm lang, 6 mm Innendurchmesser, 21 Elemente,
einschl. Fittings.
Modell 500–639
356 mm lang, 8 mm Innendurchmesser, 27 Elemente, 3/8
NPT, Fittings separat zu bestellen
Luftregler 206–197
Zulässiger Betriebsüberdruck 21 bar
Steuert den Luftdruck zu Zuführ–, Lösemittel– und
Dosierpumpen 1/2 NPT(I) Ein– und Auslass mit (2) 1/4
NPT Druckmanometerausgängen.
Modell 500–586
635 mm lang, 11 mm Innendurchmesser, 32 Elemente, 1/2
NPT, Fittings separat zu bestellen
Modell 502–028
736 mm lang, 20 mm Innendurchmesser, 24 Elemente, 3/4
NPT
Modell 945–917
635 mm lang, 64 mm Aussendurchmesser, 10 Elemente,
1” NPT(AxI)
36 308–224
Technische Daten
Pumpe
Verteiler
Luftbetriebsbereich: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 – 7 bar
Luftverbrauch: . . . . . . . . . . . . . . siehe Beispiel weiter unten
Grösse Materialeinlass: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3/4 NPT
Grösse Materialauslass: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3/8 NPT
Größss Lufteinlass: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3/4 NPT
Max. Materialauslassdruck: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 210 bar
Max. Materialeinlassdruck: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 bar
Mit Material in Berührung
kommende Teile: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.4305 Edelstahl,
Wolframkarbid, Normalstahl,
Chrom, PTFE, UHMWPE
Verteiler Auslassöffnungen: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3/8 NPT
Schläuche: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3/8” ID, PTFE,
gekuppelt, 3/8 NPT(A),
Zulässiger Betriebsüberdruck: . . . . . . . . . . . . . . . . . 276 bar
Schläuche: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3/8” ID, Nylon,
gekuppelt, 3/8 NPT(A)
Zulässiger Betriebsüberdruck. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 210 bar
Automatische Druckentlastungsventile:
Mit Material in Berührung
kommende Teile: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.4305 Edelstahl,
Wolframkarbid, Viton
Beispiel Luftverbrauch:
Pro Doppelhub benôtigt der Motor bei 1 bar 3.8 liter
entspannte luft, bei jedem weiteren bar Luftdruck erhöht
sich der Bedarf um je 1.9 Liter Luft.
Viton ist eingetragenes Warenzeichen der Firma DuPont.
308–224 37
Notizen
38 308–224
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