wartungsarbeiten an fahrgestell und motor

wartungsarbeiten an fahrgestell und motor
BEDIENUNGSANLEITUNG 2008
1190 RC8 EU
1190 RC8 AUS/UK
1190 RC8 FR
1190 RC8 JP
ART. NR. 3211250de
LIEBER KTM KUNDE
1
Wir möchten Sie recht herzlich zu Ihrer Entscheidung für ein KTM Motorrad beglückwünschen. Sie sind nun Besitzer eines modernen
sportlichen Motorrades, das Ihnen bestimmt viel Freude bereiten wird, wenn Sie es entsprechend warten und pflegen.
LIEBER KTM KUNDE
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Fahren!
Bitte tragen Sie unten die Seriennummern Ihres Fahrzeuges ein.
Fahrgestellnummer/Typenschild (
Motornummer (
S. 16)
Händlerstempel
S. 17)
Schlüsselnummer (
S. 16)
Die Bedienungsanleitung entsprach zum Zeitpunkt der Drucklegung dem neuesten Stand dieser Baureihe. Kleine Abweichungen, die sich
aus der konstruktiven Weiterentwicklung ergeben, sind jedoch nie ganz auszuschließen.
Alle enthaltenen Angaben sind unverbindlich. Die KTM-Sportmotorcycle AG behält sich insbesondere das Recht vor, technische Angaben,
Preise, Farben, Formen, Materialien, Dienst- und Serviceleistungen, Konstruktionen, Ausstattungen und ähnliches ohne vorheriger Ankündigung und ohne Angabe von Gründen zu ändern bzw. ersatzlos zu streichen, sie an lokale Gegebenheiten anzupassen sowie die Fertigung
eines bestimmten Modells ohne vorherige Ankündigung einzustellen. KTM übernimmt keine Haftung für Liefermöglichkeiten, Abweichungen von Abbildungen und Beschreibungen sowie Druckfehler und Irrtümer. Die abgebildeten Modelle enthalten zum Teil Sonderausstattungen, die nicht zum serienmäßigen Lieferumfang gehören.
LIEBER KTM KUNDE
© 2008 by KTM-Sportmotorcycle AG, Mattighofen Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Urhebers.
ISO 9001(12 100 6061)
Im Sinne der internationalen Qualitätsmanagement-Norm ISO 9001 wendet KTM Qualitätssicherungsprozesse an, die zu
höchstmöglicher Produktqualität führen.
Ausgestellt durch: TÜV Management Service
KTM-Sportmotorcycle AG
5230 Mattighofen, Österreich
2
INHALTSVERZEICHNIS
INHALTSVERZEICHNIS
DARSTELLUNGSMITTEL ........................................................ 7
WICHTIGE HINWEISE............................................................. 8
FAHRZEUGANSICHT ............................................................ 12
Fahrzeugansicht vorne links............................................... 12
Fahrzeugansicht hinten rechts ........................................... 14
LAGE DER SERIENNUMMERN.............................................. 16
Fahrgestellnummer/Typenschild......................................... 16
Schlüsselnummer ............................................................. 16
Motornummer .................................................................. 17
Gabelartikelnummer ......................................................... 17
Federbeinartikelnummer ................................................... 18
Lenkungsdämpferartikelnummer ........................................ 18
BEDIENUNGSELEMENTE ..................................................... 19
Kupplungshebel ............................................................... 19
Handbremshebel .............................................................. 19
Lichtschalter.................................................................... 20
Lichthupentaster .............................................................. 20
Blinkerschalter ................................................................. 21
Hupentaster ..................................................................... 21
Zünd-/Lenkschloss............................................................ 22
Not-Aus-Schalter .............................................................. 22
E-Starterknopf.................................................................. 23
Kombiinstrument - Übersicht............................................. 24
Kombiinstrument - Funktionstasten am Lenker.................... 25
Kombiinstrument - Aktivierung und Test ............................. 26
Display ............................................................................ 27
Infodisplay....................................................................... 28
Kontrolllampen ................................................................ 29
Hinweise/Warnhinweise im Kombiinstrument ...................... 30
3
Menü Wegstreckenzähler ODO ...........................................
Menü FUELDISTANCE ......................................................
Menü FUELRANGE...........................................................
Menü nächster Service DISTANCE TO Next Service..............
Menü verbleibende Runden LAPSTOGO..............................
Menü Rundenhöchstgeschwindigkeit TOPSPEED.................
Menü Rundenzeiten LAP/BESTLAP/LastLap ........................
Menü Höchstgeschwindigkeit LAP/BESTLAP/TopSpeed........
Menü Gesamtwegstrecke im Race Mode RACEODO..............
Menü Einstellungen SET‑UP..............................................
Menü Menüanwahl CHANGE MODE ...................................
Menü Uhrzeit SET CLOCK .................................................
Menü SETTINGS ..............................................................
Menü Schaltblitz SHIFT RPMS ..........................................
Menü Sperrzeit LAP Taste LAP BLANK T ............................
Menü Rundenanzahl SET NUM LAPS .................................
Menü Kraftstoffreserveanzeige TRIP F RESET .....................
Menü Einheiten UNITS .....................................................
Menü Kilometer/Meilen SET KM/MILES..............................
Menü Temperaturanzeige SET °C/°F ...................................
Menü Zusatzfunktionen OPTIONS ......................................
Menü Reifendruckkontrolle TPMS ......................................
Menü Außentemperaturanzeige OPTION OUTERTEMP .........
Rundenzeit abrufen ..........................................................
Höchstgeschwindigkeit abrufen..........................................
ROAD oder RACE Mode einstellen ......................................
Uhrzeit einstellen SET CLOCK ...........................................
Schaltdrehzahl einstellen RPM1/2 .....................................
Sperrzeit der LAP Taste einstellen LAP BLANK T.................
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
61
61
62
63
63
65
INHALTSVERZEICHNIS
Rundenanzahl einstellen SET NUM LAPS ...........................
Kraftstoffreserveanzeige einstellen TRIPF RESET ................
Kilometer/Meilen einstellen SET KM/MILES ........................
Temperatureinheit einstellen SET °C/°F ..............................
Außentemperaturanzeige ein- oder ausschalten ...................
Tankverschluss öffnen.......................................................
Tankverschluss schließen ..................................................
Halteriemen .....................................................................
Sitzbankschloss................................................................
Bordwerkzeug ..................................................................
Helmsicherung .................................................................
Beifahrerfußrasten............................................................
Schalthebel .....................................................................
Fußbremshebel ................................................................
Seitenständer...................................................................
ALLGEMEINE TIPPS UND HINWEISE ZUR
INBETRIEBNAHME ..............................................................
Hinweise zur ersten Inbetriebnahme...................................
Motor einfahren................................................................
Fahrzeug beladen .............................................................
FAHRANLEITUNG ................................................................
Überprüfungen vor jeder Inbetriebnahme ............................
Startvorgang.....................................................................
Anfahren .........................................................................
Schalten, Fahren ..............................................................
Abbremsen ......................................................................
Anhalten, Parken..............................................................
Kraftstoff tanken ..............................................................
4
66
67
68
69
69
71
72
72
73
73
74
74
75
76
76
77
77
79
79
81
81
82
83
84
87
88
90
SCHMIER- UND WARTUNGSTABELLE................................... 92
Wichtige Wartungsarbeiten, die durch eine autorisierte
KTM-RC8-Fachwerkstätte durchgeführt werden müssen. ...... 92
Wichtige Wartungsarbeiten, die durch eine autorisierte
KTM-RC8-Fachwerkstätte durchgeführt werden müssen.
(als Zusatzauftrag) ............................................................ 95
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR......... 96
Motorrad vorne aufbocken ................................................. 96
Motorrad vorne vom Montageständer nehmen ...................... 96
Motorrad hinten aufbocken................................................ 97
Motorrad hinten vom Montageständer nehmen .................... 97
Gabel/Federbein ............................................................... 98
Druckstufendämpfung der Gabel einstellen ......................... 98
Zugstufendämpfung der Gabel einstellen ............................ 99
Federvorspannung der Gabel einstellen............................. 100
Gabelbeine entlüften ...................................................... 101
Druckstufendämpfung Federbein ..................................... 102
Druckstufendämpfung Low Speed des Federbeins
einstellen....................................................................... 102
Druckstufendämpfung High Speed des Federbeins
einstellen....................................................................... 104
Zugstufendämpfung des Federbeins einstellen .................. 105
Federvorspannung des Federbeines einstellen .............. 106
Lenkungsdämpfer ........................................................... 108
Lenkungsdämpfer einstellen ............................................ 108
Fahrzeugniveau .............................................................. 110
Fahrzeugniveau vorne einstellen .................................. 111
Fahrzeugniveau hinten einstellen ..................................... 112
Fußrastenposition ........................................................... 114
Fußrastenposition einstellen ............................................ 114
x
x
INHALTSVERZEICHNIS
5
Schalthebelauftritt einstellen...........................................
Schalthebel einstellen.....................................................
Fußbremshebelauftritt einstellen......................................
Fußbremshebel einstellen ...............................................
Kettenverschmutzung kontrollieren...................................
Kette reinigen ................................................................
Kettenspannung kontrollieren ..........................................
Kettenspannung einstellen ..............................................
Kettenrad/Kettenritzel auf Verschleiß kontrollieren.............
Kettenverschleiß kontrollieren..........................................
Kettengleitschutz kontrollieren.........................................
Bremsscheiben der Vorderradbremse kontrollieren .............
Bremsscheibe der Hinterradbremse kontrollieren ...............
Grundstellung des Handbremshebels einstellen .................
Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse
kontrollieren...................................................................
Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse nachfüllen .........
Bremsbeläge ..................................................................
Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren.................
Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse
kontrollieren...................................................................
Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse nachfüllen .........
Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren.................
Vorderrad ausbauen ...................................................
Vorderrad einbauen ....................................................
Hinterrad ausbauen ...................................................
Hinterrad einbauen ....................................................
Ruckdämpfer der Hinterradnabe kontrollieren ...............
Reifenzustand kontrollieren .............................................
x
x
x
x
x
x
x
117
117
121
122
122
123
124
125
127
128
129
129
130
131
132
132
134
134
135
136
137
138
139
140
142
145
145
Reifenluftdruck kontrollieren ...........................................
Sitzbank abnehmen ........................................................
Sitzbank montieren.........................................................
Beifahrersitzbank abnehmen ...........................................
Beifahrersitzbank montieren ............................................
Helmsicherung am Fahrzeug montieren ............................
Batterie ausbauen .....................................................
Batterie einbauen ......................................................
Batterie laden ...........................................................
Hauptsicherung wechseln................................................
Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher wechseln ......
Abblendlichtlampe wechseln ...........................................
Fernlichtlampe wechseln.................................................
Begrenzungslichtlampe wechseln .....................................
Scheinwerfereinstellung kontrollieren ...............................
Scheinwerferleuchtweite einstellen...................................
Zündschlüssel aktivieren/deaktivieren ...............................
Kühlsystem....................................................................
Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren ...................................
Kühlsystem - Ausgleichsbehälter befüllen .........................
Grundstellung des Kupplungshebels einstellen ..................
Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung
kontrollieren...................................................................
Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung
berichtigen ....................................................................
Gasbowdenzugspiel einstellen .....................................
Lenkerhöhe....................................................................
Lenkerhöhe einstellen .....................................................
Rahmenheckposition ......................................................
x
x
x
x
147
148
148
149
149
150
150
152
153
155
157
159
162
166
169
169
170
174
174
175
177
177
178
179
179
180
181
INHALTSVERZEICHNIS
6
Rahmenheckposition einstellen........................................
Motorölstand kontrollieren ...............................................
Motoröl und Ölfilter wechseln, Ölsiebe reinigen ............
Motoröl ablassen, Ölsiebe reinigen ..............................
Ölfilter ausbauen .......................................................
Ölfilter einbauen .......................................................
Motoröl einfüllen .......................................................
Motoröl nachfüllen .........................................................
FEHLERSUCHE..................................................................
BLINKCODE WEGFAHRSPERRE..........................................
BLINKCODE MOTORSTEUERUNG .......................................
REINIGUNG.......................................................................
Motorrad reinigen ...........................................................
KONSERVIERUNG FÜR DEN WINTERBETRIEB ....................
Konservierung für den Winterbetrieb.................................
LAGERUNG .......................................................................
Lagerung .......................................................................
Inbetriebnahme nach der Lagerung ..................................
TECHNISCHE DATEN - MOTOR ...........................................
Füllmenge - Motoröl........................................................
Füllmenge - Kühlflüssigkeit .............................................
TECHNISCHE DATEN - ANZUGSDREHMOMENTE MOTOR.....
TECHNISCHE DATEN - FAHRGESTELL ................................
Lampenbestückung ........................................................
Füllmenge - Kraftstoff .....................................................
TECHNISCHE DATEN - GABEL............................................
TECHNISCHE DATEN - FEDERBEIN ....................................
TECHNISCHE DATEN - ANZUGSDREHMOMENTE
FAHRGESTELL ..................................................................
x
x
x
x
x
182
186
187
187
190
192
192
194
196
199
201
205
205
207
207
208
208
209
210
211
211
212
215
216
217
218
219
221
BETRIEBSSTOFFE .............................................................
HILFSSTOFFE....................................................................
NORMEN...........................................................................
INDEXVERZEICHNIS ..........................................................
224
227
229
230
DARSTELLUNGSMITTEL
7
DARSTELLUNGSMITTEL
1
Verwendete Symbole
Nachfolgend wird die Verwendung von bestimmten Symbolen erklärt.
Kennzeichnet eine erwartete Reaktion (z.B. eines Arbeitsschrittes oder einer Funktion).
Kennzeichnet eine unerwartete Reaktion (z.B. eines Arbeitsschrittes oder einer Funktion).
Alle Arbeiten, die mit diesem Symbol gekennzeichnet sind, erfordern Fachkenntnisse und technisches Verständnis.
Lassen Sie diese Arbeiten, im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit, in einer autorisierten KTM-RC8-Fachwerkstätte
durchführen! Dort wird Ihr Motorrad von speziell geschulten Fachkräften mit dem erforderlichen Spezialwerkzeug
optimal gewartet.
Kennzeichnet einen Seitenverweis (Mehr Informationen sind auf der angegebenen Seite nachzulesen).
Benutzte Formatierungen
Nachfolgend werden die verwendeten Schriftformatierungen erklärt.
Eigenname
Kennzeichnet einen Eigennamen.
Name®
Kennzeichnet einen geschützten Namen.
Marke™
Kennzeichnet eine Marke im Warenverkehr.
WICHTIGE HINWEISE
8
WICHTIGE HINWEISE
2
Einsatzdefinition
KTM Sportmotorräder sind so konzipiert und konstruiert, dass sie gängigen Beanspruchungen bei regulärem Straßenbetrieb als auch beim
Einsatz auf der Rennstrecke standhalten, jedoch nicht für die Benutzung abseits asphaltierter Straßen.
Info
Das Motorrad ist nur in der homologierten Version für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen.
Wartung
Voraussetzung für den fehlerfreien Betrieb und die Vermeidung von vorzeitigem Verschleiß sind die Einhaltung der in der Bedienungsanleitung genannten Wartungs-, Pflege-, und Abstimmungsarbeiten von Motor und Fahrwerk. Schlechte Fahrwerksabstimmung kann Beschädigungen und Brüche an Fahrwerkskomponenten hervorrufen.
Die Benutzung der Motorräder bei extremen Einsatzbedingungen, z.B. Rennstreckenbetrieb, kann zu überdurchschnittlichem Verschleiß
von Komponenten wie etwa Antriebsstrang oder Bremsen führen. Demzufolge kann eine Wartung bzw. der Austausch von Verschleißteilen
bereits vor Erreichen der Verschleißgrenze laut Schmier- und Wartungstabelle notwendig sein.
Bitte beachten Sie unbedingt die vorgeschriebenen Einfahrzeiten, Inspektions- und Wartungsintervalle. Deren genaue Einhaltung trägt
wesentlich zur Erhöhung der Lebensdauer Ihres Motorrades bei.
Garantie
Die in der Schmier- und Wartungstabelle vorgeschriebenen Servicearbeiten müssen ausschließlich in einer autorisierten
KTM-RC8-Fachwerkstätte durchgeführt und im Serviceheft bestätigt werden, da sonst jeglicher Garantieanspruch verloren geht. Bei
Schäden und Folgeschäden, die durch Manipulationen und/oder Umbauten am Fahrzeug verursacht wurden, kann keine Garantie gewährt
werden.
Betriebsmittel
Es sind die in der Bedienungsanleitung genannten Kraft- und Schmierstoffe bzw. Betriebsstoffe gemäß Spezifikation zu verwenden.
WICHTIGE HINWEISE
9
Ersatzteile, Zubehör
Verwenden Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit nur Ersatzteile und Zubehörprodukte, die von KTM freigegeben und/oder empfohlen sind und
lassen Sie diese in einer autorisierten KTM-RC8-Fachwerkstätte montieren. Für andere Produkte und daraus entstandene Schäden übernimmt KTM keine Haftung.
Die aktuellen KTM PowerParts für Ihr Fahrzeug finden Sie auf der KTM Website.
Internationale KTM Website: http://www.ktm.com
Arbeitsregeln
Beim Zusammenbau müssen nicht wiederverwendbare Teile (z.B. selbstsichernde Schrauben und Muttern, Dichtungen, Dichtringe, ORinge, Splinte, Sicherungsbleche) durch neue Teile ersetzt werden.
Wird bei Schraubverbindungen ein Schraubensicherungsmittel (z.B. Loctite®) verwendet, sind die spezifischen Hinweise des Herstellers zu
dessen Verwendung einzuhalten.
Teile die nach dem Zerlegen wiederverwendet werden sollen, sind zu reinigen und auf Beschädigung bzw. Verschleiß zu kontrollieren.
Beschädigte bzw. verschlissene Teile wechseln.
Nach Abschluss der Wartung ist die Verkehrssicherheit des Fahrzeuges sicherzustellen.
Transport
Hinweis
Beschädigungsgefahr Beschädigungsgefahr durch Wegrollen oder Umfallen des Fahrzeugs.
–
Das Fahrzeug immer auf festem und ebenem Untergrund abstellen.
Hinweis
Brandgefahr Bestimmte Bauteile (Motor, Kühler und Auspuffanlage) werden beim Betrieb sehr heiß.
–
Fahrzeug nicht an Stellen mit leicht brennbaren und/oder entzündlichen Materialien abstellen.
–
Motor abstellen und Zündschlüssel abziehen.
–
Motorrad mit Spannbändern oder anderen geeigneten Befestigungsvorrichtungen gegen Umfallen und Wegrollen sichern.
WICHTIGE HINWEISE
10
Umwelt
Motorradfahren ist ein wunderbarer Sport und wir hoffen natürlich, dass Sie ihn in vollen Zügen genießen können. Jedoch – er birgt Potential für Probleme mit der Umwelt wie auch für Konflikte mit anderen Personen. Ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Motorrad sorgt
aber dafür, dass diese Probleme und Konflikte nicht auftauchen müssen. Um die Zukunft des Motorradsports zu sichern, versichern Sie
sich, dass Sie das Motorrad im Rahmen der Legalität benutzen, zeigen Sie Umweltbewusstsein und respektieren Sie die Rechte anderer.
Hinweise/Warnhinweise
Beachten Sie unbedingt die angegebenen Hinweise/Warnhinweise.
Info
Am Fahrzeug sind verschiedene Hinweis-/Warnhinweisaufkleber angebracht. Entfernen Sie keine Hinweis-/Warnhinweisaufkleber.
Fehlen diese, können Sie oder andere Personen Gefahren nicht erkennen und sich deshalb verletzen.
Gefahrengrade
Gefahr
Gefahr, die unmittelbar und mit Sicherheit zu schweren, bleibenden Verletzungen oder zum Tod führt.
Warnung
Gefahr die wahrscheinlich zu schweren, bleibenden Verletzungen oder zum Tod führt.
Hinweis
Gefahr von erheblichen Maschinen- oder Materialschäden.
Warnung
Gefahr von Umweltschäden.
WICHTIGE HINWEISE
11
Bedienungsanleitung
–
Lesen Sie unbedingt diese Bedienungsanleitung genau und vollständig, bevor Sie die erste Ausfahrt unternehmen. Sie enthält viele
Informationen und Tipps, die Ihnen die Bedienung und Handhabung Ihres Motorrades erleichtern werden. Nur so erfahren Sie, wie Sie
das Motorrad am Besten für sich abstimmen und wie Sie sich vor Verletzungen schützen können. Außerdem enthält diese Bedienungsanleitung wichtige Informationen über die Wartung des Motorrades.
–
Die Bedienungsanleitung ist ein wichtiger Bestandteil des Motorrades und muss beim Weiterverkauf an den neuen Eigentümer übergeben werden.
FAHRZEUGANSICHT
12
FAHRZEUGANSICHT
3
Fahrzeugansicht vorne links
3.1
700243-10
FAHRZEUGANSICHT
1
Kupplungshebel
2
Lichtschalter, Lichthupentaster, Blinkerschalter, Hupentaster
3
Tankverschluss
4
Sitzbank
5
Sitzbankschloss
6
Ölmessstab
7
Seitenständer
8
Schalthebel
9
Beifahrerfußrasten
13
FAHRZEUGANSICHT
14
Fahrzeugansicht hinten rechts
3.2
700242-10
FAHRZEUGANSICHT
1
Beifahrersitzbank
2
Halteriemen
3
Rückspiegel
4
Kombiinstrument
5
Not-Aus-Schalter, E-Starterknopf
6
Handbremshebel
7
Fahrgestellnummer, Typenschild
8
Bremszange hinten
9
Fußbremshebel
10
Motornummer
11
Bremszangen vorne
15
LAGE DER SERIENNUMMERN
16
LAGE DER SERIENNUMMERN
4
Fahrgestellnummer/Typenschild
4.1
Die Fahrgestellnummer  ist im Rahmen hinter dem Steuerkopf rechts eingeprägt.
Das Typenschild  befindet sich auf dem Rahmen oberhalb der Fahrgestellnummer.
700231-01
Schlüsselnummer
4.2
Die Schlüsselnummer Code number  ist auf der KEYCODECARD angeführt.
Info
Sie benötigen die Schlüsselnummer zum Bestellen eines Ersatzschlüssels. Bewahren Sie die KEYCODECARD an einem sicheren Ort auf.
Mit dem orangen Programmierschlüssel aktivieren bzw. deaktivieren Sie die schwarzen Zündschlüssel. Bewahren Sie den orangen Programmierschlüssel an einem
sicheren Ort auf, er darf nur für Lern- und Programmierfunktionen verwendet werden.
700222-01
LAGE DER SERIENNUMMERN
Motornummer
4.3
Die Motornummer  ist an der rechten Motorseite eingeprägt.
700223-01
Gabelartikelnummer
4.4
Die Gabelartikelnummer  ist auf der Innenseite der Gabelfaust eingeprägt.
700224-01
17
LAGE DER SERIENNUMMERN
18
Federbeinartikelnummer
4.5
Die Federbeinartikelnummer  ist am Federbeinoberteil über dem Einstellring zum Heck
hin eingeprägt.
700225-01
Lenkungsdämpferartikelnummer
4.6
Die Lenkungsdämpferartikelnummer  ist auf der Oberseite des Lenkungsdämpfers eingeprägt.
700226-01
BEDIENUNGSELEMENTE
19
BEDIENUNGSELEMENTE
5
Kupplungshebel
5.1
Der Kupplungshebel  ist am Lenker links angebracht.
Die Kupplung wird hydraulisch betätigt und stellt sich automatisch nach.
700227-01
Handbremshebel
5.2
Der Handbremshebel  ist am Lenker rechts angebracht.
Mit dem Handbremshebel wird die Vorderradbremse betätigt.
700228-01
BEDIENUNGSELEMENTE
20
Lichtschalter
5.3
Der Lichtschalter  ist am Lenker links angebracht.
Mögliche Zustände
Abblendlicht ein – Lichtschalter ist nach unten geschwenkt. In dieser Stellung ist das Abblendlicht und Rücklicht eingeschaltet.
Fernlicht ein – Lichtschalter ist nach oben geschwenkt. In dieser Stellung ist
das Abblendlicht, Fernlicht und Rücklicht eingeschaltet.
700230-13
Lichthupentaster
5.4
Der Lichthupentaster  ist am Lenker links angebracht.
Mögliche Zustände
• Lichthupentaster in der Grundstellung
• Lichthupentaster gedrückt – In dieser Stellung wird die Lichthupe (Fernlicht) betätigt.
700232-01
BEDIENUNGSELEMENTE
21
Blinkerschalter
5.5
Der Blinkerschalter  ist am Lenker links angebracht.
Mögliche Zustände
Blinker aus
Blinker links ein – Blinkerschalter nach links gedrückt. Der Blinkerschalter
geht nach dem Betätigen in die Mittelstellung zurück.
Blinker rechts ein – Blinkerschalter nach rechts gedrückt. Der Blinkerschalter geht nach dem Betätigen in die Mittelstellung zurück.
Zum Ausschalten des Blinkers den Blinkerschalter zum Schaltergehäuse drücken.
700230-12
Hupentaster
5.6
Der Hupentaster  ist am Lenker links angebracht.
Mögliche Zustände
• Hupentaster in der Grundstellung
• Hupentaster gedrückt – In dieser Stellung wird die Hupe betätigt.
700230-11
BEDIENUNGSELEMENTE
22
Zünd-/Lenkschloss
5.7
Das Zünd-/Lenkschloss  befindet sich vor der oberen Gabelbrücke.
Mögliche Zustände
Zündung aus – In dieser Stellung ist der Zündstromkreis unterbrochen, der
laufende Motor geht aus, der stehende Motor springt nicht an. Der schwarze
Zündschlüssel kann abgezogen werden.
Zündung ein – In dieser Stellung ist der Zündstromkreis geschlossen, der
Motor kann gestartet werden.
700234-01
Lenkung blockiert – In dieser Stellung ist der Zündstromkreis unterbrochen
und die Lenkung blockiert. Der schwarze Zündschlüssel kann abgezogen
werden.
Not-Aus-Schalter
5.8
Der Not-Aus-Schalter  ist am Lenker rechts angebracht.
Mögliche Zustände
Not-Aus-Schalter ein – Diese Stellung ist für den Betrieb notwendig, der
Zündstromkreis ist geschlossen.
Not-Aus-Schalter aus – In dieser Stellung ist der Zündstromkreis unterbrochen, der laufende Motor geht aus, der Motor kann nicht gestartet werden.
700229-11
BEDIENUNGSELEMENTE
23
E-Starterknopf
5.9
Der E-Starterknopf  ist am Lenker rechts angebracht.
Mögliche Zustände
• E-Starterknopf • E-Starterknopf 700229-12
in der Grundstellung
gedrückt – In dieser Stellung wird der E-Starter betätigt.
BEDIENUNGSELEMENTE
24
Kombiinstrument - Übersicht
5.10
400430-10
1
Display (
2
Funktionstasten
S. 27)
3
Kontrolllampen (
4
Infodisplay (
S. 29)
S. 28)
BEDIENUNGSELEMENTE
25
Kombiinstrument - Funktionstasten am Lenker
5.11
Die Mode Taste  ist am Lenker links vorne angebracht.
Die Lap Taste  ist am Lenker links hinten angebracht.
600642-10
BEDIENUNGSELEMENTE
26
Kombiinstrument - Aktivierung und Test
5.12
Aktivierung
Das Kombiinstrument wird aktiviert, wenn die Zündung eingeschaltet wird.
Test
Die Segmente des Drehzahlmessers leuchten der Reihe nach auf und gehen wieder aus.
Die Geschwindigkeitsanzeige zählt von 0 bis 300 und wieder zurück.
Die restlichen Anzeigesegmente außerhalb des Infodisplay leuchten kurz auf.
Im Infodisplay erscheint der KTM Schriftzug.
Im ROAD Mode wechselt die Anzeige im Infodisplay in den Modus ODO, TripDist, TripTime,
AvgSpeed.
Im RACE Mode wechselt die Anzeige im Infodisplay in den Modus LAPSTOGO, LastLap, ±Last,
±Best.
400429-10
BEDIENUNGSELEMENTE
27
Display
5.13
Der Drehzahlmesser  zeigt die Motordrehzahl in Umdrehungen pro Minute an.
Die rote Markierung  kennzeichnet den Überdrehzahlbereich des Motors.
Die Geschwindigkeit  wird in Kilometer pro Stunde km/h bzw. in Meilen pro Stunde Mph
angezeigt.
Die Uhrzeit wird im Bereich  dargestellt.
Info
Die Uhrzeit muss eingestellt werden wenn die Batterie abgeschlossen wurde bzw.
wenn die Sicherung ausgebaut war.
Die Kühlflüssigkeitstemperatur wird im Bereich , in Grad Celsius oder Grad Fahrenheit,
angezeigt.
Das Infodisplay  bildet zusätzliche Informationen ab.
400430-12
BEDIENUNGSELEMENTE
28
Infodisplay
5.14
Das Infodisplay  hat zwei Menü-Oberflächen.
Menü eins ist der ROAD Mode (Standard) für das Fahren auf öffentlichen Straßen.
Menü zwei ist der RACE Mode für Fahrten auf der Rennstrecke. Dieser bietet dem Fahrer die
Möglichkeit seine Rundenzeiten selbst zu stoppen.
Leuchtet die Warnlampe allgemein auf, wird die entsprechende Meldung im Infodisplay
periodisch angezeigt.
Informationswiederholung
45 s
Die Anzeige im Infodisplay kann mit den Funktionstasten gesteuert werden.
400430-13
BEDIENUNGSELEMENTE
29
Kontrolllampen
5.15
Mögliche Zustände
Blinkerkontrolllampe blinkt grün im Blinkrhythmus – Blinker ist eingeschaltet.
Ölkontrolllampe leuchtet rot – Öldruck ist zu niedrig.
Schaltblitz leuchtet/blinkt rot – Die eingestellte Schaltdrehzahl ist erreicht.
Leerlaufkontrolllampe leuchtet grün – Getriebe ist in Leerlauf geschaltet.
Fernlichtkontrolllampe leuchtet blau – Fernlicht ist eingeschaltet.
EFI Warnlampe (MIL) leuchtet/blinkt rot – Die OBD hat einen emissions- oder
sicherheitskritischen Fehler erkannt.
Warnlampe allgemein leuchtet gelb – Ein Hinweis/Warnhinweis für die
Betriebssicherheit wurde erkannt. Dieser wird zusätzlich im Infodisplay
periodisch dargestellt.
Kontrolllampe Wegfahrsperre leuchtet/blinkt rot – Status- oder Fehlermeldung bei der Wegfahrsperre/Alarmanlage.
400430-14
BEDIENUNGSELEMENTE
30
Hinweise/Warnhinweise im Kombiinstrument
5.16
LOW FUEL erscheint im Infodisplay, wenn die minimale Reichweite unter den angegebenen
Wert gefallen ist.
Entfernung
25 km
400476-01
LOW BATTERY erscheint im Infodisplay, wenn die Batteriespannung unter den angegebenen
Wert gefallen ist.
Batteriespannung
400471-01
10,80 V
BEDIENUNGSELEMENTE
31
SERVICE IN xxx KM(MPH) erscheint im Infodisplay, wenn die Strecke bis zum nächsten Service unter den angegebenen Wert gefallen ist.
Distanz
500 km
400472-01
HIGH TEMP erscheint im Infodisplay, wenn die Kühlflüssigkeitstemperatur über den angegebenen Wert steigt.
Kühlflüssigkeitstemperatur
120 °C
400474-01
FRONT SENSOR erscheint im Infodisplay, wenn der Temperatursensor-Kühlflüssigkeit am
vorderen Zylinder defekt ist.
400469-01
BEDIENUNGSELEMENTE
32
REAR SENSOR erscheint im Infodisplay, wenn der Temperatursensor-Kühlflüssigkeit am hinteren Zylinder defekt ist.
400470-01
SENSOR ERROR erscheint im Infodisplay, wenn die Kühlflüssigkeitstemperatur zwischen
dem Temperatursensor-Kühlflüssigkeit am vorderen und hinteren Zylinder um mehr als den
angegebenen Wert differiert.
Kühlflüssigkeitstemperatur
10 °C
400468-01
ICE erscheint im Infodisplay, wenn die Außentemperatur unter den angegebenen Wert gefallen ist.
Temperatur
3 °C
ICE erlischt im Infodisplay, wenn die Außentemperatur wieder über den angegebenen Wert
gestiegen ist.
Temperatur
400467-01
4 °C
BEDIENUNGSELEMENTE
33
Menü Wegstreckenzähler ODO
5.17
Bedingung
• Die Zündung ist an.
400438-01
•
ROAD Mode
–
MODE Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige ODO links oben im Infodisplay
erscheint.
ODO zeigt die gefahrene Gesamtwegstrecke an.
TripDist zeigt die Wegstrecke seit der letzten Rückstellung an. Zum Beispiel zwischen zwei
Tankstopps. TripDist läuft immer mit und zählt bis 999.9.
TripTime zeigt die Fahrzeit auf Basis von TripDist an und läuft weiter, sobald ein Geschwindigkeitssignal kommt.
Die Berechnung dieses Wertes startet mit dem ersten Geschwindigkeitssignal und endet 3
Sekunden nach dem letzten Geschwindigkeitssignal.
AvgSpeed (Durschnittsgeschwindigkeit) ist mit TripDist und TripTime gekoppelt.
Taste drücken.
Taste drücken.
Taste und Taste 3 - 5 Sekunden
drücken.
MODE Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
MODE Taste kurz
drücken.
keine Funktion
keine Funktion
Anzeige wechselt in das SET‑UP Menü
Anzeige von TripDist, TripTime und AvgSpeed werden zurückgesetzt
nächster Anzeigemodus
BEDIENUNGSELEMENTE
34
Menü FUELDISTANCE
5.18
Bedingung
• Die Zündung ist an.
•
ROAD Mode
–
MODE Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige FUELDISTANCE oben im Infodisplay
erscheint.
TripFuel zeigt die Entfernung, die seit dem Erreichen der Kraftstoffreserve zurückgelegt
wurde.
400441-01
Info
Eine Anzeige erfolgt nur ab dem Erreichen der Kraftstoffreserve.
OuterTemp zeigt die Außentemperatur an.
Die Außentemperatur kann im SET‑UP Menü aus- oder eingeschaltet werden.
Taste drücken.
Taste drücken.
Taste und Taste 3 - 5 Sekunden
drücken.
MODE Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
MODE Taste kurz
drücken.
keine Funktion
keine Funktion
Anzeige wechselt in das SET‑UP Menü
keine Funktion
nächster Anzeigemodus
BEDIENUNGSELEMENTE
35
Menü FUELRANGE
5.19
Bedingung
• Die Zündung ist an.
•
ROAD Mode
–
MODE Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige FUELRANGE oben im Infodisplay
erscheint.
TripFuel zeigt die Entfernung, die seit dem Erreichen den Kraftstoffreserve zurückgelegt
wurde.
400477-01
Info
Eine Anzeige erfolgt nur ab dem Erreichen der Kraftstoffreserve.
MinRange zeigt die minimale mögliche Reichweite mit Kraftstoffreserve an.
MaxRange zeigt die maximale mögliche Reichweite mit Kraftstoffreserve an.
Die mögliche Reichweite mit Kraftstoffreserve ist abhängig vom Fahrstil.
Taste drücken.
Taste drücken.
Taste und Taste 3 - 5 Sekunden
drücken.
MODE Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
MODE Taste kurz
drücken.
keine Funktion
keine Funktion
Anzeige wechselt in das SET‑UP Menü
keine Funktion
nächster Anzeigemodus
BEDIENUNGSELEMENTE
36
Menü nächster Service DISTANCE TO Next Service
5.20
Bedingung
• Die Zündung ist an.
•
Das Motorrad steht.
•
ROAD Mode
–
MODE Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige DISTANCE TO Next Service im Infodisplay erscheint.
DISTANCE TO Next Service zeigt die Entfernung bis die nächste Wartung erforderlich ist.
400443-01
Taste drücken.
Taste drücken.
Taste und Taste 3 - 5 Sekunden
drücken.
MODE Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
MODE Taste kurz
drücken.
keine Funktion
keine Funktion
Anzeige wechselt in das SET‑UP Menü
keine Funktion
nächster Anzeigemodus
BEDIENUNGSELEMENTE
37
Menü verbleibende Runden LAPSTOGO
5.21
Bedingung
• Die Zündung ist an.
400444-01
•
RACE Mode
–
MODE Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige LAPSTOGO links oben im Infodisplay
erscheint.
LAPSTOGO zeigt die verbleibenden Runden an.
Steht ein R hinter LAPSTOGO, läuf die Stoppuhr im Hintergrund.
Steht ein P hinter LAPSTOGO, ist die Stoppuhr im Hintergrund aktiv, wartet aber auf ein
Geschwindigkeitssignal. Die Zeit läuft nicht.
Diese Funktion wird mit der Taste "LAP" gesteuert.
LastLap zeigt die Rundenzeit der letzten Runde an.
±Last zeigt Differenz der letzten zur vorletzten Rundenzeit an.
±Best zeigt Differenz der letzten zur besten Rundenzeit an.
Wenn die letzte Runde die schnellste Runde war, steht hinter ±Best: Best! im Infodisplay.
Taste drücken.
Taste drücken.
Taste und Taste 3 - 5 Sekunden
drücken.
MODE Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
MODE Taste kurz
drücken.
keine Funktion
keine Funktion
Anzeige wechselt in das SET‑UP Menü
alle Werte im RACE Mode werden zurückgesetzt (Ausnahme
RACEODO)
nächster Anzeigemodus
BEDIENUNGSELEMENTE
38
Menü Rundenhöchstgeschwindigkeit TOPSPEED
5.22
Bedingung
• Die Zündung ist an.
400445-01
•
RACE Mode
–
MODE Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige TOPSPEED links oben im Infodisplay
erscheint.
Steht ein R hinter TOPSPEED, ist die Stoppuhr im Hintergrund aktiviert.
Steht ein P hinter TOPSPEED, ist die Stoppuhr im Hintergrund deaktiviert.
Diese Funktion wird mit der Taste "LAP" gesteuert.
TOPSPEED zeigt die Rundenhöchstgeschwindigkeit.
LastLap zeigt die Höchstgeschwindigkeit der letzten Runde an.
±Last zeigt die Differenz der Höchstgeschwindigkeit zwischen der letzten und der vorletzten
Runde an.
±Best zeigt die Differenz der Höchstgeschwindigkeit zwischen der letzten und der größten
Höchstgeschwindigkeit an.
Wenn die letzte Runde die mit der größten Höchstgeschwindigkeit war, steht im Infodisplay
±Best: Best!
Taste drücken.
Taste drücken.
Taste und Taste 3 - 5 Sekunden
drücken.
MODE Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
MODE Taste kurz
drücken.
keine Funktion
keine Funktion
Anzeige wechselt in das SET‑UP Menü
Anzeige von LastLap, ±Last und ±Best werden auf 0 gesetzt
nächster Anzeigemodus
BEDIENUNGSELEMENTE
39
Menü Rundenzeiten LAP/BESTLAP/LastLap
5.23
Bedingung
• Die Zündung ist an.
400446-01
•
Das Motorrad steht.
•
RACE Mode
–
MODE Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige LAP/BESTLAP/LastLap im Infodisplay
erscheint.
LAP zeigt die ausgewählte Runde.
BESTLAP zeigt die Nummer der Runde mit der besten Rundenzeit.
LastLap zeigt die Zeit der hinter LAP stehenden Runde an.
±Lap zeigt die Differenz zur Runde davor an.
±Lap zeigt die Differenz zur Runde danach an.
Taste drücken.
Taste drücken.
Taste und Taste 3 - 5 Sekunden
drücken.
MODE Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
MODE Taste kurz
drücken.
nächste Runde wird angezeigt
vorherige Runde wird angezeigt
Anzeige wechselt in das SET‑UP Menü
alle Werte im RACE Mode werden zurückgesetzt (Ausnahme
RACEODO)
nächster Anzeigemodus
BEDIENUNGSELEMENTE
40
Menü Höchstgeschwindigkeit LAP/BESTLAP/TopSpeed
5.24
Bedingung
• Die Zündung ist an.
400447-01
•
Das Motorrad steht.
•
RACE Mode
–
MODE Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige LAP/BESTLAP/TopSpeed im Infodisplay
erscheint.
LAP zeigt die ausgewählte Runde.
BESTLAP zeigt die Runde in der die größte Höchstgeschwindigkeit erzielt wurde.
TopSpeed zeigt die Höchstgeschwindigkeit der hinter LAP stehenden Runde an.
±Lap zeigt die Differenz zur Runde davor an.
±Lap zeigt die Differenz zur Runde danach an.
Taste drücken.
Taste drücken.
Taste und Taste 3 - 5 Sekunden
drücken.
MODE Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
MODE Taste kurz
drücken.
nächste Runde wird angezeigt
vorherige Runde wird angezeigt
Anzeige wechselt in das SET‑UP Menü
alle Werte im RACE Mode werden zurückgesetzt (Ausnahme
RACEODO)
nächster Anzeigemodus
BEDIENUNGSELEMENTE
41
Menü Gesamtwegstrecke im Race Mode RACEODO
5.25
Bedingung
• Die Zündung ist an.
400448-01
•
Das Motorrad steht.
•
RACE Mode
–
MODE Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige RACEODO oben im Infodisplay
erscheint.
RACEODO zeigt die gefahrenen Gesamtwegstrecke im RACE Mode an.
RaceTrip zeigt die Wegstrecke seit der letzten Rückstellung an. Zum Beispiel zwischen zwei
Tankstopps. RaceTrip läuft immer mit und zählt bis 999.9.
MaxRPM zeigt die höchste gefahrene Motordrehzahl während des RaceTrip an.
TopSpeed zeigt die Höchstgeschwindigkeit während des RaceTrip an.
Taste drücken.
Taste drücken.
Taste und Taste 3 - 5 Sekunden
drücken.
MODE Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
MODE Taste kurz
drücken.
keine Funktion
keine Funktion
Anzeige wechselt in das SET‑UP Menü
alle Werte im RACE Mode werden zurückgesetzt (Ausnahme
RACEODO)
nächster Anzeigemodus
BEDIENUNGSELEMENTE
42
Menü Einstellungen SET‑UP
5.26
Bedingung
• Die Zündung ist an.
•
Das Motorrad steht.
–
Taste und Taste 3 - 5 Sekunden drücken.
Im Menü CHANGE MODE wird zwischen dem ROAD und dem RACE Mode gewählt.
Im Menü SET CLOCK wird die Uhrzeit eingestellt.
Im Menü SETTINGS wird der Schaltblitz, die Sperrzeit der LAP Taste, die Rundenanzahl und
die Rückstellzeit der Kraftstoffreserveanzeige eingestellt.
Im Menü UNITS wird die Einheit für die Geschwindigkeit bzw. Wegstrecke und Temperatur
eingestellt.
Im Menü OPTIONS wird die als Zubehör erhältliche Reifendruckkontrolle und Außentemperaturanzeige ein- oder ausgeschaltet.
Mit EXIT SETUP wird das SET‑UP Menü geschlossen.
Das Symbol zeigt an, welches Menü mit der Taste "MODE" aktiviert werden kann.
400449-01
Taste drücken.
Taste drücken.
Taste und Taste 3 - 5 Sekunden
drücken.
MODE Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
MODE Taste kurz
drücken.
Pfeil wird nach oben bewegt
Pfeil wird nach unten bewegt
keine Funktion
Menü vor dem Pfeil wird angewählt
Menü vor dem Pfeil wird angewählt
BEDIENUNGSELEMENTE
43
Menü Menüanwahl CHANGE MODE
5.27
Bedingung
• Die Zündung ist an.
•
Das Motorrad steht.
–
Taste –
Taste oder Taste display erscheint.
und Taste 3 - 5 Sekunden drücken.
so oft kurz drücken, bis das Symbol vor CHANGE MODE im Info-
Im Menü CHANGE MODE wird zwischen dem ROAD und dem RACE Mode gewählt.
400475-01
Taste drücken.
Taste drücken.
Taste und Taste 3 - 5 Sekunden
drücken.
MODE Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
MODE Taste kurz
drücken.
wechselt das Menü
wechselt das Menü
keine Funktion
öffnen und verlassen von CHANGE MODE
öffnen und verlassen von CHANGE MODE
BEDIENUNGSELEMENTE
44
Menü Uhrzeit SET CLOCK
5.28
Bedingung
• Die Zündung ist an.
•
Das Motorrad steht.
–
Taste und Taste –
Taste einmal drücken, bis das Symbol 3 - 5 Sekunden drücken.
vor SET CLOCK im Infodisplay erscheint.
Im Menü SET CLOCK wird die Uhrzeit eingestellt.
400455-01
Taste drücken.
Taste drücken.
Taste und Taste 3 - 5 Sekunden
drücken.
MODE Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
MODE Taste kurz
drücken.
erhöht den Wert
verringert den Wert
keine Funktion
öffnen und verlassen von SET CLOCK oder wechselt zum nächsten
Wert
öffnen und verlassen von SET CLOCK oder wechselt zum nächsten
Wert
BEDIENUNGSELEMENTE
45
Menü SETTINGS
5.29
Bedingung
• Die Zündung ist an.
•
Das Motorrad steht.
–
Taste und Taste –
Taste zweimal drücken, bis das Symbol 3 - 5 Sekunden drücken.
vor SETTINGS im Infodisplay erscheint.
Im Menü SHIFT RPMS wird der Schaltblitz eingestellt.
Im Menü LAP BLANK TIME wird die Sperrzeit der LAP Taste eingestellt.
Im Menü SET NUM LAPS wird die zu fahrende Rundenanzahl im RACE Mode eingestellt.
Im Menü TRIP F RESET wird die Reaktionszeit der Kraftstoffreserveanzeige auf Veränderungen des Kraftstoffpegels eingestellt.
Im Menü S.LEARN TPMS werden Änderungen nur von einer KTM-RC8-Fachwerkstätte vorgenommen.
Mit dem Menü BACK… wechselt man zurück in das SET‑UP Menü.
Das Symbol zeigt an, welches Menü mit der Taste "MODE" aktiviert werden kann.
400456-01
Taste drücken.
Taste drücken.
Taste und Taste 3 - 5 Sekunden
drücken.
MODE Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
MODE Taste kurz
drücken.
Pfeil wird nach oben bewegt
Pfeil wird nach unten bewegt
keine Funktion
Menü vor dem Pfeil wird angewählt
Menü vor dem Pfeil wird angewählt
BEDIENUNGSELEMENTE
46
Menü Schaltblitz SHIFT RPMS
5.30
Bedingung
• Die Zündung ist an.
•
Das Motorrad steht.
–
Taste und Taste –
Taste zweimal drücken, bis das Symbol –
MODE Taste kurz drücken.
3 - 5 Sekunden drücken.
vor SETTINGS im Infodisplay erscheint.
Im Menü SHIFT RPMS wird der Schaltblitz eingestellt.
400460-01
Taste drücken.
Taste drücken.
Taste und Taste 3 - 5 Sekunden
drücken.
MODE Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
MODE Taste kurz
drücken.
erhöht den Wert
verringert den Wert
keine Funktion
öffnen und verlassen von SHIFT RPMS oder wechselt zum nächsten
Wert
öffnen und verlassen von SHIFT RPMS oder wechselt zum nächsten
Wert
BEDIENUNGSELEMENTE
47
Menü Sperrzeit LAP Taste LAP BLANK T
5.31
Bedingung
• Die Zündung ist an.
•
Das Motorrad steht.
–
Taste und Taste –
Taste zweimal drücken, bis das Symbol vor SETTINGS im Infodisplay erscheint.
–
Taste einmal drücken, bis das Symbol vor LAP BLANK T im Infodisplay erscheint.
3 - 5 Sekunden drücken.
Im Menü LAP BLANK T wird die Sperrzeit der LAP Taste eingestellt.
400461-01
Taste drücken.
Taste drücken.
Taste und Taste 3 - 5 Sekunden
drücken.
MODE Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
MODE Taste kurz
drücken.
erhöht den Wert
verringert den Wert
keine Funktion
öffnen und verlassen von LAP BLANK T
öffnen und verlassen von LAP BLANK T
BEDIENUNGSELEMENTE
48
Menü Rundenanzahl SET NUM LAPS
5.32
Bedingung
• Die Zündung ist an.
•
Das Motorrad steht.
–
Taste und Taste –
Taste zweimal drücken, bis das Symbol –
Taste zweimal drücken, bis das Symbol erscheint.
3 - 5 Sekunden drücken.
vor SETTINGS im Infodisplay erscheint.
vor SET NUM LAPS im Infodisplay
Im Menü SET NUM LAPS wird die zu fahrende Rundenanzahl im RACE Mode eingestellt.
400462-01
Taste drücken.
Taste drücken.
Taste und Taste 3 - 5 Sekunden
drücken.
MODE Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
MODE Taste kurz
drücken.
erhöht den Wert
verringert den Wert
keine Funktion
öffnen und verlassen von SET NUM LAPS
öffnen und verlassen von SET NUM LAPS
BEDIENUNGSELEMENTE
49
Menü Kraftstoffreserveanzeige TRIP F RESET
5.33
Bedingung
• Die Zündung ist an.
•
Das Motorrad steht.
–
Taste und Taste –
Taste zweimal drücken, bis das Symbol vor SETTINGS im Infodisplay erscheint.
–
Taste dreimal drücken, bis das Symbol vor TRIP F RESET im Infodisplay erscheint.
3 - 5 Sekunden drücken.
Im Menü TRIP F RESET wird die Reaktionszeit der Kraftstoffreserveanzeige auf Veränderungen des Kraftstoffpegels eingestellt.
400463-01
Taste drücken.
Taste drücken.
Taste und Taste 3 - 5 Sekunden
drücken.
MODE Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
MODE Taste kurz
drücken.
erhöht den Wert
verringert den Wert
keine Funktion
öffnen und verlassen von TRIP F RESET
öffnen und verlassen von TRIP F RESET
BEDIENUNGSELEMENTE
50
Menü Einheiten UNITS
5.34
Bedingung
• Die Zündung ist an.
400458-01
•
Das Motorrad steht.
–
Taste und Taste –
Taste dreimal drücken, bis das Symbol 3 - 5 Sekunden drücken.
vor UNITS im Infodisplay erscheint.
Im Menü SET KM/MILES wird die Einheit für die Geschwindigkeitsanzeige und Wegstrecke
eingestellt.
Im Menü SET °C/°F wird die Einheit für die Temperaturanzeige eingestellt.
Mit dem Menü BACK… wechselt man zurück in das SET‑UP Menü.
Das Symbol zeigt an, welches Menü mit der Taste "MODE" aktiviert werden kann.
Taste drücken.
Taste drücken.
Taste und Taste 3 - 5 Sekunden
drücken.
MODE Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
MODE Taste kurz
drücken.
Pfeil wird nach oben bewegt
Pfeil wird nach unten bewegt
keine Funktion
Menü vor dem Pfeil wird angewählt
Menü vor dem Pfeil wird angewählt
BEDIENUNGSELEMENTE
51
Menü Kilometer/Meilen SET KM/MILES
5.35
Bedingung
• Die Zündung ist an.
400464-01
•
Das Motorrad steht.
–
Taste und Taste –
Taste dreimal drücken, bis das Symbol –
Taste oder Taste display erscheint.
3 - 5 Sekunden drücken.
vor UNITS im Infodisplay erscheint.
so oft kurz drücken, bis das Symbol vor SET KM/MILES im Info-
Im Menü SET KM/MILES wird die Einheit für die Geschwindigkeitsanzeige und Wegstrecke
eingestellt.
Taste drücken.
Taste drücken.
Taste und Taste 3 - 5 Sekunden
drücken.
MODE Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
MODE Taste kurz
drücken.
wechselt die Einheit
wechselt die Einheit
keine Funktion
öffnen und verlassen von SET KM/MILES
öffnen und verlassen von SET KM/MILES
BEDIENUNGSELEMENTE
52
Menü Temperaturanzeige SET °C/°F
5.36
Bedingung
• Die Zündung ist an.
•
Das Motorrad steht.
–
Taste und Taste –
Taste dreimal drücken, bis das Symbol –
Taste einmal drücken, bis das Symbol 3 - 5 Sekunden drücken.
vor UNITS im Infodisplay erscheint.
vor SET °C/°F im Infodisplay erscheint.
Im Menü SET °C/°F wird die Einheit für die Temperaturanzeige eingestellt.
400465-01
Taste drücken.
Taste drücken.
Taste und Taste 3 - 5 Sekunden
drücken.
MODE Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
MODE Taste kurz
drücken.
wechselt die Einheit
wechselt die Einheit
keine Funktion
öffnen und verlassen von SET °C/°F
öffnen und verlassen von SET °C/°F
BEDIENUNGSELEMENTE
53
Menü Zusatzfunktionen OPTIONS
5.37
Bedingung
• Die Zündung ist an.
400459-01
•
Das Motorrad steht.
–
Taste und Taste –
Taste viermal drücken, bis das Symbol 3 - 5 Sekunden drücken.
vor OPTIONS im Infodisplay erscheint.
Im Menü OPTION TPMS wird die als Zubehör erhältliche Reifendruckkontrolle ein- oder ausgeschaltet.
Im Menü OPTION OUTTEMP wird die Außentemperaturanzeige ein- oder ausgeschaltet.
Mit dem Menü BACK… wechselt man zurück in das SET‑UP Menü.
Das Symbol zeigt an, welches Menü mit der Taste "MODE" aktiviert werden kann.
Taste drücken.
Taste drücken.
Taste und Taste 3 - 5 Sekunden
drücken.
MODE Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
MODE Taste kurz
drücken.
Pfeil wird nach oben bewegt
Pfeil wird nach unten bewegt
keine Funktion
Menü vor dem Pfeil wird angewählt
Menü vor dem Pfeil wird angewählt
BEDIENUNGSELEMENTE
54
Menü Reifendruckkontrolle TPMS
5.38
Bedingung
• Die Zündung ist an.
•
Das Motorrad steht.
–
Taste und Taste –
Taste viermal drücken, bis das Symbol –
MODE Taste kurz drücken.
3 - 5 Sekunden drücken.
vor OPTIONS im Infodisplay erscheint.
Im Menü OPTION TPMS wird die als Zubehör erhältliche Reifendruckkontrolle ein- oder ausgeschaltet.
400478-01
Taste drücken.
Taste drücken.
Taste und Taste 3 - 5 Sekunden
drücken.
MODE Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
MODE Taste kurz
drücken.
Reifendruckanzeige wird ein- oder ausschaltet
Reifendruckanzeige wird ein- oder ausschaltet
keine Funktion
öffnen und verlassen von OPTION TPMS
öffnen und verlassen von OPTION TPMS
BEDIENUNGSELEMENTE
55
Menü Außentemperaturanzeige OPTION OUTERTEMP
5.39
Bedingung
• Die Zündung ist an.
•
Das Motorrad steht.
–
Taste und Taste –
Taste viermal drücken, bis das Symbol –
Taste einmal drücken, bis das Symbol erscheint.
3 - 5 Sekunden drücken.
vor OPTIONS im Infodisplay erscheint.
vor OPTIONS OUTTEMP im Infodisplay
Im Menü OPTION OUTTEMP wird die Außentemperaturanzeige ein- oder ausgeschaltet.
400466-01
Taste drücken.
Taste drücken.
Taste und Taste 3 - 5 Sekunden
drücken.
MODE Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
MODE Taste kurz
drücken.
Außentemperaturanzeige wird ein- oder ausschaltet
Außentemperaturanzeige wird ein- oder ausschaltet
keine Funktion
öffnen und verlassen von OPTION OUTTEMP
öffnen und verlassen von OPTION OUTTEMP
Funktionsübersicht
drücken.
Anzeige
Taste Menü Wegstreckenzähler ODO
keine Funktion
Taste drücken.
keine Funktion
Taste und Taste 3 - 5 Sekunden
drücken.
MODE Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
MODE Taste kurz drücken.
Anzeige wechselt in
das SET‑UP Menü
Anzeige von
TripDist,
TripTime und
AvgSpeed werden
zurückgesetzt
nächster Anzeigemodus
BEDIENUNGSELEMENTE
56
Funktionsübersicht
drücken.
Taste und Taste 3 - 5 Sekunden
drücken.
MODE Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
MODE Taste kurz drücken.
keine Funktion
Anzeige wechselt in
das SET‑UP Menü
keine Funktion
nächster Anzeigemodus
keine Funktion
keine Funktion
Anzeige wechselt in
das SET‑UP Menü
keine Funktion
nächster Anzeigemodus
Menü nächster Service DISTANCE TO
Next Service
keine Funktion
keine Funktion
Anzeige wechselt in
das SET‑UP Menü
keine Funktion
nächster Anzeigemodus
Menü verbleibende
Runden LAPSTOGO
keine Funktion
keine Funktion
Anzeige wechselt in
das SET‑UP Menü
alle Werte im
RACE Mode werden
zurückgesetzt
(Ausnahme
RACEODO)
nächster Anzeigemodus
Menü Rundenhöchstgeschwindigkeit TOPSPEED
keine Funktion
keine Funktion
Anzeige wechselt in
das SET‑UP Menü
Anzeige von LastLap, ±Last und
±Best werden auf
0 gesetzt
nächster Anzeigemodus
Menü Rundenzeiten LAP/BESTLAP/
LastLap
nächste Runde wird
angezeigt
vorherige Runde
wird angezeigt
Anzeige wechselt in
das SET‑UP Menü
alle Werte im
RACE Mode werden
zurückgesetzt
(Ausnahme
RACEODO)
nächster Anzeigemodus
Menü Höchstgeschwindigkeit LAP/
BESTLAP/TopSpeed
nächste Runde wird
angezeigt
vorherige Runde
wird angezeigt
Anzeige wechselt in
das SET‑UP Menü
alle Werte im
RACE Mode werden
zurückgesetzt
(Ausnahme
RACEODO)
nächster Anzeigemodus
Anzeige
Taste Menü
FUELDISTANCE
keine Funktion
Menü FUELRANGE
Taste drücken.
BEDIENUNGSELEMENTE
57
Funktionsübersicht
drücken.
Taste und Taste 3 - 5 Sekunden
drücken.
MODE Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
MODE Taste kurz drücken.
keine Funktion
Anzeige wechselt in
das SET‑UP Menü
alle Werte im
RACE Mode werden
zurückgesetzt
(Ausnahme
RACEODO)
nächster Anzeigemodus
Pfeil wird nach
oben bewegt
Pfeil wird nach
unten bewegt
keine Funktion
Menü vor dem Pfeil
wird angewählt
Menü vor dem Pfeil wird
angewählt
Menü Menüanwahl
CHANGE MODE
wechselt das Menü
wechselt das Menü
keine Funktion
öffnen und
verlassen von
CHANGE MODE
öffnen und verlassen von
CHANGE MODE
Menü Uhrzeit
SET CLOCK
erhöht den Wert
verringert den Wert
keine Funktion
öffnen und verlassen von SET CLOCK
oder wechselt zum
nächsten Wert
öffnen und verlassen von
SET CLOCK oder wechselt
zum nächsten Wert
Menü SETTINGS
Pfeil wird nach
oben bewegt
Pfeil wird nach
unten bewegt
keine Funktion
Menü vor dem Pfeil
wird angewählt
Menü vor dem Pfeil wird
angewählt
Menü Schaltblitz
SHIFT RPMS
erhöht den Wert
verringert den Wert
keine Funktion
öffnen und
verlassen von
SHIFT RPMS oder
wechselt zum
nächsten Wert
öffnen und verlassen von
SHIFT RPMS oder wechselt zum nächsten Wert
Menü Sperrzeit LAP
Taste LAP BLANK T
erhöht den Wert
verringert den Wert
keine Funktion
öffnen und
verlassen von
LAP BLANK T
öffnen und verlassen von
LAP BLANK T
Anzeige
Taste Menü
Gesamtwegstrecke
im Race Mode
RACEODO
keine Funktion
Menü Einstellungen
SET‑UP
Taste drücken.
BEDIENUNGSELEMENTE
58
Funktionsübersicht
drücken.
Taste und Taste 3 - 5 Sekunden
drücken.
MODE Taste 3 - 5
Sekunden drücken.
MODE Taste kurz drücken.
verringert den Wert
keine Funktion
öffnen und
verlassen von
SET NUM LAPS
öffnen und verlassen von
SET NUM LAPS
erhöht den Wert
verringert den Wert
keine Funktion
öffnen und
verlassen von
TRIP F RESET
öffnen und verlassen von
TRIP F RESET
Menü Einheiten
UNITS
Pfeil wird nach
oben bewegt
Pfeil wird nach
unten bewegt
keine Funktion
Menü vor dem Pfeil
wird angewählt
Menü vor dem Pfeil wird
angewählt
Menü
Kilometer/Meilen
SET KM/MILES
wechselt die Einheit
wechselt die Einheit
keine Funktion
öffnen und
verlassen von
SET KM/MILES
öffnen und verlassen von
SET KM/MILES
Menü Temperaturanzeige SET °C/°F
wechselt die Einheit
wechselt die Einheit
keine Funktion
öffnen und verlassen von SET °C/°F
öffnen und verlassen von
SET °C/°F
Menü Zusatzfunktionen OPTIONS
Pfeil wird nach
oben bewegt
Pfeil wird nach
unten bewegt
keine Funktion
Menü vor dem Pfeil
wird angewählt
Menü vor dem Pfeil wird
angewählt
Menü Reifendruckkontrolle TPMS
Reifendruckanzeige
wird ein- oder ausschaltet
Reifendruckanzeige
wird ein- oder ausschaltet
keine Funktion
öffnen und
verlassen von
OPTION TPMS
öffnen und verlassen von
OPTION TPMS
Menü Außentemperaturanzeige
OPTION OUTERTEMP
Außentemperaturanzeige wird einoder ausschaltet
Außentemperaturanzeige wird einoder ausschaltet
keine Funktion
öffnen und
verlassen von
OPTION OUTTEMP
öffnen und verlassen von
OPTION OUTTEMP
Anzeige
Taste Menü Rundenanzahl SET NUM LAPS
erhöht den Wert
Menü Kraftstoffreserveanzeige
TRIP F RESET
Taste drücken.
BEDIENUNGSELEMENTE
59
Übersicht Bedingungen und Aktivierbarkeit
Anzeige
•
Die Zündung ist
an.
•
Die Zündung ist
an.
•
Die Zündung ist
an.
•
Die Zündung ist
an.
•
Die Zündung ist
an.
•
ROAD Mode
•
Das Motorrad steht.
•
RACE Mode
•
Das Motorrad steht.
•
Das Motorrad steht.
•
ROAD Mode
•
RACE Mode
Menü Wegstreckenzähler ODO
•
Menü FUELDISTANCE
•
Menü FUELRANGE
•
Menü nächster Service
DISTANCE TO Next Service
Menü aktivierbar
•
Menü verbleibende Runden
LAPSTOGO
•
Menü Rundenhöchstgeschwindigkeit TOPSPEED
•
Menü Rundenzeiten LAP/BESTLAP/LastLap
•
Menü Höchstgeschwindigkeit
LAP/BESTLAP/TopSpeed
•
Menü Gesamtwegstrecke im
Race Mode RACEODO
•
Menü Einstellungen SET‑UP
•
Menü Menüanwahl
CHANGE MODE
•
Menü Uhrzeit SET CLOCK
•
•
BEDIENUNGSELEMENTE
60
Übersicht Bedingungen und Aktivierbarkeit
Anzeige
•
Die Zündung ist
an.
•
Die Zündung ist
an.
•
Die Zündung ist
an.
•
Die Zündung ist
an.
•
Die Zündung ist
an.
•
ROAD Mode
•
Das Motorrad steht.
•
RACE Mode
•
Das Motorrad steht.
•
Das Motorrad steht.
•
ROAD Mode
•
RACE Mode
Menü aktivierbar
Menü SETTINGS
•
Menü Schaltblitz SHIFT RPMS
•
Menü Sperrzeit LAP Taste
LAP BLANK T
•
Menü Rundenanzahl
SET NUM LAPS
•
Menü Kraftstoffreserveanzeige
TRIP F RESET
•
Menü Einheiten UNITS
•
Menü Kilometer/Meilen
SET KM/MILES
•
Menü Temperaturanzeige
SET °C/°F
•
Menü Zusatzfunktionen OPTIONS
•
Menü Reifendruckkontrolle
TPMS
•
•
Menü Außentemperaturanzeige
OPTION OUTERTEMP
•
•
BEDIENUNGSELEMENTE
61
Rundenzeit abrufen
5.40
Bedingung
Die Zündung ist an.
Das Motorrad steht.
RACE Mode
–
MODE Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige LAP/BESTLAP/LastLap im Infodisplay
erscheint.
–
Taste Auf der linken Seite des Infodisplay wird LAP01 angezeigt.
drücken.
Nächste Runde wird angezeigt.
–
Taste –
MODE Taste kurz drücken.
drücken.
Vorherige Runde wird angezeigt.
400446-01
nächster Anzeigemodus
Höchstgeschwindigkeit abrufen
5.41
Bedingung
Die Zündung ist an.
Das Motorrad steht.
RACE Mode
BEDIENUNGSELEMENTE
62
–
MODE Taste so oft kurz drücken, bis die Anzeige LAP/BESTLAP/TopSpeed im Infodisplay
erscheint.
Auf der linken Seite des Infodisplay wird LAP01 angezeigt.
–
Taste drücken.
Nächste Runde wird angezeigt.
–
Taste –
MODE Taste kurz drücken.
drücken.
Vorherige Runde wird angezeigt.
400447-01
nächster Anzeigemodus
ROAD oder RACE Mode einstellen
5.42
Bedingung
Die Zündung ist an.
Das Motorrad steht.
–
Taste –
Taste oder Taste display erscheint.
–
MODE Taste kurz drücken.
–
ROAD Mode oder RACE Mode mit der Taste –
MODE Taste kurz drücken.
und Taste 3 - 5 Sekunden drücken.
so oft kurz drücken, bis das Symbol vor CHANGE MODE im Info-
Es erscheint der eingestellte Modus über dem Infodisplay.
oder Taste wählen.
Die Einstellungen werden gespeichert und die Anzeige wechselt in das
SET‑UP Menü.
400475-01
–
Taste –
MODE Taste kurz drücken.
so oft kurz drücken, bis das Symbol vor EXIT SETUP im Infodisplay erscheint.
BEDIENUNGSELEMENTE
63
Uhrzeit einstellen SET CLOCK
5.43
Bedingung
Die Zündung ist an.
Das Motorrad steht.
–
Taste und Taste –
Taste einmal drücken, bis das Symbol –
MODE Taste kurz drücken.
3 - 5 Sekunden drücken.
vor SET CLOCK im Infodisplay erscheint.
Stundenanzeige erscheint.
–
Stundenanzeige mit der Taste –
MODE Taste kurz drücken.
bzw. Taste einstellen.
bzw. Taste einstellen.
Minutenanzeige erscheint.
400455-01
–
Minutenanzeige mit der Taste –
MODE Taste kurz drücken.
Die Einstellungen werden gespeichert und die Anzeige wechselt in das
SET‑UP Menü.
–
Taste –
MODE Taste kurz drücken.
so oft kurz drücken, bis das Symbol Schaltdrehzahl einstellen RPM1/2
5.44
Bedingung
Die Zündung ist an.
Das Motorrad steht.
vor EXIT SETUP im Infodisplay erscheint.
BEDIENUNGSELEMENTE
64
–
Taste und Taste –
Taste zweimal drücken, bis das Symbol –
MODE Taste kurz drücken.
3 - 5 Sekunden drücken.
vor SETTINGS im Infodisplay erscheint.
RPM1 und RPM2 erscheint im Infodisplay.
Die Drehzahl hinter RPM1 blinkt.
Info
Die Drehzahl kann in 50er Schritten eingestellt werden.
RPM1 ist die Drehzahl ab der der Schaltblitz einsetzt und blinkt.
400460-01
–
Die Drehzahl mit der Taste –
MODE Taste kurz drücken.
bzw. Taste einstellen.
Die Drehzahl hinter RPM2 blinkt.
Info
RPM2 ist die Drehzahl ab der der Schaltblitz permanent leuchtet. Ist RPM1 =
RPM2 leuchte der Schaltblitz permanent beim Erreichen der eingestellten Drehzahl.
–
Die Drehzahl mit der Taste –
MODE Taste kurz drücken.
bzw. Taste einstellen.
Die Einstellungen werden gespeichert und die Anzeige wechselt in das
SETTING Menü.
Info
Im Auslieferungszustand steht RPM1 auf 10000 und RPM2 auf 10500.
–
Taste –
MODE Taste kurz drücken.
so oft kurz drücken, bis das Symbol vor BACK... im Infodisplay erscheint.
BEDIENUNGSELEMENTE
65
–
Taste –
MODE Taste kurz drücken.
vor EXIT SETUP im Infodisplay erscheint.
so oft kurz drücken, bis das Symbol Sperrzeit der LAP Taste einstellen LAP BLANK T
5.45
Bedingung
Die Zündung ist an.
Das Motorrad steht.
–
Taste und Taste –
Taste zweimal drücken, bis das Symbol vor SETTINGS im Infodisplay erscheint.
–
Taste einmal drücken, bis das Symbol vor LAP BLANK T im Infodisplay erscheint.
–
MODE Taste kurz drücken.
3 - 5 Sekunden drücken.
LAP BLANK T. erscheint im Infodisplay.
Info
Im Auslieferungszustand ist die LAP BLANK T. auf 1 Sekunde eingestellt.
400461-01
Tipp
Mit der LAP BLANK T. können sie verhindern, dass die Runde zu kurz gestoppt
wird. Dies ist möglich wenn sie die LAP Taste versehentlich zwei mal hintereinander drücken.
–
Die Sperrzeit der LAP Taste mit der Taste bzw. Taste einstellen.
Info
Die LAP BLANK T. kann zwischen 1 und 200 gewählt werden.
–
MODE Taste kurz drücken.
Die Einstellungen werden gespeichert und die Anzeige wechselt in das
SETTINGS Menü.
BEDIENUNGSELEMENTE
66
–
Taste –
MODE Taste kurz drücken.
–
Taste –
MODE Taste kurz drücken.
vor BACK... im Infodisplay erscheint.
so oft kurz drücken, bis das Symbol vor EXIT SETUP im Infodisplay erscheint.
so oft kurz drücken, bis das Symbol Rundenanzahl einstellen SET NUM LAPS
5.46
Bedingung
Die Zündung ist an.
Das Motorrad steht.
–
Taste und Taste –
Taste zweimal drücken, bis das Symbol –
Taste zweimal drücken, bis das Symbol erscheint.
–
MODE Taste kurz drücken.
3 - 5 Sekunden drücken.
vor SETTINGS im Infodisplay erscheint.
vor SET NUM LAPS im Infodisplay
TOTAL LAPS erscheint mit der Rundenanzahl im Infodisplay.
Info
Im Auslieferungszustand ist Anzahl der TOTAL LAPS auf 99 Runden eingestellt.
400462-01
–
Die Anzahl der Runden mit der Taste bzw. Taste einstellen.
Info
Die TOTAL LAPS kann zwischen 1 und 99 Runden gewählt werden.
–
MODE Taste kurz drücken.
Die Einstellungen werden gespeichert und die Anzeige wechselt in das
SETTINGS Menü.
–
Taste –
MODE Taste kurz drücken.
so oft kurz drücken, bis das Symbol vor BACK... im Infodisplay erscheint.
BEDIENUNGSELEMENTE
67
–
Taste –
MODE Taste kurz drücken.
vor EXIT SETUP im Infodisplay erscheint.
so oft kurz drücken, bis das Symbol Kraftstoffreserveanzeige einstellen TRIPF RESET
5.47
Bedingung
Die Zündung ist an.
Das Motorrad steht.
–
Taste und Taste –
Taste zweimal drücken, bis das Symbol vor SETTINGS im Infodisplay erscheint.
–
Taste dreimal drücken, bis das Symbol vor TRIP F RESET im Infodisplay erscheint.
–
MODE Taste kurz drücken.
3 - 5 Sekunden drücken.
TRIPF RESET erscheint mit der Reaktionszeit im Infodisplay.
Info
Im Auslieferungszustand ist TRIPF RESET auf 300 Sekunden eingestellt.
400463-01
–
Die Reaktionszeit der Kraftstoffreserveanzeige mit der Taste bzw. Taste einstellen.
Info
Die TRIPF RESET kann zwischen 10 und 1000 Sekunden in Zehnerschritten
gewählt werden.
–
MODE Taste kurz drücken.
Die Einstellungen werden gespeichert und die Anzeige wechselt in das
SETTINGS Menü.
–
Taste –
MODE Taste kurz drücken.
–
Taste –
MODE Taste kurz drücken.
so oft kurz drücken, bis das Symbol so oft kurz drücken, bis das Symbol vor BACK... im Infodisplay erscheint.
vor EXIT SETUP im Infodisplay erscheint.
BEDIENUNGSELEMENTE
68
Kilometer/Meilen einstellen SET KM/MILES
5.48
Info
Länderspezifische Einstellung vornehmen.
Bedingung
Die Zündung ist an.
Das Motorrad steht.
–
Taste und Taste –
Taste dreimal drücken, bis das Symbol –
Taste oder Taste display erscheint.
–
MODE Taste kurz drücken.
3 - 5 Sekunden drücken.
vor UNITS im Infodisplay erscheint.
so oft kurz drücken, bis das Symbol vor SET KM/MILES im Info-
Es erscheint die eingestellte Einheit links im Display.
–
Die Einheit mit der Taste –
MODE Taste kurz drücken.
400464-01
oder Taste wählen.
Die Einstellungen werden gespeichert und die Anzeige wechselt in das
UNITS Menü.
–
Taste –
MODE Taste kurz drücken.
–
Taste –
MODE Taste kurz drücken.
so oft kurz drücken, bis das Symbol so oft kurz drücken, bis das Symbol vor BACK... im Infodisplay erscheint.
vor EXIT SETUP im Infodisplay erscheint.
BEDIENUNGSELEMENTE
69
Temperatureinheit einstellen SET °C/°F
5.49
Bedingung
Die Zündung ist an.
Das Motorrad steht.
–
Taste und Taste –
Taste dreimal drücken, bis das Symbol –
Taste einmal drücken, bis das Symbol –
MODE Taste kurz drücken.
–
Die Einheit mit der Taste –
MODE Taste kurz drücken.
3 - 5 Sekunden drücken.
vor UNITS im Infodisplay erscheint.
vor SET °C/°F im Infodisplay erscheint.
Es erscheint die eingestellte Einheit links im Display.
oder Taste wählen.
Die Einstellungen werden gespeichert und die Anzeige wechselt in das
UNITS Menü.
400465-01
–
Taste –
MODE Taste kurz drücken.
–
Taste –
MODE Taste kurz drücken.
so oft kurz drücken, bis das Symbol so oft kurz drücken, bis das Symbol Außentemperaturanzeige ein- oder ausschalten
5.50
Bedingung
Die Zündung ist an.
Das Motorrad steht.
vor BACK... im Infodisplay erscheint.
vor EXIT SETUP im Infodisplay erscheint.
BEDIENUNGSELEMENTE
70
–
Taste und Taste –
Taste viermal drücken, bis das Symbol –
Taste einmal drücken, bis das Symbol erscheint.
–
MODE Taste kurz drücken.
3 - 5 Sekunden drücken.
vor OPTIONS im Infodisplay erscheint.
vor OPTIONS OUTTEMP im Infodisplay
Es erscheint ENABLED oder DISABLED im Infodisplay.
–
Mit der Taste –
MODE Taste kurz drücken.
400466-01
oder Taste wird die Außentemperaturanzeige ein- oder ausgeschaltet.
Die Einstellungen werden gespeichert und die Anzeige wechselt in das
OPTIONS Menü.
–
Taste –
MODE Taste kurz drücken.
–
Taste –
MODE Taste kurz drücken.
so oft kurz drücken, bis das Symbol so oft kurz drücken, bis das Symbol vor BACK... im Infodisplay erscheint.
vor EXIT SETUP im Infodisplay erscheint.
BEDIENUNGSELEMENTE
71
Tankverschluss öffnen
5.51
700235-01
–
Abdeckung  am Tankverschluss hochklappen und Zündschlüssel in das Schloss stecken.
–
Zündschlüssel im Uhrzeigersinn drehen bis der Tankverschluss aufspringt.
–
Tankverschluss hochklappen.
BEDIENUNGSELEMENTE
72
Tankverschluss schließen
5.52
–
Tankverschluss zuklappen. Tankverschluss leicht herabdrücken bis das Schloss
schließt.
–
Zündschlüssel abziehen und Abdeckung herunterklappen.
700236-01
Halteriemen
5.53
Der Halteriemen  dient zum Festhalten des Beifahrers.
700244-01
BEDIENUNGSELEMENTE
73
Sitzbankschloss
5.54
Das Sitzbankschloss  befindet sich hinter dem Fahrersitz.
Es ist mit dem Zündschlüssel sperrbar.
700245-01
Bordwerkzeug
5.55
Das Bordwerkzeug  befindet sich im Staufach unter der Sitzbank.
700310-01
BEDIENUNGSELEMENTE
74
Helmsicherung
5.56
Mit einem Stahlseil aus dem Bordwerkzeug kann ein Helm am Fahrzeug gegen Diebstahl
gesichert werden.
Warnung
Unfallgefahr Beeinträchtigung des Fahrverhaltens und der Fahrzeugbedienung
durch eine montierte Helmsicherung bzw. Helm.
–
700337-01
Die Helmsicherung nicht zur Befestigung von einem Helm oder anderen Gegenständen während der Fahrt nutzen. Die Helmsicherung stets vor Fahrtantritt entfernen.
Beifahrerfußrasten
5.57
Die Beifahrerfußrasten sind klappbar ausgeführt.
Mögliche Zustände
• Beifahrerfußrasten eingeklappt – Für Betrieb ohne Beifahrer.
• Beifahrerfußrasten ausgeklappt – Für Betrieb mit Beifahrer.
700247-01
BEDIENUNGSELEMENTE
75
Schalthebel
5.58
Der Schalthebel  ist am Motor links montiert.
700239-01
Die Lage der Gänge ist aus der Abbildung ersichtlich.
Die Neutral- oder Leerlaufstellung  befindet sich zwischen dem 1. und 2. Gang.
700238-01
BEDIENUNGSELEMENTE
76
Fußbremshebel
5.59
Der Fußbremshebel  befindet sich vor der rechten Fußraste.
Mit dem Fußbremshebel wird die Hinterradbremse betätigt.
700237-01
Seitenständer
5.60
Der Seitenständer  ist mit dem Sicherheit-Startsystem gekoppelt, beachten Sie die Fahranleitung.
Mögliche Zustände
• Seitenständer ausgeklappt – Fahrzeug kann auf dem Seitenständer abgestellt werden.
Das Sicherheit-Startsystem ist aktiv.
• Seitenständer eingeklappt – Diese Stellung ist bei allen Fahrten notwendig. Das
Sicherheit-Startsystem ist inaktiv.
700258-01
ALLGEMEINE TIPPS UND HINWEISE ZUR INBETRIEBNAHME
77
ALLGEMEINE TIPPS UND HINWEISE ZUR INBETRIEBNAHME
6
Hinweise zur ersten Inbetriebnahme
6.1
Gefahr
Unfallgefahr Gefahr durch mangelhafte Verkehrstüchtigkeit.
–
Fahrzeug nicht in Betrieb nehmen wenn Sie verkehrsuntüchtig sind bzw. Alkohol und/oder Medikamente bzw. Drogen konsumiert haben.
Warnung
Verletzungsgefahr Verletzungsgefahr durch fehlende/mangelhafte Schutzbekleidung.
–
Schutzbekleidung (Helm, Stiefel, Handschuhe, Hose und Jacke mit Protektoren) bei allen Fahrten tragen. Verwenden Sie
immer Schutzbekleidung, die sich in einwandfreiem Zustand befindet und den gesetzlichen Anforderungen entspricht.
Warnung
Sturzgefahr Beeinträchtigung des Fahrverhaltens durch unterschiedliche Reifenprofile an Vorder- und Hinterrad.
–
Vorder- und Hinterrad dürfen nur mit Reifen gleichartiger Profilgestaltung bereift sein, sonst könnte das Fahrzeug unkontrollierbar werden.
Warnung
Unfallgefahr Unkontrollierbares Fahrverhalten durch nicht freigegebene und/oder empfohlene Reifen/Räder.
–
Nur von KTM freigegebene und/oder empfohlene Reifen/Räder mit dem entsprechenden Geschwindigkeitsindex verwenden.
Warnung
Unfallgefahr Verminderte Bodenhaftung bei neuen Reifen.
–
Neue Reifen haben eine glatte Lauffläche und daher nicht die volle Bodenhaftung. Die gesamte Lauffläche muss die ersten
200 Kilometer bei gemäßigter Fahrweise in wechselnden Schräglagen aufgeraut werden. Erst durch das "Einfahren" wird die
volle Haftfähigkeit erreicht.
ALLGEMEINE TIPPS UND HINWEISE ZUR INBETRIEBNAHME
78
Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
–
Wird der Fußbremshebel nicht freigegeben, schleifen die Bremsbeläge ununterbrochen. Die Hinterradbremse kann durch Überhitzung ausfallen. Nehmen Sie den Fuß vom Fußbremshebel wenn Sie nicht bremsen wollen.
Info
Bedenken Sie beim Betreiben Ihres Fahrzeugs, dass sich andere Menschen durch übermäßigen Lärm belästigt fühlen.
–
Vergewissern Sie sich, dass die Arbeiten der Auslieferungsinspektion ausschließlich von einer autorisierten KTM-RC8-Fachwerkstätte
durchgeführt wurden.
Sie erhalten die Auslieferungsurkunde und das Serviceheft bei der Fahrzeugübergabe.
–
Lesen Sie vor der ersten Fahrt die gesamte Bedienungsanleitung aufmerksam durch.
–
Machen Sie sich mit den Bedienungselementen vertraut.
–
Grundstellung des Kupplungshebels einstellen. (
–
Grundstellung des Handbremshebels einstellen. (
–
Fußbremshebel einstellen. (
–
Gewöhnen Sie sich auf einem leeren Parkplatz an das Handling des Fahrzeuges, bevor Sie eine größere Ausfahrt machen. Versuchen
Sie auch einmal möglichst langsam zu fahren, um mehr Gefühl für das Motorrad zu bekommen.
–
Halten Sie während der Fahrt den Lenker mit beiden Händen fest und lassen Sie die Füße auf den Fußrasten.
–
Nehmen Sie keine Veränderungen am Fahrzeug vor und verwenden Sie nur von KTM freigegebene und/oder empfohlene Teile.
S. 177)
S. 131)
S. 122)
Info
Teile von anderen Herstellern können die Betriebsicherheit des Fahrzeuges beeinträchtigen.
–
Motor einfahren. (
S. 79)
ALLGEMEINE TIPPS UND HINWEISE ZUR INBETRIEBNAHME
79
Motor einfahren
6.2
–
Während der Einlaufphase die angegebene Motordrehzahl und Motorleistung nicht überschreiten.
Vorgabe
Maximale Motordrehzahl
–
Während der ersten: 1.000 km
7.500 1/min
Nach den ersten: 1.000 km
10.500 1/min
Vollgasfahrten vermeiden!
Fahrzeug beladen
6.3
Warnung
Unfallgefahr Instabiles Fahrverhalten.
–
Höchstzulässiges Gesamtgewicht und Achslasten nicht überschreiten. Das Gesamtgewicht ergibt sich aus: Motorrad betriebsbereit und vollgetankt, Fahrer und Beifahrer mit Schutzkleidung und Helm, Gepäck.
Warnung
Unfallgefahr Instabiles Fahrverhalten durch unsachgemäße Montage des Koffers und/oder des Tankrucksacks.
–
Koffer und Tankrucksack gemäß Herstellervorschrift montieren und sichern.
Warnung
Unfallgefahr Instabiles Fahrverhalten bei hoher Geschwindigkeit.
–
Passen Sie die Geschwindigkeit der Zuladung entsprechend an. Fahren Sie langsamer, wenn Ihr Motorrad mit Gepäck beladen
ist.
Höchstgeschwindigkeit mit Gepäck
130 km/h
Warnung
Unfallgefahr Zerstörung des Taschensystems.
–
Wenn Sie Gepäcktaschen an Ihrem Motorrad montiert haben, die Herstellerangaben bezüglich maximaler Zuladung beachten.
ALLGEMEINE TIPPS UND HINWEISE ZUR INBETRIEBNAHME
80
Warnung
Unfallgefahr Schlechte Sichtbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer durch verrutschte Gepäckstücke.
–
Wenn das Rücklicht verdeckt ist, sind Sie für nachkommenden Verkehrsteilnehmern schlechter sichtbar, besonders in der Dunkelheit. Kontrollieren Sie die Befestigung des mitgeführten Gepäcks regelmäßig.
Warnung
Unfallgefahr Verändertes Fahrverhalten und längerer Bremsweg bei hoher Zuladung.
–
Passen Sie die Geschwindigkeit der Zuladung entsprechend an.
Warnung
Unfallgefahr Instabiles Fahrverhalten durch verrutschte Gepäckstücke.
–
Kontrollieren Sie die Befestigung des mitgeführten Gepäcks regelmäßig.
–
Wenn Sie Gepäck mitnehmen, ist auf eine sichere Befestigung möglichst nahe an der Fahrzeugmitte und eine gleichmäßige Gewichtsverteilung auf Vorderrad und Hinterrad zu achten.
–
Das höchstzulässige Gesamtgewicht und die höchstzulässigen Achslasten sind einzuhalten.
Vorgabe
Höchstzulässiges Gesamtgewicht
380 kg
Höchstzulässige Achslast vorne
200 kg
Höchstzulässige Achslast hinten
220 kg
FAHRANLEITUNG
81
FAHRANLEITUNG
7
Überprüfungen vor jeder Inbetriebnahme
7.1
Info
Beim Betrieb muss das Motorrad in technisch einwandfreiem Zustand sein.
Im Interesse der Fahrsicherheit sollten Sie es sich zur Gewohnheit machen, am Motorrad vor jeder Inbetriebnahme eine allgemeine
Überprüfung vorzunehmen.
–
Motorölstand kontrollieren. (
–
Motor auf Ölverlust kontrollieren.
–
Kraftstoffvorrat kontrollieren.
–
Gabelbeine entlüften. (
S. 186)
S. 101)
Vorgabe
alle
1.000 km
–
Kettenspannung kontrollieren. (
–
Kette reinigen. (
–
Reifenzustand kontrollieren. (
–
Reifenluftdruck kontrollieren. (
–
Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse kontrollieren. (
S. 132)
–
Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse kontrollieren. (
S. 135)
–
Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren. (
S. 134)
–
Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren. (
S. 137)
–
Funktion der Bremsanlage kontrollieren.
–
Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. (
–
Einstellung und Leichtgängigkeit aller Bedienungselemente kontrollieren.
–
Funktion der elektrischen Anlage kontrollieren.
–
Gepäck auf korrekte Befestigung kontrollieren.
S. 124)
S. 123)
S. 145)
S. 147)
S. 174)
FAHRANLEITUNG
–
82
Auf das Motorrad setzen und die Einstellung der Rückspiegel kontrollieren.
Startvorgang
7.2
Gefahr
Vergiftungsgefahr Auspuffgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit und/oder zum Tode führen.
–
Beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung sorgen, Motor nicht in einem geschlossenen Raum starten oder laufen lassen.
Hinweis
Motorschaden Hohe Drehzahlen bei kaltem Motor wirken sich negativ auf die Haltbarkeit des Motors aus.
–
Motor immer mit niedriger Drehzahl warmfahren.
FAHRANLEITUNG
83
–
Not-Aus-Schalter in die Stellung –
Zündung einschalten, dazu den schwarzen Zündschlüssel in die Stellung drücken.
drehen.
Nach dem Einschalten der Zündung ist zirka 2 Sekunden das Arbeitsgeräusch der
Kraftstoffpumpe hörbar. Gleichzeitig wird der Funktionstest des Kombiinstrumentes durchgeführt.
–
Getriebe in Leerlauf schalten.
–
E-Starterknopf Die grüne Leerlaufkontrolllampe N  leuchtet.
drücken.
Info
E-Starterknopf erst drücken, wenn der Funktionstest des Kombiinstrumentes
abgeschlossen ist.
Beim Starten kein Gas geben. Wenn während des Startvorganges Gas gegeben
wird, wird vom Motormanagement kein Kraftstoff eingespritzt, der Motor kann
dadurch nicht anspringen.
Maximal 5 Sekunden ununterbrochen starten. Bis zum nächsten Startversuch
mindestens 5 Sekunden warten.
Dieses Motorrad ist mit einem Sicherheit-Startsystem ausgerüstet. Der Motor
kann nur gestartet werden, wenn das Getriebe auf Leerlauf geschaltet ist oder
bei eingelegtem Gang der Kupplungshebel gezogen ist. Wenn Sie bei ausgeklapptem Seitenständer einen Gang einlegen und den Kupplungshebel loslassen, bleibt der Motor stehen.
700248-01
–
Seitenständer entlasten und mit dem Fuß bis zum Anschlag nach oben schwenken.
Anfahren
7.3
–
Kupplungshebel ziehen, 1. Gang einlegen, Kupplungshebel langsam freigeben und gleichzeitig vorsichtig Gas geben.
FAHRANLEITUNG
84
Schalten, Fahren
7.4
Warnung
Unfallgefahr Bei abruptem Lastwechsel kann das Fahrzeug außer Kontrolle geraten.
–
Abrupte Lastwechsel und starke Bremsmanöver vermeiden, Geschwindigkeit den Fahrbahnverhältnissen anpassen.
Warnung
Unfallgefahr Zurückschalten bei hoher Motordrehzahl führt zum Blockieren des Hinterrades.
–
Nicht bei hoher Motordrehzahl in einen kleineren Gang zurückschalten. Der Motor wird überdreht und das Hinterrad kann blockieren.
Warnung
Unfallgefahr Auslösen von Fehlfunktionen durch falsche Zündschlüsselstellung.
–
Zündschlüsselstellung während der Fahrt nicht ändern.
Warnung
Unfallgefahr Ablenkung vom Verkehrsgeschehen durch Einstelltätigkeiten am Fahrzeug.
–
Alle Einstelltätigkeiten bei Stillstand des Fahrzeuges vornehmen.
Warnung
Verletzungsgefahr Der Beifahrer muss in der Lage sein, sich ordnungsgemäß auf dem Beifahrersitz zu halten.
–
Der Beifahrer muss sich am Fahrer oder am Halteriemen festhalten und die Füße auf die Beifahrerfußrasten stellen. Beachten
Sie die Vorschriften über das Mindestalter für Beifahrer in Ihrem Land.
Warnung
Unfallgefahr Unfallgefahr durch riskante Fahrweise.
–
Befolgen Sie die Verkehrsvorschriften, fahren Sie defensiv und vorausschauend um Gefahren möglichst früh zu erkennen.
FAHRANLEITUNG
85
Warnung
Unfallgefahr Verminderte Bodenhaftung bei kalten Reifen.
–
Bei jeder Fahrt müssen die ersten Kilometer vorsichtig mit mäßiger Geschwindigkeit gefahren werden, bis die Reifen ihre
Betriebstemperatur erreicht haben und optimale Bodenhaftung gewährleistet ist.
Warnung
Unfallgefahr Verminderte Bodenhaftung bei neuen Reifen.
–
Neue Reifen haben eine glatte Lauffläche und daher nicht die volle Bodenhaftung. Die gesamte Lauffläche muss die ersten
200 Kilometer bei gemäßigter Fahrweise in wechselnden Schräglagen aufgeraut werden. Erst durch das "Einfahren" wird die
volle Haftfähigkeit erreicht.
Warnung
Unfallgefahr Instabiles Fahrverhalten.
–
Höchstzulässiges Gesamtgewicht und Achslasten nicht überschreiten. Das Gesamtgewicht ergibt sich aus: Motorrad betriebsbereit und vollgetankt, Fahrer und Beifahrer mit Schutzkleidung und Helm, Gepäck.
Warnung
Unfallgefahr Instabiles Fahrverhalten durch verrutschte Gepäckstücke.
–
Kontrollieren Sie die Befestigung des mitgeführten Gepäcks regelmäßig.
Warnung
Unfallgefahr Nach Sturz Fahrzeug kontrollieren.
–
Nach einem Sturz ist das Fahrzeug wie vor jeder Inbetriebnahme zu kontrollieren.
Hinweis
Motorschaden Nicht gefilterte Ansaugluft wirkt sich negativ auf die Haltbarkeit des Motors aus.
–
Fahrzeug nie ohne Luftfilter in Betrieb nehmen, da Staub und Schmutz in den Motor gelangen und zu erhöhtem Verschleiß führen.
FAHRANLEITUNG
86
Hinweis
Motorschaden Überhitzung des Motors.
–
Beim Aufleuchten der Kühlflüssigkeitstemperatur-Warnanzeige Fahrzeug anhalten und Motor abstellen. Motor abkühlen lassen und
Kühlflüssigkeitsstand im Kühler kontrollieren bzw. berichtigen. Wird trotz leuchtender Kühlflüssigkeitstemperatur-Warnanzeige weitergefahren, kommt es zum Motorschaden.
Info
Treten beim Betrieb betriebsunübliche Geräusche auf, ist sofort anzuhalten, der Motor abzustellen und eine autorisierte KTM-RC8Fachwerkstätte zu kontaktieren.
–
Wenn die Verhältnisse (Steigung, Fahrsituation, usw.) es erlauben, können Sie in
höhere Gänge schalten.
–
Gas wegnehmen, gleichzeitig Kupplungshebel ziehen, nächsten Gang einlegen, Kupplungshebel freigeben und Gas geben.
Info
Die Lage der 6 Vorwärtsgänge ersehen Sie aus der Abbildung. Die Neutral- oder
Leerlaufstellung befindet sich zwischen dem 1. und 2. Gang. Der 1. Gang stellt
den Anfahr- oder Berggang dar.
700238-01
–
Nach dem Erreichen der Höchstgeschwindigkeit durch volles Aufdrehen des Gasdrehgriffes, diesen auf ¾ Gas zurückdrehen; die Geschwindigkeit verringert sich kaum, der
Kraftstoffverbrauch geht jedoch stark zurück.
–
Geben Sie immer nur so viel Gas wie es Fahrbahn und Witterungsverhältnisse erlauben.
Besonders in Kurven sollte nicht geschaltet und nur sehr vorsichtig Gas gegeben werden.
–
Zum Zurückschalten Motorrad nötigenfalls abbremsen und gleichzeitig Gas wegnehmen.
–
Kupplungshebel ziehen und niedrigeren Gang einlegen, Kupplungshebel langsam freigeben und Gas geben oder nochmals schalten.
FAHRANLEITUNG
87
–
Wenn zum Beispiel an einer Kreuzung der Motor abgewürgt wird, nur den Kupplungshebel ziehen und E-Startknopf betätigen. Das Getriebe muss nicht in die Leerlaufstellung
gebracht werden.
–
Stellen Sie den Motor ab, wenn längerer Betrieb im Leerlauf oder im Stand bevorsteht.
–
Beginnt während der Fahrt die EFI Warnlampe (MIL) zu leuchten, muss sofort
angehalten werden. Sobald sich das Getriebe in Leerlaufstellung befindet, beginnt
die EFI Warnlampe (MIL) zu blinken.
Info
Aus dem Blinkrhythmus kann eine zweistellige Zahl, der sogenannte Blinkcode,
ermittelt werden. Der Blinkcode gibt an, welches Bauteil von einer Störung
betroffen ist.
Abbremsen
7.5
Warnung
Unfallgefahr Zu starkes Abbremsen führt zum Blockieren der Räder.
–
Die Bremsweise ist der Fahrsituation und den Fahrbahnverhältnissen anzupassen.
Warnung
Unfallgefahr Verminderte Bremswirkung durch nasse oder verschmutzte Bremsen.
–
Verschmutzte oder nasse Bremsen vorsichtig sauber- bzw. trockenbremsen.
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch schwammigen Druckpunkt der Vorder- bzw. Hinterradbremse.
–
Bremssystem in einer autorisierten KTM-RC8-Fachwerkstätte kontrollieren lassen, nicht weiterfahren.
FAHRANLEITUNG
88
Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
–
Wird der Fußbremshebel nicht freigegeben, schleifen die Bremsbeläge ununterbrochen. Die Hinterradbremse kann durch Überhitzung ausfallen. Nehmen Sie den Fuß vom Fußbremshebel wenn Sie nicht bremsen wollen.
Warnung
Unfallgefahr Längerer Bremsweg durch höheres Gesamtgewicht.
–
Berücksichtigen Sie den längeren Bremsweg, wenn Sie einen Beifahrer und Gepäck mitführen.
Warnung
Unfallgefahr Verzögerte Bremswirkung auf Straßen mit Salzstreuung.
–
Streusalz kann sich auf den Bremsscheiben ablagern. Um die gewohnte Bremswirkung zu erzielen, müssen die Bremsscheiben
vorher sauber gebremst werden.
–
Zum Bremsen Gas wegnehmen und mit Vorderrad- und Hinterradbremse gleichzeitig bremsen.
–
Auf regennassem oder schlüpfrigem Untergrund soll vorwiegend die Hinterradbremse betätigt werden.
–
Der Bremsvorgang sollte immer vor Kurvenbeginn abgeschlossen sein. Schalten Sie dabei, der Geschwindigkeit entsprechend, in einen
kleineren Gang.
–
Nutzen Sie bei langen Talfahrten die Bremswirkung des Motors. Schalten Sie dazu einen oder zwei Gänge zurück, überdrehen Sie
jedoch den Motor nicht. So brauchen sie wesentlich weniger zu bremsen und die Bremsen werden nicht überhitzt.
Anhalten, Parken
7.6
Warnung
Entwendungsgefahr Benutzung durch Unbefugte.
–
Fahrzeug nie unbeaufsichtigt stehen lassen solange der Motor läuft. Das Fahrzeug ist vor dem Zugriff Unbefugter zu sichern.
Wird das Fahrzeug verlassen, Lenkung absperren und Zündschlüssel abziehen.
FAHRANLEITUNG
89
Warnung
Verbrennungsgefahr Einige Fahrzeugteile werden beim Betrieb des Fahrzeuges sehr heiß.
–
Heiße Teile wie z.B. Auspuffanlage, Kühler, Motor, Stoßdämpfer und Bremsen nicht berühren. Bevor mit Arbeiten an diesen
Teilen begonnen wird, Teile abkühlen lassen.
Hinweis
Beschädigungsgefahr Beschädigungsgefahr durch Wegrollen oder Umfallen des Fahrzeugs.
–
Das Fahrzeug immer auf festem und ebenem Untergrund abstellen.
Hinweis
Brandgefahr Bestimmte Bauteile (Motor, Kühler und Auspuffanlage) werden beim Betrieb sehr heiß.
–
Fahrzeug nicht an Stellen mit leicht brennbaren und/oder entzündlichen Materialien abstellen.
Hinweis
Materialschaden Beschädigung und Zerstörung von Bauteilen durch übermäßige Belastung.
–
Der Seitenständer ist nur für das Gewicht des Motorrades ausgelegt. Setzen Sie sich nicht auf das Motorrad, wenn es auf dem Seitenständer steht. Der Seitenständer bzw. der Rahmen können beschädigt werden und das Motorrad kann umfallen.
–
Motorrad abbremsen.
–
Getriebe in Leerlauf schalten.
–
Zündung ausschalten, dazu den schwarzen Zündschlüssel in die Stellung drehen.
Info
Wenn der Motor mit dem Not-Aus-Schalter abgestellt wird und am Zündschloss bleibt die Zündung eingeschaltet, wird die
Stromversorgung der meisten Stromverbraucher nicht unterbrochen und die Batterie dadurch entladen. Motor daher immer mit
dem Zündschloss abstellen, der Not-Aus-Schalter ist nur für Notsituationen vorgesehen.
–
Motorrad auf festem Untergrund parken.
–
Seitenständer mit dem Fuß bis zum Anschlag nach vorne schwenken und mit dem Fahrzeug belasten.
FAHRANLEITUNG
–
90
Lenkung blockieren, dazu den Lenker nach links einschlagen, schwarzen Zündschlüssel in der Stellung niederdrücken und in die
Stellung drehen. Um das Einrasten der Lenksperre zu erleichtern, den Lenker ein kleines Stück hin und her bewegen. Schwarzen
Zündschlüssel abziehen.
Kraftstoff tanken
7.7
Gefahr
Brandgefahr Kraftstoff ist leicht entflammbar.
–
Fahrzeug nicht in der Nähe von offenen Flammen bzw. brennenden Zigaretten tanken und den Motor immer abstellen. Darauf
achten, dass kein Kraftstoff insbesondere auf heiße Teile des Fahrzeugs verschüttet wird. Verschütteten Kraftstoff sofort aufwischen.
–
Der im Kraftstofftank vorhandene Kraftstoff dehnt sich bei Erwärmung aus und kann bei Überfüllung austreten. Angaben zum
Kraftstoff tanken beachten.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kraftstoff ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Kraftstoff nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Kraftstoffdämpfe nicht einatmen. Bei Augenkontakt sofort
mit Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde Kraftstoff
verschluckt, sofort einen Arzt aufsuchen. Mit Kraftstoff kontaktierte Bekleidung wechseln.
Warnung
Umweltgefährdung Unsachgemäßer Umgang mit Kraftstoff gefährdet die Umwelt.
–
Kraftstoff darf nicht in das Grundwasser, den Boden oder in die Kanalisation gelangen.
Info
Dieses Motorrad ist mit einem geregeltem Katalysator ausgerüstet. Bleihaltiger Kraftstoff zerstört den Katalysator. Verwenden Sie
daher nur unverbleiten Kraftstoff.
FAHRANLEITUNG
91
–
Motor abstellen.
–
Tankverschluss öffnen. (
–
Kraftstofftank bis maximal an die Unterkante  des Einfüllstutzens mit Kraftstoff auffüllen.
Kraftstofftankinhalt
–
700321-01
S. 71)
16,5 l
Tankverschluss schließen. (
Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95)
( S. 226)
S. 72)
SCHMIER- UND WARTUNGSTABELLE
92
SCHMIER- UND WARTUNGSTABELLE
8
Wichtige Wartungsarbeiten, die durch eine autorisierte KTM-RC8-Fachwerkstätte durchgeführt werden müssen.
8.1
Motor
Motoröl und Ölfilter wechseln, Ölsiebe reinigen. x(
S. 187)
K10N
K75A
K150A
J1A
J2A
•
•
•
•
•
Ventilspiel kontrollieren ggf. einstellen. •
Zündkerzen erneuern. •
x
x
Motorbefestigungsschrauben und von außen zugängliche Schrauben
des Motors auf festen Sitz kontrollieren. x
•
•
•
Kupplung kontrollieren. x
•
Öldüse für Kupplungsschmierung reinigen. x
Kraftstoffeinspritzung
•
Statusabfrage und Fehlerspeicher mit KTM DIA auslesen. x
•
•
•
Manschetten auf Risse und Dichtheit und Gestänge der Drosselklappenstutzen auf Freigängigkeit kontrollieren. •
Kabelstrang des Drosselklappenkörpers auf Beschädigung und korrekte
Verlegung kontrollieren. •
x
x
Schläuche der Unterdrucksensoren, SLS-Schläuche und Entlüftungsschläuche auf Beschädigung, korrekte Verlegung und Dichtheit kontrollieren. •
•
•
•
•
Kraftstoffschlauch auf Beschädigung, korrekte Verlegung und Dichtheit kontrollieren. •
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Wasserpumpe auf Dichtheit kontrollieren (Sichtprüfung). •
•
•
Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. (
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
x
x
Kraftstoffdruck kontrollieren. x
Anbauteile
Kühlsystem auf Dichtheit kontrollieren. x
x
S. 174)
Frostschutz kontrollieren. x
Funktion des Kühlerlüfters kontrollieren. x
SCHMIER- UND WARTUNGSTABELLE
Anbauteile
93
K10N
K75A
K150A
Auspuffanlage auf Dichtheit, korrekte Aufhängung und Auspuffhalterung auf festen Sitz kontrollieren. •
•
•
Bowdenzüge auf Beschädigung, Leichtgängigkeit, knickfreie Verlegung
und Einstellung kontrollieren. •
•
•
x
x
Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung kontrollieren.
( S. 177)
J2A
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Luftfilter kontrollieren ggf. wechseln. Luftfilterkasten reinigen. x
Drainageschlauch Luftfilterkasten ablassen. x
Kabel auf Beschädigung und knickfreie Verlegung kontrollieren. x
•
•
•
•
•
•
Scheinwerfereinstellung kontrollieren. (
•
•
•
•
•
Funktion der elektrischen Anlage kontrollieren.
•
•
•
•
•
Verkleidungsteile auf Beschädigungen und Brüche kontrollieren. •
•
•
Schrauben und Muttern auf festen Sitz kontrollieren. •
•
•
Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren. (
S. 134)
•
•
•
Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren. (
S. 137)
•
•
•
•
•
•
S. 169)
x
x
Bremsen
J1A
Bremsscheiben der Vorderradbremse kontrollieren. (
Bremsscheibe der Hinterradbremse kontrollieren. (
S. 129)
•
•
•
Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse kontrollieren. (
S. 130)
S. 132)
•
•
•
•
•
Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse kontrollieren. (
S. 135)
•
•
•
•
•
Bremsleitungen auf Beschädigung und Dichtheit kontrollieren. •
•
•
•
•
Leerweg am Fußbremshebel kontrollieren.
•
•
•
•
•
Bremswirkung kontrollieren. •
•
•
•
•
•
Bremsflüssigkeit wechseln. x
x
x
•
SCHMIER- UND WARTUNGSTABELLE
Bremsen
94
K10N
K75A
K150A
Schrauben und Führungsbolzen der Bremsanlage auf festen Sitz kontrollieren. •
•
•
Federbein und Gabel auf Dichtheit und Funktion kontrollieren. •
•
Gabelbeine entlüften. (
•
Steuerkopflager kontrollieren ggf. einstellen. Schwingarmlagerung kontrollieren. x
Fahrwerk
x
S. 101)
x
x
J1A
J2A
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Umlenkung kontrollieren. x
Excenterwellenverstellung kontrollieren. x
•
•
•
Alle Fahrwerksschrauben auf festen Sitz kontrollieren. •
•
•
Reifenzustand kontrollieren. (
•
•
•
•
•
•
x
Räder
•
S. 145)
Reifenluftdruck kontrollieren. (
S. 147)
Kettenverschleiß kontrollieren. (
S. 128)
•
•
•
•
•
Kettenrad/Kettenritzel/Kettengleitschutz auf festen Sitz kontrollieren. •
•
•
Kettenrad/Kettenritzel auf Verschleiß kontrollieren. (
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
x
Kettenspannung kontrollieren. (
Kette reinigen. (
S. 127)
S. 124)
S. 123)
Kettengleitschutz kontrollieren. (
S. 129)
Radlager auf Spiel kontrollieren. x
Ruckdämpfer der Hinterradnabe kontrollieren. x(
K10N: nach 1.000 km
K75A: alle 7.500 km
K150A: alle 15.000 km / nach jedem Sporteinsatz
J1A: jährlich
J2A: alle 2 Jahre
S. 145)
SCHMIER- UND WARTUNGSTABELLE
95
Wichtige Wartungsarbeiten, die durch eine autorisierte KTM-RC8-Fachwerkstätte durchgeführt werden müssen. (als
Zusatzauftrag)
8.2
K150A
K300A
J1A
J2A
•
Gabel vollständig warten. x
•
Federbein vollständig warten. x
Steuerkopflager und Dichtelemente reinigen und schmieren. x
Batterieanschlüsse reinigen und mit Kontaktfett behandeln.
Kühlflüssigkeit wechseln. x
K150A: alle 15.000 km / nach jedem Sporteinsatz
K300A: alle 30.000 km
J1A: jährlich
J2A: alle 2 Jahre
•
•
•
•
•
•
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
9
Motorrad vorne aufbocken
9.1
Hinweis
Beschädigungsgefahr Beschädigungsgefahr durch Wegrollen oder Umfallen des Fahrzeugs.
–
Das Fahrzeug immer auf festem und ebenem Untergrund abstellen.
–
Motorrad hinten aufbocken. (
–
Lenker in Geradeausstellung bringen. Montageständer vorne mit den Adaptern zu den
Gabelbeinen ausrichten.
S. 97)
Montageständer vorne (61029055300)
Info
Motorrad immer hinten zuerst aufbocken.
–
Motorrad vorne aufbocken.
700250-01
Motorrad vorne vom Montageständer nehmen
9.2
Hinweis
Beschädigungsgefahr Beschädigungsgefahr durch Wegrollen oder Umfallen des Fahrzeugs.
–
Das Fahrzeug immer auf festem und ebenem Untergrund abstellen.
–
Motorrad gegen Umfallen sichern.
–
Montageständer vorne entfernen.
96
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
97
Motorrad hinten aufbocken
9.3
Hinweis
Beschädigungsgefahr Beschädigungsgefahr durch Wegrollen oder Umfallen des Fahrzeugs.
–
Das Fahrzeug immer auf festem und ebenem Untergrund abstellen.
–
Montageständeradapter in den Montageständer hinten einsetzen.
Montageständeradapter (61029055120)
Montageständer hinten (61029055100)
–
Motorrad senkrecht stellen, Montageständer zur Schwinge und den Adaptern ausrichten
und Motorrad aufbocken.
700251-01
Motorrad hinten vom Montageständer nehmen
9.4
Hinweis
Beschädigungsgefahr Beschädigungsgefahr durch Wegrollen oder Umfallen des Fahrzeugs.
–
Das Fahrzeug immer auf festem und ebenem Untergrund abstellen.
–
Motorrad gegen Umfallen sichern.
–
Montageständer hinten entfernen und Fahrzeug am Seitenständer abstellen.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
98
Gabel/Federbein
9.5
Gabel und Federbein bieten viele Möglichkeiten, um das Fahrwerk Ihrem Fahrstil und der
Zuladung entsprechend abzustimmen.
Info
Um Ihnen die Abstimmung zu erleichtern, haben wir unsere Erfahrungswerte in der
Tabelle  zusammengefasst. Sie finden die Tabelle auf der Unterseite der Sitzbank. Bei allen Dämpfungsstufen wird von der maximal eingedrehten Position mit
der höchsten Dämpfkraft aus auf die angegeben Werte eingestellt. Drehen Sie die
Stellschrauben nicht mit Kraft gegen den Anschlag, nehmen Sie den letzten spürbaren Klick als letzte Position.
700252-01
Diese Einstellwerte sind als Richtwerte zu verstehen und sollten immer die Ausgangsbasis für Ihre persönliche Fahrwerkabstimmung sein. Verändern Sie nicht willkürlich die Einstellungen (maximal ± 40%), da sich sonst die Fahreigenschaften besonders im Hochgeschwindigkeitsbereich verschlechtern können.
Druckstufendämpfung der Gabel einstellen
9.6
Info
Die hydraulische Druckstufendämpfung bestimmt das Verhalten beim Einfedern der Gabel.
Eine optimal eingestellte Druckstufendämpfung gewährleistet, dass die Gabel bei hartem Bremsen und schnellen Lastwechseln
nicht zu weit und schnell eintaucht. Sie gibt dem Fahrer eine gute Rückmeldung über die Straßenbeschaffenheit.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
–
99
Einstellschrauben  bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
Info
Die Einstellschrauben befinden sich am unteren Ende der Gabelbeine.
Die Einstellung an beiden Gabelbeinen gleichmäßig vornehmen.
–
Dem Gabeltyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den Uhrzeigersinn zurückdrehen.
Vorgabe
Druckstufendämpfung
700253-01
Komfort
15 Klicks
Standard
10 Klicks
Sport
5 Klicks
volle Nutzlast
5 Klicks
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzeigersinn
verringert die Dämpfung beim Einfedern.
Zugstufendämpfung der Gabel einstellen
9.7
Info
Die hydraulische Zugstufendämpfung bestimmt das Verhalten beim Ausfedern der Gabel.
Eine optimal eingestellte Zugstufendämpfung bremst die aufgebrachte Federenergie ab und ermöglicht ein zügiges, schwingungsfreies Rückstellen der Gabel in die Nulllage.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
–
100
Einstellschrauben  bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
Info
Die Einstellschrauben befinden sich am oberen Ende der Gabelbeine.
Die Einstellung an beiden Gabelbeinen gleichmäßig vornehmen.
–
Dem Gabeltyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den Uhrzeigersinn zurückdrehen.
Vorgabe
Zugstufendämpfung
Komfort
15 Klicks
Standard
10 Klicks
Sport
5 Klicks
volle Nutzlast
5 Klicks
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzeigersinn
verringert die Dämpfung beim Ausfedern.
700347-01
Federvorspannung der Gabel einstellen
9.8
Info
Die Federvorspannung bestimmt die Ausgangslage des Federvorgangs der Gabel.
Eine optimal eingestellte Federvorspannung ist an das Fahrergewicht angepasst und gewährleistet einen Kompromiss zwischen
Handlichkeit und Stabilität.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
–
101
Einstellspindeln  bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
Info
Die Einstellspindeln befinden sich am oberen Ende der Gabelbeine.
Die Einstellung an beiden Gabelbeinen gleichmäßig vornehmen.
–
Dem Gabeltyp entsprechende Anzahl von Umdrehungen gegen den Uhrzeigersinn
zurückdrehen.
Vorgabe
Federvorspannung - Preload Adjuster
Komfort
5 Umdrehungen
Standard
5 Umdrehungen
Sport
3 Umdrehungen
volle Nutzlast
3 Umdrehungen
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Vorspannung, drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Vorspannung der Feder.
Eine Veränderung der Federvorspannung hat keinen Einfluss auf die Zugstufendämpfung, obwohl sich die Einstellschrauben bei den Einstellarbeiten mitdrehen. Grundsätzlich sollte jedoch bei Änderung der Federvorspannung auch die
Zugstufendämpfung angepasst werden.
700348-01
Gabelbeine entlüften
9.9
–
Motorrad auf den Seitenständer stellen.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
–
102
Entlüftungsschrauben  kurz entfernen.
Eventuell vorhandener Überdruck aus dem Gabelinneren entweicht.
–
Entlüftungsschrauben montieren und festziehen.
Info
Tätigkeit an beiden Gabelbeinen vornehmen.
700259-01
Druckstufendämpfung Federbein
9.10
Das Federbein verfügt über die Möglichkeit, im Low  und High  Speed Bereich die
Druckstufendämpfung getrennt abzustimmen (Dual Compression Control).
Die Bezeichnung Low- und High Speed ist auf die Bewegung des Federbeins beim Einfedern und nicht auf die Fahrtgeschwindigkeit des Motorrades bezogen.
Die Low- und High Speed Verstellung arbeitet übergreifend.
700340-01
Druckstufendämpfung Low Speed des Federbeins einstellen
9.11
Gefahr
Unfallgefahr Das Federbein steht unter hohem Druck.
–
Das Federbein ist mit hochverdichtetem Stickstoff gefüllt, daher niemals das Federbein zerlegen oder Wartungsarbeiten selbst
durchführen.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
103
Info
Die Low Speed Einstellung zeigt ihre Wirkung beim langsamen bis normalen Einfedern des Federbeins.
–
Einstellschraube  mit einem Schraubendreher bis zum letzten spürbaren Klick im
Uhrzeigersinn drehen.
Info
Verschraubung  nicht lösen!
–
Dem Federbeintyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den Uhrzeigersinn zurückdrehen.
Vorgabe
700255-01
Druckstufendämpfung Low Speed
Komfort
20 Klicks
Standard
15 Klicks
Sport
10 Klicks
volle Nutzlast
10 Klicks
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzeigersinn
verringert die Dämpfung.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
104
Druckstufendämpfung High Speed des Federbeins einstellen
9.12
Gefahr
Unfallgefahr Das Federbein steht unter hohem Druck.
–
Das Federbein ist mit hochverdichtetem Stickstoff gefüllt, daher niemals das Federbein zerlegen oder Wartungsarbeiten selbst
durchführen.
Info
Die High Speed Einstellung zeigt ihre Wirkung beim schnellen Einfedern des Federbeins.
–
Einstellschraube  mit einem Gabelschlüssel bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
Info
Verschraubung  nicht lösen!
700256-01
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
–
105
Dem Federbeintyp entsprechende Anzahl von Umdrehungen gegen den Uhrzeigersinn
zurückdrehen.
Vorgabe
Druckstufendämpfung High Speed
Komfort
2 Umdrehungen
Standard
1,5 Umdrehungen
Sport
1 Umdrehung
volle Nutzlast
1 Umdrehung
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzeigersinn
verringert die Dämpfung.
Zugstufendämpfung des Federbeins einstellen
9.13
Gefahr
Unfallgefahr Das Federbein steht unter hohem Druck.
–
Das Federbein ist mit hochverdichtetem Stickstoff gefüllt, daher niemals das Federbein zerlegen oder Wartungsarbeiten selbst
durchführen.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
106
–
Einstellschraube  bis zum letzten spürbaren Klick im Uhrzeigersinn drehen.
–
Dem Federbeintyp entsprechende Anzahl von Klicks gegen den Uhrzeigersinn zurückdrehen.
Vorgabe
Zugstufendämpfung
700257-01
Komfort
15 Klicks
Standard
10 Klicks
Sport
5 Klicks
volle Nutzlast
10 Klicks
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Dämpfung, drehen gegen den Uhrzeigersinn
verringert die Dämpfung beim Ausfedern.
Federvorspannung des Federbeines einstellen 9.14
x
Warnung
Unfallgefahr Änderungen am Fahrwerk können das Fahrverhalten des Fahrzeuges stark verändern.
–
Nach Änderungen zuerst langsam fahren, um das Fahrverhalten abschätzen zu können.
Info
Die Federvorspannung bestimmt die Ausgangslage des Federvorgangs am Federbein.
Eine optimal eingestellte Federvorspannung ist an das Fahrergewicht angepasst und gewährleistet einen Kompromiss zwischen
Handlichkeit und Stabilität.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
–
107
Hinterrad und Schwingarm entlasten.
Info
Die Federvorspannung kann nur korrekt eingestellt werden, wenn das Hinterrad
und der Schwingarm vollständig entlastet sind.
–
Schraube  zwei Umdrehungen lösen, nicht entfernen.
–
Den Einstellring mit dem Bordwerkzeug gegen den Uhrzeigersinn drehen bis die Feder
vollständig entspannt ist.
700341-10
Hakenschlüssel (69012022000)
Verlängerung (60012060000)
–
Den Einstellring im Uhrzeigersinn drehen und auf das vorgegebene Maß spannen.
Vorgabe
Federvorspannung
700342-01
Komfort
6 mm
Standard
6 mm
Sport
8 mm
volle Nutzlast
8 mm
Info
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Vorspannung, drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Vorspannung der Feder.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
–
108
Schraube  festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
M5
5 Nm
700341-11
Lenkungsdämpfer
9.15
Der Lenkungsdämpfer unterdrückt Lenkerschlagen, das beim Beschleunigen auf unregelmäßigem Untergrund durch kurzzeitiges Entlasten des Vorderrades oder bei hohem Tempo
auftreten kann.
Die Einstellung des Lenkungsdämpfers ist abhängig von der Fahrweise und Streckenbeschaffenheit. Bei hohen Geschwindigkeiten kann eine Einstellung mit hoher Dämpfkraft
gewählt werden um die Funktion des Lenkungsdämpfers optimal zu nutzen. Bei langsamen
und engen Kurven verschlechtert eine zu hohe Dämpfkraft die Handlichkeit und Lenkpräzision, weshalb eine Einstellung mit geringer Dämpfkraft zu empfehlen ist.
700339-01
Lenkungsdämpfer einstellen
9.16
Info
Der hydraulische Lenkungsdämpfer stabilisiert die Lenkung bei entlastetem oder abgehobenen Vorderrad.
Im Gegensatz zu den anderen Dämpferelementen erfolgt beim Lenkungsdämpfer die Einstellung vom geöffneten Dämpfungselement ausgehend.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
109
–
Einstellschraube  bis zum letzten spürbaren Klick gegen den Uhrzeigersinn in Richtung "–" drehen.
–
Der Fahrweise und Streckenbeschaffenheit entsprechende Einstellung des Lenkungsdämpfers im Uhrzeigersinn in Richtung "+" vornehmen.
Vorgabe
Verstellbereich Lenkungsdämpfer
1… 32 Klicks
empfohlener Verwendungsbereich
1… 20 Klicks
Standard
1 Klick
700339-10
Info
Während der Fahrt die Einstellung des Lenkungsdämpfers nicht verändern.
Nach Einstellung des Lenkungsdämpfers die Lenkung auf Freigängigkeit kontrollieren, der Lenker muss sich ohne Blockierneigung von Anschlag zu Anschlag
bewegen lassen.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
110
Fahrzeugniveau
9.17
Warnung
Unfallgefahr Änderungen am Fahrwerk können das Fahrverhalten des Fahrzeuges
stark verändern.
–
Nach Änderungen zuerst langsam fahren, um das Fahrverhalten abschätzen zu
können.
Das Fahrzeugniveau kann vorne über die Klemmung der Gabelbeine und hinten über die
Excenterwelle verstellt werden.
Die Gabelbeine lassen sich an drei Positionen in den Gabelbrücken klemmen.
obere Gabelbrücke bündig
Oberkante Gabelbeine
0 mm
obere Gabelbrücke bündig
1. Ring Gabelbeine
2,5 mm
obere Gabelbrücke bündig
2. Ring Gabelbeine (Standard)
5 mm
Die Fahrwerkshöhe kann stufenlos durch Drehen der Excenterwelle verstellt werden.
700333-01
Fahrwerkshöhe Differenz
HIGH - LOW
7 mm
maximaler Verstellbereich
zwischen HIGH - LOW
180°
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
Fahrzeugniveau vorne einstellen 9.18
111
x
Warnung
Unfallgefahr Änderungen am Fahrwerk können das Fahrverhalten des Fahrzeuges stark verändern.
–
Nach Änderungen zuerst langsam fahren, um das Fahrverhalten abschätzen zu können.
–
Klemmschrauben der unteren und oberen Gabelbrücke und des Lenkerstummels lösen.
Info
Die Klemmschrauben sind soweit zu lösen, dass sich die Gabelbeine ohne
Beschädigung der Beschichtung verschieben lassen.
Die Einstellarbeiten sind erst an einem Gabelbein, dann am anderen Gabelbein
durchzuführen. Wenn die Klemmschrauben beider Gabelbeine gelöst werden,
sackt das Fahrzeug nach vorn.
700352-01
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
–
112
Die Gabelbeine können an drei verschiedenen Positionen fixiert werden.
Vorgabe
700353-01
obere Gabelbrücke bündig Oberkante
Gabelbeine
0 mm
obere Gabelbrücke bündig 1. Ring Gabelbeine
2,5 mm
obere Gabelbrücke bündig 2. Ring Gabelbeine (Standard)
5 mm
Info
Die Standardeinstellung ist optimal für das Handling des Fahrzeuges ausgelegt.
Beim Durchstecken der Gabel verändert sich die Fahrwerkseinstellung, dass
Fahrzeug wird stabiler, verliert dabei aber an Handlichkeit.
–
Schrauben festziehen.
Vorgabe
–
Schraube Gabelbrücke oben
M8
17 Nm
Schraube Gabelbrücke unten
M8
15 Nm
Schraube Lenkerstummel
M8
20 Nm
Einstellarbeit am anderen Gabelbein wiederholen.
Fahrzeugniveau hinten einstellen
9.19
Warnung
Unfallgefahr Änderungen am Fahrwerk können das Fahrverhalten des Fahrzeuges stark verändern.
–
Nach Änderungen zuerst langsam fahren, um das Fahrverhalten abschätzen zu können.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
–
Schraube  lösen, nicht entfernen.
–
Excenterwelle  mit dem Bordwerkzeug in die gewünschte Position drehen.
700331-01
Vorgabe
Standard
LOW
maximaler Verstellbereich zwischen HIGH
- LOW
180°
Gabelschlüssel SW 38 (69012021000)
700332-01
Info
Die Verstellung der Fahrwerkshöhe kann in beide Drehrichtungen erfolgen.
113
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
–
114
Schraube  festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
M8
25 Nm
700334-01
Fußrastenposition
9.20
Die verstellbare Fußrastenanlage ermöglicht eine individuelle Einstellung der Fußrastenhöhe und eine individuelle Anpassung der Bedienelemente.
Die untere Fußrastenposition ermöglicht einen bequemeren Kniewinkel, die obere Fußrastenposition eine sportliche Sitzposition mit mehr Schräglagenfreiheit für den Einsatz auf
Rennstrecken.
700328-01
Fußrastenposition einstellen
9.21
Info
Die Einstellung der Fussrastenposition muss an der linken und rechten Fußrastenaufnahme identisch ausgeführt werden.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
115
–
Schrauben  entfernen.
–
Fußrastenaufnahme mit Distanzstücken  und Schrauben positionieren.
700307-01
Vorgabe
Standard
untere Position
Info
Die verstellbare Fußrastenaufnahme ermöglicht eine bequemere untere Fußrastenposition oder eine sportliche obere Fußrastenposition.
700308-01
–
Schrauben montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Fußrastenträger
vorne
700306-01
M8
25 Nm
Loctite® 243™
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
700309-01
–
Einstellarbeiten an der gegenüberliegenden Fußrastenaufnahme wiederholen.
–
Schalthebel einstellen. (
–
Fußbremshebel einstellen. (
S. 117)
S. 122)
116
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
117
Schalthebelauftritt einstellen
9.22
–
Schraube  mit Schalthebelauftritt entfernen.
–
Schalthebelauftritt mit Schraube abhängig von der gewünschten Hebellänge in einer
Bohrung  positionieren.
Vorgabe
Standard
–
mittlere Bohrung
Schraube festziehen.
Vorgabe
Schraube Schalthebelauftritt
M6
10 Nm
Loctite® 243™
700304-01
Schalthebel einstellen
9.23
Info
Die Fußrastenanlage bietet viele Möglichkeiten um den Schalthebel an Ihren Fahrstil und Ihre Bedürfnisse anzupassen.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
–
Schrauben  entfernen und Schaltstange abnehmen.
–
Die Schaltstange lässt sich über das Gewinde variabel in der Länge verstellen.
Vorgabe
Schaltstange
–
Kontermuttern  lösen.
–
Schaltwelle verstellen.
115… 130 mm
Info
Die Verstellung ist gleichmäßig an beiden Seiten vorzunehmen.
Die Lager der Schaltwelle müssen nach dem Kontern der Muttern mittig und
identisch zueinander ausgerichtet sein, um freie Beweglichkeit in den Lagerschalen gewährleisten zu können.
Mindestens 5 Gewindegänge müssen in der Lagerung verschraubt sein.
–
700343-01
Kontermuttern festziehen.
118
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
–
Die Schaltstange kann sowohl am Schalthebel variabel an einer oberen oder unteren
Position als auch an der Umlenkung der Schaltwelle an zwei verschiedenen Positionen
montiert werden.
Vorgabe
A
0
B
0
119
Standard 
Schalthebel: untere Bohrung, Schaltwelle: untere Bohrung
Schaltkraft niedrig, Schaltweg lang 
Schalthebel: untere Bohrung, Schaltwelle: obere Bohrung
Schaltkraft hoch, Schaltweg kurz 
Schalthebel: obere Bohrung, Schaltwelle: untere Bohrung
–
Schaltstange positionieren.
–
Schrauben festziehen.
Vorgabe
Schraube Schaltstange
C
0
400479-10
M6
12 Nm
Loctite® 243™
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
–
120
Abhängig von der Länge der Schaltstange und der gewählten Bohrungen kann die Position des Schalthebels stark variieren. Von der Fußraste als Referenzpunkt ausgehend
ergibt sich entweder eine hohe Position des Schalthebels  oder eine niedrige Position
des Schalthebels .
Info
Durch Umsetzen der Schaltwellenumlenkung um 2 Zähne auf der Kerbverzahnung der Schaltwelle kann die Fußrastenanlage optimal für die obere Fußrastenposition ausgerichtet werden.
–
Nach Einstellen des Schalthebels ist eine Funktionsprüfung durchzuführen. Dabei müssen alle beweglichen Teile des Schalthebels einen Mindestabstand zu anderen Fahrzeugteilen aufweisen.
Vorgabe
Mindestabstand 700344-01
5 mm
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
121
Fußbremshebelauftritt einstellen
9.24
–
Schraube  mit Fußbremshebelauftritt entfernen.
–
Fußbremshebelauftritt mit Schraube abhängig von der gewünschten Hebellänge in einer
Bohrung  positionieren.
Vorgabe
Standard
–
mittlere Bohrung
Schraube festziehen.
Vorgabe
Schraube Fußbremshebelauftritt
700305-01
M6
10 Nm
Loctite® 243™
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
122
Fußbremshebel einstellen
9.25
–
Mit dem Werkzeug die Verdrehsicherung  hineindrücken, dann die Kolbenstange 
drehen.
Info
Der Verstellbereich ist begrenzt.
–
Werkzeug entfernen.
Die Verdrehsicherung federt aus und sichert den 6-Kant.
700345-01
–
Einstellung des Fußbremshebels kontrollieren.
Info
Die Position  des Schalthebels kann abhängig von der Einstellung stark variieren.
700346-01
Kettenverschmutzung kontrollieren
9.26
–
Kette auf grobe Verschmutzung kontrollieren.
»
Wenn die Kette stark verschmutzt ist:
–
Kette reinigen. (
S. 123)
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
123
Kette reinigen
9.27
Warnung
Unfallgefahr Schmiermittel auf den Reifen verringert deren Haftfähigkeit.
–
Schmiermittel mit einem geeigneten Reinigungsmittel entfernen.
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch Öl oder Fett auf den Bremsscheiben.
–
Bremsscheiben unbedingt öl- und fettfrei halten, bei Bedarf mit Bremsenreiniger behandeln.
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit, Batterien usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften
entsorgen.
Info
Die Lebensdauer der Kette hängt zum Großteil von der Pflege ab.
–
Kette regelmäßig reinigen.
–
Groben Schmutz mit weichem Wasserstrahl abspülen.
–
Verbrauchte Schmierreste mit Kettenreinigungsmittel entfernen.
Kettenreinigungsmittel (
–
S. 227)
Nach dem Trocknen Kettenspray auftragen.
Kettenspray Onroad (
S. 227)
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
124
Kettenspannung kontrollieren
9.28
Warnung
Unfallgefahr Gefährdung durch falsche Kettenspannung.
–
Ist die Kette zu stark gespannt, werden die Komponenten der Sekundär-Kraftübertragung (Kette, Kettenritzel, Kettenrad, Lager
im Getriebe und im Hinterrad) zusätzlich belastet. Neben vorzeitigem Verschleiß kann im Extremfall die Kette reißen oder die
Abtriebswelle des Getriebes brechen. Ist die Kette hingegen zu locker, kann sie vom Kettenritzel bzw. Kettenrad fallen und das
Hinterrad blockieren oder den Motor beschädigen. Auf korrekte Kettenspannung achten, ggf. einstellen.
–
Motorrad auf den Seitenständer stellen.
–
Getriebe in Leerlauf schalten.
–
Im Bereich vor der Kettendurchführung durch die Schwinge die Kette nach unten
drücken und Kettenspannung  ermitteln.
Info
Der untere Kettenteil  muss dabei gespannt sein.
Ketten nutzen sich nicht immer gleichmäßig ab, wiederholen Sie deshalb diese
Messung an verschiedenen Stellen der Kette.
700322-01
Kettenspannung
»
15… 20 mm
Wenn die Kettenspannung nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
Kettenspannung einstellen. (
S. 125)
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
125
Kettenspannung einstellen
9.29
Warnung
Unfallgefahr Gefährdung durch falsche Kettenspannung.
–
Ist die Kette zu stark gespannt, werden die Komponenten der Sekundär-Kraftübertragung (Kette, Kettenritzel, Kettenrad, Lager
im Getriebe und im Hinterrad) zusätzlich belastet. Neben vorzeitigem Verschleiß kann im Extremfall die Kette reißen oder die
Abtriebswelle des Getriebes brechen. Ist die Kette hingegen zu locker, kann sie vom Kettenritzel bzw. Kettenrad fallen und das
Hinterrad blockieren oder den Motor beschädigen. Auf korrekte Kettenspannung achten, ggf. einstellen.
–
Kettenspannung kontrollieren. (
S. 124)
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
126
–
Mutter  lösen.
–
Muttern  lösen.
–
Kettenspannung durch Drehen der Einstellschrauben  links und rechts einstellen.
Vorgabe
Kettenspannung
15… 20 mm
Einstellschrauben  links und rechts so verdrehen, dass die Markierungen am linken
und rechten Kettenspanner  in derselben Position zu den Referenzmarken  stehen. Damit ist das Hinterrad korrekt ausgerichtet.
Info
Der untere Kettenteil muss dabei gespannt sein.
Ketten nutzen sich nicht immer gleichmäßig ab, kontrollieren Sie deshalb die
Einstellung an verschiedenen Stellen der Kette.
–
Muttern  festziehen.
–
Sicherstellen, dass die Kettenspanner  an den Einstellschrauben  anliegen.
–
Mutter  festziehen.
Vorgabe
700323-01
Mutter Steckachse hinten
M25x1,5
90 Nm
Gewinde gefettet
Info
Durch den großen Verstellbereich der Kettenspanner (35 mm) können verschiedene Sekundär-Übersetzungen bei gleicher Kettenlänge gefahren werden.
Die Kettenspanner  können um 180° gedreht werden.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
127
Kettenrad/Kettenritzel auf Verschleiß kontrollieren
9.30
–
Kettenrad/Kettenritzel auf Verschleiß kontrollieren.
»
Wenn Kettenrad/Kettenritzel eingelaufen sind:
–
Kettenrad/Kettenritzel, Kette und Kettengleitschutz wechseln. x
Info
Kettenritzel, Kettenrad, Kette und Kettengleitschutz sollten nur zusammen gewechselt werden.
100132-10
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
128
Kettenverschleiß kontrollieren
9.31
–
Getriebe in Leerlauf schalten.
–
Am unteren Kettenteil mit dem angegebenen Gewicht  ziehen.
Vorgabe
Gewicht Kettenverschleißmessung
–
15 kg
Den Abstand  von 18 Kettenrollen am unteren Kettenteil messen.
Info
Ketten nutzen sich nicht immer gleichmäßig ab, wiederholen Sie deshalb diese
Messung an verschiedenen Stellen der Kette.
Maximaler Abstand  an der längsten
Stelle der Kette
»
272 mm
Wenn der Abstand  größer ist als das angegebene Maß:
–
Kettenrad/Kettenritzel, Kette und Kettengleitschutz wechseln. x
Info
700303-01
Neue Ketten nutzen sich auf einem alten, eingelaufenen
Kettenrad/Kettenritzel schneller ab.
Die Kette besitzt aus Sicherheitsgründen kein Kettenschloss. Lassen Sie
die Kette immer in einer autorisierten KTM-RC8-Fachwerkstätte wechseln, dort verfügt man über das benötigte Spezialwerkzeug.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
129
Kettengleitschutz kontrollieren
9.32
–
Kettengleitschutz an der Aussparung auf Verschleiß kontrollieren.
»
Wenn Niete  der Kette nicht mehr an der Unterkante  der Aussparung des Kettengleitschutzes zu sehen sind:
–
Kettengleitschutz wechseln. x
700351-01
Bremsscheiben der Vorderradbremse kontrollieren
9.33
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch abgenutzte Bremsscheiben.
–
Abgenutzte Bremsscheiben unverzüglich in einer autorisierten KTM-RC8-Fachwerkstätte wechseln lassen.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
–
130
Bremsscheibenstärke an mehreren Stellen der Bremsscheiben auf das Maß  kontrollieren.
Info
Durch Verschleiß reduziert sich die Stärke der Bremsscheiben im Bereich der
Anlagefläche  der Bremsbeläge.
Bremsscheiben - Verschleißgrenze
vorne
100135-10
»
4,0 mm
Wenn die Bremsscheibenstärke unter dem Vorgabewert liegt:
–
Bremsscheiben wechseln. x
Bremsscheibe der Hinterradbremse kontrollieren
9.34
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch abgenutzte Bremsscheiben.
–
Abgenutzte Bremsscheiben unverzüglich in einer autorisierten KTM-RC8-Fachwerkstätte wechseln lassen.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
–
131
Bremsscheibenstärke an mehreren Stellen der Bremsscheibe auf das Maß  kontrollieren.
Info
Durch Verschleiß reduziert sich die Stärke der Bremsscheibe im Bereich der
Anlagefläche  der Bremsbeläge.
Bremsscheiben - Verschleißgrenze
hinten
400480-10
»
4,5 mm
Wenn die Bremsscheibenstärke unter dem Vorgabewert liegt:
–
Bremsscheibe wechseln. x
Grundstellung des Handbremshebels einstellen
9.35
–
Bremshebel nach vorne ziehen.
–
Grundstellung des Handbremshebels mit dem Einstellrad  an die Handgröße anpassen.
Info
Einstellarbeiten nicht während der Fahrt durchführen.
700260-01
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
132
Bremsflüssigkeitsstand der Vorderradbremse kontrollieren
9.36
Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
–
Sinkt der Bremsflüssigkeitsstand unter die MIN Markierung, deutet dies auf Undichtigkeit im Bremssystem bzw. total abgenutzte Bremsbeläge hin. Bremssystem in einer autorisierten KTM-RC8-Fachwerkstätte kontrollieren lassen, nicht weiterfahren.
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch überalterte Bremsflüssigkeit.
–
Bremsflüssigkeit der Vorderrad- und Hinterradbremse entsprechend dem Wartungsplan in einer autorisierten
KTM-RC8-Fachwerkstätte wechseln lassen.
–
Der Bremsflüssigkeitsstand darf bei waagrechtem Bremsflüssigkeitsbehälter nicht unter
die MIN Markierung  sinken.
»
Wenn der Bremsflüssigkeitsstand unter die MIN Markierung gesunken ist:
–
Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse nachfüllen. x(
S. 132)
700261-01
Bremsflüssigkeit der Vorderradbremse nachfüllen 9.37
x
Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
–
Sinkt der Bremsflüssigkeitsstand unter die MIN Markierung, deutet dies auf Undichtigkeit im Bremssystem bzw. total abgenutzte Bremsbeläge hin. Bremssystem in einer autorisierten KTM-RC8-Fachwerkstätte kontrollieren lassen, nicht weiterfahren.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
133
Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit kann bei Kontakt Hautreizungen verursachen.
–
Nicht mit Haut oder Augen in Berührung bringen, von Kindern fernhalten.
–
Falls Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt, gründlich mit Wasser spülen und sofort einen Arzt aufsuchen.
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch überalterte Bremsflüssigkeit.
–
Bremsflüssigkeit der Vorderrad- und Hinterradbremse entsprechend dem Wartungsplan in einer autorisierten
KTM-RC8-Fachwerkstätte wechseln lassen.
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit, Batterien usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften
entsorgen.
Info
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden! Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremsleitungen
sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bringen Sie Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung, Bremsflüssigkeit greift Lack an!
Verwenden Sie nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenem Behälter!
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
–
Schrauben lösen.
–
Deckel  mit Membran  abnehmen.
–
Bremsflüssigkeit bis zur MAX Markierung auffüllen.
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (
–
134
S. 224)
Deckel mit Membran positionieren. Schrauben montieren und festziehen.
Info
700262-01
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit sofort mit Wasser abwaschen.
Bremsbeläge
9.38
Die von KTM montierten Bremsbeläge wurden lange getestet und gewährleisten optimale Bremseigenschaften. Die Typenbezeichnungen
der Bremsbeläge sind in die Homologationsdokumente eingetragen.
Info
Im Zubehörhandel erhältliche Bremsbeläge sind oft nicht für den Betrieb von KTM-Fahrzeugen geprüft und zugelassen. Aufbau und
Reibwert der Bremsbeläge und damit auch die Bremsleistung können stark von den Original KTM-Bremsbelägen abweichen. Werden Bremsbeläge verwendet, die von der Erstausrüstung abweichen, ist nicht gewährleistet, dass diese der Originalzulassung entsprechen. Das Fahrzeug entspricht dann nicht mehr dem Auslieferungszustand und es erlischt die Garantie.
Bremsbeläge der Vorderradbremse kontrollieren
9.39
Warnung
Unfallgefahr Verminderte Bremswirkung durch abgenutzte Bremsbeläge.
–
Abgenutzte Bremsbeläge unverzüglich in einer autorisierten KTM-RC8-Fachwerkstätte wechseln lassen.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
135
Hinweis
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch beschädigte Bremsscheiben.
–
Werden die Bremsbeläge zu spät gewechselt werden, schleifen die Bremsbelagträger aus Stahl an der Bremsscheibe. Die Bremswirkung wird stark vermindert und die Bremsscheiben werden zerstört.
–
Bremsbeläge auf ihre Mindestbelagstärke  kontrollieren.
Mindestbelagstärke 
»
≥ 1 mm
Ist die Mindestbelagstärke unterschritten:
–
Bremsbeläge der Vorderradbremse wechseln. x
700263-01
Bremsflüssigkeitsstand der Hinterradbremse kontrollieren
9.40
Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
–
Sinkt der Bremsflüssigkeitsstand unter die MIN Markierung, deutet dies auf Undichtigkeit im Bremssystem bzw. total abgenutzte Bremsbeläge hin. Bremssystem in einer autorisierten KTM-RC8-Fachwerkstätte kontrollieren lassen, nicht weiterfahren.
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch überalterte Bremsflüssigkeit.
–
Bremsflüssigkeit der Vorderrad- und Hinterradbremse entsprechend dem Wartungsplan in einer autorisierten
KTM-RC8-Fachwerkstätte wechseln lassen.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
136
–
Fahrzeug senkrecht stellen.
–
Bremsflüssigkeitsstand am Bremsflüssigkeitsbehälter kontrollieren.
»
Wenn der Flüssigkeitsstand die MIN Markierung  erreicht hat:
–
Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse nachfüllen. x(
S. 136)
700264-01
Bremsflüssigkeit der Hinterradbremse nachfüllen 9.41
x
Warnung
Unfallgefahr Ausfall der Bremsanlage.
–
Sinkt der Bremsflüssigkeitsstand unter die MIN Markierung, deutet dies auf Undichtigkeit im Bremssystem bzw. total abgenutzte Bremsbeläge hin. Bremssystem in einer autorisierten KTM-RC8-Fachwerkstätte kontrollieren lassen, nicht weiterfahren.
Warnung
Hautreizungen Bremsflüssigkeit kann bei Kontakt Hautreizungen verursachen.
–
Nicht mit Haut oder Augen in Berührung bringen, von Kindern fernhalten.
–
Falls Bremsflüssigkeit in die Augen gelangt, gründlich mit Wasser spülen und sofort einen Arzt aufsuchen.
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch überalterte Bremsflüssigkeit.
–
Bremsflüssigkeit der Vorderrad- und Hinterradbremse entsprechend dem Wartungsplan in einer autorisierten
KTM-RC8-Fachwerkstätte wechseln lassen.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
137
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit, Batterien usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften
entsorgen.
Info
Keinesfalls Bremsflüssigkeit DOT 5 verwenden! Diese basiert auf Silikonöl und ist purpur gefärbt. Dichtungen und Bremsleitungen
sind nicht für Bremsflüssigkeit DOT 5 ausgelegt.
Bringen Sie Bremsflüssigkeit nicht mit lackierten Teilen in Berührung, Bremsflüssigkeit greift Lack an!
Verwenden Sie nur saubere Bremsflüssigkeit aus einem dicht verschlossenem Behälter!
–
Fahrzeug senkrecht stellen.
–
Schraubdeckel  mit Membran  entfernen.
–
Bremsflüssigkeit bis zur MAX Markierung auffüllen.
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1 (
–
S. 224)
Schraubdeckel mit Membran montieren.
Info
700265-01
Übergelaufene oder verschüttete Bremsflüssigkeit sofort mit Wasser abwaschen.
Bremsbeläge der Hinterradbremse kontrollieren
9.42
Warnung
Unfallgefahr Verminderte Bremswirkung durch abgenutzte Bremsbeläge.
–
Abgenutzte Bremsbeläge unverzüglich in einer autorisierten KTM-RC8-Fachwerkstätte wechseln lassen.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
138
Hinweis
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch beschädigte Bremsscheiben.
–
Werden die Bremsbeläge zu spät gewechselt werden, schleifen die Bremsbelagträger aus Stahl an der Bremsscheibe. Die Bremswirkung wird stark vermindert und die Bremsscheiben werden zerstört.
–
Bremsbeläge auf ihre Mindestbelagstärke  kontrollieren.
≥ 1 mm
Mindestbelagstärke 
»
Ist die Mindestbelagstärke unterschritten:
–
Bremsbeläge der Hinterradbremse wechseln. x
700266-01
Vorderrad ausbauen 9.43
x
–
Motorrad hinten aufbocken. (
–
Motorrad vorne aufbocken. (
–
Schrauben  an beiden Bremszangen entfernen.
–
Bremsbeläge durch leichtes seitliches Kippen der Bremszangen auf der Bremsscheibe
zurückdrücken. Bremszange vorsichtig nach hinten von den Bremsscheibe ziehen und
zur Seite hängen.
S. 97)
S. 96)
Info
Handbremshebel bei abgenommenen Bremszangen nicht betätigen.
700271-10
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
139
–
Schraube  und Schrauben  lösen.
–
Schraube  ca. 6 Umdrehungen herausschrauben, mit der Hand auf die Schraube
drücken um die Steckachse aus der Gabelfaust zu schieben. Schraube  entfernen.
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch beschädigte Bremsscheiben.
–
700272-10
Vorderrad einbauen 9.44
–
Das Rad immer so ablegen, dass die Bremsscheiben nicht beschädigt werden.
Vorderrad halten und Steckachse herausziehen. Vorderrad aus der Gabel nehmen.
x
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch Öl oder Fett auf den Bremsscheiben.
–
200487-10
Bremsscheiben unbedingt öl- und fettfrei halten, bei Bedarf mit Bremsenreiniger behandeln.
–
Schraube  und Steckachse  reinigen.
–
Vorderrad in die Gabel heben, positionieren und Steckachse einsetzen.
–
Schraube  montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Steckachse vorne
M25x1,5
45 Nm
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
140
–
Bremszangen positionieren und dabei auf korrekten Sitz der Bremsbeläge achten.
–
Schrauben  montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Bremszange vorne
700271-12
M10x1,25
45 Nm
Loctite® 243™
–
Handbremshebel mehrmals betätigen bis die Bremsbeläge an der Bremsscheibe anliegen.
–
Motorrad vorne vom Montageständer nehmen. (
–
Motorrad hinten vom Montageständer nehmen. (
–
Vorderradbremse betätigen und Gabel einige Male kräftig einfedern.
S. 96)
S. 97)
Gabelbeine richten sich aus.
–
Schrauben  festziehen.
Vorgabe
Schraube Gabelfaust
M8
700272-11
Hinterrad ausbauen 9.45
x
–
Motorrad hinten aufbocken. (
S. 97)
15 Nm
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
141
–
Mutter  entfernen. Kettenspanner  abnehmen. Steckachse  herausziehen.
–
Hinterrad so weit als möglich nach vorne schieben und Kette vom Kettenrad nehmen.
–
Hinterrad nach hinten ziehen bis der Bremszangenträger  frei zwischen Bremsscheibe
und Felge hängt.
700311-01
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch beschädigte Bremsscheiben.
–
700312-01
–
Das Rad immer so ablegen, dass die Bremsscheiben nicht beschädigt werden.
Hinterrad vorsichtig aus dem Schwingarm nehmen ohne Felge und/oder Bremsscheibe
zu beschädigen.
Info
Bei ausgebautem Hinterrad die Fußbremse nicht betätigen.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
Hinterrad einbauen 9.46
142
x
Warnung
Unfallgefahr Verringerte Bremswirkung durch Öl oder Fett auf den Bremsscheiben.
–
Bremsscheiben unbedingt öl- und fettfrei halten, bei Bedarf mit Bremsenreiniger behandeln.
Warnung
Unfallgefahr Keine Bremswirkung beim Betätigen der Hinterradbremse.
–
Nach dem Einbauen des Hinterrades immer Fußbremse betätigen, bis der Druckpunkt vorhanden ist.
–
Ruckdämpfer der Hinterradnabe kontrollieren. x(
S. 145)
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
–
Buchse  und Buchse  entfernen. Laufflächen von Buchsen und Wellendichtringen
reinigen und fetten.
Langzeitfett (
S. 227)
–
Buchsen montieren.
–
Gewinde der Steckachse und Mutter reinigen.
–
Eingriffstellen an Bremszangenträger und Schwingarm reinigen.
–
Bremszangenträger  komplett nach hinten schieben.
–
Hinterrad positionieren, dabei den Bremszangenträger zwischen Felge und
Bremsscheibe positionieren.
–
Bremszange auf der Bremsscheibe positionieren.
–
Hinterrad auf den Auflageflächen im Schwingarm positionieren.
700313-01
700314-01
143
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
144
–
Hinterrad so weit als möglich nach vorne schieben und Kette auf das Kettenrad legen.
–
Hinterrad nach hinten ziehen und Steckachse hineinschieben.
–
Kettenspanner  an der Spannschraube anlegen.
–
Kettenspanner  positionieren und an der Spannschraube anlegen.
–
Mutter  festziehen.
700315-01
Vorgabe
Damit das Hinterrad korrekt ausgerichtet ist, müssen die Markierungen an den Kettenspannern links und rechts in der selben Position zu den Referenzmarken  stehen.
700316-01
Mutter Steckachse hinten
M25x1,5
90 Nm
Gewinde gefettet
–
Fußbremshebel mehrmals betätigen bis die Bremsbeläge an der Bremsscheibe anliegen
und ein Druckpunkt vorhanden ist.
–
Motorrad hinten vom Montageständer nehmen. (
–
Kettenspannung kontrollieren. (
S. 124)
S. 97)
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
Ruckdämpfer der Hinterradnabe kontrollieren 9.47
145
x
Info
Die Kraft des Motors wird vom Kettenrad mit 5 Ruckdämpfern auf das Hinterrad übertragen. Sie nutzen sich im Betrieb ab. Werden
die Ruckdämpfer nicht rechtzeitig gewechselt, wird der Kettenradträger und die Hinterradnabe beschädigt.
–
Hinterrad ausbauen. –
Kettenradträger abnehmen.
–
Ruckdämpfer der Hinterradnabe auf Beschädigung und Verschleiß kontrollieren.
x(
»
Wenn die Ruckdämpfer der Hinterradnabe beschädigt bzw. verschlissen sind:
–
–
S. 140)
Ruckdämpfer wechseln. x
Kettenradträger positionieren.
Info
Eine möglichst spielfreie Bolzen-Ruckdämpfer-Paarung erhöht die Lebensdauer
der Ruckdämpfer.
700274-01
–
Hinterrad einbauen. x(
S. 142)
Reifenzustand kontrollieren
9.48
Warnung
Unfallgefahr Unkontrollierbares Fahrverhalten durch Reifenplatzer.
–
Beschädigte Reifen im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit sofort wechseln lassen.
Warnung
Sturzgefahr Beeinträchtigung des Fahrverhaltens durch unterschiedliche Reifenprofile an Vorder- und Hinterrad.
–
Vorder- und Hinterrad dürfen nur mit Reifen gleichartiger Profilgestaltung bereift sein, sonst könnte das Fahrzeug unkontrollierbar werden.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
146
Warnung
Unfallgefahr Unkontrollierbares Fahrverhalten durch nicht freigegebene und/oder empfohlene Reifen/Räder.
–
Nur von KTM freigegebene und/oder empfohlene Reifen/Räder mit dem entsprechenden Geschwindigkeitsindex verwenden.
Warnung
Unfallgefahr Verminderte Bodenhaftung bei neuen Reifen.
–
Neue Reifen haben eine glatte Lauffläche und daher nicht die volle Bodenhaftung. Die gesamte Lauffläche muss die ersten
200 Kilometer bei gemäßigter Fahrweise in wechselnden Schräglagen aufgeraut werden. Erst durch das "Einfahren" wird die
volle Haftfähigkeit erreicht.
Info
Reifentyp, Reifenzustand und Reifenluftdruck beeinflussen das Fahrverhalten des Motorrades.
Abgefahrene Reifen wirken sich besonders auf nassem Untergrund ungünstig auf das Fahrverhalten aus.
–
Vorder- und Hinterreifen auf Schnitte, eingefahrene Gegenstände und andere Beschädigungen kontrollieren.
»
Wenn der Reifen Schnitte, eingefahrene Gegenstände oder andere Beschädigungen
aufweist:
–
–
Reifen wechseln.
Profiltiefe kontrollieren.
Info
Beachten Sie die gesetzliche landesspezifische Mindestprofiltiefe.
700267-01
Mindestprofiltiefe
»
≥ 2 mm
Wenn die Mindestprofiltiefe unterschritten ist:
–
Reifen wechseln.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
Reifenluftdruck kontrollieren
9.49
Info
Zu geringer Reifenluftdruck führt zu abnormalem Verschleiß und zur Überhitzung des Reifens.
Richtiger Reifenluftdruck gewährleistet optimalen Fahrkomfort und maximale Lebensdauer des Reifens.
–
Staubkappe entfernen.
–
Reifenluftdruck bei kalten Reifen kontrollieren.
Reifenluftdruck Solo
vorne
2,5 bar
hinten
2,5 bar
Reifenluftdruck mit Beifahrer / volle Nutzlast
700268-01
»
2,5 bar
hinten
2,9 bar
Wenn der Reifenluftdruck nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
–
vorne
Reifenluftdruck berichtigen.
Staubkappe montieren.
Info
Die Gummidichtung in der Staubkappe verhindert bei einem defektem Ventil
das Ausströmen der Luft aus dem Reifen.
147
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
148
Sitzbank abnehmen
9.50
–
Den Zündschlüssel in das Sitzbankschloss  stecken und gegen den Uhrzeigersinn drehen.
–
Die Sitzbank hinten anheben, in Richtung Heck schieben und nach oben abnehmen.
–
Die Aussparungen der Sitzbank an den Nasen am Rahmen positionieren, hinten absenken und gleichzeitig nach vorne schieben.
–
Die Sitzbank durch Drehen des Zündschlüssels im Sitzbankschloss sichern.
–
Den Zündschlüssel aus dem Sitzbankschloss ziehen.
–
Kontrollieren Sie abschließend, ob die Sitzbank korrekt montiert ist.
700245-01
Sitzbank montieren
9.51
700269-01
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
Beifahrersitzbank abnehmen
9.52
–
Sitzbank abnehmen. (
–
Hebel  betätigen.
–
Beifahrersitzbank  nach oben abnehmen.
–
Beifahrersitzbank in den Aussparung positionieren.
–
Beifahrersitzbank herabdrücken und einrasten lassen.
–
Kontrollieren Sie abschließend, ob die Beifahrersitzbank korrekt montiert ist.
S. 148)
700246-01
Beifahrersitzbank montieren
9.53
700275-01
149
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
150
Helmsicherung am Fahrzeug montieren
9.54
–
Sitzbank abnehmen. (
–
Das Stahlseil aus dem Bordwerkzeug mit einer Schlinge auf der Nase  positionieren.
S. 148)
Stahlseil (60012015000)
–
Das Stahlseil durch die Helmöffnung führen.
–
Die freie Schlinge des Stahlseils ebenfalls auf der Nase positionieren.
–
Helm vorsichtig seitlich am Fahrzeug positionieren.
–
Sitzbank montieren. (
S. 148)
700336-01
Batterie ausbauen 9.55
x
Warnung
Verletzungsgefahr Batteriesäure und Batteriegase verursachen schwere Verätzungen.
–
Batterien außer Reichweite von Kindern halten.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
–
Kontakt mit Batteriesäure und Batteriegasen vermeiden.
–
Funken oder offene Flammen von der Batterie fern halten. Laden nur in gut belüfteten Räumen.
–
Bei Hautkontakt mit reichlich Wasser abspülen. Falls Batteriesäure in die Augen gelangt, mindestens 15 Minuten lang mit
Wasser ausspülen und einen Arzt aufsuchen.
–
Alle Verbraucher ausschalten und Motor abstellen.
–
Sitzbank abnehmen. (
S. 148)
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
–
Minuskabel  der Batterie abklemmen.
–
Pluspolabdeckung entfernen.
–
Pluskabel  der Batterie abklemmen.
–
Schrauben  entfernen.
–
Halterung  entfernen.
–
Batterie nach oben aus der Batteriehalterung ziehen.
700276-10
700277-10
Info
Motorrad nie mit entladener Batterie oder ohne Batterie betrieben. In beiden
Fällen können elektrische Bauteile und Sicherheitsvorrichtungen beschädigt
werden. Das Fahrzeug ist daher nicht mehr verkehrssicher.
700278-01
151
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
Batterie einbauen 9.56
152
x
–
Batterie in der Batteriehalterung positionieren.
Info
Die Batteriepole müssen in Richtung Heck zeigen.
–
Halterung  positionieren.
–
Schrauben  montieren und festziehen.
700279-01
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
700277-11
–
Pluskabel  der Batterie anklemmen.
–
Pluspolabdeckung positionieren.
M6
10 Nm
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
–
Minuskabel  der Batterie anklemmen.
–
Sitzbank montieren. (
153
S. 148)
700276-11
Batterie laden 9.57
x
Warnung
Verletzungsgefahr Batteriesäure und Batteriegase verursachen schwere Verätzungen.
–
Batterien außer Reichweite von Kindern halten.
–
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und eine Schutzbrille.
–
Kontakt mit Batteriesäure und Batteriegasen vermeiden.
–
Funken oder offene Flammen von der Batterie fern halten. Laden nur in gut belüfteten Räumen.
–
Bei Hautkontakt mit reichlich Wasser abspülen. Falls Batteriesäure in die Augen gelangt, mindestens 15 Minuten lang mit
Wasser ausspülen und einen Arzt aufsuchen.
Warnung
Umweltgefährdung Bauteile und Säure der Batterie belasten die Umwelt.
–
Batterien nicht in den Hausmüll werfen. Defekte oder verbrauchte Batterien bei einer Rücknahmestelle für Altbatterien entsorgen.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
154
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit, Batterien usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften
entsorgen.
Info
Auch wenn die Batterie nicht belastet wird, verliert sie täglich an Ladung.
Sehr wichtig für die Lebensdauer der Batterie ist der Ladezustand und die Art der Ladung.
Schnellladungen mit höherem Ladestrom wirken sich negativ auf die Lebensdauer aus.
Wird Ladestrom, Ladespannung und Ladezeit überschritten, entweicht Elektrolyt über die Sicherheitsventile. Dadurch verliert die
Batterie an Kapazität.
Wenn die Batterie leergestartet wurde, ist sie unverzüglich zu laden.
Bei längerer Standzeit in entladenem Zustand tritt Tiefentladung und Sulfatierung ein und die Batterie wird zerstört.
Die Batterie ist wartungsfrei, das heißt die Kontrolle des Säurestandes entfällt.
–
Alle Verbraucher ausschalten und Motor abstellen.
–
Sitzbank abnehmen. (
–
Minuskabel der Batterie abklemmen, um Schäden an der Bordelektronik zu vermeiden.
S. 148)
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
–
155
Ladegerät an die Batterie anklemmen. Ladegerät einschalten.
Batterieladegerät (58429074000)
Zusätzlich können Sie mit diesem Ladegerät Ruhespannung, Startfähigkeit der Batterie
und den Generator testen. Außerdem ist mit diesem Gerät ein Überladen der Batterie
unmöglich.
Info
Deckel  keinesfalls entfernen.
Batterie laut Angaben  auf dem Batteriegehäuse laden.
–
Ladegerät nach dem Laden ausschalten. Batterie anklemmen.
Vorgabe
Ladestrom, Ladespannung und Ladezeit dürfen nicht überschritten werden.
Batterie regelmäßig nachladen, wenn
das Motorrad nicht in Betrieb genommen
wird
–
Sitzbank montieren. (
3 Monate
S. 148)
100151-10
Hauptsicherung wechseln
9.58
Warnung
Brandgefahr Durch die Verwendung falscher Sicherungen kann die elektrische Anlage überlastet werden.
–
Nur Sicherungen mit der vorgeschriebenen Ampere-Zahl verwenden. Sicherungen niemals überbrücken oder instandsetzen.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
156
Info
Mit der Hauptsicherung sind alle Stromverbraucher des Fahrzeuges abgesichert. Die Hauptsicherung befindet sich unter der Fahrersitzbank.
–
Alle Verbraucher ausschalten und Motor abstellen.
–
Sitzbank abnehmen. (
–
Schutzkappen  abnehmen.
–
Defekte Hauptsicherung  mit einer Spitzzange entfernen.
S. 148)
Info
Im Startrelais steckt eine Ersatzsicherung .
–
Neue Hauptsicherung einsetzen.
Sicherung (58011109130) (
S. 216)
Info
Schmilzt nach dem Einsetzen einer neuen Sicherung diese wieder durch, unbedingt eine autorisierte KTM-RC8-Fachwerkstätte aufsuchen.
700280-01
–
Schutzkappen  aufstecken.
–
Sitzbank montieren. (
S. 148)
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher wechseln
9.59
Info
Der Sicherungskasten mit den Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher befindet sich unter der Sitzbank.
–
Alle Verbraucher ausschalten und Motor abstellen.
–
Sitzbank abnehmen. (
–
Sicherungskastendeckel  öffnen.
–
Sicherungen kontrollieren.
S. 148)
700281-01
Info
Eine defekte Sicherung erkennen Sie am unterbrochenen Schmelzdraht .
700282-01
157
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
–
158
Defekte Sicherung entfernen.
Vorgabe
Sicherung 1 - 10A - Zündung, Kombiinstrument, Wegfahrsperre, Alarmanlage (optional)
Sicherung 2 - 15A - Fernlicht, Abblendlicht, Begrenzungslicht, Rücklicht, Kennzeichenbeleuchtung
Sicherung 3 - 10A - Hupe, Bremslicht
Sicherung 4 - 10A - Kühlerlüfter
Sicherung 5 - 10A - Kraftstoffpumpe
Sicherung 6 - 10A - Zündung/Kraftstoffeinspritzung
Sicherung 7 - nicht belegt
Sicherung 8 - 10A - für Zusatzgeräte (Dauerplus)
Sicherung 9 - 10A - für Zusatzgeräte (mit Zündschalter geschaltetes Plus)
Sicherung 10 - nicht belegt
Sicherung SPARE - 10A/15A - Ersatzsicherungen
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
159
Warnung
Brandgefahr Durch die Verwendung falscher Sicherungen kann die elektrische
Anlage überlastet werden.
–
–
Nur Sicherungen mit der vorgeschriebenen Ampere-Zahl verwenden. Sicherungen niemals überbrücken oder instandsetzen.
Ersatzsicherung in passender Stärke einsetzen.
Sicherung (75011088010) (
S. 216)
Sicherung (75011088015) (
S. 216)
Info
Schmilzt nach dem Einsetzen einer neuen Sicherung diese wieder durch, unbedingt eine autorisierte KTM-RC8-Fachwerkstätte aufsuchen.
Tipp
Neue Ersatzsicherung in den Sicherungskasten einsetzen, um sie bei Bedarf verfügbar zu haben.
–
Sicherungskastendeckel schließen.
–
Sitzbank montieren. (
S. 148)
Abblendlichtlampe wechseln
9.60
Hinweis
Schaden am Reflektor Glaskolben der Lampe fettfrei halten.
–
Glaskolben vor der Montage mit einem sauberen Tuch reinigen. Fett am Glaskolben verdampft durch die Hitze und setzt sich am
Reflektor fest.
–
Alle Verbraucher ausschalten und Motor abstellen.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
160
–
Kombiinstrument hochklappen. Dabei die Nase  aus der Gummihalterung  ziehen.
–
Gummihalterung entfernen.
–
Arretierung  betätigen.
–
Lampenabdeckung  entfernen.
–
Steckverbindung  trennen.
–
Bügel  auf beiden Seiten herabdrücken, zusammendrücken und zur Seite klappen.
–
Scheinwerferlampe  entfernen.
700293-01
700294-01
700295-01
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
–
161
Neue Scheinwerferlampe im Scheinwerfergehäuse positionieren.
Abblendlicht/Fernlicht (H7) (
S. 216)
Info
Scheinwerferlampe so einsetzen, dass die Nase  in der Ausnehmung positioniert ist.
700296-01
400422-10
–
Bügel positionieren.
–
Steckverbindung positionieren.
–
Nase  der Lampenabdeckung in der Aussparung positionieren. Arretierung  einrasten.
–
Funktion der Beleuchtung kontrollieren.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
–
Gummihalterung  positionieren.
–
Kombiinstrument herunterklappen. Dabei die Nase  in der Gummihalterung positionieren.
700293-11
Fernlichtlampe wechseln
9.61
Hinweis
Schaden am Reflektor Glaskolben der Lampe fettfrei halten.
–
162
Glaskolben vor der Montage mit einem sauberen Tuch reinigen. Fett am Glaskolben verdampft durch die Hitze und setzt sich am
Reflektor fest.
–
Alle Verbraucher ausschalten und Motor abstellen.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
–
Schrauben  entfernen. Abdeckung entfernen.
–
Arretierung  betätigen.
–
Lampenabdeckung  entfernen.
700297-01
700298-01
163
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
164
–
Steckverbindung  trennen.
–
Bügel  auf beiden Seiten herabdrücken, zusammendrücken und zur Seite klappen.
–
Scheinwerferlampe entfernen.
–
Neue Scheinwerferlampe im Scheinwerfergehäuse positionieren.
Abblendlicht/Fernlicht (H7) (
S. 216)
Info
Scheinwerferlampe so einsetzen, dass die Nase in der Ausnehmung positioniert
ist.
700299-01
–
Bügel positionieren.
–
Steckverbindung positionieren.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
165
–
Nase  der Lampenabdeckung in der Aussparung positionieren. Arretierung einrasten.
–
Funktion der Beleuchtung kontrollieren.
–
Abdeckung positionieren.
400422-11
Info
Auf korrekte Positionierung und Freigängigkeit der Bremsleitungen achten.
–
Schrauben  montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
700335-10
M6
10 Nm
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
Begrenzungslichtlampe wechseln
9.62
Hinweis
Schaden am Reflektor Glaskolben der Lampe fettfrei halten.
–
Glaskolben vor der Montage mit einem sauberen Tuch reinigen. Fett am Glaskolben verdampft durch die Hitze und setzt sich am
Reflektor fest.
700297-01
–
Alle Verbraucher ausschalten und Motor abstellen.
–
Schrauben  entfernen. Abdeckung entfernen.
166
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
–
Arretierung  betätigen.
–
Lampenabdeckung  entfernen.
–
Begrenzungslicht  vorsichtig aus der Halterung ziehen.
–
Leuchtmittel entfernen.
–
Neues Leuchtmittel in der Fassung positionieren.
700298-01
Begrenzungslicht (W2,1x9,5d) (
–
700300-01
S. 216)
Fassung mit Leuchtmittel vorsichtig in der Halterung im Scheinwerfer positionieren.
167
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
168
–
Nase  der Lampenabdeckung in der Aussparung positionieren. Arretierung einrasten.
–
Funktion der Beleuchtung kontrollieren.
–
Abdeckung positionieren.
400422-12
Info
Auf korrekte Positionierung und Freigängigkeit der Bremsleitungen achten.
–
Schrauben  montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
700335-11
M6
10 Nm
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
169
Scheinwerfereinstellung kontrollieren
9.63
0
A
–
Machen Sie an einer hellen Mauer, vor der sich eine waagrechte Fläche befindet, in
Höhe der Scheinwerfermitte des Abblendlichts eine Markierung.
–
Machen Sie eine weitere Markierung mit dem Abstand  unterhalb der ersten Markierung.
Vorgabe
B
0
Abstand 
–
5 cm
Stellen Sie sich mit dem Motorrad im Abstand  vor die Mauer und schalten die Zündung und das Abblendlicht ein.
Vorgabe
400420-10
Abstand 
–
5 m
Scheinwerfereinstellung kontrollieren.
Die Hell- Dunkelgrenze muss beim einsatzfertigen Motorrad mit Fahrer genau auf der
Markierung  liegen.
»
Wenn die Hell- Dunkelgrenze nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
Scheinwerferleuchtweite einstellen. (
S. 169)
Scheinwerferleuchtweite einstellen
9.64
–
Scheinwerfereinstellung kontrollieren. (
S. 169)
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
–
170
Durch Drehen der Schraube  die Leuchtweite des Scheinwerfers einstellen.
Vorgabe
Die Hell- Dunkelgrenze muss beim einsatzfertigen Motorrad mit Fahrer genau auf der
unteren Markierung (angebracht bei: Scheinwerfereinstellung kontrollieren) liegen.
Info
700285-01
Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Leuchtweite, Drehen gegen den Uhrzeigersinn reduziert die Leuchtweite.
Zuladung kann möglicherweise eine Korrektur der Leuchtweite des Scheinwerfers erfordern.
Zündschlüssel aktivieren/deaktivieren
9.65
Info
Der orange Programmierschlüssel darf ausschließlich zum Aktivieren/Deaktivieren verwendet werden!
Bei Verlust bzw. Ersatz eines schwarzen Zündschlüssel müssen die einzelnen schwarzen Zündschlüssel mit dem orangen Programmierschlüssel aktiviert bzw. deaktiviert werden.
Bis zu vier schwarze Zündschlüssel können aktiviert/deaktiviert werden. Nur die während eines Aktivierungsvorgangs angelernten
schwarzen Zündschlüssel sind gültig. Alle nicht in dem Aktivierungsvorgang angelernten schwarzen Zündschlüssel sind ungültig,
können aber bei einem weiteren Aktivierungsvorgang wieder angelernt werden.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
171
Verlust eines schwarzen Zündschlüssels (zweiter schwarzer Zündschlüssel ist vorhanden):
– Not-Aus-Schalter in die Stellung drücken.
–
Orangen Programmierschlüssel ins Zündschloss stecken.
–
Zündung einschalten, dazu den orangen Programmierschlüssel in die Stellung drehen.
EFI Warnlampe (MIL) geht an, wieder aus und beginnt zu blinken.
Kontrolllampe Wegfahrsperre geht an.
–
Zündung ausschalten, dazu den orangen Programmierschlüssel in die Stellung drehen.
–
Orangen Programmierschlüssel abziehen.
–
Schwarzen Zündschlüssel ins Zündschloss stecken.
–
Zündung einschalten, dazu den schwarzen Zündschlüssel in die Stellung 700234-10
drehen.
EFI Warnlampe (MIL) geht an, wieder aus und beginnt zu blinken.
Kontrolllampe Wegfahrsperre geht an, kurz aus und wieder an.
–
Zündung ausschalten, dazu den schwarzen Zündschlüssel in die Stellung –
Schwarzen Zündschlüssel abziehen.
–
Orangen Programmierschlüssel ins Zündschloss stecken.
–
Zündung einschalten, dazu den orangen Programmierschlüssel in die Stellung drehen.
drehen.
EFI Warnlampe (MIL) geht an, wieder aus und beginnt zu blinken.
Kontrolllampe Wegfahrsperre geht an, kurz aus und blinkt entsprechend der
Anzahl der funktionsfähigen schwarzen Zündschlüssel einschließlich des orangen Programmierschlüssels. In diesen Fall zweimal.
–
Zündung ausschalten, dazu den orangen Programmierschlüssel in die Stellung drehen.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
–
172
Orangen Programmierschlüssel abziehen.
Der verlorengegangene schwarzen Zündschlüssel ist deaktiviert.
Der vorhandene schwarze Zündschlüssel ist neu aktiviert.
Verlust beider schwarzer Zündschlüssel (kein schwarzer Zündschlüssel mehr vorhanden):
– Not-Aus-Schalter in die Stellung drücken.
–
Orangen Programmierschlüssel ins Zündschloss stecken.
–
Zündung einschalten, dazu den orangen Programmierschlüssel in die Stellung drehen.
EFI Warnlampe (MIL) geht an, wieder aus und beginnt zu blinken.
Kontrolllampe Wegfahrsperre geht an.
–
Zündung ausschalten, dazu den orangen Programmierschlüssel in die Stellung drehen.
–
Zündung einschalten, dazu den orangen Programmierschlüssel in die Stellung drehen.
EFI Warnlampe (MIL) geht an, wieder aus und beginnt zu blinken.
Kontrolllampe Wegfahrsperre geht an, kurz aus und blinkt entsprechend
der Anzahl der funktionsfähigen schwarzen Zündschlüssel einschließlich des
orangen Programmierschlüssels. In diesen Fall einmal, da alle schwarzen Zündschlüssel deaktiviert sind.
–
Zündung ausschalten, dazu den orangen Programmierschlüssel in die Stellung drehen.
–
Orangen Programmierschlüssel abziehen.
Alle schwarzen Zündschlüssel sind deaktiviert.
–
Neuen schwarzen Zündschlüssel nach der Schlüsselnummer auf der KEYCODECARD
bestellen und aktivieren.
Zündschlüssel aktivieren:
– Not-Aus-Schalter in die Stellung drücken.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
173
–
Orangen Programmierschlüssel ins Zündschloss stecken.
–
Zündung einschalten, dazu den orangen Programmierschlüssel in die Stellung drehen.
EFI Warnlampe (MIL) geht an, wieder aus und beginnt zu blinken.
Kontrolllampe Wegfahrsperre geht an.
–
Zündung ausschalten, dazu den orangen Programmierschlüssel in die Stellung drehen.
–
Orangen Programmierschlüssel abziehen.
–
Schwarzen Zündschlüssel ins Zündschloss stecken.
–
Zündung einschalten, dazu den schwarzen Zündschlüssel in die Stellung drehen.
EFI Warnlampe (MIL) geht an, wieder aus und beginnt zu blinken.
Kontrolllampe Wegfahrsperre geht an, kurz aus und wieder an.
–
Zündung ausschalten, dazu den schwarzen Zündschlüssel in die Stellung –
Schwarzen Zündschlüssel abziehen.
–
Sollen weitere Zündschlüssel aktiviert werden, sind die letzten 4 Arbeitsschritte mit
dem jeweiligen Zündschlüssel zu wiederholen.
–
Orangen Programmierschlüssel ins Zündschloss stecken.
–
Zündung einschalten, dazu den orangen Programmierschlüssel in die Stellung drehen.
drehen.
EFI Warnlampe (MIL) geht an, wieder aus und beginnt zu blinken.
Kontrolllampe Wegfahrsperre geht an, kurz aus und blinkt entsprechend der
Anzahl der funktionsfähigen schwarzen Zündschlüssel einschließlich des orangen Programmierschlüssels.
–
Zündung ausschalten, dazu den orangen Programmierschlüssel in die Stellung drehen.
–
Orangen Programmierschlüssel abziehen.
Alle im Arbeitsablauf einbezogene schwarze Zündschlüssel sind aktiviert.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
174
Kühlsystem
9.66
Durch die Wasserpumpe mit 3D-Wasserpumpenrad  im Motor ist ein Zwangsumlauf der
Kühlflüssigkeit gegeben. Der Wärmetauscher ermöglicht sowohl eine schnellere Erwärmung
des Motoröls zu Fahrtantritt, als auch eine bessere Wärmeableitung des Motoröls im Fahrbetrieb.
Der bei Erwärmung entstehende Druck im Kühlsystem wird durch ein Ventil im Kühlerverschluss  geregelt. Durch die Wärmeausdehnung wird der überschüssige Teil der Kühlflüssigkeit in den Ausgleichsbehälter  geleitet. Fällt die Temperatur, wird dieser Anteil wieder
in das Kühlsystem zurückgesaugt.
400415-10
Die Kühlung erfolgt durch den Fahrtwind und einen Kühlerlüfter , der über einen Thermoschalter gesteuert wird.
Je niedriger die Geschwindigkeit, desto geringer die Kühlwirkung. Ebenso verringern
schmutzige Kühlrippen die Kühlwirkung.
400416-10
Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren
9.67
Warnung
Verbrühungsgefahr Kühlmittel wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.
–
Kühler, Kühlerschläuche und sonstige Bauteile des Kühlsystems nicht bei betriebswarmem Motor öffnen. Motor und Kühlsystem abkühlen lassen. Bei Verbrühung die Stellen sofort unter kaltes Wasser halten.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
175
Bedingung
Motor ist kalt.
–
Motorrad auf einer waagrechten Fläche senkrecht stellen.
–
Kühlflüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter kontrollieren.
Der Kühlflüssigkeitsstand muss zwischen MIN und MAX sein.
»
Wenn sich im Ausgleichsbehälter keine Kühlflüssigkeit befindet:
–
700324-10
Kühlsystem auf Dichtheit kontrollieren. x
Info
Nehmen Sie das Motorrad nicht in Betrieb!
»
Wenn der Kühlflüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter nicht mit Vorgabe übereinstimmt, aber noch nicht leer ist:
–
Kühlsystem - Ausgleichsbehälter befüllen. (
S. 175)
Kühlsystem - Ausgleichsbehälter befüllen
9.68
Warnung
Verbrühungsgefahr Kühlmittel wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß und steht unter Druck.
–
Kühler, Kühlerschläuche und sonstige Bauteile des Kühlsystems nicht bei betriebswarmem Motor öffnen. Motor und Kühlsystem abkühlen lassen. Bei Verbrühung die Stellen sofort unter kaltes Wasser halten.
Warnung
Vergiftungsgefahr Kühlflüssigkeit ist giftig und gesundheitsschädlich.
–
Kühlflüssigkeit nicht mit Haut, Augen und Kleidung in Berührung bringen. Bei Augenkontakt sofort mit Wasser spülen und
einen Arzt aufsuchen. Kontaktierte Hautstellen sofort mit Wasser und Seife reinigen. Wurde Kühlflüssigkeit verschluckt sofort
einen Arzt aufsuchen. Mit Kühlflüssigkeit kontaktierte Bekleidung wechseln. Kühlflüssigkeit außer Reichweite von Kindern halten.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
176
Hinweis
Motorschaden Wenn bei der RC8 die Kühlflüssigkeit abgelassen und das Kühlsystem neu befüllt wird, muss das Motorrad bauartbedingt
vorne angehoben werden. Nur bei dieser Vorgehensweise ist sichergestellt, dass das Kühlsystem blasenfrei befüllt wird. Luft im Kühlsystem kann einen Motorschaden verursachen.
–
Lassen Sie die Kühlflüssigkeit von einer autorisierten KTM-RC8-Fachwerkstätte wechseln.
–
Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. (
–
Verschluss  vom Ausgleichsbehälter entfernen.
–
Kühlflüssigkeit einfüllen bis der Kühlflüssigkeitsstand der Vorgabe entspricht.
S. 174)
Vorgabe
Der Kühlflüssigkeitsstand muss zwischen MIN und MAX sein.
Alternativ 1
Kühlflüssigkeit (
S. 225)
Alternativ 2
700324-01
Kühlflüssigkeit (gebrauchsfertig gemischt) (
–
Verschluss vom Ausgleichsbehälter montieren.
S. 225)
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
177
Grundstellung des Kupplungshebels einstellen
9.69
–
Grundstellung des Kupplungshebels mit der Einstellschraube  an die Handgröße
anpassen.
Info
Wenn die Einstellschraube im Uhrzeigersinn verdreht wird, entfernt sich der
Kupplungshebel vom Lenker.
Wenn die Einstellschraube gegen den Uhrzeigersinn verdreht wird, nähert sich
der Kupplungshebel dem Lenker.
Der Verstellbereich ist begrenzt.
Drehen Sie die Einstellschraube nur mit der Hand und wenden Sie keine Gewalt
an.
Einstellarbeiten nicht während der Fahrt durchführen.
700283-01
Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung kontrollieren
9.70
Info
Der Flüssigkeitsstand steigt mit zunehmendem Verschleiß der Kupplungsbelaglamellen.
Keine Bremsflüssigkeit verwenden.
–
Den am Lenker montierten Vorratsbehälter der hydraulischen Kupplung in waagrechte
Position bringen.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
–
178
Flüssigkeitsstand kontrollieren.
Der Flüssigkeitsstand muss zwischen der MIN und MAX Markierung sein.
»
Wenn der Flüssigkeitsstand nicht mit der Vorgabe übereinstimmt:
–
Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung berichtigen. (
S. 178)
700350-01
Flüssigkeitsstand der hydraulischen Kupplung berichtigen
9.71
Info
Der Flüssigkeitsstand steigt mit zunehmendem Verschleiß der Kupplungsbelaglamellen.
Keine Bremsflüssigkeit verwenden.
–
Den am Lenker montierten Vorratsbehälter der hydraulischen Kupplung in waagrechte
Position bringen.
–
Schraubdeckel mit Membran entfernen.
–
Flüssigkeitsstand berichtigen.
Vorgabe
Der Flüssigkeitsstand muss zwischen der MIN und MAX Markierung sein.
Hydrauliköl (15) (
–
700284-01
S. 224)
Schraubdeckel mit Membran montieren.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
Gasbowdenzugspiel einstellen 9.72
179
x
–
Lenker in Geradeausstellung bringen.
–
Stellmotor für die Drosselklappenposition mit dem Diagnosegerät KTM DIA in die Grundstellung bringen.
–
Kontermutter  lösen.
–
Gasbowdenzugspiel mit der Einstellschraube  einstellen.
Vorgabe
Gasbowdenzugspiel
700317-01
–
3… 5 mm
Kontermutter  festziehen.
Lenkerhöhe
9.73
Durch Entfernen bzw. Einsetzen der Distanzshülsen  kann die Lenkerhöhe in zwei Positionen eingestellt werden.
Länge Distanzhülse 
15 mm
Mit Distanzhülsen sind die Lenkerstummel tief positioniert für den sportlichen Einsatz. Das
Entfernen der Distanzhülsen bewirkt eine aufrechtere Sitzposition.
Standard
700319-12
tiefe Position mit Distanzhülse
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
180
Lenkerhöhe einstellen
9.74
Info
Die Einstellung der Lenkerstummel muss an der linken und rechten Fahrzeugseite identisch ausgeführt werden.
–
Schraube  lösen.
Info
Lösen Sie die Schraube mehrere Umdrehungen um eine Beschädigung der
Gabelbeinbeschichtung beim Verschieben des Lenkerstummels zu vermeiden.
–
Schraube  entfernen.
–
Distanzhülse  entfernen.
–
Alle Kabel die unterhalb der oberen Gabelbrücke verlegt sind unter den Lenkerstummel
verlegen.
–
Lenkerstummel vorsichtig bis an die obere Gabelbrücke schieben.
–
Schraube montieren und festziehen.
700318-01
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
700319-01
M5
5 Nm
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
–
181
Schraube festziehen.
Vorgabe
Schraube Lenkerstummel
–
Einstellarbeiten am anderen Lenkerstummel wiederholen.
–
Lenker über den gesamten Lenkbereich hin und her bewegen.
»
–
20 Nm
Wenn die Kabel die Freigängigkeit der Lenkung einschränken:
–
700320-01
M8
Kabelverlegung berichtigen.
Bei Montage der Distanzhülsen sind die Arbeitsschritte analog auszuführen.
Info
Die Kabel sind dann wieder zwischen oberer Gabelbrücke und Lenkerstummel
zu positionieren.
Rahmenheckposition
9.75
Das Rahmenheck kann in zwei verschiedenen Positionen befestigt werden und ermöglicht
damit eine ergonomische Anpassung der Sitzhöhe.
400439-10
Sitzhöhe  (Standard)
805 mm
Sitzhöhe 
825 mm
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
182
Rahmenheckposition einstellen
9.76
Warnung
Unfallgefahr Änderungen am Fahrwerk können das Fahrverhalten des Fahrzeuges stark verändern.
–
Nach Änderungen zuerst langsam fahren, um das Fahrverhalten abschätzen zu können.
höhere Sitzposition einstellen:
– Schraube  mit Scheibe auf der linken und rechten Fahrzeugseite entfernen.
–
Rahmenheck herabdrücken, bis die Bohrungen des Rahmens mit den unteren vorderen Bohrungen des Rahmenhecks deckungsgleich sind.
–
Schraube mit Scheibe auf der linken und rechten Fahrzeugseite montieren, nicht
festziehen.
700327-10
700329-01
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
183
–
Schraube  mit Scheibe auf der linken und rechten Fahrzeugseite entfernen.
–
Rahmenheck hochdrücken bis die Bohrungen des Rahmens mit den unteren hinteren Bohrungen des Rahmenhecks deckungsgleich sind.
–
Schraube mit Scheibe auf der linken und rechten Fahrzeugseite montieren und festziehen.
Vorgabe
Schraube Rahmenausleger
M8
25 Nm
Loctite® 243™
700327-11
–
Schraube  auf der linken und rechten Fahrzeugseite festziehen.
Vorgabe
Schraube Rahmenausleger
700330-01
M8
25 Nm
Loctite® 243™
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
–
184
Beim Einschrauben der hinteren linken Schraube wird der Kabelbinder mit Steckfuß  aus dem Gewinde geschoben. Um das Kabel der Lambdasonde wieder zu
positionieren, den Steckfuß des Kabelbinders in der freigebliebenen Bohrung befestigen.
Info
Die Kabelverlegung kontrollieren, das Kabel der Lambdasonde darf nicht
verspannt sein.
700338-01
niedrigere Sitzposition einstellen:
– Schraube  mit Scheibe auf der linken und rechten Fahrzeugseite entfernen.
700327-12
–
Rahmenheck herabdrücken, bis die Bohrungen des Rahmens mit den oberen hinteren Bohrungen des Rahmenhecks deckungsgleich sind.
–
Schraube mit Scheibe auf der linken und rechten Fahrzeugseite montieren, nicht
festziehen.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
185
–
Schraube  mit Scheibe auf der linken und rechten Fahrzeugseite entfernen.
–
Rahmenheck hochdrücken bis die Bohrungen des Rahmens mit den oberen vorderen Bohrungen des Rahmenhecks deckungsgleich sind.
–
Schraube mit Scheibe auf der linken und rechten Fahrzeugseite montieren und festziehen.
700327-14
Vorgabe
Schraube Rahmenausleger
M8
25 Nm
Loctite® 243™
700329-01
–
Schraube  auf der linken und rechten Fahrzeugseite festziehen.
Vorgabe
Schraube Rahmenausleger
700327-13
M8
25 Nm
Loctite® 243™
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
–
Beim Einschrauben der hinteren linken Schraube wird der Kabelbinder mit Steckfuß  aus dem Gewinde geschoben. Um das Kabel der Lambdasonde wieder zu
positionieren, den Steckfuß des Kabelbinders in der freigebliebenen Bohrung befestigen.
Info
Die Kabelverlegung kontrollieren, das Kabel der Lambdasonde darf nicht
verspannt sein.
700338-11
Motorölstand kontrollieren
9.77
Info
Der Motorölstand muss bei betriebswarmem Motor kontrolliert werden.
–
186
Motorrad auf einer waagrechten Fläche senkrecht stellen.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
–
187
Ölmessstab  entfernen. Motorölstand im Messbereich kontrollieren.
Info
Nach dem Abstellen des Motors eine Minute warten und erst dann kontrollieren.
Das Motorölstand muss in der Mitte  des Messbereiches vom Ölmessstab stehen.
»
Wenn der Motorölstand nicht im angegeben Bereich liegt:
–
700301-10
–
Motoröl und Ölfilter wechseln, Ölsiebe reinigen 9.78
Motoröl nachfüllen. (
S. 194)
Ölmessstab montieren.
x
–
Motoröl ablassen, Ölsiebe reinigen. –
Motoröl einfüllen. x(
x(
S. 187)
S. 192)
700349-01
Motoröl ablassen, Ölsiebe reinigen 9.79
x
Warnung
Verbrühungsgefahr Motoröl bzw. Getriebeöl wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß.
–
Geeignete Schutzkleidung und Schutzhandschuhe tragen. Bei Verbrühung die Stellen sofort unter kaltes Wasser halten.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
188
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit, Batterien usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften
entsorgen.
Info
Das Motoröl ist bei betriebswarmem Motor abzulassen.
700302-10
–
Schrauben  entfernen.
–
Linke Auspuffverkleidung  abnehmen.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
189
–
Motorrad auf waagrechter Fläche am Seitenständer abstellen.
–
Geeignetes Gefäß unter dem Motor bereitstellen.
–
Ölablassschrauben  mit Magnet, O-Ringen und Ölsieb entfernen.
–
Ölfilter ausbauen. –
Motoröl vollständig ablaufen lassen.
–
Magnet  und Ölsieb  der Ölablassschrauben gründlich reinigen.
–
Ölablassschrauben mit Magnet, O-Ringen und Ölsieb montieren und festziehen.
x(
S. 190)
700287-01
700292-01
Vorgabe
Ölablassschraube
–
700288-01
Ölfilter einbauen. x(
M20x1,5
S. 192)
20 Nm
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
–
Linke Auspuffverkleidung  positionieren.
–
Schrauben  montieren und festziehen.
190
Vorgabe
Restliche Schrauben Fahrgestell
M5
5 Nm
700302-10
Ölfilter ausbauen 9.80
x
Warnung
Verbrühungsgefahr Motoröl bzw. Getriebeöl wird beim Betrieb des Motorrades sehr heiß.
–
Geeignete Schutzkleidung und Schutzhandschuhe tragen. Bei Verbrühung die Stellen sofort unter kaltes Wasser halten.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
191
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit, Batterien usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften
entsorgen.
–
Geeignetes Gefäß unter dem Motor bereitstellen.
–
Schrauben  entfernen. Ölfilterdeckel  mit O-Ring abnehmen.
–
Ölfiltereinsatz  aus dem Ölfiltergehäuse ziehen.
700289-01
Seegerringzange verkehrt (51012011000)
700290-01
–
Motoröl vollständig ablaufen lassen.
–
Teile und Dichtfläche gründlich reinigen.
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
Ölfilter einbauen 9.81
192
x
–
Ölfilter  einsetzen.
–
O-Ring des Ölfilterdeckels ölen. Ölfilterdeckel  montieren.
–
Schrauben montieren und festziehen.
Vorgabe
Restliche Schrauben Motor
M5
6 Nm
700291-01
Motoröl einfüllen 9.82
x
Info
Zu wenig Motoröl oder qualitativ minderwertiges Öl führt zu vorzeitigem Verschleiß des Motors.
–
Die Ölmenge ist in zwei Arbeitsschritten einzufüllen.
Motoröl
700301-01
3,60 l
Außentemperatur:
≥ 0 °C
Motoröl (SAE
10W/50)
( S. 225)
Außentemperatur:
< 0 °C
Motoröl (SAE
5W/40)
( S. 226)
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
–
Ölmessstab  entfernen und Motoröl einfüllen.
Motoröl (1.Teilmenge)
–
193
3,00 l
Außentemperatur:
≥ 0 °C
Motoröl (SAE
10W/50)
( S. 225)
Außentemperatur:
< 0 °C
Motoröl (SAE
5W/40)
( S. 226)
Ölmessstab  montieren.
Gefahr
Vergiftungsgefahr Auspuffgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit
und/oder zum Tode führen.
–
Beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung sorgen, Motor
nicht in einem geschlossenen Raum starten oder laufen lassen.
–
Motor starten und auf Dichtheit kontrollieren.
–
Ölmessstab  entfernen und restliches Motoröl einfüllen.
Motoröl (2.Teilmenge)
–
0,60 l
Ölmessstab  montieren.
Außentemperatur:
≥ 0 °C
Motoröl (SAE
10W/50)
( S. 225)
Außentemperatur:
< 0 °C
Motoröl (SAE
5W/40)
( S. 226)
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
Gefahr
Vergiftungsgefahr Auspuffgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit
und/oder zum Tode führen.
–
Beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung sorgen, Motor
nicht in einem geschlossenen Raum starten oder laufen lassen.
–
Motor starten und auf Dichtheit kontrollieren.
–
Motorölstand kontrollieren. (
S. 186)
Motoröl nachfüllen
9.83
Info
Zu wenig Motoröl oder qualitativ minderwertiges Öl führt zu vorzeitigem Verschleiß des Motors.
–
Motorölstand kontrollieren. (
Motoröl (SAE 10W/50) (
700301-01
S. 186)
S. 225)
194
WARTUNGSARBEITEN AN FAHRGESTELL UND MOTOR
–
Ölmessstab  entfernen und Motoröl einfüllen.
Bedingung
Außentemperatur: ≥ 0 °C
Motoröl (SAE 10W/50) (
S. 225)
Bedingung
Außentemperatur: < 0 °C
Motoröl (SAE 5W/40) (
S. 226)
Info
Für die optimale Leistungsfähigkeit des Motoröls ist es nicht ratsam
unterschiedliche Motoröle zu mischen.
Wir empfehlen gegebenenfalls einen Motorölwechsel durchzuführen.
–
Ölmessstab  montieren.
Gefahr
Vergiftungsgefahr Auspuffgase sind giftig und können zu Bewusstlosigkeit
und/oder zum Tode führen.
–
Beim Betrieb des Motors stets für ausreichende Belüftung sorgen, Motor
nicht in einem geschlossenen Raum starten oder laufen lassen.
–
Motor starten und auf Dichtheit kontrollieren.
–
Motorölstand kontrollieren. (
S. 186)
195
FEHLERSUCHE
196
FEHLERSUCHE
10
Fehler
Mögliche Ursache
Maßnahme
Motor dreht beim Betätigen des
E-Starterknopfes nicht durch
Bedienungsfehler
–
Arbeitsschritte zum Startvorgang durchführen. ( S. 82)
Batterie entladen
–
Batterie laden. –
Ruhestrom kontrollieren. Sicherung 1, oder 6 durchgeschmolzen
–
Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher wechseln. ( S. 157)
Hauptsicherung durchgeschmolzen
–
Hauptsicherung wechseln. (
Zünd-/Lenkschloss bzw. Not-Aus-Schalter
defekt
–
Zünd-/Lenkschloss kontrollieren. –
x
Not-Aus-Schalter kontrollieren. x
Sicherheit-Startsystem defekt
–
Sicherheit-Startsystem kontrollieren. Wegfahrsperre aktiv
–
Blinkcode der Wegfahrsperre auslesen.
EFI-Steuergerät nicht aktiviert
–
EFI-Steuergerät aktivieren. Fehlfunktion CAN-Bus Kommunikation
–
CAN-Bus Kommunikation kontrollieren. x(
S. 153)
x
S. 155)
x
x
x
Kombiinstrument defekt
–
Kombiinstrument kontrollieren. Motor dreht nur durch, wenn der Kupplungshebel gezogen ist
Ein Gang ist eingelegt
–
Getriebe in Leerlauf schalten.
Sicherheit-Startsystem defekt
–
Sicherheit-Startsystem kontrollieren. Motor dreht durch, obwohl ein Gang eingelegt ist
Sicherheit-Startsystem defekt
–
Motor dreht durch, springt aber nicht an
Sicherung 5 durchgeschmolzen
–
Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher wechseln. ( S. 157)
Kupplung der Kraftstoffschlauchverbindung nicht zusammengesteckt
–
Kupplung der Kraftstoffschlauchverbindung zusammenstecken.
Steckerverbinder des Kabelstranges oxydiert
–
Steckerverbindung reinigen und mit
Kontaktspray behandeln lassen.
x
x
Sicherheit-Startsystem kontrollieren. x
FEHLERSUCHE
197
Fehler
Mögliche Ursache
Maßnahme
Motor dreht durch, springt aber nicht an
Fehler im Kraftstoffeinspritzsystem
–
Fehlerspeicher mit KTM DIA auslesen. Kraftstoffpumpensteuerung defekt
–
Kraftstoffpumpensteuerung kontrollieren. x
x
Kraftstoffqualität ist nicht ausreichend
–
Geeigneten Kraftstoff einfüllen.
Luftfilter stark verschmutzt
–
Luftfilter wechseln. Kraftstofffilter stark verschmutzt
–
Kraftstofffilter wechseln. Fehler im Kraftstoffeinspritzsystem
–
Fehlerspeicher mit KTM DIA auslesen. zu wenig Kühlflüssigkeit im Kühlsystem
–
Kühlsystem auf Dichtheit kontrollieren. –
Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren.
( S. 174)
Kühlerlamellen stark verschmutzt
–
Kühlerlamellen reinigen.
geknickter oder beschädigter
Kühlerschlauch
–
Kühlwasserschlauch wechseln. Thermostat defekt
–
Thermostat kontrollieren. Sicherung 4 durchgeschmolzen
–
Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher wechseln. ( S. 157)
Defekt am Kühlerlüftersystem
–
Kühlerlüftersystem kontrollieren. Luft im Kühlsystem
–
Kühlsystem füllen und entlüften. EFI Warnlampe (MIL) leuchtet bzw. blinkt
Fehler im Kraftstoffeinspritzsystem
–
Fehlerspeicher mit KTM DIA auslesen. Motor geht während der Fahrt aus
Kraftstoffmangel
–
Kraftstoff tanken. (
Sicherung 1, 5 oder 6 durchgeschmolzen
–
Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher wechseln. ( S. 157)
Motorölstand zu hoch
–
Motorölstand kontrollieren. (
Motor hat zu wenig Leistung
Motor wird übermäßig heiß HIGH TEMP
x
x
x
x
hoher Ölverbrauch
x
x
x
x
x
S. 90)
S. 186)
FEHLERSUCHE
198
Fehler
Mögliche Ursache
Maßnahme
hoher Ölverbrauch
zu dünnflüssiges Motoröl (Viskosität)
–
Motoröl und Ölfilter wechseln, Ölsiebe
reinigen. ( S. 187)
Scheinwerfer und Standlicht funktionieren
nicht
Sicherung 2 durchgeschmolzen
–
Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher wechseln. ( S. 157)
Bremslicht und Hupe funktionieren nicht
Sicherung 3 durchgeschmolzen
–
Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher wechseln. ( S. 157)
Batterie entladen
Zündung beim Abstellen des Fahrzeuges
nicht ausgeschaltet
–
Batterie laden. Batterie wird vom Generator nicht geladen
–
Ladespannung kontrollieren. Kombiinstrument zeigt nichts im Display
an
Sicherung 1 durchgeschmolzen
–
Sicherungen der einzelnen Stromverbraucher wechseln. ( S. 157)
Geschwindigkeitsanzeige im Kombiinstrument funktioniert nicht
Kabelstrang vom Raddrehzahlgeber
beschädigt bzw. Steckerverbindung
oxydiert
–
Raddrehzahlgeber kontrollieren.
x
x(
S. 153)
x
BLINKCODE WEGFAHRSPERRE
199
BLINKCODE WEGFAHRSPERRE
11
Störung
Beschreibung
Mögliche Ursache
Maßnahme
12
Kontrolllampe Wegfahrsperre
blinkt 1x kurz, 1 Sekunde
Pause, 2x kurz
alle Zündschlüssel nicht aktiviert
–
Zündschlüssel
aktivieren/deaktivieren.
( S. 170)
13
Kontrolllampe Wegfahrsperre
blinkt 1x kurz, 1 Sekunde
Pause, 3x kurz
Fehlfunktion Antenne EWSSteuergerät
–
Antenne EWS-Steuergerät
kontrollieren. Kontrolllampe Wegfahrsperre
blinkt 1x kurz, 1 Sekunde
Pause, 4x kurz
Fehlfunktion im Transponder
vom schwarzen Zündschlüssel
–
Schwarzen Ersatzzündschlüssel verwenden.
–
Neuen Ersatzzündschlüssel
bestellen.
–
Zündschlüssel
aktivieren/deaktivieren.
( S. 170)
14
x
15
Kontrolllampe Wegfahrsperre
blinkt 1x kurz, 1 Sekunde
Pause, 5x kurz
schwarzer Zündschlüssel nicht
aktiviert
–
Zündschlüssel
aktivieren/deaktivieren.
( S. 170)
16
Kontrolllampe Wegfahrsperre
blinkt 1x kurz, 1 Sekunde
Pause, 6x kurz
Fehlfunktion Verschlüsselung
EWS-Steuergerät zum schwarzen Zündschlüssel
–
Zum Fahrzeug gehörenden
schwarzen Zündschlüssel
verwenden.
21
Kontrolllampe Wegfahrsperre
blinkt 2x kurz, 1 Sekunde
Pause, 1x kurz
EWS-Steuergerät nicht aktiviert
–
EWS-Steuergerät aktivieren. Kontrolllampe Wegfahrsperre
blinkt 3x kurz, 1 Sekunde
Pause, 1x kurz
Fehlfunktion Verschlüsselungsanfrage vom EFI-Steuergerät
zum EWS-Steuergerät
–
Kontrolllampe Wegfahrsperre
blinkt 3x kurz, 1 Sekunde
Pause, 2x kurz
Fehlfunktion CAN-Bus Kommunikation
–
31
32
x
EFI-Steuergerät aktivieren. x
CAN-Bus Kommunikation
kontrollieren. x
BLINKCODE WEGFAHRSPERRE
200
Störung
Beschreibung
Mögliche Ursache
Maßnahme
60
Kontrolllampe Wegfahrsperre
blinkt 6x kurz
Fehlfunktion E²PROM
–
EWS-Steuergerät wechseln. x
BLINKCODE MOTORSTEUERUNG
201
BLINKCODE MOTORSTEUERUNG
12
Störung
Beschreibung
Mögliche Ursache
Maßnahme
02
EFI Warnlampe (MIL) blinkt 2x
kurz
Fehlfunktion im Schaltkreis
Impulsgeber
–
Impulsgeber kontrollieren. 06
EFI Warnlampe (MIL) blinkt 6x
kurz
Eingangssignal vom Drosselklappenpositionsgeber Kreis A
zu niedrig
–
Drosselklappenpositionsgeber Kreis A kontrollieren. Eingangssignal vom Drosselklappenpositionsgeber Kreis A
zu hoch
–
Eingangssignal vom Drosselklappenpositionsgeber Kreis B
zu niedrig
–
Eingangssignal vom Drosselklappenpositionsgeber Kreis B
zu hoch
–
Eingangssignal vom
Drucksensor-Saugrohr
(1. Zylinder) zu niedrig
–
Drucksensor-Saugrohr
(1. Zylinder)
kontrollieren. Eingangssignal vom
Drucksensor-Saugrohr
(1. Zylinder) zu hoch
–
Drucksensor-Saugrohr
(1. Zylinder)
kontrollieren. Eingangssignal vom
Drucksensor-Saugrohr
(2. Zylinder) zu niedrig
–
Drucksensor-Saugrohr
(2. Zylinder)
kontrollieren. Eingangssignal vom
Drucksensor-Saugrohr
(2. Zylinder) zu hoch
–
Drucksensor-Saugrohr
(2. Zylinder)
kontrollieren. 07
09
11
EFI Warnlampe (MIL) blinkt 7x
kurz
EFI Warnlampe (MIL) blinkt 9x
kurz
EFI Warnlampe (MIL) blinkt 1x
lang, 1x kurz
x
x
Drosselklappenpositionsgeber Kreis A kontrollieren. x
Drosselklappenpositionsgeber Kreis B kontrollieren. x
Drosselklappenpositionsgeber Kreis B kontrollieren. x
x
x
x
x
BLINKCODE MOTORSTEUERUNG
202
Störung
Beschreibung
Mögliche Ursache
Maßnahme
13
EFI Warnlampe (MIL) blinkt 1x
lang, 3x kurz
Eingangssignal vom
Temperatursensor-Ansaugluft zu
niedrig
–
Eingangssignal vom
Temperatursensor-Ansaugluft zu
hoch
–
Eingangssignal vom
Drucksensor-Umgebungsluft zu
niedrig
–
Eingangssignal vom
Drucksensor-Umgebungsluft zu
hoch
–
Eingangssignal vom Neigungswinkelsensor zu niedrig
–
Neigungswinkelsensor kontrollieren. Eingangssignal vom Neigungswinkelsensor zu hoch
–
Neigungswinkelsensor kontrollieren. EFI Warnlampe (MIL) blinkt 1x
lang, 7x kurz
Fehlfunktion im Schaltkreis
Lambdasonde (1. Zylinder)
–
Lambdasonde (1. Zylinder)
kontrollieren. 18
EFI Warnlampe (MIL) blinkt 1x
lang, 8x kurz
Fehlfunktion im Schaltkreis
Lambdasonde (2. Zylinder)
–
24
EFI Warnlampe (MIL) blinkt 2x
lang, 4x kurz
Fehlfunktion im Schaltkreis
Spannungsversorgung
EFI-Steuergerät
–
14
15
17
EFI Warnlampe (MIL) blinkt 1x
lang, 4x kurz
EFI Warnlampe (MIL) blinkt 1x
lang, 5x kurz
TemperatursensorAnsaugluft kontrollieren. x
TemperatursensorAnsaugluft kontrollieren. x
Drucksensor-Umgebungsluft
kontrollieren. x
Drucksensor-Umgebungsluft
kontrollieren. x
x
x
x
Lambdasonde (2. Zylinder)
kontrollieren. x
Spannungsversorgung
EFI-Steuergerät
kontrollieren. x
25
EFI Warnlampe (MIL) blinkt 2x
lang, 5x kurz
Fehlfunktion im Schaltkreis Seitenständerschalter
–
Seitenständerschalter kontrollieren. 33
EFI Warnlampe (MIL) blinkt 3x
lang, 3x kurz
Fehlfunktion im Schaltkreis Einspritzventil (1. Zylinder)
–
Einspritzventil (1. Zylinder)
kontrollieren. x
x
BLINKCODE MOTORSTEUERUNG
203
Störung
Beschreibung
Mögliche Ursache
Maßnahme
34
EFI Warnlampe (MIL) blinkt 3x
lang, 4x kurz
Fehlfunktion im Schaltkreis Einspritzventil (2. Zylinder)
–
Einspritzventil (2. Zylinder)
kontrollieren. 37
EFI Warnlampe (MIL) blinkt 3x
lang, 7x kurz
Fehlfunktion im Schaltkreis
Zündspule (1. Zylinder)
–
Zündspule (1. Zylinder) kontrollieren. 38
EFI Warnlampe (MIL) blinkt 3x
lang, 8x kurz
Fehlfunktion im Schaltkreis
Zündspule (2. Zylinder)
–
41
EFI Warnlampe (MIL) blinkt 4x
lang, 1x kurz
Unterbrechung/Kurzschluss
nach Masse im Schaltkreis
Kraftstoffpumpensteuerung
–
Kurzschluss nach
Plus im Schaltkreis
Kraftstoffpumpensteuerung
–
Fehlfunktion bzw. Kurzschluss
nach Masse im Schaltkreis
Heizung-Lambdasonde
(1. Zylinder)
–
Fehlfunktion bzw. Kurzschluss
nach Plus im Schaltkreis
Heizung-Lambdasonde
(1. Zylinder)
–
Fehlfunktion bzw. Kurzschluss
nach Masse im Schaltkreis
Heizung-Lambdasonde
(2. Zylinder)
–
Fehlfunktion bzw. Kurzschluss
nach Plus im Schaltkreis
Heizung-Lambdasonde
(2. Zylinder)
–
45
46
EFI Warnlampe (MIL) blinkt 4x
lang, 5x kurz
EFI Warnlampe (MIL) blinkt 4x
lang, 6x kurz
x
x
Zündspule (2. Zylinder) kontrollieren. x
Kraftstoffpumpensteuerung
kontrollieren. x
Kraftstoffpumpensteuerung
kontrollieren. x
Heizung-Lambdasonde
(1. Zylinder)
kontrollieren. x
Heizung-Lambdasonde
(1. Zylinder)
kontrollieren. x
Heizung-Lambdasonde
(2. Zylinder)
kontrollieren. x
Heizung-Lambdasonde
(2. Zylinder)
kontrollieren. x
BLINKCODE MOTORSTEUERUNG
204
Störung
Beschreibung
Mögliche Ursache
Maßnahme
49
EFI Warnlampe (MIL) blinkt 4x
lang, 9x kurz
Fehlfunktion im Schaltkreis
Leerlaufregelsystem
–
Leerlaufsteller kontrollieren. 50
EFI Warnlampe (MIL) blinkt 5x
lang
Fehlfunktion im Schaltkreis
Drosselklappensteller Kreis B
–
Drosselklappensteller
Kreis B kontrollieren. EFI Warnlampe (MIL) blinkt 5x
lang, 4x kurz
Unterbrechung/Kurzschluss
nach Masse im Schaltkreis
Sekundärluftventil
–
Kurzschluss nach Plus im
Schaltkreis Sekundärluftventil
–
54
x
x
Sekundärluftventil kontrollieren. x
Sekundärluftventil kontrollieren. x
Leerlaufsteller kontrollieren. x
Leerlaufsteller kontrollieren. x
61
EFI Warnlampe (MIL) blinkt 6x
lang, 1x kurz
Fehlfunktion in der Grundeinstellung Leerlaufregelsystem
–
62
EFI Warnlampe (MIL) blinkt 6x
lang, 2x kurz
Fehlfunktion Leerlaufregelsystem
–
68
EFI Warnlampe (MIL) blinkt 6x
lang, 8x kurz
Anschluss
Drucksensor-Saugrohr
(1. Zylinder) undicht
–
Drucksensor-Saugrohr
(1. Zylinder)
kontrollieren. 69
EFI Warnlampe (MIL) blinkt 6x
lang, 9x kurz
Anschluss
Drucksensor-Saugrohr
(2. Zylinder) undicht
–
Drucksensor-Saugrohr
(2. Zylinder)
kontrollieren. 72
EFI Warnlampe (MIL) blinkt 7x
lang, 2x kurz
Fehlfunktion Drosselklappensteller Kreis B
–
Drosselklappensteller
Kreis B kontrollieren. EFI Warnlampe (MIL) blinkt 9x
lang, 1x kurz
Fehlfunktion CAN-Bus Kommunikation
–
91
x
x
x
CAN-Bus Kommunikation
kontrollieren. x
REINIGUNG
205
REINIGUNG
13
Motorrad reinigen
13.1
Hinweis
Materialschaden Beschädigung und Zerstörung von Bauteilen durch Hochdruckreiniger.
–
Reinigen Sie das Fahrzeug nie mit einem Hochdruckreiniger oder einem starken Wasserstrahl. Der zu hohe Druck kann in elektrische
Bauteile, Steckverbinder, Bowdenzüge, Lager usw. eindringen und Störungen verursachen bzw. zur Zerstörung dieser Teile führen.
Warnung
Umweltgefährdung Problemstoffe verursachen Umweltschäden.
–
Öle, Fette, Filter, Kraftstoffe, Reinigungsmittel, Bremsflüssigkeit, Batterien usw. ordnungsgemäß laut geltenden Vorschriften
entsorgen.
Info
Reinigen Sie das Motorrad regelmäßig, der Wert und die Optik bleiben so über eine lange Zeit erhalten.
Direkte Sonneneinstrahlung auf das Motorrad während der Reinigung vermeiden.
–
Vor jeder Reinigung muss die Auspuffanlage verschlossen werden um das Eindringen von Wasser zu verhindern.
–
Groben Schmutz vorher mit einem weichen Wasserstrahl entfernen.
–
Stark verschmutzte Stellen mit einem handelsüblichen Motorradreiniger einsprühen und zusätzlich mit einem Pinsel bearbeiten.
Motorradreiniger (
S. 228)
Info
Verwenden Sie warmes Wasser, dem ein handelsüblicher Motorradreiniger zugesetzt ist und einen weichen Schwamm.
Wurde das Fahrzeug im Streusalz betrieben, ist es mit kaltem Wasser zu reinigen. Warmes Wasser würde die Salzwirkung verstärken.
–
Nachdem das Motorrad gründlich mit einem weichen Wasserstrahl abgespült wurde, sollte es mit Druckluft und einem Tuch getrocknet
werden.
REINIGUNG
206
Warnung
Unfallgefahr Verminderte Bremswirkung durch nasse oder verschmutzte Bremsen.
–
–
Verschmutzte oder nasse Bremsen vorsichtig sauber- bzw. trockenbremsen.
Fahren Sie nach der Reinigung ein kurzes Stück, bis der Motor die Betriebstemperatur erreicht hat und betätigen Sie dabei auch die
Bremsen.
Info
Durch die Wärme verdunstet das Wasser auch an den unzugänglichen Stellen des Motors und der Bremsen.
–
Nach dem Abkühlen des Motorrades sind alle Gleit- und Lagerstellen zu ölen oder zu fetten.
–
Kette reinigen. (
–
Blanke Metallteile (Ausnahme Bremsscheiben und Auspuffanlage) mit Korrosionsschutzmittel behandeln.
S. 123)
Reinigungs- und Pflegemittel für Metall, Gummi und Kunststoff (
–
Alle lackierten Teile mit einem milden Lackpflegemittel behandeln.
Hochglanz-Politur für Lacke (
–
S. 227)
Zünd-/Lenkschloss, Tankschloss und Sitzbankschloss ölen.
Universal Ölspray (
S. 228)
S. 228)
KONSERVIERUNG FÜR DEN WINTERBETRIEB
207
KONSERVIERUNG FÜR DEN WINTERBETRIEB
14
Konservierung für den Winterbetrieb
14.1
Info
Wird das Motorrad auch im Winter benutzt, muss mit Salzstreuung auf den Straßen gerechnet werden. Es müssen daher Vorkehrungen gegen das aggressive Streusalz getroffen werden.
Wurde das Fahrzeug im Streusalz betrieben, ist es mit kaltem Wasser zu reinigen. Warmes Wasser würde die Salzwirkung verstärken.
–
Motorrad reinigen. (
–
Motor, Schwingarm und alle anderen blanken oder verzinkten Teile (Bremsscheiben ausgenommen) mit Korrosionsschutzmittel auf
Wachsbasis behandeln.
S. 205)
Info
Es darf kein Korrosionsschutzmittel auf die Bremsscheiben gelangen, dadurch wird die Bremswirkung stark vermindert.
Nach Fahrten auf gesalzenen Strassen ist das Motorrad gründlich mit kaltem Wasser zu reinigen und gut zu trocknen.
–
Kette reinigen. (
S. 123)
LAGERUNG
208
LAGERUNG
15
Lagerung
15.1
Info
Wenn Sie das Motorrad für längere Zeit stilllegen wollen, sollten Sie folgende Maßnahmen durchführen oder durchführen lassen.
Kontrollieren Sie vor der Stilllegung des Motorrades alle Teile auf Funktion und Verschleiß. Wenn Servicearbeiten, Reparaturen
oder Umbauten notwendig sind, sollten diese während der Stilllegung (geringere Auslastung der Werkstätten) durchgeführt werden.
So können Sie lange Wartezeiten in den Werkstätten zu Saisonbeginn vermeiden.
–
Kraftstofftank möglichst leer fahren, um bei der Inbetriebnahme frischen Kraftstoff auffüllen zu können.
–
Motorrad reinigen. (
–
Motoröl und Ölfilter wechseln, Ölsiebe reinigen. –
Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren. (
–
Frostschutz kontrollieren. –
Reifenluftdruck kontrollieren. (
–
Batterie ausbauen. –
Batterie laden. S. 205)
x(
S. 187)
S. 174)
x
S. 147)
x ( S. 150)
x ( S. 153)
Vorgabe
Lagertemperatur der Batterie ohne direkte Sonneneinstrahlung
–
0… 35 °C
Der Lagerplatz sollte trocken sein und keinen großen Temperaturschwankungen unterliegen.
Info
KTM empfiehlt das Motorrad aufzubocken.
–
Motorrad hinten aufbocken. (
–
Motorrad vorne aufbocken. (
S. 97)
S. 96)
LAGERUNG
–
209
Das Motorrad mit einer luftdurchlässigen Plane oder Decke abdecken.
Info
Luftundurchlässige Materialien sollten keinesfalls verwendet werden, da Feuchtigkeit nicht entweichen kann und dadurch Korrosion entsteht.
Es ist sehr schlecht, den Motor des stillgelegten Motorrades kurzzeitig laufen zu lassen. Da der Motor dabei nicht genügend
warm wird, kondensiert der beim Verbrennungsvorgang entstehende Wasserdampf und bringt Ventile und Auspuff zum Rosten.
Inbetriebnahme nach der Lagerung
15.2
–
Motorrad vorne vom Montageständer nehmen. (
–
Motorrad hinten vom Montageständer nehmen. (
–
Batterie laden. –
Batterie einbauen. –
Uhrzeit einstellen SET CLOCK. (
–
Kraftstoff tanken. (
–
Überprüfungen vor jeder Inbetriebnahme durchführen. (
–
Probefahrt durchführen.
S. 96)
S. 97)
x ( S. 153)
x ( S. 152)
S. 63)
S. 90)
S. 81)
TECHNISCHE DATEN - MOTOR
210
TECHNISCHE DATEN - MOTOR
16
Bauart
2-Zylinder 4-Takt Otto-Motor, 75° V-Anordnung, flüssigkeitsgekühlt
Hubraum
1.150 cm³
Hub
69 mm
Bohrung
103 mm
Verdichtung
12,5:1
Steuerung
DOHC, 4 Ventile pro Zylinder, Antrieb über Kette
Ventil - Durchmesser
Einlass
42 mm
Auslass
34 mm
Ventilspiel
Auslass bei: 20 °C
0,25… 0,30 mm
Einlass bei: 20 °C
0,10… 0,15 mm
Kurbelwellenlager
Gleitlager
Pleuellager
Gleitlager
Kolbenbolzenlager
keine Lagerbuchse - DLC beschichteter Kolbenbolzen
Kolben
Leichtmetall geschmiedet
Kolbenring
1 L-Ring, 1 Minutenring, 1 Ölabstreifring
Motorschmierung
Druckumlaufschmierung mit 3 Rotorpumpen
Primärübersetzung
40:76
Kupplung
Mehrscheibenkupplung im Ölbad / hydraulisch betätigt
Getriebe
6-Gang klauengeschaltet
Getriebeübersetzung
1. Gang
14:36
2. Gang
16:30
TECHNISCHE DATEN - MOTOR
211
3. Gang
20:30
4. Gang
21:27
5. Gang
23:26
6. Gang
25:26
Gemischaufbereitung
elektronisch gesteuerte Kraftstoffeinspritzung
Zündanlage
kontaktlos gesteuerte vollelektronische Zündanlage mit digitaler
Zündverstellung
Generator
12 V, 390 W
Zündkerze
NGK LKAR9BI9
Elektrodenabstand Zündkerze
0,8… 0,9 mm
Kühlung
Flüssigkeitskühlung, permanente Umwälzung der Kühlflüssigkeit
durch Wasserpumpe
Starthilfe
E-Starter
Füllmenge - Motoröl
16.1
Motoröl
3,60 l
Außentemperatur: ≥ 0 °C
Motoröl (SAE 10W/50)
( S. 225)
Außentemperatur: < 0 °C
Motoröl (SAE 5W/40)
( S. 226)
Füllmenge - Kühlflüssigkeit
16.2
Kühlflüssigkeit
2,60 l
Kühlflüssigkeit (
S. 225)
Kühlflüssigkeit (gebrauchsfertig gemischt) (
S. 225)
TECHNISCHE DATEN - ANZUGSDREHMOMENTE MOTOR
212
TECHNISCHE DATEN - ANZUGSDREHMOMENTE MOTOR
17
Schlauchschelle Ansaugflansch
M4
1,5 Nm
–
Schraube Gangerkennungssensor
M5
3 Nm
Loctite® 243™
Schraube Impulsgeber
M5
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Lagersicherung
M5
6 Nm
Loctite® 243™
Restliche Schrauben Motor
M5
6 Nm
–
Öldüse
M6x0,75
4 Nm
Loctite® 243™
Mutter Zylinderkopf
M6
10 Nm
–
Schraube Arretierhebel
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Freilaufhalter
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Freilaufring
M6
13 Nm
Loctite® 648™
Schraube Generatordeckel
M6
10 Nm
–
Stiftschraube Kettenschacht
M6
8 Nm
–
Schraube Kühlmittelanschluss am Zylinderkopf
M6
10 Nm
–
Schraube Kupplungsdeckel
M6
10 Nm
–
Schraube Kupplungsfeder
M6
12 Nm
Loctite® 243™
Schraube Motorgehäuse
M6x60
10 Nm
–
Schraube Motorgehäuse
M6x80
10 Nm
–
Schraube Motorgehäuse
M6x90
10 Nm
–
Schraube Nockenwellenlagerbrücke
M6
10 Nm
–
Schraube Ölpumpendeckel
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Schaltarretierung
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Schalthebel
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Startermotor
M6
10 Nm
–
TECHNISCHE DATEN - ANZUGSDREHMOMENTE MOTOR
213
Schraube Statorbefestigung
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Verschlussschraube
Unterdruckanschluss
M6
5 Nm
Loctite® 243™
Schraube Ventildeckel
M6
10 Nm
–
Schraube Wasserpumpendeckel
M6
10 Nm
–
Schraube Wasserpumpenrad
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Restliche Schrauben Motor
M6
10 Nm
–
Unterdruckanschluss
M6
5 Nm
Loctite® 243™
Stiftschraube Auspuffflansch
M8
10 Nm
–
Schraube Führungsschiene der Steuerkette
M8
15 Nm
Loctite® 243™
Verschlussschraube Kurbelwellenfixierung
M8
15 Nm
–
Schraube Motorgehäuse
M8
18 Nm
–
Schraube Motorkonsole
M8
20 Nm
Loctite® 243™
Schraube Nockenwellenlagerbrücke
M8
1. Stufe
10 Nm
2. Stufe
18 Nm
–
Schraube Nockenwellenlagerbrücke
M8
1. Stufe
8,5 Nm
2. Stufe
14,5 Nm
Gilt nur unter Verwendung
von:
Aufsatz Innensechskant
(61229025000)
Schraube Spannschiene der Steuerkette
M8
15 Nm
Loctite® 243™
Schraube Wärmetauscher
M8
15 Nm
–
Öldruckschalter
M10x1
10 Nm
–
TECHNISCHE DATEN - ANZUGSDREHMOMENTE MOTOR
214
Schraube Entriegelung für Steuerkettenspanner
M10x1
10 Nm
–
Verschlussschraube Kupplungsschmierung
M10x1
15 Nm
–
Schraube Pleuellager
M10x1
1. Stufe
25 Nm
2. Stufe
30 Nm
3. Stufe
90°
–
Verschlussschraube Schlepphebelachse
M10x1
15 Nm
–
Schraube Zylinderkopf
M11x1,5
1. Stufe
15 Nm
2. Stufe
30 Nm
3. Stufe
90°
4. Stufe
90°
geölt mit Motoröl
Temperatursensor-Kühlflüssigkeit
M12x1,5
12 Nm
–
Schraube Zündungsrotor
M12x1,5
90 Nm
–
Zündkerze
M12x1,5
12 Nm
–
Ölablassschraube
M20x1,5
20 Nm
–
Mutter Kupplungsmitnehmer
M22x1,5
130 Nm
Loctite® 243™
Schraube im Generatordeckel
M24x1,5
8 Nm
–
Verschlussschraube Steuerkettenspanner
M24x1,5
25 Nm
–
Mutter Primärrad
M33LHx1,5
130 Nm
Loctite® 243™
TECHNISCHE DATEN - FAHRGESTELL
215
TECHNISCHE DATEN - FAHRGESTELL
18
Rahmen
Gitterrohrrahmen aus Chrom-Molybdän-Stahlrohren, pulverbeschichtet
Gabel
WP Suspension Up Side Down 4354
Federbein
WP Suspension 4014 VP
Federweg
vorne
120 mm
hinten
125 mm
Bremsanlage
vorne
Doppelscheibenbremse mit radial verschraubten
Vierkolben-Bremszangen, Bremsscheiben schwimmend gelagert
hinten
Einscheibenbremse mit Zweikolben-Bremszange, Bremsscheibe
fest gelagert
Bremsscheiben - Durchmesser
vorne
320 mm
hinten
220 mm
Bremsscheiben - Verschleißgrenze
vorne
4,0 mm
hinten
4,5 mm
Reifenluftdruck Solo
vorne
2,5 bar
hinten
2,5 bar
Reifenluftdruck mit Beifahrer / volle Nutzlast
vorne
2,5 bar
hinten
2,9 bar
Sekundärübersetzung
17:37
TECHNISCHE DATEN - FAHRGESTELL
216
Kette
5/8 x 5/16” X‑Ring
Steuerkopfwinkel
66,7°
Radstand
1.435 mm
Sitzhöhe unbelastet
untere Rahmenheckposition
805 mm
obere Rahmenheckposition
825 mm
Bodenfreiheit unbelastet
110 mm
Gewicht ohne Kraftstoff
188 kg
Höchstzulässige Achslast vorne
200 kg
Höchstzulässige Achslast hinten
220 kg
Höchstzulässiges Gesamtgewicht
380 kg
Batterie
YTZ14S
Batterie-Spannung: 12 V
Nennkapazität: 11 Ah
wartungsfrei
Sicherung
58011109130
30 A
Sicherung
75011088015
15 A
Sicherung
75011088010
10 A
Abblendlicht/Fernlicht
H7
12 V
55 W
Begrenzungslicht
W2,1x9,5d
12 V
5 W
Instrumentenbeleuchtung und Kontrolllampen
LED
Lampenbestückung
18.1
TECHNISCHE DATEN - FAHRGESTELL
Blinker
LED
Brems-/Rücklicht
LED
Kennzeichenbeleuchtung
W2,1x9,5d
217
12 V
5 W
Bereifung vorne
Bereifung hinten
120/70 ZR 17 58 W TL
Pirelli Dragon Supercorsa Pro
190/55 ZR 17 75 W TL
Pirelli Dragon Supercorsa Pro
Weitere Informationen finden Sie im Bereich Service unter:
http://www.ktm.com
Füllmenge - Kraftstoff
18.2
Kraftstofftankinhalt
Kraftstoffreserve
16,5 l
Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95) (
3,5 l
S. 226)
TECHNISCHE DATEN - GABEL
218
TECHNISCHE DATEN - GABEL
19
Gabelartikelnummer
05.18.7D.07
Gabel
WP Suspension Up Side Down 4354
Druckstufendämpfung
Komfort
15 Klicks
Standard
10 Klicks
Sport
5 Klicks
volle Nutzlast
5 Klicks
Zugstufendämpfung
Komfort
15 Klicks
Standard
10 Klicks
Sport
5 Klicks
volle Nutzlast
5 Klicks
Federvorspannung - Preload Adjuster
Komfort
5 Umdrehungen
Standard
5 Umdrehungen
Sport
3 Umdrehungen
volle Nutzlast
3 Umdrehungen
Federlänge mit Vorspannbuchse(n)
405 mm
Federrate
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg
10 N/mm
Luftkammerlänge
80+20
−10 mm
Gabellänge
735 mm
Gabelöl (
S. 224)
SAE 5
TECHNISCHE DATEN - FEDERBEIN
219
TECHNISCHE DATEN - FEDERBEIN
20
Federbeinartikelnummer
17.18.7D.07
Federbein
WP Suspension 4014 VP
Druckstufendämpfung High Speed
Komfort
2 Umdrehungen
Standard
1,5 Umdrehungen
Sport
1 Umdrehung
volle Nutzlast
1 Umdrehung
Druckstufendämpfung Low Speed
Komfort
20 Klicks
Standard
15 Klicks
Sport
10 Klicks
volle Nutzlast
10 Klicks
Zugstufendämpfung
Komfort
15 Klicks
Standard
10 Klicks
Sport
5 Klicks
volle Nutzlast
10 Klicks
Federvorspannung
Komfort
6 mm
Standard
6 mm
Sport
8 mm
volle Nutzlast
8 mm
Federrate
Gewicht Fahrer: 75… 85 kg
110 N/mm
TECHNISCHE DATEN - FEDERBEIN
220
Federlänge
160 mm
Gasdruck
10 bar
Statischer Durchhang
15 mm
Fahrtdurchhang
30 mm
Einbaulänge
290 mm
TECHNISCHE DATEN - ANZUGSDREHMOMENTE FAHRGESTELL
TECHNISCHE DATEN - ANZUGSDREHMOMENTE FAHRGESTELL
21
Schraube Seitenständerschalter
M4
2 Nm
Loctite® 243™
Schraube Bremsflüssigkeitsbehälter der
Hinterradbremse
M5
5 Nm
Loctite® 243™
Schraube Bremsleitungshalter
M5
5 Nm
–
Schraube Kettengleitstück
M5
5 Nm
–
Schraube Kettenschutz
M5
5 Nm
–
Schraube Kraftstoffstandsgeber
M5
3 Nm
–
Schraube Lenkungsdämpferbefestigung
M5
5 Nm
Loctite® 243™
Restliche Schrauben Fahrgestell
M5
5 Nm
–
Restliche Muttern Fahrgestell
M6
15 Nm
–
Schraube Auspuffhitzeschutzblech
M6
15 Nm
–
Schraube Auspuffschelle
M6
8 Nm
–
Schraube Fußbremshebel
M6
15 Nm
Loctite® 243™
Schraube Fußbremshebelauftritt
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Fußbremszylinder
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Kraftstoffpumpe
M6
6 Nm
–
Schraube Schalthebelauftritt
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Schaltstange
M6
12 Nm
Loctite® 243™
Schraube Schaltwellenumlenkung an
Kettenausfallschutz
M6
10 Nm
Loctite® 243™
Schraube Schaltwellenumlenkung an
Schaltwelle
M6
18 Nm
Loctite® 243™
Restliche Schrauben Fahrgestell
M6
10 Nm
–
Restliche Muttern Fahrgestell
M8
30 Nm
–
Mutter Gabelblech am Fußbremshebel
M8
30 Nm
Loctite® 243™
221
TECHNISCHE DATEN - ANZUGSDREHMOMENTE FAHRGESTELL
Schraube Bremsscheibe hinten
M8
30 Nm
Loctite® 243™
Schraube Bremsscheibe vorne
M8
30 Nm
Loctite® 243™
Schraube Federhalter an der Seitenständerkonsole
M8
15 Nm
Loctite® 243™
Schraube Fußrastenträger hinten
M8
25 Nm
–
Schraube Fußrastenträger vorne
M8
25 Nm
Loctite® 243™
Schraube Gabelbrücke oben
M8
17 Nm
–
Schraube Gabelbrücke unten
M8
15 Nm
–
Schraube Gabelfaust
M8
15 Nm
–
Schraube Gabelschaftrohr
M8
20 Nm
–
Schraube Lenkerstummel
M8
20 Nm
–
Schraube Lenkungsdämpferbefestigung
M8
20 Nm
Loctite® 243™
Schraube Lenkungsdämpferklemme an
Konsole
M8
20 Nm
Loctite® 243™
Schraube Montageständeraufnahme
M8
25 Nm
Loctite® 243™
Schraube Rahmenausleger
M8
25 Nm
Loctite® 243™
Schraube Schalthebel
M8
25 Nm
Loctite® 243™
Schraube Seitenständerkonsole
M8
25 Nm
Loctite® 243™
Schraube Zündschloss
(Einwegschraube)
M8
Restliche Schrauben Fahrgestell
M8
25 Nm
–
Restliche Muttern Fahrgestell
M10
50 Nm
–
Kettenradbolzen
M10x1,25
50 Nm
Loctite® 243™
Schraube Bremszange vorne
M10x1,25
45 Nm
Loctite® 243™
Schraube Federbein
M10
45 Nm
Loctite® 243™
Loctite® 243™
222
TECHNISCHE DATEN - ANZUGSDREHMOMENTE FAHRGESTELL
Schraube Motorträger
M10
45 Nm
–
Schraube Seitenständer
M10
35 Nm
Loctite® 243™
Schraube Verbindungshebel Umlenkung
Federbein
M10
45 Nm
Loctite® 243™
Restliche Schrauben Fahrgestell
M10
45 Nm
–
Mutter Umlenkunghebel an Rahmen
M14x1,5
100 Nm
–
Lambdasonde
M18x1,5
45 Nm
–
Mutter Schwingarmbolzen
M19x1,5
130 Nm
Gewinde gefettet
Schraube Sitzbankschloss
M22x1,5
8 Nm
–
Mutter Steckachse hinten
M25x1,5
90 Nm
Gewinde gefettet
Schraube Steckachse vorne
M25x1,5
45 Nm
–
Schraube Steuerkopf
M25x1,5
18 Nm
–
223
BETRIEBSSTOFFE
224
BETRIEBSSTOFFE
22
Bremsflüssigkeit DOT 4 / DOT 5.1
nach
– DOT
Vorgabe
– Verwenden Sie nur Bremsflüssigkeit welche der angegebenen Norm entspricht (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entsprechenden Eigenschaften besitzt. KTM empfiehlt Castrol und Motorex® Produkte.
Lieferant
Castrol
– RESPONSE BRAKE FLUID SUPER DOT 4
Motorex®
– Brake Fluid DOT 5.1
Gabelöl (SAE 5)
nach
– SAE (
S. 229) (SAE 5)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur Öle welche den angegebenen Normen entsprechen (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entsprechenden
Eigenschaften besitzen. KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Racing Fork Oil
Hydrauliköl (15)
nach
– ISO VG (15)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur Hydrauliköl welches der angegebenen Norm entspricht (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entsprechenden
Eigenschaften besitzt. KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
BETRIEBSSTOFFE
225
Lieferant
Motorex®
– Hydraulic Fluid 75
Kühlflüssigkeit
Vorgabe
– Nur geeignetes Kühlmittel verwenden (auch in Ländern mit hohen Temperaturen). Bei minderwertigen Frostschutzmitteln kann es zu
Korrosion und Schaumbildung kommen. KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Mischungsverhältnis
Gefrierschutz: −25… −45 °C
50 % Korrosions-/Frostschutzmittel
50 % destilliertes Wasser
Kühlflüssigkeit (gebrauchsfertig gemischt)
−40 °C
Gefrierschutz
Lieferant
Motorex®
– Anti Freeze
Motoröl (SAE 10W/50)
nach
– JASO T903 MA (
–
SAE (
S. 229)
S. 229) (SAE 10W/50)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur Motoröle welche den angegebenen Normen entsprechen (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entsprechenden
Eigenschaften besitzen. KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
vollsynthetisches Motoröl
BETRIEBSSTOFFE
226
Lieferant
Motorex®
– Power Synt 4T
Motoröl (SAE 5W/40)
nach
– JASO T903 MA (
–
SAE (
S. 229)
S. 229) (SAE 5W/40)
Vorgabe
– Verwenden Sie nur Motoröle welche den angegebenen Normen entsprechen (siehe Angaben auf dem Behälter) und die entsprechenden
Eigenschaften besitzen. KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
vollsynthetisches Motoröl
Lieferant
Motorex®
– Power Synt 4T
Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95)
nach
– DIN EN 228 (ROZ 95)
HILFSSTOFFE
HILFSSTOFFE
23
Hochglanz-Politur für Lacke
Vorgabe
– KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Moto Polish
Kettenreinigungsmittel
Vorgabe
– KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Chain Clean 611
Kettenspray Onroad
Vorgabe
– KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Chain Lube 622 Strong
Langzeitfett
Vorgabe
– KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Fett 2000
227
HILFSSTOFFE
Motorradreiniger
Vorgabe
– KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Moto Clean 900
Reinigungs- und Pflegemittel für Metall, Gummi und Kunststoff
Vorgabe
– KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Protect & Shine 645
Universal Ölspray
Vorgabe
– KTM empfiehlt Motorex® Produkte.
Lieferant
Motorex®
– Joker 440 Universal
228
NORMEN
229
NORMEN
24
SAE
Die SAE-Viskositätsklassen wurden von der Society of Automotive Engineers festgelegt und dienen der Einteilung der Öle nach ihrer Viskosität. Die Viskosität beschreibt nur eine Eigenschaft eines Öls und enthält keinerlei Aussage zur Qualität.
JASO T903 MA
Unterschiedliche technische Entwicklungsrichtungen erforderten eine eigene Spezifikation für 4-Takt Motorräder - die JASO T903 MA
Norm. Früher wurden für 4-Takt Motorräder Motoröle aus dem PKW Bereich eingesetzt, weil es keine eigene Motorradspezifikation gab.
Werden bei PKW Motoren lange Wartungsintervalle gefordert, so stehen bei Motorrad Motoren hohe Leistungsausbeute bei hohen Drehzahlen im Vordergrund. Bei den meisten Motorrad Motoren wird auch das Getriebe und die Kupplung mit dem gleichen Öl geschmiert. Die
JASO MA Norm geht auf diese speziellen Anforderungen ein.
INDEXVERZEICHNIS
INDEXVERZEICHNIS
A
Abblendlichtlampe
wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159
Abbremsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
Anhalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
Arbeitsregeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Außentemperaturanzeige
ein- oder ausschalten
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
B
Batterie
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152
laden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153
Bedienungsanleitung
Grundsätzliches . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Begrenzungslichtlampe
wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 166
Beifahrerfußrasten
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Beifahrersitzbank
abnehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149
montieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149
Betriebsmittel
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8
Blinkcode
Motorsteuerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 201-204
Wegfahrsperre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 199-200
230
Blinkerschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Bordwerkzeug . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
Bremsbeläge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 134
der Hinterradbremse kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . 137
der Vorderradbremse kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . 134
Bremsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
Bremsflüssigkeit
der Hinterradbremse nachfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 136
der Vorderradbremse nachfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 132
Bremsflüssigkeitsstand
der Hinterradbremse kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . 135
der Vorderradbremse kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . 132
Bremsscheibe der Hinterradbremse
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130
Bremsscheiben der Vorderradbremse
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129
E
Ersatzteile, Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
E-Starterknopf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
F
Fahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
Anfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Fahrgestellnummer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Fahrzeug beladen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
Fahrzeugansicht
hinten rechts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
INDEXVERZEICHNIS
vorne links . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Fahrzeugniveau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110
hinten einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 112
vorne einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111
231
Gabelartikelnummer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Garantie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Gasbowdenzugspiel
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 179
Federbein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
Druckstufendämpfung Allgemein . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
Druckstufendämpfung High Speed einstellen . . . . . . . . . 104
Druckstufendämpfung Low Speed einstellen . . . . . . . . . . 102
Federvorspannung einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106
Zugstufendämpfung einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105
Gepäck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
Federbeinartikelnummer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Fehlersuche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 196-198
Hauptsicherung
wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 155
Fernlichtlampe
wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 162
Helmsicherung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
am Fahrzeug montieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150
Fußbremshebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
Hinterrad
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142
Fußbremshebelauftritt
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121
Fußrastenposition . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114
H
Halteriemen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
Handbremshebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Grundstellung einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131
Höchstgeschwindigkeit
abrufen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Hupentaster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
G
I
Gabel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
Druckstufe einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
Federvorspannung einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100
Gabelbeine entlüften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
Zugstufe einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99
Inbetriebnahme
Hinweise zur ersten Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . . 77
nach der Lagerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 209
Überprüfungen vor jeder Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . 81
INDEXVERZEICHNIS
232
K
Kette
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123
Verschleiß kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128
Verschmutzung kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
Kettengleitschutz
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129
Kühlsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 174
Ausgleichsbehälter befüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 175
Kupplung
Flüssigkeitsstand berichtigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 178
Flüssigkeitsstand kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 177
Kupplungshebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Grundstellung einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 177
L
Kettenrad/Kettenritzel
auf Verschleiß kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127
Lagerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 208
Kettenspannung
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124
Lenkerhöhe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 179
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 180
Kilometer/Meilen SET KM/MILES
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
Lenkungsdämpfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 108
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 108
Kombiinstrument
Aktivierung und Test . .
Display . . . . . . . . . . .
Funktionstasten Lenker
Hinweise/Warnhinweise
Infodisplay . . . . . . . .
Kontrolllampen . . . . .
Lenkungsdämpferartikelnummer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Lichthupentaster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Lichtschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
. 26
. 27
. 25
. 30
. 28
. 29
Lenkschloss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
M
Motor
einfahren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
Konservierung für den Winterbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 207
Motornummer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Kraftstoffreserveanzeige TRIP F RESET
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
Motoröl
ablassen .
einfüllen .
nachfüllen
wechseln .
Kühlflüssigkeitsstand
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 174
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
. 187
. 192
. 194
. 187
INDEXVERZEICHNIS
Motorölstand
kontrollieren
233
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 186
Motorrad
hinten aufbocken . . . . . . . . . . . . .
hinten vom Montageständer nehmen
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
vorne aufbocken . . . . . . . . . . . . . .
vorne vom Montageständer nehmen .
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
. . 97
. . 97
. 205
. . 96
. . 96
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
O
Ölfilter
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 190
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 192
wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 187
Ölsiebe
reinigen
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145
Reinigung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 205-206
.
.
.
.
.
N
Not-Aus-Schalter
Reifenzustand
kontrollieren
ROAD Mode
einstellen
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
Ruckdämpfer Hinterradnabe
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145
Rundenanzahl SET NUM LAPS
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
Rundenzeiten
abrufen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
S
Schaltdrehzahl RPM1/2
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
Schalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 187
Schalthebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117
Parken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
Schalthebelauftritt
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117
P
R
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
Scheinwerfereinstellung
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169
kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169
Rahmenheckposition . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 181
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 182
Schlüsselnummer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Seitenständer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76
RACE Mode
einstellen
Reifenluftdruck
kontrollieren
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147
INDEXVERZEICHNIS
234
Sicherung
der einzelnen Stromverbraucher wechseln
U
. . . . . . . . . . . 157
Sitzbank
abnehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148
montieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148
Sitzbankschloss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
Sperrzeit der LAP Taste LAP BLANK T
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
Startvorgang
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
T
Tanken
Kraftstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
Tankverschluss
öffnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71
schließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
Technische Daten
Anzugsdrehmomente Fahrgestell
Anzugsdrehmomente Motor . . .
Fahrgestell . . . . . . . . . . . . . .
Federbein . . . . . . . . . . . . . . .
Gabel . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Motor . . . . . . . . . . . . . . . . . .
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
221-223
212-214
215-217
219-220
. . . . 218
210-211
Temperatureinheit SET °C/°F
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
Transport . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Typenschild . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Uhrzeit SET CLOCK
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
Umwelt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
V
Vorderrad
ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139
W
Wartung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Z
Zündschloss
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Zündschlüssel
aktivieren/deaktivieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 170
*3211250de*
3211250de
02/2008
KTM-Sportmotorcycle AG
5230 Mattighofen/Österreich
http://www.ktm.com
Foto Mitterbauer
Was this manual useful for you? yes no
Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

Download PDF

advertising