Bedienungsanleitung Prüfprogramm WinPP101

Bedienungsanleitung Prüfprogramm WinPP101
Bedienungsanleitung
WinPP101
April 2015
Bedienungsanleitung
Prüfprogramm WinPP101
IEC 60870-5-101 Telegramme empfangen, prüfen, filtern,
speichern, anzeigen, drucken, senden und simulieren.
Prozessabbild erstellen und anzeigen.
Inhaltsverzeichnis
1
1.1
2
2.1
2.2
2.3
2.4
2.5
3
3.1
3.1.1
3.2
3.3
3.4
3.5
3.6
3.7
4
4.1
4.2
4.3
4.4
4.5
4.6
4.7
4.8
4.9
4.10
5
5.1
5.2
6
6.1
6.2
7
8
8.1
8.2
8.3
Installation .......................................................................................................................... 2
Option: X24/X27 Schnittstelle (64 kBit/s) ........................................................................... 3
Übersicht ............................................................................................................................ 5
Funktion ............................................................................................................................. 5
Erster Start ......................................................................................................................... 8
Bedienhinweise ................................................................................................................ 10
Telegramme anzeigen ..................................................................................................... 11
Prozessabbild................................................................................................................... 13
Menüs............................................................................................................................... 14
Menü Datei ....................................................................................................................... 14
Log-Telegramme drucken (Datei | Log-Drucken) ............................................................ 15
Menü Modus .................................................................................................................... 15
Menü Senden................................................................................................................... 16
Menü Ansicht ................................................................................................................... 17
Menü Parametrieren ........................................................................................................ 18
Menü Filter ....................................................................................................................... 19
Menü Hilfe ........................................................................................................................ 19
Parametrieren .................................................................................................................. 20
Allgemeine Parameter (Parametrieren | Allgemein) ........................................................ 20
Schriftgröße, Telegrammfarben (Parametrieren | Schriftgröße, Tel-Farben) .................. 22
Farbe je ASDU-Typ (Parametrieren | Farbe je ASDU-Typ)............................................. 23
Farbe je Übertragungsursache (Parametrieren | Farbe je Übertragungsursache).......... 23
Empf/Send 1/2 parametrieren (Parametrieren | Empfänger/Sender 1/2) ........................ 24
Telegramm parametrieren (Parametrieren | Telegramme | 1-9, A-C) ............................. 28
Liste parametrieren (Parametrieren | Listen | 1-9, A-C)................................................... 31
Befehlsrückmeldungen parametrieren (Parametrieren | Befehlsrückmeldungen)........... 35
WinPP101 Optionen......................................................................................................... 37
Wähl-Modem .................................................................................................................... 39
Filter ................................................................................................................................. 41
Ausgabefilter parametrieren (Filter | Ausgabefilter) ......................................................... 41
Log-Filter parametrieren (Filter | Log-Filter)..................................................................... 43
Fehler simulieren.............................................................................................................. 44
Fehler simulieren.............................................................................................................. 44
Link-Test Empf/Send n..................................................................................................... 45
Simulation Dateitransfer................................................................................................... 45
Telegrammstruktur ........................................................................................................... 46
Format Datentelegramm .................................................................................................. 47
Format ASDU................................................................................................................... 47
Format Linktelegramm ..................................................................................................... 48
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Bedienungsanleitung
1
WinPP101
April 2015
Installation
Hinweis: Für die Installation müssen Sie als Administrator angemeldet sein, sonst können
die Treiber nicht installiert werden.
System Voraussetzungen: Windows 7, Vista oder XP, Pentium, 100 MB RAM, 100 MB
Disk, VGA oder höher, mindestens eine COM Schnittstelle (auch USB-Seriell möglich) und
eine USB-Schnittstelle für den Dongle.
Das Installationsprogramm (Setupprogramm) wird auf einer CD geliefert. Sie finden das
Programm im Verzeichnis „Programme“.
Der Programmname ist SetupWinPP101vnnnn.exe, wobei nnnn die Versionsnummer ist.
Beispiel: SetupWinPP101v2300.exe = Setupprogramm für WinPP101 Version 2.3.0.0.
Legen Sie die Liefer-CD in das Laufwerk und starten Sie das Programm
„SetupWinPP101vnnnn.exe“. Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm.
Die Installation ist abgeschlossen. Sie können WinPP101 starten mit der Verknüpfung auf
dem Desktop oder mit dem Menü „Start | Programme | WinPP101“.
Mit dem Dialogfeld „Eigenschaften von Software“ (Menü: Start | Einstellungen |
Systemsteuerung | Software) können Sie WinPP101 wieder deinstallieren.
Nach der Installation sind im gewählten Verzeichnis folgende Dateien:
WinPP101.exe
W101Text.ger
W101Text.usa
W101Ger.chm
W101Usa.chm
Bed101Ger.pdf
Bed101Usa.pdf
CbSetup.exe
BspText1.csv
ExText1.csv
Typ1Ger.csv
Typ1Usa.csv
1Version.txt
Log.lg1
SeTel.st1
Prüfprogramm
Programmtexte in Deutsch
Programmtexte in Englisch
Online Hilfe deutsch
Online Hilfe englisch
Bedienungsanleitung deutsch
Bedienungsanleitung englisch
Hilfsprogramm, installiert den Dongle-Treiber.
Beispieldatei für Objekttexte in Deutsch.
Beispieldatei für Objekttexte in Englisch.
Beispieldatei Kurztexte der Telegrammtypen in Deutsch.
Beispieldatei Kurztexte der Telegrammtypen in Englisch.
Programmversionen WinPP101.
Standard Log-Datei für online Telegramme
Standard Datei für Sendetelegramme und Sendelisten.
Die Log-Datei und die Datei für Sendetelegramme und Sendelisten können Sie auch unter
einem frei wählbaren Namen speichern und später wieder laden. Die Dateierweiterung „lg1“
bzw. „st1“ geben Sie nicht an, sie wird automatisch hinzugefügt.
Bei Programmende speichert das Programm PC spezifische Einstellungen in der Datei
W101.cfg.
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Bedienungsanleitung
1.1
WinPP101
April 2015
Option: X24/X27 Schnittstelle (64 kBit/s)
Das Prüfprogramm WinPP101 verwendet standardmäßig die V.24/V.28 COM-Schnittstellen
vom PC. Damit können Sie asynchrone Schnittstellen von 100 bis 115200 bit/s mithören
oder simulieren.
Wollen Sie die synchrone X.24/X.27 Schnittstelle mit 64 kBit/s mithören oder simulieren
benötigen Sie zusätzlich folgende Hardware:
Ø 1 Stück VScom USB-Seriell-Umsetzer mit zwei galvanisch getrennten RS-422
Schnittstellen, USB-Kabel, Installation Guide.
Ø 1 Stück Asynchron-Synchron-Umsetzer mit X.24/X.27 Schnittstelle, 9-poligen
Flachbandkabel und Steckernetzteil.
Die Programmbedienung und die Programmfunktion ist wie bei der V.24/V.28 Schnittstelle.
Sie können das Programm auch mehrfach starten, wenn Sie mehrere USB-Umsetzer und
Synchron-Boxen haben.
Installation
Schließen Sie den USB-Seriell Umsetzer an einen USB-Port an. Der PC meldet „neue
Hardware gefunden“. Legen Sie die Treiber-CD in das Laufwerk. Wählen Sie "Driver
Installation".
Beachten Sie, dass die Installationsprozedur zweimal abläuft, für jede COM einmal.
Synchrone Schnittstelle mithören
Sie verwenden hierzu nur den USB-Seriell-Umsetzer. Der USB-Umsetzer muss auf dem PC
installiert sein, siehe oben. Stecken Sie das USB-Kabel in den PC. Ordnen Sie die USBCOM-Ports den Empfänger/Sender 1 und 2 zu (Menü: Parametrieren | Empfänger/Sender 1 |
Seite 2 | COM-Port).
Die Baudrate stellen Sie auf 64000 und die Funktion auf Mithören (Seite 1).
Verbinden Sie den Fernwirksender der Befehlsrichtung mit Pin 3 und 4 von Port 1 des USBUmsetzers, achten Sie auf die Polarität (A zu A, B zu B). Verbinden Sie den Fernwirksender
der Melderichtung mit Pin 3 und 4 von Port 2. Sie unterbrechen nicht die jeweilige
Verbindung, sondern Sie hören parallel mit. Die Signale Schrittakt, Steuerung und Melden
sind bedeutungslos.
Wenn Sie jetzt online gehen, sollten Sie die Telegramme der Befehls- und Melderichtung
sehen. Bei jedem empfangenen Telegramm leuchtet die Rx-LED auf dem USB-Umsetzer.
Synchrone Schnittstelle simulieren
Sie verwenden hierzu den USB-Seriell-Umsetzer und den Asynchron-Synchron-Umsetzer
(Synchron-Box). Versorgen Sie die Synchron-Box mit dem mitgelieferten Steckernetzteil mit
Spannung.
Stecken Sie das 9-polige Flachbandkabel auf Port 1 des USB-Umsetzer und auf die „USBSer.“ Buchse“ der Synchron-Box.
Verbinden Sie den 15-poligen DEE-Stecker mit der Fernwirkeinrichtung (Sender auf
Empfänger, Empfänger auf Sender, Schrittakt mit Schrittakt und Masse zu Masse). Abhängig
davon, ob die Synchron-Box den Bittakt senden soll oder empfangen soll, stellen Sie den
Schiebeschalter der Synchron-Box auf „intern“ oder „extern“.
Die Schrittakt-LED „S“ muss leuchten.
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WinPP101
April 2015
Ordnen Sie „Empfänger/Sender 1“ dem USB-Port zu. Die Baudrate stellen Sie auf 64000
und die Funktion auf Zentrale oder Station (Seite 1). Wenn Sie jetzt online gehen, versucht
das Programm mit der Gegenstelle eine Verbindung aufzubauen. Bei jedem empfangenen
und gesendeten Telegramm leuchtet die Rx- bzw. Tx-LED auf dem USB-Umsetzer. Bei
gesendeten Telegrammen leuchtet auch die „T“ LED auf der Synchronbox.
Steckerbelegung USB-Umsetzer
Pin1
Pin2
Pin3
Pin4
Pin5
Pin6
Pin7
Pin8
Pin9
TxDTxD+
RxD+
RxDGND
RTSRTS+
CTS+
CTS-
(A)
(B)
(B)
(A)
(A)
(B)
(B)
(A)
SenderSender+
Empfänger+
EmpfängerMasse
Sendeanforderung- nicht benutzt
Sendeanforderung+
Sendebereit+
nicht benutzt
Sendebereit-
USB-Seriell-Umsetzer mit Syn-Box und Steckernetzteil
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Bedienungsanleitung
2
2.1
WinPP101
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Übersicht
Funktion
WinPP101 ist ein Prüf- und Simulationsprogramm für das Fernwirkprotokoll IEC 60870-5101. Sie können die Telegramme einer bestehenden Verbindung mithören oder die Zentrale
oder die Unterstation simulieren.
Das Programm erstellt ein Prozessabbild, Aufruf: Menü: „Ansicht > Abbild“.
Die Kopplung zur Fernwirkeinrichtung erfolgt über die COM-Schnittstelle. Das Programm
unterstützt zwei Schnittstellen. Sie können das Programm mehrfach starten und damit
mehrere serielle Schnittstellen benutzen. Wollen Sie die Befehls- und Melderichtung
gleichzeitig mithören, benötigen Sie zwei COM-Schnittstellen. Zur Simulation genügt eine
COM-Schnittstelle.
Zusätzlich kann es ABB RP570 und RP571 Telegramme mithören und logisch ausgeben.
Für Testzwecke können Sie es auch als Byteempfänger benutzen, hierbei ist die Parität, die
Anzahl Datenbit und Stopbit parametrierbar.
Sie können das Programm ohne Administratorrechte verwenden.
Beim ersten Start erzeugt das Programm das „Daten-Verzeichnis“ in „C:\Dokumente und
Einstellungen\ Benutzer\ Anwendungsdaten\ PPFink\ WinPP101\ und kopiert die Datei
„Log.lg1“ und „SeTel.st1“ in das Verzeichnis. Das „Daten-Verzeichnis“ wird für die
Speicherung der Log-, Sende- und Konfigurations-Daten verwendet. Das Verzeichnis ist
parametrierbar, siehe Menü „Parametrieren | Allgemein | Daten-Verzeichnis“.
Parametrierbar sind (u. a):
Ø Programmfunktion (Mithören, Simulieren, Byteempfänger)
Ø Texte und Farbe der Objekte (CSV-Datei)
Ø Sendetelegramme
Ø Sendelisten
Ø Simulation Befehlsrückmeldungen
Ø Simulation Antwort-Generalabfrage
Ø Telegramme in csv-Dateien senden, siehe Menü: „Parametrieren > Telegramme >
Typ > Telegramme in csv-Datei“.
Ø Externes Telegramm zyklisch senden, Listen und Befehlsrückmeldungen automatisch
laden, siehe Menü: „Parametrieren > Optionen > Externes Tel. zyklisch senden..“.
Ø Struktur Stationsadresse, Objektadresse
Ø Länge Linkadresse, Herkunftsadresse
Ø Übertragungsprozedur (symmetrisch, unsymmetrisch)
Ø Verwendung Einzelzeichen E5
Ø COM-Port, Baudrate
Ø Modembefehle
Die Texte der Objektadressen liest das Programm aus einer csv-Datei, Format:
„Objektadresse; Farbcode; Klartext“, siehe auch Datei „BspText1.csv“ im Programmverzeichnis. Mit dem Menü „Datei | Objekttexte laden“ wählen Sie Ihre csv-Datei aus. Die
aktuell verwendete Datei wird in der Statuszeile angezeigt.
Verwenden Sie bitte nicht die Dateinamen „BspText1.csv“ und „ExText1.csv“. Diese Dateien
werden bei jeder Installation überschrieben.
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WinPP101
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Telegramme senden
Der Verbindungsaufbau und die Telegrammquittierung erfolgt automatisch. Für das Senden
von Datentelegrammen stehen zwölf Einzeltelegramme und zwölf Telegrammlisten zur
Verfügung, siehe Menü > Parametrieren > Telegramme/Listen. Die Sendetelegramme
parametrieren Sie logisch. In einer Liste können Sie bis zu 3000 Objekte parametrieren. Der
Sendeanstoß für die Telegramme und Listen erfolgt durch Bedienung oder automatisch.
Sie können damit eine Generalabfrage senden, eine Generalabfrage automatisch
beantworten, Befehle senden, Befehlsrückmeldungen simulieren, zyklisch Messwerte
senden oder einen Meldeschwall simulieren. Für die Simulation der Befehlsrückmeldungen
können Sie eine Tabelle mit 1000 Objekten parametrieren.
Außerdem können Sie Telegramme in einer csv-Datei senden, siehe Menü: „Parametrieren >
Telegramme > Typ > Telegramme in csv-Datei“.
Zusätzlich können Sie externe Telegramme automatisch senden. Wenn Sie die Option
„Externes Tel. zyklisch senden..." aktivieren, prüft das Programm jede Sekunde folgendes:
Ist die Telegrammdatei „ExtTele1.csv“ vorhanden wird das Telegramm automatisch
gesendet und die Dateilänge auf Null gesetzt.
Ist die Listendatei „ExtList1.csv“ vorhanden wird sie automatisch in eine Sendeliste geladen
und die Dateilänge auf Null gesetzt.
Ist die Rückmeldedatei „ExtBefRm1.csv“ vorhanden wird sie automatisch geladen und die
Dateilänge auf Null gesetzt.
Für Testzwecke können Sie unlogische Link- und Datentelegramme senden. Zum Beispiel:
NACK statt ACK senden, FCB-Bit nicht toggeln, Privat-ASDU's, Prüfzeichen falsch senden,
usw., siehe Fehler Simulieren.
Das Programm prüft die empfangenen Telegramme auf: Übertragungsfehler, Link-Fehler und
ASDU-Fehler. Fehlerhafte Telegramme werden gekennzeichnet. Alle empfangenen und
gesendeten Telegramme werden mit einem Zeitstempel versehen und in einer Log-Datei
gespeichert.
Die maximale Größe der Log-Datei und das Daten-Verzeichnis sind parametrierbar, siehe
Parametrieren | Allgemein. Im Normalfall verwendet das Programm die Log-Datei „Log.lg1“.
Wenn Sie die Option „Täglich neue Log-Datei verwenden ...“ aktivieren (siehe Parametrieren
| Optionen), wird für jeden Tag des Monates, eine neue Log-Datei erzeugt. Im Dateinamen
steht die Nummer des Tages (01 - 31).
Während des Empfanges können Sie die Telegramme der Log-Datei anzeigen und vor- und
rückwärts blättern. Ein Telegramm mit 20 Bytes belegt 50 Bytes in der Log-Datei. Die LogDatei können Sie drucken oder in einer Textdatei oder Log-Datei speichern.
Die Log-Datei ist als Umlaufpuffer organisiert. Wenn die Datei voll ist, überschreibt das
neueste Telegramm das älteste Telegramm. Sie können das verhindern, indem Sie vor
Testbeginn die alten Telegramme löschen (Strg+D) oder die maximale Größe der Log-Datei
vergrößern oder indem Sie die Zeit des Abspeicherns oder die Anzahl der gespeicherten
Telegramme mit Filter begrenzen.
Wenn Sie das Programm mehrfach starten, verwendet das Programm folgende LogDateien: Log.lg1, Log2.lg1, Log3.lg1, usw.
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WinPP101
April 2015
Mit Startoptionen können Sie den Programmstart beeinflussen, siehe online Hilfe >
Übersicht > Startoptionen.
In der Sendetelegrammdatei und in der Log-Datei sind auch die zuletzt verwendeten
Parameter (Baud, COM-Nummer, Funktion, …) gespeichert.
Sie können die Telegrammfarben wie folgt definieren:
Ø Je Empfänger, Sender, siehe Menü Parametrieren (niederste Priorität).
Ø Je Übertragungsursache, siehe „Parametrieren | Farbe je Übertragungsursache…“
und mit der Objekttext-Datei, siehe BspText1.csv.
Ø Je ASDU-Typ, siehe „Parametrieren | Farbe je ASDU-Typ…“
Ø Je Objektadresse, siehe Objekttext-Datei BspText1.csv.
Ø Telegramme mit Qualitätskennungen größer Null (höchste Priorität).
Beim Abspeichern und Ausgeben der Telegramme können Sie filtern nach: Telegrammtyp
(z. B.: Messwerte, Meldungen), Übertragungsursache, Qualitätskennung (z. B.: nicht gültig,
ersetzt), Stationsadresse, Objektadresse, Zeit, Telegrammnummer, usw.. Mit dem Zeit-Filter
können Sie zum Beispiel bestimmen, dass nur die Telegramme von 2:00 bis 8:00
gespeichert werden.
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2.2
WinPP101
April 2015
Erster Start
Stecken Sie den Dongle auf die Parallel- (LPT) oder USB-Schnittstelle und starten Sie das
Programm. Mit dem Menü „Parametrieren | Sprache“ können Sie die englische oder
deutsche Bedienoberfläche auswählen. Nach dem ersten Start parametrieren Sie folgende
zwei Dialogfelder:
Allgemeine Parameter
Länge Linkadresse
Herkunftsadresse
Struktur Stationsadresse (Common Adresse)
Struktur Objektadresse
Empf/Send 1 parametrieren
Seite 1
Funktion
Übertragungsprozedur
Link-Adresse
Seite 2
COM-Port für Empf/Send
Baudrate
Speichern Sie die Parameter jeweils mit „OK“.
Wählen Sie die „online Telegrammanzeige“ (Menü: Ansicht).
Anschließend gehen Sie online (Menü: Modus).
Beachten Sie die LED´s und die Statuszeile (unterste Zeile).
Wenn nach Anwahl des online Modus die Meldung „f.n.n.n Dongle fehlt/falsch“ angezeigt
wird, überprüfen Sie bitte:
Waren Sie bei der Programminstallation als Administrator angemeldet?
Steckt der Dongle auf der LPT- oder USB-Schnittstelle?
Ist bei Window 2000 die „Legacyerkennung für Plug&Play deaktiviert
(Gerätemanager, LPT1, Eigenschaften)?
Ist die Druckerschnittstelle aktiviert (BIOS-Setup)?
-
Verwenden Sie einen anderen LPT Mode (im BIOS-Setup), z. B. EPP, ECP, nur Ausgabe,
Standard, verwenden Sie nicht bidirektional.
Der Fehlercode f.n.n.n hat folgende Bedeutung:
2, 1011 oder 1034.n.n.n
Dongle nicht gefunden.
1004, 1005 oder 1006.n.n.n Geräte-Treiber nicht installiert.
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WinPP101
April 2015
Abhängig von der Programm-Funktion verbinden Sie den parametrierten COM-Port des PCs
mit dem Leitgerät oder der Station nach folgendem Schema.
Anschlussschema Mithören
Anschlussschema Simulieren
Bei eingeschalteter Simulation baut das Programm eine Verbindung auf. Wenn die
Gegenstation sendet, sollten Sie die empfangenen Telegramme sehen.
Mit dem Menü Ansicht oder den Tastaturkürzeln “1 bis 7” ändern Sie das Ausgabeformat der
Telegramme. Das aktuelle Ausgabeformat wird in der Überschrift angezeigt. WinPP101
speichert die aktuellen Parameter, die Log-Datei und die Sendetelegramme bei
Programmende.
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Bedienungsanleitung
2.3
WinPP101
April 2015
Bedienhinweise
Es gelten die Windows üblichen Bedienungen für den Programmstart, das Vergrößern,
Verkleinern und Schließen des Programmfensters.
Das Programm WinPP101 wird über Menüs bedient. Zu allen Hauptmenüs und zu den
Dialogfeldern rufen Sie mit der Taste "F1" die online Hilfe auf (Menü anwählen, F1 drücken).
Sie können die Menüs und die Eingabefelder mit der Maus oder der Tastatur anwählen. Die
Tastaturanwahl erfolgt mit der Taste "Alt" und einer "Zugriffstaste". "Zugriffstaste" ist der
unterstrichene Buchstabe im Menütext (z. B. "D" im Dateimenü) bzw. in der Bezeichnung
des Eingabefeldes. Bei manchen Betriebssystemen wird die Zugriffstaste im Menütext erst
nach Menüanwahl (Drücken der Alt-Taste) angezeigt.
Für häufig benutzte Befehle (On-, Offline, Telegramm Senden) können Sie “Tastaturkürzel”
freigeben, siehe WinPP101 Optionen. “Tastaturkürzel” ist eine Tastenkombination, mit der
Sie direkt einen Befehl ausführen. Zum Beispiel sendet die Tastenkombination “Alt+F1” das
erste Telegramm oder “Strg+D” löscht die Telegramme in der Log-Datei.
Beachten Sie, dass die Taste Alt die Menüanwahl aktiviert (ein Menü ist optisch
hervorgehoben). Ist die Menüanwahl aktiviert, sind die Tastaturkürzel unwirksam. Durch
nochmaliges Drücken der Taste Alt können Sie die Menüanwahl wieder deaktivieren.
Wenn Sie eine Tabelle angewählt haben, sind Sie im Navigationsmodus. Mit den
Cursortasten wählen Sie das gewünschte Feld an. Durch einen Klick oder durch die Taste
F2 oder durch Drücken einer "beliebigen Taste" kommen Sie in den Eingabemodus. Ist die
"beliebige Taste" eine zulässige Eingabe, löscht das eingegebene Zeichen den bisherigen
Wert. Bei einer unzulässigen Eingabe (Taste) bleibt der aktuelle Wert erhalten.
In den Dialogfeldern können Sie mit den Tasten "Tab" oder "Eingabe" (Return) das nächste
Feld oder mit "shift+Tab" das vorige Feld anwählen. In einem Dropdownfeld können Sie mit
der Taste F4 die Liste ausklappen oder mit den Pfeiltasten auf/ab oder der Leertaste eine
Auswahl treffen.
In den Dialogfeldern werden meist die Schaltflächen "OK", "Abbrechen" und "Hilfe"
angezeigt. "OK" speichert die eingegebenen Werte und beendet die Eingabe, "Abbrechen"
beendet die Eingabe ohne die Werte zu speichern, "Hilfe" ruft die Hilfe für das aktuelle
Dialogfeld auf.
Zahlen können Sie meist auch im Hexadezimalformat angeben, Beispiel: 100 oder $64.
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2.4
WinPP101
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Telegramme anzeigen
Das Programm zeigt entweder die “Online Telegramme” oder die “Log-Telegramme” an. In der
Titelzeile stehen der Programmname, der Name der Sendetelegrammdatei und das Datenverzeichnis.
Befindet sich die Sendetelegrammdatei nicht im Datenverzeichnis, wird auch der Pfad der
Sendetelegrammdatei angezeigt. Mit dem Menü Ansicht wählen Sie die Telegramme und das
Ausgabeformat aus. Die Statuszeile (unterste Zeile) zeigt den Programmstatus, die angezeigte
Telegrammart, den Status der Filter und den Namen der Log-Datei an. Die Telegrammart wird auch in
der Telegrammüberschrift angezeigt. Mit dem Ausgabefilter können Sie die Online und die LogTelegramme filtern. Die Bedeutung der Abkürzungen finden Sie in der online Hilfe. Fehlerhafte
Telegramme sind mit einem Fehlertext gekennzeichnet. Der Fehlertext ist in der online Hilfe erläutert.
Für die Telegrammzeit wird ein Millisekundenzähler verwendet, der immer beim Wechsel von offline
zu online mit der PC-Uhrzeit synchronisiert wird. Bei Empfangstelegrammen gibt die Telegrammzeit
den Empfang des letzten Bytes im Telegramm an. Bei Sendetelegrammen bezieht sich die Zeit auf
den Sendebeginn. Mit der rechten Maustaste rufen Sie das Popup Menü auf.
Nach der Uhrzeit wird die Zeitdifferenz (Delta) zum vorigen Telegramm angezeigt, z. B.:
d=0,035s bedeutet: Das aktuelle Telegramm wurde 35 ms nach dem vorigen Telegramm
gespeichert.
Online Telegramme anzeigen
Im Fenster der “online Telegramm Anzeige” sehen Sie die Statustabelle, die Überschrift und
die empfangenen und gesendeten Telegramme. Die Telegrammanzeige erfolgt
untereinander, das unterste Telegramm ist das neueste Telegramm (Rollmodus).
Die Statustabelle zeigt die wichtigsten Parameter von Empfänger/Sender 1 und 2, siehe
auch Empf/Send parametrieren. Die Spalten haben folgende Bedeutung:
Text
Empfangen
Beschreibung
Zeigt die Anzahl der empfangenen und gespeicherten Telegramme seit
Anwahl des online Zustandes an.
Fehler
Zeigt die Anzahl der empfangenen und gespeicherten fehlerhaften
Telegramme seit Anwahl des online Zustandes an.
Gesendet
Zeigt die Anzahl der gesendeten Telegramme seit Anwahl des online
Zustandes an.
Fehler
Zeigt die Anzahl der wiederholt gesendeten Telegramme seit Anwahl
des online Zustandes an.
L-Em
Baud
Zeigt den Linkzustand des Empfängers an.
Ok
Linkzustand in Ordnung
???
Linkzustand gestört.
Keine Simulation oder COM-Port nicht zugeordnet.
Zeigt den Linkzustand des Senders an.
Ok
Linkzustand in Ordnung
???
Linkzustand gestört.
Keine Simulation oder COM-Port nicht zugeordnet.
Zeigt die parametrierte COM-Port Nummer an.
Kein COM-Port zugeordnet.
Zeigt die parametrierte Baudrate an.
Funktion
Zeigt die parametrierte Funktion an.
Prozedur
Zeigt die parametrierte Übertragungsprozedur an.
L-Se
COM
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April 2015
Die Überschrift zeigt die Telegrammart, die Filterfunktion und das Ausgabeformat an. Die
Telegramme werden fortlaufend untereinander (Rollmodus) ausgegeben, das unterste
Telegramm ist das neueste Telegramm. Wollen Sie in Ruhe die empfangenen Telegramme
ansehen, wählen Sie mit F9 “Log-Telegramme anzeigen”. Das Programm empfängt, sendet
weiterhin im Hintergrund.
Log-Telegramme anzeigen
Im Fenster der “Log-Telegramm Anzeige” wird die Überschrift, das Datum und die Nummer
des ersten Telegramms und die Anzahl der Telegramme angezeigt. Das Ausgabeformat
können Sie über Ansicht wählen.
Mit den Cursortasten und dem Rollbalken blättern Sie vor- und rückwärts. Die Cursortaste
auf oder ab blättert um ein Telegramm zurück oder vorwärts. Die Bildtaste auf oder ab
blättert um fünf Telegramme zurück oder vorwärts. Wenn Sie gleichzeitig eine Bildtaste und
die Taste Umschalt, Strg oder Umschalt und Strg drücken, blättern Sie um 50, 500 oder
5000 Telegrammen vor oder zurück. Die Taste Pos1 gibt das erste (älteste) Telegramm aus.
Die Taste Ende gibt das letzte (jüngste) Telegramm aus. Überschreibt der online Empfang
die gerade angezeigten Telegramme, so wird beim nächsten Blättern das zuletzt
empfangene Telegramm angezeigt.
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2.5
WinPP101
April 2015
Prozessabbild
Wenn die Funktion eingeschaltet ist, baut das Programm beim Mithören oder Simulieren ein
Prozessabbild auf. Eingeschaltet wird die Funktion mit dem Menü "Ansicht > Abbild" oder
über das Kontextmenü. Der erste Klick, schaltet die Funktion ein und zeigt das Fenster. Ein
zweiter Klick oder das Schließen des Fensters schaltet die Funktion wieder aus.
Das Prozessabbild ist nützlich für eine schnelle Übersicht über den Status der Objekte und
zum Filtern nach einem Objekt in der Log-Datei. Sie filtern nach einem Objekt durch einen
Klick in die "Nr."-Spalte der entsprechenden Zeile. Ein zweiter Klick in die gleiche Spalte und
Zeile schaltet das Filter wieder aus.
Jede Tabellenzeile entspricht einem Objekt. Die Objekte sind sortiert nach Stationsadresse,
Objektadresse und Typ. Die Zahl in der "Nr."-Spalte ist eine fortlaufende Nummer, "Zeit" ist
die letzte Empfangszeit, "Station" die Stationsadresse, "letzter Typ" der Objekttyp, "l. Wert"
der letzte Wert des Objektes, "l. Urs." die Übertragungsursache, "zyk, hgd, spo, abg, GA, act,
con, end, sonst" sind Zähler der Übertragungsursachen: Zyklisch, Hintergrund, Spontan,
Abgefragt, Generalabfrage bzw. Zählwertabfrage, Aktivierung, Bestätigung bzw.
Befehlsrückmeldung , Ende Aktivierung und alle sonstigen Ursachen.
"Copy" kopiert die Objekte im csv-Format in das Clipboard.
"Schließen" schließt das Fenster.
"Löschen" löscht die Objekte.
"Hilfe" ruft diesen Text auf.
"Spaltenbreite automatisch anpassen" Wenn ausgewählt, werden die Spalten bei der
Ausgabe für den längsten Text angepasst.
Im obigen Beispiel sehen Sie einen Ausschnitt aus einem Abbild mit 5123 Objekten.
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3
3.1
WinPP101
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Menüs
Menü Datei
Verwenden Sie das Menü Datei zum Öffnen, Speichern und Drucken der Log-Datei sowie
zum Laden und Speichern der Telegrammdatei.
Befehl
Log Löschen
Beschreibung
Löscht alle Telegramme in der aktuellen Log-Datei.
Log Öffnen oder Neu
Zeigt das Dialogfeld Log-Datei öffnen an, mit dem Sie eine
Log-Datei öffnen können. Ist die Datei nicht vorhanden, erzeugt das
Programm eine neue Log-Datei. Hinweis: Wenn Sie das Programm auf
einem PC mehrfach gestartet haben, müssen Sie verschiedene LogDateien benutzen.
Log Speichern unter Zeigt das Dialogfeld Log-Datei speichern an, mit dem Sie die aktuelle
Log-Datei unter dem angegebenen Namen speichern können. Die
bisherige Log-Datei wird weiter benutzt.
Log Drucken / in Text-, Logdatei Zeigt das Dialogfeld Log-Telegramme drucken an, mit
dem Sie die Telegramme der Log-Datei auf einen Drucker ausgeben
oder als ASCII-Text oder im Log-Format in einer Datei speichern
können.
Sendetelegramme (Konfiguration) Laden Zeigt das Dialogfeld Sendetelegramme laden
an, mit dem Sie eine vorhandene Sendetelegrammdatei laden. Die
Sendetelegrammdatei besteht aus den parametrierten Sendetelegrammen, Sendelisten, Befehlsrückmeldungen und den Parametern
(Baud, Funktion, Linkadressen …).
Sendetelegramme (Konfiguration) Speichern unter
Zeigt das Dialogfeld
Sendetelegramme speichern an, mit dem Sie die aktuelle
Sendetelegrammdatei und Parameter speichern können.
Objekttexte Laden Zeigt das Dialogfeld Objekttexte laden an, mit dem Sie die gewünschte
CSV-Datei auswählen und laden, Beispieldatei siehe „BspText1.csv“.
Objekttexte Löschen Löscht die geladenen Objekttexte im Speicher.
Objekttexte Zeigen Zeigt die geladenen Objekttexte.
Beenden
Speichert den aktuellen Programmstand, die aktuelle Log-Datei, die
Telegrammdatei und beendet das Programm.
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Bedienungsanleitung
WinPP101
April 2015
3.1.1 Log-Telegramme drucken (Datei | Log-Drucken)
Mit diesem Dialogfeld parametrieren Sie die Telegrammausgabe auf Drucker oder in eine
Textdatei. Beachten Sie, dass das Ausgabefilter und das Ausgabeformat auch beim Drucken
wirksam sind.
Telegramm-Ausgabe
Wählen Sie, ob die Ausgabe auf Drucker oder in eine Text-Datei oder in eine Log-Datei
erfolgen soll. Das Ausgabeziel bestimmt automatisch die Dateierweiterung. Es gilt folgende
Zuordnung: Ausgabe in Log-Datei = ".lg4", Ausgabe in Textdatei = ".txt", Ausgabe im csvFormat in Textdatei = ".csv".
Druckerauswahl
Dieses Dropdown-Feld zeigt die vorhandenen Drucker. Wählen Sie den gewünschten
Drucker aus.
Verzeichnis
Zeigt das verwendete Verzeichnis an.
Name
Zeigt den Dateinamen an. Mit einem Klick auf den Dateinamen rufen Sie den
Dateiauswahldialog auf. Hier können Sie den Namen ändern, das Verzeichnis wechseln oder
auch einen neuen Ordner erstellen. Wählen Sie eine vorhandene Datei aus, wenn Sie die
Datei überschreiben möchten. Die aktuelle Log-Datei können Sie nicht überschreiben. Der
gewählte Pfad und Dateiname wird gespeichert und beim nächsten Aufruf vorgeschlagen.
Der Dateiname "Log" wird vom Programm automatisch um Programmnummer, Datum und
Dateierweiterung ergänzt. Beispiel: Der Dateiname "Log" wird automatisch zu
"Log101_2014_05_01.txt" erweitert.
Mit „OK“ bzw. "Speichern" starten Sie die Druckausgabe.
3.2
Menü Modus
Verwenden Sie das Menü Modus um das Programm online/offline zu schalten und um das
Dialogfeld Link-Test aufzurufen. "Online" bedeutet, das Programm belegt (öffnet) die
parametrierten seriellen Schnittstellen und kann Daten empfangen und senden. Beachten
Sie auch die Statusanzeige in der Titelzeile.
Befehl
Online
Beschreibung
Das Programm empfängt/sendet Daten über die serielle Schnittstelle.
Offline
Das Programm gibt die seriellen Schnittstellen frei.
Link-Test Empf/Send 1
Zeigt das Dialogfeld Link-Test Empf/Send 1an.
Link-Test Empf/Send 2
Zeigt das Dialogfeld Link-Test Empf/Send 2 an.
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Bedienungsanleitung
3.3
WinPP101
April 2015
Menü Senden
Verwenden Sie das Menü Senden um per Bedienung einen Sendeanstoß für Telegramme
und Listen auszuführen. Das Programm prüft im Hintergrund zyklisch ob ein Telegramm oder
eine Liste gesendet werden soll. Die Abfrage erfolgt in der Reihenfolge: Telegramm 1-12,
Liste 1-12. Das erste gefundene Telegramm bzw. die erste gefundene Liste wird gesendet.
Nach dem Senden beginnt die Abfrage wieder bei Telegramm 1, das heißt: Telegramm 1 hat
die höchste Sendepriorität. Falls das Programm die Zentrale oder Unterstation simuliert,
kann nur gesendet werden, wenn der Link-Aufbau zur Gegenstation erfolgreich war. Beim
Mithören können Sie immer per Bedienung senden. Das Programm wartet nicht auf die
Quittung. Der Befehl “Stop zyklisches Senden” stoppt das zyklische Senden der Telegramme
und der Listen.
Befehl
Telegramme
Listen
Beschreibung
Zeigt das Untermenü der Sendetelegramme an. Mit der
entsprechenden Zugriffstaste (1-9, A-C) oder durch Anklicken stoßen
Sie das Senden eines Telegramms an. Zwischen der Zugriffstaste und
der Listenbezeichnung kann ein Hinweis stehen. Der Hinweis ist vom
Parameter "Sendeanstoß durch..." abhängig.
Hinweis
Bedeutung
Kein Hinweis Sendeanstoß durch Bedienung.
*
Telegramm wird gesendet oder wartet auf senden.
tn
Sendeanstoß durch Empfang von Telegramm-Typ n.
ls
Sendeanstoß durch Link-Senden ok.
le
Sendeanstoß durch Link-Empfang ok.
mn
Sendeanstoß durch Minute n.
zn
Sendeanstoß zyklisch alle n Minuten.
Zeigt das Untermenü der Sendelisten an. Mit der entsprechenden
Zugriffstaste (1-9, A-C) oder durch einen Klick stoßen Sie das Senden
einer Liste an. Zwischen der Zugriffstaste und der Listenbezeichnung
kann ein Hinweis stehen. Der Hinweis ist abhängig vom Parameter
"Sendeanstoß durch...", siehe Telegramme.
Stop zyklisches Senden
Beendet das zyklische Senden aller Telegramme und Listen.
Die Simulation der Linkschicht, der Befehlsrückmeldungen und der
Befehlsbestätigungen bleibt unverändert. Der Befehl ist nur beim
zyklischen Senden wirksam.
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Bedienungsanleitung
3.4
WinPP101
April 2015
Menü Ansicht
Verwenden Sie das Menü Ansicht um das Ausgabeformat und die Telegrammart (online,
Log-Telegramme) zu wählen. Das gewählte Ausgabeformat wird auch beim Drucken der
Telegramme verwendet. Mit Ausgabefilter können Sie die Telegramme filtern.
Befehle
Mit Zeit
Beschreibung
Die Telegramme werden mit oder ohne Uhrzeit angezeigt. Die
Telegramme der Log-Datei werden beim Empfang oder beim Senden
mit einem Zeitstempel versehen. Hierzu wird die PC-Zeit verwendet.
Mit Link
Die Telegramme werden mit oder ohne den Link-Teil angezeigt. Haben
Sie "ohne Link" gewählt, zeigt das Programm die Linktelegramme nicht
mehr an. Sie werden aber weiterhin gespeichert und gezählt.
Logisch
Der Telegrammtyp und die Übertragungsursache werden im Klartext
ausgegeben. Je Datentelegramm werden vier Zeilen ausgegeben (ohne
Zeit, ohne Link).
Kompakt
Der Telegrammtyp und die Übertragungsursache werden abgekürzt
ausgegeben. Die Texte der Telegrammtypen sind in der Datei
„Typ1Ger.csv“ definiert. Sie können die Texte in der Datei ändern. Je
Datentelegramm werden zwei Zeilen ausgegeben (ohne Zeit, ohne
Link).
Einzeilig
Das Datentelegramm wird in einer Zeile ausgegeben. Ist die Zeile zu
lang, wählen Sie ohne Zeit, ohne Link oder wählen Sie ein anderes
Ausgabeformat. Die Texte der Telegrammtypen sind in der Datei
„Typ1Ger.csv“ definiert. Sie können die Texte in der Datei ändern.
Byteser. Hex.
Alle Bytes eines Telegramms werden hexadezimal ausgegeben. Die
Reihenfolge entspricht der empfangenen Reihenfolge.
Export (CSV)
Das Telegramm wird in einer Zeile ausgegeben. Alle Werte sind durch
ein Semikolon (";") getrennt. Sie verwenden das Format bei der
Druckausgabe in eine Datei, wenn Sie die Telegramme in eine
Tabellenkalkulation laden wollen. Die Werte werden in folgender
Reihenfolge ausgegeben: Telgrammnummer, Sub-Nummer,
Telegrammkennung, Datum, Zeit, Millisekunden, Telegrammart,
Fehlertext, Linkcode, Linkadresse, Typtext, Typnummer, Struktur,
Ursache, Herkunft, Stationsadresse, Objektadresse, Klartext, Daten,
Qualitätskennung, Millisekunden, Minuten, Gültigkeitskennung, Stunde,
Sommerzeitkennung, Tag, Monat, Jahr. Die Daten sind Typ abhängig.
Bei der Zeit werden nur die vorhandenen Werte ausgegeben. Die SubNummer nummeriert die Objekte oder die Daten innerhalb eines
Telegramms.
Log-Telegramme
Die Telegramme der Log-Datei werden angezeigt. Mit den Cursortasten
oder dem Rollbalken können Sie blättern, siehe Telegramme
anzeigen.
Online Telegramme Die empfangenen und gesendeten Telegramme werden fortlaufend
angezeigt. Das unterste Telegramm ist das neueste Telegramm, siehe
Telegramme anzeigen.
Abbild
Damit rufen Sie das Prozessabbild auf. Der erste Klick schaltet die
Funktion Abbild ein und zeigt das Abbildfenster, der zweite Klick
schaltet die Funktion aus und schließt das Fenster.
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Bedienungsanleitung
3.5
WinPP101
April 2015
Menü Parametrieren
Verwenden Sie das Menü Parametrieren zum Parametrieren der Sendetelegramme,
Sendelisten, Empfänger/Sender, Allgemeinen Parameter und zum Einstellen der Optionen.
Befehle
Telegramme
Listen
Beschreibung
Zeigt das Untermenü der Sendetelegramme an. Mit der
entsprechenden Zugriffstaste (1-9, A-C) oder durch Anklicken rufen Sie
das Dialogfeld Telegramm parametrieren auf. Zwischen der
Zugriffstaste und der Listenbezeichnung kann ein Hinweis stehen. Der
Hinweis ist vom Parameter "Sendeanstoß durch..." abhängig.
Hinweis
Bedeutung
Kein Hinweis Sendeanstoß durch Bedienung.
*
Telegramm wird gesendet oder wartet auf senden.
tn
Sendeanstoß durch Empfang von Telegramm-Typ n.
ls
Sendeanstoß durch Link-Senden ok.
le
Sendeanstoß durch Link-Empfang ok.
mn
Sendeanstoß durch Minute n.
zn
Sendeanstoß zyklisch alle n Minuten.
Zeigt das Untermenü der Sendelisten an. Mit der entsprechenden
Zugriffstaste (1-9, A-C) oder durch Anklicken rufen Sie das Dialogfeld
Liste parametrieren auf. Zwischen der Zugriffstaste und der
Listenbezeichnung kann ein Hinweis stehen. Der Hinweis ist abhängig
vom Parameter "Sendeanstoß durch...", siehe Telegramme.
Befehlsrückmeldungen
Zeigt das Dialogfeld Befehlsrückmeldungen parametrieren
an mit dem Sie den Befehlen Rückmeldetelegramme zuordnen können.
Sprache
Zeigt das Untermenü für die Sprachauswahl an.
Schriftgröße, Tel-Farben Zeigt das Dialogfeld Schriftgröße, Telegrammfarben an, mit
dem Sie die Schriftgröße und die Farben der Telegrammausgabe
parametrieren.
Farbe je ASDU-Typ
Zeigt das Dialogfeld Farbe je ASDU-Typ an, mit dem Sie die
Telegrammfarbe je ASDU-Typ parametrieren.
Farbe je Übertragungsursache
Zeigt das Dialogfeld Farbe je Übertragungsursache an,
mit dem Sie die Telegrammfarbe je Übertragungsursache
parametrieren.
Empfänger/Sender 1/2
Zeigt das Dialogfeld Empfänger/Sender parametrieren an,
mit dem Sie die Programmfunktion, Linkadresse, COM-Nr. Baudrate
usw. parametrieren.
Allgemein
Zeigt das Dialogfeld Allgemeine Parameter an, mit dem Sie die
Telegramm- und Dateitransfer-Parameter parametrieren. Diese
Parameter gelten für Empfänger/Sender 1 und 2.
Optionen
Zeigt das Dialogfeld WinPP101 Optionen an, mit dem Sie
verschiedene Funktionen und Tastaturkürzel freigeben können.
Wähl-Modem
Zeigt das Dialogfeld Wähl-Modem an, mit dem Sie Modembefehle
parametrieren und senden können.
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Bedienungsanleitung
3.6
WinPP101
April 2015
Menü Filter
Verwenden Sie das Menü Filter zum Filtern der Telegrammausgabe auf Bildschirm und
Drucker und zum Ein-, Ausschalten des Ausgabefilters. Mit dem Log-Filter können Sie das
Abspeichern der Telegramme in die Log-Datei filtern.
Befehle
Beschreibung
Ausgabefilter
Zeigt das Dialogfeld Ausgabefilter parametrieren an, mit dem Sie die
Ausgabe der Telegramme auf Bildschirm beeinflussen können.
Ausgabefilter Aus/Ein
Schaltet das Ausgabefilter Aus oder Ein, wenn Sie das
Ausgabefilter parametriert haben. Sie können hiermit die Filterfunktion
deaktivieren ohne dass Sie das Ausgabefilter umparametrieren.
Log-Filter
3.7
Zeigt das Dialogfeld Log-Filter parametrieren parametrieren an, mit
dem Sie die Abspeicherung der Telegramme in die Log-Datei filtern.
Beachten Sie, dass bei der Online-Telegrammausgabe nur die
gespeicherten Telegramme angezeigt werden.
Menü Hilfe
Verwenden Sie das Menü Hilfe zum Aufrufen der Online-Hilfe und zur Anzeige der
Programmversion.
WinPP101-Hilfe
Ruft die Online-Hilfe auf.
Info
Zeigt die Programmversion an.
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Bedienungsanleitung
4
4.1
WinPP101
April 2015
Parametrieren
Allgemeine Parameter (Parametrieren | Allgemein)
Mit diesem Dialogfeld parametrieren Sie die Telegrammparameter, die Parameter des
Dateitransfers und die Größe der Log-Datei. Die Parameter sind für Empfänger/Sender 1
und 2 gültig.
Länge Linkadresse
Geben Sie die Länge der Linkadresse in Bytes an.
Herkunftsadresse
Der Parameter bestimmt die Länge der Übertragungsursache. Ist die Herkunftsadresse
vorhanden, besteht die Übertragungsursache aus zwei Bytes, sonst aus einem Byte.
Struktur Stationsadresse
Hiermit definieren Sie die Länge und Struktur der Stationsadresse in Bit. Die Stationsadresse
kann 8 oder 16 Bit lang sein (1 oder 2 Byte). Ist die Adresse strukturiert geben Sie je Feld die
Länge in Bit an, von high nach low, maximal 5 Felder. Die Summe muss 8 oder 16 sein. Die
Stationsadresse wird auch "Gemeinsame Adresse der ASDU" oder "Common Adresse"
genannt.
Beispiel 1: Die Adresse ist 1 Byte lang und unstrukturiert. Eingabe: 8
Beispiel 2: Die Adresse ist 2 Byte lang und strukturiert, das höchstwertige Feld ist 4 Bit lang,
das niederwertige Feld ist 12 Bit lang. Eingabe: 4 12
Struktur Objektadresse
Hiermit definieren Sie die Länge und Struktur der Objektadresse in Bit. Die Objektadresse
kann 8, 16 oder 24 Bit lang sein (1, 2 oder 3 Byte). Ist die Adresse strukturiert geben Sie je
Feld die Länge in Bit an, von high nach low, maximal 5 Felder. Die Summe muss 8, 16 oder
24 sein. Die Objektadresse wird auch "Adresse des Informationsobjekts" genannt.
Beispiel 1: Die Adresse ist zwei Byte lang und unstrukturiert. Eingabe: 16
Beispiel 2: Die Adresse ist drei Byte lang und strukturiert (12 Bit Feldnummer, 8 Bit
Elementnummer, 4 Bit lfd. Nummer). Eingabe: 12 8 4
Wert für 100% normiert
Normierte Mess- und Sollwerte werden als Dezimalzahl und in Prozent ausgegeben. Der
Prozentwert wird mit diesem Parameter berechnet.
Datei Adressierung mit
Der Parameter bestimmt für die Simulation des Dateitransfers, ob die Dateien mit dem
Dateinamen oder mit der Objektadresse adressiert werden, siehe Simulation Dateitransfer.
Timeout [s]
Der Parameter bestimmt die Überwachungszeit beim Dateitransfer. Das Telegramm 'Datei
bereit' (F_FR_NA_1) startet die Überwachung. Das Telegramm 'Dateibestätigung'
(F_AF_NA_1) beendet die Überwachung. Während der Überwachung, lädt jedes
Dateitransfer-Telegramm die Überwachungszeit neu. Läuft die Überwachungszeit ab, wird
der Dateitransfer beendet.
Abruf erste Datei
Wenn Sie 'automatisch' parametriert haben, sendet das Programm nach Empfang des
Telegramms 'Dateiverzeichnis' das Telegramm 'Dateiauswahl' (F_SC_NA_1) für die erste
Datei im Dateiverzeichnis. Das Telegramm wird nach Empfang des letzten
Verzeichnistelegramms (LFD = 1) gesendet, spätestens aber nach 10 Sekunden.
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Bedienungsanleitung
WinPP101
April 2015
Idx-Datei:
Der Parameter bestimmt, ob das Programm eine Indexdatei beim Senden verwendet oder
beim Empfang erzeugt. Die Indexdatei hat den gleichen Namen wie die Datendatei, aber die
Extension 'IDX'. Die Indexdatei ist eine ASCII-Textdatei, in der die Abschnittslängen (116777215) gespeichert sind. Je Abschnitt eine Zeile, jede Zeile ist mit den Steuerzeichen
Wagenrücklauf und Zeilenvorschub (13, 10) abgeschlossen.
Beispiel: Die Datendatei '123' ist 13111 Byte lang und soll in vier Abschnitten mit den
Längen 12, 12000, 999 und 100 gesendet werden.
Dateiname:
Zeile 1:
Zeile 2:
Zeile 3:
Zeile 4:
123.IDX
12
12000
999
100
Max. Größe Log-Datei [MB]
Sie geben die Größe in Mega Byte an. Der angegebene Wert, muss auf der Festplatte noch
frei sein.
Daten Verzeichnis
Das Programm speichert die Log-Datei, die Sendetelegrammdatei, die csv-Dateien der
Listen, die csv-Datei der Befehlsrückmeldungen, die Filterdatei und die Konfigurationsdaten
in das angegebene Verzeichnis. Ein Datenverzeichnis-Wechsel bewirkt folgendes: Die
aktuellen Dateien werden geschlossen, die aktuelle Konfiguration wird gespeichert, das
Verzeichnis wird gewechselt, die neue Konfiguration wird geladen, die Standard-Log-Datei
wird geladen und die (im neuen Verzeichnis) zuletzt benutzten Dateien werden geladen. Bei
Programmende wird das Daten-Verzeichnis in der Registry gespeichert, Key:
HKEY_CURRENT_USER\Software\PPFink\WinPP104
Sommerzeit-Bit in Sendelisten, Befehlsrückmeldungen
Wenn in den Sendelisten oder bei der „Simulation Befehlsrückmeldungen“ Telegramme mit
Zeit gesendet werden, bestimmt dieser Parameter, ob das „Sommerzeit-Bit“ im Telegramm
gesetzt wird.
Ersatzzeit-Bit in Sendelisten, Befehlsrückmeldungen
Wenn in den Sendelisten oder bei der „Simulation Befehlsrückmeldungen“ Telegramme mit
Zeit gesendet werden, bestimmt dieser Parameter, ob das „Ersatzzeit-Bit“ im Telegramm
gesetzt wird.
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Bedienungsanleitung
4.2
WinPP101
April 2015
Schriftgröße, Telegrammfarben (Parametrieren | Schriftgröße, TelFarben)
Mit diesem Dialogfeld parametrieren Sie die Schriftgröße und die Farben der
Telegrammausgabe. Im linken Feld sehen Sie jeweils ein Beispiel der gewählten Farben.
Für die Farbzuordnung gilt folgende Priorität:
-Farbe je Empfänger/Sender (niederste Priorität)
-Farbe je Ursache
-Farbe je ASDU-Typ
-Farbe je Objektadresse
-Telegramme mit Qualitätskennungen größer Null (höchste Priorität).
Die Zuordnung „Farbe je Empfänger/Sender“ wird in der Datei „W101.cfg“ gespeichert.
Schriftgröße
Wählen Sie die gewünschte Größe.
Leerzeile zwischen den Telegrammren %
Sie können Werte zwischen 0 und 200 Prozent eingeben. Null bedeutet keine Leerzeile, 200
bedeutet zwei Leerzeilen.
E1 Empfänger1
Wählen Sie die Textfarbe und die Hintergrundfarbe für Empfänger1 aus.
S1 Sender1
Wählen Sie die Textfarbe und die Hintergrundfarbe für Sender1 aus.
E2 Empfänger2
Wählen Sie die Textfarbe und die Hintergrundfarbe für Empfänger2 aus.
S2 Sender2
Wählen Sie die Textfarbe und die Hintergrundfarbe für Sender2 aus.
Ueberschrift
Wählen Sie die Textfarbe und die Hintergrundfarbe für die Überschrift aus. Mit der
Hintergrundfarbe der Überschrift wird das Fenster der Telegrammausgabe gelöscht.
Fehlermeldung
Wählen Sie die Textfarbe und die Hintergrundfarbe für die Fehlermeldungen aus.
Programmeldung
Wählen Sie die Textfarbe und die Hintergrundfarbe für die Programmmeldungen aus.
Qualiätskennung > 0
Wählen Sie die Textfarbe und die Hintergrundfarbe für Telegramme mit gesetzten
Qualitätskennungen.
IV NT SB BL EI OV IV time SB time
Wählen Sie die zu prüfenden Qualitätskennungen aus. IV time = IV Bit der Uhrzeit.
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Bedienungsanleitung
4.3
WinPP101
April 2015
Farbe je ASDU-Typ (Parametrieren | Farbe je ASDU-Typ)
Mit diesem Dialogfeld parametrieren Sie die Telegrammfarbe je ASDU-Typ. Wählen Sie
zuerst den Typ and anschließend die Textfarbe und/oder die Hintergrundfarbe. Die
gewählten Farben werden in der Typliste als Beispiel angezeigt.
Für die Farbzuordnung gilt folgende Priorität:
-Farbe je Empfänger/Sender (niederste Priorität)
-Farbe je Ursache
-Farbe je ASDU-Typ
-Farbe je Objektadresse
-Telegramme mit Qualitätskennungen größer Null (höchste Priorität).
Die Zuordnungen „Farbe je Typ/Übertragungsursache“ werden in der Datei „W101.cfg“ und
in der Telegrammdatei (z. B. SeTel.st1) gespeichert.
ASDU-Typ
Wählen Sie den gewünschten Typ.
Textfarbe
Wählen Sie die gewünschte Farbe. Die gewählte Farbe sehen Sie in der Typliste.
Hintergrund
Wählen Sie die gewünschte Farbe. Die gewählte Farbe sehen Sie in der Typliste.
4.4
Farbe je Übertragungsursache (Parametrieren | Farbe je
Übertragungsursache)
Mit diesem Dialogfeld parametrieren Sie die Telegrammfarbe je Übertragungsursache.
Wählen Sie zuerst die Ursache und anschließend die Textfarbe und/oder die
Hintergrundfarbe. Die gewählten Farben werden in der Ursachenliste als Beispiel angezeigt.
Wenn Sie einer privaten Übertragungsursache eine Farbe zuordnen, wird das
entsprechende Telegramm nicht mehr als Fehler mit der Kennung "Uebertr. Ursache falsch"
ausgegeben, sondern als Normaltelegramm mit der Kennung „Anwender Ursache“.
Für die Farbzuordnung gilt folgende Priorität:
-Farbe je Empfänger/Sender (niederste Priorität)
-Farbe je Ursache
-Farbe je ASDU-Typ
-Farbe je Objektadresse
-Telegramme mit Qualitätskennungen größer Null (höchste Priorität).
Die Zuordnungen „Farbe je Typ/Übertragungsursache“ werden in der Datei „W101.cfg“ und
in der Telegrammdatei (z. B. SeTel.st1) gespeichert.
Ursache
Wählen Sie die gewünschte Übertragungsursache. In der Liste werden auch die Ursachen
mit der Kennung „Test“ und „negative Bestätigung“ angezeigt.
Textfarbe
Wählen Sie die gewünschte Farbe. Die gewählte Farbe sehen Sie in der Ursachenliste.
Hintergrund
Wählen Sie die gewünschte Farbe. Die gewählte Farbe sehen Sie in der Ursachenliste.
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Bedienungsanleitung
4.5
WinPP101
April 2015
Empf/Send 1/2 parametrieren (Parametrieren | Empfänger/Sender 1/2)
Mit diesem Dialogfeld parametrieren Sie die Protokoll und Schnittstellen spezifische
Parameter, z. B.: Funktion, COM-Nummer, Baud usw.). Das Dialogfeld besteht aus
folgenden Registerkarten.
Seite 1
Seite 2
Hier finden Sie Protokoll spezifische Parameter.
Hier finden Sie Schnittstellen spezifische Parameter.
Mit den Tasten "Strg+Tab" wechseln Sie die Registerkarte.
Registerkarte Seite 1
Funktion
Mit diesem Parameter legen Sie die Programmfunktion fest. Die gewählte Funktion ist nur im
online-Mode wirksam, siehe Modus.
Mithören: Sie können die Telegramme einer bestehenden Verbindung mithören. Die
empfangenen Telegramme werden auf logische Richtigkeit geprüft. Wenn Ihr PC zwei COMSchnittstellen hat, können Sie gleichzeitig die Befehls- und Melderichtung überwachen. Sie
benutzen nur den Empfänger der COM-Schnittstelle. Das Programm sendet selbständig
keine Telegramme. Per Bedienung können Sie aber Telegramme senden.
Zentrale/Unterstation (symmetrisch): Im Modus online baut das Programm die Verbindung
zur Gegenstation auf. Empfangene Telegramme werden quittiert und lösen eventuell das
Senden von Telegrammen oder Telegrammlisten aus. Sie können Telegramme, Listen
senden. Das Programm erwartet und prüft die Quittung.
Zentrale (unsymmetrisch): Im Modus online baut das Programm die Verbindung zu den
Unterstationen auf und sendet zyklisch Aufruftelegramme. Sie können Telegramme/Listen
senden. Die Datentelegramme werden in den Aufrufzyklus eingefügt.
Unterstation (unsymmetrisch): Im Modus online werden die empfangenen Telegramme mit
'richtiger' Linkadresse logisch verarbeitet. Wenn kein Telegramm sendebereit ist, werden die
Aufruftelegramme mit 'Abgefragte Daten nicht verfügbar' quittiert. Wenn ein Telegramm oder
eine Sendeliste aktiv (sendebereit) ist, wird das Datentelegramm gesendet. Aktiviert wird ein
Telegramm, eine Liste durch Bedienung oder durch ein Ereignis, siehe Telegramm
parametrieren.
Format 1.2: Diese Funktion ist sinnvoll für Telegramme die nach IEC 60870-5-1, Format 1.2
verpackt sind, deren Anwenderdaten aber nicht der Norm IEC 60870-5-101 entsprechen. Die
Linkfunktionen und die Anwenderdaten werden nicht geprüft. Erlaubt sind Telegramme fester
und variabler Länge und die Einzelzeichen E5 und A2. Die Bytes der Telegramme werden
als Dezimalwert (Logisch), Bitmuster (Kompakt), Hexadezimal einzeilig (Einzeilig) oder
Hexadezimal (Byteseriell Hex.) ausgegeben. Nur wenige 101-Parameter sind wirksam. Die
Parität, die Anzahl Datenbits je Byte und die Anzahl Stopbits sind parametrierbar. Der
Parameter „Länge Linkadresse“ bestimmt die Länge der Link-Telegramme.
Byteempfänger: Das Programm empfängt Bytesequenzen. Alle 101-Parameter sind
bedeutungslos. Die Parität, die Anzahl Datenbits je Byte und die Anzahl Stopbits sind
parametrierbar. Das Ausgabeformat ist wie bei „Format 1.2“. Die maximale Länge oder eine
Pause größer „Pause Ende Empfangstelegramm:...“ beendet ein Empfangstelegramm. Die
maximale Länge und die Pause der Empfangs-Telegramme parametrieren Sie auf Seite 2.
Wenn das Programm kleine Pausenzeiten nicht erkennt, setzen Sie den „FIFO-Puffer auf 1“
oder schalten Sie die „FIFO-Puffer Verwendung“ ab, mit Gerätemanager, siehe unten
„Vorlaufzeit RTS“.
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Bedienungsanleitung
WinPP101
April 2015
Mithören RP570: Das Programm erwartet ABB RP570 Telegramme und gibt sie logisch aus.
Mithören RP571: Das Programm erwartet ABB RP571 Telegramme und gibt sie logisch aus.
Übertragungsprozedur
Symmetrisch bedeutet Spontanbetrieb (End-End), unsymmetrisch bedeutet Aufrufbetrieb
(Polling, Linienbetrieb).
Link-Adresse
Wenn Linkadressen verwendet werden (die Länge Linkadresse ist größer Null, siehe
Allgemeine Parameter), können Sie eine oder mehrere Linkadressen parametrieren. Die
Linkadresse wird beim Senden und Empfangen geprüft (nicht beim Mithören). Im
symmetrischen Betrieb (End-End) ist nur eine Linkadresse sinnvoll. Im unsymmetrischen
Betrieb (Aufrufbetrieb) können Sie bis zu 15 Adressen angeben. Simuliert das Programm die
Zentrale, ruft es nacheinander die parametrierten Adressen auf. Simuliert das Programm die
Unterstation, verarbeitet das Programm die empfangenen Telegramme bei Adressgleichheit.
Zykluszeit Verbindungstest
Der Parameter bestimmt die Zykluszeit, mit der das Telegramm "Test Linkzustand" gesendet
wird. Null bedeutet kein Zyklustest senden. Jede fehlerfrei empfangene Quittung setzt die
Zykluszeit-Uhr zurück, d. h. das Telegramm wird nur gesendet, wenn innerhalb der
Zykluszeit keine Quittung empfangen wurde.
Zykluszeit US Aufruf
Im unsymmetrischen Betrieb bestimmt der Parameter die Zykluszeit des
Unterstationsaufrufes. Wenn Sie Null parametrieren erfolgt der Aufruf schnellstmöglich.
Richtungsbit
Der parametrierte Wert wird im symmetrischen Betrieb beim Senden verwendet. Im
unsymmetrischen Betrieb ist der Parameter bedeutungslos.
Verwendung Einzelzeichen E5
Mit diesem Parameter legen Sie fest, ob das Einzelzeichen "E5" als positive Quittung erlaubt
ist. Sie können die Verwendung in Empfangs- und Senderichtung (Em+Se) freigeben oder
nur in Empfangsrichtung (nur Empf). Die Auswahl "pos.Quitt. + keine Daten" ist nur im
unsymmetrischen Betrieb sinnvoll und bedeutet: „E5“ als positive Quittung und anstelle des
Kurztelegramms 9 (abgefragte Daten nicht verfügbar) verwenden.
Typ zyklischer US-Aufruf
Nur im unsymmetrischen Betrieb und bei der Simulation der Zentrale wirksam. Der
Parameter bestimmt, ob beim zyklischen US-Aufruf die Datenklasse 2 (Standard) oder 1
aufgerufen wird.
Befehlstelegramme
Der Parameter bestimmt, ob das Programm Telegramme mit der Übertragungsursache
"Aktivierung" automatisch bestätigt. Befehlstelegramme sind: Befehle, Generalabfrage,
Prüfbefehl, Uhrzeit, Parameter (alle "CON" Telegramme).
Spikes vor/nach Telegrammende
Der Parameter bestimmt, ob Spike-Telegramme angezeigt und gespeichert werden. Bei
Halbduplex-Verbindungen oder im Linienbetrieb können beim Ein- und Ausschalten der
Modulation auf der Empfangsseite Impulse auftreten, die als Byte empfangen werden. Ein
Spike-Telegramm liegt vor, wenn das Telegramm fehlerhaft ist, die Telegrammlänge kleiner
fünf Byte ist und maximal zwei Spike-Telegramme nach einem fehlerfreien Telegramm
auftreten.
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Bedienungsanleitung
WinPP101
April 2015
Änderungen anzeigen: DCD DSR CTS
Auf Wunsch speichert das Programm die Pegeländerungen auf den Leitungen mit Uhrzeit in
der Log-Datei. Die Genauigkeit der Zeitmessung ist am größten, wenn Sie keine
Sendeverzögerungen parametriert haben („Senden verzögern: 0“ und „Funktion RTS-Signal:
immer 1 oder 0“). Die Leitungen liegen auf folgenden Pins auf dem 9-poligen COM Stecker:
Pin
Leitung
Bedeutung
1
DCD
Data Carrier Detect
Empfangssignalpegel
6
DSR
Data Set Ready
Betriebsbereitschaft
8
CTS
Clear To Send
Sendebereitschaft
Registerkarte Seite 2
Kommentar Log-Datei
Bei jedem Wechsel offline/online schreibt das Programm diesen Text in die Log-Datei.
COM-Port für Empf/Send
Der Parameter bestimmt, welcher COM-Port verwendet werden soll. Beim Start des
Programms ermittelt das Programm die vorhandenen COM-Ports. Der verwendete COMPort darf von anderen Programmen nicht benutzt werden.
Bei Verwendung von WinPP101 in einer Terminal-Server-Client-Sitzung sind neue USBCOM-Ports erst nach einem Neustart der Client-Verbindung verfügbar.
Baud, Parität, Daten
Die Parameter bestimmen die Übertragungsgeschwindigkeit, die Parität, die Anzahl
Datenbits je Byte und die Anzahl Stopbits. Der Norm IEC 60870-5-101 entsprechend, stellt
das Programm die Byteparität auf gerade, die Anzahl Datenbits auf 8 und die Anzahl
Stopbits auf 1. Wenn Sie bei der Funktion „Byteempfänger“ parametriert haben oder mit
dem Menü „Parametrieren | Optionen | Parity...parametrierbar“ aktiviert haben, können Sie
die Parität, Datenbit und Stopbit parametrieren. Hinweis: Die Baudrate 64000 ist nur mit
dem USB-Seriell Umsetzer möglich. Sie können damit 64 kbit/s X.24/X.27-Schnittstellen
mithören und simulieren.
Max. Länge Sendetelegramm
Beim Senden der Sendelisten werden nach Möglichkeit mehrere Objekte in einem
Telegramm gesendet (bis zur maximalen Telegrammlänge). Der Parameter ist nur
vorhanden, wenn die „Funktion: ...“ (siehe Seite 1) ungleich Byteempfänger ist.
Max. Länge Empfangstelegramm
Der Parameter ist nur vorhanden, wenn Sie „Funktion: Byteempfänger“ (siehe Seite 1)
parametriert haben.
Wartezeit auf Quittung
Der Parameter bestimmt, wie lange das Programm auf die Quittung wartet. Die Wartezeit ist
von der Baudrate und der maximalen Telegrammlänge abhängig. Das Programm schlägt
den Norm-Wert vor. Sie können den vorgeschlagenen Wert ändern. Der Parameter ist nur
vorhanden, wenn die „Funktion: ...“ (siehe Seite 1) ungleich Byteempfänger ist.
Pause Ende Empfangstelegramm
Eine Pause größer dem parametrierten Wert, beendet das Empfangstelegramm. Der
Parameter ist nur vorhanden, wenn Sie „Funktion: Byteempfänger“ (siehe Seite 1)
parametriert haben.
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WinPP101
April 2015
Anzahl Sendewiederholungen
Trifft innerhalb der "Wartezeit auf Quittung" die Quittung nicht ein, so wiederholt das
Programm das Senden n mal (n gleich Parameterwert). Nach Ablauf der
Sendewiederholungen, verwirft das Programm das Sendetelegramm, meldet die
Senderichtung als gestört und sendet zyklisch die "Abfrage Linkzustand".
Zykluszeit Abfrage Linkzustand
Der Parameter bestimmt die Zykluszeit, mit der im Störungsfall der Linkzustand der
Partnerstation abgefragt wird.
Senden verzögern um
Im Normalfall ist der Parameter Null. Ein Wert größer Null verzögert das Senden jedes
Telegramms. Sie können damit die Quittung verzögern oder bei Halbduplex Verbindungen
warten bis die Gegenstelle das Modem frei gibt.
Funktion RTS-Signal
Erforderlich im Halbduplex- (Zwei-Draht) oder Linien-Betrieb. RTS (request to send) teilt dem
Modem den Sendewunsch mit. Im Duplexbetrieb stellen Sie den Parameter auf "immer 0"
oder "immer 1".
Vorlaufzeit RTS
Erforderlich im Halbduplex- oder Linien-Betrieb. Nur wirksam, wenn Sie "Funktion RTSSignal: 0/1 beim Senden" parametriert haben. Die Vorlaufzeit wird durch das
Einschwingverhalten der Übertragungsstrecke bestimmt. Der Parameter bestimmt, wie lange
das Programm wartet, bis es nach dem Einschalten von RTS mit dem Senden beginnt. Im
Duplexbetrieb stellen Sie den Parameter auf Null. Beachten Sie, dass die Zeiten ungenau
sind (bis zu +- 50 ms). Bei Baudraten kleiner 9600 Baud, können Sie die Genauigkeit
verbessern, wenn Sie bei der COM-Schnittstelle den Empfangs- und Sendepuffer auf 1
parametrieren oder die Verwendung des FIFO-Puffers abschalten. Die FIFO-Parametrierung
erfolgt über Start | Einstellungen | Systemsteuerung | System | Gerätemanager | COMn |
Eigenschaften | Anschlusseinstellungen | Erweitert | FIFO-Puffer verwenden. Die
Änderung wird erst nach einem Neustart wirksam.
Nachlaufzeit RTS
Erforderlich im Halbduplex- oder Linien-Betrieb. Nur wirksam, wenn Sie "Funktion RTSSignal: 0/1 beim Senden" parametriert haben. Die Nachlaufzeit wird durch das
Ausschwingverhalten der Übertragungsstrecke bestimmt. Der Parameter bestimmt, wie
lange das Programm wartet, bis es nach dem Senden das Signal RTS wieder abschaltet,
siehe auch Vorlaufzeit RTS.
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4.6
WinPP101
April 2015
Telegramm parametrieren (Parametrieren | Telegramme | 1-9, A-C)
Tastaturkürzel (falls parametriert): "Shift+F1-12"
Mit diesem Dialogfeld parametrieren Sie Telegramme, die Sie senden möchten. Der
Sendeanstoß erfolgt durch Bedienung oder durch ein Ereignis (z. B.: Verbindungsaufbau
oder Telegrammempfang). “Senden” speichert und sendet das Telegramm ohne die Eingabe
zu Beenden. Der Parameter “Telegramm wie oft senden...” ist auch hier wirksam. Mit einem
rechts Klick außerhalb eines Eingabefeldes, rufen Sie ein Kontextmenü auf. Mit dem
Kontextmenü können Sie das Telegramm in einer csv-Datei speichern oder von einer csvDatei laden. Reihenfolge der Werte siehe Liste. Hinweis: Dieses Dialogfeld können Sie
während des Parametrierens verlassen. Sie können es aber nicht gleichzeitig zweimal
öffnen.
Bezeichnung
Sie können dem Telegramm eine logische Bezeichnung zuordnen. Diese Bezeichnung wird
im Telegramm-Menü angezeigt.
Sendeanstoß durch
Sie können wählen, ob das Telegramm nur durch eine Bedienung oder auch durch ein
Ereignis gesendet werden kann. Ereignis kann sein: Empfang eines bestimmten
Telegramms (der Telegrammtyp ist parametrierbar), Verbindungsaufbau in Sende- oder
Empfangsrichtung oder eine bestimmte Zeit (Minute) oder die n. Minute (Minutenzyklus).
Beim Sendeanstoß durch Typ n muss die empfangene Stationsadresse gleich der
Stationsadresse des Sendetelegramms sein.
Typ n
Wenn der "Sendeanstoß durch: Typ n" erfolgen soll, geben Sie hier die Typnummer an. In
allen anderen Fällen ist der Parameter bedeutungslos. Der fiktive Typ 256 bedeutet: Anstoß
durch jeden Typ, die Typen 257-272 bedeuten: Anstoß durch ein Linktelegramm mit dem
Funktionscode 0-15. Der Sendeanstoß durch Typ 256-272 ist auch beim Mithören und im
Byteempfänger-Mode wirksam.
Minute
Wenn der "Sendeanstoß durch: Zeit" erfolgen soll, geben Sie hier die Minute an bzw. die
Zykluszeit in Minuten an.
Telegramm wie oft senden
Der Parameter gibt an, wie oft das Telegramm nach einem Sendeanstoß gesendet wird. Der
Wert Null, bedeutet zyklisches Senden.
Sender
Mit diesem Parameter bestimmen Sie auf welchem Sender das Telegramm gesendet wird.
Wartezeit nach dem Senden
Der Parameter gibt beim mehrfachem Senden an, wie lang die Pausen zwischen den
Telegrammen sind.
Beispiel: Sie wollen das Telegramm 10 mal im Abstand von 2 Sekunden senden. Sie
parametrieren: "Telegramm wie oft senden: 10" und "Wartezeit nach dem Senden: 2000".
Übertragungsdienst
Im symmetrischen Betrieb und bei der Simulation Zentrale im unsymmetrischen stehen
Ihnen folgende Dienste zur Verfügung: "Senden/Bestätigung" (die Empfangsstation muss
das Telegramm bestätigen), "Senden/keine Antwort" (die Empfangsstation bestätigt das
Telegramm nicht).
Datenklasse
Bei der Simulation Unterstation im unsymmetrischen Betrieb können Sie angeben, ob das
Telegramm zur Datenklasse 1 oder 2 gehört. Die Abfrage Klasse 1 oder 2 ruft die
Datenklasse 1 oder 2 auf.
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WinPP101
April 2015
Linkadresse
Dieser Parameter ist nur dann vorhanden, wenn die Übertragungsprozedur unsymmetrisch
ist und Sie beim Empfänger/Sender parametrieren mehr als eine Linkadresse parametriert
haben. In allen anderen Fällen, verwendet das Programm automatisch die erste
parametrierte Linkadresse.
Typ
Für Norm-Telegramme wählen Sie einen IEC-Telegrammtyp aus. Für Privattelegramme oder
für unlogische Telegramme wählen Sie „ASDU als Hex-String“, „Link als Hex-String“, „Link
und ASDU als Hex-String“ oder „Telegramm als Hex-String" aus. Bei "ASDU und Link als
Hex-String" verpackt das Programm die Bytefolge normgerecht (Startzeichen, Länge,
Prüfzeichen und Stopzeichen). Bei "Telegramm als Hex-String/Text-String" sendet das
Programm die Bytefolge unverändert. Sie können damit fehlerhafte Telegramme simulieren,
siehe Fehler simulieren. Wenn vor Anwahl von "... als Hex-String" ein IEC-Typ parametriert
war, wird dieses Telegramm als Vorlage ausgegeben. Sie können dann einzelne Bytes
ändern um fehlerhafte Telegramme zu senden. Mit „Telegramme in csv-Datei“ können Sie
Telegramme senden, die in einer csv-Datei gespeichert sind. In der Datei steht je Zeile eine
ASDU = Telegramm, je Byte ein Wert. Damit können Sie beliebige Telegramme senden. Das
folgende Beispiel zeigt eine GA-Antwort mit einer Meldung und einem Messwert, Länge
Stationsadresse 2 Byte, Objektadresse 3 Byte, Herkunftsadresse ist nicht vorhanden.
100;1;7;1;2;0;0;0;20;
3;1;20;1;2;1;2;3;2;
11;1;20;1;2;2;2;3;0;1;0;
100;1;10;1;2;0;0;0;20;
Beim Typ „Telegramm in csv-Datei“ ist der Parameter "Telegramm wie oft senden"
bedeutungslos. Nach einem Sendeanstoß werden alle Telegramme einmal gesendet.
Ursache
Die Ursachen sind vom Typ abhängig. Nur die erlaubten Ursachen stehen zur Auswahl zur
Verfügung.
Herkunftsadresse
Nur vorhanden, wenn Sie im Dialogfeld Allgemeine Parameter die Herkunftsadresse als
vorhanden parametriert haben.
Stationsadresse
Sie können die Adresse dezimal oder hexadezimal eingeben, Beispiel: 123 oder $7b. Ist die
Stationsadresse strukturiert, trennen Sie die einzelnen Werte durch ein Leer- oder
Minuszeichen, Beispiel: 12 3 oder $c 3 oder 12-3.
Objektadresse
Sie können die Adresse dezimal oder hexadezimal eingeben, Beispiel: 123 oder $7b. Ist die
Objektadresse strukturiert, trennen Sie die einzelnen Werte durch ein Leer- oder
Minuszeichen, Beispiel: 12 3 oder $c 3 oder 12-3.
1 Datenbezeichnung
Der Parametertext und der Wert ist Typ abhängig, siehe Hinweiszeile (letzte Zeile im
Fenster). Wenn Sie einen Hex-String eingeben, sind folgende Zeichen erlaubt: 0-9, A-F und
Leerzeichen. Jedes Byte besteht aus maximal zwei Zeichen. Die Bytes können Sie durch ein
Leerzeichen trennen. Beispiel: Die Eingabe: 1 2 0 78abc ergibt 6 Bytes mit den Werten: 01
02 00 78 ab 0c.
2 Qualitätskennung
Der Qualitätskennungen sind Typ abhängig, sie können auch nicht vorhanden sein.
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3 Zeit (hh:mm:ss, Millisek) IV SB
Die Zeit ist Typ abhängig. Sie kann auch nicht vorhanden sein. Bei Typen mit kurzer Zeit
(Minuten, Sekunden, Millisekunden) wird das Stundenfeld nicht berücksichtigt. Wenn Sie
keine Zeit parametrieren, wird beim Senden die aktuelle PC-Zeit verwendet.
IV (Invalid) = 0 = Zeit ist gültig, IV = 1 = Zeit ist ungültig.
SB (Substituted) = 0 = Echtzeit (Norm: Gen = Genuine), 1 = Ersatzzeit.
4 Datum
Das Datum ist Typ abhängig. Es kann auch nicht vorhanden sein. Wenn Sie kein Datum
parametrieren, wird beim Senden das aktuelle PC-Datum verwendet.
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4.7
WinPP101
April 2015
Liste parametrieren (Parametrieren | Listen | 1-9, A-C)
Tastaturkürzel (falls parametriert): "Strg+shift+F1-12"
Mit diesem Dialogfeld parametrieren Sie Telegramme, die Sie senden möchten. Wenn Sie
mehrere Stationsadressen in einer Liste parametrieren möchten, müssen Sie die Option
"Mehrere Stationsadressen je Sendeliste" aktivieren. Der Sendeanstoß erfolgt durch
Bedienung oder durch ein Ereignis (z. B.: Verbindungsaufbau, Telegrammempfang, Zeit).
“Senden” speichert und sendet die Liste ohne die Eingabe zu Beenden. Die Parameter
“Liste/Objekte wie oft senden...” und “Anzahl Objekte je Senden...” sind auch hier wirksam.
Das Senden beginnt mit dem aktiven Objekt in der Liste. Anschließend wird das aktive
Objekt um “Anzahl Objekte je Senden...” nach hinten verschoben.
Sie können die Objekte einer Liste in die Zwischenablage kopieren, ausschneiden oder von
der Zwischenablage einfügen. Hierzu wählen Sie die Tabelle an und rufen mit der rechten
Maustaste oder mit shift+F10 das Popup-Menü auf. Vor dem Kopieren/Ausschneiden
müssen Sie die Objekte auswählen (shift+Cursortaste oder shift+Mausklick), mindestens
zwei Felder müssen markiert sein. In einer Liste sind maximal 3000 Objekte gespeichert.
Mit einem rechts Klick außerhalb eines Eingabefeldes, rufen Sie ein Kontextmenü auf. Mit
dem Kontextmenü können Sie die Liste in eine csv-Datei speichern oder von einer csv-Datei
laden. Sind in der csv-Datei mehr als 3000 Objekte gespeichert, frägt das Programm beim
Laden der Datei, ob Sie den Rest der Objekte in die Folgeliste (Nr+1) speichern wollen.
Wenn beim Speichern der Sendeliste das letzte Objekt parametriert ist, frägt das Programm,
ob auch die Folgeliste (Listennummer + 1) gespeichert werden soll.
In der csv-Datei sind in der ersten Zeile folgende Werte gespeichert: Bezeichnung,
Sendeanstoß, Typ Anstoß Telegramm, wie oft senden, Sendernummer, Objekte je Senden,
Wartezeit, Übertragungsprozedur, Linkadresse, fiktiver Typ, fiktive Ursache,
Herkunftsadresse, Stationsadresse, fiktive Objektadresse, fiktive Information, fiktive
Qualitätskennung, Die fiktiven Werte sind bei der Liste bedeutungslos, sie sind hier nur
Platzhalter, sie werden bei den Telegrammen benutzt. In den folgenden Zeilen sind die
Objekte 1, 2, usw. gespeichert. In einer Objektzeile sind die Werte: Aktiv, Stationsadresse,
Objektadresse, Typ, Ursache, Information, Herkunft, Qualitätskennung gespeichert. Die
Werte Stationsadresse und Herkunft werden nur benutzt, wenn Sie die Option "Mehrere
Stationsadressen je Sendeliste" aktiviert haben, siehe Parametrieren > Optionen.
Sie können auch Telegramme der Log-Datei in die Liste laden bzw. kopieren. Sie laden die
Log-Telegramme wie folgt: Filtern Sie die gewünschten Telegramme, wählen Sie das
Ausgabeformat "Export (csv)", wählen Sie "Log Drucken" in Textdatei und speichern Sie die
Datei. Rufen Sie eine Sendeliste auf, machen Sie einen rechts-Klick außerhalb eines
Eingabefeldes, wählen Sie "Liste von csv-Datei" laden und wählen Sie die gespeicherte csvDatei aus. Um die Telegramme der Log-Datei in die Liste zu kopieren, speichern Sie die
Telegramme im Export-Format in einer Textdatei. Mit einem Editor, z.B. Notepad, laden Sie
die Textdatei, markieren und kopieren Sie die gewünschten Telegramme in die
Zwischenablage. Rufen Sie die gewünschte Liste auf, markieren Sie die Einfügestelle und
fügen Sie die Telegramme mit dem Popup-Menü oder „Ctrl+V“ ein.
Hinweis: Dieses Dialogfeld können Sie während des Parametrierens verlassen. Sie können
es aber nicht gleichzeitig zweimal öffnen.
Bezeichnung
Sie können dem Telegramm eine logische Bezeichnung zuordnen. Diese Bezeichnung wird
im Listen-Menü angezeigt.
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WinPP101
April 2015
Sendeanstoß durch
Sie können wählen, ob die Liste nur durch eine Bedienung oder auch durch ein Ereignis
gesendet werden kann. Ereignis kann sein: Empfang eines bestimmten Telegramms (der
Telegrammtyp ist parametrierbar), Verbindungsaufbau in Sende- oder Empfangsrichtung
oder eine bestimmte Zeit (Minute) oder die n. Minute (Minutenzyklus). Beim Sendeanstoß
durch Typ n muss die empfangene Stationsadresse gleich der Stationsadresse der
Sendeliste sein.
Typ n
Wenn der "Sendeanstoß durch: Typ n" erfolgen soll, geben Sie hier die Typnummer an. In
allen anderen Fällen ist der Parameter bedeutungslos. Der fiktive Typ 256 bedeutet: Anstoß
durch jeden Typ, die Typen 257-272 bedeuten: Anstoß durch ein Linktelegramm mit dem
Funktionscode 0-15. Der Sendeanstoß durch Typ 256-272 ist auch beim Mithören und im
Byteempfänger-Mode wirksam.
Minute
Wenn der "Sendeanstoß durch: Zeit" erfolgen soll, geben Sie hier die Minute an bzw. die
Zykluszeit in Minuten an.
Liste/Objekte wie oft senden
Der Parameter gibt an, wie oft die Liste oder die Anzahl Objekte je Senden nach einem
Sendeanstoß gesendet wird. Der Wert Null, bedeutet zyklisches Senden.
Anzahl Objekte je Senden
Der Parameter bestimmt, wie viele Objekte nach einem Sendeanstoß gesendet werden. Der
Wert Null bedeutet alle Objekte der Liste. Die Objekte werden in einem oder mehreren
Telegrammen ohne Wartezeit gesendet
Wartezeit nach dem Senden
Der Parameter bestimmt beim mehrfachen Senden den Sendezyklus. Nach dem Senden der
Anzahl Objekte je Senden wartet das Programm die angegebene Zeit, bis es wieder
sendet.
Beispiel 1: Sie wollen 10 Befehle im Abstand von 5 Sekunden senden.
Sie parametrieren:
Liste/Objekte wie oft senden: 10,
Anzahl Objekte je Senden: 1,
Wartezeit nach dem Senden: 5000
und die 10 Befehle in einer Liste.
Anschließend stoßen Sie das Senden einmal mit Senden | Listen | 1-9, A-C an. Wollen Sie
jeden Befehl per Bedienung anstoßen, so parametrieren Sie:
Liste/Objekte wie oft senden: 1, alle anderen Parameter unverändert.
Der Parameter Wartezeit nach dem Senden ist hier bedeutungslos, weil nur einmal je
Anstoß gesendet wird.
Beispiel 2: Sie wollen nach Empfang einer Generalabfrage 5 Objekte senden.
Sie Parametrieren:
Sendeanstoß durch: Bed./Typ n
Typ n: 100
Liste/Objekte wie oft senden: 1
Anzahl Objekte je Senden: 0
und in der Objekttabelle:
die Bestätigung der Aktivierung
die fünf Objekte und
die Beendigung der Aktivierung.
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WinPP101
April 2015
Übertragungsdienst
Im symmetrischen Betrieb und bei der Simulation Zentrale im unsymmetrischen stehen
Ihnen folgende Dienste zur Verfügung: "Senden/Bestätigung" (die Empfangsstation muss
das Telegramm bestätigen), "Senden/keine Antwort" (die Empfangsstation bestätigt das
Telegramm nicht).
Datenklasse
Bei der Simulation Unterstation im unsymmetrischen Betrieb können Sie angeben, ob das
Telegramm zur Datenklasse 1 oder 2 gehört. Die Abfrage Klasse 1 oder 2 ruft die
Datenklasse 1 oder 2 auf.
Linkadresse
Dieser Parameter ist nur vorhanden, wenn die Übertragungsprozedur unsymmetrisch ist und
Sie in Empfänger/Sender parametrieren mehr als eine Linkadresse parametriert haben. In
allen anderen Fällen, verwendet das Programm automatisch die erste parametrierte
Linkadresse.
Herkunftsadresse
Nur vorhanden, wenn Sie im Dialogfeld Allgemeine Parameter die Herkunftsadresse als
vorhanden parametriert haben.
Stationsadresse
Sie können die Adresse dezimal oder hexadezimal eingeben, Beispiel: 123 oder $7b. Ist die
Stationsadresse strukturiert, trennen Sie die einzelnen Werte durch ein Leer- oder
Minuszeichen, Beispiel: 12 3 oder $c 3 oder 12-3.
Parametrieren der Objekttabelle
Nach Anwahl der Tabelle (mit Klick oder Tab-Taste) befinden Sie sich im Navigationsmode.
Mit den Cursortasten können Sie ein beliebiges Feld anwählen. Durch einen Klick oder durch
die Funktionstaste F2 oder durch eine beliebige Taste kommen Sie in den Eingabemodus.
Eine gültige Taste überschreibt den alten Wert, eine ungültige Taste erhält den alten Wert.
Mit der Eingabe- oder Tab-Taste verlassen Sie das Eingabefeld. Sie können die Objekte
einer Liste mit dem Popup-Menü oder den Tastaturkürzeln in die Zwischenablage kopieren,
ausschneiden und von der Zwischenablage einfügen. Vor dem Kopieren/Ausschneiden
müssen Sie die Objekte auswählen (shift+Cursortaste), mindestens zwei Felder müssen
markiert sein. Das Programm kopiert stets ganze Objekte.
Beispiel 1: Sie haben 5 Objekte (1-5) parametriert und wollen die Objekte 3-5 zu Objekt 6-8
kopieren.
Wählen Sie die Spalte aktiv von Objekt 3 an. Halten Sie die shift-Taste (Umschalttaste)
gedrückt und drücken Sie zweimal die Pfeil-Ab-Taste (Spalte aktiv von Objekt 3, 4 und 5 ist
markiert). Rufen Sie mit der rechten Maustaste das Popup-Menü auf. Wählen Sie kopieren.
Wählen Sie mit den Cursortasten die Spalte aktiv von Objekt 6 an. Mit dem Befehl Einfügen
vom Popup-Menü fügen Sie die drei Objekte ab Objekt 6 ein.
Beispiel 2: Sie wollen Objekt 5 löschen.
Wählen Sie die Spalte aktiv von Objekt 5 an. Halten Sie die shift-Taste (Umschalttaste)
gedrückt und drücken Sie einmal die Pfeil-Rechts-Taste (Aktiv und Objektadresse ist
markiert). Lassen Sie die shift-Taste los. Mit “Strg+X” löschen Sie das Objekt 5. Die
folgenden Objekte werden aufgerückt. Das gelöschte Objekt befindet sich in der
Zwischenablage.
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WinPP101
April 2015
Aktiv
Nur die markierten Objekte werden gesendet.
Objektadresse
Sie können die Adresse dezimal oder hexadezimal eingeben, Beispiel: 123 oder $7b. Ist die
Objektadresse strukturiert, trennen Sie die einzelnen Werte durch ein Leer- oder
Minuszeichen, Beispiel: 12 3 oder $c 3 oder 12-3. Mit einem Rechtsklick können Sie eine
Auswahlliste aufrufen. Ein Doppelklick übernimmt die Auswahl. Die Breite der Spalte kann
geändert werden. Ziehen Sie mit der Maus die linke Seite des Fensters nach links oder
rechts.
Typ
Hier geben Sie den gewünschten Typ an. Wenn Sie das Feld angewählt haben, können Sie
mit der Funktionstaste „F12“ oder der rechten Maustaste die Auswahlliste aufrufen. In der
Auswahlliste wählen Sie den Typ mit den Cursortasten oder einen Mausklick an. Mit der
Eingabetaste oder einem Doppelklick übernehmen Sie den Typ in das Typfeld.
Ursache
Hier geben Sie die gewünschte Ursache an. Wenn Sie das Feld angewählt haben, können
Sie mit der Funktionstaste „F12“ oder der rechten Maustaste die Auswahlliste aufrufen. In
der Auswahlliste wählen Sie die Ursache mit den Cursortasten oder einen Mausklick an. Mit
der Eingabetaste oder einem Doppelklick übernehmen Sie die Ursache in das Ursachenfeld.
Die Ursache ist Typ abhängig. Nur die erlaubten Ursachen stehen zur Auswahl zur
Verfügung.
Information
Die Information ist Typ abhängig. Geben Sie den gewünschten Wert als Dezimalzahl,
Hexadezimalzahl ($nn) oder als Bitstring (.I) ein. Beachten Sie die Statuszeile mit dem
zulässigen Wertebereich.
Qualifier
Die Qualitätskennung ist Typ abhängig. Geben Sie den gewünschten Wert als Dezimalzahl,
Hexadezimalzahl ($nn) oder als Bitstring (.I) ein. Beachten Sie die Statuszeile mit dem
zulässigen Wertebereich.
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4.8
WinPP101
April 2015
Befehlsrückmeldungen parametrieren (Parametrieren |
Befehlsrückmeldungen)
Mit diesem Dialogfeld aktivieren und parametrieren Sie die Befehlsrückmeldungen. Die
Telegrammtypen 45 bis 51 sind Befehle.
Sie können die Objekte der Tabelle in die Zwischenablage kopieren oder ausschneiden oder
von der Zwischenablage einfügen. Hierzu wählen Sie die Tabelle an und rufen mit der
rechten Maustaste oder mit shift+F10 das Popup-Menü auf. Vor dem Kopieren bzw.
Ausschneiden müssen Sie die Objekte auswählen (shift+Cursortaste oder shift+Mauseklick),
mindestens zwei Felder müssen markiert sein.
Mit einem rechts Klick außerhalb eines Eingabefeldes, rufen Sie ein Kontextmenü auf. Mit
dem Kontextmenü können Sie die Befehlsrückmeldungen in einer csv-Datei speichern oder
von einer csv-Datei laden.
Simulation Ein/Aus
Mit diesem Parameter schalten Sie die Simulation ein und aus. Bei eingeschalteter
Simulation, sucht das Programm die Stations- und die Objektadresse und die
Befehlskennung des empfangenen Befehles in der Tabelle. Findet das Programm die
Adressen, sendet es die parametrierten Antworttelegramme. Findet das Programm die
Adressen nicht, sendet das Programm die 'negative Bestätigung der Aktivierung'. Das
Programm durchsucht die ganze Tabelle. Sie können also die gleiche Adresse mehrfach
parametrieren (mehrere Rückmeldungen nach einem Befehl senden).
Die Funktionen "Simulation Befehlsrückmeldungen" und "Befehlstelegramme: bestätigen"
oder "Sendeanstoß durch Typ n" können gleichzeitig aktiv sein.
Verzögerungszeit Rückmeldung
Ein Wert größer Null verzögert das Senden der Rückmeldung und der "Beendigung
Aktivierung“.
Parametrieren der Tabelle
Nach Anwahl der Tabelle (mit Klick oder Tab-Taste) befinden Sie sich im Navigationsmode.
Mit den Cursortasten können Sie ein beliebiges Feld anwählen. Durch einen Klick oder durch
die Funktionstaste F2 oder durch eine beliebige Taste kommen Sie in den Eingabemodus.
Eine gültige Taste überschreibt die alten Werte, eine ungültige Taste nicht. Mit der Eingabeoder Tab-Taste verlassen Sie das Eingabefeld.
Station
Geben Sie die Stationsadresse an, die beantwortet werden soll. Die Stationsadresse wird
auch für die Rückmeldung verwendet.
Objektadresse
Geben Sie die Objektadresse an, die beantwortet werden soll.
Ken.
Geben Sie die Befehlskennung an, die beantwortet werden soll. Der Wert "-1" ist ein Joker =
passt immer.
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WinPP101
April 2015
Con
Ist der Parameter markiert, wird die 'Bestätigung der Aktivierung' gesendet (Con =
Confirmation = Bestätigung).
Ret
Ist der Parameter markiert, wird die parametrierte Befehlsrückmeldung gesendet (Ret =
return information = Rückmeldung). Der Parameter ist bei Anwahlbefehlen (Select)
bedeutungslos.
Term
Ist der Parameter markiert, wird die 'Beendigung der Aktivierung' gesendet (Term =
Termination = Beendigung). Der Parameter ist bei Anwahlbefehlen (Select) bedeutungslos.
R-Objektadresse
Der Parameter bestimmt die Objektadresse der Befehlsrückmeldung.
R-Typ
Der Parameter bestimmt den Telegrammtyp der Befehlsrückmeldung. Es sind nur die Typen
1-14 und 30-36 erlaubt. Passt der Rückmeldetyp zum Befehlstyp (Einzel-, Doppelmeldung zu
Einzel-, Doppelbefehl oder Messwert normiert zu Sollwert normiert, usw.), wird die
empfangene Information zurückgesendet, sonst ist der Informationsteil gleich Null.
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Bedienungsanleitung
4.9
WinPP101
April 2015
WinPP101 Optionen
Mit diesem Dialogfeld geben Sie die Tastaturkürzel und den Link-Test frei.
Mit 'F8' Online/Offline umschalten
Hiermit geben Sie das Tastaturkürzel F8 frei.
Mit 'F9, Nach oben/Esc' Log/Online Anzeige umschalten
Hiermit geben Sie das Tastaturkürzel F9 und Nach oben/Esc frei. Wenn das Programm die
Online-Telegramme anzeigt, schaltet die Taste „F9“ oder „Nach oben“ auf die Anzeige LogTelegramme um. Wenn das Programm die Log-Telegramme anzeigt, schaltet die Taste „F9“
oder „Esc“ auf die Anzeige Online-Telegramme um.
Mit 'F11' Ausgabefilter aus-, einschalten
Hiermit geben Sie das Tastaturkürzel F11 frei. Nur wenn Sie das Ausgabefilter parametriert
haben, können Sie das Filter aus-, einschalten.
Mit 'F12' Ausgabefilter aufrufen
Hiermit geben Sie das Tastaturkürzel F12 frei. Sie können dann mit F12 das Dialogfeld
Ausgabefilter parametrieren aufrufen.
Mit 'Shift+Fn' Telegramm n parametrieren
Hiermit geben Sie die Tastaturkürzel Shift+Fn (n = 1-12) frei. Sie können dann mit Shift+Fn
das Dialogfeld Telegramm n parametrieren aufrufen.
Mit 'Alt+Fn' Telegramm n senden
Hiermit geben Sie die Tastaturkürzel Alt+Fn (n = 1-12) frei. Sie können dann mit Alt+Fn das
Telegramm n senden.
Mit Strg+Shift+Fn' Liste n parametrieren
Hiermit geben Sie die Tastaturkürzel Strg+Shift+Fn (n = 1-12) frei. Sie können dann mit
Strg+Shift+Fn das Dialogfeld Liste n parametrieren aufrufen.
Mit 'Strg+Fn' Liste n senden
Hiermit geben Sie die Tastaturkürzel Strg+Fn (n = 1-12) frei. Sie können dann mit Strg+Fn
die Liste n senden.
Mehrere Stationsadressen je Sendeliste
Wenn aktiviert, können Sie in den Sendelisten zu jedem Objekt eine Stationsadresse und
Herkunftsadresse parametrieren.
Parity, Anzahl Datenbits parametrierbar
Hiermit können Sie die Parametrierung des Paritybits von der COM Schnittstelle freigeben.
Das ist nützlich für Wählmodems, die ohne Parität arbeiten. Im Normalfall ist das Paritybit
nach der IEC-Norm ungerade.
Zählwerte vor dem Senden um 15 erhöhen, Sequenznummer um 1
Auf Wunsch erhöht das Programm den Zählwert (Telegrammtyp 15, 16 und 37) vor dem
Senden um 15 und die Sequenznummer um1.
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Bedienungsanleitung
WinPP101
April 2015
Externes Telegramm zyklisch senden, externe Listen, Befehlsrückmeldungen laden.
Mit dieser Funktion, kann ein externes Programm (z.B. Excel) Telegramme senden oder
Sendelisten und Befehlrückmeldungen automatisch laden. Der Dateiaufbau entspricht dem
Format, das für das Abspeichern der Telegramme, der Listen, der Befehlsrückmeldungen in
eine csv-Datei verwendet wird (Rechts-Klick im Parametrier-Fenster). Ist die Option aktiviert,
prüft das Programm im online Zustand jede Sekunde folgendes:
Ø Ist im „Daten-Verzeichnis“ die Datei „ExtTele1.csv“ vorhanden und ist die Dateilänge
größer Null, wird die Datei in das Sendetelegramm 12 geladen und gesendet. In
jedem Fall wird die Dateilänge auf Null gesetzt.
Ø Ist im „Daten-Verzeichnis“ die Datei „ExtList1.csv“ vorhanden und ist die Dateilänge
größer Null, wird die Datei in die Liste 12 geladen. In jedem Fall wird die Dateilänge
auf Null gesetzt. Beginnt der Listenbezeichner in der csv-Datei mit einer Zahl von 1
bis 12 wird die Datei in die angegebene Liste geladen.
Ø Ist im „Daten-Verzeichnis“ die Datei „ExtBefRm1.csv“ vorhanden und ist die
Dateilänge größer Null, wird die Datei in die Befehlsrückmeldungen geladen. In
jedem Fall wird die Dateilänge auf Null gesetzt.
Sonderfall Befehlsdatei:
Ist im „Daten-Verzeichnis“ die Datei „ExtList1.csv“ vorhanden und ist die Dateilänge größer
Null und steht in der ersten Zeile das Schlüsselwort "LoadCsvFiles", liegt eine Befehlsdatei
vor, mit der Sie Telegramme, Listen und die Befehhlsrückmeldungen automatisch laden
können. Die Zeilen der Befehlsdatei haben folgenden Aufbau:
Nummer;absoluter oder relativer Dateiname;
Die relativen Dateinamen werden im Datenverzeichnis gesucht. Die Nummer hat folgende
Bedeutung:
0 = Befehlsrückmeldungen laden
1-12 = Sendeliste 1-12 laden.
13-24 = Sendetelegramm 1-12 laden.
Beispiel einer Befehlsdatei:
LoadCsvFiles;
0;Befehlsrueckmeldungen.csv;
1;LiGaAntwort.csv;
4;Meldeschwall.csv;
11;d:\PpXe\W101\Data\GaListeUsNord.csv;
2;Liste-TestAlleTypen.csv;
22;_Pruefbefehl.csv;
Täglich neue Log-Datei verwenden, Name: LogTT.lg1
Wenn Sie die Option aktivieren, wird für jeden Tag eines Monates, eine neue Log-Datei
erzeugt. Im Dateinamen steht die Nummer des Tages (01 - 31). Im nächsten Monat, werden
die Dateien des vorigen Monates überschrieben.
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WinPP101
April 2015
4.10 Wähl-Modem
Mit diesem Dialogfeld parametrieren und senden Sie Modembefehle (AT-Befehle).
Ein Rechts-Klick außerhalb eines Eingabefeldes, ruft ein Kontextmenü auf. Mit dem
Kontextmenü können Sie die Modemparameter in einer Datei speichern oder von einer Datei
laden.
Wählmodem an Empfänger/Sender 1 vorhanden
Mit einem Häkchen geben Sie an, dass am COM-Port von Empfänger/Sender 1 ein
Wählmodem angeschlossen ist. Ist ein Modem vorhanden, wartet das Programm auf die
Verbindungsmeldung (connect) vom Modem. Während der Wartezeit parametrieren und
senden Sie Modembefehle. Der Linkaufbau erfolgt nach dem Empfang der Verbindungsmeldung.
Programm-Status
Hier wird der Programmstatus angezeigt.
DCD-Status
Hier sehen Sie den Zustand des Modemsignals ‚Data Carrier Detect’.
Modem-Befehle
In den vier Eingabefeldern parametrieren Sie Modembefehle. Mit der zugehörigen
Schaltfläche „Senden“ senden Sie den Befehl.
Verbindung trennen
Hier geben Sie den Modembefehl für das Trennen einer Verbindung ein. Mit der zugehörigen
Schaltfläche „Senden“ senden Sie den Befehl. Vor dem Senden wird die Linkbearbeitung
unterbrochen und eine Pause von zwei Sekunden gemacht.
Max. Dauer einer Telefonverbindung
Die Zeitmessung startet mit dem Empfang der Verbindungsmeldung. Nach Ablauf der
parametrierten Zeit sendet das Programm automatisch den Modembefehl „Verbindung
trennen“. Anschließend wartet das Programm wieder auf eine neue Verbindungsmeldung.
Time out Empfangstelegramm
Innerhalb der parametrierten Zeit muss ein fehlerfreies Telegramm empfangen werden. Läuft
die Zeit ab, wird die Verbindung abgebaut. Die Zeitmessung startet mit dem Empfang der
Verbindungsmeldung.
Verbindungs-Meldung
Geben Sie hier die Meldung ein, auf die das Programm warten soll. Empfängt das Programm
die Meldung beginnt der Linkaufbau. Anschließend sendet und empfängt es 101Telegramme.
Nach Empfang von RING automatisch ATA senden
Mit einem Häkchen geben Sie an, dass das Programm nach Empfang der ‚RING’ Meldung
automatisch den Modem-Befehl ‚ATA’ (Hörer abnehmen) sendet.
OK
Ein Klick auf diese Schaltfläche speichert die aktuellen Parameter und schließt das ModemFenster.
DTR toggeln
Ein Klick auf diese Schaltfläche toggelt das Modemsignal „Data Terminal Ready“. Toggeln
bedeutet: DTR invertieren, zwei Sekunden warten, DTR invertieren. Anschließend wartet das
Programm auf die Verbindungsmeldung.
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WinPP101
April 2015
Beispiel Modembefehle
AT
Einleitungssequenz für einen AT-Befehl., nur „AT“ beantwortet das Modem
mit „OK“.
ATA
Answer, das Modem beantwortet einen eingehenden Ruf.
ATDPxxx
Dial Pulse, das Modem wählt die angegebene Nummer "xxx" im
Pulswahlverfahren.
ATDTxxx
Dial Tone, das Modem wählt die angegebene Nummer "xxx" im
Tonwahlverfahren.
ATE
lokales Echo abschalten, ATE1 schaltet das Echo wieder ein.
ATH0
HOOK, Auflegen, die Leitung wieder freigeben.
ATLx
Loudness, Kontrolle der Lautstärke für den eingebauten Modemlautsprecher.
ATMx
Monitor, regelt die Einschaltdauer des Lautsprechers, x=0-3.
ATO
Online, schaltet das Modem aus dem Befehlsmodus zurück in den
Online-Betrieb.
ATQ
Modemrückmeldungen anzeigen (Q1) oder unterdrücken (Q0).
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5
5.1
WinPP101
April 2015
Filter
Ausgabefilter parametrieren (Filter | Ausgabefilter)
Tastaturkürzel (falls parametriert): "F12"
Das Ausgabefilter filtert Telegramme aus der Log-Datei für die Ausgabe auf Bildschirm,
Drucker oder Textdatei aus. Das Filter ist aktiv, wenn Sie mindestens ein Filter parametriert
haben und Sie das Ausgabefilter nicht ausgeschaltet haben, siehe Menü > Filter >
Ausgabefilter Aus/Ein. Ein aktives Ausgabefilter erkennen Sie durch einen Hinweis in der
Statuszeile und am Hinweis "Gefiltert" in der Überschrift der Telegrammausgabe. Alle
parametrierten Filter werden mit "und" verknüpft, d. h. alle Bedingungen müssen zutreffen,
damit das Telegramm ausgegeben wird. Mit Filterauswahl oder einem Rechts-Klick können
Sie die Filtereinstellungen in einer Datei speichern bzw. von einer Datei laden.
Filterauswahl
Hiermit können Sie die gespeicherten Filterdateien auswählen oder einen neuen Dateinamen
eingeben. Wenn Sie das Fenster mit "OK" verlassen, werden die Einstellungen in der
angegebenen Datei gespeichert. Die Filterdateien werden im Datenverzeichnis gespeichert
und haben die Dateiendung "flt1".
Telegramme von
Wenn markiert, werden nur die Telegramme angezeigt, deren Zeit nach der parametrierten
Zeit liegt.
Telegramme bis
Wenn markiert, werden nur die Telegramme angezeigt, deren Zeit vor der parametrierten
Zeit liegt.
Telegrammstatus
Mit diesem Parameter wählen Sie nur fehlerfreie oder nur fehlerhafte Telegramme aus.
Haben Sie beide oder kein Feld markiert, ist das Filter unwirksam.
Telegrammquelle
Mit diesem Parameter wählen Sie die Telegramme eines Empfängers oder Senders aus.
Haben Sie alle Felder oder kein Feld markiert, ist das Filter unwirksam.
Qualitätskennung
Markieren Sie die gesuchte Qualitätskennung. Ist keine Qualitätskennung ausgewählt, ist
das Filter ausgeschaltet. Die Abkürzungen der Qualitätskennungen haben folgende
Bedeutung:
IV = Invalid = Ungültig
NT = Not topical = Nicht aktuell
SB = Substituted = Ersetzt
BL = Blocked = Blockiert
EI = Elapsed time invalid = Abgelaufene Zeit ungülitg (Schutzereignis)
OV = Overflow = Überlauf
Telegrammnummer
Die Telegramme in der Log-Datei sind nummeriert (1-n). Mit diesem Filter können Sie einen
Bereich oder ein oder zwei bestimmte Telegrammnummern auswählen.
Beispiel: In der Log-Datei sind 1000 Telegramme.
1) Sie wollen das Telegramm 500 ausgeben.
Eingabe: Telegrammnummer gleich 500 aus nn (nn = beliebig)
2) Sie wollen die Telegramme 500 und 600 ausgeben.
Eingabe: Telegrammnummer gleich 500 oder 600
3) Sie wollen alle Telegramme außer 500 und 600 ausgeben.
Eingabe: Telegrammnummer ungleich 500 oder 600
4) Sie wollen die Telegramme 500 bis 600 ausgeben.
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WinPP101
April 2015
Eingabe: Telegrammnummer gleich 500 bis 600
5) Sie wollen die Telegramme 1-499 und 601-1000 ausgeben.
Eingabe: Telegrammnummer ungleich 500 bis 600
Telegrammlänge
Parametrieren Sie ein oder zwei Längen oder einen Bereich.
Linkfunktion und PRM-Bit
Zulässige Eingaben: 0-15 und 64-79. Parametrieren Sie ein oder zwei Zahlen oder einen
Bereich. Das Programm filtert nur nach der Linkfunktion (0-15 = Bit 0-3) und dem Primary-Bit
(0/64=Bit 6). Die Bits 4, 5 und 7 werden ignoriert.
Linkadresse
Parametrieren Sie ein oder zwei Adressen oder einen Bereich. Das Filter ist nur vorhanden,
wenn die Linkadresse vorhanden ist.
Telegrammtyp
Parametrieren Sie ein oder zwei Typen oder einen Bereich.
Ursache
Parametrieren Sie ein oder zwei Ursachen oder einen Bereich.
Herkunftsadresse
Parametrieren Sie ein oder zwei Adressen oder einen Bereich. Das Filter ist nur vorhanden,
wenn die Herkunftsadresse vorhanden ist.
Stationsadresse
Parametrieren Sie ein oder zwei Adressen oder einen Bereich. Ist die Stationsadresse
strukturiert, gibt es für jedes Feld einen Filter. Das höchstwertige Feld wird mit
Stationsadresse 1 bezeichnet.
Objektadresse
Parametrieren Sie ein oder zwei Adressen oder einen Bereich. Ist die Objektadresse
strukturiert, gibt es für jedes Feld einen Filter. Das höchstwertige Feld wird mit
Objektadresse 1 bezeichnet.
OK
Speichert die Einstellungen und speichert auch die Filterdatei wenn ein Dateiname
angegeben wurde, schließt das Fenster, aktiviert die Filterung.
Reset Filter
Setzt die Filter zurück und löscht den Filternamen in der Anzeige.
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5.2
WinPP101
April 2015
Log-Filter parametrieren (Filter | Log-Filter)
Mit diesem Dialogfeld parametrieren Sie das Log-Filter. Das Log-Filter filtert Telegramme
aus den empfangenen oder gesendeten Telegrammen für die Abspeicherung in die LogDatei aus. Das Filter ist aktiv, wenn Sie mindestens ein Filter parametriert haben. Ein aktives
Log-Filter erkennen Sie durch einen Hinweis in der Statuszeile. Die Parametrierung und die
Filterlogik entsprechen dem Ausgabefilter, siehe Ausgabefilter parametrieren.
Mit dem Zeit-Filter können Sie einen Zeitraum bestimmen, in dem die Telegramme
gespeichert werden. Zum Beispiel: vom 9.08.2000 22:00 bis 10.08.2000 4:00.
Mit dem Filter nach Telgrammnummer können Sie die Anzahl der gespeicherten
Telegramme begrenzen. Zum Beispiel: "Telegrammnummer gleich 1 bis 10000". Wenn
die Log-Datei leer ist, müssen Sie ab Telegrammnummer 1 parametrieren. Wenn die LogDatei nicht leer ist, muss die "Telegrammnummer bis" größer der Anzahl Telegramme in der
Log-Datei sein.
Die Log-Datei ist als Umlaufpuffer organisiert. Wenn die Datei voll ist, überschreibt das
jüngste Telegramm das älteste Telegramm. Sie können das verhindern, indem Sie vor
Testbeginn die alten Telegramme löschen (Strg+D) oder die maximale Größe der Log-Datei
vergrößern oder die Telegramme nach Zeit oder/und Telegrammnummer filtern.
Beachten Sie, nur die gespeicherten Telegramme werden bei der online Ausgabe angezeigt.
Die Telegrammzähler in der Statustabelle zählen alle Telegramme.
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6
6.1
WinPP101
April 2015
Fehler simulieren
Fehler simulieren
Für Test- und Prüfzwecke kann es sinnvoll sein, fehlerhafte Telegramme zu senden bzw. auf
richtige Telegramme falsch zu reagieren.
Ein Telegramm kann in vielerlei Weise fehlerhaft sein. Die Fehler können der
Übertragungsschicht, Linkschicht oder Anwendungsschicht zugeordnet werden.
Fehler der Übertragungsschicht sind z. B. Paritäts- oder Rahmenfehler im Byte. Sie können
durch eine falsch parametrierte Baudrate auftreten.
Fehler der Linkschicht sind z. B. Startbyte, Stopbyte, Prüfbyte, Längenbyte, Linkcode,
Linkadresse falsch. Ein Teil der Fehler kann auftreten, wenn Sie die Länge Linkadresse
falsch parametriert haben.
Fehler der Anwendungsschicht sind z. B. Stations-, Objektadresse falsch, Typ, Ursache
unbekannt, Telegrammlänge, Strukturkennung unlogisch, unzulässige Ursache zu einem
bestimmten Typ. Ein Teil der Fehler kann auftreten, wenn Sie absichtlich (oder
unabsichtlich), die Länge der Stationsadresse, Objektadresse, Herkunftsadresse (Ursache)
falsch parametriert haben.
Für die gezielte Fehlersimulation verwenden Sie die Dialogfelder Link-Test Empf/Send und
Telegramm parametrieren. Das Dialogfeld Link-Test beeinflusst im wesentlichen die
Linktelegramme und die Simulation Dateitransfer. Das Dialogfeld Telegramm
parametrieren verwenden Sie im Normalfall um Datentelegramme zu parametrieren. Am
Ende der Typtabelle finden Sie aber die zwei fiktiven Typen “ASDU als Hex-String” und
“Telegramm als Hex-String”. Mit diesen Typen können Sie eine Vielzahl von Fehlern
simulieren.
“ASDU als Hex-String” bedeutet: Sie parametrieren nur die ASDU (ab Typ), die richtige
Telegrammverpackung fügt das Programm hinzu. Sie können damit privat ASDU´s senden
oder eine Norm-ASDU gezielt verändern ohne sich um den Prüfteil oder den Linkteil
kümmern zu müssen. Sie ändern zum Beispiel den Typ, die Ursache, Struktur,
Qualitätskennung, Zeit zu beliebigen Werten. Sie können auch Bytes hinzufügen um die
ASDU-Länge unlogisch zu machen.
Mit “Telegramm als Hex-String” sind Sie noch flexibler. Hiermit senden Sie was Sie wollen.
Sie können die Telegramme mit falschen Linkcode, Startbyte, Längenbyte, Stopbyte,
Prüfbyte usw. senden. Wenn Sie vor Anwahl des Typs “Telegramm als Hex-String” ein
Normtelegramm parametriert haben, wird dieses Normtelegramm als Hex-String
ausgegeben. Sie können dann gezielt modifizieren und müssen nicht alle Bytes
parametrieren.
Um Fehler zu simulieren kann es sinnvoll sein die Simulation auszuschalten. Das Programm
baut dann keine Linkverbindung auf, quittiert die Telegramme nicht automatisch, wartet nicht
auf Quittung und sendet nur nach Bedienung. Wenn Sie die Linktelegramme “Normieren
Link” und “Einzelzeichen E5” als Hex-String parametriert haben, können Sie den Link per
Bedienung aufbauen und empfangene Telegramme quittieren. Verwenden Sie mehrere
Telegramme um falsche und richtige Telegramme nacheinander zu senden. Auch
mehrfaches Senden ist möglich.
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Bedienungsanleitung
6.2
WinPP101
April 2015
Link-Test Empf/Send n
Mit diesem Dialogfeld können Sie die Simulation der Linkschicht, des Dateitransfers und der
ASDUs beeinflussen. Nach Verlassen des Dialogfeldes, setzt das Programm alle Optionen
wieder zurück (Normalzustand). Sie können dieses Dialogfeld nur aufrufen, wenn Sie die
Benutzung freigegeben haben, siehe WinPP101 Optionen.
NACK statt ACK senden;
Wenn markiert, wird jedes empfangene Telegramm mit NACK quittiert.
DIR-Bit falsch senden;
Wenn markiert, sendet das Programm das direction Bit invertiert.
PRM-Bit falsch senden;
Wenn markiert, sendet das Programm das primary Bit invertiert.
FCB-Bit nicht toggeln;
Wenn markiert, toggelt das Programm das frame count bit nicht.
FCV-Bit falsch senden;
Wenn markiert, sendet das Programm das frame count valid Bit invertiert.
ACD-Bit gleich 1 senden;
Wenn markiert, setzt das Programm das access demand Bit in den Sekundärtelegrammen.
Im symmetrischen Betrieb wird das reservierte Bit gesetzt.
DFC-Bit gleich 1 senden;
Wenn markiert, setzt das Programm das data flow control Bit in den Sekundärtelegrammen.
Keine ASDU's senden;
Wenn markiert, sendet das Programm keine Datentelegramme (ASDU’s) mehr. Die
Linkschicht wird aber weiterhin simuliert.
Dateitransfer CHS falsch senden/quittieren;
Dieser Parameter bezieht sich auf die Simulation Dateitransfer. Wenn markiert, interpretiert
das Programm eine empfangenes checksum Byte stets als falsch. Sendet das Program ein
checksum Byte, so addiert es zum richtigen Wert eine 1.
Dateitransfer SCQ = deactivate senden;
Dieser Parameter bezieht sich auf die Simulation Dateitransfer. Wenn markiert, quittiert das
Programm das Telegramm “Abschnitt bereit” (F_SR_NA_1) mit Abschnittsabbruch. Die
Gegenstation sollte dann den nächsten Abschnitt anbieten.
7
Simulation Dateitransfer
Die Beschreibung und Log-Beispiele finden Sie in der online Hilfe des Programms.
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Bedienungsanleitung
8
WinPP101
April 2015
Telegrammstruktur
Die Telegrammstruktur ist in folgenden Normen definiert:
IEC 60870-5-1
IEC 60870-5-2
IEC 60870-5-3
IEC 60870-5-4
IEC 60870-5-5
IEC 60870-5-101
Telegrammformate
Übertragungsprozeduren der Verbindungsschicht (Link-Layer)
Allgemeine Struktur der Anwendungsdaten
Definition und Codierung von Informationselementen der
Anwendungsschicht
Grundlegende Anwendungsfunktionen
Begleitende Norm für grundsätzliche Fernwirkaufgaben
Verwendet wird nach IEC 60870-5-101 ausschließlich das Format FT1.2, das Einzelzeichen
'E5' (hex) und die Telegramme mit konstanter und variabler Länge.
Telegramme mit variabler Länge sind Datentelegramme.
Telegramme mit konstanter Länge sind Linktelegramme.
Die Übertragung erfolgt asynchron nach folgenden Regeln:
Ø Ruhezustand auf der Leitung entspricht dem 1-Signal
Ø Jedes Byte hat ein Startbit (0-Signal), 8 Informationsbit, ein gerades Paritätsbit und
ein Stopbit (1-Signal).
Ø Zwischen den Zeichen eines Telegramms sind keine Ruhezustände zugelassen.
Ø Nach Erkennen eines Fehlers ist ein Ruhezustand von 33 Bit zwischen den
Telegrammen erforderlich.
Ø Die Anwenderdaten sind durch eine 8-bit-Prüfsumme abgeschlossen. Die Prüfsumme
ist die arithmetische Summe über alle Anwenderdaten (Byte) ohne Berücksichtigung
der Überträge.
Ø Der Empfänger prüft je Zeichen: Startbit, Stopbit und Parität;
Ø Der Empfänger prüft je Telegramm: Startzeichen, Prüfsumme und Endezeichen
sowie, nach Erkennen eines Fehlers, die Dauer des Ruhezustandes.
Bei Telegrammen mit variabler Länge wird zusätzlich geprüft:
Ø Das Startzeichen im ersten und vierten Byte.
Ø Die Gleichheit der zwei Längenangaben in Byte zwei und drei.
Ø Ob die Anzahl der empfangenen Zeichen gleich der Länge plus 6 ist.
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8.1
WinPP101
April 2015
Format Datentelegramm
Die Telegrammlänge beträgt maximal 261 Byte mit maximal 255 Byte Anwenderdaten.
8.2
Format ASDU
ASDU = Application Service Data Unit.
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8.3
WinPP101
April 2015
Format Linktelegramm
Die Telegrammlänge beträgt 4, 5 oder 6 Byte (abhängig von der Linkadresse).
Link-Steuerfeld symmetrische Übertragung
DIR
FCB
FCV
DFC
PRM
physikalische Übertragungsrichtung
1 von Station A nach Station B
0 von Station B nach Station A
Telegrammfolgebit (frame count bit)
0/1 wechselnder Wert für aufeinanderfolgende send/confirm- oder
request/respond-Dienste je Station
Telegrammfolgebit gültig (frame count bit valid)
0 wechselnde Funktion des FCB ist ungültig
1 wechselnde Funktion des FCB ist gültig
Datenflussteuerung (data flow control)
0 weitere Nachrichten werden angenommen
1 weitere Nachrichten können einen Datenüberlauf verursachen
Primärnachricht (primary message)
0 Nachricht aus einer (antwortenden) Sekundärstation
Nachricht aus einer (veranlassenden) Primärstation
Funktionscode Primärtelegramme
0
Normieren Verbindungsschicht (send/confirm)
1
Normieren Anwenderprozess (send/confirm)
2
Testfunktion Verbindungsschicht (send/confirm)
3
Anwenderdaten (send/confirm)
4
Anwenderdaten (send/no reply)
5-8
reserviert
9
Abfrage Zustand Verbindungsschicht (request/respond)
10-15 reserviert
Funktionscode Sekundärtelegramme
0
ACK: positive Quittung (confirm)
1
NACK: Verbindungsschicht belegt (confirm)
2-10 reserviert
11
Zustand der Verbindungschicht (respond)
12-13 reserviert
14
Dienst der Verbindungschicht arbeitet nicht
15
Dienst der Verbindungschicht nicht vorhanden
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WinPP101
April 2015
Link-Steuerfeld unsymmetrische Übertragung
RES
DIR
FCB
FCV
DFC
ACD
PRM
reserviert
physikalische Übertragungsrichtung
1 von Station A nach Station B
0 von Station B nach Station A
Telegrammfolgebit (frame count bit)
0/1 wechselnder Wert für aufeinanderfolgende send/confirm oder
request/respond-Dienste je Station
Telegrammfolgebit gültig (frame count bit valid)
0 wechselnde Funktion des FCB ist ungültig
1 wechselnde Funktion des FCB ist gültig
Datenflussteuerung (data flow control)
0 weitere Nachrichten werden angenommen
1 weitere Nachrichten können einen Datenüberlauf verursachen
Zugriffsanforderung (access demand)
0 keine Zugriffsanforderung für Daten der Klasse 1
1 Zugriffsanforderung für Daten der Klasse 1
Primärnachricht (primary message)
0 Nachricht aus einer (antwortenden) Sekundärstation
Nachricht aus einer (veranlassenden) Primärstation
Funktionscode Primärtelegramme
0
Normieren Verbindungsschicht (send/confirm)
1
Normieren Anwenderprozess (send/confirm)
2
reserviert
3
Anwenderdaten (send/confirm)
4
Anwenderdaten (send/no reply)
5-7
reserviert
8
Abfrage Zugriffsanforderung (request/respond)
9
Abfrage Zustand Verbindungsschicht (request/respond)
10
Abfrage Anwenderdaten Klasse1 (request/respond)
11
Abfrage Anwenderdaten Klasse2 (request/respond)
12-15 reserviert
Funktionscode Sekundärtelegramme
0
ACK: positive Quittung (confirm)
1
NACK: Verbindungsschicht belegt (confirm)
2-7
reserviert
8
Anwenderdaten (respond)
9
Abgefragte Daten nicht verfügbar (respond)
10
reserviert
11
Zustand der Verbindungsschicht (respond)
12-13 reserviert
14
Dienst der Verbindungsschicht arbeitet nicht
15
Dienst der Verbindungsschicht nicht vorhanden
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