Z12401 BDA D-3-

Z12401 BDA D-3-
Bedienungsanleitung
Z 12401 /. . .
Bedieneinheit
D 11/12
Z 6 / HK
Inhaltsverzeichnis
01.
Anwendung
3
02.
Besondere Merkmale
3
03.
Technische Daten
3
04.
Installation und Inbetriebnahme
3
05.
Passwortverriegelung
4
06.
6.1
06.2
06.3
6.4.
6.4.1
6.4.2
6.4.3
6.5
Verschiedene Zonenansichten
Aktuelle Istwerte [Übersicht]
Faceplate
Balkendiagramm
Parameter
Systemparameter
Zonenparameter
Parameter auf einen USB-Stick Laden und Speichern
Meldungen
4
4
5
5
6
6
6
7
7
07.
7.1
07.2
7.2.1
7.2.2
7.2.3
7.2.4
7.2.5
7.3
Optionen
Optionen / Z 1240 /46
Optionen / Z 12401/. . .
Datum / Uhrzeit einstellen (Ab Userlevel 3)
Passwörter definieren
Einstellungen
Systeminfo
Benutzersprache
Timer
8
8
8
9
9
9
10
10
10
08.
Gruppen (grafische Zuordnung von Zonen in Zonengruppen)
11
09.
Störungsmeldungen
11
10.
Softwareupdates
12
11.
11.1
11.2
Installation
Versorgungsspannung
RS 485 Busverbindung
13
13
13
12.
Sicherheitshinweise
13
2
1. Anwendung
Die neue Bedieneinheit Z 12401/. . . bietet dem Anwender eine kostengünstige Touchscreen Bedienung für die
Multi-Heißkanal-Regelgeräte Z 1240 /. . . und Z 1246 /. . . . Gerade bei hochfachigen Anwendungen wird eine schnelle und
einfache Einrichtung des Systems in einem übersichtlichen Format ermöglicht.
Die Platzierung der Bedieneinheit ist vorzugsweise am Bedienerstand der Spritzgießmaschiene. Durch das mitgelieferte
Schnittstellenkabel wird die Verbindung zum Regler hergestellt, der bei begrenzten Platzverhältnissen auch dezentral
positioniert werden kann. Die Bedieneinheit kann an jedem beliebigen Z 1240 / Z 1246-Regler angeschlossen werden
und ermöglicht so die universelle Brauchbarkeit in der Produktion.
2. Besondere Merkmale
쐽
쐽
쐽
쐽
쐽
쐽
쐽
Intuitive Bedienung
Übersichtseite mit Parametern passt sich dem angeschlossenen Regelgerät automatisch an
Parameter aller Zonen sind auf einer Seite übersichtlich darstell- und bedienbar
Komfortable Einstellungen pro Zone oder Gruppe
Separate Liste hält Warn- und Alarmmeldungen mit Datum und Uhrzeit fest
Integrierte Schaltuhr ermöglicht Aktivierung des angeschlossenen Regelgerätes zur vorgesehenen Zeit
Datenaustausch über USB und Ethernet möglich
Die Bedieneinheit Z 12401/. . . entspricht den wesentlichen Schutzanforderungen in Übereinstimmung
mit den EU-Richtlinien.
3. Technische Daten
Z 12401 / 226 x 140
Abmessung (B x H x T) / Outside dimensions (W x H x D) / Cotes (L x H x P) [mm]
226 x 140 x 40
Gewicht / Weight / Poids
0,8 kg
Gewicht inkl. Standfuß / Weight including pedestal / Poids, y compris bâti
1,7 kg
Leistungsaufnahme / Power consumption / Puissance absorbée
8,5 W
Umgebungstemperatur / Ambient temperature / Température ambiante
Schutzart / Degree of protection / Type de protection
Schnittstelle / Serial interface / Interface
Ethernet-Anschluss / Ethernet connection / Connexion Ethernet
Anschlussspannung / Connected voltage / Tension de raccordement
für Softwareupdates / for software updates / pour les mises à jour de logiciel
4.
-10 … 60°C
IP 64
RS485
100 MBit / s
100 - 240V~ ; 60 / 50Hz
USB-Port
Installation und Inbetriebnahme
An der Unterseite des Displays ist der mit COM2:
bezeichnete Anschluss unter Verwendung eines
Schnittstellenkabels mit dem Regelgerät zu verbinden.
Anschließend ist das Display über das mitgelieferte
Netzgerät mit Versorgungsspannung zu versehen
und dem Wippschalter einzuschalten.
Das Display ist bereits wenige Sekunden nach dem
Einschalten betriebsbereit. Nach dem Start der
Software werden angeschlossene Temperaturregler
automatisch erkannt. Das Programm wechselt
zur Statusanzeige aller Zonen und kann anschließend
bedient werden.
3
5.
Passwortverriegelung
Bestimmte Funktionen sind mit einem Passwort für unbefugte Eingaben gesperrt. Dazu sind in der Software sogenannte
„Userlevel“ definiert, die von Userlevel=1 bis Userlevel=3 steigende Berechtigungen erlauben.
Die Definition der Passwörter ist in Kapitel 7.2.2 beschrieben.
Jeder der 3 Level ist mit einem zugehörigen, einstellbaren Passwort gesichert. Die Passwortabfrage erfolgt entweder
bei Bedarf (z.B. wenn versucht wird bei verriegeltem System ein Sollwert zu verändern) oder mit einem Klick auf das
Schlüsselsymbol in der Fußleiste des Displays.
Nach erfolgreich eingegebenem Passwort wird rechts neben dem Schlüsselsymbol der
dann aktivierte Benutzerlevel angezeigt.
Passwörter bestehen immer aus 4-stelligen Zahlen. Um das freigeschaltete System
wieder zu verriegeln, kann entweder bewusst ein falsches Passwort eingegeben oder
einfach die Schlüssel-Taste bei der Passworteingabe betätigt werden.
6.
Verschiedene Zonenansichten
6.1 Aktuelle Istwerte [Übersicht]
Dies ist die Standardansicht, in welche das Display nach erfolgreichem Erkennen wechselt. Auf einer einzigen
Bildschirmseite werden die Istwerte aller Zonen dargestellt. Bis zu 270 Zonen sind möglich, wobei mit zunehmender
Zonenanzahl die Darstellung pro Zone kleiner wird.
Für jede einzelne Zone wird in einem Feld angezeigt:
Der Zonenname („Zone 1“ … „Zone 270“)
Der Zonenname wird farblich hinterlegt, falls die Zone im Regelgerät als Mitglied einer Zonengruppe definiert wurde.
Alle Zonen innerhalb einer Gruppe werden mit jeweils der gleichen Hintergrundfarbe angezeigt. In untenstehendem
Beispiel sind die Zonen 1…8 Mitglied der Zonengruppe 1.
Der Prozesswert
Je nach aktiviertem Untermenü kann dies der Istwert, der Sollwert, die Differenz Soll-Ist,
die Ausgangsleistung (Leistung), der Strom oder die Regelgüte (Quality) sein. Die Hintergrundfarbe des
Prozesswertes wechselt im Falle einer Warnung auf gelb oder orange, im Falle eines Alarms auf rot.
Gleichzeitig wird in diesem Fall eine Kurzbezeichnung des Störungsgrundes abwechselnd mit dem Istwert angezeigt.
Die Zonenfelder können farblich unterschiedliche
Umrandungen zeigen. Im Fall, dass sich eine Zone im
Stellerbetrieb (bzw. Handbetrieb) befindet,
wird das Feld blau umrandet (siehe Bild rechts).
Befindet sich die Zone im Absenkbetrieb (Standby),
dann wird das Feld in der Farbe „pink“ umrandet.
Befindet sich die Zone im Boostbetrieb,
dann wird das Feld in der Farbe „rot“ umrandet.
4
6.2 Faceplate
Ein Klick auf eines der Zonenfelder öffnet das sogenannte „Faceplate“, über welches die Zone dann im Detail
bedienbar ist:
Auf dieser Seite erscheinen alle wesentlichen Prozesswerte der gewählten Zone nebeneinander. Unterhalb der
Zonennummer-Anzeige kann mit den Auf- und Ab-Tasten
die angezeigte Zone ausgewählt werden.
Mit den Auf- und Ab-Tasten
unterhalb des Sollwertes (Setpoint) lässt sich dieser schrittweise nach oben oder
unten verändern. Für die Veränderung von Werten ist die vorherige Eingabe eines Passwortes erforderlich.
Bei größeren Änderungen kann alternativ auch der Sollwert direkt angeklickt werden, woraufhin eine numerische
Neueingabe des Wertes möglich ist.
Über die mit „Mode“ beschrifteten Tasten
kann die Zone in der Betriebsart umgeschaltet werden
zwischen „OFF“, „HAND“, „AUTO“ und „BOOST“. Über ein kleines grünes Farbfeld am Taster wird signalisiert,
welche Betriebsart der Zone derzeit aktiv ist.
Der „Tool“ Button öffnet eine Liste aller
Einstellparameter der gewählten Zone.
Dieser Button schaltet alle Ausgänge des angeschlossenen Regelgeräts ein und aus.
Er ist damit vergleichbar mit dem identisch
aussehenden Taster direkt am Regelgerät.
Der „Home“ Button schließt das Faceplatefenster
und kehrt damit zur Gesamtübersicht aller Zonen
zurück.
Diagnose Button:
Dieser aktiviert das Diagnoseprogramm zum Test
von Fühler und Heizungen.
6.3 Balkendiagramm
Über das Menü „Balken“ werden alle erkannten Regelzonen als Balkendiagramm anzeigt. Das Diagramm skaliert sich
automatisch, sodass die Bildfläche optimal ausgenutzt wird. Je nach aktiviertem Untermenü wird der Istwert, der
Sollwert, die Differenz Soll-Ist, die Ausgangsleistung (Leistung), der Strom oder die Regelgüte (Quality)
angezeigt. Die Balkenfarbe einer Zone wechselt im Störungsfall von grün auf gelb, orange oder rot.
Mit einem Klick auf einen der Balken wird das zugehörige Faceplate der Zone geöffnet, welches eine detailierte
Bedienung des Regelkreises erlaubt.
5
6.4. Parameter
6.4.1
Systemparameter
Unter Parameter / System können alle gerätespezifischen Einstellungen durchgeführt werden. Grau hinterlegte Werte
sind nicht veränderbar (ReadOnly).
Eine Beschreibung der angezeigten Parameter ist in dem jeweils aktuellen Handbuch des Reglers zu entnehmen.
Ein Klick auf einen Parameterwert öffnet ein Fenster, in dem der Parameterwert innerhalb der zulässigen Grenzen
neu eingegeben werden kann.
6.4.2
Zonenparameter
Unter Parameter / Zonen können alle zonenspezifischen Einstellungen durchgeführt werden. Grau hinterlegte Werte
sind nicht veränderbar (ReadOnly). Ein Klick auf einen Parameter-wert öffnet ein Fenster, in dem der Parameterwert
neu eingegeben werden kann.
Eine Beschreibung der angezeigten Parameter ist in der jeweils aktuellen Bedienungsanleitung des Regelgerätes
zu entnehmen.
Ein Klick auf einen der Parameter öffnet ein Fenster, in dem der Parameterwert innerhalb der zulässigen Grenzen
neu eingegeben werden kann. Über die Cursortasten kann hier die Auswahl der Zone und des Parameters geändert
werden. Mit dem Klick auf „OK“ werden die veränderten Werte zum Regler übertragen.
6
6.4.3
Parameter auf einen USB-Stick Laden und Speichern
Das Laden und Speichern aller Einstellparameter auf einem externen USB Memorystick möglich.
Damit ist z.B. eine umfangreiche Werkzeugverwaltung realisierbar.
Die Funktionen sind über die zwei Buttons „Speichern“ und „Laden“ oberhalb der Tabellenansicht erreichbar:
Das Speichern erfolgt über den Button „Speichern“. Vor dem Speichern muss ein Dateiname eingegeben werden.
Die Parameterwerte werden anschließend auf dem angeschlossenen USB-Stick abgelegt.
Mit dem Button „Laden“ wird eines der auf dem USB-Stick vorhandenen Parameterrezepte zunächst in die angezeigte
Tabelle geladen. Vor dem Übertragen der Werte in den angeschlossenen Regelgerätes können diese nun in der Tabelle
betrachtet werden.
Über den Button „Übertragen“ werden die Parameter des Rezeptes dann
endgültig zum Regelgerät übertagen.
Sollen die angezeigten Parameter nicht übertragen werden, kann die
angezeigte Tabelle mit „Empfangen“ wieder auf den ursprünglichen Zustand
versetzt, oder durch Laden eines anderen Rezeptes mit anderen Werten
gefüllt werden.
6.5 Meldungen
Unter „Meldungen“ sind die letzten
100 Statusmeldungen der Zonen
mit Datum und Uhrzeit aufgelistet.
Ab Benutzerlevel 3 kann die Liste
über einen Button gelöscht
werden.
Der Inhalt der Liste wird nicht im
Display gespeichert. Nach dem
Einschalten des Gerätes ist die
Liste daher zunächst leer.
7
7
Optionen
7.1 Optionen / Z 1240 /46
Im Menüpunkt „Optionen / Z 1240/46“ sind verschiedene Optionen des angeschlossenen Regelgeräts einzustellen.
Je nach aktiviertem Benutzerlevel
werden auf dieser Seite mehr
oder weniger verschiedene
Optionen angeboten.
In der Z 1240 /. . . bzw. Z 1246 /. . .
Bedienungsanleitung sind die
Funktionen der einzelnen
Optionen erklärt.
7.2 Optionen / Z 12401/. . .
Auf dieser Seite lassen sich verschiedene Einstellungen des Displays konfigurieren:
7.2.1
Datum / Uhrzeit einstellen (Ab Userlevel 3)
Um das Datum und die Uhrzeit zu verändern, ist zunächst der
betätigen.
Button zu
Damit wird die Veränderung von Datum und Uhrzeit freigeschaltet.
Um das Datum zu verändern, ist anschließend der Button zu drücken.
Nach der Veränderung des Datums ist erneut der
Button zu betätigen.
Zur Veränderung der Uhrzeit durch Anklicken die zu verändernde Zahl (Stunde, Minute oder Sekunde) auswählen und
dann mit den Buttons
entsprechend verändern. Anschließend muss die neu eingestellte Uhrzeit mit dem
Button
bestätigt werden.
8
7.2.2
Passwörter definieren
Hier können die Passwörter definiert werden, nach deren Eingabe sich das
Display auf einen bestimmten Userlevel frei schaltet. Die Bedieneinheit wird
standardmäßig mit den Passwörtern „0000“ (kein Passwort) für Level 1,
„0022“ für Level 2 und „2222“ für Level 3 ausgeliefert.
Je höher der Benutzerlevel, umso höher sind die Rechte in der Bedienung.
Passwörter können nur verändert werden, wenn vorher ein bestimmter
Benutzerlevel erreicht war.
Im neben gezeigten Beispiel ist der Benutzer mit Level 2 angemeldet und bekommt daher nicht die Möglichkeit,
das Passwort von Level 3 zu verändern.
Mit Passwort = 0000 vergebene Benutzerlevel erfordern später keine Passworteingabe (gleichbedeutend eines nicht
verriegelten Levels). Diese Einstellung sollte mit Bedacht gewählt werden.
7.2.3
Einstellungen
„Änderungen mit Enter“ (Ab Userlevel 3 änderbar)
Wenn diese Option aktiviert wird, muss nach einer Sollwertänderung im
Faceplate dieser nochmals mit der
Taste bestätigt werden.
Ansonsten wird der geänderte Wert nach einer kurzen Verzögerung
automatisch zum Regler gesendet. Im Auslieferungszustand ist die Option
aktiviert, d.h. Änderungen müssen mit der Eingabetaste bestätigt werden.
„Group-Message im Protokoll verwenden“ (Ab Userlevel 3 änderbar)
Diese Option kann das Bedienen von Zonengruppen wesentlich
beschleunigen.
„Immer alle Buttons zeigen“
Standardmäßig werden in Faceplates nicht benötigte Bedienelemente ausgeblendet. So sind z.B. im manuellen Betrieb
keine Sollwert-Buttons sichtbar, denn es soll ja nur der Stellgrad veränderbar sein. Durch das Aktivieren dieser Option
werden alle Buttons sichtbar und sind auch bedienbar. Standardmäßig ist diese Option deaktiviert.
„Spezifische Gruppen Namen verwenden“ (Ab Userlevel 3 änderbar)
Standardmäßig werden die Gruppen mit deren Gruppennummer benannt („Gruppe 1“… „Gruppe 8“).
Durch aktivieren der Option „Spezifische Gruppen Namen verwenden“ können die Namen der Gruppen
nach dem Click auf „Names..“ frei definiert werden. Es öffnet sich folgendes Fenster:
Die Länge der eingegebenen Gruppennamen wird bei der Eingabe
automatisch auf den zur Verfügung stehenden Platz beschränkt.
Als Ergebnis werden die Gruppen anschließend namentlich angezeigt:
„Spezifische Programm Namen verwenden“ (Ab Userlevel 3 änderbar)
Standardmäßig werden die 6 Sollwertprogramme des Regelgeräts mit deren Nummer benannt
(„Programm 1“… „Programm 6“). Durch Aktivieren der Option „Spezifische Programm Namen verwenden“ können die
Namen der Programme nach dem Click auf „Names..“ frei definiert werden.
Es öffnet sich folgendes Fenster:
Als Ergebnis werden die eingegebenen Namen
entsprechend angezeigt:
9
7.2.4
Systeminfo
Hier ist die aktuelle Version der Software abzulesen.
7.2.5
Benutzersprache
Das Display wird standardmäßig mit einer deutschsprachigen Bedienoberfläche ausgeliefert.
Es stehen mehrere Benutzersprachen zur Verfügung.
Die Umschaltung erfolgt dabei über ein Pulldown-Menü.
Die Auswahl der Benutzersprache erfolgt durch Anklicken der gewünschten Sprache,
gegebenenfalls wird automatisch ein Neustart des Programms durchgeführt.
7.3 Timer (ab Level 2)
Über das Menü „Optionen / Timer“ kann das
automatische Einschalten des Reglers zu einer
bestimmten Uhrzeit aktiviert werden.
Damit kann ein Aufheizen erfolgen,
um z.B. bei Schichtbeginn ein aufgeheiztes
Werkzeug vorzufinden.
Mit den Auf-/Ab-Buttons lässt sich der Wochentag
und die Uhrzeit des Einschaltvorgangs
voreinstellen. Durch das Anklicken der „Aktiv“-Option
wird der Timer aktiviert.
Beim Erreichen der eingestellten Uhrzeit wird das zuvor über den
Regelgerät wieder eingeschaltet.
Taster im Faceplate abgeschaltete
10
8
Gruppen (grafische Zuordnung von Zonen in Zonengruppen)
Über das Menü „Gruppen“ können Zonen grafisch in eine der 8 Zonengruppen zugewiesen werden.
Die Gruppenamen auch frei benennbar. Siehe Kapitel 7.2.3 Einstellungen / Spezifische Gruppen Namen verwenden.
Die Veränderung der Gruppenzuweisung bewirkt am angeschlossenen Regelgerät eine Parameteränderung und wird
auch dort gespeichert. Werkseitig sind am Regelgerät keine Gruppen definiert; an der Bedieneinheit Z 12401/. . .
wird entsprechend folgendes Bild angezeigt:
Unter jeder Zone wird die Gruppennummer angezeigt, in welche die Zone
zugeordnet ist (0 = keine Gruppe). Zur Aufteilung der Zonen in eine Gruppe
ist zunächst im Untermenü die gewünschte Gruppe auszuwählen
(hier Gruppe 1).
Anschließend sind nacheinander die
Zonen anzuklicken, die zur gewählten
Gruppe hinzugefügt werden sollen.
Je nach Bedarf und Anwendung,
können nun den 8 Gruppen unterschiedliche Zonen zugeordnet
werden.
9
Störungsmeldungen
In den Faceplates, der Gesamtübersicht und
in der Störtabelle können zonenweise die hier
aufgelisteten Störungen angezeigt werden.
Ursache und Behebung dieser Störungen sind
dem Regelgeräte-Handbuch zu entnehmen.
In der Fußzeile des Displays wird neben dem
Schlüsselsymbol in einem Farbfeld der
Zonenfehler mit der höchsten Priorität
angezeigt.
11
10
Softwareupdates
Programmupdates sind über das Einstecken eines USB-Sticks mit anschließendem Aus- und Einschalten des Displays
möglich. Nähere Informationen über das Vorbereiten des Sticks werden zusammen mit dem veröffentlichten Update
bekannt gegeben.
Benötigte Hilfsmittel:
Ein USB-Speicherstick (kein USB 3.0 !) mit etwa 30MB verfügbarem, freien Speicherplatz (variiert mit der Größe des
Updatepaketes).
Schritt für Schritt:
1. Den USB Stick in eine freie USB-Buchse eines Windows-PC stecken
2. Auf dem USB-Stick ist ein Verzeichnis mit dem Namen „CLUPDATE“ zu erstellen.
Der Name des Verzeichnisses ist sehr wichtig. Das Verzeichnis muss ein direktes Unterverzeichnis vom
Hauptverzeichnis sein. Falls das Verzeichnis bereits auf dem Speicherstick existiert, so ist dessen Inhalt
komplett zu löschen.
3. Das erhaltene Updatepaket ist ZIP-komprimiert. Die im ZIP-Archiv enthaltenen Dateien müssen in das Verzeichnis
CLUPDATE entpackt werden. Auf dem USB-Stick dürfen anschließend im Verzeichnis CLUPDATE keine ZIP Dateien
enthalten sein !
4. Der USB-Stick sollte vor dem Abziehen entsprechend den Vorgaben des Betriebssystems „sicher entfernt“ werden.
5. Der USB-Stick wird nun an der Bedieneinheit Z 12401/. . . in eine freie USB-Buchse eingeführt.
6. Durch Aus- und Einschalten des Gerätes wird das Update am Gerät auto-matisch ausgeführt. Der Updatevorgang
wird am Bildschirm angezeigt, bevor die neue Programmversion dann automatisch gestartet wird.
7. Der USB-Stick sollte dann wieder am Gerät gezogen werden.
8. Falls mit dem USB-Stick keine weitere Updates durchgeführt werden sollen wird dringend empfohlen, das
Verzeichnis CLUPDATE auf dem Stick zu löschen. Damit werden ungewollte Updates verhindert,
falls der Stick später für andere Bedieneinheitsfunktionen eingesetzt wird.
12
11
11.1
Installation
Versorgungsspannung
Die Versorgung des Displays erfolgt mit 6..30V DC entweder über die 2-polige
Schraubklemme oder den mitgelieferten Hohlstecker 5,5 x 2,5 mm an der
Geräteunterseite.
06 12 1 i
Klemme 1: + 6..30V DC
Klemme 2: GND
11.2
RS 485 Busverbindung
Die Busverbindung zu den Geräten erfolgt über dem an der Unterseite des
Displays mit COM2: bezeichneten 9pol D-SUB Stecker.
Benötigt werden die Signale Rx/Tx- (an PIN1) und Rx/Tx+ (an PIN2).
© by HASCO Postfach 1720, D-58505 Lüdenscheid
Damit ist beim Anschluss des Regelgerätes
Pin 1 vom Display  auf Pin 3 am Regelgerät und
Pin 2 vom Display  auf Pin 2 am Regelgerät zu verschalten.
Die Verkabelung zu den Regelgeräten hat über ein 2-poliges, abgeschirmtes Kabel zu erfolgen.

12. Sicherheitshinweise
쐽 Bedieneinheit sowie Regelgeräte sind auf das HASCO Normalienprogramm abgestimmt.
Werden Bauteile fremder Fabrikate eingesetzt, kann für eine einwandfreie Funktion nicht garantiert werden.
Änderungen vorbehalten
쐽 Anschluss-, Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten dürfen nur von ausgebildeten Elektofachkräften
durchgeführt werden.
쐽 Bei Arbeiten an Bedieneinheit / Regelgerät und damit verbundenen Kabeln, Geräten, Maschinen und Werkzeugen,
müssen alle Teile vom Netz getrennt werden.
Dabei muss die Anlage gegen Wiedereinschalten gesichert werden.
쐽 Die Geräte müssen frei aufgestellt werden, damit ausreichende Belüftung und Kühlung vorhanden ist.
쐽 Vor Feuchtigkeit und Nässe zu schützen.
쐽 Die Geräte sind technisch sinnvoll einzusetzen.
HASCO · Postfach 1720 · D-58467 Lüdenscheid · Tel. +49 (0) 2351 957-0 · Fax +49 (0) 2351 957-237 · www.hasco.com · info@hasco.com
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