Spektralphotometer Modelle 7310 & 7315

Spektralphotometer Modelle 7310 & 7315
Spektralphotometer
Modelle 7310 & 7315
Bedienungsanleitung
731 005 REV E/12-10
2
Sicherheit
Bitte lesen Sie diese Hinweise vor Installation oder Gebrauch dieser Ausrüstung sorgfältig durch.
1. Das in diesem Handbuch beschriebene Gerät darf nur von geschultem Personal bedient werden. Alle
Anpassungen, Wartungsarbeiten und Reparaturen müssen entsprechend der Vorgaben in diesem Handbuch
und von einer kompetenten Person, die mit den damit verbundenen Gefahren vertraut ist, durchgeführt
werden.
2. Es ist wichtig, dass sowohl das Bedienungs- als auch das Service-Personal zusätzlich zu den detaillierten
Anweisungen in diesem Handbuch ein sicheres Arbeitssystem einsetzen.
3. Mit Ausnahme der Teile, deren Wartungsverfahren in diesem Handbuch beschrieben sind, enthält dieses
Gerät keine weiteren Teile, die vom Benutzer gewartet werden können. Das Entfernen von Abdeckungen
und Versuche von hierfür unqualifiziertem Personal, Anpassungen oder Wartungsarbeiten durchzuführen,
haben zur Folge, dass die Garantie verfällt und können zusätzliche Reparaturkosten auslösen.
4. Es ist jederzeit auf die sicherheitsrelevanten Daten sämtlicher verwendeter Chemikalien Bezug zu nehmen.
Allgemein anerkannte Labormethoden zum sicheren Umgang mit Chemikalien sollten eingesetzt werden.
5. Besteht der Verdacht, dass die Sicherheitsvorrichtungen in irgendeiner Weise beschädigt wurden, muss
das Gerät außer Betrieb genommen und gegen weiteren Gebrauch gesichert werden. Die Störung sollte der
zuständigen Serviceeinrichtung unverzüglich gemeldet werden.
3
4
Inhalte
Seite
Sicherheit
3
Abschnitt 1 – Einführung
8
1.1
Gerätebeschreibung
8
1.2
Gerätespezifikation
8
Abschnitt 2 – Installation
12
2.1
Auspacken
12
2.2
Installation
12
2.3
Display
13
2.4
Steuerungen
14
2.5
Geräterückwand
15
2.6
Gerätevorderseite
15
Abschnitt 3 – Theorie und Praxis spektroskopischer Messungen
16
3.1 Theorie der spektroskopischen Messung
16
3.2
Spektroskopische Messung
16
3.3
Good Practice-Richtlinien
17
Abschnitt 4 – Einstellung des Geräts
19
4.1
Navigation und Bildschirmeinstellung
19
4.2
Uhrzeit und Datum
20
4.3
Menü Geräteeinstellungen
20
4.4
Sicherheit und Festlegen von Kennwörtern
21
4.4.1
Einstellen von Sicherheitscodes
21
4.4.2
Einstellungsschutz
21
4.4.3
Methoden sperren
22
4.5
Modus-Auswahl
22
4.6
Diagnose
22
4.7 GLP-Einstellungen
22
4.8
Bildschirmkontrast
23
4.9
Energiesparmodus Lampe
23
Abschnitt 5 – Photometrie
1
25
5.1
Modus-spezifische Parameter
25
5.2
Methoden einrichten
25
5.2.1
Auswählen einer Wellenlänge
26
5.3
Kalibrierung
26
5.4
Probenmessung
26
Abschnitt 6 – Konzentration
27
6.1
27
Modus-spezifische Parameter
6.2
Methodenkonfiguration
27
6.2.1
Auswählen einer Wellenlänge
27
6.2.2
Einstellungen
28
6.2.2.1
Auswählen von Konzentrationseinheiten
28
6.2.2.2
Ändern der Auflösung
28
6.2.2.3
Verwendung eines Standards
29
1
5
6.2.2.4
Verwendung eines Faktors
6.3
Kalibrierung
29
6.3.1
Standard-Kalibrierung
29
6.3.2
Faktor-Kalibrierung
30
6.4
Probenmessung
30
6.4.1
Probenmessung im Anschluss an Standard-Kalibrierung
30
6.4.2 Probenmessung im Anschluss an Faktor-Kalibrierung
30
Abschnitt 7 – Spektrum
31
7.1
Modus-spezifische Parameter
31
7.2
Methodenkonfiguration
32
7.2.1
Scan-Einstellungen
32
7.2.1.1 Auswahl Absorption oder % Transmission
6
29
32
7.2.1.2
Einstellung Start- und Endwellenlängen
32
7.2.1.3
Einstellung des Scan-Intervalls
33
7.2.1.4
Skalierung y-Achse
33
7.3
Kalibrierung
34
7.4
Probenmessung
34
7.5
Datenanalyse
35
7.5.1
Schwellenwerte für Höchst- und Kleinstwerte
35
7.5.2
Tabelle Höchst- und Kleinstwerte
36
7.5.3
Analyse Spektralpunkte
36
Abschnitt 8 – Quantifizierung
38
8.1 Modus-spezifische Parameter
38
8.2
Methodenkonfiguration
39
8.2.1
Auswählen einer Wellenlänge
39
8.2.2
Quantifizierungstabelle
39
8.2.2.1
Auswählen der Anzahl von Standards
39
8.2.2.2
Auswählen von Konzentrationseinheiten
39
8.2.2.3
Ändern der Auflösung
40
8.2.2.4
Auswählen Absorption oder % Transmission
40
8.2.2.5
Hinzufügen von Standards
40
8.2.3
Standard-Kurve
40
8.2.3.1
Erstellen einer neuen Standard-Kurve
41
8.3 Kalibrierung
42
8.4
Probenmessung
43
8.5
Datenanalyse
43
Abschnitt 9 – Kinetik
44
9.1
Modus-spezifische Parameter
44
9.2
Methoden einrichten
45
9.2.1
Kinetik-Einstellungen
45
9.2.1.1
Skalierung y-Achse
45
9.2.1.2
Einstellung von Zeitverzögerung oder Start ab Schwellenwert
46
9.2.1.3
Auswählen Absorption oder % Transmission
47
9.2.1.4
Ändern der Auflösung
47
9.2.1.5 Auswählen von Konzentrationseinheiten
47
9.2.1.6
Verwendung eines Standards
47
9.2.1.7
Verwendung eines Faktors
48
9.2.1.8
Auswählen einer Wellenlänge
48
9.2.1.9
Einstellen der Kinetik-Messzeit
48
9.3
Kalibrierung
48
9.4
Probenmessung
49
9.5
Datenanalyse
49
Abschnitt 10 – Speichern, Drucken und Autologging
51
10.1
Methoden speichern
51
10.1.1 Speichern von Methoden im internen Speicher
51
10.1.2
Speichern von Methoden auf USB-Stick
52
10.2
Methoden öffnen
52
10.2.1
Methoden aus dem internen Speicher öffnen
52
10.2.2
Methoden von USB-Stick öffnen
53
10.3
Methoden löschen
53
10.4
Ergebnisse speichern
54
10.5
Ergebnisse öffnen
55
10.6
Ergebnisse löschen
55
10.7 Drucken
56
10.7.1
Drucker einrichten
56
10.7.1.1 Drucker einrichten – Photometrie und Konzentration
56
10.7.1.2 Drucker einrichten – Spektrum
56
10.7.1.3 Drucker einrichten – Quantifizierung
57
10.7.1.4 Drucker einrichten – Kinetik
57
10.7.2
Ergebnisse drucken
58
10.8
Autologging
58
10.8.1
Einstellen der Anzahl an Probenwiederholungen
58
10.8.2
Auswahl des Ausgabeorts für Ergebnisse
60
10.9
Anschließen an einen PC
60
Abschnitt 11 – Zubehör und Ersatzteile
61
11.1 61
Optionales Zubehör
11.2
Anschließen des Zubehörs
61
11.2.1
Interner Drucker
61
11.2.2
Passives Zubehör
62
11.2.3
Aktives Zubehör
62
11.2.3.1 Automatischer, 8-facher Küvettenwechsler
63
11.2.3.2 Peltier
63
11.2.3.3 Sipper-Pumpe
64
11.2.3.4 Kombinierte Sipper-Peltier-Pumpe
65
11.3
Nutzung des Zubehörs
66
11.3.1
Automatischer, 8-facher Küvettenwechsler
66
11.3.1.1 Unterstützung der Erstellung einer Quantifizierungsstandardkurve
66
11.3.2 Peltier
67
11.3.3
Sipper-Pumpe
67
11.3.3.1 Manuelle Einstellungen der Sipper-Pumpe
67
11.3.3.2 Zeitgesteuerte Einstellungen der Sipper-Pumpe
68
11.3.4
Kombinierte Sipper-Peltier-Pumpe
70
11.4
Ersatzteile
71
Abschnitt 12 – Wartung und Service
72
12.1
72
Regelmäßige Wartung
12.2
Lampenwechsel
72
12.2.1
Auswechseln der Wolfram-Halogenlampe
72
7
8
12.2.2
Auswechseln des Xenon-Lampenmoduls
72
12.3 Service
73
Abschnitt 13 – Fehlerbehebung
74
13.1
74
Fehlercodes
13.2 Leitfaden zur Fehlerbehebung
76
13.3 Technischer Support
76
Abschnitt 14 – Konformitätserklärung
77
Abschnitt 15 – Glossar der Symbole
79
Index
86
9
Abschnitt 1 – Einführung
1.1
GERÄTEBESCHREIBUNG
Die Spektralphotometer 7310 und 7315 eignen sich für ein breites Spektrum von Anwendungen in
den Bereichen Bildung, Qualitätskontrolle, Umwelt- und klinische Analyse. Das Modell 7310 ist ein
Spektralphotometer für den sichtbaren Bereich, das einen Wellenlängenbereich von 320 nm bis 1.000 nm
abdeckt. Das Modell 7315 ist ein UV/Vis-Spektralphotometer, das einen Wellenlängenbereich von 198 nm
bis 1.000 nm abdeckt. Beide Modelle verfügen über fünf Messmodi: Photometrie, Konzentration, SpektrumScannen, Quantifizierung und Kinetik. Diese Geräte verwenden Symbol-gesteuerte Software und bieten ein
verbessertes Navigationssystem für einfache und intuitive Bedienbarkeit.
1.2
GERÄTESPEZIFIKATION
7310
7315
Wellenlänge
Bereich
320 bis 1.000 nm
Auflösung
198 bis 1.000 nm
1 nm
Genauigkeit
± 2 nm
Wiederholgenauigkeit
± 0,5 nm
Spektrale Bandbreite
5 nm
Photometrie
Transmission
0 bis 199,9%
Absorption
-0,300 bis 2,500 A
Genauigkeit ±1% T, ±0,01 Abs bei 1,000 Absorption
Auflösung
Streulicht
0,1% T, 0,001 A
<0,5% bei 340 nm
<0,5% bei 340 nm und 220 nm
Konzentration
Bereich
-300 bis 9.999
Auflösung
Auswählbar 1/0,1/0,01/0,001
KalibrierungBlind mit einem einzelnen Standard oder Faktor
Einheiten
keine Einheiten, %, ppm, EBC, SRM, mEq/l, mEq, M, mM, µm, nm, U, U/l, U/ml, g/l,
mg/l, µg/l, ng/l, g/dl, mg/dl, µg/dl, mg/ml, µg/ml, ng/ml, µg/µl, ng/µl, mol/l, mmol/l
Faktor
0,001 bis 10.000
Standard
0,001 bis 1.000
Quantifizierung
Bereich
-300 bis 9.999
Auflösung
Wählbar 1/0,1/0,01/0,001
Kalibrierung
Blind mit bis zu 6 Standards
Einheiten
keine Einheiten, %, ppm, EBC, SRM, mEq/l, mEq, M, mM, µm, nm, U, U/l, U/ml, g/l,
mg/l, µg/l, ng/l, g/dl, mg/dl, µg/dl, mg/ml, µg/ml, ng/ml, µg/µl, ng/µl, mol/l, mmol/l
Kurvenanpassungs-
algorithmen
Quadratisch, quadratisch durch Null, linear, linear durch Null, interpoliert
Kinetik
Messdauer 2 bis 9.999 Sekunden
KalibrierungBlind mit einem einzelnen Standard oder Faktor
Anzeige
Konzentration, Veränderungsrate, Anfangs- und Endwerte Absorption/% T
Auflösung
10
Wählbar 1/0,1/0,01/0,001
7310
7315
Spektrum
Bereich
320 bis 1.000 nm
Abtastintervall
Analyse
198 bis 1.000 nm
Wählbar 1, 2 oder 5 nm
Absorption oder % Transmission und Höchst – und Kleinstwerte der Wellenlängen
Andere
Höhe Lichtstrahl
Lichtquelle
Energiesparmodus Lampe
GLP
15 mm
Wolfram Halogenlampe
Ja
Xenon-Lampe
Nicht anwendbar
Aktuelle Zeit und Datum, Benutzer-ID, Einstellungsschutz und Methodensperre
Anzahl der Benutzer
999
Methoden-Speicher
48 in jedem Messmodus
Messergebnis-DatenspeicherBegrenzt durch angeschlossenen Massenspeicher
Wechseldatenträger USB (mitgeliefert)
Ausgänge USB, Analog, RS232, interner Drucker
Leistung
24V
Abmessungen (B x T x H)
275 x 400 x 220 mm
Gewicht
6 kg
11
12
Abschnitt 2 – Installation
2.1
AUSPACKEN DES GERÄTS
Entnehmen Sie das Modell 7310 oder 7315 der Verpackung und vergewissern Sie sich, dass folgende
Elemente beigefügt sind:
1. Spektrophotometer Modell 7310 (731 001) oder Spektrophotometer Modell 7315 (731 501)
2. 24V 65W Netzteil (021 060)
3. P ackung mit 100 Einweg-Kunststoff-Küvetten für sichtbaren Wellenlängenbereich (060 084),
oder Packung mit 100 Einweg-Kunststoff-Küvetten für UV-Bereich (060 230)
4. 2 GB USB-Stick (019 146)
5. Jenway 73er Serie PC-Software (735 100) und Interface-Kabel (013 203)
6. Bedienungsanleitung (731 005)
7. Jenway mehrsprachiges Handbuch auf CD (JENMANCD)
8. Optionales Zubehör (wie bestellt)
2.2
INSTALLATION
Die Modelle 7310 und 7315 werden gebrauchsfertig geliefert.
Das Gerät sollte auf einer sauberen, ebenen Fläche, die weder Zugluft noch Schwingungen ausgesetzt ist, platziert
werden. Die Geräte sind für den Betrieb an 90V bis 264V-Wechselstrom-Eingängen mit 47 bis 63Hz ausgelegt.
Wählen Sie die passende Steckverbindung und verbinden Sie diese mit dem Netzteil wie unten dargestellt:
Abb. 2.2.1 – Netzteil mit verschiedenen Steckanschlüssen
Schließen Sie das Netzteil an die Stromeingangsbuchse auf der Rückseite des Gerätes an und verbinden Sie
es mit der Anschlusssteckdose. Schalten Sie die Netzstromversorgung an. Schalten Sie das Gerät mithilfe des
Leistungsschalters an, der sich auf der Geräterückseite befindet.
Das Gerät wird vor Anzeige des Hauptmenüs mehrere POST (Selbsttests) ausführen:
1
3
7310
2
4
09:02
5
Abb. 2.2.2 – Alle POST (Selbsttests) wurden durchgeführt
1. Geräte-Check – zur Überprüfung der Funktionstüchtigkeit der gespeicherten Parameter
2. Dunkelprobe
3. Überprüfung des angeschlossenen Zubehörs. Wird ein aktives Zubehör gefunden, überprüft das Gerät
die Kommunikation und Reaktion
4. Selbstkalibrierung von Wellenlängen
5. Überprüft die Kommunikation zwischen dem Anschluss des USB-Sticks und dem Gerät
2.3
DISPLAY
Diese Spektralphotometer verfügen über ein Punktmatrix-Display für eine deutliche Anzeige von Symbolen
und Grafiken. Nach erfolgreichem Abschluss der Selbsttests wird das Hauptmenü angezeigt:
8
1
7310
7
2
09:02
3
4
5
6
Abb. 2.3.1 – Display
1. Spektrum-Messmodus
2. Photometrie-Messmodus
3. Zurück-Taste
4. Menü Uhrzeit und Datum
5. Quantifizierungs-Messmodus
6. Menü Geräteeinstellungen
7. Konzentrations-Messmodus
8. Kinetik-Messmodus
13
2.4
STEUERUNGEN
Mithilfe der Tastenfelder dieser Modelle können Sie einfach und effektiv durch die verschiedenen MessModi navigieren, Zahlen eingeben, Ergebnisse speichern und analysieren. Die Softkeys sind dann aktiv,
wenn ein Symbol oberhalb oder neben der Taste angezeigt wird. Die einzige Ausnahme hiervon ist die
Zurück-Taste, die immer aktiv ist.
Unten werden die Bildschirmansicht des Hauptmenüs und die umliegenden Tastenfelder dargestellt.
8
1
7310
1
2
8
7
2
7
09:02
3
4
Abb. 2.4.1 – Display
1. Spektrum-Messmodus
2. Photometrie-Messmodus
3. Zurück-Taste
4. Menü Uhrzeit und Datum
5. Quantifizierungs-Messmodus
6. Menü Geräteeinstellungen
7. Konzentrations-Messmodus
8. Kinetik-Messmodus
14
5
5
5
6
2.5
GERÄTERÜCKWAND
Das Bild unten zeigt die Rückseite des Geräts:
2
3
4
5
1
Fig. 2.5.1 – Geräterückwand
1. Abdeckplatte der Lampe
Ermöglicht den Zugriff auf die Lampe, wenn ein Austausch erforderlich ist
2. Leistungsschalter
Ein-/Aus-Schalter für die Einheit
3. Eingangsbuchsen
Anschlussbuchse für Netzteil
4. Serielle RS232-Schnittstelle Anschluss an einen PC oder externen seriellen Drucker
5. Ausgangsbuchsen
2.6
Analogausgang
GERÄTEVORDERSEITE
Das Bild unten zeigt die Vorderseite des Geräts:
1
2
5
4
3
Abb. 2.6.1 – Gerätevorderseite
1. Integrierter Drucker (optionales Zubehör)
2. Tastenfelder
3. Einschubfach für USB-Stick
4. Geräteabdeckung
5. Display
15
ABSCHNITT 3 – Theorie und Praxis spektroskopischer Messungen
3.1 THEORIE DER SPEKTROSKOPISCHEN MESSUNG
UV-VIS-Spektroskopie ist die Messung der Absorption von Licht einer bestimmten Wellenlänge in einer
Probe. Dies wird verwendet, um das Vorhandensein und die Konzentration der Wirkstoffe in der Probe
zu identifizieren. Das Lambert-Beer‘sche-Gesetz wird angewendet, um die Absorption von Licht mit den
Eigenschaften der Probe, durch die das Licht dringt, in Beziehung zu setzen. Das Lambert-Beer‘sche-Gesetz
besagt, dass:
A
die Absorption ist
der molare Absorptionskoeffizient ist (l mol-1cm-1)
c
die Konzentration ist (mol l-1)
l
die Pfadlänge (cm) ist
Dieses Gesetz zeigt das lineare Verhältnis von Absorption zu Konzentration; dies gilt jedoch nur für niedrige
Konzentrationen. Bei einem Absorptionsniveau größer 3 weicht die Konzentration von der Linearität ab.
Transmission ist der Anteil des Lichts, das die Probe durchdringt:
Wobei:
Io
It
l
Lo
lt
l
das einfallende Licht ist
das durchgeleitete Licht ist
die Weglänge ist
l
Deshalb: T =
It
Io
Die Absorption verhält sich umgekehrt proportional zur Transmission:
A = Log 1
3.2.
T
SPEKTROSKOPISCHE MESSUNG
Ein Spektrophotometer besteht aus vier Hauptkomponenten: Einer Lichtquelle, die eine hohe und
konstante Energiemenge über den gesamten Wellenlängenbereich emittiert, einem Verfahren zur
Abtrennung des Lichtes in diskrete Wellenlängen; einem Probenhalter und einem Licht-Detektor.
16
Die optische Anordnung in den Spektralphotometer-Modellen 7310 und 7315 ist unten dargestellt:
Lampe
Eintrittsspalt
Beugungsgitter
Kollimatorspiegel
Austrittsspalt
Detektor
Probe
Sammellinse
Abbildung 3.2.1 – Schematische Darstellung des Lichtwegs
Das Licht der vorfokussierten Halogen- (7310) oder vorjustierten Xenon- Lampe (7315) wird auf das
Gitter fokussiert, das mit 1.200 Linien pro Millimeter das Licht in diskrete Wellenlängen trennt. Das
gestreute Lichtspektrum wird dann durch eine weitere Spalt-/Linsenanordnung geführt, bevor es in der
Probenkammer die Probe von links nach rechts durchdringt. Nicht von der Probe absorbiertes Licht wird
durch eine Sammellinse auf den Signal-Detektor geleitet. Der Photodioden-Detektor ist direkt auf die
Detektorplatine montiert und der Output wird für die Berechnung der % Transmission eingesetzt. Das
Ergebnis wird auf dem Gerätedisplay entweder als % Transmission oder als Absorption angezeigt.
3.3
GOOD PRACTICE-RICHTLINIEN
1. Für eine optimale Leistung sollte das Spektralphotometer in einer sauberen, trockenen, staubfreien
Umgebung aufgestellt werden. Bei der Benutzung sollten Umgebungstemperatur und Lichtverhältnisse
möglichst konstant sein.
2. Falls erforderlich, sollte die Einhaltung der Vorgaben von Standardverfahrensanweisungen (SOP) und
Guter Laborpraxis (GLP) durch regelmäßige Kalibrierungskontrollen und geeignete Qualitätskontrolle (QC)
überwacht werden.
3. Der Deckel der Probenkammer muss während der Messung und vor Aufzeichnung oder Ausdruck von
Messergebnissen vollständig geschlossen sein.
4. Die richtige Auswahl der Probenbehälter ist die Grundvoraussetzung für genaue und reproduzierbare
Ergebnisse:
a) Prüfen Sie, ob das Material des Probenbehälters mit den Wellenlängen, die für die Messung eingesetzt
werden sollen, kompatibel ist. Im Allgemeinen kann Glas nur bis zu einem unteren Wert von 360 nm
oder 320 nm, je nach Qualität, eingesetzt werden. Standard-Kunststoffküvetten können bis zu einem
unteren Wert von 320 nm verwendet werden. Speziell UV-Ausgaben können bis zu einem unteren Wert
von 260 nm verwendet werden. Unterhalb dieser Bereiche müssen Quarzküvetten eingesetzt werden.
b) Kunststoff-Einweg-Küvetten sollten nur EINMAL verwendet werden.
c) Glasküvetten sollten nach Gebrauch gründlich gereinigt werden. Sie sollten nicht mehr eingesetzt
werden, wenn Kratzer auf optischen Oberflächen sichtbar sind.
17
d) Semi-Mikro- oder Mikro-Küvetten müssen sorgfältig ausgewählt werden. Das Küvettenfenster
im Innenraum (der Bereich, der mit der Probe befüllt ist) muss breiter sein als die Apertur in dem
Probenhalter, ansonsten wird das Licht den Detektor erreichen, ohne die Probe zu durchtreten. In
diesem Fall müssen entweder Semi-Mikro- oder Mikro-Küvetten mit selbstabschirmenden Wänden
verwendet oder für diese Küvetten andere Halterungen eingesetzt werden.
e) Reagenzgläser und andere Probenröhrchen sollte vorsichtig gehandhabt werden. Wo dies möglich
ist, sind aufeinander abgestimmte Röhrchen zu verwenden; jede Indexmarke sollte vor Durchführung
der Messung auf die richtige Position gesetzt werden.
f) S tellen Sie sicher, dass alle Probenbehälter mit den Bestandteilen sowohl der Proben und als auch
der Standards, die sie aufzunehmen haben, kompatibel sind. Kunststoff-Küvetten sind mit organischen
Lösungsmitteln nicht kompatibel.
g) A
lle Probengefäße sind vorsichtig zu handhaben und dürfen nur am oberen, unteren Rand und auf
nicht-optischen Oberflächen berührt werden. Sämtliche Fingerabdrücke müssen durch ein geeignetes
Reinigungsverfahren entfernt werden.
h) Durchflussküvetten müssen sorgfältig ausgewählt werden. Die Art der Probe, das Probenvolumen,
das Pumpsystem, die Spülung, das Probenhandling und die Entsorgung sind hierbei zu berücksichtigen.
5. Proben und Standards sollten nicht in offenen Küvetten oder Probenbehältern gelagert werden, da
Verdunstung die Werte verändert und zu Verfärbungen an den Wänden führt, die irreversibel sein können.
Bei Aufbewahrung in mit Stopfen verschlossenen und versiegelten Küvetten sollte sich in den Küvetten nur
wenig oder gar keine Luft befinden. Die Werte sollten zudem regelmäßig gegen einen Referenzstandard
oder Qualitätskontrollematerial geprüft werden.
6.Vor der Messung ist ausreichend Zeit für eine Angleichung der Probentemperaturen an die
Umgebungstemperatur vorzusehen (sei denn, es wird ein geeigneter, temperaturgesteuerter Probenhalter
verwendet). Eine Temperaturänderung während der Messung kann zur Bildung von Luftblasen an den
Wänden des Probenhalters führen. Dies ist eine häufige Ursache für Drift während der Messung.
7. Bei der Vorbereitung der Proben und Standards müssen hochwertiges Borosilikatglas und Chemikalien
und Reagenzien in analysenreiner Qualität verwendet werden. Zum Lösen oder Verdünnen von Proben,
Chemikalien und Reagenzien muss entionisiertes Wasser in guter Qualität oder ein anderes geeignetes
Lösungsmittel verwendet werden.
8. Alle Messungen müssen gegen einen Blindwert kalibriert werden. Für maximale Genauigkeit sollte
dies sorgfältig vorbereitet werden, und unter Verwendung des gleichen entionisierten Wassers oder
Lösungsmittels, das zum Auflösen oder Verdünnen der Probe eingesetzt wurde. Wenn der Probe
Reagenzien zur Erzeugung von Farbe proportional zur Konzentration zugefügt wurden, sollte ein Blindwert
auf „Probenbasis“ verwendet werden. In diesem Fall sollte die Blindprobe alle einzusetzenden Reagenzien
oder Chemikalien umfassen, mit Ausnahme der Probe, die die zu messende Farbe produziert.
9. Abweichungen von dem Lambert-Beer‘schen-Gesetz können bei hohen und niedrigen Konzentrationen
auftreten und zu nichtlinearen Reaktionen während der Messung der Probenkonzentration führen. Für
alle neuen Methoden sollte ein linearer Bereich durch die Vorbereitung einer Eichkurve bestimmt werden.
Der Quantifizierungsmodus kann für die Erstellung einer solchen Kurve eingesetzt werden, gegen die
Probenergebnisse automatisch gemessen werden.
10. Küvetten und Probenhalter müssen bis zu der Mindesthöhe zur Abdeckung des Lichtwegs befüllt
werden. Die Lichtstrahlhöhe beträgt bei allen Jenway Spektralphotometern 15 mm.
11. Das Gerät muss vor Messungen auf null Absorption/100% Transmission kalibriert werden. Im
Spektrum-Messmodus muss vor dem Scannen der Probe ein Basislinien-Scan durchgeführt werden.
18
ABSCHNITT 4 – Einstellung des Geräts
4.1NAVIGATION UND BILDSCHIRMEINSTELLUNG
Unten wird die Bildschirmansicht des Hauptmenüs dargestellt.
KinetikMessmodus
SpektrumMessmodus
7310
PhotometrieMessmodus
Zurück-Taste
KonzentrationsMessmodus
09:02
Menü Geräte­
einstellungen
Menü Uhrzeit und Datum
Quantifizierungs-Messmodus
Abb. 4.1.1 – Home-Bildschirmansicht
Für die Navigation auf den angezeigten Bildschirmansichten des Spektrophotometers drücken Sie die
Softkeys, die sich neben den auf dem Bildschirm angezeigten Symbolen befinden. Im Hauptmenü
kann jeder der beiden Softkeys neben dem Messmodus-Symbol gedrückt werden, um auf den Modus
zuzugreifen. Die Zurück-Taste führt in das vorherige Menü zurück, ohne Änderungen zu speichern.
Die Bildschirmansicht „Hauptmenü“ bietet Zugriff auf alle fünf Mess-Modi, auf das Menü „Uhrzeit
und Datum“ und auf das Einstellungsmenü des Geräts. Die Messmodi sind verfügbar für Spektrum,
Photometrie, Quantifizierung, Konzentration und Kinetik. Über das Menü zur Geräteeinstellung erfolgt
der Zugriff auf die Menüs der Sperrfunktion für die Einstellungen, auf Sicherheitscodes, Methodensperre,
Modus-Auswahl, Benutzer-ID, Bildschirmkontrast und Lampen-Energiesparmodus.
0.000
100.0
ABS
%T
400 nm
Alle Mess-Modi öffnen sich zunächst in einem minimierten
Bedienmenü. Dieses Menü ermöglicht die Durchführung
von Kalibrierungen und einfachen Messungen ohne
Änderung von Messparametern. Durch Drücken der
Taste neben dem JW-Symbol öffnet sich das erweiterte
Bedienmenü.
09:02
Minimiertes Bedienmenü
0.000
100.0
ABS
%T
400 nm
0 9 : 02
Erweitertes Bedienmenü
(Photometrischer Messmodus)
In diesem Menü können Änderungen an Messparametern
und Einstellungen vorgenommen werden. Je nach
Modus kann über das Menü Einstellungen, das in der
rechten
auf die
Modus,
ist der
oberen Ecke des Bildschirms angezeigt wird,
Messparameter zugegriffen werden. Der einzige
in dem diese Funktion nicht zur Verfügung steht,
Photometrie-Modus; hier wird stattdessen ein
Umschalt‑Symbol angezeigt, das es ermöglicht, zwischen
dem primären und sekundären Display zu wechseln.
19
Der Zugriff auf die Einstellungen von Messungen erfolgt über die Hilfsprogramm-Symbolleiste, die auf der linken
Seite des erweiterten Bedienmenüs angezeigt wird. Diese Symbolleiste bietet für alle Messmodi die gleichen
Funktionen. Die Hilfsprogramm-Symbolleiste ermöglicht den Zugriff zu Druck-/Druckeinrichtungsfunktionen,
zum Speichern und Löschen von Ergebnissen und Methoden und zu Autologging-Optionen. Weitere
Einzelheiten zu den verschiedenen Funktionen der Hilfsprogramm-Symbolleiste finden Sie in Abschnitt 10.
4.2
UHRZEIT UND DATUM
Das Menü „Uhrzeit und Datum“ ermöglicht die Einstellung
von aktueller Uhrzeit und Datum. Diese Informationen
werden für alle Ergebnisse gespeichert und auf Ausdrucken
angezeigt. Das Menü „Uhrzeit und Datum“ wird über
das Hauptmenü aufgerufen, indem Sie 2 Sekunden lang
die Taste unterhalb des Symbols Uhrzeit und Datum
drücken. Durch einmaliges Drücken der Taste wechselt das
Display zwischen der Uhrzeit- und Datumsanzeige.
7310
0 9 : 02
1
4
:
30
4.3
5
3
11 09
In dem Menü „Uhrzeit und Datum“ erfolgt die
Zeiteinstellung durch Drücken der Taste neben dem UhrSymbol. Verwenden Sie die Tasten am unteren Rand
des Bildschirms, um die Ziffer, die geändert werden soll,
auszuwählen. Mit den Tasten neben den Pfeil-Symbolen
erhöhen oder verringern Sie die Ziffer. Für die UhrzeitFunktion wird ein 24-Stunden-Format eingesetzt.
In dem Menü „Uhrzeit und Datum“ erfolgt die
Datumseinstellung durch Drücken der Taste neben dem
Kalender-Symbol. Verwenden Sie die Tasten am unteren
Rand des Bildschirms, um die Ziffer, die geändert werden
soll, auszuwählen. Mit den Tasten neben den Pfeil-Symbolen
erhöhen oder verringern Sie die Ziffer. Das Datumsformat
kann entweder auf europäische Schreibweise als TT/MM/JJ
oder auf amerikanische Schreibweise als MM/TT/JJ angezeigt
werden. Ein Wechsel zwischen den Datumsformaten erfolgt
durch Drücken der Taste unterhalb des Umschalt-Symbols.
Nach Einstellung der aktuellen Uhrzeit und des Datums
drücken Sie die Taste neben dem Häkchen-Symbol, um die
Änderungen zu speichern. Zum Verlassen des Menüs ohne
Speichern der Änderungen drücken Sie auf die ZurückTaste; das Hauptmenü wird daraufhin angezeigt.
MENÜ GERÄTEEINSTELLUNGEN
Das Menü „Geräteeinstellungen“ wird durch Drücken der Taste unterhalb des Symbols Geräteeinstellungen
im Hauptmenü aufgerufen. Dieses Menü ermöglicht den Zugriff auf die Menüs für die Sperrfunktion für die
Einstellungen, für Sicherheitscodes, Methodensperre, Modus-Auswahl, Benutzer-ID, Bildschirmkontrast und
Lampen-Energiesparmodus. Das Häkchen-Symbol speichert alle Änderungen und führt zum Hauptmenü zurück.
Einstellungsschutz
Häkchen-Symbol
Sicherheitscode
Benutzer-ID
Methoden sperren
Bildschirmkontrast
Modus-Auswahl
Energiesparmodus
Lampe
Diagnose
Abb. 4.3.1. - Menü Geräteeinstellungen
20
4.4
SICHERHEIT UND FESTLEGEN VON KENNWÖRTERN
4.4.1
Einstellen von Sicherheitscodes
Die Sicherheitscode-Funktion ermöglicht die Festlegung
eines Sicherheitscodes, der die Geräteeinstellungen und
die Messmodus-Einstellungen sperrt. Der Sicherheitscode
bezieht sich nicht spezifisch auf die Benutzer-ID, sondern
soll einem Administrator ermöglichen, entweder das Gerät
oder die Protokolle zu steuern. Das Sicherheitscode-Menü
wird über das Menü „Geräteeinstellungen“ aufgerufen.
In dem Geräteeinstellungsmenü drücken Sie hierfür die
Taste neben dem Sicherheitscode-Symbol. Verwenden
Sie die Tasten am unteren Rand des Bildschirms, um
die Ziffer, die geändert werden soll, auszuwählen. Mit
6
4.4.2
6
0
den Tasten neben den Pfeil-Symbolen erhöhen oder
verringern Sie die ausgewählte Ziffer. Nach Einstellung
des gewünschten Codes drücken Sie die Taste neben dem
Häkchen-Symbol, um den Sicherheitscode zu speichern.
Einstellungsschutz
Mithilfe der Funktion „Einstellungsschutz“ können die Geräte- und Messmodi-Einstellungen gesperrt
werden, um etwaige Änderungen an den Messparametern oder Geräteeinstellungen zu verhindern. Bei
aktivem Einstellungsschutz können lediglich die Benutzer-ID und der Kontrast verändert werden.
Die Funktion „Einstellungsschutz“ wird über das Menü
„Geräteeinstellungen“ durch Drücken der Taste neben
dem geöffneten Vorhängeschloss-Symbol aufgerufen.
Durch einmaliges Drücken werden die Einstellungen sofort
gesperrt. Zum Entriegeln der Einstellungen drücken Sie
die Taste erneut. Dies öffnet das Sicherheitscode-Menü,
wie in Abschnitt 4.4.1 beschrieben. Zum Entsperren der
Einstellungen muss der zuvor festgelegte Sicherheitscode
eingegeben werden. Wenn der Einstellungsschutz aktiv
ist, können Methoden zwar noch geöffnet, gelöscht
und gespeichert werden; eine Änderung der MethodenParameter ist jedoch nicht möglich.
Zur Eingabe des Sicherheitscodes verwenden Sie die
Tasten am unteren Rand des Bildschirms, um die Ziffer,
die geändert werden soll, auszuwählen. Mit den Tasten
neben den Pfeil-Symbolen erhöhen oder verringern Sie
die ausgewählte Ziffer. Wenn der korrekte Sicherheitscode
0
0
0
eingegeben wurde, drücken Sie die Taste neben dem
Häkchen-Symbol. Die Einstellungen sind jetzt entsperrt.
Wenn
die
Einstellungen
vor
Festlegung
des
Sicherheitscodes
gesperrt
wurden,
können
die
Einstellungen durch den Standardcode 660 freigegeben
werden.
21
4.4.3
Methoden sperren
Bei
aktiver
Methodensperre
ist
das
Menü
„Methodenauswahl“ in allen Messmodi deaktiviert;
somit können keine Methoden geöffnet, gelöscht oder
gespeichert werden. Es können jedoch die Messparameter
der aktuell geladenen Methode geändert werden.
Die Funktion „Methodensperre“ wird über das Menü
„Geräteeinstellungen“ durch Drücken der Taste neben
dem Symbol Methodensperre aufgerufen.
Durch einmaliges Drücken wird die Methode sofort gesperrt. Zum Entsperren der Methoden drücken Sie
die Taste neben dem Methodensperre-Symbol erneut. Die Methoden sind jetzt entsperrt. Ein aktiver
Einstellungsschutz muss deaktiviert werden, bevor eine Methodensperre aktiviert oder deaktiviert werden kann.
Wenn ein Benutzer in einem beliebigen Messmodus versucht, Änderungen an einer gesperrten Methode
durchzuführen, blinkt das Vorhängeschloss-Symbol auf und Änderungen können nicht gespeichert
werden.
4.5
MODUS-AUSWAHL
Die Funktion „Modus-Auswahl“ ermöglicht den Zugriff
auf verschiedene Messmodi, deren Zugang eingeschränkt
werden soll. Die benötigten Modi können ausgewählt und
der gewünschte Einstellungsschutz aktiviert werden, um
somit andere Benutzer am Zugriff auf die deaktivierten
Modi zu hindern. Die Funktion „Modus-Auswahl“ wird
über das Menü „Geräteeinstellungen“ durch Drücken der
Taste neben dem Symbol Modus-Auswahl aufgerufen.
Die Messmodus-Symbole, die im Hauptmenü angezeigt
werden, sind durch das Symbol Modus angezeigt
gekennzeichnet. Die Messmodus-Symbole, die im
Hauptmenü nicht angezeigt werden, sind durch das
Symbol Modus nicht angezeigt gekennzeichnet.
Um den Status eines Modus von „angezeigt“ zu
„eingeschränkt“ oder umgekehrt zu ändern, drücken Sie
die Taste neben dem Symbol Messmodus. Nach Auswahl
der gewünschten Modi drücken Sie die Taste neben dem
Häkchen-Symbol, um die Änderungen zu speichern. Die
ausgewählten Messmodi werden im Hauptmenü angezeigt.
7315
09:02
4.6
DIAGNOSE
0.00
Go to WL
500.0 nm
ON
22
READ
Mit
der
Diagnose-Funktion
können
einfache
Überprüfungen an dem Gerät ausgeführt werden. Es ist
möglich, die Wellenlänge zu ändern, die Lampe an- und
auszuschalten und eine Empfindlichkeitsbestimmung
durchzuführen.
Mit der Taste Zurück verlassen Sie diese Funktion, ohne
eine Überprüfung durchzuführen.
4.7 GLP-EINSTELLUNGEN
Das Gerät verfügt neben Uhrzeit- und Datumseinstellungen auch über eine Benutzer-ID-Funktion. Diese
Funktion ermöglicht die Einstellung einer individuellen, dreistelligen ID-Nummer. Diese Nummer wird auf
allen Ausdrucken und gespeicherten Ergebnissen angezeigt.
Die Benutzer-ID-Funktion wird über das Menü
„Geräteeinstellungen“ durch Drücken der Taste neben dem
Symbol Benutzer-ID aufgerufen. Mithilfe der Tasten am
0
0
1
unteren Rand des Bildschirms können Sie die zu ändernden
Ziffern auswählen. Mit den Tasten neben den Pfeil-Symbolen
erhöhen oder verringern Sie die Ziffer. Wenn die gewünschte
Benutzer-ID eingegeben wurde, drücken Sie zum Speichern
und zur Rückkehr in das Menü „Geräteeinstellungen“ die
Taste neben dem Häkchen-Symbol.
4.8
BILDSCHIRMKONTRAST
Die
Funktion
„Bildschirmkontrast“
ermöglicht
die
Einstellung der Bildschirmhelligkeit. Drücken Sie hierfür
im Geräteeinstellungsmenü die Taste neben dem
Bildschirmkontrast-Symbol. Mit den Tasten unterhalb
der Pfeil-Symbole erhöhen oder verringern Sie den
Bildschirmkontrast. Wenn der gewünschte Kontrast erzielt
wurde, drücken Sie zum Speichern und zur Rückkehr in
das Menü „Geräteeinstellungen“ die Taste neben dem
Häkchen-Symbol.
4.9
ENERGIESPARMODUS LAMPE
Diese Funktion ist nur für das Spektralphotometer für den sichtbaren Bereich Modell 7310 verfügbar, das
eine Wolfram-Halogen-Lampe verwendet.
Der Lampen-Energiesparmodus ermöglicht eine Minuten
genaue Festlegung des Zeitraums, nach welchem die Lampe
im Anschluss an eine Phase der Inaktivität ausgeschaltet
wird, d.h. nach einer Phase, in der keine Messungen
durchgeführt wurden. Diese Funktion wird über das Menü
„Geräteeinstellungen“ durch Drücken der Taste neben dem
Symbol Energiesparmodus Lampe aufgerufen.
Beim ersten Zugriff auf dieses Menü ist der
Energiesparmodus ausgeschaltet. Drücken Sie die Taste
unterhalb des Symbols Energiesparmodus Lampe um
die Funktion zu aktivieren. Drücken Sie die Taste unterhalb
des Symbols Energiesparmodus Lampe um die Funktion
zu deaktivieren.
23
Die Mindestzeit ist standardmäßig auf 30 Minuten eingestellt.
Verwenden Sie die Tasten am unteren Rand des Bildschirms,
um die Ziffer, die geändert werden soll, auszuwählen.
0
3
0
Mit den Tasten neben den Pfeil-Symbolen erhöhen oder
verringern Sie die Ziffer. Wenn der gewünschte Zeitraum in
Minuten eingegeben wurde, drücken Sie zum Speichern und
zur Rückkehr in das Menü „Geräteeinstellungen“ die Taste
neben dem Häkchen-Symbol.
0.000
100.0
ABS
Die Zeiteinstellung läuft ab dem Zeitpunkt, an dem
keine Aktivität der Lampe registriert wird. Nach Ablauf
des eingestellten Zeitraums werden Lampe und Lüfter
%T
400 nm
ausgeschaltet und das Symbol Energiesparmodus
Lampe wird in allen Messmodi angezeigt. Für die
Durchführung einer Messung drücken Sie die Taste
unterhalb des Symbols Energiesparmodus Lampe, dies
09:02
deaktiviert den Energiesparmodus. Lampe und Lüfter
werden wieder eingeschaltet und die Aufwärmphase der
Lampe beginnt.
0.000
100.0
ABS
Das Symbol kalte Lampe wird im Messmodus neben
dem Symbol Nullpunktkalibrierung angezeigt. Die
Aufwärmphase der Lampe beträgt fünf Minuten.
%T
400 nm
09:02
Zur Anzeige der verbleibenden Aufwärmzeit drücken
Sie die Taste unterhalb des Symbols kalte Lampe.
Kalibrierung und Messungen können während der
Aufwärmphase der Lampe durchgeführt werden, die
Ergebnisse sind jedoch unter Umständen nicht akkurat.
1 6: 30
09:02
0.000
100.0
Nach Beendigung der fünfminütigen Aufwärmphase wird
ABS
%T
400 nm
09:02
24
das Symbol kalte Lampe nicht mehr angezeigt.
ABSCHNITT 5 – Photometrie
Der Messmodus „Photometrie“ ermöglicht einfache Messungen der Absorption und % Transmission. Die
Messung der Probe wird für eine Wellenlänge und einen Zeitpunkt durchgeführt. Nachberechnungen der
Messungen stehen in diesem Messmodus nicht zur Verfügung.
5.1
MODUS-SPEZIFISCHE PARAMETER
0.000
100.0
ABS
Das
minimierte
Bedienmenü
für
Photometrie
ermöglicht die Durchführung von Kalibrierungen auf
%T
Nullabsorption/100% Transmission und von einfachen
Messungen ohne Änderung von Messparametern. Durch
Drücken der Taste neben dem JW-Symbol öffnet sich das
erweiterte Bedienmenü.
400 nm
09:02
Minimiertes Bedienmenü
100.0
0.000
Das
%T
erweiterte
Photometrie-Bedienmenü
ermöglicht
eine Änderung der Messparameter. Die HilfsprogrammSymbolleiste auf der linken Seite des Bildschirms ermöglicht
den Zugriff zu Druck-/Druckeinrichtungsfunktionen, zu
Ergebnissen, Methoden und Autologging-Optionen.
Weitere Einzelheiten zu den verschiedenen Funktionen der
Hilfsprogramm-Symbolleiste finden Sie in Abschnitt 10.
ABS
400 nm
09:02
Erweitertes Bedienmenü
Drucken/Druckeinstellungen
100.0
Auswahlmenü Ergebnisse
0.000
Auswahlmenü Methoden
Autolog-Menü
%T
ABS
400 nm
Umschaltung
Wellenlänge vergrößern
Wellenlänge verkleinern
09:02
Nullpunktkalibrierung
Probenmessung
Abb. 5.1.1 – Erweitertes Bedienmenü
5.2.
METHODEN EINRICHTEN
0.000
100.0
ABS
%T
Dieser Messmodus bietet nur einfache Funktionalitäten;
Wellenlänge und Display-Format sind die einzigen
Parameter, die hier eingestellt werden können.
400 nm
0 9 : 02
25
Das Umschalt-Symbol ermöglicht die Anzeige von Absorption oder % Transmission auf dem großen
primären Display. Mit der Taste neben dem Umschalt-Symbol können Sie zwischen dem primären und
sekundären Display wechseln. Durch wiederholtes Drücken schalten Sie zwischen den Anzeigen für
Absorption und % Transmission um.
5.2.1.
Auswählen einer Wellenlänge
Eine Anpassung der Wellenlänge ist in dem erweiterten Bedienmenü möglich. Drücken Sie die Tasten
neben den Pfeil-Symbolen für eine Vergrößerung oder Verkleinerung der Wellenlänge. Nach Auswahl der
gewünschten Wellenlänge kann eine Kalibrierung durchgeführt werden.
5.3
KALIBRIERUNG
100.0
0.000
Die Kalibrierung muss bei der gleichen Wellenlänge
%T
durchgeführt werden, die auch für die Messung der
ABS
Probe eingesetzt wird. Legen Sie eine Küvette mit der
Blindprobelösung in die Probenkammer ein und schließen
Sie den Deckel des Geräts. Drücken Sie die Taste unterhalb
400 nm
09:02
des
Symbols
Nullpunktkalibrierung
Absorption.
Dies stellt das Gerät auf Nullabsorption und 100%
Transmission ein.
Sobald die Kalibrierung abgeschlossen ist, wird das Symbol Probe messen angezeigt und die Probe kann
gemessen werden. Wird die Wellenlänge vor der Durchführung einer Probenmessung angepasst, wird
das Symbol Probe messen nicht mehr angezeigt und das Gerät muss erneut für die neu eingestellte
Wellenlänge kalibriert werden.
5.4
PROBENMESSUNG
81.7
0.088
%T
ABS
400 nm
0 9 : 02
Eine Probenmessung kann erst dann durchgeführt
werden, wenn das Gerät für die ausgewählte Wellenlänge
kalibriert wurde. Sobald die Kalibrierung durchgeführt
wurde, wird das Symbol Probe messen angezeigt und
die Probe kann gemessen werden. Entnehmen Sie die
Küvette mit der Blindprobelösung und legen Sie eine
Küvette mit der zu messenden Probe in den Probenhalter
ein. Schließen Sie die Abdeckung des Geräts und drücken
Sie die Taste unterhalb des Symbols Probe messen.
Sobald die Messung abgeschlossen ist, wird das photometrische Ergebnis auf dem Bildschirm angezeigt.
Darauf folgende Proben können in der gleichen Weise gemessen werden. Wird die Wellenlänge
zwischen den einzelnen Messdurchläufen angepasst, muss das Gerät vor der Durchführung weiterer
Probenmessungen erneut kalibriert werden.
26
ABSCHNITT 6 – Konzentration
Der Messmodus „Konzentration“ ermöglicht einfache Messungen der Absorptions- und
Konzentrationswerte. In diesem Messmodus ist es möglich, gegen einen Standard mit bekannter
Konzentration zu kalibrieren oder einen bekannten Faktor einzusetzen. Die Messung der Probe wird für
eine Wellenlänge und einen Zeitpunkt durchgeführt. Nachberechnungen der Messungen stehen in diesem
Messmodus nicht zur Verfügung.
6.1
MODUS-SPEZIFISCHE PARAMETER
0.000
0.000
Das minimierte Bedienmenü für Konzentration ermöglicht
Kalibrierungen zu Nullabsorption und sowie einfache
Messungen ohne Änderung von Messparametern. Durch
Drücken der Taste neben dem JW-Symbol öffnet sich das
erweiterte Bedienmenü.
ppm
ABS
400 nm
09:02
Minimiertes Bedienmenü
0.000
0.000
ppm
ABS
400 nm
09:02
Erweitertes Bedienmenü
Drucken/Druckeinstellungen
Das erweiterte Konzentrations-Bedienmenü ermöglicht
eine Änderung der Messparameter. Die HilfsprogrammSymbolleiste auf der linken Seite des Bildschirms ermöglicht
den Zugriff zu Druck-/Druckeinrichtungsfunktionen, zu
Ergebnissen, Methoden und Autologging-Optionen.
Weitere Einzelheiten zu den verschiedenen Funktionen der
Hilfsprogramm-Symbolleiste finden Sie in Abschnitt 10.
Mithilfe des Symbols Einstellungen können Wellenlänge,
Einheit, Auflösung, Standard oder Faktor festgelegt werden.
0.000
Auswahlmenü Ergebnisse
0.000
Auswahlmenü Methoden
ppm
ABS
400 nm
Autolog-Menü
Einstellungen
Wellenlänge vergrößern
Wellenlänge verkleinern
0 9 : 02
Nullpunktkalibrierung
Probenmessung
Abb. 6.1.1 – Erweitertes Bedienmenü
6.2
METHODENKONFIGURATION
6.2.1
Auswählen einer Wellenlänge
0.000
0.000
ppm
ABS
400 nm
Die Anpassung der Wellenlänge ist in dem erweiterten
Bedienmenü oder dem Einstellungsmenü möglich. Für die
Anpassung der Wellenlänge im erweiterten Bedienmenü
drücken Sie die Tasten neben den Pfeil-Symbolen, die
eine Vergrößerung oder Verkleinerung der Wellenlänge
ermöglichen.
09:02
27
2.008
Das Einstellungsmenü wird über das erweiterte
Bedienmenü durch Drücken der Taste neben dem Symbol
Einstellungen aufgerufen. Im Einstellungsmenü drücken
Sie auf die Taste unterhalb des Symbols Wellenlänge.
1.000
ppm
400nm
4
0
0
0
Es öffnet sich eine Zahlen-Eingabemaske. Mithilfe der
Tasten am unteren Rand des Bildschirms können die
Ziffern geändert werden. Mit den Tasten neben den PfeilSymbolen erhöhen oder verringern Sie die Wellenlänge
auf den gewünschten Wert. Drücken Sie die Taste neben
dem Häkchen-Symbol, um die Änderungen zu speichern
und zum Menü "Einstellungen" zurückzukehren.
6.2.2 Einstellungen
Das Einstellungsmenü ermöglicht die Einstellung von Wellenlänge, Einheit, Auflösung, Standard
oder Faktor. Es wird über das erweiterte Bedienmenü durch Drücken der Taste neben dem Symbol
Einstellungen aufgerufen. Wenn die gewünschte Einstellungen eingegeben wurden, drücken Sie zum
Speichern und zur Rückkehr in das erweiterte Bedienmenüs die Taste neben dem Häkchen-Symbol.
Häkchen
Auflösungsauswahl
Auswählen von
Konzentrationseinheiten
ppm
2.008
Standard-Menü
1.000
Faktor-Menü
400nm
Auswählen einer
Wellenlänge
Abb. 6.2.2.1 – Menü Einstellungen
Bei der Einstellung der Methoden-Parameter sollte entweder der Standard oder der Faktor ausgewählt
werden. Die Option „Standard“ sollte dann verwendet werden, wenn der Faktor unbekannt ist, da durch
Auswahl dieser Option eine Berechnung des Faktors durchgeführt wird. Wenn der Faktor bekannt ist, ist
es nicht erforderlich, die Konzentration eines bekannten Standards zu messen. Wenn kein Standard oder
Faktor ausgewählt ist, sollte der Wert auf 1,00 eingestellt werden.
6.2.2.1
Auswählen von Konzentrationseinheiten
Für die Auswahl der Konzentrationseinheiten stehen eine Reihe von Optionen zur Verfügung: Keine
Einheiten, %, ppm, EBC, SRM, mEq/l, mEq, M, mM, µm, nm, U, U/l, U/ml, g/l, mg/l, µg/l, ng/l, g/dl, mg/dl,
µg/dl, mg/ml, µg/ml, ng/ml, µg/µl, ng/µl, mol/l, mmol/l
----
%
ppm
EBC
SRM
mEq/l
mEq
M
mM
µM
nM
U
mg/l
µg/l
ng/l
U/ml g/l
mg/dl
µg/µl
6.2.2.2
µg/dl
ng/µl
U/l
g/dl
mg/ml µg/ml ng/ml
mol/l
mmol/l.
Im Einstellungsmenü drücken Sie auf die Taste unterhalb des
Symbols Einheiten. Dadurch öffnet sich die Bildschirmansicht
für die Auswahl der Einheit; dort werden sämtliche Einheiten
angezeigt. Durch Navigieren mithilfe der Tasten neben den
Pfeil-Symbolen können Sie die gewünschte Einheit auswählen.
Wenn die gewünschten Einheiten markiert wurden, drücken Sie
zum Speichern und zur Rückkehr in das Menü „Einstellungen“
die Taste neben dem Häkchen-Symbol. Die gewählte Einheit
wird sowohl in dem minimalen als auch in dem erweiterten
Bedienmenü gemeinsam mit dem Absorptionswert und der
ausgewählten Wellenlänge angezeigt.
Ändern der Auflösung
Durch wiederholtes Drücken der Taste unterhalb des Symbols Auflösung kann der Auflösungswert für die
Darstellung der Konzentration auf die Werte 1, 0,1, 0,01 oder 0,001 eingestellt werden.
28
6.2.2.3
Verwendung eines Standards
000
0
00
00
1.0
Im Menü „Standard“ können Sie die Werte eines Standards
eingeben. Zum Aufrufen dieser Funktion drücken Sie
die Taste neben dem Symbol Standard. Dies öffnet eine
erweiterte Zahlen-Eingabemaske. Mithilfe der Tasten am
unteren Rand des Bildschirms können Sie die zu ändernden
Ziffern auswählen. Für die Auswahl der angrenzenden
Ziffer drücken Sie die Taste, die sich unterhalb der Ziffer
befindet, zweimal. So wird beispielsweise die Ziffer 00
durch ein erstes Drücken der Taste in die Ziffer 10 geändert
und durch zweites Drücken der Taste in die Ziffer 01.
Mit den Tasten neben den Pfeil-Symbolen erhöhen oder verringern Sie die ausgewählte Ziffer. StandardWerte können in dem Bereich von 0,001 bis 1.000 eingegeben werden. Durch Drücken der Taste neben
dem Symbol 000 können die Werte des Standards auf null zurückgesetzt werden. Wenn der StandardWert eingegeben wurde, drücken Sie zum Speichern und zur Rückkehr in das Menü Scan-Einstellungen
die Taste neben dem Häkchen-Symbol. Der eingegebene Wert wird in den Menü „Einstellungen“ neben
dem Standard-Symbol angezeigt. Ein Standard-Wert sollte nur eingetragen werden, wenn der Faktor
unbekannt ist. Wenn der Faktor bekannt ist, sollte der Standard-Wert auf 1,000 eingestellt werden.
6.2.2.4
Verwendung eines Faktors
Das Menü „Faktor“ ermöglicht die Eingabe eines Faktors.
Zum Aufrufen dieser Funktion drücken Sie die Taste
neben dem Faktor-Symbol. Dies öffnet eine erweiterte
Zahlen-Eingabemaske. Mithilfe der Tasten am unteren
000
Rand des Bildschirms können Sie die zu ändernden
Ziffern auswählen. Für die Auswahl der angrenzenden
0 0 00 1.0 00
Ziffer drücken Sie die Taste, die sich unterhalb der Ziffer
befindet, zweimal. So wird beispielsweise die Ziffer 00
durch ein erstes Drücken der Taste in die Ziffer 10 geändert
und durch zweites Drücken der Taste in die Ziffer 01.
Mit den Tasten neben den Pfeil-Symbolen erhöhen oder verringern Sie die ausgewählte Ziffer. Die
Werteangaben für Faktoren reichen von 0,001 bis 10.000. Durch Drücken der Taste neben dem Symbol
000 können die Werte der Faktoren auf null zurückgesetzt werden. Wenn der Faktor eingegeben wurde,
drücken Sie zum Speichern und zur Rückkehr in das Menü Scan-Einstellungen die Taste neben dem
Häkchen-Symbol. Der eingegebene Wert wird in dem Menü „Einstellungen“ neben dem Faktor-Symbol
angezeigt. Ist der Faktor unbekannt, sollte ein Standard gemessen werden, um den Faktor zu berechnen.
Wird ein Standard verwendet, sollte der Faktor-Wert auf 1,000 eingestellt werden.
6.3
KALIBRIERUNG
0.000
0.000
ppm
ABS
400 nm
09:02
6.3.1
Im Messmodus „Konzentration“ können nach einer
Null-Kalibrierung erforderliche Kalibrierungen gegen
einen Standard oder Faktor durchgeführt werden. Ist
der Faktor unbekannt, wird zur Berechnung des Faktors
eine Kalibrierung gegen einen bekannten Standard
durchgeführt. Sollte der Faktor jedoch bekannt sein,
besteht keine Notwendigkeit zur Durchführung einer
Kalibrierung gegen einen Standard. Die Kalibrierung muss
bei der gleichen Wellenlänge durchgeführt werden, die
auch für die Messung der Probe eingesetzt wird.
Standard-Kalibrierung
Legen Sie eine Küvette mit der Blindprobelösung in die Probenkammer ein und schließen Sie den Deckel
des Geräts. Drücken Sie die Taste unterhalb des Symbols Nullpunktkalibrierung Absorption. Das Gerät
führt eine Kalibrierung auf Nullabsorption durch. Legen Sie eine Küvette mit der Standardkonzentration
der Probelösung in die Probenkammer ein und schließen Sie den Deckel des Geräts.
29
0.000
0.000
ppm
ABS
0.000 ABS
20.000
400 nm
09:02
Drücken Sie die Taste unterhalb des Symbols Kalibrierung
auf Nullabsorption oder Standard. Dies öffnet ein
weiteres Menü mit der Option zur Rekalibrierung auf
Nullabsorption oder zur Kalibrierung gegen den zuvor
eingegebenen Standard-Wert. Drücken Sie die Taste
neben dem Symbol Kalibrierung gegen Standard.
Wenn der gewählte Standard einen Faktor außerhalb des
Gerätemessbereichs fordert, wird das Symbol Standard
prüfen angezeigt.
10.00
0.121
ppm
ABS
400 nm
Das Gerät wird eine Messung durchführen und eine
Kalibrierung
gegen
die
Standard-Konzentration
vornehmen. Sobald die Kalibrierung abgeschlossen ist,
kann die Probenmessung mithilfe des Symbols nach
Standard messen durchgeführt werden.
09:02
6.3.2 Faktor-Kalibrierung
0.000
0.000
ppm
ABS
400 nm
09:02
6.4
Legen Sie eine Küvette mit der Blindprobelösung in die
Probenkammer ein und schließen Sie den Deckel des
Geräts. Drücken Sie die Taste unterhalb des Symbols
Nullpunktkalibrierung Absorption. Das Gerät führt eine
Kalibrierung auf Nullabsorption durch. Sobald die Kalibrierung
abgeschlossen ist, kann die Probenmessung mithilfe des
Symbols nach Faktor messen durchgeführt werden.
PROBENMESSUNG
Eine Probenmessung kann erst dann durchgeführt werden, wenn das Gerät für die ausgewählte
Wellenlänge kalibriert wurde. In dieser Betriebsart hängt die Art der Probenmessung von der
durchgeführten Kalibrierung ab.
6.4.1
Probenmessung nach Standard-Kalibrierung
10.00
0.121
ppm
ABS
400 nm
Entnehmen Sie die Küvette mit der Standardprobe und
legen Sie eine Küvette mit der zu messenden Probe in die
Probenkammer ein. Schließen Sie die Abdeckung des Geräts
und drücken Sie die Taste unterhalb des Symbols nach
Standard messen. Nach Abschluss der Messung werden
die Konzentrations- und Absorptionswerte angezeigt.
09:02
6.4.2 Probenmessung nach Faktor-Kalibrierung
0.000
0.000
ppm
ABS
400 nm
09:02
30
Entnehmen Sie die Küvette mit der Blindprobelösung und
legen Sie eine Küvette mit der zu messenden Probe in die
Probenkammer ein. Schließen Sie die Abdeckung des Geräts
und drücken Sie die Taste unterhalb des Symbols nach
Faktor messen. Nach Abschluss der Messung werden die
Konzentrations- und Absorptionswerte angezeigt.
Zur Messung einer Probe auf der Grundlage eines
bekannten Faktors, muss der Wert des Faktors vor Beginn
der Probenmessung in dem Einstellungsmenü eingegeben
werden.
ABSCHNITT 7 – Spektrum
Der Messmodus „Spektrum“ ermöglicht die Wellenlängenbereich übergreifenden Messungen der
Absorption und % Transmission. Absorption oder % Transmission werden für jede Wellenlänge grafisch
aufgezeichnet. Tools für die Nachbearbeitung der Messung, zum Beispiel für die Analyse der Höchst- und
Kleinstwerte und der Spektralpunkte, stehen zur Verfügung. In dieser Betriebsart können Proben partiell
charakterisiert werden.
7.1
MODUS-SPEZIFISCHE PARAMETER
2.500
ABS
Das minimierte Spektrum-Bedienmenü ermöglicht die
Durchführung von Basislinien- und Spektrum-Scans ohne
Änderung von Messparametern oder Einstellungen. Durch
Drücken der Taste neben dem JW-Symbol öffnet sich das
erweiterte Bedienmenü.
1.000
-0.500
350
450nm
550
09:02
Minimiertes Bedienmenü
Das erweiterte Spektrum-Bedienmenü ermöglicht eine
Änderung der Messparameter. Die HilfsprogrammSymbolleiste auf der linken Seite des Bildschirms ermöglicht
den Zugriff zu Druck-/Druckeinrichtungsfunktionen, zu
Ergebnissen, Methoden und Autologging-Optionen.
Weitere Einzelheiten zu den verschiedenen Funktionen der
Hilfsprogramm-Symbolleiste finden Sie in Abschnitt 10.
2.500
ABS
-0.500
350
450nm
550
09:02
Erweitertes Bedienmenü
Mithilfe des Symbols für Scan-Einstellungen können Einstellungen der Diagramm y-Achse, der
Betriebsarten Absorption oder % Transmission, von Start- und Endwellenlängen und von Scan-Intervallen
vorgenommen werden. Mithilfe des Symbols Schwellenwerte für Höchst- und Kleinstwerte können
die gewünschten Schwellenwerte eingestellt werden. Mithilfe des Symbols Tabelle Höchst- und
Kleinstwerte können die Höchst- und Kleinstwerte des Scans tabellarisch angezeigt werden. Mithilfe
des Symbols Analyse Spektralpunkte können spezifische Punkte eines Scans für eine Nachanalyse der
Messung ausgewählt werden.
Drucken/Druckeinstellungen
Auswahlmenü Ergebnisse
Scan-Einstellungen
Schwellenwerte für Höchstund Kleinstwerte
Tabelle Höchst- und Kleinstwerte
2.500
ABS
Auswahlmenü Methoden
Autolog-Menü
-0.500
350
450nm
550
Analyse Spektralpunkte
09:02
Basislinien-Scan
Probe scannen
Abb. 7.1.1 – Erweitertes Bedienmenü – Nachbearbeitung Messung
31
7.2
METHODENKONFIGURATION
In diesem Messmodus erfolgt der Zugriff auf alle
Parameter zur Konfiguration von Methoden über das
Menü 2Scan-Einstellungen“. Zum Öffnen des Menüs
„Scan-Einstellungen“ drücken Sie die Taste neben dem
Symbol Scan-Einstellungen im erweiterten Bedienmenü.
2.500
ABS
-0.500
350
450nm
550
09:02
7.2.1
Scan-Einstellungen
Diese Funktion ermöglicht es, Einstellungen an der y-Achse des Diagramms, an der Betriebsart Absorption oder
%-Transmission, an Beginn und Ende von Wellenlängen und an Scan-Intervallen vorzunehmen. Für den Zugang
zu dieser Funktion drücken Sie die Taste neben dem Symbol Scan-Einstellungen im erweiterten Bedienmenü.
Maximum Abs/% Transmission
Häkchen-Symbol
2.500
Manuelle/automatische
Skalierung y-Achse
Auswahl Abs/% Transmission
ABS
-0.500
Minimum Abs/% Transmission
350nm
550nm
Einstellung
Endwellenlänge
Einstellung Scan-Intervall
Einstellung Anfangswellenlänge
7.2.1.1 – Menü Scan-Einstellungen
7.2.1.1 Auswahl Absorption oder % Transmission
Die Betriebsart wird auf der linken Seite des Menüs angezeigt. Als Standard-Parameter ist Absorption
eingestellt. Durch Druck auf die Taste neben dem ABS-Symbol kann die Betriebsart zwischen Absorption
und % Transmission gewechselt werden.
7.2.1.2. Einstellung Beginn und Ende von Wellenlängen
Diese Funktion ermöglicht es, die Start- und Endwellenlängen des Spektrum-Scans einzustellen. Das
Modell 7310 verfügt über einen Spektralbereich von 320 nm bis 1.000 nm, das Modell 7315 über
einen Spektralbereich von 198 nm bis 1.000 nm. Um die Startwellenlänge im Menü Scan-Einstellungen
festzulegen, drücken Sie die Taste neben dem Symbol Wellenlänge, das sich ganz außen links von der
x-Achse befindet. Dies öffnet eine Zahlen-Eingabemaske.
4
0
400nm
32
0
0
5
0
0
500nm
0
Verwenden Sie die Tasten am unteren Rand des
Bildschirms, um die Ziffer, die geändert werden soll,
auszuwählen. Mit den Tasten neben den Pfeil-Symbolen
erhöhen oder verringern Sie die Ziffer. Wenn die
gewünschte Startwellenlänge eingegeben wurde, drücken
Sie zum Speichern und zur Rückkehr in das Menü „ScanEinstellungen“ die Taste neben dem Häkchen-Symbol.
Um die Endwellenlänge im Menü Scan-Einstellungen
festzulegen, drücken Sie die Taste neben dem
Symbol Wellenlänge, das sich ganz außen rechts
von der x-Achse befindet. Dies öffnet eine ZahlenEingabemaske. Verwenden Sie die Tasten am unteren
Rand des Bildschirms, um die Ziffer, die geändert
werden soll, auszuwählen. Mit den Pfeil-Tasten erhöhen
oder verringern Sie die Ziffer. Wenn die gewünschte
Endwellenlänge eingegeben wurde, drücken Sie zum
Speichern und zur Rückkehr in das Menü „ScanEinstellungen“ die Taste neben dem Häkchen-Symbol.
Wenn die eingegebene Anfangswellenlänge mit der Endwellenlänge identisch ist, wird der Wert der
Endwellenlänge automatisch auf einmal Scan-Intervall eingestellt. Wenn als Wert für die Anfangswellenlänge
beispielsweise 500 nm eingegeben wurde, die Endwellenlänge aber bereits auf 500 nm eingestellt ist
und das Scan-Intervall 2 nm beträgt, wird die Endwellenlänge automatisch auf 502 nm angepasst.
Wenn die eingegebene Endwellenlänge mit der Anfangswellenlänge identisch ist, wird der Wert der
Anfangswellenlänge automatisch auf einmal Scan-Intervall eingestellt. Wenn als Wert für die Endwellenlänge
beispielweise 500 nm eingegeben wurde, die Anfangswellenlänge aber bereits auf 500 nm eingestellt ist
und das Scan-Intervall 2 nm beträgt, wird die Anfangswellenlänge automatisch auf 498 nm angepasst.
7.2.1.3
Einstellung des Scan-Intervalls
Diese Funktion ermöglicht es, die Intervalle zwischen den gemessenen Wellenlängen des SpektrumScans einzustellen. Das Scan-Intervall kann auf 1, 2 oder 5 nm geändert werden, indem Sie die Taste
unter dem Symbol Scan-Intervall drücken. Durch wiederholtes Drücken der Taste wechselt das Intervall
zwischen den Werten 1, 2 und 5 nm. Das Scan-Intervall kann nur dann ausgewählt werden, wenn der
Wellenlängenbereich durch diese Zahl teilbar ist. Zum Beispiel kann ein Scan-Intervall von 5 nm nicht für
einen Wellenlängenbereich von 400 bis 503 nm ausgewählt werden.
7.2.1.4
Skalierung der y-Achse
Diese Funktion ermöglicht, die Skalierung der y-Achse der Spektrum-Grafik entweder manuell oder
automatisch anzupassen. Eine automatische Skalierung wird durch das Hand-Symbol, das mit einem
Kreuz durchgestrichen ist, dargestellt. Eine manuelle Skalierung wird durch das Hand-Symbol ohne Kreuz
dargestellt. Für die Auswahl einer manuellen oder automatischen Skalierung drücken Sie die Taste neben
dem Hand-Symbol. Durch wiederholtes Drücken der Taste wechselt die Einstellung zwischen manueller
und automatischer Skalierung.
Bei der automatischen Skalierung der y-Achse werden
die Absorptions- oder % Transmissionswerte auf der
Bildschirmansicht
„Einstellungen“
gelöscht.
Nach
Durchführung des Spektrum-Scans wird die y-Achse
automatisch neu skaliert.
ABS
400nm
500nm
Automatische Skalierung
Bei der manuellen Skalierung können Mindest- und
Höchstwerte für Absorption oder % Transmission
eingestellt werden. Zum Ändern der Absorptions- oder
% Transmissionswerte drücken Sie auf die Taste neben
dem Mindestwert der y-Achse. Diese öffnet eine ZahlenEingabemaske.
2.500
ABS
-0.500
400nm
500nm
Manuelle Skalierung
-
0 .3
0
0
Verwenden Sie die Tasten am unteren Rand des
Bildschirms, um die Ziffer, die geändert werden soll,
auszuwählen. Mit den Tasten neben den Pfeil-Symbolen
erhöhen oder verringern Sie die Ziffer. Um das Vorzeichen
zu ändern, drücken Sie die Taste unter dem + oder
– Symbol. Durch wiederholtes Drücken wechseln Sie
zwischen + und –. Wenn die gewünschten Werte für
Absorption oder % Transmission eingegeben wurden,
drücken Sie die Taste neben dem Häkchen-Symbol.
33
+
7.3
2 .3
0
0
KALIBRIERUNG
2.500
ABS
0
100
-0.500
350
450nm
550
0 9 : 02
2.500
ABS
-0.500
350
450nm
550
09:02
-0.500
350
450nm
550
09:02
Um den Basislinien-Scan vor dessen Beendigung
anzuhalten, drücken Sie auf die Taste unterhalb des Symbols
Basislinien-Scan wird durchgeführt. Zum Stoppen des
Basislinien-Scans wird eine Bestätigung angefordert. Zur
Bestätigung, dass der Basislinien-Scan gestoppt werden soll
und zur Rückkehr in das erweiterte Bedienmenü drücken
Sie die Taste neben dem Häkchen-Symbol.
Wenn der Wellenlängenbereich oder das Scan-Intervall vor
Durchführung eines Proben-Scans geändert wird, muss erneut
ein Basislinien-Scan für den neuen Wellenlängenbereich oder
das neue Scan-Intervall durchgeführt werden, bevor eine
Probe gemessen werden kann.
PROBENMESSUNG
2.500
ABS
-0.500
350
09:02
34
Im Spektrum-Messmodus handelt es sich bei der
Kalibrierung um einen Basislinien-Scan, der über den
gewählten Wellenlängenbereich mit dem gewählten
Scan-Intervall durchgeführt wird. Legen Sie eine Küvette
mit der Blindprobelösung in die Probenkammer ein und
schließen Sie den Deckel des Geräts. Drücken Sie die Taste
unter dem Symbol Basislinien-Scan um den BasislinienScan einzuleiten. Das Symbol „Basislinie“ wechselt zu
dem Symbol Basislinien-Scan wird durchgeführt. Eine
Fortschrittsanzeige wird eingeblendet.
Zur Fortsetzung des Basislinien-Scans drücken Sie auf die
Taste neben dem Kreuz-Symbol. Sobald der BasislinienScan ausgeführt wurde, wird das Symbol Probe scannen
angezeigt und die Probe kann gemessen werden.
2.500
ABS
7.4
Zum Ändern der Höchstwerte für Absorption oder
%-Transmission drücken Sie auf die Taste neben dem
Höchstwert der y-Achse. Diese öffnet eine ZahlenEingabemaske. Mit den Tasten neben den PfeilSymbolen erhöhen oder verringern Sie die Ziffer. Um das
Vorzeichen zu ändern, drücken Sie die Taste unter dem
+ oder – Symbol. Durch wiederholtes Drücken wechseln
Sie zwischen + und –. Wenn die gewünschten Werte für
Absorption oder % Transmission eingegeben wurden,
drücken Sie die Taste neben dem Häkchen-Symbol.
450nm
550nm
Eine Probenmessung kann erst dann erfolgen, wenn ein
Basislinien-Scan durchgeführt wurde. Legen Sie eine
Küvette mit der zu messenden Probe in die Probenkammer
ein und schließen Sie den Deckel des Geräts. Drücken Sie
die Taste unterhalb des Symbols Probe scannen um den
Spektrum-Scan der Probe zu starten.
Das Gerät wird einen Scan über den zuvor ausgewählten
Wellenlängenbereich und das Scan-Intervall durchführen.
Das Symbol Probe scannen wechselt zu dem Symbol
Spektrum-Scan läuft.
Um den Scan vor dessen Beendigung anzuhalten, drücken
Sie auf die Taste unterhalb des Symbols Scanvorgang
läuft. Zum Stoppen des Proben-Scans wird eine
Bestätigung angefordert. Zur Fortsetzung des ProbenScans drücken Sie auf die Taste neben dem Kreuz-Symbol.
Wenn der Scan angehalten werden soll, drücken Sie zur
Bestätigung auf die Taste neben dem Häkchen-Symbol.
2.500
ABS
-0.500
350
450nm
550
09:02
Je nachdem, wie viele Datenpunkte gemessen wurden, wird entweder ein Teil-Scan und sämtliche
Bearbeitungstools für die Bearbeitung der durchgeführten Messung angezeigt, oder das Gerät kehrt in
das erweiterte Bedienmenü zurück, ohne Messungen zu speichern.
Sobald der Scan abgeschlossen ist, wird das Spektrum
auf dem Bildschirm angezeigt. Wenn „automatische
Skalierung“ gewählt wurde, wird die y-Achse automatisch
neu skaliert.
2.500
ABS
1.500
425nm
1.500
475nm
1.000
450nm
-0.500
350
450nm
550
09:02
7.5
DATENANALYSE
Nach Abschluss des Scans werden auf dem Bildschirm
die Symbole der Tools angezeigt, die nach erfolgter
Messung eingesetzt werden. Zu den Tools gehören
Schwellenwerte für Höchst- und Kleinstwerte,
Tabelle Höchst- und Kleinstwerte und Analyse der
Spektralpunkte. Die Tabelle Höchst- und Kleinstwerte
zeigt alle erfassten Höchst- und Kleinstwerte oberhalb des
gewählten Schwellenwerts an. Die Funktion zur Analyse
der Spektralpunkte ermöglicht die Auswahl spezifischer
Punkte eines Scans für eine Analyse der Absorptionswerte
oder % Transmission bei ausgewählten Wellenlängen.
2.500
ABS
1.500
425nm
1.500
475nm
1.000
450nm
-0.500
350
450nm
550
09:02
7.5.1
Schwellenwerte für Höchst- und Kleinstwerte
Mithilfe dieser Funktion können Schwellenwerte für
Höchst- und Kleinstwerte auf 1%, 5% oder 10%
gesetzt oder ausgeschaltet werden. Für die Auswahl
des Schwellenwertes drücken Sie die Taste neben dem
Symbol Schwellenwerte Höchst- und Kleinstwerte.
Wiederholtes Drücken der Taste wechselt zwischen den
Werten 1%, 5%, 10% und Ausschalten.
2.500
ABS
1.500
425nm
1.500
475nm
1.000
450nm
-0.500
350
450nm
550
09:02
2.500
ABS
X
-0.500
350
09:02
450nm
550
Bei ausgeschalteten Höchst- und Kleinstwerten wird
das Symbol Höchst- und Kleinstwerte angezeigt,
das – anstelle einer Ziffernangabe – durchgekreuzt ist.
Wenn der Schwellenwert für Höchst- und Kleinstwerte
ausgeschaltet ist, wird das Symbol Tabelle Höchst- und
Kleinstwerte nicht angezeigt. Wenn ein Schwellenwert
von 5% ausgewählt wurde, werden nur solche Höchstund Kleinstwerte in der Tabelle angezeigt, die diesen
Schwellenwert übersteigen.
Der Schwellenwert wird wie folgt berechnet:
Wellenlängenbereich Abs oder % T Bereich Schwellenwert
Prozentsatz
35
7.5.2Tabelle Höchst- und Kleinstwerte
nm
425
450
475
1.500
---1.500
nm
425
475
---1.000
----
In der Bildschirmansicht „Tabelle Höchst- und
Kleinstwerte“ ist es möglich, sowohl Höchst- als auch
Kleinstwerte, nur Höchstwerte oder nur Kleinstwerte
anzuzeigen. Um ausschließlich die Höchstwerte
anzuzeigen, drücken Sie auf die Taste unterhalb des
Symbols nur Höchstwerte. Um Höchst- und Kleinstwerte
erneut anzuzeigen, drücken Sie diese Taste noch einmal.
ABS
1.500
1.500
nm
450
Die tabellarische Aufstellung der Höchst- und Kleinstwerte
zeigt alle erfassten Höchst- und Kleinstwerte oberhalb des
gewählten Schwellenwerts an. Zum Öffnen der Tabelle
drücken Sie auf die Taste neben dem Symbol Tabelle
Höchst- und Kleinstwerte. Wenn der Schwellenwert
für Höchst- und Kleinstwerte ausgeschaltet ist, wird das
Symbol nicht angezeigt.
ABS
-------
Um ausschließlich die Kleinstwerte anzuzeigen, drücken
Sie die Taste unterhalb des Symbols nur Kleinstwerte.
Um Höchst- und Kleinstwerte erneut anzuzeigen, drücken
Sie diese Taste noch einmal.
ABS
----
1 . 0 00
In der Tabelle werden die Werte für Absorption oder %
Transmission (abhängig von der Betriebsart, die in den ScanEinstellungen ausgewählt wurden) mit den entsprechenden
Wellenlängen dargestellt. Mit den Tasten neben dem PfeilSymbolen können Sie in den Messungen nach oben oder
unten blättern. Zur Rückkehr in das erweiterte Bedienmenü
drücken Sie die Taste neben dem Häkchen-Symbol.
7.5.3
Analyse Spektralpunkte
Die Funktion „Analyse Spektralpunkte“ ermöglicht die Auswahl spezifischer Punkte des Scans für eine Analyse
der Absorption oder % Transmission bei ausgewählten Wellenlängen. Für den Zugang zu dieser Funktion
drücken Sie die Taste neben dem Symbol Analyse Spektralpunkte, dadurch öffnet sich der Auswahlbildschirm.
2.500
ABS
1.000
-0.500
350
450nm
550
Auf der rechten Seite des Bildschirms wird eine
durchgehende vertikale Linie angezeigt. Mit den Tasten
unterhalb der Symbole größer als (>) oder kleiner als
(<) bewegen Sie die Linie entlang des Spektrums und
erhöhen oder verringern die Wellenlänge nach EinzelScanintervallen. Die Symbole viel größer als (>>) oder
kleiner als (<<) erhöhen oder verringern die Wellenlänge
um das 10fache des Scan-Intervalls.
Entsprechend dem Fortschreiten der Vertikallinie entlang des Scans werden die jeweilige Wellenlänge
und die Werte für Absorption oder % Transmission am oberen Rand des Bildschirms angezeigt. Zum
Hinzufügen ausgewählter Punkte des Spektrums in die „Analysetabelle Spektralpunkte“ drücken Sie die
Taste neben dem Symbol Punkte zu der Analysetabelle Spektralpunkte hinzufügen.
2.500
1.000
-2.500
350
36
450nm
550
In der Analysetabelle Spektralpunkte können lediglich
6 Punkte gespeichert werden. Beim Hinzufügen eines
ausgewählten Punkts in die Tabelle wird die Tabellenposition
dieses Punkts auf dem Bildschirm aufleuchten. Wenn die
Tabelle vollständig ist und ein 7. Punkt zum Hinzufügen
ausgewählt wird, blinkt ein Warnsymbol auf. Ein Punkt
muss dann aus der Tabelle gelöscht werden, bevor ein
weiterer Punkt hinzugefügt werden kann.
5
0
0
Die zu analysierende Wellenlänge kann auch manuell
eingegeben werden. Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten.
Die erste Möglichkeit besteht darin, die Taste unterhalb
des
Wellenlänge-Symbols
im
Menü
„Analyse
Spektralpunkte“ zu drücken. Es öffnet sich eine ZahlenEingabemaske; hier kann die Wellenlänge manuell
eingegeben werden. Verwenden Sie die Tasten am
unteren Rand des Bildschirms, um die Ziffer, die geändert
werden soll, auszuwählen. Mit den Tasten neben den
Pfeil-Symbolen erhöhen oder verringern Sie die Ziffer.
Wenn die Wellenlänge eingegeben wurde, drücken Sie
zum Speichern und zur Rückkehr in das Menü „Analyse
Spektralpunkte“ die Taste neben dem Häkchen-Symbol.
0
Die zweite Möglichkeit für die manuelle Eingabe der
Wellenlänge in die Analysetabelle Spektralpunkte
besteht in dem Drücken der Taste neben der Position in
der Tabelle, in der das Ergebnis gespeichert werden soll.
Es öffnet sich eine Zahlen-Eingabemaske, die auch ein
Löschen der Analysepunkte durch Drücken der Taste
neben dem Löschen-Symbol ermöglicht.
5
4
0
4
2
Verwenden Sie die Tasten am unteren Rand des Bildschirms, um die Ziffer, die geändert werden soll,
auszuwählen. Mit den Tasten neben den Pfeil-Symbolen erhöhen oder verringern Sie die Ziffer. Wenn die
gewünschte Wellenlänge eingegeben oder der Analysepunkt gelöscht wurde, drücken Sie zum Speichern
und zur Rückkehr in die „Analysetabelle Spektralpunkte“ die Taste neben dem Häkchen-Symbol. Sollte
die eingegebene Wellenlänge außerhalb des Scan-Bereichs liegen, wird vor automatischer Anpassung der
Wellenlänge an den Bereich das Symbol Achtung Ziffer überprüfen angezeigt.
ABS
(nm)
487
1
0.513
500
2
0.028
447
3
0.855
%T
%T. Um die vorgenommenen Änderungen zu
speichern und zum Menü „Analyse Spektralpunkte“
zurückzukehren, drücken Sie die Taste neben dem
Häkchen-Symbol.
ABS
(nm)
445
4
0.843
442
5
0.733
439
6
0.515
Zum Anzeigen der Punkte in der „Analysetabelle
Spektralpunkte“, drücken Sie die Taste neben dem Symbol
Analysetabelle Spektralpunkte. Auf dem Bildschirm
können nur drei Punkte gleichzeitig angezeigt werden.
Zum Ansehen der weiteren Punkte in der Tabelle drücken
Sie auf die Taste unterhalb des Symbols Pfeil nach unten.
Zur erneuten Anzeige der ersten drei Punkte drücken Sie
auf die Taste unterhalb des Symbols Pfeil nach oben.
Die Tabelle zeigt die Wellenlänge und entweder die
entsprechende Absorption oder % Transmission sowie
die Reihenfolge, in der die Punkte ausgewählt oder
eingegeben wurden.
%T
Es ist möglich, vor der Durchführung eines Scans auf die Analyse der Spektralpunkte zuzugreifen. Punkte,
die einer Analyse unterzogen werden sollen, können aus der leeren Achse ausgewählt oder manuell in die
„Analysetabelle Spektralpunkte“ eingegeben werden. Nach Durchführung des Scans befinden sich die Punkte
für die Analyse bereits in der Tabelle mit den entsprechenden Absorptions- oder % Transmissionswerten.
37
ABSCHNITT 8 – Quantifizierung
Der Messmodus „Quantifizierung“ ermöglicht die Berechnung von Probenkonzentrationen unter
Verwendung einer Standard-Kurve. In diesem Modus werden eine Reihe von Standard-Lösungen für eine
Vielzahl von bekannten Konzentrationen bei festgelegter Wellenlänge gemessen. Die Absorptions- oder
% Transmissionswerte dieser Lösungen werden für die Erstellung einer Standard-Kurve aufgezeichnet.
Nach Erstellung der Standard-Kurve kann eine Probe von unbekannter Konzentration gemessen und die
Konzentration anhand der Standard-Kurve berechnet werden.
8.1 MODUS-SPEZIFISCHE PARAMETER
-0.000
0.000
Das minimierte Bedienmenü für Quantifizierung
ermöglicht Kalibrierungen zu Nullabsorption sowie
einfache Messungen ohne Änderung von Messparametern
oder Einstellungen. Durch Drücken der Taste neben dem
JW-Symbol öffnet sich das erweiterte Bedienmenü.
ppm
ABS
400 nm
09:02
Minimiertes Bedienmenü
-0.000
0.000
Das erweiterte Quantifizierungs-Bedienmenü ermöglicht
eine Änderung der Messparameter. Die HilfsprogrammSymbolleiste auf der linken Seite des Bildschirms ermöglicht
den Zugriff zu Druck-/Druckeinrichtungsfunktionen, zu
Ergebnissen, Methoden und Autologging-Optionen.
Weitere Einzelheiten zu den verschiedenen Funktionen der
Hilfsprogramm-Symbolleiste finden Sie in Abschnitt 10.
ppm
ABS
400 nm
0 9 : 02
Erweitertes Bedienmenü
Mithilfe des Symbols Standard-Kurve können die aktuelle Standardkurve und Kurvenstatistiken angezeigt
oder ein neuer Standard erstellt werden. Das Symbol Quantifizierungstabelle ermöglicht die Anzeige
des Quantifizierungsstandards.
Drucken/Druckeinstellungen
0.986
Auswahlmenü Ergebnisse
0.000
Auswahlmenü Methoden
ppm
Quantifizierungstabelle
ABS
400 nm
Autolog-Menü
Standard-Kurve
Wellenlänge vergrößern
Wellenlänge verkleinern
0 9 : 02
Nullpunkt­
kalibrierung
Proben­
messung
Abb. 8.1 – Erweitertes Bedienmenü – Nachbearbeitung Messung
38
8.2
METHODENKONFIGURATION
8.2.1.
Auswählen einer Wellenlänge
-0.000
0.000
Eine Anpassung der Wellenlänge ist in dem erweiterten
Bedienmenü möglich. Drücken Sie hierfür die Tasten
neben den Pfeil-Symbolen. Mit den Tasten neben
den Pfeil-Symbolen erhöhen oder verringern Sie die
Wellenlänge auf den gewünschten Wert. Die ausgewählte
Wellenlänge sollte der Wellenlänge entsprechen, mit der
Standards und unbekannte Proben gemessen werden
sollen. Die Einstellung der Wellenlänge ist auch in der
Bildschirmansicht „Standard-Kurve“ möglich. Siehe
Abschnitt 8.2.3 für weitere Einzelheiten.
ppm
ABS
400 nm
0 9 : 02
8.2.2
Quantifizierungstabelle
Die Quantifizierungstabelle ermöglicht die Anzeige der Quantifizierungsstandards. Diese Funktion
ermöglicht zudem die Einstellung der Anzahl an Standards sowie der Einheiten, der Auflösung und der
Betriebsart. Für den Zugang zu der Bildschirmansicht „Quantifizierungstabelle“ drücken Sie die Taste
neben dem Symbol Quantifizierungstabelle im erweiterten Bedienmenü.
1
2
3
0.10
0.2 0
0.3 0
0 . 100
0 . 200
0 . 300
ppm
8.2.2.1
ABS
Auswählen der Anzahl an Standards
1
2
3
0.10
0.2 0
0.3 0
0 . 100
0 . 200
0 . 300
ppm
8.2.2.2
Auf dem Bildschirm können nur drei Standards gleichzeitig
angezeigt werden. Zum Ansehen der weiteren Standards
in der Tabelle drücken Sie auf die Taste unterhalb des
Symbols Pfeil nach unten. Die Quantifizierungstabelle
zeigt links von der Tabelle die Standard-Konzentration
an; die entsprechenden Werte für Absorption oder
% Transmission werden rechts aufgeführt. Diese
Bildschirmansicht ermöglicht auch den Zugang zu der
Standard-Kurve; drücken Sie hierfür die Taste neben
dem Symbol Standard-Kurve. Diese Bildschirmansicht
ermöglicht auch die Anzeige der Standard-Kurve; drücken
Sie hierfür die Taste neben dem Symbol Standard-Kurve.
ABS
Die Anzahl der zur Erstellung einer Standard-Kurve
verwendeten Standards kann zwischen 2 und 6 geändert
werden. Um die Anzahl der Standards zu ändern, drücken
Sie die Taste unter dem Anzahl der StandardsSymbol.
Wiederholtes Drücken wechselt zwischen den Ziffern 2, 3,
4, 5 und 6. Steht nur ein Standard zur Verfügung, sollte
der Messmodus „Konzentration“ verwendet werden.
Auswählen von Konzentrationseinheiten
Für die Auswahl der Konzentrationseinheiten stehen eine Reihe von Optionen zur Verfügung: Keine
Einheiten, %, ppm, EBC, SRM, mEq/l, mEq, M, mM, µm, nm, U, U/l, U/ml, g/l, mg/l, µg/l, ng/l, g/dl, mg/dl,
µg/dl, mg/ml, µg/ml, ng/ml, µg/µl, ng/µl, mol/l, mmol/l.
----
%
ppm
EBC
SRM
mEq/l
mEq
M
mM
µM
nM
U
mg/l
µg/l
ng/l
U/ml g/l
mg/dl
µg/µl
µg/dl
ng/µl
U/l
g/dl
mg/ml µg/ml ng/ml
mol/l
mmol/l.
Drücken Sie in dem Menü „Quantifizierungstabelle“ auf
die Taste unterhalb des Einheiten-Symbols und verwenden
Sie die Tasten neben den Pfeil-Symbolen für die Navigation
auf dem Bildschirm zur Auswahl der gewünschten
Einheiten. Wenn die gewünschten Einheiten ausgewählt
wurden, drücken Sie zum Speichern und zur Rückkehr in
die Bildschirmansicht „Quantifizierungstabelle“ die Taste
neben dem Häkchen-Symbol.
39
8.2.2.3
Ändern der Auflösung
Durch wiederholtes Drücken der Taste unterhalb des Symbols Auflösung kann die Auflösung der
Konzentration auf die Werte 1, 0,1, 0,01 oder 0,001 eingestellt werden.
8.2.2.4
Auswahl Absorption oder % Transmission
Um den Betriebsmodus zwischen Absorption und % Transmission zu wechseln, drücken Sie die Taste
unterhalb des Symbols ABS oder % T. Durch wiederholtes Drücken schalten Sie zwischen Absorption und
% Transmission um.
8.2.2.5
Hinzufügen von Standards
1
2
3
0.10
0.2 0
0.3 0
0 . 100
0 . 200
0 . 300
ppm
+
ABS
0
0
00 . 10
ABS
+
0 .1
0
0
Diese Funktion ermöglicht es, Standards für die Erstellung
einer Standard-Kurve hinzuzufügen. Vor dem Erstellen
einer neuen Standard-Kurve müssen die Konzentrationen
der Standards, die gemessen werden sollen, hier
eingegeben werden. Zur Eingabe der Konzentration des
ersten Standards drücken Sie die Taste neben der ersten
Konzentration in der Tabelle.
Dies öffnet eine Zahlen-Eingabemaske. Verwenden Sie die
Tasten am unteren Rand des Bildschirms, um die Ziffer, die
geändert werden soll, auszuwählen. Mit den Tasten neben
den Pfeil-Symbolen erhöhen oder verringern Sie die Ziffer.
Nach Eingabe der erforderlichen Ziffer drücken Sie die
Taste neben dem Häkchen-Symbol, um die Änderungen
zu speichern.
Falls bekannt, können auch die photometrischen Werte
der Standards eingegeben werden. Zur Eingabe der
photometrischen Werte drücken Sie die Taste neben
dem photometrischen Wert in der Tabelle, welcher der
entsprechenden Konzentration entspricht. Dies öffnet
eine Zahlen-Eingabemaske. Verwenden Sie die Tasten am
unteren Rand des Bildschirms, um die Ziffer, die geändert
werden soll, auszuwählen. Mit den Tasten neben den
Pfeil-Symbolen erhöhen oder verringern Sie die Ziffer.
Das positive Vorzeichen kann durch Drücken der Taste unterhalb des Symbols + in ein negatives Vorzeichen
umgewandelt werden. Nach Eingabe der erforderlichen Ziffer drücken Sie zum Speichern die Taste neben
dem Häkchen-Symbol. Wenn die erforderlichen Werte für Auflösung, Einheiten, Anzahl der Standards,
Betriebsart und Standard-Konzentrationen eingestellt wurden, drücken Sie zum Speichern und zur
Rückkehr in das erweiterte Bedienmenü die Taste neben dem Häkchen-Symbol.
8.2.3
Standard-Kurve
-0.000
0.000
ppm
ABS
400 nm
0 9 : 02
40
Diese Funktion ermöglicht die Ansicht der aktuellen
Standard-Kurve, die Erstellung einer neuen StandardKurve, die Einstellung der Kurvenanpassung und das
Anzeigen der Kurvenstatistik. Für den Zugang zu dieser
Funktion drücken Sie die Taste neben dem Symbol
Standard-Kurve im erweiterten Bedienmenü.
0.600
ABS
0.300
400
nm
0.000
0.00
0.30
ppm
0.60
y = mx+c
Wenn die aktuelle Standard-Kurve angezeigt wird, werden
auch die Konzentration und der photometrische Wert der
letzten gemessenen Probe auf der Kurve dargestellt. Der
Kurvenanpassungsalgorithmus kann durch Drücken der
Taste unterhalb des Symbols Kurvenanpassung geändert
werden. Durch wiederholtes Drücken der Taste wechselt die
Kurvenanpassung zwischen den Modi linear, linear durch
null, quadratisch, quadratisch durch null und interpoliert.
Die für die Messung der Standards eingesetzten Wellenlängen werden auf der rechten Seite des Bildschirms
angezeigt. Zur Anpassung der Wellenlänge drücken Sie die Taste neben dem Symbol Wellenlänge.
0
4
0
Dies öffnet eine Zahlen-Eingabemaske. Verwenden Sie die
Tasten am unteren Rand des Bildschirms, um die Ziffer,
die geändert werden soll, auszuwählen. Mit den Tasten
neben den Pfeil-Symbolen erhöhen oder verringern Sie die
Ziffer. Drücken Sie zum Speichern und zur Rückkehr in die
Bildschirmansicht „Standard-Kurve“ die Taste neben dem
Häkchen-Symbol. Die ausgewählte Wellenlänge sollte
der Wellenlänge entsprechen, mit der neue Standards und
unbekannte Proben gemessen werden sollen.
0
Die Kurvenstatistik kann auch durch Drücken der Taste
unterhalb des Symbols S angezeigt werden. Dies öffnet
oberhalb der vorhandenen Kurve eine Bildschirmansicht, in
der Statistiken für die gewählte Kurvenanpassung angezeigt
werden. Wenn die Kurvenanpassung zum Beispiel y = mx +
c entspricht, zeigt die Kurvenstatistik die Gradiente (m), die
Konstante (c) und den Korrelationskoeffizienten (r2). Zum
Verlassen dieser Bildschirmansicht drücken Sie die Taste
neben dem Häkchen-Symbol. Diese Bildschirmansicht
ermöglicht auch die Anzeige der Quantifizierungstabelle.
Drücken Sie hierfür die Taste neben dem Symbol
Quantifizierungstabelle.
0.600
ABS
Y = mX+C
m =
c =
r2 =
0.300
1. 000
0. 000
1. 149
0.000
0.00
0.30
ppm
0.60
y = mx+c
8.2.3.1
Erstellen einer neuen Standard-Kurve
0.600
ABS
0.300
400
nm
0.000
0.00
y = mx+c
0.30
ppm
0.60
Vor dem Erstellen einer neuen Kurve ist es erforderlich,
die Konzentrationen der Standardlösungen in die
Quantifizierungstabelle einzutragen. Zudem sollten in dem
Menü „Quantifizierungstabelle“ die Zahl der Standards
ausgewählt werden. Die Erstellung einer neuen StandardKurve wird durch Drücken der Taste unterhalb des Symbols
neue Standard-Kurve erstellen durchgeführt.
Bevor eine neue Kurve erstellt werden kann, muss das
Löschen der alten Kurve bestätigt werden. Drücken Sie die
Taste neben dem Kreuz-Symbol, um den Löschvorgang
abzubrechen und zu der aktuellen Bildschirmansicht
„Standard-Kurve“ zurückzukehren. Drücken Sie die Taste
neben dem Häkchen-Symbol, um den Löschvorgang zu
bestätigen und eine neue Kurve zu erstellen.
41
Dies öffnet die Bildschirmansicht „Standard-Messung“.
Bei der ersten gemessenen Probe sollte es sich um eine
Blindprobe handeln, da diese genutzt wird, um das Gerät
auf Nullabsorption zu kalibrieren. Legen Sie die Küvette
mit der Blindprobelösung in die Probenkammer ein und
schließen Sie den Deckel des Geräts. Drücken Sie die Taste
neben dem Häkchen-Symbol, um eine Erstkalibrierung
auf Nullabsorption durchzuführen.
0.000 ABS
Nachdem diese Messung durchgeführt wurde, können die Proben in Standardkonzentration gemessen
werden. Entnehmen Sie der Probenkammer die Küvette mit der Blindprobelösung und legen Sie eine
Küvette mit der ersten zu messenden standardisierten Lösung ein.
Schließen Sie den Deckel des Geräts und drücken Sie
auf die Taste neben dem Häkchen-Symbol um eine
Messung des Standards durchzuführen. Die Konzentration
wird dann gemeinsam mit dem photometrischen Wert
angezeigt. Dieser Standard kann durch Drücken der Taste
neben dem Symbol zurück erneut gemessen werden.
0.000 ABS
1: 0.10 ppm
Zur Messung des nächsten Standards entnehmen Sie der Probenkammer den dort eingelegten Standard
und legen Sie die Küvette mit der zweiten standardisierten Lösung ein. Drücken Sie auf die Taste neben dem
Häkchen-Symbol um eine Messung des Standards durchzuführen. Wiederholen Sie diesen Vorgang, bis alle
Standards (maximal sechs) gemessen wurden. Sobald alle Standards gemessen wurden, kehrt das Gerät zu
der Bildschirmansicht „Standard-Kurve“ zurück und die neue Kurve wird angezeigt. Die photometrischen
Werte für alle neu hinzugefügten Standards können in der Quantifizierungstabelle eingesehen werden.
Um die Erstellung einer neuen Standard-Kurve vor Messung aller Standards abzubrechen, können Sie zu
jedem beliebigen Zeitpunkt die Taste neben dem Kreuz-Symbol drücken. Das Gerät kehrt dann zu der
vorherigen Standard-Kurve zurück.
Wenn die Kurve erstellt wurde, drücken Sie auf die Taste neben dem Häkchen-Symbol; dadurch wird
das erweiterte Bedienmenü angezeigt, das eine Messung unbekannter Proben ermöglicht. Beim Verlassen
dieser Betriebsart wird die aktuelle Standard-Kurve solange gespeichert, bis sie durch eine neue Kurve
ersetzt wird.
Der automatische 8-fache Küvettenwechsler kann zur Erstellung einer neuen Kurve unterstützend
eingesetzt werden. Siehe Abschnitt 11.3.1.1 für weitere Einzelheiten.
8.3
KALIBRIERUNG
0.000
0.000
ppm
ABS
400 nm
0 9 : 02
Die Nullkalibrierung muss bei der gleichen Wellenlänge
durchgeführt werden, die für die Standards verwendet
wurde und zur Messung unbekannter Proben
eingesetzt werden soll. Legen Sie eine Küvette mit der
Blindprobelösung in die Probenkammer ein und schließen
Sie den Deckel des Geräts. Drücken Sie die Taste unterhalb
des Symbols Nullpunktkalibrierung Absorption. Das
Gerät führt eine Kalibrierung auf Nullabsorption durch.
Sobald die Kalibrierung abgeschlossen ist, wird das Symbol Probe messen angezeigt und die Probe kann
gemessen werden. Wird die Wellenlänge vor der Durchführung einer Probenmessung angepasst, wird
das Symbol Probe messen nicht mehr angezeigt und das Gerät muss erneut für die neu eingestellte
Wellenlänge kalibriert werden.
42
8.4
PROBENMESSUNG
0.986
0.000
Sobald eine Kalibrierung durchgeführt wurde, wird das
Symbol Probe messen angezeigt. Bevor die Messung
einer unbekannten Probe durchgeführt wird, sollte eine
Standard-Kurve auf Basis einer zuvor gespeicherten
Methode erstellt oder geladen werden. Legen Sie die
Küvette mit der Probe in die Probenkammer ein und
schließen Sie den Deckel des Geräts.
ppm
ABS
400 nm
09:02
Drücken Sie die Taste unterhalb des Symbols Probe messen; das Gerät wird nun eine Messung vornehmen.
Konzentration und photometrische Werte werden auf dem Bildschirm angezeigt. Um die Position dieser
Probe auf der Standard-Kurve zu betrachten, öffnen Sie die Bildschirmansicht „Standard-Kurve“.
8.5
DATENANALYSE
0.600
ABS
Y = mX+C
m =
c =
r2 =
0.300
1. 000
0. 000
1. 149
0.000
0.00
y = mx+c
0.30
ppm
0.60
Bei der Quantifizierung untersucht die Datenanalyse die
Statistik der Standard-Kurve und den Algorithmus der
Kurvenanpassung. Die Funktion „Kurvenstatistik“ wird
durch Drücken der Taste unterhalb des Symbols S im Menü
„Kurvenquantifizierung“ aufgerufen. Der Algorithmus
der Kurvenanpassung kann durch Drücken der Taste
unterhalb des Symbols Kurvenanpassung geändert
werden. Weitere Informationen über Kurvenanpassung
und Statistiken finden Sie in Abschnitt 8.2.3.
43
ABSCHNITT 9 – Kinetik
Der Messmodus „Kinetik“ ermöglicht, die Absorptions- oder % Transmissionswerte eines aktiven Moleküls
über einen Zeitraum hinweg zu messen, zum Beispiel die Enzymanalyse der Meerrettich-Peroxidase. Die
Absorption oder % Transmission wird in regelmäßigen Zeitabständen bei einer festgelegten Wellenlänge
über einen Zeitraum hinweg gemessen. Die Ergebnisse werden in einem Diagramm erfasst und zeigen
den Verlauf der in dem Zeitraum gemessenen Absorptions- oder % Transmissionswerte. Nach der
Probenmessung können statistischen Auswertungen aller oder Teile des Versuchs durchgeführt werden.
9.1.
MODUS-SPEZIFISCHE PARAMETER
Das minimierte Bedienmenü für Kinetik ermöglicht
Kalibrierungen zu Nullabsorption sowie kinetische
Messungen ohne Änderung von Messparametern oder
Einstellungen. Durch Drücken der Taste neben dem JWSymbol öffnet sich das erweiterte Bedienmenü.
3.000
ABS
-5.000
0.00
5.0
s
10.00
0 9 : 02
Minimiertes Bedienmenü
Das erweiterte Kinetik-Bedienmenü ermöglicht eine
Änderung der Messparameter. Die HilfsprogrammSymbolleiste auf der linken Seite des Bildschirms ermöglicht
den Zugriff zu Druck-/Druckeinrichtungsfunktionen sowie
zu Ergebnissen, Methoden und Autologging-Optionen.
Weitere Einzelheiten zu den verschiedenen Funktionen der
Hilfsprogramm-Symbolleiste finden Sie in Abschnitt 10.
3.000
ABS
-5.000
0.00
5.0
s
10.00
09:02
Erweitertes Bedienmenü
Mithilfe des Symbols Einstellungen können Wellenlänge, Einheiten, Auflösung, Diagramm
y-Achse, Absorption oder % Transmission, Betriebsart, Standard, Messzeit, Verzögerungszeit und
Start ab Schwellenwert eingestellt werden. Nach Abschluss einer kinetischen Messreihe können die
Auswertungen der gesamten Kinetik oder deren Teile analysiert werden. Die Funktion kinetische
Gleitlinie ermöglicht die Auswahl von Anfangs- und Endpunkten der Kurve und somit eine Analyse des
Bereichs zwischen diesen beiden Punkten.
Drucken/Druckeinstellungen
Einstellungen
3.000
ABS
Auswahlmenü Ergebnisse
Kinetische Gleitlinie
Auswahlmenü Methoden
Autolog-Menü
-5.000
0.00
5.0
s
10.00
Statistik
09:02
Nullpunkt­
kalibrierung
KinetikMessung
starten
Abb. 9.1.1 – Erweitertes Bedienmenü – Nachbearbeitung Messung
44
9.2.
METHODEN EINRICHTEN
In diesem Messmodus erfolgt der Zugriff auf alle
Parameter zur Einstellung von Methoden über das Menü
„Einstellungen“. Zum Öffnen des Menüs „Einstellungen“
drücken Sie im erweiterten Bedienmenü auf die Taste
neben dem Symbol Einstellungen.
3.000
ABS
-5.000
0.00
5.0
s
10.00
09:02
9.2.1
Kinetik-Einstellungen
Das Menü „Einstellungen“ ermöglicht die Festlegung von Wellenlänge, Einheiten, Auflösung, Diagramm
y-Achse, Betriebsart, Standard, Faktor, Messzeit, Verzögerungszeit und Start ab Schwellenwert. Wenn
die gewünschte Einstellungen eingegeben wurden, drücken Sie zum Speichern und zur Rückkehr in das
erweiterte Bedienmenü die Taste neben dem Häkchen-Symbol.
Maximum ABS/% T
Häkchen-Symbol
2.500
Manuelle/automatische Skalierung
400nm
Abs/% Transmission
Abs
1.000
Minimum Abs/% T
- 0.500
1.00
0010s
Einstellen Zeitverzögerung/
Start ab Schwellenwert
ppm
Auswählen einer Wellenlänge
Standard-Menü
Faktor-Menü
0020s
Auswählen von
Konzentrationseinheiten
Einstellen der
Messzeit
Auflösungsauswahl
Abb. 9.2.1.1 – Menü Einstellungen
9.2.1.1
Skalierung der y-Achse
Diese Funktion ermöglicht, die Skalierung der y-Achse des Kinetik-Diagramms entweder manuell oder
automatisch anzupassen. Eine automatische Skalierung wird durch das Hand-Symbol, das mit einem
Kreuz durchgestrichen ist, dargestellt. Eine manuelle Skalierung wird durch das Hand-Symbol ohne Kreuz
dargestellt. Für die Auswahl einer manuellen oder automatischen Skalierung drücken Sie die Taste neben
dem Hand-Symbol. Durch wiederholtes Drücken der Taste wechselt die Einstellung zwischen manueller
und automatischer Skalierung.
400nm
Abs
1.00 0
Bei der automatischen Skalierung der y-Achse werden
die Absorptions- oder % Transmissionswerte von der
Bildschirmansicht
„Einstellungen“
entfernt.
Nach
Durchführung der kinetischen Messung wird die y-Achse
automatisch neu skaliert.
1.00
0000s
ppm
0010s
Automatische Skalierung
2.50 0
400nm
Abs
1 . 000
-0.50 0
1 . 00
0010s
ppm
Bei der manuellen Skalierung können Mindest- und
Höchstwerte für Absorption oder % Transmission
eingestellt werden. Zum Verändern der Absorptions- oder
% Transmissionswerte drücken Sie auf die Taste neben
dem Mindestwert der y-Achse. Dies öffnet eine ZahlenEingabemaske.
0020s
Manuelle Skalierung
45
-
+
9.2.1.2
0 .5
2 .5
0
0
0
0
Verwenden Sie die Tasten am unteren Rand des
Bildschirms, um die Ziffer, die geändert werden soll,
auszuwählen. Mit den Tasten neben den Pfeil-Symbolen
erhöhen oder verringern Sie die Ziffer. Um das Vorzeichen
zu ändern, drücken Sie die Taste unter dem + oder
– Symbol. Durch wiederholtes Drücken wechseln Sie
zwischen + und –. Wenn die gewünschten Werte für
Absorption oder % Transmission eingegeben wurden,
drücken Sie die Taste neben dem Häkchen-Symbol.
Zum Ändern der Höchstwerte für Absorption oder
% Transmission drücken Sie auf die Taste neben dem
Höchstwert der y-Achse. Diese öffnet eine ZahlenEingabemaske. Mit den Tasten neben den Pfeil-Symbolen
erhöhen oder verringern Sie die Ziffer. Um das Vorzeichen
zu ändern, drücken Sie die Taste unter dem + oder
– Symbol. Durch wiederholtes Drücken wechseln Sie
zwischen + und –. Wenn die gewünschten Absorptionsoder %-Transmissionswerte eingegeben wurden, drücken
Sie die Taste neben dem Häkchen-Symbol.
Einstellung von Zeitverzögerung oder Start ab Schwellenwert
In diesem Messmodus kann der Beginn der Kinetik-Messungen durch Einstellen einer Verzögerungszeit
oder eines Starts ab einem bestimmten Schwellenwert festgelegt werden. Zeitverzögerung bezeichnet den
Zeitraum, der vergeht, bis das Gerät die Kinetik-Messungen aufnimmt. Start ab Schwellenwert definiert
das Absorptionsniveau, das erreicht sein muss, bevor die Kinetik-Messungen durchgeführt werden. Beide
Optionen können im Menü „Festlegen Zeitverzögerung/Start ab Schwellenwert“ eingestellt werden. Diese
Funktion wird durch Drücken der Taste unterhalb des Symbols Startzeit Pause, links von der x-Achse,
abgerufen. Dies öffnet das Menü „Zeitverzögerung/Start ab Schwellenwert“.
Zur Einstellung der Zeitverzögerung drücken Sie die Taste
neben dem Uhr-Symbol. Verwenden Sie die Tasten am
unteren Rand des Bildschirms, um die Ziffer, die geändert
werden soll, auszuwählen. Mit den Tasten neben den
Pfeil-Symbolen erhöhen oder verringern Sie die Ziffer.
Durch Drücken der Taste neben dem Symbol 000 kann die
Zeitverzögerung auf null zurückgesetzt werden.
000
0
1
0
Wenn die gewünschte Zeitverzögerung in Sekunden
eingegeben wurde, drücken Sie zum Speichern und zur
Rückkehr in das Menü „Einstellungen“ die Taste neben
dem Häkchen-Symbol.
+
2 .0
0
0
Zur Einstellung des Starts ab Schwellenwert drücken Sie
die Taste neben dem Abs/% T-Symbol. Verwenden Sie
die Tasten am unteren Rand des Bildschirms, um die Ziffer,
die geändert werden soll, auszuwählen. Mit den Tasten
neben den Pfeil-Symbolen erhöhen oder verringern Sie
die Ziffer. Das positive Vorzeichen kann durch Drücken der
Taste unterhalb des Symbols + in ein negatives Vorzeichen
umgewandelt werden.
Auf der linken Seite des Bildschirms kann das Symbol geändert werden in: größer als (>) oder kleiner
als (<) das eingetragene Absorptionsniveau. Zudem kann die Funktion „Start ab Schwellenwert“
ausgeschaltet werden (</>). Wenn das gewünschte Absorptions- oder % Transmissionsniveau (in
Abhängigkeit der gewählten Betriebsart) eingegeben wurde, drücken Sie zum Speichern und zur Rückkehr
in das Menü „Einstellungen“ die Taste neben dem Häkchen-Symbol.
46
9.2.1.3
Auswahl Absorption oder % Transmission
Die Betriebsart wird auf der linken Seite des Bildschirmansicht angezeigt. Als Standard-Parameter ist
Absorption eingestellt. Durch Druck auf die Taste neben dem ABS-Symbol kann die Betriebsart zwischen
Absorption oder % Transmission gewechselt werden.
9.2.1.4
Ändern der Auflösung
Durch wiederholtes Drücken der Taste unterhalb des Symbols Auflösung kann die Auflösung der
Konzentration auf die Werte 1, 0,1, 0,01 oder 0,001 eingestellt werden.
9.2.1.5
Auswählen von Konzentrationseinheiten
Für die Auswahl der Konzentrationseinheiten stehen eine Reihe von Optionen zur Verfügung: Keine
Einheiten, %, ppm, EBC, SRM, mEq/l, mEq, M, mM, µm, nm, U, U/l, U/ml, g/l, mg/l, µg/l, ng/l, g/dl, mg/dl,
µg/dl, mg/ml, µg/ml, ng/ml, µg/µl, ng/µl, mol/l, mmol/l
----
%
ppm
EBC
SRM
mEq/l
mEq
M
mM
µM
nM
U
mg/l
µg/l
ng/l
U/ml g/l
mg/dl
µg/µl
9.2.1.6
µg/dl
ng/µl
U/l
g/dl
mg/ml µg/ml ng/ml
mol/l
mmol/l.
In dem Einstellungsmenü drücken Sie auf die Taste
unterhalb des Symbols „Einheit“. Dies öffnet die
Bildschirmansicht für die Auswahl der Einheit, mit den
verschiedenen, hierfür zur Verfügung stehenden Optionen.
Durch Navigieren mithilfe der Tasten neben den PfeilSymbolen können Sie die gewünschte Einheit auswählen.
Wenn die gewünschten Einheiten markiert wurden,
drücken Sie zum Speichern und zur Rückkehr in das Menü
„Einstellungen“ die Taste neben dem Häkchen-Symbol.
Verwendung eines Standards
000
0
00
1.0
00
Im Menü „Standard“ können Sie die Werte für einen
Standard eingeben. Zum Aufrufen dieser Funktion drücken
Sie die Taste neben dem Symbol Standard. Dies öffnet eine
erweiterte Zahlen-Eingabemaske. Mithilfe der Tasten am
unteren Rand des Bildschirms können Sie die zu ändernden
Ziffern auswählen. Für die Auswahl der angrenzenden
Ziffer drücken Sie die Taste, die sich unterhalb der Ziffer
befindet, zweimal. So wird beispielsweise die Ziffer 00
durch ein erstes Drücken der Taste in die Ziffer 10 geändert
und durch zweites Drücken der Taste in die Ziffer 01.
Mit den Tasten neben den Pfeil-Symbolen erhöhen oder verringern Sie die ausgewählte Ziffer. StandardWerte können in dem Bereich von 0,001 bis 1.000 eingegeben werden. Durch Drücken der Taste neben
dem Symbol 000 können die Werte des Standards auf null zurückgesetzt werden. Wenn der StandardWert eingegeben wurde, drücken Sie zum Speichern und zur Rückkehr in die Bildschirmansicht des Menüs
„Einstellungen“ die Taste neben dem Häkchen-Symbol. Der eingegebene Wert wird jetzt in dem Menü
„Einstellungen“ neben dem Standard-Symbol angezeigt.
Ein Standard-Wert sollte nur eingetragen werden, wenn der Faktor unbekannt ist. Wenn der Faktor
bekannt ist, sollte der Standard-Wert auf 1,000 eingestellt werden.
47
9.2.1.7
Verwendung eines Faktors
Das Menü „Faktor“ ermöglicht die Eingabe eines Faktors.
Zum Aufrufen dieser Funktion drücken Sie die Taste neben
dem Faktor-Symbol. Dies öffnet eine erweiterte ZahlenEingabemaske. Mithilfe der Tasten am unteren Rand des
000
Bildschirms können Sie die zu ändernden Ziffern auswählen.
Für die Auswahl der angrenzenden Ziffer drücken Sie die
0 0 00
1.0
00
Taste, die sich unterhalb der Ziffer befindet, zweimal. So
wird beispielsweise die Ziffer 00 durch ein erstes Drücken
der Taste in die Ziffer 10 geändert und durch zweites Drücken der Taste in die Ziffer 01. Mit den Tasten
neben den Pfeil-Symbolen erhöhen oder verringern Sie die ausgewählte Ziffer. Die Werteangaben für
Faktoren reichen von 0,001 bis 10.000. Durch Drücken der Taste neben dem Symbol 000 können die Werte
der Faktoren auf null zurückgesetzt werden. Nach Eingabe des Faktors drücken Sie zum Speichern und zur
Rückkehr in die Bildschirmansicht des Menüs „Einstellungen“ die Taste neben dem Häkchen-Symbol. Der
eingegebene Wert wird in dem Menü „Einstellungen“ neben dem Faktor-Symbol angezeigt.
Ist der Faktor unbekannt, sollte ein Standard gemessen werden, um den Faktor zu berechnen. Wird ein
Standard verwendet, sollte der Faktor-Wert auf 1,000 eingestellt werden.
9.2.1.8. Auswählen einer Wellenlänge
0
9.2.1.9
4
0
Einstellen der Kinetik-Messzeit
0
9.3
0
Zur Anpassung der Wellenlänge drücken Sie die Taste
neben dem Symbol Wellenlänge. Dies öffnet eine
Zahlen-Eingabemaske. Verwenden Sie die Tasten am
unteren Rand des Bildschirms, um die Ziffer, die geändert
werden soll, auszuwählen. Mit den Tasten neben den
Pfeil-Symbolen erhöhen oder verringern Sie die Ziffer.
Wenn die erforderliche Wellenlänge eingegeben wurde,
drücken Sie die Taste neben dem Häkchen-Symbol, um
die Änderungen zu speichern und zur Bildschirmansicht
des Menüs „Einstellungen“ zurückzukehren.
0
2
Diese Funktion ermöglicht die Einstellung der Messzeit des
Kinetik-Scans. Für den Zugriff auf diese Funktion drücken
Sie die Taste unterhalb der Zeitanzeige auf der rechten
Seite der x-Achse. Dies öffnet eine Zahlen-Eingabemaske.
Verwenden Sie die Tasten am unteren Rand des
Bildschirms, um die Ziffer, die geändert werden soll,
auszuwählen. Mit den Tasten neben den Pfeil-Symbolen
erhöhen oder verringern Sie die Ziffer. Nach Eingabe der
erforderlichen Messzeit in Sekunden drücken Sie zum
Speichern und zur Rückkehr in das Menü „Einstellungen“
die Taste neben dem Häkchen-Symbol.
0
KALIBRIERUNG
3.000
ABS
-5.000
0.00
0 9 : 02
48
5.0
s
10.00
Die Kalibrierung muss bei der gleichen Wellenlänge
durchgeführt werden, die auch für die Messung der
Probe eingesetzt wird. Legen Sie eine Küvette mit der
Blindprobelösung in die Probenkammer ein und schließen
Sie den Deckel des Geräts. Drücken Sie die Taste unterhalb
des Symbols Nullpunktkalibrierung Absorption. Das
Gerät führt eine Kalibrierung auf einen Absorptionswert
von 0,00 durch.
Nach Abschluss der Kalibrierung wird das Symbol Kinetik-Messung starten angezeigt und es kann
eine Probenmessung durchgeführt werden. Wird die Wellenlänge vor Durchführung der Probenmessung
angepasst, wird das Symbol Kinetik-Messung starten nicht mehr angezeigt und das Gerät muss für die
neu eingestellte Wellenlänge rekalibriert werden.
9.4
PROBENMESSUNG
3.000
ABS
-5.000
0.00
5.0
s
10.00
0 9 : 02
2.500
ABS
0
100
1.000
Legen Sie eine Küvette mit der zu analysierenden Probe in
die Probenkammer ein und drücken Sie die Taste unterhalb
des Symbols Kinetik-Messung starten. Wenn „Start ab
Schwellenwert“ oder „Zeitverzögerung“ nicht eingestellt
wurden, beginnt das Gerät mit der photometrischen
Messung im Sekundentakt. Jede Messung wird in dem
Diagramm aufgezeichnet.
Bei eingestellter Zeitverzögerung wird ein Fortschrittsbalken
angezeigt, der den Countdown der Zeitverzögerung
grafisch darstellt. Wenn die Zeitverzögerung abgelaufen
ist, wird das Gerät mit den Messungen beginnen.
-0.500
350
450nm
550
09:02
2.500
ABS
-0.500
350
450nm
550
09:02
Wenn ein Start ab Schwellenwert festgelegt wurde,
wird das Symbol Abs/% Tin der Mitte des Bildschirms
angezeigt. Das Gerät nimmt solange photometrische
Messwerte, bis die eingegebenen Werte für einen
Start ab Schwellenwert erreicht wurden. Sobald das
Absorptions-/% Transmissionsniveau erreicht wurde,
werden die Messwerte in dem Diagramm aufgezeichnet.
Eine laufende Messung kann durch Drücken der Taste unterhalb des Symbols Kinetik Messung läuft
abgebrochen werden.
Je nachdem, wie viele Datenpunkte aufgezeichnet wurden,
kehrt das Gerät entweder zu der Bildschirmansicht vor der
Messung zurück oder es zeigt einen Teil-Scan an.
3.000
ABS
-5.000
0.00
5.0
s
10.00
09:02
9.5
Nach Erreichen der Messzeit ist der Versuch abgeschlossen
und die Symbole für die Nachbearbeitung der Messung
werden angezeigt. Wenn eine automatische Skalierung
gewählt wurde, wird die y-Achse automatisch neu skaliert.
DATENANALYSE
Nach Abschluss der kinetischen Messungen werden auf dem Bildschirm die Symbole für die Nachbearbeitung
der Messergebnisse angezeigt. Dazu gehören Auswertungender Kinetik-Versuche und die kinetische
Gleitlinie. Änderungsgeschwindigkeit, Anfangs- und Endniveau von Absorption sowie Probenkonzentration
sind Teil der Messauswertungen. Die Funktion „kinetische Gleitlinie“ ermöglicht die Festlegung von Anfangsund Endpunkten für den Versuch und die Auswertungsanalyse dieses Versuchsbereichs.
Für den Zugriff auf die Gesamtauswertung des kinetischen
Versuchs drücken Sie auf die Taste neben dem S-Symbol.
Dies öffnet das Auswertungsmenü oberhalb des
erweiterten Bedienmenüs.
3.000
ABS
-5.000
0.00
5.0
s
10.00
09:02
49
3.000
ABS
0.000 ppm
ABS/m: 0.000
r2: 1.000
0s 0.152
10s 0.152
-5.000
0.00
5.0
s
10.00
Zu
den
angezeigten
Informationen
gehören
Konzentration, Absorption pro Minute (Veränderungsrate),
Korrelationskoeffizient (r2) sowie Anfangs- und Endwerte
der Absorption. Wenn % Transmission als Betriebsart
ausgewählt wurde, zeigen die Auswertungen anstelle der
Absorptions- die % Transmissionswerte an.
09:02
In diesem Menü kann der Faktor durch Drücken der Taste neben dem Faktor-Symbol aktualisiert werden.
Das Gerät berechnet den Faktor und speichert den Wert in den Einstellungen. Somit kann der berechnete
Faktor in nachfolgenden Messungen zur rechnerischen Ermittlung der Konzentration unbekannter Proben
verwendet werden.
Zum Verlassen des Auswertungsmenüs drücken Sie die Taste neben dem Häkchen-Symbol.
Die Bildschirmansicht für die kinetische Gleitlinie kann ebenfalls von diesem Menü aus aufgerufen
werden. Drücken Sie hierfür die Taste neben dem Symbol kinetische Gleitlinie. Die Funktion „kinetische
Gleitlinie“ ermöglicht die Festlegung von Start- und Endpunkten für den kinetischen Versuch und
somit eine gesonderte Analyse dieses Versuchsbereichs. Der Zugriff auf diese Funktion erfolgt von dem
Auswertungsmenü oder dem erweiterten Bedienmenü aus. Drücken Sie hierfür die Taste neben dem
Symbol kinetische Gleitlinie.
3.000
ABS
ppm
0.000
1.000
0.152
0.152
-5.000
0.00
5.0
s
10.00
3.000
ABS
ppm
0.000
1.000
0.152
0.152
-5.000
0.00
5.0
s
10.00
In der Bildschirmansicht „kinetische Gleitlinie“ werden
die Anfangs- und Endzeitlinien als zwei vertikale Linien
dargestellt. Die gewählte Linie wird gestrichelt dargestellt
---- und kann mithilfe der Tasten unterhalb der Symbole
größer als (>) oder kleiner als (<) am unteren Rand des
Bildschirms bewegt werden. Bewegen Sie die gestrichelte
Linie auf den Punkt der x-Achse, der die Startzeit darstellt.
Zur Auswahl der Endzeit drücken Sie die Taste neben
dem Umschalt-Symbol. Dies wandelt die Anfangslinie
von einer gestrichelten in eine durchgehende Linie
um. Die Endzeitlinie wird von einer durchgehenden in
eine gestrichelte Linie umgewandelt. Mit den Tasten
unterhalb der Symbole größer als (>) oder kleiner als
(<) verschieben Sie die Linie durch Verringerung oder
Erhöhung in Zeitintervallen von 1 Sekunde zu der Endzeit
auf der x-Achse.
Die Symbole viel größer als (>>) oder viel kleiner
als (<<) verschieben die Linie in Zeitintervallen von 5
Sekunden.
3.000
ABS
-0.005 ppm
ABS/m: -0.005
0.000
r2: 0.74
1.000
0s 0.118
0.152
10s 0.112
0.152
-5.000
0.00
50
5.0
s
10.00
Nach Auswahl der gewünschten Anfangs- und
Endzeiten drücken Sie die Taste neben dem S-Symbol
um das Auswertungsmenü für diesen Teil des Versuchs
anzuzeigen. Zu den angezeigten Informationen gehören
Konzentration, Absorption pro Minute (Veränderungsrate),
Korrelationskoeffizient (r2) sowie Start- und Endwerte
der Absorption. Wenn % Transmission als Betriebsart
ausgewählt wurde, zeigen die Auswertungen anstelle der
Absorptions- die % Transmissionswerte an. Zum Verlassen
des Auswertungsmenüs drücken Sie die Taste neben dem
Häkchen-Symbol.
ABSCHNITT 10 – Speichern, Drucken und Autologging
Die Hilfsprogramm-Symbolleiste des erweiterten Bedienmenüs ermöglicht den Zugriff auf Druck/
Druckeinrichtungsfunktionen, auf das Speichern und Löschen von Ergebnissen und Methoden und auf die
Autologging-Optionen.
Bei eingeschalteter Methodensperre ist das Methodenauswahlmenü inaktiv.
Drucken/Druckeinstellungen
Auswahlmenü Ergebnisse
0.000
Auswahlmenü Methoden
0.000
Autolog-Menü
ppm
ABS
400 nm
0 9 : 02
Abb. 10.1 – Erweitertes Bedienmenü
10.1
METHODEN SPEICHERN
Bis zu 48 Methoden können in jedem der Messmodi im internen Speicher des Gerätes gespeichert
werden. Nachdem eine Methode im internen Speicher gesichert wurde, kann sie direkt auf einem USBStick gespeichert und auf einem anderen Gerät geöffnet werden.
10.1.1 SPEICHERN VON METHODEN IM INTERNEN SPEICHER
01 TEST
05
02
06
03
07
04
08
TEST
A B C D E F G H I
J K L M N O P Q R
S T U V WX Y Z _
Im erweiterten Bedienmenü drücken Sie die Taste neben
dem Symbol Methode, um das Methoden-Auswahlmenü
zu öffnen. Wählen Sie den Speicherort für die Methode
durch Drücken der Taste neben dem Speicherort. Mit
den Tasten unterhalb der Pfeil-Symbole bewegen Sie
die Seite nach oben oder nach unten. Drücken Sie die
Taste unter dem Symbol Methode erstellen, um das
Methodenbenennungsmenü zu öffnen.
Es wird der Standardname für die Methode angezeigt. Zum
Speichern der Methode unter dem Standardnamen drücken
Sie die Taste neben dem Häkchen-Symbol. Zum Verändern
der Methodenbenennung drücken Sie die Taste unterhalb
des Radiergummi-Symbols. Ein einfacher Tastendruck
löscht einen Buchstaben. Wird die Taste 2 Sekunden lang
gedrückt, wird die Benennung vollständig gelöscht.
Um Buchstaben auszuwählen, bewegen Sie sich mit den Tasten neben den Pfeil-Symbolen durch
das Menü. Wenn Sie den gewünschten Buchstaben markiert haben, drücken Sie zur Auswahl des
Buchstabens die Taste unterhalb des Bleistift-Symbols. Es können bis zu acht Zeichen ausgewählt
werden. Zum Verändern der Groß- und Kleinschreibung oder um Ziffern für die Methodenbenennung
einzusetzen, drücken Sie die Taste unterhalb des AB-Symbols. Wiederholtes Drücken dieser Taste
ermöglicht den Wechsel zwischen Großbuchstaben, Kleinbuchstaben und Ziffern. Wenn die gewünschte
Methodenbenennung eingegeben wurde, drücken Sie die Taste neben dem Häkchen-Symbol, um die
Methode zu speichern und zum Methodenauswahlmenü zurückzukehren.
51
Wenn an dem gewählten Ort bereits eine Methode
gespeichert wurde, muss das Überschreiben der
vorhandenen durch die neue Methode bestätigt
werden. Drücken Sie für diese Bestätigung die Taste
neben dem Häkchen-Symbol. Drücken Sie die Taste
neben dem Kreuz-Symbol, um abzubrechen und zum
Methodenbenennungsmenü zurückzukehren. Um das
Methodenbenennungsmenü ohne Speichern der Methode
zu verlassen, drücken Sie die Taste Zurück.
01: TEST
01: EXP_1 ?
10.1.2
SPEICHERN VON METHODEN AUF USB-STICK
01 TEST
05
02
06
03
07
04
08
Im erweiterten Bedienmenü drücken Sie die Taste neben
dem Symbol Methode, um das Methodenauswahlmenü
zu öffnen. Wählen Sie die Methode, die auf USB-Stick
gespeichert werden soll, durch Drücken der Taste neben
dem Speicherort aus. Mit den Tasten unterhalb der PfeilSymbole bewegen Sie die Seite nach oben oder nach unten.
Halten Sie die Taste unterhalb des Symbols Methode
erstellen für die Dauer von 2 Sekunden gedrückt, um das
Menü „auf USB-Stick speichern“ zu öffnen.
Es ist möglich entweder eine einzelne Methode oder alle
48 Methoden auf USB-Stick zu speichern. Zum Speichern
einer einzelnen Methode drücken Sie die Taste neben dem
Symbol Speichern einzelner Methoden. Zum Speichern
aller 48 Methoden drücken Sie die Taste neben dem
Symbol Speichern Methoden 1 – 48. Drücken Sie auf
die Taste neben dem Häkchen-Symbol um das Speichern
der Methode(n) auf USB-Stick zu bestätigen. Drücken Sie
die Taste neben dem Kreuz-Symbol, um das Speichern
der Methode(n) auf USB-Stick abzubrechen und zur
Bildschirmansicht „Methodenauswahl“ zurückzukehren.
1
1-48
1
1-48
10.2
1
Das Speichern von Methoden auf USB-Stick erfordert
eine Bestätigung. Drücken Sie auf die Taste neben dem
Häkchen-Symbol um das Speichern der Methode(n) zu
bestätigen. Drücken Sie die Taste neben dem Kreuz-Symbol,
um abzubrechen und zu der Option für das Speichern einer
oder aller Methode(n) auf USB-Stick zurückzukehren.
METHODEN ÖFFNEN
Methoden können aus dem internen Speicher des Geräts oder von einem USB-Stick geöffnet werden.
Bevor eine Methode von einem USB-Stick geöffnet werden kann, muss sie zunächst im internen Speicher
des Geräts gesichert werden.
10.2.1
52
METHODEN AUS DEM INTERNEN SPEICHER ÖFFNEN
01 TEST
05
02
06
03
07
04
08
In dem erweiterten Bedienmenü drücken Sie die Taste neben
dem Symbol Methode um das Methodenauswahlmenü
zu öffnen. Mit den Tasten unterhalb der Pfeil-Symbole
bewegen Sie die Seite nach oben oder nach unten. Wählen
Sie die zu öffnende Methode aus, indem Sie die Taste
neben dem Speicherort der Methode drücken. Drücken Sie
die Taste unterhalb des Symbols Methode öffnen.
01 TEST
0.000
100.0
ABS
Das Gerät kehrt zu dem aktiven Messmodus zurück und
der Name der Methode wird oberhalb des erweiterten
Bedienmenüs angezeigt.
%T
400 nm
0 9 : 02
Wenn keine Methode ausgewählt wurde, ist es noch möglich, das Gerät zu kalibrieren und Messungen
vorzunehmen. Das Gerät wird in einem generischen Methodenmodus 0 arbeiten, in dem alle aktuellen
Betriebseinstellungen gespeichert werden. Es stehen für jeden Messmodus separate 0-Methoden zur
Verfügung.
10.2.2
METHODEN VON USB-STICK ÖFFNEN
01 TEST
05
02
06
03
07
04
08
In dem erweiterten Bedienmenü drücken Sie die Taste neben
dem Symbol Methode um das Methodenauswahlmenü
zu öffnen. Mit den Tasten unterhalb der Pfeil-Symbole
bewegen Sie die Seite nach oben oder nach unten. Wählen
Sie einen leeren Speicherort für die Methode durch Drücken
der Taste neben dem Speicherort. Halten Sie die Taste
unterhalb des Symbols Methode öffnen für die Dauer von
2 Sekunden gedrückt.
Es ist möglich entweder eine einzelne Methode oder
alle 48 Methoden von USB-Stick zu öffnen. Wählen
Sie eine Methode durch Drücken der Taste neben dem
Symbol Einzelne Methode öffnen aus. Zum Öffnen
aller 48 Methoden drücken Sie die Taste neben dem
Symbol Öffnen Methoden 1 – 48. Drücken Sie die
Taste neben dem Häkchen-Symbol um die Auswahl zu
bestätigen. Um abzubrechen und in die Bildschirmansicht
„Methodenauswahl“ zurückzukehren, drücken Sie die
Taste neben dem Kreuz-Symbol.
1
1-48
1
1
1-48
10.3
Eine Bestätigung wird zum Öffnen der Methode(n) benötigt,
da alle vorhandenen Methoden in diesem Messmodus
überschrieben werden. Drücken Sie auf die Taste neben
dem Häkchen-Symbol um die vorhandenen Methode(n)
zu überschreiben. Drücken Sie die Taste neben dem KreuzSymbol, um abzubrechen und zu der Option für das Öffnen
einer oder aller Methode(n) von USB-Stick zurückzukehren.
Wird eine einzelne Methode zum Öffnen ausgewählt, wird
diese Methode am gleichen Ort gespeichert, an dem sie bei
der Speicherung auf USB-Stick gesichert wurde.
METHODEN LÖSCHEN
01 TEST
05
02
06
03
07
04
08
In dem erweiterten Bedienmenü drücken Sie die Taste neben
dem Symbol Methode um das Methodenauswahlmenü zu
öffnen. Mit den Tasten neben den Pfeil-Symbolen bewegen
Sie die Seite nach oben oder nach unten. Wählen Sie die
zu löschende Methode aus, indem Sie die Taste neben dem
Speicherort der Methode drücken. Drücken Sie die Taste
unterhalb des Symbols Methode löschen.
53
Eine Bestätigung wird benötigt, um die gewählte
Methode zu löschen; drücken Sie die Taste neben dem
Häkchen-Symbol, um das Löschen zu bestätigen.
Drücken Sie die Taste neben dem Kreuz-Symbol,
um den Löschvorgang abzubrechen und zum
Methodenauswahlmenü zurückzukehren.
01: TEST
10.4
ERGEBNISSE SPEICHERN
Ergebnisse können nur dann auf USB-Stick gespeichert werden, wenn ein gültiger USB-Stick in die
Vorderseite des Gerätes eingesteckt wurde. Die Geräte werden mit einem USB-Stick geliefert, es können
jedoch auch andere Typen verwendet werden, darunter: PNY Attache Premium, Emtec C250, Kingston
Data Traveler G2, Sony Pocket Bit und Integral Flexi.
1.000
0.099
ppm
In dem erweiterten Bedienmenü drücken Sie die
Taste neben dem USB-Stick-Symbol zum Öffnen des
Ergebnisauswahlmenüs.
ABS
400 nm
09:02
Wenn sich keine gespeicherten Ergebnisse auf dem USBStick befinden, wird nur das Symbol Speichern auf
USB-Stick angezeigt. Drücken Sie die Taste unterhalb
des Symbols Speichern auf USB-Stick, um ein Ergebnis
zu speichern. Dies öffnet ein Menü zur Benennung der
Ergebnisse.
1
/
1
JW0000 0
~
A B C D E F G H I
J K L M N O P Q R
S T U V WX Y Z _
Es wird der Standardname für das Ergebnis angezeigt.
Zum Speichern des Ergebnisses unter dem Standardnamen
drücken Sie die Taste neben dem Häkchen-Symbol. Zum
Verändern der Ergebnisbenennung drücken Sie die Taste
unterhalb des Radiergummi-Symbols. Ein einfacher
Tastendruck löscht einen Buchstaben. Wird die Taste 2
Sekunden lang gedrückt, wird die Benennung vollständig
gelöscht.
Um Buchstaben auszuwählen, bewegen Sie sich mit den Tasten neben den Pfeil-Symbolen durch das
Menü. Wenn Sie den gewünschten Buchstaben markiert haben, drücken Sie zur Auswahl des Buchstabens
die Taste unterhalb des Bleistift-Symbols. Es können bis zu acht Zeichen ausgewählt werden. Zur
Verwendung von Ziffern für die Ergebnisbenennung drücken Sie die Taste unterhalb des AB-Symbols.
Wiederholtes Drücken dieser Taste wechselt zwischen Großbuchstaben und Ziffern. Wenn die gewünschte
Benennung des Ergebnisses eingegeben wurde, drücken Sie die Taste neben dem Häkchen-Symbol, um
zu speichern und zum Ergebnisauswahlmenü zurückzukehren.
SAMPLE_1
05/07/2010 11.11
1
/
1
Die gespeicherten Ergebnisse werden in alphabetischer
Reihenfolge mit Datum und Uhrzeit, an dem das jeweilige
Ergebnis errechnet wurde, aufgeführt.
Wenn unter der gewählten Benennung bereits ein
Ergebnis gespeichert wurde, muss das Überschreiben
des vorhandenen durch das neue Ergebnis bestätigt
werden. Drücken Sie für diese Bestätigung die Taste
neben dem Häkchen-Symbol. Drücken Sie die Taste
neben dem Kreuz-Symbol, um abzubrechen und zum
Ergebnisbenennungsmenü zurückzukehren.
54
Wenn ein Ergebnis für Photometrie, Konzentration oder Quantifizierung auf USB-Stick gespeichert wurde,
wird das Symbol USB-Stick dauerhaft hervorgehoben. Durch Drücken der Taste neben dem hervorgehobenen
Symbol werden nachfolgende Ergebnisse unter dem gleichen Dateinamen gespeichert. Zum Speichern des
Ergebnisses unter einem neuen Dateinamen halten Sie die Taste neben dem hervorgehobenen USB-StickSymbol 2 Sekunden lang gedrückt. Dies öffnet die Bildschirmansicht zur Benennung der Ergebnisse.
10.5
ERGEBNISSE ÖFFNEN
Die Ergebnisse können nur geöffnet werden, wenn ein gültiger USB-Stick in die Vorderseite des Gerätes
eingesteckt wurde.
BEER
05/07/2010 11.16
SAMPLE_1
1
/
1
30/07/2010 10.02
Operating mode
Photometrics
Operator Id
2
Method Id
0
Wavelength
420
Sample interval
1
Sample Count
0
Results Destination
Internal
Cal Time/Date
10 : 54 : 33 05/07/2010
ID
TimeDateCell
001
01. 4.0. 091 10 : 54 : 40 05/07/2010
Das Ergebnis wird auf dem Bildschirm angezeigt.
Die angezeigten Informationen beziehen sich spezifisch
auf den Messmodus, in dem das Ergebnis generiert
und gespeichert wurde. Die Tasten unterhalb der PfeilSymbole ermöglichen die Anzeige weiterer Informationen.
Beim Öffnen von Spektrum- oder Kinetikergebnissen kann
das Resultat grafisch auf einer Achse oder als Textdatei
angezeigt werden. Drücken Sie die Taste neben dem
Symbol Achse, um das Ergebnis grafisch darstellen zu
lassen. Drücken Sie die Taste neben dem ABC-Symbol, um
das Ergebnis als Textdatei darstellen zu lassen.
SPECTRUM
05/07/2010 11.19
10.6
In dem erweiterten Bedienmenü drücken Sie die
Taste neben dem USB-Stick-Symbol zum Öffnen des
Ergebnisauswahlmenüs. Wählen Sie das zu öffnende
Ergebnis durch Drücken der Taste aus, die sich neben dem
Ergebnis befindet. Drücken Sie die Taste unterhalb des
Symbols von USB-Stick laden.
ERGEBNISSE LÖSCHEN
Ergebnisse können nur gelöscht werden, wenn ein gültiger USB-Stick in die Vorderseite des Gerätes
eingesteckt wurde.
In dem erweiterten Bedienmenü drücken Sie die
1
BEER
Taste neben dem USB-Stick-Symbol zum Öffnen des
05/07/2010 11.16
/
1
Ergebnisauswahlmenüs. Wählen Sie das zu löschende
SAMPLE_1
30/07/2010 10.02
Ergebnis durch Drücken der Taste aus, die sich neben dem
Ergebnis befindet. Drücken Sie die Taste unterhalb des
Symbols Löschen.
SAMPLE_1 ?
05/07/2010 11 : 11
Eine Bestätigung wird benötigt, um das gewählte Ergebnis
zu löschen; drücken Sie die Taste neben dem HäkchenSymbol, um das Löschen zu bestätigen. Drücken Sie die
Taste neben dem Kreuz-Symbol, um abzubrechen und
zum Ergebnisauswahlmenü zurückzukehren.
55
10.7
DRUCKEN
0.000
0.000
Die
Hilfsprogramm-Symbolleiste
im
erweiterten
Bedienmenü ermöglicht den Druck von Ergebnissen und die
Einstellung von Optionen der Druckereinrichtung. Mithilfe
des Menüs „Druckereinrichtung“ können Ausgabeort und
Spracheinstellungfür die Ausdrucke festgelegt werden.
Je nach Messmodus können die Ausdrucke für den Druck
postanalytischer Auswertungen angepasst werden.
ppm
ABS
400 nm
09:02
10.7.1
Drucker einrichten
0.000
0.000
Zum Öffnen des Menüs „Druckereinrichtung“ halten
Sie im erweiterten Bedienmenü die Taste neben dem
Drucker-Symbol 2 Sekunden lang gedrückt.
ppm
ABS
400 nm
09:02
Um die Sprachauswahl für die Ausdrucke festzulegen,
drücken Sie die Taste neben dem Englisch-Symbol.
Durch wiederholtes Drücken der Taste wechselt die
Sprachauswahl zwischen Englisch, Französisch, Deutsch,
Spanisch und Italienisch.
English
Als Ausgabeort für die Ausdrucke kann der interne Drucker oder ein externer serieller Drucker ausgewählt
werden. Die Ergebnisse können nur dann an einen externen seriellen Drucker gesendet werden, wenn
dieser über die serielle RS232-Schnittstelle an das Gerät angeschlossen ist. Drücken Sie die Taste neben
dem Computer-Symbol, um einen externen seriellen Drucker auszuwählen. Die Ergebnisse können nur
dann an den internen Drucker gesendet werden, wenn dieser angeschlossen ist. Drücken Sie die Taste
neben dem Drucker-Symbol, um den internen Drucker als Ausgabeort auszuwählen.
Wenn der gewünschte Ausgabeort und die Sprache ausgewählt wurden, drücken Sie zum Speichern und
zur Rückkehr in das erweiterte Bedienmenü die Taste neben dem Häkchen-Symbol.
10.7.1.1 Drucker einrichten – PHOTOMETRIE UND KONZENTRATION
In den Messmodi „Photometrie“ und „Konzentration“
befinden sich in dem Menü Druckereinrichtung keine
zusätzlichen postanalytischen Auswertungsoptionen.
English
10.7.1.2 Druckereinrichtung – SPEKTRUM
English
56
1
In dem Menü „Druckereinrichtung“ für den SpektrumMessmodus besteht die Möglichkeit zum Ausdruck
der Analysetabelle Spektralpunkte, der Höchstund Kleinstwerte sowie der Absorptions- oder %
Transmissionswerte, die in bestimmten Datenintervallen
aufgezeichnet wurden.. Wenn das Datenintervall auf
den Wert 5 eingestellt ist, wird jeder 5. aufgezeichnete
Datenpunkt erfasst. Werden keine Daten benötigt, kann
das Datenintervall auf null gesetzt werden.
English
Um die Analysetabelle Spektralpunkte für den Ausdruck
auszuwählen, drücken Sie die Taste neben dem Symbol
Spektrumtabelle. Durch wiederholtes Drücken der Taste
wechseln Sie zwischen dem Häkchen- und dem KreuzSymbol, um die Funktion an- bzw. abzuwählen. Für die
Auswahl des Drucks von Höchst- und Kleinstwerten
drücken Sie die Taste neben dem Symbol Höchst- und
Kleinstwerte. Zur Auswahl des Datenintervalls drücken
Sie die Taste neben dem Datenintervall-Symbol.
1
Durch wiederholtes Drücken wechseln Sie zwischen den Werten 0, 1, 2, 5, 10 oder 50. Nach Auswahl
der gewünschten Optionen drücken Sie die Taste neben dem Häkchen-Symbol, um die Änderungen zu
speichern und das Menü „Druckereinrichtung“ zu verlassen.
10.7.1.3 Drucker einrichten – QUANTIFIZIERUNG
In
dem
Menü
„Druckereinrichtung“
für
den
Quantifizierungs-Messmodus besteht die Möglichkeit, die
Auswertung der Standard-Kurve auszudrucken. Zur Auswahl
der Kurvenauswertung drücken Sie die Taste neben dem
Symbol Kurvenauswertung. Durch wiederholtes Drücken
der Taste wechseln Sie zwischen dem Häkchen- und dem
Kreuz-Symbol, um die Funktion an- bzw. abzuwählen.
English
Nach Auswahl der gewünschten Optionen drücken Sie die
Taste neben dem Häkchen-Symbol, um die Änderungen zu
speichern und das Menü „Druckereinrichtung“ zu verlassen.
10.7.1.4 Drucker einrichten – KINETIK
1
English
In dem Menü „Druckereinrichtung“ für den KinetikMessmodus besteht die Möglichkeit, die Auswertungen
des gesamten kinetischen Versuchs und die zu festgelegten
Datenintervallen erfassten Werte für Absorption und %
Transmission auszudrucken. Wenn das Datenintervall auf
den Wert 10 eingestellt ist, wird jeder 10. aufgezeichnete
Datenpunkt erfasst. Werden keine Daten benötigt, kann
das Datenintervall auf null gesetzt werden. Zur Auswahl der
Auswertungen, die ausgedruckt werden sollen, drücken Sie
die Taste neben dem Σ-Symbol.
Durch wiederholtes Drücken der Taste wechseln Sie zwischen dem Häkchen- und dem Kreuz-Symbol,
um die Funktion an- bzw. abzuwählen. Zur Auswahl des Datenintervalls drücken Sie die Taste neben dem
Datenintervall-Symbol. Durch wiederholtes Drücken wechseln Sie zwischen den Werten 0, 1, 5, 10, 30
oder 60 Sekunden.
Nach Auswahl der gewünschten Optionen drücken Sie die Taste neben dem Häkchen-Symbol, um die
Änderungen zu speichern und das Menü „Druckereinrichtung“ zu verlassen.
57
10.7.2
Ergebnisse drucken
81.7
0.088
%T
ABS
400 nm
0 9 : 02
Operating mode
Photometrics
Operator Id
2
Method Id
0
Wavelength
420
Sample interval
1
Sample Count
0
Results Destination
Internal
Cal Time/Date
10 : 54 : 33 05/07/2010
ID
TimeDateCell
001
01. 4.0. 091 10 : 54 : 40 05/07/2010
10.8
Ergebnisse, die in dem erweiterten Bedienmenü angezeigt
werden, können durch Drücken der Taste neben dem
Drucker-Symbol ausgedruckt werden. Optionen, die in dem
Menü „Druckereinrichtung“ ausgewählt wurden, werden
auch bei gedrücktem Drucker-Symbol angezeigt. Je nach
ausgewähltem Druckausgabeort wird das Ergebnis an den
internen Drucker oder an den externen seriellen Drucker
gesendet. Wenn das Drucker-Symbol gedrückt wird, obwohl
auf dem Bildschirm keine Ergebnisse angezeigt werden,
leuchtet das Symbol kein Ergebnis zum Drucker oder kein
Ergebnis zu RS232 auf (abhängig vom Druckausgabeort).
Gespeicherte Ergebnisse können durch Drücken der Taste
unterhalb des Drucker-Symbols ausgedruckt werden. Auf
dem Ausdruck werden das Datum und die Uhrzeit, an
welchen das Ergebnis generiert wurde sowie die BenutzerID und die Messparameter angezeigt.
AUTOLOGGING
0.000
0.000
ppm
ABS
400 nm
0 9 : 02
Die Autolog-Funktion ermöglicht Wiederholungsmessungen
der gleichen Probe mit voreingestellten Zeiträumen zwischen
jeder Messung. Dadurch werden Batch-Ergebnisse für die
gleiche Probe generiert. Die Autolog-Funktion ermöglicht
auch das Autologging der Ergebnisse für verschiedene
Zielorte. Das Autolog-Menü wird über die HilfsprogrammSymbolleiste des erweiterten Bedienmenüs durch Drücken
der Taste neben dem Symbol Autolog aufgerufen.
Erweitertes Bedienmenü
10.8.1.
Einstellen der Anzahl an Probenwiederholungen
0000
JW0000-0
0000
58
001s
1
2
3
4
5
001s
Um die Anzahl der Wiederholungsmessungen für eine
bestimmte Probe einzustellen, drücken Sie die Taste
neben dem Symbol Probe. Mit den Tasten neben den
Pfeil-Symbolen erhöhen oder verringern Sie die Anzahl
der gewünschten Wiederholungen. Halten Sie die Taste
unterhalb des Symbols Probe für die Dauer von 2 Sekunden
gedrückt, um die Ziffer auf null zurückzustellen.
Sobald die Anzahl an Wiederholungen über null liegt,
wird bei gewähltem Autologging auf USB-Stick das
Symbol Batch ABC angezeigt. Für eine Benennung der
Wiederholungsmessungen drücken Sie die Taste unter des
Symbols Batch ABC . Dies öffnet das Menü für die BatchBenennung.
JW0000~0
A B C D E F G H I
J K L M N O P Q R
S T U V WX Y Z _
Es wird der Standardname für die Batch angezeigt. Zum
Speichern des Batch-Namens unter dem Standardnamen
drücken Sie die Taste neben dem Häkchen-Symbol. Zum
Verändern des Namens drücken Sie die Taste unterhalb
des Radiergummi-Symbols. Ein einfacher Tastendruck
löscht einen Buchstaben. Wird die Taste 2 Sekunden
lang gedrückt, wird die Benennung vollständig gelöscht.
Um Buchstaben auszuwählen, bewegen Sie sich mit den
Tasten neben den Pfeil-Symbolen durch das Menü.
Wenn Sie den gewünschten Buchstaben markiert haben, drücken Sie zur Auswahl des Buchstabens die
Taste unterhalb des Bleistift-Symbols. Es können bis zu acht Zeichen ausgewählt werden. Zur Verwendung
von Ziffern in der Batch-Benennung drücken Sie die Taste unterhalb des AB-Symbols. Wiederholtes
Drücken dieser Taste wechselt zwischen Großbuchstaben und Ziffern. Wenn die gewünschte Benennung
der Batch eingegeben wurde, drücken Sie die Taste neben dem Häkchen-Symbol, um zu speichern und
zum Autolog-Menü zurückzukehren.
X 0005
010s
Um die Zeitspanne zwischen den einzelnen Messungen
einzustellen, drücken Sie die Taste neben dem TimerSymbol. Mit den Tasten neben den Pfeil-Symbolen
erhöhen oder verringern Sie die Zeitspanne in
1-Sekunden-Intervallen. Halten Sie die Taste unterhalb des
Symbols Timer für die Dauer von 2 Sekunden gedrückt,
um die Zeitspanne auf eine Sekunde zurückzusetzen.
Wenn die gewünschte Anzahl an Wiederholungen und die
Zeitspanne ausgewählt wurde, drücken Sie zum Speichern
der Änderungen und zur Rückkehr in das erweiterte
Bedienmenü die Taste neben dem Häkchen-Symbol.
0.000
100.0
0002x
003s
09:02
ABS
%T
400 nm
Die Anzahl der Wiederholungen und das Zeitintervall
werden unterhalb des Autolog-Symbols angezeigt.
Um die Autolog-Funktion zu starten, drücken Sie die
Taste unterhalb des Symbols Probe messen. Sobald
die erste Messung durchgeführt wurde, wird die
eingestellte Zeitspanne auf null herab gezählt und
die nächste Messung wird durchgeführt. Die Anzahl
der Wiederholungen verringert sich somit um eine
Wiederholung. Wenn die Anzahl der Wiederholungen
den Wert Null erreicht ist das Autologging abgeschlossen.
Die Autolog-Funktion kann durch Drücken der Taste neben dem Autolog-Symbol noch vor Durchführung
aller Messungen angehalten werden. Zum Stoppen der Autolog-Funktion wird eine Bestätigung
angefordert. Drücken Sie die Taste neben dem Häkchen-Symbol um das Anhalten der Autolog-Funktion
zu bestätigen. Um mit der Autolog-Funktion fortzufahren, drücken Sie die Taste neben dem KreuzSymbol. Wenn die Autolog-Funktion vor deren vollständiger Durchführung angehalten wurde, werden die
bereits durchgeführten Messungen unter dem zuvor eingegebenen Batch-Namen abgespeichert.
59
Wenn eine Ergebnisreihe per Autolog auf den USB-Stick
übertragen wurde, wird durch erneutes Drücken der Taste
„Probe messen“ die Bildschirmansicht „Batch hinzufügen/
löschen“ angezeigt. Durch Drücken der Taste neben dem
Symbol Batch hinzufügen kann die nächste Ergebnisreihe
der bereits bestehenden Ergebnis-Batch hinzugefügt
werden. Durch Drücken der Taste neben dem Symbol Batch
löschen wird die erste Ergebnisreihe gelöscht und durch
die Ergebnisse ersetzt, die im Begriff sind, aufgezeichnet zu
werden. Drücken Sie für die Bestätigung der Auswahl die
Taste neben dem Häkchen-Symbol. Drücken Sie die Taste
neben dem Kreuz-Symbol, um abzubrechen und zum
erweiterten Bedienmenü zurückzukehren.
JW0000-5
JW0000-5
10.8.2
Auswahl des Ausgabeorts für Ergebnisse
X 0005
10.9
010s
Im Menü „Autolog“ kann festgelegt werden, wohin
die Ergebnisse übertragen werden sollen. Zur Auswahl
des internen Druckers drücken Sie die Taste neben dem
Drucker-Symbol. Diese Option ist nur verfügbar, wenn ein
interner Drucker angeschlossen ist. Um einen USB-Stick als
Ausgabeort für die Ergebnisse auszuwählen, drücken Sie
die Taste neben dem Symbol USB-Stick. Diese Option ist
nur verfügbar, wenn ein gültiger USB-Stick angeschlossen
ist. Um die Ergebnisse an ein externes Gerät, wie einen PC
oder einen seriellen Drucker, zu übertragen, drücken Sie
die Taste neben dem Computer-Symbol.
ANSCHLIESSEN AN EINEN PC
Schließen Sie das Schnittstellenkabel an den seriellen RS232-Anschluss auf der Rückseite des Gerätes
und die serielle Schnittstelle auf der Rückseite des PCs an. Schalten Sie den PC ein und laden Sie die
PC-Software, indem Sie die PC-Software-CD in das CD-Laufwerk einlegen. Wenn die PC-Software nicht
automatisch startet, öffnen Sie My Computer und doppelklicken Sie auf das Jenway 73er Serie SoftwareSymbol. Befolgen Sie die Anweisungen um die PC-Software an dem gewünschten Ort zu installieren.
Weitere Anweisungen finden Sie in dem PC-Software-Handbuch. Wenn die Software installiert ist,
schalten Sie die Stromversorgung des Geräts an.
Die PC-Software ist für den Betrieb mit folgenden Einstellungen vorkonfiguriert:
9600 Baud
8 Datenbits
No parity
1 Stoppbit
60
ABSCHNITT 11 – Zubehör und Ersatzteile
11.1 OPTIONALES ZUBEHÖR
Teilenummer Zubehör
660 101
Interner Drucker
735 401
Automatischer, 8-facher Küvettenwechsler
735 201
Sipper-Pumpe
735 301
Peltier
735 701
Kombinierte Sipper-Peltier-Pumpe
10 x 10 mm
Pfadlänge Küvettenhalter
735 901
16/24mm Reagenzglashalter
10 x 100 mm Pfadlänge Küvettenhalter
11.2
736 101
10 x 10 (70 µl Küvettenhalter)
736 201
Thermostatisierbarer 10 x 10 Einfachküvettenhalter
735 601
Halter für feuerfeste Reagenzgläser
035 088
Kalibrierungsset für sichtbare Wellenlängen
035 091
Kalibrierungsset für UV/sichtbare Wellenlängen
060 422
Gegossenes Küvetten-Rack für 16 Küvetten 10 x 10 mm
735 001
Staubschutzhülle
019 146
2 GB USB-Sticks für externe Speicherung
037 551
RS232 zu USB Konverter für den Einsatz in Computern ohne serielle Schnittstelle
ANSCHLIESSEN DES ZUBEHÖRS
Es gibt zwei Arten von Zubehör, die in der Probenkammer angebracht werden können – passives und
aktives Zubehör. Das passive Zubehör umfasst: 10 x 10 mm Einfachküvettenhalter, thermostatisierbarer
Einfachküvettenhalter (Wasser), Küvettenhalter mit einstellbarer Pfadlänge (10 bis 100 mm),
Reagenzglashalter, Halter für feuerfeste Reagenzgläser, Filmhalter und Mikroküvetten-Halter. Das aktive
Zubehör umfasst: automatischen 8-fachen Küvettenwechsler, Sipper-Pumpe, Peltier sowie kombinierte
Peltier-Sipper-Pumpe. Vor dem Einbau von Zubehör muss das Gerät ausgeschaltet werden.
11.2.1
INTERNER DRUCKER
Klemmen
Entfernen Sie mithilfe eines kleinen Schraubenziehers die
Leerblende auf der Oberseite des Gerätes. Zum Entfernen
der Leerblende drücken Sie die beiden Klammern.
Unterbrechen Sie die Druckerverkabelung, die auf der
Unterseite der Abdeckplatte befestigt ist.
Nehmen Sie den Drucker aus der Verpackung. Drehen Sie
den Drucker mit der Unterseite nach oben und verbinden
Sie die Druckerkabel mit den Anschlüssen des Druckers.
61
Durch Drücken der grauen Kunststoff-Klemmen öffnet
sich die obere Druckerabdeckung. Setzen Sie den Drucker
in die Oberseite des Gerätes ein und drücken Sie nach
unten, bis er an alle vier Seiten bündig angepasst ist.
Legen Sie die Papierrolle in den Drucker ein – achten
Sie darauf, dass etwas von dem Papier aus dem Drucker
herausragt, bevor Sie die graue Kunststoffabdeckung
wieder einrasten lassen. Schalten Sie das Gerät an. Die
Leuchtanzeigen für Stromversorgung und Fehleranzeige
blinken jetzt auf. Sobald der Selbsttest des Geräts
abgeschlossen ist, drücken Sie die Zufuhr-Taste, um die
korrekte Papierzuführung zu überprüfen.
11.2.2
PASSIVES ZUBEHÖR
Lösen Sie die Rändelschraube zum Entfernen des passiven
Zubehörs. Entnehmen Sie das passive Zubehör. Zur
Einpassung eines anderen passiven Zubehörteils müssen
Sie dieses lediglich in korrekter Ausrichtung platzieren und
mit der Rändelschraube fixieren.
Rändelschraube
Anweisungen für den Austausch von passivem gegen
aktives Zubehör finden Sie in Abschnitt 11.2.3.
11.2.3
AKTIVES ZUBEHÖR
Lösen Sie die Rändelschraube zum Entfernen des passiven
Zubehörs. Entnehmen Sie das passive Zubehör. Zum
Einbau von aktivem Zubehör lösen Sie die Schrauben 1 bis
4 und entfernen die Metallgrundplatte.
1.
2.
Rändelschraube
3.
4.
Dadurch wird die Unterseite der Probenkammer freigelegt.
Dort befindet sich der für den Betrieb des aktiven
Zubehörs benötigte Stromanschluss.
62
11.2.3.1 Automatischer, 8-facher Küvettenwechsler
Nehmen Sie Grundplatte des 8-fachen Küvettenwechslers
zur Hand. Schließen Sie das Netzteil, das sich im Boden
der Probenkammer befindet, an den Anschluss auf der
Unterseite der Grundplatte an. Legen Sie die Grundplatte in
die Probenkammer ein. Ersetzen Sie die Schrauben 1 bis 4.
Nehmen Sie das 8-fach-Karussell und platzieren Sie es
auf der Oberseite des Motors. Achten Sie dabei auf die
Ausrichtung der drei Kugellager mit den Nuten der
Motorwelle. Drücken Sie das Karussell vorsichtig auf die
Motorwelle, bis es einrastet. Dann das Karussell vorsichtig
drehen, bis Sie einen leichten Widerstand spüren. Das
Karussell befindet sich jetzt in der richtigen Position.
Ist die Anpassung zu eng, lockern Sie die Kugellager
mithilfe eines kleinen Schraubendrehers, bevor Sie das
Karussell auf die Welle drücken.
11.2.3.2 Peltier
5.
Für den Einbau dieses Zubehörs müssen sowohl
die Grundplatte des passiven Zubehörs als auch die
Frontplatte des Gerätes entfernt werden. Lockern Sie
die Schrauben 5 und 6, bis die Frontplatte nach vorne
abgenommen werden kann.
6.
Nehmen Sie die Peltier-Grundplatte zur Hand. Schließen
Sie das Netzteil, das sich im Boden der Probenkammer
befindet, an den Anschluss auf der Unterseite der
Grundplatte an. Legen Sie die Grundplatte in die
Probenkammer ein. Ersetzen Sie die Schrauben 1 bis 4.
Vor dem Nachziehen der Schrauben 5 und 6 setzen Sie die
Peltier-Frontplatte ein, bis sie einrastet.
Nach Zubehöreinbau stellt sich das Gerät folgendermaßen
dar:
63
11.2.3.3 Sipper-Pumpe
6.
5.
Für den Einbau dieses Zubehörs müssen sowohl
die Grundplatte des passiven Zubehörs als auch die
Frontplatte des Gerätes entfernt werden. Lockern Sie
die Schrauben 5 und 6, bis die Frontplatte nach vorne
abgenommen werden kann.
Nehmen Sie die Sipper-Grundplatte zur Hand. Schließen
Sie das Netzteil, das sich im Boden der Probenkammer
befindet, an den Anschluss auf der Unterseite der
Grundplatte an. Legen Sie die Grundplatte in die
Probenkammer ein. Ersetzen Sie die Schrauben 1 bis 4.
Vor dem Nachziehen der Schrauben 5 und 6 setzen Sie die
Sipper-Frontplatte ein, bis sie einrastet.
Bidirektionaler
Durchfluss A
(Sippen)
Der Schlauchanschluss sollte entsprechend der Funktion,
in der die Sipper-Pumpe eingesetzt wird, durchgeführt
werden. Alle Schläuche müssen so kurz wie möglich sein
und dürfen den Lichtweg nicht versperren.
Bidirektionaler
Durchfluss B
(Pumpen)
Kontinuierlicher
Durchfluss
Als Sipper:
7.
1.
1. Schließen Sie den Sipper-Pumpenschlauch an die
Auslassöffnung der Durchflussküvette an.
2. Sichern Sie den Schlauch mithilfe der Klemme auf der
rechten Seite des Pumpenkopfs.
6.
9.
5.
3.
2.
8.
4.
3. Legen Sie den Schlauch locker um die Walzen, indem
Sie diese vorsichtig mit der Hand im Uhrzeigersinn drehen.
Führen Sie den Schlauch in die Klemme auf der linken
Seite des Motors.
4. Nach Befestigung muss der Schlauch in die beiden
Halteklammern auf der Grundplatte seitlich der
Pumpenköpfe geführt werden.
5. Schneiden Sie den Schlauch an der Stelle ab, an der er
bequem auf den linken Schlauch auf der Innenseite der
vorderen Trennwand passt.
6. Schließen Sie den Schlauch in geeigneter Länge an das
externe Ablaufrohr an.
64
7. Schneiden Sie ein kleines Stück des Sipperpumpen­
schlauchs ab und schieben Sie es über ein Ende des
Kapillarrohrs. Verbinden Sie dies mit dem Einlass der
Durchflussküvette.
8. Führen Sie den Schlauch in die beiden Halteklammern
auf der Grundplatte seitlich der Pumpenköpfe.
9. Bringen Sie die Sipper-Sonde an und befestigen Sie sie
mit der Rändelschraube. Führen Sie das Kapillarrohr durch
Schlauch und Sipper-Sonde nach oben. Achten Sie darauf,
dass die Länge für die Zuführung in ein geeignetes Gefäß
ausreicht.
Als Pumpe:
7.
1.
3.
4.
1. Schneiden Sie aus dem Sipper-Pumpenschlauch zwei
Stücke von ca. 300 mm Länge zurecht. Nehmen Sie ein
Stück des Schlauchs und befestigen Sie es wie gezeigt auf
dem Pumpenkopf. Sichern Sie den Schlauch mithilfe der
Klemme auf der rechten Seite des Pumpenkopfs.
2. Legen Sie den Schlauch locker um die Walzen, indem
Sie diese vorsichtig mit der Hand im Uhrzeigersinn drehen.
Führen Sie den Schlauch in die Klemme auf der linken
Seite des Motors.
10.
6. 9.
5.
8.
2.
3. Befestigen Sie das andere Ende an dem Einlass der
Durchflussküvette.
4. Befestigen Sie das zweite 300-mm-Stück an dem
Auslass der Durchflussküvette. Nach Befestigung muss
der Schlauch in die beiden Halteklammern auf der
Grundplatte seitlich der Pumpenköpfe geführt werden.
5. Befestigen Sie das andere Ende des Schlauches an dem
Auslass auf der Innenseite der Stirnwand.
6. Schließen Sie den Sipperpumpenschlauch in geeigneter
Länge an den externen Auslass an.
7. Führen Sie ein Ende des Kapillarrohrs wie gezeigt in den
Sipperpumpenschlauch.
8. Befestigen Sie das andere Ende des Schlauches an dem
Auslass auf der Innenseite der Stirnwand.
9. Bringen Sie die Sipper-Sonde an und befestigen Sie sie
mit der Rändelschraube.
10. Führen Sie den Schlauch vorsichtig durch die
Sipper-Sonde. Achten Sie darauf, dass die Länge für die
Zuführung in ein geeignetes Gefäß ausreicht.
Wenn das Sipper-Zubehör eingebaut und der Schlauch
angeschlossen wurde, sieht das Gerät folgendermaßen
aus:
11.2.3.4 Kombinierte Sipper-Peltier-Pumpe
Siehe Abschnitt 11.2.3.3 für weitere Einzelheiten.
65
11.3NUTZUNG DES ZUBEHÖRS
11.3.1
Automatischer, 8-facher Küvettenwechsler
0.000
0.000
Wenn der der automatische, 8-fache Küvettenwechsler in
Betrieb ist, wird in der unteren rechten Ecke des Bildschirms
das Symbol Küvettenwechsler angezeigt. Die aktuelle
Küvettenposition wird neben dem Symbol des 8-fachen
Küvettenwechslers angezeigt. Die Zellenstellung 0 sollte
immer für die Nullabgleichprobe verwendet werden.
ppm
ABS
500 nm
0
09:02
Um Messungen mit dem automatischen 8-fachen Küvettenwechsler durchzuführen, platzieren Sie
die Küvetten mit den Proben auf den Zellenstellungen 1 bis 7 des Wechslers. Platzieren Sie die Küvette
mit der Blindprobelösung auf Zellenstellung 0 des Wechslers. Geben Sie den gewünschten Messmodus
ein und richten Sie die erforderlichen Messparameter ein. Drücken Sie die Taste unterhalb des Symbols
Nullpunktkalibrierung. Das Gerät bringt den Wechsler zur Durchführung der Messung automatisch in die
Zellenstellung Null. Sobald die Kalibrierung abgeschlossen ist, wird das Symbol Probe messen angezeigt
und der Wechsler kehrt in seine ursprüngliche Startposition zurück.
0.000
0.000
ppm
ABS
500 nm
09:02
0
Drücken Sie die Taste unterhalb des Symbols 8-facher
Küvettenwechsler, um das Symbol und die beiden
darüber liegenden Pfeil-Symbole zu markieren. Mit den
Tasten neben den Pfeil-Symbolen erhöhen oder verringern
Sie die aktuelle Küvettenposition im Wechsler, bis die
gewünschte Zellenstellung der Probe ausgewählt wurde.
Drücken Sie die Taste unterhalb des Symbols Probe
messen. Das Gerät führt daraufhin eine Messung durch
und zeigt das Ergebnis auf dem Bildschirm an.
Zur Messung der nächsten Probe wählen Sie die nächste Wechsler-Zellenstellung aus und drücken die Taste
unterhalb des Symbols Probe messen. Wiederholen Sie diesen Vorgang, bis alle Proben gemessen wurden.
Zur Anpassung der Wellenlänge drücken Sie die Taste unterhalb des Symbols 8-facher Küvettenwechsler;
mit den Pfeil-Symbolen stellen Sie die Wellenlänge ein.
11.3.1.1 Automatischer, 8-facher Küvettenwechsler – Unterstützung der Erstellung einer Quantifizierungsstandardkurve
Der 8-fache Küvettenwechsler kann eingesetzt werden, um die Erstellung einer neuen Standard-Kurve im
Messmodus „Quantifizierung“ zu unterstützen. Siehe Abschnitt 8.2.3.1 für weitere Einzelheiten.
Wenn die Bildschirmansicht „Standard-Messung“ geöffnet
ist, wird das Symbol für den 8-fachen Küvettenwechsler in
der unteren rechten Ecke des Bildschirms angezeigt. Die
aktuelle Küvetten-Zellenstellung wird neben dem Symbol
des 8-fachen Küvettenwechslers angezeigt. Die Position 0
0.000 ABS
sollte immer für die Nullabgleichprobe verwendet werden.
0
Um Standards mithilfe des automatischen 8-fachen
Küvettenwechslers zu messen, legen Sie die Küvetten, die den
Standard enthalten, in den Wechsler auf den Zellenstellungen 1 bis 6 ein (je nachdem, wie viele Standards
erforderlich sind). Platzieren Sie die Küvette mit der Blindprobelösung auf Zellenstellung 0 des Wechslers.
Drücken Sie die Taste neben dem Häkchen-Symbol, um eine Erstkalibrierung auf Nullabsorption durchzuführen.
Mit den Tasten neben den Pfeil-Symbolen erhöhen Sie die Zellenstellungen der Küvetten im Wechsler, bis
sich der Standard auf der gewünschten Zellenstellung befindet. Drücken Sie zur Messung des Standards
die Taste neben dem Häkchen-Symbol. Die Standard-Konzentration wird dann gemeinsam mit dem
photometrischen Wert angezeigt. Der Standard kann durch Drücken der Taste neben dem Symbol zurück
erneut gemessen werden.
66
Zur Messung des nächsten Standards wählen Sie die nächste Wechsler-Zellenstellung aus und drücken die
Taste neben dem Häkchen-Symbol. Wiederholen Sie diesen Vorgang, bis alle Proben gemessen wurden.
11.3.2 Peltier-Element
0.000
100.0
ABS
%T
400 nm
19.9
-> 120.5
09:02
ºC
2
0
. 0
ºF
0
11.3.3
6
8 . 0
Wenn das Peltier-Element in Betrieb ist, wird in der
unteren rechten Ecke des Bildschirms das Symbol PeltierElement angezeigt. Die aktuelle Temperatur wird
oberhalb der Soll-Temperatur neben dem Peltier-Symbol
angezeigt. Unterhalb des Peltier-Symbols befindet sich ein
Pfeil, der anzeigt, ob die aktuelle Temperatur unterhalb
oder oberhalb der Soll-Temperatur liegt. Zur Anpassung
der Soll-Temperatur drücken Sie die Taste unterhalb des
Peltier-Symbols für die Dauer von 2 Sekunden.
Dies öffnet die Bildschirmansicht „Peltier-Einstellungen“.
Verwenden Sie die Tasten am unteren Rand des
Bildschirms, um die Ziffer, die geändert werden
soll, auszuwählen. Mit den Tasten neben den PfeilSymbolen erhöhen oder verringern Sie die Ziffer. Die
Temperaturanzeige kann durch Drücken der Taste neben
dem Symbol °C als °C oder °F festgelegt werden. Durch
wiederholtes Drücken wechseln Sie zwischen °C und °F.
Wenn die gewünschte Temperaturanzeige ausgewählt
wurde, drücken Sie zum Speichern und zur Rückkehr
in das erweiterte Bedienmenü die Taste neben dem
Häkchen-Symbol. Je nach aktueller Temperatur beginnt
das Peltier-Element nun mit dem Aufheizungs- oder
Abkühlungsvorgang.
Sipper-Pumpe
0.000
100.0
ABS
%T
400 nm
09:02
Wenn die Sipper-Pumpe in Betrieb ist, wird in der unteren
rechten Ecke des Bildschirms das Symbol Sipper-Pumpe
angezeigt. Die Pumprichtung wird durch einen Pfeil
unterhalb der Symbols „Sipper-Pumpe“ dargestellt. Die
Sipper-Pumpe kann in manuellem oder zeitgesteuertem
Modus betrieben werden, abhängig von der Option, die in
den Einstellungen der Sipper-Pumpe gewählt wurde. Zum
Öffnen der Einstellungen für die Sipper-Pumpe drücken
Sie die Taste unterhalb des Symbols Sipper-Pumpe für
die Dauer von 2 Sekunden.
11.3.3.1 MANUELLE EINSTELLUNGEN DER SIPPER-PUMPE
Zum manuellen Betrieb der Sipper-Pumpe drücken
Sie die Taste neben dem Symbol manueller SipperBetrieb. Wählen Sie die gewünschte Pumprichtung
durch Drücken der Taste unterhalb des vorwärts oder
rückwärts Symbols. Drücken Sie die Taste neben dem
Häkchen-Symbol, um zu speichern und zum erweiterten
Bedienmenü zurückzukehren.
67
0.000
100.0
ABS
Um eine Messung durchzuführen, platzieren Sie den
Sipper-Schlauch in der Probe und drücken die Taste
unterhalb des Symbols Sipper-Pumpe.
%T
400 nm
09:02
0.000
100.0
ABS
%T
400 nm
Für den Start der Sipper-Pumpe ist eine Bestätigung
erforderlich. Durch Drücken der Taste neben dem
Häkchen-Symbol wird der Befehl bestätigt und die
Sipper-Pumpe gestartet. Drücken Sie die Taste neben dem
Kreuz-Symbol, um abzubrechen und zum erweiterten
Bedienmenü zurückzukehren.
09:02
0.000
100.0
ABS
%T
400 nm
Durch Drücken der Taste neben dem HäkchenSymbolwird die Sipper-Pumpe angehalten. Stellen Sie
vor dem Drücken der Taste unterhalb des Symbols Probe
messen sicher, dass sich in der Durchflussküvette eine
ausreichende Menge an Probenmaterial befindet.
09:02
11.3.3.2 ZEITGESTEUERTE EINSTELLUNGEN DER SIPPER-PUMPE
Zum zeitgesteuerten Betrieb der Sipper-Pumpe drücken
Sie die Taste neben dem Symbol zeitgesteuerter SipperBetrieb.
Drücken Sie die Taste unterhalb des Symbols Kalibrierung
zeitgesteuerter Sipper. Wählen Sie die gewünschte
Pumprichtung durch Drücken der Taste unterhalb des
vorwärts oder rückwärts Symbols. Um zur nächsten
Stufe der Kalibrierungssequenz zu gelangen, drücken Sie
die Taste neben dem Häkchen-Symbol.
Legen Sie den Zulaufschlauch in die Probenkammer
ein und drücken Sie die Taste neben dem größer alsSymbol. Dieser Befahl aktiviert die Sipper-Pumpe und die
Probe wird durch den Schlauch in die Durchflussküvette
gepumpt. Es ist möglich, bei der Einrichtung diesen Schritt
durch Drücken der Taste neben dem Symbol viel größer
als zu überspringen.
Wenn die Küvette befüllt ist, drücken Sie die Taste neben
dem Stopp-Symbol, um die Sipper-Pumpe anzuhalten.
Die Zeitdauer der Probenaufnahme wird aufgezeichnet.
68
Für die Feineinstellung der Probenaufnahmemenge
drücken Sie die Taste unterhalb des + oder – Symbols.
Dies erhöht oder verringert die Probenaufnahmenmenge.
Die aufgezeichnete Zeit wird entsprechend angepasst.
Wenn die Feinabstimmung durchgeführt wurde, oder
wenn keine Feinabstimmung erforderlich ist, drücken Sie
die Taste neben dem Häkchen-Symbol, um zur nächsten
Stufe der Kalibrierungssequenz zu gelangen.
000
In diesem Stadium ist es möglich, der Kalibrierungssequenz
einen Luftspalt hinzuzufügen. Wenn kein Luftspalt
erforderlich ist, drücken Sie die Taste unterhalb des
Symbols 000 um den Luftspalt auf null zu setzen. Soll
ein zuvor programmierter Luftspalt eingesetzt werden,
drücken Sie die Taste neben dem Symbol viel größer
als, um diesen Schritt zu überspringen und die aktuelle
Zeitspanne des Luftspalts zu übernehmen.
Für die Programmierung des Luftspalts entfernen Sie den Zulaufschlauch aus der Probenkammer und
drücken die Taste neben dem Symbol größer als. Dieser Befehl aktiviert die Sipper-Pumpe und Luft wird
durch den Schlauch in die Durchflussküvette gepumpt.
Wenn die gewünschte Luftmenge aufgenommen wurde,
drücken Sie die Taste neben dem Stopp-Symbol. Die
Zeitdauer der Luftaufnahme wird aufgezeichnet.
Für die Feineinstellung der Luftaufnahmemenge drücken
Sie die Tasten unterhalb des + oder- Symbols. Dies
erhöht oder verringert die Luftaufnahmemenge. Die
aufgezeichnete Zeit wird entsprechend angepasst. Wenn
die Feinabstimmung durchgeführt wurde, oder wenn
keine Feinabstimmung erforderlich ist, drücken Sie die
Taste neben dem Häkchen-Symbol um zur nächsten Stufe
der Kalibrierungssequenz zu gelangen.
Nach erfolgter Programmierung von Probenaufnahme
und Luftspalt kann die gewünschte Entsorgungsart der
Proben festgelegt werden. Es stehen zwei Optionen
zur Verfügung: Die Probe kann entweder in den
Probenbehälter zurück oder in das Ablaufrohr geleitet
werden. Drücken Sie die Taste unterhalb der vorwärts
oder rückwärts Pfeile um auszuwählen, wie mit der
Probe nach deren Messung verfahren werden soll.
Wenn die ursprüngliche Pumpenrichtung auf vorwärts eingestellt war, wird die Auswahl der
Vorwärtsrichtung zu diesem Zeitpunkt die Entsorgung der Probe zur Folge haben. Wird die
Rückwärtsrichtung ausgewählt, wird die Probe wieder an den Probenbehälter zurückgeleitet. Wenn die
gewünschte Richtung ausgewählt wurde, drücken Sie zum Speichern der Kalibrierungssequenz und
zur Rückkehr in das erweiterte Bedienmenü die Taste neben dem Häkchen-Symbol. Zum Verlassen der
Kalibrierungssequenz ohne Änderungen zu speichern, drücken Sie zu jedem beliebigen Zeitpunkt während
der Kalibrierungssequenz die Zurück-Taste.
69
0.000
100.0
Um eine Messung durchzuführen, platzieren Sie den
Sipper-Schlauch in der Probe und drücken die Taste
unterhalb des Symbols Sipper-Pumpe.
ABS
%T
400 nm
09:02
0.000
100.0
Für den Start der Sipper-Pumpe ist eine Bestätigung
erforderlich. Drücken Sie die Taste neben dem KreuzSymbol, um abzubrechen und zum erweiterten Bedienmenü
zurückzukehren. Durch Drücken der Taste neben dem
Häkchen-Symbol wird der Befehl bestätigt und die SipperPumpe gestartet. Die Pumpe wird für die zuvor erfasste
Zeitdauer der Probenaufnahme laufen. Stellen Sie vor dem
Drücken der Taste unterhalb des Symbols Probe messen
sicher, dass sich in der Durchflussküvette eine ausreichende
Menge an Probenmaterial befindet.
ABS
%T
400 nm
09:02
Nachdem die Messung durchgeführt wurde, entfernen
Sie den Schlauch aus der Probe und drücken die Taste
unterhalb des Symbols Sipper-Pumpe, um die nächste
Stufe der Kalibrierungssequenz durchzuführen.
0.000
100.0
Für den Start der Sipper-Pumpe ist eine Bestätigung
erforderlich. Drücken Sie die Taste neben dem KreuzSymbol, um abzubrechen und zum erweiterten
Bedienmenü zurückzukehren. Durch Drücken der Taste
neben dem Häkchen-Symbol wird der Befehl bestätigt
und die Sipper-Pumpe gestartet. Die Pumpe wird für die
zuvor erfasste Zeitdauer der Luftspaltaufnahme laufen.
ABS
%T
400 nm
09:02
Wenn zuvor ein Luftspalt mit Wert Null ausgewählt wurde,
wird diese Bildschirmansicht nicht angezeigt, und die
Kalibrierungssequenz fährt mit der Probenentsorgung fort.
0.000
100.0
Sobald diese Phase der Kalibrierungssequenz abgeschlossen
ist, drücken Sie die Taste unterhalb des Symbols SipperPumpe um die Probe zu entsorgen. Für den Start der
Sipper-Pumpe ist eine Bestätigung erforderlich. Drücken
Sie die Taste neben dem Kreuz-Symbol, um abzubrechen
und zum erweiterten Bedienmenü zurückzukehren. Durch
Drücken der Taste neben dem Häkchen-Symbol wird der
Befehl bestätigt und die Sipper-Pumpe gestartet. Abhängig
von dem zuvor gewählten Entsorgungsweg wird die Probe
werden entweder abgelassen oder in den Probenbehälter
zurückgeführt.
ABS
%T
400 nm
09:02
11.3.4
Kombinierte Sipper-Peltier-Pumpe
0.000
100.0
ABS
%T
400 nm
09:02
70
20.0
-20.0
Wenn die kombinierte Sipper-Peltier-Pumpe in Betrieb ist,
wird in der unteren rechten Ecke des Bildschirms das Symbol
Sipper-Peltier angezeigt. Die aktuelle Temperatur wird
oberhalb der Soll-Temperatur; neben dem Sipper-PeltierSymbol, angezeigt. Neben dem Peltier-Symbols befindet
sich ein Pfeil, der anzeigt, ob die aktuelle Temperatur
unterhalb oder oberhalb der Soll-Temperatur liegt.
Die Pumprichtung wird durch einen Pfeil unterhalb des Symbols Sipper-Peltier dargestellt. Die
kombinierte Sipper-Peltier-Pumpe verbindet die Funktionalität des Peltier-Elements und der Sipper-Pumpe.
Zum Öffnen der Einstellungen des Sipper-Peltier-Elements drücken Sie die Taste unterhalb des Symbols
Sipper-Peltier für die Dauer von 2 Sekunden.
Das
Einstellungsmenü
entspricht
den
SipperPumpeneinstellungen, jedoch mit Ausnahme der Anzeige
des Peltier-Symbols in der linken oberen Ecke. Durch
Drücken der Taste neben dem Peltier-Symbol öffnen
sich die Peltier-Einstellungen, die die Einstellung der
Temperaturwerte ermöglichen. Siehe Abschnitt 11.3.2 für
weitere Einzelheiten. Die Sipper-Pumpe kann in manuellem
oder zeitgesteuertem Modus betrieben werden. Siehe
Abschnitt 11.3 für weitere Einzelheiten.
11.4
ERSATZTEILE
Teilenummer Ersatzteilbeschreibung
012 075
Wolfram-Halogenlampe
730 545
Xenon-Lampenmodul
10 x 10 mm
Pfadlänge Küvettenhalter
060 084Packung mit 100 10 x 10 Einweg-Kunststoff-Küvetten für sichtbaren
Wellenlängenbereich
060 229Packung mit 500 10 x 10 Einweg-Kunststoff-Küvetten für sichtbaren
Wellenlängenbereich
060 230
Packung mit 100 10 x 10 Einweg-Kunststoff-Küvetten für UV-Wellenlängenbereich
037 702
Papierrolle für Drucker
021 060
24 V 65W Netzteil mit verschiedenen Steckverbindungen
71
ABSCHNITT 12 – Wartung und Service
12.1
REGELMÄSSIGE WARTUNG
Stellen Sie sicher, dass die äußeren Oberflächen des Gerätes sauber und staubfrei sind. Die Probenbereich
sollte stets sauber gehalten werden. Versehentlich verschüttete Flüssigkeit sollte sofort weggewischt
werden. Für zusätzlichen Schutz sollte das Gerät bei Nicht-Gebrauch vom Netz getrennt und mit der
optional erhältlichen Staubschutzhaube abgedeckt werden.
Die einzige ggf. erforderliche regelmäßige Wartung besteht in dem Austausch der Lichtquelle.
Ersatzlampen erhalten Sie bei Ihrem Händler vor Ort (Ersatzteilnummern siehe Abschnitt 11.4). Es sollten
ausschließlich Originalteile-Ersatzlampen verwendet werden. Die Glühdraht-Konfigurationen artgleicher
Lampen können abweichen oder deren Wellenlängenbereich für die private oder gewerbliche Nutzung
eingeschränkt sein, was bei Gebrauch zu Fehlern führt.
12.2
LAMPENAUSTAUSCH
12.2.1
Auswechseln der Wolfram-Halogenlampe
Nur gültig für Spektralphotometer Modell 7310.
Nehmen Sie vor dem Austausch der Lampe das Gerät vom Netz. Vor Handhabung muss die Lampe
abgekühlt sein. Der Zugang zu der Wolfram-Halogenlampe erfolgt über die Lampenabdeckung, die sich
auf der Rückseite des Gerätes befindet (siehe Abschnitt 2.5).
1. Entfernen Sie die Befestigungsschrauben der Lampenabdeckung.
2. Nehmen Sie die Lampenabdeckung ab und lösen Sie die Befestigungsschraube der Lampenhalterung.
3. Drehen Sie an der Lampenhalterung, um auf die Lampe zuzugreifen.
4. Entfernen Sie die alte Lampe aus der Halterung. Es handelt sich um eine Einstecklampe, die durch
sanfte Lockerung aus der Halterung entfernt wird.
5. Entnehmen Sie die Ersatzlampe vorsichtig der Verpackung. Achten Sie darauf, das Lampenglas nicht
zu berühren, da Fingerabdrücke eine Beschädigung der Lampe und somit eine reduzierte Leistung zur
Folge haben. Sollten unbeabsichtigte Schäden auftreten, kann die Oberfläche der Lampe mit Propan-2-ol
gereinigt werden.
6. Setzen Sie die Lampe in die Halterung ein; achten Sie darauf, dass sie vollständig hineingedrückt wird.
7. Drehen Sie die Lampenhalterung wieder in Betriebsstellung. Setzen Sie die Befestigungsschraube der
Lampenhalterung wieder ein und ziehen Sie die Schrauben fest.
8. Setzen Sie die Lampenabdeckung wieder an und fixieren Sie sie mit den beiden Schrauben.
9. Schließen Sie das Netzteil wieder an, schalten Sie das Gerät ein und überprüfen Sie, dass die Lampe
nach ein paar Sekunden aufleuchtet.
Weitere Anweisungen finden Sie in der Service-Handbuch.
12.2.2
Austausch Xenon-Lampenmodul
Diese Variante gilt nur für Spektralphotometer Modell 7315. Der Austausch muss durch einen
zugelassenen Service-Techniker durchgeführt werden. Siehe Abschnitt 12.3. für weitere Einzelheiten.
72
12.3 SERVICE
Sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass bei Ihrem Jenway-Gerät ein Defekt auftritt, stehen Ihnen
unsere engagierten Service-Mitarbeiter zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich mit einer klaren Beschreibung
des Problems an folgende Kontaktadressen:
E-Mail: service@bibby-scientific.com
Tel: +44 (0) 1785 810475
Fax: +44 (0) 1785 810471
Es kann gelegentlich erforderlich sein, Ihr Gerät zur Reparatur an unsere Service-Abteilung zu schicken.
Wenden Sie sich in einem solchen Fall bitte an die Service-Abteilung, die Ihnen eine Referenznummer
zuteilen wird. Fügen Sie diese Referenznummer bei, wenn Sie das defekte Gerät versenden. Fügen
Sie bitte ebenfalls eine präzise Fehlerbeschreibung des Fehlers und ein ausgefülltes Exemplar unserer
Dekontaminationsbescheinigung bei. Dieses Formular kann als pdf-Datei unter www.jenway.com
heruntergeladen werden. Sie können uns jedoch auch direkt kontaktieren; wir senden Ihnen gerne ein
Kopie per Telefax zu. Adressieren Sie das Paket an die Service-Abteilung und schicken Sie es per Post an
folgende Adresse:
Bibby Scientific Ltd
Beacon Road
Stone
Staffordshire
ST15 0SA
Großbritannien
Wir gewähren auf alle Ersatzteile 1 Jahr Garantie und bemühen uns, wo immer möglich, um eine
Bearbeitung innerhalb von 5 Werktagen.
1
1
73
ABSCHNITT 13 – Fehlersuche
13.1
FEHLERCODES
Ein angezeigter Fehlercode wird durch ein Schraubenschlüssel-Symbol dargestellt, begleitet von einem
Symbol, das anzeigt, ob es sich um eine Warnung (Symbol Achtung) oder um einen schwerwiegenden
Fehler (Stopp-Symbol) handelt. Sollte es sich um einen schwerwiegenden Fehler handeln, wenden Sie sich
bitte an Ihren Händler vor Ort oder an die Jenway Service-Abteilung (siehe Abschnitt 12.3). Sollte es sich
bei dem Fehler um eine Warnung handeln, besteht die Möglichkeit, den Test zu wiederholen. In diesem
Fall wird das Zurück-Symbol ebenfalls angezeigt. Die nachstehende Tabelle beschreibt die Fehlercodes:
Fehlercode Symbol
Problem
Err 1
Störung der Systemparameter
Dieser Fehler zeigt an, dass wichtige Systemparameter beschädigt sind.
Die wahrscheinlichsten Ursachen für diesen Fehler sind:
1. Fehlfunktion des FRAM-Chips
Lösung: Neustart des Gerätes; wenn das Problem weiterhin besteht,
wenden Sie sich bitte an einen Service-Techniker.
Err 2
Fehlfunktion Betriebsparameter
Diese Fehleranzeige ist eine Warnung dafür, dass die Methoden-Parameter
zurückgesetzt wurden.
Die wahrscheinlichsten Ursachen für diesen Fehler sind:
Warnung1. Die Methoden wurden durch Drücken der linken oberen Taste während
des POST Selbsttests, der beim Einschalten des Geräts durchgeführt wird,
zurückgesetzt.
2. Das Gerät hat sich aufgrund beschädigter Parameter selbsttätig
zurückgesetzt.
Lösung: Drücken Sie die Taste neben dem Häkchen-Symbol.
Err 3
Fehler bei Dunkelkalibrierung
Dieser Fehler zeigt an, dass die Dunkelanteile während der Kalibrierung
zu hoch sind. Im Normalbetrieb wird die Lampe bei einer vom Bediener
eingeleiteten
WarnungKalibrierungssequenz ausgeschaltet, um sicherzustellen, dass der
Detektorausgang unterhalb eines Schwellenwertes liegt. Die Kalibrierung
wird unterbrochen und Err 3 angezeigt, wenn der Detektorausgang über
dem Schwellenwert liegt.
Die wahrscheinlichsten Ursachen für diesen Fehler sind:
1. Der Deckel der Probenkammer stand während der Kalibrierungssequenz
offen.
Wiederholen2. Der Deckel der Probenkammer wurde während der Kalibrierungssequenz
geöffnet.
3. Fehlfunktion der Leiterplatte des Detektors.
Lösung: Sicherstellen, dass die Probenkammer vollständig geschlossen
ist. Drücken Sie die Taste neben dem Zurück-Symbol um einen erneuten
Dunkelkalibrierungsversuch zu starten.
74
Err 4
Fehlfunktion des Mikroschalters
Dieser Fehler zeigt an, dass der Mikroschalter nicht gefunden wurde.
Die wahrscheinlichsten Ursachen für diesen Fehler sind:
Schwerwiegend
1. Der Mikroschalter ist defekt.
Lösung: Kontaktieren Sie einen Service-Techniker.
Err 5
Lichtsättigung nicht gefunden
Dieser Fehler zeigt an, dass der Lichtspitzenwert nicht bei Null gefunden
wurde.
Die wahrscheinlichsten Ursachen für diesen Fehler sind:
Schwerwiegend
1. Lampenausfall
2. Abnehmendes Lichtsignal
3. Probe oder Küvette im Probenhalter.
Lösung: Stellen Sie sicher, dass der Probenhalter leer ist. Führen Sie einen
Neustart des Gerätes durch; wenn das Problem weiterhin besteht, wenden
Sie sich bitte an einen Service-Techniker.
Err 7
Fehlfunktion des USB-Moduls
Warnung
Dieser Fehler zeigt an, dass das Gerät keine Antwort von dem
USB-Modul erhält.
1. Fehlfunktion des USB-Ports.
Die wahrscheinlichsten Ursachen für diesen Fehler sind:
Lösung: Zum Weiterbetrieb des Geräts drücken Sie die Taste neben dem
Häkchen-Symbol. Neustart des Gerätes, wenn das Problem weiterhin
besteht, wenden Sie sich bitte an einen Service-Techniker.
Err 8
Schieber im Wechsler nicht auffindbar
Dieser Fehler zeigt an, dass die Null-Stellung des Schiebers im Wechsler
Warnung
nicht gefunden wird.
1. Das Karussell des Wechslers wurde entfernt und nicht wieder eingesetzt.
Wiederholen
Die wahrscheinlichsten Ursachen für diesen Fehler sind:
Lösung: Prüfen Sie, ob der Wechsler sich in der Probenkammer befindet
und richtig eingelegt wurde. Drücken Sie die Taste neben dem ZurückSymbol um eine erneute Überprüfung durchzuführen.
Err 9
Übertemperatur
Dieser Fehler zeigt an, dass der Thermoschalter unterbrochen wurde.
Die wahrscheinlichsten Ursachen für diesen Fehler sind:
Schwerwiegend
1. Ausfall des Lüfters
2. Thermoschalter nicht angeschlossen.
Lösung: Neustart des Gerätes; wenn das Problem weiterhin besteht,
wenden Sie sich bitte an einen Service-Techniker.
75
13.2 LEITFADEN ZUR FEHLERBEHEBUNG
Problem
Lösung
Nicht möglich bei Kalibrierung
Nullabsorption oder 100%
Transmission zu erreichen
Sicherstellen, dass keine Probe in der Probenkammer ist.
Sicherstellen, dass der Deckel des Geräts vor und während der
Kalibrierung geschlossen ist.
Sicherstellen, dass die Lampe funktioniert – falls erforderlich,
Ausstauch von Lampe (7310) oder Lampenmodul (7315).
Ermittlung von Messwerten
bei Probenmessung ist
nicht möglich rmittlung von
Messwerten
Sicherstellen, dass die richtige Küvette eingesetzt wird, sodass das Licht
nicht von der Küvette absorbiert wird.
Sicherstellen, dass durch die Dichte der Probe eine Durchleitung des
Lichts nicht verhindert wird.
Sicherstellen, dass die Lampe funktioniert.
Das Hinzufügen von
weiteren Punkten in
die Auswertungstabelle
„SpektralpunktE ist nicht
möglich
Es können nur 6 Punkte in die Tabelle aufgenommen werden. Löschen
Sie einen oder mehrere Punkte in die Auswertungs-bevor Sie der
Tabelle weitere hinzufügen.
Auf dem internen Drucker
können keine Ergebnisse
gedruckt werden
Sicherstellen, dass der interne Drucker im „Autolog“-Menü ausgewählt
wurde.
Sicherstellen, dass sich Papier in dem Gerät befindet.
Sicherstellen, dass ein Ergebnis auf dem Bildschirm angezeigt wird.
Auf dem USB-Stick können
keine Ergebnisse gespeichert
werden
Sicherstellen, dass der USB-Stick in die Vorderseite des Geräts
eingesteckt wurde.
Sicherstellen, dass der USB-Stick über ausreichend Speicherplatz
verfügt.
Sicherstellen, dass ein Ergebnis auf dem Bildschirm angezeigt wird.
Kinetische Messungen
können nach Unterbrechen
des Befehlsabbruchs nicht
durchgeführt werden
Aufgrund der Art der Kinetikmessungen, führt ein Anhalten der
Messungen vor deren Abschluss dazu, dass Messzeiten
verloren gehen. Deshalb kann der Versuch nicht fortgesetzt werden.
Es muss neu gestartet werden.
Das Symbol „Tabelle für
Höchst- und Kleinstwerte“
wird nach einem SpektrumScan nicht angezeigt
Die Schwellenwerte für Höchst- und Kleinstwerte sind ausgeschaltet.
Ändern Sie diesen Wert auf 1%, 5% oder 10%. Dadurch wird die
Tabelle für Höchst- und Kleinstwerte angezeigt.
Das Symbol „Probe messen“
wird nach WellenlängenÄnderung nicht mehr
angezeigt
Es muss eine Kalibrierung bei der neuen Wellenlänge durchgeführt
werden. Wenn die
Kalibrierung abgeschlossen ist, wird das Symbol „Probe messen“
erneut angezeigt.
Methoden konnten nicht
gespeichert werden
Sicherstellen, dass die Methodensperre deaktiviert ist.
13.3 Technischer Support
76
Das spezialisierte technische Support-Team von Jenway setzt sich aus erfahrenen Wissenschaftlern
zusammen, die Ihnen für Anwendungsberatung und bei Fragen zu unseren Produkten und deren
Gebrauch zur Verfügung stehen. Wenn Sie Unterstützung bei technischen oder Anwendungsfragen
benötigen, wenden Sie sich bitte an das Team unter:
E-Mail: jenwayhelp@bibby-scientific.com.
Telefon: +44 (0)1785 810433
Fax: +44 (0)1785 810405
ABSCHNITT 14 – Konformitätserklärung
1
1
77
ABSCHNITT 14 – Konformitätserklärung
78
Abschnitt 15 – Glossar der Symbole
Modus
Symbol
Beschreibung
Alle
Zurück-Taste
Alle
Häkchen-Symbol – Erledigt/Ja
Alle
Kreuz-Symbol – Abbrechen/Nein
Alle
JW-Symbol – Öffnet das erweiterte Bedienmenü
Alle
Druckersymbol – Drucken/Druckereinstellungen öffnen
Alle
Keine Ergebnisse, die an den Drucker gesendet werden können
AlleComputer-Symbol – RS232-Schnittstelle für Anschluss an externen seriellen
Drucker oder PC
1
Alle
Keine Ergebnisse, die an RS232-Schnittstelle gesendet werden können
Alle
Englisch-Symbol – Sprachauswahl
English
Alle
USB-Stick
Alle
Auf USB-Stick speichern
Alle
Von USB-Stick laden
Alle
Ergebnisse bereits auf USB-Stick gespeichert
Alle
1 Symbol „Einzelne Methode speichern“
Alle
1-48
Symbol „Methode 1 – 48 speichern“
Alle
1
Symbol „Einzelne Methode öffnen“
Alle
1-48
Symbol „Methode 1 – 48 öffnen“
Alle
Achsen-Symbol – Das Ergebnis grafisch darstellen
Alle
ABC-Symbol – Das Ergebnis als Textdatei darstellen
Alle
Pfeil-Symbol – Ergebnisseite nach unten, nach links bewegen, verkleinern
Alle
Pfeil-Symbol – Ergebnisseite nach oben, nach rechts bewegen, vergrößern
Alle
Pfeil-Symbol – Nachoben bewegen, vergrößern
Alle
Pfeil-Symbol – Nachunten bewegen, verkleinern
1
79
Alle
Symbol „Nullpunktkalibrierung“
Alle
Bleistift-Symbol – Auswahl Buchstabe/Ziffer
Alle
Radierer-Symbol – Löschen Buchstabe/Ziffer
Alle
AB-Symbol – Ändern Groß- u. Kleinschreibung/Ziffer
Alle
Löschen
Alle
Symbol „Methode“ – öffnet Bildschirmansicht Methodenauswahl
Alle
Methode erstellen Alle
Methode öffnen
Alle
– - – -
Alle
80
Einheiten-Symbol – öffnet Bildschirmansicht zur Auswahl von Einheiten
Auflösung
Alle
400 nm
Wellenlänge
Alle
ABS/% T
Symbol Abs/% T – Betriebsart entweder Absorption oder % Transmission
Alle
Lampe kalt
Alle
Energiesparmodus Lampe
Alle
Warn-Symbol – begleitet von Fehlercode
Alle
Ziffer prüfen
Alle
Warn-Symbol – begleitet von Fehlercode
Hauptmenü
Öffnet Konzentrations-Messmodus
Hauptmenü
Öffnet Kinetik-Messmodus
Hauptmenü
Öffnet Photometrie-Messmodus
Hauptmenü
Öffnet Quantifizierungs-Messmodus
Hauptmenü
Öffnet Spektrum-Messmodus
Hauptmenü
Hauptmenü
Geräteeinstellungen
12.00
Uhrzeit-/Datumssymbol
Uhrzeit und Datum
Uhr-Symbol – Zeit einstellen
Uhrzeit und Datum
Kalender-Symbol – Datum einstellen
Uhrzeit und Datum
Umschalt-Symbol – Datumsformat umstellen
Autolog
Autolog-Symbol – Öffnet das Autolog-Menü
Autolog
Drucker-Symbol – Autolog-Übertragung an Drucker
Autolog
USB-Stick-Symbol – Autolog-Übertragung an USB-Stick
AutologComputer-Symbol – Autolog-Übertragung an PC oder externen seriellen
Drucker durch RS232-Schnittstelle
Autolog
Probe-Symbol – Anzahl Wiederholungen der Probenmessung
AutologTimer-Symbol – Zeitintervall zwischen jeder Wiederholung der
Probenmessung
Autolog
Batch ABC-Symbol – Batch-Namen für wiederholte Messungen festlegen
Autolog
Batch anhängen – vorhandene Ergebnissen hinzufügen
Autolog
Batch löschen – vorhandene Ergebnisse überschreiben
Geräte-
einstellungen
Symbol „Geschlossenes Vorhängeschloss“ – Einstellungen gesperrt
Geräte-
einstellungen
Symbol „Geöffnetes Vorhängeschloss“ – Einstellungen nicht gesperrt
Geräte-
einstellungen
Nicht gesperrte Methoden – Methodenauswahlmenü aktiv
Geräte-
einstellungen
Gesperrte Methoden – Methodenauswahlmenü inaktiv
Geräte-
einstellungen
Sicherheitscode
Geräte-
einstellungen
Modus-Auswahl
Geräte-
einstellungen
Modus wird angezeigt
Geräte-
einstellungen
Modus wird nicht angezeigt
Geräte-
einstellungen
Benutzer-ID
Geräte-
einstellungen
Kontrast
Geräte-
einstellungen
Energiesparmodus Lampe
81
Geräte-
einstellungen
Diagnose
Photometrie
Probenmessung
Photometrie
Umschalt-Symbol – Umstellung zwischen Abs/% T
Konzentration
Einstellungsmenü
Konzentration
Nach Faktor messen
Konzentration
Nach Standard messen
Konzentration
Konzentration
0,000 ABS
0,000
Kalibrierung auf Nullabsorption
Kalibrierung gegen Standard
Konzentration
Kalibrierung auf Nullabsorption oder Standard
Konzentration
Faktor-Menü
Konzentration
Standard-Menü
Konzentration
000
Setzt Standard- oder Faktor-Werte auf null zurück
Konzentration
Standard prüfen
Spektrum
Menü Scan-Einstellungen
Spektrum
Hand-Symbol – Manuelle Skalierung y-Achse
Spektrum
Durchkreuztes Hand-Symbol – Automatische Skalierung y-Achse
Spektrum
Scan-Intervall
Spektrum
Basislinien-Scan
Spektrum
Basislinien-Scan wird durchgeführt
Spektrum
Probe scannen
Spektrum
Proben-Scan läuft
Spektrum
Schwellenwerte für Höchst- und Kleinstwerte ausgeschaltet
SpektrumSchwellenwerte höher als 5% für Höchst- und Kleinstwerte werden angezeigt
Spektrum
Tabelle Höchst- und Kleinstwerte
Spektrum
Nur Höchstwerte anzeigen
Spektrum
Nur Kleinstwerte anzeigen
Spektrum
Analyse Spektralpunkte
SpektrumSymbol „Viel kleiner als“ – Wellenlänge um den 10fachen Wert des ScanIntervalls verringern
82
SpektrumSymbol „Kleiner als“ – Wellenlänge um das 1 -fache des Scan-Intervalls
verringern
SpektrumSymbol „Viel größer als“ – Wellenlänge um den 10fachen Wert des ScanIntervalls erhöhen
SpektrumSymbol „Größer als“ – Wellenlänge um das 1-fache des Scan-Intervalls erhöhen
Spektrum
Wellenlängen-Symbol – Manuelle Eingabe der Wellenlänge
Spektrum
Punkte zu der Analysetabelle Spektralpunkte hinzufügen
Spektrum
Analysetabelle Spektralpunkte anzeigen
Spektrum
Datenpunkt-Intervall – wird bei Druckeinrichtung verwendet
Quantifizierung Probenmessung
Quantifizierung Quantifizierungstabelle – Öffnet Quantifizierungstabelle
Quantifizierung Anzahl der Standards
Quantifizierung Standard-Kurve anzeigen
Quantifizierung Kurvenanpassung – Ermöglicht Korrektur der Kurvenanpassung
Quantifizierung Sigma-Symbol – Zeigt Kurvenstatistiken
Quantifizierung Erstellen einer neuen Standard-Kurve
Quantifizierung Häkchen-Symbol – Standard messen
Quantifizierung Symbol „Zurück“ – Vorherigen Standard erneut messen
Quantifizierung Kreuz-Symbol – Abbruch Erstellung neue Standard-Kurve
Quantifizierung Kurvenstatistik – wird bei Druckeinrichtung verwendet
Kinetik
Einstellungsmenü
Kinetik
Hand-Symbol – Manuelle Skalierung y-Achse
Kinetik
Durchkreuztes Hand-Symbol – Automatische Skalierung y-Achse
Kinetik
Kinetik
0000s
000
Verzögerung Startzeit – Öffnet Zeitverzögerung/Start ab Schwellenwert
000 – Setzt Zeitverzögerung, Standard oder Faktor-Werte auf null zurück
Kinetik
Uhr-Symbol – Einstellung der Zeitverzögerung
Kinetik
Abs/% T-Symbol – Einstellung Start ab Schwellenwert
Kinetik
Größer als – Starte über
Kinetik
Weniger als – Starte unter
Kinetik
Kein Start ab Schwellenwert festgelegt
83
Kinetik
Kinetik-Messung starten
Kinetik
Kinetik-Messung läuft
Kinetik
Sigma-Symbol – Statistiken nach erfolgter Messung
Kinetik
Kinetische Gleitlinie
Kinetik
Faktor in Einstellungen aktualisieren
Kinetik
Umschalt-Symbol – Umstellung zwischen Anfangs- und Endpunktlinien
Kinetik
Symbol „Viel kleiner als“ – Verringert die Zeitspanne in 5-Sekunden-Intervallen
Kinetik
Symbol „Kleiner als“ – Verringert die Zeitspanne in 1-Sekunden-Intervallen
Kinetik
Symbol „Viel größer als“ – Erhöht die Zeitspanne in 5-Sekunden-Intervallen
Kinetik
Symbol „Größer als“ – Erhöht die Zeitspanne in 1-Sekunden-Intervallen
Kinetik
Datenpunkt-Intervall – wird bei Druckeinrichtung verwendet
ZubehörKeine Einzelküvette – Methode wurde an einer Einheit mit KüvettenwechslerZubehör erstellt
Zubehör8-facher Küvettenwechsler – der automatische, 8-fache Küvettenwechsler ist
in Betrieb
Zubehör
Fehler beim Suchen der Zellenstellung 0 im Wechsler
ZubehörKein Wechsler – Methode wurde an einer Einheit mit Wechsler-Zubehör
erstellt
Zubehör
Zubehör
Zubehör
°C
°F
Grad Celsius
Grad Fahrenheit
Peltier-Zubehör im Einsatz – aktuelle Temperatur liegt unter Sollwert.
Die aktuelle Temperatur wird oberhalb Soll-Temperatur angezeigt.
ZubehörKein Peltier-Element – Methode wurde an einer Einheit mit Peltier-Zubehör
erstellt
84
Zubehör
Sipper-Pumpe im Einsatz – Durchfluss erfolgt in Vorwärtsrichtung
Zubehör
Sipper-Pumpe im Einsatz – Durchfluss erfolgt in Rückwärtsrichtung
Zubehör
Zeitgesteuerte Sipper-Pumpe
Zubehör
Zeitgesteuerte Kalibrierungssequenz Sipper-Pumpe
Zubehör
Start Sipper-Pumpe – ermöglicht Festlegung der Aufnahmezeit
Zubehör
Zubehör
Aufnahmezeit überspringen – wendet die zuvor eingestellte Aufnahmezeit an
000
000 – setzt Luftspalt auf null
Zubehör
Sipper-Pumpe anhalten
Zubehör
Reduzierung Probenaufnahme/Reduzierung Luftspalt
Zubehör
Vergrößerung Probenaufnahme/Vergrößerung Luftspalt
Zubehör
Kein Sipper – Methode wurde an einer Einheit mit Sipper-Zubehör erstellt
Zubehör
Sipper-Peltier-Pumpe im Einsatz
Zubehör
Kein Sipper-Peltier – Methode wurde an einer Einheit mit Sipper-Peltier-
Zubehör erstellt
ZubehörPC-Kommunikation – wird angezeigt, wenn das Gerät an einen PC
angeschlossen ist und über die PC-Software kommuniziert.
Error
Schraubenschlüssel- siehe Abschnitt 13
85
INDEX
Anschließen an einen PC
AUTOLOG-FUNKTION
Bildschirmeinstellung
DRUCKEN
Druckereinrichtung
Einstellung des Geräts
Energiesparmodus Lampe
Erweitertes Bedienmenü
GLP-Einstellungen
Hilfsprogramm-Symbolleiste
Kontrast
Modus-Auswahl
Navigieren
Ersatzteile
Fehlerbehebung
Fehlercodes
Glossar der Symbole
Good Practice-Richtlinien
Hilfsprogramm-Symbolleiste
Installation
Auspacken
KINETIC
DATENANALYSE
KALIBRIERUNG
METHODEN-EINRICHTUNG
MODUS-SPEZIFISCHE PARAMETER
PROBENMESSUNG
Konformitätserklärung
KONZENTRATION
KALIBRIERUNG
METHODENKONFIGURATION
MODUS-SPEZIFISCHE PARAMETER
PROBENMESSUNG
Lampenwechsel
Austausch Wolfram-Halogenlampe
Austausch Xenon-Lampenmodul
PHOTOMETRIE
KALIBRIERUNG
METHODEN-EINRICHTUNG
MODUS-SPEZIFISCHE PARAMETER
PROBENMESSUNG
QUANTIFIZIERUNG
DATENANALYSE
KALIBRIERUNG
METHODENKONFIGURATION
MODUS-SPEZIFISCHE PARAMETER
PROBENMESSUNG
Regelmäßige Wartung
SERVICE
Sicherheit
86
Seite
60
58
19
56
56
19
23
19
22
20
23
22
19
71
74
74
79
17
20
12
12
44
49
48
45
44
49
77
27
29
27
27
30
72
72
25
26
27
25
26
38
43
42
39
38
43
72
72
3
SPEICHERN, DRUCKEN UND AUTOLOGGING
ERGEBNISSE DRUCKEN
ERGEBNISSE LÖSCHEN
ERGEBNISSE ÖFFNEN
ERGEBNISSE SPEICHERN
METHODEN LÖSCHEN
METHODEN ÖFFNEN
METHODEN SPEICHERN
SPEKTRUM
DATENANALYSE
KALIBRIERUNG
METHODENKONFIGURATION
MODUS-SPEZIFISCHE PARAMETER
PROBENMESSUNG
Sprache
Steuerungen
Display
Geräterückwand
Tastenfelder
Technische Spezifikation
Technischer Support
Theorie und Praxis spektroskopischer Messungen
Spektroskopische Messung
Theorie der spektroskopischen Messung
ZUBEHÖR
Zubehör – anschließen
Zubehör – anwenden
51
56
55
55
54
53
52
51
31
35
34
32
31
34
56
13
15
13
8
76
16
16
16
61
61
66
87
Bibby Scientific Ltd
Beacon Road Stone
Staffordshire ST15 0SA
Großbritannien
Tel: +44 (0)1785 812121
Fax: +44 (0)1785 813748
E-Mail: info@bibby-scientific.com
www.bibby-scientific.com
Bibby Scientific Middle East Ltd
BPO Box 27842
Engomi 2433
Nicosia Zypern
Tel: +357 22 660 423
Fax: +357 22 660 424
E-Mail: sales@bibby-scientificme.com
www.bibby-scientific.com
Bibby Scientific France SAS
ZI du Rocher Vert – BP 79
77793 Nemours Cedex
Frankreich
Tel: +33 1 64 45 13 13
Fax:+33 1 64 45 13 00
E-Mail: bsf@bibby-scientific.fr
www.bibby-scientific.com
Bibby Scientific US Ltd
3 Terri Lane Suite 10
Burlington NJ 08016
USA
Tel: 800-225-9243
Fax: 609-589-2571
www.bibby-scientific.com
Bibby Scientific Italia Srl
Via Alcide de Gasperi 56
20077 Riozzo di Cerro al Lambro
Milano Italien
Tel: +39 (0)2 98230679
Fax: +39 (0)2 98230211
E-Mail: marketing@bibby-scientific.it
www.bibby-scientific.it
Bibby Scientific (Asia) Ltd
Room 607 Yen Sheng Centre
64 Hoi Yuen Road Kwun Tong
Kowloon Hong Kong
Tel: +852 3583 1581
Fax: +852 3583 1580
E-Mail bibby@bibby-scientificasia.com
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