Bedienungsanleitung v1.2 Rev4 (deutsch)

Bedienungsanleitung v1.2 Rev4 (deutsch)
Bedienungsanleitung
Software-Version 1.2.06
Bedienungsanleitung
XPression
DynaSample
Inhaber:
Ingo Scherzinger
Pforzheimer Str. 87
D-75242 Neuhausen
Tel.:
Email:
Internet:
+49 (700) DYNASAMPLE
info@dynasample.com
www.dynasample.com
Bedienungsanleitung Version 1.2 Rev.4
(Stand August 2014)
Inhaltsverzeichnis
I.)
Lizenz- und Garantiebestimmungen
S. 1
1) Nutzungsrechte
2) Sicherheitshinweise
3) Garantie
II.)
Aufbau und Architektur des XPression
S. 3
1) Allgemeine Informationen zur Tonerzeugung
2) Verkabelung
3) Allgemeine Bedienungshinweise
4) Bank (Factory / User)
5) Preset
6) Preset Speichern
7) Bediener-Oberfläche
III.)
Ein- und Ausgänge
S. 4
1) Vorderseite
2) Fernbedienung
3) Rückseite
IV.)
Factory / User Speicherbänke
S. 5
1) Selektieren der Bänke
2) Umbenennen von User Bänken
3) Kopieren und Wiederherstellen von User Bänken
4) User Bänke auf einem externen USB - Stick speichern
V.)
Play
S. 9
1) Grundsätzliches
2) Parameter
VI.)
Edit
S. 11
1) Grundsätzliches
2) Parameter
3) Speichern
4) Änderungen verwerfen
VII.)
Store
S. 23
VIII.)
Globale Einstellungen
S. 24
1) Grundsätzliches
2) Global – Modus einschalten
3) Parameter
IX.)
Demo
S. 31
X.)
Utility
S. 32
XI.)
Spezielle Features
S. 36
Pitchbend Programm- und Bankwechsel mit dem Akai EWI-USB
XII.)
Fehlersuche
S. 37
XIII.)
MIDI - Implementierung
S. 38
XIV.)
Soundverzeichnis - Werksbänke
S. 39
I.) Lizenz- und Garantiebestimmungen
Vielen Dank für den Kauf unseres MIDI-Soundexpanders „XPression“!
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Musizieren!
Damit Ihnen keine Unannehmlichkeiten entstehen oder technische Probleme Sie an Ihrer künstlerischen
Entfaltung beeinträchtigen, bitten wir Sie, die nachfolgenden Lizenzbestimmungen und Sicherheitshinweise
sorgfältig zu lesen.
Durch die Benutzung des Instrumentes erkennen Sie diese ausdrücklich an. Sollten Sie mit den folgenden
Bestimmungen nicht einverstanden sein, spielen Sie das Instrument nicht und wenden Sie sich bitte an
DynaSample.
1) Nutzungsrechte:
Der Benutzer hat das Recht, das Instrument in jeder Art und Weise – ob privat oder für kommerzielle Zwecke –
zu nutzen und das Ergebnis öffentlich aufzuführen oder auf Tonträger in jeglicher Art und Weise zu
veröffentlichen.
Der Benutzer hat nicht das Recht, die Soundlibrary oder Teile davon ohne musikalischen Zusammenhang
herauszunehmen und anderweitig zu nutzen, bzw. weiter zu geben. Es ist in keinem Fall gestattet, einzelne
oder mehrere Samples aus dem Speicher zu kopieren oder zu sampeln und in anderer Form als dem
vorliegenden Instrument zu nutzen.
Verstöße hiergegen werden urheberrechtlich verfolgt.
Teile der Software sowie des Betriebssystems unterliegen der GNU GPL Lizenz. Kontaktieren Sie DynaSample
für weitere Informationen hierzu oder informieren Sie sich im Internet über die Lizenzbestimmungen von Pdextended und Truecrypt.
2) Sicherheitshinweise:
Benutzen Sie ausnahmslos das mitgelieferte Originalnetzteil. Andere Netzteile können zu Fehlfunktionen oder
Beschädigungen führen.
Bei Umgebungstemperaturen unter 0 Grad oder über 40 Grad Celsius darf das Gerät nicht betrieben werden.
Schützen Sie das Gerät gewissenhaft vor Feuchtigkeit, bzw.
Temperaturschwankungen auftauchen kann.
Kondenswasser, das bei größeren
Die Lüftungsschlitze an der Oberseite und Rückseite des Expanders müssen immer frei sein. Das Bedecken
derselben verursacht eine Überhitzung und führt zu Garantieverlust.
Stellen Sie das Soundmodul immer so auf, dass genügend Belüftung vorhanden ist. Vermeiden unbedingt
direkte Sonneneinstrahlung oder Aufstellung auf oder in direkter Nähe von Heizkörpern oder Ähnlichem.
Öffnen Sie niemals das Gerät. Das Öffnen kann die Funktion beeinträchtigen und zu Schäden am Instrument
führen. Weiterhin können durch Berührung der Strom führenden Teile gesundheitliche Schäden entstehen.
Entfernen Sie niemals (falls vorhanden) den Schutzleiter des Netzteils.
Transportieren Sie den Expander immer mit größter Sorgfalt in stoßgeschützten Behältnissen, wie einem
passenden stoßgedämpften Koffer, bzw. der Originalverpackung.
Um Schäden an den Lautsprechern, Verstärkern und am Gehör zu vermeiden, schalten Sie zuerst XPression
ein und erst dann den Verstärker. Ziehen Sie danach die Lautstärke langsam nach oben, um plötzliche
Lautstärkesprünge, die die Verstärkeranlage und das Gehör schädigen könnten, zu vermeiden.
Schalten Sie beim Ausschalten zuerst den Verstärker und dann das XPression ab.
Selbstverschuldete Fehler aufgrund Nichtbeachtens der oben genannten Sicherheitshinweise können zu
Garantieverlust führen. Das Beschädigen des Garantiesiegels führt in jedem Fall zu Garantieverlust!
Jegliche Benutzung des Gerätes erfolgt auf eigene Gefahr!
Überlassen Sie alle Servicearbeiten ausschließlich DynaSample.
3) Garantie:
DynaSample gibt 2 Jahre ab Kaufdatum Garantie auf alle Bauteile und Software, solange der Defekt nicht durch
unsachgemäße Behandlung oder mechanische Beschädigung, bzw. vorsätzlich verursacht wurde. Zum
Nachweis der Garantie ist eine Registrierung bei DynaSample sowie der Kaufbeleg zwingend erforderlich. Durch
Beschädigung des Garantie-Siegels erlischt jeglicher Garantieanspruch.
-1-
Copyright
© 2012 DynaSample - All rights reserved.
Product features, specifications and availability are subject to change without notice.
FCC Compliance Statement (U.S.A.):
This equipment has been tested and found to comply with the limits for a Class B digital device, pursuant to Part 15 of the
FCC Rules. These limits are designed to provide reasonable protection against harmful interference in a residential
installation. This equipment generates, uses, and can radiate radio frequency energy and, if not installed and used in
accordance with the instructions, may cause harmful interference to radio communications. However, there is no guarantee
that interference will not occur in a particular installation. If this equipment does cause harmful interference to radio or
television reception, which can be determined by turning the equipment off and on, the user is encouraged to try to correct the
interference by one or more of the following measures:
• Reorient or relocate the receiving antenna.
• Increase the separation between the equipment and receiver.
• Connect the equipment into an outlet on a circuit different from that to which the receiver is connected.
• Consult the dealer or an experienced radio/TV technician for help.
Unauthorized changes or modification to this system can void the user’s authority to operate this equipment.
Canadian Compliance Statement:
This Class B digital apparatus complies with Canadian ICES-003.
Cet appareil numérique de la classe B est conforme à la norme NMB-003 du Canada.
European Compliance Statement:
CE mark for European Harmonized Standards:
The attached CE mark of AC mains operated appliances indicates that this product conforms to EMC Directive (89/336/EEC),
CE mark Directive (93/68/EEC) and Low Voltage Directive (73/23/EEC).
Important Notice to Consumers:
This product has been manufactured according to strict specifications and voltage requirements that are applicable in the
country in which it is intended that this product should be used. If you have purchased this product via the internet, through
mail order, and/or via a telephone sale, you must verify that this product is intended to be used in the country in which you
reside.
WARNING: Use of this product in any country other than that for which it is intended could be dangerous and could invalidate
the manufacturer’s or distributor’s warranty. Please also retain your receipt as proof of purchase otherwise your product may
be disqualified from the manufacturer’s or distributor’s warranty.
Das CE-Zeichen für die Europäische Gemeinschaft:
Das CE-Zeichen auf unseren netzgespeisten Geräten zeigt an, dass dieses Gerät gemäß der EMC-Richtlinie (89/336/ EWG),
der CE-Richtlinie (93/68/EWG) und der Niederspannungsstromrichtlinie (73/23/EWG) der EU arbeitet.
Wichtiger Hinweis für Konsumenten:
Dieses Produkt wurde unter strenger Beachtung von Spezifikationen und Spannungsanforderungen hergestellt, die im
Bestimmungsland gelten. Falls Sie dieses Produkt über das Internet, per Postversand und/oder mit telefonischer Bestellung
gekauft haben, müssen Sie bestätigen, dass dieses Produkt für Ihr Wohngebiet ausgelegt ist.
WARNUNG: Verwendung dieses Produkts in einem anderen Land als dem, für das es bestimmt ist, verwendet wird, kann
gefährlich sein und die Garantie des Herstellers oder Importeurs hinfällig lassen werden. Bitte bewahren Sie die Quittung als
Kaufbeleg auf, da andernfalls das Produkt von der Garantie des Herstellers oder Importeurs ausgeschlossen werden kann.
This symbol indicates that in EU countries, this product must be collected separately from other household waste, as defined
in each region. Products bearing this symbol must not be discarded together with household waste.
Dieses Symbol bedeutet, dass dieses Produkt in EU-Ländern getrennt vom Hausmüll gesammelt werden muss gemäß den
regionalen Bestimmungen. Mit diesem Symbol gekennzeichnete Produkte dürfen nicht zusammen mit dem Hausmüll entsorgt
werden.
Akai Professional, EWI-USB, EWI4000s, Yamaha WX5, WX7, WX11, Softwind Synthophone und Casio DH-100 oder andere
Markeneichen, die in dieser Anleitung verwendet werden, sind Eigentum der entsprechenden Rechteinhaber.
*Wir danken der Firma „Cembalobau Merzdorf“ für ihre freundliche Unterstützung!
-2-
II.) Aufbau und Struktur von XPression
1) Allgemeine Informationen zur Tonerzeugung
- Features
Achtstimmige Sample Engine & virtueller Analog-Synthesizer
XPression kann gleichzeitig Samples und den integrierten Analog-Synthesizer spielen.
Zwei MIDI und zwei USB-MIDI Eingänge
erlauben eine flexible Verkabelung mit mehreren Controllern und zusätzlicher ComputerVerbindung zu dem integrierten VST-Plugin für die Einbindung in DAWs.
TDB (True Dynamic Behavior)
True Dynamic Behavior beschreibt die Technik, mit der XPression das Verhalten echter
Instrumente emuliert. Es werden hierbei z. B. per Software die Schwingungen der Luftsäule
in einem Blasinstrument in praktisch derselben Weise wie in einem echten Instrument
manipuliert. Dadurch entsteht ein sehr dynamisches und natürliches Klangspektrum.
Allerdings werden hier – im Gegensatz zu „Physical Modeling“ – Samples als
Ausgangsmaterial benutzt. Deshalb verhält sich das Instrument nicht nur sehr echt,
sondern es klingt auch so.
Voice Control
Voice Control ermöglicht eine extrem intuitive Dynamiksteuerung.
Die natürlichste Art, musikalische Phrasierungen umzusetzen, geschieht mit der
menschlichen Stimme. XPression übersetzt diese – über Mikrofon abgenommene –
Informationen in MIDI-Werte und steuert die Lautstärke sowie das Klangverhalten der
internen Instrumente oder gibt die Controller über MIDI (z. B. an einen Sequenzer) aus.
Eine „Pitch to MIDI“ Konvertierung erlaubt sogar das direkte „Singen“ eines Synthesizers.
Über ein bühnentaugliches Kehlkopfmikrofon können auch Instrumente, wie Trompete oder
Saxophon, zur direkten Ansteuerung des Synthesizers oder der Samples benutzt werden.
Dynamik-Vibrato
Viele Bläser erzeugen Vibrato durch Änderungen des Luftstroms. Meistens wird diese
Technik als „Zwerchfell“- oder auch „Kehlkopf“-Vibrato bezeichnet. XPression erkennt
dieses Vibrato und erzeugt ein musikalisch klingendes und verstimmungsfreies Vibrato.
Keysplit
Mit der Keysplit-Funktion können sowohl Keysplits, als auch zweifach Layer erzeugt
werden, ohne dass die Tastatur über solche Möglichkeiten verfügt.
Chord-Mapper
Der Chord-Mapper von XPression bietet einzigartige Möglichkeiten, polyphones Spiel auf
einem
monophonen Controller wie z.B. einem MIDI Wind Controller multitimbral
auszuführen. Dabei werden einzelnen Noten ganze Akkorde auf unterschiedlichen
Instrumenten zugeordnet, die je nach Modus, über den ganzen Tonumfang verschieden
sein können, sich in jeder Oktave wiederholen oder auch nur einen einzelnen Akkord
beinhalten können, der dann parallel verschoben wird.
Karaoke Audio Playback Engine
Jedem Preset kann ein Audiofile zugeordnet werden, das automatisch nach einer
bestimmten Anzahl gespielter Noten startet. Dadurch werden keine weiteren Geräte oder
Bedienelemente benötigt, um eine Begleitmusik zu unterlegen und zu starten.
-3-
Optimierungen für MIDI-Blasinstrumente / Wind Controller
XPression ist für den Betrieb mit allen derzeit gängigen Blaswandlern hervorragend
geeignet. Alle nötigen Einstellungen können automatische pro MIDI-Eingang gesetzt
werden und spezielle Preset-Bänke sind für das Spielen mit diesen Instrumenten optimiert.
Akai EWI-USB Editor / Pitchbend Programmwechsel
Alle Parameter des AKAI EWI-USB können von XPression aus editiert werden. Obwohl das
EWI-USB keine Taster zur Ausgabe von Programmwechsel hat, ist es mit XPression
dennoch möglich, diese vom EWI-USB zu empfangen.
Vollständige MIDI Controller Umleitung
Leider senden nicht alle Tastaturen / Wind-Controller immer die Controller-Befehle, die
man gerade benötigt. XPression bietet die Möglichkeit, global alle CC-Befehle auf andere
CC-Nummern umzudefinieren. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, für jedes Preset separat
bis zu sechs solcher Controller zu ändern und im Wertbereich einzuschränken.
10 User-Presetbänke
Um eigene, veränderte Sounds speichern zu können, stehen zehn User-Bänke mit je 128
Presets zur Verfügung. Diese User-Bänke können über USB archiviert oder mit anderen
Usern ausgetauscht werden.
VSTi - Mixer
Zur Einbindung in computergestützte Studioanwendungen existiert ein VST-Instrument
Plugin (nur Windows), das die Presetauswahl, sowie die Mix-Funktionen von XPression
steuern kann. Für Mac-User gibt es alternativ ein „Reaktor-Ensemble“ (Voraussetzung:
Native Instruments Reaktor ab Version 5.5).
Dieses Plugin hat eine separate Anleitung.
- Stimmenarchitektur / MIDI-Kanal Zuordnung
Um die komplexen polyphonen, multitimbralen Spielweisen zu ermöglichen, wurden den MIDIKanäle 1-8 verschiedenen Funktionen zugeordnet. Die Funktion dieser Kanäle wiederholt sich
identisch auf den Kanälen 9-16.
Kanal 01 (09):
Steuerkanal für Playbacks, Keysplits und Chord-Mapper
Kanal 02 (10):
Zweiter Keysplit- / Layer-Kanal
Kanal 03-08 (11-16): Chordmapper Kanäle 1-6
Wenn keine Layer oder Chord-Mapper Presets benutzt werden, verhält sich XPression (z. B. im
Sequenzer-Betrieb) auf allen 16 Kanälen wie jedes andere Soundmodul in Multimode.
-4-
2) Verkabelung
- Verbinden Sie zuerst die mitgelieferte Fernbedienung mit dem beiliegenden Sub-D - Kabel mit der
passenden Buchse auf der Rückseite von XPression.
!!!
- Verbinden Sie das MIDI Out Kabel Ihrer Tastatur oder anderen MIDI-Eingabegerätes mit einer der
MIDI In Buchsen auf der Vorder- oder Rückseite von XPression. Alternativ können Sie auch eine
USB-MIDI-Tastatur oder ein Akai EWI-USB direkt an einem der beiden vorderen USB-Eingänge
anschließen. Die USB-Tastatur muss in diesem Fall über USB-Standard MIDI-Treiber verfügen,
ansonsten ist eine Erkennung nicht möglich.
Achtung (!): Der USB-Controller muss vor dem Start verbunden werden. Wird er erst nachträglich
angeschlossen, muss er zuerst angemeldet werden. Dies geschieht durch nach links [◄] oder
rechts [►] Bewegens des Joysticks mit anschließendem Rücknavigieren auf die Hauptseite.
- Verbinden Sie die Audio Out 1 Buchsen mit zwei Klinke-Kabeln mit Ihrem Verstärker oder
Mischpult. Oder verbinden Sie alternativ den digitalen SPDIF-Ausgang mit dem entsprechenden
Eingang am Verstärker oder Mischpult.
!!!
Achtung (!): Der SPDIF Ausgang muss hierzu gegebenenfalls in [Utility] zuerst aktiviert werden!
- Sie können auch einen Kopfhörer mit einer 3,5 mm Stereo Miniklinke auf der Vorderseite
einstecken.
- Verbinden Sie das mitgelieferte Netzteil mit der Netzteilbuchse auf der Rückseite von XPression.
Stecken Sie dann das Netzkabel in die Steckdose und betätigen Sie den Einschaltknopf auf der
Rückseite des Gerätes. Die Power LED leuchtet auf und das Display gibt eine kurze Startmeldung
aus.
- XPression lädt nun die Software sowie die Sampledaten ein. Dies kann einige Zeit dauern. Wenn
der Ladevorgang beendet ist, meldet sich das Display mit „READY“ und wechselt auf die Anzeige
der Programmnamen.
3) Allgemeine Bedienungshinweise
Auf der Fernbedienung von XPression befinden sich unterhalb des Displays vier Funktionstasten
sowie links ein Joystick und rechts ein Endlos-Drehregler.
Die vier Funktionstasten dienen auf der Hauptseite als Presetspeicher. Wenn Sie sich in einem der
Editiermodi befinden, können Sie mit diesen die entsprechenden Funktionen der Displayanzeige
direkt anwählen und zwischen dem aktuellen Wert und dem Defaultwert hin- und herschalten.
Außerdem lassen sich nach längerem Drücken im Preset Edit-Modus Parametereinstellungen auf
andere Presets kopieren oder von der Werksbank wiederherstellen.
☺ Tipp:
Durch Drücken einer der Funktionstasten in den Menüs können Sie die Titelanzeige verkürzen.
Mit dem Joystick auf der linken Seite können Sie mit einer Bewegung nach links [◄] oder rechts
[►] durch die Menüoptionen navigieren. Mit einer Bewegung nach oben [▲] oder unten [▼] können
Sie den aktuellen Wert verändern.
Der Joystick übernimmt auch die Funktion der [OK] (= [ENTER]) und [Escape] - Taste. Kurzes
Drücken bedeutet [OK], längeres Drücken (1 Sekunde) bedeutet [Escape]. So wird die aktuelle
Operation entweder bestätigt oder ohne Änderung abgebrochen. Durch Drücken von mehr als 3
Sekunden wird ein RESET ausgelöst, das eventuell hängende Noten stoppt und das Display auf die
Haupt-Displayseite zurücksetzt.
Mit dem Joystick [▲] (nach oben) oder [▼] (nach unten) werden auf der Hauptseite „externe“ MIDI
Programm-Nummern intern gesendet. Diese können dann - durch ein blinkendes Display signalisiert mit [OK] bestätigt oder mit [Escape] verworfen werden. Die externe MIDI Programm-Nummer wird
links in der vierten Displayzeile angezeigt.
Der Endlos-Drehregler auf der rechten Seite wählt auf der Hauptseite das Preset für den derzeit
angewählten MIDI-Kanal aus. Durch kurzes Drücken wird dieses dem aktuellen externen MIDIProgramm zugeordnet, falls eine Preset-Map (Programmzuordnungstabelle) (s. [Global]) aktiv ist.
Durch längeres Drücken von einer Sekunde kann – solange der Regler gedrückt gehalten wird – der
aktuelle MIDI-Kanal geändert werden.
-5-
4) Bank (Factory / User)
XPression hat mehrere Werksbänke [Factory] und 10 Benutzerbänke [User] 0-9 mit jeweils 128
Klängen (Presets). Die Werksbänke [Factory] können nicht verändert werden. Die [User] Bänke
hingegen können frei belegt und verändert werden.
Für jeden MIDI-Kanal kann eine eigene Prestet-Bank gewählt werden. Die Bänke können ebenso mit
dem MIDI CC 0 (Bank Select) umgeschaltet werden.
Für die Bänke User 0 – 9 muss hierzu der Wert 0 – 9 eingegeben werden. Die Factory-Bänke starten
mit der Bank Nummer 64 aufwärts.
5) Preset
Jedes Preset der pro Bank verfügbaren 128 Presets kann einen Sample- und/oder virtuellen AnalogLayer wiedergeben. Hinzu kommt die Möglichkeit, einen externen MIDI-Expander über die MIDI
Ausgänge anzusteuern und gegebenenfalls über den Audio-Eingang dem internen Signal hinzu zu
mischen.
Jedem Preset kann ein Soundfile (.wav, .aif, .mp3) und ein Chord-Mapper Preset zugeordnet werden.
Innerhalb der Presets können einzelne MIDI CCs umgeleitet werden, um mit denselben Reglern am
Instrument jeweils verschiedene Funktionen bedienen zu können.
Eine genaue Beschreibung hierzu finden Sie im Abschnitt VI.) Edit-Modus.
6) Preset Speichern
Die vom Benutzer angepassten Klänge lassen sich im [Edit]-Modus durch Drücken der [OK] – Taste
auf den User-Bänken speichern und danach in der veränderten Form wieder abrufen. Um Presets auf
der Hauptseite zu kopieren, bewegen Sie den Joystick nach recht bis [Store] erscheint und
bestätigen Sie mit der [OK] – Taste, um das aktuelle Preset dann an einer anderen Stelle abzulegen.
Editierte Presets können umbenannt werden, wie im Abschnitt VI.) Edit-Modus beschrieben.
Das Speichern auf den Factory-Bänken ist nicht möglich.
7) Bediener-Oberfläche
Die Oberfläche besteht aus
a) der Hauptseite – hier werden Presets ausgewählt
b) der Play-Ebene – hier werden Soundfiles (.wav, .aif, .mp3) den Presets zugeordnet
c) der Edit-Ebene, in der Klänge verändert und gespeichert werden können
d) der Global-Ebene, in der allgemeine Einstellungen für das Instrument gemacht werden
e) der Utility-Ebene, in der weitere instrumentenübergreifende Einstellungen vorgenommen werden
Weiterhin finden Sie hier die Funktionen für die Bank-Auswahl, diverse Kopier-Optionen und die
Demos, um Klangbeispiele zu hören.
Diese Ebenen erreichen Sie durch Bewegen des Joysticks nach rechts [►] oder links [◄]. Aktiviert
werden sie mit [OK] durch kurzen Druck auf den Joystick.
8) Alternative User Interfaces
There is also a possibility to use the “Key Remote” (see [Global] Key Remote) or a number pad of a
USB QWERTY keyboard to get around the user interface. Note that the number pad has to be
connected before starting up.
-6-
III.) Ein- und Ausgänge
Vorderseite:
Die USB 1+2 Anschlüsse können auch als USB-MIDI für das Akai EWI-USB oder ein USB-Keyboards mit USBStandard-Treibern genutzt werden.
Fernbedienung:
Die Pedale führen +5V auf der Spitze der Stereoklinke.
Der Ring liefert das Signal und der Schaft ist mit Masse verbunden.
Es funktionieren prinzipiell alle Pedale mit Werten zwischen 4 - 50 KiloOhm. Optimal sind ca. 10 k.
Die Fußschalter 1+2 sind als 6,3 mm Stereoklinke herausgeführt. Auf der Spitze liegt Fußschalter 1, am Ring
Fußschalter 2. Die Masse liegt am Schaft an. Es kann auch nur 1 Monoklinke-Schalter angeschlossen werden.
Die Fußschalter 3-6 werden über das mitgelieferte Breakout-Kabel mit Monoklinkenstecker angeschlossen.
Rückseite:
Auf der Rückseite befinden sich alle weiteren Anschlüsse.
Die Audio Ein- und Ausgänge sind unsymmetrisch und haben einen Pegel von -10 dB.
Bitte beachten Sie, dass die aktuellen Geräte (ab Ser.-Nr. DSXP-015 …) keinen VGA-Ausgang mehr besitzen.
-7-
IV.) Factory / User Speicherbänke
1) Selektieren der Bänke
Bewegen Sie den Joystick dreimal nach links um auf die Bank-Auswahl [BnkNo] zu gelangen.
Drücken Sie den Joystick für [OK]. Sie können jetzt mit dem Drehregler oder dem Joystick [▲]
oder [▼] die Bank für den aktuellen MIDI-Kanal ändern.
Bewegen Sie den Cursor nach links [◄] oder drücken Sie eine der beiden linken Funktionstasten, um
den Kanal zu ändern und wieder nach rechts [►] um auf dem nächsten Kanal die Bank zu ändern.
Es ist auch möglich, alle MIDI-Kanäle gemeinsam zu ändern.
Verlassen Sie die Bank-Auswahl mit [OK] oder [Escape].
☺ Tipp:
Abkürzung ist button 1 und 2. Zurück zur Hauptseite kommt man durch Drücken des Endlosrades.
2) Umbenennen von User Bänken
Mit Joystick rechts [►] gelangen Sie während der Bank-Auswahl auf eine weitere Display-Seite in
der Sie eigene Namen für die User Bänke vergeben können. Benutzen Sie den Joystick zur
Navigation.
Mit [OK] oder [◄] (links) gelangen Sie zurück zur Bankauswahl. Mit [Escape] zur Hauptseite. Die
Änderungen werden in jedem Fall gespeichert.
3) Kopieren und Wiederherstellen von User-Bänken
Bänke können jederzeit intern kopiert oder auf die Werkseinstellung zurückgesetzt werden.
- Selektieren Sie die Zielbank, auf die kopiert bzw. wiederhergestellt werden soll.
- Bewegen Sie den Joystick viermal nach links um auf die Bank-Copy [BkCp] zu gelangen. Drücken
Sie den Joystick für [OK].
- Es erscheint eine Auswahl, ob Sie einen internen oder externen Reset von USB machen wollen,
bzw. die aktuelle Bank auf USB speichern wollen.
- Wählen Sie den internen Reset.
- Im Display erscheint: „USER BANK RESET – Setzt alle User Presets zurück – Drücken Sie [OK]
um fortzufahren“.
- Bestätigen Sie mit der [OK] Taste.
- Wählen Sie mit dem Joystick [▲] oder [▼] die Quellbank an, von der kopiert werden soll.
- Folgen Sie den Anweisungen des Displays zur Bestätigung oder brechen Sie mit [Escape] ab.
☺ Tipp:
Sie können hiermit auch zeitsparend eine Sicherheitskopie aller Ihrer selbst erstellten Presets auf
einer anderen Bank anlegen!
4) User-Bänke auf einem externen USB - Stick speichern
bietet die Möglichkeit, eine komplette User-Bank auf einen externen USB - Stick zu speichern. Es
kann sowohl die Quell- als auch die Zielbank beim XPression und dem USB-Stick gewählt werden.
- Schließen Sie einen USB – Stick oder anderen vorbereiteten (siehe unten) USB – Speicher an die
USB - Buchse an.
- Stellen Sie sicher, dass eine User-Bank aktiv ist.
- Bewegen Sie den Joystick nach links um auf die Bank-Copy [BkCp] zu gelangen. Drücken Sie
den Joystick für [OK].
- Es erscheint eine Auswahl, ob Sie einen internen oder externen Reset von USB machen wollen,
bzw. die aktuelle Bank auf USB speichern wollen.
- Wählen Sie die Option „Backup“.
- folgen Sie den Anweisungen des Displays oder brechen Sie mit [Escape] ab.
Ebenso laden Sie die zuvor gespeicherte Bank mit der Restore-Option wieder zurück ins Gerät indem
Sie „Copy from USB“ auswählen.
☺ WICHTIG:
-
Der USB-Stick muss mit FAT oder FAT32 formatiert sein.
-
Diese Daten können auf jedem (zur Zeit der Drucklegung) gängigem Computer gesichert
werden.
-8-
V.) Play
1) Grundsätzliches
XPression bietet die Möglichkeit, automatisch Soundfiles mit dem Preset auf dem ersten Kanal
vorzuladen und beim Spielen des ersten oder einer späteren Note automatisch zu starten.
Start / Stop-Befehle können auch über MIDI Realtime-Befehle [250] und [252] empfangen, sowie über
den MIDI-Controller CC120 umgeschaltet werden, der vorher beispielsweise einem der Fußschalter
zugeordnet wurde.
Wenn ein Soundfile dem aktuellen Preset zugewiesen und aktiviert wurde, erscheinen der Name und
der Status in der dritten Zeile des Displays auf der Hauptseite.
Sie erreichen die entsprechenden Einstellungen, indem Sie den Joystick nach rechts bewegen, bis
[Play] erscheint. Dann drücken Sie auf den Joystick um mit [OK] den [Play] - Modus zu aktivieren.
!!!
WICHTIG (!):Playback kann jederzeit mit [Escape] gestoppt werden!
2) Parameter
Soundfile Auswahl
Mit dem Endlosdrehregler können Sie das Soundfile auswählen, das dem aktuellen Preset
zugeordnet sein soll.
!!!
Achtung (!): Bitte wählen Sie vor dem Editieren anderer Parameter immer zuerst kurz das
Soundfile und den Status nochmals an , da es sonst u. U. zu Fehlern kommen kann.
Volume
bestimmt die Anhebung oder Absenkung der Lautstärke in dB.
Dieser Parameter wird zusammen mit dem Soundfile gespeichert und wird bei allen Presets auf
dieselbe Lautstärke gesetzt.
Status
legt fest, ob das Soundfile aktiv ist oder nicht.
- disabled
- no autoplay
- autoplay
- PgUp-Stop
- PgUp-Cont
spielt kein Soundfile ab – das aktuell angewählte Soundfile wird zurückgesetzt
spielt das Soundfile nur über die MIDI Start / Stop Befehle ab
spielt das Audiofile ab der Note ab, die unter [Start] angegeben ist
führt nach den Ende des Stückes einen Programmwechsel auf das nächste
Programm aus und stoppt
führt nach den Ende des Stückes einen Programmwechsel auf das nächste
Programm aus und startet das zugeordnete Soundfile, falls aktiv
Start
gibt an, ab der wievielten Note das Playback gestartet wird.
Backing Tracks – internal or USB
It is possible to select whether the backing tracks are coming from the internal flash drive or
from an external USB drive that can be connected to any available USB port.
After connecting an external drive you need to reselect “USB backing tracks”
NO backing tracks
- turns the function completely off.
INTernal backing tracks - uses the soundfiles stored inside the internal flash memory.
USB backing tracks
- plays the backing tracks that are stored on an external USB drive.
Karaoke EQ Einstellungen
Hier kann der optionale Zweiband-Equalizer aktiviert werden und die Höhen oder Bässe
angehoben oder abgesenkt werden.
Diese Parameter werden zusammen mit dem Soundfile gespeichert und bei allen Presets
wieder hergestellt.
-9-
Dateien von USB -> XPression kopieren
Mit dieser Funktion können Audiofiles mit den Formaten MP3, WAV oder AIF von einem USBStick auf den Speicher von XPression kopiert werden.
Die Dateien müssen sich in folgendem Ordner, bzw. Unterordner befinden:
xpression/karaoke/soundfiles/
Der Ordner „karaoke“ muss sich auf der obersten Ebene des USB-Laufwerks befinden.
!!!
IMPORTANT (!):
- Only MP3s with the format MP3 Layer III will work.
- NO blank spaces or special characters like Umlaut are allowed in the name.
Please replace all spaces with underscores “ _ “ before transfering.
- Similar names have to have a difference within the first 12 characters.
Folgen Sie den Anweisungen auf dem Display!
Soundfile Player Ausgang
selektiert den Stereo-Ausgang auf dem die Playbacks ausgegeben werden.
!!!
Achtung (!): Wenn der digitale SPDIF-Out aktiv ist, werden alle internen Busse auf allen analogen
Ausgängen gleichzeitig ausgegeben.
- 10 -
VI.) Edit – Modus
1) Grundsätzliches
Obwohl die Klänge sorgfältig auf originalgetreue Wiedergabe des entsprechenden Instrumentes
voreingestellt sind, besteht dennoch gelegentlich das Bedürfnis, die Presets dem musikalischen
Material oder dem eigenen Geschmack, bzw. der individuellen Spielweise anzupassen.
Dies geschieht im Edit-Modus, der durch zweimaliges nach rechts [►] Bewegen des Joysticks mit
anschließendem [OK] aktiviert wird.
Die Navigation erfolgt über den Joystick [◄] (links) und [►] (rechts), mit dem die verschiedenen
Untermenüpunkte erreicht werden können. Mit den Funktionstasten unter dem Display können –
falls nötig – die einzelnen Parameter direkt aktiviert werden.
Mit dem Joystick [▲] (nach oben) oder [▼] (nach unten) können dann die Werte verändert werden.
Wenn Sie den Joystick in Position halten, verändern sich die Werte kontinuierlich. Der EndlosDrehregler kann natürlich ebenso für die Werteingabe benutzt werden.
Zweimaliges Drücken einer Funktionstaste springt zwischen dem aktuellen Wert und dem StandardWert (falls vorhanden) hin und her.
Das Halten der Funktionstasten ruft die Kopierfunktion auf, mit der der aktuelle Parameter auf andere
Presets innerhalb derselben Bank kopiert werden kann. Man kann damit auch den aktuellen
Parameter auf die Werkseinstellung zurücksetzen. Weiterhin kann festgelegt werden, von welchem
bis zu welchem Preset die jeweilige Aktion stattfinden soll.
Die so veränderten Presets können dann mit [OK] auf den User-Bänken abgelegt werden. So lassen
sich auch mehrere Kopien desselben Klanges mit verschiedenen Variationen erstellen, da die
Presets nicht auf dem originalen Speicherplatz abgespeichert werden müssen.
Sie verlassen den Edit-Modus durch Drücken der Taste [OK] oder [Escape]. [OK] speichert den
veränderten Klang, [Escape] verwirft ihn und kehrt zum Originalprogramm zurück.
XPression benutzt virtuelle Controller Nummern von 128 bis 134 intern für Aftertouch (128),
Pitchbend (129), Mikrophon Dynamic (130), normale interne Dynamic (132), Atem Vibrato (133), Biteoder Aftertouch Vibrato (134) und individuelles Pitchbend Up / Down (135 / 136).
2) Parameter
Edit-Kanal Auswahl
gibt vor, welcher MIDI-Kanal bearbeitet wird.
Auf der Hauptseite kann - durch Drücken des rechten Datenrades und Drehen während das
Rad gedrückt gehalten wird - der Kanal auch direkt eingestellt werden.
Modulationsrad (CC1) Zuordnung
Hier wird festgelegt, welche Funktion MIDI-Controller 1 (Modulation) hat.
Der Wertbereich kann mit minimum und maximum auf den nutzbaren Wertbereich eingegrenzt
werden. Der Wert kann bis zum doppelten der üblichen MIDI-Werte expandiert werden. Dies ist
in den meisten Fällen allerdings nicht sinnvoll.
Bei eingehender Modulation auf dem Edit-Kanal zeigt das Display rechts den aktuellen Wert.
In der untersten Zeile steht die Beschreibung des Ziel-Controllers in Klartext. Ein * bedeutet,
dass XPression diesen CC verarbeitet.
Der interne CC134 wird für direktes Vibrato von Bite / Lip oder Aftertouch genutzt.
Aftertouch Zuordnung
Hier wird - wie bei der Modulationsrad Zuordnung - festgelegt, welche Funktion Aftertouch hat.
Alternativer Dynamik Controller
Überschreibt den Standard-Dynamik Controller, der für den MIDI-Eingang eingestellt ist.
Controller Reassign – Copy or Replace
Decide here if you want the original CC message to be replaced or copied after transforming.
- 11 -
MIDI Controller A – D Umleitung
Hiermit können (vor Modulation- und Aftertouch-Zuordnung) vier beliebige MIDI CC umgeleitet
werden.
Source - bestimmt den Quell - Controller.
Destination - bestimmt den Ziel - Controller.
Minimum - setzt den Minimalwert des Ziel - Controllers.
Maximum - setzt den Maximalwert des Ziel - Controllers.
Sustain-Pedal Zuordnung.
Hier wird die Funktion eines optionalen Haltepedales oder Tasters (MIDI-Contr. 64) bestimmt.
- Sustain ist die Haltefunktion, die dem Haltepedal am Klavier entspricht. Der Wert ist irrelevant.
- Portamento schaltet - solange das Pedal gedrückt ist - die Portamento-Funktion kurzfristig ein.
Der Wert von 0 - 127 bestimmt die Dauer des Glissandos. 0 hat keine Wirkung. 127 entspricht
dem vollen Wert, der als Portamento Zeit eingegeben ist.
- Mono Retrigger spielt (nur im monophonen Modus) dieselbe Note auf allen Tasten mit
unterschiedlichen Samples um wiederholende Noten mit veränderter Klangfarbe schnell und
Legato spielen zu können. Der Wert ist hier irrelevant.
- Mono-Poly schaltet kurzfristig ein monophones Preset auf die polyphone Spielweise um.
- Mono-Poly+Sustain erlaubt bei monophonen Presets polyphone Spielweise mit Sustain.
Vibrato (LFO )Einstellungen
Amount - Stärke: Regelt die Vibrato Intensität.
Speed - Geschwindigkeit: Verändert das Vibrato in der Geschwindigkeit.
Delay - Ansprechverzögerung: Lässt das Vibrato verzögert einsetzen.
Maximum - Maximale Vibratostärke: Bestimmt die maximale Stärke des Vibratos.
Dynamik -> LFO-Vibrato Stärke und Vibrato -> Pitch
Verringert die Vibrato-Intensität bei geringer Dynamik.
Der Vibrato -> Pitch Wert begrenzt die Tonhöhenmodulation insgesamt. Dieser Wert ist auch
gültig für das direkte Bite- / Aftertouch-Vibrato.
Dynamik-Vibrato Einstellungen (Breath- und Bite / Lip-Vibrato)
Mit dem Dynamik Vibrato kann man über den eingehenden Dynamik-Controller durch Variation
der Lautstärke ein Vibrato erzeugen. Die Parameter sind folgende:
Maximum - regelt die maximale Vibrato Intensität.
Gain - verstärkt niedrigere Werte.
Overtones – bestimmt (nur bei breath), wie stark sich das das Vibrato auf den Klang auswirkt.
Volume Compensation - kompensiert (bei breath) einen Teil der Lautstärke-Veränderungen,
um verhältnismäßig mehr Tonhöhe und Klang im Vergleich zur Lautstärke zu haben.
Wenn Dynamik-Vibrato nicht benutzt wird, sollte man den maximalen Wert auf 0 setzen, um
Rechenleistung zu sparen.
Quelle des direkten Vibratos
Legt fest, ob die Dynamik, der interne MIDI Controller 134 (Bite / Lip oder Aftertouch), bzw.
beides verarbeitet wird. Das Benutzen mehrerer Quellen gleichzeitig kann u. U. zu
unerwünschten Resultaten führen.
Dynamik -> Klangumfang
Minimale Dynamik
Hiermit kann die Dynamik-Wirkung auf Klang und Ansprechverhalten nach unten hin
eingegrenzt werden.
Der normale Wert ist 0. Das Erhöhen dieses Wertes bewirkt, dass die Klangfarbe und das
Ansprechverhalten einem lauter gespielten Ton entsprechen.
- 12 -
Maximale Dynamik
Hiermit kann die Dynamik-Wirkung auf Klang und Ansprechverhalten nach oben eingegrenzt
werden.
Der normale Wert ist 127. Das Verändern dieses Wertes bewirkt, dass die Klangfarbe und das
Ansprechverhalten einem leiser gespielten Ton entsprechen. Der Klang wird „weicher“.
Mono - Poly Einstellungen
polyphon - erlaubt mehrstimmiges Spiel.
monophon + polyphon - erlaubt monophones Legatospiel, aber auch polyphones Spiel bei
gleichzeitigem Tastendruck.
monophon - ist optimiert auf einstimmiges Spielen und begünstigt das beste Legatospiel.
☺ Tipp:
Das Haltepedal (Sustain, MIDI-Controller 64) erlaubt polyphones Spiel, auch wenn ein
monophoner Modus aktiviert ist.
!!!
Experten Modus
Alle folgenden Einstellungsmöglichkeiten erscheinen nur, wenn in [Global] der Experten
Modus aktiviert ist (siehe VI. Globale Einstellungen).
Sample Filter-Mix und Filter-Resonanz
Angepasst wird hier das Mischverhältnis zwischen gefiltertem und ungefiltertem Klang.
Minimale Dynamik Filter-Mix
Bestimmt das Mischverhältnis zwischen gefiltertem und ungefiltertem Anteil bei minimaler
Dynamik. Der Wert 0 bedeutet 100% Filter. Wert 127 ist nicht gefiltert.
Maximaler Dynamik Filter-Mix
Mischverhältnis zwischen gefiltertem und ungefiltertem Anteil bei maximaler Dynamik.
Minimaler dynamischer Filter-Q
Legt die Filter-Resonanz bei minimaler Dynamik fest.
Maximaler dynamischer Filter-Q
Legt die Filter-Resonanz bei maximaler Dynamik fest.
Sample Filter-Bereich Dynamik- / Hüllkurven-Einstellungen
Offset - legt die minimale Filterfrequenz fest
Dynamik - bestimmt, wie stark der Filter durch die Dynamik geöffnet werden kann.
Envelope (Hüllkurve) - steuert die Auslenkung der Filterfrequenz durch die Hüllkurve.
Retrigger - bestimmt, ob die Hüllkurve bei Legatonoten neu gestartet wird oder nicht.
Sample-Filter Hüllkurve
regelt eine Standard Synthesizer Hüllkurve für die Filterfrequenz der Sample-Engine.
(Der Analog Synthesizer verfügt über eigene Hüllkurven.)
Attack - Einschwingzeit von Null auf den maximalen Wert der Hüllkurve
Decay - Abklingzeit auf den Sustain-Level
Sustain - Level (Haltepegel) auf der die Hüllkurve bis zum Tonende gehalten wird
Release - Ausklingzeit vom Sustain-Level zurück auf Null
Dynamik -> Volumen Umfang
Kann den Dynamikumfang im Bereich von -12 dB bis +12 dB korrigieren, falls dieser sich durch
klangliche Anpassungen verändert haben sollte.
Blechbläser Obertöne
Hiermit werden Obertöne im forte (vorwiegend bei den Blechbläsern) hinzugefügt.
Overtone-Level - regelt die Lautstärke.
Overtone-Tune - regelt den Frequenzgang.
- 13 -
Pitchbend to Volume & Overtones
Sets the influence of the pitchbend to volume and additional overtones.
- uVol - sets the volume change for pitchbend up
- dVol - sets the volume change for pitchbend down
- uOvt - sets the overtones gain on pitchbend up
- dOvt - sets the overtones gain on pitchbend down
Overdrive Settings
This is an overdive / distortion module.
- mix - blends between the clean and distorted sound.
- drive - sets the drive of the distortion.
- LpF - this regulates the frequency of the lowpass filter of the distorded signal.
- treble - adds higher frequencies abve the lopass cutoff frequency.
Partialton A + B Lautstärke
Mit diesen Parametern kann man in die Lautstärkeverhältnisse einzelner Obertöne eingreifen.
Partial A/B Nummer - selektiert den betreffenden Teilton anhand der Obertonreihe.
Partial A/B Level - regelt die Lautstärke des entsprechenden Obertones.
Dopplung
Ermöglicht eine „Verdopplung“ des Instrumentes durch eine leichte Verzögerung und
Tonhöhenmodulation mit gleichzeitiger Stereo-Spreizung.
Doubling - schaltet die Funktion ein oder aus.
Minimum - bestimmt die minimale Verzögerung in Millisekunden.
Range - bestimmt das Zeitfenster danach, in der sich die zufällige Verzögerung bewegt.
Lautstärke
Der Volume-Controller 7 (MIDI-Volume Controller 7) speichert die Grundlautstärke des
Klanges.
Wie stark die Lautstärkenbeeinflussung durch den CC07 ist, kann für das ganze Instrument im
[Global] – Bereich bestimmt werden.
Volume-Trim kann unabhängig von der MIDI-Lautstärke das Preset um + 12 dB anheben,
bzw. um -48 dB absenken.
☺ Tipp:
Hiermit kann man z.B. – durch Abspeichern auf einen anderen Programmplatz - die Lautstärke
für solistische Passagen erhöhen.
Velocity Limit
Sets a velocity limit for the minimum and maximum velocity.
- vMin
- sets the lowest possible velocity. Values are scaled between vMin and vMax.
- vMax
- sets the highest possible velocity. Values are scaled between vMin and vMax.
- LegDamping - lowers the velocity on legato playing (mainly for guitars).
Dynamik-Umfang und dynamische Attack-Zeit
Dynamic Range - bestimmt Wirkung des Dynamik-Controllers auf die Lautstärke von 0 - 100%.
Dynamic Attack - verlängert die Attack-Zeit der Lautstärke-Hüllkurve bei minimaler Dynamik.
Sample Starting Point
Gives you the option of cutting off the attack and starting the sample at the loop starting point.
- 14 -
Sample Volumen-Hüllkurve ADSR
Verändert die Einschwing- und Ausklingzeit.
regelt eine Standard Synthesizer Hüllkurve für die Lautstärke der Sample-Engine.
(Der Analog Synthesizer verfügt über eigene Hüllkurven.)
Attack - Einschwingzeit von Null auf den maximalen Wert der Hüllkurve
Decay - Abklingzeit auf den Sustain-Level
Sustain - Level (Haltepegel) auf der die Hüllkurve bis zum Tonende gehalten wird
Release - Ausklingzeit vom Sustain-Level zurück auf Null
Legato Tonübergänge
Bestimmt alternative Attack- und Release-Zeiten für Legato Übergange im monophonen Modus.
Legato-Attack - Einschwingzeit der Legatonote in Millisekunden
Legato Overlap Time - Überlappung der letzten Note
Legato Pitch Time - Portamento-Zeit bei Legato-Übergängen
Legato Sample Start - Abschneiden des Sample Anfangs bei Legato Noten
Legato Portamento Time Key Follow
- BpLO - legato portamento time breakpoint lo
- sets the lower key limit.
- mult - sets the multiplication factor of the lowest note (BpLO) of the portamento time.
- BpHi - legato portamento time breakpoint high
- sets the upper key limit.
- Mult - sets the multiplication factor of the highest note (BpHI) of the portamento time.
Extra Attack Threshold
Here you can set the breakpoint between the low and high “extra attack envelope”.
Extra Attack Envelope
Allows setting an auxiliary envelope for the attacks sparately for lower and higher dynamics.
- vlHi
- tmHi
- vlLo
- tmLo
- xtra attack level (upper dynamic range)
- xtra attack time (upper dynamic)
- xtra attack level (lower dynamic)
- xtra attack time (lower dynamic)
MIDI Oktav-Transposition
Bestimmt den Oktave-Offset on -3 bis +3.
Mit CC88 (octave -), CC89 (octave normal) und CC90 (octave +) kann dieser Parameter in
Echtzeit verändert werden.
Mix-Parameter Einstellungen
Volume - regelt die Lautstärke dieses Teilklanges.
Panorama - bestimmt die Stereoposition.
Transpose - transponiert das Instrument.
Variation - bewirkt eine Klangvariation, die allerdings nicht bei allen Klängen verfügbar ist.
Tonumfang
Hiermit kann der Tastaturumfang eingegrenzt werden, was nützlich für externe Keysplits ist.
Lo - bestimmt das untere Tasten-Limit.
Hi - bestimmt das obere Tasten-Limit
TEST: Zeigt die aktuell gespielte Notennummer ohne einen Wert zu verändern.
- 15 -
Pitchbend Range Settings
Limits the pitch bend range up or down individually in steps of 10 cents.
- down
- up
- crv
pitchbend range down
pitchbend range up
pitchbend curve. Negative values produce a smooth curve around the center while
positive values produce a harder curve.
Smooth (-50)
- KfCrv
hard (50)
pitchbend range keyfollow curve. A negative value will cause the pitchbend range to
epand faster while a positiv value makes it expand slowly.
fast (-50)
slow (50)
Pitchbend Range Keyfollow
Sets up the key window from the lowest to the highest note that gets affected by the pitchbend
range compression or expansion. Notes outside this window use the lowest or highest value.
- BpLO - pitchbend range breakpoint lo (sets the lower limit)
- mult - sets the multiplication factor of the lowest note (BpLO) for the pitchbend range.
- BpHI - pitchbend range breakpoint high (sets the upper limit)
- mult - sets the multiplication factor of the highest note (BpHI) for the pitchbend range.
Skala-Feinstimmung Einstellungen
Erlaubt das mikrotonale Feinstimmen einzelner Noten innerhalb einer Tonleiter. Die Skalen
selbst werden in [Global] “Tonleiter Stimmung Eingeben” editiert.
Active – aktiviert die Feinstimmung.
Bank – selektiert zwischen Werks- und Benutzerstimmungen.
Preset – wählt eines von 128 verfügbaren Presets pro Bank.
Key – bestimmt den Grundton der Tonleiter.
Externes MIDI Instrument - Aktivierung
Es ist möglich einen externen MIDI Tonerzeuger über den ersten MIDI Ausgang anzusteuern.
Dieser kann bei Bedarf latenzfrei über den Line IN zu XPression hinzu gemischt werden.
Wählen Sie hier die interne, externe oder beide Tonquellen.
Externes MIDI Instrument – Einstellungen 1
Die nachfolgenden Parameter werden beim Programmwechsel über den MIDI OUT ausgegeben:
Program - Anwahl eines Presets. „NoPgm“ sendet keinen Programm-Wechsel.
Volume - sendet einen Lautstärkewert in Form von CC07. „Org“ sendet keinen Wert.
Pan - sendet das Panorama als CC10. „Org“ sendet keinen Wert.
Transpose - transponiert die ausgehenden MIDI Noten.
Externes Instrument – Eintellungen 2
Dynamik Controller - wählt den externen Dynamik Controller 2, 7, 11 oder Aftertouch
Channel - legt den MIDI-Kanal fest.
Lo - begrenzt das Notenfenster nach unten.
Hi - begrenzt das Notenfenster nach oben.
- 16 -
Dynamik Typ
Bestimmt, ob das Preset auf den Dynamik Controller oder Anschlagdynamik reagiert.
Luft-Geräusch Anteil
Fügt (Blas-)Instrumenten Luftgeräusche hinzu.
Amount - bestimmt die Lautstärke beim Halten des Tones.
Color - ist für die Klangfarbe zuständig.
Attack - regelt den Level beim Nonlegato Anspielen.
Bend – bestimmt den Einfluss von Pitchbend auf den Pegel.
Growl Einstellungen
gibt dem Saxophon einen etwas raueren Geräuschanteil, wie er durch Mitsingen entsteht.
Growl bestimmt die voreingestellte Lautstärke.
Maximum skaliert die voreingestellte Lautstärke sowie den CC80 zur externen Steuerung.
On Dynamic bestimmt, ob die Stärke von der Dynamik beeinflusst wird oder nicht.
Multiphonics Einstellungen
Legt die maximale Tonbeeinflussung durch MIDI-Controller 81 fest.
Minimum - bestimmt den minimalen Grundpegel des Multiphonics Effektes.
Maximum - begrenzt die Stärke nach oben.
AutoMultiphonics - produziert automatische Multiphonics ab einer gewissen Tonhöhe.
Der Einsatzbereich wird durch den nachfolgenden Parameter „Fundamental“ beeinflusst.
Mode – legt fest, ob der tiefe Bereich mit zwei Tönen moduliert wird (full) oder mit einem (hi).
Der hohe Bereich wird immer mit zwei zusätzlichen Tönen bearbeitet.
Harmonic Dirt Attack
Erzeugt zusätzliche Obertöne während des Einschwingvorgangs der Note, die aufgrund der
Position in der Obertonreihe des Tones möglich oder wahrscheinlich sind. Die Lautstärke des
generierten Signals ist für Legato und Nonlegato separat einstellbar.
Harmonic Dirt
Erzeugt zusätzliche Obertöne im ausgehaltenen Teil des Tons, die aufgrund der der Position in
der Obertonreihe des Tones denkbar sind. Der Einsatzpunkt des Effekts ist von der Einstellung
des Grundtons abhängig.
- CC82
ist der voreingestellte Wert des Controllers 82 der die Lautstärke
bestimmt
- Max
legt die maximale Beeinflussung durch den CC82 fest
- Random Minimum bestimmt den minimalen zufällig erzeugten Wert
- Random Maximum gibt den maximalen zufällig erzeugten Wert an
Instrument Grundton
Definiert den Grundton des Instrumentes. Bei Holzblasinstrumenten ist dies in der Regel das
gegriffene tiefe C. Bei Blechbläsern der tiefste, leer gegriffene Ton über dem Pedalton. Je nach
Transposition kann dies variieren.
Fundamental - bestimmt den Grundton des Instrumentes.
Typ - legt fest, ob es sich um ein Holz- oder Blechblasinstrument handelt.
Effekt Sends
Reverb - Hall: Regelt den Hallanteil des Instrumentes.
Ambience - Raum: Regelt den Raumanteil des Instrumentes.
Chorus - Regelt den Chorusanteil des Instrumentes.
Delay - regelt den Delayanteil des Instrumentes.
☺ Tipp:
Die Effekte können auch unter [Global] generell ein- oder ausgeschaltet und in der Lautstärke
geregelt werden.
- 17 -
Zufallsverstimmung
Bewirkt eine leichte Variation der Tonhöhe (angegeben in Cent), die das Instrument natürlicher
klingen lassen.
Attack - setzt die maximale Abweichung fest, mit der der Ton beginnt.
Fast - bestimmt die maximale schnelle Ungenauigkeit.
Slow - bestimmt die maximale langsame Intonationsvariation.
Autotransponierungs-Intervall
An dieser Stelle kann das Intervall definiert werden, zu dem transponiert wird, wenn die
Autotranspose – Funktion im [Global] Menü aktiviert ist. Dies kann nützlich sein, für
Instrumente, die in unterschiedlichen Transpositionen notiert werden, wie z.B. Horn.
Portamento Zeit
Durch die Zuordnung eines MIDI Controllers auf Portamento ist es möglich, ein GlissandoEffekt zwischen zwei Tönen zu erzeugen. Der angezeigte Wert bezeichnet die Zeit hierfür. Der
Zusatz „no Attack“ schneidet die Einschwingphase des zweiten Klanges ab.
Mit dem MIDI-Controller 5 kann kontinuierlich die Dauer des Glissandos von 0 bis zum
eingestellten Zeitwert verändert werden.
Wenn Pitchbend außerhalb der Mittelstellung ist, wird Portamento automatisch aktiviert.
☺ Tipp:
Es gibt unter [Global] die Möglichkeit, pro MIDI IN zu definieren, wie breit diese Mittelstellung ist
Voice Synthesizer
Der Voice Synthesizer erkennt die Tonhöhe, die am Mikrophon eingegeben wird und wandelt sie in
interne MIDI-Signale, um einen monophonen Synthesizer oder ein monophones Sample-Preset
anzuspielen. Mehrstimmige Signale am Mikrophoneingang können nicht erkannt werden.
Active - schaltet eine Tonhöhenerkennung über das Mikrofon auf den internen Voice-Synth
oder das aktuelle Sample-Preset.
Preset - selektiert ein Synthesizer Preset.
Octave - bestimmt die Oktavlage.
Volume - bestimmt die Lautstärke.
Switch MIDI channels with CC66
CC66 can be used to switch between MIDI channel 1 and either Ch02 or Ch09 in various ways
with or without holding the other channel’s note(s). Switch all notes off by pressing CC66 twice.
- not active
- switch to channel 2
- switch to channel 9
- switch to channel 2 and hold channel 1
- This allows building chords on
channel 1 and switch to channel 2
- switch to channel 9 and hold channel 1
- This allows building chords on
channel 1 and switch to channel 9
- switch to channel 9 and hold Chord-Mapper down - This allows building multitimbral
chords with the Chord-Mapper
moving down channel by channel
- switch to channel 9 and hold Chord-Mapper up3
- This allows building multitimbral 3
voice chords with the Chord-Mapper
moving up channel by channel
- switch to channel 9 and hold Chord-Mapper up4
- This allows building multitimbral 4
voice chords with the Chord-Mapper
moving up channel by channel
- switch to channel 9 and hold Chord-Mapper up5
- This allows building multitimbral 5
voice chords with the Chord-Mapper
moving up channel by channel
- switch to channel 9 and hold Chord-Mapper up6
- This allows building multitimbral 6
voice chords with the Chord-Mapper
moving up channel by channel
- 18 -
4 Band Equalizer (Klangregelung)
Hiermit können vier vordefinierte Frequenzbänder in dB Schritten angehoben oder abgesenkt
werden.
Keysplit Aktivierung
Hier können Keysplits oder Layers mit zwei Instrumenten erzeugt werden. Die Funktion ist nur
auf Kanal 1 und 9 verfügbar. Das zweite Programm befindet sich jeweils auf dem nächst
höheren MIDI-Kanal, also Kanal 2 oder 10.
Split - aktiviert die Keysplit Funktion.
Bank - bestimmt die Preset-Bank des zweiten Instrumentes. Zur Verfügung steht die aktuelle
Preset-Bank oder eine der Werksbänke. Andere User-Bänke können nicht benutzt werden.
Preset - wählt den Klang des zweiten Instrumentes.
EDIT – macht weitere Parameter verfügbar. Drücken Sie hierzu Softkey 4 und dann [OK].
Keysplit A - Einstellungen
A-Lo - setzt die untere Noten-Grenze für den ersten Sound
A-Hi - setzt die obere Noten-Grenze für den ersten Sound
Transpose - transponiert den ersten Klang
Variation - ruft eine Sample-Variation auf. Dies ist vor allem nützlich, um Phasenprobleme bei
Dopplungen desselben Presets zu vermeiden.
Keysplit B - Einstellungen
beinhaltet dieselben Parameter wie bei Keysplit A, allerdings für den nächsten MIDI-Kanal.
Keysplit Volumen und Panorama
Volume A / Volume B - stellt die Lautstärke der beiden Klänge ein.
Pan A / Pan / B - bestimmt die Stereo-Position der beiden Sounds.
Keysplit Detune und Pitchbend
Detune A / Detune B - verstimmt die Teilklänge gegeneinander.
Pitchbend A / Pitchbend / B - verändert den ursprünglich programmierten Pitchbend-Umfang.
Keysplit Controller Handling
Hier können eingehende MIDI Controller auf den zweiten MIDI-Kanal weitergeleitet werden.
Do not copy any CC - leitet keine Controller weiter.
Copy selected CC -> B - leitet nur selektierte Controller weiter.
Redirect all CC -> B - leitet alle Controller weiter. Der 1. Kanal empfängt diese CC nicht mehr.
Clone all CC -> A+B - kopiert alle Controller auf beide MIDI-Kanäle.
Keysplit Controller A – C Umleitung
Source - legt den umzuleitenden MIDI-Controller fest.
Destination - bestimmt den Ziel-Controller, auf den umgeleitet wird.
Clone Channel - macht den Controller entweder nur auf dem 2. oder beiden Kanälen nutzbar.
Chord-Mapper Haupteinstellungen
Dieser Menüpunkt aktiviert den Chord-Mapper, der multitimbrales, mehrstimmiges Spielen mit
einem monophonen MIDI-Input erlaubt.
Mit Chord-Mapper ist es möglich, jeder eingehenden Note bis zu sechs Noten auf sechs
unterschiedlichen MIDI-Kanälen zuzuordnen. Diese Kanäle befinden sich auf dem 3. bis 8.
Kanal über dem Eingabe-Kanal, also Kanal 3-8 bei Input von Kanal 1. Mögliche EingangsKanäle sind Kanal 1 und Kanal 9. Chord-Mapper triggert also über die MIDI-Note auf dem
ersten Kanal zuvor gespeicherte Akkorde auf dem dritten bis achten Kanal. Die Originalnote
auf dem ersten Kanal wird dabei selbst nicht ausgegeben.
Mit dem externen Modus lassen sich auch bis zu sechs Eingangs-Noten von einem externen
Instrument auf die sechs verschiedenen MIDI-Kanäle verteilen, sofern diese gleichzeitig
(innerhalb von 30 ms) gespielt werden.
☺ Tipp:
Mit dem Synthophone können so „Harmonies“ auf einem einzelnen MIDI-Kanal gesendet werden, um
MIDI Bandbreite zu sparen.
- 19 -
Active - schaltet die verschiedenen Modi ein:
Internal nutzt eine der 1280 intern verfügbaren Maps.
External splittet eingehende Akkorde auf die verschiedenen MIDI-Kanäle.
Single benutzt nur den auf Notennummer 60 gespeicherten Akkord und verschiebt
diesen parallel. Mit dem Offset Parameter kann die Notennummer verschoben werden.
Octave wiederholt die auf den Noten 60-71 programmierten Noten in allen Oktaven.
Rotate rotiert zwischen 2 bis 12 Akkorden, von Note 60 (mittleres C) aufwärts.
Rotate Random rotiert zwischen denselben Akkorden in zufälliger Reihenfolge.
Bank - selektiert die User-Bank auf der sich das Chord-Mapper Preset befindet.
Preset - Wählt ein Preset aus. Um das Preset dann zu laden, muss [OK] gedrückt werden.
Reset / Store / Edit - wählt eine dieser Funktionen aus, die danach mit [OK] ausgeführt wird:
Reset löscht alle programmierten Noten (ohne das Preset zu speichern).
Store speichert ein Preset mit den aktuell eingegebenen Noten. Es ist möglich, vorher
ein neues Ziel-Preset (ohne [OK]) einzugeben. Sie werden dann aufgefordert,
gegebenenfalls noch einen neuen Namen zu vergeben. Bestätigen Sie mit [OK].
Edit führt zu weiteren Einstellungen des Chord-Mappers.
Um eine neue Chord-Map einzugeben oder zu editieren gehen Sie folgendermaßen vor:
- Wählen Sie den gewünschten Modus und das gewünschte Preset incl. Bank.
- Machen Sie gegebenenfalls einen Reset, um eventuell bereits vorhandene Noten zu löschen.
- Stellen Sie sicher, dass im Chord-Mapper Editor bereits Stimmen aktiviert sind.
(die einfachste Methode ist von einem bereits vorhandenen Multi-Preset auszugehen)
- Drücken Sie nun 3x kurz hintereinander das Sustainpedal oder einmal das Eingaberad der
Fernbedienung.
Sie werden mit „set base note“ aufgefordert, die Basisnote einzugeben.
Bei „intern“ kann das eine beliebige Note zwischen MIDI-Note 24 und 108 sein, bei
„single oder „octave“ sollte es das mittlere C (MIDI-Note 60) sein.
Die Basisnote ist die Note, auf der der erste Akkord gespeichert wird. Die weiteren
Akkorde werden dann jeweils automatisch dem nächsten Halbton darüber zugeordnet,
so dass man später die nacheinander gespielten Akkorde mit einer chromatischen
Tonleiter von der Basisnote aus abrufen kann.
Spielen Sie nun von oben nach unten den gewünschten Akkord und halten Sie die
Noten, bzw. drücken sie vorher das Sustain-Pedal und halten Sie es während der
Eingabe gedrückt.
Durch Loslassen aller Töne und des Sustain-Pedals, wird der Akkord auf der Basisnote
gespeichert und XPression fordert Sie auf, den nächsten Akkord einzugeben. Die
unterste Displayzeile zeigt dabei immer die Zielnote, auf der der Akkord gespeichert
wird.
Wenn Sie alle so Akkorde eingegeben haben, drücken Sie 3x kurz hintereinander das
Sustainpedal oder einmal das Eingaberad der Fernbedienung. Die Eingabe ist dann
beendet und es wird kurz „done“ angezeigt.
Sollten Sie einen Fehler bei der Akkordeingabe machen, beenden Sie die Eingabe und
beginnen Sie neu ab der Position, an der Sie den Fehler gemacht haben. So können
Sie auch nachträglich einzelne Akkorde ausbessern, die Sie ändern möchten.
Chord-Mapper löscht keine Noten, die sie nicht explizit überschrieben haben.
Wenn Sie den Aufnahme-Modus beendet haben, können Sie die eingespielten Akkorde
sofort abhören, indem Sie eine chromatische Tonleiter von der Basisnote aus spielen.
Bitte beachten Sie, dass im Chord-Mapper Editor bereits Presets für die verschiedenen
Voices gewählt, und die Voices aktiviert sein müssen.
Wenn Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind, können Sie das Ergebnis auf einer
beliebigen Preset-Nummer und Bank inklusive Namen speichern.
Lesen Sie hierzu oben unter dem Abschnitt „Store“.
Pausen eingeben können Sie mit einer in [Global] / Chord-Mapper Pause definierten Note.
Diese Pausennote kann benutzt werden, um beispielsweise in einem Satz mit Trompete,
Tenor-Sax und Posaune nur die Posaune zu spielen. Man würde hierzu als die beiden ersten
Akkord-Noten „Pause“ spielen und danach die gewünschte Note für die Posaune.
Mit dieser Methode lassen sich auch aufwändige polyphone Mappings erstellen.
- 20 -
Chord-Mapper Mix- und Transponierungs-Einstellungen
Volume - legt die gemeinsame Lautstärke aller Voices fest
Panorama - bestimmt die Stereoposition der einzelnen Instrumente. Diese sind für
verschiedene Stimmenzahlen optimiert voreingestellt und in den Variationen „Eng“ (N=Narrow)
sowie weit (W=Wide) vorhanden. Die Varianten 1 und 2 legen fest, ob die ersten Stimmen
weiter in der Mitte liegen oder außen im Stereo-Bild platziert sind.
Offset - verschiebt die Basisnote, von der die Maps abzuspielen sind.
Transponierung - verschiebt die Akkorde in andere Tonarten.
Chord-Mapper Vibrato- und Zufalls-Einstellungen
Da individuelle Instrumente auch ihr individuelles Vibrato spielen, empfiehlt es sich, das Vibrato
als LFO-Vibrato mit CC1 zu benutzen.
Vibrato - LFO Vibratostärke. „Org“ benutzt die in den einzelnen Presets gespeicherten Werte.
Random Pitch - zufällige Verstimmung, um ein besseres “Live”-Gefühl zu erhalten
Random Timing - zufällige Timingschwankungen der Mittelstimmen
Chord-Mapper Sound-Editor 1
Voice - Auswahl der zu bearbeitenden Stimme
Bank - Presetbank der unter Voice angewählten Stimme
Preset - Preset der unter Voice angewählten Stimme
Active - schaltet die Stimme EIN, AUS oder auf SOLO
Chord-Mapper Sound-Editor 2
Voice - Auswahl der zu bearbeitenden Stimme
Volume - Lautstärke der gewählten Stimme
Variation - Samplevariation der gewählten Stimme. Verhindert Phasenprobleme bei unisono
mit demselben Preset.
Active - schaltet die Stimme EIN, AUS oder auf SOLO
Chord-Mapper Sound-Editor 3
Voice - Auswahl der zu bearbeitenden Stimme
Pitchbend Down - Pitchbend DOWN Umfang für jede einzelne Stimme
Pitchbend Up - Pitchbend UP Umfang für jede einzelne Stimme
Active - schaltet die Stimme EIN, AUS oder auf SOLO
Chord-Mapper Sound-Editor 4
Voice - Auswahl der zu bearbeitenden Stimme
Octave - wählt die Oktavtransposition der Stimme
Active - schaltet die Stimme EIN, AUS oder auf SOLO
Virtueller Analog-Synthesizer
XPression verfügt über einen vollständigen virtuellen Analog-Synthesizer mit 2 Oszillatoren.
Der Synthesizer kann mit den Sample-Klängen gleichzeitig eingesetzt werden.
!!!
Achtung (!): Da in diesem Fall eine sehr hohe Rechenleistung gefordert wird, sollte unbedingt die
Stimmenzahl für solche Presets auf 6 Stimmen (wie weiter unten beschrieben) reduziert werden.
Select - Samples oder Analog-Synthesizer oder beides.
Analog Volumen - die Lautstärke des Analog Synthesizers.
Sample Volume - die Lautstärke der Sample Engine.
Edit – führt nach Drücken der [OK] Taste zu weiteren Funktionen.
Stimmenzahl Begrenzung
Hiermit kann die Stimmenzahl eines Presets reduziert werden, um eine Überlastung zu
vermeiden. Die Stimmenzahl ist dann für das ganze Instrument gültig, bzw. bei Voice-Split (s.
[Utility] / Anzahl der Stimmen) für die acht MIDI-Kanäle, in der sich das Preset befindet.
Guitar Mode
This is still under development.
- 21 -
Preset Namen Eingeben
Ermöglicht das Ändern des Namens für das Instrument.
Die Navigation erfolgt über die [◄] (links) und [►] (rechts) Tasten. Mit den [▲] (nach oben)
oder [▼] (nach unten) Tasten können die Zeichen verändert werden.
4) Speichern eines editierten Presets
Die vom Benutzer angepassten Klänge können (während Sie sich im Edit-Modus befinden) durch
Drücken der [OK] - Taste auf den User-Bänken gespeichert werden. Ein Speichern auf der FactoryBank ist nicht möglich.
Es erscheint dann die Anzeige „Preset speichern?“. Bestätigen Sie dies mit der [OK] Taste.
Daraufhin haben Sie die Möglichkeit, den Zielspeicherplatz und -Bank mit [▲] (nach oben) oder [▼]
(nach unten) zu verändern. Bestätigen Sie wiederum mit der [OK] Taste. Bestätigen Sie dann ein
letztes Mal die erscheinende Sicherheitsabfrage mit der [OK] Taste. Das Preset ist nun gespeichert!
☺ Tipp:
Wenn Sie einzelne Presets wieder in den ursprünglichen Zustand versetzen wollen, wählen Sie
zuerst das entsprechende Preset auf der Factory-Bank an. Führen Sie dann den Speichervorgang –
wie oben beschrieben – aus.
Das Wiederherstellen einer gesamten Speicherbank können Sie mit [Bank Copy], wie unter V.) 3)
beschrieben, bewerkstelligen.
5) Verwerfen eines editierten Presets
Sollten Sie mit den Änderungen des Klanges nicht zufrieden sein, können Sie diese jederzeit mit
[Escape] rückgängig machen und somit das ursprüngliche Preset wieder laden. Alle Änderungen
gehen dabei verloren.
- 22 -
VII.) Store
Mit Store können Sie ein bestehendes Preset an eine andere Stelle kopieren.
Kopieren eines Presets
Durch Bewegen des Joysticks 3x nach rechts gelangen Sie zum Eintrag [Store]. Drücken Sie [OK]
um das aktuelle Preset an eine andere Stelle zu kopieren.
Es erscheint dann die Anzeige „Preset speichern?“. Bestätigen Sie dies mit der [OK] Taste.
Daraufhin haben Sie die Möglichkeit, den Zielspeicherplatz und -Bank mit [▲] (nach oben) oder [▼]
(nach unten) zu verändern. Bestätigen Sie wiederum mit der [OK] Taste. Bestätigen Sie dann ein
letztes Mal die erscheinende Sicherheitsabfrage mit der [OK] Taste. Das Preset ist nun gespeichert!
Mit [Escape] können Sie jederzeit abbrechen.
☺ Tipp:
Das Kopieren einer gesamten Speicherbank können Sie mit [Bank Copy], wie unter V.) 3)
beschrieben, bewerkstelligen.
- 23 -
VIII.) Globale Einstellungen
1) Grundsätzliches
Hier werden alle Einstellungen vorgenommen, die den kompletten Tonerzeuger betreffen und nicht
die einzelnen Instrumenten-Presets.
2) Global – Modus aufrufen
Um die globalen Einstellungen zu ändern, bewegen Sie den Cursor von der Hauptseite aus nach
rechts bis zu dem Eintrag [Global] und drücken Sie [OK].
Sie verlassen den Global-Modus mit [OK] oder [Escape].
Anders als im Edit-Modus bleiben die Änderungen in jedem Fall erhalten, egal ob Sie den Modus mit
[OK] oder [Escape] verlassen. Gelegentlich können Sie den Global-Modus nur mit [Escape]
verlassen, da die [OK] Taste hier zur Parameter-Bestätigung verwendet wird.
3) Parameter
Programm-Nummer Zuordnung
Hiermit können eingehende MIDI–Programmnummern anderen Presets zugeordnet werden. Es
stehen insgesamt neun User-Tabellen zur Verfügung.
Channel - wählt den MIDI-Kanal aus, auf dem die Programmzuordnung stattfindet.
Program-Map - wählt die betreffende Programm-Tabelle aus
[Edit] + [OK] - bringt Sie zum Editor, um die Zuordnungen anzupassen.
Editor: Auf der linken Seite des Displays befindet sich die eingehende Programm-Nummer.
Diese kann auch direkt über MIDI-Programmwechsel aufgerufen werden.
Auf der rechten Seite können Sie mit [▲] (nach oben) oder [▼] (nach unten) das Zielprogramm
anwählen. Dann mit [OK] bestätigen. Ohne [OK] wird die Zuordnung nicht gespeichert.
Diese Zuordnung kann auch auf der Haupt-Displayseite (auf dem Edit-Kanal) erfolgen:
Wählen Sie per MIDI Programmwechsel (oder dem Joystick + Bestätigung durch [OK]) eine
MIDI-Programmnummer aus. Diese wird auf dem Display ganz unten angezeigt.
Wählen Sie nun mit dem rechten Endlos-Drehregler das gewünschte Preset und drücken Sie
kurz auf den Drehregler.
Das eingestellte Preset ist nun dem aktuellen MIDI-Programm zugeordnet.
☺ Hint:
Make sure a program map is activated!
Programm-Tabellen kopieren
Mit „from“ bestimmen Sie die Quelle, mit „to“ die Zieltabelle. Bestätigen Sie 2x mit [OK].
Program Change Delay Time
This sets a delay time in milliseconds for an incoming MIDI program change to make sure that
the bank change can be processed before the program change.
☺ Hint:
A higher value than “0” is only needed when sending bank changes (CC0) before a program change!
- 24 -
Key Remote Einstellungen
Wenn die Key Remote (“Noten-Fernbedienung”) aktiviert ist, ist es möglich, die Oberfläche der
Fernbedienung mit MIDI-Noten zu simulieren. Der Inhalt des LCD-Displays erscheint auf einem
angeschlossenen Monitor um die Steuerung ohne angeschlossene Fernbedienung zu
ermöglichen.
Modus 1: einfaches Drücken der “Mode”-Taste ermöglicht das Speichern und Abrufen der
Preset Speicher 1-8.
Die unterste Display Zeile zeigt ein “p” als erstes Zeichen.
Dieser Modus wird automatisch nach dem Speichern oder Abrufen wieder deaktiviert.
Modus 2: zweifaches Drücken zeigt ein “d” für direkte Preset-Nummerneingabe wie unter XI)
Special Features beschrieben.
Dieser Modus wird automatisch nach dem Abrufen wieder deaktiviert.
Modus 3: dreifaches Drücken aktiviert die Key Remote. Es ist möglich eine Basisnote
einzustellen, die dem tiefen C auf der Grafik unten entspricht.
Die “Deactivate” Note schaltet die Key Remote wieder aus.
Der Parameter “base note” setzt die Note für “button1”. Default ist das tiefe C (MIDI Note 36).
Die zwei “Mode Töne” (tief B and H) können unterhalb oder oberhalb der Funktionstasten sein.
Wählen Sie “activation” “below” (unterhalb) oder “above” (oberhalb). Default ist “below”.
Im zweiten Fall (above) wäre “Mode” das hohe Es und “Deactivate” das hohe D.
Die Key Remote kann ohne Fernbedienung aktiviert werden, wenn folgende Noten direkt nach
den Starten von Xpression gespielt werden:
Mittleres C (60) - D - E - Db - Eb - F - G [früher: tiefes C (36) - D - E - Db - Eb - F - G]
Das kann hilfreich sein, falls die Fernbedienung überhaupt nicht vorhanden oder defekt ist.
Hall
Reverb:
Active:
Program:
Regelt die Lautstärke des Hallgerätes.
Schaltet das Hallgerät ein oder aus.
Wählt das Programm des Hallgerätes.
Raumsimulation
Ambience:
Active:
Program:
Regelt die Lautstärke der Raumsimulation.
Schaltet die Raumsimulation ein oder aus.
Wählt das Programm der Raumsimulation.
Delay:
Active:
Regelt die Lautstärke des Delays.
Schaltet das Delay ein oder aus.
Echo
MIDI Port Offset
Check if all MIDI inputs are working. Default offset is “0”.
Doublecheck with the MIDI-Monitor in [Utility] to see the numbering.
(Ch1-16 = input 1, Ch17-32 = input 2, Ch33-48 = input 3 (USB), Ch49-64 = input 4 (USB)
MIDI Eingang Kanalauswahl
Hier können Sie für die vier MIDI-Eingange MIDI IN 1 / 2 und USB (= 3 / 4) den MIDI-Kanal
festlegen. Der Wert „original“ übernimmt alle 16 eingehenden Kanäle.
- 25 -
Copy CC65 -> CC05 kopieren
Manche Instrumente wie das Synthophone oder Casio DH-100 benutzen CC65 für Portamento
anstatt CC05. Für diese Instrumente kann man mit dieser Option CC65 auf CC05 kopieren.
Pitchbend Curve
Sets a curve for processing the incoming pitchbend data.
A negative curve (e.g. -50) will cause smaller pitch changes around the center.
A positive curve (e.g. 50) will cause more significant pitch changes around the center.
A value of “0” uses a linear curve and changes the pitch evenly over the full bend range.
Pitchbend -> Vibrato und Portamento
XPression verändert die Legato-Tonübergänge wenn der Pitchbend-Wert nicht im Zentrum ist.
Dabei wird ein Portamento erzeugt. Ebenso wird das LFO-Vibrato abgeschaltet.
Mit einem Wind-Controller der auf „Thight Lip“ (nur Softwind Synthophone oder Yamaha WX)
eingestellt ist, ist dieses Zentrum sehr schwer korrekt zu treffen und zu halten. Daher gibt es
hier die Möglichkeit, die als Mitte definierte Zone zu verbreitern. Der Wert 64 schaltet die
Funktion vollständig ab.
Diese Einstellung kann für jeden MIDI-Eingang separat vorgenommen werden.
MIDI-Noten Verzögerung (Delay)
Verzögert die Note On Befehle in Millisekunden. Dies ist nur sinnvoll in Kombination mit dem
Parameter Anschlagdynamik oder Dynamik Controller mit der Einstellung „dynamic“.
Sollte ein Instrument keine sinnvolle Anschlagdynamik senden, kann die aktuelle Dynamik als
Anschlagdynamik verwendet werden. Hierzu muss dann u. U. die Note verzögert werden, bis
die Dynamik korrekt aufgebaut ist.
MIDI Note Off Delay
Dieser Parameter verzögert nur die “Note Off”. Das ist nützlich, wenn man mit einem Wind
Controller in einen Sequenzer aufnimmt. In den meisten Fällen werden legato eingespielte
Passagen non legato ausgegeben, da der Sequenzer die Reihenfolge umdreht. Eine
Einstellung von 4-5 ms sollte funktionieren.
Falls Noten abgeschnitten werden, sollte die Funktion abgeschaltet bleiben. Dann ist leider
manuelles Editieren des Sequenzer Materials nötig.
Synthophone Note & Velocity Fix
Beim Synthophone gibt es leider keine brauchbare Dynamikinformation zu Beginn der Note.
Dieser Fix verzögert die Note geringfügig, um eine gültige Dynamikinformation zu erhalten. Um
- 26 -
anschlagdynamische Instrumente wie z.B. Mallets oder Klavier zu spielen ist “accurate” nötig.
Ansonsten sollte “fast” genügen.
Anschlagdynamik (Velocity) oder Dynamik Controller
Hiermit kann der aktuelle Dynamikwert als Velocitywert übernommen werden
MIDI Controller 4 (Pitchbend Down) umkehren
kehrt die Werte des CC04 um. Dies ist nützlich, wenn man z. B. beim EWI das Pitchbend Down
mit dem Controller 4 kontrolliert. Bei einem Fußpedal ist „off“ die brauchbarste Einstellung.
Edit Channel Selection on Main Page
When enabled you can select the current MIDI channel with the dial while pressing and
holding it. This works only on the main display page.
MIDI Thru - Aktivierung
Wählen Sie hier aus, ob der MIDI-Eingang immer identisch am MIDI-Ausgang 1 anliegt (always
on), oder ob eine pro Preset programmierte Ausgabe (siehe [Edit]) stattfinden soll.
„All Notes Off“ - Filter
Kann “All Notes Off” entweder ignorieren, an alle Kanäle senden oder an jeden Kanal
individuell.
Retrigger Modus
Mit dieser Einstellung kann man bestimmen, wie die Note weitergespielt wird, nachdem die
Dynamik auf dem Wert 0 war und ohne neues Anspielen wieder zunimmt.
- no retrigger
- turn note off only
- full retrigger
Keyboard Modus – spielt die Note ohne neuen Attack weiter
Wind Controller Modus – schaltet die Note aus aber nicht wieder ein
Breath Controller Modus – schaltet die Note aus und startet neu
MIDI-Input Transpose
Here you can transpose the incoming MIDI notes before any processing takes place.
Transponierungseinstellungen
Transpose
stellt eine Transponierung der MIDI-Noten in Halbtonschritten ein.
CC74 kann ebenso für die Transponierung benutzt werden. Verbinden Sie einen Fußschalter
um CC74 zu senden. Fußtaster drücken und eine Note relativ zum mittleren C (MIDI 60)
drücken. Fußtaster loslassen – fertig! Zum Zurücksetzten Fußtaster drücken und das mittlere C
spielen. Das Transpositionsintervall lässt sich am Display unten ablesen.
You can now press button 2 and 3 simultaneously to jump directly to the Transposition Settings.
Set the transposition with the dial and press onto the dial to return to the main page.
Auto-Transpose
bewirkt, dass transponierende Instrumente, wie z.B. Trompete oder Saxophon, in ihrer
Originalstimmung (also hier Bb oder Eb) spielen.
☺ Tipp:
Dies kann nützlich sein, wenn man nach transponierten Bläser-Noten spielen muss.
Die Transposition der einzelnen Instrumente kann man im Edit- Modus anpassen.
Chord-Mapper Key Offset
ermöglicht Chord-Maps im Oktave-Modus in anderen Tonarten zu spielen.
Dabei werden Offset und Transposition gleichzeitig verändert. Wenn die Map ursprünglich in CDur aufgenommen wurde, bewirkt ein Wert von -2 beispielsweise, dass sie nun in Bb-Dur
gespielt werden kann.
- 27 -
Dieser Parameter kann mit CC 73 in Echtzeit verändert werden. Dazu wird ein Fußtaster mit
CC 73 gedrückt und eine Note relativ zum mittleren C (MIDI Note 60) gespielt. Das Intervall
wird unten im Display angezeigt. Pedal loslassen – fertig!
Dieser Key Offset kann unerwartetes Verhalten in anderen Chord-Mapper Modi verursachen.
Stellen Sie sicher, dass er auf “0” steht, wenn Sie Full oder Single Mode benutzen.
Chord-Mapper Pausen-Note
Wenn man bei der Programmierung des Chord-Mappers Pausen einfügen möchte, kann man
hier eine Note definieren, die dann zu einer Pause umgewandelt wird.
Diese Pausen-Note ist nur während der Programmierung des Chord-Mappers gültig.
Tonleiter Stimmung eingeben (Microtuning)
Es ist möglich, alle chromatischen Noten einer Tonleiter abweichend von der standardmäßigen
temperierten Skala zu stimmen. Das kann nützlich sein, um alte oder ethnische Musik zu
spielen, die die westliche traditionelle, temperierte Stimmung nicht benutzt.
Alle Stimmungen sind relativ zum Grundton C.
Preset - wählt eines der 128 User Presets um eigene mikrotonale Skalen abzulegen.
Note - wählt die Notennummer, die verstimmt werden soll in Halbtönen aufwärts vom C.
Tune - ändert die Stimmung der ausgewählten Note in Schritten von einem Cent.
Store - speichert die aktuell gewählte Tonleiter mit allen Veränderungen.
Scale Detune – Force Always
Always uses the last selected active microtuning preset until a new one is active.
Programmwechsel / Bankwechsel Aktivierungsmodus
Wenn man ein Instrument hat, das keine Programm-Wechsel senden kann (wie z. B. das Akai
EWI-USB), kann man mit einem „Trick“ dennoch Programmwechsel an XPression senden. Eine
genaue Beschreibung hierzu kann man weiter unten unter „Spezielle Funktionen“ nachlesen.
Mit program change & pitchbend wird diese Funktion aktiviert.
Program Change Channel
Here you can enable sending program changes to all 16 channels.
This is very useful for controllers that use more than one single MIDI channel like the Xharp.
Dynamik Controller In 1 – 4 Auswahl
Dynamic-Controller
Dies ist die Einstellung mit welchem MIDI-Controller die Dynamik geregelt wird.
Möglich sind: 2=Breath Controller, 7=Main Volume, 11=Expression, Aftertouch und Mikrofon.
Curve - bestimmt, wie stark logarithmisch die Kurve sich verhält
Curve Type - legt fest, ob es sich um eine einfache Kurve handelt oder um eine doppelte.
einfach-negative
einfach-positive
doppelt-negative
doppelt-positive
Dynamic Auto-Scale Activation
This function checks for the lowest and highest dynamic input and scales it to the full volume
range of 0-127. This can be helpful for controllers that do not send the full dynamic range.
It can be set up separately for MIDI input 1 and input two.
Anschlagdynamik-Kurve
Curve - bestimmt, wie stark logarithmisch die Kurve sich verhält
Curve Type - legt fest, ob es sich um eine einfache Kurve handelt oder um eine doppelte.
Anschlagdynamik Kompression / Expandierung
- 28 -
Hier können getrennt für alle 16 MIDI-Känale Korrekturen des Anschlagdynamik-Wertes
gemacht werden, um beispielsweise eine Tastatur, die einen zu geringen Velocity-Umfang hat,
auf den vollen Wertebereich zu bringen.
Noise Attack – Volumen & Quelle (Breath Attacks)
Mit dieser Einstellung kann global die Lautstärke des Luftanstoßgeräusches in Prozent
angepasst werden ohne die individuellen Presets zu verändern. Der Default Wert ist 100%.
Ctl 7 Lautstärkebereich minimum
Hier grenzt man den Wirkungsgrad des MIDI CC7 auf den gewünschten Bereich ein.
☺ Tipp:
Mit der Funktion „gespeichertes Volumen ignorieren“ kann die im Preset gespeicherte
Lautstärke ignoriert werden.
Gespeichertes Volumen (MIDI-Controller 7) ignorieren
Hier wird festgelegt, ob die Lautstärke vom gespeicherten Wert übernommen wird, oder ob
immer ein Schieberegler oder Pedal für das Volumen verwendet werden soll.
!!!
Achtung (!): Eine falsche Einstellung hier kann bewirken, dass die Lautstärke auf 0 gestellt ist,
wenn kein entsprechender Schieberegler oder Pedal vorhanden ist, bzw. korrekt eingestellt ist.
Gespeichertes Vibrato (MIDI-Controller 1) ignorieren
Mit dieser Einstellung lässt sich global der gespeicherte Wert für die LFO-Modulation
ignorieren.
Haltepedal (Sustain) Umkehrung
Invertiert die Werte eines angeschlossenen Haltepedals (Sustain).
Eliminate Short Notes on Sustain
On wind controllers there is a good chance that some unwanted short notes are being held
whith the sustain pedal while builing a chord. This function eliminates those “wrong” notes.
Set the minimum time for the wanted notes in milliseconds here.
MIDI-Kanal Stereoausgang
Legt den Stereo-Ausgang für jeden MIDI-Kanal fest.
!!!
Achtung (!): Wenn der digitale SPDIF-Out in [Utility] aktiviert ist, steht nur ein Stereo-Bus zur
Verfügung. Es werden dann alle internen Busse auf allen analogen Ausgängen gleichzeitig
wiedergegeben.
Sprache
Die Einstellung der Sprache in Englisch oder Deutsch.
Menütitel Anzeigedauer
Dieser Parameter bestimmt, wie lange der Titel der Edit- und Global-Anzeigen stehen bleibt,
bevor auf die Parameter-Anzeige gewechselt wird.
Inhalt der ersten Display-Zeile
On this page you determine what the first display line is showing. By default this is the preset of
the edit channel but it can also be set up to show the presets of a fixed cannel number.
Inhalt der zweiten Display-Zeile
Dieses Menü bestimmt, ob in der zweiten Display-Zeile die aktuelle Preset-Bank, das aktuelle Preset
auf dem Edit-Kanal oder einem weiteren MIDI-Kanal oder Pitchbend auf dem Edit-Kanal angezeigt
wird.
Inhalt der dritten Display-Zeile
-
“normal” shows the information about the current preset backing track
- 29 -
-
“show dynamic” shows the current dynamics that you are playing (default)
“show backing track” lets you select any backing track anytime from the main page
without the need of having it programmed to the current preset beforehand.
Guitar Mode active
This sets up a special guitar mode that is currently still under development.
Experten Modus
Schaltet den Experten Modus ein, der Zugriff auf erweiterte Funktionen bietet.
Gerät Mastervolumen
Master Volumen - stellt die Gesamtlautstärke des Gerätes in dB Schritten ein.
Mute – schaltet das ganze Gerät stumm.
☺ Tipp:
Diese Displayseite können Sie direkt von der Hauptseite aus durch gleichzeitiges Drücken der ersten
und vierten Funktionstaste unter dem Display erreichen. Sie verlassen sie wieder durch einen kurzen
Druck auf das Dateneingaberad rechts an der Fernbedienung. Mute wird dann wieder abgeschaltet.
Ausgang1 Mono-Stereo Einstellungen
Mit diesem Parameter lässt sich der erste Stereo-Ausgang von Stereo auf Mono stellen, falls
kein Stereo-Verstärker vorhanden ist. Die anderen Ausgänge bleiben Stereo.
☺ Hint:
This can be used for mono monitoring while going stereo to a mixer or recording system as long as
the outputs are set up to use only one stereo out in [Utility] “SPDIF Output On-Off”.
- 30 -
IX.) Demo
Bewegen Sie den Joystick zweimal nach links [◄] bis Demo erscheint Drücken Sie nun [OK]. Die Demo-Stücke
werden jetzt der Reihe nach abgespielt.
Sie können mit [◄] (links) - und [►] (rechts) zum nächsten Stück weiterschalten, bzw. zurückschalten.
[OK] oder [Escape] beendet die Demos und bringt Sie wieder zum normalen Spiel-Modus zurück.
- 31 -
X.) Utilitiy
Utility beinhaltet eine Reihe nützlicher Hilfsfunktionen und Informationen.
Utilities aktivieren:
Um [Utility] zu aktivieren, bewegen Sie den Cursor von der Hauptseite aus nach
links bis zu dem Eintrag [Utility] und drücken Sie [OK].
Utilities deaktivieren:
Drücken Sie kurz die Taste [Escape].
MIDI-Controllerauswahl
Mit dieser Option können Sie die automatische Einstellung aller globalen Parameter für Ihre Tastatur
vornehmen. Sollten Sie weiter Einstellungen vornehmen oder sich die Details der Einstellungen
anschauen wollen, aktivieren Sie bitte im Menü [Global] den Experten Modus.
Die meisten Einstellungen sind jeden MIDI-Eingang separat gültig. Manche überschreiben allerdings
Einstellungen anderer Eingänge.
Mastertune
Passt die Stimmung an andere Instrumente an.
Global Settings <- -> USB sichern & laden
Hiermit können Sie alle [Global] und [Utility] Einstellungen auf einem USB-Stick ablegen. Folgen Sie
den Anweisungen des Displays.
Diese Dateien können auf einem Computer archiviert werden. Es ist möglich, gewisse Dateien extern
zu löschen um nur gewünschte Dateien teilweise wiederherzustellen.
“Default” stellt die Werkseinstellungen wieder her. Wählen Sie danach wieder Ihren MIDI Controller.
Internal Backup – All Settings and Maps
Choose whether you want to make a backup or if you want to restore the current settings one of 5
user backup folders. Select the backup or restore number and press [OK]. Confirm with [OK] and all
settings will be backed up or restored from any of the used folders.
As an option you can restore optimized default settings for the EWI, WX, Synthophone or MIDI guitar
located in the backups 6-9.
Internal Backup of All Preset and Chord-Mapper Banks
Choose whether you want to make a backup or if you want to restore all user preset banks and maps
to one of 5 user backup folders. Select the backup or restore number and press [OK]. Confirm with
[OK] and all preset banks and maps will be backed up or restored from any of the used folders.
As an option you can restore factory banks located in the backups 6 to the user banks.
WARNING: All user banks will be overwritten by doing so!
Anzahl der Stimmen
bestimmt, wie viele Stimmen maximal auf den ersten acht Stimmen und den zweiten acht Stimmen
zur Verfügung stehen. Da hier mehr Stimmen verfügbar sind, als XPression gleichzeitig wiedergeben
kann, sollte man hier sehr vorsichtig sein und bei der gleichzeitigen Benutzung beider Kanalbereiche
die Stimmenanzahl gegebenenfalls in den Presets reduzieren.
Latenz-Einstellungen
Hier kann man die Latenz einstellen, die XPression benötigt, um die vorhandenen Stimmen sauber
abzuspielen. Der Wert sollte möglichst auf der „Default“-Einstellung belassen werden.
Line In Lautstärke
XPression besitzt einen Line Eingang, der verzögerungsfrei an den ersten Stereoeingang
durchgeschleift werden kann. Wenn der Eingang nicht benutzt wird, sollte man die Lautstärke auf „0“
belassen, um unnötige zusätzliche Nebengeräusche zu vermeiden.
Der Line In erscheint nicht am digitalen SPDIF-Ausgang.
- 32 -
Search for HID Instrument
This is experimental – don’t use it!
Remote Pedal 1 / 2 Einstellungen
An der Fernbedienung befinden sich zwei Pedal-Anschlüsse und sechs Fußtaster-Anschlüsse.
Siehe III.) Ein- & Ausgänge
Es kann der MIDI-Kanal und die CC-Nummer eingestellt werden.
Achtung: die Controller-Nummern für die Dynamik und Pitchbend werden hier nicht umgeleitet. D.h.
es müssen die Controller 132 - 136 eingestellt werden.
Pedal 1 Auto-Calibration
Leave it always on “auto”. This is for testing only!
Fußpedal Kurve
Legt das Verhalten der Pedale fest.
Curve - bestimmt, wie stark logarithmisch die Kurve sich verhält
Curve Type - legt fest, ob es sich um eine einfache oder doppelte Kurve handelt.
Fußschalter 1 – 6 Einstellungen
Verwaltet die Kanäle und CC-Einstellungen der sechs Fußtaster, sowie den Wertebereich.
EWI-USB SysEx bei Start senden & EWI-USB Reset
- no action
- send SysEx
sendet keine Daten an das EWI-USB beim Starten von XPression
sendet die aktuellen Einstellungen an das EWI-USB
OK -> Reset initialisiert das EWI-USB entweder auf die Akai Werkseinstellungen oder die für
XPression optimierten Einstellungen. Man muss danach gegebenenfalls die Griffweise wieder
anpassen.
EWI-USB Finger, Breath, Bite & Delay
EWI-USB Kanal, Transpose & Pitchbend
EWI-USB Velocity, Breath2 & Bite2
EWI-USB Gain Einstellungen
Diese Einstellungen sind für die Funktionsweise des Akai EWI-USB Blaswandlers verantwortlich.
Bitte beziehen Sie sich bei den Parametereinstellungen auf die Anleitung des Akai EWI-USB
Mikrofon Einstellungen
- Lo Gain
- Hi Gain
- Curve
- Level
ist der untere Schwellwert, ab dem das Mikrofon anspricht
ist der maximale Wert, der für Vollaussteuerung notwendig ist
beschreibt die logarithmische Dynamikkurve
zeigt den aktuellen MIDI-Wert von 0 – 127 an
Mikrofon MIDI-Kanal
bestimmt den MIDI-Kanal, auf dem die Dynamik-Werte des Mikrofons gesendet werden.
Mikrofon MIDI-Ausgang
Hiermit kann festgelegt werden, ob die Controller-Werte der Mikrofon-Dynamik an einen der beiden
MIDI-Ausgänge geleitet werden soll.
Mikrophone oder Line Input (für Voice Control)
Hier wird ausgewählt, welcher Eingang für die Voice Control Dynamik verwendet wird. Zur Auswahl
stehen Mikrophon oder Line In. Für das Mikrophon gibt es 3 Vorverstärkungs-Stufen.
- 33 -
SPDIF-Ausgang Ein / Aus
Der digitale SPDIF-Ausgang muss erst eingeschaltet werden, um Audio-Daten zu senden. Wenn der
SPDIF Ausgang aktiv ist, können jedoch nicht mehr alle drei Stereo-Ausgänge genutzt werden. Es ist
nur noch der erste Ausgang verfügbar. Allerdings werden die internen Busse Stereo 2 / 3 dem ersten
Ausgang hinzugemischt.
Hier kann man auch festlegen wieviele Stereobusse überhaupt zur Verfügung stehen. Wenn nur ein
analoger Stereo-Ausgang benötigt wird, sollte man „SPDIF Off – 2 channels” wählen.
Globale MIDI-Controller Umleitung
Alle eingehenden MIDI-Controller, Aftertouch und Pitchbend, sowie diverse interne Controllerdaten
können auf andere Controller-Nummern umgeleitet werden. An dieser Stelle kann festgelegt werden,
ob lediglich eine Map für alle Kanäle gültig ist („all channels“) oder ob jeder MIDI-Kanal individuelle
Einstellungen nutzen kann („individual channels“).
Die Globale Umleitung befindet sich vor der Umleitung, die im Preset programmiert werden kann.
MIDI-Controller umleiten
Hier werden die Controller-Daten zugeordnet.
- channel
- active
- source
- destination
selektiert den MIDI-Kanal (bzw. alle Kanäle), der editiert werden soll
schaltet die betreffende Umleitung ein oder aus
wählt die Ursprungs Controller-Nummer
legt die Zielnummer fest
Globale Controller-Map kopieren
Einzelnen Kanal-Maps können auf andere Kanäle kopiert werden. Durch das Kopieren von „reset“
wird die aktuelle Map zurückgesetzt.
Der Vorgang wird durch Drücken von [OK] ausgeführt.
CME WIDI-XU channel
Here you can select a channel for a CME WIDI-XU wireless MIDI receiver. EXPERIMENTAL!
MIDI - Monitor
Zeigt eingehende MIDI-Daten an.
Das kann nützlich sein, wenn man z. B. überprüfen will, welcher MIDI-Kanal auf der Tastatur
eingestellt ist, ob überhaupt MIDI-Noten gesendet werden oder welche Controller ausgegeben
werden.
Mit dem Drehregler rechts lassen sich bestimmte Datentypen wie Noten oder Controller filtern.
Anzahl der MIDI-Controller pro Sekunde
Zeigt die Anzahl der eingehenden MIDI-Controller pro Sekunde an. Hiermit kann man überprüfen, ob
eingehende Controller-Daten die MIDI-Leitung eventuell überlasten.
Autorisierungsdatei – Speichern / Laden
XPression muss für die verwendete Hardware autorisiert sein. Nach einem Betriebssystem-Upgrade
oder einer Systemwiederherstellung von einem Backup der mit einem anderen Gerät erstellt wurde,
ist es nötig, die Autorisierung neu aufzuspielen.
Hier können Sie wählen, ob Sie die Autorisierung für Ihr Gerät speichern oder wiederherstellen
möchten. Drücken Sie [OK] und folgen Sie den Anweisungen auf dem Display.
Es wird empfohlen, die Autorisierung sofort zu sichern und an einem sicheren Platz aufzubewahren.
Vollständiger interner Speicher-Backup auf USB (bootbar)
Es ist möglich, eine Backup-Kopie des internen 16GB (bzw. 32GB) Flash Laufwerks, das das
Betriebssystem, die Software, die Samples und alle Benutzerdaten enthält, anzufertigen.
Das kann nützlich sein, falls das Laufwerk z.B. aufgrund eines Stromausfalls beim Update, nicht mehr
funktioniert. In diesem Fall kann man vom externen Speicher starten und das interne Laufwerk
wiederherstellen.
- 34 -
Benutzen Sie einen schnellen USB 2.0 USB-Stick mit mindestens 16GB und 15MB/s Lesegeschwindigkeit. Der Stick wird dabei gelöscht und darf für keine anderen Aufgaben mehr benutzt werden!
Das Backup darf NICHT unterbrochen werden und benötigt ca. eine volle Stunde mit einem schnellen
Laufwerk (möglicherweise länger mit einem langsameren USB-Stick). Stellen Sie sicher, dass Sie
genügend Zeit haben bevor Sie beginnen! Schalten Sie das Gerät während des Backups bzw. der
Wiederherstellung auf gar keinen Fall aus! Der Speicher kann sonst beschädigt werden!
Verbinden Sie das USB-Laufwerk mit einem beliebigen USB Port vorne oder hinten. Verbinden Sie
keine weiteren USB-Geräte während des Backups oder der Speicherwiederherstellung.
Drücken Sie [OK] und folgen Sie den Anweisungen des Displays. Nach Beenden erscheint eine
“finished” Meldung auf dem Display. Schalten Sie den Xpression aus um das Backup zu testen.
Um von dem externen Laufwerk zu starten muss der Stromschalter des internen Speichers mit dem
Schiebeschalter auf der Rückseite des Gerätes ausgeschaltet sein. Dieser ist in der unteren Position
ausgeschaltet. Der Schalter befindet sich neben der Strombuchse.
Starten Sie von den externen Backup-Laufwerk. Alles sollte normal funktionieren. Lediglich die
Ladezeit ist länger.
Wenn alles geht, schalten Sie das Gerät aus, entfernen den Stick und bringen Sie den Schalter für
das interne Laufwerk wieder in die obere Position. Starten Sie nun wieder vom internen Laufwerk.
Um das interne Laufwerk wiederherzustellen starten Sie vom externen Laufwerk (mit dem FlashStromschalter in der AUS Position). Schalten Sie den Schalter für das interne Laufwerk jetzt ein und
wiederholen Sie die Backup-Prozedur genau so, wie beim Backup vom internen auf das externe
Laufwerk. Die Wöter “intern” und “extern” sind beim Wiederherstellen umgekehrt.
Schalten Sie nach Beendigung das Gerät aus, entfernen Sie das externe Laufwerk und starten Sie
Xpression neu mit dem internen Laufwerk.
Sie können so viele Backup-Kopien erstellen, wie Sie möchten. Sie können Xpression genauso mit
dem externen wie dem internen Laufwerk betreiben. Dazu muss der interne Speicher mit dem
Schalter hinten abgeschaltet sein.
Es wird dringend empfohlen, sofort ein Backup anzulegen und sicher aufzubewahren.
Seriennummer & Versionsnummer
Zeigt die Seriennummer und die aktuelle Software-Version an.
Bitte bei technischen Problemen immer diese beiden Nummern angeben.
Software Update
ERSTELLEN SIE VOR DEM UPDATE EIN SPEICHER-BACKUP WIE OBEN BESCHRIEBEN !
UPDATES OHNE BACKUP GESCHEHEN AUF IHR EIGENES RISIKO !
Aktualisiert die Software des XPression. Bitte folgen Sie exakt den Displayanweisungen.
Der USB-Stick sollte erst eingesteckt werden, wenn es auf dem Display verlangt wird. Um das
Update abzuschließen, muss XPression ausgeschaltet und dann wieder - ohne USB-Stick eingeschaltet werden, wenn Sie dazu aufgefordert werden.
!!!
Schalten Sie auf keinen Fall das Gerät aus oder ziehen Sie den Netzstecker während des
Updates! Der Speicher könnte hierbei beschädigt werden!
Service
dient zur Fehlerdiagnose ist nur von autorisierten Technikern oder DynaSample zu benutzen.
- 35 -
XI.) Spezielle Features
Pitchbend Programmwechsel mit dem Akai EWI-USB:
Mit dem Akai EWI-USB können normalerweise keine MIDI Programmwechsel gesendet werden.
Dennoch ermöglicht XPression dies durch eine spezielle Eingabekombination:
-
Stellen Sie sicher, Sie sind auf der Haupt-Displayseite und nicht in einem Edit-Modus.
Blasen Sie nicht in den Breath-Controller.
Legen Sie Ihren Daumen direkt an den oberen Pitchbendsensor.
Bewegen Sie ihn dann sehr schnell direkt zum unteren Pitchbendsensor und lassen Sie ihn dort.
Es öffnet sich ein Dialogfeld, der Sie auffordert, eine Programm-Nummer einzugeben.
Die Noten C – A in jeder beliebigen Oktave entsprechen den Ziffern 0 – 9. Um beispielsweise die
Programmnummer 019 einzugeben spielen Sie nacheinander die Noten C, C# und A während Sie
das Pitchbend in derselben Position halten. Die Zahlen 20 – 99 können mit 2 Ziffern eingegeben
werden. Alle anderen benötigen 3 Ziffern.
Die Töne A# und H haben die Sonderfunktion „Program Down“ und „Program Up“.
Nach Eingabe aller Ziffern wird der Programmwechsel ausgeführt. Sie können den Daumen wieder
vom Pitchbendsensor nehmen.
Um während der Eingabe abzubrechen, nehmen Sie einfach den Daumen vom Pitchbendsensor.
Dieselbe Technik kann auch von anderen Controllern, wie z. B. Keyboards benutzt werden, indem
Sie dieselbe Bewegung in diesem Fall auf dem Pitchbendrad ausführen. Stellen Sie sicher, der Wert
des Dynamikcontrollers ist auf jeden Fall „0“.
!!!
Um diese Funktion nutzen zu können, muss in [Global] unter "Programm-Wechsel Aktivierungs
Modus" program change & pitchbend aktiviert sein.
Bankwechsel mit dem Akai EWI-USB:
Ein Bankwechsel kann auf fast dieselbe Art ausgeführt werden:
-
Gehen Sie prinzipiell gleich vor wie oben beschrieben, aber bewegen Sie Ihren Daumen in die
entgegen gesetzte Richtung, also vom unteren Pitchbend Sensor zum oberen.
Es erschein die Eingabeaufforderung für die Presetbank.
Die Zifferntasten haben hier keine Funktion. Benutzen Sie die Töne H und A# für Plus/Minus.
Nach dem Erreichen der gewünschten Preset-Bank können Sie Ihren Daumen wieder vom
Pitchbendsensor nehmen.
!!!
Um diese Funktion nutzen zu können, muss in [Global] unter "Programm-Wechsel Aktivierungs
Modus" program change & pitchbend aktiviert sein.
Page Jump (direktes Springen auf zuvor gespeicherte Display-Seiten):
Es ist möglich, Display-Seiten zu speichern, um dann schnell zwischen verschiedenen EditFunktionen hin- und herspringen zu können. Bis zu 5 Seiten können gespeichert werden.
-
Wechseln Sie zu einer beliebigen Seite außer der Haupt Display-Seite.
Drücken und Halten Sie das Endlos-Drehrad.
Drücken und halten Sie für 2 Sekunden die vierte Taste der Fernbedienung.
Es erscheint „store page memory 1“ in der untersten Display-Zeile.
Drücken und Halten Sie das Endlos-Drehrad und dann nochmals die Taste 4 für 2 Sekunden
um die Seite zu speichern.
Sollten Sie bereits etwas abgelegt haben, können Sie bei gedrücktem Endlos-Drehrad durch kurzes
Drücken auf andere Speicherplätze gelangen oder alle Speicher löschen.
Drücken und Halten des Endlos-Drehrades und zweisekündiges Drücken von Taste 4 führt den
Speichervorgang, bzw. den Löschvorgang aus.
Durch Drücken und Halten des Endlos-Drehrades und kurzes Drücken auf Taste 4 rufen Sie die
gespeicherten Seiten wieder ab.
- 36 -
XII.) Fehlersuche
-
Das Gerät startet nicht
-
-
-
Es ist nichts zu hören!
-
Sind alle Kabel korrekt verbunden?
-
Leuchtet die Power LED und zeigt das Display etwas an?
-
Ist der Verstärker eingeschaltet?
-
Ist das Master Volumen auf 0dB?
-
Ist das Instrument noch am Laden des Betriebssystems und der Sounds?
-
Spielen Sie die Demos ab, um die Audioverbindungen zu testen!
-
Überprüfen Sie mit [Utility] MIDI-Monitor, ob die Tastatur MIDI-Signale sendet.
-
Ist der Dynamik-Controller am XPression derselbe wie bei der Tastatur / Wind Controller?
-
Versuchen Sie mit einem MIDI-Programmwechsel einen anderen Klang anzuwählen!
Reagiert das Display auf die Programmwechsel?
Wenn NICHT, überprüfen Sie nochmals die MIDI-Verbindung oder die MIDI-Kanäle!
-
Ist die Funktion „Gespeicherte Volumen-Einstellungen (MIDI-Controller 7) ignorieren“ im GlobalMenü eingeschaltet? Dann Parameter ausschalten und kurz das Programm wechseln.
Ich kann nicht mehrstimmig spielen!
-
-
Das Preset ist monophon!
Stellen Sie über [Edit] den Modus auf „polyphon“ oder „monophon + polyphon“.
Alternativ können Sie auch bei vielen Presets das Haltepedal (Sustain) drücken, sofern diese
Funktion auch im Preset aktiviert ist.
Die Dynamik steuert nicht die Lautstärke, bzw. nur die Lautstärke und nicht die Klangfarbe.
-
-
Wenn XPression eingeschaltet wird erscheint eine Startmeldung. Nach ca. 30 Sekunden sollte
die Software-Version und danach “loading samples” angezeigt werden. Sollte das letztere nicht
der Fall sein, ist unter Umständen der interne Flashspeicher hinten ausgeschaltet.
Überprüfen Sie den Schalter neben der Stromzufuhr. Er sollte auf der oberen Position stehen.
Stellen Sie den korrekten MIDI-Controller im [Global] Menü „Dynamik Controller In“ für den
richtigen MIDI-Eingang ein. Alle vier MIDI-Ins können individuelle Dynamik-Controller haben.
Das Akai EWI-USB wird nicht beim Start hochgefahren (die grüne LED leuchtet nicht)
Das EWI-USB kann problematisch sein, was das Starten anbetrifft. Versuchen Sie folgendes:
-
Entfernen Sie während der Startanzeige von XPression kurz das Kabel und verbinden Sie es
wieder.
-
Wenn Sie das EWI-USB erst nach der Displayanzeige „loding samples“ einstecken, müssen Sie
das Gerät zuerst anmelden:
Warten Sie ein paar Sekunden und führen Sie einen Reset aus. Damit werden neue USB-MIDIGeräte erkannt und angemeldet. Joystick links-rechts bewirkt dasselbe.
-
Das Instrument spielt gelegentlich in anderen Tonarten!
-
-
Alternativ kann man auch versuchen, das EWI-USB über einen USB-Hub anzuschließen. Dies
ermöglicht u. U. eine bessere Kommunikation.
Deaktivieren Sie „Autotranspose“ in [Global] Transponierungseinstellungen.
Überprüfen Sie die Transponierung in [Global] Transponierungseinstellungen.
Das Instrument spielt ständig falsch!
-
Sie sollten definitiv mehr üben!
- 37 -
XIII.) MIDI - Implementierung
Funktion
Empfangen
Bemerkungen
______________________________________________________________________________________
Kanal
1 - 16
Mode
3
Noten-Nummern
21 – 108
Anschlagdynamik
ja
Channel Aftertouch
ja
Poly Aftertouch
nein
Pitchbend
ja
Control Change
ja
Multimode
zuweisbar
00
01
02
03
04
05
06
07
08
10
11
32
39
63
64
65
66
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
84
85
86
87
88 – 90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
102 - 109
110 - 119
120
123
Program Change
1 – 128
System Exclusive
nein
System Common
nein
System Realtime
ja
Active Sense
ja
Bank Select (MSB)
Modulation (zuweisbar auf diverse Funktionen)
Breath Control
Pitchbend Up
Pitchbend Down (Foot Control)
Portamento Time
Data Entry
Main Volume / Dynamic
Balance
Panorama
Dynamic (Expression)
Bank Select (LSB) [nur senden]
Volume (vom VST-Instrument)
edit page jump
Sustain, Mono & Portamento-Schalter, Retrigger
Portamento Schalter (optional)
sostenuto
Chord-Mapper Stimmenzahl
Set chord-mapper Key Offset
Set Transposition
Minimum Dynamic Range
Maximum Dynamic Range
Maximales Vibrato
Vibrato-Geschwindigkeit
Vibrato-Verzögerung
Growl
Multiphonics
Harmonic-Dirt
Transposition 1 Halton höher
Transposition 1 Halton tiefer
Program Down
Program Up
Oktavschalter (minus, normal, plus)
Hall Send
Raum Send
Chorus Send
Delay Send
Data Increment
Data Decrement
NRPN LSB
NRPN MSB
Schnellspeicher 1 – 8
Bedienelemente (Frontplattentaster)
Start / Stop
All Notes Off
Start / Stop
- 38 -
XIV.) Soundverzeichnis (Factory Bank 0 und 1)
(Demo: Presets können nach jedem Update verändert sein)
001
002
003
004
005
006
007
008
009
010
011
012
013
014
015
016
017
018
019
020
021
Flute1 Vibrato
Flute1
Flute2
Flute2 Ian A
Piccolo Flute
Pan Pipes
Phonix Flute
Oboe1
English Horn
Clarinet1 Bright
Bass Clarinet
Bassoon Bright
Soprano Sax Clean
Alto Sax Clean
Alto Sanborn
Alto Desmond
Sax Kinda Mellow
Sax Kinda Mellow dirty
Tenor Sax Growl
Baritone Sax
Baritone Sax dirty
022
023
024
025
026
027
028
029
030
031
032
033
034
035
036
037
Trumpet1
Trumpet2
Trumpet1 mute
Trumpet2 mute
Piccolo Trumpet
Breathy Flugel
2 Flugelhorns
Trombone
Trombone Mute1
Trombone Mute2
Tenor Horn
Tuba
French Horn1
French Horn1 x2
French Horn1 Mute
French Horn1 Mute x2
038
039
040
041
042
043
044
045
046
047
Woodwind Quintet
4 Flutes
Saxophone Quartet
Saxophone Section (Big Band)
2 Trumpets + 2 Trombones
Brass Quintet 2
French Horn + Trombone
Trumpet + Ten Sax + Trombone
Trumpet + 3 Saxes + Trombone
Flute + Clarinet + TrbM + BsClar
048
049
050
051
052
053
054
055
056
057
058
059
060
Syn Trumpet
Syn Flugelhorn
Syn Brass-Lead
Syn Soft Brass
Syn Horn
Synth Bone
Square Pan Pipe
Arp Harp
Synth Bass 1
Synth Bass 2
Bass Guitar
Fretless Bass
Double Bass
061
062
063
064
Strings 1
Strings 2
Violin 1
Cello
- 39 -
065
066
067
068
069
070
071
072
Synth Chords 1
Synth Chords 2
Synth Chords 3
Synth Chords external 1
Synth Chords external 2
Synth Chords external 3
Brass Chords external
Sax Section external
073
074
075
076
077
078
079
080
Moonlight Serenade
In The Mood
Sail Along part 1
Sail Along part 2
Rock’n’Roll I
Rock’n’Roll IV
Rock’n’Roll V
All Night long - Brass
081
082
083
084
085
Flute Badinerie (w-PB)
Flute1 Mozart (w-PB)
Oboe1 Vivaldi (w-PB)
Bassoon Vivaldi (w-PB)
Trumpet Haydn (w-PB)
086
087
088
089
090
091
092
093
094
095
096
097
098
099
All of Me (w-PB)
Peter Gunn (w-PB)
Take Five (w-PB)
In a Sentimental Mood (w-PB)
Trb - Night and Day (w-PB)
BigBand One4RS (w-PB)
BigBand Trombone Section
- Tootsy
- BluesHarp
100
101
102
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
116
117
118
119
120
121
122
123
124
125
126
127
A Horse With No Name – 12Str.
Nylon Guitar
Steel Guitar
12 String Guitar
Mandolin
Grand Piano
Bright Piano
E-Piano 1
E-Piano 2
Harpsichord
Clavinet
Celesta
Glockenspiel
Vibraphone
Marimba
Xylophone
Tubular Bells
Steel Drum
Jazz Organ
Pipe Organ 1
Pipe Organ 2
Harp
Timpani
Gong
Wind Chimes
Trains
Rotator
-
128
Microphone -> MIDI OUT 1
Soundverzeichnis (Factory Bank 2 und 3)
001
002
003
004
005
006
007
008
009
010
011
012
013
014
015
016
Flute1 Vibrato
Flute1
Flute2
Flute2 Ian A
Piccolo - Flute
Pan Pipes
Pan Pipes stereo
Phonix Flute
065
066
067
068
069
070
071
072
073
074
075
076
077
078
079
080
Trumpet1
Trumpet1 dark
Trumpet2
Trumpet2 dark
Trumpet1 mute
Trumpet2 mute
Trp2 Mute AutoWah
Piccolo Trumpet
Flugelhorn
Breathy Flugel
2 Flugelhorns
-
017
018
019
020
021
022
023
024
Oboe1
Oboe1 dark
Oboe2
English Horn
Clarinet1 bright
Clarinet1 clean
025
026
027
028
029
030
031
032
033
034
035
036
037
038
039
040
Clarinet2 bright
Clarinet2 dark
Bass Clarinet
Bassoon bright
Bassoon dark
-
081
082
083
084
085
086
087
088
089
090
091
092
093
094
095
096
097
098
099
100
Trombone
Trombone Mute1
Trombone Mute2
Tenor Horn
Tuba
French Horn1
French Horn1 x2
French Horn2
French Horn2 x2
French Horn1 Mute
French Horn1 Mute x2
French Horn2 Mute
French Horn2 Mute x2
- Tootsy
- BluesHarp
-
041
042
043
044
045
046
047
048
049
050
051
052
053
054
055
056
057
058
059
060
061
062
063
064
Soprano Sax clean
Soprano Sax dirty
Alto Sax clean
Alto Sax Sanborn
Alto Sax Desmond
Sax Kinda Mellow
Sax Kinda Mellow dirty
Tenor Sax
Tenor Sax
Tenor Sax Growl
Baritone Sax
Baritone Sax dirty
-
101
102
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
116
117
118
119
120
121
122
123
124
125
126
127
Woodwind Quintet
4 Flutes
Flute + Oboe + Bassoon
2 Oboes + English Horn
2 Clarinets + Bass Clarinet
Bass Clarinet + Bassoon
Saxophone Quartet
Saxophone Section (Big Band)
Clarinet + Saxophone Section
2 Trumpets + 2 Trombones
Brass Quintet 1
Brass Quintet 2
French Horn + Trombone
Brass 1
Flugelhorn + Tenor Horn
Tenor Horn + Tuba
Trumpet + Ten Sax + Trombone
Trumpet + Ten Sax + Trombone
Trumpet + 3 Saxes + Trombone 1
Trumpet + 3 Saxes + Trombone 2
Flute + Trp Mute + 2 Saxes + Trb
Flute + Clarinet + Trb + BsClar
TrpMute+EnglHorn+TrbMute+Bassoon
-
128
Microphone -> MIDI OUT 1
- 40 -
Soundverzeichnis (Factory Bank 4 und 5)
001
002
003
004
005
006
007
008
009
010
011
012
013
014
015
016
Grand Piano
Bright Piano
Chorus Piano
E-Piano 1
E-Piano 2
Harpsichord
Clavinet
Celesta
Glockenspiel
Vibraphone
Marimba
Xylophone
Tubular Bells
-
065
066
067
068
069
070
071
072
073
074
075
076
077
078
079
080
-
017
018
019
020
021
022
023
024
Jazz Organ
Organ 1
Organ 2
-
-
025
026
027
028
029
030
031
032
033
034
035
036
037
038
039
040
Guitar Nylon
Guitar Steel
Jazz Guitar
12 String Guitar
Mandolin
Double Bass
Bass Guitar (picked)
Fretless Bass
Synth Bass 1
Synth Bass 2
081
082
083
084
085
086
087
088
089
090
091
092
093
094
095
096
097
098
099
100
041
042
043
044
045
046
047
048
049
050
051
052
053
054
055
056
057
058
059
060
061
062
063
064
Violin
Viola
Cello
Double Bass
Str-Pizziccato
Harp
Timpani
Strings 1
Strings 2
Syn Strings 1
Syn Strings 2
Violin 1 Pizzicato
Violin 2 Pizzicato
Viola Pizzicato
Cello Pizzicato
-
101
102
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
116
117
118
119
120
121
122
123
124
125
126
127
Steel Drum
Gong
Wind Chimes
-
128
-
- 41 -
-
Soundverzeichnis (Factory Bank 6 und 7)
001
002
003
004
005
006
007
008
009
010
011
012
013
014
015
016
Syn Trumpet
Syn Flugelhorn
Syn Brass Lead
Syn Soft Brass
Syn Horn
Synth Bone
Square Pan Pipe
Arp Harp
Spooky 1
Spooky 2
Flooty Synth
Popcorn Pizza
Analog Guitar
Synth Sitar (use sustain)
-
065
066
067
068
069
070
071
072
073
074
075
076
077
078
079
080
Synth Bass 1
Synth Bass 2
-
017
018
019
020
021
022
023
024
Syn-Strings 1
Syn Soft Brass
Soft Brass Pad
-
-
025
026
027
028
029
030
031
032
033
034
035
036
037
038
039
040
Synth Bass 1
Synth Bass 2
-
081
082
083
084
085
086
087
088
089
090
091
092
093
094
095
096
097
098
099
100
041
042
043
044
045
046
047
048
049
050
051
052
053
054
055
056
057
058
059
060
061
062
063
064
-
101
102
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
116
117
118
119
120
121
122
123
124
125
126
127
-
128
-
- 42 -
-
Was this manual useful for you? yes no
Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

Download PDF

advertising