Bedienungsanleitung SCOPE34 (V1.1) Software unter Windows

Bedienungsanleitung SCOPE34 (V1.1) Software unter Windows
Bedienungsanleitung
SCOPE34 (V1.1) Software unter Windows®
für die SI-CON34 Kontrollelektronik
Die Kontrollelektronik SI-CON34 kann mit Hilfe der SCOPE34-Windows®-Software über die RS232Schnittstelle parametriert werden.
Desweiteren erleichtert die Software durch graphische bzw. numerische Anzeige das Einstellen der
einzelnen Parameter, wie z.B. Laserleistung, Toleranz, Referenzwert, Mittelwertbildung und Triggerfunktionen.
Sensor Instruments GmbH
Schlinding 11 - D-94169 Thurmansbang
Tel.: ++49 (0)8544 / 9719-0 - Fax: ++49 (0)8544 /9719-13
e-mail: info@sensorinstruments.de
http://www.sensorinstruments.de
0
Inhalt
1
Installation der SCOPE34 Software ........................................................................................... S. 3
2
Starten der SCOPE34 Software.................................................................................................. S. 4
3
Funktionen der einzelnen Bedienelemente ................................................................................. S. 5
Einstellen der Zeitkonstante (bei Messmodus A/Amax) [TBASE MAX] .................................. S. 5
Auswahl des Messalgorithmus [SENS] ...................................................................................... S. 5
• Messmodus A...................................................................................................................... S. 6
• Messmodus A/Amax ........................................................................................................... S. 8
• Messmodus A+B ................................................................................................................. S. 9
• Messmodus A-B/A+B ....................................................................................................... S. 10
• Messmodus RAW ............................................................................................................. S. 11
LED-Zeile (an SI-CON34 Kontrollelektronik)......................................................................... S. 12
Einstellen der Polarität sowie der Haltezeit des digitalen Ausgangs OUT 0
[POLARITY, HOLD] .............................................................................................................. S. 15
Einstellen der Schalthysterese [HYSTERESIS] ....................................................................... S. 15
Referenz und Toleranzeingabe [REFERENCE, TOLERANCE] ............................................. S. 15
Eingabe der Anzahl der Werte über die gemittelt werden soll [AVERAGE]........................... S. 16
Auswahl der Toleranzschwellen [THDMODE] ....................................................................... S. 16
Parameter- und Datentransfer über die serielle Schnittstelle [MEM] ....................................... S. 16
Einstellen der Laserleistung der Sensoren A und B [POWER] ................................................ S. 17
Auswahl der Triggerfunktion [TRIGGER]............................................................................... S. 17
4
Anschlussbelegung ................................................................................................................... S. 18
5
Abmessungen ........................................................................................................................... S. 19
SCOPE34 V1.1 (01.01.17)
2
1
Installation der SCOPE34 Software
Für eine erfolgreiche Installation der SCOPE34 Software müssen folgende Hardware-Voraussetzungen
erfüllt sein:
•
•
•
•
•
•
•
•
IBM PC AT oder kompatibler
VGA-Grafik
Windows 3.1 oder neuer
serielle RS232-Schnittstelle am PC
Microsoft kompatible Maus
Kabel für die RS232-Schnittstelle
ein 3.5“ Diskettenlaufwerk
ca. 3.5 MByte freier Festplattenspeicher
Die SCOPE34 Software kann nur unter Windows installiert werden. Deshalb müssen Sie zunächst
Windows starten, falls es noch nicht aktiv ist.
Vor Beginn der Installation empfiehlt es sich, zunächst eine Kopie von der Originaldiskette zu erstellen.
Installieren Sie nun die SCOPE34 Software wie im folgenden beschrieben:
1.
Legen Sie die Diskette in das 3.5“ -Laufwerk ein. Wir gehen hier davon aus, dass es sich um das
Laufwerk „A:“ handelt.
2.
Starten Sie im Programm-Manager von Windows über den Befehl „Datei - Ausführen“ das
Installationsprogramm SETUP durch Eingabe von „A:\ SETUP.EXE“, und klicken danach auf den OKButton.
(Unter Windows 95 kann die Installation der Software über den START Button und anschließender
Auswahl der Option „Ausführen ...“, durch Eingabe von „A:\SETUP.EXE“ in das entsprechende
Textfeld, gestartet werden)
3.
Das Installationsprogramm meldet sich mit einem Dialogfeld und schlägt vor, die SCOPE34 Software
im Verzeichnis C:\SCOP34V11 auf der Festplatte einzurichten.
Akzeptieren Sie den Vorschlag mit OK oder [ENTER], oder ändern Sie die Pfad-Vorgaben nach Ihren
Wünschen. Der weitere Installationsvorgang läuft automatisch ab.
4.
Während der Installation wird eine neue Programm-Gruppe für die SCOPE34 Software im Windows
Programm-Manager erzeugt. Außerdem wird in der SCOPE34 Programmgruppe ein Icon für den Start
der Software automatisch generiert. Falls die Installation erfolgreich durchgeführt werden konnte, meldet
sich das Installationsprogramm mit einer Dialogbox ‘’Setup OK’’.
5.
Nach erfolgreicher Installation kann die Software durch Doppelklick auf das SCOPE34 Icon mit der
linken Maustaste gestartet werden.
WindowsTM ist ein Warenzeichen der Microsoft Corp.
MS-DOS ist ein eingetragenes Warenzeichen der Microsoft Corp.
VGATM ist ein Warenzeichen der International Business Machines Corp.
SCOPE34 V1.1 (01.01.17)
3
2
Starten der SCOPE34 Software
Doppelklick auf SCOPE34-Icon:
Nach Doppelklick auf das SCOPE34-Icon öffnet sich die SCOPE34 V1.1 Bedieneroberfläche:
SCOPE34 V1.1 (01.01.17)
4
2
Funktionen der Bedienelemente der SCOPE34 Software
Im folgenden werden die Funktionen der einzelnen Bedienelemente der SCOPE34 Software erklärt:
Einstellen der Zeitkonstante (bei A/Amax-Modus):
Bei dem A/Amax-Modus wird der aktuelle Analogwert an Kanal A mit
dem aktuellen Maximalwert Amax verglichen!
Der aktuelle Maximalwert Amax wird aus dem Analogwert A ermittelt
wie folgt:
Ist der anliegende Analogwert A größer als der
abgelegte Maximalwert Amax, folgt eine sofortige
Anpassung des aktuellen Maximalwertes, d.h. der
aktuelle Maximalwert wird durch den
momentanen Analogwert A (größer als Amax)
ersetzt.
Amax
A
A
Amax
abhängig vom TBASE MAX Wert
Ist hingegen der anliegende
Analogwert A kleiner als der
aktuelle Maximalwert, erfolgt
eine Anpassung an den Analogwert A mit einer in der
vorgegebenen Zeitkonstante.
Auswahl des Messalgorithmus:
Folgende Algorithmen stehen zur Auswahl:
A
A/Amax
A+B
A-B/A+B
RAW
Durch Anklicken des jeweiligen Feldes kann der Messmodus ausgewählt
werden.
Übertragung der eingestellten Parameter an die SI-CON34
Einheit erfolgt über Anklicken des
SCOPE34 V1.1 (01.01.17)
Feldes.
5
Messmodus A:
In diesem Modus erfolgt eine Anzeige der Messdaten des Sensors an Kanal
A mit einer 12-Bit Genauigkeit. Die Messdaten von Kanal A werden nach
Aktivieren des
Feldes in numerischer sowie in graphischer Form auf
dem PC-Bildschirm angezeigt. Auf dem Diagramm kommen dabei die
aktuellen 200 Messwerte zur Anzeige (ermittelt aus den zeitlich gesehen
1000 letzten Rohdaten an Kanal A) in 12-Bit-Auflösung (0 ... 4095).
Im Messmodus A kann nun innerhalb eines Bereiches von 0 bis 4095 ein
Toleranzfenster ausgewählt werden, dabei kann die Lage des Fensters
durch eine numerische Eingabe im
Feld festgelegt
werden, die Fenstergröße kann hingegen durch numerische Eingabe im
Feld definiert werden.
RUN:
Aktivieren der Anzeige
der aktuellen Werte
STOP:
Stop der Anzeige
der aktuellen Werte
Signal A
DATA:
Aktueller Wert
an Kanal A
SIG:
Numerischer Wert
des aktuellen Signals
an Kanal A
MAX:
Aktueller Maximalwert Amax
0 ... 200:
Die letzten 200 Werte werden zur
Anzeige gebracht
Die Übergabe des aktuellen Parametersatzes an die SI-CON34 Einheit erfolgt durch Anklicken des
Feldes!
SCOPE34 V1.1 (01.01.17)
6
Der Messmodus A dient nun dazu zu kontrollieren, ob sich das an Kanal A anliegende Sensorsignal im
Messfenster befindet, oder aber ob das Signal außerhalb des Messfensters liegt.
Dies wird u.a. auch über die LED-Zeile (integriert in die Frontseite der SI-CON34) zur Anzeige gebracht.
Je nach Triggerfunktion (CONT, INT, EXT à siehe TRIGGER-Auswahl S. 16) wird die Position des
Sensorsignals A innerhalb des Toleranzfensters mit einer grünen bzw. gelben LED angezeigt (bei CONT
erfolgt eine kontinuierliche Anzeige der aktuellen Sensorposition, bei INT bzw. EXT hingegen ändert sich
die LED-Anzeige erst nach Eintreten des Trigger-Ereignisses).
Befindet sich das Sensorsignal jedoch außerhalb des Toleranzfensters, zeigt eine rote LED an, in welcher
Richtung das Toleranzfenster verlassen wurde (oberhalb bzw. unterhalb des Toleranzfensters).
Messaufbau im Modus A:
Verbindungskabel
Typ cab-las8/SPS
Verbindungskabel
Typ cab-las5/PC
Verbindungskabel
Typ cab-las-y
Kontrollelektronik
SI-CON34
Sensor der A-LAS Serie
SCOPE34 V1.1 (01.01.17)
7
Messmodus A/Amax:
Die Anzeige graphisch sowie numerisch erfolgt hier in normierter Form
von 0 (A=0) bis 1000 (A=Amax).
Der Vorteil dieses Modus liegt nun darin, eine eventuell vorhandene
Verschmutzung der Umgebung oder der Optik zu kompensieren; es
erfolgt somit eine intensitätsunabhängige Messung.
Die Erstellung eines Toleranzfensters erfolgt in gleicher Weise wie im
Modus A, desweiteren wird auch hier das Toleranzfenster über die LEDZeile der SI-CON34 angezeigt.
Ein Verlassen des Toleranzbereichs wird auch hier durch eine Schaltzustandsänderung am Ausgang OUT 0 bzw. der LED OUT 0 angezeigt.
Messaufbau im Modus A/Amax:
Verbindungskabel
Typ cab-las8/SPS
Verbindungskabel
Typ cab-las5/PC
Verbindungskabel
Typ cab-las-y
Kontrollelektronik
SI-CON34
Sensor der A-LAS Serie
SCOPE34 V1.1 (01.01.17)
8
Messmodus A+B:
In diesem Modus wird die Summe aus dem Sensorsignal A und B
graphisch und numerisch angezeigt. A+B liegt dabei zwischen 0 und 4095.
Toleranzfenstereingabe und LED-Anzeige erfolgt wie im Modus A.
Dieser Modus eignet sich ausgezeichnet zur Überwachung der Breite von
Gegenständen (z.B. Bahnbreite).
Messaufbau im Modus A+B:
Verbindungskabel
Typ cab-las8/SPS
Sensor A
der A-LAS Serie
Verbindungskabel
Typ cab-las5/PC
Verbindungskabel
Typ cab-las-y
Kontrollelektronik
SI-CON34
Verbindungskabel
Typ cab-las-y
Sensor B
der A-LAS Serie
SCOPE34 V1.1 (01.01.17)
9
Messmodus A-B/A+B:
Die Anzeige erfolgt hier ähnlich wie im Modus A/Amax in normierter
Form, d.h. von 0 bis 1000.
0 wird angezeigt wenn A ≠ 0 und B = 0,
500 wird angezeigt wenn A = B,
1000 wird angezeigt wenn A = 0 und B ≠ 0 ist.
Toleranzbandeingabe und LED-Anzeige wie bei Modus A.
Dieser Modus eignet sich in idealer Weise für Positionieraufgaben.
Vorteilhaft ist die intensitätsunabhängige Auswertung.
Messaufbau im Modus A-B/A+B:
Sensor A
der A-LAS Serie
Verbindungskabel
Typ cab-las8/SPS
Verbindungskabel
Typ cab-las-y
Verbindungskabel
Typ cab-las5/PC
Kontrollelektronik
SI-CON34
Verbindungskabel
Typ cab-las-y
Sensor B
der A-LAS Serie
SCOPE34 V1.1 (01.01.17)
10
Messmodus RAW:
Nach Aktivierung des Modus RAW werden die Rohdaten (RAW-Data) von Kanal
A und Kanal B von der SI-CON34 Kontrollelktronik zum PC über die serielle RS232 Schnittstelle übertragen.
Die aktuellen Messdaten von Kanal A (rote Kurve) und von Kanal B (grüne
Kurve) werden nach anklicken der RUN Taste im graphischen Anzeigefenster
dargestellt. Hierbei erfolgt die graphische Anzeige im „Roll-Modus“ mit einem
Ringspeicher von 100 Werten, d.h. die aktuellsten Messdaten laufen jeweils von
rechts (Index x=100) nach links (Index x=0) über das graphische Anzeigefenster.
Die Analog-Messwerte von Kanal A (rot) und Kanal B (grün) werden in der SICON34 Kontrollelektronik mit einem 12-Bit Analog-Digital Wandler digitalisiert.
Aus der 12-Bit A/D-Wandlung ergibt sich ein Wertebereich von 0 ... 4095 A/DEinheiten.
Die Skalierung der Y-Achse im graphischen Anzeigefenster wird deshalb fest auf
diesen Wertebereich (0 ... 4000) eingestellt.
Aktivieren der Messdatenübertragung.
Beenden der Messdatenübertragung.
Der Messmodus RAW dient hauptsächlich zu Diagnosezwecken (OszilloskopFunktion). Im „Roll-Modus“ können die Rohsignale der beiden Messkanäle am
PC simultan mitverfolgt werden. Dieser Modus kann z.B. für die Einjustage der
Sensorik oder für die Kontrolle des aktuellen Bedeckungsgrades der Sensorik
nützliche Informationen liefern. Die im Messmodus RAW angezeigten
Zahlenwerte sind den Analog-Eingangsignalen von Kanal A und Kanal B
proportional. Eine Erhöhung der Laser-Leistung mit dem POWER Schieberegler
führt z.B. dazu, dass die Analog-Eingangssignale größer werden, umgekehrt
bewirkt eine Reduzierung der Laser-Leistung eine Verringerung der RAWSignale.
Im numerischen Anzeigefeld SIG wird der aktuellste Messwert von Kanal A (rote
Kurve) dargestellt.
SCOPE34 V1.1 (01.01.17)
11
LED-Zeile (an SI-CON34 Kontrollelektronik):
T0
OU UT 1 2
O UT
O
+4 3
+ 2
+ 1
+ 1
- 2
- 3
- 4
-
Beispiele:
T0
OU UT 1 2
O UT
O
+4 3
+ 2
+ 1
+ 1
- 2
- 3
- 4
-
á
Beispiel 1:
Sensorsignal A liegt in der Mitte des
Toleranzfensters à grüne LED leuchtet
SCOPE34 V1.1 (01.01.17)
12
T0
OU UT 1 2
O UT
O
+4 3
+ 2
+ 1
+ 1
- 2
- 3
- 4
-
á
Beispiel 2:
Sensorsignal A liegt in der Nähe der
oberen Grenze des Toleranzbereiches
(jedoch noch innerhalb des Toleranzfensters) à gelbe LED leuchtet
T0
OU UT 1 2
O UT
O
á
á
+4 3
+ 2
+ 1
+ 1
- 2
- 3
- 4
-
Beispiel 3:
Sensorsignal A liegt oberhalb des
Toleranzfensters à rote LED leuchtet
SCOPE34 V1.1 (01.01.17)
13
T0
OU UT 1 2
O UT
O
+4 3
+ 2
+ 1
+ 1
- 2
- 3
- 4
-
á
Beispiel 4:
Sensorsignal A liegt in der Nähe der
unteren Grenze des Toleranzbereiches
(jedoch noch innerhalb des Toleranzfensters) à gelbe LED leuchtet
T0
OU UT 1 2
O UT
O
á
+4 3
+ 2
+ 1
+ 1
- 2
- 3
- 4
-
á
Beispiel 5:
Sensorsignal A liegt unterhalb des
Toleranzfensters à rote LED leuchtet
Desweiteren wird, wie in Beispiel 3 und 5 zu sehen ist, bei Verlassen des Toleranzfensters der Ausgang
OUT 0 gesetzt, was über eine LED angezeigt wird.
SCOPE34 V1.1 (01.01.17)
14
Einstellen der Polarität sowie der Haltezeit des digitalen
Ausgangs OUT 0:
LOW:
Schaltzustand am Digitalausgang OUT 0 ist 0V, wenn
Messwert innerhalb des Toleranzfensters liegt.
HIGH:
Schaltzustand am Digitalausgang OUT 0 ist +24V, wenn
Messwert innerhalb des Toleranzfensters liegt.
HOLD: Die Haltezeit des Digitalausgangs OUT 0 kann um
HOLD[ms] verlängert werden.
Maximal stehen 200 ms zur Verfügung!
Einstellung der Schalthysterese:
Um ein Oszillieren des Schaltausgangs für den Fall, dass der Messwert die
Toleranzgrenzen über- bzw. unterschreitet, zu unterdrücken, kann die
Hysterese je nach Bedarf eingestellt werden. Dabei wird der Schaltzustand
um den Hysteresewert verschoben gewechselt, je nachdem ob die Schwelle
unter- bzw. überschritten wird.
Referenz- und Toleranzeingabe:
Auf diese beiden Parameter wird in allen Messmodis zurückgegriffen.
Mit dem Referenzwert wird die Lage des Fensters definiert, während mit
dem Toleranzwert der Fensterbereich eingestellt wird.
Je nach Modus kann der Referenzwert von 0 bis 1000 bzw. von 0 bis 4095
einstellt werden.
Befindet sich der Referenzwert in der Nähe des Randbereiches,
kann es je nach eingestellter Größe des Toleranzfensters zu einer
einseitigen Begrenzung des Toleranzfensters kommen!
Signal A
Um den Referenzwert wird
ein Toleranzfenster gelegt
mit ± Toleranzwert
Obere Toleranzgrenze (REFERENZ+TOLERANZ)
Referenzwert liegt in der
Mitte des Toleranzfensters
Untere Toleranzgrenze (REFERENZ-TOLERANZ)
SCOPE34 V1.1 (01.01.17)
15
Eingabe der Anzahl der Werte über die gemittelt werden soll:
Dabei werden bis zu 4096 unmittelbar aufeinanderfolgende Werte
zusammengefasst und ein Mittelwert ermittelt.
Die Genauigkeit läßt sich dadurch steigern, jedoch ist zu berücksichtigen,
dass die Schaltfrequenz bei zunehmendem AVERAGE-Wert abnimmt
Auswahl der Toleranzschwellen:
Neben dem normalerweise verwendeten WIN-Fenstermodus – hierbei
werden beide Schwellen (obere und untere Schwelle) verwendet – können
die Schwellen auch getrennt verwendet werden:
Beim HI-Modus wird dabei nur die obere Toleranzgrenze verwendet,
während im LOW-Modus nur die untere Toleranzschwelle zum Einsatz
kommt.
Für beide Modis gilt: Bei Über- bzw. Unterschreiten der Schwelle erfolgt
je nach Messmodus eine Schaltzustandsänderung am Digitalausgang
OUT 0
Parameter- und Datentransfer über die serielle Schnittstelle:
MEM :
Diese Funktionstastengruppe dient zum Parameteraustausch zwischen PC
und der SI-CON34 Kontrollelektronik über die serielle RS232
Schnittstelle.
SEND:
Durch Anklicken der Taste SEND werden alle aktuell eingestellten Parameter vom PC zur
SI-CON34 Kontrollelektronik oder in ein Ausgabefile übertragen. Das Ziel der
Parameterübertragung wird durch den jeweils selektierten Auswahlknopf (RAM , EE oder
FILE) festgelegt.
GET:
Durch Anklicken der Taste GET können die aktuellen Einstellwerte von der SI-CON34
Kontrollelektronik abgefragt werden. Die Quelle des Datenaustausches wird über den jeweils
selektierten Auswahlknopf (RAM,EE oder FILE) festgelegt.
RAM:
Die aktuellen Parameter werden in den RAM Speicher der SI-CON34 Kontrollelektronik bzw.
aus dessen RAM gelesen, d.h nach Ausschalten der Versorgungsspannung an der
SI-CON34 Kontrollelektronik gehen diese Parameter verloren !
EE:
Die aktuellen Parameter werden in den Speicher des nichtflüchtigen EEPROMS der
SI-CON34 Kontrollelektronik geschrieben oder aus dessen EEPROM gelesen, d.h. nach
Ausschalten der Spannung an der SI-CON4 Kontrollelektronik bleiben die im internen
EEPROM abgelegten Parameter erhalten !
FILE:
Nach Anklicken dieses Auswahlknopfes öffnet sich ein Info-Feld mit dem Filenamen der
aktuellen Parameterdatei.
BEACHTE: Erst nach Anklicken der SEND, bzw GET-Taste, werden die aktuellen
Parameter in die aktuelle Ausgabedatei gespeichert, bzw. aus der aktuellen Ausgabedatei gelesen.
SCOPE34 V1.1 (01.01.17)
16
Einstellung der Laserleistung der Sensoren A und B:
Bei manchen Applikationen wird ein Teil der Laserstrahlung auf der
Sender-, Empfängerstrecke ausgeblendet bzw. absorbiert oder gestreut,
wodurch mehr Laserleistung benötigt wird, um den gesamten Dynamikbereich des Empfängers ausnutzen zu können.
Die Laserleistung kann mit Hilfe eines Softwareschiebers unter Windows®
eingestellt werden. Dabei wird die maximale Laserleistung bei maximalem
Wert (4095) erreicht.
Auswahl der Triggerfunktion:
kontinuierlich
In diesem Triggermodus wird kontinuierlich der jeweilige Messmodus
(A, A/Amax, A+B, A-B/A+B) aktiviert. Die Scanfrequenz ist dabei
abhängig vom jeweiligen AVERAGE-Wert.
intern
Messmodus A wird nach Aktivieren dieses Triggermodus dann gestartet,
wenn der aktuelle Maximalwert an Kanal A um die Anzahl der mittels
Softwareschieber erinstellten Digits unterschritten wird.
z.B.:
2000
100 digits
1900
Messmodus A
aktiviert
Die Messung wird gestoppt, wenn die vorgegebene
Triggerschwelle wieder überschritten wird bzw. eine
maximale Anzahl von Messwerten aufgezeichent wurde.
Dabei wird der ermittelte Minimalwert im Hinblick auf
Toleranzhaltigkeit überprüft.
extern
Nach Auswahl dieses Triggermodus wird der ausgewählte Modus
(A, A/Amax, A+B, A-B/A+B) zeitgleich mit einer Schaltzustandsänderung
am digitalen Eingang IN 0 (steigende Flanke) aktiviert, d.h. während des
positiven Flankenwechsels wird der im jeweiligen Messmodus ermittelte
Wert im Hinblick auf Toleranzhaltigkeit überprüft und entsprechend der
digitale Schaltausgang OUT 0 aktiviert. Der Schaltausgang OUT 0 wird
erst wieder bei Eintreten einer weiteren positiven Schaltzustandsänderung
überschrieben.
SCOPE34 V1.1 (01.01.17)
17
4
Anschlussbelegung
A-LAS KANAL A / SI-CON34
7-pol. Buchse Binder 712
Pin:
Belegung:
1
GND
2
+5V TRANS
3
I-CONTROL
4
+10V REC
5
ANALOG (0V..+5V)
6
n.c.
7
GND
4
1
7
A-LAS KANAL B / SI-CON34
7-pol. Buchse Binder 712
Pin:
Belegung:
1
GND
2
+5V TRANS
3
I-CONTROL
4
+10V REC
5
ANALOG (0V..+5V)
6
n.c.
7
GND
4
1
7
SI-CON34 / SPS
8-pol. Buchse Binder 712
Pin:
Belegung:
1
GND
2
+24VDC (±10%)
3
IN0
4
IN1
5
IN2
6
OUT0
7
OUT1
8
OUT2
SI-CON34 / PC
7-pol. Buchse Binder 712
Pin:
Belegung:
1
GND
2
TX0
3
RX0
4
n.c.
5
n.c.
SCOPE34 V1.1 (01.01.17)
18
5
Abmessungen
(Angaben in mm)
SCOPE34 V1.1 (01.01.17)
19
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