RECO Bedienungsanleitung BIOTREND 2.x
RECO
Bedienungsanleitung
Software für EKG-Auswertung
BIOTREND 2.x
RECO MEDIZINTECHNIK
PIRNA
Seite 2
Einleitung
Durch Weiterentwicklung des Programms können nachfolgende Abbildungen von gleichartigen der
aktuellen Programmversion abweichen, sind aber funktionell identisch.
BIOTREND bietet die komfortable Möglichkeit der Auswertung von im BIOSCOPE gespeicherten EKGs.
Das Programm zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:
• unterstützt Windows 95/98/ME/2000/XP
• Übersichtliche Darstellung aller Funktionen in einzelnen Registern
• BIOTREND-Assistent zur Erstellung einer BIOTREND-Auswertung
• EKG-Übersicht und Zoom-Funktion
• Histogramm für die Herzfrequenz und Bestimmung der Herzfrequenzvariabilität (HRV) mit
Ausblendungsmöglichkeiten für Arrhythmien
• Darstellung des zeitlichen Verlaufs der Herzfrequenz (Trend)
• Darstellung der Pulsperiodendauer im Lorenzdiagramm
• Unkomplizierter Anschluss des BIOSCOPES an den PC via V.24 oder USB (mit Adapter „US232B“)
• Ausdruck aller Darstellungen über jeden Windows-Standarddrucker
• Benutzersprache Deutsch und Englisch, bei Programmstart wählbar
• Leichte Installation der Software
• Online-Hilfe für Programm einschließlich BIOSCOPE-Bedienungsanleitung
• Kompatibel zu BIOTREND 1.x - Dateien
Bitte beachten Sie: Da sich statistische Auswertungen im Programm nur auf eine Messung
beziehen, können Sie bei Verwendung der Software BIOTREND nur eine Aufzeichnung von nur
einem Patienten in Ihrem BIOSCOPE aufnehmen.
Seite 3
Installation des Programms
Die Programmsoftware erhalten Sie inklusive einer Installationssoftware auf einer Mini-CD.
Nachdem Sie die CD in das Laufwerk eingelegt haben startet die Installation automatisch „autorun“.
Sollte die „autorun“ - Funktion auf Ihrem PC deaktiviert sein, gehen Sie wie folgt vor:
•
•
•
öffnen Sie den Windows Explorer und wählen Sie das entsprechende Laufwerk aus
starten Sie des Programm „SETUP.EXE“
der Installationsassistent führt Sie durch die Installation
Im „Startmenü/Programme“ wird automatisch eine neue Programmgruppe erzeugt „Biotrend“
Programmstart und der BIOTREND-Assistent
Nach dem Start des Programms wird automatisch der BIOTREND-Assistent aufgerufen. Dieser führt Sie
Schritt für Schritt bis zum Laden der BIOSCOPE-Daten. Sie können aus folgenden drei Datenquellen
wählen:
1. Online-Modus: Online-Aufzeichnung der EKGs, die vom BIOSCOPE aufgezeichnet werden (die Dauer
der EKG-Speicherung auf dem PC entspricht der des BIOSCOPEs);
2. Offline-Modus: gespeicherte Daten aus dem BIOSCOPE zum PC übertragen (Voreinstellung), in
Register BIOSCOPE;
3. Öffnen vorhandener Biotrend-Dateien: eine bereits auf dem PC gespeicherte BIOTREND-Datei öffnen,
in Register Patient.
Der BIOTREND-Assistent hilft Ihnen bei der Erstellung der BIOTREND-Auswertung. Schon erfahrene Nutzer
können auf die Benutzung des Assistenten verzichten und das Laden manuell mit dem Programm
durchführen. Dazu steht das BIOSCOPE-Register zur Verfügung.
Durch das Anklicken des Schalters [Weiter >] gelangen Sie zur Auswahl der verschiedenen zur Verfügung
stehenden Modi des Assistenten:
Seite 4
Falls Sie den Punkt „Öffnen vorhandener Biotrend-Dateien“ gewählt und den Schalter [Fertigstellen]
angeklickt haben, erscheint die bekannte Windows 9x-Box „Datei öffnen“. Dort können Sie eine bereits
bestehende Biotrend-Datei auswählen und öffnen. Nach dem Laden dieser Datei erreichen Sie eine Seite
mit Patientendaten, welche Sie einsehen und auch ändern können. Durch Anklicken der Reiter der einzelnen
Registerkarten können Sie das geladene EKG auswerten.
Haben Sie jedoch einen der Punkte „Online-Modus“ oder „Offline-Modus“ gewählt, so erscheint ein Fenster
zum Eingeben der Patientendaten:
Seite 5
Abhängig von Ihrer Auswahl erreichen Sie nach Anklicken des Schalters [Weiter >] nun das Fenster für den
Online- bzw. Offline-Modus. In diesem Fenster können Sie, falls notwendig, die serielle Schnittstelle
auswählen, an welcher Ihr BIOSCOPE über den Digitaladapter BIOSCOPE-DI an Ihren PC angeschlossen
ist.
Durch Anklicken des Schalters [Fertigstellen] beenden Sie den Assistenten und erreichen das Register
„Bioscope“, welches Ihnen den Fortschritt des Ladens der Daten anzeigt. Nach dem Ladevorgang wird
automatisch in das Register „Übersicht“ umgeschaltet und Sie können nun über die einzelnen Registerkarten
das geladene EKG auswerten.
Seite 6
Patientendaten
Im Patientendatenregister können die Angaben zum Patienten editiert werden.
Speichern
Im Patientenregister können die vom BIOSCOPE geladenen Daten auf Ihrem Computer für eine spätere
Auswertung gespeichert werden. Dazu rufen Sie die entsprechende Funktion aus dem Patientenregister auf
und speichern Sie die Daten unter einem Dateinamen ab.
Drucken
Wenn Sie die Ergebnisse ausdrucken möchten, so rufen Sie die Funktion Drucken aus dem
Patientenregister auf. Im darauf erscheinenden Fenster können Sie wählen, welche Seiten Sie drucken
möchten:
1. Trend-Diagramm, Histogramm und Statistik
2. Lorenz-Diagramm und Statistik
3. Gesamtübersicht des EKGs
4. gezoomtes EKG (ausgewählter Bereich)
Sie können jedoch auch im aktuellen Fenster die rechte Maustaste klicken und aus dem Kontextmenü
„Drucken“ auswählen. In diesem Fall ist die auf dem Bildschirm dargestellte Seite bereits zum Drucken
voreingestellt.
Hilfe
Sie können für jedes Register eine kontextabhängige Hilfe anzeigen lassen, indem Sie mit der rechten
Maustaste in das Register klicken und den Menüpunkt Hilfe aus dem geöffneten Kontextmenü auswählen.
Seite 7
Bioscope
Diese Registerkarte können Sie verwenden, wenn Sie eine Datenübertragung vom BIOSCOPE zum PC
ohne Verwendung des Assistenten durchführen möchten.
COM-Port:
in der Auswahlbox werden die verfügbaren Schnittstellen angezeigt
die seriellen Schnittstellen sind üblicherweise COM1 / COM2 (SUB-D-Buchse am PC)
COM3 / COM4 werden häufig von einem internen Modem bzw. Infrarot-Port belegt
COM5…COM8 werden gewöhnlich vom USB-seriell-Adapter belegt
wählen Sie die benutze COM-Schnittstelle aus, z.B. COM7, gegebenenfalls schauen
Sie in die Systemsteuerung / Gerätemanager / COM-Ports nach wie die Schnittstellen
im Einzelnen belegt sind
Test Bioscope: Testen Sie die Kommunikation zwischen PC und BIOSCOPE
hierzu verbinden Sie das BIOSCOPE mit dem Digitaladapter Bioscope-DI
pc-seitig stecken Sie den Stecker des Adapterkabels in die entsprechende
Buchse der seriellen Schnittstelle – gegebenenfalls verbinden Sie den Digitaladapter
über den USB-seriell-Adapter „US232B“ mit einem freien USB-Port des PCs.
Beachten Sie, dass der USB-Adpater vorher installiert worden ist.
(siehe Installationsanweisung in der Verpackung)
Test Baudrate: bei Verwendung der standardmäßigen seriellen Schnittstelle beträgt die max. Übertragungsrate 12800 Baud, bei Verwendung des USB-Seriell-Adapters „US232B“ kann auch eine
höhere Übertragungsrate verwendet werden z.B. 31250 Baud.
Com-Stat:
Darstellung der ablaufenden Aktionen während der Kommunikation
Seite 8
Übersicht (EKG)
In der Übersicht werden die aufgezeichneten EKG-Signale stark verkleinert dargestellt. Mit dieser
Darstellung können Sie sich einen ersten Überblick verschaffen. Zum Vergrößern (Zoom) wählen Sie mittels
Maus-Doppelklick einen Bereich aus. Das Programm wechselt automatisch in den Zoom-Register und zeigt
die ausgewählte Sequenz an.
Seite 9
Zoom (EKG)
Im Zoom-Register können Sie sich in verschiedenen Maßstäben die Signale anzeigen lassen. Das
Durchlaufen der EKG-Signale erfolgt mittels Rollbalken.
Um das aktuelle Fenster zu drucken, klicken Sie mit der rechten Maustaste in das Fenster und wählen Sie
aus dem Menü „Drucken“.
Wählen Sie „Zeit“ in der Programmgruppe X, um eine zeitliche Datenreferenz zu erhalten (m:ss) oder
„Seiten“, um sich an den Seitenzahlen des Bioscope zu orientieren, welche dort oben, mittig im Display
während der Speicherung angezeigt werden.
Seite 10
Statistik-Funktionen
Sie können mit BIOTREND folgende statistische Auswertungen der aufgezeichneten EKGs durchführen:
• Histogramm und Herzfrequenzvariabilität (mit der Möglichkeit manueller Ausgrenzung von Arrhythmien Festlegung des oberen und unteren Grenzwertes der Herzfrequenz),
• Trend der RR-Intervalle,
• Lorenzdiagramm.
Histogramm
Das Histogramm zeigt die Häufigkeitsverteilung der Herzfrequenzen für den Zeitraum der gespeicherten
Daten an.
Durch die Schieberegler ober- und unterhalb der Grafik können Sie so genannte Ausreißer ausblenden und
sich die Herzfrequenzvaribilität berechnen lassen.
Seite 11
Trenddiagramm
Der Trend zeigt den zeitlichen Verlauf der Herzfrequenz an.
Seite 12
Lorenzdiagramm
Hier werden die aufgezeichneten Zyklen im Lorenz-Diagramm (Lorenz-Plot) dargestellt.
Seite 13
Troubleshooting
Erscheinung
Der BIOTREND-Assistent wird nach dem
Programmstart nicht automatisch aufgerufen.
Das Programm kann die Daten nicht vom
BIOSCOPE laden.
Es können keine Online-Daten vom BIOSCOPE
empfangen werden.
Mögliche Fehler und deren Beseitigung
Sie haben versehentlich die Option „Assistent bei
Programmstart" ausgeschaltet. Starten Sie den
Assistenten aus dem Patientenregister manuell und
aktivieren Sie diese Option.
- Das BIOSCOPE ist nicht eingeschaltet.
- Das Digitalinterface ist nicht an der ausgewählten
Schnittstelle angeschlossen.
- Sie benutzen ein nicht vollständig beschaltetes
oder zu langes Verlängerungskabel zum Anschluss
des Digitalinterfaces an den PC.
- siehe „Das Programm kann die Daten nicht vom
BIOSCOPE laden.“
- Sie haben die Taste „ECG OUT“ am BIOSCOPE
nicht betätigt.
Seite 14
RECO MEDIZINTECHNIK
Wolfgang Rentsch e.K.
Altjessen 2
D – 01796 Pirna
Deutschland
Tel.: +49-3501-56 99 0
Fax: +49-3501-56 99 20
E-Mail: info@recomedical.com
Bedienungsanleitung BIOTREND 2.x, deutsch
Ausgabe 09/2011
Dok.-Nr. 503.3.021-4, GA_Biotrend_de_503-4.doc
Seite 15
Was this manual useful for you? yes no
Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

Download PDF

advertising