Montage- und Bedienungsanleitung Installation and

Montage- und Bedienungsanleitung Installation and
Montage- und Bedienungsanleitung
Installation and Operating Instructions
VDO Kienzle Vertrieb und Service GmbH
Montage- und Bedienungsanleitung
Seite 2 - 51
Installation and Operating Instructions
Page 53 - 102
1
INHALT
Inhaltsverzeichnis
Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
zur Montage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
zur Wartung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Das VDO LOGIC LOG/DEPTH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Die Bestandteile der Anlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Ersatzteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Die Funktionen des VDO LOGIC LOG/DEPTH . . . . . . . . . . . 9
Anzeigen und Einstellmöglichkeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Die Bedienungstasten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Die Grundeinstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Die Einstellung der Anzeigedämpfung. . . . . . (Damping). . . . .12
Die Auswahl der Einheit für das Echolot . . . . (UnitDep). . . . . .13
Die Auswahl der Einheiten für die Logge. . . . (UnitLog). . . . . .14
Die Einstellung des Untiefenalarms . . . . . . . (!Alarm). . . . . .15
Die Einstellung der Kieltiefe . . . . . . . . . . . . . (Keel). . . . . . . . .16
Die Einstellung des Tiefgangs . . . . . . . . . . . . (Draught). . . . . .17
Die automatische Kalibrierung der Logge . . . (autoCal). . . . . .19
Die manuelle Kalibrierung der Logge . . . . . . (man.Cal). . . . . 22
Die Hauptfunktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Die Anzeige der Wassertiefe . . . . . . . . . . . . . (Depth). . . . . . .26
Die Einstellung und Aktivierung
des Navigationsalarms . . . . . . . . . . (" Alarm). . . . . .28
Die Anzeige der Gesamtwegstrecke. . . . . . . . (Dist.). . . . . . . .30
Die Anzeige und Rückstellung
der Tageswegstrecke . . . . . . . . . . . . . (Trip). . . . . . . .30
Die Fehlersuche. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Die NMEA-Schnittstelle. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
Aufbau der NMEA-Datensätze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
Die Wartung des VDO LOGIC LOG/DEPTH . . . . . . . . . . . . . 36
2
INHALT
Die Installation der VDO LOGIC LOG/DEPTH Anlage . . . . 37
Die Installation des Anzeigegerätes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Die Installation der Geber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Die Installation des Loggebers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Die Demontage des Loggebers. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
Der Austausch des Schaufelrades . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Die Installation des Echolotgebers
für Inneneinbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
für Rumpfdurchführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
Die elektrische Installation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Stromversorgung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Anschluß Tochteranzeiger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
NMEA Anschluß. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
Schaltplanlegende . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
Kabellängen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
3
VORWORT
Dokument gehört immer an Bord!
Manual should always be kept on
board!
Vorwort
Sie haben sich mit dem Kauf eines Bausteins aus dem VDO LOGIC System für ein qualitativ hochwertiges Produkt entschieden, das nach den
anerkannten Regeln der Technik hergestellt wurde. Moderne Fertigungsverfahren und die Beachtung der derzeit gültigen Qualitätssicherungsnormen gewährleisten, daß unsere Produkte das Werk in einwandfreiem
Zustand verlassen.
Wir danken Ihnen für Ihre gute Wahl und sind überzeugt, daß Ihnen dieses System auf See gute Hilfe und Sicherheit bieten wird.
Um einen leichten und sicheren Umgang mit Ihrem VDO LOGIC LOG/
DEPTH zu gewährleisen, sollten Sie sich mit sämtlichen Funktionen der
Anlage vertraut machen.
Bitte nehmen Sie sich die Zeit, die vorliegende Anleitung aufmerksam
und vollständig zu lesen.
Sollten dennoch Fragen oder Probleme entstehen, steht Ihnen Ihre zuständige VDO Kienzle Vertretung gerne zur Verfügung.
Ihre
VDO Kienzle Vertrieb und Service GmbH
© Copyright by VDO Kienzle Vertrieb und Service GmbH 1997
Alle Rechte vorbehalten
4
SICHERHEIT
Sicherheitshinweise
Befolgen Sie alle in diesem Handbuch aufgeführten Anweisungen genau.
Beachten Sie bitte besonders alle Textpassagen, welche mit diesem Symbol gekennzeichnet sind. Es sind Hinweise, die für den Betrieb
der Anlage und für Ihre Sicherheit besonders
wichtig sind.
Der Gebrauch der LOG/DEPTH-Anlage entbindet Sie nicht von der Verantwortung über Ihr Schiff und verlangt gute Seemannschaft.
Benutzen Sie zur Interpretation der angezeigten Werte zusätzlich auch
immer Ihre seemännische Erfahrung!
Sicherheitshinweise zur Montage:
Den Einbau der Komponenten der Anlage sollten Sie von Ihrer Werft
oder von einem darauf spezialisierten Fachmann ausführen lassen.
Nehmen Sie die Arbeiten selbst vor, tragen Sie geeignete Arbeitskleidung. Tragen Sie keine weite Kleidung. Sie kann von beweglichen Teilen erfaßt werden. Tragen Sie bei langen Haaren ein Haarnetz.
Bei Arbeiten an der Bordelektrik ist das Tragen von metallischem oder
leitfähigem Schmuck wie Ketten, Armbändern, Ringen etc. nicht zulässig.
Vor Beginn der Arbeiten ist der Minuspol der Batterie abzuklemmen, da
sonst Kurzschlußgefahr besteht. Kurzschlüsse können Kabelbrände,
Batterieexplosionen und Beschädigungen von anderen elektronischen
Speichersystemen verursachen. Bitte beachten Sie, daß beim Abklemmen der Batterie alle flüchtigen elektronischen Speicher ihre eingegebenen Werte verlieren und neu programmiert werden müssen.
Lassen Sie vor Beginn der Arbeiten im Motorraum bei Benzinmotoren
den Motorraumlüfter laufen.
Achten Sie am Einbauort des Instruments auf den nötigen Freiraum hinter der Einbauöffnung. Einbauöffnung mit Bohrer vorbohren und mit
Loch- oder Stichsäge fertigstellen (auf die Sicherheitshinweise der
Handwerkzeughersteller achten).
5
SICHERHEIT
Achten Sie bei der Wahl des Einbauortes für die Geber darauf, daß keine Stringer angebohrt werden. Achten Sie auch auf Möbel, Bodenbretter, Backskisten, Leitungen, usw..
Beim Abdichten der Gebers mit Dichtmasse können Lösungsmitteldämpfe entstehen. Sorgen Sie für ausreichende Lüftung. Beachten Sie
die Verarbeitungshinweise des Herstellers der Dichtmasse.
Bei notwendigen Arbeiten ohne Spannungsunterbrechung darf nur mit
isoliertem Werkzeug gearbeitet werden.
Die elektrischen Ausgänge des LOG/DEPTH-Anzeigegerätes und die
daran angeschlossene Leitungen müssen vor direkter Berührung und
Beschädigung geschützt werden. Dazu müssen die verwendeten Leitungen eine ausreichende Isolation bzw. Spannungsfestigkeit besitzen
und die Kontaktstellen berührungssicher sein.
Auch die elektrisch leitenden Teile der angeschlossenen Verbraucher
sind durch entsprechende Maßnahmen vor direkter Berührung zu schützen. Das Verlegen metallisch blanker Leitungen und Kontakte ist nicht
zulässig.
Sicherheitshinweise zur Wartung:
Reparaturen an den Komponenten der LOG/DEPTH-Anlage dürfen nur
durch von VDO Kienzle autorisierte Fachkräfte durchgeführt werden.
Die Anlage entspricht den einschlägigen Sicherheitsbestimmungen.
Hinweis: Kondensatoren im Gerät können noch geladen sein, selbst
wenn das Gerät von allen Spannungsquellen getrennt wurde.
Es ist sicherzustellen, daß nur Sicherungen vom angegebenen Typ und
der angegebenen Nennstromstärke als Ersatz verwendet werden. Die
Verwendung provisorisch reparierter Sicherungen oder ein Überbrücken
des Sicherungshalter ist unzulässig.
Der Loggeber muß in gewissen Zeitabständen gereinigt werden. Verunreinigungen be- oder verhindern die Drehung des Schaufelrades und
verursachen eine ungenaue Anzeige oder den Ausfall des Zeigerinstrumentes.
Wird der Loggeber aus der Bodenhülse entfernt, so ist der er
durch den Blindstopfen zu ersetzen, da nur so die dauerhafte Wasserdichtigkeit gewährleistet ist. Das in der Bodenhülse integrierte Flutventil bietet keinen dauerhaften Schutz gegen das Eindringen von Wasser.
6
VDO LOGIC LOG/DEPTH
Das VDO LOGIC LOG/DEPTH
Das VDO LOGIC LOG/DEPTH ist ein modernes, kombiniertes, Geschwindigkeits- und Tiefenmeßgerät, das für den Einsatz in der Sportschiffahrt bestimmt ist.
Das Anzeigegerät zeigt bei Betrieb auf der Analogskala die Geschwindigkeit an. Die Wassertiefe unter Kiel, bzw. unter Wasser, sowie weitere
Werte und Bedienungshilfen erscheinen im LC-Display unterhalb des
Zifferblattes.
Das Gerät verfügt über sechs große Tasten auf der Gerätevorderseite,
denen alle Funktionen logisch zugeordnet sind. Die Handhabung des
Gerätes ist dadurch einfach und unkompliziert.
Alarme werden sowohl optisch im LC-Display, als auch durch den integrierten akustischen Warner signalisiert.
Über den VDO LOGIC Bus kann dieses Gerät mit anderen VDO LOGIC
Geräten, wie z.B. LOGIC COMPASS, LOGIC WIND oder LOGIC MULTIFUNCTION verbunden werden und Daten können übermittelt werden.
Darüber hinaus verfügt das Hauptanzeigegerät über einen NMEA 0183Ausgang, um Daten zum LOGIC GPS Navigator, zum LOGIC MAP, zum
PC oder Radargerät zu übertragen.
Es können zusätzlich maximal 2 Tochteranzeiger angeschlossen werden.
7
VDO LOGIC LOG/DEPTH
Die Bestandteile der Anlage
oder
Im Lieferumfang sind enthalten:
-
8
Anzeigegerät mit Schutzdeckel
Bohrschablone zur Montage des Anzeigegerätes
Neoprenunterlage für Anzeigegerät
Teilesatz zur Befestigung des Anzeigegerätes
Loggeber mit Schaufelrad
Zweites Schaufelrad für höheren Messbereich (30-50)
Anschlußkabel mit Steckern für Loggeber, 9 m
Bodenhülse für Loggeber mit Dichtscheiben und Mutter
Flutventil für Loggeber
Blindstopfen für Loggeber mit Sorgleine
Echolotgeber mit Anschlußkabel 9 m und Stecker (je nach Ausführung für Inneneinbau oder für Rumpfdurchführung)
Bodenhülse für Echolotgeber mit Dichtscheiben, Befestigungsmutter, Sicherungsstift und -ringen (nur bei Anlagen mit Echolotschwinger für Rumpfdurchführung)
Blindstopfen für Echolotschwinger mit Sorgleine (nur bei Anlagen
mit Echolotschwinger für Rumpfdurchführung)
Verbindungskabel Anzeigegerät – Anzeigegerät (11adrig, 0,4 m)
Produktzertifikat
Montage- und Bedienungsanleitung
ZUBEHÖR/ ERSATZTEILE/ FUNKTIONEN
Zubehör (nicht im Lieferumfang enthalten):
-
-
Tochteranzeiger: LOG/DEPTH (12 kn, km/h, mph)
N01 610 702
LOG/DEPTH (30 kn, km/h, mph)
N01 610 706
LOG/DEPTH (50 kn, km/h, mph)
N01 610 708
Verbindungskabel Anzeigegerät – Tochteranzeiger (6adrig)
Meterware, X10.719/002/001
Verbindungskabel Anzeigegerät – Anzeigegerät (11adrig)
Meterware, X10.719/002/002
Verlängerungskabel für Loggeberkabel, 5 m
270.023/005/007
Ersatzteile:
-
Schaufelrad mit Achse (12 u. 20 kn, km/h, mph) 270.023/005/003
Schaufelrad mit Achse (30 u. 50 kn, km/h, mph) 270.023/005/005
Weitere Ersatzteile sind auf Anfrage erhältlich.
Die Funktionen des VDO LOGIC LOG/DEPTH
Anzeigen:
-
Geschwindigkeit durchs Wasser
Wassertiefe unter Kiel
Untiefenalarm
Navigationsalarm Tiefwasser
Gesamtstrecke durchs Wasser
Tagesstrecke durchs Wasser
(Anzeige mittels Zeiger)
(Anzeige im LC-Display)
(Anzeige im LC-Display)
(Anzeige im LC-Display)
(Anzeige im LC-Display)
(Anzeige im LC-Display)
Einstellmöglichkeiten:
-
Wahl der Anzeigedämpfung in 4 Stufen
Wahl der Anzeigeeinheit (Echolot) in Meter oder feet
Wahl der Anzeigeeinheit (Logge) in km/h, M/h oder knots
Wassertiefe für Untiefenalarm fest einstellbar
Abstand Echolotgeber – Unterkante Kiel (Kieltiefe)
Abstand Unterkante Kiel – Wasseroberfläche (Tiefgang)
Kalibrierung der Logge automatisch oder manuell
9
FUNKTIONEN
Die Bedienungstasten
Die “CLEAR”-Taste:
Mit dieser Taste können bei der Programmierung des
Gerätes Einstellwerte auf Null gesetzt werden.
Die Navigationsalarme können aktiviert bzw. deaktiviert werden.
Die “PFEIL AUF”-Taste:
Mit dieser Taste können Einstellwerte erhöht werden.
Wird die Taste nur kurz betätigt, wird der Wert um 0,1
bzw. 1,0 erhöht. Wird die Taste gedrückt gehalten, erhöht sich der Wert kontinuierlich.
Die “PFEIL AB”-Taste:
Mit dieser Taste können Einstellwerte verringert werden. Wird die Taste nur kurz betätigt, wird der Wert um
0,1 bzw. 1,0 verringert. Wird die Taste gedrückt gehalten, verringert sich der Wert kontinuierlich.
Die “PROG”-Taste:
Mit dieser Taste werden verschiedene Einstellwerte
zur Programmierung ausgewählt.
Die “MODE”-Taste:
Mit dieser Taste werden verschiedene Werte zur Anzeige auf dem LC-Display ausgewählt.
Die “ENTER”-Taste:
Mit dieser Taste werden alle Programmierfunktionen
und die Auswahl der Anzeigewerte abgeschlossen.
10
GRUNDEINSTELLUNGEN
Die Grundeinstellungen
Die für den einwandfreien Betrieb notwendigen Grundeinstellungen können durch ein- oder mehrmaliges Drücken der “PROG”-Taste ausgewählt werden.
Damping? Einstellen der Anzeigedämpfung
(s.S.12)
UnitDep? Auswahl der Anzeigeeinheit
für das Echolot
UnitLog?
Auswahl der Anzeigeinheiten
für die Logge
(s.S.13)
(s.S.14)
!Alarm?
Einstellen des Untiefenalarms (s.S.15)
Keel ?
Einstellen der Kieltiefe
(s.S.16)
Draught?
Einstellen des Tiefgangs
(s.S.17)
autoCal?
Automatische Kalibrierung der Logge
(s.S.19)
man.Cal? Manuelle Kalibrierung der Logge
(s.S.22)
Exit ?
Ende des Programmiermenüs
11
GRUNDEINSTELLUNGEN
Die Einstellung der Anzeigedämpfung (Damping)
Die Dämpfungseinstellung beeinflußt die Zeigerbewegungen. Bei hoher
Dämpfung (engl. damping) werden kurze, starke Änderungen der
Schiffsgeschwindigkeit gemittelt und führen nicht zu einem Pendeln des
Zeigers. Bei niedriger Dämpfung werden Änderungen der Geschwindigkeit unmittelbar angezeigt.
Wählen Sie eine Dämpfung, die den herrschenden Seegangs- und
Windbedingungen entspricht.
Stellen Sie die Dämpfung wie folgt ein:
Beispiel:
oder:
Im dargestellten Beispiel wird die Dämpfung der Anzeige von extrem auf
gering (low) geändert. Die Einstellung der Dämpfung wirkt sich nicht auf
die Digitalanzeige aus.
12
GRUNDEINSTELLUNGEN
Die Auswahl der Anzeigeeinheit für das Echolot (UnitDep)
Die angezeigten Tiefenwerte können wahlweise in der Einheit Meter
oder feet angegeben werden.
Nehmen Sie die Auswahl der Einheit (engl. unit) wie folgt vor:
Beispiel:
oder
Im dargestellten Beispiel wird die Einheit von Meter auf feet geändert.
Diese Einstellung kann jederzeit, je nach Revier und gebräuchlicher Einheit verändert werden.
13
GRUNDEINSTELLUNGEN
Die Auswahl der Anzeigeeinheiten für die Logge (UnitLog)
Für die Anzeige der Geschwindigkeits- und Wegstreckenwerte können
verschiedene Einheiten gewählt werden.
Geschwindigkeit:
knots
M/h
km/h
Wegstrecke:
nm (= nautische Meilen = 1,852 km)
M
(= Landmeilen = 1,609 km)
km
Der für die Geschwindigkeit gewählten Einheit ist die in der Tabelle angegebene Einheit für die Wegstrecke zugeordnet.
Nehmen Sie die Auswahl der Einheit (engl. unit) wie folgt vor:
Beispiel:
Im dargestellten Beispiel wird die Einheit von knots auf km/h geändert.
Diese Einstellung kann jederzeit, je nach Revier und gebräuchlicher Einheit verändert werden.
14
GRUNDEINSTELLUNGEN
Die Einstellung des Untiefenalarms (!Alarm)
Bei unsicheren Wassertiefen und in unbekannten Gewässern, kann der
Untiefenalarm rechtzeitig vor Untiefen und Beschädigung Ihres Schiffes
warnen.
Der Untiefenalarm kann von 0 m bis 45 m in Schritten von 0,1 m eingestellt werden. Der eingestellte Wert bezeichnet die Alarmschwelle von
der tiefsten Stelle Ihres Schiffes bis zum Gewässergrund.
Sobald der eingestellte Wert (Alarmschwelle) unterschritten wird, erfolgt
die Auslösung des Alarms in Form eines blinkenden Warndreiecks im
LC-Display. Gleichzeitig signalisiert der akustische Warner den Alarmzustand. Der akustische Alarm kann durch Drücken der “ENTER”-Taste
aufgehoben werden. Der optische Alarm wird weiterhin solange signalisiert, bis die eingestellte Alarmschwelle um ca. 0,5 m überschritten wird.
Der Untiefenalarm schaltet selbstständig ab, sobald die Alarmschwelle
wieder um ca. 0,5 m überschritten wird.
Nehmen Sie die Einstellung wie folgt vor:
Beispiel:
3x
Im dargestellten Beispiel wird die Alarmschwelle für den Untiefenalarm
von 3,1 m auf 0,3 m umgestellt.
15
GRUNDEINSTELLUNGEN
Die Einstellung der Kieltiefe (Keel)
Im LC-Display soll unter der Hauptfunktion “Depth” (s.S. 26) die Tiefe
unter Kiel angezeigt werden. Dazu muß der Abstand vom Echolotgeber
bis zum tiefsten Punkt des Schiffes gemessen und unter der Funktion
“Keel” eingegeben werden.
Keel
Bei einem Segelboot ist dies der Abstand vom Echolotgeber bis zur Kielunterkante, bei einem Motorboot der Abstand vom Echolotgeber bis zur
Unterkante des Schraubendurchmessers.
Die Einstellung kann zwischen 0 m und 15 m in 0,1 m Schritten erfolgen.
Nehmen Sie die Einstellung der Kieltiefe wie folgt vor:
Beispiel:
oder :
8x
12 x
Im dargestellten Beispiel wird die Kieltiefe von 2,0 m auf 1,2 m eingestellt.
16
GRUNDEINSTELLUNGEN
Die Einstellung des Tiefgangs (Draught)
Alternativ zur Tiefe unterm Kiel kann auch die Wassertiefe angezeigt
werden.
Soll im LC-Display unter der Hauptfunktion “Depth” (s.S. 26) die Wassertiefe angezeigt werden, muß zusätzlich zur Kieltiefe der Tiefgang
(engl. draught) Ihres Schiffes bekannt sein.
Draught
Messen Sie den Abstand von der tiefsten Stelle Ihres Schiffes bis zur
Wasserlinie und geben Sie den Wert unter der Funktion “Draught” wie
folgt ein:
Beispiel:
6x
Im dargestellten Beispiel wird der Tiefgang von 0 m auf 1,8 m eingestellt. Durch Druck auf die “CLEAR”-Taste wird der zuvor eingestellte
Wert für die Kieltiefe (Keel) angezeigt, der im Beispiel 1,2 m beträgt.
Die Einstellung eines geringeren Wertes für den Tiefgang ist nicht mög17
GRUNDEINSTELLUNGEN
lich, da der Tiefgang immer größer als die Kieltiefe ist.
Durch wiederholtes Drücken der “PFEIL AUF”-Taste wird der Wert von
1,8 m eingestellt und durch Drücken der “ENTER”-Taste gespeichert.
Wird nun unter der Hauptfunktion “Depth” (s.S. 26) die Tiefe angezeigt,
so ist dies die aktuelle Wassertiefe (Depth u. Water).
Soll stattdessen wieder die Tiefe unter Kiel (Depth u. Keel) angezeigt
werden, muß der Tiefgang wieder auf 0 gesetzt werden.
Nehmen Sie diese Einstellung wie folgt vor:
Beispiel:
18
GRUNDEINSTELLUNGEN
Die automatische Kalibrierung der Logge (autoCal)
Die automatische Kalibrierung des LOGIC LOG/DEPTH wird während
der Meßfahrt auf einer bekannten Strecke zwischen zwei Punkten
durchgeführt.
Stecken Sie in der Seekarte zwei markante Punkte ab. Die definierte
Distanz zwischen diesen Punkten bildet die Meßstrecke. Während der
Fahrt zwischen den zwei Punkten mißt das LOGIC LOG/DEPTH die
zurückgelegte Distanz. Aus der Differenz der beiden Distanzen wird automatisch der Kalibrierfaktor F errechnet und gespeichert.
Bei strömenden Gewässern ist es notwendig, die Meßfahrt in beide
Richtungen durchzuführen um den Einfluß der Strömung auf das Meßergebnis zu kompensieren.
Wählen Sie vor der Fahrt die Einheit (knots, M/h oder km/h), die zu dem
Fahrgebiet paßt. Führen Sie die Meßfahrt mit möglichst konstanter Geschwindigkeit bei Marschfahrt durch.
Meßstrecke:
Das nachfolgende Beispiel 1 bezieht sich auf eine Meßfahrt in einem
stehenden Gewässer mit einer Meßstrecke (A-B) von 1,00 nm.
Beispiel 1:
Stellen Sie durch Drücken der “CLEAR”-Taste die der Seekarte entnommene Distanz ein (hier: 1,00 nm).
19
GRUNDEINSTELLUNGEN
Fahren Sie auf den Startpunkt A der Meßstrecke zu und drücken Sie die
“ENTER”-Taste, wenn der Startpunkt A querab liegt.
Fahren Sie die Meßstrecke in gerader Linie ab und drücken Sie die “ENTER”Taste erneut, wenn der Zielpunkt B querab liegt. Der berechnete Kalibrierfaktor (hier: 1,15) wird angezeigt und durch Druck auf die “ENTER”-Taste gespeichert.
Das nachfolgende Beispiel 2 bezieht sich auf eine Meßfahrt in einem
strömenden Gewässer mit einer Meßstrecke (A-D) von 2,7 Seemeilen.
Beispiel 2:
Stellen Sie mittels der “CLEAR”-Taste und der “PFEIL AUF”-Taste die
der Seekarte entnommene Distanz ein (hier: 2,70 nm).
gedrückt halten bis:
20
GRUNDEINSTELLUNGEN
Fahren Sie auf den Startpunkt A der Meßstrecke zu und drücken Sie die
“ENTER”-Taste, wenn Startpunkt A querab liegt.
Fahren Sie die Meßstrecke in gerader Linie ab und drücken Sie die
“CLEAR”-Taste, wenn der Zielpunkt B querab liegt.
Führen Sie nun die Wende durch um die Meßstrecke in entgegengesetzter Richtung zu fahren. Wenn der neue Startpunkt C querab liegt,
drücken sie die “CLEAR”-Taste erneut.
Fahren Sie die Meßstrecke in gerader Linie ab und drücken Sie die
“ENTER”-Taste, wenn der Zielpunkt D querab liegt. Der vom Gerät berechnete Kalibrierfaktor (hier 1,15) wird angezeigt, und durch Druck auf
die “ENTER”-Taste gespeichert.
21
GRUNDEINSTELLUNGEN
Die manuelle Kalibrierung der Logge (man.Cal)
Diese Funktion wird genutzt, um alternativ zur automatischen Kalibrierung den Kalibrierfaktor mit Hilfe eines Taschenrechners selbst zu bestimmen. Außerdem kann diese Funktion zur Überprüfung des Kalibrierfaktors benutzt werden, der bei der automatischen Kalibrierung vom
Gerät selbst berechnet wurde.
Stecken Sie in der Seekarte zwei markante Punkte ab. Die definierte
Distanz zwischen diesen Punkten bildet die Meßstrecke. Während der
Fahrt zwischen den zwei Punkten mißt das LOGIC Log die zurückgelegte Distanz.
Bei strömenden Gewässern ist es notwendig, die Meßfahrt in beide Richtungen durchzuführen um den Einfluß der Strömung auf das Meßergeb
nis zu kompensieren.
Wählen Sie vor der Fahrt die Einheit (knots, M/h oder km/h), die zu dem
Fahrgebiet paßt. Führen Sie die Meßfahrt mit möglichst konstanter Geschwindigkeit bei Marschfahrt durch.
Meßstrecke:
Das nachfolgende Beispiel bezieht sich auf eine Meßfahrt in einem stehenden Gewässer mit einer Meßstrecke von 2,00 km.
Stellen Sie durch Druckauf die “CLEAR”-Taste sicher, das der Kalibrierfaktor F den Wert 1 hat. Drücken Sie danach die “ENTER”-Taste.
22
GRUNDEINSTELLUNGEN
Drücken Sie mehrmals die “MODE”-Taste bis “Trip ?” auf dem LCDisplay erscheint und drücken Sie die “ENTER”-Taste. Auf dem Display
wird die Tageswegstrecke (hier: 1,95 nm) angezeigt.
Fahren Sie nun auf den Startpunkt A der Meßstrecke zu.
Wenn der Startpunkt A querab liegt, drücken Sie die “CLEAR”-Taste und
sofort danach die “ENTER”-Taste. Dadurch wird der Tageswegstreckenzähler auf Null gestellt.
Fahren Sie die Meßstrecke in gerader Linie ab und notieren Sie den angezeigten Wert (hier: 1,74 nm), wenn der Zielpunkt B querab liegt.
Führen Sie die Berechnung des Kalibrierfaktors F nach folgender Formel durch:
tatsächlich zurückgelegte Strecke (A-B)
2,00 nm
F = ------------------------------------------------------------ = --------------- = 1,15
Displayanzeige (A-B)
1,74 nm
Geben Sie nun den berechneten Kalibrierfaktor F (hier: 1,15) wie auf der
folgenden Seite beschrieben ein.
23
GRUNDEINSTELLUNGEN
gedrückt halten bis:
Wird die manuelle Kalibrierung in einem strömenden Gewässer durchgeführt, so sind die auf Seite 23 beschriebenen Schritte zur Messung
der Distanz für die entgegengesetzte Richtung (Meßstrecke C-D) zu
wiederholen.
Der Kalibrierfaktor F berechnet sich entsprechend der Formel:
tatsächlich zurückgelegte Strecke (A-B) + (C-D)
F = ------------------------------------------------------------------------Displayanzeige (A-B) + (C-D)
Benutzen Sie nicht den GPS Navigator als Referenz zum
kalibrieren des LOGIC LOG/DEPTH. Der GPS Navigator
gibt Geschwindigkeit über Grund (SOG) an. Das LOGIC
LOG/DEPTH dagegen mißt Geschwindigkeit durchs Wasser.
24
HAUPTFUNKTIONEN
Die Hauptfunktionen
Die Hauptfunktionen des VDO LOGIC LOG/DEPTH sind mit der
“MODE”-Taste abrufbar. Sie können durch Drücken der “MODE”-Taste
ausgewählt werden.
Depth ?
Anzeigen der Wassertiefe
(s.S. 26)
" Alarm ? Einstellen und Aktivieren des Navigationsalarms (s.S. 28)
Dist. ?
Anzeigen der Gesamtwegstrecke
(s.S. 30)
Trip ?
Anzeigen der Tageswegstrecke
(s.S. 30)
25
HAUPTFUNKTIONEN
Die Anzeige der Wassertiefe (Depth)
Unter der Funktion “Depth” (engl. Tiefe) wird entweder die Tiefe unter
Kiel oder die Tiefe unter Wasser im Bereich von 0 bis 80 m angezeigt.
Beispiel 1:
In Beispiel 1 beträgt die aktuelle Wassertiefe unter Kiel 5,9 m. Die Tiefe
unter Kiel wird dann angezeigt, wenn unter der Funktion “Draught” (s.S.
17) keine Einstellung vorgenommen wurde.
Zusätzlich können im Display noch Alarmsymbole dargestellt sein.
Beispiel 2:
In Beispiel 2 beträgt die aktuelle Wassertiefe unter Wasser 5,9 m.
Die Wassertiefe wird nur dann angezeigt, wenn unter der Funktion
“Draught” (s.S. 17) der Tiefgang des Schiffes eingegeben wurde.
Es ist kein Alarm ausgelöst worden. Zusätzlich können im Display noch
Alarmsymbole dargestellt sein.
Beispiel 3:
In Beispiel 3 ist der Untiefenalarm (!Alarm s.S. 15) ausgelöst worden,
weil der eingestellte Wert für die Alarmschwelle unterschritten wurde. Im
Display erscheint das blinkende Alarmsymbol und die aktuelle Tiefe.
26
HAUPTFUNKTIONEN
Beispiel 4:
In Beispiel 4 ist der Navigationsalarm (" Alarm s.S. 28) ausgelöst worden, weil der eingestellte Wert für die Alarmschwelle erreicht oder überschritten wurde. Im Display erscheint das blinkende Alarmsymbol und
die aktuelle Tiefe.
Beispiel 5:
In Beispiel 5 ist der Empfang oder die Auswertung des Echos nicht möglich (s.S. 32). Im Display erscheinen 4 Striche.
Die angegebene Einheit (Meter oder feet) ist abhängig von der unter
“UnitDep” (s.S. 13) ausgewählten Einheit.
27
HAUPTFUNKTIONEN
Die Einstellung und Aktivierung
des Navigationsalarms (" Alarm)
Am VDO LOGIC LOG/DEPTH ist unter der Funktion “" Alarm” ein
Navigationsalarm einstellbar. Er soll als navigatorische Hilfe dienen,
wenn z.B. beim Kreuzen auf dem zu fahrenden Kurs eine Tiefenlinie
überkreuzt werden soll.
Es können Alarmschwellen von 1 m bis 80 m in Schritten von 1 m eingestellt werden.
Nehmen Sie die Einstellung und Aktivierung des Navigationsalarms wie
folgt vor:
Beispiel:
7x
Im dargestellten Beispiel wird die Alarmschwelle für den Navigationsalarm von 0 m auf 7 m eingestellt. Durch den Druck auf die “CLEAR”Taste wird der Alarm aktiviert, bzw. “scharf” gestellt. Wird nun die eingestellte Alarmschwelle erreicht oder unterschritten, wird der Alarm optisch
und akustisch ausgelöst.
Beispiel:
28
HAUPTFUNKTIONEN
Im dargestellten Beispiel führt das Unterschreiten der Alarmschwelle
von 7 m zur Auslösung des Alarms. Die aktuelle Wassertiefe beträgt 4,0
m. Der akustische Alarm kann durch Drücken der “ENTER”-Taste aufgehoben werden, oder er schaltet nach ca. 30 Sekungen selbständig ab.
Der Alarm wird weiterhin solange durch das blinkende Alarmsymbol signalisiert, bis die eingestellte Alarmtiefe um ca. 1 m überschritten wird.
Der Navigationsalarm (akustisch und optisch) schaltet selbstständig ab,
sobald die Alarmschwelle wieder um ca. 1 m überschritten wird.
Soll der Navigationsalarm deaktiviert, bzw. “entschärft” werden, gehen
Sie wie folgt vor:
Beispiel:
Im dargestellten Beispiel wird der Navigationsalarm deaktiviert. Die eingestellte Alarmschwelle von 7 m bleibt weiterhin gespeichert.
Der im LC-Display dargestellte Pfeil kann nach oben oder nach unten
weisen. Dies hängt von der aktuellen Tiefe ab bei der der Navigationsalarm eingestellt, bzw. aktiviert wurde.
Ist die aktuelle Tiefe zum Zeitpunkt der Einstellung geringer als die Alarmschwelle, so weist der Pfeil nach unten. In diesem Fall führt ein Erreichen
oder Überschreiten der Alarmschwelle zur Auslösung des Alarms.
29
HAUPTFUNKTIONEN
Die Anzeige der Gesamtwegstrecke (Dist)
Unter der Funktion “Dist.” wird die seit der Inbetriebnahme des VDO
LOGIC LOG/DEPTH zurückgelegte Wegstrecke angezeigt. Dieser
Wert ist nicht rückstellbar.
Beispiel:
Die im dargestellten Beispiel zurückgelegte Gesamtwegstrecke beträgt
4 nm. Die angegebene Einheit entspricht der unter “UnitLog” (s.S. 14)
eingestellten Einheit.
Die Anzeige und Rückstellung der Tageswegstrecke (Trip)
Unter der Funktion “Trip” wird die zurückgelegte Tageswegstrecke angezeigt. Dieser Wert ist jederzeit auf Null rückstellbar.
Beispiel:
Die im dargestellten Beispiel zurückgelegte Tageswegstrecke beträgt
1,95 nm. Die angegebene Einheit entspricht der unter “UnitLog” (s.S.
14) eingestellten Einheit.
30
HAUPTFUNKTIONEN
Die Rückstellung der Tageswegstrecke auf Null wird wie folgt vorgenommen:
Beispiel:
31
Ursache/ Behebung:
- Elektrische Anschlüsse gemäß Anschlußplan überprüfen
- Bordspannung überprüfen, Versorgungsspannung 10,8....15 V DC
- Einwandfreien Lauf des Schaufelrads am
Geber prüfen, Verschmutzungen beseitigen,
ggf. verschlissenes Schaufelrad austauschen
- Achse des Schaufelrades auf Verschleiß
untersuchen und ggf. austauschen
- Anströmwinkel des Schaufelrades nicht optimal, Installation prüfen
- Gerät neu kalibrieren
- DEPTH ohne Funktion, falsche Anzeige
- Auswahl der Anzeigeeinheit (Unit) überprüfen
- Einstellungen Kieltiefe (Keel) und Tiefgang
(Draught) prüfen
- Anderen Einbauort (bei Inneneinbau) für Geber
wählen
- Nur Striche im LC-Display (-----)
- Es wird kein Grundecho empfangen, bzw.
richtig ausgewertet (s.S.33)
- Geberkabel möglichst weit entfernt von Motorzündanlagen und von Leitungen starker Elektromotoren verlegen
FEHLERSUCHE
- LOG ohne Funktion, Zeiger trotz Fahrt
in Nullstellung
Die Fehlersuche
32
Fehler:
- VDO LOGIC LOG/DEPTH ohne Funktion
FEHLERSUCHE
Können die Grundechos nicht einwandfrei empfangen, bzw. ausgewertet werden, sind möglicherweise weitere folgende Ursachen dafür verantwortlich:
- Der maximale Meßbereich von 80 Metern wurde überschritten
- Der Gewässergrund ist stark und dicht bewachsen (z.B. Seegras
oder Seetang)
- Der Gewässergrund besteht aus tiefem Morast
- Wasserschichten unterschiedlichen Salzgehaltes oder Temperatur, wie an Flußmündungen oder Klärwassereinleitungen
- Fische oder Fischschwärme
- Das Wasser ist durch vorausfahrende Schiffe oder eigene Rückwärtsfahrt luftdurchmischt
- Starke elektromagnetische Störungen durch z. B. Kühlschrank,
Motor, Funkgerät usw.
- Dicht zusammenliegende Schiffe am Liegeplatz, die gleichfalls
ein Echolot in Betrieb haben
- Die Geschwindigkeit des Schiffes (Gleitfahrt) kann zu Beeinträchtigungen bei der Messung führen
Aus den aufgeführten Beispielen wird ersichtlich, daß nicht alle Ursachen durch optimale Installation und Empfindlichkeitseinstellung beseitigt werden können.
Sind mehrere Instrumente der VDO LOGIC Serie installiert,
so müssen alle Instrumente gleichzeitig mit Spannung versorgt werden.
33
NMEA- SCHNITTSTELLE
Die NMEA-Schnittstelle
Die NMEA (National Marine Electronics Association) ist ein Zusammenschluß von Herstellern zum Zweck der Normung der Datenübertragung
zwischen Geräten verschiedener Hersteller.
Das VDO LOGIC DEPTH sendet folgende Datensätze, die der NMEA
0183-Norm entsprechen:
- $IIDBT: Tiefe unter Geber
- $IIDPT: Tiefe unter Geber und Abstand Geber – Wasserober
fläche
Die NMEA Schnittstelle entspricht weitgehend der RS422 Schnittstelle.
In den meisten Anwendungsfällen kann die NMEA Schnittstelle direkt
mit der RS232 Schnittstelle (seriell) des PC verbunden werden.
Verwenden Sie folgendes Anschlußschema zur Anzeige der NMEA Datensätze am PC:
LOGIC Anzeigegerät:
Kl. 9 (Masse)
Kl. 20 (NMEA A out)
PC 9pol. Stecker:
Pin 5
Pin 2
PC 25pol. Stecker:
Pin 7
Pin 3
Funktioniert diese Verbindung nicht, so ist der PC mit einem Interface
RS422 zu RS232 auszurüsten. Das Anschlußschema ist in diesem Fall
wie folgt:
LOGIC Anzeigegerät:
Kl. 19 (NMEA B out)
Kl. 20 (NMEA A out)
PC Interface RS422 zu RS232
IN B (Return)
IN A (Signal)
Die NMEA-Datensätze können unter Windows 3.xx im Terminalprogramm (Gruppe Zubehör) bzw. unter Windows ‘95 im Programm Hyperterminal gelesen werden.
Folgende Einstellungen sind im Menü Einstellungen Datenübertragung
vorzunehmen:
Übertragungsrate:
Datenbits:
Stopbits:
Parität:
Protokoll:
34
4800 Baud
8
1
keine
kein
NMEA- SCHNITTSTELLE
Der Aufbau der NMEA-Datensätze
anhand von Beispieldatensätzen
DBT= Depth Below Transducer
$IIDBT,14,f,4.4,m,2.4,F
$IIDBT, a, f, b, m, c, F
a
f
b
m
c
F
Wassertiefe unter Geber
feet
Wassertiefe unter Geber
Meter
Wassertiefe unter Geber
Fathoms
(14 feet)
(4,4 m)
(2,4 fathoms)
DPT= Depth
$IIDPT,4.4,+0.5
$IIDPT, a, b
a
b
Wassertiefe unter Geber
(4,4 m)
positives Vorzeichen: Abstand Geber – Wasseroberfläche (0,5 m)
negatives Vorzeichen: Abstand Geber – Kiel
VHW=
Water Speed and Heading
$IIVHW,147,T,147,M,5.5,N,10.2,K
$IIVHW,a, T, b, M, c, N, d, K
a
T
b
M
c
N
d
K
Kompasskurs, wahr
True (engl. wahr)
Kompasskurs, magnetisch
Magnetic
Geschwindigkeit durchs Wasser in Knoten
Knots
Geschwindigkeit durchs Wasser in km/h
km/h
(147°)
(147°)
(5,5 kn)
(10,2 km/h)
35
NMEA- SCHNITTSTELLE / WARTUNG
VLW= Distance Travelled through the Water
$IIVLW,20.5,N,3.3,N
$IIVLW,a, N, b ,N
a
N
b
Gesamtstrecke in Seemeilen
Nautical Miles
Tageswegstrecke in Seemeilen
(20,5 nm)
(3,3 nm)
Die Wartung des VDO LOGIC LOG/DEPTH
Das Anzeigegerät ist wartungsfrei. Benutzen Sie zur Reinigung des Anzeigegerätes ein feuchtes, fusselfreies oder antistatisches Tuch. Verwenden Sie keine Reinigungsmittel.
Am Geber muß das Schaufelrad und die Schaufelradachse einmal pro Saison auf Verschleiß geprüft werden. Bei übermäßig viel Spiel müssen Schaufelrad und Schaufelradachse gemeinsam getauscht werden (s.S. 42).
Die Rundschnurringe der Geber müssen in regelmäßigen Zeitabständen
(zweimal pro Saison) auf Verschleiß, Versprödung und Beschädigung
kontrolliert werden. Bei den geringsten Anzeichen sind die Rundschnurringe auszutauschen.
Bestellnummern:
Schaufelrad mit Achse bis 20 kn,/km/h, mph
Schaufelrad mit Achse über 20 kn,/km/h, mph
Rundschnurring für Loggeber
Rundschnurring für Echolotgeber
36
270.023/005/003
270.023/005/005
N05 800 374
N05 801 418
INSTALLATION
Die Installation der VDO LOGIC LOG/DEPTH Anlage
Bevor Sie mit der Montage beginnen, lesen Sie bitte die
Sicherheitshinweise auf den Seiten 5 und 6.
Die Installation des Anzeigegerätes
-
Kleben Sie die mitgelieferte Bohrschablone an geeigneter Stelle
auf.
-
Bohren Sie die vorgegebenene Löcher.
-
Ziehen Sie die Schablone langsam ab.
-
Reinigen Sie den Untergrund vor dem Einsetzen des Anzeigegerätes gründlich. Entfernen Sie die Bohrspäne.
-
Legen Sie die mitgelieferte, schwarze Neoprenmatte auf Geräterückseite
-
Setzen Sie das Anzeigegerät nach Einschrauben der Gewindestifte und nach Herstellung der Kabelverbindungen gemäß Anschlußplan (siehe “Die elektrische Installation”) in den Ausschnitt ein.
-
Befestigen Sie das Anzeigegerät durch Festschrauben der Rändelmuttern.
Achten Sie darauf, daß die Rändelmuttern nur handfest angezogen werden.
37
INSTALLATION
Die Bohrschablone ist so ausgelegt, daß bei Installation weiterer VDO
LOGIC Instrumente genügend Zwischenraum zwischen den Anzeigegeräten vorhanden ist, um die weiße Schutzkappe für die Anzeigegeräte
aufsetzen zu können.
Die Installation der Geber
Die Geber müssen an verwirbelungsfreien Stellen im Bootsrumpf, insbesondere der Echolotgeber so nahe wie möglich an der Mittschiffslinie installiert werden.
Die Geber sind ungefähr in gleicher Höhe nebeneinander, oder versetzt
hintereinander zu installieren.
Achten Sie beim Durchbohren des Rumpfes auf genügend große Abstände zu Verstrebungen, Stringern, Schotten usw. .
Vermeiden Sie die Montage der Geber in unmittelbarer Nähe
von außenliegenden Seeventilen, Opferanoden usw., um
eine gegenseitige Beeinflussung durch Wirbelbildung zu
vermeiden.
Messen und notieren Sie den Abstand vom Echolotgeber zur
Kielunterkante, bzw. zur tiefsten Stelle des Schiffes und den
Tiefgang des Schiffes. Diese Maße werden Sie später für
wichtige Grundeinstellungen benötigen.
Verlegen Sie das Kabel des Echolotgebers nie zusammen
mit anderen Kabeln in einem Kabelbaum, da Zünd- und andere Störimpulse die Funktion des Echolotes beeinträchtigen.
Echolot-Geberkabel separat verlegen.
Das Kabel des Echolotgebers darf nicht gekürzt werden, jedoch ist es zulässig das Geberkabel mit einem abgeschirmten, flexiblem Koaxialkabel mit versilbertem Leiter bis auf 20
Meter zu verlängern.
38
INSTALLATION
Bei Segelbooten muß der Montageort der Geber immer vor dem Kiel,
möglichst nahe der Mittschiffslinie sein. Bei Langkielern sollte sich der
Montageort im ersten Drittel des Rumpfes, jedoch nicht neben der stärksten Stelle des Rumpfes befinden.
Besonders bei Segelbooten ist eine lotrechte Montage des Echolotgebers von Bedeutung. Bei nicht lotrechter Montage des Gebers kann, bedingt durch zusätzliche Krängung des Schiffes, ein Messen der Tiefe
nicht mehr möglich sein.
Montageort bei Segelbooten:
Loggeber
Echolotgeber
Bei Motorbooten erfolgt die Montage etwa am Anfang des letzten
Rumpfdrittels. Niemals achtern im Bereich starker Verwirbelungen oder
vorne montieren, da dort erhebliche Störungen durch Luftvermischungen auftreten können.
Ideal ist ein Einbauort nahe der Mittschiffslinie und innerhalb des Bereiches des ersten Stringers, möglichst direkt vor dem Motorraum. Nur an
dieser Stelle kann auch bei höheren Geschwindigkeiten von einer störungsfreien Funktion ausgegangen werden.
Die Abweichung vom lotrechten Einbau darf beim Echolotgeber maximal
10° betragen, jedoch kann dies bei hohen Geschwindigkeiten, starker
Kurvenfahrt und großen Wassertiefen dazu führen, daß kein Meßergebnis verfügbar ist.
Montageort bei Motorbooten:
Loggeber
1. Stringer
Echolotgeber
39
INSTALLATION
Die Installation des Loggebers
30 mm
Bringen Sie an geeigneter Stelle eine Bohrung mit 39 mm Durchmesser
an. Die Wandstärke darf maximal 30 mm betragen.
Fasen Sie die Bohrung außen mit ca. 45° an, damit sich die Dichtmasse
bei der Montage gut verteilen kann.
Gehen Sie bei der Montage der Bodenhülse und des Gebers wie folgt
vor:
39 mm
Bodenhülse montieren:
1.
2.
Tragen Sie seewasserbeständiges Dichtmittel auf den Flansch der
Bodenhülse auf und führen Sie sie von außen in die Bohrung ein.
Legen Sie von innen zuerst den schwarzen, dann den weißen Dichtring über die Bodenhülse und schrauben Sie die Befestigungsmutter
auf.
Die Befestigungsmutter zunächst nur leicht von Hand anziehen.
Nach der Aushärtung der Dichtmasse die Befestigungsmutter weiter um ca. 1/4 Umdrehung von Hand anziehen.
5
4
Flutventil und Geber montieren:
3
40
INSTALLATION
3.
4.
5.
Legen Sie die Schlaufe der Sorgleine über die Bodenhülse und
verbinden Sie das lose Ende der Sorgleine durch einen Knoten mit
dem Blindstopfen.
Schrauben Sie das Flutventil auf die Bodenhülse auf, bis durch ein
knackendes Geräusch der feste Sitz des Flutventils gewährleistet
ist.
Setzen Sie den Loggeber von oben ein und sichern Sie ihn durch
Festschrauben der Mutter.
Bug
Achten Sie beim Einführen des Gebers auf die richtige
Montagerichtung. Die spitze Seite des Geberbügels
muß beim Einsetzen des Gebers in die Bodenhülse in
Richtung des Bugs weisen.
Die Demontage des Loggebers
Lösen Sie die Überwurfmutter und ziehen Sie unter leichten Drehbewegungen den Geber aus der Hülse. Setzen Sie danach sofort den Blindstopfen ein.
Benutzen Sie zum Entfernen des Loggebers immer den
Bügel und ziehen Sie niemals am Kabel.
41
INSTALLATION
Der Austausch des Schaufelrades
Das Schaufelrad des Gebers wird durch das
vorbeiströmende Wasser in Rotation versetzt. Die Drehzahl des Schaufelrades wird
gemessen und zum Anzeiger übertragen.
Um eine optimale Funktion in allen Meßbereichen zu erzielen, liegen der Anlage zwei
verschiedene Schaufelräder bei. Im Geber
eingesetzt ist ein sechsflügeliges Schaufelrad für Anzeigegeräte mit einem Meßbereich bis 20. Für höhere Meßbereiche bis 50
muß deshalb das vierflügelige Schaufelrad
eingesetzt werden.
Zum Austausch des Schaufelrades benutzen Sie einen Schraubendreher.
Hebeln Sie die Achse des Schaufelrades
vorsichtig nach oben aus dem Geber heraus.
Setzen Sie die Achse in das andere Schaufelrad ein und montieren Sie Achse und Rad
wieder mit Hilfe des Schraubendrehers.
2
1
42
Achten Sie beim Wechsel des Schaufelrades auf die richtige Montagerichtung. Die
nach innen gewölbte Anströmfläche des Rades (1) muß in Richtung der spitzen Seite
des Geberbügels (2) weisen.
Die spitze Seite des Geberbügels muß beim
Einsetzen des Gebers in die Bodenhülse in
Richtung des Bugs weisen.
INSTALLATION
Die Installation des Echolotgebers für Inneneinbau
Der Inneneinbau des Gebers ist nur bei Schiffen mit GFK- Rümpfen
möglich (GFK= glasfaserverstärkter Kunststoff). Diese Montagevariante
kann aufgrund der Signalschwächung Leistungsverluste und erhöhte
Störanfälligkeit mit sich bringen. Achten Sie darauf, daß sich an der vorgesehenen Einbaustelle keine Lufteinschlüsse im Laminat befinden, und
das Rumpfmaterial nicht zu dick ist (max. 12 mm).
Das Schiff muß sich während der Suche nach dem geeigneten Einbauort für den Geber im Wasser befinden.
Gehen Sie bei der Suche nach dem Einbauort wie folgt vor:
Versorgen Sie das Anzeigegerät gemäß Anschlußplan (s.S.47) mit
Spannung und verbinden Sie es mit dem Geber.
Bewegen Sie den Geber in einer mit Wasser gefüllten Plastiktüte auf
dem Rumpf, bis eine stabile Tiefenanzeige erreicht wird.
Einbauort ermitteln:
Wenn Sie auf diese Weise einen geeigneten Einbauort ermittelt haben,
kann die endgültige Fixierung des Gebers erfolgen:
Installieren Sie den Geber entweder durch Aufkleben mittels seewasserbeständiger Dichtmasse, oder verwenden Sie dazu einen geeigneten
Einbausatz. Einbausätze für den Inneneinbau sind im Yachtzubehörhandel, bei Schiffsausrüstern, usw. erhältlich.
43
INSTALLATION
Geber installieren:
Befestigung mittels Dichtungsmasse:
Es dürfen keine Lufteinschlüsse
zwischen Geber und Rumpf vorhanden sein.
oder:
Befestigung mittels Einbausatz:
Das Rohr der Rumpfschräge anpassen
und festkleben.
Rohr mit Öl füllen und auf
Dichtheit prüfen.
Geber einsetzen und Rohr verschließen.
Öl
Kleber
Als Öl kann z.B. Rizinusöl oder Castrol MSSR verwendet werden.
44
INSTALLATION
Die Installation des Echolotgebers für Rumpfdurchführung
Bringen Sie an der geeigneten Stelle eine Bohrung mit 53 mm Durchmesser an. Die Wandstärke darf maximal 36 mm betragen.
Fasen Sie die Bohrung von außen mit ca. 45° an, damit sich die Dichtmasse bei der Montage gut verteilen kann.
Gehen Sie bei der Montage der Bodenhülse und des Gebers wie folgt
vor:
Bodenhülse montieren:
1.
2.
Tragen Sie seewasserbeständiges Dichtmittel auf den Flansch der
Bodenhülse auf und führen Sie sie von außen in die Bohrung ein.
Legen Sie von innen zuerst den schwarzen, dann den weißen Dichtring über die Bodenhülse und schrauben Sie die Befestigungsmutter
auf.
Die Befestigungsmutter zunächst nur leicht von Hand anziehen.
Nach der Aushärtung der Dichtmasse die Befestigungsmutter weiter von Hand um ca. 1/4 Umdrehung anziehen.
Geber montieren:
45
INSTALLATION
3.
4.
5.
Führen Sie den Geber in die Bodenhülse so ein, daß sich die beiden Bohrungen im oberen Teil des Gebers mit denen der Bodenhülse decken.
Sichern Sie den Geber, indem Sie den Sicherungsstift durch die
Bohrungen stecken.
Sichern Sie den Sicherungsstift durch Anbringen der Ringe an beide Enden des Sicherungsstiftes.
Verbinden Sie die Sorgleine des Blindstopfens mit einem der Ringe am
Sicherungsstift.
Den Blindstopfen benötigen Sie, falls der Geber einmal ausgebaut werden sollte. Der Blindstopfen muß in diesem Fall auf die gleiche Weise
wie der Geber gesichert werden.
Beachten Sie, daß beim Entfernen des Echolotgebers eine
erhebliche Menge Wasser in das Schiff eindringen kann.
Entfernen Sie den Geber niemals, wenn sich das Schiff im
Wasser befindet.
Der Geber darf mit einer dünnen Schicht Antifouling überstrichen werden. Der Anstrich darf keinerlei Lufteinschlüsse aufweisen, da dies die
Funktion des Echolotes stört.
46
INSTALLATION
Die elektrische Installation
Spannungsversorgung
Klemme 10 / rot
Klemme 9 / blau
Klemme 8 / rosa
Klemme 7 / braun
=
=
=
=
+12 V
Masse
+12 V Beleuchtung
Masse Beleuchtung
47
INSTALLATION
Anschluss Tochteranzeiger
Klemme 6 / schwarz =
Klemme 5 / grün
=
48
Logic Bus 2
Logic Bus 1
INSTALLATION
NMEA Anschluss
Klemme 22 / grau
Klemme 21 / weiss
Klemme 20 / lila
Klemme 19 / gelb
=
=
=
=
NMAE 0183 A in
NMEA 0183 B in
NMEA 0183 A out
NMEA 0183 B out
49
INSTALLATION
Schaltplanlegende
1. Stromversorgung
B1
Bordnetzbatterie
F1
Sicherung Instrumente 5A
F2
Sicherung Beleuchtung 5A
S1
Ein/aus Schalter Navigationsinstrumente
S2
Ein/aus Schalter Beleuchtung
A1
Anzeigegerät
2. Anschluß Tochteranzeigegerät
A1
Hauptgerät
A2
Tochtergerät
Kabellängen
Die zulässigen Kabellängen für den LOGIC Bus hängen von der Anzahl
der Anzeigegeräte und von der Kabelqualität ab.
Eine Standardinstallation mit zwei Steuerständen umfaßt üblicherweise
12 Anzeigegeräte. Die Anzeigegeräte an einem Steuerstand werden, sofern es die Anordnung der Anzeigegeräte zuläßt, mit dem Kabel verbunden, das den Anzeigegeräten beiliegt. Bis zu einer Kabellänge von 8 m
zwischen den Steuerständen kann nicht abgeschirmtes Kabel verwendet werden.
Wird eine längere Verbindungsleitung benötigt oder sollen mehr als 12
Anzeigegeräte angeschlossen werden, müssen die Leitungen für den
LOGIC Bus (Klemme 5 u. 6) jeweils mit einem abgeschirmten Kabel verlegt werden. Es muß in diesem Fall eine Kabelqualität RG58 zum Einsatz kommen. Die Abschirmung der beiden Kabel wird auf der Seite der
Hauptgeräte mit der Klemme 9 eines Anzeigegerätes verbunden.
Beim Einsatz von abgeschirmten Kabeln für den Logic Bus (Klemme 5
u. 6) darf die maximale Kabellänge zwischen den Steuerständen 16 m
nicht überschreiten.
Die Gesamtzahl der Anzeigegeräte, die an den LOGIC Bus
angeschlossen sind, darf jedoch 15 nicht überschreiten.
50
DATEN
Technische Daten
LOG:
Geschwindigkeit durchs Wasser
Anzeigebereich nach Ausführung
Meßprinzip:
Impulszählung mittels Hallsensor
Kalibrierung:
automatisch oder manuell
Gesamtwegstrecke:
0 bis 99.999 km, nm oder miles (US)
Tageswegstrecke:
0 bis 999,99 km, nm oder miles (US)
Einbaudurchmesser für Bodenhülse: 39 mm
Maximale Rumpfstärke für Bodenhülse: 30 mm
DEPTH:
Tiefe unter Kiel oder unter Wasseroberfläche
Anzeigebereich 0 bis 80 m
0 bis 20 m in 0,1 m- Schritten
20 bis 80 m in 1,0 m- Schritten
Meßprinzip:
Ultraschall- Laufzeitmessung
Frequenz:
200 kHz
Sendeleistung:
ca. 40 W (eff.), ca. 320 W (ss)
Kieltiefe:
0 bis 8 m in 0,1 m- Schritten einstellbar
Tiefgang:
0 bis 8 m in 0,1 m- Schritten einstellbar
Untiefenalarm:
0 bis 8 m in 0,1 m- Schritten einstellbar
Navigationsalarm:
0 bis 80 m in 1,0 m- Schritten einstellbar
Einbaudurchmesser für Bodenhülse: 53 mm
Maximale Rumpfstärke für Bodenhülse: 39 mm
Maximale Rumpfstärke bei Inneneinbau: 12 mm
ALLGEMEIN:
Versorgungsspannung: 10,8 bis 15 V DC
Betriebstemperatur:
-10 bis +60°C
Stromaufnahme:
ca. 80 mA ohne Beleuchtung
ca. 120 mA mit Beleuchtung
Schutzart:
DIN 40050 - IP 65 frontseitig
EMV- Schutz:
CE: EN 50081-1, EN 50082-1
Datenausgang:
VDO LOGIC Bus
NMEA 0183
Ausgaberate:
ca. 1 Wert pro Sekunde
Abmessungen:
Anzeigegerät:
125 x 125 x 23 mm
60 mm Einbautiefe (inkl. Stecker)
85 mm Einbaudurchmesser
Technische Änderungen vorbehalten
51
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Seite 53
Installation and Operating Instructions
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Seite 54
CONTENTS
CONTENTS
Preface . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56
Safety Instructions . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
Installation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
Maintenance. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
The VDO LOGIC LOG/DEPTH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
System components . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
Accessories . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Spare parts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
The functions of the VDO LOGIC LOG/DEPTH . . . . . . . . . . 61
Indications and Settings . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Control keys. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
Basic Settings . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
Damping adjustment. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (Damping). . . . 64
Echosounder unit selection . . . . . . . . . . . . . . (UnitDep). . . . . 65
Log unit selection . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (UnitLog). . . . . 66
Shallow alarm setting . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (sAlarm). . . . . 67
Keel depth setting . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (Keel). . . . . . . . 68
Draught settings . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (Draught). . . . . 69
Automatic log calibration. . . . . . . . . . . . . . . . . (autoCal). . . . . 71
Manual log calibration . . . . . . . . . . . . . . . . . . (man.Cal). . . . . 74
Main Functions . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77
Water depth indication. . . . . . . . . . . . . . . . . . . (Depth). . . . . . 78
Setting and activation of . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
navigation alarms . . . . . . . . . . . . . . . (n
n Alarm). . . . . 80
Indication of total distance . . . . . . . . . . . . . . . . (Dist.). . . . . . . 82
Indication and resetting
of trip distance . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (Trip). . . . . . . 82
Trouble shooting . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
The NMEA interface. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
NMEA data format . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
The Maintenance of the VDO LOGIC LOG/DEPTH . . . . . . . 88
54
logdep_e.qxd
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Seite 55
CONTENTS
Installation of the VDO LOGIC LOG/DEPTH system . . . . . 89
Installation of the indicating unit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
Installation of the sending units . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
Installation of the log sending unit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
Die Demontage des Loggebers. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
Replacement of paddle wheel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94
Installation of the echo sounder
Internal installation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
Installation through hull . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97
The Electrical installation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99
Electrical power supply . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99
Repaeter Connection. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100
NMEA Connection . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
Legend of Connection Diagram. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
Cable Lenths . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
Technical Data . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103
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PREFACE
Dokument gehört immer an Bord!
Manual should always be kept on
board!
Preface
With the purchase of a component from the VDO LOGIC system you
selected a high-quality product, made to the accepted State of the Art.
Advanced production methods and the respect of the applicable quality
assurance standards guarantee that our products are shipped in excellent condition.
Thank you for your sound decision. We are certain that this system will
provide you with valuable assistance and safety at sea.
You should be familiar with all functions of the system to guarantee easy
and safe use of your VDO LOGIC LOG/DEPTH.
Please take the time to completely study this manual.
Your VDO Kienzle agent will be pleased to help you if, thereafter, you
still have questions or problems.
Yours sincerely
VDO Kienzle Vertrieb und Service GmbH
© Copyright by VDO Kienzle Vertrieb und Service GmbH 1997
All rights reserved.
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SAFETY INSTRUCTIONS
Safety Instructions
Please respect all instructions of this manual .
All texts marked with this symbol should have
your particular attention. They are indications
of particular importance for the operation of the
system and for your safety.
The use of the echo sounder system does not relieve you of your responsibility for your ship, which requires good seamanship.
Always use your personal experience when interpreting the displayed
values.
Safety Instructions concerning the installation
The echo sounder sould be installed by your shipyard or by an echosounder specialist.
Use adequate working clothes when you install the system. Avoid clothing which may be caught by moving parts. Use a hair net if you have
long hair.
Remove all metallic or electrically conducting jewellery, such as chains,
bracelets, rings, etc. when working on the on-board electronics.
Disconnect the minus polarity at the battery before starting your work to
prevent the risk of a short-circuit. Short-circuits can cause cable harness
fires, battery explosions and damages of electronic memory systems.
Please note that when you disconnect the battery, all volatile electronic
memories will lose their contents, and will have to be re-programmed.
Run the engine compartment blower for a certain time before starting
work in a gasoline engine compartment.
Check that there is enough room behind the installation opening. Predrill the opening and complete with keyhole saw (respect the safety instructions of the hand tool manufacturer).
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SAFETY INSTRUCTIONS
When selecting the location of the sounder check that no stringers will
be damaged. Also check for furniture, floor boards, cables, etc.
Solvent vapours can be produced by the sounding head sealant.
Provide sufficient ventilation.
Only use insulated tools if you must work without disabling the power
supply.
The electrical outputs of the LOG/DEPTH indicating instrument and the
cables connected to them must be protected against direct contact or
damage. This means that the cables must have a sufficient insulation resistance or voltage rating, and that the contact points cannot be touched.
Electrically conducting parts of the connected loads must also be protected by adequate measures against a direct contact. The use of non-insulated wires and contacts is strictly forbidden.
Safety Instructions concerning the maintenance
Repairs of LOG/DEPTH system components can only be made by specialists authorized by VDO Kienzle. The system fullfills the applicable
safety regulations.
Note: Capacitors in the unit can retain their charge, even if the unit is separated from its power supply.
Check that replacement fuses are of the indicated type and current rating. The use of temporarily repaired fuses or jumpering the fuse holder
is strictly forbidden.
The log sender must be cleaned at regular intervals. Deposits hinder or
prevent rotation of the paddle wheel, thereby causing wrong indications
or the failure of the display.
When removing the log sender from the hull sleeve, replace
it by the blind plug for permanent protection against leaks.
The flooding valve in the hull sleeve does not guarantee
long-term protection against water entry.
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VDO LOGIC LOG/DEPTH
The VDO LOGIC LOG/DEPTH
The VDO LOGIC LOG/DEPTH is a modern combined speed and depth
measuring system designed for the use in yachting.
When in operation, the system displays the speed on the analogue dial.
The water depth below the keel and other values and help texts are shown by the LC display beneath the dial.
The display unit has six large keys on the unit front, logically allocated to
the functions. This means that the unit is uncomplicated and easy to
use.
Alarms are given optically by the LC display, and acoustically by an integrated warning siren.
This unit can be connected to other installed VDO LOGIC units (e.g. LOGIC COMPASS, LOGIC WIND or LOGIC MULTIFUNCTION) by the
VDO LOGIC bus, and data can be transferred. The main display unit
has a NMEA 0183 output for data transfer to the LOGIC GPS navigator,
the LOGIC MAP, to a PC or to a radar unit.
A maximum of two additional repeators can be connected.
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VDO LOGIC LOG/DEPTH
System components
or
The unit consists of:
-
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Display unit with protective cover
Drilling template for indicating instrument installation
Neoprene pad for indicating instrument
Mounting parts kit for indicating instrument
Log sender with paddle wheel
Connecting cable for log sender, length 9 m, with connector
Hull sleeve for log sender, with sealing washers and fixation nut
Flooding valve for log sender
Blind plug for log sender with control cable
Echosounder with connecting cable, length 9 m, and connector
(for internal installation or for installation through the hull, depending on the type)
Hull sleeve for echosounder, with sealing washers, fixation nut, retainer pin and retainer rings
Blind plug with control cable for echosounder (only for echosounder installed through the hull)
Connecting cable from display unit to another display unit (11 wires, 0.4 m)
Product certificate
Installation and operating instructions
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ACESSORIES / SPARE PARTS / FUNKTIONS
Acessories (not included)
-
-
Repeator: LOG/DEPTH (12 kn, km/h, mph)
N01 610 702
LOG/DEPTH (30 kn, km/h, mph)
N01 610 706
LOG/DEPTH (50 kn, km/h, mph)
N01 610 708
Indicator – repeator (6 core)
cable sold per metre, X10.719/002/001
Indicator – indicator (11 core)
cable sold per metre, X10.719/002/002
extension cable for sensor, 5 m
270.023/005/007
Spare parts
-
padde wheel with shaft (12 u. 20 kn, km/h, mph) 270.023/005/003
padde wheel with shaft (30 u. 50 kn, km/h, mph) 270.023/005/005
Weitere Ersatzteile sind auf Anfrage erhältlich.
The functions of the VDO LOGIC LOG/DEPTH
Indications
-
Speed through water
Water depth under keel
Shallow alarm
Navigation alarm deep water
Total distance through water
Trip distance through water
(indication by pointer)
(indication by LC display)
(indication by LC display)
(indication by LC display)
(indication by LC display)
(indication by LC display)
Settings
-
Display damping selection, four degrees
Echosoundner display unit selection, meter or feet
Log display unit selection, km/h, miles/h or knots
Fixed setting of water depth for shallow alarm
Distance between echo sounder and ship bottom (keel depth)
Distance ship bottom to water surface (draught)
Automatic or manual calibration of log
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FUNCTIONS
Control keys
The “CLEAR” key
Use this key when programming the unit to reset values to zero. The navigation alarms can be activated
or deactivated.
The “UP ARROW” key
This key increases set values. A short tip will increase
the value by 0.1 or 1.0. The value will continuo usly increment if the key is held down.
The “DOWN ARROW” key
This key decreases set values. A short tip will decrease the value by 0.1 or 1.0. The value will continuously
decrement if the key is held down.
The “PROG” key
This key selects values for programming.
The “MODE” key
This key selects the values the LC display will show.
The “ENTER” key
This key terminates all programming functions and the
selection of the values which will be displayed.
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BASIC SETTINGS
Basic Settings
The basic settings needed for a perfect operation are selected by pressing the "PROG" key once or several times.
Damping? Display damping adjustment
(see page 64)
UnitDep? Echosounder display
unit selection
UnitLog?
(see page 65)
Log display
unit selection
(see page 66)
sAlarm?
Shallow alarm setting
(see page 67)
Keel ?
Keel depth setting
(see page 68)
Draught?
Draught settings
(see page 69)
autoCal?
Automatic log calibration
(see page 70)
man.Cal? Manual log calibration
(see page 74)
Exit ?
Exit programming menu
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Seite 64
BASIC SETTINGS
Damping adjustment (Damping)
Damping influences pointer movements. Short and strong changes of
the speed are averaged by high damping, thereby correcting erratic
pointer movements. Low damping will immediately display speed changes.
Select the damping corresponding to the roughness of the sea and the
wind conditions.
Damping is set as follows:
Example:
or:
This example changes display damping from "extreme"to "low". Damping selection does not apply to the digital display.
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Seite 65
BASIC SETTINGS
Echosounder display unit selection (UnitDep)
The displayed depth indication can use the units "meter" or "feet".
Select the unit as follows:
Example:
or
This example changes the unit from "meter" to "feet". This selection can
be changed at any time, depending on area or preferred unit.
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BASIC SETTINGS
Log unit selection (UnitLog)
The displayed indication for speed and distance values can use different
units.
Speed
knots
M/h
km/h
Distance
nm (nautical miles = 1,852 km)
M
(land miles = 1,609 km)
km
The selected speed unit is coordinated to the distance unit indicated in
the table.
Select the unit as follows:
Example:
This example changes the unit from "knots" to "km/h". This selection can
be changed at any time, depending on area or preferred unit.
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Seite 67
BASIC SETTINGS
Shallow alarm setting (sAlarm)
In the case of uncertain water depths or in unknown waters the shallow
alarm will warn if a shallow approaches, and will prevent damages to the
ship.
The shallow alarm can be set in steps of 0.1 m in the range from 0 to 45
m. The set value is the distance between the lowest part of the ship and
the bottom.
The alarm starts as soon as the distance (alarm threshold) is smaller
than the set alarm threshold. A flashing warning triangle is displayed in
the LD display, and the acoustical warning is sounded. The acoustical
warning can be muted by pressing the "ENTER" key. The optical alarm
remains enabled until the set alarm threshold is exceeded by about 0.5
m.
The shallow alarm is automatically switched off if the set alarm threshold
is exceeded by about 0.5 m again.
Set the shallow alarm as follows:
Example:
3x
This example changes the shallow alarm threshold from 3.1 m to 0.3 m.
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Seite 68
BASIC SETTINGS
Keel depth setting (Keel)
The LC display should indicate the depth under the keel in main function
"Depth" (see page 78). This requires measuring the distance between
the echo sounder and the lowest point of the ship, which is then entered
under the "Keel" function.
Keel
For a sailboat this will be the distance of the echo sounder to the keel
bottom, for a motor-boat the distance of the echo sounder to the bottom
of the screw diameter.
The setting can be made in steps of 0.1 m between 0 and 15 m.
Set the keel depth as follows:
Example:
or :
8x
12 x
This example changes the keel depth from 0.2 m to 1.2 m.
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Seite 69
BASIC SETTINGS
Draught setting (Draught)
The water depth can be displayed as an alternative to depth under the
keel.
The draught of the ship must be known if function "Depth" should display
the depth below the water surface.
Draught
Measure the distance bewteen the lowest point of the ship and the water
line, and program this value for function "Draught" as follows.
Example:
This example changes the draught from 0 m to 1.8 m. Pressing the
"CLEAR" key displays the keel depth value, 1.2 m in this example.
Setting a lower draught value than the keel depth is not possible.
Repeated hitting of the "UP ARROW" key sets the value to 1.8 m. This
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BASIC SETTINGS
value is stored by hitting "ENTER".
When main function "Depth" (see page 78) displays a depth, this depth
value will be the current water depth (Depth and Water).
Reset the draught to zero to display the depth under keel again (Depth
and Keel).
Proceed as follows:
Example:
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BASIC SETTINGS
Automatic log calibration (autoCal)
Automatic log calibration of the LOGIC log is made during a measuring
run over a known distance between two points.
Mark two characteristic points on the map. The distance defined between these points is the measuring distance. The LOGIC log measures
the distance covered during the measuring run. The difference between
measured and actual distance is used for automatic determination of the
calibration factor F, which is stored.
In flowing water the mesuring run must be made in both directions to
compensate the flow velocity effect.
Select the adequate speed unit (knots, M/h or km/h) for the area before
starting the run. Make the run with a speed as constant as possible at
cruising speed.
Measuring distance:
The following example 1 refers to a measuring run in non-flowing water,
the measuring distance being 1.00 nm.
Example 1:
Set the distance read in the map by hitting "CLEAR" key (the distance is
1.00 nm in this example).
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BASIC SETTINGS
Go to start point A of the measuring distance and hit the "ENTER" key
when you pass start mark A.
Cover the measuring distance in a straight run, and hit the "ENTER" key again
when you pass target mark B. The calculated calibration factor (1.15 in this example) is displayed, and is stored when the "ENTER" key is hit.
The following example 2 refers to a measuring run in flowing water, the
measuring distance (A - D) being 2.7 nautical miles.
Example 2:
Set the distance read from the map with the "CLEAR" key and the "UP
ARROW" key (2.70 nm in this example).
Hold down until:
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BASIC SETTINGS
Go to start point A of the measuring distance and hit the "ENTER" key
when you pass start mark A.
Cover the measuring distance in a straight run, and hit the "CLEAR" key
when you pass target mark B.
Turn around to access the measuring distance in the opposite direction.
Hit the "CLEAR" key when you pass target mark C.
Cover the measuring distance in a straight run, and hit the "ENTER" key
when you pass target mark D. The calculated calibration factor (1.15 in
this example) is displayed, and is stored when the "ENTER" key is hit.
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BASIC SETTINGS
Manual log calibration (man.Cal)
This function is used as an alternative to the automatic calibration. The
calibration factor is determined with a pocket calculator. This function
can also be used to check the calibration factor calculated by the instrument during automatic calibration.
Mark two characteristic points on the map. The distance defined between these points is the measuring distance. The LOGIC log measures
the distance covered between the two points.
In flowing water the mesuring run must be made in both directions to
compensate the flow velocity effect.
Select the adequate speed unit (knots or km/h) for the area before starting the run. Make the run with a speed as constant as possible at cruising speed.
Measuring distance:
The following example refers to a measuring run in non-flowing water,
the measuring distance being 2.00 km.
The following example refers to a measuring run in non-flowing water,
the measuring distance being 2.00 km.
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BASIC SETTINGS
Hit the "MODE" key several times, until the LC display shows "Trip ?",
then hit "ENTER". The display shows the trip distance (1.95 nm in this
case).
Go to start point A of the measuring distance.
Hit the "CELAR" key, and "ENTER" immediately thereafter when you
pass start mark A. This will reset your trip counter to zero.
Cover the measuring distance in a straight run, and write down the displyed value (1.74 nm in this example) when you pass mark B.
Calculate the calibration factor F with the following formula:
Effective distance (A-B)
2,00 nm
F = ------------------------------------------------------------ = --------------- = 1,15
Displayed value (A-B)
1,74 nm
Now enter the calculated calibration factor F (1.15 in this case) as described below.
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BASIC SETTINGS
Hold down until:
For manual calibrations in flowing waters the distance measurement
must also be made in the oposite direction (measuring distance C - D).
The calibation factor is calculated with the formula:
Effective distance (A-B) + (C-D)
F = ------------------------------------------------------------------------displayed value (A-B) + (C-D)
Do not use the GPS navigator as a reference for the LOGIG
LOG/DEPTH calibration. The GPS navigator displays speed
over ground (SOG), but the LOGIC LOG/DEPTH measures
speed through water.
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HAUPTFUNKTIONEN
Main Functions
The main functions of the VDO LOGIC DEPTH are accessed with the
"MODE" key. They are selected by pressing the "MODE" key several times.
Depth ?
Water depth indication
(see page 78)
n Alarm ? Navigation alarm setting/activation
(see page 80)
Dist. ?
Display of total distance
(see page 82)
Trip ?
Display of trip distance
(see page 82)
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Seite 78
MAIN FUNCTIONS
Water depth indication (Depth)
The "Depth" function displays either the depth under the keel or the
depth under water in a range from 0 to 80 m.
Example 1:
In this example 1 the current water depth under keel is 5.9 m. The depth
under keel is only displayed if the function "Draught" (see page 69) has
been reset to zero.
The display can also show alarm symbols.
Example 2:
In this example 2 the actual depth under water is 5.9 m.
Depth under water is only displayed if the draught is set in function
"Draught" (see page 69).
No alarm is triggered. The display can also show alarm symbols.
Example 3:
In this example 3 the shallow alarm (sAlarm see page 67) has been triggered as the depth is less than the alarm threshold. The display shows
the flashing alarm symbol and the current water depth.
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Seite 79
MAIN FUNCTIONS
Example 4:
In this example 4 the navigation alarm (n
n Alarm s.S. 80) has been triggered as the depth attains or is less than the set alarm threshold. The
display shows the flashing alarm symbol and the current water depth.
Example 5:
In this example 5 the reception or the evaluation of the echo is not possible (see page 84). The display shows four bars.
The indicated unit (meter or feet) depends on the unit set under
"UnitDep" (see page 65).
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Seite 80
MAIN FUNCTIONS
Die Einstellung und Aktivierung
des Navigationsalarms (n Alarm)
The function “n
n Alarm” of the VDO LOGIC LOG/DEPTH provides an adjustable navigation alarm. It can be used as navigation aid, for instance
when tacking on the course should cross a depth line.
Alarm thresholds between 1 m and 80 m can be set in steps of 1 m.
Set and activate the navigation alarm as follows:
Example:
7x
In this example the alarm threshold for the navigation alarm is changed
from 0 m to 7 m. Hit the "CLEAR" key to activate the alarm threshold.
The set alarm is optically and acoustically triggered when the set alarm
threshold is attained or the depth is less than that value.
Example:
80
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MAIN FUNCTIONS
In this example the alarm is triggered if the depth is less than the alarm
threshold of 7 m. The current water depth is 4.0 m. The acoustical alarm
can be muted with the "ENTER" key, or it steps after 30 seconds automaticly. The flashing alarm signal remains on until the depth exceeds
the alarm threshold by 1 m.
The navigation alarm (acoustical and optical) is automatically switched
off when the depth exceeds the alarm threshold by 1 m again.
Proceed as follows to deactivate the navigation alarm:
Example:
In this example the navigation alarm is deactivated. The set alarm threshold of 7 m is stored by the unit.
The arrow in the LC display can point up or down; this depends on the
current depth at which the navigation alarm setting is made, or the alarm
is activated.
The arrow points downwards if the current depth at the setting time is
less than the alarm threshold. In this case the alarm is triggered when
the depth attains or exceeds the alarm threshold.
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MAIN FUNCTIONS
Total distance display (Dist)
The function "Dist" displays the distance travelled since the VDO LOGIC
LOG/DEPTH was set into operation. This value cannot be reset.
Example:
The distance covered in his example is 4 nm. The indicated unit is the
unit set under "UnitLog" (see page 66).
Trip distance display and reset (Trip)
The function "Trip" displays the distance covered during the trip. This value can be reset to zero at any time.
Example:
The dail trip shown in this example is 1.95 nm. The indicated unit is the
unit set under "UnitLog" (see page 66).
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MAIN FUNCTIONS
Reset the trip value to zero as follows:
Example:
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- Check perfect operation of paddle wheel on
sender, remove deposits
- Check paddle wheel shaft for wear, if necessary, replace worn paddle wheel
- Flow direction to paddle wheel not optimum,
check installation
- Recalibrate unit
- Check display unit selection (Unit)
- Check keel depth (Keel) and draught
(Draught) settings
- Select other sender installation location (for internal location)
- No bottom echo is received, or it is not correctly evaluated (see page 85).
- Install sender cable as far from engine ignition
system and cables of strong electric motors as
possible.
- DEPTH without function, wrong display
- LC display shows bars only (-----)
Correction
- Check electrical connections per wiring schematic
- Check on-board voltage, supply voltage is
10.8 to 15 V DC
- No LOG function, pointer stays
Error
- No function of VDO LOGIC LOG/DEPTH
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TROUBLE SHOOTING
Trouble shooting
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TROUBLE SHOOTING
Other causes may be the reason for a bottom echo not being correctly
received or evaluated:
-
The maximum measuring depth of 150 meter has been exceeded;
-
The bottom has very strong and dense growth (seaweed);
-
The bottom is covered by a thick layer of mud;
-
Water layers of different salinity or different temperature, for instance at estuaries or sewage treatment plants;
-
Fish or school of fish;
-
Preceding vessels or backing manoeuvres aerated the water;
-
Strong electromagnetic disturbances, such as refrigerators, motors, radio equipment;
-
Vessels close to each other also operating their echosounders;
-
The speed of the ship (gliding) can affect the measurement.
These examples show that it is not possible to correct all problems by
optimum installation and sensitivity selection.
These examples show that it is not possible to correct all
problems by optimum installation and sensitivity selection.
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NMEA- SCHNITTSTELLE
The NMEA interface
The NMEA (National Marine Electronics Association) is an organization
of manufacturers, with the objective of developing standards for data
transmission between units of different makes.
The VDO LOGIC DEPTH sends the following data sets corresponding to
the NMEA standard 0183:
- $IIDBT: Depth below sender
- $IIDPT: Depth below sender and sender - water surface distance
The NMEA interface mostly corresponds to the serial interface RS422.
In most cases the NMEA interface can be connected directly to the interface RS232 of the PC. Connect the PC as follows to read NMEA
data:
LOGIC indicating instrument:
Terminal 9 (GND)
Terminal 20 (NMEA A out)
9-pin PC
connector:
pin 5
pin 2
25-pin PC
connector:
pin 7
pin 3
If this connection does not work, the PC has to be equipped with an interface RS422 to RS232. Connect the PC as follows:
LOGIC indicating instrument:
Terminal 19 (NMEA B out)
Terminal 20 (NMEA A out)
PC interface RS422 to RS232
IN B (Return)
IN A (Signal)
The NMEA data sets can be read under Windowws 3.xx with the terminal program (accessories group), or under Windos 95 with the hyperterminal.
Use the following settings in the data transfer menu:
Transfer rate
Data bits
Stop bits
Parity
Protocol
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4800 Baud
8
1
none
none
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NMEA- SCHNITTSTELLE
The NMEA data format
explained by examples
DBT= Depth Below Transducer
$IIDBT,14,f,4.4,m,2.4,F
$IIDBT, a, f, b, m, c, F
a
f
b
m
c
F
depth below transducer
feet
depth below transducer
Meter
depth below transducer
Fathoms
(14 feet)
(4,4 m)
(2,4 fathoms)
DPT= Depth
$IIDPT,4.4,+0.5
$IIDPT, a, b
a
b
depth below transducer
(4,4 m)
positive: diestance transducer to water-line (0,5 m)
negative: diestance transducer to keel
VHW=
Water Speed and Heading
$IIVHW,147,T,147,M,5.5,N,10.2,K
$IIVHW,a, T, b, M, c, N, d, K
a
T
b
M
c
N
d
K
Heading, True
True
Heading, Magnetic
Magnetic
boat speed
Knots
boat speed
km/h
(147°)
(147°)
(5,5 kn)
(10,2 km/h)
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DATA FORMAT/ MAINTENANCE
VLW= Distance Travelled through the Water
$IIVLW,20.5,N,3.3,N
$IIVLW,a, N, b ,N
a
N
b
Total cumulative distance
Nautical Miles
Trip distance since reset
(20.5 nm)
(3.3 nm)
Maintenance of the VDO LOGIC LOG/DEPTH
The display head is maintenance-free. To clean it, use a moist lint-free
or antistatic cloth. Do not use any cleaning agents.
The paddle-wheel and axle assembly of the transducer will have to be examined for wear and tear once every season. If play is found to be excessive, both the paddle wheel and the axle will habe to be replaced (see page
94).
The O-rings of the transducers will have to be checked for wear, embrittlement and damage at regular intervals (twice per boating season). The
slightest indication of any such shortcoming makes it necessary to replace both O-rings.
Part No.:
Paddel wheel with axle, to 20 kn, km/h, mph
Paddel wheel with axle, over 20 kn, km/h, mph
O-Ring for Log Transducer
O-Ring for Depth Transducer
88
270.023/005/003
270.023/005/005
N05 800 374
N05 801 418
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INSTALLATION
Installation of the VDO LOGIC DEPTH System
Please read the safety instructions on pages 5 and 6 before
you start the installation.
Installation of the indicating unit
-
Paste the supplied drilling template to the desired location.
-
Drill the indicated holes.
-
Slowly pull off the template.
-
Carefully clean the surroundings before inerting the indicating instrument. Remove all chips.
-
Place the supplied neoprene mat under the installaton location.
-
Connect the instrument per wiring diagram (see "Electrical installation"), then insert the instrument.
-
Fix the instrument by tightening the knurled nuts.
The knurled nuts should only be tightened hand-tight.
89
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INSTALLATION
The drilling template has been designed to correctly space the instruments, if other VDO instruments are also installed, and to permit the installation of the white protection cap.
Installation of the sending units
The senders must be installed in the hull at a turbulence-free location.
The echo sounder especially should be close to the longitudinal ship
axis.
Install the senders at approximately the same height, side by side, or
stagfered one behind the other.I Make sure you have sufficient distance
to spars, stringers, bulkheads, etc.
Avoid locations close to external valves, anodes, log senders, etc. to prevent mutual influences by turbulence.
Measure and write down the distance between echo sounder and keel bottom, and the draught of the ship. These data
will be needed later for the basic settings.
Never combine the echosounder cable with other cables to a
cable harness. Ignition pulses and other disturbances could
impair the echosounder function.
Install echosounder sender cable separately.
Do not shorten the echosounder cable. If necessary, an extension using a shielded, flexible coaxial cable with silver-coated conductor can be used
to increase the length to 20 m.
90
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INSTALLATION
On sailboats the senders should always be installed ahead of the keel,
as close to the longitudinal ship axis as possible. In the case of a long
keel the sender location should be in the first third of the hull, but not close to the maximum keel thickness.
Especially on sailboats it is important to install the sender vertically,
otherwise - due to additional list - a depth measurement may become
impossible.
Installation on sailboats
Log sender
Echo sounder sender
On motor boats the recommended installation is at about two thirds of
the hull length, never at the stern, in the zone of strong turbulence, or
near the bow, where disturbances due to strong air suction is to be expected.
An ideal location is near the longitudinal ship axis in the area of the first
stringer, if possible directly ahead of the engine compartment, This is the
only location where the echosounder can function without disturbances,
even at high speeds.
The deviation from vertical installation should not exceed 10 degrees,
but at high speed, tight turns and deep water this may cause failures of
the measurement.
Installation on motor boats
Log sender
1st stringer
Echo sounder sender
91
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INSTALLATION
Installation of the log sender
30 mm
30 max.
mm
Make a hole 39 mm diameter at an adequate location. The hull thickness should not exceed 30 mm.
Chamfer the hole outside edge with about 45 degrees for sealant dpreading during assembly.
Install the hull sleeve and the sender as follows:
39
39mm
mmdia.
Hull sleeve installation
1.
2.
Insert the hull sleeve from the outside and bond it with a salt-water
resistant sealant.
From the inside, first place the black gasket, than the white one on
the sleeve, then screw the fixation nut.
The fixation nut should first be tightened hand-tight. After curing of
the sealant continue tightening the nut by hand (about 1/4 turn
more) and check the installation for leaks.
5
4
Install flooding valve and sender:
3
92
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INSTALLATION
3.
4.
5.
Place the loop of the control cable over the through-hull fitting and
knot the loose end of this line to the blind plug.
Screw the flooding valve on the through-hull fitting until a cracking
noise guarantees solid seating of the flooding valve.
Insert the log transducer from the top and secure it by tightening
the nut.
Bow
When inserting the transducer check for correct positioning. The pointed end of the transducer’s handle must
point to the bow when the transducer is inserted in the
through-full fitting.
Demounting the Log Transducer
Unscrew union nut and withdraw transducer from through-hull fitting,
gently turning transducer as jou do. After the removal of the transducer,
instantly insert blind plug into through-hull fitting.
To withdraw, always grip the log transducer by its handle.
Never pull on the signal cable.
93
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INSTALLATION
Replacing the paddle wheel
The paddle wheel of the sender is rotated by
the flowing water. The speed of rotation of
this paddle wheel is measured, and transmitted to the indicating unit.
Two different paddle wheels are supplied
with the system to obtain optimum functioning in all measuring ranges. A wheel with
six paddles is installed in the sender. It is
used for ranges up to 20. Use the four-paddle wheel for higher measuring ranges, up to
50.
Use a screwdriver to replace the paddle
wheel.
Carefully lift the paddle wheel shaft upwards
and remove from the sender.
Insert the shaft in the other paddle wheel,
and install shaft and wheel, using the screwdriver.
2
When changing the paddle wheel check for
the correct direction. The wheel surface curved inwards (1) must point to the pointed
sender strap (2).
When inserting the sender the pointed end
of the sender strap must point to the bow.
1
94
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INSTALLATION
Internal echosounder installation
An internal installation of the sender is only possible on ships with fibreglass reinforced hulls. Due to signal dampening this type of installation may cause power losses and is prone to more disturbances. Check
that the location of the installation has no air inclusions in the laminate,
and that the hull material thickness is not excessive (12 mm max.)
The ship must be in the water when the optimum installation
location is selected.
Proceed as follows in your search:
Supply the indicating instrument with power per wiring diagram (see
page 99) and connect it to the sender.
Move the sender in a plastic bag filled with water over the hull until you
obtain a stable depth reading.
Find the installation location
Fiberglass
reinforced
resin
The sender can be definitely fixed when you have found to optimum location.
Install the sender by bonding it with a salt-water resistant sealant, or use
an installation kit. Installation kits are availble in yachting accessories
shops, shipyards, etc.
95
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INSTALLATION
Installation of sender:
Fix with sealant:
Avoid air inclusions between sender
and hull.
or
Fix with installation kit:
Adjust the tube to the hull angle and
bond.
Fill the tube with oil and check for leaks.
Insert the sender and close the tube.
Oil
Glue
The oil can be castor oil or Castrol MSSR, for instance.
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INSTALLATION
Installation of echosounder through the hull
53 mm dia.
Hull sleeve installation
1.
2.
36 mm max.
Make a hole, 53 mm diameter, at the selected location. The hull thickness should not exceed 36 mm.
Chamfer the hole outside edge with about 45 degrees for the sealant,
and to obtain a reliable seal. Install the hull sleeve and the sender as follows:
Insert the hull sleeve from the outside and bond it with a salt-water
resistant sealant.
From the inside, first place the black gasket, than the white one on
the sleeve, then screw the fixation nut.
The fixation nut should first be tightened hand-tight. After curing of
the sealant continue tightening the nut by hand (about 1/4 turn
more) and check the installation for leaks.
Sender installation:
97
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INSTALLATION
3.
4.
5.
Insert the sender into the sleeve. The two holes in the upper sender section should correspond to the holes in the sleeve.
Secure the sender by inserting the retainer pin through the holes.
Lock the retainer pin by installing the rings at both pin ends.
Tie the control cable of the blind plug to one of the retainer pin rings.
You will need the blind plug to remove the sender. In this case The blind
plug must be secured in the same way as the sender.
Please note that a considerable quantity of water can enter
the ship when the sender is being removed.
Never remove the sender when the ship is in the water.
The sender can be covered with a thin coat of antifouling paint. This cover must be free of air inclusions, which would impair the echosounder
function.
98
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Seite 99
INSTALLATION
Electrical Installation
Electric power supply
red
blue
pink
brown
Terminal 10 / red
Terminal 9 / blue
Terminal 8 / pink
Terminal 7 / brown
=
=
=
=
+12 V
GND
+12 V Illumination
GND Illumination
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Seite 100
INSTALLATION
Repeater connection
red
blue
pink
brown
black
green
Terminal 6 / black
Terminal 5 / green
100
=
=
Logic Bus 2
Logic Bus 1
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INSTALLATION
NMEA Connection
grey
white
lilac
yellow
input
NMAE 0183 A in
NMEA 0183 B in
NMEA 0183 A out
NMEA 0183 B out
output
=
=
=
=
other instrument
Terminal 22 / grey
Terminal 21 / white
Terminal 20 / lilac
Terminal 19 / yellow
101
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Seite 102
INSTALLATION
Legend of Connection Diagram
1. Current Supply
B1
Ship’s battery
F1
5-amp fuse for instrument
F2
5-amp fuse for internal lighting
S1
On-off switch for navigation instruments
S2
On-off switch for internal lighting
A1
Indicator
2. Connection of Repeater
A1
Main Instrument
A2
Repeater
Cable Lengths
The permissible cable lengths for use with the LOGIC bus depend on
the number of indicators and of the quality of cable in question.
A standard installation with two steering positions usually comprises 12
indicators. The indicators at a steering position are linked with the cable
supplied with the indicatos if their arrangement permits doing so.
Up to a length of 8 meters (26 feet), unshielded cable may be used to
bridge the distance between two steering positons.
If a longer connecting cable is required, or if more than 12 indicators are
to be connected, shielded cable will have to be used for each of the
leads of the LOGIC Bus. In either case cable meeting the RG 58 standard will be a must. The shielding of the two cables will have to be
connected at the main instrument side to terminal 9 of the indicator.
If shielded cable is used for connection to the LOGIC bus, the cable run
between the two steering postions must no exceed a maximum length of
16 meters (52 feet).
The total number of indicators connected to the LOGIC
bus must not exceed 15 in that case.
102
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Seite 103
DATA
Technical Data
LOG
Speed through water
Display depending on type
Measuring principle:
Pulse count by Hall sensor
Calibration:
Automatic or manual
Total distance:
0 to 99,999 km, nm or miles (US)
Trip distance:
0 to 999.99 km, nm or miles (US)
Installation diameter of hull sleeve: 39 mm
Maximum hull thickness for hull sleeve: 30 mm
DEPTH
Depth under keel or under water
indication range 0 to 80 m
0 to 20 m in steps of 0.1 m
20 to 80 m in steps of 1.0 m
Range of application: 0.5 to 80 m depending on the nature of the
surface and mounting.
Measuring principle:
Ultrasound propagation time
Frequency:
200 kHz
Sending power:
about 40 W rms, about 320 W peak-peak
Dial graduation:
Analog indication (depth under keel)
Shallow alarm:
0 to 8 m, adjustable in steps of 0.1 m
Navigation alarm:
0 to 80 m, adjustable in steps of 1.0 m
Maximum hull thickness for hull sleeve: 39 mm
Maximum hull thickness for internal installation: 12 mm
GENERAL
Power supply:
10.8 V to 15 V DC
Operating temperature: -10 oC to +60 oC
Current consumption: about 80 mA without lightin
about 120 mA with lightin
Type of protection:
IP 65 at front per DIN 40050
EMC protection:
CE: EN 50081-1, EN 50082-1
Data output:
VDO LOGIC bus
NMEA 0183
Output rate:
about 1 value per second
Dimensions:
Indicating instrument:
125 x 125 x 23 mm
Installation depth
60 m
Installation diameter 85 mm
Technical modifications reserved
103
08 600 844”a”
Ausgabe/Edition: 07/97
VDO Kienzle
Vertrieb und Service GmbH
Kruppstr. 105
D-60388 Frankfurt am Main
Tel.:
Fax:
(069) 40805-0
(069) 40805-177
Ergänzung zu den Montage- und Bedienungsanleitungen
für Instrumente ab Herstelldatum 01/99
Abweichend von den Anschlussplänen, die in den Montage- und Bedienungsanleitungen dargestellt sind, wurden die Anzeiger mit Stecker und Buchse ausgestattet. Dadurch entfällt die obere 6-polige Klemmleiste.
Diese Massnahme vereinfacht die Montage der Anzeiger erheblich und vermeidet
Installationsfehler.
2
1
3
1
2
4
6
3
6
5
4
5
Stecker
Buchse
Die Spannungsversorgung erfolgt mit Hilfe des mitgelieferten Anschlusskabels. Der
Anschluss weiterer Anzeiger erfolgt durch einfaches Verbinden, wie auf der nächsten
Seite dargestellt.
Anschlusskabel N05 801 856:
Belegung:
Kabelfarbe:
1
Logic Bus 2
braun (Kabelende isoliert)
2
+12 VDC Beleuchtung
weiss
3
Masse Beleuchtung
blau
4
Masse
schwarz
5
Logic Bus 1
grau (Kabelende isoliert)
6
+12 VDC
rosa
12/98
Pin-Nr.:
1
braun
weiss
blau
schwarz
grau
rosa
Verbindungskabel
N03 320 824
Anschlusskabel
N05 801 856
Anschluss an
Tochteranzeiger/ Multifunction
10 m
0,3 m
Werden keine weiteren Anzeiger angeschlossen, sollte die Buchse des letzten
Anzeigers mit der mitgelieferten Abschlusskappe verschlossen werden.
Abschlusskappe
Für die NMEA-Kommunikation stehen weiterhin die Klemmen 19 bis 22 (Multifunction
Klemme 8 und 9) zur Verfügung.
Beachten Sie beim Verbinden von Anzeigern, dass Stecker und Buchse nur
in einer bestimmten Stellung zueinander passen.
Benutzen Sie zum Verschrauben der Steckverbindungen keine Werkzeuge.
Verschraubung nur handfest anziehen.
Soll eine bereits bestehende Instrumentierung (Anzeiger mit 2 Klemmleisten,
Herstelldatum vor 01/99) mit Anzeigern ab Herstelldatum 01/99 ergänzt werden, wird
hierfür das mitgelieferte Anschlusskabel verwendet:
Anzeiger mit 2 Klemmleisten
Klemme Nr.:
Anschlusskabel N05 801 856
Kabelfarbe:
Belegung:
5
grau*
Logic Bus 1
6
braun*
Logic Bus 2
7
blau
Masse Beleuchtung
8
weiss
+12 VDC Beleuchtung
9
schwarz
Masse
rosa
+12 VDC
10
* Isolierung ertfernen
2
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Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

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