P803 kraftgesteuert (nicht mehr lieferbar)

P803 kraftgesteuert (nicht mehr lieferbar)
P803-00-001-3/06
P803
Pneumatisch /
hydraulisches
Setzgerät für
Blindeinnietmuttern
und -schrauben
Bedienungsanleitung
Das Setzgerät P803 dient der schnellen und sicheren Installation von
Blindeinnietmuttern und –schrauben (M3 bis M8). Das Setzen erfolgt
durch Aufstauchen der Gewindeträger in dünnwandigen Bauteilen oder
Hohlprofilen.
Dieses Setzwerkzeug verarbeitet Blindeinnietmuttern und –schrauben
kraftgesteuert. Mit diesem neuen Prinzip verbinden sich folgende
Vorteile:
•
•
•
•
Verarbeitung in verschiedene Materialstärken ohne
Veränderung der Werkzeugeinstellung innerhalb einer
Gewindegröße
Erhöhung der Lebensdauer der Gewindedorne (StandardInnen-Sechskantschraube DIN912, Güte 12.9)
Zweifache Vernietung (2 Zyklen) ohne Beschädigung des
Gewindes möglich
Automatisches Auf- und Abspindeln der Blindeinnietelemente
Das P803 wird in einem Kunststoffkoffer komplett inklusive Mundstück
für die Gewindegröße M6, Umrüst-Werkzeug und Ölflasche geliefert.
Verwenden Sie bitte ausschließlich Originalersatzteile.
Inhalt
Sicherheitsvorschriften
Technische Daten
Aufstellung Einzelteile
Gebrauchsanweisung
Einstellen der Setzkraft
Wechselkomponenten zur Verarbeitung diverser Gewindegrößen
Mundstück- und Gewindedornwechsel, Ölkontrolle und -nachfüllung
Wartung
Explosionszeichnung
Liste Einzelteile
Betriebsstörungen und deren Behebung
Konformitätszertifikat
S.
S.
S.
S.
S.
2
2
3
3
4
S. 5
S. 5
S. 6
S. 7
S. 8
S. 9
S. 10
ACHTUNG - Um optimale Montageergebnisse zu erzielen, bitten wir Sie, die vorliegende
Bedienungsanleitung genau durchzulesen und den Anweisungen zu folgen. Sie vermeiden damit
Fehlinstallationen, Beschädigungen und etwaige Verletzungen.
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HEYMAN
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Tel. 0641 / 9 74 23-0
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Sicherheitsinstruktionen und -vorschriften
•
Das Werkzeug sollte nur von qualifiziertem Personal benutzt werden
•
Tragen Sie bitte Schutzbrille und Handschuhe während des Hantierens mit dem Werkzeug
•
Verwenden Sie zum Auffüllen des Hydrauliköls nur die in der Bedienungsanleitung empfohlenen
Produkte
•
Falls das Hydrauliköl mit der Haut in Kontakt kommt, sollte diese mit Wasser und Alkalilösung
gereinigt werden.
•
Wir empfehlen, das Werkzeug nach Gebrauch im mitgelieferten Koffer aufzubewahren
•
Das Werkzeug sollte halbjährlich auf korrekte Funktion kontrolliert und gewartet werden
•
Vor Wartungs- und Reparaturarbeiten ist das Gerät grundsätzlich von der Druckluft zu trennen
•
Wir empfehlen, Druckluftanschlüsse mit Sicherheitskupplungen zu benutzen
•
Das Niveau der Geräuschemission bei Gebrauch des Gerätes liegt bei max. 70 dB(A).
•
Die Werkbank oder Arbeitsoberfläche sollte sauber und aufgeräumt sein, um Verletzungen durch
herumliegende Gegenstände zu vermeiden
•
Bitte vergewissern Sie sich, dass der Druckluftschlauch einen genügend großen
Innendurchmesser aufweist und keine Knickstellen oder sonstige Beschädigungen hat.
•
Bitte ziehen Sie das Werkzeug nicht am Schlauch zu sich. Achten Sie darauf, dass der Schlauch
nicht in die Nähe von heißen oder sich bewegenden Gegenständen gerät.
•
Verwenden Sie bitte keine weiteren Schalldämpfer
•
Achten Sie darauf, dass dem Werkzeug eine Wartungseinheit mit Druckbegrenzer, Filter, Luftöler
und Wasserabscheider vorgeschaltet ist und nur mit gereinigter Druckluft gearbeitet wird.
•
Das Werkzeug kann manuell geführt oder am Balancer befestigt bedient werden.
Technische Daten
Einsatzbereich
Optimaler Arbeitsdruck
Luftdruck
Min. Innendurchmesser des Luftschlauches
Luftverbrauch pro Setzzyklus
Gewicht
Setzhub
Geräuschemission
Max. Setzleistung
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M3 bis M8
6 Bar
5,5 bis 7 Bar
6,4mm
ca. 8 Liter
2,1 Kg
ca. 7mm
< 70dB (A)
ca. 30 Blindeinnietmuttern pro Minute
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Aufstellung Einzelteile
A
A)
B)
C)
D)
E)
F)
G)
H)
I)
J)
Gewindedorn
Mundstück
Kontermutter mit Mundstückhalter
Betätigungsschalter
Anhängebügel für Balancer
Einstellventil für Arbeitsdruck
Einstellventil für Ausspindelzeit
Öleinfüllschraube M8x10
Druckluftadapter
Ausspindelknopf
C
H E
B
F
D
J
G
I
Gebrauchsanweisung
Inbetriebnahme:
Schließen Sie das Gerät an das Druckluftsystem an. Der Einsatz des Werkzeuges sollte in einem
Abstand von maximal 3 m Schlauchlänge von der Wartungseinheit erfolgen (siehe Abb. 1). Nur so
erreichen Sie optimale Setzergebnisse und eine maximale Lebensdauer bei minimalem
Wartungsaufwand.
•
•
Alle Versorgungsleitungen müssen einen Innendurchmesser von mindestens 6,4 mm oder
¼ Zoll besitzen.
Der optimale pneumatische Versorgungsdruck beträgt 6 Bar. Der minimale Luftdruck
beträgt 5 Bar, der maximale Luftdruck bei 7 Bar.
Abb. 1
Einstellen des Mundstücks auf die Blindeinnietmutter (Abb. 2)
Abb. 2
•
•
•
Die Einschraubtiefe des Mundstücks in den Mundstückhalter ist abhängig von der Länge der zu
verarbeitenden Blindeinnietmutter .
Blindeinnietmuttern mit offenem Schaftende sind mit der gesamten Gewindelänge auf den
Gewindedorn aufzuspindeln. Blindeinnietmuttern mit geschlossenem Schaftende wie zuvor
beschrieben aufspindeln, jedoch um einen Gewindegang zurückzudrehen.
Kontermutter des Mundstücks mit 10 Nm gegen den Mudstückhalter anziehen.
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Einstellen der Setzkraft
• Werkzeug an Druckluft anschließen
• Drehen Sie die zu montierende Blindeinnietmutter leicht per Hand mit einer Viertelumdrehung auf
den Gewindedorn. Achten Sie darauf, dass die Blindeinnietmutter gerade aufgespindelt ist. Drücken
Sie die Blindeinnietmutter nun axial gegen den Gewindedorn. Dieser schraubt sich automatisch ein,
bis der Kopf der Blindeinnietmutter an dem Mundstück anliegt. Der Aufspindelvorgang schaltet sich
eigenständig ab.
• Die aufgespindelte Blindeinnietmutter in die Montagelochung einführen.
• Betätigungsknopf auslösen. Dadurch wird ein kompletter Zyklus mit Stauchung und Ausspindeln
durchgeführt.
• Vergewissern Sie sich, dass der pneumatische Versorgungsdruck 5-7 bar beträgt.
• Drehen Sie die Setzkrafteinstellschraube (F) in Richtung "-", um eine Setzkrafteinstellung 0
einzustellen.
• Erhöhen Sie die Setzkraft durch das Drehen der Einstellschraube (F) in Richtung "+“.
• Nach jedem Verstellen der Einstellschraube (F) prüfen Sie anhand einer Probevernietung das
Setzbild, bis ein optimales Ergebnis erreicht ist.
-
+
links
drehen
rechts
drehen
Einstellschraube (F)
Vorsicht!
Eine zu hohe Setzkraft kann das Gewinde der Blindeinnietmutter und des Gewindedorns
beschädigen oder ein Ausspindeln behindern.
Haben Sie die optimale Setzkraft eingestellt, so empfiehlt es sich, die Stellung der
Setzkrafteinstellschraube zu dokumentieren, damit eine spätere erneute Setzkrafteinstellung
schneller durchgeführt werden kann.
Einstellen der Ausspindelzeit
Die Ausspindelzeit ist ab Werk eingestellt. Diese Ausspindelzeit kann durch Drehung der
Einstellschraube für die Ausspindelzeit (G) individuell an die Blindeinnietmutter angepasst oder bei
Verwendung sehr großen Stückzahlen optimiert werden. Ein Hereinschrauben dieser Einstellschraube
bewirkt eine Verlängerung der Ausspindelzeit, ein Herausschrauben verkürzt sie.
Ausspindelknopf
Das P803 ist mit einem Ausspindelknopf (J) im hinteren Bereich des Werkzeugs ausgerüstet. Durch
dessen Betätigung wird der Ausspindelvorgang manuell ausgelöst, falls das Werkzeug diesen nicht
automatisch oder nicht vollständig durchgeführt hat.
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Wechselkomponenten zur Verarbeitung diverser Gewindegrößen
Achtung! - Bei Wartungs- und Reparaturarbeiten oder beim Mundstückwechsel ist das Werkzeug
von der Druckluft zu entkoppeln
Abb. 3
Als Gewindedorn wird eine Standard-Innen-Sechskantschraube DIN 912, Güte 12.9 in der jeweils
erforderlichen Länge benötigt.
Für den Wechsel auf eine andere Gewindegröße müssen die in der Abb. 3 aufgeführten Teile Nº 1 bis
Nº 4 ausgetauscht werden. Pro Gewindegröße ist ein Mundstück-Komplettkit erhältlich, beispielsweise
Bestellnummer 236.803.03.000 für den Mundstückkit M3 .
Mundstück- und Gewindedornwechsel:
• Lösen der Kontermutter (2) und herausschrauben des Mundstücks (2)
• Herausschrauben des Mundstückhalters (5)
• Aufschieben der Reduzierscheibe (3) für den entsprechenden Durchmesser des Gewindedornes
(M1). Für M8 wird keine Reduzierscheibe benötigt!
• Einlegen des Bits (4) in den Schraubenkopf (1) und Vormontage in die Gewindedornaufnahme (6)
• Hülse (145) aufschieben, über den Sicherungs-O-Ring (138) drehen und mit Schraubenschlüssel an
der Gewindedornaufnahme (6) fixieren
• Mundstückhalter (5) aufschrauben
• Montage des Mundstücks (2) einschließlich Kontermutter. Die Kontermutter mit einem Drehmoment
von ca. 15 Nm gegen den Mundstückhalter (5) anziehen
• Der Gewindedorn ist auszutauschen, wenn das Gewinde des aus dem Werkzeug ragenden
Schraubenteils verschlissen ist
Tipp: Bei häufigem Wechsel auf unterschiedliche Gewindegrößen empfehlen wir die Anschaffung der
Teile Nr. 145 (Hülse), Nr. 138 (O-Ring) und Nr. 6 (Gewindedornaufnahme) für jedes Mundstückkit. In
Zusammenhang mit den Teilen Nr. 3 (Reduzierscheibe), Nr. 1(Gewindedorn) und Nr. 2 ( Bit) kann so
eine komplette Gewindedorneinheit vormontiert und durch einfache Demontage des Mitnehmerstiftes (Nr.
9) sehr schnell gewechselt werden.
Kontrolle und Auffüllen des Hydrauliköls (z. B. Shell Tellus 46)
• Kleine Ölnachfüllflasche ist im Lieferumfang enthalten
• Ölspezifikation: Hydrauliköl mit Viskositätsindex 1,55 bzw. 2,4 bei ca. 50° C
• Trennen des Werkzeugs vom Druckluftschlauch
• Ölverschluss-Schraube (18) herausschrauben
• Ölstand durch die Öffnung der Einfüllschraube prüfen, ggf. Hydrauliköl bis zum Gewinde nachfüllen
• Montage der Verschluss-Schraube (18) einschließlich der Dichtung (19)
• Werkzeug an Druckluft anschließen und Setzkraft durch wiederholtes Auslösen des
Betätigungsknopfes prüfen
• Bei nicht ausreichendem Setzhub ist der Ölstand erneut zu prüfen und ggf. nachzufüllen
• Ölverschluss-Schraube (18) wieder einschrauben und mit 5 bis max. 8 Nm wieder festziehen
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Vorsicht •
•
Entsorgen Sie altes Hyrauliköl fachgerecht
Entkoppeln Sie den Druckluftschlauch erst vom Werkzeug, wenn dieser nicht mehr unter
Druck steht
Wartung :
ACHTUNG
Die Wartung des P803 ist durch entsprechend geschulte Personen durchzuführen. Der Werker sollte
nicht Wartungs- und Reparaturarbeiten am P803 durchführen, es sei denn, er wurde entsprechend
ausgebildet.
Vor Wartungs- und Reparaturarbeiten am P803 ist das Gerät grundsätzlich von der Druckluft zu trennen.
Nach der Verarbeitung von 500.000 Blindeinnietmuttern ist das Werkzeug zu demontieren und alle
verschlissenen oder beschädigten Bauteile zu ersetzen. Gleichzeitig sollten alle Bauteile des
Reparatursatzes (s. Tabelle) ausgetauscht werden.
Eine Demontage ist in sauberer Umgebung durchzuführen.
Tägliche Wartung
• Überprüfen Sie, ob das P803 für die zu montierende Gewindegröße ausgerüstet ist.
• Überprüfen Sie, ob die Setzkraft des P803 in Bezug auf die zu montierende Blindeinnietmutter
korrekt eingestellt ist. (siehe „Einstellen der Setzkraft“)
• Sollte der Gewindedorn beschädigt sein oder das Aufspindeln der Blindeinnietmutter schwer
erfolgen, so ist der Gewindedorn auszutauschen.
• Vergewissern Sie sich durch axialen Druck auf dem Gewindedorn, dass der Aufspindelvorgang
korrekt durchgeführt wird. Durch Bedienung des Betätigungshebels prüfen Sie die Funktionen
Aufstauchen und Ausspindeln. Diese Operationen sind ohne Blindeinnietmutter durchzuführen.
• Vergewissern Sie sich, dass die Blindeinnietmuttern bis zum Mundstück aufgespindelt werden.
• Halten Sie das Werkzeug senkrecht zur Werkstückoberfläche
• Schmieren / fetten Sie den Gewindedorn nach der Verarbeitung von jeweils 300 Blindeinnietmuttern
• Schützen Sie nach Einsatz des P803 den Gewindedorn durch Aufspindeln einer Blindeinnietmuttern
Wartungssatz
Zur Erleichterung der Wartung und zur Schonung des P 803 empfehlen wir den Einsatz von
Spezialwerkzeugen.
Reparatursatz
Spezialwartungswerkzeuge
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Nr. 236 803 00 200
Auf Anfrage
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Explosionszeichnung
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Liste Einzelteile
Nr.
1
2
3
4
5
6
7
8*
9
10
13
14
15*
Bezeichnung
Gewindedorn
Mundstück
Ausgleichsscheibe
Bit
Mundstückhalter
Gewindedornaufnahme
Antriebshülse
Federring
Mitnehmerstift
Stopfen
Hülse
Anhängebügel
Führungsring
Nr.
78
118*
138
145
148*
149*
Bezeichnung
Stiftschraube
O-Ring
O-Ring
Hülse
Gummischeibe
Gummischeibe
E201
E202*
E203*
E204
E205*
E206*
17*
18
19
20*
22*
24*
25
26
27
28
29
30
31
32
33*
34
35*
39
42
43*
44*
45*
46*
47*
48
58
60
61*
O-Ring
Schraube M8x10
Dichtung
Scheibe
O-Ring
Führungsring
Großer Hydraulikkolben
Feder
Grundkörper
Verteiler
Führungsstift
Verbindungshülse
Feder
Hintere Abdeckkappe
Schalldämpfer
Ausspindelknopf
O-Ring
Verschlusskappe
Führungsbuchse
O-Ring
Quad Ring
O-Ring
Führungsring
Luftsieb
Stützring
Feder
Kleiner Hydraulikkolben
Pneumatikkolben – Dichtung –
O-Ring
Werkzeugboden – Dichtung –
O-Ring
Werkzeugboden –
Sicherungsring - Seegerring
Werkzeugbodenschutz
Gehäusebodenabdeckung
ohne Dichtung
Pneumatischer Kolben
Schraube M8 verzinkt
Kunststoffgriff
E207
E208
E209
E210
E212*
E215*
Getriebemotor
Schaltventil Push-pull
Auslöseventil
Betätigungsschalter
Arbeitsdruck-Einstellventil
Einstellschraube Dauer
Ausspindeln
Pneumatik-Anschlußkupplung
Pneumatikzylinder
Antriebswelle
Steuerventil
Push-Pull stick
Schutzkappe f. Einstellschraube
Zubehör
Gewindedorn M3
Gewindedorn M4
Gewindedorn M5
Gewindedorn M6
Gewindedorn M8
Bestellnummer
M3x60-12.9
M4x60-12.9
M5x70-12.9
M6x65-12.9
M8x70-12.9
Ölauffüllflasche
7300023611400968
Hydrauliköl 46
Firezone 46 (comp. 360030)
Mundstückset für
Gewindegröße M3
Gewindegröße M4
Gewindegröße M5
Gewindegröße M6
Gewindegröße M8
Gewindegröße
236.803.03.000
236.803.04.000
236.803.05.000
236.803.06.000
236.803.08.000
62*
63
64
65
66
67
71
Bestellbeispiel:
236 803 00 XXX mit XXX als Nummer für das Einzelteil.
Bsp.1: Art 9: Bolzen: 236 803 00 009
8
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•
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Bsp.2: Art E201: Getriebemotor: 236 803 00 201
•
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• www.heyman.de
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Betriebsstörungen und deren Behebung
Bitte kontrollieren Sie vor allen Reparaturmaßnahmen den Ölstand und die korrekte Luftversorgung des
Werkzeuges (zwischen 5 und 7 Bar)!
Störung
Mögliche Ursachen
Gewindedornbeschädigt, Auf- 1. Blindeinnietmutter mit
und Abspindeln schwergängig
falschem Klemmbereich
2. Setzkraft zu groß
3. Gerät schief angesetzt
Innengewinde des RIVKLE® 1. Gewindedorn schadhaft
nach der Montage beschädigt 2. Blindeinnietmutter war
nicht vollständig
aufgespindelt, da
Mundstück falsch
eingestellt.
3. Setzkraft zu groß
4. Blindeinnietmutter mit
falschem Klemmbereich
RIVKLE® dreht sich in der
1. Blindeinnietmutter mit
Bohrung / Stanzung
falschem Klemmbereich
2. Blindeinnietmutter nicht
bis zum Mundstück
aufgespindelt.
3. Setzkraft zu klein.
Setzkraft nicht ausreichend
Auspindelvorgang wird nicht
durchgeführt, Werkzeug
hängt am Werkstück fest.
(Werkzeug kommt auch nach
Betätigung des
Ausspindelknopfs nicht frei.)
Dauerausspindeln nach Hub
ohne Blindeinnietmutter
®
HEYMAN
•
Beseitigung
1. Klemmbereich der Blindeinnietmutter auf
Eignung prüfen
2. Setzkraft korrigieren
3. Gerät im rechten Winkel zur
Werkstückoberfläche halten.
1. Gewindedorn austauschen
2. Mundstück justieren
3. Setzkraft korrigieren
4. Klemmbereich der Blindeinnietmutter auf
Eignung prüfen.
1. Klemmbereich der Blindeinnietmutter auf
Eignung prüfen
2. Vor dem Setzvorgang auf vollständiges
Aufspindeln der Blindeinnietmutter achten.
3. Setzkraft korrigieren.
1. Druckluftversorgung
1. Luftdruck (5-7 bar) bzw. Zuleitung
unzureichend.
überprüfen.
2. Ölmangel
2. Öl gemäß Punkt 5 nachfüllen.
1. Gewinde der
1. Um das Werkzeug frei zu
Blindeinnietmutter oder
bekommen:
des Gewindedorns
• Von der Druckluft trennen.
beschädigt.
• Bolzen (9) in die Montageöffnung
2. Ausspindelzeit zu kurz.
des Mundstückhalters (5) drehen und
3. pneum.Versorgungsdruck
heraustreiben
nicht ausreichend.
• Herausschrauben und Werkzeug
4. Ölmangel
vom Werkzeug trennen
2 - Einstellschraube Ausspindelzeit (E206)
einstellen
3 - pneum. Versorgungsdruck erhöhen
4 - Öl gemäß Punkt 5 nachfüllen
1. Setzkrafteinstellung nicht 1. Setzkraft reduzieren und mit aufgedrehter
korrekt.
Blindeinnietmutter Stauchvorgang
durchführen. (Bitte setzen Sie sich bei
erneuter Fehlfunktion mit uns in Verbindung).
Tel. 0641 / 9 74 23-0
•
Fax 0641 / 9 74 23-11
•
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•
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9
P803-00-001-3/06
Konformitätszertifikat
Verklaart dat het toestel hieronder beschreven:
Plaatsingstoestel voor RIVKLE® blindklinkmoeren en –bouten P803 Nr.99AXXXX
Conform is met de gewijzigde Richtlijn 89/392 van de EG en de nationale wetten die ze toepast.
10
®
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