G•Major - TC Electronic
G•Major
GUITAR EFFECTS PROCESSOR
BEDIENUNGSANLEITUNG
WICHTIGE SICHERHEITSHINWEISE
Das Blitzsymbol in einem gleichschenkligen Dreieck weist den Anwender auf
eine nicht isolierte und potenziell
gefährliche Spannungsquelle im
Gehäuse des Gerätes hin, die stark genug sein
kann, um bei Anwendern einen Stromschlag
auszulösen.
Ein Ausrufezeichen in einem
gleichschenkligen Dreieck weist den
Anwender auf wichtige Anweisungen
zum Betrieb und Instandhaltung des
Produkts in den begleitenden Unterlagen hin.
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Achtung!
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Lesen Sie die folgenden Hinweise.
Bewahren Sie sie auf.
Beachten Sie die folgenden Warnungen.
Folgen Sie bitte allen Anweisungen.
Verwenden Sie dieses Gerät nicht in der Nähe
von Wasser.
Reinigen Sie das Gerät nur mit einem feuchten
Tuch.
Die zu Belüftung des Gerätes dienenden
Öffnungen dürfen nicht blockiert werden. Folgen
Sie bei der Montage den Vorgaben des
Herstellers.
Montieren Sie das Gerät nicht unmittelbar neben
Hitzequellen wie Heizkörpern, Wärmespeichern,
Öfen oder anderen Geräten (beispielsweise
Leistungsverstärkern), die Hitze abstrahlen.
Modifizieren Sie nicht den Netzstecker dieses
Gerätes. Ein polarisierter Stecker hat zwei
Kontakte, von denen einer länger ist als der
andere. Ein geerdeter Stecker hat zwei Kontakte
sowie einen dritten Erdungsanschluss. Der
längere Kontakt beziehungsweise der
Erdungsanschluss dienen Ihrer Sicherheit. Wenn
der Stecker an dem mit diesem Gerät gelieferten
Kabel nicht zur Steckdose am Einsatzort passt,
lassen Sie die entsprechende Steckdose durch
einen Elektriker ersetzen.
Sichern Sie das Netzkabel gegen Einquetschen
oder Abknicken, besonders am Netzstecker des
Gerätes selbst.
Verwenden Sie nur das vom Hersteller benannte
Zubehör für dieses Gerät.
Trennen Sie das Gerät vom Stromnetz, wenn
ein Gewitter aufkommt oder Sie es für
längere Zeit nicht benutzen wollen.
Verwenden Sie nur die vom
Hersteller angegebenen oder mit
dem Gerät verkauften Gestelle,
Podeste, Halteklammern oder
Unterbauten. Wenn Sie einen Rollwagen
verwenden, achten Sie darauf, dass das
Gerät beim Bewegen gegen Herunterfallen
gesichert ist.
Alle Wartungsarbeiten müssen von hierfür
qualifizierten Servicetechnikern durchgeführt
werden. Eine Wartung ist erforderlich, wenn das
Gerät selbst oder dessen Netzkabel beschädigt
wurde, Flüssigkeiten oder Gegenstände in das
Gerät gelangt sind, das Gerät Regen oder
starker Feuchtigkeit ausgesetzt wurde, das
Gerät nicht ordnungsgemäß arbeitet oder es
heruntergefallen ist.
•
Setzen Sie dieses Gerät keinem Spritzwasser
aus und achten Sie darauf, dass keine mit
Flüssigkeiten gefüllten Objekte wie zum
Beispiel Vasen darauf abgestellt werden.
•
•
Das Gerät muss geerdet sein.
Verwenden Sie grundsätzlich nur ein dreiadriges
Kabel wie jenes, das mit dem Gerät geliefert
wurde.
Beachten Sie, dass für verschiedene
Netzspannungen entsprechende Netzkabel und
Anschlussstecker erforderlich sind. Setzen Sie
sich im Zweifelsfall mit TC Electronic in
Verbindung.
Überprüfen Sie die Netzspannung am Einsatzort
des Gerätes und verwenden Sie ein geeignetes
Kabel – siehe hierzu die folgende Tabelle:
•
•
Spannung
Netzstecker nach Standard
110 bis 125 V UL817 und CSA C22.2 Nr. 42.
220 bis 230 V CEE 7 Seite VII, SR Abschnitt
107-2-D1/IEC 83 Seite C4.
240 V
BS 1363 von 1984: »Specification
for 13A fused plugs and switched
and unswitched socket outlets.«
•
Montieren Sie das Gerät so, dass der etzstecker
zugänglich und eine Trennung vom Stromnetz
jederzeit möglich ist.
•
Um das Gerät vollständig vom Stromnetz zu
trennen, müssen Sie den Hauptnetzstecker
ziehen.
Der Hauptnetzstecker muss zugänglich und
bedienbar bleiben.
•
•
•
Montieren Sie das Gerät nicht in einem
vollständig geschlossenen Behälter.
Öffnen Sie das Gerät nicht – es besteht die
Gefahr eines elektrischen Schlages!
Achtung!
Änderungen an diesem Gerät, die im Rahmen dieser
Anleitung nicht ausdrücklich zugelassen wurden,
können das Erlöschen der Betriebserlaubnis für
dieses Gerät zur Folge haben.
Wartung
• Es befinden sich keine vom Anwender zu
wartenden Teile im Gerät.
• Alle Wartungsarbeiten müssen von hierfür
qualifiziertem Servicetechnikern durchgeführt
werden.
3
WICHTIGE SICHERHEITSHINWEISE
EMV/EMI
Dieses Gerät wurde geprüft und entspricht den
Einschränkungen für ein digitales Gerät der
Klasse B entsprechend Abschnitt 15 der FCCBestimmungen. Diese Einschränkungen sollen
angemessenen Schutz gegen schädliche
Interferenzen bieten, wenn das Gerät in einer
Wohngegend betrieben wird. Dieses Gerät
erzeugt und verwendet Radiofrequenzenergie
und kann selbst Radiofrequenzenergie
ausstrahlen. Wenn es nicht entsprechend der
Anleitung installiert und verwendet wird,
erzeugt es möglicherweise beeinträchtigende
Störungen im Funkverkehr. Es kann nicht
garantiert werden, dass es bei einer
bestimmten Aufstellung nicht zu Interferenzen
kommt. Wenn dieses Gerät Störungen bei
Radio- und Fernsehempfangsgeräten auslöst –
was durch Aus- und Anschalten des Gerätes
überprüft werden kann –, sollten Sie die
folgenden Maßnahmen ergreifen:
• Richten Sie die verwendete Empfangsantenne neu
aus oder stellen Sie sie an einer anderen Stelle auf.
• Vergrößern Sie den Abstand zwischen dem Gerät
und dem Empfänger.
• Schließen Sie das Gerät an einen anderen
Stromkreis als den Empfänger an.
• Bitten Sie Ihren Händler oder einen erfahrenen
Radio/Fernsehtechniker um Hilfe.
Für die Kunden in Kanada:
Dieses digitale Gerät der Klasse B entspricht
den kanadischen Bestimmungen für Interferenzverursachende Geräte ICES-003.
Cet appareil numérique de la classe B est
conforme à la norme NMB-003 du Canada.
Konformitätsbescheinigung
TC Electronic A/S, Sindalsvej 34, 8240
Risskov, Dänemark, erklärt hiermit auf
eigene Verantwortung, dass das folgende
Produkt:
G•Major – Guitar Effects Processor
das von dieser Bescheinigung
eingeschlossen und mit einer CEKennzeichnung versehen ist, den folgenden
Normen entspricht:
EN 60065
Sicherheitsbestimmung für
(IEC 60065) netzbetriebene elektronische
Geräte und deren Zubehör für
den Hausgebrauch und
ähnliche allgemeine
Anwendung.
EN 55103-1 Produktfamiliennorm für
Audio-, Video- und
audiovisuelle Einrichtungen
sowie für Studio-Lichtsteuereinrichtungen für den
professionellen Einsatz. Teil
1: Grenzwerte und
Messverfahren für
Störaussendungen.
EN 55103-2 Produktfamiliennorm für
Audio-, Video- und
audiovisuelle Einrichtungen
sowie für Studio-Lichtsteuereinrichtungen für den
professionellen Einsatz. Teil
2: Anforderungen an die
Störfestigkeit.
Unter Hinweis auf die Vorschriften in den
folgenden Direktiven:
73/23/EEC, 89/336/EEC
Ausgestellt in Risskov, Januar 2001
Anders Fauerskov
Geschäftsführer
EINLEITUNG
EFFEKTBLÖCKE
Wichtige Sicherheitshinweise . . . . . .a-b
Inhaltsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . .3
Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5
Vorderseite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6
Rückseite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8
Signalfluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9
G•Major – Setups . . . . . . . . . . . . . . .10
Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .27
Effects-Menü – Basisfunktionen . . . .27
Noise Gate . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .27
EQ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .28
Compressor . . . . . . . . . . . . . . . . . . .29
Chorus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .30
Flanger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .32
Vibrato . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .33
Resonance Filter . . . . . . . . . . . . . . . .34
Phaser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .35
Tremolo . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .36
Panner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .36
Delay . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .38
Pitch Detune . . . . . . . . . . . . . . . . . . .39
Whammy . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .40
Pitch Shifter . . . . . . . . . . . . . . . . . . .41
Reverb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .42
GRUNDFUNKTIONEN
Das Display . . . . . . . . . . . . . . . . . . .12
Presets
…aufrufen . . . . . . . . . .
…bearbeiten . . . . . . . .
…speichern . . . . . . . .
Preset via MIDI sichern
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Grundeinstellungen
I/O Setup . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .14
Utility & MIDI . . . . . . . . . . . . . . . . . . .15
Weitere Funktionen
Der Tuner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .17
MIDI Mapping . . . . . . . . . . . . . . . . . .18
Levels All-Menü . . . . . . . . . . . . . . . .19
Kanalumschaltung mit ext.
Vorverstärker (Relais 1 und 2) . . . . . .19
Routings . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .21
Tap Tempo . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .21
Das G•Major steuern
Einleitung . . . . . . . . . .
Das MOD-Menü . . . . .
Modifikatoren . . . . . . .
Modifikatoren zuordnen
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DEUTSCH
INHALTSVERZEICHNIS
ANHANG
MIDI-Implementationstabelle
Technische Daten . . . . . . . .
Liste der Werks-Presets . . .
Häufig gestellte Fragen . . . .
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.48
.49
.22
.22
.23
.24
Wie Sie…
Beispiele für
verschiedene Funktionen . . . . . . . . .25
TC Electronic, Sindalsvej 34, DK-8240 Risskov – tcdk@tcelectronic.com
Deutsche Version
Rev 7 – SW – V 1.27
3
EINLEITUNG
Wir gratulieren Ihnen zum Kauf des G•Major Effektprozessors.
Wenn Sie noch nie ein Multieffektgerät für Ihr Gitarrenrack erworben haben, werden Sie sich vielleicht fragen, ob
nun tagelange Arbeit vor Ihnen liegt, bis das G•Major sich Ihren Vorstellungen entsprechend »benimmt« und
Ihnen kreatives Arbeiten ermöglicht. Aber es gibt wirklich keinen Grund zur Panik.
Die im G•Major gespeicherten Presets stellen eine gute Ausgangsbasis dar, so dass Sie schon nach wenigen
Minuten loslegen können. Und wenn Sie das G•Major stärker Ihren persönlichen Vorstellungen anpassen wollen,
werden Sie auch dabei keine Schwierigkeiten haben.
»Stomp Box«-Betrieb
Wenn Sie die Arbeit mit klassischen Bodeneffektgeräten gewohnt sind, können Sie das G•Major entsprechend
konfigurieren. So stehen Ihnen hochwertige Effekte in einer vertrauten Anordnung zur Verfügung. Sie können
nahezu jedes MIDI-Pedal, das MIDI-Controllernachrichten sendet, verwenden, um das G•Major wie eine Reihe
normaler Bodeneffekte zu verwenden, die nach Belieben an- und ausgeschaltet werden können.
Preset-Betrieb – die volle Kontrolle über den Sound
Ebenso ist es möglich, für jeden Sound ein eigenes Preset zu erstellen und per MIDI-Pedal zwischen diesen
Presets zu wechseln. Ebenso können Sie dieses Verfahren mit dem oben beschriebenen »Stomp Box«-Ansatz
kombinieren.
Kanalumschaltung
Um von einem knackigen, trockenen Rhythmussound zu einem verzerrten Leadsound zu wechseln, werden Sie in
der Regel nicht nur Effekteinstellungen, sondern auch den Kanal an Ihrem Preamp oder Combo-Verstärker
umschalten. Um diese Umschaltung über MIDI durchzuführen, ist normalerweise ein separates
Umschaltungssystem erforderlich. Nicht für G•Major-Besitzer! Mit dem im G•Major integrierten RelaisUmschaltungssystem können Sie zwischen maximal 4 Kanälen an Ihrem Preamp oder Combo-Verstärker
umschalten.
Modifikatoren – Direkter Zugriff auf Klangparameter
Und wenn Sie sich jetzt noch mehr Flexibilität wünschen, sollten Sie sich einmal die Modifikatoren des G•Major
ansehen, die zur direkten Kontrolle von Klangparametern verwendet werden können. Zahlreiche Parameter der
Effektalgorithmen können auf diese Weise durch externe MIDI-Controller oder Fußpedale gesteuert werden. So
ergeben sich grenzenlose Möglichkeiten. Sie können beispielsweise neben der Lautstärke auch die
Geschwindigkeit eines Panning-Effekts steuern.
4
EINLEITUNG
Qualität
DEUTSCH
Das G•Major von TC Electronic gehört zur Kategorie preiswerter Effektprozessoren. Allerdings ist es weit davon
entfernt, »billig« zu klingen. Vielmehr ermöglicht es Klangbearbeitung in höchster Qualität, die ihren Sound
niemals auf unerwünschte Weise verfärben wird. TC Electronic steht als führender Anbieter im Bereich digitaler
Audiotechnik für umfassendes know how und viele Jahre Erfahrung beim Bau professioneller Effektgeräte. Und
obwohl jedes unserer Produkte einzigartig ist, profitieren Sie dennoch bei jedem einzelnen Gerät vom Erfolg und
den Innovationen der gesamten TC Electronic-Produktpalette. So finden Sie die vielfach prämierte Qualität
unserer Reverbs, die innovative Kompressionstechnologie und zahlreiche weitere TC-»Klassiker« wie das
Dynamic Delay und der berühmte Chorus auch in diesem Produkt wieder. Dabei gewährleistet eine logisch
aufgebaute Benutzerführung, dass Sie in kürzester Zeit eine Reihe hochwertiger Sounds direkt von einem
angeschlossenen MIDI-Pedal aus abrufen können.
Der Name TC steht für die Qualität der Effekte des G•Major. Darüber hinaus werden Sie nach den ersten Stunden
am und mit dem G•Major – begleitet von dieser Bedienungsanleitung – sehen, wie viel Spaß es machen kann, mit
einem derart vielseitigen Effektprozessor zu arbeiten.
Über diese Bedienungsanleitung
Die aktuelle Version dieser Bedienungsanleitung finden Sie in mehreren Sprachen auf der Website von TC
Electronic unter www.tcelectronic.com.
Wenn bestimmte Fragen im Rahmen dieser Bedienungsanleitung nicht beantwortet werden, empfehlen wir Ihnen,
unsere Supportdatenbank TC Support Interactive zu verwenden. Sie finden dieses Angebot ebenfalls unter
www.tcelectronic.com.
Und jetzt wünschen wir Ihnen viel Spaß!
5
VORDERSEITE
POWER (Netzschalter)
Der Netzschalter des Gerätes.
INPUT LEVEL-Regler
Zum Einstellen des Eingangspegels.
Wertebereich: 24 dB
OUTPUT LEVEL-Regler
Zum Einstellen des Ausgangspegels.
Wertebereich: 24 dB
INPUT-Anzeigen
Anzeige der Eingangspegel. Der
Anzeigebereich ist 0 dB, -3 dB, -6
dB, -12 dB, -18 dB, -24 dB, -40 dB.
INPUT OVERLOAD-LEDs
Die Overload-LEDs leuchten in zwei
Fällen auf: wenn das Eingangssignal
einen zu hohen Pegel hat und daher
zu einer Übersteuerung führt, oder
wenn der interne DSP ist überlastet
ist.
EINGANGS-TYP –
ANALOG/DIGITAL
Sie wählen den Eingang im I/OBereich durch Drücken der I/O-Taste.
Analog: Der analoge Eingang ist
ausgewählt.
Digital Lock: zeigt an, dass eine
Synchronisation zu einem an den
Digitaleingang angeschlossenen
Gerät erzielt wurde.
44.1/48 kHz: zeigt an, ob das
eingehende digitale Signal 44,1 kHz
oder 48 kHz Samplefrequenz hat.
Wenn sich am Digitaleingang ein
digitales Gerät befindet, aber keine
Synchronisation erzielt werden kann,
blinkt die Digital Lock-Anzeige.
6
DI LED
Zeigt an, dass der externe digitale
Clock-Eingang ausgewählt ist.
TUNER
Das G•Major verfügt über einen
integrierten Tuner, der stets aktiv ist.
Wenn das angeschlossene
Instrument gestimmt ist, leuchten
beide Pfeile der Tuner-Anzeige.
DIE MATRIX
Das G•Major bietet drei verschiedene
Anordnungen (Routings) für die
Effektblöcke: Seriell, Semiparallel
und Parallel. Die Matrix zeigt die
Struktur des gerade verwendeten
Routings.
LEVELS-BEREICH
Die Parameter beziehen sich nur auf
den gerade bearbeiteten Block.
PPM – Peak Program Meter:
Zeigt den Spitzenpegel im gerade
bearbeiteten Effektblock.
IN-Anzeige:
zeigt den Eingangspegel des
Effektblocks.
OUT-Anzeige:
zeigt den Ausgangspegel des
Effektblocks
MIX-Anzeige
zeigt das Mischungsverhältnis
innerhalb des Effektblocks.
DAMP
Wenn sowohl Noise Gate als auch
Kompressor aktiv sind, zeigt die
DAMP-Anzeige die Abschwächung
durch das Noise Gate, so lange kein
Eingangssignal anliegt und die
angewendete Kompression, wenn
ein Eingangssignal anliegt.
PRESET-Nummer
Wenn ein Preset ausgewählt
und aktiv ist, wird dessen
Nummer stetig leuchtend
angezeigt. Beim Durchblättern
(»Preview«) der Presets blinkt
die Nummer, bis ein Preset
durch Drücken der RECALLTaste aktiviert wird.
EDITED
Wenn diese LED aufleuchtet,
wurde das derzeit aktive
Preset bearbeitet, aber noch
nicht gespeichert.
FACTORY/USER
Zeigt, ob Sie sich in der
Werks- oder der AnwenderBank befinden.
MIDI IN
Zeigt eingehende MIDI-Daten
an.
SELECT-Drehregler
(außen) & ADJUSTDrehregler (innen)
Mit diesen beiden Reglern
wird je ein wichtiger
Parameter eines einzelnen
Effektblocks eingestellt.
Drehen Sie den äußeren
Drehregler, um zwischen
sieben Parametern zu
wechseln (ein Parameter pro
Block sowie für das Noise
Gate). Mit dem ADJUSTDrehregler ändern Sie den
Wert des ausgewählten
Parameters. Nach zwei
Sekunden ohne Eingabe
wechselt das Display auf die
vorherige Anzeige zurück.
DEUTSCH
VORDERSEITE
TASTEN AUF DER
VORDERSEITE – ALLGEMEINES
Einfaches Drücken aktiviert oder
deaktiviert den entsprechenden
Effekt. Durch »Doppelklicken«
einer Taste öffnen Sie das EditMenü des Effekt-Algorithmus.
Wenn die LED einer Taste leuchtet,
ist der entsprechende Effektblock
aktiv.
NOISE GATE
An/Aus-Taste für den Noise GateBlock.
LEVELS ALL/RELAY 1+2
Zur Einstellung der übergreifenden
Pegeleinstellungen, der »Kill Dry«Funktion und der beiden
Relais-Schalter, mit denen Sie zum
Beispiel an Ihrem Comboverstärker
oder Vorverstärker Kanäle
umschalten können.
COMP
An/Aus-Taste für den KompressorBlock.
CHO/FLA
An/Aus-Taste für den
Chorus/Flanger-Block.
FILTER/MOD
An/Aus-Taste für den Filter- und
Modulations-Block.
DELAY
An/Aus-Taste für den Delay-Block.
PITCH
An/Aus-Taste für den Pitch-Block.
REVERB
An/Aus-Taste für den Reverb-Block.
ROUTING
Im Routing-Bereich legen Sie die
Anordnung der Effektblöcke fest.
MOD
Über diese Taste erreichen Sie den
Modifikator-Bereich. Hier legen Sie
fest, welche Parameter extern
gesteuert werden sollen, zum
Beispiel über ein angeschlossenes
Fußpedal.
I/O
Im I/O-Menü, das Sie über diese
Taste erreichen, legen Sie alle auf
Ein- und Ausgänge bezogenen
Parameter fest.
MIDI/UTIL
Über diese Taste erreichen Sie alle
MIDI-bezogenen Parameter und
weitere übergreifende Parameter.
RECALL
Mit dieser Taste aktivieren Sie ein
Preset. Mit dem EDIT-Regler im
Control-Bereich (dem inneren
Drehregler) wählen Sie ein Preset
aus, und durch Drücken von
ENTER (dem EDIT-Drehregler)
oder der RECALL-Taste aktivieren
Sie es.
STORE
Drücken Sie diese Taste zum
Speichern eines Presets. Wählen
Sie mit dem EDIT-Regler im
Control-Bereich (dem inneren
Drehregler) den Speicherplatz aus.
Drücken Sie zur Bestätigung den
EDIT-Regler (ENTER).
Bevor Sie durch Drücken des
EDIT-Reglers speichern, können
Sie den Namen des Presets
ändern. Hierzu wählen Sie mit dem
PARAMETER-Drehregler im
Effects-Bereich eine Stelle des
Namens aus und legen mit dem
VALUE-Drehregler den Buchstaben
fest. Anschließend drücken Sie
zwei Mal ENTER, um den
Speichervorgang abzuschließen.
PARAMETER-Drehregler
(außen) & EDIT-Drehregler
(innen)/ENTER-Funktion (durch
Drücken des inneren Reglers)
Mit diesen beiden Reglern können
Sie das Setup und alle nicht
effektbezogenen Parameter
einstellen. Mit dem PARAMETERDrehregler wählen Sie Parameter
aus. Mit dem EDIT-Drehregler
stellen Sie Werte ein. Drücken Sie
den EDIT-Drehregler, um
Funktionen auszuführen oder zu
bestätigen (ENTER).
TAP
Diese Taste dient zum Vorgeben
des global geltenden Tempos.
Tempobezogene Effekte wie zum
Beispiel der Delay-Block können
dann diesem Tempo oder einem
Teilwert beziehungsweise
Vielfachen davon folgen. Die LED
der Taste blinkt im derzeitigen
globalen Tempo.
BYPASS ALL
Drücken Sie diese Taste zum
Umgehen aller Effekte. Drücken
und halten Sie die Taste circa 1
Sekunde, um die Ausgänge
komplett abzuschalten –
beispielsweise, um Ihre Gitarre in
Ruhe zu stimmen.
7
RÜCKSEITE
Switch
Out
RelaisBuchse
Symm.
Analoge
Eingänge
Symm.
Analoge
Ausgänge
Digitale
S/PDIF
Ein/
Ausgänge
Anmerkung: Die analogen Ein- und
Ausgänge des G•Major sind symmetrisch
ausgeführte 6,3 mm-Klinkenbuchsen.
Verwenden Sie zur optimalen Verbindung
mit anderen symmetrischen Geräten daher
auch symmetrisch ausgeführte Kabel.
Allerdings sind die meisten Komponenten
eines Gitarrensystems nicht symmetrisch
ausgeführt, so dass Sie in der Regel ohne
Probleme normale Mono-auf-Mono-Kabel
des abgebildeten Typs verwenden können.
Kabel/Stecker
Mono auf Mono
Spitze
Masse
Spitze
Masse
8
Kabel/Stecker
Stereo auf Mono
Spitze
Ring
Masse
Masse
Spitze
MIDI
In, Out, Thru
Digitale
S/PDIF
Ein/
Ausgänge
NetzEingang
100–240V
MIDI-Kabel
max. 10 m
DIN-Anschluss
5 Pol – männlich 45°
abgeschirmtes Kabel (3/5 Adern + Abschirmung)
DIN-Anschluss
5 Pol – männlich 45°
Relais-Kabel/Stecker
Y-Splitter
Relais-Kabel/Stecker
(Stereostecker)
Spitze
Ring
Masse
Spitze
Ring
Masse
Masse
Ring
Spitze
Masse
Spitze
Masse
Spitze
DEUTSCH
SIGNALFLUSS
9
G•MAJOR – SETUPS
Anschließen und Einrichten des G•Major
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten zum Zusammenstellen von Gitarrenanlagen, von denen wir einige der
bekannteren ausgewählt haben. Grundsätzlich empfehlen wir eine serielle Anordnung, in der das gesamte Signal
das G•Major durchläuft. Auf diese Weise holen Sie aus allen Effektalgorithmen das Optimum heraus. Wie in
dieser Anleitung mehrfach erwähnt wird, brauchen Sie sich dabei über eine Verfälschung des Klangs keine
Gedanken zu machen, da die von TC Electronic verwendeten High End-Konverter klangneutral sind.
Serielle Anordnung mit Vorverstärker und
Poweramp
• Verbinden Sie den Ausgang des Vorverstärkers mit
dem Eingang des G•Major.
• Verbinden Sie den Ausgang des G•Major mit dem
Eingang des Poweramps.
• Um mit dem G•Major zwischen den Kanälen des
Vorverstärkers zu wechseln, verbinden Sie den
Relay Jack-Anschluss des G•Major mit den
Kanalumschaltungsbuchsen des Vorverstärkers
(dies gilt nicht für MIDI-Vorverstärker).
Serielle Anordnung mit Vorverstärker und ein oder
zwei Combo-Verstärkern
• Verbinden Sie den Ausgang des Vorverstärkers mit
dem Eingang des G•Major.
• Verbinden Sie den Ausgang des G•Major entweder
mit dem Eingang oder dem Effektweg-Return des
oder der Combo-Verstärker.
• Um mit dem G•Major zwischen den Kanälen des
Vorverstärkers zu wechseln, verbinden Sie den
Relay Jack-Anschluss des G•Major mit den
Kanalumschaltungsbuchsen des Vorverstärkers
(dies gilt nicht für MIDI-Vorverstärker).
Wenn Sie die Return-Buchse des Effektweges Ihres
Combo-Verstärkers verwenden, erhalten Sie in der
Regel ein dem ersten Beispiel entsprechendes Setup.
Wenn Sie den normalen Combo-Eingang verwenden,
entsteht ein »Doppel-Preamp«-Setup, bei dem Sie die
Combo-Klangregelung verwenden können. Dabei
entsteht zwar ein lauteres Rauschen als bei der
Verwendung des Effect-Returns, jedoch hat sich
dieses Setup bei Verstärkern wie Vox AC 30, Fender
Bassman usw. bewährt.
10
SETUPS
Parallele Anordnung mit Linemischer
• Verbinden Sie den Ausgang Ihres Vorverstärkers
mit dem Eingang des Linemischers.
• Um mit dem G•Major zwischen den Kanälen des
Vorverstärkers zu wechseln, verbinden Sie den
Relay Jack-Anschluss des G•Major mit den
Kanalumschaltungsbuchsen des Vorverstärkers
(nicht erforderlich bei MIDI-steuerbaren
Vorverstärkern).
• Verbinden Sie den Effect Send des Linemischers
mit den Eingängen des G•Major und die Ausgänge
des G•Major mit den Effect Returns des
Linemischers.
• Verbinden Sie den Ausgang des Linemischers mit
dem Eingang des Verstärkers.
In der nebenstehenden Illustration werden Combos
verwendet. Stattdessen können Sie natürlich auch
einen normalen Leistungsverstärker verwenden, und
als Vorverstärker kann ohne weiteres der
Vorverstärker-Bereich eines Combos verwendet
werden.
Kombinierte Anordnung mit normalen
Bodeneffekten, einem G•Major und MIDI-Pedal
• Verbinden Sie den Effect Send des Combos mit
dem Eingang des G•Major.
• Verbinden Sie den Ausgang des G•Major mit dem
Effect Return des Combos.
• Schließen Sie Ihre Gitarre wie üblich an Ihre
normalen Bodeneffekte an und verbinden Sie diese
mit dem Eingang des Combos.
• Wenn Sie Presets am G•Major wechseln und
gegebenenfalls auch die Kanäle Ihres
Vorverstärkers umschalten wollen, sollten Sie
außerdem ein MIDI-Pedal an das G•Major
anschließen und die Relais-Umschaltungsfunktion
verwenden.
11
DEUTSCH
Anschließen und Einrichten des G•Major
DIE ANZEIGE
Overload LEDs
Eingangsformat- Matrix – Darstellung des
Anzeige
aktuellen Routings
Block-Pegel:
In, Out & Mix
Damp
Kompression/
Noise Gate
PresetNummer
Anzeigen für:
MIDI-Empfang
Factory-/UserPresetbank
Presetveränderung
Eingangsanzeige
Am Eingang erkannte Tonhöhe
INPUT-Anzeigen
Dies ist die Anzeige des Eingangspegels.
Der Anzeigebereich ist 0, -3, -6, -12, -18, -24, -40 dB.
So stellen Sie den Eingangspegel korrekt ein:
Wählen Sie an dem Gerät, das sich im Signalweg vor
dem G•Major befindet (beispielsweise Ihrem Preamp)
die »lauteste« Einstellung, in der Regel wahrscheinlich
ein cleaner Sound. Stellen Sie den Eingangspegel am
G•Major so ein, dass die -3 dB-LED häufig und die 0
dB-LED nur bei den höchsten Pegeln kurz aufleuchtet.
Input Overload-LEDs
Die Overload-LEDs leuchten in zwei Fällen auf: wenn
das Eingangssignal einen zu hohen Pegel hat und
daher zu einer Übersteuerung führt, oder wenn der
interne DSP ist überlastet ist. Die Overload-LED
leuchtet auf, sobald ein Sample 0 dBFS erreicht.
Reduzieren Sie in diesem Fall den Ausgangspegel
des Gerätes, das sich am Eingang des G•Major
befindet, oder regeln Sie mit dem Input Level-Regler
den Eingangspegel am G•Major selbst.
Eingangstyp und Clock
Sie wählen den Eingang im Utility-Bereich, den Sie
durch Drücken der I/O-Taste aktivieren.
Analog/Digital: zeigt den gewählten Eingangsmodus.
Lock: zeigt an, dass eine Synchronisation zu einem an
den Digitaleingang angeschlossenen Gerät erzielt
wurde.
44.1/48 kHz: zeigt die aktuelle Clockrate an.
DI LED: zeigt an, dass der externe digitale ClockEingang ausgewählt ist.
Wenn am digitalen Eingang ein Gerät angeschlossen
ist, aber keine verwertbare Clock anliegt, blinkt die
Lock-Anzeige. Überprüfen Sie in diesem Fall die
Clockrate und die Verbindung zu dem Gerät und
versuchen Sie es noch einmal.
12
Tuner
Tuner
Das G•Major verfügt über einen integrierten Tuner, der
stets aktiv ist. Wenn das angeschlossene Instrument
gestimmt ist, leuchten beide Pfeile der Tuner-Anzeige.
Wenn Sie ein TC Electronic G•Minor MIDI-Pedal
verwenden, kann der Tuner auch in diesem Pedal
angezeigt werden.
Die Matrix
Das G•Major bietet drei verschiedene Anordnungen
(Routings) für die Effektblöcke. Die Matrix zeigt die
Struktur des gerade verwendeten Routings.
Levels-Bereich
Diese Parameter beziehen sich nur auf den gerade
bearbeiteten Block.
PPM – Peak Program Meter
Zeigt den Spitzenpegel im gerade bearbeiteten
Effektblock.
IN-Anzeige
Zeigt die Einstellung für den Eingangspegel des
gerade bearbeiteten Effektblocks.
OUT-Anzeige
Zeigt die Einstellung für den Ausgangspegel des
gerade bearbeiteten Effektblocks.
MIX-Anzeige
Zeigt die Einstellung für das Mischungsverhältnis im
gerade bearbeiteten Effektblock.
DAMP
Wenn sowohl Noise Gate als auch Kompressor aktiv
sind, zeigt die DAMP-Anzeige die
Pegelabschwächung durch das Noise Gate, so lange
kein Eingangssignal anliegt und die angewendete
Kompression, wenn ein Eingangssignal anliegt.
Presetnummer
Wenn ein Preset ausgewählt und aktiv ist, wird dessen
Nummer stetig leuchtend angezeigt. Beim
Durchblättern (»Preview«) der Presets blinkt die
Nummer, bis ein Preset aktiviert wird.
Edited
Wenn diese LED aufleuchtet, wurde das derzeit aktive
Preset bearbeitet, aber noch nicht gespeichert.
Factory/User
Zeigt, ob Sie sich in der Werks- oder der AnwenderBank befinden.
PRESETS
Preset-Arten
User-Presets – RAM
User-Presets können bearbeitet und auf den UserSpeicherplätzen abgelegt werden. Sie können bis zu
100 eigene Presets in der User-Presetbank ablegen.
Factory-Presets – ROM
Das G•Major bietet 100 Factory-Presets. Diese
Presets können bearbeitet und dann auf den UserSpeicherplätzen abgelegt werden. Sie können keine
Presets in der Factory-Presetbank ablegen.
Recall – Presets aufrufen
Ein Preset aktivieren
Zum Laden/Aktivieren eines Presets verwenden Sie
die Recall-Funktion.
• Drücken Sie RECALL, um das RECALL-Menü zu
öffnen.
• Verwenden Sie den EDIT-Drehregler, um durch die
Presets zu »blättern«. In diesem Preview-Modus
blinkt die Presetnummer. Das angezeigte Preset
wird nicht geladen, bis Sie ENTER rücken.
• Drücken Sie ENTER oder RECALL, um das Preset
zu aktivieren (ENTER = Drücken Sie den inneren
Drehregler im Control-Bereich).
Wenn Sie während des Durchblätterns von Presets
eine andere Taste drücken, wird der Vorgang
abgebrochen, und das zuletzt gewählte Preset bleibt
aktiv.
Presets durchblättern und Routings:
Wenn Sie im Preview-Modus ein Preset
wählen, dessen Routing sich von dem des
aktuellen Presets unterscheidet, blinken die
Routing/Matrix- LEDs.
Edit – Presets bearbeiten
Zum Bearbeiten von Preset-Parametern
• Doppelklicken Sie die Taste des Effektblocks,
dessen Einstellungen Sie bearbeiten wollen.
• Wählen Sie mit dem PARAMETER-Drehregler
einen Parameter aus und ändern Sie ihn mit dem
EDIT-Drehregler.
• Im folgenden Abschnitt erfahren Sie, wie Sie ein
verändertes Preset speichern können.
13
DEUTSCH
DIE ANZEIGE
PRESETS
I/O – EIN- & AUSGÄNGE
Store – Presets speichern
I/O – Ein- & Ausgänge einrichten
Ein Preset unter demselben Namen speichern:
• Drücken Sie STORE.
Wenn es sich um ein Factory-Preset handelt,
schlägt das G•Major den ersten freien UserSpeicherplatz für dieses Preset vor. Sie können
aber mit dem EDIT-Drehregler auch jeden anderen
der 100 User-Speicherplätze wählen.
Wenn es sich um ein User-Preset handelt, schlägt
das G•Major den aktuellen Speicherplatz für dieses
Preset vor. Sie können aber mit dem EDITDrehregler auch jeden anderen der 100
User-Speicherplätze wählen.
• Drücken Sie zwei Mal ENTER, um das Preset zu
speichern.
Im I/O-Menü finden Sie alle Parameter zu den Einund Ausgängen des G•Major: Analog/Digital, Status Bit
und Dithering. Diese Parameter müssen für den
effektiven Betrieb des G•Major korrekt eingestellt
werden!
Ein Preset beim Speichern umbenennen:
• Drücken Sie STORE.
Wenn es sich um ein Factory-Preset handelt,
schlägt das G•Major den ersten freien UserSpeicherplatz für dieses Preset vor. Sie können
aber mit dem EDIT-Drehregler auch jeden
anderen der 100 User-Speicherplätze wählen.
• Drücken Sie ein Mal ENTER.
• Wählen Sie mit dem EDIT-Drehregler im ControlBereich einen Speicherplatz.
• Um den Namen des Presets zu ändern,
verschieben Sie mit dem PARAMETER-Drehregler
die Einfügemarke (Cursor) und ändern mit dem
EDIT-Drehregler das ausgewählte Zeichen.
• Drücken Sie zwei Mal ENTER, um das Preset zu
speichern.
Presets via MIDI sichern
Per MIDI können Sie die User-Presetbank zum
Beispiel in einem Sequencer oder einem anderen
G•Major speichern.
• Verbinden Sie den MIDI OUT Ihres G•Major mit
dem MIDI IN eines Sequencers oder eines anderen
G•Major.
• Öffnen Sie durch Drücken der MIDI/UTIL-Taste das
Utility-Menü und wählen Sie mit dem PARAMETERDrehregler im Control-Bereich »Bulk Dump« aus.
• Zur Übertragung an ein zweites G•Major drücken
Sie einfach ENTER, und die gesamte UserPresetbank wird in das andere G•Major kopiert.
• Zur Übertragung an einen Sequencer schalten Sie
diesen in den OMNI-Mode (Aufnahme auf allen
Kanälen), starten die Aufnahme und drücken
ENTER am G•Major.
Das G•Major ist permanent empfangsbereit, um einen
MIDI Bulk Dump entgegenzunehmen. Verbinden Sie
dazu den MIDI OUT des Gerätes, von dem aus Sie
Daten übertragen, mit dem MIDI IN des G•Major.
Handelt es sich um einen Sequencer, geben Sie
einfach die Sequenz mit dem BULK-Datenblock
wieder. Wenn Sie Daten von einem anderen G•Major
übernehmen – siehe oben!
14
Alle Parameter des I/O-Menüs gelten übergreifend
und werden nicht als Bestandteil von Presets
gespeichert.
Grundsätzliche Vorgehensweise
• Drücken Sie I/O
• Wählen Sie mit dem PARAMETER-Drehregler im
Control-Bereich Parameter aus.
• Ändern Sie mit dem EDIT-Drehregler die
Parameterwerte.
Input
Wählen Sie zwischen Analog und Digital.
Analoger Eingang
Wenn Sie die Einstellung »Analog« wählen, wird das
G•Major automatisch mit der internen Clockrate 44,1
kHz getaktet.
Digitaler Eingang
Wenn Sie die Einstellung »Digital« wählen, versucht
das G•Major sich zum S/PDIF-Eingang zu
synchronisieren. Während des Synchronisationsvorgangs blinkt das LOCK-Symbol, um anzuzeigen, dass
(noch) keine Synchronisation erzielt wurde, und die
Ausgänge sind abgeschaltet. Sobald eine
Synchronisation erzielt wurde, leuchtet das LOCKSymbol dauerhaft, und die Ausgänge werden wieder
aktiviert.
Clock
Analoger Eingang
Bei der Verwendung der analogen Eingänge stehen
die folgenden Samplefrequenzen zur Verfügung:
• Intern 44,1 kHz – Das G•Major arbeitet mit einer
internen Samplefrequenz von 44,1 kHz.
• Intern 48 kHz – Das G•Major arbeitet mit einer
internen Samplefrequenz von 48 kHz.
• Digital – Das G•Major synchronisiert sich zur
Samplefrequenz des am digitalen Eingang
angeschlossenen Gerätes.
Digitaler Eingang
Bei der Verwendung des digitalen Eingangs stehen
die folgenden Samplefrequenzen zur Verfügung:
• Intern 44,1 kHz – Das G•Major arbeitet mit einer
internen Samplefrequenz von 44,1 kHz.
• Intern 48 kHz – Das G•Major arbeitet mit einer
internen Samplefrequenz von 48 kHz.
• Digital – Das G•Major synchronisiert sich zur
Samplefrequenz des am digitalen Eingang
angeschlossenen Gerätes.
Bei der Verwendung der internen Clock mit
einem externen digitalen Audiosignal muss
dessen Samplefrequenz mit der gewählten
Clock des G•Major übereinstimmen, um
Fehler (»Slip Samples«) zu vermeiden.
***Rate Mismatch***
Diese Fehlermeldung erscheint im Display, wenn das
G•Major fehlende Samples registriert. Dieses Problem
tritt bei »exotischen« Konfigurationen auf; zum
Beispiel bei der Verwendung der internen G•MajorClock mit einem externen digitalen Audiosignal. Wenn
die Samplefrequenz von eingehendem Signal und
interner Clock nicht übereinstimmen, erscheint diese
Fehlermeldung.
Parameter »Digital In Gain«
Legt den Pegel für den digitalen Eingang fest. Diese
Einstellung ist nur verfügbar, wenn der digitale
Eingang aktiv ist.
Dither
Beim Wechseln von einer hohen Bit-Auflösung zu
einer niedrigeren (beispielsweise von 24 auf 16 Bit)
gehen Informationen (in diesem Fall 8 Bit) verloren.
Das Abschneiden (»Trunkieren«) führt besonders an
leisen Stellen aufgrund des Informationsverlustes zu
hörbaren Verzerrungen. Um diese Verzerrung zu
kompensieren, wird Dithering angewendet. Dem
Nutzsignal wird ein gefilterter, dem menschlichen
Gehör angepasster Rauschanteil zugefügt, wodurch
leise Stellen im niedriger aufgelösten Signal weniger
stark verzerrt klingen.
Dithering wird nur an digitalen Ausgängen eingesetzt.
Das erforderliche Dithering ergibt sich aus der
Auflösung der angeschlossenen Geräte. Bei der
Verwendung von DAT oder CD-Recordern sollte auf
16 Bit gedithert werden.
Mit anderen Worten: Wenn Sie an die digitalen
Ausgänge des G•Major ein Gerät mit 16 oder 20 Bit
Auflösung anschließen, sollten Sie das Signal im
G•Major auf diese Auflösung dithern.
Parameter »Status Bits«
Legt fest, ob das G•Major Statusbits nach AES/EBU
(Profi-Standard) oder S/PDIF (Consumer-Standard)
sendet.
Parameter »Input Range«
Werte: »Pro«/»Consumer«
Legt die Empfindlichkeit des G•Major-Eingangs fest.
Die Standardeinstellung ist »Pro« und passt zu den
meisten Vorverstärkern.
Parameter »Output Range«
Wertebereich: 2 dBu, 8 dBu, 14 dBu, 20 dBu
Legt die maximale Verstärkung für den analogen
Ausgang fest.
MIDI/UTIL
Alle Parameter des I/O-Menüs gelten übergreifend
und werden nicht als Bestandteil von Presets
gespeichert.
Parameter »MIDI Channel«
Wertebereich: »Off« (kein Empfang von MIDI-Daten)/1
bis 16/»Omni«
Legt den MIDI-Empfangskanal des G•Major fest. Bei
der Einstellung »Omni« empfängt das G•Major MIDINachrichten auf allen Kanälen.
Parameter »MIDI Program Change«
Werte: »On«/»Off«
Legt fest, ob das G•Major eingehende MIDI-Programmwechselnachrichten verarbeiten soll oder nicht.
Bulk Dump
Drücken Sie ENTER, um alle Presets des G•Major als
Datenblock (»Bulk Dump«) an ein externes MIDIGerät zu senden. Das G•Major selber ist permanent
empfangsbereit, um einen solchen MIDI Bulk Dump
entgegenzunehmen. Weitere Informationen finden Sie
im Abschnitt »Presets via MIDI sichern«. Es können
auch einzelne Presets und die aktuellen Einstellungen
gesendet und empfangen werden.
Zum Ausführen einer MIDIDatenübertragung (Bulk Dump) muss der
Parameter »Send Tuner« abgeschaltet sein.
Der Parameter »Send Tuner« befindet sich
weiter unten im Utility-Menü.
Parameter »Program Bank«
Legt fest, welche Speicherbank des G•Major durch
eingehende MIDI-Programmwechselnachrichten
angesprochen werden soll. Die Einstellungen sind
»Factory« (Werks-Bank), »User« (Anwender-Bank)
oder »External«.
Bei der Einstellung »External« können Sie mit dem
MIDI-Controller 32 festlegen, ob die Werks- oder die
Anwender-Speicherbank angesprochen werden soll.
Controller 32 Wert 0: Werks-Bank
Controller 32 Wert 1: Anwender-Bank
Parameter »SysEx ID«
Legt die SysEx ID (die Geräteidentifikation des
G•Major für systemexklusive MIDI-Nachrichten) fest.
Parameter »Pedal Type«
Hier geben Sie den Typ des Pedals an, das Sie an die
Ext. Control-Buchse angeschlossen haben. Die
verfügbaren Einstellungen sind Momentary/Alternating
und Expression-Volume.
»Momentary« bezeichnet Haltepedale wie jene, die
üblicherweise bei Keyboards verwendet werden. Hier
wird nur ein Signal gegeben, so lange das Pedal
heruntergedrückt wird. Der Typ Alternating bezeichnet
Pedale, bei denen durch einmaliges Drücken eine
Verbindung hergestellt und erst durch erneutes
Drücken aufgehoben wird. Als Standardtyp ist
15
DEUTSCH
I/O – EIN- & AUSGÄNGE
MIDI/UTIL
»Expression-Volume« (für Fußschweller) vorgegeben.
Funktion »Pedal Calibrate«
Damit das G•Major auf die Bedienung eines
angeschlossenen Expression-Pedals richtig anspricht,
muss es zunächst auf dieses Pedal kalibriert werden.
MOD Master festlegen, ob die aktuelle Einstellung
beziehungsweise Position des Controllers bei
Presetwechseln berücksichtigt werden soll. Wie Sie
diesen Parameter einstellen, hängt in erster Linie
davon ab, was der Modifikator steuern soll.
1 Schließen Sie Ihr Pedal an und stellen Sie am
G•Major den richtigen Pedaltyp ein.
2 Wählen Sie die Funktion »Pedal Calibrate« und
drücken Sie ENTER.
3 Bewegen Sie das Pedal auf die Maximalposition
(oberer Anschlag) und drücken Sie ENTER.
4 Bewegen Sie das Pedal auf die Minimalposition
(unterer Anschlag) und drücken Sie noch einmal
ENTER.
Damit ist das Pedal kalibriert.
Read-Modus
Bei der Einstellung »Mod« ermittelt das G•Major beim
Aufrufen eines Presets die aktuelle Position des
zugeordneten externen Controllers und verwendet
diesen Wert. Der als Bestandteil des Presets
gespeicherte Modifikator-Wert wird ignoriert.
Je nach verwendetem Pedaltyp werden Sie
gegebenenfalls aufgefordert, die Schritte 3
und 4 zu wiederholen.
Parameter »Tuner Ref.«
Wertebereich: 420 Hz bis 460 Hz
Legt die Basisfrequenz des integrierten Tuners fest.
Der Standardwert ist 440 Hz.
Parameter »Tuner Mode«
Sie können die Erkennungsgenauigkeit des Tuners
festlegen.
Fine Tune
Maximale Genauigkeit. Verwenden Sie diesen Modus,
um Ihre Gitarre ganz genau zu stimmen.
Coarse
Weniger genau und besser geeignet, um Ihr
Instrument live schnell zu stimmen.
Parameter »Tuner Range«
Legt den Arbeitsbereich des Tuners fest. Wählen Sie
hier zwischen Bass, siebensaitiger Gitarre und Gitarre.
Die Genauigkeit des Tuners hängt vom eingestellten
Arbeitsbereich ab, daher sollten Sie diesen Parameter
entsprechend dem zu stimmenden Instrument
einstellen.
Parameter »Send Tuner«
Stellen Sie diesen Parameter auf »On«, um den
aktuellen Zustand des Tuners an ein angeschlossenes
G•Minor-Fußpedal zu übertragen.
Parameter »MOD Master«
Werte: »Read«/»Ignore«
Wenn Sie mit den Modifikatoren des G•Major noch
nicht vertraut sind, können Sie im Abschnitt
»Modifikatoren« dieser Bedienungsanleitung mehr
darüber erfahren. Hier die Kurzfassung:
Parameterwerte können durch einen externen
Controller – wie zum Beispiel ein MIDI-Pedal –
gesteuert werden. Wenn Sie diesen Controller zum
Beispiel verwenden, um den Ausgangspegel Ihrer
Presets zu steuern, sollten Sie mit dem Parameter
16
Ignore-Modus
Bei der Einstellung »Preset« ignoriert das G•Major
beim Aufrufen eines Presets die aktuelle Position des
zugeordneten externen Controllers und lädt
stattdessen den als Bestandteil dieses Presets
gespeicherten Modifikator-Wert.
Wenn Sie sich für den Ignore-Modus
entscheiden und ein Fußpedal zum Steuern
des Ausgangspegels (Parameter Level)
verwenden, wird bei einem Presetwechsel
der Pegel entsprechend der aktuellen
Pedalposition eingestellt. Beachten Sie, dass
es dabei zu erheblichen Pegelsprüngen
kommen kann.
Parameter »Tap Master«
»Preset«: Es wird das in den Presets gespeicherte
Tempo verwendet.
»Tap«: Es wird das globale (mit der TAP-Taste
vorgegebene) Tempo verwendet.
Parameter »Tap Unit«
Legt fest, ob das manuell vorgegebene Tempo on
Millisekunden (ms) oder in Zählzeiten pro Minute
(Beats per Minute – BPM) angezeigt werden soll.
Parameter »MIDI Clock«
Werte: »On«/»Off«
Das globale Tempo des G•Major kann zu einer
eingehenden MIDI-Clock (zum Beispiel von einem
Sequencer) synchronisiert werden. So können Sie
beispielsweise die Geschwindigkeit eines Tremolos
oder Delay-Effekts problemlos auf das Songtempo
abstimmen.
Parameter »FX Mute«
Werte: »On«/»Off«
Dieser Parameter legt fest, wie Delay- und ReverbBlock sich beim Presetwechsel verhalten.
»On«: Die Effekte werden beim Presetwechsel
stummgeschaltet. »Off«: Delays können beim
Presetwechsel ausklingen, und die ReverbEinstellungen werden beim Presetwechsel »fließend«
gewechselt.
Parameter »View Angle«
Dient zur optimalen Einstellung der Hintergrundbeleuchtung des G•Major LC-Displays.
Der Tuner
Der Tuner des G•Major ist stets aktiv und wird im
LC-Display angezeigt.
Tuner
Festlegen der Tuner-Parameter im Utility-Bereich
• Drücken Sie MIDI/UTIL, um das Menü aufzurufen.
• Wählen Sie mit dem PARAMETER-Drehregler im
Control-Bereich Parameter aus.
• Ändern Sie mit dem EDIT-Drehregler die
Parameterwerte.
Parameter »Tuner Mode«
Sie können die Erkennungsgenauigkeit des Tuners
festlegen. Es stehen zwei Betriebsarten zur
Verfügung:
Fine Tune
Maximale Genauigkeit. Verwenden Sie diesen Modus,
um Ihr Instrument ganz genau zu stimmen.
Coarse
Weniger genau und besser geeignet, um Ihr
Instrument live schnell zu stimmen.
Parameter »Tuner Range«
Legt den Arbeitsbereich des Tuners fest. Wählen Sie
hier zwischen Bass, siebensaitiger Gitarre und
(sechsaitiger) Gitarre. Die Genauigkeit des Tuners
hängt vom eingestellten Arbeitsbereich ab, daher
sollten Sie diesen Parameter entsprechend dem zu
stimmenden Instrument einstellen.
Parameter »Send Tuner«
Stellen Sie diesen Parameter auf »On«, um den
aktuellen Zustand des Tuners an ein angeschlossenes
G•Minor-Fußpedal zu übertragen.
Parameter »Tuner Mute«
In der Regel werden Sie beim Stimmen Ihres
Instrumentes die Ausgänge des G•Major abschalten
wollen. Sie können dazu ein MIDI-Pedal verwenden,
das eine entsprechende Controllernachricht sendet,
einen Fußschalter oder -taster oder sogar ein
Expression-Pedal. Diese Funktion richten Sie im ModBereich ein.
Beispiel
Stummschalten des G•Major beim Empfang einer MIDI
Control Change-Nachricht von einem MIDI-Pedal.
• Schließen Sie Ihr MIDI-Pedal an das G•Major an.
• Drücken Sie MOD und wählen Sie mit dem
PARAMETER-Drehregler im Control-Bereich den
Parameter »Tuner Mute«.
• Drücken Sie ENTER, um das G•Major in den
»Lern-Modus« zu versetzen.
• Lösen Sie an Ihrem MIDI-Pedal die Control
Change-Nachricht (CC) aus, die beim Stimmen das
G•Major stummschalten soll.
Das ist alles – nun können Sie durch Drücken dieser
Taste die Ausgänge des G•Major beim Stimmen
stummschalten.
Es ist üblich, zum Steuern des
Eingangspegels ein Expression-Pedal zu
verwenden. In diesem Fall ist der Tuner
auch dann weiter aktiv, wenn Sie den Pegel
per Pedal ganz zurückgenommen haben.
Der Tuner des G•Major und das G·Minor-Pedal
Wenn Sie das als Zubehör erhältliche TC Electronic
G·Minor-Pedal verwenden, wird der Tuner auch in
diesem Pedal angezeigt. Auch das Stummschalten der
Ausgänge beim Stimmen ist mit dem G·Minor
selbstverständlich möglich.
Um den aktuellen Zustand des Tuners an ein
angeschlossenes G•Minor-Fußpedal zu
übertragen, muss der »Send Tuner«Parameter auf »On« gestellt werden.
Parameter »Tuner Frequency«
Wertebereich: 420 Hz bis 460 Hz
Mit diesem Parameter legen Sie die Basisfrequenz
des integrierten Tuners fest. Der Standardwert ist 440
Hz, aber bei klassischen Instrumenten sind auch
andere Einstellungen zwischen 438 Hz und 442 Hz
üblich.
17
DEUTSCH
MIDI/UTIL
MIDI/UTIL
MIDI MAPPING
Was ist MIDI Mapping?
Das G•Major ermöglicht es, eingehende MIDIProgrammwechselnachrichten zwischen 1 und
128 auf jedes beliebige Werks- oder AnwenderPreset umzuleiten.
Beispiel:
Sie senden die Programmwechselnachricht Nr.
1 an Ihr G•Major und Ihren MIDI-Vorverstärker
(oder ein anderes MIDI-steuerbares Gerät). Sie
möchten aber am G•Major ein anderes Preset
als das Preset Nr. 1 aufrufen. Genau hierfür
können Sie die MIDI Mapping-Funktion
verwenden. Eine ausführlichere Erläuterung
folgt.
So greifen Sie auf die MIDI MappingFunktionen zu:
• Drücken Sie auf die MIDI/UTIL-Taste
• Wählen Sie den »Prg Bank«-Parameter und
wählen Sie mit den PARAMETER- und EDITDrehreglern die Einstellung »Custom«.
• Drücken Sie die ENTER-Taste.
Das Display zeigt jetzt Folgendes an:
• Stellen Sie jetzt mit dem EDIT-Drehregler die
Programmwechselnummer ein, die Sie einem
bestimmten G•Major-Preset zuordnen wollen.
• Wählen Sie jetzt mit dem PARAMETERDrehregler den »Map To«-Parameter.
• Stellen Sie jetzt mit dem EDIT-Drehregler das
Preset ein, das mit diesem
Programmwechsel verknüpft werden soll. In
diesem Beispiel wird die Programmwechselnachricht Nr. 1 mit dem Werks-Preset Nr. 7
verknüpft.
• Wiederholen Sie diesen Vorgang für alle
Programmwechsel, die Sie im G•Major
anders zuordnen wollen.
18
Die Anwender-Presetbank befindet sich
hinter der Werks-Presetbank.
Wenn Sie wollen, dass das G•Major eine
eingehende Programmwechselnachricht
vollständig ignoriert, wählen Sie als Ziel
die Einstellung »None«.
Zurücksetzen der MIDI Map
Durch das Zurücksetzen der MIDI Map werden
alle eingehenden Programmwechselnachrichten wiederum den entsprechenden
Werks-Presets zugeordnet. Programmwechsel
1 ruft also Werks-Preset 1 auf usw.
• Wählen Sie mit dem PARAMETERDrehregler die Funktion »Reset Map«.
• Drücken Sie die ENTER-Taste, um die
gesamte MIDI Map zurückzusetzen.
Grundsätzliche Vorgehensweise
• Drücken Sie LEVELS ALL, um dieses Menü zu
öffnen.
• Wählen Sie mit dem PARAMETER-Drehregler im
Control-Bereich Parameter aus.
• Ändern Sie mit dem EDIT-Drehregler die
Parameterwerte.
• Alle nachfolgend beschriebenen Level-Parameter
können via MIDI ferngesteuert werden – weitere
Informationen finden Sie auf den Seiten 22 bis 23.
Parameter »Preset Out Level«
Wertebereich: »Off« (-100 dB) bis 0 dB
Legt den Ausgangspegel für das aktuelle Preset fest.
So können Sie Presets auch in der Lautstärke genau
aufeinander oder für eine bestimmte Anwendung
abstimmen – zum Beispiel für Begleitung und Soli. Der
Ausgangspegel wird mit jedem Preset gespeichert.
Bitte beachten Sie, dass alle Factory-Presets mit
einem Pegel von -6 dB gespeichert sind, so dass noch
genügend Headroom für eine zusätzliche Anhebung
verbleibt.
Ein Beispiel, wie Sie den Pegel für einen Solo-Sound
einstellen, finden Sie im Abschnitt »Wie kann ich… ?«
dieser Anleitung.
Parameter »Global In Level«
Wertebereich: »Off« (-100 dB) bis 0 dB
Legt den globalen Eingangspegel für das G•Major fest.
Wie der Name schon sagt, gilt diese Einstellung global
und wird daher nicht mit den Presets gespeichert.
Wenn Sie den Global In-Pegel zur Steuerung der
Gesamtlautstärke Ihres Gitarrensystems nutzen,
klingen Effekte wie Reverb und Delay beim
Herunterregeln des Pegels vollständig aus.
Dieser Parameter kann per MIDI oder über die Ext.
Control-Buchse ferngesteuert werden. Die Einstellung
erfolgt im MOD-Menü.
Parameter »Global Out Level«
Wertebereich »Off« (-100 dB) bis 0 dB
Legt den globalen Ausgangspegel für das G•Major fest.
Wie der Name schon sagt, gilt diese Einstellung global
und wird daher nicht mit den Presets gespeichert.
Wenn Sie den Global Out-Pegel zur Steuerung der
Gesamtlautstärke Ihres Gitarrensystems nutzen, wird
das gesamte Signal einschließlich ausklingender
Effekte wie Reverb und Delay heruntergeregelt.
Parameter »Kill Dry«
Werte: »On«/»Off«
Wir empfehlen Ihnen, das G•Major möglichst in einer
seriellen Konfiguration oder in einem Insertweg zu
betreiben, um die Möglichkeiten des Prozessors
optimal nutzen zu können.
Wenn Sie das G•Major jedoch in einer parallelen
Konfiguration betreiben, ist die »Kill Dry«-Funktion
besonders nützlich.
Wenn diese Funktion aktiv ist (Einstellung »On«), wird
das unbearbeitete (trockene) Signal nicht an den
Ausgang geleitet.
Hier einige Hinweise zur »Kill Dry«-Funktion und einer
parallelen Konfiguration.
• Verwenden Sie in diesem Fall den Routing-Typ
»Parallel«.
• Beachten Sie, dass der Parameter »Mix« in allen
Algorithmen in »Wet« umbenannt wird, wenn Sie
»Kill Dry« aktivieren.
Beachten Sie außerdem, dass ein parallel
geschalteter Effektprozessor vergleichbar mit dem
Signalweg in einem Mischpult ist. Das Signal wird
aufgeteilt: Ein Teil bleibt unbearbeitet, wird also nicht
durch den Effektprozessor geleitet. Der andere Teil
wird durch das G•Major geleitet und dann wieder mit
dem unbearbeiteten Signal gemischt.
Bei dieser Konfiguration können Sie nicht alle Effekte
des G•Major in vollem Umfang nutzen. Dies gilt
besonders für Effekte, die den Signalpegel
beeinflussen, so wie Tremolo und Panner. Aber auch
Chorus/Flanger/ Phaser/Vibrato und Pitch werden
hierdurch beeinflusst.
Kanalumschaltung an einem
externen Vorverstärker mit
Relay 1 und 2
Das G•Major verfügt über zwei integrierte
Relaisumschalter, der es erlaubt, bei Presetwechseln
oder durch MIDI-Controllernachrichten von einem
MIDI-Fußpedal am G•Major auch analoge
Vorverstärker oder andere Geräte umzuschalten.
Mit anderen Worten:
- Sie können für jedes Preset festlegen, ob Sie am
verwendeten (Vor-)Verstärker den unverzerrten
oder den verzerrten Kanal nutzen wollen.
- Sie können durch eine MIDI-Controllernachricht an
das G•Major den Vorverstärkerkanal wechseln.
Je nachdem, welche Anschlüsse Ihr Vorverstärker
oder Combo zur Kanalumschaltung bietet, müssen Sie
ein »Y-Splitter«-Kabel (ein Stereostecker auf zwei
Monostecker) oder ein normales »Stereo-auf-Stereo«Kabel verwenden.
• Das Relais 1 schließt im aktiven Zustand (On) die
Spitze der 6,3 mm-Klinkenbuchse »Switch Out« auf
der Rückseite des G•Major mit dem Mantel kurz. Im
abgeschalteten Zustand (Off) ist das Relais
geöffnet.
• Das Relais 2 schließt im aktiven Zustand (On) den
Ring der 6,3 mm-Klinkenbuchse »Switch Out« auf
der Rückseite des G•Major mit dem Mantel kurz. Im
abgeschalteten Zustand (Off) ist das Relais
geöffnet.
Dieser Parameter kann per MIDI oder über die Ext.
Control-Buchse ferngesteuert werden. Die
Einstellung erfolgt im MOD-Menü.
(Siehe hierzu auch die Illustrationen auf der nächsten
Seite)
19
DEUTSCH
LEVELS ALL & RELAY 1+2
KANALUMSCHALTUNG & TEMPOVORGABE
Y-Splitter-Kabel
SPITZE
RING
MASSE
Stereo-aufStereo-Kabel
SPITZE
RING
MASSE
erforderlich ist) an die Buchsen für die
Kanalumschaltung an Ihrem Verstärker an.
• Rufen Sie am G•Major das Preset auf, das Sie mit
einer Kanalumschaltung verknüpfen wollen.
• Drücken Sie die RELAY 1+2-Taste.
• Wählen Sie jetzt mit dem Parameter-Drehregler
Relay 1 oder Relay 2 aus und verwenden Sie den
EDIT-Drehregler, um die beiden Relais an- oder
auszuschalten.
Dabei werden die Kanäle am Vorverstärker
umgeschaltet. welche Kombination dabei zum
Aktivieren des unverzerrten oder verzerrten Kanals
erforderlich ist, hängt vom verwendeten Verstärker ab.
Experimentieren Sie gegebenenfalls und halten Sie
die für Ihre(n) Verstärker erforderlichen Einstellungen
fest.
MASSE
SPITZE
MASSE
RING
SPITZE
Je nachdem, wie komplex das
verwendete Kanalumschaltungssystem
ist, sollten Sie entweder den Hersteller
Ihrs Gitarrenverstärkers und/oder
einen Techniker konsultieren, um eine
Anleitung für die optimale Verkabelung
zu erhalten.
Im Supportbereich unserer Website
www.tcelectronic.com finden Sie
Schaltpläne für die gängigsten
Verstärker, mit denen Sie es zuerst
einmal versuchen sollten.
Dieser Parameter kann per MIDI oder über die Ext.
Control-Buchse ferngesteuert werden. Die Einstellung
erfolgt im MOD-Menü.
Die Einstellung der Position der Relais erfolgt mit
dem Levels All-Menü (Relay 1+2).
Drücken Sie die LEVELS ALL-Taste und wählen
Sie den Parameter mit dem PARAMETERDrehregler aus.
Beispiel
Nehmen wir an, dass Sie das G•Major an einen
Verstärker oder Vorverstärker mit drei Kanälen
anschließen.
• Stellen Sie zunächst fest, ob die Kanalumschaltung
an Ihrem Verstärker über zwei Monoanschlüsse
oder einen Stereoanschluss erfolgt und wählen Sie
das betreffende Kabel.
• Schließen Sie die Stereo-Buchse des Kabels an die
Switch Out-Buchse auf der Rückseite des G•Major
an.
• Schließen Sie die beiden Monostecker (oder den
anderen Stereostecker, je nachdem, was
20
• Speichern Sie das Preset, wenn Sie die
gewünschte Einstellung gefunden haben (Weitere
Informationen finden Sie im Abschnitt »Presets«)
Tap-Menü
Tap Tempo
Die Tap Tempo-Funktion erlaubt es, das Tempo des
gerade gespielten Songs in das G•Major zu
übernehmen. Auf diese Weise können Effekte wie
Vibrato, Tremolo oder das Delay dem Songtempo
folgen.
Das mit der TAP-Taste vorgegebene Tempo gilt
Preset-übergreifend, aber Sie können bei bestimmten
Algorithmen festlegen, dass Teilwerte dieses Tempos
(Viertel, Achtel) verwendet werden.
Das Routing-Menü
Das G•Major bietet drei verschiedene Anordnungen
(Routings) für Effekte. Diese Routings werden als
Bestandteil der Presets gespeichert. Sie können aber
auch mit der »Routing Lock«-Funktion Ihr bevorzugtes
Routing dauerhaft verwenden. Das Routing entspricht
der Anordnung, in der Sie normalerweise Ihre Effekte
verschalten würden.
Routing-Typ »Parallel«
Bei diesem Routing sind die Effekttypen Noise Gate,
Kompressor und Tremolo hintereinander geschaltet,
während Pitch, Chorus, Delay und Reverb parallel
angeordnet sind.
Grundsätzliche Vorgehensweise
• Drücken Sie ROUTING.
• Wählen Sie mit dem PARAMETER-Drehregler im
Control-Bereich »Routing Lock« oder den
gewünschten Routing-Typ aus.
• Stellen Sie mit dem EDIT-Drehregler den RoutingTyp ein – »Serial«, »Semi Parallel« oder »Parallel«
– und bestätigen Sie mit ENTER.
Routing-Typ »Serial«
Beim seriellen Routing sind alle sieben Effekte
hintereinander geschaltet – vergleichbar mit einer
Reihe konventioneller Bodeneffekte. Jeder Effektblock
wirkt also auf den folgenden.
Wenn Sie ein langes Delay verwenden und
der Hallanteil bei den Wiederholungen störend
wird, sollten Sie die Routings »Semi Parallel«
oder »Parallel« verwenden.
Routing-Typ »Semi Parallel«
Beim semiparallelen Routing sind die ersten fünf
Effektblöcke hintereinander geschaltet, während
Reverb- und Delay-Block parallel geschaltet sind.
Daher beeinflussen Delay und Reverb sich nicht
gegenseitig. Die Delays werden also nicht verhallt und
die Hallfahne nicht durch das Delay wiederholt. So
erhalten Sie ein klareres Klangbild.
Routing Lock
Dies ist der erste Parameter im Routing-Menü. Sie
erreichen ihn einfach durch Drücken der ROUTINGTaste. Bei jedem MIDI-Programmwechsel wird das
verwendete Routing überprüft und – wenn das
Routing des neuen Presets anders ist als das
bisherige – aktualisiert. Wenn Sie »Routing Lock«
verwenden, wird diese Aktualisierung abgeschaltet.
Das derzeitige Routing bleibt erhalten, und bei einem
Presetwechsel werden nur noch die Parameter der
einzelnen Effekte geändert, jedoch nicht mehr ihre
Anordnung.
Um möglichst unhörbare Presetwechsel zu
erreichen und die Klangerstellung zu
erleichtern, sollten Sie normalerweise ein
Routing so oft wie möglich verwenden und
nur dann auf ein anderes Routing wechseln,
wenn dies für einen bestimmten Effekt
erforderlich ist.
21
DEUTSCH
ROUTINGS
DAS G•MAJOR STEUERN
Einleitung
Wenn Sie das G•Major bereits ausprobiert und
vielleicht schon ein paar eigene Presets programmiert
haben, werden Sie schon bald die »volle Kontrolle«
haben wollen – per MIDI-Board, mit einem ExpressionPedal oder dem als Zubehör erhältlichen Fußschalter
G·Minor. Wenn Sie ein Neuling in der Welt der
Rackeffekte sind, wird Sie dieser Abschnitt vielleicht
etwas nervös machen. Aber schon bald werden Sie
das G•Major professionell steuern können und die sich
daraus ergebenden Möglichkeiten schätzen lernen.
Unter anderem werden Sie durch eine Learn-Funktion
unterstützt, die die Konfiguration einer externen
Steuerung für verschiedene Parameter erleichtert.
Das MOD-Menü
Dieser Abschnitt beschreibt, wie die Parameter im
MOD-Menü einem externen Steuergerät zugewiesen
werden.
Die Modifikatoren des G•Major sind gewissermaßen
»Vermittler« zwischen externen Steuergeräten (wie
zum Beispiel Pedalen) und bestimmten Parametern.
Im Abschnitt »Modifikatoren« erfahren Sie, wie Sie
diese verwenden.
• Drücken Sie MOD und wählen Sie mit dem
PARAMETER-Drehregler im Control-Bereich
Parameter aus.
• Für jeden Parameter können Sie jetzt festlegen, wie
dieser gesteuert werden soll. Mit dem EDITDrehregler wählen Sie eine der folgenden Optionen:
•
•
•
•
Off
Learn
Pedal
CC 1-128
Einstellung »Off«
Bei dieser Einstellung erfolgt keine externe Steuerung
des Modifikators.
Einstellung »Learn«
Diese Funktion macht das Zuordnen einer externen
Steuerung zum Kinderspiel.
• Drücken Sie ENTER. Das Display zeigt durch
Blinken, dass Sie sich im Learn-Modus befinden.
• Nun müssen Sie dem G•Major zeigen, mit welchem
externen Steuergerät Sie den Parameter steuern
wollen. Senden Sie eine Controllernachricht von
einem angeschlossenen MIDI-Board oder benutzen
Sie das Expression-Pedal beziehungsweise den
Fußschalter.
• Das Blinken hört auf, nachdem das G•Major das
verwendeten Steuergerät erkannt hat.
Einstellung »Pedal«
Bei dieser Einstellung wird das an die »External
Control«-Buchse angeschlossene Pedal zur Steuerung
des Modifikators verwendet.
22
Einstellung »CC 0-127«
Hier können Sie direkt festlegen, mit welcher
Controllernachricht Sie den Modifikator steuern wollen.
Das An- und Ausschalten von Effektblöcken
oder das Stummschalten des G•Major beim
Stimmen sollten Sie normalerweise von
Ihrem MIDI-Pedal aus mit MIDI-Controllernachrichten steuern. Parameter wie Pegel,
Geschwindigkeit und Tonhöhe werden
normalerweise mit einem Expression-Pedal
gesteuert.
Parameter im MOD-Menü:
Parameter »Mod 1« bis »Mod 4«
Modifikatoren sind gewissermaßen Vermittler
zwischen externen Steuergeräten (wie zum Beispiel
Pedalen) und bestimmten Parametern. Im Abschnitt
»Modifikatoren« erfahren Sie, wie Sie diese
verwenden.
Parameter »Tap Tempo«
Fernsteuerung des globalen Tempos. Dieses Tempo
kann zum Beispiel für die Delayzeit oder die Tremologeschwindigkeit verwendet werden.
Parameter »Bypass All«
Fernsteuerung der global geltenden Bypass-Funktion.
Parameter »Tuner Mute«
Ermöglicht das Stummschalten der G•Major-Ausgänge
beim Stimmen der Gitarre.
Parameter »Global In Level«*
Fernsteuerung des global geltenden Eingangspegels.
Parameter »Preset Out Level«*
Fernsteuerung des Preset-Ausgangspegels. Mit
diesem Parameter können Sie zum Beispiel den Pegel
bei einem Solo anheben.
Parameter »PresetBoost«
Diese Funktion dient dazu, den Pegel eines Presets
zum Beispiel für Fills kurz anzuheben. Per MIDIControllernachricht oder Pedal können Sie den
gespeicherten Presetpegel (einzustellen im »Levels
All«-Menü) auf 0 dB anheben. Eine MIDIControllernachricht mit einem Wert über 64 hebt den
Pegel auf 0 dB an. Ein Wert unter 64 stellt den
ursprünglichen Pegel wieder her.
Beim Aufruf eines neuen Presets wird der für die
PresetBoost-Funktion verwendete Controller
zurückgesetzt (d.h., es wird ein Wert unter 64
gesendet). Wenn die MIDI OUT-Buchse des G•Major
mit der MIDI IN-Buchse des MIDI-Boards verbunden
ist, können auf diese Weise auch die Status-LEDs des
Boards aktualisiert werden.
DAS G•MAJOR STEUERN
Das G•Major mit Modifikatoren steuern
DEUTSCH
Wenn der »Preset Level«-Parameter im Levels AllMenü schon auf 0 dB steht, ist keine weitere
Anhebung mehr möglich.
Weitere Hinweise zum Einrichten der PresetBoostFunktion finden Sie im Beispiel auf Seite 24.
Parameter »Global Out Level«
Fernsteuerung des globalen Ausgangspegels.
Parameter »Relay 1« & »Relay 2«
Fernsteuerung der beiden Relais.
Parameter »Comp On/Off«
An- und Ausschalten des Kompressors per Controller.
Parameter »Filter On/Off«
An- und Ausschalten des Filterblocks per Controller.
Parameter »Pitch On/Off«
An- und Ausschalten des Pitch-Blocks per Controller.
Parameter »Cho/Flg On/Off«
An- und Ausschalten des Chorus/Flanger-Blocks per
Controller.
Parameter »Delay On/Off«
An- und Ausschalten des Delay-Blocks per Controller.
Parameter »Reverb On/Off«
An- und Ausschalten des Reverb-Blocks per
Controller.
Parameter »Noise Gate On/Off«
An- und Ausschalten des Noise Gate-Blocks per
Controller.
Parameter »EQ On/Off«
An- und Ausschalten des Noise Gate-Blocks per
Controller.
* Jedem pegelbezogenen Parameter im MOD-Menü
kann eine bestimmte Umsetzungskurve (Response
Curve) zugeordnet werden. Sie legt fest, wie die
Bewegungen eines angeschlossenen ExpressionPedals in Parameterwerte umgesetzt werden. Die
am Besten geeignete Kurve hängt vom
verwendeten Pedal ab.
Drücken Sie die ENTER-Taste und verwenden Sie
dann die PARAMETER- und EDIT-Drehregler, um
drei Punkte auf der Umsetzungskurve festzulegen:
MinOut, MidOut und MaxOut.
Weitere Informationen finden Sie im folgenden
Abschnitt unter »Die Umsetzungskurve für den
Modifikator festlegen«.
Die »virtuelle MODSchnittstelle« im G•Major
Modifikatorgesteuerte
Parameter
Modifikatoren zuordnen
In zwei Schritten ordnen Sie ein externes Steuergerät
einem bestimmten Parameter zu.
1: Modifikatoren und externe Steuergeräte
verknüpfen
• Drücken Sie MOD und wählen Sie mit dem
PARAMETER-Drehregler im Control-Bereich MOD
1 bis 4 aus.
• Mit dem EDIT-Drehregler können Sie nun für jeden
Modifikator festlegen, wie dieser gesteuert werden
soll:
Die verfügbaren Einstellungen sind Off, Learn,
Pedal und CC 1-128.
Learn
• Drücken Sie ENTER. Das Display zeigt durch
Blinken, dass Sie sich im »Learn-Modus« für
diesen Modifikator befinden.
• Nun müssen Sie dem G•Major zeigen, mit welchem
externen Steuergerät Sie den Modifikator steuern
wollen. Senden Sie eine Controllernachricht von
einem angeschlossenen MIDI-Board oder benutzen
Sie das Expression-Pedal beziehungsweise den
Fußschalter.
• Das Blinken hört auf, nachdem das G•Major das
verwendete Steuergerät und gegebenenfalls die
MIDI-Controllernummer erkannt hat.
Off: Bei dieser Einstellung erfolgt keine externe
Steuerung des Modifikators.
Pedal: Bei dieser Einstellung wird das an die
»External Control«-Buchse angeschlossene Pedal zur
Steuerung des Modifikators verwendet.
23
DAS G•MAJOR STEUERN
CC 0-127: Hier können Sie direkt festlegen, mit
welcher MIDI-Controllernachricht Sie den Modifikator
steuern wollen.
Beispiel: Ein Whammy-Pedal
Wir setzen bei diesem Beispiel voraus, dass Sie dem
Modifikator 1 ein Expression-Pedal zugewiesen haben
(zum Beispiel mit der Learn-Funktion, die im
vorherigen Abschnitt beschrieben wurde).
2: Dem Modifikator einen Parameter zuordnen
• Wenn Sie sich noch nicht im MOD-Menü befinden,
drücken Sie MOD, so dass Sie im Display MOD 1,
2, 3 oder 4 sehen. Drücken Sie ENTER.
Beachten Sie, dass Sie hier nicht den Modifikator
selbst festlegen – es ist also nicht wichtig, welcher der
vier Modifikatoren gezeigt wird.
Sie sehen jetzt eine Liste der Parameter, die durch
Modifikatoren gesteuert werden können. Es werden
nur die Parameter der aktiven Effektblöcke gezeigt.
Mit dem PARAMETER-Drehregler blättern Sie durch
die Parameter.
Auf der linken Seite der Anzeige erscheint der
Parametername, auf der rechten Seite der
zugeordnete Modifikator.
• Wählen Sie mit dem PARAMETER-Drehregler
einen Parameter aus und mit dem VALUEDrehregler den Modifikator (1 bis 4), den Sie
diesem Parameter zuordnen wollen. Drücken Sie
ENTER und fahren Sie mit Schritt 3 fort.
3: Die Umsetzungskurve für den Modifikator
festlegen
Die Umsetzungskurve (Response Curve) legt fest, wie
der Modifikator zum Beispiel die Bewegungen eines
Expression-Pedals in Parameterwerte umsetzt. Hier
sind drei Einstellungen vorzunehmen.
MinOut: Legt den Ausgangspegel des Modifikators
fest, wenn sich das Steuersignal am Eingang
(beispielsweise das Pedal) in der niedrigsten Position
befindet.
MidOut: Legt den Ausgangspegel des Modifikators
fest, wenn sich das Steuersignal am Eingang in der
mittleren Position befindet.
MaxOut: Legt den Ausgangspegel des Modifikators
fest, wenn sich das Steuersignal am Eingang in der
höchsten Position befindet.
24
Algorithmus
Parameter
Zugeordneter
Modifikator
• Schließen Sie das Expression-Pedal entweder an
die External Control-Buchse auf der Rückseite des
G•Major oder an den entsprechenden Eingang
Ihres MIDI-Boards an. Verwenden Sie hierfür ein
Stereo-auf-Stereo-Kabel.
(Wenn Sie das Pedal noch nicht kalibriert haben,
sollten Sie dies entsprechend der Beschreibung im
Abschnitt »MIDI/UTIL« tun.)
• Drücken Sie die MOD-Taste, um das MOD-Menü
zu öffnen.
• Drücken Sie ENTER.
• Wählen Sie mit dem PARAMETER-Drehregler den
Pitch-Parameter und mit dem EDIT-Drehregler
MOD 1.
Das G•Major muss im Utility-Menü auf den
verwendeten Expression Pedal-Typ kalibriert
werden. Dies wird im Abschnitt »UtilityMenü« dieser Anleitung beschrieben.
Welche Parameter können zugeordnet werden?
Die Parameter, die Sie den Modifikatoren zuordnen
können, sind am Ende des MOD-Menüs aufgeführt.
Die Liste der verfügbaren Parameter hängt von den
verwendeten Effektblöcken ab.
Erste Schritte
• Schließen Sie das G•Major so an Ihr
Gitarrensystem an, wie es auf den Seiten 10 und 11
beschrieben wird und schalten Sie es ein.
• Suchen Sie den »lautesten«, präsentesten Sound
an Ihrem Vorverstärker oder Effektpedal und stellen
Sie den Eingangspegel am G•Major so ein, dass
die Pegelspitzen etwa bei -3 dB liegen. In der
Regel haben cleane, unverzerrte Sounds die größte
Dynamik, da verzerrte Sounds prinzipbedingt
stärker komprimiert sind.
• Passen Sie den Ausgangspegel des G•Major dem
im Signalweg folgenden Gerät an.
Wie Sie einen Effektblock in einem Preset
umgehen
Drücken Sie einfach die Taste des Effektblocks, den
Sie in einem Preset nicht verwenden wollen. Der
Effektblock wird dann umgangen, aber seine
Einstellungen werden nicht gelöscht.
Sie können das Preset jetzt speichern, indem Sie ein
Mal STORE und anschließend zur Bestätigung zwei
Mal ENTER drücken.
Wenn Sie sich später entscheiden, den
abgeschalteten Effektblock doch in diesem Preset zu
verwenden, können Sie ihn einfach durch erneutes
Drücken der entsprechenden Blocktaste wieder
aktivieren.
Wie Sie die Boost-Funktion in einem Preset
verwenden
Alle Factory-Presets des G•Major sind mit einem
Ausgangspegel von -6 dB gespeichert. Damit bleibt
genügend Headroom, um den Pegel zum Beispiel für
ein Solo anzuheben. Wir empfehlen Ihnen,
grundsätzlich auch alle Ihre eigenen User-Presets mit
mindestens 6 dB Headroom abzuspeichern. Mit der
PresetBoost-Funktion können Sie das aktuelle Preset
dann kurzfristig – zum Beispiel für Fills – anheben.
Bei den folgenden Beispielen gehen wir davon aus,
dass Sie alle Presets mit einem Ausgangspegel von -6
dB gespeichert haben.
• Wählen Sie ein Preset aus, in dem Sie die BoostFunktion verwenden wollen.
• Legen Sie im Levels All-Menü den Preset-Pegel auf
-6 dB fest.
• Drücken Sie die MOD-Taste und wählen Sie mit
dem PARAMETER-Drehregler den PresetBoostParameter.
• Wählen Sie mit dem VALUE-Drehregler
»Learn«und drücken Sie ENTER. Betätigen Sie
jetzt an Ihrem MIDI-Pedal eine Taste, um eine
MIDI-Controllernachricht zu senden, die als
»Booster-Pedal« dienen soll. Sie können
stattdessen auch einen an die External ControlBuchse angeschlossenen Schalter verwenden.
• Das Display des G•Major zeigt nun entweder
»Pedal« (Wenn Sie das Expression-Pedal
verwendet haben) oder die Nummer des
Controllers, den Sie von Ihrem MIDI-Board aus
gesendet haben.
• Speichern Sie das Preset.
Wenn Sie in Zukunft dieses Preset aufrufen, hat es
zunächst den im Levels All-Menü angegebenen Pegel
von -6 dB, der jedoch mit dem entsprechenden
Controller kurzfristig auf 0 dBFS angehoben werden
kann.
Wie Sie beim Stimmen Ihrer Gitarre die Ausgänge
des G•Major abschalten können
Wir gehen bei dieser Beschreibung davon aus, dass
Sie das G•Major in einer seriellen Konfiguration
betreiben, bei der das gesamte Signal durch das
G•Major geleitet wird.
Stummschalten der G•Major-Ausgänge über die
Bedienelemente der Vorderseite
• Drücken und halten Sie die BYPASS-Taste für circa
eine Sekunde.
• Um die Stummschaltung aufzuheben, drücken Sie
die BYPASS-Taste noch einmal.
Stummschalten der G•Major-Ausgänge mit MIDI-Controllernachrichten, zum Beispiel von einem MIDI-Board
• Drücken Sie MOD und wählen Sie mit dem
PARAMETER-Drehregler »Tuner Mute«.
• Drücken Sie ENTER. Das Display zeigt durch
Blinken, dass Sie sich im Learn-Modus befinden.
• Betätigen Sie an Ihrem MIDI-Pedal eine Taste, um
eine MIDI-Controllernachricht zu senden, oder
betätigen Sie das an die External Control-Buchse
angeschlossene Pedal.
Damit hat das G•Major »gelernt«, wie Sie die
Ausgänge abschalten wollen.
Wie Sie ein Delay beim Presetwechsel
»überlappen« lassen können
Wenn Sie in einem Preset ein langes Delay
verwenden, werden Sie in der Regel wollen, dass
dieses Delay vollständig ausklingen kann – auch
dann, wenn das als nächstes verwendete Preset kein
oder ein kürzeres Delay verwendet. Um diesen Effekt
zu erzielen, stellen Sie den Parameter »FX Mute« im
Utility-Menü auf »Soft« ein.
25
DEUTSCH
WIE KANN ICH … ?
WIE KANN ICH … ?
EFFEKTBLÖCKE
Das Tempo eines Tremolos oder Vibrato einer
MIDI-Sequenz anpassen
• Verbinden Sie die MIDI OUT-Buchse Ihres
Sequencers – beziehungsweise des Gerätes, das
die MIDI-Clock erzeugt – mit der MIDI IN-Buchse
des G•Major.
• Drücken Sie TAP, um das Tap-Menü zu öffnen, und
wählen Sie mit dem PARAMETER-Drehregler den
MIDI Sync-Parameter aus.
• Schalten Sie MIDI Sync auf »On«.
Das G•Major verwendet jetzt die eingehende MIDIClock als globales Tempo. Innerhalb eines
Effekt-Algorithmus können Sie dann den TempoParameter verwenden, um dieses Tempo oder
Unterteilungen hiervon (zum Beispiel Viertel) für
zeitbasierte Parameter zu nutzen.
Grundsätzliche Arbeitsweise der Effektmenüs
Die sechs Effekttasten (beziehungsweise sieben,
wenn man das Noisegate hinzurechnet) auf der
Vorderseite des G•Major werden wie folgt verwendet:
Über ein MIDI-Board und die Switch Out-Buchse
des G•Major die Kanäle eines Vorverstärkers
umschalten
Verbinden Sie die Switch Out-Buchse des G•Major mit
den Kanalumschaltungs-Anschlüssen Ihres
Vorverstärkers oder Combos.
• Drücken Sie MOD und wählen Sie mit dem
PARAMETER-Drehregler im Control-Bereich »Relay
1« oder »Relay 2«.
• Drücken Sie ENTER, um die Learn-Funktion zu
aktivieren.
• Betätigen Sie an Ihrem MIDI-Pedal eine Taste, um
eine MIDI-Controllernachricht zu senden.
Diese MIDI-Controllernachricht kann ab jetzt
verwendet werden, um die Kanäle an Ihrem
Vorverstärker umzuschalten.
Wiederholen Sie die hier beschriebenen Schritte für
Relais 2, wenn mehr als zwei Kanäle umzuschalten
sind.
26
• Einfacher Klick: Schaltet diesen Effekt an oder aus.
• Doppelklick: Ruft die Bearbeitungsseite für diesen
Effekt auf.
Innerhalb der Effektmenüs navigieren Sie mit dem
beiden Drehreglern PARAMETER und EDIT im
Effects-Bereich.
Manche der Effektblöcke umfassen mehrere
Effektalgorithmen. So umfasst zum Beispiel der
Filterblock unter anderem die Algorithmen Phaser,
Tremolo, Panner und Resonance Filter. Die Auswahl
des Algorithmus erfolgt über den ersten Parameter der
entsprechenden Effektbearbeitungsseite.
Da alle Effektblöcke des G•Major permanent verfügbar
sind, können sie jederzeit durch einfachen oder
Doppelklick auf die entsprechende Taste aktiviert
werden. Das Stummschalten eines Effektblocks
bedeutet, dass dieser – obwohl er sich noch im
Routing befindet – nicht mehr aktiv ist und den Klang
in keiner Weise beeinflusst.
Die Einstellungen eines stummgeschalteten Blocks
bleiben innerhalb des Presets erhalten und können
daher zu einem späteren Zeitpunkt problemlos
wiederhergestellt werden. Das Stummschalten
entspricht also dem Abschalten eines Bodeneffektes,
ohne diesen aus dem Signalweg zu entfernen.
Parameter »Mix«/»Wet«
Wenn Sie den Parameter »Kill Dry« im Levels AllMenü auf »On« stellen, wird das unbearbeitete Signal
nicht mehr an die Ausgänge geleitet. In diesem Fall
ändert sich der Name des Parameters »Mix« in allen
Algorithmen zu »Wet«.
Einleitung
Ein Noise Gate schwächt das Signal ab, wenn Sie
gerade nicht auf Ihrer Gitarre spielen. So vermeiden
Sie Zischen, Netzbrummen und andere
Störgeräusche, die möglicherweise in Ihrem
Gitarrensystem auftreten.
Natürlich ist ein solches Noise Gate kein Allheilmittel
gegen Störgeräusche, und Sie sollten – wo immer
möglich – versuchen, das störende Geräusch bereits
an der Quelle zu beseitigen. Derartige Störgeräusche
können durch eine Reihe von Ursachen entstehen.
Minderwertige Kabel, unzureichend abgeschirmte
Pickups und Netzteile in der Nähe von Audioleitungen
führen häufig zu Problemen.
Nichtsdestotrotz gibt es auch in einem gut
abgestimmten Gitarrensystem immer ein gewisses
Grundrauschen.
Beim Einstellen des Noise Gates sollten Sie die
Parameter Threshold und Release Rate sorgfältig
wählen. Wenn Sie zum Beispiel den Threshold zu
hoch einstellen, »öffnet« das Noise Gate bei leisen
Stellen nicht oder nicht rechtzeitig. Ein zu langsames
Release hingegen führt dazu, dass Noten in der
Anschlagphase abgeschnitten werden.
Die konkreten Einstellungen hängen vom Signal am
Eingang des G•Major ab, so dass Sie für cleane und
verzerrte Sounds verschiedene Einstellungen
brauchen werden.
Noisegates zu erreichen, können Sie das Signal
weniger stark abdämpfen. Auch hier gilt:
Experimentieren Sie, da es keine für jede Anwendung
gültige Idealeinstellung gibt.
Parameter »Release«
Wertebereich: 0 dB/sec bis 200 dB/sec
Dieser Parameter legt fest, wie schnell der
ursprüngliche Signalpegel nach Überschreiten des
Thresholds wiederhergestellt wird. Grundsätzlich
sollten Sie diesen Wert möglichst hoch einstellen.
Illustration
Parameter »Mode«
Werte: »Off« – »Hard« – »Soft«
Hier legen Sie fest, wie schnell das Noise Gate nach
Unterschreiten des Schwellwertes (Threshold) das
Signal dämpft.
Parameter »Threshold«
Wertebereich: -60 dB bis 0 dB
Der Threshold (Schwellwert) legt den (Eingangs)Pegel fest, an dem das Noise Gate beginnt, das
Signal abzusenken.
Um diesen Parameter einzustellen, sollten Sie
zunächst den Lautstärkeregler an Ihrer Gitarre
aufdrehen, aber noch nicht spielen. Dann erhöhen Sie
den Thresholdwert von -60 dB bis an den Punkt, an
dem die gewünschte Absenkung eintritt.
Diese Einstellung dieses Parameters ist nur möglich
und sinnvoll, wenn Sie den nachfolgend
beschriebenen Max Damping-Parameter auf einen
anderen Wert als 0 dB einstellen, denn 0 dB bedeutet:
Es erfolgt keine Dämpfung.
Parameter »Max. Damping«
Wertebereich: 0 dB bis 90 dB
Dieser Parameter legt fest, wie stark das Signal
gedämpft wird, wenn es unter den eingestellten
Threshold fällt. Theoretisch ist bei einem Noise Gate
eine maximale Absenkung des Pegels erwünscht.
Andererseits ist das Einsetzen des Noise Gates umso
deutlicher zu hören, je mehr dB »überwunden«
werden müssen. Um einen weicheren Übergang
zwischen offenem und geschlossenem Zustand des
27
DEUTSCH
NOISE GATE
EQ
EQ
Der EQ-Bereich wurde erst zu einem späteren
Zeitpunkt in das G•Major integriert. Daher gibt
es auf der Vorderseite keine spezielle Taste
zum Aktivieren dieses Bereichs. Sie erreichen
die EQ-Parameter, indem Sie die Noise GateTaste doppelklicken und mit dem
PARAMETER-Drehregler bis zu dem
entsprechenden Parameterbereich blättern.
Wiederholen Sie diese Schritte – soweit erforderlich –
für die beiden anderen Frequenzbänder.
Illustration
Das G•Major verfügt über einen dreibandigen
parametrischen Equalizer. Wir haben als
Ausgangsbasis für diesen Equalizer drei
Frequenzbereiche festgelegt, die hervorragend zur
Bearbeitung von Gitarren geeignet sind, aber mit dem
»Freq«-Parameter können Sie die Arbeitsfrequenzen
der drei EQ-Bänder natürlich auch selber festlegen.
Die nachfolgenden Parameter stehen bei allen 3 EQBändern – EQ1, EQ2 und EQ3 – zur Verfügung.
Parameter »EQ Active«
Aktiviert/deaktiviert den EQ.
Obwohl Sie den EQ über die Noise Gate-Taste
aufrufen, ist dessen Status (an/aus) völlig unabhängig
von der Anzeige der Noise Gate-Taste; er wird
ausschließlich mit dem Parameter »EQ Active«
festgelegt.
Parameter »Freq«
Wertebereich: 40 Hz bis 20 kHz
Mit diesem Parameter legen Sie die Arbeitsfrequenz
für das ausgewählte Frequenzband fest.
Parameter »Gain«
Wertebereich: -12 dB bis +12 dB
Mit diesem Parameter können Sie den Bereich um die
ausgewählte Arbeitsfrequenz entweder anheben
(positive Werte) oder absenken (negative Werte).
Parameter »Width«
Wertebereich: 0,2 Okt bis 4 Okt.
Mit diesem Parameter definieren Sie die Größe des
Bereich um die eingestellte Arbeitsfrequenz, die der
Equalizer anheben beziehungsweise absenken soll.
Anwendungsbeispiel:
• Entscheiden Sie zunächst, wie Sie den Equalizer
einsetzen wollen, d.h., ob Sie Bässe, Mitten
und/oder Höhen anheben beziehungsweise
absenken wollen.
• Führen Sie mit dem Gain-Parameter die
erforderliche Anhebung beziehungsweise
Absenkung durch.
• Nachdem Sie nun zum Beispiel eine Anhebung um
+6 dB durchgeführt haben, können Sie die
Frequenz des Equalizerbandes ändern, um zu
prüfen, ob Sie mit einer anderen Einstellung ein
besseres Ergebnis erreichen.
28
Bei extremen EQ-Einstellungen kann es zu
einer internen Übersteuerung kommen, die in
Form von störenden Clicks hörbar wird.
Wenn Sie gezielt nach Effekten suchen, die
extreme Auswirkungen auf den Klang haben,
sollten Sie hierfür gegebenenfalls andere
Komponenten des G•Major verwenden.
KOMPRESSOR
Illustration
DEUTSCH
Einleitung
Ein Kompressor dient dazu, die Dynamik eines
Signals zu verringern. Es gibt Situationen, in denen
Sie mit einem Kompressor Ihrem Gitarrensound den
entscheidenden »Kick« verleihen können, in anderen
Fällen sollten Sie hingegen darauf verzichten. Es
folgen einige Beispiele.
Nehmen wir an, Sie sollen über einen längeren
Zeitraum eine Begleitung in der gleichen Lautstärke
spielen. Praktisch ist dies kaum möglich – früher oder
später werden Sie ein paar Akkorde lauter oder leiser
spielen. Der Toningenieur wird in diesem Fall die
Gitarre in der Mischung etwas zurücknehmen, um
unangenehme Pegelspitzen zu vermeiden. Aber nach
dieser Korrektur werden die leisen Stellen kaum noch
hörbar sein. In dieser Situation sollten Sie einen
Kompressor verwenden. Bei korrekter Einstellung
fängt er die Pegelspitzen ab, so dass ein
einheitlicheres und für den Toningenieur besser
kontrollierbares Klangbild entsteht.
Sie können den Kompressor auch auf einen
Leadsound anwenden, um Pegelschwankungen
auszugleichen. Wenn Sie eine sehr niedrige
Einstellung für den Threshold mit einer hohen RatioEinstellung kombinieren, entsteht ein deutlich zu
hörender Effekt. Ein Beispiel hierfür ist das berühmte
Solo, das David Gilmour auf dem Album »The Wall«
im Song »Another Brick In the Wall« spielt.
Wenn Ihr Spiel jedoch sehr dynamisch ist – wie zum
Beispiel das von Robben Ford –, sollten Sie ganz auf
Kompression verzichten.
Wie für alle Effekte gilt auch bei Kompression:
Weniger ist oft mehr. Übertriebene Kompression führt
oft zum gegenteiligen Effekt und ermüdet das Ohr das
Hörers.
Parameter »Threshold«
Wertebereich: -30 dB bis 0 dB
Wenn das Signal den eingestellten Threshold-Punkt
überschreitet, wird der Kompressor aktiviert, und der
Pegel des Signalanteils über dem Threshold-Punkt
wird entsprechend den Ratio-, Attack- und ReleaseEinstellungen bearbeitet.
Parameter »Ratio«
Wertebereich: »Off« bis »Infinite:1«
Die Ratio-Einstellung legt fest, wie stark das Signal
komprimiert wird (siehe Illustration).
Beispiel: Bei einer Ratio-Einstellung von 2:1 wird ein
Eingangssignal, dessen Pegel 4 dB über dem
Schwellwert liegt, am Ausgang um 2 dB abgesenkt.
Bei der Einstellung »Infinite« arbeitet der Kompressor
als Limiter.
Parameter »Attack«
Wertebereich: 0 ms bis 200 ms
Dies ist die Ansprechzeit des Kompressors. Je kürzer
die Attack-Phase, umso schneller erreicht der
Kompressor nach Überschreiten des ThresholdPunktes das mit dem Ratio-Parameter angegebene
Kompressionsverhältnis.
Parameter »Release«
Wertebereich: 0 ms bis 200 ms
Dies ist die Zeit, die der Kompressor nach dem
Unterschreiten des Schwellwertes benötigt, um die
Kompression wieder aufzuheben.
Parameter »Gain«
Wertebereich: -6 dB bis +6 dB
Verwenden Sie den Gain-Parameter, um Änderungen
des Signalpegels auszugleichen, die durch die
Kompression entstehen.
29
CHORUS
Einleitung
Ein Chorus/Flanger entsteht grundsätzlich durch ein
sehr kurzes Delay, das von einem LFO
(niederfrequenter Oszillator, Low Frequency Oscillator)
moduliert wird. Der Unterschied zwischen Chorus und
Flanger besteht in der Verzögerung und dem beim
Flanger verwendeten Feedback-Parameter. Durch die
Modulation des Delays entstehen kleine Tonhöhenschwankungen. Die Mischung aus dem Originalsignal
und dem modulierten Signal erzeugt den
charakteristischen Chorus-Sound. Wenn Sie nur das
tonhöhenmodulierte Signal verwenden, ist das
Ergebnis eine Pitch-Modulation – auch als Vibrato
bekannt.
Illustration
Speed
Depth
Diese Illustration zeigt, dass beim Choruseffekt
Originalsignal und moduliertes Signal kombiniert
werden.
Classic Chorus
– CHO/FLA-Block
Der »Classic Chorus« setzt Geschwindigkeit und
Intensität des Chorus-Effekts in ein Verhältnis, das als
»Golden Ratio« bezeichnet wird. Diese Funktion ist
ein »Erbe« des bekannten TC 2290 und gewährleistet
bei allen Einstellungen einen weichen Chorus-Sound.
Parameter »Speed«
Wertebereich: 0,05 Hz bis 19,95 Hz
Die Modulationsgeschwindigkeit des Chorus-Effekts.
Die Geschwindigkeit des Effekts wird
entweder durch diesen Parameter oder durch
den Parameter »Tempo« gesteuert, der sich
wiederum am globalen Tempo orientiert, das
Sie über die TAP-Taste vorgeben. Der
Parameter »Speed« ist nur aktiv/gültig, wenn
der Tempo-Parameter auf »Ignored«
eingestellt ist.
Parameter »Depth«
Wertebereich: 0 % bis 100 %
Dieser Parameter legt die Intensität der Modulation
fest (siehe hierzu die Illustration).
Parameter »Tempo«
Wertebereich: »1/32T« bis »1 Bar« oder »Ignored«
Der Parameter »Tempo« bezieht sich auf das globale,
vom Anwender mit der TAP-Taste vorgegebene
Tempo.
30
Bei jeder anderen Einstellung als »Ignored«
überschreibt dieser Parameter das mit dem
Parameter »Speed« vorgegebene Tempo.
Parameter »Hi Cut«
Wertebereich: 19,95 Hz bis 20 kHz
Reduziert den Anteil hoher Frequenzen am
Choruseffekt.
Verwenden Sie diesen Parameter, wenn der Chorus
zu dominant wirkt und Sie auch mit den Parametern
Mix und Out Level nicht das gewünschte Ergebnis
erzielen.
Parameter »Mix«
Wertebereich 0 % bis 100 %
Legt das Verhältnis zwischen trockenem Signal und
Effektanteil fest.
Parameter »Out Level«
Wertebereich: -100 dB bis 0 dB
Legt den Ausgangspegel für diesen Block fest.
Advanced Chorus
– CHO/FLA-Block
Der Advanced Chorus-Algorithmus bietet im Vergleich
zum Classic Chorus einige zusätzliche Parameter.
Hier können Sie den Golden Ratio-Parameter an- und
ausschalten, das Chorus Delay einstellen und mit der
Phase Reverse-Funktion den Choruseffekt noch
breiter klingen lassen.
Parameter »Speed«
Wertebereich: 0,050 Hz bis 19,95 Hz
Die Modulationsgeschwindigkeit des Chorus-Effekts.
Die Geschwindigkeit des Effekts wird
entweder durch diesen Parameter oder durch
den Parameter »Tempo« gesteuert, der sich
wiederum am globalen Tempo orientiert, das
Sie über die TAP-Taste vorgeben. Der
Parameter »Speed« ist nur aktiv/gültig, wenn
der Tempo-Parameter auf »Ignored«
eingestellt ist.
vergleichbaren Effekt zu erzielen. Wenn der Golden
Ratio-Parameter aktiv ist (Einstellung »On«), wird das
erforderliche Verhältnis beider Parameter automatisch
berechnet.
Die Golden Ratio-Funktion ist ein »Erbe« des
bekannten TC 2290.
Parameter »Phase Reverse«
Werte: »Off«/»On«
Kehrt die Phase des Chorus-Signals im rechten Kanal
um. Dadurch entsteht ein wesentlich breiterer, aber
weniger definierter Stereo-Effekt.
Parameter »Mix«
Wertebereich: 0 % bis 100 %
Legt das Verhältnis zwischen trockenem Signal und
Effektanteil fest.
Parameter »Out Level«
Wertebereich: -100 dB bis 0 dB
Legt den Ausgangspegel für diesen Block fest.
Parameter »Depth«
Wertebereich: 0 % bis 100 %
Dieser Parameter legt die Intensität der Modulation
fest (siehe hierzu die Illustration).
Parameter »Tempo«
Wertebereich: »1/32T« bis »1 Bar« oder »Ignored«
Der Parameter »Tempo« bezieht sich auf das globale,
vom Anwender mit der TAP-Taste vorgegebene
Tempo.
Bei jeder anderen Einstellung als »Ignored«
überschreibt dieser Parameter das mit dem
Parameter »Speed« vorgegebene Tempo.
Parameter »Hi Cut«
Wertebereich: 19,95 Hz bis 20 kHz
Reduziert den Anteil hoher Frequenzen am
Choruseffekt.
Verwenden Sie diesen Parameter, wenn der Chorus
zu dominant wirkt und Sie auch mit den Parametern
Mix und Out Level nicht das gewünschte Ergebnis
erzielen.
Parameter »Delay«
Wertebereich: 0 ms bis 50 ms
Ein Chorus/Flanger ist letzten Endes nur ein per LFO
moduliertes Delay. Mit diesem Parameter können Sie
die Länge des Delay festlegen. Für einen typischen
Chorus werden Delayzeiten im Bereich von 10 ms
verwendet, beim Flanger sind es in der Regel 5 ms.
Parameter »Gold Ratio«
Werte: »Off«/»On«
TC-Ingenieure fanden schon vor Jahren heraus, dass
bei einer Erhöhung der Chorus-Geschwindigkeit
(Parameter »Speed«) die Intensität des Effekts
(»Depth«) vermindert werden muss, um einen
31
DEUTSCH
CHORUS
FLANGER
Classic Flanger
– CHO/FLA-Block
Parameter »Speed«
Wertebereich: 0,05 Hz bis 19,95 Hz
Die Modulationsgeschwindigkeit des Flanger-Effekts.
Die Geschwindigkeit des Effekts wird
entweder durch diesen Parameter oder durch
den Parameter »Tempo« gesteuert, der sich
wiederum am globalen Tempo orientiert, das
Sie über die TAP-Taste vorgeben. Der
Parameter »Speed« ist nur aktiv/gültig, wenn
der Tempo-Parameter auf »Ignored«
eingestellt ist.
Parameter »Depth«
Wertebereich: 0 % bis 100 %
Dieser Parameter legt die Intensität der Modulation
fest.
Parameter »Tempo«
Wertebereich: »1/32T« bis »1 Bar« oder »Ignored«
Der Parameter »Tempo« bezieht sich auf das globale,
vom Anwender mit der TAP-Taste vorgegebene
Tempo.
Bei jeder anderen Einstellung als »Ignored«
überschreibt dieser Parameter das mit dem
Parameter »Speed« vorgegebene Tempo.
Parameter »Hi Cut«
Wertebereich: 19,95 Hz bis 20 kHz
Reduziert den Anteil hoher Frequenzen am
Flangereffekt.
Verwenden Sie diesen Parameter, wenn der Flanger
zu dominant wirkt und Sie auch mit den Parametern
Mix und Out Level nicht das gewünschte Ergebnis
erzielen.
Parameter »Feedback«
Wertebereich: -100 % bis 100 %
Steuert den Grad der Rückkopplung beziehungsweise
Resonanz des kurzen modulierten Delays, aus dem
der Flanger-Effekt entsteht.
Ein zu hoher Feedback-Wert (zwischen 90 % und 95
%) kann zu einem internen Feedback führen, das als
»jaulendes« Nebengeräusch hörbar wird und
normalerweise nicht erwünscht ist.
Wenn Sie für diesen Parameter eine negative
Einstellung wählen, wird die Phase des an den
Eingang zurückgeführten Signalanteils umgekehrt.
Parameter »Out Level«
Wertebereich: -100 dB bis 0 dB
Legt den Ausgangspegel für diesen Block fest.
Advanced Flanger
– CHO/FLA-Block
Parameter »Speed«
Wertebereich: 0,050 Hz bis 19,95 Hz
Die Modulationsgeschwindigkeit des Flanger-Effekts.
Die Geschwindigkeit des Effekts wird
entweder durch diesen Parameter oder durch
den Parameter »Tempo« gesteuert, der sich
wiederum am globalen Tempo orientiert, das
Sie über die TAP-Taste vorgeben. Der
Parameter »Speed« ist nur aktiv/gültig, wenn
der Tempo-Parameter auf »Ignored«
eingestellt ist.
Parameter »Depth«
Wertebereich: 0 % bis 100 %
Dieser Parameter legt die Intensität des FlangerEffekts fest.
Parameter »Tempo«
Wertebereich: »1/32T« bis »1 Bar« oder »Ignored«
Der Parameter »Tempo« bezieht sich auf das globale,
vom Anwender mit der TAP-Taste vorgegebene
Tempo.
Bei jeder anderen Einstellung als »Ignored«
überschreibt dieser Parameter das mit dem
Parameter »Speed« vorgegebene Tempo.
Parameter »Hi Cut«
Wertebereich: 19,95 Hz bis 20 kHz
Reduziert den Anteil hoher Frequenzen am
Flangereffekt.
Verwenden Sie diesen Parameter, wenn der Flanger
zu dominant wirkt und Sie auch mit den Parametern
Mix und Out Level nicht das gewünschte Ergebnis
erzielen.
Parameter »FB Hi Cut«
Wertebereich: 19,95 Hz bis 20 kHz
Reduziert den Anteil hoher Frequenzen an dem vom
Flanger erzeugten Feedback.
Parameter »Feedback«
Wertebereich: -100 % bis 100 %
Steuert den Grad der Rückkopplung beziehungsweise
Resonanz des kurzen modulierten Delays, aus dem
der Flanger-Effekt entsteht.
Ein zu hoher Feedback-Wert (zwischen 90 % und 95
%) kann zu einem internen Feedback führen, das als
»jaulendes« Nebengeräusch hörbar wird und
normalerweise nicht erwünscht ist.
Wenn Sie für diesen Parameter eine negative
Einstellung wählen, wird die Phase des an den
Eingang zurückgeführten Signalanteils umgekehrt.
Parameter »Mix«
Wertebereich: 0 % bis 100 %
Legt das Verhältnis zwischen trockenem Signal und
Effektanteil fest.
Parameter »FB Hi Cut«
Wertebereich: 19,95 Hz bis 20 kHz
Reduziert den Anteil hoher Frequenzen an dem vom
Flanger erzeugten Feedback.
32
FLANGER
Parameter »Phase Rev«
Werte: »Off«/»On«
Kehrt die Phase des Effektsignals im rechten Kanal
um. Die subjektiv empfundene Breite des StereoEffekts wird dadurch viel größer, gleichzeitig wird der
Effekt weniger definiert.
Parameter »Fla Dly« (Flanger Delay)
Wertebereich: 0 ms bis 50 ms
Für einen typischen Flanger werden Delayzeiten im
Bereich von 5 ms verwendet, beim Chorus sind es in
der Regel 10 ms. Sie können jedoch für beide
Effekttypen Werte zwischen 0 ms und 50 ms wählen.
VIBRATO
Vibrato
– CHO/FLA-Block
Ein Vibrato-Effekt moduliert die Tonhöhe des Signals.
Im Gegensatz zum Chorus wird hier jedoch nicht das
unbearbeitete Originalsignal zugemischt. Das Ergebnis
ähnelt der von Sängern verwendeten Vibrato-Technik.
Speed
Depth
Parameter »Gold Ratio«
Werte: »Off«/»On«
TC-Ingenieure fanden schon vor Jahren heraus, dass
bei einer Erhöhung der Flanger-Geschwindigkeit
(Parameter »Speed«) die Intensität des Effekts
(»Depth«) vermindert werden muss, um einen
vergleichbaren Effekt zu erzielen. Wenn der Golden
Ratio-Parameter aktiv ist (Einstellung »On«), wird das
erforderliche Verhältnis beider Parameter automatisch
berechnet.
Die Golden Ratio-Funktion ist ein »Erbe« des
bekannten TC 2290.
Parameter »Speed«
Wertebereich: 0,05 Hz bis 19,95 Hz
Die Geschwindigkeit des Vibratos.
Parameter »Mix«
Wertebereich: 0 % bis 100 %
Legt das Verhältnis zwischen trockenem Signal und
Effektanteil fest.
Parameter »Depth«
Wertebereich: 0 % bis 100 %
Dieser Parameter legt die Intensität der
Tonhöhenmodulation fest.
Parameter »Out Level«
Wertebereich -100 dB bis 0 dB
Legt den Ausgangspegel für diesen Block fest.
Parameter »Tempo«
Wertebereich: »1/32T« bis »1 Bar« oder »Ignored«
Der Parameter »Tempo« bezieht sich auf das globale,
vom Anwender mit der TAP-Taste vorgegebene
Tempo.
Die Geschwindigkeit des Effekts wird
entweder durch diesen Parameter oder durch
den Parameter »Tempo« gesteuert, der sich
wiederum am globalen Tempo orientiert, das
Sie über die TAP-Taste vorgeben. Der
Parameter »Speed« ist nur aktiv/gültig, wenn
der Tempo-Parameter auf »Ignored«
eingestellt ist.
Bei jeder anderen Einstellung als »Ignored«
überschreibt dieser Parameter das mit dem
Parameter »Speed« vorgegebene Tempo.
Parameter »Hi Cut«
Wertebereich: 19,95 Hz bis 20 kHz
Reduziert den Anteil hoher Frequenzen am erzeugten
Effekt. Frequenzen über der hier angegebenen
Eckfrequenz werden abgesenkt.
Parameter »Out Level«
Wertebereich: -100 dB bis 0 dB
Legt den Ausgangspegel für diesen Block fest.
33
RESONANCE FILTER
Resonance Filter
Auto Resonance Filter
- FILTER/MOD-Block
Der Resonanzfilter des G•Major ist grundsätzlich ein
Highcut-Filter, dessen Resonanz (auch als Q-Faktor
bezeichnet) eingestellt werden kann. Je größer die
Resonanz ist, umso schmaler und deutlicher zu hören
ist der vom Filter angehobene Frequenzbereich.
Hierdurch entsteht der charakteristische Klang des
Resonanzfilters.
– FILTER/MOD-Block
Der vom Auto Resonance-Filter erzeugte Effekt ähnelt
einem »Touch Wah«. Er erzeugt einen Filter-Sweep,
der der Dynamik des Eingangssignals folgt.
Parameter »Order«
Wertebereich: »2nd« bis »4th«
Dieser Parameter definiert die Flankensteilheit der
Filter. Filter zweiter Ordnung dämpfen das Signal um
12 dB/Oktave, während es bei Filtern vierter Ordnung
24 dB/Oktave sind. Filter vierter Ordnung klingen
prägnanter und führen zu einem stärkeren
Resonanzeffekt als Filter zweiter Ordnung.
Parameter »Hi Cut«
Wertebereich: 19,95 Hz bis 20 kHz
Reduziert den Anteil hoher Frequenzen am erzeugten
Effekt. Frequenzen über der hier angegebenen
Eckfrequenz werden abgesenkt.
Parameter »Hi Resonance«
Wertebereich: 0 % bis 100 %
Legt die Resonanz für den High Cut-Filter fest.
Parameter »Mix«
Wertebereich: 0 % bis 100 %
Legt das Verhältnis zwischen trockenem Signal und
Effektanteil fest.
Parameter »Out Level«
Wertebereich -100 dB bis 0 dB
Legt den Ausgangspegel für diesen Block fest.
34
Parameter »Sensitivity«
Wertebereich: 0 bis 10
Legt die Empfindlichkeit dieses Effektblocks in Bezug
auf den Eingangspegel fest.
Parameter »Response«
Werte: »Fast« oder »Slow«
Legt fest, ob der Filter-Sweep langsam oder schnell
erfolgt.
Parameter »Frequency Max«
Wertebereich: 1 kHz bis 10 kHz
Begrenzt den Frequenzbereich, in dem der FilterSweep stattfindet.
Parameter »Mix«
Wertebereich: 0 % bis 100 %
Legt das Verhältnis zwischen trockenem Signal und
Effektanteil fest.
PHASER
– FILTER/MOD-Block
Hier stehen Ihnen zwei sehr effektive Phaser zur
Verfügung. Der »Vintage Phaser« erzeugt einen
Phaser-Effekt, wie Sie ihn von älteren Bodeneffekten
kennen. Der »Smooth Phaser« erzeugt einen etwas
subtileren, weniger dominanten Effekt.
Der »Vintage«-Phaser verwendet vier Allpassfilter, die
im Frequenzband typische Einkerbungen erzeugen
(»Kammfilter«). Bei der Mischung des gefilterten
Signals mit dem Originalsignal entsteht der
charakteristische Phaser-Sound.
Der »Smooth«-Phaser verwendet zwölf Kammfilter.
Durch die höhere Filterzahl ist der Klang im Vergleich
zum Vintage-Phaser weicher.
Parameter »Phase Reverse«
Werte: »On«/»Off«
Wenn Sie diesen Parameter aktivieren (»On«), wird
die Phase der modulierenden Wellenform in einem
Kanal verschoben. Die resultierende Verzögerung
führt dazu, dass der Effekt wesentlich breiter klingt.
DEUTSCH
Vintage Phaser/Smooth Phaser
Parameter »Mix«
Wertebereich: 0 % bis 100 %
Legt das Verhältnis zwischen trockenem Signal und
Effektanteil fest.
Parameter »Out Level«
Wertebereich -100 dB bis 0 dB
Legt den Ausgangspegel für diesen Block fest.
Parameter »Speed«
Wertebereich: 0,05 bis 19,2 Hz
Dieser Parameter steuert die Intensität des PhaserEffekts.
Parameter »Depth«
Wertebereich: 0 % bis 100 %
Dieser Parameter steuert die Intensität des Effekts
fest.
Parameter »Tempo«
Wertebereich »1/32T« bis »1 Bar« oder »Ignored«
Der Parameter »Tempo« bezieht sich auf das globale,
vom Anwender mit der TAP-Taste vorgegebene
Tempo.
Bei jeder anderen Einstellung als »Ignored«
überschreibt dieser Parameter das mit dem
Parameter »Speed« vorgegebene Tempo.
Parameter »Feedback«
Wertebereich: -100 % bis 100 %
Steuert den Grad der Rückkopplung im Phaser-Block.
Wenn Sie für diesen Parameter eine negative
Einstellung wählen, wird die Phase des an den
Eingang zurückgeführten Signalanteils umgekehrt.
Parameter »Range«
Werte: »Low« und »High«
Legt fest, ob der Phaser-Effekt vor allem auf die
niedrigen oder hohen Frequenzbereiche wirken soll.
35
TREMOLO
PANNER
Tremolo
Panner
– FILTER/MOD Block
Ein Tremolo ist eine Modulation des Signalpegels
durch einen LFO. Mit dem G•Major können Sie weiche
und subtile, aber auch sehr aggressiv und direkt
klingende Tremolo-Effekte erzeugen.
– FILTER/MOD Block
Der Panner bewegt das Signal einfach zwischen dem
linken und rechten Kanal im Panorama hin und her.
Parameter »Speed«
Wertebereich: 0,05 Hz bis 19,95 Hz
Die Geschwindigkeit des Tremolo-Effekts.
Parameter »Depth«
Wertebereich: 0 % bis 100 %
Bei einer Einstellung von 100 % wird das Signal
zwischen den Pegelspitzen völlig stummgeschaltet;
d.h. der Pegel variiert zwischen maximaler Lautstärke
und 0.
Parameter »Tempo«
Wertebereich: »1/32T« bis »1 Bar« oder »Ignored«
Der Parameter »Tempo« bezieht sich auf das globale,
vom Anwender mit der TAP-Taste vorgegebene
Tempo.
Bei jeder anderen Einstellung als »Ignored«
überschreibt dieser Parameter das mit dem
Parameter »Speed« vorgegebene Tempo.
Parameter »LFO Pulsewidth«
Wertebereich: 0 % bis 100 %
Die Pulsbreite steuert das Verhältnis vom oberen zum
unteren Teil der aktuellen Wellenform. Bei einer
Einstellung von 75 % nimmt der obere Teil der Welle
75 % eines Durchgangs ein, der untere dagegen 25
%.
Pulsewidth
Parameter »Hi Cut«
Wertebereich: 19,95 Hz bis 20 kHz
Reduziert den Anteil hoher Frequenzen am
Flangereffekt.
Verwenden Sie diesen Parameter, wenn das Tremolo
zu dominant wirkt, Sie aber die Intensität des Effektes
nicht ändern wollen.
Parameter »Type«
Werte »Soft« oder »Hard« (Sinus oder Rechteck)
Wählen Sie hier eine von zwei Wellenformen zur
Modulation des Signalpegels aus.
Parameter »Out Level«
Wertebereich: -100 dB bis 0 dB
Legt den Ausgangspegel für diesen Block fest.
36
Parameter »Speed«
Wertebereich: 0,05 Hz bis 19,95 Hz
Die Modulationsgeschwindigkeit des Panning-Effekts.
Parameter »Tempo«
Wertebereich: »1/32T« bis »1 Bar« oder »Ignored«
Der Parameter »Tempo« bezieht sich auf das globale,
vom Anwender mit der TAP-Taste vorgegebene
Tempo.
Bei jeder anderen Einstellung als »Ignored«
überschreibt dieser Parameter das mit dem
Parameter »Speed« vorgegebene Tempo.
Parameter »Width«
Wertebereich: 0 % bis 100 %
Bei der Einstellung 100 % wird das Signal vollständig
vom einen zum anderen Kanal bewegt. In der Regel
werden Sie jedoch mit etwas niedrigeren
Einstellungen bessere Ergebnisse erzielen.
Parameter »Out Level«
Wertebereich: -100 dB bis 0 dB
Legt den Ausgangspegel für diesen Block fest.
Einleitung
Ping Pong
Das G•Major bietet drei verschiedene DelayBetriebsarten, die sich nicht nur für klassische
Anwendungen eignen, sondern auch Effekte erzeugen
können, für die bisher sehr teueres Studioequipment
erforderlich war.
Wenn Sie sich erst einmal mit den drei Betriebsarten
vertraut gemacht haben, werden Sie sehr schnell zu
den gewünschten Ergebnissen gelangen.
Mit dem PingPong-Delay können Sie die
Wiederholungen des Signals abwechselnd auf der
linken und rechten Seite des Stereopanoramas
erscheinen lassen. So können Sie zum Beispiel weich
eingeblendete Akkorde räumlich anordnen,
rhythmische Figuren durch verteilte Delays
interessanter gestalten oder Soli mit langgezogenen
Noten noch spektakulärer wirken lassen. Sicher
werden Ihnen darüber hinaus neue Anwendungen für
diesen Effekt einfallen.
Parameter »Hi Cut« & »Lo Cut«
Die Parameter »Hi Cut Feedback« und »Lo Cut
Feedback« werden auf den nächsten Seiten mehrfach
erwähnt und sollen – um Wiederholungen zu
vermeiden – daher an dieser Stelle nur einmal
beschrieben werden.
Feedback Hi Cut – Allgemeine Erläuterung
Die heute verfügbare Digitaltechnologie erlaubt
absolut »originalgetreue« Wiederholungen des
Eingangssignals. Bei einer hohen Zahl von
Wiederholungen kann ein derart präsentes und
höhenreiches Delay aber schlimmstenfalls störend
und aufdringlich wirken. In diesem Fall können Sie mit
dem Highcut-Filter des Delay-Blocks den Höhenanteil
der Wiederholungen absenken und damit einen Sound
erzielen, wie man ihn von früheren Analog- oder
Bandechos kennt.
Feedback Lo Cut – Allgemeine Erläuterung
Wenn Sie ein Signal mit tiefen Frequenzen durch ein
Delay schicken, ist das Ergebnis oft ein
»vermatschter«, diffuser Klang. Anstatt in einem
solchen Fall den Pegel des Delays abzusenken,
können Sie mit dem Lowcutfilter des Delayblocks
gezielt die tiefen Frequenzen der Wiederholungen
abdämpfen.
Parameter »Delay Time«
Wertebereich: 0 ms bis 1800 ms
Die Zeit zwischen den vom Delay erzeugten
Wiederholungen.
Parameter »Tempo«
Wertebereich: »1/32T« bis »1 Bar« oder »Ignored«
Der Parameter »Tempo« bezieht sich auf das globale,
vom Anwender mit der TAP-Taste vorgegebene
Tempo.
Bei jeder anderen Einstellung als »Ignored«
überschreibt dieser Parameter das mit dem
Parameter »Speed« vorgegebene Tempo.
Parameter »Feedback«
Wertebereich: 0 % bis 100 %
Legt die Zahl der Wiederholungen fest.
Parameter »Width«
Wertebereich: 0 bis 10
Der Width-Parameter legt fest, wie weit außen die
Delays im Stereoklangbild positioniert werden. Bei der
Extremeinstellung 10 ist eine Wiederholung nur im
rechten oder linken Kanal zu hören. In der Regel
werden Sie mit niedrigeren Einstellungen arbeiten.
Parameter »FB Hi Cut« (Feedback High Cut)
Wertebereich: 2,00 kHz bis 20 kHz
Schwächt den Frequenzbereich über der hier
angegebenen Eckfrequenz ab, so dass das Delay
weicher und »analoger« klingt. So können Sie es in
der Regel besser in den Gesamtsound integrieren.
Parameter »FB Lo Cut« (Feedback Low Cut)
Wertebereich: 19,95 Hz bis 2,00 kHz
Schwächt den Frequenzbereich unter der hier
angegebenen Eckfrequenz ab.
Parameter »Mix«
Wertebereich: 0 % bis 100 %
Legt das Verhältnis zwischen trockenem Signal und
Effektanteil fest.
Parameter »Out Level«
Wertebereich: -100 dB bis 0 dB
Legt den Ausgangspegel für diesen Block fest.
37
DEUTSCH
DELAY
DELAY
Dynamic Delay
Viele Anwender werden auch schon die »Dynamic
Delay«-Funktion des TC 2290 Studio Delay kennen.
Sie erlaubt die Steuerung des Delay-Ausgangspegels
durch die Dynamik des Eingangssignals, so dass die
Wiederholungen – statt den gefürchteten »SoundMatsch« zu erzeugen – das Spiel des Musikers
perfekt ergänzen.
Parameter »Delay Time«
Wertebereich: 0 ms bis 1800 ms
Die Zeit zwischen den vom Delay erzeugten
Wiederholungen.
Parameter »Offset R«
Wertebereich: -200 ms bis 200 ms
Verschiebt die Wiederholungen des rechten Kanals
zeitlich gegenüber dem linken Kanal.
Bei einem echten Stereo-Delay sollten die
Wiederholungen in den beiden Kanälen nicht zur
gleichen Zeit hörbar werden. Um den Klang
räumlicher wirken zu lassen, reicht bereits eine
Verschiebung von wenigen Millisekunden. Bei
größeren Werten entstehen so genannte SlapbackEffekte.
Parameter »Feedback«
Wertebereich: 0 % bis 100 %
Legt die Zahl der Wiederholungen fest.
Parameter »Sensitivity«
Wertebereich: -50 dB bis 0 dB
Mit diesem Parameter legen Sie fest, wie empfindlich
die Funktion zur Absenkung der DelayWiederholungen (»Ducking«) auf das Ansteigen des
Eingangspegels reagiert.
Parameter »Damping«
Wertebereich: 0 dB bis 100 dB
Dieser Parameter legt fest, wie stark der Pegel des
Delays abgesenkt wird, wenn/solange ein Signal am
Eingang anliegt.
Parameter »Release«
Wertebereich: 20 ms, 30 ms, 50 ms, 70 ms, 100 ms,
140 ms, 200 ms, 300 ms, 500 ms, 700 ms oder 1 s
Dieser Parameter ähnelt dem Release-Parameter
eines Kompressors. Wie Sie in der Einleitung dieses
Abschnitts gelesen haben, senkt das Dynamic Delay
den Pegel der Wiederholungen ab, solange ein Signal
am Eingang anliegt, und hebt ihn anschließend wieder
an. Mit dem Release-Parameter legen Sie fest, wie
schnell der ursprüngliche Pegel der Wiederholungen
wiederhergestellt wird, wenn kein Signal mehr am
Eingang anliegt.
38
Parameter »FB Hi Cut« (Feedback High Cut)
Wertebereich: 2,00 kHz bis 20 kHz
Schwächt den Frequenzbereich über der hier
angegebenen Eckfrequenz ab, so dass das Delay
weicher und »analoger« klingt. So können Sie es in
der Regel besser in den Gesamtsound integrieren.
Parameter »FB Lo Cut« (Feedback Low Cut)
Wertebereich: 19,95 Hz bis 2,00 kHz
Schwächt den Frequenzbereich unter der hier
angegebenen Eckfrequenz ab.
Parameter »Tempo«
Wertebereich: »1/32T« bis »1 Bar« oder »Ignored«
Der Parameter »Tempo« bezieht sich auf das globale,
vom Anwender mit der TAP-Taste vorgegebene
Tempo.
Bei jeder anderen Einstellung als »Ignored«
überschreibt dieser Parameter das mit dem
Parameter »Speed« vorgegebene Tempo.
Parameter »Mix«
Wertebereich: 0 % bis 100 %
Legt das Verhältnis zwischen trockenem Signal und
Effektanteil fest.
Parameter »Out Level«
Wertebereich: -100 dB bis 0 dB
Legt den Ausgangspegel für diesen Block fest.
DELAY
Mit dem Dual Delay-Algorithmus können Sie zwei
Verzögerungsleitungen gleichzeitig betreiben. Mit
anderen Worten: Ihnen stehen zwei separate Delays
mit jeweils eigenen Parametern zur Verfügung, die Sie
wie zwei voneinander unabhängige Geräte verwenden
können.
Wenn Sie beispielsweise nur Delay Line 1
verwenden, arbeitet der Effektblock als
einfaches Monodelay.
Parameter »DlyTime 1«
Wertebereich: 0 ms bis 1800 ms
Die Zeit zwischen den Wiederholungen für die erste
Verzögerungsleitung (Delay 1).
Parameter »Pan 1«
Wertebereich: 50L bis 50R
Verschiebt die Wiederholungen der ersten
Verzögerungsleitung (Delay 1) im Stereopanorama.
DEUTSCH
Dual Delay
Parameter »Pan 2«
Wertebereich: 50L bis 50R
Verschiebt die Wiederholungen der zweiten
Verzögerungsleitung (Delay 2) im Stereopanorama.
Parameter »Mix«
Wertebereich: 0 % bis 100 %
Legt das Verhältnis zwischen trockenem Signal und
Effektanteil fest.
Parameter »Out Level«
Wertebereich: -100 dB bis 0 dB
Legt den Ausgangspegel für diesen Block fest.
Parameter »DlyTime 2«
Wertebereich: 0 ms bis 1800 ms
Die Zeit zwischen den Wiederholungen für die erste
Verzögerungsleitung (Delay 2).
Parameter »Tempo«
Wertebereich: »1/32T« bis »1 Bar« oder »Ignored«
Der Parameter »Tempo« bezieht sich auf das globale,
vom Anwender mit der TAP-Taste vorgegebene
Tempo.
Bei jeder anderen Einstellung als »Ignored«
überschreibt dieser Parameter das mit dem
Parameter »Speed« vorgegebene Tempo.
Parameter »FB 1«
Wertebereich: 0 % bis 100 %
Legt die Zahl der Wiederholungen für die erste
Verzögerungsleitung (Delay 1) fest.
Parameter »FB 2«
Wertebereich: 0 % bis 100 %
Legt die Zahl der Wiederholungen für die zweite
Verzögerungsleitung (Delay 2) fest.
Parameter »Hi Cut«
Wertebereich: 2,00 kHz bis 20 kHz
Schwächt den Frequenzbereich über der hier
angegebenen Eckfrequenz ab, so dass das Delay
weicher und »analoger« klingt. So können Sie es in
der Regel besser in den Gesamtsound integrieren.
Parameter »Lo Cut«
Wertebereich: 19,95 Hz bis 2,00 kHz
Schwächt den Frequenzbereich unter der hier
angegebenen Eckfrequenz ab.
39
PITCH
Detune
Whammy
Der Klang des Detune-Effekts ähnelt dem ChorusEffekt. Das Signal wird gesplittet, und ein Teil des
Signals wird um ein einstellbares Intervall verstimmt.
Die Einstellung erfolgt in der Einheit Cent (100 Cent
entsprechen einem Halbton). Der Hauptunterschied
zwischen dem Detune- und dem Chorus-Effekt ist,
dass sich beim Detune-Effekt der Grad der
Verstimmung nicht ändert; der von diesem Effekt
bearbeitete Signalanteil wird stets um dasselbe
Intervall verstimmt.
Der Detune-Algorithmus im Pitch-Block umfasst zwei
Stimmen (Voices). Wenn Ihr Sound etwas zu direkt
und sauber klingt, verstimmen Sie diese beide
Stimmen um wenige Cent gegeneinander –
beispielsweise Voice 1 auf +2 Cent und Voice 2 auf -3
Cent. Wenn Sie die beiden Stimmen noch verzögern,
entsteht ein mehr oder weniger deutlich
wahrzunehmender Slapback-Effekt.
Der Whammy-Effekt erzeugt eine zusätzliche Stimme,
deren Tonhöhe Sie über ein MIDI Expression-Pedal
steuern können.
Parameter »Voice 1«
Wertebereich: -100 Cent bis 100 Cent
Verstimmt die erste Stimme im Detune-Block.
Parameter »Range«
Werte: »1-Oct«/»2-Oct«
Hier legen Sie den maximalen Umfang der
Tonhöhenänderung durch den Whammy-Block fest.
Wählen Sie die Einstellung »2-Oct« für extreme und
»1-Oct« für eher konventionelle Whammy-Effekte.
Parameter »Voice 2«
Wertebereich: -100 Cent bis 100 Cent
Verstimmt die zweite Stimme im Detune-Block.
Parameter »Delay 1«
Wertebereich: 0 ms bis 50 ms
Die Verzögerung für die erste Stimme.
Parameter »Delay 2«
Wertebereich: 0 ms bis 50 ms
Die Verzögerung für die zweite Stimme.
Parameter »Mix«
Wertebereich 0 % bis 100 %
Legt das Verhältnis zwischen trockenem Signal und
Effektanteil fest.
Parameter »Out Level«
Wertebereich: -100 dB bis 0 dB
Legt den Ausgangspegel für diesen Block fest.
40
Parameter »Whammy«
Wertebereich: 0 % bis 100 %
Dieser Parameter legt das Mischungsverhältnis
zwischen trockenem und bearbeitetem Signal fest. Bei
einer Einstellung von 100 % ist das direkte Signal
nicht mehr hörbar, sondern nur noch der bearbeitete,
transponierte Sound (Dies gilt nur für die Routings
Serial und Semi Parallel).
Parameter »Direction«
Werte: »Up«/»Down«
Dieser Parameter legt fest, ob die Tonhöhe der von
diesem Effektblock erzeugten Stimme beim Betätigen
des Pedals nach oben oder unten geändert wird.
Parameter »Out Level«
Wertebereich: -100 dB bis 0 dB
Legt den Ausgangspegel für diesen Block fest.
PITCH
Der Pitch Shifter des G•Major kann zwei zusätzliche,
transponierte Stimmen zum Eingangssignal erzeugen,
die in einem festen Abstand von maximal einer Oktave
über oder unter der Tonhöhe des Eingangssignals
klingen. Die Signalverarbeitung im G•Major erfolgt
dabei mit so hoher Geschwindigkeit, dass Sie sich
niemals über hörbares »Suchen nach der richtigen
Tonhöhe« ärgern müssen, wie es bei älteren OctaverEffekten der Fall war. Sie können zum Beispiel eine
der beiden Stimmen des Pitch Shifter-Algorithmus um
1200 Cent (= eine Oktave) absenken. Bei einer MixEinstellung von 100 % sollten Sie damit eine recht
überzeugende »Bass-Simulation« erhalten …
Parameter »Voice 1«
Wertebereich: -1200 Cent bis 1200 Cent
Die Tonhöhenverschiebung für die erste vom Pitch
Shifter erzeugte Stimme. 100 Cent entsprechen einem
Halbton. Sie können das Eingangssignal also um bis
zu eine Oktave nach oben oder unten transponieren.
Parameter »Level 1«
Dieser Parameter legt den Pegel für die erste
transponierte (vom Pitch Shifter erzeugte) Stimme
fest.
DEUTSCH
Pitch Shifter
Parameter »Level 2«
Dieser Parameter legt den Pegel für die zweite
transponierte (vom Pitch Shifter erzeugte) Stimme
fest.
Parameter »Mix«
Wertebereich 0 % bis 100 %
Legt das Verhältnis zwischen trockenem Signal und
Effektanteil fest.
Parameter »Out Level«
Wertebereich: -100 dB bis 0 dB
Legt den Ausgangspegel für diesen Block fest.
Parameter »Voice 2«
Wertebereich: -1200 Cent bis 1200 Cent
Die Tonhöhenverschiebung für die zweite vom Pitch
Shifter erzeugte Stimme. 100 Cent entsprechen einem
Halbton. Sie können das Eingangssignal also um bis
zu eine Oktave nach oben oder unten transponieren.
Parameter »Pan 1«
Wertebereich: 50L bis 50R
Die Position der ersten von diesem Effektblock
erzeugten Stimme im Stereopanorama.
Parameter »Pan 2«
Wertebereich: 50L bis 50R
Die Position der zweiten von diesem Effektblock
erzeugten Stimme im Stereopanorama.
Parameter »Dly 1«
Wertebereich: 0 ms bis 700 ms
Die Verzögerung für die erste von diesem Effektblock
erzeugte Stimme.
Parameter »Dly 2«
Wertebereich: 0 ms bis 700 ms
Die Verzögerung für die zweite von diesem Effektblock
erzeugte Stimme.
Parameter »FB 1«
Wertebereich: 0 % bis 100 %
Legt die Anzahl der Wiederholungen für das Delay der
ersten von diesem Effektblock erzeugten Stimme fest.
Parameter »FB 2«
Wertebereich: 0 % bis 100 %
Legt die Anzahl der Wiederholungen für das Delay der
zweiten von diesem Effektblock erzeugten Stimme
fest.
41
REVERB
Spring-Reverb
Der Reverb-Algorithmus »Spring« wurde entwickelt,
um den Klang klassischer Federhallgeräte zu
reproduzieren, wie sie früher in Gitarrenverstärken
verwendet wurden.
Parameter »Decay«
Wertebereich: 0,1 sec bis 20 sec
Der Decay-Parameter definiert die Länge der
Hallfahne. Damit wird die Zeit angegeben, in der der
Pegel des Diffusfeldes um etwa 60 dB absinkt.
Parameter »Pre Delay«
Wertebereich: 0 ms bis 100 ms
Dies ist die Verzögerung zwischen dem Originalsignal
und dem Einsetzen der Hallfahne. Durch das Predelay
wird das Signal deutlich von der kurz danach
einsetzenden, diffusen Hallfahne abgegrenzt.
Parameter »Size«
Werte: »Small«, »Med«(ium), »Large«
Dieser Parameter definiert die Größe des vom
Hallalgorithmus verwendeten Erstreflexionsmusters.
Jeder Hall besteht aus den Erstreflexionen und einem
so genannten Diffusfeld. Bei Reverbs definieren die
Erstreflexionen Größe und Form eines Raumes,
während das Diffusfeld als Hallfahne hörbar wird.
Während die Erstreflexionen relativ kurz und
klangbestimmend hörbar werden, ist das Diffusfeld
länger und unbestimmt.
Parameter »Hi Color«
Wertebereich: 0 bis 6
Dieser Parameter ändert die Klangfarbe im Bereich
der hohen Frequenzen. Es stehen sechs verschiedene
Einstellungen zur Verfügung. Stellen Sie den
nachfolgend beschriebenen Parameter »Hi Factor«
auf +20 ein und probieren Sie die verschiedenen
Einstellungen aus.
Parameter »Hi Factor«
Wertebereich: -25 bis 25
Zum Abschwächen oder Verstärken des mit dem
Parameter »Hi Color« definierten Frequenzbereichs.
Parameter »Lo Color«
Wertebereich: 0 bis 6
Dieser Parameter ändert die Klangfarbe im Bereich
der tiefen Frequenzen. Es stehen sechs verschiedene
Einstellungen zur Verfügung. Stellen Sie den
nachfolgend beschriebenen Parameter »Lo Factor«
auf +20 ein und probieren Sie die verschiedenen
Einstellungen aus.
Parameter »Lo Factor«
Wertebereich: -25 bis 25
Zum Abschwächen oder Verstärken des mit dem
Parameter »Lo Color« definierten Frequenzbereichs.
42
Parameter »Room Level«
Wertebereich: -100 bis 0
Mit diesem Parameter bestimmen Sie die Länge der
Hallfahne. Wenn Sie diesen Pegel niedriger einstellen,
wirkt das Reverb räumlicher, da die charakteristischen
Erstreflexionen deutlicher hörbar werden.
Parameter »Reverb Lev«
Wertebereich: -100 bis 0
Der Pegel der Erstreflexionen.
Parameter »Diffuse«
Wertebereich: -25 bis 25
Erlaubt eine Feinabstimmung des Diffusfeldes. Dieser
Parameter dient dazu, das unerwünschte »Flattern«
am Ende einer Hallfahne auf ein absolutes Minimum
zu reduzieren. Beim Einstellen der Hallzeit wird dieser
Parameter automatisch nachjustiert.
Parameter »Mix«
Wertebereich: 0 % bis 100 %
Legt das Verhältnis zwischen trockenem Signal und
Effektanteil fest.
Parameter »Out Level«
Wertebereich: -100 dB bis 0 dB
Legt den Ausgangspegel für diesen Block fest.
Hall-Reverb
Parameter »Decay«
Wertebereich: 0,1 sec bis 20 sec
Der Decay-Parameter definiert die Länge der
Hallfahne. Damit wird die Zeit angegeben, in der der
Pegel des Diffusfeldes um etwa 60 dB absinkt.
Parameter »Pre Delay«
Wertebereich: 0 ms bis 100 ms
Dies ist die Verzögerung zwischen dem Originalsignal
und dem Einsetzen der Hallfahne. Durch das Predelay
wird das Signal deutlich von der kurz danach
einsetzenden, diffusen Hallfahne abgegrenzt.
Parameter »Size«
Werte: »Small«, »Med«(ium), »Large«
Dieser Parameter definiert die Größe des vom
Hallalgorithmus verwendeten Erstreflexionsmusters.
Jeder Hall besteht aus den Erstreflexionen und einem
so genannten Diffusfeld. Bei Reverbs definieren die
Erstreflexionen Größe und Form eines Raumes,
während das Diffusfeld als Hallfahne hörbar wird.
Während die Erstreflexionen relativ kurz und
klangbestimmend hörbar werden, ist das Diffusfeld
länger und unbestimmt.
Parameter »Reverb Lev«
Wertebereich: -100 bis 0
Der Pegel der Erstreflexionen.
Parameter »Diffuse«
Wertebereich: -25 bis 25
Erlaubt eine Feinabstimmung des Diffusfeldes. Dieser
Parameter dient dazu, das unerwünschte »Flattern«
am Ende einer Hallfahne auf ein absolutes Minimum
zu reduzieren. Beim Einstellen der Hallzeit wird dieser
Parameter automatisch nachjustiert.
Parameter »Mix«
Wertebereich: 0 % bis 100 %
Legt das Verhältnis zwischen trockenem Signal und
Effektanteil fest.
Parameter »Out Level«
Wertebereich: -100 dB bis 0 dB
Legt den Ausgangspegel für diesen Block fest.
Parameter »Hi Color«
Wertebereich: 0 bis 6
Dieser Parameter ändert die Klangfarbe im Bereich
der hohen Frequenzen. Es stehen sechs verschiedene
Einstellungen zur Verfügung. Stellen Sie den
nachfolgend beschriebenen Parameter »Hi Factor«
auf +20 ein und probieren Sie die verschiedenen
Einstellungen aus.
Parameter »Hi Factor«
Wertebereich: -25 bis 25
Zum Abschwächen oder Verstärken des mit dem
Parameter »Hi Color« definierten Frequenzbereichs.
Parameter »Lo Color«
Wertebereich: 0 bis 6
Dieser Parameter ändert die Klangfarbe im Bereich
der tiefen Frequenzen. Es stehen sechs verschiedene
Einstellungen zur Verfügung. Stellen Sie den
nachfolgend beschriebenen Parameter »Lo Factor«
auf +20 ein und probieren Sie die verschiedenen
Einstellungen aus.
Parameter »Lo Factor«
Wertebereich: -25 bis 25
Zum Abschwächen oder Verstärken des mit dem
Parameter »Lo Color« definierten Frequenzbereichs.
Parameter »Room Level«
Wertebereich: -100 bis 0
Mit diesem Parameter bestimmen Sie die Länge der
Hallfahne. Wenn Sie diesen Pegel niedriger einstellen,
wirkt das Reverb räumlicher, da die charakteristischen
Erstreflexionen deutlicher hörbar werden.
43
DEUTSCH
REVERB
REVERB
Room-Reverb
Parameter »Decay«
Wertebereich: 0,1 Sek. bis 20 Sek.
Der Decay-Parameter definiert die Länge der
Hallfahne. Damit wird die Zeit angegeben, in der der
Pegel des Diffusfeldes um etwa 60 dB absinkt.
Parameter »Pre Delay«
Wertebereich: 0 ms bis 100 ms
Dies ist die Verzögerung zwischen dem Originalsignal
und dem Einsetzen der Hallfahne. Durch das Predelay
wird das Signal deutlich von der kurz danach
einsetzenden, diffusen Hallfahne abgegrenzt.
Parameter »Size«
Werte: »Small«, »Med«(ium), »Large«
Dieser Parameter definiert die Größe des vom
Hallalgorithmus verwendeten Erstreflexionsmusters.
Jeder Hall besteht aus den Erstreflexionen und einem
so genannten Diffusfeld. Bei Reverbs definieren die
Erstreflexionen Größe und Form eines Raumes,
während das Diffusfeld als Hallfahne hörbar wird.
Während die Erstreflexionen relativ kurz und
klangbestimmend hörbar werden, ist das Diffusfeld
länger und unbestimmt.
Parameter »Hi Color«
Wertebereich: 0 bis 6
Dieser Parameter ändert die Klangfarbe im Bereich
der hohen Frequenzen. Es stehen sechs verschiedene
Einstellungen zur Verfügung. Stellen Sie den
nachfolgend beschriebenen Parameter »Hi Factor«
auf +20 ein und probieren Sie die verschiedenen
Einstellungen aus.
Parameter »Hi Factor«
Wertebereich: -25 bis 25
Zum Abschwächen oder Verstärken des mit dem
Parameter »Hi Color« definierten Frequenzbereichs.
Parameter »Lo Color«
Wertebereich: 0 bis 6
Dieser Parameter ändert die Klangfarbe im Bereich
der tiefen Frequenzen. Es stehen sechs verschiedene
Einstellungen zur Verfügung. Stellen Sie den
nachfolgend beschriebenen Parameter »Lo Factor«
auf +20 ein und probieren Sie die verschiedenen
Einstellungen aus.
Parameter »Lo Factor«
Wertebereich: -25 bis 25
Zum Abschwächen oder Verstärken des mit dem
Parameter »Lo Color« definierten Frequenzbereichs.
Parameter »Room Level«
Wertebereich: -100 bis 0
Mit diesem Parameter bestimmen Sie die Länge der
Hallfahne. Wenn Sie diesen Pegel niedriger einstellen,
wirkt das Reverb räumlicher, da die charakteristischen
Erstreflexionen deutlicher hörbar werden.
44
Parameter »Reverb Lev«
Wertebereich: -100 bis 0
Der Pegel der Erstreflexionen.
Parameter »Diffuse«
Wertebereich: -25 bis 25
Erlaubt eine Feinabstimmung des Diffusfeldes. Dieser
Parameter dient dazu, das unerwünschte »Flattern«
am Ende einer Hallfahne auf ein absolutes Minimum
zu reduzieren. Beim Einstellen der Hallzeit wird dieser
Parameter automatisch nachjustiert.
Parameter »Mix«
Wertebereich: 0 % bis 100 %
Legt das Verhältnis zwischen trockenem Signal und
Effektanteil fest.
Parameter »Out Level«
Wertebereich: -100 dB bis 0 dB
Legt den Ausgangspegel für diesen Block fest.
Plate-Reverb
Parameter »Decay«
Wertebereich: 0,1 sec bis 20 sec
Der Decay-Parameter definiert die Länge der
Hallfahne. Damit wird die Zeit angegeben, in der der
Pegel des Diffusfeldes um etwa 60 dB absinkt.
Parameter »Pre Delay«
Wertebereich: 0 ms bis 100 ms
Dies ist die Verzögerung zwischen dem Originalsignal
und dem Einsetzen der Hallfahne. Durch das Predelay
wird das Signal deutlich von der kurz danach
einsetzenden, diffusen Hallfahne abgegrenzt.
Parameter »Size«
Werte: »Small«, »Med«(ium), »Large«
Dieser Parameter definiert die Größe des vom
Hallalgorithmus verwendeten Erstreflexionsmusters.
Jeder Hall besteht aus den Erstreflexionen und einem
so genannten Diffusfeld. Bei Reverbs definieren die
Erstreflexionen Größe und Form eines Raumes,
während das Diffusfeld als »Hallfahne« hörbar wird.
Während die Erstreflexionen relativ kurz und
klangbestimmend hörbar werden, ist das Diffusfeld
länger und unbestimmt.
Parameter »Hi Color«
Wertebereich: 0 bis 6
Dieser Parameter ändert die Klangfarbe im Bereich
der hohen Frequenzen. Es stehen sechs verschiedene
Einstellungen zur Verfügung. Stellen Sie den
nachfolgend beschriebenen Parameter »Hi Factor«
auf +20 ein und probieren Sie die verschiedenen
Einstellungen aus.
Parameter »Room Level«
Wertebereich: -100 bis 0
Mit diesem Parameter bestimmen Sie die Länge des
Diffusfeldes. Wenn Sie diesen Pegel niedriger
einstellen, wirkt das Reverb räumlicher, da die
charakteristischen Erstreflexionen deutlicher hörbar
werden.
Parameter »Reverb Lev«
Wertebereich: -100 bis 0
Der Pegel der Erstreflexionen.
Parameter »Diffuse«
Wertebereich: -25 bis 25
Erlaubt eine Feinabstimmung der Hallfahne. Dieser
Parameter dient dazu, das unerwünschte »Flattern«
am Ende einer Hallfahne auf ein absolutes Minimum
zu reduzieren. Beim Einstellen der Hallzeit wird dieser
Parameter automatisch nachjustiert.
Parameter »Mix«
Wertebereich: 0 % bis 100 %
Legt das Verhältnis zwischen trockenem Signal und
Effektanteil fest.
Parameter »Out Level«
Wertebereich: -100 dB bis 0 dB
Legt den Ausgangspegel für diesen Block fest.
Parameter »Hi Factor«
Wertebereich: -25 bis 25
Zum Abschwächen oder Verstärken des mit dem
Parameter »Hi Color« definierten Frequenzbereichs.
Parameter »Lo Color«
Wertebereich: 0 bis 6
Dieser Parameter ändert die Klangfarbe im Bereich
der tiefen Frequenzen. Es stehen sechs verschiedene
Einstellungen zur Verfügung. Stellen Sie den
nachfolgend beschriebenen Parameter »Lo Factor«
auf +20 ein und probieren Sie die verschiedenen
Einstellungen aus.
Parameter »Lo Factor«
Wertebereich: -25 bis 25
Zum Abschwächen oder Verstärken des mit dem
Parameter »Lo Color« definierten Frequenzbereichs.
45
DEUTSCH
REVERB
ANHANG – MIDI-IMPLEMENTATIONSTABELLE
Guitar Effects Processor G•Major– Februar 2002
Function
Basic Channel
Transmitted
1
1-16
Recognized
1
1-16
X
X
Pitch Bend
Control Change
X
X
X
X
X
X
X
0-127
X
X
X
X
X
X
X
0-127
Prog Change
O
O
System Excl.
Common
Song Pos
Song Sel
Tune
System real time Clock
Commands
Aux Messages
Local ON/OFF
All Notes OFF
Active Sense
Reset
O
X
X
X
X
X
X
X
X
X
O
X
X
X
O
X
X
X
X
X
O:YES
X:NO
Mode 2: OMNI ON, MONO
Mode 4: OMNI OFF, MONO
Mode
Default
Changed
Default
Messages
Altered
Note Number
Velocity
After Touch
46
True Voice
Note ON
Note OFF
Keys
Ch’s
Mode 1: OMNI ON, POLY
Mode 3: OMNI OFF, POLY
Remarks
– TECHNISCHE DATEN
Digitale Ein- und Ausgänge
Anschlüsse:
Formate:
Output Dithering:
Sampleraten:
Verzögerung:
Frequenzgang (Digital I/O):
Cinch (S/PDIF)
S/PDIF (24 Bit), EIAJ CP-340, IEC 958
HPF/TPDF Dithering 24/20/16/8 Bit
44,1 kHz, 48 kHz
0,1 ms bei 48 kHz
DC to 23,9 kHz ± 0,01 dB bei 48 kHz
Analoge Eingänge
Anschlüsse:
Impedanz (symm./asymm.):
Max. Eingangspegel:
Min. Eingangspegel (0 dBFS):
Empfindlichkeit:
A/D-Wandlung:
A/D-Verzögerung:
Dynamik:
Klirrfaktor:
Frequenzgang:
Übersprechung:
6,3 mm Klinkenstecker, symm.
21 kOhm / 13 kOhm
+24 dBu
0 dBu
bei 12 dB Headroom: -12 dBu bis +12 dBu
24 Bit, 128faches Oversampling Bitstream
0,65 ms / 0,70 ms bei 48 kHz / 44,1 kHz
100 dB typ., 20 Hz bis 20 kHz
typ. < 92 dB (0,0025 %) bei 1 kHz
+0/-0,1 dB bei 48 kHz, 20 Hz bis 20 kHz
<-95 dB, 20 Hz bis 20 kHz
Analoge Ausgänge
Anschlüsse:
Impedanz (symm./
asymm.):
Max. Ausgangspegel:
Ausgangsverstärkung:
D/A-Wandlung:
D/A-Verzögerung:
Dynamik:
Klirrfaktor:
Frequenzgang:
Übersprechung:
EMV
Entspricht:
6,3 mm Klinkenstecker, symm.
40 Ohm
+20 dBu (symm.)
Symm.: 20/14/8/2 dBu
Asymm.: 14/8/2 dBu
24 Bit, 128faches Oversampling Bitstream
0,63 ms / 0,68 ms bei 48 kHz / 44,1 kHz
104 dB typ., 20 Hz bis 20 kHz
typ. <-94 dB (0,002 %) bei 1 kHz,
+20 dBu Ausgang
+0/-0,5 dB bei 48 kHz, 20 Hz bis 20 kHz
<-100 dB, 20 Hz bis 20 kHz
Beglaubigt nach:
EN 55103-1 und EN 55103-2
FCC part 15, Class B, CISPR 22, Class B
IEC 65, EN 60065, UL6500 und CSA E65
Umgebung
Betriebstemperatur:
Lagertemperatur:
Feuchtigkeit:
0° C bis 50° C (32° F bis 122° F)
-30° C bis 70° C (-22° F bis 167° F)
Max. 90 % nicht-kondensierend
Steuerschnittstellen
MIDI:
Pedal:
Relaissteuerung
(Spitze und Ring separat mit
Mantel verbunden):
Allgemeines
Ausführung:
Display:
Abmessungen:
Gewicht:
Stromversorgung:
Leistungsaufnahme:
Garantie auf Teile und Arbeit:
DEUTSCH
ANHANG
IN/OUT/THRU: 5 Pin DIN
6,3 mm Klinkenstecker
6,3 mm Klinkenstecker
Eloxierte Aluminiumfrontplatte
Galvanisiertes und lackiertes Stahlgehäuse
23 Zeichen/ 280 Icon STN-LC Display
483 x 44 x 195 mm (19" x 1,75" x 8,2")
1,85 kg (4,1 lb.)
100 bis 240 Volt, 50 bis 60 Hz
(automatische Umschaltung)
<15 W
1 Jahr
Aufgrund ständiger technischer Weiterentwicklung können
sich diese Daten jederzeit ohne Ankündigung ändern.
47
PRESETLISTE
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
48
G-Major Verb & Slap
Clean Reverb
Sheryls Sound
Tremolo Pedal Speed
So Scho
Scotty's Blues
Straight Lead
Funky Thang
Right On The Edge
Bluebox Echoes
Sparkle
Pan Chorus
Clean Cowboy
Cowboy Slap
The Good, Bad & Ugly
Rockabilly Slap
All That Lee
A Bit Of Chet A
Shadows Of H. Marvin
Filtered Slap Delay
Straight Slap Dly
Subtle Lead Fx's
Chorused Lead
Chorus & Dyn Dly
T Petty Chorus
Jazz Ballad
Wide Chorus
Wes M Jazz Lead
Funky Music Verb
Rock'n Roll Spring
Rev Amb
TightVerb
SpreadVerb
Small Room
Dly Doubler
Clean,Comp,Chorus'd
Comp'n Detune
Blues Lead
Blues Room
Blues Rhythm
Subtle Acoustic
For Acoustic Guitar
Finger Picking
Crunch My Phaser
Jimmmy H
Phaser Pedal
Pedal Vibe
Pedal Leslie
Vibra Room
Phat Phaser
Lush Chorus
Formerly Known As?
Swell Delays
Wet Delays
Clean Verb & Dly
Tape Flange & Delay
Lone Flanger
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
Phasing Repeats
Funky Chicken
Funky Octaver
Filter Fun
Lazy Filter
Auto Filter
Far Away Vibrato
What a Bright Kid
Octave Dubber
2 Oct Whammy up
1 Oct Whammy up
Oct Up
Whammy 2 Semi Down
Octave
OctaWah
Synth Guitar
Deep Bass
Bend Up Slaps
Rich Dual Delay
Phaser Room
Hard Tremolo
Detune
Ping Pong
Slapback Delay
Straight Tremolo
Flanged Tremolo
Big Chicken
Pedal Filter
Chopped Steppers
Locked In Vibrato
Chopper
UnconciousPedal
Synthesized
Machine
Skysaw Guitar
Synthesized Leads
Sus4 Dreamscape
Arpegiator
Infinity & Beyond
Bass Comp
Bass Chorus
Bass Autofilter
To Be Continued…
Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen
zum G•Major. Weitere Informationen finden Sie über
TC Support Interactive. Diesen Dienst erreichen Sie
über die Website www.tcelectronic.com
Welcher MIDI Footcontroller ist am besten für die
Verwendung mit dem G•Major geeignet?
Zahlreiche Footcontroller eignen sich zur Verwendung
mit dem G•Major. Um jedoch alle Möglichkeiten des
G•Major ausreizen zu können, sollten Sie einen
Controller verwenden, der sowohl MIDI-Controllernachrichten als auch Programmwechselnachrichten
senden kann.
Controllernachrichten werden zum Ein- und
Ausschalten von Effektblöcken verwendet, zur
Tempovorgabe usw. Programmwechselnachrichten
dienen zum Aufrufen von Presets.
Wie stelle ich am Besten den Eingangspegel am
G•Major ein?
Spielen Sie einen unverzerrten Sound mit hohem
Pegel (Obwohl verzerrte Sounds lauter klingen,
erzeugen unverzerrte Sounds in der Regel die größte
Dynamik). Die Eingangsanzeige sollte bei
Pegelspitzen -3 dB und im Durchschnitt -12 dB bis -6
dB anzeigen.
Wenn Sie weder durch Ändern des Ausgangspegels
an Ihrem Vorverstärker noch Einstellen des
Eingangspegels am G•Major das gewünschte
Ergebnis erreichen, sollten Sie mit dem Parameter
»Input Range« im I/O-Menü des G•Major die
Empfindlichkeit des Eingangs anpassen.
Wie konfiguriere ich das G•Major zur Verwendung
mit einem MIDI-steuerbaren Vorverstärker?
Das G•Major kann problemlos zur Verwendung mit
einem MIDI-Vorverstärker konfiguriert werden.
• Verbinden Sie die MIDI Out-Buchse Ihres MIDIControllers mit der MIDI In-Buchse Ihres
Vorverstärkers.
• Verbinden Sie die MIDI Thru- oder MIDI OutBuchse Ihres Vorverstärkers mit der MIDI
In-Buchse des G•Major.
Das G•Major hat eine MIDI Mapping-Funktion, mit der
eingehende Programmwechselnachrichten zum
Aufrufen beliebiger Presets verwendet werden können.
Weitere Informationen finden Sie auf Seite 18.
Wie führe ich am G•Major einen Reset durch?
• Schalten Sie das G•Major mit dem Netzschalter an
der Vorderseite aus.
• Drücken und halten Sie die TAP-Taste und schalten
Sie das G•Major wieder ein.
• Wählen Sie entweder »Reset Sys Param«, um alle
Systemparameter zurückzusetzen, jedoch die
Anwenderpresets zu erhalten oder »Clear all
Presets«, um nur die Anwenderpresets zu löschen.
Kanalumschaltung bei bestimmten analogen
Vorverstärkern
Setzen Sie sich gegebenenfalls mit dem Hersteller
Ihres Vorverstärkers in Verbindung, wenn Sie dessen
Schaltbilder benötigen. Auf Seite 19 wird die
Funktionsweise der G•Major-Relais erklärt.
Presetverlust beim Abschalten
Wenn Sie das G•Major mit dem Hauptschalter auf der
Rückseite ausschalten, während Sie ein Preset
bearbeiten, gehen alle Änderungen an diesem Preset
verloren. Wenn Sie stattdessen den Netzschalter auf
der Vorderseite verwenden, bleiben alle Änderungen
am aktuellen Preset erhalten. Grundsätzlich sollten
Sie jedoch alle Einstellungen vor dem Abschalten des
G•Major speichern.
Die Software des G•Major aktualisieren
Gelegentlich stellt TC Electronic neue Versionen der
G•Major-Software zur Verfügung. Zur Aktualisierung
der Software benötigen Sie einen PC mit MIDIInterface. Die Software kann von
www.tcelectronic.com heruntergeladen werden.
Starten Sie die Aktualisierungs-Software und folgen
Sie den Anweisungen.
Während der Software-Aktualisierung kommt es zu
Problemen.
Möglicherweise wird ein »Download Error« angezeigt.
Wiederholen Sie in diesem Fall die Aktualisierung ein
oder zwei Mal, bis der Vorgang korrekt abgeschlossen
wird.
Wie betreibe ich das G•Major im Effektweg eines
Comboverstärkers?
Viele Comboverstärker verfügen über einen Effektweg.
Allerdings gibt es in diesem Bereich keine Standards.
Manchmal ist es sogar schwierig, herauszufinden, ob
es sich um einen seriellen oder parallelen Effektweg
handelt.
Ein serieller Effektweg unterbricht den Signalweg
zwischen Vorverstärker und Endstufe – so, als ob es
sich dabei um zwei getrennte Geräte handeln würde.
In diesem Fall wird also das gesamte Signal vom
Vorverstärker durch das Effektgerät und anschließend
zum Eingang der Endstufe geleitet.
Bei einem parallelen Effektweg hingegen wird das
Signal am Ausgang des Vorverstärkers aufgeteilt. Eine
Leitung führt dabei direkt vom Vorverstärker zur
Endstufe. Eine zweite Leitung führt vom Vorverstärker
zum Effektgerät, von dessen Ausgang es wiederum
zur Endstufe geführt und dort mit dem trockenen
(unbearbeiteten) Signal gemischt wird. Die meisten
Verstärker mit parallelem Effektweg verfügen über
einen Regler, mit dem Sie das Verhältnis zwischen
trockenem und bearbeitetem Signal festlegen können.
Wenn Sie das G•Major in einem parallelen Effektweg
betreiben, sollte das trockene (unbearbeitete) Signal
nicht durch das Gerät geführt werden. Daher sollten
Sie in diesem Fall die »Kill Dry«-Mix-Funktion im
Levels All-Menü verwenden und den Effektanteil für
49
DEUTSCH
HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN
HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN
jeden Effekt dann mit Hilfe des Output-Parameters
einstellen.
Welche Art von Effektweg ist besser geeignet?
Grundsätzlich erreichen Sie die bestmögliche
Leistung, wenn Sie das G•Major in einem seriellen
Effektweg betreiben. Besonders bei Effekten, die
einen direkten Einfluss auf den Signalweg haben –
wie Tremolo und Kompression –, aber auch bei
Chorus und Equalizer erhalten Sie in diesem Fall
optimale Ergebnisse. Wie Sie bereits am Anfang
dieser Bedienungsanleitung gelesen haben, müssen
Sie aufgrund der im G•Major verwendeten
hochwertigen AD/DA-Wandler keine Verminderung der
Signalqualität befürchten.
Parallele Effektwege sind vorzuziehen, wenn Sie
Effektgeräte ohne Regler für den Effektanteil und
»Vintage«-Effekte mit problematischem
Rauschabstand verwenden. Da in letzter Zeit das
Interesse an solchen »Tretminen« wieder zunimmt,
werden dementsprechend auch verstärkt Combos mit
parallelem Effektweg angeboten.
Beachten Sie jedoch, dass ein solcher paralleler
Effektweg sich nicht besonders gut für Effekte eignet,
die den Signalpegel beeinflussen (wie zum Beispiel
Tremolo, Kompression oder Noisegates). Außerdem
kann es beim Mischen von bearbeitetem und
trockenem Signal aufgrund minimaler Verzögerungen
bei der AD/DA-Wandlung (unter 1 ms zu
Phasenauslöschungen kommen.
Prinzipiell sollte sich ein paralleler Effektweg zwar
genau so wie ein serieller Effektweg verhalten, wenn
der Mix-Regler auf 100 % eingestellt wird, in der
Praxis können sich jedoch Abweichungen ergeben.
Sie sehen also: Sie können das G•Major sowohl mit
seriellen als auch mit parallelen Effektwegen
betreiben, aber aus den angeführten Gründen
empfehlen wir Ihnen, das G•Major – soweit dies
möglich ist – in einem seriellen Effektweg zu
betreiben.
Um herauszufinden, mit welcher Art von Effektweg Ihr
Comboverstärker ausgestattet ist, ziehen Sie bitte
dessen Bedienungsanleitung heran oder setzen Sie
sich – wenn Sie die Information dort nicht finden – mit
dem Hersteller des Verstärkers in Verbindung.
50
Über diese Bedienungsanleitung
Die aktuelle Version dieser Bedienungsanleitung
finden Sie in mehreren Sprachen auf der Website von
TC Electronic unter www.tcelectronic.com
Wenn bestimmte Fragen im Rahmen dieser
Bedienungsanleitung nicht beantwortet werden,
empfehlen wir Ihnen, unsere Supportdatenbank TC
Support Interactive zu verwenden.
Sie finden dieses Angebot ebenfalls unter
www.tcelectronic.com.
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Thank you for your participation!

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