Art.-Nr. 30 44 313 Ausgabedat: 03/00 Montage

Art.-Nr. 30 44 313 Ausgabedat: 03/00 Montage
Technik, die dem Menschen dient.
Montage- /Bedienungsanleitung
TopOne
System-Unit
Gas-Brennwert
TGK / TGK-B
Art.-Nr. 30 44 313
Ausgabedat: 03/00
1
Inhaltsverzeichnis
Montageanleitung TopOne
System Unit Gas-Brennwert TGK, TGK-B ................................. 3-27
Sicherheitshinweise / Hinweiszeichen .................................................. 3
Normen / Vorschriften ........................................................................ 4-5
Technische Daten ................................................................................... 6
Aufstellungshinweise ............................................................................. 7
Aufstellung .............................................................................................. 8
Installation ............................................................................................... 9
Kaltwasseranschluß ........................................................................... 10
Füllen / Entleeren / Gasanschluß ........................................................ 11
Abgasleitung ................................................................................... 12-16
Messung der Abgasparameter ........................................................... 16
Elektroanschluß .............................................................................. 17-18
Gasanschlußdruck .............................................................................. 19
Einstellung Gas-Luft-Verbund ............................................................. 21
Umrüstung auf andere Gasarten ........................................................ 22
Inbetriebnahme ................................................................................ 22-23
Einstellparameter am Gasfeuereungsautomaten ändern ................... 24
Wartung ........................................................................................... 25-26
Fehlercode Gasfeuerungsautomat ..................................................... 27
Bedienungsanleitung TopOne Regelung TGK, TGK-B
Gesamtansicht ..................................................................................... 28
Kurzbedienungsanleitung ............................................................... 29-30
1. Bedienungsebene ....................................................................... 31-32
2. Bedienungsebene ....................................................................... 33-38
Einstellbeispiel Schaltzeiten ................................................................. 39
Einstellprotokoll Schaltzeiten ............................................................... 40
Fachmannebene .................................................................................. 41
Fachmannebene Parameter ........................................................... 42-57
Einstellprotokoll Parameter ................................................................... 58
Technische Daten ................................................................................ 59
Fühlerwiderstände ......................................................................... 60-61
Notizen ............................................................................................ 62-63
2
Sicherheitshinweise / Hinweiszeichen
Allgemeines
Diese Anleitung ist vor Beginn der Montage, Inbetriebnahme oder Wartung
von dem mit den jeweiligen Arbeiten beauftragten Personal zu lesen.
Die Vorgaben, die in dieser Anleitung gegeben werden, müssen eingehalten werden.
Bei Nichtbeachten der Montageanleitung erlischt der Gewährleistungsanspruch gegenüber der Fa. WOLF.
Hinweiszeichen
In dieser Montageanleitung werden die folgenden Symbole und Hinweiszeichen verwendet:
Nichtbeachten der damit gekennzeichneten Hinweise kann zur Gefährdung von Personen führen.
Nichtbeachten der damit gekennzeichneten Hinweise kann zu Schäden
am Gerät führen.
Zusätzlich zur Montageanleitung sind Bedienungs-, Betriebsanleitungen
und Aufkleber beigelegt bzw. angebracht. Diese müssen in gleicher
Weise beachtet werden.
Sicherheitshinweise
- Für Montage, Inbetriebnahme und Wartung der Anlage muß qualifiziertes und eingewiesenes Personal eingesetzt werden.
- Arbeiten an elektrischen Bauteilen (z.B. Regelung) dürfen lt. VDE 0105
Teil 1 nur von Elektrofachkräften durchgeführt werden.
- Für Elektroinstallationsarbeiten sind die Bestimmungen der VDE/ÖVE
und des örtlichen Elektro-Versorgungsunternehmens (EVU) maßgeblich.
- Das Gerät darf nur mit der Leistung betrieben werden, die in den
technischen Unterlagen der Fa. WOLF vorgegeben ist.
- Die bestimmungsgemäße Verwendung des Gerätes umfaßt den ausschließlichen Einsatz für Warmwasserheizungsanlagen gemäß
DIN 4751 Teil 3.
- Sicherheits- und Überwachungseinrichtungen dürfen nicht entfernt,
überbrückt oder in anderer Weise außer Funktion gesetzt werden.
- Das Gerät darf nur in technisch einwandfreiem Zustand betrieben
werden.
Störungen und Schäden, die die Sicherheit beeinträchtigen oder
beeinträchtigen können, müssen umgehend und fachmännisch behoben werden.
- Schadhafte Bauteile und Gerätekomponenten dürfen nur durch Original-WOLF-Ersatzteile ersetzt werden.
3
Normen / Vorschriften
Normen/Vorschriften
-
Technische Regeln für Gas-Installationen DVGW-TRGI 1986 und TRF
1996 (in jeweils gültiger Fassung)
-
DVGW Arbeitsblatt G 600 - Technische Regeln für Gasinstallation
(TRGI)
-
DVGW Arbeitsblatt G 688 - Brennwerttechnik
-
Merkblatt M251 der Abwassertechnischen Vereinigung e. V.
-
DIN Normen
DIN 1988 - Technische Regeln Trinkwasserinstallation
DIN 4701 - Regeln für die Berechnung des Wärmebedarfs von
Gebäuden
DIN 4751 Teil 3 - Sicherheitstechnische Ausrüstung von Heizungsanlagen mit Vorlauftemperaturen bis 95°C.
-
Gesetz zur Einsparung von Energie (EnEG) mit den dazu erlassenen
Verordnungen
HeizAnlV
(Heizungsanlagen-Verordnung)
- VDE-Vorschriften
VDE 0100
Bestimmungen für das Errichten von Starkstromanlagen
mit Nennspannungen bis 1000V.
VDE 0105
Betrieb von Starkstromanlagen, allgemeine Festlegungen
VDE 0722
Elektrische Ausrüstung von nichtelektrisch beheizten
Wärmegeräten
EN 60335-1
Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und
ähnliche Zwecke
Für die Installation in Österreich gilt ferner:
-
ÖVE - Vorschriften
-
ÖVGW TR-Gas (G1), ÖVGW-RTF (G2) und die örtliche Bauordnung
Wir empfehlen einen Wartungsvertrag.
4
Normen / Vorschriften
Gas-Brennwertkessel TGK/ TGK-B
Gasbrennwert-Kessel nach DIN EN 297/ DIN EN 437 / DIN EN 483 / DIN EN 677 (Entwurf) / DIN EN 625 sowie
EG-Richtlinie 90/396/EWG (Gasverbrauchseinrichtungen), 92/42/EEC (Wirkungsgradrichtlinie), 73/23/
EWG (Niederspannungsrichtlinie) und 89/336/EWG (EMV-Richtlinie), mit elektronischer Zündung und
elektronischer Abgastemperaturüberwachung, für Niedertemperaturheizung und Warmwasserbereitung in Heizungsanlagen mit Vorlauftemperaturen bis 95°C und 3 bar zulässigem Betriebsüberdruck nach
DIN 4751 Teil 3.
Gas-Brennwertkessel TGK
Gas-Brennwertkessel mit Edelstahlspeicher TGK-B
Ausführung Deutschland
Gerät
Typ
Kategorie
Betriebsweise
anschließbar an:
TGK
B23
II2ELL3B/P
raumluftabhängig
feuchteunempf.
TGK-B
B23
II2ELL3B/P
raumluftabhängig
Abgasleitung
Ausführung Österreich
Gerät
Typ
Kategorie
Betriebsweise
anschließbar an:
TGK
B23
II2H3B/P
raumluftabhängig
feuchteunempf.
TGK-B
B23
II2H3B/P
raumluftabhängig
Abgasleitung
5
Technische Daten
Typ
Nennwärmeleistung bei 75/60°C *
Nennwärmeleistung bei 40/30°C
Nennwärmebelastung
Kleinste Wärmeleistung (modulierend) bei 75/60
Kleinste Wärmeleistung (modulierend) bei 40/30
Kleinste Wärmebelastung (modulierend)
Heizungsvorlauf
Heizungsrücklauf
Warmwasseranschluß
Kaltwasseranschluß
Gasanschluß
Abgasrohranschluß
Gasanschlußwert:
Erdgas E/H (Hi = 9,5 kWh/m³=34,2MJ/m 3)
Erdgas LL (Hi = 8,6 kWh/m³=31,0MJ/m³) 2)
Flüssiggas (Hi = 12,8 kWh/kg=46,1MJ/kg)
Gasanschlußdruck:
Erdgas
Flüssiggas
Vorlauftemperatur bis ca.
Max. Gesamtüberdruck
Wasserinhalt des Heizwasserwärmetauschers
Restförderhöhe für Heizkreis: Pumpenstufe 2/1
860 l/h Fördermenge (20kW bei ∆T=20K)
1030 l/h Fördermenge (24kW bei ∆T=20K)
TGK
TGK-B
24 1)
25,2
24,5 1)
8 (9,0) 3)
8,7 (9,5) 3)
8,2 (9,1) 3)
24/25 4)
25,2
24,5/25,7 4)
8 (9,0) 3)
8,7 (9,5) 3)
8,2 (9,1) 3)
¾
¾
¾
¾
½
DN 70
¾
¾
¾
¾
½
DN 70
m³/h
m³/h
kg/h
2,7
3,0
2,0
2,7
3,0
2,0
mbar
mbar
20
50
20
50
°C
bar
l
90
3,0
1,1
90
3,0
1,1
250/230
190/150
250/230
190/150
kW
kW
kW
kW
kW
kW
G
G
G
G
R
mbar
mbar
Ausdehnungsgefäß:
Gesamtinhalt
Vordruck
l
bar
24
1
24
1
zul. Fühlertemperaturen
Abgasmassenstrom
Abgastemperatur 75/60 - 40/30
Verfügbarer Förderdruck des Gasgebläses
°C
g/s
°C
Pa
95
11,2
78-40
90
95
11,2/11,8 4)
78-40
90
230/50
M 6,3
120
je 230 V; 4 (2) A
IP42
85
-
230/50
M 6,3
120
je 230 V; 4 (2) A
IP42
165
182
ca. 2,0
ca. 4,0
ca. 2,0
ca. 4,0
0085AU0361
0085AU0361
Elektrischer Anschluß
V~/Hz
Eingebaute Sicherung
A
Elektrische Leistungsaufnahme (ohne Mischerkreise) W
Schaltleistung Pumpen, Mischer
Schutzart
Gesamtgewicht
TGK-24 kg
TGK-B 24/155 kg
TGK-B 24/200 kg
Kondenswassermenge bei 40/30°C
pH-Wert des Kondensats
CE-Identnummer
1)
l/h
Heizbetrieb / Warmwasserbetrieb
gilt nicht für Österreich
Klammerwerte gelten für Flüssiggas
4)
Heizbetrieb/Warmwasserbetrieb bei Betrieb mit Speicherwassererwärmer
* Zur Einhaltung der Grenzwerte des Hamburger Förderprogramms ist die Nennwärmeleistung im Heizbetrieb auf max. 20 kW einzustellen!
2)
3)
6
Aufstellungshinweise
Aufstellungshinweise
Kessel
- Für die Aufstellung des Kessels bzw. Kessel mit Edelstahlspeicher ist
ein ebener und tragfähiger Untergrund erforderlich.
- Der Kessel darf nur in einem frostgeschützten Raum aufgestellt
werden.
Sollte in Stillstandszeiten Frostgefahr bestehen, so müssen Kessel,
Speicher und Heizung entleert werden.
- Heizkessel und Edelstahlspeicher müssen waagerecht stehen oder
leicht nach hinten ansteigen, um die vollständige Entlüftung sicherzustellen (mit Füßen ausrichten).
- Der Heizkessel darf nicht in einem Raum mit aggressiven Dämpfen,
starkem Staubanfall oder hoher Luftfeuchtigkeit aufgestellt werden
(Werkstätte, Waschraum, Hobbyraum usw.).
- Die Verbrennungsluft muß frei von Halogenkohlenwasserstoffen sein.
- Die maßlichen Abstände zu den Wänden oder brennbaren Materialien
müssen den örtlichen feuerpolizeilichen Bestimmungen entsprechen,
mindestens aber 200 mm betragen.
- Die Frischluftzuführung muß gewährleistet sein. Wir empfehlen die
Frischluft direkt von außen zuzuführen.
- Es ist darauf zu achten, daß für spätere Reinigung und Wartung
ausreichend Platz vorhanden ist.
- Vor der Inbetriebnahme ist bei der zuständigen Behörde zu klären, ob
ein Neutralisator für das Kondenswasser erforderlich ist.
Empfohlene
Mindestwandabstände
Vor der Aufstellung
Heizkessel
Schrauben entfernen
7
Aufstellung
Kessel
Aufstellung TGK
3.
1.
2.
4. mit Wasserwaage nach hinten leicht ansteigend ausrichten
Aufstellung TGK-B
3.
1.
2.
4. mit Wasserwaage nach hinten leicht ansteigend ausrichten
8
Installation
Verrohrung
Heizkessel-Edelstahlspeicher
Kessel
Verbindungsleitungen zwischen Heizkessel und Edelstahlspeicher gemäß Bild installieren. Eine Speicherladepumpe ist nicht erforderlich.
Sicherheitsvorlauf
(Anschluß Sicherheitsgruppe)
Rücklauf Heizung
Vorlauf Heizung
Vorlauf Mischer 1
VorlaufSpeicher
Rücklauf Mischer 1
Vorlauf Mischer 2
Rücklauf Speicher
Rücklauf Mischer 2
Gasanschluß
Schlauch mit Dichtungen
Warmwasseraustritt
Entleeren, Füllen
Kondensatablauf
Schlauch
mit Dichtungen
Zirkulation
Tauchhülse für Speicherfühler
Kaltwassereintritt
Verrohrung
Heizkessel-Heizung
Heizungsvorlauf und Heizungsrücklauf an den jeweiligen Anschlüssen
des Heizkessels anschließen. Anschlüsse siehe oben.
Werden mehrere Kreise parallel betrieben, so ist in jedem Kreis ein
Regulierventil vorzusehen, um einen hydraulischen Abgleich durchführen zu können.
Eine Sicherheitsgruppe muß eingebaut werden.
Die Verbindungsleitung zwischen Kessel und Sicherheitsventil darf nicht
absperrbar sein.
Fußbodenheizung
Bei sauerstoffdichten Rohren kann eine Fußbodenheizung direkt angeschlossen werden.
Es ist grundsätzlich zu prüfen, ob ein zusätzliches Ausdehnungsgefäß
notwendig ist.
Grundsätzlich ist ein Temperaturwächter für die Fußbodenheizung einzubauen, der die Rohre vor Überhitzung schützt.
Bei nicht diffusionsdichten Rohren und Klimaböden ist eine Systemtrennung mittels Wärmetauscher notwendig.
Heizwasser
Es darf nur Trinkwasser verwendet werden.
Vor Inbetriebnahme ist die Anlage gründlich zu spülen.
Der Einsatz von Frostschutzmittel ist nicht zugelassen.
Zulässiger pH-Wert des Heizwassers: 7- 8,5
9
Kaltwasseranschluß
Kessel
Sicherheitsventil des
Speicherwassererwärmers
(bauteilgeprüft)
Kaltwasserzuleitung
Absperrventil
Trinkwasserfilter
Entleerung
über Speicheroberkante
Druckminderventil
Rückschlagventil
(bauteigeprüft)
Absperrventil
Kaltwassereintritt
Manometeranschluß
beobachtbare
Ablaufleitung
Sicherheitsgruppe
nach DIN 1988
Kaltwasseranschluß
Speicherwassererwärmer
Da eingeschwemmte Fremdteile in den Warmwasserleitungen Korrosion
verursachen, muß in die Kaltwasserleitung ein Trinkwasserfilter eingebaut
werden.
Der Kaltwasseranschluß ist entsprechend DIN 1988 (Darstellung) vorzunehmen. Um den Druckanstieg durch die Ausdehnung des Speicherwassers während des Aufheizens zu begrenzen, ist ein baumustergeprüftes, gut zugänglich angeordnetes Sicherheitsventil mit einem Mindestanschlußdurchmesser DN 15 an den Speicherwassererwärmer anzuschließen. Zwischen Sicherheitsventil und Speicherwassererwärmer
darf keine Absperreinrichtung eingebaut werden.
Entspricht die Installation nicht der gezeigten Darstellung, entfällt die
Gewährleistung!
Die Abblaseleitung muß mindestens in Größe des Sicherheitsventil-Austrittsquerschnittes ausgeführt sein, darf höchstens 2 Bögen aufweisen
und höchstens 2 m lang sein. Werden aus zwingenden Gründen mehr
Bögen oder eine größere Länge erforderlich, so muß die gesamte Abblaseleitung eine Nennweite größer ausgeführt sein. Mehr als 3 Bögen sowie eine
Länge über 4 m sind unzulässig. Die Abblaseleitung muß mit Gefälle verlegt
sein. Die Ablaufleitung hinter dem Ablauftrichter muß mindestens den
doppelten Querschnitt des Ventileintritts aufweisen.
In der Nähe der Abblaseleitung des Sicherheitsventils, zweckmäßig am
Sicherheitsventil selbst, ist ein Hinweisschild anzubringen mit der Aufschrift: „Während der Beheizung kann aus Sicherheitsgründen Wasser aus
der Abblaseleitung austreten! Nicht verschließen!“
Halteschraube für Handlochdeckel an der Speichervorderseite nach einjähriger Betriebszeit nachziehen! (Anzugsmoment 33+ 2 Nm).
10
Füllen / Entleeren / Gasanschluß
Kessel
Füllen der
Heizungsanlage
- Kessel und Heizungsanlage dürfen nur gefüllt werden, wenn ein
vorschriftsmäßiges Sicherheitsventil (Öffnungsdruck max. 3 bar) montiert wurde.
- Heizkessel spannungsfrei schalten und am Kessel-Füll- und Entleerungshahn (KFE-Hahn) Wasserschlauch anschließen.
- Bei untenliegendem Speicher den Anschlußschlauch Vorlauf Speicher
in einen geeigneten Behälter oder Ablauf über dem Niveau Speicheroberkante münden lassen.
- Über KFE-Hahn mit max. Wasserdurchsatz füllen bis die Heizschlange
des Speichers vollständig entlüftet ist. (Ca. 20 Liter Wasser)
- Speichervorlauf am Kesselanschluß montieren und Heizungsanlage bis
ca. 2 bar vollständig füllen
- Zweiwegeventil für Heizkreis und Speicherladekreis von Hand öffnen
- Beim Füllen Druckanzeige beachten und Sicherheitsventil auf Funktion
prüfen
Entleeren der
Heizungsanlage
-
Anlage abschalten und abkühlen lassen.
Entleerungshahn am Heizkessel öffnen.
Die Entlüftungsventile an den Heizkörpern öffnen.
Heizungswasser ableiten
Entleeren der Heizschlange im Edelstahlspeicher
-
Anlage abschalten und abkühlen lassen.
Entleerungshahn am Heizkessel öffnen.
Die Entlüftungsventile an den Heizkörpern öffnen.
Vorlauf und Rücklauf der Heizschlange abschrauben.
Wasser ablassen, Restwasser mit Druckluft aus der Heizschlange
ausblasen.
Entleeren des
Edelstahlspeichers
-
Zirkulationspumpe abschalten, Edelstahlspeicher abkühlen lassen.
Absperrventil im Kaltwasserzulauf schließen.
Entleerungshahn öffnen, Warmwasserhahn im Haus öffnen.
Speicherwasser ableiten
Gasanschluß
- Die hier beschriebenen Maßnahmen beziehen sich ausschließlich auf
den Brennwertkessel. Sie umfassen nur einen Teil der nach TRGI
vorgeschriebenen Arbeiten.
- Die Verlegung der Gasleitung, sowie der gasseitige Anschluß darf nur
durch einen konzessionierten Gasinstallateur erfolgen.
- Heizungsnetz und Gasleitung vor Anschluß des Kessels, besonders
bei älteren Anlagen, von Rückständen reinigen.
- Am Gasanschluß des Heizkessels ist ein Gasabsperrhahn mit thermischer Absperreinrichtung (TAE) zu installieren.
- Vor Inbetriebnahme des Kessels müssen die gasseitigen Rohrverbindungen und Anschlüsse auf Dichtheit überprüft werden.
- Die Dichtheitsprüfung der Gasleitung ohne Heizkessel durchführen;
Prüfdruck nicht über die Gasarmatur ablassen!
Die Gasbrennerarmaturen dürfen nur mit maximal 150 mbar abgedrückt werden.
Eine Inbetriebnahme darf erst erfolgen, wenn der Nennanschlußdruck erreicht ist.
Kondenswasserableitung
Ist keine Neutralisation erforderlich, so kann das Kondenswasser in die
Abwasserleitung geleitet werden.
Wird das Kondenswasser direkt in die Abwasserleitung geleitet, so ist
für eine Entlüftung zu sorgen, damit keine Rückwirkung von der Abwasserleitung auf den Brennwertkessel erfolgen kann.
Vor der Inbetriebnahme ist der Siphon mit Wasser füllen.
Bei der Inbetriebnahme ist die Dichtigkeit der Siphonanschlüsse und der
Leitungen zu prüfen.
11
Abgasleitung - DN 70
Anschluß an
Abgasleitung Art B23
für raumluftabhängigen
Betrieb
Kessel
Der Brennwertkessel TGK/TGK-B ist geprüft und zugelassen für einen
abgasseitigen Anschluß "Art B23".
Die Abgasleitung darf waagrecht und senkrecht verlegt werden. Dabei
ist zu beachten, daß die Länge der geraden Abgasleitung senkrecht
maximal 21m und waagrecht nicht mehr als 3 m lang sein darf.
Es dürfen maximal zwei 90° Umlenkungen zusätzlich zum Anschlußbogen
eingebaut werden.
Die waagrechte Abgasleitung ist mit 3% Gefälle zum Gasbrennwert-Kessel
zu verlegen.
Da bei dieser Ausführung die Abgase bestimmungsgemäß unter Überdruck abgeführt werden sind die Vorschriften zur Be- und Entlüftung des
Aufstellraumes gemäß DVGW-TRGI besonders zu beachten.
0 Anschluß Gasbrennwert-Kessel
1 Abgasrohr mit Meßstutzen
2 Abgasleitung DN 70 Bausatz aus Polypropylen (PPs)
2a Anschluß Adapter 63 mm - DN 70
(entfällt bei TGK)
2b T-Stück 87° - DN 70 mit Revisionsöffnung
2c Abgasrohr DN 70, 500 mm lang
2d Belüftungsblende mit Schiebestück DN 70
2e Stützbogen 87° - DN 70 für Schachteinbau
3 Abgasleitung DN 70 Bausatz aus Polpropylen (PPs) bis 120°
für Schachteinbau
3a Schachtabdeckung
3b Auflageschiene (beiliegende Reduzierung entfällt bei TGK)
4 Abstandhalter
5 Abgasrohr DN 70 (PPs)
500 mm lang
1000 mm lang
2000 mm lang
6 Revisionsrohr DN 70 (PPs)
7 Bogen 90° für Abgasrohr DN 70 (PPs)
8 Abstandschelle
Hinterlüftung
12
Abgasleitung - DN 70
Kessel
Hinterlüftung
Abgasleitung Fassade Fa. SEM
System SEM VARIO 80 (wärmegedämmt)
Schutzrohr bauseits
13
Abgasleitung - DN 80
Anschluß an
Abgasleitung Art B23
für raumluftabhängigen
Betrieb
Kessel
Der Brennwertkessel TGK/TGK-B ist geprüft und zugelassen für einen
abgasseitigen Anschluß "Art B23".
Die Abgasleitung darf waagrecht und senkrecht verlegt werden. Dabei
ist zu beachten, daß die Länge der geraden Abgasleitung senkrecht
maximal 21m und waagrecht nicht mehr als 3 m lang sein darf.
Es dürfen maximal zwei 90° Umlenkungen zusätzlich zum Anschlußbogen
eingebaut werden.
Die waagrechte Abgasleitung ist mit 3% Gefälle zum Gasbrennwert-Kessel
zu verlegen.
Da bei dieser Ausführung die Abgase bestimmungsgemäß unter Überdruck abgeführt werden sind die Vorschriften zur Be- und Entlüftung des
Aufstellraumes gemäß DVGW-TRGI besonders zu beachten.
0 Anschluß Gasbrennwert-Kessel
1 Abgasrohr mit Meßstutzen
2 Abgasleitung DN 80
2a Anschluß Adapter DN 70 - DN 80
2b T-Stück - DN 80 mit Revisionsöffnung
2c Abgasrohr DN 80, 500 mm, 1000 mm oder 2000 mm
2d Blende DN 80
2e Stützbogen - DN 80 für Schachteinbau
3 Abgasleitung DN 80 für Schachteinbau
3a Schachtabdeckung
3b Auflageschiene
4 Abstandhalter
5 Abgasrohr DN 80
500 mm lang
1000 mm lang
2000 mm lang
6 Revisionsrohr DN 80
7 Bogen 90° für Abgasrohr DN 80
8 Abstandschelle
Hinterlüftung
14
Abgasleitung - DN 80
Kessel
Hinterlüftung
Abgasleitung Fassade
Schutzrohr bauseits
15
Abgasleitung / Messung Abgasparameter
Kessel
Anschluß an
feuchteunempfindlichen
Schornstein für raumluftabhängigen Betrieb
Anschluß
bauseits
Hinterlüftung
Der Abgasschornstein muß DIBt-geprüft und für Brennwertbetrieb zugelassen sein!
Messen der
Abgasparameter
- Schraube auf dem Abgasrohr mit Meßstutzen (1) entfernen
- Meßsonde einführen
- Abgaswerte messen
- Ansauglufttemperatur am Anschluß des Gasbrennwert-Kessels messen
Wichtig:
Nach Beendigung der Messung, Meßsonde herausnehmen und Meßstutzen
verschließen. Dabei auf dichten Sitz der Schraube achten!
16
Elektroanschluß
Kessel
Schrauben entfernen und
beide Deckel abnehmen
Kabeldurchführungen
Kabel mit Gegenstecker des Wolf Zubehörs, bzw. bauseitige Leitungen
durch die Kabeldurchführungen schieben, lösbare Kabelbinder öffnen
und die Kabel in die vorgesehenen Kabelführungen legen. Gegenstecker
in die vorgesehenen Anschlußbuchsen drücken und die Zugentlastungen
festziehen.
Achtung: Fühlerleitungen dürfen nicht zusammen mit 230V-Leitungen
verlegt werden.
Anschlußbuchsen und Steckerteil
Anschlußmöglichkeiten
ZP
LP
SF
AF
SFS
SFK
OEG
ATF
Bus
VF2
VF1
FB
Mischermotor 2
Zirkulationspumpe
Ladeventil
Speicherfühler
Außenfühler
Solarfühler Speicher
Solarfühler Kollektor
Sonderfunktionen
Sonderfunktionen
Busanschluß*
Vorlauffühler 2
Vorlauffühler 1
Fernbedienung analog
MKP2 Mischerkreispumpe 2
Mischermotor 1
MM2
MM1
Netzanschluß 230 V, 50Hz
Kesselkreisventil
MKP1 Mischerkreispumpe 1
Netz
KKP
* Digitales Regelungszubehör (Fernbedienung(en), Funkuhrmodul) muß parallel am grünen Stecker
angeschlossen werden.
Deckel auflegen, Schrauben wieder eindrehen.
17
Elektroanschluß
Netzanschluß
230V, 50Hz, 10A
Kessel
zur Regelung
3 x 1,5²
ge/gn br
PE L1
bl
N
Heizungsnotschalter
(bauseits)
Aufstellung in Österreich
Die Vorschriften und Bestimmungen des ÖVE, sowie des örtlichen EVU
sind zu beachten.
In die Netzzuleitung ist der Therme ein allpoliger Schalter mit mindestens
3 mm Kontaktabstand vorzuschalten. Ebenso ist bauseits lt. ÖVE eine
Klemmdose zu setzen.
Hinweis
Bei Erstinbetriebnahme der Heizung werden im Display der Regelung
alle nicht benötigten (nicht angeschlossenen) Fühler als Störmeldungen
angezeigt.
Beseitigung dieser Störmeldungen siehe Inbetriebnahme.
Werden Wolf-Heizkessel mit anderen als Wolf-Regelungen ausgerüstet oder werden an Wolf-Regelungen technische Veränderungen
vorgenommen, übernimmt die Fa. Wolf keine Gewährleistung für
Schäden, die hieraus entstehen.
18
Betriebsbereitstellung
Gasanschlußdruck
Werkseitige Einstellung
Erdgas E/H 15,0:
Erdgas LL 12,4:1)
Flüssiggas B/P:
1)
gilt nicht für Österreich
Kessel
Der Gasbrennwert-Kessel ist werkseitig für die gewünschte Gasart auf
max. Leistung eingestellt.
Ws = 11,4 -15,2 kWh/m3
= 40,9-54,7 MJ/m3
Ws = 9,5 -12,1 kWh/m3
= 34,1-43,6 MJ/m3
3
Ws = 20,2 -24,3 kWh/m
= 72,9-87,3 MJ/m3
Eine Einstellung vor Inbetriebnahme ist nicht erforderlich.
1. Gerät auf Dichtheit prüfen.
2. Einwandfreie Montage des Abgaszubehörs prüfen.
3. Überzünden und regelmäßiges Flammenbild des Brenners kontrollieren.
4. Einstellwerte in Hinweisschild eintragen und dieses auf der Verkleidung aufkleben.
5. Betriebsanleitung gut sichtbar anbringen.
6. Kunden mit der Gerätebedienung vertraut machen und Anleitungen
übergeben.
7. Hinweis auf die Notwendigkeit einer regelmäßigen Wartung der Anlage
(Wartungsvertrag).
Funktionsprüfung
Die erste Inbetriebnahme und die Bedienung des Gerätes,
sowie die Einweisung des Betreibers müssen von einem qualifizierten Fachmann durchgeführt werden.
Die Inbetriebnahme und Bedienung des Wolf-Gasbrennwert-Kessels ist
entsprechend der beiliegenden Betriebsanleitung vorzunehmen.
Die Einschalthäufigkeit des Gasbrennwert-Kessels wird im Heizbetrieb
elektronisch begrenzt. Durch kurzes Aus- und Einschalten kann diese
Begrenzung überbrückt werden, so daß das Gerät - vorausgesetzt es
liegt eine Wärmeanforderung für die Heizung vor- nach dem Wiedereinschalten des Betriebsschalters sofort in Betrieb geht.
Hinweis:
Überprüfen des
Gasanschlußdrucks
1. Gasbrennwert-Kessel muß außer Betrieb sein.
2. Schalldämmhaube abnehmen
3. Gaszuleitung über Entfüftungsschraube À am Gaskombiventil entlüften, dazu Gasabsperrhahn öffnen.
4. U-Rohr-Manometer am Meßnippel À anschließen.
5. Gasbrennwert-Kessel in Betrieb nehmen (siehe Betriebsanleitung)
6. Anschlußdruck am U-Rohr-Manometer ablesen.
Anschlußdruck Erdgas
über 25 mbar
18-25 mbar
unter 18 mbar
Maßnahme
keine Inbetriebnahme - GVU benachrichtigen
richtige Einstellung
keine Inbetriebnahme - GVU benachrichtigen
GVU = Gasversorgungsunternehmen
Bei Flüssiggas muß der Anschlußdruck 45 - 57 mbar betragen.
À
7. Gasbrennwert-Kessel außer Betrieb nehmen. Gasabsperrhahn
schließen.
8. U-Rohr-Manometer abnehmen und Meßnippel mit Verschlußschraube À wieder dicht verschließen. Gasabsperrhahn
öffnen. Gasdichtheit des Meßnippels prüfen.
9. Das beigefügte Hinweisschild ist auszufüllen und auf der Verkleidung
aufzukleben.
19
Umrüsten von Erdgas E auf Erdgas LL und umgekehrt Kessel
Gerät außer Betrieb nehmen und Gasapsperrhahn schließen.
Vorgehensweise
Ã
Â
- Überwurfmutter SW 30 Á lösen.
- Alte Gasdichtung à und alte Gasdrosselblende  entfernen.
- Neue Gasdrosselblende laut Tabelle einlegen
Gasart
Farbe
Drosselblende
Erdgas E / H
Á
gelb
1)
Erdgas LL
1)
weiß
gilt nicht für Österreich / Schweiz
- Neue Gasdichtung einlegen, dabei auf korrekten Sitz achten.
Ä
À
- ÜberwurfmutterÁ festziehen.
- "+" Anschluß des Feindruckmeßgerätes am Meßnippel À anschließen
- “-“ Anschluß des Feindruckmeßgerätes an Atmosphäre.
- Feindruckmeßgerät (geeignet für Messungen im Pa-Bereich) auf “Null”
stellen.
- Gasabsperrhahn öffnen
- Programmwahlschalter in Position AUTO bringen.
- Gerät in Betrieb nehmen und auf Gasdichtheit kontrollieren
- Parameter 4 (Heizleistung) am Gasfeuerungsautomat auf 34U/s einstellen (siehe Kapitel Gasfeuerungsautomat einstellen)
- Ca. 20 Sek. nach Brennerstart den Differenzdruck mit Feindruckmeßgerät kontrollieren und ggf. mit der Servoschraube Ä am Gaskombiventil einstellen (vorgeschriebene Einstellwerte für Differenzdruck siehe Tabelle)
Erdgas E/LL1)
5 Pa (±3 Pa)
1)
gilt nicht für
Österreich / Schweiz
Tabelle Nullpunkteinstellung
- rechts drehen
- links drehen
Þ Differenzdruck höher
Þ Differenzdruck niedriger
- Parameter 4 am Gasfeuerungsautomat wieder auf Nennelistung einstellen.
20
Kessel
Einstellung Gas-Luft-Verbund
Nullpunkteinstellung
Gerät außer Betrieb nehmen und Gasabsperrhahn schließen.
- "+" Anschluß des Feindruckmeßgerätes am Meßnippel "out" anschließen
- “-“ Anschluß des Feindruckmeßgerätes an Atmosphäre.
- Feindruckmeßgerät (geeignet für Messungen im Pa-Bereich) auf “Null”
stellen.
- Gasabsperrhahn öffnen
- Gerät in Betrieb nehmen
- Programmwahlschalter auf Stellung Schornsteinfeger
Gasfeuerungsautomat
Feindruckmeßgerät
- Parameter 4 (Heizleistung) am Gasfeuerungsautomat auf untere Heizleistung
34U/s einstellen (siehe Kapitel Gasfeuerungsautomat ändern)
- Ca. 20 Sek. nach Brennerstart den Differenzdruck mit Feindruckmeßgerät kontrollieren und ggf. mit der Nullpunkt-Einstellschraube am
Gaskombiventil einstellen (vorgeschriebene Einstellwerte für Differenzdruck siehe Tabelle Nullpunkteinstellung)
Gasdurchflußschraube
NullpunktEinstellschraube
Erdgas E/LL1)
5 Pa (±3 Pa)
Flüssiggas
25 Pa (±3 Pa)
1)
gilt nicht für
Österreich / Schweiz
Tabelle Nullpunkteinstellung
Meßnippel "out"
Sollte kein Brennerstart erfolgen, muß eine Neueinstellung am
Gaskombiventil vorgenommen werden:
- Gasdurchflußschraube so weit nach links drehen, bis sie mit der Oberfläche des Gußteils bündig ist.
- Nullpunkt-Einstellschraube (unter Verschlußschraube falls vorhanden)
soweit nach links drehen bis sie mit der Oberfläche des Gewindekanals
bündig ist.
- Nun Nullpunkt-Einstellschraube 2 Umdrehungen (2 mm) nach rechts
eindrehen.
- Durch Drücken der Entstörtaste am Gasfeuerungsautomaten Gerät
starten. Sollte kein Brennerstart erfolgen (Fehlercode 4 blinkt) NullpunktEinstellschraube 1/4 Umdrehung nach rechts drehen und Gerät erneut
starten. Ggf. diesen Vorgang wiederholen, bis ein Brennerstart erfolgt.Nach
erfolgtem Brennerstart Parameter 4 (Heizleistung) am Gasfeuerungsautomat wieder auf gewünschte Nennleistung einstellen.
21
Kessel
Einstellung Gas-Luft-Verbund
Einstellung CO2-Wert bei Nennleistung
- Schraube aus der Meßöffnung im Abgasrohr entfernen (Abgasrohr mit
Meßöffnung = Zubehör).
Meßöffnung für
Abgasmessung
- Meßsonde des CO2 -Meßgerätes durch die Meßöffnung bis in die
Mitte des Abgasrohres einführen und Meßgerät in Betrieb nehmen.
Entstörtaste am
Gasfeuerungsautomaten
- Programmwahlschalter auf Stellung Schornsteinfeger
- Parameter 4 (Heizleistung) am Gasfeuerungsautomat auf obere
Heizleistung 80U/s einstellen (siehe Kapitel Gasfeuerungsautomat
ändern)
Vorgeschriebener
CO2-Gehalt:
1)
Erdgas E/LL1)
Flüssiggas
9,0 % ± 0,2 %
10,2 % ± 0,2 %
gilt nicht für Österreich / Schweiz
- Bei Bedarf den CO2 -Gehalt an der Gasdurchflußschraube am Gaskombiventil durch Drehen korrigieren.
- Anzeige Vorlauftemperatur beachten: Diese darf nicht über 70°C
steigen. Für ausreichende Wärmeabfuhr sorgen!
rechts drehen - CO2 niedriger
links drehen
- CO2 höher
Gasdurchflußschraube
CO 2-Nachprüfung bei kleinster Heizleistung
NullpunktEinstellschraube
- Gerät in Betrieb nehmen
- Programmwahlschalter auf Stellung Schornsteinfeger
- Parameter 4 (Heizleistung) am Gasfeuerungsautomat auf untere Heizleistung
34U/s einstellen (siehe Kapitel Gasfeuerungsautomat ändern).
- ca. 20 Sek. nach neuem Brennerstart den CO2 -Gehalt mit dem CO2Meßnippel "out"
Meßgerät kontrollieren und ggf. mit Nullpunkt-Einstellschraube am Gaskombiventil durch vorsichtiges Drehen nachjustieren.
Vorgeschriebener
CO2-Gehalt:
1)
Erdgas E/LL1)
Flüssiggas
8,8 % − 9,3 %
10,5 % − 11,5 %
gilt nicht für Österreich / Schweiz
rechts drehen - CO2 höher!
links drehen
- CO 2 niedriger!
- Nach erfolgter Justierung Parameter 4 (Heizleistung) am Gasfeuerungsautomat wieder auf gewünschte Nennleistung einstellen (siehe Kapitel
Gasfeuerungsautomat ändern)
- Gerät außer Betrieb nehmen, Meßgerät entfernen
- Meßnippel “out” am Gaskombiventil und Meßöffnung am Abgasrohr wieder verschließen und auf Dichtheit kontrollieren.
22
Inbetriebnahme
Betriebsschalter EIN/AUS
linker Drehknopf
Kessel
Umschaltung Sommer-/
Winterzeit
rechter Drehknopf
Betriebsschalter EIN / AUS der Regelung einschalten
Hinweis:
Die Regelung erkennt bei Inbetriebnahme die angeschlossenen Heizkreise
automatisch. Alle Fühler die nicht angeschlossen sind werden als Fehlermeldung mit symbolischer Zuordnung im Display angezeigt.
Fehlermeldung im Display Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf Symbol
anwählen. Im
löschen
Display erscheint - - - Code. Mit rechtem Drehknopf die Zahl 000 eingeben.
Der Pfeil im Display steht bei diesem Symbol
2.0°C
1
Linken Drehknopf im Uhrzeigersinn weiterdrehen. Es erscheint die nebenstehende Abbildung im Display.
Parameter Nr.
Mit linkem Drehknopf die Parameternummer 36 anwählen, es erscheint
die nebenstehende Abbildung im Display. Es muß die Werkseinstellung 4
eingestellt sein.
4
36
Werkseinstellung: 4
Anschlußkontrolle
Hinweis:
Die Werkseinstellung darf nicht verändert werden.
Nach einem kompletten Reset muß der Parameter 36 auf 4 eingestellt werden.
Anschlußkontrolle für Busverbindungen.
Zwischen der Regelungsplatine und dem Gasfeuerungsautomaten, bzw.
Zubehörbauteilen erfolgt über die Busverbindung ein ständiger Datenaustausch. Ist die Busverbindung in Ordnung, erscheint für die entsprechnede
Verbindung ein Pfeil im Display. Die Zuordnung der Pfeile im Display sind
aus nebenstehender Abbildung ersichtlich.
GFA FB I FB II FB III
23
Inbetriebnahme
off
50
Parameter Nr.
Kessel
Mit linkem Drehknopf die Parameternummer 50 anwählen, es erscheint die
nebenstehende Abbildung im Display. Mit rechtem Drehknopf kann zwischen OFF/ON gewählt werden. ON einstellen, die Regelung schaltet
automatisch auf OFF um. Frontklappe schließen. Alle nicht angeschlossenen Fühler werden als solche erkannt und die Fehlermeldung(en) im
Display ausgeblendet.
Danach muß die Uhrzeit und der Wochentag eingestellt werden.
Einstellung
Uhrzeit / Wochentag
Während der Sommerzeit zuerst die Taste ± 1h mit einem Kugelschreiber
oder ähnlichem Gegenstand drücken, bevor die Uhrzeit eingestellt wird.
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf Symbol
anwählen.
Der Pfeil im Display steht bei diesem Symbol
- Mit rechtem Drehknopf Uhrzeit und Wochentag einstellen
Langsam drehen
Þ Minutenänderung
Schnell drehen
Þ Stundenänderung
Nach 23:59 Uhr
Þ Tagänderung
- Frontklappe schließen, die Uhrzeit wird gestartet. Zur Erkennung
blinken die Punkte zwischen Stunde und Minute.
Die Grundeinstellung ist abgeschlossen und die Anlage betriebsbereit.
24
Einstellparameter am
Gasfeuerungsautomat ändern
Kessel
Zur Änderung der Einstellparameter ist die Dämmhaube abzunehmen.
Am Gasfeuerungsautomat können mit den beiden Tasten neben dem
Display folgende Einstellungen verändert werden:
+
1. Beide Tasten (+) und (-) gleichzeitig drücken; es erscheint in der
Anzeige "00.".
-
2. Mit den Tasten (+)oder (-) die gewünschte Parameter Nr. auswählen.
3. Entstörtaste drücken; es erscheint der werkseitig eingestellte
Parameterwert entsprechend der untenstehenden Liste.
4. Mit (+) oder (-) Taste den Parameter verändern.
5. Entstörtaste drücken; der geänderte Wert wird übernommen und es
erscheint wieder die Heizwassertemperatur im Display.
Nr.
1*
2*
3*
4
5*
6*
7*
8*
Parameter
min Werkseinst. max Einheiten
Hysterese Heizwasser (HZ)
0
8
20
K
untere Drehzahl HZ/WW
27
34
45
U/sec
obere Drehzahl Warmwasser
35
85
92
U/sec
Begrenzung der max. Heizleistung (siehe "Tabelle für Leistungseinstellung")
Frostschutz Außentemperatur
-5
+2
5
°C
Heizkreispumpenbetriebsart
0
0
1
Heizkreispumpennachlauf
1
10
99
Minuten
max. Heizwassertemperatur20
90
90
°C
begrenzung
9 Taktsperre
0
5
30
Minuten
10* e-Bus-Adresse
0
0
4
* Werkseinstellung darf nicht verändert werden
Nr.
93
94
95
96
97
98
99
Parameter
Rücklauftemperatur
Abgastemperatur
Modulationsgrad
nicht belegt
nicht belegt
Außentemperatur
Drehzahl Gasgebläse
min
-9
-9
0
-9
-9
-9
0
Werkseinst.
max
99
58
99
99
99
99
99
Einheiten
°C
°C
%
°C
U/sec
Tabelle für LeistungsDie Heizleistung wird durch die Gasgebläsedrehzahl bestimmt. Durch
einstellung
Verringerung der Gasgebläsedrehzahl gemäß Tabelle wird die max.
für Abgasleitung bis 20m
Heizleistung bei 75/60°C für Erdgas E / H, LL1) und Flüssiggas angepaßt.
(Werkseinstellung)
Heizleistung (kW)
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19 20* 22
24
Anzeigewert (U/sec)
30
33
36
39
42
45
48
51
54
57
60
63
80
67
73
1)
gilt nicht für Österreich
* Einstellung zur Einhaltung der Grenzwerte des Hamburger Förderprogramms
25
Wartung
Kessel
Wartung
Für die Wartung und Instandhaltung der Anlage empfehlen wir einen
Wartungsvertrag abzuschließen.
Demontage des Brenners Gerät gemäß Betriebsanleitung außer Betrieb nehmen.
Vor jeder Wartungsarbeit Gerät spannungsfrei machen.
Gerät am KFE-Hahn entleeren.
Stecker
Ventilator
DifferenzdruckwächterSchlauch
Verschraubung
Gasanschluß
Mischkammer
Stecker für Zünd-/Überwachungselektrode,
Masse
-
Dämmhaube abnehmen
Differenzdruckwächter-Schlauch von Mischkammer abziehen
Verschraubung Gasanschluß Mischkammer lösen
Die 4 Stecker für Zündelektrode, Überwachungselektrode, Masseverbindung und Ventilator abziehen
- Gebläse leicht anheben und nach vorne herausdrehen
Brenner mit Oberteil-Brennkammer
Vorderschale
Brennkammer
- Spannverschlüsse öffnen
- Vorderschale abnehmen
- Brenner mit Oberteil Brennkammer nach vorne gekippt herausnehmen
26
Wartung
Demontage und Reinigung des
Heizwasserwärmetauschers
-
Kessel
Heizwasserwärmetauscher von vorne leicht gegen die Geräterückwand drücken und den Sicherungsstift am Vorlauf nach unten
und den Sicherungsstift am Rücklauf nach oben herausziehen.
Heizwasserwärmetauscher leicht anheben und nach vorne gerade
herausziehen.
Sicherungsstift
Heizwasserwärmetauscher
Brennkammertopf durch Rechtsdrehen aus Heizwasserwärmetauscher
entnehmen.
Reinigung:
Bei geringer Verschmutzung genügt es die Lamellen des
Heizwasserwärmetauscher mit einem Wasserstrahl durchzuspülen.
Spalt
Bei stärkerer Verschmutzung Heizwasserwärmetauscher mit
Kunststoffbürste reinigen.
Brennkammertopf
Der Zusammenbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge der Demontage.
Achtung:
Grundsätzlich sind alle Dichtungen an wasser- und abgasführenden Bauteilen, die getrennt wurden, auszutauschen
und vor dem Zusammenbau mit Silikonfett (andere Fette
zerstören die Dichtungen) einzustreichen.
Auf die richtige Einbaulage des Heizwasserwärmetauschers
achten! (Spalt im Heizwasserwärmetauscher muß unten sein)
Anlage auf gas- und wasserdichtigkeit prüfen!
27
Fehlercodes Gasfeuerungsautomat
Code Störung
Ursache
Abhilfe
1
STB Übertemperatur
Die Vorlauftemperatur hat die Grenze für die
STB-Abschalttemperatur von 110°C überschritten
Anlagendruck prüfen.
Heizkreispumpe prüfen.
Entstörtaste drücken.
4
Keine Flammenbildung
Bei Brennerstart keine Flammenbildung
Gaszuleitung prüfen
Zündelektrode und Zündkabel
prüfen.Entstörtaste drücken.
5
Flammenausfall im Betrieb
Flammenausfall innerhalb 15 sec nach Flammenerk.
Entstörtaste drücken.
6
STW-Übertemperatur
Die Vorlauf-/Rücklauftemperatur hat die Grenze für die
STW-Abschalttemperatur von 95°C überschritten
Anlagendruck prüfen.
7
STBA-Übertemperatur
Die Abgastemperatur hat die Grenze für die
STBA-Abschalttemperatur von 110°C überschritten
Heizwasserwärmet. auf Sauberkeit und richtige Montage
prüfen.
11
Flammenvortäuschung
Vor dem Brennerstart wird bereits eine Flamme erkannt Entstörtaste drücken.
12
Vorlauffühler am Wärmetauscher defekt
Der Fühler für die Vorlauftemperatur oder das Kabel
ist defekt
Kabel prüfen.
Vorlauffühler wechseln.
13
Abgasfühler defekt
Der Fühler für die Abgastemperatur oder das Kabel
ist defekt
Kabel prüfen.
Abgasfühler wechseln.
16
Rücklauffühler defekt
Der Fühler für die Rücklauftemperatur oder das Kabel
ist defekt
Kabel prüfen.
Rücklauffühler wechseln.
20
Fehler Gasventil 2
Nach Brennerlauf wird noch für 15 sec eine Flamme
gemeldet, obwohl Gasventil 2 Abschaltbefehl hat
Gaskombiventil wechseln.
21
Fehler Gasventil 1
Nach Brennerlauf wird noch für 15 sec eine Flamme
gemeldet, obwohl Gasventil 1 Abschaltbefehl hat
Gaskombiventil wechseln.
22
Luftmangel
Der Differenzdruckwächter schaltet nicht ein
Silikonschläuche zum Differenzdruckwächter prüfen.
Abgassystem und Gasgebläse
prüfen. Differenzdruckwächter
wechseln.
23
Fehler Differenzdruckw.
Der Differenzdruckwächter schaltet nicht aus
Entstörtaste drücken.
Bei erneuter Störung Differenzdruckwächter wechseln.
25
Fehler Gasgebläse
Das Gasgebläse erreicht nicht die geforderte Zünddrehzahl
Zuleitung zum Gasgebläse,
Gasgebläse und Abgassystem
prüfen. Entstörtaste drücken.
26
Fehler Gasgebläse
Das Gasgebläse erreicht keinen Stillstand
Zuleitung zum Gasgebläse
prüfen. Entstörtaste drücken.
30
CRC-Fehler Kessel
Der EEPROM-Dartensatz "Kessel" ist ungültig.
Feuerungsautomat wechseln.
31
CRC-Fehler Brenner
Der EEPROM-Dartensatz "Brenner" ist ungültig.
Feuerungsautomat wechseln.
32
Fehler in 24 VAC-Vers.
24 VAC-Versorgung außerhalb zulässigem Bereich
(z. B. Kurzschluß)
Kabel zum Trafo und zum Gasgebläse prüfen.
40
Wasserströmungsmangel
Der Wasserströmungswächter schaltet nicht ein
bzw. aus
Heizkreispumpenlauf prüfen.
Anlage gut entlüften.
Bei erneuter Störung Wasserströmungswächter wechseln.
Der interne Selbsttest hat einen Fehler festgestellt
Feuerungsautomat wechseln.
x.y. Fehler Elektronikmodul
(schnell blinkend)
28
Gesamtansicht
Feiertagsprogramm
Durch Drücken der Taste erfolgt der
Wechsel in das Schaltzeitenprogramm
"Sonntag"
vor 12:00 Uhr für den gleichen Tag
nach 12:00 für den gleichen und den
nächsten Tag
Eine Rückstellung erfolgt automatisch
Umschaltung Sommer-/Winterzeit
Sicherheitstemperaturbegrenzer
Bedienung nur für Fachmann
Steckdose 230V 50Hz (max. 1500W)
Achtung:
An der Steckdose liegt auch bei abgeschaltetem Betriebsschalter Spannung an!
Betriebsschalter
EIN/AUS
Linker Drehknopf
Programmwahl
Sicherung M 6,3 A
Regelung
Rechter Drehknopf Temperaturwahl
Durch Drehen am Knopf der Temperaturwahl kann die
Raumtemperatur um max. 4K angehoben oder max. 4K
abgesenkt werden. Der eingestellte Wert wird durch
einen Pfeil an der rechten Seite des Displays angezeigt.
Hinweis:Die Einhaltung der Raumsolltemperatur ist in Verbindung
mit einer Fernbedienung möglich. Ohne Fernbedienung
dient die Raumsolltemperatur als Anhaltswert.
Programmwahl
Durch Drehen des linken Drehknopfs können folgende Heizprogramme angewählt werden:
(Der Pfeil am linken Rand des Displays zeigt auf das angewählte Programm)
Abgastest durch den Schornsteinfeger
Nach Anwahl des Symbols ist der Abgastest
aktiviert. Das zuletzt eingestellte Programm
und der Schornsteinfegerbetrieb werden
durch einen Pfeil im Display angezeigt. Der
Kessel heizt mit Vollast auf die max. eingestellte Kesseltemperatur. Nach 25 Minuten erfolgt
automatisch die Rückstellung auf das zuletzt
angewählte Programm.
Auto Automatikbetrieb
Heizung und Speicherladung gemäß Schaltzeitenprogramm 1, 2 oder 3.
Heizbetrieb über 24 h
Speicherladung gemäß Schaltzeitenprogramm
Sparbetrieb über 24 h
Speicherladung gemäß Schaltzeitenprogramm
Heizung aus (Sommerbetrieb);
Frostschutz gewährleistet
Speicherladung gemäß Schaltzeitenprogramm, Pumpenstandschutz.
Manueller Betrieb
Warmwasser- und Kesseltemperatur nach
Parametereinstellung in der Fachmannebene. Brenner, Pumpen und Ventile werden eingeschaltet.
Heizung aus; Speicherladung aus;
Frostschutz gewährleistet, Pumpenstandschutz.
29
Kurzbedienungsanleitung
Schaltzeitenprogramm
anwählen
Werkseinstellung: 1
Einstellbereich: 1 bis 3
Regelung
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf das Symbol
anwählen. Der Pfeil im Display steht bei diesem Symbol
.Rechten Drehknopf
nach links oder rechts drehen und das Schaltzeitenprogramm auswählen.
Frontklappe schließen.
Die Werkseinstellungen der Schaltzeitenprogramme sind aus Tabelle 1
ersichtlich.
Warmwassertemperatur
einstellen
Werkseinstellung: 60°C
Einstellbereich: 10 bis 60°C
Raumtemperatur
Heizbetrieb einstellen
Kesselkreis
Mischerkreis 1
Mischerkreis 2
Werkseinstellung: 20°C
Einstellbereich: 7 bis 30°C
Frontklappe öffnen: Der Pfeil an der linken Seite des Displays zeigt auf
das Symbol
. Mit rechtem Drehknopf nach links drehen und die
gewünschte Speichertemperatur einstellen.
Frontklappe schließen.
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf das Symbol
anwählen. Der Pfeil im Display steht bei diesem Symbol
. Durch Drehen
des linken Drehknopfes im Uhrzeigersinn werden die Solltemperaturen
aller angeschlossenen Heizkreise für den Heizbetrieb in nachfolgender Reihenfolge angezeigt:
Kesselkreis, Mischerkreis 1 und Mischerkreis 2.
Mit dem rechten Drehknopf nach links oder rechts drehen und die
gewünschte Raumtemperatur des ausgewählten Heizkreises für den
Heizbetrieb einstellen.
Frontklappe schließen.
Anmerkung:
Die eingestellte Raumtemperatur für den Heizbetrieb ist ohne Zubehör
Fernbedienung nur als Näherungswert zu verstehen.
Raumtemperatur
Sparbetrieb einstellen
Kesselkreis
Mischerkreis 1
Mischerkreis 2
Werkseinstellung: 15°C
Einstellbereich: 7 bis 30°C
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf das Symbol
anwählen. Der Pfeil im Display steht bei diesem Symbol
. Durch Drehen
des linken Drehknopfes im Uhrzeigersinn werden die Solltemperaturen
aller angeschlossenen Heizkreise für den Sparbetrieb in nachfolgender Reihenfolge angezeigt:
Kesselkreis, Mischerkreis 1 und Mischerkreis 2. Rechten Drehknopf
nach links oder rechts drehen und die gewünschte Raumtemperatur
für den Sparbetrieb einstellen.
Frontklappe schließen.
Anmerkung:
Die eingestellte Raumtemperatur für den Sparbetrieb ist ohne Zubehör
Fernbedienung nur als Näherungswert zu verstehen.
30
Kurzbedienungsanleitung
Werkseitig sind drei Schaltzeitenprogramme unverlierbar vorprogrammiert. Alle Schaltzeiten und Wochenblöcke (Tage) können individuell abgeändert werden. Insgesamt stehen 14 programmierbare Schaltpunkte
für jeden Schaltuhrenkanal zur Verfügung. Die Schaltzeiten der Werkseinstellung sind aus nachfolgender Tabelle 1 ersichtlich.
Schaltzeitenprogramme
(Werkseinstellungen)
Schaltpunkt
Regelung
1
2
3
4
5
6
Mo-Fr
6:00
5:00
5:00
6:00
6:00
Ein
Mo-Fr
22:00
21:00
21:00
22:00
22:00
Aus
Sa-So
7:00
6:00
6:00
6:30
6:30
Ein
Sa-So
23:00
22:00
22:00
23:00
23:00
Aus
Ein
Aus
Mo-Fr
6:00
5:00
5:00
6:00
6:00
Ein
Mo-Fr
8:00
7:00
7:00
8:00
8:00
Aus
Mo-Fr
15:00
14:00
14:00
14:00
14:00
Ein
Mo-Fr
22:00
21:00
21:00
22:00
22:00
Aus
Sa-So
7:00
6:00
6:00
6:30
6:30
Ein
Sa-So
23:00
22:00
22:00
23:00
23:00
Aus
Mo-Fr
6:00
5:00
5:00
6:00
6:00
Ein
Mo-Fr
8:00
7:00
7:00
8:00
8:00
Aus
Mo-Fr
11:00
10:00
10:00
11:00
11:00
Ein
Mo-Fr
13:00
12:00
12:00
13:00
13:00
Aus
Mo-Fr
15:00
14:00
14:00
15:00
15:00
Ein
Mo-Fr
23:00
22:00
22:00
22:00
22:00
Aus
7
8
Sa-So
7:00
6:00
6:00
6:30
6:30
Ein
Sa-So
23:00
22:00
22:00
23:00
23:00
Aus
9
Programm 1
Wochenblock
Schaltzeit Kesselkreis
Schaltzeit Mischerkreis 1
Schaltzeit Mischerkreis 2
Schaltzeit Speicherladung
Schaltzeit Zirkulation
Ein/Aus
Programm 2
Wochenblock
Schaltzeit Kesselkreis
Schaltzeit Mischerkreis 1
Schaltzeit Mischerkreis 2
Schaltzeit Speicherladung
Schaltzeit Zirkulation
Ein/Aus
Programm 3
Wochenblock
Schaltzeit Kesselkreis
Schaltzeit Mischerkreis 1
Schaltzeit Mischerkreis 2
Schaltzeit Speicherladung
Schaltzeit Zirkulation
Ein/Aus
Tabelle 1: Schaltzeiten Werkseinstellung
Einstellung Schaltzeiten
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf Symbol
anwählen.
Der Pfeil im Display steht bei diesem Symbol
Mit rechtem Drehknopf das Schaltzeitenprogramm (1, 2 oder 3) anwählen,
das abgeändert werden soll. Anschließend mit linkem Drehknopf Symbol
für Kesselkreis
, oder
für Mischerkreis 1, oder
für Mischerkreis
2, oder
für Speicherladung, oder
für Zirkulationspumpe auswählen, dessen Schaltzeiten verändert werden sollen. Der blinkend ausgewählte Parameter kann mit dem rechten Drehknopf verändert werden.
Sollen die Schaltzeiten mehrerer Heizkreise verändert werden, muß der
Vorgang sooft hintereinander wiederholt werden, wie gewünscht.
31
1. Bedienungsebene
Regelung
Betriebsschalter ein/aus mit international leicht verständlichen Symbolen, bei Stellung 0 wird die gesamte Regelung stromlos, Gangreserve
der Schaltuhr > 48 Stunden.
Die integrierte Steckdose hat auch bei ausgeschaltetem Betriebsschalter
Spannung.
Feinsicherung M 6,3 A zum Schutz der Regelungsplatine.
Sicherheitstemperaturbegrenzer STB werkseitig auf 110°C eingestellt.
Die integrierte Steckdose 230V 50Hz (max. 1500 W) hat auch dann
Spannung, wenn der Betriebsschalter zu Wartungsarbeiten ausgeschaltet wird.
Linker Drehknopf für die Programmauswahl in der ersten Bedienungseben. Der Drehknopf läßt sich ohne Anschlag mit deutlich fühlbarer
Rasterfunktion bedienen. Die angewählte Einstellung wird durch einen
Pfeil im Display angezeigt.
Rechter Drehknopf für die Temperaturwahl in der ersten Bedienungsebene. Der Drehknopf läßt sich ohne Anschlag mit deutlich fühlbarer
Rasterfunktion bedienen. Die angewählte Funktion wird durch einen
Pfeil im Display angezeigt.
Feiertagsprogramm: Um an Feiertagen das Schaltuhrenprogramm
nicht ändern zu müssen besteht hiermit die Möglichkeit, durch Drücken
der Taste mit einem Kugelschreiber o.ä. Gegenstand das Schaltuhrprogramm von Sonntag aufzurufen. Wird die Funktion vor 12.00 Uhr
Mittags aufgerufen, so gilt das Feiertagsprogramm nur für den laufenden Tag bis 24.00 Uhr. Wird die Funktion nach 12.00 Uhr Mittags aufgerufen, so gilt das Feiertagsprogramm für den laufenden und den folgenden Tag bis 24.00 Uhr. Danach schaltet die Regelung wieder auf
das aktuelle Schaltuhrenprogramm. Durch nochmaliges Drücken wird
die Funktion vorzeitig wieder zurückgestellt.
Sommer-/Winterzeit-Umstellung. Durch Drücken der Taste mit einem Kugelschreiber o.ä. Gegenstand wird die Uhrzeit beim ersten Drükken um eine Stunde vor, beim zweiten Drücken um eine Stunde zurückgestellt.
32
1. Bedienungsebene
Programmwahl
Zuletzt ausgewähltes Programm das
über mehrere Minuten aktiviert war
Regelung
Mit dem linken Drehknopf können verschiedene Heizprogramme ausgewählt werden. Im Einzelnen sind dies:
Die Aktivierung des Schornsteinfegerbetriebs wird im Display durch einen Pfeil neben dem Schornsteinfegersymbol zusammen mit einem Pfeil
neben dem zuletzt ausgewählten Heizprogramm angezeigt. Gleichzeitig
beginnt eine Zeitschaltuhr zu laufen. Im Schornsteinfegerbetrieb arbeitet
die Heizungsanlage nicht witterungsgeführt, sondern mit max.
Heizleistung. Nach 25 Minuten ist der Schornsteinfegerbetrieb automatisch beendet und die Heizungsanlage arbeitet mit dem zuletzt ausgewählten Heizprogramm weiter.
Im Automatikbetrieb arbeitet die Heizungsanlage nach dem ausgewählten Schaltzeitenprogramm (1,2 od.3), das im Display angezeigt wird.
Heizbetrieb über 24 Stunden.
Speicherladung gemäß dem ausgewählten Schaltuhrenprogramm.
Sparbetrieb über 24 Stunden.
Speicherladung gemäß dem ausgewählten Schaltuhrenprogramm.
Sommerbetrieb (Heizung aus) nur Speicherladung, jedoch Frostschutz
für die Heizungsanlage gewährleistet. Eingebauter Pumpen- und Ventilstandschutz.
Im Handbetrieb laufen die Heizungsumwälzpumpen ständig, der Kessel
heizt auf die eingestellte Kesselmaximaltemperatur auf. Die Speicherladung arbeitet gemäß Einstellung in der Fachmannebene im Vorrangoder Parallelbetrieb.
Achtung:
Die Mischer müssen im Handbetrieb manuell eingestellt werden.
Brenner und Umwälzpumpen aus, Speicherladung aus, Frostschutz gewährleistet.
Bei Außentemperaturen unter dem eingestellten Wert (Werkseinstellung
+2°C) takten die Kessel- und Mischerkreispumpen im Wechselrhythmus
von einer Minute ein/aus, die Mischer öffnen. Erst wenn die Kesselwassertemperatur auf unter +10°C ausgekühlt ist, wird der Brenner
zugeschaltet und das Kesselwasser auf mindestens 38°C aufgeheizt.
Sinkt die Speicherwassertemperatur unter +5°C wird diese auf +10°C
aufgeheizt.
Die Heizkreispumpen laufen ständig bis der Frostschutz beendet ist.
Eingebauter Pumpenstandschutz.
Temperaturwahl
Mit dem rechten Drehknopf kann in der ersten Bedienungsebene die aktuelle Raumtemperatur, ausgehend von der Stellung Standard, um +/- 4°C
verändert werden.
Anmerkung:
Ohne Fernbedienung ist die Temperaturveränderung an der Temperaturwahl von +/- 4°C im Raum nur als Näherungswert zu verstehen.
Pumpen-/
und Ventilstandschutz
Der Pumpen- und Ventilstandschutz wird generell Mittags 12:00 Uhr
aktiviert. Alle Heizkreispumpen und Ventile bekommen für ca. 10 Sekunden Spannung, die Mischer öffnen. Danach wird das Speicherladeventil
und die Zirkulationspumpe für 20 Sekunden angesteuert, die Mischer
schließen. Damit wird ein Festsetzen der Bauteile verhindert. Sollte der
Brenner während des Standschutzes gerade in Betrieb sein, wird dieser für die Dauer von ca. einer Minute abgeschaltet.
33
2. Bedienungsebene
Regelung
Nach Öffnen der Frontklappe erscheint die zweite Bedienungsebene.
Mit dem linken Drehknopf werden die Funktionen angewählt und mit
dem rechten Drehknopf verändert. Die Regelung ist voreingestellt und
alle Werkseinstellungen sind unverlierbar gespeichert. Die Werkseinstellungen können innerhalb des Einstellbereichs individuell verändert
werden, um sie den gebäudespezifischen Vorgaben anzupassen.
Veränderte Werkseinstellungen sind nach Erscheinen im Display sofort gespeichert.
Einstellung
Uhrzeit / Wochentag
Während der Sommerzeit muß zuerst die Taste ± 1h mit einem Kugelschreiber oder ähnlichem Gegenstand gedrückt werden, bevor die Uhrzeit
eingestellt wird.
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf Symbol
anwählen.
Der Pfeil im Display steht bei diesem Symbol
- Mit rechtem Drehknopf Uhrzeit und Wochentag einstellen
Langsam drehen
Þ Minutenänderung
Schnell drehen
Þ Stundenänderung
Nach 23:59 Uhr
Þ Tagänderung
- Frontklappe schließen, die Uhrzeit wird gestartet. Zur Erkennung
blinken die Punkte zwischen Stunde und Minute.
Schaltzeitenprogramm
anwählen
Werkseinstellung: 1
Einstellbereich: 1 bis 3
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf das Symbol
anwählen. Der Pfeil im Display steht bei diesem Symbol
. Mit rechtem
Drehknopf das gewünschte Schaltzeitenprogramm 1,2 oder 3 anwählen.
Frontklappe schließen.
Die Werkseinstellungen der Schaltzeitenprogramme sind aus Tabelle 1
ersichtlich.
Warmwassertemperatur einstellen
Werkseinstellung: 60°C
Einstellbereich: 10 bis 60°C
34
Frontklappe öffnen: Der Pfeil im Displays steht neben diesem Symbol
Mit rechtem Drehknopf die gewünschte Speichertemperatur einstellen.
Frontklappe schließen.
2. Bedienungsebene
Raum-Solltemperatur
Heizbetrieb einstellen
Kesselkreis
Mischerkreis 1
Mischerkreis 2
Werkseinstellung: 20°C
Einstellbereich: 7 bis 30°C
Raum-Solltemperatur
Sparbetrieb einstellen
Kesselkreis
Mischerkreis 1
Mischerkreis 2
Werkseinstellung: 15°C
Einstellbereich: 7 bis 30°C
Temperaturanzeige
(Isttemperatur)
Regelung
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf das Symbol
anwählen. Der Pfeil im Display steht bei diesem Symbol
. Durch weiterdrehen des linken Drehknopfes im Uhrzeigersinn werden die RaumSolltemperaturen aller angeschlossenen Heizkreise für den Heizbetrieb in nachfolgender Reihenfolge angezeigt:
Kesselkreis, Mischerkreis 1 und Mischerkreis 2.
Mit dem rechten Drehknopf die gewünschte Raum-Solltemperatur des
angewählten Kreises im Heizbetrieb einstellen.
Frontklappe schließen.
Anmerkung:
Die eingestellte Raum-Solltemperatur des angewählten Kreises für den
Heizbetrieb ist ohne Zubehör Fernbedienung nur als Näherungswert
zu verstehen.
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf das Symbol
anwählen. Der Pfeil im Display steht bei diesem Symbol
. Durch weiterdrehen des linken Drehknopfes im Uhrzeigersinn werden die RaumSolltemperaturen aller angeschlossenen Heizkreise für den Sparbetrieb
in nachfolgender Reihenfolge angezeigt:
Kesselkreis, Mischerkreis 1 und Mischerkreis 2. Mit dem rechten Drehknopf die gewünschte Raum-Solltemperatur für den Sparbetrieb einstellen.
Frontklappe schließen.
Anmerkung:
Die eingestellte Raum-Solltemperatur für den Sparbetrieb des angewählten Kreises ist ohne Zubehör Fernbedienung nur als Näherungswert zu verstehen.
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf das Symbol
anwählen.
Der Pfeil im Display steht bei diesem Symbol
. Rechten Drehknopf im
Uhrzeigersinn drehen und die gewünschte Temperatur auswählen. Es
können nacheinander folgende Isttemperaturen angezeigt werden, sofern die Kreise angeschlossen sind. Ansonsten werden die nicht angeschlossenen Kreise übersprungen.
Kesseltemperatur
Sonnenkollektor Austrittstemperatur
Solarspeicher Eintrittstemperatur
Vorlauftemperatur Mischerkreis 1
Vorlauftemperatur Mischerkreis 2
Warmwassertemperatur
Raumtemperatur Kesselkreis (nur mit Digitalfernbedienung)
Raumtemperatur Mischerkreis 1 (nur mit Digitalfernbedienung)
Raumtemperatur Mischerkreis 2 (nur mit Digitalfernbedienung)
Außentemperatur
35
2. Bedienungsebene
Temperaturanzeige
(Soll-/Isttemperatur)
Regelung
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf das Symbol
anwählen.
Der Pfeil im Display steht bei diesem Symbol . Durch schnelles Drehen
des rechten Drehknopfes nach links oder rechts, werden nacheinander
die Ist- und Solltemperaturen angezeigt.
Kesseltemperatur Soll
Kesseltemperatur Ist
Sonnenkollektor Austrittstemperatur Ist
Sonnenkollektor Speichereintrittstemperatur Ist
Vorlauftemperatur Mischerkreis 1 Soll
Vorlauftemperatur Mischerkreis 1 Ist
Vorlauftemperatur Mischerkreis 2 Soll
Vorlauftemperatur Mischerkreis 2 Ist
Speichertemperatur Soll
Speichertemperatur Ist
Raumtemperatur Kesselkreis Soll (nur mit Digitalfernbedienung)
Raumtemperatur Kesselkreis Ist (nur mit Digitalfernbedienung)
Raumtemperatur Mischerkreis 1 Soll (nur mit Digitalfernbedienung)
Raumtemperatur Mischerkreis 1 Ist (nur mit Digitalfernbedienung)
Raumtemperatur Mischerkreis 2 Soll (nur mit Digitalfernbedienung)
Raumtemperatur Mischerkreis 2 Ist (nur mit Digitalfernbedienung)
Außentemperatur Ist
Außentemperatur Mittelwert
36
2. Bedienungsebene
Steilheit Heizkurven
einstellen
Werkseinstellungen:
Kesselkreis1,2
Mischerkreis 1: 0,8
Mischerkreis 2: 0,8
Einstellbereich: 0 bis 3,0
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf das Symbol
anwählen.
Der Pfeil im Display steht bei diesem Symbol . Im Display erscheint das
Kesselsymbol und die Werkseinstellung der Heizkurve. Durch weiterdrehen des linken Drehknopfes im Uhrzeigersinn, erscheinen nacheinander die Mischersymbole für den Mischerkreis 1 und 2. Mit dem rechten
Drehknopf kann die Steilheit der angewählten Heizkurve verändert werden.
Frontklappe schließen.
Diese Einstellung wird vom Heizungsfachmann entsprechend der Heizungsanlage, der Wärmedämmung des Gebäudes und der Klimazone,
für jeden Heizkreis getrennt vorgenommen.
Mit der Einstellung der Steilheit wird die Heizwassertemperatur an diese
Bedingungen angepaßt.
Im Diagramm 1 ist ein Beispiel eingetragen, das für folgende Heizungsanlage gilt:
- Klimazone mit durchschnittlicher min. Außentemperatur von -14°C
- Heizkörper für Vor-/Rücklauftemperatur 60/50°C direkt angesteuert
- Gebäudewärmedämmung entsprechend der Verordnung
Für andere Bedingungen muß die Steilheit den Gegebenheiten angepaßt
werden. Die Steilheit muß immer so eingestellt sein, daß bei min. Außentemperatur die max. Vorlauftemperatur des Heizkörpers, bzw. des
Fußbodenheizkreises erreicht wird.
Als Faustwert kann für Heizkörperheizung eine Steilheit von 1,0 bis 1,4,
und für Fußbodenheizung eine Steilheit von 0,4 bis 0,8 angesetzt werden.
Vorlauftemperatur in °C
Steilheit Heizkurve
Funktionserklärung
Regelung
Außentemperatur in °C
Diagramm 1: Steilheit Heizkurve
37
2. Bedienungsebene
Automatische Sommer-/
Winterumschaltung
einstellen
Regelung
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf das Symbol
anwählen.
Der Pfeil im Display steht bei diesem Symbol
. Rechten Drehknopf nach
links oder rechts drehen und die gewünschte Temperatur einstellen.
Werkseinstellung: 20°C
Werkseinstellung: 3h
Einstellbereich: 0 bis 40°C
Funktionserklärung
Sowohl im Tag- als auch im Nachtbetrieb (Sparbetrieb) berechnet die
Regelung ständig über mehrere Stunden eine mittlere Außentemperatur.
Unterschreitet die gemittelte Außentemperatur den voreingestellten Sollwert um mehr als 2K, so wird die Heizungsanlage automatisch eingeschaltet. Überschreitet die gemittelte Außentemperatur den voreingestellten Sollwert, so wird die Heizungsanlage sofort ausgeschaltet. Liegt
die aktuelle Außentemperatur um mehr als 12K unter oder über der
gemittelten Außentemperatur, so wird die aktuelle Außentemperatur zum
Einschalten bzw. Ausschalten herangezogen. Die Speicherladung funktioniert stets nach dem ausgewählten Schaltzeitenprogramm weiter.
Beispiel 1:
Temperatur-Einstellung 20°C.
Zeit-Einstellung: 10h
Mitteltemperatur der letzten 10h = 21°C. Die Heizungsanlage bleibt ausgeschaltet. (Pumpen aus, Mischer geschlossen)
Beispiel 2:
Temperatur-Einstellung 20°C.
Zeit-Einstellung: 10h
Mitteltemperatur der letzten 10h = 17°C. Die Heizungsanlage ist eingeschaltet.
Beispiel 3:
Temperatur-Einstellung 20°C.
Zeit-Einstellung: 5h
Mitteltemperatur der letzten 5h = 19°C.
Isttemperatur 7°C (Kälteeinbruch)
Die Heizungsanlage schaltet sich sofort ein.
Beispiel 4:
Temperatur-Einstellung 18°C.
Zeit-Einstellung: 0h
Die Heizungsanlage ist bei Außentemperaturen über 18°C ausgeschaltet. Bei Außentemperaturen unter 16°C ist die Heizungsanlage eingeschaltet.
38
2. Bedienungsebene
Regelung
Schaltzeiten einstellen
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf Symbol
anwählen. Der
Pfeil im Display steht bei diesem Symbol
. Mit rechtem Drehknopf das
Schaltzeitenprogramm (1, 2 oder 3) auswählen, das abgeändert werden
soll. Anschließend mit linkem Drehknopf Symbol
für Kesselkreis, oder
für Mischerkreis 1, oder
für Mischerkreis 2, oder für Speicherladung, oder
für Zirkulationspumpe anwählen, dessen Schaltzeiten
verändert werden sollen. Der blinkend ausgewählte Parameter kann mit
dem rechten Drehknopf verändert werden. Sollen die Schaltzeiten mehrerer Kreise verändert werden, ist der Vorgang für jeden der gewünschten Kreise anzuwenden.
Schaltzeitenprogramme
(Werkseinstellungen)
Werkseitig sind drei Schaltzeitenprogramme unverlierbar vorprogrammiert. Alle Schaltzeiten und Wochenblöcke (Tage) können individuell abgeändert werden. Insgesamt stehen 14 programmierbare Schaltpunkte
für jeden Schaltuhrenkanal zur Verfügung. Die Schaltzeiten der Werkseinstellung sind aus nachfolgender Tabelle ersichtlich.
Schaltpunkt
1
2
3
4
5
6
Mo-Fr
6:00
5:00
5:00
6:00
6:00
Ein
Mo-Fr
22:00
21:00
21:00
22:00
22:00
Aus
Sa-So
7:00
6:00
6:00
6:30
6:30
Ein
Sa-So
23:00
22:00
22:00
23:00
23:00
Aus
Ein
Aus
Mo-Fr
6:00
5:00
5:00
6:00
6:00
Ein
Mo-Fr
8:00
7:00
7:00
8:00
8:00
Aus
Mo-Fr
15:00
14:00
14:00
14:00
14:00
Ein
Mo-Fr
22:00
21:00
21:00
22:00
22:00
Aus
Sa-So
7:00
6:00
6:00
6:30
6:30
Ein
Sa-So
23:00
22:00
22:00
23:00
23:00
Aus
Mo-Fr
6:00
5:00
5:00
6:00
6:00
Ein
Mo-Fr
8:00
7:00
7:00
8:00
8:00
Aus
Mo-Fr
11:00
10:00
10:00
11:00
11:00
Ein
Mo-Fr
13:00
12:00
12:00
13:00
13:00
Aus
Mo-Fr
15:00
14:00
14:00
15:00
15:00
Ein
Mo-Fr
23:00
22:00
22:00
22:00
22:00
Aus
7
8
Sa-So
7:00
6:00
6:00
6:30
6:30
Ein
Sa-So
23:00
22:00
22:00
23:00
23:00
Aus
9
Programm 1
Wochenblock
Schaltzeit Kesselkreis
Schaltzeit Mischerkreis 1
Schaltzeit Mischerkreis 2
Schaltzeit Speicherladung
Schaltzeit Zirkulation
Ein/Aus
Programm 2
Wochenblock
Schaltzeit Kesselkreis
Schaltzeit Mischerkreis 1
Schaltzeit Mischerkreis 2
Schaltzeit Speicherladung
Schaltzeit Zirkulation
Ein/Aus
Programm 3
Wochenblock
Schaltzeit Kesselkreis
Schaltzeit Mischerkreis 1
Schaltzeit Mischerkreis 2
Schaltzeit Speicherladung
Schaltzeit Zirkulation
Ein/Aus
Tabelle 1: Schaltzeiten Werkseinstellung
39
Einstellbeispiel Schaltzeiten
Beispiel:
Regelung
SA - SO 22:00 Uhr aus
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf Symbol
anwählen. Mit
rechtem Drehknopf den Schaltpunkt 1 anwählen. Linken Drehknopf im
Uhrzeigersinn drehen bis zum Symbol . Es erscheint das unten abgebildete Bild: Schaltpunkt 1 blinkt. Linken Drehknopf weiterdrehen bis die
Schaltzeit (h) blinkt. Mit rechtem Drehknopf die Uhrzeit auf 7:00 einstellen.
Neben der Uhrzeit muß das Sonnensymbol im Display erscheinen.
Ansonsten mit linkem Dreknopf anwählen (Sonne oder Mond blinkend) und
bei Bedarf mit rechtem Drehknopf ändern. Linken Drehknopf gegen
Uhrzeigersinn drehen bis wieder der Schaltpunkt 1 blinkt. Mit
rechtem Drehknopf den Schaltpunkt 2 anwählen. Linken Drehknopf im
Uhrzeigersinn drehen bis wieder die Schaltzeit (h) blinkt. Mit rechtem
Drehknopf die Uhrzeit 20:00 einstellen. Neben der Uhrzeit muß das
Mondsymbol erscheinen. Ansonsten wie zuvor beschrieben abändern.
Linken Drehknopf gegen Uhrzeigersinn drehen bis wieder der
Schaltpunkt blinkt. Mit rechtem Drehknopf Schaltpunkt 3 anwählen. Mit
linkem Drehknopf den Wochenblock auswählen bis dieser blinkt. Mit
rechtem Drehknopf den Block (6,7) für Samstag und Sonntag einstellen.
Für die Einstellung der Uhrzeit fortfahren wie zuvor beschrieben.
Erst danach den linken Dreknopf im Uhrzeigersinn weiterdrehen
bis zur Schaltzeiteinstellung des Mischerkreises 1, oder 2, oder...
Hinweis:
Die Schaltuhrprogrammierung ist in Schritten von 15 Minuten möglich.
Schaltzeitenprogramm 1
vom Kesselkreis soll wie
folgt abgeändert werden.
MO - FR 7:00 Uhr ein
MO - FR 20:00 Uhr aus
SA - SO 8:00 Uhr ein
auswählen
Schaltpunkt
ändern
Einstellmöglichkeiten
1,2, ..... 14
Wochenblock
Schaltzeit
Ein / Aus
40
0 ..... 24h
Einstellprotokoll Schaltzeiten
Regelung
Einstellprotokoll
Schaltzeiten
Schaltpunkt
Programm 1
Wochentag/-block
Schaltzeit Kesselkreis
Schaltzeit Mischerkreis 1
Schaltzeit Mischerkreis 2
Schaltzeit Speicherladung
Schaltzeit Zirkulation
Ein/Aus
Programm 2
Wochentag/-block
Schaltzeit Kesselkreis
Schaltzeit Mischerkreis 1
Schaltzeit Mischerkreis 2
Schaltzeit Speicherladung
Schaltzeit Zirkulation
Ein/Aus
Programm 3
Wochentag/-block
Schaltzeit Kesselkreis
Schaltzeit Mischerkreis 1
Schaltzeit Mischerkreis 2
Schaltzeit Speicherladung
Schaltzeit Zirkulation
Ein/Aus
Betriebsstunden
anzeigen
0000
Brennerstarts
anzeigen
h
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
Ein Aus Ein Aus Ein Aus Ein Aus Ein Aus Ein Aus Ein Aus
Ein Aus Ein Aus Ein Aus Ein Aus Ein Aus Ein Aus Ein Aus
Ein Aus Ein Aus Ein Aus Ein Aus Ein Aus Ein Aus Ein Aus
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf Symbol
anwählen. Der
Pfeil im Display steht bei diesem Symbol
. Linken Drehknopf im
Uhrzeigersinn einen Rasterpunkt weiterdrehen. Im Display werden die
Brennerbetriebsstunden angezeigt.
Frontklappe schließen.
Hinweis: Die Erfassung der Betriebsstunden dient als Anhaltspunkt für
erforderliche Wartungsarbeiten.
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf Symbol
anwählen. Der
Pfeil im Display steht bei diesem Symbol
.Linken Drehknopf zwei
Rasterpunkte im Uhrzeigersinn weiterdrehen. Im Display werden die
Brennerstarts angezeigt.
Frontklappe schließen.
0000
41
Fachmannebene
Code-Nr eingeben
---
CodE
Regelung
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf Symbol
anwählen. Der
Pfeil im Display steht bei diesem Symbol
. Im Display erscheint - - Code . Mit rechtem Drehknopf die Zahl 000 eingeben.
Frontklappe schließen.
Wird eine falsche Code-Nr. eingegeben, so wird der Einstieg in die
Fachmannebene verweigert. Wird dreimal hintereinander eine falsche
Code-Nr. eingegeben, so wird diese Funktion für ca. 15 Minuten gesperrt. Durch Drücken der STB-Taste wird die Zeitsperre aufgehoben.
Werkseinstellung: 000
Einstellbereich: 000 bis 999
CODE-Nummer ändern
---
42
CodE
Zuerst muß die richtige Code-Nr. wie zuvor beschrieben eingegeben
werden. Danach mit linkem Drehknopf Symbol
anwählen.
Mit linkem Drehknopf zurück zur Code-Nr.-Eingabe. Mit rechtem Drehknopf
neue Code-Nr. eingeben.
Frontklappe schließen, die neue Code-Nr. ist gespeichert.
Wird nach längerer Zeit die Code-Nr. vergessen, so muß ein kompletter
RESET durchgeführt werden. Die geänderte Code-Nr. ist gelöscht und die
werkseitige Code-Nr. 000 gültig.
Fachmannebene Parameter
Parameter- Überblick
Nr. Parameter
Nach Eingabe der richtigen
Code-Nummer mit dem linken
Drehknopf weiterdrehen bis
zum Symbol
. Mit dem
rechtem Drehknopf können
die Nummern ausgewählt
werden, hinter der nebenstehende Parameter angelegt sind.
*
*
Sonderfunktionen
**
Muß bei Inbetriebnahme
und komplettem Reset
neu auf 4 eingestellt werden!
*
**
*
*
*
*
1 Frostschutzgrenze
2 Autom. Auswahl ECO/ABS
für Kesselkreis
3 Autom. Auswahl ECO/ABS
für Mischerkreis 1
4 Autom. Auswahl ECO/ABS
für Mischerkreis 2
5
6 Nachlaufzeit Kesselkreis- sowie
Mischerkreispumpe 1 und 2
7 Zeitabhängige Mittelwertbildung
8 Einschaltoptimierung
9 Warmwasser-Parallelbetrieb
10 Nachlaufzeit Speicherladung
11 max. Speicherladezeit
12 Legionellenschutz
13 Warmwassermaximaltemp.
14 Warmwasser-Fühlerbetriebsart
15 Zirkulationspumpe aktivieren
16 Minimalbegr. Mischerkr. 1 TV-min
17 Minimalbegr. Mischerkr. 2 TV-min
18 Maximalbegr. Kesselkr. TV-max
19 Maximalbegr. Mischerkr.1 TV-max
20 Maximalbegr. Mischerkr.2 TV-max
21 Heizkurvenabst. Mischerkr. 1
22 Heizkurvenabst. Mischerkr. 2
23 Proportionalbereich Mischerkr. 1
24 Proportionalbereich Mischerkr. 2
25 Raumeinfluß Kesselkreis
26 Raumeinfluß Mischerkreis 1
27 Raumeinfluß Mischerkreis 2
28 Vorgezogene Raumtemperaturanp.
Kesselkreis
29 Vorgezogene Raumtemperaturanp.
Mischerkreis 1
30 Vorgezogene Raumtemperaturanp.
Mischerkreis 2
31 Fernbedienungszuordnung
32 Kesselmaximaltemp. TK-max
33
34 Schaltdifferenz Brenner
35 Kesselübertemperatur bei
Speicherladung
36 Kesselbetriebsart
38 Nachstellzeit
40
41
44
45 Systemauswahl
46 Einschalttemperaturdiff. Solarp.
47 Ausschalttemperaturdiff. Solarp.
48 Warmwasserminimaltemperatur
49
50 Automatische Fühlererkennung
51 Estrich-Austrocknung
52 Displaybeleuchtung/Busspeisung
Regelung
Einstellbereich
Werkseinst.
-5 bis 10°C
-10 bis +40°C
+2°C
10°C
-10 bis +40°C
10°C
-10 bis +40°C
10°C
0 bis 30 min.
0 bis 24 h
0 bis 3
on/off
0 bis 10 min.
off bis 5 h
off; 1 bis 7
60°C bis 80°C
1;2;3
on/off
0 bis 90°C
0 bis 90°C
30 bis 90°C
10 bis 90°C
10 bis 90°C
0 bis 20K
0 bis 20K
5 bis 40K
5 bis 40K
0 bis 10 K/K
0 bis 10 K/K
0 bis 10 K/K
0 bis 180 min
3 min.
3h
0
off
3 min.
2h
off
60°C
1
on
0°C
0°C
70°C
50°C
50°C
10K
10K
30K
30K
4 K/K
4 K/K
4 K/K
180 min
0 bis 180 min
180 min
0 bis 180 min
180 min
0 bis 4
50 bis 90°C
4
80°C
2 bis 30 K
0K bis 40K
8K
10K
nicht zulässig
nicht zulässig
4
3 min
0 bis 5
5 bis 30K
1 bis 20K
0 bis 60°C
0
10K
5K
40°C
on/off
15°C bis 50°C
0 bis 3
off
off
1
43
Fachmannebene Parameter
Frostschutzgrenze
Parameter 1
2.0°C
1
Werkseinstellung: 2°C
Einstellbereich: -5 bis +10°C
Regelung
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf (nach Codenummereingabe) Parameter 1 anwählen. Mit rechtem Drehknopf gewünschte
Frostschutztemperatur einstellen.
Frontklappe schließen.
Unterschreitet die Außentemperatur einen variabel einstellbaren Wert
(Werkseinstellung +2°C) takten die Heizungsumwälzpumpen minutenweise, die Mischer öffnen. Sinkt die Kesselwassertemperatur unter +10°C
schaltet der Brenner ein und heizt den Kessel mindestens auf 38°C auf.
Die Mischer regeln mit Vorlaufminimaltemperatur TV-min.
Hinweis:
Die Werkseinstellung darf nur verändert werden, wenn sichergestellt
ist, daß bei niedrigeren Außentemperaturen ein Einfrieren der Heizungsanlage nicht erfolgen kann.
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf (nach Codenummereingabe) Parameter 2 anwählen. Mit rechtem Drehknopf gewünschte Abschalttemperatur einstellen.
Parameter 2
Frontklappe schließen.
Im Automatikbetrieb schaltet die Regelung nach Uhrenprogramm den
Kesselkreis auf Sparbetrieb oder ganz aus.
°C
- Liegt die gemittelte Außentemperatur über dem eingestellten Wert,
schaltet die Regelung nach Uhrenprogramm den Kesselkreis von Heizbetrieb auf aus (ECO).
Werkseinstellung: +10°C
Einstellbereich: -10 bis +40°C - Liegt die gemittelte Außentemperatur 2K unter dem eingestellten Wert,
schaltet die Regelung nach Uhrenprogramm den Kesselkreis von Heizbetrieb auf Sparbetrieb (ABS).
Automatische Auswahl
ECO/ABS für Kesselkreis
10.0
2
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf (nach CodenummereinECO/ABS für Mischerkreis 1 gabe) Parameter 3 anwählen. Mit rechtem Drehknopf gewünschte Abschalttemperatur einstellen.
Parameter 3
Frontklappe schließen.
Im Automatikbetrieb schaltet die Regelung nach Uhrenprogramm den
Mischerkreis 1 auf Sparbetrieb oder ganz aus.
°C
- Liegt die gemittelte Außentemperatur über dem eingestellten Wert,
schaltet die Regelung nach Uhrenprogramm den Mischerkreis 1 von
Heizbetrieb auf aus (ECO).
Werkseinstellung: +10°C
- Liegt die gemittelte Außentemperatur 2K unter dem eingestellten Wert,
Einstellbereich: -10 bis +40°C
schaltet die Regelung nach Uhrenprogramm den Mischerkreis 1 von
Heizbetrieb auf Sparbetrieb (ABS).
Automatische Auswahl
10.0
3
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf (nach CodenummereinECO/ABS für Mischerkreis 2 gabe) Parameter 4 anwählen. Mit rechtem Drehknopf gewünschte Abschalttemperatur einstellen.
Parameter 4
Frontklappe schließen.
Im Automatikbetrieb schaltet die Regelung nach Uhrenprogramm den
Mischerkreis 2 auf Sparbetrieb oder ganz aus.
°C
- Liegt die gemittelte Außentemperatur über dem eingestellten Wert,
schaltet die Regelung nach Uhrenprogramm den Mischerkreis 2 von
Heizbetrieb auf aus (ECO).
Werkseinstellung: +10°C
Liegt
die gemittelte Außentemperatur 2K unter dem eingestellten Wert,
Einstellbereich: -10 bis +40°C
schaltet die Regelung nach Uhrenprogramm den Mischerkreis 2 von
Heizbetrieb auf Sparbetrieb (ABS).
Automatische Auswahl
10.0
44
4
Fachmannebene Parameter
Kessel-/Mischerkreispumpen-Nachlaufzeit
Parameter 6
3.0
6
Regelung
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf Parameter 6 anwählen. Mit rechtem Drehknopf die Heizkreispumpennachlaufzeit einstellen. Die Einstellung gilt für alle Heizkreispumpen.
Frontklappe schließen.
Nach Abschalten des Brenners laufen die Kessel- und Mischerkreispumpen um die eingestellte Zeit nach, um einer Sicherheitsabschaltung
des Kessels bei hohen Temperaturen vorzubeugen.
Werkseinstellung: 3 min
Einstellbereich: 0 bis 30 min
Zeitabhängige
Mittelwertbildung
Parameter 7
3
7
Werkseinstellung: 3 Std.
Einstellbereich: 0 bis 24 Std.
Einschaltoptimierung
Parameter 8
0
8
Werkseinstellung: 0.
Einstellbereich: 0 bis 3
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf Parameter 7 anwählen. Mit
rechtem Drehknopf die Dauer der Mittelwertbildung einstellen.
Frontklappe schließen.
Zur automatischen Auswahl ECO/ABS (Parameter Nr. 2, 3 und 4) bzw.
zur automatischen Sommer-/Winterumstellung berechnet die Regelung
über mehere Stunden anhand der aktuellen Außentemperatur eine
gemittelte Außentemperatur. Über wieviele Stunden die Regelung einen
Mittelwert berechnen soll, kann mit dem Parameter Nr. 7 variabel eingestellt werden. Bei Einstellung von 0 Std. berechnet die Regelung keinen
Mittelwert mehr, sondern schaltet bei Erreichen des Sollwerts sofort um.
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf Parameter 8 anwählen. Mit
rechtem Drehknopf die Wirkweise der Einschaltoptimierung einstellen.
Frontklappe schließen.
Die Einschaltoptimierung ermittelt im Absenkbetrieb die benötigte Aufheizzeit
so, daß zur eingestellten Uhrzeit laut Zeitprogramm die gewünschte
Raumtemperatur bereits erreicht ist.
Die Berechnung kann in Abhängigkeit von der Außentemperatur, der
Raumtemperatur, oder der Außen-/ und Raumtemtemperatur erfolgen.
Die Einstellungen haben folgende Bedeutung:
0
1
2
3
Þ
Þ
Þ
Þ
Ausgeschaltet
Außentemperaturabhängig
Raumtemperaturabhängig (nur mit Fernbedienung)
Außen-/und Raumtemperaturabhängig (nur mit Fernbedienung)
45
Fachmannebene Parameter
Warmwasser
Parallelbetrieb
Parameter 9
OFF
9
Werkseinstellung: off
Einstellbereich: on/off
Nachlaufzeit Speicherladung
Parameter 10
3.0
10
Werkseinstellung: 3 min
Einstellbereich: 0 bis 10 min
max. Speicherladezeit
Parameter 11
2.0
11
Werkseinstellung: 2.0 Std.
Einstellbereich: off bis 5 Std.
46
Regelung
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf (nach Codenummereingabe) Parameter 9 anwählen. Mit rechtem Drehknopf Parallelbetrieb (off)
oder Parallelbetrieb (on) einstellen.
Frontklappe schließen.
Im Warmwasser-Parallelbetrieb (off) werden während der Speicherladung die Mischerkreispumpen ausgeschaltet, die Mischer geschlossen. Die Energie des Kessels wird ausschließlich der Warmwasserbereitung zur Verfügung gestellt. Sobald der Speicher die eingestellte Temperatur erreicht hat, schaltet der Brenner ab und die die Mischer öffnen.
Das Speicherladepventil bleibt max. solange geöffnet, wie dies im
Parameter 10 (Nachlaufzeit Speicherladung) eingestellt ist.
Im Warmwasser-Parallelbetrieb (on) bleiben die Umwälzpumpen und
die Mischer weiter in Betrieb.
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf (nach Codenummereingabe) Parameter 10 anwählen. Mit rechtem Drehknopf die Nachlaufzeit
der Speicherladung einstellen.
Frontklappe schließen.
Nach Beendigung der Speicherladung (Speicher hat die eingestellte Temperatur erreicht) bleibt das Speicherladeventil max. um die eingestellte
Zeit geöffnet. Sollte während der Nachlaufzeit die Kesselwassertemperatur bis auf 5K Differenz zwischen Kessel- und Speicherwassertemperatur gesunken sein, so schaltet das Speicherladeventil
vorzeitig ab um den Kessel nicht unnötig stark auszukühlen.
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf (nach Codenummereingabe) Parameter 11 anwählen. Mit rechtem Drehknopf max. Speicherladezeit einstellen.
Frontklappe schließen.
Die Speicherladezeiten werden über das ausgewählte Schaltzeitenprogramm vorgegeben. Fordert der Speichertemperaturfühler Wärme
beginnt die Speicherladung. Bei zu klein ausgelegtem Heizkessel, verkalktem Speicher oder permanentem Warmwasserverbrauch und Vorrangbetrieb, würden die Heizungsumwälzpumpen ständig außer Betrieb sein. Die Wohnung kühlt stark aus. Um dies zu begrenzen besteht
die Möglichkeit eine max. Speicherladezeit vorzugeben. Ist die eingestellte Speicherladezeit abgelaufen, schaltet die Regelung auf Heizbetrieb
zurück und taktet im eingestellten Wechselrhythmus, unabhängig davon
ob der Speicher seine Solltemperatur erreicht hat oder nicht. Die Funktion bleibt auch im Paralellbetrieb aktiv (Parameter 9 auf on). Sie ist nur
dann außer Betrieb, wenn der Parameter 11 auf off gestellt wird.
Fachmannebene Parameter
Legionellenschutz
Parameter 12
OFF
12
Werkseinstellung: off
Einstellbereich: off bis 7
WW-max. -Temperatur
Parameter 13
60°C
13
Werkseinstellung: 60°C
Einstellbereich: 60 bis 80°C
Warmwasser-FühlerBetriebsart Einstellung
Parameter 14
1
Regelung
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf (nach Codenummereingabe)
Parameter 12 anwählen. Mit rechtem Drehknopf Wochentag einstellen.
Frontklappe schließen.
Ist der Legionellenschutz aktiviert, so heizt der Speicher bei der ersten
Speicherladung des Tages gemäß Schaltzeitenprogramm auf die eingestellte Warmwassermaximaltemperatur (Parameter 13) auf. Dieser
Temperatursollwert wird für 1h gehalten. Es kann der Legionellenschutz
abgeschaltet, oder ein Wochentag 1 = Montag bis ... 7 = Sonntag ausgewählt werden, wann dieser aktiv sein soll.
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf (nach Codenummereingabe)
Parameter 13 anwählen. Mit rechtem Drehknopf die gewünschte WWmax.Temperatur einstellen.
Frontklappe schließen.
In der zweiten Bedienungsebene ist die Einstellung der Warmwassermaximaltemperatur auf 60°C begrenzt. Sollte für gewerbliche Zwecke
eine höhere Warmwasssertemperatur benötigt werden, so kann diese
mit dem Parameter 13 bis auf 80°C freigegeben werden. Wird dies vorgenommen, dann läßt sich in der zweiten Bedienungsebene die Einstellung der max. Warmwassertemperatur über 60°C hinaus bis auf den
Wert einstellen, der mit dem Parameter Nr. 13 freigegeben wurde.
Bei aktivierter Legionellenschutzfunktion wird der Warmwasserspeicher
bei der ersten Speicherladung des Tages auf die Temperatur aufgeheizt,
die im Parameter 13 eingestellt ist.
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf (nach Codenummereingabe) Parameter 14 anwählen. Mit rechtem Drehknopf die gewünschte Betriebsart einstellen.
Frontklappe schließen.
14
Werkseinstellung: 1
Einstellbereich: 1 bis 3
WarmwasserFühler-Betriebsart
Funktionserklärung:
Betriebsart 1
ist die Werkseinstellung für Speicherladebetrieb mit werkseitigem elektronischen Speichertemperaturfühler. Bei Wärmeanforderung werden
die Mischer geschlossen (abhängig von der Einstellung Vorrang-/Parallelbetrieb). Das Speicherladeventil wird sofort angesteuert, wenn eine
Warmwasseranforderung vorliegt. Bei Speicherfühlerbruch wird das
Speicherladeventil permanent mit Spannung versorgt. Der Warmwasserspeicher wird auf die aktuelle Kesselwassertemperatur aufgeheizt.
Bei Speicherfühlerkurzschluß erfolgt keine Speicherladung.
Betriebsart 2
Einstellung nicht zulässig!
47
Fachmannebene Parameter
Regelung
Betriebsart 3 dient zur Ansteuerung des Speicherladeventils nur mit
einem externen Thermostaten ohne elektronischen Speichertemperaturfühler. Damit kann der Ausgang des Speicherladeventils zur Speicheransteuerung oder zu sonstigen Zwecken verwendet werden. Das
Zeitschaltuhrenprogramm der Speicherladung bleibt auch bei reiner
Thermostatansteuerung in Funktion.
Zirkulationspumpe
Funktion Ein/Aus
Parameter 15
ON
15
Werkseinstellung: on
Einstellbereich: on/off
Serienmäßig ist eine Mehrkanalschaltuhr vorhanden die auch eine Ansteuerung der Zirkulationspume erlaubt. Sollte bauseits eine Zirkulationspumpe verwendet werden die eine eigene Zeitschaltuhr beinhaltet, so
kann die Ansteuerungsfunktion aus der Regelung ausgeblendet werden.
D.h.: Das Schaltuhrprogramm und alle Funktionen der Zirkulationspumpe
sind funktionslos und werden nicht mehr im Display angezeigt.
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf (nach Codenummereingabe) Parameter 15 anwählen. Mit rechtem Drehknopf die gewünschte Funktion on/off einstellen.
Frontklappe schließen.
Vorlauf-Minimaltemperatur Diese Funktion begrenzt die Vorlauftemperatur des Mischerkeises 1
nach unten hin. Unterhalb dieses eingestellten Wertes wird die AußenMischerkreis 1 TV - min
Parameter 16
0°C
16
temperatur nicht mehr berücksichtigt. Der Mischer 1 hält die Vorlauftemperatur konstant auf dem eingestellten Wert.
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf (nach Codenummereingabe) Parameter 16 anwählen. Mit rechtem Drehknopf die benötigte
Vorlaufminimaltemperatur einstellen.
Frontklappe schließen.
Werkseinstellung: 0°C
Einstellbereich: 0 bis 90°C
Vorlauf-Minimaltemperatur Diese Funktion begrenzt die Vorlauftemperatur des Mischerkeises 2
nach unten hin. Unterhalb dieses eingestellten Wertes wird die AußenMischerkreis 2 TV - min
Parameter 17
0°C
17
Werkseinstellung: 0°C
Einstellbereich: 0 bis 90°C
48
temperatur nicht mehr berücksichtigt. Der Mischer 2 hält die Vorlauftemperatur konstant auf dem eingestellten Wert.
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf (nach Codenummereingabe) Parameter 17 anwählen. Mit rechtem Drehknopf die benötigte
Vorlaufminimaltemperatur einstellen.
Frontklappe schließen.
Fachmannebene Parameter
Regelung
Vorlauf-Maximaltemperatur Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf (nach Codenummereingabe) Parameter 18 anwählen. Mit rechtem Drehknopf benötigte VorKesselkreis TV - max.
Parameter 18
70.0°C
18
Werkseinstellung: 70°C
Einstellbereich: 30 bis 90°C
laufmaximaltemperatur für den Kesselkreis einstellen.
Frontklappe schließen.
Diese Funktion begrenzt die Vorlauftemperatur des Kesselkreises nach
oben hin. Oberhalb dieses eingestellten Wertes wird die Außentemperatur nicht mehr berücksichtigt. Der Kesselkreis hält die Vorlauftemperatur
konstant auf dem eingestellten Wert. Bei der Speicherladung ist dieser
Parameter nicht wirksam.
Vorlauf-Maximaltemperatur Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf (nach CodenummereinMischerkreis 1 TV - max. gabe) Parameter 19 anwählen. Mit rechtem Drehknopf benötigte VorParameter 19
50.0°C
19
Werkseinstellung: 50°C
Einstellbereich: 10 bis 90°C
laufmaximaltemperatur des Mischerkreises 1 einstellen.
Frontklappe schließen.
Diese Funktion begrenzt die Vorlauftemperatur des Mischerkreises 1
nach oben hin. Oberhalb dieses eingestellten Wertes wird die Außentemperatur nicht mehr berücksichtigt. Der Mischerkreis 1 hält die Vorlauftemperatur konstant auf dem eingestellten Wert.
Diese Einstellfunktion ersetzt nicht den Maximalthermostat zur
Pumpenabschaltung bei Fußbodenheizungen!
Vorlauf-Maximaltemperatur Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf (nach Codenummereingabe) Parameter 20 anwählen. Mit rechtem Drehknopf benötigte VorMischerkreis 2 TV - max.
Parameter 20
50.0°C
20
Werkseinstellung: 50°C
Einstellbereich: 10 bis 90°C
Heizkurvenabstand
Mischerkreis 1
Parameter 21
10 K
21
Werkseinstellung: 10K
Einstellbereich: 0 bis 20K
laufmaximaltemperatur des Mischerkreises 2 einstellen.
Frontklappe schließen.
Diese Funktion begrenzt die Vorlauftemperatur des Mischerkreises 2
nach oben hin. Oberhalb dieses eingestellten Wertes wird die Außentemperatur nicht mehr berücksichtigt. Der Mischerkreis 2 hält die Vorlauftemperatur konstant auf dem eingestellten Wert.
Diese Einstellfunktion ersetzt nicht den Maximalthermostat zur
Pumpenabschaltung bei Fußbodenheizungen!
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf (nach Codenummereingabe) Parameter 21 anwählen. Mit rechtem Drehknopf die Temperaturdifferenz zwischen Kessel und Mischerkreis 1 einstellen.
Frontklappe schließen.
Mit dem Heizkurvenabstand wird die Kesselübertemperaturdifferenz gegenüber dem Mischerkreis 1 eingestellt. So bleibt stets gewährleistet,
daß die Kesseltemperatur mindestens um den eingestellten Wert wärmer ist als die Mischertemperatur 1 und der Mischer 1 ohne "Überschwingen" regeln kann.
49
Fachmannebene Parameter
Heizkurvenabstand
Mischerkreis 2
Parameter 22
10 K
22
Werkseinstellung: 10K
Einstellbereich: 0 bis 20K
Proportionalbereich
Mischerkreis 1
Parameter 23
30
K
Regelung
Mit dem Heizkurvenabstand wird die Kesselübertemperaturdifferenz gegenüber dem Mischerkreis 2 eingestellt. So bleibt stets gewährleistet,
daß die Kesseltemperatur mindestens um den eingestellten Wert wärmer ist als die Mischertemperatur 2 und der Mischer ohne "Überschwingen" regeln kann.
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf (nach Codenummereingabe) Parameter 22 anwählen. Mit rechtem Drehknopf die Temperaturdifferenz zwischen Kessel und Mischerkreis 2 einstellen.
Frontklappe schließen.
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf (nach Codenummereingabe) Parameter 23 anwählen. Mit rechtem Drehknopf den Proportionalbereich für den Mischerkreris 1 einstellen.
Frontklappe schließen.
23
Werkseinstellung: 30K
Einstellbereich: 5 bis 40K
Proportionalbereich
Mischerkreis 2
Parameter 24
30
K
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf (nach Codenummereingabe) Parameter 24 anwählen. Mit rechtem Drehknopf den Proportionalbereich für den Mischerkreris 2 einstellen.
Frontklappe schließen.
24
Werkseinstellung: 30K
Einstellbereich: 5 bis 40K
Proportionalbereich
Funktionserklärung
50
Der Proportionalbereich bestimmt ein zum jeweiligen Sollwert der Regelgröße (Vorlauftemperatur) liegendes Temperaturfenster, innerhalb dessen eine stetige Regelung erfolgt. Außerhalb dieses Bereichs ist das
Stellglied je nach Richtung der Abweichung ständig offen oder geschlossen. Der Proportionalbereich ist so einzustellen, daß ein stabiles Regelverhalten gewährleistet ist. Dies ist abhängig von der Laufzeit des
Mischermotors. Für Mischermotore mit kurzer Laufzeit (z.B. 2min) muß
ein großes Temperaturfenster (z.B. 40K) eingestellt werden und umgekehrt für Mischermotore mit langer Laufzeit (z.B. >10min) ein kleines
Temperaturfenster (z.B. 10K).
Die Werkseinstellung harmoniert mit den Mischermotoren des
Verrohrungssets und sollte nicht verändert werden.
Zu klein eingestellte Bereiche führen zu bleibenden Regelschwingungen, zu groß eingestellte Bereiche führen zu längeren Ausregelzeiten.
Fachmannebene Parameter
Raumeinfluß Kesselkreis
Parameter 25
4.0
25
Werkseinstellung: 4 K/K
Einstellbereich: 0 bis 10 K/K
Regelung
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf (nach Codenummereingabe)
Parameter 25 anwählen. Mit rechtem Drehknopf den gewünschten Raumeinflußfaktor einstellen.
Frontklappe schließen.
Hinweis:
Kleiner Raumeinflußfaktor Þ langsame Temperaturangleichung ohne
Überschwingen.
Großer Raumeinflußfaktor Þ schnelle Temperaturangleichung mit der
Gefahr des Überschwingens.
Raumeinfluß Mischerkreis 1 Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf (nach Codenummereingabe) Parameter 26 anwählen. Mit rechtem Drehknopf den gewünschParameter 26
ten Raumeinflußfaktor einstellen.
Frontklappe schließen.
Hinweis:
Kleiner Raumeinflußfaktor Þ langsame Temperaturangleichung ohne
Überschwingen.
Großer Raumeinflußfaktor Þ schnelle Temperaturangleichung mit der
Werkseinstellung: 4 K/K
Gefahr des Überschwingens.
Einstellbereich: 0 bis 10 K/K
4.0
26
Raumeinfluß Mischerkreis 2 Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf (nach Codenummereingabe) Parameter 27 anwählen. Mit rechtem Drehknopf den gewünschParameter 27
ten Raumeinflußfaktor einstellen.
Frontklappe schließen.
Hinweis:
Kleiner Raumeinflußfaktor Þ langsame Temperaturangleichung ohne
Überschwingen.
Großer Raumeinflußfaktor Þ schnelle Temperaturangleichung mit der
Werkseinstellung: 4 K/K
Gefahr des Überschwingens.
Einstellbereich: 0 bis 10 K/K
4.0
27
Raumeinfluß
Funktionsbeschreibung
Mit Hilfe des Raumeinflusses können Raumtemperaturänderungen des
angeschlossenen Heizkreises infolge Fremdwärme oder Kälte (z.B.
Sonneneinstrahlung oder geöffnete Fenster) ausgeglichen werden. Der
Raumeinfluß funktioniert nur zusammen mit einer angeschlossenen Fernbedienung. In der Fernbedienung ist ein Raumtemperaturfühler integriert,
der die Raumtemperatur erfaßt und mit dem eingestellten Sollwert vergleicht. Eine Sollwertabweichung wird mit dem eingestellten Raumeinflußfaktor (0 bis 10K/K) multipliziert. Um diese Temperatur wird der Heizkessel bzw. Mischer nachgeregelt. Die Fernbedienung muß in einem
repräsentativen Raum montiert werden und event. vorhandene
Thermostatventile der Heizkörper ganz geöffnet sein. Wird der Raumeinfluß nicht gewünscht, so ist als Faktor 0 einzustellen.
Beispiel:
Raumsolltemperatur 20°C
Raumisttemperatur 18°C (z.B. nach dem Lüften) Þ Abweichung 2K
Raumeinfluß Kesselkreis: Einstellung 4K/K
Abweichung 2K x Raumeinfluß 4K/K = 8K
Die Kesselwassertemperatur wird um 8°C erhöht um die Raumtemperatur
schnell auf den Sollwert von 20°C anzuheben.
51
Fachmannebene Parameter
Vorgezogene
Raumtemperaturanpassung
Kesselkreis
Parameter 28
180
28
Regelung
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf (nach Codenummereingabe) Parameter 28 anwählen. Mit rechtem Drehknopf die benötigte Vorhaltezeit einstellen.
Frontklappe schließen.
Hinweis:
Je schlechter die Isolierung des Gebäudes, desto länger muß die Vorhaltezeit sein.
Werkseinstellung: 180 min
Einstellbereich: 0 bis 180 min
Vorgezogene
Raumtemperaturanpassung
Mischerkreis 1
Parameter 29
180
29
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf (nach Codenummereingabe) Parameter 29 anwählen. Mit rechtem Drehknopf die benötigte Vorhaltezeit einstellen.
Frontklappe schließen.
Hinweis:
Je schlechter die Isolierung des Gebäudes, desto länger muß die Vorhaltezeit sein.
Werkseinstellung: 180 min
Einstellbereich: 0 bis 180 min
Vorgezogene
Raumtemperaturanpassung
Mischerkreis 2
Parameter 30
180
30
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf (nach Codenummereingabe) Parameter 30 anwählen. Mit rechtem Drehknopf die benötigte Vorhaltezeit einstellen.
Frontklappe schließen.
Hinweis:
Je schlechter die Isolierung des Gebäudes, desto länger muß die Vorhaltezeit sein.
Werkseinstellung: 180 min
Einstellbereich: 0 bis 180 min
Wurde die Einschaltoptimierung aktiviert (Parameter 8 nicht auf 0) so darf
Vorgezogene
Raumtemperaturanpassung die vorgezogene Raumtemperaturanpassung nicht auf "0" gestellt werden. Vom Umschaltbefehl der Schaltuhr an gerechnet (minus der eingeFunktionsbeschreibung
stellten VorhaltezeitVZ ) ermittelt die Regelung beim Umschalten von Sparauf Heizbetrieb den spätest möglichen Einschaltzeitpunkt, daß zur
eingestellten Zeit die gewünschte Raumtemperatur bereits erreicht wird.
Dabei kommt folgende Berechnungsformel zur Anwendung.
t=
Außentemp.)
[ ( 20°C - 30
x
(Solltemp. Tag - Innentemp.)
5
]x
VZ
Beispiel:
Schaltzeit laut Schaltuhrkanal: 6:00 Uhr
Vorhaltezeit eingestellt: 120min
Ab 4:00 Uhr beginnt die Regelung den spätesten Einschaltbeginn "t" so zu
berechnen, daß die gewünschte Raumtemperatur um 6:00 Uhr bereits
erreicht wird.
52
Fachmannebene Parameter
Zugriffsberechtigung der
Fernbedienung
Parameter 31
4
Regelung
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf (nach Codenummereingabe) Parameter 31 anwählen. Mit rechtem Drehknopf die Zugriffsberechtigung der Fernbedienung einstellen.
Frontklappe schließen.
31
Werkseinstellung: 4
Einstellbereich: 0 bis 4
Zugriffsberechtigung der
Fernbedienung
Funktionsbeschreibung
An die Regelung können:
Eine analoge Fernbedienung angeschlossen werden.
Diese wirkt dann auf alle drei Heizkreise (Kesselkreis, Mischerkreis 1 und
Mischerkreis 2) gleichzeitig.
Bis zu drei digitale Fernbedienungen angeschlossen werden.
Eine digitale Fernbedienung kann generell auf alle drei Heizkreise wirken.
Werden mehrere digitale Fernbedienungen angeschlossen, so muß eine
Adressenzuordnung an der Fernbedienung erfolgen.
Werden mehrere digitale Fernbedienungen angeschlossen, so sollte jede
Fernbedienung eine Zugriffsberechtigung haben.
Die Einstellungen haben folgende Bedeutung:
Einstellung 0:
Einstellung 1:
Einstellung 2:
Einstellung 3:
Einstellung 4:
Alle Fernbedienungen haben nur auf ihren zugeordneten Kreis Zugriff.
Nur die Fernbedienung mit der Adresse 1 vom Kesselkreis hat Zugriff auf alle Heizkreise.
Nur die Fernbedienung mit der Adresse 2 vom Mischerkreis 1 hat Zugriff auf alle Heizkreise.
Nur die Fernbedienung mit der Adresse 3 vom Mischerkreis 2 hat Zugriff auf alle Heizkreise.
Alle Fernbedienungen haben auf alle Kreise und alle
Funktionen Zugriff.
Kesselmaximaltemperatur Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf (nach Codenummereingabe) Parameter 32 anwählen. Mit rechtem Drehknopf die gewünschte
TK - max
Kesselmaximaltemperatur TK-max. einstellen.
Frontklappe schließen.
Parameter 32
80°C
32
Werkseinstellung: 80°C
Einstellbereich: 50 bis 90°C
Die Regelung ist mit einem elektronischen Kesseltemperaturregler ausgestattet, dessen max. Abschalttemperatur einstellbar ist (Sicherheitsabschaltung). Wird diese überschritten, so wird der Brenner ausgeschaltet. Eine Wiedereinschaltung des Brenners erfolgt, wenn die Kesseltemperatur um die Brennerschaltdifferenz gesunken ist.
Wird bei Speicherladung TKmax um 4K überschritten, werden zusätzlich
die Heizkreise zugeschaltet.
53
Fachmannebene Parameter
Schaltdifferenz Brenner
Parameter 34
8K
34
Werkseinstellung: 8 K
Einstellbereich: 2 bis 30 K
Kesselübertemperatur
bei Speicherladung
Parameter 35
10.0
35
Werkseinstellung: 10 K
Einstellbereich: 0 bis 40 K
Kesselbetriebsart
Parameter 36
4
36
Regelung
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf (nach Codenummereingabe) Parameter 34 anwählen. Mit rechtem Drehknopf die gewünschte
Schaltdifferenz einstellen.
Frontklappe schließen.
Die Brennerschaltdifferenz regelt die Kesseltemperatur innerhalb des
eingestellten Bereichs durch Ein- und Ausschalten des Brenners. Je
höher die Ein- Ausschalttemperaturdifferenz eingestellt wird, desto größer ist die Kesseltemperaturschwankung um den Sollwert bei gleichzeitig längerer Brennerlaufzeit und umgekehrt.
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf (nach Codenummereingabe) Parameter 35 anwählen. Mit rechtem Drehknopf die gewünschte
Übertemperaturdifferenz einstellen.
Frontklappe schließen.
Mit Parameter 35 wird die Übertemperaturdifferenz zwischen der
Speichertemperatur und der Kesseltemperatur während der Speicherladung eingestellt. Dabei wird die max. Kesseltemperatur weiterhin
vom Kesseltemperaturregler begrenzt. Damit wird gewährleistet, daß
auch in der Übergangszeit (Frühling/Herbst) die Kesseltemperatur höher ist als die Speichertemperatur und für kurze Ladezeiten sorgt. Wird
während der Speicherladung im Sommerbetrieb die Kesselmaximaltemperatur TK-max. erreicht, schalten sich automatisch die Heizkreispumpen ein, um ein etwaiges Auslösen des STB zu verhindern.
Mit der Kesselbetriebsart könnte die Regelung für einstufigen, mehrstufigen oder modulierenden Brennerbetrieb eingestellt werden.
Hinweis:
Die Werkseinstellung darf nicht verändert werden.
Nach einem komplettenReset muß der Parameter 36 auf 4 eingestellt werden.
Werkseinstellung: 4
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf (nach Codenummereingabe) Parameter 36 anwählen. Mit rechtem Drehknopf die Nummer 4
einstellen.
Frontklappe schließen.
Nachstellzeit
Nachstellzeit für Vorlauftemperaturregler
Die Werkseinstellung darf nicht verändert werden.
Parameter 38
3 MIN
38
Werkseinstellung: 3 min
54
Fachmannebene Parameter
Systemeinstellung
Parameter 45
O
45
Werkseinstellung: 0
Einstellbereich: 0 bis 5
Einschalttemperaturdifferenz Solarpumpe
Parameter 46
10K
46
Regelung
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf (nach Codenummereingabe) Parameter 45 anwählen. Mit rechtem Drehknopf 0 bis 5 einstellen, je nachdem wie die Pumpen eingesetzt werden sollen.
Frontklappe schließen.
Das Kesselkreisventil und die Mischerkreispumpe 2 kann wahlweise als
Solarpumpe zur Speicheraufladung konfiguriert werden. Darüber hinaus kann das Kesselkreisventil auch als zusätzliche "Speicherladepumpe" verwendet werden. Das Zeitschaltuhrenprogramm gilt je nach
Konfiguration entsprechend der Zuordnung.
Die Einstellungen haben folgende Bedeutung:
0: Kesselkreisventil und Mischerkreispumpe 1 und 2 werden als
Heizkreispumpen verwendet. (Parameter 46 bis 48 werden nicht angezeigt)
1: Kesselkreisventil = Solarpumpe
2. Mischerkreispumpe 2 = Solarpumpe
3: Kesselkreisventil = zus. Speicherladepumpe. Ansteuerung über pot.
Kontakt am Eingang SFS = Solarspeicherfühler (Parameter 46 bis 48
werden nicht angezeigt).
4: Kesselkreisventil = Solarpumpe (Parameter Nr. 48 während des Solarbetriebs nicht aktiv)
5: Mischerkreispumpe 2 = Solarpumpe (Parameter Nr. 48 während des
Solarbetriebs nicht aktiv)
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf (nach Codenummereingabe) Parameter 46 anwählen. Mit rechtem Drehknopf die gewünschte
Temperaturdifferenz einstellen.
Frontklappe schließen.
Die Einschalttemperaturdifferenz zwischen der Speicher- und Kollektortemperatur ist variabel einstellbar von 5 bis 30K. Wird die eingestellte
Temperaturdifferenz überschritten, so schaltet sich die Solarpumpe ein
und führt die Wärmeenergie vom Kollektor zum Solarspeicher.
Werkseinstellung: 10K
Einstellbereich: 5 bis 30K
Ausschalttemperaturdifferenz Solarpumpe
Parameter 47
5K
47
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf (nach Codenummereingabe) Parameter 47 anwählen. Mit rechtem Drehknopf die gewünschte
Temperaturdifferenz einstellen.
Frontklappe schließen.
Die Ausschalttemperaturdifferenz zwischen der Speicher- und Kollektortemperatur ist variabel einstellbar von 1 bis 20K. Wird die eingestellte
Temperaturdifferenz unterschritten, so schaltet sich die Solarpumpe aus.
Werkseinstellung: 5K
Einstellbereich: 1 bis 20K
WarmwasserminimalTemperatur
Parameter 48
40°C
48
Werkseinstellung: 40°C
Einstellbereich: 0 bis 60°C
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf (nach Codenummereingabe) Parameter 48 anwählen. Mit rechtem Drehknopf die gewünschte
"Warmwasserminimaltemperatur" des Solarspeichers einstellen.
Frontklappe schließen.
Mit Parameter 48 kann eine "Warmwasserminimaltemperatur" für den
Solarspeicher von 0 bis 60°C eingestellt werden. Erst wenn diese
"Warmwasserminimaltemperatrur" unterschritten wird und die Zeitschaltuhr die Speicherladung freigibt, heizt der Brenner den Solarspeicher auf
die "Warmwasserminimaltemperatur" auf.
55
Fachmannebene Parameter
Automatische Fühlererkennung
Parameter 50
off
50
Werkseinstellung: off
Einstellbereich: on/off
Regelung
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf (nach Codenummereingabe) Parameter 50 anwählen. Mit rechtem Drehknopf die automatische Fühlererkennung (on) aktivieren.
Frontklappe schließen.
Wird die Regelung in Betrieb genommen, so werden alle nicht angeschlossenen Fühler erkannt und eine Fehlermeldung mit Fühlerzuordnung
im Display angezeigt. Wenn die automatische Fühlererkennung aktiviert
wird (Parameter 50 Stellung on), dann werden die nicht vorhandenen
Fühler als solche erkannt. Die Störmeldungen, die Parameter in der
Fachmannebene und die Symbole im Display werden ausgeblendet. Nach
einem kompletten Reset sind alle Werkseinstellungen wieder aktiviert.
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf (nach Codenummereingabe) Parameter 51 anwählen. Mit rechtem Drehknopf "ON" einstellen.
Frontklappe schließen. Im Display wird die max. Vorlauftemperatur der
Mischerkreise angezeigt. Diese kann mit dem linken Drehknopf von
15°C bis 50°C eingestellt werden.
Wird bei Neubauten die Fußbodenheizung erstmals in Betrieb genommen, so besteht die Möglichkeit die Vorlaufmaximaltemperatur unabhängig von der Außentemperatur auf einen Konstantwert zu begrenWerkseinstellung: off
zen, damit keine Risse im Estrich auftreten. Die Einstellung wirkt auf
Einstellbereich: off/on 15 bis 50°C beide Mischerkreise gleichzeitig.
Estrich-Austrocknung
Parameter 51
off
51
Wurde die Funktion aktiviert (Einstellung on), so kann sie nur
durch den teilweisen oder kompletten Reset deaktiviert werden!
Displaybeleuchtung/
Buseinspeisung
Parameter 52
1
52
Werkseinstellung: 1
Einstellbereich: 0 bis 3
Frontklappe öffnen und mit linkem Drehknopf (nach Codenummereingabe) Parameter 52 anwählen. Mit rechtem Drehknopf 0,1,2 oder 3
einstellen. Frontklappe schließen.
Mit dem Parameter 52 kann die Displaybeleuchtung und Busspeisung
ein/ausgeschaltet werden.
Einstellung
Einstellung
Einstellung
Einstellung
0: Displaybeleuchtung aus / Busspeisung aus
1: Displaybeleuchtung ein / Busspeisung aus
2: Displaybeleuchtung aus / Busspeisung ein
3: Displaybeleuchtung ein / Busspeisung ein
Achtung:
Wenn mehr als zwei Verbraucher (z.B. Fernbedienung, Funkuhrmodul,
etc.) an den E-Bus angeschlossen werden, muß dieser Parameter auf
3 eingestellt werden um eine ausreichende Stromversorgung sicherzustellen.
56
Fachmannebene Parameter
TEST-Funktionen
Test
Regelung
Mit linkem Drehknopf (nach Codenummereingabe) Anzeige
auswählen. Linken Drehknopf weiterdrehen bis im Display oFF erscheint.
Alle 230V Reglerausgänge sind spannungsfrei. Linken Drehknopf weiterdrehen und Symbol (z. B.
für Kesselkreispumpe) anwählen. Mit
rechtem Drehknopf on einstellen. Am Kesselkreisventilausgang liegt 230V
Spannung an. In beschriebener Weise fortfahren und alle Regelungsausgänge auf Funktion prüfen.
Nach Beendigung der Testfunktionen Frontklappe schließen. Anlagenschalter aus- und wieder einschalten. Die Regelung arbeitet im ursprünglichen Heizprogramm weiter.
Mit Hilfe der Testfunktionen können folgende Regelungsausgänge überprüft werden.
-
Kesselkreisventil/Solarpumpe
Speicherladeventil
Zirkulationspumpe
Mischerkreispumpe 1
Mischer 1+
Mischer 1Mischerkreispumpe 2
Mischer 2+
Mischer 2-
on/off
on/off
on/off
on/off
on/off
on/off
on/off
on/off
on/off
STB -TEST
Ohne Funktion
Teilweiser RESET
Durch kurzes Drücken und Loslassen der Reset-Taste werden alle
Einstellfunktionen der 2. Bedienungsebene auf die Werkseinstellung
zurückgestellt.
Die Uhrzeiteinstellung und die Funktionen der Fachmannebene bleiben
erhalten.
Kompletter RESET
Durch Drücken der Reset-Taste für ca. 10 Sekunden werden alle
Einstellfunktionen auf die Werkseinstellung zurückgestellt.
Achtung:
Nach einem kompletten Reset muß der Parameter 36 auf 4
eingestellt werden.
57
Fachmannebene Parameter
Regelung
Fühlerüberwachung
Die Regelung prüft selbständig die Funktion aller elektronischen Fühler. Bei Kurzschluß oder Unterbrechung erscheint das Warnsymbol
in der Anzeige und gleichzeitig blinkt ein Symbol (z.B. der
Wasserhahn als Symbol für den Speicherfühler), daß dieser defekt ist. Wo die Sicherheit der Anlage es
erlaubt, bleiben Notfunktionen erhalten. Die Ursache und Auswirkung ist aus nachfolgender Tabelle
ersichtlich. Auf alle Fälle müssen die Fühler von einem Fachmann überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht werden.
Anzeige
Ursache
Auswirkung/Maßnahme
Außenfühler Kurzschluß
Kessel schaltet ab
Frostschutzfunktion bleibt
Mischer regelt nicht nach Außentemp.
Service anfordern
Außenfühler Unterbrechung
Kessel heizt auf TK-max.
Mischer regelt nicht nach Außentemp.
Service anfordern
Anzeige "-Err"
Kesselfühler Kurzschluß
Kesselfühler Unterbrechung
Sicherheitsabschaltung
Service anfordern
Symbol
Speicherfühler Kurzschluß
Speicherladung aus, kein Warmwasser, Service anfordern
Speicherfühler Unterbrechung
Speicherladdepumpe läuft ständig
Speichertemperatur = Kesseltemperat.
Service anfordern
Symbol
blinkt
blinkt
Symbol
blinkt
Vorlaufühler 1 Kurzschluß
Vorlaufühler 1 Unterbrechung
Mischer 1 schließt. Mischer kann von
Hand eingestellt werden
Service anfordern
Symbol
blinkt
Vorlaufühler 2 Kurzschluß
Vorlaufühler 2 Unterbrechung
Mischer 2 schließt. Mischer kann von
Hand eingestellt werden
Service anfordern
Symbol
blinkt
Brennerstörung
Entstörknopf am Feuerungsautomat
drücken. Läßt sich die Störung nach
mehrmaligem betätigen des Entstörknopfs nicht beheben Service anfordern (siehe Tabelle S. 24)
Symbol
blinkt
Solar-Speicherfühler defekt
keine Solarfunktion, Solarspeicher wird
Symbol
blinkt
Solar-Kollektorfühler defekt
nur vom Kessel aufgeheizt
Service anfordern
Symbol
blinkt
max. Speicherladezeit überschritten Ladepumpe defekt oder zu große
Warmwasserabnahme. Abwechselnd
Speicher-/Heizbetrieb.
Service anfordern
TK = Temperatur Kesselkreis
TV = Temperatur Mischerkreis 1 / 2
58
Einstellprotokoll Parameter
Nr. Parameter
1 Frostschutzgrenze
2 Autom. Auswahl ECO/ABS
für Kesselkreis
3 Autom. Auswahl ECO/ABS
für Mischerkreis 1
4 Autom. Auswahl ECO/ABS
für Mischerkreis 2
6 Nachlaufzeit Kesselkreis- sowie
Mischerkreispumpe 1 und 2
7 Zeitabhängige Mittelwertbildung
8 Einschaltoptimierung
9 Warmwasser-Parallelbetrieb
10 Nachlaufzeit Speicherladeventil
11 max. Speicherladezeit
12 Legionellenschutz
13 Warmwassermaximaltemp.
14 Warmwasser-Fühlerbetriebsart
15 Zirkulationspumpe aktivieren
16 Minimalbegr. Mischerkr. 1 TV-min
17 Minimalbegr. Mischerkr. 2 TV-min
18 Maximalbegr. Kesselkr. TV-max
19 Maximalbegr. Mischerkr.1 TV-max
20 Maximalbegr. Mischerkr.2 TV-max
21 Heizkurvenabst. Mischerkr. 1
22 Heizkurvenabst. Mischerkr. 2
23 Proportionalbereich Mischerkr. 1
24 Proportionalbereich Mischerkr. 2
25 Raumeinfluß Kesselkreis
26 Raumeinfluß Mischerkreis 1
27 Raumeinfluß Mischerkreis 2
28 Vorgezogene Raumtemperaturanp.
Kesselkreis
29 Vorgezogene Raumtemperaturanp.
Mischerkreis 1
30 Vorgezogene Raumtemperaturanp.
Mischerkreis 2
31 Fernbedienungszuordnung
32 Kesselmaximaltemp. TK-max
34 Schaltdifferenz Brenner
35 Kesselübertemperatur bei
Speicherladung
38 Nachstellzeit
45 Systemauswahl
46 Einschalttemperaturdiff. Solarp.
47 Ausschalttemperaturdiff. Solarp.
48 Warmwasserminimaltemperatur
50 Automatische Fühlererkennung
51 Estrich-Austrocknung
52 Displaybeleuchtung
Einstellbereich Werkseinstellung
-5 bis 10°C
-10 bis +40°C
+2°C
10°C
-10 bis +40°C
10°C
-10 bis +40°C
10°C
0 bis 30 min.
0 bis 24 h
0 bis 3
on/off
0 bis 10 min.
off bis 5 h
off; 1 bis 7
60°C bis 80°C
1 bis 3
on/off
0 bis 90°C
0 bis 90°C
30 bis 90°C
10 bis 90°C
10 bis 90°C
0 bis 20K
0 bis 20K
5 bis 40K
5 bis 40K
0 bis 10 K/K
0 bis 10 K/K
0 bis 10 K/K
0 bis 180 min
3 min.
3h
0
off
3 min.
2h
off
60°C
1
on
0°C
0°C
70°C
50°C
50°C
10K
10K
30K
30K
4 K/K
4 K/K
4 K/K
180 min
0 bis 180 min
180 min
0 bis 180 min
180 min
0 bis 4
50 bis 90°C
2 bis 30 K
0K bis 40K
4
80°C
8K
10K
0 bis 40 min
0 bis 5
5 bis 30K
1 bis 20K
10 bis 60°C
on/off
15°C bis 50°C
0 bis 3
3 min
0
10K
5K
40°C
off
off
1
Regelung
Individuelle Einstellung
59
Technische Daten
Technische Daten
60
Regelung
Anschlußspannung:
230 V +6% / -10%
Netzfrequenz:
50-60 Hz
Gerätesicherung:
max. 6,3 A / Mittelträge
Leistungsaufnahme:
10VA (Regelung und Zubehör ohne Brenner
und Pumpen)
Schaltleistung
Pumpen
je 230 V/4(2)A gem. EN 60730, Teil1
Umgebungstemperatur:
0....50°C
Lagertemperatur:
-25 bis 60°C
Schaltuhr:
Ingesamt kann jeder Uhrenkanal (Kesselkreis
bzw. Mischerkreis 1, Mischerkreis 2, Zirkulation und Speicherladung) mit 14 programmierbaren Schaltpunkten belegt werden.
Datenerhalt:
> 48 Stunden
Beleuchtung:
Die Beleuchtung des Displays wird automatisch über einen Lichtsensor eingeschaltet,
oder wenn an einem der beiden Bedienungsknöpfe gedreht wird. Ist die Beleuchtung länger als ca. 15 Minuten eingeschaltet wird
diese für ca. 30 Minuten ausgeschaltet, bevor
über den Lichtsensor die automatische Beleuchtung wieder freigegeben wird.
Fühlerwiderstände
NTC
Fühlerwiderstände
Regelung
Kesselfühler, Speicherfühler, Solar-Speicherfühler, Außenfühler,
Vorlauffühler (Mischerkreise), Rücklauffühler, Abgasfühler.
Temperatur Widerstand Temperatur Widerstand Temperatur Widerstand Temperatur
°C
-21
-20
-19
-18
-17
-16
-15
-14
-13
-12
-11
-10
-9
-8
-7
-6
-5
-4
-3
-2
-1
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
Ohm
51393
48487
45762
43207
40810
38560
36447
34463
32599
30846
29198
27648
26189
24816
23523
22305
21157
20075
19054
18091
17183
16325
15515
14750
14027
13344
12697
12086
11508
10961
10442
9952
9487
9046
8629
°C
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
Ohm
8233
7857
7501
7162
6841
6536
6247
5972
5710
5461
5225
5000
4786
4582
4388
4204
4028
3860
3701
3549
3403
3265
3133
3007
2887
2772
2662
2558
2458
2362
2271
2183
2100
2020
1944
°C
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
Ohm
1870
1800
1733
1669
1608
1549
1493
1438
1387
1337
1289
1244
1200
1158
1117
1078
1041
1005
971
938
906
876
846
818
791
765
740
716
693
670
649
628
608
589
570
°C
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
101
102
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
116
117
118
Widerstand
Ohm
552
535
519
503
487
472
458
444
431
418
406
393
382
371
360
349
339
330
320
311
302
294
285
277
270
262
255
248
241
235
228
222
216
211
205
61
Fühlerwiderstände
PT-1000
Fühlerwiderstände
Regelung
Solar-Kollektorfühler
Temp.
Widerst.
Temp.
Widerst.
Temp.
Widerst.
Temp.
Widerst.
Temp.
Widerst.
Temp.
Widerst.
C°
kOhm
C°
kOhm
C°
kOhm
C°
kOhm
C°
kOhm
C°
kOhm
-29
-28
-27
-26
-25
-24
-23
-22
-21
-20
-19
-18
-17
-16
-15
-14
-13
-12
-11
-10
-9
-8
-7
-6
-5
-4
-3
-2
-1
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
0,886
0,890
0,894
0,898
0,902
0,906
0,910
0,914
0,918
0,922
0,928
0,929
0,933
0,937
0,941
0,945
0,949
0,953
0,957
0,961
0,965
0,969
0,973
0,977
0,980
0,984
0,988
0,992
0,996
1,000
1,004
1,008
1,012
1,016
1,020
1,023
1,027
1,031
1,035
1,039
1,043
1,047
1,051
1,055
1,058
1,062
1,066
1,070
1,074
1,078
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
1,082
1,086
1,090
1,093
1,097
1,101
1,105
1,109
1,113
1,117
1,121
1,124
1,128
1,132
1,136
1,140
1,144
1,148
1,152
1,155
1,159
1,163
1,167
1,171
1,175
1,179
1,182
1,186
1,190
1,194
1,198
1,202
1,205
1,209
1,213
1,217
1,221
1,225
1,229
1,232
1,236
1,240
1,244
1,248
1,252
1,255
1,259
1,263
1,267
1,271
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
101
102
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
116
117
118
119
120
1,275
1,278
1,282
1,286
1,290
1,294
1,297
1,301
1,305
1,309
1,313
1,317
1,320
1,324
1,328
1,332
1,336
1,339
1,343
1,347
1,351
1,355
1,358
1,362
1,366
1,370
1,374
1,377
1,381
1,386
1,389
1,393
1,396
1,400
1,404
1,408
1,412
1,415
1,419
1,423
1,427
1,430
1,434
1,438
1,442
1,446
1,449
1,453
1,457
1,461
121
122
123
124
125
126
127
128
129
130
131
132
133
134
135
136
137
138
139
140
141
142
143
144
145
146
147
148
149
150
151
152
153
154
155
156
157
158
159
160
161
162
163
164
165
166
167
168
169
170
1,464
1,468
1,472
1,476
1,479
1,483
1,487
1,491
1,494
1,498
1,502
1,506
1,510
1,513
1,517
1,521
1,525
1,528
1,532
1,536
1,539
1,543
1,547
1,551
1,554
1,558
1,562
1,566
1,569
1,573
1,577
1,581
1,584
1,588
1,592
1,596
1,599
1,603
1,607
1,610
1,614
1,618
1,622
1,625
1,629
1,633
1,636
1,640
1,644
1,648
171
172
173
174
175
176
177
178
179
180
181
182
183
184
185
186
187
188
189
190
191
192
193
194
195
196
197
198
199
200
201
202
203
204
205
206
207
208
209
210
211
212
213
214
215
216
217
218
219
220
1,651
1,655
1,659
1,662
1,666
1,670
1,674
1,677
1,681
1,685
1,688
1,692
1,696
1,699
1,709
1,707
1,711
1,714
1,718
1,722
1,725
1,729
1,733
1,736
1,740
1,744
1,747
1,751
1,755
1,758
1,762
1,766
1,769
1,773
1,777
1,780
1,784
1,788
1,791
1,795
1,799
1,802
1,806
1,810
1,813
1,817
1,821
1,824
1,828
1,832
221
222
223
224
225
226
227
228
229
230
231
232
233
234
235
236
237
238
239
240
241
242
243
244
245
246
247
248
249
250
251
252
253
254
255
256
257
258
259
260
261
262
263
264
265
267
268
268
269
270
1,835
1,839
1,843
1,846
1,850
1,854
1,857
1,861
1,866
1,868
1,872
1,875
1,879
1,883
1,886
1,890
1,894
1,897
1,901
1,905
1,908
1,912
1,915
1,919
1,923
1,926
1,930
1,934
1,937
1,941
1,944
1,948
1,952
1,955
1,995
1,962
1,966
1,970
1,973
1,977
1,980
1,984
1,988
1,991
1,995
1,998
2,002
2,006
2,009
2,019
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Notizen
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Technik, die dem Menschen dient.
Wolf GmbH
Postfach 1380, 84048 Mainburg
Telefon: 08751 / 74-0
Telefax: 08751 / 74 1600
Internet: www.wolf-heiztechnik.de
64
ART.-NR. 30 44 313
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