Fleischmann oder Mehano - Modellbahntechnik aktuell

Fleischmann oder Mehano - Modellbahntechnik aktuell
Unabhängiger Insiderbrief zu Digitalsteuerung, Elektronik und technischem Modellbahnbau
Ausgabe 3 – März 2007 ■ Postvertriebsstück 71891 ■ Fachverlag für Modellbahntechnik
Für Sie in dieser Ausgabe:
Fleischmann oder Mehano – welcher neue LINT 41 bietet Ihnen mehr für’s Geld? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1
Wie Sie bei Ihren Kehrschleifen im Digitalsystem den lästigen Kurzschluss vermeiden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Individuelles Altern mit Airbrush: So zaubern Sie einen Hauch von Patina auf Ihre Gebäude- und Fahrzeugmodelle . . . . . . . . . . . . . . 6
So verwalten Sie Ihre wertvollen Triebfahrzeuge kostenlos mit Ihrem PC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Lieber Modellbahner,
in einem Punkt sind sich alle Modellbahnhersteller einig: Der digital gesteuerten Modellbahn gehört die
Zukunft. Nur eine Vielfalt an Funktionen und Spielmöglichkeiten macht
die Modellbahn fit für den Konkurrenzkampf gegen
Playstation, Xbox und Co.
Doch bei den Modellbahn-Anfangspackungen,
mit denen neue Interessenten gewonnen werden
sollen, herrscht oftmals noch „digitale Flaute“.
Der unkundige Modellbahn-Neuling braucht dann
schon erhebliche Beratung, um eine sinnvolle Weiterentwicklung des Systems zu erreichen.
Wahrscheinlicher ist aber, dass er frustriert die
Anfangspackung endgültig wieder schließt, wenn
er erfährt, dass sein gerade gekauftes Steuergerät
bei einem digitalen Ausbau gar nicht mehr nutzbar
ist. Deshalb: Auch im unteren Preissegment muss
die Digitalsteuerung durchgängig Einzug halten,
sonst werden nicht nur Herstellungskosten, sondern
auch Kunden eingespart.
Viel Vergnügen beim Lesen der heutigen Ausgabe
und viel Erfolg bei der Arbeit an Ihrer Modellbahn
wünscht Ihnen
Fleischmann oder Mehano –
welcher neue LINT 41
bietet Ihnen mehr für’s Geld?
T
rotz der enormen Vielfalt an Fahrzeugen auf den
Gleisen kommt es immer wieder mal zu Doppelentwicklungen. Seit wenigen Wochen sind die auf der Spielwarenmesse 2006 angekündigten H0-Modelle des
Alstom „LINT 41“ von Fleischmann und Mehano in der
Auslieferung. LINT ist die Abkürzung von „Leichter
Innovativer Nahverkehrs Triebwagen“. Die Zahl „41“
gibt die Länge des Zuges von etwas mehr als 41 m an.
Das 120 km/h schnelle Vorbild ist zwischenzeitlich bei
diversen Privatbahnen und auch bei der DB AG als
BR 648 im Einsatz.
Zwei LINT 41 mit unterschiedlichen Konzepten, Fleischmann (links) und Mehano (rechts)
Rudolf Ring, Chefredakteur
PS: Mit Ihrer nächsten Ausgabe Modellbahntechnik
aktuell erhalten Sie das Themenheft„Neuheiten2007“.
Ich kann Ihnen jetzt schon verraten: 2007 entwickelt
sich zu einem viel versprechenden Modellbahnjahr.
Bei Modellbahnern stehen Dieseltriebzüge generell hoch
im Kurs, denn für den vorbildnahen Einsatz ist keine
Oberleitung erforderlich. Zudem ist der Zug sofort betriebsbereit und es muss nicht erst eine Garnitur Waggons beschafft werden.
Aktuell liefert Fleischmann den H0-LINT 41 in einer
Zweileiter-Version, im Herbst soll eine Mittelleiter-Version
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Modellbahntechnik
aktuell
folgen. Mehano hingegen liefert den H0-LINT jetzt schon
für beide Stromsysteme. Wir haben beide Modelle einem
strengen Redaktionstest unterzogen und stellen im Folgenden alle wichtigen Punkte gegenüber.
Die Technik der LINT-Modelle
■ Konstruktion:
Fleischmann: Bei den Nürnbergern ist der gesamte
Zug aus Kunststoff gefertigt. Gewichte im Inneren
sorgen für das nötige Gewicht. Mittels zweier Schrauben ist das Gehäuse am Rahmen befestigt. Nach dem
Lösen können Sie das Oberteil problemlos abnehmen.
Der Triebwagen wird in zwei Teilen geliefert. Das
Einsetzen des zweiten Zugteils in das Jakobsdrehgestell in der Mitte bedarf aber etwas Übung und
sollte erst nach einem Blick in die Bedienungsanleitung erfolgen.
Mehano: Das Gehäuse des Modells besteht aus Kunststoff, der Rahmen aus Metall. So erhält das Fahrzeug
ein ordentliches Gesamtgewicht. Das Gehäuse ist mittels zweier Schrauben am Rahmen befestigt. Nach
dem Lösen der Schrauben können Sie das Gehäuse
einfach nach oben abziehen. Beide Rahmenteile sind
im Mitteldrehgestell eingeklipst. Die beiden Teile des
Modell-Triebzuges sind fest verbunden.
■ Maße:
Fleischmann hat alle Maße sehr maßstäblich umgesetzt. Eine Kürzung, wie bei vielen Waggons oder längeren Triebwagen, gab es hier nicht. Das Fleischmann-Modell misst 48,1 cm.
Mehano: Wie auch bei den anderen Modellen des slowenischen Herstellers ist das Modell maßstäblich umgesetzt. Damit stimmt auch der Abstand der Achsen
und der Drehgestelle. Insgesamt bringt der Zug eine
Länge von 48,2 cm auf Ihre Gleise.
die Vmax auf rund 200 Modell-km/h, die auch im
Analogbetrieb erreicht werden.
Mehano: Der Triebwagen wird durch einen recht
großen Motor mit erheblicher Schwungmasse angetrieben. Dabei wird die Kraft des Motors über eine
Kardanwelle auf das unter dem Führerstand 1 befindliche Drehgestell übertragen. Dort sind beide Achsen
angetrieben. Je Achse ist ein Haftreifen vorhanden. Der
Motor beschleunigt das Modell gleichmäßig auf eine
angemessene Höchstgeschwindigkeit von maßstäblichen 150 km/h. Der Motor läuft leise und ruhig an,
wird aber beim Erreichen der Höchstgeschwindigkeit
rauer und lauter.
■ Stromversorgung und Digitaltechnik:
Fleischmann hat dem LINT 41 eine Schnittstelle nach
NEM 652 (8-polig) spendiert. Zur Stromabnahme ziehen die Nürnberger alle drei Drehgestelle heran. Der
Decoder wurde geschickt im Inneren (in der Toilette)
versteckt. Technisch gut gelöst wurde die Unterbringung der Platine. Sie befindet sich unter dem Dach und
trägt auf der Unterseite direkt die Innenbeleuchtung.
Mehano zieht alle sechs Achsen des LINT zur Stromversorgung heran. In der Mittelleiterversion ist der
Schleifer unter dem Mitteldrehgestell eingeklipst. Die
Slowenen setzen auch bei diesem Modell wieder auf die
aktuellste Technik mittels 21-poliger Decoder-Schnittstelle. Im nicht angetriebenen Zugteil hat Mehano ausreichend Platz für die Unterbringung eines Lautsprechers gelassen.
■ Pflege:
Fleischmann: Beide Zugteile liegen einzeln in der
Verpackung. Problemlos lassen sie sich herausnehmen. Die Stromverbindung erfolgt mittels eines flexiblen Leiterbandes. Der zweite Zugteil muss in das
mittlere Jakobsdrehgestell eingesetzt werden. Ein bisschen Übung ist dafür nötig.
■ Fahrverhalten und Geschwindigkeit:
Fleischmann: Der Antrieb erfolgt auf alle vier Achsen
eines Drehgestells. Diese werden von einem flachen,
mit Schwungmasse ausgestatteten 5-Pol-Motor über
eine Kardanwelle angetrieben. Das Fahrzeug setzt sich
schon bei geringen Drehungen am Trafo bzw. schon
bei Fahrstufe 1 langsam und gleichmäßig in Bewegung. Der Motor läuft über den gesamten Regelungsbereich angenehm leise. Der Triebwagen erreicht bei
Fahrstufe 28 eine Vmax von maßstäblichen 215 km/h.
Damit liegt die Höchstgeschwindigkeit deutlich über
den NEM-Empfehlungen für die Höchstgeschwindigkeit. Beim Einschalten der Beleuchtung reduziert sich
2 – März 2007
Mehano: Dank des leicht zugängigen Lokinneren lassen sich alle anfallenden Wartungsarbeiten einfach
Unterschiedlicher können die technischen Aufbauten kaum
sein: Mehanos LINT 41 (vorne) ohne Inneneinrichtung,
Fleischmanns Lint 41 dahinter mit voller Ausstattung
Modellbahntechnik
aktuell
und schnell erledigen. Bei den offenen Zahnrädern in
dem angetriebenen Drehgestell sollte man regelmäßig
nach Flusen etc. schauen, um Probleme im Antrieb zu
vermeiden. Alle Arbeiten sind umfangreich und ausreichend dokumentiert. Ein Ersatzteilblatt liegt der
Verpackung ebenfalls bei.
Derzeit liefert nur Mehano ab Werk auch eine MittelleiterVariante. Der Schleifer dieses Modells ist unter dem Jakobsdrehgestell in der Fahrzeugmitte angebracht.
Optik im Direktvergleich
■ Details:
Fleischmann: Der LINT 41 aus Nürnberg gefällt schon
bei der ersten Betrachtung. Höchst detailliert präsentiert sich das Dach mit seinen Klimageräten und den
Auspuffrohren. Die vorbildlich leicht getönten Scheiben erlauben einen ungehinderten Blick in das Fahrzeuginnere, wo eine sehr ansprechende Inneneinrichtung Fahrgäste einlädt. Fleischmann hat den LINT 41
serienmäßig mit einer Innenbeleuchtung ausgestattet.
Das Modell ist ab Werk mit der Nachbildung der Scharfenbergkupplung ausgestattet. Kupplungsdeichseln für
Mehrfachtraktionen liegen bei. Auch der Faltenübergang zwischen den Zugteilen ist sehr gut nachempfunden.
Mehano: Soweit das bei modernen Fahrzeugen mit
ihrer glatten Haut möglich ist, hat Mehano alle wichtigen Details sehr ordentlich ins Modell umgesetzt.
Nur wenige Zurüstteile liegen dem Modell bei. Dazu
zählt die Nachbildung der originalen Kupplungsköpfe
sowie Kupplungsdeichseln für die Bildung von Mehrfachtraktionen. Unschön dagegen ist der Einsatz der
Fensterbänder, die leider nicht passgenau im Gehäuse
sitzen und Lücken aufweisen. Auch sind die Fenster
zu stark getönt, sodass ein Blick ins Fahrzeuginnere
nicht möglich ist. Das Nachrüsten einer Innenbeleuchtung wäre zwar technisch möglich, ist aber auf Grund
der dunklen Scheiben und der fehlenden Inneneinrichtung nicht sinnvoll. Die Frontscheiben sind hingegen gut gelungen. Im Führerstand 1 hat auch ein
Triebwagenführer Platz genommen.
■ Drehgestelle:
Mehano: Die Drehgestelle sind größenrichtig dargestellt. Alle wesentlichen Details sind vorhanden. Die
silbernen Bremsklötze heben sich etwas zu deutlich
von den Drehgestellen ab.
Fleischmann hat die Drehgestelle sehr exakt nachgebildet. Alle Details sind vorhanden. Ein besonderes
Augenmerk hat das in der Mitte befindliche Jakobsdrehgestell verdient. Dieses ist in eine aufwändige
Kulissenführung eingesetzt. In Kombination mit dem
Faltenbalg des Zugübergangs sorgt diese Technik immer für ein sehr schönes, geschlossenes Zugbild.
Fleischmann bringt den LINT im Spätsommer auch in einer
Mittelleiter-Version, auch eine Variante mit Sounddecoder
kommt Ende 2007. Wenn Sie das schöne Modell selbst umrüsten möchten: Der Redaktionstest ergab, dass sich ein
Schleifer am besten unter dem mittleren Drehgestell platzieren lässt.
Fleischmann erlaubt den ungehinderten Durchblick mit
passgenauen Scheiben auf eine gelungene Inneneinrichtung (unten). Bei Mehano „sehen“ Sie dagegen wortwörtlich schwarz, ein Beleuchten des Fahrgastraums
ist nicht möglich
■ Lackierung und Beschriftung:
Mehano bietet das Modell direkt in fünf verschiedenen Farbvarianten an und ermöglicht so ein „buntes
Treiben“ auf Ihrer Anlage. Die Lackierung ist durch
die Bank gut gelungen. Die Beschriftung ist größenrichtig und vollständig aufgetragen. Nur bei ganz naher
Betrachtung fallen leichte Unschärfen an den Trennkanten auf.
Fleischmann legt seinen LINT 41 zunächst nur in
der DB AG-Variante auf. Weitere Farbgebungen werden aber folgen. Die Lackierung und Bedruckung ist
auf gewohnt hohem Niveau. Alle Trennkanten sind
gestochen scharf und die Beschriftung ist auch ohne
Lupe einwandfrei zu lesen. Unklarheiten können nicht
festgestellt werden.
■ Beleuchtung:
Mehano beleuchtet seinen Zug fahrtrichtungsabhängig mit weißen und roten LED. Im Analogbetrieb ergibt sich eine sehr ordentliche Beleuchtung. Diese ist
aber im Digitalbetrieb viel zu hell, sodass gerade die
roten LED durch das Gehäuse scheinen.
März 2007 – 3
Modellbahntechnik
aktuell
Tipp: Beim LokPilot3 sind die Konfigurationsvariablen CV 113 und 114 für die Lichtausgänge
zuständig. Der voreingestellte Wert von 15 bedeutet „volle Spannung“. Um eine angemessene Beleuchtung des Mehano-LINT im Digitalbetrieb zu
erhalten, sollten Sie diesen Wert entsprechend
Ihren Vorstellungen reduzieren. Besitzen Sie keine
Digitalzentrale oder Software, über die Sie diese
Änderungen vornehmen können, nimmt Ihr Fachhändler die Anpassung sicher gerne für Sie vor.
Fleischmann greift bei der Beleuchtung ebenfalls auf
weiße und rote LED zurück, die fahrtrichtungsabhängig wechseln. Darüber hinaus ist der Zug serienmäßig mit einer LED-Innenbeleuchtung ausgestattet.
Beleuchtet wirkt der Zug ausgesprochen schön.
Im Analogbetrieb ist die Beleuchtung im gesamten
Zug direkt sichtbar. Im Digitalbetrieb schalten Sie die
Beleuchtung über die Funktionstaste d. Dabei geht
die Innenbeleuchtung direkt mit dem Lichtwechsel an.
Das Schalten der Innenbeleuchtung über einen separaten Funktionsausgang ist nicht vorgesehen. Das
Modell verfügt zudem über eine beleuchtete, gut lesbare Zugzielanzeige.
Fazit: Fleischmann setzt einen Alstom LINT 41
(Art. Nr. 4420) auf’s Gleis, der keine Schwächen aufweist. Optisch wie technisch genügt das Modell höchsten Ansprüchen. Fahrleistungen, Lackierung, Bedruckung und Ausstattung sind einwandfrei. Dafür schlägt
der Triebzug aber auch schon in der analogen Zweileiter-Version mit rund 275,- € (UVP) zu Buche.
Mehano bietet zu einem Preis ab 198,- € (UVP) ein
ordentliches Modell (Art. Nr. 53200 ff.) an. Zu den
Pluspunkten zählen die exakte Maßstäblichkeit, die
moderne Technik mit 21-poliger Schnittstelle und die
Verfügbarkeit für Gleichstrom analog, Wechselstrom
digital (mit ESU LokPilot) und jeweils mit Originalsound (ESU LokSound). Schwachpunkte sind der raue
Motor und die unpassenden Fensterbänder im Zusammenhang mit der fehlenden Möglichkeit der Nachrüstung einer Innenbeleuchtung. Dieter Holtbrügger
Bewertung: Fleischmann LINT 41
Fleischmanns LINT 41 wirkt mit der dezenten Beleuchtung des Fahrgastraums ausgesprochen gut
Bewertung: Mehano LINT 41
Wie Sie bei Ihren Kehrschleifen im Digitalsystem
den lästigen Kurzschluss vermeiden
J
eder Zweileiter-Modellbahner kennt das Problem: In
Zweileitersystemen treffen unabhängig von der Nenngröße an der Weiche einer Kehrschleife die entgegengesetzten Pole (analog Plus/Minus) in den Schienen aufeinander und verursachen einen Kurzschluss. Ohne entsprechende Gegenmaßnahmen wird dieser Kurzschluss auch
beim Vorhandensein von Trennstellen beim Überfahren
verursacht. Auch die digitale Modellbahn ist von dieser
Problematik betroffen, denn an den Trennstellen treffen
die unterschiedlichen Polaritäten aufeinander.
Für genau diesen Fall gibt es von TAMS Elektronik
aus Hannover eine mikroprozessorgestützte Schaltung,
die den schnellen, automatischen Polaritätswechsel realisiert. Das Modul namens „KSM-1“ ist sowohl als
Fertiggerät als auch als kostengünstiger Bausatz erhältlich.
4 – März 2007
So funktioniert’s
Kernstück der Elektronik ist ein vorprogrammierter Mikrocontroller vom Typ PIC12C508A (PIC = Programmable
Interrupt Controller). Das IC überwacht ständig die Spannung innerhalb der Kehrschleife und erkennt einen an den
Trennstellen auftretenden Kurzschluss. Sobald eine Lokomotive in den kontrollierten Gleisabschnitt ein- oder ausfährt, wird die Polarität der Kehrschleife sofort umgekehrt.
Bei einem Kurzschluss sinkt die Spannung unter einen vorgegebenen Schwellenwert, der Mikrocontroller
schaltet dann ein Relais um. Das Relais sorgt dafür, dass
die Anschlüsse am Kehrschleifengleis vertauscht werden
(„Polwender“) und damit die Polarität innerhalb des Kehrschleifenabschnittes geändert wird. Der Kurzschluss wird
damit aufgehoben.
Modellbahntechnik
aktuell
Wichtig: Der Gleisabschnitt innerhalb der Kehrschleife wird vom übrigen Gleisnetz abgetrennt und über das
Kehrschleifenmodul mit Betriebsspannung versorgt.
Der Baustein KSM-1 wird ausschließlich in digital
gesteuerten Zweileiter-Modellbahnanlagen eingesetzt.
Die Schaltung ist für den direkten Anschluss an 16 bis 24 V
Digitalspannung vorgesehen.
Diese Werkzeuge benötigen Sie
für den sicheren Zusammenbau
Neben der Aufbauanleitung sollte das folgende Werkzeug
und Verbrauchsmaterial bereit liegen:
■ Ein kleiner Seitenschneider und eine Abisolierzange
■ Eine Pinzette und eine kleine Flachzange
Beginnen Sie zunächst mit den Widerständen und machen Sie dann mit den Dioden, dem Gleichrichter und
dem IC-Sockel weiter. Als nächstes sollten Sie Trimmpotentiometer, Transistoren und Kondensatoren einlöten.
Zum Schluss bestücken Sie dieAnreihklemmen, das Relais
und den Mikrocontroller.
Grundregel beim Bestücken: Die Bestückungsreihenfolge von den flachen Bauteilen immer hin zu den „hohen“
Bauteilen abarbeiten. Hilfreich sind neben dem Bestückungsaufdruck die Abbildungen in der Bauanleitung.
Auch die Tipps und Hinweise zum Löten sowie die Erklärungen der Montageanleitung sind eine wesentliche
Hilfe beim Zusammenbau.
Jetzt fertig?
Nach einer Sichtprüfung des Bausteins erfolgt nun der
Anschluss an die Gleise Ihrer Modellbahn. Ein Beispiel
für die Verdrahtung der Gleise und des Moduls findet sich
in unserer Zeichnung. Für einen ersten Test empfiehlt
sich eine „fliegende“ Verdrahtung.
■ Ein Elektronik-Lötkolben (max.30 W) mit dünner Spitze
■ Elektronik-Lötzinn (möglichst 0,5 mm)
■ Leitungslitze (Querschnitte größer 0,22 mm für alle
Anschlüsse)
2
GleichstromDigitalZentrale
Überprüfen Sie vor dem Zusammenbau die Vollständigkeit des Bausatzes und sortieren Sie die Bauteile für Ihren
besseren Zugriff während der Montage:
Beachten Sie beim integrierten Schaltkreis und bei den gepolten Bauteilen (Dioden, Transistoren und Kondensator)
unbedingt die richtige Einbaulage gemäß Bestückungsaufdruck, denn ein Verpolen kann zur Zerstörung des Bauteiles oder des gesamten Bausteins führen. Beim IC1 muss
die Kerbe bzw. der Pin 1 zum Kondensator C1 zeigen.
KSM-1 Modul
X1-2
Ausgang
X1-1
Eingang
X2-2
Widerstand 100 kΩ (braun – schwarz – gelb)
Widerstand 4.7 k (gelb – violett – rot)
Widerstand 470 (gelb – violett – braun)
Diode 1N4004 o. Ä.
Zener-Diode 5V1
Gleichrichter B80C1500
8-polig
Trimmpotentiometer 470 kΩ
Transistor BC547B
Kondensator 2.2 µF/25 V
Kondensator 100 µF/25 V
Kondensator 220 µF/25 V
Anreihklemmen 2-polig
Relais 2 x UM
Mikrocontroller PIC12508A (programmiert)
X2-1
R1
R2, R3
R5
D1, D2, D3
D6
D1 – 4
IC-Sockel
R4
Q1, Q2
C3, C5
C2
C1, C4
X1, X2
RL1
IC1
Der Anschluss des KSM-1 an das Kehrschleifengleis eines
Zweileitersystems
Die einzelnen Anschlüsse des KSM-1 im Anschlussplan
haben folgende Bedeutung:
Nr.
Anschluss
Bedeutung
1
X2-1
Digitalspannung, z.B. rot
2
X2-2
Digitalspannung, z.B. braun
3
X1-1
Kehrschleifengleis – linke Schiene
4
X1-2
Kehrschleifengleis – rechte Schiene
Die Kehrschleifengleise müssen komplett vom übrigen
Gleisnetz getrennt sein. Die Länge der Kehrschleife richtet sich nach der längsten Zuggarnitur, die auf Ihrer Modellbahn unterwegs ist – das Kehrschleifengleis muss
länger als dieser Zug sein.
März 2007 – 5
Modellbahntechnik
aktuell
Die Empfindlichkeit des Kehrschleifenmoduls kann über
das Einstell-Potentiometer R4 beeinflusst werden: Stellen
Sie das Trimmpoti auf Linksanschlag und drehen Sie es
solange nach rechts, bis das Relais hörbar klackend schaltet.
Von dieser Stellung aus drehen Sie ein kleines Stück nach
links zurück, bis das Relais wieder klackend umschaltet.
Nehmen Sie die endgültige Verdrahtung
erst nach diesem abschließenden Test vor
Lassen Sie dann eine Lok zum Testen in die Kehrschleife
ein- und ausfahren. Mindestens bei der Ausfahrt muss das
Relais hörbar schalten – ggf. passiert dies auch schon
bei der Einfahrt in die Kehrschleife. Die GleichstromDigital-Zentrale darf dabei nicht abschalten.
Nach diesem provisorischen Anschluss über eine
„fliegende“ Verdrahtung und einer erfolgreichen Testfahrt
können Sie das Modul am vorgesehenen Einbauort unter
der Modellbahnanlage platzieren und endgültig verdrahten.
Sollte der Baustein trotz sorgfältigen Aufbaus und korrekter Einstellung des Arbeitspunktes nicht funktionieren, grenzen Sie die Fehlerursache mithilfe der beigelegten, ausführlichen Bedienungsanleitung ein. Darüber
hinaus erhalten Sie vom Hersteller, der Firma TAMS
Elektronik aus Hannover, weitere Unterstützung.
Bezugsquellen:
TAMS Elektronik: www.tams-online.de
CONRAD Elektronik: www.conrad.de
Harry Kellner
Individuelles Altern mit Airbrush: So zaubern Sie einen Hauch
von Patina auf Ihre Gebäude- und Fahrzeugmodelle
K
ennen Sie das? Sie haben sich einen Bausatz für ein
Haus oder ein Auto gekauft, aber Ihnen gefällt die
Farbe nicht. Malen Sie das Fachwerk mit einem Pinsel
und matter Farbe an, dann mag das Ergebnis ja noch
akzeptabel sein, aber ein Auto? Am besten noch einen
neuen Sportwagen – da liefert Ihnen ein Pinsel kein
befriedigendes Ergebnis.
Bei den genannten Problemen ist die Airbrush-Pistole
die beste Alternative. Damit erzeugen Sie relativ einfach
tolle Oberflächen. Egal, ob hoch glänzend, seidenmatt
oder matt – alles ist möglich. Auch Alterungen sind
leicht gemacht. Der Nachteil sind die Kosten: Die Airbrush-Pistole kostet je nach Ausführung 25 € bis zu einigen hundert Euro.
Die Farbe ist nicht nur feiner zerstäubt bei diesen
Geräten, sondern die Breite des Farbnebels ist auch
begrenzt, wodurch Sie auch sehr feine Dinge gestalten können.
Ein zweites Kriterium ist die Single- oder Double-Action
Funktion. Bei einer Single-Action Airbrush-Pistole hat die
Taste nur eine Funktion: Wird die Taste gedrückt, strömt
die Druckluft vorne aus der Pistole und reißt die an einer
Stellschraube eingestellte Farbmenge mit sich. Der Nachteil ist, dass Sie beim Sprühen die Farbmenge nicht verstellen können.
Diese Ausstattung benötigen Sie
Sie benötigen eine Airbrush-Pistole, eine Druckluftquelle,
Farbe und evtl. ein bisschen Zubehör. Bei der AirbrushPistole gibt es verschiedene Modelle:
■ Hier gibt es die preiswerten Einsteigergeräte mitAußenmischung. Diese sind technisch recht einfach und lassen sich leicht reinigen, da die Verneblung der Farbe
außerhalb des Gerätes passiert. Dafür sind sie aber nur
für größere Flächen geeignet, denn der Farbnebel ist
relativ breit und wird nicht so fein zerstäubt.
■ Die Geräte mit Innenmischung sind schon etwas teurer, erzeugen aber einen feineren Farbnebel. Da sie
technisch aufwändiger sind und die Farbe im Gerät
vernebelt wird, ist die Reinigung auch schwieriger.
6 – März 2007
Preiswerte Single-Action Airbrush: Das Farbglas wird
unten links eingesteckt
Anders bei einer Double-Action-Pistole. Hier hat die Taste
zwei Funktionen: Durch das Drücken der Taste strömt
die Luft aus, durch das Ziehen nach hinten stellen Sie die
Farbmenge ein. Außerdem gibt es an diesen Geräten meist
die Möglichkeit, einen Endanschlag einzustellen.
Diese Bedienung bedarf eines gewissen Geschicks,
denn ziehen Sie die Taste zu weit nach hinten, könnte
die Farbmenge zu groß werden und die Farbe könnte
Modellbahntechnik
aktuell
verlaufen. Daher werden auch Geräte mit kontrollierter
Double-Action angeboten, bei denen die Luft- und Farbmenge gleichzeitig verstellt werden.
Double-Action Airbrush mit festem Farbtopf: HP-200 von
Conrad für 51,24 € (www.conrad.de)
Ein weiterer Unterschied sind die Farbbehälter. Es gibt
Geräte, bei denen die Farbgläser unter die AirbrushPistole gesteckt werden. Die Druckluft saugt die Farbe
durch den Unterdruck der Luftströmung aus dem Glas.
Der Nachteil: Die Farbe muss erst angesaugt werden
und der Schlauch muss nachher gereinigt werden. Die
Farbe kann allerdings in den Gläsern bleiben. Zur Lagerung wird dann ein geschlossener Deckel aufgeschraubt.
Die Alternative sind Pistolen mit fest integriertem
Farbtopf. Die Farbtöpfe sind fest an der Airbrush, weil sie
meist ein Teil des Gehäuses sind. Man kann hier nicht
so viel Farbe einfüllen wie in die Gläser. Da die Töpfe
offen sind, können Sie die Geräte auch nicht auf die
Seite legen, weil die Farbe sofort aus dem Topf laufen
würde.
Der Vorteil ist die einfache Reinigung. Die Farbe
wird durch die Schwerkraft in die Airbrush-Pistole geleitet und dort vernebelt. Die Farbe in dem festen Farbtopf ist sofort in der Düse und braucht nicht erst angesaugt werden, wie das bei den Gläsern der Fall ist.
Für die Erzeugung der benötigten Druckluft gibt es
auch mobile Varianten:
■ Wenn kein Strom zur Verfügung steht oder nur ein
kleiner Versuch gemacht werden soll, können Sie
Druckluftdosen benutzen. Diese sind aber relativ teuer
und der Druck aus den Flaschen sinkt kontinuierlich.
Bei größerer Luftentnahme können die Ventile sogar
vereisen und zufrieren.
■ Eine andere Möglichkeit – ideal, wenn nur wenig Luft
benötigt wird – sind Drucklufttanks, z. B. aus Bremsanlagen alter LKWs oder Autoreifen. Aber auch sie
vermindern ständig den Druck.
Da grade die Reinigung der Airbrush-Pistole viel Luft
verbraucht, ist in jedem Fall die Anschaffung eines Kompressors sinnvoll, denn der Einsatz von Druckluftdosen
ist auf Dauer höchst unwirtschaftlich.
Vorteil: Ein Kompressor liefert Ihnen einen gleich bleibenden Druck, der Druck ist einstellbar und Sie können
die Airbrush-Pistole ruhig mehrfach mit Reiniger durchblasen, weil die Luft aus dem Kompressor im Gegensatz
zur Flasche kostenlos ist.
Der Kompressor sollte über einen Drucklufttank verfügen, weil sonst die Druckstöße des Kompressors einen
ungleichmäßigen Luftausstoß an der Düse zur Folge hätten.
Die Luft sollte auch frei von Öl und Wasser sein und
der Druck sollte einstellbar sein.
Tipp: Wenn Sie keinen „echten“ Airbrush-Kompressor kaufen möchten, ist ein Werkstatt-Kompressor aus
dem Baumarkt eine Alternative. Diese Kompressoren lassen sich auch im Haushalt für vielfältige Zwecke nutzen. Die Geräte haben meist einen Drucklufttank und einen einstellbaren Druckminderer. Auch
preiswerte Modelle sind oft ölfrei und benötigen keinen Ölabscheider.
Kompressoren haben immer etwas Wasser in der Luft,
evtl. reicht aber ein längerer Schlauch aus, wenn man
bei dem Kompressor regelmäßig das Wasser ablässt. Ich
benutze selbst auch so einen Kompressor und habe bisher mit Wasser keine Probleme gehabt, obwohl ich keinen Wasserabscheider benutze. Der Betriebsdruck der
Airbrush sollte bei rund 1,5 – 2 bar liegen.
Für den Anfang sind die Revell Email-Farben eine
gute Wahl. Diese Farben lassen sich gut verdünnen und
decken sehr gut. Für das Verdünnen der Farben eignet
sich der Revell „Color Mix“ oder auch Universal- oder
Nitroverdünnung, der sich auch sehr gut zum Reinigen
der Airbrush-Pistole eignet.
Pipetten zum Umfüllen von Farbe, Verdünner und Reiniger können Sie im Bastelzubehör, in Apotheken und
sehr preiswert bei eBay erwerben. Glaspipetten sind sehr
haltbar, was die Verdünnung und den Reiniger betrifft.
Kunststoff-Pipetten können Sie in größeren Mengen für
ein paar Euro bei eBay erwerben, allerdings halten sie
dem Reiniger nicht lange stand.
Wichtig: Richten Sie sich zur Reinigung Ihrer Airbrush-Pistole nach der Anleitung. Zwischen zwei
verschiedenen Farben reicht es aus, wenn man zwei
Pipetten voll Verdünner durch die Airbrush-Pistole
spritzt.
Möchten Sie Ihre Arbeit unterbrechen, sollten Sie
Ihre Airbrush-Pistole unbedingt komplett reinigen.
Bei den Geräten mit Innenmischung bzw. bei den
Double-Action-Geräten muss dabei auch die Düsennadel vorsichtig entfernt und gereinigt werden.
März 2007 – 7
Modellbahntechnik
aktuell
Neben den Revell-Farben gibt es natürlich auch spezielle Airbrush-Farben. Farben auf Wasserbasis sind für
Kunststoffe nur bedingt geeignet, weil sie schwieriger in
der Anwendung sind. Die Werkteile müssen daher erst
grundiert werden. Da die Farben sehr schlecht decken,
sollte die Grundierung weiß sein. Für unsere Zwecke sind
aber die Farben auf Lösemittelbasis besser geeignet, weil
sie einfacher in der Anwendung sind.
Revell Farbe sollte nicht unverdünnt in die AirbrushPistole gefüllt werden. Die Email-Farbe schütteln Sie
dazu gut, geben eine Pipette (1 bis 2 ml) Farbe aus dem
Topf in ein kleines Glas. Mit einer sauberen Pipette
etwas Verdünnung in das Glas tropfen. Wird die Verdünnung jetzt mit der Farb-Pipette einige Mal aufgesaugt,
wird die Farbe mit der Verdünnung gut vermischt. Die
zweite Pipette wird nur für die Verdünnung benutzt, so
bleibt die Verdünnung sauber.
Grundregel: Je dicker die Farbe, desto höher die
Deckkraft.
2 ml Farbe reichen etwa aus, um zwei komplette
Spritzäste eines Gebäudebausatzes zu lackieren. Daher
reichen die relativ kleinen Farbtöpfe aus, die fest mit der
Airbrush-Pistole verbunden sind. Für die meisten Anwendungen passt in die Gläser zu viel Farbe, die Gläser
sind beim Lackieren im Weg und schwer sind sie auch.
Sollen Teile nicht lackiert werden, dann gibt es im Künstlerbedarf oder Bastelgeschäft spezielle Maskierfolien.
Das sind selbstklebende Folien, mit denen die nicht zu
lackierenden Bereiche abgeklebt werden. Die Maskierfolie muss an den Rändern fest aufliegen, weil sonst die
Farbe unter die Ränder kriechen kann, und dann gibt es
keine sauberen Kanten.
Beachten Sie diese vier Grundregeln
beim Arbeiten mit der Airbrush-Technik:
1. Gehen Sie mit der Airbrush nah an das zu lackierende
Objekt heran, gibt es einen schmalen Farbauftrag.
2. Halten Sie einen größeren Abstand, dann gibt es einen
breiteren Farbauftrag. Sollen Flächen gleichmäßig
lackiert werden, daher einen etwas größeren Abstand
halten.
Der Abstand ist entscheidend: Wie bei diesem Führerstand erreichen Sie einen haftenden Farbauftrag nur
mit dem richtigen Abstand von der Airbrush-Pistole
zu Ihrem Werkstück
Für das Lackieren eines solchen kleinen Gebäudebausatzes benötigen Sie bei der Airbrush-Technik nur rund
2 ml Farbe
3. Da die Farbe sehr dünn vernebelt wird, trocknet sie sehr
schnell. Ist der Abstand zu groß und die Temperatur zu
hoch, kann die Farbe schon mehr oder weniger angetrocknet auf das zu lackierende Teil treffen und haftet
dann nicht mehr.
Bei Bausätzen ist es günstig, die Einzelteile noch im
Spritzast zu lackieren. Dadurch entfällt die Frage, wie
man das betreffende Teil beim Lackieren festhalten soll.
Die zu lackierenden Teile sollten generell fusselfrei, fettfrei und sauber sein, weil die Farbe sonst nicht hält oder
schon beim Lackieren für hässliche Effekte sorgt.
4. Möchten Sie ein Teil altern, sollten Sie Mattfarben
benutzen. Bei geringem Druck und dickflüssiger Farbe beginnt die Airbrush-Pistole zu spucken. So könnten Sie beispielsweise Dreckspritzer an einem Fahrzeug imitieren.
Thomas Mertens
8 – März 2007
Modellbahntechnik
aktuell
So verwalten Sie Ihre wertvollen Triebfahrzeuge kostenlos
mit Ihrem PC
S
ind Sie stolzer Besitzer einer Vielzahl von Modellbahnfahrzeugen, stellt sich für Sie früher oder später
die Frage, wie Sie all Ihre Schätze verwalten. Dabei ist
das notwendige Wissen um Ihre Modelle bei neueren
Fahrzeugen sogar eher größer als es bei älteren Modellen der Fall war. Denken Sie nur an die komplexen Fähigkeiten der digitalen Loks, wo es schon schwierig ist,
sich bei vielen Loks nur die Digitaladresse zu merken.
Und auch als Dokumentation der Sammlung, beispielsweise für eine Inventarisierung oder das Melden von Versicherungsschäden, macht eine PC-Software zur Modellbahnverwaltung viel Sinn.
Daher bietet der Markt etliche kommerzielle Lösungen
zu diesem Zweck. Allerdings sind diese Lösungen nicht
auf Ihre individuellen Bedürfnisse und Vorstellungen zugeschnitten. Es bietet sich daher an, nicht nur diese Anschaffungskosten einzusparen, sondern selbst eine Datenbank zu diesem Zweck zu entwickeln.
Die dazu erforderliche Software erhalten Sie mit OpenOffice gratis, denn ab der aktuellen Version 2.x enthält
OpenOffice auch ein Datenbankmodul („Base“).
Weiterer Vorteil: Da OpenOffice für Windows, Linux
und Apple Macintosh verfügbar ist, können Sie auf und
zwischen diesen Plattformen Ihre „elektronischen Karteikarten“ mit allen Daten, Texten und Bildern bearbeiten
und austauschen.
Tipp: Sofern OpenOffice auf Ihrem PC noch nicht
installiert ist: Den kostenlosen Download in der deutschen Sprachversion erreichen Sie im Internet unter
http://de.openoffice.org/. Auf der Seite finden Sie
auch Informationen zum Bezug von „OOo“ als CDVersion.
Erster Schritt: Ihre Datenbank anlegen
Im ersten Arbeitsschritt wird zunächst Ihre Datenbank
angelegt. Folgen Sie dazu einfach dem Windows-StartMenü, dort finden Sie für den direkten Start des Datenbankassistenten im Startmenüeintrag OPENOFFICE.ORG
den Befehl OPENOFFICE.ORG BASE.
1. Sofern Sie OpenOffice auf einem anderen Weg starten,
blenden Sie über den Menübefehl DATEI/NEU/DATENBANK das Dialogfenster DATENBANK-ASSISTENT ein.
Markieren Sie im ersten Fenster unter der Auswahl
WIE MÖCHTEN SIE FORTFAHREN? die Option NEUE
DATENBANK ERSTELLEN.
Um eine neue Datenbank zu erstellen, starten Sie sofort
den Datenbank-Assistenten
2. Im nächsten Dialogfenster melden Sie Ihre Datenbank in OpenOffice an. Eine angemeldete Datenbank
hat später den Vorteil, dass Sie diese jederzeit über
den Menübefehl ANSICHT/DATENQUELLEN im DATENBANK-EXPLORER bearbeiten können. Aktivieren Sie
dazu die Auswahl JA, DIE DATENBANK SOLL ANGEMELDET WERDEN und klicken Sie auf die Schaltfläche
FERTIG STELLEN.
3. Es erscheint das Dialogfenster SPEICHERN UNTER. Geben
Sie hier den gewünschten Namen und den Speicherort
Ihrer Datenbank ein. Unsere Redaktions-Beispieldatenbank trägt den Namen „BahnBase“.
Tabelle für Ihre Daten Schritt für Schritt
erstellen
Jetzt erstellen Sie eine Tabelle, in der Sie später die Daten
Ihrer Lokomotiven speichern.
1. Wechseln Sie zur
Base-Benutzer oberfläche und klicken Sie in der
linken Spalte DATENBANK auf den
Eintrag TABELLEN.
Klicken Sie dann
auf TABELLE IN DER
ENTWURFSANSICHT ERSTELLEN.
2. Erstellen Sie in
der ersten Zeile
ein Feld für den
Im Tabellenentwurf erstellen Sie
Ihre Tabellenfelder
März 2007 – 9
Modellbahntechnik
aktuell
Primärschlüssel. Das Primärschlüssel-Feld wird benötigt, um alle Datensätze (= Karteikarten) einer Datenbank zu identifizieren. Tragen Sie dazu als Bezeichnung den Eintrag „ID“ in die oberste Zelle der
Spalte FELDNAME ein. Ordnen Sie per Mausklick diesem Feld in der benachbarten Spalte FELDTYP den
Typ INTEGER [INTEGER] zu.
3. Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf den
kleinen grünen Pfeil links am Anfang der Zeile und
wählen Sie im Kontextmenü PRIMÄRSCHLUSSEL. Daraufhin blendet OO ein kleines Schlüsselsymbol ein,
und dieses Feld ist nun der Primärschlüssel.
4. Die Handhabung Ihrer Datenbank ist später viel einfacher, wenn der Primärschlüssel bei neuen Datensätzen automatisch verwaltet wird. Dies erreichen Sie,
indem Sie unten im Abschnitt FELDEIGENSCHAFTEN
bei AUTO-Wert aus der Liste JA wählen. Die weiteren
Felder bei FELDEIGENSCHAFTEN bleiben leer.
5. Nun erstellen Sie Ihre weiteren Tabellenfelder. Tippen
Sie dazu in die Spalte FELDNAME die Bezeichnung des
Feldnamens und wählen Sie jeweils über die Spalte
FELDTYP den gewünschten Feldtypen aus. Wählen Sie
nach der Art Ihrer Daten aus folgenden Feldtypen aus:
Feldtyp
Datenbankfeld
Integer
[INTEGER]
Primärschlüssel, wird pro Tabelle
nur einmal benötigt
Text
[VARCHAR]
Geeignet für alle Textfelder, z. B.:
Epoche, Hersteller und Spurweite
Memo
[LONGVARCHAR]
Für Felder, in denen Sie viel Text
speichern möchten, beispielsweise Beschreibungstexte oder
Kontaktdaten, spezielle Besonderheiten eines Modells
Datum
[DATE]
Datumsfelder, in denen das Kaufdatum oder Produktionsstart und
Ende gespeichert werden
Dezimal
[DECIMAL]
In diesem Feld können Sie den
Kauf- und Schätzpreis speichern
Zahl
[NUMERIC]
Dieses Feld eignet sich z. B., um
die Anzahl der produzierten Lokomotiven oder eine andere fortlaufende Nummer zu speichern
Bild
[LONGVARBINARY]
Datenfeld für Grafiken, Bilder,
Fotos
6. Speichern Sie anschließend Ihre Tabelle unter einem
sinnvollen Namen wie „Lokomotiven“ ab. Es handelt
sich dabei nicht um den Namen der Datenbank, es
wird nur diese Tabelle für eine spätere Bearbeitung
benannt. Sie klicken oben links auf das DiskettenSymbol, tragen den gewünschten Namen ein und
benutzen FENSTER /FENSTER SCHLIEßEN.
10 – März 2007
Leichtere Dateneingabe
mit perfekt organisierten Formularen
In den nächsten Schritten erstellen Sie ein Formular, mit
dessen Hilfe Sie Ihre Sammlung leichter verwalten. Ansonsten müssten Sie jeden Datensatz umständlich direkt
in Ihre Tabelle eintippen. Das Formular in diesem Beispiel wird in zwei Schritten erzeugt: Im ersten Schritt
erstellen Sie mithilfe des Formularassistenten die meisten Formularfelder. Im zweiten Arbeitsschritt passen Sie
dann Formularfelder nach Wunsch an oder fügen Felder
hinzu, die der Assistent nicht einfügen konnte.
1. Wechseln Sie in die Base-Arbeitsoberfläche, die Sie
wahrscheinlich noch geöffnet in der Windows-StartLeiste finden. Führen Sie links einen Klick auf FORMULARE aus und klicken Sie anschließend auf FORMULAR
UNTER VERWENDUNG DES ASSISTENTEN ERSTELLEN.
2. Es erscheint der Formular Assistent. Wählen Sie im
Pull-down-Menü TABELLEN UND ABFRAGEN per Maus
den Eintrag Ihrer erstellten Tabelle, in unserem Beispiel heißt sie TABELLE: LOKOMOTIVEN. Ordnen Sie
dann alle Felder, bis auf das Feld „ID“, dem Auswahlfeld „FELDER IM FORMULAR“ zu.
Mithilfe des Assistenten erstellen Sie unkompliziert
Formulare für die Anzeige Ihrer Datensätze
3. Über das Dialogfenster ANORDNUNG DER KONTROLLFELDER geben Sie nun vor, wie die Kontrollfelder,
über die Sie später Ihre Daten eingeben, im Formular
angeordnet werden. Im konkreten Beispiel ist es sinnvoll, die Option IN SPALTEN-BESCHRIFTUNG LINKS zu
wählen.
3. Über die weiteren Dialogfenster wählen Sie noch den
Stil und die Hintergrundfarbe Ihres Formulars. Schließen Sie den Assistenten über die Schaltfläche FERTIG
STELLEN ab.
Das Formular wurde nun mithilfe des Assistenten erstellt.
Sicher haben Sie aber nun bemerkt, dass dort nicht alle Felder vorhanden sind. Es fehlen z. B. noch die Felder für die
Modellbahntechnik
aktuell
Bilder. Auch ist die Anordnung der Felder durch den Assistenten selten im ersten Anlauf so, wie Sie es wünschen.
Im Folgenden können Sie die Anordnung der Felder
ändern und weitere fehlende Felder hinzufügen:
1. Wechseln Sie in der Base-Oberfläche zu den Formularen und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf
den Eintrag Ihres erstellten Formulars. Wählen Sie
im Kontextmenü den Eintrag BEARBEITEN.
Tipp: Über das Symbol „Entwurfsmodus AN /AUS“
können Sie jederzeit zwischen der Bearbeitung
und der Nutzung Ihres Formulars wechseln. Das
Symbol ENTWURFSMODUS AN/AUS finden Sie auf der
Symbolleiste FORMULAR ENTWURF,
die Sie über den Menübefehl ANSICHT /SYMBOLLEISTEN einblenden.
2. Ihr Formular wird nun zur Bearbeitung geöffnet. Jetzt
können Sie mithilfe des Mauszeigers und des Werkzeugs AUSWAHL die Anordnung Ihrer Formularfelder
ändern. Hilfreich hierbei ist auch die Symbolleiste
AUSRICHTEN, die Sie über den Menübefehl ANSICHT /
SYMBOLLEISTEN /AUSRICHTEN einblenden.
3. Weiter können Sie auch die Beschriftung „Felder“
ändern. Dazu müssen Sie aber zunächst deren Gruppierung lösen. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf das betreffende Feld und wählen Sie im
Kontextmenü den Menübefehl GRUPPE /BETRETEN.
4. Doppelklicken Sie auf den Schriftzug, den Sie ändern
möchten. Es erscheint das Dialogfenster EIGENSCHAFTEN.
Dort können Sie den Schriftzug über das Eingabefeld
TITEL ändern. Der Text, den Sie dort hineinschreiben,
wird später auch auf Ihrem Formular eingeblendet.
Hinweis: Erscheint bei Ihnen das Fenster FELDER
ohne Einträge, so markieren Sie im
Formular ein beliebiges Feld – anschließend erscheinen auch die Tabellenfelder.
HINZUFÜGEN
7. Das Feld für die Lokomotivbilder ist jetzt zwar eingefügt, aber nur schlecht zu sehen. Dies können Sie
beheben, wenn Sie dessen Hintergrundfarbe ändern.
Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf das
eingefügte Feld und wählen Sie im Kontextmenü
KONTROLLFELD.
8. Es erscheint das Dialogfenster „EIGENSCHAFTEN: MEHRFACHSELEKTION“. Wählen Sie hier über das PulldownMenü „HINTERGRUNDFARBE“ eine andere Hintergrundfarbe aus, beispielsweise ein helles Grau.
Impressum
Modellbahntechnik aktuell
1862-8745
Fachverlag für Modellbahntechnik
Tel. 02 28-9 55 01 90, Fax 02 28-3 69 60 01
Objektleitung:
Ulrich Raible, Bonn
Chefredaktion:
Rudolf Ring, Mülheim
Gutachter:
Dieter Holtbrügger, Duisburg
Dr. Hans-Hermann Kiltz, Bochum
Layout, Satz:
Michael Grunwald, Graphischer Betrieb, Bramsche
Herstellungsleitung: Monika Graf, Bonn
Herstellung:
Sebastian Gerber, Bonn
Druck:
Chudeck Druck Service, Bornheim-Sechtem
E-Mail:
service@modellbahntechnik-aktuell.de
Internet:
www.modellbahntechnik-aktuell.de
Passwort:
weiche
Der Fachverlag für Modellbahntechnik ist ein Unternehmensbereich der Verlag
für die Deutsche Wirtschaft AG, Theodor-Heuss-Straße 2 – 4, 53095 Bonn.
Amtsgericht Bonn, HRB 8165, Vorstand: Helmut Graf.
Nachdruck und Vervielfältigungen jeder Art nur mit Genehmigung des Verlags.
Schüler, Auszubildende und Studenten erhalten gegen Vorlage eines Nachweises 25 % Rabatt. Alle Angaben wurden mit äußerster Sorgfalt ermittelt,
basieren jedoch auch auf der Richtigkeit uns erteilter Auskünfte und unterliegen
Veränderungen. Haftung, Garantie oder Gewährleistung daher ausgeschlossen.
Insiderbrief
ISSN:
Verlag:
© 2007 by VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, Bonn – Berlin – Salzburg –
Zürich – Warschau – Bukarest – Moskau – London – Manchester – Madrid –
Johannesburg
In der OO-Entwurfsansicht ergänzen Sie Formulare
über das Fenster „Feld hinzufügen“ um neue Felder
5. Jetzt sollen noch die beiden Felder für das Speichern
Ihrer Lokomotivbilder eingefügt werden. Klicken Sie
dazu in der Symbolleiste FORMULAR ENTWURF auf das
Symbol FELDER HINZUFÜGEN.
6. Es wird das Fenster „FELDER HINZUFÜGEN“ eingeblendet, in dem nun alle verfügbaren Felder der Tabelle
aufgelistet werden. Markieren Sie in diesem Feld den
Eintrag „LokBild“ und ziehen Sie diesen auf das Formular.
Kostenlose Serviceleistungen
1. Haben Sie in Ihrer Testphase eine Ausgabe verpasst? Fordern Sie
diese unter Tel. 02 28/9 55 01 90 oder Fax 02 28/3 69 60 01 an.
2. 24 Stunden-E-Mail-Hotline bei allen technischen Fragen rund um
Ihre Modellbahn mit Antwortgarantie: redaktion@modellbahntechnikaktuell.de
3. Online-Archiv aller Ausgaben sowie des E-Mail-Newsletters Modellbahntechnik Express im praktischen PDF-Format
4. Modellbahn-Software-Downloads für Ihre Traumanlage im DownloadBereich von www.modellbahntechnik-aktuell.de
5. Kostenloser E-Mail-Newsletter: Erfahren Sie alle 14 Tage das Neueste
per E-Mail: Unter www.modellbahntechnik-aktuell.de finden Sie den
heißen Draht aus der Redaktion unter „E-Mail-Newsletter“.
März 2007 – 11
Modellbahntechnik
aktuell
In Ihrem Formular sind zahlreiche Felder vorhanden, deren Einträge sich bei vielen Lokomotiven gleichen. Im
Feld LOKTYP soll z.B. immer einer der Einträge Dampflok,
Diesellok oder E-Lok gespeichert werden. Hier können Sie
die vorhandenen Felder in ein Kombinationsfeld ändern.
Mithilfe von Kombinationsfelder können Sie PulldownMenüs erstellen, in denen Sie später aus einer Liste einen
Eintrag einfach per Mausklick wählen oder einen beliebigen Feldinhalt manuell in das Feld schreiben.
1. Markieren Sie im Formular das gewünschte Feld.
Hier ist dies das Feld LOKTYP. Dieses Feld ist zurzeit
noch mit dessen Beschriftungsfeld gruppiert. Heben
Sie daher über einen Rechtsklick und dem Kontextmenübefehl GRUPPE /AUFHEBEN die Gruppierung auf.
2. Markieren Sie jetzt das Eingabefeld mit der rechten
Maustaste und wählen Sie im Kontextmenü den Eintrag ERSETZEN DURCH/KOMBINATIONSFELD.
3. Das Eingabefeld wird
nun durch ein Kombinationsfeld ersetzt.
Doppelklicken Sie
auf dieses Feld, um
das Dialogfenster
EIGENSCHAFTEN einzublenden.
Der folgenden Tabelle entnehmen Sie die Bedeutung der
Symbole der Navigationsleiste:
Symbol der
Navigationsleiste
Ausgeführte Funktion
Mit der Suchen-Funktion durchsuchen Sie
Ihre Datenbank
Zeigt Ihnen die aktuelle Datensatznummer an
Mit diesen Symbolen können Sie zwischen
den einzelnen Datensätzen wechseln
Legt einen neuen Datensatz an und speichert
alle Eingaben des zuvor bearbeiteten Datensatzes
Speichert die Änderungen am aktuellen
Datensatz
Löscht Ihre letzte Dateneingabe
Löscht den aktuellen Datensatz
Damit Sie Zeit bei der Eingabe der Daten sparen, bieten
wir Ihnen die Beispieldatenbank „BahnBase“ aus diesem
Beitrag im Internet unter www.modellbahntechnikaktuell.de im Bereich „Archiv“ zum Gratis-Download an.
Auf Grund des offenen Konzepts können Sie die Datenbank jederzeit nach Ihren Wünschen verändern.
4. Geben Sie nun ins
Eingabefeld LISTENEINTRÄGE die Ein- Jedes Feld des Formulars könträge ein, die später im nen Sie über das DialogfensPulldown-Menü auf- ter „Eigenschaften“ anpassen
geführt werden sollen.
Trennen Sie dabei die einzelnen Einträge durch Drücken
der Tastenkombination 1+ T . Ins Feld STANDARDTEXT schreiben Sie je nach Wunsch einen kurzen Standardtext. Wichtig ist dabei, dass Sie im Menü AUFKLAPPBAR den Eintrag JA wählen und über die Auswahl
ANZAHL DER ZEILEN die Länge des Menüs vorgeben.
Schnell per Navigationsleiste –
so arbeiten Sie mit Ihrem Formular
Ihre Datenbank ist nun von der Struktur her fertig und Sie
können mit der Dateneingabe beginnen. Dabei steuern
Sie mit der Navigationsleiste, in welcher „Karteikarte“
Sie Daten bearbeiten möchten. Über die Navigationsleiste (ANSICHT/SYMBOLLEISTEN/FORMULAR-NAVIGATION)
können Sie beliebig zwischen Ihren Datensätzen hin- und
herspringen und Änderungen an Datensätzen speichern.
Ve
rb
Mi illig
td
te
Mit der Navigationsleiste steuern Sie Ihre
Wu iese r Ein O
U
nd m C tri
Datensätze
ka erla oup tt in P
ss
nd
on
sM O
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au ein Ha erh
N
fe
al inia
en m
nic ine E Ra burg ten S tur W
b
ht
in
ie
a
a
u
tar für G zelka tt vo n de im M nde
r
ife
). rupp rte (g n 10 Tag iniat rlan
d
e
u
% e
i
–
C
–
n-
lt
s-
r
Fertig: Der individuellen Verwaltung Ihres Rollmaterials
steht nichts mehr im Wege. Nachträgliche Änderungen
und Erweiterungen sind in dem offenen Konzept einer
OpenOffice-Datenbank ganz nach Wunsch realisierbar
David Dangel
In Ihrer Ausgabe 4/2007 von Modellbahntechnik aktuell lesen Sie
unter anderem diese Beiträge:
■ Klingt intelligent – so spielen Sie neue Sounds auf das Uhlenbrock
IntelliSound-Modul
■ Praxiswissen pur: Die zehn besten Tipps zum Modulbau in H0
■ Checkliste Digitaldecoder – so finden Sie mit Sicherheit den optimalen Decoder für Ihr wertvolles Triebfahrzeug
Was this manual useful for you? yes no
Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

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